<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:blogger="http://schemas.google.com/blogger/2008" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441</atom:id><lastBuildDate>Fri, 01 Nov 2024 11:23:40 +0000</lastBuildDate><category>Ruhrschnellweg</category><category>Stillleben A40</category><category>Bio</category><category>Duisburg</category><category>Kapitalismus</category><category>Kommerz</category><category>Loveparade</category><category>Sauerland</category><title>Gedanken-                   Gerümpel</title><description></description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (hehena)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>57</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-832144782730355220</guid><pubDate>Wed, 25 May 2011 19:32:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-25T21:40:43.544+02:00</atom:updated><title>Der Morgen - ein Fragment</title><description>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjc69H42xS2Nj4Heq7bGdY-T8kLZrqIQ3CxY-PwyIuNc5Ypu_SRSvkmA5zMCNQAntECsDP_dudwBE9IkVq23UWRPSpY0CN-t_vqS6hsomb2eZ66mxYH-Ch9GpVcLw-EAigC3n-B_jHIoJDN/s1600/CIMG1692.JPG&quot;&gt;&lt;img style=&quot;display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjc69H42xS2Nj4Heq7bGdY-T8kLZrqIQ3CxY-PwyIuNc5Ypu_SRSvkmA5zMCNQAntECsDP_dudwBE9IkVq23UWRPSpY0CN-t_vqS6hsomb2eZ66mxYH-Ch9GpVcLw-EAigC3n-B_jHIoJDN/s320/CIMG1692.JPG&quot; alt=&quot;&quot; id=&quot;BLOGGER_PHOTO_ID_5610740901372863714&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate=&quot;false&quot; latentstylecount=&quot;156&quot;&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:&quot;Normale Tabelle&quot;;  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:&quot;&quot;;  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:&quot;Times New Roman&quot;;  mso-ansi-language:#0400;  mso-fareast-language:#0400;  mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Es ist einer dieser Tage an dem der Kalender das Unglück verordnet. Am Montagmorgen ist der morgendliche Aufprall in der Realität besonders hart. Schon am Sonntagabend fühlt sich die Kuschelcouch schon wie ein Schleudersitz an. Noch vierzehn Stunden, noch zehn, noch acht. Klack , Klappe, Action! Um sieben Uhr brabbelt der Radiowecker los. Guido Westerwelle, Angela Merkel, zehn Kilometer Stau auf der A40. Bevor ich „Guten Morgen!“ sagen kann, ist mein Ohr schon randvoll mit dem Elend dieser Welt. Wichtigkeiten und Nichtigkeiten drängen sich durch das Trommelfell, über die Nervenautobahnen und klopfen ungeduldig an die Tür der unbesetzten Kommandozentrale Bewusstsein. Aufstehen! Zähneputzen! Schön machen! Nützlich machen! Schubst da jemand? Im Badezimmer-Spiegel finde ich nur mich und ein wild wucherndes Haargestrüpp, das laut meinem Friseur eigentlich den neuesten Trendhaarschnitt aus Paris darstellen sollte. Mit seinem weltmännischen Trend-Gewäsch hat mich der Provinz-Figaro doch wieder über das Ohr gehauen. Edward mit den Scherenhänden macht mehr aus einer Hecke. Und unter meinen Augen zerfließen noch die Smokey Eyes vom Vortag. Es war wieder keine Zeit. Ich wollte nur ins Bett. Wo sind eigentlich Boris Entrup und sein Make-up-Team, wenn man sie mal braucht. Mal mir ein Gesicht auf! Mir selbst zittert immer die Hand beim Lidstrich. Soviel Perfektion auf so kleinem Raum überfordert mich einfach. &lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Meine innere Uhr ist synchronisiert mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. 15 Minuten S-Bahn-Fahrt sind 15 Minuten Kalender-Check. Schon bevor ich aus der Bahn vor mein Bürogebäude gespuckt werde, habe ich mich in Terminen und Aufgaben verloren und laufe doch weiter, begleitet von Schritten neben mir, hinter mir und vor mir. Schneller, schneller. Auf Bürgersteigen kann es mir nie schnell genug gehen. Der Weg, das Links und Rechts – sie zählen nicht. Nur das Ziel. Als könnte ich es nicht erwarten anzukommen. Doch ich komme nie an, zumindest an meinem Ziel. An diesem Morgen komme ich aber schon einmal bei der Arbeit an. Ein guter Start.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;In den Aufzug presst sich ein Menschengestrüpp, eine Installation aus Kostüm, Anzug und Neonröhre. Morgen! Morgen! Auf jeder Etage wird ein Stück ausgeworfen und steht erstmal als mysteriöses Puzzleteil auf dem Gang. Was es ist? Sagt ein Piep. Mit meinem Login weiß ich wieder wer ich bin. Frau X existiert heute von 9 bis 18 Uhr in der Schifferstraße, 150. Breitengrad/ 120. Längengrad Nord Nord Ost. Das sagt Google-Earth. Ab jetzt starre ich mit meinem PC um die Wette. Wer blinzelt zuerst? Müde werde nur ich und wünsche mir, ich könnte meine Reserven auch an der Steckdose aufladen.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2011/05/der-morgen-ein-fragment.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjc69H42xS2Nj4Heq7bGdY-T8kLZrqIQ3CxY-PwyIuNc5Ypu_SRSvkmA5zMCNQAntECsDP_dudwBE9IkVq23UWRPSpY0CN-t_vqS6hsomb2eZ66mxYH-Ch9GpVcLw-EAigC3n-B_jHIoJDN/s72-c/CIMG1692.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-8217905310273402211</guid><pubDate>Mon, 23 May 2011 15:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-23T17:55:36.571+02:00</atom:updated><title>Tür zu</title><description>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiB7SIPenCrZyDHXhrVzmPJgSoR68M7flnDXiKWbbFE4J9cecaYa1EsyRl1GxgYUePU8FaLqz-0-tnhYw7MjviKAEcR5-KLKt5IjaMXNcWb09SEZ3ELXerHnTCuDys9PSdJIt0NlG9p4-Wg/s1600/CIMG1843.JPG&quot;&gt;&lt;img style=&quot;float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiB7SIPenCrZyDHXhrVzmPJgSoR68M7flnDXiKWbbFE4J9cecaYa1EsyRl1GxgYUePU8FaLqz-0-tnhYw7MjviKAEcR5-KLKt5IjaMXNcWb09SEZ3ELXerHnTCuDys9PSdJIt0NlG9p4-Wg/s200/CIMG1843.JPG&quot; alt=&quot;&quot; id=&quot;BLOGGER_PHOTO_ID_5609940766897793634&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mein Zuhause. Heimat kannte ich nicht, wohnen konnte ich nicht. Rasten - das kam nicht in Frage. Fragen? Denen wird jetzt die Tür vor der Nase zugeknallt. Hier drinnen, da weiß ich alles. Alles hat hier seinen Platz. Kein Ticken, keine Drängler. Zeitzone? ZIZ. Zentrale-Ich-Zeit. Immer rechtzeitig. Auf den Punkt. In meine Mitte. Da sollst du ruhen. Der Punkt um den die Welt schwanken darf und sich wieder einpendelt. Sie gleitet. Sie marschiert nicht. Sie schleicht. Sie rennt nicht. Sie schweigt still und sabbelt nicht. Tür zu. Mein Zuhause.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2011/05/tur-zu.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiB7SIPenCrZyDHXhrVzmPJgSoR68M7flnDXiKWbbFE4J9cecaYa1EsyRl1GxgYUePU8FaLqz-0-tnhYw7MjviKAEcR5-KLKt5IjaMXNcWb09SEZ3ELXerHnTCuDys9PSdJIt0NlG9p4-Wg/s72-c/CIMG1843.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-480045644317981226</guid><pubDate>Mon, 23 May 2011 14:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-23T17:13:57.394+02:00</atom:updated><title>Alles Sollen</title><description>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjlwCRyksyyZCZMThTBWxOHv4kFD8zZnTOK2ihoWfFIgCP_4Z9mPpiWbfiBlUrLSyWJ5H3KxYyDldUGZ3it4v4hCLuE17QOkjY55l8pAGfa2-QBXDv5StvdcuRbSsyt-Afm4PBRJNQOz9bn/s1600/Tinte2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 136px;&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjlwCRyksyyZCZMThTBWxOHv4kFD8zZnTOK2ihoWfFIgCP_4Z9mPpiWbfiBlUrLSyWJ5H3KxYyDldUGZ3it4v4hCLuE17QOkjY55l8pAGfa2-QBXDv5StvdcuRbSsyt-Afm4PBRJNQOz9bn/s200/Tinte2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; id=&quot;BLOGGER_PHOTO_ID_5609929775098739954&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Gedanken zentnerschwer.&lt;br /&gt;Schritte wiegen Tonnen.&lt;br /&gt;Ich kann nicht sitzen, nicht liegen, nicht stehen.&lt;br /&gt;Ich kann nicht gehen.&lt;br /&gt;Und doch: Es drückt, es zwickt, es zerrt an mir.&lt;br /&gt;Ich sehe kein Wohin.&lt;br /&gt;Ein leerer Wille zappelt auf der Stelle.&lt;br /&gt;Könnte ich mich doch einfach lassen.&lt;br /&gt;Alles soll still atmen - ein und aus.&lt;br /&gt;Immer dieses Sollen.&lt;br /&gt;Würde ich doch wollen.&lt;br /&gt;Würde ich doch lieben.&lt;br /&gt;Aber da sind nur eine weiße Wand und diese nervöse Starre.&lt;br /&gt;Die Zeit ist grausam. Sie hat kein Ende.&lt;br /&gt;Wohin bloß?</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2011/05/alles-sollen.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjlwCRyksyyZCZMThTBWxOHv4kFD8zZnTOK2ihoWfFIgCP_4Z9mPpiWbfiBlUrLSyWJ5H3KxYyDldUGZ3it4v4hCLuE17QOkjY55l8pAGfa2-QBXDv5StvdcuRbSsyt-Afm4PBRJNQOz9bn/s72-c/Tinte2.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-6477669527242204761</guid><pubDate>Wed, 23 Feb 2011 11:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-02-23T12:49:48.441+01:00</atom:updated><title>Synapsen-Crash</title><description>Die Welt ist ein Meer aus Reizen in dem man ersäuft. Und im Ersaufen vergisst sich das Selbst. Strampelt gar nicht mehr trotzig hilfesuchend nach schwindenden Kategorien. Wichtig - nichtig. Richtig - falsch. Freund -Feind. Null und Eins. Endlich weiß ich alles. Und weiß doch nichts.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2011/02/synapsen-crash.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-1663502442073982643</guid><pubDate>Tue, 01 Feb 2011 10:23:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-02-01T12:48:18.373+01:00</atom:updated><title>Eine Leihmutti zum Frühstück</title><description>Kleiner Leihmutterschaftswerbespot bei Volle Kanne im ZDF. Wie schwer das Leid kinderloser Paare wiegt. Und wie doll tolerant und offen ja die Amis sind. Wie doof dagegen diese Embryonenschutz-Paragraphen in Good Old Germany - gibt ein Repro-Mediziner zum Besten. Weil: Da hat man schon soviel medizin-technischen Schnickschnack zur Verfügung und darf nicht damit spielen. Allet wat kann, dat muss auch. Oder nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte mir zumindest mal einen kleinen Hinweis auf ethische Probleme gewünscht. Und ein paar Hintergrundinfos zu den USA, wo mit der Leihmutterschaft eine ziemlich rabiate Geschäftemacherei betrieben wird. Inklusive &quot;Gehirnwäsche&quot; für die Leihmuttis per Therapie: &quot;Nein, du fühlst keinerlei Beziehung zu dem Kind in deinem Bauch!&quot; Und Infos dazu, dass diese Leihmuttis sehr oft aus armen, chancenlosen Milieus kommen. Aber nun ja. Da war die volle heute eine leere Kanne. Die Redaktion wohl überfordert oder betriebsblind. Aber dann sollten sie solche Themen besser anderen überlassen, die mehr davon verstehen. So ein Thema sollte man nicht zwischen Rührei und Deko-Tipp abfrühstücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1247586/Nachwuchs-per-Leihmutter&quot;&gt;http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1247586/Nachwuchs-per-Leihmutter&lt;/a&gt;</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2011/02/eine-leihmutti-zum-fruhstuck.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-8116842013767326440</guid><pubDate>Thu, 23 Dec 2010 09:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-12-23T10:11:35.294+01:00</atom:updated><title>Alstaden - schön eingezuckert</title><description>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiZE3xFpR4P9FWdKZyx4eeGclc66B9GcLlSL46z98yejzyH8TxSBRfwmI7xUhN8LVzqxTqPME_KL3E-QgZ2vFvPYY_LWZ3hJ6y6IReUooyK5POqoAJcZNq5UylZVE2mCQK2V-ei-ILHToB1/s1600/Winter.gif&quot;&gt;&lt;img style=&quot;display: block; 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alt=&quot;&quot; id=&quot;BLOGGER_PHOTO_ID_5540495975186706914&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family:Arial;&quot;&gt;Es waren einmal eine handelsübliche Zimmerpflanze namens Bogenhanf, ein Plüschhase und ein Leopardenhalstuch. Die trafen sich auf dem Grabbeltisch im Ein-Euro-Laden. Hier leidet ja selbst die unterbezahlte Kassiererin an Hospitalismus. Und auch das Leopardenhalstuch kannte die Savanne nur noch aus dem Fernsehen. Wie es so den Verwandten in der Wildnis hinterher träumte, fiel sein Blick auf einen Plüschhasen und plötzlich packte es der Jagdtrieb: „Renn! Renn du kleines Hoppelhäschen! Du sollst mir gut schmecken!“ Dem Halstuch wurde ganz wildkatzig zumute. Krallen und Zähne wuchsen aus seinem Polyesterkörper und mit einer Tatze griff es nach dem Häschen, verfehlte es jedoch und verkratzte dem alten Bogenhanf nebenan den Blumentopf. Der döste gerade träge vor sich hin. Schließlich hatte er soeben eine große Portion Dünger zum Mittagessen verputzt. Der Plüschhase jedoch wippte panisch auf seinem Platz herum. Das Hoppeln hatte er längst verlernt – schließlich wurde er ständig herumgetragen. Verzweifelt rief er um Hilfe Richtung Blumentopf. Der Bogenhanf schreckte hoch und stellte empört seine Arme auf: „Was bildest du dir ein, wo du bist du Polyester-Katze? Im afrikanischen Wildreservat? Nach drei Tagen auf dem Grabbeltisch kommt wohl schon wieder dein ADHS-Syndrom durch. Lass das Häschen in Ruhe. Das kann nicht mit dir Fangen spielen. Such dir jemanden, der dir gewachsen ist!“, sprach die Zimmerpflanze und verwandelte ihren Arm in eine drohende Urwaldschlange. Doch dann hielt sie inne. „Ich habe eine Idee du armes hyperaktives Kätzchen. Auch ich träume nachts oft von Afrika. Lass uns aus dem Discounter ausbrechen und nach Hause gehen! Da ist dann genug Platz zum Fangen spielen.“ Das Leopardenhalstuch schnurrte zustimmend. Und so fingerte der Bogenhanf einer vorbei wuselnden Hausfrau zwei Euro aus der Tasche, kaufte das Leopardenhalstuch und sich frei und gemeinsam zogen sie Richtung Somalia. Der Hase aber blieb zurück. Er war zu faul zum Laufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Geschichte zum Aufmacherbild des Gedankengerümpel-Blogs)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/11/ein-discounter-marchen-die-polyester.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj75aeK_h0WuwsgrV94NuF3qDBDJEJdw06_VGc8IMEGnWzw2-54zfVCgRjZVpax8jz_0tc8fV3UctxEn3j7bEn_8tWmXw9f8YWZz_2lBXPAR1E5m_kEpjeJnwP2Yo5Xkz3Ci-EUFuHymSAy/s72-c/bogenhanf.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-3595601191002289781</guid><pubDate>Sun, 14 Nov 2010 22:56:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-11-15T00:10:02.635+01:00</atom:updated><title>Ein Ich zieht sich vom Grabbeltisch</title><description>Müssen und nicht können macht genauso depressiv wie können, aber nicht wollen. Und dann trotzdem müssen. Nur ein Mal alleine stehen, durchatmen und die Richtung selbst wählen. Und dann ein erster Schritt in Sieben-Meilen-Stiefeln. Alles kann, nichts muss. Die Gedanken und Gefühle atmen wieder frei und wachsen. Ein Wildwuchs, der immer neue Blüten treibt. Kein Hunger, denn es ist alles da in Hülle und Fülle. Alles was ich will. Und nicht, was ich meinte, wollen zu sollen. Das waren damals Schritte in einer virtuellen Realität. Sie bewegen nichts, sie tragen nichts, sie führen nirgendwohin. Sie simulieren nur die wirren, zuckenden Spuren einer leeren Suche, die nicht weiß, was sie finden will. Wie umher irrende Blicke, deren Bewegungen niedergekritzelt werden. Sehen ist nicht fühlen. Tun ist nicht Sein. Leere Geschäftigkeit für ein wenig Glitzer-Glanz, der am nächsten Morgen wieder abgebröckelt ist. Der nicht wärmt und nicht satt macht. Rotieren um eine leere Mitte, die mit einem Willen gefüllt sein könnte. Sie sprach zu sich selbst: Ich will. Und dachte: Jetzt ist es amtlich - ich bin. Ein Geburtsrecht, das nicht auf dem Grabbeltisch für 99 Cent verramscht wird. Nicht alles ist verhandelbar.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/11/ein-ich-zieht-sich-vom-grabbeltisch.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-8104134448588707947</guid><pubDate>Wed, 13 Oct 2010 20:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-10-13T22:48:48.808+02:00</atom:updated><title>Fehlfunktion der Worte</title><description>&quot;Von jeder Wahrheit ist das Gegenteil ebenso wahr...Eine Wahrheit lässt  sich immer nur aussprechen und in Worte hüllen, wenn sie einseitig ist.  Einseitig ist alles, was mit Gedanken gedacht und mit Worten gesagt  werden kann, alles einseitig, alles halb, alles entbehrt der Ganzheit,  des Runden, der Einheit. Die Welt selbst aber, das Seiende um uns her  und in uns innen ist nie einseitig. Nie ist ein Mensch ganz heilig oder  ganz sündig.&quot; (H. Hesse, Siddhartha)</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/10/fehlfunktion-der-worte.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-778053796869969578</guid><pubDate>Wed, 06 Oct 2010 20:31:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-10-06T22:53:02.148+02:00</atom:updated><title>Zuständigkeiten zu vergeben</title><description>Die Verantwortung ist ein Schuh, den sich keiner anzieht. Die Welt hat sich in ein Hochhaus mit unendlich vielen Zimmern, Etagen, Abteilungen verwandelt. Permanent gehen Postsendungen raus. Mit Urteilen, Befehlen, Entscheidungen, Richtlinien. Aber wer entscheidet? Sieht man genauer hin, dann sieht man nichts. Nichts bewegt sich hinter den Fenstern. Keiner tritt aus der Tür heraus. Ein Marathon durch leere Räume ist jeder Besuch. Alle in der Mittagspause? Die dauert aber lang. Führerloser Apparat absurder Antragsmentalität, die Verantwortung nur vortäuscht, aber nicht fühlt. Wie soll ein Apparat auch fühlen.  Es steht nur noch ein abstrakter Strukturbaum in der Gegend herum, dem keine Namen und Gesichter mehr zugeordnet werden können. Irgendwo in der 315. Etage steht ein PC, der automatisiert in Endlosschleife, per Zufallsprinzip bedeutungsvoll sinnentleerte Verlautbarungen und Formulare druckt. Ausschalten? Aber was soll dann bloß die Bild morgen drucken?</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/10/zustandigkeiten-zu-vergeben.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-7242841107303758475</guid><pubDate>Sun, 03 Oct 2010 17:43:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-10-03T20:04:27.565+02:00</atom:updated><title>Bürgersteige vergessen nichts</title><description>Siehst du dort drüben? Als würden Schlieren von Personen, die einmal hier waren, durch die Straßen ziehen. Als würden Geschichten und Menschen in Hauswänden und Bürgersteigen schlummern. Schichten über Schichten. Manche haben ihren Namen dort hingeschmiert im vorbeigehen, mit dem Kopf schon wieder an einem anderen Ort, in einer anderen Zeit. Doch diese Straße vergisst nicht. Sie ist ein Gedächtnis. Mein Gedächtnis frischt sich hier auf. Doch manche möchten sie lieber wieder vergessen. Schmuddeleckchen, Schmuddelmensch. Und sie vergessen. Vergessen mit dem Wo gleich auch mal das Wer.Wärs doch lieber die Kö oder die Maximilianstraße oder gar die Champs Elyssees. Dort glänzt es. Doch dort bleibt nichts haften - außer Labels vielleicht. Aber in dieser Seitenstraße in dieser Stadt, in die keiner möchte, dort klebt eine Haftnotiz mit meinem Namen. Es ist ein Geheimbund zwischen mir, dem Asphalt und dem kleinen Park nebenan. Ein Bund, der nicht verraten wird. Habe ich vergessen, wo ich bin, dann flüstern sie leise von gestern und ich nehme die Spur wieder auf.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/10/burgersteige-vergessen-nichts.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-7657500952740426431</guid><pubDate>Tue, 17 Aug 2010 08:08:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-08-17T13:23:02.468+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Duisburg</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Loveparade</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Sauerland</category><title>PR-Kasperle</title><description>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEizHE1MHzfIDgiUunjDl7mx0v7vOHYl1NuL_jp-u5_Z-9LlynN_bgLB-DXZG5aqtVJfH-k0TD4D8hRMoYXgmhwPiSBnd7-RLtMLN2n8DSnt22Q3GEI6-P_slGDWOcFjZnCjW2hyphenhyphen_DrOqfLE/s1600/IMG.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 168px; height: 200px;&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEizHE1MHzfIDgiUunjDl7mx0v7vOHYl1NuL_jp-u5_Z-9LlynN_bgLB-DXZG5aqtVJfH-k0TD4D8hRMoYXgmhwPiSBnd7-RLtMLN2n8DSnt22Q3GEI6-P_slGDWOcFjZnCjW2hyphenhyphen_DrOqfLE/s200/IMG.jpg&quot; alt=&quot;&quot; id=&quot;BLOGGER_PHOTO_ID_5506295799847351634&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Land der Redeautomaten das ist das Sauerland. Da wo sich die PR-Sprechpuppen gute Nacht sagen und jeden Abend ein Nicht-Schuld-Bekenntnis am Pressealtar beten. Sage nichts, kling nach allem. Bei dieser Fließband-Lyrik kommt noch nicht mal der Teleprompter mit. Flutscht ins Ohr, ölt das Getriebe. Dass nichts mehr ächzt und quietscht und rattert in der Denkmaschine. Dass nichts mehr fragt und grübelt und zweifelt. Und flutscht ungesehen durch den Seitenausgang wieder raus als wär nichts gewesen. Kennen Sie das Oberbürgermeister-Kasperle? Ähnelt verdächtig den Wauzi-Hündchen. Bei soviel verantwortungslosem Verantwortungsbewusstsein wünschte man sich, es hätte das Sprechen verlernt. Aber nein. Kaspert weiter aus seinem PR-Duden heraus. Da kommt einem selbst die Knoppers-Werbung glaubwürdiger vor. Für manche Momente müssen neue Worte erfunden werden. Die anderen tragen nicht mehr die Last. Glitzer-Glanz-Buchstaben, an denen aller Dreck abperlt. Ein gnadenloser Lotus-Effekt, der die Welt um ihr Wesen beschneidet. Kein Wunder, dass Gefühle jetzt nach Dosen-Ravioli schmecken. Ein Fertiggericht zum Auftauen mit 50 Prozent Plastikanteil.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/08/pr-kasperle.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEizHE1MHzfIDgiUunjDl7mx0v7vOHYl1NuL_jp-u5_Z-9LlynN_bgLB-DXZG5aqtVJfH-k0TD4D8hRMoYXgmhwPiSBnd7-RLtMLN2n8DSnt22Q3GEI6-P_slGDWOcFjZnCjW2hyphenhyphen_DrOqfLE/s72-c/IMG.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-4900379574994789118</guid><pubDate>Wed, 21 Jul 2010 09:43:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-07-21T11:52:06.361+02:00</atom:updated><title>Yarn Bombing: Strick-Graffiti</title><description>Hätte ja nicht gedacht, dass die Stricklieseln von der A40 so subversive Vorbilder haben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Yarn_bombing&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://hollyhooddesigns.com/project02/images/images/yarnbomb.jpg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://yarnbombing.com/tag/vancouver-yarn</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/07/yarn-bombing-strick-graffiti.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-6731902594835156435</guid><pubDate>Mon, 19 Jul 2010 21:46:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-07-19T23:52:13.675+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Ruhrschnellweg</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Stillleben A40</category><title>Kaffeeklatsch und Buschtrommel</title><description>&lt;iframe allowfullscreen=&#39;allowfullscreen&#39; webkitallowfullscreen=&#39;webkitallowfullscreen&#39; mozallowfullscreen=&#39;mozallowfullscreen&#39; width=&#39;320&#39; height=&#39;266&#39; src=&#39;https://www.blogger.com/video.g?token=AD6v5dwSnAGNSTmaqAyKS8GLNot2eJT_7SUnYicgn7uwiQ4ZgjEVSw99EYkCJ1x2skblREzv048KcGhRU8ZjgpVEjg&#39; class=&#39;b-hbp-video b-uploaded&#39; frameborder=&#39;0&#39;&gt;&lt;/iframe&gt;</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/07/kaffeeklatsch-und-buschtrommel.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-7775645471255710138</guid><pubDate>Mon, 19 Jul 2010 21:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-07-19T23:35:26.749+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Ruhrschnellweg</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Stillleben A40</category><title>A40: Pullover für Mülltonnen</title><description>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; 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href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj3jLMw6_HxUZ_3ONG6Q0Rvp65QJyvFCE5mHTQ6LOZDJZ03SuS58_fvjvey0-elmPug9jdZTRTrKQXZ2DGlocC06Tx88g_QMT6AaIOPznLYskLVX0HjkVgLM05AKWFOM6RXJMb2zQag2MF6/s1600/CIMG2216.JPG&quot;&gt;&lt;img style=&quot;float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj3jLMw6_HxUZ_3ONG6Q0Rvp65QJyvFCE5mHTQ6LOZDJZ03SuS58_fvjvey0-elmPug9jdZTRTrKQXZ2DGlocC06Tx88g_QMT6AaIOPznLYskLVX0HjkVgLM05AKWFOM6RXJMb2zQag2MF6/s200/CIMG2216.JPG&quot; alt=&quot;&quot; id=&quot;BLOGGER_PHOTO_ID_5495731281231609186&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ahoi Autobahn, Ahoi in Rio und Hawaii -  da sang sich der Herrenchor das Weltmeer auf dem Asphalt herbei. Und schon fühlte man sich auf der A40 ganz Didgeridoo. Brummte doch am Nachbartisch das Rohr, während Mutti zwischen Kartoffelsalat und Prosecco die große Buschtrommel schlug. Vielleicht ein rhythmischer Schrittmacher für den Fahrradstau auf der unmobilen Mobilitätsspur? Wie der Trommler auf der Galeere. Und zieh und zieh und strampel und strampel. Wie konnten denn die Herren auf dem Bierbike da noch navigieren? Immer Mutters Trommel hinterher. Vorbei an schunkelnden Pickelhauben Richtung Kreuz Kaiserberg. Dort, im Mülheimer Niemandsland von Duisburg, wo man zu indischem Tschinderassabumm aus dem Ghettoblaster gerne den Standardtanz trainiert. Vertieft in das Zählen der Maschen hatte sich auch ein Essener Strickverein Schlaufe für Schlaufe hierhin verstrickt. Auf Kilometer 11,5 ging den eifrigen Damen die Wolle aus. Ihr Konzept: Modische Regenbogenpullover für Leitplanken und Mülltonnen, Typberatung für die Autobahn.  Die Kunst, falsch gekleidet zu sein, demonstrierten hingegen ein paar Spanier - schwitzten sie sich doch bei 34 Grad in aufgepolsterten Paiettenkostümen kaputt. Eine progressiv-passive Kunst-Performance. Fußball spielen wollten die Weltmeister dieses Mal nicht. Da konnten die Cheerleader nebenan noch so lange ihre Schlachtrufe betanzen. Noch 300 Meter, noch 200, ich seh schon die 100 bis zum Kreuz Kaiserberg, schwing die Beine und das Röckchen. Und bei der Hebefigur über Menschenmassen gabs wenigstens mal eine frische Brise um die Nase - so mit Blick über die Ruhrwiesen. Zwölf ältere Damen, auch nicht fern, hatten ihre Cheerleader-Kostüme nicht mehr gefunden. Verpasste Chance für den großen Auftritt? In Jogginganzügen beruhigten sie ihre Nerven beim TaiChi. Auf der zweiten Spur - denn auf der ist es ja immer etwas entspannter. Soll doch das hektische Jungvolk auf die Überholspur flitzen.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/07/ein-eintopf-mit-eindrucken.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj3jLMw6_HxUZ_3ONG6Q0Rvp65QJyvFCE5mHTQ6LOZDJZ03SuS58_fvjvey0-elmPug9jdZTRTrKQXZ2DGlocC06Tx88g_QMT6AaIOPznLYskLVX0HjkVgLM05AKWFOM6RXJMb2zQag2MF6/s72-c/CIMG2216.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-5940129063022064172</guid><pubDate>Mon, 19 Jul 2010 19:05:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-07-19T21:35:10.407+02:00</atom:updated><title>Ode an den Eierköpfer</title><description>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhACk4raqWmuhkt9zl5HkYp_sjJyGAwH-xSQAKm6fvqH5OaUOYQaqNilSLaHHtjSqCbXoFNlHx_X1M699WxQrXD3oHOygSc0jaYMX-ZXlPgYNrU2aPQXg5_wwc8VDm4rkdzH_winSW3bHNx/s1600/CIMG1694.JPG&quot;&gt;&lt;img style=&quot;float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhACk4raqWmuhkt9zl5HkYp_sjJyGAwH-xSQAKm6fvqH5OaUOYQaqNilSLaHHtjSqCbXoFNlHx_X1M699WxQrXD3oHOygSc0jaYMX-ZXlPgYNrU2aPQXg5_wwc8VDm4rkdzH_winSW3bHNx/s320/CIMG1694.JPG&quot; alt=&quot;&quot; id=&quot;BLOGGER_PHOTO_ID_5495703069946520274&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nicht nützlich zu sein, ist schon fast eine Höchstleistung heutzutage. Von der Kunst, überflüssig zu sein. Ode an den Eierköpfer, Serenade an das Linkshänder-Bügeleisen, Hymne an den Camouflage-Anzug für Hunde. Tarnt sich der Dackel gar vor dem Frauchen? Oder ist er auf dem Weg zum Kampfeinsatz in Nachbars Garten? Dinge, die die Welt nicht braucht. Oder schlummern da in der Zukunft noch Herausforderungen, die die Welt noch nicht kennt? Hängt das Überleben der Menschheit vielleicht irgendwann davon ab, dass die Handtasche gut von einer integrierten Lampe ausgeleuchtet wird? Vielleicht ist der schicke Designer-Klimbim dem Sinn schon einen Schritt voraus. Viertel vor Sinn, aber deine Stunde wird noch schlagen.  Ein Sinn, ein Ort, eine Zeit, ein Mensch. Treffen sich die Vektoren, dann gehts zur Stammtischdebatte um des Lebens höchste Güter.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/07/ode-den-eierkopfer.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhACk4raqWmuhkt9zl5HkYp_sjJyGAwH-xSQAKm6fvqH5OaUOYQaqNilSLaHHtjSqCbXoFNlHx_X1M699WxQrXD3oHOygSc0jaYMX-ZXlPgYNrU2aPQXg5_wwc8VDm4rkdzH_winSW3bHNx/s72-c/CIMG1694.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-6219896062360822665</guid><pubDate>Mon, 28 Jun 2010 22:19:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-06-29T00:32:39.977+02:00</atom:updated><title>Es riecht nach Ferne</title><description>Sommer ist, wenn ein Styrumer Hinterhof in der Nacht nach Mittelmeer duftet. Wenn ich die Augen schließe, dann bin ich weit weg. Da wo jeder Tag nur die Aufgabe hat, noch mehr Sonne auszuschütten. Wo jeder Tag nur dazu dient, das Meer rauschen zu lassen. Wo die Nacht den Atem anhält, um den Grillen-Gesängen zu lauschen. In diesen Nächten schlafe nicht nur ich wie ein Stein. Auch Bäume, Felder, Berge, Straßen schlummern wie ich, während der Wind zärtlich eine weiche Decke über sie legt. In der Stadt ist Nacht nicht Nacht. Nacht ist Nachtschicht. Was ist das Brausen? Rasen da immer noch Mercedes-Drängler über die Autobahn? Oder können die Schlafenden den Tag nicht vergessen und träumen schon die nächste Blechlawine herbei? Wie das Herz nicht still steht, so hämmert und rauscht und jault und hubt es in der Stadt immer weiter. Und der Himmel scheint nie ganz schwarz zu sein. Ein schwaches Leuchten, eine Vorahnung des Tages lässt die Nacht nicht zur Ruhe kommen.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/06/es-riecht-nach-ferne.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-598116841629472512</guid><pubDate>Sun, 27 Jun 2010 20:47:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-06-27T22:58:59.394+02:00</atom:updated><title>Ein Ich am Strand</title><description>In der Sonne schmilzt alles, was sich hart machen will. Der Wind streichelt die Haut mit Salz. Kein Gedanke wird von Häusern und Zäunen verbaut. Ein warmes Bett im Sand. Jedes Korn erinnert an das Jetzt und hat die Sanduhr längst vergessen. In den Himmel atmet jeder Gedanke. Keiner zieht am Ärmel, nichts beschwert das Gefühl. Ein Gedankenbrausen verliert sich im Meeresrauschen. Geborgen in der Weite. Geborgen in der Wärme. Geschmiegt an die Erde. Schwerkraft ist hier nicht schwer. Der Himmel öffnet den Geist für den Wind, der jeden Kummer weg weht.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/06/ein-ich-am-strand.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-5183360190784512367</guid><pubDate>Mon, 21 Jun 2010 19:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-06-21T21:17:02.297+02:00</atom:updated><title>Die ewige Baustelle</title><description>Neulich im Schickimicki-Belanglos-TV: Da testeten drei Damen diverse Silikon-Popos. Nun ja, die einen hungern sich die Backen ab, die anderen kleben sich welche dran. Baukasten-Barbie. Hundert Prozent flexibel. Aber bei dem alltäglichen Mode-Roulette kommt ja auch keine Plastikpresse mehr hinterher. Selbst ein De Lorean hätte Probleme - Zurück zur Pfirsichhaut. Wohin geht denn die Reise? Arsch ab, Arsch dran. Möpse ab, Möpse dran. Gehirn rein, Gehirn raus. Zum Aufblasen wie Schwimmflügelchen für geistiges Oberwasser. Has hüpf, Has hüpf. Eins, zwei, drei, letzte Chance vorbei. Ach nein, erst auf der 40, 50, 60 oder? Wenn das letzte Bügeleisen versagt. Cher kennt sich da mit modernen Verfallsdaten und Leben nach dem optischen Tod besser aus. Schraub dich zurecht. Modul-Ich, Ersatzrad-Du, Baukasten-Wir. Eine ewige Baustelle.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/06/die-ewige-baustelle.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-544148977587500349</guid><pubDate>Mon, 21 Jun 2010 18:37:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-06-21T20:56:24.166+02:00</atom:updated><title>Highway to Hermeneutik</title><description>Alles Gesagte will einen Weg bahnen von mir zu dir und fährt doch nur über tausend Umleitungen im Kreis, gefangen in der eigenen Umlaufbahn. Es sagte mal einer: Wenn wir eifrig auf andere einreden, wollen wir insgeheim nur uns selbst überzeugen. Also ein Kreisverkehr. Dabei sollte doch eine Autobahn gebaut werden. Mit einem Schild: Noch 157 Kilometer bis zu dir. Und die indifferent-freundliche Navi-Dame sollte feiern: Sie haben die Kommunikation erreicht! Das wäre ihr Ziel gewesen. Highway to Hell, Highway to Hermeneutik.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/06/highway-to-hermeneutik.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-9033340667205014093</guid><pubDate>Mon, 21 Jun 2010 18:13:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-06-21T20:23:35.598+02:00</atom:updated><title>Die Gewissheit, ein Standbild</title><description>Der perfekte Plan. Das ist der, der nicht zur Tat schreitet. Denn vor jedem Schritt wird vermessen, abgewogen, durchgerechnet, gegengerechnet, abgezählt, verkürzt, verlängert, korrigiert. Und auf Seite 1492 der Statistik, hinter Schaubild 534, am Ende der Kurve ist der Schritt schon vergessen, verschwindet die Straße hinter wenn und aber. Ich stehe wie eine Salzsäule in der Gegend herum, als Denkmal einer Idee, die eine Gute hätte sein können. Kein Wunder, dass die Welt vor öffentlichen Skulpturen überquillt. In jeder Fußgängerzone schlurft man an einem steinernen Jemand vorbei und fragt sich: Wer war das nochmal?</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/06/die-gewissheit-ein-standbild.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-2205665010837023063</guid><pubDate>Sun, 06 Jun 2010 19:41:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-08-17T13:26:11.985+02:00</atom:updated><title>Cellulite-Schlaglöcher</title><description>Der Paradiesapfel, die verbotene Frucht - jedenfalls für Kalorienzähler, die kleinen Diätdiktatoren. Wann beißen die endlich mal in den Apfel der Erkenntnis? Jeder wiegt am anderen rum. Am besten hat man immer eine Taschenwaage zum Ausklappen dabei für den Kilo-Contest. Also du hast aber auch ganz schön zugenommen. Tante Gerda, Onkel Siegfried,  missgünstiger Pseudo-Kumpel. Na, schon wieder Pommes Schranke? Aber ja, ich seh so gerne den Fettringen beim Quellen zu. Ich bin mein eigenes Körperkunstwerk. Und hömma die Seele ist gut im Futter! Oder wie Omma entgegnet hätte: Dat hat viel Geld gekostet! Ja, ja schon wieder zugenommen. Dabei willste doch lieber sagen: Abgenommen im Wert was? Nein, wie unerhört ungeniert, undiszipliniert, maßlos, exzessiv, genußsüchtig, animalisch ausschweifend. Das gemeine Wohlstandsbäuchlein als der ewige Reminder an die niedere Natur, die sich lieber in Schokolade wälzen will als Süßstofftabletten abzuzählen. Der Kontrollversager, der beim Look-alike-Wettbewerb mit der Schaufensterpuppe wieder verliert. Der poltert von einem Cellulite-Schlagloch zum nächsten. Manche stehen eben mehr auf Offroad-Abenteuer als auf platt gewalzte Verkehrsübungsplätze. Wenn alles glatt läuft, ist für gewöhnlich was faul. Und so mancher Retuscheur gilt insgeheim als Favorit für den Oscar in der Kategorie &quot;Visuelle Effekte.&quot; Als nächstes soll der Grand Canyon von allen Falten befreit werden.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/06/cellulite-schlaglocher.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-266642430519108441.post-4528750864058572065</guid><pubDate>Sun, 06 Jun 2010 19:34:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-06-06T21:39:11.393+02:00</atom:updated><title>Visage vermisst</title><description>Manchmal trage ich mein Gesicht irgendwohin und dann vergesse ich es dort. Zurück zuhause weiß ich dann nicht mehr, wer ich bin. Leider fehlen mir dann die Augen, um es zu suchen und der Mund, um es zu rufen.</description><link>http://gedankengeruempel.blogspot.com/2010/06/visage-vermisst.html</link><author>noreply@blogger.com (hehena)</author><thr:total>0</thr:total></item></channel></rss>