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 <title>Evomend DE - Zeitlose Ressourcen zur Selbstorganisation.</title>
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 <description>Methoden ändern sich. Jobs ändern sich. Menschen ändern sich. Evomend bietet zeitlose Ressourcen zum Thema Selbstorganisation.</description>
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 <title>Ebenen der Aufmerksamkeit</title>
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 <description>&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/extranoise/164533934/"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/tree.jpg" alt="trees in a park © extranoise" title="trees in a park © extranoise"  class="image image-_original " width="200" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 198px;"&gt;&lt;strong&gt;trees in a park © extranoise&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;All of the buildings, all of those cars&lt;br /&gt;Were once just a dream&lt;br /&gt;In somebody&amp;#39;s head&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Peter Gabriel, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=NX7zIypE2FE" target="_blank"&gt;&lt;i&gt;Mercy Street&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Von Zeit zu Zeit lohnt es sich, die &lt;b&gt;Ameisenperspektive&lt;/b&gt; auf das eigene Leben einzutauschen gegen einen höheren Standpunkt. Es gibt viele Wege, das zu tun, anschließend schreibe ich mir das Ergebnis dann sehr gerne auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Falls&lt;/i&gt; mir etwas einfällt. Wie so oft hilft hier ein kleines Raster, um Fragen anzustoßen und die Gedanken zu ordnen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;David Allen, der Erfinder von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GTD" target="_blank"&gt;Getting Things Done (GTD)&lt;/a&gt;, vergleicht den Perspektivenwechsel mit einem &lt;b&gt;Flug&lt;/b&gt;, bei dem man von der Landebahn bis auf 50.000 Fuß steigt und im ganz wörtlichen Sinn &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=zp_eW6EEjtk" target="_blank"&gt;den Überblick&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Horizons of Focus&lt;/i&gt;) gewinnt - oder auch wieder sinkt, wenn man mehr Details im Blick haben möchte. Die «Flughöhe» beschreibt er leider hauptsächlich mit Zahlen, ich ersetze das lieber durch &lt;i&gt;Lebewesen&lt;/i&gt;, die mich anschaulicher an die jeweilige Perspektive erinnern:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!--break--&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;50.000 Fuß (Baum)&lt;br /&gt;Was fällt Ihnen zum &lt;b&gt;Sinn&lt;/b&gt; des (eigenen) Lebens ein? Welche Werte und Prinzipien?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;40.000 Fuß (Eule)&lt;br /&gt;Was wollen Sie in den nächsten drei bis fünf Jahren erreichen? Welche &lt;b&gt;Vision&lt;/b&gt; haben Sie für diesen längeren Zeitraum?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;30.000 Fuß (Löwe)&lt;br /&gt;Was sind Ihre &lt;b&gt;konkreten Ziele&lt;/b&gt; bis zum nächsten und übernächsten Jahr?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;20.000 Fuß (Elefant)&lt;br /&gt;Welche &lt;b&gt;Verantwortung&lt;/b&gt; tragen Sie zur Zeit? Welche &lt;b&gt;Rollen&lt;/b&gt; nehmen Sie ein? Was fordert Ihre Aufmerksamkeit?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;10.000 Fuß (Arbeiterbiene)&lt;br /&gt;Wie sieht die &lt;b&gt;Liste Ihrer laufenden Projekte&lt;/b&gt; aus? (Die Sie besser auf einem separaten Blatt pflegen, sie ändert sich zu oft.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Landebahn (Ameise)&lt;br /&gt;Was sind die &lt;b&gt;nächsten, physischen Arbeitsschritte&lt;/b&gt;, die Sie auf Ihre alltäglichen &lt;a href="/de/was-ist-k-ein-gtd-kontext"&gt;Kontexte&lt;/a&gt; bezogen erledigen werden? (Auch die nächsten Schritte notieren Sie separat, auf Ihren kontextspezifischen Listen.)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Als Fußnote habe ich Ihnen hier mein Raster als &lt;b&gt;PDF-Datei&lt;/b&gt; angehängt, im Format A4, das sich auch noch auf A5 gut lesbar ausdrucken lässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Vergnügen beim Nachdenken und Notieren! Wenn Sie Verbesserungsvorschläge für die Vorlage haben oder Ihnen etwas Anderes zum Thema eingefallen ist - nur her damit in den &lt;b&gt;Kommentaren&lt;/b&gt; unten.&lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=yoncSAsoTPA:X4egSedovlI:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=yoncSAsoTPA:X4egSedovlI:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=yoncSAsoTPA:X4egSedovlI:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=yoncSAsoTPA:X4egSedovlI:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=yoncSAsoTPA:X4egSedovlI:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=yoncSAsoTPA:X4egSedovlI:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=yoncSAsoTPA:X4egSedovlI:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=yoncSAsoTPA:X4egSedovlI:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Evomend-DE/~4/yoncSAsoTPA" height="1" width="1"/&gt;</description>
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 <pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:00:00 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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<item>
 <title>Schummeln ist gut!</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/ym2UYGAQgac/schummeln-ist-gut</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/swissdave/2364344962/"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/wembley.jpg" alt="Not much is allowed in Wembley &amp;amp;copy; David Curran" title="Not much is allowed in Wembley &amp;amp;copy; David Curran"  class="image image-_original " width="200" height="271" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 198px;"&gt;&lt;strong&gt;Not much is allowed in Wembley &amp;copy; David Curran&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;Menschen, die sich nicht an die Regeln halten, sind uns oft suspekt.&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das sind keine Teamplayer. Man kann nichts mit ihnen auf die Beine stellen. Sie sind unzuverlässig. Sie hauen ab, wenn es hart auf hart kommt. Sie weichen aus. Sie stellen sich keiner Aufgabe. Sie schummeln, lügen und betrügen sich ihren Weg durchs ganze Leben. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wirklich?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Vor gut 2.300 Jahren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;...stand&lt;!--break--&gt; Alexander der Große vor einem Bündel aus kunstvoll verknoteten Seilen,&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;die am Streitwagen des Königs Gordios von Phrygien [...] befestigt waren. Sie sollten die Deichsel des dem Zeus geweihten Wagens untrennbar mit dem Zugjoch verbinden. [...]
&lt;p&gt;Der Legende nach prophezeit ein Orakel, dass nur derjenige, der diesen Knoten lösen könne, die Herrschaft über Persien erringen würde. Viele kluge und starke Männer versuchten sich an dieser Aufgabe, aber keinem gelang es. (aus: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gordischer_Knoten" target="_blank"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Soweit die Spielregeln. Die &lt;i&gt;Lösung&lt;/i&gt; Alexanders ist bekannt: er hieb den Gordischen Knoten mit seinem Schwert einfach durch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;War das Betrug?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hätte er durch Fummeln an den Fäden eindrucksvoll seine Führungsqualitäten bewiesen? Den persischen König in Angst und Schrecken versetzt? Oder war der Schwerthieb ein wichtiger, gar &lt;i&gt;notwendiger&lt;/i&gt; Teil der Lösung? Ein Signal einer Person, die das Wesentliche vom Unwesentlichen trennen konnte?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Denken Sie mal darüber nach: an wie viele Spielregeln halten Sie sich, die Sie nicht weiter bringen? Die Ihr Ziel in weite Ferne rücken lassen? Die Sie mit Scheinaktivitäten beschäftigen sollen?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Vor 515 Jahren&lt;/h2&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Christoph Kolumbus wird nach seiner Rückkehr aus Amerika während eines Essens bei Kardinal Mendoza im Jahr 1493 vorgehalten, es sei ein Leichtes gewesen, die «Neue Welt» zu entdecken, es hätte dies schließlich auch jeder andere vollführen können.&lt;br /&gt;Daraufhin verlangt Kolumbus von den anwesenden Personen, ein gekochtes Ei auf der Spitze aufzustellen. Es werden viele Versuche unternommen, aber niemand schafft es, diese Aufgabe zu erfüllen. Man ist schließlich davon überzeugt, dass es sich hierbei um eine unlösbare Aufgabe handelt, und Kolumbus wird darum gebeten, es selbst zu versuchen.&lt;br /&gt;Dieser schlägt sein Ei mit der Spitze auf den Tisch, so dass sie leicht eingedrückt wird und das Ei stehen bleibt. Als die Anwesenden protestieren, dass sie das auch gekonnt hätten, antwortete Kolumbus: «Der Unterschied ist, meine Herren, dass Sie es hätten tun können, ich hingegen habe es getan!» (aus: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ei_des_Kolumbus" target="_blank"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Keine große Kunst?&lt;/b&gt; Geschummelt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder eher, mit Mór Jókai: «Forschen heißt: sehen, was jeder schon gesehen hat, aber dazu denken, was noch keiner gedacht hat.»?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Denken Sie mal darüber nach, welche Spielregeln Ihr Denken gefangen halten. Verwechseln Sie ein &lt;i&gt;Spiel&lt;/i&gt; unbewusst mit der &lt;i&gt;Realität&lt;/i&gt;? Wo müssten Sie gedanklich einen Schritt zurück treten, um das &lt;i&gt;Spiel&lt;/i&gt; als solches wahr zu nehmen?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Vor 145 Jahren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Verstehen Sie die Abseitsregel ganz genau? Nein? Aber den Sinn bestimmt: Es ist ganz einfach verboten, sich allein vor den gegnerischen Torwart zu stellen, den Ball anzunehmen und dann gemütlich ins Tor zu schießen. Dieses Verbot ist schon erstaunlich alt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Die Grundregel des Abseits (Schweiz eher: Offside) entstand bereits 1863 in England. [...] Die Begründung war, es sei unfair, hinter dem Rücken des Gegners ein Tor zu erzielen. Die Regel soll auch verhindern, dass sich ein angreifender Feldspieler in der Nähe des gegnerischen Tors platziert, auf den Ball wartet und ihn dann mühelos einschiebt. Damals mussten noch mindestens drei verteidigende Spieler zwischen der Torlinie und dem Angreifer positioniert sein. (aus: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abseits_%28Fu%C3%9Fball%29" target="_blank"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Tja, und was ist die Abseits&lt;i&gt;falle&lt;/i&gt;?&lt;/b&gt; Wenn die Spieler einer Mannschaft geschlossen in Richtung gegnerisches Tor stürmen, damit vor dem eigenen Torwart ein einsamer Gegenspieler übrig bleibt - der dann zwangsläufig im Abseits steht, sobald er den Ball bekommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das entspricht nicht wirklich der Motivation hinter der Abseitsregel. &lt;b&gt;Ziemlich fies, oder?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Denken Sie mal darüber nach, welche Regeln zu Ihren Ungunsten aufgestellt wurden, aber zu Ihren Gunsten verwendet werden können. Suchen Sie &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; die Lücke in der Regel, sondern die Stelle, an der die Regel &lt;i&gt;auch&lt;/i&gt; gilt, wider Erwarten.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Vor 20 Jahren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;1986, an einem Trainingstag, hatte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Bokl%C3%B6v" target="_blank"&gt;Jan Boklöv&lt;/a&gt; ein Problem, das er in Sekundenbruchteilen lösen musste. Schaffte er es nicht, würde er regelrecht &lt;i&gt;abstürzen&lt;/i&gt; - für einen Skispringer mitten im Sprung ziemlich unangenehm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Boklöv pfiff auf die Eleganz, spreizte seine Skier blitzschnell aus einer parallelen in eine improvisierte, V-förmige Haltung und vermied so den Sturz. Was ihn verblüffte: er flog dabei auch noch weiter als mit der gängigen Technik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In seinen ersten Wettkämpfen hatte er noch wenig Erfolg, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parallel-Sprung-Technik#Entwicklung_des_V-Stils_.28ab_1986.29" target="_blank"&gt;es dauerte zwei Jahre, bis er den V-Stil perfektioniert hatte&lt;/a&gt;. Nach Meinung der Fachwelt sah das Ergebnis einfach grottenschlecht aus. Boklöv kassierte gravierende Abzüge bei den Haltungsnoten, konnte das aber durch seine Sprungweiten wieder wett machen. Heute springt die Weltspitze geschlossen im V-Stil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Skisprünge sollen nicht nur weit, sondern auch schön sein, deshalb wertet man Weite &lt;i&gt;und&lt;/i&gt; Haltung nach festen Regeln. Boklöv machte die Sprünge vor allem &lt;i&gt;weiter&lt;/i&gt; - so weit, dass sie für einen Sieg nicht mehr im klassischen Sinn &lt;i&gt;schön&lt;/i&gt; sein mussten. &lt;b&gt;Ein Regelmissbrauch?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Denken Sie mal darüber nach, ob Sie vielleicht zu oft dem Deutschen Dreisatz folgen: «1. Das haben wir noch &lt;i&gt;nie&lt;/i&gt; so gemacht! 2. Das haben wir schon &lt;i&gt;immer&lt;/i&gt; so gemacht! 3. Da könnte ja &lt;i&gt;jeder&lt;/i&gt; kommen!»&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Letztes Jahr&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Kennen Sie Tim Ferriss? Er wettete, bei chinesischen Meisterschaften im Kickboxen eine Medaille gewinnen zu können. Und er gewann sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings nicht durch Kickboxen. Weil die Teilnehmer schon am Vortag des Kampfes gewogen wurden, machte er seinen Körper durch Dehydrieren fast 28 Pfund leichter. In der Nacht vor dem Kampf nahm er wieder extrem viel Wasser auf. Seine Gegner konnte er dank Masse dann buchstäblich von der Matte schubsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie unsportlich?&lt;/b&gt; Es gibt zumindest jede Menge  feindselige Kritik an Ferriss&amp;#39; Theorien, wie &lt;a href="http://antoverlord.wordpress.com/2007/08/06/timothy-ferriss-realer-life-aleksey-vayner/" target="_blank"&gt;diese hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Denken Sie mal darüber nach, wo traditionelle Regeln keinen offensichtlichen Sinn ergeben oder sperrangelweite Lücken eröffnen. &lt;/b&gt;&lt;b&gt;«Alles Populäre ist falsch&lt;/b&gt;&lt;b&gt;», sagt Oscar Wilde. Wird eine altbekannte Regel wirklich missbraucht, oder ist sie einfach nur nicht durchdacht?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Und heute, bei Ihnen? &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Was halten Sie davon, Regeln kreativ zu eigenen Gunsten zu biegen? Schreiben Sie doch gleich hier unten einen Kommentar dazu!&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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 <pubDate>Mon, 19 May 2008 02:00:00 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Warum wir alles voll stopfen</title>
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 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/23205244@N03/2222922528/"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/clutter.jpg" alt="VANITY TOYS charm bracelet (detail) &amp;amp;copy; briserisvegli" title="VANITY TOYS charm bracelet (detail) &amp;amp;copy; briserisvegli"  class="image image-_original " width="200" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 198px;"&gt;&lt;strong&gt;VANITY TOYS charm bracelet (detail) &amp;copy; briserisvegli&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;Warum ist es so schwierig, einen freien Platz oder Raum auch wirklich frei zu halten?&lt;/b&gt; Warum füllen sich freie Oberflächen innerhalb kürzester Zeit mit allerhand Krimskrams? Weshalb wandern Gegenstände wie von Geisterhand zielsicher an genau die Stellen, die wir gerade erst geleert und gesäubert hatten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht um mehr als nur ums Aufräumen und Putzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wir glauben zwar, mit dem Aufräumen einen &lt;/b&gt;&lt;b&gt;Freiraum zu schaffen, doch wir schaffen letztlich nur ein &lt;/b&gt;&lt;b&gt;Vakuum. Der &lt;/b&gt;&lt;b&gt;Unterschied?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;i&gt;&lt;i&gt;Horror Vacui&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ein Vakuum ist ein Freiraum ohne Sinn&lt;/b&gt;. Und jedes Vakuum füllt sich mit fremden Zwecken oder mit Nichtigkeiten. Wir ertragen es sonst einfach nicht, weil uns der &lt;i&gt;Horror Vacui&lt;/i&gt; ergreift und nicht mehr los lässt. Die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Horror_vacui" target="_blank"&gt;Wikipedia definiert ihn so&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Horror vacui&lt;/b&gt; (lateinisch: &lt;i&gt;Abscheu vor der Leere&lt;/i&gt;) bezeichnet die Hypothese, dass die Natur vor leeren Räumen zurückschrecke. Deshalb seien leere Räume bestrebt, Gas oder Flüssigkeiten anzusaugen, damit sie eben nicht mehr leer seien.&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Aber wie gibt man einem Vakuum einen Sinn? Wie macht man es zum Freiraum? Oder: wie entdeckt man den Sinn, den man bisher übersieht?&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Machen Sie es eine Nummer kleiner&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Je kleiner ein Freiraum &lt;/b&gt;ist, desto seltener wird er mit einem Vakuum verwechselt. Hier kollidiert unser Liliputaner-Blick auf die große Welt mit &lt;a href="http://lawsofsimplicity.com/2006/07/23/law-6-context-2/" target="_blank"&gt;John Maedas Sechstem Gesetz der Einfachheit:&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;«Was sich an der Peripherie der Einfachheit befindet, ist definitiv nicht peripher.»  &lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Lassen Sie diesen Satz auf sich wirken. Die freie Fläche um die Bedienelemente  eines &lt;i&gt;iPod&lt;/i&gt; herum &lt;i&gt;gehört&lt;/i&gt; den Bedienelementen. Allenfalls Paris Hilton würde ihn mit &lt;a href="http://www.swarovski.com" target="_blank"&gt;Swarovski&lt;/a&gt;-Kristallen bekleben (lassen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Das Fensterbrett unter der Vase mit der einzelnen Blume darin &lt;i&gt;gehört&lt;/i&gt; der Blume - und wird oft auch frei belassen. Die Wandfläche um ein schlichtes Bild herum &lt;i&gt;gehört&lt;/i&gt; diesem Bild - wird aber nur selten für diesen Zweck frei gehalten. Je größer der Freiraum, desto peripherer und zweckfreier erscheint er.&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt; Es ist leichter, einige kleine Freiräume statt eines großen zu schaffen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Leben Sie im &lt;i&gt;Überfluss 2.0&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Je kürzer ein Freiraum frei bleibt&lt;/b&gt;, desto weniger wird er mit einem Vakuum verwechselt. Der &lt;i&gt;längste&lt;/i&gt; Freiraum des Menschen ist sein Leben, und das macht uns besonders anfällig für das größte, das &lt;b&gt;existenzielle Vakuum&lt;/b&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;es mehren sich die Anzeichen dafür, dass sich das Sinnlosigkeitsgefühl immer mehr ausbreitet. (...) Wenn ich gefragt werde, wie ich mir die Herkunft dieses existentiellen Vakuums erkläre, dann pflege ich die folgende Kurzformel anzubieten: Im Gegensatz zum Tier sagen dem Menschen keine Instinkte, was er muß, und im Gegensatz vom Menschen von gestern sagen dem Menschen von heute keine Traditionen mehr, was er soll. Nun, weder wissend was er muß, noch wissend was er soll, scheint er nicht mehr recht zu wissen was er will.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Viktor Frankl (1905-1997), Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wir versuchen, dieses existenzielle Vakuum mit Sinn und Zweck zu füllen. &lt;b&gt;Gegenstände&lt;/b&gt; bieten sich dafür an. Große, teure Gegenstände erscheinen buchstäblich &lt;i&gt;larger than life&lt;/i&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;I&amp;#39;m on my way I&amp;#39;m making it, huh!&lt;br /&gt;I&amp;#39;ve got to make it show yeah, hey!&lt;br /&gt;So much larger than life&lt;br /&gt;I&amp;#39;m gonna watch it growing&lt;br /&gt;Hey hey hey hey
&lt;p&gt;The place where I come from is a small town&lt;br /&gt;They think so small, they use small words&lt;br /&gt;But not me, I&amp;#39;m smarter than that,&lt;br /&gt;I worked it out&lt;br /&gt;I&amp;#39;ll be stretching my mouth to let those big words come right out&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I&amp;#39;ve had enough, I&amp;#39;m getting out&lt;br /&gt;to the city, the big big city&lt;br /&gt;I&amp;#39;ll be a big noise with all the big boys, so much stuff I will own&lt;br /&gt;And I will pray to a big god, as I kneel in the big church&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Peter Gabriel, &lt;i&gt;Big Time&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Weil wir so viel Platz aber nicht haben, wirken all unsere Käufe noch nicht einmal wie &lt;b&gt;Statussymbole&lt;/b&gt; - zum Symbol fehlt ihnen der Freiraum, der die Objekte aus der Masse hervorhebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;b&gt;Konzentrieren Sie sich auf Ihre Träume von &lt;i&gt;Tun&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Sein (&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Lernen)&lt;/i&gt;, nicht auf das &lt;i&gt;Haben&lt;/i&gt;.&lt;/b&gt; Schätzen Sie Ihren Freiraum zu hause als die Möglichkeit, mehr &lt;i&gt;tun&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;sein&lt;/i&gt; zu können, weil Sie weniger Ballast &lt;i&gt;haben&lt;/i&gt;. Praktizieren Sie &lt;b&gt;Überfluss 2.0&lt;/b&gt;, wie es Clay Collins von The Growing Life &lt;a href="http://thegrowinglife.com/2008/04/the-cult-of-abundance-goal-auto-immune-disorder-abundance-20/" target="_blank"&gt;nennt&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Überfluss 2.0 bedeutet, dass Sie ein radikal authentisches Leben führen; radikal sich selbst treu sind; dafür bezahlt werden, Sie selbst zu sein; Dinge los werden, die Sie los werden müssen; und dabei immer noch genügend an Besitz zu haben, um selbst glücklich zu sein und Ihre Familie glücklich zu machen. Überfluss 2.0 ist, wenn Ihr Leben so großartig ist, dass Sie gar keinen Privatjet brauchen könnten. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2&gt;Schauen Sie &lt;i&gt;genauer&lt;/i&gt; hin. Oder genauer &lt;i&gt;weg&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt; &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Aniu, qanikcaq, qanisqineq, nutaryuk, qetrar, muruaneq.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles klar?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.wer-weiss-was.de/theme46/article1960238.html" target="_blank"&gt;Das sind&lt;/a&gt; 6 &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inuit" target="_blank"&gt;Inuit&lt;/a&gt;-Wörter für das, was wir einfach &lt;i&gt;Schnee&lt;/i&gt; nennen. Je nachdem, ob er am Boden liegt, auf dem Wasser schwimmt, &lt;i&gt;frisch&lt;/i&gt; auf den Boden gefallen ist, schon eine Kruste gebildet hat oder weich und tief ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Je intensiver wir uns mit einem vermeintlichen Vakuum beschäftigen&lt;/b&gt;, desto öfter erkennen wir einen bisher übersehenen Freiraum. Wir lernen, darin &lt;b&gt;Muster&lt;/b&gt; zu erkennen, sie zu benutzen und dafür Worte zu finden, damit wir darüber sprechen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien" target="_blank"&gt;Nicht jede Weite ist einfach nur eine leere Fläche&lt;/a&gt;. Und nicht jeder Quadratmeter ist einfach nur ein verfügbarer Quadratmeter, ein &lt;b&gt;Beweis für vermeintlich schlecht genutzten Platz. &lt;/b&gt;Der Freiraum kann einen Zweck haben, den Sie nur intuitiv erspüren können.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Betrachten Sie zum Beispiel diesen toten Innenhof, von allen Seiten von Wänden umgeben, ohne jeden Windfang oder Zwischenraum zwischen Drinnen und Draußen und mit nur einem Weg hinaus.
&lt;p&gt;An diesem Ort gibt es einen Konflikt der Kräfte. Menschen wollen &lt;i&gt;hinaus&lt;/i&gt; gehen, aber ihre Angst, wegen der sie einen Ort nur &lt;i&gt;halb&lt;/i&gt; draußen suchen, hält sie zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie möchten &lt;i&gt;draußen&lt;/i&gt; bleiben, aber die klaustrophobe Atmosphäre und das Eingeschlossensein treibt sie wieder hinein. Sie wollen &lt;i&gt;gern&lt;/i&gt; dort sein, aber das Fehlen von Pfaden durch den Innenhof lassen ihn tot und verlassen wirken, wenig einladend. Tendenziell füllt sich der Hof eher mit abgestorbenen Blättern und vernachlässigten Pflanzen. Ein solcher Platz führt die Menschen nicht zum Leben. Stattdessen verursacht er Anspannung, er frustriert sie und hält ihre Konflikte lange am Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Christopher Alexander, The Timeless Way of Building&lt;/i&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2&gt;Machen Sie etwas &lt;i&gt;lebendig&lt;/i&gt; &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Was ist der Unterschied zwischen einem &lt;b&gt;Bodenbelag&lt;/b&gt; und einem &lt;b&gt;Teppich&lt;/b&gt;? Ein Bodenbelag ist der vergebliche Versuch, ein Vakuum zu verstecken. Weil er nur &lt;i&gt;Belag&lt;/i&gt; ist, spendet er keinen Sinn. Er ist die Fortsetzung des Vakuums mit anderen Mitteln, die Plastikplane über der Leiche, die nichts wirklich verbirgt, sondern aus jeder Falte &lt;i&gt;Tatort! Tatort!&lt;/i&gt; schreit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Je lebendiger ein Freiraum wirkt, umso weniger wird er mit einem Vakuum verwechselt.&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Teppich ist eine Blumenwiese inmitten der Sandwüste. Er bildet keine echte Barriere, steckt aber dennoch einen Garten ab. Kurios: je näher die Teppichränder an die Wände reichen, desto lebloser wirkt der aufgespannte Garten, gleich welche Motive der Teppich zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verstecken Sie nicht, sondern &lt;i&gt;verändern&lt;/i&gt; Sie. Machen Sie ein &lt;i&gt;Vakuum&lt;/i&gt; zur Blumenwiese. Ersetzen Sie den &lt;i&gt;Bodenbelag&lt;/i&gt; durch einen Teppich. Machen Sie die &lt;i&gt;Nasszelle&lt;/i&gt; zum Bad und die &lt;i&gt;Küchenzeile&lt;/i&gt; zum Gedicht. &lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wohnst du noch oder lebst du schon? &lt;br /&gt;&lt;i&gt;IKEA&lt;/i&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2&gt;Noch mehr Gründe?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kennen Sie noch andere Gründe, warum Menschen alles voll stopfen? Schreiben Sie doch gleich hier unten einen Kommentar!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Hier erwähnt... &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=rolfsundoljas-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=0262134721&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=rolfsundoljas-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3492202896&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=rolfsundoljas-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=B000067UTT&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=rolfsundoljas-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=0195024028&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Tue, 06 May 2008 04:36:53 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Warum Projekte scheitern</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/5EOsmZ1lnhg/warum-projekte-scheitern</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/elsie/32039507/"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/brickwall.jpg" alt="Brick wall &amp;amp;copy; Les Chatfield" title="Brick wall &amp;amp;copy; Les Chatfield"  class="image image-_original " width="200" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 198px;"&gt;&lt;strong&gt;Brick wall &amp;copy; Les Chatfield&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Was macht Projekte eigentlich so schwierig? Und &lt;b&gt;warum scheitern wir immer wieder&lt;/b&gt;, selbst bei guter Planung und eiserner Disziplin bei der Durchführung?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wir scheitern nicht &lt;i&gt;trotz&lt;/i&gt;, sondern &lt;i&gt;wegen&lt;/i&gt; dieser vermeintlichen Tugenden.&lt;/b&gt; Wir glauben, Projekte durchführen sei wie &lt;i&gt;Pizzabacken&lt;/i&gt; - dabei ähnelt es mehr dem &lt;i&gt;Erfinden&lt;/i&gt; von Pizza&lt;i&gt;rezepten&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum? Weil wir in Projekten nicht immer wieder aus denselben Zutaten dasselbe produzieren wollen - jedes Projekt ist neuartig, ist Forschung und Entwicklung, nicht Produktion. Anders als in der Produktion sind völlig unterschiedliche Resultate nicht inakzeptabel, sondern &lt;i&gt;erwünscht&lt;/i&gt;. Dennoch machen wir &lt;b&gt;immer wieder dieselben 4 Fehler&lt;/b&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;1. Fehler: Wir halten Prozesse und Tools für wichtiger als Individuen und Interaktionen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Was teuer und kompliziert ist, kann ja nicht schlecht sein, oder? Außerdem gibt es uns das beruhigende Gefühl, das zu tun, was &lt;i&gt;man&lt;/i&gt; eben in Projekten tut. Aus einem &lt;i&gt;Input&lt;/i&gt; wird in einem &lt;i&gt;Prozess&lt;/i&gt; ein &lt;i&gt;Output&lt;/i&gt; produziert, klingt logisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings: bei Pizza, Parfüm und Pils sind Inhaltsstoffe und Herstellung peinlichst genau festgelegt - der Kunde erwartet immer dasselbe Resultat in gleich bleibender Qualität. Deshalb sind Prozesse allenfalls &lt;i&gt;geheim&lt;/i&gt;, aber ganz sicher nicht &lt;i&gt;kreativ&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von solchen reibungslosen Abläufen lassen wir uns blenden - was in der Fabrik wie am Schnürchen läuft, kann doch fürs Projekt nicht schlecht sein, oder? Also: ISO 9000 für alle!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falsch. Denn &lt;b&gt;es gibt keine Arbeitsanweisungen für Kreativität, Kompetenz und Kollegialität&lt;/b&gt;. Selbst die angeblich so durchrationalisierte Pizzafabrik kommt ohne &lt;i&gt;menschliches Schmieröl&lt;/i&gt; in der Prozesskette nicht aus, bei Dienst nach Vorschrift stünden die Räder bald still.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Regeln und Vorschriften sind manifestierte &lt;i&gt;Befürchtungen&lt;/i&gt;: dass jemand ohne konkrete Anweisungen seinen Job nicht richtig machen könnte, dass Ergebnisse nicht standardkonform ausfallen könnten, dass niemand sich selbständig einarbeiten könnte, ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Face your fears&lt;/b&gt;. Etablieren und leben Sie in Projekten eine Teamkultur, in der solche Befürchtungen im Gespräch geklärt und stillschweigend überflüssig gemacht statt durch Regeln geadelt werden. Fangen Sie im kleinen Kreis an und «infizieren» Sie andere, &lt;i&gt;machen Sie Teamgeist zu einer Epidemie&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sind auf dem richtigen Weg, wenn Sie mit den meisten Kolleginnen und Kollegen so zusammenarbeiten können, als seien Sie mit allen schon mal ein Bierchen (oder ein Gläschen Wein) trinken gegangen. Widerstehen Sie dem Impuls, bei Problemen Ihre «Verteidigungsschilde» hoch zu fahren und nur einen dünnen «Kommunikationskanal» zu öffnen, wie Captain Kirk auf der Enterprise. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;2. Fehler: Wir halten umfangreiche Dokumentationen für wichtiger als das funktionierende, brauchbare Ergebnis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Analysieren, analysieren, analysieren! Erst wenn alle Anforderungen erfasst und verstanden sind, geht es los. Jedes Dokument ist ja auch schon ein Meilenstein, nicht wahr?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falsch. &lt;b&gt;&lt;i&gt;Analyse.doc&lt;/i&gt; crasht nie&lt;/b&gt;. Ein Prototyp schon. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Überlegen Sie, was &lt;i&gt;gut genug&lt;/i&gt; in Ihrem Projekt bedeutet.&lt;/b&gt;  &lt;i&gt;Dokumente&lt;/i&gt; als Meilensteine sind oft eher &lt;i&gt;Mühlsteine&lt;/i&gt;. Es ist reine Verschwendung von Geld und Zeit, Dokumentationen mehr Aufmerksamkeit zu widmen als dem ersehnten Ergebnis. Eine Dokumentation ermöglicht den Teammitgliedern &lt;i&gt;ihren&lt;/i&gt; nächsten Schritt im Projekt. Wenn Diagramme und lange Texte wichtiger werden als die Kommunikation im Team, dann läuft etwas falsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Probieren Sie &lt;i&gt;frühzeitig&lt;/i&gt; aus, was unbekannte Risiken birgt&lt;/b&gt;. Lernen Sie &lt;i&gt;schneller&lt;/i&gt;, indem Sie &lt;i&gt;früher&lt;/i&gt; Ihre Fehler machen. Wenn Ihre Dokumente und Diagramme den Kontakt mit der Realität nur zerzaust überleben - stellen Sie diesen Kontakt &lt;i&gt;öfter&lt;/i&gt; her, &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; seltener. &lt;i&gt;If it hurts, do it more often&lt;/i&gt;. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;3. Fehler: Wir stellen den Verhandlungspoker über die  stetige Zusammenarbeit mit dem Kunden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kennen Sie das, als Kunde?&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Bei jeder kleinen Abweichung zückt der Projektleiter sofort den Taschenrechner. Um zwecks Gewährleistung einen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werkvertrag" target="_blank"&gt;Werkvertrag&lt;/a&gt; unter Dach und Fach zu bringen, bringen Sie besser gleich Ihren Anwalt mit an den Tisch. Einmal unterschrieben, sitzen Sie im goldenen Käfig: Sie können am Projektende auf genau das pochen, was Sie vor einem halben Jahr gebraucht hätten. Alles Neue nimmt erst einmal seinen (langen!) Weg durch einen Lenkungsausschuss (oder gleich ein Change Board). In der Zwischenzeit wird erst einmal das weiter realisiert und in Rechnung gestellt, was Sie schon nicht mehr brauchen. Weil Sie das vor niemandem rechtfertigen können, rüsten Sie sich schon vorsorglich fürs Nach-Tarocken und heben den gesamten E-Mail-Wechsel sorgfältig auf - man weiß ja nie...&lt;/i&gt;  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kennen Sie das, als Mitglied im Projektteam?&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Diese Kunden wissen einfach nicht, was sie wollen. Aber zu einem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dienstvertrag" target="_blank"&gt;Dienstvertrag&lt;/a&gt; lassen sie sich nie und nimmer bekehren, «Ihr Aufwand für kleine Gefallen ist ja sicher schon in Ihrer Kalkulation mit drin, oder?» Sagen Sie Nein, eskaliert das ganze bis hoch auf eine Ebene, deren Stundengehalt höher als der Monatsverdienst des ganzen Projektteams ist - und dort wird im Zweifel für den Kunden entschieden. Einen größeren Teil Ihres Tages nimmt die ständige Pflege Ihres Excel-Sheets mit Änderungswünschen in Anspruch. Was jetzt genau gilt, analyse.doc oder aenderungen.xls, das wissen nur wenige so ganz genau. Dass jede Änderung Zeit und Ressourcen kostet, versteht der Kunde anscheinend nicht - oder will es nicht verstehen...&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Warum ist der Kunde eigentlich nicht &lt;i&gt;in&lt;/i&gt; Ihrem Team?&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;4. Fehler: Wir befolgen lieber einen einmal festgelegten Plan als mutig und offen für Änderungen zu sein&lt;/h2&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;In preparing for battle I have always found that plans are useless, but planning is indispensable.&lt;br /&gt; (Dwight D. Eisenhower)&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Was können Sie tun,damit das Projekt auf Kurs bleibt? Es gibt &lt;b&gt;vier klassische Stellschrauben: Zeit, Geld, Qualität und Umfang&lt;/b&gt;. Wenn Sie alle vier in Ihrem Projektplan festziehen wollen, werden Sie scheitern. Und je länger Sie darüber nachdenken, desto klarer sollte Ihnen werden, dass auf Dauer der einzig akzeptable Weg über &lt;b&gt;Gespräche zum Umfang&lt;/b&gt; führt. Die Stellschraube &lt;i&gt;Umfang&lt;/i&gt; macht Änderungen zu Ihrem Partner, ob Sie der Kunde sind oder sein Dienstleister.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Warum wird im Projekt dann so viel öfter über Zeit, Kosten und Qualität geredet?&lt;/b&gt; Weil hier nur auf Kosten (mindestens) eines der Beteiligten ein Kompromiss erreicht werden kann. Das macht &lt;b&gt;Pläne&lt;/b&gt; so beliebt: Kunde und Dienstleister haben vermeintlich ihr &lt;i&gt;Bestes&lt;/i&gt; gegeben und sich «geeinigt» - aber Pläne, nun ja, das kennt man ja...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Wahrheit wurde nicht &lt;i&gt;das Beste&lt;/i&gt; gegeben, wenn der Plan keine Änderungen ohne eine Lawine von Auswirkungen auf die Beteiligten verträgt und jede Änderung in etwa so willkommen ist wie eine Wurzelbehandlung oder die verurteilung zur Sklavengaleere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;b&gt;Embrace change&lt;/b&gt;, muss das Motto lauten.  Das ist so gut, dass ich es nicht mal vernünftig übersetzen kann: &lt;i&gt;Umarmen&lt;/i&gt; muss man den Wechsel. Er soll nicht eingedämmt, sondern willkommen geheißen werden. Nicht die Änderung ist das Problem, sondern die Fiktion eines Projektplans, der kaum an Gültigkeit verliert.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Bleiben Sie agil!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Glauben Sie nicht alles, was Ihnen als Projektmanagement oder gar als &lt;i&gt;best practices&lt;/i&gt; dazu verkauft wird, besonders, wenn es teuer und schwerfällig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Bleiben Sie agil! Konzentrieren Sie sich auf &lt;i&gt;Individuen und Interaktionen, funktionierende und brauchbare Ergebnisse, stetige Zusammenarbeit zwischen Kunde und Dienstleister sowie Mut und Offenheit bei Änderungen&lt;/i&gt;. Alles andere ist nicht unwichtig, aber nur untergeordnetes Mittel zum Zweck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie sehen Sie das denn? Schreiben Sie doch gleich hier unten einen Kommentar!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, empfehle ich Ihnen wärmstens&lt;/b&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3898644782&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=0131479415&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3898791882&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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 <pubDate>Thu, 17 Apr 2008 10:06:27 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Schicksal oder freie Entscheidung? Zitatequadrat No. 1</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/dh5rOYVHOpA/schicksal-oder-freie-entscheidung-zitatequadrat-no-1</link>
 <description>&lt;p&gt;Heute starte ich eine neue Reihe: &lt;b&gt;Zitatequadrate&lt;/b&gt;. Es geht darin immer um die Balance zwischen zwei guten Dingen und deren schädliche Übertreibungen (s. Kasten unten).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Thema heute: &lt;b&gt;Schicksal oder Freie Entscheidung?&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Viele Einstellungen, die wir an anderen (oder an uns selbst) nicht mögen sind Übertreibungen eines guten Kerns, dem einfach das Gegenstück zur Balance gefehlt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir uns über das Verhalten eines anderen Menschen ärgern, sollten wir uns auf die Suche nach diesem guten Kern machen und ihn zuerst ausdrücklich anerkennen. Dann wird es leichter, einem Menschen zwecks Balance auch das Gegenstück dieses guten Kerns nahe zu legen, ihm einen Entwicklungsweg zu zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch das balancierende Gegenstück kann übertrieben werden: eine Übertreibung durch Ihr krasses Gegenteil zu ersetzen wäre eine Überkompensierung, keine wirkliche Verbesserung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei gute Dinge und ihre Übertreibungen bilden jeweils ein Quadrat von Wertvorstellungen und möglichen Entwicklungen. Das &lt;i&gt;Wertequadrat&lt;/i&gt; als Konzept stammt von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Helwig" target="_blank"&gt;Paul Helwig&lt;/a&gt;, die Erweiterung zum &lt;i&gt;Quadrat der Werte und Entwicklungsmöglichkeiten&lt;/i&gt; von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun" target="_blank"&gt;Friedemann Schulz von Thun&lt;/a&gt;. Nur der Ausdruck als &lt;i&gt;Zitatequadrat&lt;/i&gt; ist meine eigene Idee.&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2&gt;Freie Entscheidung oder Schicksal?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;table align="center" border="0" width="100%"&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td style="background-color: #007f00" align="center"&gt;&lt;font color="#ffffff"&gt;«Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten.»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Henry Ford&lt;br /&gt;(1863-1947)&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td align="center"&gt;&lt;img src="/de/system/files/images/Balance.jpg" height="62" width="191" /&gt; &lt;/td&gt;
&lt;td style="background-color: #007f00" align="center"&gt;&lt;font color="#ffffff"&gt; «Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#ffffff"&gt;&lt;i&gt;Reinhold Niebuhr&lt;br /&gt; (1892-1971)&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td align="center"&gt; &lt;img src="/de/system/files/images/uebertreibung.jpg" height="178" width="97" /&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td align="center"&gt;&lt;img src="/de/system/files/images/Entwicklung.jpg" height="181" width="208" /&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td align="center"&gt; &lt;img src="/de/system/files/images/uebertreibung.jpg" height="178" width="97" /&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td style="background-color: #7f0000" align="center"&gt;
&lt;p&gt;&lt;font color="#ffffff"&gt; «Was auch immer der Verstand sich ausdenken und glauben kann, kann er auch erreichen.»&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;font color="#ffffff"&gt;&lt;i&gt;Napoleon Hill&lt;br /&gt;(1883-1970)&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;td align="center"&gt; &lt;img src="/de/system/files/images/%C3%BCberkompensation.jpg" height="60" width="200" /&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td style="background-color: #7f0000" align="center"&gt;
&lt;p&gt;&lt;font color="#ffffff"&gt; «Das Schicksal lenkt die Angelegenheiten der Menschheit, ohne erkennbare Ordnung.»&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;font color="#ffffff"&gt;&lt;i&gt;Seneca&lt;br /&gt;(5 v. Chr. - 65 n. Chr.)&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Was sind Ihre Gedanken dazu? &lt;a href="/de/comment/reply/201#comment-form"&gt;Schreiben Sie doch gleich hier einen Kommentar&lt;/a&gt;!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=dh5rOYVHOpA:12s8-Fq9rtg:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=dh5rOYVHOpA:12s8-Fq9rtg:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=dh5rOYVHOpA:12s8-Fq9rtg:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=dh5rOYVHOpA:12s8-Fq9rtg:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=dh5rOYVHOpA:12s8-Fq9rtg:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=dh5rOYVHOpA:12s8-Fq9rtg:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=dh5rOYVHOpA:12s8-Fq9rtg:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=dh5rOYVHOpA:12s8-Fq9rtg:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
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 <category domain="http://www.evomend.net/de/type-typ/zitatequadrat">Zitatequadrat</category>
 <pubDate>Thu, 10 Apr 2008 09:10:02 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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<item>
 <title>Frag den Leser: Ihre zeitlosen Probleme?</title>
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 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/exfordy/1183633621/"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/squirrel.jpg" alt="Cyril the squirrel up for a challenge &amp;amp;copy; Brian Snelson" title="Cyril the squirrel up for a challenge &amp;amp;copy; Brian Snelson"  class="image image-_original " width="200" height="276" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 198px;"&gt;&lt;strong&gt;Cyril the squirrel up for a challenge &amp;copy; Brian Snelson&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Kennen Sie das? Ein &lt;b&gt;Problem will sich einfach nicht lösen lassen&lt;/b&gt;, Notbehelfe funktionieren auf Dauer einfach nicht richtig. Oder Sie haben eine Lösung gefunden, vielleicht einen Dienstleister oder ein Produkt, sind eigentlich ganz zufrieden. Und plötzlich werden der &lt;b&gt;Dienst&lt;/b&gt; oder das &lt;b&gt;Produkt&lt;/b&gt; eingestellt - oder, noch schlimmer: nach bewährtem Muster aufgespalten in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skylla" target="_blank"&gt;Skylla&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charybdis" target="_blank"&gt;Charybdis&lt;/a&gt;, Pardon: &lt;i&gt;Classic&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Premium&lt;/i&gt;, inklusive der zugehörigen Fußnoten-Orgien in kleinster Schriftgröße, auf dass der Kunde beim Vergleichen von Angeboten und Preisen erst die Geduld und dann womöglich sein Augenlicht verliere...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich suche und beschreibe auf diesem Blog &lt;i&gt;zeitlose Lösungen für solche Probleme&lt;/i&gt;. Vielleicht bin ich schon betriebsblind? &lt;b&gt;Ich habe Fragen an Sie&lt;/b&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Was sind denn &lt;b&gt;Ihre zeitlosen Probleme bei Selbstorganisation und Selbstmanagement?&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Welche Lösungen entpuppten sich für Sie als &lt;b&gt;Scheinerfolge?&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über welche &lt;b&gt;harte Nuss&lt;/b&gt; wollten Sie schon immer mal einen erhellenden Artikel lesen?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="/de/comment/reply/198#comment-form"&gt;Schreiben Sie mir einfach einen Kommentar&lt;/a&gt;, ich nehme mir die härtesten Nüsse dann in Artikelform vor!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=wi9cdfyA-H4:ir5nA-ltNaM:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=wi9cdfyA-H4:ir5nA-ltNaM:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=wi9cdfyA-H4:ir5nA-ltNaM:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=wi9cdfyA-H4:ir5nA-ltNaM:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=wi9cdfyA-H4:ir5nA-ltNaM:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=wi9cdfyA-H4:ir5nA-ltNaM:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=wi9cdfyA-H4:ir5nA-ltNaM:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=wi9cdfyA-H4:ir5nA-ltNaM:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
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 <pubDate>Wed, 26 Mar 2008 06:54:59 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Buchvergleich: 4-Stunden-Woche deutsch vs. 4-Hour Workweek englisch</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/ErltCnAm6P8/buchvergleich-4-stunden-woche-deutsch-vs-4-hour-workweek-englisch</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/FerrisENDE.png" alt="4-Stunden-Woche: Besser auf Deutsch oder auf Englisch?" title="4-Stunden-Woche: Besser auf Deutsch oder auf Englisch?"  class="image image-_original " width="205" height="293" /&gt;&lt;span class="caption" style="width: 203px;"&gt;&lt;strong&gt;4-Stunden-Woche: Besser auf Deutsch oder auf Englisch?&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Letztes Wochenende ist die deutsche Ausgabe von Tim Ferriss&amp;#39; Buch &lt;i&gt;The 4-Hour Workweek&lt;/i&gt; in meinem Briefkasten gelandet (&lt;i&gt;full disclosure&lt;/i&gt;: der Verlag hat mir ein &lt;i&gt;Rezensionsexemplar&lt;/i&gt; geschenkt). Ferriss beschreibt darin seinen Weg, ein &lt;i&gt;Leben in Abenteuer und Luxus&lt;/i&gt; zu verbringen und trotzdem nur 4 Stunden pro Woche fürs Geldverdienen (!) zu arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil ich die englische Ausgabe schon gelesen hatte, war ich natürlich auf die Übersetzung sehr gespannt. Mich haben die &lt;b&gt;Unterschiede zwischen der englischen und der deutschen Ausgabe&lt;/b&gt; interessiert. &lt;b&gt;Gibt es welche? Welche Ausgabe kann man empfehlen?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!--break--&gt;
&lt;p&gt; &lt;a href="/de/tim-ferriss-die-4-stunden-arbeitswoche"&gt;Auf diesem Blog habe ich bereits eine ausführliche Buchbesprechung geschrieben&lt;/a&gt; und den &lt;a href="/de/die-4-stunden-woche-auf-deutsch-interview-mit-dem-uebersetzer-christoph-bausum"&gt;Übersetzer der deutschen Fassung interviewt&lt;/a&gt;. Mittlerweile betreibe ich auch ein &lt;a href="/de/deutschsprachiges-forum-zur-4-stunden-woche-eroeffnet"&gt;deutschsprachiges Diskussionsforum zur 4-Stunden-Woche&lt;/a&gt; und &lt;a href="/de/topic/4hww"&gt;poste hier auf Evomend weiter regelmäßig über die 4-Stunden-Woche&lt;/a&gt;. Zum Inhalt des Buchs deswegen nur eine kurze Beschreibung (wer es genauer wissen will oder noch nicht weiß, &lt;i&gt;ob&lt;/i&gt; er das Buch auf deutsch oder auf Englisch &lt;i&gt;überhaupt&lt;/i&gt; kaufen will, &lt;a href="/de/tim-ferriss-die-4-stunden-arbeitswoche"&gt;kann hier nachlesen&lt;/a&gt;):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Weg zur 4-Stunden-Woche führt nach Ferriss über die &lt;b&gt;DEAL&lt;/b&gt;-Formel, also in vier Phasen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;D&lt;/b&gt;efinition&lt;/i&gt;: was will ich (nicht)? Wovor hab ich Angst? Was davon ist nur Panikmache? Was tue ich im &lt;i&gt;worst case&lt;/i&gt;?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;E&lt;/b&gt;limination&lt;/i&gt;: wie werde ich los, was meine Arbeitszeit verplempert? Wie kann ich mich auf das Wesentliche konzentrieren? 4 Stunden werden es schließlich nicht von alleine.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;A&lt;/b&gt;utomation&lt;/i&gt;: (wie) kann ich auch als Privatmensch etwas &lt;i&gt;outsourcen&lt;/i&gt;? Wie teste ich meine Ideen zum Geld verdienen? Wie mache ich meine Geschäfte von meiner ständigen Anwesenheit unabhängig?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;L&lt;/b&gt;iberation&lt;/i&gt;: Wie kann ich mich schrittweise aus dem Büro verabschieden? Und wenn ich von meinem Leben viel Arbeit &lt;i&gt;subtrahiert&lt;/i&gt; habe, was &lt;i&gt;addiere&lt;/i&gt; ich denn stattdessen?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ab hier konzentriere ich mich mehr auf Fragen und Antworten zum Vergleich der Übersetzung mit der englischen Originalausgabe - speziell für alle Unentschiedenen, die noch nicht wissen, &lt;i&gt;welche&lt;/i&gt; Ausgabe sie ordern sollten. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Kurzversion für Eilige&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Buch ist wirklich gelungen übersetzt und außergewöhnlich gut an deutsche Verhältnisse angepasst worden. Der Inhalt ist provokativ und originell, auch auf Deutsch liest sich das flüssig und spannend. Man verpasst nichts (sondern bekommt einen echten Mehrwert), wenn man die deutsche Ausgabe statt der englischen liest. Uneingeschränkte Leseempfehlung!&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die längere Version: Fragen &amp;amp; Antworten&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;h3&gt;Wie gut ist die Übersetzung an deutsche Verhältnisse angepasst?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Sehr gut&lt;/i&gt;, und das ist einer der Glanzpunkte der deutschen Fassung. Die zweite Hälfte des englischen Originals wimmelt nur so vor einschlägigen &lt;b&gt;URLs&lt;/b&gt;. Die deutsche Ausgabe wurde hier komplett auf deutsche Verhältnisse umgestrickt. Natürlich gibt es online nicht immer entsprechend reichhaltiges &lt;i&gt;deutsches&lt;/i&gt; Material (oder es wurde gelegentlich, zum Beispiel beim Thema &lt;i&gt;Virtuelle Assistenten&lt;/i&gt;, leider nicht gefunden oder aufgelistet und dem Leser nur pauschal eine eigene Recherche empfohlen) aber dennoch: großes Kompliment für diese Leistung!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &lt;b&gt;Text&lt;/b&gt; wurde behutsam angepasst, von Kleinigkeiten (&amp;quot;...sit behind a desk until you are 62&amp;quot; wird zu &amp;quot;...hinter Ihrem Schreibtisch sitzen, bis Sie 67 sind.&amp;quot;) bis hin zur Berücksichtigung deutscher Urlaubstage, der eher mageren Bonusprogramme für Kreditkartennutzer in Deutschland und der Angebotstaktiken der hiesigen Billigflieger. Gravierender sind natürlich die prinzipiellen Probleme beim Delegieren von Arbeit (&lt;b&gt;&lt;i&gt;outsourcing&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, &lt;i&gt;global arbitrage&lt;/i&gt;) an &lt;i&gt;Virtuelle Assistenten&lt;/i&gt;: der Übersetzer hat mitgedacht und die Begeisterung deutschsprachiger Leser etwas gedämpft, zum Beispiel mit dem Hinweis auf Sprachbarrieren, wenn man Arbeiten ins Ausland vergeben will. Kleiner Wermutstropfen bei allem: Tim Ferriss&amp;#39; Originaltext strotzt nur so vor Markennamen, die in der Übersetzung regelmäßig getilgt wurden. Das ist oft gut, manchmal macht es aber auch die Recherche nach deutschen Äquivalenten schwieriger. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch beim Thema &lt;b&gt;Mini-Ruhestand, Reisen und Auswandern&lt;/b&gt; wurde «eingedeutscht». Die angepassten Anmerkungen zu Rentenversicherung, Krankenversicherung, und Impfbestimmungen sind sinnvoll. Weniger sinnvoll ist hier die Konzentration auf die leider dürftigen deutschsprachigen Websites: wer regelmäßig oder für länger ins Ausland reisen, aber wenig oder gar keine Fremdsprachen sprechen will, bleibt doch besser zu hause. Trotzdem fielen internationale Reise-Websites dem Rotstift leider ebenso zum Opfer wie reizvolle und nützliche Spezialseiten (z. B. &lt;a href="http://www.escapeartist.com" title="www.escapeartist.com"&gt;www.escapeartist.com&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.familytravelforum.com" title="www.familytravelforum.com"&gt;www.familytravelforum.com&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.kropla.com" title="www.kropla.com"&gt;www.kropla.com&lt;/a&gt;). Spezifische Websites zu den Themen &lt;b&gt;Neubesinnung, Meditation und gemeinnützige Arbeit&lt;/b&gt; fehlen in der deutschen Ausgabe, hier werden als Links nur pauschale Marktübersichten geboten. Andererseits tauchen aber (für mich positiv) überraschend auch europäische Websites wie &lt;a href="http://www.womenwelcomewomen.org.uk" title="www.womenwelcomewomen.org.uk"&gt;www.womenwelcomewomen.org.uk&lt;/a&gt; auf, die Tim Ferriss ursprünglich nicht aufgelistet hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas uneinheitlich werden &lt;b&gt;US-Spezifika&lt;/b&gt; behandelt. Ich finde es gut, für Deutschland irrelevante Hinweise wie zum Beispiel zum &lt;i&gt;Einlösen erhaltener Schecks&lt;/i&gt; fallen zu lassen. Warum aber alle Preise und Geldbeträge in US-Dollar angegeben werden müssen, nicht nur bei Tims Erlebnisberichten, sondern auch in Rechenbeispielen und Tipps, verstehe ich weniger (die einzige, kuriose Ausnahme: beim Thema Daueraufträge wird von &lt;i&gt;Euros&lt;/i&gt; gesprochen). Teilweise wurden in der deutschen Fassung US-spezifische &lt;b&gt;Quellenangaben und kleinere Fußnoten&lt;/b&gt; gestrichen - auch das geht in Ordnung, wenn der Inhalt außerhalb der USA nicht wirklich interessiert; Tims Warnhinweis, was Vertrauenspersonen mit einer Vollmacht alles anstellen können, sobald man auf Reisen geht, wäre allerdings auch auf Deutsch erwähnenswert gewesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich der beste Teil der Übersetzung sind die Kapitel über das, was Tim die &lt;b&gt;«Musen»&lt;/b&gt; nennt, also die Goldesel, mit denen man Geld verdienen will, ohne all zu viel Arbeit zu investieren. Nahezu für alle englischsprachigen Websites wurden &lt;i&gt;gute&lt;/i&gt; deutschsprachige Äquivalente gefunden. Nicht geklappt hat das bei URLs zu Public-Domain-Informationen (die sich als Rohmaterial für eigene Produkte eignen) und zum Lizensieren eigener Ideen an andere. Will man seine &lt;i&gt;Muse&lt;/i&gt; dann testen, schlägt die deutsche Buchfassung leider keine Links zum Thema A/B-Vergleiche vor, immerhin eine für Tim Ferriss&amp;#39; Ansatz sehr wichtige Testform. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sobald man seine Arbeitszeit fürs Geldverdienen minimiert hat, kann man nach Tim Ferriss &lt;b&gt;&lt;i&gt;Management By Absence&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; (MBA) praktizieren und Arbeiten weitestgehend delegieren. Die deutsche Linkliste dazu ist etwas mager ausgefallen, es fehlen Äquivalente für Tims Hinweise auf den Betrieb von 0800er-Nummern, Mieten von Telefonleitsystemen, Promi-Agenturen, zur CD/DVD-Produktion sowie Links zu Werbung in Funk, Fernsehen und Print. &lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Fehlt &lt;i&gt;generell&lt;/i&gt; etwas in der deutschen Übersetzung?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Schere ist nur sehr wenig zum Opfer gefallen. Die ursprünglich je zwei &lt;b&gt;Zitate bekannter Persönlichkeiten&lt;/b&gt; am Beginn jedes Kapitels wurden in der deutschen Fassung auf je eines zusammengestrichen. Auch im laufenden Text kamen im Original solche Zitate vor, sind aber in der Übersetzung fast völlig entfernt worden. Schade! Etwas nervig: zu jedem Autor jedes Zitats wurde noch eine altbackene Erklärung gepackt - statt eines einfachen «Bruce Lee» im englischen Original liest man ein «Bruce Lee, amerikanischer Schauspieler und Kampfkünstler» und «Albert Einstein» scheint man auch nur zu kennen, wenn von «Albert Einstein, deutscher Physiker und Begründer der Relativitätstheorie» gesprochen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tims Buchtipps fehlen leider in der deutschen Fassung komplett, ich komme gleich noch darauf zurück.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Wie liest sich das Buch?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Tim Ferriss schreibt, das muss man sagen, &lt;i&gt;politisch inkorrekt&lt;/i&gt;, manchmal sogar wirklich &lt;i&gt;rotzig&lt;/i&gt;. Diesen Stil hat der Übersetzer Christoph Bausum auch gut ins Deutsche hinüber gerettet. Nur manchmal passen z. B. das gepflegte deutsche Imperfekt und durchgängiges Hochdeutsch nicht ganz zum Inhalt. Einige direkte Fragen an den Leser und manches lebendige «ich» wurden durch kompliziertere Sprachkonstrukte und ein behäbiges «Sie» ersetzt. Insgesamt aber blieb das Lesevergnügen erhalten, Bausum hat es nicht mit dem Duden abgetötet. &lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Fehlanzeige: Tims Buchempfehlungen, auf Deutsch&lt;br /&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Etwas merkwürdig: Tims Buchempfehlungen aus dem Anhang wurden nicht in die deutsche Ausgabe übernommen. Ich bin Tims Buchliste durchgegangen und habe zumindest folgende Bücher auch als deutsche Ausgaben gefunden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3478083680&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=395015180X&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3257200196&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3593360225&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Soll ich lieber die englische Ausgabe kaufen?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kommt darauf an.&lt;/b&gt; Wer die Tipps hierzulande umsetzen will, ist mit der deutschen Ausgabe deutlich besser bedient. Dort sind auch noch marginale Verbesserungen eingearbeitet worden: zum Beispiel wird &lt;a href="http://www.breakthechain.org/exclusives/slowdance.html" target="_blank"&gt;die berüchtigte angebliche Email eines todkranken Mädchens&lt;/a&gt; an Tim Ferriss mit einer korrigierten Quellenangabe abgedruckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer nur rein interessehalber liest, findet das deutsche &lt;b&gt;Layout&lt;/b&gt; wohl weniger übersichtlich und kaum nachschlagefreundlich. Klassische Schlichtheit hat ihren Platz, aber in der deutschen Buchausgabe ist da zu viel des Guten und zu wenig der Übersicht zuliebe getan worden. Nur Musterbriefe und Muster-Emails lassen sich noch leicht finden, aber mit der gut erkennbaren Gliederung und der suchfreundlichen Typographie der englischen Originalausgabe kann sich die deutsche leider nicht messen.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das betrifft auch eine zentrale &lt;b&gt;Grafik zum &lt;i&gt;Traumplan&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, also dem Plan, wie man in 6-12 Monaten drei bis vier seiner Träume verwirklichen kann. Die Übersicht ist im englischen Original auch typografisch schön gestaltet, in der deutschen Buch aber verunglückt. Schon das Original ist nicht auf den ersten Blick zu verstehen, die übersetzte Grafik noch weniger. Zum Glück sind alle anderen Grafiken ordentlich gestaltet.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mein persönliches Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt; Hier und da gibt es in der deutschen Ausgabe ein Manko, aber ich habe hier nur des vollständigen Vergleichs wegen darauf hingewiesen. &lt;b&gt;Die deutsche Übersetzung würde ich auch kaufen&lt;/b&gt;, ich kann sie uneingeschränkt empfehlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Noch Anmerkungen oder Fragen? Schreiben Sie doch gleich unten einen Kommentar!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=0307353133&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3430200512&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=ErltCnAm6P8:rcflYnqdB7w:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=ErltCnAm6P8:rcflYnqdB7w:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=ErltCnAm6P8:rcflYnqdB7w:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=ErltCnAm6P8:rcflYnqdB7w:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=ErltCnAm6P8:rcflYnqdB7w:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=ErltCnAm6P8:rcflYnqdB7w:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=ErltCnAm6P8:rcflYnqdB7w:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=ErltCnAm6P8:rcflYnqdB7w:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
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 <pubDate>Thu, 20 Mar 2008 09:14:03 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Mission Possible: In 3 Schritten zu Ihrem Persönlichen Leitbild</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/P0DrnnYIlZ0/mission-possible-3-schritten-zu-ihrem-persoenlichen-leitbild</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/evansphoto/1858456358/"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/compass.jpg" alt="Lipstick &amp;amp;copy; Simon Evans" title="Lipstick &amp;amp;copy; Simon Evans"  class="image image-_original " width="200" height="299" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 198px;"&gt;&lt;strong&gt;Lipstick &amp;copy; Simon Evans&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Was Stephen R. Covey etwas martialisch «&lt;a href="/de/stephen-r-coveys-die-7-wege-zur-effektivitaet-3-8-schon-am-anfang-das-ende-im-sinn-haben"&gt;Mission Statement&lt;/a&gt;» nennt, heißt bei uns eher «Leitbild». Braucht man eines? Zu welchem Zweck?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir lieber mal keine Parteiprogramme oder Selbstdarstellungen von Unternehmen zum Vorbild. Ein &lt;i&gt;persönliches&lt;/i&gt; Leitbild zu formulieren und aktuell zu halten kann dagegen richtig Spaß machen. Gut formuliert hilft es &lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;bei &lt;b&gt;Orientierungsfragen&lt;/b&gt;: &lt;a href="/de/entdecke-deine-werte"&gt;Nach welchen Werten lebe ich eigentlich?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei &lt;b&gt;Identitätsfragen&lt;/b&gt;: Wie kann ich in einer chaotischen Welt (m)eine Persönlichkeit entfalten?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei &lt;b&gt;Entscheidungen&lt;/b&gt;: Woran halte ich mich in schwierigen Situationen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei &lt;b&gt;Partnerschaftsfragen&lt;/b&gt;: Was können andere von mir erwarten?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wie formuliert man sein Leitbild &lt;i&gt;gut&lt;/i&gt;? Meine persönlichen Kriterien dafür sollen überschaubar bleiben, mein Leitbild muss: &lt;!--break--&gt; &lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;relevant und positiv&lt;/b&gt; sein. Mein Leitbild soll &lt;i&gt;hier&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;jetzt&lt;/i&gt; für &lt;i&gt;mich&lt;/i&gt; Bedeutung haben, nicht erst in einer perfekten Zukunft, für die gesamte Menschheit. Es soll mich für heute und morgen inspirieren, nicht nur im Nachhinein kontrollieren. Es soll mein selbständiges Denken anregen, statt es zu blockieren oder mit Klischees abzufüttern.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;universell&lt;/b&gt; sein. Ich brauche kein separates für die Arbeit, dann noch eines für zu Hause und schließlich vielleicht noch welche für den Urlaub, für die Verwandtschaft, für die Nachbarschaft und für den Hund - nein Danke. Außerdem soll mein Leitbild auch für andere attraktiv sein, nicht nur, weil ich dem &lt;a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Kategorischer_Imperativ" target="_blank"&gt;kategorischen Imperativ&lt;/a&gt; einiges abgewinnen kann sondern auch, weil jeder früher oder später lernt, dass es zu viele Kräfte bindet und verschwendet, sich prinzipiell auf Kosten anderer durchzusetzen. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;alltagstauglich&lt;/b&gt; sein. Ich will ein Leitbild, dass mir Kompromisse sowohl ermöglicht als auch sie spürbar begrenzt. Ich habe kein Bedürfnis nach ständiger Selbstgeißelung, weil ich einem fundamentalistischen Leitbild nie gerecht werden könnte. Ebenso wenig auf ein wolkiges Leitbild, das nie zu Konflikten führt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;kurz&lt;/b&gt; sein. Mein Leitbild muss auf eine Seite Papier passen. Es wird sich nicht jede Woche ändern, aber ich muss es &lt;i&gt;jede Minute&lt;/i&gt; ändern &lt;i&gt;können&lt;/i&gt; - und das geht nicht mit einem halben Roman.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Und was bedeutet das nun konkret? Wie komme ich zu meinem Leitbild? Das geht in drei Schritten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Schritt 1: Den Aufbau festlegen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es gibt keine feste Form für ein Leitbild, aber erprobte Strukturen. Leider sind sie für Leitbilder von Unternehmen gedacht und meist ziemlich umfangreich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meiner Meinung nach &lt;b&gt;genügen zwei Abschnitte&lt;/b&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Werte&lt;/b&gt; - subjektive Entscheidungen für persönliche oder kulturelle Maßstäbe von gut oder schlecht (&lt;i&gt;schlecht&lt;/i&gt;, nicht &lt;i&gt;böse&lt;/i&gt;).&lt;br /&gt;Hier ist nicht der Platz für &lt;i&gt;Wenn und Aber&lt;/i&gt;. Relativierendes und Wertekonflikte sind unausweichlich, aber sie gehören nicht in die Liste meiner Werte.  &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Prinzipien&lt;/b&gt; - Leitlinien, die ich befolgen will, wenn ich mein konkretes Verhalten in verschiedenen Bereichen an meinen Werten ausrichten will.&lt;br /&gt; Im alltäglichen Sprachgebrauch wird «Prinzip» eher als ein Grundsatz verstanden, gegen den man seiner Überzeugung nach nicht verstoßen kann, ohne seinen Werten zu schaden. Das klingt schon recht einseitig - Prinzipien, die nur verbieten und nichts gestalten sind für mich zu dürftig.&lt;br /&gt;Ein Prinzip ist auch keine Strategie, kein «längerfristig ausgerichtetes planvolles Anstreben einer vorteilhaften Lage oder eines Ziels», &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strategie" target="_blank"&gt;wie die Wikipedia &lt;i&gt;Strategie&lt;/i&gt; definiert&lt;/a&gt;. Prinzipien sollen Werte permanent lebbar machen oder schützen, es gibt also einen &lt;i&gt;Weg, aber kein Ziel&lt;/i&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Diese beiden sollten genügen, um eine stabile Grundlage für mein Handeln zu schaffen. Es gibt Leitbilder, die auch &lt;i&gt;Visionen&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Ziele&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Rollen&lt;/i&gt; oder sogar wünschenswerte &lt;i&gt;Verhaltensweisen&lt;/i&gt; definieren. Ein solches Leitbild wäre aber weder universell noch kurz, ich müsste es also öfter ändern, als mir lieb ist und es würde kaum auf eine Seite Papier passen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Schritt 2: Die eigenen Werte finden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich habe bereits einmal über &lt;a href="/de/entdecke-deine-werte"&gt;direkte und indirekte Wege zu den eigenen Werten&lt;/a&gt; etwas geschrieben, hier also nur die Liste der dort beschriebenen Wege:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Bewunderung&lt;/b&gt; nachdenken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Rollen&lt;/b&gt; nachdenken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Wunschträume&lt;/b&gt; nachdenken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Flow-Momente&lt;/b&gt; nachdenken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Glücksmomente&lt;/b&gt; nachdenken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Konfrontationen&lt;/b&gt; nachdenken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Zynismus oder Sarkasmus&lt;/b&gt; nachdenken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Paranoia&lt;/b&gt; nachdenken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Manien&lt;/b&gt; nachdenken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Schmerzliches&lt;/b&gt; nachdenken&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für mich persönlich führt dieses Nachdenken unter anderem zu meinen Werten  &lt;i&gt;Einfachheit&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Respekt&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Lernen&lt;/i&gt;. Kurzer Test: ja, alle drei sind &lt;i&gt;relevant, positiv, universell, alltagstauglich &lt;/i&gt;und&lt;i&gt; kurz&lt;/i&gt;. Und auf welche Werte kommen Sie?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Schritt 3: Aus den Werten Prinzipien ableiten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Prinzipien sind keine &lt;i&gt;Platitüden&lt;/i&gt;. Eine Platitüde ist eine Aussage, deren Gegenteil sich ohnehin niemand wünscht. &lt;b&gt;Prinzipien sind dagegen potentiell strittig&lt;/b&gt;, vermutlich, weil sie sich schon auf bestimmte Lebensbereiche beziehen.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;«Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.»&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Groucho Marx&lt;/i&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wie komme ich zum Beispiel von den Werten &lt;i&gt;Einfachheit&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Respekt&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Lernen &lt;/i&gt;zu Prinzipien, die mir die Wahl meiner Handlungen und Mittel im Alltag erleichtern?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Schlüssel liegt in für mich in Situationen. Jede im Leben ist einzigartig. Die meisten, und das ist das seltsame daran, sind zugleich vertraut. Ich nutze deswegen zwei Wege zu Prinzipien: den &lt;b&gt;Weg über das Unbekannte&lt;/b&gt; und den &lt;b&gt;Weg über das Bekannte&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Das Unbekannte, oder: Die Kraft des &lt;i&gt;Hätte ich doch...&lt;/i&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Lassen Sie alle Situationen Revue passieren, in denen etwas Sie auf dem falschen Fuß erwischt hat. In denen Sie nicht Ihren Werten entsprechend reagiert haben. In denen Sie sich gesagt haben: «Hätte ich doch...»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In welchen &lt;b&gt;überraschenden Situationen&lt;/b&gt; haben Sie zum Beispiel etwas getan, was den Werten &lt;i&gt;Einfachheit&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Respekt&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Lernen &lt;/i&gt;geschadet hat?&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Hat die Begeisterung für einem brandneues Hi-Tech-Spielzeug über die &lt;i&gt;Einfachheit&lt;/i&gt; gesiegt, obwohl Sie schon ein ähnliches Gerät besitzen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wurden Sie in Ihrem Stammrestaurant derart schlecht bedient, dass Sie sich &lt;i&gt;respektlose&lt;/i&gt;, persönlich abwertende Bemerkungen gegenüber der Servicekraft nicht verkneifen konnten?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wollten Sie es wider besseres Wissen einem guten Kollegen mal so richtig zeigen und Ihren Kopf durchsetzen, anstatt einen Fehler in Ihrer Arbeit einzugestehen und vom Kollegen etwas Neues zu &lt;i&gt;lernen&lt;/i&gt;?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Welche Leitlinien hätten das verhindern können? Wenn ich über die drei beschriebenen Situationen nachdenken, fallen mir als Prinzipien zum Beispiel ein:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;One in, one out&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;Ich mache es mir zum Prinzip, etwas Neues nur als Ersatz für etwas Altes zu kaufen und das Alte dann sofort zu spenden, zu verkaufen oder wegzuwerfen. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Greif das Problem an, nicht die Person&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;Ich mache es mir zum Prinzip, klar zu durchdenken und auszusprechen, was mich stört.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Sei Teil der Lösung, nicht des Problems&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;Ich mache es mir zum Prinzip,  meinen Kollegen einen Vertrauensvorschuss zu geben. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Das Bekannte, oder: Prinzipien &lt;i&gt;im Kontext&lt;/i&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es gibt &lt;b&gt;Schnittpunkte von Menschen, Orten, Situationen, Ressourcen&lt;/b&gt;, etc., die sich im Leben ständig wiederholen. Ich nenne das &lt;b&gt;Kontexte&lt;/b&gt;, genau im Sinne von David Allens Methode &lt;i&gt;Getting Things Done&lt;/i&gt; (GTD). Per Konvention werden Kontexte dort mit einem vorangestellten &lt;i&gt;@&lt;/i&gt; markiert. Ich habe &lt;a href="/de/was-ist-k-ein-gtd-kontext"&gt;andernorts schon beschrieben, was ein Kontext ist&lt;/a&gt; und wiederhole hier nur noch die Liste:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Menschen&lt;/b&gt;. Beispiele: @Jochen, @Eltern.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Rollen und Dienstleister&lt;/b&gt;. Beispiele:: @Chef, @HNO-Arzt, @DHL.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Orte&lt;/b&gt;. Beispiele: @Schreibtisch, @Zuhause, @Büro, @Club, @Büro Frankfurt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Besorgungen&lt;/b&gt;. Beispiele: @ALDI.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Agendas wiederkehrender Ereignisse&lt;/b&gt;. Beispiele: @Wöchentliche Abteilungsbesprechung.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Wiederkehrender Leerlauf&lt;/b&gt;. @Morgenkaffee, @Fitnessstudio, @Jogging, @Pendeln.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Verplante Zeitspannen&lt;/b&gt;. Beispiele: @Lesezeit, @Kreativzeit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Benötigte Mittel und Werkzeuge&lt;/b&gt;.  Beispiele: @Online/Internet, @PC-Offline/Mac überall, @Telefon/Anrufe, @Email.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Gewohnheiten&lt;/b&gt;. Beispiele: @Zuhause.2Minuten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Kontexte bieten wunderbare Gelegenheiten für das Ableiten von Prinzipien, weil sie per Definition wiederholt auftreten. Welche Prinzipien fallen Ihnen je Kontext zu den Werten &lt;i&gt;Einfachheit&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Respekt&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Lernen &lt;/i&gt;ein? Mir zum Beispiel diese drei:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Vermeide Multitasking&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;Ich mache es mir zum Prinzip, meine Aufgaben nach ihrem Kontext zu bündeln, damit ich sie einfacher erledigen kann und Multitasking vermeide.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Respektiere gute Arbeit&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;Ich mache es mir zum Prinzip, gute Arbeit wahrzunehmen und meine Wertschätzung auch auszudrücken, besonders bei Dienstleistern und bei Berufen, die ich selbst &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; ausübe.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;«Wenn ich stehe, dann stehe ich / wenn ich gehe , dann gehe ich&lt;br /&gt;wenn ich sitze, dann sitze ich / wenn ich esse, dann esse ich / wenn ich spreche, dann spreche ich.»&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;Ich mache es mir zum Prinzip, meine Aufmerksamkeit ganz der aktuellen Aufgabe zu widmen, damit ich möglichst viel dabei lerne.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Und los!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es ist offensichtlich, dass es eine Weile dauert, bis man mit seinem Persönlichen Leitbild zufrieden ist. Ich sammle immer wieder neue Erkenntnisse und überarbeite mein Leitbild ungefähr jedes halbe Jahr. Wenn es nicht mehr auf eine Seite passt, zwinge ich mich zu Kürzungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Und wie sind Sie zu Ihrem Leitbild gekommen? Schreiben Sie doch unten einen Kommentar! &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Thu, 06 Mar 2008 07:47:08 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Entdecke Deine Werte</title>
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 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.sxc.hu/photo/868851"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/searchofamber.img_assist_custom-200x145.jpg" alt="Search of Amber &amp;amp;copy; Maciek Pelc" title="Search of Amber &amp;amp;copy; Maciek Pelc"  class="image image-img_assist_custom-200x145 " width="200" height="145" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 198px;"&gt;&lt;strong&gt;Search of Amber &amp;copy; Maciek Pelc&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Nach welchen Wertvorstellungen leben Sie eigentlich? Falls diese Frage Sie kalt erwischt, geht es Ihnen ähnlich wie mir. Es wäre mir noch vor wenigen Jahren kaum in den Sinn gekommen, mir dazu eine Liste zu machen oder gar, wie von Stephen R. Covey empfohlen, einen &lt;a href="/de/stephen-r-coveys-die-7-wege-zur-effektivitaet-3-8-schon-am-anfang-das-ende-im-sinn-haben"&gt;persönlichen Einsatzbefehl (&lt;i&gt;Mission Statement&lt;/i&gt;)&lt;/a&gt; dazu zu formulieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wie wird man sich über die eigenen Wertvorstellungen klar? Sicher nicht mit Hilfe &lt;!--break--&gt;einer Liste aller jemals propagierten Werte, zwecks geneigter Auswahl. Nutzen Sie stattdessen einfache &lt;b&gt;Auslöser&lt;/b&gt; aus Ihrem Leben, die Sie zum Nachdenken bringen. Das können direkte Wege hin zu Wertvorstellungen sein, zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Bewunderung&lt;/b&gt; nachdenken&lt;br /&gt;Wem habe ich in der letzten Zeit viel Erfolg gewünscht, vielleicht ohne es auszusprechen? Und wer davon war &lt;i&gt;nicht berühmt&lt;/i&gt;? Wem höre ich gerne zu und &lt;i&gt;warum&lt;/i&gt;?&lt;br /&gt; Bauen Sie Ehrfurcht ab, machen Sie sich klar, dass viele bekannte Vorbilder nicht berühmt sein wollen, sondern etwas tun, weil sie es einfach tun &lt;i&gt;müssen&lt;/i&gt;, weil sie von ihren Wertvorstellungen förmlich dazu &lt;i&gt;gezwungen&lt;/i&gt; werden. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Rollen&lt;/b&gt; nachdenken&lt;br /&gt;Welche Rollen spiele ich in meinem Leben &lt;i&gt;mit Freude&lt;/i&gt;? Tochter, Sohn, Vater, Töpfer, Teamleiter, Trainer, Vereinsvorstand, Chorsänger, Gemeinderatsmitglied ...? Warum? Was macht mich froh, wenn ich in diesen Rollen handele? Was repräsentiert Werte und Prinzipien, die ich nicht wirklich vertrete und was wären dazu die besseren Alternativen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Wunschträume&lt;/b&gt; nachdenken&lt;br /&gt;Ich wollte nie &lt;i&gt;Lokführer&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Astronaut&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Rennfahrer&lt;/i&gt; werden. Wirklich nicht, das fand ich schon als Kind ziemlich kitschig und klischeebeladen. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, ob und warum Sie sich zu etwas weniger Spektakulärem hingezogen fühlen? Was wollen Sie tun oder sein, und warum? Was sind Ihre haltbarsten Wunschträume, und welche Werte dahinter sind die «Konservierungsstoffe»?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Flow-Momente&lt;/b&gt; nachdenken&lt;br /&gt;Wann bin ich das letzte Mal völlig in einer Arbeit aufgegangen, habe Zeit und Raum um mich dabei vergessen? Was hat mich so eingenommen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Glücksmomente&lt;/b&gt; nachdenken&lt;br /&gt;Wann war ich das letzte Mal so glücklich, dass mein Magen fast rebelliert hat? Was hat diese Momente &lt;i&gt;möglich gemacht&lt;/i&gt;?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Es gibt natürlich auch &lt;b&gt;indirekte Wege&lt;/b&gt;, mehr über die eigenen Werte herauszufinden. Wenn man diese Wege geht, sollte man aber die &lt;a href="http://www.visionintoaction.de/via_News07_S.html" target="_blank"&gt;Technik der 5 Warums&lt;/a&gt; verwenden: geben Sie sich nicht mit der ersten Antwort zufrieden, sondern fragen Sie zu jeder Antwort erneut: Warum? Etwa nach fünf Zyklen sollte sich Ihre Antwort stabilisieren, dann sind Sie (hoffentlich) am &lt;i&gt;wahren&lt;/i&gt; Wert angekommen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An indirekten Wegen zum Wert fallen mir ein:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Konfrontationen&lt;/b&gt; nachdenken&lt;br /&gt; Was ist zum Beispiel &lt;i&gt;Freiheit&lt;/i&gt;? Frei nach dem Diktum «Wer sich nicht rührt, spürt seine Ketten nicht» glauben manche, Freiheit sei die &lt;i&gt;Pflicht&lt;/i&gt;, das zu tun, was andere Ihnen &lt;i&gt;verbieten&lt;/i&gt; wollen. Freiheit als eine Art &lt;i&gt;Multiplikation mit -1&lt;/i&gt;: «Ach, Deine Eltern sind äußerst religiös? Prima, dann ziehst Du Dich am besten pechschwarz an, meidest ab sofort das Sonnenlicht und hängst Deine Wandkreuze mit dem Kopf nach unten auf.»&lt;br /&gt; Das ist nicht wirklich souverän. Wenn wir demonstrativ gegen etwas  &lt;i&gt;ankämpfen&lt;/i&gt;, ergreift es am Ende &lt;i&gt;Besitz von uns&lt;/i&gt;. Schauen Sie nur mal Joschka Fischer an.&lt;br /&gt;Freiheit bedeutet, souverän das Richtige tun zu können, &lt;i&gt;sogar wenn es den eigenen Eltern, dem Papst oder der Gesellschaft gefallen würde&lt;/i&gt;. Was ist für Sie das &lt;i&gt;Richtige&lt;/i&gt;?  &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Zynismus oder Sarkasmus&lt;/b&gt; nachdenken&lt;br /&gt;Zynismus und Sarkasmus sind immer (immer!) ein &lt;i&gt;Signal für verletzte Werte&lt;/i&gt;. Wenn Sie die Fernsehserie &lt;a href="http://www.rtl.de/tv/tv_917069.php"&gt;Dr. House&lt;/a&gt; kennen, wissen Sie, was ich meine. Nur Mut - Gedanken lesen ist (noch) nicht möglich, Sie können sich also Ihre sarkastischsten Momente wieder vor Augen führen (ob Sie dabei tatsächlich zu jemandem etwas gesagt haben oder nur in Gedanken) und mit den &lt;i&gt;5 Warums&lt;/i&gt; Ihren verletzten Werten auf die Spur kommen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Paranoia&lt;/b&gt; nachdenken&lt;br /&gt;Ja, &lt;a href="http://xfiles-mania.de/index.php" target="_blank"&gt;die Wahrheit ist irgendwo da draußen&lt;/a&gt;. Manchmal lächle ich über mich selbst, wenn gute Freunde sich über Marotten von mir amüsieren. Zum Beispiel über meine  Datensparsamkeit einerseits und mein Blog andererseits.&lt;br /&gt;Mittlerweile halte ich es für unmöglich, auf Dauer im Internet unsichtbar, Pardon: &lt;a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=ungoogleable&amp;amp;defid=1283366" target="_blank"&gt;un-Googlebar&lt;/a&gt; zu bleiben. Geht einfach nicht. Eines von vielen Schlüsselerlebnissen für mich: mein Großvater hat vor rund 80 Jahren einige Zeit als Arbeiter in Argentinien gelebt. Niemand weiß mehr so genau, wann. Niemand? Doch, die  &lt;i&gt;Bremer Passagierlisten 1920 - 1939&lt;/i&gt; wissen sein Alter, seinen Beruf, seinen Familienstand, seine Begleitung, den Schiffsnamen und sein Abreisedatum auf den Tag genau und sind als Datenbank online verfügbar. Muss man paranoid sein, um von  einem solch langen Datenschatten aus einer Ära ohne jeden Computer überrascht zu sein?&lt;br /&gt; Was aber steckt hinter der Paranoia? Mal ehrlich: ich will die Kontrolle darüber haben, was von mir sichtbar ist. Und für wen. Und am besten auch noch, wie es gesehen und interpretiert wird. Undundund...&lt;br /&gt;Aber «Kontrolle» klingt so negativ. Neudeutsch heißt das jetzt «&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung"&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;», oder noch schöner, wen man schon den Zugriff auf persönliche Details nicht ganz verhindern kann, wenigstens «Reputationsmanagement». &lt;a href="http://karrierebibel.de/category/reputation-im-internet/" target="_blank"&gt;Jochen Mai schreibt auf karrierebibel.de regelmäßig über letzteres&lt;/a&gt;. Wie Sie &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; gesehen werden möchten, sagt viel über Ihre Werte aus.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Manien&lt;/b&gt; nachdenken&lt;br /&gt;Streiten Sie sich &lt;i&gt;häufig&lt;/i&gt; oder mit &lt;i&gt;vielen&lt;/i&gt; Anderen über immer dieselben Themen? Wirft man Ihnen oft vor, sie würden sich fanatisch und exzessiv mit einem winzigen Teilbereich des Lebens auseinander setzen, dabei aber sehr wichtige und große andere Bereiche vernachlässigen?&lt;br /&gt;Wenn Sie in verschiedenen Kreisen auf verschiedenen Wegen unterschiedlichen Zuspruch für Ihr Thema ernten - kein Problem. Wenn Sie überhaupt nur in hochspezialisierten Internetforen auf Gleichgesinnte treffen - nicht gut.&lt;br /&gt;Vielleicht - und diesen Gedanken können Sie gefahrlos im Kopf durchspielen, Gedanken sind ja frei - machen Sie andere Lebensbereiche ratlos, ängstlich oder immer nur wütend - und Ihre Manie ist eine Ersatzbefriedigung für das &lt;i&gt;echte&lt;/i&gt;, aber unerreichbar scheinende Ding?&lt;br /&gt;Ich misstraue mir selbst immer dann, wenn ich beim 5-fachen Warum schon nach dem ersten oder zweiten Schluß machen &lt;i&gt;will&lt;/i&gt;, weil ich mich unter &lt;i&gt;Rechtfertigungszwang&lt;/i&gt; fühle. Für mich bedeutet dieser Widerwillen, dass ich nicht aus Entdeckerfreude nach dem &lt;i&gt;Warum&lt;/i&gt; frage, sondern eher andere argumentativ &lt;i&gt;bezwingen&lt;/i&gt; oder ganz einfach &lt;i&gt;ablenken&lt;/i&gt; will. Hier versteckt sich manchmal ein ganz anderer Wert, der ans Tageslicht gefördert werden sollte. Vielleicht ist er nur deshalb so tief unter einer Manie vergraben, weil die &lt;i&gt;Verwirklichung&lt;/i&gt; sehr anstrengend wäre?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über &lt;b&gt;Schmerzliches&lt;/b&gt; nachdenken&lt;br /&gt;Was hätten Sie jemandem noch gerne gesagt? Was mit ihr oder ihm noch gerne unternommen? Eine Liebe, einen Freund, einen Vertrauten - weniges bereitet so viel Schmerz wie der Verlust eines Menschen. Was hat das Leben Ihnen durch diesen Menschen geschenkt? Ist es jetzt an &lt;i&gt;Ihnen&lt;/i&gt;, das an andere weiter zu geben? &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Und was waren Ihre Aha-Momente? Schreiben Sie doch gleich hier unten einen Kommentar dazu!&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
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 <pubDate>Thu, 21 Feb 2008 07:11:52 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Deutschsprachiges Forum zur 4-Stunden-Woche eröffnet</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/xCSWSQaXhXc/deutschsprachiges-forum-zur-4-stunden-woche-eroeffnet</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-left"&gt;&lt;a href="http://www.4HWW-Forum.de"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/4hwwblogpost.jpg" alt="Neu eröffnet: www.4HWW-Forum.de" title="Neu eröffnet: www.4HWW-Forum.de"  class="image image-_original " width="500" height="57" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 498px;"&gt;&lt;strong&gt;Neu eröffnet: www.4HWW-Forum.de&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Als &lt;a href="http://www.4hww-forum.de" target="_blank"&gt;«Forum 4-Stunden-Woche» (&lt;a href="http://www.4HWW-Forum.de" title="www.4HWW-Forum.de"&gt;www.4HWW-Forum.de&lt;/a&gt;)&lt;/a&gt; hat jetzt &lt;i&gt;der&lt;/i&gt; Treffpunkt für Diskussionen zu Tim Ferriss &lt;a href="/de/tim-ferriss-die-4-stunden-arbeitswoche"&gt;4-Stunden-Woche&lt;/a&gt; eröffnet.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Naja, «es» hat sich nicht ganz von alleine eröffnet - ich war&amp;#39;s. Es sind zwar noch 2 Monate hin, bis &lt;a href="/de/die-4-stunden-woche-auf-deutsch-interview-mit-dem-uebersetzer-christoph-bausum"&gt;Tims Buch auch auf Deutsch&lt;/a&gt; erscheint, aber schon die englische Ausgabe hat hierzulande Wellen geschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Kein Wunder - Tim geht ganz nüchtern davon aus, dass für die breite Masse an Arbeitnehmern tolle, befriedigende Jobs zumindest nicht so dauerhaft erreichbar sind, dass man sie &lt;b&gt;50 Jahre bis zur Rente durchhalten&lt;/b&gt; möchte. Also sucht er Alternativen, wie man die echte Arbeit auf maximal 4 Stunden pro Woche beschränken kann, damit mehr Zeit für wirklich Wichtiges bleibt - sozusagen &lt;b&gt;Ruhestand auf Raten&lt;/b&gt;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie soll das gehen?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tim bringt den Weg zur 4-Stunden-Woche auf die knappe &lt;b&gt;DEAL&lt;/b&gt;-Formel, und das &lt;a href="http://www.4hww-forum.de"&gt;&lt;i&gt;Forum 4-Stunden-Woche&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; gibt jedem Schritt ein Zuhause:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;D&lt;/b&gt;efinition&lt;/i&gt;: was will ich (nicht)? Wovor hab ich Angst? Was davon ist nur Panikmache? Was tue ich im &lt;i&gt;worst case&lt;/i&gt;?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;E&lt;/b&gt;limination&lt;/i&gt;: wie werde ich los, was meine Arbeitszeit verplempert? Wie kann ich mich auf das Wesentliche konzentrieren? 4 Stunden werden es schließlich nicht von alleine.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;A&lt;/b&gt;utomation&lt;/i&gt;: (wie) kann ich auch als Privatmensch etwas &lt;i&gt;outsourcen&lt;/i&gt;? Wie teste ich meine Ideen zum Geld verdienen? Wie mache ich meine Geschäfte von meiner ständigen Anwesenheit unabhängig?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;L&lt;/b&gt;iberation&lt;/i&gt;: Wie kann ich mich denn schrittweise aus dem Büro verabschieden? Und wenn ich von meinem Leben viel Arbeit &lt;i&gt;subtrahiert&lt;/i&gt; habe, was &lt;i&gt;addiere&lt;/i&gt; ich denn stattdessen?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wurde auch wirklich Zeit für einen deutschsprachigen 4HWW-Treffpunkt. Also: &lt;a href="http://www.4hww-forum.de"&gt;&lt;i&gt;Wir sehen uns im Forum&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Wed, 06 Feb 2008 13:35:10 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Die 4-Stunden-Woche auf Deutsch: Interview mit dem Übersetzer Christoph Bausum</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/duTbGx2F3BM/die-4-stunden-woche-auf-deutsch-interview-mit-dem-uebersetzer-christoph-bausum</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/4stundenwoche_0.img_assist_custom-212x250.png" alt="Ab März 2008 erhältlich: 4-Hour Workweek auf Deutsch" title="Ab März 2008 erhältlich: 4-Hour Workweek auf Deutsch"  class="image image-img_assist_custom-212x250 " width="212" height="250" /&gt;&lt;span class="caption" style="width: 210px;"&gt;&lt;strong&gt;Ab März 2008 erhältlich: 4-Hour Workweek auf Deutsch&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Im &lt;b&gt;März 2008 erscheint im Econ-Verlag «Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben»&lt;/b&gt;, die deutsche Übersetzung von &lt;a href="/de/tim-ferriss-die-4-stunden-arbeitswoche"&gt;Tim Ferriss&amp;#39; Bestseller «The 4-Hour Workweek»&lt;/a&gt;. Nur 4 Stunden pro Woche arbeiten und trotzdem ein Leben voll Abenteuer und Luxus führen - wer träumt nicht davon?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Christoph Bausum&lt;/b&gt; hat das englische Original ins Deutsche übersetzt. Er lebt und arbeitet in Rosbach-Rodheim in der Wetterau, wo er sein Text- und Übersetzungsbüro &lt;i&gt;the oversetter&lt;/i&gt; betreibt. Seine Online-Präsenz sucht man vergebens - wer ihn kontaktieren will, muss schon zum Telefon greifen. Christoph Bausum hat sich meinen neugierigen Fragen zu Ferriss&amp;#39; Buch und seiner Arbeit daran gestellt - hier kommt das Interview.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;!--break--&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Frage:&lt;/i&gt; Herr Bausum, wie viele Stunden hat &lt;i&gt;Ihre&lt;/i&gt; Arbeitswoche denn?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Christoph Bausum:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; das ist eine schwierige frage. ich habe mich vor etwa eineinhalb jahren als uebersetzer selbststaendig gemacht (uebersetzt habe ich aber vorher schon, nebenher), es aber noch nicht geschafft, eine routine zu etablieren und regelmaessige arbeitszeiten einzuhalten. das ist aber natuerlich nichts besonderes - das klassische schicksal des freiberuflers/einzelkaempfers beinhaltet nun einmal, dass ruhige und stressperioden miteinander abwechseln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sie schreiben in Ihren E-Mails konsequent alles klein, als Übersetzer sind Sie beim Arbeiten aber sicher dudenfest. Ist das ein stiller Protest - oder ist einfach nur Ihre Shift-Taste kaputt... ;-) ?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;das ist einfach nur affektiertheit :-). nein, es ist ein relikt aus der eMail-fruehzeit, als ich mit eMail-systemen zu tun hatte, die keine umlaute darstellen konnten. und da das nicht ging (und ae, oe, ue mE einfach besser lesbar war als «&amp;amp;$%§8029&amp;quot;) habe mir eben die transliterierten umlaute angewoehnt und zur abrundung auch gleich noch die grossschreibung weggelassen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus - wenn es denn einen typischen gibt?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;den gibt es nicht. in der regel stehe ich recht frueh auf, fruehstuecke mit den kindern und jage sie (sofern im entsprechenden alter) in die schule, danach geht es an den schreibtisch (im eigenen arbeitszimmer zuhause), wo ich versuche, einen regulaeren (+/- achtstunden) arbeitstag zu absolvieren. das unterliegt natuerlich der gefahr aller heimarbeiter - bei familiaeren notfaellen und anderen aktuellen anlaessen ist man (manchmal zu leicht) zur stelle, was man dann spaeter durch laengere arbeitstage und/oder wochenddienst buessen muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Was haben Sie über Ferriss&amp;#39; Methoden gedacht, als Sie das Buch zum ersten Mal durchgelesen hatten?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ueber die methoden habe ich interessanterweise gar nicht so konkret nachgedacht - obwohl ich das buch direkt nach erhalt etwa zu einem drittel am stueck durchgelesen habe. das ist insofern untypisch als ich in der regel nur kurz hineinlese und ueberfliege, um boese ueberraschungen auszuschliessen, also evtl. nachzuverhandeln, wenn ein grosser rechercheaufwand abzusehen ist oder auch einen auftrag abzulehnen, wenn es sich um ein richtig schlechtes buch handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;in diesem fall habe ich mich sofort festgelesen und war sehr positiv angetan von der tatsache, dass das buch a) wirklich gut geschrieben ist und b) erfrischend knallig und unkonventionell daherkommt - beides durchaus keine selbstverstaendlichkeit im erfolgsratgebersektor. das erhoeht den spass an der arbeit - und damit auch unweigerlich deren qualitaet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=0307353133&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3430200512&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wären Sie als Übersetzer prädestiniert für Ferriss&amp;#39; «Liberation»? Für&amp;#39;s Geldverdienen ohne festen Arbeitsplatz und ohne feste Arbeitszeiten?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;nein, sicher nicht. das liegt aber gar nicht unbedingt nur an meiner taetigkeit, sondern ist eher individuell begruendet. natuerlich: feste arbeitszeiten sind in meiner situation - weil der kreative prozess sich nur schwer auf eine feste stundenzahl pro woche (ob das nun vier oder 40 oder 80 stunden sind) festlegen laesst - ebenso problematisch wie das outsourcen meiner haupttaetigkeit, dem «cultural transfer».&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;vor allem aber fuehle ich mich von dem globetrotter-lifestyle, den ferriss propagiert (und offenbar geniesst) nicht sonderlich angezogen. selbst wenn es mir moeglich waere, meine wochenarbeitszeit auf zwei stunden herunterzuschrauben, wuerde ich die freigewordene zeit lieber mit meiner familie und meinen freunden in meinem haus und dessen umgebung verbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; das ist vermutlich teilweise auch einem grundsatzlichen mentalitaetsunterschied zwischen amerikanern und deutschen geschuldet. ferriss nimmt ja gegen ende seines buches den (zunaechst einmal amerikanischen) leser auf beinahe ruehrende weise an der hand und versucht ihm die angst vor der auslandsreise bzw. dem auslandsaufenthalt zu nehmen und ihm handreichungen zu geben, die ihm diesen schritt erleichtern. ich meine das ueberhaupt nicht despektierlich, aber ich habe schon den eindruck, dass ferriss teilweise seine mission auch darin sieht, die amerikanische insularitaet ein stueck weit zu ueberwinden, indem er diesen lebensstil so offensiv vertritt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Globetrotter fühlen sich sicher von Ferriss angesprochen. Verstreut finden sich im englischen Original aber auch Anekdoten über ganze Familien und, sagen wir mal, &lt;i&gt;ältere Mitbürger&lt;/i&gt; - die 4-Stunden-Woche soll auch für diese Menschen machbar sein. Finden Sie das Buch an dieser Stelle etwas dünn?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;nein, ueberhaupt nicht. ferriss unterstreicht zu recht, dass auch familien mit kindern erstaunliche moeglichkeiten offenstehen. dass er nicht extra darauf hinweist, dass dieser lebensstil (eben mal ein jahr lang um die welt segeln usw.) in der regel als once-in-a-lifetime-experience und nicht als dauerzustand gedacht ist, finde ich legitim. die von ferriss propagierte extreme form des «heute hier, morgen dort» ist ja nur eine moeglichkeit, wie man die fruechte der im buch dargestellten methode ernten kann (und als solche sicher fuer junge singles besser geeignet als fuer familien mit kindern, hunden, gebrechlichen eltern...), nicht die zwingende konsequenz.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;«The 4-Hour Workweek» enthält ungewöhnlich viele Links auf Websites und scheint ganz auf die US-amerikanische Geschäftswelt abgestimmt zu sein. &lt;/b&gt;&lt;b&gt;Haben Sie und der Verlag diskutiert, ob man deutschsprachige Äquivalente für die vorgestellten Websites suchen sollte? &lt;/b&gt;&lt;b&gt;Wie übersetzt man so etwas ins Deutsche?&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich weiss, dass das lektorat des verlages da intensiv recherchiert hat, was sicher nicht leicht war, weil a) der englische sprach- und wirtschaftsraum ein wenig groesser ist als der deutsche und b) solche dinge wie «virtual assistants» hier bei uns gerade erst ins bewusstsein ruecken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;...die umfassende Recherche und die Anpassung an deutsche Verhältnisse wird viele Leser freuen. Einige (mich eingeschlossen) haben bereits Outsourcing-Versuche in so mancher Herren Länder hinter sich und sind gespannt...&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;damit wir uns da nicht missverstehen - die recherche hat stattgefunden, das weiss ich. inwieweit die rundum-anpassung an deutsche verhaeltnisse versucht wurde (und ggf. geglueckt ist), weiss ich nicht. mE haette in diesem fall das buch weitgehend neu geschrieben werden muessen und man darf nicht vergessen, dass wir hier ein stueck weit eine erfolgsgeschichte in den haenden halten, die ihre legitimation aus ferriss&amp;#39; biografie bezieht «schaut an, ich habe es getan und so geht es!». und was das ersetzen der anglophonen links durch deutsche pendants angeht, bin ich skeptisch, inwieweit es wirklich fuer alle links bzw. dienstleistungen eine deutsche entsprechung gibt. da bin ich wirklich dankbar, dass dieser teil nicht in meinen aufgabenbereich fiel (und enbenso gespannt aufs ergebnis wie sie). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;klar ist aber: je weiter ein uebersetzter ratgeber von allgemeinen betrachtungen zu konkreten handlungsanweisungen kommt, desto genauer muss man hinschauen und nachjustieren. und da ist ja ferriss nachgerade ein extremfall - ich habe selten einen ratgeber in der hand gehabt, der so konkret bis in die details hinein handlungsanweisungen gibt.
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Was ist denn zum Beispiel aus dem zentralen DEAL-Akronym (Definition, Elimination, Automation, Liberation) geworden? «Befreiung» klingt ja doch etwas sperrig...?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;DEAL musste natuerlich bleiben. das ist ein beispiel fuer einen fall, wo auch in einem sachbuch sprachliche form und inhalt zumindest gleichwertig sind. und ausser in seltenen gluecksfallen, wo einem ein deutsches akronym einfaellt, das das englische ersetzen kann, muss das englische eben erhalten bleiben. die erste drei worte sind ja auch auf deutsch verstaendlich, lediglich «liberation» muss erklaert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Musste bei der Übersetzung von «The 4-Hour Workweek» etwas auf der Strecke bleiben? Was ließ sich nicht &lt;/b&gt;&lt;b&gt;«&lt;/b&gt;&lt;b&gt;rüberbringen&lt;/b&gt;&lt;b&gt;»&lt;/b&gt;&lt;b&gt;?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;es bleiben immer dinge auf der strecke, damit muss man als uebersetzer leben (eine runde mitleid...). oft sind das ganz banale dinge, etwa ein wort , das in einem buch eine besondere bedeutung/funktion hat, fuer das es aber in der zielsprache keinen feststehenden begriff gibt. in der regel aber kann man sich recht gut behelfen und auf der rein verbalen ebene bleiben die verluste sehr gering. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;insofern koennte sich herr ferriss wohl nicht beschweren. dinge, die sich nicht direkt uebersetzen lassen, betreffen eher kulturelle unterschiede - etwa der bereits erwaehnte komplex des reisens (warum haben die amerikaner ein so ganz anderes verhaeltnis zum reisen als wir, wieviel urlaub hat ueberhaupt der durchschnittliche amerikanische arbeitnehmer usw.).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie halten Sie sich sprachlich fit? Sind Reisen ein Muß für Sie? &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;reisen ist schoen, aber kein muss (und schon gar nicht, wenn man sich aus beruflichen gruenden schon im voraus festlegt, wohin es gehen muss). ich lese krimis, belletristik und sachbuecher (zB rockmusiker-biografien) wenn es geht im englischen original, dvds haben heutzutage idr eine englische tonspur, auf langwelle oder, besser noch, im internet, kann man bbc radio4 empfangen, um gelegentlich englische nachrichten (und comedyprogramme) zu hoeren, die sueddeutsche hat eine englischsprachige beilage mit artikeln aus der new york times...&lt;br /&gt;der moeglichkeiten gibt es viele - und im internet liest man notgedrungen ohnehin staendig englisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;all das tue ich gelegentlich - auch hier muss ich allerdings der ehrlichkeit halber einraeumen: immer zum vergnuegen und nie aus pflichtbewusstsein. es ist ohnehin so, dass die wichtigste sprache, die der uebersetzer beherrschen muss, deutsch ist. solange ich das englische halbwegs sattelfest beherrsche, kann ich - auch hier leistet das internet unschaetzbare hilfe - beinahe alles, was mir auf den ersten blick raetselhaft erscheint, nachschlagen: fachtermini, jugendsprache, historischer slang, anspielungen auf amerikanische fernsehserien der 50er jahre ..... eine adaequate uebersetzung wird aber nur dann gelingen, wenn ich mit den sprachlichen feinheiten der zielsprache - also des deutschen - souveraen umgehen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;anders ausgedrueckt: auch jemand, der aus dem englischen original jede kleinste sprachliche nuance heraushoert, ist erst dann ein guter uebersetzer, wenn er auch im deutschen so fein differenzieren kann. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Es fällt auf, dass die deutsche Buchankündigung und der Buchtitel mehr den Spaß als eine radikale Lebensveränderung betonen - aus Ferriss&amp;#39; &lt;/b&gt;&lt;b&gt;«&lt;/b&gt;&lt;b&gt;Escape 9-5, Live Anywhere, and Join the New Rich&lt;/b&gt;&lt;b&gt;»&lt;/b&gt;&lt;b&gt; wurde nicht etwa &lt;/b&gt;&lt;b&gt;«&lt;/b&gt;&lt;b&gt;Raus aus dem Büro. Leben, wo Sie wollen. Der neue Reichtum.&lt;/b&gt;&lt;b&gt;»&lt;/b&gt;&lt;b&gt; sondern ein eher braves &lt;/b&gt;&lt;b&gt;«&lt;/b&gt;&lt;b&gt;Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben&lt;/b&gt;&lt;b&gt;»&lt;/b&gt;&lt;b&gt;. Ist für Deutsche der Gedanke an einen Abschied vom Bürojob genau so angsteinflößend wie für US-Amerikaner eine Auslandsreise? Und macht Sie die Rücksicht darauf zu einem &lt;/b&gt;&lt;b&gt;«&lt;/b&gt;&lt;b&gt;taktischen&lt;/b&gt;&lt;b&gt;»&lt;/b&gt;&lt;b&gt; Übersetzer?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;auf die gefahr hin, ihr weltbild gleich an mehreren stellen anzukratzen - den titel des buches mache ich gar nicht. meine aufgabe als uebersetzer ist, das buch moeglichst getreu ins deutsche zu uebersetzen, das gilt auch fuer den titel, untertitel usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;was ueber den verkaufserfolg eines buches entscheidet (gewohnheitsmaessige bestsellerautoren einmal aussen vor), wissen wir beide: titel und covergestaltung, dann mit weitem abstand der klappentext und erst dann, wiederum mit weitem abstand, der inhalt. muss man nicht gut finden, ist aber so. insofern ist die entscheidung,  welchen deutschen titel das buch letzten endes bekommt, von allergroesster tragweite. sie wird in allen verlagen, die ich kenne, in grosser runde diskutiert (programm, verkauf, marketing...). das laesst sich der verlag nicht aus der hand nehmen. und so heisst ein buch manchmal eben bei uns voellig anders als das englische oder amerikanische original.  was aber, weil maerkte anders funktionieren und kunden anders ticken, durchaus sinnvoll sein kann. kann natuerlich auch in die hose gehen, aber das steht auf einem anderen blatt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;je nachdem, wie gut ich den jeweiligen lektor kenne bzw wie eng die zusammenarbeit ist, uebersetze ich einen titel eng (nicht: wortgetreu) oder frei bzw. beteilige mich in schwierigen faellen am brainstorming, welcher deutsche titel besser funktionieren wuerde als das, was der originalverlag (auch hier nicht unbedingt der autor) sich ausgedacht hat. und dabei geht dann durchaus auch manchmal «klingt gut» vor «trifft exakt die aussage des originals». dessen ungeachtet ist ihre spekulation, was wir aus dem deutschen titel des buches fuer die jeweiligen mentalitaeten herauslesen koennen, nicht ohne reiz...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wenn der Inhalt so wenig Bedeutung hat, lassen Sie mich mal ketzerisch fragen: Warum macht das Marketing dann bei Titel, Untertitel und Umschlag halt? Man könnte doch gleich einen Mitarbeiter das Buch durchlesen und aus deutscher Sicht frei nacherzählen lassen, statt in eine Übersetzung zu investieren?&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;das ist zwar ketzerisch gefragt, geht aber ein wenig an der sache vorbei.&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt; natuerlich ist der inhalt wichtig. ist der leser mit dem inhalt zufrieden, dann kauft er evtl. ein weiteres buch dieses verlages oder dieses autors, er empfiehlt es weiter oder schreibt eine positive leserbesprechung bei amazon; ist er von beruf journalist, dann rezensiert er es vielleicht positiv. all das mag die verkaufszahlen weiter steigen lassen - und hoffentlich verhindern, dass kompletter schrott auf die bestsellerlisten gelangt (wir beide wissen, dass das nicht immer gelingt). aendert aber nichts daran, dass die KAUFENTSCHEIDUNG im buchladen (oder bei amazon) in den allermeisten faellen von anderen faktoren getrieben ist: aussehen, titel, evtl. platzierung auf einer bestsellerliste usw.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bezieht das marketing fuer ein buch ja durchaus das argument ein, dass der inhalt nutzbringend/aufregend/nie dagewesen usw. ist. stehe ich jedoch als kunde im buchladen (oder bei amazon) vor sieben ratgebern zum gleichen thema, dann werden die das vermutlich alle fuer sich reklamieren. und dann ... siehe oben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;natuerlich gibt es auch den fall, dass ein verlag auf dem englischen/amerikanischen markt einen titel entdeckt, den er fuer interessant haelt, und sich dann von der idee &amp;quot;inspirieren&amp;quot; laesst und das fuer den deutschen markt selbst macht. das kann sogar gute gruende haben, wenn sich etwa die juristische situation in beiden laendern so sehr unterscheidet, dass eine uebersetzung nichts bringen wuerde. das schreibt dann aber kein &amp;quot;mitarbeiter des verlags&amp;quot; (die haben in der regel auch so genug zu tun), sondern ein freier autor. und der will idR auch bezahlt werden, insofern ist der finanzielle vorteil bei der sache uU gar nicht gegeben. und wenn es nicht allzu plump gemacht ist, muss es noch nicht einmal unbedingt aerger mit dem originalverlag geben (das wuerde es ohnehin vermutlich nur, wenn der seine lizenz auf dem deutschen markt ueberhaupt nicht los wird). im uebrigen gibt es auch &amp;quot;mischfaelle&amp;quot;, in denen ein deutscher verlag eine englische/amerikanische lizenz einkauft, dabei aber gleich vereinbart, dass ein gewisser teil des buches speziell fuer den deutschen markt neu geschrieben wird. das kann interessant sein bei einem prominenten autor oder einem konzept, dass sich nicht imitieren laesst ohne zum plagiat zu geraten. (diese variante hat den zusaetzlichen vorteil, dass einem kein anderer deutscher verlag, der das original evtl. dann doch einkauft, in die quere kommen kann).&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Herr Bausum, wir freuen uns auf den März - ganz herzlichen Dank für das Interview!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=0307353133&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3430200512&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;/p&gt;
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 <pubDate>Thu, 31 Jan 2008 04:00:00 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>22 Arten, Nein zu sagen</title>
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 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.sxc.hu/photo/657631"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/noentry.jpg" alt="No Entry sign 1 &amp;amp;copy; Melodi T" title="No Entry sign 1 &amp;amp;copy; Melodi T"  class="image image-_original " width="200" height="267" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 198px;"&gt;&lt;strong&gt;No Entry sign 1 &amp;copy; Melodi T&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;Nein&lt;/i&gt; ist gar nicht so negativ, wie man denkt: &lt;i&gt;Nein&lt;/i&gt; zu sagen bedeutet immer, &lt;i&gt;Ja&lt;/i&gt; zu etwas Anderem zu sagen. &lt;a href="http://www.zeitzuleben.de/artikel/persoenlichkeit/grenzen-setzen-2.html"&gt;Es werden &lt;b&gt;Grenzen&lt;/b&gt; gesetzt&lt;/a&gt;, um dieses Andere zu schützen. Auch wenn man seine eigenen Interessen wichtig genug nimmt und zu schützen bereit ist: &lt;b&gt;das &lt;i&gt;Nein&lt;/i&gt; fällt vielen Menschen extrem schwer&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und selbst wenn es (endlich!) ausgesprochen ist, wird es nicht immer respektiert, sondern oft &lt;b&gt;manipulativ untergraben oder überhört&lt;/b&gt;. Zeit zur Gegenwehr. Sie finden hier einen Werkzeugkasten - aber kein Waffenarsenal - zur Selbstbehauptung. Wenn Sie lernen, Ihre Grenzen klar aufzuzeigen und freundlich, aber bestimmt Respekt dafür zu verlangen, &lt;i&gt;fühlen&lt;/i&gt; Sie sich nicht nur besser sondern entwickeln sich auch persönlich weiter. Obendrein haben Sie auch mehr Zeit für Ihre Interessen.  Los geht&amp;#39;s: &lt;!--break--&gt; &lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Erfrischende &lt;b&gt;Ehrlichkeit&lt;/b&gt;: Sie sagen einfach den Grund, warum Sie etwas nicht tun können oder wollen. Lässt sich besonders gut bei Freunden und Verwandten trainieren - aber das wissen Sie ja schon lange. Wann immer Sie &lt;i&gt;Nein&lt;/i&gt; sagen wollen, überwinden Sie Ihr Höflichkeitsbedürfnis und sagen Sie freundlich, aber bestimmt einfach die Wahrheit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Probieren Sie es mit &lt;b&gt;Humor&lt;/b&gt;: Greifen  Sie zum Beispiel zu «Geht nicht, ich möchte mehr Zeit mit meinem Mixer verbringen» oder zu &lt;a href="http://ifaq.wap.org/society/sayno.html" target="_blank"&gt;einem von 100 anderen Gründen&lt;/a&gt;. Das geht natürlich nur unter Freunden, denen Sie damit augenzwinkernd zu verstehen geben, dass Sie den wahren Grund momentan nicht nennen wollen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Prinzipientreue&lt;/b&gt;: Sie sagen «So etwas tue ich aus Prinzip nicht», eventuell gefolgt von einem «Damit habe ich äußerst schlechte Erfahrungen gemacht» oder, etwas aggressiver, von einem «Ich halte das für amoralisch». Wenn Sie in der Vergangenheit eine &lt;i&gt;bittere Lektion&lt;/i&gt; gelernt haben: wozu den selben Fehler noch einmal machen? Sie sollten sich allerdings nicht auf Prinzipien berufen, für die Sie nicht einstehen wollen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Mut zusprechen&lt;/b&gt;: Sie sagen «Ich spüre, dass Sie das selbst können. Sie waren letztes Mal schon ein bisschen besser als ich darin. Ich bin gespannt auf Ihre Lösung!» Gut geeignet im Gespräch mit Zögerern und Zauderern. Bei Menschen ohne viel Selbstwertgefühl brauchen Sie hier einiges an Geduld.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der &lt;b&gt;Vorname als Zauberwort&lt;/b&gt;. Statt «Nein» sagen Sie «Nein, Michael.» Eine gute Einleitung bei Gesprächspartnern, die Ihnen prinzipiell mit einem &lt;i&gt;Aber&lt;/i&gt; ins Wort fallen, sobald Sie Gründe für Ihre Ablehnung nennen wollen. Der Vorname stimmt Ihr Gegenüber auf eine persönliche Gesprächsebene ein und macht klar, dass Sie grundlegende Bedenken haben. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der &lt;b&gt;Präventivschlag&lt;/b&gt;: Sie sagen «Bevor es losgeht: ich habe kommenden Monat leider keine freie Minute mehr und kann mich hier nur als stiller Zuhörer beteiligen»  oder «Danke für die Einladung! Ich kann leider in den kommenden Wochen kaum noch vorbei schauen, ich habe gerade beruflich viel Stress». Eine mögliche Notbremse zum Beispiel vor Besprechungen, in denen &lt;i&gt;andere&lt;/i&gt; vor &lt;i&gt;Publikum&lt;/i&gt; über &lt;i&gt;Ihre&lt;/i&gt; Zeit verfügen wollen, in der Annahme, dass Sie sich unter Gruppenzwang nicht wehren werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der &lt;b&gt;hohe Anspruch an sich selbst&lt;/b&gt;: Sie sagen «Ich kann im Moment keine neuen Verpflichtungen eingehen, sonst hätten meine bestehenden darunter zu leiden». Das bietet sich an, wenn Sie in die Kompetenzfalle getappt sind: weil Sie &lt;i&gt;gut&lt;/i&gt; sind, lädt man Ihnen immer mehr auf. Bis Sie nicht mehr gut sein können, weil Sie alles nur noch halb erledigen können.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die &lt;b&gt;Fußgängerzonen-Taktik&lt;/b&gt;: Sie sagen &lt;i&gt;gar nichts&lt;/i&gt; und gehen einfach vorbei. Empfehlenswert beim Spießrutenlauf durch Flugblattspaliere - sobald Sie stehen bleiben und diskutieren, haben Sie bereits verloren.&lt;br /&gt;Ähnliches gilt für Spam-E-Mails: antworten Sie &lt;i&gt;niemals&lt;/i&gt;. Erst recht nicht, wenn Sie sich damit angeblich aus einer unerwünschten Mailing-Liste austragen können. Sie würden damit nur bestätigen, dass Sie auf solche E-Mails antworten. Das wäre wunderbar - für den Spammer, der seinen Geschäftspartnern dann eine garantiert ansprechbare Adresse mehr verkaufen kann.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Bitte hinten anstellen&lt;/b&gt;: Sie sagen «Ja, sicher! Das wird der wichtigste Schritt, gleich nachdem ich unsere Niederlassung in Schanghai aufgebaut habe». Sollten Sie keine Geschäfte in Schanghai machen, wählen Sie eben etwas ähnlich Langwieriges - es muss nur so wichtig sein, dass niemand auf die Idee kommt, man könne es später oder einfach nebenbei erledigen. Kennt jeder die anstehenden Probleme, dann genügt auch ein «Wir reden wieder darüber, sobald es hier wieder etwas ruhiger läuft.» &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die &lt;b&gt;Endlosschleife&lt;/b&gt;: Sie sagen «Ich weiß, worauf Sie hinaus wollen, aber ich habe kein Interesse». Immer wieder, auf &lt;i&gt;jede&lt;/i&gt; Frage, bis Ihr Gegenüber aufgibt. Natürlich geben Sie keinerlei Vermutung zum Besten, worauf der Frager denn hinaus wollen könnte.  Hilft besonders bei lästigen Verkäufern am Telefon. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der &lt;b&gt;Zugzwang&lt;/b&gt;: Sie sagen so lange «Aha... Was gibt es noch für Alternativen?» bis keine Vorschläge mehr kommen und abschließend pauschal ein «Das gefällt mir alles nicht so recht. Überlegen Sie sich bitte noch was Anderes.» Eignet sich gut für wirklich schlechte Ideen, die schon vor einem passenden Problem zur Welt kamen und die Sie nicht bis ins Detail ermüdend diskutieren wollen. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das &lt;b&gt;Gäste-Nein&lt;/b&gt;: Sie sagen «Ein bisschen später vielleicht, danke» oder «Ich muss kurz Pause machen». Das ist freundlicher als «Nein danke, ich bin wirklich satt.»&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die &lt;b&gt;Zwickmühlen-Taktik&lt;/b&gt;: Sie spielen den Ball zurück und sagen «Ich habe meinem Sohn schon versprochen, jetzt mit ihm ins Stadion zu gehen. Soll ich ihn enttäuschen?» oder «Klingt viel spannender als das, was ich zu der Zeit tun muss, aber das ist zu wichtig, tut mir Leid.»&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die kleine &lt;b&gt;Einstiegshürde&lt;/b&gt;: Sie sagen «Gerne! Erinnern Sie mich doch bitte per E-Mail daran, ich stelle Ihnen dann die Unterlagen zusammen und maile sie Ihnen». Nützlich bei menschlichen Hamstern, die anderen gern bedenkenlos Mehrarbeit aufbürden - man könnte die Resultate ja vielleicht mal brauchen und Fragen kostet ja nichts...&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die &lt;b&gt;grauenhafte Alternative&lt;/b&gt;: Sie sagen «Auf Tom Cruise habe ich gerade keine Lust, aber wir könnten uns doch meine Sammelbox mit Doris-Day-Filmen mal angucken, was meinst Du?». Eignet sich gut für Plagegeister, die ziemlich unzutreffende Vorstellungen von Ihren Interessen und Neigungen haben oder Sie umerziehen möchten. Nehmen Sie statt Doris Day aber lieber ein Thema, das Sie wirklich mögen - Ihr Angebot könnte ja angenommen werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die &lt;b&gt;billige Alternative&lt;/b&gt;. Sie sagen: «Herr Westphal, ich kann leider an der Besprechung selbst nicht teilnehmen, aber wenn Sie wollen, kann ich Ihre Präsentationsfolien vorher durchsehen.» Geben Sie eine solche Antwort, wenn Sie es Leid sind, jemandem regelmäßig das Händchen zu halten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die &lt;b&gt;Spanische Inquisition&lt;/b&gt;: Sie sagen «Heute abend klappt&amp;#39;s bei mir nicht mit dem Geschäftsessen. Wollten Sie denn noch etwas Anderes mit mir besprechen als den Geschäftsbericht?», «Sie haben mich zu einer einstündigen Besprechung ohne Tagesordnung eingeladen. Wofür brauchen wir denn so lange?» oder «Brauchen wir wirklich noch mehr Zeit für dieses &lt;i&gt;eine&lt;/i&gt; Thema oder gibt es da noch etwas Anderes zu besprechen?» Solche bohrenden Sinnfragen passen besonders im Geschäftsleben, wenn Ihr Gegenüber nicht zum ersten Mal sinnlos Ihre Zeit zu verschwenden droht. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die &lt;b&gt;Bedenkzeit-Strategie&lt;/b&gt;: Sie sagen «Ich werde darüber nachdenken» oder «Das ist mir zu kurzfristig». Auch ein «Das muss ich zuerst mit meiner Frau besprechen, wenn Sie wieder Zeit hat» funktioniert - selbstredend wissen Sie noch nicht, &lt;i&gt;wann&lt;/i&gt; sie  dazu Zeit haben wird. Apropos: es kann ohnehin nicht schaden, über Wichtiges gründlich nachzudenken und sich mit Vertrauenspersonen darüber zu beraten. &lt;i&gt;Sagen Sie nie spontan ja, wenn Sie kein gutes Gefühl bei einer Sache haben&lt;/i&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das &lt;b&gt;gelebte Risikomanagement&lt;/b&gt;: «In den letzten zwei Jahren habe nur ich diese Aufgabe erledigt. Schon zwei mal war ich krank und niemand konnte einspringen. Lassen Sie zur Abwechslung mal Herrn Schürig da ran, sonst kommen wir immer wieder in diese Bredouille.» Nennen Sie aber niemals jemanden, der der Aufgabe nicht gewachsen ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die &lt;b&gt;Inkompetenz-Taktik&lt;/b&gt;: Sie sagen «Dafür reicht meine Qualifikation nicht aus.», «Das ist keine meiner Stärken.» oder «Davon habe ich leider keine Ahnung, aber Frank kennt sich damit gut aus.» Hilfreich bei einem Gegenüber, das bei Ihnen ständige Verfügbarkeit und Dienstbereitschaft vorauszusetzen scheint.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die &lt;b&gt;Mitleids-Retourkutsche&lt;/b&gt;: Sie sagen «Das tut mir wirklich Leid für Sie», wenn Sie permanent von derselben Person mit mitleidsheischenden Andeutungen traktiert werden, etwa «Ich hab ja schon versucht, so einen tollen Transporter wie Ihren zu mieten, aber das ist ja sooo teuer.»&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die &lt;b&gt;rabiate Schlußfrage&lt;/b&gt;: «Welchen Teil von NEIN haben Sie gerade nicht verstanden?». Bietet sich besonders bei extrem aufdringlichen Verkäufern an und bei allen anderen, die die ersten beiden &lt;i&gt;Neins&lt;/i&gt; nicht verstanden haben - oder partout nicht verstehen wollten.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;h2&gt;Und Ihre Erlebnisse?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Welche Erlebnisse haben Sie denn mit Ihren Neins gemacht? &lt;b&gt;Erzählen Sie uns doch unten in einem Kommentar von &lt;i&gt;Nein&lt;/i&gt;-Nichtverstehern und probaten Taktiken&lt;/b&gt;. &lt;/p&gt;
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 <pubDate>Thu, 24 Jan 2008 07:15:18 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Stephen R. Coveys «Die 7 Wege zur Effektivität» (4/8): Das Wichtigste zuerst tun</title>
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 <description>&lt;p&gt;Stephen R. Coveys «&lt;i&gt;Die 7 Wege zur Effektivität. Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg&lt;/i&gt;» ist keine schnelle Lektüre und will das auch nicht sein. Für Covey ist Erfolg die Frucht gewohnheitsmäßiger Charakterbildung, die sich mit Aussaat und Ernte vergleichen (und ebenso wenig abkürzen) lässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer achtteiligen Serie stelle ich die Konzepte des Buchs vor und was ich persönlich daraus gelernt habe. Hier kommt &lt;b&gt;Teil 4 der Serie&lt;/b&gt;. Die &lt;b&gt;ganze Serie im Überblick&lt;/b&gt; finden Sie &lt;a href="/de/stephen-r-coveys-die-7-wege-zur-effektivitaet#serie"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Hinweis: Falls Sie Anhänger von &lt;b&gt;David Allens &lt;i&gt;Getting Things Done&lt;/i&gt; (GTD)&lt;/b&gt; sind, dann bietet Ihnen das hier besprochene Kapitel Anregung für das &lt;i&gt;Erledigen&lt;/i&gt; von nächsten Schritten, konkret: zur &lt;i&gt;Auswahl&lt;/i&gt; eines Schritts aus Ihren To-Do-Listen.]  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3897495732&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Effizientes Management&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Management &lt;/i&gt;lernt sich leichter als &lt;i&gt;Führung&lt;/i&gt;. Führung bedeutet, einen inneren Kompass zu entwickeln, während Management bedeutet, diesem Kompass zu folgen. Führung dreht sich um Effektivität (Ziele kennen und &lt;i&gt;überhaupt&lt;/i&gt; erreichen), Management um Effizienz: Ziele &lt;i&gt;mit möglichst geringem Mitteleinsatz&lt;/i&gt; erreichen. Covey benutzt die &lt;b&gt;Analogie zu einer Leiter&lt;/b&gt;: Führung bedeutet, zu entscheiden, gegen welche Wand man die Leiter lehnt. Management bedeutet, die Leiter so schnell wie möglich hochzuklettern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!--break--&gt;
&lt;p&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;Das Wichtigste zuerst&lt;/i&gt; steht also für gutes Management: die Kunst, die Leiter möglichst schnell hochzuklettern, statt sich mit Nebensächlichkeiten, Reibungsverlusten oder Resignation aufzuhalten&lt;/b&gt;. Was &lt;i&gt;wichtig&lt;/i&gt; ist, hat man schon mit im vorherigen Schritt bestimmt, siehe: &lt;a href="/stephen-r-coveys-die-7-wege-zur-effektivitaet-3-8-schon-am-anfang-das-ende-im-sinn-haben"&gt;Schon am Anfang das Ende im Sinn haben&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/Eisenhower-matrix-de.jpg" alt="Die Eisenhower-Matrix, nach Covey" title="Die Eisenhower-Matrix, nach Covey"  class="image image-_original " width="300" height="300" /&gt;&lt;span class="caption" style="width: 298px;"&gt;&lt;strong&gt;Die Eisenhower-Matrix, nach Covey&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;An den eigenen Prinzipien  wird nicht gerüttelt, selbst wenn man nicht jederzeit jedem gerecht werden kann. Covey beschreibt die &lt;b&gt;Zwickmühlen&lt;/b&gt;, in denen wir uns täglich befinden, mit der Eisenhower-Matrix. Abhängig davon, ob etwas &lt;i&gt;wichtig&lt;/i&gt; ist (oder nicht) und dringend (oder nicht), fällt es in eine von &lt;b&gt;vier Kategorien, oder Quadranten&lt;/b&gt;. Wer nur in &lt;i&gt;Quadrant 1&lt;/i&gt; lebt, kommt vor lauter Krisenbekämpfung gar nicht mehr zum vorausschauenden Planen - ein Teufelskreis. Und wer seine Zeit in den &lt;i&gt;Quadranten 3 und 4&lt;/i&gt; verbrät, mag &lt;i&gt;furchtbar beschäftigt&lt;/i&gt; sein oder zumindest scheinen, hat sich aber von seinen Prinzipien wegdrängeln lassen, weil er &lt;a href="/stephen-r-coveys-die-7-wege-zur-effektivitaet-3-8-schon-am-anfang-das-ende-im-sinn-haben"&gt;einen falschen Mittelpunkt für sein Leben gewählt hat&lt;/a&gt;.  &lt;b&gt;Möglichst viel Zeit im Quadranten 2 zu verbringen ist das Ziel&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie wird man nun mit zahllosen, fordernden Situationen am besten fertig, damit man für den Quadranten 2 auch Zeit hat? Covey empfiehlt mehrere Strategien:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Nein sagen&lt;/b&gt;. Das geht aber nur, wenn man neben diesem «Nein» auch Feuer und Flamme für ein größeres «Ja» ist. Es ist vielen Menschen unangenehm, einen Wunsch oder eine Bitte abzulehnen; nur wer das aufgrund von Prioritäten tut und mit seiner Zeit dann auch &lt;i&gt;etwas Besseres&lt;/i&gt; anfängt, kann solche Gefühle vermeiden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Rollen balancieren, nicht Zeit managen&lt;/b&gt;. Wer nur kalendergetrieben arbeitet, verbessert dabei nicht zwingend seine Resultate und seine zwischenmenschlichen Beziehungen. Covey schlägt vor, über die Rollen nachzudenken, die man im Leben spielt (oder spielen will), wie etwa: Vater, Tochter, Arbeitnehmer, Vereinsvorsitzende, ... - und sich dann &lt;i&gt;Ziele&lt;/i&gt; zu überlegen, die aus den Rollen folgen. Es ist weniger wahrscheinlich, etwas Wichtiges zu vergessen, wenn man alle Aspekte seines Lebens durch die Brille der Rollen betrachtet. Und wenn Kompromisse gemacht werden müssen, wird auch kein Bereich übersehen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Die &lt;i&gt;Woche&lt;/i&gt; planen&lt;/b&gt;. Wer sich pro Woche zwei Ziele aus jeder Rolle ableitet und einplant, hat nach Covey noch ordentlich Luft im Terminplaner. Eine Woche ist lang genug, um nicht von einem Tag auf den andern zu leben und kurz genug, um flexibel seine Pläne ändern zu können. Konsequenter Weise bieten die käuflichen Franklin-Covey-Terminplaner dann natürlich auch zentral die Woche auf einen Blick.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Menschen lassen sich nicht &lt;i&gt;effizient abfertigen&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;. Covey erzählt als Beispiel von einem seiner Söhne, der sich 10-15 Minuten am Telefon eingeplant hatte, um mit seiner Freundin Schluss zu machen. Hat natürlich so nicht funktioniert. Covey plädiert dafür, sich souverän über seinen Terminplaner hinwegzusetzen, wenn es nötig ist: Beziehungspflege geht vor. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Auf Stimmigkeit achten&lt;/b&gt;. Nur wenn man sich seine Prinzipien, Rollen und Ziele ernsthaft überlegt, aufschreibt und sie ständig vor Augen hat, kann man auf Dauer eine kohärente, integere Persönlichkeit entwickeln. Macht man sich seine Prinzipien nicht klar oder wirft man nicht gewohnheitsmäßig immer wieder den Blick auf seine Aufzeichnungen, dann steigt die Gefahr, sich treiben zu lassen oder getrieben zu werden. Covey verwendet hier ausdrücklich das Wort &lt;i&gt;Disziplin&lt;/i&gt;: man muss sein eigener Schüler (lateinisch: &lt;i&gt;discipulus&lt;/i&gt;) sein und den eigenen Lehren auch folgen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Sein System in die Tasche stecken&lt;/b&gt;. Was auch immer man zum Planen benutzt, es muss immer dabei sein. Auch im Bus. Zum Lesen wie zum Schreiben.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Delegieren lernen&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nicht alles muss man selber erledigen, aber man kann gut oder schlecht delegieren:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Handlanger-Delegation&lt;/b&gt; (im Original: &lt;i&gt;gofer delegation&lt;/i&gt;) ist eine Spielart des Micro-Managements. Jeder Handgriff wird genauestens vorgeschrieben und nachkontrolliert. &lt;i&gt;Anders&lt;/i&gt; ist per Definition &lt;i&gt;schlechter&lt;/i&gt;, das Heil liegt im sklavischen Festhalten an einer &lt;i&gt;Methode&lt;/i&gt;. Der des Chefs natürlich. Kein Wunder, dass die &lt;i&gt;Handlanger&lt;/i&gt; kaum je ein befriedigendes Ergebnis erzielen - hätte er es doch nur gleich selbst gemacht!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Treuhänder-Delegation&lt;/b&gt; (im Original: &lt;i&gt;stewardship delegation&lt;/i&gt;, also eigentlich &lt;i&gt;Verwalteramt-Delegation&lt;/i&gt;) ist dagegen an Resultaten orientiert, nicht an Methoden. Dem Treuhänder wird zu Beginn erläutert, welche Resultate erwartet werden, welche Leitlinien gelten, welche Mittel ihm zur Verfügung stehe, was seine ganz persönliche Verantwortung ist und welche positiven oder negativen Konsequenzen je nach Ergebnis folgen werden. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Mein Eindruck&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Coveys Werkzeug der &lt;b&gt;Rollen&lt;/b&gt; gefällt mir ausgesprochen gut. Das mag daran liegen, dass ich langsam alt werde und nicht mehr alles im Kopf behalten will und kann. Gegenüber einem rein kalenderbasierten Ansatz sind die Rollen ein großer Fortschritt, wenn auch noch nicht so weitgehend wie &lt;a href="/de/was-ist-k-ein-gtd-kontext"&gt;David Allens Konzept der Kontexte&lt;/a&gt;. Andererseits fehlt bei Allen wieder der Bezug auf die Rollen, die man im Leben spielt - vergleichbar wäre zumindest ansatzweise seine Metapher der verschiedenen &lt;i&gt;Flughöhen des Denkens&lt;/i&gt;, von &lt;i&gt;50.000 Fuß&lt;/i&gt; bis zur &lt;i&gt;Startbahn&lt;/i&gt;, auf denen er sein &lt;i&gt;Modell des natürlichen Planens&lt;/i&gt; aufzubauen scheint (beginnend beim &lt;i&gt;Zweck&lt;/i&gt; eines Projekts bis hin zum ersten &lt;i&gt;nächsten Schritt&lt;/i&gt;). Auch für das &lt;i&gt;Weekly Review&lt;/i&gt; nach Allen ist ein persönliches &lt;i&gt;Rollenkonzept&lt;/i&gt; sehr hilfreich. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Delegiert&lt;/b&gt; wird 20 Jahre nach Erscheinen von Coveys Buch allerorten, nominell auch immer schön nach den Prinzipien der Treuhänder-Delegation. Inzwischen hat allerdings die &lt;i&gt;Political Correctness&lt;/i&gt; zugeschlagen, das heißt: man ist zwar kein &lt;i&gt;Handlanger&lt;/i&gt; mehr (es sei denn, das Unternehmen ist brachial ISO-9000-zertifiziert), denn Aufträge klingen nach &lt;i&gt;Treuhänder-Delegation&lt;/i&gt;, sind aber de facto ein &lt;i&gt;MirdochegalwieSiedasschaffen&lt;/i&gt;. Würde das Buch heute erscheinen, bräuchte es daher etwas mehr Unterfütterung beim Abschnitt &lt;i&gt;Nein sagen&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ist Coveys Denken noch zeitgemäß? Ich freue mich über jeden Kommentar unten.&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Und weiter...&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Demnächst Teil 5 von 8 der Serie: &lt;i&gt;Gewinn/Gewinn denken&lt;/i&gt;. Die &lt;b&gt;ganze Serie im Überblick&lt;/b&gt; finden Sie &lt;a href="/de/stephen-r-coveys-die-7-wege-zur-effektivitaet#serie"&gt;hier&lt;/a&gt;.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3897495732&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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 <pubDate>Thu, 17 Jan 2008 09:21:52 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Was ist (k)eine Priorität?</title>
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 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.sxc.hu/browse.phtml?f"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/534084_40644759.doublethumbnail.jpg" alt="Flourescent Highlighter pens 1 &amp;amp;copy; Craig Jewell" title="Flourescent Highlighter pens 1 &amp;amp;copy; Craig Jewell"  class="image image-doublethumbnail " width="225" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 223px;"&gt;&lt;strong&gt;Flourescent Highlighter pens 1 &amp;copy; Craig Jewell&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Priority" target="_blank"&gt;Die (englische) Wikipedia enthält nicht einmal eine Definition zu «priority»&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei gibt es Prioritäten in allen Geschmacksrichtungen: natürlich die  &lt;b&gt;Top-Prioritäten&lt;/b&gt;; die &lt;b&gt;A-&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;B-&lt;/b&gt; oder &lt;b&gt;C-Prioritäten&lt;/b&gt;; &lt;b&gt;dringende&lt;/b&gt; oder &lt;b&gt;wichtige&lt;/b&gt; Prioritäten. Ganz schön verwirrend. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Offensichtlich hält man sie aber für hilfreich. In David Allens Methode &lt;i&gt;Getting Things Done&lt;/i&gt; (GTD) sind sie eines von vier Kriterien, wenn wir entscheiden, &lt;b&gt;was wir als nächstes anpacken&lt;/b&gt;, von unserer Liste nächster Schritte. &lt;a href="http://www.davidco.com/blogs/david/archives/2005/09/there_is_a_prio.html" target="_blank"&gt;David hat das einmal zusammengefasst&lt;/a&gt; &lt;!--break--&gt;(leider hat sein Blog längst das Zeitliche gesegnet):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Was auf der Liste hätte den größten positiven Einfluss auf die wichtigsten Dinge in meiner Welt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit anderen Worten: es geht um die Hebelwirkung. Es gibt bestimmte Projekte, bestimmte Schritte, deren Erledigung wie ein Startsignal für das Umfallen einer Menge anderer Dominosteine wäre.&lt;br /&gt;(David Allen) &lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Achten Sie auf diesen Unterschied: &lt;b&gt;das Thema hier ist die &lt;i&gt;Wichtigkeit&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; die Reihenfolge der Ausführung&lt;/b&gt;. Prioritäten dienen einem Zweck: wir wollen &lt;i&gt;effektiv&lt;/i&gt; sein (die &lt;i&gt;richtigen&lt;/i&gt; Schritte erledigen), deshalb müssen wir wissen, was sich zu tun &lt;i&gt;lohnt&lt;/i&gt;, was die meisten anderen Dominosteine anstoßen &lt;i&gt;würde&lt;/i&gt;.  Ob wir dann &lt;i&gt;wirklich&lt;/i&gt; mit dem wichtigsten Schritt &lt;i&gt;anfangen&lt;/i&gt;, wird noch nicht von der Priorität bestimmt, die wir für unsere Schritte festlegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns mal einige Möglichkeiten an, &lt;b&gt;«Prioritäten» &lt;/b&gt;&lt;b&gt; festzusetzen und zu benutzen&lt;/b&gt;&lt;b&gt;.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wie bestimmt man die «Wichtigkeit»?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn &lt;b&gt;Priorität die Wichtigkeit einer Sache im Vergleich zu anderen&lt;/b&gt; ist, dann müssen Sie sich überlegen, welche Arten von «Wichtigkeit» gut als allgemeine Bewertungsmaßstäbe taugen. Schließlich wollen Sie mögliche Schritte gegeneinander abwägen, basierend auf solch einer Bewertung (ich spreche hier lieber von Bewertung, weil die Hoffnung auf etwas &lt;i&gt;Messbares&lt;/i&gt; wohl übertrieben wäre). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &lt;i&gt;Code&lt;/i&gt; für eine Priorität drückt dann die &lt;i&gt;Wichtigkeit&lt;/i&gt; eines Schritts aus, auf Ihrer persönlichen Skala.  Sie können dafür &lt;i&gt;Tags&lt;/i&gt; (&lt;i&gt;Labels&lt;/i&gt;) verwenden oder Zahlen neben die Schritte schreiben. Später lassen sich dann diese Codes vergleichen und Sie wissen, ohne die ganze Prozedur nochmals zu durchlaufen, welche Schritte wichtiger als andere sind. Sie haben richtig gelesen: &lt;b&gt;Prioritäten ändern sich nicht so oft, das ist nur ein Mißverständnis &lt;/b&gt;(noch mehr Trugschlüsse finden Sie weiter unten). Sie können - nein: Sie &lt;i&gt;sollten&lt;/i&gt; Ihre Bewertungen und auch Ihr Bewertungssystem natürlich regelmäßig prüfen, das aber &lt;i&gt;deutlich&lt;/i&gt; seltener als zum Beispiel Ihre Kalendereinträge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein paar der möglichen Bewertungssysteme für Wichtigkeit: &lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bewerten Sie &lt;b&gt;Wichtigkeit &lt;i&gt;ganz allgemein&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;Am einfachsten priorisiert es sich, wenn man sich eine Definition von &lt;i&gt;Wichtigkeit&lt;/i&gt; verkneift und nur beurteilt, &lt;i&gt;ob&lt;/i&gt; etwas wichtig ist &lt;i&gt;oder nicht&lt;/i&gt;.. &lt;br /&gt;Eine der populärsten Methoden dazu wird &lt;a href="http://answers.google.com/answers/threadview?id=180075" target="_blank"&gt;Dwight D. Eisenhower zugeschrieben&lt;/a&gt;. Abhängig davon, ob ein Schritt &lt;i&gt;wichtig&lt;/i&gt; ist (oder nicht) und dringend (oder nicht), fällt er in eine von &lt;b&gt;vier Kategorien, oder Quadranten&lt;/b&gt; (I bis IV, in &lt;a href="http://blog.lodewijkvdb.com/about" target="_blank"&gt;Lodewijk&lt;/a&gt;&amp;#39;s wunderbarem, aber leider nur englischen &lt;a href="http://blog.lodewijkvdb.com/2007/08/sketchcast-2-using-the-eisenhower-matrix.html" target="_blank"&gt;sketchcast zur Eisenhower-Matrix&lt;/a&gt; wird das schön anschaulich). Nächste Schritte werden dann nach ihrem Quadranten priorisiert:&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Quadrant-II&lt;/b&gt;-Schritte (&lt;i&gt;wichtig, aber nicht dringend&lt;/i&gt;) haben die höchste Priorität, weil Sie vorausschauend an wichtigen Dingen arbeiten und damit künftige Krisen vermeiden können.&lt;br /&gt; &lt;b&gt;Quadrant I&lt;/b&gt; steht für &lt;i&gt;wichtige und dringende&lt;/i&gt; Schritte, was etwas weniger wichtig ist als der Quadrant II, weil die Krise  (Dringlichkeit) schon da ist, Sie dagegen kämpfen und möglicherweise noch mehr Schritte aus dem Quadranten II vernachlässigen, was zu erneuten Krisen führt, weil sie für vorausschauendes Arbeiten keine Zeit haben, und so weiter - ein Teufelskreis.&lt;br /&gt; &lt;b&gt;Quadrant-III&lt;/b&gt;-Schritte (&lt;i&gt;unwichtig, aber dringend&lt;/i&gt;) wollen Sie nicht unbedingt selbst erledigen, weil sie nur anstrengend sind, aber für Sie nichts Wichtiges bewirken.&lt;br /&gt; &lt;b&gt;Quadrant IV&lt;/b&gt; (&lt;i&gt;unwichtig und auch nicht dringend&lt;/i&gt;) ist der schlimmste - Sie vergeuden Zeit mit unwichtigen Schritten, auf deren Resultate noch nicht einmal jemand wartet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bewerten Sie den &lt;b&gt;Beitrag von Schritten zum &lt;i&gt;Wachstum Ihres Geschäfts&lt;/i&gt;.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;In seiner &lt;a href="http://davidseah.com/blog/the-printable-ceo-series" target="_blank"&gt;Serie &lt;i&gt;Printable CEO&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; (in etwa: «der druckbare Geschäftsführer» - wirklich gute PDFs übrigens!) und besonders im Teil &lt;i&gt;&lt;a href="http://davidseah.com/blog/concrete-goals-tracker-2007-updates/" target="_blank"&gt;Concrete Goals Tracker&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; bewertet &lt;a href="http://davidseah.com/blog/about/" target="_blank"&gt;David Seah&lt;/a&gt; Schritte danach, wie weit sie zum Wachstum seines Geschäfts beitragen. Glatte 10 Punkte auf seiner Skala bekommen Schritte für die gilt: «Kann ich in Rechnung stellen, finanziert mein Leben!». Andere Schritte landen weiter unten, bis hin zu nur einem Punkt für: «Knüpft einen neuen Kontakt!».&lt;br /&gt;Sicher können Sie den Beitrag zum Wachstum Ihres Geschäfts auch nach eigenem Gusto bewerten, eine Beschränkung auf 10, 5, 2 oder 1 Punkt(e) macht die Bewertung aber einfacher und erleichtert auch die nachrägliche Statistik, an der Sie erkennen können, ob Sie Ihren Prioritäten auch wirklich &lt;i&gt;folgen&lt;/i&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bewerten Sie, wie Schritte &lt;b&gt;sich Markt&lt;i&gt;anteile&lt;/i&gt; und das &lt;i&gt;Wachstum&lt;/i&gt; von Märkten zunutze machen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dieses Priorisierungsschema stammt von der Boston Consulting Group (eine wirklich gute, aber leider englische &lt;a href="http://www.mindtools.com/pages/article/newTED_97.htm" target="_blank"&gt;Einführung dazu&lt;/a&gt; gibt es  bei &lt;a href="http://www.mindtools.com" target="_blank"&gt;Mindtools&lt;/a&gt;; einen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BCG-Matrix" target="_blank"&gt;deutschen Artikel auf Wikipedia&lt;/a&gt;). Es wird gewöhnlich für Produkte und Dienstleistungen verwendet, läßt sich aber auch zur Priorisierung der nächsten Schritte verwenden - vorausgesetzt, dass Sie mit Ihren Schritten auch irgendeinen Gewinn für sich machen. Den Müll hinaus zu bringen oder andere häuslichen Pflichten sind also keine guten Kandidaten, weil man seine Schritte danach bewertet, wie gut sie Marktanteile (hoch oder niedrig) und Marktwachstum (hoch oder niedrig) ausnutzen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Stars&lt;/b&gt;-Schritte festigen oder steigern Ihren bereits &lt;i&gt;hohen&lt;/i&gt; Marktanteil in &lt;i&gt;wachsenden&lt;/i&gt; Märkten. Diese Art von Schritten wird möglich, wenn sich Ihre goldene Nase &lt;i&gt;bereits bewahrheitet&lt;/i&gt; hat. Im Endergebnis müssen Sie sich dann weniger um den Wettbewerb sorgen, Sie können Ihr Geschäft vergrößern und sogar die Zukunft Ihrer Branche maßgeblich prägen. &lt;i&gt;Stars&lt;/i&gt; ist offensichtlich die bestmögliche Bewertung für einen Schritt. Lassen Sie mich aber erneut auf die Einschränkung hinweisen: wenn wir das Hinaustragen von Müll betrachten, ist es nicht wirklich wünschenswert, ihren Marktanteil zu stabilisieren oder gar zu vergrößern (indem Sie anderen Familienmitgliedern diese Arbeit abnehmen) und es ist vielleicht genauso wenig erstrebenswert, an einem wachsenden Markt teil zu haben (indem Sie Leuten aus der Nachbarschaft diesen Service anbieten) - &lt;i&gt;es sei denn, &lt;/i&gt; Sie gewinnen etwas dabei.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Cash-Cows&lt;/b&gt;-Schritte machen sich Ihren bereits &lt;i&gt;hohen&lt;/i&gt; Marktanteil zunutze, in Märkten, die &lt;i&gt;nicht weiter wachsen&lt;/i&gt;.&lt;i&gt;Cash-Cow&lt;/i&gt;-Schritte sind etwas weniger wichtig als &lt;i&gt;Stars&lt;/i&gt;-Schritte, weil sie lediglich einen positiven Status Quo ausbeuten: Sie melken die Kuh. Das steigert kein Marktwachstum und Ihr hoher Marktanteil lullt Sie in ein falsches Sicherheitsgefühl ein, bis es zu spät ist, sich um einen neuen Markt zu kümmern. Für einen SAP-Consultant zum Beispiel wäre es ein &lt;i&gt;Cash-Cow&lt;/i&gt;-Schritt, einfach das nächste gute Projektangebot anzunehmen: weil Schulungen sehr einseitig und teuer sind, bleiben SAP-Consultants verhältnismäßig rar, was Ihren persönlichen Marktanteil hoch hält. Der gesamte Markt wächst allerdings nicht merklich (die Erlöse allerdings schon).    &lt;br /&gt;&lt;b&gt;Fragezeichen-&lt;/b&gt;Schritte &lt;i&gt;erhöhen&lt;/i&gt; Ihren &lt;i&gt;niedrigen&lt;/i&gt; Marktanteil in &lt;i&gt;wachsenden&lt;/i&gt; Märkten. Diese Art Schritte folgt einem aufkommenden Trend. Ein Beispiel: Sie entscheiden sich, auf ebay massenweise ein neues, trendiges Spielzeug für Erwachsene zu verkaufen, weil sie mitbekommen haben, dass &lt;i&gt;andere&lt;/i&gt; damit großen Erfolg haben. Das ist etwas &lt;i&gt;innovativer&lt;/i&gt; als Dogs-Schritte siehe unten), aber auch weit &lt;i&gt;riskanter&lt;/i&gt; als die schon beschriebenen &lt;i&gt;Cash-Cow&lt;/i&gt;-Schritte.&lt;br /&gt; &lt;b&gt;Dogs&lt;/b&gt;-Schritte erhöhen weder Ihren bedauernswert &lt;i&gt;niedrigen&lt;/i&gt; Marktanteil noch richten sie sich auf einen wachsenden Markt. Sie bedeuten einfach nur altbekannte Arbeit, die kaum bemerkt wird. Ein typisches Beispiel wäre, jeden x-beliebigen &lt;i&gt;40-Stunden-die-Woche&lt;/i&gt;-Job anzunehmen, solange die Miete für die Wohnung dabei herausspringt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bewerten Sie den &lt;b&gt;Bedarf&lt;/b&gt; für einen Schritt.&lt;br /&gt;Obwohl man diesen Ansatz eher für Kaufentscheidungen oder Anforderungskataloge anwendet, eignet er sich auch gut für nächste Schritte. Eine ziemlich einfache Variante ist die bekannte Dreifach-Unterscheidung:&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Essentiell&lt;/b&gt; - Schritte, die getan werden &lt;i&gt;müssen&lt;/i&gt;, weil sonst ein wichtiges Ziel verfehlt wird oder Schaden an Hab und Gut (oder gar Leib und Leben) entsteht.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Optional&lt;/b&gt; - Schritte, mit denen Ziele erreicht werden, die momentan noch nicht angepeilt waren (sondern für spätere Phasen).&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Nice to have&lt;/b&gt; - Schritte, die nicht auf ein konkretes Ziel ausgerichtet sind, aber die Zufriedenheit steigern. Luxus also.&lt;br /&gt;Das kann man so weit verfeinern, bis die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnispyramide"&gt;Maslowsche Bedürfnispyramide&lt;/a&gt; komplett abgebildet wird. Dann wird es aber schwieriger, einem Schritt genau einen Prioritätscode zuzuordnen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bewerten Sie die &lt;b&gt;Überlebenschancen&lt;/b&gt; nach einem bestimmten Schritt.&lt;br /&gt;Ich hoffe, Sie geraten nie in eine Situation in der Sie buchstäblich über Leben und Tod entscheiden müssen. Extreme Umstände zwingen Menschen aber manchmal zu solchen Entscheidungen, es gibt dann keine Möglichkeit, das zu überstehen ohne sich in irgend einer Form  schuldig zu machen.&lt;br /&gt; Ein Beispiel ist das klassische Konzept der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Triage" target="_blank"&gt;Triage&lt;/a&gt;. Das Schema von &lt;i&gt;Simple Triage And Rapid Treatment&lt;/i&gt; (START) definiert folgende &lt;i&gt;Sichtungskategorien&lt;/i&gt; für die Evakuierung von Menschen in Hospitale:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Verstorbene (Deceased&lt;/b&gt;) werden liegen gelassen und abgedeckt, falls notwendig; beachten Sie, dass laut S.T.A.R.T. eine Person erst dann als &amp;quot;verstorben&amp;quot; gilt, wenn sie nicht mehr atmet und der Versuch gescheitert ist, die Atemwege frei zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Unmittelbare (Immediate&lt;/b&gt;-) oder Priorität-1- (rot)-Evakuierung durch MEDEVAC (falls verfügbar) oder eine Ambulanz, wenn besondere medzinische Hilfe sofort oder in maximal einer Stunde benötigt wird. Dies betrifft Personen, deren Zustand kritisch ist und die ohne unverzügliche Hilfe sterben würden.&lt;br /&gt;Personen der &lt;b&gt;Stufe &lt;i&gt;Verzögert&lt;/i&gt; (Delayed)&lt;/b&gt; oder Priorität 2 (gelb) können evakuiert werden, sobald alle im Zustand &lt;i&gt;immediate&lt;/i&gt; abtransportiert wurden. Der Zustand dieser Personen ist stabil, es wird aber medizinische Hilfe benötigt.&lt;br /&gt;Personen der &lt;b&gt;Stufe &lt;i&gt;Geringfügig&lt;/i&gt; (Minor)&lt;/b&gt; oder Priorität 3 (grün) werden nicht evakuiert, bis alle im Zustand &lt;i&gt;immediate&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;delayed&lt;/i&gt; evakuiert wurden. Diese Personen benötigen mindestens sieben Stunden lang keine besondere medizinische Hilfe. Verschlechtert sich ihr Zustand, wird die Triage erneut vorgenommen. Die personen sind in der Lage, zu gehen und benötigen eventuell nur Bandagen und Antiseptika.&lt;br /&gt;(übersetzt aus der &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Triage#Simple_Triage_and_Rapid_Treatment" target="_blank"&gt;englischen Wikipedia&lt;/a&gt;, die Begriffe stehen im US-amerikanischen Kontext; die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Triage" target="_blank"&gt;deutsche Wikipedia stellt den entsprechenden Kontext ebenfalls vor&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Wie man Prioriätskonflikte löst&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ein Prioritätskonflikt ist, wenn die Reihenfolge, in der Sie Ihre Schritte ausführen nicht Ihrer Reihenfolge nach Priorität entspricht&lt;/b&gt;&lt;b&gt;.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Lösung ist «eigentlich» einfach. Besonders für Menschen, die der Methode &lt;i&gt;Getting Tings Done&lt;/i&gt; (GTD) folgen. &lt;b&gt;Erinnern Sie sich: es gibt vier Faktoren, die Ihre Auswahl des &lt;i&gt;nächsten Schrittes&lt;/i&gt; bestimmen:&lt;/b&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;Kontext&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Der Kontext, in dem Sie sich gerade befinden. Ich habe dazu bereits ausführlich gebloggt, in &lt;a href="/de/was-ist-k-ein-gtd-kontext"&gt;Was ist (k)ein GTD-Kontext?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;verfügbare Zeit&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;verfügbare Energie&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;Priorität&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Es sind &lt;i&gt;vier&lt;/i&gt;, nicht nur einer &lt;/b&gt;(Priorität). Damit will ich nicht Ihre Pein vervielfachen, es soll Sie nur daran erinnern, dass Prioritäten alleine nicht für eine Entscheidung ausreichen. &lt;a href="http://www.43folders.com/2006/10/01/priorities-vacuum" target="_blank"&gt;«Prioritäten ist es egal, mit was sie konkurrieren.»&lt;/a&gt;, Ihnen aber nicht. Wenn Ihre Prioritäten in einen Konflikt geraten, dann ist nicht unbedingt Ihre Priorisierung daran schuld. Es bedeutet lediglich, dass Sie nicht im passenden &lt;i&gt;Kontext&lt;/i&gt; sind oder nicht genügend &lt;i&gt;Zeit&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Energie&lt;/i&gt; haben, damit die Reihenfolge, in der Sie Ihre Schritte ausführen exakt Ihren Prioritäten entspricht. Das passiert immer wieder. &lt;b&gt;Prioritäten sind Bewertungen der Wichtigkeit, nicht der Machbarkeit&lt;/b&gt;. Wenn Sie das im Hinterkopf behalten dann wissen Sie, dass Ihre &lt;i&gt;Arbeit&lt;/i&gt; ist, Ausführungsreihenfolge und Prioritäten im Einklang zu halten; korrigierend einzugreifen; Ihren Erfolg dabei zu überwachen, mit Blick auf &lt;i&gt;das Wichtigste zuerst&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fühlen Sie sich in einer &lt;i&gt;Zwickmühle&lt;/i&gt; gefangen, dann prüfen sie als Erstes, ob die Realität wirklich so ausweglos aussieht. Falls das so ist, akzeptieren Sie einfach die Tatsachen. Auf der anderen Seite könnten Sie herausfinden, dass alles nur ein Spiel ist, nach dessen Regeln Sie nicht mehr länger spielen wollen. Dann sagen Sie das auch. Vielleicht möchten Sie &lt;i&gt;everybody&amp;#39;s darling&lt;/i&gt; sein oder unter keinen Umständen Schuld auf sich laden, aber manchmal funktioniert das eben nicht. Treffen Sie Entscheidungen, statt passiv zu bleiben. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Prioritäten, die keine sind&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Prioritäten sind keine Bewertung der&lt;b&gt; Dringlichkeit.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Prioritäten sind eine Bewertung der &lt;i&gt;Wichtigkeit&lt;/i&gt;, das ist etwas ganz Anderes als &lt;i&gt;Dringlichkeit&lt;/i&gt;. Sie können Aspekte von Wichtigkeit und Dringlichkeit kombinieren, wenn Sie Prioritäten ermitteln (die Eisenhower-Matrix tut genau das). Wenn Sie aber anfangen, &lt;i&gt;Dringlichkeit&lt;/i&gt; zum alleinigen Kriterium zu machen, dann verwandeln sich Ihre Prioritäten in einen Ameisenhaufen - ständig in Bewegung, kaum zu kontrollieren.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Prioritäten sind keine &lt;b&gt;Tagesordnungen&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;Prioritäten &lt;i&gt;helfen&lt;/i&gt; bei der Auswahl, was Sie heute alles erledigen wollen. Aber sie lassen sich nicht eins zu eins in eine Tagesordnung übersetzen. Wenn Sie von «meinen Prioritäten für heute» sprechen, haben Sie dann tatsächlich die &lt;i&gt;Wichtigkeit&lt;/i&gt; aller Ihrer Schritte nur für heute neu gewichtet? Und machen Sie das &lt;i&gt;jeden Tag&lt;/i&gt;? Ich verbeuge ich vor Ihnen, falls dem so ist. Sie haben aber wohl eher eine andere &lt;i&gt;Auswahl an Schritten&lt;/i&gt; zusammengestellt, die sie heute erledigen wollen. Die Prioritäten aller anderen Schritte bleiben (höchstwahrscheinlich) unangetastet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Priorität ist keine &lt;b&gt;Motivationskeule&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.43folders.com/2006/10/01/priorities-vacuum" target="_blank"&gt;Wie Merlin Mann (auf Englisch) über Prioritätscodes sagt&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Denken Sie mal drüber nach, wie oft Sie das &amp;quot;HOHE PRIORITÄT!!!&amp;quot;-Fähnchen nicht als Planungswerkzeug benutzen, sondern als Versuch, sich selbst zu motivieren. Ist da wirklich die Priorität &amp;quot;HOCH&amp;quot; - oder geht es nur um Ihre Befürchtungen und Schuldgefühle, sie könnten mit etwas in Verzug geraten?&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eine &lt;b&gt;Lobby &lt;/b&gt;ist keine Priorität. &lt;br /&gt;Sie organisieren Ihre Prioritäten passend zu einer Unmenge Ihrer Themen und Schritte. Da sollten Sie keinen Lobbyisten nachgeben - die reden alles und jeden &lt;i&gt;gleich&lt;/i&gt; und behaupten, ihr Steckenpferd sei auch «wichtig», letztlich nur, weil es &lt;i&gt;existiert&lt;/i&gt;. Sie &lt;i&gt;können&lt;/i&gt; deren Art der Bewertung teilen, &lt;i&gt;müssen&lt;/i&gt; es aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Für die NASA hat der Weltraum immer noch eine hohe Priorität.&lt;br /&gt;(&lt;a href="http://www.quotationspage.com/quotes/Dan_Quayle/" target="_blank"&gt;Dan Quayle&lt;/a&gt;, 1990-09-05)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Projekte &lt;/b&gt;sind keine Prioritäten.&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;«Das &lt;i&gt;Superschick-Dingsda&lt;/i&gt;-Projekt ist unsere oberste Priorität!»&lt;br /&gt; Ist es &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt;. Es ist vielleicht ein sehr wichtiges Projekt. Eines, das auf Ihrer Prioritätsskala ganz oben rangiert. Aber Projekte &lt;i&gt;sind niemals&lt;/i&gt; Prioritäten. Wie schon beim &lt;i&gt;Dringlichkeits&lt;/i&gt;-Missverständnis bedeutet das Umdeklarieren von Projekten zu Prioritäten nur, dass jemand mit seinen Ressourcen nicht haushalten kann. Das tut die Art Leute, die nichts jemals als «nice to have» abhaken kann.  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Was denken Sie?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie bewerten &lt;i&gt;Sie&lt;/i&gt; Prioritäten? Erzählen Sie uns das doch unten in einem Kommentar!&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=lovCy8Zwryo:humeMR9AnMU:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=lovCy8Zwryo:humeMR9AnMU:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=lovCy8Zwryo:humeMR9AnMU:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=lovCy8Zwryo:humeMR9AnMU:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=lovCy8Zwryo:humeMR9AnMU:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=lovCy8Zwryo:humeMR9AnMU:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=lovCy8Zwryo:humeMR9AnMU:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=lovCy8Zwryo:humeMR9AnMU:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Evomend-DE/~4/lovCy8Zwryo" height="1" width="1"/&gt;</description>
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 <pubDate>Wed, 28 Nov 2007 09:57:32 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Wie ich die Geschenke geregelt kriege</title>
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 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/o-mer/1234549516/"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/1234549516_2d691e62c0_o.doublethumbnail.jpg" alt="«Opening Gifts» &amp;amp;copy; Omer Ziv" title="«Opening Gifts» &amp;amp;copy; Omer Ziv"  class="image image-doublethumbnail " width="199" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 197px;"&gt;&lt;strong&gt;«Opening Gifts» &amp;copy; Omer Ziv&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.feiertage-weltweit.com/index.htm" target="_blank"&gt;Feiertage&lt;/a&gt; und Geburtstage kommen immer so überraschend, nicht wahr... ;-) ?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von weltlichen Anlässen wie Hochzeitstag, Muttertag und Neujahr zu religiösen, wie Weihnachten,  &lt;i&gt;laylat al-miʿrādsch&lt;/i&gt;, Vesak, Holi or Pessach - auf der ganzen Welt fragen sich Menschen regelmäßig: &lt;b&gt;wie kann ich Freunden und Familie eine Freude machen oder für sie ein ganz besonderes Geschenk finden?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt &lt;b&gt;Geschenke, die man besser bleiben lässt, &lt;/b&gt;&lt;b&gt;Geschenke zum Selbermachen&lt;/b&gt; (Do It Yourself, DIY) und &lt;b&gt;optimale Zeitpunkte zum Anfangen&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Finger weg von manchen Geschenken (manchmal)&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein paar Geschenkideen klingen einfach zu gut, um wahr zu sein. Zu Beginn wirken sie gut, aber später mutieren sie zu peinlichen Enttäuschungen oder gar zum Alptraum. Hier eine kleine Auswahl:   &lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Verantwortung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Lebewesen&lt;/i&gt; bedeuten immer &lt;i&gt;Verantwortung&lt;/i&gt;. Eine wunderschöne Pflanze und noch mehr ein süßes Hündchen &lt;i&gt;könnten&lt;/i&gt; das perfekte Geschenk sein. Kann der Beschenkte mit der Verantwortung umgehen? Wünscht sich jemand &lt;i&gt;ausdrücklich&lt;/i&gt; ein Haustier, dann kann das täuschen. Besonders bei Kindern folgt aus dem &lt;i&gt;Wunsch&lt;/i&gt; nicht zwingend die nötige &lt;i&gt;Reife&lt;/i&gt;. Machen Sie zuerst einen Test. Fragen Sie Freunde oder Verwandte mit einem ähnlichen Haustier, ob Ihr Kind einmal die Woche auf das Tier aufpassen darf. &lt;a href="http://www.diebrain.de/Weihnachten.html" target="_blank"&gt;Wenn Sie Verantwortung verschenken, müssen Sie auch bereit sein, sie notfalls wieder zurückzunehmen&lt;/a&gt;. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Verpflichtungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Klar können Sie der Ansicht sein, dass Ihr Freund Rainer viel zu fett ist. Trotzdem wird eine Jahresmitgliedschaft im Fitness-Studio als Geschenk Ihrer Freundschaft nicht unbedingt förderlich sein. Ebenso wenig wie Abonnements von Zeitschriften oder Dienstleistungen, die &lt;i&gt;Rainer&lt;/i&gt; nach der ersten Periode &lt;i&gt;selber&lt;/i&gt; weiter bezahlen «darf». Ganz besonders, wenn sich das Abonnement stillschweigend verlängert - laut Kleingedrucktem...&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Ihre&lt;/i&gt; Träume&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Tante Klara hat recht: es ist etwas Wundervolles, Klavier oder Violine spielen zu können. Ich weiß: Klara wäre «beinahe» Pianistin geworden. Ja, ein ordentliches Musikinstrument &lt;i&gt;ist&lt;/i&gt; ein wirklich großzügiges Geschenk. Und außerdem ist Tante Klara sowieso die Seele der Familie.&lt;br /&gt;Leider wollen manche partout nicht Musiker werden, sondern Astronaut. Wie bei Haustieren gilt: Klara sollte erst testen, ob es ein echtes Interesse am Klavierspielen gibt..&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Same procedure as last year?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Noch ein Gutschein / Paar Socken / Diamantring. Toll!&lt;br /&gt;Wirklich? Was vor zwei Jahren toll war, wirkte letztes Jahr bei der Wiederholung schon ein wenig abgegriffen. Für dieses Jahr würde ich da nicht mehr mit allzu viel Begeisterung rechnen. Selbst, wenn die Diamanten jedes Jahr doppelt so groß ausfallen wie im Vorjahr. Es gibt &lt;a href="http://www1.ndr.de/unterhaltung/dinner_for_one/index.html" target="_blank"&gt;kaum etwas, was durch jährliche Wiederholung besser wird&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Sammlerstücke&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Jedes mal bei Michael bewundern Sie seine kostbare Sammlung von &lt;a href="http://www.champagner.com" target="_blank"&gt;Champagner&lt;/a&gt;gläsern aus dem 18. Jahrhundert. Wie der Zufall so spielt, hat ein unglaublich teurer Antiquitätenladen gerade ein wunderschönes Glas im Schaufenster. Gut, der Preis liegt jenseits von Gut und Böse, aber trotzdem: sollten Sie es nicht kaufen?&lt;br /&gt;Nun ja, sind Sie &lt;i&gt;Expert&lt;/i&gt;e auf diesem Gebiet? Nein? Dann fragen Sie besser einen. Geben Sie niemals einfach vor, einer zu sein. Von alten Gläsern bis zu Dinosaurier-Fossilien gibt es zahllose Dinge, auf die sich ein Sammler gerade &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; spezialisiert hat - ganz anders als gedacht. Oder auf die sich ein Fälscher &lt;i&gt;doch&lt;/i&gt; spezialisiert hat - ganz anders als gedacht. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;«Besser als Dein altes!»&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Laras Handy ist wirklich... &lt;i&gt;vorsintflutlich&lt;/i&gt;. Kein Kalender, keine Emails, keine MP3-Wiedergabe. Wie kann man nur etwas so &lt;i&gt;Altmodisches&lt;/i&gt; benutzen? Da wäre doch ein iPhone eine echte Verbesserung?&lt;br /&gt;Ist Ihnen aufgefallen, dass Lara ihr winziges altes Handy immer in ihre engen Jeanstaschen schiebt? Hat sie nicht neulich über berührungsempfindliche Displays gelästert, weil man gar nicht spürt, wenn man etwas gedrückt hat? Hat sie eventuell schon einen ziemlich günstigen Handytarif gewählt, der genau zu ihren Bedürfnissen passt? Fans von elektronischem Spielzeug geben vermutlich gute &lt;i&gt;Servicetechniker&lt;/i&gt; ab, aber als &lt;i&gt;Nikoläuse&lt;/i&gt; sind sie oft ziemlich dürftig.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Ritterschlag durch Gestriges&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Chrom, Gold, Leder... das sind doch die Materialien der Erfolgreichen, die im Leben etwas erreicht haben. Etwas aus diesen Materialien zu verschenken ist doch ein echter Ritterschlag, oder?&lt;br /&gt;Aufwachen bitte, wir sind im Jahr 2007. Kaum jemand möchte heute noch einen Füllfederhalter benutzen (auffüllen, sauber machen, ...). Verchromtes, handbetriebenes Küchengerät steht über kurz oder lang als Gerümpel im Weg herum. Schweres Briefpapier mit Wasserzeichen verhakelt sich im Tintenstrahldrucker. Die Tinte verläuft sowieso darauf. Und in &lt;i&gt;Ihrem&lt;/i&gt; Bad, haben Sie da wirklich handgemachte, klobige Seifenklötze mit eingebetteten Kräutern der Provence - oder nicht doch einen praktischen Flüssigseifen-Spender?&lt;br /&gt;Es gibt einfach keine wirklich immer passenden, &lt;i&gt;edel-klassischen&lt;/i&gt; Geschenke. Man kann &lt;i&gt;Tradition und Überlieferung&lt;/i&gt; nicht kaufen und verschenken. Sehr wohl dagegen können Sie Ihrer Tochter das lieb gewonnene Ding schenken, mit dem sie schon als Baby fasziniert gespielt hat. Oder Ihrem 40-jährigen, guten alten Freund das Spielzeug, das Sie ihn vor 30 Jahren nicht mal haben anfassen lassen. Egal, ob es ein Werbegeschenk oder ein Billigartikel war oder es Sie damals ein halbes Jahrestaschengeld gekostet hat.&lt;span style="font-style: italic"&gt; So etwas&lt;/span&gt; ist ein Geschenk.  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Do It Yourself (DIY)&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nicht vergessen: &lt;b&gt;Geschenke muss man nicht unbedingt &lt;i&gt;kaufen&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;. Auf vielen Websites gibt es Ideen für Do-It-Yourself-Geschenke. Inspiration finden Sie zum Beispiel hier:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.make-stuff.com/" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;Achim Schmidtmann hat &lt;a href="http://www.schmidtmann.com/geschenke-basteln.php" target="_blank"&gt;ein paar Ideen und weiter führende Links&lt;/a&gt; zusammengetragen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Schauen Sie auch mal &lt;a href="http://www.heimwerker.de/heimwerker/service-lexika/bauplan-archiv/feiertage-basteln-und-bauplan/valentinstag-geschenke-und-va.html" target="_blank"&gt;hier hin&lt;/a&gt;, wenn Sie Ihren Schatz zum Valentinstag beschenken wollen. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn Sie Englisch sprechen, finden Sie in &lt;a href="http://lifehacker.com/software/diy/alpha-geek-diy-gifts-for-the-holidays-217225.php" target="_blank"&gt;dieser Diskussion auf lifehacker.com&lt;/a&gt; vielleicht eine Idee.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Was tun, 4 Wochen vorher?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zücken Sie Ihre Liste mit Ideen&lt;/b&gt;. Das ist die, mit der Sie letztes Jahr begonnen haben. Auf die Sie immer dann eine kleine Notiz machen, wenn jemand ganz begeistert von etwas spricht. Sie haben so eine Liste gar nicht? Dann nehmen Sie jetzt eine Karteikarte und schreiben schon mal eine Namensliste darauf. Tragen Sie die Karte immer bei sich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Denken Sie auch ans &lt;i&gt;Lernen, &lt;/i&gt;&lt;i&gt;Sein&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Tun&lt;/i&gt;, nicht nur ans &lt;i&gt;Haben&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;. Gelegenheiten, etwas zu lernen, etwas zu werden oder irgendwo Zeit zu verbringen können ein besseres Geschenk sein als so manches physische «Ding». &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Richten Sie automatische Suchen und Email-Benachrichtigungen ein&lt;/b&gt;, auf Einkaufs- und Auktionsseiten wie &lt;span style="font-style: italic"&gt;ebay&lt;/span&gt;. Manchmal &lt;span style="font-style: italic"&gt;kennen&lt;/span&gt; Sie das perfekte Geschenk, können es aber nirgends finden - vielleicht ist es gerade ausverkauft oder wird nicht mehr hergestellt. Lassen Sie automatisierte Assistenten für Sie danach suchen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sammeln Sie Gutscheine&lt;/b&gt;. Ein paar Wochen vor besonderen Feiertagen fängt es an: Gutscheine in Anzeigenblättchen und Postwurfprospekten. Während des Jahres ist es vermutlich zu viel des Guten, ständig die Augen offen zu halten, aber jetzt könnte es sich auszahlen, im wahrsten Sinne des Wortes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Üben&lt;/i&gt; Sie sich im Do-It-Yourself.&lt;/b&gt; Sie wollen doch nicht gleich Ihren &lt;i&gt;ersten&lt;/i&gt; Versuch als Geschenk weiter geben, oder? Vielleicht kennen Sie ja einen Routinier, der Ihnen ein paar Tricks zeigt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Machen Sie &lt;i&gt;einmal&lt;/i&gt; eine gründliche Inspektionstour durch die Geschäfte, ausserhalb der Rush Hour&lt;/b&gt;. Gehen Sie den Andrang der Massen aus dem Weg und sehen Sie sich genau, aber nur &lt;i&gt;einmal&lt;/i&gt; an, was Sie zu kaufen planen. Machen Sie sich mit dem jeweiligen Durchschnittspreis vertraut, damit Sie später echte Schnäppchchen von vermeintlichen unterscheiden können. Machen Sie diese Tour, als ob Sie tatsächlich kaufen würden, aber schreiben Sie stattdessen nur die besten und die Durchschnitts-Preise auf Ihre Karteikarte (siehe oben). &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;3 Wochen vorher&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ab jetzt nur noch Einkaufs-Sprints&lt;/b&gt;. Sie gehen nur noch zum Preis-Check (und natürlich zur Schnäppchen-Jagd) durch die Geschäfte, die Sie auf Ihrer ausführlichen Tour ausfindig gemacht haben. Schnäppchen gemacht? Gut, ein Posten weniger auf Ihrer Karte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Testen Sie &lt;i&gt;diskret&lt;/i&gt;, ob sie mit Ihren Annahmen richtig liegen&lt;/b&gt;. Glückwünsche zum fünften &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hochzeitstag" target="_blank"&gt;Hochzeitstag&lt;/a&gt; zu verschicken und danach zu hören, dass die Scheidung seit einem halben Jahr durch ist macht keine Freu(n)de. Ihre Nichte könnte mittlerweile nicht mehr an Barbie interessiert sein. Auch das feurige All-you-can-eat-Essen beim Mexikaner mit Ihrem alten Freund ist möglicherweise kein beiderseitiger Spaß mehr, wenn sein Magen seit kurzem keine &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jalapenos" target="_blank"&gt;Jalapeños&lt;/a&gt; mehr verträgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Taggen Sie Ihre Medien&lt;/b&gt;. Wenn ein paar Fotos zu Ihrem Geschenk gehören, brauchen Sie natürlich die besten. Bei digitalen Bildern können Sie vielleicht mit Ihrer Foto-Verwaltungssoftware an einzelne Bilder Markierungen (&lt;i&gt;tags&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;labels&lt;/i&gt;) wie «Geschenk» vergeben (oder den Namen des Feiertags). Bei Papierbildern kleben Sie einfach ein Post-It auf die Rück(!)seite. Das gleiche können Sie mit Musik-CDs machen, wenn ein paar Stücke darauf sind, die Sie auf eine selbst gemixte CD übernehmen wollen. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;2 Wochen vorher&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlagen Sie bei Online-Auktionen und Verkäufen spätestens &lt;i&gt;jetzt&lt;/i&gt; zu&lt;/b&gt;. Riskieren Sie keinen Nervenkrieg mit der Post und keinen Überweisungsstress bis zur letzten Minute.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Finden Sie ein gutes Versteck für Ihre Geschenke&lt;/b&gt;. Es muss ja nicht gleich so krass wie &lt;a href="http://blog.ausgefallene-ideen.com/2007/07/17/versteck-deinen-ipod-oder-dein-iphone-im-zune/" target="_blank"&gt;diese Idee&lt;/a&gt; hier sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kaufen Sie &lt;i&gt;jetzt&lt;/i&gt; Geschenktaschen, besonders schöne Geschenkpapiere und Karten ein&lt;/b&gt;. Glauben Sie mir, das geht nicht auf den letzten Drücker - und grässliches, übrig gebliebenes Zeug wollen Sie sicher nicht zum Verpacken nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Last minute&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sein Sie außergewöhnlich und gehen Sie fremd.&lt;/b&gt; Wenn Sie der klassische Mitteleuropäer sind, schauen Sie mal in asiatische Läden hinein, und umgekehrt. Wählen Sie dort etwas aus, womit man zusammen Spaß haben kann - aus kleinen Alltagsläden, nicht aus speziellen Geschenkboutiquen. Greifen Sie zu mexikanischem Bier, bunten asiatischen Kochzutaten, französischem Käse, Erdnussbutter aus den USA oder meinetwegen auch zu echtem, deutschen Sauerkraut - Hauptsache, es verspricht Spaß fürs gemeinsame Ausprobieren..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sein Sie vertraut und bleiben Sie «heimelig&lt;/b&gt;». Erinnern Sie sich noch, wie Sie diesen besonderen Menschen kennen gelernt haben?  Wahrscheinlich haben Sie sich ohne viel Geld zusammen wohl gefühlt und allenfalls Dinge dazu gebraucht, die weder exklusiv noch schwierig zu besorgen oder teuer waren. Besorgen Sie sich diese Sachen wieder einmal und schwelgen Sie in Nostalgie. Oder stellen Sie nicht ganz ernst gemeinte «Imitate» dieser Dinge her.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sein Sie er oder sie.&lt;/b&gt; Spenden Sie für eine gute Sache, für die der Beschenkte (vielleicht vergeblich) zu Spenden aufgerufen hat. Bitten Sie dort, wo sie spenden, um eine kleine Postkarte oder ein kleines Bild, das verdeutlicht, wofür die Spende verwendet wird. Dann brauchen Sie nur noch einen schönen Briefumschlag und: voilà, Ihr Geschenk. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Noch mehr?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Haben Sie noch mehr Tipps, &lt;i&gt;wie man die Geschenke geregelt bekommt&lt;/i&gt;? Verraten Sie sie mir doch, unten in einem Kommentar.&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Tue, 20 Nov 2007 06:09:51 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Archivieren: lerne von Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/9Ju27iVgEmU/archivieren-lerne-von-sergei-michailowitsch-prokudin-gorski</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.evomend.net/de/system/files/images/Prokudin-Gorskii.preview.jpg" onclick="launch_popup(220, 640, 553); return false;" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/Prokudin-Gorskii.img_assist_custom-300x259.jpg" alt="Alim Khan / Foto: Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski" title="Alim Khan / Foto: Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski"  class="image image-img_assist_custom-300x259 " width="300" height="259" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 298px;"&gt;&lt;strong&gt;Alim Khan / Foto: Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Betrachten Sie einmal das Foto zur Rechten (Klick zum Vergrößern). Es zeigt&lt;b&gt; Alim Khan, 31 Jahre alt&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seine farbenfrohe Robe mag ich wirklich. Sieht das Bild nicht wie eine folkloristische Aufnahme aus einem weit, weit entfernten Land aus? Ist es natürlich auch, aufgenommen in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buchara" target="_blank"&gt;Buchara&lt;/a&gt;, Usbekistan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben seiner Originalität, den wunderbaren Farben und der ruhigen Atmosphäre scheint an diesem Bild &lt;i&gt;nichts wirklich Besonderes&lt;/i&gt; zu sein..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis man erfährt,  dass &lt;!--break--&gt;Alim Khan der &lt;i&gt;Emir von Buchara&lt;/i&gt; war. Als er 31 Jahre alt war, zählte die Welt das Jahr 1911.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;i&gt;Dieses Foto ist also fast 100 Jahre alt&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genauer gesagt: diese &lt;i&gt;drei &lt;/i&gt;Fotos sind fast 100 Jahre alt. Der Photograph &lt;b&gt;Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski&lt;/b&gt; (1863-1944) benutzte eine Handkamera, die drei Bilder innerhalb von 3 Sekunden machte, gefiltert durch rote, blaue und grüne Gläser, auf einer einzelnen Filmplatte von Ilford, die er speziell vorbehandelt hatte. &lt;a href="http://www.loc.gov/exhibits/empire/making.html" target="_blank"&gt;Um ein Foto wie dieses herzustellen&lt;/a&gt;, muss man die drei Aufnahmen passend übereinanderlegen, ähnlich wie der Fernseher durch rote, blaue und grüne Punkte einzelne Farben simuliert. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Prokudin-Gorski entwarf dazu auch spezielle Projektoren, um seinem Publikum in ganz Russland seine Fotos zeigen zu können. Er wollte &lt;b&gt;andere mit allen &lt;a href="http://www.loc.gov/exhibits/empire" target="_blank"&gt;Aspekten des Lebens im russischen Zarenreich&lt;/a&gt; vertraut machen&lt;/b&gt; und &lt;b&gt;die Erinnerung daran für kommende Generationen bewahren&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was können wir von Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski lernen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Man kann hier &lt;b&gt;einige offensichtliche und einige weniger offensichtliche Dinge&lt;/b&gt; sehen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Rechnen Sie mit &lt;i&gt;Wegen&lt;/i&gt; der Datenverarbeitung, die Sie sich heute nicht mal im Traum vorstellen können.&lt;/b&gt; Prokudin-Gorski wusste nichts über Computer, sie wurden erst eine Generation später erfunden, nachdem er die Aufnahmen gemacht hatte. Trotzdem kann man &lt;i&gt;heute&lt;/i&gt; noch seine Fotoplatten aus Glas scannen und weiterverarbeiten.&lt;br /&gt;Bewahren Sie Ihre Daten, besonders die wertvollen Erinnerungen also in frei zugänglichen, gut dokumentierten Formaten auf, damit man sie leicht konvertieren und weiter verarbeiten kann. Konvertieren Sie Ihre Daten en bloc und automatisch alle 5-10 Jahre in das beste verfügbare, offene, kostenlose und verlustfreie Format, das es dann jeweils gibt. &lt;b&gt;Machen Sie sich das zur Gewohnheit&lt;/b&gt;. Wenn Sie erst einmal das Zeitliche gesegnet haben (entschuldigen Sie, dass ich das so direkt anspreche), dann macht sich niemand mehr die Mühe, einen Haufen Daten zu sanieren, den Sie im Laufe Ihres ganzen Lebens in den verschiedensten herstellerabhängigen Formaten angesammelt haben. Selbst wenn das ginge, &lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,431742,00.html" target="_blank"&gt;gibt es eventuell die Software oder die Computer nicht mehr, die dafür nötig wären&lt;/a&gt;. Ihre Nachkommen aber hätten  vermutlich genau so viel Spaß beim Betrachten ihrer Fotos und Filme wie wir heute beim Blick auf historische Aufnahmen. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung#Kritik" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Meiden Sie Digital Restrictions Management (DRM&lt;/b&gt;) wie die Pest&lt;/a&gt;, und ebenso alles Andere, was Ihren freien Zugriff auf wertvolle Daten einschränkt, die Sie produziert oder gekauft haben. Hätte Prokudin-Gorski zu Lebzeiten DRM genutzt, um seine Bilder zu «schützen», dann könnten wir sie heute vermutlich nicht einmal mehr ansehen. Vermutlich wären die Daten verloren, weil der Anbieter entweder seine Dienste nach 100 Jahren eingestellt hat oder gleich selber den ganzen Betrieb.&lt;br /&gt;Das gilt besonders für &lt;i&gt;gekaufte&lt;/i&gt; Daten. &lt;a href="http://www.vnunet.com/vnunet/news/2196548/google-sends-paid-videos" target="_blank"&gt;Google hat seinen Dienst für Bezahlvideos eingestellt&lt;/a&gt; und damit technisch  alle bis dahin von den Kunden gekauften Videos funktionsunfähig gemacht (kulant gegen Geld-zurück, versteht sich. Was war noch gleich der &lt;i&gt;Preis&lt;/i&gt; für Ihre Erinnerungen?). Die &lt;a href="http://defectivebydesign.org/blog/BBCcorrupted" target="_blank"&gt;BBC wählte den DRM-kranken iPlayer von Microsoft&lt;/a&gt;  als ihr Vehikel, um Inhalte ins Internet zu bringen (und Sie dachten schon, Sie könnten historische Momente &lt;i&gt;für immer abspeichern&lt;/i&gt;!).  Wo wird Flickr sein, im Jahr 2107? Google? Microsoft? Apple? Mitsamt Ihren Websites und proprietären Technologien, diesen &lt;a href="http://defectivebydesign.org/" target="_blank"&gt;ganz persönlichen Fußfesseln für Sie&lt;/a&gt;? Hätte man vor 100 Jahren schon Musikaufnahmen mit DRM infiziert, gäbe es heute keine der wunderbaren historischen Schelllack-Aufnahmen im &lt;a href="http://www.archive.org/details/audio" target="_blank"&gt;Internet Audio Archive&lt;/a&gt; zu hören. Legal, meine ich....&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Glauben Sie nicht, irgendwelche Daten wären &lt;i&gt;zu banal&lt;/i&gt;, um des Aufhebens wert zu sein. Rechnen Sie mit Arten  der Datenverarbeitung, die Sie sich heute nicht mal im Traum vorstellen können. &lt;/b&gt;Das ist eine besonders überraschende Lektion. Oft wird empfohlen, man solle alle Bilder löschen, die man nicht mag und nur eine Hand voll guter Aufnahmen aufheben. weniger sei mehr.&lt;br /&gt;Im Zeitalter der Digitalfotografie ist das kaum nötig, und Sie sollten es auch nicht tun. &lt;b&gt;Warum?&lt;/b&gt; Sehen Sie sich mal ein paar weitere Bilder von Prokudin-Gorski an, wie &lt;a href="http://www.loc.gov/exhibits/empire/images/p87_4207__00507_.jpg" target="_blank"&gt;Production of Artistic Casting&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.loc.gov/exhibits/empire/images/p87_4363__00636_.jpg" target="_blank"&gt;The Bakalskii Mine&lt;/a&gt;. Verstehen Sie? &lt;i&gt;Als sie aufgenommen wurden&lt;/i&gt;, zeigten sie nur harte, schmutzige, alltägliche Arbeit. Aber heute erzählen sie &lt;i&gt;uns&lt;/i&gt; viel mehr.&lt;br /&gt;Und &lt;b&gt;das Banale ermöglicht Dinge, von denen Sie heute nicht mal träumen&lt;/b&gt;. Schauen Sie sich an, was &lt;a href="http://www.ted.com/index.php/speakers/view/id/117" target="_blank"&gt;Blaise Agüera y Arcas&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/129" target="_blank"&gt;mit einem Haufen von (manchmal) mittelprächtigen Schnappschüssen anstellt&lt;/a&gt;: &lt;i&gt;Rekonstruktionen von 3D-Ansichten verschiedener Orte &lt;/i&gt;aus Fotos von Flickr (übrigens &lt;a href="http://lcweb2.loc.gov/pp/prokhtml/prokcompos.html" target="_blank"&gt;half Blaise bei der Rekonstruktion von Prokudin-Gorskis Bildern&lt;/a&gt;). Ich wage die Prophezeiung, dass Sie in ein paar Jahren mittels Software 3D-Ansichten von Leuten betrachten werden, hergestellt aus allen Fotos, die Sie je gemacht haben - dazu gibt es einen Schieberegler, mit dem Sie diese Menschen in Sekundenschnelle virtuell altern oder jünger werden lassen, je nachdem, ob Sie ihn nach rechts oder nach links ziehen. &lt;i&gt;Löschen Sie heute einen scheinbar bedeutungslosen Schnappschuss, und 10 Jahre später ärgern Sie sich darüber, dass dem virtuellen 3D-Kopf Ihres Vaters ein Ohrläppchen fehlt&lt;/i&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Benutzen Sie keine spezielle Archivierungsmedien und keine spezielle Backup-Software. Benutzen Sie stattdessen das, womit Sie ohnehin arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;Nun, Prokudin-Gorskis Glasplatten waren nicht wieder beschreibbar, ich gebe es zu. Aber er nutzte Standardplatten von &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ilford_Photo#History" target="_blank"&gt;Ilford&lt;/a&gt;, die er geringfügig verbesserte, um die Rotempfindlichkeit zu erhöhen. Er bewahrte sie auf und nahm sie während seines ganzen Lebens mit sich. Irgendwelche besondere, herstellerabhängige, befremdliche Backup-Lösungen hatte er nicht..&lt;br /&gt;Im Kontrast dazu überlegen Sie mal, wie viele &lt;b&gt;Backup-«Lösungen»&lt;/b&gt; sie in Ihrem Leben schon gesehen haben? Eine ganze Menge, wette ich. Und sie sind alle gleich:&lt;br /&gt;1. Wenn Sie auf den Markt kommen, sind die &lt;b&gt;&lt;span style="font-style: italic"&gt;Geräte&lt;/span&gt; irrsinnig teuer&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;2. Die &lt;b&gt;Sicherungsmedien verschiedener Hersteller sind untereinander inkompatibel&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;3. Ein Jahr nach dem Kauf einer «Lösung» merken Sie, &lt;b&gt;dass Ihre Daten nicht mehr auf ein einzelnes Sicherungsmedium passen.&lt;/b&gt; Sie müssen ihre Zeit mit dem Auswählen, Aufsplitten und Verteilen Ihrer Daten verschwenden.&lt;br /&gt;4. Ausreichend viele Medien zu kaufen &lt;b&gt;wird teurer und teurer&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;5. Nach 3-5 Jahren ist die jeweilige Backup-Technologie veraltet und unzureichend, ungeachtet aller Ihrer Investitionen (die den Preis einer großen, anständigen Festplatte bei weitem überstiegen haben) und des Haufens von Sicherungsmedien in Ihren Schubladen, voll mit wichtigen Daten, die Sie schon bald von dort nicht mehr wieder herstellen können..&lt;br /&gt;Es gibt nur eine &lt;b&gt;&lt;i&gt;echte&lt;/i&gt; Lösung&lt;/b&gt;: benutzen Sie, womit Sie ohnehin arbeiten. Auf absehbare Zeit bedeutet das: &lt;b&gt;Festplatten&lt;/b&gt;. kaufen Sie eine Backup-Festplatte, die doppelt so groß ist wie die mit Ihren Daten. &lt;i&gt;Kopieren &lt;/i&gt; Sie Ihre Daten darauf, regelmäßig und in mehreren Versionen (falls Sie unbedingt Speicherplatz sparen müssen, versuchen sie es mit &lt;a href="http://www.rsnapshot.org" target="_blank"&gt;rsnapshot&lt;/a&gt; unter Linux oder einem Windows-Äquivalent, das &lt;i&gt;NTFS-Junctions&lt;/i&gt; benutzt - bitten Sie einen IT-Profi um Hilfe dabei). Benutzen Sie keine proprietäre Backupsoftware, keine Datenkompression, keine Verschlüsselung und auch sonst nichts, was Ihren Zugriff auf Ihre Daten irgendwie verhindern könnte. Nach 3-5 Jahren recyceln Sie: Kaufen Sie eine neue Backup-Festplatte, die doppelt so groß wie Ihre alte ist; die alte benutzen Sie ab sofort für Ihre Daten, und die alte Datenplatte wird entsorgt. Wenn die Preise für Festplatten es zulassen, kaufen Sie sich eine &lt;i&gt;zweite&lt;/i&gt; Backup-Festplatte, sichern jeden Monat einmal darauf und bewahren sie in einem Bankschließfach auf, als buchstäbliche Brandversicherung.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schon interessant, was man von einem 100 Jahre alten Foto lernen kann, oder? Ich freue mich auf Ihren Kommentar unten.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Wed, 07 Nov 2007 12:25:55 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Frank Westphal interviewt mich zur 4-Stunden-Woche (4HWW)</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/gMe5PT6lMHY/frank-westphal-interviewt-mich-zur-4-stunden-woche-4hww</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.frankwestphal.de/Tonabnehmer.html"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/tonabnehmer_logo_150t.png" alt="" title=""  class="image image-_original " width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;Frank Westphal, der Macher u. a. hinter Rivva, hat mich in seiner Podcast-Reihe &lt;a href="http://www.frankwestphal.de/Tonabnehmer.html" target="_blank"&gt;Tonabnehmer&lt;/a&gt; zum &lt;b&gt;Thema 4-Stunden-Arbeitswoche (4-Hour Workwek, 4HHW)&lt;/b&gt; &lt;a href="http://www.frankwestphal.de/Tonabnehmer11-RolfF.Katzenberger-The4-HourWorkweek.html" target="_blank"&gt;interviewt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sprachen über den &lt;a href="/de/tim-ferriss-4-hour-workweek-1-5-einfuehrung"&gt;DEAL&lt;/a&gt; und wie man die Ideen von Tim Ferriss auf deutsche Verhältnisse übertragen könnte. Es hat großen Spaß gemacht - und nebenbei freue  ich mich sehr, dass er den Tonabnehmer endlich weiterführt, wurde ja auch Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.frankwestphal.de/Tonabnehmer11-RolfF.Katzenberger-The4-HourWorkweek.html" target="_blank"&gt;Hier gehts zum Podcast&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Mehr hier auf Evomend zur &lt;i&gt;4-Hour Workweek&lt;/i&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wer hier auf Evomend mehr zum Thema 4-Stunden-Arbeitswoche nachlesen möchte, bitteschön:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="/de/tim-ferriss-die-4-stunden-arbeitswoche"&gt;Hier gehts zu einer ausführlichen, mehrteiligen Buchbesprechung&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Alle Artikel hier zur 4HWW sind natürlich auch mit &lt;i&gt;4HWW&lt;/i&gt; getaggt; Sie finden sie in zeitlicher Reihenfolge &lt;a href="/de/topic/4hww"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ab und an findet sich ein hilfreicher Link, aus dem sich kein ganzer Artikel machen lässt. Ich stelle alle &lt;a href="http://del.icio.us/rss/Evomend_DE/4hww" target="_blank"&gt;4HHW Links als RSS-Feed&lt;/a&gt; bereit.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=0307353133&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=gMe5PT6lMHY:510kixEDjWA:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=gMe5PT6lMHY:510kixEDjWA:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=gMe5PT6lMHY:510kixEDjWA:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=gMe5PT6lMHY:510kixEDjWA:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=gMe5PT6lMHY:510kixEDjWA:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=gMe5PT6lMHY:510kixEDjWA:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=gMe5PT6lMHY:510kixEDjWA:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=gMe5PT6lMHY:510kixEDjWA:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Evomend-DE/~4/gMe5PT6lMHY" height="1" width="1"/&gt;</description>
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 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/4hww">4HWW</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/automatisierung">Automatisierung</category>
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 <pubDate>Sat, 03 Nov 2007 00:40:00 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Schütze Deine Inbox (5): Werd' zum Phantom</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/paWK_LUW6yM/schuetze-deine-inbox-5-werd-zum-phantom</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.sxc.hu/photo/892502"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/mask.jpg" alt="«Vieanna» &amp;amp;copy; Ian Woods" title="«Vieanna» &amp;amp;copy; Ian Woods"  class="image image-_original " width="300" height="225" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 298px;"&gt;&lt;strong&gt;«Vieanna» &amp;copy; Ian Woods&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der fünfte Teil dieser &lt;a href="/de/schuetze-deine-inbox"&gt;Miniserie &lt;i&gt;Schütze Deine Inbox&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; zeigt Ihnen, &lt;b&gt;wie Sie Wegwerf-Inboxen (Email, Telefon und vor Ort) einrichten und entsorgen können, sobald sie dort unerwünschten Input erhalten&lt;/b&gt;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fangen wir mit einem dicken &lt;b&gt;Achtung&lt;/b&gt; an: diesen Artikel schrieb ich, weil mich &lt;b&gt;Spammer, Telefonverkäufer und neugierige Firmen&lt;/b&gt; nerven - sie versuchen, jeden Fetzen Information über mich zu ergattern, damit sie ihr Wissen weiter verkaufen, mich ungefragt anrufen oder mir ihre sterbenslangweiligen, unerwünschten «News»-Letter mailen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Dieser Artikel ist für Sie, wenn es Ihnen genau so geht.&lt;/i&gt; Suchen Sie dagegen Hilfen für den Aufbau einer Briefkastenfirma: nicht mit mir. Wenn Sie hier weiterlesen, denken Sie bitte auch immer daran, dass jede/r die vorgestellten Dienste nutzen kann - es gibt vielleicht jemanden, der Sie gerade damit übers Ohr zu hauen versucht. Für eine tiefer gehende Diskussion über die rein praktischen Aspekte digitaler Identität hinaus empfehle ich einen Besuch beim &lt;a href="http://digitaldebateblogs.typepad.com/digital_identity/" target="_blank"&gt;Digital Identity Forum&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Wegwerf-Identitäten besorgen&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ihnen gehen also langsam die Ideen aus, wie Sie sich diesmal auf diesen nervenden Online-Formularen nennen sollten? &lt;i&gt;Donald Duck&lt;/i&gt; wird auf Dauer langweilig?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versuchen Sie mal den &lt;a href="http://www.fakenamegenerator.com" target="_blank"&gt;Fake Name Generator&lt;/a&gt;. Wählen Sie Ihr &lt;b&gt;bevorzugtes Geschlecht&lt;/b&gt;, Ihr &lt;b&gt;Land&lt;/b&gt; und den typischen &lt;b&gt;Namensstil (auch deutsch Klingendes kann erzeugt werden)&lt;/b&gt; und sofort bekommen Sie eine Phantasie-Person geliefert, zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Tobias Herrmann&lt;br /&gt;Flughafenstrasse 64&lt;br /&gt;92232 Sulzbach-Rosenberg&lt;/i&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Email Address: Tobias.Herrmann@pookmail.com&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Phone: &lt;/i&gt;[von mir gelöscht]&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Mother&amp;#39;s maiden name: Mahler&lt;br /&gt;Birthday: January 3, 1982&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;MasterCard: &lt;/i&gt;[von mir gelöscht]&lt;i&gt;&lt;br /&gt;Expires: 5/2008&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbstredend existiert Tobias nicht.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Verwenden Sie &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Disposable_email_address" target="_blank"&gt;Wegwerf-Emailadressen&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Am einfachsten und anonymsten&lt;/b&gt;: mit &lt;a href="http://www.mailinator.com/" target="_blank"&gt;Mailinator&lt;/a&gt; können Sie Fremden einfach irgendeine Mailadresse nach dem Muster &lt;i&gt;angela.merkel@mailinator.com&lt;/i&gt; geben, Sie müssen weder diese Adresse noch sich selbst erst registrieren.&lt;i&gt; Jeder&lt;/i&gt; kann den Inhalt von Angelas Mailbox auf der Website von Mailinator anschauen (kein Passwort, keine Registrierung nötig). Nachteile: &lt;b&gt;keine Dateianhänge empfangbar, kein POP- / IMAP-Zugang, &lt;/b&gt;Sie können &lt;b&gt;keine HTML-Emails empfangen &lt;/b&gt;und &lt;b&gt;alles &lt;/b&gt;ist, wie gesagt, &lt;b&gt;öffentlich&lt;/b&gt;.
&lt;p&gt;&lt;a href="http://2prong.com" target="_blank"&gt;2Prong&lt;/a&gt; gibt jedesmal eine &lt;b&gt;neue Email-Adresse &lt;/b&gt;aus, wenn Sie diese Website besuchen. Die Mailadresse wird praktischer Weise &lt;b&gt;automatisch auf Ihre Zwischenablage kopiert&lt;/b&gt; (klappt auch unter Linux). Nachteile auch hier: &lt;b&gt;keine HTML-Mails&lt;/b&gt; empfangbar, &lt;b&gt;keine Dateianhänge&lt;/b&gt;. Und wie bei Mailinator kann jeder Ihre  Mailbox lesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.spamgourmet.com/" target="_blank"&gt;Spamgourmet&lt;/a&gt; ist ein bisschen anders: Sie registrieren sich dort mi einem Benutzernamen, sagen wir «orpheus», und mit einer gültigen Email-Adresse. Danach können Sie beliebig viele Email-Adressen nach dem Schema NervigeFirma.&lt;i&gt;3&lt;/i&gt;.orpheus@spamgourmet.com an Fremde in nervigen Firmen verteilen. Genau &lt;i&gt;3&lt;/i&gt; &lt;b&gt;Emails an diese Wegwerf-Adressen werden im beispiel an Ihre echte Email-Adresse weitergeleitet&lt;/b&gt;. Danach wird alles Weitere abgeblockt. &lt;b&gt;HTML-Emails und kleinere Dateianhänge sind empfangbar&lt;/b&gt;. Offensichtlicher Nachteil: Wenn Spammer Ihren Benutzernamen kennen, in unserem Beispiel «orpheus», &lt;b&gt;können sie Ihnen endlos Spam schicken&lt;/b&gt;, bis Sie entweder Ihren Benutzernamen ändern oder in Spamgourmets Optionen für Fortgeschrittene die &lt;i&gt;Präfix&lt;/i&gt;-Funktion einschalten. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei about.com hat &lt;a href="http://email.about.com/mbiopage.htm" target="_blank"&gt;Heinz Tschabitscher&lt;/a&gt; eine &lt;a href="http://email.about.com/od/disposableemailservices/tp/disposable.htm" target="_blank"&gt;Liste weiterer Anbieter&lt;/a&gt; zusammengestellt und bewertet. Noch mehr Anbieter finden Sie auf der &lt;a href="http://www.dmoz.org/Computers/Internet/E-mail/Spam/Preventing/Temporary_Addresses/" target="_blank"&gt;Open-Directory-Seite zum Thema&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Verwenden Sie Wegwerf-Telefonnummern&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eins vorneweg: in den &lt;b&gt;USA&lt;/b&gt; ist das deutlich einfacher als zum Beispiel in Deutschland. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kostenlose Dienste wie bei &lt;a href="http://www.privatephone.com" target="_blank"&gt;Privatephone&lt;/a&gt; reichen als &lt;b&gt;einfache, anonyme Anrufbeantworter&lt;/b&gt; vollauf, bis zu 10.000 Nachrichten können Sie dort abgespeichert aufheben. Sie können den Dienst so einstellen, dass Sie für jeden Anruf mit Nachricht eine Email bekommen oder einfach regelmäßig alle eingegangenen Anrufe direkt auf der Website abhören und verwalten..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;(Fast) kostenlose internationale Anrufe &lt;/b&gt;via lokale Telefonnummern bietet &lt;a href="http://www.jangl.com" target="_blank"&gt;Jangl&lt;/a&gt;. Derzeit unterstützen werden &lt;a href="http://corp.jangl.com/Faq.aspx#JanglOverview4" target="_blank"&gt;Anrufe aus und nach über 30 Ländern&lt;/a&gt;. Jangl ist noch kostenlos, aber im Laufe der Zeit rechne ich damit, dass die Nutzer zur Kasse gebeten werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie eine geringe Monatsgebühr nicht stört, dann liefern Ihnen Privatephone und andere Dienste wie &lt;a href="http://www.tossabledigits.com" target="_blank"&gt;Tossable Digits&lt;/a&gt; richtige Wegwerf-Telefonnumern mit Zusatzkomfort, wie zum Beispiel Rufweiterleitung an Ihre «echte» Nummer oder &lt;i&gt;Call Screening&lt;/i&gt;: Anrufer müssen dem System in jedem Fall ihren Namen nennen, Sie werden zurückgerufen und können anhand der Meldung entscheiden, ob Sie «da» sind oder nicht. Einige Unternehmen haben sich sogar mit Mehrwertdiensten auf bestimmte Anwendungsfälle spezialisiert, wie etwa &lt;a href="http://www.myadbox.com" target="_blank"&gt;MyAdBox&lt;/a&gt; auf Online-Verkäufe und -Bewerbungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://blogs.zdnet.com/bio.php#berlind" target="_blank"&gt;David Berlind&lt;/a&gt; hat drüben bei ZDNet.com eine &lt;a href="http://blogs.zdnet.com/BTL/?p=3892&amp;amp;page=1" target="_blank"&gt;tolle Zusammenfassung zu Wegwerf-Telefonnummern geschrieben&lt;/a&gt;, einschließlich einer Anbieterliste für die USA. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;In Großbritannien / UK &lt;/b&gt;wird das Angebot schon dünner: &lt;a href="http://www.privacynumbers.com/" target="_blank"&gt;Privacy Numbers&lt;/a&gt; vergibt Wegwerfnumern und leitet alle Anrufe auf Ihren Festnetzanschluss oder Ihr Handy weiter. Vermutlich zahlt der Anrufer eine höhrere Minutengebühr dafür. &lt;a href="http://www.safe-talk.co.uk/" target="_blank"&gt;Safe Talk (Staysafe)&lt;/a&gt; will sofort Geld sehen: Sie senden eine SMS, die Ihnen mit £ 1,50 berechnet wird. Per Antwort-SMS bekommen Sie eine Wegwerf-Numer, die für einen Monat alle Anrufe an Ihr Handy weiterleitet. Angeblich kann man diese Nummern auch stilegen oder zeitlich verlängern, die Website gibt aber diesbezüglich keine Hinweise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In &lt;b&gt;Deutschland&lt;/b&gt; bleiben Angebot und Komfort recht übersichtlich. Momentan kenne ich nur zwei Anbieter (&lt;a href="http://www.einmalnummer.de/" class="delicious-link" title="Wegwerf-Telefonnummern (01805...), ähnlich den Wegwerf-Emailadressen z.B. bei Mailinator.com. Anrufer zahlt 14 ct. / Minute, Anrufe werden an eigene Nummer transparent weitergeleitet. Gültigkeit von 1 h bis 1 Monat wählbar."&gt;einmalnummer.de&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.wegwerf-nummer.de/" class="delicious-link" title="Wegwerf-Telefonnummern (01805...), ähnlich den Wegwerf-Emailadressen z.B. bei Mailinator.com. Anrufer zahlt 14 ct. / Minute, Anrufe werden an eigene Nummer transparent weitergeleitet. Gültigkeit von 1 h bis 1 Monat wählbar."&gt;Wegwerf-Nummer&lt;/a&gt;), die fast gleich arbeiten: man bekommt eine 0180er-Nummer, die für einen Tag bis einen Monat auf den eigenen Anschluss weiterleitet. Der Anrufer zahlt.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Teurer Spaß: Wegwerf-Geschäftsadressen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn es ein simples Postfach nicht tut, dann kann man &lt;a href="http://www.google.de/search?q=Sekretariatsservices" target="_blank"&gt;unter Hunderten von Sekretariatsservices wählen&lt;/a&gt;, die zum Teil sogar kleine &lt;b&gt;Arbeitsplätze&lt;/b&gt; an hochexklusiven Adressen zeitvermieten. Für meinen Geschmack rechnet sich das nicht, temporäre Büros sind einfach für Privatleute oder Selbständige zu kostspielig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt aber zumindest auch Anbieter, die einfach den sprichwörtlichen &lt;b&gt;Briefkasten&lt;/b&gt; mit exklusiver Anschrift an illustren Orten vermieten, zum Beispiel in &lt;a href="http://www.britishmonomarks.co.uk/postal_services.html" target="_blank"&gt;London&lt;/a&gt;,  &lt;a href="http://www.ecos-office.com/berlin/de/ecosmail.php" target="_blank"&gt;Berlin&lt;/a&gt; (und anderen Städten in Deutschland) oder &lt;a href="http://www.hkc22.com/chinabusiness.html" target="_blank"&gt;Beijing&lt;/a&gt;. Meist gehört auch das Briefe öffnen, scannen und emailen sowie das Weiterleiten von Faxen zum Angebot. Trotzdem: Sie bezahlen eine Menge Geld für eine solche Fassade. Nehmen Sie hier besser einen lokalen Anbieter, dem Sie vertrauen und der seine Sache ordentlich macht. Das mit Beijing glaubt Ihnen sowieso keiner, oder?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Mein Rat&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Benutzen Sie &lt;b&gt;nur kostenlose Dienste&lt;/b&gt;. &lt;b&gt;Vermeiden Sie Konfigurationsorgien&lt;/b&gt;. Und vergessen Sie niemals, dass alle Anbieter &lt;i&gt;ganz eigene Interessen&lt;/i&gt; verfolgen - &lt;b&gt;geben Sie keinerlei Daten weiter&lt;/b&gt;, die nicht in fremde Hände gehören.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne weiteres sollten Sie einfach &lt;a href="http://www.staysafe.com/toolbox/take_action/protect_yourself/what_to_believe.html" target="_blank"&gt;niemandem vertrauen, den Sie im Internet «kennen» lernen&lt;/a&gt;. Sogar dieser Artikel &lt;a href="http://www.mydogspace.com" target="_blank"&gt;wurde eigentlich von meinem Hund geschrieben...&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kennen Sie noch mehr interessante Dienstleister zu diesem Thema, in Deutschland? Dann schreiben Sie mir doch bitte unten einen Kommentar dazu!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Mehr? &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie diesen Artikel hilfreich fanden, gefällt Ihnen vielleicht auch der &lt;a href="/schuetze-deine-inbox"&gt;Rest der Miniserie &lt;i&gt;Schütze Deine Inbox&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=paWK_LUW6yM:q4zQhuHilEY:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=paWK_LUW6yM:q4zQhuHilEY:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=paWK_LUW6yM:q4zQhuHilEY:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=paWK_LUW6yM:q4zQhuHilEY:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=paWK_LUW6yM:q4zQhuHilEY:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=paWK_LUW6yM:q4zQhuHilEY:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=paWK_LUW6yM:q4zQhuHilEY:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=paWK_LUW6yM:q4zQhuHilEY:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
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 <pubDate>Wed, 31 Oct 2007 08:30:20 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Schütze Deine Inbox (4): Werd' asynchron!</title>
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 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/people/57855544@N00/"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/brokenness.jpg" alt="«Brokenness» &amp;amp;copy; col_adamson" title="«Brokenness» &amp;amp;copy; col_adamson"  class="image image-_original " width="300" height="225" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 298px;"&gt;&lt;strong&gt;«Brokenness» &amp;copy; col_adamson&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Wenn Sie sich von der Arbeit ablenken lassen wollen, versuchen Sie es doch mal mit &lt;b&gt;Plausch, Chatprogrammen (Instant Messaging, IM), Telefonkonferenzen oder Besprechungen&lt;/b&gt;. Das macht der eigenen Produktivität gründlich den Garaus, denn es verschlingt all Ihre Aufmerksamkeit, zerstört den berühmten &lt;i&gt;Flow&lt;/i&gt; und verwandelt Ihre Stimmung in die eines gereizten Tigers, der von der Kette gelassen werden will. Es sind alles &lt;b&gt;synchrone&lt;/b&gt; Kommunikationswege: Sie «müssen» sofort reagieren. Im Gegensatz dazu funktioniert z. B. Email (und Briefe - können Sie sich noch an dieses Medium erinnern...?) &lt;b&gt;asynchron&lt;/b&gt;: &lt;i&gt;Sie&lt;/i&gt; entscheiden, wann Sie reagieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der vierte Teil dieser &lt;a href="/de/schuetze-deine-inbox"&gt;Miniserie &lt;i&gt;Schütze Deine Inbox&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; zeigt Ihnen, wie Sie den Informationsbiestern Grenzen ziehen, die Ihnen unvermittelt auf den Schreibtisch springen und mit fragenden Augen sofort nach einer Antwort oder Aktion verlangen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Synchrone Kommunikation als Müll&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich bespreche hier &lt;b&gt;drei verbreitete, Zeit fressende, synchrone Arten von Büroplagegeistern&lt;/b&gt;, die sich in Ihrer Inbox tummeln:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Chatprogramme (IM)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Leute, die «vorbeikommen»&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;(Einladungen zu) Telefonkonferenzen und Besprechungen&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;1. Chatprogramme&lt;/b&gt; &lt;b&gt;(neudeutsch: Instant Messaging, IM)&lt;/b&gt; werden&lt;!--break--&gt; hoch gelobt, manche &lt;a href="http://www.media-awareness.ca/english/resources/special_initiatives/wa_resources/wa_teachers/are_you_web_aware/web_aware_im.cfm" target="_blank"&gt;empfehlen sie sogar fast als Lehrstoff für Teenager&lt;/a&gt;. Es stimmt schon: IM kann eine große Hilfe sein, wenn man sein soziales Netzwerk stabilisieren will oder vielleicht auch gesundheitliche Probleme mit dem Hören hat. Allerdings ist Ihr Büro vermutlich kein so gutes Umfeld für IM wie Ihr Zuhause. &lt;b&gt;IM stellt nämlich &lt;i&gt;noch eine&lt;/i&gt; Inbox &lt;i&gt;mehr&lt;/i&gt; dar&lt;/b&gt;, was man besser vermeidet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Büro ist ein &lt;i&gt;Arbeits&lt;/i&gt;platz. Sobald Sie eine kurze Pause brauchen, gehen Sie doch lieber in die Kaffee- oder Teeküche und plaudern sie dort fünf Minuten mit den Kolleginnen und Kollegen, von Angesicht zu Angesicht. IM am Arbeitsplatz zur Steigerung der Effizienz zu verwenden ist wie eine Schale Gummibärchen auf dem Tisch, um abzunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist etwas &lt;b&gt;dringend&lt;/b&gt;, dann rufen Sie besser an und umgehen damit die IM-typischen Ärgernisse: nicht mitbekommen, wie der andere sich gerade fühlt, falsch oder gar nicht verstandene Ironie oder die fehlende Möglichkeit, mündlich mit ein paar schnellen Fragen und Antworten ein Problem einzukreisen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist etwas &lt;b&gt;nicht dringend&lt;/b&gt;, schicken Sie eine Email oder vereinbaren eine Besprechung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;In jedem Fall: werfen Sie das Chatprogramm von Ihrer Bürofestplatte&lt;/b&gt;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;2. Leute, die «vorbeikommen»&lt;/b&gt; sind natürlich &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; per Definition von übel. Sie können sicher ganz gut die Leistungsträger und Kommunikationsförderer von den Plagegeistern unterscheiden, den &lt;i&gt;Tratschtanten&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;-Onkeln&lt;/i&gt;, den Leuten im &lt;i&gt;Dauerleerlauf&lt;/i&gt;, den &lt;i&gt;Aufschiebern&lt;/i&gt; und, ja genau: diesem ganz speziellen &lt;i&gt;«Freund»&lt;/i&gt;, der Sie regelmäßig um «Rat» bittet und Ihren guten Willen immer nur mit seinen langatmigen Erläuterungen kontert, was er schon alles versucht hat (unter vielem anderen auch Ihre Tipps) und was davon funktioniert hat (gar nichts).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Haben Sie Ihre Tür schon mal als Inbox betrachtet?&lt;/b&gt; Ist sie nämlich. Hier ein paar Vorschläge, was man gegen die beschriebene Art &lt;i&gt;unerwünschten Inputs&lt;/i&gt; tun kann:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Räumen Sie die Besucherstühle aus Ihrem Büro.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Reden Sie gerade heraus, geradezu schroff. Fragen Sie gar nicht erst &lt;i&gt;Wie geht&amp;#39;s?&lt;/i&gt; sondern: &lt;i&gt;Was kann ich für Sie tun?&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erzählen Sie Ihrem Besuch, dass Sie gerade sehr beschäftigt sind und bestehen Sie auf einer &lt;i&gt;Terminvereinbarung&lt;/i&gt;. Schlagen Sie im Detail Zeitpunkt, Ort und Dauer vor und verhalten Sie sich wie die &lt;i&gt;Spanische Inquisition&lt;/i&gt;, wenn Sie ihn oder sie nach Besprechungsthemen fragen. Das lässt sich immer wiederholen, wenn die personifizierte Zeitverschwendung durch die Tür tritt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Weisen Sie darauf hin, dass Ihr gegenüber professionelle Hilfe benötigt (bei was auch immer) und Sie kein Profi (darin) sind. Punkt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;3. Lehnen Sie Einladungen zu Telefonkonferenzen oder Besprechungen möglichst ab&lt;/b&gt;. Anders als die meisten denken, geht es in Besprechungen und Telefonkonferenzen gerade &lt;i&gt;nicht &lt;/i&gt;ums&lt;i&gt; Reden&lt;/i&gt;. Es geht ums &lt;i&gt;Fällen von Entscheidungen&lt;/i&gt; und ums &lt;i&gt;Planen&lt;/i&gt;. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brainstorming#Schw.C3.A4chen_.E2.80.93_Varianten_.E2.80.93_Kritik" target="_blank"&gt;Brainstorming ist kein Werkzeug, es ist eine schlechte Idee&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Gruppenkalender sind auch Inboxen.&lt;/b&gt; Versuchen Sie, möglichst viel Zeit in Ihrem Kalender durch wiederkehrende Aufgaben zu blocken. Sie müssen gar nicht lügen, benutzen Sie aussagekräftige Besprechungstitel. Jeder freie Fleck in Ihrem Kalender ist eine Einladung, eine fette, Standard-1-Stunden-Besprechungsanfrage darauf abzuladen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn jemand Sie &lt;i&gt;wirklich&lt;/i&gt; in seiner Besprechung dabei haben muss, warten Sie auf ihren oder seinen Anruf. Wenn Sie eine Einladung schon nicht ablehnen können, stellen Sie wenigstens ein produktives (und rasches) Ende sicher, mit &lt;i&gt;gefällten Entscheidungen&lt;/i&gt; und klaren &lt;i&gt;Aufgabenverteilungen&lt;/i&gt;.   &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mark Horstman und Michael Auzenne geben dazu &lt;b&gt;(leider nur auf Englisch)&lt;/b&gt; wertvolle Ratschläge in ihrem Manager Tools Podcast. Hören Sie sich zum Beispiel für Telefonkonferenzen die Episoden &lt;a href="http://www.manager-tools.com/2007/07/effective-teleconferencing-part-1-of-2/" target="_blank" title="Effective Teleconferencing - Part 1 of 2"&gt;Effective Teleconferencing - Part 1 of 2&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.manager-tools.com/2007/07/effective-teleconferencing-part-2-of-2/" target="_blank" title="Effective Teleconferencing - Part 2 of 2"&gt;Effective Teleconferencing - Part 2 of 2&lt;/a&gt; an (Motto: Die Stumm-Taste ist nicht Dein Freund). Für Besprechungen empfehle ich &lt;a href="http://www.manager-tools.com/2007/08/how-to-handle-agendas-in-a-meeting-part-1-of-2/" target="_blank" title="How to Handle Agendas in a Meeting (Part 1 of 2)"&gt;How to Handle Agendas in a Meeting (Part 1 of 2)&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.manager-tools.com/2007/08/how-to-handle-agendas-in-a-meeting-part-2-of-2/" target="_blank" title="How to Handle Agendas in a Meeting (Part 2 of 2)"&gt;How to Handle Agendas in a Meeting (Part 2 of 2)&lt;/a&gt; (z. B.: was eine große, für alle sichtbare Uhr für Wunder wirken kann!).&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Erziehen Sie Ihre Kollegen (und sich selbst)&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es scheint, dass manche einfach &lt;b&gt;nicht unterscheiden können zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation&lt;/b&gt;. Sie kennen doch auch jemanden, der immer anruft und sich beschwert, dass Sie seine Mail von gerade eben immer noch nicht beantwortet haben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tim Ferriss, Autor von «&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/0307353133?ie=UTF8&amp;amp;tag=evomend-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=0307353133"&gt;The 4-Hour Workweek: Escape 9-5, Live Anywhere, and Join the New Rich&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=evomend-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=0307353133" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important" border="0" height="1" width="1" /&gt;», hat einen guten Vorschlag, wie man dem abhilft. Weil er seine Email nur zweimal pro Woche lesen und trotzdem nicht unhöflich erscheinen will, hat er einen Autoresponder (Abwesenheitsassistenten) für seine Mailbox passend eingerichtet. Wer ihm (oder einem seiner Assistentinnen und Assistenten) zu seinem Buch etwas mailt, bekommt ungefähr folgende Antwort: &lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Guten Tag,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;weil ich viel Arbeit zu erledigen habe, lese ich meine Emails nur ungefähr zweimal pro Woche. Falls Sie sofort eine Antwort brauchen und meine Nummer haben, rufen Sie mich bitte an. Telefonate sind mir für schnelle Entscheidungen sogar viel lieber. In der Zwischenzeit wird mein Assistent Ihre Email lesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Grüße, und damit zurück ins Leben außerhalb der Mailbox!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tim&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.  Ich lese jede Email persönlich, aber kann nicht alle beantworten, besonders bei vertrackten Verständnisfragen. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und für Ihre Nachricht!&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gut, Ihre Kollegen finden den Falls-Sie-meine-Nummer-haben-Part vermutlich weniger witzig, also lassen Sie ihn besser weg... Trotzdem: der Leser wird sanft daran erinnert, dass Email ein &lt;i&gt;asynchrones&lt;/i&gt; Medium ist und ein Telefonanruf für &lt;i&gt;dringende&lt;/i&gt; Angelegenheiten gedacht ist. Perfekt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Falls Sie Ihr Chatprogramm nicht vom Bürocomputer deinstallieren können (dürfen?)&lt;/b&gt;, dann &lt;b&gt;ändern&lt;/b&gt; Sie doch Ihren &lt;b&gt;Kontonamen&lt;/b&gt; oder setzen Sie zumindest Ihren &lt;b&gt;Anwesenheitsstatus&lt;/b&gt; passend. Wählen Sie den Status «Beschäftigt» oder «Bitte nicht stören», statt «Offline» (es glaubt Ihnen ohnehin niemand, dass Sie den ganzen Tag offline sind). Plakative Kontonamen wären etwa «NOTFALL! Hans Schmidt» oder «DRINGEND! Hans Schmidt» - das signalisiert gleich, welche Art von Kontaktaufnahme hier erwünscht ist. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Mehr? &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie diesen Artikel hilfreich fanden, gefällt Ihnen vielleicht auch der &lt;a href="/de/schuetze-deine-inbox"&gt;Rest der Miniserie &lt;i&gt;Schütze Deine Inbox&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=6QQLyhlBLso:tTeVlwJiykQ:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=6QQLyhlBLso:tTeVlwJiykQ:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=6QQLyhlBLso:tTeVlwJiykQ:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=6QQLyhlBLso:tTeVlwJiykQ:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=6QQLyhlBLso:tTeVlwJiykQ:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=6QQLyhlBLso:tTeVlwJiykQ:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=6QQLyhlBLso:tTeVlwJiykQ:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=6QQLyhlBLso:tTeVlwJiykQ:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
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 <pubDate>Wed, 24 Oct 2007 05:41:49 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>4-Stunden-Arbeitswoche: Vortrag beim Mathema Herbstcampus 2007</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/PsDgSJgFe4o/4-stunden-arbeitswoche-vortrag-beim-mathema-herbstcampus-2007</link>
 <description>&lt;p&gt;Auch diesmal war ich zum Herbstcampus der Mathema eingeladen - es hat wieder großen Spaß gemacht. Gut über 100 Kunden der Firma aus allen Branchen besuchen die Campus-Veranstaltungen regelmäßig, um sich über neue IT-Trends informieren zu lassen, in den (langen) Pausen miteinander zu diskutieren und Kontakte zu pflegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://prod.americaslibrary.gov/jb/recon/jb_recon_boss_1_e.html"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/jb_recon_boss_1_e.doublethumbnail.jpg" alt="«Our Boss», 1869" title="«Our Boss», 1869"  class="image image-doublethumbnail " width="297" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 295px;"&gt;&lt;strong&gt;«Our Boss», 1869&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Mein Vortragsthema diesmal: &lt;b&gt;Lebst Du schon oder arbeitest Du noch?&lt;/b&gt; Angelehnt an Tim Ferriss&amp;#39; Buch «&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/0307353133?ie=UTF8&amp;amp;tag=evomend-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=0307353133"&gt;The 4-Hour Workweek: Escape 9-5, Live Anywhere, and Join the New Rich&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=evomend-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=0307353133" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important" border="0" height="1" width="1" /&gt;» (eine ausführliche Buchbesprechung gibt&amp;#39;s &lt;a href="/de/tim-ferriss-die-4-stunden-arbeitswoche#fuenfteilige-serie"&gt;hier&lt;/a&gt;) habe ich versucht, Tims Ideen auf deutsche Arbeitsverhältnisse zu übertragen. Die Folien zum Vortrag gibts unten &lt;b&gt;im Anhang, zum Download&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Publikum war bunt gemischt, von jung und risikobereit bis zu mehrfachen Eltern im gesetzten Alter.&lt;!--break--&gt; Es hat mich überrascht, dass alle sich die Grundideen ganz neutral durch den Kopf gehen ließen. In der Diskussion am Ende machten einige Teilnehmer (besonders  die Selbständigen) den Anwesenden Mut, zumindest auch teilweise auf typisch freiberufliche Wege des Geldverdienens zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von Tims &lt;b&gt;DEAL&lt;/b&gt;-Formel (&lt;b&gt;D&lt;/b&gt;efiniere, wohin Du willst; &lt;b&gt;E&lt;/b&gt;liminiere, was das Geldverdienen unnötigt verlängert; &lt;b&gt;A&lt;/b&gt;utomatisiere Dein Einkommen; &lt;b&gt;L&lt;/b&gt;iberation - frei von räumlichen und zeitlichen Einschränkungen arbeiten) ist in Deutschland sicher &lt;i&gt;Liberation&lt;/i&gt; am schwierigsten zu realisieren: selbst Telearbeit wird hier in Stunden statt Produktivität gemessen und bezahlt, nicht jede/r kann auf Teilzeitarbeit wechseln und Nebentätigkeiten werden in der Regel schon vom Arbeitsvertrag mehr oder weniger deutlich als unerwünscht gebrandmarkt. Da wird es schwierig, schrittweise aus dem Büro zu verschwinden und die Zeit fürs Geldverdienen auf das Nötigste zu beschränken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich schloss mit dem Hinweis aufs &lt;a href="/de/tim-ferriss-4-hour-workweek-2-5-erfinde-dich-neu-die-definition#dreamlining"&gt;Dreamlining&lt;/a&gt;, auf Mini-Ruhestände, verteilt aufs ganze Leben: «Träumen Sie, fragen Sie sich, was Ihnen helle Freude bereitet - und vergessen Sie die &lt;i&gt;Timeline&lt;/i&gt; dabei nicht!».&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Vortragsbewertungen nach hats gefallen - ich werde mir vielleicht, falls ich wieder eingeladen werde, wieder ein schwieriges Thema vorknöpfen. &lt;b&gt;Falls jemand Vorschläge hat: einfach unten einen Kommentar hinterlassen, ich freue mich!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=0307353133&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=PsDgSJgFe4o:kpXTyvS9JIk:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=PsDgSJgFe4o:kpXTyvS9JIk:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=PsDgSJgFe4o:kpXTyvS9JIk:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=PsDgSJgFe4o:kpXTyvS9JIk:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=PsDgSJgFe4o:kpXTyvS9JIk:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=PsDgSJgFe4o:kpXTyvS9JIk:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=PsDgSJgFe4o:kpXTyvS9JIk:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=PsDgSJgFe4o:kpXTyvS9JIk:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Evomend-DE/~4/PsDgSJgFe4o" height="1" width="1"/&gt;</description>
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 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/4hww">4HWW</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/gtd/50000fuss">50000Fuß</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/automatisierung">Automatisierung</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/befreiung">Befreiung</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/definition">Definition</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/4hww/dreamlining">Dreamlining</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/eliminierung">Eliminierung</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/gtd">GTD</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/4hww/informationsdiaet">Informationsdiät</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/type-typ/konzept">Konzept</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/platform-plattform/kopf">Kopf</category>
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 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/virtueller-assistent">VirtuellerAssistent</category>
 
 <pubDate>Sun, 21 Oct 2007 10:45:09 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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<item>
 <title>Heute ist Blog Action Day</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/hQzm1rbk7UE/heute-ist-blog-action-day</link>
 <description>&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was kümmert&amp;#39;s mich?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ist doch nur ein bisschen gebrauchtes Papier. Ich mein: wird ja nicht gleich die Welt davon untergehen, wenn ich&amp;#39;s wegwerf, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.broken-arts.com/scripts/home/index.php"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/2+pow+00+paperballs.jpg" alt="«Paper Ball» &amp;amp;copy; Davide Guglielmo" title="«Paper Ball» &amp;amp;copy; Davide Guglielmo"  class="image image-_original " width="300" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 298px;"&gt;&lt;strong&gt;«Paper Ball» &amp;copy; Davide Guglielmo&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tja... &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Was kümmerts Deine Familie...&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/2+pow+02+paperballs.jpg" alt="" title=""  class="image image-_original " width="300" height="300" /&gt;&lt;/span&gt;Ist doch nur ein bisschen gebrauchtes Papier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was kümmerts Deine Nachbarn...&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/2+pow+04+paperballs.jpg" alt="" title=""  class="image image-_original " width="300" height="300" /&gt;&lt;/span&gt;Ist doch nur ein bisschen gebrauchtes Papier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was kümmerts Dein Wohnviertel...&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/2+pow+06+paperballs.jpg" alt="" title=""  class="image image-_original " width="300" height="300" /&gt;&lt;/span&gt;Ist doch nur ein bisschen gebrauchtes Papier. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was kümmerts Deine Stadt...&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/2+pow+10+paperballs.jpg" alt="" title=""  class="image image-_original " width="300" height="300" /&gt;&lt;/span&gt;Ist doch nur ein bisschen gebrauchtes Papier. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was kümmerts Dein Land...&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/2+pow+12+paperballs.jpg" alt="" title=""  class="image image-_original " width="300" height="300" /&gt;&lt;/span&gt;Ist doch nur ein bisschen gebrauchtes Papier. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Niemanden &lt;i&gt;muss&lt;/i&gt; es kümmern.&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/2+pow+16+paperballs.jpg" alt="" title=""  class="image image-_original " width="300" height="300" /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist &lt;a href="http://www.blogactionday.com/de" target="_blank"&gt;Blog Action Day&lt;/a&gt;. &lt;i&gt;Tu was&lt;/i&gt;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=hQzm1rbk7UE:NT9jUWIDO8A:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=hQzm1rbk7UE:NT9jUWIDO8A:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=hQzm1rbk7UE:NT9jUWIDO8A:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=hQzm1rbk7UE:NT9jUWIDO8A:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=hQzm1rbk7UE:NT9jUWIDO8A:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=hQzm1rbk7UE:NT9jUWIDO8A:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=hQzm1rbk7UE:NT9jUWIDO8A:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=hQzm1rbk7UE:NT9jUWIDO8A:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Evomend-DE/~4/hQzm1rbk7UE" height="1" width="1"/&gt;</description>
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 <pubDate>Sun, 14 Oct 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>Schütze Deine Inbox (3): Tschüs RSS!</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/Ob5fTfIPU8Y/schuetze-deine-inbox-3-tschues-rss</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/illustration.jpg" alt="«Rabbit Bread» &amp;amp;copy; swruler, «Feld1» &amp;amp;copy; carlsonimkeller" title="«Rabbit Bread» &amp;amp;copy; swruler, «Feld1» &amp;amp;copy; carlsonimkeller"  class="image image-_original " width="300" height="369" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 298px;"&gt;&lt;strong&gt;«Rabbit Bread» &amp;copy; swruler, «Feld1» &amp;copy; carlsonimkeller&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;OK, war nur Spaß...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber lassen Sie sich mal durch den Kopf gehen, was &lt;a href="http://7pproductions.com/blog/about-me/" target="_blank"&gt;Al&lt;/a&gt; &lt;a href="http://7pproductions.com/blog/2007/10/08/the-revolution-will-be-televised/" target="_blank"&gt;auf seinem (englischen) Blog geschrieben hat&lt;/a&gt; (zuerst gesehen als &lt;a href="http://hdbizblog.com/blog/2007/10/08/the-revolution-will-be-televised/" target="_blank"&gt;Gastbeitrag auf Stephens HD Biz Blog&lt;/a&gt;):  &lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Hunderte von Emails pro Tag zu bekommen ist heute üblich. Jeden Tag entstehen 120.000 neue Blogs. Ganz offensichtlich gibt es ein Übermaß an information, und der einzige Weg aus dem Dikicht ist das Anreichern mit echtem Wissen. Informationen müssen noch auf die Wissensebene durchschlagen, aber das Management der Informationen wird immer schwieriger. Das bedeutet eine Evolution des Informationszeitalters, keine Revolution.&lt;br /&gt;(Al)&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wissen verhält sich zu Information wie Brot zu Getreide&lt;/b&gt;. Müssen Sie also Brot &lt;i&gt;selber machen,&lt;/i&gt; nur weil Sie Brot &lt;i&gt;essen&lt;/i&gt; wollen? Kaum. Warum sollten Sie dann alle Nachrichtenkörner von allen RSS-Feldern dieser Welt von Hand sammeln, wenn Sie nur den Überblick behalten wollen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der dritte Teil dieser &lt;a href="/de/schuetze-deine-inbox"&gt;Miniserie &lt;i&gt;Schütze Deine Inbox&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;!--break--&gt; zeigt Ihnen, wie Sie in der Blogosphäre am Ball bleiben können, ohne jeden einzelnen RSS-Nachrichtenfeed da draussen selbst zu abonnieren. Die Tipps sind nicht für Leute wie Robert Scoble gedacht, die als &lt;i&gt;erste&lt;/i&gt; &lt;i&gt;alles&lt;/i&gt; über &lt;i&gt;fast alles&lt;/i&gt; wissen &lt;i&gt;wollen&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;müssen&lt;/i&gt; (Sie können das im Sportteil des Internets nachlesen: &lt;a href="http://www.fourhourworkweek.com/blog/2007/05/16/how-scoble-reads-622-rss-feeds-each-morning/" target="_blank"&gt;How Scoble Reads 622 RSS Feeds Each Morning&lt;/a&gt;. Danach gehen Sie einfach z. B. auf &lt;a href="http://www.linkedfeed.com/" target="_blank"&gt;LinkedFeed&lt;/a&gt; und suchen sich dort noch mehr interessante RSS-Feeds zum Abonnieren, falls Sie gerade nichts Anderes zu tun haben...).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wenn Ihr Ziel nicht länger der Titel als &lt;i&gt;Schnellster Erntehelfer des Internets&lt;/i&gt; ist, sondern eher als &lt;i&gt;Brotgourmet des Jahres&lt;/i&gt;, dann ist die Lösung eigentlich einfach: suchen Sie sich gute Bäckereien. Wie es Tausende von spezialisierten Bäckereien gibt, so gibt es auch &lt;b&gt;viele Arten von Websites, die RSS-Feeds aufbereiten&lt;/b&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Portale (sogenannte &lt;i&gt;Aggregatoren&lt;/i&gt;)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Aggregatoren, tja... &lt;i&gt;aggregieren&lt;/i&gt;. Sie können auch &lt;i&gt;andere&lt;/i&gt; Aggregatoren &lt;i&gt;aggregieren&lt;/i&gt;. Ein gutes Beispiel ist &lt;a href="http://popurls.com"&gt;popurls&lt;/a&gt;, wo man unter anderem auch Links aus &lt;i&gt;RSS Trend-Detektoren&lt;/i&gt; (siehe unten) gesammelt findet.&lt;br /&gt;Tatsächlich sind Aggregatoren so etwas wie &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Portal_%28Informatik%29"&gt;Webportale&lt;/a&gt;, also Ansammlungen von Fenstern mit Blick auf das jeweils Neueste von anderen Websites - der Blick reicht also in mehrere parallele Nachrichtenwelten, ohne dass der Aggregator inhaltliche Verbindungen zeigt oder gar knüpft.&lt;br /&gt; Die Website eines Aggregators durchzusehen macht ungefähr so schlau wie &lt;b&gt;auf dem Fernseher unten das Laufband mit den neuesten Nachrichten anzuschauen&lt;/b&gt;. Ein bisschen besser als die aggregierten Websites einzeln von Hand aufzusuchen, aber sonst ohne besonderen Vorteil. Halten Sie sich besser fern davon.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;RSS-Spartenkanäle&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Spartenkanäle sind auch noch keine echten Wissensbäcker, sondern eher spezialisierte Kornhändler. Schauen Sie sich als Beispiel &lt;a href="http://technorati.com/topics" target="_blank"&gt;Technorati Topics&lt;/a&gt; an, dort gibt es Kanäle wie &lt;i&gt;Entertainment&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Technology&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Politics&lt;/i&gt;. Die betreffenden Postings aus den gesammelten Blogs fließen einfach endlos vorbei, unbewertet, ungruppiert und ungefiltert.&lt;br /&gt;Ausser dem Aussortieren aller &lt;i&gt;unpassenden&lt;/i&gt; Körnertypen wird hier nicht viel an Wissen ins Spiel gebracht. Genau gesagt: es werden alle Postings, die mit einer flirrenden Vielfalt von «irgendwie» passenden &lt;i&gt;Tags&lt;/i&gt; versehen sind, unter einem stabilen, aber eher allgemeinen Kategorienamen versammelt. Wenn man mit solch breiten Kategorien leben kann, dann sparen einem die RSS-Spartenkanäle zumindest die Nachrichtensuche nach einer unordentlichen Menge von &lt;i&gt;Tags&lt;/i&gt;.    &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;RSS Trend-Detektoren &amp;amp; Trend-Macher&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Trend-Detektoren wollen &lt;i&gt;aufkommende Trends &lt;/i&gt;entdecken, aufbauend auf einer simplen Überlegung: wo immer mehr Blogs über dasselbe reden, taucht wohl bald ein Trend auf. Oder weniger wohlwollend: die Blogosphäre wird oft als &lt;i&gt;Echokammer&lt;/i&gt; belächelt, wo die meisten Artikel sich nur auf etwas beziehen, das sich auf etwas bezieht, da sich auf etwas bezieht... Der Trend als Lawine.&lt;br /&gt;Die meisten Trend-Detektoren spezialisieren sich auf eine &lt;b&gt;Nische&lt;/b&gt;. Gabe Riveras &lt;a href="http://www.techmeme.com/" target="_blank"&gt;Techmeme&lt;/a&gt; ist ein gutes Beispiel für einen &lt;i&gt;technik-zentrierten &lt;/i&gt;Detektor: jeder (vermutete) Trend wird mit einem Titel und einem Textauschnitt aus einem Blogposting präsentiert, gefolgt von einer Liste anderer Blogpostings, die über denselben Trend diskutieren. Noch mehr Beispiele für Trend-Detektoren für &lt;i&gt;Nischen&lt;/i&gt; wären das &lt;i&gt;Promi-und-Klatsch-zentrierte&lt;/i&gt; &lt;a href="http://www.wesmirch.com/" target="_blank"&gt;WeSmirch&lt;/a&gt;, das den passenden Untertitel «Automatic Dirt Digger» hat, oder das auf &lt;i&gt;Politik&lt;/i&gt; fokussierte &lt;a href="http://memeorandum.com/" target="_blank"&gt;Memeorandum&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Es gibt &lt;b&gt;extrem spezialisierte &lt;/b&gt;Trend-Detektoren, wie Frank Westphal&amp;#39;s &lt;a href="http://rails.rivva.de/" target="_blank"&gt;Rails Rivva&lt;/a&gt; (für Softwareentwickler, die sich für ein &lt;i&gt;ganz bestimmtes&lt;/i&gt; Framework in einer &lt;i&gt;ganz bestimmten&lt;/i&gt; Programiersprache interessieren), oder Gabe Riveras &lt;a href="http://www.ballbug.com/" target="_blank"&gt;Ballbug&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;exklusiv&lt;/i&gt; für Fans der  U.S. Major League Baseball). Am anderen Ende des Spektrums liegen sehr &lt;b&gt;allgemeine &lt;/b&gt; Trend-Detektoren, wie das originale deutsche Rivva (auch von Frank Westphal). Manche der allgemeinen Detektoren sortieren auch nach Sparten vor, wie z. B.  &lt;a href="http://politics.tailrank.com/" target="_blank"&gt;Tailrank&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.buzztracker.com" target="_blank"&gt;BuzzTracker&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.megite.com/" target="_blank"&gt;Megite&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Ein paar Trend-Detektoren funktionieren sogar als Trend-Macher: &lt;a href="http://www.rojo.com/" target="_blank"&gt;Rojo&lt;/a&gt; ermöglicht den Nutzern Bewertungen von Nachrichten, das ist wie &lt;a href="http://www.digg.com" target="_blank"&gt;Digg&lt;/a&gt;, nur exklusiv für Blogs.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Grenzgänger&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Grenzgänger bewegen sich aus der Blogosphäre hinaus und verbinden sie mit anderen Welten.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.sphere.com/" target="_blank"&gt;Sphere&lt;/a&gt; zum Beispiel kann man sich als Mischung aus Google News und Technorati Topics vorstellen: jeder Trend bzw. jedes Thema wird mit Links auf Zeitungs-Websites (oder andere traditionelle Websites) präsentiert, daneben gibt es eine Spalte mit Links auf Blogpostings zum selben Thema.&lt;br /&gt; Damit Grenzgänger zwei Welten verbinden können, muss es natürlich etwas Gemeinsames geben. Anders gesagt: Grenzgänger können &lt;b&gt;nur&lt;/b&gt; über &lt;b&gt;Themen&lt;/b&gt; berichten, die &lt;b&gt;im alles übergreifenden Nachrichtenuniversum bekannt sind&lt;/b&gt;. Aber, wie schon Goethe sagte: &lt;i&gt;getretener Quark wird breit, nicht stark&lt;/i&gt;. Auf der anderen Seite &lt;i&gt;diskutieren&lt;/i&gt; Blogs eher über Neuigkeiten als sie zu &lt;i&gt;erschaffen&lt;/i&gt;, man kann also die Blogosphäre als nette Kommentar-Ergänzung jeder anderen Nachrichtenwelt nutzen (ok, für diese nonchalante Beschreibung der Blogosphäre verdiene ich ein paar Flames).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ihnen ist sicher aufgefallen, dass das Angebot an deutschsprachigen Websites zum Thema eher dürftig aussieht. Ich bin für jeden Tipp dankbar, &lt;b&gt;schreiben Sie mir doch Ihre Entdeckungen unten in einen Kommentar&lt;/b&gt;!&lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=Ob5fTfIPU8Y:mPo2UJ3T_wI:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=Ob5fTfIPU8Y:mPo2UJ3T_wI:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=Ob5fTfIPU8Y:mPo2UJ3T_wI:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=Ob5fTfIPU8Y:mPo2UJ3T_wI:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=Ob5fTfIPU8Y:mPo2UJ3T_wI:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=Ob5fTfIPU8Y:mPo2UJ3T_wI:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=Ob5fTfIPU8Y:mPo2UJ3T_wI:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=Ob5fTfIPU8Y:mPo2UJ3T_wI:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Evomend-DE/~4/Ob5fTfIPU8Y" height="1" width="1"/&gt;</description>
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 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/4hww">4HWW</category>
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 <category domain="http://www.evomend.net/de/platform/pc">PC</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/7-habits-7-wege/quadrantiii">QuadrantIII</category>
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 <pubDate>Thu, 11 Oct 2007 08:14:07 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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<item>
 <title>Schütze Deine Inbox (2): Schrubb' Deine Newsfeeds</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/35NX4ljT-7E/schuetze-deine-inbox-2-schrubb-deine-newsfeeds</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/people/sonikcycle/"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/pipeline.doublethumbnail.jpg" alt="«Pipeline Perspective» &amp;amp;copy; Michael Kelley" title="«Pipeline Perspective» &amp;amp;copy; Michael Kelley"  class="image image-doublethumbnail " width="213" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 211px;"&gt;&lt;strong&gt;«Pipeline Perspective» &amp;copy; Michael Kelley&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Drüben bei Organize IT klang &lt;a href="http://www.mallosworld.co.uk/organize-it/about/" target="_blank"&gt;SpiKe&lt;/a&gt; vor kurzem etwas besorgt: &lt;a href="http://www.mallosworld.co.uk/organize-it/2007/10/01/simplifying-our-lives-is-it-a-lost-cause/" target="_blank"&gt;Simplifying Our Lives: Is It A Lost Cause?&lt;/a&gt; Mit Blick auf RSS-Nachrichtenfeeds sagte er:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;wenn man mal annimmt, dass man zu einem bestimmten Thema beruflich fit sein muss - entgehen einem dann nicht vielleicht nützliche Informationen und gerät man dadurch nicht vielleicht ins Hintertreffen, verglichen mit denen, die sich Dutzende Nachrichtenfeeds «reinziehen» können?&lt;br /&gt;(SpiKe)&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;In meiner &lt;a href="/de/schuetze-deine-inbox"&gt;Miniserie &lt;i&gt;Schütze Deine Inbox&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; zeige ich heute noch ein paar Techniken, wie man mit der Überlast an Nachrichtenfeeds fertig werden kann. Die heutige Lösung basiert darauf, dass man seine RSS-Feeds &lt;i&gt;vorverarbeiten lässt&lt;/i&gt;, das heißt: Einzelnachrichten werden unter die Lupe genommen und (manchmal) ausgefiltert, was das Lesen insgesamt  angenehmer macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Werkzeug verwende ich &lt;b&gt;Yahoo Pipes&lt;/b&gt;, einen grafischen Editor mit dem Sie jede Nachricht aus Ihren Feeds abgreifen, prüfen und sogar ändern lassen können, wenn Sie wollen. &lt;b&gt;Yahoo Pipes wirkt anfangs etwas «technisch», aber keine Sorge: ich stelle ein paar Filter fix und fertig bereit, die Sie sofort nutzen können oder auch &lt;/b&gt;&lt;b&gt;«klonen»&lt;/b&gt;&lt;b&gt; und ändern.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!--break--&gt;
&lt;p&gt;Als Einstieg schlage ich Ihnen &lt;a href="http://www.jumpcut.com/fullscreen?id=594F555C568011DC9D24000423CEF5B0&amp;amp;type=movie" target="_blank"&gt;das tolle (englische, aber auch ohne Ton ganz verständliche) Einführungsvideo vor&lt;/a&gt;. Es macht Spaß und Sie werden innerhalb von &lt;i&gt;Minuten&lt;/i&gt; verstehen, wie Sie Ihre eigene «Nachrichtenpipeline» basteln können. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Einfaches Beispiel: unerwünschte Nachrichten ausfiltern&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Viele meiner Leser haben wahrscheinlich den Nachrichtenfeed zu David Allen&amp;#39;s GTD-Forum abonniert, unter &lt;a href="http://www.davidco.com/forum/rss.php" target="_blank"&gt;http://www.davidco.com/forum/rss.php&lt;/a&gt;. Unschön: wenn man kein (zahlendes) Mitglied bei Davids &lt;i&gt;GTD Connect &lt;/i&gt;ist, bekommt man den Text zu Nachrichten mit «&lt;b&gt;Members Only:&lt;/b&gt;» im Titel nicht zu sehen. Folgt man trotzdem den entsprechenden Links in der Nachricht, landet man nur in einer Sackgasse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Fall für Yahoo Pipes. Mit der einfachsten Form des Filterns nach Schlüsselwörtern können wir uns eine simple Pipeline zusammenklicken, die:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;den &lt;b&gt;Original-Feed&lt;/b&gt; einliest, also &lt;a href="http://www.davidco.com/forum/rss.php" title="http://www.davidco.com/forum/rss.php"&gt;http://www.davidco.com/forum/rss.php&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;alle Beiträge &lt;b&gt;wegfiltert&lt;/b&gt;, auf die ein bestimmtes Kriterium zutrifft, in unserem Fall: «Members Only:» als Teil des Nachrichtentitels&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den gesäuberten Nachrichtenfeed &lt;b&gt;weiterpumpt&lt;/b&gt;, fix und fertig zum Abonnieren.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;In Yahoos grafischem Pipeline-Editor sieht das ziemlich trivial aus:  &lt;br /&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;span class="inline inline-middle"&gt;&lt;a href="http://pipes.yahoo.com/pipes/pipe.info?_id"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/davidallennonmembers.jpg" alt="&amp;quot;Members Only&amp;quot;-Nachrichten aus dem GTD-Forums wegfiltern" title="&amp;quot;Members Only&amp;quot;-Nachrichten aus dem GTD-Forums wegfiltern"  class="image image-_original " width="430" height="312" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 428px;"&gt;&lt;strong&gt;"Members Only"-Nachrichten aus dem GTD-Forums wegfiltern&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie diese Pipeline nicht selbst zusammenklicken wollen, dann finden Sie sie auch bei Yahoo Pipes veröffentlicht. Abonnieren Sie einfach den &lt;a href="http://pipes.yahoo.com/pipes/pipe.run?_id=Tq4G4a5w3BG_JHljYEsBXw&amp;amp;_render=rss" target="_blank"&gt;Inofficial, Nonmembers &amp;#39;The David Allen Company&amp;#39; Feed (RSS link)&lt;/a&gt; oder schauen sie bei der &lt;a href="http://pipes.yahoo.com/pipes/pipe.info?_id=Tq4G4a5w3BG_JHljYEsBXw" target="_blank"&gt;Yahoo-Seite für diese Pipeline&lt;/a&gt; vorbei, wo sie Links finden, mit denen Sie den Nachrichtenfeed Ihrem bevorzugten Programm zufügen können. Oder ihn klonen und modifizieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Art Filter ist &lt;b&gt;nützlich beim Säubern Ihrer Lieblingsfeeds von&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wiederholungen und anderem nutzlosem Zeug, von Artikeln wie &lt;b&gt;«...der Woche»&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;«Vor einem Jahr auf...»&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;«Die besten Artikel im Monat...»&lt;/b&gt; etc.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nachrichten über &lt;b&gt;für Sie irrelevante Technologien&lt;/b&gt;, z. B. mit Stichwörtern wie &lt;i&gt;Outlook&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Blackberry&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Mac OS X&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Facebook&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Moleskine&lt;/i&gt;, etc. im Titel&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;nervige Teile eines gemischten Nachrichtenfeeds&lt;/b&gt;, wie zum Beispiel belanglose Artikel von bestimmten Autoren, im Gegensatz zu den Beiträgen anderer Autoren, die unglücklicher Weise im selben Nachrichtenfeed verbreitet werden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Auch simpel: Eine Nachricht ist eine Nachricht ist eine Nachricht, basta&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nutzt man Sammeldienste, Suchmaschinen oder andere Online-Dienste, die ihre Fundstücke als RSS-Feeds liefern, hat man öfter das selbe Problem: alle diese Dienste &lt;b&gt;finden denselben Artikel mehrfach, wieder und wieder.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ein Trick am &lt;b&gt;Beispiel eines &lt;i&gt;del.icio.us subscriptions feeds&lt;/i&gt; (irgend ein anderer Nachrichtenfeed mit ewigen Wiederholungen tut&amp;#39;s auch)&lt;/b&gt;. Kernproblem bei &lt;i&gt;del.icio.us subscription feeds&lt;/i&gt; ist, dass sie im Prinzip aus Lesezeichen anderer Leute bestehen - und weil gute Artikel &lt;i&gt;wieder und wieder&lt;/i&gt; als Lesezeichen abgelegt werden, von Hunderten von Leuten, bekommt man dasselbe Lesezeichen auch immer wieder im Nachrichtenfeed geliefert. Wir benutzen wieder einen einfachen Filter für die von del.icio.us gelieferten Nachrichten und klicken eine Pipeline zusammen, die: &lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;den &lt;b&gt;Original-Feed&lt;/b&gt; einliest, im Beispiel meinen eigenen Sammelfeed für Evomend: &lt;a href="http://del.icio.us/rss/subscriptions/Evomend_EN" title="http://del.icio.us/rss/subscriptions/Evomend_EN"&gt;http://del.icio.us/rss/subscriptions/Evomend_EN&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;alle Beiträge &lt;b&gt;wegfiltert&lt;/b&gt;, die denselben Link wie schon ein früherer Beitrag enthalten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den gesäuberten Nachrichtenfeed &lt;b&gt;weiterpumpt&lt;/b&gt;, fix und fertig zum Abonnieren.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Auch das sieht in Yahoos grafischem Pipeline-Editor ziemlich trivial aus:&lt;br /&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;span class="inline inline-middle"&gt;&lt;a href="http://pipes.yahoo.com/pipes/pipe.info?_id"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/delicioussubcriptions.jpg" alt="Wiederholungen aus meinem del.icio.us subscription feed wegfiltern" title="Wiederholungen aus meinem del.icio.us subscription feed wegfiltern"  class="image image-_original " width="353" height="258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 351px;"&gt;&lt;strong&gt;Wiederholungen aus meinem del.icio.us subscription feed wegfiltern&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und auch hier gilt wieder: wenn Sie diese Pipeline nicht selbst zusammenklicken wollen, dann finden Sie sie auch bei Yahoo Pipes veröffentlicht. Schauen sie bei der &lt;a href="http://pipes.yahoo.com/pipes/pipe.info?_id=mq8001Ny3BG7pMP0dbq02Q" target="_blank"&gt;Yahoo-Seite für diese Pipeline&lt;/a&gt; vorbei, wo sie Links finden, mit denen Sie den Nachrichtenfeed Ihrem bevorzugten Programm zufügen können. Oder ihn klonen und modifizieren. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Vorsicht, Falle&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Obwohl &lt;b&gt;Yahoo Pipes&lt;/b&gt; richtig Spaß macht, hat es ein paar &lt;b&gt;Nachteile&lt;/b&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Man kann &lt;b&gt;eine ganze Menge RSS-Feeds zu &lt;i&gt;einem&lt;/i&gt; mischen&lt;/b&gt;, aber der wird dann &lt;b&gt;langsam&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;Manchen Online-RSS-Leseprogrammen wie &lt;i&gt;Google Reader&lt;/i&gt; wird die Zeit zum Abholen der Nachrichten dann so lang, dass sie glauben, es gäbe da ein Problem. Im Ergebnis zeigen sie dann keine neuen Nachrichten mehr an oder Ihr selbst gemixter Feed läßt sich erst gar nicht abonnieren, weil Ihr Programm behauptet, er sei «nicht gültig».&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Man kann &lt;b&gt;keinen Inhalt von Websites einfach verarbeiten&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;Vergessen Sie also z. B. den Versuch, gleich die Artikeltexte zu den Links aus Ihrem &lt;i&gt;del.icio.us subscription feed&lt;/i&gt; besorgen und einfügen zu lassen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Man kann viel Zeit mit dem &lt;b&gt;Fummeln an Pipelines &lt;/b&gt;vergeuden.&lt;br /&gt;Das wäre ein perfektes Beispiel für das, was David Allen als Marotten von «organization groupies» (z Deutsch etwa: &lt;i&gt;Organisations-Junkies&lt;/i&gt;) bezeichnet. Wenn Sie mal nicht weiter kommen, blättern Sie einfach in der Pipeline-Datenbank, ob jemand schon das zusammengeklickt hat, was Sie brauchen - und dann lassen Sie&amp;#39;s gut sein.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Mehr?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="/de/schuetze-deine-inbox"&gt;Hier gibts noch mehr aus der Mini-Serie &lt;i&gt;Schütze Deine Inbox&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=35NX4ljT-7E:AnVpWQ0QYK0:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=35NX4ljT-7E:AnVpWQ0QYK0:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=35NX4ljT-7E:AnVpWQ0QYK0:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=35NX4ljT-7E:AnVpWQ0QYK0:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=35NX4ljT-7E:AnVpWQ0QYK0:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=35NX4ljT-7E:AnVpWQ0QYK0:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=35NX4ljT-7E:AnVpWQ0QYK0:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=35NX4ljT-7E:AnVpWQ0QYK0:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Evomend-DE/~4/35NX4ljT-7E" height="1" width="1"/&gt;</description>
 <comments>http://www.evomend.net/de/schuetze-deine-inbox-2-schrubb-deine-newsfeeds#comments</comments>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/4hww">4HWW</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/7wege">7Wege</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/eliminierung">Eliminierung</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/gtd">GTD</category>
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 <category domain="http://www.evomend.net/de/type/ressourcen">Ressourcen</category>
 <pubDate>Fri, 05 Oct 2007 04:20:38 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">130 at http://www.evomend.net</guid>
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<item>
 <title>Schütze Deine Inbox (1): Blogparaden gegen RSS-Sammelwut</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/Hy_x--6hvh0/schuetze-deine-inbox-1-blogparaden-gegen-rss-sammelwut</link>
 <description>&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://images.rgs.org/herbertponting.aspx"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/Greatwall_large.jpg" alt="Die Chinesische Mauer, von Herbert Ponting (1907)" title="Die Chinesische Mauer, von Herbert Ponting (1907)"  class="image image-_original " width="300" height="347" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 298px;"&gt;&lt;strong&gt;Die Chinesische Mauer, von Herbert Ponting (1907)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Das Konzept der Großen Mauer wurde unter der Ming-Dynastie wiederbelebt, als die Ming-Armee in der Schlacht von Tumu  1449 von den Mongolen besiegt wurde. Es war den Ming in aufeinander- folgenden Kämpfen nicht gelungen, die Kontrolle über die Mongolen zu erringen und der langanhaltende Konflikt begann seinen Tribut vom Kaiserreich zu fordern. Die Ming wählten eine neue Strategie, die Mongolen fern zu halten, indem sie Mauern entlang der Nordgrenze Chinas errichteten. Die Mauer erkannte faktisch die Kontrolle der Mongolen über die Wüste Ordos an, da sie an der Südgrenze der Wüste entlanglief, anstatt die Schleife des Huang He mit einzuschließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders als die Befestigungen der Qin war die Anlage der Ming stärker und aufwändiger aus Ziegeln und Steinen errichtet, statt aus festgestampfter Erde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die Angriffe der Mongolen sich über die Jahre wiederholten, verwandten die Ming beträchtliche Ressourcen auf Reparatur und Verstärkung der Mauern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Übersetzung aus dem &lt;i&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Great_Wall_of_China" target="_blank"&gt;englischen Wikipedia-Artikel über die Chinesische Mauer&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie auch den Eindruck, immer mehr Aufwand beim Schutz Ihrer Zeit zu treiben? Wird Ihr &lt;b&gt;Kampf für eine leere Inbox&lt;/b&gt; auch immer raffinierter?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und bleibt Ihre Mühe am Ende genauso &lt;i&gt;vergebens&lt;/i&gt; wie es die Chinesische Mauer gewesen ist? Ist Ihr Rückzug Schritt um Schritt absehbar? Sind es einfach zu viele Horden von Spammern und Zeitverschwendern, die den Hohen Norden Ihres Kalendariums unsicher machen und ihre Stützpunkte auf &lt;i&gt;Ihrem&lt;/i&gt; Territorium errichten - dort, wo Sie zumindest &lt;i&gt;theoretisch&lt;/i&gt; das Sagen hätten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun - &lt;b&gt;was wäre, wenn die vermeintlichen Angreifer in Wirklichkeit &lt;i&gt;geladene Gäste&lt;/i&gt; sind?&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="/de/schuetze-deine-inbox"&gt;In dieser Miniserie über den Schutz&lt;/a&gt; Ihrer Inbox beschreibe ich, wie Sie möglicherweise dieser Plage das Tor geöffnet haben - und wie Sie es wieder schließen können.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;RSS-Sammelwut &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Sie haben viele (viele!) &lt;a href="http://commoncraft.com/rss_plain_english" target="_blank"&gt;RSS-Nachrichtenfeeds&lt;/a&gt; abonniert. Kein Problem,&lt;!--break--&gt; ich weiß. Sie müssen ja nicht alle regelmäßig lesen.  Sie schauen sich nur die Überschriften an, &lt;i&gt;sicher&lt;/i&gt;...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Haben Sie Angst, &lt;i&gt;etwas zu verpassen&lt;/i&gt;?&lt;/b&gt; Traurig, aber wahr: beim Thema Nachrichten und Neuigkeiten ist immer jemand schneller, näher am Ball als Sie. Wenn Sie versuchen, schneller als alle Anderen zu sein dann ist das so, als ob Sie der schnellste am Colt sein wollen, im ganzen Westen. Es gibt aber keine Revolverhelden im &lt;i&gt;Ruhestand&lt;/i&gt;. Am Ende sind die immer tot. Und Sie sind kein Billy the Kid. Sie haben auch noch echte Arbeit zu erledigen, etwas Anderes, als &lt;del&gt;den Abzug zu ziehen&lt;/del&gt; den ganzen Tag den &lt;i&gt;Refresh&lt;/i&gt;-Knopf zu drücken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann die RSS-Sammelwut auf viele Arten umgehen. Natürlich haben Sie Ihre Lieblings-Nachrichtenfeeds, die bekannten, die berühmten, die Sie jeden Tag genießen wollen. Da ist nichts daran auszusetzen. Einen ganzen Ameisenhaufen von anderen RSS-Feeds zu verfolgen, täglich (oder gar stündlich) ist aber nicht mehr in Ordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;b&gt;Sie müssen die Anzahl dieser Feeds verringern oder sie filtern.&lt;/b&gt; Mein &lt;b&gt;erster Vorschlag in dieser Mini-Serie&lt;/b&gt; ist: &lt;b&gt;nutzen Sie Blogparaden (englisch: &lt;i&gt;blog carnivals&lt;/i&gt;),&lt;/b&gt; anstatt auf jedes RSS-Icon in Reichweite zu klicken.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was ist eine Blogparade?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine &lt;a href="http://blog-parade.de/faq/" target="_blank"&gt;Blogparade&lt;/a&gt; ist wie ein ausgedehntes Inhaltsverzeichnis einer Zeitschrift.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Blogparaden erscheinen monatlich. Der «Gastgeber» der Blogparade legt das übergreifende Thema fest und bittet um Links zu passenden Artikeln. Autoren schicken dann ihre URLs und in der Regel einen kurzen Anrisstext (&lt;i&gt;teaser&lt;/i&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Gastgeber wählt aus, was er veröffentlichen will und fasst die Einsendungen auf seinem Blog in ein Posting mit einer Liste zusammen: zu jedem vorgeschlagenen Artikel gibt es den Autor, den Titel mit Link zum Blog des Autors und (meistens) den Anrisstext. Deswegen sieht das Ergebnis dem Inhaltsverzeichnis einer Zeitschrift ähnlich. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Blogparaden sind eine einfache Möglichkeit, &lt;b&gt;sich zu einem Thema auf dem Laufenden zu halten&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Vorteile und Nachteile&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Blogparaden haben einige &lt;b&gt;Vorteile&lt;/b&gt;. Da wären:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;jemand ander hat schon gedanklichen Müll und Triviales &lt;i&gt;aussortiert&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Autoren sind noch &lt;i&gt;auf Freiersfüßen&lt;/i&gt;: sie sind (noch) nicht berühmt, also senden sie tendenziell eher die besseren Artikel zu einer Parade&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;neue Trends&lt;/i&gt; werden früher sichtbar, wenn mehr und mehr Blogger zu einem neuen Thema etwas schreiben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;im vergleich zur Suche nach einem Schlüsselwort oder &lt;i&gt;tag&lt;/i&gt;, bei der man Dutzende meistens unzusammenhängender, beliebiger Artikel findet bieten Blogparaden jeweils ein Bündel von Artikeln &lt;i&gt;zu einem einheitlichen Thema&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sie bekommen &lt;i&gt;mehrere Ansichten&lt;/i&gt; zu einem Thema, auf einen Schlag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;als Zusammenstellung von Anrisstexten sind Blogparaden eine &lt;i&gt;hilfreiche Vorschau&lt;/i&gt; auf das, was Sie erwartet &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Natürlich gibt es auch &lt;b&gt;Nachteile&lt;/b&gt;. Zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;bekannte &lt;i&gt;A-Listen-Blogger&lt;/i&gt; melden Ihre Artikel normalerweise nicht an Blogparaden (aber deren RSS-Feeds haben Sie ohnehin separat abonniert, oder?)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;nicht alle&lt;/i&gt; Gastgeber von Blogparaden arbeiten wirklich &lt;i&gt;sorgfältig&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;manche&lt;/i&gt; akzeptieren wirklich alles&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Inhalte aus einer Blogparade sind &lt;i&gt;ein paar Tage älter&lt;/i&gt; als das, was Dienste wie Technorati iefern - die Gastgeber müssen ja ausreichende Einsendefristen vorsehen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Meine Lieblingsparaden zum Thema persönliche Organisation und Weiterentwicklung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Motto von Evomend ist «&lt;i&gt;Zeitlose Ressourcen zur Selbstorganisation&lt;/i&gt;». &lt;b&gt;Welche Blogparaden dazu gehe ich regelmäßig durch (alphabetisch sortiert, keine Wertung)&lt;/b&gt;?&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://careerintensity.com/blog/category/carnival/" target="_blank"&gt;Carnival of Career Intensity&lt;/a&gt;, Gastgeber ist &lt;a href="http://www.growthcoachflorida.com/aboutDave.html" target="_blank"&gt;David V. Lorenzo&lt;/a&gt;. Eine bespielhafte Blogparade: das klaren Layout kann man schnell überfliegen, um Autor, Titel und Anrisstexte zu erfassen. Wie David sagt, sucht er vor allem «Postings, die für die Karriere meiner Leser einen Mehrwert bieten».&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://mabelandharry.blogspot.com/search/label/carnival%20of%20leadership%20development" target="_blank"&gt;Carnival of Leadership Development&lt;/a&gt; von Mabel and Harry: sie fügen kurze Anrisstexte vom jeweiligen Autor bei. Themen sind: &lt;i&gt;Business&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Training&lt;/i&gt;, Führung (leadership), &lt;i&gt;Unternehmer&lt;/i&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt; &lt;a href="http://pinkblocks.com/?cat=7" target="_blank"&gt;Carnival on Personal Power&lt;/a&gt; enthält reine Autor-Titel-Link-Einträge, die man leicht überfliegen kann. Themen sind: &lt;i&gt;Individuelle Energie&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;persönliche Weiterentwicklung&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Motivation&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;persönliche Verbesserung&lt;/i&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.madetobegreat.com/index.php/archive/category/carnivals/" target="_blank"&gt;Made to be great - personal development&lt;/a&gt; wird von Alan Torres zusammengestellt und präsentiert neben Autor, Titel und Link ebenfalls die Anrisstexte der Autoren. Themen sind &lt;i&gt;Law of Attraction&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Positives Denken&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Ziele&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Geld&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;gesunde Lebensführung&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Inspiration&lt;/i&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://personaldevelopmentcarnival.com/" target="_blank"&gt;Personal Development Carnival&lt;/a&gt; ist etwas Besonderes: Gastgeber ist jedes Mal ein anderes Blog, im Rotationsprinzip unter freiwilligen Teilnehmern. Themen sind: &lt;i&gt;persönliche Weiterentwicklung&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Selbsthilfe&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Gesundheit&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Wohlstand&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Weisheit&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Spiritualität&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Reichtum&lt;/i&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Es gibt &lt;b&gt;sage und schreibe über 2.500 englischsprachige Blogparaden&lt;/b&gt; zu Hunderten von Themen, die auf &lt;b&gt;&lt;a href="http://blogcarnival.com/bc/" target="_blank"&gt;blogcarnival.com&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; registriert sind. Sie können &lt;a href="http://blogcarnival.com/bc/clist.html" target="_blank"&gt;die Datenbank nach Kategorie oder Stichworten durchsuchen&lt;/a&gt;.  &lt;b&gt;&lt;a href="http://blog-parade.de/liste-blog-paraden/" target="_blank"&gt;Das deutschsprachige Angebot auf blog-parade.de&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; ist noch deutlich knapper, mausert sich aber so langsam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Spaß! &lt;b&gt;Und wenn Sie auf tolle Blogparaden zum Thema &lt;i&gt;persönliche Weiterentwicklung und Organisation&lt;/i&gt; stoßen, die weder auf blogcarnval.com noch auf blog-parade.de registriert sind, schreiben Sie mir bitte unbedingt unten einen Kommentar dazu!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Mehr?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="/de/schuetze-deine-inbox"&gt;Hier gibts noch mehr aus der Mini-Serie &lt;i&gt;Schütze Deine Inbox&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=Hy_x--6hvh0:5POn9tXcNw0:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=Hy_x--6hvh0:5POn9tXcNw0:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=Hy_x--6hvh0:5POn9tXcNw0:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=Hy_x--6hvh0:5POn9tXcNw0:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=Hy_x--6hvh0:5POn9tXcNw0:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=Hy_x--6hvh0:5POn9tXcNw0:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=Hy_x--6hvh0:5POn9tXcNw0:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=Hy_x--6hvh0:5POn9tXcNw0:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Evomend-DE/~4/Hy_x--6hvh0" height="1" width="1"/&gt;</description>
 <comments>http://www.evomend.net/de/schuetze-deine-inbox-1-blogparaden-gegen-rss-sammelwut#comments</comments>
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 <pubDate>Fri, 28 Sep 2007 05:06:13 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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<item>
 <title>3 Grenzen Ihres psychischen RAM</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/G-fmabs5poE/3-grenzen-ihres-psychischen-ram</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-right"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/people/pvera/"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/headache.thumbnail.jpg" alt="«Headache» &amp;amp;copy; by Pedro Vera" title="«Headache» &amp;amp;copy; by Pedro Vera"  class="image image-thumbnail " width="101" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="caption" style="width: 99px;"&gt;&lt;strong&gt;«Headache» &amp;copy; by Pedro Vera&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Herzstück von David Allens Methode «Getting Things Done» (GTD) ist die Aussage: behalten Sie alle Ihre Verpflichtungen nicht im Kopf, sondern in einem Zuverlässigen System - &lt;b&gt;&lt;i&gt;weil Ihr Kopf keines ist&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt zahllose &lt;a href="http://www.learningideas.me.uk/memmyths/index.html" target="_blank"&gt;Mythen über das Gedächtnis&lt;/a&gt;, zum Beispiel: &lt;i&gt;man kann nur 7 +/- 2 Dinge im Kurzzeitgedächtnis behalten&lt;/i&gt;; &lt;i&gt;das Gedächtnis nutzt Bilder&lt;/i&gt;; oder: &lt;i&gt;Erinnerungen verknüpft man am besten mit ungewöhnlichen Bildern&lt;/i&gt;. Zweifelhafte Leitlinien, die Ihnen ein unbegründetes Gefühl der Sicherheit geben können. &lt;b&gt;Warum?&lt;/b&gt;   &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier sind &lt;b&gt;3 Gründe warum Ihr «psychisches RAM» kein zuverlässiges GTD-System ist&lt;/b&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Emotionen beeinträchtigen Ihr Gedächtnis&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Es wird zwar oft empfohlen, beim Lernen eine Information mit einem Gefühl zu verknüpfen, diese Technik hat aber ihre &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Emotion_and_memory#Selectivity_of_attention"&gt;Schattenseiten, die in der (englischen) Wikipedia zusammengefasst sind&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;Der Effekt der &lt;b&gt;Stimmungskongruenz &lt;/b&gt;(&lt;i&gt;mood congruence&lt;/i&gt;) führt dazu, dass man Informationen umso besser behält, je eher sie eine Stimmung auslösen, die zu ihrer aktuellen passt; zusätzlich merkt man sich in einer &lt;i&gt;negativen&lt;/i&gt; Stimmung auch &lt;i&gt;negative&lt;/i&gt; Informationen besser. Also sollte man immer positiv denken? Nein, denn hier gibt es eine Zwickmühle: &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/4245378.stm" target="_blank"&gt;wenn man versucht, tapfer und positiv eingestellt zu sein, obwohl die Situation eher trist ist, dann beeinträchtigt das das Gedächtnis&lt;/a&gt;.&lt;!--break--&gt;&lt;br /&gt;An Ihrem Arbeitsplatz haben Sie vielleicht nicht immer die Zeit oder Gelegenheit, sich in die «richtige» Stimmung zu versetzen.&lt;br /&gt;Der Effekt der  &lt;b&gt;stimmungsabhängigen Erinnerung &lt;/b&gt;(&lt;i&gt;mood-state dependent retrieval&lt;/i&gt;) verbindet Ihre Stimmung beim &lt;i&gt;Lernen &lt;/i&gt;mit der beim &lt;i&gt;Erinnern&lt;/i&gt;: Je ähnlicher Ihre Stimmungen zu diesen beiden Zeitpunkten, desto besser können Sie sich erinnern.&lt;br /&gt;Können Sie sich am Arbeitsplatz &lt;i&gt;bewusst gleich fühlen&lt;/i&gt;, wenn Sie eine Information zunächst lernen und sich dann daran erinnern wollen?&lt;br /&gt;Die verschiedenen Effekte von &lt;b&gt;themenbezogenem gegenüber plötzlichem Auftauchen emotionaler Reize&lt;/b&gt; sind ein weiterer Grund, warum Ihr psychisches RAM kein zuverlässiges System ist: Sie können sich &lt;i&gt;besser&lt;/i&gt; erinnern, wenn eine sich entfaltende Geschichte Sie dabei in die entsprechende Stimmung versetzt. Sie können sich &lt;i&gt;schlechter&lt;/i&gt; erinnern, wenn emotionale Reize unkoordiniert, plötzlich, als Unterbrechung ankommen - wie das an vielen Arbeitsplätzen so üblich ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Chemie beeinträchtigt Ihr Gedächtnis&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Sie &lt;i&gt;können&lt;/i&gt; &lt;a href="http://www.news-medical.net/?id=14758" target="_blank"&gt;nach einer Tasse &lt;b&gt;Kaffee&lt;/b&gt; besser sein beim Auswendiglernen&lt;/a&gt;. Er kann sogar &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/213/127012/" target="_blank"&gt;den Gedächtnisverfall verlangsamen&lt;/a&gt;. Leider kann Kaffee auch &lt;a href="http://www.drugcom.de/bot_archiv__sid-2004_idx-367.html" target="_blank"&gt;zu mehr der sogenannten  Tip-Of-the-Tongue (TOT)-Erlebnisse führen, wenn Sie sie am allerwenigsten gebrauchen können&lt;/a&gt;: Koffein führt zu mehr dieser quälenden Momente, in denen Ihnen etwas auf der Zunge liegt und Sie &lt;i&gt;wissen, dass Sie es wissen&lt;/i&gt;, aber im Hagel unzusammenhängender Informationen einfach nicht darauf kommen - und dieser hagel ist auch ein verbreitetes Phänomen am Arbeitsplatz.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Medikamente&lt;/b&gt; (Z. B. gegen Schmerzen, psychische oder hormonelle Probleme) können zahllose Nebenwirkungen auf Ihr Gedächtnis haben, wie die Beipackzettel verraten. Bei den meisten Rezepten haben Sie keine Wahl bei den Inhaltsstoffen und Ihr Gedächtnis kann von dem beeinträchtigt werden, waas sie buchstäblich &lt;i&gt;schlucken müssen&lt;/i&gt;,  vielleicht sogar über einen längeren Zeitraum. Man kann darüber streiten, ob Sie unter solchen Umständen überhaupt arbeiten «sollten», aber wahrscheinlich tun Sie es doch.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Chemotherapien&lt;/b&gt; und vergleichbar extreme Behandlungen führen zu dem, was englischsprachige Patienten &lt;a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Gedaechtnisprobleme_nach_Chemotherapie/168/34238" target="_blank"&gt;«Chemobrain» oder «Chemofog»&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Chemie-Nebel&lt;/i&gt;) nennen, nämlich zu gravierenden Problemen beim &lt;i&gt;Formulieren&lt;/i&gt;, sich &lt;i&gt;erinnern&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;gleichzeitigen Erledigen&lt;/i&gt; mehrerer Aufgaben, &lt;i&gt;Lernen&lt;/i&gt; und generell mit der &lt;i&gt;Arbeitsgeschwindigkeit&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;Kaum jemand wird während solcher Behandlungen zur Arbeit gehen, aber wenn Sie darum kämpfen, soviele Dinge wie möglich in der eigenen Hand zu behalten, wollen Sie vermutlic nicht von der Gnade eines Gedächtnisses abhängen, das gerade nicht in Bestform ist. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Multitasking beeinträchtigt Ihr Gedächtnis&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Während eines IQ-Tests Emails zu lesen und online zu chatten &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/59176" target="_blank"&gt;führt zu &lt;b&gt;schlechteren&lt;/b&gt; Leistungen als bei Leuten, die dabei &lt;b&gt;Haschisch&lt;/b&gt; rauchen.&lt;/a&gt; Als Angestellter haben Sie aber eventuell keine andere Wahl, als Ihren Posteingang fleißig auf die neuesten Mitteilungen Ihres Vorgesetzten zu prüfen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Ständige Ablenkung&lt;/b&gt; führt zu stereotypisiertem Lernen, zum Lernen &lt;i&gt;von Gewohnheiten oder Routinen&lt;/i&gt;: Sie können später das, was Sie gerade gelernt haben, nicht mehr auf neue Situationen übertragen, weil &lt;a href="http://www.focus.de/gesundheit/news/stress_aid_112700.html" target="_blank"&gt;Multitasking die Art Ihres Lernens ändert: es aktiviert nicht die Hirnregionen, die für das lernen durch &lt;i&gt;Verstehen&lt;/i&gt; zuständig sind&lt;/a&gt;. Zusätzlich &lt;i&gt;stoppt&lt;/i&gt; das Gehirn, wie ein Computer, seine Arbeit an einer Aufgabe, während es eine andere bearbeitet -  sie &lt;i&gt;glauben&lt;/i&gt; nur, dass Sie «multi-tasken». Das traurige Ergebnis, festgestellt bei Studenten von US-Colleges: online zu chatten, Handys zu benutzen (insbesondere SMS) oder sich intensiv auf «social websites» zu tummeln (wie MySpace) korreliert nachweislich mit &lt;i&gt;schlechteren Noten&lt;/i&gt; (&lt;a href="http://www.blogger.com/profile/10057519951340787796" target="_blank"&gt;Bill Klemm&lt;/a&gt; &lt;a href="http://thankyoubrain.blogspot.com/2006/12/multi-tasking-is-wrong-way-to-learn.html" target="_blank"&gt;hat die Quellen dazu zusammengestellt&lt;/a&gt;).&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ob es Ihnen gefällt oder nicht: Sie brauchen ein zuverlässiges System, und zwar eines außerhalb Ihres Kopfs. Andernfalls werden Sie vielen Aufgaben und Verantwortungen nicht gerecht.&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige Vorschläge dazu von mir, in weiteren Artikeln:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="/de/ihr-zeitloses-organisationssystem-4-anregungen-fuer-eine-checkliste"&gt;Ihr zeitloses Organisationssystem: 4 Anregungen für eine Checkliste&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="/de/gtd-unplugged-das-zuverlaessige-system-mit-dem-d-i-y-planner"&gt;GTD Unplugged: das Zuverlässige System mit dem D*I*Y Planner&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="/de/gtd-unplugged-das-zuverlaessige-system-mit-post-its"&gt;GTD Unplugged: das Zuverlässige System mit Post-Its&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=G-fmabs5poE:DFvPyjewbzA:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=G-fmabs5poE:DFvPyjewbzA:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=G-fmabs5poE:DFvPyjewbzA:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=G-fmabs5poE:DFvPyjewbzA:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=G-fmabs5poE:DFvPyjewbzA:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=G-fmabs5poE:DFvPyjewbzA:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=G-fmabs5poE:DFvPyjewbzA:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=G-fmabs5poE:DFvPyjewbzA:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Evomend-DE/~4/G-fmabs5poE" height="1" width="1"/&gt;</description>
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 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/4hww">4HWW</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/7wege">7Wege</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/eliminierung">Eliminierung</category>
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 <category domain="http://www.evomend.net/de/platform-plattform/kopf">Kopf</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/gtd/psychischesram">PsychischesRAM</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/7-habits-7-wege/quadrantiii">QuadrantIII</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/gtd/zuverlaessigessystem">ZuverlässigesSystem</category>
 <pubDate>Wed, 19 Sep 2007 05:20:49 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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<item>
 <title>@Computer: Ihre Software-Unabhängigkeitserklärung, Teil Zwei</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/OPBAfor-Ucg/computer-ihre-software-unabhaengigkeitserklaerung-teil-zwei</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-left"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/POSS-Ported-Open-Source-Software-200x15.png" alt="" title=""  class="image image-_original " width="200" height="15" /&gt;&lt;/span&gt;Der Sinn des Konzepts &lt;a href="/de/computer-ihre-software-unabhaengigkeitserklaerung-teil-eins"&gt;Ported Open Source Software (POSS)&lt;/a&gt; ist einfach: &lt;b&gt;Ihnen Applikationen zu zeigen, die sie beruhigt auf jedem Ihrer Computer installieren und auf Jahre hinaus benutzen können, ob Sie online sind oder nicht, ob Sie auf ein neues Betriebssystem wechseln oder nicht, ob Sie sich jährlich eine neue Maschine leisten können oder nicht.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im zweiten Teil dieser Mini-Serie liste ich die Software auf, die ich auf keinem meiner Systeme missen möchte. Das ist (noch) eine begrenzte, subjektive Auswahl - ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich in den Kommentaren unten auf tolle Applikationen hinweisen, die alle 4 POSS-Kriterien erfüllt (Details zu&lt;!--break--&gt; den POSS-Kriterien &lt;a href="/de/computer-ihre-software-unabhaengigkeitserklaerung-teil-eins"&gt;s. im ersten Teil&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran, dass hier keine Software angepriesen werden soll, die alle Möglichkeiten eines einzelnen Betriebssystems bis zum Letzten ausreizt. Um ein paar gängige Klischees anzusprechen: in diesem Fall würde ich viele Softwarepakete unter den Tisch fallen lassen, die vermeintlich &lt;i&gt;zu hässlich und klobig&lt;/i&gt; für Mac-User sind, &lt;i&gt;zu einengend und bevormundend&lt;/i&gt; für Linux-User und &lt;i&gt;zu umständlich und kompliziert&lt;/i&gt; für Windows-User. Oder kurz gesagt: dann würde ich &lt;i&gt;gar nichts&lt;/i&gt; auflisten. Stattdessen halte ich mich lieber an meine Erfahrung: die meisten Mac-, Linux- und Windows-User können gute Software von schlechter unterscheiden und ihre persönlichen Kompromisse selbst schließen.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;WICHTIGER HINWEIS: &lt;/b&gt;die Autoren der hier aufgeführten Software kennen das POSS-Konzept eventuell nicht und sind auch nicht ausdrücklich Unterstützer. Dass ich die Softwarepakete mit dem POSS-Etikett versehe, ist (im Moment nur) meine persönliche Entscheidung. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Internet&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.mozilla-europe.org/de/products/firefox/" title="Mozilla Firefox" target="_blank"&gt;Mozilla Firefox&lt;/a&gt; zum Browsen im WWW&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/" target="_blank" title="Mozilla Thunderbird"&gt;Mozilla Thunderbird&lt;/a&gt; für Mail, News, Newsfeeds (RSS, Podcasts)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://azureus.sourceforge.net/" target="_blank"&gt;Azureus&lt;/a&gt; für BitTorrents&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://capivara.sourceforge.net/" target="_blank"&gt;Capivara&lt;/a&gt; fürs Synchronisieren von Verzeichnissen und Dateien per SFTP und FTP&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Büro und Organisation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://de.openoffice.org/" title="OpenOffice.org" target="_blank"&gt;OpenOffice.org&lt;/a&gt; für Texte, Tabellenkalkulation, Präsentationen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.abiword.org" target="_blank"&gt;AbiWord&lt;/a&gt; für Texte&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://ganttproject.sourceforge.net/" title="GanttProject" target="_blank"&gt;GanttProject&lt;/a&gt; fürs Projektmanagement&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://freemind.sourceforge.net/" title="FreeMind" target="_blank"&gt;FreeMind&lt;/a&gt; für Mind Mapping&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://jpws.sourceforge.net/jpasswords.html" target="_blank"&gt;JPasswords&lt;/a&gt; Zum Abspeichern von Passwörtern&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://tockit.sourceforge.net/docco/" target="_blank"&gt;Docco&lt;/a&gt; zum Indizieren lasen und Durchscuhen von TXT, ODT, ODS, SXW, PDF, HTML, DOC, XLS&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://genj.sourceforge.net/wiki/doku.php/de/introduction" target="_blank"&gt;GenealogyJ&lt;/a&gt; für die Verwaltung von GEDCOM-kompatiblen Stammbäumen (mit echtem Unicode-Support)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.willuhn.de/projects/hibiscus/" target="_blank"&gt;Hibiscus&lt;/a&gt; fürs Homebanking (HBCI-fähig; danke an &lt;i&gt;Uwe P. Kroetz&lt;/i&gt; für den Tipp!)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Grafik&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.gimp.org/" target="_blank" title="The GIMP"&gt;The GIMP&lt;/a&gt; zur Bearbeitung von Bitmap-Grafiken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.inkscape.org/" target="_blank" title="Inkscape"&gt;Inkscape&lt;/a&gt; zur Bearbeitung von Vektor-Grafiken (SVG)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Audio &amp;amp; Video&lt;br /&gt; &lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://audacity.sourceforge.net/?lang=de" target="_blank" title="Audacity"&gt;Audacity&lt;/a&gt; (mit plugins) für mehrspuriges Bearbeiten von Audiodaten (WAV, MP3, FLAC und mehr, mit Plugins) &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.tvbrowser.org/" title="TV-Browser" target="_blank"&gt;TV-Browser&lt;/a&gt; als kostenlose, elektronische TV-Programmzeitschrift (EPG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.videolan.org/vlc/" target="_blank"&gt;VLC&lt;/a&gt; als Multimedia-Player (ein Vorschlag von &lt;cite&gt;&lt;/cite&gt;&lt;a href="http://www.mallosworld.co.uk/organize-it" target="_blank"&gt;SpiKe&lt;/a&gt;, danke!)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Arbeit und Software-Entwicklung&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.eclipse.org/" title="Eclipse" target="_blank"&gt;Eclipse&lt;/a&gt; für Java-bezogene Entwicklung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://pegacat.com/jxplorer/" title="JXPlorer" target="_blank"&gt;JXplorer&lt;/a&gt; für die LDAP-Verwaltung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.jedit.org/" target="_blank"&gt;jEdit&lt;/a&gt; fürs Editieren von Textdateien / Source Code&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.vim.org"&gt;VIM&lt;/a&gt; fürs Editieren von Textdateien / Source Code (ein Vorschlag von &lt;a href="http://macinme.de/" target="_blank"&gt;Rafael Bugajewski&lt;/a&gt;, danke!)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/befreiung">Befreiung</category>
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 <category domain="http://www.evomend.net/de/type-typ/konzept">Konzept</category>
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 <pubDate>Thu, 13 Sep 2007 03:50:30 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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 <title>@Computer: Ihre Software-Unabhängigkeitserklärung, Teil Eins</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/SdWehKlsK8s/computer-ihre-software-unabhaengigkeitserklaerung-teil-eins</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-left"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/POSS-Ported-Open-Source-Software-200x15.png" alt="" title=""  class="image image-_original " width="200" height="15" /&gt;&lt;/span&gt;Wahrscheinlich haben Sie im Lauf Ihrer Karriere eine ganze Menge verschiedenster Software benutzt, für die unterschiedlichsten Betriebssysteme. Ich auch. Viele von meinen &lt;b&gt;Daten &lt;/b&gt;mussten im Lauf der Jahre allerhand Änderungen an der Infrastruktur überleben. &lt;b&gt;Datenverluste&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;beschädigte Daten&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;Hersteller-Bankrotte&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;irrwitzige Upgrade-Zwänge &amp;amp; -Kosten&lt;/b&gt; kenne ich zur Genüge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Meine Daten vor der Vernichtung zu retten blieb letztlich immer &lt;i&gt;mein&lt;/i&gt; Job. Manchmal haben mich wenigstens &lt;i&gt;Importfunktionen &lt;/i&gt;bei Migrationen unterstützt. Die Dinge änderten sich schneller und schneller und ich lernte die Bedeutung von &lt;i&gt;Interoperabilität&lt;/i&gt; (schönes Wort!) kennen, das heißt: wie finde ich für meine Daten die schonendsten, alltagstauglichen Umwandlungswege von einer Anwendung zur anderen und wieder zurück. Mittlerweile ist &lt;i&gt;nicht einmal mehr das schnell genug&lt;/i&gt;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Open-Source Software (OSS)&lt;/b&gt; allein kuriert dieses Problem nicht, weil viele OSS-Anwendungen unter &lt;b&gt;Plattform-Beschränkungen&lt;/b&gt; leiden: Auf einem &lt;i&gt;Windows-&lt;/i&gt;Rechner hat man diese praktische &lt;i&gt;Linux-&lt;/i&gt;Applikation nicht. Arbeitet man auf dem &lt;i&gt;Mac&lt;/i&gt;, steht diese hilfreiche &lt;i&gt;Windows-&lt;/i&gt;Applikation nicht zur Verfügung. Unter &lt;i&gt;Linux&lt;/i&gt; kann WINE ausgerechnet die eine &lt;i&gt;Windows-&lt;/i&gt;Applikation nicht ausführen, die man gerade braucht. Ist man gerade im &lt;i&gt;Netz&lt;/i&gt;, sind die Dateien viel zu groß für effizientes Arbeiten. Und so weiter, im Kreis herum.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deswegen habe ich exzellente Open-Source-Software schätzen gelernt, die solche Mauern niederreißt und einfach auf &lt;i&gt;verschiedenen &lt;/i&gt;Plattformen läuft. &lt;i&gt;Läuft&lt;/i&gt;. Nicht nur einfach portable «wäre», sondern wirklich portiert &lt;i&gt;wurde&lt;/i&gt;: &lt;b&gt;Applikationen, die man beruhigt auf allen seinen Computern installieren und auf Jahre hinaus verwenden kann, ob man online ist oder nicht, ob man auf ein neues Betriebssystem wechselt oder nicht, ob man sich jedes Jahr eine neue Maschine leisten kann oder nicht&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe beschlossen, für diese Art Software einen neuen Begriff zu prägen und hier zu erklären, was er bedeutet. In einem zweiten Teil dieser Mini-Serie werde ich einige phantastische Softwarepakete auflisten, die die Kriterien erfüllt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist also &lt;b&gt;Ported Open Source Software (POSS)&lt;/b&gt;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Ziele des POSS-Konzepts&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class="inline inline-left"&gt;&lt;img src="http://www.evomend.net/de/system/files/images/POSS-Ported-Open-Source-Software-200x15.png" alt="" title=""  class="image image-_original " width="200" height="15" /&gt;&lt;/span&gt;Ziel des POSS_Konzepts ist es, einem durchschnittlichen Softwarebenutzer &lt;b&gt;vernünftige Empfehlungen zu geben, welche Open-Source-Software (OSS) er auf allen weit verbreiteten Plattformen benutzen kann, die er tagtäglich verwendet&lt;/b&gt;. Die (gefühlte) &lt;i&gt;weite Verbreitung&lt;/i&gt; bedeutet hier auch den Fokus auf Software, über die am meisten berichtet wird: Software für den PC, für Benutzer von PCs, die unter weit verbreiteten Betriebssystemen laufen. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;POSS-Anforderungen, v0.3&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ported Open Source Software (POSS) erfüllt die folgenden &lt;b&gt;vier Anforderungen&lt;/b&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;OSI-konforme Lizenz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Software steht unter einer Lizenz, die von der&lt;b&gt;  &lt;a href="http://www.opensource.org/" target="_self"&gt;OSI&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; als Open-Source-Lizenz anerkannt ist.&lt;a href="http://www.opensource.org/" target="_blank" title="OSI"&gt;&lt;br /&gt; &lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Platformtreue&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Bei jedem Release werden die ausführbaren Dateien gleichzeitig für alle unterstützten Plattformen bereitgestellt. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Datenangleichung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Alle mit einer gespeicherten Daten eines bestimmten Release können von jeder plattformspezifischen ausführbaren Datei desselben Release verarbeitet und wieder gespeichert werden. Falls Schnttstellen dazu erforderlich sind (z.B. Datenbanktreiber), so sind sie für alle unterstützten Plattformen verfügbar, ohne besondere Kosten. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Mainstream-Konformität&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Für jedes Release sind ausführbare Dateien für zumindest &lt;b&gt;Linux&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;OS X (TM)&lt;/b&gt; und &lt;b&gt;Microsoft Windows (TM)&lt;/b&gt; verfügbar.  &lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;h2&gt;Unzulänglichkeiten des POSS-Konzepts&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bevor man das POSS-Konzept gutheißt, sollte man die folgenden Unzulänglichkeiten genau durchdenken: &lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die Plattformen, auf denen POSS läuft, &lt;i&gt;müssen nicht einmal OSS sein&lt;/i&gt;. Das POSS-Konzept ist eine &lt;i&gt;Untermenge&lt;/i&gt; des OSS-Konzepts, keine «virale» Lizenz.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Der Gedanke eines &lt;i&gt;Mainstreams ist diskutabel&lt;/i&gt;. Man könnte z. B. einwenden, dass &lt;i&gt;Embedded-Systeme&lt;/i&gt; auf ihre Art viel mehr den Mainstream repräsentieren als der PC, zumindest gemessen an ihrer Zahl, die im Umlauf ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Zwingend ist nur die Unterstützung für &lt;i&gt;Linux, OS X (TM) und Microsoft Windows (TM)&lt;/i&gt;. Das schließt z.B. &lt;i&gt;BSD &lt;/i&gt;oder &lt;i&gt;Free DOS&lt;/i&gt; aus. Ein erweitertes Prädikat wie POSS+ wäre denkbar, aber im Moment denke ich nicht über eine solche Option nach.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt; Abwärtskompatibilität&lt;/i&gt; mit Blick auf die gespeicherten Daten &lt;i&gt;wird nicht ausdrücklich verlangt.&lt;/i&gt; Mein Fokus liegt hier auf dem &lt;i&gt;gleichzeitigen&lt;/i&gt; Arbeiten auf verschiedenen Systemen (synchroner Aspekt), nicht auf der Pflege historischer Daten (diachronischer Aspekt).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;POSS-Grafiken&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im Anhang finden Sie einige &lt;b&gt;POSS-Logos und Banner&lt;/b&gt;. Wenn Sie das Konzept unterstützen wollen: einfach herunterladen und auf Ihren Websites benutzen, wo immer es Ihnen passend scheint - verlinken Sie bitte zurück auf diese Seite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn sie das Konzept im Moment (noch) nicht unterstützen möchten: lassen Sie mich in den Kommentaren wissen, warum? Ich habe das Ganze bewusst als &amp;quot;v0.3&amp;quot; etikettiert. &lt;/p&gt;
&lt;div class="image-clear"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Evomend-DE/~4/SdWehKlsK8s" height="1" width="1"/&gt;</description>
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 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/erledigen">Erledigen</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/gtd">GTD</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic/kontext">Kontext</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/type-typ/konzept">Konzept</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic-thema/opensource">OpenSource</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/platform/pc">PC</category>
 <category domain="http://www.evomend.net/de/topic-thema/poss">POSS</category>
 
 <pubDate>Mon, 10 Sep 2007 05:13:34 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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<item>
 <title>Stephen R. Coveys «Die 7 Wege zur Effektivität» (3/8): Schon am Anfang das Ende im Sinn haben</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/szPhCovm_Pw/stephen-r-coveys-die-7-wege-zur-effektivitaet-3-8-schon-am-anfang-das-ende-im-sinn-haben</link>
 <description>&lt;p&gt;Stephen R. Coveys «&lt;i&gt;Die 7 Wege zur Effektivität. Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg&lt;/i&gt;» ist keine schnelle Lektüre und will das auch nicht sein. Für Covey ist Erfolg die Frucht gewohnheitsmäßiger Charakterbildung, die sich mit Aussaat und Ernte vergleichen (und ebenso wenig abkürzen) lässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer achtteiligen Serie stelle ich die Konzepte des Buchs vor und was ich persönlich daraus gelernt habe. Hier kommt &lt;b&gt;Teil 3 der Serie&lt;/b&gt;. Die &lt;b&gt;ganze Serie im Überblick&lt;/b&gt; finden Sie &lt;a href="/de/stephen-r-coveys-die-7-wege-zur-effektivitaet#serie"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Hinweis: Falls Sie Anhänger von &lt;b&gt;David Allens &lt;i&gt;Getting Things Done&lt;/i&gt; (GTD)&lt;/b&gt; sind, dann bietet Ihnen das hier besprochene Kapitel eine interessanten Anregung, wie man sein leben aus der &lt;b&gt;50.000-Fuß-Perspektive&lt;/b&gt; betrachten kann. Wenn Sie gerade mehr an den tiefer (kurzfristiger) angesiedelten Perspektiven interessiert sind, bietet Ihnen dieser Artikel vielleicht weniger.]  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3897495732&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Führung versus Management&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Management &lt;/i&gt;lernt sich leichter als &lt;i&gt;Führung&lt;/i&gt;. Führung bedeutet, einen inneren Kompass zu entwickeln, während Management bedeutet, diesem Kompass zu folgen. Führung dreht sich um &lt;!--break--&gt;Effektivität (Ziele kennen und &lt;i&gt;überhaupt&lt;/i&gt; erreichen), Management um Effizienz: Ziele &lt;i&gt;mit möglichst geringem Mitteleinsatz&lt;/i&gt; erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben vielen anderen beispielen benutzt Covey hier die &lt;b&gt;Analogie zu einer Leiter&lt;/b&gt;: Führung bedeutet, zu entscheiden, gegen welche Wand man die Leiter lehnt. Management bedeutet, die Leiter so schnell wie möglich hochzuklettern. Wenn die Leiter an der falschen Wand lehnt, führt auch exzellentes Management sicher nur zu Enttäuschungen. Alles wird also zweimal erschaffen: vor der «Schöpfung» in der Realität (Management) steht die «Schöpfung» im Kopf (Führung). &lt;b&gt;&lt;i&gt;Schon am Anfang das Ende im Sinn haben&lt;/i&gt; steht also für &lt;i&gt;gelungene&lt;/i&gt; erste Schöpfungen, für &lt;i&gt;Führung als Gewohnheit&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Führung lernt sich schwieriger als Management, weil es anstrengender ist, die eigene &lt;b&gt;Mitte&lt;/b&gt; zu finden als sich dem Lebensplan anderer anzupassen, den «Umständen» Tribut zu zollen oder eingefahrene Gewohnheiten abzulegen. Ihre Mitte &lt;b&gt;gibt Ihnen Sicherheit, Leitlinien, Weisheit und Energie an die Hand.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Falsche Mittelpunkte&lt;/i&gt; verknüpfen die lebenswichtigen Faktoren Sicherheit, Leitlinien, Weisheit und Energie mit externen Dingen und Ereignissen, Sie werden damit anfällig für Manipulationen. &lt;b&gt;Beispiele für falsche Mittelpunkte&lt;/b&gt; sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ihre bessere Hälfte&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ihre Familie&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Geld&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Arbeit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Besitz (physischer und immaterieller, wie &lt;i&gt;Prestige&lt;/i&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Spaß&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Freund/Feind-Denken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kirchengemeinde&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Egoismus&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Einige diese Mittelpunkte scheinen ziemlich verbreitet und unverdächtig. &lt;i&gt;Was ist z. B. falsch daran, sein Leben an der Familie auszurichten?&lt;/i&gt; Covey meint, das führe zu starken Abhängigkeiten. Wenn sich Ihr Selbstwertgefühl im Wesentlichen aus Familientraditionen oder dem guten Ruf der Familie speist, dann hängt Ihr Sicherheitsgefühl davon ab und wird auch von denselben Dingen bedroht. Man muss auch nicht gerade das Familienbild der Mafia bemühen, um zu erkennen, dass Weisheit und gute Leitlinien nicht zwangsläufig aus Familientraditionen erwachsen. Last but not least: wenn Sie einmal für längere Zeit von Ihrer Familie getrennt sind, woher kommt dann Ihre Energie? Ähnliche Überlegungen gelten auch für die anderen falschen Mittelpunkte.     &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Mitte sollte stattdessen auf &lt;b&gt;Prinzipien&lt;/b&gt; beruhen, und Covey zeigt eine Möglichkeit, wie Sie Ihre Mitte finden und zu Papier bringen können. Es beginnt damit, die &lt;b&gt;Rollen wahrzunehmen&lt;/b&gt;, die Sie im Leben haben und damit verknüpften Verantwortungsbereiche und &lt;b&gt;Ziele&lt;/b&gt;: &lt;i&gt;Vater oder Mutter&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Nachbar&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;berufliche&lt;/i&gt; Rollen, und so weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ein (etwas makaberes) Gedankenexperiment schlägt Covey vor, sich die Trauerfeier während der eigenen Beerdigung bildlich vorzustellen. Stellen Sie sich vor, wer alles gekommen ist und welche Rollen Sie im Leben anderer eingenommen haben. &lt;i&gt;Was sollen diese Menschen am Ende über Sie sagen&lt;/i&gt;? Über Ihren &lt;b&gt;Charakter&lt;/b&gt;, darüber, &lt;b&gt;was Sie für andere getan haben&lt;/b&gt; und &lt;b&gt;was Sie im Leben erreicht haben&lt;/b&gt;? Schreiben Sie Ihre eigene Grabrede. Lassen Sie Ihre Phantasie spielen und spüren Sie Ihren Wertvorstellungen nach.   &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Ihr persönlicher «Einsatzbefehl»&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Sobald Sie wissen, was andere einmal im Rückblick auf Ihr Leben über Sie sagen &lt;i&gt;sollen&lt;/i&gt;, können Sie etwas Definitives über Ihre Mitte zu Papier bringen. Das geht einfacher, wenn das Resultat eine Art &lt;b&gt;persönlicher Einsatzbefehl&lt;/b&gt; ist - Sicherheit, Leitlinien, Weisheit und Energie werden am meisten für das handeln benötigt, weniger für statisches Grübeln. &lt;b&gt;Formulieren Sie&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;persönlich&lt;/b&gt;: es macht keinen Sinn, über andere oder die «Menschheit» zu sprechen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;positiv&lt;/b&gt;: Ihr Einsatzbefehl beschreibt nicht, was Sie vermeiden wollen, sondern was Sie &lt;i&gt;erreichen&lt;/i&gt; wollen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;im Präsens&lt;/b&gt;: sprechen Sie darüber, was Sie &lt;i&gt;jetzt&lt;/i&gt; tun wollen, nicht darüber, was Sie in der Vergangenheit hätten tun sollen oder was Sie «irgendwann einmal» tun wollen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;bildhaft&lt;/b&gt;: formulieren Sie anregend für Ihre Phantasie, damit Sie einen Vorgeschmack auf den Erfolg bekommen. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;emotional&lt;/b&gt;: formulieren Sie motivierend.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie so &lt;i&gt;umfassend &lt;/i&gt;wie möglich über Ihre Rollen nach. Wo immer Sie wiederholt Menschen treffen, verstecken sich ein oder mehrere Rollen. Nehmen Sie an, Sie hätten nur noch ein jahr zu leben. Stellen Sie sich &lt;i&gt;Hochzeitstage &lt;/i&gt;vor, oder wie Sie in &lt;i&gt;Rente &lt;/i&gt;gehen, oder ganz andere &lt;i&gt;Meilensteine &lt;/i&gt;im Leben und Sie werden noch mehr Stoff zum Nachdenken finden. Was würden Sie zu diesen Zeitpunkten gern über sich selbst sagen können?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Ergebnis wird Ihr persönlicher «Einsatzbefehl» zum Drehbuch Ihres Lebens - eines, das Sie &lt;i&gt;selbst geschrieben&lt;/i&gt; haben, nicht Ihre Eltern, Ihre Umgebung, Ihre Gene oder «die Gesellschaft».  &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Mein Eindruck&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn man über seine Ziele und den sprichwörtlichen Sinn des Lebens nachdenkt, kann es den Horizont erweitern, wenn man über seine &lt;i&gt;Rollen&lt;/i&gt; nachdenkt. Covey hat das etwas übertrieben: er schlägt vor, diesen Ansatz auch auf die Familie und ganze Unternehmen auszuweiten. Natürlich ist es gang und gäbe, &lt;i&gt;Visionen &lt;/i&gt;und &lt;i&gt;mission statements&lt;/i&gt; für Unternehmen zu formulieren, aber die sind selten das Papier wert, auf dem sie geschrieben stehen. Ich glaube weder daran, dass zwei Menschen ein solches gemeinsames Statement wirklich gleich verstehen, noch dass sie sich auf längere Sicht daran gebunden fühlen. Für deutsche Ohren klingen Worte wie &lt;i&gt;Mission&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Einsatzbefehl&lt;/i&gt; auch nicht wirklich positiv. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abgesehen von diesen Begriffen macht es aber Spaß, den &lt;a href="http://www.franklincovey.com/fc/library_and_resources/mission_statement_builder"&gt;Mission Statement Builder&lt;/a&gt; auszuprobieren.  &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Und weiter...&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Hier geht es zum Teil 4 von 8 der Serie: &lt;a href="/de/stephen-r-coveys-die-7-wege-zur-effektivitaet-4-8-das-wichtigste-zuerst-tun"&gt;Das Wichtigste zuerst tun&lt;/a&gt;. Die &lt;b&gt;ganze Serie im Überblick&lt;/b&gt; finden Sie &lt;a href="/de/stephen-r-coveys-die-7-wege-zur-effektivitaet#serie"&gt;hier&lt;/a&gt;.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=evomend-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3897495732&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=000000&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=szPhCovm_Pw:tyA2zFDCmrM:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=szPhCovm_Pw:tyA2zFDCmrM:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=szPhCovm_Pw:tyA2zFDCmrM:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=szPhCovm_Pw:tyA2zFDCmrM:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=szPhCovm_Pw:tyA2zFDCmrM:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=szPhCovm_Pw:tyA2zFDCmrM:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=szPhCovm_Pw:tyA2zFDCmrM:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=szPhCovm_Pw:tyA2zFDCmrM:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
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 <pubDate>Tue, 04 Sep 2007 02:55:20 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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<feedburner:origLink>http://www.evomend.net/de/stephen-r-coveys-die-7-wege-zur-effektivitaet-3-8-schon-am-anfang-das-ende-im-sinn-haben</feedburner:origLink></item>
<item>
 <title>Paretos offenes Geheimnis</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/9Z1nlKGAf3c/paretos-offenes-geheimnis</link>
 <description>&lt;p&gt;Die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pareto-Prinzip#Pareto-Prinzip" target="_blank"&gt;Wikipedia sagt zum Thema Pareto-Prinzip&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Pareto untersuchte die Verteilung des Volksvermögens in Italien und fand heraus, dass ca. 20 % der Familien ca. 80 % des Vermögens besitzen. Banken sollten sich also vornehmlich um diese 20 % der Menschen kümmern und ein Großteil ihrer Auftragslage wäre gesichert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daraus leitet sich das &lt;b&gt;Pareto-Prinzip&lt;/b&gt; ab, auch „80-zu-20-Regel&amp;quot;, „80-20-Verteilung&amp;quot; oder „Pareto-Effekt&amp;quot; genannt. Es &lt;b&gt;besagt, dass sich viele Aufgaben mit einem Mitteleinsatz von ca. 20 % zu 80 % erledigen lassen.&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Bei manchen weckt das so ungefähr folgende Assoziation:&lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;b&gt;20% Mitteleinsatz =&amp;gt; &lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;del&gt;80,&lt;/del&gt; &lt;del&gt;90&lt;/del&gt;, ach was, 99% Resultate! Toll!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele glauben, das Hauptziel sei die Entdeckung dieser 20%. Das Pareto-Prinzip wird zu einer Art Voodoo-Zauber degradiert:&lt;!--break--&gt; «Hey, Du musst nur die 20% Deiner Aktivitäten finden, die wirklich wichtig sind. &lt;i&gt;Nagel sie fest&lt;/i&gt; und fast alle Deiner Wünsche erfüllen sich.»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach vergeblichen Experimenten ist man dann &lt;a href="http://www.lifehack.org/articles/lifehack/how-useful-is-the-pareto-principle.html"&gt;enttäuscht, weil das Pareto-Prinzip in der Praxis «sein» Versprechen nicht halte&lt;/a&gt;, nach dem Motto:  es ist &lt;b&gt;«nutzlos», weil es einem nicht «zeigen» kann, wo man an der Voodoo-Puppe herumstochern soll&lt;/b&gt;.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treten Sie mal einen Schritt zurück und machen Sie sich bewusst, wie starr der Blick auf die 20% fixiert war. Man soll die 20% vielversprechendsten Taten finden, deren Ziel &lt;i&gt;was&lt;/i&gt; denn genau ist?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;  Wo ist der Teil mit den 80% hin?&lt;/b&gt; Er ist fast verschwunden - ist ja auch nur eine vernachlässigbare Abweichung von der totalen Wunscherfüllung, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die 80-zu-20-Regel setzt aber voraus, dass man zunächst seine Ziele betrachtet und &lt;i&gt;erst dann&lt;/i&gt; aktiv wird. Der erste Schritt ist, die&lt;/p&gt;
&lt;div align="center"&gt;100% aller Ziele&lt;br /&gt;=&lt;br /&gt;Muß + Wesentliches + Wäre nett + Schnapsideen&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;zu reduzieren auf&lt;/p&gt;
&lt;div align="center"&gt;80% aller Ziele&lt;br /&gt;=&lt;br /&gt;Muß + Wesentliches&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Einfach ausgedrückt:&lt;b&gt; nur wenn man sein verwässertes Zielsüppchen erst einmal in einen kräftigen, auf 80% konzentrierten Eintopf einkocht, gibt das genug Kraft in Kopf und Bauch, um das Wesentliche zu tun.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist das offene Geheimnis der 80-zu-20-Regel. Die «80» steht darin an erste Stelle - bei Ihnen auch?&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=9Z1nlKGAf3c:5h9pBtmr_eU:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=9Z1nlKGAf3c:5h9pBtmr_eU:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=9Z1nlKGAf3c:5h9pBtmr_eU:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=9Z1nlKGAf3c:5h9pBtmr_eU:V_sGLiPBpWU"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=9Z1nlKGAf3c:5h9pBtmr_eU:V_sGLiPBpWU" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=9Z1nlKGAf3c:5h9pBtmr_eU:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?a=9Z1nlKGAf3c:5h9pBtmr_eU:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Evomend-DE?i=9Z1nlKGAf3c:5h9pBtmr_eU:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Evomend-DE/~4/9Z1nlKGAf3c" height="1" width="1"/&gt;</description>
 <comments>http://www.evomend.net/de/paretos-offenes-geheimnis#comments</comments>
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 <pubDate>Fri, 31 Aug 2007 04:58:24 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">104 at http://www.evomend.net</guid>
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<item>
 <title>Was ist (k)ein GTD-Kontext?</title>
 <link>http://feedproxy.google.com/~r/Evomend-DE/~3/vFbYyxw6O-Q/was-ist-k-ein-gtd-kontext</link>
 <description>&lt;p&gt;Die meisten Anwender von Getting Things Done (GTD) verwenden viel Zeit auf die Pflege ihrer Listen «Nächster Schritte».&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nächste Schritte werden nicht einfach in einer einzigen ToDo-Liste zusammengewürfelt. Stattdessen konzentriert sich jeweils eine jede solche Liste auf einen &lt;i&gt;Kontext&lt;/i&gt;, der es möglich macht, den Schritt zu erledigen. Nach David Allen steht ein Kontext für ein Werkzeug, einen Ort oder eine Person, die fürs Erledigen benötigt wird.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;i&gt;@Zuhause&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;@Büro&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;@Telefon&lt;/i&gt; sind typische Beispiele dafür. Wer seine Listen so gestaltet, ist dann offensichtlich besser dran, sobald er sich im jeweiligen Kontext befindet und schnell wissen muss, was er &lt;i&gt;jetzt&lt;/i&gt; tun könnte oder muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber &lt;b&gt;was genau ist ein Kontext, und was nicht?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Kontextarten und wie man damit umgeht&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Während meines letzten Wochenüberblicks habe ich mich beim Anblick meiner Listen gefragt, welche &lt;b&gt;Kontextarten&lt;/b&gt; es gibt. Hier kommt meine Liste - wenn Sie noch mehr Arten finden können, schreiben Sie doch einfach unten einen  Kommentar dazu. Los geht&amp;#39;s: &lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Menschen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Beispiele: @Jochen, @Eltern.&lt;br /&gt;Normalerweise sind das Agendas. Solche Listen sind echte Lebensretter, wenn man stark unter Stress steht und halb im «Autopilot»-Modus arbeitet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Rollen und Dienstleister&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; Beispiele:: @Chef, @HNO-Arzt, @DHL.&lt;br /&gt;Am besten, man unterscheidet zwischen Rollen und Menschen, auch wenn man sich mit jemandem gut versteht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Orte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Beispiele: @Schreibtisch, @Zuhause, @Büro, @Club, @Büro Frankfurt.&lt;br /&gt;Orte, an denen man &lt;i&gt;regelmäßig&lt;/i&gt; ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Besorgungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Beispiele: @ALDI.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Agendas wiederkehrender Ereignisse&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Beispiele: @Wöchentliche Abteilungsbesprechung.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Wiederkehrender Leerlauf&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Beispiele: @Morgenkaffee, @Fitnessstudio, @Jogging, @Pendeln.&lt;br /&gt;Man sollte Leo Babauta&amp;#39;s &lt;a href="http://zenhabits.net/2007/07/12-ideas-for-establishing-a-calming-routine/" target="_blank"&gt;Ratschlag zu «calming routines»&lt;/a&gt; beherzigen und wenigstens ein paar Leerlaufzeiten von ToDos freihalten. Manchmal ist Leerlauf eben nicht wirklich Leerlauf.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Verplante Zeitspannen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Beispiele: @Lesezeit, @Kreativzeit.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mekkaniak.blogspot.com/2006/05/schedule-your-gtd-contexts.html" target="_blank"&gt;Christian Eriksson beschreibt (auf Englisch) ein Beispiel für solche Pläne&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.creativepro.com/story/feature/25734.html?cprose=daily" target="_blank"&gt;Keith Robinson schlägt (ebenfalls auf Englisch) Ähnliches für schöpferische Tätigkeiten vor&lt;/a&gt;. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Benötigte Mittel und Werkzeuge&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; Beispiele: @Online/Internet, @PC-Offline/Mac überall, @Telefon/Anrufe, @Email; &lt;a href="http://www.43folders.com/2006/02/27/contexts/" target="_blank"&gt;Merlin Mann erwähnt sogar: @Google.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es geht nicht nur um die Ressourcen, sondern auch um den berühmten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_%28Psychologie%29" target="_blank"&gt;Flow&lt;/a&gt; bei ihrer Nutzung.  &lt;a href="http://www.stevepavlina.com/blog/2005/04/dynamic-planning/" target="_blank"&gt;Steve Pavlina kritisiert GTD wegen vermeintlicher «Zwangslisten» wie @Telefon&lt;/a&gt; und sagt, er möchte nicht «Schritte aus mehreren Projekten zusammenrühren». Hier wird aber das Kind mit dem Bad ausgeschüttet. Bei GTD geht es &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; um den Fokus auf ein einziges Projekt, GTD will stattdessen das ständige &lt;i&gt;Umschalten &lt;/i&gt;zwischen Aufgaben vermeiden. Wenn Ihre Projekte sich sehr ähnlich sehen, dann vermeidet das Gruppieren ähnlicher Schritte dieses ständige Umschalten. Jedes Projekt unter solchen Umständen einzeln komplett fertigzustellen würde mehr Umschalten zwischen verschiedenen Aufgabentypen bedeuten.&lt;br /&gt;[&lt;b&gt;2007-09-05 Update&lt;/b&gt;: Als Anekdote dazu &lt;a href="http://www.davidco.com/forum/showthread.php?t=7505" target="_blank"&gt;passt dieses (englische) Posting auf dem Forum von David Allen&lt;/a&gt;.] &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Gewohnheiten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Beispiele: &lt;a href="/de/zuhause-2minuten-15-neue-angewohnheiten-fuer-sie"&gt;@Zuhause.2Minuten&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Routinepflichten und Vorsätze. Da man sich besonders bei den kleineren mit der ständigen Erinnerung schwer tut, ist eine Liste hier recht praktisch.  &lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;h2&gt;Scheinkontexte&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Schritte oder Projekte&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;Leider hat Merlin Mann &lt;a href="http://www.43folders.com/2006/02/27/contexts/" target="_blank"&gt;zu Beginn solche Schritte wie &lt;i&gt;brainstorm&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;decide&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;print&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;read&lt;/i&gt;,  &lt;i&gt;write&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;schedule&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;refactor&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; als «Handlungskontexte» (&lt;i&gt;actionable contexts&lt;/i&gt;) eingestuft. David Allen nennt sie nicht Kontexte; wenn er z.B. über Lektüre (&lt;i&gt;reading&lt;/i&gt;) spricht, meint er nicht einmal verplante Zeitspannen (s.o.), sondern nur eine Mappe mit dem Lesestoff (Artikel, Memos, ausgedruckte Emails, etc.). Besser wäre es also, sich zu fragen: «&lt;i&gt;In welchem&lt;/i&gt; Kontext werde ich dazu (Brainstorming, Entscheiden, Drucken, Lektüre, etc.) kommen?» Die Antwort wird für jeden Typ von Schritten anders ausfallen. Die komplette Lektüremappe nimmt man z. B. nicht überall mit hin, das ist ein Mythos. Und einfach «drucken» geht auch nicht überall: Ihrem Chef wird es nicht gefallen, wenn Sie Privates im Büro ausdrucken; Ihre Freunde haben vielleicht keine Mac-compatible Software installiert; der Drucker Ihrer Eltern ist vielleicht kein Farb-Tintenstrahler. &lt;i&gt;Es gibt &lt;/i&gt;hier also hier einen Kontext zu entdecken.      &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Einmalige Ereignisse&lt;/b&gt; (im Gegensatz zu wiederkehrenden Ereignissen mit Agendas, s. o.)&lt;br /&gt;«@Urlaub in Griechenland» ist kein Kontext, sondern ein Projekt. Tragen Sie das auf Ihrer Projektliste ein und notieren Sie die Nächsten Schritte in den vom Kontext her passenden Listen oder im Kalender. Ihr Kalender und Ihre Listen gelten auch in Griechenland, oder? &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Verfügbare Zeit und verfügbare Energie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Brian Kei Tanaka &lt;a href="http://www.briantanaka.com/?p=39" target="_blank"&gt;diskutiert (auf Englisch) «short-time»- und &lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.briantanaka.com/?p=39" target="_blank"&gt;«&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.briantanaka.com/?p=39" target="_blank"&gt;long-time&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.briantanaka.com/?p=39" target="_blank"&gt;»-&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.briantanaka.com/?p=39" target="_blank"&gt;Kontexte&lt;/a&gt; und setzt z.B. &lt;i&gt;short-time&lt;/i&gt; gleich mit eher geringen Anforderungen an die eigene Energiegeladenheit. Ein Beispiel wäre &lt;i&gt;@Computer, short&lt;/i&gt;. Allerdings beeinflussen insgesamt &lt;i&gt;drei&lt;/i&gt; Faktoren Ihre Auswahl, welche Aufgabe Sie als nächstes erledigen: &lt;i&gt;Priorität&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Energiebedarf&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;verfügbare Z&lt;/i&gt;eit. Wenn Sie einen davon als Kontext interpretieren, dann werden die anderen in Ihrem zuverlässigen System automatisch zweitrangig. Wenn Sie z. B. noch sehr energiegeladen sind: werden Sie dann nur die länger dauernden Aufgaben angehen und die wichtigen, aber kurzen auf der &lt;i&gt;anderen &lt;/i&gt;Liste übersehen? Falls Sie unbedingt die drei Faktoren erfassen wollen, ginge das besser über zusätzliche Spalten z. B. der @Computer-Liste, jeweils für Ihre Einschätzung zu Priorität, Energiebedarf und benötigte Zeit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Prioritäten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Werden Kontexte wie @Dringend, @Wichtig, oder @A/@B/@C benutzt, dann verrät das, dass man in traditionelle «Zeitmanagement» -Methoden zurückgefallen ist. Es ist nun mal nicht hilfreich, wenn man zwar &lt;i&gt;weiss&lt;/i&gt;, dass ein nächster Schritt &lt;i&gt;dringend&lt;/i&gt; ist, aber der &lt;i&gt;aktuelle &lt;/i&gt;Kontext gar kein kein Handeln zulässt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Invariante Zeitspannen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wie wäre es mit Kontexten wie @Heute, @Vormittag, @Nachmittag oder ähnlichem? &lt;a href="http://bobbysullivan.com/2007_01_10_gtd-contexts-today/" target="_blank"&gt;Bobby Sullivan scheint vorzuschlagen, dass eine Outlook-Kategorie wie &lt;i&gt;Heute &lt;/i&gt;auch ein GTD-Kontext sei&lt;/a&gt;. Obwohl der beschriebene Trick mit der Outlook-Kategorie sehr hilfreich bei der Tagesplanung ist, ist Bobbys Vorschlag irreführend. Man sollte invariante Zeitspannen nicht mit Kontexten verwechseln: einen nächsten Schritt für eine &lt;i&gt;invariante Zeitspanne einzuplanen&lt;/i&gt; macht diese Zeitspanne nicht zu einem Kontext, denn offensichtlich ist man nicht immer zur selben Tageszeit am selben Ort.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie eine Reihe solcher Scheinkontexte in Ihrem System entdecken, lesen Sie mal Merlin Manns &lt;a href="http://www.43folders.com/2006/07/31/simplify-contexts/" target="_blank"&gt;Ratschlag zum Streichen von Kontexten (auf Englisch)&lt;/a&gt;; er erinnert mich an die Software-Sünde, die Bertrand Meyer &lt;a href="http://archive.eiffel.com/doc/manuals/technology/oosc/inheritance-design/section_04.html" target="_blank"&gt;Taxomania&lt;/a&gt; genannt hat (Vorsicht, IT-spezifischer Link), also an das exzessive Verlangen, Klassifikationsbäume um des Klassifizierens willen aufzustellen. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Das Überschneidungsproblem und wie man es löst&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Ihnen zwei oder gar mehr Kontext-Kandidaten für einen nächsten Schritt einfallen, dann sind Sie in ein &lt;b&gt;Überschneidungsproblem&lt;/b&gt; hineingelaufen. Es gibt kaum einen Satz von Kontexten, der völlig frei von Überschneidungen ist. Nehmen Sie z. B. einmal an, sie könnten einen Telefonanruf theoretisch auf eine der Listen &lt;b&gt;@Zuhause&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;@Telefon&lt;/b&gt; oder &lt;b&gt;@Büro&lt;/b&gt; eintragen. Auf welche Liste kommt dann z. B. &lt;b&gt;«Anrufen: Herbert, Termin nächste Woche vereinbaren»&lt;/b&gt;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Hier ist meine &lt;b&gt;Liste von Strategien, die stärker bevorzugten zuerst&lt;/b&gt;: &lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Allgemeinere Kontexte vor spezifischen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Schreiben Sie «Anrufen: Herbert, Termin nächste Woche vereinbaren» auf die Liste @Telefon, weil diese Kategorie allgemeiner ist &lt;a href="/de/tipp-die-ordnung-von-gtd-kontexten"&gt;und Sie @Telefon auch dann prüfen müssen, wenn Sie @Zuhause oder @Büro sind&lt;/a&gt;. Wenn Sie @Telefon noch gar nicht haben, legen Sie diese Liste jetzt an.&lt;br /&gt;Das funktioniert natürlich nicht, wenn Ihr Arbeitgeber keine privaten Gespräche am oder vom Arbeitsplatz aus gestattet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Kontexte zusammenlegen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wenn Ihr Vorgesetzter keine privaten Telefongespräche am Arbeitsplatz gestattet und Sie auch kein Handy haben, dann streichen Sie die Liste @Telefon und übertragen Sie ihren Inhalt («Anrufen: Herbert, Termin nächste Woche vereinbaren») auf die Liste @Zuhause. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Häufig besuchte Kontexte vor selten besuchten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wählen Sie den Kontext, in dem Sie sich am öftesten aufhalten. Ist das @Zuhause, @Telefon oder @Büro? Wenn Sie «Anrufen: Herbert, Termin nächste Woche vereinbaren» dort eintragen, dann sind die Chancen größer, dass sie die Aufgabe früher wieder zu Gesicht bekommen. &lt;i&gt;Sehen &lt;/i&gt;bedeutet natürlich nicht &lt;i&gt;Erledigen&lt;/i&gt;. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Dauerhafte Kontexte vor temporären&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir an, Sie sind Freiberufler und arbeiten hauptsächlich beim Kunden, in einem vorübergehend bereitgestellten Büro. «Anrufen: Herbert, Termin nächste Woche vereinbaren» landet dann auf der Liste @Zuhause, weil Sie dann keine Einträge von @Büro nach @Zuhause übertragen müssen, wenn Ihr Vertrag endet. &lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Haben Sie zusätzliche oder andere Vorschläge zum Umgang mit Kontexten? Schreiben Sie doch unten einen Kommentar dazu!&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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 <pubDate>Mon, 27 Aug 2007 04:55:13 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Rolf F. Katzenberger</dc:creator>
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