<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:blogger="http://schemas.google.com/blogger/2008" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823</atom:id><lastBuildDate>Thu, 21 May 2026 14:19:08 +0000</lastBuildDate><category>Alltag</category><category>Evo Evo Evo</category><category>Gedanken</category><category>Frösche Kröten und andere Katastrophen</category><category>Frau Eiskalt</category><category>Die Untermieterin.</category><category>Herr Wunderbar</category><category>Chaos</category><category>Herzschmerz</category><category>Kiss &amp; Stay</category><category>stoffwechsel</category><category>Herzklopfen</category><category>auf die Augen</category><category>aus und vorbei</category><category>geliebt und zitiert</category><category>Merke</category><category>Männer</category><category>auf die Ohren</category><category>Vergangenes</category><category>Kugelstoßerin Eiskalt</category><category>56 Päckchen Butter</category><category>Bilderrätsel</category><category>Blitzschlag</category><category>Erinnerungen</category><category>Patchwork</category><category>Phase II</category><category>Tante Evo</category><category>Liebes Tagebuch</category><category>Stöckchen</category><category>Realtalk</category><category>Dating over 40</category><category>Geständnis</category><category>Kiss &amp; Arrive</category><category>Projekt 52</category><category>Anekdoten.</category><category>Konfettibombe</category><category>Podcasts</category><category>Postcrossing</category><category>Strategin Eiskalt</category><category>Gastbeiträge</category><category>Gesundheit</category><category>Kopfkrieger</category><category>Sous Chef Eiskalt</category><category>Travelbuddy</category><title>Frau Eiskalt</title><description>Nobody said it was easy, &#xa;It&#39;s such a shame for us to part.&#xa;Nobody said it was easy, &#xa;No one ever said it would be this hard.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>1610</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-877310291176496143</guid><pubDate>Thu, 21 May 2026 06:54:58 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-21T08:57:14.851+02:00</atom:updated><title>dünnhäutig. </title><description>Panikattacke. Nachts um kurz vor 2.00Uhr hochschrecken mit der plötzlichen Angst, dass mein Vater jetzt sterben könnte. Auf dem Badezimmerfußboden und der Bettkante sitzen, atmen, zählen und versuchen mein Nervensystem irgendwie zu regulieren. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das so dünnhäutig macht. Der Mann hat leise geschnarcht, das hatte etwas Beruhigendes. Ankuscheln und fest in den Arm genommen werden, hat nachher geholfen.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/dunnhautig.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-348377880407529444</guid><pubDate>Wed, 20 May 2026 07:19:04 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-20T09:19:28.831+02:00</atom:updated><title>rollenwechsel. </title><description>Wenn WhatsApp-Nachrichten meiner Mutter morgens um 7:30 Uhr mit „Bitte keinen Schreck bekommen, aber …“ anfangen und ich eine Minute später meine völlig aufgelöste Mutter am Telefon habe. Ihr Einstieg hat nicht so richtig funktioniert, bei mir gingen direkt alle Alarmglocken an. Früher hat man sich Sorgen gemacht, ob man das eigene Leben im Griff hat. Heute macht man sich zusätzlich Sorgen, ob die Eltern ihres noch im Griff haben. Das sind diese Zusatzfunktionen des Erwachsenseins. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/rollenwechsel.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2057019183855850455</guid><pubDate>Tue, 19 May 2026 07:07:15 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-19T09:07:34.528+02:00</atom:updated><title>konsequenz. </title><description>Parrhesia ist kein großes Konzept. Es ist im Grunde ziemlich einfach. Du sagst, was in Dir ist. Ohne es vorher so zu formen, dass es keine Konsequenzen hat. Die meisten halten sich für ehrlich. Sind sie aber nicht. Sie sind ehrlich, solange es nichts kostet. Solange es die Beziehung nicht gefährdet, die Stimmung nicht kippt, das eigene Bild intakt bleibt. Sobald etwas auf dem Spiel steht, wird es weich. Oder still. Dann wird erklärt, relativiert, eingeordnet. Man findet gute Gründe, warum es jetzt nicht gesagt werden muss. Oder warum es vielleicht gar nicht so wichtig ist. In Wirklichkeit geht es nur darum, die Situation unter Kontrolle zu halten. Parrhesia beginnt genau da, wo diese Kontrolle aufhört. Wenn klar ist, dass das, was gesagt werden müsste, etwas verändern wird. Vielleicht nur leicht. Vielleicht auch grundlegend. Und Du sagst es trotzdem. Nicht laut. Nicht emotional aufgeladen. Auch nicht, um etwas durchzusetzen. Einfach klar. Der Unterschied ist nicht, was Du sagst. Der Unterschied ist, ob Du bereit bist, die Konsequenz auszuhalten. Wenn nichts passieren kann, ist es keine Wahrheit. Dann ist es nur Kommunikation. Wahrheit zeigt sich erst, wenn Du nicht mehr sicher bist, wie der andere reagiert. Wenn Nähe kippen könnte. Wenn Du ein Stück Kontrolle abgibst. Wenn Du Schmerz riskierst. Parrhesia heißt, genau da nicht auszuweichen. Weil genau dort Beziehung beginnt. Nicht in dem, was leicht ist. Sondern in dem, was echt und unbequem ist. Alles andere hält die Situation stabil. Aber nicht Dich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer bist Du, wenn Ehrlichkeit wirklich etwas kostet?</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/konsequenz.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6542880016351914301</guid><pubDate>Mon, 18 May 2026 16:30:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-18T18:30:00.112+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Postcrossing</category><title>japan. </title><description>Meine nächste Postkarte geht nach Japan, Tokyo. Ich freue mich. So witzig. Wir schauen gerade eine Serie, die in Tokyo spielt. Ich meinte passend dazu erst neulich, dass ich super gern irgendwann mal die Kirschblüte live sehen möchte und die Nachbarn unter uns sind gestern für 3Wochen nach Japan aufgebrochen. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/japan.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-7205175319866085993</guid><pubDate>Mon, 18 May 2026 11:13:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-18T13:24:43.198+02:00</atom:updated><title>integration. </title><description>Freitag gibt es bei meinen Eltern Soljanka. Meine Mutter ist schon leicht aufgeregt, neben der ganzen Vorfreude und hat offenbar beschlossen, den Mann nochmal explizit mit ostdeutscher Küche offiziell in die Familie einzukochen. Ich hatte schon angekündigt, dass sie garantiert irgendwas machen werden, was er mag oder eigens nach seinen Wünschen fragen. ...Soljanka. Ragout Fin. Hat&#39;s ewig nicht mehr gegeben. Diese Förmchen stehen seit meiner Kindheit oben im Schrank. Wahrscheinlich gibt&#39;s noch irgendwas, das „nur schnell“ gemacht wurde und am Ende für 10 Personen reicht. Ich mag das. Nicht, weil es perfekt ist, überhaupt nicht. Sondern weil es genau diese Art von Willkommen ist, die man nicht groß ausspricht. Man stellt einfach einen Topf auf den Tisch. Gibt Schmand dazu. Fragt, ob noch jemand nachnimmt und dann ist eigentlich alles gesagt. Integration galore. &lt;a href=&quot;https://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2025/12/alle-jahre-wieder.html&quot;&gt;Mein Bruder &lt;/a&gt;hat sich schon direkt beschwert, dass es nach Jahren wieder Soljanka gibt, ohne das er eingeladen wurde. Mal schauen, wer nachher alles am Tisch sitzt.&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mich fragt lustigerweise direkt niemand mehr. Ich muss nur Kind und Mann mitbringen. Der Mann freut sich. Das wird ein Overkill an Familie am WE.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/integration.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-7846922167259792810</guid><pubDate>Sat, 16 May 2026 15:29:45 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-16T17:33:25.132+02:00</atom:updated><title>gemüsemodus.</title><description>Nach dem ersten Cuba Libre um 17.00Uhr haben wir gestern noch das Bett aufgebaut und am Ende waren exakt vier identische Teile übrig, die ich so überhaupt gar nicht zuordnen konnte. Es sind nie(!) vier identische Teile übrig, sondern maximal diverse Einzelteile zur Reserve. Die Anleitung mehrfach durchgeblättert und beim dritten Mal festgestellt, dass sie bereits äußerst unscheinbar auf Seite 7 verbaut wurden. Ich habe sie einfach völlig übersehen und gar nicht wahrgenommen, aber ich hatte die beste Entschuldigung. Mein Hirn war im Gemüsemodus nach dem intensiven Workshoptag. Wir haben kurz diskutiert, ob die Teile wirklich wichtig und überhaupt notwendig sind - ich bin da sehr pragmatisch und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Der Mann war sehr klar fürs Verbauen. Der Teenie fand unsere Unterhaltung sehr amüsant. Sie meint, wir wären wie eine eigene Sitcom. Zum Glück mussten wir nicht wieder alles auseinander bauen, sondern nur vier Muttern nochmal lösen, war also halb so wild. Das Beste waren vermutlich unsere Gesichter, als ich feststellte, dass vier Teile übrig sind. Der Mann kann diesen Blick der Schande besonders gut.&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich mag uns. &lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/gemusemodus.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4029834163615221033</guid><pubDate>Fri, 15 May 2026 05:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-15T07:00:00.122+02:00</atom:updated><title>62tage. </title><description>Nach 62 Tagen(!!!) ist meine dritte Postcrossing-Karte doch noch in Washington, USA angekommen. Ich hatte sie innerlich schon fast abgeschrieben und nicht mehr dran geglaubt. Und war ein bisschen traurig, weil sie echt hübsch und besonders war. Aber nein. Sie kam an, ich habe eine richtig nette Mail vom Empfänger bekommen - er hat sich richtig gefreut. 62 Tage. Für eine Postkarte. Andere machen in der Zeit Weltreisen, schreiben Bücher oder verarbeiten Beziehungsmuster. Meine Karte brauchte diese Zeit offenbar. Bestes Trainingslager für meine ausgeprägte Geduld.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/62tage.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-739800464085414658</guid><pubDate>Thu, 14 May 2026 15:28:53 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-14T17:32:04.445+02:00</atom:updated><title>beziehungstest. </title><description>Beziehungstest, nächstes Level. Vor ein paar Monaten sind wir das allererste Mal zusammen bei Ikea gewesen. Das war spannend und für mich eine Herausforderung, das ist Reizüberflutung pur. Dieser Ort, an dem Beziehungen entweder reifen oder man sich in der Lampenabteilung innerlich trennt. Spätestens irgendwo zwischen Köttbullar und Hotdog-Romantik, dem Probesitzen auf 27Stühlen, dem Walk durch die Markthalle neben 8976 anderen Menschen und „wir gucken erstmal“ weiß man ungefähr, womit man es zu tun hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern wurde final der letzte Schwung angeliefert. Wir haben in den letzten Wochen schon einiges zusammen aufgebaut. Möbel vor allem. Und vielleicht auch ein bisschen diese Routine, bei der keiner heimlich die Anleitung übernimmt, keiner „nur mal kurz“ alles besser weiß und niemand dieses besondere Schweigen anschaltet, bei dem selbst der Akkuschrauber schlechte Stimmung oder Angst bekommt. Wir haben uns zunehmend auf das Betriebssystem des anderen eingestellt. Das ging erstaunlich gut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir alle wissen, so ein Aufbau hat durchaus sehr viel Potenzial. Zwei Menschen, ein Brett, das aussieht wie alle anderen Bretter, Schrauben in Tütchen mit Nummern oder Buchstaben, die man nur mit spiritueller Begabung auseinanderhalten kann, drölf Imbusschlüssel und diese eine Zeichnung, die aussieht, als hätte ein sehr stiller Schwede versucht, ein Beziehungsproblem ohne Worte zu erklären. Da redet man dann plötzlich ganz schnell nicht mehr über Seite 14 der Anleitung, sondern über Grundsätzliches. Über Kindheit. Über Bindungsmuster. Und darüber, warum jemand angeblich „nur kurz helfen“ wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nichts. Kein Streit. Kein Drama. Kein „gib mal her, ich mache das selbst!“. Kein genervtes „das gehört aber andersrum“. Kein „ich hab’s doch gesagt“. Kein passiv-aggressives Atmen über Pressspan. Kein schweres Schweigen. Stattdessen: Schrauben sortiert, gelacht, aufgebaut. Nebenbei angeregt über Gott und die Welt geredet. Über alles und nichts. Parallel durch die Anleitungen navigiert und schwedische Piktogramm-Poesie in halbwegs sinnvolle Handgriffe übersetzt, wir bauen gemeinsam. Hand in Hand. Der Mann meinte letzte Woche, wenn wir das auch noch aufgebaut bekommen, ohne uns gegenseitig umzubringen, dann schaffen wir alles. Heute stellte er zwischendurch fest, dass wir immer besser werden. Stimmt. Andere machen Paartherapie. Wir bauen Regale inzwischen entspannter, schneller und souveräner auf, als sie gestern hochgetragen wurden.&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es nimmt Form an und wird. Ich bin ziemlich begeistert. Das wird richtig gut. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/beziehungstest.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-5879380083621830057</guid><pubDate>Wed, 13 May 2026 07:54:31 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-14T18:13:32.728+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Realtalk</category><title>verbindlichkeit. </title><description>Ich glaube, wir haben irgendwann angefangen, Individualität mit Isolation zu verwechseln. Jeder soll besonders sein. Eigenständig. Unabhängig. Emotional autonom. Niemand will mehr „zu viel“ brauchen. Niemand will abhängig wirken. Also bauen Menschen sich Leben, die von außen maximal frei aussehen und innerlich oft erschreckend unverbunden sind. Alles kreist um Selbstverwirklichung, Selbstoptimierung, Selbstschutz. Um Grenzen. Bedürfnisse. Und vieles davon ist wichtig. Wirklich. Aber manchmal frage ich mich, ob wir dabei langsam verlernen, wie sich echtes Miteinander eigentlich anfühlt. Dieses unspektakuläre, nicht performative Dasein füreinander. Ohne strategische Distanz. Ohne permanente Selbstbehauptung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht macht genau das diese Zeit so seltsam müde. Dass jeder gleichzeitig sichtbar sein will, aber möglichst unangreifbar bleibt. Dass Menschen Nähe wollen, aber kaum noch bereit sind, die Unordnung auszuhalten, die echte Nähe automatisch mitbringt. Ich merke das auch bei mir selbst. Wie schnell man sich zurückzieht, sobald etwas emotional relevant wird. Wie tief dieses Bedürfnis sitzt, sich im Zweifel lieber selbst zu regulieren, bevor man jemandem wirklich zumutet, was in einem los ist. Vielleicht ist genau das die traurigste Form von Einsamkeit. Wenn Menschen sich gegenseitig vermissen, während gleichzeitig alle versuchen, möglichst souverän zu wirken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und vielleicht ist das auch der Grund, warum so viele Begegnungen heute gleichzeitig intensiv und seltsam unverbindlich wirken. Menschen öffnen sich schnell. Erzählen intime Dinge nach wenigen Stunden. Teilen Traumata, Ängste, Sehnsüchte. Aber sobald echte Verbindlichkeit entsteht, sobald etwas beginnt, Konsequenzen für das eigene Leben zu bekommen, ziehen sich plötzlich alle wieder zurück. Als wäre emotionale Tiefe inzwischen erlaubt, solange sie folgenlos bleibt. Ich merke, wie sehr wir gelernt haben, uns selbst zu managen. Gefühle einzuordnen. Bedürfnisse wegzuregulieren. Uns nicht zu sehr zuzumuten. Bloß nicht klammern. Bloß nicht bedürftig wirken. Bloß die eigene Würde behalten. Und gleichzeitig sitzen so viele Menschen nachts alleine mit diesem absurden Wunsch, einfach irgendwo wirklich gemeint zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist genau das die große Erschöpfung unserer Zeit. Dieses permanente Austarieren zwischen Sehnsucht und Selbstschutz. Zwischen dem Wunsch nach Nähe und der Angst, dabei die Kontrolle über sich selbst zu verlieren. Und manchmal frage ich mich, wie viele Menschen eigentlich gerade parallel nebeneinander leben und sich heimlich nach genau demselben sehnen, während alle so tun, als bräuchten sie niemanden wirklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe selbst Jahre geglaubt, dass Rückzug Sicherheit bedeutet. Dass ich souveräner wirke, wenn ich möglichst wenig brauche. Dass Kontrolle schützt. Bis irgendwann jemand geblieben ist und sich einfach gemütlich dazugesetzt hat, obwohl ich es ihm überhaupt nicht leicht gemacht habe. Und vielleicht hatte ich einfach nur Glück, dass er nicht irgendwann aufgehört hat, gegen meine Mauern anzulaufen. Und richtig spannend wird es erst, wenn zwei Menschen plötzlich merken, wie viel eigene Geschichte mit am Tisch sitzt. Irre. Ich glaube, Nähe ist am Ende gar nichts Spektakuläres. Sie ist einfach nur die seltene Entscheidung, nicht sofort zu verschwinden, sobald es unbequem wird.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/verbindlichkeit.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2677894470908835012</guid><pubDate>Tue, 12 May 2026 19:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-14T18:17:02.973+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Patchwork</category><title>neue gewohnheiten.</title><description>Wenn Du den Tisch schon völlig automatisch für Drei deckst, auch wenn heute mal nur zwei da sind. Der Teenie fand&#39;s lustig. Offensichtlich dran gewöhnt.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/neue-gewohnheit.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-7113660401254459196</guid><pubDate>Tue, 12 May 2026 08:25:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-14T18:13:50.181+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>königsdisziplin. </title><description>Es gibt Situationen im Unternehmensalltag, die sofort zeigen, woran moderne Organisationen wirklich hängen. Ein großer Kunde springt ab. Der Drucker streikt im ungünstigsten Moment. Die Kaffeemaschine fällt aus. Und dann die absolute Königsdisziplin. In der kompletten Firma ist das Internet tot. Nicht langsam. Nicht wackelig. Nicht „bei mir lädt Teams gerade nicht“. Sondern: weg. Komplett. Funkstille. Heute. Hier. Keina Ahnung, wo es hakt. Die ersten fahren ins HO. Großartig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Hoch auf den persönlichen Hotspot! Tief durchatmen. Wusa.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/konigsdisziplin.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2630948698417742693</guid><pubDate>Mon, 11 May 2026 12:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-11T14:36:07.298+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kopfkrieger</category><title>sichtbarkeit.</title><description>Ich habe nie verstanden, warum Menschen lügen, um geliebt zu werden. Irgendwann kommt doch sowieso alles ans Licht. Immer. Das liegt in der Natur der Sache. Und dann muss man plötzlich nicht nur die Wahrheit aushalten, sondern zusätzlich noch die Enttäuschung verwalten. Vielleicht ist genau das das eigentlich Zerstörerische daran. Nicht der Fehler. Nicht die Schwäche. Nicht einmal der Verrat. Sondern dieses Gefühl, dass man einer Version eines Menschen vertraut hat, die strategisch gebaut wurde. Kuratiert. Geglättet. Emotional optimiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube inzwischen, dass viele Menschen weniger Angst davor haben, abgelehnt zu werden, als davor, wirklich gesehen zu werden. Also machen sie sich passend. Polieren Kanten weg. Verschweigen Bedürfnisse. Spielen Klarheit, während innerlich längst Chaos herrscht. Erfinden emotionale Souveränität, weil Verletzlichkeit sich für viele anfühlt wie Kontrollverlust. Und vielleicht berührt mich das so sehr, weil ich mich darin selbst erkenne. Weil es für mich unfassbar schwer ist, mich wirklich zu zeigen. NICHT die funktionierende Version. NICHT die reflektierte. NICHT die starke. Sondern die unperfekte. Die erschöpfte. Die unsichere. Die, die eben nicht immer alles im Griff, einen Masterplan oder sofort Antworten hat. Wirklich gesehen zu werden, ohne sich vorher zu sortieren, fühlt sich für mich nicht romantisch an. Eher gefährlich. Weil Sichtbarkeit immer bedeutet, dass jemand theoretisch auch entscheiden könnte zu gehen. Vielleicht kontrolliert man deshalb so viel. Vielleicht baut man sich deshalb Versionen von sich selbst, die leichter liebbar wirken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Nähe funktioniert nicht über perfekte Inszenierung. Jedenfalls keine echte. Nähe entsteht dort, wo etwas unfertig bleiben darf. Wo man nicht permanent versucht, die eigene Wahrheit in eine schöne Form zu bringen. Wo jemand das Chaos sieht beziehungsweise sehen darf und trotzdem nicht sofort die Distanz vergrößert.&amp;nbsp;Und vielleicht ist genau das die eigentliche Tragik. Dass Menschen so sehr geliebt werden wollen, dass sie ausgerechnet das verstecken, was sie überhaupt erst echt macht.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/sichtbarkeit.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6153690916261871092</guid><pubDate>Sun, 10 May 2026 16:23:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-14T18:14:14.184+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Herzklopfen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><title>eins. </title><description>Er fragte, ob ich es bereue. Ich muss nicht überlegen. Nein, keine Sekunde. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, wo wir landen. Keinen Plan, kein Zielbild, keine Sicherheit. Heute weiß ich, das hier ist besser, als ich es mir vorgestellt habe. Nicht perfekt, aber stimmig. Es hat sich entwickelt. Organisch. Unaufgeregt. Konsequent. Zack, ein Jahr rum. Ein wirklich gutes Jahr. Und jetzt stehe ich da, ein Jahr und einige Tage später und freue mich einfach. So verrückt. Ich liebs.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/eins.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3413251178419603365</guid><pubDate>Wed, 06 May 2026 17:57:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-14T18:16:04.864+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Herzschmerz</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Vergangenes</category><title>vermissung. </title><description>Und dann bekommst Du morgens Fotos vom Friedhof. Vom frisch bepflanzten Grab. BÄM. Wie gern würde ich Dich einfach anrufen und Deine Stimme hören. Einmal. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/vermissung.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-5217848330813486819</guid><pubDate>Sun, 03 May 2026 22:41:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-04T00:41:05.397+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Phase II</category><title>unruhe. </title><description>Schlaflos. Die Unruhe ist einfach da. Tagsüber funktioniert alles. Ich rede, arbeite, lache. Von außen ist nichts zu sehen. Aber darunter läuft etwas mit. Eine Spannung, die nie ganz weggeht. Ein Teil, der immer wach bleibt. Nachts wird es deutlicher. Lauter. Wenn es still wird und nichts mehr ablenkt. Dann reicht manchmal ein Gefühl, etwas ganz Unbestimmtes, und es ist plötzlich wieder da. Nicht als Erinnerung, sondern als Zustand. Mein Körper reagiert, als wäre es jetzt. Ich merke, wie schnell ich wieder in dieses Allein rutsche. Wie ich Dinge bei mir halte, um niemanden zusätzlich zu belasten. Dabei stimmt es ja. Ich bin nicht mehr allein. Und ich merke, wie gut es mir tut, das nicht mehr sein zu müssen. Ich lerne nur noch, es auch wirklich so zu fühlen.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/unruhe.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6182478605969366185</guid><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 08:55:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-14T18:15:19.171+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><title>homeoffice. </title><description>Komme ich gegen 08.30Uhr ins gemeinsame Homeoffice. Er legt den Kopf schief und grinst: &quot;Verdammt, Du siehst schon wieder so gut aus.&quot; und küsst mich. Ich, in schlichter Hose &amp;amp; Strickjacke, mag dieses arbeiten Rücken an Rücken - zwischendurch mal kurz anfassen und küssen. Und ich schaffe sogar richtig was. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/homeoffice.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-8970643074742323772</guid><pubDate>Mon, 27 Apr 2026 20:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-27T22:33:14.302+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Postcrossing</category><title>verbindung. </title><description>Ich habe heute beim Postcrossing einen 7-jährigen Jungen aus Prag gezogen. Er macht das zusammen mit seiner Oma und lernt dabei Englisch. Das ist wirklich zauberhaft. Ich saß einen Moment da und musste einfach lächeln. Da steckt so viel drin. Neugier, Geduld. Zwei Generationen, die sich Zeit füreinander nehmen und diese leise, fast unscheinbare Idee, die Welt ein kleines Stück größer zu machen. Und irgendwo sitzt dieser kleine Junge und wartet auf seine nächste Karte. Und ich darf die schreiben. Ich glaube, genau dafür liebe ich das. Diese kleinen, echten Momente. Ein Stück Papier, das sich auf den Weg macht. Ein paar Worte und dieses stille Wissen, dass da draußen jemand ist, der sich gerade über genau das freut und dessen Tag damit ein kleines bisschen besser wird.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/verbindung.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-7736474805399702462</guid><pubDate>Mon, 27 Apr 2026 07:13:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-27T09:14:46.310+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Phase II</category><title>unbekümmertheit. </title><description>Wenn allmählich ins Bewusstsein sickert, dass Du in dieser Nacht geglaubt hast, Du würdest sterben und Dir später manchmal gewünscht hast, es wäre so gewesen. Dann ist das kein Wunsch nach dem Tod. Es war der Moment, in dem jegliche Sicherheit endete und das reine Überleben begann. Nicht Leben. Nicht Vertrauen. Nur Funktionieren. Und Durchhalten. Immer nur weiter. Stets auf der Hut sein. Niemals stehenbleiben oder ankommen. Der ewige Kampf gegen mich selbst. Manchmal vermisse ich die Zeit davor. Diese Unbekümmertheit. Das selbstverständliche Gefühl von Sicherheit. Das war richtig schön.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/01/blog-post_17.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-7208810400998839135</guid><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 23:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-26T01:58:37.597+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Die Untermieterin.</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Patchwork</category><title>samstage. </title><description>Was für ein fantastischer Tag. Einer von denen, die man nicht planen kann und genau deshalb so gut sind. Eigentlich war alles anders gedacht. Termine, Ideen, Struktur. Und dann hat sich der Tag einfach selbst geschrieben. Pläne wurden kurzfristig über Bord geworfen, wir haben uns spontan treiben lassen und genau darin lag diese besondere Ruhe. Diese Leichtigkeit, die entsteht, wenn nichts muss und alles darf. Mein Visionboard ist endlich fertig geworden. Also fast. Es liegt jetzt da, noch nicht geklebt, noch nicht ganz final. Ich mache das nie sofort. Ich brauche immer noch diese eine Nacht dazwischen. Abstand, ein Gefühl, ob es wirklich passt. Aber ich merke jetzt schon, da ist etwas entstanden, das sich richtig anfühlt. Klar. Ruhig. Stimmig. Ich finds richtig gut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann dieser unerwartete Moment heute - die Untermieterin hat ihre eigenen Pläne einfach abgesagt. Ganz selbstverständlich. Und plötzlich hatten wir Zeit. Ohne Ablenkung. Ungeteilte Aufmerksamkeit. Nur wir, wie früher. Wir haben stundenlang am großen Tisch gesessen, Kuchen gegessen, geredet. Über alles und nichts. Es war warm, normal, fast selbstverständlich. Die Untermieterin fühlt sich so richtig wohl. Man merkt, wie es sie dorthin zieht. Sie hat bereits zwei Packungen Eis im Tiefkühlschrank gebunkert. Ich weiß, wer den zweiten Löffel gewinnt. Nebenbei lief ein neuer Krimi bei Bookbeat, wir haben geschnitten, sortiert, gedruckt, Papier hin- und hergeschoben wie die Weltmeister, Ideen ausprobiert, wieder verworfen. Dieses kreative Chaos, das sich ganz organisch ordnet. Irgendwo dazwischen dieser kleine, absurde Moment. Die Tischlampe, an der ein BH hängt. Der Teenie schaute mich an, rollte nur die Augen und wir mussten beide lachen. So ein typischer Augenblick. Besser wird&#39;s nicht. Ich mag dieses Gefühl von Nähe, von einfach zusammen sein. Kein großes Event, kein „Highlight“ im klassischen Sinne. Sondern ein Tag, der sich still und unaufgeregt richtig gut angefühlt hat. Und manchmal sind genau das die allerbesten Tage, an die wir uns erinnern.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Morgen ist dann Marathon in der Stadt. Wird wieder ein Chaos vor der Haustür, weil die ganze Stadt verkehrstechnisch lahmgelegt ist.&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/samstage.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-8944669590966758672</guid><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 14:21:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-26T01:58:57.212+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Die Untermieterin.</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Patchwork</category><title>sturmfrei. </title><description>Und Freizeitstress. Ich habe zwei Ziele für die nächsten Tage. Meine Steuererklärung 2024 endlich fertigmachen - ich bin vor Monaten bei 80% hängengeblieben - und mein &lt;a href=&quot;https://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2025/05/veranderung.html&quot;&gt;Visionboard&lt;/a&gt; final aufkleben. Ich habs bisher einfach nicht gefühlt, es war einfach zu viel los. Der Mann ist schon ultragespannt und meinte, ich soll schöne Sachen aufkleben. Er steht regelmäßig vor meinen alten Boards und studiert sie aufmerksam. Diesen Zielen gegenüber stehen Kunst, Kultur, ein Ausflug und diverse Freundinnen-Dates. Ausserdem werde ich das ganze Wochenende temporär arbeiten müssen, da wir Sonntag, 14.00Uhr eine Deadline und Abgabe haben - für einen Pitch der Montagvormittag rausgeht. Darüberhinaus bin ich Mutter eines Teenies und wir werden diese Mädelszeit so richtig zelebrieren, haben wir verabredet. Sie sehen die Challenge? Zuviel Freizeit für zu wenig Zeit. Mal schauen wann sie das erste Mal fragt, wann der Mann wiederkommt. Machen Sie&#39;s fein!</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/sturmfrei.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-5482178562150258715</guid><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 05:21:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-23T08:26:47.022+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Die Untermieterin.</category><title>Girls Day. </title><description>Wenn der Teenie an ihrem ersten Girls Day teilnimmt und sich fürs Hacken &amp;amp; Programmieren entschieden hat. Sie hat sich auch für zwei Jahre auf Informatik festgelegt ab dem nächsten Schuljahr. Liebe alles daran, wie sie ihre Komfortzone verlässt und anfängt sich zu orientieren und herauszufinden, was ihr Spaß macht und sie interessiert. Ihre Freundin geht zur Feuerwehr. Ich finds absolut klasse, dass die Mädels das nutzen und wahrnehmen. Bin vielleicht ein bisschen stolz.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/girls-day.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4521012790050580869</guid><pubDate>Tue, 21 Apr 2026 07:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-23T08:20:29.260+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Strategin Eiskalt</category><title>argumente. </title><description>Nochmal rund 80 Seiten Gerichtsakten konzentriert durchgearbeitet, um final zu prüfen, ob Argumente fehlen und eine letzte Replik erforderlich ist. Was auffällt, es wird extrem viel geschrieben. Wirklich viel. Gleiche Argumente, leicht anders formuliert, nochmal gedreht, nochmal erklärt. Die eigentlichen Punkte sind ziemlich überschaubar. Wer hat was gemacht? Was ist belegt? Was passt nicht zusammen? Was fehlt? Der Rest ist Beiwerk. Mit jeder weiteren Seite wird es nicht unbedingt klarer. Eher im Gegenteil. Am Ende bleibt ein ziemlich einfacher Eindruck. Es kommt nicht darauf an, möglichst viel zu sagen. Sondern das Relevante argumentativ sauber hinzubekommen. Und ich mag unseren Anwalt, wirklich. Gerade nochmal mit ihm gesprochen und wir sind uns einig. Sie dürfen trotzdem die Daumen drücken! Ich bin sehr zuversichtlich - aber ich habe schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen, wie mein Vater immer so schön sagt.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/argumente.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-8968719073705886967</guid><pubDate>Mon, 20 Apr 2026 13:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-26T02:01:23.228+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><title>zeitgefühl. </title><description>Meine kleine Nichte wird heute 6. In Worten sechs Jahre alt. Es ist so verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. Sie wurde damals mitten in Corona geboren. Ihre Halbschwester wird im Sommer 17(!) und fährt jetzt seit Ende letzten Jahres ein 45km/h Auto - wir nennen es liebevoll &quot;Bobbycar mit Schnur&quot;. Ich glaube, wir sind ganz schön alt geworden, seit dieser Blog hier existiert. 2007 war ich unschuldige 25 - alter Schwede. Ich fühle mich nur überhaupt nicht so und glücklicherweise werde ich immer noch deutlich jünger geschätzt. Am Ende ist es nur eine Zahl, auch wenn der Mann keine Gelegenheit auslässt, mich darauf hinzuweisen, dass ich stark auf die 50 zugehe. Ich teste im Sommer erstmal dieses „Mitte 40“. Ist dann der zweite Geburtstag, den wir gemeinsam feiern. Gefällt mir. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/zeitgefuhl.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3766130008063845488</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 19:11:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-26T02:00:54.415+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Realtalk</category><title>projektionsfläche. </title><description>Nicht jede Reaktion gehört mir. Ich habe vor längerem aufgehört, alles anzunehmen, nur weil es mir entgegengeworfen wird. Manche Menschen begegnen nicht mir, sondern sich selbst. Ihren Themen, ihren Verletzungen, ihrem Kontrollverlust. Ihrer Angst, ihrer Unsicherheit, ihrem Verlust, ihrer Wut. Ich bin einfach nur der Ort, an dem das sichtbar wird. Früher hätte ich das noch sortiert, hätte mich gefragt, wo mein Anteil ist, ob ich etwas übersehe. Heute nicht mehr. Ich weiß ziemlich genau, was meins ist. Und der Rest bleibt da, wo er hingehört. Nicht bei mir. Fühlt sich ziemlich gut an.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/projektionsflache.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2900414799506349370</guid><pubDate>Sat, 18 Apr 2026 09:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-26T02:00:24.024+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Realtalk</category><title>learning. </title><description>Wenn ich eins im Leben gelernt habe. Man kann Menschen nicht dorthin stellen, wo man sie gern hätte. Niemanden. Niemals. Egal, wie gern man etwas anderes möchte. Und man muss sie auch nicht verschieben. Jeder zeigt irgendwann sehr klar, welchen Platz er selbst einnimmt. Wie er spricht. Wie er handelt. Wie er sich verhält, wenn es schwierig wird. Und genau dort steht er dann. Dort, wo er sich selbst positioniert hat. Das Einzige, was wirklich in unserer Hand liegt, ob wir daneben stehen bleiben oder aufstehen, loslassen und unseren eigenen Platz wählen.&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/learning_18.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item></channel></rss>