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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/atom10full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0"><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854</id><updated>2012-05-27T01:00:00.949+02:00</updated><category term="Figurprobleme" /><category term="Voodoo displays" /><category term="Motten" /><category term="Escher" /><category term="R" /><title type="text">frischer fisch von vorgestern</title><subtitle type="html" /><link rel="http://schemas.google.com/g/2005#feed" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/posts/default" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/" /><link rel="next" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><generator version="7.00" uri="http://www.blogger.com">Blogger</generator><openSearch:totalResults>461</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/atom+xml" href="http://feeds.feedburner.com/FrischerFischVonVorgestern" /><feedburner:info uri="frischerfischvonvorgestern" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><feedburner:browserFriendly></feedburner:browserFriendly><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-6940388923319460481</id><published>2012-05-27T00:41:00.000+02:00</published><updated>2012-05-27T01:00:00.951+02:00</updated><title type="text">Mein griechisches Randwissen</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Gerne hätte ich die Griechenlandreise damit begründet, dass mir das kakophonische Blockupy-Getöse auf den Geist ging und ich mich daher - zu sozialpsychologischen Forschungszwecken - spontan aus Frankfurt ins Epizentrum der europäischen Schuldenkrise begeben habe. Das wäre nur leider gelogen, denn ich hatte den Flug schon einige Wochen zuvor gebucht. Die zeitliche Überschneidung mit den Kaffeefahrten jugendlicher Empörungswilliger war ein erfreulicher Zufall, und von den wissenschaftlichen Methoden der Sozialpsychologie habe ich sowieso keinen Dunst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/-cjrwf4GTrsU/T8FWh39hqoI/AAAAAAAAAyI/if-wYzJl_4w/s320/hotel-hellas.jpg" width="400" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;1995 war ich auf dem Weg nach Indien durch Griechenland gefahren, und bereits 1987 hatte es mich auf einer Reise per Autostopp* ums Mittelmeer für einige Tage auf die Insel Thassos verschlagen. Griechenland rief in mir Gedanken an Fleischberge (Souvlaki, Gyros, Keftedes etc.) und teutonischen Schlagerterror (Jürgens, Mouskouri, Cordalis etc.) hervor, vor allem aber Erinnerungen an staubige Autobahnauffahrten, Rotwein, Backgammon und einen Tintenfisch, den uns fröhliche Fischer am Strand zuwarfen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Griechisches Randwissen, das ich während der letzten sieben Tage erworben habe: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Die Innenstadt von Thessaloniki zeigt keine sichtbaren Spuren der Krise, wochenendliche Partystimmung in den Bars entlang der Strandpromenade. (Auch an Werktagen.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Angeblich stellen sich streunende Hunde in der Innenstadt, wenn sie eine Straße gefahrlos überqueren wollen, neben einen Fußgänger und beobachten, wie sich der Mensch verhält. Sobald man losgeht, folgen sie auf die andere Seite. Dann trennen sich die Wege wieder. (Ich hätte dieses Verhalten gerne überprüft, aber kein Straßenköter stellte sich neben mich. Vermutlich trauen die Hunde Ausländern nicht. Meine Herkunft mag den sozialpsychologischen Versuchsaufbau zusätzlich beeinträchtigt haben.)  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Auf die Frage nach dem populärsten Getränk der Griechen erwartete ich die Antwort "&lt;i&gt;Ouzo&lt;/i&gt;", "&lt;i&gt;Metaxa&lt;/i&gt;" oder wenigstens "&lt;i&gt;Retsina&lt;/i&gt;". Anstatt dessen bekomme ich zu hören: "&lt;i&gt;Heineken&lt;/i&gt;". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. &lt;i&gt;Türkischer Kaffee&lt;/i&gt; heißt &lt;i&gt;Griechischer Kaffee&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Wenn ein Priester auftaucht, den man aufgrund seiner orthodoxen Kleidung und Haartracht unschwer erkennen kann, ruft ein Jugendlicher: "&lt;i&gt;Kratz dir die Eier!&lt;/i&gt;" Diesem Aufruf kommen männliche Begleiter dann mit der entsprechenden obszönen Geste nach. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Manche Griechen heißen tatsächlich &lt;i&gt;Ilias&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Herakles&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Odysseas&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Man kann sich um 1 Uhr nachts zum essen verabreden, ohne für geistesgestört erklärt zu werden.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Athen ist gespickt mit schwerbewaffneten Polizeieinheiten. An vielen Ecken stehen uniformierte Burschen, die kaum ihre Pubertät erfolgreich abgeschlossen haben und sich an halbautomatischen Gewehren festhalten. Diesen Anblick kannte ich nur aus Ländern im Bürgerkriegszustand.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. In einer Tierhandlung in Thessaloniki kann man weiße Igel und einen Kaiman kaufen. In Parks sollte man nicht versehentlich auf die Schildkröten treten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. Geraucht wird viel und überall. (Überall. Auch in Bäckereien.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11. &lt;i&gt;"Du bist in Griechenland angekommen, wenn du in Deutschland das Toilettenpapier nicht mehr in die Schüssel wirfst."&lt;/i&gt; (B. Der Grieche) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12. Verglichen mit den ohrenbetäubenden Lautsprechern im Flughafen von Thessaloniki ist die PA von Motörhead ein Scheißdreck.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;--&lt;br&gt;&lt;i&gt;*Autostopp&lt;/i&gt;: vollkommen aus der Mode gekommener Begriff, ebenso wie die Tätigkeit, die damit bezeichnet wurde. Man sagte damals auch "&lt;i&gt;trampen&lt;/i&gt;" oder "&lt;i&gt;per Anhalter reisen&lt;/i&gt;". &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-6940388923319460481?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/6940388923319460481/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=6940388923319460481&amp;isPopup=true" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/6940388923319460481" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/6940388923319460481" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2012/05/mein-griechisches-randwissen.html" title="Mein griechisches Randwissen" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-cjrwf4GTrsU/T8FWh39hqoI/AAAAAAAAAyI/if-wYzJl_4w/s72-c/hotel-hellas.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-5838826229220572082</id><published>2012-05-16T23:55:00.000+02:00</published><updated>2012-05-17T00:00:58.371+02:00</updated><title type="text">Pesadilla</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Ankth (Albanisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Qarabasma (Aserbaidschanisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Amesgaizto (Baskisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;кошмар (Bulgarisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Nightmare (Englisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Koŝmaro (Esperanto)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Luupainaja (Estnisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Painajainen (Finnisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Cauchemar (Französisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Pesadelo (Galizisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Kochma (Haitianisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Mimpi buruk (Indonesisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Martröð (Isländisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Incubo (Italienisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Malson (Katalanisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Noćna mora (Kroatisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Tantibus (Lateinisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Murgs (Lettisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Košmaras (Litauisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Mimpi ngeri (Malaysisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;ħmarillejl (Maltesisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;кошмар (Mazedonisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Nachtmerrie (Niederländisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Mareritt (Norwegisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Koszmar (Polnisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Pesadelo (Portugiesisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Coşmar (Rumänisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;кошмар (Russisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Mardröm (Schwedisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;ноћна мора (Serbisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Nočná mora (Slowakisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Nočna mora (Slowenisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Ndoto (Suaheli)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Bangungot (Tagalog)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Noční můra (Tschechisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Kâbus (Türkisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;кошмар (Ukrainisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Lidércnyomás (Ungarisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Cơn ác mộng (Vietnamnesisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Hunllef (Walisisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;кашмар (Weißrussisch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Alptraum (Deutsch)&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Quelle: Google&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-5838826229220572082?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/5838826229220572082/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=5838826229220572082&amp;isPopup=true" title="6 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/5838826229220572082" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/5838826229220572082" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2012/05/pesadilla.html" title="Pesadilla" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-2722731421188685745</id><published>2012-04-26T00:51:00.000+02:00</published><updated>2012-04-26T22:25:52.905+02:00</updated><title type="text">Der Kickprügel</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Von meinem Lieblingskolumnisten und Fußballschutzpatron &lt;a href="http://burnster.de/2012/04/25/fusball-am-stock/"&gt;&amp;gt;St. Burnster&lt;/a&gt; habe ich den Kickprügel der &lt;a href="http://www.lisaneun.com/l9log/?p=46"&gt;&amp;gt;Lisa Neun&lt;/a&gt; weitergereicht bekommen. Weil dieses Stöckchenspiel sentimentale Erinnerungen ans Paläozoikum der Weblogerei hervorruft und Fußball sowieso im Zentrum der Weltöffentlichkeit steht, beteilige ich mich mit Vergnügen am Turnier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1) Erzähl mal – welcher Verein und warum?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Der Pfarrer Müller ist schuld. Seit dem Messdienerausflug Ende der 1970er Jahre, als wir mit dem Omnibus aus der tauberfränkischen Heimat nach Frankfurt zum Waldstadion gefahren sind und ich die SGE mit dem Jürgen Grabowski spielen gesehen habe, bin ich Fan von Eintracht Frankfurt. Danke, Pfarrer Müller. Anfang der 1990er Jahre bin ich dann auch oft ins Wildparkstadion gegangen und besitze seither sogar Sympathien für den KSC. (Das darfst du hier in Frankfurt zwar keinem erzählen, aber im Internet sind wir schließlich unter uns.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2) Was ist deine verhassteste Schweinephrase?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Jede verbale Absonderung von rechtsradikalen Dynamo Dresden Fans in der Straßenbahn Linie 21 auf dem Weg zum Waldstadion. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;3) Was war dein bisher unangenehmster "Feindkontakt"?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Rechtsradikale Dynamo Dresden Fans in der Straßenbahn Linie 21 auf dem Weg zum Waldstadion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;4) Lustigste Fußballanekdote&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.de/2010/09/mein-schonstes-kriegserlebnis.html"&gt;&amp;gt;&lt;i&gt;Mein schönstes Kriegserlebnis&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;5) Was ist für dich die Faszination am Fußball?&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Fußball funktioniert als Erklärungsmodell für jeden Lebensbereich. Verteidigung, Angriff, Abseits, Kampf, Sieg, Niederlage, Langeweile und Dramatik etc. Wer sich für die Philosophie des Fußballs interessiert, versteht das Modell. Alle anderen haben das Champions-League-Halbfinale der Bayern gegen Real vorhin verpasst und müssen sich ihr Leben selbst erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn der &lt;a href="http://absurdistan.blogspot.de/"&gt;&amp;gt;Ole&lt;/a&gt; noch Ostern feiert, lege ich ihm den Kickprügel auf den Punkt des Anstoßes. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-2722731421188685745?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/2722731421188685745/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=2722731421188685745&amp;isPopup=true" title="3 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/2722731421188685745" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/2722731421188685745" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2012/04/der-kickprugel.html" title="Der Kickprügel" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-194615804232522898</id><published>2012-04-16T09:33:00.017+02:00</published><updated>2012-04-17T16:17:24.588+02:00</updated><title type="text">Sehr geehrter schwarzer Block,</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;nachdem du am 31. März viel Energie darauf verwendet hast, Menschen anzugreifen und schwere körperliche Schäden zuzufügen, willst du Frankfurt im Mai erneut mit deiner Anwesenheit verdunkeln und kündigst weitere Gewalt unter dem Motto &lt;i&gt;"Blockupy Frankfurt"&lt;/i&gt; an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Bürger, die keine oder andere Drogen konsumieren als du oder dieselben Drogen besser vertragen, bleibt es unverständlich, inwiefern die bundesrepublikanische Gesellschaft mittels Gewalt zu verbessern wäre. Leider kannst du es nicht erklären, denn auch du verfügst weder über eine schlüssige Begründung für dein Gewaltkonzept, noch über eine Landkarte der Wege zu einer besseren Gesellschaft. Das Ziel deines Handelns besteht darin, dein Ego unter dem Vorwand sozialer Ziele mit Amüsement, Abwechslung und Abenteuer zu befriedigen. Darin unterscheidest du dich nicht vom durchschnittlichen Sportwagenfahrer oder Yachtbesitzer, nur benötigen diese Leute keinen sozialen Vorwand für die Überbrückung ihrer Eintönigkeit. Wenn du marodierend durch Städte ziehst und Menschen angreifst, flüchtest du aus deinem Alltag als Krankenpfleger, Bürofachangestellte, Sozialhilfe-Empfänger oder Software-Entwicklerin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du wärst gerne ein Held im Stil von Robin Hood oder Jeanne d'Arc. Von deiner Eitelkeit geblendet, erkennst du nicht, dass Zerstörungswut die Gewaltspirale nach oben schraubt und vernunftbegabten Zeitgenossen, die zum Glück immer noch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung repräsentieren, schadet. Du bist ein verwöhntes, schreiendes Kind, das mit den Füßen aufstampft und blind um sich schlägt, weil es etwas haben will, das ihm niemand geben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Einzelner fühlst du dich schwach und bedeutungslos. Um die Identifikation mit deiner Gruppe zu stärken, legst du Wert auf Uniformierung. Auffällig ist dabei dein Markenbewusstsein. Während der Ausschreitungen in Frankfurt fiel auf, dass sich schwarze Jacken eines bestimmten Outdoor-Modelabels bei deinen Mitgliedern großer Beliebtheit erfreuen. Die nicht gerade preiswerte Kleidung dieses Ausstatters hat man bislang eher mit Studienräten der Fachrichtungen Geografie und Gesellschaftskunde in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du hast dir vorgenommen, die soziale Marktwirtschaft sowie das gesamte Fundament dieses Landes abzuschaffen. Wenn der Staat mit innerer Gewalt einer verfassungsfeindlichen Minderheit konfrontiert wird, befindet er sich in einer komplexen Situation: Verhält er sich zu defensiv, wird ihm von der Mehrheit Zurückhaltung vorgeworfen. Verhält er sich zu offensiv unter Anwendung von Gewalt, wird ihm Eskalation vorgeworfen. Es ist Klugheit innerhalb der staatlichen Organe gefordert, wenn es darum geht, Dummheit und Gewalt zu bekämpfen. Eine zentrale Strategie besteht in der Absicherung mittels massiver Polizeipräsenz. So könnte aus dem für Mai geplanten &lt;i&gt;"Blockupy Frankfurt"&lt;/i&gt; ein Copupy Frankfurt werden, das den Steuerzahler Millionenbeträge kostet. Dieses Geld wäre ertragreicher in Kindergärten oder Altersheime investiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber schwarzer Block, tue der Welt den Gefallen und stirb endlich still und ohne dusselige Parolen aus. In der ungefähr vierten Generation bist du inzwischen langweiliger als Punk oder deutsche Schlager. Krepiere doch bitte einfach an deiner eigenen Überheblichkeit anstatt Familienkutschen anzuzünden oder die Scheiben meiner Bank einzuschlagen, so dass ich am nächsten Tag den Geldautomat nicht benutzen kann. Wovon kaufst du dir eigentlich die schwarzen Outdoor-Jacken und die Totenkopfkapuzenpullis? Alles vom kapitalistischen Erzfeind geklaut? Oder hat Opa bezahlt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit stets zweimal schwärzeren Grüßen als du,&lt;br /&gt;mq&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-194615804232522898?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/194615804232522898/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=194615804232522898&amp;isPopup=true" title="10 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/194615804232522898" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/194615804232522898" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2012/04/sehr-geehrter-schwarzer-block.html" title="Sehr geehrter schwarzer Block," /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-7667426462911089157</id><published>2012-04-06T07:15:00.002+02:00</published><updated>2012-04-06T07:19:13.797+02:00</updated><title type="text">Fastenzeit</title><content type="html">&lt;img border="0" height="400" src="http://4.bp.blogspot.com/-IjTfPWt2-MI/T0gNbxiKWOI/AAAAAAAAAx4/bh0GSPduqUU/s400/Lois_Weinberger_Fliegenfaenger.jpg" width="323" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Lois Weinberger, &lt;i&gt;Fliegenfänger&lt;/i&gt;, Städelmuseum Frankfurt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;&lt;i&gt;"In der Not frisst der Teufel Fliegen."&lt;/i&gt; (Redensart)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-7667426462911089157?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/7667426462911089157/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=7667426462911089157&amp;isPopup=true" title="6 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/7667426462911089157" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/7667426462911089157" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2012/04/fastenzeit.html" title="Fastenzeit" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-IjTfPWt2-MI/T0gNbxiKWOI/AAAAAAAAAx4/bh0GSPduqUU/s72-c/Lois_Weinberger_Fliegenfaenger.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-8268686118061381652</id><published>2012-03-04T06:36:00.000+01:00</published><updated>2012-03-04T07:36:32.057+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Motten" /><title type="text">Motto #30</title><content type="html">&lt;img border="0" height="218" src="http://4.bp.blogspot.com/-urYQQwCX9XU/ToIzvzLInvI/AAAAAAAAAs4/lPJJHKQUAS8/s400/motto_30.png" width="362" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kunst_kommt_von_K%C3%B6nnen"&gt;S.a. "&lt;i&gt;Kunst kommt von Können.&lt;/i&gt;"&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-8268686118061381652?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/8268686118061381652/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=8268686118061381652&amp;isPopup=true" title="7 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/8268686118061381652" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/8268686118061381652" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2012/03/motto-30.html" title="Motto #30" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-urYQQwCX9XU/ToIzvzLInvI/AAAAAAAAAs4/lPJJHKQUAS8/s72-c/motto_30.png" height="72" width="72" /><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-8964839706938703816</id><published>2012-02-23T16:51:00.009+01:00</published><updated>2012-02-23T19:24:57.066+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Escher" /><title type="text">Hotel Carnivoria</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;In der Ecke pulsierte giftgrün die Senderanzeige eines Röhrenradios. Irgendwo zwischen dem Knistern vernahm Escher Zahlenkolonnen, vorgetragen von einer monotonen weiblichen Stimme. &lt;i&gt;Sieben. Drei. Füneff. Füneff. Eins. Acht. Füneff. Sechs. Drei.&lt;/i&gt; Kurzwellenfrequenzrauschen umspülte die Zahlen wie verseuchtes Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles war abgenutzt, über Jahrzehnte beiläufig berührt und geglättet von tausenden Händen. Drei Neonbuchstaben hatten kalt und rot geglüht und den Weg ans Ende der Straße gewiesen. Es war eines jener Hotels ohne Sterne, in denen man eine überteuerte Unterkunft ohne Reservierung fand und keinem anderen Gast begegnete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Nachtportier besaß Augenbrauen aus weißen Borsten, die über seiner Nasenwurzel ineinander wucherten. Er war blind. Am Schlüssel, den er Escher über den Tresen der Rezeption reichte, war ein schwerer Anhänger aus Messing angebracht, auf dem die Zimmernummer 17 stand. Umständlich und mit brüchiger Stimme erklärte der Mann, eher an sich selbst gerichtet, den Weg in den ersten Stock. Er schien dafür tief in seiner Erinnerung zu graben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Escher kam es vor, als hätte er beim Betreten des Hotels das Alter seiner Umgebung angenommen. In der Minibar stand polnischer Wodka. Das Zimmer war kalt, es roch nach verbranntem Fett. Vom Heizkörper kam ein grimmiges Knirschen. Escher lag auf dem Bett, er hatte seinen Mantel nicht ausgezogen. Roter Neonschein drang von draußen durch einen Spalt im Vorhang. Das Blut rauschte in seinen Ohren. Escher wusste, dass er niemals einschlafen durfte. Aus trockenen Augen starrte er an die Decke, die unendlich langsam näher kam. Tief aus dem Bauch des Hotels vernahm Escher ein Poltern. Der Hunger fraß sich langsam durch sein Bewusstsein.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-8964839706938703816?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/8964839706938703816/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=8964839706938703816&amp;isPopup=true" title="5 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/8964839706938703816" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/8964839706938703816" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2012/02/hotel-carnivoria.html" title="Hotel Carnivoria" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-3187405309468213820</id><published>2012-02-11T07:33:00.010+01:00</published><updated>2012-02-14T15:02:56.453+01:00</updated><title type="text">Großes China</title><content type="html">&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Ich bemerkte das Tier erst auf den dritten Blick. Der Hund sah aus wie ein geschrumpfter Bobtail. Verstohlen linste er aus der Handtasche seiner Besitzerin, die sich erkundigt hatte, ob der Platz neben mir noch frei sei. Ein Zug kann völlig überbucht sein, der letzte freie Platz befindet sich garantiert neben mir. Ursachen dafür sind mir nicht bekannt. Jedenfalls besitze ich keine Gesichtstätowierung, lege Wert auf Hygiene, trage keinen Lodenmantel und bevorzuge freundliche Umgangsformen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frau schätzte ich auf Mitte Fünfzig, und sie trug diese schlichte Art von Kleidung, der man nicht sofort ihren Preis ansieht. Nachdem sie den Bonsaihund abgestellt und sich niedergelassen hatte, fragte ich sie, wie man einen Bobtail schrumpft. Sie sah mich mit aufgerissenen Augen an und antwortete, dass es sich selbstverständlich um einen chinesischen Nackthund handelt. Ich dachte mir, alles klar, einwandfreier Fall von Vollmeisenkaiser, und fragte, ob sie ihm den zotteligen Fellmantel selbst gehäkelt hat. Sie lächelte und erklärte mir, dass bei dieser Rasse nur jeder zweite Wurf nackt geboren wird. Alle anderen chinesischen Nackthunde besäßen Haare. Großes China.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich seien die Nackthunde gezüchtet worden, um Schiffe frei von Ratten zu halten. Mit Seefahrern soll die Rasse nach Europa gelangt sein. In Frankreich wurden die Tiere angeblich von aristokratischen Damen gehalten, da sie gerne auf den Schößen ihrer Besitzer säßen. Angesichts eisiger Temperaturen in Schlossgemäuern fiele das unter Nutztierhaltung. Wenn ich ihn dazu auffordern würde, spränge auch dieser chinesische Nackthund sofort auf meinen Schoß, obwohl ich offensichtlich kein französisches Burgfräulein sei. Das Tier sah mich erwartungsvoll an. Allerdings solle ich unbedingt darauf verzichten, weil sie es nicht möge, wenn ihr Schoßhund sich auf Schöße setzt. Ich war erleichtert, denn zu keinem Zeitpunkt hatte ich daran gedacht, dieses zottelige Wesen zu irgendwas aufzufordern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem sie mir Herkunft und Mechanismus des chinesischen Nackthunds erklärt hatte, erhob sich die Frau, um einen Kaffee im Bordrestaurant zu kaufen. Der Hund bleibe brav sitzen, meinte sie, der sei das gewohnt. Als sie entschwand, verließ der Hund augenblicklich die Handtasche und schaute seinem Frauchen hinterher. Wie in Gips gegossen verharrte er zwei Minuten und spazierte dann in Richtung Bordrestaurant, das sich im übernächsten Wagen befand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ruckzuck konnte sich dieses winzige Tier in den Weiten und Längen eines ICE verlieren oder in der falschen Tasche verschwinden. Irgendwie fühlte ich mich verantwortlich, weil ich doch inzwischen so viel über chinesische Nackthunde wusste. Ich ging ihm also hinterher, und weil ich seinen Namen nicht kannte, rief ich sowas wie &lt;i&gt;"Hey, hallo Nackthund"&lt;/i&gt;. Das war ein Riesenspaß für die Menschen im überfüllten Zug. Naturgemäß ignorierte der Hund meine Rufe. Am Ende des Wagons musste er feststellen, dass chinesische Nackthunde keine Schiebetüren in Zügen der Deutschen Bundesbahn öffnen können. Zwischen meinen Beinen hindurch marschierte er wieder in die entgegengesetzte Richtung. Gelächter von allen Seiten. Jeder amüsierte sich über diesen Idioten, der nichtmal einen Hund von der Größe einer Wärmflasche unter Kontrolle hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erwischte den Köter, nachdem er auf seinen Platz gesprungen war und nachsah, ob sich sein Frauchen inzwischen in ihrer Handtasche befand. Vorsichtig hielt ich das filigrane Tier zwischen Daumen und Zeigefinger am Halsband. Nachdem ich mich wieder gesetzt hatte, sprang der behaarte chinesische Nackthund sofort auf meinen Schoß und rollte sich zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenig später traf auch seine Besitzerin wieder ein. Sie sah mich vorwurfsvoll an, nahm den Hund von meinem Schoß und ließ ihn in der Handtasche verschwinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, ob es stimmt, dass jeder zweite Wurf des chinesischen Nackthunds ein Fell besitzt. Diesen Informationsballast will ich jedoch keinesfalls durch leichtfertige Wahrheitsfindungsversuche gefährdet wissen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-3187405309468213820?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/3187405309468213820/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=3187405309468213820&amp;isPopup=true" title="9 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/3187405309468213820" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/3187405309468213820" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2012/02/groes-china.html" title="Großes China" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-1693738962971782196</id><published>2012-02-04T10:24:00.008+01:00</published><updated>2012-02-05T08:21:11.221+01:00</updated><title type="text">Sieben Scheiben</title><content type="html">&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Vor ein paar Tagen stand ich im Supermarkt an der Käsetheke neben einem  graubärtigen Mann. Der Alte trug einen Pelzmantel und ließ sich die  Milchprodukte erklären. Ich erfuhr Details über Erzeugung, Aufzucht und  Pflege des gesamten Käsesortiments. Die Verkäuferin kam unter ihrem weißen  Häubchen in Fahrt und hielt ausführliche Fachreferate. Graubart und das  Häubchen trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Er dachte sich  absurde Fragen über Lagerbedingungen, Reifegrade oder Kräuteranteile aus,  und sie fand die ungeheuerlichsten Antworten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stand daneben und staunte so sehr über die Fähigkeit der  Menschen, vollständig auf ihrem innersten Planeten zu leben und dennoch  miteinander in Kontakt zu treten, dass ich die Inhalte des Dialogs kaum  wahrnahm. Mir fiel nur auf, dass der Mann bei ungefähr jeder dritten  Käsesorte eine Bestellung über sieben Scheiben aufgab, was sich aus  seinem Mund anhörte wie &lt;i&gt;"Siwwe Scheiwe"&lt;/i&gt;. Ich hörte also einen für mich  zusammenhanglosen Käsewortbrei und zwischendurch immer &lt;i&gt;"Siwwe  Scheiwe"&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit verging. Oder vielleicht wurde sie auch angehalten. Ich befand  mich unter einer Käseglocke. Die Welt verwandelte sich in einen Camembert, der alles mit seinem Schimmel überzog. Und ich dachte mir,  wenn ich noch einmal dieses &lt;i&gt;"Siwwe Scheiwe"&lt;/i&gt; höre, verliere ich meinen  Verstand und werde wahnsinnig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war es wieder. &lt;i&gt;"Siwwe Scheiwe"&lt;/i&gt;. Viel zu laut, mit dem Zittern eines  Irren in der Stimme, fiel ich dem Häubchen ins Wort und sagte zu dem  Mann: &lt;i&gt;"Die Sieben ist wohl Ihre Lieblingszahl?"&lt;/i&gt; Die beiden schauten mich  mit aufgerissenen Augen an, es wurde vollkommen still. Man hätte einen  Käsewürfel fallen hören können. Ich dachte mir, jetzt ist es soweit,  jetzt werden Zombiefilme Wirklichkeit. Die Käsethekenzombies. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann schien es plötzlich, als fielen die Verkäuferin mit dem weißen  Häubchen und der Mann mit dem grauen Bart in sich zusammen. Sie fragte,  ob er noch weitere Wünsche hätte, was er verneinte. Die Käseliturgie  hatte ein jähes Ende gefunden. Nachdem sie den Kassenzettel an die  Papiertüte getackert und den Käse über den Tresen gereicht hatte,  wendete sie sich mir mit ausdruckslosem, abgestumpftem Gesicht zu und  erkundigte sich nach meiner Bestellung. Hurra. Ich war zurück im  Supermarktalltag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern sah ich den Mann wieder. Er stand neben mir, im selben  Supermarkt, vor einem Kühlregal. Mich erfasste ein eisiger Schauer. Dabei konnte ich mich nicht festlegen, ob die Kälte von dem  Graubart oder vom Kühlregal ausging. Er nahm mich nicht wahr, während er  Joghurtetiketten las. &lt;i&gt;Nur Zombies lesen Joghurtetiketten&lt;/i&gt;, dachte ich.  Dann nahm er mehrere Joghurtbecher derselben Sorte aus dem Regal und  packte sie in seinen Einkaufskorb. Ich zählte mit. Eins. Zwei. Drei. Vier. Fünf. Sechs. Als er sich  abwendete, sagte ich, eher zu mir selbst: &lt;i&gt;"Das waren nur sechs."&lt;/i&gt;  Daraufhin drehte er sich mechanisch um und nahm einen weiteren  Joghurt. Essen Zombies Himbeerjoghurt? Er warf mir einen Blick zu, und  jetzt war ich mir sicher, dass die Kälte nicht vom Kühlregal ausging.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-1693738962971782196?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/1693738962971782196/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=1693738962971782196&amp;isPopup=true" title="6 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/1693738962971782196" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/1693738962971782196" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2012/02/sieben-scheiben.html" title="Sieben Scheiben" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-9063163082842238897</id><published>2012-02-02T15:41:00.004+01:00</published><updated>2012-02-02T16:30:07.807+01:00</updated><title type="text">Sehr geehrte Gedanken,</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;auch wenn ich nicht weiß, woher ihr kommt und wohin ihr wollt, heiße ich euch als Gäste in meinem Kopf willkommen. Zum einen bleiben mir sowieso kaum andere Möglichkeiten, zum anderen wäre ein Leben ohne euch unvorstellbar. Das denke ich zumindest, übrigens ausschließlich mit eurer Unterstützung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denke ich euch oder denkt ihr mich? Seid ihr ich, oder bin ich nur ein kleiner Teil von euch? Manchmal erscheint ihr mir so fremd, dass ich euch nicht als Teil von mir betrachte. Ihr scheint euch ständig selbst zu erschaffen und seid doch nur ein Ergebnis von organischen Prozessen. Wenn es mich nicht mehr gibt, findet auch ihr ein Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige von euch sind mit schwindelerregendem Tempo unterwegs, so dass ich sie auf ihrer Durchreise nur andeutungsweise oder verschwommen wahrnehme. Andere nisten sich als Untermieter wohnlich bei mir ein. Manche benehmen sich völlig daneben, besitzen keine Umgangsformen, sind laut, ordinär, pöbeln und stinken. In den seltensten Fällen führt eine Räumungsklage zum Ziel. Ich akzeptiere die Kopfbesetzer, wie sie kommen und irgendwann auch wieder gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und manche von euch vermisse ich, schon bevor sie sich verabschieden. Beim Versuch, sie festzuhalten, bin ich auf unzulängliche Sprachen angewiesen. Auf dem Weg vom Kopf in den Mund oder die Hand verändern sie sich. Sie erlauben meiner Sprache nur, was ihnen gefällt. Wenn ich sie dann mit anderen Köpfen teile, pflanzen sie sich darin fort oder verrotten im Kompost der Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am liebsten schreibe ich sie mit einer Möwenfeder in den Sand einsamer Strände, kurz bevor die Flut kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit (ge)dankenden Grüßen,&lt;br /&gt;mq&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-9063163082842238897?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/9063163082842238897/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=9063163082842238897&amp;isPopup=true" title="6 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/9063163082842238897" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/9063163082842238897" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2012/02/sehr-geehrte-gedanken.html" title="Sehr geehrte Gedanken," /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-6428692517563241888</id><published>2012-01-30T20:19:00.007+01:00</published><updated>2012-01-30T20:35:22.054+01:00</updated><title type="text">Steckbrief</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Wogende Gezeiten aus Gedanken, gemurmelt, gesprochen, gesummt, geflüstert, gesungen, gebrummt, geschrien, gelacht, gestöhnt, gelallt, geatmet, gekrischen, geschnalzt, gezischt, gebrüllt, gehaucht, gestammelt, geseufzt, gelitten, gejubelt und geschrieben in unzähligen Sprachen. Billiarden Berührungen. Geschäfte. Kaugummi auf der Unterseite einer Tischplatte. Gewalt. Abfolge von Nacht und Tag. Quarks und Galaxien. Zustände von Energie. Wachstum und Zerfall. Stoffwechselprozesse in Biomasse. Bewusstsein und Betäubung. Willen und Gleichgültigkeit. Jede Variation. Von Allem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte Ihnen das beschriebene Sobjekt begegnen, nehmen Sie es gefangen. Nicht tot, sondern lebendig. Hohe Belohnung ausgesetzt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-6428692517563241888?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/6428692517563241888/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=6428692517563241888&amp;isPopup=true" title="12 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/6428692517563241888" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/6428692517563241888" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2012/01/steckbrief.html" title="Steckbrief" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-5700220913762598953</id><published>2012-01-11T12:18:00.005+01:00</published><updated>2012-01-11T12:23:59.240+01:00</updated><title type="text">Zu Gast in Mandels Büro</title><content type="html">&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Begeben Sie sich nach Paris. Unternehmen Sie einen Spaziergang durch La Défense (oder von mir aus durchs Marais, wenn Sie sich dort wohler fühlen), und besteigen Sie anschließend den späten Nachtzug nach Berlin. Wenn es noch Raucherabteile gäbe, würde ich empfehlen, eine &lt;i&gt;Romeo y Julietta Mille Fleurs&lt;/i&gt; anzuschneiden und einen Portwein zu entkorken, den Sie aus der Flasche trinken. Es darf auch ein Gin der Marke &lt;i&gt;Beefeater &lt;/i&gt;sein, dann aber bitte im Glas. Dabei lehnen Sie sich zurück in den abgewetzten Samtsitz und verbringen die Fahrt mit einem Besuch in &lt;i&gt;"Mandels Büro"&lt;/i&gt;, dem Debütroman von Berni Mayer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Max Mandel und Sigi Singer sind ehemalige Musikredakteure, die das Erbe von Mandels Onkel antreten und dessen Büro für private Ermittlungen übernehmen. Während die Perspektive eines Ich-Erzählers in den meisten literarischen Fällen unerträglich ist, wendet Berni Mayer einen überzeugenden Kniff an, indem er seinen Ich-Erzähler Singer nicht nur die eigenen Gedanken widergeben lässt, sondern mit dessen Stimme vor allem die Erlebnisse der Hauptfigur Mandel schildert. Über weite Textstrecken wird mittels dieses Ego-Tricks in der Dritten Person erzählt - eine ungewöhnliche Erzähltechnik, bei der verschiedene Wahrnehmungswinkel miteinander verschmelzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich auf der ersten Seite wird man vom bitterschönen Wort &lt;i&gt;"Zustandsgruft"&lt;/i&gt; eiskalt erwischt. Und sofort nimmt die Geschichte Tempo auf, wie es sich für einen Kriminalroman ziemt. Der Plot ist ein Mix aus Mord im Musikermilieu und Berliner Szenesatire, ausgeleuchtet durch die profunden Kenntnisse Mayers, der die Hintergründe der Musikindustrie aus langjähriger beruflicher Praxis kennt wie die Westentasche des Anzugs, den er auf dem Innenklappcover trägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sprache ist nicht sparsam, sondern bildhaft, dennoch direkt, pointiert und eingängig. Immer wieder setzt der Autor Akzente mittels Aphorismen. Da sagt Singer im Zusammenhang mit seinem Unbehagen in Altbauten: &lt;i&gt;"Ich bin froh um diese Neubauten. Der zweite Weltkrieg hat dieser Stadt nicht nur geschadet."&lt;/i&gt; Weniger provokant ist eine elementare Frage angesichts unzähliger Band Revivals, die uns seit Jahrzehnten plagen und die Popgeschichte verstopfen: &lt;i&gt;"Welche Band löst sich denn heutzutage noch ernsthaft auf Dauer auf?"&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man soll die Leser da draußen vor den Bildschirmen nicht mit ausschweifenden Interpretationen anöden. Deswegen verrate ich nur noch kurz das Ende des Romans und die Auflösung der Geschichte. Oder vielleicht lieber doch nicht. Dafür soll wenigstens die Frage beantwortet werden, warum man den Kriminalroman &lt;i&gt;"Mandels Büro"&lt;/i&gt; ausgerechnet im Nachtzug von Paris nach Berlin lesen sollte: Die 336 Seiten schaffen Sie aufgrund des kurzweiligen Stils auch auf der Strecke zwischen Frankfurt und Berlin, aber unterwegs will man zuweilen aus dem Fenster in die Finsternis starren. So mache ich das jedenfalls bei Nachtfahrten. Und dann könnte es knapp werden, falls man sich für einen längeren Moment in der Finsternis verliert. Fahren, fliegen oder gehen Sie, wohin Sie wollen. Und packen Sie "Mandels Büro" in Ihre Reisetasche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ärgere ich mich zum Schluss ein wenig, weil ich ursprünglich irgendeine negative Kleinigkeit unterbringen wollte, damit die Kritik glaubwürdiger daherkommt. Aber mir fällt nichts Negatives ein. Besorgen Sie sich halt das Buch und erfinden Sie selbst irgendwas Negatives, wenn es Sie beruhigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://burnster.de/2011/11/08/mandels-buro/" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="190" src="http://4.bp.blogspot.com/-TFaUSwxMjbY/Tw1vaj4q6FI/AAAAAAAAAxg/44rXFVCnuxo/s400/mandel_burnster.jpg" width="120" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Mandels-B%C3%BCro-Roman-Berni-Mayer/dp/345340873X"&gt;&amp;gt;&amp;gt; Trailer zum Buch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://burnster.de/2012/01/03/dienstantritt/Lesung"&gt;&amp;gt;&amp;gt; Lesung am 17.1.2012&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-5700220913762598953?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/5700220913762598953/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=5700220913762598953&amp;isPopup=true" title="5 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/5700220913762598953" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/5700220913762598953" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2012/01/zu-gast-in-mandels-buro.html" title="Zu Gast in Mandels Büro" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-TFaUSwxMjbY/Tw1vaj4q6FI/AAAAAAAAAxg/44rXFVCnuxo/s72-c/mandel_burnster.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-7462978227780995396</id><published>2011-12-31T09:10:00.003+01:00</published><updated>2011-12-31T09:24:15.448+01:00</updated><title type="text">Freundschaft mit Fremden</title><content type="html">&lt;img border="0" height="270" src="http://1.bp.blogspot.com/-vMvE3E9W8dk/Tv65iKKwtNI/AAAAAAAAAvQ/BNEfLX_3E48/s400/01_hampi.jpg" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Kein Teilnehmer sollte wissen, an welchem Ort er aufwachen würde. So lautete die einzige Spielregel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="270" src="http://4.bp.blogspot.com/-6ptIjcYFZVQ/Tv65z5Z0hQI/AAAAAAAAAvc/TXZrhXypFrY/s400/02_hampi.jpg" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rückenschmerzen, als er die Augen aufschlug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="270" src="http://1.bp.blogspot.com/-GUH8JFnxzno/Tv66FdH7xaI/AAAAAAAAAvo/QyY_IWPb8-Y/s400/03_hampi.jpg" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nähe war ein Wasserbecken. Außer Pflanzen kein Leben, Steine wie von Riesenhand übereinander geschichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="270" src="http://2.bp.blogspot.com/-eGL9e4Q00zA/Tv66SoyDn7I/AAAAAAAAAv0/kE4gGWEfcpo/s400/04_hampi.jpg" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Fluss. Das Donnern in der Ferne passte nicht zum unschuldigen Blau des Himmels.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="270" src="http://4.bp.blogspot.com/-EDc-cMoYiso/Tv66iNeDWaI/AAAAAAAAAwA/npUKG9xW8Eg/s400/05_hampi.jpg" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder fand er von Menschen hinterlassene Zeichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="270" src="http://4.bp.blogspot.com/-wLEhW6qG_eA/Tv66xz5IX5I/AAAAAAAAAwM/fWUXxhxTinM/s400/06_hampi.jpg" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spuren längst untergegangener Zivilisationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="270" src="http://4.bp.blogspot.com/-bef6Y49uHu0/Tv67CqNFgeI/AAAAAAAAAwY/18vSS9XkJhE/s400/07_hampi.jpg" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Er wollte sich einen Überblick verschaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="270" src="http://3.bp.blogspot.com/-4SHPi2BM98w/Tv67Ri9c_EI/AAAAAAAAAwk/RzJnx8YCpzs/s400/08_hampi.jpg" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Stein gehauene Treppen erleichterten den Aufstieg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="270" src="http://1.bp.blogspot.com/-SALwxdEkEiY/Tv67mhQSJgI/AAAAAAAAAww/I5g_5jYDixk/s400/09_hampi.jpg" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Land wie in Gullivers Reisen. Ein anderer Planet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="270" src="http://2.bp.blogspot.com/-qQyIhgGKmXY/Tv6742mSwGI/AAAAAAAAAw8/OPGqV3YS2DE/s400/10_hampi.jpg" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Tage folgte er einer Straße. Trotz bebauter Felder begegnete er niemand. Er begann, die Entscheidung zu bereuen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="270" src="http://4.bp.blogspot.com/-xYq8qJGuCH0/Tv68Jbgu8bI/AAAAAAAAAxI/KXhkxLZ_9Qs/s400/11_hampi.jpg" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War das Spiel schon verloren? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://4.bp.blogspot.com/-GHuv0ibO0KI/Tv68cu21MaI/AAAAAAAAAxU/gqKYLVwGeLc/s400/12_hampi.jpg" width="270" /&gt;&lt;br /&gt;***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Nachbemerkung&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichte war unter dem Titel &lt;i&gt;Hampi&lt;/i&gt; bereits auf meiner ersten Website Mitte der Neunziger zu lesen.&lt;br /&gt;Es gibt viele Orte, die mich beeindruckt haben. Im Grunde beeindruckt mich beinahe jeder Ort. Ich bin ein Liebhaber von Orten. Die Gegend um das indische Dorf Hampi, unter dem Namen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vijayanagar"&gt;&amp;gt; Vijayanagar&lt;/a&gt; einstmals Zentrum eines riesigen Reiches, hat die stärksten Eindrücke in mir hinterlassen. Nach jedem Besuch dieser Landschaft mit den bizarren Gesteinsformationen, weit verstreuten Tempelruinen und schillernden Eisvögeln am Fluß blieb ein anderes Gefühl.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-7462978227780995396?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/7462978227780995396/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=7462978227780995396&amp;isPopup=true" title="5 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/7462978227780995396" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/7462978227780995396" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/12/freundschaft-mit-fremden.html" title="Freundschaft mit Fremden" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/-vMvE3E9W8dk/Tv65iKKwtNI/AAAAAAAAAvQ/BNEfLX_3E48/s72-c/01_hampi.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-7705765165337303795</id><published>2011-12-21T17:16:00.005+01:00</published><updated>2011-12-22T18:41:10.865+01:00</updated><title type="text">Neo!?azi</title><content type="html">&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Es ist nur eine Kleinigkeit. Ich wusste, dass der Webspace hinter neobazi.net nach dem Tod des Seebloggers und Freundes Opa Edi entsprechend seinem testamentarischen Wunsch längst leergeräumt war. Wie erwartet, hatte inzwischen ein Domaingrabber zugeschlagen und bietet die Adresse nun zum Kauf an. Als ich die URL &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;kürzlich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;aus sentimentalen Gründen aufrief, prangte über dem werblichen Inhaltsbereich ein Header mit einem Foto von Kriegsgräbern. Auf den zweiten Blick fiel mir der Titel der Seite ins Auge:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-vJXA8fvHtz0/TvIDdh_GZyI/AAAAAAAAAu4/M8bv0QteGeA/s320/neobazi.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt; &lt;br /&gt;Wenn man weiß, dass Edi sich mit vielen Beiträgen auf seinem Weblog gegen Rechtsextremismus engagiert hat, erscheint dieser Zusammenhang grotesk. Eine ehemals antifaschistische &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Plattform &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;wird als mögliche virtuelle Heimat für Neonazibratbirnen angepriesen. Wie die Whois-Abfrage ergibt, handelt es sich beim derzeitigen Domaininhaber um das amerikanische Unternehmen &lt;i&gt;Domains by Proxy, Inc&lt;/i&gt;. aus Scottsdale, Arizona:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Registrant:&lt;br /&gt;Domains by Proxy, Inc.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DomainsByProxy.com&lt;br /&gt;15111 N. Hayden Rd., Ste 160, PMB 353&lt;br /&gt;Scottsdale, Arizona 85260&lt;br /&gt;United States&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Registered through: GoDaddy.com, LLC (http://www.godaddy.com)&lt;br /&gt;Domain Name: NEOBAZI.NET&lt;br /&gt;Created on: 11-Mar-10&lt;br /&gt;Expires on: 11-Mar-12&lt;br /&gt;Last Updated on: 02-Jul-11&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Administrative Contact:&lt;br /&gt;Private, Registration NEOBAZI.NET [ät] domainsbyproxy [dotcom] &lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Anm.: E-Mailadresse wg. Spyders von mq bearbeitet)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Domains by Proxy, Inc.&lt;br /&gt;DomainsByProxy.com&lt;br /&gt;15111 N. Hayden Rd., Ste 160, PMB 353&lt;br /&gt;Scottsdale, Arizona 85260&lt;br /&gt;United States&lt;br /&gt;(480) 624-2599      Fax -- (480) 624-2598&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Technical Contact:&lt;br /&gt;Private, Registration NEOBAZI.NET [ät] domainsbyproxy [dotcom] &lt;i&gt;&lt;br /&gt;(Anm.: &lt;/i&gt;&lt;i&gt;E-Mailadresse &lt;/i&gt;&lt;i&gt;wg. Spyders von mq bearbeitet)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Domains by Proxy, Inc.&lt;br /&gt;DomainsByProxy.com&lt;br /&gt;15111 N. Hayden Rd., Ste 160, PMB 353&lt;br /&gt;Scottsdale, Arizona 85260&lt;br /&gt;United States&lt;br /&gt;(480) 624-2599      Fax -- (480) 624-2598&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;in der Privacy Policy unter neobazi.net (Seitenende)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt; wird eine weitere Firma genannt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;NA Media Programs&lt;br /&gt;Box 10518 A.P.O.&lt;br /&gt;Grand Cayman, Cayman Islands.&lt;br /&gt;KY1-1005&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt; &lt;br /&gt;Beim Gedanken, einen Brief an das genannte Postfach auf den Cayman Islands zu schicken, bricht vermutlich jedes vernunftbegabte Lebewesen in schallendes Gelächter aus. Auch wenn die Aussichten auf eine Antwort gering erscheinen, habe ich u.s. E-Mail über das &lt;a href="https://www.securepaynet.net/support/submit-support-question.aspx?se=+&amp;amp;app_hdr=0&amp;amp;prog_id=domainsbyproxy"&gt;&amp;gt;Support-Formular&lt;/a&gt; des Inhabers &lt;i&gt;Domains by Proxy &lt;/i&gt;sowie an die Adresse &lt;/span&gt;NEOBAZI.NET [ät] domainsbyproxy [dotcom] &lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;gesendet.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Für mich ist es keine Kleinigkeit.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Obwohl in den USA sogar Internetkloaken wie &lt;i&gt;americannaziparty [dotcom]&lt;/i&gt; toleriert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;--&lt;br /&gt;&lt;i&gt;E-Mail an &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Domains by Proxy&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;&lt;i&gt;:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dear ladies and gentlemen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I recently discovered that you offer the domain neobazi.net for sale. Edi Henn, the former owner aka Opa Edi, has died three years ago and should have no further interest in maintaining a website. But I do not consider it appropriate that the title of the dummy homepage you put on neobazi.net is saying 'Neobazi.net - The Leading Neo Nazi Site on the Net.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In the German blogger community, Opa Edi was well known as an Anti-Fascist. The name he had chosen for his weblog has absolutely nothing to do with any Neo Nazi activities or attitude. 'Bazi' is the Bavarian word for a grumpy person, and as Edi had a strong sense of humour, he used the artificial expression 'Neobazi' in a satirical way.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I have thought about buying the domain to delete this nonsense title content myself but that would appear to me like picking over the bones. On the other hand, the title might be just an automatically generated mistake (?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quite a few people over here in Germany would highly appreciate if you kindly change this particular title - as fascism is not an opinion, but a crime against humanity. This change would be a little piece of work for you but a great symbol of American tolerance.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Please find this letter and an article (German) about the issue on my weblog: http://frischerfischvonvorgestern.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I am looking forward to hearing from you soon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;With best regards from Frankfurt, Germany,&lt;br /&gt;Markus Quint&lt;br /&gt;--&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-7705765165337303795?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/7705765165337303795/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=7705765165337303795&amp;isPopup=true" title="17 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/7705765165337303795" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/7705765165337303795" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/12/neoazi.html" title="Neo!?azi" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-vJXA8fvHtz0/TvIDdh_GZyI/AAAAAAAAAu4/M8bv0QteGeA/s72-c/neobazi.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-8949625875002540721</id><published>2011-12-16T21:09:00.001+01:00</published><updated>2011-12-18T19:04:32.937+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="R" /><title type="text">In die Neue Welt</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;&lt;i&gt;"Il y a un autre monde mais il est dans celui-ci."&lt;/i&gt; (Paul Éluard)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Düsternis hatte sich am tonnenschweren Firmament verdichtet, und das graue Licht verlangsamte jede Bewegung. Irgendwann würden die Wolken wie bröckelnder Zement zerfallen und alles unter sich begraben. Beim Gang durch die ausgestorbenen Gassen bewegte R sich in Richtung seiner innersten Stadt. Dabei verlor R die Erinnerung an vertraute Adressen. Noch war alles bekannt: der Müll in jeder Tonne und die Abfahrtzeiten an den Haltestellen seines geistigen Nahverkehrs. Kaltes Blut pulsierte im Rhythmus der Einsamkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;R war auf der Suche nach einer Grenze, die noch nicht überschritten war. Aus dem Gewirr zog es ihn in die Weite. Irgendwo dahinter musste sich die Neue Welt befinden, ein unerkundeter Kontinent. Und R war sich seiner Schwäche gewahr, zwanghaft vermaß und kartografierte R die fremden Landschaften. Exotik wich der gefräßigen Eintönigkeit, Ernüchterung folgte auf Erregung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ende der Straße schien in einen blauen Himmel zu führen. R wechselte die Welten. Aber es blieb derselbe Planet.&lt;/div&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/-mlGX_rZx9_Q/Tuuk5_-2kPI/AAAAAAAAAus/mghECs5j8_I/s320/sunset400.jpg" width="400" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-8949625875002540721?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/8949625875002540721/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=8949625875002540721&amp;isPopup=true" title="8 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/8949625875002540721" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/8949625875002540721" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/12/in-die-neue-welt.html" title="In die Neue Welt" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-mlGX_rZx9_Q/Tuuk5_-2kPI/AAAAAAAAAus/mghECs5j8_I/s72-c/sunset400.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-214223386702363479</id><published>2011-12-12T14:06:00.002+01:00</published><updated>2011-12-14T08:29:00.990+01:00</updated><title type="text">Der Geist</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Das Klima war in höchstem Maß abweisend. Seine Schutzhülle hatte sich angepasst und eine unauffällige Gestalt angenommen, so dass er wie einer von ihnen aussah. Er spürte die feindliche Hitze durch die Membran. Besiedlungsversuche waren ausgeschlossen, obwohl es einfach gewesen wäre, die heimischen Lebensformen zu unterwerfen. Oder auszurotten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Anordnung von Zone Zero war er nur gefolgt, weil er sich nach der Auseinandersetzung im vorletzten Sonnensystem keine weitere Verwarnung leisten konnte. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er, den Messdaten entsprechend, auf eine Erkundung verzichtet. Jetzt stapfte er lustlos zwischen den gespenstischen Bewohnern dieses Planeten umher und wünschte sich zurück in die schwarze Kälte des Weltalls.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im selben Moment, als der Blick des Wesens seinen Schutzanzug durchbohrte, wusste er, dass alles zu spät war. Die Hitze fraß ihn auf.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- &lt;i&gt;Mama, ich habe gerade einen Geist gesehen&lt;/i&gt;, sagte das kleine Mädchen mit dem Lebkuchenherz. &lt;br /&gt;- &lt;i&gt;Wie kommst du denn auf sowas?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Die Frau wollte ihre Tochter weiterziehen durch die Holzbudenhektik des Weihnachtsmarkts. &lt;br /&gt;- &lt;i&gt;Der Mann ist plötzlich verschwunden, als ich ihn angesehen habe, und dann habe ich einen eisigen Hauch auf meinem Gesicht gespürt&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;- &lt;i&gt;Das ist der Winter, mein Schatz&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für einen winzigen Moment hatte die Schutzhülle im Schnee bläulich geglüht, dann war auch sie verschwunden.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-214223386702363479?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/214223386702363479/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=214223386702363479&amp;isPopup=true" title="4 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/214223386702363479" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/214223386702363479" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/12/der-geist.html" title="Der Geist" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-778408075322395458</id><published>2011-12-06T21:54:00.004+01:00</published><updated>2011-12-07T20:43:11.382+01:00</updated><title type="text">Alphabet der Aufzugskonversation</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Der fabelhafte Tomi Ungerer hat sich in den 1960er Jahren laut eigenen Angaben damit vergnügt, in New Yorker Fahrstühlen ein tragbares Tonbandgerät mitzuführen; damit spielte der Illustrator obszöne Geräusche ab, die er zuvor während nächtlicher Rendezvous aufgezeichnet hatte. Wenn man sich hierzu Ungerers breites Grinsen vorstellt, handelt es sich zweifellos um den Königsweg zur Überbrückung des peinlichen Fahrstuhlschweigens. Zeitgenossen, die über einen geringer ausgeprägten Grad von Exzentrik verfügen, bietet das nachstehende Alphabet der Aufzugskonversation ein Themenspektrum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Alles klar?"&lt;/i&gt; (Beknackte Worthülse und perfekte Vorlage für eine mindestens ebenso beknackte Reaktion. Vgl. Varianten N u. U.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B&lt;br /&gt;Bundesliga. (Funktioniert gut montags und bei mehrheitlich männlichen Fahrgästen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;C&lt;br /&gt;Computer. (Hasst jeder. Liebt jeder. Das wichtigtuerisch aufgeklappte Notebook in der Armbeuge unterstützt beim Gesprächseinstieg. Oder auch nicht.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;D&lt;br /&gt;Dichtung. (Die leidenschaftliche Rezitation einer Variante von Goethes &lt;i&gt;"Ein Gleiches"&lt;/i&gt; funktioniert sogar zwischen zwei Stockwerken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Über allen Etagen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ist Ruh,&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;In allen Fluren&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Spürest du&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kaum einen Hauch;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Die Akten liegen auf Halde.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Warte nur, balde&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ruhest du auch.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann in der Vertonung von Franz Schubert auch gähnend vorgetragen werden.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;E&lt;br /&gt;Erkältung. (Thema durch spastischen Niesanfall einleiten.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F&lt;br /&gt;Fußball. (Diese weiter gefasste Variante von B eignet sich besonders nach Länderspielen, weil dann sowieso jeder Narr glaubt, einen wirren Wortbeitrag abliefern zu müssen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;G&lt;br /&gt;Geruch. (Thema unbedingt vermeiden, wenn es in der Aufzugskabine nach Alkohol riecht. Eignet sich hingegen gut, wenn Ihnen versehentlich Winde entweichen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;H&lt;br /&gt;Hackfleisch. (Vgl. M.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I&lt;br /&gt;Isolationshaft. (Vgl. M.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J&lt;br /&gt;Juckreiz. (Ausdrucksstarkes Kratzen im - eigenen! - Genitalbereich unterstützt eine Wahrung der persönlichen Distanz.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;K&lt;br /&gt;Kaffee. (Besteigen Sie den Fahrstuhl mit einem Becher dampfenden Kaffee in der Hand, schlürfen Sie kleine Schlückchen und lassen Sie dabei Genusslaute vernehmen. Betonen Sie immer wieder, wie hervorragend dieser Kaffee schmeckt und wechseln Sie dann das Thema zu David Lynch.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;L&lt;br /&gt;Lächeln. (Sie.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M&lt;br /&gt;Mechanik. (Stellen Sie die Funktionstüchtigkeit das Fahrstuhls auf perfide Art in Frage. Funktioniert gut bei mehrheitlich weiblichen Fahrgästen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;N&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Na? Alles klar?" &lt;/i&gt;(Variante von A für Hyperaktive.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;O&lt;br /&gt;Onomatopöie. (Phonetische Grundlagen eignen Sie sich mittels entsprechender Fachliteratur aus dem Comicladen an, darf in den Aufzug mitgenommen und murmelnd vorgetragen werden.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P&lt;br /&gt;Politik. (Unbedingt vermeiden. Es sei denn, Sie sind Politiker. Dann können Sie sowieso über nichts anderes sprechen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q&lt;br /&gt;Sprechen Sie über den Betreiber dieses Weblogs, sofern Sie sich von tosenden Begeisterungsstürmen nicht überfordert fühlen. (Quatsch.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;R&lt;br /&gt;Rülpsen. (Gibt den Mitfahrenden das wohlige Gefühl, ein Fehlverhalten großzügig überhören und verzeihen zu können, sorgt im Anschluss für niederschwelligen Bürogesprächsstoff.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"So, so."&lt;/i&gt; (Erhält auf jeder Bratbirnenolympiade die Goldmedaille für sinnbefreites Geschwätz, nur durch ein &lt;i&gt;"Sooooo"&lt;/i&gt; mit pervertierter Betonung des Vokals zu übertreffen. Der Absender besitzt mit hoher Wahrscheinlichkeit psychopathische Neigungen. Notruftaste im Auge behalten.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T&lt;br /&gt;Tuberkulose. (Wirksame Waffe gegen peinliches Fahrstuhlschweigen, weil im nächsten Stockwerk alle aussteigen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;U&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Und? Alles klar?"&lt;/i&gt; (Geschwätzige Variante von N.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V&lt;br /&gt;Verstopfung. (Jeder interessiert sich für Ihren aktuellen Verdauungsstatus. Ggf. kombinierbar mit G.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;W&lt;br /&gt;Wetter. (Gibt es immer, funktioniert immer, genau wie &lt;i&gt;Wochenende&lt;/i&gt;.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;X&lt;br /&gt;Wenn Sie an dieser Stelle etwas anderes erwarten als den Vorschlag, auf einem Xylophon herumzuklimpern, bin ich gespannt auf x-beliebige Vorschläge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Y&lt;br /&gt;Yacht. (Simulieren Sie lautstark ein Handytelefonat mit &lt;i&gt;"Ihrem"&lt;/i&gt; Skipper auf Curaçao.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Z&lt;br /&gt;Zauberei. (Mit kleinen Taschenspielertricks gewinnen Sie Freunde fürs Leben. Fortgeschrittene lassen die anderen Fahrgäste einfach verschwinden.)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-778408075322395458?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/778408075322395458/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=778408075322395458&amp;isPopup=true" title="5 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/778408075322395458" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/778408075322395458" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/12/alphabet-der-aufzugskonversation.html" title="Alphabet der Aufzugskonversation" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-1130036560018836868</id><published>2011-11-20T19:08:00.004+01:00</published><updated>2011-11-20T21:35:10.676+01:00</updated><title type="text">El Grecos Schädel</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Im Bewusstsein der Vergänglichkeit ruht ein dunkler, mahnender Hinweis auf das ewig Ungewisse. Kein Symbol verkörpert die Mahnung eindringlicher als ein Totenschädel. Der Kopfknochen wird, jedes Zeichens von Lebendigkeit - Augen, Haut und Haaren - beraubt, vom Träger des Geistes zum gegenständlichen, leeren Gehäuse. Über Jahrhunderte wurde dieses Mahnmal der Endlichkeit aufgestellt, um an die Bedeutungslosigkeit des irdischen Daseins und die Demut angesichts eines erbarmungslosen Gottes zu erinnern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="300" width="400" src="http://4.bp.blogspot.com/-WeRAb1Q8WQo/Tsk9B4gFLGI/AAAAAAAAAt0/lVclEXv5nXQ/s400/El_Greco_Toledo_1.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="300" width="400" src="http://1.bp.blogspot.com/-K5o5GdMtOnk/TslAVMr5mVI/AAAAAAAAAuA/tb_KgElOEH8/s400/El_Greco_Toledo_2.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="300" width="400" src="http://3.bp.blogspot.com/-F_6u4z3eNDc/TslAlf1Og6I/AAAAAAAAAuM/v07VxRfl0VQ/s400/El_Greco_Toledo_3.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="300" width="400" src="http://1.bp.blogspot.com/-pzX9VJ_FyCM/TslAw7XCnMI/AAAAAAAAAuY/NidcVycLDu8/s400/El_Greco_Toledo_4.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" height="300" width="400" src="http://3.bp.blogspot.com/-CI_2AP65MSM/TslBHgW93NI/AAAAAAAAAuk/fFzGJOJIlbY/s400/El_Greco_Toledo_5.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Museo de El Greco, Toledo&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Zeiten ohne Religion ist Gleichmut an die Stelle der Demut getreten, aus toten Schädeln wurde Ornament. Dennoch lauert während jeder Besinnung auf das breite Grinsen des Todes über die Eitelkeit ein Schaudern im lebenden Schädel.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-1130036560018836868?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/1130036560018836868/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=1130036560018836868&amp;isPopup=true" title="5 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/1130036560018836868" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/1130036560018836868" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/11/el-grecos-schadel.html" title="El Grecos Schädel" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-WeRAb1Q8WQo/Tsk9B4gFLGI/AAAAAAAAAt0/lVclEXv5nXQ/s72-c/El_Greco_Toledo_1.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-8030512054405899076</id><published>2011-11-04T23:58:00.004+01:00</published><updated>2011-11-05T00:05:02.461+01:00</updated><title type="text">Man sollte</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;... Platzverweis und eine Sperre für den Rest der Saison erteilen, wenn ein Torschütze sein Trikot auszieht und halbnackt im Stadion herumblödelt.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;... Pseudoperuanisches Panflötengeschwurbel in Fußgängerzonen mit bitterbösem Speed Metal nicht unter 130 Dezibel absorbieren.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;... Flugzeugtoiletten mit Fenstern ausstatten.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;... sich auf eine maximale Größe für Pfeffermühlen in italienischen Restaurants einigen, und damit meine ich: signifikant unter 80 cm!&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;... Frauen, die an der Supermarktkasse ewig in den Abgründen ihrer Handtasche nach einem Geldbeutel kramen - und grundsätzlich erst damit beginnen, nachdem der Kassierer die Summe genannt hat - zu dialektischen Aufsätzen verpflichten.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;... einen möglichst großen Teil der Zeit in Hotelzimmern mit dem Studium von Snookerpartien verbringen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;... weder zu denen gehören, die versuchen, anderen ein Bein zu stellen, noch zu denen, die versuchen, nicht über gestellte Beine zu stolpern.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;... lange Zugreisen nicht ohne eine Packung Erdnüsse im Gepäck antreten.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;... den Abspann von Filmen auf maximal fünf Sekunden begrenzen.&lt;br /&gt;... wollen, nicht sollen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-8030512054405899076?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/8030512054405899076/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=8030512054405899076&amp;isPopup=true" title="11 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/8030512054405899076" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/8030512054405899076" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/11/man-sollte.html" title="Man sollte" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-4267852355149460001</id><published>2011-10-31T20:29:00.000+01:00</published><updated>2011-10-31T20:29:48.296+01:00</updated><title type="text">Voodoo Display #34</title><content type="html">&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/-BtHf-TvNeDc/Tq73BDTqHVI/AAAAAAAAAtk/h_NxbmjX4ak/s400/voodoo_display_34.jpg" width="400" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-4267852355149460001?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/4267852355149460001/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=4267852355149460001&amp;isPopup=true" title="6 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/4267852355149460001" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/4267852355149460001" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/10/voodoo-display-34.html" title="Voodoo Display #34" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-BtHf-TvNeDc/Tq73BDTqHVI/AAAAAAAAAtk/h_NxbmjX4ak/s72-c/voodoo_display_34.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-7309774797905020681</id><published>2011-10-29T08:38:00.014+02:00</published><updated>2011-10-31T10:27:41.775+01:00</updated><title type="text">Ligne blur</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Die Werke von Hergé gehören zu den zeitlosen Monumenten der Zeichenkunst. Mit seiner Ligne Claire hat der Belgier eine Stilrichtung geschaffen, die bis heute wirkt und mehrere Generationen von Zeichnern und Lesern geprägt hat. Durch die maximale Reduktion von Strichen wird das Wesentliche freigelegt. Konturen erhalten eine Seele, die Seele erhält Konturen. Hergés Figuren gewinnen ihre Dynamik und Lebendigkeit losgelöst von jeder realistischen Darstellung. Gleichzeitig eröffnet das Stilmittel der Abstraktion dem Leser sämtliche Möglichkeiten, sich mit den Figuren zu identifizieren und in die Geschichte einzutauchen. Alle guten Geschichten funktionieren durch eigenständige Arten der Abstraktion. Ideen werden verfremdet, und erst in der Verfremdung finden Betrachter funktionierende Realitäten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Steven Spielbergs Verfilmung von &lt;i&gt;Tim und Struppi&lt;/i&gt; handelt es sich um einen Trickfilm im 3D-Format. Im Gegensatz zu Hergé verwendet Spielberg nahezu fotorealistische Figuren und Szenarios. Der Film ist gespickt mit massiver Tricktechnik. Die 3D-Brille nervt sowieso bereits während des überlangen Vorspanns, und bei den ganzen Versuchen einer realitätsnahen Darstellung wundert man sich, warum Spielberg überhaupt die Form des Trickfilms gewählt hat. Tim wirkt hölzern hinter seinen gespenstisch belebten Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spielberg hat seinen Film mit opulenten Actionszenen überladen und ist dabei sich selbst, aber nicht Hergé treu geblieben. In der Bemühung um dreidimensionale Tiefe und Klarheit wirkt der gesamte Film flach und verschwimmt in seiner künstlichen Überdeutlichkeit. Das Wesen von Hergés Ligne Claire kam vollständig abhanden. Und auch die dramaturgisch solide und pointierte Musik von John Williams, noch das Beste an Spielbergs Werk, rechtfertigt keinen zweiten Teil, der sich am Ende von &lt;i&gt;"Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn"&lt;/i&gt; ankündigt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-7309774797905020681?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/7309774797905020681/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=7309774797905020681&amp;isPopup=true" title="6 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/7309774797905020681" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/7309774797905020681" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/10/ligne-blur.html" title="Ligne blur" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-116621983401793069</id><published>2011-10-23T10:10:00.025+02:00</published><updated>2011-10-28T09:34:52.215+02:00</updated><title type="text">Dagegen</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Man darf gegen Atomkraft, die Abschaffung des Reinheitsgebots, Kopftücher, Krieg, miese Motorradbereifung und Lipgloss sein. In einer freiheitlich demokratischen Grundordnung darf man gegen alles sein, außer gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung. Man darf auch gegen Banken und gegen Politik im Allgemeinen sein. Das ist ganz einfach, man ruft nur: &lt;i&gt;"Ich bin dagegen"&lt;/i&gt;, und schon weiß jeder, der es gehört hat, bescheid. Man muss keinen Nachweis erbringen, dass man die Gegen- und Zustände, die man ablehnt, verstanden hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Dinge sind leicht zu verstehen, dazu gehören das Reinheitsgebot und Motorradbereifung. Das ist schön und bequem, weil man sich keine allzu komplexen Zusammenhänge aneignen muss. Andere Dinge sind schwer zu verstehen, dazu gehört Krieg. Angesichts der Gräuel gibt es kaum vernünftige Argumente für einen Krieg. Daher sollte man dagegen sein, auch wenn man die komplexen Zusammenhänge eines Krieges nicht bis ins letzte Detail versteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Politik und Finanzwirtschaft sind nicht leicht zu verstehen. Und wenn in der Politik oder in Banken unbequeme Entscheidungen getroffen werden oder unerwünschte Ereignisse eintreten, die nicht leicht zu verstehen sind, erklären die Menschen schnell, dass sie dagegen sind. Menschen bevorzugen einfache Lösungen. Darin unterscheiden sie sich nicht von Tieren. Nur ist die von Menschen geschaffene Welt im Verlauf der letzten 200.000 Jahre kompliziert geworden, und es gibt entgegen den unveränderten Wünschen und Bedürfnissen der Menschen nicht mehr für jedes Problem eine einfache Lösung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Fall von Reinheitsgebot und Motorradbereifung gibt es vergleichsweise einfache Lösungen. Bei einer weltweiten Bankenkrise oder wirtschaftlichen Problemen innerhalb eines Staatenbündnisses verhält es sich anders. Ohne lange und intensive Auseinandersetzung sind Systeme dieser Größenordnungen nicht zu verstehen, und selbst vor dem Hintergrund einer entsprechenden Auseinandersetzung behält nicht jeder den Überblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Frankfurt wurde in den letzten Tagen munter gegen die Banken demonstriert. Als hätten ausgerechnet US-Amerikaner das Demonstrieren erfunden, wurde die &lt;i&gt;Occupy&lt;/i&gt; Bewegung gelobt und adaptiert. Es waren Rufe nach Zerschlagung oder gar Abschaffung der Banken zu vernehmen. Dabei fiel auf, dass die Rufenden Schuhe trugen. Und auch andere Kleidungsstücke! Manche der Campierenden vor der Europäischen Zentralbank haben sogar Kaffee konsumiert, vermutlich nicht aus Eigenproduktion. Man könnte unterstellen, dass der Kaffee über komplexe Wertschöpfungsketten in die Plastikbecher gelangte. Die Zelte trugen Labels bekannter Markenhersteller. Dabei handelte es sich um mittelständische Unternehmen, die im Vergleich zu manchen Großkonzernen nicht über eigene Banken verfügen, sondern für die Entwicklung und Fertigung ihrer Produkte auf Finanzierungen in Form von Krediten fremder Geldinstitute angewiesen sind. Die Trennung von Finanz- und Realwirtschaft ist eine Illusion, die Systeme sind verzahnt und voneinander abhängig. So wie es nie eine neue Ökonomie (&lt;i&gt;New Economy&lt;/i&gt;) gegeben hat, gibt es keine einfache Lösung für die Entflechtung von Geld- und allen anderen Produkten. Und die verteufelten Investmentbanken sind übrigens nicht nur bei der Züchtung fauler Wertpapiere kreativ, sondern auch bei der Kapitalbeschaffung für Unternehmen. Leider mangelt es zur Bekämpfung des Heuschreckenhabitus, ebenso wie zur Modellierung eines gerechteren Steuer- und Sozialsystems offenbar an Vorschlägen, die unter juristischen, volkswirtschaftlichen und politischen Aspekten durchdacht und durchführbar sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls ist Dagegensein ein unverzichtbares Ritual der psychosozialen Hygiene. Deswegen bin ich außer gegen Krieg auch gegen die Abschaffung des Reinheitsgebots und gegen miese Motorradbereifung. Soviel ist schonmal klar. Bei Lipgloss lege ich mich nicht fest, sondern wechsle meine Meinung nach Belieben in Korrelation zur sonstigen Beschaffenheit der Dame.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-116621983401793069?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/116621983401793069/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=116621983401793069&amp;isPopup=true" title="11 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/116621983401793069" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/116621983401793069" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/10/dagegen.html" title="Dagegen" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-38430194955295802</id><published>2011-10-18T23:47:00.010+02:00</published><updated>2011-10-19T06:09:05.798+02:00</updated><title type="text">Metrou</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Ich hatte die Fremde nur nach dem Weg zum Piata Alba Iulia gefragt. Sie bat mich, für einen Moment ihr Telefon zu halten, wühlte in den Tiefen einer Ledertasche und brachte diesen handgezeichneten Metroplan zum Vorschein, den sie mir vergnügt überreichte. Dann nahm sie ihr Handy aus meiner Hand, drehte sich und verschwand in der Menge.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-dFL2WV6DwKU/Tp31jG-ODtI/AAAAAAAAAtM/qXwYspX5cEw/s1600/Metrou_Bucharesti_web_102011.jpg" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-38430194955295802?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/38430194955295802/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=38430194955295802&amp;isPopup=true" title="8 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/38430194955295802" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/38430194955295802" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/10/metrou.html" title="Metrou" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-dFL2WV6DwKU/Tp31jG-ODtI/AAAAAAAAAtM/qXwYspX5cEw/s72-c/Metrou_Bucharesti_web_102011.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-5900318478567466625</id><published>2011-10-06T01:47:00.001+02:00</published><updated>2011-10-10T15:05:21.781+02:00</updated><title type="text">Die Vergangenheit vor uns</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Manchmal wecken Begegnungen mit Fremden unsere Erinnerung an eine Vergangenheit, die sich nicht ereignet haben kann, aber immer vor uns liegt. Während der Zugfahrt von Bukarest nach Sibiu bin ich einem Mann gegenüber gesessen, der aussah wie der greise Mircea Eliade auf späten Ablichtungen. Seine übereinander geschlagenen Beine waren so dünn, dass sie sich kaum unter der Hose abzeichneten. Draußen zogen hügelige Herbstlandschaften vorbei, die meinem Ideal einer vergessenen Heimat nahe kamen. Der Mann hatte eine große Schachtel Zigaretten in seiner Westentasche und trug eine dieser alten Quarzuhren mit Taschenrechner am rechten Handgelenk. Er blickte aus dem Fenster, während seine Frau auf ihn einredete. Irgendwann holte er zwei Stofftaschentücher aus dem Nadelstreifensakko, nahm sein Gebiss aus dem Mund und wickelte es sorgfältig zwischen den Taschentüchern ein. Dann begann er, der Frau zu antworten.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-5900318478567466625?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/5900318478567466625/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=5900318478567466625&amp;isPopup=true" title="3 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/5900318478567466625" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/5900318478567466625" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/10/die-vergangenheit-vor-uns.html" title="Die Vergangenheit vor uns" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-28002854.post-7631772910554563132</id><published>2011-09-27T13:39:00.009+02:00</published><updated>2011-10-06T01:36:43.851+02:00</updated><title type="text">Gehen bei rot</title><content type="html">&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Die Verkehrsordnung sieht vor, dass Fußgänger eine Straße nicht überqueren dürfen, während ihnen die Fußgängerampel ein rotes Lichtsignal anzeigt. Diese Vorschrift ist verbindlich, auch wenn sich einer mitternächtlichen Kreuzung in der Oberpfalz seit Stunden kein Fahrzeug nähert. So will es der Gesetzgeber, ohne Rücksicht auf die Funktion der Sinne und die Fähigkeiten des menschlichen Verstandes. Das ist aus Sicht der gesetzlichen Instanzen nachvollziehbar, denn zum einen wäre man nicht ganz bei Trost, wenn man auf die Funktion der Sinne und die Fähigkeiten des menschlichen Verstandes in der mitternächtlichen Oberpfalz vertrauen würde, zum anderen ist ohne eindeutige Regeln keine Rechtsprechung möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich wie in Ameisenstaaten würden sich alle an die Regeln einer bestehenden Ordnung halten, wenn der Mensch nicht vom Willen zur Freiheit seiner Entscheidungen beseelt wäre. Besonders deutlich wird dieses Bedürfnis, wenn es um die Wahl geht, sich an Regeln zu halten oder bei einem bewussten Verstoß die Gefahr von Sanktionen in Kauf zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Wahrscheinlichkeit einer Sanktionierung, sei es durch Bußgelder oder Straßenverkehrstod, beim Überqueren von Straßen während Ampelrotphasen gering ist und das Strafmaß in den meisten Fällen überschaubar bleibt, steigt die Versuchung, gegen diese Regel zu verstoßen. Wahrscheinlich gibt es in Deutschland keinen erwachsenen Fußgänger, der noch nie eine Straße bei rot überquert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Verhalten ist gesellschaftlich weitgehend akzeptiert und wird geduldet, solange sich kein Kind in Sichtweite befindet. Wenn man jedoch aus irgendwelchen Gründen, beispielsweise wegen einem entzündeten Backenzahn, ein Kind am Straßenrand nicht wahrnimmt und bei rot über den Fußgängerüberweg latscht, müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn nicht irgendwer hasserfüllt brüllen würde: &lt;i&gt;"Es ist rot!"&lt;/i&gt; Und dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Zögling in diesem Moment viel mehr für einen Taubenschiss am Bordsteinrand interessiert oder im Kinderwagen friedlich vor sich hin schnarcht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann sich in einer solchen Situation trotzig mit den Worten &lt;i&gt;"Lieber rot als tot"&lt;/i&gt; für den Hinweis bedanken oder eine Grundsatzdiskussion darüber starten, wer für die Erziehung des Zöglings verantwortlich sei. Schließlich wolle man den Eltern anhand des schlechten Vorbilds eine Chance zur Verwirklichung ihrer Erziehungsideale geben etc. Und überhaupt sei Großes im Verlauf der Menschheitsgeschichte nur aus regelabweichendem Verhalten entstanden, während sich Ameisenstaaten seit Millionen Jahren kaum weiterentwickelt und keine Fahrzeuge mit Hybridantrieb entwickelt haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;&lt;br /&gt;Im Idealfall verkneift man sich jede Reaktion auf den zornigen Hinweis &lt;i&gt;"Es ist rot!"&lt;/i&gt;, konzentriert sich auf die Unterdrückung der Zahnschmerzen und verschwindet im Gewimmel des Ameisenstaates. Bis zum nächsten Regelbruch, und vielleicht entsteht dabei sogar irgendwann eine große Idee. Wenn man sich nicht überfahren lässt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/28002854-7631772910554563132?l=frischerfischvonvorgestern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/feeds/7631772910554563132/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28002854&amp;postID=7631772910554563132&amp;isPopup=true" title="10 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/7631772910554563132" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/28002854/posts/default/7631772910554563132" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2011/09/gehen-bei-rot.html" title="Gehen bei rot" /><author><name>mq</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18092005489602572550</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://bp0.blogger.com/_vYiTy3lyUxw/SHPDY-VwUoI/AAAAAAAAAMA/Ks-jpGeG-j0/S220/markus_quint.jpg" /></author><thr:total>10</thr:total></entry></feed>

