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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearch/1.1/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142</atom:id><lastBuildDate>Sun, 13 May 2012 17:08:30 +0000</lastBuildDate><title>Geh, suche!</title><description>oder Wie ich versuchte ein Leben zu führen, das mich glücklich macht...</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>81</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/GehSuche" /><feedburner:info xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" uri="gehsuche" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-6878037924117586779</guid><pubDate>Wed, 09 May 2012 12:05:00 +0000</pubDate><atom:updated>2012-05-09T14:10:44.852+02:00</atom:updated><title>Das Wetter, das Wetter, das Bier</title><description>&lt;br /&gt;
&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;
Robert sagt, ich soll damit aufhören,
Hamburg und Wien zu vergleichen. „Klar, sind die beiden Städte
verschieden, aber irgendwie ist das auch viel zu mühsam zu
erklären.“ Wo er recht hat. Letztendlich liegt der Teufel  hier
ausnahmsweise nicht im Detail. Natürlich, ich kaufe mir ein Kugel
Eis auf der Reeperbahn und denke still bei mir, dass die Österreicher
besseres Eis machen – wegen der Nähe zu Italien und so. Muss aber
auch gar nicht sein. Könnte sich um reine Einbildung handeln, weil
ich nun mal zu gerne in Italien Urlaub mache und die Italienerinnen
und Italiener an sich todschick finde. Jedenfalls abseits vom
Eisgenuss, der sich in wenigen Minuten wieder erledigt hat, hadere
ich im hohen Norden mit einigen Dingen, die viel essentieller sind
als Süßigkeiten.  In erster Linie nämlich mit dem Wetter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Wetter I &lt;/b&gt;– während man sich in
Hamburg über 20 Grad und mehr als eine Stunde kontinuierlichen
Nicht-Regens freut und vom „Sommer“ spricht (SOMMER???) hat es in
Wien 30 Grad, der Himmel ist blau, von früh bis spät, und das
länger als nur einen einzigen Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Wetter II&lt;/b&gt;  – Wind, Regen, Sonne,
Wind, Sonne, Regen, Sonne, Wind: die Hamburger Wetterentwicklung
innerhalb der letzten zehn Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-d4HMvtszncE/T6pepWhWlMI/AAAAAAAAAEY/tGmh3Edrx50/s1600/800px-Astra_Urtyp.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-d4HMvtszncE/T6pepWhWlMI/AAAAAAAAAEY/tGmh3Edrx50/s320/800px-Astra_Urtyp.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Ich bin allerdings nicht völlig blind
vor Wetterwut. Es gibt ja auch ein paar Dinge, die an dieser Stadt,
Hamburg, wirklich cool sind. Zwei davon stellen sich spontan ein&lt;b&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der kleine Laden&lt;/b&gt; – in Wien noch kaum
etabliert, in Hamburg absoluter Standard. Die Stadt ist voll von
kleinen Läden – Lebensmittel, Wein, Kaffee, Designerware, Bücher.
In Hamburg ist es nicht schwer individuell zu kaufen. Leben von der
Stange kann, muss aber nicht sein.&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bierpreis &lt;/b&gt;– ein großes Thema,
ein wichtiges Thema. Egal, wie schön der Platz, wie teuer die Läden
rundherum, wie hip die Gesellschaft, das Bier in Hamburg ist sehr gut
und sehr günstig. Und dann, ein, zwei Bier später, finde ich auch
das Wetter in Hamburg ganz ok. Ein bisschen wechselhaft, ein bisschen
kalt, aber hey, dafür bleibt das Bier auch lange spritzig. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-6878037924117586779?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2012/05/das-wetter-das-wetter-das-bier.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-d4HMvtszncE/T6pepWhWlMI/AAAAAAAAAEY/tGmh3Edrx50/s72-c/800px-Astra_Urtyp.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-439445432808078127</guid><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 21:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2012-04-05T11:20:35.119+02:00</atom:updated><title>Dirty Harry</title><description>&lt;br /&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-wSovcBFeWaM/T3toNJxjGlI/AAAAAAAAAEQ/dXUujuguA6c/s1600/Foto%284%29.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="149" src="http://2.bp.blogspot.com/-wSovcBFeWaM/T3toNJxjGlI/AAAAAAAAAEQ/dXUujuguA6c/s200/Foto%284%29.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Hamburg. Mir ist immer noch schlecht. Nein, eindeutig nein. Der
Lakritz Likör „Dirty Harry“ ist definitiv nicht das probate Mittel, um die
Deutsche Kultur besser zu verstehen. Dabei hätte alles so schön sein können.
Lasse ich meinen Blick mit touristischer Sorgfalt über das Warenangebot
hiesiger, sprich hanseatischer, Supermärkte schweifen, habe ich das Gefühl, es
gibt kaum ein Lebensmittel, dass nicht auch in der Variante „Lakritze“ oder
„Salmiak“ angeboten wird. Vermutlich gibt es auch lakritzfarbenes
Toilettenpapier. Ich muss das noch überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin besuche ich täglich, oft mehrmals unseren EDEKA ums
Eck. Es ist nämlich durchaus nicht so einfach, jene Lebensmittel im Ausland zu
erwerben, die einem zuhause zur lieben Gewohnheit geworden sind. Semmelbrösel,
zum Beispiel, findet man hier eher unter Paniermehl, ist ja auch nicht weiter schlimm.
Paniermehl eingepackt, zurück zum Gemüseregal auf der Suche nach Kohlsprossen,
die hier einfach viel schöner, nämlich Rosenkohl genannt werden und dann gleich
noch am Kühlregal vorbei für den Sauerrahm, den die Deutschen Schmand nennen
und der nicht wie in Österreich zwischen Schlag (ja, genau Sahne) und der Milch
zu finden ist, sondern neben dem Quark, dem österreichischen Topfen, und
ausserdem wirklich ganz anders aussieht als bei uns. Wen wundert’s. So
erschöpft mich der Erwerb einiger weniger Waren bereits so sehr, dass
ich eine kleine Kaffee- noch lieber eine Bierpause einlege, bevor es dann noch
mal zu EDEKA geht, weil Kartoffelklöße doch nicht das Gleiche sind, wie Gnocchi
und in der Konfitüre, oder Marmelade oder wie auch immer leider eben ein
Lakritz-Anteil von 10 Prozent zu finden ist, der allerdings nicht extra am
Etikette vermerkt wurde, da quasi unter der Marginalitätsgrenze. Und ich kann
Lakritze wirklich überhaupt nicht leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dirty Harry“ steht übrigens noch immer in unserem
Kühlschrank. Geöffnet. Vom ursprünglichen Inhalt – 2cl – sind immer noch 1,85
cl übrig. Genippt haben an diesem Fläschchen drei Personen. Eine von ihnen
kommt so gar aus Deutschland – und findet es auch eklig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-439445432808078127?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2012/04/dirty-harry.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-wSovcBFeWaM/T3toNJxjGlI/AAAAAAAAAEQ/dXUujuguA6c/s72-c/Foto%284%29.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-4663613327016064892</guid><pubDate>Tue, 27 Mar 2012 13:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2012-03-27T16:02:06.485+02:00</atom:updated><title>Moin, moin, oder so ähnlich</title><description>&lt;div class="MsoNormal"&gt;
Es gibt Zeiten im Leben, da setzt man sich aktiv mit der
Frage auseinander, in welcher Stadt man Leben möchte. Scheidepunkte.
Schulabschluss, Schwangerschaft, Beziehungsende, Jobsuche. Dann wägt man die
Möglichkeiten ab, setzt sie in Relation zu den persönlichen Präferenzen –
Straßencafé oder eigener Garten – um&amp;nbsp;
dann, irgendwann zu einem Schluss zu kommen. Am Ende steht eine, aus
eigenen Überlegungen gewachsene, Entscheidung. Im besten Fall, natürlich. Und
dann kommt doch alles ganz anders. Ein unerwartetes Jobangebot, das man selbst
unter Einräumung aller, mir bekannter Facetten, menschlicher Verrücktheit,
nicht ausschlagen kann oder – und was kann man da noch dagegenhalten: Liebe.
Und plötzlich gibt es einen Ort auf der Welt, den man vorher kein bisschen
auf dem persönlichen Radar hatte. Von einem Tag auf den anderen verschieben
sich Lebensmittelpunkt, Identifikationsort, später Freundeskreis und
Heimatgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt bin ich also in Hamburg. 1.000 Kilometer entfernt von
dem Ort, an dem ich Steuern, Miete und meinen kümmerlichen Rest Nationalgefühls
entrichte und versuche mich damit anzufreunden, dass diese Stadt nun zu meiner
zweiten Heimat werden soll. Und ich gebe mein Bestes, denn immerhin geht es um
die Liebe, meine Liebe, die wiederum ihr Herz an diesen Ort gehängt hat. Ja, wo
sie eben hinfällt. Und so übe ich jeden Tag, in dieser Stadt zu hause zu sein. &lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht so oder &lt;b&gt;„Hamburg – eine erste Annäherung"&lt;/b&gt;:&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 36.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt; text-indent: -18.0pt;"&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;ich wundere mich nicht darüber, wenn ich um 20 Uhr mit
„Moin, moin“ begrüßt werde und verbiete mir auch alle Gedanken, die mir bei
dieser „Deutsch-deutsch-deutschen“-Begrüßungsfloskel sonst so durch den Kopf
gehen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;im Gegensatz zum Österreicher, der dem Deutschen nicht
immer unbedingt absolut freundschaftlich gesonnen ist, mag man uns Österreicher
hier ganz gern (sofern sie uns nicht mit den Bayern verwechseln). Ich verzichte
also darauf, mir ein „Moin, Moin“ rauszuquetschen – würd eh nur dämlich klingen
– und bleibe bei meinem österreichisch gefärbten „Hallo&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ich verweigere mich der sprachlichen Anpassung
allerdings nicht völlig. Der Einfachheit halber bestelle ich „eine Cola“ und
eine „Tüte“, man will ja nicht unangenehm auffallen, in erster Linie aber
verstanden werden (Ja, ich habs mit „Sackerl“ versucht und bin gescheitert)&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;ich freue mich über Temperaturen knapp über den
Gefrierpunkt und setzte mich auch bei Regen und Nebel ins Freie, weil das
Wetter hier gut ist, solange das Thermometer nicht unter Null zeigt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;abgesehen von meiner frühkindlichen Begeisterung für
Pumuckl, den Klabautermann, hielten sich meine bisherigen Berührungspunkte mit
der Welt der Seefahrt in Grenzen. In der Hafenstadt Hamburg kommt man da nicht
dran vorbei. Ich finde große Schiffe jetzt auch toll, wirklich&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lakritze, Naschwerk Nummer Eins der Norddeutsche, kann
ich immer noch nicht leiden. Ich habe aber vor, mich demnächst mit Lakritzlikör
„Dirty Harry“ zu betrinken. Ob das was gebracht hat, darüber bin ich gerne
bereit demnächst zu berichten. Prösterchen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-uoGwMAVb30o/T3HHZjG9scI/AAAAAAAAAEI/wLCkj7uiwv4/s1600/wir.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-uoGwMAVb30o/T3HHZjG9scI/AAAAAAAAAEI/wLCkj7uiwv4/s320/wir.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-4663613327016064892?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2012/03/moin-moin-oder-so-ahnlich.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-uoGwMAVb30o/T3HHZjG9scI/AAAAAAAAAEI/wLCkj7uiwv4/s72-c/wir.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-5312005386081843636</guid><pubDate>Tue, 27 Sep 2011 17:21:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-09-27T19:42:20.890+02:00</atom:updated><title>Nicht einmal einmal</title><description>In den späten neunziger Jahren, habe ich zum ersten Mal das
Wort „Altersarbeitslosigkeit“ gelesen. In meinem Geografiebuch fand ich dazu die
Erklärung, dass es sich dabei um Menschen handelt, die jenseits der Fünfzig
ihren Job verlieren und danach den Einstieg in den Arbeitsmarkt nicht mehr
schaffen, weil sie dem Arbeitsgeber zuviel kosten oder einfach, weil junge
Menschen bevorzugt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unlängst erklärte mir mein Freund T. bei einer hastigen
Tasse Kaffe am Sonntagvormittag, dass er eigentlich keine Zeit habe sich hier und
jetzt zu entspannen. Im Büro staple sich die Arbeit und er habe vor, den Rest
des Tages eben dort zu verbringen. „Vollen Einsatz zeigen“ nennt er sein
Arbeitsengagement, das weit über eine 40 Stunden Woche hinausgeht. Arbeitestage die erst jenseits jeder breit gefassten Ansicht von „Feierabendzeit“ ein Ende finden und 
Wochenenden im Büro sind darin selbstverständlich inbegriffen. Seine FREIzeit ist rar
und kostbar. Und wofür das Ganze? Seine Begründung klingt ungefähr so: er sei
immerhin schon über 30, genauer 33, und wenn er diesen Job nicht halten könne,
wäre das wohl die große nicht genutzte Chance seines Lebens. Jenseits der 35
geht es nur noch bergab. Wer bis dahin den Sprung nicht geschafft hat, kann
sich heutzutage vom Traum an den großen beruflichen Erfolg verabschieden.&amp;nbsp; Dass wir längst in einer Zeit leben, die an junge Menschen
Anforderungen stellt, die nur unter Aufgebot aller vorhandenen Kraftreserven
und der völligen Negierung eines halbwegs vernünftigen Privatlebens überhaupt
noch im Ansatz machbar sind, zeigen einschlägige Stellenangebote. Junge,
engagierte Arbeitskräfte werden da gesucht, mit abgeschlossenem Studium,
mindestens einjährigem Aufenthalt im Ausland und einer Berufserfahrung von
wenigstens drei Jahren, bei einer Altersobergrenze von 25 – das ist dann
nämlich auch noch schön billig. Je weiter man sich von diesem Optimalalter enfernt, desto schwerer wird der Einstieg ins Berufsleben. "Altersarbeitslosigkeit" ist längst kein Phänomen mehr, dass sich auf die Generation 50+ beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T. tut mir leid. Ich denke an Karl Kraus, der wusste: „Man
lebt nicht einmal einmal." Und&amp;nbsp;ich denke daran, dass uns auf unserem Weg durch
dieses unendliche Feld kapitalistischer Wohlstandsphantasien irgendwo,
irgendwann ein fundamentaler Grundsatz abhanden gekommen sein: dass das Recht
auf Arbeit und angemessene Entlohnung ein Menschenrecht darstellt. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-5312005386081843636?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/09/nicht-einmal-einmal.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-7902883375701908932</guid><pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:34:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-09-09T16:37:13.419+02:00</atom:updated><title>SandMänner</title><description>Schon als kleines Kind hatte ich eine ziemlich genaue und intensive Vorstellung davon, wie das Sandmännchen ausschaut. Seit dem ich denken kann, kenne ich natürlich das kleine Männchen, das in dieser Funktion seit Jahrzehnten im Kinderfernsehen tätig ist. Vermutlich waren meine frühen Vorstellungen stark an dieses Bild angelehnt. Am Anfang jedenfalls, denn der kleine Mann ist mit mir mitgewachsen. Hatte er am Anfang noch dieses Puppengesicht, verwandelte er sich im Laufe meiner Volksschulzeit - äußerlich unverkennbar - in ein &lt;a href="http://www.google.at/imgres?q=Atreju&amp;amp;um=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=N&amp;amp;qscrl=1&amp;amp;nord=1&amp;amp;rlz=1T4IRFD_deAT432AT436&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;tbnid=pzbixah3HOHwZM:&amp;amp;imgrefurl=http://www.tvbutler.at/tv-programm/sendung/%3Fbcast_id%3D3803222%26size%3Dbig%26from%3D1296190800%26to%3D1296277200%26chan_id%3D8&amp;amp;docid=qIxYSYTzYLgVjM&amp;amp;w=517&amp;amp;h=378&amp;amp;ei=ZCJqTsf2O8bwsgbFvqHsBA&amp;amp;zoom=1&amp;amp;iact=hc&amp;amp;vpx=653&amp;amp;vpy=201&amp;amp;dur=62&amp;amp;hovh=192&amp;amp;hovw=263&amp;amp;tx=147&amp;amp;ty=116&amp;amp;page=2&amp;amp;tbnh=159&amp;amp;tbnw=218&amp;amp;start=18&amp;amp;ndsp=18&amp;amp;ved=1t:429,r:15,s:18&amp;amp;biw=1264&amp;amp;bih=669"&gt;Atréju-aus-der-unendlichen-Geschichte-look-alike&lt;/a&gt;. Dann kam die Pubertät, und das Männchen verwandlungstechnisch kaum hinterher. In dieser Zeit wechselte er seine Erscheinung quasi über Nacht und aus dem &lt;a href="http://www.google.at/imgres?q=paddy+kelly&amp;amp;um=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=N&amp;amp;qscrl=1&amp;amp;nord=1&amp;amp;rlz=1T4IRFD_deAT432AT436&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;tbnid=2cnETJX6aQDgfM:&amp;amp;imgrefurl=http://www.golyr.de/paddy-kelly/fotos-22225.html&amp;amp;docid=FBlOXy6cDW14tM&amp;amp;w=313&amp;amp;h=450&amp;amp;ei=oiJqTtGDGo7Osgb-j4zbBA&amp;amp;zoom=1&amp;amp;iact=hc&amp;amp;vpx=479&amp;amp;vpy=267&amp;amp;dur=62&amp;amp;hovh=269&amp;amp;hovw=187&amp;amp;tx=114&amp;amp;ty=96&amp;amp;page=1&amp;amp;tbnh=156&amp;amp;tbnw=109&amp;amp;start=0&amp;amp;ndsp=21&amp;amp;ved=1t:429,r:9,s:0&amp;amp;biw=1264&amp;amp;bih=669"&gt;Paddy-Kelly&lt;/a&gt;-Sandmännchen wurde ein &lt;a href="http://www.google.at/imgres?q=robbie+williams&amp;amp;um=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=N&amp;amp;qscrl=1&amp;amp;nord=1&amp;amp;rlz=1T4IRFD_deAT432AT436&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;tbnid=Wa_F-SkpaZrd5M:&amp;amp;imgrefurl=http://www.animaatjes.de/celebrity/robbie-williams/detail/robbie-williams9/&amp;amp;docid=hmPeCyGF1MesKM&amp;amp;w=474&amp;amp;h=477&amp;amp;ei=viJqTqi2OcvNswb076S4BA&amp;amp;zoom=1&amp;amp;iact=rc&amp;amp;dur=451&amp;amp;page=1&amp;amp;tbnh=159&amp;amp;tbnw=158&amp;amp;start=0&amp;amp;ndsp=18&amp;amp;ved=1t:429,r:2,s:0&amp;amp;tx=95&amp;amp;ty=54&amp;amp;biw=1264&amp;amp;bih=669"&gt;Robbie-Williams&lt;/a&gt;-Sandmännchen, ein &lt;a href="http://www.google.at/imgres?q=Bela+B&amp;amp;um=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=N&amp;amp;qscrl=1&amp;amp;nord=1&amp;amp;rlz=1T4IRFD_deAT432AT436&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;tbnid=Bwa5rtcDWqAyCM:&amp;amp;imgrefurl=http://www.myspace.com/haenfling&amp;amp;docid=wDb8-bZylPgfRM&amp;amp;w=200&amp;amp;h=267&amp;amp;ei=2yJqTtOfOMXLswaQqPTWBA&amp;amp;zoom=1&amp;amp;iact=hc&amp;amp;vpx=1020&amp;amp;vpy=133&amp;amp;dur=230&amp;amp;hovh=213&amp;amp;hovw=160&amp;amp;tx=102&amp;amp;ty=91&amp;amp;page=1&amp;amp;tbnh=169&amp;amp;tbnw=127&amp;amp;start=0&amp;amp;ndsp=18&amp;amp;ved=1t:429,r:5,s:0&amp;amp;biw=1264&amp;amp;bih=669"&gt;Bela-B.-Sandmännchen&lt;/a&gt; (etwas furchteinflößend), ein &lt;a href="http://www.google.at/imgres?q=jared+leto&amp;amp;um=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=N&amp;amp;qscrl=1&amp;amp;nord=1&amp;amp;rlz=1T4IRFD_deAT432AT436&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;tbnid=zaB-Rvp93L2UJM:&amp;amp;imgrefurl=http://pia-bregenz.blogspot.com/2011/06/blog-post.html&amp;amp;docid=v_E-Q_Qe1yKjjM&amp;amp;w=430&amp;amp;h=307&amp;amp;ei=NSNqTsOaDMrssgaMg_HGBA&amp;amp;zoom=1&amp;amp;iact=rc&amp;amp;dur=2&amp;amp;page=1&amp;amp;tbnh=151&amp;amp;tbnw=212&amp;amp;start=0&amp;amp;ndsp=21&amp;amp;ved=1t:429,r:0,s:0&amp;amp;tx=52&amp;amp;ty=41&amp;amp;biw=1264&amp;amp;bih=669"&gt;Jared-Leto&lt;/a&gt;-Sandmännchen undsoweiterundsoweiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann am Beginn meines Eintritts ins „echt Leben“ habe ich die Spuren des Sandmännchens verloren. Um ehrlich zu sein, ich habe keinen Gedanken mehr an das traumbringende Wesen verschwendet. Totgeglaubte leben länger – vor ein paar Tagen war es plötzlich wieder da. Unverkennbar trug es die Züge von &lt;a href="http://www.google.at/imgres?q=taylor+lautner&amp;amp;um=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=N&amp;amp;qscrl=1&amp;amp;nord=1&amp;amp;rlz=1T4IRFD_deAT432AT436&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;tbnid=szio1GkRB9x0IM:&amp;amp;imgrefurl=http://twinews.fanseiten-vz.net/2009/12/05/exclusive-taylor-lautner-to-be-paramounts-next-big-action-star/&amp;amp;docid=cBCBfxpAighgJM&amp;amp;w=310&amp;amp;h=547&amp;amp;ei=XyNqTqbuFsOQswbchdHQBA&amp;amp;zoom=1&amp;amp;iact=rc&amp;amp;dur=200&amp;amp;page=2&amp;amp;tbnh=155&amp;amp;tbnw=88&amp;amp;start=24&amp;amp;ndsp=24&amp;amp;ved=1t:429,r:6,s:24&amp;amp;tx=41&amp;amp;ty=74&amp;amp;biw=1264&amp;amp;bih=669"&gt;Taylor Lautner&lt;/a&gt; (insbesondere im Bereich der Bauchmuskelpartie). Jetzt bin ich natürlich gespannt, was es mir demnächst zu bieten hat. &lt;a href="http://www.google.at/imgres?q=johnny+depp&amp;amp;um=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=N&amp;amp;qscrl=1&amp;amp;nord=1&amp;amp;rlz=1T4IRFD_deAT432AT436&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;tbnid=40oDfjA4Sc2YwM:&amp;amp;imgrefurl=http://loonaas.blogspot.com/2011/01/sexiest-man-in-your-eyes.html&amp;amp;docid=2CpwHOTDjbzASM&amp;amp;w=298&amp;amp;h=400&amp;amp;ei=jCNqTtqNE5Desgb05934BA&amp;amp;zoom=1&amp;amp;iact=rc&amp;amp;dur=177&amp;amp;page=1&amp;amp;tbnh=160&amp;amp;tbnw=119&amp;amp;start=0&amp;amp;ndsp=21&amp;amp;ved=1t:429,r:18,s:0&amp;amp;tx=109&amp;amp;ty=47&amp;amp;biw=1264&amp;amp;bih=669"&gt;Johnny Depp&lt;/a&gt; wäre super. &lt;a href="http://www.google.at/imgres?q=Jude+Law&amp;amp;um=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=N&amp;amp;qscrl=1&amp;amp;nord=1&amp;amp;rlz=1T4IRFD_deAT432AT436&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;tbnid=SJRj5vJ16lMyVM:&amp;amp;imgrefurl=http://www.ismellsmut.com/tag/jude-law/&amp;amp;docid=7IRBm2I3Ufqf0M&amp;amp;w=400&amp;amp;h=319&amp;amp;ei=oyNqTtKdDMTysgafys3FBA&amp;amp;zoom=1&amp;amp;iact=hc&amp;amp;vpx=187&amp;amp;vpy=364&amp;amp;dur=1059&amp;amp;hovh=200&amp;amp;hovw=251&amp;amp;tx=176&amp;amp;ty=96&amp;amp;page=2&amp;amp;tbnh=149&amp;amp;tbnw=187&amp;amp;start=18&amp;amp;ndsp=19&amp;amp;ved=1t:429,r:0,s:18&amp;amp;biw=1264&amp;amp;bih=669"&gt;Jude Law&lt;/a&gt; auch, obwohl der eigentlich schon auf der Heiratsliste meiner lieben P. ganz oben steht, was natürlich problematisch werden könnte. Mit &lt;a href="http://www.google.at/imgres?q=logan+huntzberger&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;rlz=1T4IRFD_deAT432AT436&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;prmd=ivnso&amp;amp;tbnid=gT-sHDIXcP1uyM:&amp;amp;imgrefurl=http://www.rp-online.de/gesellschaft/medien/Gilmore-Girls-das-Wichtigste-kurz-erklaert_bid_27976.html&amp;amp;docid=wGFyrxhOwnZp9M&amp;amp;w=297&amp;amp;h=400&amp;amp;ei=yCNqTs3mDsT1sgaK6unqBA&amp;amp;zoom=1&amp;amp;iact=hc&amp;amp;vpx=173&amp;amp;vpy=99&amp;amp;dur=840&amp;amp;hovh=261&amp;amp;hovw=193&amp;amp;tx=123&amp;amp;ty=184&amp;amp;page=1&amp;amp;tbnh=148&amp;amp;tbnw=110&amp;amp;start=0&amp;amp;ndsp=18&amp;amp;ved=1t:429,r:0,s:0&amp;amp;biw=1264&amp;amp;bih=669"&gt;Logan Huntzberger&lt;/a&gt; aus den „Gilmore Girls“ wäre ich aber zur Not auch zufrieden. Ich lass mich dann&amp;nbsp;einfach überraschen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-EdEHwmr9mek/TmokkBmhgJI/AAAAAAAAAEE/qKTlvtOg0yo/s1600/mt56124%252C1251284517%252Csandmaennchen.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-EdEHwmr9mek/TmokkBmhgJI/AAAAAAAAAEE/qKTlvtOg0yo/s1600/mt56124%252C1251284517%252Csandmaennchen.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-7902883375701908932?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/09/sandmanner.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-EdEHwmr9mek/TmokkBmhgJI/AAAAAAAAAEE/qKTlvtOg0yo/s72-c/mt56124%252C1251284517%252Csandmaennchen.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-2216282283704192603</guid><pubDate>Thu, 01 Sep 2011 15:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-09-27T19:24:59.445+02:00</atom:updated><title>Bleibt alles anders</title><description>Der Sommer war für mich in jeder Hinsicht schön. Zum einen hat es mir meine berufliche Situation erlaubt, die Sommermonate in Kärnten zu verbringen, was ich sehr genossen habe. Zum anderen hat sich eben diese, meine berufliche Situation, in den letzten Monaten immens verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href="http://www.poker-magazin.at/"&gt;PokerMagazin&lt;/a&gt;, für das mein lieber S. als Herausgeber verantwortlich zeichnet, und für das ich die Ehre habe, die Chefredaktion zu führen, entwickelt sich prächtig und es macht mir große Freude an diesem Projekt beteiligt sein zu dürfen. Vor einiger Zeit bekam ich außerdem das Angebot, die Chefredaktion der Schweizer Pokerinfoseite &lt;a href="http://www.pokeraction.ch/"&gt;PokerAction&lt;/a&gt; zu übernehmen. Ich habe dieses Angebot dankend angenommen und heute meinen ersten Arbeitstag in dieser neuen Position vollbracht. Es macht mir großen Spaß wieder so tagesaktuell am Pokergeschehen zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Resümee kann ich nur sagen, dass ich froh darüber bin, dass ich letztes Jahr meine geregelte Bürotätigkeit an den Nagel gehängt habe. Ich bin einfach kein Mensch, der mit einem 9 to 5 Job glücklich werden kann. Ich habe diese Entscheidung nie bereut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil im Moment beruflich alles so wunderbar läuft, ich meinen Blog aber nicht aufgeben möchte – denn &lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;das Schreiben des Blogs ist eine Sache, die mir zwar finanziell nichts, für mein Seelenheil aber sehr viel bringt – habe ich beschlossen, meinen Blog umzubenennen. Ab jetzt heißt es nicht mehr „wie ich versuche einen Job zu finden, der mich glücklich macht, sondern „wie ich versuche ein Leben zu führen, das mich glücklich macht.“ All die Chancen die mir im letzten Jahr geboten wurden, tragen maßgeblich dazu bei, dass mir das gelingt. Dass es sich dabei allerdings um eine Lebensaufgabe handelt, liegt in der Natur der Sache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es&amp;nbsp;ist mir eine Ehre, wenn ihr mir auch weiterhin lesend treu bleibt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-UR62ngCICPo/Tl-n9fMYSxI/AAAAAAAAAEA/cdU2goNHLmA/s1600/SDC12665.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-UR62ngCICPo/Tl-n9fMYSxI/AAAAAAAAAEA/cdU2goNHLmA/s200/SDC12665.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-2216282283704192603?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/09/bleibt-alles-anders.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-UR62ngCICPo/Tl-n9fMYSxI/AAAAAAAAAEA/cdU2goNHLmA/s72-c/SDC12665.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-4152734604102557515</guid><pubDate>Tue, 16 Aug 2011 14:07:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-08-16T16:07:07.955+02:00</atom:updated><title>What do you do for money honey</title><description>Alles hat ganz harmlos begonnen. Fünf Schilling hat der Michi dem Hannes in der großen Pause geboten. Der Deal: Der Hannes isst einen ganzen Regenwurm mit mindestens einmal kauen. Und der Hannes, der sowieso so ausgeschaut hat, als würde er, wenn es ums Essen geht, nicht kleinlich sein, hat gegessen und kassiert. &lt;br /&gt;
Ich habe mich damals schon ziemlich gewundert. Nie im Leben hätte ich einen Wurm für fünf Schilling gegessen, auch nicht für zehn. Überhaupt&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;war das meine erste Erfahrung mit der Käuflichkeit des Menschen. „Was würdest du für Geld tun?“ gehört zu den Fragen, die nicht erst seit Robert Redfords „Unmoralischem Angebot“ an Demi Moore jenes unbestimmte Prickeln auslösen, das die Macht des Geldes bis in die intimsten Winkel unseres Selbst verdeutlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich wird die Frage schon viel zu lange falsch gestellt. Wir leben in einem System in dem es korrekter Weise heißen sollte: „Was würdest du nicht für Geld tun?“. Eine Erkenntnis die Max Frisch bereits in den späten 60er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte. Shows wie „I bet you will“ beweisen, wie recht er hat. &lt;br /&gt;
Abgesehen von den großen verwerflichen Dingen wie Mord und Diebstahl fällt mir ad hoc einiges ein, dass ich nie für Geld tun würde. Darunter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul style="margin-top: 0cm;" type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt left 47.25pt;"&gt;an      einer Castingshow teilnehmen&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt left 47.25pt;"&gt;ins      Dschungelcamp einziehen (ich mag Würmer einfach nicht essen)&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt left 47.25pt;"&gt;Rosamunde      Pilchers Lebenswerk in Buch und Film durcharbeiten&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt left 47.25pt;"&gt;mit      Richard Lugner den Opernball besuchen&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt left 47.25pt;"&gt;einer      Partei meine Stimme geben, in der H.C. Strache, Uwe Scheuch oder Jörg      Haider irgendwann einmal das Sagen hatten bzw. haben könnten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-4152734604102557515?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/08/what-do-you-do-for-money-honey.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-1446494079906866371</guid><pubDate>Fri, 05 Aug 2011 10:59:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-08-05T13:00:45.234+02:00</atom:updated><title>Urlaub für den Kopf</title><description>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-WHtoYO1fh_M/TjvMyhIunqI/AAAAAAAAAD8/0Yf2eP_Hpow/s1600/The_Persistence_of_Memory_Salvador_Dali.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-WHtoYO1fh_M/TjvMyhIunqI/AAAAAAAAAD8/0Yf2eP_Hpow/s320/The_Persistence_of_Memory_Salvador_Dali.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Urlaub, das ist traditionell die Zeit, in der man krampfhaft versucht sich zu erholen und den Alltag hinter sich zu lassen. Während man also damit beschäftigt ist irgendwie auf andere Gedanken zu kommen, tickt die Uhr beständig weiter und jeder kleinste Schritt des Zeigers bringt den Alltag wieder näher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dieser Druck hat bei mir dazu geführt, dass mir echte Erholung im Urlaub nahezu unmöglich war. Vielmehr haben sich erst recht jene Gedanken lautstark zurückgemeldet, die ich innerhalb meiner geregelten Arbeitsroutine unterdrücken konnte: „Macht dich dieser Job wirklich glücklich“, „Warum ist dein Chef so ungerecht“, „Will ich mein Leben wirklich an so eine unwichtige Tätigkeit vergeuden“ usw. Letztendlich bin ich stets mit einer mittelschweren Depression aus dem Urlaub zurück an den Schreibtisch gekehrt und habe mindestens zwei Monate gebraucht, um mich davon zu erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile bin ich der Meinung, dass das Aussteigen aus dem gedanklichen Hamsterrad gerade im Urlaub eine Illusion ist. Unter dem Druck des Erholen- und Energie -tanken-Müssens, funktioniert das einfach nicht so recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe meiner 27 Lebensjahre bin ich allerdings auf einige Mittel gestoßen, die es tatsächlich schaffen, meinen Gedanken einen neuen, heilsamen Turn zu geben:&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt;"&gt;Ein ausgelassener Abend im besten Freundes- oder Familienkreis (führt mitunter zu Punkt 5)&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt;"&gt;Ein wirklich gutes Essen&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt;"&gt;Jedes Buch von Haruki Murakami oder Juli Zeh &lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt;"&gt;Der Besuch einer Ausstellung, einer Theatervorstellung oder eines guten Kinofilms&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt;"&gt;Ein gut platzierter Vollrausch&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt;"&gt;Außerdem – und das gebe ich nur ungern zu:&lt;/div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt;"&gt;&lt;span lang="EN-GB" style="mso-ansi-language: EN-GB;"&gt;Jede Folge der Serien „Sex and the City“ und „Gilmore Girls“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt;"&gt;&lt;span lang="EN-GB" style="mso-ansi-language: EN-GB;"&gt;&lt;/span&gt;Die Lektüre von „Harry Potter“ und „Twilight“ &lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt;"&gt;Ein Shoppingtrip&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt;"&gt;Und sportliche Betätigung&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-1446494079906866371?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/08/urlaub-fur-den-kopf.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-WHtoYO1fh_M/TjvMyhIunqI/AAAAAAAAAD8/0Yf2eP_Hpow/s72-c/The_Persistence_of_Memory_Salvador_Dali.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-2503420042430182079</guid><pubDate>Fri, 29 Jul 2011 11:20:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-07-29T13:20:44.500+02:00</atom:updated><title>Die Rache des Sommerlochs</title><description>Seit zwei Wochen in der Kärntner Idylle auf Sommerfrische, finde ich endlich wieder Zeit und Muse mich einer eingehenden Zeitungslektüre hinzugeben. Großer Dank geht an dieser Stelle an die/den ZeitungsausträgerIn, denn jeden morgen bekommen wir eine Zeitung zu unserem eigentlichen Abo geschenkt, an besondern Tagen sogar zwei. (Ich würde mich auch wirklich wahnsinnig gerne mal bei unserem Zeitungswichtel persönlich bedanken, aber ich weiß, dass die Anlieferungen irgendwann in den grauen Morgenstunden zwischen vier und fünf Uhr früh erfolgt und zu dieser Zeit bin ich so gut wie nie noch und nie schon munter.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eingehende Studium verschiedener Tageszeitungen ist besonders im Sommer amüsant. Das allbekannte Sommerloch führt dazu, dass Geschichten hergeschrieben werden, nach denen sonst kein Hähnchen kräht und mindestens einmal die Woche das Wetter zum Doppelseiter aufgeblasen wird. Dauerbrenner dabei: die anhaltende Dürre/Kälte/Nässe, die höchst ungewöhnlich und in jedem Fall sehr besorgniserregend für die heimische Bauernschaft und den Fremdenverkehr ist sowie die Unzuverlässigkeit meteorologischer Prognosen. Jahr für Jahr warten JournalistInnen also schreibend auf mehr Sonne oder Regen und wir fiebern mit ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr scheint es allerdings so, also hätte sich der Zusammenhang des Sommerlochs mit meteorologischen Betrachtungen verselbstständigt und sich rachevoll in die Realität gebeamt. Tatsächlich bedeutet das Sommerloch 2011 nicht weniger als das völlige Aussetzen des Sommers im Juli und zwar nicht nur am Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-X6Dakj0MOos/TjKXRFXPXmI/AAAAAAAAAD4/zbqkdKh7UTw/s1600/SDC12718.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-X6Dakj0MOos/TjKXRFXPXmI/AAAAAAAAAD4/zbqkdKh7UTw/s320/SDC12718.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Hochsommer in Kärnten 2011&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-2503420042430182079?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/07/die-rache-des-sommerlochs.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-X6Dakj0MOos/TjKXRFXPXmI/AAAAAAAAAD4/zbqkdKh7UTw/s72-c/SDC12718.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-1041427535765814790</guid><pubDate>Wed, 20 Jul 2011 12:56:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-07-20T14:56:45.212+02:00</atom:updated><title>Adieu, Harry</title><description>Leider kann ich nicht von mir behaupten, ein Harry-Potter-Fan der allerersten Stunde gewesen zu sein. Aber immerhin bei Teil 4 des Druckwerks bin ich, von meiner kleinen Schwester auf den Geschmack gebracht, eingestiegen. Damals war ich 16 Jahre alt und damit schon einiges über dem, von J. K. Rowling angepeilten, Zielgruppenalter. Egal, mich hat die Zauberwelt sofort in ihren magischen Bann gezogen und ich fand es unendlich schade, dass ich dem Alter grenzenloser Phantasie schon entwachsen war. Während sich meine Schwester und ihre beste Freundin schwarze Umhänge um die Schultern schwangen, jeden Bleistift in einen Zauberstab und jedes Buch in magische Lektüre verwandelten, blieb mir nur die Arroganz der Halbwüchsigen – ich belächelte die beiden und sehnte mich zugleich danach, mich selbst in eine Hexe zu verwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute bin ich in Versuchung auf die Frage nach meinem Berufswunsch „Auror“ (Anm.:&lt;span style="mso-ansi-language: DE;"&gt; &lt;span lang="DE"&gt;„ein Zauberer, der die dunklen Künste im Auftrag des Zaubereiministeriums bekämpft“&lt;a href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6771089967923658142#_ftn1" name="_ftnref1" style="mso-footnote-id: ftn1;" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="mso-special-character: footnote;"&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span lang="DE" style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-size: 12pt; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; mso-fareast-language: DE-AT;"&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; zu antworten oder mich zumindest als Gasthörerin nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hogwarts#Hogwarts"&gt;Hogwarts&lt;/a&gt; zu wünschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ersatzbefriedigung blieben mir bis zum gestrigen Tag die Verfilmungen der Harry-Potter-Saga, die meiner Meinung nach, wirklich gut geglückt sind. Im Kino nahm ich über zwei Stunden lang Abschied von der geliebten Zauberwelt, rüde gestört vom Rascheln der Popcorntüten und dem hysterischen Lachen an den fatalsten Stellen und habe mir einmal mehr geschworen, dass Kommerzkino nicht mehr zu betreten – der Zuseher, nicht der Filme wegen. Hogwarts werde ich allerdings für immer treu bleiben und vielleicht ist ja doch noch ein Platz frei – in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gryffindor#Gryffindor"&gt;Gryffindor&lt;/a&gt;, wenn möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style="mso-element: footnote-list;"&gt;&lt;br clear="all" /&gt;  &lt;hr align="left" size="1" width="33%" /&gt;    &lt;div id="ftn1" style="mso-element: footnote;"&gt;  &lt;div class="MsoFootnoteText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6771089967923658142#_ftnref1" name="_ftn1" style="mso-footnote-id: ftn1;" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="mso-special-character: footnote;"&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-size: 10pt; mso-ansi-language: DE-AT; mso-bidi-language: AR-SA; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; mso-fareast-language: DE-AT;"&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.wikipedia.de/"&gt;&lt;span style="color: blue; font-size: x-small;"&gt;www.wikipedia.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;; 20.7.2011&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-1041427535765814790?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/07/adieu-harry.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-6967840601732217149</guid><pubDate>Thu, 14 Jul 2011 10:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-07-14T12:15:35.713+02:00</atom:updated><title>Altersbeschränkung für den Musikantenstadl</title><description>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Ich war ein ziemlich braves Kind. Ein bisschen faul, vor allem in Bezug auf das Ordnung halten und die Hausarbeit im Allgemeinen, aber sonst ziemlich pflegeleicht. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Im Stillen habe ich allerdings meine eigene Form der Revolution entwickelt: die Widersetzung gegen Altersangaben aller Art. Ein Spiel geeignet für Kinder ab 8 Jahren habe ich mit 6 locker abgecheckt und mit 10 habe ich mich in die Filme ab 12 reingeschlichen. Ziemlich skandalös. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Jedenfalls war ich irgendwie irritiert, als diese Altersbeschränkungen mit meinem 18. Geburtstag für immer der Vergangenheit angehörten. An diesem Tag starb die Revoluzzerin in mir. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Tatsächlich muss ich erkennen, dass es nicht nur schade um meine subversiven Energien ist, sondern auch um die Altersbeschränkungen als solche. Eine kurze Warnung vor Beginn des Musikantenstadls „Achtung, diese Sendung ist für Zuseher unter 65. Jahren nicht geeignet“, würde viele Menschen vor der frühen Verstümmelung ihres Musikgeschmacks bewahren. Aus demselben Grund sollten Tickets für die „Starnacht am Wörthersee“ und ähnliche Veranstaltungen nicht an jüngere Menschen verkauft werden und Zusehern unter 65 jedes Buch und jeder Film von Rosamunde Pilcher. Hätte ich was zu sagen, ich wäre da ziemlich strikt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Im Schwimmbad würden solche Beschränkungen auch Sinn machen. Die Bereiche sollten in über 20 und unter 20 geteilt werden – Bierbauch und Orangenhaut werden erst im Vergleich mit dem Perfekten richtig störend. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Und dann wäre ich noch dafür Arbeitgeber mit Altersbeschränkungen zu versehen: Burnouts ließen sich damit zumindest verzögern und die Zahl der Frühpensionisten würde auch sinken. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Vielleicht gründe ich meine eigene Partei…&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-6967840601732217149?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/07/altersbeschrankung-fur-den.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-3602738263218865471</guid><pubDate>Fri, 08 Jul 2011 08:29:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-07-08T10:30:11.156+02:00</atom:updated><title>Im Streit mit mir selbst</title><description>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Die gemeinsten Streiche spiele ich mir immer selbst. Gestern Abend zum Beispiel, als ich beschlossen habe, wegen des schönen Wetters auf ein Taxi zu verzichten und stattdessen zu Fuß den Weg vom einen Lokal ins Andere zu bestreiten. Auf den ersten paar Metern fühlte ich mich wunderbar. Die laue Abendluft streichelte meine Haut und alles war so wunderbar leicht. Fünf Minuten später tropfte mir der Schweiß von der Stirn und meine Stimmung kippte von sommerlich-unbeschwert in eine garstige Mischung aus Selbsthass und einem generellen Unverständnis mir selbst gegenüber. „Warum bist du nicht in ein Taxi gestiegen“, „Zu blöd, diese Gelatsche bei 30 Grad Außentemperatur“ und ähnlich Konstruktives bildeten den Tenor meiner negativen Selbstmanipulation. Zu allem Überfluss bin ich dann auch noch einen ziemlichen Umweg gegangen, weil ich schon vor Beginn meines Fußwegs eine fixe Route im Kopf hatte, und ich ziemlich unflexibel bin, wenn es darum geht meine spontanen Pläne spontan zu ändern. Statt die abendlichen Sommereindrücke auf mich wirken zu lassen und mich eines schönen Wiens im Sommer zu erfreuen, war ich stinksauer auf mich selbst. Ich hatte mich höchst erfolgreich selbst geärgert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwie ist das ein roter Faden in meinem Leben. Vor einem Jahr habe ich mich dafür entschieden, mich beruflich so zu verändern, dass ich mir meine Zeit frei einteilen und ich zum größtmöglichen Teil das tun kann, was ich wirklich tun möchte. Finanziell, und das habe ich damals schon gewusst, war das kein ratsamer Plan. Trotzdem habe ich mich dafür entschieden. Aber ehrlich, mein Kontostand treibt mir die Tränen in die Augen. Und dann ärgere ich mich so über mich selbst, dass ich darüber ganz vergesse das zu genießen, wofür ich diesen Weg eigentlich eingeschlagen habe: meine Unabhängigkeit. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-3602738263218865471?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/07/im-streit-mit-mir-selbst.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-2089185263673027331</guid><pubDate>Wed, 06 Jul 2011 10:21:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-07-06T12:21:51.027+02:00</atom:updated><title>Wichtige Entscheidungen</title><description>Irgendwann zwischen Wien und Klagenfurt habe ich einen Mann kennengelernt, der mein Leben verändert hat. Ich habe ihn nie wiedersehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine der ungezählten Zugfahrten Wien-Klagenfurt-Wien, als sich ein älterer Herr in mein Abteil gesetzt und begonnen hat, mir aus seinem Leben zu erzählen. Eigentlich bin ich nicht der Typ für ungezwungenen Zugfahrttalk. Die vierstündige Fahrt habe ich minutiös verplant: lesen, essen, essen, lesen, Kaffee trinken, ein bisschen telefonieren, schlafen. Ich mag es nicht, wenn man mich in der Umsetzung meines Masterplans stört.&lt;br /&gt;
Im Fall des älteren Herrn war das von Anfang an irgendwie anders. Seine Ausstrahlung – Lebensfreude, Harmonie – haben mich auf Anhieb empfänglich für seine Geschichten gemacht hat. &lt;br /&gt;
Er arbeite seit 30 Jahren in Wien, habe aber Frau und Kinder in Kärnten. Jeden Freitagnachmittag setzt er sich in den Zug nachhause; Sonntagabend fährt er zurück nach Wien.Er wisse, dass viele Menschen es verrückt finden, jedes Wochenende die Strapazen einer achtstündigen Reise auf sich zu nehmen. Für sein Leben hat es sich aber als die beste Lösung zur Wahrung aller Interessen innerhalb seiner Familie erwiesen. &lt;br /&gt;
Dieser Mensch, der genau zu wissen schien, was ihm gut tut und was den Menschen um ihn herum, der keine Mühen scheut, dieses Wissen umzusetzen, hat mich sehr beeindruckt. Und die Geschichte beeindruckte mich umso mehr, als ich mich selbst zu dieser Zeit in einer fundamentalen Krise befand. Vor zwei Jahren hatte ich begonnen Vollzeit zu arbeiten, war also die üblichen 50 – 60 Stunden pro Woche im Einsatz. Was ich allerdings noch nicht geschafft hatte, war das Abschließen meines Studiums. Wie ein böses Mantra tauchte meine halbfertige Diplomarbeit in meinen Gedanken auf, sobald ich von meinem Job ein bisschen Auszeit hatte. Unfähig mein Studium neben der erschöpfenden Arbeit zu finalisieren, aber genauso unfähig mich mit dem Gedanken anzufreunden, das Studium ein für alle Mal hinzuschmeißen, befand ich mich in einem quälenden Schwebezustand zwischen Studentenleben und „richtigem Leben“, der mich völlig auslaugte. Die tausendste Frage meines Vaters „wie es denn um mein Studium bestellt sei“ konnte genauso wenig ausrichten, wie das betretene Schweigen meiner Freunde sobald das Thema auf mein Studium kam. &lt;br /&gt;
Und so wäre es wohl noch lange dahin gegangen, hätte ich nicht besagten Herren kennengelernt. Als er mich zu meinen Lebensumständen befragte, habe ich ihm meine Lage mit einer Ehrlichkeit auseinandergesetzt, zu der man nur Fremden gegenüber fähig ist und er hat mich angelächelt und gesagt „es ist ganz einfach: sie müssen sich nur entscheiden“. Und in diesem Moment war mir plötzlich klar, dass ich mein Studium auf keinen Fall hinschmeißen möchte, das ich all die investierten Jahre, die Zeit, den Schweiß, das Wissen nicht einfach so hinter mir lassen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später habe ich meine Sponsion gefeiert. &lt;br /&gt;
Der alte Mann hat mich gelehrt, wie wichtig es für das eigene Wohlbefinden und Weiterkommen ist, Entscheidungen zu treffen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-2089185263673027331?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/07/wichtige-entscheidungen_06.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-4160835948020751610</guid><pubDate>Tue, 28 Jun 2011 09:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-06-28T11:43:26.703+02:00</atom:updated><title>Das Glück ist ein Prozentsatz</title><description>Nie war Glücksforschung so populär wie heute. In den 80er Jahren nahm die empirische Erfassung von dem, was für den Menschen&amp;nbsp; essentiell ist, um sich als „glücklich“ zu bezeichnen, ihren Ursprung. Heute existieren Unmengen von Daten, verwandelt in noch mehr Statistiken. Letzte Woche veröffentlichte der „Standard“ eine Sonderstrecke zum Thema Glück. Einer Befragung die im 2010 von American British Tobbacco in Auftrag gegeben wurde (15.400 Befragte in 13 Ländern) kam zu dem Schluss, dass europaweit die Dänen und Griechen am glücklichsten sind. In Dänemark stimmen 96% alle Menschen der Aussage „Ich bin persönlich glücklich mit meinem Leben zu“, in Griechenland sind es immerhin noch 80%. Und während der EU durchschnitt bei 68% liegt, schaffen es die Österreicher gerade mal auf 63% Zustimmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hat man herausgefunden, dass am österreichischen Land (Orte unter 5.000 Einwohner), im Gegensatz zur Stadt zwei Drittel aller Menschen sich selbst als glücklich bezeichnen. In der Stadt ist es nur jeder Zweite. Dafür ist die Zahl der Selbstmordraten am Land ungleich höher. Wem es also in ländlicheren Gefilden schlecht geht, dem geht es wirklich schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich ineressant ist aber, zu welchen Schlüssen die moderne Sozialpsychologie kommt: Einkommen, Familienstand und Wohnsituation machen nur 15% „der Stimmungsabweichung zwischen Dauerjammerer und strahlendem Sonntagskind“ aus. Glück ist also auch eine Frage der Einstellung und der prinzipiellen Sicht auf die Dinge. Angeblich lässt sich Glück sogar lernen. Einen Versuch wäre es Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: „Der Standard“; 22./23. Juni 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-NIh7bXHMu2Y/TgmgbZhmGII/AAAAAAAAADU/pBH2aT4EmVY/s1600/513119_R_K_B_by_Gerd+Altmann_pixelio.de.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="226" src="http://4.bp.blogspot.com/-NIh7bXHMu2Y/TgmgbZhmGII/AAAAAAAAADU/pBH2aT4EmVY/s320/513119_R_K_B_by_Gerd+Altmann_pixelio.de.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Bild: pixelio.de/Gerd Altmann&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-4160835948020751610?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/06/das-gluck-ist-ein-prozentsatz.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-NIh7bXHMu2Y/TgmgbZhmGII/AAAAAAAAADU/pBH2aT4EmVY/s72-c/513119_R_K_B_by_Gerd+Altmann_pixelio.de.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-7696774446510085661</guid><pubDate>Wed, 22 Jun 2011 10:32:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-06-22T12:41:34.843+02:00</atom:updated><title>Urlaub mit Hoffnung</title><description>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Ich verreise wahnsinnig gerne. Das prickelnde Gefühl das mich überkommt, wenn ich mit gepackten Koffern am Flughafen, Bahnhof oder vor dem Kofferraum stehe, ist so aufregend, dass ich&amp;nbsp;es am&amp;nbsp;liebsten ständig&amp;nbsp;tun würde.&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;Die Wahl des Urlaubsortes stellt mich allerdings jedes Jahr auf eine harte Probe: Urlaub im &lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;Grünen, Urlaub am Meer, Urlaub mit hohem Kulturerlebnis, Abenteuerurlaub – am besten alles auf ein Mal. Bis jetzt habe ich den „alles auf ein Mal“-Ort noch nicht gefunden (sollte jemand an dieser Stelle einen Tipp haben, bin ich sehr dankbar). &lt;br /&gt;
Vermutlich sollte ich an meinen Erwartungen an den Urlaubsort und überhaupt an den Urlaub arbeiten. „Was erhoffen sie sich von einer Reise“, fragt der Schweizer Schriftsteller Max Frisch in seinen „Fragebögen. Hätte ich nur eine einzige Antwort frei und nur wenige Sekunden Zeit sie zu geben, würde ich vermutlich mit „Erholung“ antworten. Länger darüber nachgedacht, erhoffe ich mir viel mehr. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Darunter:&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 3pt;"&gt;das erwählte Reiseziel und das Land in dem es liegt, wirklich kennenzulernen auch wenn ich nur wenige Wochen, gar Tage dafür Zeit habe   &lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 3pt;"&gt;das Sammeln möglichst vieler neuer Eindrücke und Erfahrungen, die noch dazu so einschneidend sind, dass sie mein Leben nachhaltig und selbstverständlich zum Positiven verändern  &lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 3pt;"&gt;hochgradig inspiriert durch den Urlaubsort wandeln und mit 100 Seiten bester Ideen nachhause kommen  &lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 3pt;"&gt;trotzdem mit dem Ende der Reise das Gefühl haben, jetzt wieder dorthin zurückkehren zu können, wo ich wirklich zuhause bin ohne mich noch monatelang sehnsuchtsvoll nach dem Urlaubsort zu sehnen  &lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 3pt;"&gt;wäre ich Single, würde ich vermutlich zusätzlich noch darauf hoffen, den Menschen fürs Leben kennenzulernen (hochintelligent, gut situiert, wunderschön und nur an mir interessiert) &lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 3pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 3pt;"&gt;Ich denke, die Erfüllung dieser Hoffnungen wäre auf jeden Fall am „alles auf ein Mal“-Ort möglich. Und bis ich diesen Ort gefunden habe, hoffe und suche ich einfach immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-7696774446510085661?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/06/urlaub-mit-hoffnung.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-2254868887105348266</guid><pubDate>Wed, 15 Jun 2011 12:53:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-06-15T14:53:56.528+02:00</atom:updated><title>Die Kompetenz der dicken Brieftasche</title><description>Heutzutage kann man so gut wie alles in Euro bemessen. Wir sind es gewohnt das Dinge ihren Preis haben und gehen davon aus, vertrauen gewissermaßen darauf, dass der Preis in etwa dem Warenwert entspricht. Unsere Erwartungen an käuflich erworbenes Gut stehen meistens in enger Verknüpfung zum bezahlten Preis. An ein gebrauchtes Auto für das wir 2.000 Euro beim Händler hingeblättert haben, stellen wir viel geringere Erwartungen als an einen neugekauften Ferrari. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewohnt an dieses System der Bemessung von und der Erwartungshaltung an Güter, sind wir geneigt dazu, es auch dort anzulegen, wo diese Rechnung schlicht nicht aufgeht, an den Menschen selbst. So ist es für Viele zur Norm geworden die Kompetenz eines Menschen im Arbeitsbereich an seinem Gehaltszettel abzulesen beziehungsweise an seinem Besitz - seinem Wohnbereich, seinem Fortbewegungsmittel, seiner Kleidung, seinen Schuhen usw. Wer es in unserer Gesellschaft nicht irgendwann zu (sichtbarem) Wohlstand wenigstens der Mittelklasse bringt, dem unterstellt man schnell, dass er neben einer gewissen Faulheit auch ganz einfach nicht kompetent genug ist, um es zu mehr zu bringen, also einem besserem Job mit einem höheren Gehalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das man sich nach seinem eigenen Willen für mehr Freizeit, Zeit für Hobbys, einen erfüllenden Freundeskreis, ein harmonisches Familienleben (das nicht einen Partner dazu zwingt, auf sein eigenes berufliches Streben zugunsten der Karriere des Anderen zu verzichten) entscheidet und dafür bereit ist eine Karriere und damit auch eine dicke Brieftasche hinten anzustellen, klingt für diese Menschen vermutlich frivol.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-2254868887105348266?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/06/die-kompetenz-der-dicken-brieftasche.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-5219561078192060676</guid><pubDate>Tue, 07 Jun 2011 12:53:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-06-07T14:54:24.205+02:00</atom:updated><title>Nachteule</title><description>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;In der Nacht ist alles schön. Besonders nach dem dritten Bier. Aber auch ohne Alkohol verlieren mit fortgeschrittener Stunde die Sorgen ihren bohrenden Stachel und überhaupt ist das Leben nach 22 Uhr viel einfacher. Die Gespräche drehen sich um diese Uhrzeit nicht mehr um das hektische Leben am Tag. Jeder entspannt sich, oder versucht es zumindest. Die Stadt ist ruhig, beruhigend und in diese Besinnlichkeit hinein lässt es sich wunderbar Pläne schmieden. &lt;br /&gt;
Der nächste Traumurlaub am weißen Sandstrand, die finale Aussprache mit dem Chef, in der man mit Nichts, wirklich Nichts hinterm Berg halten wird oder vielleicht gleich der Ausstieg aus dem System und der Neustart in einer selbstgegründeten Kommune – nicht ist zu teuer, zu nervenaufreibend, zu utopisch. In der Nacht ist alles möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt der nächsten Morgen eben leider trotzdem. Man muss aufstehen, auch wenn man sich eigentlich sicher ist, dass man nicht fähig sein wird, einen Fuß gerade vor den anderen zu setzen. Der Kopf ist mindestens dreimal so groß, fühlt sich zumindest so an und ans Essen kann man nicht einmal denken, weil sich der Würstelstandbesuch der letzten Nacht unangenehm bemerkbar macht. Diese Olla Podrida aus Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel- und Schuldgefühlen führen fast immer dazu, dass die des nächtens geschmiedeten Pläne wieder verworfen werden. Fast immer. Manchmal allerdings gedeihen ganz wunderbare Dinge auf dem Humus aus kaltem Bier und süffigem Wein. Man muss es eben nur oft genug probieren...&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-EC6K-aeqpqE/Te4e9-CKrCI/AAAAAAAAADE/nwxaMaMY-Us/s1600/5157631957_266362c1ff.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="179" src="http://3.bp.blogspot.com/-EC6K-aeqpqE/Te4e9-CKrCI/AAAAAAAAADE/nwxaMaMY-Us/s320/5157631957_266362c1ff.jpg" t8="true" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Bild: flickr.com/Darren Walsh&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-5219561078192060676?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/06/in-der-nacht-ist-alles-schon.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-EC6K-aeqpqE/Te4e9-CKrCI/AAAAAAAAADE/nwxaMaMY-Us/s72-c/5157631957_266362c1ff.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-7569327362052497938</guid><pubDate>Mon, 30 May 2011 18:08:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-30T20:10:48.842+02:00</atom:updated><title>Gesudert statt demonstriert</title><description>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;In Barcelona steigen zigtausende junge Menschen auf die Barrikaden. Frustration und Elend als Resultat der herrschenden Zustände am Arbeitsmarkt haben die Massen mobilisiert. In Österreich geht es uns für die Revolte scheinbar noch zu geht. Doch so gut eben auch wieder nicht.&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;„Jüngere Arbeitnehmer wenden sich international von ihren Unternehmen ab“, weiß der „&lt;a href="http://derstandard.at/1304553025802/Personal-Moves-Zahltag-einer-hohen-Rechnung"&gt;Standard&lt;/a&gt;“ am Wochenende auf Grundlage einer Marktforschung von Gfk zu berichten. „Die Gründe: Sie haben Jobs die sie nicht wollen, fühlen sich ausgebeutet, gestresst und unter Druck gesetzt, besonders lange zu arbeiten“, so der „Standard“ weiter. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Es handelt sich bei diesem Abwenden wohl um eine Form passiven Widerstands der sich in Illoyalität gegenüber dem Unternehmen und dem besten Nährboden für ein Magengeschwür äußert. Gegen das System aktiv aufzubegehren, liegt wohl eher im südlichen Temperament. Bei uns wird lieber nach Feierabend &lt;a href="http://www.ostarrichi.org/wort-1129-at-sudern.html"&gt;gesudert&lt;/a&gt; - und dann halt doch nix verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So richtig zufrieden mit der Arbeitssituation sind in meinem näheren Umfeld nur Wenige. Und irgendwie liegt es wohl auch daran, dass wir alle nicht wissen, wonach wir eigentlich streben sollen. Große Karriere, heile Familie, individuelle Lebensgestaltung mit viel Freiraum, einem sicheren Arbeitsplatz auf lange Sicht? Gab es Zeiten in denen man sich nicht für eines dieser Dinge entscheiden musste, also alles miteinander vereinbar war? Wenn ja, sind diese Zeiten definitiv vorbei! Und bei einer Tasse Kaffee flüstert mein Freund M. in den Sommerwind: „Ob es überhaupt erstrebenswert ist, in diesem System zu reüssieren?“&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-7569327362052497938?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/05/gesudert-statt-demonstriert.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-3324049627317416473</guid><pubDate>Tue, 24 May 2011 10:14:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-24T12:14:52.865+02:00</atom:updated><title>Zensur 2.0</title><description>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;In den Anfängen meiner Studienzeit, die mittlerweile auch schon eine Zeit zurück liegen, hat mir das Internet in erster Linie zum Schreiben von Emails und als praktisches Hilfsmittel für die Recherche zu Seminararbeiten gedient. Irgendwann kam dann studivz. Das war schon wirklich ganz praktisch und vor allem auch ziemlich lustig. Trotzdem bin ich noch vor Ende meines Studiums aus diesem Social Network ausgetreten, des Gruschelns und Stalkens anderer Mitstudenten überdrüssig. Und dann war da Facebook – über diesen Meilenstein in der Internetgeschichte ist schon so viel gesagt – und hat auch mein Leben verändert. Bis zum heutigen Tag denke ich, zum Positiven. Ich freue mich über die lockere Art des „in Verbindung bleibens“ mit Menschen die ich gut und manchmal auch weniger gut kenne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich sind mir auch die Schattenseiten von Facebook nicht gänzlich verborgen geblieben. Darunter die Angewohnheit potentielle Arbeitgeber zuerst mal die Social Media Accounts potentieller Arbeitnehmer zu checken, bevor sie sich dazu entschließen, jemanden in ihre Mitte aufzunehmen. Das finde ich weniger lustig. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Wer auf Jobsuche ist, tut also gut daran, sich eine blütenweiße Web 2.0 Weste anzulegen. Und so merkt man schnell, wenn jemand in der virtuellen Freundesliste auf der Suche nach einem Job ist. Fotos die sichtlich nicht im nüchternen Zustand entstanden sind, werden eifrig gelöscht, die einstmals illustre Pinnwand mutiert zur Tabula Rasa. Zensur funktioniert eben auch ohne staatliche Intervention. Auch sehr beruhigend. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Unlängst fiel mir eine Stellenanzeige in die Hände, in der von den BewerberInnen gar verlangt wird, die Links zu ihren Social Network Profilen gleich mit dem Lebenslauf und dem Bewerbungsschreiben mitzuschicken. So erspart man sich in der Personalabteilung die lästige Stalkerei. Aber immerhin weiß man als Bewerberin, als Bewerber woran man ist. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-3324049627317416473?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/05/zensur-20.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-4128165073781964392</guid><pubDate>Mon, 16 May 2011 16:19:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-16T18:19:35.640+02:00</atom:updated><title>Erfolg und so weiter</title><description>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Wann ist ein Mensch erfolgreich und was bedeutet Erfolg überhaupt? Dieser Frage gehen die Journalistinnen und Journalisten der Mai-„Wienerin“ in einer großangelegten Story nach. Schnell ist klar, dass in der Definition von Erfolg eine Sache besonders wichtig ist: das Geschlecht. Männer definieren Erfolg immer noch in erster Linie über ihren Beruf und Gehaltszettel. Frauen verstehen Erfolg ganzheitlicher, meint zumindest die „Wienerin“. Und das ist angeblich auch gut so, denn der Begriff Erfolg ist längst im Wandel begriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Menschen definieren Erfolg über ihren generellen Lebenserfolg, also die positive persönliche und berufliche Entwicklung. Einen Job zu haben, den man gerne macht und den man als sinnvoll erachtet, ist in diesem Konzept genauso wichtig, wie die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, ein gelungenes Familienleben sowie das Verfügungen über genügend Zeit für Freunde, Hobbys und überhaupt jene Dingen, die abseits vom Arbeitstisch und dem infernalischen Duo „Couch-Fernseher“ Spaß machen. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Diese mehrdimensionale Herangehensweise an das Thema Erfolg wird laut „Wienerin“ noch zwei bis drei Generationen brauchen, um sich durchzusetzen. Ich halte diese Schätzung für optimistisch. Besonders für Menschen die beruflich sehr erfolgreich sind, ist eine umfassende Definition von Erfolg unbequem. Karrieristen sind nicht unbedingt für ihre intakten Familien und ihr aufregendes Privatleben bekannt. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-4128165073781964392?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/05/erfolg-und-so-weiter.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-4520682718991358591</guid><pubDate>Wed, 11 May 2011 09:57:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-11T11:57:49.303+02:00</atom:updated><title>Spargelkinder</title><description>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Irgendwann im Leben ist es soweit: die eigenen Generation beginnt sich fortzupflanzen. Das ist am Anfang erstaunlich, dann auch ganz amüsant, aber letztendlich führt es dazu, dass man sich selbst mit der Frage auseinandersetzen muss: bin ich eigentlich schon bereit dafür und will ich das überhaupt jemals?&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Treffe ich meine Freundin S., die vor einem halben Jahr ein wunderhübsches Baby zu Welt gebracht hat, in Begleitung desselbigen, bin ich mir zuerst Mal hundertprozentig sicher, dass ich auch irgendwann, vielleicht sogar bald Mutter werden möchte. Nach etwa einer Stunde verwandelt sich das süße, kleine Baby in ein langsam aber sicher unentspanntes Wesen, das die volle Aufmerksamkeit seiner Erzeugerin einfordert und sich auch mittels stichhaltiger Argumente nicht davon abbringen lässt, jetzt sofort unterhalten werden zu wollen. Und dann bin ich mir auch schon gar nicht mehr so sicher, ob das mit dem Kinderkriegen unbedingt sein muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt habe ich das Gefühlt, dass mir die geistige Reife für ein Kind einfach noch fehlt. Ich würde vermutlich andauernd versuchen, aus meinem Kind zu machen, was ich nicht sein konnte: eine Ballerina, die schnellste Läuferin oder Klassenbeste oder irgendsowas für immer Schädigendes. Da kann ich gleich bei der Geburt beginnen, in einen Psychotherapeutenfond für meinen Sprössling einzuzahlen. Dieser Gedanke überkam mich jedenfalls gestern beim Kochen von Spargelsuppe, als ich in mühevoller Fitzelarbeit den weißen Spargel von seiner schmutzigen Schale befreit hatte, um festzustellen, wie schön er nach meiner Schälerbehandlungen ausgesehen hat: blütenweiß und saftig glänzend. Ich fühlte mich als die originäre Erschafferin dieser Spargelschönheit. Ohne mich wären diese Spargelstangen so gar nicht existent und auf jeden Fall hatte ich sie zu dem gemacht, was sie nun waren. Deshalb habe ich mir auch ganz einfach erwartet, dass sie sich zu einer schmackhaften Suppe verkochen lassen würden – ohne Widerstand, ohne Komplikationen. War dann auch so. Brave, folgsamen Spargelkinder. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-4520682718991358591?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/05/spargelkinder.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-4768550718337428106</guid><pubDate>Fri, 06 May 2011 12:50:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-06T14:52:54.381+02:00</atom:updated><title>Pension statt Sponsion</title><description>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Was Großmutter immer gepredigt hat, erfährt jeder irgendwann am eigenen Leib: die Zeit vergeht viel zu schnell. Gerade noch frisch eingeschult, steht man auch schon mit einem Studienabschluss in der Tasche da und muss sich mit der dringlichen Frage auseinandersetzen„Was soll ich jetzt mit dem Rest meines Lebens also anfangen“. Die große Zeit des Grübelns und Sichtens von Stellenageboten hat begonnen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Und noch ehe man die große Frage „Wohin mit meinem Leben“ eingehend beleuchtet hat, sitzt man meist schon Tag für Tag emsig in einem Büro und muss nine to five Dienst verrichten. Konnte man sich als Student an jedem beliebigen Wochentag die Nacht um die Ohren schlagen, heißt es jetzt schlafen gehen vor Mitternacht und Frühstücken zum Morgenjournal. Irgendwann hat auch der größte Spaß sein Ende. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Praktische Orientierungshilfen mittels derer sich feststellen lässt, in welcher Lebensphase man sich gerade befindet, bieten Einladungen zu Festen und Feierlichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;In der frühen Schulzeit bekommt man bunte Einladungskärtchen, die minutiös Beginn und Ende des Festes – so gut wie immer Geburtstags- oder Faschingspartys - &lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;beschreiben und die Telefonnummer eines Erziehungsberechtigten beinhalten. Später werden die Einladungen schwammiger, der Grund zum Feiern auch, die Feste allerdings besser. Und dann kommen die ersten großen echten Feierlichkeiten. Matura, Führerschein und dann natürlich das erfolgreich abgeschlossene Studium. Die erste Sponsionsfeier auf der man als Zaungast fungiert, erfüllt einen mit Erfurcht, die eignen macht wirklich glücklich. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: inherit; font-size: 12pt; mso-ansi-language: DE-AT; mso-bidi-language: AR-SA; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; mso-fareast-language: DE-AT;"&gt;Ist man dann im Berufsleben festgenagelt, hagelt es mit einem Mal Einladungen ganz anderer Art: Babyparties, Hochzeiten, Taufen, das 30. Dienstjubiläum der netten Kollegin. Und aus den einstmals so netten Sponsionsfeiern werden plötzlich Pensionsfeiern. So ist das im Leben. Die Zeit vergeht eben viel zu schnell.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Wl1C9n4kkK0/TcPuVIAxnWI/AAAAAAAAACQ/c9XiJ01sVr4/s1600/308555_R_K_B_by_regenbogen56_pixelio.de.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" j8="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-Wl1C9n4kkK0/TcPuVIAxnWI/AAAAAAAAACQ/c9XiJ01sVr4/s320/308555_R_K_B_by_regenbogen56_pixelio.de.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; mso-ansi-language: DE-AT; mso-bidi-language: AR-SA; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; mso-fareast-language: DE-AT;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Bild:regenbogen56_pixelio.de&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-4768550718337428106?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/05/pension-statt-sponsion.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-Wl1C9n4kkK0/TcPuVIAxnWI/AAAAAAAAACQ/c9XiJ01sVr4/s72-c/308555_R_K_B_by_regenbogen56_pixelio.de.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-5981812759063303135</guid><pubDate>Wed, 04 May 2011 12:56:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-04T14:56:07.825+02:00</atom:updated><title>Der Schlüssel zum Ich</title><description>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Ich habe ein Faible für das, was fern ab von „PC“ als Hausfrauenpsychologie bezeichnet wird. Immer bin ich auf der Suche nach den einfachen Dingen, die mir den Schlüssel zum komplizierten Leben in die Hand geben sollen. Ich liebe Geschichten in Frauenzeitschriften die Titel wie „Essgewohnheiten – der Schlüssel zum Ich “ oder „Ertappt! Was der Wohnstil verrät“ tragen. Sie spornen mich zum Kauf der Magazine an und bringen mich dazu die jeweiligen Artikel noch im Stehen im Supermarkt oder der Trafik zu verschlingen, wie eine Wurstsemmel nach einer durchzechten Nacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einiger Zeit titelte die „Wienerin“: &lt;a href="http://typischich.at/home/wienerin/641700/Geschwisterformel"&gt;„Starke Bande – Wie Geschwister uns prägen“.&lt;/a&gt; Allein der Titel löste bei mir ein freudiges, erwartungsvolles Prickeln aus. Vielleicht steckt ja in dieser Geschichte die Weisheit, die mein Leben für immer verändert. Großes Plus: ich habe tatsächlich eine Schwester.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Die Erkenntnisse waren niederschmetternd: Ich bin eine egoistische, gefallsüchtige, pedantische und sehr dickköpfige Person. Die „Wienerin“ leitet diese Charakterisierung meiner Persönlichkeit von dem Umstand ab, dass ich in meiner Familie die Erstgeborene bin. Ich beschließe, diesem Artikel erst Mal keinen Glauben zu schenken und mache mich lieber im Internet auf die Suche nach vernünftigen Persönlichkeitstests und Tipps fürs Leben. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Eine Auswahl:&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Cosmopolitan.de: &lt;a href="http://www.cosmopolitan.de/psychologie/persoenlichkeits-test.html"&gt;Wann schlägt Ihre erotische Stunde&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Cosmopolitan.com:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.cosmopolitan.com/advice/tips/annoying-facebook-behavior"&gt; Dinge die Typen auf Facebook total abturnend finden&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Wienerin.at: &lt;a href="http://typischich.at/home/liebe/sex/651604/Auf-Prinzenjagd_Die-besten-Strategien"&gt;Wie angelt man sich einen Prinzen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;woman.at: &lt;a href="http://www.woman.at/articles/1044/555/281032/emotionales-haus-das-glueck-9-raeume-ordnung-gefuehls-zimmern"&gt;Das emotionale Haus – Das Glück hat neun Räume&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-5981812759063303135?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/05/der-schlussel-zum-ich.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-1097677561626662187</guid><pubDate>Sat, 30 Apr 2011 16:08:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-04-30T18:16:18.269+02:00</atom:updated><title>Ein Hoch auf die Zeitverschwendung!</title><description>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Ich bin nichts ohne meine tägliche Dosis Sinnlosigkeit. Bekomme ich pro Tag nicht mindestens eine halbe Stunde Zeit dafür, werde ich, ehrlich gesagt, ziemlich unentspannt. Die absolute Pole-Position auf diesem Gebiet nimmt zurzeit ein gewisses Facebook-Spiel ein, bei dem ein kleiner Frosch, der marionettenhaft unter meiner Cursorgewalt steht, bunte Kugeln in die Gegend spukt. Sehr gern vertrödle ich meine Zeit auch mit sinnentleerten Sit Coms und Reality Soaps, aber auch mit dem Lesen von journalistisch und überhaupt mehr als bedenklichen Publikationen (siehe &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kronen_Zeitung"&gt;Kronen Zeitung&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich_(Tageszeitung)"&gt;Österreich&lt;/a&gt;). Besonders die bunten Beilagen am Sonntag haben es mir angetan. Ich bin ein großer Fan von Gerti Senger, mit Roland Girtler bin ich schon durch ganz Österreich geradelt, von Richard Lugner, Katzi, Bambi und Co. fühle ich mich im höchsten Maße gut unterhalten und freue mich schon Tage voraus auf einschlägige Artikel und Berichte rund um diese Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt meint, dass in eben diesen sinnlosen Beschäftigungen der wahre Grund meines stagnierenden beruflichen Fortkommens liegt, könnte damit durchaus ins Schwarze getroffen haben. Ich finde trotzdem: jeder hat das Recht auf ein bisschen Zeitverschwendung…&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-1097677561626662187?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/04/ein-hoch-auf-die-zeitverschwendung.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6771089967923658142.post-6273820073300937888</guid><pubDate>Wed, 27 Apr 2011 15:25:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-04-27T17:25:53.147+02:00</atom:updated><title>Der perfekte Tag</title><description>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Unzähliges findet man, wenn man sich in den Buchhandlungen etwa auf Höhe der Selbsthilfe-Klassiker „Schwanger-was nun?“ oder „Marmelade selbst gemacht“ nach Werken rund um das Thema Jobsuche umsieht. Das meiste davon kann getrost ungelesen bleiben. Ratgeber auf diesem Gebiet haben meist nicht mehr zu bieten, als fünf Persönlichkeitstests auf Kronenzeitungs-Niveau und das gebetsmühlenartige Wiederholen, dass es für jeden Menschen irgendwo den richtigen Job gibt. Aha.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Angelika Gulders Buch „&lt;a href="http://www.amazon.de/Finde-den-dich-gl%C3%BCcklich-macht/dp/359338390X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1303916606&amp;amp;sr=8-1"&gt;Finde den Job, der dich glücklich macht&lt;/a&gt;“ ist eine Ausnahme. Zwar wird auch hier die Leserin, der Leser getestet was das Zeug hält, aber irgendwie mit mehr Sinn und Verstand. Und so wird man von diesem Buch tatsächlich mit einigen aufschlussreichen Momenten beschenkt. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Eine wirkliche spannende Übung geht der Frage nach, wie man sich einen „Perfekten Tag“ vorstellt. Ich bin in diesem Punkt mit mir selbst noch immer uneins. Es gibt so viele Versionen eines perfekten Tages. Da wäre zum Beispiel:&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 36pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="mso-list: Ignore;"&gt;a)&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;der Tag am Strand mit all den Menschen die ich gerne habe, viel Bier, viel Wein und auf jeden Fall einer Akustikgitarre, einem Kugelgriller und einem Lagerfeuer. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 36pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="mso-list: Ignore;"&gt;b)&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;der Tag an dem ich ein endloses Kreditkartenvolumen verprassen darf.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 36pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="mso-list: Ignore;"&gt;c)&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;der Tag an dem ich mit meinem Liebsten von Wien nach Barcelona jette, nur um dort ein romantisches Candlelight-Dinner mit den Füßen im Sand zu verbringen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 36pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="mso-list: Ignore;"&gt;d)&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;der Tag an dem ich eine Weltreise beginne.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Und dann natürlich noch hunderte Variationen auf diese perfekten Tage. Wahlweise kann die Strandparty in die Berge verlegt werden – selbstverständlich haben wir den ganzen Tag über strahlenden Sonnenschein. Das Candlelight-Dinner kann auch in Rom, Paris oder Monte Carlo stattfinden. Da bin ich nicht so wählerisch. Eines beinhaltet meine Versionen eines perfekten Tages allerdings sicherlich nicht: Arbeit.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6771089967923658142-6273820073300937888?l=gehsuche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://gehsuche.blogspot.com/2011/04/der-perfekte-tag.html</link><author>noreply@blogger.com (Sabine Hahlweg)</author><thr:total>0</thr:total></item></channel></rss>

