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	<description>Das Medienblog aus Dresden</description>
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	<title>FLURFUNK</title>
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	<item>
		<title>Künstliche Intelligenz in der sächsischen Politik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 14:49:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flurschelte]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Kahls]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Witschetzky]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>
		<category><![CDATA[MDR Sachsen Politik-Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stawowy]]></category>
		<category><![CDATA[Valentin Lippmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie steht es eigentlich um den Einsatz von KI in der sächsischen Politik? Damit befasst sich die aktuelle Folge des MDR Sachsen Politik-Podcast. Mit einem klaren Befund: In der Breite ist das Thema noch nicht angekommen. 

MDR-Journalistin Daniela Kahls zeigt anhand konkreter Beispiele, wie unterschiedlich Parteien und Akteure mit KI umgehen. Mit dabei: Einordnungen von mir, Peter Stawowy.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Der <a href="https://www.mdr.de/sachsenradio/podcast/politik/index.html" target="_blank" rel="noopener">MDR-Sachsen Politik-Podcast</a> hat sich vergangene Woche (10.4.2026) mit dem Einsatz K&uuml;nstlicher Intelligenz in der s&auml;chsischen Landes- und Kommunalpolitik besch&auml;ftigt. Ergebnis der Recherche: In der Breite ist das Thema dort bislang nur punktuell angekommen.</p>
<p>Ich freue mich, dass ich ein paar Einblicke aus meiner Perspektive als Politik- und Kommunikationsberater beisteuern konnte.</p>
<p>Die ganze Podcast-Folge ist auf mdr.de zu finden, <a href="https://www.mdr.de/sachsenradio/podcast/politik/podcast-politik-sachsen-dieselpreise-hochrisikospiele-kuenstliche-intelligenz-politik-100.html" target="_blank" rel="noopener">das KI-Thema beginnt ab Min. 25:38</a>.</p>
<h2>Mei&szlig;ens Politik-Influencerin</h2>
<p>Die MDR-Journalistin Daniela Kahls hat mit dem Podcast-Beitrag eine sehr gr&uuml;ndliche Recherche hingelegt:</p>
<p>So bringt sie die Mei&szlig;ner AfD-Kommunalpolitikerin Jana Witschetzky als Beispiel (<a href="https://www.instagram.com/jana.witschetzky/" target="_blank" rel="noopener">hier bei Instagram zu sehen</a>). Die setzt konsequent auf KI-generierte Videos und verwendet daf&uuml;r einen eigenen Avatar. Ihr t&auml;glicher Content erreicht teilweise hohe Reichweiten.</p>
<p>Andere Akteure dagegen, etwa aus dem Landtag, zeigen deutlich mehr Zur&uuml;ckhaltung beim Einsatz der neuen Techniken. Daf&uuml;r hat der MDR bei allen Fraktionen nachgefragt. Valentin Lippmann von den Gr&uuml;nen etwa erz&auml;hlt im O-Ton, dass man intern erst einmal Leitlinien f&uuml;r den Einsatz von KI erstellen will. Insgesamt wird eine eher skeptische und zur&uuml;ckhaltende Haltung deutlich.</p>
<p>Ein Beispiel aus Baden-W&uuml;rttemberg zeigt, wo Probleme entstehen k&ouml;nnen: So wurde die Gesch&auml;ftsordnung des Landtags angepasst, nachdem ein manipuliertes Video aus dem Plenum f&uuml;r Diskussionen sorgte. Wieder war ein AfD-Politiker am Werk. Die zentrale Frage dahinter: Wie l&auml;sst sich verhindern, dass Deepfakes parlamentarische Realit&auml;t verzerren?</p>
<h2>Reichweite ist nicht alles</h2>
<p>Im MDR-Podcast durfte ich im Interview diese Entwicklung einordnen. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wo sinnvolle Nutzung endet und problematische Manipulation beginnt &ndash; und warum Vertrauen die zentrale W&auml;hrung politischer Kommunikation bleibt.</p>
<p>Au&szlig;erdem weise ich auf einen Punkt hin, der m.E. gar nicht oft genug betont werden kann: Reichweite ist nicht alles. Sie wird dauerhaft nicht die entscheidende W&auml;hrung sein, wenn es um die Bewertung von politischen Aktivit&auml;ten in den sozialen Netzwerken und den Einsatz von KI geht.</p>
<p>Ich bin also hochgradig skeptisch, ob der Politikerin Jana Witschetzky die gro&szlig;e Reichweite tats&auml;chlich etwas bringt, wenn es um die Durchsetzung ihrer tats&auml;chlichen politischen Ziele im kommunalen Bereich geht. Zumal aktuell nicht absehbar ist, wie sich das Thema KI insgesamt entwickeln wird.</p>
<h2>Politische Kommunikation im Wandel</h2>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-58081" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-240x300.jpg 240w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-320x400.jpg 320w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-768x960.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-1229x1536.jpg 1229w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-588x735.jpg 588w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-344x430.jpg 344w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4.jpg 1485w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px">Passend zum Thema noch ein Terminhinweis:</p>
<p>Beim DIU-Fachtag "<a href="https://www.di-uni.de/events/diu-fachforum-politik-medien" target="_blank" rel="noopener">Politik und Medien</a>" am 27.4.2026 in Dresden wird sicher auch der Einsatz von KI zur Sprache kommen.</p>
<p>Titel der Veranstaltung: "Fake-News, Shitstorms &amp; Nachrichtenvermeidung: Politische Kommunikation in der Online-Gesellschaft".</p>
<p>Noch gibt es Tickets f&uuml;r die Veranstaltung, <a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/03/politische-kommunikation-zwischen-fake-news-shitstorms-und-nachrichtenvermeidung-27-4-2026/" target="_blank" rel="noopener">alle Infos hier</a>.</p>
<hr>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/4b9e3afd34d24522990058ddc1bcf686" alt='"' width="1" height="1"><em>Erfahren Sie von Aktualisierungen im FLURFUNK-Blog immer zuerst in unserem Telegram-Kanal: <a href="https://t.me/flurfunkdd" target="_blank" rel="noopener">t.me/flurfunkdd</a>.</em><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/ef221fd290384754b27f62fe0b3c1c37" alt='"' width="1" height="1"></p>

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		<title>Mitteldeutsche Medientage 2026: Die wichtigsten Programmpunkte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:21:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flurschelte]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Lochthofen]]></category>
		<category><![CDATA[Funke Mediengruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Vogt]]></category>
		<category><![CDATA[Medientage Mitteldeutschland 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteldeutscher Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfram Weimer]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Medientage Mitteldeutschland kehren 2026 zurück in die Media City Leipzig – und liefern ein Programm mit vielen relevanten Debatten. Zwischen Plattformregulierung, Medienpolitik und neuen Geschäftsmodellen im Journalismus zeigt sich: Die Branche sucht Antworten auf grundlegende Fragen. Wir haben uns das Programm angeschaut und sagen, welche Panels sich wirklich lohnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 22. und 23.4.2026 trifft sich die Medienbranche erneut zu den <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de" target="_blank" rel="noopener">Medientagen Mitteldeutschland</a> (MTM). Nach Jahren in der Spinnerei in Leipzig kehrt die Veranstaltung nun wieder in die altbekannte Location Media City zur&uuml;ck (vgl. FLURFUNK 16.9.2026: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2025/09/16/wechseln-die-medientage-mitteldeutschland-nach-thueringen/" target="_blank" rel="noopener">Wechseln die Medientage Mitteldeutschland nach Th&uuml;ringen?</a>").</p>
<p>Wir haben uns das Programm angeschaut und sind positiv &uuml;berrascht: Dem Veranstalter-Team ist es gelungen, eine schicke Mischung aus spannenden Referentinnen und Referenten und Themen zusammenzustellen, auch wenn die sich manchmal in ganz sch&ouml;n sperrigen Titeln verstecken.</p>
<p>Hier geht es zur <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/" target="_blank" rel="noopener">Programm&uuml;bersicht der MTM 2026</a>.</p>
<p>Hier unsere Empfehlungen, wo man uns vermutlich trifft:</p>
<h2>Tag 1: Finanzierung, Social-Media-Verbot, Radio und Medienstrukturen</h2>
<p>Gleich die <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/keynote/" target="_blank" rel="noopener">Er&ouml;ffnungs-Keynote um 10 Uhr</a> d&uuml;rfte spannend werden: Medienstaatsminister Wolfram Weimer spricht um 10 Uhr und wird sicherlich die Bedeutung von unabh&auml;ngigem Journalismus und Medien im Zeitalter von KI und der Dominanz gro&szlig;er Plattformen ansprechen. Ob auch Selbstkritik, zum Beispiel zum Umgang mit der Buchbranche, kommen wird? Vermutlich eher nicht.</p>
<p>Trotzdem: Weimer ist ein guter Redner und seine Positionen zur Plattform-Dominanz h&ouml;renswert. Und wer mag, kann sich gleich im Anschluss (10:45 Uhr) noch das passende <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/digitaler-befreiungsschlag-wie-europa-digital-und-medial-unabhaengiger-wird/" target="_blank" rel="noopener">Panel zum Thema Digitale Souver&auml;nit&auml;t in Studio 3</a> anschauen.</p>
<p>Spannender aber aus unserer Sicht: Der Talk im Studio 5 mit dem Titel: "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/werbekrise-und-die-plattform-regelt-wie-koennen-deutsche-medien-inhalte-langfristig-finanzieren/">Die Plattform regelt: Wie k&ouml;nnen deutsche Medien Inhalte langfristig finanzieren?</a>" Den MTM-Team ist es gelungen, Agenturen-Leute aufs Podum zu holen, die sich mit Branchenvertretern austauschen. Sollte die Deutsche Bahn liefern, trifft man mich dort!</p>
<p>Eigentlich sind alle Termine in Studio 4 &uuml;beraus interessant! Dort hat sich der ida Open Media Table eingenistet und spannende G&auml;ste eingeladen, um ganz praktische Fragen zu kl&auml;ren. Am Mittwoch geht es zum Beispiel <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/vom-publikum-zur-community-wie-aus-rauen-kommentarspalten-konstruktive-debatten-werden/" target="_blank" rel="noopener">um 10:45 Uhr</a> um die Frage, wie Medien mit der Kommentarspalte umgehen k&ouml;nnen, um daraus eine Community zu bilden. Und <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/das-ende-der-reichweite-die-neuen-kpis-des-journalismus/" target="_blank" rel="noopener">um 12.15 Uhr</a> wird die Frage diskutiert, welche KPIs Medien noch nutzen k&ouml;nnten au&szlig;er Reichweite.</p>
<p>Weitere wichtige Termine der MTM am ersten Tag (22.4.2026):</p>
<p>Um 15.45 Uhr geht es um die Frage nach einem Social-Media-Verbot. Titel: "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/zwischen-freiheit-und-jugendschutz-zukunftsstrategien-fuer-social-media/" target="_blank" rel="noopener">Zwischen Freiheit und Jugendschutz: Zukunftsstrategien f&uuml;r Social Media</a>".</p>
<p>Vielleicht lohnt es sich aber auch, in das Panel zur Zukunft des &ouml;ffentlich-rechtlichen Radios zu gehen, dort ist u.a. der frische MDR-Direktor Boris Lochthofen zu erleben. Titel: "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/kooperieren-oder-kollabieren-welche-rolle-spielen-audio-radio-und-podcasts-in-der-digitalen-plattformwelt/" target="_blank" rel="noopener">Kooperieren oder kollabieren? Welche Rolle spielen Audio, Radio und Podcasts in der digitalen Plattformwelt?</a>"</p>
<p>Wie kann eine Medienlandschaft aussehen, die verschiedene Perspektiven aus der Bev&ouml;lkerung abbildet, dem Grundgesetz verpflichtet ist und den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichert? Dieser Frage geht das Panel "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/mehr-als-glotze-medienstrukturen-fuer-eine-stabile-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Mehr als Glotze: Medienstrukturen f&uuml;r eine stabile Demokratie</a>" um 17.3o Uhr nach &ndash; u.a. mit dem Th&uuml;ringer MP Mario Vogt und MDR-Intendant Ralf Ludwig.</p>
<h2>Tag 2: Plattformverantwortung, Filmbranche, &Ouml;RR und Lokaljournalismus</h2>
<p>Auch an Tag 2 sind einige spannende Programmpunkte dabei, die ich hier kurz vorstellen will:</p>
<p>Die Keynote am zweiten Tag h&auml;lt Julia Becker, Verlegerin und Aufsichtsratsvorsitzende der FUNKE Mediengruppe &ndash; auch das d&uuml;rfte ein spannender Impuls sein. Titel: "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/vertrauen-als-waehrung-warum-medien-ihre-wichtigste-plattform-selbst-werden-muessen/" target="_blank" rel="noopener">Vertrauen als W&auml;hrung: Warum Medien ihre wichtigste Plattform selbst werden m&uuml;ssen</a>".</p>
<p>Direkt danach wird es politisch: Um 9:30 Uhr geht es im Panel &bdquo;<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/plattformverantwortung-im-digitalen-zeitalter-recht-aufsicht-und-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Plattformverantwortung im digitalen Zeitalter &ndash; Recht, Aufsicht und Demokratie</a>&ldquo; um nichts weniger als die Frage, wie viel Macht gro&szlig;e Plattformen inzwischen haben &ndash; und wie man sie eigentlich noch kontrollieren kann.</p>
<p>Um 10:45 Uhr wird es dann wirtschaftspolitisch: &bdquo;<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/babelsberg-vs-budapest-wie-wird-deutschland-wieder-ein-attraktiver-filmstandort/" target="_blank" rel="noopener">Babelsberg vs. Budapest: Wie wird Deutschland wieder ein attraktiver Filmstandort?</a>&ldquo;</p>
<p>&bdquo;<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/karlsruhe-kef-und-medienrat-wer-sticht-wen/" target="_blank" rel="noopener">Karlsruhe, KEF und Medienrat: Wer sticht wen?</a>&ldquo; (12:15 Uhr) dreht sich um die Zukunft des &ouml;ffentlich-rechtlichen Systems und den neuen Medienrat.</p>
<p>Am Nachmittag schlie&szlig;lich wird es dann noch mal ganz kleinteilig: Um 14:45 Uhr diskutiert u.a. OAZ-Verleger Holger Friedrich zur Zukunft des Lokaljournalismus: &bdquo;<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/newsletter-podcasts-pop-up-redaktionen-neue-modelle-fuer-den-lokaljournalismus/" target="_blank" rel="noopener">Newsletter, Podcasts &amp; Pop-up-Redaktionen &ndash; Neue Modelle f&uuml;r den Lokaljournalismus</a>&ldquo;. Auch da werde ich vermutlich kurz reinschauen.</p>
<p>Hinweis: Diese Aufz&auml;hlung ist keineswegs vollst&auml;ndig, sondern hoch subjektiv &ndash; das Programm selbst ist noch viel umfangreicher.</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Tägliche Dosis: Was die Suchtdebatte für Soziale Medien bedeutet</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/14/taegliche-dosis-social-was-die-suchtdebatte-fuer-soziale-medien-bedeutet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 12:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Christopher Brinkmann]]></category>
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		<category><![CDATA[Youtube]]></category>
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					<description><![CDATA[Soziale Medien hatten einst ein Fortschrittsversprechen. Sie sollten Orte der Vernetzung, der freien Meinungsäußerung und der digitalen Teilhabe sein. Doch heute stehen eher die Risiken im Mittelpunkt. Die oft geäußerte Meinung ist, dass Soziale Medien süchtig machen. Die Debatte darüber entscheidet dabei, wie digitale Räume in Zukunft aussehen werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Soziale Medien hatten einst ein Fortschrittsversprechen. Sie sollten Orte der Vernetzung, der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung und der digitalen Teilhabe sein. Doch heute stehen eher die Risiken im Mittelpunkt. Die oft ge&auml;u&szlig;erte Meinung ist, dass Soziale Medien s&uuml;chtig machen. Die Debatte dar&uuml;ber entscheidet dabei, wie digitale R&auml;ume in Zukunft aussehen werden.</strong></p>
<p><em>Gastbeitrag von Dr. Christopher Brinkmann</em></p>
<h2>Machen Soziale Netzwerke s&uuml;chtig?</h2>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-57263" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann-287x300.jpeg" alt="" width="287" height="300" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann-287x300.jpeg 287w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann-383x400.jpeg 383w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann-411x430.jpeg 411w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann.jpeg 600w" sizes="(max-width: 287px) 100vw, 287px">Soziale Medien galten lange als interaktiver Treffpunkt der digitalen Welt. Das sogenannten &bdquo;Web 2.0&ldquo; &ndash; auch als &bdquo;Mitmach-Web&ldquo; bezeichnet &ndash; versprach Vernetzung, Teilhabe und die Demokratisierung von &Ouml;ffentlichkeit. Doch dieses Bild hat mittlerweile mehr als nur Risse. In der &ouml;ffentlichen Debatte werden Soziale Medien heute immer h&auml;ufiger als gef&auml;hrliche Umgebungen gesehen, die nicht zuletzt s&uuml;chtig machen.</p>
<p>Ein Gerichtsurteil aus den USA hat diese Debatte nun richtig ins Rollen gebracht. Ende M&auml;rz wurden Meta und Google in Los Angeles zu Millionenzahlungen verurteilt. Geklagt hatte eine heute 20-J&auml;hrige.</p>
<p>Sie warf den Unternehmen vor, sie als Jugendliche absichtlich mit ihren Diensten s&uuml;chtig gemacht zu haben. Die junge Frau sei teilweise &uuml;ber 16 Stunden am Tag auf den Plattformen gewesen, was zu psychischen Problemen f&uuml;hrte. Auch TikTok und Snapchat waren angeklagt. Die Unternehmen erzielten allerdings bereits vor Beginn des Verfahrens im Januar einen au&szlig;ergerichtlichen Vergleich.</p>
<h2>Soziale Medien bekommen Verantwortung</h2>
<p>Das Brisante an dem Urteil ist seine neue Perspektive. Plattformbetreiber in den USA waren jahrzehntelang durch die Section 230 des Communications Decency Act von 1996 gesch&uuml;tzt. Die sprichw&ouml;rtlich &bdquo;26 Worte, die das Internet schafften&ldquo; legen fest, dass Anbieter weitestgehend nicht verantwortlich f&uuml;r die Inhalte sind, die die Nutzerschaft auf ihren Sozialen Medien einstellt. Die Plattformen k&ouml;nnen dadurch Inhalte moderieren, ohne automatisch als &bdquo;Herausgeber&ldquo; zu gelten.</p>
<p>Allgemein wird davon ausgegangenen, dass sich Soziale Medien erst dadurch wirklich entwickeln konnten. Auf der anderen Seite waren die Tech-Konzerne in der Vergangenheit aber auch nicht haftbar, wenn es zum Beispiel um die Verantwortlichkeit f&uuml;r die Verbreitung von Desinformationen ging.</p>
<p>Doch genau das gilt nicht mehr. Denn die aktuelle Klage zielte nicht auf einzelne Inhalte. Sie drehte sich eher um das Design und darum, wie Menschen dazu gebracht werden, immer weiter zu scrollen.</p>
<p>Plattformen wie Instagram oder YouTube sind damit nicht l&auml;nger eine neutrale Infrastruktur und der passive &bdquo;Vermittler&ldquo;. Sie sind vielmehr gezielt gestaltete Systeme, die aktiv menschliches Verhalten beeinflussen. Das Endlos-Scrollen, algorithmische Empfehlungen oder automatische Wiedergabe sind demnach auch kein Komfort, sondern Funktionen, um m&ouml;glichst lange und m&ouml;glichst intensiv Aufmerksamkeit zu binden.</p>
<h2>Der Zigaretten-Moment</h2>
<p>Das Nutzen Sozialer Medien war lange Zeit eine Frage der Selbstkontrolle. Wer zu viel Zeit im Internet verbringt, so eine verbreitete Meinung, m&uuml;sse sein Verhalten besser regulieren &ndash; oder lernen, mit den Medien besser umzugehen. Diese Logik steht nun Kopf.</p>
<p>Auch wenn die Entwicklung erst einen Anfang nimmt: Die Verantwortung verschiebt sich immer mehr vom einzelnen Nutzenden auf die Anbieter. In der Debatte wird daher bereits vom &bdquo;Big Tobacco Moment&ldquo; f&uuml;r Soziale Medien gesprochen.</p>
<p>Damit wird ein Vergleich zur Tabakindustrie gezogen. Die Zigarettenhersteller positionierten sich lange als Anbieter eines legalen Genussmittels, w&auml;hrend gesundheitliche Risiken relativiert wurden. Erst mehrere Gerichtsverfahren machten schlie&szlig;lich &ouml;ffentlich, in welchem Ausma&szlig; Risiken bekannt waren und kommunikativ heruntergespielt wurden.</p>
<p>Die Prozesse gegen sogenannte &bdquo;Big Tobacco&ldquo;-Unternehmen pr&auml;gten dabei auch die &ouml;ffentliche Wahrnehmung von Zigaretten. Rauchen wurde zunehmend nicht mehr allein als pers&ouml;nliche Entscheidung gesehen, sondern als Folge des gezielten Produktdesigns und Marketings. Ein sichtbares Ergebnis dieses Wandels: Der Marlboro-Mann in der Kino-Werbung musste mit Schock-Bildern auf Packungen ersetzt werden.</p>
<h2>Digitale R&auml;ume neu denken</h2>
<p>Der Vergleich zwischen Sozialen Medien und Tabakindustrie ist nicht perfekt &ndash; aber aufschlussreich. Auch heute geht es um die Frage, ob gro&szlig;e Konzerne die Risiken ihrer Produkte kennen und mitunter bewusst f&uuml;r Profit verst&auml;rken. Da viele der Unternehmen in den USA sitzen, werden hier die Grundlagen gelegt. Aber auch Europa muss aktiv sein.</p>
<p>Gut ist hier, dass der Digital Services Act bereits anerkennt, dass digitale Plattformen sogenannte &bdquo;systemische Risiken&ldquo; haben k&ouml;nnen. Zu diesen z&auml;hlen auch suchtf&ouml;rdernde Funktionen. Gegen TikTok l&auml;uft auf dieser Grundlage aktuell noch eine EU-Untersuchung wegen &bdquo;suchtf&ouml;rdender Praktiken&ldquo;.</p>
<p>Doch wir brauchen eine Debatte &uuml;ber einzelne Beispiele hinaus. Bisher wird viel &uuml;ber Bildschirmzeiten, Medienkompetenz und Medienerziehung gesprochen. Das ist wichtig.</p>
<p>Die Frage ist aber nicht nur, wie wir mit Medien umgehen, sondern wie diese Medien gestaltet seien sollten. Eine einfache Antwort daf&uuml;r gibt es nicht. Denn in der Grundsatzfrage dar&uuml;ber, wie wir digitale R&auml;ume in Zukunft gestalten, treffen viele Interessen und Denkans&auml;tze aufeinander. So muss unter anderem unternehmerisches Handeln mit gesellschaftlicher Verantwortung und Meinungsfreiheit mit Jugendschutz abgewogen werden.</p>
<p>Daf&uuml;r braucht es auch au&szlig;erhalb von Gerichtsr&auml;umen einen offenen gesellschaftlichen Diskurs, der klare Leitlinien und politische Entscheidungen vorbereitet.</p>

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		<title>Wirkungslos oder zu laut: Das Dilemma der politischen Kommunikation</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 09:41:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Lutz Hagen]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stawowy]]></category>
		<category><![CDATA[TU Dresden]]></category>
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					<description><![CDATA[Politische Kommunikation ist heute ein anstrengender Drahtseilakt. In der Aufmerksamkeitsökonomie des Internets ist sie zugleich wichtiger und schwieriger denn je.  Gleichzeitig verschwinden genau die Medien, die früher Orientierung gegeben und verschiedene Lager verbunden haben.

Mehr Pressemitteilungen oder ein höheres Tempo sind nicht die Lösung. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-58081" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-240x300.jpg 240w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-320x400.jpg 320w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-768x960.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-1229x1536.jpg 1229w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-588x735.jpg 588w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-344x430.jpg 344w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4.jpg 1485w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px">Warum politische Kommunikation heute ein Drahtseilakt ist und wie wir ihn bew&auml;ltigen. </strong></p>
<p><em>Ein Beitrag von Prof. Dr. Lutz Hagen und Peter Stawowy</em></p>
<p>Ein Beschluss im Gemeinderat ist gefasst, die Pressemitteilung verschickt, alles sachlich erkl&auml;rt. Und dann? In den sozialen Netzwerken eskaliert die Stimmung: Wut, Vorw&uuml;rfe, tiefes Misstrauen. Oder es passiert das Gegenteil: v&ouml;llige Funkstille. Kein Interesse, keine Reaktion. Beides erleben wir t&auml;glich &ndash; von der gro&szlig;en Bundespolitik bis hin zur Entscheidung &uuml;ber den neuen Radweg vor der eigenen Haust&uuml;r.</p>
<p>Das zeigt: Politische Kommunikation ist heute ein anstrengender Drahtseilakt. In der Aufmerksamkeits&ouml;konomie des Internets ist sie zugleich wichtiger und schwieriger denn je.</p>
<h2>Emp&ouml;rung frisst Sachlichkeit</h2>
<p>Menschen suchen schon seit jeher nicht blo&szlig; nackte Fakten, sie wollen Emotionen und Best&auml;tigung. Soziale Netzwerke bedienen diese Bed&uuml;rfnisse, klassische Medien spielen zunehmend mit. Wir reagieren nicht zuerst auf Daten, sondern immer st&auml;rker auf Gef&uuml;hle wie Angst und &Auml;rger.</p>
<p>Fr&uuml;her gab es klare und professionell begr&uuml;ndete Filter. Journalistische Medien haben eingeordnet, sortiert und erkl&auml;rt. Heute entscheiden oft Algorithmen auf Plattformen, was wir zu sehen bekommen. Dabei folgen sie einer gnadenlosen Regel: Was aufregt, gewinnt. Nicht die fundierteste Erkl&auml;rung setzt sich durch, sondern die lauteste.</p>
<h2>Niedergang des Journalismus, Aufstieg der Eigenmedien</h2>
<p>Gleichzeitig verschwinden genau die Medien, die fr&uuml;her Orientierung gegeben und verschiedene Lager verbunden haben &ndash; besonders im l&auml;ndlichen Raum. Wo Redaktionen schrumpfen, fehlt der Kontext, geht Gemeinschaft verloren.</p>
<p>An die Stelle journalistischer Medien treten vielfach Eigenmedien von politischen Akteuren, die Einzel- oder Klientelinteressen in den Vordergrund stellen. Die Folge: Vieles wird politisch aufgeladen &ndash; und damit &uuml;berladen. Selbst reine Verwaltungsakte stehen pl&ouml;tzlich unter Generalverdacht und werden bewertet, als bef&auml;nden wir uns im Dauerwahlkampf.</p>
<p>Dabei zersplittert die &Ouml;ffentlichkeit. Geschlossene Foren, in denen sich nur gleichgesinnte austauschen, andere eventuelle gar keinen Zugang haben, spielen eine immer wichtigere Rolle.</p>
<h2>Lautstark oder unsichtbar?</h2>
<p>Wer heute geh&ouml;rt werden will, muss einerseits die neuen Kan&auml;le nutzen und m&ouml;glichst zuspitzen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wer dabei das Vertrauen des Publikums behalten will, muss zugleich sachlich bleiben. Das geht nur schwer zusammen. Wer zuspitzt, wird zwar geh&ouml;rt, wirkt aber schnell unglaubw&uuml;rdig. Wer nur sachlich erkl&auml;rt, geht im digitalen Rauschen unter.</p>
<p>Es wird also nicht zu wenig informiert. Informationen wirken heute anders. Diese Gef&uuml;hle lassen sich aber nicht einfach &bdquo;wegargumentieren&ldquo;. Wer das ignoriert, verliert den Anschluss.</p>
<p>Die Lage wird durch K&uuml;nstliche Intelligenz noch weiter versch&auml;rft. Inhalte werden k&uuml;nftig noch schneller und zugespitzter produziert. Wir erleben mehr Stimmen und mehr Meinung, aber eben nicht automatisch mehr Orientierung. Es wird zunehmend unklarer, aus welchen Interessen und Quellen Inhalte entspringen. Das betrifft uns alle: Wer heute Informationen konsumiert, muss mehr pr&uuml;fen und mehr aushalten. Das ist anstrengend und gelingt nicht immer.</p>
<h2>Was wir jetzt brauchen: Vertrauen</h2>
<p>Mehr Pressemitteilungen oder ein h&ouml;heres Tempo sind nicht die L&ouml;sung. Was fehlt, ist echte Orientierung. Wir brauchen klare Antworten und das Gef&uuml;hl: Da ist jemand echt und sagt ehrlich, was Sache ist &ndash; auch wenn es mal unbequem ist. Denn eines ist klar: Wer wie bisher nur informiert, wird &uuml;berh&ouml;rt. Wer nur laut ist, wird nicht ernst genommen.</p>
<p>Aber auch die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sind gefordert: Verwaltungshandeln zu hinterfragen, zeugt von m&uuml;ndigem B&uuml;rgertum. Lautstark im Konzert der Dauererregten mitzusingen, eher weniger. Wir alle d&uuml;rfen nicht vergessen: Auf beiden Seiten sitzen Menschen, die im Zweifel nur ihr Bestes geben.</p>
<p>Auch wenn die Zukunftsaussichten hinsichtlich einer gemeinsamen und konstruktiven &Ouml;ffentlichkeit gerade eher d&uuml;ster scheinen: Gerade deshalb haben wir die Aufgabe, wieder Wege zur Verst&auml;ndigung zu finden.</p>
<p>Denn was am Ende z&auml;hlt: Vertrauen und Verst&auml;ndigung. Gemeinsamkeiten und Kompromisse zu vermitteln, so dass sie die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger erreichen, ist die gro&szlig;e Herausforderung der neuen politischen Kommunikation. Nur durch glaubw&uuml;rdiges Agieren kann neues Vertrauen entstehen. Es ist Zeit, dass das in den Kommunikationsabteilungen ankommt.</p>
<h2>Einladung zum Austausch</h2>
<p>Wie sieht Kommunikation aus, die wieder verbindet statt zu spalten? Wie sind die Perspektiven f&uuml;r die neue politische &Ouml;ffentlichkeit, welche Rolle spielen Narrative, wie umgehen mit einem Shitstorm? Welche harten wissenschaftlichen Befunde helfen in der Praxis?</p>
<p>Um diese Fragen geht es beim DIU FachForum Politik &amp; Medien am 27. April 2026 in Dresden. Gemeinsam mit Experten aus Praxis und Wissenschaft suchen wir nach Wegen f&uuml;r eine glaubw&uuml;rdige Kommunikation in digitalen Zeiten.</p>
<p><a href="https://di-uni.firstvoucher.com/zwischen-fake-news-shitstorms-und-nachrichtenvermeidung-politische-kommunikation-in-der-online-gesellschaft-m87864?filter=false" target="_blank" rel="noopener">Alle wichtigen Infos hier</a>.</p>

]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Digitaler Mittag: Was bitte ist Plattformjournalismus? 13.4.2026, 12-13 Uhr</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/09/digitaler-mittag-was-bitte-ist-plattformjournalismus-13-4-2026-12-13-uhr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Die Sachsen News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Mittag]]></category>
		<category><![CDATA[Flurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus von der Hagen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagwörter: DieSachsen.de]]></category>
		<category><![CDATA[STAWOWY-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Zoom]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Plattform Die Sachsen News geht den nächsten Schritt – und setzt voll auf Plattformjournalismus. Hinter dem Relaunch steckt mehr als ein neues Design: Es ist der Versuch, ein tragfähiges Modell für freien und lokalen Journalismus in Sachsen zu etablieren. Im Digitalen Mittag sprechen die Macher Thomas Wolf und Nikolaus von der Hagen darüber, für wen das Konzept gedacht ist – und ob es tatsächlich eine Antwort auf die Krise im Lokaljournalismus sein kann.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im M&auml;rz habe ich hier im FLURFUNK den Satz geschrieben: "Meiner Meinung nach ist DieSachsen.de damit gerade zum spannendsten Medien-StartUp im Freistaat geworden" (vgl. FLURFUNK vom 11.3.2026: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/11/relaunch-von-diesachsen-de-plattformjournalismus-rueckt-in-den-vordergrund/" target="_blank" rel="noopener">Relaunch von DieSachsen.de: Plattformjournalismus r&uuml;ckt in den Vordergrund</a>") und darauf einige Reaktionen bekommen.</p>
<h2>Neues Modell f&uuml;r Lokaljournalismus?</h2>
<p>DieSachsen.de hat sich mit ihrem Relaunch neu aufgestellt und fokussiert sich jetzt darauf, freien Journalisten die komplette technische Infrastruktur und eine attraktive Umgebung zu stellen, in der die Inhalte erscheinen. Schon gibt es erste Beispiele, wo nennenswert Werbegelder eingespielt werden &ndash; eben durch die starke regionale Fokussierung.</p>
<p>Was aber genau verstehen die DieSachsen-Macher Thomas Wolf und Nikolaus von der Hagen eigentlich unter dem Begriff "Plattformjournalismus"? F&uuml;r wen ist das interessant und k&ouml;nnen auch Institutionen und Unternehmen von dem Angebot profitieren?</p>
<p>Das fragen wir die beiden selbst in unserem n&auml;chsten digitalen Mittag am 13.4.2026 zwischen 12 und 13 Uhr.</p>
<h2>Infrastruktur f&uuml;r Einzelk&auml;mpfer und Teams</h2>
<p>Der Digitalen Mittag ist ein kostenfreies Angebot im Rahmen der <a href="https://www.stawowy-online.de/Seminare/" target="_blank" rel="noopener">STAWOWY-Seminare</a>. Mit G&auml;sten aus den Medien beleuchten wir einmal im Monat digital via Zoom verschiedene Trends, Neuerungen und Debatten der Branche. Das Treffen dauert eine Stunde und wird aufgezeichnet und im Anschluss als FLURFUNK-Podcast ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p>Die G&auml;ste sind herzlich eingeladen, die Kamera eingeschaltet zu lassen und sich einzubringen.</p>
<p>Den Link gibt es nach Anmeldung bei <a href="mailto:chris@stawowy-agentur.de" target="_blank" rel="noopener">chris@stawowy-agentur.de</a>.</p>
<h2>N&auml;chstes STAWOWY-Seminar: Digitale Transformation</h2>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-58076" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-300x300.jpg 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-400x400.jpg 400w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-150x150.jpg 150w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-768x768.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-735x735.jpg 735w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-430x430.jpg 430w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-80x80.jpg 80w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px">Wie passt das zu STAWOWY-Seminare? Bei unserem n&auml;chsten Tagesseminar &bdquo;Strategie-Start: Digitale Transformation in PR und Marketing&ldquo; am 21.4.2026 in Dresden geht es genau darum: Wie kann Kommunikation heute noch und unter den ver&auml;nderten Bedingungen funktionieren?</p>
<p>Im Fokus des Seminars stehen neue Strategien f&uuml;r PR, &Ouml;ffentlichkeitsarbeit und Marketing, der sinnvolle Einsatz von klassischen Medien und Social Media sowie die Entwicklung konkreter Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die eigene Praxis. Die Teilnehmenden arbeiten an eigenen F&auml;llen, sch&auml;rfen ihre Zielgruppenansprache und entwickeln einen umsetzbaren Kommunikationsfahrplan f&uuml;r die kommenden Wochen.</p>
<p>Das Angebot richtet sich an Kommunikationsverantwortliche, PR- und Marketingfachleute sowie Journalistinnen und Journalisten mit Schnittstellen zur &Ouml;ffentlichkeitsarbeit.</p>
<p>Alle wichtigen <a href="https://www.stawowy-online.de/produkt/digitale-transformation-in-pr-und-marketing-21-04-2026-dresden/" target="_blank" rel="noopener">Infos und Anmeldung hier</a>.</p>

]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Alexander Prinz (&#8222;Der dunkle Parabelritter&#8220;): &#8222;Da liegen spannende Projekte auf dem Tisch&#8220;</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/26/alexander-prinz-der-dunkle-parabelritter-da-liegen-spannende-projekte-auf-dem-tisch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 16:30:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Prinz]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Der dunkle Parabelritter]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[MDR-Rundfunkrat]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteldeutscher Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich-rechtlicher Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>
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					<description><![CDATA[Hat Alexander Prinz aka "Der dunkle Parabelritter" keine Lust mehr auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk? In der MDR-Rundfunkratssitzung am vergangenen Montag stellte ein Rundfunkratsmitglied die Frage, warum der Vertrag von Prinz mit FUNK beendet worden sei. Schon vorher war bekannt, dass Prinz Zielgruppe zu alt für FUNK sei.
Hinzu kommt: Nach verschiedenen Äußerungen von Prinz in der Öffentlichkeit hätte man den Eindruck gewinnen können, dass die Zusammenarbeit mit FUNK aufwendig und anstrengend war.
Im MDR-Rundfunkrat kam von den Programmverantwortlichen der Hinweis, dass es weitergehen werde mit Prinz im öffentlich-rechtlichen Kosmos – mehr wurde noch nicht verraten. Wir haben nachgefragt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hat Alexander Prinz aka "Der dunkle Parabelritter" (<a href="https://www.youtube.com/@Parabelritter" target="_blank" rel="noopener">hier bei YouTube</a>) keine Lust mehr auf den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk?</p>
<p>In der Sitzung des MDR-Rundfunkrat am vergangenen Montag stellte ein Rundfunkratsmitglied die Frage, warum der Vertrag von Prinz mit <a href="https://www.funk.net" target="_blank" rel="noopener">funk</a> beendet worden sei (vgl. FLURFUNK vom 23.3.2026: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/23/bericht-von-der-233-sitzung-des-mdr-rundfunkrat/" target="_blank" rel="noopener">Bericht von der 233. Sitzung des MDR-Rundfunkrat</a>"). Schon vorher war bekannt, dass Prinz Zielgruppe zu alt f&uuml;r funk sei.</p>
<p>Hinzu kommt: Nach verschiedenen &Auml;u&szlig;erungen von Prinz in der &Ouml;ffentlichkeit h&auml;tte man den Eindruck gewinnen k&ouml;nnen, dass die Zusammenarbeit mit funk aufwendig und anstrengend war.</p>
<p>In der Sitzung am Montag kam von den Programmverantwortlichen der Hinweis, dass es mit Prinz im &ouml;ffentlich-rechtlichen Kosmos weitergehen werde &ndash; mehr wurde allerdings noch nicht verraten. Eine gute Gelegenheit, mal nachzufragen.</p>
<h2>"Ich w&uuml;rde mich jedes Mal wieder f&uuml;r die Zusammenarbeit entscheiden"</h2>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Was waren die Gr&uuml;nde f&uuml;r das Ende der Zusammenarbeit mit funk? </em></p>
<div id="attachment_58060" style="width: 410px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-58060" class="size-large wp-image-58060" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-400x400.jpg" alt="" width="400" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-400x400.jpg 400w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-300x300.jpg 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-150x150.jpg 150w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-768x768.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-735x735.jpg 735w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-430x430.jpg 430w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-80x80.jpg 80w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px"><p id="caption-attachment-58060" class="wp-caption-text">Alexander Prinz aka "Der dunkle Parabelritter" (Foto: @ronnygoetter, Bearbeitung: Alexander Prinz)</p></div>
<p><strong>Alexander Prinz:</strong> Es gibt einen ganz einfachen Grund: Teile meines Publikums sind schlicht zu alt geworden. Der Auftrag von funk ist, 14- bis 29-J&auml;hrige zu erreichen. Wenn, wie das bei mir der Fall ist, eine treue Anh&auml;ngerschaft gemeinsam w&auml;chst und &auml;lter wird, dann f&auml;llt man quasi irgendwann automatisch aus dem funk-Raster. Das war allen Beteiligten immer klar. Deswegen ist der Vertrag einfach zum 1. M&auml;rz ausgelaufen und wurde nicht verl&auml;ngert, was allen Seiten auch schon l&auml;nger bewusst war.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Stimmt der Eindruck, die Arbeit mit der funk-Redaktion sei kr&auml;ftezehrend gewesen &ndash; etwa, durch hohen Fact-Checking-Aufwand oder b&uuml;rokratische H&uuml;rden? </em></p>
<p><strong>Alexander Prinz: </strong>Ein kurzer Einwurf an dieser Stelle: Das operative Day-to-Day-Business lief &uuml;ber den MDR. Wir waren bei der Redaktion "Kultur und Jugend" in Halle angegliedert und hatten dort unsere direkten Ansprechpartner, die uns im Auftrag von funk betreut haben. Die pers&ouml;nliche Zusammenarbeit fand ich immer super. Das habe ich auch in meinem Austritts-Video betont. Da arbeitet ein kreatives, junges und sehr engagiertes Team, das richtig viel Lust auf junge, &ouml;ffentlich-rechtliche Formate hat.<br>
Vermutlich habe ich selbst aber ein wenig untersch&auml;tzt, was es hei&szlig;t, f&uuml;r den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk zu arbeiten. Ich habe vorher mehr als ein Jahrzehnt lang alleine als YouTuber gearbeitet. Ich bin kein gelernter Journalist, aber habe Deutsch auf Lehramt studiert. H&auml;tte ich journalistische Standards nicht im Vorfeld erf&uuml;llt, w&auml;re es ja nie zu dieser Zusammenarbeit gekommen. Was ich ohne Kenntnis des &Ouml;RR-Systems nicht absch&auml;tzen konnte, war, wie viel Aufwand die Protokollierung f&uuml;r Dritte mit sich bringen w&uuml;rde. Am Aufwand der reinen journalistischen Arbeit hat sich nichts ge&auml;ndert. Ein Skript mit Durchschnittlich 5.500 W&ouml;rtern und einer sehr, sehr hohen Faktendichte &ndash; das ist eine Menge Holz, die wir da jede Woche hacken mussten und das war f&uuml;r alle mehr Aufwand als im Vorfeld klar war.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Bist du froh oder entt&auml;uscht &uuml;ber das Ende? </em></p>
<p><strong>Alexander Prinz: </strong>Ich bin entt&auml;uscht, dass es f&uuml;r ein so erfolgreiches Format keinen logischen n&auml;chsten Schritt innerhalb des &Ouml;RR zu geben scheint, auch wenn wir, alle inhaltlichen Ziele und KPIs erreicht haben. Ich w&uuml;rde mich jedes Mal wieder f&uuml;r die Zusammenarbeit entscheiden, weil ich in der Zeit sehr viel gelernt habe. Und ich m&ouml;chte auch gerne weiter im &ouml;ffentlich-rechtlichen Kosmos aktiv sein. Wie es weitergeht, ist noch nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt. Ich glaube aber, da liegen spannende Projekte auf dem Tisch, die man gemeinsam auch wieder zu einem Erfolg werden lassen kann.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>In der Rundfunkratssitzung hie&szlig; es, deine Zusammenarbeit mit dem &Ouml;ffentlich-Rechtlichen gehe weiter. Stimmt das? Was ist geplant?</em></p>
<p><strong>Alexander Prinz: </strong>Das w&auml;re auf jeden Fall sehr w&uuml;nschenswert. In den letzten Monaten sind gemeinsame Projekte entwickelt worden und alle Beteiligten wissen, wie viel auch ich schon an Herzblut und Aufwand hineingesteckt habe, weil ich denke, dass diese Projekte sehr gut ankommen werden. Vertr&auml;ge sind dazu aber leider noch keine unterschrieben.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Kannst du noch mehr verraten? Wann geht es los? Wie oft? Was genau?</em></p>
<p><strong>Alexander Prinz: </strong>Glaub mir, es brennt mir total unter den N&auml;geln, schon mehr zu erz&auml;hlen, aber solange nichts unterschrieben ist, geht das leider nicht. Ich habe jedenfalls gro&szlig;e Lust, weiter mit der ARD, dem MDR und funk zusammenzuarbeiten. Vielleicht habe ich das in meinem funk-Austrittsvideo nicht gut genug betont: Ich stehe voll hinter dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, auch wenn ich manche Aspekte, wie die Komplexit&auml;t und die vergleichsweise geringeren Budgets f&uuml;r junge Angebote, kritisch sehe. Dass ich &ouml;fter mal gegen den &Ouml;RR austeile, liegt daran, dass er mir nicht egal ist. Ganz im Gegenteil: Ich finde, er ist ein elementarer Bestandteil unserer Demokratie und wird jetzt noch mehr gebraucht, denn je.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Was w&uuml;rdest du jungen Content-Creatoren, die bei funk anheuern wollen, raten?</em></p>
<p><strong>Alexander Prinz: </strong>&Uuml;berlegt euch genau, was das f&uuml;r euer Format bedeutet und ob ihr daf&uuml;r schon bereit seid. Es ist eben etwas anderes, ob man alleine in der stillen Kammer ein Skript f&uuml;r ein YouTube- oder TikTok-Video schreibt, das dann selbst schneidet und selbst auf eine Plattform hochl&auml;dt. &Ouml;RR hei&szlig;t auch: Verwaltung, Redaktionskonferenzen, Abnahme, Formalia, technische Notwendigkeiten, Personalverantwortung. Man muss umdenken, vom Medienschaffenden zum Medienunternehmer. Gleichzeitig bietet der &Ouml;RR aber auch finanzielle Sicherheit, die ich als Influencer, vor allem am Anfang meines Weges, nicht hatte. So konnte ich mir ein Team aufbauen, mittelfristige Projekte angehen und auch mal Sonderformate machen. Zur Bundestagswahl 2025 haben wir zum Beispiel mit "to be done" ein Video gemacht, das mir sehr am Herzen lag. Wir haben in ganz Deutschland junge Menschen befragt, was sie sich von der Politik w&uuml;nschen und haben dann hochrangige Politiker der gro&szlig;en Parteien damit konfrontiert. Von der Idee, &uuml;ber den Vertrag bis hin zur Umsetzung sind nur wenige Wochen vergangen. Das ging nur, weil alle an einem Strang gezogen und einige Nachtschichten in Kauf genommen haben. Ohne den MDR und funk w&auml;re das nicht m&ouml;glich gewesen. Da habe ich erlebt, welche Kraft im &Ouml;RR steckt. Wer die Chance hat, das zu nutzen, sollte das unbedingt machen.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Vielen Dank f&uuml;r das Interview!&nbsp;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/70e8440293a941ca9a6dbb1c3f38e055" width="1" height="1" alt="&gt;&lt;/p&gt;
"></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>DAZWISCHEN: detektor.fm startet Regionalpodcast für Sachsen-Anhalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[BEBE Medien GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Bollert]]></category>
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		<category><![CDATA[DAZWISCHEN]]></category>
		<category><![CDATA[detektor.fm]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Marie Landes]]></category>
		<category><![CDATA[Media Forward Fund]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Sisters of Design]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leipziger Podcast-Radio detektor.fm startet "DAZWISCHEN" als neues Nachrichten- und Informationsformat für Sachsen-Anhalt.

Das Format besteht aus einem wöchentlichen Podcast und wöchentlichen Newsletter und nimmt vor allem die anstehenden Landtagswahlen Anfang September 2026 in den Blick.

Der ersten Ausgaben von Newsletter und Podcast-Ausgabe erscheinen am heutigen Donnerstagsnachmittag (26.3.2026). Inhaltlich wird es um die Gründungsgeschichte des Bundeslandes gehen. Nach Angaben von detektor.fm haben beide Produkte schon jetzt "bereits hunderte Abonnenten und Follower".]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-large wp-image-58044 aligncenter" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-630x271.png" alt="" width="630" height="271" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-630x271.png 630w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-300x129.png 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-768x330.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-1536x660.png 1536w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-2048x880.png 2048w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-980x421.png 980w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-573x246.png 573w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px"></p>
<p>Das Leipziger Podcast-Radio <a href="https://detektor.fm" target="_blank" rel="noopener">detektor.fm</a> startet "DAZWISCHEN" als neues Nachrichten- und Informationsformat f&uuml;r Sachsen-Anhalt.</p>
<p>Das Format besteht aus einem w&ouml;chentlichen Podcast und w&ouml;chentlichen Newsletter und nimmt vor allem die anstehenden Landtagswahlen Anfang September 2026 in den Blick.</p>
<p>Der ersten Ausgaben von Newsletter und Podcast-Ausgabe erscheinen am heutigen Donnerstagsnachmittag (26.3.2026). Inhaltlich wird es um die Gr&uuml;ndungsgeschichte des Bundeslandes gehen. Nach Angaben von detektor.fm haben beide Produkte schon jetzt "bereits hunderte Abonnenten und Follower".</p>
<h2>Moderatorinnen aus Sachsen-Anhalt</h2>
<p>Moderiert wird der Podcast von Marie Landes und Katja Schmidt. Landes stammt aus Dessau, Schmidt aus Magdeburg. Beide waren schon in der Vergangenheit f&uuml;r detektor.fm t&auml;tig und arbeiten heute vor allem f&uuml;r &ouml;ffentlich-rechtliche Sender.</p>
<p>Das Artwork f&uuml;r Newsletter und Podcast haben die Hallenser Graphikdesignerinnen Claudia D&ouml;lling und Anja Kr&auml;mer von <a href="http://www.sistersofdesign.de" target="_blank" rel="noopener">Sisters of Design</a>&nbsp;entworfen. Die Originalmusik stammt vom in Halle geborenen Florian Sievers, den viele als &bdquo;<a href="https://www.dasparadies.org" target="_blank" rel="noopener">Das Paradies</a>&ldquo; kennen.</p>
<p>Bei detektor.fm koordiniert Mitgr&uuml;nder und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Christian Bollert das Projekt. Er sagt:</p>
<blockquote><p>&bdquo;DAZWISCHEN ist der ambitionierte Versuch, Deutschlands ersten dauerhaft erfolgreichen Regionalpodcast aufzubauen &ndash; und das in Sachsen-Anhalt, einer bisher medial unterversorgten Region."</p></blockquote>
<h2>Regionalpodcast f&uuml;r unterversorgte Region</h2>
<p>F&uuml;r detektor.fm selbst ist das neue Projekt ein Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens, so Bollert.</p>
<p>W&ouml;rtlich sagt er:</p>
<blockquote><p>"In der Geschichte von detektor.fm hat es bisher zwei gro&szlig;e Phasen gegeben: detektor.fm 1.0 mit dem Start im Jahr 2009 und dann zehn Jahre sp&auml;ter im Jahr 2019 detektor.fm 2.0 mit der konsequenten Ausrichtung als 'Podcast-Radio'. DAZWISCHEN ist dank des Media Forward Fund heute schon das n&auml;chste Level, in der Analogie also detektor.fm 3.0. Denn das Interesse und die Aufmerksamkeit von Menschen aus allen Regionen Sachsen-Anhalts und aus der deutschsprachigen Medienwelt ist schon vor dem Start so &uuml;berw&auml;ltigend, dass wir sehr zuversichtlich sind."</p></blockquote>
<h2>F&ouml;rderung &uuml;ber 500.000 Euro</h2>
<p>Hintergrund f&uuml;r das Projekt ist die F&ouml;rderung von detektor.fm durch den Media Forward Fund. Der MFF f&ouml;rdert das Projekt f&uuml;r zwei Jahre mit insgesamt 500.000 Euro (vgl. FLURFUNK vom 10.12.2025: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2025/12/10/media-forward-fund-500-000-euro-fuer-detektor-fm-projekt-in-sachsen-anhalt/" target="_blank" rel="noopener">Media Forward Fund: 500.000 Euro f&uuml;r detektor.fm-Projekt f&uuml;r Sachsen-Anhalt</a>"). Die redaktionelle Verantwortung liegt aber allein bei der <a href="https://bebe-medien.de" target="_blank" rel="noopener">BEBE Medien GmbH</a>, dem Betreiber von detektor.fm.</p>
<p>Laut Mitteilung sind in den n&auml;chsten Wochen und Monaten zus&auml;tzlich Aktivit&auml;ten f&uuml;r DAZWISCHEN in sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook, LinkedIn, Mastodon sowie in Messenger-Apps geplant. Geplant sind au&szlig;erdem diverse Live-Events in verschiedenen Regionen Sachsen-Anhalts.</p>
<p>Hier kann man sich zum Newsletter anmelden: <a href="https://detektor.fm/dazwischen-sachsen-anhalt" target="_blank" rel="noopener">detektor.fm/dazwischen-sachsen-anhalt</a>.</p>
<p>Alle Infos zum Podcast finden sich hier: <a href="https://detektor.fm/serien/dazwischen-sachsen-anhalt-podcast" target="_blank" rel="noopener">detektor.fm/serien/dazwischen-sachsen-anhalt-podcast</a>.</p>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/4b9e3afd34d24522990058ddc1bcf686" alt='"' width="1" height="1"><em>Erfahren Sie von Aktualisierungen im FLURFUNK-Blog immer zuerst in unserem Telegram-Kanal: <a href="https://t.me/flurfunkdd" target="_blank" rel="noopener">t.me/flurfunkdd</a>.</em><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/ef221fd290384754b27f62fe0b3c1c37" alt='"' width="1" height="1"></p>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/e49f25bc325d44e7ba97ab7d3ac49fd5" alt='"' width="1" height="1"></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Folge 10 erschienen: &#8222;Unglaublich – der Podcast über Medien, Macht und Wahrheit&#8220;</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/25/folge-10-erschienen-unglaublich-der-podcast-ueber-medien-macht-und-wahrheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 15:16:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Meldung in eigener Sache: Seit Ende Januar gibt es ein neues Podcastformat mit dem Titel "Unglaublich &#8211; der Podcast &#252;ber Medien, Macht und Wahrheit". Darin diskutieren Robert Kuhne, Gr&#252;nder und Chefredakteur von TAG24, und ich, Peter Stawowy (Gr&#252;nder und ma&#223;geblicher Autor des FLURFUNK), &#252;ber aktuelle Themen des Zeitgeschehens. Produziert wird der Podcast von der&#160;<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/25/folge-10-erschienen-unglaublich-der-podcast-ueber-medien-macht-und-wahrheit/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-large wp-image-58025" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-399x400.jpeg" alt="" width="399" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-399x400.jpeg 399w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-300x300.jpeg 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-150x150.jpeg 150w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-768x770.jpeg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-733x735.jpeg 733w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-429x430.jpeg 429w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-80x80.jpeg 80w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild.jpeg 1516w" sizes="(max-width: 399px) 100vw, 399px">Eine Meldung in eigener Sache: Seit Ende Januar gibt es ein neues Podcastformat mit dem Titel "Unglaublich &ndash; der Podcast &uuml;ber Medien, Macht und Wahrheit".</p>
<p>Darin diskutieren Robert Kuhne, Gr&uuml;nder und Chefredakteur von <a href="https://www.tag24.de" target="_blank" rel="noopener">TAG24</a>, und ich, <a href="https://www.stawowy-online.de" target="_blank" rel="noopener">Peter Stawowy</a> (Gr&uuml;nder und ma&szlig;geblicher Autor des FLURFUNK), &uuml;ber aktuelle Themen des Zeitgeschehens.</p>
<p>Produziert wird der Podcast von der TAG24 News Deutschland GmbH.</p>
<p>Den Podcast gibt es bei <a href="https://www.youtube.com/@unglaublich.podcast" target="_blank" rel="noopener">YouTube</a> und <a href="https://open.spotify.com/show/7dUmquv559L0d3oqBeBqQF" target="_blank" rel="noopener">Spotify</a> und in anderen Podcast-Apps. Das Format ist au&szlig;erdem mit Profilen bei <a href="https://www.tiktok.com/@unglaublich_podcast" target="_blank" rel="noopener">TikTok</a> und <a href="https://www.instagram.com/unglaublich.podcast/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a> zu finden.&nbsp;Erste Clips haben bei TikTok schon Reichweiten im f&uuml;nf- und sechsstelligen Bereich erzielt.</p>
<h2>Orientierung und Meinungsvielfalt</h2>
<p>Begonnen hat das Projekt Ende Januar 2026 mit einer Folge 0 (<a href="https://open.spotify.com/episode/4BOkFTAt6jYXgpoOFUB2Gw?si=dfe04be08b7e4a63" target="_blank" rel="noopener">hier bei Spotify</a>). Darin erkl&auml;ren wir, was wir mit dem Podcast vorhaben.</p>
<p>In der Beschreibung bei Spotify ist zur Zielsetzung zu lesen:</p>
<blockquote><p>"In Zeiten von Fake News, KI-T&auml;uschungen und polarisierten Debatten fehlt vielen Orientierung. Dieser Podcast beleuchtet Woche f&uuml;r Woche relevante Themen aus Politik, Gesellschaft und Zeitgeist."</p></blockquote>
<p>Wichtig: Au&szlig;er der vorherigen Themenfestlegung, die Robert Kuhne und ich via Chat vornehmen, gibt es keinerlei Skript oder Vorabsprachen. Jeder von uns beiden bringt seine eigene Vorbereitung mit, dann wird diskutiert - mit den unterschiedlichen Perspektiven des (Boulevard-)Journalisten und des Bloggers und Politikberaters.</p>
<p>Dass dabei Ost- und Westdeutscher aufeinandertreffen, ist eher Zufall &ndash; hat aber tats&auml;chlich weit mehr Bedeutung f&uuml;r die Interpretation von Themen, als wir uns zu Beginn vorgestellt haben.</p>
<h2>Die Macht der Medien</h2>
<p>Heute (25.3.2026) ist Folge Nr. 10 erschienen. Dieses Mal besch&auml;ftigen wir uns mit der "unheimlichen Macht der Medien" (unten eingebunden).</p>
<div id="attachment_58031" style="width: 370px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-58031" class="wp-image-58031 size-large" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Berliner-Zeitung-360x400.png" alt="" width="360" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Berliner-Zeitung-360x400.png 360w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Berliner-Zeitung-270x300.png 270w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Berliner-Zeitung-387x430.png 387w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Berliner-Zeitung.png 600w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px"><p id="caption-attachment-58031" class="wp-caption-text">Folge 9 ist in der Berliner-Zeitung besprochen.</p></div>
<p>Darin kn&uuml;pfen wir direkt an eine zentrale Fragestellung des Formats an: Welche Rolle spielen Medien heute bei der Konstruktion von Wirklichkeit? Wie sehr stecken die "etablierten" Medien dabei unter einer Decke &ndash; und welche Rolle spielen inzwischen die sozialen Netzwerke?</p>
<p>Zum Thema ist heute (25.3.) auch ein Text-Beitrag von mir auf unglaublich.de erschienen, Titel: "<a href="https://www.unglaublich.de/die-grosse-taeuschung-warum-wir-den-medien-misstrauen-sollen/" target="_blank" rel="noopener">Die gro&szlig;e T&auml;uschung: Warum wir den Medien misstrauen sollen</a>".</p>
<p>Au&szlig;erdem wird der Podcast auf TAG24 mit Anzeigen beworben (vgl. tag24.de vom 25.3.2026: "<a href="https://www.tag24.de/anzeige/unglaublich-podcast-folge-10-die-unheimliche-macht-der-medien-tech-konzerne-meinung-spotify-3483904" target="_blank" rel="noopener">Entscheiden heute Tech-Konzerne, was wahr oder falsch ist?</a>"</p>
<h2>Von Ossis und Wessis</h2>
<p>Zuvor hatte sich der Podcast unter anderem mit der Frage besch&auml;ftigt, ob Ostdeutsche B&uuml;rger zweiter Klasse seien &ndash; ein Thema, das stark auf gesellschaftliche Wahrnehmung und mediale Narrative abzielt. Dabei gehen wir auch auf die Zeitungsneugr&uuml;ndung "Ostdeutsche Allgemeine Zeitung" von Holger Friedrich ein.</p>
<p>Die Folge hat gleich mal eine launische Besprechung in der Berliner Zeitung zur Folge (vgl. berliner-zeitung.de vom 24.3.2026: "Peter Stawowy: '<a href="https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/tv-medien/weil-ihr-ossis-so-scheiss-misstrauisch-seid-gegenueber-dem-staat-wie-miteinander-reden-immer-noch-sinn-macht-auch-wenn-es-nicht-populaer-ist-li.10025894" target="_blank" rel="noopener">Weil Ihr Ossis so schei&szlig; misstrauisch seid gegen&uuml;ber dem Staat</a>'").</p>
<p><span class="iframe-wrapper"><iframe loading="lazy" style="border-radius: 12px;" src="" width="624" height="351" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-testid="embed-iframe" data-src="https://open.spotify.com/embed/episode/1WHvpb0nFXoSQt20AjqN7z/video?utm_source=generator" data-cookiecategory="functionality" data-cookiescript="accepted"></iframe><span class="iframe-wrapper-info"><span><strong>Externe Inhalte</strong><br><br>Bitte <a href="javascript:CookieScript.instance.acceptAction(%5B'functionality'%5D)">akzeptieren Sie "Externe Medien"-Cookies</a> um den Inhalt zu sehen.<br><br><small>Ich bin einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und personenbezogene Daten an Dritte laut den <a href="https://www.flurfunk-dresden.de/datenschutzerklaerung/" target="_blank">Datenschutzbestimmungen</a> &uuml;bermittelt werden. </small></span></span></span></p>

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		<item>
		<title>Branchenverband Kreatives Sachsen ist jetzt GmbH</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/25/branchenverband-kreatives-sachsen-ist-jetzt-gmbh/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 09:18:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Panter]]></category>
		<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativ Kreis Meißen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Lausitz]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Erzgebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wir gestalten Dresden]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Branchenverband Kreatives Sachsen hat sich neu aufgestellt und ist jetzt eine GmbH. Erstmals erhält der Branchenverband der Kreativwirtschaft außerdem eine institutionelle Förderung durch den Freistaat in Höhe von rund 1,38 Millionen Euro.

Bislang war das Kompetenzzentrum der Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen über Projekte finanziert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Branchenverband <a href="https://www.kreatives-sachsen.de" target="_blank" rel="noopener">Kreatives Sachsen</a> hat sich neu aufgestellt und ist jetzt eine GmbH. Erstmals erh&auml;lt der Branchenverband der Kreativwirtschaft au&szlig;erdem eine institutionelle F&ouml;rderung durch den Freistaat in H&ouml;he von rund 1,38 Millionen Euro.</p>
<p>Bislang war das Kompetenzzentrum der Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen &uuml;ber Projekte finanziert.</p>
<p>Bereits im Februar hat der s&auml;chsische Wirtschaftsminister Dirk Panter den entsprechenden F&ouml;rdermittelbescheid &uuml;bergeben (vgl. smwa.sachsen.de vom 17.2.2026: "<a href="https://www.smwa.sachsen.de/blog/2026/02/17/kreatives-sachsen-erhaelt-erstmals-institutionelle-foerderung/" target="_blank" rel="noopener">Kreatives Sachsen erh&auml;lt erstmals institutionelle F&ouml;rderung</a>"). Die F&ouml;rdermittel kommen vom S&auml;chsischen Staatsministeriums f&uuml;r Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) und sind mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom S&auml;chsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.</p>
<h2>1,38 Mio. Euro F&ouml;rdermittel</h2>
<p>Mit der neuen Struktur und den F&ouml;rdermitteln wird die Arbeit von Kreatives Sachsen langfristig abgesichert. Die F&ouml;rderung erm&ouml;glicht es, Beratungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote landesweit weiterzuentwickeln, hei&szlig;t es in einer Mitteilung des Branchenverbands.</p>
<p>In der Mitteilung ist auch ein Dossier mit dem Titel "Gemeinsam wirken" verlinkt, mit dem der Verband eine Zwischenbilanz nach "acht Jahren erfolgreicher Aufbauarbeit" zieht. Hier geht es zum Dossier: <a href="https://www.kreatives-sachsen.de/gemeinsam-wirken/" target="_blank" rel="noopener">kreatives-sachsen.de/gemeinsam-wirken</a>.</p>
<p>In der Mitteilung des SMWA ist Wirtschaftsminister Dirk Panter zitiert:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Die institutionelle F&ouml;rderung er&ouml;ffnet eine langfristige, planbare Perspektive, von der wir uns positive Effekte f&uuml;r die Branche und dar&uuml;ber hinaus erwarten. Kreative wirken als &sbquo;Booster&lsquo; f&uuml;r andere Branchen und beschleunigen so wirtschaftlichen und technologischen Wandel.&ldquo;</p></blockquote>
<h2>GmbH geh&ouml;rt Kreativwirtschaft</h2>
<p>Bemerkenswert ist die Konstruktion der neuen Gesellschaft: Alleiniger Gesellschafter der Kreatives Sachsen GmbH ist weiterhin der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. Der besteht aus den Mitgliedsverb&auml;nden Kreativ Kreis Mei&szlig;en, Kreative Lausitz, Kreatives Chemnitz, Kreatives Erzgebirge, Kreatives Leipzig und Wir Gestalten Dresden.</p>
<p>Damit soll die Arbeit eng an die Bedarfe der Branche angebunden bleiben &ndash; nach dem Prinzip &bdquo;aus der Branche f&uuml;r die Branche&ldquo;.</p>
<p>Seit 2017 hat sich Kreatives Sachsen mit tausenden Beratungen, zahlreichen Qualifizierungsformaten und Netzwerkveranstaltungen in ganz Sachsen als zentrale Anlaufstelle etabliert. K&uuml;nftig sollen insbesondere Themen wie Fachkr&auml;ftebindung, Wissenstransfer und branchen&uuml;bergreifende Kooperationen st&auml;rker in den Fokus r&uuml;cken.</p>
<h2>Wichtige Branche f&uuml;r Sachsen</h2>
<p>Die Kultur- und Kreativwirtschaft z&auml;hlt in Sachsen zu den relevanten Wirtschaftszweigen: Rund 54.000 Besch&auml;ftigte erwirtschaften in etwa 9.800 Unternehmen einen Umsatz von knapp 4,6 Milliarden Euro (vgl. <a href="https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/46323" target="_blank" rel="noopener">Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht f&uuml;r Sachsen 2024</a>).</p>
<p>Damit liegt die Branche knapp hinter dem s&auml;chsischen Maschinenbau (2022: 5,6 Mrd. Euro Umsatz, rund 40.000 Besch&auml;ftigte) und noch vor dem Gastgewerbe (2022: 3,1 Mrd. Euro Umsatz, rund 75.000 Besch&auml;ftigte). <span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.stawowy-online.de/Seminare/"><img class="size-large wp-image-57885 aligncenter" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px-630x315.png" alt="" width="630" height="315" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px-630x315.png 630w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px-300x150.png 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px-768x384.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px-980x490.png 980w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px-573x287.png 573w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px.png 1200w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px"></a></p>
<p>&nbsp;</p>

]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bericht von der 233. Sitzung des MDR-Rundfunkrat</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/23/bericht-von-der-233-sitzung-des-mdr-rundfunkrat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 10:51:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Christina Herßebroick]]></category>
		<category><![CDATA[GVK]]></category>
		<category><![CDATA[KEF]]></category>
		<category><![CDATA[KEF-Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderhörspiel- und Kinder-Online-Preis 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Leipziger Appell zur Freiheit und Unabhängigkeit der Medien]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteldeutscher Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Sportrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Torsten Peuker]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein herzliches Guten Tag von der Gästebank im MDR-Rundfunkrat. Erneut habe ich mich nach Leipzig begeben, um dem öffentlichen Teil der Sitzung beizuwohnen und die Aspekte, die mir wichtig erscheinen, hier live mitzutickern.

]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein herzliches Guten Tag von der G&auml;stebank im <a href="https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/index.html" target="_blank" rel="noopener">MDR-Rundfunkrat</a>. Erneut habe ich mich nach Leipzig begeben, um dem &ouml;ffentlichen Teil der Sitzung beizuwohnen und die Aspekte, die mir wichtig erscheinen, hier live mitzutickern.</p>
<p>Wie gehabt: Sollte ich etwas falsch aufschreiben, freue ich mich &uuml;ber Hinweise. Korrekturen im Nachhinein mache dann transparent.</p>
<p>Die <a href="https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/sitzungen/tagesordnung-themen-tagung-dezember-zweitausendfuenfundzwanzig-104.html" target="_blank" rel="noopener">Tagesordnung zur heutigen Sitzung vom 23.3.2026 findet sich hier</a>.</p>
<p>Noch ein Hinweis vorab: Ich hatte das Vergn&uuml;gen, in der aktuellen Folge des Podcast "Die Medienh&ouml;lle" mit J&ouml;rg Wagner &uuml;ber die Rundfunkratsgremien im Allgemeinen und meine regelm&auml;&szlig;igen Besuche hier im MDR-Rundfunkrat zu sprechen.</p>
<p>Die Folge ist <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cKVvHahk3CE&amp;t=2623s" target="_blank" rel="noopener">hier bei Youtube</a> und &uuml;berall, wo es Podcast gibt, zu finden.</p>
<h2>Sportrechte und Tatort</h2>
<p>Es ist jetzt 11,50 Uhr - das Gremium hat schon im nicht-&ouml;ffentlichen Teil ab 10 Uhr einige Themen abgearbeitet. Dazu geh&ouml;ren die Zustimmung f&uuml;r einen Dresdner Tatort, ein Programmpunkt mit dem Titel "Sportprogramm und Sportrechteerwerb in der ARD".</p>
<p>Au&szlig;erdem sind der Erwerb der Verwertungsrechte an den FIS-Ski-Weltcup f&uuml;r 2026/27 und 29/30 und an den Biathlon Weltcup und die Weltmeisterschaften 2030/31 und 2033/34 diskutiert worden.</p>
<p>Es geht los, soeben ist das Protokoll der vorherigen Sitzung best&auml;tigt worden. Es folgt der Bericht des neuen Vorsitzenden Kai Ostermann, der in der Sitzung im Januar gew&auml;hlt worden war (vgl. FLURFUNK vom 26.1.2026: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/01/26/bericht-von-der-232-sitzung-des-mdr-rundfunkrat/" target="_blank" rel="noopener">Bericht von der 232. Sitzung des MDR-Rundfunkrat</a>").</p>
<h2>GVK organisiert Programmbeobachtung neu</h2>
<p>Nach ein paar einleitenden Worten hat Ostermann das Wort an eine Rundfunkr&auml;tin weitergeben - es gab eine Auftaktsitzung des Programmausschuss der GVK, der <a href="https://www.ard.de/gvk/aufgaben" target="_blank" rel="noopener">Gremienvertreterkonferenz</a>.</p>
<p>Spannend: Die Programmbeobachtung dort wird mit der Neukonstituierung auch neu organisiert, zum Beispiel soll es einen einheitlichen Fragebogen zur Bewertung der Programme geben. Die Ergebnisse sollen wohl k&uuml;nftig auf einer Webseite gesammelt werden, um insgesamt langfristig auch bessere Vergleichbarkeit herstellen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Jetzt geht es um die Webtrainings und Fortbildungen, die die GVK anbietet. Die Abfrage, wer schon mal eines genutzt hat, zeigt: Da ist noch Luft nach oben. Nicht die H&auml;lfte der Rundfunkr&auml;te hat sich eben gemeldet. Die sprechende Rundfunkr&auml;tin scherzt gerade, dass es demn&auml;chst Lernstandsabfragen und Wissenskontrollen geben werde. Das ist nat&uuml;rlich nicht ganz ernst gemeint.</p>
<h2>Weitere 60 Mio. Euro Einsparungen n&ouml;tig?</h2>
<p>Wir sind bei Top 8, dem Bericht des Intendanten. Er beginnt mit dem 25. KEF-Bericht. Im Februar hat die KEF einen Zwischenbericht vorgelegt (vgl. <a href="https://kef-online.de/presse/detail/kef-empfiehlt-deutlich-geringere-anhebung-des-rundfunkbeitrags" target="_blank" rel="noopener">kef-online.de vom 20.2.2026</a>) und einen Beitrag von 18,64 Euro ab 2027 bis 2028 vorgeschlagen. Bislang lag die Empfehlung bei 18,94 Euro.</p>
<p>Ludwig sagt gerade: Sollte die Politik die KEF-Empfehlung umsetzen und keine weitere Beitragserh&ouml;hung auf den Weg bringen, muss der MDR in den kommenden Jahren (bis Ende 2028) weitere 60 Mio. Euro einsparen. Die kommen zu dem laufenden Sparpaket von 160 Mio. Euro hinzu.</p>
<p>Zu dem laufenden Sparpaket von 160 Mio. Euro sagt Ludwig, dass der MDR dabei auf einem insgesamt guten Weg sei, dies umzusetzen.</p>
<h2>Zusammenlegung der Programmdirektionen</h2>
<p>Update zur Zusammenlegung Halle/Leipzig: Boris Lochthofen tritt am 1.4.2026 seinen Posten als Programmdirektor an. Der Intendant dankt gerade - wie vorher schon der Vorsitzender - Christina Her&szlig;ebroick und Torsten Peuker, die die Direktionen bislang kommissarisch geleitet haben.</p>
<p>Interessant: Die Zahl der Abteilungen bzw. Hauptredaktionen wird sich von bislang zehn auf insgesamt f&uuml;nf reduzieren. Aktuell wird an der Zuordnung gearbeitet.</p>
<p>Noch mehr Infos: Der MDR und KiKa haben beim Grimme-Preis Auszeichungen bekommen.</p>
<h2>Leipziger Appell zur Freiheit und Unabh&auml;ngigkeit der Medien</h2>
<p>Und noch ein Hinweis: Der MDR ist seit vergangener Woche Ort der Demokratie. Die Rundfunkanstalt hat dazu den "Leipziger Appell zur Freiheit und Unabh&auml;ngigkeit der Medien" initiiert, an dem sich zahlreiche Medien und Institutionen beteiligen.</p>
<p>Das Papier betont, dass freie und unabh&auml;ngige Medien sowie der Zugang zu verl&auml;sslichen Informationen zentrale Voraussetzungen f&uuml;r die Demokratie sind und besonders gesch&uuml;tzt werden m&uuml;ssen. Zugleich warnt er vor aktuellen Gefahren wie algorithmischer Verzerrung, politischer Einflussnahme und gezielten Angriffen auf Vertrauen &ndash; und ruft dazu auf, Medienfreiheit aktiv zu verteidigen und zu st&auml;rken. Unterzeichnet haben bislang 26 Organisationen.</p>
<p>Der <a href="https://www.mdr.de/unternehmen/informationen/gemeinwohl/leipziger-appell-freiheit-unabhaengigkeit-medien-demokratie-100.html" target="_blank" rel="noopener">Appell ist hier zu lesen</a>.</p>
<h2>Leistungstr&auml;ger verlassen den Sender</h2>
<p>Es gibt Nachfragen aus dem Gremium. Warum die Marke tagesschau24 verschwindet, fragt einer. Das sei ein Kompromiss im Rahmen der Zusammenleugung der Spartenkan&auml;le gewesen, die der Gesetzgeber vorgegeben habe, antwortet der Intendant. Tagesschau und Tagesthemen bleiben aber erhalten, f&uuml;gt er hinzu.</p>
<p>Eine weitere Nachfrage: Warum F&uuml;hrungskr&auml;fte und Leistungstr&auml;ger den Sender verlassen, will ein anderer Rundfunkrat wissen - und was der Intendant dagegen tue. Ludwig sagt gerade: Einsparungen sind notwendig, er w&uuml;rde gern das Personal halten. Er weist auch zur&uuml;ck, dass es nur die freiberuflichen Kollegen treffen w&uuml;rde. Nein, sagt er, es g&auml;be auch einen Einstellungsstopp. Im &uuml;brigen hoffe er, weiterhin auf betriebsbedingte K&uuml;ndigungen verzichten zu k&ouml;nnen.</p>
<h2>Protestnote der Freien Mitarbeitenden</h2>
<p>Die Vertreterin der Freien Mitarbeiter erg&auml;nzt gerade: Es seien ganze Programmstunden verschwunden, die fr&uuml;her im Wesentlichen von Freien erstellt worden sind. Es gibt eine Protestnote der Freien Mitarbeiter - es gebe eine "bedr&uuml;ckende Unsicherheit" f&uuml;r die Freiberufler, die zunehmend unertr&auml;glich sei (sinngem&auml;&szlig;). Zum Teil seien die Kollegen von K&uuml;rzungen an bisherigen Diensten von 15 bis 25 Prozent betroffenen, die ohne Ank&uuml;ndigung weggefallen seien.</p>
<p>"Wir brauchen Sicherheit, wir brauchen Transparenz und wir brauchen einen Sozialplan", sagt sie gerade.</p>
<p>Es gibt eine Nachfrage zum Vertragsende mit Alexander Prinz, dem Dunklen Parabelritter, bei FUNK. Die Rundfunkr&auml;tin wundert sich, warum es keine Vertragsverl&auml;ngerung gab - es sei doch das erkl&auml;rte Ziel, das junge Publikum langfristig zu halten.</p>
<h2>Parabelritter soll im ARD-Kosmos bleiben</h2>
<p>Es wird weitergehen mit Alexander Prinz im ARD-Kosmos, hei&szlig;t es gerade von einer Programmverantwortlichen. Dies sei auch von den FUNK-Kollegen im Laufe des vergangenen Jahres forciert worden. Der Vorsitzende des Rundfunkrats bringt es gerade auf den Punkt: Er sei &uuml;berrascht, das Prinz nach allem, was er gelesen hat, noch weiter mit der ARD arbeiten wolle.</p>
<p>Noch eine Nachfrage: Warum der MDR den Beitritt zum "<a href="https://schutzkodex.de" target="_blank" rel="noopener">Schutzkodex f&uuml;r Medienh&auml;user zum Schutz von Journalist*innen</a>" abgelehnt habe? Der juristische Direktor begr&uuml;ndet das gerade, ich habe aber den Anfang verpasst. Die ARD-Anstalten h&auml;tten schon umfangreiche interne Instrumente, &uuml;bersetze ich mal. Das st&ouml;&szlig;t hier nicht so auf Wohlwollen innerhalb des Gremiums, es wird auf den psychologischen Aspekt hingewiesen. Antwort des juristischen Direktors: Der Kodex pauschalisiert sehr stark, wir intern individualisieren mehr. Interessant.</p>
<h2>Schlagerwelt soll ARD-Webchannel werden</h2>
<p>Es gibt eine &Auml;nderung in der Tagesordnung, Punkt 11 wird vorgezogen. Begr&uuml;ndung: Noch ist das Gremium beschlussf&auml;hig. Es geht um einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Drei-Stufen-Test_(Rundfunkrecht)" target="_blank" rel="noopener">Dreistufentest</a>.</p>
<p>Zur Einordnung: Die terrestrische Verbreitung der Schlagerwelt soll eingestellt werden, jetzt will man daraus ein Webradio-Channel machen. Daf&uuml;r braucht es u.a. ein Marktgutachten. Das neue Angebot soll zum "Webchannel ARD-Schlagerwelt" werden. Das wird eine gemeinsame Veranstaltung mit anderen ARD-Anstalten.</p>
<p>Nachfrage aus dem Gremium: Wie viel Geld steht dann im Raum f&uuml;r das Gutachten? Und wer finanziert das? Es gebe ja inzwischen wohl eine regelrechte Gutachter-Industrie. Antwort: Das Gutachten wird vom MDR-Rundfunkrat finanziert, der bei dem Verfahren ja die Federf&uuml;hrung hat. Die Gutachterkosten sollen sich im sechsstelligen Bereich bewegen (<em>Transparenzhinweis: Ich habe auch schon mal als Mitarbeiter an Dreistufentest-Gutachten mitgewirkt</em>).</p>
<p>Zur&uuml;ck zur alten Tagesordnung, es folgen die Berichte aus den Landesgruppen und den Aussch&uuml;ssen.&nbsp;Ich gebe davon hier nichts wieder, nur soviel: In den Programmaussch&uuml;ssen waren u.a. Programmkritik und -beschwerden ein Thema, davon wird hier gerade einiges wiedergeben.</p>
<p>Ein Nachtrag zum Thema Einsparungen und KEF-Bericht, ich hatte das vorhin nicht so richtig mitbekommen &ndash; das ist jetzt gerade mit dem Bericht aus dem Verwaltungsrat deutlich geworden: Dass die KEF einen Beitrag ab 2027 von 18,64 Euro empfiehlt, l&auml;sst die Vermutung zu, dass die L&auml;nder auch diesen Beitrag auch ab 2026 festlegen. Zum Zeitraum ab 2026 gilt aber eigentlich die urspr&uuml;ngliche Empfehlung von 18,94 Euro. Die haben aber die L&auml;nder bislang nicht beschlossen, dagegen haben die &Ouml;RR-Anstalten beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde eingelegt.</p>
<p>Daraus ergibt sich, was ich oben geschrieben habe: Nach Sch&auml;tzungen des Senders d&uuml;rfte ein Beitrag von 18,64 Euro f&uuml;r den MDR weitere Einsparungen in H&ouml;he von 30 Mio. Euro bedeuten. Kommt auch die Erh&ouml;hung f&uuml;r 2026 nicht, kommen weitere 30 Mio. Euro Einsparungen hinzu.</p>
<h2>Bericht des Redaktionsrats</h2>
<p>Wir sind jetzt beim Tagesordnungspunkt 12: Der Bericht des MDR-Redaktionsrats, vorgetragen von den beiden Sprecher*innen. Im Redaktionsrat sind insgesamt 17 gew&auml;hlte Mitarbeiter*innen. Es gibt offenkundig einen schriftlichen Bericht, der den Rundfunkratsmitgliedern vorliegt. Hauptkonfliktfeld, zu dem der Redaktionsrat arbeitet, sind meist Autor*innenrechte &ndash; wenn also &Auml;nderungen ohne Begr&uuml;ndung vorgenommen oder Material ohne Verg&uuml;tung verwendet werden.</p>
<p>Es gab auch einzelne F&auml;lle von Vorframing, hei&szlig;t es gerade, bei denen sich die Autor*innen dann an den Redaktionsrat wenden k&ouml;nnen. Der Redaktionsrat war aber auch bei wichtigen Personalentscheidungen involviert und begleitet die Zusammenlegung der beiden Programmdirektionen und die Umsetzung der Sparma&szlig;nahmen aufmerksam.</p>
<p>Der Redaktionsrat berichtet gerade, wie so die Wirkung ist, wenn die "Basis" in Entscheidungsprozesse zumindest geh&ouml;rt werde. Es gehe eben nicht darum, basisdemokratische Prozesse einzuf&uuml;hren &ndash; aber es sei wichtig und wirksam, diejenigen, die es am Ende umsetzen m&uuml;ssten, bei Entscheidungen einzubeziehen.</p>
<p>Die beiden Vertreter*innen erz&auml;hlen auch, dass sie das Gespr&auml;ch mit Staatskanzleien und auch Kritker*innen aus der Politik gesucht h&auml;tten, um zum Beispiel dar&uuml;ber zu diskutieren, ob alle Journalist*innen wirklich links seien; dort sind sie aber eher auf taube Ohren gesto&szlig;en. Sprich: Die Kritik wird gern ge&uuml;bt, die Diskussion dazu dann aber gemieden.</p>
<p>Wir sind jetzt beim vorletzten Tagesordnungspunkt, dem Bericht zum Kinderh&ouml;rspiel- und Kinder-Online-Preis 2026. Der ist gestern im Rahmen der Buchmesse verliehen worden, hier geht es <a href="https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/presse/preistraeger-kinder-onlinepreis-kinderhoerspielpreis-100.html" target="_blank" rel="noopener">zur Pressemitteilung</a>.</p>
<p>So, das war's f&uuml;r heute, die n&auml;chste Sitzung ist f&uuml;r den 11.5.2026 geplant! Vielen Dank f&uuml;r die Aufmerksamkeit!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.stawowy-online.de/Seminare/"><img class="size-large wp-image-57885 aligncenter" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px-630x315.png" alt="" width="630" height="315" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px-630x315.png 630w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px-300x150.png 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px-768x384.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px-980x490.png 980w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px-573x287.png 573w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/02/Seminar-Werbung-1200-x-600-px.png 1200w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/eda2717d3312484bbe952d95d031fbd7" alt='"' width="1" height="1"></p>

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		<item>
		<title>OAZ-Chefredakteur Dorian Baganz wirft hin</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/12/oaz-chefredakteur-dorian-baganz-wirft-hin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 22:23:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Dorian Baganz]]></category>
		<category><![CDATA[Holger Friedrich]]></category>
		<category><![CDATA[Ostdeutsche Allgemeine Zeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ging schnell: Direkt nach dem Start verlässt Chefredakteur Dorian Baganz die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung wieder. Er gehe auf eigenen Wunsch noch in der Probezeit, heißt es. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das ging schnell: Direkt nach dem Start verl&auml;sst Chefredakteur Dorian Baganz die <a href="https://ostdeutscheallgemeine.com" target="_blank" rel="noopener">Ostdeutsche Allgemeine Zeitung</a> wieder.</p>
<p>Die frisch gegr&uuml;ndete Zeitung selbst schreibt (vgl. ostdeutscheallgemeine.de vom 12.3.2026: "<a href="https://ostdeutscheallgemeine.com/article/ostdeutsche-medienholding-setzt-umbau-ihrer-chefredaktionen-nach-startphase-der-oaz-fort-10024279" target="_blank" rel="noopener">Ostdeutsche Medienholding setzt Umbau ihrer Chefredaktionen nach Startphase der OAZ fort</a>"):</p>
<blockquote><p>"Vier Wochen nach Erstver&ouml;ffentlichung der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) setzt die Ostdeutsche Medienholding die Neuaufstellung ihrer Chefredaktionen fort. Dorian Baganz, bisher Chefredakteur der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung, scheidet zum 12. M&auml;rz 2026 auf eigenen Wunsch aus dem Amt aus."</p></blockquote>
<h2>Unterschiedliche Vorstellungen...</h2>
<p>Baganz habe von der M&ouml;glichkeit Gebrauch gemacht, noch in der Probefrist zu gehen, wei&szlig; der Spiegel zu berichten (vgl. spiegel.de vom 12.3.2026: "<a href="https://www.spiegel.de/kultur/ostdeutsche-allgemeine-zeitung-chefredakteur-baganz-dorian-baganz-ist-schon-wieder-weg-a-178b8532-7291-4b15-a6e4-178dfd042cab" target="_blank" rel="noopener"><span class="font-brandUI serifmode:font-serifUI font-extrabold lg:text-7xl md:text-5xl sm:text-4xl leading-tight"><span class="align-middle">Drei Wochen nach dem Start ist Chefredakteur Baganz schon wieder weg</span></span></a>"). Und zitiert aus einer pers&ouml;nlichen Mitteilung von Baganz:</p>
<blockquote><p>"Bei dieser Entscheidung spielten unterschiedliche Vorstellungen &uuml;ber die inhaltliche Ausrichtung ebenso eine Rolle wie Fragen der pers&ouml;nlichen Zusammenarbeit".</p></blockquote>
<p>Erst Anfang Januar war der 32-j&auml;hrige Baganz der &Ouml;ffentlichkeit als Chefredakteur vorgestellt worden (vgl. Berliner-Zeitung.de vom 8.1.2026: "<a href="https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/tv-medien/das-leitungsteam-der-ostdeutschen-allgemeinen-zeitung-oaz-steht-li.10013230" target="_blank" rel="noopener">Das Leitungsteam der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) steht</a>").</p>
<p>Die neugegr&uuml;ndete Ostdeutsche Allgemeine Zeitung des Berliner Verlegers Holger Friedrich ist am 20.2.2026 erstmals erschienen (vgl. FLURFUNK vom 23.2.2026: "<a title="Permalink Ostdeutsche Allgemeine Zeitung erstmals erschienen" href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/02/23/ostdeutsche-allgemeine-zeitung-erstmals-erschienen/">Ostdeutsche Allgemeine Zeitung erstmals erschienen</a>"). Medial hat die neue Zeitungsgr&uuml;ndung aus Ostdeutschland f&uuml;r einige Aufmerksamkeit gesorgt.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Prompt, Slop und Strategie: Neue STAWOWY-Seminare zur Zukunft der Kommunikationsarbeit</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/12/prompt-slop-und-strategie-neue-stawowy-seminare-zur-zukunft-der-kommunikationsarbeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 16:46:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Brinkmann]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schütze]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Workflows]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stawowy]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[STAWOWY-Seminare]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwischen KI-Hype und wachsender Skepsis suchen viele Kommunikationsprofis nach Orientierung: Welche Tools helfen wirklich – und wie lassen sie sich sinnvoll in den Arbeitsalltag integrieren? Zwei Workshops der STAWOWY-Seminare in Dresden beschäftigen sich mit genau diesen Fragen. In der Praxiswerkstatt zu KI in PR und Marketing sowie in einem Strategie-Workshop zur digitalen Transformation geht es um konkrete Workflows, neue Kommunikationsstrategien und die Zukunft der Branche.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ein "Prompt" ist, d&uuml;rfte sich inzwischen herumgesprochen haben &ndash; zumindest in der Kommunikationsbranche. Gleichzeitig gibt es noch immer viele B&uuml;ros, in denen K&uuml;nstliche Intelligenz im Arbeitsalltag kaum eine Rolle spielt.</p>
<p>Und w&auml;hrend sich manche gerade erst mit den neuen Werkzeugen vertraut machen, ist bereits der n&auml;chste Begriff in Umlauf: "Slop". So werden schnell und billig produzierte KI-Inhalte bezeichnet, die das Netz zunehmend &uuml;berschwemmen und das Vertrauen der Nutzenden untergraben.</p>
<h2>KI-Workflows und -Strategie</h2>
<p><a href="https://www.stawowy-online.de/produkt/praxiswerkstatt-ki-in-pr-und-marketing-26-03-2026-dresden/"><img class="alignleft wp-image-57680" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/2-400x400.png" alt="" width="270" height="270" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/2-400x400.png 400w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/2-300x300.png 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/2-150x150.png 150w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/2-768x768.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/2-735x735.png 735w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/2-430x430.png 430w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/2-80x80.png 80w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/2.png 800w" sizes="(max-width: 270px) 100vw, 270px"></a>Zwischen Euphorie, Skepsis und gelegentlicher Genervtheit bewegt sich derzeit die Debatte &uuml;ber KI in Kommunikation, PR und Marketing. Manche hoffen, dass der Hype bald wieder vorbei ist. Andere experimentieren begeistert mit neuen Tools.</p>
<p>Doch nur wenige haben bislang einen klaren Workflow entwickelt &ndash; geschweige denn eine durchdachte KI-Strategie f&uuml;r ihre Kommunikationsarbeit.</p>
<p>Genau darum geht es in der "<a href="https://www.stawowy-online.de/produkt/praxiswerkstatt-ki-in-pr-und-marketing-26-03-2026-dresden/" target="_blank" rel="noopener">Praxiswerkstatt: KI in PR und Marketing</a>" der STAWOWY-Seminare am 26.03.2026 in Dresden. Noch sind einige Pl&auml;tze frei.</p>
<p>In dem Tagesseminar schauen wir uns konkrete Tools an, die sich im Alltag von PR, Marketing und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit tats&auml;chlich einsetzen lassen &ndash; von Text &uuml;ber Bild bis hin zu Audio und Video. Ziel ist es, daraus praktische Workflows zu entwickeln, die Arbeit erleichtern, statt neue Komplexit&auml;t zu schaffen.</p>
<p>Gleichzeitig geht es auch um die gr&ouml;&szlig;eren Fragen: Welche Rolle wird KI k&uuml;nftig in der Kommunikationsarbeit spielen? Wie ver&auml;ndert sich die Produktion von Inhalten? Und welche Aufgaben bleiben weiterhin klar menschlich?</p>
<h2>Was n&uuml;tzt das? Wo ist der Mehrwert?</h2>
<p>Den Workshop leiten der PR-Berater, KI-Experte und Diplom-Journalist Frank Sch&uuml;tze und FLURFUNK-Herausgeber Peter Stawowy gemeinsam. Mit maximal zehn Teilnehmenden arbeiten wir an konkreten Beispielen aus der Praxis &ndash; gern auch an F&auml;llen, die die Teilnehmenden selbst mitbringen &ndash; und probieren einzelne Tools direkt aus.</p>
<p>Dabei diskutieren wir auch, wie sich KI sinnvoll in den Arbeitsalltag integrieren l&auml;sst, damit sie nicht nur Zeit frisst, sondern tats&auml;chlich effizienter macht. Zudem gehen wir auf rechtliche und ethische Fragen ein.</p>
<p>Die Weiterbildung vermittelt ausreichend KI-Kompetenzen gem&auml;&szlig; Artikel 4 der EU-KI-Verordnung.</p>
<h2>Strategie im neuen Medienumfeld</h2>
<p><a href="https://www.stawowy-online.de/produkt/digitale-transformation-in-pr-und-marketing-21-04-2026-dresden/"><img class="alignright wp-image-57681" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/Digitale-Transformation-21-04-2026-400x400.jpg" alt="" width="270" height="270" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/Digitale-Transformation-21-04-2026-400x400.jpg 400w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/Digitale-Transformation-21-04-2026-300x300.jpg 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/Digitale-Transformation-21-04-2026-150x150.jpg 150w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/Digitale-Transformation-21-04-2026-768x768.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/Digitale-Transformation-21-04-2026-735x735.jpg 735w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/Digitale-Transformation-21-04-2026-430x430.jpg 430w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/Digitale-Transformation-21-04-2026-80x80.jpg 80w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/01/Digitale-Transformation-21-04-2026.jpg 800w" sizes="(max-width: 270px) 100vw, 270px"></a>Im April folgt ein weiterer Termin, der ebenfalls noch nicht ganz ausgebucht ist: Am 21.04.2026 befassen sich Peter Stawowy und der Kommunikationswissenschaftler Dr. Christopher Brinkmann im Strategie-Workshop "<a href="https://www.stawowy-online.de/produkt/digitale-transformation-in-pr-und-marketing-21-04-2026-dresden/" target="_blank" rel="noopener">Digitale Transformation in PR und Marketing</a>" mit den langfristigen Entwicklungen.</p>
<p>Dabei geht es st&auml;rker um strategische Fragen: Wie ver&auml;ndert sich &Ouml;ffentlichkeit? Welche Rolle spielen klassische Medien noch? Und wie lassen sich Kommunikationsstrategien an eine fragmentierte Medienwelt anpassen?</p>
<p>Gemeinsam mit maximal zehn Teilnehmenden entwickeln wir Ans&auml;tze, um die eigene Kommunikationsarbeit zukunftsf&auml;hig aufzustellen.</p>
<h2>Aufbau-Seminare in Mai und Juni</h2>
<p>F&uuml;r beide Seminare sind zudem Aufbau-Termine im Mai und Juni geplant: Am <a href="https://www.stawowy-online.de/produkt/tagesseminar-ideen-sprint-komm-mit-einer-idee-geh-mit-einer-todo-liste-07-05-2026-dresden/" target="_blank" rel="noopener">07.05. ein Strategie-Sprint</a> und am <a href="https://www.stawowy-online.de/produkt/praxiswerkstatt-ki-workflows-selbst-erstellen-10-06-2025-dresden/" target="_blank" rel="noopener">10.06. eine Vertiefung zu konkreten KI-Workflows</a>.</p>
<p>Die STAWOWY-Seminare richten sich an Kommunikationsverantwortliche, Pressesprecherinnen und -sprecher, Social-Media-Akteure, alle Arten von Medienschaffenden, die sich einen strukturierten &Uuml;berblick verschaffen wollen und konkrete Fragestellungen w&auml;lzen.</p>
<p>Wer bereits erste Erfahrungen gesammelt hat, kann die Gelegenheit nutzen, die eigenen Arbeitsweisen zu sch&auml;rfen, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und neue Ideen mitzunehmen.</p>
<p>Alle Workshops finden als kompakte Tagesseminare live und vor Ort in Dresden und mit begrenzter Teilnehmerzahl statt.</p>
<p>Hier geht es zur <a href="https://www.stawowy-online.de/Seminare/" target="_blank" rel="noopener">&Uuml;bersicht und Buchung</a>.</p>

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