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		<title>FabGuy's Blog - Home</title>
		<description><![CDATA[FabGuy's Blog kommentiert die Welt, das Internet und den Rest.]]></description>
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		<lastBuildDate>Tue, 21 Jul 2020 22:08:55 +0200</lastBuildDate>
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			<title>2019-01-22 Das neue Gold von Coromandel</title>
			<link>https://www.fabianschladitz.de/erlebnisse/28-urlaube/neuseeland-2018/509-2019-01-22-das-neue-gold-von-coromandel.html</link>
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			<description><![CDATA[<p>Heute morgen 8 Uhr ist unser Boot am Kai von Whitianga gestartet &ndash; das hie&szlig; im Urlaub 06:45 aufstehen, Leute! Wir haben die Nacht auf einem Parkplatz mitten in der Stadt verbracht. Da gab es einen kleinen Abschnitt f&uuml;r Freedom Camping. Geduscht wurde am Strand an einer Public Shower. Und Public war hier etwas expliziter als gedacht &ndash; es gab keine T&uuml;r und als ein &auml;lterer Herr die Toilette verwenden wollte, stand ich da gerade im Wasser beim Einseifen. &Uuml;brigens: eiskalt.</p>
<p>Aber damit passt zumindest die Dusche und die &Uuml;bernachtung. Morgens ging es dann mit einem Motorboot aufs Wasser &ndash; unser Skipper ist Ash, ein Maori, unser Guide hei&szlig;t Caitie und ist Europ&auml;isch gepr&auml;gt.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190122-Coromandel-Motorboot.jpg" alt="20190122 Coromandel Motorboot" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Die zwei sind aus Whitianga. Der Ort hat, mit vielen Gemeinden drum herum gerechnet 4.000 Einwohner im Winter. Jetzt in der Hochsaison klettert das auf 40.000. Die meisten H&auml;user geh&ouml;ren Leuten aus Auckland, die innerhalb von zwei Stunden aus dem Trubel der Stadt entfliehen und hier ihre Wochenenden uns Ferien verbringen. Die Hauspreise sind explodiert und Einheimische finden nicht mal mehr etwas zur Miete. Die Auckl&auml;nder bezahlen ihren Kredit mir drei langen Wochenende AirBnB und damit hat es sich.</p>
<p>Ich verstehe die Leute &ndash; ich finde die K&uuml;ste wieder total spannend. Ein Teil sieht aus wie die Klippen bei Dover am &Auml;rmelkanal, weiter hinten wird es dann erh&auml;rtete Lava.</p>
<p>Unser Kapit&auml;n f&uuml;hrt das Boot mit ordentlich Speed in ein maritimes Schutzgebiet, wo wir dann den Glasboden ausprobieren k&ouml;nnen.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190122-Glass-Bottom.jpg" alt="20190122 Glass Bottom" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Gleich um die Ecke liegen dann Flaxmill Bay und Mercury Bay &ndash; die zwei Buchten in denen Kapit&auml;n James Cook seinerzeit an Land ging und mit den Maori Kontakt aufnahm. Diesen Fr&uuml;hling (also im November) soll das mit einem Nachbau seines Schiffs nachgestellt werden.</p>
<p>Wie sehen viele Fische, Seegras und nat&uuml;rlich Wasser. Immer wieder findet sich auch ein imposantes Haus in den H&uuml;geln &uuml;ber den Klippen &ndash; die Sch&ouml;nen und Reichen haben sich hier ein paar Filetst&uuml;cke gesichert.</p>
<p>Zwei Highlights auf der Tour sind Cathedral Cove &ndash; ein St&uuml;ck Fels der wie das Dach einer Kathedrale geformt ist und eine H&ouml;hle im Fels in die wir einfahren.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190122-Wasserhoehle.jpg" alt="20190122 Wasserhoehle" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Cathedral Cove ist ein tolles Beispiel f&uuml;r die Entwicklung des Tourismus in Neuseeland. Ash sagt, dass in seiner Kindheit ungef&auml;hr 20 Leute an einem Wochenende dorthin gelaufen sind. Heute sind es im Sommer 3.000 Besucher pro Tag. Der Spitzenwert liegt wohl bei 800 Besuchern &ndash; in einer Stunde.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190122-Cathedral-Cove.jpg" alt="20190122 Cathedral Cove" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Interessanterweise nutzt Ash mehrere Gelegenheiten um explizit daf&uuml;r zu danken. Ohne uns Touristen, die so eine Tour machen, einen Kaffee trinken oder einfach nur auf der Durchreise tanken, g&auml;be es hier keine Arbeit und die Leute k&ouml;nnten nicht hier bleiben, wo sie aufgewachsen sind. Diese Sichtweise h&auml;tte ich nicht unbedingt erwartet.</p>
<p>Nach zwei Stunden ist die Tour vor&uuml;ber und das Land hat uns wieder. Die n&auml;chste Haltestelle: Hot Water Beach!</p>
<p>K&ouml;nnt ihr auf dem Bild etwas Besonderes erkennen?</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190122-Hot-Water-Beach.jpg" alt="20190122 Hot Water Beach" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Wer genau hinschaut sieht, dass es ein ziemlich einsamer Strand ist, aber ziemlich weit hinten ist es pl&ouml;tzlich voll. Das liegt daran, dass dort ungef&auml;hr drei Zentimeter unterm Sand hei&szlig;es Wasser wartet. Und mit hei&szlig; meine ich 60 bis 65 Grad hei&szlig;.</p>
<p>Ich habe mit den nackten F&uuml;&szlig;en direkt am Wasser etwas gegraben und war nach drei ungelenken Bewegungen so weit, dass es unangenehm hei&szlig; wurde.</p>
<p>Die Leute leihen oder kaufen sich Schaufeln, buddeln sich eine Sandburg mit gro&szlig;em Burghof in dem sie sitzen. Wasser aus dem Boden hei&szlig;t auf, Wasser aus dem Meer k&uuml;hlt ab. Manche stellen die Temperatur per Eimer ein. Andere lassen einfach den Po im hei&szlig;en und die F&uuml;&szlig;e im kalten Wasser.</p>
<p>Ash hatte dazu noch einen Tipp: nicht tags&uuml;ber hin gehen, weil zu viele Touristen da sind und es im Sommer einfach zu hei&szlig; ist. Lieber Nachts zum Strand. Dann hat man seine Ruhe, trinkt ein Bierchen, isst einen Taco und genie&szlig;t das Leben. Sch&ouml;ner Gedanke.</p>
<p>Wir genie&szlig;en noch etwas das Meer und Strand und fahren dann zum wahrscheinlich letzten sch&ouml;nen Campingplatz auf dieser Tour. Ein DOC Platz mit hei&szlig;em Duschwasser!!</p>]]></description>
			<category>Neuseeland 2018</category>
			<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 07:08:43 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>2019-01-21 Strand-Ausflug</title>
			<link>https://www.fabianschladitz.de/erlebnisse/28-urlaube/neuseeland-2018/508-2019-01-21-strand-ausflug.html</link>
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			<description><![CDATA[<p>Aktuell ist die Coromandel-Halbinsel der Ort, an dem ich aufwachen darf. Dieses Fleckchen Erde bietet sehr kurvige Stra&szlig;en direkt am Meer mit tollem Blick quer r&uuml;ber nach Auckland.</p>
<p>Au&szlig;erdem sind hier mehr ausgewiesene Freedom Camping Pl&auml;tze als ich irgendwo sonst in Neuseeland gesehen habe. Es scheint als sei auf jedem Parkplatz eine Ecke markiert f&uuml;r jene, die kein Geld f&uuml;r den Campingplatz ausgeben wollen, aber ihre eigene Toilette und Abwassertanks haben.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190121-Coromandel.jpg" alt="20190121 Coromandel" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Immer wieder bietet die Coromandel spektakul&auml;re Aussichten, die mich begeistern. Leider wird denen kein Foto gerecht uns so m&uuml;sst ihr euch halt langweilige Bilder von langweiligen H&uuml;geln ansehen. Mir wird es helfen mich auch in ein paar Jahren noch an die Sch&ouml;nheit dieses Ortes zu erinnern.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190121-Coromandel-2.jpg" alt="20190121 Coromandel 2" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Nach einem leckeren, riesigen Kaffee in der Stadt Coromandel ging es heute an einen Traumstrand, wie er auch auf Ibiza, Fiji oder sonstwo h&auml;tte liegen k&ouml;nnen. Wei&szlig;er Strand, viel Platz, kaltes Meer, Schatten unter B&auml;umen und rauschende Wellen im Ohr. Der Weg hierhin ist 30 Minuten zu Fu&szlig;, aber trotzdem haben sich recht viele Leute hier her begeben.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190121-Coromandel-New-Chum-Beach.jpg" alt="20190121 Coromandel New Chum Beach" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Interessanterweise gefiel der Strand &uuml;ber den man zum New Chum Beach laufen muss eigentlich gleich gut. Nur die B&auml;ume f&uuml;r den Schatten haben gefehlt&hellip;</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190121-Coromandel-New-Chum-Beach-Vorher.jpg" alt="20190121 Coromandel New Chum Beach Vorher" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Irgendwie f&uuml;hlt sich das schon jetzt nach Abschied an. Noch ein sch&ouml;ner Tag. Vielleicht zwei. Und dann rufen Auckland, die Camperabgabe und der R&uuml;ckflug.</p>
<p>F&uuml;r morgen, viel zu fr&uuml;h, haben wir uns aber noch etwas Nettes vorgenommen.</p>]]></description>
			<category>Neuseeland 2018</category>
			<pubDate>Mon, 21 Jan 2019 06:01:29 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>2019-01-20 Hobbiton</title>
			<link>https://www.fabianschladitz.de/erlebnisse/28-urlaube/neuseeland-2018/507-2019-01-20-hobbiton.html</link>
			<guid isPermaLink="true">https://www.fabianschladitz.de/erlebnisse/28-urlaube/neuseeland-2018/507-2019-01-20-hobbiton.html</guid>
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190120-Matamata-i-site.jpg" alt="20190120 Matamata i site" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Heute ging es nach Matamata, auch bekannt als Hobbiton. Da ich nun schon vier Mal da war und nie das Geld f&uuml;r eine Tour auf dem Set ausgeben wollte, habe ich das heute ge&auml;ndert. Da ich allein war, gab es auch kein Problem mit der Teilnhme an einer Tour. Karte gekauft, zehn Minuten sp&auml;ter gings los.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190120-Hobbiton-erster-Blick.jpg" alt="20190120 Hobbiton erster Blick" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Jeden Tag im Sommer werden 60 gef&uuml;hrte Spazierg&auml;nge durch das Set angeboten &ndash; etwa 3.000 Besucher jeden Tag. Die Taktung ist zwar eng, aber es f&uuml;hlt sich auf dem Set nicht so gedr&auml;ngt an, wie ich vermutet h&auml;ttet. Das liegt sicher auch daran, dass das Set ziemlich gro&szlig; ist und 44 Hobbit-H&auml;user umfasst. Einige davon sind auf 90% Normalma&szlig; gebaut &ndash; f&uuml;r die Szenen in denen ein normal gro&szlig;er Schauspieler einen kleinen Hobbit spielt. Und einige sind auf 60% gebaut um einem Menschen oder Zauberer als Kulisse zu dienen &ndash; die Hobbits wirken so sehr klein.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190120-Hobbiton-Hobbit-hole.jpg" alt="20190120 Hobbiton Hobbit hole" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>&Uuml;berall sind s&uuml;&szlig;e Kleinigkeiten versteckt &ndash; Honiggl&auml;ser und die passenden Bienenk&auml;sten, Gem&uuml;se auf kleinen Schubkarren, ein schwarzes Brett mit Neuigkeiten und so weiter.</p>
<p>Die F&uuml;hrung dauert fast zwei Stunden und macht nat&uuml;rlich auch am wichtigsten aller Hobbith&auml;user Halt: dem Bag End. Dem Haus von Frodo und Bilbo.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190120-Hobbiton-Bagend.jpg" alt="20190120 Hobbiton Bagend" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Als Abschluss geht es noch 20 Minuten in die Taverne &bdquo;The green dragon&ldquo;, welche auch in den Filmen eine Rolle spielt. Jeder bekommt ein Getr&auml;nk &ndash; Leichtes Bier, Apfel-Cider, Starkbier oder ein alkoholfreies Ginger Beer. Ich nehme Letzteres und bin ganz zufrieden.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190120-Hobbiton-M&uuml;hle.jpg" alt="20190120 Hobbiton M&uuml;hle" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Die Tour lohnt sich aus meiner Sicht nur f&uuml;r Fans, auch wenn unser Guide sagt, dass in etwa 40% der Besucher gar keine Ahnung haben, was Hobbits eigentlich sind. Die werden aber auch recht entt&auml;uscht wieder gehen. Keines der H&auml;user hat Innenr&auml;ume. Man sieht also nur T&uuml;ren und Wege und Hecken und bekommt zum Abschied ein k&uuml;hles Getr&auml;nk.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190120-Hobbiton-letzter-Blick.jpg" alt="20190120 Hobbiton letzter Blick" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Da der Tag nun schon fast wieder rum ist, geht es schnell zur Coromandel Halbinsel und der Camper parkt heute am Meer...</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190120-Parkplatz-am-Meer.jpg" alt="20190120 Parkplatz am Meer" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>]]></description>
			<category>Neuseeland 2018</category>
			<pubDate>Sun, 20 Jan 2019 06:11:20 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>2019-01-19 Sonne, Sonne und… Schnupfen</title>
			<link>https://www.fabianschladitz.de/erlebnisse/28-urlaube/neuseeland-2018/506-2019-01-19-sonne-sonne-und-schnupfen.html</link>
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			<description><![CDATA[<p>Vom heutigen Tag gibts wenig zu berichten. Gestartet hat er mit einer Nahaufnahme eines Tui. Dieser Vogel hier hat keine roten Schnabel, sondern labt sich gerade an einer roten Bl&uuml;te. Er bewegt sich geschickt von Bl&uuml;te zu Bl&uuml;te &ndash; immer von unten nach oben.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190119-Tui-Vogel.jpg" alt="20190119 Tui Vogel" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Nach dem Fr&uuml;hst&uuml;ck gehts an einen Strand mit richtig sch&ouml;nem Sand. Papamoa Beach ist wunderbar.</p>
<p>Danach gehts weiter in Richtung Matamata. Wir machen schon fr&uuml;h Station bei den Opal Hot Pools. Das Campingplatz bietet Zugang zu drei Schwimmbecken &ndash; wundervoll gef&uuml;llt mit Wasser aus einer hei&szlig;en Quelle.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190119-Hot-Pools.jpg" alt="20190119 Hot Pools" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Wenn die Sonne nicht so brennen w&uuml;rde, w&auml;re das 29 bis 36 Grad hei&szlig;e Wasser sicher willkommen. Heute bleibe ich lieber im Camper. Insbesondere da ich &uuml;bel Schnupfen habe. Oder auf irgendwas mit Heuschnupfen reagiere. Auf jeden Fall nur halb so toll wie die bisherigen Tage...</p>]]></description>
			<category>Neuseeland 2018</category>
			<pubDate>Sat, 19 Jan 2019 08:56:10 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>2019-01-18 kaufbare Kultur, Kiwis und Nachtfahrt</title>
			<link>https://www.fabianschladitz.de/erlebnisse/28-urlaube/neuseeland-2018/505-2019-01-18-kaufbare-kultur-kiwis-und-nachtfahrt.html</link>
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			<description><![CDATA[<p>Den 18. Januar starten wir auf der kleinen Farm und beginnen ihn nur langsam. Das Treiben der vielen kleinen und gro&szlig;en Tiere ist zum Fr&uuml;hst&uuml;ck genau so s&uuml;&szlig; anzuschauen, wie am Abend.</p>
<p>Anschlie&szlig;end gehts nach Rotorua in die Innenstadt. Die hat sich entweder massiv ver&auml;ndert oder wir sind tats&auml;chlich zum ersten Mal hier. Auch der bei&szlig;ende Schwefelgeruch vom letzten Mal scheint zu fehlen. Zumindest kommt er uns nur hin und wieder in die Nase und erinnert uns an den typischen &bdquo;Smell of Rotorua&ldquo;.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190118-Rotorua.jpg" alt="20190118 Rotorua" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Auf jeden Fall holen wir uns vom Chinesen eine Portion Takeaway im Lunch-Menu. Das ist f&uuml;r 12 Dollar wunderbar gro&szlig; und auch noch lecker. &Uuml;berhaupt empfiehlt es sich, auf die Lunch-Menus zu achten. Beim Inder haben wir zum gleichen Preis ein Curry, ein Mal Reis, ein Naan-Brot und ein kaltes Getr&auml;nk bekommen.</p>
<p>Etwas anderes Tolles finde ich auch endlich. Nachdem ich beim Hersteller schon angerufen und nachgefragt hatte, finde ich in Rotorua endlich die Krawatte, die ich schon lange suche. Wunderbar!</p>
<p>Im i-SITE buchen wir dann noch f&uuml;r den Abend ein Hangi &ndash; traditionell zubereitetes Festessen der Maori.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190118-Waka.jpg" alt="20190118 Waka" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Den Nachmittag verbringen wir im Camper &ndash; es ist einfach zu hei&szlig; drau&szlig;en und noch mal aus der Stadt fahren wollen wir nicht. Der Abend beginnt recht vielversprechend, unser Gastgeber ist selbstironisch &ndash; er bekommt seit 17 Jahren jeden Tag das gleiche Festessen&hellip;</p>
<p>Leider nimmt der Spa&szlig; rapide ab. Die Gruppe ist zu gro&szlig;, das Programm wirkt gehetzt und aufgesetzt. Klar ist das ein kommerzielle Angebot, klar m&uuml;ssen die effizient sein um Profit zu machen, aber bei 90 Euro pro Person erwarte ich trotzdem etwas Liebe.</p>
<p>Wir werden erst durch einen wirklich sch&ouml;n gewachsenen Teil Regenwald gef&uuml;hrt. Schauen Sie links, schauen Sie rechts. Um mich herum lautes Schwatzen und Lachen. Auch noch auf Deutsch. Auf einen genervten Ruf von der Seite, doch bitte mal ruhig zu sein kommt ein lapidares: &bdquo;Ich verstehe ja eh nichts&ldquo;. Prima. Ich schon, aber nur, wenn ihr nicht gackert.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190118-Gruppe-im_park.jpg" alt="20190118 Gruppe im park" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Wir sehen ein Waka in Aktion &ndash; die Gruppe f&auml;hrt ein Mal rauf, ein Mal zur&uuml;ck. Und noch mal ran. Damit jeder gen&uuml;gend Fotos hat.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190118-Waka-im-Einsatz.jpg" alt="20190118 Waka im Einsatz" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Anschlie&szlig;end gehts in ein gro&szlig;es Zelt, dessen Seitenw&auml;nde hoch geklappt sind. Vor uns eine Kulisse, die an ein Maori-Dorf erinnert. Uns wird eine Begr&uuml;&szlig;ungszeremonie gezeigt, verschiedene Instrumente vorgestellt, drei Spiele aufgezeigt und dann der H&ouml;hepunkt: der Haka. Die Erkl&auml;rungen ins sp&auml;rlich, auch wenn die Performance gut ist und der Gesang zu gefallen wei&szlig;.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190118-Muschelmusik.jpg" alt="20190118 Muschelmusik" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Und dann endlich zum Essen. Uns wirde schon erkl&auml;rt, dass es Hangi bei Maori nur zu Hochzeiten, Beerdigungen, gro&szlig;en Versammlungen und f&uuml;r besondere G&auml;ste gibt. Wir laufen wohl unter Letzterem und der Gastgeber spricht uns immer wieder als Stamm der &bdquo;Many Nations&ldquo; an.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190118-Haka.jpg" alt="20190118 Haka" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Das Essen selbst ist eher fad. Da das Hangi f&uuml;r vier Stunden im hei&szlig;en Erdboden gart ist alles butterweich. Was beim Lammfleisch gut ist, beim H&auml;hnchen zumindest interessant, beginnt mich bei den Kartoffeln zu nerven und beim Kumara ist es dann aus. Auch der Mangel an Gem&uuml;sen gef&auml;llt mir pers&ouml;nlich nicht so besonders. Das ist sicher alles nicht schlecht, aber bei dem Preis h&auml;tte ich irgendwie etwas mehr Auswahl erwartet. Ich habe euch n&auml;mlich gerade alles vorgestellt, was es gab.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190118-Hangi.jpg" alt="20190118 Hangi" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Nach dem Essen sind wir dann bei einbrechender Dunkelheit noch in den Tierpark nebenan gegangen. Als erstes hie&szlig; es Glowworms schauen. Dumm nur, dass man die nur bei echter Dunkelheit sieht. &bdquo;Wir sind noch zu fr&uuml;h&ldquo; ist da irgendwie nicht die Antwort, die ich h&ouml;ren m&ouml;chte. Und dass gleichzeitig vier oder f&uuml;nf Gruppen durch den Wald streifen und flei&szlig;ig mit den Taschenlampen in alle Richtungen leuchten ist auch nicht sonderlich hilfreich.</p>
<p>Wir laufen dann durch den Park und bekommen immer wieder ein paar Tiere vorgestellt. Jeweils mit dem Hinweis, dass man morgen noch mal kommen soll. Da sieht man dann besser. Immerhin ist der Eintritt frei f&uuml;r uns.</p>
<p>Am Ende der Tour dann der H&ouml;hepunkt: Kiwis gucken. Die Gruppe hilft nicht unbedingt, aber dann doch: da bewegt sich so ein kleiner Fellball mit hellem, langen Schnabel hoppelnd durch das Gehege. Schwer zu erkennen in der Dunkelheit, aber doch. Ich schaue lange. So lange, bis das Licht ganz abgeschaltet wird.</p>
<p>Sp&auml;testens jetzt ist klar, warum die kleinen, flugunf&auml;higen &bdquo;V&ouml;gel&ldquo; die letzten paar Millionen Jahre &uuml;berstanden haben. Ich wei&szlig; wo er ist. Ich sehe ihn aber nicht. Erst als er sich bewegt erahne ich es. Auf der Jagd w&auml;re ich auf jeden Fall an dem Kiwi vorbei gelaufen und h&auml;tte meine Fehler niemals bemerkt&hellip;</p>
<p>Der Abend wird dann noch etwas abenteuerlich, da ich zum ersten Mal in der Nacht mit dem riesigen Camper &uuml;ber Neuseelands Stra&szlig;e fahre. Ich sp&uuml;re jetzt, wie sehr ich von der freien Sicht profitiert habe und wie sehr es hilft zu sehen, was da vorne kommt. Am Ende finden wir zwar den Platz, wo wir stehen d&uuml;rfen, aber finden nicht mehr die richtige Stelle. Der Camper steht am Ende auf dem Parkplatz und erst am n&auml;chsten Morgen finden wir den eigentlichen Platz.</p>]]></description>
			<category>Neuseeland 2018</category>
			<pubDate>Sat, 19 Jan 2019 08:51:19 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>2019-01-17 Vulkane im Tongariro, Baden im Lake Taupo und meine kleine Farm</title>
			<link>https://www.fabianschladitz.de/erlebnisse/28-urlaube/neuseeland-2018/504-2019-01-17-vulkane-im-tongariro-baden-im-lake-taupo-und-meine-kleine-farm.html</link>
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			<description><![CDATA[<p>Der Morgen hielt eine kleine &Uuml;berraschung f&uuml;r uns bereit: bei dem Schmuddelwetter gestern haben wir diesen Blick verpasst. Direkt von unserem Campingplatz aus ist einer der zwei gro&szlig;en Vulkane des Tongariro-Nationalparks zu sehen.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190117-Blick-vom-Camper.jpg" alt="20190117 Blick vom Camper" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Der Anblick begleitet uns und der super-sch&ouml;ne Kegel des Mount Ruapehu winkt uns dann auch noch zu. Begeistert war ich nat&uuml;rlich von dem Schild, dass auf freilaufende Kiwis hinweist. Ich kann mir wenig vorstellen, dass den Besuch in Neuseeland noch abrunden k&ouml;nnte. Freilebende Kiwis k&ouml;nnten so etwas sein.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190117-Kiwi-Crossing.jpg" alt="20190117 Kiwi Crossing" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Im Tongariro-Nationalpark hatten wir eine kleine Entt&auml;uschung. Der geplante Walk war nicht m&ouml;glich, da hier oben eine neue Gondel gebaut wird. Es ist in der aktuellen Hitze (morgens schon um die 25 Grad und das f&uuml;hlt sich hier an wie 32 bei uns) kaum vorstellbar, aber die vielen Schneekanonen unterstreichen es. Am Anfang nahm ich das Schild &bdquo;Vorsicht Klippe&ldquo; nicht so ganz ernst, aber dieser Blick in Richtung Parkplatz hat mir dann mal wieder gezeigt, dass die Neuseel&auml;nder bei sowas nicht spa&szlig;en.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190117-Cliff.jpg" alt="20190117 Cliff" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Auf dem Weg aus dem Nationalpark heraus haben wir uns dann noch die Tawhai Wasserf&auml;lle angesehen. Hier einfach mal zwei verschiedene Blickwinkel f&uuml;r euch.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190117-Tawhai-Falls.jpg" alt="20190117 Tawhai Falls" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190117-Tawhai-Falls-unten.jpg" alt="20190117 Tawhai Falls unten" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Danach ging es am sp&auml;ten Vormittag weiter zum Lake Taupo. Auf der Suche nach einem guten Campingplatz f&uuml;r dessen Geb&uuml;hr wir keine Niere opfern m&uuml;ssen haben wir einen tollen Rastplatz gefunden, der einfach zum Sonnen und Baden einl&auml;dt. Der See ist leider eiskalt.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190117-Lake-Taupo-Rastplatz.jpg" alt="20190117 Lake Taupo Rastplatz" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Trotzdem total sch&ouml;n dort.</p>
<p>Den heutigen Tag wollen wir fr&uuml;h beenden und fahren darum weiter bis zum Thermal Valley nahe des Ortes Taupo. Den Campingplatz kennen wir noch von einer vorherigen Reise und tats&auml;chlich ist noch so ziemlich alles wie &bdquo;damals&ldquo;. Allerdings sind Alpakas dazu gekommen und die H&uuml;hner sind s&uuml;&szlig;er und frecher geworden.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190117-Thermal-Valley-Alpakas.jpg" alt="20190117 Thermal Valley Alpakas" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190117-Thermal-Valley-Huehnerfamilie.jpg" alt="20190117 Thermal Valley Huehnerfamilie" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190117-Thermal-Valley-Huhn-zu-Tisch.jpg" alt="20190117 Thermal Valley Huhn zu Tisch" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Wir lassen den Abend mit leckerem deutschen Essen ausklingen. Morgen Abend soll es Maori-Gerichte geben, wenn es mit der Buchung klappt. Ich bin gespannt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<category>Neuseeland 2018</category>
			<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 06:41:33 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>2019-01-16 Camping-Details, Cupcake-Magic und Palmerston North</title>
			<link>https://www.fabianschladitz.de/erlebnisse/28-urlaube/neuseeland-2018/503-2019-01-16-camping-details-cupcake-magic-und-palmerston-north.html</link>
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			<description><![CDATA[<p>Ich dachte mir, dass ihr vielleicht ein paar Einblicke in unseren Campingplatz von heute haben m&ouml;chtet. Im Allgemeinen l&auml;sst man sich gegenseitig viel Platz und viele Camper bauen neben dem Auto noch ein Zelt oder ein paar Campingst&uuml;hle auf um nicht nur klaustrophobisch im selben 2x1,5 Meter-Raum zu sitzen.<img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190116-Campingplatz-Ueberblick.jpg" alt="20190116 Campingplatz Ueberblick" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>An sehr vielen Campingpl&auml;tzen gibt es ein Plumpsklo &ndash; liebevoll &bdquo;Long Drop&ldquo; genannt &ndash; und so auch hier. Die Sauberkeit der &Ouml;rtlichkeiten unterscheidet sich nat&uuml;rlich von Platz zu Platz. Ganz allgemein gesagt sind &ouml;ffentliche Toiletten in Neuseeland allerdings um L&auml;ngen sauberer als in Deutschland. Und obendrein fast ausschlie&szlig;lich kostenfrei. Da kann sich Deutschland mal eine ganz gro&szlig;e Scheibe abschneiden! Und wenn ich gerade beim Thema bin: heute habe ich den neuen Goldstandard f&uuml;r Wickelr&auml;ume gesehen. In eine Mall in Palmerston North. Da gab es zwei Vorh&auml;nge mit Ledersessel dahinter zum Stillen, einen Raum den ich f&uuml;r eine Dusche hielt, nat&uuml;rlich Wickelfl&auml;chen und Waschbecken und obendrein noch eine Mikrowelle, falls es Fl&auml;schchen gibt. Dieser &bdquo;Parents Room&ldquo; war separat und picobello.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190116-Campingplatz-Longdrop.jpg" alt="20190116 Campingplatz Longdrop" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Naja&hellip; zur&uuml;ck zum Campingplatz ohne Parents Room. Viele der Pl&auml;tze sind sehr sch&ouml;n gelegen. Gerade jene vom DOC verwalteten, aber auch g&auml;nzlich kostenfreie wie der heute Nacht. Einige Meter unterhalb des Platzes floss dieser wundersch&ouml;ne Fluss entlang. Kristallklares Wasser, ziemlich kalt und im Moment auch sch&ouml;n ruhig.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190116-Campingplatz-Fluss.jpg" alt="20190116 Campingplatz Fluss" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Es war toll da runter zu laufen und dem Wasser einfach ein paar Minuten zuzuschauen. Sehr beruhigend&hellip;</p>
<p>Danach ging es wieder auf eine lange Fahrt. In Summe ging es heute ungef&auml;hr 300 Kilometer weit. Dank der kurvigen Stra&szlig;en hat es aber f&uuml;nfeinhalb Stunden gedauert. Und das war gr&ouml;&szlig;tenteils State Highway, also vom Rang einer Autobahn! &Uuml;berlegt euch mal, wie weit ihr in 5,5 Stunden auf einer deutschen Autobahn fahrt, wenn kein Verkehr herrscht.</p>
<p>Die Fahrt entsch&auml;digt aber immer wieder. Zum Beispiel an dieser Stelle: wo acht verschiedene Fl&uuml;sse im Laufe der Jahrtausende ein ungew&ouml;hnliches Muster in die Landschaft rissen.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190116-Flussbette.jpg" alt="20190116 Flussbette" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Der Weg f&uuml;hrte und heute auch nach Palmerston North (wer aufgepasst hat, wei&szlig; das schon vom zweiten Absatz). Dort haben wir erneut das DOC besucht um einen guten Wanderweg zu finden. Zwar waren wir erfolglos, daf&uuml;r haben wir aber ein paar seltene Tiere in ausgestopfter Form gesehen. Dieser kleine, blaue Pinguin ist ein Vertreter der weltweit kleinsten Pinguinart. S&uuml;&szlig;er Geselle, oder?</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190116-DOC-Pinguin.jpg" alt="20190116 DOC Pinguin" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Nat&uuml;rlich ging es in die Mall und anschlie&szlig;end auch noch in einen Pak&lsquo;nSave. Wer sich gefragt hat, wo man in NZ feiern geht: die Jungs in Gelb haben das mal klar gestellt.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190116-Dancefloor.jpg" alt="20190116 Dancefloor" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>F&uuml;r die Interessierten, hier mal wieder ein paar Preise:</p>
<ul>
<li>Penne (nicht die billigsten) 500g: 0,99$</li>
<li>Pam&lsquo;s Tomatenso&szlig;e 420g: 0,99$</li>
<li>Pam&lsquo;s UHT Milch Standard 1 Liter: 1,69$</li>
<li>Kumara Chips 100g T&uuml;te: 3,89$</li>
<li>Tongariro Wasser, still 5 Liter: 3,79$</li>
<li>Value Tiefk&uuml;hlgem&uuml;se: 2,19$</li>
</ul>
<p>Auf dem Weg in die Tongariro-Nationalpark machen wir nun Rast an einem kleinen DOC Campingplatz und haben etwa 45 Minuten vor Abschluss der Tagesetappe noch eine kleine Rast eingebaut, einen Coffee-to-go geholt und etwas Besonderes ge&ouml;ffnet:</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190116-Cupcake-Magic.jpg" alt="20190116 Cupcake Magic" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>]]></description>
			<category>Neuseeland 2018</category>
			<pubDate>Wed, 16 Jan 2019 07:44:57 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>2019-01-15 Nationalmuseum, Shopping und eine harte Fahrt</title>
			<link>https://www.fabianschladitz.de/erlebnisse/28-urlaube/neuseeland-2018/502-2019-01-15-nationalmuseum-shopping-und-eine-harte-fahrt.html</link>
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			<description><![CDATA[<p>Wellington begr&uuml;&szlig;te uns heute mit typischem Wetter &ndash; sehr windig. Sp&auml;ter kamen auch noch Nieselregen und Sturmb&ouml;en dazu. Letztes Mal wars sch&ouml;ner.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190115-Wellington-Waterfront.jpg" alt="20190115 Wellington Waterfront" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Trotzdem bleibt die Stadt ein kleines Juwel &ndash; nicht zuletzt wegen des Nationalmuseums Te Papa.</p>
<p>Schon davor wird man mit Wissen begr&uuml;&szlig;t &ndash; jeder Globus stellt etwas anderes dar. Ganz links die Masseverteiltung und echte Form der Erde, ganz Rechts das Relief ohne Ozeane und dazwischen zwei Darstellungen, die ich nicht gleich durchschaut habe.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190115-Wellington-Te-Papa-Globes.jpg" alt="20190115 Wellington Te Papa Globes" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Der Eintritt ist frei und das Museum hat nur am 1. Weihnachtstag geschlossen. Hier ist alles zweisprachig beschriftet: Maori und Englisch. Ich finde das Klasse &ndash; so erh&auml;lt man eine Sprache am Leben, die von einer Minderheit gesprochen wird. Auch die multimedialen Beitr&auml;ge, insbesondere f&uuml;r Kinder, k&ouml;nnen auf Maori eingestellt werden.</p>
<p>Das Museum wird gerade umgebaut: einerseits wird eine Neugestaltung der naturkundlichen Abteilung durchgef&uuml;hrt, zum Anderen gibt es einen neuen Bereich zur Rolle Neuseelands in den verschiedenen Kriegen der Welt &ndash; erster und zweiter Weltkrieg nat&uuml;rlich, aber auch Koreakrieg und andere.</p>
<p>Eine Sonderausstellung hatte die Terracotta-Armee von China zum Thema, war mir mit 20 Dollar Eintritt dann aber nicht reizvoll genug.</p>
<p>Spannender fand ich die Sektion zur Urbarmachung des Landes, welche sich mit den Ver&auml;nderungen von Landschaft und Flora&amp;Fauna durch die ersten Siedler und dann sp&auml;ter die Europ&auml;er besch&auml;ftigte. Eine Nische war dann z.B. dem Gedanken an verlorene Tierarten gewidmet. Jede Tierart aufgelistet und dazu ein gesungenes Gebet der Vergebung und Erinnerung auf Maori. F&uuml;r mich auf jeden Fall bewegend. Denn hier sind viele Arten unwiederbringlich verschwunden. Und es fehlt nicht viel und weitere verschwinden. Ich begl&uuml;ckw&uuml;nsche Neuseeland zu den bereits gemachten Anstrengungen Naturschutz und &Ouml;konomie zu kombinieren und ich hoffe, dass sie noch viel mehr Erfolge damit feiern.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190115-Wellington-Te-Papa-Ausrottung.jpg" alt="20190115 Wellington Te Papa Ausrottung" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Durch alle Bereiche zog sich wieder der Wunsch auch schon den J&uuml;ngsten etwas mitzugeben und das Interesse an dem zu Wecken, was die Erwachsenen bewegt. Dazu wurde z.B. ein Standard-Container aufgestellt mit typischen Gegenst&auml;nden, die Reisende an der Grenze Neuseelands dabei haben. Und die Aufgabe f&uuml;r die Kinder ist alle Gefahren f&uuml;r die Biosicherheit Neuseelands zu finden.</p>
<p>Da &ouml;ffnet man z.B. einen Koffer in dem jede Menge Pflanzen liegen. Es geht ein Licht an und beleuchtet die Tafel mit Erkl&auml;rungen, warum diese Pflanzen nicht ins Land d&uuml;rfen. Fand ich auch spannend.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190115-Wellington-Te-Papa-Invaders.jpg" alt="20190115 Wellington Te Papa Invaders" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>In Wellington kann man &uuml;brigens auch toll Shoppen gehen, habe ich geh&ouml;rt. Ich habe mich nur in ein paar Souvenir-Shops herum getrieben und &uuml;ber das folgende Schild geschmunzelt.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190115-Wellington-BeBaBo.jpg" alt="20190115 Wellington BeBaBo" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Das waren &uuml;brigens fast nur d&auml;nische Legosteine und deutsche Ravensburger-Spiele.</p>
<p>Irgendwann hie&szlig; es dann Abschied nehmen von Windy Wellington nur um eine knochenharte Fahrt anzutreten. Erst der Spa&szlig; mit dem Camper durch die Vororte zu fahren &ndash; ich LIEBE aneinander gereihte, doppelspurige Kreisverkehre &ndash; und dann eine Stra&szlig;e mit vielen, engen Sepentinen, die sich auf den Berg hinauf und dann wieder hinab schraubte. Das Ganze bei Regen, vielen LKW auf der Gegenspur und in Gipfeln&auml;he dann auch noch quer durch eine Wolke, was die Sicht auf 20 Meter reduzierte.</p>
<p>Es hat sich aber gelohnt. Wir stehen mitten in einem dichten Regenwald auf einer netten Fl&auml;che. Unter uns der Hutt River und auf dem Weg gab es wieder Schafe, Rinder und sogar eine kleine Herde Alpakas zu sehen. Sehr vers&ouml;hnlich.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<category>Neuseeland 2018</category>
			<pubDate>Tue, 15 Jan 2019 08:54:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>2019-01-14 Überfahrt nach Wellington mit vielen Tüten</title>
			<link>https://www.fabianschladitz.de/erlebnisse/28-urlaube/neuseeland-2018/501-2019-01-14-ueberfahrt-nach-wellington-mit-vielen-tueten.html</link>
			<guid isPermaLink="true">https://www.fabianschladitz.de/erlebnisse/28-urlaube/neuseeland-2018/501-2019-01-14-ueberfahrt-nach-wellington-mit-vielen-tueten.html</guid>
			<description><![CDATA[<p>Heute war ein eher langweiliger Tag. Ein sp&auml;ter Start war eingeplant, da unsere &Uuml;berfahrt von der S&uuml;d zur Nordinsel mit 11:15 angesetzt war. Der Campingplatz ist nur knappe 30 Minuten von der F&auml;hre entfernt. Da man eine Stunde vorher eincheckt und sich in eine vierspurige Warteschlange stellt, soll man allerdings etwa eine Stunde vorher da sein.</p>
<p>Der Checkin war einfach. Danach die richtige Spur zu finden irgendwie weniger intuitiv. Dank der sehr freundlichen Hilfe eines Zoll-Mitarbeiters war es dann aber okay. Der lief herum und fragte, ob man sich in Fl&uuml;ssen und Gew&auml;ssern herumgetrieben habe. Angeln oder Bootsfahrten oder so. Ihm gehts um Biosecurity &ndash; viele Gew&auml;sser sind von invasiven Algenarten belastet und man m&ouml;chte die Verbreitung stoppen. An vielen Gew&auml;ssern steht daher &bdquo;Check, Clean, Dry&ldquo; - man soll sein Equipment pr&uuml;fen, s&auml;ubern und trocknen lassen, bevor man weiter f&auml;hrt. Die Kontrolle war allerdings sehr lax.</p>
<p>Dann kam ein zweiter Check, der immerhin tats&auml;chlich gepr&uuml;ft hat, was ich sagte. Die Frage war, ob die Gasflasche im Camper abgedreht ist. Hier musste ich kurz raus und die kleine Klappe &ouml;ffnen. Der Mitarbeiter hat dann mal kurz an der Flasche gedreht um zu schauen, ob wirklich zu ist. War es nat&uuml;rlich.</p>
<p>Da die Kontrolle recht flott ging und noch nicht viel los war hat er sich dann noch zu uns gestellt und wir haben ein wenig geredet. Wie der Zufall es so wollte: der Schwager seiner Mutter ist aus Stuttgart. Da hatten wir gleich was zu erz&auml;hlen. Nat&uuml;rlich nicht sehr lang und der breite Akzent hat es mir schwer gemacht alles zu verstehen, aber es war ein toller kleiner Austausch.</p>
<p>Anschlie&szlig;end ging es auf die F&auml;hre. Das sind wirklich gro&szlig;e Schiffe &ndash; oft f&auml;hrt auch eine Bahn mit. Auf jeden Fall haben Laster Platz und nat&uuml;rlich jede Menge Campervans, wie man auf dem Bild sieht. Jeder muss sein Fahrzeug selbst parken, sie werden nicht weiter befestigt.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190114-Interislander-Vehicle-Deck.jpg" alt="20190114 Interislander Vehicle Deck" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Danach hei&szlig;t es: ab aus Passagierdeck mit euch. Die knapp 100 Kilometer verbringt man nicht im Fahrzeug, da dies bei einer Evakuierung zu kompliziert w&auml;re.</p>
<p>Die F&auml;hre bietet ausreichend Platz, man sieht ihr aber ihre 10 Jahre mit Volllast an. Nichts ist kaputt oder wirklich verschlissen, aber es wirkt wie das saubere, h&uuml;bsche Wohnzimmer von Oma. Nicht mehr ganz zeitgem&auml;&szlig;, aber gem&uuml;tlich. Ein Shop und mehrere Restaurants laden dazu ein, sein Geld auszugeben.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190114-Interislander-Passenger-Deck.jpg" alt="20190114 Interislander Passenger Deck" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Auch f&uuml;r die Kinder wird gesorgt &ndash; es gibt einen Malwettbewerb mit zwei Gewinnern &ndash; ein Kind unter 6 Jahren und eines &uuml;ber sechs. Als Preis winkt ein Gutschein im Wert von 10 Dollar, welcher auf der Fahrt noch in Pommes, S&uuml;&szlig;igkeiten oder ein Souvenir verwandelt werden kann.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190114-Interislander-Wettbewerb.jpg" alt="20190114 Interislander Wettbewerb" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Zus&auml;tzlich sind auf dem Schiff eine Spielecke und an vielen Fenstern kleine Geschichten versteckt, damit die Kleinen rumrennen und etwas entdecken k&ouml;nnen. F&uuml;r die Gro&szlig;en gibt es 4 Stunden oder 100MB Internet kostenfrei &ndash; was auch immer zuerst aus ist. Ich hatte auf das Volumen getippt. Leider ist das Netz so langsam, dass die Fahrt vor dem Kontingent vorbei war.</p>
<p>Aber reicht f&uuml;r ein paar Mails.</p>
<p>Und vielen Reisenden war auf unserer Fahrt sowieso nicht so nach Entdecken und Lesen. Es war durchaus huckelig und zwischenzeitlich hat man aus dem Fenster nur das Wasser gesehen, dass gef&uuml;hlt im 90 Grad Winkel stand. Ganz so schlimm war es nicht, sah aber trotzdem dramatisch aus. In etwa zu dem Zeitpunkt wurde der Sitzbereich auch deutlich leerer. Die G&auml;nge und das &bdquo;Sonnendeck&ldquo; f&uuml;llten sich. T&uuml;ten wurden verteilt und einige davon auch von den hilfsbereiten Passagieren aufgef&uuml;llt. So oder &auml;hnlich ;-)</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190114-Interislander-Fahrt.jpg" alt="20190114 Interislander Fahrt" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Nach der Fahrt haben wir uns in Wellington noch etwas Luxus geg&ouml;nnt.</p>
<p>Einerseits haben wir eine deutsche B&auml;ckerei besucht. &bdquo;Richtiges&ldquo; Brot, ein kleiner Laib so um die 9 Dollar (gute 5-6 Euro), war uns zu teuer, aber eine Brezel f&uuml;r die Stuttgarter war wichtig. Und sie war nicht schlecht.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190114-Wellington-Bakery.jpg" alt="20190114 Wellington Bakery" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Der zweite Luxus ist eine Eckbadewanne im Top 10 Holiday Park in Wellington. Das ist einer der teuersten Campingpl&auml;tze bisher mit 55 Dollar (33 Euro) f&uuml;r Zwei im Campervan, aber der ist auch super ausgestattet, nah an der Stadt und alles inklusive. Das Wasser ist sch&ouml;n hei&szlig;, das WiFi mit 1GB je Ger&auml;t gro&szlig;z&uuml;gig und alles in Schuss.</p>
<p><img src="https://www.fabianschladitz.de/images/stories/2018NZ/20190114-Wellington-Luxus.jpg" alt="20190114 Wellington Luxus" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
<p>Der dritte Luxus war: Heizstrahler an. Mit Strom k&ouml;nnen wir es sehr schnell wohlig warm machen und das haben wir uns heute mal geg&ouml;nnt. Das geht &uuml;brigens auch mit der Gasflasche recht einfach, aber das macht nur Sinn, wenn es keinen Strom gibt.</p>
<p>Mit drei Mal Luxus schl&auml;ft es sich nat&uuml;rlich dann auch schnell.</p>]]></description>
			<category>Neuseeland 2018</category>
			<pubDate>Tue, 15 Jan 2019 08:46:40 +0100</pubDate>
		</item>
	</channel>
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