<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:blogger='http://schemas.google.com/blogger/2008' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984</id><updated>2024-02-20T11:03:29.335+01:00</updated><title type='text'>Gedankengänge eines Werbers</title><subtitle type='html'>Gestatten…&#xa;  &#xa;Heiko Schneider&#xa;geboren am 09.10.1974 in Bochum/Ruhr-G-Beat.&#xa; &#xa;Seit 1995 Freelancer im grafischen Bereich, seit 1999 auch digital zu haben.&#xa;&#xa;Mittlerweile fleißig in der online Werbewelt mit seiner Agentur Adbites Online Media unterwegs.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default?alt=atom'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>25</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-8122099237398285749</id><published>2008-07-17T23:58:00.002+02:00</published><updated>2008-07-18T00:06:34.733+02:00</updated><title type='text'>Weiter im Takt</title><content type='html'>Längst ist dieser Blog bei mir in Vergessenheit geraten. Irgendwie sind mir vor einiger Zeit die Lust, die Puste und auch die Zeit ausgegangen um hier regelmäßig etwas zu posten. Immer ein schlechtes Zeichen für einen Blog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeit ist zwar immer noch ein winziges Problemchen, dafür ist die Lust aber definitv wieder am Start.  Nicht nur in letzter Zeit werden uns von der bunten Werbewelt Spots um die Ohren geklatscht, die unbedingt nach einem Kommentar aus der Blogosphäre verlangen. Dies auch noch mit Ironie und einem gehörigen Pfund Humor zu tun, dürfte bei den Steilvorlagen aus dem Werbefernsehen auch nicht besonders schwer sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der aufmerksame Leser hat bei der eingehenden Betrachtung des letzten Absatzes also geschnallt, dass sich die Thematik hier ein wenig drehen wird. Waren früher noch die beliebten Schlümpfe und Susi &amp;amp; Mischaäl hier gern gesehene Postinggäste, so werden wir uns jetzt ein wenig mehr den &quot;German Kleinigkeiten&quot; und anderen Ausrutschern widmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde mich freuen bald mal wieder auf die alte Leserstärke zu kommen. Kommentare von euch sind natürlich jederzeit herzlich willkommen!</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/8122099237398285749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/8122099237398285749' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/8122099237398285749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/8122099237398285749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2008/07/weiter-im-takt.html' title='Weiter im Takt'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-116202553489093962</id><published>2006-10-28T10:42:00.000+02:00</published><updated>2006-10-28T13:39:47.923+02:00</updated><title type='text'>Paula und ihre Kollegen</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Halloween steht vor der Tür, Weihnachten schon längst in den Supermarktregalen und bis Ostern isset nicht mehr lange hin. Grund genug für einen etwas verfrühten Rückblick auf all die schönen Spots, mit denen die Werbewelt uns das Jahr versüsst hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Paula, die Kuh&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die Paula ist ne Kuh, die macht nicht einfach muh...&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;So oder so ähnlich fängt mein absoluter favourite Spot des Jahres 2006 an. Die Zutaten sind dabei ganz einfach:&lt;br /&gt;Man nehme ein paar kleine Kinder und achte darauf, dass eines davon zwar ein Mädchen ist, aber aussieht wie ein kleiner Junge mit tierischen Segelohren. Diese Kinder setzt man in ein eigens für sie hergestelltes Kinderbiotop, drückt ihnen einen furchtbar ausssehenden Vanillepudding mit braunen Brocken drin in die Hand und schon fangen sie an dass zu machen, was Kinder mit Pudding in Biotopen immer machen: Sie rappen!&lt;br /&gt;Das machen sie übrigens so gut, als dass sie mich damit absolut zum Kauf motiviert haben. Nach meinem ersten Paula-Erlebnis bin ich gleich losgerannt und habe mir eine neue Universalfernbedienung gekauft, die es mir ermöglicht in Sekundenbruchteilen den Sender zu wechseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich bedanke mich ganz herzlich...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...und sage einfach mal auf französisch „Merci“, denn diese Jungs haben sich ein wirklich innovatives neues Konzept ausgedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wurde eine wunderprächtige, emotionale Musik genommen und über noch viel emotionalere Bilder gelegt. Glückliche und zufriedene Menschen, die ihre Dankbarkeit mit kleinen Schokoriegeln ausdrücken. Häufig kommen mir beim Betrachten des Spots die Tränen und ich nehme gerührt die Hand meiner Freundin, während ich in meine Sofadecke schniefe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Konzept hinter dem Spot ist so innovativ dass ich immer wieder glaube einem Déjà-vu Erlebnis erlegen zu sein. Danke, Merci und Thank you für all die vergangenen Jahrzehnte immer gleicher Spots in neuer Auflage.&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Erheblich sicherer fühle ich mich übrigens...&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;seitdem Mareike (so oder so ähnlich) bei einer großen Burgerkette Qualitätsscout ist und regelmäßig die Salatköpfe auf dem (einen und einzigen) Feld des Unternehmens kontrolliert. Sobald auch nur einer der Feldarbeiter dort mit dem Gedanken spielt irgendetwas in einen Salatkopf hinein zu stecken, ist Mareike umgehend zur Stelle und unternimmt etwas dagegen. Ausserdem wird sie uns direkt im allabendlichen Werbefernsehen über die Missetat informieren!&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Schön, endlich jemanden zu haben, dem man noch vertrauen kann.&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/116202553489093962/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/116202553489093962' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/116202553489093962'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/116202553489093962'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2006/10/paula-und-ihre-kollegen.html' title='Paula und ihre Kollegen'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-110069609770010904</id><published>2004-11-17T13:53:00.000+01:00</published><updated>2006-10-10T02:12:24.953+02:00</updated><title type='text'>Die Schlümpfe</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ist schon ne Weile her, da habe ich mich mit meinen Freunden in Düsseldorf intensiv über das Thema „Schlümpfe“ unterhalten. Wer nun glaubt, dass diese Thematik in fünf Minuten abgeschlossen ist, irrt sich, denn wer es wagt mal genauer hinter die Kulissen zu schauen, wird feststellen, dass die Schlümpfe bei weitem nicht die lieben kleinen Hab-mich-lieb-Fuzzis sind, für die man sie gemeinhin hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Im Gegenteil! Die Schlümpfe sind absolute Arschlöcher!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir ist klar, dass ich mit diesem Text das Weltbild und die Kindheitsträume des ein oder anderen Lesers beeinflusse, wenn nicht sogar zerstöre, aber es wird Zeit, dass sich jemand kritisch dieser wilden Horde annimmt und den Menschen die Augen öffnet!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fangen wir doch mal bei der Fortpflanzung an. Wir haben es mit einer Population von ca. 150 Schlümpfen zu tun, wobei es allerdings nur der ein oder andere in die Medien geschafft hat (dazu kommen wir später noch).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter den 150 Schlümpfen sind genau wie viele Frauen? Na? Genau! Eine!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir mit der sogenannten Schlumpfine nur eine einzige Frau im ganzen Schlumpfenland haben, stellt sich dem aufmerksamen Betrachter doch automatisch die Frage, wer all diese Schlümpfe zur Welt bringt!? Für mich jedenfalls liegt der Verdacht nahe, dass es sich hier um intensive Prostitution handelt, oder um gezielt von Schlumpfine eingerichtete Gangbangs, die nicht nur dem Spaß, sondern auch der Vergrößerung der Population dienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes taucht die Frage auf, warum immer nur bestimmte Schlümpfe in den Medien auftauchen und der Rest des Volkes niemals sichtbar ist, oder die Chance hat ein kurzes Statement abzugeben. Vergleichen wir eine solche Situation mit der menschlichen Welt so gibt es nur zwei Erklärungen für dieses Phänomen. Entweder sind die in der Öffentlichkeit stehenden Schlümpfe durch bestimmte Ruhmestaten extrem populär (hey, ein Schmied, ein Zimmermann und ein Typ der nichts anderes kann als einen Vollbart tragen! Hallo?), oder sie haben eine gewisse Macht über die Medien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hat denn die Macht über die Medien? Eigentlich in den meisten Fällen der Staat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist meine Theorie dazu, dass es sich bei den populären Schlümpfen um eine Art Zentralkomitee handelt, welches sich um den roten vollbärtigen Parteivorsitzenden schart&lt;br /&gt;und in einem nicht gerade demokratischen Sinne die Belange des Volkes regelt. Wie das Volk darüber denkt, werden wir auf Grund der herrschenden Medienzensur nie wirklich erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Situationen im Leben eines Schlumpfes, in denen er versucht aus der bestehenden blauen Gesellschaft auszubrechen und sein eigenes Leben zu führen. Mehr noch…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er möchte ein Individuum sein, losgelöst von seiner blauen (FDJ ähnlichen) Uniform, eventuell mal mit längeren Haaren, aber auf jeden Fall mit einer eigenen Meinung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich nun die Serie gründlich angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass es noch kein Schlumpf geschafft hat aus seiner Welt auszubrechen, ohne dabei einem imaginären Schutzwall zu begegnen: Gargamel und seinem Katzentier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden sorgen dafür, dass alle Schlümpfe schön brav in ihrem Land bleiben und nicht einfach illegal ausreisen. Eine Legalisierung durch bewilligte Ausreiseanträge gibt es allerdings nicht, so dass der reisewillige Schlumpf keine andere Wahl hat, als sich die Haare wieder abschneiden zu lassen, in sein Uniförmchen zu schlüpfen und beim Zentralkomitee einen auf Töffte zu machen, damit er nicht in den staatlichen Gefängnispilz wandert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gehe übrigens fest davon aus, dass er zur Strafe beim nächsten Gangbang mit Schlumpfine an vorderster Front dabei ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Resümee bleibt der Vergleich des Schlumpfenlandes mit bestehenden oder ehemals bestehenden Ländern unserer Welt und man kommt unweigerlich zu dem Resultat, dass es sich bei den Schlümpfen um einen Satellitenstaat der ehemaligen Sowjetunion handeln muss. Die Parallelen zur ehemaligen DDR sind doch zu stark vertreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann man nur abwarten, bis die ersten Schlümpfe über Ungarn ausreisen und sich im Schlumpfenland Montagsdemonstrationen formieren, die gegen das bestehende Regime angehen. &lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/110069609770010904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/110069609770010904' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/110069609770010904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/110069609770010904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/11/die-schlmpfe.html' title='Die Schlümpfe'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109658680365481707</id><published>2004-10-01T01:26:00.000+02:00</published><updated>2004-10-01T01:28:07.520+02:00</updated><title type='text'>Liebe Melli</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Liebe Melli, ja genau Du!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mir ist kürzlich zu Ohren gekommen, dass Du Dich (wie so einige andere Leser hier auch) über zu wenige Blogeinträge beschwert hast (selbstverständlich nicht bei mir, sondern direkt bei meiner Chefin, was mir ein blaues Auge und eine Verletzung am Hals beschert hat).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoch und heilig verspreche ich hiermit, mich in nächster Zeit mehr um das Blog und die dazugehörigen Einträge zu kümmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Zeichen meines guten Willens unten stehend ein neuer Artikel…&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109658680365481707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109658680365481707' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109658680365481707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109658680365481707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/10/liebe-melli.html' title='Liebe Melli'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109658673466041009</id><published>2004-10-01T01:23:00.000+02:00</published><updated>2004-10-01T01:25:34.660+02:00</updated><title type='text'>Schlaf jetzt!</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Die Kollegen des Freelancertums werden die Problematik kennen. Durch häufiges nächtliches Arbeiten ist der Lebensrhythmus dermaßen gestört, als dass man unweigerlich mit Einschlafproblemen zu kämpfen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum gerade kreative Köpfe primär nachts arbeiten ist mir noch unergründlich, aber irgendwie kommen mir die besten Ideen, wenn der normale Mensch zum Bubu machen ins Bett geht und somit sitze ich häufig bis 5 Uhr morgens an meinem Schreibtisch, höre Musik und das häufige Laufen des Wassers in den Rohren, wenn Tante Leni von oben ihrer Blasenschwäche gefrönt hat und überglücklich die Spülung betätigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Nachteil der kreativen Nachtschicht liegt aber wie bereits oben beschrieben in den Einschlafproblemen, zu denen man automatisch kommt, wenn man mal früher in die Falle geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Probiert habe ich dabei schon alles Mögliche von Fernsehen bis Baldriantropfen und selbst mein Lieblingssender QVC schafft es nicht mich ins Traumland zu locken, auch wenn sie es in letzter Zeit erfolgreich bei einer Vielzahl deutscher Mitgucker schaffen, in dem sie die neuen Mikrofaserkleider mit Blumendruck präsentieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zwischentext: &lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;Mikrofaserkleider mit Blumendruck??? &lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Da muss ich mir unweigerlich vorstellen, wie ich mein übliches Putzgerät beiseite lege, meiner Freundin das untere Ende eines Besenstiels reiche und glücklich bin über die Neuanschaffung dieses phantastischen Kleides, während ich sie, auf ihrem Po sitzend, durch das Wohnzimmer schiebe und sie zu mir sagt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;So sauber war unser Boden noch nie, Schatz. Gut das wir uns bei QVC dieses&lt;br /&gt;wunderschöne Mikrofaserkleid gekauft haben!&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wofür soll ein Kleid aus diesem Material sonst gut sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zudem wäre das ne unglaublich gute Art und Weise mal wieder was zusammen zu unternehmen und dabei noch Spaß zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nun zurück zum Thema…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während es all diese Varianten also nicht schaffen mich zum einschlafen zu bringen, habe ich mittlerweile ein für mich todsicheres Rezept entdeckt: Hörbücher und Hörspiele.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich brauche mir nur nen Kopfhörer aufsetzen und warten bis die gruselige Stimme sagt:&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Hier spricht Edgar Wallace&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Schon antworte ich nur „und hier schläft Heiko Schneider“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist also durchaus angenehm einen großen Freundeskreis zu haben und mein Kollege Edgar und ich haben schon so manche Nacht mit seinen entfernten Bekannten dem Frosch mit der Maske, dem schwarzen Abt und dem grünen Bogenschützen verbracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wilde Jungs, die keine Party auslassen und mit denen man bis in die Morgenstunden auf die Kacke hauen kann. &lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109658673466041009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109658673466041009' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109658673466041009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109658673466041009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/10/schlaf-jetzt.html' title='Schlaf jetzt!'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109598202380487693</id><published>2004-09-24T01:23:00.000+02:00</published><updated>2004-09-24T01:34:12.666+02:00</updated><title type='text'>Sonne tanken</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;So herbstlich wie es momentan ist, bleibt einem kaum etwas anderes übrig, als sich nach einer Alternative zu einem das Sparschwein brechen lassenden Urlaub in einer revolutionsgeplagten Bananenrepublik umzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht, dass ich etwas gegen Revolutionen hätte, aber so mittendrin zu sein ist doch etwas anderes. So könnte in einem solchen Falle z.B. auf einer Urlaubspostkarte stehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Hallo Mama,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;einen lieben Gruß aus Kackahiti. Die Hotels sind hier&lt;br /&gt;gut in Schuss. Das große Feuerwerk der  Artillerie kommt immer näher, was bei uns Urlaubern eine knallige Stimmung erzeugt.&lt;br /&gt;Gestern wurde sogar der Mann vom Zimmerservice befördert und ist jetzt Staatspräsident.&lt;br /&gt;Hätten wir ihm doch vorher mehr Trinkgeld gegeben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liberacion o&lt;br /&gt;morte,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sie und ich&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Um also solche Urlaubskarten zu vermeiden, musste ich mir fix etwas anderes ausdenken um nicht der herbstnahen Depression zu verfallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach reiflicher Überlegung wurde das Auto bestiegen und es ging nach vielen Jahren der Abstinenz ab zu meinem lokalen Sonnenbankdealer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich bloß gewusst hätte, was sich in all den Jahren verändert hat…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor mir steht an der Ladentheke eine etwas zu gut gebräunte, ca. 20 jährige Blondine, die eine verteufelte Ähnlichkeit mit dem gestern Abend von mir verspeisten Grillhähnchen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sage ihr, sie solle mir bitte ne Bank für Amateure zuweisen und schon habe ich sie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neue Ergoline600!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut Hähnchen brauche ich mich nur drunter legen, das obere Teil der Bank runterziehen und schon geht alles von alleine. Cool! Dinge die von alleine gehen liegen mir doch am meisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gehe in Raum Nr.4 und mache mich ne Runde nackig. Plötzlich fällt mir ein, dass ich neulich im Internet Spannerbilder gesehen habe, die durch ein Loch in den Wänden eines Sonnenstudios gemacht wurden. Klamotten wieder an und die Kabine gründlich durchsucht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch immer mit einem mulmigen Gefühl strampele ich aus meinen Klamotten wieder raus, lege mich unter die Bank, ziehe das obere Teil wie angewiesen runter und warte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichts tut sich…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich warte weiter und lausche den Klängen der Deutschland sucht den Superstar CD, welche mir zur Förderung des Unwohlseins über die bankinternen Lautsprecher aufgedrängt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichts tut sich…&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;Ich bekomme ein ganz flaues Gefühl, wie ich da so nackig unter dem dunklen Toaster liege und in mir kommt der Gedanke auf, dass das dämliche Grillhähnchen an der Theke mich ganz schön verarscht hat. Von wegen geht von alleine an! Die steht jetzt bestimmt gerade vorne mit ihren fertig gegrillten Hähnchenkolleginnen und alle zusammen pinkeln sie sich in die Hose vor Lachen! Hahaha, den haben wir aber ganz schön dran gekriegt, den blöden Schneider. Der liegt doch jetzt tatsächlich nackig da drin und wartet das das Ding von alleine an geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haha, da machen wir doch erst mal ein Foto durch das Loch in der Wand, dass er bei seiner oberflächlichen Suche nicht gefunden hat!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will gerade wieder aufstehen und die Tante mal so richtig zusammen scheißen, da spricht Gott in Form einer beruhigenden, weiblichen Stimme zu mir:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Die Besonnung wird gestartet. Vielen Dank, dass sie sich für eine Ergoline600&lt;br /&gt;entschieden haben.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn ich bisher dachte Gott wäre ein Kerl, war´s mir wurscht und ich war ihr unheimlich dankbar mich aus dieser Situation gerettet zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott war zudem an diesem Tag unheimlich gesprächig und hat auf jeden Tastendruck, den ich auf die Steuerung der Bank ausübte sofort reagiert. So kam folgendes Gespräch zwischen ihr und mir zustande:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schneider:&lt;/strong&gt; Hallo Gott, schön dass du mir gerade den Arsch gerettet hast. Hätte mich sonst ganz schön blamiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Tastendruck&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gott:&lt;/strong&gt; Gesichtsbräuner minus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schneider:&lt;/strong&gt; Aha, wir sind heute also ein wenig mathematisch drauf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Tastendruck&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gott:&lt;/strong&gt; Lüftung plus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schneider:&lt;/strong&gt; Jaha, recht hast du. Lüftung kann man nie genug haben. Ist ja auch ganz schön heiß hier drunter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Tastendruck&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gott:&lt;/strong&gt; Gesichtsbräuner plus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schneider:&lt;/strong&gt; Gleich habe ich aber die Schnauze voll mit dem ewigen Hin und Her! Mal weniger  Gesichtsbräuner, mal mehr Gesichtsbräuner. Ich glaube fast, dass die Dame mal wieder ihre Tage hat und ich es jetzt ausbaden muss!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott war beleidigt! Das ging zu weit! Umgehend schaltete sie die neue Ergoline600 ab und sagte in einem noch halbwegs freundlichen Ton:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Ihre Besonnung ist beendet. Vielen Dank für ihren Besuch.&lt;/blockquote&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;Hmmm, freundlich aber bestimmt wurde ich also von ihr rausgeworfen.&lt;br /&gt;Somit stieg ich von der Bank, zog mir meine Klamotten wieder an und wollte das Studio verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Rausgehen traf ich noch mal kurz auf das Grillhähnchen und sie fragte mich, ob es Probleme unter der Bank gegeben hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schaute sie nur kurz an, entdeckte mit viel Phantasie in ihr den Apostel Matthäus, sagte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Gott sei mit dir, mein Kind!&lt;/blockquote&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und suchte das Weite…&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109598202380487693/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109598202380487693' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109598202380487693'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109598202380487693'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/09/sonne-tanken.html' title='Sonne tanken'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109587680610387057</id><published>2004-09-22T20:11:00.000+02:00</published><updated>2007-01-02T17:22:34.576+01:00</updated><title type='text'>Ruhe jetzt!</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Es ist Sonntagabend und sie fragt mich wann wir uns denn das nächste mal wieder sehen werden. Ich denke kurz nach, mir fällt auf, dass wir uns auf Grund geographischer Umstände ja nicht ganz so häufig sehen und sage spontan:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag! Wie sieht´s aus? Ich komme bei Dir vorbei und wir machen uns nen schönen Abend!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte ich in diesem Moment geahnt, was für eine Panik ich mit dem bloßen Wort „Dienstag“ bei ihr auslöse, hätte ich jeden anderen Wochentag gewählt und eventuell sogar noch Tage wie Drustag oder Moschwoch dazu erfunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Dienstag kommt Sex and the City!!!&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Gedankeneinwurf von mir: Ich hab Dich auch lieb und freue mich auch Dich zu sehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Mann verstehe ich nicht so ganz den Grund der Panik, da Dienstags mit Sicherheit auch eine ganze Reihe anderer Sendungen im Fernsehen kommen und ich die vergangenen Dienstage auch ohne Survivalkurs hervorragend am Rechner oder mit nem Buch überlebt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Sex and the City ist anders und schon ganz und gar für die Damenwelt (Aussage: Da könnt ihr Männer noch ne ganze Menge über uns lernen!). Sex and the City ist wichtig und darf nicht verpasst werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schwöre mich ruhig zu verhalten und artig mitzuschauen und werde darauf hin zur Audienz gebeten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstags setze ich mich also in den Wagen, fahre zu ihr und der Tag beginnt endlich schön zu werden. Während sie kocht, zeichne ich dumme Bildchen mit kleinen blinden Maulwürfen drauf, nette Musik schallt aus der Anlage, die erste Flasche Wein wird geköpft und die ein oder andere Kerze brennt auch schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Schneider entspannt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tisch wird gedeckt, das super lecker duftende Essen steht vor uns, sie ist da, ich bin da und…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Schneider entspannt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir beginnen zu essen, stoßen mit nem Glas Rotwein an und ich stelle wieder einmal fest, wie schön es ist bei ihr zu sein und…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Schneider entspannt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Scheißeeeeeeeeeeeeee!&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Es ist 21.15h, Panik! Die Dame springt hoch, reisst ihren Teller und ihr Glas mit sich und ich bin mir ziemlich sicher, dass in diesem Moment der Russe angreift!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich damit beginne Deckung unter dem Esstisch zu suchen und darüber nachdenke, wie ich am besten die Alliierten über den Einmarsch des ehemaligen Feindes informiere, schnalle ich gaaaanz langsam was passiert ist:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sex and the City fängt an und beinahe hätte man eine kostbare Minute Sendezeit verpasst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Essen wir jetzt fix vom Esstisch an den Couchtisch verlagert und bevor ich irgendetwas dagegen tun kann stecke ich schon mittendrin in diesem kleinen Abenteuer, welches mir ganz neue Perspektiven an der mir sonst so vertrauten Frau eröffnen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen Mitte der Sendung (es ging diesmal übrigens ausnahmsweise um Sex und Schuhe) kommen Freundin Bratze und mein Leidensgenosse Cruiser rein. Bratze schwenkt umgehend ohne ganz so viele Worte zu verlieren in den Sessel ein und vertieft sich in Bruchteilen einer Sekunde in die hypnotisch wirkende Sendung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cruiser hätte gerne etwas gesagt, bekommt aber schon während des ersten Versuchs den Mund zu öffnen die Antwort:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ruhe jetzt!&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Jepp, es ist Sex and the City Zeit und die eigentliche Funktion der Männer während dieser Sendung wird mir klar, als mir aus der Fernsehferne ein leeres Weinglas entgegen gestreckt wird mit dem Kommentar: Hmmm!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Artig gehe ich also los, hole die Weinflasche und schenke nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die nächsten Folgen an den kommenden Dienstagen werde ich dann wohl noch ein paar Häppchen vorbereiten und schauen, dass der Wein auf entsprechende Temperatur runter gekühlt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Job ist eben Job und immerhin ist es Dienstag…&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109587680610387057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109587680610387057' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109587680610387057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109587680610387057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/09/ruhe-jetzt.html' title='Ruhe jetzt!'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109561351010742169</id><published>2004-09-21T12:49:00.000+02:00</published><updated>2004-09-21T11:52:15.243+02:00</updated><title type='text'>Das hat mir noch gefehlt</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ab und zu tauchen Dinge in deinem Leben auf, bei denen du dich fragst, wie du vorher ohne sie zurecht gekommen bist. Dinge, die einen enorm hohen Stellenwert einnehmen und aus dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So schaue ich die Tage ein wenig fern und zappe durch die Programme. Schließlich lande ich bei einer Heimwerkersendung auf RTL2 und muss mit Entzücken feststellen, dass die Redakteure der Sendung endlich herausgefunden haben, was ich wirklich brauche:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Titelmelodie der Sendung als Klingelton für mein Handy!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geil, denke ich. Darauf war ich ja schon immer scharf und als ich bei meiner Einschulung gefragt wurde, was ich mir denn fürs Leben vorgenommen habe, sagte ich schon damals:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann lade ich mir mal die Titelmelodie einer RTL2 Heimwerkersendung als Klingelton auf mein Handy. Dann weiß ich einfach, dass ich es im Leben zu was gebracht habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich also diese Sendung schaue und vor lauter Freude über den genialen Klingelton noch immer aussehe wie Thomas Gottschalk, als er bei einer seiner Sendungen auf den Hintern von Jennifer Lopez schauen durfte, beginnt der Werbeblock.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich bin ich mir gar nicht so sicher, dass der Download meines polyphonen Etwas die richtige Entscheidung war, da eine Firma namens Jumbo (oder so ähnlich) gleich ein ganzes Monatspaket mit Klingeltönen anbietet. Da könnte ich mir ja jeden Tag einen neuen Klingelton auf mein Handy zaubern und somit endlich Zufriedenheit, innere Ausgeglichenheit und Freude in mein Leben bringen! So viele neue Lebensfeatures für lumpige 7,99 €!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer bis dahin noch immer nicht mit seinem Leben zufrieden ist, kann sich ja noch eins der tollen neuen Handylogos des selben Unternehmens bestellen, womit auch gleich noch ein wenig Farbe in´s Spiel kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich jedenfalls habe mich für das volle Programm entschieden. Ich lasse mir jetzt täglich neue Klingeltöne, Hintergrundbilder und vor allem Spiele auf mein durch eine Auswahl von 234 auswechselbaren Oberschalen in den coolsten und hippsten Styles auftunebares Nokia Handy schicken. Wenn ich dann zwischendurch noch Zeit habe, mache ich mir über einen von 523 SMS-Dating-Channels einen kleinen Seitensprung klar, während ich meiner Freundin automatisiert ein wunderbar romantisches Gedicht auf ihr Handy schicken lasse, weil ich mittlerweile zu verblödet bin, ihr in eigenen Worten zu schreiben, dass ich sie lieb habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke, Industrie für diese neuen Specials in meinem Leben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Selbstverständlich gibt´s von diesem Blog auch bald ein paar mega-coole Hintergrundbilder für Dein Handy zum download... &lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109561351010742169/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109561351010742169' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109561351010742169'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109561351010742169'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/09/das-hat-mir-noch-gefehlt.html' title='Das hat mir noch gefehlt'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109560812236572639</id><published>2004-09-19T16:04:00.001+02:00</published><updated>2004-09-20T15:26:15.456+02:00</updated><title type='text'>Bedürfnisse</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Es ist Freitag, geiles Wetter und alle Leute sitzen in ihren Gärten und grillen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle? Nicht alle! Eine kleine Horde von ca. 550.000 Bundesbürgern macht sich auf den Weg um meine Fahrt von Bochum nach Düsseldorf ein wenig spannender und komplizierter zu gestalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie nett von ihnen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich setze mich also in meinen Wagen, rücke die Sonnenbrille zurecht, schmeiße Regulate von Warren G. &amp;amp; Nate Dogg in meinen CD-Wechsler und fange schon einmal mental damit an das kommende Wochenende zu genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Wagen passiert die Auffahrt auf die A40 und ich stelle mich gewohnheitsgemäß zu den anderen Leuten in den Stau. Theoretisch ist dies die Schlange, in der man anstehen muss um zur A52 bei Essen zu kommen und als Ruhrgebietler weiß man ziemlich genau wie lange man von Bochum bis Essen-Frillendorf im Stop-and-Go braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während wir also alle gemächlich nach Essen dümpeln und die Welt eigentlich ok sein könnte, ich parallel schon einmal den Ablauf des Abends durchgehe, mir per Handy ein Hörbuch vorlesen lasse und mindestens 2 Bilder male (nachdem ich den Wagen von innen einer Intensivreinigung mit ALDI´s Mikrofasertüchern unterzogen habe), fällt mir etwas unheimlich wichtiges ein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss mal!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bochum-Stahlhausen bietet mir die erste Möglichkeit. An der neu eingerichteten polnischen Tankstelle könnte ich mein Tröpfchen loswerden, befinde mich aber gerade auf der linken Spur und setze mit Tempo 20 zum Überholmanöver an. Da das Projekt „Reise nach Düsseldorf“ also gerade so gut läuft, beschließe ich dem Urindrang zu trotzen und weiter zu fahren. Immerhin sind es nur noch ein paar Kilometer bis zur A52 und dann kann ich ja richtig aufs Gas treten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor der Auffahrt zur A52 komme ich mit mittlerweile 30 km/h an 2 (wahrscheinlich noch nie benutzten) Starenkästen vorbei, welche für mich mittlerweile als Tor zur 52 einen richtigen Symbolcharakter haben. Jetzt ist es nicht mehr weit, gleich kann ich Gas geben, in 20 Minuten bin ich in Düsseldorf, ich muss pinkeln wie ein Elch…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fahre auf die 52, die Bahn teilt sich in 2 Spuren, ich gebe Gas - jawoll 140 km/h Tendenz steigend - und Bremse ab. Eine eventuell südanatolische Dame gibt ihrem Golf 3 Family Edition nämlich gerade die Sporen und fährt vor mir mit 110 den Berg hinauf. Es stört sie auch in keinster Weise, dass der LKW neben ihr ne ganze Ecke schneller ist und sie mir dabei die linke Spur versperrt. Vielleicht fällt es ihr auch nicht unbedingt auf, da sie gerade intensiv in ein Telefongespräch verwickelt ist, bei welchem ich auch ungern per Lichthupe und/oder Drängeln stören möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz hinter Essen sind sämtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgehoben und die gute Frau vor mir erkennt, dass es vielleicht endlich mal an der Zeit wäre rechts rüber zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie zieht auf die andere Spur, ich freue mich, sie sieht in ca. 3 km Entfernung einen LKW, ich freue mich noch immer, sie zieht vorsichtshalber mal wieder auf die Linke, ich bremse (sonst hätte sie mich wohl ein klein wenig gerammt). Mir wird eins mal wieder glasklar:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter 10 Minuten später habe ich es endlich geschafft. Der Family Edition Golf ist nicht mehr zu sehen (wahrscheinlich weit hinter mir) und ich kann endlich auf Grund der freien Bahn wieder auf 200er Marke beschleunigen um endlich aufs Töpfchen zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hätte wahrscheinlich auch gut funktioniert, wären da nicht meine neuen Freunde vom Opel Corsa Club Ruhrgebiet in Erscheinung getreten, welche mit 4 Leuten in einem 1,2 Liter Corsa fröhlich feiernd auf der linken Spur unterwegs gewesen wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wagen war ein Bild für die Götter. Tiefer gelegt auf jeden Fall, auf der Heckscheibe der Clubaufkleber, Heck- und hintere Seitenscheiben selbstverständlich mit blasenwerfender, selbstklebender Tönungsfolie beklebt und ein Auspuffendrohr, vor dass man ein Gitter hängen müsste, damit Obdachlose nicht auf die Idee kommen darin zu übernachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem war dieses spochtliche Gefährt mit heftigen 110 km/h zwischen mir und der Toilette und eins sei mal klargestellt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich musste...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt war mir alles scheißegal. Die rechte Spur wurde zur Überholspur erklärt und zügig wurde der Corsa überholt. Erst hat der Fahrer der Jungs wohl gedacht „mit mir nicht“ und hat mal kräftig Gas gegeben. Bei 135 war aber Feierabend und es wurde hupend protestiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir egal, Hautsache ich komme auf den Pott!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit 210 Richtung Düsseldorf, mit 210 Richtung gelobtes Land, mit 210 Richtung Toilette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Einfahrt nach Düsseldorf ist es dann passiert: Das Mörsenbroicher Ei, theoretisch die Zufahrt zur Stadt war verstopft. Stau und kein weiterkommen. Der Urin stand mir mittlerweile in den Augen und ich hätte ihn ausheulen können. In solchen Situationen beginnt man zu überlegen, wie man die Last endlich loswerden könnte und es entwickelt sich ein MacGywer ähnliches Denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächsten 45 Minuten verbrachte ich mit folgenden Theorien:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Ich könnte versuchen durch die leicht geöffnete Autotür zu pinkeln, während ich auf der linken Spur stehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Ein leerer Ölkanister befindet sich in meinem Kofferraum, welchen ich als Urinflasche benutzen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die Polizei (mein Freund und Helfer) müsste eigentlich gesetzlich dazu verpflichtet sein, mich in den neben mir im Stau stehenden Bulli pinkeln zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Ich lasse mein Fahrzeug stehen, renne zur nächsten Toilette und kaufe mir irgendwann wenn die Kohle wieder reicht ein neues Auto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem schaffte ich es doch noch bis zur nächsten Tankstelle kurz hinter dem Mörsenbroicher Ei, rannte in das Kassengebäude, presste auf meine Atmung achtend ein „könnte ich bitte den Toilettenschlüssel haben“, wankte mir fast in die Hose pinkelnd zur Klo und&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!! Das war besser als Sex!!! Das war mein persönlicher urinaler Orgasmus!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder von Euch, der schon einmal in einer ähnlichen Situation war, kann mir meinen freudigen Ausbruch bestimmt nachfühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All jene von Euch, die allerdings vor haben in der nächsten Zeit die A40 und die A52 zu befahren sollten sich folgendes merken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scheißt auf die Sonnenbrille, lasst Euch gute Musik am Popo vorbei gehen, kauft Euch kein schnelles Auto (es bringt Euch eh nichts), aber geht vorher aufs Klo!!! &lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109560812236572639/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109560812236572639' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109560812236572639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109560812236572639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/09/bedrfnisse.html' title='Bedürfnisse'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109481739195243598</id><published>2004-09-10T13:54:00.000+02:00</published><updated>2004-09-10T13:56:31.953+02:00</updated><title type='text'>Kaltakquise</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Das Leben könnte so schön sein, müsste man sich nur auf  grafische Dinge konzentrieren während einem die Aufträge ins Haus flattern wie die Brathähnchen dem glücklichen Schlaraffenlandbewohner in den Mund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sie dies aber bekanntlich kaum von alleine machen, habe ich mich aktuell mal wieder gezwungen gesehen das Ding selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen mache ich Kaltakquisetag. Da nehme ich den Telefonhörer in die Hand und dann rufe ich die potenziellen Kunden an. Wie der Lump am Stecken werde ich telefonieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der nächste Tag kam und bereits beim Aufwachen fiel mir ein, dass ich gleich noch nicht anfangen kann zu telefonieren, da ich ja erst einkaufen muss,  da ein voller Kühlschrank bei weitem wichtiger ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während des Einkaufs versuchte ich mich darauf zu konzentrieren, wie scharf ich doch darauf bin gleich den Hörer in die Hand zu nehmen und wildfremde Leute anzurufen. Parallel machte ich im Supermarkt mein ureigenstes Souveränitätstraining, indem ich die Fleischereifachverkäuferin ne Runde stramm stehen ließ, den Marktleiter mobilisierte und mit ungeheuerer Eleganz und Energie den Liter 1,5% Fetthaltiger H-Milch aus dem Regal zauberte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir war klar:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Heute bin ich der Chef im Ring! Heute ist Machertag und heute kann mir kein&lt;br /&gt;Kunde widerstehen. Die krieg ich doch alle!&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Zurück zu hause wurde mir klar, dass ich schon lange nicht mehr Fenster geputzt habe. Mit einem leicht schlechten Gewissen verschob ich die Akquise (da bleibt gleich noch genügend Zeit für) und machte mich ans Werk den Nebel aus meinem Sichtfeld zu entfernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich setzte ich mich an meinen Schreibtisch, es war mittlerweile schon 15.00h und nahm den Hörer in die Hand, als mir plötzlich auffiel, wie unaufgeräumt doch mein Schreibtisch ist. Ein souveräner Macher, ein Chef, ein Mann von Welt, der Manager eines Millionenimperiums hat doch keinen unaufgeräumten Schreibtisch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hörer wieder zur Seite gelegt und erst mal Stifte, Bons und Unterlagen sortiert. Die Uhr tickte währenddessen weiter und wir bewegten uns auf 17.00h zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nee, was habe ich nen Kaffeedurst. Bevor ich gleich mit der Telefoniererei anfange, setze ich mir noch fix nen Kaffee auf und rauche mir eine. Danach werde ich viel entspannter sein, was sich natürlich auch auf die Gespräche mit den potenziellen Kunden auswirkt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie froh ich war, als es endlich 18.30h war und ich aus zeitlichen Gründen die Akquise auf den Folgetag verschieben musste. Ist aber auch unglaublich, dass alle anderen Unternehmer so früh Feierabend machen. Da kann unsere Wirtschaft ja kaum wachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eins ist jedenfalls sicher:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag ist bei mir Kaltakquisetag und es wird keinen neuen Eintrag ins Blog geben. Dafür bin ich doch viel zu beschäftigt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn wir schon mal beim Thema sind: Suche noch dringend einen Kontakter, der diesen Job mit Umsatzbeteiligung bei mir übernimmt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;mailto:h.schneider@schneido.com&quot;&gt;Mail an mich und die Freude ist groß!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109481739195243598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109481739195243598' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109481739195243598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109481739195243598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/09/kaltakquise.html' title='Kaltakquise'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109415017663133298</id><published>2004-09-02T19:38:00.000+02:00</published><updated>2006-02-09T03:04:58.520+01:00</updated><title type='text'>Susi und dä Mischaäl</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Der halbwegs aufmerksame Leser wird bemerkt haben, dass Herr Schneider des öfteren bei ALDI anzutreffen ist. Früher primär aus Gründen der Einkaufserledigung, heute in erster Linie zur Inspiration für das Verfassen blogtauglicher Texte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Während ich mir vorgestern bei einem dieser ALDI Besuche zwischen Gurken und Mettenden fast in die Hose machen musste vor Lachen, viel mein Blick auf ein Päarchen, welches meinen Weg mit seinem deszent gefüllten Einkaufswagen kreuzte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ich beobachtete die beiden eine Weile, fand sie aber so dermaßen uninteressant, als dass ich sie wieder aus den Augen verlor.&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ca. 10 Minuten später, meine Aufmerksamkeit galt eigentlich den Kaufinteressenten für Energiesparlampen, hörte ich die energische Stimme einer jungen Mutter zwischen den Regalen:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Mischaäl! Mischaäl! Mischaaaaääl!!! Du hast dir gerade schon etwas zu trinken ausgesucht! Das reicht jetzt! Komm wir gehen!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ich schaute mich nach dem Ursprung der Stimme um und sah nach konzentriertem Ausschau halten den Kopf einer jungen Frau knapp über den Kartoffelpüree-Packungen hervorluken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Nun interessierte es mich ja brennend, wo der kleine freche Junge stecken mag, den sie so energisch zurück pfiff und aus diesem Grunde folgte ich ihrem Blick wie ein Pathologe einem Schusskanal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Den kleinen Mischaäl fand ich schließlich vor den Kakaoflaschen stehend, das Objekt der Begierde noch in der Hand. Ich schaute an seinen Füßen entlang nach oben, kam irgendwann an den Knien vorbei, sah dass er am Arm ne relativ dicke Sportuhr trug und kann alles in allem sagen, daß der kleine Mischa ca. 20cm größer war als ich (entspricht dann ungefähr der 2m Marke).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Das kakaobegierige Funkeln in seinen Augen wurde ein wenig trübe, als Susi (stellte sich später heraus, daß sie so hieß) ihm verbot das kostengünstige Getränk einzupacken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Doch, ein letztes Aufbäumen gegen die Macht des Stärkeren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Ich habe aber Lust auf einen Kakao und würde mir den jetzt gerne mitnehmen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein! Du hast schon genug!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;hörte man es nur aus Richtung Kartoffelpüree zischen. Äußerst ungern stellte der keine Mischaäl den Kakao wieder beiseite, fragte sich (genau wie ich) in diesem Moment, warum er erst 35 Jahre alt werden musste, um eine solche Situation zu erleben und trottete bereitwillig hinter Susi in Richtung Kasse her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Auf dem Weg zur Kasse kamen die beiden allerdings noch an den Süßwaren (sprich einer Art Quengelzone) vorbei. Diesmal war Mischa ne ganze Ecke schlauer als Susi. Er packte mit ihr zusammen die Waren (und nicht den Kakao) auf´s Band, wartete ruhig bis ein weiterer Kunde sich hinter ihnen postiert hatte und setzte zum Sprint an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Gazellengleich sprang er an dem hinter ihm wartenden Kunden vorbei, war mit einem Satz bei den Chipstüten, griff sich eine als wäre es die letzte große Tüte seines Lebens und war in einem Bruchteil einer Sekunde wieder am Kassenband und somit bei Susi angekommen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Böser Blick!!!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Doch Susi blieb cool, zu cool für Mischas und meine Begriffe. Sie wartete bis sie bezahlt hatten und während die beiden hinter der Kassenzone ihre Einkäufe verstauten konnte ich es aus rund 20m Entfernung von ihren Augen ablesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Wenn Mischaäl nach Hause kommt hat der Arsch aber erstmal ordentlich Kirmes. Es gibt ne Woche Fernsehverbot und die eingeschmuggelte Chipstüte isst Susi, während Mischaäl zugucken muss.&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109415017663133298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109415017663133298' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109415017663133298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109415017663133298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/09/susi-und-d-mischal.html' title='Susi und dä Mischaäl'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109412077912091842</id><published>2004-09-02T12:25:00.000+02:00</published><updated>2004-09-02T12:26:19.120+02:00</updated><title type='text'>Trompetentierchen</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Manchmal sind es die kleinen Dinge des Lebens, auf die man zuerst nicht kommt und wenn man sie erkennt unheimlich traurig findet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So geschehen gestern Abend, als ich bei Melönken, Bratze und Cruiser auf dem Balkon stehe und ein gleichmäßiges Ticken höre. Da Herrn Schmiders Uhr noch von der coolen Sau-Sau  von Montag repariert wird, schaue ich nach dem Geräusch und stelle fest, dass es sich dabei um Wassertropfen handelt, die vom über uns liegenden Balkon auf unser Geländer tropfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Sekundentakt fallen also diese Tropfen von oben herab und zerschellen auf dem Edelstahlgeländer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst dachte ich mir nichts dabei, begann aber eine gute halbe Stunde später auf dem Sofa liegend an die im Biounterricht vor hundert Jahren so vielfach besprochenen Trompetentierchen zu denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wir erinnern uns: Trompetentierchen, maximal 2mm groß, Süßwasserbewohner.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich musste ich mir vorstellen, wie viele von diesen armen Kerlen in einem einzigen Wassertropfen vorkommen können und dass sie es bestimmt nicht besonders amüsant finden, mit dem Wassertropfen auf unserem Balkongeländer zu zerschellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denkt man jetzt aber diese These weiter, so kommt man zu Schicksalsschlägen unglaublichen Ausmaßes! Was passiert mit dem Wassertropfen, wenn er auf dem Geländer aufkommt? Richtig! Er wird in eine ganze Reihe von einzelnen Tropfen zerteilt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt stelle man sich vor, die Jungs (Trompetentierchen) sitzen so gemütlich in ihrem Wassertropfen auf dem Balkon über uns, kloppen ne Runde Trompetentierchenskat und wahre Freundschaften haben sich entwickelt, oder besser – eine Trompetentierchenfamilie sitzt in dem Wassertropfen (nichts Böses denkend) beim Abendessen. Plötzlich nimmt die Schwerkraft ihren Lauf und der Tropfen beginnt sich in die Tiefe zu bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Trompetentierchen schauen ganz verdutzt, die Karten, bzw. das Abendessen fliegen durcheinander und keiner hat ne Ahnung, was genau gerade passiert!?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tropfen zerschellt auf unserem Balkongeländer, zerspringt in viele einzelne Tropfen und die Trompetentierchen, die sich so gut miteinander verstanden haben, werden voneinander getrennt. Glaubt ihr im Ernst, dass die sich jemals wiederfinden? Nix! Die Trompetentierchenmama wird Zeit ihres Lebens damit verbringen ihre Kinder zu suchen und Heinz das etwas ältere Trompetentierchen wird seinen besten Freund (nennen wir ihn mal Stefan) unheimlich vermissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derartige Schicksalsschläge werden einem nur selten bewusst, obwohl man täglich daneben steht. Doch wenn man sie erst mal wahrnimmt, macht sich eine unheimliche Traurigkeit in einem breit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Geschichte die uns alle zum Nachdenken bringen sollte…&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109412077912091842/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109412077912091842' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109412077912091842'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109412077912091842'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/09/trompetentierchen.html' title='Trompetentierchen'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109390900533420723</id><published>2004-08-31T01:29:00.000+02:00</published><updated>2004-08-31T01:38:00.083+02:00</updated><title type='text'>Mein Bier</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Mal schnell zwischendurch was in eigener Sache…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Auch wenn die Kommentare im Blog eher sparsam eingesetzt werden, so ist es doch mein Mailpostfach, welches von Euch reichlich bestückt wird.&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Eure durchweg positiven Reaktionen auf das Blog und die freundliche Unterstützung einer ganzen Reihe von Websites (danke Euch allen!) bringt mir den eigentlichen Spass an der Sache.&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Es ist schön für Euch zu schreiben! Bleibt bei mir, denn die Leute die das hier verstehen sind die Leute die ich gerne um mich habe.&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109390900533420723/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109390900533420723' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109390900533420723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109390900533420723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/mein-bier.html' title='Mein Bier'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109387921044787363</id><published>2004-08-30T17:18:00.000+02:00</published><updated>2004-08-30T17:20:10.446+02:00</updated><title type='text'>Wähl Dich selbst!</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Nun isset ja mal wieder so weit. Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür und der potenzielle Wähler wird mit einer Vielzahl bunter Plakate mit netten Onkels und Tanten drauf  in Wahlversuchung geführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aus der Sicht des otto-normal Bürgers mehr oder weniger eine Routineerscheinung ist, ist für den Werber immer wieder ein Highlight, welches er mit großer Faszination beobachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So bekommt er an fast jeder Straßenlaterne eine kostenlose Lehrstunde über Werbung und wie man sie besser nicht macht und überlegt, ob solch abschreckende Beispiele nicht eventuell sogar in das Unterrichtsprogramm für angehende Mediengestalter aufgenommen werden sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir mal als Beispiel die Bochumer OB Kandidatin:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gute Frau ist an sich sehr nett und durchaus intelligent (ich hatte kürzlich die Gelegenheit sie persönlich zu treffen), schaut aber auf ihren Wahlplakaten stellenweise wie ein frischgefi**tes Eichhörnchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders gut gefällt mir das Plakat mit der klassischen Denkerpose. Die Augen geradeaus gerichtet, eine Hand am Kinn und den Zeigefinger elegant am Mundwinkel entlang nach oben gestreckt. Ein Bild, welches kaum mehr Motivation ausstrahlen kann und in mir den „jepp, ich will auch auf Couch“ Gedanken weckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel motivierter kommt dagegen einer der Dortmunder Kandidaten rüber. Seine PR-Berater haben ihm schon Wochen vor dem Fototermin eingetrichtert, dass er ein Mann in den besten Jahren sei und bestimmt nach der gewonnenen Wahl den ein oder anderen jungen Hüpfer mit seinem charmanten Lächeln auf seine mit Satinbettwäsche bezogene Spielwiese locken kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Resultat ist ein Wunderwerk der modernen Fotografie. Lässig sein Sakko über die Schulter geworfen und sein bestes Lächeln aufgesetzt sieht der Kandidat, mit Verlaub, ein wenig –verzaubert- aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leute! Mir ist bekannt, dass ihr mit einem äußerst knappen Budget arbeiten müsst und es deshalb irrsinnig erscheint mit Leuten zu arbeiten, die zwar ein wenig Geld kosten, aber Ahnung von der Materie haben. Im Kampf für halbwegs gute Werbung und zur Vermeidung eines Bundesdeutschen visuellen Kackreizes stehen Dieter und ich aber gerne auch zum Selbstkostenpreis zur Verfügung wenn es das nächste Mal heißt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Ran an die Laterne!&lt;/blockquote&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109387921044787363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109387921044787363' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109387921044787363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109387921044787363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/whl-dich-selbst.html' title='Wähl Dich selbst!'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109385828993614924</id><published>2004-08-30T11:29:00.000+02:00</published><updated>2004-08-30T11:31:29.936+02:00</updated><title type='text'>Coole Sau</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Als ich mich heute morgen in aller Frühe aus dem Bett geschält habe um die „Coole Sau“ des Tages zu finden, konnte ich noch nicht ahnen, dass ich ihr nur eine knappe Stunde später gegenüber stehen würde. Könnte man diesen Titel noch steigern, so wäre „Coole Sau-Sau“ durchaus angebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere heutige Anwärterin ist ca. 45 Jahre alt, hat anscheinend in ihrer Vergangenheit einen Intensivkurs in kreativer Make-up Gestaltung gemacht, ist weiterhin damit beschäftigt die ernormen Spuren des Kurses zu beseitigen und hat sich aus diesem Grunde eine ordentliche 50er Karte für den Turbobräuner gegönnt. So viel sei gesagt: Die Haare liegen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der eigentliche Grund unseres heutigen Aufeinandertreffens hat primär mit ihrem Job zu tun. Sie arbeitet bei einem Juwelier und meine Uhr ist hin. Also besuche ich sie im Geschäft und sie beginnt umgehend mich freundlich mit „Herr Schmider“ zu titulieren. Lässig übergeht sie dabei meinen dreimaligen Versuch meinen Namen richtig zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde mich also damit ab, jetzt Schmider zu heißen, während die Dame zum Großangriff der Coolness ansetzt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Wie möchten Sie denn über die Reparatur ihrer Uhr benachrichtigt werden, Herr Schmider? Per Mail oder SMS?&lt;/blockquote&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;Leck mich am Arsch, denke ich! Die haben es drauf und vor allem entdeckt, dass nach der Erfindung der Feldpost noch was anderes kam. Also nehme ich die Mailvariante.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als mich besagte Dame fragt, ob man das H in meiner Mailadresse groß schreibt, beginne ich mich innerlich und nicht unberechtigt auf das @ Zeichen zu freuen, steige aber mit einiger Verwirrtheit in das Projekt ein. Die schreibt tatsächlich Schneider!!! Geht doch!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es beginnt das große Kreisen über die Tastatur und sie sucht und sucht und sucht – das verdammte @ Zeichen! Schließlich hat sie es gefunden und drückt ziel- und siegessicher auf das Q, schaut auf den Monitor des Rechners und stellt fest, dass wenn man Q drückt auch nur ein Q rauskommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lehne mich ein wenig vor und beginne ihr zu erklären, dass sie rechts neben der Leertaste eine weitere Taste mit der Aufschrift „Alt Gr“ findet, welche sie parallel zum Q drücken muss. Leider hatte ich dabei vergessen zu erklären, was die Leer, bzw. Spacetaste ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein rundes Stündchen (jedenfalls kam es mir so lange vor) später hatten wir auch diese Taste in den Weiten der Tastatur gefunden und begannen nun uns vehement zu fragen, wo denn rechts neben dieser Taste ist. Ich zeige drauf, sie sagt „ich bin noch nicht so firm mit dem Rechner“ und ich beginne mich zu fragen was zum Teufel das mit der Kenntnis von links und rechts zu tun hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin hat sie sich nach dem kompletten Eintippen meiner Mailadresse auch artig bei mir bedankt&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;So, vielen Dank Herr Schmider. Sie werden benachrichtigt, wenn ihre Uhr fertiggestellt ist.&lt;/blockquote&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;Und dann kommst du auf einmal in eine Situation, in der Gewalt und Aggression nun doch eine größere Rolle in deinem Leben spielen, als du dachtest.&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109385828993614924/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109385828993614924' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109385828993614924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109385828993614924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/coole-sau.html' title='Coole Sau'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109353688298012848</id><published>2004-08-26T18:13:00.000+02:00</published><updated>2004-08-28T19:51:48.840+02:00</updated><title type='text'>Mama</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Mama begegnet mir in letzter Zeit häufiger. Mal wenn ich auf dem Weg zum lokalen Feinkost Albrecht bin, mal wenn ich am Altpapiercontainer stehe, meistens aber an der Shelltanke um die Ecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama wird so um die 35 Jahre alt sein und Mama fährt nen asbachuralten roten E-Kadett mit zwei riesigen Aufklebern auf der Heckscheibe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Baby an Bord&lt;/strong&gt; (gesponsert vom hippsten aller Babynahrungshersteller)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und noch viel größer und von links nach rechts über die ganze Heckscheibe verteilt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1-2-3-Chat&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mamas E-Kadett hat insgesamt 5 Sitze: Fahrer, Beifahrer, Heck und zwei zur Sonderausstattung gehörende Kindersitze mit Kleinkindern drauf, die wir an dieser Stelle einfach mal Dschackeline und Dschackomo nennen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Mama geschäftlich unterwegs ist (dementsprechend zur Shelltanke um Fluppennachschub zu holen), trägt sie als Dienstkleidung gerne zu ihrem roten Nicki-Pullover die bequeme Trilobal-Dschogginghose und die Markenschuhe-so-günstig-Sneaker eines großen deutschen Herstellers. Ich möchte bitte nicht dabei sein, wenn Mama diese mal auszieht…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Vatter beruflich macht und wo er überhaupt die ganze Zeit abgeblieben ist, ist mir ein Rätsel. Gesehen habe ich ihn jedenfalls noch nie und ganz so eilig habe ich es damit auch nicht, da ich immer noch schwer dran arbeite Mama zu verdauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama begegnet mir also fast täglich und wenn ich sie mal nicht sehe, fange ich direkt an mir Sorgen zu machen, ob ihr was passiert ist. Immer wenn meine Sorge gerade auf dem Höhepunkt ist, kommt sie dann eiligen Reifens um die Ecke gefahren und bietet mir ein Bild für die Götter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir erinnern uns an den roten E-Kadett mit den Aufklebern und Dschackeline und Dschackomo drin. Mama auf dem Fahrersitz, lässig die Kippe im Hals (die Fenster bleiben selbstverständlich geschlossen, damit Dschackeline und Dschackomo auch was vom Qualm haben). Durch die geschlossenen Fenster höre ich das laute Bufftatabufftata der letzten Bravo-Hits-Compilation und frage mich in diesem Moment, wie Mama es schafft trotz des Lärms mit der rechten Hand das Handy festzuhalten und zu telefonieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sobald ich Mama fahren sehe, lenke ich meinen Wagen jedenfalls schnell an den rechten Fahrbahnrand und nehme Deckung, da mir zwar bekannt ist, dass Frauen Multitasking fähig sind, Mamas Fahrstil aber eher dem meiner Großtante Leni im Alter von 87 Jahren ähnelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mama, mal unter uns:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ich bin selber Raucher und notorischer Telefonierer, aber wenn ich Dich mit den&lt;br /&gt;Kiddies im Auto sehe kriege ich regelmäßig nen kleinen Kotzreiz. Denk mal drüber&lt;br /&gt;nach!&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109353688298012848/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109353688298012848' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109353688298012848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109353688298012848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/mama.html' title='Mama'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109351911834587268</id><published>2004-08-26T13:17:00.000+02:00</published><updated>2004-08-26T14:15:25.170+02:00</updated><title type='text'>Vorbereitet</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Theoretisch müsste das schönste am Leben eines arbeitenden Menschen eine Situation sein, in der andere die Arbeit bereits erledigt haben. Nur mal rein theoretisch…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das praktisch auch ganz anders aussehen kann musste ich feststellen, als ich mich kürzlich mit einem potenziellen Kunden getroffen habe, um einen möglichen Auftrag für eine Firmenwebsite zu besprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits beim Betreten des Lokals, welches wir als Treffpunkt nutzten, bemerkte ich ein hohes Maß an künstlerischer und intellektueller Atmosphäre und je weiter ich diesen Schwingungen folgte, desto mehr gelangte ich an den Tisch meines potenziellen Kunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man begrüßte sich, das allgemeine Kartenspiel (sprich der Austausch der Visitenkarten) fand statt und schon begann Herr Müller (so sei der Kunde ab jetzt genannt) mir zu erzählen, dass er eigentlich im falschen Job arbeite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeit seines Lebens wäre er gerne Grafikdesigner geworden und auch die Umsetzung der Firmenwebsite hätte er selbst übernommen, aber Termine, Termine, Termine…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon jetzt fühlte ich mich schwer an unseren Dieter erinnert, welcher mich seit der damaligen Geschichte fast wie ein Albtraum begleitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Immerhin habe ich Zeit gefunden schon einmal einen Entwurf der Website&lt;br /&gt;vorzubereiten.&lt;/blockquote&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;Diese Aussage des Herrn Müller ließ mich ein wenig zusammenzucken, dachte ich doch bisher ich wäre der Grafiker und er der Firmeninhaber. Ich fügte mich innerlich meinem Schicksal jetzt ein Maschinenbauunternehmer zu sein und als ich gerade mental dabei war aus der Firma eine AG zu machen, Unmengen an Geld zu veruntreuen und mich damit nach Venezuela abzusetzen, zog Herr Müller ein Blatt Papier aus der Tasche, welches meine Pläne unweigerlich in Richtung Karneval in Rio brachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle ca. 65.000 auf meinem Handydisplay anzeigbaren Farben waren auf dem Blatt Papier, welches sich schon bald als „der Entwurf“ entpuppen sollte, vereint und ergaben zusammen die Grundrisse einer Website wie sie für den Christopher Street Day nicht besser hätte geeignet sein können (et geht um die Farben Jungs, nicht um Euch!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Und, was sagen sie?&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;Fragte mich Herr Müller ganz gespannt und mir fiel im CMYK-Rausch nur ein Wort ein:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Bunt!&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei. Herr Müller wollte seinen Entwurf genau so ins Netz gestellt haben und es war definitiv unmöglich ihn davon abzubringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um der professionellen Kollegialität noch einen drauf zu setzen war er sogar so freundlich mir die Originaldateien seines visuellen Ergusses mitzubringen und erläuterte mir, dass ich das Dokument nur kurz öffnen, den ein oder anderen Rechtschreibfehler eventuell korrigieren müsse und es dann direkt auf den FTP-Server schieben könne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war für mich dringend an der Zeit Herrn Müller zu fragen, mit welchem Programm er die Datei denn erstellt habe, obwohl der kleine Teufel und das Engelchen auf meinen Schultern schon längst eine Wette darüber laufen hatten, welche der Teufel gewinnen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Hab ich in Powerpoint erstellt. Ist doch klar, dass sie sonst Probleme mit der&lt;br /&gt;Konvertierung bekommen!&lt;/blockquote&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109351911834587268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109351911834587268' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109351911834587268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109351911834587268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/vorbereitet.html' title='Vorbereitet'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109343972420848208</id><published>2004-08-25T15:13:00.000+02:00</published><updated>2004-08-25T15:15:24.206+02:00</updated><title type='text'>Dreisisch</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Bisher hatte ich eher weniger Probleme mit meinem bevorstehenden dreißigsten Geburtstag und wenn ich ehrlich bin, habe ich noch nicht einmal an ihn gedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwar haben mir die ersten auftauchenden grauen Haare vor zwei Jahren ein wenig Kopfzerbrechen gemacht und wurden die erste Zeit auch penibel mit einer Pinzette entfernt, aber die Zahl dreißig hatte für mich keinen besonders großen Schrecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je weniger ich also selber an diesen Geburtstag dachte, desto mehr half mir meine Umwelt auf die Sprünge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit meiner Ma fing bereits im letzten Jahr alles an, als sie drohte dass ich an meinem runden Geburtstag nicht wie sonst um die Party rumkommen würde (normalerweise bin ich ein paar Tage vorher immer im nahegelegenen Ausland verschwunden), sondern sie schon ihre mütterlichen Pflichten wahrnähme und es (auch noch) in meiner Wohnung zu einer Mordssause kommen würde. Zum Glück war zu diesem Zeitpunkt ein Einschweißgerät bei Tchibo im Angebot, welches ich käuflich erwarb und seit einigen Woche dazu nutze, meine persönlichen Gegenstände Vakuum zu verschweißen. Schließlich kenne ich ja meine Freunde und somit meine Pappenheimer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den vorläufigen Gipfel hat dann eine medizinisch versierte Bekannte gebracht. Sie registrierte, dass ich seit über einem Jahr fleißig Sport mache, um meinen Körper mal wieder ein wenig in Form zu bringen. Vorsichtig wie ein Psychotherapeut brachte sie eines Abends das Gespräch auf diesen Punkt und teilte mir mit, dass meine sportlichen Bemühungen zwar sehr löblich, aber auch relativ sinnlos seien. Den Gedanken mit meinem Körper ein Ich-bin-wieder-20-Revival zu veranstalten könne ich vergessen, da dies in meinem Alter medizinisch gesehen nicht mehr möglich sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paff! Das saß und hat mir im Bruchteil einer Sekunde nicht nur einen Großteil meiner sportlichen Motivation geraubt, sondern auch das Talent seit ca. 1 ½ Stunden den Bauch einzuziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rund  4 Wochen hat es gedauert, bis ich dieses Trauma mental wieder aus meinem Kopf gestrichen hatte. 4 lange Wochen der Selbstzweifel und des Zurückkehrens zur ehemaligen sportlichen Disziplin. Wer schon einmal versucht hat, sich regelmäßig selbst zur regelmäßigen sportlichen Aktivität zu zwingen, kann meine Misere bestimmt nachvollziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war also gerade wieder frisch im Rausch der Hantelbank und der Sixpack-Quälereien angelangt, als ich mich auf dem Sofa einer sonst sehr liebenswerten jungen (so jung auch wieder nicht!) Dame wiederfand. Zu dem Sofa, beziehungsweise dem Umfeld des Sofas gibt es (mit freundlichem Gruß an den Cruiser) bestimmt bald mal mehr zu lesen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sitze also auf dem Sofa, denke mir nichts Böses und nippe ab und zu an meiner äußerst gesunden Apfelschorle. Die Dame mustert mich eine Weile, schaut mir auf den Kopf, dann in die Augen und sagt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Für Dein Alter hast Du aber noch ganz schön volles Haar!&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt; Mein Kinn klappt runter und mein Hirn schaltet sich ab wie der Reaktor eines Kernkraftwerkes. Der Reaktor fährt wieder hoch und ich sehe vor meinem geistigen Auge die Seniorenresidenz am Stadtpark.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesem Vorfall habe ich mich entschlossen in den Baumarkt zu fahren, mir ein 125er „Motorrad“ zu kaufen, meine Haare länger wachsen zu lassen und mir was ganz wildes auf den Oberarm zu tätowieren. Männer in der Midlife-Crisis machen das ja für gewöhnlich und da möchte in meinem hohen Alter keine Ausnahme bleiben.&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109343972420848208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109343972420848208' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109343972420848208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109343972420848208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/dreisisch.html' title='Dreisisch'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109336262409791145</id><published>2004-08-24T17:47:00.000+02:00</published><updated>2004-08-24T17:51:50.406+02:00</updated><title type='text'>Gute Nachbarschaft</title><content type='html'>  &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Vor nicht ganz so langer Zeit habe ich meinen Wohnsitz in meine alte Heimatstadt Bochum verlegt. Da ich zuvor aus Versehen in einer Gegend wohnte, wo selbst der zum guten Morgen grüßende Hahn schon eine frisch gekühlte Dose Pilsbier von Harry Müller seine Aral Tankstelle am Hals hatte, war für mich klar, dass das neue Domizil in einer absolut spießigen und ruhigen Umgebung sein muss.&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Mittlerweile weiß ich, dass ich mit meiner Strasse eine solche Gegend so treffsicher wie Ralph Siegel den Misserfolg beim Grand Prix gefunden habe…&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Jeden Morgen um 9 Uhr werde ich durch die sanften Klänge des Rasenmähers geweckt, der genau wie gestern und die Tage davor lässig durch den Vorgarten meines direkten Nachbarn geschaukelt wird.&lt;span style=&quot;&quot;&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Parallel höre ich ein leises &lt;span style=&quot;&quot;&gt; &lt;/span&gt;„Komm-komm-komm-komm-komm-komm- komm-komm“, welches mir in den ersten Wochen in der neuen Wohnung ehrlich gesagt ein wenig Angst eingejagt hat. Nachdem ich die ganze Wohnung (selbst unterm Bett wollte ich schon nachsehen) nach der komischen Komm-Komm-Stimme abgesucht hatte, beschloss ich der Gefahr zu trotzen und ihr einfach zu folgen. Gelandet bin ich in der hintersten Ecke meines Gartens, von der aus ich sehen konnte, wie beim Nachbarn ein putzig aussehender Kerl in blauem Kittel und nem Hütchen auf dem Kopf in einen Taubenschlag geht, um die Jungs zu füttern.&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Das Geilste ist aber mein sogenanntes Baywatch-Experiment, welches zu jeder Tages und Nachtzeit durchgeführt werden kann und immer zu einem positiven Resultat führt.&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Wie jeder weiß haben die „Rettungsschwimmer von Malibu“ diese kleinen roten Rettungsbojen. Sobald von einem der Wachtürme ein Ertrinkender gemeldet wird, schnappt sich so ein Rettungsschwimmer eine der Bojen, wirft sie in die Fluten und schwingt sich hinterher.&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Ähnliches kann man bei mir auch beobachten und man benötigt noch nicht einmal nen Ozean. Ein Auto und ein Zündschlüssel reichen da völlig aus und das funktioniert folgendermaßen:&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Man setze sich in das Auto, stecke den Zündschlüssel in´s Zündschloss (nein, noch nicht anmachen!!!) und lasse sich die Einfahrt runterrollen. Sobald das Fahrzeug auf der Straße angekommen ist, die Augen auf und den Zündschlüssel umdrehen.&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify; font-weight: bold;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Rrrrrrrrrrrrrrrrööömmmm&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;In genau diesem Moment kommen die Rettungsschwimmer zum Einsatz. Sie hören ein &lt;span style=&quot;&quot;&gt; &lt;/span&gt;Geräusch auf der Straße, alle Sinne sind geweckt und das Adrenalin stößt in ihren Körper.&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Erst der linke, dann der rechte Fuß in die Filzpantoffel.&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Dann kommt Bewegung in den Retter in der Not. Er schnappt sich seine persönliche schon bereit liegende Rettungsboje (ein großes von Mutti liebevoll mit Blümchen besticktes Kissen) und sprintet los, während seine angetraute Mitretterin (gestern Abend bei Pils und Korn noch „der Drache“ genannt) schon mal das Wohnzimmerfenster für denn Einsatz öffnet.&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Die bestickte Rettungsboje wird mit einem eleganten Schwung auf den Fensterrahmen geworfen und unser Held springt mit einer Art Hechtsprung hinterher…&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Scheiße! Ist nur der Schneider der wegfährt (wo mag der jetzt wohl hinfahren?)!&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Entwarnung, Kommando zurück und ab auf Couch!&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Interessant ist, dass man ohne das Fahrzeug irgendwie zu bewegen den gleichen Trick mindestens 5 Mal anwenden kann. Auto aus, Auto an und schon geht die Show wieder los.&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;  &lt;span style=&quot;;font-family:&amp;quot;;font-size:12;&quot;  &gt;Für Spass ist also gesorgt und mal ehrlich: Ist schon schön bei Euch zu wohnen!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109336262409791145/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109336262409791145' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109336262409791145'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109336262409791145'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/gute-nachbarschaft.html' title='Gute Nachbarschaft'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109283382112771532</id><published>2004-08-18T14:55:00.000+02:00</published><updated>2004-08-18T15:01:40.703+02:00</updated><title type='text'>Jetzt mal ehrlich!</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Warum die Werbebranche eine so hohe Arbeitslosenquote zu verzeichnen hat ist mir ein komplettes Rätsel. Endlich haben wir mit Hilfe der Umschulungstips der Agentur für Arbeit genügend Mediengestalter um richtig durchzustarten (wir könnten sogar noch ca. 100.000 von ihnen mit dem Zertifikat „Made in Germany“ gen Weißrussland exportieren) und was ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die arbeitssuchenden Designer kommen selber nicht ausse Pötte!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da haben wir zum Beispiel meinen Freund Klaus. Klaus ist 35 Jahre alt, diplomierter Grafikdesigner mit 7 Jahren Berufserfahrung in großen Agenturen und einer ganzen Reihe von Auszeichnungen für seine Arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Klaus momentan arbeitssuchend ist, hat er sich kürzlich bei einer nicht namentlich erwähnten größeren Agentur im Ruhrgebiet auf Ihre Stellenausschreibung als Artdirector beworben und auch umgehend eine positive Rückmeldung erhalten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Sehr geehrter Herr XYZ,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir freuen uns über Ihr Interesse bezüglich der von uns ausgeschriebenen Stelle als Artdirector in unserem Unternehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte vereinbaren Sie mit uns umgehend telefonisch einen Termin zum Vorstellungsgespräch, damit wir Sie schon bald als Praktikant in unserer Agentur begrüßen dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das von uns angebotene Praktikum geht über einen Zeitraum von 3 Jahren und ist für Sie selbstverständlich kostenlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichem Gruß,&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Ich habe lange darüber nachgedacht, warum Klaus nicht sofort dort angerufen hat, wenn er doch dringend einen Job sucht, bin aber zu keinem wirklichen Schluss gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin teilt Klaus Mutter mit mir eine Meinung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Junge, ruf unbedingt da an! Da hast Du doch schon mal wieder einen Fuß in der Tür!&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109283382112771532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109283382112771532' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109283382112771532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109283382112771532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/jetzt-mal-ehrlich.html' title='Jetzt mal ehrlich!'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109274622157579350</id><published>2004-08-17T14:35:00.000+02:00</published><updated>2004-08-17T14:37:01.576+02:00</updated><title type='text'>Unser Dieter</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Akquise ist immer ne Sache für sich und hält regelmäßig die ein oder andere Überraschung bereit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal hieß die Überraschung Dieter und war der 35 jährige Sohn vom „Chef von das Unternehmen dem sein Bruder“. Dieter wurde selbstverständlich liebevoll „unser Dieter“ genannt, vermutlich zur direkten Klarstellung der Besitzansprüche, damit ich Dieter nicht aus Versehen mitnehme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich war ich nur in das Unternehmen gekommen, um nach potenziellen Aufträgen Ausschau zu halten und zählte aus diesem Grunde dem Chef die Bandbreite meiner Dienstleistungen auf, welche unter anderem auch den Bereich Webdesign enthält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich kam Leben in den Chef und er rief ganz erregt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Jaaa, Webdesign! Das macht unser Dieter auch! Passen se mal auf. Ich zeich ihnen&lt;br /&gt;mal wie der Dieter unsere Seite gemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich es verhindern konnte war mein Gegenüber schon im Internet, drehte den Monitor leicht, damit auch ich die Seite sehen konnte und freute sich ein Ei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich noch von den Eindrücken der Website berauscht war, mich zwangsweise an das Elviskonzert „Viva Las Vegas“ erinnerte und betete, dass kein Epileptiker diese Seite jemals ohne eine Diazepamreserve zu Gesicht bekommen möge, erzählte mir der Chef wie es zu Dieters Designausflügen gekommen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst hat unser Dieter den 14 tägigen Workshop „Homepagebasteln“ bei der VHS belegt. Die Frage des Chefs, ob ich auch mal in diesem Kurs war lies mich zusammen zucken und ich spürte wie mein Hals langsam aber sicher begann anzuschwellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich drückte mir ein „nein, leider nicht“ raus und dachte mir „ja, sicher war ich dabei! Das war damals genau zwischen Modellieren mit Fimo und dem Einsteigerkurs Seidenmalerei“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile ist unser Dieter ne ganze Ecke weiter gekommen, hat sich fortgebildet und ist zudem stolzer Besitzer einer Software, welche man wohl ohne Bedenken den Flux-Kompensator unter den Softwareprodukten nennen kann und die ihm im nu 65.000 der besten Homepagevorlagen liefert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ermöglicht es unserem Dieter seine Websites bei Ebay für den stolzen Preis von 14,-€ anzubieten, womit er nach Aussage des Chefs ein Mordsgeschäft macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche unserem Dieter noch viel Erfolg mit seinem Unternehmen und hoffe schon bald eine Festanstellung in seiner Webdesignagentur zu bekommen. Das Bewerbungsverfahren läuft jedenfalls noch und eventuell habe ich ja in naher Zukunft die Möglichkeit noch einiges vom Meister zu lernen. &lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109274622157579350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109274622157579350' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109274622157579350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109274622157579350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/unser-dieter.html' title='Unser Dieter'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109269824512467703</id><published>2004-08-17T00:57:00.000+02:00</published><updated>2006-03-16T17:49:27.256+01:00</updated><title type='text'>Wellness</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Während man im Amerika der 50er Jahre das Wort „Radioaktiv“ als unheimlich schick empfand und die Forscher kurz davor standen Sonnenbänke zu erfinden, die dem Konsumenten auch noch das letzte Strählchen der gesundheitsfördernden „Atömchen“ auf die Haut zu brennen, ist in deutschen Supermärkten ein neuer Virus aufgetaucht: &lt;strong&gt;Wellness!&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Vom Tee bis hin zur fetttriefenden groben Gutsherren Leberwurst kann der Käufer alles kaufen, was zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt.&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Marktanalysten behaupten, dass das Wort Wellness auf einer Verpackung alleine schon zu einer Verkaufssteigerung des Produkts um fast 20% beiträgt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Bei der allgemeinen Flaute in der Werbebranche täte es uns also doch auch mal ganz gut bei Feinkost Albrecht reinzuschauen um uns ein paar Verkaufstricks abzugucken!?!&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ich für meinen Teil habe gelernt und biete seit heute morgen Wellness Websites und Printproduktionen mit Aloe Vera an. Parallel bekommt jeder Kunde von mir kostenlos einen Satz selbstgeschnitzter Stöcker zum sogenannten „Nordic Walking“, ein Trendsport, der nicht nur unheimlich sinnvoll, sondern auch noch an optischer Eleganz nicht zu überbieten ist.&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Auf meinen zukünftigen Erfolg trinke ich mir jetzt jedenfalls erstmal einen echt wellnessmäßigen Martini mit der dazugehörigen Aromatherapie Zigarette und schaue mir einen Film über Bachblüten an…&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109269824512467703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109269824512467703' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109269824512467703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109269824512467703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/wellness.html' title='Wellness'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109256191442342263</id><published>2004-08-15T10:15:00.000+02:00</published><updated>2004-08-16T23:00:53.540+02:00</updated><title type='text'>Hartz IV</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ganz Deutschland redet über Hartz IV und selbstverständlich gehen diese Diskussionen auch an mir nicht spurlos vorbei. Plötzlich beginnt man intensiv darüber nachzudenken, wer aus dem Bekannten- oder Verwandtenkreis eventuell von diesem Reformpaket betroffen sein könnte und wen man mit dem Begriff „Langzeitarbeitslosigkeit“ automatisch in Zusammenhang bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich also die mir bekannten Leute vor meinem geistigen Auge wie auf einer Militärparade auf und ab marschieren lasse, schiesst mir eine Person besonders in den Kopf, die ich seit meiner Kindheit sehr gut kenne: &lt;strong&gt;Peter Lustig aus der Sendung Löwenzahn!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lasse sämtliche Sendungen revue passieren und versuche krampfhaft mich daran zu erinnern, wann dieser Typ schon einmal einen Job gehabt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit dem ich denken kann, lebt er relativ alternativ in einer Wagenburg bestehend aus nur einem einzigen Bauwagen, arbeitet nicht und verbringt den Tag mit dem Basteln von sprechenden Puppen aus Ukulelen und dem rigorosen Aufsuchen von Menschen auf ihrem Arbeitsplatz, die er anscheinend verhöhnt, da er sie dabei noch mit lästigen Fragen nervt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite tut er mir natürlich auch wieder leid. Der Übergang von der Arbeitslosen- in die Sozialhilfe muss bei Peter Lustig schon in den frühen 70er Jahren stattgefunden haben, da er so knapp bei Kasse ist, als dass er sich nicht einmal neu einkleiden kann. Schon ewig und drei Tage trägt der arme Herr Lustig die selbe Jeanslatzhose und das dazu gehörige Hemd. Das er bei Zeiten angefangen hat ein wenig zu müffeln liegt dabei auf der Hand, da ich auch noch keine Waschmaschine in seinem Bauwagen entdecken konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin weder Personalmanager, noch Mitarbeiter der Agentur für Arbeit, aber wenn ich Peter Lustig einen Tip geben sollte, was er eventuell an seiner Strategie bei der Arbeitsplatzsuche verbessern könnte, würde ich ihm raten seine Kommunikationswege ein wenig zu verbessern. Da der gute Mann weder einen Festnetz- noch einen Mobilanschluss sein eigen nennt, wird es schwierig sein ihn kurzfristig für ein Stellenangebot zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei. Ich drücke Peter ganz fest die Daumen, dass er schon bald seine Suche nach einem Arbeitsplatz erfolgreich beenden kann und jetzt -ihr wisst schon-&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Abschalten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109256191442342263/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109256191442342263' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109256191442342263'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109256191442342263'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/hartz-iv.html' title='Hartz IV'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109249874085973218</id><published>2004-08-14T17:33:00.000+02:00</published><updated>2004-08-14T18:48:05.290+02:00</updated><title type='text'>Der Grafikdesigner</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Betrachte ich das Bild des Grafikdesigners in der Aussenwelt, so drängt sich schnell der Gedanke auf, dass ich (obwohl ich ausser Zigaretten keine Drogen konsumiere) gerade ziemlich zugekokst sein muss. Angeblich ist das bei allen Designern und Werbern der Fall, wenn sie gerade kreativ sind.&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Also lasse ich mich auf diese neue Erfahrung ein und fühle mich nach einer leichten Gauloises ziemlich dicht.&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Das macht mir aber nicht unbedingt viel aus, da ich ja einen brandneuen 911er eines Stuttgarter Automobilkonzerns in der Garage stehen habe, welcher nur darauf wartet von mir mit überhöhter Geschwindigkeit auf der linken Spur über die A52 getreten zu werden.&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;War ganz schön dämlich von mir, gestern für teuer Geld den Auspuff eines 16 Jahre alten Mitsubishi Galant reparieren zu lassen, von dem ich dachte es wäre meiner.&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Bevor ich mich auf den Weg in mein Ankleidezimmer mache (hab´s sonst immer Schlafzimmer genannt) und mir für die allabendliche Bochumer Werberparty einen farbenfrohen Anzug aus der Farbpalette von anthrazit bis 90% schwarz raussuche, denke ich noch kurzfristig darüber nach, ob ich vorher nicht noch ein kleines Tennismatch auf dem meinem Eigenheim angeschlossenen Tenniscourt vollziehen soll.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Den Pflaumenbaum mitten auf der Wiese vorher zu fällen scheint mir aber zu umständlich und deshalb beschließe ich das Thema Sport für heute zu canceln und mich auf die Couch zu begeben.&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Während ich mit einem äußerst schlechten Gewissen von ARTE rüber zu Kabel1 zappe um dort die 400ste Wiederholung einer „Diagnose Mord“ Folge in Augenschein zu nehmen, fällt mir auf, dass das Leben eines Designers wohl doch ganz anders sein muss als viele Leute sich denken.&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Eventuell läuft bei mir ja tierisch was neben der Reihe und ich bin einfach unfähig das normale Leben eines normalen Grafikdesigners zu führen?&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109249874085973218/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109249874085973218' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109249874085973218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109249874085973218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/der-grafikdesigner.html' title='Der Grafikdesigner'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7955984.post-109249621573763607</id><published>2004-08-14T16:52:00.000+02:00</published><updated>2004-08-14T18:49:25.186+02:00</updated><title type='text'>Die Eröffnungsrede</title><content type='html'>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ne Laune wird es gewesen sein, die mich dazu verleitet hat dieses Blog in´s Leben zu rufen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ne Laune, pure Extrovertiertheit und das Gefühl meine Gedankengänge der Umwelt mitteilen zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Selbstverständlich ist fraglich wer um alles in der Welt sich dafür interessieren sollte, was gerade in meinem Kopf vorgeht?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Zumindest sind wir jetzt schon zu zweit. Mich interessieren meine Gedanken schon pauschal und Dich, den Leser dieses Blogs, anscheinend auch. Lehnen wir uns also zurück, geniessen die Zweisamkeit und warten auf das, was in diesem Blog noch geschehen mag.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ach so, bevor ich es vergesse. Obwohl ich Grafikdesigner bin wirst Du an dieser Stelle keine visuellen Orgasmen finden und wie die einleitenden Sätze Dir schon zeigen, lege ich in diesem Blog keinen Wert auf gehobene Aussprache. Hier geht´s um mich - in meiner Sprache.&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heikoschneider.blogspot.com/feeds/109249621573763607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/7955984/109249621573763607' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109249621573763607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7955984/posts/default/109249621573763607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heikoschneider.blogspot.com/2004/08/die-erffnungsrede.html' title='Die Eröffnungsrede'/><author><name>Heiko Schneider</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06492996535322880115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://www.schneido.com/schneidersit.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>