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	<description>- Das erste Online Filmmagazin Deutschlands, seit 1996 - Mehr als 4000 Artikel, Kritiken und Festivalberichte</description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 Aug 2026 11:20:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf</title>
		<link>https://www.filmtabs.de/ft/2026/08/27/albrecht-weinberg-es-ist-immer-in-meinem-kopf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Tuncay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 11:10:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken LT]]></category>
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					<description><![CDATA[D 2026 R: Güner Yasemin Balci, Jesco Denzel , 92 Min. „God Bless America“ läuft im Radio und Albrecht Weinberg singt lauthals mit. Man kann es ihm nicht verdenken, schließlich hat ihm das einstige „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ 60 gute Jahre geschenkt, nachdem er bereits den Glauben an das Gute im Menschen verloren hatte. 1947 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">D 2026 R: Güner Yasemin Balci, Jesco Denzel , 92 Min.</p>
<p>„God Bless America“ läuft im Radio und Albrecht Weinberg singt lauthals mit. Man kann es ihm nicht verdenken, schließlich hat ihm das einstige „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ 60 gute Jahre geschenkt, nachdem er bereits den Glauben an das Gute im Menschen verloren hatte. 1947 kam Albrecht Weinberg mit seiner Schwester Friedel nach New York – aus dem Konzentrationslager in Auschwitz. Nie wieder wollte er zurück in das Land der Täter. „Wir wollten vergessen“, sagt er. Doch dann erlitt Friedel einen Schlaganfall und sie kehrten in ihre Heimat Ostfriesland zurück, wo Friedel kurz darauf starb. Seitdem erzählt Albrecht seine Geschichte, in Schulklassen und bei Gedenkveranstaltungen. Die Kamera von Güner Yasemin Balci und Jesco Denzel begleitet ihn dabei respektvoll. Noch immer kann er die Lieder auswendig, die am Morgen auf dem Adolf-Hitler-Platz gegenüber seines Elternhauses gesungen wurden. Wenn er sie schließlich gemeinsam mit dem Pfarrer singt, der einst in der Hitlerjugend war, ist das ein starkes Zeichen der Versöhnung. Albrecht Weinberg lernte zu vergeben. Der Dokumentarfilm zeigt aber auch, wie schwierig die Aussöhnung mit den früheren Tätern ist. Ein Glück für den Film ist, dass neben den Geschichten auch die Bilder überlebt haben, die Weinberg vor seiner Gefangennahme an Freunde übergab. Gemeinsam mit seinen Erzählungen bilden sie ein schreckliches, aber sehr wichtiges Zeitdokument. „Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf“ ist ein Film über zwei bemerkenswerte Menschen. Nachdem die Krankenschwester Gerda Dänekas Albrechts Schwester in den Tod begleitete, nahm sie ihn bei sich auf und pflegte ihn. Im Mai starb Albrecht Weinberg mit 101 Jahren. Bis zuletzt war sein Geist wach und die Bilder in seinem Kopf lebendig.</p></div>
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		<title>Der Heimatlose</title>
		<link>https://www.filmtabs.de/ft/2026/08/25/der-heimatlose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Tuncay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 11:21:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken LT]]></category>
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					<description><![CDATA[D 2026 R: Kai Stänicke, D: Paul Boche, Philip Froissant, Emilia Schüle, 122 Min. Bereits mit den ersten Bildern seines Spielfilmdebüts macht Kai Stänicke klar: Die Ereignisse der folgenden zwei Stunden sind inszenierte Realität. Die Häuser nur Fassade, dahinter offene, eingerichtete Räume vor den grünen Hügeln der Insel Norderney. So ist die raue Natur stets [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">D 2026 R: Kai Stänicke, D: Paul Boche, Philip Froissant, Emilia Schüle, 122 Min.</p>
<p>Bereits mit den ersten Bildern seines Spielfilmdebüts macht Kai Stänicke klar: Die Ereignisse der folgenden zwei Stunden sind inszenierte Realität. Die Häuser nur Fassade, dahinter offene, eingerichtete Räume vor den grünen Hügeln der Insel Norderney. So ist die raue Natur stets Teil des Szenenbildes. Ein Ensemble von Dorfbewohnern tummelt sich davor, als Hein (Paul Boche) nach 14 Jahren in seine Heimat zurückkehrt. Damals zog er aufs Festland, um der Enge des Insellebens zu entfliehen und sein Glück zu suchen. Er fand aber schließlich nur die Sehnsucht nach der Heimat, die er gleichermaßen verabscheut. Nun ist er also wieder da, trifft auf seine erwachsene Schwester (Stephanie Amarell), die demente Mutter (Irene Kleinschmidt), seinen Freund Friedemann (Philip Froissant) und die ihm Angetraute Greta (Emilia Schüle). Nur – sie alle scheinen ihn nicht zu erkennen. Jeder und Jede im Dorf zeigt Zweifel an seinen Aussagen. Seine Erinnerungen sind lückenhaft und doch weiß er Dinge, die nur der echte Hein wissen kann. Ein Dorftribunal soll klären, ob er die Wahrheit spricht und wieder in die Gemeinschaft aufgenommen oder aus ihr verbannt wird.<br />
Ob der Fremde wirklich der ist, der er vorgibt zu sein, bleibt auch für den Zuschauer lange im Dunkeln. Wie Stänickes Drehbuch das Rätsel auflöst, ist bemerkenswert und verleiht der Geschichte eine aktuelle Note. Auch wenn Setdesign, Kostüme und Sprache eindeutig auf eine lang vergangene Zeit hinweisen, könnte sich die Geschichte ähnlich auch in der heutigen Provinz abspielen. Der Glaube ist vollkommen abwesend. Das Dorf hat nicht einmal eine Kirche. Einzig das Gesetz der Gemeinschaft bestimmt das Leben der Menschen. Das Spiel mit den Kulissen funktioniert wie schon bei Lars von Triers im Ansatz ähnlichen Film »Dogville« erstaunlich gut. Die überzeugenden Hauptdarsteller*innen im Ensemble sorgen dafür, dass die Geschichte über die Lauflänge von zwei Stunden glaubwürdig und fesselnd bleibt.</p></div>
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		<title>Semillas</title>
		<link>https://www.filmtabs.de/ft/2026/08/25/semillas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Tuncay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 10:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken LT]]></category>
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					<description><![CDATA[KOL/E 2025 R: Eliana Niño, 96 Min. Die Welt ist ungerecht. Das muss Shaira früh erfahren. Die Zehnjährige ist zu klein ist fürs Reiten der großen Rennpferde. Die Arbeit füllt ihren Tag, nicht einmal zum Träumen bleibt Zeit. Als ihr Bruder Andrey bei einem Reitunfall stirbt, ist sie endgültig allein. Dabei würde sie so gerne [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">KOL/E 2025 R: Eliana Niño, 96 Min.</p>
<p>Die Welt ist ungerecht. Das muss Shaira früh erfahren. Die Zehnjährige ist zu klein ist fürs Reiten der großen Rennpferde. Die Arbeit füllt ihren Tag, nicht einmal zum Träumen bleibt Zeit. Als ihr Bruder Andrey bei einem Reitunfall stirbt, ist sie endgültig allein. Dabei würde sie so gerne am Coleo-Festival teilnehmen, wo die Erwachsenen auf ihren stolzen Pferden Rodeo reiten. Aber das ist für Frauen Tabu. Die Sonne brennt über der Steppe im Osten Kolumbiens. Eine erbarmungslose Dürre zwingt die armen Bauern in die Knie. Shaira sammelt Samen für ihre Rassel, um ihren Bruder ins Jenseits zu geleiten und vielleicht endlich für den erlösenden Regen zu sorgen.<br />
Das Leben schenkt dir nichts. Das ist eine der Lehren, die die junge Protagonistin früh lernen muss. Die Kommunikation der kleinen Shaira mit ihrem Opa ist meist auf seine Anordnungen und Ratschläge reduziert. Das Mädchen muss sich behaupten in einer männlich geprägten Gesellschaft. „Semillas“ bietet vor allem dem jungen Publikum eine starke Heldin und eindrucksvolle Einblicke in eine fremde Kultur.</p></div>
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		<title>Becoming Kim</title>
		<link>https://www.filmtabs.de/ft/2026/08/25/becoming-kim-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Tuncay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 10:09:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken LT]]></category>
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					<description><![CDATA[D 2026 R: Susanne Kim, 90 Min. Die meisten Culture-Clash-Komödien beginnen mit Chaos, dann kommt die Hochzeit und das Ende des Films. Im Leben von Susanne Kim und Jeong Rae war es genau anders herum. Die Leipziger Dokumentarfilmemacherin („Trockenschwimmen“) verliebte sich in den Koreaner. Nach anderthalb Jahren heiratete sie nicht nur ihn, sondern eine ganze [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">D 2026 R: Susanne Kim, 90 Min.</p>
<p>Die meisten Culture-Clash-Komödien beginnen mit Chaos, dann kommt die Hochzeit und das Ende des Films. Im Leben von Susanne Kim und Jeong Rae war es genau anders herum. Die Leipziger Dokumentarfilmemacherin („Trockenschwimmen“) verliebte sich in den Koreaner. Nach anderthalb Jahren heiratete sie nicht nur ihn, sondern eine ganze Familiengeschichte, von der sie nichts ahnte. Die Sprache bleibt nicht die einzige Barriere in ihrem Leben. Ihre gemeinsame Tochter Hannah kam, Jeong Rae ging – in die Welt und schließlich zurück nach Korea, um Geld für die Familie zu verdienen, wie er sagt. In Deutschland könne er nicht leben, weil er sich hier wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt fühlt. Die Jahre vergingen. Die Hälfte der Zeit war Susanne Kim allein mit ihrer Tochter, immer in der Hoffnung, dass er vielleicht doch irgendwann ganz zu ihnen zurückkehrt. Als er beschließt, ein Hähnchenrestaurant in Korea zu eröffnen, ist das Maß voll. Susanne Kim reist mit der Tochter und ihrer Kamera zu ihm, um zu ergründen, ob ihre Beziehung eine Zukunft hat. Herausgekommen ist ein schmerzhaft ehrlicher Einblick in eine interkulturelle Beziehung, der die Kamera ins Innere richtet und wundervoll offen von den bedrückenden, aber auch heiteren Momenten im Leben erzählt.</p></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Becoming Kim</title>
		<link>https://www.filmtabs.de/ft/2026/08/25/becoming-kim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Tuncay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 10:09:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken LT]]></category>
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					<description><![CDATA[D 2026 R: Susanne Kim, 90 Min. Die meisten Culture-Clash-Komödien beginnen mit Chaos, dann kommt die Hochzeit und das Ende des Films. Im Leben von Susanne Kim und Jeong Rae war es genau anders herum. Die Leipziger Dokumentarfilmemacherin („Trockenschwimmen“) verliebte sich in den Koreaner. Nach anderthalb Jahren heiratete sie nicht nur ihn, sondern eine ganze [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">D 2026 R: Susanne Kim, 90 Min.</p>
<p>Die meisten Culture-Clash-Komödien beginnen mit Chaos, dann kommt die Hochzeit und das Ende des Films. Im Leben von Susanne Kim und Jeong Rae war es genau anders herum. Die Leipziger Dokumentarfilmemacherin („Trockenschwimmen“) verliebte sich in den Koreaner. Nach anderthalb Jahren heiratete sie nicht nur ihn, sondern eine ganze Familiengeschichte, von der sie nichts ahnte. Die Sprache bleibt nicht die einzige Barriere in ihrem Leben. Ihre gemeinsame Tochter Hannah kam, Jeong Rae ging – in die Welt und schließlich zurück nach Korea, um Geld für die Familie zu verdienen, wie er sagt. In Deutschland könne er nicht leben, weil er sich hier wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt fühlt. Die Jahre vergingen. Die Hälfte der Zeit war Susanne Kim allein mit ihrer Tochter, immer in der Hoffnung, dass er vielleicht doch irgendwann ganz zu ihnen zurückkehrt. Als er beschließt, ein Hähnchenrestaurant in Korea zu eröffnen, ist das Maß voll. Susanne Kim reist mit der Tochter und ihrer Kamera zu ihm, um zu ergründen, ob ihre Beziehung eine Zukunft hat. Herausgekommen ist ein schmerzhaft ehrlicher Einblick in eine interkulturelle Beziehung, der die Kamera ins Innere richtet und wundervoll offen von den bedrückenden, aber auch heiteren Momenten im Leben erzählt.</p></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sunny Dancer</title>
		<link>https://www.filmtabs.de/ft/2026/08/13/sunny-dancer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Tuncay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 13:13:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken LT]]></category>
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					<description><![CDATA[GB 2026, R: George Jaques, D: Bella Ramsey, Neil Patrick Harris, Daniel Quinn-Toye, 106 min Die 17-jährige Ivy hat gerade eine schwere Krebserkrankung überstanden. Seit zehn Monaten befindet sie sich in Remission, will jedoch keinesfalls auf ihre Krankheitsgeschichte reduziert werden. Ihre Eltern halten es für eine gute Idee, sie in ein spezielles Sommerlager in den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">GB 2026, R: George Jaques, D: Bella Ramsey, Neil Patrick Harris, Daniel<br />
Quinn-Toye, 106 min</p>
<p>Die 17-jährige Ivy hat gerade eine schwere Krebserkrankung überstanden.<br />
Seit zehn Monaten befindet sie sich in Remission, will jedoch<br />
keinesfalls auf ihre Krankheitsgeschichte reduziert werden. Ihre Eltern<br />
halten es für eine gute Idee, sie in ein spezielles Sommerlager in den<br />
schottischen Highlands zu schicken, für Teenager mit ähnlichem<br />
Schicksal. Ivy reist mit der Erwartung ins »Chemo-Camp«, die schlimmste<br />
Zeit ihres Lebens zu haben. Dort trifft sie allerdings auf neue Freunde,<br />
die dem Schicksal ins Gesicht lachen. »Sunny Dancer« ist klassisch<br />
warmherziges Coming-of-Age-Sommerkino mit einem Twist. Wo Filme wie »Das<br />
Schicksal ist ein mieser Verräter« auf die Tränendrüse zielen, werden<br />
hier die Lachmuskeln anvisiert. Mit Erfolg: Der Humor ist sehr britisch,<br />
geradeaus und ziemlich finster. In der Umarmung mit dem Tod werden die<br />
Wochen für die Jugendlichen zur Feier des Lebens. Im Mittelpunkt eines<br />
glänzenden Ensembles frischer Gesichter steht Bella Ramsay (»The Last of<br />
Us«) als Ivy. Als völlig überforderter Camp-Leiter Patrick ist Neil<br />
Patrick Harris (»How I Met Your Mother«) an Bord. »Sunny Dancer« glänzt<br />
außerdem mit einem wunderbaren Sommer-Soundtrack mit Songs von Jamie xx,<br />
Fred again.. und den Cranberries. Außerdem hat der britische<br />
Singer-Songwriter James Blunt einen herrlich selbstironischen<br />
Gastauftritt im Camp.</p></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Everytime</title>
		<link>https://www.filmtabs.de/ft/2026/08/04/everytime/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Tuncay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 20:05:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken LT]]></category>
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					<description><![CDATA[AT/D 2026, R: Sandra Wollner, D: Birgit Minichmayr, Lotte Shirin Keiling, Tristán López, 124 min Eine quadratische Sonne über dem azurblauen Meer. Ein Titel, der alles und nichts sagt. »Everytime« ist ein Rätsel. Der dritte Spielfilm der österreichischen Filmemacherin Sandra Wollner (»The Trouble with Being Born«) ist ein Raum, den man als Betrachter mit seinen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">AT/D 2026, R: Sandra Wollner, D: Birgit Minichmayr, Lotte Shirin Keiling, Tristán López, 124 min</p>
<p>Eine quadratische Sonne über dem azurblauen Meer. Ein Titel, der alles und nichts sagt. »Everytime« ist ein Rätsel. Der dritte Spielfilm der österreichischen Filmemacherin Sandra Wollner (»The Trouble with Being Born«) ist ein Raum, den man als Betrachter mit seinen eigenen Gedanken füllen kann. Zunächst einmal ist da der ganz normale Alltag einer dreiköpfigen Familie, den Gregory Oke (»Aftersun«) wunderbar beiläufig filmt, als säße man mit auf dem Sofa. Ella kümmert sich allein um ihre beiden Kinder, Teenagerin Jessie und ihre kleine Schwester Melli. Durch einen plötzlichen Todesfall kommt Jessies Freund Lux in dieses Gefüge und die Verarbeitung von Verlust wird zum Grundthema des Films. Eine surreal-überhöhte Perspektive nimmt den Raum ein. Die Atmosphäre verdichtet sich und bleibt gleichermaßen schwebend. Wer sich an der Handlung festhält, verliert bald das Gleichgewicht. Darauf muss man sich einstellen. Ob man dem Film als Zuschauer bis zur konsequenten Auflösung, die mehr Fragen stellt als Antworten liefert, folgt, ist eine Frage der Offenheit. Ist man bereit, wird man mit einem großartigen, natürlich spielenden Ensemble belohnt, aus dem Birgit Minichmayr als Muttertier heraussticht. In Cannes wurde »Everytime« mit dem Hauptpreis der Sektion Un Certain Regard ausgezeichnet. Eine spirituell wie auch formal bereichernde Kinoerfahrung, ein frischer Ansatz, Film neu zu denken, und ein unvergessliches Erlebnis.</p></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitteres Fest</title>
		<link>https://www.filmtabs.de/ft/2026/07/26/bitteres-fest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Tuncay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 13:29:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken LT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.filmtabs.de/ft/?p=6848</guid>

					<description><![CDATA[E 2026, R: Pedro Almodóvar, D: Bárbara Lennie, Leonardo Sbaraglia, Aitana Sánchez-Gijón, 111 min. Der spanische Regisseur und Autor Pedro Almodóvar (»Volver«) hat in seiner langen Karriere immer wieder Filme über das Schreiben und Filmemachen gedreht, die immer auch etwas über ihn selbst erzählen. In „Bitteres Fest“ verschachteln sich diese Ebenen nun noch tiefer. Sein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">E 2026, R: Pedro Almodóvar, D: Bárbara Lennie, Leonardo Sbaraglia, Aitana Sánchez-Gijón, 111 min.</p>
<p>Der spanische Regisseur und Autor Pedro Almodóvar (»Volver«) hat in seiner langen Karriere immer wieder Filme über das Schreiben und Filmemachen gedreht, die immer auch etwas über ihn selbst erzählen. In „Bitteres Fest“ verschachteln sich diese Ebenen nun noch tiefer. Sein Alter Ego ist der Regisseur und Autor Raúl, der seit Jahren nach einem neuen Stoff sucht. Nun scheint er fündig geworden zu sein und schreibt die Geschichte von Elsa nieder, die ebenfalls Filmemacherin ist und nach einer Panikattacke Zuflucht in einem Haus am Meer sucht, um dort den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten. Soweit so gut, wäre die Geschichte von Elsa nicht geliehen von den Menschen, mit denen sich der egozentrische Autor Raúl umgibt. Und das öffnet die ewige Frage, ob Kunst, die das Leben inspiriert, auch ebenso vom Leben inspiriert sein darf und sollte. Gewohnt stilsicher und mit seiner typischen Mischung aus Melodram und großen Gefühlen inszenierte Almodóvar ein äußerst verschachteltes Drama um Kunst und Kopie.</p></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dreams</title>
		<link>https://www.filmtabs.de/ft/2026/07/24/dreams-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Tuncay]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 20:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken LT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.filmtabs.de/ft/?p=6847</guid>

					<description><![CDATA[MEX/USA 2025, R: Michel Franco, D: Jessica Chastain, Isaac Hernández, Rupert Friend, 98 Min. Eine Szene, wie sie sich tagtäglich an der Grenze zu Mexiko abspielt: Ein Lkw steht in sengender Hitze. Darin eine Gruppe Geflüchteter, vereint in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Mit dem Hereinbrechen der Nacht werden das Klopfen und die Hilferufe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">MEX/USA 2025, R: Michel Franco, D: Jessica Chastain, Isaac Hernández, Rupert Friend, 98 Min.</p>
<p>Eine Szene, wie sie sich tagtäglich an der Grenze zu Mexiko abspielt: Ein Lkw steht in sengender Hitze. Darin eine Gruppe Geflüchteter, vereint in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Mit dem Hereinbrechen der Nacht werden das Klopfen und die Hilferufe im Inneren lauter. Als schließlich die Tür geöffnet wird, kann Fernando entkommen. Sein Ziel: San Francisco. Dort lebt Jennifer, Tochter eines reichen Unternehmers. In Fernandos Heimat teilten sie ein Zimmer, doch in Jennifers Umfeld hat ihr junger Liebhaber keinen Platz. Während sie mit sich und ihrer Leidenschaft ringt, versucht der talentierte Tänzer eine Karriere am Ballett. Mit Filmen wie »New Order – Die neue Weltordnung« hat sich der mexikanische Regisseur Michel Franco als Meister der provokativen Sozialkritik etabliert. Eindrücklich seziert er die Kluft zwischen Arm und Reich. »Dreams« zeigt die Unterschiede in einem intensiven, körperlichen Beziehungsdrama um Macht und Abhängigkeit. Nicht nur der Altersunterschied und die sozialen Hintergründe der Hauptfiguren stehen im Gegensatz zueinander. Während Jennifers Weg vorbestimmt ist, muss Fernando trotz seiner Fähigkeiten um Geltung ringen. Ein schmerzhaft reales und hochaktuelles Sujet, stark gespielt von Jessica Chastain (»Zero Dark Thirty«) und der Neuentdeckung Isaac Hernández. Die Kamera von Yves Cape (»Holy Motors«) bleibt bewusst auf Distanz, der Film bezieht keine offensichtliche Position. Das macht seine Aussage umso eindringlicher.</p></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dreams</title>
		<link>https://www.filmtabs.de/ft/2026/07/19/dreams/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Tuncay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 01:28:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken LT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.filmtabs.de/ft/?p=6846</guid>

					<description><![CDATA[MEX/USA 2025, R: Michel Franco, D: Jessica Chastain, Isaac Hernández, Rupert Friend, 98 Min. Eine Szene, wie sie sich tagtäglich an der Grenze zu Mexiko abspielt: Ein Lkw steht in sengender Hitze. Darin eine Gruppe Geflüchteter, vereint in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Mit dem Hereinbrechen der Nacht werden das Klopfen und die Hilferufe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">MEX/USA 2025, R: Michel Franco, D: Jessica Chastain, Isaac Hernández,<br />
Rupert Friend, 98 Min.</p>
<p>Eine Szene, wie sie sich tagtäglich an der Grenze zu Mexiko abspielt:<br />
Ein Lkw steht in sengender Hitze. Darin eine Gruppe Geflüchteter,<br />
vereint in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Mit dem Hereinbrechen<br />
der Nacht werden das Klopfen und die Hilferufe im Inneren lauter. Als<br />
schließlich die Tür geöffnet wird, kann Fernando entkommen. Sein Ziel:<br />
San Francisco. Dort lebt Jennifer, Tochter eines reichen Unternehmers.<br />
In Fernandos Heimat teilten sie ein Zimmer, doch in Jennifers Umfeld hat<br />
ihr junger Liebhaber keinen Platz. Während sie mit sich und ihrer<br />
Leidenschaft ringt, versucht der talentierte Tänzer eine Karriere am<br />
Ballett. Mit Filmen wie »New Order – Die neue Weltordnung« hat sich der<br />
mexikanische Regisseur Michel Franco als Meister der provokativen<br />
Sozialkritik etabliert. Eindrücklich seziert er die Kluft zwischen Arm<br />
und Reich. »Dreams« zeigt die Unterschiede in einem intensiven,<br />
körperlichen Beziehungsdrama um Macht und Abhängigkeit. Nicht nur der<br />
Altersunterschied und die sozialen Hintergründe der Hauptfiguren stehen<br />
im Gegensatz zueinander. Während Jennifers Weg vorbestimmt ist, muss<br />
Fernando trotz seiner Fähigkeiten um Geltung ringen. Ein schmerzhaft<br />
reales und hochaktuelles Sujet, stark gespielt von Jessica Chastain<br />
(»Zero Dark Thirty«) und der Neuentdeckung Isaac Hernández. Die Kamera<br />
von Yves Cape (»Holy Motors«) bleibt bewusst auf Distanz, der Film<br />
bezieht keine offensichtliche Position. Das macht seine Aussage umso<br />
eindringlicher.</p></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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