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<title>Farlion Inside</title>
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<description>Fachblog für Vernalterrorismus und Straßengrabenphilosophie</description>
<language>de</language>
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        <title>RSS: Farlion Inside - Fachblog für Vernalterrorismus und Straßengrabenphilosophie</title>
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    <title>1. Mai – Tag der Arbeit ohne Gegenwert</title>
    <link>http://farlion.com/archives/318-1.-Mai-Tag-der-Arbeit-ohne-Gegenwert.html</link>

    <description>
        Heute ist der 1. Mai, auch genannt der „Tag der Arbeit“. Normalerweise ist dieser Tag ein Gedenk- und Feiertag, gewidmet den ersten Arbeitern, die sich im 19. Jahrhundert, teilweise unter dem Einsatz ihrer Gesundheit und ihres Lebens, für bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung  einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Heute ist der 1. Mai zum einfachen, arbeitsfreien Tag verkommen. Zwar finden auch heute noch Maikundgebungen von Gewerkschaften statt, aber man muss sich einmal anschauen, wer dort alles spricht. Dort beweihräuchern sich neben den Gewerkschaftsfunktionären unter anderem auch Politiker von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen. Sie reden wie üblich davon, wie gut es der Wirtschaft geht und dass so viele Menschen wie nie zuvor in Arbeit sind. &lt;br /&gt;
Was sie aber verschweigen sind die Konditionen, zu denen mittlerweile ein großer Teil der Arbeitnehmer tätig ist. Unsichere, befristete Verträge, ein ungenügender Kündigungsschutz, niedrige Löhne und die ständige Gefahr, wegrationalisiert und vom Staat anschließend dafür bestraft zu werden sind dank dieser Politiker heute zum Alltag geworden.&lt;br /&gt;
Über 3 Millionen Arbeitslose stehen 800.000 freien Stellen gegenüber. Wer keine dieser Stellen antreten oder ergattern kann, egal aus welchem Grund, wird abgestraft, die Schuld bei ihm gesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der 1. Mai und es sprechen Politiker, die in ihren Parlamenten damit protzen, wie sie unsere Wirtschaft angekurbelt haben und wie sie es schafften, dass Deutschland Exportrekorde einfährt. Es sind die gleichen Politiker, die nur wenige Tage später, wenn um Mindestlöhne und gerechtere Bezahlung debattiert wird erklären, dass es unserer Wirtschaft so schlecht geht und bei den Arbeitnehmern gespart werden muss.&lt;br /&gt;
Es sind die gleichen Politiker, die Arbeitsmarktstatistiken beschönigen, in dem sie Arbeitslose in sinnlose „Schulungsmaßnahmen“ stecken, in denen sie das Einkaufen im Supermarkt lernen sollen damit sie aus der Statistik fallen und gleichzeitig das Fehlen von Fachkräften beklagen, die wir hätten, wenn Arbeitslosen sinnvolle Fortbildungen und Umschulungen zu Gute kämen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der 1. Mai und der Tag, der normalerweise dem Gedenken an die ersten Arbeiter, die für ihre Rechte eintraten gelten sollte, ist verkommen zu einer Lügen- und Selbstbeweihräucherungsorgie für Politiker, denen das Wohl von Wirtschaftsbossen mehr am Herzen liegt, als das der Arbeitnehmer. Und es ist der Tag, an dem Gewerkschaftsbosse zeigen, dass es keine Solidarität mehr gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir feiern einen 1. Mai, der eigentlich eher ein Trauertag ist.&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Gedanke zum Urheberrecht - nur mal so zum Archivieren</title>
    <link>http://farlion.com/archives/317-Gedanke-zum-Urheberrecht-nur-mal-so-zum-Archivieren.html</link>

    <description>
        Die Diskussion um das Urheberrecht und Verwertungsrechte ist ja momentan recht festgebissen. Es haben sich zwei feste Fronten gebildet. Die eine Seite will, dass alles so bleibt wie es ist, die andere Seite will am liebsten alles umwerfen und die unkommerzielle Vervielfältigung und Weitergabe jeglicher Kunst.&lt;br /&gt;
Die eine Seite beschwört den Untergang der Kunst herauf, weil die Künstler nichts mehr verdienen, was bei kleineren Künstlern ohnehin schon der Fall ist, die andere Seite pocht darauf, dass Verwertungsrechte die künstlerische und kulturelle Entwicklung behindern. &lt;br /&gt;
Ich stehe meistens in der Mitte und staune über den Unsinn, den beide Seiten so von sich geben. Aufeinander zu bewegen mag sich aber keine der Seiten so richtig. Darum stelle ich hier mal einen Vorschlag in den Raum von dem ich meine, dass er eigentlich beiden Seiten zufrieden stellen sollte, also Urheber (Künstler) und Konsumenten. Nur die Verwerter wären eventuell nicht so ganz begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Aber zum Kern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;*Das Urheberrecht gilt bis zu 10 Jahren nach dem Tod des Urhebers*&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die bisherigen Zeiten halte ich für definitiv zu lang, das sehe ich ein. Bei einer Frist von 10 Jahren wäre sichergestellt, dass beispielsweise der verbleibende Ehepartner/Lebenspartner noch ein gewisses Auskommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;*Exklusives Verwertungsrecht beim Urheber/Verwerter für 2 Jahre, nach 2 Jahren Freigabe der unkommerziellen Weitergabe*&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das kommerzielle Verwertungsrecht bleibt allerdings weiterhin beim Urheber und eventuellen Vertragspartnern.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Sowohl in der Musik als auch in der Literatur werden die Haupteinnahmen in den ersten 2 Jahren generiert. Es ist meines Erachtens wichtig, dass gerade in dieser Phase die Einkünfte auch beim Urheber ankommen. Es hat wenig Sinn, ein Werk sofort nach der Veröffentlichung zur unkommerziellen Verbreitung freizugeben, weil die Gefahr zu groß ist, dass der Künstler/Urheber finanzielle Einbußen hinnehmen muss. &lt;br /&gt;
Egal ob Buchdruck, Musikproduktion oder Programmierung: Die Kosten des kreativen Prozesses und auch des Herstellungsprozesses und der Vermarktung sind vorhanden und werden vom Urheber mitgetragen. Eine zu frühe Freigabe des Werkes würde Künstler eher von Veröffentlichungen abschrecken, als sie zu fördern. Das wäre eine wirkliche Bremse der kulturellen Entwicklung.&lt;br /&gt;
Auch das Argument vom Verhindern der kulturellen Entwicklung und Vielfalt, das von den Piraten oft angeführt wird, wäre damit vom Tisch. Wer dann noch behauptet, die kulturelle Entwicklung würde darunter leiden, der hat es wirklich nur darauf abgesehen, ständig das Neueste kostenlos auf dem Tisch zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Kompromiss mit Zugeständnissen von beiden Seiten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Bei diesem Kompromiss würden beide Seiten Zugeständnisse machen müssen. Die Verfechter des bisherigen Urheber- und Verwertungsrechts müssten sich damit abfinden, dass das Geld nicht mehr für dauerhaftes Nichtstun fließt. Die Gegner des bisherigen Rechts müssten sich damit abfinden, dass es eine Schutzfrist von 2 Jahren gibt, in der die Werke eben noch &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; unkommerziell verbreitet werden dürfen. &lt;br /&gt;
Diese 2 Jahre werden aber dadurch aufgewogen, dass Verwerter durch die Freigabe nach 2 Jahren und die drastische Verkürzung des Urheberrechts um 60 Jahre gezwungen sind, ihre Palette zu erweitern und immer wieder neue Künstler zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Basis könnte man meines Erachtens ein für alle Seiten zufriedenstellendes, neues Urheberrecht erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinungen sind natürlich wiedermal erwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Quelle: Internet - Wer schnorrt denn wirklich im WWW?</title>
    <link>http://farlion.com/archives/316-Quelle-Internet-Wer-schnorrt-denn-wirklich-im-WWW.html</link>

    <description>
        Heute fiel beim Hamburger Landgericht das Urteil in Sachen GEMA./.Youtube. Das Tochterunternehmen von Google verlor, was jetzt wahrscheinlich zur Folge haben wird, dass deutsche User in der Youtube-Nutzung noch weiter beschnitten werden, wenn nicht sogar schlimmeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fällt der &lt;em&gt;Welt Online&lt;/em&gt; dazu ein? Sie titelt erst mal mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;„Schlappe für Youtube und alle Internetschnorrer“&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 200px"&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;!-- s9ymdb:227 --&gt;&lt;img class="serendipity_image_right" width="200" height="128"  src="http://farlion.com/uploads/pics/flop.jpg"  alt="Thumbs down" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_txt"&gt;Flop des Tages&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;Welt Online&lt;/em&gt; ist Bestandteil der &lt;em&gt;Axel Springer AG&lt;/em&gt;. Die &lt;em&gt;Axel Springer AG&lt;/em&gt; gehört zu den Größen der deutschen Medienlandschaft, die gerne schon mal Bilder und Videos (unter anderem von Youtube) aus dem Internet nutzen, um die eigene Berichterstattung aufzupeppen und daraus Kapital zu schlagen. In der &lt;em&gt;BILD&lt;/em&gt;, ebenfalls aus dem Hause Springer, ging man das ein oder andere Mal sogar schon so weit, Videos nicht nur einfach einzubinden, sondern herunterzuladen und sich entsprechend zurechtzuschneiden. Als Quellenangabe wird dabei allzu gern &lt;em&gt;„Quelle: Internet“&lt;/em&gt; angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer bei Youtube einen Film hochlädt, der ist dort mit einem Nutzernamen registriert. Dieser Nutzername ist deutlich lesbar und nicht versteckt. Trotzdem machen diese Medien sich nicht die Mühe, den Namen des Users zu nennen. Sie geben als Quelle einfach&lt;em&gt; „Internet“&lt;/em&gt; an und damit hat sich für sie der Fall erledigt.&lt;br /&gt;
Der Urheber des verwendeten Materials wird weder erwähnt, noch in irgendeiner Art entschädigt. Die Medien dagegen verdienen an dem Content, denn sie blenden ihn in ihrem kommerziellen Produkt ein. &lt;br /&gt;
Der Schnorrer ist der, der das Video ins Netz gestellt hat? Oder ist es nicht vielleicht völlig anders und die Medienhäuser schnorren sich durch die Welt der privaten Bilder und Videos, ohne auch nur einen Cent dafür zu bezahlen und ohne eine ordentliche Quellenangabe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt meint, nur Springer wäre so, der irrt. Nahezu jedes Verlagshaus mit Newsplattform im Internet hat schon auf die &lt;em&gt;„Quelle: Internet“&lt;/em&gt; verwiesen und damit gegen genau die Rechte verstoßen, die sie selbst so vehement für sich einfordern, nämlich die Urheberrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich als Blogger einen kompletten Zeitungsartikel übernehmen würde und in mit &lt;em&gt;„Quelle: Zeitung“&lt;/em&gt; auszeichnen würde, es würde keine 2 Tage dauern, dann hätte ich eine kostenbewehrte Abmahnung zuzüglich Schadenersatzforderung und Unterlassungserklärung im Haus. Die Verlagshäuser dagegen spielen wilde Sau im Datendschungel und greifen sich ab, was Klicks verspricht. Und das tun sie mit einem solchen Selbstverständnis, dass man sich fragen muss, was der Internetnutzer für sie eigentlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Springer AG zumindest hat die Katze heute aus dem Sack gelassen. Sie hält die Internetnutzer und damit ihre Leser für Schnorrer.&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Gemeint sind übrigens die gleichen Internetnutzer, die Springer-Produkte online konsumieren, damit Werbeeinblendungen generieren und dafür sorgten, dass die Axel Springer AG vor kurzem Rekordeinnahmen im Online-Bereich vermelden konnte. &lt;br /&gt;
Für mich lässt das nur einen Schluss zu: &lt;em&gt;Springer will uns gar nicht. Wir Internetnutzer sind dem Verlag lästig. Wir schnorren seine Inhalte und bescheren ihm damit Rekordeinnahmen.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
Das ist mir persönlich äußerst peinlich und tut mir sehr leid. Um zumindest meinen Anteil dazu beizutragen, dass die Axel Springer AG nicht weiter von mir mit werbegenerierten Einnahmen durch mich oder meine Leser belästigt wird, werde ich die Springer-Medien ab sofort weder aufsuchen, noch zitieren oder verlinken. Ich möchte ja nicht, dass meine ganze schnorrende Leserschaft für so viele Einnahmen sorgt, dass die Buchhaltung der Springer AG mit dem Geld zählen nicht mehr hinterher kommt und für nächstes Jahr eventuell die Peinlichkeit einer weiteren Einnahmensteigerung durch Schnorrer vermelden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und da wir gerade beim Schnorren sind:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Es sind nicht nur die Verlagshäuser, die sich am Internetnutzer bereichern. Auch TV-Sender zeigen oft und gerne Videos mit dem Hinweis auf &lt;em&gt;„Quelle: Internet“&lt;/em&gt;. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um öffentlich-rechtliche Sender oder Privatsender handelt, gesehen habe ich diese Quellenangabe schon auf allen Kanälen.&lt;br /&gt;
Einige Sender sind vor geraumer Zeit sogar schon dazu übergegangen, eigene Videoplattformen zu etablieren. Diese sind zwar in der Regel nicht so populär, allerdings können die Sender, dank entsprechender AGB, die Nutzer dieser eigenen Dienste schamlos ausnutzen. Wie zum Beispiel die RTL-Gruppe. Die glänzt ja in etlichen ihrer B- und C-Sender mit den sogenannten Clipshows. In denen werden massenhaft Uservideos ganz ohne Quellenangabe und Bezahlung gezeigt, unterbrochen nur von teurer Werbezeit, für die RTL gut kassiert, der Contentlieferant, also der Nutzer, gar nichts sieht.&lt;br /&gt;
Möglich macht das ein dreister kleiner Eintrag in den AGB, wie bspw. bei  der zu RTL gehörenden Videoplattform &lt;em&gt;„Clipfish“&lt;/em&gt;. Dort steht zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Der Nutzer gestattet Clipfish, die eingestellten Inhalte für die Erbringung der unter clipfish.de abrufbaren Dienstleistungen zu nutzen und räumt Clipfish die hierfür erforderlichen Rechte an den Inhalten unentgeltlich ein. Dieses Nutzungsrecht beinhaltet insbesondere das Recht, die Inhalte über clipfish.de oder gegebenenfalls andere Medien weltweit öffentlich zugänglich zu machen, sie zu vervielfältigen, zu verbreiten und auf Dritte zu übertragen. „&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fachjargon nennt man das &lt;em&gt;„Total Buy Out“&lt;/em&gt; nur mit dem Unterschied, dass RTL hier nichts kauft, sondern sich kostenlos unter den Nagel reißt. Und eine böse Falle für den Nutzer stellt Clipfish einige Absätze später auch noch in die AGB. Wenn Clipfish beispielsweise die Nutzungsrechte weiterverkauft und der Käufer feststellt, dass die Rechte gar nicht bei Clipfish lagen, weil sie gar nicht zu 100% beim User lagen, dann nimmt Clipfish den User, mit dem er eigentlich ohne große eigene Kosten Geld verdienen wollte auch noch in Haftung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Der Nutzer garantiert gegenüber Clipfish, Inhaber sämtlicher erforderlicher Rechte an den eingestellten Inhalten zu sein, keine Rechte Dritter, gleich welcher Art sowie keine gesetzlichen Bestimmungen zu verletzen und stellt Clipfish, deren verbundene Unternehmen sowie die Vertreter, Angestellten, Gesellschafter und Erfüllungsgehilfen von Clipfish oder mit Clipfish verbundenen Unternehmen auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber Clipfish geltend machen, die von dem Nutzer auf clipfish.de eingestellten Inhalte verletzten sie in Ihren Rechten oder verstießen gegen gesetzliche Bestimmungen; hierin eingeschlossen sind die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da frage ich doch glatt nochmal: Wer schnorrt hier wirklich, die Internetnutzer oder die Medien?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag, 23.04.:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Pascal Beucker ist aktuell genau das passiert. Das Handelsblatt bediente sich eines Bildes von ihm, ohne Namensnennung und ohne Honorarangebot. &lt;a href="https://plus.google.com/u/0/105618163420852161911/posts/QFzqwCG2Qwu" title="Pascal Beucker und das Handelsblatt"&gt;Nachzulesen hier&lt;/a&gt;. 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Brett vorm Kopf: Das nicht zeitgemäße Konzept der VG Wort</title>
    <link>http://farlion.com/archives/315-Brett-vorm-Kopf-Das-nicht-zeitgemaesse-Konzept-der-VG-Wort.html</link>

    <description>
        Wer ein wenig informiert ist weiß, dass der Käufer beim Kauf von Druckern, Kopieren, Scannern etc. eine Zwangsabgabe mit dem Kaufpreis bezahlt, weil diese Geräte kopierfähig sind. Diese Abgabe soll Künstlern/Autoren zu Gute kommen, ähnlich der GEMA-Gebühren in der Musiksparte.&lt;br /&gt;
Im Bereich des geschriebenen Wortes heißt die Verwertungsgesellschaft VG Wort und die vergütet unter anderem auch tatsächlich Texte im Internet. So können sich beispielsweise auch Blogger dort anmelden und sich ihre Texte geringfügig vergüten lassen, sofern die Besucherzahl eine gewisse Menge übersteigt  und der Autor geduld mitbringt, denn ausgezahlt wird nur einmal im Jahr.&lt;br /&gt;
 &lt;div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 250px"&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;!-- s9ymdb:225 --&gt;&lt;img class="serendipity_image_right" width="250" height="194"  src="http://farlion.com/uploads/pics/vgwort.jpg" title="Nicht denken!" alt="Nicht stören!" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_txt"&gt;Bitte keine Vorschläge&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Letzte Woche habe ich mich einmal an die VG Wort gewandt, um zu ergründen, wie weit ich mit meinen unkommerziellen Projekten eventuell ein „Taschengeld“ dazu verdienen könnte und erlebte dabei eine kleine Überraschung, die mich am Konzept der Gesellschaft etwas zweifeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele meiner Projekte dienen der kurzweiligen Unterhaltung. Es sind Webauftritte, die in ihrer Gesamtheit unterhalten und bei denen man den Schwerpunkt nicht auf einzelne Unterseiten legen kann, weil diese allein für sich gestellt und aus dem Kontext des Gesamtangebots gerissen, nicht den Unterhaltungswert haben, wie das Gesamtprojekt.&lt;br /&gt;
Meine Frage an die VG Wort war also, wie ich ein Webprojekt im Ganzen anmelden und vergüten lassen kann. Meine Überraschung war dementsprechend groß, als man mir mitteilte, dass das nicht möglich sei. In Bezug auf Inhalte im Internet vergütet die VG Wort prinzipiell nur seitenweise. Komplette Angebote in ihrer Gesamtheit werden nicht vergütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bei Blogs und anderen redaktionell aktuell gehaltenen Inhalten noch Sinn macht, verfehlt die Wirkung gerade bei statischen Projekten, die nur nach und nach erweitert werden oder in sich  ein statisches Gesamtwerk darstellen völlig.&lt;br /&gt;
Ähnlich wäre es, als wenn ein Schriftsteller für sein Buch nach Kapiteln vergütet bekäme und dafür jedes einzelne Kapitel seines Buches anmelden müsste, anstatt das Buch als Gesamtwerk. Im Printbereich gilt allerdings, dass Bücher als Gesamtwerk vergütet werden, Artikel in redaktionell gepflegten Medien dagegen einzeln berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Frage an die VG Wort war also, warum so enorm unterschieden wird, obwohl es vom Verfahren her genauso einfach umzusetzen wäre, wie im Printbereich und zudem wesentlich weniger Verwaltungsaufwand mit sich brächte, weil eben nicht jede einzelne Seite ausgewertet werden müsse.&lt;br /&gt;
Die Antwort war ernüchternd:&lt;em&gt; „Weil es nun mal so ist.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Ebenso lapidar wurde übrigens meine Frage beantwortet, mit wem man über eine Neuregelung zumindest diskutieren und Vorschläge für eine Modernisierung des Konzepts unterbreiten könnte: &lt;em&gt;„Das geht gar nicht.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die VG Wort zeigt sich also äußerst unflexibel, misst mit zweierlei Maß und scheint in so festgefahrenen Bahnen zu denken, dass Verbesserungs- oder Modernisierungsvorschläge gar nicht erwünscht sind.&lt;br /&gt;
Zeitgemäß ist etwas anderes. 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Gegeneinander zum Machterhalt statt miteinander für den Bürger</title>
    <link>http://farlion.com/archives/314-Gegeneinander-zum-Machterhalt-statt-miteinander-fuer-den-Buerger.html</link>

    <description>
        Besonders direkt nach Wahlen wundere ich mich immer wieder über das seltsame Verhalten von Politikern sogenannter etablierter Parteien. Es war nach der Berlin-Wahl so und es zeigte sich auch jetzt nach der Saarland-Wahl: &lt;br /&gt;
Die „etablierten“ Parteien haben gar kein Interesse an der Lösung aktueller Probleme und Missstände, nein, es setzt sofort ein Beißreflex ein, um neue vermeintliche Konkurrenz in die Schranken zu weisen.&lt;br /&gt;
Dabei sollte es eigentlich Aufgabe der Politiker sein, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, denn nur so lässt sich tatsächlich etwas verändern.&lt;br /&gt;
 Aktuell sieht man das wieder sehr gut. Nach der Saarland-Wahl ist erstmal Piraten-Bashing angesagt. Döring, das ist der dicke, blau-gelbe 1,2%ler, beschwört die Gefahr einer „Tyrannei der Massen“ (besser bekannt als Demokratie) herauf, Andrea Nahles erklärt es zu ihrem vorrangigen Ziel, die Piraten aus der Politik rauszuhalten  und auch Grünen, SPD und Linken fällt zunächst mal nichts ein, außer auf den „Neuen“ rumzumobben. Das erinnert irgendwie schon fast fatal an Schülerzeiten,  wo auch der schwächste der Klasse immer ein bisschen das Hau-Drauf-Opfer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu aktuellen politischen Themen, die die Bürger beschäftigen kommen dagegen die Statements von den Piraten. Das gibt zu denken.&lt;br /&gt;
Während die Piraten davon reden, gemeinsame Wege mit den anderen Parteien zu suchen und Ideen einzubringen, reden die anderen Parteien nur davon, wie sie am besten die Piraten bekämpfen.&lt;br /&gt;
Sind das die Inhalte, die den Piraten abgesprochen werden? Bestehen die Hauptaufgaben einer Partei darin, die eigenen Machtpfründe zu sichern und auf alle anderen einzuschlagen? Oder sollten Parteien und deren Politiker sich nicht viel mehr dazu verpflichtet fühlen, auch mal an die wirklichen Probleme zu denken, gemeinsam Brainstorming zu betreiben und zusammen nach Lösungen im Sinn der Bürger zu suchen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann mich wirklich nicht als Piratenbefürworter bezeichnen. Dazu stehe ich vielen Punkten der Piraten einfach noch zu skeptisch gegenüber (ja, ich verfolge auch als Nicht-Pirat das Programm der Piraten, was Medien und Politik erstaunlicherweise nicht schaffen), aber sie versuchen wenigstens kommunikative Elemente in die Politik einzubringen, die den etablierten Parteien einfach fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnächst darf ich auch wieder einmal an die Wahlurne – in NRW. Ob ich die Piraten wähle, weiß ich nicht. Einige, mir grundlegend wichtige Dinge widersprechen einfach zu sehr meiner Einstellung. Was ich aber weiß ist, dass ich keine Partei wählen werde, die sich mehr auf ihren Machterhalt und das Bashing anderer konzentriert, als nach Wegen zu suchen, durch die Kommunikation und den Ideenaustausch mit anderen Parteien konstruktiv zu arbeiten. 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Wir sind Bürger</title>
    <link>http://farlion.com/archives/313-Wir-sind-Buerger.html</link>

    <description>
        Liebe Bundesregierung, liebe Manager aus Industrie und Wirtschaft, liebe Arbeitgeber,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie lange wollt ihr dieses Spiel mit uns noch treiben? Wohin soll eure Menschenverachtung und eure Ignoranz und noch führen? Wir normalen Bürger sind Menschen, wir sind keine selbstwartenden Maschinen, die im Schadensfall ausgewechselt und auf den Müll geworfen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind Bürger, und keine Terroristen, die überwacht und beobachtet werden müssen, während ihr euch auf dem kleinen Dienstweg oder durch finanzielle Zuwendungen aus den wirklich krummen Dingern herauswindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind Bürger mit Sinn für Gerechtigkeit, die es nicht verstehen, wegen eines kopierten Musikstücks kriminalisiert zu werden, während euresgleichen sich mit kopierten Doktorarbeiten profiliert, ohne rechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir arbeitslos werden, nachdem wir jahrelang zur Finanzierung eurer Bezüge, eurer Kriege und eures Luxuslebens beigetragen haben, sind wir nicht plötzlich wertlos, weil eure verfehlte Auffassung von Wirtschaftlichkeit dafür sorgte, dass keine Rücklagen für Arbeitslose vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir arbeitslos sind, müsst ihr uns nicht dafür sanktionieren, dass 3 Millionen Arbeitslose nur 800.000 schlecht bezahlten freien Stellen gegenüber stehen, während ihr euch eure Bezüge auf unsere Kosten selbst erhöht und schon darüber nachdenkt, wie man Gewinne dadurch optimieren kann, dass man noch mehr Arbeitsplätze wegrationalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir in Rente gehen, dann haben wir uns viele Jahre für EUCH die Knochen kaputt gearbeitet, während ihr darüber nachdenkt, uns die Lebensarbeitszeit so weit zu erhöhen, dass wir vom Renteneintritt am besten gleich in den Sarg fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir in Rente sind, dann müssen wir uns darüber Gedanken machen, wie wir mit der geringen Belohnung für ein Leben voller Arbeit über die Runden kommen, während ihr euch auf euren unverhältnismäßig hohen Pensionen ausruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind Bürger mit Verstand, die sich nicht mehr mit gefälschten und ertricksten Statistiken hinters Licht führen lassen, während ihr euch ob eurer vermeintlichen Gerissenheit hinter unserem Rücken die Hände reibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind Bürger, die durch ihre Arbeit genau die Steuern zahlen, von denen ihr eure Diäten, Dienstwagen und Subventionen finanziert und keine Goldesel, die man endlos melken kann, bis man sie ausgelaugt zum Abdecker bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir durch Arbeit, Stress und Überlastung krank werden, dann müsst ihr uns nicht noch vorwerfen, dass wir zu teuer sind, allen nur zur Last fallen und der Wirtschaft schaden, während ihr euch beim kleinsten Nieser den Privatarzt ins Haus bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir behindert sind, dann müsst ihr uns nicht gönnerhaft behandeln, indem ihr vermeintliche Barrierefreiheit propagiert, aber schon bei den öffentlich rechtlichen Medien wegen eures totalen Desinteresses auf ganzer Linie versagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind friedliebende Bürger, die niemanden töten oder selbst getötet werden wollen, damit ihr und eure politischen und geschäftlichen Freunde ihre finanziellen Schäfchen ins Trockene bringen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind normale Bürger, die, ob gläubig oder nicht, nicht von euch in Kriege gegen Menschen  geschickt werden wollen, die uns nichts getan haben. Und wir wollen das schon gar nicht, wenn das unter dem Vorwand angeblich christlicher Werte geschieht, die ihr selbst tagtäglich mit Füßen tretet, während ihr zwar Menschen in Lebensgefahr und den Tod schickt, euch selbst aber nie in Gefahr begebt und mitkämpft, sondern euch hinter euren sicheren Schreibtischen und Bodyguards versteckt und für die Menschen, die ihr in den Tod geschickt habt nur ein paar leere Worthülsen des Bedauerns übrig habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind Bürger mit Gedächtnis, ihr müsst uns nicht in Wahlkämpfen und Reden belügen, denn wir vergessen nicht mehr so schnell wie früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind Bürger mit Sinn für feine Unterschiede, ihr müsst uns nicht mehr vormachen, dass Regierung und Opposition so gravierend unterschiedliche Ziele haben, wenn es nach einem Regierungswechsel doch trotzdem nicht anders läuft als zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind unzufriedene Bürger, die auch nachdenken. Ihr müsst nicht versuchen, uns mit uniformierten Kampftruppen einzuschüchtern, wenn wir auf der Straße unseren Unmut gegen euch publik machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind sensibilisierte Bürger und erkennen mittlerweile immer öfter, wann ihr versucht, uns gegeneinander auszuspielen und aufzuhetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind mündige Bürger, ihr müsst uns nicht das Internet reglementieren, kontrollieren und zensieren. Ihr müsst uns nicht vor dem Internet schützen, denn das Internet ist unser Schutz gegen euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind aktive Bürger, die sich nicht mehr alles gefallen lassen und bei jeder Schweinerei und Ungerechtigkeit, die ihr euch wieder einfallen lasst, aktiver werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind moderne Bürger, die sich weiterentwickeln, politisch und sozial, während ihr politische und wirtschaftliche Dinosaurier seid, deren Ära schon längst abgelaufen ist und bei denen der analoge Draht zum Gehirn diese Erkenntnis nur noch nicht hat ankommen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr ihr uns einschränkt, desto lauter werden wir. Je mehr Rechte ihr uns nehmt, desto größer wird unser Widerstand. Ihr könnt versuchen, uns klein zu halten, dadurch werden wir wachsen. Ihr könnt versuchen, uns zu unterdrücken, doch wir werden stärker wieder aufstehen. Ihr könnt irgendwann zum letzten Mittel greifen, aber dann wird euch unsere schiere Masse überrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr lebt durch uns, nicht wir durch euch. Ihr seid ersetzbar und austauschbar, uns könnt ihr nicht ersetzen. Ihr seid auf uns angewiesen, nicht wir auf euch. Was wir euch gegeben haben, können wir euch, wenn es hart auf hart geht, auch wieder nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkt darüber nach, ob ihr wieder Politik und Wirtschaft für den Menschen machen wollt, statt für eure persönlichen Interessen und euren persönlichen Profit. Und wenn ihr das nicht wollt, dann haltet nicht weiter Reden gegen uns, sondern geht einfach und das möglichst still.&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Der kleine Künstler zieht die Arschkarte</title>
    <link>http://farlion.com/archives/312-Der-kleine-Kuenstler-zieht-die-Arschkarte.html</link>

    <description>
        Der Rummel um ACTA, SOPA, DRM und das ganze Urheberrechtsgeschwurbel trägt zuweilen seltsame Blüten. &lt;br /&gt;
Ich bin auch kein Freund von übertriebenen Abmahnungen, überzogenen Schadensersatzforderungen oder dem Three-Strikes-Wunschtraum einiger Politiker. Ich bin aber auch kein Freund der „Kunst ist Kultur und muss kostenlos sein“-Forderung, die seit geraumer Zeit durch das Netz schallt. Ich will in diesem Text mal nicht auf Musik, Film oder Presse eingehen. Damit können sich Leute beschäftigen, die sich besser mit den Herstellungs-, Marketing- und Vertriebskosten auskennen.&lt;br /&gt;
Ich will mich an dieser Stelle einmal den Schriftstellern widmen, deren Arbeit teilweise ein enormes Maß an Zeit, Aufwand und Vorkosten erfordert, was aber in der Öffentlichkeit gar nicht wahrgenommen oder schlicht ignoriert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Schriftsteller kann ein Lied davon singen, wie schwer es ist, für ein Buch oder einen Roman einen Verlag zu finden, der ihm nicht die Hosen auszieht. Viele Verlage lassen kleine Schriftsteller richtig bluten. Da kostet das Lektorat mal eben schnell zwischen 500,- und 1200,- Euro &lt;em&gt;(Vorkasse!)&lt;/em&gt;, an den Vermarktungs-, Vertriebs- und Druckkosten muss der Autor sich indirekt beteiligen und so bleiben von einem Buch, dass im Handel 20,- Euro kostet, mit etwas Glück 2,- bis 2,50 Euro beim Autor hängen. Die müssen natürlich noch versteuert werden.&lt;br /&gt;
Wenn der Buchverkauf dann angelaufen ist, kann so mancher Autor froh sein, wenn er das Geld herausbekommt, was er vorab alleine in Recherchen und die Zeit, die er zum Schreiben des Buches brauchte (denn auch in der Zeit muss er Miete, Strom und Lebensmittel bezahlen) investiert hat. Und aktuell würde er dann ja auch gerne noch essen und wohnen. Auch die Krankenversicherung muss bezahlt werden, denn auch Schriftsteller werden mal krank. Viele können sich aber nicht einmal mehr die Rentenversicherung leisten, für diese Autoren sind die Rechte an ihrem Werk gleichzeitig eine Altersversorgung.&lt;br /&gt;
Zahlreiche Autoren in Deutschland sind auf ein zweites Standbein angewiesen und gehen zusätzlich einem „geregelten“ Job nach, weil die Einkünfte eines Buches eben nicht immer zum Leben ausreichen. Dadurch können sie natürlich nicht mehr die gleiche Energie in ein Werk stecken, wie sie es könnten, wenn sie mit ihrer Schreiberei besseres Geld verdienen würden. &lt;br /&gt;
Und wenn ich dann im Netz Sätze lese, wie gestern:&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Was veröffentlicht wurde, kann nicht mehr Eigentum eines Einzelnen sein, sofern es sich um keine privaten Daten handelt.“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;,&lt;br /&gt;
dann wird mir schlecht. Denn damit wird der Autor zum Gratis-Unterhaltungshansel einer &lt;em&gt;„Geiz-ist-geil“&lt;/em&gt;-Generation gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt doch jetzt andere Wege des Vertriebs, zum Beispiel Selbstverlag per eBook, werden jetzt einige vielleicht anführen. Dazu habe ich ein schönes Beispiel:&lt;br /&gt;
Ein Freund brachte vor 2 Jahren einen Polit-Thriller als eBook – und jetzt kommts – im &lt;em&gt;„Fair-Use-Prinzip“&lt;/em&gt; raus. Der Thriller war genial, ich habe mich gut unterhalten.&lt;br /&gt;
Er stellte das eBook zum Download zur Verfügung und hatte auf seiner Seite sowohl eine Paypal-Verbindung, als auch eine reguläre Kontoverbindung mit dem Hinweis &lt;em&gt;„Bitte zahlt freiwillig, was das Buch euch wert ist.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Auch im Buch selbst hatte der den Hinweis und die Kontoverbindung noch einmal stehen. Was dabei herauskam war folgendes:&lt;br /&gt;
Nach 3 Tagen war das Buch schon über Torrents verfügbar. Nach 4 Wochen hatte er 1.200 Downloads von seiner Seite und sage und dafür schreibe 15 Überweisungen im Gesamtwert von knapp 30,- Euro bekommen.&lt;br /&gt;
Er selbst hatte alleine über 1.500,- Euro in Recherchen gesteckt.&lt;br /&gt;
Das Buch selbst war verbrannt, denn nachdem es bereits im Netz die Runde gemacht hat, nimmt es kein Verlag mehr.&lt;br /&gt;
Sein nächstes Buch erscheint im Sommer – in einem etablierten Verlag zu entsprechenden Kosten. Das Fair-Use-Prinzip, an das er bis dahin selbst geglaubt hat, ist für ihn nur noch eine Spinnerei weltfremder Idealisten. Im Netz veröffentlichen wird er jedenfalls nichts mehr. Und wenn er, wie ja von Vielen gefordert, irgendwann die Rechte an seinen eigenen Werken verlieren sollte, dann schreibt er eben nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kostenlos-Kultur kostet Vielseitigkeit in der Kultur, weil dann zahlreiche Autoren nicht mehr schreiben werden.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leben in einer Zeit, in der die Leute bereit sind, hunderte von Euros für die neuesten Smartphones und Tablets auszugeben. Wir leben in einer Zeit, in der die Leute Geld ohne Ende in Apps pumpen, die nach einem Jahr schon überholt sind. Aber die gleichen Leute sind nicht bereit, für ein unterhaltsames Buch Geld auszugeben.&lt;br /&gt;
Pfui Teufel, sag ich da nur. &lt;br /&gt;
Wenn ihr den Großunternehmen und Rechteverwerten eins auswischen wollt, dann klappt das nicht, indem ihr kleine Künstler darunter leiden lasst, schon gar nicht unter so heuchlerischen Umständen.&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Kochware soll Zugang zu Kinderpornografie erschweren</title>
    <link>http://farlion.com/archives/311-Kochware-soll-Zugang-zu-Kinderpornografie-erschweren.html</link>

    <description>
        &lt;strong&gt;Eine neue Kochware soll die Existenz von Kinderpornografie erschweren. Gefordert wird sie von allen LKAs und den Innenministerien der Länder.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CuiSine beginnt, und pünktlich zur Eröffnung der internationalen Großküchenmesse in Tiefenbach kommt neue Kochware auf den Markt. Eine davon wird für Aufsehen sorgen: „Wood IT Edition“ soll Kinderpornografie im Internet erschnüffeln und abkochen. Das Unternehmen WoodCook hat sie entwickelt.&lt;br /&gt;
 &lt;div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 319px"&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;!-- s9ymdb:224 --&gt;&lt;img class="serendipity_image_right" width="319" height="480"  src="http://farlion.com/uploads/pics/schuenemann_kochloeffel.jpg" title="Kochware" alt="Schünemann mit Kochware" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_txt"&gt;Ein kleiner Kochlöffel soll großen Schaden verhindern: der niedersächsische Innenminister Schünemann unterstützt die Anti-Kinderpornografie-Kochware &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Dem Kochlöffel sollen Daten des Bundeskriminalamts eingeschnitzt werden. Ob das technisch möglich ist, wird gerade geprüft. Das niedersächsische Innenministerium unter Uwe Schünemann (CDU) fördert voller Begeisterung die Entwicklung der Kochware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihr können sich Nutzer vor dem unbeabsichtigten Betrachten von kinderpornografische Seiten schützen. Die Kochware, der kriminelle Geschmacksstoffe zugeführt werden sollen, prüft per Abschmeck-Verfahren, ob eine Website kinderpornografische Dateien, Bilder und Videos enthält. Dann wird mit dem Kochlöffel einige Male massiv auf den Bildschirm eingeschlagen, wodurch die Seite dauerhaft nicht mehr zu sehen sein wird. Ganz im Sinne des Bundestags, der das Sperren von Websites aufgehoben hat und jetzt jede noch so blödsinnige Idee fördert, wenn man sie nur glaubhaft vorträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erfolg bleibt fraglich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fraglich bleibt, inwiefern die Kochware strafrechtlich relevante Inhalte wie Kinderpornografie, die auf fremden Monitoren betrachtet wird, verhindern soll. Das gelingt nur in Zusammenarbeit mit deutschen Spitzenköchen - und jenen, die in Ländern kochen in denen weitere Bildschirme stehen. Doch nicht alle Staaten werden kooperieren, und so könnte der Sättigungseffekt der Kochware bald verwässert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur das Innenministerium in Niedersachsen unterstützt den Anti-Kinderpornografie-Kochlöffel. Auch Kochgerätevertriebsmakler , Mullverbände, alle Landeskriminalämter und Innenministerien der Länder machen sich für ihn stark. Einige Testexemplare des Kochlöffels wurden deutschen Behörden bereits für den symbolischen Preis von nur 500,-€ pro Stück überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch läuft die Testphase. Von Mitte 2013 ab soll der Kochlöffel Privatleuten kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dann ist auch die Einbindung der Kochware in den Betrieb außerhalb von Küchen geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Kochware im Kampf gegen Kinderpornografie hilft, wird sich dann zeigen, der Hersteller konnte mit dieser innovativen Idee seinen bevorstehenden Bankrott abwenden. 
    </description>
</item>
<item>
    <title>INDECT kontern - Politikerlügen automatisiert erkennen</title>
    <link>http://farlion.com/archives/310-INDECT-kontern-Politikerluegen-automatisiert-erkennen.html</link>

    <description>
        Die "EU-Sicherheitsexperten" arbeiten ja seit geraumer Zeit am Projekt &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Indect" title="INDECT"&gt;INDECT&lt;/a&gt;, einem System zur vollautomatischen Überwachung von Personen in öffentlichen Räumen. Dieses System soll beispielsweise "verdächtiges Verhalten" automatisch erkennen und die entsprechenden Personen dann überwachen und gegebenenfalls Sicherheitskräfte in den Einsatz schicken.&lt;br /&gt;
Das widerspricht zwar - zumindest bei uns - diversen Artikeln im Grundgesetz, trotzdem ist Deutschland in großem Umfang an diesem Projekt beteiligt.&lt;br /&gt;
Letztlich läuft es darauf hinaus, dass jeder Bürger erstmal prinzipiell unter Generalverdacht gestellt würde. Die Politik steuert also darauf zu, dem normalen Bürger prinzipiell erst einmal schlechte Absichten zu unterstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gestern kam mir eine spontane Idee. Warum den ganzen Unfug nicht mit ähnlichen Mitteln kontern? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle wissen, dass Lügen eine Hauptbeschäftigung von Politikern ist. Für den ungeübten Bürger ist es oftmals schwer, diese Lügen gleich zu erkennen. Aber ebenso wie INDECT das verdächtige Verhalten von potentiellen Straftätern erkennen soll, wäre es möglich, ein genauso "zuverlässiges" Projekt zu erstellen, was Politikerlügen entlarvt.&lt;br /&gt;
Es gibt seit Jahren psychologische Studien, mit deren Hilfe man anhand von Mimik und Gestik eines Menschen darauf schließen kann, ob ein Mensch lügt oder nicht. Auf Basis dieser Studien urteilen Polizeipsychologen und gerichtlich bestellte Gutachter übrigens auch oft wenn es darum geht, die Glaubwürdigkeit von Verdächtigen oder Zeugen in Strafprozessen zu beurteilen.&lt;br /&gt;
Das könnte man wundervoll nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Erkennungssoftware zur Entlarvung von Politikerlügen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt Euch mal vor, man müsste nur ein Programm installieren, das sich an einen Medienplayer hängt und das dann auf Wunsch Reden und Debatten von Politikern auf Mimik und Gestik analysiert und bei jeder potentiellen Lüge einen entsprechenden Warnhinweis im Bild erscheinen lässt? &lt;br /&gt;
Prinzipiell wäre das vorstellbar und durchführbar. Scheitern wird es aber wohl am Mangel interessierter Programmierer, die sich unbezahlt für so ein Projekt zur Verfügung stellen. Falls aber doch der ein oder andere Programmierer Interesse hat, bitte melden, denn interessant wäre so ein Projekt schon, besonders wenn es dann noch international verbreitet würde.  
    </description>
</item>
<item>
    <title>Christian Lindner - ein Nachruf</title>
    <link>http://farlion.com/archives/309-Christian-Lindner-ein-Nachruf.html</link>

    <description>
        Wir verabschieden uns heute von &lt;del&gt;einem großen Mann&lt;/del&gt; &lt;del&gt;einem bedeutenden Politiker&lt;/del&gt; &lt;del&gt;einem Mann der Vernunft&lt;/del&gt; einem FDP-Mitglied.&lt;br /&gt;
Christian Lindner verließ heute, nach nur zweijähriger Amtszeit seinen Posten als Parteichef der FDP, eine eventuell bedauernswerter Umstand, der wirklich so gut wie niemanden interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erinnern uns noch lebhaft an die bewegenden Szenen vom November 2009, als die FDP plötzlich führungslos in der deutschen Parteienlandschaft herumirrte und schnellstens Ersatz für den unliebsam gewordenen Guido Dauerwelle suchte.&lt;br /&gt;
Es war Philipp Rösler, der damals in einem dramatischen Akt die Führungsgruppe der FDP vor sich antreten ließ und verkündete: &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wir brauchen einen neuen Parteichef, Freiwillige einen Schritt vor.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Alle traten einen Schritt zurück, nur Christian Lindner nicht. Der träumte gerade in Gedanken versunken davon, einmal Bundeskanzler an Stelle der Bundeskanzlerin und außerdem steinreich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Tränen in den Augen denken wir zurück an die anrührende Szene, als sein Parteikollege Brüderle ihm ein Schemelchen hinter das Rednerpult stellte, damit der kleine Christian bei seiner ersten Rede über die Kante des Pults hinausschauen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes hatte der kleine Christian einmal vor. &lt;br /&gt;
Die FDP wollte er zu neuen Ufern führen, leider saß sie aber schon auf dem Trockenen. Reich wollte er werden und der Wirtschaft und seinem Geldbeutel zu neuem Glanz verhelfen – doch die Wirtschaft hatte sich schon der CDU zugewandt.&lt;br /&gt;
So dümpelte der kleine Christian vor sich hin, durfte sich nur hin und wieder mal zu Wort melden, wenn einer seiner Mitstreiter wieder großen Mist verzapft hatte und musste die Schuld dann auf sich schieben lassen, wie es bei kleinen Brüdern ja immer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Lindner war schon zu seiner Schul- und Studentenzeit ein eher blässliches, unscheinbares Kind. Diesen Stil setzte er dann später &lt;del&gt;mit großem Erfolg&lt;/del&gt; in der Politik fort.&lt;br /&gt;
Wir werden uns seiner nicht erinnern, nicht als Parteichef, nicht als Minister, nicht als großen Politiker. Was bleiben wird ist nur die Erinnerung in den Köpfen seiner Parteifreunde, wenn es einst heißen wird:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wisst ihr noch damals, als dieser kleine Blonde mal unser Parteichef war?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Lindner hat die große politische Bühne verlassen – &lt;strong&gt;&lt;em&gt;warum zur Hölle hat er aber die FDP nicht mitgenommen?&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 456px"&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;a  class="serendipity_image_link"   rel='lightbox' href='http://farlion.com/uploads/pics/lindner.jpg'&gt;&lt;!-- s9ymdb:222 --&gt;&lt;img class="serendipity_image_center" width="456" height="424"  src="http://farlion.com/uploads/pics/lindner.jpg"  alt="Lindner" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_txt" title=""&gt;In Memoriam Christian Lindner&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;  
    </description>
</item>
<item>
    <title>El M@nza ist zurück</title>
    <link>http://farlion.com/archives/308-El-Mnza-ist-zurueck.html</link>

    <description>
        Deutschlands letzter echter Mann ist wieder zurück und kämpft für die Rechte der Männer und gegen die Diskriminierung durch die Frauen. Es lebe El M@nza - die Legende unter den Chauvinisten von vorgestern, heute und übermorgen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;a class="serendipity_image_link"  href='http://elmanza.stadt-tiefenbach.de'&gt;&lt;!-- s9ymdb:221 --&gt;&lt;img class="serendipity_image_center" width="500" height="217"  src="http://farlion.com/uploads/pics/elmanza.jpg"  alt="El Manzas Homepage" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_txt" title=""&gt;El M@nza ist zurück - besuch ihn mit einem Klick (aufs Bild &lt;img src="http://farlion.com/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /&gt;)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;  
    </description>
</item>
<item>
    <title>Eigentor von Google: Blogger und Blogspot auf Dauerblock</title>
    <link>http://farlion.com/archives/307-Eigentor-von-Google-Blogger-und-Blogspot-auf-Dauerblock.html</link>

    <description>
        Nachdem Google auf Blogger.com und Blogspot.com mittlerweile auch Hardcore-Pornoseiten erlaubt &lt;em&gt;(mit lediglich einer typisch amerikanischen Vorschaltseite, auf der man bestätigen muss, ob man trotz Erwachseneninhalte die Seite besuchen will)&lt;/em&gt;, wächst der Kommentarspam dieser beiden Bloghosting-Services ins unermessliche. Weil ich aber keine Lust habe, permanent die Kommentare auf Porn-Inhalte zu prüfen, wandern beide Services bei mir jetzt in den Spamblockfilter.&lt;br /&gt;
Wer also bei einem dieser beiden Systeme ein Blog betreibt und beim Kommentieren hier im Blog die Adresse eines Blogger/Blogspot-Blogs angibt, erscheint leider nicht mehr in den Kommentaren und wird automatisch gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Google sich dabei gedacht hat weiß ich nicht. Für mich ist es einfach nur nervig und nach alleine 75 Spam-Kommentaren von diesen Services in der letzten Nacht habe ich jetzt einfach die Nase voll und sperre sie aus.   
    </description>
</item>
<item>
    <title>Die Vergessenen</title>
    <link>http://farlion.com/archives/306-Die-Vergessenen.html</link>

    <description>
        Deutschland wird wach könnte man meinen, wenn man sich die Demonstrationen und Protestbewegungen der letzten Jahre so ansieht. Wir demonstrieren gegen Überwachung und für Datenschutz, gegen Atomkraft und Castor und für umweltfreundliche Energien, gegen überteuerte Bauprojekte wie Stuttgart 21 oder rücksichtslose Bauprojekte wie am Frankfurter Flughafen. Wir protestieren gegen Rechtsextremismus und für Grundrechte, gegen die Macht der Banken und für den Erhalt der eigenen Lebensqualität. Wir protestieren gegen unehrliche Politiker und Korruption und für mehr Demokratie.&lt;br /&gt;
Wir erreichen nicht immer etwas, aber wir fühlen uns besser dadurch, weil wir zeigen, dass eben nicht alles vom Volk getragen wird, was die Politik beschließt oder beschließen möchte. Und wir freuen uns, dass die Teilnehmerzahl an solchen Aktionen stetig wächst.&lt;br /&gt;
Trotzdem ist es ein scheinheiliger Protest, denn wir haben Probleme in Deutschland, gegen die die Betroffenen selbst oftmals gar nicht demonstrieren können und auch keine Unterstützung von den Bürgern bekommen, die sonst gegen alle möglichen Missstände auf die Straße gehen.&lt;br /&gt;
Ich will hier nicht den Sinn der aktuellen Protestbewegungen in Frage stellen. Die Proteste sind wichtig und nötig, aber die Relationen stimmen nicht mehr.&lt;br /&gt;
 Es geht gerade auf Weihnachten zu und viele Menschen in Deutschland spenden wieder. Sie spenden beispielsweise Geld und Spielzeug für Kinder in aller Welt und fühlen sich danach besser, weil sie etwas gutes getan haben. Auf der anderen Seite haben wir auch dieses Jahr im eigenen Land wieder zahlreiche Kinder, für die das Weihnachtsfest zum Albtraum wird. Für sie wird es keine Geschenke geben, kein Festessen, kein Spielzeug. Für sie wird es eine Vorbereitung auf die Zeit nach den Ferien, wenn in der Schule die weihnachtlichen Geschenke, die iPods, Handys und Markenklamotten verglichen werden und sie außen vor stehen. Für die Eltern dieser Kinder wird es eine Zeit, in der sie ihren Kindern erklären müssen, warum Mama und/oder Papa keine Arbeit haben und deshalb kein schönes Weihnachtsfest ausrichten können, wie andere Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben in Deutschland geschätzte 300.000 wohnungslose Menschen, eine offizielle Statistik wird weder vom Bund, noch von den Ländern geführt, sie sind eben nicht wichtig. Wir haben zwischen 2.000 und 3.000 Straßenkinder, die zum Teil wegen Misshandlungen oder Vernachlässigung von zu Hause weggelaufen sind und sich auf der Straße durchschlagen. Auch hier gibt es keine offizielle Statistik, sie sind zu unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben in Deutschland viele Hartz-IV-Empfänger, für die Weihnachten wieder einmal die Hölle wird, weil sie teilweise nicht einmal über das Geld verfügen, um sich selbst zu Weihnachten mal eine zusätzliche Kleinigkeit zu gönnen oder eventuell mal weiter entfernt wohnende Familienmitglieder zu besuchen.&lt;br /&gt;
Sie alle gehören zu den Vergessenen in unserer Republik. Sie gehören zu denen, für die niemand oder nur wenige auf die Straße gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal ganz ehrlich, wer von den Lesern dieses Textes war in diesem Jahr als Teilnehmer an einer Demonstration gegen Hartz-IV? Es gab einige Demostrationen gegen das, was die Politik "Grundversorgung" nennt, aber sie waren verschwindend klein. Die Hartz-IV-Empfänger selbst haben oftmals schon finanziell gar nicht die Möglichkeit, an solchen Demos teilzunehmen. Demonstrationen mahcen Sinn, wenn die Menge der Demonstranten stimmt und sie in Städten stattfinden, in denen sie registriert werden. Das sind die Landeshauptstädte und Berlin. Ein Hartz-IV-Empfänger aus dem nördlichen Niedersachsen kann sich aber ein Ticket nach Berlin oder Hannover nicht mal eben so leisten. Bereits kurze Strecken mit der Bahn kosten schon mal schnell 20,- Euro. 20,- Euro sind für viele Hartz-IV-Empfänger aber Lebensmittel für 3-4 Tage.&lt;br /&gt;
Hartz-IV-Empfänger besitzen auch nicht den finanziellen Hintergrund, um Demonstrationen größer zu promoten, Flyer zu drucken oder Aufkleber herstellen zu lassen. Sie gelangen mit ihren gezwungenermaßen kleinen Demonstrationen meistens noch nicht einmal in das Licht der Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Obdachlose, Wohnungslose und Straßenkinder wird seltenst bis überhaupt nicht und wenn dann nur mal anlassbezogen (wie in der Hamburger Zaunaffäre) demonstriert. Im Gegenteil, sie werden meistens eher als störend angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir demonstrieren und protestieren gegen Projekte und Umstände, die uns Steuererhöhungen bescheren und unseren Geldbeutel angreifen. Wir protestieren und demonstrieren aber nicht für die Menschen, die ohnehin schon am Existenzminimum vor sich hin vegetieren und deren Möglichkeiten immer und immer mehr beschnitten werden. Wir kämpfen dafür, dass jeder Bürger Breitband-Internet bekommt und vergessen die Mitmenschen, die noch nicht einmal das Geld haben, sich einen Computer anzuschaffen oder die nicht einmal eine Wohnung besitzen, in dem sie einen aufstellen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird jetzt wieder Winter. Und während die ersten Tage mit Minustemperaturen über uns hereingebrochen sind, regen sich viele Menschen überall in Deutschland über die teilweise gewalttätige Vorgehensweise der Polizei bei den Castor-Demonstrationen auf. Kaum einer regt sich aber darüber auf, dass Obdachlose oder Straßenkinder jetzt von der Polizei oder dem Ordnungsamt wieder aus windgeschützten, beheizten Bahnhöfen oder baufälligen Häusern vertrieben werden und zusehen müssen, wie sie gegen die Kälte ankommen.&lt;br /&gt;
Ich schäme mich mittlerweile für mich selbst, die - entschuldigt den Ausdruck - Wohlstandsproteste unterstützt zu haben und dabei selbst kaum mal etwas über diese Vergessenen im eigenen Land geschrieben zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst bin finanziell nicht in der Lage, Großes gegen diese Missstände zu bewegen. Aber ich kann zumindest darüber schreiben. Und darum wird man ab Januar in diesem Blog nichts mehr über politische Plagiatoren, Bahnhofsdemonstrationen und ähnliches lesen. Ich werde mich jetzt gezielt in das Thema Sozialpolitik einfuchsen und zukünftig für die Menschen schreiben, die Tag für Tag ums Überleben kämpfen und die wesentlich härter unter unserer Politik zu leiden haben, als der Durchschnittsbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tut mir leid Leute, aber aus den Mittelschicht- und Wohlstandsprotesten bin ich raus. Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht allzu übel.&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Stuttgart 21 – Das große Debakel</title>
    <link>http://farlion.com/archives/305-Stuttgart-21-Das-grosse-Debakel.html</link>

    <description>
        Der Volksentscheid in Baden-Württemberg ist vorbei und die Gegner des Bahnhofsprojekts „Stuttgart 21“ haben verloren. Mit nur etwa 41% der Stimmen gegen den Untergrundbahnhof fällten die Teilnehmer der Umfrage ein deutliches Urteil. Aber woran lag es?&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Grund 1: Überschätzung des Widerstands&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wenn man sich die vielen Projekte im Internet ansah konnte man durchaus meinen, dass Dreiviertel der Baden-Württemberger gegen das Projekt wären. Betrachtet man sich allerdings die diversen Blogs und auch die Stimmen gegen S21 in den verschiedenen Social Media Plattformen an, so kann man feststellen, dass zahlreiche publizierende Gegner gar nicht aus Stuttgart oder Baden-Württemberg kommen. Es handelt sich zum Teil um Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich den Gegnern gegenüber einfach nur solidarisch zeigten, zum Teil auch, um ein Zeichen gegen die wachsende Gängelung der Normalbürger durch den Staat zu setzen.&lt;br /&gt;
Aber auch an den Demonstrationen hätte man es absehen können. Zwar gab es durchaus ansehnliche Teilnehmerzahlen bei verschiedenen Demonstrationen, immerhin konnten teilweise Zahlen von 10.000-20.000 Teilnehmern verzeichnet werden, aber sieht man sich diese Zahlen auf die Einwohnerzahlen bezogen an, wirken sie so groß gar nicht mehr. &lt;br /&gt;
Alleine in Stuttgart wäre, bei einer Einwohnerzahl von über 600.000 schon wesentlich mehr drin gewesen. Sieht man die Teilnehmer in Bezug auf Baden-Württemberg mit fast 10,8 Millionen Einwohnern, wirkt die Zahl noch kleiner.&lt;br /&gt;
„Die Demonstrationen der Befürworter sind wesentlich kleiner“, wurde oft argumentiert. Natürlich waren sie kleiner. Wozu hätten sie auch größer sein sollen? Sie demonstrierten für etwas, was bereits beschlossen war. Sie hätten ebenso zu Hause bleiben können, das hätte die äußere Wahrnehmung des Widerstands zwar verstärkt, aber nichts daran geändert, dass es mehr Befürworter gab, als zu nach außen hin zu bemerken war.&lt;br /&gt;
Die Befürworter waren nicht gezwungen, sich als solche zu outen. Sie konnten den Dingen ihren Lauf lassen und die Ereignisse auf sich zu kommen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Grund 2: Desinteressierte Medien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt und gab zahlreiche, belegbare Unstimmigkeiten bei der Kostenberechnung. Es gibt Hin- und Nachweise dafür, dass von Politikern und Bahn Kalkulationen beschönigt oder verschwiegen wurden. Selbst für offensichtliche Verknüpfungen von Politikern zu am Bau beteiligten Unternehmen ist einiges bekannt. Trotzdem reagierten die Medien eher bescheiden bis gar nicht und schafften es nicht, der Bevölkerung die gesamten zweifelhaften Umstände näher zu bringen. Besonders brisant ist dabei, dass die beiden in Stuttgart selbst ansässigen Zeitungen – Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten – mit schöner Regelmäßigkeit PR für das Projekt betrieben, statt sich durch Neutralität ein wenig Glaubhaftigkeit zu erhalten. Die Tatsache, dass der stellvertretende Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten gleichzeitig einer der glühendsten Verfechter des Bahnhofsprojekts ist, erklärt zumindest einen Teil der lokalen Berichterstattung.&lt;br /&gt;
Die Medien wurden nur kurzzeitig mal wach und das war, als am „schwarzen Donnerstag“ Blut floss und die Gewalt durch den Staat dominierte. Statt aber nachzubohren und mit dafür Sorge zu tragen, dass die Hintergründe um das skandalöse Verhalten der Behörden aufgedeckt wurde und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen wurden, ließen die Medien die Angelegenheit bereits nach kurzer Zeit versanden. Von investigativem Journalismus keine Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Grund 3: Politische Verschleppung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Volksentscheid hätte durchaus für die Gegner des Projekts ausfallen können, wenn...&lt;br /&gt;
Wenn er beispielsweise ein Jahr früher durchgeführt worden wäre. Wenn die Bilder vom schwarzen Donnerstag in den Köpfen der Menschen noch frisch gewesen wären. Wenn die damals aufgedeckten Unstimmigkeiten und die Kungeleien von Politik und Wirtschaft noch relevant gewesen wären. &lt;br /&gt;
Mappus und seine Mitstreiter haben das Beste getan, was sie in dem Moment für ihre Interessen tun konnten: sie haben die Wahl abgewartet und damit die Verantwortung in die Hände ihrer Nachfolger gelegt. Diese wiederum ließen den Volksentscheid bis mehr als ein Jahr nach den Ereignissen des letzten Jahres warten, was deutlich zu lange war. Längst schon waren bei den meisten Baden-Württembergern die Vorgänge vom letzten Jahr verdrängt oder vergessen worden und die Gegner schafften es nicht, die Erinnerungen in den letzten 2 Wochen vor dem Entscheid noch einmal öffentlich aufzufrischen. Der Mensch vergisst eben schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Debakel bahnt sich aber jetzt erst richtig an. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Hätten die Gegner den Volksentscheid für sich verbuchen können, würden sie den Befürwortern jetzt sagen, sie sollen endlich aufgeben, das Volk hätte schließlich entschieden. Jetzt stehen sie selbst aber in der Situation, dass sie den Entscheid gegen sich haben. &lt;br /&gt;
Zwar ist er deutlich gegen die Gegner ausgegangen, aber immerhin noch knapp genug, um keine Ruhe einkehren zu lassen. Die Gegner wollen sich trotz Volksentscheid auch weiter gegen den Bahnhof wehren, die Befürworter werden sich zwar weiter genervt fühlen, können die Sache jetzt aber in Ruhe aussitzen. &lt;br /&gt;
Den Projektgegnern fehlt jetzt eins ihrer wichtigsten Argumente. Sie können nicht mehr sagen, dass die meisten Baden-Württemberger, ja noch nicht einmal die meisten Stuttgarter, gegen das Bahnhofsprojekt sind. Sie müssen jetzt aufpassen, dass sie jetzt nicht in die Rolle der ewigen Querulanten abrutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin können sie eine Hoffnung noch immer hegen: Wenn die Kosten steigen oder das Projekt sich aufgrund des brüchigen Keupers doch noch als nicht machbar oder nicht praktikabel erweist, können sie den Befürwortern irgendwann den Finger zeigen und den Befürwortern vorhalten „Ätschbätsch, wir haben es ja gleich gesagt.“&lt;br /&gt;
Aber bis dahin wird wohl noch etwas Zeit ins Ländle ziehen. 
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    <title>FDP, Kühe, Schafe, Nigeria und das Urheberrecht - der Goldene Abort</title>
    <link>http://farlion.com/archives/304-FDP,-Kuehe,-Schafe,-Nigeria-und-das-Urheberrecht-der-Goldene-Abort.html</link>

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        &lt;div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 71px"&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;a  class="serendipity_image_link"   rel='lightbox' href='http://farlion.com/uploads/pics/goldnovember11.png'&gt;&lt;!-- s9ymdb:220 --&gt;&lt;img class="serendipity_image_right" width="71" height="130"  src="http://farlion.com/uploads/pics/goldnovember11.serendipityThumb.png"  alt="Der Goldene Abort" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_txt" title=""&gt;Klick für die Vollansicht&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Vor 5 Jahren rief ich mal anlassbezogen den Goldenen Abort ins Leben. Diese, damals monatlich verliehene Auszeichnung wurde von mir damals so beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;"Preis für die größt anzunehmende Scheiße, die ein Politiker verbal abzusondern in der Lage ist."&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es Zeit, diese Auszeichnung wiederzubeleben. Als erstem Preisträger gratuliere ich der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class='s9y_typeset s9y_typeset_center' style='text-align: center; margin: 0px auto 0px auto'&gt;&lt;strong&gt;FDP-Fraktion des deutschen Bundestages, vertreten durch Stephan Thomae&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Laudatio:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es mehr Schafe und Kühe als Wildschweine und Störche, weil erstgenannte jemandem gehören. In Deutschland gibt es mehr geistig Schaffende als in Nigeria, weil die Rechte der Kreativen in Deutschland besser geschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es in Nigeria weniger geistig Schaffende gibt als in Deutschland liegt also nicht daran, dass es nach Jahrzehnten Diktatur in der noch jungen Demokratie immer noch innenpolitische Unruhen gibt. Es hat auch nichts damit zu tun, dass das Bildungswesen in dem Land am Boden liegt und die Schulen und Hochschulen sich in außerordentlich schlechtem Zustand befinden.&lt;br /&gt;
Auch mit dem schlechten Wirtschafts- und Gesundheitssystem, in dem jedes Jahr noch tausende Kinder verhungern, kann das nichts zu tun haben. Dass nichtmal jeder zweite nigerianische Bürger Zugang zu sauberem Trinkwasser hat ist natürlich auch unerheblich dafür, dass es dort weniger geistig Schaffende gibt. &lt;br /&gt;
Und letztlich hat die klimatische Lage natürlich auch nichts damit zu tun, die immer wieder für Naturkatastrophen in dieser Region verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
Nein, alleine der Umstand, dass Nigeria kein restriktives Urheberrecht und keine florierende Abmahnwirtschaft besitzt trägt die Schuld daran, dass es dort weniger geistig schaffende Kreative gibt als bei uns im Wohlstandsland Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Aussage, die den Anforderungen dieser Auszeichnung in allen Belangen würdig ist, verleihe ich Stephan Thomae und der FDP-Bundestagsfraktion den Goldenen Abort des Monats November 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich gibt es auch das Video zum Preis:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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