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	<title>Future of Web Strategy</title>
	
	<link>http://www.futureofwebstrategy.com</link>
	<description>von Sebastian Küpers, Axel Quack, Jens-Christian Jensen, Markus Breuer und David Gilbert</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Mar 2010 07:07:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>5 Wege die Corporate Website mit Social Technologies weiterzuentwickeln</title>
		<link>http://www.futureofwebstrategy.com/2010/03/05/5-wege-die-corporate-website-mit-social-technologies-weiterzuentwickeln/</link>
		<comments>http://www.futureofwebstrategy.com/2010/03/05/5-wege-die-corporate-website-mit-social-technologies-weiterzuentwickeln/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 07:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Küpers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich hab in der Vergangenheit schon viel darüber schrieben, dass die Entwicklungen, die wir im Social Web die letzten Jahre gesehen haben, sich auch immer mehr auf die eigene Webseite auswirken werden. Corporate Websites sind keine Silos mehr, in der wir alle unsere Daten und Features reinstopfen, um dann alle Interessenten einzeln ins Silo zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 10px; margin-bottom: 5px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2010%2F03%2F05%2F5-wege-die-corporate-website-mit-social-technologies-weiterzuentwickeln%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2010%2F03%2F05%2F5-wege-die-corporate-website-mit-social-technologies-weiterzuentwickeln%2F" height="61" width="51" /></a></div><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Silo" src="http://farm2.static.flickr.com/1166/847642205_199d454153.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Ich hab in der Vergangenheit schon viel darüber schrieben, dass die Entwicklungen, die wir im Social Web die letzten Jahre gesehen haben, sich auch immer mehr auf die eigene Webseite auswirken werden. Corporate Websites sind keine Silos mehr, in der wir alle unsere Daten und Features reinstopfen, um dann alle Interessenten einzeln ins Silo zu lassen, um sich die Sache mal anzusehen.</p>
<p>Es geht auch auf der Corporate Website in einem zunehmenden Maße darum unsere Websites daraufhin zu optimieren, dass man den dort vorhanden Content mit anderen teilen kann und Features gemeinsam mit anderen benutzen kann.</p>
<p>Darüber hinaus geht es um darum Corporate Websites Dialog orientierter zu gestalten und mit Hilfe aller zur Verfügung stehenden Daten relevanter zu machen und Komplexität zu reduzieren. (<a href="http://www.futureofwebstrategy.com/2010/01/21/adaptive-websites-1-eine-einfuhrung/">siehe dazu auch Adaptives Websites von Markus</a>)</p>
<p>Dieser Artikel führt 5 einfache Ansätze auf, wie man dieses Ziel erreichen kann. <span id="more-392"></span></p>
<h3>1. Sharing Features</h3>
<p>Um die möglichen viralen Effekte im Web besser triggern zu können, sollte man die eigene Webseite daraufhin optimieren, dass ihr Content einfacher verteilbar ist. Die Frage ist: &#8220;wie können wir die Webseite weiterentwickeln, damit Besucher ihren Kontakten möglichst einfach mitteilen können: &#8216;hier schaut euch das mal an&#8217;?&#8221;</p>
<p>Das Interessante ist daran, dass dies nicht nur Aufmerksamkeit und Traffic erzeugt, sondern dieser Traffic auf Grund der erhöhten Relevanz &#8211; hier handelt es sich um die Empfehlung eines Kontaktes &#8211; sehr loyal und qualitativ hochwertig sein kann.</p>
<p>Hierfür gibt es zwar kostenlose Tools wie z.B. <a href="http://www.addthis.com/">http://www.addthis.com/</a> &#8211; aber ich würde empfehlen eine wesentlich individuellere und auf den Einzelfall optimierte Lösung anzustreben. Man sieht zwar immer häufiger die Einbindung solcher Tools &#8211; gerne mal ganz unten auf einer Seite &#8211; aber wenn man wirklich will, dass Leute dieses Features auch intensiv nutzen und damit den eigenen Content weiter verteilen, sollte man hier wesentlich individuellere Lösungen suchen.</p>
<h3>2. Verknüpfung mit Social Networks</h3>
<p>Sollten Sie bereits Präsenzen auf Social Networks wie z.B. Facebook haben, sollte man darüber nachdenken wie man diese enger miteinander verknüpft, so dass beide Seiten besser zusammenspielen können. Hierfür gibt es z.B. Widgets von den Social Networks, um eine Verbindung herzustellen &#8211; hier auf dem Blog zum Beispiel rechts das Fan-Widget, wo man nicht nur sieht wie viele Fans wir auf Facebook haben, sondern man auch sieht, was auf Facebook gerade passiert.</p>
<p>Der Punkt ist: es sieht in der Regel nicht sehr schön aus und lässt sich nur bedingt elegant integrieren <img src='http://www.futureofwebstrategy.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  An manchen Stellen sehe ich da aber trotzdem Möglichkeiten nutzbringende Lösungen zu finden, bzw. sollte man auch etwas in die Zukunft blicken und sich auch darüber im klaren sein, dass Entwicklungen wie z.B. die <a href="http://wiki.developers.facebook.com/index.php/Roadmap_Open_Graph_API">Open Graph API</a> von Facebook vor der Tür stehen, mit der diese Verknüpfungen immer eleganter möglich werden.</p>
<h3>3. Authentication</h3>
<p>Alle großen Internet Firmen wie z.B. Google, Yahoo, Microsoft, Facebook, MySpace und AOL &#8211; als auch zukünftig verstärkt lokale Platzhirschen  - bieten die Möglichkeit an, dass sich Nutzer mit ihrem z.B. Facebook Account auf ihrer Webseite einloggen, um &#8230;</p>
<ul>
<li>sich im Sinne von Single-Sign-On sehr unkompliziert anmelden zu können</li>
<li>ihre Identität einfach ohne erneutes ausfüllen von Formularen mitzunehmen</li>
<li>die Information über ihren Social-Graph mitnehmen zu können</li>
<li>Aktivitäten auf ihrer Webseite einfach an ihre Kontakte auf Facebook zurückspielen zu können</li>
</ul>
<p>Diese Technologien sind in meinen Augen der Schlüssel zur Veränderungen auf der eigenen Seite und bieten viele Ansätze, um zu optimieren. Zum Beispiel kann die Conversion in der Anmeldung steigen, da es schlichtweg einfacher ist, ihre Seite kann auf Basis der Daten besser personalisiert werden und der Punkt 1 &#8220;Sharing&#8221; kann noch mal weiter vereinfacht und optimiert werden.</p>
<p>Mit diesen Technologien bringt man auf einmal einen ganz Schwung &#8220;Social Technologies&#8221; mit auf die Corporate Website, die geschickt genutzt werden sollte.</p>
<h3>4. Social Personalisation</h3>
<p>Authentication ist die Grundlage für diesen Ansatz. Wenn es genügend Anreize gibt sich auf ihrer Webseite zu identifizieren und seinen Social Graph mitzubringen, eröffnet dies in Zukunft weitere Personalisierungsmöglichkeiten auf Basis dieser Daten.</p>
<p>Was haben auf dieser Webseite meine Freunde für interessant befunden? Was haben meine Freunde evtl. kommentiert oder mir empfohlen zu tun? Was sagen gerade meine Freunde zu dieser Marke, diesem Produkt irgendwo im Web? Wer ist Fan dieser Seite?</p>
<p>Vieles von dem was hier heute noch isoliert auf Facebook und Co. zu sehen ist,  kann auch auf der Corporate Website stattfinden und dadurch vor allem Relevanz fördern. Hier sei allerdings darauf hingewiesen, dass ich da noch die eine oder andere Datenschutz Hürde sehe <img src='http://www.futureofwebstrategy.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>5. Real-Time Aggregation</h3>
<p>Um so mehr man ausserhalb der eigenen vier Wände macht, um so mehr geht es auch wieder darum, diese Aktivitäten an einem Ort zu aggregieren. Man mag hier sofort an den Social Media Newsroom denken, aber das ist für mich ein viel zu starr gedachter fixer Bereich auf einer Webseite &#8211; irgendwo in Richtung Pressebereich verortet.</p>
<p>Ich denke dass Aggregation von (Echtzeit-) Daten an ganz vielen unterschiedlichen Stellen einer Webseite stattfinden kann und besonders dann gut funktionieren wird, wenn sie intelligent und Nutzen stiftend integriert wird. Ein Beispiel wäre die Integration von Videos, Fotos, Präsentationen oder auch Blog Artikel Dritter zu einem einzelnen Produkt direkt auf der Produktseite.</p>
<h3>Wir brauchen stark vernetzte Corporate Websites</h3>
<p>An dieser Stelle brechen die alten Silos wirklich auf und es geht darum die eigene Präsenz mit dem gesamten Web geschickter zu verweben. Es geht darum die Webseite dahingehend zu optimieren, dass Inhalte und Features weiter verteilt werden und es geht darum, dass Aktivitäten im gesamten Web auch wieder aggregiert werden sowie Besucher mehr sozialen Kontext auf der Webseite erfahren.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.flickr.com/photos/stollerdos/208453873/"><img class="aligncenter" title="Baum" src="http://farm1.static.flickr.com/58/208453873_ba8dfa0e0f.jpg" alt="" width="500" height="377" /></a></p>
<p>Ich ziehe an dieser Stelle auch gerne die Baum-Metapher heran. Früher hatten wir recht verschlossene, isolierte Silos &#8211; morgen brauchen wir tendenzielle eher weit verästelte blühende Bäume, die ihre Fühler ins gesamte Web ausstrecken und atmen.</p>


<hr /><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.futureofwebstrategy.com/2009/10/05/die-plattform-strategie-der-corporate-website/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Plattform Strategie der Corporate Website'>Die Plattform Strategie der Corporate Website</a></li><li><a href='http://www.futureofwebstrategy.com/2009/10/06/corporate-2-0-ist-tod/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Corporate 2.0 ist tot'>Corporate 2.0 ist tot</a></li></ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FoWS sponsort Rivva.de</title>
		<link>http://www.futureofwebstrategy.com/2010/03/04/fows-sponsort-rivva-de/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 06:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Küpers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internes]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir gestern auf Twitter die Info gesehen haben, dass Frank Westphal zum Betrieb seiner Plattform http://rivva.de weitere Server braucht und dafür Sponsoren sucht, haben wir uns spontan entschlossen dort aktiv zu werden.
Rivva ist für mich eigentlich seit seinem Bestehen eine der relevanten Plattformen im deutschen Web, da ich dort nicht nur schnell auf einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 10px; margin-bottom: 5px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2010%2F03%2F04%2Ffows-sponsort-rivva-de%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2010%2F03%2F04%2Ffows-sponsort-rivva-de%2F" height="61" width="51" /></a></div><p><img class="alignright" title="Rivva Logo" src="http://hackr.de/img/100/rivva.gif" alt="" width="250" height="82" />Als wir gestern auf Twitter die Info gesehen haben, dass Frank Westphal zum Betrieb seiner Plattform <a href="http://rivva.de">http://rivva.de</a> weitere Server braucht und dafür <a href="http://rivva.de/sponsor">Sponsoren</a> sucht, haben wir uns spontan entschlossen dort aktiv zu werden.</p>
<p>Rivva ist für mich eigentlich seit seinem Bestehen eine der relevanten Plattformen im deutschen Web, da ich dort nicht nur schnell auf einen Blick sehen kann, was gerade in Deutschland viel im Web diskutiert wird, sondern da ich &#8211; mit dem was ich persönlich im Web in der Vergangenheit gemacht habe &#8211; auch schon viel von Rivva profitiert habe.</p>
<p>Wer Rivva nocht nicht kennen sollte: Was ist Rivva?</p>
<blockquote>
<p style="margin-top: 1em; margin-right: 0px; margin-bottom: 1em; margin-left: 0px; padding: 0px;">Rivva versucht einen gewichteten Schlagzeilenüberblick über die deutschsprachige Blog- und Online-Medienlandschaft zu liefern.</p>
<p style="margin-top: 1em; margin-right: 0px; margin-bottom: 1em; margin-left: 0px; padding: 0px;">Nach US-Vorbild <a style="text-decoration: none; color: #557799;" href="http://www.techmeme.com/">Techmeme</a> steckt dahinter eine vollautomatische Suchmaschine, die interessante Themen verfolgt, verwandte Diskussionen gruppiert und rund um die Uhr zu einer Top-News-Seite aggregiert. Die Idee dahinter ist vergleichbar mit <a style="text-decoration: none; color: #557799;" href="http://news.google.de/">Google News</a> – nur, dass Blogger entscheiden, welche Artikel auf der Titelseite landen und welche nicht.</p>
</blockquote>
<p>Ich finde es wichtig, dass es <a href="http://rivva.de">Rivva</a> in Deutschland gibt, habe mich sehr darüber gefreut, dass es letztes Jahr wider erwarten nicht eingestellt wurde und wir gratulieren dann an der Stelle auch noch mal herzlich <a href="http://blog.rivva.de/archives/2010/3/3/happy_birthday/">zum dritten Geburtstag</a>!</p>


<hr /><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.futureofwebstrategy.com/2009/09/29/zwei-neue-authoren-fur-fows/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Zwei neue Autoren für FoWS!'>Zwei neue Autoren für FoWS!</a></li><li><a href='http://www.futureofwebstrategy.com/2009/11/09/10-google-wave-accounts-fur-treue-fows-leser/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 10 Google Wave Accounts für treue FOWS Leser'>10 Google Wave Accounts für treue FOWS Leser</a></li></ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer spricht da eigentlich?</title>
		<link>http://www.futureofwebstrategy.com/2010/03/03/wer-spricht-da-eigentlich/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 07:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Küpers</dc:creator>
				<category><![CDATA[SocialCRM]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist eine der Fragen, die ich mir in letzter Zeit häufig stelle, wenn ich z.B. auf einer Facebook Page einer Marke bin und sehe, dass das Unternehmen dort aktiv kommuniziert. Aber wer steckt hinter diesem Logo der Fan-Page? Wer hat diese Worte geschrieben und wie kamen sie zustande?
Darüber hinaus stehen viele Unternehmen vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 10px; margin-bottom: 5px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2010%2F03%2F03%2Fwer-spricht-da-eigentlich%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2010%2F03%2F03%2Fwer-spricht-da-eigentlich%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Das ist eine der Fragen, die ich mir in letzter Zeit häufig stelle, wenn ich z.B. auf einer Facebook Page einer Marke bin und sehe, dass das Unternehmen dort aktiv kommuniziert. Aber wer steckt hinter diesem Logo der Fan-Page? Wer hat diese Worte geschrieben und wie kamen sie zustande?</p>
<p>Darüber hinaus stehen viele Unternehmen vor der Frage: &#8220;Wer soll da eigentlich sprechen?&#8221;</p>
<p>Das ist eine Frage, mit der man sich vorher intensiv beschäftigen muss und die Antwort darauf sprengt schnell mal die Grenzen eines typischen Marketing-Projektes, da auf einmal andere Abteilungen wie &#8220;Corporate Communications&#8221;, &#8220;Customer Support&#8221; oder der Vertrieb involviert werden müssen.</p>
<p>Die Antwort auf diese Frage hat dabei nicht nur eine strategische Dimension, sondern auch eine organisatorische.</p>
<p>Denn wieviel Kommunikation wird der Markt von mir einfordern, wenn ich einmal damit begonnen habe zu reagieren? Wie schnell muss ich antworten, zu welchen Zeiten wird von mir eine Reaktion erwartet und wie skaliert das eigentlich, wenn ich auf einmal hunderte Anfragen pro Tag bekomme?</p>
<p>Wer für sich eine nachhaltige Social Media Strategie entwickeln möchte, sollte sich daher mit der Frage &#8220;wer spricht da eigentlich?&#8221; eingehend auseinandersetzen.<span id="more-375"></span></p>
<h3>Die strategische Dimension</h3>
<p>Wenn ich in einem Restaurant bin und mir das Essen nicht schmeckt, möchte ich vielleicht gerne meine Kritik vortragen. Ob ich dann mit dem Barkeaper, dem Kellner, dem Koch, dem Geschäftsführer oder dem Pressesprecher der Restaurant-Kette sprechen werden, macht einen nicht ganz unerheblichen Unterschied &#8211; nicht nur in der Antwort die ich bekomme, sondern auch in der Art und Weise wie ich meine Frage stelle.</p>
<p>Für die Kommunikation ist es immer wichtig zu wissen mit wem man gerade spricht, da die Rolle des gegenüber Einfluss darauf nimmt, was ich von ihm erwarten und wie auch ich meine eigene Kommunikation gestalten werde.</p>
<p>Frage: Was erwartet man von einem sprechendem Firmenlogo auf einer Facebook Page? Alles oder nichts?</p>
<p>Ich weiss es nicht &#8211; und etwas nicht zu wissen ist in der Regel immer ungünstig <img src='http://www.futureofwebstrategy.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich würde daher unbedingt dazu raten, diese Entscheidung erstmal aus Sicht des Nutzers zu fällen und vor allem überall klar zu machen, wer da spricht.</p>
<p>Das bedeutet nicht zwingend diese Kommunikation zu personifizieren, aber soll heißen, dass es einen konkreteren Absender als die Marke selbst geben sollte und auch eine Zielformulierung &#8211; was man mit dieser Kommunikation bezweckt &#8211; ist in jedem Fall förderlich, um die richtige Erwartungshaltung zu erzeugen.</p>
<p>Darüber hinaus kann &#8220;Social Media Monitoring&#8221; ein wichtige Hilfestellung sein, um ein besseres Verständnis davon zu entwickeln, welcher Absender wirklich primär gefragt ist.</p>
<p>Reden Ihre Kunden heute bereits über ihr Produkt und haben z.B. viele Fragen zu selbigem auf das sie versuchen online Antwort zu finden, macht es wenig Sinn jetzt die Marketing/Marken-Menschen damit zu beauftragen, den Twitter-Kanal oder die Facebook-Page zu betreuen um ein bissel auf &#8220;die Marke einzuzahlen&#8221;, da sie vermutlich die Antworten auf die gestellten Fragen nicht ohne weiteres kennen werden und dort droht, dass die Kommunikation für beide Seiten nicht zufriedenstellend verlaufen wird.</p>
<h3>Die organisatorische Dimension</h3>
<p>Ein Twitter-Kanal oder eine einfache Facebook-Page einzurichten ist schnell gemacht. Aber die dauerhafte Betreuung zu organisieren ist in der Regel wesentlich komplexer.</p>
<p>Wichtig ist auch hier sich im Vorfeld mit der Perspektive des Nutzers zu beschäftigen und durchzuspielen welche Arten von Fragen und Statements kommen werden.</p>
<p>Entwickeln sie im Vorfeld(!) für jede Art von Anfrage ein Szenario und ggf. Workflow, um zu regeln, wie man adäquat reagiert.</p>
<ul>
<li>Was mache ich bei technischen Detailfragen?</li>
<li>Wie gehe ich mit unhöflich vorgetragener Kritik um?</li>
<li>Was sag ich, wenn jemand meine Preispolitik kritisiert?</li>
<li>Was mache ich, wenn jemand auf meiner Facebook-Page Angebote der Konkurrenz verlinkt?</li>
<li>Wie weitgehend berate ich in dem Kanal meine Kunden?</li>
<li>Was kommuniziere ich öffentlich und ab wann suche ich die direkte private Kommunikation?</li>
<li>Wie reagiere ich auf positives Kundenfeedback?</li>
<li>Wie kann ich die Situation nutzen, um positiv zu verstärken?</li>
</ul>
<p>Es gibt für die Betreuung von Präsenzen im Social Web unwahrscheinliche viele Szenarien und man sollte sich im Vorfeld überlegen, wie man reagieren wird.</p>
<p>Hier übrigens ein Tipp: Sollte die Konkurrenz bereits aktiv sein, kann es sehr hilfreich sein sich im Detail anzuschauen, was dort die Kunden an Anfragen stellen, um ein ersten Eindruck zu bekommen.</p>
<p>Aus diesen Szenarien geht dann in der Regel unweigerlich hervor, dass evtl. die Pressestelle nicht in der Lage ist ganz alleine so eine Präsenz zu betreuen und es da eine umfassendere Lösung braucht.</p>
<p>Aber nicht nur die Qualität der Kommunikation ist wichtig &#8211; sondern dass man auch in der Lage ist mit der Quantität umzugehen. Schlägt die Social Media Strategie ein, wird der Praktikant im Marketing sicherlich bald wunde Finger bekommen <img src='http://www.futureofwebstrategy.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: zur organisatorischen Bewältigung sollte man von Anfang damit planen, wie man entweder mit bestehenden skalierbaren Strukturen arbeitet oder wie man sich Hilfe von Außen holt.</p>
<p>Und ich würde mich dabei auch von dem Märchen verabschieden, dass es im Social-Media Umfeld ein absolutes &#8220;no-go&#8221; ist, die Kommunikation auszulagern, da dadurch die Authentizität gefährdet ist.</p>
<p>Die Authentizität ist nur dann gefährdet, wenn man die Kommunikation auslagert und so tut als würde immer noch eine einzelne Person die gesamten Anfragen bewältigen. Wie bereits oben erwähnt, ist es vor allem wichtig klar zu machen wer da kommuniziert und warum er es tut.</p>
<p>Jedem Kunden ist klar, dass er nicht der einzige sein wird, der die Möglichkeit nutzen wird über Twitter oder auf Facebook z.B. eine Frage zu stellen &#8211; was dann zählt ist eine möglichst zeitnahe und gute Antwort die hilft und nicht die Frage ob jetzt die Agentur, das Call-Center oder der Leiter Kundenzufriedenheit höchst persönlich die Antwort formuliert hat.</p>
<p>Auch bei Social Media gilt es selbstverständlich den Kundennutzen in den Mittelpunkt zu stellen und davon ausgehend zu denken und zu arbeiten.</p>
<h3>Personifizierung &#8211; ja oder nein?</h3>
<p>Brauchen wir echte greifbare Personen die für uns im Social Media Kontext sprechen? Darauf gibt es meinen Augen keine pauschale Antwort, sondern einige unterschiedliche Szenarien, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.</p>
<p>Aber dazu mehr in einem weiteren Artikel <img src='http://www.futureofwebstrategy.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konzeption &amp; Design in der Praxis</title>
		<link>http://www.futureofwebstrategy.com/2010/02/01/konzeption-design-in-der-praxis/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 07:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Gilbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Concept]]></category>

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		<description><![CDATA[Entwicklungen im Web und Strategien für die Zukunft. &#8211; Zwei wesentliche Bereiche mit denen auch Konzepter für digitale Medien zu tun haben. Daher ein persönlicher Blick auf die Schnittmengen von Konzeption &#38; Design, sowie in den nächten Wochen folgend Konzeption &#38; Strategie.
Ein persönlicher Rückblick
Knapp fünf Jahre ist es mittlerweile her, dass ich zum ersten Mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 10px; margin-bottom: 5px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2010%2F02%2F01%2Fkonzeption-design-in-der-praxis%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2010%2F02%2F01%2Fkonzeption-design-in-der-praxis%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Entwicklungen im Web und Strategien für die Zukunft. &#8211; Zwei wesentliche Bereiche mit denen auch Konzepter für digitale Medien zu tun haben. Daher ein persönlicher Blick auf die Schnittmengen von Konzeption &amp; Design, sowie in den nächten Wochen folgend Konzeption &amp; Strategie.</p>
<h3>Ein persönlicher Rückblick</h3>
<p>Knapp fünf Jahre ist es mittlerweile her, dass ich zum ersten Mal Konzeptaufgaben für Webinterfaces übernommen habe. Ausgestattet mit einer guten Vorlesung aus meinem Grundstudium zum Thema Informationsarchitektur, der Lektüre von Steven Krug&#8217;s &#8220;Don&#8217;t make me think&#8221; und einer ordentlichen Portion &#8220;gesunden Menschenverstand&#8221; war ich für die ersten Aufgaben gut gerüstet. Diese waren in erster Linie für die Übersichtlichkeit und Nutzerfreundlichkeit von digitalen Kommunikationsmaßnahmen zu sorgen.</p>
<p>Doch während der Vorbereitung zu meiner Diplomarbeit merkte ich, dass sich für das Betätigungfeld des Konzepters ein noch weit größerer Horizont auftat. Unter dem Begriff &#8220;User Experience&#8221; wurde ausgehend von den USA eine umfassende, ganzheitliche Sicht von digitalen Interfaces diskutiert.</p>
<p>Parallel entdeckte ich die Agenturen wie &#8220;Adaptive Path&#8221;, &#8220;IDEO&#8221; oder &#8220;frogdesign&#8221;, die User Experience Design mit strategischen Beratungsmodellen verbinden und am Markt anbieten.</p>
<p>Von diesen beiden Beobachtungen angestoßen, entwickelte ich in meiner Diplomarbeit die Vorstellung eines strategischen User Experience Designs, welches über die anfänglichen Bezugfelder Information Architecture und Usability hinausging. Ein Aspekt der mir besonders wichtig erschien, war die Vermittlung von Nutzer- und Businessinteressen.</p>
<p>Zurück in der beruflichen Praxis merkte ich jedoch schnell, dass die Vorstellungen und Erwartungshaltungen hinsichtlich eines Konzepters weit auseinander gingen. Der Jobtitel Konzepter war ein Container, in dem sich allerlei Sachen sammeln liesen und der gerne  mit wechselnden Begriffen ergänzt wurde, die mit einem Slash dazwischen abgetrennt wurden. Und im Halbjahrestakt tauchten neue Phänome und Herausforderungen auf, mit denen man als Konzepter umgehen musste. Anfang 2008 stand zum Beispiel das Thema Social Media plötzlich auf der Agenda und brachte einige Fragen und Herausforderungen mit denen umgegangen werden musste.</p>
<h3>Status-quo &#8211; perpetual beta</h3>
<p>So wie vielleicht kein zweiter Job im Bereich der digitalen Kommunikation ist für mich der des Konzepters einem permanenten Wandel unterworfen. Dabei meine ich nicht die jobbezogene Umwelt in der man sich bewegt und in der auch sehr viel passiert, sondern der Job mit seinen Aufgaben und Tätigkeiten selber.</p>
<p>Meiner Meinung nach wäre es daher sinnvoll die Aufgaben- und Tätigkeitsbeschreibung des Konzepters immer wieder neu zu reflektieren und zu rejustieren. Daneben sehe ich die Notwendigkeit die Aufgaben und Tätigkeiten für jeden einzelnen Konzepter genauer auszuloten. An der Schnittstelle zwischen Business, User und Technik sorgen schon die verschiedenen persönlichen Hintergründe wie Studium und  Agenturenerfahrungen dafür, dass sich individuelle Schwerpunkte ergeben.<br />
<span id="more-352"></span></p>
<h3>Der Strukturexperte+</h3>
<p>Wenn es aber doch zumindest eine Konstante gibt, die den Begriff Konzepter kennzeichnet, dann ist es für mich der des &#8220;Strukturgebers&#8221;. Das Verständnis des Strukturgebers reicht für mich dabei vom Strukturgeben bei Entwurf und Entwicklung von Interfaces bis hin zum Strukturgeben bezüglich neuer Business-, Consumer- und Techniktrends.</p>
<p>Um den Begriff der Struktur weiter zu ergründen, ist es interesant sich die verschiedenen Bedeutungsnuancen anzuschauen, die diesem Begriff in seiner Geschichte zugeordnet wurden (vgl. Wikipedia): Konstruktion, Systemstruktur, Klassifikation, Beschaffenheit und Sinngefüge. Ich finde, dass diese begrifflichen Differenzen direkt unterschiedliche Aspekte aus der Konzeptionspraxis anklingen lassen, die Konzepter kennen werden und die vielleicht mal auf eine andere Art und Weise beschreiben, was den Job des Konzepters ausmacht.</p>
<p>Desweiteren sehe ich bei den Betrachtung dieser Bedeutungsnuancen  auch den Begriff Strategie hervortreten. Was den Strukturexperten vom Strategen allerdings trennt, ist das integrative Denken von abstrakter Logik und konkreter Erfahrung, sowie dessen praktische Umsetzung.</p>
<h3>Struktur + Form → better together</h3>
<p>In der Sprache des Designs wird Struktur immer um den Begriff der Form ergänzt. Während früher, der geringere Komplexitätsgrad von digitalen Interfaces, die Job-Trennung von Strukturgeber (Konzepter) und Formgeber (Designer) noch nicht notwendig machte, so entsteht durch die heutige Arbeitsteilung zunächst das potenzielle Problem von Reibungsverlusten. Die Qualität eines guten Designs lebt jedoch davon, dass Reibungsverluste zwischen Struktur und Form vermieden werden und Entwürfe &#8220;aus einem Guss&#8221; sind.</p>
<p>Daher ist es meiner Meinung nach heute und in Zukunft unabdingbar, dass Konzepter und Designer so integriert wie möglich zusammenarbeiten. Grundlage hierfür sollte das Verständnis eines gemeinsamen Entwerfen bzw. gemeinsamen Designpraxis sein. Die folgenden zwei Aspekte sehe ich als aktuelle Herausforderungen auch dem Weg dorthin.</p>
<h3>Usable Concepts</h3>
<p>Für die alltägliche Entwurfspraxis ist es wichtig, dass Konzepter genau wissen, welche Schritte in welcher Form dokumentiert werden. Diese Dokumentationen dienen meist der inhaltlichen Abstimmung mit dem Kunden und als Arbeitsgrundlage für die technische Umsetzung. Jedoch gibt es meiner Meinung nach noch Optimierungsbedarf um die Handhabbarkeit der Dokumentationen für Designer zu optimieren.</p>
<p>Ein wichtiger Aspekt hierbei ist die Visualität von Dokumentationen. Schon bei der Dokumentationsform &#8220;Wireframe&#8221; können hier zum Beispiel erhebliche Missverständnisse entstehen, wenn der Eindruck gewonnen wird, der Konzepter würde bereits ein erstes Groblayout andeuten. Über Sinn, aber auch ggf. potenziellen Unsinn von Wireframes sollte sich daher besonders in noch nicht eingespielten Teams unbedingt ausgetauscht werden. Grundsätzlich aber sehe ich es jedoch als notwendig an, dass Konzepter visueller werden sollten.</p>
<h3>Conceptual Argumentation</h3>
<p>Auf der anderen Seite sehe ich die Notwendigkeit, dass Designer stärker an konzeptionellen Argumentationen anknüpfen und diese mit weiterspinnen. Diese Argumentationen sind von Hause aus logisch aufgebaut sind und erfordern das man in einer gemeinsamen Sprache weiterspricht.</p>
<p>Das Ergebnis einer stärkeren konzeptionellen Argumentation des Designs dürfte sich in einem besseren Verständnis durch den Kunden und einer stärkeren Überzeugungskraft bezahlt machen.</p>
<h3>Wie es weiter geht…</h3>
<p>Der Konzepter ist und bleibt in einer herausfordernden Schnittstellenfunktion. Das macht diesen Job so spannend, stellt in aber auch immer wieder vor neue Herausforderungen. Um diesen Herausforderungen nachhaltig gerecht zu werden, darf und sollte der Konzepter sich auch als Designer verstehen. Hierbei muss er sich jedoch als guter Teamplayer beweisen und den &#8220;Designer von Hause aus&#8221; dazu einladen Design wieder verstärkter als Einheit von Struktur und Form zu betrachten, so dass gemeinsam herausragende Entwürfe entstehen können. Ein besonders ausgeprägtes gegenseitiges Verständnis ist hierzu unabdingbar.</p>
<p>Abschließend möchte ich noch auf eine wertvolle Inspiration für diesen Beitrag hinweisen!<br />
Bonsiepe, G. (2009): Entwurfskultur und Gesellschaft. Basel: Birkhäuser.</p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die 7 Elemente erfolgreicher Community-Plattformen im Web</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 13:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[community]]></category>
		<category><![CDATA[game mechanics]]></category>
		<category><![CDATA[success factors]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich diskutierte ich mal wieder mit einem Kollegen, der die spielerischen und kompetitiven Elemente in Foursquare albern und kindisch fand und meinte, dass das wohl nur etwas für junge Männer wäre. Ich sehe ich das ganz anders &#8211; und nicht nur ich allein. Tatsächlich gibt es eine Unmenge von Parallen zwischen (etwas komplexeren) Spielen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 10px; margin-bottom: 5px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2010%2F01%2F26%2Fdie-sieben-elemente-erfolgreicher-communities%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2010%2F01%2F26%2Fdie-sieben-elemente-erfolgreicher-communities%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Kürzlich diskutierte ich mal wieder mit einem Kollegen, der die spielerischen und kompetitiven Elemente in Foursquare albern und kindisch fand und meinte, dass das wohl nur etwas für junge Männer wäre. Ich sehe ich das ganz anders &#8211; und nicht nur ich allein. Tatsächlich gibt es eine Unmenge von Parallen zwischen (etwas komplexeren) Spielen und erfolgreichen Community-Plattformen. Ich würde sogar sagen:</p>
<div style="margin-left: 40px;"><strong>Die Faktoren, die für den Erfolg von Communities (und das, was man heute &#8220;Social-Media-Plattformen&#8221; nennt, ausschlaggebend sind, überschneiden sich in weiten Bereichen mit den Elementen, die an vielen Spielen &#8220;Spaß machen&#8221;.<br />
</strong></div>
<p>Etwas sachlicher formuliert: Die grundlegende Herausforderung für jede Social-Media-Plattform ist es, einen hinreichend großen Teil der Anwender dazu zu bringen, mehr oder weniger interessante Inhalte einzustellen &#8211; die dann für die Mehrheit der vorwiegend passiven Anwender interessant genug ist. Diese Motivation wird bei fast allen erfolgreichen Plattformen durch eine Handvoll Elemente generiert, die in &#8211; in anderer &#8220;Verpackung&#8221; &#8211; auch bei Spielen vorkommen; insbesondere bei Spielen, die in der Lage sind, Erwachsene über längere Zeit hinweg zu fesseln.</p>
<p>Das ist nicht meine eigene &#8220;Entdeckung&#8221;. Das ist die These von Amy Jo Kim von der Beratungsfirma ShuffleBrain. ich habe sie bei einem Vortrag auf der Emerging Techologies Conference in San Diego 2007 gehört und ich habe in der Folgezeit laufend sehr überzeugende Bestätigungen für diese These gesehen. Amy&#8217;s Background ist tatsächlich der Spielemarkt. Sie hat aber auch viel für Unternehmen we eBay und Yahoo gearbeitet. Und das sind immerhin einige der größten &#8220;Communities&#8221; im Web.</p>
<p>Ich habe Ihren Vortrag damals einmal kondensiert und &#8220;Die 7 Elemente erfolgreicher Community-Plattformen im Web&#8221; genannt. Die zeige ich immer noch gerne, wenn es um den &#8220;erstaunlichen&#8221; Erfolg von Social-Media-Anwendungen geht und sie haben bis heute nicht an Gültiugkeit verloren:</p>
<ol>
<li><strong>Klare Ziele und Regeln. </strong>Anwender müssen wissen, wie sie &#8220;vorankommen&#8221;, was von Ihnen erwartet wird. Bei Communities oft nicht ganz so offensichtlich. Wer sich aber einmal ansieht, wie Anwender großer Communities darum kämpfen, diejenigen mit den meisten Beiträgen, Kommentaren, Bewertungen etc. zu sein, wird klar, was sie damit meint.</li>
<li><strong>Bewertungen und Punktesysteme.</strong> In jedem Spiel und in jeder guten Community gibt es &#8220;Punkte&#8221;, für das was ich tue. Punkte, die automatisch vergeben werden oder &#8211; noch besser &#8211; die mir andere Anwender geben. Das stachelt den Ehrgeiz an.</li>
<li><strong>Bestenlisten/Rankings.</strong>Bei allen Spielen mit mehr als 3 oder 4 Mitspielern und bei allen Communities, die Punktesysteme haben, gibt es Bestenlisten. Oft sind die nicht eindimensional sondern es werden mehrere verschiedene Bestenlisten geführt: zum Beispiel nach Produktivität, Qualität, Originalität und so weiter. Bestenlisten stacheln die Anwender an, &#8220;noch mehr zu geben&#8221;.</li>
<li><strong>Rangstufen und Hierarchien.</strong> Das selbe gilt für &#8220;Levels&#8221;. In einem Spiel wie World of Warcraft sind die offensichtlich. In einer Community kann ich zum Beispiel eine Art Wapperl dafür bekommen, wenn ich meinen hundertsten Beitrag schreibe oder zum Moderator oder Tutor für Andere aufsteigen.</li>
<li><strong>Feedback.</strong> Anwender und Spieler brauchen regelmäßiges Feedback, ob sie etwas richtig machen, ob sie &#8220;vorankommen&#8221;. Punktesysteme sind eine Möglichkeit, das zu tun. Einfaches Feedback (positiv oder negativ) durch andere Anwender eine weitere. Wenn Anwenderbeiträge gewissen formalen Kriterien entsprechen müssen, können auch Programme dazu verwendet werden, diese zu bewerten, Lob oder Verbesserungsvorschläge auszusprechen.</li>
<li><strong>Etwas zum Sammeln</strong>. Der Sammeltrieb der Menschen ist ganz erstaunlich ausgeprägt. Ob Kinder Panini-Bildchen sammeln oder Erwachsene Uhren. Systeme, die Anwendern gewisse Stationen vorgeben, die durchlaufen werden können, oder unterschiedliche &#8220;Belohnungen&#8221; verteilen, basieren auf dem selben Trieb.</li>
<li><strong>Austausch/Dialog.</strong> Das ist das Spielprinzip &#8220;Zug um Zug&#8221;. Ich tue etwas, dann sind die anderen dran. Und das liegt zum Beispiel den ganzen geschriebenen und ungeschriebenen Regeln bem Bewerten und Kommentieren zugrunde. Ich stelle etwas online und jemand kommentiert es. Darauf antworte ich wieder. Bei einigen sozialen Plattformen ist es guter Ton &#8220;zurückzuraten&#8221;, wenn mich jemand bewertet und so weiter.</li>
</ol>
<p>Oder in einem ganz kurzen Mantra (jetzt bezogen auf moderne Web-2.0 Communities):</p>
<blockquote style="border-left-width: 1px; border-left-style: solid; border-left-color: #cccccc; margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0.8ex; padding-left: 1ex;"><p>Make it easy and rewarding to create stuff,<br />
and to share, rate and discuss the stuff others created.</p></blockquote>
<div>Es ist nun beileibe nicht so, dass <strong>jede </strong>erfolgreiche Community alle diese Elemente verwendet, oder das es gar keine anderen Erfolgsfaktoren gibt. Wer sich aber Facebook, Flicker, MySpace, YouTube, Digg und Konsorten einmal anschaut, wird immer eine Handvoll von diesen Elementen finden. Selbst ein so simples Tool wie Twitter enthält &#8211; je nach Interpretation &#8211; vier bis sechs davon. Und Foursquare ist gerade ein Musterbeispiel für Punktesysteme, Hierarchien, Rangstufen und Dingen zum Sammeln.</div>
<div>Kurz und gut: wer eine erfolgreiche Social-Media-Plattform plant, tut gut daran, sich anzusehen, was Leuten an Spielen Spaß macht (und natürlich &#8220;Die 7 Elemente erfolgreicher Community-Plattformen im Web&#8221;zu checken. Spaß ist ein nahezu unübertrefflicher Motivationsfaktor, Leute an die Arbeit zu bekommen &#8211; und eine sehr preisgünstige &#8220;Entlohnung&#8221; <img src='http://www.futureofwebstrategy.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </div>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Adaptive Websites 1: Eine Einführung</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 11:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adaptive Websites]]></category>
		<category><![CDATA[SocialCRM]]></category>
		<category><![CDATA[crm]]></category>
		<category><![CDATA[personalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[targeting]]></category>

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		<description><![CDATA[Adaptive Websites sind Websites, die nicht bei jedem Besuch und für jeden Besucher identisch aussehen, sondern sich anpassen. Solche Anpassungen können in sehr unterschiedlicher Art erfolgen. Die Seiten können beispielsweise für unterschiedliche Bildschirmgrößen (oder Anzeigegeräte) beim Besucher unterschiedlich gelayoutet werden. Sie können unterschiedliche Inhalte zeigen, je nachdem, "woher" der Besucher gekommen ist, oder, was er in der Vergangenheit auf dieser Website gemacht hat. Theoretisch kann aber auch die Tages- (oder Jahreszeit) des Besuchs eine Rolle für Änderungen spielen, oder der Ort, an dem sich der Besucher befindet. In wenigen Jahren wird die Mehrzahl der Websites solche automatischen Anpassungen vornehmen, um dem Besucher besseren Service zu bieten - oder effektiver "zu verkaufen". Die Technologie dafür steht bereit; wird lediglich noch nicht flächendeckend eingesetzt. Dieser Artikel bietet eine erste Einführung in das Thema. Folgende Posts werden einzelnen Detail-Aspekte im Detail beleuchten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 10px; margin-bottom: 5px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2010%2F01%2F21%2Fadaptive-websites-1-eine-einfuhrung%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2010%2F01%2F21%2Fadaptive-websites-1-eine-einfuhrung%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Als wir bei Elephant Seven Bielefeld Anfang letzten Jahres zusammensaßen und darüber diskutierten, welche Trends unsere Arbeit in der nahen Zukunft bestimmen würden, kramte ich unter Anderem das Konzept der Adaptiven Websites hervor. Das war für die Mehrzahl der Beteiligten (ein Querschnitt der Mitarbeiter aus allen Bereichen der Agentur) zunächst eine sehr abstrakte Idee &#8211; und scheinbar nichts Neues. Unternehmen wie Amazon betreiben schon seit Ewigkeiten adaptive (personalisierte) Websites, die sich je nach Besucher und seiner Vorgeschichte unterschiedlich präsentieren.  Ich denke, die meisten Kollegen haben nur deshalb mit-diskutiert, weil es eben eine Idee vom Cheffe war <img src='http://www.futureofwebstrategy.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Weitaus spannender und nahe liegender waren Themen wie Mobile Web und natürlich das Mega-Buzzword Social Media.</p>
<p>Im Laufe des Jahres 2009 hat sich das geändert.  Wir haben festgestellt, dass das Konzept einer Adaptiven Website immer wieder auftauchte, wenn wir über die Zukunft der Websites unserer Kunden sprachen &#8211; und, dass es um weit mehr geht als nur &#8220;Personalisierung&#8221; oder Kaufempfehlungen aufgrund bekannter Geschäftsvorfällen. Diese Art der Adaptivität würde ja auch nur bei wenigen Websites funktionieren. Es gibt aber viele weitere Formen der Anpassung an die Benutzerbedürfnisse und Interessen, die handfeste Vorteile für Benutzer und Betreiber bringen. Deshalb &#8230;</p>
<blockquote><p>Adaptives Verhalten ist bei bestimmten Typen von Websites schon heute &#8220;Standard&#8221;. Das sind vor allem eBusiness-Websites &#8211; nicht nur Shops &#8211; und Social-Media-Plattformen. Da genau das aber Ausprägungsformen von Websites sind, die für mehr und mehr Unternehmen wichtig werden, wird <strong>Adaptivität über kurz oder lang &#8220;Standard&#8221; für nahezu jede Website werden. </strong></p></blockquote>
<p>Wir haben im Laufe des Jahres deshalb die einzelnen Aspekte des Themas in ein ganzheitliches Framework gepackt, das wir inzwischen bei jeder Planung für die Weiterentwicklung der Web-Aktivitäten unserer Kunden verwenden. Dieses Framework berührt prinzipiell alle Aspekte bei der Planung, Entwicklung und beim Betrieb von Websites:</p>
<ul>
<li>Gesamtkonzeption</li>
<li>Informationsarchitektur</li>
<li>Datenmodell</li>
<li>Darstellungs- bzw. Business-Logik</li>
<li>Visuelles Design</li>
<li>Darstellungstechnologien</li>
</ul>
<p><span id="more-332"></span></p>
<p>Ich gehe zudem davon aus, dass dieses Framework (und die Prinzipien der Adaptivität) mittelfristig ein wichtiger Bestandteil der Online-Strategie bei vielen unseren Kunden sein wird. Um nachvollziehbar zu machen, warum ich das glaube, zunächst ein paar Erläuterungen dazu, was Adaptive Websites sind (oder sein können). In den folgenden Beiträgen dieser kleinen Serie werde ich dann im Detail auf die gestalterischen, konzeptionellen und technischen Aspekte adapativer Websites eingehen und die unvermeidliche Datenschutzproblematik beleuchten.</p>
<h3>Das Grundprinzip adaptiver Websites</h3>
<p>Die überwältigende Mehrzahl der Seiten im heutigen Web ist statisch und präsentiert sich jedem, der diese Seite aufruft, in identischer Form. So what? Ist das überhaupt erwähnenswert? Schließlich ist jede Seite einer Zeitschrift ja auch unveränderlich, wenn sie erst einmal gedruckt ist, genau wie eine Buchseite oder die Folge einer TV-Serie. Zunächst einmal also wenig erwähnenswert. Tatsächlich ist das aber keine Selbstverständlichkeit sondern schlicht und einfach eine Konsequenz der Limitierungen der alten Medien. Zeitungen werden nun einmal in Auflagen von einigen 10.000 Exemplaren gedruckt und jeder Leser bekommt (weitgehend) die selbe.</p>
<p>Im Web ist das schon heute nicht mehr so. Damit meine ich primär nicht Websites wie Amazon oder eBay, die schon seit vielen Jahren personalisiert werden, sobald ich mich erst einmal eingeloggt habe. Auch die Mehrzahl der großen, viel frequentierten Sites (á la Spiegel Online und Konsorten) sind bereits heute teilweise adaptiv &#8211; wir bemerken es nur nicht. Adaptiv ist an diesen Seiten vor allem die Werbung. Die wird schon heute oft mit Hilfe unterschiedlicher Targeting-Prinzipien optimiert, weshalb nicht jeder Besucher exakt die selbe Seite zu sehen bekommt, wie der andere. Und wer ein und die selbe Seite mehrfach besucht, wird ebenfalls Unterschiede bemerken (wenn er darauf achtet): die angezeigte Werbung kann sich zum Beispiel im Laufe der Tage ändern. Und speziell bei Online-Magazinen ändern sich Homepage und Rubrikenseiten laufend, wenn neue Inhalte eingefügt wird. Und das ist auch gut so. Kaum ein Besucher möchte die News von Gestern ganz oben und groß auf einer Nachrichtenseite sehen.</p>
<p>Warum macht man das?  Weil es diese Website &#8220;besser&#8221; macht; besser für die Besucher und &#8220;besser&#8221; für die Betreiber.</p>
<p>Warum eine Website für mich als Besucher &#8220;besser&#8221; ist, die mir das anbietet, was mich interessiert und weniger von dem, was mich langweilt, liegt auf der Hand. Aber auch die Betreiber profitieren von derAdaption (oft &#8220;Targeting&#8221; genannt). Im Endeffekt geht es ums Verkaufen. Jede kommerzielle Website (und die meisten anderen auch) will &#8220;etwas verkaufen&#8221;. Das muss nicht immer ein Produkt sein, das man in die Hand nehmen und bezahlen kann. Manchmal soll auch nur &#8220;Marke&#8221; verkauft werden, Image, Aufmerksamkeit oder Service. Jede Website hat solche (Verkaufs-)Ziele, selbst, wenn sich der Betreiber nicht immer darüber im klaren ist. Letzteres ist schade, weil es zu ineffektiven Websites führt &#8211; aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Ein guter menschlicher Verkäufer wird nicht in jedem Verkaufsgespräch exakt gleich vorgehen, sondern sein Wissen über den Gesprächspartner und weitere Kontextinfos nutzen. Er wird den Kunden Morgens mit &#8220;Guten Morgen&#8221; begrüßen. Bei extremem Wetterlagen ein wenig Smalltalk darüber machen, am Freitag ein schönes Wochenende wünschen, Anfang Januar ein &#8220;Frohes Neues Jahr&#8221;. Er wird einem (potentiellen) Kunden, der &#8220;nach Geld aussieht&#8221; gegebenenfalls andere Angebote unterbreiten, als einem mit (vermutet) geringerem Einkommen. Er wird den jungen Studenten anders ansprechen, als die Rentnerin. Handelt es sich um eine Folgegespräch, wird er das erwähnen, und sich auf den früheren Kontakt beziehen. Wenn er merkt, dass sein Gesprächspartner es eilig hat, wird er das Gespräch anders führen als wenn alle Zeit der Welt zur Verfügung steht.  Alles das macht er nicht allein, weil &#8220;man das so macht&#8221;, sondern weil er seine Arbeit so erfolgreicher verrichtet. Wer nicht auf seinen Gegenüber eingeht, ist kein guter Verkäufer.</p>
<p>In der Online-Werbung hat sich diese Erkenntnis fast schon flächendeckend durchgesetzt. Ein großer Teil der Online-Werbung ist targeted advertizing, bei dem der Kontext der Werbeplatzierung oder das Verhalten des Besucher für eine optimale Schaltung der Werbemittel ausgenutzt wird. Targeted Advertisung ist erfolgreicher. &#8220;Targeted Content&#8221; auch.</p>
<h3 style="font-size: 1.17em;">Mögliche Informationsquellen für die Adaption von Websites</h3>
<p>Es gibt prinzipell sechs Kategorien von Mechanismen für die Adaption, im Prinzip sind es sechs Quellen von Informationen über den Besuch(er):</p>
<ol>
<li>Klassische Personalisierung nach Anmeldung (explizit oder implizit)</li>
<li>Anpassung entsprechend früherem Verhalten</li>
<li>Nutzung von syndizierten Informationen über den Besucher</li>
<li>Berücksichtigung der Herkunft des Besuchs</li>
<li>Anpassung an die Hard- und Softwareumgebung des Besuchers</li>
<li>Nutzung von sonstigen Daten über Umgebung und Situation des Besuchers</li>
</ol>
<p>Zunächst paar Erläuterungen zu diesen Kategorien, bevor wir uns im Detail ansehen, was technisch und gestalterisch möglich und nötig ist.</p>
<h4>Klassische Personalisierung nach Anmeldung</h4>
<p>Das ist das, was Amazon und soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing machen. Websites wie diese haben es am einfachsten, sich dem Benutzer anzupassen &#8211; weil sie dafür am meisten Informationen haben. Sobald ich mich als Anwender auf einer solchen Website angemeldet habe, kann der Server, der mir die Seite ausliefert, auf vielfältige Daten aus der Vergangenheit meiner Beziehung mit dieser Platform zurückgreifen. Amazon ist beispielsweise berühmt (berüchtigt) für die auf der Homepage vorgeschlagenen Produkte, die sich aus meiner Kaufhistorie ergeben. Wenn ich erst einmal zwei oder drei Krimis eines bestimmten Autors oder Fachbücher zu bestimmten Themen gekauft habe, schlägt mir Amazon automatisch weitere Bücher derselben Autoren oder zu den selben Themen vor. Das Vorschlagswesen ist aber noch viel cleverer: haben zum Beispiel überproportional viele andere Kunden, die das selbe Buch gekauft haben, wie ich, auch Bücher eines anderen Autors gekauft, so werden mir auch dessen Bücher vorgeschlagen. Der Algorithmus ist erstaunlich gut. Ich kaufe etwa 20% &#8211; 30% der Bücher, die ich bei Amazon bestelle, über diese Empfehlungen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-339 aligncenter" title="Die Amazon Homepage " src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2010/01/adapweb001-300x225.jpg" alt="Die Amazon Homepage " width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-340 aligncenter" title="Amazon Empfehlungen" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2010/01/adapweb002-300x225.jpg" alt="Amazon Empfehlungen" width="300" height="225" /></p>
<p>Alle Social-Media-Plattformen sind adaptiv! Facebook zeigt mir zum Beispiel die Statusmeldungen der Leute auf meiner Freundesliste, Erinnerungen an deren Geburtstage, Nachrichten von anderen Facebook-Usern etc. Im Grunde ist das explizite Personalisierung weil Facebook dazu vorwiegend die Tatsache nutzt, dass ich andere User explizit als Freunde bezeichnet habe, Gruppen beigetreten bin etc.</p>
<p>Aber es gibt auch eine Vielzahl subtiler Anpassungen, die Facebook aufgrund vergangenen Verhaltens macht. Wenn ich nach Leuten suche, werden in den entsprechenden Listen zum Beispiel zunächst diejenigen User genannt, mit denen ich in der Vergangenheit am häufigsten interagiert habe. Dazu gehört auch der Besuch der entsprechenden Profilseiten oder der Photoalben dieser User. Prinzip ist: Alles, was ich über vergangenes Verhalten weiß, kann ich für sinnvolle Anpassungen verwenden.</p>
<h4>Anpassung entsprechend früherem Verhalten</h4>
<p>Adaption durch &#8220;Personalisierung&#8221; im Sinne des Anpassung an früheres Verhalten der Besucher ist aber nicht nur bei bei Websites möglich, bei denen man sich anmelden muss. Viele Websites setzen heute Cookies ein, in denen sie explizite Wünsche der Besucher oder auch aggregierte Daten über früheres Verhalten speichern. Richtig gemacht, ist das datenschutzrechtlich unbedenklich und erlaubt deutliche Komfortverbesserungen.</p>
<p>In dezenter Form kann man auch das wieder auf der Homepage von Spiegel Online sehen: auf dieser Homepage stehen die letzten News sortiert nach einen runden Dutzend Kategorien/Rubriken. In jeder Rubrik gibt es Headline und Aufreißer von 3 Artikeln &#8211; oder auch von 6 Artikeln. Das kann man mit zwei simplen Buttons namens Mehr und Weniger in jeder Rubrik regeln. In welcher Rubrik man gerne mehr Artikel sehen möchte, merkt sich Spiegel Online in einen Cookie. Diese Einstellung bleibt also auch wirksam, wenn ich Morgen oder nächste Woche das nächste Mal SpOn besuche.  Diese Methodik ist nicht auf explizite Präferenzen beschränkt. Eine Website könne genauso gut registrieren, welchen Links ich auf einer Homepage am häufigsten folge und mir in Zukunft vermehrt Angebote (Produkte, News, Bilder, Blogeinträge etc.) aus den selben Kategorien gleich auf der Homepage anbieten &#8211; und andere Kategorien zurücknehmen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-341 aligncenter" title="Spiegel Online Homepage" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2010/01/adapweb003-300x225.jpg" alt="Spiegel Online Homepage" width="300" height="225" /></p>
<h4>Nutzung von syndizierten Informationen</h4>
<p>Beide Formen der Personalisierung (über explizite Anmeldung oder implizit gesetzte Cookies), haben allerdings einen großen Nachteil: sie funktionieren nur, wenn ein Besucher häufiger vorbeikommt. Das ist bei Facebook, Spiegel Online oder Amazon typischerweise der Fall. Auf vielen anderen Unternehmens-Websites ist der größte Teil der Besuche &#8220;erstmalig&#8221;, weil die Leute diese Sites nur aus einem konkreten Anlass besuchen. Trotzdem wäre es doch schön, wenn man einen erstmaligen Besucher auch schon etwas indivudueller ansprechen kann, oder?</p>
<p>Und das geht auch.  Die werbetreibende Industries steht nämlich vor einem ähnlichen Problem, wenn sie targeted Advertising machen möchte: Auch hier erscheinen die Banner häufig auf Seiten, bei denen ein Großteil der Besuche erstmalig vorbei kommt. Trotzdem ist es möglich, auch für diese Besucher Vermutungen über Interessen und Präferenzen anzustellen. Das geht mit Targeting-Netzwerken, die mit einer Vielzahl von Websites zusammenarbeiten. Hat sich jemand auf einer Website B ganz offensichtlich für Produkte oder News zu neuen Autos (Autotests, Fotostrecken etc.) interessiert, wird dies in verschlüsselter Form in einem Cookie vermerkt. Besucht dieser Jemand nun Website B (die mit demselben Targeting-Netzwerk zusammenarbeitet) kann der Server dieser Website denBenutzer von Anfang an verstärkt mit &#8220;automobil-relevanten&#8221; Bannern versorgen. Oder &#8211; denn es muss ja nicht immer Werbung sein &#8211; der Content der Seite könnte vermehrt mit &#8220;automobil-relevantem&#8221; Content angereichert werden, wenn das bei dieser Website Sinn macht.</p>
<p>Auch hier gilt, dass die Datensammlung mit Hilfe von Cookies grundsätzlich datenschutzrechtlich geprüft werden muss, aber Verfahren möglich sind, die datenschutzrechtlich unbedenklich sind.  Wie das geht, machen die Netzwerke für &#8220;behavioral Targeting&#8221; vor. In Deutschland sind hier Wonderloop und nugg.ad (Hallo, @holadiho) marktführend.  Auf diese Weise können auch &#8220;kleine&#8221; Websites einen Teil der Vorteile nutzen, wie sie große Anbieter, wie Amazon und die großen Versandhäusern zur Verfügung stehen.</p>
<h4>Berücksichtigung von Herkunft und ähnlichen Daten</h4>
<p>Die Nutzung eines Targeting-Netzwerks für die besuchsspezifische Anpassung eine Website ist technisch nicht unaufwendig &#8211; und mit Zahlungspflichten an dieses Netzwerk verbunden. Technisch etwas einfacher als dieser Ansatz (und ohne Kosten für andere Dienstleister) ist die Auswertung der Daten, die dem Server beim Aufruf der Seite übergeben werden (Referrer etc.). Diesen kann zum Beispiel entnommen werden, welches die letzte Seite, die der Besucher vorher gesehen hat und bei Suchmaschinen auch die Stichworte, nach denen gesucht wurde.  Das lässt sich auf vielerlei Weise nutzen.</p>
<p>Eine ganz wichtige, und extrem wichtige Anpassung ist zum Beispiel die unterschiedliche Darstellung eienr Seite, je nachdem, ob diese von einem Link innerhalb derselben Website aus aufgerufen wurde, oder aus der Trefferliste einer Suchmaschine heraus. Im zweiten Fall ist diese Seite vermutlich die erste, die der Besucher von dieser Website sieht. In diesem Fall wäre es sicherlich sinnvoll, weitergehende Informationen über das Unternehmen selbst oder über &#8220;verwandte Informationen&#8221; prominenter zu präsentieren. Wurde die Seite hingegen von der entsprechenden Homepage aus aufgerufen, ist das deutlich weniger wichtig; im Gegenteil: das ständige Anbieten dieser anderen Informationen würde eventuell als penetrant empfunden.  Aufgrund der Auswertung der Such-Stichworte können die Seiten noch weiter an die (vermuteten) Interessen des Besuchers angepasst werden. Kommt ein Besucher zum ersten Mal auf die Homepage einer Bank und die Auswertung der Referrer-Daten ergibt, dass dieser Besucher vorher nach einem Girokonto gesucht hat, sollte man ihn die Hinweise auf das entsprechende Angebot der besuchten Bank besonders prominent präsentieren. Und wenn der Besucher nach einem Kredit gesucht hat, muss eben das Darlehensangebot besonders herausgestellt werden. Die folgenden Beispiele zeigen das am Beispiel der Homepage der VW-Bank. Hier werden entsprechende Schwerpunkte gesetzt &#8211; allerdings nach dem Zufallsprinzip.</p>
<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-342" title="adaptive008" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2010/01/adaptive008-150x150.jpg" alt="adaptive008" width="150" height="150" /> <img class="alignnone size-thumbnail wp-image-343" title="adaptive009" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2010/01/adaptive009-150x150.jpg" alt="adaptive009" width="150" height="150" /> <img class="alignnone size-thumbnail wp-image-344" title="adaptive010" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2010/01/adaptive010-150x150.jpg" alt="adaptive010" width="150" height="150" /></p>
<h4>Anpassung an Hard- und Software</h4>
<p>Eine wichtige und oft sehr radikale Form der Anpassung von Seiten ist die Berücksichtigung der vom Besucher verwendeten Hard- und Software. So ist es zum Beispiel möglich &#8211; und wird von einigen Websites auch praktiziert &#8211; unterschiedliche Seitenlayouts für unterschiedliche Größen des Browserfensters zu verwenden. Eine derart adaptive Website würde auf einem kleinen Bildschirm mit 800 Pixel Breite zum Beispiel deutlich anders aussehen als bei 1600 Pixel Breite. Das mag wie eine Spielerei klingen. Tatsächlich ist es aber unter Umständen sehr hilfreich für den Besucher, wenn auf einem kleineren Bildschirm kleinere Schriften und kleinere Abstände zwischen Elementen verwendet werden, oder andere Inhalte vielleicht gar nicht oder nur gekürzt auftauchen.</p>
<p>Viel dramatischer &#8211; und unbestreitbar notwenig &#8211; sind die Veränderungen, die an einer Website vorgenommen werden müssen, damit sie gut auf mobilen Geräten (mit typischerweise sehr kleinen Displays) dargestellt werden können. Heute ist bei den meisten Betreibern die &#8220;mobile Website&#8221;, so sie denn überhaupt eine haben, eine vollkommen separate Version der entsprechenden Seiten und üblicherweise auch nur ein kleiner Auszug aus dem gesamten Inhalte-Angebot. Zu Zeit der WAP-Darstellung auf klassischen Mobiltelefonen war das auch gut so. Im Zeitalter des iPhones (und der wachsenden Verbreitung von anderen Smartphones) ist das aber nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen ist eine Adaption der Seiten an die Einschränkungen (und ggf. besonderen Fähigkeiten) der Endgeräte angebracht.</p>
<p>Ähnliche Anpassungen machen in Zukunft sicherlich auch Sinn für die Ausgabe auf Tablets (Touch-Interfaces) oder auf internetfähigen TV-Displays. Und es macht wesentlich mehr Sinn, seine Website adaptiv zu konzipieren und zu implementieren, als für alle Kategorien von Endgeräten eine eigene &#8220;Variante&#8221; zu produzieren.</p>
<h4>Nutzung von Daten über Umgebung, Situation und Netzwerk</h4>
<p>Last but not least, macht bei einigen Websites die Anpassung und Umgebung, Tages-, Jahreszeit und Situation des Besuchers Sinn. Das ist ganz offensichtlich bei location-aware Services der Fall. Dazu muss man wissen, dass es schon heute möglich ist, den Ort, an dem sich der Besucher einer Website befindet, mit einer recht hohen Präzision zu eruieren. Dabei treten zwar Fehler auf. In mehr als 80% der Fälle lassen sich Stadt und Viertel aber recht zuverlässig feststellen. Online-Werbung verwendet das teilweise schon heute: Warum sollte ich einen Besuche auch auf die Sonderangebote eines bayerischen Möbelhauses hinweisen, wenn der sich in Hamburg befindet? News-Sites können auf die selbe Art und Weise, lokale News filtern und Unternehmen mit dicht gespanntem Filialnetz auf den jeweils nächsten Standort verweisen.</p>
<p>Aber das sind nur die nahe liegendsten Ansätze.</p>
<p>Warum sollte eine Website &#8211; speziell die Homepage &#8211; nicht Tageszeit, Wochentag, Jahreszeit und lokales Wetter berücksichtigen. Kingt wie ein Scherz oder Gimmick aber &#8230; menschliche Verkäufer tun das auch und fahren nicht schlecht damit.</p>
<p>Aber es gibt noch andere Umgebungsinformationen, die sich sinnvoll für eine Adaption nutzen lassen. Wenn ich auf einer Markenwebsite beispielsweise eine Seite besuche und der Server feststellt (z.B. über Facebook Connect), dass sich die selbe Seite gerade weitere Personen ansehen, die auf meiner Freundesliste stehen, kann das für eine individuelle Ansprache und den Aufbau von Loyalitätsbeziehungen extrem hilfreich sein. Mir zu zeigen, dass meine Freunde hier sind (oder hier waren) und ggf. sogar einen Kommentar (hier oder bei Facebook, Twitter etc.) zu ihrem Besuch hinterlassen haben, eventuell &#8220;Fan&#8221; meiner Firmenhomepage geworden sind, ist ein Feature, das über kurz oder lang sicherlich Standard auf vielen Produkt- und Firmen-Websites sein wird.</p>
<p>Soweit der erste Überblick &#8230; und beim nächsten Artikel zum Thema geht es weiter mit der Frage, wie man eine Website am effizientesten adaptiv konzipiert und implementiert. &gt;&gt; Adaptive Websites 2: Die Architektur.</p>


<hr /><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.futureofwebstrategy.com/2009/10/12/in-4-schritten-eine-social-media-aktivitat-planen-mit-post-schritt-1-p-wie-people/' rel='bookmark' title='Permanent Link: In 4 Schritten eine Social Media Aktivität planen mit POST &#8211; Schritt 1: P wie People'>In 4 Schritten eine Social Media Aktivität planen mit POST &#8211; Schritt 1: P wie People</a></li><li><a href='http://www.futureofwebstrategy.com/2009/11/04/in-4-schritten-eine-social-media-aktivitat-planen-mit-post-schritt-2-o-wie-objectives/' rel='bookmark' title='Permanent Link: In 4 Schritten eine Social Media Aktivität planen mit POST – Schritt 2: O wie Objectives'>In 4 Schritten eine Social Media Aktivität planen mit POST – Schritt 2: O wie Objectives</a></li></ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook Connect Beispiel von Apple</title>
		<link>http://www.futureofwebstrategy.com/2009/12/31/facebook-connect-beispiel-von-apple/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 18:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens-Christian Jensen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Case]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Apple hat zur Nachweihnachtszeit ein App in den Store gestellt, welches dem User jeden Tag einen Download aus dem iTunes Musicstore schenkt. Dazu muss der User einfach das App einmal am Tag starten und kann sich so den entsprechenden Download anzeigen lassen. Das App nutzt Facebook Connect, um dem User anzubieten, dass dieser eine Nachricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 10px; margin-bottom: 5px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2009%2F12%2F31%2Ffacebook-connect-beispiel-von-apple%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2009%2F12%2F31%2Ffacebook-connect-beispiel-von-apple%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Apple hat zur Nachweihnachtszeit ein <a href="http://itunes.apple.com/de/app/itunes-12-tage-geschenke/id344240105?mt=8">App</a> in den Store gestellt, welches dem User jeden Tag einen Download aus dem iTunes Musicstore schenkt. Dazu muss der User einfach das App einmal am Tag starten und kann sich so den entsprechenden Download anzeigen lassen. Das App nutzt Facebook Connect, um dem User anzubieten, dass dieser eine Nachricht auf seinem Facebook Profil hinterlässt, um so seinen Freunden den Download zu empfehlen.</p>
<p>Aus meiner Sicht ein schönes Beispiel, wie flüssig sich ein Facebook Connect Prozess integrieren lässt.</p>
<p><span id="more-320"></span></p>
<h2>Screenshots</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-311" title="facebookconnect1" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2009/12/facebookconnect1.PNG" alt="facebookconnect1" width="320" height="480" /></p>
<p>Startbildschirm des Apps</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-311" title="facebookconnect2" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2009/12/facebookconnect2.PNG" alt="facebookconnect2" width="320" height="480" /></p>
<p>Integration des Facebook Connect Buttons</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-311" title="facebookconnect3" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2009/12/facebookconnect3.PNG" alt="facebookconnect3" width="320" height="480" /></p>
<p>Facebook Connect Authentifizierung</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-311" title="facebookconnect5" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2009/12/facebookconnect5.PNG" alt="facebookconnect5" width="320" height="480" /></p>
<p>Ansicht nach der Authentifizierung mit Download Button</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-311" title="facebookconnect6" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2009/12/facebookconnect6.PNG" alt="facebookconnect6" width="320" height="480" /></p>
<p>Nach dem Drücken des Download Button wird ein Fesnter für das Posten einer Pinnwand Meldung eingeblendet</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-311" title="facebookconnect7" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2009/12/facebookconnect7.PNG" alt="facebookconnect7" width="320" height="480" /></p>
<p>Anschliessend leitet die App in den iTunes Musicstore über</p>
<p><a href="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2009/12/facebookconnect9.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-321" title="facebookconnect9" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2009/12/facebookconnect9-300x219.png" alt="facebookconnect9" width="300" height="219" /></a></p>
<p>Auf Facebook erscheint die entsprechende Nachricht</p>


<hr /><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.futureofwebstrategy.com/2009/09/24/targeting-und-personalisierung-mit-facebook-connect/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Targeting und Personalisierung mit Facebook Connect'>Targeting und Personalisierung mit Facebook Connect</a></li><li><a href='http://www.futureofwebstrategy.com/2009/09/14/die-vorteile-von-facebook-connect/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Vorteile von Facebook Connect'>Die Vorteile von Facebook Connect</a></li><li><a href='http://www.futureofwebstrategy.com/2009/10/09/content-distribution-mit-facebook-connect/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Content Distribution mit Facebook Connect'>Content Distribution mit Facebook Connect</a></li></ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>4 Nutzungsszenarien für Ihr Online-Angebot</title>
		<link>http://www.futureofwebstrategy.com/2009/12/14/4-nutzungsszenarien-fur-ihr-online-angebot/</link>
		<comments>http://www.futureofwebstrategy.com/2009/12/14/4-nutzungsszenarien-fur-ihr-online-angebot/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 23:44:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens-Christian Jensen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Beginn jedes Online Projektes stellt sich dem Entscheider die Frage, wie er sein Web-Angebot gestalten muss, damit er sein jeweiliges Ziel bestmöglich erfüllen kann. In einer solchen ersten Phase wird entschieden, ob ein Online-Shop, ein Blog, eine Portalseite oder vielleicht auch ein WebTV-Sender entstehen soll. In den letzten Jahren bezogen sich diese Entscheidungen automatisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 10px; margin-bottom: 5px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2009%2F12%2F14%2F4-nutzungsszenarien-fur-ihr-online-angebot%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2009%2F12%2F14%2F4-nutzungsszenarien-fur-ihr-online-angebot%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Zu Beginn jedes Online Projektes stellt sich dem Entscheider die Frage, wie er sein Web-Angebot gestalten muss, damit er sein jeweiliges Ziel bestmöglich erfüllen kann. In einer solchen ersten Phase wird entschieden, ob ein Online-Shop, ein Blog, eine Portalseite oder vielleicht auch ein WebTV-Sender entstehen soll. In den letzten Jahren bezogen sich diese Entscheidungen automatisch auf ein bestimmtes Nutzungsszenario, nämlich den PC daheim.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-290" title="Früher daheim" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2009/12/alterrechner-300x217.jpg" alt="Früher daheim" width="300" height="217" /></p>
<div><a rel="cc:attributionURL" href="http://www.flickr.com/photos/84263554@N00/">Foto von kla4067</a> unter <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a></div>
<p>Aber genau hier ist es an der Zeit neu zu denken. In der ersten Phase eines Onlineprojektes ist es ebenfalls wichtig zu überlegen, für welches Nutzungsverhalten ein Online-Angebot gestaltet wird. Dieser Artikel soll die heute typischen Nutzungsszenarien vorstellen, welche für die Planung einer Online-Aktivität evaluiert werden sollten.</p>
<p><span id="more-273"></span></p>
<h3>Szenario 1: Stationäres Web &#8211; Der Klassiker</h3>
<p>Mitte der Neunziger hat das Internet in den deutschen Haushalten Einzug erhalten. Inzwischen hat die Verbreitung stark zugenommen und über 67 % der Deutschen sind Online. (<a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=188">ARD ZDF Onlinestudie</a>). Der Computer zu Hause wird in unterschiedlichen Situationen genutzt. In den meisten Fällen steht der Computer im Arbeitszimmer auf einem Schreibtisch oder ein Laptop wird in der Küche, im Wohnzimmer oder im Arbeitszimmer spontan aufgestellt. Für die meisten Menschen in Deutschland ist der Computer daheim der einzige Zugang in das Internet. Das bedeutet für die Planung einer Online Aktivität, dass jedes Online Angebot über einen normalen Webbrowser zugänglich sein muss.</p>
<h3>Szenario 2: Mobile</h3>
<p>Zugang zum Internet bieten seit längerem aber nicht nur der PC zu Hause, sondern auch mobile Geräte, wie Mobilfunkgeräte und Smartphones. Spätestens seit dem iPhone ist klar, dass das mobile Internet, welches schon seit vielen Jahren angeblich stark am kommen war, nun endgültig da ist. Denn das iPhone ist das erste Massenmarkt taugliche Gerät, welches  das Internet auch unterwegs mit Spaß benutzbar macht.</p>
<p>Typische Situationen in diesem Nutzungskontext sind zum Beispiel das Reisen mit dem öffentlichen Nahverkehr, das Sitzen auf dem Sofa oder das spontane Zücken in einem Gespräch mit Freunden, um etwas nachzuschlagen oder zu zeigen. Bei einer solchen Nutzung stellt sich bei der Planung eines Online-Angebots die Frage, ob und wie dieses Nutzungsverhalten unterstützt werden sollte, um den größten Nutzen zu erlangen. Aktuelle Smartphones treiben noch einen Aspekt voran, der ebenfalls berücksichtigt werden sollte. Nutzer lernen immer mehr Online Dienste zu nutzen, ohne direkt Websites dafür zu gebrauchen, sondern dafür Applikationen zu nutzen. Folgendes Video ist ein Zusammenschnitt von Apple Comercials für solche Apps.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/khiyk26xTQ8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/khiyk26xTQ8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Der Film zeigt nicht nur Webbasierte Apps, aber es lässt sich sehr gut ableiten, wie solche Apps genutzt werden und wie die Erwartungshaltung der Nutzer an solche ist. Ziel in der Planungsphase eines Online-Angebotes sollte es sein, zu überlegen welche Funktionen sich generell besonders gut eignen, um den Benutzer unterwegs einen größtmöglichen Mehrwert zu geben. Meistens besteht dieser nicht darin das komplette Angebot unterwegs verfügbar zu machen, sondern nur wenige Funktionen. Dann sollte überlegt werden, ob es Sinn macht, diese Funktionen über eine optimierte Website oder ein App anzubieten. Ebay ist ein gutes Beispiel für ein solches <a href="http://itunes.apple.com/de/app/ebay-mobile/id282614216?mt=8">App</a>. Während ich über die stationäre Website meinen kompletten Account pflegen, Artikel verkaufen und kaufen kann, bin ich mit Hilfe der Ebay App für das iPhone lediglich in der Lage einen Überblick über &#8220;Mein Ebay&#8221; zu erlangen, um so eine schnelle Übersicht über die im Moment zu beobachtenden Artikel zu bekommen. Zusätzlich kann der Nutzer noch Gebote abgeben und einfache Suchen ausführen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-292" title="Ebay_App" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2009/12/Ebay_App-204x300.png" alt="Ebay_App" width="204" height="300" /></p>
<p>Diese App ist ein gutes Beispiel wie die Möglichkeit, dem Nutzer einen schnellen Überblick über sein personalisiertes Angebot zu geben, einen großen Mehrwert in diesem Nutzungskontext darstellt. So ist der Nutzer in der Lage innerhalb von zwei U-Bahn Stationen kurz einen Übersicht zu erlangen. Genau dies könnte ein USP Ihres mobilen Angebotes sein, um den Mitbewerbern voraus zu sein.</p>
<h3>Szenario 3: Wohnzimmer</h3>
<p>Das Internet auch im Wohnzimmer nutzen zu können, ist grundsätzlich kein neues Thema. Viele Anbieter haben schon versucht in diesem Markt Fuss zu fassen und keiner hat es bisher wirklich geschafft. Im letzten Jahr haben die Hersteller von Fernsehern ebenfalls den Markt betreten und versuchen über Internetfähige Fernsehgeräte dieses Szenario zu besetzen, so wie <a href="http://www.consumer.philips.com/c/fernsehgeraete/33090/cat/de/?tab=net%20tv&amp;origin=7_de_de_nettv_google_____q4-2009&amp;s_kwcid=TC|9833|philips%20net%20tv||S||3898971144">Philips Net-TV</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9vVzePjkiRc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/9vVzePjkiRc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Toshiba verfolgt ähnliche Ziele und hat auf der IFA 2009 das Gerät JournE vorgestellt, welches eine Art Tablet PC für den Multimediaeinsatz im Wohnzimmer darstellt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zllyT57kH0s&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/zllyT57kH0s&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Diese beiden Modelle sind unterschiedlich ausgeprägt, verfolgen doch das gleiche Ziel. Beide versuchen dem Nutzer im Wohnzimmer die fehlende Interaktivität mit internetbasierten Diensten in einem Lean Back Kontext zu gestatten. Ein klassischer Webbrowser wird auf den Geräten weniger genutzt. Viel mehr entwickelt sich auch auf diesen Geräten ebenfalls eine Art App-Kultur. Der Nutzer hat ein Dashboard, von dem verschiedene Applikationen gestartet werden können, die einen Dienst anbieten, welche für die Interaktion mit der Fernbedienung oder der Hand optimiert sind. In einem App-Store können zusätzliche Applikationen oder auch Content erlangt werden.</p>
<p>Im Moment werden Online Dienste in diesem Nutzungsszenario vielleicht noch eher über den Laptop auf dem Couchtisch genutzt, trotzdem sollte bereits jetzt darauf geachtet werden, ob und wie das eigene Angebot in diesen Kontext passt. Denn es ist damit zu rechnen, dass der Nutzen in diesem Umfeld in naher Zukunft zunimmt. Besonders Lean Back Angebote passen aufgrund des gewohnten Verhaltens gut in dieses Nutzungsszenario und verschaffen so Online Videotheken und anderen multimedialen Content Lieferanten einen interessanten Markt.</p>
<h3>Szenario 4: Tablet Computer und Subnotebooks</h3>
<p>Gerade im letzten Jahr wird die Lücke zwischen Handy und Laptop weiter mit neuartigen Geräten aufgefüllt. Sowohl Handy-Hersteller, PC-Hersteller und Content Lieferanten versuchen diese Lücke jeweils von Ihrer Seite zu bestücken. Ein interessantes Gerät kommt von <a title="The Wonder Factory" href="http://www.thewonderfactory.com/">The Wonderfactory Inc.</a> und ist ein Prototyp für eine digitale Zeitschrift.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ntyXvLnxyXk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/ntyXvLnxyXk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das Video zeigt sehr gut die Möglichkeiten und Vorteile eines digitalen Interface für den Nachrichtenkonsum. Ob das Gerät, das irgendwann den Marktdurchbruch schaffen wird, nun dieses sein wird, ist fraglich. Trotzdem steht die Frage im Raum, wie sich solche Geräte auf unsere Nutzung von Medien und Internetangeboten auswirken werden und wie sich das wiederum auf die Strategie für Unternehmen auswirkt.</p>
<p>Ein heißer Kandidat, um dieses Nutzungsszenario in ein neues Licht zu stellen, ist das Gerücht, dass Apple in den nächsten sechs Monaten ein Tablet Modell vorstellen soll (<a title="Apple Tablet auf MacRumors" href="http://www.macrumors.com/site.php?mode=search&amp;term=tablet&amp;submit=Search+Site">Gerüchte zum Apple Tablet auf MacRumors.com</a>). Sollte dies wirklich geschehen, könnte dieses Nutzungsszenario einen starken Katalysator bekommen, der sowohl Nutzer als auch Anbieter animiert dieses Szenario zu nutzen. Grundsätzlich stellt sich dem Entscheider wieder die Frage, ob dieses Szenario unterstützt oder sogar mit einem erweiterten Angebot genutzt werden sollte.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die Nutzung von Inhalten aus dem Internet, gleichgültig welcher Art, hat sich in den letzten Jahren stark geändert. War der Besuch des Internet am Anfang noch ein seltener Akt, ist der Nutzer heute &#8220;Always On&#8221; und nützt das Internet auf unterschiedlichen Geräten in unterschiedlichen Situation mit unterschiedlichen Zielen. Bei der Planung eines Online-Angebotes spielt nicht mehr länger nur der Mehrwert des Inhaltes oder der Funktion eine Rolle. Nun muss zusätzlich noch beachtet werden, wie dieser gewünschte Mehrwert über die unterschiedlichen Nutzungsszenarien hinweg gestaltet werden muss, oder welche zusätzliche Vorteile die einzelnen Nutzugszenarien bieten. Das Nutzungsszenario ist für jeden Entscheider eine Überlegung wert. Die Szenarios Wohnzimmer und Tablet kommen in naher Zukunft und sollten bereits jetzt genauer betrachtet werden, um rechtzeitig Erfahruzngen zu sammeln.</p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist ein Lead im Social Web und wie verfolge ich ihn sinnvoll?</title>
		<link>http://www.futureofwebstrategy.com/2009/12/12/was-ist-ein-lead-im-social-web-und-wie-verfolge-ich-ihn-sinnvoll/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 16:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Küpers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[SocialCRM]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich die letzten Monate immer häufiger mit exakt dieser Frage beschäftigt. Der Grund dafür ist ganz einfach: Kunden die ich berate stellen sich diese Frage. Insbesondere diejenigen, deren Schwerpunkt das &#8220;Customer Relationship Management&#8221; ist.
CRM ist ein weites und komplexes Feld und wird häufig im Kontext von Social Media als Bereich angeführt, für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 10px; margin-bottom: 5px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2009%2F12%2F12%2Fwas-ist-ein-lead-im-social-web-und-wie-verfolge-ich-ihn-sinnvoll%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2009%2F12%2F12%2Fwas-ist-ein-lead-im-social-web-und-wie-verfolge-ich-ihn-sinnvoll%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Ich habe mich die letzten Monate immer häufiger mit exakt dieser Frage beschäftigt. Der Grund dafür ist ganz einfach: Kunden die ich berate stellen sich diese Frage. Insbesondere diejenigen, deren Schwerpunkt das &#8220;Customer Relationship Management&#8221; ist.</p>
<p>CRM ist ein weites und komplexes Feld und wird häufig im Kontext von Social Media als Bereich angeführt, für den es besonders interessant sein sollte, sich näher mit der Materie zu beschäftigen.</p>
<p>Und das stimmt <img src='http://www.futureofwebstrategy.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Herausforderung liegt allerdings darin, dass für die allermeisten CRM-Verantwortlichen die Lead-Generierung bisher in den eigenen vier digitalen Wänden stattfindet und vor allem darauf aufbaut, dass eine Person ein Formular ausfüllt und wenigstens eine Email-Adresse angibt.</p>
<p>Aber sollte man nicht jede Äußerung einer Person im Netz zu dem eigenen Produkt oder der Marke als potentieller Lead begriffen werden, den es gilt weiter zu qualifizieren und aufzubauen?</p>
<p>Ist jemand der einer Marke auf Twitter oder Facebook folgt nicht ein wahnsinnig guter Lead, um den man sich kümmern sollte?</p>
<p>Ich denke schon &#8211; die Frage ist allerdings: wie?<span id="more-275"></span></p>
<h3>MissKitty666 ist doch kein ernst zunehmender Lead für mich!</h3>
<p>So oder so ähnlich denken sicherlich viele. Solange man keinen realen Vor- und Zunamen, keine Email-Adresse und im schlimmsten Fall sogar keine vollständige valide Postadresse von einem Kunden hat, greift die etablierte CRM-Maschinerie einfach nicht und man tappt im Dunkeln.</p>
<p>Aber warum? Bei MissKitty666 kann es sich durchaus um eine zahlungsfähige Kundin im Erwachsenenalter handeln, die ohne weiteres bereit wäre mit ihrer Kreditkarte im Internet zu bezahlen und ordentlich Umsatz generieren könnte.</p>
<p>MissKitty666 könnte auch durchaus viele Freundinnen mit ähnlichen Interessen haben, die sich ebenso für einen Online-Kauf begeistern lassen würden. Insbesondere dann, wenn MissKitty666 Ihnen dieses Produkt empfehlen würde.</p>
<p>Damit MissKitty666 sich dazu entscheidet einen Kauf zu tätigen, brauchen Sie von ihr weder den realen Namen, noch einen Email-Newsletter oder gar eine Postwurfsendung.</p>
<p>Viel wichtiger wäre es eine Beziehung zu MissKitty666 aufzubauen, diese Persona als ernst zunehmenden Lead zu begreifen und diesen Lead mit den Mitteln weiterzuverfolgen, die zur Verfügung stehen, bzw. auch Trichter in petto zu haben, die Anreize schaffen aus der Persona MissKitty666 eine reale Identität werden zu lassen!</p>
<h3>Schritt 1: Lead Verständnis überdenken</h3>
<p>In einem ersten Schritt sollte man sich genauer Gedanken darüber machen, was im Web alles als Lead begriffen werden könnte und dabei sollte man bewusst die eigene Webseite und Landing-Pages verlassen und übelegen auf welche Art und Weise Personen noch im Web den Wunsch bekunden können, dass sie ein Interesse an den eigenen Produkten und Dienstleistungen haben.</p>
<p>Folgende Aktionen sind für mich klare erste Leads:</p>
<ul>
<li>Ein Fan auf Facebook werden</li>
<li>Ein Subscriber auf Xing werden</li>
<li>Ein Follower auf Twitter werden</li>
<li>Ein Abonnent auf Youtube werden</li>
</ul>
<p>Das alles sind doch erste Anzeichen, dass es dort eine Person gibt, die ein offensichtliches Interesse an meiner Marke oder Produkt hat. Das hat letzten Endes mindestens den gleichen Stellenwert, wie wenn ich das Häkchen setze, um den Email-Newsletter zu bekommen oder wenn ich mir aktiv eine Broschüre im Web bestelle.</p>
<p>Nur werden diese Leads im Moment noch von niemanden wirklich systematisch und intelligent verfolgt!</p>
<p>Darüber hinaus gibt es auch schlichtweg Äußerungen auf diesen Plattformen, die ein Interesse an der eigenen Marke und ihren Produkten anzeigen können.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-279" title="tweetnivea" src="http://www.futureofwebstrategy.com/wp-content/uploads/2009/12/tweetnivea.JPG" alt="tweetnivea" width="560" height="212" /></p>
<p>Jemand der von sich aus über meine Marke und mein Produkt im positiven Sinne spricht, sollte von meinem Monitoring auf jedenfall erkannt und von der eigenen CRM-Maschinerie zumindest registriert werden.</p>
<p>Ich würde daher &#8211; gerade im Rahmen eines Social Media Monitoring Projektes &#8211; empfehlen unbedingt darüber nachzudenken, wie man in Zukunft mit obenen genannten Aktionen und Äußerungen umgeht, um daraus auch ein Potential für das CRM schaffen zu können.</p>
<h3>Schritt 2: Trichter schaffen, um Leads zu vertiefen</h3>
<p>Die Frage ist jetzt natürlich, wie man mit einer solchen Äußerung umgehen sollte? Eine Email-Adresse oder Postanschrift haben wir nicht. Die Möglichkeit eine Direktmessage zu schicken hätten wir nur, wenn er auch einem Nivea Twitter-Account folgen sollte.</p>
<p>In meinen Augen sollte es Ziel sein einen solchen Lead zu vertiefen und Möglichkeiten in petto zu haben, wie man einen solchen Lead weiter qualifizieren und die Beziehung zur Marke festigen kann.</p>
<p><em>(Hinweis: dass ich jetzt hier Nivea als Beispiel anführe ist übrigens reiner Zufall! Nivea ist kein Kunde von mir, noch habe ich das Hintergrundwissen, um beurteilen zu können, um das Nivea Beispiel hier jetzt sehr stimmig ist)</em></p>
<p>Ihm einen Link direkt zukommen zu lassen, der ihn einfach auf die Nivea Produktseite führt, würde ich jetzt für einen zu plump gedachten Ansatz erachten. Den Link hat er vermutlich schon längst gefunden, da er ja angekündigt hat, nach dem Produkt zu googeln.</p>
<p>Aber wie wäre es, wenn man ihn auf eine Art &#8220;Nivea Dialog Plattform&#8221; schickt, für den Fall dass er noch weitere Fragen hat?</p>
<blockquote><p>@beispieltweet Haben Sie noch Fragen zu Nivea, die Google nicht beantworten konnte? Wir geben Antworten: http://nivea.com/dialog/2k23</p></blockquote>
<p>gesendet von @nivea_kundenservice.</p>
<p>Bei Klick auf die URL &#8211; die möglichst klarmachen sollte, dass man eben nicht auf die normale Webseite kommt &#8211; landet er auf einer speziellen Seite von Nivea, die genau für die Vertiefung solcher Leads im Social Web geschaffen worden ist. (hätte ich mehr Zeit, hätte ich bestimmt einen Wireframe gebaut)</p>
<p>Diese Seite weist in meinen Augen vor allem drei wesentliche Bausteine auf:</p>
<p><strong>1. Dialogbereich</strong></p>
<p>Der Tweet von ihm und die von Nivea formulierte Antwort wird nochmal abgebildet und man hat sehr offensichtlich ein tpyisches Kommentarfeld, mit dem er auf der Seite den Dialog auf Wunsch fortführen kann. Der Charakter des Kontextes aus dem er kommt, sollte erhalten bleiben!</p>
<p>Um den Dialog fortzuführen, kann er sich einfach wieder mit seinem Twitter-Account authentifizieren. Damit geht der Dialog auch nicht verloren, sondern bleibt &#8211; wenn gewünscht &#8211; sichtbar auf Twitter oder anderen Plattformen.</p>
<p>Das Problem, dass solche Dialoge dann auch seitens des Unternehmens abgebildet werden können müssen, sei jetzt erstmal dahingestellt. Mir ist hier wichtig, den Dialog auf eine Plattform zu ziehen, die seitens Nivea gestellt wird und mehr Möglichkeiten bietet, diesen Lead sinnvoll weiterzuverfolgen.</p>
<p><strong>2. Subscription Bereich</strong></p>
<p>Dem Besucher sollte ebenso ein Angebot gemacht werden, wie er in Zukunft auf verschiedenen Plattformen mit Nivea in Kontakt bleiben kann. Wir alle kennen solche Buttons von unseren Blogs und das sollte man für Unternehmen weiterdenken.</p>
<p>Wir können ihm anbieten auf Twitter, Facebook, Xing, Youtube und vielen anderen Plattformen der Marke zu folgen und sollten klar kommunizieren, was er davon hat. Gibt es z.B. besondere Angebote über diese Kanäle? (trifft bei Nivea eher weniger zu, aber mal generell gesprochen)</p>
<p>Selbstverständlich kann man ihm auch das Angebot unterbreiten per Email oder sogar über den Postweg auf dem laufenden zu bleiben, um an dieser Stelle die Verbindung zu den klassischen CRM-System herzustellen.</p>
<p>Letzten Endes ist das der wichtige Bereich für uns, um aus der Äußerung einer Person, die unser Monitoring erfasst hat, schonmal einen Subscriber der Marke zu machen, so dass wir ab dem Zeitpunkt wissen, dass er häufiger unsere Botschaften empfangen wird und somit die Beziehung zur Marke online ein kleines Stück weiter gefestigt haben.</p>
<p><strong>3. Related Content</strong></p>
<p>Darüber hinaus sollte er auf der Seite auch Links/Teaser zu sinnvollem related Content erhalten. Nivea hat z.B. diverse Online-Tools zur Produktberatung, Tipps zur Anwendung von Produkten, es gibt vielleicht lustige oder spannende Videos zu Produkten auf Youtube (von Nivea oder Kunden) und vieles mehr.</p>
<p>Jeglicher &#8220;related Content&#8221; sollte dabei kommentierbar sein und die Möglichkeit bestehen, dass Besucher Links zu diesen Inhalten widerum posten können.</p>
<p>Soweit &#8211; sogut.</p>
<p>Was wir hier gemacht haben ist eine Plattform &#8211; oder meinetwegen &#8220;Social Landing-Page&#8221; &#8211; zu schaffen, die den Charakter der ursprünglichen Plattform beibehält, aber uns mehr Möglichkeiten bietet den Lead sinnvoll online weiterzuverfolgen.</p>
<p>Wir erhalten den Dialog-Charakter aufrecht, bieten Möglichkeiten auf diversen Plattformen der Marke zu folgen, können Anreize schaffen, dass aus eher verschleierten Personas reale Identitäten werden, kreieren Relevanz indem wir auf verwandten Content hinweisen und bieten zahlreiche Mechanismen, damit der Besuch dieser Seite und Aktivitäten dort an die Freunde des Besuchers kommuniziert werden können.</p>
<h3>Lange Rede, kurzer Sinn</h3>
<p>Das ganze war jetzt nur ein Beispiel, was sich auf den Twitter-Case bezog, aber durchaus auf viele weitere Plattformen im Social Web adaptiert werden kann.</p>
<p>Ich wollte damit versuchen zu verdeutlichen, dass man a) sein Verständnis von Leads im Social Web überdenken sollte und dass man b) noch einfach neue Mechanismen und Ansätze braucht, um solche Leads auch wirkllich sinnvoll und erfolgreich nachverfolgen zu können.</p>
<p>Ich denke mit dem einfachen Verlinken hin zu klassischen Einstiegspunkten (Formulare zur Bestellung von Infomaterial, Teilnahme für Gewinnspiele etc.)  ist es zumindest im ersten Schritt nicht getan und wir brauchen einen Trichter, der zumindest diesen von mir skizzierten ersten Zwischenschritt aufweist.</p>
<p>Da wird sicherlich noch viel spannendes in Zukunft passieren <img src='http://www.futureofwebstrategy.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Unternehmensprofile auf Xing. Kann das was?</title>
		<link>http://www.futureofwebstrategy.com/2009/11/30/unternehmensprofile-auf-xing-kann-das-was/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 18:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Küpers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Xing ist sicherlich unangefochten das Business Social Network in Deutschland und ist daher für Unternehmen schon immer interessant gewesen. Seit letzter Woche gibt es nun auch offiziell die Unternehmensprofile auf Xing.

Das Potential dahinter ist in meinen Augen prinzipiell groß &#8211; vergleicht man allerdings die Möglichkeiten von Unternehmensprofilen auf Xing mit den Pages auf Facebook, hängt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 10px; margin-bottom: 5px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2009%2F11%2F30%2Funternehmensprofile-auf-xing-kann-das-was%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.futureofwebstrategy.com%2F2009%2F11%2F30%2Funternehmensprofile-auf-xing-kann-das-was%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Xing ist sicherlich unangefochten <strong><em>das</em></strong> Business Social Network in Deutschland und ist daher für Unternehmen schon immer interessant gewesen. Seit letzter Woche gibt es nun auch offiziell <a href="http://blog.xing.com/2009/11/unternehmen-jetzt-mit-individueller-prasenz-auf-xing/">die Unternehmensprofile auf Xing</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Lufthansa Xing Profil" src="http://farm3.static.flickr.com/2511/4147224185_8eb55262ee.jpg" alt="" width="500" height="336" /></p>
<p>Das Potential dahinter ist in meinen Augen prinzipiell groß &#8211; vergleicht man allerdings die Möglichkeiten von Unternehmensprofilen auf Xing mit den Pages auf Facebook, hängt Xing noch Lichtjahre seinen Möglichkeiten hinterher.</p>
<p>Ein Vergleich zwischen Facebook und Xing wird häufig als &#8220;unzulässig&#8221; abgetan, da sich hier völlig unterschiedliche Zielgruppen mit ebenso unterschiedlichen Use-Cases tummeln &#8211; trotzdem ist aber das Ansinnen von Unternehmen auf beiden Plattform sehr ähnlich gelagert &#8211; nur mit jeweils einem anderen Publikum. <span id="more-269"></span></p>
<h3>Was leisten die Unternehmensprofile auf Xing?</h3>
<p>Schaut man sich die Möglichkeiten von heute an, können Unternehmen ein eigenes Profil bekommen, dieses mit einem Header individualisieren, aufzeigen welche Mitarbeiter bei diesem Unternehmen arbeiten, eine Verknüpfung zu den Job-Angeboten auf Xing herstellen und vor allem sogenannte Firmen-Updates veröffenltichen.</p>
<p>Jeder Xing-Nutzer kann diese &#8220;Updates abonnieren&#8221; &#8211; das Gegenstück zum &#8220;Fan werden&#8221; auf Facebook &#8211; und ab diesem Zeitpunkt werden Updates der Firma in dem Lifestream &#8220;Neues aus meinem Netzwerk&#8221; auf der Xing-Startseite angezeigt.</p>
<p>That&#8217;s it!</p>
<p>Leider &#8230; denn das ist eigentlich erst der Grundstock um viele weitere spannende Dinge zu tun und man kann nur hoffen, dass da auch noch mehr in Zukunft kommen wird, damit es richtig spannend wird.</p>
<h3>Was mir bei den Profilen noch fehlt!</h3>
<p>Anbei meine Top3 der Features der mir am meisten fehlen. Mir fallen zwar nach näherem Beschäftigen mit den Profilen noch viele Kleinigkeiten auf, aber diese drei sind sicherlich die wesentlichen fehlenden Pfeiler:</p>
<p><strong>1. Interaktionsmöglichkeiten</strong></p>
<p>Unternehmensprofile sind im Moment absolute One-Way-Channels. (was sich im übrigen auch bereits sehr in dem Content widerspiegel, der dort publiziert wird: PR-Mitteilung ahoi!)</p>
<p>Sicher ist das zwar ein valides Nutzungs-Szenario, trotzdem würde ich es auch mehr als hervorragend finden, wenn ich als Unternehmen die Wahl hätte, ob meine Firmen-Updates z.B. kommentiert und/oder geliked werden können.</p>
<p>Ich habe direkten Zugang zu einer sehr interessanten Zielgruppe und suche doch vielleicht auch gerade den Dialog in einem Social Network. Und ganz ehrlich: ich will dafür im Jahre 2010 kein staubiges Forum mehr eröffnen müssen!</p>
<p><strong>2. Individuelle Seiten</strong></p>
<p>Meine einzige Möglichkeit der Individualisierung auf Xing als Unternehmen  besteht im Moment in dem Headerbild. Ich denke aber das hier Facebook und andere Social Networks sehr schön aufzeigen welche Potentiale das Einfügen von eigenen HTML/Flash Seiten in Rahmen eines solchen Profils haben kann.</p>
<p>Eine Präsenz für mein Unternehmen auf Xing klingt verlockend &#8211; aber auch nur dann, wenn ich etwas mehr Freiheiten in der Ausgestaltung bekommen könnte.</p>
<p>Sollte Xing konsequenter Weise in Zukunft auch neue Werbeformen einführen, um Aufmerksamkeit für die Unternehmensprofile zu erzeugen &#8211; Engagement-Ads ahoi! &#8211; sehe ich die Notwendigkeit auch noch mal mehr gegeben, um eine Art &#8220;Landingpage&#8221; für diese Ads erstellen zu können.</p>
<p><strong>3. Open Social Applikationen</strong></p>
<p>Xing ist ja bereits in der Lage mit Open Social Applikationen umzugehen &#8211; auch wenn die Implementation heute noch eine sehr geringe Sichtbarkeit und damit auch kaum Nutzen hat &#8211; und daher wäre es natürlich super, wenn man hier als Unternehmen auch individuelle Apps einbinden könnte.</p>
<p>In dem Lufthansa Beispiel von oben: Warum nicht aus dem mySkyStatus eine OpenSocial Applikation bauen, die direkt in dem Unternehmensprofil laufen kann. Das würde in meinen Augen auch gut in den Xing Kontext passen!</p>
<h3>Ein erster Schritt ist gemacht</h3>
<p>Mit diesen drei Features wäre für mich das Unternehmensprofil erstmal wesentlich spannender! Von grundsätzlichen Verbesserungen am Lifestream und der Einführung von Engagement-Ads noch einmal abgesehen.</p>
<p>Prinzipiell finde ich es gut, dass es bei Xing überhaupt Bewegungen in diese Richtung gibt und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass viele Unternehmen in Zukunft von dieser Möglichkeit gebrauch machen werden.</p>
<p>Ich kann nur hoffen, dass Xing hier in Zukunft noch weiter nachlegen wird und es sein Angebot um noch mehr Interaktivität, Individualisierung und entsprechende neue Werbemittel erweitern wird.</p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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