<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:blogger="http://schemas.google.com/blogger/2008" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823</atom:id><lastBuildDate>Fri, 10 Apr 2026 10:10:04 +0000</lastBuildDate><category>Alltag</category><category>Evo Evo Evo</category><category>Gedanken</category><category>Frösche Kröten und andere Katastrophen</category><category>Frau Eiskalt</category><category>Herr Wunderbar</category><category>Die Untermieterin.</category><category>Chaos</category><category>stoffwechsel</category><category>Herzschmerz</category><category>Herzklopfen</category><category>Kiss &amp; Stay</category><category>auf die Augen</category><category>aus und vorbei</category><category>geliebt und zitiert</category><category>Merke</category><category>Männer</category><category>auf die Ohren</category><category>Kugelstoßerin Eiskalt</category><category>Vergangenes</category><category>56 Päckchen Butter</category><category>Bilderrätsel</category><category>Blitzschlag</category><category>Erinnerungen</category><category>Tante Evo</category><category>Patchwork</category><category>Liebes Tagebuch</category><category>Stöckchen</category><category>Phase II</category><category>Dating over 40</category><category>Geständnis</category><category>Kiss &amp; Arrive</category><category>Projekt 52</category><category>Konfettibombe</category><category>Podcasts</category><category>Anekdoten.</category><category>Gastbeiträge</category><category>Realtalk</category><category>Strategin Eiskalt</category><category>Sous Chef Eiskalt</category><category>Travelbuddy</category><title>Frau Eiskalt</title><description>Nobody said it was easy, &#xa;It&#39;s such a shame for us to part.&#xa;Nobody said it was easy, &#xa;No one ever said it would be this hard.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>1580</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3695624777843547508</guid><pubDate>Tue, 07 Apr 2026 13:44:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-07T15:44:57.475+02:00</atom:updated><title>sicherheitsnetz. </title><description>Heute gehört. &quot;Nicht alles sichern zu müssen, um Dich sicher zu fühlen.&quot; Der Satz ging richtig tief. Mitten ins Herz. Ich hab&#39;s so sehr gefühlt, dass ich spontan etwas im Auge hatte. Ich merke, wie sehr ich es gewohnt bin, Dinge zu verstehen, einzuordnen, zu erklären und abzusichern. Vorausschauend. Immer ein bisschen vorbereitet. Und dann kommt der Moment, in dem ich spüre. Ich kann nichts festhalten. Keine Entwicklung. Kein Gefühl. Keine Sicherheit im Außen. Und ich merke, wie schnell mein System immer versucht, doch wieder irgendwo Halt zu finden. In Gedanken. In Bedeutungen. In Fragen. In kleinen Versuchen, etwas greifbar zu machen. Und genau da wird es plötzlich still. Und verdammt ehrlich. Und ja… auch traurig. Weil ich merke, wie ungewohnt es für mich ist, mich sicher zu fühlen, ohne überhaupt etwas sichern zu müssen oder können. Weil ich nicht mehr ausweichen kann. Nicht mehr steuern. Nicht mehr „richtig“ reagieren. Nur noch da sein. Mit allem, was ich nicht weiß. Mit allem, was ich nicht festhalten kann. Und vielleicht ist genau das das Neue daran. Dass Sicherheit nicht mehr daraus entsteht, dass ich etwas im Griff habe. Sondern daraus, dass ich bleibe und es auszuhalten lerne, auch wenn ich nichts halten kann. Und dann denke ich mir, &quot;Wow, dafür musste ich erst 44Jahre alt werden, um genau das zu erleben und diese Lernkurve so mitnehmen zu dürfen.&quot;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/sicherheitsnetz.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2683721257623365696</guid><pubDate>Tue, 07 Apr 2026 07:47:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-07T09:47:38.059+02:00</atom:updated><title>nachts. </title><description>00:30 Uhr. Ich wache auf, stehe auf, gehe ins Bad und bin mir sicher, die Nacht ist schon fast vorbei. Dabei hat sie gerade erst begonnen. Die Dunkelheit fühlt sich anders an, dichter, als hätte sie sich über mich gelegt, nicht nur um mich herum. In mir sind sie längst wach. Diese kleinen schwarzen Ungeheuer. Sie haben nicht geschlafen, nur gewartet. Auf genau diesen Moment, in dem alles still ist und ich ihnen nichts mehr entgegensetzen kann. Ein Bild, ein Gedanke reichen. Ein kaum greifbares Gefühl. Und schon beginnen sie zu nagen, leise zuerst, dann immer deutlicher. Ich setze mich zurück aufs Bett und starre an die Wand. Dieses Blau. Ruhig, gleichmäßig, fast tröstlich. So wie das Meer, das ich mir vorstelle. Weit weg. Unerreichbar. Meine Hand wandert zu Dir, legt sich auf Deine Brust, genau über Dein Herz. Es schlägt ruhig. Stark. Als würde es mich daran erinnern, dass nicht alles in mir aus Unruhe besteht. Die Monster mögen das nicht. Sie werden unruhig, flüstern lauter, schicken Bilder, Erinnerungen, Zweifel. Dinge, die ich längst vergessen wollte. Dinge, die sich niemals vergessen lassen. Für einen Moment denke ich, sie gewinnen wieder. Dann bewegst Du Dich leicht. Fast unmerklich. Deine Hand sucht mich, als wäre es das Natürlichste der Welt. Du schläfst noch, atmest ruhig, gleichmäßig. Ich rutsche näher an Dich heran, verberge mein Gesicht in Deinem Nacken. Deine Wärme breitet sich aus, langsam, aber bestimmt. Die Monster ziehen sich nicht zurück, nicht ganz. Aber sie werden leiser. Vorsichtiger. Als hätten sie verstanden, dass sie gerade nicht die Kontrolle haben. Ich bleibe so liegen. Zähle Deinen Atem. Spüre Deine Haut. Halte mich fest an dem, was real ist. Ich bin in Sicherheit. Und für einen Moment gehört die Ruhe mir.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/nachts.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-9201077789834162188</guid><pubDate>Mon, 06 Apr 2026 07:59:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-06T09:59:48.203+02:00</atom:updated><title>winterorange. </title><description>&lt;p&gt;06.04.2026. Ostermontag. Aus Versehen mit &quot;Winter-Orange&quot; geduscht. Kann man mal machen. Rieche ich beim Osterbrunch einfach mal lecker weihnachtlich-orangig. Why not? Ist halt ein multisaisonales Duftkonzept. Der frische Hefezopf wird das gleich sowieso übertönen mit seinem großartigen Duft. Könnte schlimmer sein. Ich mag unser erstes Ostern. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/winterorange.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-5439824554035072181</guid><pubDate>Sat, 04 Apr 2026 17:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-04-04T19:02:03.982+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Sous Chef Eiskalt</category><title>workshop. </title><description>Heute einen Osterworkshop für &quot;selbstgemachte Kartoffelklöße&quot; absolviert. Der Kursleiter sagt, danach möchte ich nie wieder fertigen Thüringer Kloßteig aus der Metro. Das Kaninchen ist im Ofen, der Rotkohl ist der Hammer und diese Sauce ein Träumchen. Schade, dass ihr das hier nicht riechen könnt. Sooo gut. Gehabt euch wohl und frohe Ostern! Wir kochen uns hier entspannt durch das lange Wochenende und tun einfach mal nichts. Tut mal so gut.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/04/workshop.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-7351543499761838172</guid><pubDate>Tue, 31 Mar 2026 10:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-31T12:11:47.193+02:00</atom:updated><title>mutter. </title><description>Als Mutter lernt man ziemlich schnell, dass man alles gleichzeitig sein muss. Planungsabteilung, Improvisationstalent… und manchmal einfach jemand, der nachts noch wach ist, Tee kocht und leise sagt: „Das wird schon wieder.“ Und irgendwo zwischen Gesprächen, Lachen, Diskussionen, Augenrollen und diesen ganz besonderen Momenten - wie gerade - merkt man, wie besonders diese gemeinsame Zeit eigentlich ist.  Denn auch wenn vieles stetig im Wandel ist, bleibt eines gleich. Ich bin da. Immer. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/mutter.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6355179972498412759</guid><pubDate>Fri, 27 Mar 2026 12:18:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-27T13:19:22.342+01:00</atom:updated><title>grenzerfahrung. </title><description>Es ist dieses sofortige Wissen im Körper, wie es sich anfühlt, wenn alles von jetzt auf gleich kippt. Wenn Du nicht mehr steuerst, sondern nur noch reagierst. Wenn Du weißt wie es ist und sich anfühlt, völlig an die eigenen körperlichen und mentalen Grenzen zu kommen und an die Du nie wieder willst. Ich war einmal dort. Vor 2Jahren. Und es war absolut furchtbar und hat mich Monate gekostet. Und genau das macht mir Angst. Nicht das, was jetzt ist. Sondern die Möglichkeit, wieder genau dahin zu kommen. Ich möchte nie wieder an diesen Punkt zurück. Wirklich nicht. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/grenzerfahrung.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-5374421775069375003</guid><pubDate>Tue, 24 Mar 2026 17:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-24T18:01:32.452+01:00</atom:updated><title>tragfähigkeit. </title><description>Nur das Geräusch der eigenen Schritte. Es ist erstaunlich, wie viele Gedanken sich sortieren, wenn man ihnen Platz lässt. Vielleicht brauchen wir gar nicht immer Antworten. Manchmal reicht es, einfach weiterzugehen. Zu beobachten, wer sich wohin bewegt und wer bleibt. Nicht, weil er muss, sondern weil er will.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/tragfahigkeit.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-5627163200849126424</guid><pubDate>Mon, 23 Mar 2026 07:39:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-23T08:39:26.164+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Strategin Eiskalt</category><title>strategin. </title><description>Eine unterschätzte Strategie im Leben ist: ruhig bleiben.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/strategin_23.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2502430489167660753</guid><pubDate>Sat, 21 Mar 2026 07:26:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-21T08:30:57.297+01:00</atom:updated><title>post.</title><description>Ich bin ja noch so ganz oldschool unterwegs und schreibe nach wie vor immer und überall sehr gern Postkarten und Briefe. Die Untermieterin ist damit aufgewachsen, dass sie früher auf jede Karte noch ein kleines Bild malen sollte. Bei der Menge der Karten fühlte sich das im Urlaub oder zu Weihnachten regelmäßig wie Kinderarbeit an. Später schrieb sie Karten an ihre Freunde und freute sich jedesmal ein Loch in den Bauch, wenn sie auch eine Karte bekam. Jetzt hat sie - auf Empfehlung - Postcrossing entdeckt, ich habe einfach mal ein Konto für uns eingerichtet. Und es ist sooo schön zu sehen, wie viel Freude ihr das Aussuchen und Schreiben der Karten macht. Sie liest vorher immer das Profil sehr genau und schaut auf Google Maps, wo das Ziel der Karte genau liegt. Wir haben eine schwarze Pappkiste, gefüllt mit unzähligen Postkarten, bunten Briefmarken und Stickern. Gestern kam ihre erste Karte beim Empfänger an und es gab so liebes Feedback, dass das Kind sehr breit grinste und hingebungsvoll eine neue Karte schrieb. Die nächste Karte geht nach Indien, stecke ich auf dem Weg zum Yoga gleich ein. Gestern hat sie schon beim Universum bestellt, dass die nächste nach Thailand geht. Es ist China geworden, aber ich denke, das ist okay.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/post.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-8480493489514544544</guid><pubDate>Fri, 20 Mar 2026 07:18:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-20T10:37:43.334+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Phase II</category><title>perspektive. </title><description>Es fällt mir wie Schuppen von den Augen, als sich innerlich plötzlich beginnt etwas zu verschieben und ich anfange zu verstehen. Es ist der Wechsel der Perspektive und die Akzeptanz, die mir letztendlich seelische Erleichterung bringen, ohne etwas zu schmälern oder relativieren. Zwischen damals und heute. Vielleicht habe ich ein bisschen unterschätzt, wie anstrengend und fordernd so ein Perspektivwechsel ist - nach so vielen Jahren. Damals ging es ausschließlich ums Überleben, heute geht es ums Verstehen, Verarbeiten und Integrieren. Mein System hat sehr lange einfach funktioniert. Still, effizient, kompromisslos. Es hat Dinge wegsortiert, abgespalten, mich geschützt. Ich habe getan, was nötig war, um weiterzumachen. Jetzt ist das allmählich anders. Ich kann hinschauen und es aushalten. Ich kann langsam benennen, was war. Ich kann fühlen, was es mit mir gemacht hat. Manchmal macht mich das unfassbar wütend, dann unendlich traurig. Und genau darin liegt eine enorme Kraft, aber auch eine Form von Anstrengung, die unglaublich viel Energie zieht. Es gibt kein Wegdrücken mehr. Ich empfinde das erste Mal in meinem Leben so etwas wie Mitgefühl - für mich selbst. Etwas, dass ich noch nie gefühlt habe. Die Härte bröckelt. Ich merke, wenn etwas in mir kippt. Ich merke, wenn ich sensibel werde oder wütend. Ich merke, wenn alte Muster anspringen, schneller als mein Verstand überhaupt hinterherkommt. Heute bin ich wirklich in Beziehung. Zu mir selbst und zu anderen. Ich spüre, wenn Unsicherheit hochkommt. Ich spüre, wenn ich Nähe suche, nicht nur, weil ich sie will, sondern weil ein Teil in mir Sicherheit braucht. Das ist alles nicht dramatisch, aber es ist anstrengend. Weil ich nicht mehr einfach funktioniere. Weil ich da bleibe. Weil ich mich nicht mehr verlasse. Und genau das ist der Unterschied. Ich kann sagen, was in mir passiert. Ich kann alles fühlen, auch die schlimmen Dinge, ohne daran zu zerbrechen. Ich kann bleiben, bei mir. Heilung ist kein schöner, gerader Weg. Sie ist leise, manchmal widersprüchlich und definitiv sehr oft ziemlich fordernd.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/perspektive.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-8150609067880007237</guid><pubDate>Wed, 18 Mar 2026 18:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-18T19:00:00.118+01:00</atom:updated><title>heute. </title><description>Datenight. Der Mann hat gesagt, wann und wo. Ich freu mich.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/heute.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6922475431697786095</guid><pubDate>Tue, 17 Mar 2026 07:20:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-17T08:22:18.213+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Realtalk</category><title>tempo. </title><description>Das Leben hat selten das Tempo, das man geplant hat. Meistens ist es entweder schneller oder interessanter.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/tempo.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4854805063241241285</guid><pubDate>Sun, 15 Mar 2026 19:20:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-16T09:03:05.961+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Vergangenes</category><title>a oder b?</title><description>Die Untermieterin stellte beim Abendessen eine sehr spannende Frage. &quot;Würdest Du lieber Deine Erinnerungen der Vergangenheit behalten oder die Möglichkeit besitzen, neue Erinnerungen zu schaffen, dafür aber Deine Vergangenheit vergessen?! Man muss sich für eins entscheiden!&quot; Wir haben das kurz diskutiert und stellten fest, wie schwierig es ist, sich zu entscheiden. Ich sagte spontan, ich würde nicht immer nur in der Vergangenheit leben wollen, sondern Erinnerungen und Erlebnisse schaffen. Leben wollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann habe ich kurz an Punkte und Menschen meiner Vergangenheit gedacht, die mich zutiefst geprägt und geformt haben. Manchmal merkt man erst, wie sehr ein Mensch Teil der eigenen Lebensarchitektur war, wenn plötzlich eine tragende Wand fehlt. Er gehörte Jahre zu meinem Leben. Nicht perfekt, nicht immer leicht, aber real. Mit all den kleinen Momenten, aus denen sich Beziehungen zusammensetzen. Gespräche, Streit, Versöhnungen, gemeinsame Pläne und Wege, die irgendwann auseinanderliefen. Und dann kam dieser eine Moment, der alles endgültig macht. Ein Satz, den man liest oder hört und der sich erst einmal völlig unwirklich anfühlt. Der Mensch, mit dem man einmal ein Kapitel seines Lebens geteilt hat, ist plötzlich nicht mehr da. Was mich lange begleitet hat, war ein Gefühl von Schuld. Die leise Frage, ob man etwas hätte anders machen können. Ob ein anderes Wort, eine andere Entscheidung, ein anderer Weg etwas verändert hätte. Aber das Leben beantwortet solche Fragen nie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Zeit lang habe ich geglaubt, dass mich diese Geschichte zerbricht. Dass der Schmerz größer ist als alles, was ich jemals tragen kann. Es gab Tage, an denen ich das Leben gehasst habe. Tage, an denen ich mir gewünscht habe, einfach aufzuhören zu fühlen. Und doch geht das Leben weiter. Nicht weil man es will. Sondern weil es einfach nicht stehen bleibt. Niemals. Es ist seltsam, wie das Leben funktioniert. Manche Beziehungen enden lange bevor ein Leben endet. Und manchmal endet ein Leben, bevor man verstanden hat, was diese Beziehung eigentlich bedeutet hat. Und doch bleibt etwas bestehen. Erinnerungen, Geschichten, vielleicht auch eine leise Dankbarkeit für die Zeit, die man einmal gemeinsam hatte. Er ist Teil meiner Vergangenheit, aber er ist auch Teil meiner Geschichte. Und Geschichten verschwinden nicht einfach. Manche Menschen gehen aus unserem Leben. Manche bleiben auf eine andere Weise. Vielleicht liegt die Antwort auf diese Frage genau darin. Erinnerungen und neue Erlebnisse lassen sich nicht wirklich trennen. Unsere Vergangenheit ist letzlich der Boden, auf dem alles Neue wächst.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/a-oder-b.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4532571694599729558</guid><pubDate>Sun, 15 Mar 2026 11:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-15T12:00:00.118+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Strategin Eiskalt</category><title>strategin.</title><description>Meine Strategie für schwierige Tage ist relativ einfach. Bequeme Schuhe. Der Wald vor der Tür. Frische Luft. Freundinnenzeit und ein Stück Kuchen. Und keine vorschnellen Entscheidungen.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/strategin.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-1545350825671939485</guid><pubDate>Sat, 14 Mar 2026 08:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-17T08:22:57.100+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Realtalk</category><title>menschenkenntnis.</title><description>Menschen sagen viel über sich. Meistens nicht mit Worten.&lt;br /&gt;Ihr Verhalten erzählt alles. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/menschenkenntnis.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-431087972614951407</guid><pubDate>Fri, 13 Mar 2026 15:56:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-16T09:05:52.219+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Patchwork</category><title>kuddelmuddel.</title><description>Wenn sich berufliche Reiseplanungen und das eine kinderfreie Wochenende in wenigen Tagen, gefühlt, 12x ändern. Erst so, dann doch wieder ganz anders, dann wieder alles zurück. Alles nicht so optimal, das Kind ist super genervt und sauer. Mir hätte es anders auch deutlich besser gepasst. Aber was will man machen? </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/plane.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6109875402614233642</guid><pubDate>Fri, 13 Mar 2026 05:30:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-16T09:04:23.324+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Patchwork</category><title>alleinerziehend.</title><description>Alleinerziehend zu sein bedeutete auch, dass niemand da war, der sagt: „Ich mache das schon.“ Also macht man es eben selbst. Man funktioniert. Immer. Die Tage hing ich ziemlich durch. Der Tag war lang, der Kopf völlig leer, der Körper unfassbar müde. Und während ich noch überlegte, wie der Abend irgendwie funktionieren soll, stand plötzlich jemand in der Küche und hat für uns gekocht. Ganz selbstverständlich. Ohne großes Aufheben. Es war einfach das Beste. Es war vielleicht nichts Besonderes. Und gleichzeitig für mich genau das(!!!). Denn irgendwann merkt man, dass sich etwas verändert. Spürbar. Ich muss plötzlich nicht mehr alles alleine tragen. Noch ein sehr ungewohntes Gefühl, aber ein gutes und ich bin dankbar. Alle waren glücklich, vor allem der Koch, dass er das tun konnte. Das ist dieses &quot;Wir sind jetzt zu zweit.&quot;, daran erinnert er mich noch regelmäßig. Dann merke ich wieder, wie sehr noch diese Einzelkämpferin in mir steckt.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/alleinerziehend.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-130476738886847713</guid><pubDate>Thu, 12 Mar 2026 04:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-16T09:06:24.083+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>küche. </title><description>Die Küche ist bei uns DER zentrale Ort. Ich liebe unsere Wohnküche mit der runden Wand. Ich liebe das natürliche Licht, das morgens in die Küche fällt. Und ich liebe diesen massiven Holztisch mit Platz für sechs bis acht Personen. An diesem Tisch wird gegessen, geredet, gelernt, gearbeitet, gelacht, geweint, diskutiert, sinniert und manchmal auch einfach nur gesessen. Das reicht oft schon. Hin und wieder ist auch jemand plötzlich nackt und trinkt Cuba Libre, habe ich gehört.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Tisch könnte so viele Geschichten &amp;amp; Anekdoten erzählen.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/kuche.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-1005022887193805552</guid><pubDate>Wed, 11 Mar 2026 11:21:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-16T09:06:12.625+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><title>rücksicht. </title><description>Aus Rücksicht auf den Mann und seinen Terminkalender habe ich beschlossen, nicht an meiner Mandelentzündung zu sterben und ins Licht zu gehen. Er meinte nämlich mal, das wäre organisatorisch sehr ungünstig, weil er dann Ersatz bräuchte und der müsse erstmal gefunden werden und das wäre total unnötiger Stress. Romantisch, wie ein Steuerbescheid. Und wir wollen ja nicht, dass er traurig ist. Also bleibe ich gehässig und pflichtbewusst am Leben. Antibiotikum, Tee und eine gewisse Grunddisziplin. Mein Wochenziel: Überleben und den Mann vor unnötigem Datingaufwand bewahren. Außerdem will ich noch wissen, wie sich die neue Grillpfanne macht und was aus dem mir versprochenen Steak wird. Effizienz ist schließlich auch eine Form von Liebe.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/rucksicht.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-5475773110551189022</guid><pubDate>Mon, 09 Mar 2026 11:19:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-16T09:07:52.007+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Patchwork</category><title>ping-pong. </title><description>Erstes Viren-Pingpong. Direkt einmal zu dritt geteilt. Montagmorgen: BÄM! F*ck. Das gab&#39;s zuletzt in der Kita und die ist über 8Jahre her. Ich fühle mich heute wie ein Eimer. Ein sehr alter Eimer mit schmerzendem Körper. Kippe intravenös Tee in mich rein. Kollegin: &quot;Du gefällst mir gar nicht.&quot; Ich gehe auch gleich ins HO. Die Beste war die Apothekerin heute morgen, die erklärte, dass die Viren auch gerade so richtig schön rumgehen. Freude. 50€ in der Apotheke gelassen für &#39;Stoff&#39;.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/ping-pong.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4548252980814826382</guid><pubDate>Sat, 07 Mar 2026 11:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-16T09:08:11.754+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Liebes Tagebuch</category><title>navigation.</title><description>Ich finde, Erwachsen sein wird massiv überschätzt. Früher dachte ich, Erwachsene wüssten genau, was sie tun. Dass sie den ultimativen Masterplan haben, alle Antworten kennen und immer einen Schritt voraus sind. Heute weiß ich, wir tun eigentlich regelmäßig einfach Dinge und hoffen, dass sie einigermaßen funktionieren. Manchmal klappt es erstaunlich gut. Manchmal googelt man heimlich sehr einfache Fragen und tut so, als hätte man das natürlich alles schon gewusst. Als Erwachsener versteht man, dass die meisten von uns einfach nur versuchen, mit halbwegs ruhiger Hand durch das Chaos zu navigieren.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/navigation.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3450705763000137286</guid><pubDate>Fri, 06 Mar 2026 06:11:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-16T09:08:33.946+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><title>so simpel. </title><description>Man wird älter und merkt irgendwann, die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind erstaunlich simpel. Schlaf. Ruhe. Gutes Essen. Cuba Libre und ein großer Limettenbaum. Menschen, bei denen man sich nicht erklären muss. Und das Wichtigste. Jemand, der versteht, dass man manchmal einfach nur Schulter an Schulter still nebeneinander sitzen möchte, ohne dass daraus sofort ein Gespräch entstehen muss. Vielleicht ist das überhaupt das Schönste an echter Nähe, dass sie nicht laut sein muss. Dass sie nicht ständig Worte braucht. Dass sie einfach da ist. Und plötzlich merkt man, genau das hat einem die ganze Zeit gefehlt.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/so-simpel.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3276278577264650990</guid><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 06:39:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-09T12:40:07.283+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><title>tipping.</title><description>Donnerstagmorgen. Ich stehe unter der Dusche. &lt;br /&gt;Der Mann kommt rein. Grinst breit: &quot;Hätte ich jetzt Geldscheine, würde ich...&quot; - deutet es mit den Händen an und küsst mich.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/tipping.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2531111212863901724</guid><pubDate>Wed, 04 Mar 2026 15:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-16T09:08:49.946+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><title>scheißtag.</title><description>Blöde Scheißtage haben die unangenehme Eigenschaft, alles größer zu machen. Früher habe ich an solchen Tagen versucht, alles noch besser zu machen. Noch schneller. Noch perfekter. Noch kontrollierter. Heute weiß ich, blöde Kacktage löst man nicht mit Hochleistung. Sondern mit Erdung. Ich freue mich nachher auf etwas so Banales wie gemeinsam durch den Edeka zu laufen. Zwischen Bier, Chips und Tiefkühltruhe über nichts Wichtiges reden. Einkaufswagen schieben. Abendessen planen. Manchmal ist genau das die richtige Gegenbewegung zu so einem Tag. Nicht eskalieren. Nicht alles bewerten. Einfach runterfahren.&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Morgen ist wieder ein neuer Tag.&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/scheisstag.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-1921051728578958852</guid><pubDate>Tue, 03 Mar 2026 20:22:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-03-16T09:09:13.716+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>erdung. </title><description>Wie bleibt man normal, wenn die Welt da draussen irre wird?&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gerade jetzt. Wenn man morgens die Nachrichten liest und noch bevor der Kaffee überhaupt durchgelaufen ist. Weiß, wo es wieder brennt. Kriege. Machtspiele. Männer mit zu viel Ego und zu wenig Verantwortung. Entscheidungen, die Kontinente betreffen. Und ich selbst sitze in der Küche in der Sonne, noch nicht ganz startklar für den Tag. Manchmal fühlt sich das so absurd an. Diese Gleichzeitigkeit. Weltpolitik und Einkaufszettel. Eskalation und die nächste Klassenarbeit. Ich frage mich unweigerlich, wie man dabei nicht selbst irgendwann innerlich kippt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, normal bleiben heißt nicht, nichts zu fühlen. Im Gegenteil. Es heißt nur, nicht in jede Welle hineinzuspringen, die von außen anbrandet. Nicht jede Empörung mitzunehmen. Nicht jede Schlagzeile in das eigene Nervensystem einziehen zu lassen, als wäre man persönlich verantwortlich für die Lösung. Die Welt war schon immer kompliziert. Nur hatten wir sie nicht permanent in der Hosentasche. Dieses Dauerrauschen, dieses Scrollen durch Katastrophen im Minutentakt, das macht etwas mit einem. Es verführt dazu, permanent alarmiert zu sein. Und Alarmzustand war noch nie ein guter Dauerzustand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir hilft es, meinen Radius bewusst klein zu halten. Nicht aus Ignoranz, sondern aus Selbstschutz. Was liegt heute wirklich in meiner Verantwortung? Wen kann ich konkret unterstützen? Wo kann ich Haltung zeigen, ohne mich zu verlieren? Und dann ist da der Alltag, der oft völlig unterschätzt wird. Ein Gespräch am Küchentisch. Ein Kuss im Flur. Ein Candle-Light-Dinner, das geplant wird, obwohl die Weltlage alles andere als romantisch ist. Terminabsprachen, um ein bisschen Struktur zu schaffen. Das sind keine banalen Dinge. Das sind für mich wichtige Anker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Spaziergang im Wald. Dieses Knacken unter den Schuhen. Luft, die einfach nach Erde riecht statt nach Schlagzeilen. Ein langes Gespräch mit Freunden, bei dem man merkt, dass echte Nähe lauter ist als jeder Breaking News-Banner. Am Ende des Tages echten Menschen gegenübersitzen. Ohne Bildschirm dazwischen. Zuhören. Lachen. Auch schweigen. Alltag ist für mich keine Flucht, sondern Erdung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Normal bleiben heißt für mich gerade: informiert sein, aber nicht permanent aufgescheucht. Mitfühlen, aber nicht ausbrennen. Haltung haben, ohne hysterisch zu werden. Und sich immer wieder daran zu erinnern, dass Stabilität im Kleinen beginnt. Die Welt wird de facto nicht ruhiger, nur weil ich mich aufrege. Aber ich werde ruhiger, wenn ich nicht jede Aufregung zu meiner eigenen mache. Und ansonsten hilft Breathwork ganz gut, die eigene Mitte zu finden.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/03/erdung.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item></channel></rss>