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<title>Farlion Inside</title>
<link>http://farlion.com/</link>
<description>Mögest Du in interessanten Hosen leben</description>
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        <title>RSS: Farlion Inside - Mögest Du in interessanten Hosen leben</title>
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    <title>Wie man sich selbst unterhaltsame Augenblicke verschafft</title>
    <link>http://farlion.com/archives/152-Wie-man-sich-selbst-unterhaltsame-Augenblicke-verschafft.html</link>

    <description>
        Der normale Deutsche frönt verschiedenen Hobbies, wenn ihn wieder einmal die Langeweile plagt. der eine geht zum Fußball, der nächste spielt Skat, wieder andere wandern oder basteln.&lt;br /&gt;
Ich gehöre zu den Letzeren, allerdings bezieht meine Bastelei sich auf völlig sinnfreie Seiten im Internet.&lt;br /&gt;
Vor geraumer Zeit fing ich mal an, eine Seite zu basteln, die eine Persiflage auf die heutige Lebensart, explizit auf die Geschäftswelt sein sollte. Das Ganze lief unter dem Motto &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://breakbone2000.farlion.com" title="Breakbone2000 - jemand wird Ihnen die Knochen brechen..."&gt;&lt;strong&gt;Breakbone2000 - jemand wird Ihnen die Knochen brechen, wenn Sie Ihre Rechnungen nicht bezahlen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unschwer dem Titel zu entnehmen, handelt es sich um ein fiktives Inkassoinstitut mit diversen weiteren Dienstleistungsangeboten, die nahezu haarsträubend sind und bei denen es eigentlich schon während des Lesens klar sein sollte, dass es sich um eine Satire handelt.&lt;br /&gt;
Sicherheitshalber steht natürlich im Impressum auch der fett gedruckte Hinweis darauf, dass es sich um eine Satire handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der weiteren Dienstleistungen ist die professionelle Entmietung. Selbstverständlich spottet auch hier die Beschreibung jeder gesetzlichen Konformität eines möglichen, existenten Unternehmens. So findet man beispielsweise bei der Beschreibung des Personals den Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unsere Mitarbeiter für die gezielte Entmietung sind durch die Bank arbeitsscheu, versoffen und gewalttätig.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine das sollte Besuchern der Seite schon zeigen, dass die Inhalte nicht unbedingt ernst zu nehmen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz erhalte ich aber pro Woche 8-10 Anrufe von Vermietern, welche die Dienste dieses fiktiven Unternehmens gern in Anspruch nehmen würden. Auf die Frage, wie sie denn ausgerechnet auf Breakbone2000 kämen erhalte ich meistens die Antwort:&lt;br /&gt;
"Ich habe im Internet nach Entmietungen gesucht".&lt;br /&gt;
Und obwohl ich selbst die Seite weder in irgendeiner Form verlinkt, noch sonstwie publik gemacht habe, steht sie tatsächlich bei Google auf Platz 2 wenn man den Suchbegriff &lt;a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;amp;q=entmietung&amp;amp;btnG=Google-Suche&amp;amp;meta=&amp;amp;aq=f&amp;amp;oq=" title="Entmietung bei Google"&gt;"Entmietung"&lt;/a&gt; eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem wie viel Zeit ich gerade erübrigen kann, nehme ich die Anrufer dann demnächst etwas auf die Rolle und lasse sie zunächst im Glauben, das Angebot wäre real. Sobald sie allerdings anfangen wollen, mir genaue Namen und Örtlichkeiten zu nennen, frage ich, ob sie die Seite mit den darauf beschriebenen Angeboten überhaupt sorgfältig gelesen haben. Der Verweis auf den ersten Satz des Impressums sorgt dann in der Regel für betrenes Schweigen am anderen Ende der Leitung, gefolgt von einem peinlich berührten &lt;em&gt;"Sie veröffentlichen meinen Namen doch jetzt nicht, oder?"&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss ich dann meistens auflegen, weil ich sonst vor Lachen nicht mehr an mich halten kann. &lt;img src="http://farlion.com/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /&gt;  
    </description>
</item>
<item>
    <title>Wolfgang Schäuble plant...</title>
    <link>http://farlion.com/archives/151-Wolfgang-Schaeuble-plant....html</link>

    <description>
        ...Richter und Staatsanwälte besser zu schützen, die Hausdurchsuchungen und Verhaftungen veranlassen oder absegnen. Dazu sollen demnächst die Namen der Verantwortlichen von der Polizei nicht mehr genannt werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dialog bei einer Verhaftung dürfte demnach zukünftig etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;"Öffnen Sie die Tür, wir müssen Sie bitten, mit uns zu kommen."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
"Wer sagt das?"&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;"&lt;strong&gt;Er&lt;/strong&gt;, dessen Name nicht genannt werden darf!"&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
"Warten Sie bitte kurz, ich rufe erst meinen Geistlichen an."  
    </description>
</item>
<item>
    <title>Oh Ostwestfalen, mein...</title>
    <link>http://farlion.com/archives/150-Oh-Ostwestfalen,-mein....html</link>

    <description>
        &lt;strong&gt;Eine nicht ganz offensichtliche Liebeserklärung an eine Region und seine Bevölkerung.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anmerkung:&lt;br /&gt;
Der Verfasser dieser Zeilen ist gebürtiger und bekennender Ostwestfale. Manche Leute sagen ihm nach, er wäre ein Dickschädel, andere, besonders aus dem politischen Lager, betiteln ihn als Miesmacher und politisch unbequem. Dabei ist er einfach nur was er ist: Ostwestfale vom Kopf bis zu den Schwielen an seinen Füßen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Ostwestfalen sind eigentlich ein friedliches Völkchen, man darf sie nur nicht verärgern. Das mussten schon die römischen Feldherren Varus und Nero Claudius Germanicus erfahren, die von den heutigen Ostwestfalen böse die Backen dick bekamen. Denn letztlich sind die Ostwestfalen, und das erfüllt sie mit berechtigtem Stolz, die Nachfahren der Cherusker und haben somit den Untergang des römischen Reiches eingeleitet. &lt;br /&gt;
Überhaupt sind die Ostwestfalen ein zähes Völkchen. Sie leisteten den Römern Widerstand, den Schweden, Wallenstein, Tilly, den Preußen...&lt;br /&gt;
Und das nur, weil die aufgezählten Parteien sich im Ruhm ihrer schlagkräftigen, germanischen Vorfahren sonnen wollten.&lt;br /&gt;
Einer besaß sogar die dümmliche Idee, eine Statue zu Ehren des Arminius zu errichten. Die Tatsache, dass er das Monument aber aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht "Arminiusdenkmal", sonern "Hermannsdenkmal" nannte, zwang ihn recht bald dazu, mit unbekanntem Ziel zu verreisen. Denn Arminius ist nicht die lateinisierte Form von Hermann, das wäre nämlich "Chairomannus", was der gebürtige Ostwestfale natürlich weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vergessen wir einmal die Geschichte und kommen zum heutigen Ostwestfalen. Wie der geneigte Leser bereits bemerkt haben dürfte, war der Ostwestfale während der Geschichte so oft dem Unbill irgendwelcher expansionsfreudiger Machtmenschen ausgesetzt, dass er über einen mittlerweile erblichen Spürsinn verfügt, was die Absichten "Zugereister" betrifft. Und darum  nehmen sie auch gerne ihr Glück in die eigene Hand, anstatt obrigkeitsgetreu den Politikern oder irgendwelchem kirchlichen Klerus hinterher zu schleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ostwestfalen und der Glaube&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ostwestfale ist ein gläubiger Mensch, wobei es keine Rolle spielt, ob er dem Katholizismus oder dem Protestantismus frönt. Der Ostwestfale geht einfach gern in die Kirche und lauscht den spannenden Geschichten aus der Bibel von tapferen Männern und sündigen Frauen und einem übelst rachsüchtigen wie wankelmütigen Gott. Tief drin im Innersten ist er aber trotzdem ein mißtrauischer und nicht leichtgläubiger Mensch, was den christlichen Glauben angeht. Immerhin konnte man vor der Christianisierung sogar die Römer aus den Sandalen hauen, während nach der Christianisierung auf einmal jeder auf sie einschlagen wollte. &lt;br /&gt;
Besonders Priester, Prediger und Pastoren, die von ihren Vorgesetzten nach Ostwestfalen geschickt werden bekommen das immer wieder zu spüren. So kann es schon durchaus mal passieren, dass ein katholischer Geistlicher, nachdem er den Gläubigen in der Kirche mit dem jüngsten Gericht gedroht hat, des Nächtens von ein paar stämmigen Männern in den Dorfteich geworfen wird. Sie meinen es dabei nicht etwa böse, nein, sie wollen nur den Wahrheitsgehalt der Aussagen des Geistlichen testen. Würde sie daraufhin das jüngste Gericht treffen, würden sie wohl die Schulter zucken und es mit den Worten &lt;em&gt;"Ok, selbst Schuld"&lt;/em&gt; akzeptieren. Passiert aber nichts, hätte der Geistliche sie bewusst belogen und er hätte es von dem Moment an schwer in der Gemeinde. Darum sollten Prediger jeder Konfession sich immer gut überlegen, was sie in Ostwestfalen predigen.&lt;br /&gt;
Gerüchten zu Folge soll ein junger Pastor, der eine Gemeinde in Ostwestfalen übernehmen sollte, sogar schon von einem älteren Kollegen gefragt worden sein, was er ausgefressen habe, dass man ihn so hart büßen lasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ostwestfalen und die Politik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ostwestfale ist nicht besonders an Politik interessiert, trotzdem ist in kaum einer deutschen Region die Wahlbeteiligung so hoch, wie in dieser. Doch der Grund liegt nicht darin, dass die Ostwestfalen so begeistert von ihren Politikern sind oder so unzufrieden, dass sie meinen, diese per Wahl unterstützen oder abwählen zu müssen. Viel mehr bedeutet der Wahlgang der Ostwestfalen für die betreffenden Politiker folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;"Wir haben Deine Wahlplakate gesehen, wir wissen, wie Du aussiehst und wo Du wohnst, also tu nichts Unüberlegtes!"&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Es soll schon den ein oder anderen Politiker, meistens zugereisten, gegeben haben, der diese Botschaft nicht verstanden hat und meinte, er könnte "sein Ding" durchziehen. Diese Politiker bekommen den geschmackvollen Zorn der Ostwestfalen zu spüren, so wie damals, als ein Bielefelder Landtagsabgeordneter ein paar Entscheidungen traf, die nicht dem Willen der Ostwestfalen entsprachen. Die Ostwestfalen reagierten prompt und verleugneten die Existenz Bielefelds. Autobahnhinweisschilder auf Bielefeld verschwanden über Nacht, ortsunkundige Autofahrer wurden damit abgespeist, dass man von Bielefeld noch nie etwas gehört habe und selbst über die Telefonauskunft war teilweise kein Bielefelder Anschluss zu ermitteln, so tief saßen die Wurzeln der Ablehnung der Ostwestfalen. Bielefeld verschwand binnen weniger Wochen in der Bedeutungslosigkeit, die Existenz der Stadt wurde in der "Bielefeld-Verschwörung" ernsthaft in Frage gestellt, wobei die Spekulationen um den tatsächlichen Sachverhalt um die Verschwörung bis heute von keinem Experten wirklich aufgelöst werden konnten.&lt;br /&gt;
Noch heute arbeitet die Stadt Bielefeld fieberhaft an der Rehabilitierung ihres Rufs, denn noch heute verleugnen einige Ostwestfalen hartnäckig die Existenz dieser Stadt. Der betreffende Landtagsabgeordnete musste sich schließlich geschlagen aus seinem Amt zurückziehen und soll frustriert in ein Kloster gegangen sein. Böse Stimmen munkeln jedoch, er sei in die Politik nach Bayern gegangen sein, weil man dort als Politiker tun und lassen könnte, was man will.&lt;br /&gt;
Auch politische Skandale sind eine absolute Rarität in Ostwestfalen, sehr zum Leidwesen der Bevölkerung. So steht es in der inoffiziellen ostwestfälischen Lokalverfassung seit dem Jahr 1279 geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;"...und wer sein Amte auch nur einmal missbrauchet, der werde zur Strafe zwölfmal getauchet!"&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Gemeint ist das Versenken eines Käfigs, in dem die entsprechende Amtsperson vorher verbracht wurde, in eine 3 Meter tiefe Jauchegrube. Was bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts noch ein regelmäßiger Spaß für die ganze Familie war, wurde leider seit 1953 nicht mehr praktiziert, da es sich unter Politikern und Amtspersonen herumgesprochen hatte und diese natürlich nun wesentlich umsichtiger agieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ostwestfalen und die Mitmenschen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits angemerkt, ist der Ostwestfale von Haus aus ein freundlicher Mensch, der seinen Mitmenschen, auch denen, die nicht aus Ostwestfalen sind, stets aufgeschlossen gegenüber steht. Ostwestfalen sind wissbegierig und herzlich, besonders wenn ein Mensch spannende, lustige oder interessante Geschichten aus anderen Regionen oder Ländern erzählen kann. Diese Herzlichkeit treibt manchmal allerdings auch etwas gewöhnungsbedürftige Blüten. Ein Ostwestfale besitzt das angeborene Talent, bereits nach wenigen Gesprächsfetzen zu erkennen, ob sein Gegenüber ein unterhaltsamer Erzähler ist. Sollte sich der Durchreisende als besonders unterhaltsam erweisen, kann es schon mal zu plötzlichen Straßensperrungen wegen Hochwasser (professionell simuliert von der örtlichen freiwilligen Feuerwehr) oder umgestürzter Bäume (die Mitarbeiter verschiedener örtlicher Sägewerke sind Meister in der Simulation von Sturmschäden) kommen. In dem Fall wird dem Durchreisenden kostenlos Kost und Logis gewährt, sofern er am Abend einige Geschichten im Gasthaus zum Besten gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz anders dagegen wird der unfreundliche, schweigsame Durchreisende behandelt. So kann es ihm durchaus passieren, dass er auf die Frage nach dem Weg zum Nachbarort einen 40 Kilometer Umweg über Paderborn, den Stolz der Ostwestfalen, fahren muss.&lt;br /&gt;
Wer sich nicht in Ostwestfalen auskennt und es nur zügig durchqueren will sollte folgende Punkte beachten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Fahre immer 10km/h zu schnell, aber nie mehr als 15km/h und nie weniger als 5km/h.&lt;br /&gt;
2. Frage nach dem Weg immer freundlich, aber neutral. Lasse Dich nicht in Gespräche verwickeln.&lt;br /&gt;
3. Werfe in Ortschaften keinerlei Spielzeug oder Süßigkeiten aus dem Fenster.&lt;br /&gt;
4. Wenn Du aus Bayern kommst: such Dir einen anderen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ostwestfalen und das Ausland&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ostwestfale reist gerne, auch und besonders ins Ausland. Das Ausland definiert der Ostwestfale dabei etwa so:&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;"Alles, was weder Hoch- noch Plattdeutsch spricht ist Ausland"&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Daraus resultiert, dass Bayern, Baden-Württemberg und Teile von Rheinland-Pfalz bereits zum Ausland gehören, während die Niederlande &lt;em&gt;"...nicht so richtig Ausland"&lt;/em&gt; sind. Und obwohl die Sachsen auch weder Hoch- noch Plattdeutsch richtig beherrschen, werden sie von den Ostwestfalen als Deutsche akzeptiert. &lt;em&gt;"...sie haben halt nur einen schlimmen Sprachfehler. Soll man sie dafür verurteilen?"&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ostwestfale reist gerne nach Frankreich und Spanien, meidet aber dabei Mallorca, weil dort zu viele Bayern verkehren. Wird er im Ausland gefragt, woher er kommt, antwortet er wie selbstverständlich &lt;em&gt;"...aus Ostwestfalen"&lt;/em&gt;, was wegen des deutschen Personalausweises zeitweise für Verwirrung bei ausländischen Behörden führen kann. Sie sind eben Lokalpatrioten.&lt;br /&gt;
Ein Ostwestfale, der sich außerhalb seiner Region niederlässt bleibt immer Ostwestfale. Nie würde es ihm einfallen, einen anderen Dialekt als Hoch- oder Plattdeutsch zu sprechen. &lt;br /&gt;
Der Ostwestfale wird in Ostwestfalen geboren und dort stirbt er auch. Stirbt er nicht in Ostwestfalen, so lässt er sich wenigstens dort begraben. Völlig undenkbar für einen Ostwestfalen ist es, in Bayern begraben zu sein. Noch nie hat ein bajuwarischer Wurm an einem ostwestfälischen Toten knabbern dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Wäre 1990 ein Ostwestfale Bundeskanzler gewesen, hätten wir die DDR nicht genommen, ihr aber Bayern geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ostwestfalen und die Industrie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostwestfalen sind eine innerdeutsche Industriemacht. 80% aller in Deutschland produzierten und verkauften Möbel stammen aus der Region Minden/Gütersloh, ebenso wie 70% aller deutschen Qualitätsspanplatten (Region Horn-Bad Meinberg). Das verschafft Ostwestfalen einen nicht zu verachtenden Einfluss auf Politik, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände. Sollten die ostwestfälischen Betriebe gereizt werden, könnten sie binnen 24 Stunden einen nationalen Lieferstop ihrer Erzeugnisse veranlassen. Da der Möbelkauf ein deutsches Hobby ist, wären sämtliche Ikea-Zweigstellen nach 12 Stunden ausverkauft, nach 18 Stunden würde Panik in der Bevölkerung ausbrechen, nach 24 Stunden käme es zu ersten Plünderungen der Restbestände in deutschen Möbelhäusern. Nach 36 Stunden hätten wir bürgerkriegsähnliche Zustände, die Regierung müsste den Notstand ausrufen und zurücktreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ostwestfalen und die große Stadt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin fährt ein Ostwestfale, wenn er in die große Stadt will? Natürlich in den Stolz Ostwestfalens, nach Paderborn. Einkaufzentren und -passagen, Fußgängerzone, Brauerei, Biergärten, Bistros, Kinos, Theater, Museen, Cafés, Universität, Ampeln, Kreisverkehre, historische Gebäude, die Autobahn - alles, was eine Großstadt ausmacht gibt es auch in Paderborn, nur um einiges günstiger als in München oder Köln. Was es nicht gibt sind pöbelnde Möchtegernprominente, die sich in ihren VIP-Clubs hoffnungslos bekoksen, um sich im Anschluss daran von sabbernden Fans lobpreisen zu lassen. Aber ganz ehrlich: welche Stadt, außer München und Köln braucht das schon?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ostwestfalen - da schlägt mein Herz&lt;/strong&gt; 
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