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	<description>Das Medienblog aus Dresden</description>
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	<title>FLURFUNK</title>
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		<title>Lückenfüller – Was kommt, wenn die Lokalzeitung geht?</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2026 11:31:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Funke Mediengruppe Thüringen]]></category>
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		<category><![CDATA[Thomas Schnedler]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Funke Mediengruppe Th&#252;ringen bezeichnete es damals als Modellversuch: Im Fr&#252;hjahr 2023 wurde in elf Gemeinden rund um Greiz die Zustellung der gedruckten Ostth&#252;ringer Zeitung eingestellt (vgl. FLURFUNK vom 9.3.2023: "Funke stellt OTZ-Verteilung im Landkreis Greiz teilweise ein"). Rund 300 Abonnentinnen und Abonnenten waren betroffen. Ziel war die Umstellung auf digitale Angebote. Das Ergebnis: 47&#160;<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/05/13/lueckenfueller-was-kommt-wenn-die-lokalzeitung-geht/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://thueringen.funkemedien.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Funke Mediengruppe Th&uuml;ringen</a> bezeichnete es damals als Modellversuch: Im Fr&uuml;hjahr 2023 wurde in elf Gemeinden rund um Greiz die Zustellung der gedruckten Ostth&uuml;ringer Zeitung eingestellt (vgl. FLURFUNK vom 9.3.2023: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2023/03/09/funke-stellt-otz-verteilung-im-landkreis-greiz-teilweise-ein/" target="_blank" rel="noopener">Funke stellt OTZ-Verteilung im Landkreis Greiz teilweise ein</a>").</p>
<p>Rund 300 Abonnentinnen und Abonnenten waren betroffen. Ziel war die Umstellung auf digitale Angebote. Das Ergebnis: 47 Prozent der Abos gingen verloren. Die Meldung vom Ende der Zustellung hatte 2023 f&uuml;r heftige Reaktionen in der Branche gesorgt.</p>
<p>Nun ist der Abschlussbericht des Forschungsprojektes &bdquo;Leben ohne Lokalzeitung?&ldquo; erschienen, das Thomas Schnedler und Malte Werner f&uuml;r das <a href="https://netzwerkrecherche.org" target="_blank" rel="noopener">Netzwerk Recherche</a> durchgef&uuml;hrt haben.</p>
<p>Der Bericht tr&auml;gt den Titel: "L&uuml;ckenf&uuml;ller &ndash; Was kommt, wenn die Lokalzeitung geht?"</p>
<h2>&Auml;ltere f&uuml;hlen sich abgeh&auml;ngt</h2>
<p>Die beiden haben in Gruppendiskussionen mit insgesamt 50 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern aus der Region gesprochen. Dabei haben sie abgefragt, wie sich die Menschen heute lokal informieren und welche Erwartungen sie an Journalismus haben.</p>
<p>Ihre Beobachtung: Vor allem &auml;ltere Menschen verlieren durch den Wegfall der Lokalzeitung zunehmend den Anschluss. Viele empf&auml;nden die Digitalisierung als weiteren Schritt des Abgeh&auml;ngtseins im l&auml;ndlichen Raum. J&uuml;ngere Menschen wiederum w&uuml;rden lokale Informationen h&auml;ufig &uuml;ber Social Media beziehen &ndash; oft von nicht-journalistischen Akteuren und mit wenig kritischer Quellenpr&uuml;fung.</p>
<p>&Uuml;ber die Zielgruppe der J&uuml;ngeren hei&szlig;t es weiter:</p>
<blockquote><p>"Das Interesse unserer jungen Gespr&auml;chspartner:innen an klassischen Lokalnachrichten war gering ausgepr&auml;gt. Und weil in den Elternh&auml;usern kaum noch Zeitung gelesen wird, entsteht keine Bindung zu dieser verl&auml;sslichen Informationsquelle. Weil es die Lokalzeitung aktuell nicht in ausreichendem Ma&szlig;e schafft, ihre Inhalte entsprechend des Mediennutzungsverhaltens junger Menschen zu konfektionieren (kurze Videos), bezieht diese Altersgruppe ihre Informationen zum Teil von nicht-&#8203;journalistischen Akteur:innen auf Social Media und zeigt dabei einen eher unkritischen Umgang mit Quellen."</p></blockquote>
<h2>Pseudojournalistische Angebote</h2>
<p>Der Bericht beschreibt au&szlig;erdem, wie kommunale Amtsbl&auml;tter, Anzeigenbl&auml;tter und pseudojournalistische Angebote in diese L&uuml;cken sto&szlig;en. Konkret genannt wird zum Beispiel der "Heimatbote Vogtland", ein von AfD-Politikern betriebenes Lokalmedium im Internet. Laut der Studie sehen Expertinnen dort "viele Merkmale von Pink-Slime-Journalismus" gegeben &ndash; damit ist gemeint, dass die Angebote journalistisch aufgemacht sind, aber journalistische Standards nicht einhalten.</p>
<p>Ebenfalls auff&auml;llig: Viele Befragte w&uuml;nschen sich mehr lokale Recherchen, mehr Hintergrundberichterstattung und mehr Perspektivenvielfalt. Gleichzeitig nehmen sie wahr, dass Lokalredaktionen schlie&szlig;en, Zeitungen d&uuml;nner werden und lokale Inhalte zur&uuml;ckgehen.</p>
<p>Der vollst&auml;ndige Bericht &bdquo;L&uuml;ckenf&uuml;ller &ndash; Was kommt, wenn die Lokalzeitung geht?&ldquo; ist online als Greenhouse Report Nr. 4 abrufbar. Hier geht es zur <a href="https://netzwerkrecherche.org/wir-staerken/lokaljournalismus/dialogprojekt-leben-ohne-zeitung/" target="_blank" rel="noopener">&Uuml;bersichtsseite mit Link zum PDF</a>.</p>

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		<title>Bericht von der 234. Sitzung des MDR-Rundfunkrat</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/05/11/bericht-von-der-234-sitzung-des-mdr-rundfunkrat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 09:18:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Bavaria]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Lochthofen]]></category>
		<category><![CDATA[KEF]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>
		<category><![CDATA[MDR-Rundfunkrat]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Saxonia Media]]></category>
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					<description><![CDATA[Schönen guten Tag zu einem weiteren Live-Ticker aus dem MDR-Rundfunkrat. Ich habe mich erneut auf den Weg nach Leipzig gemacht, um dem öffentlichen Teil der MDR-Rundfunkratsitzug beizuwohnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&ouml;nen guten Tag zu einem weiteren Live-Ticker aus dem <a href="https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/index.html" target="_blank" rel="noopener">MDR-Rundfunkrat</a>. Ich habe mich erneut auf den Weg nach Leipzig gemacht, um dem &ouml;ffentlichen Teil der MDR-Rundfunkratsitzug beizuwohnen.</p>
<p>Wie das Leben manchmal so spielt: Unterwegs haben mich einige Informationen zum geplanten Sparprogramm erreicht, die ich gleich mal zu einer eigenen Meldung verarbeitet habe: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/05/11/sparprogramm-beim-mdr-tatort-und-polizeiruf-setzen-drei-jahre-aus/" target="_blank" rel="noopener">Sparprogramm beim MDR: 'Tatort' und 'Polizeiruf' setzen drei Jahre aus"</a> (FLURFUNK vom 11.5.2026).</p>
<h2>Gremium heute nicht beschlussf&auml;hig</h2>
<p>Wie gehabt: Ich tickere hier mit, was ich wichtig finde. Sollten Ungenauigkeiten und Fehler auftauchen, freue ich mich &uuml;ber Hinweise &ndash; ich korrigiere dann nachtr&auml;glich und nachvollziehbar. Ein Hinweis in eigener Sache: Wer das gut findet, darf gern <a href="https://www.flurfunk-dresden.de/unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener">seine Wertsch&auml;tzung gern hier zeigen</a>.</p>
<p>Die <a href="https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/sitzungen/tagesordnung-themen-tagung-mai-zweitausendsechsundzwanzig-100.html" target="_blank" rel="noopener">Tagesordnung zur heutigen Sitzung findet sich hier</a>.</p>
<p>Das Protokoll der vorangegangenen Sitzung ist hier zu finden: "<a href="https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/sitzungen/ergebnisse-tagung-maerz-zweitausendsechsundzwanzig-100.html" target="_blank" rel="noopener">Wesentliche Ergebnisse aus der Sitzung am 23. M&auml;rz 2026</a>", die <a href="https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/aufgaben/anwesenheit-teilnahme-sitzung-maerz-zweitausendsechsundzwanzig-100.html" target="_blank" rel="noopener">Anwesenheitsliste ist hier zu finden</a>.</p>
<p>Die Sitzung l&auml;uft &uuml;brigens schon eine Weile. Es gab zun&auml;chst einen nicht-&ouml;ffentlichen Teil. Darin ging es um einen Drei-Stufen-Test zum Telemedienkonzept "Webchannel ARD Schlagerwelt" (Transparenzhinweis: Ich bin an dem Angebot von Prof. Dr. Lutz Hagen zur Gutachtenerstellung beteiligt). Das <a href="https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/aufgaben/telemedienkonzept-lineares-audio-angebot-webchannel-ard-schlagerwelt-100.html" target="_blank" rel="noopener">Telemedienkonzept ist hier</a> zu finden, <a href="https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/presse/eroeffnung-drei-stufen-test-verfahren-webchannel-ard-schlagerwelt-102.html" target="_blank" rel="noopener">Stellungnahmen k&ouml;nnen hier</a> abgegeben werden.</p>
<p>Au&szlig;erdem ging es um die Genehmigung zur Herstellung der Auftragsproduktion "Tatort Dresden: Killswitch (AT)" sowie den Sport im MDR.</p>
<p>Allerdings ist im nicht-&ouml;ffentlichen Teil kein Beschluss gefasst worden, aus einem schlichten Grund: Der MDR-Rundfunkrat ist heute nicht beschlussf&auml;hig, es fehlen 17 Rundfunkrats-Mitglieder. Die Beschl&uuml;sse sollen deswegen im Umlaufverfahren (in den n&auml;chsten 14 Tagen) erfolgen.</p>
<h2>Hauptabteilungen werden reduziert</h2>
<p>Der &ouml;ffentliche Teil der Sitzung ist er&ouml;ffnet, der Vorsitzende Kai Ostermann erkl&auml;rt gerade, dass es krankheitsbedingt eine Reihe von Absagen gab, was die Beschlussf&auml;higkeit bedingt.</p>
<p>Wir sind inzwischen beim Bericht des Intendanten, Top 7.</p>
<p>Stand bei der Verfassungsbeschwerde: Aus Karlsruhe gibt es bislang keine R&uuml;ckmeldung, beide Seiten hatten Stellungnahmen abgeben k&ouml;nnen - jetzt wartet man auf das Gericht.</p>
<p>Jetzt spricht Intendant Ralf Ludwig &uuml;ber die "Einspar-Agenda" des MDR &ndash; dazu sei man schon seit geraumer Zeit "gut" auf dem Weg. Der MDR muss allerdings zu den urspr&uuml;nglich zu sparenden 160 Mio. weitere 30 Mio. Euro zus&auml;tzlich einsparen - das liegt an der erneuten Empfehlung der KEF den Beitrag ab 1.1.2027, den Beitrag nur auf 18,64 Euro anzuheben.</p>
<p>Der Intendant war in der Enquete-Kommission zur Zukunft des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks in Sachsen-Anhalt zu Gast. Er erwartet zeitnah den Bericht des Kommission; au&szlig;erdem will sich die CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt heute zu ihrer k&uuml;nftigen Vision des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks vorstellen. Positiv sieht er die Verfassungs&auml;nderung in Sachsen-Anhalt, die die K&uuml;ndigung der Rundfunkstaatsvertr&auml;ge erschwert.</p>
<p>Eine Info zum Stand bei der Zusammenf&uuml;hrung der Programmdirektionen Halle und Leipzig: die Hauptabteilungen werden von 10 auf 5 reduziert, damit fallen 5 AT-Stellen weg.</p>
<p>Der <a href="https://www.mdr.de/unternehmen/informationen/gemeinwohl/leipziger-appell-freiheit-unabhaengigkeit-medien-demokratie-100.html" target="_blank" rel="noopener">Leipziger Appell</a> hat weitere Unterst&uuml;tzer gewonnen.</p>
<h2>Einschnitte im Programm</h2>
<p>Jetzt wird es spannend: Die MDR-Gesch&auml;ftsleitung hat im Rahmen einer Klausurtagung &uuml;ber das k&uuml;nftige Portfolio diskutiert &ndash; auch vor dem Hintergrund der weiteren, notwendigen Einsparungen. Die Beschl&uuml;sse dazu sind zum Teil schon durchgesickert (s. unter anderem unsere <a href="https://www.flurfunk-dresden.de" target="_blank" rel="noopener">FLURFUNK-Meldung zum Sparprogramm</a> von heute fr&uuml;h, es ging aber schon am Freitag los).</p>
<p>Ralf Ludwig referiert jetzt zu den Rahmenbedingungen: Weiterhin dynamische Entwicklung in der Mediennutzung, Ver&auml;nderung im Vertrauen und der Verankerung in der Bev&ouml;lkerung und eben die gr&ouml;&szlig;er werdende Finanzierungsl&uuml;cke sind die wesentlichen Punkte. Au&szlig;erdem hat der Reformstaatsvertrag einige Rahmenbedingungen vorgegeben, die umgesetzt werden m&uuml;ssen.</p>
<p>Nun kommt er zu einer Folie mit Ableitungen, die man gezogen hat. Die Folie ist &uuml;berschrieben mit: "Unsere Antwort: Publizistisches Profil des MDR". Da sind ein paar Punkte aufgef&uuml;hrt, die ich hier gek&uuml;rzt wiedergebe:</p>
<ul>
<li>Das regionale ist die DNA des MDR</li>
<li>Qualit&auml;t vor Quantit&auml;t</li>
<li>Neue Formate werden grunds&auml;tzlich Streaming-first entwickelt</li>
<li>Priorit&auml;t haben Information, Bildung, Beratung und Kultur</li>
<li>St&auml;rkung der Angebote f&uuml;r derzeit weniger erreichte Zielgruppen (unter 50)</li>
<li>Konsequente Verfolgung der Dachmarkenstrategie: alles muss auf den MDR einzahlen</li>
</ul>
<p>Ludwig weist gerade selbst darauf hin: Im vierten Punkt ist "Unterhaltung" nicht aufgef&uuml;hrt. Die geh&ouml;re aber weiterhin dazu, sagt er, stehe aber nicht im Fokus der Strategie.</p>
<p>Nun &uuml;bernimmt Boris Lochthofen, seit 1.4.2026 Direktor der zusammengelegten Programmdirektion Halle und Leipzig, um das Thema zu vertiefen. Er referiert gerade, dass die Budget-L&uuml;cken nicht mehr nur mit Optimierungen in den einzelnen Etats zu schlie&szlig;en gewesen w&auml;ren. Vielmehr habe man sich entschieden, klare Priorit&auml;ten zu setzen und zu schauen, was man sich noch leisten k&ouml;nne.</p>
<h2>Sputnik ohne UKW</h2>
<p>Er nennt als konkrete Ma&szlig;nahmen, die er auch erl&auml;utert:</p>
<ul>
<li>Das Mittagsmagazin wird wieder abgegeben (s. oben).</li>
<li>MDR um 2 wird in der bisherigen Form nicht fortgef&uuml;hrt. Das Magazin ist in Sachsen-Anhalt erstellt worden und hat immer das Tagesprogramm er&ouml;ffnet. Das Budget soll allerdings in Sachsen-Anhalt bleiben, daf&uuml;r soll ein neues Streaming-Nachrichtenformat mit regionalem Bezug entwickelt werden.</li>
<li>Man pausiert drei Jahre bei der Neuproduktion von Tatort und Polizeiruf 110.</li>
<li>MDR Sputnik wird von UKW runtergenommen; das Programm bleibt bei DAB+ und im Netz.</li>
</ul>
<p>Es gibt eine weitere Folie zum Thema mit weiteren Informationen: Daraus geht u.a. hervor, dass die Landesfunkh&auml;user und die regionale Berichterstattung gest&auml;rkt werden sollen.</p>
<p>Stichwort: Tatort: Da sind noch Produktionsauftr&auml;ge offen, die etwas gestreckt werden k&ouml;nnen &ndash; die Pause soll dann erst sp&auml;ter kommen. Auch der heute fr&uuml;h im nicht-&ouml;ffentlichen Teil diskutierte Tatort d&uuml;rfte also noch produziert werden. Andererseits soll der Mittwochsfilm regionaler werden.</p>
<p>Weitere Ma&szlig;nahmen, ich hatte es schon gemeldet, sind die Reduzierung der Social-Media-Aktivit&auml;ten um 30 Prozent und Podcasts mit weniger als 6.000 H&ouml;rern im Monat werden nicht mehr budgetiert (k&ouml;nnten aber aus den regul&auml;ren Etats der Redaktionen weiter produziert zu werden).</p>
<h2>Streaming-first als Leitbild</h2>
<p>"Streaming-first" ist eine weitere, zentrale strategische Ableitung, die Lochthofen gerade vorstellt. Als Beispiel nennt er "tierisch, tierisch". Ferner gibt es eine Reihe von Pr&uuml;fauftr&auml;gen, etwa zur St&auml;rkung des regionalen Bezugs im Dokumentationen-Portfolio oder zur crossmedialen Zusammenarbeit der Programmdirektion und der Landesfunkh&auml;user bei der Wettervorhersage.</p>
<p>Lochthofen erkl&auml;rt gerade sein &uuml;bergeordnetes Ziel: N&auml;mlich vor die Welle zu kommen, statt fl&auml;chendeckend &uuml;berall zu sparen und immer knapp zu sein. Dies betreffe perspektivisch auch die m&ouml;gliche Entwicklung, wenn wieder mal &uuml;ber Monate Beitragseinnahmen fehlen sollten.</p>
<p>Lochthofen ist fertig mit seiner Erkl&auml;rung, der Intendant hat gerade noch mal den weiteren Verlauf skizziert, wie die Ma&szlig;nahmen jetzt umgesetzt werden sollen. Es sind jetzt Fragen m&ouml;glich - der Vorsitzende Kai Ostermann hat gerade noch mal eine kleine Erkl&auml;rung abgegeben, welche Verantwortung der Rundfunkrat hat und dass man ganz am Anfang des Prozesses sei. Er lobt, dass der Intendant den Rundfunkrat so fr&uuml;hzeitig mit ins Boot holt.</p>
<p>Die erste Nachfrage geht zum Mittagsmagazin: Was wird aus dem extra neu eingerichteten Studio?</p>
<h2>Planen mit der Beitragserh&ouml;hung?</h2>
<p>Ein Rundfunkrat weist daraufhin, dass die Beitragserh&ouml;hung vermutlich nicht mehr dieses Jahr kommt &ndash; was an Wahlen und sich neu konstituierenden Regierungen zusammenh&auml;ngt. Er empfiehlt, nicht mit einer weiteren Erh&ouml;hung zum n&auml;chsten 1.1. zu planen.</p>
<p>Und nat&uuml;rlich werden regionale Interessen signalisiert: Der Wegfall von Polizeiruf-Produktionen trifft den Standort Sachsen-Anhalt, entsprechend dazu gibt es eine Nachfrage eines Rundfunkrats aus Sachsen-Anhalt.</p>
<p>Aus der Antwort des Intendanten wird gerade deutlich: Es gibt noch keinen konkreten Termin zur &Uuml;bergabe des Mittagsmagazin.</p>
<p>Ludwig verweist au&szlig;erdem darauf, dass er sich immer an Recht und Gesetz gehalten habe und f&uuml;r ihn die Beitragserh&ouml;hung zum 1.1.2027 gesetzt sei &ndash; es sei denn, Karlsruhe entscheide anders.</p>
<p>Lochthofen antwortet ebenfalls: Priorit&auml;t f&uuml;r ihn habe Klarheit f&uuml;r das Haus &ndash; "alles tut weh", sagt er gerade.</p>
<p>Ich dokumentiere hier nicht alle Nachfragen, es gibt eine ganze Reihe von Wortmeldungen.</p>
<p>Ludwig sagt gerade: "Wenn ich nur den Hauch einer Chance gehabt h&auml;tte, das MiMa weiterzumachen - ich h&auml;tte es gemacht." Und er wiederholt: Grund f&uuml;r die Einsparungen sei die Tatsache, dass die Beitragserh&ouml;hung nicht gekommen ist.</p>
<p>Ich stelle fest: Es sind Tatort-Fans im Rundfunkrat.</p>
<h2>Rundfunkrat diskutiert Sparma&szlig;nahmen</h2>
<p>Es gibt die Warnung, dass der MDR nicht wieder in die Provinzialit&auml;t abrutschen d&uuml;rfe. Gefragt wird au&szlig;erdem, welche Summen die Sparma&szlig;nahmen konkret bringen. Au&szlig;erdem verweist ein Rundfunkrat darauf, dass nicht nur im Programm, sondern auch in den anderen Direktionen ("im Betrieb") gespart werden soll.</p>
<p>Lochthofen hat sich noch mal zu Wort gemeldet: "Das Wort 'Provinzialit&auml;t' fuchst mich doch". Er sagt, dass an einer Pause von drei Jahren bei Tatort-Produktionen nicht gleich die Gefahr h&auml;nge, provinziell zu werden. Hier habe er auch eine Erwartung an die Gremien, sagt er. "Uns sollte sehr bewusst sein, dass nicht aus einem Magazin am Mittag (...) unsere Bedeutung f&uuml;r die ARD abgeleitet wird" (sinngem&auml;&szlig; zitiert). Er verteidigt gerade durchaus leidenschaftlich die Relevanz des &uuml;brigen Programms.</p>
<p><a href="https://www.flurfunk-dresden.de/unterstuetzen/"><img class="alignright wp-image-58238" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-400x400.png" alt="" width="299" height="299" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-400x400.png 400w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-300x300.png 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-150x150.png 150w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-768x768.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-735x735.png 735w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-430x430.png 430w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-80x80.png 80w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung.png 800w" sizes="(max-width: 299px) 100vw, 299px"></a></p>
<p>Hier kommt gerade auch der Hinweis: Einige Angebote seien sicherlich auch deswegen bei jungen Zielgruppen gut angekommen, weil nicht als erstes die Verbindung mit dem MDR herzustellen gewesen sein. Das spielt auf das strategische Ziel an, dass die Inhalte konsequent auf die Dachmarke einzahlen sollen.</p>
<p>Eben kam eine offizielle Mitteilung des MDR zum Sparprogramm - ich habe meine Meldung zum Thema gerade um den kompletten Wortlaut erg&auml;nzt (<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/05/11/sparprogramm-beim-mdr-tatort-und-polizeiruf-setzen-drei-jahre-aus/" target="_blank" rel="noopener">hier im FLURFUNK</a>).</p>
<p>Oha, ein Rundfunkrat merkt gerade an, dass man angesichts der L&auml;nge der Diskussion die Berichte aus den Aussch&uuml;ssen und Landesgruppen auch auf der schriftlichen Ebene belassen k&ouml;nnte. Er fragt nach dem Personal, das betroffen ist.</p>
<p>Lochthofen antwortet: Die genaue Zahlen ermitteln wir noch. Wir gehen von einer mittleren einstelligen Zahl der Festen aus, die betroffen sind. Die Zahl der Freien stehe noch nicht genau fest. Er wolle keine falschen Zahlen in die &Ouml;ffentlichkeit bringen, aber hier bewege sich die Zahl im hohen zweistelligen Bereich. F&uuml;r die Betroffenen bedeute das aber nicht zwingend, dass diese k&uuml;nftig keine Besch&auml;ftigung im MDR mehr haben w&uuml;rden.</p>
<h2>MDR erh&ouml;ht Anteil an Saxonia</h2>
<p>Die Diskussion ist beendet &ndash; der Vorsitzende schl&auml;gt gerade vor, die Tagesordnung umzustellen. Top 9, dann Top 12, dann weiter mit Top 8.</p>
<p>Es folgt der Bericht aus dem Verwaltungsrat. Einer der Beschl&uuml;sse: Der MDR erh&ouml;ht seinen Anteil an der Saxonia Media auf 51 Prozent und also die kaufm&auml;nnische F&uuml;hrung von der Bavaria (die beh&auml;lt 49 Prozent). Au&szlig;erdem gibt es eine positive Entscheidung zur Anmietung des Domizils des MDR-Klangk&ouml;rpers am Augustusplatz in Leipzig.</p>
<p>Es folgt der "Bericht &uuml;ber die MDR-Beteiligungen und Gremienvertretung &ndash; Bericht zur MDR Media GmbH im Gesch&auml;ftsjahr 2025" (Top 12). Auf die Berichte aus den Funkh&auml;usern und Aussch&uuml;ssen gehe ich hier jetzt nicht weiter ein.</p>
<p>Gerade war jemand so freundlich, das Fenster zu &ouml;ffnen und Frischluft einzulassen. An der Stelle mal den Respekt f&uuml;r das "Sitzfleisch", was die Gremienmitglieder hier so aufbringen. Vergn&uuml;gungssteuerpflichtig ist die Gremienarbeit heute nicht (und die Dokumentation auch nicht).</p>
<p>Weiter mit Top 9: "Information zur ARD-Strategie und zur MDR-Strategie". Ralf Ludwig spricht wieder. Innerhalb der ARD gab es einen Strategieprozess, der auch Auswirkungen auf den MDR hat. Die ARD-Strategie besteht aus drei Zielen und acht Empfehlungen.</p>
<p>Die Strategie ist f&uuml;r die ARD eine Premiere, sagt gerade Gerrit Wahle, Leiter Strategie und Unternehmensentwicklung des MDR. Sowas gab es in all den Jahren noch nie.</p>
<p>Die &uuml;bergeordneten Ziele sind: Bindung, Relevanz und Nutzung. Die Handlungsfelder sind: Angebot, Marke, Distribution, Public Open Space, KI, Daten, Organisation und Ressourcen &ndash; alle sind mit Leits&auml;tzen untersetzt. Wahle referiert gerade, wo es &Uuml;bereinstimmungen bzw. Schnittmengen mit der MDR-Strategie gibt.</p>
<h2>Zusammenarbeit mit Osteuropa</h2>
<p>Wir kommen zum letzten inhaltlichen Tagesordnungspunkt: "Information &uuml;ber Programmaktivit&auml;ten und Zusammenarbeit des MDR mit Rundfunkanstalten in Mittel- und Osteuropa". Der Vorsitzende hat gerade um gebeten, auf den letzten Metern noch durchzuhalten.</p>
<p>Ludwig referiert gerade dazu und gibt offen zu, dass es da schon mal mehr Aktivit&auml;ten gab. Gerade mit Polen k&ouml;nnte man &uuml;berlegen, die Kooperation zu erneuern. Daf&uuml;r k&ouml;nnte das gemeinsame Studio mit dem polnischen Rundfunk in G&ouml;rlitz wieder mehr belebt werden. Der Funkhausdirektor aus Dresden, Andreas Fritsch, zeigt jetzt zu der Zusammenarbeit einen kurzen Film.</p>
<p>Ich will ja nicht b&ouml;se sein: Aber hat der Kollege neben mir gerade kurz die Augen zu gehabt? Am Film kann es nicht gelegen haben (no offense!).</p>
<p>Fritsch fasst zusammen: Die Zusammenarbeit l&auml;uft, trotz einiger politischer Schwierigkeiten in den Nachbarl&auml;ndern. Manchmal auch durch niedrigschwellige Kontakte auf Redakteursebene.</p>
<p>So, wir sind durch f&uuml;r heute, ich bedanke mich bei allen Mitlesenden f&uuml;r die Aufmerksamkeit! </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/b1a33a6b1f4048b3a846e4c022e27e8d" alt='"' width="1" height="1"></p>

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		<title>Sparprogramm beim MDR: &#8222;Tatort&#8220; und &#8222;Polizeiruf&#8220; setzen drei Jahre aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 09:05:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Sparprogramm beim MDR: Der Mitteldeutsche Rundfunk muss sparen und setzt daf&#252;r eine ganze Reihe von teils drastischen Ma&#223;nahmen um. Betroffen sind eine ganze Reihe von Sendungsformaten, die seltener kommen werden. Die Social-Media-Aktivit&#228;ten sollen um 30 Prozent reduziert werden, Podcasts unter 6.000 H&#246;rern im Monat werden eingestellt. Das Magazin MDR aktuell um 21:45 Uhr soll enger&#160;<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/05/11/sparprogramm-beim-mdr-tatort-und-polizeiruf-setzen-drei-jahre-aus/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sparprogramm beim MDR: Der Mitteldeutsche Rundfunk muss sparen und setzt daf&uuml;r eine ganze Reihe von teils drastischen Ma&szlig;nahmen um.</p>
<p>Betroffen sind eine ganze Reihe von Sendungsformaten, die seltener kommen werden. Die Social-Media-Aktivit&auml;ten sollen um 30 Prozent reduziert werden, Podcasts unter 6.000 H&ouml;rern im Monat werden eingestellt.</p>
<p>Das Magazin MDR aktuell um 21:45 Uhr soll enger mit den Landesfunkh&auml;usern verzahnt werden, sprich: mehr auf deren Ressourcen zur&uuml;ckgreifen.</p>
<p>Die Ma&szlig;nahmen werden heute den Gremien (zur Stunde tagt der Rundfunkrat) und morgen im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung verk&uuml;ndet.</p>
<h2>Mittagsmagazin und MDR um 2 betroffen</h2>
<p>Bereits am Freitag war bekannt geworden, dass der MDR das Mittagsmagazin nach drei Jahren wieder abgibt (vgl. dwdl.de vom 7.5.2026: "<a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/106418/mdr_gibt_mima_nach_rund_drei_jahren_schon_wieder_ab/?utm_source=&amp;utm_medium=&amp;utm_campaign=&amp;utm_term=" target="_blank" rel="noopener">MDR gibt 'Mima'-Produktion nach nur drei Jahren wieder ab</a>"). &Uuml;bernehmen wird der NDR. Betroffen von der Ma&szlig;nahme sind rund 200 Leute, hei&szlig;t es aus F&uuml;hrungskreisen. Hier ist noch unklar, was mit den Stellen passiert.</p>
<p>Es geht aber noch weiter: Auch das Magazin MDR um 2 soll wohl ersetzt werden - durch ein streamingoptimiertes Nachrichtenformat. Hier sind weitere 40 Stellen betroffen.</p>
<h2>UKW-Aus f&uuml;r Sputnik zu Ende 2026</h2>
<p>Bereits zum Jahresende 2026 wird au&szlig;erdem die UKW-Verbreitung von MDR-Sputnik eingestellt, die Inhalte sollen k&uuml;nftig konsequent digital ausgespielt werden.</p>
<p>Schlie&szlig;lich setzt der MDR f&uuml;r drei Jahre die Neuproduktion des "Tatort" und "Polizeiruf 110" aus. Am 2028 wird es au&szlig;erdem keine neuen Folgen von "Raus aufs Land" und "Naturfilm" mehr geben.</p>
<p>Hintergrund der Einsparungen ist vor allem die schwierige Finanzlage des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Eigentlich sollte der Rundfunkbeitrag Anfang 2025 von 18,36 Euro auf 18,94 Euro steigen. Dies wurde von den zust&auml;ndigen Bundesl&auml;nder aber nicht umgesetzt. ARD und ZDF haben deshalb Klage vor dem Bundesverfassungsgericht erhoben, Karlsruhe hat aber noch nicht entschieden.</p>
<p>Der im Dezember in Kraft getretene Reformstaatsvertrag erh&ouml;ht den Druck auf ARD, ZDF und Deutschlandradio, Strukturen zu verschlanken und Kosten zu senken. Dazu soll es auch mehr Kooperationen innerhalb der ARD sowie eine st&auml;rkere Konzentration auf digitale Angebote geben.</p>
<p><strong>Nachtrag 13:20 Uhr:</strong></p>
<h2>Mitteilung des MDR</h2>
<p><em>Jetzt hat der MDR eine Mitteilung zum Sparprogramm ver&ouml;ffentlicht &ndash; mit Zitaten von Intendanten Ralf Ludwig und Programmdirektor Boris Lochthofen. </em></p>
<p><em>Hier der Wortlaut der Mitteilung:</em></p>
<h4>Der MDR muss auf die nicht erfolgte Anpassung des Rundfunkbeitrags reagieren und fokussiert sein Programm-Portfolio</h4>
<p><strong>Die bislang durch die Bundesl&auml;nder seit 1.1.2025 nicht erfolgte Umsetzung der Erh&ouml;hung des Rundfunkbeitrags bedeutet f&uuml;r den MDR eine umfangreiche Budget-K&uuml;rzung. Diese Situation zwingt den MDR zu strategischen Entscheidungen, die sich unvermeidbar auch auf den Umfang der MDR-Programmangebote auswirken werden.</strong></p>
<p><strong>Gleichzeitig geht es darum, die St&auml;rken des MDR als regional verankerter und handlungsf&auml;higer Medienanbieter zu bewahren. MDR-Intendant Ralf Ludwig hat heute (11.5.) den MDR-Rundfunkrat &uuml;ber das Ma&szlig;nahmen-Paket informiert.</strong></p>
<p>MDR-Intendant Ralf Ludwig:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Wir haben uns die Entscheidungen beileibe nicht leicht gemacht und wir w&uuml;rden uns die Situation gewiss auch anders w&uuml;nschen. Aber Fakt ist: w&auml;re die aus unserer Sicht rechtm&auml;&szlig;ige moderate Anhebung des Rundfunkbeitrags seit 1.1.2025 so umgesetzt worden, wie von der KEF empfohlen und wie im Verfahren vorgesehen, m&uuml;ssten wir diesen nun einschneidenden Weg nicht gehen. Doch die Realit&auml;t l&auml;sst uns keine andere Wahl, wir k&ouml;nnen die seit 1.1.2025 fehlenden Einnahmen als MDR nicht mehr kompensieren. Die ausgebliebene Beitragsanpassung erzeugt f&uuml;r uns eine erhebliche Finanzl&uuml;cke, auf die wir deshalb ab 2027 mit einer Etatabsenkung verantwortungsvoll reagieren m&uuml;ssen, um den MDR insgesamt wirtschaftlich und publizistisch zukunftssicher aufzustellen.&ldquo;</p></blockquote>
<p>MDR-Programmdirektor Boris Lochthofen:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Der MDR ist angesichts der ver&auml;nderten Mediennutzung wie alle Medienh&auml;user in permanenter Transformation. Gleichzeitig haben wir mehrere Phasen intensiver Einsparungen in allen Bereichen des Hauses durchlaufen. Weil wir den MDR nicht insgesamt schw&auml;chen und nicht unsere Aufgaben als &ouml;ffentlich-rechtliches Haus gef&auml;hrden wollen, haben wir uns entschieden, nicht in der Breite zu k&uuml;rzen, sondern strategisch Priorit&auml;ten zu setzen. Die Entscheidungen schmerzen uns, aber wir gewinnen damit wirtschaftlich und publizistisch Handlungsspielraum, um unsere regionale St&auml;rke und unsere Transformationsf&auml;higkeit zu bewahren.&ldquo;</p></blockquote>
<p>Zu den Entscheidungen geh&ouml;ren:</p>
<ul>
<li>&bdquo;ARD-Mittagsmagazin&ldquo;: Der MDR befindet sich in Gespr&auml;chen innerhalb der ARD, um die Produktion des ARD-Mittagsmagazins im Jahr 2027 abzugeben. Der Norddeutsche Rundfunk hat Bereitschaft signalisiert, das MIMA ggf. zu &uuml;bernehmen.</li>
<li>Pause von MDR &bdquo;Tatort-&ldquo; und &bdquo;Polizeiruf&ldquo;-Neuproduktionen f&uuml;r drei Jahre: Der MDR hat bereits fertiggestellte und vertraglich fixierte Produktionen vorr&auml;tig, die in den n&auml;chsten Jahren zum Einsatz kommen.<br>
Konsequente Nutzung von digitalen Ausspielwegen f&uuml;r j&uuml;ngere Zielgruppen: &bdquo;MDR Sputnik&ldquo; wird bereits ab 2027 nicht mehr &uuml;ber UKW ausgestrahlt.</li>
<li>&bdquo;MDR um 2&ldquo;: wird ab 2027 nicht mehr als lineares TV-Magazin fortgef&uuml;hrt, sondern als Streamingformat f&uuml;r regionale Themen weiterentwickelt.</li>
<li>Damit priorisieren wir Regionalit&auml;t, digitale Nutzung und die N&auml;he zu den Menschen in Mitteldeutschland.</li>
<li>U.a. wird es ab 2027 auch an Feiertagen wieder die drei eigenst&auml;ndigen Landesmagazine um 19 Uhr im MDR-Fernsehen geben.</li>
</ul>
<p>Die innerhalb des MDR betroffenen Bereiche, Belegschaftsvertretungen sowie Kontaktpunkte innerhalb der ARD und dar&uuml;ber hinaus sind informiert und einbezogen.</p>
<hr>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/4b9e3afd34d24522990058ddc1bcf686" alt='"' width="1" height="1"><em>Erfahren Sie von Aktualisierungen im FLURFUNK-Blog immer zuerst in unserem Telegram-Kanal: <a href="https://t.me/flurfunkdd" target="_blank" rel="noopener">t.me/flurfunkdd</a>.</em><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/ef221fd290384754b27f62fe0b3c1c37" alt='"' width="1" height="1"></p>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/c7f14aa9a77742ffbc9e33467a11e27e" alt='"' width="1" height="1"></p>

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		<title>Digitaler Mittag: Vom Blog zur Medienmarke, 18.5.2026, 12-13 Uhr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 08:13:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Community-Building]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Mittag]]></category>
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		<category><![CDATA[Flurfunk Dresden]]></category>
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		<category><![CDATA[Peter Stawowy]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[STAWOWY-Seminare]]></category>
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					<description><![CDATA[Der nächste Digitale Mittag beschäftigt sich mit der Frage, wie aus einem unabhängigen Blog eine feste Medienmarke werden kann. Am Beispiel des FLURFUNK diskutieren wir über Community-Building, Vertrauen, Reichweite und Einfluss – und darüber, warum sichtbare Interaktion oft nur ein kleiner Teil echter Wirkung ist. FLURFUNK-Gründer Peter Stawowy gibt Einblicke in die Entwicklung des Projektes und den Wandel digitaler Öffentlichkeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Wie aus dem FLURFUNK &uuml;ber Jahre eine feste Medienmarke in Mitteldeutschland wurde.</i></p>
<p>Inzwischen sollte sich herumgesprochen haben: Gro&szlig;e Klickzahlen bedeuten noch lange keinen Einfluss. Und nicht jede Community &auml;u&szlig;ert sich laut sichtbar in Kommentarspalten oder Social Media.</p>
<p>Wie schafft man es aber, aus einem Blog eine Medienmarke zu machen? Welche Rolle spielt dabei Community?</p>
<p>F&uuml;r die n&auml;chste Ausgabe unseres Digitalen Mittags haben wir uns entschieden, das einmal am Beispiel des FLURFUNK zu diskutieren. Das Medienblog berichtet seit 2010 unabh&auml;ngig &uuml;ber Medien, Journalismus und Kommunikationsentwicklungen in Dresden, Sachsen und Mitteldeutschland &ndash; und hat sich in dieser Zeit eine &uuml;berregionale Bekanntheit und einigen Einfluss erarbeitet.</p>
<p>Wir wollen den FLURFUNK dabei aber nur als Aufh&auml;nger nehmen, um grunds&auml;tzliche Fragen zu diskutieren:</p>
<p>Wie entsteht eigentlich eine Community? Warum lesen Menschen regelm&auml;&szlig;ig mit? Welche Rolle spielen Vertrauen, pers&ouml;nliche Haltung, Fehlertransparenz, Kontinuit&auml;t und regionale Fokussierung beim Aufbau einer solchen Marke?</p>
<h2>Vom Nischenblog zur Medienmarke</h2>
<p>Der n&auml;chste Digitale Mittag findet am 18.5.2026 von 12 bis 13 Uhr via Zoom statt.</p>
<p>Zum Einstieg gibt FLURFUNK-Gr&uuml;nder und Autor Peter Stawowy Einblicke in die Entwicklung des Projektes, den Wandel der Medien&ouml;ffentlichkeit und die Frage, welche Ressourcen, Strategien und Kontinuit&auml;t n&ouml;tig sind, um &uuml;ber Jahre Sichtbarkeit und Vertrauen aufzubauen.</p>
<p>Anschlie&szlig;end ist wie immer Raum f&uuml;r Austausch, Fragen und Diskussionen mit dem Dozenten-Team.</p>
<h2>Kostenfrei via Zoom teilnehmen</h2>
<p>Der Digitale Mittag ist ein kostenfreies Angebot der <a href="https://www.stawowy-online.de/Seminare/" target="_blank" rel="noopener">STAWOWY-Seminare</a>. Mit G&auml;sten aus Medien, Kommunikation und Digitalisierung beleuchten wir einmal im Monat digital via Zoom verschiedene Trends, Entwicklungen und Debatten der Branche.</p>
<p>Das Treffen dauert eine Stunde, wird aufgezeichnet und im Anschluss als FLURFUNK-Podcast ver&ouml;ffentlicht. Die G&auml;ste sind herzlich eingeladen, die Kamera eingeschaltet zu lassen und sich aktiv einzubringen.</p>
<p>Den Zugangslink gibt es nach Anmeldung unter <a href="mailto:chris@stawowy-agentur.de" target="_blank" rel="noopener">chris@stawowy-agentur.de</a>.</p>

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		<title>Wir Gestalten Dresden startet AI ACADEMY: Ambassadors gesucht</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/05/04/wir-gestalten-dresden-startet-ai-academy-ambassadors-gesucht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 16:10:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[AI ACADEMY]]></category>
		<category><![CDATA[AI Ambassadors]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[KI Netzwerk Dresden]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur- und Kreativwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Open Call]]></category>
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		<category><![CDATA[Wir gestalten Dresden]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Branchenverband WIR GESTALTEN DRESDEN startet im Juni die „AI ACADEMY – Kreative Intelligenz“ und sucht gezielt sogenannte AI Ambassadors. In einer dreiteiligen Workshopreihe sollen Kreative den fundierten Einsatz von KI-Tools erlernen – und das Wissen anschließend in ihre Branchen weitertragen. Bewerbungen für den Open Call sind noch bis zum 8.5.2026 möglich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.wir-gestalten-dresden.de" target="_blank" rel="noopener">Wir Gestalten Dresden</a> sucht KI-Botschafter: Der Branchenverband der Kultur- und Kreativwirtschaft in Dresden startet im Juni die "AI ACADEMY &ndash; Kreative Intelligenz".</p>
<p>Das ist eine mehrteilige Workshopreihe, in der sich die Teilnehmenden mit KI-Tools auseinandersetzen, um sie in der Folge in der eigenen Arbeit fundiert einsetzen zu k&ouml;nnen. Das Angebot ist also eine "Qualifizierung im Bereich K&uuml;nstliche Intelligenz" f&uuml;r Vertreter der Kultur- und Kreativ-Branche.</p>
<p>In der <a href="https://www.wir-gestalten-dresden.de/ai-academy/" target="_blank" rel="noopener">Einladung</a> hei&szlig;t es:</p>
<blockquote><p>"Die Reihe richtet sich an Kreative, die KI-Werkzeuge fundiert verstehen, praktisch anwenden und f&uuml;r ihre eigene Arbeit nutzbar machen m&ouml;chten. Eine Teilnahme erm&ouml;glicht es potentiell auch, sich ein eigenes Standbein in der Weiterbildung aufzubauen."</p></blockquote>
<h2>Drei Module f&uuml;r den Transfer in die Branche</h2>
<p>Die Workshopreihe umfasst drei ganzt&auml;gige Termine im Juni:</p>
<ul>
<li>8.6.2026: Systemcheck &ndash; Bestandsaufnahme, Bedarfsermittlung</li>
<li>19.6.2026: Praxis &amp; Transfer &ndash; Arbeit mit Tools, Entwicklung der Multiplikatorrolle</li>
<li>22.6.2026: Perspektive &amp; Position &ndash; Roadmaps f&uuml;r die eigene Branche</li>
</ul>
<p>Inhaltlich geht es in den Workshops um Grundlagen, konkrete Anwendungen und die Frage, wie Wissen strukturiert weitergegeben werden kann. Erg&auml;nzt wird das Ganze durch Materialien, Dokumentation, Zertifikat und die Anbindung an das KI Netzwerk Dresden.</p>
<p>Konzipiert und umgesetzt wird das Programm vom Dresdner Anbieter <a href="https://we-explain.ai" target="_blank" rel="noopener">We explain AI</a>&nbsp;in Kooperation mit dem <a href="https://ki-dresden.net" target="_blank" rel="noopener">KI Netzwerk Dresden</a>, der <a href="https://www.ihk.de/dresden/" target="_blank" rel="noopener">IHK Dresden</a> und <a href="https://silicon-saxony.de" target="_blank" rel="noopener">Silicon Saxony</a>.</p>
<h2>Botschafter gesucht</h2>
<p>Die Teilnahme ist kostenpflichtig, allerdings sind die Geb&uuml;hren gestaffelt: Denn es werden f&uuml;r die Teilnahme auch Branchenvertreter*innen gesucht, die bereit sind, ihr Wissen sp&auml;ter weiterzugeben. Sie sollen als sogenannte AI Ambassadors ausgebildet werden und erhalten daf&uuml;r eine deutlich verg&uuml;nstigte Teilnahme.</p>
<p>Mit der Entwicklung der AI Ambassadors soll ein Netzwerk entstehen, das sich kontinuierlich austauscht und gemeinsam an neuen Anwendungen arbeitet. Das langfristige Ziel dahinter ist der Aufbau eines funktionierenden Weiterbildungs&ouml;kosystems innerhalb der Dresdner Kreativszene.</p>
<p>Die regul&auml;re Teilnahme an der AI ACADEMY kostet 1.200 Euro, WGD-Mitglieder zahlen 360 Euro und die angehenden AI Ambassadors 120 Euro f&uuml;r alle drei Workshops.</p>
<p>Aktuell l&auml;uft noch der Open Call f&uuml;r die AI Ambassadors bis zum 8.5.2026. Bewerben k&ouml;nnen sich Akteurinnen und Akteure der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft mit Wohnsitz im Postleitzahlbereich 010XX.</p>
<p>Alle weiteren Infos unter <a href="https://www.wir-gestalten-dresden.de/ai-academy/" target="_blank" rel="noopener">wir-gestalten-dresden.de/ai-academy</a>.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>ECPMF: Zahl der Angriffe auf Journalisten zurückgegangen</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/22/ecpmf-zahl-der-angriffe-auf-journalisten-zurueckgegangen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 18:24:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[European Centre for Press and Media Freedom]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Möllers]]></category>
		<category><![CDATA[Mapping Media Freedom]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Peltz]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Bielefeld]]></category>
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					<description><![CDATA[Weniger Angriffe, aber keine Entwarnung: 2025 wurden 34 physische Attacken auf Journalistinnen und Journalisten registriert – weiterhin doppelt so viele wie vor der Pandemie. Eine Studie des ECPMF zeigt zudem wachsenden Druck durch Anfeindungen, Prekarisierung und Cyberangriffe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-58155" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-539x400.png" alt="" width="539" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-539x400.png 539w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-300x223.png 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-768x570.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-1536x1141.png 1536w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-980x728.png 980w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-573x426.png 573w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32.png 1594w" sizes="(max-width: 539px) 100vw, 539px">Die Zahl physischer Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten in Deutschland ist 2025 im Vergleich zu 2024 zur&uuml;ckgegangen, bleibt aber deutlich &uuml;ber dem Niveau der Jahre vor der Corona-Pandemie. Das zeigt eine aktuelle Studie des <a href="https://www.ecpmf.eu" target="_blank" rel="noopener">European Centre for Press and Media Freedom</a> (ECPMF).</p>
<p>Demnach wurden im Jahr 2025 insgesamt 34 F&auml;lle verifiziert. Nach dem H&ouml;chststand von 98 Angriffen im Jahr 2024 liegt die Zahl damit erstmals wieder unter dem Niveau der Pandemie-Jahre (s. Grafik oben). Der R&uuml;ckgang k&ouml;nnte allerdings auch mit der ver&auml;nderten Methodik der Plattform <a href="https://www.mappingmediafreedom.org" target="_blank" rel="noopener">Mapping Media Freedom</a> zusammenh&auml;ngen, die seit 2024 die Datengrundlage darstellt.</p>
<p>Die Zahl f&uuml;r 2025 liegt immer noch doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Jahre vor 2020, als rund 17 Angriffe pro Jahr registriert wurden.&nbsp;Insgesamt dokumentierte Mapping Media Freedom 127 F&auml;lle von Verletzungen der Pressefreiheit, hinzu kommen mehr als 100 nicht abschlie&szlig;end verifizierte Vorf&auml;lle.</p>
<h2>Der Journalist als "Feind"</h2>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-58158" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-501x400.png" alt="" width="501" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-501x400.png 501w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-300x239.png 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-768x613.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-1536x1226.png 1536w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-921x735.png 921w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-539x430.png 539w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50.png 1566w" sizes="(max-width: 501px) 100vw, 501px">Die Langzeitbetrachtung von 2015 bis 2025 zeigt klare Muster: Physische Angriffe treten bundesweit auf, konzentrieren sich jedoch auf bestimmte Regionen und vor allem auf Demonstrationen.</p>
<p>&bdquo;Innerhalb dieses Kontexts sehen wir eine klare Kontinuit&auml;t rechter Gewalt. Sie speist sich aus einem ideologisch antagonistischen und zugleich strategisch-instrumentellen Verh&auml;ltnis zur freien Presse und zeigt sich &uuml;ber Jahre hinweg in stabilen Akteurskonstellationen und wiederkehrenden Mobilisierungszusammenh&auml;ngen&ldquo;, sagt Patrick Peltz, Leiter der Studie, in der <a href="https://www.ecpmf.eu/feindbild-journalistin-10/" target="_blank" rel="noopener">Mitteilung auf ecpmf.eu</a>.</p>
<p>Gleichzeitig gewinnen seit 2020 heterogene Protestmilieus als Gewaltkontext an Bedeutung. Medienfeindliche Einstellungen sind damit nicht mehr eindeutig einzelnen politischen Lagern zuzuordnen, sondern offenbar &uuml;ber die Lager hinweg anschlussf&auml;hig.</p>
<h2>Freie besonders betroffen</h2>
<p>Die Studie beschreibt wiederkehrende Formen der Gewalt: Feindmarkierungen, k&ouml;rperliche Angriffe und Besch&auml;digung von Equipment. Besonders betroffen sind freie Journalistinnen und Journalisten. Sie sind oft schlechter abgesichert und tragen die Folgen von Angriffen allein, was die Situation existenzbedrohlich machen kann.</p>
<p>Auch jenseits physischer Gewalt zeigt sich eine wachsende Belastung. Eine gemeinsame Untersuchung des ECPMF mit der Universit&auml;t Bielefeld belegt, dass Anfeindungen f&uuml;r viele Medienschaffende zum Berufsalltag geh&ouml;ren &ndash; online wie offline.</p>
<p>Diese Erfahrungen wirken sich auf die Arbeit aus, etwa durch Themenverzicht oder Anpassungen in der Berichterstattung. Gleichzeitig berichten viele von wachsendem Zeitdruck, wirtschaftlichem Druck und unsicheren Perspektiven.</p>
<h2>Cyberangriffe als neue Bedrohung</h2>
<p>Zunehmend in den Fokus r&uuml;cken Cyberangriffe auf Medien. Sie k&ouml;nnen Inhalte blockieren, Daten kompromittieren und journalistische Arbeitsprozesse st&ouml;ren. Ein erheblicher Teil solcher Angriffe bleibt jedoch unsichtbar, weil Medienh&auml;user Vorf&auml;lle aus Sorge vor Reputationssch&auml;den nicht &ouml;ffentlich machen, so Co-Autor Jan M&ouml;llers.</p>
<p>Kritisch bewertet die Studie zudem die geplante Umsetzung der EU-Anti-SLAPP-Richtlinie in Deutschland. Zwar werde das Problem missbr&auml;uchlicher Klagen erstmals aufgegriffen, zentrale Schutzl&uuml;cken blieben jedoch bestehen &ndash; insbesondere bei innerstaatlichen Verfahren und strukturellen Fragen wie der Abmahnpraxis.</p>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-58160" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.10.38-286x400.png" alt="" width="286" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.10.38-286x400.png 286w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.10.38-214x300.png 214w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.10.38-525x735.png 525w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.10.38-307x430.png 307w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.10.38.png 590w" sizes="(max-width: 286px) 100vw, 286px">Eine Zusammenfassung der Studie <a href="https://www.ecpmf.eu/feindbild-journalistin-10/" target="_blank" rel="noopener">ist auf der Seite ecpmf.eu zu finden</a>, die komplette Studie kann <a href="https://www.ecpmf.eu/wp-content/uploads/2026/04/Feindbild-Journalistin-10-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier als PDF</a> heruntergeladen werden.</p>
<h2>Studie zum 1o. Mal</h2>
<p>Die aktuelle Studie ist die 10. ihrer Art &ndash; die erste Erfassung von Angriffen auf Journalistinnen und Journalisten ist &uuml;brigens erstmals 2015 in unserem gedruckten Magazin FUNKTURM erschienen. Autor war damals <a href="https://www.andi-szabo.de/blog/2015/12/03/ueber-25-uebergriffe-auf-journalisten-in-sachsen/" target="_blank" rel="noopener">Andi Szabo</a> (vgl. <a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2015/12/17/funkturm-schon-25-uebergriffe-auf-journalisten-im-jahr-2015/" target="_blank" rel="noopener">FLURFUNK vom 17.12.2015</a>(.</p>

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		<title>Daniela Kahls übernimmt LPK-Vorsitz</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/22/daniela-kahls-uebernimmt-lpk-vorsitz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 17:35:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Schawe]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Kahls]]></category>
		<category><![CDATA[Isabelle Sperlich]]></category>
		<category><![CDATA[Landespressekonferenz Sachsen]]></category>
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		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Landespressekonferenz Sachsen hat einen neuen Vorstand: Auf der Mitgliederversammlung am 21.4.2026 w&#228;hlten die Mitglieder Daniela Kahls zur Vorsitzenden. Kahls arbeitet seit 2014 in der Redaktion Landespolitik von MDR Sachsen f&#252;r Radio, Fernsehen und Online. Zuvor war sie unter anderem als ARD-H&#246;rfunk-Korrespondentin in Paris sowie als Landeskorrespondentin f&#252;r MDR Aktuell t&#228;tig. Mitglied der LPK ist&#160;<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/22/daniela-kahls-uebernimmt-lpk-vorsitz/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.lpk-sachsen.de" target="_blank" rel="noopener">Landespressekonferenz Sachsen</a> hat einen neuen Vorstand: Auf der Mitgliederversammlung am 21.4.2026 w&auml;hlten die Mitglieder Daniela Kahls zur Vorsitzenden.</p>
<p>Kahls arbeitet seit 2014 in der Redaktion Landespolitik von MDR Sachsen f&uuml;r Radio, Fernsehen und Online. Zuvor war sie unter anderem als ARD-H&ouml;rfunk-Korrespondentin in Paris sowie als Landeskorrespondentin f&uuml;r MDR Aktuell t&auml;tig. Mitglied der LPK ist sie &ndash; mit Unterbrechung &ndash; seit 2002.</p>
<p>Als Schatzmeisterin wurde Andrea Schawe (Redakteurin in der Lokalredaktion Dresden der S&auml;chsischen Zeitung) best&auml;tigt. Dem Vorstand geh&ouml;ren au&szlig;erdem weiterhin Isabelle Sperlich (Landeskorrespondentin Regiocast GmbH) und Thomas B&auml;rsch (Redakteur ZDF, Landesstudio Sachsen) an. Neu beziehungsweise nach einj&auml;hriger Pause wieder im Gremium ist Thomas Staudt (Redakteur Morgenpost Sachsen, Landespolitik).</p>
<p>Der bisherige Vorsitzende Tino Moritz (Landeskorrespondent Freie Presse) hatte nicht erneut kandidiert. Er stand drei Jahre an der Spitze des Vereins.</p>
<p>Die LPK Sachsen z&auml;hlt aktuell rund 90 Mitglieder, darunter 65 Journalistinnen und Journalisten mit landespolitischem Schwerpunkt sowie 25 F&ouml;rdermitglieder.</p>
<p>Die Landespressekonferenz Sachsen ist eine unabh&auml;ngige Arbeitsgemeinschaft landespolitischer Journalistinnen und Journalisten und vertritt deren Interessen gegen&uuml;ber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.</p>
<p><em>Transparenzhinweis: STAWOWY Agentur und Verlag (Betreiber von FLURFUNK) ist F&ouml;rdermitglied in der LPK.</em></p>
<hr>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/4b9e3afd34d24522990058ddc1bcf686" alt='"' width="1" height="1"><em>Erfahren Sie von Aktualisierungen im FLURFUNK-Blog immer zuerst in unserem Telegram-Kanal: <a href="https://t.me/flurfunkdd" target="_blank" rel="noopener">t.me/flurfunkdd</a>.</em><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/ef221fd290384754b27f62fe0b3c1c37" alt='"' width="1" height="1"></p>

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		<title>FLURFUNK-Podcast: DieSachsen.de – Neuerfindung des Lokaljournalismus?</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/19/flurfunk-podcast-diesachsen-de-neuerfindung-des-lokaljournalismus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 15:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Brinkmann]]></category>
		<category><![CDATA[DieSachsen.de]]></category>
		<category><![CDATA[Flurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schütze]]></category>
		<category><![CDATA[Nico von der Hagen]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stawowy]]></category>
		<category><![CDATA[STAWOWY-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Kann Plattformjournalismus den Lokaljournalismus retten? In dieser FLURFUNK-Podcastfolge erklären Thomas Wolf und Nico von der Hagen, wie DieSachsen.de funktioniert, wer dort publizieren kann – und ob sich damit wirklich Geld verdienen lässt. Ein spannender Einblick in ein Medienmodell, das gerade an Bedeutung gewinnt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Plattform <a href="https://www.diesachsen.de" target="_blank" rel="noopener">DieSachsen.de</a> verspricht nicht weniger als eine m&ouml;gliche Antwort auf die Krise des Lokaljournalismus: Freie Journalistinnen und Journalisten, Blogger und kleine Redaktionen ver&ouml;ffentlichen ihre Inhalte in einem gemeinsamen Umfeld &ndash; mit Reichweite, technischer Infrastruktur und der Chance, Geld zu verdienen.</p>
<p>Der Begriff daf&uuml;r: Plattformjournalismus (vgl. FLURFUNK vom 11.3.2026: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/11/relaunch-von-diesachsen-de-plattformjournalismus-rueckt-in-den-vordergrund/" target="_blank" rel="noopener">Relaunch von DieSachsen.de: Plattformjournalismus r&uuml;ckt in den Vordergrund</a>").</p>
<h2>Die Zukunft des Lokaljournalismus?</h2>
<p>Doch wie tragf&auml;hig ist dieses Modell wirklich? Wer darf dort publizieren &ndash; und nach welchen Kriterien? Wie wird Qualit&auml;t gesichert? Und vor allem: L&auml;sst sich damit nachhaltig Geld verdienen oder bleibt es beim Zubrot?</p>
<p>In der neuen Folge des FLURFUNK sprechen Thomas Wolf und Nico von der Hagen offen &uuml;ber ihre Plattform, ihre Erfahrungen aus den vergangenen Jahren und ihre Pl&auml;ne f&uuml;r die Zukunft &ndash; einschlie&szlig;lich einer m&ouml;glichen Expansion &uuml;ber Sachsen hinaus.</p>
<h2>Digitaler Mittag von STAWOWY-Seminare</h2>
<p>Die Folge ist ein Mitschnitt des &bdquo;Digitalen Mittags&ldquo; der <a href="https://www.stawowy-online.de/Seminare/" target="_blank" rel="noopener">STAWOWY-Seminare</a>. Peter Stawowy diskutiert darin gemeinsam mit Frank Sch&uuml;tze und Christopher Brinkmann sowie dem Publikum zentrale Fragen rund um Plattformjournalismus, Gesch&auml;ftsmodelle und die Zukunft regionaler &Ouml;ffentlichkeit.</p>
<p>Enthalten sind neben der Diskussion auch eine Pr&auml;sentation der Plattform sowie zahlreiche Publikumsfragen und -beitr&auml;ge.</p>
<p>Hier bei <a href="https://open.spotify.com/episode/4kRHugoLBL6kgHY7Pqgjc4?si=0842150403e34a9b" target="_blank" rel="noopener">Spotify</a> h&ouml;ren und &uuml;berall, wo es Podcast gibt:</p>
<p><span class="iframe-wrapper"><iframe style="border-radius: 12px;" src="" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-testid="embed-iframe" data-src="https://open.spotify.com/embed/episode/4kRHugoLBL6kgHY7Pqgjc4?utm_source=generator" data-cookiecategory="functionality" data-cookiescript="accepted"></iframe><span class="iframe-wrapper-info"><span><strong>Externe Inhalte</strong><br><br>Bitte <a href="javascript:CookieScript.instance.acceptAction(%5B'functionality'%5D)">akzeptieren Sie "Externe Medien"-Cookies</a> um den Inhalt zu sehen.<br><br><small>Ich bin einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und personenbezogene Daten an Dritte laut den <a href="https://www.flurfunk-dresden.de/datenschutzerklaerung/" target="_blank">Datenschutzbestimmungen</a> &uuml;bermittelt werden. </small></span></span></span></p>

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		<title>Künstliche Intelligenz in der sächsischen Politik</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/15/kuenstliche-intelligenz-in-der-saechsischen-politik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 14:49:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flurschelte]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Kahls]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Witschetzky]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>
		<category><![CDATA[MDR Sachsen Politik-Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stawowy]]></category>
		<category><![CDATA[Valentin Lippmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie steht es eigentlich um den Einsatz von KI in der sächsischen Politik? Damit befasst sich die aktuelle Folge des MDR Sachsen Politik-Podcast. Mit einem klaren Befund: In der Breite ist das Thema noch nicht angekommen. 

MDR-Journalistin Daniela Kahls zeigt anhand konkreter Beispiele, wie unterschiedlich Parteien und Akteure mit KI umgehen. Mit dabei: Einordnungen von mir, Peter Stawowy.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Der <a href="https://www.mdr.de/sachsenradio/podcast/politik/index.html" target="_blank" rel="noopener">MDR-Sachsen Politik-Podcast</a> hat sich vergangene Woche (10.4.2026) mit dem Einsatz K&uuml;nstlicher Intelligenz in der s&auml;chsischen Landes- und Kommunalpolitik besch&auml;ftigt. Ergebnis der Recherche: In der Breite ist das Thema dort bislang nur punktuell angekommen.</p>
<p>Ich freue mich, dass ich ein paar Einblicke aus meiner Perspektive als Politik- und Kommunikationsberater beisteuern konnte.</p>
<p>Die ganze Podcast-Folge ist auf mdr.de zu finden, <a href="https://www.mdr.de/sachsenradio/podcast/politik/podcast-politik-sachsen-dieselpreise-hochrisikospiele-kuenstliche-intelligenz-politik-100.html" target="_blank" rel="noopener">das KI-Thema beginnt ab Min. 25:38</a>.</p>
<h2>Mei&szlig;ens Politik-Influencerin</h2>
<p>Die MDR-Journalistin Daniela Kahls hat mit dem Podcast-Beitrag eine sehr gr&uuml;ndliche Recherche hingelegt:</p>
<p>So bringt sie die Mei&szlig;ner AfD-Kommunalpolitikerin Jana Witschetzky als Beispiel (<a href="https://www.instagram.com/jana.witschetzky/" target="_blank" rel="noopener">hier bei Instagram zu sehen</a>). Die setzt konsequent auf KI-generierte Videos und verwendet daf&uuml;r einen eigenen Avatar. Ihr t&auml;glicher Content erreicht teilweise hohe Reichweiten.</p>
<p>Andere Akteure dagegen, etwa aus dem Landtag, zeigen deutlich mehr Zur&uuml;ckhaltung beim Einsatz der neuen Techniken. Daf&uuml;r hat der MDR bei allen Fraktionen nachgefragt. Valentin Lippmann von den Gr&uuml;nen etwa erz&auml;hlt im O-Ton, dass man intern erst einmal Leitlinien f&uuml;r den Einsatz von KI erstellen will. Insgesamt wird eine eher skeptische und zur&uuml;ckhaltende Haltung deutlich.</p>
<p>Ein Beispiel aus Baden-W&uuml;rttemberg zeigt, wo Probleme entstehen k&ouml;nnen: So wurde die Gesch&auml;ftsordnung des Landtags angepasst, nachdem ein manipuliertes Video aus dem Plenum f&uuml;r Diskussionen sorgte. Wieder war ein AfD-Politiker am Werk. Die zentrale Frage dahinter: Wie l&auml;sst sich verhindern, dass Deepfakes parlamentarische Realit&auml;t verzerren?</p>
<h2>Reichweite ist nicht alles</h2>
<p>Im MDR-Podcast durfte ich im Interview diese Entwicklung einordnen. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wo sinnvolle Nutzung endet und problematische Manipulation beginnt &ndash; und warum Vertrauen die zentrale W&auml;hrung politischer Kommunikation bleibt.</p>
<p>Au&szlig;erdem weise ich auf einen Punkt hin, der m.E. gar nicht oft genug betont werden kann: Reichweite ist nicht alles. Sie wird dauerhaft nicht die entscheidende W&auml;hrung sein, wenn es um die Bewertung von politischen Aktivit&auml;ten in den sozialen Netzwerken und den Einsatz von KI geht.</p>
<p>Ich bin also hochgradig skeptisch, ob der Politikerin Jana Witschetzky die gro&szlig;e Reichweite tats&auml;chlich etwas bringt, wenn es um die Durchsetzung ihrer tats&auml;chlichen politischen Ziele im kommunalen Bereich geht. Zumal aktuell nicht absehbar ist, wie sich das Thema KI insgesamt entwickeln wird.</p>
<h2>Politische Kommunikation im Wandel</h2>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-58081" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-240x300.jpg 240w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-320x400.jpg 320w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-768x960.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-1229x1536.jpg 1229w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-588x735.jpg 588w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-344x430.jpg 344w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4.jpg 1485w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px">Passend zum Thema noch ein Terminhinweis:</p>
<p>Beim DIU-Fachtag "<a href="https://www.di-uni.de/events/diu-fachforum-politik-medien" target="_blank" rel="noopener">Politik und Medien</a>" am 27.4.2026 in Dresden wird sicher auch der Einsatz von KI zur Sprache kommen.</p>
<p>Titel der Veranstaltung: "Fake-News, Shitstorms &amp; Nachrichtenvermeidung: Politische Kommunikation in der Online-Gesellschaft".</p>
<p>Noch gibt es Tickets f&uuml;r die Veranstaltung, <a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/03/politische-kommunikation-zwischen-fake-news-shitstorms-und-nachrichtenvermeidung-27-4-2026/" target="_blank" rel="noopener">alle Infos hier</a>.</p>
<hr>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/4b9e3afd34d24522990058ddc1bcf686" alt='"' width="1" height="1"><em>Erfahren Sie von Aktualisierungen im FLURFUNK-Blog immer zuerst in unserem Telegram-Kanal: <a href="https://t.me/flurfunkdd" target="_blank" rel="noopener">t.me/flurfunkdd</a>.</em><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/ef221fd290384754b27f62fe0b3c1c37" alt='"' width="1" height="1"></p>

]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Mitteldeutsche Medientage 2026: Die wichtigsten Programmpunkte</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/15/mitteldeutsche-medientage-2026-die-wichtigsten-programmpunkte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:21:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flurschelte]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Lochthofen]]></category>
		<category><![CDATA[Funke Mediengruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Vogt]]></category>
		<category><![CDATA[Medientage Mitteldeutschland 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteldeutscher Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfram Weimer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.flurfunk-dresden.de/?p=58092</guid>

					<description><![CDATA[Die Medientage Mitteldeutschland kehren 2026 zurück in die Media City Leipzig – und liefern ein Programm mit vielen relevanten Debatten. Zwischen Plattformregulierung, Medienpolitik und neuen Geschäftsmodellen im Journalismus zeigt sich: Die Branche sucht Antworten auf grundlegende Fragen. Wir haben uns das Programm angeschaut und sagen, welche Panels sich wirklich lohnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 22. und 23.4.2026 trifft sich die Medienbranche erneut zu den <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de" target="_blank" rel="noopener">Medientagen Mitteldeutschland</a> (MTM). Nach Jahren in der Spinnerei in Leipzig kehrt die Veranstaltung nun wieder in die altbekannte Location Media City zur&uuml;ck (vgl. FLURFUNK 16.9.2026: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2025/09/16/wechseln-die-medientage-mitteldeutschland-nach-thueringen/" target="_blank" rel="noopener">Wechseln die Medientage Mitteldeutschland nach Th&uuml;ringen?</a>").</p>
<p>Wir haben uns das Programm angeschaut und sind positiv &uuml;berrascht: Dem Veranstalter-Team ist es gelungen, eine schicke Mischung aus spannenden Referentinnen und Referenten und Themen zusammenzustellen, auch wenn die sich manchmal in ganz sch&ouml;n sperrigen Titeln verstecken.</p>
<p>Hier geht es zur <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/" target="_blank" rel="noopener">Programm&uuml;bersicht der MTM 2026</a>.</p>
<p>Hier unsere Empfehlungen, wo man uns vermutlich trifft:</p>
<h2>Tag 1: Finanzierung, Social-Media-Verbot, Radio und Medienstrukturen</h2>
<p>Gleich die <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/keynote/" target="_blank" rel="noopener">Er&ouml;ffnungs-Keynote um 10 Uhr</a> d&uuml;rfte spannend werden: Medienstaatsminister Wolfram Weimer spricht um 10 Uhr und wird sicherlich die Bedeutung von unabh&auml;ngigem Journalismus und Medien im Zeitalter von KI und der Dominanz gro&szlig;er Plattformen ansprechen. Ob auch Selbstkritik, zum Beispiel zum Umgang mit der Buchbranche, kommen wird? Vermutlich eher nicht.</p>
<p>Trotzdem: Weimer ist ein guter Redner und seine Positionen zur Plattform-Dominanz h&ouml;renswert. Und wer mag, kann sich gleich im Anschluss (10:45 Uhr) noch das passende <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/digitaler-befreiungsschlag-wie-europa-digital-und-medial-unabhaengiger-wird/" target="_blank" rel="noopener">Panel zum Thema Digitale Souver&auml;nit&auml;t in Studio 3</a> anschauen.</p>
<p>Spannender aber aus unserer Sicht: Der Talk im Studio 5 mit dem Titel: "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/werbekrise-und-die-plattform-regelt-wie-koennen-deutsche-medien-inhalte-langfristig-finanzieren/">Die Plattform regelt: Wie k&ouml;nnen deutsche Medien Inhalte langfristig finanzieren?</a>" Den MTM-Team ist es gelungen, Agenturen-Leute aufs Podum zu holen, die sich mit Branchenvertretern austauschen. Sollte die Deutsche Bahn liefern, trifft man mich dort!</p>
<p>Eigentlich sind alle Termine in Studio 4 &uuml;beraus interessant! Dort hat sich der ida Open Media Table eingenistet und spannende G&auml;ste eingeladen, um ganz praktische Fragen zu kl&auml;ren. Am Mittwoch geht es zum Beispiel <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/vom-publikum-zur-community-wie-aus-rauen-kommentarspalten-konstruktive-debatten-werden/" target="_blank" rel="noopener">um 10:45 Uhr</a> um die Frage, wie Medien mit der Kommentarspalte umgehen k&ouml;nnen, um daraus eine Community zu bilden. Und <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/das-ende-der-reichweite-die-neuen-kpis-des-journalismus/" target="_blank" rel="noopener">um 12.15 Uhr</a> wird die Frage diskutiert, welche KPIs Medien noch nutzen k&ouml;nnten au&szlig;er Reichweite.</p>
<p>Weitere wichtige Termine der MTM am ersten Tag (22.4.2026):</p>
<p>Um 15.45 Uhr geht es um die Frage nach einem Social-Media-Verbot. Titel: "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/zwischen-freiheit-und-jugendschutz-zukunftsstrategien-fuer-social-media/" target="_blank" rel="noopener">Zwischen Freiheit und Jugendschutz: Zukunftsstrategien f&uuml;r Social Media</a>".</p>
<p>Vielleicht lohnt es sich aber auch, in das Panel zur Zukunft des &ouml;ffentlich-rechtlichen Radios zu gehen, dort ist u.a. der frische MDR-Direktor Boris Lochthofen zu erleben. Titel: "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/kooperieren-oder-kollabieren-welche-rolle-spielen-audio-radio-und-podcasts-in-der-digitalen-plattformwelt/" target="_blank" rel="noopener">Kooperieren oder kollabieren? Welche Rolle spielen Audio, Radio und Podcasts in der digitalen Plattformwelt?</a>"</p>
<p>Wie kann eine Medienlandschaft aussehen, die verschiedene Perspektiven aus der Bev&ouml;lkerung abbildet, dem Grundgesetz verpflichtet ist und den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichert? Dieser Frage geht das Panel "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/mehr-als-glotze-medienstrukturen-fuer-eine-stabile-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Mehr als Glotze: Medienstrukturen f&uuml;r eine stabile Demokratie</a>" um 17.3o Uhr nach &ndash; u.a. mit dem Th&uuml;ringer MP Mario Vogt und MDR-Intendant Ralf Ludwig.</p>
<h2>Tag 2: Plattformverantwortung, Filmbranche, &Ouml;RR und Lokaljournalismus</h2>
<p>Auch an Tag 2 sind einige spannende Programmpunkte dabei, die ich hier kurz vorstellen will:</p>
<p>Die Keynote am zweiten Tag h&auml;lt Julia Becker, Verlegerin und Aufsichtsratsvorsitzende der FUNKE Mediengruppe &ndash; auch das d&uuml;rfte ein spannender Impuls sein. Titel: "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/vertrauen-als-waehrung-warum-medien-ihre-wichtigste-plattform-selbst-werden-muessen/" target="_blank" rel="noopener">Vertrauen als W&auml;hrung: Warum Medien ihre wichtigste Plattform selbst werden m&uuml;ssen</a>".</p>
<p>Direkt danach wird es politisch: Um 9:30 Uhr geht es im Panel &bdquo;<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/plattformverantwortung-im-digitalen-zeitalter-recht-aufsicht-und-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Plattformverantwortung im digitalen Zeitalter &ndash; Recht, Aufsicht und Demokratie</a>&ldquo; um nichts weniger als die Frage, wie viel Macht gro&szlig;e Plattformen inzwischen haben &ndash; und wie man sie eigentlich noch kontrollieren kann.</p>
<p>Um 10:45 Uhr wird es dann wirtschaftspolitisch: &bdquo;<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/babelsberg-vs-budapest-wie-wird-deutschland-wieder-ein-attraktiver-filmstandort/" target="_blank" rel="noopener">Babelsberg vs. Budapest: Wie wird Deutschland wieder ein attraktiver Filmstandort?</a>&ldquo;</p>
<p>&bdquo;<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/karlsruhe-kef-und-medienrat-wer-sticht-wen/" target="_blank" rel="noopener">Karlsruhe, KEF und Medienrat: Wer sticht wen?</a>&ldquo; (12:15 Uhr) dreht sich um die Zukunft des &ouml;ffentlich-rechtlichen Systems und den neuen Medienrat.</p>
<p>Am Nachmittag schlie&szlig;lich wird es dann noch mal ganz kleinteilig: Um 14:45 Uhr diskutiert u.a. OAZ-Verleger Holger Friedrich zur Zukunft des Lokaljournalismus: &bdquo;<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/newsletter-podcasts-pop-up-redaktionen-neue-modelle-fuer-den-lokaljournalismus/" target="_blank" rel="noopener">Newsletter, Podcasts &amp; Pop-up-Redaktionen &ndash; Neue Modelle f&uuml;r den Lokaljournalismus</a>&ldquo;. Auch da werde ich vermutlich kurz reinschauen.</p>
<p>Hinweis: Diese Aufz&auml;hlung ist keineswegs vollst&auml;ndig, sondern hoch subjektiv &ndash; das Programm selbst ist noch viel umfangreicher.</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Tägliche Dosis: Was die Suchtdebatte für Soziale Medien bedeutet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 12:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Christopher Brinkmann]]></category>
		<category><![CDATA[Google+]]></category>
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		<category><![CDATA[Meta]]></category>
		<category><![CDATA[Snapchat]]></category>
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					<description><![CDATA[Soziale Medien hatten einst ein Fortschrittsversprechen. Sie sollten Orte der Vernetzung, der freien Meinungsäußerung und der digitalen Teilhabe sein. Doch heute stehen eher die Risiken im Mittelpunkt. Die oft geäußerte Meinung ist, dass Soziale Medien süchtig machen. Die Debatte darüber entscheidet dabei, wie digitale Räume in Zukunft aussehen werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Soziale Medien hatten einst ein Fortschrittsversprechen. Sie sollten Orte der Vernetzung, der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung und der digitalen Teilhabe sein. Doch heute stehen eher die Risiken im Mittelpunkt. Die oft ge&auml;u&szlig;erte Meinung ist, dass Soziale Medien s&uuml;chtig machen. Die Debatte dar&uuml;ber entscheidet dabei, wie digitale R&auml;ume in Zukunft aussehen werden.</strong></p>
<p><em>Gastbeitrag von Dr. Christopher Brinkmann</em></p>
<h2>Machen Soziale Netzwerke s&uuml;chtig?</h2>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-57263" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann-287x300.jpeg" alt="" width="287" height="300" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann-287x300.jpeg 287w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann-383x400.jpeg 383w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann-411x430.jpeg 411w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann.jpeg 600w" sizes="(max-width: 287px) 100vw, 287px">Soziale Medien galten lange als interaktiver Treffpunkt der digitalen Welt. Das sogenannten &bdquo;Web 2.0&ldquo; &ndash; auch als &bdquo;Mitmach-Web&ldquo; bezeichnet &ndash; versprach Vernetzung, Teilhabe und die Demokratisierung von &Ouml;ffentlichkeit. Doch dieses Bild hat mittlerweile mehr als nur Risse. In der &ouml;ffentlichen Debatte werden Soziale Medien heute immer h&auml;ufiger als gef&auml;hrliche Umgebungen gesehen, die nicht zuletzt s&uuml;chtig machen.</p>
<p>Ein Gerichtsurteil aus den USA hat diese Debatte nun richtig ins Rollen gebracht. Ende M&auml;rz wurden Meta und Google in Los Angeles zu Millionenzahlungen verurteilt. Geklagt hatte eine heute 20-J&auml;hrige.</p>
<p>Sie warf den Unternehmen vor, sie als Jugendliche absichtlich mit ihren Diensten s&uuml;chtig gemacht zu haben. Die junge Frau sei teilweise &uuml;ber 16 Stunden am Tag auf den Plattformen gewesen, was zu psychischen Problemen f&uuml;hrte. Auch TikTok und Snapchat waren angeklagt. Die Unternehmen erzielten allerdings bereits vor Beginn des Verfahrens im Januar einen au&szlig;ergerichtlichen Vergleich.</p>
<h2>Soziale Medien bekommen Verantwortung</h2>
<p>Das Brisante an dem Urteil ist seine neue Perspektive. Plattformbetreiber in den USA waren jahrzehntelang durch die Section 230 des Communications Decency Act von 1996 gesch&uuml;tzt. Die sprichw&ouml;rtlich &bdquo;26 Worte, die das Internet schafften&ldquo; legen fest, dass Anbieter weitestgehend nicht verantwortlich f&uuml;r die Inhalte sind, die die Nutzerschaft auf ihren Sozialen Medien einstellt. Die Plattformen k&ouml;nnen dadurch Inhalte moderieren, ohne automatisch als &bdquo;Herausgeber&ldquo; zu gelten.</p>
<p>Allgemein wird davon ausgegangenen, dass sich Soziale Medien erst dadurch wirklich entwickeln konnten. Auf der anderen Seite waren die Tech-Konzerne in der Vergangenheit aber auch nicht haftbar, wenn es zum Beispiel um die Verantwortlichkeit f&uuml;r die Verbreitung von Desinformationen ging.</p>
<p>Doch genau das gilt nicht mehr. Denn die aktuelle Klage zielte nicht auf einzelne Inhalte. Sie drehte sich eher um das Design und darum, wie Menschen dazu gebracht werden, immer weiter zu scrollen.</p>
<p>Plattformen wie Instagram oder YouTube sind damit nicht l&auml;nger eine neutrale Infrastruktur und der passive &bdquo;Vermittler&ldquo;. Sie sind vielmehr gezielt gestaltete Systeme, die aktiv menschliches Verhalten beeinflussen. Das Endlos-Scrollen, algorithmische Empfehlungen oder automatische Wiedergabe sind demnach auch kein Komfort, sondern Funktionen, um m&ouml;glichst lange und m&ouml;glichst intensiv Aufmerksamkeit zu binden.</p>
<h2>Der Zigaretten-Moment</h2>
<p>Das Nutzen Sozialer Medien war lange Zeit eine Frage der Selbstkontrolle. Wer zu viel Zeit im Internet verbringt, so eine verbreitete Meinung, m&uuml;sse sein Verhalten besser regulieren &ndash; oder lernen, mit den Medien besser umzugehen. Diese Logik steht nun Kopf.</p>
<p>Auch wenn die Entwicklung erst einen Anfang nimmt: Die Verantwortung verschiebt sich immer mehr vom einzelnen Nutzenden auf die Anbieter. In der Debatte wird daher bereits vom &bdquo;Big Tobacco Moment&ldquo; f&uuml;r Soziale Medien gesprochen.</p>
<p>Damit wird ein Vergleich zur Tabakindustrie gezogen. Die Zigarettenhersteller positionierten sich lange als Anbieter eines legalen Genussmittels, w&auml;hrend gesundheitliche Risiken relativiert wurden. Erst mehrere Gerichtsverfahren machten schlie&szlig;lich &ouml;ffentlich, in welchem Ausma&szlig; Risiken bekannt waren und kommunikativ heruntergespielt wurden.</p>
<p>Die Prozesse gegen sogenannte &bdquo;Big Tobacco&ldquo;-Unternehmen pr&auml;gten dabei auch die &ouml;ffentliche Wahrnehmung von Zigaretten. Rauchen wurde zunehmend nicht mehr allein als pers&ouml;nliche Entscheidung gesehen, sondern als Folge des gezielten Produktdesigns und Marketings. Ein sichtbares Ergebnis dieses Wandels: Der Marlboro-Mann in der Kino-Werbung musste mit Schock-Bildern auf Packungen ersetzt werden.</p>
<h2>Digitale R&auml;ume neu denken</h2>
<p>Der Vergleich zwischen Sozialen Medien und Tabakindustrie ist nicht perfekt &ndash; aber aufschlussreich. Auch heute geht es um die Frage, ob gro&szlig;e Konzerne die Risiken ihrer Produkte kennen und mitunter bewusst f&uuml;r Profit verst&auml;rken. Da viele der Unternehmen in den USA sitzen, werden hier die Grundlagen gelegt. Aber auch Europa muss aktiv sein.</p>
<p>Gut ist hier, dass der Digital Services Act bereits anerkennt, dass digitale Plattformen sogenannte &bdquo;systemische Risiken&ldquo; haben k&ouml;nnen. Zu diesen z&auml;hlen auch suchtf&ouml;rdernde Funktionen. Gegen TikTok l&auml;uft auf dieser Grundlage aktuell noch eine EU-Untersuchung wegen &bdquo;suchtf&ouml;rdender Praktiken&ldquo;.</p>
<p>Doch wir brauchen eine Debatte &uuml;ber einzelne Beispiele hinaus. Bisher wird viel &uuml;ber Bildschirmzeiten, Medienkompetenz und Medienerziehung gesprochen. Das ist wichtig.</p>
<p>Die Frage ist aber nicht nur, wie wir mit Medien umgehen, sondern wie diese Medien gestaltet seien sollten. Eine einfache Antwort daf&uuml;r gibt es nicht. Denn in der Grundsatzfrage dar&uuml;ber, wie wir digitale R&auml;ume in Zukunft gestalten, treffen viele Interessen und Denkans&auml;tze aufeinander. So muss unter anderem unternehmerisches Handeln mit gesellschaftlicher Verantwortung und Meinungsfreiheit mit Jugendschutz abgewogen werden.</p>
<p>Daf&uuml;r braucht es auch au&szlig;erhalb von Gerichtsr&auml;umen einen offenen gesellschaftlichen Diskurs, der klare Leitlinien und politische Entscheidungen vorbereitet.</p>

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		<title>Wirkungslos oder zu laut: Das Dilemma der politischen Kommunikation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 09:41:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[DIU Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[DIU FachForum Politik & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lutz Hagen]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stawowy]]></category>
		<category><![CDATA[TU Dresden]]></category>
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					<description><![CDATA[Politische Kommunikation ist heute ein anstrengender Drahtseilakt. In der Aufmerksamkeitsökonomie des Internets ist sie zugleich wichtiger und schwieriger denn je.  Gleichzeitig verschwinden genau die Medien, die früher Orientierung gegeben und verschiedene Lager verbunden haben.

Mehr Pressemitteilungen oder ein höheres Tempo sind nicht die Lösung. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-58081" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-240x300.jpg 240w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-320x400.jpg 320w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-768x960.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-1229x1536.jpg 1229w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-588x735.jpg 588w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-344x430.jpg 344w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4.jpg 1485w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px">Warum politische Kommunikation heute ein Drahtseilakt ist und wie wir ihn bew&auml;ltigen. </strong></p>
<p><em>Ein Beitrag von Prof. Dr. Lutz Hagen und Peter Stawowy</em></p>
<p>Ein Beschluss im Gemeinderat ist gefasst, die Pressemitteilung verschickt, alles sachlich erkl&auml;rt. Und dann? In den sozialen Netzwerken eskaliert die Stimmung: Wut, Vorw&uuml;rfe, tiefes Misstrauen. Oder es passiert das Gegenteil: v&ouml;llige Funkstille. Kein Interesse, keine Reaktion. Beides erleben wir t&auml;glich &ndash; von der gro&szlig;en Bundespolitik bis hin zur Entscheidung &uuml;ber den neuen Radweg vor der eigenen Haust&uuml;r.</p>
<p>Das zeigt: Politische Kommunikation ist heute ein anstrengender Drahtseilakt. In der Aufmerksamkeits&ouml;konomie des Internets ist sie zugleich wichtiger und schwieriger denn je.</p>
<h2>Emp&ouml;rung frisst Sachlichkeit</h2>
<p>Menschen suchen schon seit jeher nicht blo&szlig; nackte Fakten, sie wollen Emotionen und Best&auml;tigung. Soziale Netzwerke bedienen diese Bed&uuml;rfnisse, klassische Medien spielen zunehmend mit. Wir reagieren nicht zuerst auf Daten, sondern immer st&auml;rker auf Gef&uuml;hle wie Angst und &Auml;rger.</p>
<p>Fr&uuml;her gab es klare und professionell begr&uuml;ndete Filter. Journalistische Medien haben eingeordnet, sortiert und erkl&auml;rt. Heute entscheiden oft Algorithmen auf Plattformen, was wir zu sehen bekommen. Dabei folgen sie einer gnadenlosen Regel: Was aufregt, gewinnt. Nicht die fundierteste Erkl&auml;rung setzt sich durch, sondern die lauteste.</p>
<h2>Niedergang des Journalismus, Aufstieg der Eigenmedien</h2>
<p>Gleichzeitig verschwinden genau die Medien, die fr&uuml;her Orientierung gegeben und verschiedene Lager verbunden haben &ndash; besonders im l&auml;ndlichen Raum. Wo Redaktionen schrumpfen, fehlt der Kontext, geht Gemeinschaft verloren.</p>
<p>An die Stelle journalistischer Medien treten vielfach Eigenmedien von politischen Akteuren, die Einzel- oder Klientelinteressen in den Vordergrund stellen. Die Folge: Vieles wird politisch aufgeladen &ndash; und damit &uuml;berladen. Selbst reine Verwaltungsakte stehen pl&ouml;tzlich unter Generalverdacht und werden bewertet, als bef&auml;nden wir uns im Dauerwahlkampf.</p>
<p>Dabei zersplittert die &Ouml;ffentlichkeit. Geschlossene Foren, in denen sich nur gleichgesinnte austauschen, andere eventuelle gar keinen Zugang haben, spielen eine immer wichtigere Rolle.</p>
<h2>Lautstark oder unsichtbar?</h2>
<p>Wer heute geh&ouml;rt werden will, muss einerseits die neuen Kan&auml;le nutzen und m&ouml;glichst zuspitzen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wer dabei das Vertrauen des Publikums behalten will, muss zugleich sachlich bleiben. Das geht nur schwer zusammen. Wer zuspitzt, wird zwar geh&ouml;rt, wirkt aber schnell unglaubw&uuml;rdig. Wer nur sachlich erkl&auml;rt, geht im digitalen Rauschen unter.</p>
<p>Es wird also nicht zu wenig informiert. Informationen wirken heute anders. Diese Gef&uuml;hle lassen sich aber nicht einfach &bdquo;wegargumentieren&ldquo;. Wer das ignoriert, verliert den Anschluss.</p>
<p>Die Lage wird durch K&uuml;nstliche Intelligenz noch weiter versch&auml;rft. Inhalte werden k&uuml;nftig noch schneller und zugespitzter produziert. Wir erleben mehr Stimmen und mehr Meinung, aber eben nicht automatisch mehr Orientierung. Es wird zunehmend unklarer, aus welchen Interessen und Quellen Inhalte entspringen. Das betrifft uns alle: Wer heute Informationen konsumiert, muss mehr pr&uuml;fen und mehr aushalten. Das ist anstrengend und gelingt nicht immer.</p>
<h2>Was wir jetzt brauchen: Vertrauen</h2>
<p>Mehr Pressemitteilungen oder ein h&ouml;heres Tempo sind nicht die L&ouml;sung. Was fehlt, ist echte Orientierung. Wir brauchen klare Antworten und das Gef&uuml;hl: Da ist jemand echt und sagt ehrlich, was Sache ist &ndash; auch wenn es mal unbequem ist. Denn eines ist klar: Wer wie bisher nur informiert, wird &uuml;berh&ouml;rt. Wer nur laut ist, wird nicht ernst genommen.</p>
<p>Aber auch die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sind gefordert: Verwaltungshandeln zu hinterfragen, zeugt von m&uuml;ndigem B&uuml;rgertum. Lautstark im Konzert der Dauererregten mitzusingen, eher weniger. Wir alle d&uuml;rfen nicht vergessen: Auf beiden Seiten sitzen Menschen, die im Zweifel nur ihr Bestes geben.</p>
<p>Auch wenn die Zukunftsaussichten hinsichtlich einer gemeinsamen und konstruktiven &Ouml;ffentlichkeit gerade eher d&uuml;ster scheinen: Gerade deshalb haben wir die Aufgabe, wieder Wege zur Verst&auml;ndigung zu finden.</p>
<p>Denn was am Ende z&auml;hlt: Vertrauen und Verst&auml;ndigung. Gemeinsamkeiten und Kompromisse zu vermitteln, so dass sie die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger erreichen, ist die gro&szlig;e Herausforderung der neuen politischen Kommunikation. Nur durch glaubw&uuml;rdiges Agieren kann neues Vertrauen entstehen. Es ist Zeit, dass das in den Kommunikationsabteilungen ankommt.</p>
<h2>Einladung zum Austausch</h2>
<p>Wie sieht Kommunikation aus, die wieder verbindet statt zu spalten? Wie sind die Perspektiven f&uuml;r die neue politische &Ouml;ffentlichkeit, welche Rolle spielen Narrative, wie umgehen mit einem Shitstorm? Welche harten wissenschaftlichen Befunde helfen in der Praxis?</p>
<p>Um diese Fragen geht es beim DIU FachForum Politik &amp; Medien am 27. April 2026 in Dresden. Gemeinsam mit Experten aus Praxis und Wissenschaft suchen wir nach Wegen f&uuml;r eine glaubw&uuml;rdige Kommunikation in digitalen Zeiten.</p>
<p><a href="https://di-uni.firstvoucher.com/zwischen-fake-news-shitstorms-und-nachrichtenvermeidung-politische-kommunikation-in-der-online-gesellschaft-m87864?filter=false" target="_blank" rel="noopener">Alle wichtigen Infos hier</a>.</p>

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