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<title>Farlion Inside</title>
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<description>Mögest Du in interessanten Hosen leben</description>
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        <title>RSS: Farlion Inside - Mögest Du in interessanten Hosen leben</title>
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    <title>Bastelarbeiten am Blog</title>
    <link>http://farlion.com/archives/167-Bastelarbeiten-am-Blog.html</link>

    <description>
        Ich bastel mal wieder etwas rum. Das derzeitige Template passt irgendwie nicht zum Blog.  
    </description>
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<item>
    <title>Ich mag die Baseballer vom Handelsblatt</title>
    <link>http://farlion.com/archives/166-Ich-mag-die-Baseballer-vom-Handelsblatt.html</link>

    <description>
        &lt;div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 270px"&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;!-- s9ymdb:137 --&gt;&lt;img class="serendipity_image_left" width="270" height="170"  src="http://farlion.com/uploads/pics/baseball.jpg" title="Baseball" alt="Baseball" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_txt"&gt;Baseball&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Viele wissen, dass Baseball in den USA Nationalsport ist und dort einen Stellenwert besitzt, wie bei uns der Fußball. Was nur wenige wissen ist, dass auch bei uns Baseball gespielt wird und zwar richtig im Ligabetrieb von der Kreisliga bis hin zur Bundesliga. &lt;br /&gt;
Was noch weniger Menschen in Deutschland wissen ist, dass Deutschland in diesem Jahr die Baseball Europameisterschaft ausrichtet. Diese EM läuft momentan und wird von fast allen Medien konsequent ignoriert, weil Baseballer einfach keine Lobby besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe viele Jahre aktiv Baseball gespielt und war sowohl im Verein als auch im Bundesverband aktiv tätig. In meiner Zeit als Leiter des Breitensportausschusses des Deutschen Baseball und Softball Verbandes hat mich die Dreistigkeit einiger Medien schon sehr überrascht. Auf Anfrage hin wollten die Medien, ohne Witz, doch tatsächlich damals Geld für die Berichterstattung über Länderspiele der deutschen Mannschaft. Da sich ein kleiner Amateurverband &lt;em&gt;(Baseball in Deutschland ist noch kein Profisport)&lt;/em&gt; diese Kosten natürlich nicht leisten konnte, wurde auch so gut wie nie über Erfolge oder Misserfolge der Nationalmannschaft berichtet.&lt;br /&gt;
 Um so mehr bin ich jetzt positiv vom Handelsblatt überrascht. Gerade dieser, eher im Businessbereich angesiedelten Zeitung hätte ich wahrscheinlich am wenigsten zugetraut, dass sie über die Baseball-EM berichten. &lt;br /&gt;
Während die meisten großen Zeitungen und Magazine die EM völlig ignorieren, ist zumindest Focus Online mit bislang zwei Artikeln zur EM dabei (&lt;a href="http://www.focus.de/sport/mehrsport/baseball-nationalmannschaft-erfolgreicher-em-auftakt-fuer-deutsche-baseballer_aid_533762.html" title="Erfolgreicher EM-Auftakt für deutsche Baseballer"&gt;Erfolgreicher EM-Auftakt für deutsche Baseballer&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.focus.de/sport/mehrsport/baseball-nationalmannschaft-deutsche-baseballer-in-der-em-zwischenrunde_aid_535382.html" title="Deutsche Baseballer in der EM-Zwischenrunde"&gt;Deutsche Baseballer in der EM-Zwischenrunde&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
Das &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/media/suche/_p=212,query=baseball" title="Baseball im Handelsblatt"&gt;Handelsblatt berichtet dagegen tatsächlich für deutsche Baseballverhältnisse sehr ausführlich&lt;/a&gt; mit mittlerweile fünf Artikeln zur EM. Dafür liebe ich das Handelsblatt schon fast, macht weiter so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peinlichkeiten der Medienlandschaft am Rande:&lt;br /&gt;
Unsere heißgeliebten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, die ja jedes Jahr nach mehr Geld schreien, bringen über die EM im eigenen Land nahezu nichts. Während das Auftaktspiel der ARD wenigstens noch ein paar Sekunden Sendezeit in Form eines &lt;a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4992236" title="Auftaktspiel der Baseball-EM ARD"&gt;Randbeitrags&lt;/a&gt; wert war, verliert das ZDF kein Wort über die Sportart, deren Fangemeinde und Spielerzahl in Deutschland stetig steigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast noch peinlicher ist dagegen RP-Online, die in einem&lt;a href="http://www.rp-online.de/sport/mehr/andere/Homeruns-fuer-mehr-Aufmerksamkeit_aid_884902.html" title="RP-Online"&gt; Vorbericht zur EM&lt;/a&gt; das geringe Medieninteresse bedauern und dann während der EM nicht ein Wort darüber verlieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Übrigens: &lt;br /&gt;
Die deutsche Mannschaft hat in der EM bislang alle Spiele gewonnen und schlug jetzt sogar Frankreich in einem spannenden Duell knapp mit 10:9. Damit ist Deutschland eine Runde weiter. Frankreich gehört mit den Niederlanden zu den absoluten Favoriten des Turniers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drücke dem deutschen Team fest die Daumen. Vielleicht werden zumindest unsere öffentlich-rechtlichen Ignoranten mal wach, wenn Deutschland es bis ins Finale schaffen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links: &lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.baseball-softball.de/" title="DBV"&gt;Deutscher Baseball und Softball Verband&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.baseball-em.de/" title="Baseball-EM"&gt;Offizielle Website zur Baseball-EM&lt;/a&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Loveparade - die peinliche Zeit danach</title>
    <link>http://farlion.com/archives/165-Loveparade-die-peinliche-Zeit-danach.html</link>

    <description>
        &lt;em&gt;Kurz vorweg: ich werde jetzt nicht jeden Tag etwas Neues über die frischesten Informationen schreiben. Das Mitschwimmen auf der Sensationswelle liegt mir nicht so besonders. Was ich hier heute von mir gebe, ist nur die Essenz dessen, was ich mir aus den Medien so zusammengelesen habe.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschehnisse bei der Loveparade vom Wochenende sind zweifellos tragisch. Peinlich ist allerdings, was sich jetzt im Nachhinein abspielt. Da haben wir beispielsweise die BILD, die sich wieder einmal von der allerübelsten Seite zeigt und schlecht gemachte Bildmanipulationen als Originalfotos verkaufen will (siehe &lt;a href="http://www.bildblog.de/20764/was-von-der-loveparade-uebrig-blieb/?utm_source=feedburner&amp;amp;utm_medium=feed&amp;amp;utm_campaign=Feed%3A+bildblog+%28BILDblog%29" title="BILDblog"&gt;Bildblog&lt;/a&gt;). Als wäre das noch nicht peinlich genug, kriecht auch das "christlich hochheilige Ungetüm" Eva Herman aus einem Loch und verhöhnt die Teilnehmer der Loveparade, als hätten sie es verdient für "ihr schamloses Treiben" (siehe &lt;a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/eva-herman-vermutet-gott-hinter-massenpanik/" title="Stefan Niggemeier"&gt;Stefan Niggemeier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/07/eva-herrman-und-der-kopp-verlag-die-herren-der-trolle/" title="Indiskretion Ehrensache"&gt;Thomas Knüwer&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
Und als wäre das noch nicht genug, werden jetzt Verantwortlichkeiten hin und her geschoben und niemand will die Schuld übernehmen. Veranstalter Schaller schiebt die Schuld auf die Polizei. Die weist alle Vorwürfe von sich und gibt die Vorwürfe an Schaller und die Stadtverwaltung zurück. Oberbürgermeister Sauerland, der kurz nach dem Unglück die Schuld erstmal proforma auf die Raver schob, gibt sich - wahrscheinlich auch aufgrund dieses Fauxpas - bedeckt und scheut die Öffentlichkeit so gut wie möglich. Im Gegenteil, mittlerweile kommen sogar schon Streitigkeiten wegen eventueller Schadensersatzansprüche ans Tageslicht, die den OB nicht gut aussehen lassen (...Duisburg ist pleite...können keinen Schadensersatz zahlen...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wer hat denn nun letztlich Schuld? Die Frage ist einfach zu beantworten: ALLE.&lt;br /&gt;
Sowohl Veranstalter, als auch Stadt und Polizei. &lt;br /&gt;
Wenn man sich die Fotos und Filmberichte des Geländes anschaut, fällt selbst dem einfältigsten auf, dass dieser Betonschlauch, der als Vorbereich des eigentlichen Eventgeländes genutzt wurde, viel zu verbaut und für den Zweck gar nicht geeignet war. Das hätte die Stadtverwaltung sehen müssen, das hätte der Veranstalter sehen müssen, das hätte die Polizei sehen müssen und das hätten auch die Rettungskräfte im Vorfeld bei einer Begehung sehen müssen. Apropos Begehung - wurde überhaupt eine gemeinschaftliche Begehung mit allen Verantwortlichen unternommen? Wenn man sich die Statements so anhört kann man schnell auf die Idee kommen, das komplette Event wurde, abgesehen vom Veranstalter, von keiner der beteiligten Institutionen mal gemeinschaftlich begutachtet. Ein Plan, wie bei einer Panik vorgegangen werden soll, scheint nicht existent gewesen zu sein. Im Gegenteil, die Menschen waren so eingepfercht, dass nicht mal eine verletzte oder kollabierte Einzelperson von Rettungskräften erreicht werden konnte. &lt;br /&gt;
Dabei wäre es relativ einfach gewesen, in diesem Schlauchbereich mit fest montierten Gittern sowohl Zu- als auch Rücklaufbereiche und sogar Rettungsgassen einzurichten. Auch zwei Erste-Hilfe Bereiche wären auf jeden Fall nützlich und machbar gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verletzte, Kollabierte (gerade bei dem sommerlichen Wetter und aufgeheizte Menschen) und panische Menschen sind bei anderen Großveranstaltungen einer der ersten Punkte, die abgeklärt werden. In Duisburg scheint man über all das aus rein finanziellen Gründen hinweg geschaut zu haben. Sich jetzt aber gegenseitig die Schuld zuzuweisen, statt sich gemeinsam der Verantwortung zu stellen, ist ein Armutszeugnis aller verantwortlichen Beteiligten. &lt;br /&gt;
Schaller will keine neue Loveparade organisieren? Sehr gut, denn wer nach einem Unglück so verfährt, sollte die Finger von solchen Events lassen. &lt;br /&gt;
Was letztlich noch geklärt werden müsste sind die Fragen, wessen Köpfe jetzt rollen. In meinen Augen müssten sowohl der OB, als auch der Polizeichef von Duisburg sowie der zuständige Koordinator der Rettungskräfte ihre Sessel räumen. Nicht etwa weil es passiert ist, nein, weil sie sich jetzt trotzig wie kleine Kinder verhalten und nicht bereit sind, ihren Teil der Verantwortung zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit meine 2 Cent dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressebeispiele:&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:schuldzuweisungen-schlammschlacht-nach-der-loveparade-katastrophe/50149171.html" title="FTD"&gt;FTD&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/newsticker/politik/loveparade-tragoedie-politik-will-neue-regelungen;2624938" title="Handelsblatt"&gt;Handelsblatt&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,708754,00.html" title="Spiegel Online"&gt;SpOn&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.stern.de/panorama/loveparade-drama-von-duisburg-sauerland-denkt-nicht-an-ruecktritt-1587637.html" title="Stern"&gt;Stern&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.faz.net/s/RubCCB49507459C498F8E6FA9E990486D14/Doc~E0FA9830A28B64A868CBD9A00B56C0334~ATpl~Ecommon~Scontent.html" title="FAZ"&gt;FAZ&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/loveparade/Alle-Opfer-starben-an-Brustquetschungen_aid_886813.html" title="RP-Online"&gt;RP-Online&lt;/a&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Sommerlochthemenversuch: Mediengleichschaltung</title>
    <link>http://farlion.com/archives/164-Sommerlochthemenversuch-Mediengleichschaltung.html</link>

    <description>
        Gestern schrieb ich noch darüber, dass jetzt wieder die landespolitischen Tunnelgräber &lt;a href="http://www.farlion.com/archives/163-Jetzt-kriechen-sie-wieder-aus-ihren-Sommer-Loechern.html" title="Sommerlöcher"&gt;aus ihren Sommerlöchern hervor kriechen&lt;/a&gt;, um uns mit allem möglichen Unfug zu beglücken. Nicht genug, wünschte ich mir mal ein anderes Thema, als der permanente Ruf nach einem Verbot der "Killerspiele" oder den endlosen Hetztiraden gegen das Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich heute bei &lt;a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/07/pressefreiheit-nein-das-ist-nichts-fur-aygul-ozkan-cdu/" title="Indiskretion Ehrensache"&gt;Thomas Knüwer&lt;/a&gt; lesen durfte, macht eine Politikerin diesen Wunsch wahr und fordert eine quasi Gleichschaltung der Medienberichterstattung, zumindest in Sachen Integrationspolitik. Und weil Sommerlochthemen traditionell immer aus Bayern oder Niedersachsen kommen, Bayern aber gestern bereits dran war, kann es sich eigentlich nur um eine niedersächsische Forderung handeln.&lt;br /&gt;
Richtig, die niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan, ist es, die diese Schönschreiberei schlechter Nachrichten fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas Misslungenes schön schreiben? Kommt mir bekannt vor, hatten wir alles schonmal. Etwas merkwürdig ist dagegen die Berichterstattung der Medien auf das Thema. Nur die &lt;a href="http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Nachrichten/NWZ/Artikel/2391776/Ministerin+will+Medien+Inhalte+vorgeben.html" title="NWZ"&gt;NWZ&lt;/a&gt; zeigt sich geringfügig kritisch. Bei &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,708168,00.html" title="Spiegel Online"&gt;SpOn&lt;/a&gt; rudert die Ministerin allerdings schon wieder zurück: &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das Sozialministerium versucht nun, die empörten Medien zu beruhigen. Der bisherige Text sei nur ein Entwurf gewesen, sagte Özkan. "Die Charta war und ist als eine erste mögliche Diskussionsgrundlage gedacht." Eine dazugehörige Mail an Journalisten habe aber nicht deutlich gemacht, dass es sich um einen Entwurf handeln sollte. "Insofern verstehe ich die Irritation und möchte klarstellen: Nichts liegt mir ferner, als die Unabhängigkeit der Medien in irgendeiner Form zu berühren", sagte Özkan.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Liebe Frau Özkan, wenn Sie so schnell aufgeben, werden Sie nie ein echter Sommerlochstar. Bitte etwas mehr Mühe und Durchhaltevermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notiz am Rande:&lt;br /&gt;
Auch von der FDP kam der Versuch eines Sommerlochfüllers. Der Abgeordnete Erwin Lotter forderte ein &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/newsticker/politik/fdp-politiker-fuer-pflichtkurse-gegen-fettleibigkeit;2623337" title="Handelsblatt"&gt;Verbot von Fast-Food&lt;/a&gt; für unter 16-jährige. Obwohl in dieser Forderung durchaus Potential für eine unterhaltsame Sommerlochdiskussion steckt, muss Lotter wohl passen, da er sofort von seiner Parteikollegin &lt;a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/FDP-Politikerin-ruegt-Parteikollegen_aid_885271.html" title="RP-Online"&gt;Christel Happach-Kasan&lt;/a&gt; einen verbalen Dämpfer erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin weiter gespannt, welches Thema sich durchsetzt und welcher politische Hinterbänkler in diesem Jahr das Rennen macht.  
    </description>
</item>
<item>
    <title>Jetzt kriechen sie wieder aus ihren (Sommer-)Löchern</title>
    <link>http://farlion.com/archives/163-Jetzt-kriechen-sie-wieder-aus-ihren-Sommer-Loechern.html</link>

    <description>
        Die Bundeskanzlerin hat die Sommerpause eingeleitet und die Parteivorstände und der Bundestag ziehen sich in die unverdienten Ferien zurück, da trauen sich die Trolle der Politik wieder aus ihren landespolitischen Sommerlöchern, um uns mit abstrusen Gedankengängen und unsinnigen Ideen zu amüsieren. Zumeist kommen diese politischen Trolle aus den Reihen der Innen- und Justizminister und brauchen diese Zeit, um ihren erzkonservativen Überdruck endlich raus zu lassen und ihre 15 Minuten Ruhm zu ernten, die sie einmal im Jahr vielleicht erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Auftakt macht in diesem Jahr die bayerische Justizministerin Beate Merk, die es tatsächlich schafft, den abstrusen Zusammenhang zwischen &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~EC95E7701C2994B87A0CEB42F6FCEAF2B~ATpl~Ecommon~Scontent.html" title="FAZ"&gt;jugendlichen Sexualstraftätern&lt;/a&gt; und gewalthaltigen &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bayerns-Justizministerin-kritisiert-Laissez-faire-Politik-der-FDP-1043847.html" title="Heise"&gt;Computerspielen&lt;/a&gt; herzustellen. Dabei vergisst sie natürlich nicht, auch der FDP mächtig was auf die Mütze zu geben und ihr eine Mitschuld zu geben. Und das gerade einen Tag, nachdem die Bundeskanzlerin verkündete, die schwarz-gelben Streitereien wären Vergangenheit. Ob sie sich bereits freut, nach dem Urlaub erneut Schadensbegrenzung üben zu müssen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem gelungenen Auftakt des Sommertheaters bin ich schon auf weitere Protagonisten und Akte gespannt. &lt;br /&gt;
Als nächstes erwarte ich die großen und erfolgreichen Sommerlochfüller Beckstein und Schünemann, zunächst im Duett und dann eventuell wieder mit unterhaltsamen Soloeinlagen. Schade nur, dass sich selbst nach 6 Jahren fruchtloser Diskussion immer noch kein neues Sommerlochthema gefunden hat. Immer nur &lt;em&gt;"die bösen Killerspiele"&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;"das böse Internet"&lt;/em&gt; macht mittlerweile selbst das Sommerloch langweilig.&lt;br /&gt;
Darum empfehle ich dieses Jahr mal das Thema: &lt;em&gt;"Das böse Sommerloch muss weg - es verdirbt unsere Politiker"&lt;/em&gt;.  
    </description>
</item>
<item>
    <title>Von Produktpiraterie und Wirtschaftsterror und noch mehr -terror</title>
    <link>http://farlion.com/archives/162-Von-Produktpiraterie-und-Wirtschaftsterror-und-noch-mehr-terror.html</link>

    <description>
        Die europäischen Zollbehörden haben ihren &lt;a href="http://ec.europa.eu/taxation_customs/resources/documents/customs/customs_controls/counterfeit_piracy/statistics/statistics_2009.pdf" title="Jahresbericht"&gt;aktuellen Jahresbericht&lt;/a&gt; veröffentlicht. Eine große Überraschung ist es nicht, dass China die Rangliste der Produktpiraten anführt. Ein Kraut ist gegen die chinesische Praktik des Abkupferns nicht gewachsen, wie soll man auch in einem Land etwas verfolgen, was von den dortigen Behörden unterstützt wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine pfiffige Idee kommt mal wieder aus den USA. Dort kennt man ja bereits den extremistischen Terrorismus, den Umweltterrorismus, den kriminellen Terrorismus, den militärischen Terrorismus und den unmenschlichen Terrorismus. Ach ja, natürlich gibt es dort auch noch den Bandenterrorismus und seit Ende 2008, seit dem großen Bankencrash, fällt auch hin und wieder das Wort vom Wirtschaftsterrorismus.&lt;br /&gt;
Bei &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Weniger-beschlagnahmte-illegale-CD-und-DVD-Kopien-1043835.html" title="Heise"&gt;Heise&lt;/a&gt; findet man folgenden Absatz:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der den Demokraten angehörende Abgeordnete William Delahunt sprach laut einer Agenturmeldung gar davon, dass man China "Wirtschaftsterrorismus" unterstellen sollte. Wenn die USA nicht hart und mit aller Macht gegen die Piraterie in dem asiatischen Land vorgingen, sende dies die falsche Botschaft an andere Nationen aus.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die Amerikaner sind so kreativ, für die gibt es bald nur noch Terroristen. Und da wir in Deutschland ja so gerne den USA nacheifern, möchte ich unseren Regierenden jetzt mal ein paar Vorschläge für Terrorismus in Deutschland unterbreiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Landwirtschaftsterrorismus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wenn unsere Bauern mal wieder mehr Geld haben möchten und darum ihre Milch aus Protest in den Gulli schütten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Internetterrorismus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Erklären wir Phishern und Onlinebetrügern den Krieg - machen wir sie Terroristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fäkalterrorismus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Kein Klo in der Nähe und darum mal schnell in den nächsten Busch oder den nächsten Baum? Das geht ja mal gar nicht! Auch die Fäkalterroristen werden ihre Strafe bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Straßenverkehrsterrorismus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Nein, damit sind natürlich keine knöllchengeile Politessen oder machtbesessene Polizeiblitzer gemeint. Wer immer auf irgendeine Art gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt, wird zum Straßenverkehrstterroristen. Damit hätte Frau Merkel dann auch endlich einen Grund für "Nulltoleranz bei Falschparkern".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Man muss sich nur mal vorstellen, wie diese Art von Universalterrorismuskreation unsere Polizeiberichte wieder interessant machen würde:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;In den frühen Abendstunden bemächtigte sich der 13-jährige Süßwarenterrorist Adalbert B. auf eigentumsentwendungsterroristische Art einer Packung Gummibärchen und flüchtete aus dem Laden. Draußen angekommen entwendete er in einem Akt von Eigentumsaneignungsterrorismus ein abgestelltes Fahrrad und flüchtete in nördlicher Richtung. An der Kreuzung "Straße der Terrorbekämpfung" und "Sieh Dich vor Weg" erfasste ihn das Auto des mehrfach vorbestraften Straßenverkehrsterroristen Herbert G. und stoppte seine Flucht.&lt;br /&gt;
Herbert G wurde sofort verhaftet und in ein antiterroristisches Umerziehungslager verbracht. Adalbert B. wurde der Obhut seiner Eltern übergeben und musste ohne Abendessen ins Bett.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst werde das wohl dann erst aus den Nachrichten erfahren, weil man mich bestimmt schon wegen Verbalterrorismus weggesperrt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Polizei soll Servicedienstleister werden</title>
    <link>http://farlion.com/archives/161-Polizei-soll-Servicedienstleister-werden.html</link>

    <description>
        Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Klaus Jansen, möchte die Polizei künftig zu einem Serviceunternehmen ausbauen. So wünscht der BDK sich unter anderem, dass jeder Bürger, der irgendwelche Geschäfte online unternimmt, sich &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/BDK-Verkehrsregeln-und-Notschalter-fuer-das-Internet-1039912.html" title="Heise Online"&gt;staatlich&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,707144,00.html" title="SpOn"&gt;registrieren&lt;/a&gt; lässt, damit die Polizei im Falle von Internetkriminalität schneller zuschlagen könnte. Auch ein Resetknopf für das gesamte deutsche Internet hält Jansen für angebracht, da Angriffe aus dem Internet so gefährlich wären, wie ein Atomschlag. Massive Bedenken und Proteste kommen allerdings aus allen Lagern: &lt;br /&gt;
Datenschützer befürchten den gläsernen Bürger und die staatlich lizensierte Schnüffelei, Finanzexperten kritisieren die hohen Kosten und Oma Surbier aus Essen mäkelt herum, weil sie gar keinen Computer hat.&lt;br /&gt;
Die internationale Atomwaffenlobby gibt mittlerweile Entwarnung, was die Gefahr eines Angriffs angeht: &lt;em&gt;"Wenn jemand die Welt in die Luft jagen könnte, dann nur wir. Der Typ spinnt..."&lt;/em&gt;, so die offizielle Aussage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jansen rudert mittlerweile zurück. In einer Stellungnahme äußerte er vor wenigen Minuten, dass sich vielleicht wenigstens die Kriminellen registrieren lassen könnten, die etwas in Richtung Internetkriminalität in Arbeit hätten. &lt;br /&gt;
Bei dem Gespräch anwesende Polizeibeamte gaben dem Unterfangen keine große Chance und brachten stattdessen Oma Surbier nach Hause.   
    </description>
</item>
<item>
    <title>Schröder: Keine Kinder für die Armen</title>
    <link>http://farlion.com/archives/160-Schroeder-Keine-Kinder-fuer-die-Armen.html</link>

    <description>
        Nach den Plänen der Familienministerin Kristina Schröder sollen zukünftig auch Geringverdiener kein Elterngeld mehr bekommen. Ihrer Meinung nach sollten nur Erwachsene Kinder in die Welt setzen können, die sie sich auch leisten können.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;"Ich war selbst eine verzogene Göre und weiß, was ich meine Eltern gekostet habe."&lt;/em&gt;, antwortete die kinderlose Ministerin auf die Frage nach ihrer familiären Kompetenz. &lt;br /&gt;
Auf die Frage nach der Rentensicherung durch Kinder angesprochen, äußerte Schröder: &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;"Mir doch egal. Ich bin Ministerin und habe für den Rest meines Lebens ausgesorgt. Was kümmern mich da die Teppichratten armer Leute?"&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
  
    </description>
</item>
<item>
    <title>Frankreichs ältester Amerikaner gestorben</title>
    <link>http://farlion.com/archives/159-Frankreichs-aeltester-Amerikaner-gestorben.html</link>

    <description>
        Ganz Frankreich trauert um Harold F. Biedermeyer, einen amerikanischen Soldaten, der seit 1944 standhaft an der Kanalküste Wache schob.&lt;br /&gt;
Biedermeyer war 1944 als einer der ersten Soldaten der alliierten Invasionsarmee an Land gestolpert, unglücklich gestürzt und dadurch bewusstlos geworden. Als er wieder zu sich kam, hatten seine Kameraden bereits etliche Kilometer ins Landesinnere zurückgelegt und der junge Private verspürte nicht die geringsten Ambitionen, mit nassen Füßen und durchgeweichtem Kampfanzug seiner Truppe nachzueilen. Als er am nächsten Tag aufbrechen wollte, eilten ihm französische Bürger entgegen, die ihn bejubelten und ihm Wein und Käse schenkten. Biedermeyer beschloss daraufhin, den freundlichen Franzosen Sicherheit zu bieten und den Strandabschnitt weiter zu bewachen, bis sein Kommando ihn ablösen würde.&lt;br /&gt;
Als sich bis 1965 noch immer nichts getan hatte, beschloss die französische Regierung, die von dem einsamen Soldaten Kenntnis erlangt hatte, zu intervenieren und schaltete den französischen Botschafter in Washington ein. Die Antwort der amerikanischen Regierung ließ nicht lange auf sich warten. Der amerikanische Präsident Lyndon B. Johnson telegrafierte persönlich:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;"sind gerade in vietnam unterwegs +stop+ holen ihn danach ab +stop+ kann sich nur um tage handeln +stop"&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Tagen wurden Jahre. Mehrfach noch intervenierte die französische Regierung und immer wieder kamen prompte Rückmeldungen, dass man derzeit anderweitig unterwegs sei, bspw auf den Falklandinseln, Somalia, Kuwait, Iran etc..., aber man würde Biedermeyer abholen, sobald etwas Zeit wäre. Biedermeyer selbst verweigerte jeden ihm angebotenen Flug ohne Marschbefehl. Er starb gestern an den Folgen eines Froschschenkels. Biedermeyer hinterlässt vier Exfrauen, 14 Kinder, 22 Enkel und eine selbstgebaute Latrine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
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</item>
<item>
    <title>Datenschleuder Activision Blizzard schleudert vorerst nicht (Update)</title>
    <link>http://farlion.com/archives/158-Datenschleuder-Activision-Blizzard-schleudert-vorerst-nicht-Update.html</link>

    <description>
        Die Blizzard-Community scheint zumindest vorläufig einen kleinen Sieg errungen zu haben. Wohl auch aufgrund der weltweiten Spielerproteste sieht Blizzard "zu diesem Zeitpunkt" von seinen Plänen, in den Foren nur noch reale Namen der Spieler zu zeigen, ab.&lt;br /&gt;
CEO Mike Morhaime in einem &lt;a href="http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=13817050119&amp;amp;sid=3" title="WoW-Forum"&gt;offiziellen Statement&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Hallo allerseits!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mit euch allen über unseren Wunsch sprechen, die Blizzard-Foren zu einem besseren Ort für Diskussionen über unsere Spiele zu machen. Wir sind kontinuierlich durch euer Feedback gegangen und haben untereinander eure Bedenken bezüglich der Nutzung realer Namen in den Foren besprochen. Wir haben zu diesem Zeitpunkt entschieden, dass es nicht nötig sein wird, reale Namen für das Verfassen von Beiträgen in den offiziellen Blizzard-Foren zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig anzumerken, dass wir noch immer vorhaben die Foren zu verbessern. Unsere Bemühungen sind zu 100% von dem Verlangen getrieben, unsere Community-Bereiche für unsere Spieler freundlicher zu gestalten und konstruktivere Diskussionen über unsere Spiele zu ermöglichen. Wir halten auch weiterhin an den neuen Foren-Features fest, wie der Zusammenfassung von Antworten in Gruppen, dem positiven und negativen Bewerten von Beiträgen, der verbesserten Suchfunktion und mehr. Wenn wir die neuen StarCraft II-Foren zur Verfügung stellen, die diesen neuen Features beinhalten, werdet ihr Beiträge anstatt mit eurem realen Namen mit eurem Charakternamen + Charaktercode verfassen können. Die ebenfalls mit diesen Features versehenen, verbesserten World of Warcraft-Foren, werden kurz vor der Veröffentlichung von Cataclysm zur Verfügung gestellt und werden ebenfalls nicht die Angabe des realen Namens benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte klar stellen, dass unsere Pläne für die Foren komplett unabhängig von unseren Plänen für das optionale Freundschaftssystem im Spiel sind, das in World of Warcraft bereits live ist und bald auch in StarCraft II zur Verfügung stehen wird. Wir sind der Überzeugung, dass die weitreichende Kommunikationsfunktionalität des Freundschaftssystems, wie der Chat über verschiedene Spiele-Titel oder Realms hinweg, das Battle.net zu einem großartigen Ort für Spieler machen wird, um mit ihren Freunden im wahren Leben und ihrer Familie verbunden zu bleiben, während sie Blizzard-Titel spielen. Natürlich werdet ihr auch weiterhin die Möglichkeit haben, eure Beziehungen auf der anonymen Stufe eures Charakters zu halten, wenn ihr ich euch im Spiel mit anderen Spielern unterhalten wollt. Mit der Zeit werden wir das Freundschaftssystem im Battle.net weiter entwickeln und neue und aufregende Funktionalitäten in unseren Titeln für Spieler hinzufügen, die sich dazu entscheiden, das Feature zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss möchte ich unterstreichen, dass unsere Beziehung zu der Community uns immer äußerst wichtig war und es auch immer sein wird. Wir glauben felsenfest daran, dass jede Stimme zählt (http://eu.blizzard.com/de-de/company/about/mission.html) und wir schätzen uns glücklich eine Community zu haben, die so leidenschaftlich über unsere Spiele empfindet. Wir werden immer dankbar für das Feedback und die Unterstützung unserer Spieler sein, die immer schon der Schlüssel zu Blizzards Erfolg waren.  &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt heißt es abwarten, ob Activision Blizzard zukünftig vor der Entwicklung neuer Ideen die Community befragt oder ob wieder erst das Kind im Brunnen liegen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </description>
</item>
<item>
    <title>Datenschleuder Activision Blizzard (Neuester Stand)</title>
    <link>http://farlion.com/archives/157-Datenschleuder-Activision-Blizzard-Neuester-Stand.html</link>

    <description>
        In der Diskussion um die Verwendung realer Namen in den Spieleforen des Unternehmens Activision Blizzard (u.a. Starcraft-Serie, Warcraft-Serie, Diablo-Serie und World of Warcraft) reißen die Proteste nicht ab. Auch in immer mehr Medien finden sich mittlerweile &lt;a href="http://www.golem.de/1007/76351.html" title="Golem"&gt;kritische Berichte&lt;/a&gt; über die geplante Datenschleuderei ohne Zustimmung der Spieler. &lt;br /&gt;
Während der Protestthread im US-Forum die 2000-Seiten-Marke mittlerweile massiv überschritten hat, nähert sich man sich in Deutschland der 600er Marke. Bei 20 Posts pro Seite eine stolze Zahl, die es in der Geschichte der Blizzard-Foren in dieser Höhe noch nicht gegeben hat. In dieser emotional geführten Diskussion finden sich mittlerweile auch internationale Spielergruppen zusammen. So demonstrieren Spieler verschiedener Nationalitäten mittlerweile Solidarität, indem sie per Crossposting verlauten lassen, dass auch in ihren regionalen Foren das Thema hoch kocht und die Pläne nicht akzeptiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Together against Real ID !&lt;br /&gt;
You're not alone.&lt;br /&gt;
Greetings from [Name des entsprechenden Landes]&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Auch wenn es emotional sehr heiß her geht, sehen einige der Spieler die Angelegenheit durchaus sachlich und realistisch, wie beispielsweise der Spieler &lt;a href="http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=13816898570&amp;amp;sid=3&amp;amp;pageNo=521" title="Curan im deutschen WoW-Forum"&gt;Curan&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Jeder einzeln Kunde ist den Verkauf und die Analyse wert.&lt;br /&gt;
Als Teil der Kunden von BA &lt;em&gt;(BA = Blizzard Activision, Anm. von mir)&lt;/em&gt; ist diese Beschwerdegruppe natürlich eingeschlossen.&lt;br /&gt;
Ihre Daten sind potentielles Marktkapital. Die Daten von ihnen und den restlichen 99% sind allerdings noch mehr wert.&lt;br /&gt;
Und die Daten von ihnen in Kombination mit einer vernetzwerkten Spielerschaft die ein Werbeselbstläufer ist, eine saubere Fusion und Zusammenarbeit mit Plattformen wie Facebook und Co erlaubt, Werbeflächenverkaufspotential an Drittanbieter bietet ist noch mehr wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine "Moralfrage" in einem Management eines Milliardenkonzerns. Es geht darum Umsatzzahlen zu maximieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Protest ist der Ausdruck einer extremen Minorität.&lt;br /&gt;
Dieser kann aber einfach ignoriert werden, da ihre Zahl einfach so gering ist und ihre Verlust absolut akzeptabel im Vergleich zu dem Potentiellen Gewinn an Neukunden und dem Aufbau einer neuen Kundenschaft in Verbindung mit einem neuen geeigneteren Konsumentenbewusstsein. Die Inkludierung und Anpassung an eine dem Umgang mit Privatsphäre derart desensibilisierten Gemeinschaft wie Facebook ist da auch ein extrem erstrebenswertes Ziel was Gewinnmaximierung angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder anders gesagt:&lt;br /&gt;
Liebhaber von Privatsphäre und Selbstkontrolle sind ein nicht mehr aktuelles Modell an Kunde das sich durch ein neues gut ersetzen lässt das bereits in Massenproduktion gegangen ist.&lt;br /&gt;
Zumal die starke Mehrheit des Kundenstocks sich gerne erneuern und umerziehen läßt. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man &lt;a href="http://www.wallstreet-online.de/aktien/Activision-Blizzard-Aktie/chart?inst_id=1446683&amp;amp;market_id=1&amp;amp;spid=ws&amp;amp;edit=1&amp;amp;utr=5d&amp;amp;till_day=0&amp;amp;till_month=0&amp;amp;till_year=0&amp;amp;ct=line&amp;amp;ind1=&amp;amp;tr=5d&amp;amp;ind2=&amp;amp;log=0&amp;amp;bench=&amp;amp;redvol=0&amp;amp;gd1=0&amp;amp;gd1typ=exp&amp;amp;benchstr=&amp;amp;gd2=0&amp;amp;gd2typ=exp&amp;amp;grid=on" title="Activision Blizzard Aktienkurs"&gt;den aktuellen Aktienkurs von Activision Blizzard&lt;/a&gt;, so scheint Curan nicht falsch zu liegen. Trotz negativer Berichterstattung in den Medien unterliegt die Aktie nur den normalen täglichen Indexschwankungen. Das Vorhaben, den Datenschutz auszuhebeln schreckt die Aktionäre bislang nicht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forum selbst sind die Reaktionen des Unternehmens eher bescheiden. Nachdem sich gestern nahezu keine Reaktion fand, beschränken sich die heutigen Statements der CM (Community Manager) auf Postings wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Danke für das konstruktive Feedback, das wir in diesem Beitrag erhalten haben. Wir sind sehr damit beschäftigt, eure Antworten zu lesen und zu sammeln, deswegen können wir im Moment nicht so oft und umfassend antworten, wie wir gerne möchten. Wir sind aber noch immer hier. &lt;img src="http://farlion.com/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Nachfrage diverser Spieler, wann mit einer offiziellen Stellungnahme zu rechnen sei, fiel eher unbefriedigend aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;...wir haben nicht immer sofort die Antwort auf jede Frage parat. Manchmal müssen wir alle ein bisschen geduldig sein – die gleiche Frage immer und immer wieder zu wiederholen lässt die Uhr aber auch nicht schneller ticken. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem wird es wohl langfristig darauf hinauslaufen, dass ein Teil der Spieler ihre Mitgliedschaft bei Blizzard beenden, der Großteil jedoch bleiben wird, ohne Rücksicht auf private Daten. Den finanziellen Verlust der gehenden Spieler wird Activision Blizzard durch die Nutzung der persönlichen Daten zu Werbezwecken und die Weitergabe an Facebook nicht nur kompensieren, sondern bei weitem übertreffen. &lt;br /&gt;
Zumindest bis es zur ersten Panne kommt und sie &lt;strong&gt;wird&lt;/strong&gt; kommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Müssen Blogger besser werden?</title>
    <link>http://farlion.com/archives/156-Muessen-Blogger-besser-werden.html</link>

    <description>
        SpOn bringt heute einen Artikel mit dem Titel &lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,705538,00.html" title="SpOn"&gt;Blogger müssen besser werden&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;. In diesem Artikel wird darüber berichtet, dass die amerikanische University of Missouri aufgrund einer Studie mehr Qualität von Bloggern erwarten, gegebenenfalls durch den Einsatz von Personal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist dabei der Umstand, den die Universität für diese "nötige" Qualitätssteigerung verantwortlich macht:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Durch Einsparungen in den klassischen Medienunternehmen ist eine ausreichende Nachrichtenversorgung in Gefahr[...]&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Oder um es anders auszudrücken: Blogger sollen, wenn es nach der Studie geht, zukünftig Geld in Personal investieren, welches die professionellen Medien einsparen, indem sie u.a. Personal reduzieren. Wie die Blogger dieses Personal finanzieren können, ohne selbst in die Verfahrensschublade der traditionellen Medien zu rutschen lässt die Studie dabei anscheinend offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Abenteuerlich mutet dagegen folgende Aussage an:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Wenn Medienunternehmen zu weiteren Einschnitten gezwungen werden und nicht mehr in der Lage sind, die gleiche Informationsabdeckung für ihre Gemeinde zu liefern wie früher, wird der Bürgerjournalismus möglicherweise einspringen müssen"&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Hm, Blogger sollen also dafür herhalten, dass die Medienunternehmen rationalisieren, bzw. nicht ordentlich wirtschaften können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich persönlich verzichte gern auf "Professionalität" bei Bloggern. Im Gegenteil, ich schätze an Blogs besonders, dass sie nicht neutral und sachlich sind und dass die Autoren eigene Meinungen und Emotionen einfließen lassen. Der professionelle Journalismus heute zeigt eins besonders: gleichgespülte Agenturmeldungen, die in nahezu allen traditionellen Medien nahezu gleich lautend und zeitgleich erscheinen steigern nicht die Qualität der Berichterstattung, sondern sorgen für Einbrüche in den Verkaufszahlen. Denn warum sollte sich ein interessierter Leser 3 verschiedene Zeitungen kaufen, wenn in allen die gleichen Berichte nahezu identisch zu finden sind?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher holte ich mir die FAZ, las dort die aktuellen Themen und griff anschließend zur Süddeutschen, um mir durchzulesen, wie die dortigen Journalisten die Sachlage sehen. Damals flossen noch sehr viel eigene Meinungen in die Berichte ein. Meinungen, wie man sie heute nur noch in einigen wenigen Kolumnen findet. Diese Art des interessanten Journalismus fehlt mir. Den Ersatz dafür hole ich mir - in Blogs, teilweise sogar in Blogs, die von Journalisten betrieben werden.&lt;br /&gt;
Wenn beispielsweise etwas gravierendes im Bereich "Medien" zu vermelden ist, dann kommt es schonmal vor, dass ich zunächst bei &lt;a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/" title="Stefan Niggemeier"&gt;Stefan Niggemeier&lt;/a&gt; vorbei schaue, anschließend &lt;a href="http://www.indiskretionehrensache.de/" title="Indiskretion Ehrensache"&gt;Thomas Knüwer&lt;/a&gt; besuche und letztlich nochmal schaue, was &lt;a href="http://www.medienrauschen.de/" title="Medienrauschen"&gt;Medienrauschen&lt;/a&gt; von der Sache hält. &lt;br /&gt;
Okay, es ist nicht garantiert, dass alle mich interessierenden Fachblogger auch über die gleiche Sache schreiben. Wenn es jedoch der Fall ist, ergeben sich im Normalfall völlig verschiedene Berichterstattungen mit teilweise völlig verschiedenen Ansatzpunkten. Und gerade das ist es, was Blogs für mich ausmacht: Individuelle Berichterstattung statt Fließbandmeldungen aus Agenturen, die teilweise sogar fehlerhaft sind und entsprechend fehlerbehaftet und ungeprüft von zig verschiedenen Traditionsmedien weitergegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal was diese Studie auch sagt, ich sehe als "Laie" das Problem eher darin, dass die traditionellen Medien sich zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht haben und die Berichterstattung durch das Abschreiben von Agenturmeldungen einfach uninteressant und für den Leser langweilig geworden ist. Dementsprechend lautet mein Fazit auch eher:&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Traditionelle Medien müssen besser werden...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>World of Warcraft: Activision Blizzard wird zur Datenschleuder</title>
    <link>http://farlion.com/archives/155-World-of-Warcraft-Activision-Blizzard-wird-zur-Datenschleuder.html</link>

    <description>
        Ich muss mich hier mal outen: ich habe fast von Beginn an World of Warcraft gespielt, das wahrscheinlich größte MMO der Welt. Vor kurzem entschloss ich mich jedoch dazu, meinen Account zu deaktivieren. Die Gründe dafür waren vielseitig. Zum einen hat sich das Spiel zu einer Gelddruckmaschine für das Unternehmen entwickelt (selbst Namensänderungen oder Serverwechsel schlagen mit 8,00 - 20,00€ pro Spielfigur zu Buche!). Auf der anderen Seite werden permanent neue, teilweise überflüssige Features entwickelt, während gravierende Fehler selbst nach Jahren nicht behoben wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Der dritte Grund war der mangelhafte Support. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
Nach dem Aufspielen eines Patches hatten wiederholt zahlreiche Spieler verschiedenster Server zur gleichen Zeit einen Disconnect. Obwohl die Spieler verschiedenste Internetzugangsanbieter hatten und teilweise sogar aus verschiedenen deutschsprachigen EU-Ländern hatten, bekam man von den Gamemastern nur ein Standardmakro mit dem Hinweis, man solle doch mal die Internetverbindung testen, die Schuld würde beim Spieler bzw. seinem Provider liegen.&lt;br /&gt;
Und so wurde bei nahezu jedem Fehler im Spiel verfahren: Schuld war zunächst immer der Spieler, eigene Fehler wurden in der Regel erst zugegeben, wenn der Unmut in den Foren zu laut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war da noch das nette Spionagetool "Warden", welches von Blizzard in WoW eingesetzt wird, um den Rechner nach verdächtigen Programmen (Cheatprogramme, Botprogamme) abzusuchen. Aus diesem Grund lief WoW bei mir auch nur auf einem gesonderten Spielerechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fass zum Überlaufen brachte allerdings jetzt die Einführung der sogenannten "Real-ID", bei der man Ingame-Freunden seinen &lt;em&gt;Accountnamen*&lt;/em&gt;(!) geben konnte und diese dann nicht nur sämtliche Spielfiguren des anderen Spielers, sondern auch seinen vollen realen Namen und die seiner Freunde, die ihm ebenfalls den &lt;em&gt;Accountnamen*&lt;/em&gt; gegeben haben, sehen könnte. Das war mir dann etwas zu viel an Datenschleuderei. Daran konnte auch Blizzards hartnäckige Beteuerung nichts ändern, die Nutzung des Real-ID sei ja freiwillig und man müsse sie ja nicht freischalten. &lt;br /&gt;
Aufgrund verschiedener Versprechungen des Unternehmens in der Vergangenheit, die alle gekippt wurden, ahnte ich allerdings bereits, dass dieser Umstand mit Sicherheit nicht so bleiben würde und dass mit der Real-ID mit Sicherheit noch etwas angestellt würde. &lt;br /&gt;
Aus diesem Grund deaktivierte ich auch meinen Account.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte es Intuition nennen, oder einfach nur logische Kombination, aber jetzt ist die Katze aus dem Sack und &lt;a href="http://www.golem.de/1007/76281.html" title="Golem"&gt;Blizzard kündigt&lt;/a&gt; an, jetzt die realen Namen (Vor- und Zuname) &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Blizzard-will-Spielerforen-auf-Realnamen-umstellen-1034197.html" title="Heise"&gt;in den Blizzard eigenen Foren anzeigen&lt;/a&gt; zu lassen. Eine Option, das zu unterbinden gibt es nicht, es sei denn, man postet dort einfach nicht mehr. Wer allerdings die Foren nicht nutzen will, verzichtet auch auf den Support, denn der läuft zu 90% - wie sollte es anders sein - über die Foren ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionen auf die &lt;a href="http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=13816898570&amp;amp;sid=3&amp;amp;pageNo=1" title="Blizzard-Forum"&gt;Ankündigung im entsprechenden Blizzard-Forum&lt;/a&gt; sind entsprechend heftig und ungewohnt zahlreich. Von gestern bis zum Zeitpunkt dieses Beitrags umfasst der Thread 282 Seiten (bei 20 Posts pro Seite!). Dabei lehnt der Großteil der Poster die Datenschleuderei über das Forum ab. &lt;br /&gt;
Blizzard-Mitarbeiter geben zwar innerhalb des Threads von Zeit zu Zeit einen Beitrag ab, diese Beiträge gehen allerdings nicht auf die größten Befürchtungen der Spieler ein (z.B. Personalchefs, die Suchmaschinen nutzen etc.), sondern bekräftigen nur, dass die Mitarbeiter von Blizzard ja alle so begeistert von dem System wären und voll dahinter ständen.&lt;br /&gt;
Letztlich wird allerdings der Aufschrei der Spieler verhallen. Einige vernünftige werden ihr Vorhaben durchziehen und den Account deaktivieren. Der Großteil jedoch wird wahrscheinlich wieder alles in Kauf nehmen, worauf Blizzard auch mit Sicherheit spekuliert.&lt;br /&gt;
Ich werde diese Sache jedenfalls aufmerksam verfolgen und von Zeit zu Zeit darüber berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;*Bezüglich des Accountnamens:&lt;br /&gt;
Blizzard verweist seit Jahren in Tooltipps und Ladebildschirmtexten darauf, dass man aus Sicherheitsgründen NIEMALS Accountnamen oder Passwort preisgeben soll. Das Witzige dabei: Dieser Tipp erscheint noch immer an zahlreichen Stellen im Spiel.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.golem.de/1007/76305.html" title="Golem"&gt;Wie Golem gerade berichtet&lt;/a&gt;, war ein US-Blizzard-Mitarbeiter so leichtsinnig und &lt;a href="http://forums.worldofwarcraft.com/thread.html?topicId=25712374892&amp;amp;sid=1&amp;amp;pageNo=1" title="US-Forum"&gt;veröffentlichte seinen realen Namen im Forum&lt;/a&gt;, um zu zeigen, wie harmlos das ist. Binnen kürzester Zeit hatten Spieler dann alles zusammen getragen, was im Internet über ihn zu finden war, inkl. Lebenslauf, Wohnsituation, Schule der Kinder etc.&lt;br /&gt;
Das scheint allerdings ein Eigentor des Mitarbeiters gewesen zu sein, der mittlerweile sogar seinen Twitter-Account gelöscht hat. &lt;br /&gt;
Es verspricht, interessant zu werden &lt;img src="http://farlion.com/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Bei Merkel geht es "politisch" zu</title>
    <link>http://farlion.com/archives/154-Bei-Merkel-geht-es-politisch-zu.html</link>

    <description>
        Die Politik ist seit jeher mit etwas Negativem belastet. Nicht umsonst sagt man, sobald ein Problem etwas undurchsichtig und abstrus wird, &amp;ldquo;"&lt;em&gt;...jetzt wird es politisch!"&lt;/em&gt;&amp;rdquo; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders politisch geht es zur Zeit bei Angela Merkel und ihre schwarz-gelben Gurkentruppe vor. &lt;br /&gt;
Gewundert habe ich mich ja schon des öfteren seit der letzten Wahl. Da waren zunächst die fragwürdigen Kabinettsumstellungen. Politiker, die sich unbeliebt gemacht hatten und aufgrund ihrer fragwürdigen Forderungen und Aussagen in der Öffentlichkeit negativ aufgefallen waren, wurden nicht entlassen, nein, ihnen wurden neue Posten zugeteilt. &lt;br /&gt;
Da wär beispielsweise Ursula von der Leyen, gemeinhin auch Zensursula genannt, die in erster Linie durch ständiges Fordern von Zensur und durch eine  etwas seltsam propagandistische Art die naive, ältere Landbevölkerung zum Narren hielt:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &lt;div class="youtube_player"&gt;&lt;!-- xhtml clean youtube --&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/8Llbe8hXmvw&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;border=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8Llbe8hXmvw&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;border=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999" /&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8Llbe8hXmvw&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;border=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;/object&gt;&lt;!-- /xhtml clean youtube --&gt;

&lt;!-- &lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8Llbe8hXmvw&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;border=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/8Llbe8hXmvw&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;border=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash"   allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt; --&gt;

&lt;/div&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=8Llbe8hXmvw"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sie wurde der großen Beliebtheit wegen zur Arbeitsministerin befördert. Dabei war Merkel doch der Meinung, sie könne sich keine geeignetere Person für das Amt der Familienministerin vorstellen. Aber das war ja im vorletzten Wahlkampf. Mittlerweile ist Frau Merkwürdig der Meinung, sie könne sich niemand Besseren als Arbeitsminister/in vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Fall war Wolfgang Schäuble, der bei seinen Überwachungsplänen ja die volle Unterstützung der Kanzlerin genoss. Denn schließlich betonte die Kanzlerin ja mehrfach, dass ihr Wölfi der absolute Fachmann auf dem Gebiet der inneren Sicherheit sei und sie sich gar keinen anderen vorstellen könnte. Dummerweise war das gemeine Volk nicht dieser Meinung und Wolfgang Schäubles Konterfei wurde sogar zum Markenzeichen einer (virtuellen) Widerstandsbewegung gegen Stasi 2.0.&lt;br /&gt;
Auch Schäuble war dadurch für eine Weiterführung seines Postens untragbar. Außerdem kam noch das Problem des neuen Koalitionspartners hinzu, dessen Altmitglieder Hirsch und Baum (beides ehemalige Innenminister) während der letzten Legislaturperiode mehrere Verfassungsbeschwerden gegen Schäubles Gesetzeswünsche einreichten.&lt;br /&gt;
Und so wurde Schäuble vom Innenminister zum Finanzminister und wieder betont die Kanzlerin, dass sie sich keinen Besseren für den Posten vorstellen könnte, denn Schäuble wäre ja der absolute Fachmann auf dem Gebiet. Ob das ein Lob für Schäuble oder ein Armutszeugnis für Merkel ist, lasse ich einmal dahingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung ein kleiner Tribut an Innenminister Schäuble:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;div class="youtube_player"&gt;&lt;!-- xhtml clean youtube --&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/Eb64Tg4IO7U&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;border=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Eb64Tg4IO7U&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;border=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999" /&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Eb64Tg4IO7U&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;border=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;/object&gt;&lt;!-- /xhtml clean youtube --&gt;

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&lt;br /&gt;
Auf dem Weg der Bad Boy der aktuellen Legislaturperiode zu werden ist nun unser Gesundheitsminister Philipp Rösler. Er ist ein junger Wilder von der FDP und wird momentan von Angela Merkel und Co gnadenlos verheizt, denn machen wir uns nichts vor: Mit seiner mehr als unspektakulären Gesundheitsreform (schon wieder eine...) wird er schon jetzt von den Medien, der &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,705036,00.html" title="SpOn"&gt;Opposition&lt;/a&gt; und der &lt;a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Heftiger-Widerspruch-gegen-Roeslers-Gesundheitsplaene_aid_878702.html" title="RP-Online"&gt;Öffentlichkeit&lt;/a&gt; verrissen und wird damit momentan zum unpopulärsten Politiker des Staates. Er hat allerdings einen Nachteil: er gehört nicht zur CDU/CSU und wird hinterher nicht befördert, sondern eher von seinem Strippenzieher Westerwelle fallen gelassen. So läuft das nunmal in der FDP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsam ist nur, dass Merkel mit ihrer "Null-Toleranz"-Politik nicht mal in ihren eigenen Reihen aufräumt  &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Immerhin wäre zumindest Wolfgang Schäuble ja seit Jahren, genauer genommen seit seiner Verstrickung in Kohls Schwarzgeldaffäre, ein Fall für Null Toleranz.&lt;br /&gt;
Aber das kann ich ja nicht verstehen, das ist ja &lt;em&gt;politisch&lt;/em&gt;...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <title>Blog mal wieder</title>
    <link>http://farlion.com/archives/153-Blog-mal-wieder.html</link>

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        Nach langer Abstinenz melde ich mich mal in der Bloggerei zurück. Allerdings werde ich das "Farliblog" in seiner Urform nicht mehr führen, sondern eher ein allgemeineres Blog mit verschiedenen Themen.&lt;br /&gt;
Aber: auch jetzt wird es nicht unpolitisch zugehen und auch diesmal werde ich wieder direkt bis unverschämt, wenn es nötig ist. Genug Vorlagen geben einem die Politiker ja immer noch täglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten werde ich versuchen, den gewohnt alten Wert an Unterhaltsamkeit zu bieten, den ich früher irgendwie meistens hinbekommen habe. Da ich allerdings mittlerweile etwas eingerostet bin bitte ich darum, nicht sofort 100% zu erwarten, bis die Flasche Rostlöser wirkt, die ich heute inhaliert habe.  
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