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Liebe Grüße - Lisa und Michael</feedburner:browserFriendly><item><title>Die nächsten Schritte</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/ExperimentSelbstversorgung/~3/5h4yhGat5NM/</link> <comments>http://experimentselbstversorgung.net/die-naechsten-schritte/#comments</comments> <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 12:45:55 +0000</pubDate> <dc:creator>Michael Hartl</dc:creator> <category><![CDATA[In eigener Sache]]></category> <category><![CDATA[Leben]]></category> <category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category> <category><![CDATA[vernetzen]]></category> <category><![CDATA[Wissen]]></category><guid isPermaLink="false">http://experimentselbstversorgung.net/?p=1898</guid> <description><![CDATA[Nachdem die Entscheidung feststeht, dass wir weiter ziehen, skizzieren wir nun die Richtung.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&uuml;r die <a title="Klick hier, um die Kommentare zum Artikel 'wir sind dann mal weg...' zu lesen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/wir-sind-dann-mal-weg/#comments">zahlreichen Kommentare</a> mit Ideen, Anregungen und Meinungen, die wir zu <a title="Klicke hier, um zum Artikel 'wir sind dann mal weg…' zu kommen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/wir-sind-dann-mal-weg/">&#8220;Wir sind dann mal weg&#8230;&#8221;</a> von Euch bekommen haben. Da ist sehr viel Gutes dabei!</p><p>In dem Artikel habe ich angek&uuml;ndigt, ein wenig dar&uuml;ber zu schreiben, wie es bei uns weitergehen k&ouml;nnte. Wir empfinden die derzeitigen Entscheidungen und Schritte &uuml;brigens als ganz logische Fortsetzung dessen, was wir tun und sie gehen in exakt die Richtung, die wir seit Beginn angestrebt haben.</p><p><span id="more-1898"></span></p><h2>Weiter Selbstversorgung</h2><p>Wir sind nun seit einigen Tagen wieder in der Gro&szlig;stadt; die n&auml;chste Etappe von Lisas Studium ruft. Was f&uuml;r ein Kontrast zwischen Hofleben und Stadtleben! Ein gew&ouml;hnliches Leben in der Stadt mag manche Bequemlichkeit bieten und mit der Illusion von Freiheiten umgarnen. Aber zu welchem Preis? Hektik, L&auml;rm und &#8220;grau in grau&#8221;, um nur die offensichtlichsten zu nennen.</p><p>Diese Tage in Wien haben uns noch mehr best&auml;rkt, unseren Weg fortzusetzen. Nichts geht f&uuml;r uns &uuml;ber ein Leben in und mit der Natur. Eigenes Obst und Gem&uuml;se. Kr&auml;uter, N&uuml;sse, Pilze. Frisch und gesund. Einen Wald in der N&auml;he. Die Ruhe der Natur und den Frieden eines ausgeglichenen Lebens. Vogelgezwitscher, Bachrauschen, Sonnenunterg&auml;nge. Der Duft von Str&auml;uchern und Blumen.</p><h2>Netzwerke – regional und mit Gleichgesinnten</h2><p>Dieser Teil wird also bleiben. Wir sind an H&ouml;fen oder Projekten interessiert, die diese Naturn&auml;he haben und in denen wir unsere pers&ouml;nliche Selbstversorgung bis zu einem Grad leben k&ouml;nnen, der uns zufrieden macht. Dar&uuml;ber hinaus wollen wir aber, dass die Idee der Selbstversorgung, oder Autarkie, nicht an der Hofgrenze endet. Wir streben eine starke Vernetzung mit Menschen vor Ort an. Ein b&auml;uerliches Netzwerk, zur Erhaltung regionaler Sorten und damit wir jungen Menschen von den viel erfahreneren lernen k&ouml;nnen.</p><blockquote><p>Wie wertvoll ist die Erfahrung einer 60 j&auml;hrigen B&auml;uerin? Unbezahlbar!</p></blockquote><p>Wir wollen uns mit Menschen aus der Region, in der wir unser neues Zuhause finden werden, vernetzen, die Interesse haben, b&auml;uerliche Produkte zu erhalten, die sie auch wertsch&auml;tzen. Aus der Region, von B&auml;uerinnen und Bauern, die sich um den Erhalt dieser Erde k&uuml;mmern. Austausch von Jungpflanzen, Saatgut, Ernte.</p><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/02/pfad.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1898];player=img;" title="Der Pfad"><img class="alignnone size-medium wp-image-1899" title="Der Pfad" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/02/pfad-444x294.jpg?9c1df9" alt="" width="444" height="294" /></a></p><p>Und wir wollen ein Netzwerk aus Gleichgesinnten. Egal wo wir alle sitzen oder wie oft Einzelne von uns den Lebensmittelpunkt wechseln. Wir sollten alle in Kontakt bleiben k&ouml;nnen, uns austauschen, uns Tipps geben, uns helfen k&ouml;nnen und so weiter.</p><h2>Wissen sammeln und weitergeben</h2><p>Wir sind davon &uuml;berzeugt, dass gerade das b&auml;uerliche Wissen, die Ideen und Erfahrungen rund um Obst- und Gem&uuml;seanbau und &auml;hnliches zum grundlegenden Wissen dieser Gesellschaft z&auml;hlt. Gleichzeitig z&auml;hlt es immer weniger zum Allgemeinwissen. Jeder Mensch, der dieses Wissen haben will, sollte die M&ouml;glichkeit haben, es zu finden und f&uuml;r sich nutzbar zu machen. Mit m&ouml;glichst geringen H&uuml;rden. Es sollte gesammelt sein, erprobt und angemessen aufbereitet, um einfach weitergegeben und vermittelt zu werden. Ob und wie wir dazu beitragen k&ouml;nnen und werden ist im Moment ein Thema, &uuml;ber das wir gerade beginnen uns unsere Gedanken zu machen.</p><p>Was k&ouml;nnt ihr uns empfehlen, welches konkrete Wissen und welche speziellen Kenntnisse wir uns aneignen sollten? Welche B&uuml;cher haben Euch gepr&auml;gt? Welche praxisorientierten Workshops haben Euch tats&auml;chlich vorw&auml;rts gebracht? Gibt es informative Websites oder gut gemachte Blogs, die ihr uns empfehlen m&ouml;gt?</p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/aktueller-stand/" title="Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung">Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/einfach-ein-gutes-leben/" title="Einfach ein gutes Leben">Einfach ein gutes Leben</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/internet-im-selbstversorgerinnen-leben/" title="Internet im Selbstversorger*innen-Leben">Internet im Selbstversorger*innen-Leben</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/10-gruende-fuer-die-selbstversorgung/" title="10 Gründe für die Selbstversorgung">10 Gründe für die Selbstversorgung</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wir-sind-dann-mal-weg/" title="wir sind dann mal weg&#8230;">wir sind dann mal weg&#8230;</a></li></ul><div class="feedflare">
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Unsere Zukunft wird wohl anders aussehen als bisher gedacht...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit haben uns <a title="Klick hier, um zum Artikel 'Erste Zweifel' zu kommen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/erste-zweifel/">erste Zweifel</a> geplagt, die anders als von manchen in den Kommentaren zum damaligen Artikel vermutet nichts mit dem Winter oder Ungeduld zu tun haben. Wie ich auch in einem Kommentar dort versucht habe zu erkl&auml;ren, gr&uuml;beln wir derzeit ja in keiner Sekunde &uuml;ber das Abbrechen unseres Weges als solchen oder &uuml;ber ein Ende unserer Idee. Wir versuchen die Idee weiterzuentwickeln und einen zielf&uuml;hrenderen Weg daf&uuml;r zu finden.</p><p>Die Entscheidung steht f&uuml;r uns und das liebe Paar, mit dem wir nun seit sieben Monaten zusammenleben fest: Lisa und ich werden weg gehen aus Tschechien.</p><p><span id="more-1885"></span></p><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/02/rucksaecke.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1885];player=img;" title="Rucks&auml;cke"><img class="alignnone size-medium wp-image-1891" title="Rucks&auml;cke" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/02/rucksaecke-444x296.jpg?9c1df9" alt="" width="444" height="296" /></a></p><p>F&uuml;r uns ist die individuelle Selbstversorgung kein ausreichendes Ziel. Und wenn wir Selbstversorgung so umfassend begreifen, wie wir es tun, auch kein sinnvolles Ziel. Es geht uns um ganze Netzwerke oder Regionen, die eine hohe Autarkie anstreben. Um gegenseitige Unterst&uuml;tzung, Freude an der Kooperation und ein gen&uuml;gsames Leben. Und solche Ziele erfordern auch (lokal)politisches Engagement, soziale Interaktionen und Diskussionen grundlegender Fragen. Dies ist alles in der Muttersprache besser m&ouml;glich, als in einer Fremdsprache. Und unsere <a title="Klicke hier, um Michaels Gedanken zur Endlichkeit des Lebens zu lesen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/gedanken-beim-morgenspaziergang/">Lebenszeit ist nun mal begrenzt</a>.</p><h2>H&ouml;fe und Gemeinschaften gesucht</h2><p>Nun sind wir also wieder an einem Punkt, den wir schon aus Erfahrung kennen. Die Suche beginnt erneut. Aber so unverkrampft wie die ersten Male, so dass es weniger eine Suche als viel mehr ein offen sein f&uuml;r phantastische neue Ideen und M&ouml;glichkeiten ist. Und es wird etwas kommen! Dank unserem Idealismus, unserem Freiheitswillen und der puren Freude an den Wundern der Natur hab ich in dem Punkt keine Zweifel.</p><p>Wir werden demn&auml;chst ein paar Zeilen dazu schreiben, was uns wichtig ist und wie wir zuk&uuml;nftig unsere Leben gestalten wollen. Ob sich was &auml;ndert zum bisherigen &#8211; und wenn ja, was. Wir sind offen f&uuml;r die Teilnahme an bestehendem oder geplantem. Wir sind aber auch offen, (wieder) etwas eigenes zu starten. Wenn der richtige Hof und / oder die richtige Gemeinschaft auftauchen, wird es sich einfach richtig gut anf&uuml;hlen. Und dann werden wir den Schritt gehen.</p><h2>In der Zwischenzeit</h2><p>Wir werden die n&auml;chste Zeit Projekte und Gem&uuml;sebaubetriebe besichtigen, von denen wir lernen k&ouml;nnen. Werden wwoofen, um tollen Projekten oder H&ouml;fen zu helfen. Und wir werden durch all das neue Inspirationen bekommen. Und von wo wir d&uuml;rfen und m&ouml;gen werden wir nat&uuml;rlich auch berichten.</p><p>Wer hat Vorschl&auml;ge, welche Projekte oder Betriebe wir unbedingt besuchen sollten? Wer lebt selbst in einer tollen Gemeinschaft und w&uuml;rde uns das zeigen? Oder welche Ideen habt ihr, was wir in der Zwischenzeit noch tun k&ouml;nnten?</p><p>X54ZWBDCHDDK</p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/michael-allein-zu-haus/" title="Michael allein zu Haus">Michael allein zu Haus</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/aktueller-stand/" title="Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung">Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/erste-zweifel/" title="Erste Zweifel">Erste Zweifel</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/internet-im-selbstversorgerinnen-leben/" title="Internet im Selbstversorger*innen-Leben">Internet im Selbstversorger*innen-Leben</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/das-glashaus-und-die-sense/" title="Das Glashaus und die Sense">Das Glashaus und die Sense</a></li></ul><div class="feedflare">
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Arvay - Autor des "Bioschm&#228;hs" - klar, dass wir auf echtes Bio nicht verzichten k&#246;nnen!]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen haben wir das Buch <a title="Klicke hier, um zur Vorstellung des Buches 'Der grosse Bio-Schm&auml;h' zu kommen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/der-grosse-bio-schmaeh/">&#8220;Der grosse Bio-Schm&auml;h&#8221; hier auf dem Blog vorgestellt.</a> Mittlerweile ist eine Debatte ausgebrochen, an der viele Nutzer*innen und &ouml;sterreichische Medien beteiligt sind. Umso sch&ouml;ner ist es, dass Clemens G. Arvay uns ein Interview gegeben hat. Er ist der Autor des Buches. Auch in den Kommentaren auf unserem Blog konnten wir feststellen, dass allein wegen des Titels des Buches zun&auml;chst teils falsche Schlussfolgerungen gezogen wurden. Wir baten den Autor und Agrarwissenschaftler Clemens G. Arvay auch dazu um Aufkl&auml;rung.</p><p><span id="more-1852"></span></p><p><strong><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/bioschmaeh.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1852];player=img;" title="Der grosse Bio-Schm&auml;h"><img class=" wp-image-1712 alignright" title="Der grosse Bio-Schm&auml;h" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/bioschmaeh-444x669.jpg?9c1df9" alt="" width="200" /></a>Lieber Clemens, k&ouml;nntest Du kurz beschreiben, worum es in Deinem neuen Buch geht?</strong></p><p>&#8220;Der gro&szlig;e Bio-Schm&auml;h&#8221; ist ein Reality-Check des Bio-Massenmarktes. Was passiert, wenn sich Superm&auml;rkte und Discounter des Bio-Booms bedienen, um ihr Image aufzupolieren?</p><p>Den Stoff f&uuml;r das Buch lieferten mir die Lebensmittelkonzerne selbst – wenn auch nicht willentlich. Denn meine Ausgangspunkte in der Recherche waren die mystifizierten Darstellungen und suggestiven Versprechen der Werbung, die uns tagt&auml;glich beh&auml;mmert. Das ist die M&auml;rchenwelt, an die wir glauben sollen. Aber ich habe auch Websites, Brosch&uuml;ren und bezahlte Zeitungsartikel unter die Lupe genommen.</p><p>Den Teil der Realit&auml;t, den uns die Konzerne verschweigen, finden die LeserInnen in meinem Buch: Tierfabriken, industrielle Landwirtschaft, Kleinbauernsterben, schlecht bezahlte ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte und jede Menge Greenwash – eben all das, was sie nie h&auml;tten erfahren sollen, wenn es nach den Konzernen ginge.</p><p>Ich zeige aber auch L&ouml;sungswege auf, die f&uuml;r aktive Bio-KonsumentInnen interessant sind, denen die Idee des &Ouml;kolandbaus am Herzen liegt.</p><p><strong>Wie bist Du auf die Idee gekommen, &uuml;ber dieses Thema zu schreiben?</strong></p><p>Als Agrarbiologe besch&auml;ftige ich mich schon lange mit &Ouml;kolandbau. In den letzten Jahren waren meine Einblicke in den Bio-Massenmarkt und dessen Marketingstrategien so alarmierend, dass ich nicht l&auml;nger schweigen konnte. Der Einstieg der gro&szlig;en Goliaths unterwirft die Biolandwirtschaft denselben Zw&auml;ngen, die auch in der konventionellen Landwirtschaft herrschen. Kleine und mittlere Bio-Betriebe haben es zusehends schwerer, obwohl sie ja als die eigentlichen Akteure des &Ouml;kolandbaus gedacht waren. Das wirkt sich nat&uuml;rlich auch gravierend auf die Produktionsumst&auml;nde aus, die jetzt wohl weit von den Erwartungen der meisten KonsumentInnen entfernt liegen d&uuml;rften.</p><p>Es ist an der Zeit, diejenigen zu informieren, die es betrifft: Die K&auml;uferInnen von Bio-Lebensmitteln!</p><p><strong><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/Clemens_G_Arvay.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1852];player=img;" title="Clemens G. Arvay - Autor und Agrarwissenschaftler"><img class=" wp-image-1858 alignleft" title="Clemens G. Arvay - Autor und Agrarwissenschaftler" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/Clemens_G_Arvay-444x457.jpg?9c1df9" alt="" width="200" /></a>Clemens, was willst Du mit dem Buch erreichen?</strong></p><p>Ich sehe mich als unabh&auml;ngigen Informanten f&uuml;r die Bio-KonsumentInnen in &Ouml;sterreich und anderswo. Mir ist aufgefallen, dass fast niemand so recht wei&szlig;, wie „kontrolliert biologische Landwirtschaft“ eigentlich in der Realit&auml;t aussieht und wie gro&szlig; die Unterschiede zwischen den zentralisierten M&auml;rkten der Konzerne und den Anspr&uuml;chen der &Ouml;kolandbaubewegungen sind. Wir alle haben romantisierte Vorstellungen, die zum Teil von unserem Bed&uuml;rfnis nach einem „reinen Gewissen“ beim Einkaufen gepr&auml;gt sind. Dar&uuml;berhinaus kommen sie von der strategischen Selbst-Inszenierung der Konzerne in der &Ouml;ffentlichkeit. Greenwash funktioniert in der Bio-Industrie besser als in jeder anderen Branche, weil man den Bio-Konzernen einfach gerne glauben m&ouml;chte.</p><p>Mein Anliegen ist es aber, Bewusstsein f&uuml;r die Idee des &Ouml;kolandbaus zu schaffen und aufzuzeigen, wie wir &ouml;kologische Landwirtschaft st&auml;rken und aus den Zw&auml;ngen und Interessen profitstrebender Konzerne befreien k&ouml;nnen.</p><p><strong>In Deinem Buch kommen auch namhafte WissenschaftlerInnen zu Wort. Ist Dir eine ihrer Aussagen in besonderer Erinnerung?</strong></p><p>Ja. Die bekannte Klimaforscherin und Universit&auml;tsprofessorin Dr. Helga Kromp-Kolb hat inunserem Interview einen grandiosen Vergleich getroffen. Sie sagte:<br /> &#8220;Bio im Supermarkt zu kaufen ist wie das Fahren eines Hummers mit Bio-Treibstoff. Eigentlich wei&szlig; man, dass dieses Auto und Nachhaltigkeit nicht zusammenpassen, doch der Bio-Treibstoff gibt einem ein gutes Gewissen. Es w&auml;re aber nachhaltiger, gar nicht Hummer zu fahren.&#8221;</p><p><strong>Welche Superm&auml;rkte werden in Deinem Buch untersucht?</strong></p><p>Die Protagonisten des Buches sind naturgem&auml;&szlig; die Beherrscher des &ouml;sterreichischen Bio-Massenmarktes, also die konventionellen Lebensmittelkonzerne wie zum Beispiel REWE, HOFER (ALDI &Ouml;sterreich) und SPAR mit ihren Bio-Handelsmarken wie <em>Ja!Nat&uuml;rlich</em>, <em>Zur&uuml;ck Zum Ursprung</em>, <em>Natur*pur</em> etc.</p><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/bio_huehnerhaltung.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1852];player=img;" title="Bio-H&uuml;hnerhaltung in &Ouml;sterreich"><img class="alignnone size-medium wp-image-1857" title="Bio-H&uuml;hnerhaltung in &Ouml;sterreich" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/bio_huehnerhaltung-444x295.jpg?9c1df9" alt="" width="444" height="295" /></a></p><p><strong>Sollen wir alle zuk&uuml;nftig auf &#8220;Bio&#8221; verzichten?</strong></p><blockquote><p>Wir sollten auf gar keinen Fall auf „Bio“ verzichten – im Gegenteil!</p></blockquote><p>Als m&uuml;ndige und aufgekl&auml;rte KonsumentInnen k&ouml;nnen wir in Zukunft noch sehr viel zur Entwicklung einer ganzheitlich verstandenen &ouml;kologischen Lebensmittelproduktion beitragen. Aber zuerst m&uuml;ssen wir uns davon befreien, die blo&szlig;e Zielgruppe des „zielgruppenorientierten Marketings“ der Lebensmittelkonzerne und ihrer Bio-Marken zu sein.</p><p><strong>K&ouml;nnte eine teilweise oder &uuml;berwiegende Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln einer der m&ouml;glichen L&ouml;sungswege sein?</strong></p><p>Ja. Neben dem „selbstbestimmten Lebensmittelkonsum“ sollten so viele Menschen wie m&ouml;glich damit beginnen, Nahrung anzubauen, sofern sie einen Garten oder sonstige Fl&auml;chen dazu haben. Das zentralisierte System der Lebensmittelgiganten ist nicht krisensicher. Es ist st&ouml;ranf&auml;llig und logistisch sehr aufw&auml;ndig. Das gilt auch f&uuml;r die industrialisierte Bio-Produktion. Wer selbst Nahrungsmittel anbaut, stellt nicht nur die eigene gesunde Ern&auml;hrung f&uuml;r die Zukunft sicher, sondern kann auch einen Beitrag zum Erhalt bedrohter landwirtschaftlicher Sorten leisten.</p><p><strong>Im Rahmen Deiner Buchrecherchen hast Du Dich intensiv mit der Werbebranche auseinander gesetzt. Wie stehst Du jetzt zu Werbung?</strong></p><blockquote><p>Ich halte Massenwerbung f&uuml;r eines der bedenklichsten Gesch&auml;fte der Gegenwart.</p></blockquote><p><strong>Eine Frage, die wir allen unseren Interviewpartner*innen stellen m&ouml;chten, und bei der uns auch Deine Fach-Meinung sehr interessieren w&uuml;rde: Gibt es eine Pflanze oder eine Landbautechnik, die wir auf unserem Weg Richtung Selbstversorgung unbedingt kennen sollten?</strong></p><p>Ich empfehle, die Kalebasse und die Schwammgurke zu kultivieren. Die Kalebasse z&auml;hlt zu den &auml;ltesten Kulturpflanzen &uuml;berhaupt. Junge Fr&uuml;chte liefern Nahrung, reife eignen sich zur Herstellung von Flaschen, Sch&uuml;sseln, Sch&ouml;pfl&ouml;ffeln, K&uuml;chenutensilien und Musikinstrumenten.</p><p>Die Schwammgurke verwandelt sich, wenn man sie reif werden l&auml;sst, in einen gro&szlig;artigen Rohstoff, aus dem man K&uuml;chen- und Badeschw&auml;mme sowie das Ausgangsmaterial f&uuml;r Schuheinlagen herstellen kann. Solche „Multifunktionspflanzen“ sind ausgesprochen wertvoll.</p><p>Unter den Landbaumethoden f&uuml;r die Selbstversorgung ist die Waldg&auml;rtnerei ein hei&szlig;er Tipp, bei der man versucht, ein regelrechtes Agrar&ouml;kosystem zu schaffen, dass sich am &Ouml;kosystem Wald und dessen sieben Schichten von der obersten Kronschicht bis zur Wurzelschicht orientiert. Empfehlenswert ist das Buch „Die Wald-G&auml;rtnerei“ von Robert A. Hart.</p><p><strong>Welchen Tipp kannst Du uns abschlie&szlig;end f&uuml;r unser Projekt &#8220;Experiment Selbstversorgung&#8221; mitgeben?</strong></p><p>Ihr seid auf dem richtigen Weg. Lasst Euch von Euren Zielen nicht abbringen. Bleibt unabh&auml;ngig und vor allem: Lasst Eure Ideale nicht von professionellen Marketingfachleuten vereinnahmen. Irgendwann wird vielleicht noch ein Konzern auf die Idee kommen, sogar das Thema Selbstversorgung lukrativ zu vermarkten. Ich halte das nach all meinen Recherchen wirklich f&uuml;r m&ouml;glich.</p><p><strong>Danke, Clemens!</strong></p><p><em>Clemens G. Arvay betreibt unter <a title="Klicke hier, um zum Blog von Clemens G. Arvay zu kommen!" href="http://www.arvay.info">arvay.info</a> einen eigenen Blog. F&uuml;r das Buch &#8220;Der grosse Bio-Schm&auml;h&#8221; hat er eine eigene <a title="Klicke hier, um zur Facebook-Seite des Buches Der grosse Bio-Schm&auml;h zu kommen!" href="http://www.facebook.com/Bioschmaeh">Facebook-Seite</a>.</em></p><p>Der Autor Clemens G. Arvay empfiehlt au&szlig;erdem folgendes Video:</p><p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/kTq9K7K7ExY?rel=0" frameborder="0" width="444" height="255"></iframe></p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/der-grosse-bio-schmaeh/" title="Der grosse Bio-Schmäh">Der grosse Bio-Schmäh</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/unsere-vision/" title="Unsere Vision">Unsere Vision</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/mischkultur-und-kompost-bau/" title="Mischkultur und Kompost-Bau">Mischkultur und Kompost-Bau</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-natur-als-kalender/" title="Die Natur als Kalender">Die Natur als Kalender</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/unser-garten-ist-gold-wert/" title="Unser Garten ist Gold wert">Unser Garten ist Gold wert</a></li></ul><div class="feedflare">
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</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ExperimentSelbstversorgung/~4/U7yQDDi4fME" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://experimentselbstversorgung.net/geschichte-und-monatsarchiv/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://experimentselbstversorgung.net/geschichte-und-monatsarchiv/</feedburner:origLink></item> <item><title>Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/ExperimentSelbstversorgung/~3/IYV226Esh1g/</link> <comments>http://experimentselbstversorgung.net/aktueller-stand/#comments</comments> <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 17:23:10 +0000</pubDate> <dc:creator>Michael Hartl</dc:creator> <category><![CDATA[In eigener Sache]]></category> <category><![CDATA[Hof]]></category> <category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category> <category><![CDATA[Tschechien]]></category> <category><![CDATA[vernetzen]]></category><guid isPermaLink="false">http://experimentselbstversorgung.net/?p=1844</guid> <description><![CDATA[In diesem Artikel werden wir einen laufend aktualisierten &#220;berblick geben, wie es um das Projekt gerade steht.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wir m&ouml;chten Euch hier ein paar Informationen geben, wie es uns derzeit geht und was der Stand des Projektes ist. Da wir auch immer wieder nach Daten gefragt werden, wollen wir diese hier nach und nach einbauen.</p><p><span id="more-1844"></span></p><h2>Das Experiment Selbstversorgung</h2><p>Wir, also <a title="Klicke hier, um mehr &uuml;ber Lisa und Michael zu lesen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/ueber-uns/">Lisa und Michael</a>, leben derzeit gemeinsam mit zwei weiteren Menschen auf einem Hof in <a title="Klicke hier, um eine &Uuml;bersicht unserer Artikel mit dem Schlagwort 'Tschechien' zu sehen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/schlagwort/tschechien/">Tschechien</a>. Unser gemeinsames Ziel dort ist einen hohen Grad an Selbstversorgung zu erreichen.</p><p>Da Lisa und ich &uuml;ber diesen individuellen Ansatz der Selbstversorgung hinaus gerne aktiv w&auml;ren und zum Beispiel ein b&auml;uerliches Netzwerk aufbauen w&uuml;rden, <a title="Klicke hier, um zu lesen, welche Zweifel uns derzeit besch&auml;ftigen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/erste-zweifel/">sind wir derzeit am gr&uuml;beln</a>, ob wir hier am richtigen Ort sind. Zu dieser Auseinandersetzung z&auml;hlt derzeit auch das Besch&auml;ftigen mit verschiedenen Ideen und das Besichtigen von H&ouml;fen.</p><p><strong>Zur Debatte steht also der Ort und eine Feinjustierung des Weges, nicht diese Lebensweise oder der Weg an sich.</strong></p><p>Au&szlig;erdem muss Lisa in den n&auml;chsten Monaten noch ein letztes Mal einen st&auml;rkeren Fokus auf die Universit&auml;t legen, um ihr Studium sauber abzuschlie&szlig;en.</p><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/wiesenstorchenschnabel_bl&uuml;ten.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1844];player=img;" title="wiesenstorchenschnabel_bl&uuml;ten"><img class="alignnone size-medium wp-image-1845" title="wiesenstorchenschnabel_bl&uuml;ten" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/wiesenstorchenschnabel_bl&uuml;ten-444x296.jpg?9c1df9" alt="" width="444" height="296" /></a></p><h2>Mehr Hintergr&uuml;nde zum Experiment Selbstversorgung</h2><ul><li>Einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Entwicklung dieses Projektes findest Du in Form eines Grafik-Sliders direkt unter dem Men&uuml; auf der <a title="Klicke hier, um zur Startseite dieses Blogs zu gelangen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/">Startseite</a>.</li><li>Verschiedene h&auml;ufig gestellte Fragen versuchen wir auf der Seite <a title="Klicke hier, um einen &Uuml;berblick zu bekommen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/ueberblick/">&#8220;&Uuml;berblick&#8221;</a> zu beantworten.</li><li>Alle bisherigen Artikel nach Monaten aufgelistet findest Du im <a title="Klicke hier, um das Archiv zu sehen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/archiv/">Archiv</a>.</li></ul><h2><em>Erkl&auml;rung zu diesem Artikel</em></h2><p><em>In diesem Artikel wird laufend der aktuelle Stand des Experiment Selbstversorgung dargestellt. Er wird also immer wieder ver&auml;ndert und taucht dann wieder ganz oben bei den neuen Artikeln auf. Kommentieren ist daher auch abgeschaltet &#8211; bitte in den verlinkten Artikeln kommentieren, wenn ihr zu einem Punkt etwas beitragen m&ouml;chtet. Danke!</em></p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/erste-zweifel/" title="Erste Zweifel">Erste Zweifel</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/deine-hilfe-ist-willkommen/" title="Deine Hilfe ist willkommen">Deine Hilfe ist willkommen</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-naechsten-schritte/" title="Die nächsten Schritte">Die nächsten Schritte</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wir-sind-dann-mal-weg/" title="wir sind dann mal weg&#8230;">wir sind dann mal weg&#8230;</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/michael-allein-zu-haus/" title="Michael allein zu Haus">Michael allein zu Haus</a></li></ul><div class="feedflare">
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Daraus entstehen bei vielen dann Arbeitslisten, die an bestimmte Monate gebunden sind. Im einen Jahr ist es aber Mitte M&auml;rz schon wieder gr&uuml;n mit voller Bl&uuml;tenpracht, in anderen Jahren aber f&auml;llt zu dieser Zeit nochmals Schnee und Nachtfr&ouml;ste sch&auml;digen empfindliche Jungpflanzen.</p><p><span id="more-1747"></span>Mit unserem starren Kalender unsere T&auml;tigkeiten in der Natur planen zu wollen, die nun mal lebendig und damit jedes Jahr ein wenig anders ist, kann auch nicht ganz reibungslos funktionieren. Wer sich mit Saatgut besch&auml;ftigt hat, wei&szlig;, dass jedes Saatgut bei einer bestimmten Bodentemperatur besonders gut keimt. Oder das sich Jungpflanzen bei bestimmten Tagestemperaturen besonders gut entwickeln. Und da sich beides, so wie viele weitere Faktoren, klarerweise in der Natur abzeichnen und auf alle Pflanzen und Tiere in unserer Umwelt auswirken, l&auml;sst sich daran viel besser ablesen, wann, was, wo zu tun ist.</p><h2>G&auml;rtnern nach den 10 Jahreszeiten der Natur</h2><p>Bernhard Michels beschreibt in seinem bei blv erschienen Buch &#8220;G&auml;rtnern nach den 10 Jahreszeiten der Natur&#8221;die Pflanzen, bei denen sich besonders gut beobachten l&auml;sst, welche Jahreszeit gerade angebrochen ist, l&auml;uft und zu Ende geht. F&uuml;r den so genannten ph&auml;nologischen Kalender, also einer Art Natur-Kalender, wird das Jahr in zehn Jahreszeiten unterteilt:</p><ul><li>Vorfr&uuml;hling</li><li>Erstfr&uuml;hling</li><li>Vollfr&uuml;hling</li><li>Fr&uuml;hsommer</li><li>Hochsommer</li><li>Sp&auml;tsommer</li><li>Fr&uuml;hherbst</li><li>Vollherbst</li><li>Sp&auml;therbst</li><li>Winter</li></ul><p>Diese viel feinere Untergliederung zeigt sich durch die Bl&uuml;te, den Blattaustrieb, die Fruchtreife, den Blattfall oder andere Ph&auml;nomene an ganz bestimmten Pflanzen. All diese Ph&auml;nomene kehren Jahr f&uuml;r Jahr wieder. Sie sind abh&auml;ngig von Bodentemperatur, Tagesl&auml;nge und vielem mehr. Somit zeigen diese Phasen zum Beispiel an, ab wann kein Frost mehr zu erwarten ist, welche Bodentemperatur durchschnittlich erreicht ist und so weiter.</p><h2><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/10jahreszeiten.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1747];player=img;" title="10jahreszeiten"><img class="alignleft  wp-image-1750" title="10jahreszeiten" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/10jahreszeiten.jpg?9c1df9" alt="" width="200" /></a>Naturnah g&auml;rtnern</h2><p>Das sch&ouml;ne ist: niemand muss deswegen zum/zur Wissenschaftler*in werden und sich mit all diesen zahlreichen Ph&auml;nomenen bis ins Detail auskennen oder verstehen, warum eine Pflanze eine bestimmte Phase erst einleitet, wenn die &auml;u&szlig;eren Bedingungen passen. Denn wenn zum Beispiel die Stachelbeere ihre Bl&uuml;ten voll entfaltet hat, wissen wir ohne die Umst&auml;nde verstehen zu m&uuml;ssen, dass der Erstfr&uuml;hling voll im Gange ist. Und das wiederum bedeutet, dass wir zum Beispiel vorgezogene Gem&uuml;sepflanzen abh&auml;rten und auspflanzen k&ouml;nnen.</p><p>Alle zehn ph&auml;nologischen Jahreszeiten der Natur werden im Buch einzeln behandelt. Der Autor stellt dar, welche Pflanzen auf welche Weise die jeweilige Jahreszeit einleiten, ihren H&ouml;hepunkt anzeigen oder verabschieden. Er listet auf, welche Gartenarbeiten dann im Obstgarten, dem Gem&uuml;sebeet oder im Blumengarten anstehen. Er gibt Tipps, woran die Jahreszeiten au&szlig;erdem erkannt werden k&ouml;nnen und rundet sein sehr lesenswertes Buch durch Bauernregeln, Pollenflugkalender und weitere Service-Teile ab.</p><h2>Fazit</h2><p>Auf der R&uuml;ckseite des Buches steht &#8220;Der Kalender kann irren – die Natur nicht&#8221;. So sehe ich das auch. F&uuml;r ein naturnahes G&auml;rtnern ist ein grundlegendes Verst&auml;ndnis solcher Zusammenh&auml;nge sehr f&ouml;rderlich. Auch mehr auf die Natur als auf den astronomischen Kalender zu h&ouml;ren, ist f&uuml;r mich ein wichtiger Teil eines G&auml;rtnerns in Harmonie mit der Natur.</p><p>Bernhard Michels Buch &#8220;G&auml;rtnern nach den 10 Jahreszeiten der Natur&#8221; ist ein sehr gelungenes Einstiegswerk und ein tolles Nachschlagewerk, das im Gartenjahr immer wieder in meine H&auml;nde wandert und zur Arbeitsplanung ganz unbedingt herangezogen werden sollte.</p><p>ISBN <a title="Klicke hier, um zu einem Preisvergleich der Online-Buchh&auml;ndler*innen zu kommen - Direkt beim Buchshop ums Eck zu kaufen, ist besser!" href="http://www.bookbutler.com/search.html?pageNr=1&amp;showMore=false&amp;sortBy=salesrank&amp;searchFor=978-3-8354-0630-8&amp;searchBy=keyword&amp;searchIn=de&amp;shipTo=de&amp;amountIn=eur">978-3-8354-0630-8</a></p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/unser-garten-ist-gold-wert/" title="Unser Garten ist Gold wert">Unser Garten ist Gold wert</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/the-one-straw-revolution/" title="The One-Straw Revolution">The One-Straw Revolution</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-bibel-fuer-den-gemueseanbau/" title="Die Bibel für den Gemüseanbau">Die Bibel für den Gemüseanbau</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-sache-mit-der-hoehe/" title="Die Sache mit der Höhe">Die Sache mit der Höhe</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/interview-mit-dem-autor-des-bio-schmaehs/" title="Interview mit dem Autor des Bio-Schmähs">Interview mit dem Autor des Bio-Schmähs</a></li></ul><div class="feedflare">
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Lies jetzt, welche...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind seit etwas mehr als zwei Jahren dabei, mehr und mehr unserer Bed&uuml;rfnisse durch eigenen Anbau, eigene Herstellung und Selbstorganisation zu decken. Dabei liegt unser Fokus seit Beginn auf der Selbstversorgung. Seit etwas mehr als einem halben Jahr leben wir dazu mit einem weiteren Paar auf einer Farm mit einigen Hektar Land im Norden Tschechiens. In diesen zwei Jahren waren wir uns doch recht sicher, wie unser Weg aussieht. Und haben immer versucht, ihm m&ouml;glichst treu zu bleiben.</p><p><span id="more-1718"></span>F&uuml;r uns ist es ein sehr wichtiger Bestandteil, dass unsere Ideale und Ideen, die wir mit unserer Art des selbstbestimmten Lebens anstreben, nicht an der Hofgrenze stehen bleiben. Wir m&ouml;chten Wissen sammeln, damit experimentieren und es weiter geben. Wir m&ouml;chten lokale Netzwerke erschaffen, f&ouml;rdern und nutzen. Wir m&ouml;chten regen Austausch mit Menschen um uns herum.</p><h2>Die H&uuml;rde &#8220;Sprache lernen&#8221;</h2><p>Nun sind wir also im Norden der Tschechischen Republik. In einer wunderbaren Gegend. Wir haben hier das b&ouml;hmische Mittelgebirge vor der Haust&uuml;re. Wurden vom Besitzer des Hofes eingeladen hier zu leben. Wir mussten weder bei Null beginnen, noch sind wir hier alleine mit der Arbeit. Menschen mit wertvollen Erfahrungen, tollen Ideen und identischen Idealen. Alles super, dachten wir uns. Und die Sprache, die werden wir lernen, sobald wir dort sind.</p><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/spinnennetz.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1718];player=img;" title="Spinnennetz"><img class="alignnone  wp-image-1740" title="Spinnennetz" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/spinnennetz.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><p>Doch wir tun uns recht schwer mit dem tschechisch. Sprachen lernen ist nicht so einfach, finde ich. Vielleicht ist das auch mein Alter&#8230;. und mein Hirn arbeitet einfach schon ein wenig langsamer als fr&uuml;her&#8230;.? Wie dem auch sei, es kommt das Gef&uuml;hl dazu, dass wir hier au&szlig;erhalb des Hofes ohne gutes tschechisch weder tiefere Freundschaften aufbauen werden, noch unsere Ideen von b&auml;uerlichen Netzwerken, Erzeuger*innen-Verbraucher*innen-Netzwerken (FoodCoops) oder &auml;hnlichem umsetzen werden. Und ob unser tschechisch in einigen Jahren gut genug dazu ist, wissen wir nicht. Aber das es zumindest die n&auml;chsten Jahre nicht gut genug sein wird, steht f&uuml;r uns im Moment leider au&szlig;er Zweifel.</p><h2>Ideen und Motivation</h2><p>Die nicht ganz so erfreuliche Situation ist im Moment also nicht, dass wir nicht w&uuml;ssten, welche Ideen in l&auml;ndlichen Regionen umgesetzt werden sollten. Oder wie wir es anpacken w&uuml;rden. Auch unsere Motivation zu politischer Aktion und unsere Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen in unserem regionalen Umfeld sind nicht der Grund f&uuml;r unsere Zweifel. Und der Weg, den wir eingeschlagen haben, ist f&uuml;r uns nach wie vor der richtige.</p><p>Unser Zweifel dreht sich also mehr darum, ob wir vielleicht nicht in der richtigen Region sind. Ob wir hier in absehbarer Zeit, also sehr bald, politisch aktiv sein k&ouml;nnen. Netzwerken k&ouml;nnen mit Menschen, die um uns herum leben. Ob wir hier ein soziales Umfeld au&szlig;erhalb unserer Hofgemeinschaft aufbauen k&ouml;nnen.</p><h2>Das Gute im Schlechten</h2><p>Wir haben die letzten zwei Tage sehr viel innerhalb der Gemeinschaft gesprochen. Wir sehen es nach wie vor so, dass wir hier unsere Klon*innen gefunden haben. Die beiden unterst&uuml;tzen uns so sehr, auch in dieser schwierigen Situation. Es ist wunderbar, solche lieben Menschen zum engsten Umfeld z&auml;hlen zu k&ouml;nnen.</p><p>Vielleicht ist das Ganze nur die oft so genannte Winter-Depression. Vielleicht auch nicht, denn die beiden Winter am vorherigen Hof haben uns nicht wirklich zu schaffen gemacht. Vielleicht sind es erste Zweifel, die in den n&auml;chsten Wochen zu einer Gewissheit werden. Oder sich in Wohlgefallen aufl&ouml;sen&#8230;.</p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/deine-hilfe-ist-willkommen/" title="Deine Hilfe ist willkommen">Deine Hilfe ist willkommen</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/aktueller-stand/" title="Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung">Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/internet-im-selbstversorgerinnen-leben/" title="Internet im Selbstversorger*innen-Leben">Internet im Selbstversorger*innen-Leben</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wir-sind-dann-mal-weg/" title="wir sind dann mal weg&#8230;">wir sind dann mal weg&#8230;</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/michael-allein-zu-haus/" title="Michael allein zu Haus">Michael allein zu Haus</a></li></ul><div class="feedflare">
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Das wurde bereits so oft vermeldet, dass es zu einer Gewissheit wurde. Und wer durch einen der gro&szlig;en Superm&auml;rkte geht, sieht das auch. Mehr und mehr Bio-Produkte werden dort angeboten. Brot, Milchprodukte, Fleisch, Brotaufstriche, Obst und Gem&uuml;se. Alles in Bio-Qualit&auml;t. Zumindest beklebt mit dem Bio-Siegel&#8230;.</p><p><span id="more-1710"></span> <a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/bioschmaeh.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1710];player=img;" title="Der grosse Bio-Schm&auml;h"><img class="alignleft  wp-image-1712" title="Der grosse Bio-Schm&auml;h" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/bioschmaeh.jpg?9c1df9" alt="" width="200" /></a>Die Idee der biologischen Landwirtschaft war mal eine ganz gro&szlig;e und idealistische. Doch wie ernst k&ouml;nnen und wollen Superm&auml;rkte, deren einziges Ziel die Profitmaximierung ist, solche Ideen nehmen? Ist Bio vom regionalen Bio-Bauernladen vergleichbar mit den marketinglastigen &#8220;Bio-Produkten&#8221; der Superm&auml;rkte? Oder ist die Supermarkt-Ware vielleicht nicht so genau das, was die Kaufenden erwarten?</p><h2>Ja! Nat&uuml;rlich, Zur&uuml;ck zum Ursprung, Natur pur – der Bio-Massenmarkt</h2><p>Dies waren ein Teil der Fragen, die Lisa und mich auf diesen unseren Weg gebracht haben. Daher waren wir auch sehr interessiert, als sich der Agrar-Wissenschaftler Clemens Arvay unter anderen diese Frage gestellt hat. Er ist seine Recherche noch viel gr&uuml;ndlicher angegangen als wir das je gemacht haben, hat intensiv hinter die Kulissen geblickt und l&auml;dt alle ein, sich das Ergebnis, das seit dieser Woche als Buch auf dem Markt erschienen ist, anzusehen.</p><blockquote><p>Begleiten Sie mich auf eine Reise durch das Universum des Bio-Massenmarktes, der Goliaths der Lebensmittelbranche. Lassen Sie sich in eine Parallelwelt mitnehmen, die uns normalerweise verschlossen bleibt &#8230; au&szlig;er wir sind frech genug, einfach durch die T&uuml;r hineinzuplatzen. Genau das habe ich getan.</p></blockquote><p>Mit &#8220;Bio-Massenmarkt&#8221; bezeichnet Arvay in &#8220;Der grosse Bio-Schm&auml;h&#8221; die Produkte mit Bio-Siegel, die durch die gro&szlig;en Superm&auml;rkte verkauft werden. Und seine Ergebnisse sind teils so bedr&uuml;ckend, dass vielen Supermarkt-Bio-Kund*innen der Bissen im Hals stecken bleiben d&uuml;rfte.</p><h2>Greenwashing, Marketing und Massen-Schlachtungen</h2><p>Der Autor nimmt Werbungen, also die Versprechen der Superm&auml;rkte an uns alle, und unterzieht sie einem Reality Check. Die meisten Werbungen zeigen uns B&auml;uer*innen im Gr&uuml;nen. Wunderbare Natur au&szlig;en herum. Frei &uuml;ber die Wiese tollende Tiere. Das Paradies auf Erden. Und von dort, so suggeriert die Werbung, kommen die &#8220;Bio-Produkte&#8221; der Superm&auml;rkte. Oder Backstuben, die so urig aussehen, als geh&ouml;rten sie zu einer kleinen Traditionsb&auml;ckerei im n&auml;chsten Dorf.</p><p>Doch ein erster Blick hinter die Kulissen zeigte Backfabriken, die so riesig sind, dass die Betriebsleiter in der Fabrik mit Fahrr&auml;dern fahren. Un&uuml;berblickbare Areale, in denen ein Gew&auml;chshaus am anderen steht, und deren k&uuml;nstlicher Anbau von &#8220;Bio-Gem&uuml;se&#8221; aus Monsanto-Saatgut in keinster Weise an die Paradies-Bilder aus der Werbung erinnert. Arvay schildert all diese Orte. Auch die Schlachth&ouml;fe, in denen &#8220;Bio-H&uuml;hner&#8221; im Sekundentakt und &#8220;Bio-Rinder&#8221; gemeinsam mit konventionellen Rindern im Akkord geschlachtet werden. Er deckt auf, dass ungarische Erntehelfer*innen auch im &ouml;sterreichischen Bio-Anbau unterbezahlt sind, ohne Ausgleich &Uuml;berstunden leisten m&uuml;ssen und in unhygienischen Baracken untergebracht sind.</p><h2>Hofer und das Wasser</h2><p>In meinem Kopf kommen dabei Bilder hoch, wie ich sie aus den Filmen &#8220;Food Inc.&#8221; oder &#8220;We feed the world&#8221; kenne. Nur mit dem Unterschied, dass die meisten Menschen diese uns&auml;glichen Zust&auml;nde doch in der heimischen Bio-Branche nicht erwartet h&auml;tten. Gut ist, dass Clemens Arvay darum auch im zweiten Teil des Buches gut darlegt, dass nicht &#8220;bio&#8221; an sich vertrauensunw&uuml;rdig ist. Denn es gibt sie noch. Die Bio-B&auml;uer*innen und kleinen Bio-L&auml;den, die der urspr&uuml;nglichen Idee eines &ouml;kologischen Anbaus und m&ouml;glichst direkter Vermarktung folgen. Denen die Erhaltung unseres Planeten und der Kontakt zu den Menschen, die die b&auml;uerlichen Produkte essen, wichtig sind. Die wirklich versuchen, nachhaltig zu wirtschaften; um diese abgedroschene Formulierung zu verwenden.</p><p>Ganz anders, um ein letztes Beispiel zu bringen, verf&auml;hrt da der Discounter Hofer, wie der Aldi-Konzern in &Ouml;sterreich hei&szlig;t. Auf immer mehr seiner &#8220;Bio-Produkte&#8221; mit dem Marketing-Namen &#8220;Zur&uuml;ck zum Ursprung&#8221; wird abgedruckt, dass sie viel weniger Wasser verbrauchen w&uuml;rden, als vergleichbare konventionelle Ware. Das hat der Konzern auch berechnen lassen. Das erste Ergebnis zeigte halt, dass das &#8220;Ursprungsprodukt&#8221; sogar mehr Wasser verbraucht, als das vergleichbare konventionelle. Also wird einfach virtuelles Wasser mit reingerechnet, welches in der Realit&auml;t zwar nie aufgewendet wird, aber am Ende einer rein theoretischen Berechnung dann zumindest werbekr&auml;ftig als &#8220;40 % weniger Wasserverbrauch!&#8221; auf die Verpackung gedruckt wird.</p><h2>Fazit</h2><p>Das Buch habe ich an einem einzigen Abend verschlungen! Es ist inhaltlich fesselnd und f&uuml;r meinen Geschmack gut geschrieben. Clemens Arvay nimmt einen an der Hand, holt die Leser*innen dort ab, wo die meisten stehen d&uuml;rften, und geht Schritt f&uuml;r Schritt durch die Bio-Massenmarkt-Welt. Er zeigt, was Hofer / Aldi, Billa, Merkur, Spar, Penny, Lidl und Zielpunkt lieber vor uns verstecken w&uuml;rden.</p><p>Sehr gut gefallen hat mir, dass Arvay auch Alternativen und Wege aufzeigt, wie sich kritische Menschen selbst organisieren k&ouml;nnen und damit sich selbst und den echten Bio-B&auml;uer*innen mehr als nur einen Gefallen tun werden. Denn dieses Anliegen von ihm wird im Buch gut vermittelt: Er m&ouml;chte nicht &#8220;Bio&#8221; an sich angreifen, sondern aufzeigen, dass die Superm&auml;rkte die Bio-Idee nicht leben und unterst&uuml;tzen, sondern f&uuml;r Werbung und Profitmaximierung ausn&uuml;tzen.</p><p>ISBN <a title="Klicke hier, um zu einem Preisvergleich der Online-Buchh&auml;ndler*innen zu kommen - Direkt beim Buchshop ums Eck zu kaufen, ist besser!" href="http://www.bookbutler.com/search.html?pageNr=1&amp;showMore=false&amp;sortBy=salesrank&amp;searchFor=978-3-8000-7528-7&amp;searchBy=keyword&amp;searchIn=de&amp;shipTo=de&amp;amountIn=eur">978-3-8000-7528-7</a></p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/interview-mit-dem-autor-des-bio-schmaehs/" title="Interview mit dem Autor des Bio-Schmähs">Interview mit dem Autor des Bio-Schmähs</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/the-one-straw-revolution/" title="The One-Straw Revolution">The One-Straw Revolution</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wasser-ist-leben/" title="Wasser ist Leben">Wasser ist Leben</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-natur-als-kalender/" title="Die Natur als Kalender">Die Natur als Kalender</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/unser-garten-ist-gold-wert/" title="Unser Garten ist Gold wert">Unser Garten ist Gold wert</a></li></ul><div class="feedflare">
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Von Aha-Erlebnissen, &uuml;ber G&auml;rtnerstolz bis zu kleinen Hoppalas und tragischen Momenten (wie etwa der Gifttod seines geliebten Bienenstocks) rei&szlig;t der sympathische Franzose seine Garten interessierten Leser_innen mit.</p><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/Unser_Garten_ist_Gold_wert1.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1687];player=img;" title="Unser Garten ist Gold wert"><img class=" wp-image-1689 alignleft" title="Unser Garten ist Gold wert" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/Unser_Garten_ist_Gold_wert1-444x594.jpg?9c1df9" alt="" width="200" height="268" /></a>Er spricht anfangs viel von den Vorteilen vom eigenen Garten: frische Luft, schmackhafte Lebensmittel, ein Ort wo Kinder lernen und wachsen k&ouml;nnen, bis hin zu Ersparnissen aus &ouml;konomischer Sicht. Letzteres zieht sich durch das ganze Buch. Wie eingangs erw&auml;hnt, dokumentiert Rodolphe sehr genau wie viel Geld er sich durch das G&auml;rtnern spart. Haargenau.</p><h2>Erfahrungen im Garten mit Herz</h2><p>Die Themenbereiche umfassen Anbauweisen, Boden, Pflanzenschutz, sowie Saatgut vermehren und Umweltaspekte. Abgerundet wird das Ganze durch zahlreiche Portr&auml;ts von Pflanzen, die er in seinem Garten selbst anbaut – nett finde ich dabei, dass er dazu immer seine Erfahrungen und Fehlerchen einbringt die er gemacht hat und was er noch ausprobieren m&ouml;chte.</p><p>Manche T&auml;tigkeiten beschreibt Rodolphe ausf&uuml;hrlicher, manche sind in einem Satz abgehandelt. &Uuml;berwiegend darf man sich aber nicht allzu viele Anleitungen erwarten.</p><h2>Was mir nicht gefallen hat</h2><p>&#8230;sind die Ausf&uuml;hrungen &uuml;ber seinen „Krieg“ gegen die „Sch&auml;dlinge“ in seinem Garten. Er spricht auch generell von seinen Jagden auf Maulw&uuml;rfe, M&auml;use und Schnecken als &uuml;bliche T&auml;tigkeit im Garten. Ein wahres – Originalwortlaut – Gemetzel. Ich musste sehr schmunzeln, als er sich erst freut, dass die Schnecken sein Gemetzel aufr&auml;umen (Schnecken fressen die zerschnittenen Kadaver ihrer Artgenossen) und sich im gleichen Moment wundert, dass sie dadurch nicht weniger werden. Vielleicht sollte man dem guten Mann mal sagen, dass Schnecken einen &uuml;beraus guten Geruchssinn haben und die Kadaver von weitem riechen und somit angezogen werden (Genau deswegen funktionieren &uuml;brigens auch Bierfallen nicht wirklich.)</p><h2>Selbstversorgung?</h2><p>Wer aus dem Untertitel „Eine Familie versorgt sich selbst“ schlie&szlig;t, es handle sich hier um ein Buch &uuml;ber Selbstversorgung im Allgemeinen wird hier entt&auml;uscht werden. Er schreibt nichts n&auml;heres &uuml;ber&#8217;s Haltbarmachen (au&szlig;er eben, dass sie es praktizieren), &uuml;ber den Bau von Alltagsgegenst&auml;nden, oder Handwerk generell. Er spricht gerade mal &uuml;ber seinen Bienenstock und dabei geht er auch nicht wirklich auf das „Wie“ ein. Es ist ein reines Gartenbau-(Erfahrungs)buch. Wie es der eigentliche Titel des Buches sagt. Ich denke nur, dass viele Menschen beim Stichwort „Selbstversorgung“ unterschiedliche Bilder im Kopf haben.</p><h2>Ein Gartenfachbuch?</h2><p>Definitives Nein. Rodolphe selbst verlautet immer wieder, dass er eigentlich keine Ahnung hat, eigentlich nur herumprobiert und sich viel anliest. Das macht ihn sehr sympathisch und man wei&szlig; woran man ist. Sprich: Die Informationen zum Gartenbau sind toll, aber ich w&uuml;rde sie nachpr&uuml;fen, bevor ich sie weiter gebe ;) Allerdings hat das Buch auch nicht den Anspruch ein Fachbuch zu sein. Denke ich.</p><h2>Res&uuml;mee</h2><p>Was beweist uns das wiedermal? Jede und jeder kann G&auml;rtnern! Das ist f&uuml;r mich eigentlich die wesentliche Essenz des Buches. Es macht Mut und Lust auf G&auml;rtnern. Genau f&uuml;r diejenigen ist das Buch meiner Meinung auch gemacht: Menschen, die sich noch nicht sicher sind, ob das G&auml;rtnern was f&uuml;r sie ist und die sich noch inspirieren lassen wollen. Nur Mut! :)</p><p>ISBN <a title="Klicke hier, um zu einem Preisvergleich der Online-Buchh&auml;ndler*innen zu kommen - Direkt beim Buchshop ums Eck zu kaufen, ist besser!" href="http://www.bookbutler.com/search.html?pageNr=1&amp;showMore=false&amp;sortBy=salesrank&amp;searchFor=978-3-8001-7548-2&amp;searchBy=keyword&amp;searchIn=de&amp;shipTo=de&amp;amountIn=eur">978-3-8001-7548-2</a></p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-natur-als-kalender/" title="Die Natur als Kalender">Die Natur als Kalender</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/einfach-ein-gutes-leben/" title="Einfach ein gutes Leben">Einfach ein gutes Leben</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/iss-mehr-salat/" title="Iss mehr Salat">Iss mehr Salat</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-bibel-fuer-den-gemueseanbau/" title="Die Bibel für den Gemüseanbau">Die Bibel für den Gemüseanbau</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-naechsten-schritte/" title="Die nächsten Schritte">Die nächsten Schritte</a></li></ul><div class="feedflare">
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Eine Frage, die sich f&uuml;r uns nie so wirklich gestellt hat, denn es gibt das ganze Jahr &uuml;ber reichlich. Ansonsten w&auml;ren ja schon alle unsere Vorfahren j&auml;mmerlich verhungert.</p><p>Aus dem &Auml;rmel k&ouml;nnen wir uns jedes Mal als Antwort nur ein paar frische Gem&uuml;se, verschiedenes Lagergem&uuml;se und unterschiedliche konservierte Lebensmittel sch&uuml;tteln. Eine vollst&auml;ndige &Uuml;bersicht werde ich auch heute und hier nicht liefern k&ouml;nnen – aber vielleicht einmal einen Eindruck davon geben, dass bei richtiger Planung und Herangehensweise einiges f&uuml;r Abwechslung sorgt.</p><p><span id="more-1675"></span><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/obst_im_winter.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1675];player=img;" title="Obst im Winter"><img class="alignnone  wp-image-1678" title="Obst im Winter" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/obst_im_winter.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><p>Anders als wir es hier auf dem Blog sonst versuchen, wird es heute &uuml;berwiegend eine reine Auflistung. Als „Winter“ sehe ich nun mal ganz klassisch Dezember bis Februar.</p><h2>Frisches Gem&uuml;se im Winter</h2><p>Viele der hier aufgez&auml;hlten Pflanzen k&ouml;nnen zumindest in der ersten H&auml;lfte des Winters frisch geerntet werden. Die meisten davon sind nach der Ernte vor sehr starken Fr&ouml;sten gut lagerf&auml;hig.</p><ul><li>R&uuml;ben</li><li>Winter-Kohl</li><li>Kohlsprossen (Rosenkohl)</li><li>Winter-Blumenkohl</li><li>Topinambur</li><li>Winterrettich</li><li>Knollensellerie</li><li>Brokkoli</li><li>Meerrettich</li><li>Wirsing</li><li>Feldsalat (Vogerl-Salat, Rapunzel)</li><li>Pastinaken</li><li>Porree (Lauch)</li><li>Steckr&uuml;ben</li><li>Gr&uuml;nkohl</li><li><a title="Klicke hier, um unseren Artikel &uuml;ber die Asia-Salate zu lesen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/asia-salate/">Asia-Salate</a></li><li>Winterlauch</li><li>Winterportulak (Winterpostelein)</li><li>Chicoree</li></ul><h2>Kr&auml;uter von der Fensterbank</h2><p>Kr&auml;uter im Topf auf der Fensterbank geben meist keinen so guten Ertrag wie im Freien. Aber wenn drau&szlig;en eine dicke Schneedecke liegt, ist jeder Ertrag drinnen super!</p><ul><li>Petersilie</li><li>Kresse</li><li>Kerbel</li><li>Melisse</li><li>Basilikum</li><li>Kapuzinerkresse</li><li>Schnittlauch</li></ul><h2>Sprossen und Keime</h2><p>Um den gesamten Winter hindurch sehr n&auml;hrstoffreiches, frisches Gr&uuml;n zu haben, empfiehlt sich auch das keimen lassen von Saatgut. Besonders daf&uuml;r geeignet und bekannt sind folgende.</p><ul><li>Alfalfa</li><li>Bockshornklee</li><li>Broccoli</li><li>Sonnenblumenkerne</li><li>Kresse</li><li>Linsen</li><li>Radieschen</li><li>Rettich</li><li>Senf</li><li>Weizen</li></ul><h2>Lagerobst und -gem&uuml;se</h2><p>Damit wir als Menschen in Klimazonen mit einem kalten Winter immer besser &uuml;berleben konnten, haben die B&auml;uerinnen und Bauern in den letzten 10.000 Jahren einige Sorten von Pflanzen weitergez&uuml;chtet, um sie gut lagerf&auml;hig zu machen. Vieles davon h&auml;lt bei richtiger Lagerung den gesamten Winter. Manches, wie bestimmte K&uuml;rbissorten, sogar bis zu zwei Jahre!</p><ul><li>Birne</li><li>Apfel</li><li>K&uuml;rbis</li><li><a title="Klicke hier, um alle Artikel dieses Blogs mit dem Schlagwort 'Zucchini' zu sehen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/schlagwort/zucchini/">Zucchini</a> (ja, auch ein K&uuml;rbis&#8230;)</li><li>Karotte</li><li>Steckr&uuml;be</li><li>Pastinak</li><li><a title="Klicke hier, um unsere Artikel rund um die Kartoffeln zu sehen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/schlagwort/kartoffel/">Kartoffel</a></li><li>Sellerie</li><li>Winterrettich</li><li>Chinakohl</li><li>Rote Bete</li><li>Zuckerhut</li><li>Kohl</li><li>Porree (Lauch)</li><li>Knoblauch</li><li>Zwiebeln</li></ul><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/wintereintopf.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1675];player=img;" title="Wintereintopf"><img class="alignnone  wp-image-1677" title="Wintereintopf" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/wintereintopf.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><h2>Wildpflanzen</h2><p>Wer ein paar Fundorte f&uuml;r Wildobst kennt, oder sie gezielt im eigenen Garten anpflanzt, findet im beginnenden Winter frisches Obst, um den Essenstisch zu bereichern. Zum Winterende kommen dann mehr und mehr Wildpflanzen auf den Teller.</p><ul><li>Mispel (Fr&uuml;chte)</li><li><a title="Klicke hier, um zu Lisas Artikel &uuml;ber die Schlehe zu kommen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/bittersweet-symphony-die-schlehe/">Schlehe</a> (Fr&uuml;chte)</li><li>Sanddorn (Fr&uuml;chte)</li><li>Ehrenpreis (Bl&uuml;ten und Bl&auml;tter)</li><li>Hasel (Bl&uuml;ten und Bl&auml;tter)</li><li>Kornelkirsche (Bl&uuml;ten und Bl&auml;tter)</li><li>Taubnessel (Bl&auml;tter)</li><li>Brombeerbl&auml;tter</li><li>Gundermann</li></ul><p>Wer dar&uuml;ber hinaus Freude daran hat, essbare Wurzeln von geeigneten Wildpflanzen auszugraben, kann den ganzen Winter hindurch aus zahlreichen Pflanzen ausw&auml;hlen.</p><h2>Konservieren und haltbar machen</h2><p>Hier z&auml;hle ich nur kurz die vern&uuml;nftigen Methoden auf, die es hierzu gibt, denn mit der richtigen Methode l&auml;sst sich nahezu jedes Obst oder Gem&uuml;se haltbar machen. Somit steht zu den oben aufgez&auml;hlten Nahrungsmitteln viele weitere Leckereien wie D&ouml;rrobst, Essiggurken und Sauerkraut zur Verf&uuml;gung.</p><ul><li>Trocknen</li><li>Milchs&auml;ureg&auml;rung (z.B. Sauerkraut)</li><li>Abkochen</li><li>in &Ouml;l einlegen</li><li>in Essig einlegen</li><li>in Salz einlegen</li><li>mit Zucker konservieren (z.B. <a title="Klicke hier, um unsere Artikel rund um Marmeladen zu sehen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/schlagwort/marmelade/">Marmeladen</a>)</li><li>in Alkohol einlegen</li></ul><h2>Getreide, H&uuml;lsefr&uuml;chte und N&uuml;sse</h2><p>Nur der Vollst&auml;ndigkeit halber sei hier kurz erw&auml;hnt, dass das oben aufgef&uuml;hrte Trockenen nat&uuml;rlich auch alle Getreidearten, Bohnen, Erbsen, Sonnenblumenkerne, Leinsaat, verschiedenste N&uuml;sse und so weiter umfasst.</p><h2>Pilze im Winter</h2><p>Frische Pilze k&ouml;nnen auch im Winter regional gefunden werden. Da es allerdings idealer ist, wenn Pilzliebhaber*innen sich eigene Pilze anbauen, z&auml;hle ich hier nur die Arten auf, die sich gut zu Hause anbauen lassen.</p><ul><li>Samtfu&szlig;r&uuml;bling (Samthaubenr&uuml;bling, Winterpilz)</li><li>Shiitake (Pasianipilz)</li><li>Stockschw&auml;mmchen</li></ul><h2>Was kannst Du noch anf&uuml;gen?</h2><p>Diese Aufz&auml;hlungen sind sicher nicht abschlie&szlig;end und ich freue mich &uuml;ber weitere Anregungen in den Kommentaren!</p><p>Es ist aber auf jeden Fall schon zu sehen, dass der Speiseplan im Winter abwechslungsreich und gesund sein kann. Auch f&uuml;r Menschen die sich regional ern&auml;hren m&ouml;chten oder sich aus dem eigenen Garten, den n&auml;chsten Wiesen und W&auml;ldern selbst versorgen wollen.</p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/selbstversorgung-fuer-anfaenger_innen/" title="Selbstversorgung für Anfänger_innen">Selbstversorgung für Anfänger_innen</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/hoftelegramm-oktober-2011/" title="Hoftelegramm Oktober 2011">Hoftelegramm Oktober 2011</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/unser-jahr-2010/" title="Unser Jahr 2010">Unser Jahr 2010</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/asia-salate/" title="Asia-Salate">Asia-Salate</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/essbare-wildpflanzen/" title="Essbare Wildpflanzen">Essbare Wildpflanzen</a></li></ul><div class="feedflare">
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Dies ist nicht nur im Sinne der Ern&auml;hrungssouver&auml;nit&auml;t unbedingt anzustreben, sondern auch finanziell interessant. Denn dadurch muss weniger Saatgut zugekauft werden. Um einiges mehr f&auml;llt finanziell die Vermehrung von B&uuml;schen, B&auml;umen und manch anderer gr&ouml;&szlig;eren Pflanze ins Gewicht.</p><p><span id="more-1667"></span>Genau f&uuml;r diesen Bereich habe ich mir ein Buch gew&uuml;nscht, das f&uuml;r jede Pflanze beschreibt, wie sie mit hoher Erfolgsaussicht zu vermehren ist. Das Buch „Nachwuchs im Garten“ von Wolfgang und Marco Kawollek verspricht genau das f&uuml;r „mehr als 600 Pflanzen“. Das Buch ist f&uuml;r rund 10 Euro im Ulmer-Verlag erschienen.</p><h2>Pflanzen vermehren leicht gemacht</h2><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/Nachwuchs-im-Garten.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1667];player=img;" title="Buchcover 'Nachwuchs im Garten'"><img class=" wp-image-1668 alignleft" title="Buchcover 'Nachwuchs im Garten'" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/Nachwuchs-im-Garten.jpg?9c1df9" alt="" width="200" /></a>Das Dank dem DIN-A-5-Format recht handliche Buch ist hierzu gut eingeteilt. Zu Beginn werden die allgemeinen Grundlagen der Pflanzenvermehrung vermittelt. Welche Methoden gibt es im Groben (generativ / vegetativ), welches Werkezug und welches Material hilft einem weiter? Die verschiedenen Methoden werden in diesem Teil des Buches allgemein vorgestellt und ausreichend erl&auml;utert.</p><p>Danach folgen f&uuml;nf Kapitel, in denen auf unterschiedliche Pflanzengruppen speziell eingegangen wird:</p><ul><li>B&auml;ume und Str&auml;ucher</li><li>Stauden</li><li>Sommerblumen</li><li>Zimmerpflanzen, Balkon- und K&uuml;belpflanzen</li><li>Gem&uuml;se und Kr&auml;uter</li></ul><p>Diese Kapitel beginnen mit einer speziell auf den jeweiligen Pflanzentyp zugeschnittenen Vertiefung der Vermehrungsmethoden und -techniken. Danach folgt eine alphabethische Auflistung unterschiedlicher Pflanzen der Gruppe. Hierbei werden die deutschen Namen zum Ordnen verwendet. Die lateinischen Namen werden ebenfalls mit angegeben.</p><p>In diesem Teil wird f&uuml;r jede einzelne vorgestellte Pflanze kurz und knapp erkl&auml;rt, in welchen Monaten man mit welcher Methode herangehen sollte, um gute Ergebnisse zu erzielen. Dies kann sehr knapp und pr&auml;zise erfolgen, da die Methoden selbst hier ja nicht erneut erkl&auml;rt werden m&uuml;ssen. Diese Aufteilung des Buches empfand ich beim Lesen als sehr gut. Ich freue mich auf die praktische Erprobung im Lauf diesen Jahres.</p><h2>Unkritische Empfehlungen</h2><p>Leider bleibt auch an diesem Buch eine negative Kritik nicht aus. Gleich zu Beginn werden Jiffy-Pots – also Torf-T&ouml;pfe – empfohlen, ohne ein Wort &uuml;ber die Herkunft von Torf und dessen damit verbundenen Schattenseiten zu verlieren. Ebenso werden bei den Substraten und Erden, die laut dem Buch „die wichtigsten“ sind, vier aufgelistet, von denen drei aus Torf sind – oder gro&szlig;teils aus Torf bestehen.</p><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/torf_toetet.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1667];player=img;" title="Torf t&ouml;tet!"><img class=" wp-image-1669 alignright" title="Torf t&ouml;tet!" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/torf_toetet.jpg?9c1df9" alt="" width="140" /></a>Unabh&auml;ngig davon, ob eine Methode in der heutigen Zeit als „normal“ gilt oder es angeblich keine vern&uuml;nftigen Alternativen gibt, muss bei bestimmten Punkten auch auf Missst&auml;nde hingewiesen werden. Dies haben die beiden Autoren Kawollek leider unterlassen. Torf t&ouml;tet, wie eine seit langem laufende Kampagne es klar benennt. <a title="Klicke hier, um mehr Informationen zum Thema Torf zu bekommen!" href="http://www.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/moore/sei_kein_torfkopp/">Mehr Infos &uuml;ber die h&auml;ssliche Seite von Torf auf der Website des BUND</a>.</p><h2>Fazit</h2><p>Abgesehen von diesem sehr unguten Ausrutscher ist das Buch insgesamt zu empfehlen. Die Gr&ouml;&szlig;e des Buches und sein Preis erkl&auml;ren, dass auf die Vermehrung von Obst-B&auml;umen durch Veredelung nicht eingegangen wird. Ebenso sollte niemand erwarten, dass die eigene Vermehrung von Saatgut f&uuml;r jede Pflanze beschrieben wird. Das ist nicht der Fall. Die Saatgutgewinnung wird am Anfang des Buches sehr gut erkl&auml;rt – ohne aber auf jede einzelne Pflanze einzugehen.</p><p>Das Buch ist also ideal f&uuml;r all jene unter Euch, die ein Nachschlagewerk f&uuml;r die Vermehrung von B&auml;umen, B&uuml;schen, Stauden, Zwiebelpflanzen und Zimmerpflanzen suchen. Dort spielt das Buch absolut seine St&auml;rken aus: Klein, handlich und mit knappen Beschreibungen.</p><p>ISBN <a title="Klicke hier, um zu einem Preisvergleich der Online-Buchh&auml;ndler*innen zu kommen - Direkt beim Buchshop ums Eck zu kaufen, ist besser!" href="http://www.bookbutler.com/search.html?pageNr=1&amp;showMore=false&amp;sortBy=salesrank&amp;searchFor=978-3-8001-7627-4&amp;searchBy=keyword&amp;searchIn=de&amp;shipTo=de&amp;amountIn=eur">978-3-8001-7627-4</a></p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-natur-als-kalender/" title="Die Natur als Kalender">Die Natur als Kalender</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/der-grosse-bio-schmaeh/" title="Der grosse Bio-Schmäh">Der grosse Bio-Schmäh</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/unser-garten-ist-gold-wert/" title="Unser Garten ist Gold wert">Unser Garten ist Gold wert</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/einfach-ein-gutes-leben/" title="Einfach ein gutes Leben">Einfach ein gutes Leben</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/haben-oder-sein/" title="Haben oder Sein">Haben oder Sein</a></li></ul><div class="feedflare">
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Mit tiefer Zufriedenheit und phantastischen Erfahrungen. Erf&#252;llung durch all Euer Schaffen und eine reiche Ernte.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wir w&uuml;nschen Euch allen ein Jahr 2012 voll mit kleinen Wundern und gro&szlig;en Erkenntnissen. Mit tiefer Zufriedenheit und phantastischen Erfahrungen. Erf&uuml;llung durch all Euer Schaffen und eine reiche Ernte.</p><p>Wer noch Vors&auml;tze sucht, hier ein paar Vorschl&auml;ge:<span id="more-1658"></span></p><ul><li><a title="Klicke hier, um Lisas Tipps zur Selbstversorgung f&uuml;r Anf&auml;nger_innen zu lesen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/selbstversorgung-fuer-anfaenger_innen/">eigenes Essen anbauen &#8211; und wenn anfangs nur die Fensterbank als Anbaufl&auml;che zur Verf&uuml;gung steht</a></li><li><a title="Klicke hier, um zum Artikel 'Meditatives Geschirrsp&uuml;len' zu kommen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/meditatives-geschirrspulen/">&ouml;fter nach innen sehen und Wege zur Zufriedenheit finden</a></li><li><a title="Klicke hier, um Michaels Gedanken zum Luxus zu lesen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/luxus-fur-alle">die Liebe entscheiden lassen und den wahren Luxus entdecken</a></li><li><a title="Klicke hier, um die Buchvorstellung von &quot;Einfach ein gutes Leben&quot; zu lesen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/einfach-ein-gutes-leben/">beginnen, den Wandel den die Welt braucht einfach zu leben</a></li><li><a title="Klicke hier, um die Buchvorstellung 'Haben oder Sein' zu lesen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/haben-oder-sein/">ein paar weitere Schritte vom Haben zum Sein gehen</a></li><li><a title="Klicke hier, um zu unserer &Uuml;bersicht &uuml;ber Versender biologischen Saatguts zu kommen!" href="http://delicious.com/michael_hartl/saatgut+bio">nur biologisches Saatgut verwenden</a></li><li><a title="Klicke hier, um zu unserer Link-Liste der Seed-Saving-Organisationen zu kommen!" href="http://delicious.com/michael_hartl/save%20your%20seeds">ein paar alte Sorten anbauen und versuchen, selbst Saatgut davon zu ziehen</a></li></ul><h2><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/DSC04749.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1658];player=img;" title="Lisa und Michael"><img class="alignnone  wp-image-1661" title="Lisa und Michael" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2012/01/DSC04749.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></h2><h2>Das Jahr 2011 auf diesem Blog</h2><p>F&uuml;r alle, die es interessiert, gibt es hier noch ein paar Infos &uuml;ber unseren Blog im letzten Jahr.</p><p>Wir haben 2011 sowohl die 100er-Marke bei Artikeln geknackt, als auch &uuml;ber 1.000 Kommentare auf dem Blog bekommen.</p><p>Der mit gro&szlig;em Abstand am meisten gelesene Artikel war Lisas &#8220;<a title="Klicke hier, um zum Artikel 'Auf zum Waschmittel sammeln!' zu kommen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/auf-zum-waschmittel-sammeln/">Auf zum Wachmittel sammeln!</a>&#8220;, gefolgt von Michaels &#8220;<a title="Klicke hier, um zum Artikel &quot;Selbstversorgung beginnen ohne Geld&quot; zu kommen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/selbstversorgung-beginnen-ohne-geld/">Selbstversorgung beginnen ohne Geld</a>&#8220;.</p><p>Die meisten Besucher*innen kamen (nach Facebook und diversen Suchmaschinen) von Marions Blog &#8220;<a title="Klicke hier, um zu Marions Blog zu kommen!" href="http://www.die-welt-ist-im-wandel.de/">Die Welt ist im Wandel</a>&#8220;, von <a title="Klicke hier, um zu Hannes Permagarten Blog zu kommen!" href="http://permagarten.wordpress.com/">Hannes Permagarten-Blog</a> und von Heiners Blog &#8220;<a title="Klicke hier, um zu Heiners Blog zu kommen!" href="http://www.hobby-garten-blog.de/">Wir sind im Garten</a>&#8220;.</p><p>F&uuml;r all Eure Kommentare bedanken wir uns sehr bei Euch, denn wir haben aus vielen Inputs gelernt und/oder Motivation gezogen und die ein oder anderen sehr netten Menschen dar&uuml;ber kennengelernt. Manche davon waren schon hier. Danke f&uuml;r diese Besuche! Mit anderen stehen gegenseitige Besuche an und mit Ersten haben wir begonnen, Saatgut auszutauschen.</p><p>Wir freuen uns auf 2012 und alles, was dieses neue Jahr so bringen wird!</p><p><em>Update, sp&auml;ter am 01. J&auml;nner:</em></p><h2>Die wohl wichtigsten Vors&auml;tzen und Aufgaben f&uuml;r 2012</h2><p>Was wir global, gesellschaftlich, regional und individuell anstreben sollten, fasst Vandana Shiva in diesem kurzen Film wunderbar zusammen.</p><p><iframe width="444" height="255" src="http://www.youtube.com/embed/JOtJfjOPD50" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-naechsten-schritte/" title="Die nächsten Schritte">Die nächsten Schritte</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/aktueller-stand/" title="Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung">Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/unser-garten-ist-gold-wert/" title="Unser Garten ist Gold wert">Unser Garten ist Gold wert</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/einfach-ein-gutes-leben/" title="Einfach ein gutes Leben">Einfach ein gutes Leben</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/10-gruende-fuer-die-selbstversorgung/" title="10 Gründe für die Selbstversorgung">10 Gründe für die Selbstversorgung</a></li></ul><div class="feedflare">
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Dank Asia-Salaten. Mit Glashaus das ganze Jahr.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mittlerweile Winter, das Jahr ist fast um und wir essen fast t&auml;glich einen frischen, gr&uuml;nen Salat. Und trotz vieler Nachtfr&ouml;ste und ersten kurzen Phasen mit ein bisschen Schnee immer noch &uuml;berwiegend aus dem Freiland. M&ouml;glich machts der Asia-Salat!</p><p><span id="more-1646"></span>Seit dem Sommer essen wir die knackigen Bl&auml;tter der verschiedenen Asia-Salate, die wir dieses Jahr angebaut haben:</p><ul><li>Mizuna</li><li>Pak Choi</li><li>Red Giant</li><li>und Gr&uuml;n im Schnee</li></ul><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/gruen_im_schnee.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1646];player=img;" title="Gr&uuml;n im Schnee"><img class="alignnone size-full wp-image-1647" title="Gr&uuml;n im Schnee" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/gruen_im_schnee.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><h2>Gr&uuml;n im Schnee</h2><p>Der Pak Choi hat unseren Boden hier gar nicht gemocht und gedieh deshalb dieses Jahr nicht gut. Mizuna war da schon ein wenig wuchsfreudiger, aber auch dieser Sorte war es zu hei&szlig;, zu trocken, zu harter Boden, whatever. Auch hier kein wirklicher Ertrag.</p><p>Ganz anders sah es bei der Sorte „Gr&uuml;n im Schnee“ aus; zu sehen auf dem Foto oben. Diese haben wir Mitte Juli ausges&auml;t und sie steht bei uns nach wie vor im Freiland und bringt uns Ertrag. Und das am 25. Dezember nach vielen Frostn&auml;chten und ohne Folientunnel! Daher wohl der Name&#8230; ;) Klar, die Bl&auml;tter werden langsam ein wenig „z&auml;her“ und einige sterben ab, aber die kleineren Bl&auml;tter im Salat oder die gr&ouml;&szlig;eren in Gem&uuml;sepfannen kurz mit anged&uuml;nstet schmecken nach wie vor phantastisch!</p><p>Gerade „Gr&uuml;n im Schnee“ wird als „extrem frosthart“ bezeichnet, wobei auch er unter &#8211; 10 Grad beginnt, schlapp zu machen. F&uuml;r uns die perfekte Freilandsorte.</p><h2>Red Giant</h2><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/red_giant.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1646];player=img;" title="Red Giant"><img class="alignnone size-full wp-image-1648" title="Red Giant" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/red_giant.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><p>Die andere Sorte, mit der wir sehr zufrieden sind ist „Red Giant“. Sie ist von der Wuchsfreudigkeit und auch vom scharfen Geschmack vergleichbar der oben vorgestellten Sorte. Red Giant wird in der <a title="Klicke hier, um zur Buchvorstellung vom &quot;Handbuch Bio-Gem&uuml;se&quot; zu kommen!" href="http://experimentselbstversorgung.net/die-bibel-fuer-den-gemueseanbau/">Fachliteratur</a> f&uuml;r den ganzj&auml;hrigen Anbau im ungeheizten Gew&auml;chshaus empfohlen, was wir dieses Jahr direkt versuchen. Im Glashaus wurde er daher im sp&auml;ten Herbst ausges&auml;t. Ein wenig haben wir dort schon von ihm geerntet, doch der meiste Asia-Salat, Sorte „Red Giant“, wartet dort auf die Ernte, sobald wir im Freiland nichts mehr bekommen.</p><p>Asia-Salate, die allesamt Kohl-Arten sind, gibt es auch weniger scharf als unsere beiden derzeitigen Favourites. Pak Choi ist beispielsweise milder im Geschmack. Insgesamt haben wir die Erfahrung, dass die Asia-Salate so gut wie garnicht von den Nacktschnecken angegangen wurden, die Rehe haben sie verschont und gerade am Anfang sind sie so schnellw&uuml;chsig, dass auch Beikr&auml;uter nur ein geringes Thema sind.</p><p>Erw&auml;hnt werden sollte auch, dass wir im Freiland nur nach wochenlanger Trockenheit gie&szlig;en, also so gut wie nie. Die Asia-Salate wurden nur nach der Aussaat im Juli drei Mal im Abstand einiger Tage gegossen, seit dem nicht mehr.</p><p>Die vorgestellten beiden Sorten gibt es bei <a href="http://www.reinsaat.at">Reinsaat</a>, <a href="http://www.bingenheimersaatgut.de">Bingenheim</a> und der <a href="http://www.arche-noah.at">Arche Noah</a>.</p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/selbstversorgung-im-winter/" title="Selbstversorgung im Winter">Selbstversorgung im Winter</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/interview-mit-dem-autor-des-bio-schmaehs/" title="Interview mit dem Autor des Bio-Schmähs">Interview mit dem Autor des Bio-Schmähs</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-natur-als-kalender/" title="Die Natur als Kalender">Die Natur als Kalender</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/unser-garten-ist-gold-wert/" title="Unser Garten ist Gold wert">Unser Garten ist Gold wert</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/von-winter-wald-und-faulen-zeiten/" title="Von Winter, Wald und faulen Zeiten">Von Winter, Wald und faulen Zeiten</a></li></ul><div class="feedflare">
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Solidarisch, kooperativ und h&#246;chst zufrieden. Bin nicht gern allein.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Fast drei Wochen war ich nun alleine hier am Hof. Bis auf einen <a title="Lies, wer mein unerwarteter Besuch war!" href="http://experimentselbstversorgung.net/unerwarteter-besuch/">&uuml;berraschenden Besuch.</a> Alle fort. Zeit zum Nachdenken. Die wunderbare M&ouml;glichkeit, so dick Brotaufstrich aufs Brot zu schmieren wie ich will. Und nat&uuml;rlich die Chance schlechthin, das Essen mal so brutal scharf zu w&uuml;rzen, dass alle Schleimh&auml;ute und Tr&auml;nendr&uuml;sen mal so richtig in Fahrt kommen.</p><p>Aber das wars dann auch schon so ziemlich mit den Vorteilen. Ansonsten wurde durch diese drei Wochen mein Bewusstsein erneut daf&uuml;r gesch&auml;rft, warum es toll ist, in Gemeinschaft zu leben.<span id="more-1633"></span></p><h2>1 + 1 = 3</h2><p>Als ich hier alleine war, war mein Tag schon sehr gut angef&uuml;llt mit Holz reintragen, Wasser holen und reintragen, heizen, Gem&uuml;se aus dem Keller holen, waschen und kochen, absp&uuml;len, zwischendurch immer wieder nachheizen und von Zeit zu Zeit neues Holz holen. Ab und zu noch W&auml;sche waschen, was bei uns von Hand dann doch nen halben Tag in Anspruch nimmt, und ein bisschen rund ums Haus f&uuml;r Sauberkeit und Ordnung sorgen und die Katzen f&uuml;ttern, pflegen und betreuen. Wenn ich da noch nebenbei ein bisschen was machen will, ist das fast unm&ouml;glich, denn es bleibt einfach keine Zeit, um auch noch B&auml;ume oder B&uuml;sche zu pflanzen, Holz zu s&auml;gen und zu hacken oder auch mal nur die wichtigsten R&auml;ume sauber zu putzen.</p><p>All diese Arbeiten fallen ungef&auml;hr im gleichen Ma&szlig;e an, egal ob ich eine, zwei oder vier Personen am Hof habe. Mit jeder weiteren Person nimmt die Arbeit nur noch unwesentlich zu. Geheizt wird immer gleich viel. Gekocht nat&uuml;rlich jeweils f&uuml;r eine Person mehr – aber das hat nur Auswirkungen auf das Schneiden und Waschen des Gem&uuml;ses – umr&uuml;hren, Ofen befeuern und danach den Topf auf den Tisch stellen bleibt immer der gleiche Aufwand. Doppelte Anzahl an Personen bedeutet also nicht doppelten Aufwand – oder positiv formuliert: mit der doppelten Anzahl an Personen bekomme ich dreimal soviel pro Tag erledigt.</p><h2>Gemeinschaftsleben ist weltklasse!</h2><p>Das ist einer der Gr&uuml;nde, warum ein Gemeinschaftsleben einem Single- oder P&auml;rchen-Leben aus meiner Sicht immer der Vorzug zu geben ist. Es ist effizienter. Egal ob wir uns die zu erledigende Arbeit, den Energie- oder Holzverbrauch oder die Weiterf&uuml;hrung des Hofes, wenn mal wer auf Reisen oder politische Aktionen geht, ansehen.</p><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/4696497459_1aa4188ce7_b.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1633];player=img;" title="Baby-G&auml;nse beim Gruppen-Plausch"><img class="alignnone  wp-image-1634" title="Baby-G&auml;nse beim Gruppen-Plausch" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/4696497459_1aa4188ce7_b.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><p>Dar&uuml;ber hinaus f&uuml;hlt sich ganz selbstverst&auml;ndlich gelebte Kooperation viel mehr nach einem echten f&uuml;reinander da sein an, als die in der „normalen“ Gesellschaft durch B&uuml;rokratie und Finanzen „sichergestellte“ Krankenf&uuml;rsorge oder Altenhilfe. Es ist wundervoll, jeden Tag mit Menschen zu verbringen, die man liebt, respektiert und bei denen es einen freut, sie als selbstbestimmte und zufriedene Personen zu erleben. Eine tolerante und gleichzeitig sehr offen und deutlich Feedback gebende Gruppe ist das ideale Umfeld, um sich pers&ouml;nlich zu entwickeln und charakterlich wie menschlich jeden Tag weiter zu reifen.</p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wir-sind-dann-mal-weg/" title="wir sind dann mal weg&#8230;">wir sind dann mal weg&#8230;</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/aktueller-stand/" title="Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung">Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/erste-zweifel/" title="Erste Zweifel">Erste Zweifel</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/internet-im-selbstversorgerinnen-leben/" title="Internet im Selbstversorger*innen-Leben">Internet im Selbstversorger*innen-Leben</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/das-glashaus-und-die-sense/" title="Das Glashaus und die Sense">Das Glashaus und die Sense</a></li></ul><div class="feedflare">
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Muss ich haben! :)]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Vor etwas mehr als einem Jahr hat uns Peter Pl&ouml;ger, der Autor des Buches, das ich heute vorstellen mag, per E-Mail interviewt. Er schickte uns 15 Fragen und Lisa und ich beantworteten sie ihm unabh&auml;ngig voneinander. Ein paar unserer Statements finden sich jetzt in dem vor Kurzem erschienen Buch „Einfach ein gutes Leben“.</p><p><span id="more-1619"></span>Da seit dem Interview nicht nur einiges an Zeit vergangen ist, sondern sich auch Lisa und mein Leben weiterentwickelt hat, werde ich am Ende der Buchvorstellung kurz ein Update geben.</p><h2>Aufbruch in eine neue Gesellschaft</h2><p>Der Autor hat neben uns noch einige weitere Menschen interviewt, die auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz einfach unter einen Hut zu bringen sind: Selbstversorger*innen, Guerilla-Gardener, urbane G&auml;rtner*innen, M&uuml;lltaucher*innen, Menschen, die in offenen Werkst&auml;tten f&uuml;r sich selbst M&ouml;bel oder Fahrr&auml;der bauen, Tauschringe, Genossenschaften, Erzeuger*innen-Verbraucher*innen-Gemeinschaften, Peer Production, Social Commerce und einiges mehr. Der Untertitel des Buches verr&auml;t aber schon, wo Peter Pl&ouml;ger eine Gemeinsamkeit all dieser Menschen sieht. Sie haben begonnen mit dem Aufbruch in eine neue, selbstorganisierte Gesellschaft.</p><p>Denn wie er im Buch feststellt, ist es keine Frage mehr, ob wir in Zukunft anders wirtschaften, handeln und leben werden. Und ein paar Menschen fangen eben schon an. Mit Selbstorganisation und Subsistenz. Er portraitiert eine ganze Reihe von Menschen, die in den verschiedensten Bereichen dem Kapitalismus beginnen ein Schnippchen zu schlagen: Nahrungsmittelproduktion, andere G&uuml;ter und Dienstleistungen, alternative Erwerbs- und Unternehmensformen, Gemeinschaften und Kooperation, Stadtraum-Gestaltung.</p><h2>Zufriedenheit und Gl&uuml;ck</h2><p>In all diesen Bereichen werden so viele verschiedene Ideen und Konzepte vorgestellt, dass hier f&uuml;r all jene, die sich sinnvolleres vorstellen k&ouml;nnen als das, was sie jetzt machen, eine Menge Inspirationen warten. Der absoulte Clou des Buches aus meiner Sicht ist aber etwas anderes: Peter Pl&ouml;ger versucht n&auml;mlich herauszufinden, warum es all den Menschen, die er im Buch portraitiert deutlich besser geht, als dem Durchschnitt. Obwohl viele von ihnen nach den herk&ouml;mmlichen Mess-Methoden (Einkommen, sozialer Status, etc.) deutlich schlechter abschneiden m&uuml;ssten.</p><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/einfach_ein_gutes_leben.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1619];player=img;" title="Buch: Einfach ein gutes Leben"><img class="alignnone size-full wp-image-1621" title="Buch: Einfach ein gutes Leben" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/einfach_ein_gutes_leben.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><p>Er zeigt alternative Gl&uuml;cks-Messungen, die anders arbeiten als rein geldorientierte wie das Brutto-Inlands-Produkt. Und er tastet das Leben in der Selbstorganisation nach verschiedenen Methoden ab, von denen mir der „Bef&auml;higungsansatz“ der US-amerikanischen Philosophin Martha Nussbaum am Besten gefallen hat. Wenn ich da alle Punkte f&uuml;r ein zufriedenes Leben durchgehe und mit unserem Leben hier abgleiche, verstehe ich, warum der Autor bez&uuml;glich Lisa, mir und den weiteren Selbstversorger*innen zu folgendem Schlu&szlig; kommt:</p><blockquote><p>Das Leben ist reicher geworden, reichhaltiger. Die M&uuml;hen und der Mehraufwand werden nicht als solcher empfunden. Die Selbstversorger tun ja in Stunden gesprochen vielleicht auch gar nicht mehr. In jedem Fall aber bekommen sie mehr von einer Qualit&auml;t, die sie durch M&auml;rkte und gekaufte G&uuml;ter nicht bekommen h&auml;tten: mehr Ruhe, mehr Zufriedenheit, Erzeugerstolz, N&auml;he zur Natur – was auch immer es im Einzelnen sein mag. In diesem Sinn leben Selbstversorger im Luxus.</p></blockquote><h2>Fazit</h2><p>Das Buch ist f&uuml;r alle, die noch Ideen suchen, wie sie einen ersten Schritt Richtung mehr Selbstorganisation, mehr Zufriedenheit und einem guten Leben machen k&ouml;nnen. Oder gleich mehrere Schritte! Das Buch ist auch f&uuml;r Menschen, die nicht glauben wollen, dass dieses Leben wirklich zufriedener macht, denn der Autor zitiert aus seri&ouml;sen Studien und holt auch die Stimmen von Fachleuten hinzu. Und das Buch ist f&uuml;r alle, die Angst haben, es k&ouml;nnte alles zusammenbrechen, wenn der Kapitalismus nicht mehr rennt. Wenn wir nicht mehr st&auml;ndiges Wachstum haben. Denn schon jetzt, wie das Buch sch&ouml;n zeigt, wird mehr als die H&auml;lfte aller Arbeiten ohne Bezahlung und ohne die „Marktwirtschaft“ geleistet.</p><p>Konkrete Anleitungen enth&auml;lt das Buch aber nicht, denn das w&uuml;rde wohl bei der Breite der Ans&auml;tze den Rahmen mehr als sprengen.</p><p>ISBN <a title="Klicke hier, um zu einem Preisvergleich der Online-Buchh&auml;ndler*innen zu kommen - Direkt beim Buchshop ums Eck zu kaufen, ist besser!" href="http://www.bookbutler.com/search.html?pageNr=1&amp;showMore=false&amp;sortBy=salesrank&amp;searchFor=9783446426849&amp;searchBy=isbn&amp;searchIn=de&amp;shipTo=de&amp;amountIn=eur">978-3-446-42684-9</a></p><h2>Update zu den Punkten &uuml;ber Lisa und Michael im Buch „Aufbruch in eine neue Gesellschaft“</h2><p>Leider werden zu Beginn des Buches ein paar unserer Aussagen in einer Situation dargestellt, die so nicht stattgefunden hat und der wir hier auch ganz deutlich widersprechen. Wir werden in einer frei erfundenen Situation in eine K&auml;se-Abteilung gesteckt und fragen uns, einen B&uuml;ffelmozzarella in der Hand haltend, ob wir das eigentlich brauchen – oder es nur haben wollen. Die Fragestellung an und f&uuml;r sich ist eine uns oft leitende, daher eine gute Frage. Aber in dieser erfundenen Situation eben doch wieder keine Frage, die wir uns stellen w&uuml;rden. Denn die Antwort ist klar: Nein, wir brauchen weder K&auml;se oder andere Milchprodukte, da sie erwiesenerma&szlig;en sowieso krank machen, noch wollen wir sie, denn wir leben vegan. Und haben auch schon zum Zeitpunkt des Interviews seit vielen Jahren vegan gelebt.</p><p>Es wird immer wieder unser „Teilzeithof“ in der Buckligen Welt / Nieder&ouml;sterreich erw&auml;hnt, auf dem wir zu dem Zeitpunkt des Interviews gelebt haben. Alle regelm&auml;&szlig;igen Leser*innen unseres Blogs wissen nat&uuml;rlich, dass wir mittlerweile auf einen Hof in Tschechien umgezogen sind und dort nahezu Vollzeit an unserer Selbstversorgung arbeiten.</p><p>Damit ist auch klar, dass ich nicht mehr Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von <a title="Klicke hier, um zur Website meiner fr&uuml;heren Firma 'more onion' zu kommen!" href="http://www.more-onion.at/">more onion</a> bin, wie hinten in der Danksagung im Buch aufgef&uuml;hrt. Die Firma, die ich mit lieben Freund*innen aufgebaut habe, wird heute von diesen weitergef&uuml;hrt.</p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-naechsten-schritte/" title="Die nächsten Schritte">Die nächsten Schritte</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/unser-garten-ist-gold-wert/" title="Unser Garten ist Gold wert">Unser Garten ist Gold wert</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/10-gruende-fuer-die-selbstversorgung/" title="10 Gründe für die Selbstversorgung">10 Gründe für die Selbstversorgung</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/haben-oder-sein/" title="Haben oder Sein">Haben oder Sein</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wir-sind-dann-mal-weg/" title="wir sind dann mal weg&#8230;">wir sind dann mal weg&#8230;</a></li></ul><div class="feedflare">
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Und da die Frage nun schon &ouml;fter kam, hier der Versuch einer Antwort.<span id="more-1614"></span></p><h2>Internet und Computer</h2><p>Internet und die daf&uuml;r n&ouml;tigen Endger&auml;te sind tolle Erfindungen. Und die vielen verschiedenen M&ouml;glichkeiten &uuml;ber das Netz w&uuml;rde ich auch nicht missen wollen. Viele tolle Kontakte sind nur dar&uuml;ber entstanden. Kontakte generell k&ouml;nnen nach einem Umzug &uuml;ber das Internet sehr einfach und gut aufrecht erhalten werden. Wir haben, wenn wir so durch die vielen E-Mails lesen, die uns jede Woche &uuml;ber den Blog hier erreichen, anscheinend so viele Menschen mit unseren Texten erreicht und einige offensichtlich inspiriert. Wir wissen von zwei weiteren P&auml;rchen, die haupts&auml;chlich wegen unserem Blog nun &auml;hnliches machen wollen. Und ne ganze Hand voll weiterer Menschen, denen wir nur noch den letzten Tropfen n&ouml;tiger positiver Inspiration gegeben haben, dass sie nun ihren lang gehegten Traum von solch einem Leben umzusetzen beginnen. Internet ist also echt weltklasse. Das vorweg.</p><p>Die Idee, dass aber jede*r so ein Ger&auml;t zu Hause stehen hat, dazu noch ein iPad oder Netbook und dann noch mobiles Internet am Handy&#8230;. das finde ich offen gesagt etwas schr&auml;g. Egal wie normal sich das angef&uuml;hlt hat, als ich selbst noch in diesem System drin gesteckt habe. Jetzt, mit ein bisschen Abstand, kommt mir das wirklich sehr materialistisch vor.</p><h2>Und das Internet f&uuml;r Euren Blog, stellt ihr das dann selbst her?</h2><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/internet.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1614];player=img;" title="internet"><img class="alignnone size-full wp-image-1616" title="internet" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/internet.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><p>Wir nutzen, wie viele andere Menschen, &ouml;ffentliche PCs mit &ouml;ffentlichem Internet in der n&auml;chsten Bibliothek. Ein Rechner kann locker von einem ganzen Schwung an Menschen verwendet werden. Zeitlich gestaffelt halt. Car-Sharing verbreitet sich zum Gl&uuml;ck langsam. Computer- und Internetanschlu&szlig;-Sharing w&auml;re eine Idee f&uuml;r den n&auml;chsten Schritt.</p><p>Ich denke, es gibt nicht nur schwarz und wei&szlig;. Wir m&uuml;ssen uns heute als Gesellschaft und als Individuen nicht nur zwischen zwei Optionen entscheiden. Keine*r muss sich zwischen &#8220;eigenes Auto&#8221; und &#8220;niemals einen Meter mit einem Auto fahren&#8221; entscheiden. Genauso gibt es zwischen &#8220;eigener PC mit Internetanschluss&#8221; auf der einen Seite und &#8220;niemals Google, Wikipedia oder E-Mail nutzen&#8221; auf der anderen Seite einen bunten F&auml;cher unz&auml;hliger Optionen.</p><h2>Teilen, teilen, das macht Spa&szlig;, wenn man teilt hat jede*r was!</h2><p>Carsharing, Computersharing, Erfahrungen teilen, Nachbarschaftsbibliotheken, offene Regale und so viel mehr Teilereien sind gut f&uuml;r die Umwelt, sparen Dir Geld (weniger arbeiten &#8211; mehr leben! Juhu!) und sind auch toll f&uuml;r die Gemeinschaft.</p><p>Im Moment ist es so, dass das durchschnittliche Auto 23,5 Stunden pro Tag nicht genutzt wird und der durchschnittliche Privat-PC 20 Stunden am Tag aus ist. Und ein paar Menschen sitzen da und k&ouml;nnen sich solche Privat-Anschaffungen nicht leisten. Die k&ouml;nnten sich aber in eine &#8220;Wir-teilen-Gruppe&#8221; einbringen und pl&ouml;tzlich w&uuml;rden die Ger&auml;te mehr genutzt und alle h&auml;tten was davon.</p><p>Das w&auml;re fein!</p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/erste-zweifel/" title="Erste Zweifel">Erste Zweifel</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/deine-hilfe-ist-willkommen/" title="Deine Hilfe ist willkommen">Deine Hilfe ist willkommen</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-naechsten-schritte/" title="Die nächsten Schritte">Die nächsten Schritte</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wir-sind-dann-mal-weg/" title="wir sind dann mal weg&#8230;">wir sind dann mal weg&#8230;</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/aktueller-stand/" title="Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung">Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung</a></li></ul><div class="feedflare">
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Ein Leben in einer naturnahen Selbstversorgung. Wegen diesem Hintergund klingen manchmal Artikel von uns (oder besonders von mir) so, als sei unser Lebensstil ein Aufschrei gegen all den Irrsinn. Ein rebellischer Akt gegen den Kapitalismus. Ein Ausscheren aus dem egoistischen, materiellen System.</p><p><span id="more-1596"></span>All das stimmt ja auch. Wenn dies aber die einzigen Antriebe w&auml;ren, w&uuml;rden wir sicherlich kein so zufriedenes Leben mit so vielen wundervollen und gl&uuml;cklichen Momenten haben. Darum geht es heute mal um <strong>die zehn sch&ouml;nsten Gr&uuml;nde f&uuml;r ein Leben in selbstbestimmter, naturnaher Selbstversorgung.</strong></p><h2>Nummer 10: Weil wir das beste Essen der Welt haben</h2><p>All das Essen, das wir selbst anbauen, entspricht unseren Vorstellungen davon, wie Lebensmittel entstehen sollten. Es w&auml;chst in gesundem Boden heran und wird f&uuml;rsorglich gepflegt. Es wird respektvoll geerntet und k&ouml;stlich verarbeitet. Es wird im Schnitt nur 100 Meter transportiert und so oft wie m&ouml;glich ganz frisch vom Feld gegessen.</p><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2010/05/brenn7.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1596];player=img;" title="Brennnessel-Ravioli"><img class="alignnone size-large wp-image-82" title="Brennnessel-Ravioli" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2010/05/brenn7-1024x768.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><h2>Nummer 9: Weil wir alles haben, was wir brauchen</h2><p>Wir sind umgeben von Werkzeugen und Ger&auml;ten, die wir tats&auml;chlich brauchen und gehen wertsch&auml;tzend mit ihnen um. Wir leben so, dass wir weniger Dinge brauchen. Weniger Konsum hei&szlig;t, weniger Geld zu brauchen. Weniger Geld verdienen m&uuml;ssen hei&szlig;t, mehr selbstbestimmte Lebenszeit zu haben!</p><h2>Nummer 8: Weil wir jeden Tag etwas lernen k&ouml;nnen</h2><p>Durch unser Leben so nah an der Natur k&ouml;nnen wir jeden Tag etwas neues lernen. Dinge, die wir dann auch ganz real ausprobieren und uns an ihren Ergebnissen freuen oder uns auch mal dar&uuml;ber wundern. Unser Leben in der Selbstversorgung hat stets auch einen Anteil an ausprobieren, spielen und verwerfen.</p><h2>Nummer 7: Weil unser Leben so richtig Sinn macht</h2><p>Immer wieder wird mir bewusst, wie sinnstiftend unser Leben hier ist. Wir sind jeden Tag produktiv t&auml;tig, arbeiten in und mit der Natur um uns herum und versuchen ihr dabei auch zu helfen, wieder zu gesunden. Wir &uuml;bernehmen Verantwortung im Kleinen wie im Gro&szlig;en und versorgen die Menschen in unserer Hofgemeinschaft mit allem, was sie brauchen.</p><h2>Nummer 6: Weil uns niemand sagt, wann wir aufstehen m&uuml;ssen</h2><p>Jede*r Einzelne hier bei uns am Hof entscheidet sich selbst, wann sie oder er morgens aufsteht. Oder abends zu Bett geht. Wann ein oder zwei freie Tage anstehen. Um wieviel Uhr mit arbeiten begonnen oder aufgeh&ouml;rt wird. Und wann sie oder er Zeit f&uuml;r sich selbst braucht. Kein Chef! Kein Stundenplan! Kein Wecker!</p><h2>Nummer 5: Weil wir mitten in der Natur leben</h2><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/08/06072011319.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1596];player=img;" title="Unser Haus"><img class="alignnone size-full wp-image-902" title="Unser Haus" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/08/06072011319.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><p>Jeden Tag raus, wenn Du m&ouml;chtest, stundenlang, von fr&uuml;h bis sp&auml;t. Frische Luft, w&auml;rmende Sonne oder mal erfrischender Regen. Von drinnen siehst Du gr&uuml;n, wenn Du aus dem Fenster blickst. Das Mittelgebirge in Blickweite, der Wald ein St&uuml;ckchen hinter dem Bach.</p><h2>Nummer 4: Weil wir gemeinsam im Konsens entscheiden</h2><p>Selbstbestimmt leben hei&szlig;t, dass wirklich alle Beteiligten selbstbestimmt leben. Wir sprechen &uuml;ber alle Belange des Hofes und auch &uuml;ber unsere pers&ouml;nlichen anstehend Entscheidungen. Wir unterst&uuml;tzen uns gegenseitig und finden f&uuml;r gemeinsame Anliegen einen Konsens. Jede Person spricht gleichberechtigt mit.</p><h2>Nummer 3: Weil wir in Verbundenheit mit der Natur leben</h2><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/regenbogen.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1596];player=img;" title="regenbogen"><img class="alignnone size-full wp-image-1607" title="regenbogen" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/regenbogen.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><p>Die Art der Arbeiten und die Zeit, die wir daf&uuml;r aufwenden k&ouml;nnen, wird ma&szlig;geblich von der Natur vorgegeben. Jahreszeit, Uhrzeit, Wetter, Temperaturen, … Es f&uuml;hlt sich gut an, sich wieder auf diese nat&uuml;rlichen Rythmen einzulassen, vielleicht, weil es f&uuml;r Hunderttausende von Jahren auch f&uuml;r uns als Homo Sapiens nat&uuml;rlich war, so zu leben. Wir leben in Harmonie mit der Natur und gehen pfleglich mit ihr und allem Leben darin um.</p><h2>Nummer 2: Weil wir leben, wie wir wollen</h2><p>Wir gestalten und leben unsere Leben, wie wir sind und wie wir es f&uuml;r richtig halten. Wir m&uuml;ssen uns nicht verstellen oder gesellschaftlichen Normen und Vorstellungen entsprechen. Wir leben einfach.</p><h2>Nummer 1: Weil wir jeden Tag mit Menschen verbringen, die wir lieben</h2><p>Oder wie es ein Kind aus dem n&auml;chsten Dorf im Sommer einmal sehr treffen formuliert hat:</p><p>Ihr habt das tollste Leben auf der Welt. Ihr lebt zusammen mit euren besten Freunden in einem Haus und k&ouml;nnt jeden Tag gemeinsam arbeiten und spielen.</p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/gedanken-beim-morgenspaziergang/" title="Gedanken beim Morgenspaziergang">Gedanken beim Morgenspaziergang</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-naechsten-schritte/" title="Die nächsten Schritte">Die nächsten Schritte</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wenn-du-morgen-sterben-wuerdest/" title="&#8230;wenn Du morgen sterben würdest">&#8230;wenn Du morgen sterben würdest</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/einfach-ein-gutes-leben/" title="Einfach ein gutes Leben">Einfach ein gutes Leben</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/auszeit/" title="Auszeit">Auszeit</a></li></ul><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/ExperimentSelbstversorgung?a=JWnBgA-pd68:qKjqrUkI8xY:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/ExperimentSelbstversorgung?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/ExperimentSelbstversorgung?a=JWnBgA-pd68:qKjqrUkI8xY:I9og5sOYxJI"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/ExperimentSelbstversorgung?d=I9og5sOYxJI" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/ExperimentSelbstversorgung?a=JWnBgA-pd68:qKjqrUkI8xY:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/ExperimentSelbstversorgung?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/ExperimentSelbstversorgung?a=JWnBgA-pd68:qKjqrUkI8xY:2nqncYFp4_M"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/ExperimentSelbstversorgung?d=2nqncYFp4_M" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/ExperimentSelbstversorgung?a=JWnBgA-pd68:qKjqrUkI8xY:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/ExperimentSelbstversorgung?i=JWnBgA-pd68:qKjqrUkI8xY:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/ExperimentSelbstversorgung?a=JWnBgA-pd68:qKjqrUkI8xY:YwkR-u9nhCs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/ExperimentSelbstversorgung?d=YwkR-u9nhCs" border="0"></img></a>
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Wollen wir immer mehr haben &#8211; uns &uuml;berhaupt an Besitz und Materielles binden &#8211; oder wollen wir Sein?</p><p>Das gleichnamige Buch von <a title="Klicke hier, um zum Wikipedia-Artikel &uuml;ber Erich Fromm zu kommen!" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Fromm">Erich Fromm</a>, einem der wohl wichtigsten Humanist*innen des letzten Jahrhunderts, behandelt auf seinen rund zweihundert Seiten diese Frage. Und ist aus meiner Sicht die wohl beste Einf&uuml;hrung in die &#8220;Lebensweise des Seins&#8221;, wie Fromm es nennt, die wohl als eine der absoluten Grundlagen f&uuml;r ein gelingendes (Selbstversorger*innen-)Leben gelten darf.<span id="more-1598"></span></p><h2>Selbstsucht und Altruismus</h2><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/DSC04583.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1598];player=img;" title="DSC04583"><img class="alignnone size-full wp-image-1599" title="DSC04583" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/DSC04583.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><p>Erich Fromm selbst schreibt im Vorwort, dass sich das Buch auf die Analyse von Selbstsucht und Altruismus, als zwei grundlegende Charakterorientierung, konzentriert. Diese beiden Eigenschaften sind Beispiele f&uuml;r die Unterschiede von &#8220;Haben&#8221; und &#8220;Sein&#8221;. Durch die verschiedenen Kapitel zeigt Fromm dann aus verschiedensten Betrachtungsweisen, worin sich die Unterschiede der beiden Lebensweisen zeigen, welche Folgen sie haben und zeichnet abschlie&szlig;end dann seine Vision einer humanisitschen, am Sein orientierten Gesellschaft.</p><p>Aus seiner Sicht ist die Orientierung der meisten Individuen und der Gesamtgesellschaft am &#8220;Haben&#8221;, also Materielles, Gier, Geiz, Konkurrenz, Profit, Kapitalismus und so weiter, nicht nur sch&auml;dlich, es mache die Beteiligten krank. Ein Beispiel, wie er in &#8220;Haben&#8221; und &#8220;Sein&#8221; unterscheidet, m&ouml;chte ich mit einer meiner Lieblingsstellen aus dem Buch zeigen:</p><blockquote><p>Kann man Liebe <em>haben</em>? Wenn man das k&ouml;nnte, w&auml;re Liebe ein Ding, eine Substanz, mithin etwas, was man haben und besitzen kann. Die Warheit ist, dass es kein solches Ding wie &#8220;Liebe&#8221; gibt. &#8220;Liebe&#8221; ist eine Abstraktion. [...] In Wirklichkeit gibt es nur den <em>Akt des Liebens</em>. Lieben ist ein produktives T&auml;tigsein [so nennt E. Fromm eine der Kerneigenschaften des "Seins"], es impliziert, f&uuml;r jemanden (oder etwas) zu sorgen, ihn zu kennen, auf ihn einzugehen, ihn zu best&auml;tigen, sich an ihm zu erfreuen &#8211; sei es ein Mensch, ein Baum, ein Bild, eine Idee. Es bedeutet, ihn (sie, es) zum Leben zu erwecken, seine (ihre) Lebendigkeit zu steigern. Es ist ein Prozess, der einen erneuert und wachsen l&auml;sst.</p><p>Wird Liebe aber in der Weise des Habens erlebt, so bedeutet dies, das Objekt, das man &#8220;liebt&#8221;, einzuschr&auml;nken, gefangenzunehmen oder zu kotrollieren. Eine solche Liebe ist erw&uuml;rgend, l&auml;hmend, erstickend, t&ouml;tend statt belebend. Was als Liebe <em>bezeichnet</em> wird, ist meist ein Missbrauch des Wortes, um zu verschleiern, dass in Wirklichkeit nicht geliebt wird.</p></blockquote><h2>Das wichtigste Buch meines Lebens</h2><p>Ich selbst habe das Buch in meinem Leben bis jetzt drei Mal gelesen &#8211; in meiner Jugend, mit Anfang Zwanzig und mit Ende Zwanzig. Jedes Mal haben mir andere Aspekte in meiner pers&ouml;nlichen Entwicklung geholfen, die Erich Fromm hervorhebt. Das sch&ouml;ne an dem Buch ist, dass er in hohem Alter ein Buch schreiben wollte, dass seine wichtigste Erkenntnis in einer f&uuml;r &#8220;Nicht-Gelehrte&#8221; zug&auml;nglichen Weise vermitteln sollte &#8211; und es ist ihm gelungen.</p><p>Die wichtige Erkenntnis, die durch dieses Buch in einer tiefen und verst&auml;ndlichen Weise vermittelt wird, kann sicher auch &uuml;ber den Buddhismus, die christliche Mystik oder weitere Quellen erreicht werden. Aber Erich Fromms Weg ist vielleicht f&uuml;r viele Menschen eine Abk&uuml;rzung.</p><p><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/DSC04582.jpg?9c1df9" rel="shadowbox[sbpost-1598];player=img;" title="R&uuml;ckentext 'Haben oder Sein'; Verlag dtv"><img class="alignnone size-full wp-image-1601" title="R&uuml;ckentext 'Haben oder Sein'; Verlag dtv" src="http://experimentselbstversorgung.net/wp-content/uploads/2011/12/DSC04582.jpg?9c1df9" alt="" width="444" /></a></p><p>ISBN: <a title="Klicke hier, um zu einem Preisvergleich der Online-Buchh&auml;ndler*innen zu kommen - Direkt beim Buchshop ums Eck zu kaufen, ist besser!" href="http://www.bookbutler.com/search.html?pageNr=1&amp;showMore=true&amp;sortBy=salesrank&amp;searchFor=978-3423342346&amp;searchBy=keyword&amp;searchIn=de&amp;shipTo=de&amp;amountIn=eur">978-3423342346</a></p><div class="related_post_title"><b>Ähnliche Artikel auf dieser Website:</b></div><ul class="related_post"><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/einfach-ein-gutes-leben/" title="Einfach ein gutes Leben">Einfach ein gutes Leben</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-naechsten-schritte/" title="Die nächsten Schritte">Die nächsten Schritte</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/wir-sind-dann-mal-weg/" title="wir sind dann mal weg&#8230;">wir sind dann mal weg&#8230;</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/die-natur-als-kalender/" title="Die Natur als Kalender">Die Natur als Kalender</a></li><li><a href="http://experimentselbstversorgung.net/der-grosse-bio-schmaeh/" title="Der grosse Bio-Schmäh">Der grosse Bio-Schmäh</a></li></ul><div class="feedflare">
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