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<title>Hauptstadtblog</title>
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<description>Wir bloggen Berlin</description>
<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 01:44:36 GMT</pubDate>

<media:keywords>Berlin,Haupstadt,Anodenwumme,Hauptstadtblog</media:keywords><media:category scheme="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd">Audio Blogs</media:category><itunes:explicit>no</itunes:explicit><itunes:keywords>Berlin,Haupstadt,Anodenwumme,Hauptstadtblog</itunes:keywords><itunes:subtitle>Die Anodenwumme, das Kofferradio vom Haupstadtblog, wird von trevor X, Anselm und Martin produziert. Alle zwei Wochen gibt es jetzt Berlin akkustisch zum Mitnehmen.</itunes:subtitle><itunes:summary>Die Anodenwumme, das Kofferradio vom Haupstadtblog, wird von trevor X, Anselm und Martin produziert. Alle zwei Wochen gibt es jetzt Berlin akkustisch zum Mitnehmen.</itunes:summary><itunes:category text="Audio Blogs" /><xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" /><image><link>http://www.hauptstadtblog.de</link><url>http://www.hauptstadtblog.de/template/hauptstadtblog-160.gif</url><title>Hauptstadtblog</title></image><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" href="http://feeds.feedburner.com/Hauptstadtblog" type="application/rss+xml" /><feedburner:emailServiceId xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0">Hauptstadtblog</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0">http://feedburner.google.com</feedburner:feedburnerHostname><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com" /><item><title>Regionalbahn-Ansage: das Wahrscheinlichkeitsprinzip!</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am  5. Juli 2009, 23:39.</p>


	<p>Heute nachmittag auf der Fahrt von Berlin nach Potsdam in der Regionalbahn. Das übliche musikalische Getröte vor der Ankündigung, den nächsten Bahnhof zu erreichen, dann selbige: der Zug wird <strong>voraussichtlich</strong> um 16 Uhr 15 in Potsdam Hbf eintreffen (planmässig 16 Uhr 07), <strong>wahrscheinlich</strong> auf Gleis 4.</p>

	<p><strong>Möglicherweise</strong> erreichen sie folgende Anschlußverbindungen&#8230;.(es folgt die Durchsage zu den nächsten Verbindungen), bitte beachten sie die Aushänge auf dem Bahnsteig und die Lautsprecherdurchsagen. </p>

	<p>Dann, recht trällernd: wir bedanken uns bei den Fahrgästen, die in Potsdam aussteigen, für die Fahrt mit der Deutschen Bahn und wünschen Ihnen noch einen angenehmen Tag.</p>

	<p>Irgendwie hatte ich jetzt noch die Erwartung, das jetzt noch so was wie &#8220;fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker&#8221; kommt.</p>

	<p>Jedenfalls kannte ich die ganzen Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten der Deutschen Bahn noch nicht. Ich schlage folgende Werbung vor:</p>

	<p><strong>DB: Wahrscheinlich</strong> die <strong>Möglichkeit</strong>, <strong>voraussichtlich</strong> anzukommen!</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5693/regionalbahn-ansage-das-wahrscheinlichkeitsprinzip#Kommentar" title="Regionalbahn-Ansage: das&#160;Wahrscheinlichkeitsprinzip!">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5693/regionalbahn-ansage-das-wahrscheinlichkeitsprinzip</link>
<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 21:39:58 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>S-Bahn auch morgen ohne Plan</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Susanne am  5. Juli 2009, 22:03.</p>


	<p>Auch morgen geht das S-Bahn-Chaos weiter. Das zumindest ist heute im <a href="http://blog.rbb-online.de/roller/abendschaublog/entry/s_bahn_chaos_geht_auch">Abendschaublog</a> nachzulesen, wo es unter anderem heißt:</p>

	<p>Außer der Ringbahn S41/ S42, die planmäßig verkehren soll, fahren folgende Linien nur im zwanzig Minuten-Takt:
	<ul>
		<li>S1 zwischen Oranienburg und Wannsee</li>
		<li>S2 von Bernau nach Blankenfelde</li>
		<li>S25 zwischen Hennigsdorf und Teltow</li>
		<li>S3  zwischen Ostbahnhof und Erkner</li>
		<li>S5 zwischen Olympiastadion und Strausberg</li>
		<li>S75 von Spandau nach Wartenberg</li>
	</ul></p>

	<p>Komplett ausfallen werden die Linien S45 und S85, die Linie S9 fährt nur zwischen Charlottenburg und Schönefeld, S46 nur zwischen Südkreuz und Königs Wusterhausen.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5692/s-bahn-auch-morgen-ohne-plan#Kommentar" title="S-Bahn auch morgen ohne&#160;Plan">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5692/s-bahn-auch-morgen-ohne-plan</link>
<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 20:03:28 GMT</pubDate>
<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Alltag im Wedding</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Susanne am  5. Juli 2009, 11:05.</p>


	<p>Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, wenn ich unterwegs bin, ist seit jeher das Stöbern in den Zeitungskiosken in Bahnhöfen. Gerne auch ohne die umständliche Reisetätigkeit, einfach nur im heimischen Bahnhof. Dabei suche ich niemals nach Büchern, das Angebot ist diesbezüglich häufig ein wenig überholt. Außerdem stapeln sich bei mir sowieso genug Bücher. Dem mag ich nicht fahrlässig irgendetwas hinzufügen.</p>

	<p>Anders sieht es bei dem oft unüberschaubaren Angebot an kleinen, zum Teil regionalen Heften und Magazinen aus. Die liebe ich seit jeher. Vor allem Literatur und Lyrik lässt sich auf die Art entdecken. Aber auch anderen Künste und sonstige seltsamen Eigenheiten stehen vielfältig zur Verfügung, teilweise leicht verstaubt und verknickt in einer Ecke.</p>

	<p>So habe ich vor Jahren bereits <a href="http://www.dasmagazin.de/main.php">Das Magazin</a> entdeckt, ohne dessen legendären Charakter auch nur zu erahnen. In Wuppertal, wenn ich mich recht erinnere.</p>

<div class="schoenes-foto-links"><img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4229.jpg" width="300" height="385" title="Der Wedding, Thema: Verwandtschaft, 5,- € am Bahnhof" alt="" />
<div style="width: 300px;">Der Wedding, Thema: Verwandtschaft, 5,- € am Bahnhof</div></div>


	<p>Ob <a href="http://www.derwedding.de/">Der Wedding</a> bereits überregional in den Bahnhöfen zu haben ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall liegt er im berlinweiten Bahnhofsbuchhandel aus und ist exakt eines dieser Magazine zum blättern, stöbern und entdecken. Eines, das ich mit auf die Reise nehmen würde. Und anschließend mit nach Hause, wo es sicher verwahrt und ohne Zweifel immer wieder zur Hand genommen werden würde. Denn der Wedding tut, was er von sich selbst behauptet: er nimmt sich die kleinen Geschichten vor. Die, auf die es ankommt, die alltäglichen Dinge, die sich vor der eigenen Haustür ereignen. Und das ist genau richtig so, aller Globalisierung zum Trotz.</p>

	<p>Die Ende März erschienene 2. Ausgabe beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt <strong>Verwandtschaft</strong>. Zirka 30 Schriftsteller, Journalisten und Fotografen haben zusammengetragen, was es zu diesem Thema festzuhalten gibt. So werden Passanten befragt, Sinti- und Romafamilien porträtiert, und es wird in alten Fotoalben geblättert. Auch die Generationenfrage wird gestellt, seit Jahrzehnten ein Dauerbrennerthema, und die Einsamkeit von Altenpflegeheimen bebildert. Ost und West kommt vor, eine typische Berliner Verwandtschaft, immer noch, und die Mauer natürlich. Ganz besonders schick ist die Fotostrecke über Weddinger Telecafés. Alles ein bisschen Neukölln, findet an dieser Stelle die Neuköllnerin.</p>

	<p>Im Heft werden auch die Weddinger Partnerstädte vorgestellt. Darunter Hamm und Bottrop, das mir als gebürtiger Essenerin zutiefst vertraut ist. Dort heißt es mehr als treffend:</p>

	<blockquote>
		<p>Bottrop sind Ortsteile zwischen Ortsteilen, die in Ortsteile übergehen, die irgendwann aber nicht mehr Bottrop sind, sondern Gelsenkirchen oder Essen.</p>
	</blockquote>

	<p>Einen Einblick ins Heft bietet der Beitrag <a href="http://www.derwedding.de/abendbrot.pdf">Abendbrot</a>, der als <span class="caps">PDF</span> aufrufbar ist. Aber, wie oben bereits erwähnt, muss man <em>den Wedding</em> natürlich eigentlich zuhause haben, um sich hin und wieder da hinein vertiefen zu können.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5688/alltag-im-wedding#Kommentar" title="Alltag im&#160;Wedding">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5688/alltag-im-wedding</link>
<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 09:05:33 GMT</pubDate>
<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Woli-Wohnungslistencenter: »Sonst werden wir uns bestimmt bald vor Gericht sehen!«</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Günter am  4. Juli 2009, 16:41.</p>


<div class="schoenes-logo"><img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4228.png" width="121" height="118" title="" alt="" /></div>

	<p>Vor einem Jahr hat das Hauptstadtblog Post vom &#8220;Wohnungslisten Center Berlin&#8221; (kurz: &#8220;Woli&#8221;) bekommen – wird Zeit, Euch davon zu erzählen:</p>

	<p>Der Woli GmbH ging es in dem Schreiben <a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/4474/wohnungslist">um einen Artikel, der hier im April 2008 erschienen ist</a> – und in dem die Geschäftspraxis der Firma beschrieben wird. Der Beitrag dürfte für die Woli einigermaßen ärgerlich sein, da er beim Googeln nach &#8220;Wohnungslistencenter&#8221; unter den ersten Einträgen erscheint.</p>

	<p>In ihrem Schreiben vom 1. Juli 2008 drohte uns die Woli GmbH mit einer Klage, wenn wir die Kommentare (&#8220;sämtliche Beiträge&#8221;) zum Text nicht löschen oder sperren würden – und nannte eine ganze Latte von Gründen: &#8220;unsachliche Schmähkritik&#8221;, &#8220;persönliche Herabsetzung des Betroffenen&#8221;, &#8220;unwahre Tatsachenbehauptungen&#8221; und so weiter.</p>

	<p>Kritik wurde in den Kommentaren tatsächlich geübt, von Schmähkritik konnte aber überhaupt keine Rede sein – was uns Juristen auch bestätigten. Wir teilten der Woli daher am 15. Juli 2008 mit, dass wir die Kommentare nicht löschen werden.</p>

	<p>Nach ein paar Wochen ohne Reaktion von der Woli dachten wir, die Sache habe sich damit erledigt. Weit gefehlt! Am 28. Oktober 2008 – dreieinhalb Monate später – schrieb uns die Woli erneut und kündigte an, sich gegen Begriffe wie &#8220;Katze im Sack&#8221; juristisch zur Wehr zu setzen:</p>

	<blockquote>
		<p>Eine Äußerung wie &#8220;Abzocke&#8221; ist für unser Unternehmen ein Grund gegen Sie eine Anzeige zu erstatten. Dies bedeutet für Sie zusätzliche Kosten und Zeitverschwendung.</p>
	</blockquote>

	<p>Und nach diesen freundlichen Hinweisen gibt uns die Woli am Schluss noch Folgendes mit:</p>

	<blockquote>
		<p>Deswegen wollen wir Sie zum letzten Mal auffordern die Beiträge zu löschen, oder eine entsprechende Sperrung bis zum 10.11.2008 zu veranlassen, sonst werden wir uns bestimmt bald vor Gericht sehen!</p>
	</blockquote>

	<p><del>Daraufhin haben wir natürlich sofort alle Kommentare gelöscht.</del> Natürlich blieben alle Leserbriefe online – die Kommentatoren hatten ihre Worte mit Bedacht gewählt und unser Anwalt räumte der Woli keinerlei Chancen ein, im Falle einer Klage irgendetwas zu erreichen.</p>

	<p>Wir haben dann auch nichts mehr gehört von der Woli. Aber es gibt sie nach wie vor. </p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5685/woli-wohnungslistencenter#Kommentar" title="Woli-Wohnungslistencenter: »Sonst werden wir uns bestimmt bald vor Gericht sehen!«">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5685/woli-wohnungslistencenter</link>
<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 14:41:39 GMT</pubDate>
<dc:creator>Günter</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Sonnabend, den 4. Juli 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Bernd am  4. Juli 2009, 09:56.</p>


	<p>Das Thema der heutigen Umschau ist Stammtisch. Da haben wir Herrn Lindner, den Fraktionsvorsitzenden der <span class="caps">FDP</span>. Er will die <a href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/empoerung-ueber-lindner-vorschlag-article507655.html"><span class="caps">ALGII</span>-Sätze</a> kürzen. Unabhängig von der Tatsache, dass es sich um ein Bundesgesetz handelt, schwadroniert er munter drauflos.<br />
Dann fällt ein Brandenburger Stammtisch auf. Der umfasst rund 100 Personen, die beim <span class="caps">LKA</span> tätig sind. <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Stasi-LKA;art128,2839300">Alles Stasi</a>! Wundert mich das? Nö! Wie ging der alte Witz? &#8220;Oma, Opa, Hund und Hasi, alle war&#8217;n sie bei der Stasi&#8221;.<br />
Die Nutzerinnen und Nutzer der S-Bahn sitzen an keinem Stammtisch. Sie dürfen dafür <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1125849/Das_Berliner_S_Bahn_Chaos_dauert_noch_bis_August.html">drängeln, schubsen und warten</a>.<br />
Die Modezaren stammtischen überall: Im <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/131551/index.php">Hotel</a>, im <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/fashionweek/article1125842/Michalsky_begeistert_mit_seinem_Krisen_Look.html">Palast</a>, im <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/foto/index.php/Berliner+Kurier/underground_fashion_show/1">Untergrund</a>.<br />
Wie war es am <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dpa_21712914.php">Stammtisch bei Hotte</a>? Und wo treffen sich heute die Amis zu ihrem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staatliche_Feiertage_in_den_Vereinigten_Staaten">Unabhängigkeitsstammtisch</a>?</p>

	<p>Ein stammtisch-parolenfreies Wochenende wünscht<br />
Bernd</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5691/sonnabend-den-4-juli-2009#Kommentar" title="Sonnabend, den 4. Juli 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5691/sonnabend-den-4-juli-2009</link>
<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 07:56:16 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernd</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Monster</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Jürgen am  3. Juli 2009, 20:47.</p>


	<p>Sobald sich der Frühling der Hauptstadt nähert, beginnen die Medien prompt mit der Berichterstattung über diese furchterregenden Wesen in brandenburgischen Wäldern. Es geht hier nicht um Fliegen und Mücken, die für manch einen der Ausflügler an Spree, Wann- und Müggelsee schon per se zu Bösewichten der hauptstädtischen Fauna zählen. Nein, ich meine die Zecken, seit Jahren auch um Berlin herum heimisch geworden. Die Zecke ist &#8211; Auflösung folgt im letzten Satz &#8211; sozusagen der natürliche Verbündete der Obst- und Gemüsehändler.</p>

	<p>Ich geb`s offen zu. Gelegentlich zieht es mich vom Sommer bis zum Spätherbst in die Wälder nördlich Berlins. Ich tausche dann die von der Evolution mir zugedachte Rolle des Jägers in die des Sammlers. Der Juli ist da und das heißt: Jetzt kommt die Blaubeerzeit. Auch Walderdbeeren kann man finden. Dann beginnt irgendwann Ende August die Pilzzeit. Es gibt viel zu ernten, wenn man ein wenig Zeit einsetzt und die Stellen kennt. Wer selbst Blaubeeren sammelt und daraus Marmelade kocht, wird diese mit einem ganz anderen Gefühl verspeisen. Auch gebratene Maronen, Pfifferlinge oder gar Krause Glucke mit Petersilie sind etwas feines.<br />
Überhaupt müssten alle Berliner dankbar sein, für dieses schöne Umland. Die aus den westlichen Bezirken, weil sie vor 1990 außer Grunewald, Tegeler Forst und Balkonien nicht viel hatten. Und die aus den östlichen Bezirken, weil sie jetzt auch in die Gebiete kommen, die mal Truppenübungsplatz waren. </p>

	<p>Aber so viele Berliner trifft man dann doch nicht im Wald. Die einen wissen nicht wo man Blaubeeren findet. Die andern verspüren einen unwiderstehlichen Drang, immer nur die meist auffälligen Giftpilze einzusammeln. Und wieder andere fürchten sich gar sehr vor der Zecke, dem brandenburgischen Monster und bleiben daher lieber gleich in der Stadt.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5690/monster#Kommentar" title="Monster">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5690/monster</link>
<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 18:47:59 GMT</pubDate>
<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-07-03:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/db0a179987c26c944e978d81e12d2235</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Auch Fashion: Blumiges zum Wochenende!</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am  3. Juli 2009, 15:45.</p>


<div class="schoenes-foto-voll" style="width: 500px;">
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<div class="schoenes-foto-voll" style="width: 500px;">
<img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4230.jpg" width="500" height="375" title="" alt="" />
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<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5689/auch-fashion-blumiges-zum-wochenende#Kommentar" title="Auch Fashion: Blumiges zum&#160;Wochenende!">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5689/auch-fashion-blumiges-zum-wochenende</link>
<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 13:45:59 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Freitag, den 3. Juli 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Günter am  3. Juli 2009, 09:44.</p>


	<p>Die <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Ambrosia;art125,2838346">Ambrosia</a> wuchert heute in den Gazetten, die <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1125162/Neuer_Chef_soll_S_Bahn_aus_der_Krise_fuehren.html">S-Bahn</a> natürlich auch – aber es gibt auch eine gute Nachricht:</p>

	<p>Das <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/gericht-erlaubt-verbot-von-heizpilzen/">Heizpilz-Verbot ist rechtens</a> – laut Verwaltungsgericht geht Klimaschutz vor Wirte-Umsatz.</p>

	<p>Ärgerlich hingegen ist die Geheimniskrämerei des Senats: Jetzt muss die <span class="caps">CDU</span> wohl <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Bread-Butter-Tempelhof;art124,2838460">vor Gericht ziehen</a>, um Einblick in den Bread-&amp;-Butter-Mietvertrag zu bekommen. Man kann nur hoffen, dass das Verfassungsgericht zugunsten der Informationsfreiheit entscheiden wird. Wer mit dem Staat Geschäfte macht, muss damit rechnen, dass der Inhaber des Staates – das Volk – wissen will, worum es bei diesen Geschäften geht. Es muss Schluss sein mit der Ausrede, man könne wegen &#8220;Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen&#8221; keine Auskunft geben. </p>

	<p>Daran könnte sich dir <span class="caps">BSR</span> ein Beispiel nehmen: In Mitte gibt es Eimer, in die man Pfandflaschen legen kann: <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/solidarische-muelltrennung/">Solidarecycling</a> nennt sich das Projekt.</p>

	<p>FU-Präsident Lenzen will seine Profs <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0703/berlin/0036/index.html">ohne Mitsprache des Bildungssenators berufen</a> dürfen. Angesichts der <a href="http://fuwatch.wordpress.com/2007/10/16/die-scharenberg-affare/">Scharenberg-Affäre</a> wäre ich da sehr vorsichtig.</p>

	<p>Und:
	<ul>
		<li>Fußgängerbrücke/Friedrichstraße wegen Umbau <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1124943/Fussgaengerbruecke_am_Bahnhof_Friedrichstrasse_gesperrt.html">gesperrt</a>.</li>
		<li><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0703/berlin/0024/index.html">Waldkindergarten</a>: Kinder fahren mit dem Bus aus der Innenstadt ins Grüne.</li>
		<li>Viel mehr Kinder mit <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/familie/schule/Ausbildung-Behinderung-Neukoelln;art295,2838466">Verhaltensauffälligkeiten und Lernbehinderung</a>.</li>
		<li>Insolvent: Gorilla-Bio-Kette <a href="http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article1124812/Berliner_Bio_Kette_Gorilla_schliesst_alle_Filialen.html">macht dicht</a>.</li>
		<li>Zu Straftaten aufgefordert: Flugblätter fordern <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1125420/Extremisten_planen_Anschlaege_auf_Soldaten.html">Übergriffe auf Bundeswehrangehörige</a>.</li>
		<li>Ausstellung über <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/?dig=2009%2F07%2F03%2Fa0108&amp;cHash=ace5205a8e">Erich Mühsam</a> in Oranienburg.</li>
	</ul></p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5687/freitag-den-3-juli-2009#Kommentar" title="Freitag, den 3. Juli 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5687/freitag-den-3-juli-2009</link>
<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 07:44:47 GMT</pubDate>
<dc:creator>Günter</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-07-03:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/23e026a9815780a9e6bcab4f570451c2</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Fashion und Berlin: die geerdete (Mode)Hauptstadt - Urban Wear at Home</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am  2. Juli 2009, 22:26.</p>


	<p>In Berlin könne man jederzeit und überall herumlaufen, wie man wolle, ohne dass sich jemand daran störte &#8211; wie schrill, wie bunt, schlampig und geschmacklos es auch sei. Das ist das alte Klischee, schon zu Zeiten vor der Wende. <del>Da galt es natürlich nur für den Inselteil der Stadt.</del></p>

	<p>Der Berliner, die Berlinerin und alle, die sich als ZugezogeneR als solche fühlten, <em>waren</em>  ihrem Kiez, ihrer sozialen Herkunft, ihrer politischen oder sexuellen Ausrichtung mit dem entsprechenden Outfit als &#8220;Marke&#8221; sehr treu. Doch mittlerweile zeigt Mann/Frau Stil, bunt und individuell, nicht zwingend teuer. Berliner gründeten Modemessen und Börsen, die weltweit Rang und Namen haben (Bread and Butter, <a href="http://www.premiumexhibitions.com/">Premium Exhibitions</a>).</p>

	<p>Dass sich eine recht spannende Entwicklung hin zu einer Modemetropole mit Wachstumspotential vollzieht, ist noch nicht überall &#8220;angekommen&#8221;. Doch vieles ist anders mit der Mode hier: während <a href="http://www.italien-aktuell.info/mode-mailand/">Mailand Eleganz und edle Stoffe</a> vermarket, Paris die Haute Couture mit dem <a href="http://www.vogue.de/articles/mode/mode-news/haute-couture/2009/01/27/13245">Style-Sprachrohr Vogue</a>, ist Berlin bodenständig, oder wie Klaus-Dieter Müller, Chef der bread and butter sagt: &#8220;Berlin ist geerdet, hier ist das Zentrum der Urban (Street) Wear Mode&#8221; (siehe Interview in der aktuellen Ausgabe des Tip-Magazins). Und diese Modebranche setzt weltweit auf witzige, tragbare Mode der lässigen Art. Passend zur Urban Street Art (High-End Graffiti), wo Berlin ebenfalls die Metropole ist, wird nun konsequent das <a href="http://www.textilwirtschaft.de/fashion/urbanwear/">Urban Wear</a> vermarktet.</p>

	<p>Diese Entwicklung hat in den vergangenen Jahren zunehmend Style Scouts auf den Plan gerufen, die viele Kontakte knüpften und schließlich die entscheidenden Brücken herstellten. Für Vermarkter wurde Berlin wieder interessant, Modemessen etablierten sich. Die <a href="http://www.mercedes-benzfashionweek.com/index.php?id=1621&amp;L=1">Fashionweek</a>, vormals am Pariser Platz, hat ihre Zelte dieses Jahr auf dem Bebelplatz aufgeschlagen. Bilder von heute Abend <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4449228,00.html">hier</a>.</p>

	<p><a href="http://www.fashionunited.de/News/Leads/Berlin%3A_Schwarzer_Kaffee_f%FCr_Suzy_Menkes_200907026452/">Suzy Menkes weilt sogar heute hier</a>, das wird der Hauptstadt, so Modekenner, den Ritterschlag zur den Top-Modestädten geben. Sie gilt als <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/fashionweek/article1124359/Modekritikerin_Suzy_Menkes_adelt_Berlin.html">berühmt-berüchtigte Modekritikerin</a>. Nun ja, die Berliner wird es selbst weniger interessieren, aber es wird sich als Motor für neue Jobs zeigen, so wie der Berlin Tourismus und die virulente Galerieszene.</p>

	<p>Die <a href="http://www.breadandbutter.com/summer2009/de/tradeshow/datum-oeffnungszeiten-ort/willkommen-in-tempelhof/">Rückkehr der bread and butter Fachmesse</a> in die Hauptstadt nach Tempelhof wird die Branche weiter beleben, Synergie-Effekte entstehen.</p>

	<p>Auch die Fetischläden um und in der Motzstraße in Schöneberg machen Mode. Individuelle, extreme, aufwendige Mode. Diese Shops werden von manchen zu Recht sehr kritisch gesehen, da unreflektiert die Mode direkten Bezug zu &#8220;Männlichkeitswahn&#8221; oder <a href="http://www.bifff-berlin.de/aktuell66.html">Nähe zu faschistischem Styling</a> aufweist. Aber auch das ist Berlin, Vielfalt, keine Berührungsängste, streitbar stylisch oder geschmacklos &#8211; wie es Euch gefällt.</p>

	<p>Ökologische, grüne und soziale Projekte sowie Präsentationen mit <a href="http://diepresse.com/schaufenster/mode/491676/index.do?_vl_backlink=/home/index.do">Obdachlosen (in Zusammenarbeit mit dem Strassenfeger) und Jugendlichen aus sozialen Brennpunktgebieten</a> werden ebenfalls auf der Messe Thema sein: Berlin in seiner bunten Mischung trotzt damit der Krise und zeigt nicht nur Mode zum Anfassen, sondern bindet auch Randgruppen ein und unterstützt auch <a href="http://diepresse.com/schaufenster/mode/491676/index.do?_vl_backlink=/home/index.do">soziale Projekte</a>.</p>

	<p>Den größten Anteil an dieser Entwicklung in der Hauptstadt haben aber die vielen kleinen Läden, manchmal als start Up, als Eine-Frau-Laden begonnen, die nun mit Kollektionen auf den großen Messen vertreten sind. Genäht wurde am Anfang oft im kleinen Laden im Hinterzimmer oder der Theke. Später noch, übermüdet, zu Hause. Viele amerikanische, britische und einige spanische Kreative haben hier neben ihrern deutschen KollegInnen bei bezahlbaren Mietpreisen und günstigen Lebensbedingungen den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Diese Vielzahl der neuen kleinen Modeläden (siehe auch <a href="http://www.fashionhain.de/">fashionhain</a>) mit eigenen Kollektionen (z.B. in Friedrichshain, <a href="http://www.modekultur.info/index_de/modedesign_berlin_friedrichshain">Tipps hier</a>) macht die Stadt mit ihrer Kultur und Interpretation zu etwas eigenem, nicht vergleichbarem mit anderen Modemetropolen.</p>

	<p>Und dennoch wird es immer nur einen kleinen Teil von Berlin repräsentieren &#8211; das Mosaik der Stadt ist vielfältig!</p>

	<p>Veranstaltungstipps:</p>

	<p>Noch bis zum Samstag: die <a href="http://www.mercedes-benzfashionweek.com/">Fashionweek Berlin 2010</a> &#8211; Fachbesucher, aber auch freier Eintritt bei Veranstaltungen im Rahmenprogramm um den Bebelplatz.</p>

	<p>Die <a href="http://www.premiumexhibitions.com/">Premium-Messe</a> im Postbahnhof (Fachbesucher).</p>

	<p>Die <a href="http://www.de-bug.de/mode/archives/1244.htmlauch">Torstraße hat zum Thema Mode und Musik</a> einiges zu bieten.</p>

	<p><a href="http://www.fk-unternehmerverein.de/aktuelles/fashiontour2009_Ueberblick.pdf">Friedrichshain macht schön</a> ist das Motto eines Street Cars, welches auf die lebendige Szene in Berlins kleinstem Stadtteil hinweist. Am Samstag, den 4. Juli findet die <a href="http://www.peccato.de/blog/friedrichshain-macht-schoen-2">Lange Nacht des Shoppings</a> statt, von 12 Uhr bis 24 Uhr. Am Boxhagener Platz sind schon mittags ab 12 Uhr diverse Aktionen und Modeschauen zum Thema fashionhain.</p>

	<p>(Kein Anspruch auf Vollständigkeit!)</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5686/fashion-und-berlin-die-geerdete-modehauptstadt#Kommentar" title="Fashion und Berlin: die geerdete (Mode)Hauptstadt - Urban Wear at&#160;Home">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
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<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5686/fashion-und-berlin-die-geerdete-modehauptstadt</link>
<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 20:26:50 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Bahn zieht Notbremse: Alle S-Bahn-Geschäftsführer werden entlassen</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Stephan am  2. Juli 2009, 13:58.</p>


	<p>So wie es aussieht, hat das S-Bahn-Chaos der letzten Tage doch deutlich wahrnehmbare Konsequenzen: Alle vier Geschäftsführer der S-Bahn werden entlassen, so die <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Verkehr-Berliner-S-Bahn-Tobias-Heinemann;art18614,2838054">Info</a>. Ob sich nun kurz- bzw. mittelfristig etwas ändern wird, bleibt freilich abzuwarten.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5684/bahn-zieht-notbremse-alle-s-bahn-vorstaende-werden-entlassen#Kommentar" title="Bahn zieht Notbremse: Alle S-Bahn-Geschäftsführer werden&#160;entlassen">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
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<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5684/bahn-zieht-notbremse-alle-s-bahn-vorstaende-werden-entlassen</link>
<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 11:58:45 GMT</pubDate>
<dc:creator>Stephan</dc:creator>
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<item><title>Typische Berliner Brache</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Susanne am  2. Juli 2009, 13:06.</p>


<div class="schoenes-foto-voll" style="width: 500px;">
<img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4227.jpg" width="500" height="371" title="" alt="" />
<div style="width: 500px;"></div></div>
Gestern Abend am sagenhaften Berliner Hauptbahnhof. Oder sollte ich vielleicht besser sagen: dahinter?

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5682/typische-berliner-brache#Kommentar" title="Typische Berliner&#160;Brache">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5682/typische-berliner-brache</link>
<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 11:06:19 GMT</pubDate>
<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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<item><title>Donnerstag, den 2. Juli 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Linda am  2. Juli 2009, 11:16.</p>


	<p>Sparen am falschen Ende, nämlich bei den Wartungskosten: Weil das Eisenbahn-Bundesamt 380 mangelhafte S-Bahn-Waggons eingezogen hat, ist ein Fahrplanchaos entstanden  und der Berliner <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1124295/Berlins_S_Bahn_Chef_Tobias_Heinemann_muss_gehen.html">S-Bahnchef soll entlassen werden</a>. </p>

	<p>Nicht an der Wartung gespart haben die Bezirke: Der TÜV-Rheinland testet Spielplätze und möchte drei von fünf sperren lassen. Die Bezirke wehren sich und <a href="http://www.morgenpost.de/familie/article1124375/Bezirke_wehren_sich_gegen_TUeV_Tester.html">bezweifeln die Untersuchungskriterien</a>.</p>

	<p>Eine Frau wurde kürzlich im Spandauer Forst ermordet, nun ist <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Mord-Joggerin-Spandau;art126,2837113">ein Überwachungsvideo aufgetaucht</a>. Kopfschüttelnd frage ich mich allerdings auch, warum man jetzt schon im Wald videoüberwacht wird  &#8211; war ich hier nicht <a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5606/ausgerechnet-spandau">vor ein paar Wochen</a>?</p>

	<p>Tempelhof sorgt für Zoff: die Grüne Jugend kritisiert die Fraktionsführung ihrer Partei, weil sie sich <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/junge-gruene-ruegen-fraktionschefs/">von der Aktion Squat &#8211; Tempelhof</a> distanziert haben. Jetzt ist die <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/131370/index.php">Strick-Guerilla hier angekommen</a>, mit der Bread &amp; Butter Modemesse. Die <span class="caps">CDU</span> hat anscheinend etwas gegen die <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/tempelhofstreit-bleibt-in-mode/">Modenschauen</a>. Generell laufen die BerlinerSchauen <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dpa_21692936.php">nicht ganz störungsfrei ab</a>.<br />
In Tegel überlegt man schon zeitig, welche <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1124358/Energiestadt_oder_Park_Was_aus_Tegel_werden_soll.html">Nachnutzungen für die Zeit nach der Flughafenschließung</a> in Frage kommen.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5683/donnerstag-den-2-juli-2009#Kommentar" title="Donnerstag, den 2. Juli 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5683/donnerstag-den-2-juli-2009</link>
<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 09:16:05 GMT</pubDate>
<dc:creator>Linda</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Der Himmel über Berlin</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am  1. Juli 2009, 17:00.</p>


<div class="schoenes-foto-voll" style="width: 500px;">
<img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4226.jpg" width="500" height="375" title="" alt="" />
<div style="width: 500px;"></div></div>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5681/der-himmel-ueber-berlin#Kommentar" title="Der Himmel über&#160;Berlin">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5681/der-himmel-ueber-berlin</link>
<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 15:00:38 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Walled In - Animationsfilm zur innerdeutschen Grenze</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Sebastian am  1. Juli 2009, 12:29.</p>


	<p>Mich hat vor allem die Animation beeindruckt, weniger der Inhalt. Sehenswert ist der Film der Deutschen Welle in jedem Fall.</p>

	<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OwQsTzGkbiY&hl=de&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/OwQsTzGkbiY&hl=de&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>



<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5680/walled-in-animationsfilm-zur-innerdeutschen-grenze#Kommentar" title="Walled In - Animationsfilm zur innerdeutschen&#160;Grenze">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
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<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5680/walled-in-animationsfilm-zur-innerdeutschen-grenze</link>
<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 10:29:26 GMT</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-07-01:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/476392ebdbf5f739b31386468378ede4</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Mittwoch, den 1. Juli 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am  1. Juli 2009, 00:40.</p>


	<p>Das Thema des Tages: Verkehr. Die S-Bahn verkehrt weniger, die <span class="caps">BVG</span> verkehrt mit Flexity, der <span class="caps">BBI</span> nimmt mehr Verkehr auf. Verkehrt finden Linksextreme linke Wohnbauprojekte, und die Modemesse verkehrt nun doch in Tempelhof. Und das Wetter im Südosten war auch verkehrt.</p>

	<p>Mal wieder <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/s-bahn-ist-voellig-von-der-rolle/">Chaos bei der S-Bahn</a>: nach winterlichen Tür-Defekten, schlechten Radlagern nun weitere Probleme mit der Sicherheit. Die von der Eisenbahnbehörde geforderten <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1123589/Chaos_bei_der_S_Bahn_sorgt_fuer_ueberfuellte_Zuege.html">verkürzten Wartungsintervalle für die Züge wurden von der S-Bahn verschleppt</a>. 380 Züge sind seit Montagnacht ausgefallen, das ist knapp ein Drittel der gesamten Flotte. Viele Linien fahren nun erst mal nur im 20-Minuten-Takt. </p>

	<p>Der neue <del>Flughafen</del> <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/131277/index.php">Airport <span class="caps">BBI</span> wird rund 300 Millionen Euro teurer</a> &#8211; nicht etwa, weil jemand falsch geplant hätte, sondern weil die erst Jahre später vorgesehende Ausbaustufe I nun gleich mitgebaut wird, um weitere 4-5 Millionen Flugäste jährlich abfertigen zu können.</p>

	<p>Vier der schicken neuen Flexity-Bahnen sind schon im Einsatz, 2011 kommen 99 weitere Züge: die <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Verkehr-BVG-Strassenbahnen-Flexity;art18614,2836566"><span class="caps">BVG</span> modernisiert schrittweise damit ihren Straßenbahnfuhrpark</a>. Bis 2017 sollen alle alten Tatra-Züge ausrangiert werden. Zwei Wagentypen werden zum Einsatz kommen, rund 30 und 40m lange Gelenkzüge. Das Gesamtvolumen für 132 Züge (200 waren mal geplant) beträgt knapp 400 Millionen Euro.</p>

	<p>Alternative Wohnprojekte, zumeist von Menschen aus linkem oder grünem politischen Hintergrund initiiert, werden <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Extremismus-Baugruppen;art270,2836561">zunehmend von Linksextremen angegriffen</a>. Diese behaupten, die Stadtumstrukturierung werde nun auch durch die gemäßigte Linke vollzogen. <em>Gentrifizierung light</em>  gibt es wohl nicht.</p>

	<p>Alles in Butter ist bei den Veranstaltern der Modemesse Bread and Butter: die <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Bread-Butter-Flughafen-Tempelhof-Fashion-Week-Mode;art125,2836835">Modemesse kann in den Gebäuden des alten Tempelhofer Flughafens stattfinden</a>. Die Filmbetriebe Berlin Brandenburg (<span class="caps">FBB</span>) scheiterten vor dem Bundeskartellamt mit dem Versuch, den Vertrag von Bund und Land mit der Messe im letzten Moment zu kippen.</p>

	<p>Sonst noch:</p>

	<p>In Berlin wurde um 21 Uhr 07 der <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dpa_21680832.php">Ausnahmezustand</a> von der Feuerwehr ausgerufen. Im Südosten gingen schwere Gewitter nieder. Im Nordosten blieb es weitgehend bei geringen Niederschlägen, bis 1 Uhr jedenfalls&#8230;</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5679/mittwoch-den-1-juli-2009#Kommentar" title="Mittwoch, den 1. Juli 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5679/mittwoch-den-1-juli-2009</link>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 22:40:37 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-07-01:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/6d9d3ec619b1168a4e230fb3963ad3e3</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Oper im Schiller</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Linda am 30. Juni 2009, 16:26.</p>


<div class="schoenes-foto-voll" style="width: 500px;">
<img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4222.jpg" width="500" height="375" title="... Vertrauen ist wie ein scheues Reh ... Foto: linda link" alt="" />
<div style="width: 500px;">... Vertrauen ist wie ein scheues Reh ... Foto: linda link</div></div>



<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5678/oper-im-schiller#Kommentar" title="Oper im&#160;Schiller">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5678/oper-im-schiller</link>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 14:26:46 GMT</pubDate>
<dc:creator>Linda</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-06-30:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/7f8d340f65960f9cf2a2f0a2cee48f6e</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Dienstag, den 30. Juni 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Linda am 30. Juni 2009, 10:50.</p>


	<p>Wie hoch ist eigentlich die Dichte der Schützenvereine pro Einwohner in der Stadt? Auf jeden Fall wird hier ziemlich schnell geschossen: Erst in der vergangenen Woche wurde ein aufmüpfiger <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Charlottenburg-Bahnhof-Zoo;art270,2834257">Kleinkrimineller von der Polizei erschossen</a>, offenbar weil er sich nicht widerstandslos festnehmen ließ. Gestern nun wurden drei Frauen an der Bushaltestelle erst dämlich von der Seite angequatscht, <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1122517/Schuesse_auf_Frauen_Polizei_hat_eine_erste_Spur.html">dann  angeschossen</a>. Und das alles im stinkbürgerlichen Stadtviertel Charlottenburg! Sollte vielleicht doch etwas dran sein &#8211; an der alten Geschichte von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bleibtreustra%C3%9Fe">Bleistreu-Straße</a>? Nur in Neukölln ist es noch etwas extremer, dort treten die schießwütigen Herrschaften gleich <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Schiessereien-Charlottenburg-Neukoelln;art126,2834790">mit Maschinengewehr auf</a>.</p>

	<p>Als Schuss in den Ofen könnte man dagegen die Carlofts bezeichnen. Warum verkaufen sich die Luxusbuden in Kreuzberg  nicht so gut? Liegt es an der autonomen Randale oder <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/carlofts-werden-ausgebremst/">schlichtweg an der Krise</a>? Das Ergebnis scheint in beiden Fällen das gleiche zu sein&#8230;</p>

	<p>Ob die Modemesse &#8220;Bread &amp; Butter&#8221; im ehemaligen Flughafen Tempelhof <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/nur-das-image-stimmt/">ein Volltreffer wird</a>, muss sich auch erst noch zeigen.</p>

	<p>Eher ein Duell ist das Verfahren, dass die Staatsanwaltschaft gegen zwölf Manager der früheren <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Klaus-Landowsky-Bankenskandal;art270,2834998">Berliner Bankgesellschaft führt</a>, darunter der <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1122671/Landowsky_Anwaelte_lehnen_Richterin_wieder_ab.html">frühere <span class="caps">CDU</span>-Fraktionsvorsitzende Klaus Landowsky</a>. Aber anders als der Amerikaner Madoff wird Landowsky wohl nicht bestraft werden. Indem man ständig den Richter als befangen ablehnt, kann man hierzulande offenbar einen <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/anwaelte-torpedieren-bankenprozess/">Prozess vermeiden</a>.</p>

	<p>Ziemlich abgesoffen ist die <span class="caps">SPD</span>, die nach neuesten Forsa-Umfragen <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1123013/Berliner_SPD_sucht_nach_Erklaerungen_fuer_Umfragetief.html">an Wählerzustimmung eingebüßt</a> hat, die Rohrkrepierer-Themen <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/131157/index.php">listet die Berliner Zeitung auf</a>.</p>

	<p>Und was hätten sie sonst noch gern?
	<ul>
		<li>Die Charité-Rechtsmediziner eine <a href="http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/eine-haarlocke-waers/">Locke von Rosa Luxemburg</a></li>
		<li>Die Tempelhof-Fans <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Verkehr-Tempelhof-Berliner-Flughaefen-Weltkulturerbe;art18614,2835788">den Weltkulturerbe-Status</a></li>
		<li>Die S-Bahn <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/S-Bahn-Nahverkehr;art270,2836193">mehr und bessere Räder</a></li>
		<li>Die Grafikein Barbara Dechant <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1122829/Berlinerin_sammelt_Buchstaben_fuer_Museum.html">ein Buchstabenmuseum</a></li>
	</ul></p>



<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5677/dienstag-den-30-juni-2009#Kommentar" title="Dienstag, den 30. Juni 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5677/dienstag-den-30-juni-2009</link>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 08:50:57 GMT</pubDate>
<dc:creator>Linda</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Die Verkaufskanone</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Jürgen am 29. Juni 2009, 21:45.</p>


	<p>Ich halte, trotz gelegentlicher Rückschläge, den Leser grundsätzlich für befähigt und willens, die Ironie oder Ernsthaftigkeit eines Beitrages selbst wahrzunehmen. So will ich&#8217;s auch diesmal halten, obwohl manche vielleicht sagen: Jetzt schreibt er schon wieder! Hat er nichts weiter zu tun. Mitnichten. Aber in Berlin liegen die Themen nun einmal auf der Straße, man muß sie nur aufheben und die paar Minuten zwackt man sich dann schon gern ab!</p>

	<p>Heut abend war ich wieder mal in Schwabenberg unterwegs. Das ist der Stadtbezirk, wo eigentlich keine junge oder ältere Frau das Kochhandwerk erlernen muß, da sämtliche Straßen dieser Gegend mit Restaurants, Kneipen und Lebensmittelläden geradezu gepflastert sind. Die weite Gegend um den Kollwitzplatz hat der von mir sehr geschätzte Karikaturist <a href="http://www.ol-cartoon.de/">OL</a> mit seinen &#8220;Die Mütter vom Kollwitzplatz&#8221; ins rechte Licht gerückt hat. (Wer bei diesen Zeichnungen nicht lachen oder wenigstens grinsen kann, der wird&#8217;s nicht mehr lernen). Angelockt durch ein Schaufenster betrat ich ein Antiquitätengeschäft und fand dort ein Weinglas Marke &#8220;Erbe Großmutter&#8221;. Der Ladeninhaber, weißhaarig und statuenhaft, saß auf seinem Sessel und machte keinerlei Anstalten, den potentiellen Käufer zu umgarnen. Auch als ich das Glas in die Hand nahm, um nach dem Preis zu spähen, rührte sich die Salzsäule nicht. Als ich vor seiner Nase das Glas hin und her schwenkte, bemerkte ich, daß sich seine Pupillen bewegten. Dann klingelte sein Handy und mein Verkäufer vertiefte sich in ein langandauerndes, phlegmatisch ablaufendes, von vielen &#8220;mhm&#8221; und &#8220;nunja&#8221; durchzogenes Gespräch.<br />
Dann endlich fertig, richtete er sein kostbares Wort an mich: Zehn Euro. Ich legte ihm den Schein hin und er strich ihn mit dem Gesichtsausdruck eines fürstlichen Kammerdieners ein.</p>

	<p>Ich hab ihn zum Schluß gefragt, ob er Berliner sei. Er meinte, ja, wie so viele. Mit zwanzig zum Studium nach Berlin (West) gekommen. Ich wollte ihm Erleichterung verschaffen und sagte: Ich auch, aber nach Berlin (Ost). Und dann fügte er hinzu, ja so könne man sich doch jetzt als Berliner fühlen.</p>

	<p>Als ich den Laden verließ, lag ein Lächeln auf seinem Gesicht.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5676/die-verkaufskanone#Kommentar" title="Die&#160;Verkaufskanone">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
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<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5676/die-verkaufskanone</link>
<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 19:45:19 GMT</pubDate>
<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Montag, den 29. Juni 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Sebastian am 29. Juni 2009, 10:52.</p>


	<p>Mal wieder Ärger um eine Ausschreibung. <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Strassenbeleuchtung-Laternen-Energie;art124,2835144">Diesmal geht es um die Straßenbeleuchtung.</a> Der neue private Betreiber der 180.000 Lampen soll Geld vom Land Berlin für Investitionen zum Energiesparen bekommen. Die dadurch erzielten Einsparungen sollen jedoch in die Bilanzen des privaten Betreiber eingehen. Der Haushaltsausschuss will intervenieren.</p>

	<p><a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1122242/Neues_Buergerbegehren_fuer_einen_Supermarkt.html">Ein Bürgerbegehren für einen riesigen Supermarkt.</a> Bürgerinnen und Bürger in Lichtenberg sammeln Unterschriften für den Bau eines SB-Warenhauses am Wohngebiet &#8220;Weiße Taube&#8221;. Der Bezirk will das aus unterschiedlichen Gründen nicht genehmigen. Interessant an diesem Konflikt ist auch, dass Bezirkspolitiker derselben Parteien, die aber aus benachbarten Bezirken stammen, ganz unterschiedliche Ansichten haben. Eine gewisse Form der Kleinstaaterei schimmert durch.</p>

	<p>Im <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/neuerdings-wird-sogar-gekuesst/">Montags-Interview der taz</a> berichtet die Sozialarbeiterin Wiltrud Schenk aus 20 Jahren Beratung von Prostituierten. Warum Wohnungsbordelle offen bleiben sollten, was das Prostitutionsgesetz verbessert und ihr eigenes Verhältnis zur Sexualität verändert hat.</p>

	<p>Bushido macht seinem Ruf mal wieder alle &#8220;Ehre&#8221;. Der so genannte Rapper soll am Rande des transgenialen <span class="caps">CSD</span> eine Frau diskriminierend bepöbelt haben. Die Folge: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0629/berlin/0069/index.html">Eine Wasserdusche auf den Kopf und eine Anzeige am Hals.</a></p>

	<p>Sonntagnacht wurde scharf geschossen. <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1122113/Mann_feuert_mit_Maschinenpistole_auf_Nebenbuhler.html">Eine Frau leicht, ein Mann schwer verletzt.</a></p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5675/montag-den-29-juni-2009#Kommentar" title="Montag, den 29. Juni 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5675/montag-den-29-juni-2009</link>
<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 08:52:51 GMT</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Pommes, Sicherheitspersonal, Raucher. Ein Treffen in der U-Bahn.</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am 28. Juni 2009, 23:35.</p>


	<p>Die U-Bahn Station ist halbvoll, zwei Sicherheitssheriffs (Pat und Patachon) watscheln durch den Bahnhof, müder Blick, der Mann ganz fett, so 130kg auf 175cm, die Uniform sitzt wie in die Wurstpelle gepresst. Sie ist sehr klein, die Uniform übergroß, mit 50er Jahr Hornbrille, kein Retro, die langen blonden Haare wirken wie in der Friteuse gewaschen &#8211; sie riechen zumindestens auf 5m Abstand noch so und sehen auch so aus. </p>

	<p>Der Sheriff schiebt sich Pommes mit einem dicken Doppelklecks Mayonaise in seinen Mund. In der Station. Dann bleiben beide stehen, schauen auf die Anzeige &#8211; in drei Minuten kommt die U-Bahn. </p>

	<p>Wahrscheinlich mussten sie lange in der Pommesbude auf ihr Essen warten, deshalb wohl der Geruch, geht es mir noch durch den Kopf.</p>

	<p>Mein Blick fällt auf drei Mädels und einen Typen, vielleicht 16 &#8211; 19 Jahre alt, die auf der Bank sitzen und alle drei rauchen. Die beiden Sheriffs sehen das auch, schauen sich an, drehen sich weg und nehmen dann ein paar Schritte Abstand von den Rauchern.</p>

	<p>Eine gepflegte ältere Dame geht zu den Sheriffs hin und spricht sie an:&#8220;Ist hier nicht Rauchverbot? Sollten sie den Jugendlichen nicht das Rauchen hier verbieten?&#8221;</p>

	<p>Der Dicke dreht sich zu der Frau, ungläubig, verdutzt, fühlt sich gestört beim Essen, in seiner Ruhe.</p>

	<p>Dann, mit halbvollem Mund, presst er ein &#8220;Wa?&#8221; heraus?</p>

	<p>Die Frau antwortet: &#8220;Wie bitte?&#8221;, ungläubig mustert sie das Wachpersonal. &#8220;Ich hatte Ihnen eine Frage gestellt.&#8221;</p>

	<p>In etwas energischerer Tonlage raunt sie mit aufsteigender und lauter werdender Stimme: &#8220;Ist hier ist nicht Rauchverbot? Warum sagen Sie nichts?&#8221;</p>

	<p>Der Wachmann bekommt keinen Ton heraus. Sein Gesichtsausdruck schwankt zwischen Unverständnis, Gereiztheit und dem Bewusstsein, ja im Job zu sein und nun irgendwie reagieren zu müssen.</p>

	<p>Ich überlege, ob ich mich einmische, bleibe aber doch in der beobachtenden Position, mittlerweile selbst zwischen Entsetzen (ob der schwerfälligen, bräsigen Art des Wachpersonals) und Belustigung pendelnd.</p>

	<p>Die ältere Frau gibt nicht auf: &#8220;Können Sie mich nicht verstehen oder wollen  nicht?&#8221;, dreht sich herum, geht zu den Jugendlichen und herrscht die an: &#8220;Macht sofort die Zigaretten aus, oder könnt ihr nicht lesen?&#8221; </p>

	<p>Der Wachmann grunzt nochmal: &#8220;Wa?&#8221; So stelle ich mir eigentlich einen Comic vor. Seine Kollegin hat einen Gesichtsausdruck, als möchte sie tausend Klafter tief im Erdboden versinken.</p>

	<p>Die Mädels drücken ihre Kippen auf den Boden aus, der Junge schnippt seine weg. </p>

	<p>Der Wachmann schaut in die Runde, mit leerem Gesichtsausdruck. Schmeißt den Rest seiner Portion Pommes in den Papierkorb. Seine Kollegin nimmt ihn am Arm, die beiden watscheln davon. Kein Wort, keine Reaktion.</p>

	<p>Die ältere Frau wendet sich ab von den Jugendlichen, schaut dem Wachpersonal nach, sagt dann zu mir: &#8220;Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ganz Berlin eine Irrenanstalt ist oder ob ich einfach nur alt werde.&#8221;</p>

	<p>Ich grinse sie an, sage aber nichts. Die U-Bahn fährt ein, das übliche Gedrängel, kein Platz zum Aussteigen an mehreren Türen, und ich muss über ihren Spruch nachdenken.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5674/pommes-sicherheitspersonal-und-raucher-u-bahn-in-berlin#Kommentar" title="Pommes, Sicherheitspersonal, Raucher. Ein Treffen in der U-Bahn.">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
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<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5674/pommes-sicherheitspersonal-und-raucher-u-bahn-in-berlin</link>
<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 21:35:43 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Sie hieß Mieze</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Jürgen am 28. Juni 2009, 14:38.</p>


	<p>Jetzt ist Erdbeerzeit. Überall in Berlin sieht man Verkaufsstände. Auf den Märkten stehen die Bauern aus Brandenburg und bieten ihre Ware an. Einige Lieferanten kommen sogar aus Mecklenburg-Vorpommern und vermarkten ihre Ware direkt an Berliner Straßenecken. Zu den vielen Sorten gehört die Elsanta. Die gibts jetzt auch. Die Erdbeeren aus dem Ganzjahressortiment, viele davon aus Holland, sollen vor allem sehr ertragreich und leicht pflückbar sein. Viele schmecken nach nichts.</p>

	<p>Eine ältere deutsche Sorte ist die Senga Sengana. Sie schmeckt gut. Was ganz besonderes ist jedoch Mieze. Ich hab sie schon vor vielen Jahren erstmals in Sachsen kennengelernt und gegessen: Mieze Schindler. Für Geschmack und Farbe dieser Erdbeersorte benutze ich jetzt mal ein Wort, welches ich selten verwende, schon deshalb weil es in Medien, Fernsehküchen und in der Werbung inflationär eingesetzt wird: köstlich!</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5673/sie-hiess-mieze#Kommentar" title="Sie hieß&#160;Mieze">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5673/sie-hiess-mieze</link>
<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 12:38:15 GMT</pubDate>
<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Berliner CSD 2009: endlich wieder mehr politische Forderungen!</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am 27. Juni 2009, 19:29.</p>


<div class="schoenes-foto-links"><img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4220.jpg" width="106" height="121" title="" alt="" />
<div style="width: 106px;"></div></div>

Der CSD hat ein neues Logo, den TransYXX Bären, nicht schwulenrosa, nicht lesbischlila, auch keine Regenbogenfarben mehr, sondern ein frecher Berliner Bär in auffälliger Farbe. Stück für Stück ins Homo-Glück - Alle Rechte für Alle: das ist das Motto des diesjährigen CSD´s in Berlin. Robert Kastl, Vorsichtzender des CSD-Vereins Berlin, erklärt, was dahinter als aktuelles politisches Ziel steht: Grundgesetz, Gleichstellung mit der Ehe, Pensionsansprüche. Vor der EU wurden gerade wichtige Prozesse zum Gleichstellungsprozess gewonnen.

	<p>Gleichzeit wird an der Siegessäule zum neunten Mal der <a href="http://www.rbb-online.de/themen/dossiers/csd_2009/csd_2009/ausgezeichneter_rechtsweg.html">Zivilcourage-Preis</a> verliehen, diesmal an zwei Juristen. Neben dem Österreicher <a href="http://www.lesbian.or.at/news/1244559319">Dr. Helmut Graupner</a> erhält ihn Bundesjustizministerin Zypries.</p>

	<p>550.000 Menschen sind heute nachmittag mit der 31. Parade zum <a href="http://www.csd-berlin.de/index.php?m=1">Christopher Street Day</a>, kurz <span class="caps">CSD</span>,  durch die Hauptstadt gezogen. Mit 55 Wagen demonstrierten Schwule, Lesben und Transsexuelle wie immer tanzend und feiernd zwischen Kurfürstendamm und Siegessäule für einen gesetzlich verankerten Schutz Homosexueller im Grundgesetz. Die Fraktionen von <span class="caps">SPD</span>, Linke und Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus hatten sich schon am Donnerstag im Rahmen des <a href="http://www.siegessaeule.de/berlin/berlin-verabschiedet-aktionsplan-gegen-homophobie.html">Aktionsplans für sexuelle Vielfalt</a> für die entsprechende Grundgesetzänderung im Artikel 3 ausgesprochen und wollen parteiübergreifend Kirchen, Religionsgemeinschaften, Migrantenverbände und andere Interessensverbände zu <a href="http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2009/04/02/124669/index.html">Gesprächen für Akzeptanz sexueller Vielfalt</a>  zusammenführen.</p>

	<p>Eine Forderung, die Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit heute nochmals in seiner Rede unterstützte, wie auch eine Rehabilitierung derjenigen, die in der Bundesrepublik bis 1969 wegen des alten Schwulenparagrafen 175 strafrechtlich verfolgt worden waren. Konkret forderte er eine Entschädigung und eine Rentenregelung für die Betroffenen. </p>

	<p>Auch der <a href="http://transgenialercsd.de/seite1.htm">Transgeniale <span class="caps">CSD</span></a> findet wieder statt, heute nachmittag bewegte sich ein relativ kleiner Zug vom Boxhagener Platz zum Heinrichplatz. Traditionell als &#8220;alternativer <span class="caps">CSD</span>&#8221; bezeichnet, ist er weniger kommerziell, vertritt härtere politischen Forderungen und ist damit mehr in der Historie der Schwulenbewegung verwurzelt, wird aber weniger in der Öffentlichkeit wahrgenommen.</p>



<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5672/berliner-csd-2009-endlich-wieder-mehr-politische-forderungen#Kommentar" title="Berliner CSD 2009: endlich wieder mehr politische&#160;Forderungen!">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5672/berliner-csd-2009-endlich-wieder-mehr-politische-forderungen</link>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 17:29:05 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-06-27:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/f081113e108a35396c7fc9e0adf9e001</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Sonnabend, den 27. Juni 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Bernd am 27. Juni 2009, 09:25.</p>


	<p>Nach der <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1121243/Wie_der_Christopher_Street_Day_bunt_wurde.html"><span class="caps">CSD</span>-Parade</a> zur <a href="http://www.bz-berlin.de/kultur/kunst/festival-in-neukoelln-48-stunden-kunst-article500992.html">Neuköllner Kunst</a>. Guter Vorschlag? Mit einem kleinen Umweg darf auch um <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1121076/Berliner_Fans_trauern_um_Michael_Jackson.html">Michael getrauert werden</a>. Natürlich chauffiert von den <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Taxifahrer;art270,2833618">freundlichsten Fahrerinnen und Fahrern der Welt</a>.</p>

	<p>Da müssen <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/familie/schule/Schulen-Bildungsverwaltung;art295,2833678">Bildungsmängel</a> in den Hintergrund treten. Und die Neuköllner haben nur 48 Stunden Kunst. Sonst mehr <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1121283/Warum_Buschkowsky_keine_Bordelle_schliesst.html">Rotlicht</a>.</p>

	<p>Viel drumherum ist zu lesen:</p>

	<ul>
		<li><a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/anwalt-der-schwulen-im-weinberg-des-herrn/">Mit <span class="caps">CDU</span></a></li>
		<li><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Christopher-Street-Day;art125,2833610">Mit <span class="caps">LKW</span></a></li>
		<li><a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1121243/Wie_der_Christopher_Street_Day_bunt_wurde.html">In Farbe</a></li>
	</ul>

	<p>Ein geschlechtlich ausgewogenes Wochenende wünscht<br />
Bernd</p>

	<p>Nachtrag: Wer tatsächlich den Weg in meinen Bezirk nicht scheut, sollte sich sicherheitshalber ein <a href="http://sukkulent.files.wordpress.com/2009/06/visum.pdf">Visum</a> besorgen. </p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5671/sonnabend-den-27-juni-2009#Kommentar" title="Sonnabend, den 27. Juni 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5671/sonnabend-den-27-juni-2009</link>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 07:25:15 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernd</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-06-27:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/51ed9c99897ff4a8785bab3e99e371c1</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Det Leben jeht weiter</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Jürgen am 26. Juni 2009, 17:15.</p>


	<p>Heut früh war ick in Zehlendorf. Teltower Damm. Schöne Jejend. Jewerbe funktioniert, den Leuten jeht&#8217;s nich schlecht. Bisher dachte ick, die ham da, wejen der Einwohnerstruktur, jar keene Politessen. Denkste, Puppe. Kaum war ick nach 20 Minuten wieder am Auto, war&#8217;n Zettel dran. Ick hab nur &#8216;n bißchen zujeschaut bei einer Hochzeit in der Nr. 10. Draußen wartete schon &#8216;ne kleene Kapelle mit Saxophon, Klarinette und Akkordeon und spielte wunderbar: &#8220;Bei mir biste scheen..&#8221;. So kann man sich täuschen.</p>

	<p>Dann zurück in&#8217;t Zentrum durch Schloßstraße, Hauptstraße usw. Mann, wird da jebaut. Steglitz will wohl alle übaholen. Dann saus&#8217; ick durch die Lützowstraße und vor mir sitzt eener in so&#8217;n <span class="caps">BMW</span>-Cabrio, der hatte uff seinen Kopp &#8216;ne Landkarte jeschnitten. Vielleicht als Landeplatzorientierung für irjendeen Vogel. So unjefähr wie diese Scharrzeichnungen in Südamerika, als Orientierung für <span class="caps">UFO</span>&#8217;s. Die Landkarte hat aba sonst keen Aas interessiert, alle kiekten nur jeradeaus.</p>

	<p>Denn kam ick endlich durch meine jeliebte Friedrichstraße. Eijentlich is imma besser, man löft, mit Auto dauert et ewich. Hinta de Weidendammer Brücke stolziert doch eine ca. 40-jährige Dame über de Strasse. Haarschnitt wie vormals leyenhaft. Schicket Kostüm und aus der Tasche kam denn det weiße Kabel in&#8217;t Ohr. Ick frach mich imma: Wat ham die morjens schon zu besprechen? Noch jar nich uff Arbeit und schon für&#8217;n Chef erreichbar oder is det nur det Zeitfenster für den Liebhaber?</p>

	<p>Manchmal stell ick mir vor, so&#8217;n oller Berliner, 10000 Jahre alt, wäre plötzlich unter uns. Der würde weder die Wirtschaftskrise, noch dat Steuersystem, noch die vielen Autos (wo imma nur eener drinsitzt) vastehn &#8211; wir vastehn&#8217;s ja selba kaum. Aber besonders würde der sich über die Handkieker und Ohrhalter wundern. Ja, über die, die beit Loofen immer in ihre Hand kieken, ob wieda &#8216;ne <span class="caps">SMS</span> jekomm&#8217; is, oder die, die beit Brötchenkoofen dat unsichtbare Handy am Ohr ham und telefonier&#8217;n. </p>

	<p>Ick muß nochmal uff die Vögel zurückkommen. Meine Hofamseln sind jetzt ausjeflogen. Die Alte hatt jleich zwee durchjebracht. Jetzt sitzt se abends noch uff&#8217;n Dach und zwitschert. Die wird sich wohl bald &#8216;nen neuen Kavalier suchen. Det Leben jeht weiter!</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5669/det-leben-jeht-weiter#Kommentar" title="Det Leben jeht&#160;weiter">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5669/det-leben-jeht-weiter</link>
<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 15:15:41 GMT</pubDate>
<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-06-26:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/3cdf5883d930c731173a40afee8ac222</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Freitag, den 26. Juni 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Günter am 26. Juni 2009, 10:21.</p>


	<p>Das Abgeordnetenhaus hat gestern <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-SPD-Linke-Polizei;art124,2832753">über Brandanschläge und den Polizeieinsatz am Flughafen Tempelhof debattiert</a>. </p>

	<p>Muslimische Schülerinnen können aufgrund langer Kleidung und Kopftüchern häufig nicht am Sportunterricht teilnehmen. &#8220;Eltern und Lehrer finden keine Lösung des Problems&#8221;, <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1120385/Musliminnen_sitzen_im_Sportunterricht_oft_am_Rand.html">schreibt die Morgenpost</a>. Wie wäre es damit: Das Kopftuchtragen in der Schule verbieten.</p>

	<p>Hört sich besser an als Internet-Sperren: Die Charité bietet Männern, die den Wunsch verspüren, kinderpornografisches Material zu nutzen oder dies bereits tun, eine <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1120124/Berliner_Charite_startet_neues_Hilfsangebot_fuer_Paedophile.html">kostenlose Therapie</a> an. </p>

	<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Admiralbruecke-Kreuzberg;art270,2832697">Lärmproblem</a> an der Admiralbrücke: Da der Bezirk die Brücke nun doch nicht umgestalten will, um das Feiern dort einzudämmen, wollen Anwohner klagen. Auch andernorts gibt es <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1120313/In_Berlin_klagen_Anwohner_allerorten_wegen_Laerms.html">Ärger wegen der Lautstärke</a>.</p>

	<p>Und:
	<ul>
		<li>Bahnhof Zoo: <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Charlottenburg-Beate-Uhse-Museum;art126,2832721">Mann erliegt Schüssen aus Polizeiwaffe.</a></li>
		<li>Vorschlag für <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/homos-tanzen-fuers-grundgesetz/">Grundgesetzänderung</a>: <span class="caps">SPD</span>, Linke und Grüne wollen Homosexuelle vor Diskriminierung schützen.</li>
	</ul></p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5668/freitag-den-26-juni-2009#Kommentar" title="Freitag, den 26. Juni 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
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<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5668/freitag-den-26-juni-2009</link>
<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 08:21:09 GMT</pubDate>
<dc:creator>Günter</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item><language>en-us</language><media:rating>nonadult</media:rating><item><title>Links for 2007-09-20 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-20</link><pubDate>Fri, 21 Sep 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-20</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://wirres.net/article/articleview/4560/1/6/"&gt;alexa, palast der baum&amp;auml;ngel&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
Ix im Alexa&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Links for 2007-09-13 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-13</link><pubDate>Fri, 14 Sep 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-13</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.pornfilmfestivalberlin.de/07-festivalinfo.html"&gt;2. PORNfilmfestivalBERLIN 2007&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
24. - 28. Oktober&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Links for 2007-09-11 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-11</link><pubDate>Wed, 12 Sep 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-11</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://jurgenfauth.com/2007/09/11/trockenschwimmer/"&gt;Trockenschwimmer&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
Video vom Festival im Stadtbad Oderberger Strasse&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Links for 2007-09-04 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-04</link><pubDate>Wed, 05 Sep 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-04</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://minderjahr.blogspot.com/2007/09/karneval-der-verpeilten-tanzen-fr-den.html"&gt;minderjahr: Tanzen f&amp;uuml;r den Weltfrieden!&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
Fotos vom Karneval der Verpeilten 2007&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Links for 2007-08-29 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-08-29</link><pubDate>Thu, 30 Aug 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-08-29</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.fensterzumhof.eu/218/das-ende-eines-marzahner-plattenbaus/"&gt;Fenster zum Hof: Das Ende eines Marzahner Plattenbaus&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.berlin-eisfabrik.de/"&gt;Eisfabrik Berlin-Mitte&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Links for 2007-08-28 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-08-28</link><pubDate>Wed, 29 Aug 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-08-28</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://jurgenfauth.com/2007/08/27/lange-nacht-der-museen/"&gt;J&amp;uuml;rgen Fauth: Bilder von der Langen Nacht der Museen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Links for 2007-08-27 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-08-27</link><pubDate>Tue, 28 Aug 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-08-27</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://burnster.de/streifzuge-durch-die-nekropole/"&gt;St. Burnster: Streifz&amp;uuml;ge durch die Nekropole&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
Burnster besucht den Murnau auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item></channel>
</rss>
