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Er ist unendlich - existierte schon immer und wird dies auch ewiglich tun.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie aber kann ich als irdisches sterbliches Wesen eine Verbindung zu G - tt aufbauen ? Braucht Er mich und die Welt überhaupt ? Die Antwort lautet NEIN, denn G - tt ist von niemandem, eingeschlossen uns selbst, anhängig. Wir brauchen Ihn, doch Er uns nicht. Und eine Begründung zu suchen, warum Er uns und die Welt denn dann überhaupt erschuf, basiert einzig und allein auf Spekulationen. G - tt hat uns bisher noch keine persönliche Antwort darauf zukommen lassen. "Seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken", so heißt es in den Propheten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Chassidismus hat seine eigene Auffassung darüber, wie ich einem unendlichen Wesen wie G - tt näher kommen kann. Wie ich als Mensch mit Ihm als G - tt eine Beziehung aufbauen kann. Nicht die Auffassung des unendlichen G - ttes spielt im Chassidismus die bestimmende Rolle, sondern eine individuelle Beziehung zu G - tt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon der Baal Shem Tov (ca. 1700 - 1760) stellte die chassidische Theorie in den Raum, dass G - tt in &lt;strong&gt;allem&lt;/strong&gt; ist. In allem auf Erden, selbst in den schlimmsten chaotischsten Tiefen bzw. allem Bösen. Seine Idee basierte auf den Schriften des Kabbalisten &lt;strong&gt;&lt;a href="http://tsafedkabbalah.blogspot.com/2007/12/wer-war-rabbi-yitzchak-luria.html"&gt;Rabbi Yitzchak Luria&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (1534 - 1572), welcher metaphorisch die Erschaffung der Welt darstellte und so der Kabbalah neue Symbole gab. Rabbi Luria sprach vom &lt;strong&gt;&lt;a href="http://tsafedkabbalah.blogspot.com/2008/01/das-ergebnis-des-zimzum.html"&gt;Zimzum&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;. Vor der Erschaffung füllte G - tt alles aus, wobei nicht das Universum gemeint ist, sondern ein absolutes &lt;strong&gt;Nichts&lt;/strong&gt;. G - tt füllte dieses &lt;strong&gt;NICHTS&lt;/strong&gt; aus und als Er die Welt erschuf, zog Er sich innerhalb von &lt;strong&gt;sich selbst&lt;/strong&gt; zurück, um so Platz für die Erschaffung zu machen. &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wohlgemerkt, hierbei handelt es sich um eine Metapher und keine bildlich materielle Darstellung !!!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn G - tt sich also in sich selbst zurückzog und Platz machte, dann kann alles in der Erschaffung nur G - tt sein, so der Besht (Baal Shem Tov). G - tt limitierte sich selbst, ist aber überall nach wie vor vorhanden. Demnach ist G - tt in ALLEM. Die Folge davon ist, dass G - tt immer und zu jeder Zeit anwesend ist und man braucht Ihn nicht lange zu suchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hierzu erzählte der Baal Shem Tov die folgende Parabel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Ein weiser großer König lud einmal seine Untertanen in sein Schloß ein. Die Untertanen sollte bei dem Besuch soviel Schätze wie nur möglich mitnehmen dürfen. Das Schloß selbst war von hohen Mauern und Türmen umringt und es gab unendlich viele Tore und Zimmer. Die Mauern und Türme waren jedoch nur zum Schein dort und eine einzige optische Täuschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Leute traten durch eines der Tore, nahmen ein paar herumliegende Schätze an sich, gaben sich damit zufrieden und gingen nach Hause. Ein Einziger jedoch machte sich die Mühe, den König zu finden, anstatt wahllos die Schätze aufzusammeln. Und je mehr er sucht, desto mehr verschwanden die optischen Täuschungen, sprich die Barrieren wie Mauern und Zimmer. &lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bedeutung:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;G - tt ist überall, doch wir sehen aufgrund der optischen Täuschung nichts. Erst dann, wenn wir eingehend suchen, werden wir uns der Täuschungen bewußt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem haben wir im Judentum das Konzept, dass die gesamte Erschaffung aus dem Nichts erschaffen wurde. &lt;strong&gt;Es gab keinerlei Form oder Material und G - tt erschuf das Universum und den Menschen aufgrund seiner Gedanken&lt;/strong&gt;. In der Philosophie zeigten sich hier Widersprüche mit Aristoteles auf, der behauptet, dass die Welt aus vorhandener Materie entstand. Und hierbei kam es auch zum ersten Bruch zwischen dem Rambam (Maimonides) und Aristoteles. War Rabbi Avraham ibn Da'ud (der "Ravad") noch sanft und diskret über das Thema hinweggeglitten, so ergriff der Rambam Partei und bewies, dass das Universum aus dem Nichts erschaffen worden ist. Wider seiner Liebe zu Aristoteles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zurück zur Beziehung mit G - tt, welche wir gemäß des Chassidismus schon allein durch unsere Speisen aufbauen können, denn wenn wir einen Segen über das Essen sagen, bewegen wir einen &lt;strong&gt;Tikun Olam - eine Reparatur der eigenen Seele und somit der ganzen Welt&lt;/strong&gt;. Des Weiteren erlösen wir damit gewisse reinkarnierte Seelen, welche sich im Essen befinden könnten. Das Thema "Reinkarnation" ist im Judentum breit gefächert und mit Vorsicht zu geniessen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rabbi Yitzchak Luria beschreibt die Reinkarnationen im "Shaar HaGilgulim" und unter anderem heißt es dort, dass Seelen zur Strafe in allem Möglichen reinkarniert werden können (in Steinen, Tieren, Nahrungsmitteln, Pflanzen, etc.). &lt;strong&gt;Allerdings immer nur für eine begrenzte Zeit und niemals endlos.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine weitere Idee des Baal Shem Tov war es, seine eigenen individuellen negativen Versuchungen zu überkommen, stattdessen sich auf G - ttes Willen zu besinnen und Ihm so nahezukommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was tun wir heute ?&lt;br /&gt;Im Wesentlichen das Gleiche, doch sind auch Gebete und die Erfüllung von Thoramitzwot ein Weg, G - tt nahezukommen und mit Ihm eine Verbindung einzugehen. Insgesamt jedoch kann einem der Chassidismus beim Beziehungsaufbau weitreichend behilflich sein.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=JKdmLJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=JKdmLJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=3Mrw3J"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=3Mrw3J" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/329867718" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/chassidismus-und-g-tt.html</feedburner:origLink></item><item><title>Ein hoher Preis</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/329684960/ein-hoher-preis.html</link><category>Off - the - Derech</category><category>Chassidut Satmar</category><category>Frauen in der Orthodoxie</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Tue, 08 Jul 2008 04:57:02 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-4477293285293457611</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die israel. Tageszeitung "Yediot Acharonot" berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von einer nicht alltäglichen Begebenheit. Eine ehemalige Frau der extremen &lt;strong&gt;&lt;a href="http://chassidicstories.blogspot.com/2008/05/einblicke-in-die-chassidut-satmar.html"&gt;chassidischen Gruppe SATMAR&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; wurde jetzt zu einer Offizierin der New Yorker Polizei ernannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frau, Mitte Zwanzig, hatte Satmar vor einiger Zeit verlassen, da sie zu dem privaten Entschluß gekommen war, dass das chassidische Leben bzw. das abgeschottete Leben bei Satmar nichts mehr für sie sei. Sie verließ die Gruppe, absolvierte erfolgreich einen Polizeikurs und befindet sich nun im Polizeidienst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welch hohen Preis aber mußte die junge Frau dafür bezahlen ?&lt;br /&gt;Wenige Jahre zuvor war sie mit einem Satmarer Chassid verheiratet gewesen und der Ehe entstammen zwei Kinder. Sie ließ sich scheiden und wie zu erwarten, wurden die Kinder dem Mann zugesprochen. Die Frau könne Satmar verlassen, aber ihre Kinder sollen nicht in ein säkuleres Leben fallen und gehören stattdessen zu Satmar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein Zweifel, dass diese Frau einen hohen Preis für ihr neues Leben zahlte und ich frage mich ernsthaft, ob es ihr erlaubt ist, die Kinder ab und an besuchen zu dürfen. Ich bezweifele dies, denn das neue Leben der Mutter könnte die Kinder theoretisch auf negative Gedanken kommen lassen. Jedenfalls wird man dies bei Satmar so sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zeitungsartikel besagt, dass die Frau bei Satmar in Monsey (New York) lebte. Da ich Monsey fast nur als Gemeinde der Vishnitzer Chassidim kenne, kann ich demnach nicht interpretieren, zu welchem der zwei Satmarer Rebben sie gehörte. Nicht, dass eine etwaige Identifizierung an der Tatsache etwas ändern würde, dass die junge Frau mit ihrer Entscheidung gezwungen war, auf alles Vorherige in ihrem Leben verzichten zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann mir in etwa vorstellen, welche inneren Krisen in der Frau vorgehen und wünsche ihr viel Glück und vor allem Zufriedenheit in ihrem neuen Leben.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=Unc3uJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=Unc3uJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=k8lYrJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=k8lYrJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/329684960" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/ein-hoher-preis.html</feedburner:origLink></item><item><title>Die deutsch - jüdische "Gastfreundschaftlichkeit"</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/329665641/die-deutsch-jdische-gastfreundschaftlic.html</link><category>Orthodoxie in Deutschland</category><category>Chassidut Chabad</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Tue, 08 Jul 2008 04:07:31 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-5956560337440967620</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;In einem deutsch - jüdischen Forum gibt / gab es eine Diskussion um eine Angelegenheit, welche mir in deutsch - jüdischen Landen auch schon wiederfahren ist. Nein, ich will hier keineswegs genauestens auf die in besagtem Forum stattfindende Diskussion eingehen a la "wer", "wann", "warum", etc. Vielmehr möchte ich allgemein auf dieses Thema aufmerksam machen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht darum, dass es Juden aus dem Ausland durchaus passieren kann, den Eintritt in eine deutsche Synagoge verweigert zu bekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von deutsch - jüdischer Seite heißt es dazu offiziell, dass sich ein Besucher gefälligst anzumelden hat. Taucht er unerwartet auf, so muß er ggf. an der Eingangstüre seine Jüdischkeit beweisen. Kann er dies nicht oder ist er anderweitig verdächtig oder wie immer man dies auch nennen will, kann ihm der Eintritt verweigert werden. Außerdem könne es sich ja theoretisch um ein Sicherheitsrisiko handeln, denn man weiß ja nie, ob da ein getarnter Neonazi oder arab. Terrorist vor einem steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war in meinem Leben schon in unzähligen Synagogen; bei den Satmarer Chassidim, den extremen Toldot Aharon, der Chassidut Avraham Yitzchak, der Chassidut Belz, Karlin - Stolin, Shomrei Emunim, litvischen, anderen chassidischen sowie nationalrelig. Synagogen, doch so ein Krampf wie in Deutschland ist mir nirgendwo anders wiederfahren. In Deutschland muß man sich anmelden, was allein schon einem Krampf nahekommt. Ich kann verstehen, dass Nichtjuden sich anmelden sollten, aber Juden …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Jude im deutschen Ausland entdeckt eine Synagoge und will hineingehen, um am Schabbatg - ttesdienst teilzunehmen und es wird ihm ggf. untersagt ? Laut Halacha ist dies ein "Chillul HaShem - eine Beleidigung G - ttes". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich gibt es heutzutage gewisse Sicherheitsrisiken, doch diese allein sind kein Grund, jemandem den Eintritt zu verweigern. Haben wir in Jerusalem keine Terroristen, die nicht davor zurückschrecken, Synagogen in die Luft zu sprengen ? Ich erinnere hier nur an das Bombenattentat auf die haredische Buslinie Nr. 2, wo sich ein paläst. Terrorist als Haredi (Ultra - Orthod.) verkleidet hatte und den Bus in die Luft jagdte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man vor deutschen Synagogen schon auf Sicherheit machen will, dann sollte man Personal engagieren, welches Unekannte eventuell professionell befragen kann. Mir passierte es zum Beispiel einmal, dass ich von russ. Sicherheitspersonal befragt wurde, was ich denn gefälligst in der Synagoge wolle. Als ich auf Hebräisch antwortete, um mich irgendwie zu identifizieren, kam nur ein Unverständnis auf. Hebräisch ? Davon hatten die Russen vor der deutschen Synagoge noch nie gehört. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu einer anderen Gemeinde kam ich am Erev Schabbat (Freitag abend) und ich war angemeldet. Dennoch glaubte man mir nicht und sobald ich eintrat ließ man eine Israelin auf mich los, die meine Aussagen samt Hebrä. testen sollte. Nach zwei Sätzen waren wir uns einig und ich wurde eingelassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Gemeinde, in welcher ich zwei Jahre ansäßig war, ohne offizielles Mitglied zu sein, wurden mir die Pessachmazzot verweigert. Außerdem durfte ich als Nichtmitglied NICHT an der Pessach - Seder teilnehmen. Das reichte mir schnell und ich fuhr zu Chabad nach Brüssel. Bis heute bin ich dem dortigen Chabad - Rabbiner Menachem Hadad sehr dankbar für seine rasche Zusage ohne nervige Hintergedanken. Ich betrat sein Haus und wurde sofort aufgenommen. Ohne jegliche Probleme und Bemerkungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von vielen ausländischen Juden hörte ich in Israel, dass sie vor deutschen Synagogen Probleme mit dem Einlaß hatten. Wenn deutsch - jüdische Gemeinden sich schon damit rühmen wollen, so toll international zu sein, dann sollten sie entweder geschultes Personal postieren oder von vornherein ihre Tore für Nichtmitglieder schliessen. Große Lust auf Bettelei hätte ich jedenfalls nicht mehr und würde mich lieber gleich über den Schabbat nach Antwerpen begeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Januar 1999 weilte ich eine Woche lang in London und auch dort ging ich ohne Probleme am Schabbat in eine Synagoge im Stadtteil Golders Green. Vom einem Ehepaar der Chassidut Satmar wurde ich hinterher sogar zum Essen eingeladen. Keiner fragte nach und bei unseren Gesprächen war meine Identität eh schnell offensichtlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nirgendwo auf der Welt gibt es einen so offenen jüdischen Platz wie Jerusalem. Alle Juden können kommen und keinem wird irgendetwas verweigert. Es sei denn, man ist in haredischen Gebieten einmal nicht allzu "anständig" angezogen. Und wie ich eingangs schon sagte, bei uns ist das Sicherheitsrisiko weitaus höher als anderswo. Aber so dumme Anmachen wie vor oder in deutschen Synagogen sind mir noch nie zuvor und auch nicht mehr hinterher wiederfahren, und ich kann mir denken, dass andere ausländische Juden darauf genervt bzw. verärgert reagieren.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=JQ7eYJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=JQ7eYJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=fOSQxJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=fOSQxJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/329665641" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/die-deutsch-jdische-gastfreundschaftlic.html</feedburner:origLink></item><item><title>Bnei Brak - Die andere chassidische Welt</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/328071838/bnei-brak-die-andere-chassidische-welt.html</link><category>Biale</category><category>Schomrei Emunim</category><category>Chassidut Vishnitz</category><category>Chassidut Gur</category><category>Chassidut Nadvorna</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Sun, 06 Jul 2008 08:49:13 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-6356263139453750396</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Schabbat beim Tisch der Chassidut Nadvorna in Bnei Brak. Ausserdem kleine Beschreibungen anderer chassidischer Gruppen wie Alexander, Schomrei Emunim, Gur, Biale oder Vishnitz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://chassidicstories.blogspot.com/2008/07/bnei-brak-die-andere-chassidische-welt.html"&gt;http://chassidicstories.blogspot.com/2008/07/bnei-brak-die-andere-chassidische-welt.html&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=5hJpUJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=5hJpUJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=V2U2CJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=V2U2CJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/328071838" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/bnei-brak-die-andere-chassidische-welt.html</feedburner:origLink></item><item><title>Großer Tag bei Chabad</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/328038321/groer-tag-bei-chabad.html</link><category>Chassidut Chabad</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Sun, 06 Jul 2008 06:37:10 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-4009203992776744510</guid><description>&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_k95DnR-pqGQ/SHCttZARmVI/AAAAAAAABZc/OZ8umqkaHVs/s1600-h/pXio2096377.jpe"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp0.blogger.com/_k95DnR-pqGQ/SHCttZARmVI/AAAAAAAABZc/OZ8umqkaHVs/s400/pXio2096377.jpe" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219862963440163154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.chabad.org/"&gt;Chabad Website&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist der 3. Tammuz und für die Lubawitscher Chassidim (Chabad) bedeutet dies die Yahrzeit (Sterbegedenktag) des letzten und im Juni 1994 verstorbenen Rebben Menachem Mendel Schneerson. &lt;br /&gt;Aber nicht alle sagen "Yahrzeit" und nicht alle sagen "verstorben", denn die Meschichisten innerhalb von Chabad glauben, dass der Rebbe noch lebt und am 3. Tammuz nur unsichtbar wurde und in eine andere Dimension verschwand, um später offiziell als Meschiach zurückzukehren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer, alle Chabadnikim, Meschichistim und auch nicht, haben heute ihre großen Events zum 3. des jüdischen Monat Tammuz. Konzerte und Rebbevideos überall. Die Meschichistim sind in Bat Yam bei Tel Aviv zu finden. Um 19.00 Uhr startet dort einen riesen Event. Eintritt: 10 Schekel (2 Euro).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tel Aviver Nicht - Meschichisten sind in der Yoshua Bin Nun Street zu finden, aber auch in der Chabad - Synagoge, in der ich gestern früh am Schabbatg - ttesdienst teilnahm, geht etwas ab. Abends wird ein Rebbevideo gezeigt und Musik gibt es auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon gestern mittag nach dem G - ttesdienst wurden wir alle zum Kiddusch (Segnung des Weines) eingeladen. Die Chabad - Synagoge in der Tel Aviver Ba'alei Malka Street (parallel zu Sheinkin) hatte sich mächtig in Unkosten gestürzt und das Essen per Catering anrollen lassen. Leider bekamen nur die Männer den Wodka ausgehändigt und wir Frauen mußten uns mit etwas Wein zum Kiddusch begnügen. Danach gab es Salate, Fisch, Humus, Cracker und Tscholent. Nicht viele Leute besuchen die Synagoge an der Sheinkin, dem absolut säkulerem Gebiet Tel Avivs. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Chabad - Rabbi redete sich während des Essens so richtig in Fahrt mit den Stories vom Lubawitscher Rebben. Dabei war ich mit die Einzige, die ihm zuhörte, denn alle anderen waren busy mit dem Essen. Von daher habe ich dann auch gleich meine tägliche Portion Hirnwäsche mitbekommen. Nichtsdestotrotz, mir hat es sehr gut gefallen und immer wenn ich in der Nähe bin, besuche ich diese Chabad Synagoge. Vor allem, weil die Leute total freundlich und offen sind. Selbst abends ging ich nochmals zum Pirkei Avot (Sayings of the Fathers) - Shiur (Unterricht) zurück. Dort ging es dann auch ganz und gar um Rebbe Schneerson. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat mir dann auch gleich einen Weg gespart, denn ich fahre heute abend nicht raus nach Bat Yam zu den Meschichisten. Stattdessen bin ich zwei Tage lang in Jerusalem einen Artikel sowie einen Vortrag vorbereiten. Aber vor Chabad gibt es nun einmal kein Entkommen, denn selbst in den Tageszeitungen fahren sie heute seitenweise große Anzeigen auf.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=3lINzJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=3lINzJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=5fdH0J"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=5fdH0J" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/328038321" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/groer-tag-bei-chabad.html</feedburner:origLink></item><item><title>Chassidischer Tisch bei Chassidut Nadvorna</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/327923458/chassidischer-tisch-bei-chassidut.html</link><category>Chassidut Chabad</category><category>Chassidut Nadvorna</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Sun, 06 Jul 2008 02:27:42 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-5792882336973395536</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den gerade ausgeklungenen Schabbat habe ich teilweise in der haredischen Stadt Bnei Brak (bei Tel Aviv) verbracht. Hierüber werde ich im laufe des Tages einen detaillerten Artikel verfassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;u.a. habe ich am chassidischen Tisch der &lt;strong&gt;Chassidut Nadvorna&lt;/strong&gt; teilgenommen und ich muss sagen, dass dies einer der besten chassidischen Tische ist, an denen ich jemals teilnahm. Die Frauen sind sehr hilfsbereit und total nett und offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz, Chabad hat heute seinen grossen Tag, denn es ist die Yahrzeit (Sterbegedenktag) des letzten Rebben Menachem Mendel Schneerson. Gestern schon nahm ich an einem der in diesen Tagen zahlreich stattfindenden Events teil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Vorab aber ein paar Photos und ein Video der Chassidut Nadvorna aus Bnei Brak.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8YKvXRexs9Q&amp;hl=en&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/8YKvXRexs9Q&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tu Be'Shvat bei Chassidut Nadvorna / Bnei Brak&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_k95DnR-pqGQ/SHBxJ9_IixI/AAAAAAAABY0/8lbYkFP0ofs/s1600-h/YW-Nadvorna+Rebbe+PST-001.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp1.blogger.com/_k95DnR-pqGQ/SHBxJ9_IixI/AAAAAAAABY0/8lbYkFP0ofs/s400/YW-Nadvorna+Rebbe+PST-001.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219796384194530066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_k95DnR-pqGQ/SHBxRSylgDI/AAAAAAAABY8/dsVCSFbQimQ/s1600-h/YW-Nadvorna+Rebbe+PST-003.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp0.blogger.com/_k95DnR-pqGQ/SHBxRSylgDI/AAAAAAAABY8/dsVCSFbQimQ/s400/YW-Nadvorna+Rebbe+PST-003.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219796510038130738" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_k95DnR-pqGQ/SHBxYKQvvNI/AAAAAAAABZE/0QgCujOfH5Q/s1600-h/YW-Nadvorna+Rebbe+PST-004.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp1.blogger.com/_k95DnR-pqGQ/SHBxYKQvvNI/AAAAAAAABZE/0QgCujOfH5Q/s400/YW-Nadvorna+Rebbe+PST-004.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219796628007795922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=L1TuSJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=L1TuSJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=AuOJlJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=AuOJlJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/327923458" height="1" width="1"/&gt;</description><enclosure url="http://www.youtube.com/v/8YKvXRexs9Q&amp;hl=en&amp;fs=1" length="926" type="application/x-shockwave-flash" /><media:content url="http://www.youtube.com/v/8YKvXRexs9Q&amp;hl=en&amp;fs=1" fileSize="926" type="application/x-shockwave-flash" /><itunes:explicit>no</itunes:explicit><itunes:subtitle>B"H Den gerade ausgeklungenen Schabbat habe ich teilweise in der haredischen Stadt Bnei Brak (bei Tel Aviv) verbracht. Hierüber werde ich im laufe des Tages einen detaillerten Artikel verfassen. u.a. habe ich am chassidischen Tisch der Chassidut Nadvorna </itunes:subtitle><itunes:author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</itunes:author><itunes:summary>B"H Den gerade ausgeklungenen Schabbat habe ich teilweise in der haredischen Stadt Bnei Brak (bei Tel Aviv) verbracht. Hierüber werde ich im laufe des Tages einen detaillerten Artikel verfassen. u.a. habe ich am chassidischen Tisch der Chassidut Nadvorna teilgenommen und ich muss sagen, dass dies einer der besten chassidischen Tische ist, an denen ich jemals teilnahm. Die Frauen sind sehr hilfsbereit und total nett und offen. Nichtsdestotrotz, Chabad hat heute seinen grossen Tag, denn es ist die Yahrzeit (Sterbegedenktag) des letzten Rebben Menachem Mendel Schneerson. Gestern schon nahm ich an einem der in diesen Tagen zahlreich stattfindenden Events teil. Vorab aber ein paar Photos und ein Video der Chassidut Nadvorna aus Bnei Brak. Tu Be'Shvat bei Chassidut Nadvorna / Bnei Brak </itunes:summary><itunes:keywords>Chassidut Chabad, Chassidut Nadvorna</itunes:keywords><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/chassidischer-tisch-bei-chassidut.html</feedburner:origLink></item><item><title>Schabbateinladungen in Mea Shearim</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/325744307/schabbateinladungen-in-mea-shearim.html</link><category>Mea Shearim</category><category>Yeshiva</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Thu, 03 Jul 2008 06:44:01 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-917591708675515720</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Thema "&lt;strong&gt;Schabbateinladungen in Mea Shearim&lt;/strong&gt;":&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://chassidicstories.blogspot.com/2008/07/mea-shearim-bt-vorsicht.html"&gt;http://chassidicstories.blogspot.com/2008/07/mea-shearim-bt-vorsicht.html&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derzeit schaut es so aus, dass chassidische Familien bzw. Rebben aus Mea Shearim nur Yeshivaleute zu sich nach Hause zum Schabbat einladen. Es sei denn, man kennt dort einige chassidische Familien.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=wwemNJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=wwemNJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=2ZBasJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=2ZBasJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/325744307" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/schabbateinladungen-in-mea-shearim.html</feedburner:origLink></item><item><title>Der schlimmste Kampf</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/325697039/der-schlimmste-kampf.html</link><category>Off - the - Derech</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Thu, 03 Jul 2008 05:49:10 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-9060975577573781654</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Vorherige Definierung: &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;"Off – the – derech"&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;"Off – the – derech" sein bedeutet, sich vom jüdisch – relig. Leben etwas entfernt zu haben. Zuvor lebte jemand absolut religiös und war entweder nationalrelig. oder haredisch (ultra – orthod.). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wörtlich übersetzt heißt "off – the – derech" – "vom Wege abgekommen", wobei DERECH das hebräische Wort für WEG ist.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Nehmen wir einmal an, Du bist ein wenig "off – the – derech", aber vorher warst Du Haredi (Ultra – Orthod.); Haredi mit so richtig allem Drum und Dran – fromm (frum), Yeshiva (relig. Schule für Jungen), Seminaren (relig. Schule für Frauen) und allem anderen. Jetzt bist Du, etwas mehr oder weniger, "off – the – derech", aber nichtsdestotrotz glücklich mit Deinem Leben. Und weiter nehme ich einmal an, dass ausgerechnet ein Problem Dir großes Kopfzerbrechen bereitet. "Ich bin "off – the – derech", doch vielleicht nicht "zu – sehr".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Leute, die das relig. Leben für eine Weile in den Hintergrund stellen, müssen einen neuen Weg finden, wie sie die Zukunft meistern wollen. Inwieweit sollte ich in der Religion involviert sein und inwieweit nicht ? Falls ja involviert, welche Thoramitzwot sollte ich einhalten und was ist mir persönlich wirklich wichtig ? Ist es mir wichtiger glücklich und gleichzeitig religiös zu sein oder ist es mir wichtiger, immerhin religiös, aber nicht unbedingt happy dabei zu sein ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielmals bedeutet die Variation "religiös und happy" für einen "off – the – derech – Fall" das Eingehen von Kompromissen. Nicht, dass jemand mit voller Absicht die Thoramitzwot mißachtet, aber nennen wir es "die Thoramitzwot etwas leichter zu nehmen". Toleranter und offener mit sich selbst sein, anstatt depressiv, launisch und verbissen durch die Gegend zu laufen. Alles etwas leichter nehmen veranlasst meistens die Leute die Religion mit ganz anderen Augen zu betrachten. Mit mehr Energie, neuem Elan und mehr Lust auf G – tt und allem Drumherum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keineswegs sage ich hier, dass jemand die Thoramitzwot völlig mißachten soll, nur um mehr Energie und Lust auf G – tt zu bekommen. Dennoch, toleranter und offener gegenüber sich selbst zu sein gibt einem neue Energien und man verfällt nicht in irgendeinen Selbsthaß aus lauter Frust darüber, wieder einmal nicht in der Lage gewesen zu sein, ein richtig relig. Leben geführt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der schlimmste Kampf spielt sich immer in einem selbst ab und nicht mit Rabbinern oder der relig. Umwelt. Schuldgefühle und die Unsicherheit, was und wie man alles in der Zukunft handhaben soll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wie religiös sollte ich sein oder wie religiös sollte ich sein ?" Habe ich nicht in Yeshivot bzw. Seminaren gelernt ? Hat man uns dort nicht gelehrt, dass je mehr Halachot wir kennen, desto mehr  wir einzuhalten haben ? Und wenn wir soviel wissen und es nicht einhalten, werden wir dann nicht von G – tt bestraft ? Wenn ich erst einmal viel gelernt habe, dann muß ich es auch einhalten. Ein Am HaAretz (Ignorant oder ein Jude, der sich in der Reliion nicht auskennt) hingegen erfährt diese Bestrafung nicht, denn er kannte ja all die Halachot gar nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte ich also "off – the – derech", &lt;br /&gt;aber immer noch "on – the – derech" sein, &lt;br /&gt;nur um auch "on – the – derech" zu bleiben ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin der Meinung, dass man vorrangig einen Weg für ein gewisses Gleichgewicht ausarbeiten sollte. Niemals sollte das relig. Leben voll und ganz aufgegeben werden und niemals sollte die Verbindung zu den Haredim einschlafen. Persönlich haben mir gerade die Ratschläge vieler Haredim weitergeholfen. Haredim, die absolut nichts vom säkuleren Leben wußten, geschweige denn irgendwelche "off – the – derech – Probleme" hatten. Es mag sich seltsam anhören, doch gerade deren Ratschläge waren für mich überaus hilfreich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Seite des Gleichgewichtes ist, eine gewisse Distanz aufzubauen und einfach einmal rauszugehen und alles für einige Stunden hinter sich zu lassen. Die Natur geniessen, ins Kino zu gehen, spazieren zu gehen und dergleichen. Oft sind wir dermassen in uns selbst gekehrt, dass wir gar nichts Anderes auf der Welt mehr sehen außer uns. Wenn Du das richtige Gleichgewicht für dieses Leben, das manchmal sogar in zwei unterschiedlichen Welten leben, erfolgreich herausfindest, dann besteht die Möglichkeit wieder "on – the – derech" zu kommen. Und dieses Mal vielleicht ohne innere Zwänge, ohne Frust und dem fanatischen Streben nach der bekannten 100%igen Perfektion, aber dafür umso zufriedener und glücklicher mit Dir selbst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Links:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://chassidicstories.blogspot.com/2008/02/wie-soll-es-weitergehen.html"&gt;Meine persönliche "off - the - derech - Erfahrung"&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=JAYjZJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=JAYjZJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=mbCzOJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=mbCzOJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/325697039" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/der-schlimmste-kampf.html</feedburner:origLink></item><item><title>Kleine Pause</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/325697040/kleine-pause.html</link><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Thu, 03 Jul 2008 05:36:45 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-8900090001050857425</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf meinen Blogs lege ich bis Montag oder Dienstag eine kleine Pause ein. Ich fahre kurz in den Norden in die ehemals kabbalistische Stadt Safed, was mich aber nicht hindert, am Sonntag abend zum &lt;strong&gt;&lt;a href="http://chassidicstories.blogspot.com/2008/06/kongre-in-bat-yam.html"&gt;Meschichisten - Kongreß bei Chabad&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; teilzunehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem will ich die kurze Auszeit dazu nutzen, mit vielen Haredim zu sprechen und einige Artikel zur jüdischen Heschichte und zu Chabad ausführlich vorzubereiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schabbat Schalom&lt;/strong&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=zFMiPJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=zFMiPJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=pzojsJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=pzojsJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/325697040" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/kleine-pause.html</feedburner:origLink></item><item><title>Schabbat in Bnei Brak</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/325658395/schabbat-in-bnei-brak.html</link><category>Bnei Brak</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Thu, 03 Jul 2008 04:38:25 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-2466975095094713663</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast meinen gesamten Schabbat werde ich in der haredischen Stadt Bnei Brak bei Tel Aviv verbringen. Ich plane einen Besuch in der Synagoge der Satmarer Chassidim und will zu einigen chassidischen Tischen gehen. Gruppen, bei denen ich noch nicht war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird sich interessant und ich freue mich darauf Bnei Brak zu erkunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schabbat Schalom an alle !!!!&lt;/strong&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=iMlnoJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=iMlnoJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=ES1q4J"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=ES1q4J" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/325658395" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/schabbat-in-bnei-brak.html</feedburner:origLink></item><item><title>Parashat Chukat</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/325634518/parashat-chukat.html</link><category>Thora Parasha</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Thu, 03 Jul 2008 03:57:02 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-1404084758168863467</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Thoralesung für diesen Schabbat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neue Parasha beginnt mit einem Paradox. Wahrscheinlich ist es das größte und berühmteste Paradox in der gesamten Thora und sogar der weise König Salomon (Shlomo HaMelech) verzweifelte an der Logik. Normalerweise erklärte G - tt Moshe die Gründe und die Logik sämtlicher Thoragesetze, doch in der Midrash lesen wir, dass als Moshe G - tt nach der Bedeutung der Parah Aduma, der Roten Kuh fragte, er keine Antwort bekam. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Parasha heißt Chukat und &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Chukat steht für Gesetze, die wir mit unserem eingeschränkten menschlichen Verstand nicht zu fassen in der Lage sind. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;G - tt trägt Moshe auf, eine Rote Kuh (Parah Adumah) ohne jegliche Schönheitsfehler zu finden und sie in einem bestimmten Ritus durch Priester (Cohanim) verbrennen zu lassen. Danach wird die Asche der Kuh mit Wasser vermischt und unreine Menschen sowie Tempelgegenstände (Geschirr) werden, nachdem sie mit dem Wasser in Berührung gekommen sind, wieder rein. Körperlich genauso wie in ihrer Seele (Neshama). Allerdings wird derjenige, der den Verbrennungsprozess ausführt, dadurch unrein. Und genau darin besteht das Paradox. Wie kann etwas, das eigentlich rein (tahor) macht, andere wiederum unrein (tamei) machen ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hierzu gibt es viele Kommentare, doch eine erklärende Antwort haben wir nicht. Anscheinend soll uns diese Mitzwa (Gesetz) deutlich machen, dass unser menschlicher Verstand im Gegensatz zu G - ttes allumfassendes Wissen nur sehr eingeschränkt funktioniert. Nicht alles was G - tt tut oder entscheidet, liegt in unserer Kraft es auch logisch nachzuvollziehen. Die Logik ist vielleicht unser großes Problem, denn wir wollen alles logisch beantwortet haben und wehe dem, wenn es einmal nicht so funktioniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mitzwa der Roten Kuh, selbst wenn sie uns unverständlich ist, dürfen wir laut der Gemara im Talmud Traktat Yoma 67b nicht kritisieren. Dort heißt es, dass dieses spezielle Gesetz von G - tt stammt und wir keinerlei Recht zur Kritik daran haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt wurden in der jüdischen Geschichte nur neun Rote Kühe verbrannt. Die erste in der Zeit Moshes und die letzte vor der Zerstörung des Zweiten Tempels. Es heißt, dass die zehnte Rote Kuh vom Meschiach verbrannt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rabbi Zadok HaCohen von Lublin betrachtet die Mitzwa der Roten Kuh als Tikun (Reparatur der Seele) für das Goldene Kalb (siehe hierzu auch das Buch Noam Elimelech und die Tosafot). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Was ist die eigentliche Bedeutung der Mitzwot (Gesetze), die uns G - tt in der Thora aufgetragen hat ? Warum das alles ? &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Chassidut wird als Hauptgrund angegeben, dass wir anhand der Erfüllung der Mitzwot eine Devekut (Nähe) zu G - tt erreichen. Wir können G - tt jedoch nur nahe sein, wenn wir uns in einem reinen Zustand befinden (Buch Magen Avraham), wo wiederum die Rote Kuh mit ihrem Reinigungsprozess ins Spiel kommt. Einen sehr interessanten Kommentar zur Roten Kuh fand ich bei Rabbi Samson Raphael Hirsch. Rabbi Hirsch vergleicht die Roten Kuh und deren spätere Asche mit den zwei menschlichen Eigenschaften; der tierischen und der g - ttlichen. Die Tierische steht für die sogenannte "physical world" und die G - ttliche für die sogenannte "upper world". Unser weltlicher Körper, ausgedrückt durch die Kuh, wird sterben, aber unsere Seele (Neschama), ausgedrückt durch die Asche, wird für alle Ewigkeiten weiterleben. Das Verbrennen der Roten Kuh mußte außerhalb des Lagers der Israeliten bzw. später zu Tempelzeiten außerhalb der Tempel stattfinden. In der Ära des Zweiten Tempels wurde die Kuh auf dem Ölberg verbrannt. In einer Prozession wurde die Kuh dorthin gebracht. Auf dem Ölberg angekommen wurde die Kuh mit einem Seil aus Bast so an einen Pfahl gebunden, dass ihr Kopf nach Süden und ihr Gesicht nach Westen gerichtet war. Der Priester (Cohen) stand in Richtung Osten und mit dem Gesicht nach Westen. Er schlachtete sie mit der rechten Hand und fing das ihr Blut mit der linken Hand auf (Talmud Parah, Mishna 9). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit der Zerstörung des Zweiten Tempels sind wir in der Ausführung unserer Mitzwot sehr eingeschränkt. ca. 70 – 80 der ursprünglich 613 sind wir heutzutage in der Lage zu erfüllen. Alle weiteren bezogen sich auf den Tempeldienst und die Cohanim (Tempelpriester). Auch die Mitzwa der Roten Kuh gibt es derzeit nicht, sondern erst wieder nach dem dem Eintreffen des Meschiach. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rote Kühen selbst sind vielen Wissenschaftlern ein Rätsel. Wie genaue sahen die Kühe aus und wie kam es überhaupt, dass sie damals existierten und heute nicht ? Vor einigen Jahren glaubte man, in der Nähe von Haifa eine solche Rote Kuh entdeckt zu haben. Schon meinten viele, dass dann der Meschiach nicht mehr weit sei. Die Euphorie wurde jedoch schnell gedämpft, denn die Rote Kuh war nicht perfekt wie vorgeschrieben. Sie hatte einige schwarze Haare in ihrem ansonsten so roten Fell, was sie unkoscher fuer ein Verbrennen machte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Parashainhalt der Roten Kuh, sowie der Tod von Miriam und ihrem Bruder Aharon sollten uns an diesem Schabbat etwas nachdenklich in bezug auf unser eingeschränktes Wissen und unsere Sterblichkeit stimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schabbat Schalom&lt;/strong&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/325634518" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/parashat-chukat.html</feedburner:origLink></item><item><title>Rosh Chodesh Tammuz - Der Beginn des jüdischen Monat Tammuz</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/325634519/rosh-chodesh-tammuz-der-beginn-des.html</link><category>Rosh Chodesh</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Thu, 03 Jul 2008 03:46:02 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-9219339956210973944</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Heute und morgen feiern wir den Beginn des jüdischen Monat Tammuz.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich immer wieder neu erwähne, ist jeder Beginn eines neuen Monats eine neue Chance im Leben etwas zu verändern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der jüdische Monat Tammuz steht zwar nicht für die positivsten Ereignisse in der Geschichte des Judentums, dennoch sieht ihn die chassidische Gruppe Chabad als den Monat, der das Kommen des Meschiach (die Ge'ulah) einleitet. Für Chabad ist der Tammuz sehr wichtig, wurde doch in diesem Monat der sechste Lubavitcher (Chabad) Rebbe, Rabbi Yosef Yitzchak Schneersohn, im Tammuz des Jahres 1927 aus russischer Haft entlassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rebbe Yosef Yitzchak war der Schwiegervater des siebten und letzten Lubavitcher Rebben, Rabbi Menachem Mendel Schneerson, welcher im Juni 1994 (am 3. Tammuz) in New York verstarb. Daher kommt auch die unterschiedliche Schreibweise des Familiennamens Schneerso(h)n.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bekannt ist der Monat Tammuz vor allem für zwei Tragödien in der jüdischen Geschichte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ersten Tragödie gedenken wir am 17. Tammuz. Der Tag, an dem Moshe mit dem ersten Paar der Bundestafeln (Luchot) vom Berg Sinai zurückkehrte, er die Israeliten um das Goldene Kalb tanzen sah und die zwei Laden vor Ärger zerschmetterte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Jahre später zerstörten die Babyloniern am 17. Tammuz die äußere Tempelmauer, was die Zerstörung des 1. Tempels einleitete. Auf die Bedeutung des 17. Tammuz, der ein Halbfastentag ist, werde ich in einem späteren Beitrag eingehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie schon bekannt, steht laut des kabbalistischen Buches Sefer Yetzirah (Book of Creation) jeder jüdische Monat fuer einen bestimmten hebräischen Buchstaben, einen israelitischen Stamm, einen der menschlichen Sinne, ein Sternzeichen und ein Körperteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Buchstabe des Tammuz ist das Chet &lt;strong&gt;ח&lt;/strong&gt; , das Sternzeichen ist der Krebs, der Körperteil ist die rechte Hand, der Stamm ist Reuven und der menschliche Sinn ist die Sehkraft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon Eva und Adam (Chava und Adam) im Paradies setzten ihre Sehkraft für negative Zwecke ein. Sie schauten auf den Apfel und aßen ihn, heisst, sie begehrten ihn mit ihren Augen. Im Monat Tammuz haben wird daher die Aufgabe, den menschlichen Sinn der Sehkraft zu "reparieren", indem wir unsere Sehkraft positiv einsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Chodesh Tov – einen guten und gesunden Monat Tammuz an alle !!!&lt;/strong&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/325634519" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/rosh-chodesh-tammuz-der-beginn-des.html</feedburner:origLink></item><item><title>Juden und die täglichen Opferungen</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/324811841/juden-und-die-tglichen-opferungen.html</link><category>Talmud</category><category>Juedische Konzepte</category><category>Judentum</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Wed, 02 Jul 2008 05:49:40 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-7213636870671940240</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer von uns heute kann sich überhaupt noch vorstellen, dass es einmal zwei Tempel zu Jerusalem gab, in denen, u.a., auch die täglich in der Thora festgelegten Tieropferungen (und auch Mehl sowie Gewürze) gebracht wurden ? Damals gehörten die Opferungen zum Alltag; heute hingegen rümpft so manch einer die Nase. &lt;br /&gt;Opferungen ? Sei das nicht primitiv und ausserdem Tierquälerei ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit der Zerstörung des Zweiten Tempels (70 nach Beginn der Zeitrechnung) bringen Juden keine Opferungen mehr dar. Der Zweite Tempel stand 420 Jahre lang bis er von den Römern zerstört wurde, und erst nach dem Bau des Dritten Tempels durch den Meschiach wird der Opferdienst wieder eingeführt. Bis dahin müssen wir uns damit begnügen, statt des Opferservices bestimmte zusätzliche Gebete zu sprechen, welche die Opferungen ersetzen. So zum Beispiel das Mussaf - Gebet (nach dem eigentlichen Schacharit - Morgengebet) am Schabbat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum gaben / geben Juden Opfer an G - tt ? Gleicht dies nicht zu sehr dem Götzendienst der anderer antiker Völker ?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst einmal geben Juden grundsätzlich NUR Tieropfer und keine Menschenopfer. Letzteres ist seitens G - tt absolut verboten und andere Religionen verweisen die Juden an dieser Stelle immer nur zugerne auf die Opferung des Yitzchak (Akeidat Yitzchak) durch dessen Vater Avraham. Nun, die Akeidah war ein Test für Avraham und sollte niemals in einer richtigen Opferung des Sohnes (Yitzchak war zum Zeitpunkt der Opferung 37 Jahre alt) enden. Von daher fand hier &lt;strong&gt;kein Menschenopfer statt, sondern ein Test inwieweit Avraham G - tt folgt&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Judentum ist G - tt ein unendlicher ewiger G - tt, den wir Menschen mit unserem begrenzten Fassungsvermögen nicht erklären können. Wie aber nähere ich mich als normaler Sterblicher solch einem unendlichen Wesen ? Wie kann ich eine Beziehung zu etwas Perfektem absolut Unendlichem aufbauen ? Einem Wesen ohne Materie, Körper und Gestalt ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indem ich bete, die Thoramitzwot erfülle und Opferungen darbringe. Kurz gesagt, indem ich G - ttes Willen, die Thora, ausführe. Dies ist fast die einzige Möglichkeit, die ich habe, eine Verbindung zu G - tt aufzubauen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie das Wort "Opfer - Korban - קורבן" schon andeutet, steckt in der Wurzel der Buchstaben des Wortes das Verb "Lehitkarev - näherkommen - להתקרב". Durch eine Opferung komme ich demnach G - tt näher - קרב. &lt;br /&gt;Wie das ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indem ich meine negativen Taten bereue, ein Opfer gebe und Besserung gelobe. Dies ist eine einfache Form G - tt näherzukommen und seinem Willen zu folgen. Allzu gerne verfallen viele Religionen imme wieder in die falsche Theorie, dass G - tt menschlich sei bzw. eine Reinkarnation in einem Menschen war. Dieser Gedanke ist völlig absurd. Insbesondere dann, wenn wir uns versuchen klarzumachen, wer G - tt eigentlich ist. Sprich, uns so weit wie eben möglich Seiner Perfektion und Größe bewußt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Thora gab uns die Mitzwah, bestimmte Opferungen zu unterschiedlichen Zeiten darzubringen. Vielmals aber fehlt die genaue Anleitung dazu und daher nehmen wir den Talmud zu Hilfe, in welchem die genauen Instruktionen gegeben werden. Vor allem im Traktat Zevachim oder Chullin finden wir spezielle Anleitungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hat jemand schon einmal ernsthaft darüber nachgedacht, wie es sein wird, wenn wieder Opferungen stattfinden ? Ich jedenfalls schiebe den Gedanken weit weg, denn diese Vorstellung liegt ausserhalb meines Fassungsvermögens.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/324811841" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/juden-und-die-tglichen-opferungen.html</feedburner:origLink></item><item><title>Das Oberrabbinat und das liebe Geld</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/324031518/das-oberrabbinat-und-das-liebe-geld.html</link><category>Missstaende</category><category>Israelische Gesellschaft</category><category>Allgemein</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Tue, 01 Jul 2008 09:57:10 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-1313012860149713179</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch heute bleiben wir von keinem neuen Rabbanut (Oberrabinat) - Skandal verschont. Manchmal tun mir tatsächlich jene ehrlichen Rabbiner dort leid, wenn ein weiterer Skandal am Horizont auftaucht. Während meiner Zeit, in der ich im Mai / Juni 2001 mit dem Rabbanut Jerusalem zu tun hatte (bezüglich des deutschen Landesrabbiner Netanel Wurmser und seinen illegalen Machenschaften mit Konvertiten zum Judentum), habe ich ausschließlich nette ehrliche Rabbanutsangestellte kennen gelernt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon an der Rabbanuts - Rezeption im Erdgeschoß (in der Yeshayahu Street) wird unterteilt. Aschkenazischer oder sephardischer Jude, darauf kommt es an. Wie bekannt verfügt Israel über zwei Oberrabbiner. Der momentane sephardische Oberrabbiner ist Rabbi Shlomo Amar und der aschkenazische Oberrabbiner ist Jonah Metzger. Beide sind Oberrabbiner sind Staatsangestellte und beide werden im allgemeinen von den Haredim (Ultra - Orthod.) nicht anerkannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer ins Rabbanut kommt, der wird von der Rezeption aus in seine zuständige Abteilung zugewiesen. Es gibt jedoch auch sogenannte "Zwischenabteilungen" für indische "Juden", die allerdings in Israel erst durch den Giur (Konversion zum Judentum) müssen und für die &lt;strong&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Beta_Israel"&gt;äthiopischen Juden&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aschkenazische Juden erkennen die Äthiopier nicht als Juden an. Diese Entscheidung fiel schon sehr früh (in den 80iger Jahre) als die Masseneinwanderung der äthiopischen Juden nach Israel begann. Nicht nur das viele Äthiopier nichtjüdische Ehepartner haben und dadurch die Kinder ggf. keine Juden sind; die aschkenazische Abteilung des Rabbanuts verlangte eine generelle Konversion zum Judentum, ansonsten würde man die äthiopischen Juden nicht als Juden anerkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst der damalige sephardische Oberrabbiner Ovadiah Yosef schrieb die Äthiopier als Juden ein. Somit gehören sie mehr oder weniger zur sephardischen Abteilung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider ist es bei den Äthiopiern nach wie vor der Fall, dass viele von ihnen keine halachischen Juden sind. Die israel. Tageszeitung "Yediot Acharonot" deckt heute diesbezüglich einen weiteren Skandal auf. "Yediot" erklärt, dass sich viele äthiopische Juden an sie gewandt hätten, um die Vorwürfe gegen das Rabbanut (Oberrabbinat) der breiten Öffentlichkeit bekanntzumachen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jener beim Rabbanut angestellte äthiopische Oberrabbiner Yosef Adana, sowie ein Rabbinerkollege von ihm namens "Zadok" würden viele äthiopische junge Paare schamlos ausbeuten. &lt;br /&gt;Ein Paar schreibe sich beim Rabbanut für eine Hochzeit ein und bekomme sofort eine Zusage. Daraufhin mietet das Paar einen Hochzeitssaal, bestellt das Essen, kauft Kleidung und lädt die Gäste ein. Drei Wochen vor dem Hochzeitstermin bekomme man plötzlich einen Anruf vom Rabbanut, dass die Eheerlaubnis nicht erteilt werde, da bei einem der Partner der Verdacht bestehe, halachisch nicht jüdisch zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was tun ? Alles wieder absagen ? Falls ja, kostet das Tausende von Shekeln und dann noch die Blamage vor den eingeladenen Gästen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, nein, das muß ja alles nicht sein, meine daraufhin der äthiopische Oberrabbiner Yosef Adana. Er hätte da den sephardischen Rabbiner Zadok zur Hand und der könne das Paar schon trauen. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag versteht sich, denn umsonst sei ja schließlich nichts. Und so sackt Rabbi Zadok bei jeder Hochzeit 3000 - 5000 (600 - 1000 Euro) steuerfreies Cash ein. Bezahlt werde vor der Trauung in bar. Und danach folgt alles ganz traditionell: Chuppah (Hochzeitsbaldachin), Ringe, zerbrochenes Glas und der Hochzeitssegen: "Ke'dat Moshe uBnei Israel".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rabbi Zadok gab zu, dass die ganze Zeremonie ja nur eine einzige Show sei und jeder der Parteien dies wisse. Die Hochzeit anhand eines Rabbis mache einen ja nicht automatisch zum Juden. &lt;br /&gt;Eine frischvermählte Äthiopierin meinte zur Presse, dass der Rabbi das Geld zwar nahm, doch habe er sich geweigert, niederzuknien und dem Bräutigam &lt;strong&gt;&lt;a href="http://hamantaschen.blogspot.com/2008/01/das-zerbrochene-glas.html"&gt;das zu zertretende Glas&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; zwischen die Beine zu stellen. Soweit reiche dann die Liebe doch nicht und der Rabbi sei sich zu schade gewesen, vor einem Goi &lt;strong&gt;(1)&lt;/strong&gt; niederzuknien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was in dieser Angelegengeit weiterhin geschehen wird, ist unbekannt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;(1)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Goi:&lt;/strong&gt; Der Begriff wird fälschlicherweise IMMER mit "Nichtjude" übersetzt. Eigentlich heißt "Goi" Volk. In der Thora lesen wir zum Beispiel einige Male den Begriff "Israel - Goi Kadosch - Israel - das Heilige Volk".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem o.g. Fall jedoch heißt Goi Nichtjude.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=Tp86bJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=Tp86bJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=ubVYJJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=ubVYJJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/324031518" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/das-oberrabbinat-und-das-liebe-geld.html</feedburner:origLink></item><item><title>Panik</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/323980599/panik.html</link><category>Mussar</category><category>Psychologie</category><category>Bildung / Erziehung</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Tue, 01 Jul 2008 06:30:25 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-4222247754923357067</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie bekam ich jedesmal die Panik, wenn ich hörte, was andere Leute so alles tun. Sie hatten Zeit, die gesamte Thoralesung für den anstehenden Schabbat zu lernen. Anderen Referenten wiederum gelingt es, die jüdische Geschichte sowie Philosophie in Kürze auswendig zu lernen….und was tue ich ? Bei mir dauert alles ewig lange, weil ich in einem Buch lese und Tausend weitere neue Quellen finde. Zwischendurch rede ich mit Leuten, die sich ggf. mit dem Thema besser auskennen und mir Tips geben. Insbesondere Chassidim vielerlei Gruppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst fragte ich mich immer, wie die Leute das nur alles zeitlich schaffen. Wie und wann lernen sie all die Kommentare und Unterkommentare ? Bin ich zu langsam oder zu doof ? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis mir jemand eines abends vor dem Haus eines Rabbis sagte, dass ich mich nicht auf die Lernpotentiale der anderen konzentrieren soll, sondern lieber auf mich selber schaue. Ich lernte nur zwei Seiten statt der fünfzig Seiten Thoraparasha, so what ? Immerhin habe ich etwas gemacht und sollte das anerkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seither schaue ich nicht mehr unbedingt auf andere, doch fragte ich mich weiterhin still und leise, wie man sich die jüdische Geschichte + den Rambam in wenigen Wochen einpauken kann. Letzte Woche dann hatte ich die Erleuchtung und weiß jetzt, wie man es macht. Sprich, wie man schummelt und trotzdem gut dabei wegkommt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man lese einfach Wikipedia und stehe dann selbstbewußt und Eindruck schindend vor seinen Zuhörern. Dies aber ist mir dann doch etwas zu billig und ich bereite lieber richtig vor. Selbst wenn es länger dauert. Ich schinde nichts und schaue halt in vielen Fällen lieber nicht mehr auf die anderen. Jeder hat sein eigenes Potential und dies sollte er nutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hierzu gibt es die bekannte chassidische Story des Rabbi Zusha (1718 - 1800), dem Bruder des berühmten chassidischen Rabbi Elimelech von Lejansk. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor seinem Ableben erzählte Rabbi Zusha seinen Chassidim Folgendes:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach meinem Tode wird mich G - tt nicht fragen, warum ich nicht so war wie Avraham, Yitzchak, Moshe oder König David.&lt;br /&gt;Einzig und allein wird Er wird mich fragen: &lt;br /&gt;"Zusha, warum warst Du nicht Zusha ?".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sprich, es ist wichtig, sein individuelles Potential zu nutzen und nicht nur auf andere zu schauen oder andere zu imitieren.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=ydh5XJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=ydh5XJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=BTUjhJ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=BTUjhJ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/323980599" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/07/panik.html</feedburner:origLink></item><item><title>G - tt ist nicht zum Anfassen</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/323258140/g-tt-ist-nicht-zum-anfassen.html</link><category>Philosophie</category><category>Rambam</category><category>Juedische Geschichte</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Mon, 30 Jun 2008 08:48:00 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-7383379269468097057</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zur Gründung und Ausbreitung des Christentums, des Islam sowie den Glaubensregeln der Karaiten kam im Judentum kaum jemand auf den Gedanken, dass G - tt einen Körper besitzt oder sonst irgendwie über menschliche Eigenschaften verfügt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere aber das Christentum nahm / nimmt die Thora allzu wörtlich, ohne je auf den Gedanken zu kommen, dass in dem Text tiefere verborgene Botschaften stecken könnten und daher viele Thorainhalte metaphorischer Art sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;So unter anderem der "Arm G - ttes, G - tt ist verärgert, G - tt genießt den Geruch der Tieropferungen, G - tt spricht, usw.". &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Juden war immer klar, dass diese Botschaften etwas Verborgenes Tiefgründiges mich sich bringen bis, ja, bis das Christentum die Thorainhalte nach Belieben umzudrehen begann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Zeit später kam die Blütezeit des Islam und der Islam ist es dann auch, der die Juden beschuldigt, einem körperlichen materiellen G - tt zu folgen (siehe das Buch "Kalam"). Übrigens ist G - tt im Islam genauso immateriell und formlos wie im Judentum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rambam (Maimonides) geht mehr als ausführlich auf die Anschuldigungen im "Kalam" ein; und zwar in seinem Buch "Führer der Unschlüssigen - Moreh Nevuchim". Jeder sollte dieses Buch genauestens lernen; wenn es geht mit Kommentaren wie denen des Abarbanel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Absicht des Rambams ist es klarzustellen und zu beweisen, dass das Judentum an keinen körperlichen G - tt glaubt, sondern an ein Wesen, welches unser Verstand gar nicht in der Lage ist zu erfassen. Den ewigen dagewesenen und auf ewig und endlos existierenden G - tt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon mit dem Begriff "Unendlich" haben wir schon unsere Schwierigkeiten. Was genau ist ewiglich und endlos ? &lt;br /&gt;Können wir das verstehen ? Wir, die bestenfalls vielleicht 120 Jahre alt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oberflächlich betrachtet handelt es sich bei dem "Führer der Unschlüssigen" um ein wirres Buch ohne Konstante. Die logische Ordnung fehlt und an unzähligen Stellen widerspricht sich der Rambam auch noch. Kommentatoren warnen davor, den "Führer - Moreh Nevuchim" als philosophisches Buch zu lesen. Nein, es ist ein jüdische Buch für Juden, die nachdenken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel läßt uns die Thora ganz zu Beginn in Genesis (Bereschit) wissen, dass erst der dritte Sohn Adams, Seth, nach seinem (Adams) Ebenbild erschaffen worden ist. Wie also sahen dann Kain und Abel (Hevel) aus ? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In vielerlei Quellen werden die ersten beide Söhne als halb Tier und halb Mensch beschrieben und erst Seth war ganz Mensch wie Adam. Der Rambam hingegen hält eine einleuchtendere Erklärung bereit:&lt;br /&gt;Um als "Tier" zu gelten, muß man nicht unbedingt ausschauen wie eines. Es reicht schon, wenn ich mich als Mensch so benehme. Ich bin ein Tier, wenn ich nicht meinen g - ttgegebenen Verstand und meine Gedanken nutze; wenn ich nicht meine Fähigkeiten nutze, sondern einfach nur so apathisch vor mich hinlebe und irgendwelchen Trieben folge. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;G - tt hat uns mit Fähigkeiten und einem Verstand ausgestattet und so ist der Vers in der Thora zu verstehen. Seth war der Erste nach Adam, der all diese Dinge positiv nutzte und einsetzte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heißt also, dass Kain und Abel nicht als Tiere herumliefen, sondern dass sie ihren menschlichen Verstand nicht nutzten.&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/323258140" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/06/g-tt-ist-nicht-zum-anfassen.html</feedburner:origLink></item><item><title>Existenz aus dem Nichts</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/322616370/existenz-aus-dem-nichts.html</link><category>Philosophie</category><category>Juedische Konzepte</category><category>Kabbalah</category><category>Judentum</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Sun, 29 Jun 2008 08:49:26 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-7890514812097628672</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;G - tt ist das einzige Wesen überhaupt, welches aus dem Nichts etwas erschaffen kann. Nur allein mit Seinen Gedanken und ohne jegliches Material. Er denkt etwas und schon ist es erschaffen vorhanden. Perfekt, wie es einem perfektem Wesen wie Ihm gebührt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fester Bestandteil des Judentums ist die Meinung, dass G - tt alles nur Existente überhaupt erschuf, denn nur Er war anwesend. Vor jeglicher Schöpfung gab es nur G - tt allein und niemanden anderen. Somit geht jegliche Existenz auf Ihn zurück. Sei es nun Gut oder Böse. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemäß des Judentums war G - tt der alleiniger Erschaffen von allem und regiert über alles. Demzufolge besitzt Er natürlich auch die Macht, dass Böse ggf. auszuschalten bzw. zu besiegen, denn schließlich unterliegt Ihm alles. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;G - tt als Erschaffer des Bösen ?&lt;br /&gt;Ja, und im Judentum bildet dieses absolut keinen Widerspruch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um uns Menschen mit einer Freien Wahl bzw. einem Freien Willen auszustatten, muß es folglich auch Negatives geben. Wo bliebe sonst unsere Freie Wahl ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Konzept des allerschaffenden G - ttes ist daher nur allzu logisch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Judentum gibt es keine zwei getrennten unabhängigen Gleichgewichte, die sich bekriegen. Wie im Christentum G - tt und ein eventueller Satan. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Judentum gibt es Gut und Böse, was beides von G - tt erschaffen worden ist, um uns die Freie Wahl zukommen zu lassen und wir die Welt anhand von Thoramitzwot zu ihrem ultimativen Tikun (Seelereparatur) führen und Meschiach erscheint.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=udVZWI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=udVZWI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=tFYTKI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=tFYTKI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/322616370" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/06/existenz-aus-dem-nichts.html</feedburner:origLink></item><item><title>Birkat HaMazon - Der Segen nach dem Brotessen - Teil 1</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/322570115/birkat-hamazon-der-segen-nach-dem.html</link><category>Birkat HaMazon</category><category>Talmud</category><category>Gebet</category><category>Halacha</category><category>Essen</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Sun, 29 Jun 2008 07:14:52 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-1453121614617950011</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der wichtigsten Essenssegen im Judentum ist das &lt;strong&gt;"Birkat HaMazon - Benching - Grace after the Meal"&lt;/strong&gt; nach dem Brotessen. Worum es bei den Essenssegen genau geht, habe ich schon in meiner &lt;strong&gt;&lt;a href="http://hamantaschen.blogspot.com/2008/06/einfhrung-in-die-segen-das-brotessen.html"&gt;Einführung&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; vor einigen Tagen angedeutet. Und wie ich dort beschrieb, unterliegt gerade das "Brotessen" einer gewissen halachischen Prozedur. Zuerst kommt das rituelle Händewaschen und danach der Segen über das Brot. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die verläuft alles recht "schnell" und "unkompliziert", doch stellen sich viele Leute immer wieder die Frage, warum &lt;strong&gt;das Dankesgebet nach dem Brotessen, das "Birkat HaMazon"&lt;/strong&gt; so furchtbar lange dauert. Wer sich das Birkat HaMazon - Gebet anschaut, der sieht auf den ersten Blick einige Seiten Text und der Text scheint sich, oberflächlich betrachtet, aus mehreren Versen verschiedenen Inhaltes zusammenzusetzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es liegt nicht in meiner Macht, das Birkat HaMazon zu verkürzen, doch möchte ich einige Regeln sowie Details dazu erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hat man eine Mahlzeit, bei der auch Brot gegessen bzw. vorher der Segen über das Brot gesprochen worden ist, erst einmal beendet, dann muß das Birkat HaMazon am Ende erfolgen&lt;/strong&gt;. Normalerweise steht es in jedem Sidur (Gebetbuch), aber viele Leute haben kleine Bencher (Gebetbücher mit eben jenem Gebet) daheim. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem eigentlichen Birkat HaMazon wird das sogenannte &lt;strong&gt;MAYIM ACHARONIM&lt;/strong&gt; gereicht. Etwas Wasser in einem kleinen Gefäß, mit dem man sich die Fingerspitzen beträufelt bzw. wäscht. Hierbei hat jeder seinen eigenen Brauch; der eine benutzt mehr Wasser, der andere weniger. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum MAYOM ACHARONIM (dem Wasser am Ende der Mahlzeit) sei noch kabbalistisch hinzugefügt, dass es sich hierbei um eine Idee handelt, der "anderen Seite" etwas zu geben. Ähnlich der Tempelopferung am Yom Kippur (Versöhnungstag), bei der ein Ziegenbock im Tempel geopfert wurde und der zweite zum Azalzel (zur schlechten negativen Seite, viele sagen auch Satan) gesandt wurde. &lt;br /&gt;Wir sind nach der Mahlzeit gesättigt und sollen symbolisch auch etwas an die "andere Seite" abgeben. Darum waschen wir uns die Fingerspitzen. Natürlich gibt es auch anderweitige Erklärungen dafür und einen Disput, ob Frauen zum MAYIM ACHARONIM verpflichtet sind. Viele sagen JA und gewöhnlich benutzte ich persönlich das Mayim Acharonim auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zurück zum Dankesgebet über das Brot nach Beendigung einer Mahlzeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Halachisch betrachtet braucht man nach dem Brotessen nur &lt;strong&gt;einen einzigen&lt;/strong&gt; Segen zu beten; und zwar das Birkat HaMazon. Heißt, aß ich Brot und mehrere Speisen bzw. Getränke dazu (Beispiel: Brot, Suppe, Gemüse, Nudeln und Fleisch + Getränk Cola), dann bete ich &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; wie gewöhnlich für jede der Speisen bzw. Getränke einen einzelnen separaten Segen, sondern &lt;strong&gt;NUR&lt;/strong&gt; das Birkat HaMazon, &lt;strong&gt;denn dieses Gebet schließt ALLE anderen Speisen / Getränke mit ein&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Anmerkung:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; Beim Segen über den Kuchen ist das anders, aber dazu viel später. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum ist das Birkat HaMazon nach dem Brotessen so wichtig ?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Thora (Deuteronomy 8:10) heißt es:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;"Und Du sollst essen und Du sollst Dich sättigen und Du sollst G - tt Deinen Herrn preisen …"&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit besteht ein biblische Verpflichtung nach dem Essen zu beten !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt basiert das Birkat HaMazon auf drei biblischen Segen: &lt;br /&gt;1. Die Segnung bzw. den Dank an G - tt. 2. Den Segen für das Land Israel und 3. den Segen für den Erbauer Jerusalems. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser heutiger Birkat HaMazon - Text beinhaltet einen vierten Vers: "Für denjenigen, der gut ist und Gutes tut".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn drei oder mehr jüdische Männer zusammensitzen und gegessen haben, so erfolgt vor dem eigentlichen Birkat HaMazon der sogenannte "&lt;strong&gt;Birkat HaZimun&lt;/strong&gt;". Der Birkat HaZimun ist eine symbolische Einladung an die Anwesenden zu beten, heißt das Birkat HaMazon zu sagen. Die Mischna im Talmud Traktat Berachot 45a legt fest, dass der Birkat HaZimun gebetet werden muß, sobald drei Männer zusammen Brot aßen (siehe auch den Schulchan Aruch - Code of Jewish Law 193:2 - 4). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist ein Cohen (Tempelpriester) anwesend, dann leitet gewöhnlich er das Birkat HaMazon - Gebet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heutzutage ist mit Cohen jemand gemeint, der offenschtlich zum ehemaligen Geschlecht der Tempelpriester gehört. Viele haben hierzu ein offizielles Abstammungszertifikat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;All das hört sich alles furchtbar kompliziert an und aus diesem Grund erkläre ich das Gebet nach dem Brotessen "Birkat HaMazon" in vielen kleinen Schritten. Allerdings sollte sich niemand davon total verwirren lassen, denn zu jedem einzelnen Punkt gibt es im Talmud Dispute, die ich hier auslasse, weil das zu weit führen täte. Auch wird von niemandem verlangt, alles sofort zu verstehen, auswendig zu wissen oder richtig zu machen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer das Birkat HaMazon jedoch erst einmal vor sich hat, der wird feststellen, dass alles gar nicht so kompliziert ist. In der Regel ist alles gut beschildert; alles was man wochentags betet oder am Schabbat bzw. an Feiertagen mit einfügt. Die Halacha ist ewig lang und scheint unerschöpflich, die reguläre Praxis hingegen ist weniger verwirrend.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=J3jiNI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=J3jiNI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=jAvmzI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=jAvmzI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/322570115" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/06/birkat-hamazon-der-segen-nach-dem.html</feedburner:origLink></item><item><title>Rabbiner dringend gesucht …</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/321237951/rabbiner-dringend-gesucht.html</link><category>Orthodoxie in Deutschland</category><category>Chassidut Dushinsky</category><category>Rabbis</category><category>Haredim</category><category>Chassidut</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Fri, 27 Jun 2008 06:03:48 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-5254464295478630443</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;G - tt ? Wer ist G - tt ?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Okay, Er ist da und regiert die Welt. Andererseits ist Er aber auch weit weg und das ist gut so. Soll Er nur weit weg bleiben, denn wir haben hier auf der Welt andere Prioritäten, die da Macht, Geld und Ansehen heißen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;G - tt, wenn wir Dich brauchen, dann melden wir uns. See you later und bis denne".&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, ich rede hier nicht von total säkuleren Juden, die so denken, sondern von Rabbinern. Rabbiner, die eigentlich diesen Beruf ergreifen sollten, um G - tt etwas zu vertreten, die Religion auszuüben und andere dazu inspirieren, mitziehen oder wie man es auch immer ausdrücken will. Anscheinend ist dies heute eine absolute Idealvorstellung und Illusion. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die jüdische Lehre besagt, dass mit jeder neuen Generation immer mehr an Weisheit verloren geht. Jedenfalls zum zum Eintreffen des Meschiach. &lt;br /&gt;Gab es zu talmudischer Zeit noch einen Rabbi Akiva oder Rabbi Gamliel, irgendwann viel später den Rambam, Rabbi Gerschom, die spanischen Kabbalisten, den Maharal von Prag, die Chassidim, den Gaon von Vilna, Rabbi Samson Raphael Hirsch bis hin zu Rabbi Moshe Feinstein; was aber ist heute geblieben ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich haben wir auch heute große Rabbiner, aber geben wir es doch zu: Irgendwie ist alles nicht mehr so wie früher. Heutzutage leben viele Rabbiner, insbesondere chassidische Rebben, von dem Ruf ihrer Vorfahren. Sie selber müssen keine relig. geistigen Größen mehr sein. Es reicht, wenn man in die Familien der Rebben und einstigen Schüler hineingeboren ist. Aber dies ist ein anderes Thema, zu dem ich mich zu einem späteren Zeitpunkt auslasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur die chassidische Welt hat teilweise Probleme, nein, insbesondere die litvisch - haredische Welt leidet. Der &lt;strong&gt;&lt;a href="http://hamantaschen.blogspot.com/2007/10/der-vilna-gaon-und-sein-disput-mit-den.html"&gt;Vilna Gaon&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; und Rabbi Moshe Feinstein sind lange verstorben und mit Wehmut denkt man an sie zurück und wünscht sie sich sehnsüchtig herbei. Heutzutage wird die israelische litvische Welt von einem beherrscht, und das nennt sich Politik. Rabbi Eliyashiv, der geistige Führer der "Litvaks" ist das beste Beispiel dafür. Vor ein paar Jahre sorgte er zum Beispiel dafür, dass "Rabbi" Jonah Metzger neuer israelisch - aschkenazischer Oberrabbiner wurde. Metzger war nur allzu sehr umstritten, denn handelte es sich bei ihm um keinen geeigneten Kandidaten. Halachisch nicht gut drauf und auch sonst hapert es mit dem relig. Wissen. Stattdessen beherrscht Metzger es perfekt, sich durch Kompromisse und Schmeicheleien in hohe Positionen zu katapultieren. Dies kann Rabbi Eliyashiv nur recht sein, hat er doch so Zugriff auf den Oberrabbiner. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Metzgers Vorgänger, Rabbi Israel Lau, verhielt es sich kaum anders. Bei Lau hat man immer das Gefühl, dass alle ihn bemitleiden, weil er im KZ Buchenwald inhaftiert war und er so ergreifend die Story von seiner Rettung durch seinen älteren Bruder erzählt. Halachisch war und ist Rabbi Lau keine Größe, was jedoch egal ist, wenn man die richtigen Verbindungen hat. Politisch und nicht zu G - tt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die heutige Ausgabe der Zeitung "MAARIV" beschuldigt "Rabbi" Jonah Metzger auch nun noch der sexuellen Belästigung. Im Jahre 2006 habe es mehrere Beschwerden über ihn gegeben. Frauen, kleine Jungen, bei Metzger sei schon alles egal. Die sephardische Rabbinerriege war absolut gegen eine Ernennung Metzgers zum aschkenasischen Oberrabbiner, waren doch seine sexuellen Ausfälle reichlich bekannt. Letztendlich aber stimmte der ehemalige sephardische Oberrabbiner Ovadiah Yosef der Ernennung zu, da er es sich nicht mit dem litvischen Oberhaupt Eliyashiv verderben wollte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was bleibt uns als "normaler Jude" übrig ? An wen können wir uns eigentlich noch wenden, ohne irgendwelche Machenschaften in Betracht ziehen zu müssen ? Chassidische Rabbiner erkennen die Oberrabbinität eines staatlich ernannten Oberrabbiners wie Lau oder Metzger eh nicht an. Gut so, denn seit Jahren werden Leute auf diesen Posten gehievt, die politisch korrekt sind, aber halachisch keine Ahnung haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo sind all die großen Rabbiner hin ? &lt;br /&gt;Es scheint als müßten wir sie heute privat irgendwo mit der Lupe suchen. Aber selbst wenn man glaubt, einen glaubwürdigen Rabbi gefunden zu haben, kann dennoch alles im Desaster enden. Plötzlich stellt man fest, dass da doch diverse Machenschaften stattfinden und Mr. Rabbi selbst mit im Sumpf steckt. &lt;strong&gt;&lt;a href="http://hamantaschen.blogspot.com/2007/10/mehr-schein-als-sein.html"&gt;"Landesrabbiner" Netanel Wurmser&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; aus Stuttgart ist hierfür das berühmte deutsche Beispiel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wen kümmert das heute noch groß ? Sind wir überrascht ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, denn hat nicht schon der Vilna Gaon vorausgesehen, dass in der Zeit vor der Ankunft des Meschiach die Mehrheit der Rabbiner korrupt sein wird (Erev Rav). Leider müssen wir erst auf den Meschiach warten, um wieder eine glaubwürdige Rabbinermehrheit zu bekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nicht alles ist gleich verloren. Es gibt noch Rabbiner, die es verdient haben, so genannt zu werden. Und hierunter fallen alle Sparten: ob nationalrelig., chassidisch oder litvisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darunter sind aber auch jene der antizionistischen Dachorganisation "Edah HaCharedit". Vielerlei zu extrem, aber halachisch absolut glaubwürdig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Rabbiner, den ich besonders schätze ist der Rebbe der chassidischen Gruppe &lt;strong&gt;&lt;a href="http://chassidicstories.blogspot.com/2008/03/chassidischer-tisch-guide-teil-2.html"&gt;Dushinsky&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;, Rabbi Yosef Zvi Dushinsky, zu dessen Tisch ich heute abend gehen werde.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=XywqVI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=XywqVI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=jKYonI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=jKYonI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/321237951" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/06/rabbiner-dringend-gesucht.html</feedburner:origLink></item><item><title>Der 3. Tammuz</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/320463008/der-3-tammuz.html</link><category>Chassidut Chabad</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Thu, 26 Jun 2008 06:48:18 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-542293967611164072</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Chabad (Lubawitsch) hat der 3. des jüdischen Monat Tammuz (Sonntag, 6. Juli) eine ganz besondere, wenn auch sehr unterschiedliche Bedeutung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://chassidicstories.blogspot.com/2008/06/der-3-tammuz.html"&gt;http://chassidicstories.blogspot.com/2008/06/der-3-tammuz.html&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_k95DnR-pqGQ/SGN8MNPMOxI/AAAAAAAABXk/uFTXi7bAeSg/s1600-h/200px-Rebbe.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp1.blogger.com/_k95DnR-pqGQ/SGN8MNPMOxI/AAAAAAAABXk/uFTXi7bAeSg/s400/200px-Rebbe.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5216149342578817810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Rabbi Menachem Mendel Schneerson&lt;/strong&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=BvfVxI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=BvfVxI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=pEMb0I"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=pEMb0I" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/320463008" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/06/der-3-tammuz.html</feedburner:origLink></item><item><title>Einmal tun, immer tun</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/320463009/einmal-tun-immer-tun.html</link><category>Talmud</category><category>Juedische Konzepte</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Thu, 26 Jun 2008 06:19:32 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-6404927876743509791</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon erstaunlich, wie sehr der Talmud die kleinen Situationen im Leben anspricht und definiert. In vielen Lehren finden ich mich selbst wieder und möchte daher einiges an andere weitergeben. Vielleicht hilft es jemandem ja auch über bestimmte Situationen im Leben nachzudenken und eventuell eine Lösungsanregung zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;strong&gt;Talmud Traktate Kidduschin 20a sowie Sotah 22a&lt;/strong&gt; nennen einen ganz wichtigen Punkt, der uns vielleicht vorher nie so ins Bewußtsein rückte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In beiden Traktaten heißt es:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Rav Huna sagte: "Wenn jemand erst einmal ein Vergehen begeht und es danach ein zweites Mal wiederholt, so wird das Vergehen in seinen Augen legal".&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder kurz gesagt: &lt;em&gt;&lt;strong&gt;"Begehe ich ein Vergehen und wiederhole es, dann gewöhne ich mich folglich daran und ist demnach in meinen Augen gar nicht mehr so schlimm wie ursprünglich angenommen"&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;. Je mehr ich eine bestimmte Sünde begehe und mir nichts dabei passiert (z.B. keine Strafe erhalte), umso mehr wird in meinen Augen alles legal und letztendlich zur Normalität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der große Kommentator Raschi sagt hierzu, dass man sich nach einer gewissen eintretenden Routine gar nicht mehr so fühle als hätte man ein Unrecht begangen. Und wenn genau dieser Fall eintritt, dann sehe man auch keinerlei Veranlassung mehr, etwas zu bereuen (siehe hierzu auch den Talmudkommentator RIF). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rav Huna in seiner Gemara (rabbinische Diskussionen) im Talmud will ganz einfach ausdrücken, dass wenn ich mehrmals gegen dasselbe Gesetz verstoße, die Tat in meinen Augen als erlaubt erscheint. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem welches dabei auftaucht ist, dass ich nach einiger Zeit nichts mehr bereue und mich vielleicht noch zu weiteren scherwiegenderen Taten hinreissen lasse. "Was, G - tt will Menschen bestrafen und so ? Bisher habe ich genug gesündigt und mir ist nichts passiert. Wieso sollte das in Zukunft anders sein ?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Judentum heißt es, dass Menschen, die gegen die Thora handeln, nicht immer sofort bestraft werden. Adam und Eva (Chava) sind im Paradies auch nicht gleich tot umgefallen als sie vom Baum der Erkenntnis (Etz HaDa'at) aßen. Wenn ich stehle, fallen mir nicht automatisch sofort die Hände ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Bestrafung seitens G - ttes kann unverzüglich erfolgen oder auch erst viel später. 10 Jahre später oder 50 Jahre später … &lt;br /&gt;Auch muß die Bestrafung G - ttes nicht unbedingt in dieser Welt erfolgen, sondern kann genauso in der Kommenden Welt (Olam HaBah) stattfinden. Olam HaBah, die unendliche Seelenwelt, in der ich schlimmstenfalls keinen Platz mehr bekomme oder bestenfalls einen schlechteren Platz. Metaphorisch steht dies als Bestrafung für die eigene Seele. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Praktisch vergleichbar ist dieses Konzept mit jedem anderen weltlichen gesetzlichen Vergehen. Heute hinterzieht jemand einen kleinen Betrag an Steuergeldern und empfindet noch ein schlechtes Gewissen. Tut er es ein zweites Mal und es geht alles gut, dann wird die Angst schon geringer, bis alles irgendwann in der Routine endet. Am Ende betrachtet sich derjenige als jemand mit einer völlig lupenreinen Weste. Der Sog kann einen so schnell erfassen, dass man es manchmal erst gar nicht so bemerkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum gibt es den Talmud; um uns an all die kleinen Details zu erinnern, die wir ansonsten gar nicht so wahrnehmen.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=m75IYI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=m75IYI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=pURmCI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=pURmCI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/320463009" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/06/einmal-tun-immer-tun.html</feedburner:origLink></item><item><title>Parashat Korach</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/320421534/parashat-korach.html</link><category>Thora Parasha</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Thu, 26 Jun 2008 04:58:26 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-5564548111894063051</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Thoralesung für diesen Schabbat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Erste, was uns bei dieser Parasha auffällt ist, das sie nach &lt;strong&gt;Korach&lt;/strong&gt; benannt wurde. Wieso wird eine ganze Thoralesung nach ihm benannt, wenn er doch Moshe und Aharon herausforderte und G - tt ihn strafte ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Korach begann alles mit einer Prophezeihung, die er hatte. Er sah, dass er selbst die Macht übernehmen sollte (Raschi). Allerdings machte er einen gewaltigen Fehler. Er hatte zwar diese Prophezeihung, doch deutete er sie falsch. Nicht er sollte der Anführer der Juden werden, sondern einer seine Nachfahren, nämlich der Prophet Samuel (Shmuel). Korachs Söhne bereuten rechtzeitig ihre Taten und so überlebten sie (Raschi). Dadurch kam es, dass der überhebliche Korach ein Vorfahre des großen Shmuel HaNavi (Samuel der Prophet) ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;"VaYikach Korach" - "Und Korach entfernte sich….&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Korach und seine Anhänger entfernten sich vom Rest der Israeliten (Raschi, Ramban, Maharal von Prag etc.). Korach kam mit 250 seiner Anhänger zu Moshe und forderte ihn heraus. Auch er war vom Stamm Levi, denn sein Vater Kehat war ein Sohn Levis, genauso wie Amram, der Vater Moshe und Aharons. Moshe und Korach waren also Cousins und Korach sah nicht ein, dass nur Moshe und Aharon die Führung der Israeliten übernommen hatten. Er war neidisch und wollte ebenso einen Teil vom Kuchen abhaben (Sefat Emet und Ibn Ezra). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der chassidische Kommentar Degel Machane Ephraim sowie Rabbi Samson Raphael Hirsch lehren, dass der ganze Streit nur deshalb ausbrach, weil Korach nicht einsah, dass Moshe nur seinem Bruder Aharon das Priesteramt (Cohen) zusprach. Nicht, dass Korach auf Reichtümer aus war, denn er war mehr als wohlhabend, hatte er doch Yosefs versteckten Schatz in Ägypten gefunden (Sefer Seder HaDorot). Zusätzlich hatte Korach einen sehr guten Posten inne, denn er war einer derjenigen, die die Bundeslade tragen durfte. Nach dem Ereignis mit den Spionen, die mit falsch interpretierten Berichten zurückkamen, sah Korach seine Stunde zur Rebellion gekommen. Er warf Moshe vor, dass alle Israeliten heilig seien und somit keiner besonderen Anführers bedarf. Daraufhin verwies Moshe ihn auf den folgenden Tag, an dem G - tt zeigen sollte, wen genau Er als Anführer der Israeliten auserkoren hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum erst auf den kommenden Tag und nicht gleich ? &lt;br /&gt;Die Midrash Rabbah sowie Rabbi Samson Raphael Hirsch kommentieren, dass Moshe Korach und den anderen Rebellen Zeit geben wollte, ihre Anschuldigungen zu bereuen. Einige Stunden Schlaf und die Sache würde vielleicht ganz anders ausschauen. Stattdessen aber bereuten Korach &amp; Co. nichts und besiegelten so ihr Schicksal. Nur seine Söhne sprangen im letzten Moment doch noch ab. Genauso wie On, der Sohn Pelets. Die Gemara im Talmud Traktat Sanhedrin 109b - 110a erzählt uns genau, wie die Frau von On ihrem Gatten Wein zu trinken gab und ihn so erstmal ausschaltete. On schlief ein, verpaßte die Rebellion und blieb am Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ehefrau Korachs dagegen war aus anderem Holz geschnitzt. Laut Gemara in Sanhedrin 100a wiegelte sie ihren Gatten erst so richtig gegen Moshe auf. Sein lieber Cousin Moshe würde nämlich nur alles unter sich und seinem Bruder aufteilen und er (Korach) gehe leer aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wir in der Thora lesen, wurden alle 250 Rebellen vom sich auftuenden Erdboden verschluckt. In der Gemara Sanhedrin 110a gibt es einen Disput verschiedener Rabbiner darüber, ob Korach wirklich verschluckt wurde, er erst bei der nachfolgenden Plage oder gar beide Tode starb.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ischbitzer Rebbe (Rabbi Mordechai Yosef Leiner) kommentiert, dass Korach ganz einfach seiner Yetzer (negative Gedanken) folgte. Plötzlich kam ein Gedanke in ihm auf und ohne groß zu überlegen bzw. sich über mögliche Konsequenzen bewußt zu sein, folgte er seinem negativen Gedanken. Hätte er nachgedacht, so wäre ihm bewußt gewesen, dass G - tt Moshe und Aharon zu den Anführern bestimmt hatte. Natuerlich kann jeder einzelne seine stillen Zweifel an Moshes Herrschaft haben, doch nichtdestotrotz wurde er von G - tt dazu auserwählt und Moshe war nicht gerade ein Charakter, der seine Position ausnutzte. Eher im Gegenteil. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Chassidut wird Moshe ein kompletter perfekter Zaddik (Gerechter) genannt, dessen Aufgabe darin besteht, unsere Welt mit G - tt zu verbinden (Degel Machane Ephraim). Genauso sehen bis heute die chassidischen Gruppen ihren Rebben. Nicht, dass heutzutage jemand auf dem Level Moshes ist, dennoch verbindet ein Zaddik unsere Welt mit G - tt und es wird ihm eine bestimmte Kraft nachgesagt, welche diverse G - ttesurteile zum Guten verändern kann (so lautet zumindest der Idealfall eines Zaddik (Gerechten). &lt;br /&gt;Siehe Moshe bei seinen Diskursen mit G - tt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jeder Generation gibt es einen Zaddik und Leute, die gegen ihn sind. Was ein Rebell gegen einen Zaddik machen kann ist, vorher sorgfältig nachzudenken und seine negativen Energie in Positives umwandeln (Rabbi Simcha Bunim von Peshis'cha). Dies ist der Weg, um Korachs Seele (Neshama) zu "reparieren", wie man in der Kabbalah oder der Chassidut sagt. Jeder von uns hat Zeiten in seinem Leben, in denen er negative Gedanken im Kopf mit sich trägt. Allerdings sollte man nicht wild drauflos rennen, sondern sich erst einmal darüber klar werden, was es für Folgen hat und ob das alles wirklich das Richtige wäre. In dem Moment, in dem man sich eines Besseren besinnt, kann man das Negative in etwas Positives umwandeln und hat so einen Tikun Olam (eine Art Weltverbesserung) vollbracht (Baal Shem Tov, Chassidut Chabad und andere).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Korach war also neidisch auf die Führungspositionen von Moshe und Aharon. Die Thora und sämtliche Kommentatoren legen äußerst hohen Wert darauf festzustellen, dass im Judentum &lt;strong&gt;niemand&lt;/strong&gt; eine bevorzugte Stellung einnimmt. Wenn von Cohanim (Tempelpriestern), Levi'im (Leviten) oder vom Volk Israel die Rede ist, dann sind alle Mitglieder gleichermaßen relevant und keiner ist von minderer Bedeutung. Jeder Einzelne von uns hat seine bestimmte Aufgabe im Leben, für die er erschaffen worden ist und daher sollte sich niemand herabgesetzt oder weniger wichtig fühlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dieser Schabbat ist Schabbat Mevarchin&lt;/strong&gt; und da in der kommenden Woche Rosh Chodesh Tammuz (der Beginn des jüdischen Monat Tammuz) folgt, beten wir während des Schabbatg – ttesdienstes für einen erfolgreichen neuen Monat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Shabbat Shalom&lt;/strong&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=CCvo5I"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=CCvo5I" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=I9mgyI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=I9mgyI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/320421534" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/06/parashat-korach.html</feedburner:origLink></item><item><title>Fragen ohne weltliche Antwort</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/319741730/fragen-ohne-weltliche-antwort.html</link><category>Philosophie</category><category>Juedische Konzepte</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Wed, 25 Jun 2008 09:29:04 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-6872874445327272230</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie jeder andere auch, habe ich die Religion betreffend viele Fragen. Fragen, auf die ich versuchte und insgeheim noch immer versuche, eine Antwort zu finden. Man soll ja niemals aufgeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ein ganz besonderes Konzept, was mich stört. Eigentlich zwei und hoffentlich gelingt es mir, diese beiden Punkte thematisch zu verbinden. Ich beginne mit dem zweiten Konzept. Übrigens bedeuten meine Ausführungen keineswegs, dass ich nicht daran glaube oder alles anzweifele. Aber eben weil ich daran glaube, stelle ich mir so meine eigenen Fragen und mache mir persönliche Gedanken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Erste, was mich stört, sind die Inhalte, welche uns der Talmud Sanhedrin, Halachot oder viele andere jüdische Kommentatoren, Kabbalisten oder Philosophen bezüglich der Ankunft des Meschiach darlegen (siehe Links unten). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast alle Inhalte besagen, dass wir nach der Ankunft des Meschiach auf einem absoluten seelischen Hoch sein werden, nicht mehr sündigen oder anderweitige Vergehen begehen. Kurz gesagt, nur noch G - ttes Willen erfüllen. &lt;br /&gt;Was mich daran stört ?&lt;br /&gt;Vielleicht ist stört sogar das falsche Wort, aber für mich persönlich ist es absolut undenkbar, keinen individuellen freien Willen mehr zu haben. Zugegeben, nicht mehr zwischen Gut oder Böse unterscheiden zu müssen, kann schon entspannend und weniger nervenaufreibend sein. Nach der Ankunft des Meschiach fallen nämlich negative Charaktereigenschaften weg und es gibt nur noch Gutes. Genauso wie wir daran glauben, dass alles zwar dermaßen negativ ausschaut, sich im Endeffekt jedoch zum Guten wendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Okay, es gibt nur noch GUT. Was aber geschieht mit meinem freien Willen ? Bin ich nicht eine Art Zombie, wenn ich automatisch und ausschließlich den Willen G - ttes erfülle. Seinen Willen und sonst nichts. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klingt das egoistisch ? &lt;br /&gt;Denke ich nur an mich und an meinen freien Willen ?&lt;br /&gt;Vielleicht, aber meiner Meinung nach sind wir als Menschen mit freiem Willen erschaffen worden und wozu braucht G - tt uns, wenn wir alle nur noch nach Seiner "Pfeife tanzen" ? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber sind wir nicht andererseits G - tt gegenüber verpflichtet, alles zu tun, was Er will ? Schließlich hat Er unsere Welt und uns erst erschaffen. Ohne Ihn würden wir gar nicht existieren. &lt;br /&gt;Aber wieso erschuf Er uns dann zu Beginn mit einem freien Willen, heißt der Wahl zwischen Gut und Böse ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut &lt;strong&gt;&lt;a href="http://tsafedkabbalah.blogspot.com/2008/03/netzizot.html"&gt;Kabbalah&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; erschuf Er uns so, damit wir einen Tikun (Seelenreparatur) verrichten. Anhand der Thoramitzwot sollten wir die Welt auf einen hohen relig. und moralischen Stand bringen und so die Ankunft des Meschiach herbeiführen. Aber bedeutet dieses "Endprodukt" gleichzeitig, dass nach dessen Ankunft für meinen freien Willen der Ofen aus ist und ich quasi zur Marionette werde ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein einziger Rabbiner, Philosoph, Gelehrter oder Kabbalist kann das jüdische Konzept des FREIEN WILLEN genau definieren. &lt;strong&gt;Was ist der freie Wille überhaupt und wie weit reicht er ?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Talmud erfahren wir, dass G - tt alles weiß. Er kennt unsere Zukunft, unsere Vergangenheit, unsere Gegenwart, unsere Gedanken und viele sagen, dass Er genau weiß, wie wir uns entscheiden und für was. Inwieweit beeinflußt G - tt unseren freien Willen, ohne das wir dies je bemerken ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier beginnt Punkt Nummer 2, welcher mich an einem relig. Konzept stört. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jüdische Gelehrte, einschließlich des Rambam (Maimonides) streiten sich, inwieweit wir Menschen tatsächlich einen freien Willen haben. Manche sagen, der freie Wille sei nur eine einzige Illusion unsererseits. G - tt lenke alles und somit lenke Er auch unsere Gedanken, Handlungen und Taten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir einmal an, Er lenkt alles und wir haben keinerlei freien Willen ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieso also sündigen wir dann ? Wenn nur Er allein unser Handeln bestimmt, dann müßten wir doch folglich auf einem hohen geistigen, seelischen sowie relig. Niveau handeln ? Was ist dann mit unseren Vergehen ? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sind wir demnach überhaupt für unsere Vergehen verantwortlich zu machen ? Jeder Kriminelle könnte demnach behaupten, dass er ja gar nicht anders konnte, sondern G - tt sein Handeln bestimmte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder warum sollten wir dann für die Nichteinhaltung der Mitzwot etc. zur Rechenschaft gezogen werden ? War es nicht G - tt, der uns so handeln ließ ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was ist mit mir, dem kleinen menschlichen Individuum ? Wo stehe ich ? Bin ich hier nur ein Versuchsobjekt an Marionettensträngen, welches gemäß G - ttes Befehlen agiert ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für uns Menschen ist es doch viel positiver zu glauben bzw. zu wissen, dass wir die Freiheit haben, Fehler begehen zu dürfen, die Wahl zwischen Gut und Böse haben und überhaupt in der Lage sind, alleine Entscheidungen zu fällen. Wohin sei ich denn degradiert, wenn ich denn nur am G - ttesstrang hänge ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die perfekte chassidische Antwort daraufhin lautet, dass man halt an einen G - tt glauben muß, der weiß, was Er tut und dementsprechend handelt. Wir haben nicht das Recht, Seine Gründe zu hinterfragen. Gründe, die unser menschlicher limitierter Verstand eh nicht in der Lage ist zu begreifen. So lautet die Antwort auf alle Fragen. Und wenn nicht diese Antwort, dann jene, dass wir es halt nicht wissen. Wie denn auch ? G - tt hat uns diesbezüglich noch nicht informiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich eingangs bereits sagte, hege ich keine Zweifel am Meschiach und dem Konzept des freien Willens. Dennoch ist es in meinen Augen etwas merkwürdig zu erfahren, dass ich einmal auf solch einem Level sein werde, wo ich an nichts anderes mehr denke als G - ttes Willen zu erfüllen. Einige mögen nun einwerfen, dass genau dieser Zustand ja das optimale Ziel meines Daseins ist. Trotzdem habe ich Probleme mit dem Wissen, ohne freien Willen leben zu müssen oder mich ständig zu fragen, ob ich nun das Richtige tue oder nicht. Wie weit reicht unsere Illusion oder ist alles doch keine Illusion ? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein Wunder, dass gerade der Hollywood - Film "The Matrix" innerhalb der jüdisch - orthodoxen Community so erfolgreich war. Je mehr Thora etc. wir lernen, desto mehr interessiert uns eine Antwort auf all diese Fragen. Nicht unbedingt den Sinn des Daseins, wie den Rambam im "Moreh Nevuchim - Führer der Unschlüssigen (Kapitel 13)", aber vielmehr die Frage, inwieweit G - tt mein Leben tatsächlich bestimmt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Festzustellen bleibt, dass es keinerlei definitive Antworten auf all jene Fragen gibt, sondern nur Spekulationen und Vermutungen. Es darf also weiter gerätselt werden und die alleinige Antwort kann uns nur G - tt selber geben, von dem wir gar nicht wissen, wer Er eigentlich ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Links:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://hamantaschen.blogspot.com/2007/03/der-juedische-meschiach-teil-1.html"&gt;Der jüdische Meschiach - Teil 1&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://hamantaschen.blogspot.com/2007/03/der-juedische-meschiach-teil-2.html"&gt;Der jüdische Meschiach - Teil 2&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=3DNapI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=3DNapI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=Z2xUyI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=Z2xUyI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/319741730" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/06/fragen-ohne-weltliche-antwort.html</feedburner:origLink></item><item><title>Details zur Chassidut Gur</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/319665058/details-zur-chassidut-gur.html</link><category>Chassidut Gur</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Wed, 25 Jun 2008 06:33:51 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-3814917492876286376</guid><description>&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_k95DnR-pqGQ/SGIseq9FUvI/AAAAAAAABVk/lXddtsWSc2E/s1600-h/180px-Gerrer_Rebbe%25252C_Rav_Yakov_Aryeh_Alter_Shlita8.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp3.blogger.com/_k95DnR-pqGQ/SGIseq9FUvI/AAAAAAAABVk/lXddtsWSc2E/s400/180px-Gerrer_Rebbe%25252C_Rav_Yakov_Aryeh_Alter_Shlita8.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5215780223886643954" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der derzeitige Rebbe der Chassidut Gur, Rabbi Yaakov Aryeh Alter.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund immer mehr Anfragen und wachsenden Interesses an der größten israel. chassidischen Gruppe Gur (Jiddisch: Ger) werde ich einmal einige Infos zusammenstellen und in meinen &lt;strong&gt;&lt;a href="http://shearim.blogspot.com"&gt;engl.&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; sowie &lt;strong&gt;&lt;a href="http://chassidicstories.blogspot.com"&gt;dt&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;. chassidischen Blogs veröffentlichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://chassidicstories.blogspot.com/2008/06/niggunim-und-takanot-in-der-chassidut.html"&gt;Über die Gerer Chassidim ist nicht allzu viel bekannt und ich entnehmen meine Infos den Bücher des Yitzchak Alfassi, dessen Vater ein Chassid Gur war. Yitzchak Alfassi selbst ist Rabbi und lehrt an der Hebrew University of Jerusalem. &lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Bücher allein tun es nicht. Ich kenne einige Gerer Chassidim und werde mit ihnen über ihr Leben, die Chassidut, Bräuche und weitere Inhalte reden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht findet Gur auch im deutschsprachigen Raum auf Interesse. Ihre Inhalte basieren übrigens auf der Chassidut des Rabbi Simcha Bunim von Peshis'cha sowie dem berühmten Rabbi Menachem Mendel von Kotzk (Kotzker Rebbe). Gur ist heute die größte und bekannteste chassidische Gruppe aus Polen (nahe Warschau).&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=TmWlpI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=TmWlpI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=34vPjI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=34vPjI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/319665058" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/06/details-zur-chassidut-gur.html</feedburner:origLink></item><item><title>Tot ohne Leiche</title><link>http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~3/318835601/tot-ohne-leiche.html</link><category>Philosophie</category><category>Talmud</category><category>Politk</category><category>Halacha</category><author>noreply@blogger.com (Miriam Woelke)</author><pubDate>Tue, 24 Jun 2008 06:40:06 -0500</pubDate><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-36434464.post-3769473080248120625</guid><description>B"H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Mischna im Talmud Schabbat 151b heißt es, dass &lt;strong&gt;jemand, der einem Sterbenden die Augen schon vorzeitig zudrückt, als Mörder gilt&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn keinerlei Hoffnung mehr besteht und der Sterbende eh in wenigen Minuten diese Welt verlassen sollte, dürfen ihm die Augen erst &lt;strong&gt;nach&lt;/strong&gt; dem offiziellen Tod zugedrückt werden. Die Gemara stellt die Frage, ob das vorzeitige Augenzudrücken nicht den Tod des Sterbenden beschleunigt. Man stelle sich vor, jemand liegt im Sterben und dann kommt ein anderer unverhohlen daher und drückt schonmal eben so die Augen zu. Bekommt man da als Sterbender keinen Schock ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der große Kommentator Raschi erklärt, dass in solch einer Situation, in welcher einem Sterbenden vorzeitig die Augen zugedrückt werden, dies JA den Tod beschleunigen kann. Jemand sollte schon eine gewisse Zeit mit dem Augenzudrücken warten, denn der Sterbende könnte theoretisch ganz einfach nur in eine Bewußtlosigkeit gefallen sein (siehe die Mischna Thora des Rambam - Maimonides, Hilchot Aveil 4:5). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Alle weiteren Details zum Augenzudrücken eines Toten können im Schulchan Aruch - Yoreh Deah 352:4 eingesehen werden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin weiß G - tt kein Posek (Halacha - Experte), aber genau diese Mischna des Talmud Traktates Schabbat kam mir sofort in den Sinn als ich gestern davon hörte, dass der israel. Oberrabbiner der Armee in Erwägung zieht, die beiden von der Hizbollah entführten Soldaten &lt;strong&gt;&lt;a href="http://lebeninjerusalem.blogspot.com/2008/06/deal-geplatzt.html"&gt;Eldad Regev und Ehud Goldwasser zu "Gefallenen mit unbekannter Grabstätte"&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; zu deklarieren. Eigentlich hätte dieser Tage ein Gefangenenaustausch mit der Hizbollah stattfinden können, doch der Oberrabbiner der Armee entscheidet offensichtlich anders. Da völlig unklar sei, ob Goldwasser und Regev noch am Leben sind, müsse man nachdenken, ob sich der Deal mit der Hizbollah überhaupt lohne. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine obskuren Thesen entnimmt der Rabbi der Tatsache, dass solange keine Leichen vorhanden sind oder anderes bewiesen ist, Personen für "tot ohne bekannte Grabstelle" anerkannt werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal abgesehen vom Fall "Regev - Goldwasser", ist das nicht alles ein wenig zu voreilig ? Sind wir nicht gezwungen, daran zu glauben, dass jemand noch am Leben ist, solange nicht eindeutig Gegenteiliges bewiesen ist ? Dürfen wir jemanden so einfach abhaken, nur weil uns die Situation eh ausweglos erscheint ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, dass die Gemara in Schabbat das beste Beispiel für das genaue Gegenteil darstellt. Wer jemanden zu früh aufgibt, ist ein Mörder. Immerhin sind bezüglich der beiden entführten Soldaten erst zwei Jahre vergangen. Andererseits haben DNA - und anderweitige Blutuntersuchungen ergeben, dass zumindest einer der beiden Soldaten bei der Entführung seinen Verletzungen offensichtlich erlag. Aber wer kann dies schon alles mit Gewißheit bestimmen ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der große, aber leider schon verstorbene Halacha - Experte, Rabbi Moshe Feinstein, entschied einmal für Frauen, deren Ehemänner im Holocaust umkamen. Genauso übrigens für Männer, deren Frauen im Holocaust umkamen. Die halachischen Urteile sind in den Bänden des Rabbis "Iggerot Moshe" einzusehen. Es wäre interessant zu erfahren, wie Rabbi Feinstein in diesem Falle entschieden hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meiner Meinung nach mag die eventuelle Entscheidung des Armeerabbis zwar auf gegebener Realität basieren, doch braucht er sich nicht zu wundern, wenn er die Angehörigen der Soldaten gegen sich hat. Ist nicht das Menschliche wichtiger ? Das Menschliche, dass den Familien zumindest die Hoffnung bleibt. Wie soll jemand ohne Hoffnung diese Situation durchstehen ? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich müssen die Angehörigen auch realistisch denken, aber ist es nicht gerade die Hoffnung, die uns durch das Leben bringt ? Egal wie.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=0PB6CI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=0PB6CI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?a=AYVCrI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Hamantaschen?i=AYVCrI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Hamantaschen/~4/318835601" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://hamantaschen.blogspot.com/2008/06/tot-ohne-leiche.html</feedburner:origLink></item><media:rating>nonadult</media:rating></channel></rss>
