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      <title>ernst schmiederer schreibt</title>
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      <description>Vorerst gibts hier nur Texte. Über Österreicher. Über Ausländer. Und über Österreicher im Ausland. es@ernstschmiederer.com</description>
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            <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license><image><link>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</link><url>http://creativecommons.org/images/public/somerights20.gif</url><title>Some Rights Reserved</title></image><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" href="http://feeds.feedburner.com/ErnstSchmiederer" type="application/rss+xml" /><feedburner:feedFlare href="http://www.newsgator.com/ngs/subscriber/subext.aspx?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2FErnstSchmiederer" src="http://www.newsgator.com/images/ngsub1.gif">Subscribe with NewsGator</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.rojo.com/add-subscription?resource=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2FErnstSchmiederer" src="http://blog.rojo.com/RojoWideRed.gif">Subscribe with Rojo</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.bloglines.com/sub/http://feeds.feedburner.com/ErnstSchmiederer" src="http://www.bloglines.com/images/sub_modern11.gif">Subscribe with Bloglines</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.netvibes.com/subscribe.php?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2FErnstSchmiederer" src="http://www.netvibes.com/img/add2netvibes.gif">Subscribe with Netvibes</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://fusion.google.com/add?feedurl=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2FErnstSchmiederer" src="http://buttons.googlesyndication.com/fusion/add.gif">Subscribe with Google</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.pageflakes.com/subscribe.aspx?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2FErnstSchmiederer" src="http://www.pageflakes.com/ImageFile.ashx?instanceId=Static_4&amp;fileName=ATP_blu_91x17.gif">Subscribe with Pageflakes</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://add.my.yahoo.com/content?lg=de&amp;url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2FErnstSchmiederer" src="http://us.i1.yimg.com/us.yimg.com/i/de/my/addtomyyahoo4.gif">Subscribe with Mein Yahoo!</feedburner:feedFlare><item>
         <title>Al Gorama - unser Dreamteam</title>
         <description>Wenn Rebellen zur Kooperation laden, wird man Urlaubsvertreter: Hier die zweite Lieferung für den Schweizer Web-TV-Radio-Magazin-Nachrichten-Kultur-Sender rebell.tv: ein Beitrag zum amerikanischen Wahlkampf aus europäischer Sicht: &lt;a href="http://blog.rebell.tv/p8255.html"&gt;Wir sind bereit&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir, diesseits des Atlantik, sind längst bereit. Wir waren gewiss, dass Hillary Clinton, eine Frau also, das Zeug hätte, im Weißen Haus mit der nötigen Durchsetzungskraft zu agieren. Was Frau Thatcher und Frau Merkel können, so schlossen wir, hätte Frau Clinton auch gekonnt: regieren. 

Jetzt, nachdem uns Hillary als Präsidentschaftskandidatin abhanden gekommen ist, bleiben wir bereit für einen Barack Obama im Weißen Haus. Der Mann wird regieren und seine Hautfarbe wird eine ähnlich geringe Rolle spielen, wie es der katholische Glaube des ersten Katholiken im amerikanischen Präsidentamt getan hat. Wegen seiner Leistungen für den Katholizismus ist John F. Kennedy jedenfalls niemandem in Erinnerung geblieben.
Wir hier sind bereit. So bereit, dass man glauben könnte, wir seien die besseren Amerikaner. Und es scheint, als wüchse unsere eigene Bereitschaft für das, was da kommen möge, immer noch weiter, je öfter wir abwägen, ob die Amerikaner eigentlich bereit sind für einen schwarzen Präsidenten? 

Wir Deutschen, Österreicher, Schweizer müssen uns zum Glück ja keine Gedanken darüber machen, ob ein Mensch mit auffällig anderer Hautfarbe unser Regierungschef werden könnte: das Abstammungsprinzip sorgt in unseren Staatsbürgerschaftsrechten zuverlässig dafür, dass eine Kombination aus dunkler Hautfarbe und, sagen wir mal, österreichischem Pass so selten bleibt wie die blaue Mauritius. Und so sorgen wir uns ersatzweise eben um die anderen. Wir Europäer wären jedenfalls bereit, einen Schwarzen zum US-Präsidenten zu machen. 

Mit politischer Phantasie oder strategischer Weitsicht hat unser diesseitiges Bereitsein nichts zu tun. Eher schon erinnert es an SpongeBob und seinen allmorgendlichen Kampfschrei: „Ich bin bereit, ich bin bereit, ich bin bereit“. Wir schlüpfen in die Rolle des süßen kleinen Schwammkopfs, mutieren also zu Kindern, die in der Erwachsenenwelt alles wieder gut machen wollen.

Unsere Offenheit Obama gegenüber resultiert zum größten Teil wohl aus dem Überdruß mit &lt;a href="http://print.rebell.tv/p127.html"&gt;Bush ...&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/06/al_gorama_unser_dreamteam.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/06/al_gorama_unser_dreamteam.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 11:25:56 +0100</pubDate>
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         <title>Draußen im Archiv der "Zeit"</title>
         <description>Drinnen? Draußen? Ein großer Teil der über 100 Portraits aus dieser Serie ist nach wie vor über "Die Zeit" und ihr schönes Online-Archiv zugänglich. Hier ein praktischer &lt;a href="http://www.zeit.de/autoren/S/Ernst_Schmiederer/index.xml"&gt;Link&lt;/a&gt; für Fans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="DrinnenDrau%C3%9FenZeitarchiv.jpg" src="http://www.ernstschmiederer.com/DrinnenDrau%C3%9FenZeitarchiv.jpg" width="475" height="489" /&gt;

&lt;a href="http://www.zeit.de/autoren/S/Ernst_Schmiederer/index.xml"&gt;So schauts aus!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/06/es_im_archiv_der_zeit.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/06/es_im_archiv_der_zeit.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 11:11:21 +0100</pubDate>
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         <title>Wenn die Schweizer locken</title>
         <description>Große Ehre! Der Schweizer Weltsender rebell.tv wollte von mir wissen, was es mit dem österreichischen Verlierertum auf sich hat. Ich möge Fußball, &lt;a href="http://www.zugastbeiverlierern.at"&gt;Design&lt;/a&gt; und Politik verrühren, um aus der Masse Neues zu machen.  Einen &lt;a href="http://print.rebell.tv/p126.html"&gt;Wochenkommentar&lt;/a&gt; nämlich. Einen &lt;a href="http://radio.rebell.tv/p296.html"&gt;Hörkommentar&lt;/a&gt;, genauer gesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Gast bei Verlierern? Ach, wenn das nur so einfach wäre. 

Also, versuchen wir’s. Zu Gast bei Verlierern. Das ist zunächst eine fette Geschäftsidee. Wie verkauft man Fußballfan-Artikel wenn überall Fußballfan-Artikel verkauft werden? Man entwickelt ein Alleinstellungsmerkmal, ein einzigartiges Verkaufsversprechen. Das hat die Mode-Unternehmerin Stefanie Schöffmann mit ihrer Marke „Zu Gast bei Verlierern“ professionell gemacht. Ihre roten Kappen, Kaputzenjacken, T-Shirts und Sporttaschen sind mir persönlich vielleicht etwas laut. Mir wäre auch nicht wohl bei dem Gedanken, ich könnte jemandem begegnen, der im selben Outfit als Loser gebrandet ist, wie ich selbst. Meinem Steuerberater etwa. Oder dem Religionslehrer meiner Kinder: Ah, auch Sie ein Verlierer! Aber diese individuelle Bedenkenträgerei tut dem Erfolg von Frau Schöffmann keinen Abbruch. Ihre Ware geht in diesen fußballschwangeren Wochen weg wie kaltes Bier. Egal, ob wir Österreicher nun Verlierer sind oder nicht.

Sezieren wir den Erfolg dieser Strategie: die zwei wichtigsten Elemente des Verlierer-Konzepts sind Emotion und Rationalität. Marketing pur, könnte man sagen. 

Emotional trifft die Verlierernummer mitten ins Herz. Es ist, zumal im Sport, berührend, wenn jemand die eigene Schwäche so hemmungslos in den Vordergrund spielt. Und genau darin haben wir Österreicher &lt;a href="http://print.rebell.tv/p126.html"&gt;Übung ...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/06/wenn_die_schweizer_locken.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/06/wenn_die_schweizer_locken.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Thu, 12 Jun 2008 17:27:27 +0100</pubDate>
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         <title>Mit Lederkluft und Krawatte</title>
         <description>Der Statistiker Paul Schreyer, 48, leitet die Abteilung „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung“ bei der OECD in Paris.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon seit meiner Promotion beschäftigt mich das Problem, wie sich Produktivität messen lässt. Ein paar Jahre habe ich am IFO Institut für Wirtschaftsforschung in München in diesem Bereich gearbeitet. Seit 20 Jahren bin ich hier in Paris bei der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das Beste daran: Die Arbeit, die ich Tag für Tag tue, kommt meinen Idealvorstellungen immer noch sehr nahe. Diese Mischung aus intellektueller Herausforderung und Internationalität ist sehr reizvoll.

In meiner Abteilung sitzen 25 Leute. Wir stammen aus zehn verschiedenen Nationen und haben ständig mit den Delegierten der 30 OECD-Länder zu tun. Wir sprechen  Englisch und Französisch. Und wir reisen häufig. Ich war zuletzt in Washington, anschließend in Canberra und gestern erst in Luxemburg. Dort ging es um die Frage, wie die Produktion neuer Gesundheitsdienstleistungen adäquat zu messen und ökonomisch zu bewerten ist. Der Gesundheitsbereich unterliegt einem rasanten technologischen Wandel. Die Behandlung eines Herzfehlers erfolgt ja heute vollkommen anders als noch vor zehn Jahren. 

Unsere Aufgabe ist es, mit statistischen Mitteln zu beschreiben, wie sich das Wirtschaftswachstum in den OECD-Ländern verändert. Dafür müsssen wir uns vorab darauf einigen, wie die unterschiedlichen Produkte einer Volkswirtschaft – also beispielsweise Herzoperationen - ökonomisch zu bewerten sind. Bei einer Flasche Wasser ist die Preisänderung über die Jahre einfach zu dokumentieren. Bei einem komplexen Produkt wie einem Computer oder einer Gesundheitsdienstleistung ändern sich aber nicht nur die Kosten, sondern oft auch das Produkt an sich. Wie solche Formen von Produktivität in Zahlen zu fassen sind, muss immer wieder neu verhandelt werden.

Nun darf man sich keiner Illusion hingeben. Wer versucht, mit Zahlen etwas über komplexe Volkswirtschaften auszusagen, der sollte wissen, dass dieser Vorgang notwendigerweise mit Fehlern behaftet ist. Dass unsere Daten oft überinterpretiert werden, ist wohl den Gesetzmäßigkeiten des Politbetriebes und der Medienlandschaft geschuldet. Gerade in Wahlkampfzeiten wird das Ergebnis unserer Arbeit immer wieder mal zweckentfremdet.

Mein Kontrastprogramm zur Statistik heißt BMW RT. Zwischen Wohnung und Büro würde ich fast zwei Stunden mit dem Auto oder weit über eine Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln benötigen. Also ziehe ich die Lederkluft über den Anzug und fahre in 40 Minuten mit dem Motorrad zu meinem Arbeitsplatz, auch im Winter. Anders als in Österreich werden Mopeds und Motorräder hier weniger in der Freizeit, sondern vielmehr in dem sehr dichten Berufsverkehr genutzt. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/03/mit_lederkluft_und_krawatte.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/03/mit_lederkluft_und_krawatte.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Thu, 27 Mar 2008 17:15:10 +0100</pubDate>
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         <title>Irgendwann wieder Fußball spielen</title>
         <description>Der 14jährige Mojtaba Tavakoli ist ein „unbegleiteter minderjähriger Flüchtling“ und besucht eine Hauptschule in Niederösterreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mit meinem Bruder aus Afghanistan weggegangen. Er ist bei der Überfahrt im Meer ertrunken. Ich kam alleine in das Flüchtlingslager Traiskirchen. Seit einem Jahr lebe ich in einem Heim der evangelischen Diakonie in Mödling. Asyl habe ich bisher nicht bekommen, für mich gilt Paragraf 8. Das heißt, dass ich für ein Jahr bleiben darf, dann wird wieder neu entschieden.

Das Heim ist ein großes Haus, mit zehn oder zwölf oder 15 Zimmern. 38 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge leben dort. Sie kommen aus der Mongolei, aus Afghanistan, aus Nigeria und aus dem Kosovo. Ich versuche, mit allen Deutsch zu sprechen. Deutsch ist die Sprache, die ich für meine Zukunft brauche. Wenn einer kein Deutsch versteht, spreche ich Englisch, das habe ich von meinem Bruder gelernt. In der Schule lerne ich außerdem Spanisch. Im Internet lese ich die Nachrichten der BBC am liebsten in Farsi, das ist meiner Muttersprache Dari sehr ähnlich.

Ich liebe Fußball. Jeden Dienstag und Mittwoch schaue ich mir die Spiele der Champions League im Fernsehen an. Bis zum vergangenen Herbst habe ich selbst gespielt, beim 1. SVg Guntramsdorf als Stürmer. Doch am 28. November musste ich operiert werden, weil mein linkes Bein nach einem Unfall in der Kinderheit kurz geblieben ist. Wenn ich sitze, brauche ich einen Rollstuhl, weil das sonst unangenehm ist. Ich kann aber schon wieder gehen, mit Krücken eben. Irgendwann werde ich wieder Fußball spielen können.

Im Heim bekomme ich 40 Euro Taschengeld im Monat. Davon kaufe ich jeden zweiten Tag eine Schuljause. Vor einiger Zeit habe ich von diesem Geld ein Buch gekauft, das ich meinen Freunden gebe, damit sie etwas für mich hinein schreiben. Sehr wichtig für mich sind Marion und Bernhard, meine Paten aus dem Projekt &lt;a href="http://www.asyl.at/connectingpeople/"&gt;connecting people&lt;/a&gt;. Sie holen mich am Wochenende nach Wien und auch wenn ich länger schulfrei habe bin ich bei ihnen. Vor meiner Operation haben wir in Salzburg, in Werfenweng, eine Wanderung durch den Schnee gemacht. Die Berge hier begeistern mich, aber Skifahren möchte ich lieber nicht. Ich bleibe Fußballer.

Was mit meinen Eltern passiert ist, weiß ich nicht. Das Rote Kreuz hat uns vor Kurzem benachrichtigt, dass nicht mehr weiter nach ihnen gesucht wird. Nur von einem Onkel, einem Bruder meiner Mutter, habe ich einen Brief bekommen. Ich weiß nicht, in welchem Land meine Familie jetzt lebt.

Später möchte ich Arzt werden. Oder etwas mit Medikamenten machen. Jedenfalls will ich Menschen helfen, weil ich gesehen habe, wie wichtig es ist, dass einem jemand hilft. Deshalb hoffe ich, dass ich in Österreich bleiben darf. Denn wenn man hier etwas wirklich machen will, dann kann man das auch. Das ist in Afghanistan nicht so.


Anmerkung: &lt;em&gt;Connecting people bringt unbegleitete minderjährige und junge erwachsene Flüchtlinge, die sich alleine, ohne Eltern oder sonstige vertraute erwachsene Bezugspersonen in Österreich aufhalten, mit österreichischen Erwachsenen bzw. schon lange hier lebenden MigrantInnen zusammen. Das Projekt wurde von der asykoordination österreich im Jahr 2001 initiiert.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/03/irgendwann_wieder_fussball_spielen.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/03/irgendwann_wieder_fussball_spielen.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Sun, 09 Mar 2008 18:25:56 +0100</pubDate>
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         <title>Drei Sätze für SMS</title>
         <description>Wenn &lt;a href="http://tv.rebell.tv"&gt;rebell.tv&lt;/a&gt; so schön bittet, dann verweigert man sich nicht! Eigentlich stehen hier - siehe rechts - ja nur Geschichten von Ausländern. Aber ... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... so herum geht das vielleicht: &lt;a href="http://blog.rebell.tv/p7109.html"&gt;Stefan M. Seydel&lt;/a&gt; (alias SMS) ist Ausländer und war obendrein gerade noch in Wien, also tue ich gerne, worum er mich bittet: Ich möge die Sätze 6-8 von der Seite 123 des gerade nächstliegenden Buches hier zitieren. Also:


The only thing more pathetic than Indians on TV is Indians watching Indians on TV. (Thomas Builds-the-Fire played by Evan Adams in Smoke Signals, 1998)

There are different kinds of Indians. But all Indians look alike in war paint and feathers. (Cactus Jack played by Joe Sawyer in The Traveling Saleswoman, 1950)

Killing a white man is a delicate matter. (Stone Calf played by Jimmy Herman in Dances With Wolves, 1990)


Und das Buch? Jim Kane: Western Movie, Wit &amp; Wisdom, erschienen 2007 bei Bright Sky Press (Albany, Texas). Im Vorleben war Kane übrigens Special Agent bei der U.S. Army Intelligence. 


Jetzt zum Schluß: fünf weitere Blogger mögen es mir bitte gleichtun, also die Sätze 6-8 von  Seite 123 des gerade nächstliegenden Buches in ihrem Blog zitieren und jeweils fünf weitere Blogger bitten, eben dies zu tun. So einfach ist es, Wünsche zu erfüllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/03/satze_fur_sms.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/03/satze_fur_sms.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Sun, 02 Mar 2008 17:41:02 +0100</pubDate>
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            <item>
         <title>Champion unter den Viren</title>
         <description>Der 63jährige Virologe Peter Palese ist Vorstand des Institut für Mikrobiologie an der Mount Sinai School of Medicine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als junger Forscher war ich richtig gut und flink im Labor. Inzwischen stellen mich die jüngeren mit ihrer Fingerfertigkeit in den Schatten. Sie sind konzentrierter. Aber ich genieße es immer noch, mitten im Labor zu arbeiten. Natürlich könnte ich ein repräsentatives Office haben, aber dann fehlte mir etwas. Zum Glück bin ich mit der Verwaltung nicht allzu sehr belastet. Daher kann ich wie meine 150 Mitarbeiter wirklich forschen. Und das tue ich sechs Tage die Woche von früh bis spät.

Wir konnten zum Beispiel jenes Virus rekonstruieren, das die Spanische Grippe von 1918/19 ausgelöst hat. Es gab viele andere Viren, die weltweite Grippe-Epidemien ausgelöst haben, sogenannte Pandemien. Die Asiatische Grippe von 1957 etwa. Oder die Hongkong Grippe von 1968. Doch kein Erreger war so virulent wie der von 1918. Rund 50 Millionen Tote – so etwas gibt es nur einmal im Millenium. 

Die US-Armee verfügt über ein phantastisches Pathologoie-Archiv. Dort konnte man von Menschen, die 1918 gestorben sind, Gen-Sequenzen jenes Virus gewinnen. Im Labor ist es dann gelungen, es nachzubauen. Wir haben anschließend Tiere infiziert und herausgefunden, warum dieses Virus so besonders war: Eine einzigartige, ideale Konstellation seiner acht Gene machte es so virulent. 

Ein Hochleistungsathlet, der Weltrekord laufen will, braucht außer langen Beinen auch Arme, er braucht eine entsprechende Lungenfunktion und zahlreiche andere Voraussetzungen. Erst die Kombination aller Eigenschaften kann ihn zum Champion machen. Das hat im Fall des Grippeerregers etwas Beruhigendes: Weil es bei Viren auf die richtige Kombination der Gene ankommt, ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit eine vergleichbare Pandemie auftritt. Zwar können sich Viren, die Tiere betreffen, so entwickeln, dass sie für den Menschen gefährlich werden – aber die Wahrscheinlichkeit ist gering.

Das heißt nicht, dass wir uns zurücklehnen könnten. Wir müssen die Impfindustrie unterstützen, damit sie in kürzester Zeit das jeweils aktuelle Grippevirus herstellen kann. Jeder Mensch sollte Zugang zu der gewöhnlichen Grippeimpfung haben. Dann gäbe es nur noch einen einzigen Grund, sich nicht impfen zu lassen: Jemand will unbedingt krank werden.

Mein Forschungsfeld ist natürlich auch hinsichtlich biologischer Kriegsführung interessant. Seit 2006 bin ich im Committee on Biodefense tätig, weil diese Viren – ob Grippe oder Ebola – eine potentielle Gefahr darstellen. Was das Virus von 1918 betrifft kann ich aber beruhigen: Das ist für Terroristen völlig uninteressant, weil alle Menschen, die heute leben, eine partielle Immunität entwickelt haben. Trotzdem versteht es sich von selbst, dass mit dem nachgebauten Virus nur unter der höchsten Bio-Sicherheitsstufe 4 gearbeitet wird.   
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/01/champion_unter_den_viren.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2008/01/champion_unter_den_viren.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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                  <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Draussen</category>
        
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                  <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">New York</category>
        
         <pubDate>Sun, 13 Jan 2008 17:18:59 +0100</pubDate>
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         <title>Mit Gott ins Glück</title>
         <description>In Lagos hat der 27jährige Marcelus Ofomata Palmöl verkauft. In Wien verdient er sein Geld mit dem Verkauf von Straßenzeitungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin &lt;em&gt;Augustin&lt;/em&gt;-Verkäufer. Seit drei Jahren findet man mich immer an derselben Stelle, unten in der U-Bahn-Station Schwedenplatz, vor den Rolltreppen, die zur Rotenturmstraße hinaufführen. Montag bis Freitag, morgens von sieben bis zehn, nachmittags von vier bis sieben Uhr. Wenn ich nicht da bin, ruhe ich mich aus, koche und esse. Das Stehen ist anstrengend. Besonders jetzt, wo es kalt ist und windig. Oft habe ich Schmerzen. 

An manchen Tagen verkaufe ich fünf Zeitungen, an anderen zehn. Wenn es gut läuft auch mal zwanzig. Vom Verkaufspreis bleibt ein Euro beim Verkäufer. So verdienen Obdachlose, Arbeitslose und Asylwerber mit der Straßenzeitung Geld.

Ich gehe den Problemen aus dem Weg, ich tue also meine Arbeit und bezahle Monat für Monat die Raten für meine Jahreskarte bei den Wiener Linien. Zum Glück sind die Menschen hier recht nett zu mir. Sie grüßen. Manche kaufen meine Zeitungen. Viele fragen, warum ich so fröhlich bin. Gott, antworte ich dann. Er hilft mir. Er macht mich glücklich. Geld kann uns Menschen nicht glücklich machen, nur Gott kann das. Manchmal kommen Leute und spucken mich an. Beschimpfen mich. Sie rufen "Nigger". Oder: "schwarzer Teufel." - "Geh nachhause", sagen sie. Ich antworte: "God bless you." Ich weiß, dass Gott mir hilft. Einmal wurde ich von fünf Betrunkenen angegriffen, geschlagen. Eine Dame hat die Polizei gerufen. Die hat die Betrunkenen verjagt.

In der Nacht zum Samstag trage ich Zeitungen aus. &lt;em&gt;Krone&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Kurier&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Kleine Zeitung&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Die Presse&lt;/em&gt;. Ich bringe sie zum Postkasten, weil die Menschen am Samstag nicht zur Arbeit gehen. Ein paar Monate lang habe ich auch die Zeitung &lt;em&gt;Österreich&lt;/em&gt; verteilt, von zwei bis sechs Uhr früh. Sechs Nächte die Woche, 200 Zeitungen pro Schicht. Quer durch den vierten Bezirk. Andere Arbeit bekomme ich als Asylwerber nicht. 

In Lagos war ich Geschäftsmann, Ölverkäufer. In meiner Heimatstadt Umuobom haben wir Palmöl erzeugt und in die Hauptstadt transportiert. Dort habe ich es verkauft. In kleinen Mengen. Manchmal auch ein Faß. Wo ich herkomme, im Südosten von Nigeria, war früher Biafra. Zwischen Biafra und Nigeria gab es Krieg. Seither wird für einen unabhängigen Staat Biafra gekämpft. 

Vergangenes Monat habe ich geheiratet. Meine Frau ist Polin. Sie besucht mich manchmal in Wien. Eines Tages möchte ich in Polen leben. Mit meiner Frau. Bis dahin bleibe ich in Wien, um die Menschen hier näher zu Gott zu bringen. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/12/mit_gott_ins_gluck.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/12/mit_gott_ins_gluck.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Thu, 20 Dec 2007 20:00:22 +0100</pubDate>
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         <title>Am Puls der Metropole</title>
         <description>Der 49jährige Christian Dozzler füllt als professioneller Blues-Pianist in Texas eine Marktlücke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint auf den ersten Blick unvernünftig, als österreichischer Blues-Musiker nach Texas zu gehen. Aber das Gegenteil ist der Fall: Ich kam nach Dallas und hatte innerhalb weniger Tage einen gefüllten Terminkalender. Im Metroplex Dallas/Fort Worth leben sechs Millionen Menschen. Dort herrscht die größte Gastronomiedichte der USA und zugleich ein eklatanter Mangel an Blues-Pianisten. Perfekt. An fünf Abenden die Woche spiele ich in einer der vielen Weinbars, packe anschließend mein E-Piano wieder ein und schlafe im eigenen Bett. Dadurch fallen die Reisestrapazen weg und ich verdiene nicht weniger, als würde ich durch die USA touren.

Der traditionelle Blues ist längst eine weiße Angelegenheit. Während junge schwarze Musiker Soul, R&amp;B, Funk oder Hip-Hop machen und die Musik ihrer Väter uncool finden, wird die jetzt von Weißen gepflegt. Gerade auch von europäischen Musikern. Ich bin ein klassischer Vertreter dieses Trends. Ich spiele als Solopianist also Boogie Woogie und Barrelhouse-Blues oder mit Band den Chicago Blues. Diese puristische Haltung kann man museal nennen. Aber solche Kategorien stören mich nicht. Mir geht es nicht darum, ein großer Erneuerer zu sein, ich will Musik spielen, die ich mag. 

Der Blues funktioniert auf einer niedrigen emotionalen Ebene, er passt zum Herzschlag, hat etwas Natürliches. Dem Klischee zufolge muss man eine harte Kindheit auf dem Baumwollfeld gehabt haben, um guten Blues zu machen. In Wahrheit ist es nur eine Frage des Gefühls. Man muss sensibel sein, um sich mit dieser Musik ausdrücken zu können. Es geht im Blues ja nicht nur um Frauen und Geld, sondern um das Leben an sich. Larry Garner, der mich vor sieben Jahren in seine Band und damit nach Amerika geholt hat, spiegelt in seinen Texten die ganze Breite des modernen Alltags. Natürlich hat so längst auch das Mobiltelefon seinen Platz im Blues gefunden.

Als 14jähriger kam ich zum ersten Mal mit Blues in Berührung. Mein Bruder, ein Jazz-Fan, nahm versehentlich eine Blues-Sendung im Radio auf und gab mir das Tonband. Ich habe damals meinen ersten Boogie gehört und sah eine Perspektive vor mir: Genau das wollte ich auch machen. Klavierspielen hatte ich schon als Volksschüler gelernt, jetzt musste ich den Blues lernen.

Während sich meine Schulkollegen für Deep Purple und Pink Floyd begeisterten, wurde ich durch meinen Musikgeschmack zum Außenseiter. Andere haben erst Johnny Winter gehört und sind langsam zu den Wurzeln vorgestoßen. Ich habe mich über Platten und Literatur, die ich im Keller der Buchhandlung Kuppitsch fand, in die Musik der 1930er Jahre eingearbeitet. Wenn mir jemand &lt;em&gt;Crossroads&lt;/em&gt; von den Cream als gute Musik anpries, habe ich kalt erwidert: "Ja, kenne ich, Robert Johnson, 1936." Die haben alle nicht gewußt, dass Rockmusik vom Blues kommt.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/12/am_puls_der_metropole.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/12/am_puls_der_metropole.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Fri, 14 Dec 2007 16:04:57 +0100</pubDate>
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         <title>Der letzte Auftritt</title>
         <description>Der 61jährige Grant McDaniel lebt seit elf Jahren als Choreograf und Tanzlehrer in Wien. Jetzt will er noch einmal auf die Bühne. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin zwar in Ohio aufgewachsen, lebte aber immer in dem Gefühl, Europäer zu sein. Ich habe auch keinen ausgeprägten amerikanischen Akzent. Als ich noch ein Kind war, dachten die Leute oft, ich käme aus Übersee. Später habe ich zehn Jahre lang als Tänzer in Kanada gelebt. Eine Hepatits setzte mich für Monate außer Gefecht. Sollte es mir jemals wieder besser gesehen, schwor ich mir damals, würde ich nach Europa übersiedeln. Und so ließ ich eines Tages eine sehr erfolgreiche Karriere als Tänzer und eine fünf Jahre andauernde Liebesbeziehung zurück, um mit zwei Taschen nach Mailand zu fliegen. Gleich bei der Ankunft hatte ich das Gefühl, zum ersten Mal frei atmen zu können. Als ich später nach Sizilien kam, war ich total überwältigt. Ich musste mich bemühen, nicht den Boden zu küssen.

In 13 langen Jahren habe ich herausgefunden, dass Italien nicht das Land ist, in dem ich leben möchte. Palermo, wo ich Tanz unterrichtete, saugt einen aus. Die Stadt ist wie ein gewalttätiger Liebhaber. Österreich dagegen ist ein guter Platz zum Leben. Wien ließ mich von Anfang an ich sein. Die Stadt ist so großzügig, dass sie mir erlaubt, Englisch zu sprechen. Beschämt muss ich gestehen, bis jetzt nicht Deutsch gelernt zu haben. 

In diesen Tagen arbeite ich sehr hart, weil ich wieder tanzen möchte. Ich will noch einmal auf die Bühne. Im Frühjahr werde ich in dem Zwei-Personen-Stück &lt;em&gt;As time goes by&lt;/em&gt; auftreten. Mit der Regisseurin Anna Hauer und meiner Tanzpartnerin Gabriele Seeleitner will ich herausfinden, was Zeit und Alter einem Tänzer antun. Ist es zulässig, dass eine 47jährige Tänzerin und ein 61jähriger Tänzer noch vor Publikum auftreten?

Manchmal mach ich mir fast in die Hosen vor Angst. Andererseits liebe ich die Arbeit an diesem Stück. Ich mache das ja, weil es Menschen sehen sollen. Ich will, dass es ein Erfolg wird. Es könnte mein letzter großer Auftritt werden. 

Ich habe erst mit 23 Jahren zu tanzen begonnen. Damals hieß es, ich sei zu alt, aus mir könne man keinen professionellen Tänzer mehr machen. Mit Ehrgeiz habe ich dieses Vorurteil überwunden. Später habe ich Dutzende Schüler hart rangenommen. Ich entwickelte eine Methode, die es erlaubt, aus gereiften Körpern ernsthafte Tänzer zu formen. Heute kommt mir das zugute. Ich unterrichte täglich mehrere Stunden und mache alles mit. Manchmal arbeite ich an den Gewichtsmaschinen und mache Wassertraining. Das Problem in meinem Alter ist der Muskelabbau. Andererseits kann ich heute Dinge tun, die ein junger Tänzer so nicht zustande bringt. Mein Bewegungen sind ökonomischer geworden. Mein Oberkörper ist flexibel wie nie zuvor. Und mein Gleichgewichtssinn ist besser entwickelt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/12/der_letzte_auftritt.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/12/der_letzte_auftritt.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Fri, 07 Dec 2007 17:39:34 +0100</pubDate>
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         <title>Nachrichten aus dem Paradies</title>
         <description>Die 47jährige Daniela Swarowsky erforscht als Künstlerin, wie Gesellschaften mit dem Thema Migration zurecht kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke viel nach, beobachte, recherchiere. Ich lote aus, was Kunst heutzutage kann und darf. Im Rotterdamer Rathaus habe ich im Rahmen meines Projekts „Dreamgarden – Internal Landscapes“ heftige Auseinandersetzungen unter den 600 dort arbeitenden Beamten ausgelöst: einige versuchten, das immer wieder auswuchernde Kunstwerk „Virus“ zu demolieren, während andere es immer wieder restaurierten. Mitunter haben Menschen sogar an meinen Installationen kreativ weitergearbeitet. In einem Museum wäre so etwas völlig undenkbar.

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist das Thema Migration. Gerade bin ich aus Ägypten zurückgekehrt, wo ich mit meinem Partner, dem Anthropologen Samuli Schielke, an einem Dokumentarfilm „Messages from Paradise“ arbeite. Für viele junge Ägypter ist der Westen eine idealisierte Projektionsfläche, eine Art Paradies. Anders als ihre Väter und Großväter erreichen sie diesen Westen nur unter großen Schwierigkeiten oder gar nicht. Diesen Umstand stelle ich im Film den Erzählungen junger ägyptischer Emigranten gegenüber, die ich in Wien kennengelernt habe.  Nun treffen Angehörige beider Gruppen ja gelegentlich aufeinander, etwa in den Sommerferien in Ägypten. Dann sprechen sie aber kaum über ihre Erfahrungen und Erwartungen. Es scheint, dass die Migranten zum einen nicht die ganze Wahrheit über ihr oft schwieriges Leben im Westen offenlegen wollen, während die im Land lebenden jungen Ägypter, die vom Westen träumen, diese ernüchternden Schilderungen nicht hören wollen. 

Film ist Neuland für mich. Das Medium erlaubt mir, zwei unterschiedliche Positionen in einen Dialog zu setzen. Eigentlich stamme ich aus einer Musikerfamilie, mit der Muttermilch habe ich klassische Musik aufgesogen. Ich selbst habe mich auf experimentelle, improvisierte elektro-akustische und elektronische Musik spezialisiert. Aus Wut auf den experimentellen Musikbetrieb, der wie der klassische auch männlich dominiert ist, habe ich zuletzt eine Konzertserie für Frauen in der elektronischen Musik kuratiert. 

Rotterdam ist ein guter Boden für meine Arbeit. Der größte Hafen Europas prägt die Atmosphäre ebenso wie der Umstand, dass der Migrantenanteil über 50 Prozent liegt. Ich bin noch im Alter von 42 Jahren Hausbesetzerin geworden und lebe nun in einem Straßenprojekt namens „Wolfart Kollektief“ mit 30 Künstlerinnen und Künstlern im Süden von Rotterdam, in Oud Charlois, einer etwas rauhen Gegend. Jeder hat seine eigene Wohnung, meine umfasst gar zwei Stockwerke. Wir haben mit dem Hausbesitzer einen zehnjährigen Nutzungsvertrag ausgehandelt und neben den Wohnungen Kunst- und Projekträume eingerichtet. Weil mich das alles inklusive Heizung nur 170 Euro im Monat kostet, kann ich mich hundertprozentig auf meine Arbeit konzentrieren. Wo gibt es das sonst noch in Europa?

&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/11/nachrichten_aus_dem_paradies.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/11/nachrichten_aus_dem_paradies.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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                  <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Rotterdam</category>
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         <pubDate>Fri, 30 Nov 2007 17:17:29 +0100</pubDate>
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         <title>Künstler in der Küche</title>
         <description>Der 53jährige Vratislav Krivak lebt als Fotograf, Maler, Dichter, Koch und Wirt in Wien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich male mit Öl und Acryl. Meistens große Formate. Und gerne lustige Sachen. Nackte Frauen mit behaartem Schoß. Ironisch, erotisch, kitschig. Drei Gemälde habe ich verkauft. Aber das tut mir heute noch so weh als hätte ich eigene Kinder verkauft. Zum Glück muss ich schon lange keine Bilder mehr hergeben, weil ich wieder mein Auskommen als Wirt finde. 

Zufällig habe ich das Wirtshaus hier in der Nordpolstraße, am nördlichen Rand des Augarten gefunden. Es ist über 100 Jahre alt. Wir haben nur wenig umgebaut, aber die Karte neu erfunden. Wir kochen ehrliches Essen, bodenständige Küche mit böhmischem Touch – ein Kompromiss zwischen den Ansprüchen einer breiteren Gästeschar und meinen eigenen Vorstellungen. Es gibt also auch Ravioli und diverse Selch- und Bratwürste. Vor allem aber servieren wir Fleischknödel, Schopfbraten, Blinis, Mohnnudeln, Liwanzen, Powidltascherl. Wenn jemand nach Saison bestellen will, empfehle ich Grammelknödel.

Ich bin 1979 als Slawistik-Student aus der Tschechoslowakei geflüchtet. In Österreich habe ich mich erst als Hausbursche verdingt. Später erst habe ich an der Hotelfachschule Küchentechnik gelernt. Meine Kochkünste verdanke ich aber meiner Großmutter. Sie ist als Mädchen zu einer Adelsfamilie nach Floridsdorf gekommen, hat ein Leben lang gekocht und sprach akzentfreies Wienerisch. Ich habe ihr Kochbuch und darin die wirklich wichtigen Dinge gefunden. Zum Glück kann ich mich auf unser Personal verlassen. Ein vietnamesisches Zwillingsbrüderpaar macht den Service. In der Küche stehen meine tschechische Frau und unsere serbische Souschefin. Die kommen ohne mich alle gut zurecht. Ich selbst stelle mich nur mehr an den Herd, wenn jemand Svickova bestellt, den Alt-Wiener Lungenbraten, gespickt und im Ganzen gebraten. Die Wurzelrahmsauce läßt sich nicht einfach nach Rezept kochen, da braucht man Erfahrung und Gefühl. 

Böhmische Küche ist ja immer noch eine Marktlücke. In Wien gibt es wenig gutes böhmisches Essen. In Prag hat die böhmische Küche zwar einen guten Ruf. Aber wer hinfährt, um gut zu essen, kommt enttäuscht zurück. Die Menschen haben durch das strikte Reglement im Kommunismus das Kochen verlernt. Und die jungen Köche zieht es heute in den bayrischen Wald, wo sie im Gasthaus zur Verbogenen Gabel Cordon Bleu lernen. 

Abends ziehe ich mich früh aus dem Wirtshaus zurück. Ich kann dann in Ruhe meine kreative Neigung ausleben, also malen oder schreiben. In zwei Wochen erscheint mein sechster Gedichtband in tschechischer Sprache. Meine Themen? Liebe und Tod, was denn sonst? 

Vormittags mache ich Buchhaltung, nachmittags gehe ich einkaufen. Am Markt fotografiere ich gerne – Wiener Gesichter faszinieren mich. Ich schieße die Bilder meist mit einer kleinen Lomo aus der Hand. Ausarbeiten lasse ich sie recht groß auf feinem Papier. Dann hänge ich sie hier im Wirtshaus auf.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/11/kunstler_in_der_kuche.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/11/kunstler_in_der_kuche.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Wed, 28 Nov 2007 13:10:43 +0100</pubDate>
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         <title>Klassentreffen in der Weltbank</title>
         <description>Die 32jährige Nella Hengstler führt Österreichs Außenhandelsstelle in Washington. Internationalität als Lebensprinzip hat sie schon in der Schule kennengelernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wendepunkt in meinem Leben waren die Zeit im United World College (&lt;a href="http://www.uwc.org"&gt;UWC&lt;/a&gt;) in New Mexico. Mit 200 Mitschülern aus 76 verschiedenen Ländern bin ich dort vom 16. Lebensjahr an zwei Jahre zur Schule gegangen – in &lt;a href="http://www.uwc-usa.org/visiting_uwcusa.htm"&gt;Montezuma&lt;/a&gt;, einer Kleinstadt mitten im Nichts, am Rande der Wildnis, drei Autostunden von Albuquerque entfernt. Es war wunderbar.

Die Gründung des ersten United World College 1962 in Wales basierte auf einem schlichten Gedanken: Wenn man junge Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Religionen für ein paar Jahre zusammenbringt, fördert dies das gegenseitige Verständnis und trägt ein Stück zum Weltfrieden bei. Mittlerweile gibt es zwölf solcher Colleges in aller Welt, erst 2006 wurden die Schulen in Costa Rica und &lt;a href="http://www.uwc-ibo.org/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=22&amp;Itemid=39"&gt;Mostar&lt;/a&gt; eröffnet. Mittlerweile gibt es immerhin fast 35.000 Absolventen aus 181 Ländern.

Mit meinen ehemaligen Schulkollegen hatte ich zunächst 13 Jahre lang keinerlei Kontakt. Seit zwei Monaten bin ich nun als stellvertretende Handelsdelegierte in Washington – und hier treffe ich sie alle wieder. Mitschüler aus Bolivien, Bhutan, Nepal, Indien, den USA und Deutschland sind in Washington und Umgebung tätig. Nur in London ist die Dichte an UWC-Absolventen so groß wie hier an der amerikanischen Ostküste.

Wenn ich zu Meetings in die Weltbank gehe, fühle ich mich gleich an meine Schulzeit erinnert. Wie damals sitzen unterschiedlichste Menschen an einem Tisch. Nur dass wir heute alle Anzug oder Kostüm tragen. Die Stadt Washington kommt mir sehr gelegen. Sie ist geprägt von Menschen, die für ihre Jobs hier sind, die also meist sehr inhaltlich orientiert und sehr global fokussiert sind. Der Umgang miteinander ist dadurch anders, vielleicht behutsamer, auf jeden Fall interessierter und weltoffener als an den meisten anderen Orten, die ich kenne.

Ich habe zuerst in Neu-Delhi gearbeitet und dann zwei Jahre in Berlin, als stellvertretende Handelsdelegierte. Anfangs erschien mir Washington sehr kleinstädtisch. Inzwischen gefällt es mir gut hier. Ich soll eine Drehscheibe für die diversen Projektlinien der Weltbank aufbauen, um österreichischen Unternehmen den Zugang zu erleichtern. Ausserdem bin ich für die Exportkontrolle zuständig. Ein Beispiel: Heutzutage ist ja fast in allen Gütern irgendwo ein Microsoft-Patent verborgen. Zur Ausfuhr dieser Dinge brauchen Unternehmen dann die entsprechende Lizenz und unsere Hilfe.

Dass mein Vorgänger hier ein papierloses Büro geführt hat, ist eine wahre Glanzleistung. Sehr lobenswert. Mein Leben hat er damit allerdings nicht leichter gemacht: Ich verbringe viel Zeit damit, die diversen Computer-Archive nach bereits vorhandenen Informationen zu durchforsten.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/11/klassentreffen_in_der_weltbank.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/11/klassentreffen_in_der_weltbank.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Thu, 15 Nov 2007 17:30:05 +0100</pubDate>
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         <title>Kleine Städte, echte Inländer</title>
         <description>Die drei Ausländer bei Fatima Spar &amp; The Freedom Fries: der Akkordeonist Milos Todorovski, der Trompeter Alexander Wladigeroff und der Saxophonist Andryi Prozorov.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben gut zu tun, es bleibt kaum Zeit, zu leben. Gerade kommen wir aus Saalfelden zurück, wo wir mit unserer Band &lt;a href="http://www.freedomfries.at"&gt;Fatima Spar &amp; the Freedom Fries&lt;/a&gt; aufgetreten sind. Bei der Gelegenheit feierten wir gleich den 31. Geburtstag des Akkordeonisten und haben alles kurz und klein geschlagen. Fast alles. Naja, die Gläser jedenfalls. Besser gesagt: es sind ein paar Gläser runtergefallen. Wir sind ja eine friedliche Band. Gegen Rassismus, gegen Nationalismus, gegen Krieg. 

Am Konservatorium wurden wir als Jazzmusiker ausgebildet. Weil wir Tanzmusik mit Swing-Einflüssen spielen, wissen die Leute nicht so recht, wo sie uns einordnen sollen. Unsere &lt;a href="http://www.freedomfries.at/zirzop/"&gt;CDs&lt;/a&gt; werden meist unter den Rubriken „World Music“ oder „Balkan“ einsortiert. Aber was heißt das schon? Es gibt Plattenläden, da findet man den &lt;em&gt;Ring des Nibelungen&lt;/em&gt; im Bosa-nova-Regal.

Jetzt fahren wir nach Frankreich, wo wir vier Auftritte haben. Dann gehts in die Schweiz. Anschließend treten wir in Istanbul auf, um den Leuten zu sagen: Istanbul darf nicht Wien werden. Nein, Quatsch. Wir spielen, um Spaß zu haben. Um unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Denn im Dezember sind wir wieder in Wien, wo das Leben schön aber teuer ist.

Paris ist lustig, da haben wir schon gespielt: Einen ganzen Abend lang hat man dort kein Wort Französisch gehört, das Publikum war bunt gemischt, Marokkaner, Tunesier. Weit und breit kein Baguette, dafür Falaffel und Pita. Aber sobald wir aus der Hauptstadt rauskamen, waren nur mehr französische Franzosen bei den Konzerten. So geht es in vielen Ländern: in den kleineren Städten dominieren die echten Inländer im Publikum.

Wir reisen sehr routiniert. Meist in einem gemieteten Kleinbus, weil Kontrabass und Schlagzeug beim Fliegen sehr störend sind. Ein Freund chauffiert, damit wir rasten können. Jeder hat einen Laptop dabei. Einer hört Musik. Der andere schaut Videos. Einer schläft die meiste Zeit, selbst in den Pausen beim Konzert. Ein anderer redet dafür dauernd. Wir sind extrem unterschiedlich, kommen aber gut miteinander zurecht. Kosmopoliten eben. Wo wir uns bewegen, sind wir einfach Menschen. Wir rufen uns gegenseitig auch mit „Du Russe“ oder „Du Tschusch“. Serbe, Bulgare, Ukrainer – das sind wir nur bei den Behörden, wenn wir um unsere Aufenthaltsgenehmigung bitten müssen.

Fatima Spar, die Sängerin, heißt eigentlich &lt;a href="http://www.wdr5.de/sendungen/jazz25/710476.phtml"&gt;Nihal Sentürk&lt;/a&gt;. Ihre Eltern sind Türken, sie ist in Vorarlberg geboren. Wenn sie in ihrem Dialekt spricht, verstehen wir kein Wort. Wir haben noch zwei Österreicher in der Band. Philipp, den Bassisten aus Vorarlberg. Und Erwin, den Schlagzeuger aus Klosterneuburg. Wenn wir in die Türkei fahren, brauchen die beiden ein Visum. Uns Slawen lassen sie einfach so rein. Dafür haben wir Zores, wenn es nach England oder Amerika geht.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/11/kleine_stadte_und_echte_inlander.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/11/kleine_stadte_und_echte_inlander.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Thu, 08 Nov 2007 16:25:21 +0100</pubDate>
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         <title>Visionen, Zufälle, Hartnäckigkeit</title>
         <description>Der 75jährige Physiker und Elektrotechniker Herwig Kogelnik begibt sich jeden Tag um neun Uhr in sein Büro, um zu forschen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eben war ich auf den Semmering eingeladen. Die Österreichische Forschungsgemeinschaft veranstaltet alljährlich zum Nationalfeiertag einen Wissenschaftstag. Diesmal sprach ich dort über &lt;em&gt;Planung versus Freiheit in der wissenschafltichen Forschung&lt;/em&gt;. Forschung bringt oft die Herausforderung mit sich, begrenzte Mittel möglichst optimal – sprich: gut geplant - einzusetzen. Ein sehr komplexes Thema, dem ich mich wie ein Naturwissenschaftler über Fallstudien angenähert habe. 

Einstein etwa kam ohne Planung aus: Für seine Entdeckungen hat er nur Bleistift, Papier und Zugang zur Bibliothek gebraucht. Es gibt auch Fälle von &lt;em&gt;serendipity&lt;/em&gt;, also von Entdeckungen durch glücklichen Zufall. Der Ursprung der Radioastronomie vor 75 Jahren war so ein Fall: Man wollte das Rauschen bei der Übertragung von Kurzwellen-Nachrichten untersuchen und hat zufällig jene Strahlung entdeckt, die aus dem Zentrum der Milchstraße kommt. Mitunter geht es aber auch nur darum, hartnäckig zu sein: In den fünfziger Jahren wollten zwei Nobelpreisträger Charles Townes zum Aufgeben überreden. Er sei auf dem Holzweg. Aber er ließ sich nicht abbringen und entdeckte Laser und Maser, dessen Äquivalent im Mikrowellenbereich.

Manchmal verlangt Forschung nach einem Visionär: Der gebürtige Wiener Rudolf Kompfner setzte Anfang der sechziger Jahre durch, dass die Bell Laboratories in den USA die Möglichkeiten der optischen Nachrichtenübertragung erforschen. Erst 25 Jahre später entstanden daraus optische Fasernetze. Heute bewegen wir uns ganz selbstverständlich im Internet. Ermöglicht hat das der Visionär Kompfner, der damals schon fest von seiner Sache überzeugt war und unter anderen auch mich als Forscher für die Bell Labs angeworben hat.

Mein Forscheralltag heute ist die Belohnung dafür, dass ich lange Jahre dort im Management tätig war. Gemütlich fahre ich nun jeden Morgen um neun ins Büro. Ich arbeite in der optischen Nachrichtentechnik, erforsche Nicht-Linearitäten, beschäftige mich mit der Theorie der Wellenausbreitung. Umgeben bin ich nur von Papierbergen, weil ich kein eigenes Labor betreibe. Abends lasse ich mich bereitwillig herausreissen und fahre mit meiner Frau nach New York. Wir gehen ins Theater oder in die Metropolitan Opera. 

Dass ich in Kärnten aufgewachsen bin, hört man bis heute. Meine Schwester Kiki hat die Bleiburger Herkunft der Familie ihr Leben lang sehr betont: Kiki Kogelnik, Bleiburg, New York, Paris. Auch ich lebe als Forscher ganz selbstverständlich in beiden Welten: Präsident Bush hat mir im Sommer die &lt;em&gt;National Medal of Technology&lt;/em&gt; verliehen, von Präsident Fischer konnte ich das &lt;em&gt;Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst&lt;/em&gt; entgegennehmen. Die Bemühungen um die Eliteuniversität in Gugging beobachte ich mit Interesse und Sympathie. Ich frage mich nur, wie man die Einsteins unserer Zeit überreden will, sich bei Wien anzusiedeln. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/11/visionen_zufalle_hartnackigkeit.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ernstschmiederer.com/2007/11/visionen_zufalle_hartnackigkeit.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;&lt;img alt="Jetzt online spenden!" src="http://feeds.blinklicht.at/msf-petit1.gif" width="468" height="60" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Eine Website von Ärzte ohne Grenzen &lt;a href="http://www.schnellehilfewirkt.at/?ref=X1012" target="_blank" title="Jetzt online spenden!"&gt;http://www.schnellehilfewirkt.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;powerd by &lt;a href="http://www.blinklicht.at"&gt;Blinklicht&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://twitter.com/phreak20/with_friends" target="_blank"&gt;Phreak 2.0&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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         <pubDate>Sun, 04 Nov 2007 20:37:08 +0100</pubDate>
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