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	<title>FLURFUNK</title>
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	<description>Das Medienblog aus Dresden</description>
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	<title>FLURFUNK</title>
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	<item>
		<title>&#8222;Ach, guck mal!&#8220; – Online-Kurs für mehr Sichtbarkeit in Netz und Medien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 07:47:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Contentproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsstrategie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Frage, wie man für die eigene Arbeit oder das eigene Projekt mehr Sichtbarkeit bekommt, begegnet mir in jüngster Zeit recht häufig. Meist fehlt es dabei nicht an guten Ideen, sondern an einer klaren Strategie.
Genau dafür haben wir von den STAWOWY-Seminaren den Online-Kurs „Ach, guck mal!" entwickelt: Über 12 Wochen entwickelst du in einer kleinen Gruppe deine eigene Kommunikationsstrategie – Schritt für Schritt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-58519" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/72dpi-Peter-Stawowy-FotoJuliaFunke5-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/72dpi-Peter-Stawowy-FotoJuliaFunke5-600x400.jpg 600w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/72dpi-Peter-Stawowy-FotoJuliaFunke5-300x200.jpg 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/72dpi-Peter-Stawowy-FotoJuliaFunke5-768x512.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/72dpi-Peter-Stawowy-FotoJuliaFunke5-573x382.jpg 573w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/72dpi-Peter-Stawowy-FotoJuliaFunke5.jpg 800w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>"Du kannst doch Medien und PR und so, Peter, hast du nicht einen Tipp f&uuml;r mich?" Oder: "Ich m&uuml;sste einfach nur mehr in Social Media posten, was meinst du?"</p>
<p>Solche Fragen begegnen mir im Alltag h&auml;ufig.&nbsp;Was dabei auff&auml;llt: Oft fehlt es nicht an guten Ideen &ndash; sondern an einer klaren Strategie und dem Wissen, wie diese umgesetzt werden kann.</p>
<p>Meine erste Frage lautet deshalb meistens: &bdquo;Was genau ist eure Botschaft &ndash; und welche Zielgruppe genau wollt ihr damit erreichen?&ldquo;</p>
<h2>Von der Idee bis zur Umsetzung</h2>
<p>In unseren Strategieseminaren bei den <a href="https://www.stawowy-online.de/Seminare/" target="_blank" rel="noopener">STAWOWY-Seminaren</a> haben wir das h&auml;ufig erlebt: Viele ringen darum, die eigene Idee und das eigene Projekt sichtbarer zu machen.Die Unzufriedenheit mit der eigenen Au&szlig;enkommunikation ist gro&szlig;. Viele wissen, dass sie etwas ver&auml;ndern m&uuml;ssen &ndash; aber das "Wie", das hinkt.</p>
<p>Eine Erkenntnis daraus: Gute Ideen entstehen nicht &uuml;ber Nacht &ndash; gute Kommunikation ebenso wenig. Daf&uuml;r braucht es Zeit, Reflexion und Begleitung.</p>
<p>Genau hier setzt unser neues Angebot an: Im Online-Kurs &bdquo;<a href="https://www.stawowy-online.de/produkt/ach-guck-mal-praxiswerkstatt-fuer-mehr-sichtbarkeit/" target="_blank" rel="noopener">Ach, guck mal!</a>&ldquo; entwickeln wir &uuml;ber 12 Wochen in einer kleinen Gruppe deine Kommunikationsstrategie.</p>
<p>Das Training richtet sich an alle, die ihre Projekte oder ihr Angebot sichtbarer machen wollen. Selbstst&auml;ndige, Einzelk&auml;mpfer, Vereinsmitglieder...</p>
<p>Daf&uuml;r treffen wir uns immer dienstags von 17 bis 18.30 Uhr im Zoom-Call. Schritt f&uuml;r Schritt sch&auml;rfst du deine Positionierung, entwickelst ein besseres Verst&auml;ndnis f&uuml;r deine Zielgruppe und findest Themen, aus denen relevante Inhalte entstehen k&ouml;nnen.</p>
<h2>Austausch und Begleitung</h2>
<p>Dabei bekommst du nicht nur Wissen vermittelt, sondern erh&auml;ltst auch Feedback, Austausch und Begleitung bei der Umsetzung.</p>
<p>Die w&ouml;chentlichen Aufgaben und die gemeinsame Auswertung sind ein zentraler Bestandteil des Kurses.&nbsp;Die Teilnehmenden unterst&uuml;tzen sich gegenseitig, gehen in den Austausch, teilen Erfahrungen und geben Feedback. So entsteht ein Raum, in dem die eigene Kommunikation weiterentwickelt werden kann.</p>
<p>Im besten Fall entstehen bereits w&auml;hrend des Kurses erste Ergebnisse, die sichtbar werden.</p>
<p>Themen des Kurses sind unter anderem Positionierung, Zielgruppenanalyse, Themenfindung und Storytelling, Contentproduktion, Social Media und Pressearbeit.</p>
<p><a href="https://www.stawowy-online.de/produkt/ach-guck-mal-praxiswerkstatt-fuer-mehr-sichtbarkeit/" target="_blank" rel="noopener">Das ganze Programm, die Termine und die Buchungsm&ouml;glichkeit findest du hier</a>.</p>
<h2>30 Jahre Medienwissen</h2>
<p>Dozent des Kurses bin ich, Peter Stawowy. Seit 30 Jahren arbeite ich in der Medienwelt: als Medienjournalist und Chefredakteur, als Gr&uuml;nder eines Radiosenders und eines Blogs sowie als Entwickler und Begleiter zahlreicher Medienprojekte.</p>
<p>Strategie und die Frage, wie Menschen mit relevanten Botschaften erreicht werden k&ouml;nnen, sind meine gro&szlig;e Leidenschaft.</p>
<p class="p1">Am Ende des Kurses hast du Klarheit dar&uuml;ber, wof&uuml;r du stehst, wen du erreichen m&ouml;chtest und welche Inhalte du daf&uuml;r entwickeln solltest. Dazu bekommst du einen konkreten 3-Monats-Plan, mit dem du direkt weiterarbeiten kannst.</p>
<p class="p1">Kurz gesagt: Du h&ouml;rst auf, Kommunikation dem Zufall zu &uuml;berlassen. Am Ende erh&auml;ltst du mit unserem Zertifikat einen Nachweis &uuml;ber deine Teilnahme.</p>
<p>Der Kurs startet am 1.9. und l&auml;uft bis zum 1.12.2026. Zus&auml;tzlich gibt es einen Check-in-Termin Mitte Januar 2027, um die Ergebnisse zu &uuml;berpr&uuml;fen und gemeinsam den n&auml;chsten Schritt f&uuml;r das kommende Jahr zu planen.</p>
<h2>Fr&uuml;hbucher-Rabatt bis 31.7.2026</h2>
<p>Der regul&auml;re Preis f&uuml;r den Kurs betr&auml;gt 1.290,00 Euro zzgl. MwSt. F&uuml;r den ersten Durchgang gibt es bis zum 31.7.2026 einen Fr&uuml;hbucherpreis von 990,00 Euro.</p>
<p>Au&szlig;erdem vergeben wir zwei Sozialpl&auml;tze an Personen, die sich die Teilnahme aktuell nicht leisten k&ouml;nnen.&nbsp;Wenn das auf dich zutrifft, schreib mir bitte eine Mail mit einer kurzen Beschreibung deines Projekts und ein paar S&auml;tzen dazu, warum du teilnehmen m&ouml;chtest.</p>
<p>Du m&ouml;chtest mehr &uuml;ber den Kurs erfahren oder hast Fragen? <a href="mailto:peter@stawowy-verlag.de">Schreib mir gerne eine Mail</a>.</p>
<p><a href="https://www.stawowy-online.de/produkt/ach-guck-mal-praxiswerkstatt-fuer-mehr-sichtbarkeit/"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-58504" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Seminare-STAWOWY-12-WKurs-400x400.png" alt="" width="600" height="600" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Seminare-STAWOWY-12-WKurs-400x400.png 400w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Seminare-STAWOWY-12-WKurs-300x300.png 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Seminare-STAWOWY-12-WKurs-150x150.png 150w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Seminare-STAWOWY-12-WKurs-768x768.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Seminare-STAWOWY-12-WKurs-735x735.png 735w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Seminare-STAWOWY-12-WKurs-430x430.png 430w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Seminare-STAWOWY-12-WKurs-80x80.png 80w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Seminare-STAWOWY-12-WKurs.png 800w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<h6>Foto von Peter Stawowy: Julia Funke</h6>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Ist die Vierte Gewalt in der Krise?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 21:46:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Terminhinweis: Das Milit&#228;rhistorische Museum Dresden l&#228;dt f&#252;r den 20.7.2026 zu einer spannenden Podiumsdiskussion zum Thema Medien. Titel: "Ist die Vierte Gewalt in der Krise?" In der Einladung hei&#223;t es: "Als die Nationalsozialisten in Deutschland 1933 an die Macht kamen, instrumentalisierten sie die Medien f&#252;r ihre ideologisch-rassistischen Zwecke. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bildete deshalb&#160;<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/07/07/ist-die-vierte-gewalt-in-der-krise/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Terminhinweis: Das <a href="https://dresden.mhmbw.de/de/" target="_blank">Milit&auml;rhistorische Museum Dresden</a> l&auml;dt f&uuml;r den 20.7.2026 zu einer spannenden Podiumsdiskussion zum Thema Medien. Titel: "Ist die Vierte Gewalt in der Krise?" </p>
<p>In der Einladung hei&szlig;t es: </p>
<blockquote><p>"Als die Nationalsozialisten in Deutschland 1933 an die Macht kamen, instrumentalisierten sie die Medien f&uuml;r ihre ideologisch-rassistischen Zwecke. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bildete deshalb nicht nur die Aufteilung der staatlichen Gewalt in Judikative, Exekutive und Legislative die Grundlage des neuen Rechtsstaats, sondern auch die Etablierung unabh&auml;ngiger Medien, welche die staatlichen Organe und Institutionen kritisch im Blick behalten. Bis heute kommt dieser sogenannten Vierten Gewalt neben Informationsvermittlung und Unterhaltung die Aufgabe zu, Machtmissbrauch zu verhindern. In der Gegenwart jedoch stehen der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk, aber auch private Medienunternehmen zunehmend in der Kritik. Nicht wenige sind der Ansicht, dass die Krise der Demokratie im Zusammenhang mit einer Krise der &raquo;Vierten Gewalt&laquo; stehe."</p></blockquote>
<p>Auf dem Podium sitzen die NDR-Journalistin Anja Reschke, Nikolaus Blome, Ressortleiter f&uuml;r Politik und Wirtschaft bei RTL, und Andreas Nowak, Mitglied des Landtags und medienpolitischer Sprecher der s&auml;chsischen CDU. Die Moderation &uuml;bernimmt Oberst Dr. Dr. Rudolf J. Schlaffer, Direktor des Milit&auml;rhistorischen Museums. </p>
<p>Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. </p>
<p>Der Veranstalter weist auf die begrenzte Platzzahl hin, Reservierungen sind nicht m&ouml;glich - es wird empfohlen, zeitig da zu sein. "Vom Freihalten von Pl&auml;tzen am Veranstaltungstag bitten wir abzusehen", hei&szlig;t es in der Einladung. Die Diskussion wird aufgezeichnet und sp&auml;ter auf der Webseite des MHM ver&ouml;ffentlicht. <a href="https://dresden.mhmbw.de/de/aktuelle-veranstaltungen/ist-die-vierte-gewalt-in-der-krise" target="_blank">Alle Infos hier</a>. </p>

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			</item>
		<item>
		<title>FLURFUNK-Podcast: Raus aus den Netzwerken?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 12:49:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufzeichnung des Digitalen Mittag vom 30.6.2026 – eine Veranstaltung von ⁠STAWOWY-Seminare⁠.

Social Media hat sich verändert. Doch welche Konsequenzen sollten Verwaltungen, Museen, Unternehmen und andere öffentliche Institutionen daraus ziehen? Sollten sie sich aus Facebook, Instagram &#038; Co. zurückziehen – oder ist genau jetzt professionelle Präsenz wichtiger denn je?

Darüber haben wir am 30.6.2026 im Digitalen Mittag der STAWOWY-Seminare diskutiert. Wie versprochen liegt die Aufzeichnung jetzt als FLURFUNK-Podcast vor.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Aufzeichnung des Digitalen Mittag vom 30.6.2026 &ndash; eine Veranstaltung von &#8288;<a href="https://www.stawowy-online.de/Seminare/" target="_blank" rel="noopener">STAWOWY-Seminare</a>&#8288;.</em></p>
<p>Social Media hat sich ver&auml;ndert. Doch welche Konsequenzen sollten Verwaltungen, Museen, Unternehmen und andere &ouml;ffentliche Institutionen daraus ziehen? Sollten sie sich aus Facebook, Instagram &amp; Co. zur&uuml;ckziehen &ndash; oder ist genau jetzt professionelle Pr&auml;senz wichtiger denn je?</p>
<p>Dar&uuml;ber haben wir am 30.6.2026 im Digitalen Mittag der STAWOWY-Seminare diskutiert. Wie versprochen liegt die Aufzeichnung jetzt als FLURFUNK-Podcast vor.</p>
<h2>Gesch&auml;ftsmodell der Erregung</h2>
<p>Hintergrund f&uuml;r die Diskussion ist ein Debattenbeitrag von Peter Stawowy hier im Blog, in dem er den langfristigen R&uuml;ckzug von Verwaltung aus den Netzwerken gefordert hat (vgl. FLURFUNK vom 4.6.2026: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/06/04/die-zeit-von-social-media-ist-vorbei/" target="_blank" rel="noopener">Die Zeit von Social Media ist vorbei</a>"). Sozial-Media-Berater Andreas Szabo hatte mit einem eigenen Beitrag dagegen gehalten (vgl. andi-szabo.de vom 4.6.2026: "<a href="https://www.andi-szabo.de/blog/2026/06/04/social-media-ist-2026-nicht-tot-sondern-anders/" target="_blank" rel="noopener">Social Media ist 2026 nicht tot &ndash; sondern anders</a>)".</p>
<p>Im Mitschnitt des Digitalen Mittags der Stawowy-Seminare geht es unter anderem um die Macht der Algorithmen, Community Management, den Umgang mit Hasskommentaren, die Rolle von KI, den Wert eigener Kommunikationskan&auml;le und die Frage, welche Alternativen es zu den gro&szlig;en Plattformen &uuml;berhaupt gibt. Mitdiskutiert haben au&szlig;erdem Kommunikationsverantwortliche unter anderem der Landeshauptstadt Dresden und des Deutschen Hygiene-Museums Dresden.</p>
<h2>Digitaler Mittag von STAWOWY-Seminare</h2>
<p>Die Folge ist ein Mitschnitt des &bdquo;Digitalen Mittags&ldquo; der <a href="https://www.stawowy-online.de/Seminare/" target="_blank" rel="noopener">STAWOWY-Seminare</a>. Die Dozenten der STAWOWY-Seminare Peter Stawowy, Frank Sch&uuml;tze und Dr. Christopher Brinkmann diskutieren dabei regelm&auml;&szlig;ig im Zoom-Call mit dem Publikum &uuml;ber zentrale Fragen rund um Medien, Kommunikation und PR.</p>
<p>Der Podcast ist hier bei Spotify zu h&ouml;ren und &uuml;berall, wo es Podcast gibt. Oder direkt hier:</p>
<p><span class="iframe-wrapper"><iframe style="border-radius: 12px;" src="" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-testid="embed-iframe" data-src="https://open.spotify.com/embed/episode/0JHmkJo4Sf4bvrYyZGEpCz?utm_source=generator&amp;si=d2f0abac488c4439" data-cookiecategory="functionality" data-cookiescript="accepted"></iframe><span class="iframe-wrapper-info"><span><strong>Externe Inhalte</strong><br><br>Bitte <a href="javascript:CookieScript.instance.acceptAction(%5B'functionality'%5D)">akzeptieren Sie "Externe Medien"-Cookies</a> um den Inhalt zu sehen.<br><br><small>Ich bin einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und personenbezogene Daten an Dritte laut den <a href="https://www.flurfunk-dresden.de/datenschutzerklaerung/" target="_blank">Datenschutzbestimmungen</a> &uuml;bermittelt werden. </small></span></span></span></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Gläserne Manufaktur:  Anja Zissoldt und Jonas Wetzel verantworten Marketing</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 13:37:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wechsel im Marketing der Gläsernen Manufaktur Dresden: Ab heute (1.7.2026) übernehmen Anja Zissoldt und Jonas Wetzel gemeinsam die fachliche Leitung des Bereichs. Die bisherige Marketingleiterin Jana Heinrich übergibt die Aufgabe im Rahmen einer geplanten Altersregelung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-large wp-image-58488 alignright" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Portraet-Anja-Zissoldt_Jonas-Wetzel-362x400.jpg" alt="" width="362" height="400" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Portraet-Anja-Zissoldt_Jonas-Wetzel-362x400.jpg 362w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Portraet-Anja-Zissoldt_Jonas-Wetzel-272x300.jpg 272w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Portraet-Anja-Zissoldt_Jonas-Wetzel-768x848.jpg 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Portraet-Anja-Zissoldt_Jonas-Wetzel-665x735.jpg 665w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Portraet-Anja-Zissoldt_Jonas-Wetzel-389x430.jpg 389w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/07/Portraet-Anja-Zissoldt_Jonas-Wetzel.jpg 900w" sizes="(max-width: 362px) 100vw, 362px" />Wechsel im Marketing der <a href="https://www.glaesernemanufaktur.de/de.html" target="_blank" rel="noopener">Gl&auml;sernen Manufaktur Dresden</a>: Ab heute (1.7.2026) &uuml;bernehmen Anja Zissoldt und Jonas Wetzel gemeinsam die fachliche Leitung des Bereichs. Die bisherige Marketingleiterin Jana Heinrich &uuml;bergibt die Aufgabe im Rahmen einer geplanten Altersregelung.</p>
<p>Mit dem personellen Wechsel wird auch die Struktur ver&auml;ndert: Der bisher gemeinsame Bereich Vertrieb und Marketing wird aufgeteilt. Anja Zissoldt verantwortet die Themen Besucherservice, Erlebniswelt, Events und Campus. Jonas Wetzel &uuml;bernimmt die Marketingkommunikation, einschlie&szlig;lich der Au&szlig;endarstellung, der Social-Media-Aktivit&auml;ten sowie der Betreuung der Kooperation mit Dynamo Dresden. Arnd Meyer-Clasen bleibt weiterhin Leiter Vertrieb.</p>
<p>Anja Zissoldt ist seit 2001 bei der Gl&auml;sernen Manufaktur und verantwortete zuletzt den Eventbereich. In der Funktion realisierte sie zahlreiche nationale und internationale Kooperationen sowie Sponsorings &ndash; darunter renommierte Formate wie &bdquo;Klassik picknickt&ldquo; oder den Auftritt der New Yorker Philharmoniker. Die studierte Betriebswirtschaftlerin mit Schwerpunkt Marketing war eine der ersten Mitarbeiterinnen am Standort in der Dresdner Innenstadt.</p>
<p>Jonas Wetzel bleibt weiterhin Pressesprecher sowie verantwortlich f&uuml;r Public Affairs bei Volkswagen Sachsen, wird seinen Fokus aber verst&auml;rkt auf den Standort Dresden und die Aufgaben in der Marketingkommunikation richten. Im Mai 2022 hatte er die Funktion des Pressesprechers von Volkswagen Sachsen &uuml;bernommen (vgl. FLURFUNK vom 28.4.2022: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2022/04/28/jonas-wetzel-neuer-sprecher-fuer-volkswagen-sachsen-carsten-krebs-geht-zu-vw-financials/" target="_blank" rel="noopener">Jonas Wetzel neuer Sprecher f&uuml;r Volkswagen Sachsen, Carsten Krebs geht zu VW Financials</a>"), seit Mitte 2023 als Stellvertreter von Christian Sommer, dem Gesamtleiter Kommunikation bei Volkswagen Sachsen. Der geb&uuml;rtige Dresdner ist ausgebildeter Medienkaufmann Digital &amp; Print, studierte Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Communication Management an der Universit&auml;t Leipzig und absolvierte ein Volontariat in der Konzernkommunikation in Wolfsburg. 2018 wechselte er zum VW-Standort Zwickau.</p>
<p>Der Standortleiter der Gl&auml;sernen Manufaktur, Martin Goede, sagt zu der Ver&auml;nderung:</p>
<blockquote><p>"Die Gl&auml;serne Manufaktur ist seit jeher ein Standort mit starker Ausstrahlung. Ein kreatives, zielgruppengerechtes Marketing war und ist entscheidend, um Menschen f&uuml;r die Marke Volkswagen zu begeistern und den Standort in der Region zu verankern. Mit der neuen Doppelspitze um Anja Zissoldt und Jonas Wetzel stellen wir uns zukunftsorientiert auf und verteilen die vielf&auml;ltigen Aufgaben auf mehrere Schultern. Zugleich er&ouml;ffnen wir beiden klare Entwicklungsperspektiven mit Gestaltungsspielraum. Die Gl&auml;serne Manufaktur wird auch k&uuml;nftig ein wichtiges Aush&auml;ngeschild der Marke Volkswagen sein. Jana Heinrich danken wir herzlich f&uuml;r ihr au&szlig;erordentliches Engagement &uuml;ber fast 25 Jahre hinweg. Mit gro&szlig;er Leidenschaft hat sie das Image der Manufaktur ma&szlig;geblich gepr&auml;gt und weiterentwickelt."</p></blockquote>
<p><img decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/cfd255a5e4394dbc9327c0430782e585" alt='"' width="1" height="1"></p>

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		<title>Bericht von der 235. Sitzung des MDR-Rundfunkrat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 08:47:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Ivonne Bloche]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresabschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Jens-Ole Schröder]]></category>
		<category><![CDATA[Kai Ostermann]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>
		<category><![CDATA[MDR-Rundfunkrat]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeiruf 110]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunkbeitrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Runde MDR-Rundfunkrat. Heute tagt das Gremium mal wieder &#160;und ich bin in Leipzig vor Ort. Die Tagesordnung ist hier zu finden. Eigentlich sollte die Sitzung heute um 10 Uhr mit dem nicht-&#246;ffentlichen Teil beginnen; allerdings fehlen noch einige Mitglieder aus Th&#252;ringen, die sich auf die Deutsche Bahn verlassen&#160;<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/06/29/bericht-von-der-235-sitzung-des-mdr-rundfunkrat/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Runde <a href="https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat" target="_blank" rel="noopener">MDR-Rundfunkrat</a>. Heute tagt das Gremium mal wieder &nbsp;und ich bin in Leipzig vor Ort.</p>
<p>Die <a href="https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/sitzungen/tagesordnung-themen-tagung-juni-zweitausendsechsundzwanzig-100.html" target="_blank" rel="noopener">Tagesordnung ist hier zu finden</a>.</p>
<p>Eigentlich sollte die Sitzung heute um 10 Uhr mit dem nicht-&ouml;ffentlichen Teil beginnen; allerdings fehlen noch einige Mitglieder aus Th&uuml;ringen, die sich auf die Deutsche Bahn verlassen haben. Die sind noch nicht da und also ist es auch noch nicht losgegangen.</p>
<p>D.h, der &ouml;ffentliche Teil, ab dem ich dann hier live mittickern kann, beginnt fr&uuml;hestens (!) um 11.30 Uhr (Sch&auml;tzung).</p>
<p>Vorteil f&uuml;r mich: Da kann ich diese Zeilen hier noch schreiben, w&auml;hrend ich noch nicht drin bin. Mein Zug hatte &uuml;brigens auch 30 Minuten Versp&auml;tung, sonst h&auml;tte ich das da gemacht - &nbsp;aber aus mir unerfindlichen Gr&uuml;nden habe ich einen fr&uuml;her genommen... und im Gang gesessen (und nichts geschrieben).</p>
<h2>Zustimmung zum juristischen Direktor</h2>
<p>Auf der Tagesordnung im nicht-&ouml;ffentlichen Teil steht im &uuml;brigen als erstes die Wiederwahl - Moment: Zustimmung ist das richtige Wort!&ndash; des Direktors der juristischen Direktion. Der Intendant Ralf Ludwig hat erneut Jens-Ole Schr&ouml;der vorgeschlagen. Wichtig: Der Rundfunkrat w&auml;hlt nicht - er stimmt nur zu (oder auch nicht, was durchaus auch schon mal vorgekommen ist).</p>
<p>Die Wieder-Zustimmung zu Schr&ouml;der steht aber nach meiner Kenntnis nicht in Frage. F&uuml;r Schr&ouml;der wird es die dritte und vermutlich (altersbedingt) auch letzte Amtsperiode.</p>
<p>Als zweiter und dritter Tagesordnungspunkt im nicht-&ouml;ffentlichen Teil steht au&szlig;erdem die Zustimmung zur Produktion von zwei weiteren 110-Polizeirufen in Magdeburg an; auch diese d&uuml;rften problemlos durchgehen, sind sie doch langfristig eingestielt und nicht Teil des Sparprogramms.</p>
<p><a href="https://www.flurfunk-dresden.de/unterstuetzen/"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-58238 " src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-400x400.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-400x400.png 400w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-300x300.png 300w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-150x150.png 150w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-768x768.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-735x735.png 735w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-430x430.png 430w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung-80x80.png 80w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/05/Blog-Banner-FLURFUNK-Unterstuetzung.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Apropos Bahn und Versp&auml;tung: Wer mich bei den Reisekosten oder dem Kaffee unterwegs unterst&uuml;tzen mag &ndash; ich freu mich &uuml;ber jede Zuwendung. Da sind &uuml;brigens schon kleine Betr&auml;ge durchaus hilfreich und &uuml;beraus motivierend!</p>
<p><a href="https://www.flurfunk-dresden.de/unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener">Hier steht, wie es geht</a>!</p>
<h2>Jens-Ole Schr&ouml;der bleibt juristischer Direktor</h2>
<p>So, die Sitzung l&auml;uft bereits ein Weilchen, gerade gab es im Raum deutlichen Applaus - ich gehe mal davon aus, dass Jens-Ole Schr&ouml;der die notwendige Zustimmung erhalten hat.</p>
<p>Und Zack, schon sind wir im Raum, der Vorsitzende Kai Ostermann hat er&ouml;ffnet gerade den &ouml;ffentlichen Teil. Er best&auml;tigt: Schr&ouml;der ist f&uuml;r eine weitere Dienstzeit berufen. Auch die Polizeirufe haben die Zustimmung erhalten.</p>
<p>Die Tagesordnung wird gerade umgestellt: Die wichtigen Punkte 11 und 12 sollen nach vorne. Es geht um die Beschlussf&auml;higkeit; einzelne Mitglieder haben angek&uuml;ndigt, fr&uuml;her gehen zu m&uuml;ssen.</p>
<h2>Jahresabschluss 2025: Fehlbetrag von 13,2 Mio. Euro</h2>
<p>Wir sind jetzt bei Top 11, der Genehmigung des Jahresabschlusses des MDR zum 31.12.2025 und Kenntnisnahme des Gesch&auml;ftsberichtes 2025. Die Verwaltungsdirektorin Ivonne Bloche referiert.</p>
<p>Sie sagt (Hinweis: ich h&ouml;re hier zu, falsche Zahlen korrigiere ich gern auf Hinweise): Der MDR schlie&szlig;t das Jahr 2025 mit einem Fehlbetrag von 13,2 Mio ab. Das betrifft den MDR und die vom MDR federf&uuml;hrend gef&uuml;hrten GSA.</p>
<p>Das ist eine deutliche Verminderung zum Vorjahr. Bloche erkl&auml;rt das deutlich bessere Ergebnis mit mehreren Effekten: Einmal war es ein Nicht-Sportjahr, die sind immer g&uuml;nstiger. Au&szlig;erdem greifen die Sparbem&uuml;hungen. Die fehlende Beitragserh&ouml;hung konnte u.a. auch durch&nbsp;knapp 10 Mio. h&ouml;here Ertr&auml;ge abgefedert werden, die so nicht geplant waren. Gespart wurde vor allem im Bereich Programm (rund 4 Mio. Euro) und Personal (6 Mio.).</p>
<p>Der Bericht ist vorher schon in den Aussch&uuml;ssen und im Verwaltungsrat diskutiert worden, deswegen gibt es jetzt keine Wortmeldungen. Jahresabschluss und Gesch&auml;ftsbericht sind gerade einstimmig genehmigt bzw. zur Kenntnis genommen worden.</p>
<h2>Mittelfristige Finanzplanung</h2>
<p>So, jetzt sind wir schon bei der mittelfristigen Finanzplanung 2027 bis 2032 und die Eckwerte des Wirtschaftsplanes 2027 des MDR. Bloche stellt das Thema wieder vor.</p>
<p>Sie berichtet: F&uuml;r Ende 2028 plant der MDR mit einem ausgeglichenen Ergebnis (0,8 Mio. Euro in der R&uuml;cklage). Der MDR plant mit den 18,64 Euro Beitrag aus dem 25. KEF-Bericht und der Fortsetzung der eigenen Sparbem&uuml;hungen. Die Landesfunkh&auml;user sollen ab Ende 2027 von bestimmten Einsparungen ausgenommen werden, um u.a. auch so das Regionale zu st&auml;rken, so Bloche. Der Einstellungsstopp soll fortgesetzt, aber ver&auml;ndert werden - er wird langfristig etwas angepasst, muss aber fortgesetzt werden.</p>
<p>Das im Moment noch vorhandene Defizit f&uuml;r die Periode von 2025-2028 in H&ouml;he von rund 21 Mio. wird wohl durch Einsparungen ausgeglichen werden m&uuml;ssen. F&uuml;r 2027 wirft die Planung im Moment abz&uuml;glich des Verlustvortrags noch einen kleinen rechnerischen &Uuml;berschuss vor, genauso f&uuml;r das Jahr 2028. Und f&uuml;r den Zeitraum 2029 bis 2032 sehen die Planungen aktuell noch eine Deckungsl&uuml;cke im niedrigen Millionen-Bereich vor. Hier geht sie davon aus, dass sich die L&uuml;cke durch fortgesetzte Ma&szlig;nahmen bis dahin noch schlie&szlig;en l&auml;sst - es handelt sich schlie&szlig;lich um eine mittelfristige Finanzplanung.</p>
<p>Spannend: Gerade gab es noch eine Nachfrage und die Verwaltungsdirektorin hat erl&auml;utert, dass sie in der Planung mit Beitragserh&ouml;hung f&uuml;r 2027/28 und in der Folge aber ohne weitere Erh&ouml;hung gerechnet hat (nachtr&auml;glich korrigiert, danke f&uuml;r den Hinweis, owy). Oha.</p>
<p>(Nachtrag: Ich h&ouml;re, das ist so &uuml;blich, erstmal ohne Erh&ouml;hung zu rechnen, solange es dazu keine Empfehlung gibt.)</p>
<p>Die Finanzplanung ist zur Kenntnis genommen (nicht ganz einstimmig, wenn ich es richtig mitbekommen habe).</p>
<h2>Verdienstorden f&uuml;r Birgit Diezel</h2>
<p>Wir sind <del>bei den Berichten aus den Aussch&uuml;ssen</del> beim Bericht des Vorsitzenden: Los geht es mit dem GVK-Telemedienausschuss, der sich getroffen hat: Es gibt wohl die Andeutung von der EU-Kommission, dass es beim 3-Stufen-Test perspektivisch "Vereinfachungen" geben k&ouml;nnte... das hat aber wohl erstmal nur Ger&uuml;chtestatus.</p>
<p>Die Mitglieder des Gremiums werden gerade auch noch mal erinnert, dass sie Vita abgeben und die eigene Selbstauskunft auf Aktualit&auml;t kontrollieren m&uuml;ssen.</p>
<p>Der Vorsitzende gratuliert au&szlig;erdem Birgit Diezel, langj&auml;hriges Mitglied des Verwaltungsrates, hat den Th&uuml;ringer Verdienstorden bekommen.</p>
<h2>Fusion der Direktionen Leipzig und Halle</h2>
<p>Nun berichtet der Intendant Ralf Ludwig - es geht nat&uuml;rlich zuerst um das Thema Beschwerde beim Verfassungsbericht &uuml;ber die ausgebliebene Beitragserh&ouml;hung. Er berichtet gerade &uuml;ber die m&uuml;ndliche &nbsp;Verhandlung, die in den vergangenen Tagen durch die Medien ging.</p>
<p>Wann das Urteil verk&uuml;ndet wird, ist derzeit noch offen - gew&ouml;hnlich erfolgt es sp&auml;testens drei Monate nach der m&uuml;ndlichen Verhandlung. Ludwig sagt, er geht davon aus, dass Ende September ein Urteil kommt.</p>
<p>Er spricht noch zu weiteren Themen, die ich hier nicht alle wiedergebe. Der Landtag Sachsen-Anhalt hat den Abschlussbericht seiner Enquete-Kommission zur Zukunft des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks debattiert. Der <a href="https://www.mdr.de/unternehmen/informationen/gemeinwohl/leipziger-appell-freiheit-unabhaengigkeit-medien-demokratie-100.html" target="_blank" rel="noopener">Leipziger Appell</a> hat weitere Unterst&uuml;tzer gewonnen.</p>
<p>Die Zusammenf&uuml;hrung der Programmdirektionen Leipzig und Halle l&auml;uft, so Ludwig. Er sagt gerade, dass die Berichterstattung &uuml;ber den Prozess weiterhin an die Gesch&auml;ftsleitung l&auml;uft, sich der neue Programmdirektor Boris Lochthofen aber intensiv in den Prozess einbringt. Ludwig geht davon aus, dass die Fusion Ende 2027 abgeschlossen werden kann. So richtig sichtbar wird das dann aber erst in der Wirtschaftsplanung 2028, so der Intendant.</p>
<h2>Goldene Henne erneut im Ersten</h2>
<p>Jetzt noch eine echte News: Die Goldene Henne findet am 4.9.2026 in Leipzig statt und wird erneut im Ersten (ARD) zu sehen sein. BR, NDR und RBB sind als neue Partner mit eingestiegen, die SUPERillu ist weiterhin mit an Bord. Dadurch kann der MDR seine Produktionskosten deutlich reduzieren. Ohne die neuen Partner w&auml;re es wohl nicht mehr m&ouml;glich gewesen, sagt Ludwig gerade.</p>
<p>(Ein kleiner Hinweis: Ich freu mich, wenn die ganzen Schlager-Titel und -Webseiten, die diese Info jetzt wie im Vorjahr aufgreifen, auch auf den FLURFUNK als Quelle verlinken. Das w&auml;re herzallerliebst und sehr professionell!).</p>
<h2>Zusammenarbeit mit dem Medienrat</h2>
<p>Wir sind jetzt in der Nachfragerunde, auch hier gebe ich nicht alles wieder. Eine geht gerade in Richtung des neuen Medienrates, der jetzt in Weimar angesiedelt ist - wie wird da die Zusammenarbeit laufen?</p>
<p>Birgit Diezel berichtet, der GVK-Telemedienausschuss hatte Kontakt mit den beiden Gremienmitgliedern, die von seiner Seite entsandt worden sind. Ralf Ludwig berichtet gerade, dass eine Kontaktstelle im Generalsekretariat bzw. der Gesch&auml;ftsstelle der ARD eingerichtet worden ist. Zu kl&auml;ren ist, welche Daten der Medienrat ben&ouml;tigt.</p>
<p>Der Medienrat hat den Auftrag zu&nbsp;pr&uuml;fen, ob der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk insgesamt seinen gesetzlichen Auftrag erf&uuml;llt. Er hat keine Aufsichtsaufgabe, sondern soll systematisch pr&uuml;fen. Daf&uuml;r soll er alle zwei Jahre einen Bericht erstellen und Empfehlungen aussprechen.</p>
<p>Eine weitere Nachfrage thematisiert den Abgang von Jana Cebulla, die bisherige Hauptredaktion Kultur und Jugend des MDR, die als Programmmanagerin zum RBB gewechselt ist (vgl. <a href="https://www.rbb-online.de/unternehmen/presse/presseinformationen/unternehmen/2026/20260414-rbb-besetzt-neue-fuehrungspositionen.html" target="_blank" rel="noopener">RBB-Online.de vom 14.4.2026</a>).</p>
<h2>Berichte aus den Landesgruppen und Aussch&uuml;sse</h2>
<p>Auch hier gebe ich nur wieder, wenn mir etwas bemerkenswert erscheint.</p>
<p>Hinweis: Ich habe nach Hinweisen den Absatz zur Mittelfristigen Finanzplanung in Details korrigiert (es sind nat&uuml;rlich 18,64 Euro und nicht 67).</p>
<p>Uff, vor den Berichten sind die Fenster geschlossen worden, damit die Klima-Anlage ihren Job machen kann... allerdings scheint die gerade noch einen Moment zu brauchen... Will sagen: Es ist gerade sehr warm.</p>
<p>Mhm, das klingt mir nach noch einer News: Im Telemedienausschuss ist offenbar &uuml;ber eine (Erg&auml;nzung: TEIL-)Abschaltung des Teletextes diskutiert worden. Das Gremium muss da wohl nicht zustimmen, hat dazu aber offenbar eine Meinung, die nicht so begeistert von der Ma&szlig;nahme ist. Ich frage mal nach Details (und habe gerade entsprechend erg&auml;nzt). Es geht um regionale Textseiten, die ab Mitte Juli abgeschaltet werden sollen.</p>
<p>Wir sind bei der Nachfragerunde: Ein RR-Mitglied will wissen, warum eine Beschwerde &uuml;ber das Altpapier in der Landesgruppe Th&uuml;ringen behandelt worden sei, schlie&szlig;lich sei das Angebot doch f&uuml;r den gesamten MDR gedacht und nicht regional orientiert. Nun wird kurz &uuml;ber das Altpapier diskutiert...</p>
<p>Wenn mich jemand fragt: Man kann sich dem Eindruck nicht verwehren, dass die Kolumne beizeiten linke Tendenzen hat. Da geht es vor allem um einzelne Autoren. Aber echt: Das ist bei regelm&auml;&szlig;iger Lekt&uuml;re leicht zu durchschauen - es handelt sich schlie&szlig;lich um eine klar gekennzeichnete Meinungs&auml;u&szlig;eung. In meinen Augen steht die Rubrik dem &Ouml;RR &uuml;beraus gut zu Gesicht. Vor allem aber medienjournalistisch ist das, was die Kollegen da fabrizieren, wirklich wichtig f&uuml;r die gesamte Branche.</p>
<h2>Barbara Ludwig neue Vorsitzende des Verwaltungsrats</h2>
<p>Jetzt folgt der Bericht aus dem Verwaltungsrat - das Gremium hat j&uuml;ngst Barbara Ludwig f&uuml;r die n&auml;chsten zwei Jahre zur Vorsitzenden gew&auml;hlt (es berichteten u.. die evangelische-Zeitung.de am 15.6.2026: "<a href="https://evangelische-zeitung.de/barbara-ludwig-wird-vorsitzende-des-mdr-verwaltungsrates/" target="_blank" rel="noopener">Barbara Ludwig wird Vorsitzende des MDR-Verwaltungsrates</a>").</p>
<p>Spannend f&uuml;r alle Dresdner (wie mich): Beim Ausbau der K&ouml;nigsbr&uuml;cker Stra&szlig;e &uuml;berl&auml;sst das Funkhaus in Sachsen kleinere Grundst&uuml;cksteile der Stadt vor&uuml;bergehend zur Nutzung. Ich bekomme gerade den Hinweis: Es geht nur um schmale B&uuml;rgersteig-Streifen vor dem Geb&auml;ude, da, wo immer die Autos parken.</p>
<p>Wir sind jetzt bei Top 10: Information zum Statusbericht 2025 zur Umsetzung des MDR-Enwicklungsplans 2022-2025. Der Intendant tr&auml;gt gerade einige Zahlen vor: Nutzungszahlen im Internet, Einschaltquoten, Vertrauensmessungen... Ich gebe das hier nicht wieder, dazu kommt vielleicht ja auch eine Mitteilung. Zumal es offenbar eine Vorlage gibt und der Intendant gerade sehr knackig vorgetragen hat (es ist sehr warm).</p>
<h2>Stammnutzerzahl ist gesunken</h2>
<p>Es gibt Nachfragen: Ein Rundfunkrat fragt, warum die Zahl der Stammnutzer des MDR von 68 auf 58 Prozent abgesunken ist - das sei eine brisante Zahl. Er fragt, was die Strategie des MDR an dieser Stelle sei. Eine weitere Nachfrage: Warum es nicht gelungen sei, eine Steigerung der Abrufraten zu erreichen? Die Rundfunkr&auml;tin mahnt an, dass die zitierten Studien mit Quellenangaben oder Details zu den Erhebungen versehen werden.</p>
<p>Der Intendant antwortet: Das Thema mit den Zugriffszahlen hat der MDR nicht allein, so Ludwig. So richtig hat man auf diese Herausforderung aber auch noch keine Antwort. Er weist nur darauf hin, dass der Transformationsprozess von linearer (also im Radio und TV) zu analoger Verbreitung weiterhin schwierig sei - und es nicht sinnvoll sei, lineares Programm einfach abzuschalten. Die Details zu den Zahlenangaben werden gerade nachgereicht, sie sollen k&uuml;nftig auch im Bericht deutlicher gemacht werden.</p>
<p>Der RR-Vorsitzende Kai Ostermann regt gerade an: Die Strategie und der Entwicklungsplan sind aus seiner Sicht "die Herzst&uuml;cke", die neben den Finanzen elementar f&uuml;r die Aufsicht sind. Er l&auml;dt die Gremienmitglieder dazu ein, diese Berichte genau im Blick zu behalten. Er w&uuml;nscht sich noch eine Erg&auml;nzung: eine ausf&uuml;hrlichere verdichtende Gesamtschau, was schon erreicht worden ist und was noch nicht. Dies k&ouml;nnte bei der Einordnung sehr helfen, so Ostermann.</p>
<h2>Bericht des Rundfunkdatenschutzbeauftragten</h2>
<p>Nun folgt noch Top 13, der Bericht des Rundfunkdatenschutzbeauftragten. Er betritt gerade den Raum, begleitet von dem Hinweis, dass er nicht nur der Beauftragte des MDR, sondern auch weiterer &Ouml;RR-Anstalten ist. Der Mikrofon-Anlage ist es offenbar zu hei&szlig; (nachvollziehbar): Hier ist nur teilweise zu verstehen, was der Rundfunkdatenschutzbeauftragte da referiert.</p>
<p>(Ich will ja nicht b&ouml;se sein - aber wenn jemand &uuml;ber die &Uuml;berb&uuml;rokratisierung in diesem Land schimpfen will - mir scheint, jetzt w&auml;re eine gute Gelegenheit!)</p>
<p>Ich nenne mal eine Zahl: Es gab rund 500 Eingaben, davon 18 berechtigte &ndash; keine davon betraf den MDR. Er berichtet von einem Beispiel, dass den RBB betraf &ndash; trotzdem habe sich der MDR gek&uuml;mmert: "in vorbildlicher Weise". Er bezeichnet die Lage beim MDR als gut.</p>
<p>Der hier eben vorgestellte Bericht ist &uuml;brigens in digitaler Form hier zu finden: <a href="https://www.mdr.de/rundfunkdatenschutz" target="_blank" rel="noopener">rundfunkdatenschutz.de</a> (leitet auf eine MDR-Seite weiter). Hier der <a href="https://www.mdr.de/rundfunkdatenschutz/infothek/taetigkeitsberichte/taetigkeitsbericht-zweitausendfuenfundzwanzig-100.html" target="_blank" rel="noopener">Bericht als PDF</a>.</p>
<p>Vorletzter Tagesordnungspunkt: Bericht vom Goldenen Spatz. Da stiftet der Rundfunkrat regelm&auml;&szlig;ig einen Preis f&uuml;r das beste Drehbuch. Den hat 2026 der Film "Plitsch Platsch Forever!" gewonnen - dazu wird jetzt ein Trailer gezeigt. Hier geht es zur Pressemitteilung zu der Auszeichnung: "<a href="https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/presse/mdr-rundfunkrat-plitsch-platsch-forever-gewinnt-drehbuch-preis-,drehbuchpreis-goldener-spatz-erfurt-100.html" target="_blank" rel="noopener">'Goldener Spatz 2026': Er&ouml;ffnungsfilm 'Plitsch Platsch Forever!' gewinnt Drehbuch-Preis des MDR-Rundfunkrates</a>". Kinostart ist der 9.7.2026. Kai Ostermann bedankt sich gerade noch bei den Mitgliedern des Gremiums f&uuml;r ihre Spenden zur Unterst&uuml;tzung des Preises.</p>
<p>Geschafft! Es gibt keine weitere Nachfragen unter Top 15: "Anfragen und Meinungen" - wir sind durch. N&auml;chster Termin ist die zweit&auml;gige Klausur des Gremiums im September.</p>
<p>Vielen Dank f&uuml;r die Aufmerksamkeit &ndash; und die <a href="https://www.flurfunk-dresden.de/unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener">Unterst&uuml;tzung</a>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><img decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/8840872885684ef1b4c28ae706a5ab52" alt='"' width="1" height="1"></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Oberüber Karger: Franziska Bücker folgt auf Ulrike Lerchl</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/06/23/oberueber-karger-franziska-buecker-folgt-auf-ulrike-lerchl/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 15:07:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[DDV Mediengruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Bücker]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Madsack]]></category>
		<category><![CDATA[Oberüber & Karger]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Lerchl]]></category>
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					<description><![CDATA[Generationswechsel bei Oberüber Karger: Zum 1.7.2026 übernimmt Franziska Bücker die Geschäftsführung der Dresdner Kommunikationsagentur von Ulrike Lerchl. Die langjährige Agenturchefin zieht sich nach mehr als drei Jahrzehnten aus dem operativen Geschäft zurück.

Im FLURFUNK-Interview sprechen Franziska Bücker und Ulrike Lerchl über den Generationswechsel, die Zukunft der Agentur und die aktuellen Herausforderungen für die Branche.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>F&uuml;hrungswechsel bei <a href="https://www.oberueber-karger.de" target="_blank" rel="noopener">Ober&uuml;ber Karger</a>: Franziska B&uuml;cker &uuml;bernimmt zum 1.7.2026 die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung von Ulrike Lerchl.</p>
<p>B&uuml;cker ist seit 2020 f&uuml;r die Agentur t&auml;tig und verantwortete zuletzt als Head of PR zentrale Kunden sowie die strategische Weiterentwicklung des Bereichs.</p>
<p>Ulrike Lerchl zieht sich nach mehr als drei Jahrzehnten aus dem operativen Gesch&auml;ft zur&uuml;ck. Ihre Aufgaben als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der <a href="https://www.stiftung-semperoper.de" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Semperoper</a> und als Sch&ouml;ffin wird sie weiterf&uuml;hren.</p>
<p>Lerchl kam 1993 &ndash; drei Jahre nach der Gr&uuml;ndung &ndash; zu der Dresdner Agentur, war ab 1994 Mitglied der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und &uuml;bernahm ab 2004 die alleinige Leitung. 2012 stieg die DDV-Mediengruppe (Madsack) als Gesellschafter bei OK ein (vgl. FLURFUNK vom 8.1.2012: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2012/01/08/ddv-mediengruppe-neuwerk-und-oberuberkarger-fusionieren/" target="_blank" rel="noopener">DD+V-Mediengruppe: Neuwerk und Ober&uuml;ber|Karger fusionieren</a>"), inzwischen geh&ouml;rt die Agentur vollst&auml;ndig der Mediengruppe.</p>
<p>Mit Lerchl verabschiedet sich eine der pr&auml;genden Pers&ouml;nlichkeiten der s&auml;chsischen Agenturszene aus dem operativen Gesch&auml;ft. Sie hat zahlreiche erfolgreiche Projekte in Dresden und Sachsen angeschoben und sich neben ihrem Engagement f&uuml;r die Kultur immer wieder f&uuml;r die Vernetzung der Branche eingesetzt.</p>
<p>Im FLURFUNK-Interview sprechen Franziska B&uuml;cker und Ulrike Lerchl &uuml;ber den Generationswechsel, die Zukunft der Agentur und die aktuellen Herausforderungen f&uuml;r die Branche.</p>
<h2>"Marken m&uuml;ssen unterscheidbar sein"</h2>
<p><strong>FLURFUNK: </strong><em>Wie steht es aus eurer Sicht gerade um das Agenturgesch&auml;ft in Sachsen?</em></p>
<p><strong>Franziska B&uuml;cker:</strong> Das Agenturgesch&auml;ft steht aktuell vor einigen Herausforderungen. Die wirtschaftlich angespannte Lage in Sachsen, Deutschland und der ganzen Welt wirkt sich auch auf unsere Kund:innen und damit auch auf uns aus. Investitionen werden genauer gepr&uuml;ft, Entscheidungen dauern h&auml;ufig l&auml;nger und Budgets stehen st&auml;rker unter Druck als noch vor einigen Jahren.<br>
Gleichzeitig beobachten wir, dass der Bedarf an guter Kommunikation nicht kleiner wird. Im Gegenteil: Gerade in unsicheren Zeiten m&uuml;ssen Unternehmen erkl&auml;ren, einordnen und Orientierung geben. Was uns dabei sehr hilft, sind unsere langj&auml;hrigen Kundenbeziehungen. Viele unserer Kund:innen begleiten wir seit vielen Jahren, teilweise sogar seit Jahrzehnten. Das schafft Vertrauen und eine Stabilit&auml;t, die aktuell ein gro&szlig;es Plus ist. Was uns au&szlig;erdem st&auml;rkt, ist unser erfahrenes Team. Viele Kolleg:innen bringen langj&auml;hrige Expertise aus unterschiedlichen Bereichen der Kommunikation mit. Diese Mischung aus Erfahrung und unterschiedlichen Blickwinkeln ist f&uuml;r unsere Kund:innen ein gro&szlig;er Mehrwert.</p>
<p><strong>FLURFUNK: </strong><em>Und wie geht es OK im aktuell? Was sind aktuelle Herausforderungen?</em></p>
<p><strong>Franziska B&uuml;cker:</strong> Ober&uuml;ber Karger entwickelt sich aktuell positiv. Mit unserem neuen Standort in Leipzig tragen wir der Tatsache Rechnung, dass wir dort bereits seit vielen Jahren zahlreiche Kunden betreuen, darunter die L-Gruppe oder die Elternhilfe f&uuml;r krebskranke Kinder Leipzig. Gleichzeitig sehen wir in Leipzig noch viel Potenzial und freuen uns darauf, dort weitere Unternehmen und Institutionen kennenzulernen. Nat&uuml;rlich besch&auml;ftigen auch uns die Ver&auml;nderungen durch K&uuml;nstliche Intelligenz. Sie kann viele Aufgaben unterst&uuml;tzen, neue Formate erm&ouml;glichen und manche Prozesse beschleunigen. Gleichzeitig sind wir &uuml;berzeugt, dass der Mensch f&uuml;r die strategische Einordnung, f&uuml;r Kreativit&auml;t und Empathie unverzichtbar bleibt.</p>
<p><strong>FLURFUNK: </strong><em>Was hat sich gut entwickelt?</em></p>
<p><strong>Franziska B&uuml;cker:</strong> Besonders erfreulich entwickelt sich unser PR-Gesch&auml;ft. Ein anschauliches Beispiel daf&uuml;r ist die Zusammenarbeit mit FERALPI STAHL in Riesa, einem wichtigen Stahlproduzenten, den wir seit Jahren intensiv begleiten. Unsere PR-Expertinnen verf&uuml;gen &uuml;ber eine starke Vernetzung in Sachsen und dar&uuml;ber hinaus. Au&szlig;erdem bauen wir derzeit den Bereich Medizin und Gesundheitskommunikation gezielt weiter aus. Mit Kund:innen wie dem Netzwerk Universit&auml;tsmedizin (NUM) oder KIMed arbeiten wir eng zusammen und entwickeln unsere Partnerschaft kontinuierlich weiter.</p>
<p><strong>FLURFUNK: </strong><em>Ulrike, wenn man auf so eine lange Zeit zur&uuml;ckblicken kann, gibt es vermutlich jede Menge H&ouml;hepunkte: Was waren aus deiner Sicht deine gr&ouml;&szlig;ten Erfolge?</em></p>
<p><strong>Ulrike Lerchl: </strong>Es gab so viele Projekte, an die ich mich gern erinnere. Der Wahlkampf f&uuml;r Kurt Biedenkopf Ende der 90er Jahre geh&ouml;rt sicher dazu. Auch der Gewinn des AOK-Etats war f&uuml;r uns damals ein wichtiger Meilenstein. Sp&auml;ter kamen gro&szlig;e Projekte wie der Deutsche Sparkassentag oder zuletzt die Initiative #stabilbleiben hinzu. Wenn ich zur&uuml;ckblicke, bin ich aber vor allem dankbar f&uuml;r die Entwicklung der Agentur insgesamt. Als ich 1993 zu Ober&uuml;ber Karger kam, war in Sachsen vieles im Aufbruch. Die Agentur hat mich seitdem mein gesamtes Berufsleben begleitet. Egal, wo ich war und mit wem ich gesprochen habe, Ober&uuml;ber Karger war immer ein Teil davon. Besonders stolz macht mich, dass wir &uuml;ber all die Jahre gemeinsam mit unseren Kund:innen und unserem Team wachsen konnten. Viele Kund:innen begleiten uns seit Jahrzehnten, und aus einer kleinen Dresdner Agentur ist ein starkes Team mit Standorten in Dresden und Leipzig geworden. Das ist f&uuml;r mich der eigentliche Erfolg.</p>
<p><strong>FLURFUNK: </strong><em>Und gab es auch Tiefpunkte? Wie sahen die aus?</em></p>
<p><strong>Ulrike Lerchl: </strong>Nat&uuml;rlich gab es auch schwierige Zeiten. In &uuml;ber 30 Jahren erlebt man einiges. Es gab Jahre, in denen die Wirtschaft geschw&auml;chelt hat, Kund:innen pl&ouml;tzlich vorsichtiger wurden oder man sich gefragt hat, wie sich die n&auml;chsten Monate entwickeln werden. Und nat&uuml;rlich war auch die Corona-Pandemie eine gro&szlig;e Herausforderung f&uuml;r uns. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man gerade in solchen Phasen nicht den Kopf in den Sand stecken darf. Oft waren es genau diese Situationen, die uns gezwungen haben, Dinge neu zu denken und uns weiterzuentwickeln. R&uuml;ckblickend sind wir gest&auml;rkt daraus hervorgegangen.</p>
<p><strong>FLURFUNK: </strong><em>War das Gesch&auml;ft fr&uuml;her leichter als heute?</em></p>
<p><strong>Ulrike Lerchl: </strong>Anders, aber nicht unbedingt leichter. Fr&uuml;her war vieles &uuml;berschaubarer. Es gab weniger Kan&auml;le, weniger Tempo und oft auch l&auml;ngere Entscheidungswege. Heute ist Kommunikation deutlich komplexer geworden und Ver&auml;nderungen passieren viel schneller. Gleichzeitig haben wir heute M&ouml;glichkeiten, von denen wir Anfang der 90er Jahre nur h&auml;tten tr&auml;umen k&ouml;nnen. Deshalb w&uuml;rde ich nicht sagen, dass es fr&uuml;her leichter war, es waren einfach andere Herausforderungen.</p>
<p><strong>FLURFUNK: </strong><em>Was willst du deiner Nachfolgerin mit auf den Weg geben?</em></p>
<p><strong>Ulrike Lerchl: </strong>Franziska soll vor allem Franziska bleiben. Sie bringt alles mit, was es f&uuml;r diese Aufgabe braucht. Das sind aus meiner Sicht fachliche St&auml;rke, Neugier, Mut und ein gutes Gesp&uuml;r f&uuml;r Menschen. Ich w&uuml;nsche ihr, dass sie ihren eigenen Weg geht und dabei nie den Spa&szlig; an dieser wunderbaren Branche verliert. Und wenn ich ihr etwas mitgeben darf, dann dies: Verliere nie die Menschen aus dem Blick. Unsere Kolleginnen und Kollegen, unsere Kund:innen und unsere Partner:innen sind das Wertvollste, was wir haben. Wenn man mit Menschen ehrlich, respektvoll und auf Augenh&ouml;he umgeht, kann unglaublich viel gelingen.</p>
<p><strong>FLURFUNK: </strong><em>Franziska: Was wird sich unter deiner F&uuml;hrung &auml;ndern?</em></p>
<p><strong>Franziska B&uuml;cker:</strong> Ich werde zum Beispiel kein eigenes B&uuml;ro beziehen. Das ist nat&uuml;rlich nur ein kleines Zeichen, aber es zeigt, worauf es mir ankommt. Ich verstehe mich als Teil des Teams. Die Verantwortung jedes Einzelnen, die themen&uuml;bergreifende Zusammenarbeit und der fachliche Austausch sollen st&auml;rker in den Mittelpunkt r&uuml;cken. Mir ist wichtig, die Identit&auml;t von Ober&uuml;ber Karger zu erhalten. Das, was uns ausmacht &ndash; die Sympathie, das Engagement, mit dem wir unseren Kund:innen begegnen, und das freundschaftliche Miteinander im Team &ndash; werden wir auf jeden Fall bewahren. Gleichzeitig wird es auch Ver&auml;nderungen geben, die man nach au&szlig;en hin sieht. Gerade entwickeln wir unter anderem ein neues Corporate Design, das wir schon in K&uuml;rze vorstellen werden. Ver&auml;nderung ist dabei kein Selbstzweck, sondern notwendig, um als Agentur relevant und zukunftsf&auml;hig zu bleiben.</p>
<p><strong>FLURFUNK: </strong><em>Wie ist eure Perspektive auf die langfristige Entwicklung der Branche? Wie wird sich das Gesch&auml;ft ver&auml;ndern?</em></p>
<p><strong>Franziska B&uuml;cker:</strong> Technologie wird unsere Branche weiter ver&auml;ndern, daran habe ich keinen Zweifel. Viele Aufgaben werden schneller und effizienter erledigt werden k&ouml;nnen. Gleichzeitig glaube ich, dass die meisten Marken heute kein Sichtbarkeitsproblem haben, sondern ein Bedeutungsproblem. Informationen und Inhalte gibt es mehr als genug. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, relevant zu bleiben und Menschen wirklich zu erreichen. Die Aufgabe von Agenturen wird deshalb k&uuml;nftig noch st&auml;rker darin liegen, zuzuh&ouml;ren, Zusammenh&auml;nge zu verstehen und komplexe Themen verst&auml;ndlich zu machen. Marken m&uuml;ssen unterscheidbar sein, sich von der Masse abheben. Dabei k&ouml;nnen wir helfen: mit Daten als Grundlage und unserem Gesp&uuml;r f&uuml;r Markenidentit&auml;t. Genau darin sehe ich auch die Zukunft von Ober&uuml;ber Karger.</p>
<p><strong>FLURFUNK: </strong><em>Vielen Dank f&uuml;r das Interview!</em></p>
<p><em>Foto: Thomas Schlorke</em></p>

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		<title>Social Media &#8211; bleiben oder gehen? Digitaler Mittag, 30.6.2026, 12-13 Uhr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 16:24:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Szabo]]></category>
		<category><![CDATA[Flurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Ilja Almendinger]]></category>
		<category><![CDATA[Landeshauptstadt Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stawowy]]></category>
		<category><![CDATA[Presseclub Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Sächsische Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[STAWOWY-Seminare]]></category>
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					<description><![CDATA[Sollten Verwaltungen und demokratische Institutionen weiter auf Social Media aktiv sein – oder ist es Zeit für den Rückzug? Darüber diskutieren Andreas Szabo und Peter Stawowy am 30.6.2026 beim Digitalen Mittag. Die Teilnahme via Zoom ist kostenfrei.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sollten Verwaltungen und demokratische Institutionen weiterhin auf Instagram, Facebook, TikTok und anderen sozialen Netzwerken aktiv sein?</p>
<p>Dar&uuml;ber diskutieren wir am Dienstag, dem 30.6.2026, von 12 bis 13 Uhr beim Digitalen Mittag.</p>
<p>Ausgangspunkt der Debatte war ein Abend im Presseclub Dresden. Aus dem Publikum fragte ich die beiden Podiumsg&auml;ste, den Social-Media-Experten Andreas Szabo und Ilja Almendinger, Content- und Strategiemanager in der Onlineredaktion der Landeshauptstadt Dresden, ganz direkt:</p>
<p>&bdquo;Habt ihr mal &uuml;berlegt, es einfach sein zu lassen?&ldquo;</p>
<p>Gemeint waren die Social-Media-Aktivit&auml;ten der Landeshauptstadt Dresden. Was bringen sie noch?</p>
<p>Rechtfertigen Reichweite, Interaktionen und Informationsvermittlung weiterhin den Aufwand? Und sollten Verwaltungen und demokratische Institutionen Plattformen unterst&uuml;tzen, deren Algorithmen Polarisierung, Desinformation und kommerzielle Interessen f&ouml;rdern?</p>
<p>Meine Argumente habe ich im Beitrag &bdquo;<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/06/04/die-zeit-von-social-media-ist-vorbei/" target="_blank" rel="noopener">Die Zeit von Social Media ist vorbei</a>&ldquo; zusammengetragen, erschienen am 4.6.2026 bei FLURFUNK. Eine gek&uuml;rzte Fassung wurde auch <a href="https://www.saechsische.de/lokales/dresden/gastbeitrag-das-versprechen-von-social-media-ist-gebrochen-zeit-fuer-alternativen-7CFMSII6MZF4RCQ7ZDJMHTUE4I.html" target="_blank" rel="noopener">in der S&auml;chsischen Zeitung ver&ouml;ffentlicht</a>.</p>
<h2>Gegenposition erschien prompt</h2>
<p>Andreas Szabo widerspricht einem R&uuml;ckzug aus den sozialen Netzwerken. Unmittelbar nach Erscheinen meines Beitrags ver&ouml;ffentlichte er in seinem Blog die Replik &bdquo;<a href="https://www.andi-szabo.de/blog/2026/06/04/social-media-ist-2026-nicht-tot-sondern-anders/" target="_blank" rel="noopener">Social Media ist 2026 nicht tot &ndash; sondern anders</a>&ldquo;. Ein weiterer Text von ihm erschien am Samstag in der gedruckten Ausgabe der S&auml;chsischen Zeitung.</p>
<p>F&uuml;r ihn ist klar: Verwaltungen und Institutionen d&uuml;rfen die Plattformen nicht jenen &uuml;berlassen, die Desinformation und demokratiefeindliche Inhalte verbreiten.</p>
<p>Meine Dozentenkollegen Dr. Christopher Brinkmann und Frank Sch&uuml;tze fanden: Diese Kontroverse braucht eine Fortsetzung. Die gibt es jetzt.</p>
<h2>Digitaler Mittag am 30.6.2026</h2>
<p>Unter dem Titel &bdquo;Social Media &ndash; bleiben oder gehen?&ldquo; diskutieren Andreas Szabo und ich die Argumente f&uuml;r und gegen einen R&uuml;ckzug. G&auml;ste k&ouml;nnen zuh&ouml;ren, Fragen stellen und sich aktiv an der Debatte beteiligen.</p>
<p>Der Digitale Mittag ist ein kostenfreies Angebot der <a href="https://www.stawowy-online.de/Seminare/" target="_blank" rel="noopener">STAWOWY-Seminare</a>. Mit G&auml;sten aus Medien, Kommunikation und Digitalisierung beleuchten wir einmal im Monat aktuelle Trends, Entwicklungen und Debatten der Branche.</p>
<p>Das Treffen findet von 12 bis 13 Uhr via Zoom statt. Es wird aufgezeichnet und in der Folge als FLURFUNK-Podcast ver&ouml;ffentlicht. Wer teilnimmt, ist eingeladen, die Kamera einzuschalten und mitzudiskutieren.</p>
<p>Den Zugangslink gibt es nach der Anmeldung unter <a href="mailto:chris@stawowy-agentur.de" target="_blank" rel="noopener">chris@stawowy-agentur.de</a>.</p>

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		<title>Mindbox wird zebra white: zebra bündelt alles unter einer Marke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:50:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[AOK-Bundesverband]]></category>
		<category><![CDATA[chemmedia]]></category>
		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[EDEKA]]></category>
		<category><![CDATA[enviaM-Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Freistaat Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Joerg G. Fieback]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Schmiedgen]]></category>
		<category><![CDATA[Mindbox]]></category>
		<category><![CDATA[muehlhausmoers]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Meusel]]></category>
		<category><![CDATA[So geht sächsisch]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Pfefferkorn]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Tino Lang]]></category>
		<category><![CDATA[Zebra]]></category>
		<category><![CDATA[Zebra Group]]></category>
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					<description><![CDATA[Die zebra group stellt sich neu auf: Aus MINDBOX wird zebra white, der Chemnitzer Hauptstandort firmiert als zebra black. Unter der gemeinsamen Marke zebra will die Agenturgruppe Strategie, Kreation und Technologie stärker verzahnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://zebra.de" target="_blank" rel="noopener">zebra group</a> hat sich neu geordnet und ausgerichtet: Die Agenturgruppe mit Standorten in Chemnitz und Dresden firmiert k&uuml;nftig unter der gemeinsamen Marke zebra. Die Dresdner Digitalagentur Mindbox GmbH tritt k&uuml;nftig als zebra white GmbH auf, der Chemnitzer Hauptstandort wird zu zebra black GmbH.</p>
<p>Laut Pressemitteilung ist die Neuausrichtung Teil einer neuen Wachstumsphase - die wiederum sei auf eine positive Gesch&auml;ftsentwicklung der vergangenen Monate sowie die Gewinnung einer Reihe von Neukunden zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.</p>
<h2>Eigenmarke statt Gruppe</h2>
<p>Zuletzt hatte die Agenturgruppe unter anderem das Mandat f&uuml;r die Arbeitgeberkommunikation des AOK-Bundesverbandes gemeinsam mit muehlhausmoers und chemmedia gewonnen. Au&szlig;erdem ist zebra mit der Entwicklung der k&uuml;nftigen Landesmarke Th&uuml;ringens beauftragt.</p>
<p>"Die Einmarkenstrategie ist unsere Antwort auf Wachstum und steigende Nachfrage nach integrierten L&ouml;sungen", wird Joerg G. Fieback, CEO und Co-Gr&uuml;nder der zebra group, in der Mitteilung zitiert. Kundinnen und Kunden suchten heute keine einzelnen Agenturdisziplinen mehr, sondern Partner, "die Strategie, Technologie, Daten, Content, KI und Kreation wirksam miteinander verbinden k&ouml;nnen".</p>
<h2>Mindbox ist Geschichte</h2>
<p>Entsprechend bilden die beiden Standorte eine "integrierte Markenorganisation mit den Kompetenzfeldern Strategie, Kreation und Technologie". Daf&uuml;r gibt es k&uuml;nftig drei Leistungsbereiche: MIND, IDEA und TECH. MIND steht f&uuml;r Strategie, Markenf&uuml;hrung und Beratung, IDEA f&uuml;r Kreation, Kampagnen und Content, TECH f&uuml;r Plattformen, Daten, KI, E-Commerce und digitale Systeme.</p>
<p>F&uuml;r den Dresdner Standort bedeutet die Umbenennung zugleich das Ende des bisherigen Auftritts als MINDBOX. zebra hatte sich 2009 an der Dresdner Digitalagentur beteiligt (vgl. FLURFUNK vom 29.9.2009: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2009/09/29/mindbox-christian-scheibe-steigt-aus-zebra-ein/" target="_blank" rel="noopener">Mindbox: Christian Scheibe steigt aus, Zebra ein</a>"), sp&auml;ter wurde sie Teil der Gruppe.</p>
<p>Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Lars Schmiedgen spricht in der Mitteilung vom &bdquo;n&auml;chsten logischen Schritt&ldquo;.</p>
<h2>Hintergrund zu zebra</h2>
<p>Die zebra group wurde 1991 von Joerg G. Fieback und Thomas Pfefferkorn in Chemnitz gegr&uuml;ndet. Heute arbeiten nach Unternehmensangaben rund 120 Mitarbeitende an den Standorten Chemnitz und Dresden f&uuml;r die Gruppe. Zu den Kunden z&auml;hlen unter anderem EDEKA Nordbayern-Sachsen-Th&uuml;ringen, mehrere AOK-Verb&auml;nde, die enviaM-Gruppe, der Freistaat Sachsen mit der Standortkampagne &bdquo;So geht s&auml;chsisch.&ldquo;, die Wirtschaftsf&ouml;rderung Mecklenburg-Vorpommern sowie weitere Unternehmen und Institutionen.</p>
<p>Die Ver&auml;nderung wird auch ausf&uuml;hrlich in einem Beitrag im Agentur-Blog vom 15.6.2026 erl&auml;utert: "<a href="https://zebra.de/blog/agenturgruppe-buendelt-marken-unter-eigener-flagge" target="_blank" rel="noopener">zebra group b&uuml;ndelt Marken unter einer Flagge</a>".</p>

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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 07:29:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Flurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[FLURFUNK abonnieren]]></category>
		<category><![CDATA[Flurfunk Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[FLURFUNK-Newsletter]]></category>
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		<title>Christian Fischer übernimmt Kommunikation im Bistum Dresden-Meißen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 07:08:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Bistum Dresden-Meißen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU Fraktion des Sächsischen Landtags]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Fischer]]></category>
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					<description><![CDATA[Christian Fischer übernimmt zum 1.8.2026 die neu geschaffene Stelle des Leiters Kommunikation im Bistum Dresden-Meißen. Er berichtet direkt an Bischof Heinrich Timmerevers.

Fischer kommt von der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtags, wo er bislang als Pressesprecher arbeitet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Fischer &uuml;bernimmt zum 1.8.2026 die neu geschaffene Stelle des Leiters Kommunikation im <a href="https://www.bistum-dresden-meissen.de" target="_blank" rel="noopener">Bistum Dresden-Mei&szlig;en</a>. Er berichtet direkt an Generalvikar Andreas Kutschke.</p>
<p>Fischer kommt von der CDU-Fraktion des S&auml;chsischen Landtags, wo er bislang als Pressesprecher arbeitet. Die Stelle hatte er im Januar 2016 &uuml;bernommen (vgl. FLURFUNK vom 14.12.2015: "<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2015/12/14/christan-fischer-wird-neuer-presseprecher-der-cdu-landtagsfraktion/" target="_blank" rel="noopener">Christian Fischer wird neuer Presseprecher der CDU-Landtagsfraktion</a>"). Zuvor war er als Chefreporter und Chefkorrespondent Politik "<a href="http://www.bild.de" target="_blank" rel="noopener">BILD Ostdeutschland</a>" t&auml;tig.</p>
<p>Wer ihm in der Landtagsfraktion nachfolgen wird, ist nicht bekannt.</p>

]]></content:encoded>
					
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		<title>Presseclub Dresden lädt zum 18. SommerSchwatz am 15.6.2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 20:06:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Erich-Kästner-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[George Pesek]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel INNSIDE by Meliá]]></category>
		<category><![CDATA[Oppacher]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsächsische Sparkasse Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Postmodern]]></category>
		<category><![CDATA[Presseclub Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Radeberger Brauerei]]></category>
		<category><![CDATA[SachsenEnergie]]></category>
		<category><![CDATA[SommerSchwatz]]></category>
		<category><![CDATA[Sushi & Wein]]></category>
		<category><![CDATA[Vonovia]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Presseclub Dresden e.V. l&#228;dt f&#252;r Montag, den 15.6.2026, zum 18. SommerSchwatz ein &#8211; und es gibt noch Tickets. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Hotel INNSIDE by Meli&#225; am Neumarkt in Dresden (Salzgasse 4, 01067 Dresden), Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr. In der Einladung hei&#223;t es: "Beim SommerSchwatz treffen sich&#160;<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/06/08/presseclub-dresden-laedt-zum-18-sommerschwatz-am-15-6-2026/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://www.presseclub-dresden.de" target="_blank" rel="noopener">Presseclub Dresden e.V.</a> l&auml;dt f&uuml;r Montag, den 15.6.2026, zum 18. SommerSchwatz ein &ndash; und es gibt noch Tickets.</p>
<p>Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Hotel INNSIDE by Meli&aacute; am Neumarkt in Dresden (Salzgasse 4, 01067 Dresden), Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr.</p>
<p>In der Einladung hei&szlig;t es:</p>
<blockquote><p>"Beim SommerSchwatz treffen sich Journalisten und Pressesprecher, Vertreter der Landeshauptstadt Dresden und Pers&ouml;nlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. L&auml;ngst hat sich die Veranstaltung als eine Plattform f&uuml;r pers&ouml;nliche Begegnungen und Gespr&auml;che etabliert. In den letzten Jahren war sie immer ausverkauft. Das best&auml;rkt uns in unserem Anliegen, mit unseren Veranstaltungen den konstruktiven Austausch in der Gesellschaft im Sinne von Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit zu f&ouml;rdern. Der SommerSchwatz versteht sich aber auch als Rahmen f&uuml;r ein entspanntes Plaudern, um Kontakte zu kn&uuml;pfen und zu pflegen. Wir w&uuml;rden uns sehr freuen, wenn Sie dabei w&auml;ren!"</p></blockquote>
<p>F&uuml;r die musikalische Begleitung sorgt Multi-Instrumentalist George Pesek. Das INNSIDE Hotel richtet die Veranstaltung erneut aus, au&szlig;erdem gibt es u.a. ein Buffet, Sushi von &bdquo;Sushi &amp; Wein&ldquo;, Radeberger Bier mit und ohne Alkohol sowie alkoholfreie Getr&auml;nke von Oppacher. Unterst&uuml;tzt wird der SommerSchwatz von Vonovia, SachsenEnergie, der Osts&auml;chsischen Sparkasse Dresden und PostModern.</p>
<p>Tickets kosten 48 Euro, f&uuml;r Mitglieder des Presseclubs 30 Euro. Der Erl&ouml;s flie&szlig;t vollst&auml;ndig in die Finanzierung des Preisgeldes f&uuml;r den Erich-K&auml;stner-Preis, der am 30.8.2026 zum 27. Mal verliehen wird.</p>
<p>Anmeldungen sind per E-Mail an <a href="mailto:info@presseclub-dresden.de">info@presseclub-dresden.de</a> m&ouml;glich. Angegeben werden sollen Vor- und Nachname der teilnehmenden Person oder Personen sowie bei Anmeldungen im Firmenkontext Name und Anschrift der Firma.</p>
<p>Termin: 18. SommerSchwatz des Presseclub Dresden e.V., Montag, 15.6.2026, 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, Hotel INNSIDE by Meli&aacute; am Neumarkt, .</p>

]]></content:encoded>
					
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		<title>Warum setzt Radebeul auf eine App?</title>
		<link>https://www.flurfunk-dresden.de/2026/06/08/58361/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[owy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 07:12:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Bollmann]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[DSGVO]]></category>
		<category><![CDATA[Egotec]]></category>
		<category><![CDATA[Flurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[maximal zwei bis drei Fachbegriffe. Für den Text wären das: Radebeul]]></category>
		<category><![CDATA[Radebeuler BürgerApp]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Radebeul]]></category>
		<category><![CDATA[Verstanden. Künftig nur Eigennamen]]></category>
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					<description><![CDATA[K&#246;nnen Kommunen auch ohne Social Media? Die Stadt Radebeul setzt f&#252;r ihre rund 34.000 Einwohner auf eine eigene App, die Radebeuler B&#252;rgerApp. Die App gibt es bereits seit 2021 und erg&#228;nzt die klassische Kommunikation aus Pressemitteilungen, Amtsblatt und Webseite. Der Weg &#252;ber die App war damals eine bewusste Entscheidung gegen die sozialen Netzwerke. Technischer Anbieter&#160;<a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/06/08/58361/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_58365" style="width: 260px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.radebeul.de/app"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-58365" class=" wp-image-58365" src="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0689-2-1-320x400.png" alt="" width="250" height="313" srcset="https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0689-2-1-320x400.png 320w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0689-2-1-240x300.png 240w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0689-2-1-768x961.png 768w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0689-2-1-588x735.png 588w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0689-2-1-344x430.png 344w, https://www.flurfunk-dresden.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0689-2-1.png 1199w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><p id="caption-attachment-58365" class="wp-caption-text">Screenshot der Radebeuler B&uuml;rgerApp (7.6.2026)</p></div>
</p><p>K&ouml;nnen Kommunen auch ohne Social Media? Die <a href="https://www.radebeul.de" target="_blank" rel="noopener">Stadt Radebeul</a> setzt f&uuml;r ihre rund 34.000 Einwohner auf eine eigene App, die <a href="https://www.radebeul.de/app" target="_blank" rel="noopener">Radebeuler B&uuml;rgerApp</a>. Die App gibt es bereits seit 2021 und erg&auml;nzt die klassische Kommunikation aus Pressemitteilungen, Amtsblatt und Webseite.</p>
<p>Der Weg &uuml;ber die App war damals eine bewusste Entscheidung gegen die sozialen Netzwerke. Technischer Anbieter ist die Firma Egotec, die auch die st&auml;dtische Website betreut &ndash; es handelt sich bei der App in dem Fall um eine Eigenentwicklung.</p>
<p>Aber funktioniert das?&nbsp;Daniela Bollmann, Leiterin der Stabsstelle Kommunikation, Stadtmarketing und Tourismus der Stadt Radebeul beantwortet diese Frage im Interview.</p>
<h2>"Direkt, datenschutzkonform und niedrigschwellig"</h2>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Warum setzt Radebeul auf eine App?</em></p>
<p><strong>Daniela Bollmann:</strong> Wir haben auf das ver&auml;nderte Mediennutzungsverhalten unserer Einwohner reagiert. Die Entscheidung f&uuml;r eine eigene App fiel bereits vor dem viel diskutierten Facebook-Verbot f&uuml;r Kommunen. Uns war wichtig, einen schnellen, verl&auml;sslichen digitalen Kanal anzubieten, der m&ouml;glichst viele Menschen erreicht &ndash; unabh&auml;ngig davon, ob sie bei einem bestimmten sozialen Netzwerk angemeldet sind. Soziale Medien schienen uns aufgrund von Kurzlebigkeit, hohem redaktionellem Aufwand, fehlender Barrierefreiheit und Risiken durch Falschinformationen nicht der ideale Weg. Unsere App ist dagegen direkt, datenschutzkonform und niedrigschwellig.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Wie viele Nutzer gibt es? Wie ist bei der Nutzung die Entwicklung?</em><br>
<strong>Bollmann:</strong> Aktuell hat die App rund 3.000 Nutzerinnen und Nutzer. Das ist f&uuml;r uns ein zufriedenstellendes Ergebnis, und die Entwicklung ist positiv &ndash; das Interesse ist klar vorhanden.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Wie reagieren die B&uuml;rger insgesamt auf die App? Ist das Kommunikationsmittel massentauglich?</em><br>
<strong>Bollmann:</strong> Die Resonanz ist gut. Ein besonders deutliches Beispiel: Die Stadtratsunterlagen wurden &uuml;ber unser Ratsinformationssystem im gesamten Jahr 2020 nur 40 Mal aufgerufen. Durch die App und die damit verbundenen Push-Nachrichten wurden diese Unterlagen in nur sieben Monaten im Jahr 2021 rund 13.000 Mal angeklickt. Dies hat sich in den Folgejahren so fortgesetzt. Weiterhin erhalten wir aktiv Anfragen oder Hinweise &uuml;ber die App, z.B auf Schreibfehler. Das zeigt, dass die Menschen Informationen &uuml;ber die App lesen und sehr gut annehmen &ndash; und dass das politische Geschehen dadurch an Transparenz deutlich gewonnen hat. Wir halten die App f&uuml;r massentauglich, auch wenn sie nat&uuml;rlich nicht jeden erreicht. Das schafft kein Medium allein. Sie ist mittlerweile ein fester, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil unserer Kommunikationsstrategie.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Gibt es Dinge, die die App nicht kann und wo andere Wege der Kommunikation n&ouml;tig sind?</em><br>
<strong>Bollmann:</strong> Selbstverst&auml;ndlich. Die App ersetzt nicht das pers&ouml;nliche Gespr&auml;ch, nicht die klassische Pressearbeit und nicht das Amtsblatt. Sie ist ein zus&auml;tzlicher, digitaler Kanal. F&uuml;r sehr detaillierte oder komplexe Sachverhalte, f&uuml;r Rechtsinformationen oder f&uuml;r Menschen ohne Smartphone bleiben die klassischen Wege unverzichtbar.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Wie ist der finanzielle Aufwand f&uuml;r die Stadt &ndash; ist sowas teuer, etwa im Vergleich zu Social Media?</em><br>
<strong>Bollmann:</strong> Der finanzielle Aufwand ist &uuml;berschaubar und f&uuml;r uns gut kalkulierbar. Da die App eine Eigenentwicklung unseres Website-Betreibers Egotec ist, entstehen keine externen Lizenzkosten. Ein direkter Vergleich zu Social Media ist schwierig, da dort vor allem hohe personelle Ressourcen f&uuml;r die permanente Bespielung, Moderation und das Monitoring anfallen &ndash; und verbunden mit Datenschutzrisiken. Wir sehen unsere App als wirtschaftliche und vor allem strategisch als saubere L&ouml;sung.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Wie ist der Stand beim Thema Datenschutz &ndash; sind die Daten wirklich sicher?</em><br>
<strong>Bollmann:</strong> Ja, die Daten sind sicher. Datenschutz war f&uuml;r uns ein zentrales Argument f&uuml;r die eigene App. Wir umgehen damit die bekannten Datenschutzproblematiken, die beispielsweise bei Facebook-Fanpages bestehen. Die App wird von einem deutschen Anbieter betreut, die Datenverarbeitung erfolgt nach DSGVO. Wir nehmen das Thema sehr ernst.</p>
<p><strong>FLURFUNK:</strong> <em>Hat sich der Einsatz bew&auml;hrt? K&ouml;nnen Sie das anderen St&auml;dten und Kommunen empfehlen?</em><br>
<strong>Bollmann:</strong> Ja, aus unserer Sicht hat sich der Einsatz eindeutig bew&auml;hrt. Die App erreicht die B&uuml;rger dort, wo sie sich digital aufhalten, sie erh&ouml;ht die Transparenz &ndash; etwa bei Ratsinformationen &ndash; und sie ist ein verl&auml;sslicher Kanal, der nicht von externen Plattformen abh&auml;ngt. Ich w&uuml;rde anderen St&auml;dten und Gemeinden durchaus empfehlen, eine eigene App zu pr&uuml;fen. Allerdings muss jede Kommune f&uuml;r sich entscheiden, ob sie den personellen und technischen Aufwand leisten kann und will. F&uuml;r uns war es der richtige Weg.</p>
<p><strong>FLURFUNK: </strong><em>Vielen Dank f&uuml;r das Interview.</em></p>

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