<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:blogger="http://schemas.google.com/blogger/2008" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823</atom:id><lastBuildDate>Wed, 02 Sep 2026 06:08:59 +0000</lastBuildDate><category>Alltag</category><category>Evo Evo Evo</category><category>Gedanken</category><category>Frösche Kröten und andere Katastrophen</category><category>Frau Eiskalt</category><category>Die Untermieterin.</category><category>Herr Wunderbar</category><category>Chaos</category><category>Kiss &amp; Stay</category><category>Herzschmerz</category><category>stoffwechsel</category><category>Herzklopfen</category><category>aus und vorbei</category><category>Merke</category><category>Männer</category><category>Vergangenes</category><category>Patchwork</category><category>Blitzschlag</category><category>Erinnerungen</category><category>Phase II</category><category>Kopfkrieger</category><category>Realtalk</category><category>Liebes Tagebuch</category><category>Strategin Eiskalt</category><category>Dating over 40</category><category>Kiss &amp; Arrive</category><category>Postcrossing</category><category>Konfettibombe</category><category>Travelbuddy</category><title>Frau Eiskalt</title><description>Nobody said it was easy, &#xa;It&#39;s such a shame for us to part.&#xa;Nobody said it was easy, &#xa;No one ever said it would be this hard.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>1687</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6380348977808061564</guid><pubDate>Wed, 02 Sep 2026 06:07:26 +0000</pubDate><atom:updated>2026-09-02T08:08:59.791+02:00</atom:updated><title>abzweigung. </title><description>Heute geht die Schule wieder los. Klasse 9 - wann ist das passiert? Der Teenager verschwindet also wieder morgens mit ihrem Rucksack aus der Tür und passend dazu stolpere ich beim ersten Tee in der FAZ über die Zahl, dass inzwischen fast jeder dritte Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst wird. 2024 waren es rund 159.000.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich liegt die Erzählung sofort griffbereit. Die Jugend von heute. Zu wenig Durchhaltevermögen. Zu hohe Erwartungen. Zu empfindlich. Früher hätte man sich eben durchgebissen. Früher hatte man allerdings auch deutlich weniger Türen, durch die man gehen konnte. Und vielleicht ist deshalb die Zahl allein gar nicht so interessant. Viel spannender finde ich die Frage, was da eigentlich abgebrochen wird. Eine Ausbildung? Eine falsche Entscheidung? Ein schlechter Betrieb? Oder manchmal einfach die Vorstellung, dass man drei Jahre irgendwo bleiben muss, weil man dort mit 16 oder 17 einmal unterschrieben hat? Knapp die Hälfte derjenigen, deren Vertrag vorzeitig endet, beginnt später eine neue Ausbildung. Häufig in einem anderen Beruf oder Betrieb.  Das Wort Abbruch erzählt also längst nicht immer die ganze Geschichte. Manchmal ist es schlicht eine Kurskorrektur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich müssen junge Menschen lernen, Frust auszuhalten. Nicht jede Kritik ist toxisch, nicht jeder schlechte Montag eine existenzielle Krise und Arbeit besteht leider nicht durchgehend aus Selbstverwirklichung, Purpose und Hafermilchkaffee. Aber Durchhalten ist eben auch keine Tugend um jeden Preis. Als Gründe für Ausbildungsabbrüche werden unter anderem Kommunikationsprobleme, Konflikte mit Ausbildern, mangelnde Ausbildungsqualität und belastende Arbeitsbedingungen genannt. Gleichzeitig beklagen Unternehmen fehlende Grundkompetenzen und Schwächen im Arbeits- und Sozialverhalten. Wahrscheinlich stimmt beides. Junge Menschen müssen lernen, Verantwortung zu übernehmen und nicht beim ersten Gegenwind das Handtuch zu werfen. Unternehmen müssen vielleicht gleichzeitig wieder stärker verstehen, dass ein Azubi keine erstaunlich günstige Vollzeitkraft mit gelegentlicher Berufsschulunterbrechung ist. Ausbildung hat tatsächlich etwas mit Ausbilden zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich sitze hier derweil mit einem Teenager in Klasse 9 und bin ziemlich gespannt, welchen Weg sie irgendwann einschlagen wird. Aktuell möchte sie im nahen Ausland studieren. Das kann sich noch ungefähr zwölfmal ändern. Sie hat ja noch ein paar Jahre. Vielleicht ist genau das auch ganz gut so. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wir überschätzen regelmäßig den Wert geradliniger Lebensläufe. Als müsse eine Entscheidung, die man mit erstaunlich wenig Lebenserfahrung trifft, anschließend möglichst widerspruchsfrei bis zur Rente verteidigt werden. Man darf falsch abbiegen. Man darf zurück. Man darf einen anderen Weg nehmen. Und manchmal ist das gar kein Scheitern. Sondern einfach Erwachsenwerden.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/09/abzweigung.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-8479882511480754069</guid><pubDate>Tue, 01 Sep 2026 10:26:26 +0000</pubDate><atom:updated>2026-09-01T12:26:26.470+02:00</atom:updated><title>september.</title><description>Ich mag den September. Einer meiner Lieblingsmonate. Noch nicht richtig Herbst, aber der Sommer zieht sich langsam zurück. Morgens ist die Luft plötzlich kühler und klarer. Mittags schafft es die Sonne trotzdem noch, alles warm zu machen. Dieses goldene Licht, das tiefer steht und weicher wirkt als noch ein paar Wochen vorher. Die ersten Blätter verändern ihre Farbe. Erst hier ein gelber Rand, dort ein roter Fleck. Als würde der Herbst langsam anfangen, sich einzumischen. Abends wird es früher dunkel. Die Fenster spiegeln wieder mehr. Kerzen stehen auf dem Tisch. Man nimmt automatisch eine Jacke mit und freut sich gleichzeitig noch über jeden warmen Nachmittag. Ich mag dieses Dazwischen sehr. Dieses leise Verschieben. Nichts kippt plötzlich. Es verändert sich einfach. Stück für Stück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der September hat für mich aber auch ein paar Daten, die nicht einfach vorbeigehen. Unter anderem Todestage. Mehr als einen. Einer davon trifft mich jedes Jahr besonders. Nicht immer gleich. Manchmal denke ich Tage vorher daran. Manchmal erst morgens. Manchmal kommt die Erinnerung ganz unspektakulär beim Espresso oder unter der Dusche und sitzt dann plötzlich mit am Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Tage haben sich eingebrannt. Nicht unbedingt in allen Einzelheiten. Ich weiß heute nicht mehr genau, was ich getan habe. Aber ich weiß noch, wie es sich angefühlt hat. Wie sehr es mich bis ins Mark erschüttert hat. Ich lag tagelang auf dem Fußboden im Bad und konnte mich kaum bewegen. Ich wollte dieses Gefühl nicht aushalten müssen. Ich wäre gern auch gestorben, als weiter zu spüren, wie es mich innerlich zerreißt. Ich habe es überlebt. Es ist lange her. Und gleichzeitig überhaupt nicht. Ich glaube, das ist das Merkwürdige an Verlust. Das Leben verändert sich weiter. Man selbst verändert sich. Andere Menschen kommen dazu. Neue Erinnerungen entstehen. Man lacht wieder, liebt wieder, arbeitet, fährt in den Urlaub und steht irgendwann in einem Leben, das damals noch gar nicht existiert hat. Und trotzdem gibt es diese Stellen im Kalender.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine offenen Wunden mehr. Eher Narben, die ziemlich genau wissen, welches Datum ist und anfangen zu ziepen. Vielleicht passt auch das zum September. Die Sonne ist noch da. Die Wärme auch. Und trotzdem liegt morgens schon etwas Kühles in der Luft. Die Bäume behalten noch ihre Blätter und fangen gleichzeitig an, sie loszulassen. Vieles ist nicht mehr wie vorher. Und trotzdem ist noch etwas davon da.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/09/september.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4189940205504585563</guid><pubDate>Mon, 31 Aug 2026 08:46:54 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-31T10:46:54.031+02:00</atom:updated><title>alltagsmomente.</title><description>Ich kann erstaunlich lange irgendwo sitzen und Menschen beobachten. Gemütlich mit einem Getränk vor mir und ausreichend Abstand wird die Welt ziemlich unterhaltsam. Einer telefoniert zu laut. Zwei diskutieren darüber, wo sie eigentlich hinwollen. Jemand sucht seit zehn Minuten etwas in einer Tasche, in der vermutlich auch ein mittelgroßer Hund Platz hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nichts über diese Menschen. Das hindert mich zuverlässig nicht daran, mir innerhalb kürzester Zeit eine vollständige Geschichte zu bauen. Wer zusammengehört. Wer genervt ist. Wer gleich streitet. Wer immer zu spät kommt. Wer Snacks dabeihat. Wer offensichtlich die Reiseleitung übernommen hat, obwohl er das gar nicht wollte. Ich mag diese Position. Nicht mittendrin. Nicht zuständig. Einfach nur gucken. Zwischendurch noch einen Schluck. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen sind wirklich interessant.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/alltagsmomente.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2077902358535936180</guid><pubDate>Sun, 30 Aug 2026 19:00:18 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-30T21:01:33.030+02:00</atom:updated><title>aufrufe. </title><description>In den vergangenen 3Monaten hatte der Blog ca. 94.000Aufrufe. Fast wie in alten Zeiten. Ähm schön, dass ihr da seid. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/aufrufe.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-1397140032731356630</guid><pubDate>Thu, 27 Aug 2026 10:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-27T12:00:00.217+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Die Untermieterin.</category><title> haushaltsdefinition.</title><description>Der Unterschied zwischen „aufgeräumt“ und „für mich ist das aufgeräumt“.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/haushaltsdefinition.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-1400456523935630780</guid><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 16:48:04 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-26T18:52:04.762+02:00</atom:updated><title>rauschen. </title><description>Unglaublich wilden Mist geträumt. Brauchte heute Morgen erstmal zwei Stunden, um das ansatzweise zu verarbeiten und saß ab 07.30 Uhr am Rechner. Der Mann fand es anscheinend ein bisschen witzig und hatte direkt eine absurde Idee dazu. Passend dazu meldete sich heute ausgerechnet jemand, der erstaunlich gut in das Konzept des Mannes gepasst hätte. Als könnten die das riechen. Schräg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächsten Monat jährt sich ein Todestag. Heute ist mir wieder eingefallen, dass ich damals kurz vorher diesen einen Traum hatte, in dem er gestorben ist. Ich hatte das völlig vergessen. Komisch, was der Kopf irgendwo verstaut und Jahre später plötzlich wieder auf den Tisch legt. Ich habe mich danach sehr lange schuldig gefühlt. Rückblickend natürlich völlig irrational. Damals hat es sich trotzdem echt angefühlt. Fast so, als hätte ich etwas wissen müssen. Als hätte ich irgendwo nicht gut genug aufgepasst. Vielleicht sitzt genau da ein Teil von meinem Reflex, die Schuld grundsätzlich erstmal bei mir zu suchen. Zu überlegen, was ich falsch gemacht habe. Und Dinge unbedingt reparieren zu wollen, auch wenn sie längst passiert sind, nicht meine Baustelle sind oder sich schlicht nicht reparieren lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach vier Stunden beim Kunden im Meeting gewesen. Falls sich jemand fragt, wie viel ein einzelner Mensch mit sehr viel Hybris und erstaunlich wenig innerem Stoppschild sprechen kann - erstaunlich viel. Alter Schwede, der Kollege meinte hinterher nur, er müsse sich jetzt erstmal eine Flasche Wein aufmachen. Und ehrlich, ich hab’s gefühlt. Irgendwann ist das kein Gespräch mehr. Eher so ein diffuses Rauschen im Ohr, wo einem die Ohren bluten. Ich hatte danach 20 Seiten Transkript. Nur vom Redeanteil des GF. Habe daraus inzwischen ein acht Seiten Briefing gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Tage sind wirklich erstaunlich voll mit Dingen. Reicht dann auch mit Themen, Menschen und Material für heute.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/rauschen.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2523871844675046551</guid><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 07:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-25T09:00:00.117+02:00</atom:updated><title> stimmungslage.</title><description>Meist glücklich. Manchmal genervt. Beides gleichzeitig durchaus möglich.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/stimmungslage.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2175462625305478625</guid><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 16:49:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-24T18:49:00.015+02:00</atom:updated><title>ruhe. </title><description>Heute Morgen war einer dieser Momente, in denen die Welt um 4.30 Uhr kurz zu viel war. Schlecht geträumt, zu viel Verantwortung, panisch hochgeschreckt. Ich habe meinen eigenen Herzschlag und Puls gehört. Erst versucht, mich selbst zu beruhigen. Mit mäßigem Erfolg. Mich schließlich überwunden, den Mann geweckt und gebeten, mich fest in den Arm zu nehmen. Hat er augenblicklich gemacht. Er gibt die weltbesten Umarmungen. So fest, dass für einen Moment nichts dazwischen passt und die Welt plötzlich ein bisschen leiser wird. Einer meiner sichersten Orte, abends Arm in Arm im Bett liegen und für einen Moment nichts tragen müssen. Egal wie gut oder schlecht der Tag war. Das ist fast immer mit einer der besten Momente. Ich mag die Ruhe darin. Mir gibt das Kraft.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/ruhe_0631837503.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3782118603406564406</guid><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 06:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-24T08:01:00.113+02:00</atom:updated><title>rückkehr. </title><description>Erster richtiger Arbeitstag nach dem Urlaub. Laptop an. Hirn langsam hochfahren. Passwort beim ersten Versuch falsch. Postfach auf. Direkt wieder zu. Zwei Wochen lang Meer, Bücher, Kochen, Essen, langsamer Kopf. Mal kein &quot;müssen&quot;. Dann wieder Zuhause und innerhalb von 20 Minuten zwei Maschinen Wäsche, 47 Mails und die Frage, warum Erholung so schlecht lagerfähig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön, wie viele Dinge während meiner Abwesenheit offenbar ganz hervorragend ohne mich weitergelaufen sind. Andere Themen dagegen haben die Zeit genutzt, sich zu vermehren. Aus einer offenen Frage sind drei geworden. Aus einem kleinen Abstimmungsbedarf ein Termin mit sechs Personen. Auch schön. Nach ungefähr zwei Stunden bin ich wieder drin. Ich sage Dinge wie „nächste Schritte“, „Entscheidungsbedarf“ und „wir müssen das sauber aufsetzen“. Mein Körper sitzt im Homeoffice. Mein Kopf hängt noch irgendwo zwischen Buch, Weinglas und Meer. Wird schon. Der Kalender ist jedenfalls wieder vollständig einsatzbereit.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/ruckkehr.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6613606936645573346</guid><pubDate>Sun, 23 Aug 2026 14:19:20 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-23T16:19:20.684+02:00</atom:updated><title>15. </title><description>Die Untermieterin bastelt ihre Geburtstagseinladungen für ihren 15. Sie will nur ihre engsten Mädels einladen. Sie hat bereits ein Pinterest-Board fürs Buffet, unter anderem mit blutigem Popcorn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesjähriges Motto: „A Party to die for.“ &lt;br /&gt;Ich liebe alles dran.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/15.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3570693025390523535</guid><pubDate>Sat, 22 Aug 2026 09:30:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-22T11:30:00.111+02:00</atom:updated><title>lesefluss. </title><description>Das Buch &quot;Never lie&quot; von Freida McFadden. Ich hatte Gänsehaut. Richtige. Das Buch durfte deshalb sofort in die sehr kleine Kategorie „Menschen müssen davon erfahren“. Es ist irre, wie selten es geworden ist, dass man wirklich komplett in einer Geschichte verschwindet und der Plottwist so überrascht. Meine Empfehlung!</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/lesefluss.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6389007747741979711</guid><pubDate>Fri, 21 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-21T07:00:00.113+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><title>ortswechsel. </title><description>Zuhause brauche ich für einen klaren Gedanken Ruhe, Zeit und ideale Bedingungen. Hier reicht offenbar ein gutes Getränk und zehn Minuten aufs Wasser starren. Unverschämt. Plötzlich sortieren sich Dinge, für die ich zuhause manchmal mindestens drei Anläufe, einen Spaziergang und einen vollkommen unnötigen Blick aufs Handy brauche. Vielleicht liegt es am Abstand. Vielleicht am meditativen Wasser. Vielleicht daran, dass gerade nicht alles gleichzeitig etwas von mir will.&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kann ich das bitte einpacken und mitnehmen? Am besten zusammen mit dem Meer.&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/ortswechsel.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-7105486724056714421</guid><pubDate>Thu, 20 Aug 2026 08:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-20T21:29:15.198+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>fotomaterial. </title><description>Siebenundzwanzig Bilder vom Meer. Drölf vom Himmel. Dreiundneunzig von Essen. Eins vom Mann, auf dem er vermutlich sagt, dass ich jetzt wirklich genug Fotos gemacht habe. Ich dokumentiere Erholung sehr sorgfältig.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/fotomaterial.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2615803796676939197</guid><pubDate>Wed, 19 Aug 2026 12:41:19 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-20T21:29:05.887+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Patchwork</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Travelbuddy</category><title>hygge. </title><description>Draußen regnet es. So ein gleichmäßiger Regen, der nicht nervt. Eher dieses leise Trommeln auf Dach, Holzterrasse, die Tische und irgendetwas Metallischem draußen, das alle paar Sekunden anders klingt. Mal dumpf. Mal heller. Dazwischen das Rauschen in den Bäumen. Die Luft ist kühl und riecht nach nassem Boden. Ein bisschen nach Gras. Ein bisschen nach Holz. Ein bisschen nach Sommer, der heute offenbar keine Lust hat, sich besonders anzustrengen. Der Himmel ist diesig und wolkenverhangen, alles draußen wirkt ein bisschen weicher. Gedämpfter. Als hätte jemand die Lautstärke runtergedreht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drinnen stehen Kerzen auf dem Tisch. Das Licht flackert auf den Gläsern und macht aus einem ganz normalen Nachmittag im August plötzlich ziemlich viel Hygge. Wir sitzen hier am großen Esstisch. Gemütlich. Ohne Programm. Heute kein Ausflug. Kein Plan. Kein „wir könnten noch“. Kein Gefühl, irgendetwas aus diesem Tag herausholen zu müssen. Einfach Regen am Fenster und zwischendurch ein paar Sätze. Ich schreibe ein bisschen. Jeder macht seins. Manchmal reden wir. Manchmal nicht. Ab und zu gibts einen Kuss oder eine Umarmung. Einer holt sich noch einen Keks oder einen Rest Bolognese von gestern. Jemand zieht die Beine unter sich. Der Teenie bemalt ihre Hände künstlerisch. Draußen tropft es weiter von den Kanten und drinnen muss gerade nichts passieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag solche Tage zwischendurch ganz gern. Tage, die einem die Entscheidung abnehmen, ob man noch etwas unternehmen sollte. Bei Regen ist die Lage klar. Drinnen bleiben. Kerzen an. Vielleicht später schon ein Bier oder ein Glas Wein. Reicht.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/hygge.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4224328034790004317</guid><pubDate>Tue, 18 Aug 2026 08:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-20T21:28:36.652+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><title>urlaubsgarderobe.</title><description>Ich habe für mindestens sieben verschiedene Frauen gepackt. Angekommen ist offenbar nur eine.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/urlaubsgarderobe.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3434820315673590760</guid><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 14:43:37 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-20T21:28:26.378+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><title>ferienpersönlichkeit.</title><description>Im Urlaub werde ich zuverlässig zu einer Version von mir, die morgens Sport macht, Yoga übt, viel liest, viel schreibt, weniger online ist und auch noch deutlich bewusster atmet. Diese Frau wird jedes Jahr sorgfältig mit eingeplant. Aktuell ist sie sogar da. Ich mache morgens zuverlässig mein schweißtreibendes HIT-Workout und Yoga auf der Terrasse. Sehr konsequent. So konsequent, dass ich inzwischen Muskelkater an Stellen habe, von deren Existenz ich vorher nur theoretisch wusste. Heute hatte ich schon kurz ernsthafte Schwierigkeiten, aus dem Auto auszusteigen. Es läuft also wirklich hervorragend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür habe ich schon ein Buch gelesen. Ganz. Nicht nur drei Seiten und anschließend aufs Meer geschaut. Ein richtiges Buch. Auf Englisch. Und es war so gut, dass ich beim Plottwist übel Gänsehaut hatte. Das zählt für mich inzwischen als Hochleistung. Die digitale Reduktion klappt ebenfalls ganz gut. Das Schreiben besser. Das Atmen meistens auch. Nur beim Aufstehen sollte gerade niemand zugucken. Ferienpersönlichkeit eben. Sehr motiviert. Lediglich leicht eingeschränkt in der Beweglichkeit. Ausserdem haben wir schon gut Farbe bekommen. Könnte schlimmer sein. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/ferienpersonlichkeit.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-7376765025149341323</guid><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 15:04:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-20T21:27:48.150+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kopfkrieger</category><title> materialprüfung.</title><description>In meiner Küche steht ein Stuhl, der seit Wochen immer mal wieder ein Geräusch macht. Kein richtig dramatisches. Er bricht nicht zusammen. Er wirft niemanden ab. Er wackelt nicht einmal richtig. Er knarzt nur manchmal, wenn ich mich bewege. Nicht immer. Nur oft genug, dass ich angefangen habe, darauf zu warten. Besuch bemerkt es kaum. Andere setzen sich hin, trinken ihren Kaffee und stehen später wieder auf. Für sie ist es ein völlig normaler Stuhl. Vier Beine. Eine Lehne. Man kann sehr gut darauf sitzen. Insgesamt ein recht überzeugendes Konzept.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hingegen kenne inzwischen jede Nuance. Das kurze Knacken beim Hinsetzen. Das längere Knarzen, wenn ich mich zur Seite lehne. Dieses eine Geräusch, das entsteht, wenn ich aufstehe und gedanklich längst woanders bin. Ich höre Unterschiede, die möglicherweise gar keine sind. Eine Zeit lang dachte ich, ich müsste nur herausfinden, was ich falsch mache. Vielleicht setzte ich mich zu schwer. Zu schief. Zu plötzlich. Vielleicht verteilte ich mein Gewicht ungünstig. Das klingt lächerlich, ich weiß. War aber erstaunlich überzeugend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich begann, vorsichtiger Platz zu nehmen. Langsamer. Kontrollierter. Ich achtete darauf, wie ich mich bewegte, wie ich mich anlehnte, wie ich wieder aufstand. Als ließe sich Ruhe herstellen, wenn ich nur genau genug herausfand, welche meiner Bewegungen sie störte. Der Stuhl knarzte trotzdem. Also wurde ich noch aufmerksamer. Menschen sind erstaunlich erfinderisch, wenn sie die Ursache zuerst bei sich suchen. Man findet immer noch eine Bewegung, die man hätte anders machen können. Einen Moment, in dem man zu schnell war. Zu unbedacht. Zu schwer auf einer Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und irgendwann saß ich nicht mehr einfach auf dem Stuhl. Ich beobachtete mich beim Sitzen. Ich wartete auf das Knarzen. Und wenn es kam, dachte ich nicht: &quot;Mit diesem Stuhl stimmt etwas nicht&quot;. Ich dachte: &quot;Natürlich.&quot; Schon wieder falsch bewegt. Aus einem Geräusch wurde eine kleine Beweisführung. Nicht gegen den Stuhl. Eher für meine Überzeugung, dass ich nur aufmerksam genug sein müsste, um alles erklären und irgendwann auch verhindern zu können. Das ist das Praktische an kleinen Störungen. Wenn man lange genug über sie nachdenkt, werden sie problemlos zur persönlichen Zuständigkeit. Man braucht dafür nur etwas Müdigkeit, ein wenig Fantasie und die feste Überzeugung, man hätte es besser machen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich saß ich mit einer Tasse Espresso darauf. Es war ein langer Tag gewesen, und ich hatte keine Kraft mehr, besonders richtig zu sitzen. Also ließ ich mich etwas schief auf die Sitzfläche sinken. Der Stuhl knarzte. Sofort war dieser bekannte Gedanke da. Nicht einmal als richtiger Satz. Eher als fertige Reaktion. Siehst du. Dann blieb ich sitzen. Der Kaffee war noch zu heiß, und irgendwann legte ich beide Hände auf die Sitzfläche und prüfte, ob etwas wackelte. Nichts. Ich sah mir die Beine an. Fest. Den Boden darunter. Eben. Der Stuhl stand genauso sicher da wie vorher. Er hatte nur ein Geräusch gemacht. Das war alles. Kein Hinweis darauf, dass etwas nicht mehr trug. Kein Beweis dafür, dass ich falsch saß. Nicht einmal eine Aufforderung, mich sofort anders hinzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Holz arbeitet. Gewicht verlagert sich. Dinge, die regelmäßig benutzt werden, bleiben nicht vollkommen lautlos. Wochenlang hatte ich versucht, aus jedem Knarzen eine Ursache zu machen. Meistens mich. Dabei hatte ich übersehen, dass ein Geräusch nicht dasselbe ist wie Instabilität. Ich mache das öfter. Ich bemerke eine Spannung und frage zuerst, was ich übersehen habe. Ich werde vorsichtiger. Leiser. Kontrollierter. Als könnte ich verhindern, dass etwas knarzt, wenn ich mich nur geschickt genug bewege. Dabei muss nicht jede Irritation behoben werden. Nicht jeder Moment braucht sofort eine Erklärung. Und nicht alles, was sich kurz unsicher anfühlt, ist tatsächlich unsicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Stuhl steht noch immer an derselben Stelle. Fest auf vier Beinen. Er trägt. Manchmal macht er ein Geräusch. Und vielleicht besteht Stabilität nicht darin, dass niemals etwas knarzt. Sondern darin, nicht bei jedem Geräusch sofort aufzuspringen.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/materialprufung.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4737859833376312377</guid><pubDate>Fri, 07 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-20T21:27:23.300+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><title>abwesenheit. </title><description>Meine Abwesenheitsnotiz ist aktiviert. Ich selbst arbeite noch daran.&lt;div&gt;Habt die beste Zeit!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/abwesenheit.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3231138782602250606</guid><pubDate>Thu, 06 Aug 2026 06:29:34 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-20T21:27:09.616+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><title>ruhe. </title><description>Ich möchte im Urlaub viel schreiben. Nicht für einen Termin. Nicht für einen Kunden. Nicht mit dem Ziel, dass am Ende jemand „nächste Schritte“ daruntersetzt. Einfach schreiben. Für mich. Gedanken aufschreiben, bevor sie sich wieder ordentlich anziehen und so tun, als wären sie gar nicht da gewesen. Sätze anfangen, ohne schon zu wissen, wo sie hinwollen. Dinge stehen lassen, die nicht sofort nützlich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich möchte gern viel lesen. Nicht, weil ich mir damit ein besonders ambitioniertes Ferienprogramm verordnet habe. Sondern weil Lesen meinen Kopf auf eine andere Weise ruhig bekommt. Weil gute Sätze etwas in Bewegung bringen, ohne sofort etwas von mir zu wollen. Also müssen Bücher mit. Mehrere. Eins für den Kopf. Eins fürs Herz. Eins, das leicht ist, aber nicht dumm. Eins, das klug ist, aber nicht ultraanstrengend. Und mindestens eins für den Fall, dass ich im Urlaub plötzlich ein anderer Mensch werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Realistisch werde ich abends wahrscheinlich drei Seiten lesen, meditativ aufs Meer schauen und anschließend in mein Journal schreiben, dass ich mehr lesen möchte. Das klingt sehr frei. Vermutlich werde ich auch zuerst eine Liste machen. Man soll den Übergang schließlich nicht unnötig brutal gestalten.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/ruhe.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-8614971371307417994</guid><pubDate>Wed, 05 Aug 2026 06:46:08 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-20T21:26:52.230+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><title>reststrecke. </title><description>Offiziell habe ich seit heute Urlaub. Inoffiziell kann ich mir das in die Haare schmieren. Alles wie immer. Und jeden Sommer versuche ich, entspannter in den Urlaub zu starten. Bis dahin liegen noch mehrere volle Arbeitstage, offene Aufgaben, nicht beantwortete Mails und diese besondere Form von Kleinkram vor mir, die jeweils nur zehn Minuten dauert und am Ende zuverlässig mindestens zwei ganze Tage frisst. Gedanklich bin ich deshalb noch nicht am Meer. Ich bin bei Präsentationen. Rückfragen. To-do-Listen. Dingen, die unbedingt noch vorher erledigt werden müssen, obwohl sie letzten Donnerstag noch vollkommen entspannt bis nach dem Urlaub hätten warten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urlaubsvorfreude setzt bei mir erst ein, wenn keine Aufgabe mehr versucht, sich unauffällig ins Handgepäck zu schummeln. Ich möchte viel lieber in Ruhe Bücher auswählen, die ich lesen möchte. Schreiben. Weniger online sein. Den Kopf leiser bekommen. Stattdessen überlege ich gerade, welche Dateien ich noch verschicken muss und ob ich für die Calls am Meer ein halbwegs seriöses Oberteil brauche. Meine sehr konsequente digitale Reduktion läuft hervorragend. Ich gehe davon aus, dass ich im Auto irgendwann merke, dass wir wirklich fahren. Bis dahin arbeite ich mich in Richtung Urlaub. Meterweise.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/reststrecke.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-7207014727391007055</guid><pubDate>Tue, 04 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-20T21:26:26.277+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Strategin Eiskalt</category><title>betriebszustand.</title><description>Ich kann strategische Zielbilder entwickeln. Einen leeren Joghurtbecher im Kühlschrank kann ich trotzdem nicht erklären. Wird Zeit für Urlaub und eine Pause. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/betriebszustand.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2019172521055773475</guid><pubDate>Sat, 01 Aug 2026 22:03:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T00:03:00.197+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Realtalk</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Strategin Eiskalt</category><title>blockade.</title><description>Manche Einkaufswagen haben ein Rad, das nach links zieht. Am Anfang hält man dagegen. Unauffällig. Ein bisschen mehr Druck am Griff, ein bisschen mehr Konzentration. Wird schon gehen. Nach drei Gängen sind die Regale zu eng, die anderen Menschen zu langsam und der Boden vermutlich falsch verlegt. Nur an dem kleinen blockierten Rad kann es nicht liegen. Das wäre schließlich etwas, worum man sich kümmern müsste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich geraten Dinge ins Rutschen, die mit dem ursprünglichen Problem nichts zu tun hatten. Die Milch kippt um. Die Tomaten bekommen Druckstellen. Jemand wird angefahren und soll sich bitte nicht so anstellen. Währenddessen hält sich der Fahrer weiterhin für den Einzigen, der hier noch Ordnung in den Laden bringt. Es ist nur anstrengend für alle, die zufällig mit im Gang stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann solchen Wagen ausweichen. Tue ich aber nicht immer. Weil noch jemand mitfährt, der für das blockierte Rad nichts kann. Also passe ich auf, dass die Eier nie ganz unten liegen. Ich kann Dinge auffangen, bevor sie herunterfallen. Eine praktische Begabung. Mehr nicht. Diese Fähigkeiten verpflichten mich allerdings nicht dazu, den Wagen bis zur Kasse zu schieben. Manche Räder ziehen nach links. Und manche Menschen finden den Supermarkt schief.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/kontrollverlust.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2993128798648924794</guid><pubDate>Sat, 01 Aug 2026 09:10:11 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T10:21:05.817+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><title>absicht. </title><description>Die beiden Händler&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer kleinen Stadt lebten zwei Händler. Der eine verkaufte Lügen. Große, glänzende Lügen, sorgfältig verpackt und mit bunten Schleifen versehen. Jeder erkannte sie, sobald er die Verpackung öffnete. Die Menschen waren empört, warnten einander und mieden seinen Laden. Der andere Händler verkaufte Unwahrheiten. Sie waren kleiner und unauffälliger. Er nahm ein Stück Wahrheit, schnitt das Unbequeme heraus und füllte die entstandene Lücke mit Schweigen. Danach sah alles beinahe echt aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich habe doch nichts Falsches gesagt“, erklärte er, wenn jemand misstrauisch wurde. Und tatsächlich: Seine Worte waren selten vollkommen gelogen. Es fehlte nur immer genau der Teil, der ihre Bedeutung verändert hätte. Die Menschen vertrauten ihm lange. Denn eine offene Lüge macht Lärm. Eine Unwahrheit dagegen spricht leise. Sie lässt Tatsachen weg, verschiebt Zusammenhänge und erzählt nur so viel, wie nötig ist, um glaubwürdig zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines Tages kaufte eine Frau bei beiden Händlern. Die Lüge des ersten erkannte sie sofort und gab sie zurück. Die Unwahrheit des zweiten nahm sie mit nach Hause. Erst viel später bemerkte sie, dass etwas fehlte. Nicht irgendein Detail, sondern genau die Wahrheit, die sie gebraucht hätte, um selbst entscheiden zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da verstand sie. Eine Lüge täuscht mit dem, was sie sagt. Eine Unwahrheit täuscht mit dem, was sie verschweigt. Und der entscheidende Unterschied liegt nicht nur in den Worten, sondern in der Absicht.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/absicht.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-5719567247939659121</guid><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 17:48:29 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T10:21:18.779+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Strategin Eiskalt</category><title>genug. </title><description>Ich bin so unendlich müde von diesem Tag. Und ehrlich gesagt auch von dieser Woche. Nicht auf diese angenehme Art, bei der man sich ins Bett legt und sofort einschläft. Eher so müde, dass im Kopf noch sämtliche Gespräche, Entscheidungen und unerledigten Themen durcheinander laufen, während der Körper längst Feierabend beantragt hat. Mein Kopf explodiert seit Tagen. Gerade einfach zusammen auf dem Balkon gesessen. Nichts Besonderes. Kein großes Gespräch. Kein sorgfältig geplanter Abend. Wir haben uns von unserem Tag erzählt. Wer was gesagt hat. Was genervt hat. Was funktioniert hat. Dann einfach Schweigen. Dieses gute Schweigen, bei dem niemand sofort glaubt, etwas reparieren zu müssen. Und plötzlich wurde der Tag für einen Moment leiser. Nicht besser. Nicht ungeschehen. Morgen warten dieselben Themen schon wieder auf mich. Aber für einen Moment musste ich mal nichts entscheiden, nichts halten und niemandem erklären, wie es jetzt weitergeht. Ich konnte einfach dasitzen und erzählen. Und jemand hörte zu und nickte. Nähe ist gar kein großes Ereignis. Manchmal ist sie nur ein Platz neben jemandem, an dem man den Tag ablegen darf. Der einen in den Arm nimmt, festhält und küsst. Nicht mehr. Aber heute ist genau das genug.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/genug.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3055742758187605022</guid><pubDate>Wed, 29 Jul 2026 14:17:45 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T10:21:31.512+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><title>durchsage. </title><description>Sehr geehrte Damen und Herren,&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;aufgrund erhöhter Auslastung entfallen heute Freundlichkeit, Geduld und spontane Zusatzleistungen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Oder wenigstens um Ruhe.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Danke.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Frau Eiskalt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/durchsage.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item></channel></rss>