<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:blogger="http://schemas.google.com/blogger/2008" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823</atom:id><lastBuildDate>Sat, 27 Jun 2026 13:51:06 +0000</lastBuildDate><category>Alltag</category><category>Evo Evo Evo</category><category>Gedanken</category><category>Frösche Kröten und andere Katastrophen</category><category>Frau Eiskalt</category><category>Die Untermieterin.</category><category>Herr Wunderbar</category><category>Chaos</category><category>Kiss &amp; Stay</category><category>Herzschmerz</category><category>stoffwechsel</category><category>Herzklopfen</category><category>auf die Augen</category><category>aus und vorbei</category><category>geliebt und zitiert</category><category>Merke</category><category>Männer</category><category>auf die Ohren</category><category>Vergangenes</category><category>Kugelstoßerin Eiskalt</category><category>56 Päckchen Butter</category><category>Bilderrätsel</category><category>Blitzschlag</category><category>Erinnerungen</category><category>Patchwork</category><category>Phase II</category><category>Tante Evo</category><category>Liebes Tagebuch</category><category>Realtalk</category><category>Stöckchen</category><category>Dating over 40</category><category>Geständnis</category><category>Kiss &amp; Arrive</category><category>Kopfkrieger</category><category>Anekdoten.</category><category>Postcrossing</category><category>Projekt 52</category><category>Strategin Eiskalt</category><category>Konfettibombe</category><category>Podcasts</category><category>Gastbeiträge</category><category>Gesundheit</category><category>Sous Chef Eiskalt</category><category>Travelbuddy</category><title>Frau Eiskalt</title><description>Nobody said it was easy, &#xa;It&#39;s such a shame for us to part.&#xa;Nobody said it was easy, &#xa;No one ever said it would be this hard.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>1638</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3501799538019480491</guid><pubDate>Sat, 27 Jun 2026 12:48:37 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-27T14:48:37.816+02:00</atom:updated><title>luxus.</title><description>Ich glaube, kleiner Luxus wird gern unterschätzt. Nicht Hotel, Spa, Champagner, Infinitypool. Eher: frische Bettwäsche. Eine kalte Flasche Eistee bei 38Grad oder Wein. Niemand will gerade etwas. Raum und Luft. Die Küche ist für sechs Minuten sauber. Ein Paket kommt wirklich an. Das Kind schreibt freiwillig eine Nachricht. Der Mann fragt: „Soll ich was mitbringen?“ Das sind keine großen Dinge. Aber große Dinge sind sowieso oft überbewertet. Sie machen Lärm, kosten Geld und brauchen meistens Schuhe, in denen man nicht gut laufen kann. Kleiner Luxus kommt leiser. Er steht in der Küche. Liegt auf dem Bett. Klingelt kurz. Schiebt einem ein Glas hin. Merkt, dass man müde ist. Ich werde offenbar älter. Früher habe ich vielleicht mehr Glanz gebraucht. Heute denke ich manchmal, wenn jetzt noch jemand die Spülmaschine ausräumt, ist das hier praktisch Versailles.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/luxus.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2760292328601430383</guid><pubDate>Fri, 26 Jun 2026 07:44:30 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-26T09:44:30.177+02:00</atom:updated><title>präsenz. </title><description>Ich glaube, ich verstehe immer besser, wie wichtig mir echte Präsenz ist. Nicht als großes Konzept. Nicht als Forderung. Nicht als weiterer Punkt auf der ohnehin schon absurden Liste dessen, was Menschen angeblich alles leisten müssen, um beziehungstauglich zu sein. Eher als etwas sehr Einfaches. Da sein, wenn man da ist. Das klingt so schlicht, dass man es fast überlesen könnte. Aber vielleicht ist genau das der Punkt. Anwesenheit können viele. Körper im Raum, Kopf woanders. Neben jemandem sitzen und trotzdem nicht wirklich dort sein. Das passiert. Mir auch. Das Leben ist laut, der Kopf ist voll, das Handy blinkt, irgendeine innere ToDo- oder Einkaufsliste führt immer Protokoll. Präsenz ist für mich etwas anderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Präsenz ist eher, den anderen bei all dem alltäglichen Wahnsinn nicht ganz aus dem Blick zu verlieren. Zwischen Arbeit, Terminen, Nachrichten, Verantwortung, Stress, eigenen Gedanken und diesem ganzen Grundrauschen, das einen enger macht. Oder wieder hinzuschauen, wenn man merkt, dass man kurz verschwunden war. Sie beginnt in diesen kleinen Momenten, in denen jemand merkt, dass ein Satz nicht nur ein Satz ist. Dass ein „alles gut“ vielleicht gerade nur mittelgut konstruiert wurde. Dass jemand kurz leiser wird, obwohl er nach außen noch hervorragend funktioniert. Ich brauche keine Daueraufmerksamkeit. Überhaupt nicht. Keinen emotionalen Butler, keine Dauerschalte in meine Innenwelt, keine Panflöte im Hintergrund. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich merke, dass es mich tief beruhigt, wenn jemand wirklich da ist. Nicht perfekt. Nicht immer. Aber echt. Manchmal heißt Präsenz einfach nur, ich halte diesen Moment mit Dir aus. Keine Filmszene. Zu wenig Regen, zu wenig Bahnhof, zu wenig Mantelkragen. Eher Küchenlicht. Müde Gesichter. Wassergläser. Halbe Sätze. Ein Blick, der bleibt. Jemand, der fragt und nicht nur auf die nächste Gelegenheit wartet, selbst etwas zu sagen. Ich traue diesen kleinen Momenten mehr als jedem großen Versprechen. Weil Alltag so viel ehrlicher ist als Feuerwerk. Im schönen Licht kann man viel fühlen. Im normalen Licht zeigt sich, ob man wirklich miteinander da sein kann. Mit beiden Füßen im Raum. Nicht immer glänzend. Nicht immer souverän. Nicht immer sofort richtig. Aber anwesend. Vielleicht ist genau das der Teil, der etwas weiter wachsen lässt.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/prasenz.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-1976281628784856944</guid><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 15:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-25T17:00:00.120+02:00</atom:updated><title>lebensentscheidung. </title><description>Ich habe heute zwei Wassermelonen gekauft. Das klingt erstmal nicht weiter berichtenswert. Ist es vermutlich auch nicht. Aber bei Temperaturen, bei denen selbst meine Gedanken keine Hosen oder kurze Kleidchen tragen wollen, wird Wassermelone plötzlich zur Lebensentscheidung. Ich stand also morgens im Supermarkt und klopfte auf Melonen. Als hätte ich Ahnung. Habe ich nicht. Ich klopfe immer sehr konzentriert auf Obst und hoffe, dass niemand merkt, dass ich keinerlei System habe. Es klingt entweder dumpf oder anders dumpf. Daraus leite ich dann eine Entscheidung ab, die ich später zuhause für Schicksal halte, falls die Melone nichts kann. Erwachsene Menschen machen so etwas.&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zu Hause habe ich die Melone aufgeschnitten und war kurz stolz, als hätte ich sie selbst erfunden. Rot. Kalt. Süß. Manchmal ist Glück nicht kompliziert. Manchmal steht es auf einem Schneidebrett, tropft auf die Arbeitsplatte und man isst direkt im Stehen über der Spüle, weil Teller bei der Affenhitze völlig überbewertet sind.&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/lebensentscheidung.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-7550006711987879479</guid><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 15:04:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-25T11:35:35.093+02:00</atom:updated><title>kühlkette. </title><description>Ich glaube, ich bin heute kurz aus der Kühlkette gefallen. Keine großen Schäden. Nur dieses leichte Schmelzen an den Rändern, wenn man bei zu viel Grad versucht, Unterlagen fertig zustellen, spontan Feuerwehr zu spielen, freundlich zu bleiben und nebenbei ein erwachsener souveräner Mensch zu sein. Erwachsensein bei so krasser Hitze ist sowieso irgendwie ein Konzeptfehler. Man soll Termine einhalten, E-Mails beantworten, an Meetings teilnehmen, lächeln, Projekte vorbereiten und vorantreiben, Dinge sortieren und gleichzeitig nicht aussehen wie ein nasser Waschlappen. Ich habe mein Bestes gegeben. Mehr war temperaturbedingt nicht drin. Das Hirn wechselt spätestens jetzt final in den Gemüsemodus. Die Tetris-Melodie lief schon seit dem Mittag.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mit das Beste heute, der Mann, der als erstes aufzählte, was unsere Homeoffice-Mittagsküche heute und morgen Leckeres servieren wird. Ich liebs einfach.&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/kuhlkette.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3106694932508312828</guid><pubDate>Tue, 23 Jun 2026 07:33:31 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-23T17:04:58.951+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><title>miteinander. </title><description>Manchmal reicht es, sich einfach hinzusetzen und zu reden. Ich mag es sehr, wie wir miteinander sprechen. Wie wir zuhören, nachfragen, sortieren. Einordnen. Wie wir versuchen, nicht in alten Mustern hängen zu bleiben, sondern Dinge besser zu machen. Zu lernen. Zu verstehen. Und es ist irre, was daraus entsteht. Nicht immer leicht. Aber sehr wir. Und vielleicht genau deshalb unsere Superpower.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/miteinander.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2847404555710542534</guid><pubDate>Mon, 22 Jun 2026 11:38:30 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-23T17:05:08.951+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>hitzefrei.</title><description>Es ist zu heiß für kluge Gedanken. Ich habe heute schon sehr erwachsen Dinge erledigt, Ordner getragen, Wasser getrunken, die restlichen Gurken aufgekauft, 1kg Joghurt und kurz überlegt, ob man Steuerunterlagen einfach bei 34 Grad automatisch als abgegeben gelten lassen könnte. Leider nein. Jetzt sitze ich hier, schwitze höflich vor mich hin und tue so, als wäre das ein ganz normaler Montag. In vier Wochen starten übrigens die Sommerferien. Verrückt, wieder ein Schuljahr geschafft. Die Untermieterin zählt bereits die Tage runter - zumindest haben sie diese Woche Hitzefrei. Das Kind startet dann direkt erstmal mit Ferien bei ihrem Vater. Wie sind eigentlich die aktuellen Temperaturen in Norwegen?&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/hitzefrei.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-8986228484090484647</guid><pubDate>Sun, 21 Jun 2026 10:30:28 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-21T12:34:28.772+02:00</atom:updated><title>ursprung. </title><description>Es ist am Ende nie nur eine Zahl. Nicht 80. Nicht über 80. Nicht „ein gutes Alter“. Nicht diese Sätze, die man sagt, weil man irgendetwas sagen muss und weil der Tod im hohen Alter vernünftiger klingt als ein anderer Tod.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist die Mutter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für irgendwen ist dieser Mensch nicht alt gewesen, sondern Ursprung. Kindheit. Zuhause. Reibung. Stimme. Geruch. Sorge. Liebe. Pflicht. Alte Muster. Nähe. Konflikt. Wahrscheinlich vieles gleichzeitig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und plötzlich ist da ein erwachsener Mann, den man sehr schätzt. Beruflich sicher. Lebenserfahren. Klug. Einer, der Entscheidungen trifft, Verantwortung trägt, Dinge einordnet, sein eigenes Leben gebaut hat und trotzdem ist er jetzt gerade vor allem eins. Ein Sohn, dessen Mutter gestorben ist. Das berührt mich. Weil Eltern in uns nie ganz nur alt werden. Sie bleiben an irgendeiner Stelle groß. Auch dann, wenn wir selbst längst groß sind. Auch dann, wenn wir ihre Schwächen kennen. Ihre Eigenheiten. Ihre Grenzen. Auch dann, wenn wir uns längst abgelöst haben oder es zumindest versucht haben. Eine Mutter hört nicht einfach auf, Mutter zu sein, nur weil ihr Kind erwachsen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ein Sohn hört nicht auf, Sohn zu sein, nur weil er über 50 ist. Auch wenn man weiß, dass Sterben zur Reihenfolge und dem Kreislauf des Lebens gehört. Es ist trotzdem traurig. Ich habe über die Jahre so viele Geschichten über seine Mutter gehört, gesehen wie er still gelächelt oder liebevoll die Augen verdreht hat, wenn er von ihr sprach. Habe mit ihm über diese kleinen Eigenheiten gelacht, die Eltern manchmal haben und die einen nerven, prägen und irgendwann fehlen. Ich fand sie immer richtig klasse.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Welt ist gestern Abend ein Stück anders geworden.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und vielleicht trifft es mich auch deshalb so, weil es mir für einen Moment sehr nah holt, was ich sonst lieber nicht zu Ende denke. Dass auch meine Eltern irgendwann sterben werden. Dass man das selbstverständlich weiß und trotzdem nicht wissen will. Dass man erwachsen sein kann, ein eigenes Leben haben, selbst Mutter sein und an dieser Stelle trotzdem Kind bleibt. Vielleicht bleibt man das immer. Irgendwo.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/ursprung.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6473097004516336759</guid><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 05:05:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-23T17:05:31.873+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Die Untermieterin.</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Patchwork</category><title>humor. </title><description>Situationskomik. &lt;br /&gt;Wir sitzen beim Abendessen und ich frage den Mann, ob er mir die Cola reicht. &lt;br /&gt;Er: „Ich kann Dir auch etwas einschenken.“ &lt;br /&gt;Ich reiche ihm mein Glas. &lt;br /&gt;Der Teenie merkt an, dass sie ebenfalls gern Cola hätte. &lt;br /&gt;Die Flasche ist fast leer. Der Mann fängt an die Cola gerecht aufzuteilen, hält inne, schaut breit grinsend von der Untermieterin zu mir: „Wer von euch beiden mag mich eigentlich lieber?“ und schwenkt dabei verschwörerisch die Flasche.&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Der Teenie stellte kommentarlos grinsend eine neue Flasche auf den Tisch :)&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich mag uns Drei.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/humor.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6036909517443468934</guid><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 12:07:23 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-20T08:50:20.187+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><title>111. </title><description>Schnapszahlenpost. Ich freu mich gerade. Weil ich merke, alles ist auf dem Weg und sortiert sich. Mit den Jahren gelernt. Manches bewegt sich. Manches findet seinen Platz. Manches wird endlich losgelassen. Manches, das lange wild und unklar war, wird langsam ruhiger. Vielleicht ist das genau der Moment zwischen Chaos und Ankommen. Und manchmal reicht das schon, um kurz dankbar zu sein.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/111.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-632155406502964710</guid><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 06:57:04 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-18T08:57:04.604+02:00</atom:updated><title>beste. </title><description>Das Beste heute. A) Mein Vater darf nach fast einem Monat endlich aus dem Krankenhaus nach Hause. Auch wenn sich damit nochmal einiges massiv ändern wird bei meinen Eltern. Sie freuen sich beide und sind erleichtert. Schauen wir mal, wie das wird. B) Es ist schon wieder Donnerstag. C) Ich liebs, wenn der Mann nachts seine Decke hebt und signalisiert, dass ich ran rutschen soll zum Andocken und er mich einfach festhält und seelenruhig weiterschläft. Ich genieße die Ruhe darin.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/beste.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-5631442688361136903</guid><pubDate>Wed, 17 Jun 2026 11:22:13 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-20T08:50:55.057+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Realtalk</category><title>medienkompetenz. </title><description>Wem glauben wir eigentlich noch, wenn alle gleichzeitig senden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Morgen habe ich in den Reuters Institute Digital News Report 2026 reingeschaut und bin wieder an dieser einen Stelle hängen geblieben, es geht gar nicht nur um Medien. Es geht um uns. Um unsere Art, morgens, mittags, abends die Welt in uns reinzulassen. Meistens zwischen zwei, drei anderen Dingen. Selten mit voller Aufmerksamkeit. Fast nie ohne Nebenrauschen. Nachrichten kommen ja heute nicht mehr geordnet zur Tür rein. Sie fallen einem aufs Handy. Zwischen Wetterapp, Sprachnachricht, Einkaufsliste, Teenager-Orga, Arbeit, irgendeinem Reel und einem KI-generierten Satz, der verdächtig glatt klingt. Weltlage im Hochformat. Krieg, Klima, Wahl, Krise, Fußball, Rezept, Werbung. Alles gleich nah. Alles gleich hell. Alles gleich scrollbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann soll man noch unterscheiden, was wichtig ist. Was stimmt. Was eingeordnet wurde. Was nur laut ist. Was Journalismus ist. Was Meinung ist. Was jemand erzählt, weil es Reichweite bringt. Und was man vielleicht lieber erstmal nicht glauben sollte, nur weil es sehr selbstbewusst formuliert wurde. Ich finde, das ist manchmal anstrengend. Nicht, weil Menschen zu dumm für Nachrichten wären. Sondern weil das Informationssystem inzwischen wirkt wie ein Supermarkt kurz vor Ladenschluss. Alles liegt irgendwo, alle sind ein bisschen müde, jemand steht im Weg und man selbst wollte eigentlich nur drei Dinge holen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Report zeigt für mich vor allem, Sichtbarkeit ist nicht mehr das Problem. Wir sehen genug. Zu viel sogar. Das Problem ist Orientierung. Wem traue ich zu, die Dinge nicht noch nervöser zu machen? Wer sortiert, statt nur zu senden? Wer erklärt, ohne mich wie ein Kind zu behandeln? Wer hält Komplexität aus, ohne sie in Drama oder Beruhigungssprache zu verwandeln? Vielleicht ist Vertrauen deshalb die eigentliche Währung. Nicht Geschwindigkeit. Nicht Lautstärke. Nicht der nächste Kanal. Vertrauen entsteht nicht, weil jemand überall auftaucht. Sondern weil jemand wiedererkennbar verlässlich ist. Weil man merkt, da denkt jemand. Da prüft jemand. Da wird nicht nur Content ausgespuckt, weil der Algorithmus Hunger hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber natürlich ist Orientierung keine Einbahnstraße. Wir können nicht nur auf bessere Medien, bessere Plattformen und bessere Institutionen hoffen. Wir müssen auch selbst entscheiden, wem wir unsere Aufmerksamkeit geben. Was wir teilen. Was wir glauben wollen, weil es gut in unser Weltbild passt. Und wo wir vielleicht einmal kurz langsamer werden müssten, bevor wir innerlich nicken. Unsere Aufgabe ist auch: hinterfragen, filtern, Quellen prüfen. Nicht jede Zuspitzung für Erkenntnis halten. Nicht jede Empörung weitertragen. Nicht jedes Video glauben, nur weil es nah, laut oder gut geschnitten ist. Und nicht jeden Satz für wahr halten, nur weil er sich so anfühlt. Das ist unbequem. Weil es bedeutet, auch unser eigener Daumen ist Teil des Problems. Und vielleicht ist genau das die neue Medienkompetenz.  Nicht noch mehr wissen, sondern bewusster auswählen. Nicht alles sofort reinlassen. Nicht alles sofort bewerten. Nicht alles sofort teilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und vielleicht ist genau das die Aufgabe von Medien, Marken und Institutionen. Weniger Welt in die Welt drücken. Mehr sortieren. Mehr Haltung. Mehr Kontext. Mehr Verantwortung für die Wirkung, die Information hat. Denn am Ende brauchen wir nicht noch mehr Nachrichten. Wir brauchen bessere Gründe, jemandem zuzuhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich mit Medien, Kommunikation, Vertrauen oder digitaler Öffentlichkeit beschäftigt. Der Digital News Report 2026 lohnt sich. Und mich würde interessieren: Wem hörst Du heute noch zu und warum?</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/medienkompetenz.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6875537184928860398</guid><pubDate>Tue, 16 Jun 2026 07:19:33 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-18T14:09:18.173+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>übergangsorte. </title><description>Unser Flur erzählt ziemlich viel über unser Leben. Schuhe von Menschen, die alle eigene Pläne haben. Viele Schuhe! Eine Schultasche. Diverse Jacken, die angeblich alle noch gebraucht werden. Schlüssel. Vokabelkarten. Post. Pakete. Einkaufstaschen. Manchmal auch Dinge vom Mann. Und irgendwo darunter liegt manchmal meine Geduld. Unser Flur ist kein Pinterest-Flur, obwohl ich dieses lichtgrau so sehr liebe. Er ist selten richtig aufgeräumt. Flure sind Übergangsorte. Hier kommt man an. Hier geht man los. Hier wird noch schnell etwas gerufen, gesucht, vergessen, diskutiert, fest umarmt oder geküsst. Man findet einen Schal, den niemand gesucht hat. Manchmal eine Tasche, die seit drei Tagen „gleich weggeräumt“ wird. Ich mag unseren Flur nicht immer trotz seiner ziemlich perfekten Form und Größe. Aber manchmal stehe ich dort und denke: &quot;Ja. Genau so sieht Leben halt aus.&quot; Lebendig. Nicht sortiert. Aber da.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/ubergangsorte.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2425027954755118999</guid><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 06:51:41 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-18T14:09:04.063+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>schnipsel. </title><description>Die Frau mit den Blumen. Vor mir lief neulich eine Frau mit einem riesigen, wunderschönen, bunten Blumenstrauß. So groß, dass sie dahinter fast verschwand. Ich weiß nicht, ob die Blumen für sie waren oder für jemanden anders. Ob Geburtstag, Entschuldigung, Besuch, Liebe oder einfach Samstag. Aber sie trug sie mit dieser Mischung aus Stolz und leichter Überforderung, die große Blumensträuße verursachen. Ich mochte das. Ich liebe Blumen und ich liebe diese Alltagsschnipsel. Manchmal sieht man auf der Straße einen Menschen und bekommt für ein paar Sekunden eine Geschichte geschenkt, über die man nie mehr erfahren wird. Vielleicht war sie in diesem Moment glücklich. Vielleicht war sie spät dran. Vielleicht beides.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/schnipsel.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2658801107613174997</guid><pubDate>Sun, 14 Jun 2026 05:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-14T07:00:00.112+02:00</atom:updated><title>echtzeit.</title><description>Manchmal bin ich emotional schneller im Rückzug, als ich es selbst mitbekomme. Dann ist nach außen noch alles normal, aber innen hat schon jemand die Stühle hochgestellt. Ich merke das inzwischen früher. Nicht immer rechtzeitig. Aber früher. Das ist auch Fortschritt.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/echtzeit.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-5277361694218610524</guid><pubDate>Sat, 13 Jun 2026 10:57:03 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-13T12:57:03.250+02:00</atom:updated><title>altlasten. </title><description>Der Mann nennt unsere Ex-Freunde und Ex-Freundinnen liebevoll den „Friedhof der Kuscheltiere“ und irgendwie passt das erschreckend gut. Da sind diese Gestalten aus alten Leben, die längst begraben sind. Geschichten, Verstrickungen, halboffene Türen, Menschen, die nicht richtig loslassen können oder wollen. Sie liegen eine Weile still, tun so, als hätten sie ihren Frieden gefunden und irgendwann hört man es wieder kratzen. Erst leise, dann erstaunlich selbstbewusst. Und das in regelmäßigen Abständen, fast amüsant zu beobachten. Manche Menschen können scheinbar nicht gut ertragen, dass eine Geschichte ohne sie weitergeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Nachricht. Ein Kommentar. Ein Schatten, der vergessen hat, dass er keiner mehr ist. Bedeutungslos, ohne Gewicht, weil man selbst längst abgeschlossen hat und weitergezogen ist. Einfach nur noch ein Echo aus einem alten Raum. Und nicht jedes Echo verdient eine Antwort. Ich schaue heute maximal noch kurz hin und denke: „Ach. Du schon wieder.“ Und genau dabei belasse ich es. Es gibt Menschen, die gehören nicht mehr in mein Leben. Nicht in meine Gegenwart, nicht in meine Ruhe und nicht in das, was wir uns gerade so schön aufbauen. Und das ist gut so.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/altlasten.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4532277788891405274</guid><pubDate>Fri, 12 Jun 2026 05:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-12T07:32:51.706+02:00</atom:updated><title>fluchten. </title><description>Manchmal reicht schon eine Stunde irgendwo anders. Ein Drink, ein anderes Viertel, ein Tisch am Fenster, Menschen beobachten, nicht zuständig sein. Kleine Fluchten sind unterschätzt. Nicht, weil man weg will. Sondern weil man sich danach wieder etwas besser mitnimmt.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/fluchten.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3150009330522888764</guid><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 05:30:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-11T07:30:00.201+02:00</atom:updated><title>straßenbahn. </title><description>Ich liebs, wenn mir schon morgens vor 08.30Uhr fremde Gespräche aufgezwungen werden. In der Straßenbahn saß mir eine Frau gegenüber, die so laut in ihr Handy sprach, dass ich jetzt vermutlich Teil ihrer Familiengeschichte bin. Ich weiß nicht, ob Kevin sich melden wird. Aber ich habe inzwischen eine Meinung dazu.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/straenbahn.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-1549429289340690101</guid><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 09:22:09 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-10T12:36:00.629+02:00</atom:updated><title>agentin001. </title><description>Ich wäre übrigens eine richtig gute Agentin geworden. Also wirklich. Das war mit 14 tatsächlich mal mein Plan. Nicht mal unbedingt wegen Waffen, Verfolgungsjagden oder dramatischer Sonnenbrillen-Momente an Flughäfen. Obwohl Menschen ab und zu einen unangespitzten Bleistift in den Hals rammen, würde manchmal einiges einfacher machen. Meine Superkraft ist offenbar eine andere. Ich kann nachts so leise nach Hause kommen, dass niemand etwas mitbekommt. Kein Schlüsselklimpern, kein Türenknallen, kein Absatzgeräusch im Flur. Nur lautlose Präzision. Ich habe mich völlig unbemerkt und lautlos ins Bett gelegt. Wirklich meisterhaft. Bis ich dieses Ding mit dem Ankuscheln gemacht habe und der Mann sich kurz fast zu Tode erschreckt hat, bevor er mich in den Arm genommen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend hatte harmlos angefangen. Ich wollte gegen 22.20 Uhr austrinken, ein Uber rufen und sehr erwachsen nach Hause fahren. Das war der Plan. Dann eskalierte es plötzlich. Seitdem tanzten alle. Also wirklich alle. Einer muss halt den Anfang machen und das sind irgendwie immer wir. Es gibt Menschen, die betreten einen Raum und warten ab. Und es gibt uns. Wir betreten einen Raum und irgendwann tanzt plötzlich jemand auf einer imaginären Linie zwischen „noch seriös“ und „was passiert hier eigentlich gerade?“. Irgendwann trugen wir eine Wassermelone. Warum? Weiß ich nicht. Aber in dem Moment fühlte es sich vollkommen logisch an. Es gibt diese Partymomente, in denen niemand mehr fragt, warum eine Wassermelone Teil der Choreografie geworden ist. Man akzeptiert es einfach und tanzt weiter. Man ist quasi Teil eines sozialen Experiments. Besonders spannend war wieder die Dynamik, die entsteht, wenn ordentlich Alkohol über den Tresen geht. Menschen werden lauter, mutiger, weicher, aufdringlicher oder alles gleichzeitig. Und dann gibt es diese wunderbare stille Kompetenz unter einigen Teams, sehr betrunkene, aufdringliche Herren wurden einfach höflich in die Mitte genommen und rausbegleitet. Ohne großes Theater. Ohne Aufsehen. Fast elegant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine beste Entscheidung des Abends war übrigens, das letzte Glas Wein gegen 22.45 Uhr einfach stehen zu lassen und nur noch Wasser zu trinken. Ich möchte nicht sagen, dass ich dadurch heute Morgen topfit war oder jetzt bin. Aber ich war zumindest noch in der Lage, mehrere Minuten lang darüber nachzudenken, wie dieses Online-Portal der Steuerverwaltung heißt. Elster! Eventuell arbeitet mein Gehirn etwas langsamer und zeitverzögert.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War ein guter Abend. Eine gute Party. Gut unterhalten. Viel getanzt. Viel gelacht. Mir sagen lassen, dass ich schon deutlich länger auf Parties geblieben bin. Und am Ende sogar fast ziemlich vernünftig gewesen.&lt;br /&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/agentin001.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-8867673362096721804</guid><pubDate>Mon, 08 Jun 2026 11:51:59 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-08T13:51:59.464+02:00</atom:updated><title>dauerlast.</title><description>Es ist schon heftig, mit welchen Verantwortlichkeiten man sich im Unternehmertum rumschlägt. Nicht mal wegen der einzelnen Themen. Eher wegen der Dauerpräsenz von allem. Entscheidungen, Menschen, Geld, Erwartungen, Risiken, Timing, Fristen. Alles läuft permanent mit. Manchmal bin ich einfach so müde, wenn mich wieder jemand fragend anschaut, weil am Ende vieles bei mir zusammenläuft. Und nebenbei ziehe ich seit acht Jahren allein meine Tochter groß. Ich hätte kurz gern wieder dieses Gefühl von 13 sein. Kein Überblick, kein Plan, keine Rolle. Nur irgendwo sitzen und wissen, jemand anderes hat den Rest im Blick. Heute ist so ein Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt würde ich bitte gern fest in den Arm genommen werden! Einfach nur 7Minuten, danach geht&#39;s wieder. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/dauerlast.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3541631188825689949</guid><pubDate>Sat, 06 Jun 2026 12:53:43 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-06T14:53:43.341+02:00</atom:updated><title>100. </title><description>Post einhundert! Für 2026. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Teenie ist heute das erste Mal beim CSD mit ihrem besten Freund und Kids aus der LGBTQ Community. Ich habe sie ermutigt, sich das einfach mal anzuschauen und mitzugehen. Ich erinnere mich an 1996 zurück als ich zufällig dort hineingeraten bin am Ku&#39;damm. Ich war völlig geflasht und fasziniert von den bunten Wagen und der Stimmung. Abends saß ich stundenlang vor den Nachrichten, um alles darüber herauszufinden. Ich fand&#39;s großartig. Danach bin ich lange regelmäßig jedes Jahr zum CSD mit Freunden. Ich bin gespannt, was die Untermieterin nachher erzählt.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/100.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6637974035085323005</guid><pubDate>Fri, 05 Jun 2026 07:54:28 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-05T10:01:57.259+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>kö-papageien </title><description>Vor unserem Fenster sitzen Papageien im Baum. Mitten in Düsseldorf. Man muss sich das kurz auf der Zunge zergehen lassen, weil es immer noch klingt, als hätte jemand beim Stadtmarketing zu viel Fantasie gehabt. Aber nein, da sitzen sie wirklich. Nicht einer, nicht zwei, sondern gleich in größeren Gruppen. Grün, laut, sehr von sich überzeugt und vollkommen unbeeindruckt davon, dass ich morgens regelmäßig noch nicht bereit bin für tropische Zustände. Sie kreischen durch den Innenhof, als hätten sie wichtige Nachrichten zu verkünden, während ich versuche, wach zu werden, mir ein Brot zu machen und mein Leben halbwegs zusammenzuhalten. Manchmal wirken sie wie kleine fliegende Ausrufezeichen. Zu laut für die Uhrzeit, zu schön für schlechte Laune und irgendwie genau richtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stehe dann am Fenster oder sitze am Küchentisch und sehe ihnen gern zu, als wäre das mein Naturfilm für Menschen ohne Garten. Sehr urban, sehr improvisiert. Unten rauscht der Verkehr, ein Hund bellt, und mittendrin sitzt diese grüne Bande, als wäre der Rhein eine Nebenstraße des Amazonas. Besonders beeindruckend sind ihre Formationsflüge. Erst sitzen sie noch scheinbar planlos im Baum, alle reden durcheinander, niemand hört zu, sehr kleine, sehr grüne Eigentümerversammlung. Und dann plötzlich: Abflug. Als hätte jemand ein geheimes Zeichen gegeben. Sie schießen los, drehen eine Runde über die Dächer, verschwinden kurz aus dem Blick und tauchen wieder auf, als hätten sie Düsseldorf von oben kontrolliert und für weiterhin bewohnbar befunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich sind es Halsbandsittiche. Ursprünglich kommen sie aus Afrika und Südasien, aber irgendwann sind ein paar ausgebüxt oder wurden ausgesetzt, so genau klingt die Geschichte je nach Erzählung ein bisschen unterschiedlich. Seit den 1960er Jahren haben sie sich im Rheinland ausgebreitet, in Düsseldorf wurden sie lange vor allem mit der Kö verbunden. Kö-Papageien. Als hätte selbst die Königsallee irgendwann beschlossen, dass ein bisschen tropisches Durcheinander zwischen Luxusläden und Platanen nicht schaden kann. Inzwischen findet man sie längst nicht mehr nur dort. Sie haben sich weiter vorgearbeitet, Baum für Baum, Innenhof für Innenhof, bis sie irgendwann auch vor unserem Fenster angekommen sind vor 8Jahren. Damals war das noch jedesmal eine richtige Attraktion und seltene Momente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag das. Diese völlige Selbstverständlichkeit, mit der sie hier sind und sich ausgebreitet haben. Zwischen Altbau, Regenrinne, Lieferwagen und halb geöffnetem Fenster sitzen sie da, als wäre Düsseldorf schon immer ihr Revier gewesen. Vielleicht ist das auch der Trick. Einfach irgendwo landen, laut sein, bleiben und irgendwann gehört man dazu. Morgens, wenn ich noch im Handtuch am Fenster stehe und innerlich deutlich weniger sortiert bin als der Tag es von mir erwartet, beruhigt mich das fast ein bisschen. Draußen ist auch nicht alles geordnet. Es hat nur Federn, bessere Farben und macht mehr Lärm.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/ko-papageien.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-9122782018020515438</guid><pubDate>Tue, 02 Jun 2026 06:25:29 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-05T10:02:57.097+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><title>statik. </title><description>Meine Therapeutin sagte gestern diesen einen Satz: &quot;Sie dürfen erstmal lernen, einen Fuß vom alten Boden zu nehmen und zu merken: Ich stürze nicht sofort, wenn ich nicht alles allein halte.&quot; - der ist hängen geblieben. Nicht springen. Nicht Vertrauen lernen. Nicht loslassen, als hätte man irgendwo einen Schalter übersehen. Sondern erstmal nur einen Fuß vom alten Boden nehmen. Der alte Boden ist dieses jahrelange Funktionieren. Alles sehen. Alles halten. Alles absichern. Möglichst nicht stören. Möglichst nichts brauchen. Erst fragen, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Das war lange keine Macke. Das war meine Statik. Und jetzt soll ich einfach nur üben, einen Fuß zu heben. Kurz merken, dass nichts einstürzt, sondern stattdessen sehr tragfähig ist. Nicht sofort wieder alles allein halten. Klingt klein. Ist es aber nicht. Es fühlt sich an wie freier Fall. Sie meint, ich sei bereits mitten im Umbau meines inneren Sicherheitssystems. Und dass Angst an dieser Stelle kein Fehler ist, sondern Teil davon.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/06/statik.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3744690868860572299</guid><pubDate>Sun, 31 May 2026 16:34:51 +0000</pubDate><atom:updated>2026-06-05T10:02:22.699+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Strategin Eiskalt</category><title>entlassung. </title><description>Festgestellt. So ein Kündigungsgespräch kostet mehr Energie, als man vorher denkt. Gerade bei Menschen, die lange da waren. Man entscheidet sachlich, wirtschaftlich, notwendig vielleicht. Auf dem Papier sind sie eine unternehmerische Entscheidung. Im Raum sitzt dann aber ein Mensch, dessen Alltag man aufschneidet und den man gut kennt. Man kann sachlich richtig handeln und sich trotzdem beschissen fühlen. Das ist der Teil, den keine Prozessbeschreibung sauber abbildet. Manchmal ist Führung einfach schwer. Das sind die doofen Tage. Der Mann hat kommentarlos einen Drink gereicht am Freitag. Das war nötig.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/entlassung.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2807662399698257246</guid><pubDate>Sat, 30 May 2026 16:39:28 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-30T18:40:05.285+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><title>erkenntnis.</title><description>Es gibt zwei Arten von Entscheidungen: die richtigen und die, aus denen man später etwas lernen musste. Beide bringen einen weiter. Nur auf unterschiedliche Weise.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/erkenntnis.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-1764863222656230332</guid><pubDate>Thu, 28 May 2026 12:40:52 +0000</pubDate><atom:updated>2026-05-31T11:31:08.910+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kopfkrieger</category><title>weich. </title><description>Weich zu sein ist für mich riskanter als stark sein. Stark sein, kenne ich. Stark kann ich organisieren, blind abrufen, zeigen. Ich hab&#39;s von klein auf gelernt. Stark gibt mir Struktur, Abstand, Kontrolle. Es macht mich handlungsfähig und schützt davor, zu viel zu brauchen. Stark sein bekommt Respekt, manchmal sogar Bewunderung. Obwohl mir das egal ist, es macht eher müde und vielleicht auch ein bisschen einsam. Weich sein funktioniert anders. Weich hat keine Rüstung. Keine vorbereiteten Antworten. Keinen inneren Fluchtweg, den ich mir schon zurechtlege, während ich eigentlich Nähe suche. Weich stellt keine Fragen mit Messergriff und sagt nicht: Beweise es! Weich sagt eher: Ich brauche Dich gerade. Ich brauche eine feste Umarmung. Ich bin gerade da. Wirklich da. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau deshalb fällt es mir manchmal so schwer. Nicht, weil ich mich nicht einlassen will. Im Gegenteil. Sondern weil ich lange gelernt habe, mich stets selbst zu halten. Weil Autonomie für mich nicht nur Freiheit ist, sondern auch Schutz. Weil ich weiß, dass ich immer klarkomme, wenn es sein muss. Ich muss mir das nicht mehr beweisen. Die eigentliche Herausforderung ist, in einem Moment nicht sofort zu prüfen, ob ich auch ohne den anderen zurechtkomme. Eben nicht mehr auszuweichen. Nicht schon innerlich den Plan B zu schreiben, falls der andere hinschmeißt. Nicht alles abzusichern, bevor ich etwas Echtes sage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weich sein heißt für mich nicht, mich aufzugeben oder weniger autonom zu sein. Es heißt eher, meine Autonomie nicht mehr ständig als Schutzschild vor mir herzutragen. Einen Moment lang mal nicht vorzubauen. Stehen zu bleiben und ehrlich zu sagen, was gerade ist. Was ich brauche. Nicht dramatisch. Nicht klein. Einfach wahr. Ich übe das. Bestimmt überhaupt nicht elegant, nicht immer freiwillig und sicher nicht ohne zwischendurch trotzdem immer noch hin und wieder wieder nach meiner Rüstung zu greifen. Aber ich übe.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/05/weich.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item></channel></rss>