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	<title>FLURFUNK</title>
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	<description>Das Medienblog aus Dresden</description>
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	<title>FLURFUNK</title>
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		<title>Wir Gestalten Dresden startet AI ACADEMY: Ambassadors gesucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 16:10:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[AI ACADEMY]]></category>
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		<category><![CDATA[Wir gestalten Dresden]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Branchenverband WIR GESTALTEN DRESDEN startet im Juni die „AI ACADEMY – Kreative Intelligenz“ und sucht gezielt sogenannte AI Ambassadors. In einer dreiteiligen Workshopreihe sollen Kreative den fundierten Einsatz von KI-Tools erlernen – und das Wissen anschließend in ihre Branchen weitertragen. Bewerbungen für den Open Call sind noch bis zum 8.5.2026 möglich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.wir-gestalten-dresden.de" target="_blank" rel="noopener">Wir Gestalten Dresden</a> sucht KI-Botschafter: Der Branchenverband der Kultur- und Kreativwirtschaft in Dresden startet im Juni die "AI ACADEMY &ndash; Kreative Intelligenz".</p>
<p>Das ist eine mehrteilige Workshopreihe, in der sich die Teilnehmenden mit KI-Tools auseinandersetzen, um sie in der Folge in der eigenen Arbeit fundiert einsetzen zu k&ouml;nnen. Das Angebot ist also eine "Qualifizierung im Bereich K&uuml;nstliche Intelligenz" f&uuml;r Vertreter der Kultur- und Kreativ-Branche.</p>
<p>In der <a href="https://www.wir-gestalten-dresden.de/ai-academy/" target="_blank" rel="noopener">Einladung</a> hei&szlig;t es:</p>
<blockquote><p>"Die Reihe richtet sich an Kreative, die KI-Werkzeuge fundiert verstehen, praktisch anwenden und f&uuml;r ihre eigene Arbeit nutzbar machen m&ouml;chten. Eine Teilnahme erm&ouml;glicht es potentiell auch, sich ein eigenes Standbein in der Weiterbildung aufzubauen."</p></blockquote>
<h2>Drei Module f&uuml;r den Transfer in die Branche</h2>
<p>Die Workshopreihe umfasst drei ganzt&auml;gige Termine im Juni:</p>
<ul>
<li>8.6.2026: Systemcheck &ndash; Bestandsaufnahme, Bedarfsermittlung</li>
<li>19.6.2026: Praxis &amp; Transfer &ndash; Arbeit mit Tools, Entwicklung der Multiplikatorrolle</li>
<li>22.6.2026: Perspektive &amp; Position &ndash; Roadmaps f&uuml;r die eigene Branche</li>
</ul>
<p>Inhaltlich geht es in den Workshops um Grundlagen, konkrete Anwendungen und die Frage, wie Wissen strukturiert weitergegeben werden kann. Erg&auml;nzt wird das Ganze durch Materialien, Dokumentation, Zertifikat und die Anbindung an das KI Netzwerk Dresden.</p>
<p>Konzipiert und umgesetzt wird das Programm vom Dresdner Anbieter <a href="https://we-explain.ai" target="_blank" rel="noopener">We explain AI</a>&nbsp;in Kooperation mit dem <a href="https://ki-dresden.net" target="_blank" rel="noopener">KI Netzwerk Dresden</a>, der <a href="https://www.ihk.de/dresden/" target="_blank" rel="noopener">IHK Dresden</a> und <a href="https://silicon-saxony.de" target="_blank" rel="noopener">Silicon Saxony</a>.</p>
<h2>Botschafter gesucht</h2>
<p>Die Teilnahme ist kostenpflichtig, allerdings sind die Geb&uuml;hren gestaffelt: Denn es werden f&uuml;r die Teilnahme auch Branchenvertreter*innen gesucht, die bereit sind, ihr Wissen sp&auml;ter weiterzugeben. Sie sollen als sogenannte AI Ambassadors ausgebildet werden und erhalten daf&uuml;r eine deutlich verg&uuml;nstigte Teilnahme.</p>
<p>Mit der Entwicklung der AI Ambassadors soll ein Netzwerk entstehen, das sich kontinuierlich austauscht und gemeinsam an neuen Anwendungen arbeitet. Das langfristige Ziel dahinter ist der Aufbau eines funktionierenden Weiterbildungs&ouml;kosystems innerhalb der Dresdner Kreativszene.</p>
<p>Die regul&auml;re Teilnahme an der AI ACADEMY kostet 1.200 Euro, WGD-Mitglieder zahlen 360 Euro und die angehenden AI Ambassadors 120 Euro f&uuml;r alle drei Workshops.</p>
<p>Aktuell l&auml;uft noch der Open Call f&uuml;r die AI Ambassadors bis zum 8.5.2026. Bewerben k&ouml;nnen sich Akteurinnen und Akteure der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft mit Wohnsitz im Postleitzahlbereich 010XX.</p>
<p>Alle weiteren Infos unter <a href="https://www.wir-gestalten-dresden.de/ai-academy/" target="_blank" rel="noopener">wir-gestalten-dresden.de/ai-academy</a>.</p>

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		<title>ECPMF: Zahl der Angriffe auf Journalisten zurückgegangen</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/22/ecpmf-zahl-der-angriffe-auf-journalisten-zurueckgegangen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 18:24:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[European Centre for Press and Media Freedom]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Möllers]]></category>
		<category><![CDATA[Mapping Media Freedom]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Peltz]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Bielefeld]]></category>
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					<description><![CDATA[Weniger Angriffe, aber keine Entwarnung: 2025 wurden 34 physische Attacken auf Journalistinnen und Journalisten registriert – weiterhin doppelt so viele wie vor der Pandemie. Eine Studie des ECPMF zeigt zudem wachsenden Druck durch Anfeindungen, Prekarisierung und Cyberangriffe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-58155" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-539x400.png" alt="" width="539" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-539x400.png 539w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-300x223.png 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-768x570.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-1536x1141.png 1536w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-980x728.png 980w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32-573x426.png 573w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-19.48.32.png 1594w" sizes="(max-width: 539px) 100vw, 539px">Die Zahl physischer Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten in Deutschland ist 2025 im Vergleich zu 2024 zur&uuml;ckgegangen, bleibt aber deutlich &uuml;ber dem Niveau der Jahre vor der Corona-Pandemie. Das zeigt eine aktuelle Studie des <a href="https://www.ecpmf.eu" target="_blank" rel="noopener">European Centre for Press and Media Freedom</a> (ECPMF).</p>
<p>Demnach wurden im Jahr 2025 insgesamt 34 F&auml;lle verifiziert. Nach dem H&ouml;chststand von 98 Angriffen im Jahr 2024 liegt die Zahl damit erstmals wieder unter dem Niveau der Pandemie-Jahre (s. Grafik oben). Der R&uuml;ckgang k&ouml;nnte allerdings auch mit der ver&auml;nderten Methodik der Plattform <a href="https://www.mappingmediafreedom.org" target="_blank" rel="noopener">Mapping Media Freedom</a> zusammenh&auml;ngen, die seit 2024 die Datengrundlage darstellt.</p>
<p>Die Zahl f&uuml;r 2025 liegt immer noch doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Jahre vor 2020, als rund 17 Angriffe pro Jahr registriert wurden.&nbsp;Insgesamt dokumentierte Mapping Media Freedom 127 F&auml;lle von Verletzungen der Pressefreiheit, hinzu kommen mehr als 100 nicht abschlie&szlig;end verifizierte Vorf&auml;lle.</p>
<h2>Der Journalist als "Feind"</h2>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-58158" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-501x400.png" alt="" width="501" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-501x400.png 501w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-300x239.png 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-768x613.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-1536x1226.png 1536w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-921x735.png 921w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50-539x430.png 539w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.08.50.png 1566w" sizes="(max-width: 501px) 100vw, 501px">Die Langzeitbetrachtung von 2015 bis 2025 zeigt klare Muster: Physische Angriffe treten bundesweit auf, konzentrieren sich jedoch auf bestimmte Regionen und vor allem auf Demonstrationen.</p>
<p>&bdquo;Innerhalb dieses Kontexts sehen wir eine klare Kontinuit&auml;t rechter Gewalt. Sie speist sich aus einem ideologisch antagonistischen und zugleich strategisch-instrumentellen Verh&auml;ltnis zur freien Presse und zeigt sich &uuml;ber Jahre hinweg in stabilen Akteurskonstellationen und wiederkehrenden Mobilisierungszusammenh&auml;ngen&ldquo;, sagt Patrick Peltz, Leiter der Studie, in der <a href="https://www.ecpmf.eu/feindbild-journalistin-10/" target="_blank" rel="noopener">Mitteilung auf ecpmf.eu</a>.</p>
<p>Gleichzeitig gewinnen seit 2020 heterogene Protestmilieus als Gewaltkontext an Bedeutung. Medienfeindliche Einstellungen sind damit nicht mehr eindeutig einzelnen politischen Lagern zuzuordnen, sondern offenbar &uuml;ber die Lager hinweg anschlussf&auml;hig.</p>
<h2>Freie besonders betroffen</h2>
<p>Die Studie beschreibt wiederkehrende Formen der Gewalt: Feindmarkierungen, k&ouml;rperliche Angriffe und Besch&auml;digung von Equipment. Besonders betroffen sind freie Journalistinnen und Journalisten. Sie sind oft schlechter abgesichert und tragen die Folgen von Angriffen allein, was die Situation existenzbedrohlich machen kann.</p>
<p>Auch jenseits physischer Gewalt zeigt sich eine wachsende Belastung. Eine gemeinsame Untersuchung des ECPMF mit der Universit&auml;t Bielefeld belegt, dass Anfeindungen f&uuml;r viele Medienschaffende zum Berufsalltag geh&ouml;ren &ndash; online wie offline.</p>
<p>Diese Erfahrungen wirken sich auf die Arbeit aus, etwa durch Themenverzicht oder Anpassungen in der Berichterstattung. Gleichzeitig berichten viele von wachsendem Zeitdruck, wirtschaftlichem Druck und unsicheren Perspektiven.</p>
<h2>Cyberangriffe als neue Bedrohung</h2>
<p>Zunehmend in den Fokus r&uuml;cken Cyberangriffe auf Medien. Sie k&ouml;nnen Inhalte blockieren, Daten kompromittieren und journalistische Arbeitsprozesse st&ouml;ren. Ein erheblicher Teil solcher Angriffe bleibt jedoch unsichtbar, weil Medienh&auml;user Vorf&auml;lle aus Sorge vor Reputationssch&auml;den nicht &ouml;ffentlich machen, so Co-Autor Jan M&ouml;llers.</p>
<p>Kritisch bewertet die Studie zudem die geplante Umsetzung der EU-Anti-SLAPP-Richtlinie in Deutschland. Zwar werde das Problem missbr&auml;uchlicher Klagen erstmals aufgegriffen, zentrale Schutzl&uuml;cken blieben jedoch bestehen &ndash; insbesondere bei innerstaatlichen Verfahren und strukturellen Fragen wie der Abmahnpraxis.</p>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-58160" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.10.38-286x400.png" alt="" width="286" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.10.38-286x400.png 286w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.10.38-214x300.png 214w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.10.38-525x735.png 525w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.10.38-307x430.png 307w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-22-um-20.10.38.png 590w" sizes="(max-width: 286px) 100vw, 286px">Eine Zusammenfassung der Studie <a href="https://www.ecpmf.eu/feindbild-journalistin-10/" target="_blank" rel="noopener">ist auf der Seite ecpmf.eu zu finden</a>, die komplette Studie kann <a href="https://www.ecpmf.eu/wp-content/uploads/2026/04/Feindbild-Journalistin-10-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier als PDF</a> heruntergeladen werden.</p>
<h2>Studie zum 1o. Mal</h2>
<p>Die aktuelle Studie ist die 10. ihrer Art &ndash; die erste Erfassung von Angriffen auf Journalistinnen und Journalisten ist &uuml;brigens erstmals 2015 in unserem gedruckten Magazin FUNKTURM erschienen. Autor war damals <a href="https://www.andi-szabo.de/blog/2015/12/03/ueber-25-uebergriffe-auf-journalisten-in-sachsen/" target="_blank" rel="noopener">Andi Szabo</a> (vgl. <a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2015/12/17/funkturm-schon-25-uebergriffe-auf-journalisten-im-jahr-2015/" target="_blank" rel="noopener">FLURFUNK vom 17.12.2015</a>(.</p>

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		<title>Daniela Kahls übernimmt LPK-Vorsitz</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/22/daniela-kahls-uebernimmt-lpk-vorsitz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 17:35:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Schawe]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Kahls]]></category>
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		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Landespressekonferenz Sachsen hat einen neuen Vorstand: Auf der Mitgliederversammlung am 21.4.2026 w&#228;hlten die Mitglieder Daniela Kahls zur Vorsitzenden. Kahls arbeitet seit 2014 in der Redaktion Landespolitik von MDR Sachsen f&#252;r Radio, Fernsehen und Online. Zuvor war sie unter anderem als ARD-H&#246;rfunk-Korrespondentin in Paris sowie als Landeskorrespondentin f&#252;r MDR Aktuell t&#228;tig. Mitglied der LPK ist&#160;<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/22/daniela-kahls-uebernimmt-lpk-vorsitz/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.lpk-sachsen.de" target="_blank" rel="noopener">Landespressekonferenz Sachsen</a> hat einen neuen Vorstand: Auf der Mitgliederversammlung am 21.4.2026 w&auml;hlten die Mitglieder Daniela Kahls zur Vorsitzenden.</p>
<p>Kahls arbeitet seit 2014 in der Redaktion Landespolitik von MDR Sachsen f&uuml;r Radio, Fernsehen und Online. Zuvor war sie unter anderem als ARD-H&ouml;rfunk-Korrespondentin in Paris sowie als Landeskorrespondentin f&uuml;r MDR Aktuell t&auml;tig. Mitglied der LPK ist sie &ndash; mit Unterbrechung &ndash; seit 2002.</p>
<p>Als Schatzmeisterin wurde Andrea Schawe (Redakteurin in der Lokalredaktion Dresden der S&auml;chsischen Zeitung) best&auml;tigt. Dem Vorstand geh&ouml;ren au&szlig;erdem weiterhin Isabelle Sperlich (Landeskorrespondentin Regiocast GmbH) und Thomas B&auml;rsch (Redakteur ZDF, Landesstudio Sachsen) an. Neu beziehungsweise nach einj&auml;hriger Pause wieder im Gremium ist Thomas Staudt (Redakteur Morgenpost Sachsen, Landespolitik).</p>
<p>Der bisherige Vorsitzende Tino Moritz (Landeskorrespondent Freie Presse) hatte nicht erneut kandidiert. Er stand drei Jahre an der Spitze des Vereins.</p>
<p>Die LPK Sachsen z&auml;hlt aktuell rund 90 Mitglieder, darunter 65 Journalistinnen und Journalisten mit landespolitischem Schwerpunkt sowie 25 F&ouml;rdermitglieder.</p>
<p>Die Landespressekonferenz Sachsen ist eine unabh&auml;ngige Arbeitsgemeinschaft landespolitischer Journalistinnen und Journalisten und vertritt deren Interessen gegen&uuml;ber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.</p>
<p><em>Transparenzhinweis: STAWOWY Agentur und Verlag (Betreiber von FLURFUNK) ist F&ouml;rdermitglied in der LPK.</em></p>
<hr>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/4b9e3afd34d24522990058ddc1bcf686" alt='"' width="1" height="1"><em>Erfahren Sie von Aktualisierungen im FLURFUNK-Blog immer zuerst in unserem Telegram-Kanal: <a href="https://t.me/flurfunkdd" target="_blank" rel="noopener">t.me/flurfunkdd</a>.</em><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/ef221fd290384754b27f62fe0b3c1c37" alt='"' width="1" height="1"></p>

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			</item>
		<item>
		<title>FLURFUNK-Podcast: DieSachsen.de – Neuerfindung des Lokaljournalismus?</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/19/flurfunk-podcast-diesachsen-de-neuerfindung-des-lokaljournalismus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 15:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Brinkmann]]></category>
		<category><![CDATA[DieSachsen.de]]></category>
		<category><![CDATA[Flurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schütze]]></category>
		<category><![CDATA[Nico von der Hagen]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stawowy]]></category>
		<category><![CDATA[STAWOWY-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Kann Plattformjournalismus den Lokaljournalismus retten? In dieser FLURFUNK-Podcastfolge erklären Thomas Wolf und Nico von der Hagen, wie DieSachsen.de funktioniert, wer dort publizieren kann – und ob sich damit wirklich Geld verdienen lässt. Ein spannender Einblick in ein Medienmodell, das gerade an Bedeutung gewinnt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Plattform <a href="https://www.diesachsen.de" target="_blank" rel="noopener">DieSachsen.de</a> verspricht nicht weniger als eine m&ouml;gliche Antwort auf die Krise des Lokaljournalismus: Freie Journalistinnen und Journalisten, Blogger und kleine Redaktionen ver&ouml;ffentlichen ihre Inhalte in einem gemeinsamen Umfeld &ndash; mit Reichweite, technischer Infrastruktur und der Chance, Geld zu verdienen.</p>
<p>Der Begriff daf&uuml;r: Plattformjournalismus (vgl. FLURFUNK vom 11.3.2026: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/11/relaunch-von-diesachsen-de-plattformjournalismus-rueckt-in-den-vordergrund/" target="_blank" rel="noopener">Relaunch von DieSachsen.de: Plattformjournalismus r&uuml;ckt in den Vordergrund</a>").</p>
<h2>Die Zukunft des Lokaljournalismus?</h2>
<p>Doch wie tragf&auml;hig ist dieses Modell wirklich? Wer darf dort publizieren &ndash; und nach welchen Kriterien? Wie wird Qualit&auml;t gesichert? Und vor allem: L&auml;sst sich damit nachhaltig Geld verdienen oder bleibt es beim Zubrot?</p>
<p>In der neuen Folge des FLURFUNK sprechen Thomas Wolf und Nico von der Hagen offen &uuml;ber ihre Plattform, ihre Erfahrungen aus den vergangenen Jahren und ihre Pl&auml;ne f&uuml;r die Zukunft &ndash; einschlie&szlig;lich einer m&ouml;glichen Expansion &uuml;ber Sachsen hinaus.</p>
<h2>Digitaler Mittag von STAWOWY-Seminare</h2>
<p>Die Folge ist ein Mitschnitt des &bdquo;Digitalen Mittags&ldquo; der <a href="https://www.stawowy-online.de/Seminare/" target="_blank" rel="noopener">STAWOWY-Seminare</a>. Peter Stawowy diskutiert darin gemeinsam mit Frank Sch&uuml;tze und Christopher Brinkmann sowie dem Publikum zentrale Fragen rund um Plattformjournalismus, Gesch&auml;ftsmodelle und die Zukunft regionaler &Ouml;ffentlichkeit.</p>
<p>Enthalten sind neben der Diskussion auch eine Pr&auml;sentation der Plattform sowie zahlreiche Publikumsfragen und -beitr&auml;ge.</p>
<p>Hier bei <a href="https://open.spotify.com/episode/4kRHugoLBL6kgHY7Pqgjc4?si=0842150403e34a9b" target="_blank" rel="noopener">Spotify</a> h&ouml;ren und &uuml;berall, wo es Podcast gibt:</p>
<p><span class="iframe-wrapper"><iframe style="border-radius: 12px;" src="" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-testid="embed-iframe" data-src="https://open.spotify.com/embed/episode/4kRHugoLBL6kgHY7Pqgjc4?utm_source=generator" data-cookiecategory="functionality" data-cookiescript="accepted"></iframe><span class="iframe-wrapper-info"><span><strong>Externe Inhalte</strong><br><br>Bitte <a href="javascript:CookieScript.instance.acceptAction(%5B'functionality'%5D)">akzeptieren Sie "Externe Medien"-Cookies</a> um den Inhalt zu sehen.<br><br><small>Ich bin einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und personenbezogene Daten an Dritte laut den <a href="https://www.flurfunk-dresden.de/datenschutzerklaerung/" target="_blank">Datenschutzbestimmungen</a> &uuml;bermittelt werden. </small></span></span></span></p>

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		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz in der sächsischen Politik</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/15/kuenstliche-intelligenz-in-der-saechsischen-politik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 14:49:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flurschelte]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Kahls]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Witschetzky]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>
		<category><![CDATA[MDR Sachsen Politik-Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stawowy]]></category>
		<category><![CDATA[Valentin Lippmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie steht es eigentlich um den Einsatz von KI in der sächsischen Politik? Damit befasst sich die aktuelle Folge des MDR Sachsen Politik-Podcast. Mit einem klaren Befund: In der Breite ist das Thema noch nicht angekommen. 

MDR-Journalistin Daniela Kahls zeigt anhand konkreter Beispiele, wie unterschiedlich Parteien und Akteure mit KI umgehen. Mit dabei: Einordnungen von mir, Peter Stawowy.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Der <a href="https://www.mdr.de/sachsenradio/podcast/politik/index.html" target="_blank" rel="noopener">MDR-Sachsen Politik-Podcast</a> hat sich vergangene Woche (10.4.2026) mit dem Einsatz K&uuml;nstlicher Intelligenz in der s&auml;chsischen Landes- und Kommunalpolitik besch&auml;ftigt. Ergebnis der Recherche: In der Breite ist das Thema dort bislang nur punktuell angekommen.</p>
<p>Ich freue mich, dass ich ein paar Einblicke aus meiner Perspektive als Politik- und Kommunikationsberater beisteuern konnte.</p>
<p>Die ganze Podcast-Folge ist auf mdr.de zu finden, <a href="https://www.mdr.de/sachsenradio/podcast/politik/podcast-politik-sachsen-dieselpreise-hochrisikospiele-kuenstliche-intelligenz-politik-100.html" target="_blank" rel="noopener">das KI-Thema beginnt ab Min. 25:38</a>.</p>
<h2>Mei&szlig;ens Politik-Influencerin</h2>
<p>Die MDR-Journalistin Daniela Kahls hat mit dem Podcast-Beitrag eine sehr gr&uuml;ndliche Recherche hingelegt:</p>
<p>So bringt sie die Mei&szlig;ner AfD-Kommunalpolitikerin Jana Witschetzky als Beispiel (<a href="https://www.instagram.com/jana.witschetzky/" target="_blank" rel="noopener">hier bei Instagram zu sehen</a>). Die setzt konsequent auf KI-generierte Videos und verwendet daf&uuml;r einen eigenen Avatar. Ihr t&auml;glicher Content erreicht teilweise hohe Reichweiten.</p>
<p>Andere Akteure dagegen, etwa aus dem Landtag, zeigen deutlich mehr Zur&uuml;ckhaltung beim Einsatz der neuen Techniken. Daf&uuml;r hat der MDR bei allen Fraktionen nachgefragt. Valentin Lippmann von den Gr&uuml;nen etwa erz&auml;hlt im O-Ton, dass man intern erst einmal Leitlinien f&uuml;r den Einsatz von KI erstellen will. Insgesamt wird eine eher skeptische und zur&uuml;ckhaltende Haltung deutlich.</p>
<p>Ein Beispiel aus Baden-W&uuml;rttemberg zeigt, wo Probleme entstehen k&ouml;nnen: So wurde die Gesch&auml;ftsordnung des Landtags angepasst, nachdem ein manipuliertes Video aus dem Plenum f&uuml;r Diskussionen sorgte. Wieder war ein AfD-Politiker am Werk. Die zentrale Frage dahinter: Wie l&auml;sst sich verhindern, dass Deepfakes parlamentarische Realit&auml;t verzerren?</p>
<h2>Reichweite ist nicht alles</h2>
<p>Im MDR-Podcast durfte ich im Interview diese Entwicklung einordnen. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wo sinnvolle Nutzung endet und problematische Manipulation beginnt &ndash; und warum Vertrauen die zentrale W&auml;hrung politischer Kommunikation bleibt.</p>
<p>Au&szlig;erdem weise ich auf einen Punkt hin, der m.E. gar nicht oft genug betont werden kann: Reichweite ist nicht alles. Sie wird dauerhaft nicht die entscheidende W&auml;hrung sein, wenn es um die Bewertung von politischen Aktivit&auml;ten in den sozialen Netzwerken und den Einsatz von KI geht.</p>
<p>Ich bin also hochgradig skeptisch, ob der Politikerin Jana Witschetzky die gro&szlig;e Reichweite tats&auml;chlich etwas bringt, wenn es um die Durchsetzung ihrer tats&auml;chlichen politischen Ziele im kommunalen Bereich geht. Zumal aktuell nicht absehbar ist, wie sich das Thema KI insgesamt entwickeln wird.</p>
<h2>Politische Kommunikation im Wandel</h2>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-58081" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-240x300.jpg 240w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-320x400.jpg 320w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-768x960.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-1229x1536.jpg 1229w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-588x735.jpg 588w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-344x430.jpg 344w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4.jpg 1485w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px">Passend zum Thema noch ein Terminhinweis:</p>
<p>Beim DIU-Fachtag "<a href="https://www.di-uni.de/events/diu-fachforum-politik-medien" target="_blank" rel="noopener">Politik und Medien</a>" am 27.4.2026 in Dresden wird sicher auch der Einsatz von KI zur Sprache kommen.</p>
<p>Titel der Veranstaltung: "Fake-News, Shitstorms &amp; Nachrichtenvermeidung: Politische Kommunikation in der Online-Gesellschaft".</p>
<p>Noch gibt es Tickets f&uuml;r die Veranstaltung, <a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/03/politische-kommunikation-zwischen-fake-news-shitstorms-und-nachrichtenvermeidung-27-4-2026/" target="_blank" rel="noopener">alle Infos hier</a>.</p>
<hr>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/4b9e3afd34d24522990058ddc1bcf686" alt='"' width="1" height="1"><em>Erfahren Sie von Aktualisierungen im FLURFUNK-Blog immer zuerst in unserem Telegram-Kanal: <a href="https://t.me/flurfunkdd" target="_blank" rel="noopener">t.me/flurfunkdd</a>.</em><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/ef221fd290384754b27f62fe0b3c1c37" alt='"' width="1" height="1"></p>

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		<title>Mitteldeutsche Medientage 2026: Die wichtigsten Programmpunkte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:21:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flurschelte]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Lochthofen]]></category>
		<category><![CDATA[Funke Mediengruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Vogt]]></category>
		<category><![CDATA[Medientage Mitteldeutschland 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteldeutscher Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfram Weimer]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Medientage Mitteldeutschland kehren 2026 zurück in die Media City Leipzig – und liefern ein Programm mit vielen relevanten Debatten. Zwischen Plattformregulierung, Medienpolitik und neuen Geschäftsmodellen im Journalismus zeigt sich: Die Branche sucht Antworten auf grundlegende Fragen. Wir haben uns das Programm angeschaut und sagen, welche Panels sich wirklich lohnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 22. und 23.4.2026 trifft sich die Medienbranche erneut zu den <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de" target="_blank" rel="noopener">Medientagen Mitteldeutschland</a> (MTM). Nach Jahren in der Spinnerei in Leipzig kehrt die Veranstaltung nun wieder in die altbekannte Location Media City zur&uuml;ck (vgl. FLURFUNK 16.9.2026: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2025/09/16/wechseln-die-medientage-mitteldeutschland-nach-thueringen/" target="_blank" rel="noopener">Wechseln die Medientage Mitteldeutschland nach Th&uuml;ringen?</a>").</p>
<p>Wir haben uns das Programm angeschaut und sind positiv &uuml;berrascht: Dem Veranstalter-Team ist es gelungen, eine schicke Mischung aus spannenden Referentinnen und Referenten und Themen zusammenzustellen, auch wenn die sich manchmal in ganz sch&ouml;n sperrigen Titeln verstecken.</p>
<p>Hier geht es zur <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/" target="_blank" rel="noopener">Programm&uuml;bersicht der MTM 2026</a>.</p>
<p>Hier unsere Empfehlungen, wo man uns vermutlich trifft:</p>
<h2>Tag 1: Finanzierung, Social-Media-Verbot, Radio und Medienstrukturen</h2>
<p>Gleich die <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/keynote/" target="_blank" rel="noopener">Er&ouml;ffnungs-Keynote um 10 Uhr</a> d&uuml;rfte spannend werden: Medienstaatsminister Wolfram Weimer spricht um 10 Uhr und wird sicherlich die Bedeutung von unabh&auml;ngigem Journalismus und Medien im Zeitalter von KI und der Dominanz gro&szlig;er Plattformen ansprechen. Ob auch Selbstkritik, zum Beispiel zum Umgang mit der Buchbranche, kommen wird? Vermutlich eher nicht.</p>
<p>Trotzdem: Weimer ist ein guter Redner und seine Positionen zur Plattform-Dominanz h&ouml;renswert. Und wer mag, kann sich gleich im Anschluss (10:45 Uhr) noch das passende <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/digitaler-befreiungsschlag-wie-europa-digital-und-medial-unabhaengiger-wird/" target="_blank" rel="noopener">Panel zum Thema Digitale Souver&auml;nit&auml;t in Studio 3</a> anschauen.</p>
<p>Spannender aber aus unserer Sicht: Der Talk im Studio 5 mit dem Titel: "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/werbekrise-und-die-plattform-regelt-wie-koennen-deutsche-medien-inhalte-langfristig-finanzieren/">Die Plattform regelt: Wie k&ouml;nnen deutsche Medien Inhalte langfristig finanzieren?</a>" Den MTM-Team ist es gelungen, Agenturen-Leute aufs Podum zu holen, die sich mit Branchenvertretern austauschen. Sollte die Deutsche Bahn liefern, trifft man mich dort!</p>
<p>Eigentlich sind alle Termine in Studio 4 &uuml;beraus interessant! Dort hat sich der ida Open Media Table eingenistet und spannende G&auml;ste eingeladen, um ganz praktische Fragen zu kl&auml;ren. Am Mittwoch geht es zum Beispiel <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/vom-publikum-zur-community-wie-aus-rauen-kommentarspalten-konstruktive-debatten-werden/" target="_blank" rel="noopener">um 10:45 Uhr</a> um die Frage, wie Medien mit der Kommentarspalte umgehen k&ouml;nnen, um daraus eine Community zu bilden. Und <a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/das-ende-der-reichweite-die-neuen-kpis-des-journalismus/" target="_blank" rel="noopener">um 12.15 Uhr</a> wird die Frage diskutiert, welche KPIs Medien noch nutzen k&ouml;nnten au&szlig;er Reichweite.</p>
<p>Weitere wichtige Termine der MTM am ersten Tag (22.4.2026):</p>
<p>Um 15.45 Uhr geht es um die Frage nach einem Social-Media-Verbot. Titel: "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/zwischen-freiheit-und-jugendschutz-zukunftsstrategien-fuer-social-media/" target="_blank" rel="noopener">Zwischen Freiheit und Jugendschutz: Zukunftsstrategien f&uuml;r Social Media</a>".</p>
<p>Vielleicht lohnt es sich aber auch, in das Panel zur Zukunft des &ouml;ffentlich-rechtlichen Radios zu gehen, dort ist u.a. der frische MDR-Direktor Boris Lochthofen zu erleben. Titel: "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/kooperieren-oder-kollabieren-welche-rolle-spielen-audio-radio-und-podcasts-in-der-digitalen-plattformwelt/" target="_blank" rel="noopener">Kooperieren oder kollabieren? Welche Rolle spielen Audio, Radio und Podcasts in der digitalen Plattformwelt?</a>"</p>
<p>Wie kann eine Medienlandschaft aussehen, die verschiedene Perspektiven aus der Bev&ouml;lkerung abbildet, dem Grundgesetz verpflichtet ist und den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichert? Dieser Frage geht das Panel "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/mehr-als-glotze-medienstrukturen-fuer-eine-stabile-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Mehr als Glotze: Medienstrukturen f&uuml;r eine stabile Demokratie</a>" um 17.3o Uhr nach &ndash; u.a. mit dem Th&uuml;ringer MP Mario Vogt und MDR-Intendant Ralf Ludwig.</p>
<h2>Tag 2: Plattformverantwortung, Filmbranche, &Ouml;RR und Lokaljournalismus</h2>
<p>Auch an Tag 2 sind einige spannende Programmpunkte dabei, die ich hier kurz vorstellen will:</p>
<p>Die Keynote am zweiten Tag h&auml;lt Julia Becker, Verlegerin und Aufsichtsratsvorsitzende der FUNKE Mediengruppe &ndash; auch das d&uuml;rfte ein spannender Impuls sein. Titel: "<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/vertrauen-als-waehrung-warum-medien-ihre-wichtigste-plattform-selbst-werden-muessen/" target="_blank" rel="noopener">Vertrauen als W&auml;hrung: Warum Medien ihre wichtigste Plattform selbst werden m&uuml;ssen</a>".</p>
<p>Direkt danach wird es politisch: Um 9:30 Uhr geht es im Panel &bdquo;<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/plattformverantwortung-im-digitalen-zeitalter-recht-aufsicht-und-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Plattformverantwortung im digitalen Zeitalter &ndash; Recht, Aufsicht und Demokratie</a>&ldquo; um nichts weniger als die Frage, wie viel Macht gro&szlig;e Plattformen inzwischen haben &ndash; und wie man sie eigentlich noch kontrollieren kann.</p>
<p>Um 10:45 Uhr wird es dann wirtschaftspolitisch: &bdquo;<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/babelsberg-vs-budapest-wie-wird-deutschland-wieder-ein-attraktiver-filmstandort/" target="_blank" rel="noopener">Babelsberg vs. Budapest: Wie wird Deutschland wieder ein attraktiver Filmstandort?</a>&ldquo;</p>
<p>&bdquo;<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/karlsruhe-kef-und-medienrat-wer-sticht-wen/" target="_blank" rel="noopener">Karlsruhe, KEF und Medienrat: Wer sticht wen?</a>&ldquo; (12:15 Uhr) dreht sich um die Zukunft des &ouml;ffentlich-rechtlichen Systems und den neuen Medienrat.</p>
<p>Am Nachmittag schlie&szlig;lich wird es dann noch mal ganz kleinteilig: Um 14:45 Uhr diskutiert u.a. OAZ-Verleger Holger Friedrich zur Zukunft des Lokaljournalismus: &bdquo;<a href="https://medientage-mitteldeutschland.de/programm/newsletter-podcasts-pop-up-redaktionen-neue-modelle-fuer-den-lokaljournalismus/" target="_blank" rel="noopener">Newsletter, Podcasts &amp; Pop-up-Redaktionen &ndash; Neue Modelle f&uuml;r den Lokaljournalismus</a>&ldquo;. Auch da werde ich vermutlich kurz reinschauen.</p>
<p>Hinweis: Diese Aufz&auml;hlung ist keineswegs vollst&auml;ndig, sondern hoch subjektiv &ndash; das Programm selbst ist noch viel umfangreicher.</p>
<p>&nbsp;</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Tägliche Dosis: Was die Suchtdebatte für Soziale Medien bedeutet</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/14/taegliche-dosis-social-was-die-suchtdebatte-fuer-soziale-medien-bedeutet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 12:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Christopher Brinkmann]]></category>
		<category><![CDATA[Google+]]></category>
		<category><![CDATA[Instagram]]></category>
		<category><![CDATA[Meta]]></category>
		<category><![CDATA[Snapchat]]></category>
		<category><![CDATA[TikTok]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>
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					<description><![CDATA[Soziale Medien hatten einst ein Fortschrittsversprechen. Sie sollten Orte der Vernetzung, der freien Meinungsäußerung und der digitalen Teilhabe sein. Doch heute stehen eher die Risiken im Mittelpunkt. Die oft geäußerte Meinung ist, dass Soziale Medien süchtig machen. Die Debatte darüber entscheidet dabei, wie digitale Räume in Zukunft aussehen werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Soziale Medien hatten einst ein Fortschrittsversprechen. Sie sollten Orte der Vernetzung, der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung und der digitalen Teilhabe sein. Doch heute stehen eher die Risiken im Mittelpunkt. Die oft ge&auml;u&szlig;erte Meinung ist, dass Soziale Medien s&uuml;chtig machen. Die Debatte dar&uuml;ber entscheidet dabei, wie digitale R&auml;ume in Zukunft aussehen werden.</strong></p>
<p><em>Gastbeitrag von Dr. Christopher Brinkmann</em></p>
<h2>Machen Soziale Netzwerke s&uuml;chtig?</h2>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-57263" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann-287x300.jpeg" alt="" width="287" height="300" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann-287x300.jpeg 287w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann-383x400.jpeg 383w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann-411x430.jpeg 411w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2025/08/DrChristopherBrinkmann.jpeg 600w" sizes="(max-width: 287px) 100vw, 287px">Soziale Medien galten lange als interaktiver Treffpunkt der digitalen Welt. Das sogenannten &bdquo;Web 2.0&ldquo; &ndash; auch als &bdquo;Mitmach-Web&ldquo; bezeichnet &ndash; versprach Vernetzung, Teilhabe und die Demokratisierung von &Ouml;ffentlichkeit. Doch dieses Bild hat mittlerweile mehr als nur Risse. In der &ouml;ffentlichen Debatte werden Soziale Medien heute immer h&auml;ufiger als gef&auml;hrliche Umgebungen gesehen, die nicht zuletzt s&uuml;chtig machen.</p>
<p>Ein Gerichtsurteil aus den USA hat diese Debatte nun richtig ins Rollen gebracht. Ende M&auml;rz wurden Meta und Google in Los Angeles zu Millionenzahlungen verurteilt. Geklagt hatte eine heute 20-J&auml;hrige.</p>
<p>Sie warf den Unternehmen vor, sie als Jugendliche absichtlich mit ihren Diensten s&uuml;chtig gemacht zu haben. Die junge Frau sei teilweise &uuml;ber 16 Stunden am Tag auf den Plattformen gewesen, was zu psychischen Problemen f&uuml;hrte. Auch TikTok und Snapchat waren angeklagt. Die Unternehmen erzielten allerdings bereits vor Beginn des Verfahrens im Januar einen au&szlig;ergerichtlichen Vergleich.</p>
<h2>Soziale Medien bekommen Verantwortung</h2>
<p>Das Brisante an dem Urteil ist seine neue Perspektive. Plattformbetreiber in den USA waren jahrzehntelang durch die Section 230 des Communications Decency Act von 1996 gesch&uuml;tzt. Die sprichw&ouml;rtlich &bdquo;26 Worte, die das Internet schafften&ldquo; legen fest, dass Anbieter weitestgehend nicht verantwortlich f&uuml;r die Inhalte sind, die die Nutzerschaft auf ihren Sozialen Medien einstellt. Die Plattformen k&ouml;nnen dadurch Inhalte moderieren, ohne automatisch als &bdquo;Herausgeber&ldquo; zu gelten.</p>
<p>Allgemein wird davon ausgegangenen, dass sich Soziale Medien erst dadurch wirklich entwickeln konnten. Auf der anderen Seite waren die Tech-Konzerne in der Vergangenheit aber auch nicht haftbar, wenn es zum Beispiel um die Verantwortlichkeit f&uuml;r die Verbreitung von Desinformationen ging.</p>
<p>Doch genau das gilt nicht mehr. Denn die aktuelle Klage zielte nicht auf einzelne Inhalte. Sie drehte sich eher um das Design und darum, wie Menschen dazu gebracht werden, immer weiter zu scrollen.</p>
<p>Plattformen wie Instagram oder YouTube sind damit nicht l&auml;nger eine neutrale Infrastruktur und der passive &bdquo;Vermittler&ldquo;. Sie sind vielmehr gezielt gestaltete Systeme, die aktiv menschliches Verhalten beeinflussen. Das Endlos-Scrollen, algorithmische Empfehlungen oder automatische Wiedergabe sind demnach auch kein Komfort, sondern Funktionen, um m&ouml;glichst lange und m&ouml;glichst intensiv Aufmerksamkeit zu binden.</p>
<h2>Der Zigaretten-Moment</h2>
<p>Das Nutzen Sozialer Medien war lange Zeit eine Frage der Selbstkontrolle. Wer zu viel Zeit im Internet verbringt, so eine verbreitete Meinung, m&uuml;sse sein Verhalten besser regulieren &ndash; oder lernen, mit den Medien besser umzugehen. Diese Logik steht nun Kopf.</p>
<p>Auch wenn die Entwicklung erst einen Anfang nimmt: Die Verantwortung verschiebt sich immer mehr vom einzelnen Nutzenden auf die Anbieter. In der Debatte wird daher bereits vom &bdquo;Big Tobacco Moment&ldquo; f&uuml;r Soziale Medien gesprochen.</p>
<p>Damit wird ein Vergleich zur Tabakindustrie gezogen. Die Zigarettenhersteller positionierten sich lange als Anbieter eines legalen Genussmittels, w&auml;hrend gesundheitliche Risiken relativiert wurden. Erst mehrere Gerichtsverfahren machten schlie&szlig;lich &ouml;ffentlich, in welchem Ausma&szlig; Risiken bekannt waren und kommunikativ heruntergespielt wurden.</p>
<p>Die Prozesse gegen sogenannte &bdquo;Big Tobacco&ldquo;-Unternehmen pr&auml;gten dabei auch die &ouml;ffentliche Wahrnehmung von Zigaretten. Rauchen wurde zunehmend nicht mehr allein als pers&ouml;nliche Entscheidung gesehen, sondern als Folge des gezielten Produktdesigns und Marketings. Ein sichtbares Ergebnis dieses Wandels: Der Marlboro-Mann in der Kino-Werbung musste mit Schock-Bildern auf Packungen ersetzt werden.</p>
<h2>Digitale R&auml;ume neu denken</h2>
<p>Der Vergleich zwischen Sozialen Medien und Tabakindustrie ist nicht perfekt &ndash; aber aufschlussreich. Auch heute geht es um die Frage, ob gro&szlig;e Konzerne die Risiken ihrer Produkte kennen und mitunter bewusst f&uuml;r Profit verst&auml;rken. Da viele der Unternehmen in den USA sitzen, werden hier die Grundlagen gelegt. Aber auch Europa muss aktiv sein.</p>
<p>Gut ist hier, dass der Digital Services Act bereits anerkennt, dass digitale Plattformen sogenannte &bdquo;systemische Risiken&ldquo; haben k&ouml;nnen. Zu diesen z&auml;hlen auch suchtf&ouml;rdernde Funktionen. Gegen TikTok l&auml;uft auf dieser Grundlage aktuell noch eine EU-Untersuchung wegen &bdquo;suchtf&ouml;rdender Praktiken&ldquo;.</p>
<p>Doch wir brauchen eine Debatte &uuml;ber einzelne Beispiele hinaus. Bisher wird viel &uuml;ber Bildschirmzeiten, Medienkompetenz und Medienerziehung gesprochen. Das ist wichtig.</p>
<p>Die Frage ist aber nicht nur, wie wir mit Medien umgehen, sondern wie diese Medien gestaltet seien sollten. Eine einfache Antwort daf&uuml;r gibt es nicht. Denn in der Grundsatzfrage dar&uuml;ber, wie wir digitale R&auml;ume in Zukunft gestalten, treffen viele Interessen und Denkans&auml;tze aufeinander. So muss unter anderem unternehmerisches Handeln mit gesellschaftlicher Verantwortung und Meinungsfreiheit mit Jugendschutz abgewogen werden.</p>
<p>Daf&uuml;r braucht es auch au&szlig;erhalb von Gerichtsr&auml;umen einen offenen gesellschaftlichen Diskurs, der klare Leitlinien und politische Entscheidungen vorbereitet.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Wirkungslos oder zu laut: Das Dilemma der politischen Kommunikation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 09:41:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[DIU Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[DIU FachForum Politik & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lutz Hagen]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stawowy]]></category>
		<category><![CDATA[TU Dresden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.flurfunk-dresden.de/?p=58079</guid>

					<description><![CDATA[Politische Kommunikation ist heute ein anstrengender Drahtseilakt. In der Aufmerksamkeitsökonomie des Internets ist sie zugleich wichtiger und schwieriger denn je.  Gleichzeitig verschwinden genau die Medien, die früher Orientierung gegeben und verschiedene Lager verbunden haben.

Mehr Pressemitteilungen oder ein höheres Tempo sind nicht die Lösung. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-58081" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-240x300.jpg 240w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-320x400.jpg 320w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-768x960.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-1229x1536.jpg 1229w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-588x735.jpg 588w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4-344x430.jpg 344w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/DIU-FachForum-Politik-Medien_Visual-5zu4.jpg 1485w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px">Warum politische Kommunikation heute ein Drahtseilakt ist und wie wir ihn bew&auml;ltigen. </strong></p>
<p><em>Ein Beitrag von Prof. Dr. Lutz Hagen und Peter Stawowy</em></p>
<p>Ein Beschluss im Gemeinderat ist gefasst, die Pressemitteilung verschickt, alles sachlich erkl&auml;rt. Und dann? In den sozialen Netzwerken eskaliert die Stimmung: Wut, Vorw&uuml;rfe, tiefes Misstrauen. Oder es passiert das Gegenteil: v&ouml;llige Funkstille. Kein Interesse, keine Reaktion. Beides erleben wir t&auml;glich &ndash; von der gro&szlig;en Bundespolitik bis hin zur Entscheidung &uuml;ber den neuen Radweg vor der eigenen Haust&uuml;r.</p>
<p>Das zeigt: Politische Kommunikation ist heute ein anstrengender Drahtseilakt. In der Aufmerksamkeits&ouml;konomie des Internets ist sie zugleich wichtiger und schwieriger denn je.</p>
<h2>Emp&ouml;rung frisst Sachlichkeit</h2>
<p>Menschen suchen schon seit jeher nicht blo&szlig; nackte Fakten, sie wollen Emotionen und Best&auml;tigung. Soziale Netzwerke bedienen diese Bed&uuml;rfnisse, klassische Medien spielen zunehmend mit. Wir reagieren nicht zuerst auf Daten, sondern immer st&auml;rker auf Gef&uuml;hle wie Angst und &Auml;rger.</p>
<p>Fr&uuml;her gab es klare und professionell begr&uuml;ndete Filter. Journalistische Medien haben eingeordnet, sortiert und erkl&auml;rt. Heute entscheiden oft Algorithmen auf Plattformen, was wir zu sehen bekommen. Dabei folgen sie einer gnadenlosen Regel: Was aufregt, gewinnt. Nicht die fundierteste Erkl&auml;rung setzt sich durch, sondern die lauteste.</p>
<h2>Niedergang des Journalismus, Aufstieg der Eigenmedien</h2>
<p>Gleichzeitig verschwinden genau die Medien, die fr&uuml;her Orientierung gegeben und verschiedene Lager verbunden haben &ndash; besonders im l&auml;ndlichen Raum. Wo Redaktionen schrumpfen, fehlt der Kontext, geht Gemeinschaft verloren.</p>
<p>An die Stelle journalistischer Medien treten vielfach Eigenmedien von politischen Akteuren, die Einzel- oder Klientelinteressen in den Vordergrund stellen. Die Folge: Vieles wird politisch aufgeladen &ndash; und damit &uuml;berladen. Selbst reine Verwaltungsakte stehen pl&ouml;tzlich unter Generalverdacht und werden bewertet, als bef&auml;nden wir uns im Dauerwahlkampf.</p>
<p>Dabei zersplittert die &Ouml;ffentlichkeit. Geschlossene Foren, in denen sich nur gleichgesinnte austauschen, andere eventuelle gar keinen Zugang haben, spielen eine immer wichtigere Rolle.</p>
<h2>Lautstark oder unsichtbar?</h2>
<p>Wer heute geh&ouml;rt werden will, muss einerseits die neuen Kan&auml;le nutzen und m&ouml;glichst zuspitzen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wer dabei das Vertrauen des Publikums behalten will, muss zugleich sachlich bleiben. Das geht nur schwer zusammen. Wer zuspitzt, wird zwar geh&ouml;rt, wirkt aber schnell unglaubw&uuml;rdig. Wer nur sachlich erkl&auml;rt, geht im digitalen Rauschen unter.</p>
<p>Es wird also nicht zu wenig informiert. Informationen wirken heute anders. Diese Gef&uuml;hle lassen sich aber nicht einfach &bdquo;wegargumentieren&ldquo;. Wer das ignoriert, verliert den Anschluss.</p>
<p>Die Lage wird durch K&uuml;nstliche Intelligenz noch weiter versch&auml;rft. Inhalte werden k&uuml;nftig noch schneller und zugespitzter produziert. Wir erleben mehr Stimmen und mehr Meinung, aber eben nicht automatisch mehr Orientierung. Es wird zunehmend unklarer, aus welchen Interessen und Quellen Inhalte entspringen. Das betrifft uns alle: Wer heute Informationen konsumiert, muss mehr pr&uuml;fen und mehr aushalten. Das ist anstrengend und gelingt nicht immer.</p>
<h2>Was wir jetzt brauchen: Vertrauen</h2>
<p>Mehr Pressemitteilungen oder ein h&ouml;heres Tempo sind nicht die L&ouml;sung. Was fehlt, ist echte Orientierung. Wir brauchen klare Antworten und das Gef&uuml;hl: Da ist jemand echt und sagt ehrlich, was Sache ist &ndash; auch wenn es mal unbequem ist. Denn eines ist klar: Wer wie bisher nur informiert, wird &uuml;berh&ouml;rt. Wer nur laut ist, wird nicht ernst genommen.</p>
<p>Aber auch die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sind gefordert: Verwaltungshandeln zu hinterfragen, zeugt von m&uuml;ndigem B&uuml;rgertum. Lautstark im Konzert der Dauererregten mitzusingen, eher weniger. Wir alle d&uuml;rfen nicht vergessen: Auf beiden Seiten sitzen Menschen, die im Zweifel nur ihr Bestes geben.</p>
<p>Auch wenn die Zukunftsaussichten hinsichtlich einer gemeinsamen und konstruktiven &Ouml;ffentlichkeit gerade eher d&uuml;ster scheinen: Gerade deshalb haben wir die Aufgabe, wieder Wege zur Verst&auml;ndigung zu finden.</p>
<p>Denn was am Ende z&auml;hlt: Vertrauen und Verst&auml;ndigung. Gemeinsamkeiten und Kompromisse zu vermitteln, so dass sie die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger erreichen, ist die gro&szlig;e Herausforderung der neuen politischen Kommunikation. Nur durch glaubw&uuml;rdiges Agieren kann neues Vertrauen entstehen. Es ist Zeit, dass das in den Kommunikationsabteilungen ankommt.</p>
<h2>Einladung zum Austausch</h2>
<p>Wie sieht Kommunikation aus, die wieder verbindet statt zu spalten? Wie sind die Perspektiven f&uuml;r die neue politische &Ouml;ffentlichkeit, welche Rolle spielen Narrative, wie umgehen mit einem Shitstorm? Welche harten wissenschaftlichen Befunde helfen in der Praxis?</p>
<p>Um diese Fragen geht es beim DIU FachForum Politik &amp; Medien am 27. April 2026 in Dresden. Gemeinsam mit Experten aus Praxis und Wissenschaft suchen wir nach Wegen f&uuml;r eine glaubw&uuml;rdige Kommunikation in digitalen Zeiten.</p>
<p><a href="https://di-uni.firstvoucher.com/zwischen-fake-news-shitstorms-und-nachrichtenvermeidung-politische-kommunikation-in-der-online-gesellschaft-m87864?filter=false" target="_blank" rel="noopener">Alle wichtigen Infos hier</a>.</p>

]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Digitaler Mittag: Was bitte ist Plattformjournalismus? 13.4.2026, 12-13 Uhr</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/09/digitaler-mittag-was-bitte-ist-plattformjournalismus-13-4-2026-12-13-uhr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Die Sachsen News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Mittag]]></category>
		<category><![CDATA[Flurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus von der Hagen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagwörter: DieSachsen.de]]></category>
		<category><![CDATA[STAWOWY-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Zoom]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Plattform Die Sachsen News geht den nächsten Schritt – und setzt voll auf Plattformjournalismus. Hinter dem Relaunch steckt mehr als ein neues Design: Es ist der Versuch, ein tragfähiges Modell für freien und lokalen Journalismus in Sachsen zu etablieren. Im Digitalen Mittag sprechen die Macher Thomas Wolf und Nikolaus von der Hagen darüber, für wen das Konzept gedacht ist – und ob es tatsächlich eine Antwort auf die Krise im Lokaljournalismus sein kann.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im M&auml;rz habe ich hier im FLURFUNK den Satz geschrieben: "Meiner Meinung nach ist DieSachsen.de damit gerade zum spannendsten Medien-StartUp im Freistaat geworden" (vgl. FLURFUNK vom 11.3.2026: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/11/relaunch-von-diesachsen-de-plattformjournalismus-rueckt-in-den-vordergrund/" target="_blank" rel="noopener">Relaunch von DieSachsen.de: Plattformjournalismus r&uuml;ckt in den Vordergrund</a>") und darauf einige Reaktionen bekommen.</p>
<h2>Neues Modell f&uuml;r Lokaljournalismus?</h2>
<p>DieSachsen.de hat sich mit ihrem Relaunch neu aufgestellt und fokussiert sich jetzt darauf, freien Journalisten die komplette technische Infrastruktur und eine attraktive Umgebung zu stellen, in der die Inhalte erscheinen. Schon gibt es erste Beispiele, wo nennenswert Werbegelder eingespielt werden &ndash; eben durch die starke regionale Fokussierung.</p>
<p>Was aber genau verstehen die DieSachsen-Macher Thomas Wolf und Nikolaus von der Hagen eigentlich unter dem Begriff "Plattformjournalismus"? F&uuml;r wen ist das interessant und k&ouml;nnen auch Institutionen und Unternehmen von dem Angebot profitieren?</p>
<p>Das fragen wir die beiden selbst in unserem n&auml;chsten digitalen Mittag am 13.4.2026 zwischen 12 und 13 Uhr.</p>
<h2>Infrastruktur f&uuml;r Einzelk&auml;mpfer und Teams</h2>
<p>Der Digitalen Mittag ist ein kostenfreies Angebot im Rahmen der <a href="https://www.stawowy-online.de/Seminare/" target="_blank" rel="noopener">STAWOWY-Seminare</a>. Mit G&auml;sten aus den Medien beleuchten wir einmal im Monat digital via Zoom verschiedene Trends, Neuerungen und Debatten der Branche. Das Treffen dauert eine Stunde und wird aufgezeichnet und im Anschluss als FLURFUNK-Podcast ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p>Die G&auml;ste sind herzlich eingeladen, die Kamera eingeschaltet zu lassen und sich einzubringen.</p>
<p>Den Link gibt es nach Anmeldung bei <a href="mailto:chris@stawowy-agentur.de" target="_blank" rel="noopener">chris@stawowy-agentur.de</a>.</p>
<h2>N&auml;chstes STAWOWY-Seminar: Digitale Transformation</h2>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-58076" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-300x300.jpg 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-400x400.jpg 400w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-150x150.jpg 150w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-768x768.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-735x735.jpg 735w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-430x430.jpg 430w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026-80x80.jpg 80w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/04/Digitale-Transformation-21-04-2026.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px">Wie passt das zu STAWOWY-Seminare? Bei unserem n&auml;chsten Tagesseminar &bdquo;Strategie-Start: Digitale Transformation in PR und Marketing&ldquo; am 21.4.2026 in Dresden geht es genau darum: Wie kann Kommunikation heute noch und unter den ver&auml;nderten Bedingungen funktionieren?</p>
<p>Im Fokus des Seminars stehen neue Strategien f&uuml;r PR, &Ouml;ffentlichkeitsarbeit und Marketing, der sinnvolle Einsatz von klassischen Medien und Social Media sowie die Entwicklung konkreter Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die eigene Praxis. Die Teilnehmenden arbeiten an eigenen F&auml;llen, sch&auml;rfen ihre Zielgruppenansprache und entwickeln einen umsetzbaren Kommunikationsfahrplan f&uuml;r die kommenden Wochen.</p>
<p>Das Angebot richtet sich an Kommunikationsverantwortliche, PR- und Marketingfachleute sowie Journalistinnen und Journalisten mit Schnittstellen zur &Ouml;ffentlichkeitsarbeit.</p>
<p>Alle wichtigen <a href="https://www.stawowy-online.de/produkt/digitale-transformation-in-pr-und-marketing-21-04-2026-dresden/" target="_blank" rel="noopener">Infos und Anmeldung hier</a>.</p>

]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Alexander Prinz (&#8222;Der dunkle Parabelritter&#8220;): &#8222;Da liegen spannende Projekte auf dem Tisch&#8220;</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/26/alexander-prinz-der-dunkle-parabelritter-da-liegen-spannende-projekte-auf-dem-tisch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 16:30:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Prinz]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Der dunkle Parabelritter]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[MDR-Rundfunkrat]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteldeutscher Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich-rechtlicher Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>
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					<description><![CDATA[Hat Alexander Prinz aka "Der dunkle Parabelritter" keine Lust mehr auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk? In der MDR-Rundfunkratssitzung am vergangenen Montag stellte ein Rundfunkratsmitglied die Frage, warum der Vertrag von Prinz mit FUNK beendet worden sei. Schon vorher war bekannt, dass Prinz Zielgruppe zu alt für FUNK sei.
Hinzu kommt: Nach verschiedenen Äußerungen von Prinz in der Öffentlichkeit hätte man den Eindruck gewinnen können, dass die Zusammenarbeit mit FUNK aufwendig und anstrengend war.
Im MDR-Rundfunkrat kam von den Programmverantwortlichen der Hinweis, dass es weitergehen werde mit Prinz im öffentlich-rechtlichen Kosmos – mehr wurde noch nicht verraten. Wir haben nachgefragt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hat Alexander Prinz aka "Der dunkle Parabelritter" (<a href="https://www.youtube.com/@Parabelritter" target="_blank" rel="noopener">hier bei YouTube</a>) keine Lust mehr auf den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk?</p>
<p>In der Sitzung des MDR-Rundfunkrat am vergangenen Montag stellte ein Rundfunkratsmitglied die Frage, warum der Vertrag von Prinz mit <a href="https://www.funk.net" target="_blank" rel="noopener">funk</a> beendet worden sei (vgl. FLURFUNK vom 23.3.2026: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/23/bericht-von-der-233-sitzung-des-mdr-rundfunkrat/" target="_blank" rel="noopener">Bericht von der 233. Sitzung des MDR-Rundfunkrat</a>"). Schon vorher war bekannt, dass Prinz Zielgruppe zu alt f&uuml;r funk sei.</p>
<p>Hinzu kommt: Nach verschiedenen &Auml;u&szlig;erungen von Prinz in der &Ouml;ffentlichkeit h&auml;tte man den Eindruck gewinnen k&ouml;nnen, dass die Zusammenarbeit mit funk aufwendig und anstrengend war.</p>
<p>In der Sitzung am Montag kam von den Programmverantwortlichen der Hinweis, dass es mit Prinz im &ouml;ffentlich-rechtlichen Kosmos weitergehen werde &ndash; mehr wurde allerdings noch nicht verraten. Eine gute Gelegenheit, mal nachzufragen.</p>
<h2>"Ich w&uuml;rde mich jedes Mal wieder f&uuml;r die Zusammenarbeit entscheiden"</h2>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Was waren die Gr&uuml;nde f&uuml;r das Ende der Zusammenarbeit mit funk? </em></p>
<div id="attachment_58060" style="width: 410px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-58060" class="size-large wp-image-58060" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-400x400.jpg" alt="" width="400" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-400x400.jpg 400w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-300x300.jpg 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-150x150.jpg 150w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-768x768.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-735x735.jpg 735w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-430x430.jpg 430w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406-80x80.jpg 80w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/alexander-prinz-2406.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px"><p id="caption-attachment-58060" class="wp-caption-text">Alexander Prinz aka "Der dunkle Parabelritter" (Foto: @ronnygoetter, Bearbeitung: Alexander Prinz)</p></div>
<p><strong>Alexander Prinz:</strong> Es gibt einen ganz einfachen Grund: Teile meines Publikums sind schlicht zu alt geworden. Der Auftrag von funk ist, 14- bis 29-J&auml;hrige zu erreichen. Wenn, wie das bei mir der Fall ist, eine treue Anh&auml;ngerschaft gemeinsam w&auml;chst und &auml;lter wird, dann f&auml;llt man quasi irgendwann automatisch aus dem funk-Raster. Das war allen Beteiligten immer klar. Deswegen ist der Vertrag einfach zum 1. M&auml;rz ausgelaufen und wurde nicht verl&auml;ngert, was allen Seiten auch schon l&auml;nger bewusst war.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Stimmt der Eindruck, die Arbeit mit der funk-Redaktion sei kr&auml;ftezehrend gewesen &ndash; etwa, durch hohen Fact-Checking-Aufwand oder b&uuml;rokratische H&uuml;rden? </em></p>
<p><strong>Alexander Prinz: </strong>Ein kurzer Einwurf an dieser Stelle: Das operative Day-to-Day-Business lief &uuml;ber den MDR. Wir waren bei der Redaktion "Kultur und Jugend" in Halle angegliedert und hatten dort unsere direkten Ansprechpartner, die uns im Auftrag von funk betreut haben. Die pers&ouml;nliche Zusammenarbeit fand ich immer super. Das habe ich auch in meinem Austritts-Video betont. Da arbeitet ein kreatives, junges und sehr engagiertes Team, das richtig viel Lust auf junge, &ouml;ffentlich-rechtliche Formate hat.<br>
Vermutlich habe ich selbst aber ein wenig untersch&auml;tzt, was es hei&szlig;t, f&uuml;r den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk zu arbeiten. Ich habe vorher mehr als ein Jahrzehnt lang alleine als YouTuber gearbeitet. Ich bin kein gelernter Journalist, aber habe Deutsch auf Lehramt studiert. H&auml;tte ich journalistische Standards nicht im Vorfeld erf&uuml;llt, w&auml;re es ja nie zu dieser Zusammenarbeit gekommen. Was ich ohne Kenntnis des &Ouml;RR-Systems nicht absch&auml;tzen konnte, war, wie viel Aufwand die Protokollierung f&uuml;r Dritte mit sich bringen w&uuml;rde. Am Aufwand der reinen journalistischen Arbeit hat sich nichts ge&auml;ndert. Ein Skript mit Durchschnittlich 5.500 W&ouml;rtern und einer sehr, sehr hohen Faktendichte &ndash; das ist eine Menge Holz, die wir da jede Woche hacken mussten und das war f&uuml;r alle mehr Aufwand als im Vorfeld klar war.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Bist du froh oder entt&auml;uscht &uuml;ber das Ende? </em></p>
<p><strong>Alexander Prinz: </strong>Ich bin entt&auml;uscht, dass es f&uuml;r ein so erfolgreiches Format keinen logischen n&auml;chsten Schritt innerhalb des &Ouml;RR zu geben scheint, auch wenn wir, alle inhaltlichen Ziele und KPIs erreicht haben. Ich w&uuml;rde mich jedes Mal wieder f&uuml;r die Zusammenarbeit entscheiden, weil ich in der Zeit sehr viel gelernt habe. Und ich m&ouml;chte auch gerne weiter im &ouml;ffentlich-rechtlichen Kosmos aktiv sein. Wie es weitergeht, ist noch nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt. Ich glaube aber, da liegen spannende Projekte auf dem Tisch, die man gemeinsam auch wieder zu einem Erfolg werden lassen kann.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>In der Rundfunkratssitzung hie&szlig; es, deine Zusammenarbeit mit dem &Ouml;ffentlich-Rechtlichen gehe weiter. Stimmt das? Was ist geplant?</em></p>
<p><strong>Alexander Prinz: </strong>Das w&auml;re auf jeden Fall sehr w&uuml;nschenswert. In den letzten Monaten sind gemeinsame Projekte entwickelt worden und alle Beteiligten wissen, wie viel auch ich schon an Herzblut und Aufwand hineingesteckt habe, weil ich denke, dass diese Projekte sehr gut ankommen werden. Vertr&auml;ge sind dazu aber leider noch keine unterschrieben.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Kannst du noch mehr verraten? Wann geht es los? Wie oft? Was genau?</em></p>
<p><strong>Alexander Prinz: </strong>Glaub mir, es brennt mir total unter den N&auml;geln, schon mehr zu erz&auml;hlen, aber solange nichts unterschrieben ist, geht das leider nicht. Ich habe jedenfalls gro&szlig;e Lust, weiter mit der ARD, dem MDR und funk zusammenzuarbeiten. Vielleicht habe ich das in meinem funk-Austrittsvideo nicht gut genug betont: Ich stehe voll hinter dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, auch wenn ich manche Aspekte, wie die Komplexit&auml;t und die vergleichsweise geringeren Budgets f&uuml;r junge Angebote, kritisch sehe. Dass ich &ouml;fter mal gegen den &Ouml;RR austeile, liegt daran, dass er mir nicht egal ist. Ganz im Gegenteil: Ich finde, er ist ein elementarer Bestandteil unserer Demokratie und wird jetzt noch mehr gebraucht, denn je.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Was w&uuml;rdest du jungen Content-Creatoren, die bei funk anheuern wollen, raten?</em></p>
<p><strong>Alexander Prinz: </strong>&Uuml;berlegt euch genau, was das f&uuml;r euer Format bedeutet und ob ihr daf&uuml;r schon bereit seid. Es ist eben etwas anderes, ob man alleine in der stillen Kammer ein Skript f&uuml;r ein YouTube- oder TikTok-Video schreibt, das dann selbst schneidet und selbst auf eine Plattform hochl&auml;dt. &Ouml;RR hei&szlig;t auch: Verwaltung, Redaktionskonferenzen, Abnahme, Formalia, technische Notwendigkeiten, Personalverantwortung. Man muss umdenken, vom Medienschaffenden zum Medienunternehmer. Gleichzeitig bietet der &Ouml;RR aber auch finanzielle Sicherheit, die ich als Influencer, vor allem am Anfang meines Weges, nicht hatte. So konnte ich mir ein Team aufbauen, mittelfristige Projekte angehen und auch mal Sonderformate machen. Zur Bundestagswahl 2025 haben wir zum Beispiel mit "to be done" ein Video gemacht, das mir sehr am Herzen lag. Wir haben in ganz Deutschland junge Menschen befragt, was sie sich von der Politik w&uuml;nschen und haben dann hochrangige Politiker der gro&szlig;en Parteien damit konfrontiert. Von der Idee, &uuml;ber den Vertrag bis hin zur Umsetzung sind nur wenige Wochen vergangen. Das ging nur, weil alle an einem Strang gezogen und einige Nachtschichten in Kauf genommen haben. Ohne den MDR und funk w&auml;re das nicht m&ouml;glich gewesen. Da habe ich erlebt, welche Kraft im &Ouml;RR steckt. Wer die Chance hat, das zu nutzen, sollte das unbedingt machen.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Vielen Dank f&uuml;r das Interview!&nbsp;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/70e8440293a941ca9a6dbb1c3f38e055" width="1" height="1" alt="&gt;&lt;/p&gt;
"></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>DAZWISCHEN: detektor.fm startet Regionalpodcast für Sachsen-Anhalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[BEBE Medien GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Bollert]]></category>
		<category><![CDATA[Das Paradies]]></category>
		<category><![CDATA[DAZWISCHEN]]></category>
		<category><![CDATA[detektor.fm]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Marie Landes]]></category>
		<category><![CDATA[Media Forward Fund]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Sisters of Design]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leipziger Podcast-Radio detektor.fm startet "DAZWISCHEN" als neues Nachrichten- und Informationsformat für Sachsen-Anhalt.

Das Format besteht aus einem wöchentlichen Podcast und wöchentlichen Newsletter und nimmt vor allem die anstehenden Landtagswahlen Anfang September 2026 in den Blick.

Der ersten Ausgaben von Newsletter und Podcast-Ausgabe erscheinen am heutigen Donnerstagsnachmittag (26.3.2026). Inhaltlich wird es um die Gründungsgeschichte des Bundeslandes gehen. Nach Angaben von detektor.fm haben beide Produkte schon jetzt "bereits hunderte Abonnenten und Follower".]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-large wp-image-58044 aligncenter" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-630x271.png" alt="" width="630" height="271" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-630x271.png 630w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-300x129.png 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-768x330.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-1536x660.png 1536w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-2048x880.png 2048w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-980x421.png 980w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/dazwischen-header-573x246.png 573w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px"></p>
<p>Das Leipziger Podcast-Radio <a href="https://detektor.fm" target="_blank" rel="noopener">detektor.fm</a> startet "DAZWISCHEN" als neues Nachrichten- und Informationsformat f&uuml;r Sachsen-Anhalt.</p>
<p>Das Format besteht aus einem w&ouml;chentlichen Podcast und w&ouml;chentlichen Newsletter und nimmt vor allem die anstehenden Landtagswahlen Anfang September 2026 in den Blick.</p>
<p>Der ersten Ausgaben von Newsletter und Podcast-Ausgabe erscheinen am heutigen Donnerstagsnachmittag (26.3.2026). Inhaltlich wird es um die Gr&uuml;ndungsgeschichte des Bundeslandes gehen. Nach Angaben von detektor.fm haben beide Produkte schon jetzt "bereits hunderte Abonnenten und Follower".</p>
<h2>Moderatorinnen aus Sachsen-Anhalt</h2>
<p>Moderiert wird der Podcast von Marie Landes und Katja Schmidt. Landes stammt aus Dessau, Schmidt aus Magdeburg. Beide waren schon in der Vergangenheit f&uuml;r detektor.fm t&auml;tig und arbeiten heute vor allem f&uuml;r &ouml;ffentlich-rechtliche Sender.</p>
<p>Das Artwork f&uuml;r Newsletter und Podcast haben die Hallenser Graphikdesignerinnen Claudia D&ouml;lling und Anja Kr&auml;mer von <a href="http://www.sistersofdesign.de" target="_blank" rel="noopener">Sisters of Design</a>&nbsp;entworfen. Die Originalmusik stammt vom in Halle geborenen Florian Sievers, den viele als &bdquo;<a href="https://www.dasparadies.org" target="_blank" rel="noopener">Das Paradies</a>&ldquo; kennen.</p>
<p>Bei detektor.fm koordiniert Mitgr&uuml;nder und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Christian Bollert das Projekt. Er sagt:</p>
<blockquote><p>&bdquo;DAZWISCHEN ist der ambitionierte Versuch, Deutschlands ersten dauerhaft erfolgreichen Regionalpodcast aufzubauen &ndash; und das in Sachsen-Anhalt, einer bisher medial unterversorgten Region."</p></blockquote>
<h2>Regionalpodcast f&uuml;r unterversorgte Region</h2>
<p>F&uuml;r detektor.fm selbst ist das neue Projekt ein Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens, so Bollert.</p>
<p>W&ouml;rtlich sagt er:</p>
<blockquote><p>"In der Geschichte von detektor.fm hat es bisher zwei gro&szlig;e Phasen gegeben: detektor.fm 1.0 mit dem Start im Jahr 2009 und dann zehn Jahre sp&auml;ter im Jahr 2019 detektor.fm 2.0 mit der konsequenten Ausrichtung als 'Podcast-Radio'. DAZWISCHEN ist dank des Media Forward Fund heute schon das n&auml;chste Level, in der Analogie also detektor.fm 3.0. Denn das Interesse und die Aufmerksamkeit von Menschen aus allen Regionen Sachsen-Anhalts und aus der deutschsprachigen Medienwelt ist schon vor dem Start so &uuml;berw&auml;ltigend, dass wir sehr zuversichtlich sind."</p></blockquote>
<h2>F&ouml;rderung &uuml;ber 500.000 Euro</h2>
<p>Hintergrund f&uuml;r das Projekt ist die F&ouml;rderung von detektor.fm durch den Media Forward Fund. Der MFF f&ouml;rdert das Projekt f&uuml;r zwei Jahre mit insgesamt 500.000 Euro (vgl. FLURFUNK vom 10.12.2025: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2025/12/10/media-forward-fund-500-000-euro-fuer-detektor-fm-projekt-in-sachsen-anhalt/" target="_blank" rel="noopener">Media Forward Fund: 500.000 Euro f&uuml;r detektor.fm-Projekt f&uuml;r Sachsen-Anhalt</a>"). Die redaktionelle Verantwortung liegt aber allein bei der <a href="https://bebe-medien.de" target="_blank" rel="noopener">BEBE Medien GmbH</a>, dem Betreiber von detektor.fm.</p>
<p>Laut Mitteilung sind in den n&auml;chsten Wochen und Monaten zus&auml;tzlich Aktivit&auml;ten f&uuml;r DAZWISCHEN in sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook, LinkedIn, Mastodon sowie in Messenger-Apps geplant. Geplant sind au&szlig;erdem diverse Live-Events in verschiedenen Regionen Sachsen-Anhalts.</p>
<p>Hier kann man sich zum Newsletter anmelden: <a href="https://detektor.fm/dazwischen-sachsen-anhalt" target="_blank" rel="noopener">detektor.fm/dazwischen-sachsen-anhalt</a>.</p>
<p>Alle Infos zum Podcast finden sich hier: <a href="https://detektor.fm/serien/dazwischen-sachsen-anhalt-podcast" target="_blank" rel="noopener">detektor.fm/serien/dazwischen-sachsen-anhalt-podcast</a>.</p>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/4b9e3afd34d24522990058ddc1bcf686" alt='"' width="1" height="1"><em>Erfahren Sie von Aktualisierungen im FLURFUNK-Blog immer zuerst in unserem Telegram-Kanal: <a href="https://t.me/flurfunkdd" target="_blank" rel="noopener">t.me/flurfunkdd</a>.</em><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/ef221fd290384754b27f62fe0b3c1c37" alt='"' width="1" height="1"></p>
<p><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/e49f25bc325d44e7ba97ab7d3ac49fd5" alt='"' width="1" height="1"></p>

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		<title>Folge 10 erschienen: &#8222;Unglaublich – der Podcast über Medien, Macht und Wahrheit&#8220;</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/25/folge-10-erschienen-unglaublich-der-podcast-ueber-medien-macht-und-wahrheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 15:16:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Meldung in eigener Sache: Seit Ende Januar gibt es ein neues Podcastformat mit dem Titel "Unglaublich &#8211; der Podcast &#252;ber Medien, Macht und Wahrheit". Darin diskutieren Robert Kuhne, Gr&#252;nder und Chefredakteur von TAG24, und ich, Peter Stawowy (Gr&#252;nder und ma&#223;geblicher Autor des FLURFUNK), &#252;ber aktuelle Themen des Zeitgeschehens. Produziert wird der Podcast von der&#160;<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/25/folge-10-erschienen-unglaublich-der-podcast-ueber-medien-macht-und-wahrheit/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-large wp-image-58025" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-399x400.jpeg" alt="" width="399" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-399x400.jpeg 399w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-300x300.jpeg 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-150x150.jpeg 150w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-768x770.jpeg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-733x735.jpeg 733w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-429x430.jpeg 429w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild-80x80.jpeg 80w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Titelbild.jpeg 1516w" sizes="(max-width: 399px) 100vw, 399px">Eine Meldung in eigener Sache: Seit Ende Januar gibt es ein neues Podcastformat mit dem Titel "Unglaublich &ndash; der Podcast &uuml;ber Medien, Macht und Wahrheit".</p>
<p>Darin diskutieren Robert Kuhne, Gr&uuml;nder und Chefredakteur von <a href="https://www.tag24.de" target="_blank" rel="noopener">TAG24</a>, und ich, <a href="https://www.stawowy-online.de" target="_blank" rel="noopener">Peter Stawowy</a> (Gr&uuml;nder und ma&szlig;geblicher Autor des FLURFUNK), &uuml;ber aktuelle Themen des Zeitgeschehens.</p>
<p>Produziert wird der Podcast von der TAG24 News Deutschland GmbH.</p>
<p>Den Podcast gibt es bei <a href="https://www.youtube.com/@unglaublich.podcast" target="_blank" rel="noopener">YouTube</a> und <a href="https://open.spotify.com/show/7dUmquv559L0d3oqBeBqQF" target="_blank" rel="noopener">Spotify</a> und in anderen Podcast-Apps. Das Format ist au&szlig;erdem mit Profilen bei <a href="https://www.tiktok.com/@unglaublich_podcast" target="_blank" rel="noopener">TikTok</a> und <a href="https://www.instagram.com/unglaublich.podcast/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a> zu finden.&nbsp;Erste Clips haben bei TikTok schon Reichweiten im f&uuml;nf- und sechsstelligen Bereich erzielt.</p>
<h2>Orientierung und Meinungsvielfalt</h2>
<p>Begonnen hat das Projekt Ende Januar 2026 mit einer Folge 0 (<a href="https://open.spotify.com/episode/4BOkFTAt6jYXgpoOFUB2Gw?si=dfe04be08b7e4a63" target="_blank" rel="noopener">hier bei Spotify</a>). Darin erkl&auml;ren wir, was wir mit dem Podcast vorhaben.</p>
<p>In der Beschreibung bei Spotify ist zur Zielsetzung zu lesen:</p>
<blockquote><p>"In Zeiten von Fake News, KI-T&auml;uschungen und polarisierten Debatten fehlt vielen Orientierung. Dieser Podcast beleuchtet Woche f&uuml;r Woche relevante Themen aus Politik, Gesellschaft und Zeitgeist."</p></blockquote>
<p>Wichtig: Au&szlig;er der vorherigen Themenfestlegung, die Robert Kuhne und ich via Chat vornehmen, gibt es keinerlei Skript oder Vorabsprachen. Jeder von uns beiden bringt seine eigene Vorbereitung mit, dann wird diskutiert - mit den unterschiedlichen Perspektiven des (Boulevard-)Journalisten und des Bloggers und Politikberaters.</p>
<p>Dass dabei Ost- und Westdeutscher aufeinandertreffen, ist eher Zufall &ndash; hat aber tats&auml;chlich weit mehr Bedeutung f&uuml;r die Interpretation von Themen, als wir uns zu Beginn vorgestellt haben.</p>
<h2>Die Macht der Medien</h2>
<p>Heute (25.3.2026) ist Folge Nr. 10 erschienen. Dieses Mal besch&auml;ftigen wir uns mit der "unheimlichen Macht der Medien" (unten eingebunden).</p>
<div id="attachment_58031" style="width: 370px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-58031" class="wp-image-58031 size-large" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Berliner-Zeitung-360x400.png" alt="" width="360" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Berliner-Zeitung-360x400.png 360w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Berliner-Zeitung-270x300.png 270w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Berliner-Zeitung-387x430.png 387w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/03/Berliner-Zeitung.png 600w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px"><p id="caption-attachment-58031" class="wp-caption-text">Folge 9 ist in der Berliner-Zeitung besprochen.</p></div>
<p>Darin kn&uuml;pfen wir direkt an eine zentrale Fragestellung des Formats an: Welche Rolle spielen Medien heute bei der Konstruktion von Wirklichkeit? Wie sehr stecken die "etablierten" Medien dabei unter einer Decke &ndash; und welche Rolle spielen inzwischen die sozialen Netzwerke?</p>
<p>Zum Thema ist heute (25.3.) auch ein Text-Beitrag von mir auf unglaublich.de erschienen, Titel: "<a href="https://www.unglaublich.de/die-grosse-taeuschung-warum-wir-den-medien-misstrauen-sollen/" target="_blank" rel="noopener">Die gro&szlig;e T&auml;uschung: Warum wir den Medien misstrauen sollen</a>".</p>
<p>Au&szlig;erdem wird der Podcast auf TAG24 mit Anzeigen beworben (vgl. tag24.de vom 25.3.2026: "<a href="https://www.tag24.de/anzeige/unglaublich-podcast-folge-10-die-unheimliche-macht-der-medien-tech-konzerne-meinung-spotify-3483904" target="_blank" rel="noopener">Entscheiden heute Tech-Konzerne, was wahr oder falsch ist?</a>"</p>
<h2>Von Ossis und Wessis</h2>
<p>Zuvor hatte sich der Podcast unter anderem mit der Frage besch&auml;ftigt, ob Ostdeutsche B&uuml;rger zweiter Klasse seien &ndash; ein Thema, das stark auf gesellschaftliche Wahrnehmung und mediale Narrative abzielt. Dabei gehen wir auch auf die Zeitungsneugr&uuml;ndung "Ostdeutsche Allgemeine Zeitung" von Holger Friedrich ein.</p>
<p>Die Folge hat gleich mal eine launische Besprechung in der Berliner Zeitung zur Folge (vgl. berliner-zeitung.de vom 24.3.2026: "Peter Stawowy: '<a href="https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/tv-medien/weil-ihr-ossis-so-scheiss-misstrauisch-seid-gegenueber-dem-staat-wie-miteinander-reden-immer-noch-sinn-macht-auch-wenn-es-nicht-populaer-ist-li.10025894" target="_blank" rel="noopener">Weil Ihr Ossis so schei&szlig; misstrauisch seid gegen&uuml;ber dem Staat</a>'").</p>
<p><span class="iframe-wrapper"><iframe loading="lazy" style="border-radius: 12px;" src="" width="624" height="351" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-testid="embed-iframe" data-src="https://open.spotify.com/embed/episode/1WHvpb0nFXoSQt20AjqN7z/video?utm_source=generator" data-cookiecategory="functionality" data-cookiescript="accepted"></iframe><span class="iframe-wrapper-info"><span><strong>Externe Inhalte</strong><br><br>Bitte <a href="javascript:CookieScript.instance.acceptAction(%5B'functionality'%5D)">akzeptieren Sie "Externe Medien"-Cookies</a> um den Inhalt zu sehen.<br><br><small>Ich bin einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und personenbezogene Daten an Dritte laut den <a href="https://www.flurfunk-dresden.de/datenschutzerklaerung/" target="_blank">Datenschutzbestimmungen</a> &uuml;bermittelt werden. </small></span></span></span></p>

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