<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:blogger="http://schemas.google.com/blogger/2008" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823</atom:id><lastBuildDate>Wed, 12 Aug 2026 21:29:03 +0000</lastBuildDate><category>Alltag</category><category>Evo Evo Evo</category><category>Gedanken</category><category>Frösche Kröten und andere Katastrophen</category><category>Frau Eiskalt</category><category>Die Untermieterin.</category><category>Herr Wunderbar</category><category>Chaos</category><category>Kiss &amp; Stay</category><category>Herzschmerz</category><category>stoffwechsel</category><category>Herzklopfen</category><category>aus und vorbei</category><category>Merke</category><category>Männer</category><category>Vergangenes</category><category>Blitzschlag</category><category>Patchwork</category><category>Erinnerungen</category><category>Phase II</category><category>Realtalk</category><category>Kopfkrieger</category><category>Liebes Tagebuch</category><category>Strategin Eiskalt</category><category>Dating over 40</category><category>Kiss &amp; Arrive</category><category>Postcrossing</category><category>Konfettibombe</category><category>Travelbuddy</category><title>Frau Eiskalt</title><description>Nobody said it was easy, &#xa;It&#39;s such a shame for us to part.&#xa;Nobody said it was easy, &#xa;No one ever said it would be this hard.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>1672</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3434820315673590760</guid><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 14:43:37 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-12T16:43:37.730+02:00</atom:updated><title>ferienpersönlichkeit.</title><description>Im Urlaub werde ich zuverlässig zu einer Version von mir, die morgens Sport macht, Yoga übt, viel liest, viel schreibt, weniger online ist und auch noch deutlich bewusster atmet. Diese Frau wird jedes Jahr sorgfältig mit eingeplant. Aktuell ist sie sogar da. Ich mache morgens zuverlässig mein schweißtreibendes HIT-Workout und Yoga auf der Terrasse. Sehr konsequent. So konsequent, dass ich inzwischen Muskelkater an Stellen habe, von deren Existenz ich vorher nur theoretisch wusste. Heute hatte ich schon kurz ernsthafte Schwierigkeiten, aus dem Auto auszusteigen. Es läuft also wirklich hervorragend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür habe ich schon ein Buch gelesen. Ganz. Nicht nur drei Seiten und anschließend aufs Meer geschaut. Ein richtiges Buch. Auf Englisch. Und es war so gut, dass ich beim Plottwist übel Gänsehaut hatte. Das zählt für mich inzwischen als Hochleistung. Die digitale Reduktion klappt ebenfalls ganz gut. Das Schreiben besser. Das Atmen meistens auch. Nur beim Aufstehen sollte gerade niemand zugucken. Ferienpersönlichkeit eben. Sehr motiviert. Lediglich leicht eingeschränkt in der Beweglichkeit. Ausserdem haben wir schon gut Farbe bekommen. Könnte schlimmer sein. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/ferienpersonlichkeit.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-7376765025149341323</guid><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 15:04:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-11T17:04:22.846+02:00</atom:updated><title> materialprüfung.</title><description>In meiner Küche steht ein Stuhl, der seit Wochen immer mal wieder ein Geräusch macht. Kein richtig dramatisches. Er bricht nicht zusammen. Er wirft niemanden ab. Er wackelt nicht einmal richtig. Er knarzt nur manchmal, wenn ich mich bewege. Nicht immer. Nur oft genug, dass ich angefangen habe, darauf zu warten. Besuch bemerkt es kaum. Andere setzen sich hin, trinken ihren Kaffee und stehen später wieder auf. Für sie ist es ein völlig normaler Stuhl. Vier Beine. Eine Lehne. Man kann sehr gut darauf sitzen. Insgesamt ein recht überzeugendes Konzept.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hingegen kenne inzwischen jede Nuance. Das kurze Knacken beim Hinsetzen. Das längere Knarzen, wenn ich mich zur Seite lehne. Dieses eine Geräusch, das entsteht, wenn ich aufstehe und gedanklich längst woanders bin. Ich höre Unterschiede, die möglicherweise gar keine sind. Eine Zeit lang dachte ich, ich müsste nur herausfinden, was ich falsch mache. Vielleicht setzte ich mich zu schwer. Zu schief. Zu plötzlich. Vielleicht verteilte ich mein Gewicht ungünstig. Das klingt lächerlich, ich weiß. War aber erstaunlich überzeugend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich begann, vorsichtiger Platz zu nehmen. Langsamer. Kontrollierter. Ich achtete darauf, wie ich mich bewegte, wie ich mich anlehnte, wie ich wieder aufstand. Als ließe sich Ruhe herstellen, wenn ich nur genau genug herausfand, welche meiner Bewegungen sie störte. Der Stuhl knarzte trotzdem. Also wurde ich noch aufmerksamer. Menschen sind erstaunlich erfinderisch, wenn sie die Ursache zuerst bei sich suchen. Man findet immer noch eine Bewegung, die man hätte anders machen können. Einen Moment, in dem man zu schnell war. Zu unbedacht. Zu schwer auf einer Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und irgendwann saß ich nicht mehr einfach auf dem Stuhl. Ich beobachtete mich beim Sitzen. Ich wartete auf das Knarzen. Und wenn es kam, dachte ich nicht: &quot;Mit diesem Stuhl stimmt etwas nicht&quot;. Ich dachte: &quot;Natürlich.&quot; Schon wieder falsch bewegt. Aus einem Geräusch wurde eine kleine Beweisführung. Nicht gegen den Stuhl. Eher für meine Überzeugung, dass ich nur aufmerksam genug sein müsste, um alles erklären und irgendwann auch verhindern zu können. Das ist das Praktische an kleinen Störungen. Wenn man lange genug über sie nachdenkt, werden sie problemlos zur persönlichen Zuständigkeit. Man braucht dafür nur etwas Müdigkeit, ein wenig Fantasie und die feste Überzeugung, man hätte es besser machen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich saß ich mit einer Tasse Espresso darauf. Es war ein langer Tag gewesen, und ich hatte keine Kraft mehr, besonders richtig zu sitzen. Also ließ ich mich etwas schief auf die Sitzfläche sinken. Der Stuhl knarzte. Sofort war dieser bekannte Gedanke da. Nicht einmal als richtiger Satz. Eher als fertige Reaktion. Siehst du. Dann blieb ich sitzen. Der Kaffee war noch zu heiß, und irgendwann legte ich beide Hände auf die Sitzfläche und prüfte, ob etwas wackelte. Nichts. Ich sah mir die Beine an. Fest. Den Boden darunter. Eben. Der Stuhl stand genauso sicher da wie vorher. Er hatte nur ein Geräusch gemacht. Das war alles. Kein Hinweis darauf, dass etwas nicht mehr trug. Kein Beweis dafür, dass ich falsch saß. Nicht einmal eine Aufforderung, mich sofort anders hinzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Holz arbeitet. Gewicht verlagert sich. Dinge, die regelmäßig benutzt werden, bleiben nicht vollkommen lautlos. Wochenlang hatte ich versucht, aus jedem Knarzen eine Ursache zu machen. Meistens mich. Dabei hatte ich übersehen, dass ein Geräusch nicht dasselbe ist wie Instabilität. Ich mache das öfter. Ich bemerke eine Spannung und frage zuerst, was ich übersehen habe. Ich werde vorsichtiger. Leiser. Kontrollierter. Als könnte ich verhindern, dass etwas knarzt, wenn ich mich nur geschickt genug bewege. Dabei muss nicht jede Irritation behoben werden. Nicht jeder Moment braucht sofort eine Erklärung. Und nicht alles, was sich kurz unsicher anfühlt, ist tatsächlich unsicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Stuhl steht noch immer an derselben Stelle. Fest auf vier Beinen. Er trägt. Manchmal macht er ein Geräusch. Und vielleicht besteht Stabilität nicht darin, dass niemals etwas knarzt. Sondern darin, nicht bei jedem Geräusch sofort aufzuspringen.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/materialprufung.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4737859833376312377</guid><pubDate>Fri, 07 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-07T07:00:00.216+02:00</atom:updated><title>abwesenheit. </title><description>Meine Abwesenheitsnotiz ist aktiviert. Ich selbst arbeite noch daran.&lt;div&gt;Habt die beste Zeit!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/abwesenheit.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3231138782602250606</guid><pubDate>Thu, 06 Aug 2026 06:29:34 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-06T08:30:15.244+02:00</atom:updated><title>ruhe. </title><description>Ich möchte im Urlaub viel schreiben. Nicht für einen Termin. Nicht für einen Kunden. Nicht mit dem Ziel, dass am Ende jemand „nächste Schritte“ daruntersetzt. Einfach schreiben. Für mich. Gedanken aufschreiben, bevor sie sich wieder ordentlich anziehen und so tun, als wären sie gar nicht da gewesen. Sätze anfangen, ohne schon zu wissen, wo sie hinwollen. Dinge stehen lassen, die nicht sofort nützlich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich möchte gern viel lesen. Nicht, weil ich mir damit ein besonders ambitioniertes Ferienprogramm verordnet habe. Sondern weil Lesen meinen Kopf auf eine andere Weise ruhig bekommt. Weil gute Sätze etwas in Bewegung bringen, ohne sofort etwas von mir zu wollen. Also müssen Bücher mit. Mehrere. Eins für den Kopf. Eins fürs Herz. Eins, das leicht ist, aber nicht dumm. Eins, das klug ist, aber nicht ultraanstrengend. Und mindestens eins für den Fall, dass ich im Urlaub plötzlich ein anderer Mensch werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Realistisch werde ich abends wahrscheinlich drei Seiten lesen, meditativ aufs Meer schauen und anschließend in mein Journal schreiben, dass ich mehr lesen möchte. Das klingt sehr frei. Vermutlich werde ich auch zuerst eine Liste machen. Man soll den Übergang schließlich nicht unnötig brutal gestalten.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/ruhe.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-8614971371307417994</guid><pubDate>Wed, 05 Aug 2026 06:46:08 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-05T08:46:08.242+02:00</atom:updated><title>reststrecke. </title><description>Offiziell habe ich seit heute Urlaub. Inoffiziell kann ich mir das in die Haare schmieren. Alles wie immer. Und jeden Sommer versuche ich, entspannter in den Urlaub zu starten. Bis dahin liegen noch mehrere volle Arbeitstage, offene Aufgaben, nicht beantwortete Mails und diese besondere Form von Kleinkram vor mir, die jeweils nur zehn Minuten dauert und am Ende zuverlässig mindestens zwei ganze Tage frisst. Gedanklich bin ich deshalb noch nicht am Meer. Ich bin bei Präsentationen. Rückfragen. To-do-Listen. Dingen, die unbedingt noch vorher erledigt werden müssen, obwohl sie letzten Donnerstag noch vollkommen entspannt bis nach dem Urlaub hätten warten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urlaubsvorfreude setzt bei mir erst ein, wenn keine Aufgabe mehr versucht, sich unauffällig ins Handgepäck zu schummeln. Ich möchte viel lieber in Ruhe Bücher auswählen, die ich lesen möchte. Schreiben. Weniger online sein. Den Kopf leiser bekommen. Stattdessen überlege ich gerade, welche Dateien ich noch verschicken muss und ob ich für die Calls am Meer ein halbwegs seriöses Oberteil brauche. Meine sehr konsequente digitale Reduktion läuft hervorragend. Ich gehe davon aus, dass ich im Auto irgendwann merke, dass wir wirklich fahren. Bis dahin arbeite ich mich in Richtung Urlaub. Meterweise.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/reststrecke.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-7207014727391007055</guid><pubDate>Tue, 04 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-04T07:00:00.335+02:00</atom:updated><title>betriebszustand.</title><description>Ich kann strategische Zielbilder entwickeln. Einen leeren Joghurtbecher im Kühlschrank kann ich trotzdem nicht erklären. Wird Zeit für Urlaub und eine Pause. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/betriebszustand.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2019172521055773475</guid><pubDate>Sat, 01 Aug 2026 22:03:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T00:03:00.197+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Realtalk</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Strategin Eiskalt</category><title>blockade.</title><description>Manche Einkaufswagen haben ein Rad, das nach links zieht. Am Anfang hält man dagegen. Unauffällig. Ein bisschen mehr Druck am Griff, ein bisschen mehr Konzentration. Wird schon gehen. Nach drei Gängen sind die Regale zu eng, die anderen Menschen zu langsam und der Boden vermutlich falsch verlegt. Nur an dem kleinen blockierten Rad kann es nicht liegen. Das wäre schließlich etwas, worum man sich kümmern müsste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich geraten Dinge ins Rutschen, die mit dem ursprünglichen Problem nichts zu tun hatten. Die Milch kippt um. Die Tomaten bekommen Druckstellen. Jemand wird angefahren und soll sich bitte nicht so anstellen. Währenddessen hält sich der Fahrer weiterhin für den Einzigen, der hier noch Ordnung in den Laden bringt. Es ist nur anstrengend für alle, die zufällig mit im Gang stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann solchen Wagen ausweichen. Tue ich aber nicht immer. Weil noch jemand mitfährt, der für das blockierte Rad nichts kann. Also passe ich auf, dass die Eier nie ganz unten liegen. Ich kann Dinge auffangen, bevor sie herunterfallen. Eine praktische Begabung. Mehr nicht. Diese Fähigkeiten verpflichten mich allerdings nicht dazu, den Wagen bis zur Kasse zu schieben. Manche Räder ziehen nach links. Und manche Menschen finden den Supermarkt schief.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/kontrollverlust.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2993128798648924794</guid><pubDate>Sat, 01 Aug 2026 09:10:11 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T10:21:05.817+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><title>absicht. </title><description>Die beiden Händler&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer kleinen Stadt lebten zwei Händler. Der eine verkaufte Lügen. Große, glänzende Lügen, sorgfältig verpackt und mit bunten Schleifen versehen. Jeder erkannte sie, sobald er die Verpackung öffnete. Die Menschen waren empört, warnten einander und mieden seinen Laden. Der andere Händler verkaufte Unwahrheiten. Sie waren kleiner und unauffälliger. Er nahm ein Stück Wahrheit, schnitt das Unbequeme heraus und füllte die entstandene Lücke mit Schweigen. Danach sah alles beinahe echt aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich habe doch nichts Falsches gesagt“, erklärte er, wenn jemand misstrauisch wurde. Und tatsächlich: Seine Worte waren selten vollkommen gelogen. Es fehlte nur immer genau der Teil, der ihre Bedeutung verändert hätte. Die Menschen vertrauten ihm lange. Denn eine offene Lüge macht Lärm. Eine Unwahrheit dagegen spricht leise. Sie lässt Tatsachen weg, verschiebt Zusammenhänge und erzählt nur so viel, wie nötig ist, um glaubwürdig zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines Tages kaufte eine Frau bei beiden Händlern. Die Lüge des ersten erkannte sie sofort und gab sie zurück. Die Unwahrheit des zweiten nahm sie mit nach Hause. Erst viel später bemerkte sie, dass etwas fehlte. Nicht irgendein Detail, sondern genau die Wahrheit, die sie gebraucht hätte, um selbst entscheiden zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da verstand sie. Eine Lüge täuscht mit dem, was sie sagt. Eine Unwahrheit täuscht mit dem, was sie verschweigt. Und der entscheidende Unterschied liegt nicht nur in den Worten, sondern in der Absicht.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/08/absicht.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-5719567247939659121</guid><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 17:48:29 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T10:21:18.779+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Strategin Eiskalt</category><title>genug. </title><description>Ich bin so unendlich müde von diesem Tag. Und ehrlich gesagt auch von dieser Woche. Nicht auf diese angenehme Art, bei der man sich ins Bett legt und sofort einschläft. Eher so müde, dass im Kopf noch sämtliche Gespräche, Entscheidungen und unerledigten Themen durcheinander laufen, während der Körper längst Feierabend beantragt hat. Mein Kopf explodiert seit Tagen. Gerade einfach zusammen auf dem Balkon gesessen. Nichts Besonderes. Kein großes Gespräch. Kein sorgfältig geplanter Abend. Wir haben uns von unserem Tag erzählt. Wer was gesagt hat. Was genervt hat. Was funktioniert hat. Dann einfach Schweigen. Dieses gute Schweigen, bei dem niemand sofort glaubt, etwas reparieren zu müssen. Und plötzlich wurde der Tag für einen Moment leiser. Nicht besser. Nicht ungeschehen. Morgen warten dieselben Themen schon wieder auf mich. Aber für einen Moment musste ich mal nichts entscheiden, nichts halten und niemandem erklären, wie es jetzt weitergeht. Ich konnte einfach dasitzen und erzählen. Und jemand hörte zu und nickte. Nähe ist gar kein großes Ereignis. Manchmal ist sie nur ein Platz neben jemandem, an dem man den Tag ablegen darf. Der einen in den Arm nimmt, festhält und küsst. Nicht mehr. Aber heute ist genau das genug.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/genug.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3055742758187605022</guid><pubDate>Wed, 29 Jul 2026 14:17:45 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T10:21:31.512+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><title>durchsage. </title><description>Sehr geehrte Damen und Herren,&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;aufgrund erhöhter Auslastung entfallen heute Freundlichkeit, Geduld und spontane Zusatzleistungen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Oder wenigstens um Ruhe.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Danke.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Frau Eiskalt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/durchsage.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4661945627838544608</guid><pubDate>Tue, 28 Jul 2026 13:54:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T10:21:52.997+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Strategin Eiskalt</category><title> entscheidungsvorlage.</title><description>&lt;section class=&quot;text-token-text-primary w-full focus:outline-none has-data-writing-block:pointer-events-none [&amp;amp;:has([data-writing-block])&amp;gt;*]:pointer-events-auto R6Vx5W_threadScrollVars scroll-mb-[calc(var(--scroll-root-safe-area-inset-bottom,0px)+var(--thread-response-height))] scroll-mt-(--sticky-padding-top)&quot; data-testid=&quot;conversation-turn-100&quot; data-turn-id-container=&quot;9ca28478-e6f5-4bd3-8ab5-a841c7f6b5a1&quot; data-turn-id=&quot;9ca28478-e6f5-4bd3-8ab5-a841c7f6b5a1&quot; data-turn=&quot;user&quot; dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;/section&gt;Ich habe in meinem Leben sehr viele Entscheidungsvorlagen gesehen. Einige davon enthielten sogar Entscheidungen. Die meisten beginnen mit einer Titelfolie, auf der das Wort Entscheidung erstaunlich selbstbewusst steht. Danach folgen Ausgangslage, Zielbild, Marktumfeld, strategische Einordnung, relevante Entwicklungen, Chancen, Risiken, Annahmen, Abhängigkeiten und ein Anhang, der vorsorglich schon einmal alles enthält, was später niemand gelesen haben will. Auf Seite 17 taucht zum ersten Mal die eigentliche Frage auf. Etwas klein. Rechts unten. Zwischen zwei Kästen. Bis dahin wurde sehr gründlich erklärt, warum das Thema wichtig ist. Alle nicken. Wichtig ist immer gut. Wichtig klingt nach Führung, ohne dass bereits jemand etwas führen müsste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann kommen die Optionen. Option A ist teuer. Option B ist langsam. Option C ist strategisch nicht ganz sauber. Option D wurde nur aufgenommen, damit Option B vernünftig aussieht. Zu jeder Option gibt es Punkte, Ampelfarben und Symbole, die objektiv wirken sollen. Grün bedeutet gut. Rot bedeutet schlecht. Gelb bedeutet: Man möchte sich später nicht vorwerfen lassen, etwas übersehen zu haben. Am Ende gewinnt überraschend genau die Option, die vorher schon alle wollten. Sie wird trotzdem nicht Empfehlung genannt. Das wäre zu eindeutig. Stattdessen heißt es: „Aus heutiger Sicht präferierte Stoßrichtung unter Berücksichtigung der derzeit bekannten Rahmenbedingungen.“ Man muss aufpassen mit Sprache. Ein klarer Satz kann später noch gegen einen verwendet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sitze dann da, blättere auf Seite 38 und frage mich, ob ich zwischendurch versehentlich die Handlung verpasst habe. Irgendjemand möchte noch einen Satz zur Governance ergänzen. Jemand anderes bittet um eine Sensitivität. Ein Dritter weist darauf hin, dass die operative Perspektive stärker berücksichtigt werden müsse. Einer sagt: „Wir müssen das noch einmal ganzheitlich betrachten“, und alle tun für einen kurzen Moment so, als sei das eine Information. Das SteerCo-Meeting endet mit dem Ergebnis, dass die Entscheidungsvorlage überarbeitet wird. Das ist nicht dasselbe wie keine Entscheidung. Es ist professioneller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich daran inzwischen manchmal wirklich wütend macht, ist nicht die Sorgfalt. Auch nicht die Tatsache, dass Menschen unterschiedliche Perspektiven haben oder Risiken sauber abwägen wollen. Das gehört dazu. Mich kotzt diese organisierte Ablehnung von Verantwortung an. Dieses ständige Verschieben. Noch eine Schleife. Noch ein Gremium. Noch eine Rückfrage. Noch jemand, der bitte bestätigen soll, dass man im Nachhinein nicht allein verantwortlich gewesen sein wird. Am besten entscheidet am Ende der Prozess. Oder die Governance. Oder die Datenlage. Hauptsache, niemand muss später sagen: Ich habe das entschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich sind gute Entscheidungen selten einfach. Man braucht Zahlen. Abhängigkeiten. Konsequenzen. Alternativen. Risiken. Man sollte verstehen, was man auslöst, bevor man es auslöst. Aber irgendwann ist eine weitere Folie keine zusätzliche Erkenntnis mehr. Sie ist nur noch eine sehr aufwendig gestaltete Form von Nervosität. Entscheidungen haben nämlich diese unangenehme Eigenschaft, Entscheidungen zu bleiben, auch wenn man sie in vierzig Seiten Kontext einwickelt. Am Ende muss jemand sagen: Das machen wir. Das machen wir nicht. Dieses Risiko tragen wir. Dieses nicht. Und ja, vielleicht stellt sich später heraus, dass es nicht die beste Entscheidung war. Das ist möglich. Verantwortung bedeutet nicht, immer recht zu haben. Verantwortung bedeutet, sich nicht hinter der Möglichkeit des Irrtums zu verstecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür gibt es keinen SmartArt-Prozess. Keine Ampel. Keine Fußnote. Nur jemanden, der den Satz zu Ende bringt. Vielleicht ist eine gute Entscheidungsvorlage deshalb nicht die, die alle Fragen beantwortet. Sondern die, die endlich klar genug ist, damit niemand mehr so tun kann, als sei noch unklar, wer entscheiden muss. Manchmal reichen dafür genau drei Seiten. Eine für die Frage. Eine für die Folgen. Und eine, auf der später trotzdem noch jemand kommentiert: „Bitte ergänzen!“</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/entscheidungsvorlage.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-2866209169765982310</guid><pubDate>Sun, 26 Jul 2026 13:46:40 +0000</pubDate><atom:updated>2026-07-27T08:21:30.473+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Vergangenes</category><title>abitur-jahrgang.</title><description>Ich wurde der WhatsApp-Gruppe „Abitur-Jahrgang 2001“ hinzugefügt. Und plötzlich schaut man sich durch Profilbilder in eine Zeit zurück, die sich gleichzeitig ewig her und erstaunlich nah anfühlt. Einige Gesichter haben sich gefühlt überhaupt nicht verändert. Abgesehen davon, dass wir inzwischen angeblich einfach 25 Jahre mehr auf dem Tacho haben. Bei anderen sitze ich davor und bekomme das Gesicht beim besten Willen keiner Person von damals mehr zugeordnet. Irre, was Zeit mit Menschen macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich habe ich erst ein Bild von einigen Jungs aus meinem Jahrgang gesehen, die sich scheinbar noch regelmäßig treffen. Bei zweien habe ich kurz gezuckt, weil ich erschrocken war, wie alt sie aussehen. Da war die Zeit wirklich nicht besonders gnädig. Teilweise hatte ich spontan deren Väter von damals im Kopf. Verrückt, diese Ähnlichkeiten. Und ja, in solchen Momenten freue ich mich dann jedes Mal ein bisschen darüber, dass ich offenbar immer noch locker als Mitte bis Ende 30 durchgehe und die Leute eher sehr überrascht sind, wenn ich ihnen verrate, dass ich Mitte 40 bin. Man muss die kleinen Siege nehmen, wie sie kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Treffen werde ich trotzdem nicht gehen. Es passt zeitlich gar nicht, ist mir zu kurzfristig und ehrlich gesagt bin ich auch nicht scharf genug darauf. Aber neugierig bin ich mittlerweile schon ein bisschen. Zumindest auf ein paar einzelne von damals und darauf, was aus ihnen geworden ist. Wir waren früher so ein vierblättriges Kleeblatt. Irgendwann ist das komplett auseinandergegangen. Vielleicht ist es genau das, was mich heute am meisten interessiert. Wer wir geworden sind, nachdem wir aufgehört hatten, gemeinsam zu sein. Vielleicht gehe ich in 2 oder 5Jahren doch mal zum Treffen. Who knows?</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/abitur-jahrgang.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4710782946613458604</guid><pubDate>Sat, 25 Jul 2026 13:40:20 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T10:16:22.849+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>fundstück. </title><description>&lt;div class=&quot;&quot; data-is-intersecting=&quot;true&quot; data-turn-id-container=&quot;2a2c9b2f-bcf6-4cfb-94d6-63ab5ef9af4d&quot;&gt;&lt;section class=&quot;text-token-text-primary w-full focus:outline-none has-data-writing-block:pointer-events-none [&amp;amp;:has([data-writing-block])&amp;gt;*]:pointer-events-auto R6Vx5W_threadScrollVars scroll-mb-[calc(var(--scroll-root-safe-area-inset-bottom,0px)+var(--thread-response-height))] scroll-mt-(--sticky-padding-top)&quot; data-testid=&quot;conversation-turn-81&quot; data-turn-id-container=&quot;2a2c9b2f-bcf6-4cfb-94d6-63ab5ef9af4d&quot; data-turn-id=&quot;2a2c9b2f-bcf6-4cfb-94d6-63ab5ef9af4d&quot; data-turn=&quot;user&quot; dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;div class=&quot;text-base my-auto mx-auto pt-12 [--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-xs,calc(var(--spacing)*4))] @w-sm/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-sm,calc(var(--spacing)*6))] @w-lg/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-lg,calc(var(--spacing)*16))] px-(--thread-content-margin)&quot;&gt;&lt;div class=&quot;[--thread-content-max-width:40rem] @w-lg/main:[--thread-content-max-width:48rem] mx-auto max-w-(--thread-content-max-width) flex-1 group/turn-messages focus-visible:outline-hidden relative flex w-full min-w-0 flex-col&quot; data-conversation-screenshot-content=&quot;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;flex max-w-full flex-col gap-4 grow&quot;&gt;&lt;div class=&quot;min-h-8 text-message relative flex w-full flex-col items-end gap-2 text-start break-words whitespace-normal outline-none keyboard-focused:focus-ring [.text-message+&amp;amp;]:mt-1&quot; data-message-author-role=&quot;user&quot; data-message-id=&quot;2a2c9b2f-bcf6-4cfb-94d6-63ab5ef9af4d&quot; dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;div class=&quot;flex w-full flex-col gap-1 empty:hidden items-end rtl:items-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;user-message-bubble-color corner-superellipse/0.98 relative min-w-0 overflow-hidden rounded-[22px] px-4 py-2.5 leading-6 max-w-(--user-chat-width,70%)&quot;&gt;&lt;div class=&quot;max-w-full min-w-0 [overflow-wrap:anywhere] whitespace-pre-wrap&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;z-0 flex justify-end&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/section&gt;&lt;/div&gt;In einer Jackentasche habe ich diese Woche einen alten Einkaufszettel gefunden. Milch. Nudeln. Zahnpasta. Wein. Offenbar eine ausgewogene Lebensphase. Ich mag solche kleinen Nachrichten aus einem früheren Alltag. Man weiß nicht mehr, an welchem Tag man sie geschrieben hat, was damals wichtig war oder ob man am Ende überhaupt alles gekauft hat. Aber für einen Moment hält man ein Stück seines vergangenen Lebens in der Hand. Dann wirft man es weg. Weil man inzwischen längst wieder neue Zettel produziert.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/fundstuck.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-9187768721567839091</guid><pubDate>Thu, 23 Jul 2026 13:55:25 +0000</pubDate><atom:updated>2026-07-27T08:22:12.503+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Die Untermieterin.</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Patchwork</category><title>halbzeit. </title><description>In ein paar Tagen kommt der Teenie wieder und plötzlich fühlt sich die Woche schon ganz anders an. Ein bisschen Vorfreude, ein bisschen Vermissen und dieses besondere Gefühl, wenn das Zuhause bald wieder richtig vollständig wird. Wir machen schon wieder Pläne. Das Einzige, was ich nur so semi vermisse: ihr Chaos. Es liegt nicht mal ein Wäscheturm im Bad. Hier ist es gerade fast so ordentlich, dass ich kaum etwas zum Aufräumen finde und tatsächlich an die Stellen gehe, die ich schon länger mal richtig ausmisten wollte. Der Mann hat sich netterweise sofort angeboten, diesen Part des Kindes selbstlos zu übernehmen. Gestern bin ich direkt über seine Schuhe gestolpert, die strategisch günstig im Weg standen und die ich mit der Wäsche auf dem Arm natürlich nicht gesehen habe. Läuft also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Beschaffung eines Ersatzes offenbar etwas Zeit in Anspruch nehmen würde, soll ich künftig besser aufpassen und mich möglichst nicht tödlich verletzen. Na gut, dann passe ich auf. Schon allein wegen der Lieferzeiten. Und selbstverständlich aus Gehässigkeit. Seine Lovelanguage: Risikomanagement.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin genießen wir noch die letzten ruhigen Tage und zählen innerlich schon langsam runter.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/halbzeit.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-583913578925031445</guid><pubDate>Wed, 22 Jul 2026 16:06:59 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T10:13:13.249+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><title>samstagsdate. </title><description>Wenn der Mann fragt, ob ich am Wochenende mit ihm zu &lt;a href=&quot;https://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/02/beziehungstest.html&quot;&gt;IKEA&lt;/a&gt; komme und wir das schon länger nicht mehr gemacht haben. Natürlich habe ich sofort zugesagt, zum Yoga kann ich schließlich immer gehen. Gemeinsam seelenruhig durch Wohnwelten schlendern, Dinge kaufen, die wir vorher nicht brauchten und die nicht auf der Einkaufsliste stehen und zum krönenden Abschluss einen absolut mittelmäßigen Hotdog. Romantik kann so einfach sein. Das Leben ist schön. </description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/samstagsdate.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6337814173476064252</guid><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 14:14:28 +0000</pubDate><atom:updated>2026-07-27T08:23:10.616+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kopfkrieger</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Phase II</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Vergangenes</category><title>narbenschmerz. </title><description>An manchen Tagen sind Narben nur feine Linien. Blass. Ruhig. Unauffällig. Man weiß, dass sie da sind, aber man spürt sie nicht. Sie gehören zum Körper wie alles andere, was irgendwann passiert und geblieben ist. Man lebt irgendwann darüber hinweg. Zieht sich an. Geht arbeiten. Kauft Brot. Lacht. Schafft und sammelt neue Erinnerungen. Führt Gespräche, in denen niemand ahnt, wie viel Vergangenheit unter einer ganz normalen Haut Platz findet. Und dann gibt es diese anderen Tage. Da verändert sich irgendetwas. Ein Geruch. Ein Satz. Ein Bild. Manchmal nicht einmal das. Manchmal kommt es einfach. Erst als Ziehen unter der Haut. Dann mit einer Wucht, die keinen Abstand mehr zulässt. Dann fühle ich den Verlust. Dann sehe ich die Verzweiflung. Dann spüre ich wieder diesen Druck auf meiner Brust, als würde die Luft im Raum plötzlich nicht mehr für mich reichen. Ich höre meine eigenen Schreie. Sehe die Tränen. Spüre den Aufprall auf den Boden. Nicht wie eine Erinnerung, die ich von außen betrachte. Ich bin wieder dort. Für einen Moment gibt es kein Damals. Mein Körper kennt offenbar keine Kalender. Er weiß nicht, wie viele Jahre vergangen sind. Er erinnert sich an die Enge. An die Hilflosigkeit. An dieses verzweifelte Nichtbegreifen. An den Augenblick, in dem etwas zerbrach und ich trotzdem irgendwie weiter atmen sollte. Mein Verstand weiß, dass es vorbei ist. Mein Körper weiß noch, wie es sich angefühlt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist das Beschissene an Narben. Sie zeigen, dass eine Wunde sich geschlossen hat. Aber sie versprechen nicht, dass sie nie wieder schmerzt. Lange dachte ich, Heilung müsse bedeuten, dass all das irgendwann keine Macht mehr über mich hat. Dass ich ruhig darüber sprechen kann. Abgeklärt. Fast sachlich. Als wäre Schmerz erst dann wirklich vergangen, wenn er sich ordentlich erzählen lässt. Heute glaube ich, Heilung sieht anders aus. Vielleicht ist sie der Moment, in dem mich die Erinnerung wieder mit voller Kraft trifft und ich irgendwann trotzdem erkenne, ich bin hier. Nicht dort. Ich höre die Schreie, aber sie sind nicht mehr real. Ich spüre den Druck, aber die Luft kommt zurück. Ich sehe die Tränen und diesmal bin ich nicht allein mit ihnen. Ich bin heute bei mir. An manchen Tagen zerreißt es mich noch immer. Dann fühle ich alles gleichzeitig. Den Verlust, den Schmerz, die Angst, die Verzweiflung und diese unfassbare Leere danach. Aber irgendwann wird der Raum wieder größer. Ich atme ein. Ich atme aus. Die Gegenwart legt sich langsam um mich. Die Narbe bleibt. Der Schmerz kommt manchmal zurück. Aber ich komme auch immer wieder. Zu mir. In diesen Raum. In dieses Leben. Zu den Menschen, die heute an meiner Seite sind.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/narbenschmerz.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3085676006525314036</guid><pubDate>Mon, 20 Jul 2026 11:44:03 +0000</pubDate><atom:updated>2026-07-20T13:44:28.633+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Postcrossing</category><title>südkorea. </title><description>Ich darf als Nächstes eine Postkarte nach Südkorea schicken, an jemanden, der gerade ganz frisch mit Postcrossing angefangen hat. Und ich finde das irgendwie besonders schön. Vielleicht wird meine Karte eine ihrer ersten sein. Vielleicht liegt sie irgendwann zwischen vielen anderen aus der ganzen Welt und erinnert daran, wie alles angefangen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe die Idee, winzig kleine Sequenzen und Augenblicke aus unserem Leben loszuschicken und dafür Geschichten aus Orten zu bekommen, die ich vielleicht nie selbst sehen werde. Handschriften, Briefmarken, Stadtansichten, kleine Gedanken von fremden Menschen. Ein Stück Welt im eigenen Briefkasten. Ich mag das. Am schönsten finde ich die persönlichen Details. Welches Lied hört jemand gerade rauf und runter? Welches Gericht könnte er ständig essen? Wie sieht ein ganz normaler Tag aus? Und dann ist da das Aussuchen der Postkarte. Welche passt zu diesem Menschen und Profil? Was möchte ich von meiner Stadt, meinem Leben, meiner kleinen Ecke der Welt zeigen? Das macht mir meistens so viel Freude. Es ist ein tolles Hobby. Bester Tipp vom Mann, der mir das schon vor längerer Zeit mal für den Teenie empfohlen hatte - dieses Jahr endlich ausprobiert und schockverliebt. Der Teenie hat längst ihr eigenes Konto und testet nun den Travelmodus.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/sudkorea.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4634479182355313436</guid><pubDate>Sun, 19 Jul 2026 14:17:47 +0000</pubDate><atom:updated>2026-07-20T13:44:39.653+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><title>fassade. </title><description>Heute unter der Dusche musste ich an einen meiner früheren besten Freunde denken. Vor einigen Jahren stand er vor mir, sah mich an und fragte: „Ist das Dein fucking Ernst? Was tust Du hier? Wer bist Du überhaupt geworden? Warum gibst Du Dir so viel Mühe, nach außen das perfekte Leben zu inszenieren? Und wo ist die krasse Frau, die ich einmal kannte? Das wirkt, als müsstest Du Dich selbst von Deinem Leben überzeugen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scheiße, war ich sauer. Das hat mich voll getroffen. Ich konnte und wollte damals nicht sehen, was er sofort gesehen hat. Ich war zu beschäftigt damit, alles am Laufen zu halten. Gut ein bis zwei Jahre später fiel mein Leben komplett auseinander und mir um die Ohren. Rückblickend war es das Beste, was mir passieren konnte. Ich hatte mich in diesem Leben fast vollständig aufgelöst. Wir haben danach nie wieder miteinander gesprochen. Das ist inzwischen fast zehn Jahre her.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/fassade.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-3289311520493666545</guid><pubDate>Sat, 18 Jul 2026 16:27:31 +0000</pubDate><atom:updated>2026-07-20T13:45:07.569+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gedanken</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Konfettibombe</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Realtalk</category><title>reichtum. </title><description>Gestern hatte ich den besten Abend. Mein Geburtstags-Sit-in mit den Mädels. Nur der engste Kreis. Menschen, die ich inzwischen seit acht, zehn, teilweise zwölf Jahren kenne. Vor fünfzehn Jahren bin ich in diese Stadt gezogen. Damals kannte ich hier niemanden. Außer den Ex. Und heute sitze ich in einem Raum voller Frauen, mit denen ich inzwischen halbe Leben geteilt habe. Es ist schon verrückt, wie sich so etwas entwickelt. Erst kennt man sich lose. Dann kennt man irgendwann die Geschichten. Die Familien. Die Muster. Die Katastrophen. Die Männer. Die noch schlechteren Entscheidungen. Und irgendwann kennt man sich so gut, dass ein Blick reicht und niemand mehr so tun muss, als wäre alles in Ordnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind miteinander durch einige ziemlich tiefe Täler gelaufen und durch viele schöne Momente. Sie mit mir durch meine, auch in Zeiten, in denen ich mich selbst kaum wiedererkannte. Ich mit ihnen durch ihre. Nicht immer elegant, aber zuverlässig. Gestern habe ich Karten bekommen, so schön und wertschätzend, dass ich kurz nicht wusste, wohin mit mir. Es war wirklich rührend. Darin stand noch einmal schwarz auf weiß, welchen Platz ich in ihrem Leben habe. Ich bin die Freundin, die man anrufen kann. Und ich komme. Ohne große Fragen. Mit einer Schaufel, Taschentüchern, einer Flasche Rum und Limetten. Je nachdem, was die Lage erfordert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich weiß, dass es auf Gegenseitigkeit beruht. Da wird schon mal alles stehen und liegen gelassen, und fünfzehn Minuten später steht jemand vor meiner Tür, trocknet Tränen, kocht Tee, läuft mit mir Kilometer durch den Wald oder übernimmt vorübergehend die Erwachsenenaufsicht. Damals bei der Trennung war das eine richtig üble Zeit. Aber sie waren an meiner Seite. Auch wenn ich das meiste trotzdem mit mir selbst ausgemacht habe. Mein persönlicher Lernbereich ist weniger das Geben. Das kann ich richtig gut - ich gebe gern, wenn ich jemanden in unser Leben lasse. Mein Lernbereich ist das Annehmen. Wirklich anzurufen. Zu sagen, ich brauche Dich. Nicht erst dann, wenn ich schon alles allein getragen, dreimal analysiert und vorsichtshalber noch den Müll rausgebracht habe. Das musste ich erst lernen. Und ich übe stetig weiter. Es kostet mich jedesmal Überwindung und ist ein Kampf mit mir selbst, aber ich werde allmählich besser. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber gestern saß ich da, zwischen diesen Frauen, diesen Geschichten und diesen völlig übertrieben schönen Karten, und dachte: &quot;Fuck. So sieht echter Reichtum aus. Die lieben mich. Ich bin ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens.&quot; Und es ist einfach schön zu erleben, dass Menschen gern bleiben.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/reichtum.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-8725879980635815920</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 10:09:37 +0000</pubDate><atom:updated>2026-07-20T13:45:23.664+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>brechstange. </title><description>Es gibt Morgen, da kommt man in die Firma und braucht ungefähr drei Sekunden, um festzustellen, dass nachts jemand versucht hat einzubrechen. Nicht mit Dietrich, Hightech oder einem dieser lautlosen Geräte, die in Filmen immer sehr professionell aussehen. Nein. Mit einer Brechstange. Ganz klassisch und oldschool. Man sieht es sofort. Tür und Schloss haben ordentlich gelitten. Metall verbogen, Holz ist gesplittert und rausgebrochen, Spuren am Rahmen, alles ein bisschen gewaltsam und brachial. Die gute Nachricht, sie sind nicht reingekommen. Die massive Außentür hat standgehalten. Die Eisenbeschläge auch. Und die Sicherheitstüren dahinter hoffentlich sowieso. Man kann sagen, was man will. Deutsche Sicherheitsarchitektur hat selten Charme, aber ist offenbar sehr belastbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war nicht der erste Versuch. Vor Jahren hatte der Vermieter die Tür bereits mit allem verstärken lassen, was nach Mittelalter, Baumarkt und Belagerungszustand aussieht. Wir selbst haben zusätzlich Sicherheitstüren einbauen lassen. Damals dachte ich noch, das sei vielleicht ein bisschen viel. Heute Morgen dachte ich: Nein. Alles richtig gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich beginnt man dann trotzdem sofort zu überlegen, was passiert wäre, wenn sie reingekommen wären. Was sie gesucht hätten. Was sie mitgenommen hätten. Ob sie überhaupt etwas gefunden hätten, das ihren nächtlichen Einsatz rechtfertigt. Vermutlich wären sie irgendwann zwischen Aktenordnern, Kabeln und alten Präsentationsunterlagen zusammengebrochen und hätten aus Frust den Kaffeevollautomaten mitgenommen. Oder sie hätten sich durch meine Ablage gearbeitet und danach freiwillig die Polizei gerufen. Der eigentliche Schaden war also überschaubar. Tür kaputt. Schloss kaputt. Der Summer funktioniert nicht mehr. Mein Nervensystem war sofort hellwach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während andere Menschen ihren Kreislauf morgens mit Sport, kaltem Duschen oder Zitronenwasser aktivieren, reichte bei mir heute ein Einbruchsversuch. Kann ich nicht empfehlen, dann doch lieber Sport. Der Tag kann weg.&amp;nbsp;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/brechstange.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4955101046101854808</guid><pubDate>Wed, 15 Jul 2026 15:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-07-20T13:47:25.566+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Die Untermieterin.</category><title>zwischenfrage. </title><description>&lt;p&gt;Das Kind kam ins Zimmer und fragte: „Hast Du kurz Zeit?“&lt;/p&gt;&lt;p data-end=&quot;1098&quot; data-start=&quot;859&quot;&gt;Diese Frage ist bei Teenagern nicht messbar. Sie kann bedeuten: Wo ist mein Ladekabel? Oder, ich habe eine komplexe moralische Situation, drei Freundinnen sind beteiligt und Du musst sämtliche Vorgeschichten seit der fünften Klasse kennen.&lt;/p&gt;&lt;p data-end=&quot;1113&quot; data-start=&quot;1100&quot;&gt;Ich sagte ja. Es war das Ladekabel. Ich war fast enttäuscht.&lt;/p&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/zwischenfrage.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-4852795642606449727</guid><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 07:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T10:13:19.913+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>kühlkette.</title><description>Ich stand mit offener Kühlschranktür da und wusste nicht mehr, was ich wollte. Also schaute ich hinein, als könnte der Kühlschrank mich erinnern. Er konnte nicht. Dafür sah ich Dinge, die dringend gegessen werden müssen, und schloss die Tür wieder. Manchmal ist Selbstfürsorge auch, Probleme kurz wieder kaltzustellen.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/kuhlkette.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-6664944245927812099</guid><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 13:45:54 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T10:13:27.608+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>rückgeld. </title><description>Vor mir an der Kasse stand heute morgen ein älterer Mann, der sein Kleingeld sehr sorgfältig sortierte. Hinter ihm wurden Menschen bereits körperlich ungeduldig. Dieses leichte Gewichtsverlagern. Seufzen. Blick zur Nebenkasse. Als hinge die gesamte persönliche Zukunft an diesen vierzig Sekunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mann bedankte sich, steckte sein Portemonnaie ein und ging langsam hinaus. Ich dachte: Vielleicht ist das später einmal der eigentliche Luxus. Sich nicht mehr hetzen zu lassen von Menschen, deren Namen man nicht kennt.</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/ruckgeld.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-5722266920933573570</guid><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 21:50:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-07-27T08:24:15.404+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Die Untermieterin.</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frau Eiskalt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kiss &amp; Stay</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Travelbuddy</category><title>treibenlassen. </title><description>Geburtstagswochenende. Zeit ist gerade ein bisschen knapp, das Leben dafür umso voller. Ich wünsche mir überhaupt nichts Großes. Kein Programm, das man schon morgens um neun ambitioniert abarbeiten muss. Kein Ereignis, das später unbedingt eine gute Geschichte ergeben soll. Kein Freizeitstress mit hübscher Kulisse. Nur einen Tag, an dem wir uns einfach treiben lassen. Zusammen. Ohne Uhr im Nacken, ohne Pflichtgefühl, ohne dieses ewige innere Abhaken, das selbst aus schönen Dingen eine To-do-Liste macht. Ein bisschen schauen. Ein bisschen stehen bleiben. Irgendwo etwas essen. Weitergehen. Lachen. Vielleicht falsch abbiegen und noch eine Runde drehen. Vielleicht irgendwo länger sitzen bleiben als gedacht. Müde werden, ohne erschöpft zu sein. Eventuell treffen wir wieder den „weltbesten“ Panflötenspieler. Vielleicht ist Glück manchmal genau das: kein besonderer Plan. Nur die richtigen Menschen und genug Zeit, ihn nicht zu brauchen. Ich freu mich so richtig.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/treibenlassen.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-79326308090448823.post-9085992166260494019</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 16:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2026-08-02T10:13:36.762+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Alltag</category><title>intensität.</title><description>Ich stand heute im Aufzug mit einem Mann, der sehr intensiv nach Aftershave roch. Nicht schlecht. Nur entschlossen. So ein Duft, der nicht fragt, ob er mitfahren darf. Er steigt ein, übernimmt die Hausordnung und gründet spätestens im dritten Stock eine Bürgerinitiative.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mann sagte: „Ganz schön warm heute.“&lt;br /&gt;Ich sagte: „Ja.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mehr war nicht nötig. Manchmal ist Smalltalk ja nur ein soziales Nicken in Richtung Apokalypse. Wir fuhren gemeinsam fünf Etagen. Beide schweigend. Sein Aftershave bleibt vermutlich noch bis morgen im Aufzug zurück und wird dort Pakete entgegennehmen. Oben angekommen stieg ich aus und dachte: Menschen hinterlassen Spuren. Manche in Herzen. Manche in WhatsApp-Verläufen. Und manche in schlecht belüfteten Aufzügen. Alles nur eine Frage der Intensität.&lt;/div&gt;</description><link>http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/2026/07/intensitat.html</link><author>noreply@blogger.com (Frau Eiskalt)</author><thr:total>0</thr:total></item></channel></rss>