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	<title>2-Blog » Eure Welt</title>
	
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	<description>Eine andere Sichtweise.</description>
	<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 13:31:58 +0000</pubDate>
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		<managingEditor>hatehweo@gmail.com (Luca Hammer)</managingEditor>
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		<itunes:subtitle>Podcast von 2-Blog.net
Fuuml;r weitere Informationen besuchen sie bitte die Website.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Podcast uuml;ber Literatur, das Leben und die Liebe. Erzauml;hlungen, Worte uuml;ber Technik und persouml;nliche Sichtweisen.</itunes:summary>
		<itunes:author>Luca Hammer</itunes:author>
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		<title>Die glorreichen Sieben [stöckchen]</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 18:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Eure Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[St&#246;ckchen sind langweilig und machen Blogs kaputt. St&#246;ckchen interessieren nicht und werden von Bloggern nur verwendet, weil ihnen selbst nichts mehr einf&#228;llt.
Hier kommt der Gegenbeweis. 
Denis von gorgmorg hat ein St&#246;ckchen entworfen, das anders ist. Ein St&#246;ckchen, das nicht einfach im Blog liegen bleibt, sondern gegen einige &#220;bel unserer Welt ank&#228;mpft. Vor allem geht es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>St&#246;ckchen sind langweilig und machen Blogs kaputt. St&#246;ckchen interessieren nicht und werden von Bloggern nur verwendet, weil ihnen selbst nichts mehr einf&#228;llt.</p>
<p>Hier kommt der Gegenbeweis. </p>
<p>Denis von <a href="http://www.gorgmorg.de/2008/07/18/die-glorreichen-sieben-zutaten/">gorgmorg</a> hat ein St&#246;ckchen entworfen, das anders ist. Ein St&#246;ckchen, das nicht einfach im Blog liegen bleibt, sondern gegen einige &#220;bel unserer Welt ank&#228;mpft. Vor allem geht es um Fantasie, Geschmack und Kunst. Es geht ums Kochen. Es geht um das Kreieren eines Gerichtes. Die Zutaten daf&#252;r werden vorgegeben.</p>
<p><strong>Die Glorreichen Sieben Regeln:</strong></p>
<ol>
<li>Eine der sieben Zutaten musst du durch eine eigene ersetzen. Ausnahme: Wenn du auf vegetarisch/vegan einstellt bist, kannst du auch die anderen unpassenden Aspekte ersetzen.</li>
<li>Bitte nimm nichts ausgesprochen Kostspieliges oder Exotisches, damit man es auch wirklich nachkochen kann. Wenn es geht, halte die Beschreibungen der Zutaten m&#246;glichst neutral, also am besten keine Markennamen, wenn es geht.</li>
<li>Kleinigkeiten wie “Ein Essl&#246;ffel &#214;l”, Essig oder Gew&#252;rze z&#228;hlen nicht.</li>
<li>Du musst es nicht wirklich nachkochen, aber genau beschreiben, was du mit all dem Kram (und nicht nur einem oder zwei) machst - wenn du es kochst, was wirklich grandios w&#228;re, dann idealerweise mit Bild!</li>
<li>Wie immer bei St&#246;ckchen w&#228;re ein Link zum inspirierenden Beitrag ganz super!</li>
<li>Wenn es schmeckt, packs doch in den fressmorg, wenn du magst.</li>
<li>Das Gericht braucht unbedingt einen Namen!</li>
</ol>
<p><span id="more-950"></span></p>
<p><strong>Die Glorreichen Sieben Zutaten</strong></p>
<ol>
<li>Kartoffeln</li>
<li>Speck</li>
<li>Eier</li>
<li>Putenbrust</li>
<li>Zitronen</li>
<li>Erdbeeren</li>
<li>Br&#246;tchen/Semmeln</li>
</ol>
<p><a href="http://img178.imageshack.us/img178/7426/1zutatenng2.jpg"><img alt="Die Zutaten" src="http://img178.imageshack.us/img178/7426/1zutatenng2.th.jpg" title="Die Zutaten" class="alignleft" width="150" height="113" /></a>Es geht los. Zuerst ersetze ich die Br&#246;tchen, welche ich durch die Kartoffeln nicht brauche, durch Marillen. Die erste Idee war eine exotische So&#223;e aus diesen zu machen. Es kam jedoch anders.</p>
<p>Zuerst habe ich den Speck gew&#252;rzt. Ein bisschen Kreuzk&#252;mmel und viel Pfeffer. <a href="http://img243.imageshack.us/img243/809/3huenchengw2.jpg"><img alt="Gef&#252;llte H&#252;hnchen" src="http://img243.imageshack.us/img243/809/3huenchengw2.th.jpg" title="Gef&#252;llte H&#252;hnchen" class="alignright" width="150" height="113" /></a>Danach w&#252;rden die H&#252;hnchenbrust in St&#252;cke geschnitten und diese aufgeschnitten, sodass Taschen entstanden. In diese wird der Speck gesteckt. An dieser Stelle habe ich einen kleinen Fehler gemacht. Ich habe die St&#252;cke zu dick gemacht und dadurch musste ich sie am Ende l&#228;nger als gut abbraten. Dadurch wurden sie au&#223;en zu dunkel und innen gerade einmal durch. Besser w&#228;re es gewesen, wenn der Speck schon ordentlich Geschmack an das H&#252;hnchen abgibt. </p>
<p><a href="http://img368.imageshack.us/img368/5382/4panadeds0.jpg"><img alt="Panade" src="http://img368.imageshack.us/img368/5382/4panadeds0.th.jpg" title="Panade" class="alignleft" width="150" height="113" /></a>Die gekochten Kartoffeln werden zu einem P&#252;ree zerdr&#252;ckt und mit den Eiern vermischt. Falls die Masse zu fl&#252;ssig wird, kann man etwas Mehl oder Kartoffelst&#228;rke hinzugeben. Gew&#252;rzt wird mit ein bisschen Salz und viel Zitrone. </p>
<p><a href="http://img517.imageshack.us/img517/2426/6braten2ky8.jpg"><img alt="" src="http://img517.imageshack.us/img517/2426/6braten2ky8.th.jpg" title="Zitronenh&#252;hnchen braten" class="alignright" width="150" height="113" /></a>Nun muss man sich entscheiden, ob man H&#252;hnchen in Zitronemantel oder H&#252;hnchen und Zitronenpuffer machen m&#246;chte. Ich habe mich f&#252;r das erste entschieden und die gef&#252;llten H&#252;hnchenst&#252;cke in der Zitronen-Kartoffel-Panade verpackt. Danach wurden sie in ein bisschen Sonnenblumen&#246;l abgebraten. </p>
<p><a href="http://img99.imageshack.us/img99/9518/7zitronenhuenchenwf2.jpg"><img alt="" src="http://img99.imageshack.us/img99/9518/7zitronenhuenchenwf2.th.jpg" title="Zitronenh&#252;nchen" class="alignleft" width="150" height="113" /></a>Fertig! Aufgrund der dicken Panade, welche man auch als Puffer servieren k&#246;nnte, habe ich ich auf Beilagen verzichtet. Die ansonsten typischen Zitronenscheiben werden ebenfalls nicht ben&#246;tigt. Eine Quarkso&#223;e k&#246;nnte das Gericht noch etwas auflockern. </p>
<p>Stop! Wo sind die Marillen? Und die Erdbeeren? </p>
<p><a href="http://img352.imageshack.us/img352/5616/8erdbeermarillensorbethy6.jpg"><img alt="" src="http://img352.imageshack.us/img352/5616/8erdbeermarillensorbethy6.th.jpg" title="Marillen-Erdbeeren-Sorbet" class="alignright" width="150" height="113" /></a>Mit diesen habe ich ein leckeres Marillen-Erdbeer-Sorbet gemacht. F&#252;r alle, die mit dem Geschmack des Gerichtes nichts anfangen k&#246;nnen. Es werden einfach Marillen und Erdbeeren entkernt und von Gr&#252;nzeug befreit, in einen Mixer geworfen. Je nach Eigengeschmack Zucker hinzuf&#252;gen. Danach kommt es in den Tiefk&#252;hlschrank. Soll es ein echtes Sorbet werden, muss man es etwa drei Stunden dort lassen. Immer wieder kontrollieren und etwas umr&#252;hren, damit es gleichm&#228;&#223;ig gefriert. Am Ende wird es noch einmal kurz gemixt und dann serviert. Ich habe mich damit begn&#252;gt, dass es kalt war und nicht mehr ganz so fl&#252;ssig war. Sehr lecker.</p>
<p>Name des Gerichtes: <strong>H&#252;hnchen in Zitronenmantel und Marillen-Erdbeer-Sorbet</strong><br />
Die Kreativit&#228;t ist schon f&#252;r das Gericht verbraucht worden.</p>
<p>Weitere Gerichte: <a href="http://readatmaylas.wordpress.com/2008/07/18/koch-stockchen-die-glorreichen-7/">MAYLAS OFENBERGE</a>, <a href="http://blog.cacophonie.de/index.php/2008/07/19/die-glorreichen-sieben-zutaten/">caesars mediterrane Putenbrust mit Erdbeerbr&#246;tchen</a>, <a href="http://just4ikarus.wordpress.com/2008/07/19/the-glory-seven/">Apfelbrust mit Sesamsprossen und Bambuskartoffeln (à la Ikarus)</a>, <a href="http://mekmek89.wordpress.com/2008/07/21/ein-gourmet-genuss/">Ein Gourmet-Genuss</a>; </p>
<p>Ich werfe das St&#246;ckchen weiter zu <a href="http://www.pgc-forum.de/ars/">Martin</a>.</p>
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		<title>Feedreader [stöckchen]</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 10:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Eure Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der MC Winkel hat ein St&#246;ckchen einfach an alle Blogger, die er liest weiter geworfen und mich gleich noch in den Beitrag gepackt. Sonst k&#246;nnte man ja behaupten, dass man nicht gewusst hat, dass man gelesen wird. Bei mir gibt es es dann einfach zur freien Entnahme. Das Glorreiche Sieben St&#246;ckchen ist noch in Bearbeitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.whudat.de/?p=1415">MC Winkel</a> hat ein St&#246;ckchen einfach an alle Blogger, die er liest weiter geworfen und mich gleich noch in den Beitrag gepackt. Sonst k&#246;nnte man ja behaupten, dass man nicht gewusst hat, dass man gelesen wird. Bei mir gibt es es dann einfach zur freien Entnahme. Das <a href="http://www.gorgmorg.de/2008/07/18/die-glorreichen-sieben-zutaten/">Glorreiche Sieben St&#246;ckchen</a> ist noch in Bearbeitung kommt, aber auch bald.</p>
<p>Nun zum Feedreader-St&#246;ckchen.</p>
<p><strong>1. Welchen Feedreader benutzt Du und seit wann?</strong><br />
Fr&#252;her habe ich <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/4578">Brief</a> verwendet. Ein Firefox-Plugin, mit welchem man aber auch offline lesen kann. Dann bin ich auf <a href="http://flock.com/">Flock</a> umgestiegen und habe den integrierten Feedreader genutzt. </p>
<p>Als <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/">Firefox 3</a> kam, bin ich wieder umgestiegen und habe eine Zeit lang Brief verwendet. Doch ich war nicht wirklich zufrieden und so bin ich zum <a href="http://www.google.at/reader/">Google Reader</a> zur&#252;ck gekommen. Das d&#252;rfte vor ein paar Monaten gewesen sein.</p>
<p>Hin und wieder verwende ich auch <a href="http://www.feedly.com/">Feedly</a>. Einfach so.</p>
<p>Ich verwende den Reader jedoch nur zum schnellen scannen von Beitr&#228;gen. Den Ordner pers&#246;nlich lese ich &#252;ber das Bookmarklet, das der Google Reader zur Verf&#252;gung stellt. Dieses erlaubt es mir direkt zu den neuen Beitr&#228;gen der abonnierten Blogs zu navigieren. </p>
<p><img src="http://www.2-blog.net/wp-content/uploads/2008/07/google_reader_next.png" alt="" title="google reader next" class="alignright size-thumbnail wp-image-946" /></p>
<p><strong>2. Wieviele Feeds hast Du abonniert, wieviele davon sind Blogs (in %)?</strong><br />
147 Feeds. &#220;ber 95% sind Blogs.</p>
<p><strong>3. Wieviele feeds liest Du t&#228;glich (w&#246;chentlicher Schnitt)?</strong><br />
Feeds lese ich t&#228;glich 80% von denen die aktualisieren. Das schwankt.<br />
Beitr&#228;ge lese ich t&#228;glich etwa 50.</p>
<p><strong>4. Dein meistgelesenster Feed/deutscher Blog-Feed?</strong><br />
<a href="http://www.mianiemand.blogspot.com/">Niemandsdinge</a> </p>
<p><strong>5. Welche Nachrichtenseiten hast Du abonniert (nenne max. 3)?</strong><br />
Telekom-Presse</p>
<p><strong>6. Dein erstes und Dein letztes Blog im Reader?</strong><br />
<a href="http://sharrkyy.blogspot.com/">&#8230; I must be dreaming</a><br />
<a href="http://steel.twoday.net/">VS Geheim</a></p>
<p><strong>7. Lesegewohnheit: alphabetisch, chronologisch, durcheinander?</strong><br />
Mit dem Bookmarklet, also die pers&#246;nlichen Blogs, chronologisch.<br />
Im Reader thematisch>alphabetisch>chronologisch.</p>
<p><strong>8. Hast Du Blogs/Feeds, von denen Du nicht zugeben w&#252;rdest, dass Du sie liest, im Reader?</strong><br />
Nicht, dass ich w&#252;sste.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/EureWelt/~4/343418116" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Blogs sind scheiße! [metablogging]</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 11:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Eure Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Blog]]></category>

		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[metablogging]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Einstieg empfehle ich Julie Paradise. Wieder da? Nichts verstanden? Kein Problem, ich versuche einen sanften Einstieg schlie&#223;lich soll ich ja Leser haben, die ansonsten gar keine Blogs lesen und somit auch wenig von solchen Blogsph&#228;re-Diskussionen mitbekommen.
Gesto&#223;en bin ich auf darauf bei Patsy Jones, die zuerst auf Don Dahlmann, f!xmbr und Nerdcore verweist bevor sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1325/866701286_b2b9f6ebd6_m.jpg" title="serious blogger" class="alignleft" width="240" height="180" />Als Einstieg empfehle ich <a href="http://www.julieparadise.de/2008/07/21/die-temperatur-der-anderen/">Julie Paradise</a>. Wieder da? Nichts verstanden? Kein Problem, ich versuche einen sanften Einstieg schlie&#223;lich soll ich ja Leser haben, die ansonsten gar keine Blogs lesen und somit auch wenig von solchen Blogsph&#228;re-Diskussionen mitbekommen.</p>
<p>Gesto&#223;en bin ich auf darauf bei <a href="http://www.patsy-jones.de/2008/07/20/warum-blogs-nicht-funktionieren/">Patsy Jones</a>, die zuerst auf <a href="http://don.antville.org/stories/1816384/">Don Dahlmann</a>, <a href="http://www.fixmbr.de/warum-blogs-in-deutschland-nicht-funktionieren/">f!xmbr</a> und <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/07/19/warum-blogs-in-deutschland-funktionieren/">Nerdcore</a> verweist bevor sie ihre Meinung zu Nullen und Einsen bringt. Die ganzen Beitr&#228;ge, die nicht unbedingt kurz sind, sollte man sich nur zu Gem&#252;te f&#252;hren, wenn man sich f&#252;r das Thema interessiert oder andere Meinungen lesen m&#246;chte. Ich werde jetzt eine kurze Zusammenfassung aus meiner Sicht schreiben und anschlie&#223;end ein paar Punkte von mir hinzuf&#252;gen. </p>
<p><strong>Dahlmann</strong> <a href="http://don.antville.org/stories/1816384/">meint</a>, dass die deutsche Blogosph&#228;re sich in einem Tief befindet. Er macht das an der sinkenden Verlinkung innerhalb der deutschen <a href="http://deutscheblogcharts.de/">Blogcharts</a> (s.a.:<a href="http://deutscheblogcharts.com/">Piratenblogcharts</a>) fest. Er spricht von Professionalisierung, die durch mehrere bloggende Journalisten erreicht werden soll. Weiters soll es den Deutschen an Diskussionskultur und Medienkompetenz fehlen.</p>
<p><strong>Chris</strong> (<a href="http://www.fixmbr.de/warum-blogs-in-deutschland-nicht-funktionieren/">f!xmbr</a>) sieht das Problem wiederum in den k&#228;uflichen Journalisten, die sich in den Blogcharts breit machen. Blogger sollten unabh&#228;ngig sein und wer Geld mit seinem Blog verdient ist sowieso schlecht und kann die Welt nicht ver&#228;ndern. Abschlie&#223;end schlie&#223;t er f!xmbr in diese Kritik mit<br />
ein. </p>
<p><img alt="" src="http://farm1.static.flickr.com/148/403675546_b66ac31173_m.jpg" title="funktionieren blogs?" class="alignright" width="240" height="139" /><strong>René</strong> (<a href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/07/19/warum-blogs-in-deutschland-funktionieren/">nerdcore</a>) schreibt, dass Blogs, auch deutschsprachige, funktionieren und nimmt seinen eigenen als Beispiel. In seinen Augen sind nichtssagende &#220;berschriften und unn&#246;tige Ausf&#252;hrungen eine Gefahr. Er meint, dass manche Blogs nicht funktionieren, weil sie Katzenbilder posten und &#252;ber Blogs schreiben und zugleich findet er das gut.</p>
<p><strong>Patsy Jones</strong> <a href="http://www.patsy-jones.de/2008/07/20/warum-blogs-nicht-funktionieren/">findet</a>, dass die Themen uninteressant, die Blogs h&#228;sslich und die Blogcharts sinnlos sind. Blogger kommen beinahe alle aus dem Medienbereich und Leute aus anderen Bereichen keine Lust zum bloggen haben. Die meisten Blogs, die sie selbst liest, erz&#228;hlen sowieso Geschichten und haben keinen Anspruch zu informieren. Eigentlich sind wie sowieso alle Arschl&#246;cher.</p>
<p>Und noch ein paar Blogs, die f&#252;r mich nicht funktionieren:<br />
<a href="http://blog.losfinkos.com/2008/07/meta-blogging-was-das-denn/">maYo</a> weil sein Beitrag einfach langweilig ist. <a href="http://www.testspiel.de/archives/2008/07/20/hilfe-mein-blog-funktioniert-nicht/">Testspiel</a> weil ich nichts davon habe. <a href="http://tru.toao.org/2008-07-19/blogs-in-deutschland/">electru</a> weil ein Satz mit drei Links maximal ein Tweet sein d&#252;rfte. <a href="http://cajarore.wordpress.com/2008/07/20/kleine-wissens-blogschau/">Moppelkotze</a> weil er die Leser vor den achso langen Texten warnt. <a href="http://www.wildbits.de/2008/07/20/aus-dem-fluss-gefischt/">wildbits</a> weil ihn die Diskussion nicht interessiert, er aber dennoch dar&#252;ber schreibt. <a href="http://www.netznews.org/?p=1085">NetzNews</a> weil mir beim Lesen des Beitrags schlecht wurde.</p>
<p>Ich finde die Diskussion spannend und sinnlos, gerate in eine selbstanklagende Situation und erkenne ein st&#228;ndiges sich selbst widersprechen. </p>
<p><img alt="" src="http://farm1.static.flickr.com/41/98625074_d2b735980e_m.jpg" title="Euro" class="alignleft" width="240" height="180" /><strong>Das liebe Geld und Amerika</strong><br />
Eine Sache, die ich immer wieder lese und nicht verstehen ist die Geldfrage. Auf der einen Seite schaut man st&#228;ndig zu den gro&#223;en Blogs in Amerika, wo teilweise hauptberufliche Blogger dahinterstehen, und sagt dann, dass man mit dem Blog kein Geld verdienen soll, weil man dann k&#228;uflich ist und nur noch f&#252;r hohe Besucherzahlen schreibt. Ich schreibe haupts&#228;chlich f&#252;r meine Leser, teilweise f&#252;r Besucher, teilweise f&#252;r Google. Ich schreibe bezahlte Beitr&#228;ge und bin bereit Werbebanner zu schalten, rei&#223;e mich jedoch nicht darum und halte meinen Preis hoch. Blogs haben in Amerika vielleicht mehr Macht, aber sie sind auch k&#228;uflich, wie einige Skandale gezeigt haben. Verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit Bloggen habe ich jeden Tag viele Stunden Zeit, um zu recherchieren und mich mit den Themen auseinanderzusetzen. Dadurch k&#246;nnte ich eine h&#246;here Qualit&#228;t bieten. Auf der anderen Seite st&#252;nde ich unter Druck. Bleiben die Besucher aus hat es teils dramatische Folgen. So etwas kann man durch kluge Werbeformen vermeiden. Frei ist niemand. Irgendwoher muss die Zeit f&#252;rs bloggen kommen.</p>
<p><strong>Was hei&#223;t funktionieren?</strong><br />
Von all den Bloggern ist sich keiner wirklich sicher was funktionieren hei&#223;t. Manche sprechen von Besucherzahlen, andere von Einnahmen und wieder andere von Macht und Einfluss. Funktionieren an sich kann etwas nicht. Ein Auto funktioniert nicht, sondern das Fahren mit dem Auto funktioniert. Das Einschalten des Fernsehers funktioniert. Das Geld verdienen mit dem Blog funktioniert. Das Macht aus&#252;ben mit dem Blog funktioniert. Das schreiben was man will funktioniert. Wie oben angedeutet funktionieren Blogs f&#252;r mich, wenn ich sie gerne lese. Widerspruch? Ja. Funktionieren gibt es nicht. Zuerst muss man definieren, was funktionieren bedeutet. </p>
<p>Die oben als nicht funktionierenden Blogs aufgef&#252;hrten funktionieren f&#252;r mich nicht, aber sie sind ein Teil der Blogosph&#228;re und leiten ihre Leser auf die Blogs, die die wichtigen Beitr&#228;ge haben. Daher sind auch diese wichtig. Die helfen die Blogosph&#228;re zusammenzuhalten.</p>
<p><strong>Keiner liest uns</strong><br />
Es gibt viele Blogs. Blogs werden meist von Bloggern gelesen. Wenn man aus irgendwelchen Statistiken rauslesen m&#246;chte, wie viele Leser man haben k&#246;nnte, dann sollte man erst nachschauen, was die Statistik bedeutet. Jemand ist online kann bedeuten, dass er ein 56k-Modem im Keller liegen hat, dass er einmal pro Woche seine Email abruft oder dass er t&#228;glich drei Stunden surft. Warum sollte man euch lesen? Behandelt ihr so wichtige Themen, die sonst nirgends vorkommen und niemanden interessieren? Seid ihr Sprachrohr f&#252;r eine Minderheit? Muss die ganze Welt wissen, dass eure Katze heute nichts gegessen hat? René wird gelesen weil er Dinge postet, die Leute im Internet gerne haben. Da muss nicht viel Sinn dahinter sein, kann aber. Ich werde gelesen, weil ich meine Sicht der Dinge schreibe. Ich schreie einfach meine Meinung raus, manchmal gibt es Informationen, aber meistens nur Sichtweisen.</p>
<p><img alt="" src="http://farm1.static.flickr.com/36/77324602_bf6cc07a4d_m.jpg" title="Zeitungen" class="alignright" width="240" height="159" /><strong>Die Massenmedien beachten uns nicht</strong><br />
Und das ist mir vollkommen egal. Ich besitze keinen Radio. Ich besitze keinen Fernseher. Ich besitze kein Zeitungsabo. Dennoch kann ich bei den meisten Themen mitreden, habe Informationen, die andere nicht haben. W&#228;hrend sie nicht einmal alle Infos aus der urspr&#252;nglichen Agenturmeldung bekommen, kann ich mit ein paar Klicks weitere Hintergrundinformationen erfahren, die es nie in ein &#8220;klassisches Medium&#8221; schaffen w&#252;rden. Die anderen vertrauen den Medien meist blind, weil die Zeitung, der Sender doch Reputation hat. Ich muss alles in Frage stellen und kann manchen vertrauen, weil ich sie kenne. Meine Infos sind oft durch mehrere Gehirne gelaufen, die wirklich Ahnung davon haben und auch die Zeit, die dazu n&#246;tig ist. Was im Beitrag vergessen oder verheimlicht wurde, erfahre ich in Kommentaren, Trackbacks und anderen Blogs. Mir wird keine Objektivit&#228;t, die nicht m&#246;glich ist, vorgemacht, sondern ich erfahre verschiedene Meinungen. Ich kaufe mir vielleicht einmal eine Zeitung/Magazin, weil ein Blogger darin einen Artikel ver&#246;ffentlicht hat, weil ich den Journalisten kenne.</p>
<p><strong>Wie erreiche ich die Nichtblogger?</strong><br />
Ganz sicher nicht indem man dar&#252;ber schreibt, ob Blogs funktionieren oder nicht. Die Menschen sind da drau&#223;en und ich behaupte, dass ein gro&#223;er Teil Blogs lesen w&#252;rde, wenn er w&#252;sste was es ist und wie er damit umzugehen hat. Daf&#252;r muss die Medienkompetenz gest&#228;rkt werden. Man kann es auch Aufkl&#228;rung nennen. <a href="http://www.bloegger.at/">Bl&#246;gger</a>, wo ich die operative Leitung &#252;bernommen habe, versucht unter anderem genau das. &#8220;Interessierte Laien informieren&#8221;. Wir versuchen Wege zu finden die Leute da drau&#223;en zu erreichen. Immer wieder treffe ich auf Menschen, die ich f&#252;r Blogs begeistern kann. Manche fangen selbst an zu bloggen, manche lesen nur. Ich glaube nicht, dass jeder bloggen sollte, aber ich bin der Meinung, dass zumindest jeder wissen sollte, was ein Blog ist. Gespr&#228;che an der Uni mit Publizistik- und Kommunikationswissenschaften-Studenten haben mich schockiert. Viele wissen nicht einmal was ein Blog ist. </p>
<p>Man kann innerhalb der Blogosph&#228;re noch so oft &#252;ber das Thema diskutieren, so lange man es nicht schafft, die Menschen da drau&#223;en zu erreichen, bringen sie sowieso nichts. </p>
<p>Und jetzt gehe ich kochen und blogge danach dr&#252;ber&#8230; </p>
<p><small>Bild 1: <a href="http://www.flickr.com/photos/joelogon/">joelogon</a>, Bild 2: <a href="http://www.flickr.com/photos/robinhamman/">robinhamman</a>, Bild 3: <a href="http://www.flickr.com/photos/donaldtownsend/">donaldtownsend</a>, Bild 4: <a href="http://www.flickr.com/photos/doviende/">doviende</a></small></p>
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		<title>PUA - Pick-Up Artist</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 22:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[oder: &#220;ber notgeile Idioten
Wir stehen zu viert auf der Tanzfl&#228;che, als ich zum dritten Mal beobachte, wie ein Mann mit rotem Shirt &#228;u&#223;erst offensiv ein M&#228;dchen antanzt. Er nimmt sie an den Handgelenken, um so ein schnelles weitertanzen ihrerseits zu verhindern. In der Dunkelheit und dem blitzenden Licht nur schwer zu erkennen, ob sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>oder: &#220;ber notgeile Idioten</p>
<p><img alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1106/680689211_486c028b18_m.jpg" title="Club Dancing" class="alignleft" width="160" height="240" />Wir stehen zu viert auf der Tanzfl&#228;che, als ich zum dritten Mal beobachte, wie ein Mann mit rotem Shirt &#228;u&#223;erst offensiv ein M&#228;dchen antanzt. Er nimmt sie an den Handgelenken, um so ein schnelles weitertanzen ihrerseits zu verhindern. In der Dunkelheit und dem blitzenden Licht nur schwer zu erkennen, ob sie sich dagegen wehrt. Bei genauerem hinsehen fallen ihre abweisenden Bewegungen auf, wie sie versucht sich aus seinem Griff zu winden. Er h&#228;lt sie nicht brutal fest, ist jedoch stark genug, dass sie sich losrei&#223;en kann. Stattdessen l&#228;chelt er ihr freundlich ins Gesicht und tanzt. Ich bewege mich in ihre Richtung, schreie einem Freund noch ins Ohr, dass sich der notgeile Sack an sein drittes Opfer ranmacht. Bei ihr angekommen, greife ich ebenfalls nach ihren Armen. Durch einen kurzen Blickwechsel sichere ich meine Annahme ab, dass sie aus der Situation raus will. W&#228;hrend ich sie wegziehe, schiebe ich meinen K&#246;rper zwischen sie. Doch er gibt nicht einfach auf, geht ihr hinterher, wieder nach den Ohren greifend. Mit meinem K&#246;rper wehre ich ihn ab und lotse sie zu meinen Freunden. Wie bilden einen Kreis um sie und tanzen. Nach mehrmaligen erfolglosen umkreisen geht er auf und sie wieder zu ihren Freundinnen. </p>
<p>So eine Aktion kann ins Auge gehen. Ich h&#228;tte schon bei der zweiten eingreifen k&#246;nnen, doch war ich mir nicht sicher. Es h&#228;tte sein k&#246;nnen, dass meine Annahme falsch und das handeln unberechtigt war. In diesem Fall war es das nicht. Als wir den Club verlie&#223;en, habe ich mich kurz umgesehen. Man wei&#223; nie wie solche Typen reagieren. Gedanken, die sich um diesen einen Abend drehen. Warum muss ich mich zwischen wildfremde Menschen dr&#228;ngen? </p>
<p><strong>Pick-Up Artist?</strong><br />
Sie nennen sich Pick-Up Artists, abgek&#252;rzt PUA, nennen Frauen targets, stufen sie auf einer zehnteiligen Skala ein und meist ist ihr einziges Ziel eine ins Bett zu bekommen. Ich wei&#223; nicht, ob es sich in diesem konkreten Fall um einen Pick-Up Artist gehandelt hat, aber er hat sich &#228;hnlich verhalten. Eine aufdringliche Art, die die Frau zwar bedr&#228;ngt, aber ihr dennoch das Gef&#252;hl geben soll frei entscheiden zu k&#246;nnen. Was er nicht wirklich gemacht hat. </p>
<p>Es ist schon Jahre her, dass ich das erste Mal mit Pick-Up Artists in Ber&#252;hrung gekommen bin. Damals war es in irgendeinem Forum, ich habe mich dann kurz eingelesen und es wieder vergessen. Doch das Thema hat sich immer wieder in meinen Weg gestellt und so habe ich mich wieder damit besch&#228;ftigt. Dieser Typ im Club war nur die letzte Erscheinungsform, die mich wieder dazu gebracht hat dar&#252;ber nachzudenken und jetzt auch zu schreiben.</p>
<p>Es gibt Menschen, die der Meinung sind, dass man das Thema am besten erst gar nicht zum Gespr&#228;ch machen sollte. Ich sehe es anders. Man kann es mit anderen Dingen vergleichen, wo es besser ist dar&#252;ber zu sprechen, auch wenn man dadurch Nachahmer auf die Bildfl&#228;cher rufen kann, als es zum Tabu zu machen. Ich m&#246;chte meine &#220;berlegungen dazu festhalten und warum ich so negativ dazu eingestellt bin. </p>
<p>Wer sich genauer &#252;ber die Geschichte der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Seduction_community">PickUp Artists</a> informieren m&#246;chte, sollte einmal bei Wikipedia reinschauen. </p>
<p><img alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2244/1521238463_64d018ac3a_m.jpg" title="Pick-Up Artist" class="alignright" width="161" height="240" /><strong>The Game</strong><br />
Aus meiner Sicht geht es um das Spiel jemanden kennen zu lernen, wobei es von den meisten in die Richtung missbraucht wird, dass sie nur mit jemanden schlafen wollen. Es gibt vielerlei &#8220;Lehrb&#252;cher&#8221; und &#252;berteuerte Workshops von &#8220;gro&#223;en&#8221; Pick-Up Artists. Im deutschsprachigem Raum wurde es nach einer medialen Aufbereitung bekannter. Viele aus der Szene behaupten, dass es dadurch zerst&#246;rt wurde und alle die jetzt anfangen den Ursprung nicht verstehen oder was auch immer. Ein Muster wie man es oft erkennen kann. &#8220;Wir waren die ersten und deshalb habt ihr keine Ahnung.&#8221;</p>
<p>Grundgedanke ist, wie schon erw&#228;hnt, dass es sich um ein Spiel handelt. Mit dem kleinen Unterschied, dass nicht alle Beteiligten eingeweiht sind. Daher sage ich, dass sie mit den Frauen bzw. deren Gef&#252;hlen spielen. Liebe ist auch f&#252;r mich in einem gewissen Sinne ein Spiel. Doch es gibt Grenzen und es m&#252;ssen beide Personen ihren Spa&#223; daran haben. Pick-Up Artists reden sich selbst ein gutes Gewissen ein, indem sie behaupten, dass Frauen das wollen. Sie wollen umworben werden und sind eigentlich auch nur auf Sex aus. Das ist einfach zu sagen, doch wenn man es genauer betrachtet Schwachsinn. Eine Frau will umworben werden, aber nicht lediglich zum Vorteil, zur Lustbefriedigung des Mannes. Umwerben bedeutet f&#252;r mich auch zu geben ohne zu erwarten, dass etwas zur&#252;ckkommt. Es geht darum der Frau eine Freude zu machen, nicht ihr dadurch ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn sie daf&#252;r nichts macht. Doch Pick-Up Artists gehen noch weiter. Sie sehen beispielsweise nicht ein warum sie einer Frau einen Drink spendieren sollten. Und wenn sie es doch tun, dann lediglich um sie f&#252;r ein paar Minuten an sich zu binden, wo sie sie weiter bearbeiten k&#246;nnen. </p>
<p><img alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2353/2267024811_48b8ae344d_m.jpg" title="PUA" class="alignleft" width="240" height="160" /><strong>Aufrei&#223;en nach System</strong><br />
Was mich aufregt ist das systemische denken und handeln. Pick-Up Artists versuchen eine Gebrauchsanleitung f&#252;r Frauen zu erfinden. Sie handeln nach einem Schema und gehen davon aus, wenn sie Aktion A machen, dass Ergebnis B herauskommt. Sie handeln nicht nach Gef&#252;hlen, sondern nach einer speziellen Struktur. Sie ordnen sich auch selbst auf einer Skala ein und sind dann wahnsinnig stolz auf sich, wenn sie mit einer Frau, die auf der Skala h&#246;her steht, geschlafen haben. Zum aufw&#228;rmen machen sie sich an Frauen, die unter ihnen stehen heran. Sie suchen sich Frauen, die ungl&#252;cklich oder verzweifelt aussehen, wo sie sich hohe Chancen ausrechnen und sobald sie sie um den Finger gewickelt haben, lasse sie sie fallen. Das einzige was sie sich davon erwarten ist Selbstvertrauen f&#252;r das eigentliche Ziel des Abends. Sie lernen mit K&#246;rben umzugehen, werden so kalt, dass es sie nicht mehr ber&#252;hrt und sie ohne mit der Wimper zu zucken weiterjagen k&#246;nnen. Eine Frau nach der anderen. Hat es nicht funktioniert, nicht weiterprobieren sondern zur n&#228;chsten &#252;bergehen. Auf die Jagd gehen sie nicht alleine, sondern im Team. Sie studieren Situationen ein, wo zwei oder mehr Personen eingebunden sind. Sie treffen sich, um vergangene Erfolge zu besprechen und weitere Jagden zu planen. Frauen sind Zielobjekte und Troph&#228;en. Sonst nichts. Beinahe verwunderlich, dass neben dem Aussehen auch die Intelligenz eine Rolle spielt, wenn eine Frau eingeordnet wird. Betrachtet man es jedoch von der Seite, dass es bei intelligenten Frauen schwieriger ist, logisch.</p>
<p>M&#228;nner, die nicht mit Taktik spielen, sind Nice Guys. Ihre Treffer blo&#223; Gl&#252;ck. Da w&#252;rde ich gerne einmal das Verh&#228;ltnis sehen. Wie viele Frauen ein Pick-Up Artist ansprechen muss und wie viele ein &#8220;Nice Guy&#8221;. Es gibt solche, die ein gutes System haben, denen es leicht f&#228;llt eine Frau um den Finger zu wickeln und dieser wird nicht auffallen, dass er spielt. Die meisten scheinen mir jedoch eher verzweifelte, notgeile Idioten zu sein, die dank ihrer Intelligenz vollkommen versagt haben und nun in diese Szene fl&#252;chten, um sich Tipps zu holen, wie sie es doch noch schaffen k&#246;nnten. Profis wissen genau was sie tun und haben ihre Opfer fest im Griff. Die anderen gehen einfach &#252;ber die Masse. Wenn sie zwanzig Frauen ansprechen, werden sie schon eine finden, bei der es klappt. Das w&#228;re der eine Teil. Das Ziel billiger Sex. Pick-Up Artist ist aber schon eine Lebenseinstellung.</p>
<p><strong>Polygame Beziehung</strong><br />
H&#246;chstes Ziel eines Pick-Up Artist ist eine Beziehung mit mehreren Frauen, die voneinander wissen und dies akzeptieren. Sollte eine Frau jedoch einen anderen kennen lernen oder gar mit ihm schlafen, steht sie sofort auf der schwarzen Liste. Diese Einseitigkeit macht sie noch unsympathischer, auch wenn es wohl nur wenige gibt, die in solch eine Situation kommen. Sie setzen aber ihr Wissen gezielt in Beziehungen ein. Dies beginnt bei Kleinigkeiten, wie das abwarten mit dem Antworten auf eine SMS, weil man ansonsten ja signalisieren k&#246;nnte, dass sein Leben ansonsten nichts zu bieten hat und man nur darauf gewartet hat, bis hin zu absichtlichem zu sp&#228;t kommen, eifers&#252;chtig machen und nachspionieren. Man macht der Frau ein schlechtes Gewissen und sorgt daf&#252;r, dass man sie vollkommen in der Hand hat. </p>
<p><strong>Eine Gefahr?</strong><br />
Weder als Mann noch als Frau muss man Angst haben, dass nun eine Horde notgeiler Idioten durch die Lokale streift und sich alles schnappt, das zwei Br&#252;ste und eine Vagina hat. Einerseits gibt es nach meinem Wissen nicht besonders viele und andererseits stellen sich die meisten d&#228;mlich an. Dennoch sind es die wenigen, die viel unterwegs sind und viele anmachen und einzelne sind darin gut. Was eher Sorgen machen sollte sind die Folgen bei einer Frau, die von solch einem Idiot ausgenutzt wird und es dann bemerkt. Sobald sich jemand versucht an sie anzun&#228;hern h&#228;lt sie ihn f&#252;r einen PickUp Artist und geht in die Defensive. Sie verliert das Vertrauen. Je nachdem wie weit der notgeile Idiot gegangen ist, wird es f&#252;r sie sehr schwer wieder eine Beziehung einzugehen.</p>
<p><img alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1134/1037138985_dab1669bdd_m.jpg" title="langfristig" class="alignright" width="240" height="160" /><strong>Kurzfristig und Langfristig</strong><br />
Mit System mag es einfacher sein jemanden f&#252;r sich zu gewinnen, doch auf Dauer kann dies nicht funktionieren, da man die Person st&#228;ndig bel&#252;gt indem ihr etwas vormacht das nicht ist und sie ausn&#252;tzt. Es ist nichts dagegen einzuwenden jemanden beim ausgehen kennen zu lernen und m&#246;glicherweise Spa&#223; mit dieser Person zu haben, aber man sollte immer fair bleiben und sich Gedanken dar&#252;ber machen wie weit man geht. </p>
<p>Langfristig kann ich mit einer Person nur gl&#252;cklich werden, wenn das Fundament ehrlich und aufrichtig ist.</p>
<p><small>Bild 1: <a href="http://www.flickr.com/photos/stevewhite/">stevewhite</a>, Bild 2: <a href="http://www.flickr.com/photos/dammit/">robotgoboom</a>, Bild 3: <a href="http://www.flickr.com/photos/dcvision2006/">DCvision2006</a>, Bild 4: <a href="http://www.flickr.com/photos/nattu/">nattu</a></small></p>
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		<title>Was ist Schönheit?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 17:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8220;Sieh mal die Kleine da dr&#252;ben. Die ist ja hei&#223;.&#8221;
&#8220;Ih, die ist ja viel zu fett. Dass die sich &#252;berhaupt traut etwas bauchfreies zu tragen. Da schwabbelt ja alles.&#8221;
&#8220;Na besser als deine magers&#252;chtige Freundin. Das ist ja pervers, wenn die im Bikini unterwegs ist. Man sieht jede einzelne Rippe.&#8221;
&#8220;Na klar sieht man die. Weil sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://farm1.static.flickr.com/52/133364508_599e88178d_m.jpg' alt='Schlank' class='alignleft' />&#8220;Sieh mal die Kleine da dr&#252;ben. Die ist ja hei&#223;.&#8221;<br />
&#8220;Ih, die ist ja viel zu fett. Dass die sich &#252;berhaupt traut etwas bauchfreies zu tragen. Da schwabbelt ja alles.&#8221;<br />
&#8220;Na besser als deine magers&#252;chtige Freundin. Das ist ja pervers, wenn die im Bikini unterwegs ist. Man sieht jede einzelne Rippe.&#8221;<br />
&#8220;Na klar sieht man die. Weil sie eben nicht so fett ist wie die da dr&#252;ben. Schau dich mal um, Rubens ist gestern.&#8221;</p>
<p>Jedes Gramm ist zuviel. Am besten sieht eine Frau aus, wenn sie nur noch ein Skelett mit ein paar Hautfetzen ist. Diese d&#252;rfen aber auf keinem Fall gl&#228;nzen. K&#246;nnte ja Fett sein. Schon Kleinkinder m&#252;ssen Di&#228;t machen und bekommen eine spezielle Ern&#228;hrung, die verhindert, dass sie dick werden. Begr&#252;ndet wird es mit der M&#246;glichkeit, dass das Kind geh&#228;nselt werden k&#246;nnte. Dicke Kinder haben es sowieso schwerer. Im Sport, beim Freunde finden, beim Sch&#246;nheitswettbewerb. </p>
<p>Habt ihr schon einmal d&#252;nne Eltern mit dicken Kindern gesehen? Dicke Eltern mit d&#252;nnen Kindern? Abgesehen von einigen Ausnahmen sehen Kinder oft so aus wie ihre Eltern. Sind diese etwas f&#252;lliger, machen sie sich auch nicht so viele Sorgen, wenn ihre Kinder es sind. Bei schmalen Eltern ist es sofort eine Katastrophe, wenn die Kinder ein paar Gramm zuviel auf den H&#252;ften haben. </p>
<p>Es ist pervers bei Kindern von Fett auf den H&#252;ften zu sprechen und es ist pervers, wie manche Kinder aussehen. Immer wieder fallen sie mir in der U-Bahn auf. Gerade letztens ein Junge, der eine McDonalds-T&#252;te auf dem Arm hatte. Gef&#252;llt mit Hamburgern und Pommes. In der Hand ein halber Liter Cola. Seine Wurstfinger verschwanden immer wieder in der T&#252;te und stopften das all die leckeren Dinge in sein kleines M&#228;ulchen. Dass ihm dabei schon die So&#223;e aus den Mundwinkeln lief und auf sein Shirt tropfte viel ihm gar nicht mehr auf. Er merkte auch nicht, wie ich in von der Seite beobachtete, musterte. Erziehungsberechtigte oder Freunde konnte ich keine ausmachen. Der Zeit nach kam er gerade aus der Schule und war nun auf dem Nachhauseweg. Zuvor noch schnell zu &#8220;Mecces&#8221;. Weil es ja so lecker ist. All die Geschmacksverst&#228;rker, die den Gaumen umspielen. Der saftige Abgang und die kr&#228;ftige S&#252;&#223;e des Colas. Welch ein Genuss. </p>
<p>Ich schaue weg. Warum er das macht? Warum das Kind so ist? Seine Eltern oder die Gesellschaft? Beides?</p>
<p>Fr&#252;her war ich gerne beim McDonalds. Auch bei Burgerking. Schnell, preiswert und lecker. Auch heute bin ich noch manchmal dort. Ich genehmige mir auch &#246;fters eine Pizza unterwegs. Oder ein Kebap. Wenn ich selbst koche habe ich nichts gegen ein bisschen mehr Butter. Es muss immer zum Gericht passen, doch Fett habe ich nie aus der K&#252;che verbannt. Daf&#252;r ist es zu gut. </p>
<p>Was unterscheidet mich von dem Jungen? </p>
<p>Ein paar Meter weiter sitzt ein M&#228;dchen. Auf den Boden blickend. Etwas ungl&#252;cklich. Sie hat dunkle Augenringe, ein wei&#223;es Shirt und enge Jeans. Ich w&#252;rde sie gerne fragen, wie sie sich f&#252;hlt. Wie viele Kilo sie wiegt und f&#252;r wen. Sie geh&#246;rt zu den Menschen, die in der Fr&#252;h ein Glas Wasser trinken, zu Mittag vielleicht ein St&#252;ck Obst oder auch nur einen kleinen Fruchtsaft. Am Abend ein St&#252;ck Brot. Sie hat keine Fressanf&#228;lle und bringt sich nicht zum erbrechen. Sie ist nur wenig. Sehr wenig. Ihr K&#246;rper ist heruntergekommen. Hat all seine nat&#252;rlichen Rundungen verloren. An ihrer verkrampften Sitzweise sieht man, dass der Druck auf ihre Knochen nicht durch einen kleinen Fettpolster verteilt wird. Punktueller Druck. </p>
<p>Es gibt einen Witz. Der Dicke sagt zum D&#252;nnen: &#8220;Wenn man dich so ansieht, k&#246;nnte man meinen, dass eine Hungersnot ausgebrochen ist.&#8221; Der D&#252;nne zum Dicken: &#8220;Und wenn man dich ansieht, wei&#223; man auch wer daran Schuld ist.&#8221; </p>
<p>Ich habe ihn fr&#252;her nicht lustig gefunden und kann auch heute nicht dr&#252;ber lachen. Dennoch dr&#252;ckt er etwas aus. Wir haben genug Nahrungsmittel, schaffen es aber nicht damit umzugehen. Man schiebt die Schuld auf alles m&#246;gliche. Die Gesellschaft, die Erziehung, die Werbung, Gruppendruck und Liebe. &#8220;F&#252;r dich nehme ich ab.&#8221; &#8220;Ich will nur, dass du dich wohl f&#252;hlst.&#8221; </p>
<p>Im Zentrum steht ein Sch&#246;nheitsideal. Eines?!<br />
Aus den Hochglanzmagazinen l&#228;cheln uns gephotoshopte Models mit und ohne Magersucht an. Manche Unternehmen geben vor m&#246;glichst nat&#252;rliche Menschen zu verwenden und machen das nicht einmal so schlecht. Im Fernsehen sehen wir Shows, in denen gut geformte Menschen weniger gut geformten Menschen zeigen wie sie sich selbst formen k&#246;nnen. Im Freundeskreis gibt es jene, die essen k&#246;nnen ohne Ende und dennoch nicht zunehmen. Wir kennen Personen, die den gephotoshopten Models &#228;hnlich sehen und welche, die besser in eine Fernsehshow f&#252;r &#220;bergewichtige geh&#246;ren. Wir sind politcally correct und sagen, dass das doch alles normal w&#228;re. Wir empfehlen den einen mehr zu essen und den anderen Sport. Wir lesen von tausenden Di&#228;ten, die in k&#252;rzester Zeit die Kilos purzeln lassen und von anderen, nach denen man am besten gleich sein ganzes Leben &#228;ndert, da man sonst in den n&#228;chsten f&#252;nf Jahren einen Herzinfarkt bekommt. Das Fitnesstudio lockt mit g&#252;nstigen Preisen und der Lebensmittelhandel mit Produkten ohne Fett.</p>
<p>Wir d&#252;rfen keinen Zucker mehr essen und nichts mit Fett essen. S&#252;&#223;ungsmittel sollen schlecht sein und Getreide auch. Uns wird etwas von Ern&#228;hrungspyramiden erz&#228;hlt und wir m&#252;ssen Sport machen. Neu entwickelte Sportarten, die ganz viele Muskeln beanspruchen und besonders viel Fett verbrennen. Wir m&#252;ssen supertolle Spezialgetr&#228;nke trinken und uns an spezielle Ger&#228;te anschlie&#223;en, damit auch alles &#252;berwacht wird. Am Ende stellen wir uns doch nur auf die Waage, drehen uns einmal vorm Spiegel und sind noch immer unzufrieden. Man sagt uns, dass Muskeln ja schwerer als Fett sind. Man k&#246;nnte auch sagen, dass sie kleiner sind, das tut man aber nicht. </p>
<p>In unserem Kopf ist noch immer das Bild vom gephotoshopten Model.</p>
<p>Ich schaue wieder zu dem Jungen. Er schleckt sich seine Finger ab. Dann sieht er mich und starrt mich an. Ich l&#228;chle gespielt und schau zum M&#228;dchen. Es nimmt einen Schluck aus seiner Wasserflasche. Auch ihr Blick trifft mich. Noch ein gezwungenes l&#228;cheln, dann steige ich aus. Meine Hand f&#228;hrt &#252;ber meinen Bauch und zieht durch das Shirt daran. Ich f&#252;hle das Fett zwischen meinen Fingern. </p>
<p>Ich glaube nicht daran, dass man sch&#246;n ist, nur weil man sich in seinem K&#246;rper wohl f&#252;hlt. Auch der dicke Junge hat sich wohl f&#252;hlen k&#246;nnen. So etwas kann man sich einreden. Bis der Kopf es glaubt. Manche Eltern unterst&#252;tzen so etwas. Bewusst oder unbewusst. </p>
<p>Mein BMI entspricht dem Idealwert. Wohl f&#252;hle ich mich deshalb nicht unbedingt. Ich mache zu schnell schlapp, wenn ich laufe. Ich sehe meinen Bauch im Spiegel und sch&#228;me mich. Auch daf&#252;r, dass ich so unzufrieden mit mir bin. Andere Menschen behaupten dennoch, dass mein K&#246;rper gut aussieht. Das ist nett und politically correct. Bringt mir aber nichts. Ich wei&#223;, dass mein K&#246;rper nicht so ist, wie er sein sollte. Das kann ich mir auch von einem Arzt best&#228;tigen lassen.</p>
<p>Was ist Sch&#246;nheit?<br />
<strong>Gesund ist sch&#246;n.</strong></p>
<p>Update: <a href="http://gorgmorg.de/">Denis</a> sagt: </p>
<blockquote><p>Sch&#246;nheit ist in einem L&#228;cheln und in einem Augenblick.</p></blockquote>
<p>Stimmt.</p>
<p>Dominik hat eine Aktion gestartet. <a href="http://just4ikarus.wordpress.com/2008/07/05/abnehmen-20/">Abnehmen 2.0</a>. Ich bin dabei. F&#252;r die Gesundheit. </p>
<p><small>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/seandreilinger/">sean dreilinger</a></small></p>
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		<title>Die Zukunft von Audio</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 19:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Dass wir noch nicht in einem multimedialen Zeitalter angekommen sind, habe ich bereits erl&#228;utert. Jetzt m&#246;chte ich auf die M&#246;glichkeiten im auditiven Bereich eingehen und zeigen, was m&#246;glich ist und meiner Meinung nach st&#228;rker eingesetzt werden m&#252;sste.
Zuerst muss man den verstehen, warum Text heutzutage so gerne, vor allem in sogenannten professionellen Bereichen, eingesetzt wird. 
Neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='series_toc'><h3>Dieser Artikel ist Teil der Serie Die Zukunft Audiovisueller Medien</h3><ol><li><a href='http://www.2-blog.net/2008/die-zukunft-audiovisueller-medien/' title='Die Zukunft audiovisueller Medien'>Die Zukunft audiovisueller Medien</a></li><li><a href='http://www.2-blog.net/2008/audiovisuelle-geschichte/' title='Audiovisuelle Geschichtsfragmente'>Audiovisuelle Geschichtsfragmente</a></li><li><a href='http://www.2-blog.net/2008/text-ist-schlecht/' title='Text ist nicht das beste?'>Text ist nicht das beste?</a></li><li>Die Zukunft von Audio</li></ol></div> <p><img src='http://farm1.static.flickr.com/51/145082048_a17a1c7f0f_m.jpg' alt='Audacity' class='alignleft' />Dass wir noch nicht in einem multimedialen Zeitalter angekommen sind, habe ich bereits erl&#228;utert. Jetzt m&#246;chte ich auf die M&#246;glichkeiten im auditiven Bereich eingehen und zeigen, was m&#246;glich ist und meiner Meinung nach st&#228;rker eingesetzt werden m&#252;sste.</p>
<p>Zuerst muss man den verstehen, warum Text heutzutage so gerne, vor allem in sogenannten professionellen Bereichen, eingesetzt wird. </p>
<p>Neben den anscheinend einfachen M&#246;glichkeiten Text zu duplizieren und weiterzugeben, ist es einfach sich darauf zu beziehen. B&#252;cher haben Seiten, Webseiten Abs&#228;tze, auch wenn die nur selten angegeben werden. </p>
<p>Haben sie sich allerdings schon einmal einen Drucker von innen angesehen? Denken sie wirklich, dass er einfacher funktioniert als ein Kassettenrekorder? </p>
<p>Eine andere und ausschlaggebendere Sache ist die M&#246;glichkeit fremden Text in meinen einzubauen. Ein Plagiat. Oder auch ein Zitat, worum es hier gehen soll. Ich kann Teile des Textes, auf den ich mich beziehe, abtippen und es dem Leser damit ersparen sich wegen einer kleinen Passage durch irgendwelche Archive oder Bibliotheken zu w&#252;hlen, nur um besser verstehen zu k&#246;nnen, was ich damit sagen m&#246;chte. </p>
<p>Haben sie schon einmal versucht die Tonaufnahme einer anderen Person in ihre eigene einzuf&#252;gen? Ein umst&#228;ndliches unterfangen, welches oft mit einem gro&#223;en Qualit&#228;tsverlust verbunden ist. Dem kann man dann durch gro&#223;e Investitionen entgegen wirken. Vergleich man nun den Aufwand zwischen abtippen und reinschneiden, wird man schnell erkennen, warum Text so beliebt ist. Schlie&#223;lich kann man das Gesagte aus dem Tonst&#252;ck auch einfach abtippen. </p>
<p>Aber wir leben doch in einem digitalem Zeitalter?! Wer tippt denn noch etwas ab oder arbeitet mit Tonbandaufnahmen?!</p>
<p>Dem stimme ich zu. Heutzutage gibt es, einen Computer vorausgesetzt, die M&#246;glichkeit Audio wie Text zu behandeln. Es gibt Programme mit denen ich mithilfe einiger weniger Mausklicks verschiedene Tonst&#252;cke zusammenschneiden kann und dieses als neues abspeichern. Meist in dem veralteten MP3-Format, aber dann k&#246;nnen es zumindest alle anh&#246;ren. Alle Probleme gel&#246;st. </p>
<p>Warum wird dennoch so wenig Audio verwendet?</p>
<p>Damit kommen wir zu meiner n&#228;chsten Hypothese. F&#252;r die Massen, falls dieser Begriff in dieser Hinsicht noch g&#252;ltig ist, ist nach wie vor der wichtigere Teil nicht das produzieren sondern das konsumieren. Nun lasse ich all die Dinge, die haupts&#228;chlich der Unterhaltung dienen, wie etwa YouTube, au&#223;en vor und konzentriere mich auf Informationen und Wissen.</p>
<p>Ich habe einen Text, ob Papier oder digital spielt hierbei keine gro&#223;e Rolle, und aus diesem m&#246;chte ich mir den Inhalt holen, damit er dann in meinem Universalspeicher, dem Gehirn, abrufbar ist und dort weiterverarbeitet werden kann. In den meisten F&#228;llen werde ich die ersten paar Zeilen lesen, um zu wissen worum es geht, m&#246;glicherweise nur die &#220;berschrift und den Rest &#252;berfliege ich. Ein paar interessante Passagen, die mir wichtig erscheinen, lese ich langsamer um alles daraus mitnehmen zu k&#246;nnen. Ich bestimme selbst die Geschwindigkeit der Informationsaufnahme. Manche Leute brauchen f&#252;r den Text zehn Minuten, andere eine halbe Stunde. Wir haben unterschiedliche Lesegeschwindigkeiten, die auch aus den verschiedenen Interessen f&#252;r den Inhalt des Textes resultieren.</p>
<p>Die Audioaufnahme hat aber nur eine Geschwindigkeit. </p>
<p class="flash"><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://htwo.podspot.de/blog/custom/templates/kubrick/emff.swf?src=http://htwo.podspot.de/files/audio_normal.mp3" height="28" width="355"><param name="movie" value="http://htwo.podspot.de/blog/custom/templates/kubrick/emff.swf?src=http://htwo.podspot.de/files/audio_normal.mp3"></object></p>
<p>Das ist mir pers&#246;nlich aber zu langsam, vor allem wenn der Inhalt f&#252;r mich nicht relevant ist. Ich kann einfach weiterspringen, wei&#223; dann jedoch nicht, ob dazwischen etwas wichtiges gewesen w&#228;re. Also h&#246;re ich mir wohl oder &#252;bel das ganze St&#252;ck an oder brich es sofort ab. </p>
<p>Ich will das Tonst&#252;ck also schneller h&#246;ren, aber gerne doch:</p>
<p class="flash"><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://htwo.podspot.de/blog/custom/templates/kubrick/emff.swf?src=http://htwo.podspot.de/files/audio_schnell.mp3" height="28" width="355"><param name="movie" value="http://htwo.podspot.de/blog/custom/templates/kubrick/emff.swf?src=http://htwo.podspot.de/files/audio_schnell.mp3"></object></p>
<p>Entschuldigung, das klingt jetzt aber nicht so gut. Die Technik ist weiter. Mit einem Klick kann der Computer ein relativ gut h&#246;rbares Tonst&#252;ck erstellen, bei welchem die Geschwindigkeit um 50% erh&#246;ht wurde:</p>
<p class="flash"><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://htwo.podspot.de/blog/custom/templates/kubrick/emff.swf?src=http://htwo.podspot.de/files/audio_tempo.mp3" height="28" width="355"><param name="movie" value="http://htwo.podspot.de/blog/custom/templates/kubrick/emff.swf?src=http://htwo.podspot.de/files/audio_tempo.mp3"></object></p>
<p>Das Problem ist also nicht die Technik. Auch wenn sie noch nicht ausgereift ist, dies sollte lediglich als Beispiel dienen und wurde in ein paar Minuten zusammengestellt. Das Problem ist die Integration der Technik. Ich muss mir das Audiost&#252;ck zuerst runterladen und dann in einem einem eigenem Programm die Geschwindigkeit &#228;ndern, obwohl ich noch gar nicht wei&#223;, wie schnell ich es brauche. </p>
<p>Als ich das erste Mal einen iPod gesehen habe, dachte ich mir wof&#252;r das Rad wohl sei. Meine erste Assozation war ein DJ-Pult. Super, da kann ich einfach die Geschwindigkeit &#228;ndern. Damals dachte ich nicht an Informationen, sondern lediglich an den Spa&#223; Musikst&#252;cke zu ver&#228;ndern. </p>
<p>Momentan bin ich nicht mehr so gut informiert, falls also jemand ein Abspielger&#228;t kennt, Plattenspieler ausgenommen (die haben sowieso das Tonh&#246;henproblem), welches ein stufenloses &#228;ndern der Geschwindigkeit zulassen, ab in die Kommentare. Noch besser w&#228;re ein Player, den man in die Website einbauen kann oder ein Browserplugin. </p>
<p>Ich will nicht sagen, dass die M&#246;glichkeit Audiofiles in beliebiger Geschwindigkeit ohne Informationsverlust abzuspielen ein neues Zeitalter einl&#228;uten w&#252;rde, aber es ist aus meiner Sicht der n&#228;chste Schritt, der n&#246;tig ist. </p>
<p>Mein Gedanke h&#246;rt an dieser Stelle nicht auf, aber eine gewisse Person wartet auf mich und der Beitrag ist auch so schon lange genug. Alles weitere gibt es dann das n&#228;chste Mal.</p>
<p>&#220;ber weitere Anregungen in den Kommentaren w&#252;rde ich mich freuen. </p>
<p><small>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/akiko_87/">orange*army</a></small></p>
 <div class='series_links'><a href='http://www.2-blog.net/2008/text-ist-schlecht/' title='Text ist nicht das beste?'>Zum vorhergehenden Teil</a> </div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/EureWelt/~4/311352470" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Pecha Kucha Night Vienna Vol. V</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 09:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Eure Welt]]></category>

		<category><![CDATA[pecha-kucha]]></category>

		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Von hohen Erwartungen, die entt&#228;uscht wurden, einem vollem freiraum im MQ Wien und meiner ersten Pecha Kucha Night, welche ich w&#228;hrend der Pause verlassen habe.
Ein anstrengender Tag, daf&#252;r gro&#223;artiges Wetter und die Vorfreude auf einen interessanten Abend. Ich bin schon etwas fr&#252;her von der vorhergehenden Veranstaltung aufgebrochen, um rechtzeitig bei der Pech Kucha Night zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://farm1.static.flickr.com/166/362466703_bc06d6fb4f_m.jpg' alt='Pecha Kucha' class='alignleft' /><strong>Von hohen Erwartungen, die entt&#228;uscht wurden, einem vollem freiraum im MQ Wien und meiner ersten <a href="http://www.pechakucha.at/">Pecha Kucha Night</a>, welche ich w&#228;hrend der Pause verlassen habe.</strong></p>
<p>Ein anstrengender Tag, daf&#252;r gro&#223;artiges Wetter und die Vorfreude auf einen interessanten Abend. Ich bin schon etwas fr&#252;her von der vorhergehenden Veranstaltung aufgebrochen, um rechtzeitig bei der Pech Kucha Night zu sein. </p>
<p>Erstmals erfahren habe ich von dem Event bei <a href="http://www.bessergehtsimmer.at/2008/05/06/pecha-kucha-wien-in-der-kuerze-liegt-die-wuerze/">Hannes</a>. <strong>Pecha Kucha</strong>. Ein Format, erfunden in Japan, um die Kreativit&#228;t zu fordern, eine gewissen Dynamik in die Pr&#228;sentationen zu bringen und das Publikum nicht mehr loszulassen. Pro Teilnehmer 20 Slides zu je 20 Sekunden. Insgesamte Zeit: 6 Minuten und 40 Sekunden. Es gibt keine Themeneinschr&#228;nkung, jedoch einen Schwerpunkt auf Architektur und Design.</p>
<p>Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: exakt 20:20 Uhr<br />
Dieses exakt hat mich gereizt. Zu viele Veranstaltungen, die eine halbe Stunde oder l&#228;nger nach angeblichen Beginn starten. Auf einem Flyer habe ich, bilde ich mir ein, sogar gelesen, dass die Vortr&#228;ge um 20:20 beginnen. Noch besser. Keine ausschweifenden Einf&#252;hrungen, sondern kurz und knackig wie Pecha-Kucha sein soll. </p>
<p>Erste Entt&#228;uschung. Startzeit wurde nicht eingehalten. Finde ich schade, vor allem weil es so stark kommuniziert wurde. Der Moderator hat dann ein bisschen geplaudert, immer wieder erw&#228;hnt, dass er nicht w&#252;sste, was er sagen soll und nicht vorbereitet ist. Dann hat er die Sponsoren pr&#228;sentiert. Das ganze &#252;bertrieben und dabei versucht lustig zu sein. Mich hat er damit nicht erreicht. Dann ging es mit der ersten Pr&#228;sentation los.</p>
<p><a href="http://www.recoded.at/mik/">Mission Ignition Kagran</a> - Wiederbelebung des Genoch-Markt. Interessantes Projekt. L&#228;uft schon zwei Jahre. Partizipation steht im Vordergrund. Die Slides waren jedoch nicht berauschend.</p>
<p>Den Namen der zweiten Gruppe habe ich vergessen. Es ging darum, dass man durch Information die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Die zwei Jungs wollen in Wien Leute zusammenbringen, &#8220;die sich halt f&#252;r so Sachen interessieren&#8221;. Slides waren wahllos Bilder von Menschen mit Mobiltelefonen in Entwicklungsl&#228;ndern. </p>
<p><a href="http://neongruen.net/">NEON GREEN NETWORK</a> - Website momentan offline. Die Weiterf&#252;hrung einer Diplomarbeit. Gebrauchsanleitung f&#252;r unseren Planeten. Vier Info-Bl&#228;tter, toll designt, wie man mit der Erde umgehen soll. H&#246;rte sich spannend an, sah gut aus. Sie hatten auch 130 Packungen mit, aber da ich schon in der Pause gehen musste, konnte ich mir keines schnappen. Gehe davon aus, dass man sie auf der Website auch begutachten kann, wenn sie wieder online ist. Slides vom Produkt und der Entstehung. </p>
<p>Wieder eine Pr&#228;sentation ohne gemerkten Namen. Geb&#228;ude, die man intuitiv begeht. Als Beispiel ein Flughafen. Aufgebaut wie eine Helix. Ich will wegfliegen, also gehe ich ganz nach oben, von dort gehen Skytrains zu den Gates, ich will heim, also nach unten, wo Parkdecks und U-Bahn sind. Nette Idee, aber nicht &#252;berw&#228;ltigend. Umsetzbarkeit sehr gering. Slides eher fad. Einfache Computergrafiken, daf&#252;r zumindest ein anregendes Bild aus der Natur, welches die Wahl der Helix begr&#252;ndet.</p>
<p>Ein Student. Stellt ein Uni-Architektur-Projekt vor. Neugestaltung Karlsplatz und Opernhaus. Sah gut aus, sagte aber immer wieder das gleiche. Hatte offensichtlich nicht genug zu sagen, also stellte er noch ein paar Bilder vor. </p>
<p><a href="http://www.picidae.net/">picidae</a> - Kunstprojekt zur Umgehung von Zensur. Websiten werden nicht direkt aufgerufen, sondern von einem Server zu einem Bild umgewandelt und somit deren Text verschl&#252;sselt. Habe ich schon im letzten Jahr gelesen. Die zwei Vortragenden haben von Zetteln abgelesen. Daf&#252;r haben die Bilder gepasst. </p>
<p>Dann war Pause und ich habe mich zum n&#228;chsten Termin verabschiedet. </p>
<p>Ich habe mir mehr erwartet. Keine Pr&#228;sentation konnte mich mitrei&#223;en. Die Slides waren teilweise schlecht gew&#228;hlt, wurden f&#252;r die Pr&#228;sentation gar nicht beachtet oder man wusste nicht einmal was auf ihnen abgebildet war. Es kommt nicht sehr gut, wenn man &#252;ber seine dummen Bemerkungen immer wieder lacht. Auch sollte man nicht warten m&#252;ssen bis das n&#228;chste Slide kommt, was oft passiert ist. </p>
<p>Das n&#228;chste Mal werde ich vermutlich wieder vorbei schauen, weil ich das Format an sich interessant finde und es sicherlich noch Potential hat. Vermutlich brauch Wien nur noch etwas Zeit und ein paar geniale Pr&#228;sentation, damit die anderen davon lernen k&#246;nnen. </p>
<p><small>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/cabinet/">cabinet</a></small></p>
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