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	<title>Geigen-Blog</title>
	
	<link>http://www.sdmaus.com/geigenblog</link>
	<description>Tips und Informationen rund um die Violine</description>
	<lastBuildDate>Sat, 21 Nov 2009 23:02:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Maßgefertigte Kinnhalter</title>
		<link>http://www.sdmaus.com/geigenblog/masgefertigte-kinnhalter.html</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 23:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Kinnhalter]]></category>
		<category><![CDATA[Schulterstütze]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach längerer Web-Abstinenz habe ich heute wieder einen Tip für Sie, liebe Leserinnen und Leser, den maßgefertigten Kinnhalter.
Viele Geigerinnen und Geiger haben mitunter über Jahre hinweg das Problem, keinen passenden Kinnhalter zu finden. Egal, welche Produkte sie auch wählen, irgendwie passen sie alle nicht zum Kieferknochen.
Das Resultat sind Schmerzen und Verspannungen, besonders bei längeren Spielphasen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span class="drop_cap">N</span>ach längerer Web-Abstinenz habe ich heute wieder einen Tip für Sie, liebe Leserinnen und Leser, den maßgefertigten Kinnhalter.<br />
Viele Geigerinnen und Geiger haben mitunter über Jahre hinweg das Problem, keinen passenden Kinnhalter zu finden. Egal, welche Produkte sie auch wählen, irgendwie passen sie alle nicht zum Kieferknochen.<br />
Das Resultat sind Schmerzen und Verspannungen, besonders bei längeren Spielphasen oder dem täglichen Dienst im Orchestergraben.</p>
<p>Sollten Sie zu dieser Gruppe von Geigern gehören, haben Sie jemals darüber nachgedacht, sich einen Kinnhalter anfertigen zu lassen?<br />
Dasselbe gilt für Schulterstützen, denn viele Menschen haben in diesem Bereich teils große Probleme und finden auch nach Jahren nicht das passende Fabrikat für sich.</p>
<p>In Reutlingen gibt es eine Werkstatt, die sich auf die Fertigung von Kinnhaltern und Schulterstützen spezialisiert hat:</p>
<p><a href="http://www.kinnhalter.com/">www.kinnhalter.com</a></p>
<p>Zu diesem Zweck werden Abdrücke von Ihrem Kinn bzw. Kiefer genommen und danach in Handarbeit umgesetzt.</p>
<p>Der Hersteller schrieb mir, dass anfangs alles unverbindlich sei, also das erste Gespräch und die Gipsprobe. Erst, wenn Sie die Teile ausprobiert haben, zufrieden sind und sie behalten wollen, wird die Rechnung gestellt.<br />
Für manche Geiger ist der Weg nach Reutlingen sicherlich zu weit, wenn Sie ihn nicht gerade mit einem Urlaub verbinden. Jedoch arbeitet der Hersteller derzeit an einem mobilen Maschinenpark, so dass sich bei Doppel- oder Dreifachbestellungen auch der Hausbesuch lohnen würde.</p>
                <p><center>&copy; Stefan Maus - visit the <a href="http://www.sdmaus.com/">author</a> for more great content.</center></p>            <div class="feedflare">
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		</item>
		<item>
		<title>Die verhasste Tonleiter Teil 8</title>
		<link>http://www.sdmaus.com/geigenblog/die-verhasste-tonleiter-teil-8.html</link>
		<comments>http://www.sdmaus.com/geigenblog/die-verhasste-tonleiter-teil-8.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 12:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geläufigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Fingersätze]]></category>
		<category><![CDATA[Flesch]]></category>
		<category><![CDATA[Oktaven]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute beschäftigen wir uns mit einer Art von Tonleiter, die eher etwas für Fortgeschrittene ist. Sehen Sie sich bitte einmal folgende Passage an:

Ich habe bewusst die Fingersätze eingetragen, die wir bisher für Oktaven verwendet haben. Es handelt sich hierbei um eine Stelle aus dem ersten Satz des Violinkonzerts Nr.2 in d-Moll von Wieniawski.
Dieser Satz ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span class="drop_cap">H</span>eute beschäftigen wir uns mit einer Art von Tonleiter, die eher etwas für Fortgeschrittene ist. Sehen Sie sich bitte einmal folgende Passage an:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/09/Wien01.jpg" alt="Wien01.jpg" border="0" width="458" height="142" /></p>
<p>Ich habe bewusst die Fingersätze eingetragen, die wir bisher für Oktaven verwendet haben. Es handelt sich hierbei um eine Stelle aus dem ersten Satz des Violinkonzerts Nr.2 in d-Moll von Wieniawski.<br />
Dieser Satz ist bezeichnet mit <em>Allegro moderato</em>, also für unsere Sechzehntel schon recht schnell. Mit oben abgedrucktem Fingersatz würden wir, ähnlich einer Sirene, eher einen Glissando-Effekt erzielen als die gewünschten Sechzehntel, zumal die Oktaven auch noch gebunden werden sollten.</p>
<p>Die Lösung dieses Problems liegt in den sogenannten Fingersatz-Oktaven:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/09/Wien021.jpg" alt="Wien02.jpg" border="0" width="458" height="142" /></p>
<p>Der Vorteil liegt auf der Hand. Wir rutschen nicht mit beiden Fingern von Ton zu Ton, sondern wir spielen oben wie unten eine Art Tonleiter.<br />
Der Nachteil liegt darin, dass wir mit der Hand unsere gewohnte Stellung etwas verändern müssen. Die Fingerstellung, die sonst für eine Septime zuständig ist, also 1-3 und 2-4, muss jetzt etwas weiter greifen, um jetzt die Oktave zu spielen.<br />
Anfangs wird die Intonation schwierig sein, aber Flesch hat in seinem Skalensystem unter der Nr. 9 auch hier wieder einige Übungen geliefert.</p>
<p>Beginnen wir mit halben Noten:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/09/fsokt01.jpg" alt="fsokt01.jpg" border="0" width="458" height="162" /></p>
<p>Falls wir hier Probleme bekommen sollten, können wir diese Übung weiter zerlegen:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/09/fsokt02.jpg" alt="fsokt02.jpg" border="0" width="458" height="129" /></p>
<p>Hier gelten natürlich überall die abgedruckten Fingersätze. Wenn diese Version sauber ist, gehen wir weiter und verbinden die einzelnen Oktaven miteinander:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/09/fsokt03.jpg" alt="fsokt03.jpg" border="0" width="458" height="109" /></p>
<p>Wenn wir uns hier wohlfühlen, können wir das Tempo steigern, auf Viertel gehen, Bindungen einbauen usw., wie wir es sonst im Flesch gewöhnt sind.</p>
<p>Anfangs wird es eine Weile dauern, bis Intonation und Sicherheit stimmen. Der Zeitaufwand lohnt sich jedoch sehr, denn Passagen wie o.a. aus dem Wieniawski-Konzert werden erst mit Fingersatz-Oktaven akzeptabel spielbar. Alles andere wäre lediglich ein Provisorium.</p>
                <p><center>&copy; Stefan Maus - visit the <a href="http://www.sdmaus.com/">author</a> for more great content.</center></p>            <div class="feedflare">
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		<title>Mathematik auf der Geige</title>
		<link>http://www.sdmaus.com/geigenblog/mathematik-auf-der-geige.html</link>
		<comments>http://www.sdmaus.com/geigenblog/mathematik-auf-der-geige.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 05:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. W. Fröhlich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Intonation]]></category>
		<category><![CDATA[Pythagoras]]></category>

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		<description><![CDATA[
                &#169; Stefan Maus - visit the author for more great content.            ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/09/mathe.jpg" alt="mathe.jpg" border="0" width="465" height="565" /></p>
                <p><center>&copy; Stefan Maus - visit the <a href="">author</a> for more great content.</center></p>            <div class="feedflare">
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		</item>
		<item>
		<title>Gastbeitrag</title>
		<link>http://www.sdmaus.com/geigenblog/gastbeitrag.html</link>
		<comments>http://www.sdmaus.com/geigenblog/gastbeitrag.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 21:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sdmaus.com/geigenblog/?p=803</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser,
zunächst einmal eine kleine Notiz in eigener Sache:
Da ich gerade mein Betriebssystem umgestellt habe, bin ich immer noch am Testen, was die Kompatibilität mit bestehender Software angeht. Das Schreiben eigener Beiträge ist daher ein wenig ins Hintertreffen geraten.
Für den nächsten Beitrag &#8220;Mathematik auf der Geige&#8221; konnte ich einen &#8220;Gast-Dozenten&#8221; gewinnen: Prof. Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span class="drop_cap">L</span>iebe Leserinnen und Leser,<br />
zunächst einmal eine kleine Notiz in eigener Sache:<br />
Da ich gerade mein Betriebssystem umgestellt habe, bin ich immer noch am Testen, was die Kompatibilität mit bestehender Software angeht. Das Schreiben eigener Beiträge ist daher ein wenig ins Hintertreffen geraten.</p>
<p>Für den nächsten Beitrag &#8220;Mathematik auf der Geige&#8221; konnte ich einen &#8220;Gast-Dozenten&#8221; gewinnen: Prof. Dr. W. Fröhlich, Professor für Mathematik an der Universität Siegen und selber begeisterter Geiger, der für uns einen Artikel schreiben wird.</p>
<p>Seien Sie gespannt!</p>
                <p><center>&copy; Stefan Maus - visit the <a href="http://www.sdmaus.com/">author</a> for more great content.</center></p>            <div class="feedflare">
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</div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das effiziente Üben Teil 12</title>
		<link>http://www.sdmaus.com/geigenblog/das-effiziente-uben-teil-12.html</link>
		<comments>http://www.sdmaus.com/geigenblog/das-effiziente-uben-teil-12.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 14:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Viotti]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sdmaus.com/geigenblog/?p=801</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin neulich gefragt worden, ob ich eine Möglichkeit wüsste, wie man in Viottis Violinkonzert Nr. 22 die Passage ab Buchstabe B üben kann.
Zur Erinnerung &#8211; es handelt sich dabei um folgende Stelle:

Das Hauptproblem bei dieser Passage ist weniger in der linken Hand zu suchen. Die Griffe als solche sind eigentlich nicht schwierig, wenn wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span class="drop_cap">I</span>ch bin neulich gefragt worden, ob ich eine Möglichkeit wüsste, wie man in Viottis Violinkonzert Nr. 22 die Passage ab Buchstabe B üben kann.<br />
Zur Erinnerung &#8211; es handelt sich dabei um folgende Stelle:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/08/Viotti01.jpg" alt="Viotti01.jpg" border="0" width="458" height="151" /></p>
<p>Das Hauptproblem bei dieser Passage ist weniger in der linken Hand zu suchen. Die Griffe als solche sind eigentlich nicht schwierig, wenn wir mit der Tonart E-Dur zurechtkommen.<br />
Viel unangenehmer sind die großen Saitenwechsel, die ab einer gewissen Geschwindigkeit problematisch werden können, wenn wir nicht sehr genau auf unsere Bogentechnik achten.</p>
<p>Grundsätzlich werden Saitenwechsel aus dem Ellenbogen ausgeführt. Wenn wir auf der G-Saite spielen, heben wir den Ellenbogen so weit, bis unser Unterarm auf der gewünschten Saite angekommen ist. Wenn wir auf die E-Saite wollen, senken wir den Unterarm entsprechend, bis wir auf der E-Saite streichen.<br />
Das geht jedoch nur bis zu einem gewissen Tempo. Irgendwann sind wir so schnell, dass die bewegte Masse, also unser ganzer Arm, zu groß wird, als dass wir sie noch schnell genug auf und ab bewegen könnten.<br />
Die Lösung liegt darin, dass wir die Masse reduzieren. Das tun wir dadurch, dass wir die Saitenwechsel immer mehr aus dem Handgelenk vollführen, je schneller wir werden. Der Arm bleibt in einer Mittelstellung, und das Handgelenk bewegt sich auf und ab, als wenn wir jemandem zuwinken wollten.<br />
Auf diese Weise erreichen wir trotz der Saitenwechsel ein deutlich höheres Tempo. Diese Technik wenden wir übrigens nicht nur bei Viotti an. Auch bei nahezu jedem Vivaldi-Konzert benötigen wir schnelle und immer wiederkehrende Saitenwechsel, die wir nur auf diese Weise im Tempo spielen können.</p>
<p>Um das auszuprobieren, versuchen Sie einmal folgendes:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/08/Viotti02.jpg" alt="Viotti02.jpg" border="0" width="458" height="167" /></p>
<p>Spielen Sie die Noten anfangs sehr langsam, am besten als Viertel im Andante. Die Saitenwechsel führen Sie wie gewohnt aus dem ganzen Arm aus.<br />
Danach gehen Sie ins Allegro, spielen aber immer noch Viertel.<br />
Auch das funktioniert noch sehr gut aus dem Arm. Jetzt bleiben Sie im Allegro und spielen statt der Viertel die notierten Sechzehntel, Sie vervierfachen also das Tempo.<br />
Wenn Sie die bisherige Technik beibehalten, werden Sie nach einem Takt das Gefühl haben, Ihr Arm wird lahm.<br />
Um genau das zu vermeiden, spielen Sie jetzt die Saitenwechsel ausschließlich aus dem Handgelenk. Spüren Sie den Unterschied? Die Bogenführung wird zwar ein wenig labiler, aber das Tempo ist machbar.<br />
Das ist der Preis, den wir zu zahlen haben, wenn wir die Technik ein wenig anpassen. Jedoch gibt es keine andere Lösung.</p>
<p>Wenn Sie sich daran gewöhnt haben, üben Sie die Stelle wie üblich, also z.B. mit Rhythmen:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/08/Viotti03.jpg" alt="Viotti03.jpg" border="0" width="458" height="142" /></p>
<p>Diese Rhythmen habe ich <a href="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wie-ube-ich-schnelle-passagen-teil-1.html">hier</a> genauer beschrieben. Auf diese Weise können Sie o.a. Passage innerhalb sehr kurzer Zeit auf ein eindrucksvolles Tempo heben, ohne allzu große Einbußen bei der Intonation oder Genauigkeit zu erleiden.</p>
                <p><center>&copy; Stefan Maus - visit the <a href="http://www.sdmaus.com/">author</a> for more great content.</center></p>            <div class="feedflare">
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		<item>
		<title>“Urlaub ist doof”!</title>
		<link>http://www.sdmaus.com/geigenblog/urlaub-ist-doof.html</link>
		<comments>http://www.sdmaus.com/geigenblog/urlaub-ist-doof.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 17:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[So ähnlich drückte sich einmal ein Dirigent aus, der in unserem Orchester nach den großen Ferien die erste Probe leiten musste. Der Klang des Orchesters entsprach ganz und gar nicht der Qualität, die er erwartet hatte, und er musste seinem Frust Luft verschaffen.
Die Sommerferien sind in manchen Bundesländern vorüber, einige haben noch eine kleine Gnadenfrist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span class="drop_cap">S</span>o ähnlich drückte sich einmal ein Dirigent aus, der in unserem Orchester nach den großen Ferien die erste Probe leiten musste. Der Klang des Orchesters entsprach ganz und gar nicht der Qualität, die er erwartet hatte, und er musste seinem Frust Luft verschaffen.</p>
<p>Die Sommerferien sind in manchen Bundesländern vorüber, einige haben noch eine kleine Gnadenfrist, aber so langsam finden sich wieder alle zu Hause ein und nehmen nach einigen Wochen das erste Mal wieder ihr Instrument in die Hand.<br />
Doch was ist das?<br />
Die Geige klingt nicht so recht, das Vibrato hat sich verflüchtigt, die Intonation ebenfalls, und irgendwie tut der Hals weh, was er vor den Ferien nicht tat. Und überhaupt &#8211; was ist mit unserer Schnelligkeit und Geläufigkeit passiert? Und wie fühlt sich die Schulter doch seltsam an?</p>
<p>Liebe Leserinnen und Leser, Sie sind nicht in Form!</p>
<p>Ernsthaftes Geigenspiel ist Hochleistungssport. Stellen Sie sich vor, ein Wladimir Klitschko stiege in den Ring, nachdem er zuvor drei oder vier Wochen am Hotel-Swimmingpool gelegen hätte, ab und zu unterbrochen durch den Genuss einiger Cocktails oder einer Portion Calamaris mit Pommes.<br />
Ich persönlich würde diesen Kampf nur ungern sehen.</p>
<p class="note">Nach drei Wochen Pause sind Sie aus dem Training!</p>
<p>Fangen Sie wieder vorsichtig an zu trainieren. In unserem Fall bedeutet das, wir dürfen nicht dort weitermachen, wo wir einige Zeit zuvor gestoppt haben.<br />
Stellen Sie sich nicht am ersten Tag hin und spielen zwei oder drei Stunden.<br />
Versuchen Sie nicht, um alles in der Welt sofort zu vibrieren.<br />
Spielen Sie nicht im gleichen Tempo wie gewohnt.</p>
<p>Beginnen Sie besser mit langsamen Tonleitern. Das aber in kleinen Übeeinheiten von einigen Minuten. Danach machen Sie eine Pause von dreißig Sekunden oder einer Minute. Dann folgt die nächste Übeeinheit.<br />
Nur so vermeiden Sie, zu verkrampfen, denn der Wille, alles genauso gut zu können wie gewohnt, ist dafür verantwortlich, dass wir diese Verkrampfungen aufbauen.<br />
Schlagen Sie Ihrem eigenen Ehrgeiz ein Schnippchen, in dem Sie von Anfang an etwas völlig anderes tun, als Sie eigentlich am liebsten wollten, nämlich sofort wieder mit dem Brahms-Konzert, der Beethoven-Romanze oder ähnlichem loszulegen.<br />
Lassen Sie sich doch Zeit! Der einzige Mensch, der Sie drängt, sind Sie selbst!</p>
<p>Halten Sie das zwei oder drei Tage durch, dazwischen eine kleine Übeeinheit mit Etüden o.ä., und Sie sind deutlich schneller fit als sonst, denn Sie umgehen die Probleme, die so viele andere haben:<br />
Die Verkrampfungen, die uns so häufig nach den Ferien zu Verzweiflung treiben.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen (und vernünftigen) Trainings- Pardon- Übebeginn!</p>
                <p><center>&copy; Stefan Maus - visit the <a href="http://www.sdmaus.com/">author</a> for more great content.</center></p>            <div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Die verhasste Tonleiter Teil 7</title>
		<link>http://www.sdmaus.com/geigenblog/die-verhasste-tonleiter-teil-7.html</link>
		<comments>http://www.sdmaus.com/geigenblog/die-verhasste-tonleiter-teil-7.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 08:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geläufigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelgriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Flesch]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwindigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Oktaven]]></category>
		<category><![CDATA[Skalensystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Sie in Fleschs Skalensystem weitergehen, stoßen Sie auf die Oktaven. In der Violinliteratur werden wir immer wieder mit Oktaven konfrontiert, die wir auf diese Weise sehr gut üben können.
Beginnen wir am besten folgendermaßen:

Sie sehen, dass das Prinzip nicht wesentlich von den Sexten oder Terzen abweicht. Wenn wir hier eine gewisse Sicherheit erworben haben, spielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span class="drop_cap">W</span>enn Sie in Fleschs Skalensystem weitergehen, stoßen Sie auf die Oktaven. In der Violinliteratur werden wir immer wieder mit Oktaven konfrontiert, die wir auf diese Weise sehr gut üben können.<br />
Beginnen wir am besten folgendermaßen:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/07/flesch8-02.jpg" alt="flesch8-02.jpg" border="0" width="458" height="92" /></p>
<p>Sie sehen, dass das Prinzip nicht wesentlich von den Sexten oder Terzen abweicht. Wenn wir hier eine gewisse Sicherheit erworben haben, spielen wir die Übung in halben Noten:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/07/flesch8-01.jpg" alt="flesch8-01.jpg" border="0" width="458" height="96" /></p>
<p>Für die erste Zeit ist es vollkommen ausreichend, die Übung bis zum Doppelstrich auszuführen. Danach können wir wieder das Tempo steigern, genauso, wie wir es auch in den Sexten durchgeführt haben:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/07/flesch8-03.jpg" alt="flesch8-03.jpg" border="0" width="458" height="122" /></p>
<p>Auch hier können wir bei Bedarf auf Achtel gehen, höhere Geschwindigkeiten machen jedoch nicht wirklich Sinn, da wir diese mit Hilfe von sogenannten Fingersatz-Oktaven bewältigen, die wir an anderer Stelle kennenlernen werden.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Doppelgriffen!</p>
                <p><center>&copy; Stefan Maus - visit the <a href="http://www.sdmaus.com/">author</a> for more great content.</center></p>            <div class="feedflare">
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		</item>
		<item>
		<title>Die verhasste Tonleiter Teil 6</title>
		<link>http://www.sdmaus.com/geigenblog/die-verhasste-tonleiter-teil-6.html</link>
		<comments>http://www.sdmaus.com/geigenblog/die-verhasste-tonleiter-teil-6.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 12:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geläufigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelgriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Flesch]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwindigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sexten]]></category>
		<category><![CDATA[Skalensystem]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser Woche gehen wir weiter in Fleschs Skalensystem. Im letzten Beitrag haben wir uns mit den Terzen auseinandergesetzt, dieses Mal nehmen wir uns die Sexten vor.

Das Prinzip ist ähnlich wie bei den Terzen. Anfangs üben wir jeden Doppelgriff einzeln:

Wenn wir uns sicher genug fühlen, können wir wie in der ersten Abbildung vorgehen. Danach steigern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span class="drop_cap">I</span>n dieser Woche gehen wir weiter in Fleschs Skalensystem. Im <a href="http://www.sdmaus.com/geigenblog/die-verhasste-tonleiter-teil-5.html">letzten Beitrag</a> haben wir uns mit den Terzen auseinandergesetzt, dieses Mal nehmen wir uns die Sexten vor.</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/07/flesch6-01.jpg" alt="flesch6-01.jpg" border="0" width="458" height="105" /></p>
<p>Das Prinzip ist ähnlich wie bei den Terzen. Anfangs üben wir jeden Doppelgriff einzeln:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/07/flesch6-02.jpg" alt="flesch6-02.jpg" border="0" width="458" height="115" /></p>
<p>Wenn wir uns sicher genug fühlen, können wir wie in der ersten Abbildung vorgehen. Danach steigern wir die Geschwindigkeit und setzen Bindungen ein:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/07/flesch6-03.jpg" alt="flesch6-03.jpg" border="0" width="458" height="121" /></p>
<p>Auch das steigern wir nach einer Weile in der Geschwindigkeit:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/07/flesch6-04.jpg" alt="flesch6-04.jpg" border="0" width="458" height="136" /></p>
<p>Die Fingersätze nehmen wir am besten wie im Original abgedruckt. Aus rechtlichen Gründen möchte ich nicht die kompletten Sexten veröffentlichen, die Fingersätze in der Originalausgabe sind jedoch sehr gut.</p>
                <p><center>&copy; Stefan Maus - visit the <a href="http://www.sdmaus.com/">author</a> for more great content.</center></p>            <div class="feedflare">
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</div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die verhasste Tonleiter Teil 5</title>
		<link>http://www.sdmaus.com/geigenblog/die-verhasste-tonleiter-teil-5.html</link>
		<comments>http://www.sdmaus.com/geigenblog/die-verhasste-tonleiter-teil-5.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 09:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geläufigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelgriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Flesch]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwindigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Skalensystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hoffe, Sie haben sich mit Carl Fleschs Skalensystem anfreunden können, denn jetzt geht es weiter in diesem Werk.
Wenden wir uns den Doppelgriffen zu und beginnen mit den Terzen. Auch hier ist wieder nur eine Version abgedruckt. Wir sollten also wiederum in einer langsamen Geschwindgkeit beginnen:

Wir werden höchstwahrscheinlich, wenn wir noch nicht sehr viel Erfahrung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span class="drop_cap">I</span>ch hoffe, Sie haben sich mit Carl Fleschs Skalensystem anfreunden können, denn jetzt geht es weiter in diesem Werk.<br />
Wenden wir uns den Doppelgriffen zu und beginnen mit den Terzen. Auch hier ist wieder nur eine Version abgedruckt. Wir sollten also wiederum in einer langsamen Geschwindgkeit beginnen:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/07/fleschdoppel01.jpg" alt="fleschdoppel01.jpg" border="0" width="458" height="106" /></p>
<p>Wir werden höchstwahrscheinlich, wenn wir noch nicht sehr viel Erfahrung mit Doppelgriffen haben, einige Intonationsprobleme bekommen. Diese lösen wir zum Beispiel folgendermaßen:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/07/fleschdoppel02.jpg" alt="fleschdoppel02.jpg" border="0" width="458" height="88" /></p>
<p>Erst nach Bewältigung dieser Probleme sollten wir eine schnellere Version wählen:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/07/fleschdoppel03.jpg" alt="fleschdoppel03.jpg" border="0" width="458" height="105" /></p>
<p>Zum Strich gibt es unterschiedliche Auffassungen. Abgedruckt ist ein anderer, ich persönlich bevorzuge die o.a. Variante, da der Trainingseffekt bei der Ablösung der einzelnen Doppelgriffe größer ist.<br />
Anders ausgedrückt &#8211; es ist schwieriger, Doppelgriffe zu spielen, wenn sie gebunden sind und trotzdem die Übergänge nicht hörbar sein sollen.</p>
<p>Auf diese Art spielen wir die komplette Übung bis zum Doppelstrich, also bis zum Ende der Terz-Tonleitern. Weiter würde ich zunächst nicht gehen, bis wir uns an die Terzen gewöhnt haben. Erst danach können wir uns um die Terz-Sprünge kümmern, wenn wir mögen.</p>
<p>Wenn die Viertel gut sitzen, können wir noch eine Geschwindigkeit hinzufügen:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/07/fleschdoppel04.jpg" alt="fleschdoppel04.jpg" border="0" width="458" height="145" /></p>
<p>Das Prinzip bleibt gleich, die Bogengeschwindigkeit verändert sich nicht, so dass wir jetzt vier Achtel auf einen Bogen bekommen.<br />
Wir können noch eine Version draufsetzen, aber erst, wenn die Achtel blitzsauber sind, was erfahrungsgemäß eine Weile dauern wird.</p>
<p>Haben Sie Geduld &#8211; es lohnt sich!</p>
                <p><center>&copy; Stefan Maus - visit the <a href="http://www.sdmaus.com/">author</a> for more great content.</center></p>            <div class="feedflare">
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		</item>
		<item>
		<title>Test: Stay in Tune 1.3 für iPhone</title>
		<link>http://www.sdmaus.com/geigenblog/test-stay-in-tune-1-3-fur-iphone.html</link>
		<comments>http://www.sdmaus.com/geigenblog/test-stay-in-tune-1-3-fur-iphone.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 12:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Kammerton]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmgerät]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie ein iPhone, liebe Leserinnen und Leser? Haben Sie sich schon einmal mit der Vielzahl von installierbaren Produkten, sogenannten Apps auseinandergesetzt?
Es gibt mittlerweile tausende von Applikationen, die sich mit allen möglichen und unmöglichen Aufgaben befassen, angefangen von einer einfachen Liste &#8220;zu erledigen&#8221; bis hin zu technisch-wissenschaftlichen Taschenrechnern, von der Projektplanung bis hin zu kompletten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span class="drop_cap">H</span>aben Sie ein iPhone, liebe Leserinnen und Leser? Haben Sie sich schon einmal mit der Vielzahl von installierbaren Produkten, sogenannten <em>Apps</em> auseinandergesetzt?<br />
Es gibt mittlerweile tausende von Applikationen, die sich mit allen möglichen und unmöglichen Aufgaben befassen, angefangen von einer einfachen Liste &#8220;zu erledigen&#8221; bis hin zu technisch-wissenschaftlichen Taschenrechnern, von der Projektplanung bis hin zu kompletten Wörterbüchern.</p>
<p>So gibt es auch im Bereich Musik eine unglaubliche Auswahl von Software, viele kostenlos, andere wiederum für wenig Geld im iTunes-Store zu erwerben.<br />
Vor einigen Wochen habe ich eine Applikation installiert, <em>Stay in Tune</em> in der Version 1.3 des Herstellers Sonzea, LLC. Es handelt sich dabei um ein chromatisches Stimmgerät, das über das eingebaute Mikrofon des iPhones gespeist wird.<br />
Anfangs war ich skeptisch, ob ein Mobiltelefon, aufgepeppt mit zusätzlicher Software, wirklich in der Lage sein soll, einen Berufsmusiker mit seinen Anforderungen an Genauigkeit und schnelle Bedienung zufriedenzustellen.</p>
<p>Die Installation verläuft, wie bei allen anderen Apps, vollautomatisch durch Synchronisation per iTunes. Nach dem Starten sehen wir ein sehr großes und übersichtliches Display:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/06/IMG_0001.jpg" alt="IMG_0001.jpg" border="0" width="320" height="480" /></p>
<p>Das Stimmen selbst ist einfach zu bewerkstelligen. Der Zeiger tanzt nicht wild hin und her sondern erleichtert durch seine Dämpfung den Stimmvorgang.</p>
<p>Es werden einige voreingestellte Konfigurationen mitgeliefert für diejenigen, die nicht genau wissen, welche Töne überhaupt auf ihrem Instrument gefordert sind.</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/06/IMG_0002.jpg" alt="IMG_0002.jpg" border="0" width="320" height="480" /></p>
<p>Für uns Geiger sind die leeren Saiten eines 5saitigen Banjos sicherlich nicht so interessant, aber die Einstellung Violine/Mandoline ist für unerfahrene Instrumentalisten am Anfang eine Hilfe. Mit zunehmender Erfahrung wird wahrscheinlich die Grundeinstellung &#8220;Chromatic&#8221; gewählt, in der wir im täglichen Einsatz am besten fahren.</p>
<p>Der Ablauf beim Stimmen ist sehr einfach: Das Icon für den Tuner antippen, 1 oder 2 Sekunden warten und losspielen. Kein justieren, kein fummeln, einfacher geht es kaum.</p>
<p>Ferner haben wir auch die Option, uns das richtge A vorspielen zu lassen.</p>
<p>Sehr wichtig für uns ist die Möglichkeit, die Software zu kalibrieren. Wir können das Gerät auf ein A zwischen 400Hz und 480Hz justieren, ein riesiger Einstellbereich, der allen Anforderungen genügen sollte.</p>
<p>Das Display ist groß und sehr gut abzulesen. Wem die Grundeinstellung nicht genügt, kann sein iPhone um 90 Grad drehen, die Software erkennt die Ausrichtung des Gerätes:</p>
<p><img class="aligncenter frame size-full" img src="http://www.sdmaus.com/geigenblog/wp-content/uploads/2009/06/IMG_0003.jpg" alt="IMG_0003.jpg" border="0" width="458" height="305" /></p>
<p>Wie genau ist diese Softwarelösung?<br />
Wie ich eingangs schrieb, war ich zunächst skeptisch. Ich habe es mit meinem Korg-Tuner verglichen und auch mit Sinustönen getestet. Die Genauigkeit ist sogar ausgezeichnet.<br />
Mit einer Einschränkung: Die Kalibrierung scheint um genau 1Hz verschoben zu sein. Um genau 443Hz zu stimmen, muss das Gerät auf 444Hz kalibriert werden. Die erste Abbildung oben ist mit einem Sinuston von 443Hz entstanden. Bei Kalibrierung auf 444Hz steht der Zeiger exakt in der Mitte.<br />
Ich habe das mit mehreren Frequenzen überprüft, jedes Mal genau ein Hz höher kalibrieren, und die Stimmung ist exakt.</p>
<p>Ich habe den Hersteller deswegen kontaktiert, er wird sich des Problems annehmen und hoffentlich beim nächsten Update nachbessern.</p>
<p>Der Preis dieser Software liegt mit 2,99 Euro sehr günstig, wenn man sich die Präzision und die Möglichkeit vor Augen führt, das Gerät zu kalibrieren, eine Option, ohne die jegliches Stimmgerät für ernsthafte Instrumentalisten wertlos wäre.</p>
<p>Mit der kleinen Einschränkung der um 1Hz verschobenen Kalibrierung gebe ich für diese Software eine klare Kaufempfehlung. Wenn Sie ohnehin ein iPhone besitzen, können Sie auf diese Weise das Geld für ein externes Stimmgerät sparen.</p>
<p>Stay in Tune 1.3<br />
<a href="http://www.sonzea.com/StayInTune/">sonzea, LLC</a><br />
Preis: 2,99 Euro</p>
                <p><center>&copy; Stefan Maus - visit the <a href="http://www.sdmaus.com/">author</a> for more great content.</center></p>            <div class="feedflare">
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