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<title>Hauptstadtblog</title>
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<description>Wir bloggen Berlin</description>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 15:21:15 GMT</pubDate>

<media:keywords>Berlin,Haupstadt,Anodenwumme,Hauptstadtblog</media:keywords><media:category scheme="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd">Audio Blogs</media:category><itunes:explicit>no</itunes:explicit><itunes:keywords>Berlin,Haupstadt,Anodenwumme,Hauptstadtblog</itunes:keywords><itunes:subtitle>Die Anodenwumme, das Kofferradio vom Haupstadtblog, wird von trevor X, Anselm und Martin produziert. Alle zwei Wochen gibt es jetzt Berlin akkustisch zum Mitnehmen.</itunes:subtitle><itunes:summary>Die Anodenwumme, das Kofferradio vom Haupstadtblog, wird von trevor X, Anselm und Martin produziert. Alle zwei Wochen gibt es jetzt Berlin akkustisch zum Mitnehmen.</itunes:summary><itunes:category text="Audio Blogs" /><xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" /><image><link>http://www.hauptstadtblog.de</link><url>http://www.hauptstadtblog.de/template/hauptstadtblog-160.gif</url><title>Hauptstadtblog</title></image><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" href="http://feeds.feedburner.com/Hauptstadtblog" type="application/rss+xml" /><feedburner:emailServiceId xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0">Hauptstadtblog</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0">http://feedburner.google.com</feedburner:feedburnerHostname><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com" /><item><title>Mittwoch, den 11. November 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am 11. November 2009, 11:35.</p>


	<p>Heute Schwein haben: ohne Grippe sein, seinen Arbeitsplatz behalten können (Karstadt), Gast in Berlin sein zu dürfen (2 Mio. Touristen) , mehr Geld ohne mehr Schulden haben (Kitas), erwischt zu werden, um andere nicht mehr belästigen zu müssen (Spammer) und einen Stern haben (Köche). Und: Trärä, um <strong>11:11 Uhr hat in Kölle (und im übrigen Rheinland sowie bei den rheinischen einwanderern in Berlin) die 5. Jahreszeit, also die Karnevalssaison begonnen.</strong> Auch Berliner haben dabei Ihren Spaß, wie im <a href="http://www.wdr.de/tv/home/"><span class="caps">WDR</span> Fernsehen</a> gerade zu sehen war.</p>

	<ul>
		<li>Interferenzen zwischen Senat und Ärzten: nicht richtig klappen will die Organisation und Durchführung der <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Schweinegrippe;art270,2946387">Schweinegrippe-Schutzimpfung</a>. Die <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/schweinegrippe/article1204803/Berlins-Kinderaerzte-wollen-kostenlos-impfen.html">Kinderärzte wollen nun kostenlos impfen</a>.<br />
In bester Berliner Tradition wird jetzt wahrscheinlich erstmal ein paar Wochen bei Ärzten, Kammern und Politikern und Industrie diskutiert bei gleichzeiten Schuldzuweisungen, die hin- und hergeschoben werden.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li>In Biesdorf wird das <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1204400/Karstadt-Berlin-schliesst-eine-Filiale-mindestens.html">Karstadt-Haus geschlossen</a> Auch die Filiale in Tempelhof ist gefährdet.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li>Über <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/berlin-schenkt-europa-eine-mauer/">2 Millionen Gäste (Touristen) aus aller Welt</a> &#8211; Berlin hatte mit dem Domino-Stein Happening am Montagabend ein großes Event, welches wie die Fußball WM 2006 stark in den internationalen Medien präsent war und sehr gute Imagewerbung für die deutsche Hauptstadt geleistet hat. Auch die <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/%5Cdie-deutschen-haben-uns-die-show-gestohlen%5C/">internationale Presse bzw. deren Korrespondenten</a> waren begeistert.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li>Der Finanzsenator Nußbaum hat aus verschiedenen Töpfen <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Kinderbetreuung;art124,2946811">84 Millionen zur Qualitätsverbesserung der Kitas zusammengekratzt</a> &#8211; ohne neue Schulden. Dauerhaft wird das aber so nicht funktionieren, versichert Ulrich Nußbaum.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/145675/145676.php">Datenschützer in Berlin greifen härter durch und verschicken saftige Bußgeldbescheide</a> &#8211; bereits über 1,3 Millionen wurden so eingenommen. Eine ausgesprochen gute Idee der Datenschützer, fühlt man sich doch gerade hier besonders durch vollgestopfte Briefkästen, Anrufe etc. zugemüllt.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li>Zwei <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1205217/Berlin-hat-zwei-neue-Sterne-Restaurants.html">neue Sterne-Restaurants</a> erhellen den kulinarischen Himmel Berlins.</li>
	</ul>



<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6038/mittwoch-den-11-november-2009#Kommentar" title="Mittwoch, den 11. November 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6038/mittwoch-den-11-november-2009</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 10:35:18 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Dienstag, den 10. November 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Linda am 10. November 2009, 10:39.</p>


	<p>Die Mauer ist <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/mauerfall/article1204145/20-Jahre-Mauerfall-das-ist-der-Tag.html">noch einmal umgestürzt</a>, das war die wichtigste Meldung des Tages. Fast könnte man meinen, in Berlin feiert <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/9november/145543/145544.php">die ganze Welt stellvertretend sich selbst</a>, beim persönlichen Mauereinreißen. Auch die neuen Medien halten Einzug. Bei Twitter war es zeitweise schon <a href="http://twitter.com/#search?q=%22Berlin%20Wall%22">die drittwichtigste internationale Meldung</a>, während andere immerhin über die <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Mauerfall-1989-Live-Blog;art270,2945265">Veranstaltungen Livebloggen</a>. Die Berliner erhielten gestern einen <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1203916/Die-Berliner-erhalten-einen-Friedenspreis.html">Friedenspreis des Atlantic Council of the United States</a>, für den Freiheitswillen während der schwierigsten Zeit des Kalten Kriegs.<br />
Viele Träume sind seither zerronnen, so auch die Idee, die Stadt architektonisch neu zu erfinden. Geblieben ist <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/490282">international gleichförmiger Investorenkitsch</a>.<br />
&#8220;Deutschland&#8221; ist kein Grund zum Feiern, sagen Teilnehmer einer Demonstration <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/2945954hoer-mir-uff-mit-deutschland/">gegen neuen Nationalismus</a>. Außerdem steckten wegen des hohen Verkehrsaufkommens <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Schweinegrippe-Impfung-Chaos;art270,2945954">die Impfstoff-Kuriere im Stau</a>. Vielleicht sollte doch der 9. November zum Feiertag erklärt werden? Im Tagesspiegel <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Mauerfall-1989;art270,2945574">plädiert man dafür</a>.<br />
Ummauert kommen sich immer noch zwei Schüler vor, sie sitzen <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1204253/Verteidigung-fordert-Freilassung-von-Schuelern.html">seit Mai in Untersuchungshaft</a>. Sie werden verdächtigt, mit Molotow-Cocktails Polizisten beworfen zu haben. &#8220;Was für ein Albtraum, wenn sich die beiden als unschuldig erweisen&#8221;, meint die Verteidigerin und verlangt sofortige Freilassung. Ein anderer beschuldigter Schüler, der &#8211; angeblich aber vermutlich doch nicht &#8211; SchülerVZ erpresst haben soll, hat sich erst vor ein paar Tagen <a href="http://www.morgenpost.de/web-wissen/article1204392/Viele-Fragezeichen-im-Berliner-SchuelerVZ-Krimi.html">im Untersuchungsknast das Leben genommen</a>.  </p>

	<p>Sonst noch was?
	<ul>
		<li>Wir haben das Feinstaub-Limit <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Feinstaub-Berliner-Luft-Umweltzone;art270,2945763">bereits erreicht</a>.</li>
		<li>Händewaschen <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/sei-kein-schwein/">nicht vergessen</a>!</li>
		<li>Ach ja, <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dpa_22948078.php">und die Musik</a> war so &#8230; <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/musikblog/die-sieben-schlimmsten-wende-songs/">nicht yeah</a>.</li>
	</ul></p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6037/dienstag-den-10-november-2009#Kommentar" title="Dienstag, den 10. November 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6037/dienstag-den-10-november-2009</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:39:00 GMT</pubDate>
<dc:creator>Linda</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Den Deutschen ins Stammbuch</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Jürgen am  9. November 2009, 18:02.</p>


	<p>Den Berlinern und allen anderen Deutschen beiderseits der Elbe widme ich an diesem Tag dies folgende, treffende Wort eines deutschen Humanisten und Skeptikers &#8211; in Dresden geboren, in München gestorben &#8211; zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft:</p>

	<p>&#8220;In memoriam memoriae&#8221;</p>

	<p>&#8220;Die Erinn&#8217;rung ist eine mysteriöse<br />
Macht und bildet die Menschen um.<br />
Wer das, was schön war, vergißt, wird böse.<br />
Wer das, was schlimm war, vergißt, wird dumm.&#8221;</p>

	<p>Erich Kästner</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6036/den-deutschen-ins-stammbuch#Kommentar" title="Den Deutschen ins&#160;Stammbuch">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6036/den-deutschen-ins-stammbuch</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 17:02:42 GMT</pubDate>
<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>DDR &amp;amp; BRD ade: Deutschland 20 Jahre nach dem Mauerfall.</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am  9. November 2009, 15:03.</p>


	<p>Wolfgang Tiefensee (<span class="caps">SPD</span>), Ex-Verkehrsminister der abgewählten Großen Koalition, hatte als damaliger Ostbeauftragter (<a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/DDR-Geschichte-muss-auf-den-Stundenplan_aid_721565.html">Die <span class="caps">DDR</span>-Geschichte muss in den Schulen auf den Stundenplan)</a>  eine Emnid-Umfrage in Auftrag gegeben, um 20 Jahre nach dem Mauerfall neue Erkenntnisse über die Befindlichkeiten des Volkes zur eigenen Geschichte, der <span class="caps">DDR</span>, zu erfahren. Die in Berlin veröffentlichte Studie hat vor einigen Monaten vor allem im Internet zum Teil heftige, unsachliche Diskussionen ausgelöst. (Die Fragen der <a href="http://www.lr-online.de/nachrichten/vermischtes/Umfrage-zur-DDR;art95777,2582170">Emnid-Umfrage</a>).</p>

<div class="schoenes-foto-links"><img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4515.jpg" width="300" height="225" title="20 Jahre Mauerfall Foto: MM (HSB)" alt="" />
<div style="width: 300px;">20 Jahre Mauerfall Foto: MM (HSB)</div></div>


	<p>Das heutige Jubiläum &#8220;20 Jahre Mauerfall&#8221; nehme ich zum Anlass, einen Blick auf verschiedene Meinungspositionen zu werfen, die beide Seiten beleuchtet, der Versuch eines kurzen &#8220;L&#8217;etat de choses&#8221; <em>(&#8220;Ist-Zustand&#8221;)</em> Deutschlands zum heutigen Tag.</p>

	<p><strong><span class="caps">DDR</span>: zwischen Verklärung und Verteufelung</strong></p>

	<p>Was von der <span class="caps">DDR</span> übrigblieb, individuell: vielleicht eine glückliche Kindheit, eine schöne Zeit im <span class="caps">FDJ</span>, die Erinnerung an eine zufriedenstellende Arbeit, das gute Gefühl, in einem &#8220;beschützen Raum&#8221; gelebt zu haben.  Mit Einschränkungen, die für den braven Bürger ohne Kundtun einer öffentlichen Meinung überschaubar waren. Ohne Sorge vor Inflation, Energiemangel oder unbezahlbaren Mieten.</p>

	<p>Anders ausgedrückt: ein durch und durch organisiertes System (deutsch halt) , mit (Stasi-unterstützter innerer) Sicherheit und damit Kalkulierbarkeit des Volkes, der Meinungen. Dankbar vom Westen als Feinbild angenommen, wofür dann ausnahmslos alle Regierungen der <span class="caps">BRD</span> Milliarden in ein moskautreues System, ein Regime steckten, das, obwohl Klassenfeind, in einer merkwürdig ambivalenten Art gepflegt, gefüttert und gehasst wurde. Leger ausgedrückt, könnte man sagen: die <span class="caps">DDR</span>, ein treuer Franchise-Nehmer der Moskauer Kommunismus-Spielart, subventioniert von Moskau (zuerst), später vom Westen. Obwohl ein erfolgreicher Industriestaat, war der Staat durch Reparationsleistungen an die Freunde im tiefen Osten und Extremsubventionen (Wohnungsbau, Energie, ÖPNV) nicht auf Dauer überlebensfähig.</p>

	<p>Nina Hagen  gab in der Boulevardpresse vor einigen Tagen zum Besten: &#8220;so bunt war meine <span class="caps">DDR</span>&#8221;, sie bemängelte, dass die <a href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/mauerfall/nina-hagen-ddr-war-nicht-nur-autoritaer-article620731.html?a=m">Darstellung der <span class="caps">DDR</span> als ausschließlich autoritären und biederen Staates</a> wohl daher rühre, dass ein &#8220;Massenvergessen&#8221;, so Hagen, über das in der <span class="caps">DDR</span> &#8220;sehr solidarische und bunte Leben&#8221; eingesetzt habe. Jedenfalls hat die frisch getaufte Christin einen <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/62/490439/text/">Liebesbrief</a> an Papst Benedikt geschrieben und betonte in ihrem Interview in Moskau auch die wichtige Rolle der Kirchen in der <span class="caps">DDR</span> beim Widerstand gegen das Regime.</p>

	<p>Auch der greisen Margot Honnecker (82) wurde nochmals Gehör geschenkt: sie feierte am anderen Ende der Welt im Kreise von Freunden in ihrem Asyl Santiago de Chile 60 Jahre <span class="caps">DDR</span>. Dazu ließ sie sich filmen und setzte das Video, ganz zeitgemäß, ins Internet. Darin sagte sie:  <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/30/margot-honecker/wir-sind-nicht-totzukriegen.html">50 Prozent der Ostdeutschen sagen: Wir leben schlechter im Kapitalismus. Wir haben eine schöne Zeit gelebt in unserer <span class="caps">DDR</span></a>. Weiter äußert sie im Video: &#8220;man kann damit rechnen, dass [es] in Deutschland  weiter bergab geht – nicht mit der Industrie, sondern mit der Arbeiterklasse&#8221;. Man mag die eiserne Margot sehen wie man will, zumindestens mit diesem Satz hat die strenge und eher kalt-unsympathisch wirkende Frau Recht.</p>

	<p><strong>Freunde in Moskau, Freunde in Washington: die Deutschländer als Systemfans</strong></p>

	<p>Für das politisch unbefleckte Lieschen Müller war die <span class="caps">DDR</span> als Staat mit billiger Mietwohnung, geringen Energiekosten, mit den <span class="caps">VEB</span>-, <span class="caps">LPG</span> Strukturen und Warteschlangen für Konsumgüter genau so normal und harmlos wie die <span class="caps">BRD</span> für Otto Normalverbraucher im Westen, der brav seiner Schicht nachging, drei Jahre in der Gewerkschaft war, ein Auto, ein Haus, ein Leben kaufte, der amerikanischen Ideologie von totaler Marktwirtschaft. </p>

	<p>Die einen hatten die Freunde in Moskau, die anderen in Washington. Beide haben Aufbauhilfen bekommen, beide haben teilweise (und manche sogar nachhaltig) die Ideologie ihrer Gründerväter übernommen &#8211; und davon profitiert, wenn auch in unterschiedlicher Weise, die sich aber erst in den 60er Jahren deutlicher abzeichnete. Während der Westen sich zunehmend von &#8220;Altlasten&#8221;, Reparationsleistungen und Alt-Nazis befreite, wurde der Osten weiterhin wirtschaftlich ausgeblutet und geplant verwirtschaftet. Man lernte, mit dem klarzukommen, was es gab, Perspektiven für einen &#8220;Ausbruch&#8221; außer &#8220;rübermachen&#8221; gab es wenige, im Gegensatz zur <span class="caps">BRD</span>. Dafür gab es ein anderes kostbares Gut: Zeit, etwas mehr Zusammenhalt (wenn auch eher gezwungen) und relativ wenig echte Zukunftsängste (teils aus Unwissenheit).</p>

	<p>Beide Systeme hatten ihre Bürger, die sich am System des Staates nicht sonderlich störten, sondern ihr Leben lebten. Im Lauf der Jahre hatte die Mehrheit der Bevölkerung mit den Besonderheiten des Staates arrangiert. Und in beiden Staaten sind Individualisten letztendlich gestrandet, gescheitert, enttäuscht, frustriert. Die einen blieben ohne wirtschaftlichen Erfolg, kehrten sich ab vom Mainstream des Wirtschaftsgefügen und arrangierten sich mit Jobs, Sozialhilfe und stiller Opposition. Die anderen im Osten sahen sich mit politischen Gängeleien konfrontiert, kamen nicht weiter, rieben sich und ihre Familien auf.</p>

	<p><strong>Planwirtschaft contra Neoliberalismus: Schwächeanfälle bei beiden Systemen durch Exzesse</strong></p>

	<p>Jedes demokratische System macht Fehler, ist angreifbar, hat seine Schwächen. Es bedeutet aber auch eine Form von Selbstverantwortung, Mitbestimmung, anstrengenden Entscheidungsprozessen. Denen ist, sowohl im Westen wie im Osten, nicht jeder gewachsen.</p>

	<p>Die <span class="caps">DDR</span> war, wie vorher schon erwähnt, für den Großteil seiner Bevölkerung ein lebbarer Staat, in dem sich zunächst viele wohlfühlten, eine wachsende Menge des Volkes aber mit der Zeit auch nicht.  &#8220;Die <span class="caps">DDR</span> war ein Schreckensstaat für alle, die eine Meinung hatten&#8221;, so schrieb eine Kommentatorin in der Lausitzer Zeitung.</p>

	<p>Der wirtschaftliche Niedergang der <span class="caps">DDR</span> zeichnete sich früh ab, so wie sich heute in der globalisierten Welt der Niedergang eines falsch verstandenen <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=G320F2">Neoliberalismus</a> &#8211; abzeichnet. Ein echter klassischer Neoliberaler in der Tradition von Hayek oder Dahrendorf  würde niemals staatliche Gelder für den Erhalt unrentabler und schlecht geführter Betriebe kassieren, sondern im Sinne einer sozialen Marktwirtschaft handeln, die weit davon entfernt wäre, Verluste zu sozialisieren und Gewinne fast steuerfrei zu privatisieren. Das wäre eher klassischer Liberalismus, der der Wirtschaft absolut freien Lauf gibt. Und genau darin liegt die Schwäche der in der <span class="caps">BRD</span> ehemals gut funktionierenden sozialen Marktwirtschaft: populistische Politik, Rentenversprechen, Fehleinschätzungen und einer Lockerung des Systems unter Aufgabe sozialer und paritätisch verteilter Sozialsystem wird zu einer desolaten Schieflage des Sozialsystems und einer absurden Weiterverschuldung des Staates führen &#8211; zugunsten internationaler Gesellschaften.</p>

	<p>Für die Absurditäten der Kommandowirtschaft der <span class="caps">DDR</span> nennt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Sch%C3%BCrer">Gerhard Schürer</a>  (1965 bis 1989 Vorsitzender der Staatlichen Plankommission beim Ministerrat der <span class="caps">DDR</span>) heute das folgende Beispiel: „Lieferte ein Züchter ein Kaninchen an den Staat, erhielt er dafür 60 Mark. Kaufte er es danach geschlachtet und ausgenommen bei der Staatlichen Handelsorganisation HO zurück, kostete es trotz der aufgewendeten Arbeit nur 15 Mark.” So einfach lässt sich das komplex wirkende Banken-, Shareholder-Value und Hedgefond-System des Westens auch beschreiben: eine Wett- und Spielbörse zu Lasten des Mittelstandes und der einfachen Leute. Ein Casino-Kapitalismus, schön beschrieben in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/service/274/454954/text/">Süddeutschen Zeitung anhand des Unternehmers Merkle</a>.</p>

	<p>Diese Wahrnehmung einer Realität, die das Gute verdrängt und sich am &#8220;guten Alten, vertrauten&#8221; festmacht, führt hier zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ostalgie">Ostalgie</a>. Und zu einer Verklärung des Westens (golden oder böse) ebenso.<br />
Und im Westen zu ungläubiger, ebenso naiver Wut, <em>haben wird das gewußt? gewollt? verdient?</em> Kein Besserwessietum, sondern mehr politischer Pragmatismus, verbunden mit wirtschaftlichen Hoffnungen, die ersten West-Ängste vor den Folgen einer wachsenden <a href="http://www.globalisierung-infos.de/">Globalisierung</a> mit unkalkulierbaren Folgen für das eigene, bis dato geschütze System.</p>

	<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Schr%C3%B6der">Philosoph Richard Schröder</a>, seit 2001 im <a href="http://www.ethikrat.org/">nationalen Ethikrat</a> in Berlin, fasst die Renaissance des Ostalgischen in den Worten zusammen: &#8220;Ostdeutsche können durchaus stolz darauf sein, was sie unter den Bedingungen der Diktatur geleistet haben, aber sie können doch <a href="http://www.lr-online.de/nachrichten/vermischtes/Umfrage-zur-DDR;art95777,2582170">nicht stolz sein wollen auf diese erschwerenden Bedingungen</a>." Ein weises Wort, denn die Bevölkerung der <span class="caps">DDR</span> hat viel geleistet, deshalb ist es auch folgerichtig, dass viele unzufrieden mit der heutigen Wahrnehmung &#8220;ihrer <span class="caps">DDR</span>&#8221; waren und sind, dabei aber oft verdrängen, dass eben diese erschwerenden Bedingungen die Diktatur, das Überwachungssytem, die fehlenden Reisemöglichkeiten, das Fehlen der Freiheit an sich waren.</p>

	<p>Das Problem 2009: die Erwartung, zu Leben wie im Sozialismus (oder einem anderen nicht wirtschaftlich finanzierbarem System), aber zu verdienen wie im Kapitalismus. Dass beides nicht kompatibel ist, wird von manchen einfach ignoriert und man trauert dann der alten <span class="caps">DDR</span> nach, einer Diktatur, einem Unrechtsstaat, der bereits 1983 das erste Mal pleite war &#8211; so schreibt es treffend ein anderer Kommentator zur Emnid-Umfrage.</p>

	<p>1980 titelte der Spiegel: <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/archiv/inhalt/inhalt.html?q=SP&amp;j=1980&amp;a=37">die fetten Jahre [in der <span class="caps">BRD</span>] sind vorbei</a>. Waren sie noch nicht. Aber damals zeichnete sich via Maggie Thatcher, Tony Blair, Helmut Kohl, Ronald Reagan ein <a href="http://mobile.eurotopics.net/m-de/ps/top/detail/ARTICLE35136">liberaler Konservatismus</a> ab, der einen selektiven Rückbau der erreichten sozialen Errungenschaften und Standards begann, der mit Kohl noch seine sanfteste Form hatte. Auch die <span class="caps">BRD</span> hatte wirtschaftliche Probleme, aber sie konnte sich selbst finanzieren.</p>

	<p><strong>Die Zukunft</strong></p>

	<p>&#8220;Die Berliner in Ost und West sind sich seit 1989 erstaunlich ähnlich geworden – vor allem in der Pflege der wechselseitigen Vorurteile&#8221;, so schrieb es gestern Stefan Jacobs im <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Mauerfall-1989-meinjahr89;art270,2944258">Tagesspiegel</a>. Weiter schreibt Jacobs im Artikel süffisant (und zutreffend): Forscher vermuten, dass die Klischees der Selbstbestätigung dienen. Aber eines Tages, sagen sie, könnte Berlin echte Weltbürger hervorbringen.</p>

	<p>Auch in den anderen Ländern machen sich Menschen Gedanken, was die Wende bewirkt hat und bewerten manche Entwicklungen auch kritischer oder setzen sie in einen neuen Kontext. <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/4303/Slavoj_Zizek.html">Slavoj Žižek</a>, Direktor des <a href="http://www.bbk.ac.uk/">Birkbeck Colleges der Londoner Universität</a>,  dazu: die <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Mauerfall-1989-Live-Blog;art270,2945265">Mehrheit der Proteste gegen die kommunistischen Regime in Osteuropa fragte nicht nach Kapitalismus</a>. Sie wollten die Freiheit, ihre Leben außerhalb staatlicher Kontrolle zu leben, und genau da kann die berechtigte philosophische Frage einsetzen: wie frei ist der Mensch wirklich, was haben Aufklärung und Demokratie verändert?</p>

	<p>Deutschland 20 Jahre nach dem Mauerfall ist anders als die <span class="caps">DDR</span> und die <span class="caps">BRD</span> zusammengewürfelt. Es hat sich viel verändert, vieles ist gewachsen, manches ist verkümmert, nicht alle sind glücklich, aber es ist etwas in Bewegung, und das vereinte Deutschland bietet &#8211; bei aller Kritik &#8211; noch ein gutes Maß an sozialer Sicherheit.</p>

	<p>Ein einfaches, aber funktionierendes Rezept für Berlin, Deutschland: zusammenwachsen, zusammenleben, sich den Herausforderungen der Zukunft stellen und weniger verdrängen, lieber mehr miteinander reden, versuchen, zu verstehen und gemeinsam für Arbeit, gutes Einkommen und soziale Gerechtigkeit kämpfen. Keine sozialen Disparitäten zulassen. Das geht immer in unserer Demokratie. Wird aber konsequenterweise nicht &#8220;von oben&#8221; verordnet, sondern muss selber erarbeitet werden durch aktive Teilnahme.</p>

	<p>Und genau da setzt das Problem für Demokratie-Ungeübte <del>Deutsche</del> ein. Arbeiten wir dran &#8211; gemeinsam!</p>



<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/5670/ddr-brd-ade-deutschland-20-jahre-nach-dem-mauerfall#Kommentar" title="DDR &amp; BRD ade: Deutschland 20 Jahre nach dem&#160;Mauerfall.">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
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<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/5670/ddr-brd-ade-deutschland-20-jahre-nach-dem-mauerfall</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:03:36 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Montag, den 9. November 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Sebastian am  9. November 2009, 12:16.</p>


	<p>So jetzt die wenigen Meldungen jenseits des Mauerfallgedenkens.</p>

	<p>Ab heute kann man sich in <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/schweinegrippe/article1203910/Ab-heute-impfen-diese-Aerzte-gegen-Schweinegrippe.html">Berlin gegen H1N1 impfen lassen</a>. Eine <a href="http://www.berlin.de/sen/gesundheit/vorsorge/pandemie/impfpraxen/index.php">Suchfunktion nach Postleitzahl</a> bzw. Bezirken bietet berlin.de.</p>

	<p>Die Berliner Landesbank <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Berliner-Wirtschaft-Landesbank-Berlin-Finanzkrise-Bilanz;art132,2945444">macht Gewinn</a>, bleibt aber vorsichtig.</p>

	<p>Greenpeace hat sich von der <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1203798/Aktivisten-klettern-auf-polnische-Botschaft.html">polnischen Botschaft abgeseilt</a> und ein Plakat entrollt. So wollten die Umweltaktivisten auf den bevorstehenden Klimagipfel in Kopenhagen aufmerksam machen. </p>

	<p>Ein siebenjähriger Junge wurde <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Alkoholvergiftung-Spandau;art126,2945387">mit Alkoholvergiftung aufgefunden.</a> Erfreulicher Weise spricht wenigstens der Tagesspiegel nicht von &#8220;Koma-Saufen&#8221;, wie andere Blätter.</p>

	<p>Im <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/die-gelegenheit-unser-eigenes-leben-zu-kreieren/">Montagsinterview mit der taz</a> erzählt Marco Wilms wie eine Beleidigung ihn zum Werkzeugmacher machte, seine Modelkarriere in der <span class="caps">DDR</span> durch die Wende beendet wurde und er nun mit einem Film über die Modebewegung in der <span class="caps">DDR</span> Erfolg hat.</p>

	<p>Hertha? Der Hauptstadtclub braucht bald eine kleine Textänderung: Ach, Oh, Weh, Hertha <span class="caps">BSC</span>&#8230;.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6035/montag-den-9-november-2009#Kommentar" title="Montag, den 9. November 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
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<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6035/montag-den-9-november-2009</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:16:56 GMT</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>20 Jahre Mauerfall: Dominosteine fallen am Fest der Freiheit in Berlin</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am  8. November 2009, 22:01.</p>


<div class="schoenes-foto-links"><img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4513.jpg" width="300" height="225" title="Die Mauer der Medienbühnen wirft ihre Schatten auf den Platz des 18. März Foto: MM (HSB)" alt="" />
<div style="width: 300px;">Die Mauer der Medienbühnen wirft ihre Schatten auf den Platz des 18. März Foto: MM (HSB)</div></div>


	<p>Auf dem <a href="http://www.mauerfall09.de/portal/9-november/fest-der-freiheit-zum-20-jahrestag-des-mauerfalls.html">Fest der Freiheit</a>, von <a href="http://www.mauerfall09.de/">Kulturprojekte Berlin</a> initiiert, werden morgen am Abend ab ca. 20 Uhr über 1000 bunt bemalte und gestaltete Dominosteine zu Fall gebracht, 2,50m hoch, auf einer Strecke von rund 1,5 Kilometern. Mehr als 200 der Steine wurden in andere Städte oder ins Ausland geschickt zur Gestaltung. Hauptsächlich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit oder ohne Hilfe von Lehrern und Künstlern wurden die Steine künstlerisch gestaltet. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: historische Daten, wichtige Ereignisse in der Vorgeschichte, persönliche Gefühle und Darstellung von staatlicher Gewalt, Hoffnung und Liebe prägen die Gestaltung der Dominosteine, kurz: jeder Stein steht für eine eigene, subjektive Geschichte. Symbolisch betrachtet sollen die fallenden Dominosteine einzelne Ereignisse des Jahres 1989 darstellen, die schließlich als Kettenreaktion den Fall der Mauer bewirkten. Seit Samstagmorgen bis morgen Abend steht die bunte Domino-Mauer.</p>

	<p>Viele werden das Ereignis ob des angesagten schlechten Wetters wahrscheinlich vom Fernseher aus verfolgen: den Höhepunkt vom &#8220;Fest der Freiheit&#8221; im Mauerfall-Jubiläumsjahr 2009 am Abend des 9. Novembers zwischen dem Potsdamer Platz, dem Brandenburger Tor und dem Reichstagsufer.</p>

	<p>Moderiert wird die Veranstaltung von Thomas Gottschalk, der gestern in seiner Sendung &#8220;Wetten daß&#8230;&#8221; eine Wette verlor und <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article5131114/Thomas-Gottschalk-faehrt-im-Trabi-nach-Berlin.html">heute im grauen Trabant von Braunschweig nach Berlin</a> gefahren ist, <a href="http://history.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,1020218,00.html?dr=1">Guido Knopp</a> (<span class="caps">ZDF</span> History) und Klaas Heufer-Umlauf von <span class="caps">MTV</span>. Die Opern-Gruppe <a href="http://www.adoro-music.de/fuerimmerunddich/index.php">Adoro</a> wird den Titel &#8220;Freiheit&#8221; interpretieren, <a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2009/11/08/jon-bon-jovi/zu-besuch-bei-bild-mauerfall.html">Jon Bon Jovi</a> &#8220;We Weren&#8217;t Born To Follow&#8221;, und <a href="http://www.stampingfeet.de/stampingfeet.htm">Stamping Feet</a> aus Berlin (Breakdance-Weltmeister) werden mit  Trommelrhythmen einheizen.</p>

<div class="schoenes-foto-voll" style="width: 300px;">
<img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4516.jpg" width="300" height="225" title="Sie harren ihres Falls am 9.11.: die Dominosteine Foto: MM (HSB)" alt="" />
<div style="width: 300px;">Sie harren ihres Falls am 9.11.: die Dominosteine Foto: MM (HSB)</div></div>

	<p><strong>Das Programm am Montagabend</strong></p>

	<p><strong>17:00 Uhr:</strong> Beginn der offiziellen Veranstaltung zwischen Potsdamer Platz, Brandenburger Tor und Reichstagsufer.</p>

	<p><strong>19:00 Uhr, Pariser Platz:</strong> Konzert der Staatskapelle Berlin unter Leitung von <a href="http://www.danielbarenboim.com/">Daniel Barenboim</a>. Folgende Werke mit historischem Bezug zur deutschen Geschichte werden aufgeführt: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner">Richard Wagner</a> (1848 komponiert: Lohengrin, Vorspiel 3. Akt), <a href="http://www.schoenberg.at/">Arnold Schönberg</a> (1947 komponiert: A Survivor from Warsaw), <a href="http://www.klassika.info/Komponisten/Beethoven/">Ludwig van Beethoven</a> (1813 komponiert: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Goldmann">Friedrich Goldmann</a> (2009 kurz vor seinem Tod komponiert, Fragment, Komponist der <span class="caps">DDR</span>: Es ist, als habe einer die Fenster aufgestoßen).</p>

	<p><strong>19:25 Uhr:</strong> Live-Redebeiträge (Video-Leinwände) der anwesenden Gäste <a href="http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=2932&amp;RID=1">Nikolas Sarkozy</a> (F), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Anatoljewitsch_Medwedew">Dimitri Medwedew</a> (<span class="caps">RUS</span>), <a href="http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=2934&amp;RID=1">Gordon Brown</a> (UK), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hillary_Clinton">Hillary Clinton</a> (<span class="caps">USA</span>), <a href="http://www.angela-merkel.de/">Angela Merkel</a> und <a href="http://www.berlin.de/rbmskzl/rbm/galerie/klaus_wowereit.html">Klaus Wowereit</a>.</p>

	<p><strong>20:00 Uhr, vor dem Reichstag:</strong> <strong>Anstoß der ersten Dominosteine</strong> (Live-Beitrag: Wie es begann: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lech_Wa%C5%82%C4%99sa">Lech Walensa</a> und der Ungar <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikl%C3%B3s_N%C3%A9meth_%28Politiker%29">Miklos Nemeth</a> sowie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Sergejewitsch_Gorbatschow">Michail Gorbatschow</a> und <a href="http://www.genscher.de/">Hans-Dietrich Genscher</a>.</p>

	<p><strong>20:15 Uhr, Potsdamer Platz:</strong> Das neue Europa. Berliner Schüler und <a href="http://ec.europa.eu/commission_barroso/president/index_de.htm">José Manuel Barroso</a>, Präsident der Europäischen Kommission sowie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jerzy_Buzek">Jerzy Buzek</a>, Präsident des Europäischen Parlaments, geben Statements. Anstoß der zweiten Domino-Strecke bis kurz vor dem Brandenburger Tor. Ebenso wie der bangladesische Friedensnobelpreisträger und Wirtschaftsprofessor (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrokredit">Erfinder der Mikrokredite</a>) <a href="http://www.muhammadyunus.org/">Muhammed Yunus</a> und der koreanische Kunstprofessor <a href="http://www.goethe.de/ges/prj/mar/lae/kor/en4589591.htm">Ahn Kyu-Chul</a> und sowie der koreanische Schriftsteller <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/17610/_Hwang_Sok-yong.html">Hwang Sok-Yong</a>, die im Auftrag des Goethe-Institutes eine Mauer-Reise mit Domino-Elementen in Länder durchführten, die noch heute von einer Mauer geteilt oder begrenzt werden (z.B. Zypern, México, Korea)</p>

	<p><strong>20:30 Uhr, Brandenburger Tor:</strong> Die Welturaufführung der Hymne &#8220;We are one&#8221; des bekannten DJ&#8217;s <a href="http://www.paulvandyk.de/#home">Paul van Dyk</a>. Die letzten Dominosteine werden zu Fall gebracht, es kann wieder von Ost nach West und umgekehrt gegangen werden. Ein großes Festfeuerwerk &#8211; die Feuerwehr bewacht seit Tagen die am und um das Brandenburger Tor positionierten Leuchtraketen &#8211; schließt das &#8220;Fest der Freiheit&#8221; ab.</p>

	<p>Wer noch eine gut gemachte Chronik der Wende anschauen möchte, kann diese auf den <a href="http://www.tagesschau.de/mauerfall140.html">Tagesschau-Seiten</a> tun.</p>

	<p>Auf zu den nächsten Jubiläen! 2010: 20 Jahre Wiedervereinigung, 2011: 50 Jahres-Gedenken zur Errichtung der Mauer, ebenfalls mit großen Veranstaltungsprogrammen.</p>



<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6034/20-jahre-mauerfall-dominosteine-fallen-am-fest-der-freiheit-in-berlin#Kommentar" title="20 Jahre Mauerfall: Dominosteine fallen am Fest der Freiheit in&#160;Berlin">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
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<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6034/20-jahre-mauerfall-dominosteine-fallen-am-fest-der-freiheit-in-berlin</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 21:01:07 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Cranach in Charlottenburg</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Linda am  8. November 2009, 15:25.</p>


<div class="schoenes-foto-voll" style="width: 500px;">
<img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4512.jpg" width="500" height="585" title="Cranach-Ausstellung im Neuen Flügel, Foto: linda link" alt="" />
<div style="width: 500px;">Cranach-Ausstellung im Neuen Flügel, Foto: linda link</div></div>

	<p>Im Schloss Charlottenburg ist zur Zeit die Ausstellung <a href="http://www.spsg.de/index_6706_de.html">Cranach und die Kunst der Renaissance unter den Hohenzollern</a> zu sehen. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat eine umfangreiche Sammlung mit Werken, hauptsächlich aus der Wittenberger Werkstatt des Malers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lucas_Cranach_der_%C3%84ltere">Lukas Cranach d.Ä.</a>, von denen einige in den Ausstellungsräumen im Neuen Flügel gezeigt werden. In der Ausstellung werden auch Erkenntnisse aus der Restaurierung an den Gemälden dokumentiert, ein Film gibt <a href="http://www.spsg.de/index_7539_de.html">den Restauratoren Gelegenheit</a>, über ihre Arbeit zu sprechen.<br />
Cranach war in Brandenburg-Preußen einer der ersten Renaissancekünstler, die unternehmerisch arbeiteten. Er übernahm Aufträge von kirchlichen, höfischen und städtischen Auftraggebern, konnte es sich daher leisten, mit Martin Luther befreundet zu sein. In der Ausstellung soll auch gezeigt werden, wie die Fürsten des Hauses Hohenzollern Berlin als Hauptresidenz ausbauten und wie sie Kunst und Wissenschaft zur Festigung ihres Ansehens nutzten.</p>

	<p><strong>Cranach und die Kunst der Renaissance unter den Hohenzollern</strong><br />
Ausstellung vom 31. Oktober 2009 bis 24. Januar 2010<br />
Schloss Charlottenburg, Neuer Flügel<br />
Spandauer Damm 10-22<br />
14059 Berlin<br />
Bus M45<br />
<strong>Öffnungszeiten</strong><br />
täglich außer Dienstag 10–17 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr <br />
(außer Heiligabend und Silvester)<br />
letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließzeit<br />
Eintritt 8 Euro / ermäßigt 6 Euro</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6033/cranach-in-charlottenburg#Kommentar" title="Cranach in&#160;Charlottenburg">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6033/cranach-in-charlottenburg</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 14:25:37 GMT</pubDate>
<dc:creator>Linda</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Ausnahmezustand in Berlin</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am  7. November 2009, 20:15.</p>


	<p>Wer heute mit den Touristenbuslinien 100 oder 200 der <span class="caps">BVG</span> gefahren ist, bekam dort eine längere Gratis-Zugabe von der berühmt-berüchtigten Berliner Schnauze.</p>

	<p>Wir sind am Nachmittag mit ausländischen Freunden in der Stadt unterwegs gewesen. Natürlich wollte unser Besuch zum Brandenburger Tor und die Dominosteine anschauen. Der 200er Doppeldeckerbus der <span class="caps">BVG</span> war völlig überfüllt (wie alle anderen auch), hielt nur an jeder zweiten Haltestelle. Der Busfahrer, waschechter Berliner, offensichtlich &#8220;juut jelaunt&#8221;, durch die Lautsprecheranlage: &#8220;Die <a href="http://www.sprachnudel.de/woerterbuch/flitzpiepe">Flitzpiepe</a> an der mittleren Tür macht mal den Türbereich frei. Haste Schuhjrösse 48? Oder soll´n wa bis zum Mauerfall hier stehenbleiben???&#8221;</p>

	<p>Gedrängel, Geschiebe im Bus, keiner weiß genau, was gemeint ist, aber man bewegt sich. Vor und zurück. Ist ja zu voll, um sich irgendwohin zu schieben.</p>

	<p>&#8220;Ick seh allet&#8221; tönt der Fahrer nach ein paar hundert Metern Fahrt erneut durch die Lautsprecheranlage. &#8220;Die junge Frau da im Oberdeck soll mal hübsch ihre Hüften nach unten schwingen, oben sind nur Sitzplätze erlaubt! Aba dalli! Ick fahr sonst nich&#8217; weiter!&#8221;. Wir warten gefühlte Ewigkeiten im stickigen Bus, bis jemand der Frau erklärt hat, worum es geht und sie die Treppe herunterkommt.</p>

	<p>An der Haltestelle Lustgarten entschließt sich der Fahrer zu folgender Durchsage: &#8220;Ausnahmezustand, Leute, Ausnahmezustand! Ihr dürft heute mal bei mir hinten und in der Mitte einsteigen!&#8221; Ungefähr 80% der Fahrgäste im Bus schaut sich fragend ob der sehr lautstarken Durchsage an, ich schätze mal, außer ein paar älteren Berlinern und uns sind ausschließlich ausländische Touristen aus der ganzen Welt im Bus. Gerade will ich einer spanischen, offensichtlich besorgten Touristin übersetzen, was der Buschauffeur sagte, als dieser erneut seine Stimme schwang: &#8220;Aba nich das mir eener nach vorne drängelt und dann fragt was denn ein Fahrschein kostet, verstanden? Ein bißchen Luft brauch&#8217; ick noch hier vorne!&#8221;</p>

	<p>&#8220;Ausnahmezustand in Berlin&#8221; brüllt er dann nochmals mit belustigter Stimme, um dann endlich mal Gas zu geben und Strecke zu machen.</p>

	<p>Ist Berlin nicht immer irgendwo oder irgendwie im Ausnahmezustand?</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6032/ausnahmezustand-in-berlin#Kommentar" title="Ausnahmezustand in&#160;Berlin">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6032/ausnahmezustand-in-berlin</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 19:15:56 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-11-07:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/35dd1701247acee87d13c22005b8e4e6</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Sonnabend, den 7. November 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Bernd am  7. November 2009, 08:42.</p>


	<p>Die Nase zu, der Kopf dumpf &#8212; da fällt es schwer, Gedanken zu fassen. Seien sie nun vernünftig oder auch un. Ich frage mich, was in fünf Jahren passieren wird, wenn zum 25. Mal jubiliert wird. Schon jetzt sind Blätter, Seiten und der Rest <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/hauptsache-es-steht-berlin-drauf/">vollgestopft mit Gedenken</a>. Dann lieber offizielle <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Schweinegrippe-Gesundheitssenatorin-Katrin-Lompscher;art270,2943550">Schweinegrippe</a>!</p>

	<p>So verblassen die Sorgen um <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/145238/145239.php">finanzielle Aussichten</a> und das <a href="http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1203064/Hertha-schoepft-Hoffnung-fuer-das-Abstiegsduell.html">Abstiegsgespenst</a>. Zu guter Letzt gibt es mal wieder den <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1202961/Buerger-sollen-den-Kiezterror-bekaempfen.html">Ruf nach Bürgerwehr</a>, wenn die Ordnungshüter keine Präsenz zeigen. </p>

	<p>Ein genesendes Wochenende wünscht<br />
Bernd </p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6031/sonnabend-den-7-november-2009#Kommentar" title="Sonnabend, den 7. November 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6031/sonnabend-den-7-november-2009</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 07:42:11 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernd</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-11-07:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/7a9d448a6ee393d8826795549cc916b0</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Schweinegrippe live</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Susanne am  5. November 2009, 21:07.</p>


	<p>Heute habe ich ein paar Stunden in einem Wartezimmer verbracht. Harmlose kleine Nachuntersuchung, längst überfällig. Aber warten muss man eben immer, besonders als gesetzlicher Kassenhansel. Plötzlich gibt es heftige Diskussionen im angrenzenden Praxisvorraum. Eine Frau ist vorstellig geworden, die vehement einen Test auf H1N1 fordert. Blut, Speichel, usw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schweineinfluenza">Schweinegrippe</a>!</p>

	<p>Zunächst bemüht sich die Arzthelferin auszuweichen und abzuwiegeln. Man ist das Thema wohl schon irgendwie leid, in dieser Arztpraxis zumindest. Dann stellt sich heraus, dass seitens der Frau und ihrer Familie ein regelmäßiger Kontakt bestanden hat zu dem ersten <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1202297/Erster-Todesfall-Familie-stellt-Strafanzeige.html">Berliner Schweinegrippeopfer</a>, einem am Montag im Urban-Krankenhaus verstorbenen 40jährigen Mann, der nachweislich mit H1N1 infiziert war. Und dass ihr nahegelegt wurde, sich testen zu lassen. Immerhin sei auch der kleine Sohn des Verstorbenen inzwischen schwer erkrankt. </p>

	<p>Testen scheint aber nicht so einfach zu sein. Vielleicht auch nicht vorgesehen, vor lauter Impferei. Jedenfalls wird zunächst einmal überlegt, wer das machen kann oder soll. Vielleicht weiß das Gesundheitsamt weiter? Oder der Kollege aus der Nachbarpraxis? Dann wird nach einem Labor gefahndet, das die Analyse übernehmen kann. Und auch will. Offensichtlich will nämlich niemand. Dennoch wird die Familie der Frau vorsichtshalber schleunigst einbestellt, noch für den heutigen Tag. Testen geht also doch, irgendwie.</p>

	<p>Ich verlasse die Praxis, für gesund befunden und ungeimpft. Ich wünsche der Frau und ihrer Familie alles Beste. Und dem kleinen kranken Jungen, der seinen Vater verloren hat, noch viel mehr.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6030/schweinegrippe-live#Kommentar" title="Schweinegrippe&#160;live">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6030/schweinegrippe-live</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 20:07:12 GMT</pubDate>
<dc:creator>Susanne</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-11-05:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/c0cfad9ae879d7cd3087305c5686d6db</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Berlin, den 05. November 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Steffka am  5. November 2009, 09:25.</p>


	<p>Nachdem die ersten kristallenen Flocken aus dem Himmel sowie das idyllische Foo Fighters Konzert im Postbahnhof Schnee von gestern sind, sieht es heute folgendermaßen aus: ein erster Berliner verstarb vermutlich an <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/erster-todesfall-in-berlin/">Schweinegrippe</a>, zum momentan frenetisch besprochenen Jahrestag lohnen sich Diskussionen um <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1105/berlin/0078/index.html">Denkmäler</a>  wieder und in Oberschönweide wurde die Neonazi-Vereinigung „Frontbann 24“ <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Neonazis-Ehrhart-Koerting-Frontbann-24-Koepenick-Treptow;art270,2941951">gesprengt</a>.</p>

	<p>Weiterhin haben wir es mit Nachrichten zu tun, die einen zu verschiedensten Gedanken über die Gesellschaft in der wir leben, anregen sollten: am Mittwoch ist wieder ein Mädchen von Jugendlichen grundlos (bzw. aus Spaß) <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/144951/144952.php">verprügelt</a>  und dabei mit dem Handy gefilmt worden, die Unterbringung im Gefängnis Tegel ist nun gerichtlich als „verfassungswidrig“ da zu klein <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-JVA-Tegel-Tegel-Gerichtsurteil;art126,2941492">bestätigt</a>  und die <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/144947/144948.php">Suche</a>  nach der Mutter eines in Lichterfelde ausgesetzten Findelkindes hat begonnen.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6029/berlin-den-05-november-2009#Kommentar" title="Berlin, den 05. November 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6029/berlin-den-05-november-2009</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 08:25:22 GMT</pubDate>
<dc:creator>Steffka</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-11-05:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/3ebaa4a11b1257d2256fde9adf64feee</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Mittwoch, den 4. November 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am  4. November 2009, 14:23.</p>


	<p>Der Winter ist da: Im <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1201442/Wintereinbruch-Hagel-Schnee-und-Unfaelle.html">ersten Schnee in der Stadt</a>, getragen vom kalten Ostwind aus den Tiefen der Steppen kommend, hier die Berliner Nachrichten in aller Kürze:</p>

	<ul>
		<li>Heute vor zwanzig Jahren: 500 000 Menschen versammelten sich auf dem Alexanderplatz, <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/am-alex-war-das-volk-los/">protestierten gegen das enge <span class="caps">SED</span>-Regime, für mehr Freiheit</a>.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li>Das <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Schweinegrippe;art270,2940743">Interesse an der Impfung gegen Schweinegrippe</a> nimmt nun doch zu: es gibt 973 Fälle, 50 mehr als noch am Sonnabend.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li>Man hört etwas von der Stadtbausenatorin Regula Lüscher, selten, aber immerhin: der <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Gendarmenmarkt-Mitte;art125,2940741">Gendarmenmarkt soll schöner werden</a>. Gespräche mit Anrainern sollen zu einem gemeinsam erarbeiteten Aufhübschungswerk führen.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Osthafen-Mediaspree;art124,2940259">Hochhaus am Osthafen</a> gegenüber dem Allianz-Tower endgültig vom Tisch. Bürgermeister Schulz verkauft es als Erfolg der Umsetzung des Bürgerbegehrens. Da aber sonst so gut wie alles gebaut wird, ist es eher ein marginaler Erfolg. Der Turm hätte als Pendant und Torfunktion gut ausgesehen, eine hässliche Ecke aufgewertet und eine Landmarke an eine vom Verkehr umspülte Ecke als architektonisches Highlight gesetzt.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li><a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/reisefreiheit-fuer-asylbewerber/">Residenzpflicht für Asylbewerber</a> soll in Berlin und Brandenburg aufgehoben werden.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li>Deutschland schrumpft, aber <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1201406/Deutschland-schrumpft-Berlin-waechst.html">Berlin wächst</a>, die Stadt ist attraktiv für junge Ausländer, Osteuropäer und Zuzügler aus den deutschen Provinzstädten.</li>
	</ul>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6028/mittwoch-den-4-november-2009#Kommentar" title="Mittwoch, den 4. November 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6028/mittwoch-den-4-november-2009</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 13:23:04 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
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<item><title>Schule im Kino</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Steffka am  3. November 2009, 14:55.</p>


	<p>In einer Woche beginnen die <a href="http://jugendkulturservice.de/ger/schulkinowochen/schulkinowochen.php?navid=19">Schulkinowochen</a> , die in diesem Jahr zum sechsten Mal den Unterricht vor die Leinwand verlegen. Neben der filmischen Aufarbeitung jüngerer Geschichte können Kinder und Jugendliche von vier bis 19 Jahren mit den Protagonisten der 57 gezeigten Filme andere Kulturen erleben oder gesellschaftliche Grenzen überschreiten.</p>

	<p>In vielen Vorstellungen begleiten Medienpädagogen die Schüler bei der Reflexion des Gesehenen und helfen so, die Themen zu vertiefen bzw. weitere Anregungen für die Diskussion im Unterricht zu geben. Beim Durchstöbern des Programmhefts stechen Filme wie „Waltz with Bashir“, „Requiem“ oder „Vorstadtkrokodile“ ins Auge, was Lehrer, Schüler und Eltern hoffentlich animiert, auch die restlichen Filmschätze (z.B. „Schiffe aus Wassermelonen“ im türkischen Original; „Die dünnen Mädchen“ Dokumentation oder den Klassiker „The Big Sleep“) zu entdecken. Zwischen dem 11. und 25. November empfehle ich allen Schulklassen für nur drei Euro pro Person und Vorstellung mit einer anderen Form der Bildung zu experimentieren.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6027/schule-im-kino#Kommentar" title="Schule im&#160;Kino">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6027/schule-im-kino</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 13:55:31 GMT</pubDate>
<dc:creator>Steffka</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Dienstag, den 3. November 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Linda am  3. November 2009, 10:49.</p>


	<p>Finanzkürzungen, Umorganisierung der Jobcenter, Anhebung der Mehrwertsteuer für Gas, Wasser und Müll &#8211; was die Vereinbarungen der schwarz-gelben Koalition für Berlin bedeuten, <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1200595/Was-Schwarz-Gelb-fuer-Berlin-bedeutet.html">listet die Morgenpost</a> auf. Finanzsenator Nußbaum bereitet wegen der Kürzungen eine Verfassungsklage vor. Die schwarz-gelben Pläne zur leichteren Kündigung von Mietern z.B. stoßen bei Berliner <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Mietrecht-Kuendigungsfrist;art270,2938970">Mietervereinen auf Ablehnung</a>.</p>

	<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Schweinegrippe-Islam;art270,2939697">Kein Schwein steckt mich an</a>! Das glauben offenbar einige Muslime, weil der H1N1-Virus dummerweise Schweinegrippe-Virus genannt wird. Mit oder ohne Schweinesteaks breitet sich die Infektion aber saisonbedingt allmählich aus. Die Berliner Impfärzte sind nun mit ihren Vergütungen zufrieden und haben <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/?dig=2009%2F11%2F03%2Fa0062&amp;cHash=43e163f5ae">mit den Impfungen begonnen</a>. Es besteht keine Impfpflicht.  </p>

	<p>Die österreichischen Studenten streiken, auch in Berlin grummelt es im Untergrund. An der FU wurden Mitbestimmungsrechte der Studenten per Federstrich abgeschafft &#8211; nun gründen Studenten eine <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/studis-wollen-chef-absaegen/">Initiative zur Abschaffung des FU-Präsidenten</a>.</p>

	<p>Und weiter:
	<ul>
		<li>Der geplante Humboldthafen am Hauptbahnhof <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1200584/Berliner-Humboldthafen-wird-doppelt-so-teuer.html">wird teurer als erwartet</a>.</li>
		<li>Der Landwehrkanal ist wieder einmal <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/144616/144617.php">für die Schiffahrt gesperrt</a>, weil das Ufer repariert werden muss.</li>
		<li>Autofahrer haben es in Berlin <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/254-abgefachelt-4994-geklaut-90000-ausgeschlossen-1/">nicht leicht</a>, hier werden  mehr als anderswo Fahrzeuge gestohlen, abgefackelt oder aus der Umweltzone ausgeschlossen.</li>
		<li>Und gebt bitte endlich eure <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Waffen-Ehrhart-Koerting-Waffenbesitz;art126,2939525">illegalen Waffen ab</a>!</li>
	</ul></p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6026/dienstag-den-3-november-2009#Kommentar" title="Dienstag, den 3. November 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6026/dienstag-den-3-november-2009</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 09:49:47 GMT</pubDate>
<dc:creator>Linda</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Montag, den 2. November 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Sebastian am  2. November 2009, 13:00.</p>


	<p>Der Abgeordnete Herr Stadtkewitz ist aus der <span class="caps">CDU</span> ausgetreten. Die Morgenpost nennt ihn einen Politiker, der <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1199992/Politiker-Stadtkewitz-verlaesst-auch-Berliner-CDU.html">eine stärkere Abgrenzung zu fundamentalen Kräften im Islam fordere</a>, wohingegen die taz ihn als <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/die-cdu-verliert-rechtspopulisten/">Rechtspopulisten</a> bezeichnet. </p>

	<p>Die Berliner S-Bahn gibt <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Verkehr-S-Bahn-Sbahnchaos-Entschaedigung;art18614,2938919">Rabatt auf Monatskarten</a> im Dezember und versucht so ein wenig für das Chaos zu &#8220;entschädigen&#8221;. Inzwischen fädeln auch wieder mehr S-Bahnwaggons auf die Schienen ein.</p>

	<p>Im <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/berliner-koepfe/artikel/1/das-war-schon-spannend-in-der-ddr/">Montagsinterview mit der taz</a> berichtet Inge Künz, warum sie 1986 den eher ungewöhnlichen Weg von der <span class="caps">BRD</span> in die <span class="caps">DDR</span> gewählt hat, wer darüber schockiert war, wer nicht und warum sie dennoch keine überzeugte <span class="caps">DDR</span>-Bürgerin war.</p>

	<p>Bei Pflegeheimen gibt es schon länger regelmäßige, unabhängige Kontrollen. Jetzt sollen auch <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1102/berlin/0027/index.html">Kitas auf Qualität</a> geprüft werden.</p>

	<p>Und sonst?</p>

	<ul>
		<li>Jetzt werden nicht mehr nur Flugzeuge mit Laserpointer geblendet. Ein 13-jähriger hat  am Sonntagabend einen <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Kriminalitaet-U8-Kreuzberg-Laser;art126,2939336">U-Bahnfahrer geblendet.</a></li>
		<li>Eine <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1102/berlin/0038/index.html">neue Umfrage</a> dürfte die <span class="caps">SPD</span> in Berlin nicht erfreuen, aber die Saison ist ja lang (würde ein Trainer jetzt sagen)</li>
		<li>Apropos lange Saison. So lang sie auch ist, langsam müsste Hertha <a href="http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1199093/0-2-in-Dortmund-Hertha-erleidet-neuen-Rueckschlag.html">mal wieder gewinnen,</a> sonst geht&#8217;s ab in die 2. Liga.</li>
	</ul>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6025/montag-den-2-november-2009#Kommentar" title="Montag, den 2. November 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6025/montag-den-2-november-2009</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 12:00:32 GMT</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-11-02:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/710954aec9525922688afeb34c56db40</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Wie Tilda Swinton durch Berlin radelt</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Susanne am  1. November 2009, 11:16.</p>


	<p>1988, also kurz vor Schluss, radelte die damals kaum bekannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tilda_Swinton">Tilda Swinton</a> zum ersten Mal durch Berlin. Genauer, sie radelte die zu der Zeit noch völlig intakte Berliner Mauer entlang. Cynthia Beatt begleitete die Schauspielerin und Muse dabei mit der Kamera, es entstand ein außergewöhnliches Zeitdokument: <a href="http://www.viennale.at/de/programm/filme/3401.shtml">Cycling the Frame</a>.</p>

	<p>21 Jahre später, also 2009. Tilda Swinton, inzwischen ein Weltstar, Oscarpreisträgerin und Berlinale Juryvorsitzende, radelt wieder durch die Stadt und zwar die gleiche Strecke. Entlang einer unsichtbaren Linie: <a href="http://www.viennale.at/de/programm/filme/3177.shtml">The Invisable Frame</a>.</p>

	<p>Beide Filme werden am kommenden Sonntag, den 8. November auf 3Sat gezeigt. Um 21.45 Uhr <em>The Invisable Frame</em> und gleich im Anschluß um 22.45 <em>Cycling the Frame</em>. </p>

	<p>Die Filmpremiere in Berlin findet ebenfalls am 8. November um 18 und um 20 Uhr statt. Anwesend sind Cynthia Beatt, Frieder Schlaich, den Produzenten der Dokumentation, und natürlich die Swinton herself. Für Karten im <a href="http://www.fdk-berlin.de/de/arsenal/">Kino Arsenal</a> ist allerdings eine Anmeldung unter der Nummer 269 55 100 erforderlich.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6022/wie-tilda-swinton-durch-berlin-radelt#Kommentar" title="Wie Tilda Swinton durch Berlin&#160;radelt">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6022/wie-tilda-swinton-durch-berlin-radelt</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 10:16:58 GMT</pubDate>
<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Sonnabend, den 31. Oktober 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Bernd am 31. Oktober 2009, 08:46.</p>


	<p>Die irisch-amerikanische Feiertagsoffensive funktioniert prächtig. Wir bekommen wieder mal den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Halloween">Hallowahn</a>. Aber da viele bis über <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/282278.html">beide Ohren versichert</a> sind, kann nichts passieren. Fast nichts!<br />
Da lobe ich mir die Auszeichnungsoffensive: <a href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/wuerdigung-fuer-bush-gorbi-und-kohl-article628588.html">Drei Engel für die Einheit</a>.<br />
Die taz feiert sich selbst und die <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/tempelhof-im-siebten-himmel/">Tempelhof-Offensive</a>.<br />
Aus Neukölln kommen die <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/144320/144321.php">Nachbeben</a> der <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Buschkowsky-Neukoelln;art124,2933735">Buschi-Offensive</a>.<br />
Wer jetzt noch nicht genug hat, gönnt sich die <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1199023/Hier-gibt-es-die-Quelle-Schnaeppchen-in-Berlin.html">Schnäppchen-Offensive</a> oder verlässt die Stadt mit der <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1199133/Air-Berlin-fliegt-jetzt-direkt-nach-Thailand.html">Flugoffensive</a>.</p>

	<p>Bei soviel Offensive wünsche ich ein defensives Wochenende<br />
Bernd</p>



<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6024/sonnabend-den-31-oktober-2009#Kommentar" title="Sonnabend, den 31. Oktober 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6024/sonnabend-den-31-oktober-2009</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 07:46:41 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernd</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-10-31:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/3e595814d787500d3302971940ef3e3a</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Kommunale Kinder- und Jugendarbeit in Berlin vor dem Aus</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Linda am 30. Oktober 2009, 13:53.</p>


	<p>Der Staat gibt Milliarden für &#8220;Banken-Rettungsschirme&#8221; aus und nimmt gleichzeitig den Kindern und Jugendlichen das Geld weg. In den Sparhaushalten aller Berliner Bezirke sind Einschnitte in der Jugendhilfe vorgesehen. Am weitesten fortgeschritten <a href="http://www.berlin-alt-hohenschoenhausen.de/Freizeiteinrichtungen/Lichtenberg%20gibt%20die%20Grundversorgung%20der%20Jugendarbeit%20auf.pdf">sind dabei Lichtenberg</a>, wo bereits sämtliche Einrichtungen an private Träger übergeben wurden, <a href="http://www.widerstand-berlin.de/2009-08-20/abschaffung-der-kommunalen-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin/">und Kreuzberg-Friedrichshain</a>, dort sollen zum 1.1. 2010 ausnahmslos alle Einrichtungen privatisiert werden. Die anderen Bezirke schauen sich erst einmal die Erfahrungen der Kreuzberger an. Erste Privatisierungsrunden stehen aber auch hier an, <a href="http://www.berliner-woche.de/fileadmin/Wochenblatt-Ausgaben/2009/0943_CH.pdf">z.B. in Charlottenburg</a> (Berliner Woche, Seite 2), hier hat die Bezirksverordnetenversammlung immerhin beschlossen, dass ein Drittel der Kinder- und Jugendeinrichtungen in kommunaler Trägerschaft verbleiben soll.</p>

	<p>Warum ist die Privatisierung der Jugendarbeit die schlechtere Lösung? Für mich der Hauptgrund: weil die Stadt Berlin die Verantwortung und damit letztlich die demokratische Kontrolle über die Arbeit mit Jugendlichen abgibt. Sparen tut sie dabei nur wenig, letztlich müssen auch die Mitarbeiter der freien Träger bezahlt werden, und wenn die Qualität der Arbeit gewährleistet bleiben soll, auch deren Fortbildung, usw. Schlecht ist daran weiter, dass es dann nicht mehr das Problem der Stadt ist, wenn die Kinder-und Jugendeinrichtungen unterfinanziert sind, Pleite gehen, sich zurückziehen.  Also letztlich das Angebot ausgedünnt wird.</p>

	<p>Der rot-rote Senat ist bisher den Nachweis schuldig geblieben, dass er sich gegen die Sparvorgaben aus dem Finanzministerium zur Wehr setzt. Ebenso unglaubhaft agieren die Bezirksvertreter, in Kreuzberg insbesondere der Bezirksbürgermeister und die Jugendstadträtin. &#8220;Aus Protest zurücktreten&#8221; fordern ihre Mitarbeiter, weil sie sich selbst als Opfer der rot-roten Sparpläne darstellt. </p>

	<p>Die Gewerkschaft der Polizei beklagt sich öffentlich über den Bezirksbürgermeister Schulz, der einem Polizeivertreter mit kritischer Sicht auf die Kreuzberger Sparpläne ein <a href="http://www.gdp.de/gdp/gdpber.nsf/id/DE_Personalversammlung_am_Mittwoch_dem_21_Oktober_2009_im_Bezirksamt_Friedrichshain-Kreuzberg">Redeverbot in einer Kreuzberger Personalversammlung</a> erteilt hat. </p>

	<p><a href="http://www.widerstand-berlin.de/">Widerstand Berlin informiert</a> laufend über die Entwicklungen und über geplante Aktionen. Warum taucht das Thema in den Mainstreammedien nicht auf?</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6021/kommunale-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin-vor-dem-aus#Kommentar" title="Kommunale Kinder- und Jugendarbeit in Berlin vor dem&#160;Aus">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6021/kommunale-kinder-und-jugendarbeit-in-berlin-vor-dem-aus</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 12:53:54 GMT</pubDate>
<dc:creator>Linda</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-10-30:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/b3a98bc1ef9c2f60b4eb901d9f85bec9</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Tempelhof soll Slum werden</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Susanne am 29. Oktober 2009, 22:31.</p>


	<p>So zumindest sieht es Matthias Schumacher in seinem Blog <a href="http://dieerklaerung.wordpress.com/">Die Erklaerung</a>, wo er nachdrücklich <a href="http://dieerklaerung.wordpress.com/2009/10/29/slums-for-germany/"><span class="caps">SLUMS</span> <span class="caps">FOR</span> <span class="caps">GERMANY</span></a> fordert.</p>

<div class="schoenes-foto-links"><img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4511.jpg" width="500" height="375" title="SLUMS FOR GERMANY by Die Erklaerung" alt="" />
<div style="width: 500px;">SLUMS FOR GERMANY by Die Erklaerung</div></div>


	<blockquote>
		<p>Berlin hat zwei Probleme: Die Unterschicht und Tempelhof. Die eine ist ständig voll, der andere steht leer. Beide kosten Geld. Viel Geld. Unser schönes Geld! &#8230; <strong>Die Erklaerung</strong> schlägt ein Erfolgsmodell vor, das sich nicht nur in Brasilien und Ecuador bewährt hat. Slums. Für Berlin: Ein zentrales Slum auf dem Flughafengelände in Tempelhof. Und alle Sorgen flögen dahin.</p>
	</blockquote>

	<p>Das Problem ist bekannt. Diverse Unterschichten, Schmarotzer, Schulschwänzer, Gewalttäter, Migrationsunwillige und all das andere Gesocks. Kurz gesagt die ganze verkommene Hartz-IV-Gesellschaft. Ja, wo soll man denn hin damit? Auf Dauer. Tempelhof wäre doch <em>die</em> Lösung!</p>

	<p>Wer darin eine Übertreibung vermutet, befindet sich im Irrtum. Denn am Ende heißt es dann noch treffend: </p>

	<blockquote>
		<p>Sie sehen, es ist an alles gedacht. Sie halten das für Satire?<br />
Vielleicht ist es Ihre Zukunft.</p>
	</blockquote>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6020/tempelhof-soll-slum-werden#Kommentar" title="Tempelhof soll Slum&#160;werden">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6020/tempelhof-soll-slum-werden</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 21:31:59 GMT</pubDate>
<dc:creator>Susanne</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-10-29:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/228593adce9ed795267470ab03db5ff5</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Berlin, den 29. Oktober 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Steffka am 29. Oktober 2009, 11:07.</p>


	<p>Wenn man heute einen <span class="caps">RBB</span> Mitarbeiter nach seiner Gemütslage fragen würde, dürfte man keine positive Antwort erwarten. Ein Charité-Mitarbeiter des Benjamin-Franklin-Klinikums wäre wahrscheinlich ganz glücklich, während die Mitglieder des rot-roten Senats sicher die Faust zum Kampfesgruß heben würde.</p>

	<p>Aufgrund niedriger Löhne <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/streikende-legen-studios-lahm/">streiken</a>  die Techniker und andere Angestellte des <span class="caps">RBB</span>. Diese verdienen deutlich weniger als die Mitarbeiter der <span class="caps">ARD</span> und auch im Vergleich zu den Öffentlich-Rechtlichen in anderen Bundesländern. Es kann also sein, dass in naher Zukunft noch einige Sendungen ausfallen.</p>

	<p>Die drei Standorte der Charité sollen <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Charit%E9-ICC-Landesbibliothek-Rot-rote-Koalition;art124,2935518">erhalten</a>  bleiben. So entschied die rot-rote Koalition gestern, wobei die Bedingungen noch zu klären wären. So soll das Bettenhaus schrittweise saniert werden, was (jedem der bereits mal drin war) sehr sinnvoll erscheint. Die Entscheidungen zu Neubau, Abriss und Sanierung anderer Gebäude wie <span class="caps">ICC</span> und Landesbibliothek stehen noch aus.</p>

	<p>Der rot-rote Senat will sich entschieden gegen die von der Bundesregierung angestrebten Steuersenkungen <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1197826/Berliner-Senat-verspricht-Bund-Widerstand.html">wehren</a> . Dabei ginge es, um eine „Staatsverschuldung auf Kosten der Länder“ so Linken-Fraktionschef Udo Wolf. Man wolle versuchen den eingeschlagenen Weg für Berlin dennoch einzuhalten – eine Neuverschuldung wäre allerdings keinesfalls zu vermeiden.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6019/berlin-den-29-oktober-2009#Kommentar" title="Berlin, den 29. Oktober 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
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<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6019/berlin-den-29-oktober-2009</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 10:07:07 GMT</pubDate>
<dc:creator>Steffka</dc:creator>
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<item><title>Radikaldemokratischer Vorschlag: 1qm Tempelhof für jeden</title>
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<![CDATA[<p>Von Sebastian am 28. Oktober 2009, 18:58.</p>


	<p>Gereon Asmuth hat in der taz eine Idee veröffentlicht, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Der Redakteur schlägt vor, die 3,4 Millionen Quadratmeter Fläche des ehemaligen Flughafens Tempelhof auf die 3,4 Millionen Einwohner Berlins aufzuteilen. Virtuell versteht sich. Und dann könnte in einem basisdemokratischen Wettbewerb für Ideen geworben werden. Jede/r bringt seine Parzelle mit ein &#8211; für einen eigenen Vorschlag oder den von jemand anderem. Den ganzen <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/1qm-tempelhof/artikel/1/ein-quadratmeter-tempelhof-fuer-jeden/">Artikel auf den Seiten der taz</a> lesen. </p>

	<p>Auf den ersten Blick eine charmante Idee, aber in typisch &#8220;deutscher Manier&#8221; fallen mir sofort Schwierigkeiten auf: Wie geht man mit widersprüchlichen Ergebnissen um, zum Beispiel, wenn die eine Hälfte einen ruhigen Park und die andere Hälfte eine Formel-1-Strecke haben will? Wer trifft letztendliche Entscheidungen? Ist die Politik damit nicht allzu leicht vom Entscheidungsdruck &#8220;entlastet&#8221;? Aber vielleicht sollte der Blick erstmal unverstellt sein, sonst kann man nichts neu denken. Was meint Ihr?</p>

<div class="schoenes-foto-voll" style="width: 500px;">
<img src="http://www.hauptstadtblog.de/images/4510.jpg" width="500" height="272" title="Flugfeld Tempelhof | Bild: flickr, scoobay" alt="" />
<div style="width: 500px;">Flugfeld Tempelhof | Bild: flickr, scoobay</div></div>



<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6018/radikaldemokratischer-vorschlag-1qm-tempelhof-fuer-jeden#Kommentar" title="Radikaldemokratischer Vorschlag: 1qm Tempelhof für&#160;jeden">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
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<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6018/radikaldemokratischer-vorschlag-1qm-tempelhof-fuer-jeden</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 17:58:18 GMT</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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<item><title>Mittwoch, den 28. Oktober 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Michael am 28. Oktober 2009, 14:30.</p>


	<p>Demokratie in allen Facetten: Erfolg für Berliner Eltern, Unruhe am demokratischen Rand, Gedenken an die Redemokratisierung, Erneuerung bei der <span class="caps">BVG</span> und Konjunkturarbeiten. Einige gute Nachrichten an einem trüben Tag!</p>

	<ul>
		<li>Die <strong>Zahl der Brandanschläge auf Autos</strong> und Bauprojekte wächst, doch die <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Vandalismus-Linke-Gewalt-Dieter-Glietsch;art126,2934594">Polizei gebe den Kampf gegen die Brandstifter nicht verloren</a> versicherte Polizeipräsident Glietsch und fordert gleichzeitig, dass sich die Politiker „links von der Mitte“ vorhandene Zugänge zur linksextremen Szene zur Einflussnahme nutzen und sich noch deutlicher von Gewaltbereiten abgrenzen. Im politischen Hintergrund brodelt es: ein Mitglied der Partei &#8220;Die Linke&#8221; hatte zur im Krawall geendeten Demo im Mai aufgerufen, die lokale <span class="caps">CDU</span> bemüht sich, destruktive öffentliche Kritik zu üben, und die <span class="caps">SPD</span> hält sich weitgehend zurück mit Aussagen zum Thema.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li>Ein <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/sieg-der-direkten-demokratie/">gelungenes Stück Demokratie</a> : eine solide <strong>Basis für deutliche pädagogische Verbesserungen</strong> habe der Senat geschaffen, sagt der Regierende, durch intensive Verhandlungen wendet eine Arbeitsgruppe das vom Landeselternausschuss Kita (<a href="http://www.leak-berlin.de/">Leak</a>) angestrebte Volksbegehren ab. Beide Seiten sind glücklich: <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/senat-lernt-demokratie-in-der-kita/">1800 neue ErzieherInnen können bis 2013 eingestellt werden</a>.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-BVG-Andreas-Sturmowski-Ulrich-Nussbaum;art124,2935121">Nicht verlängert wird der <strong>Vertrag von Ex-Bahnmanager und noch <span class="caps">BVG</span>-Chef Sturmowski</strong></a>. Gut so! Außer durch Finanzderivatgeschäfte, Serviceverschlechterungen und wenig ambitionierter Kundenorientierung ist der <span class="caps">BVG</span>-Chef auch nicht aufgefallen: keine längst überfälligen Straßenbahnverlängerungen, Lückenschließungen und Serviceverbesserungen. Bleibt zu hoffen, das nun ein echter Verkehrsmanager und weniger ein Finanzjurist oder Verwaltungsmanager den Posten bekommt.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li>Ein weiterer Ort des Mauergedenkens entsteht: an der Bornholmer Straße. Dort stehen noch <strong>155m Hinterlandmauer, die nun in einen neugestalteten Platz integriert werden</strong> sollen. <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/143847/143848.php">Wir fluten jetzt</a> hieß dieses Codewort bei den Grenzsoldaten am 9. November 1989, in dessen Folgedie <span class="caps">DDR</span>-Bürger ungehindert und unkontrolliert von Ost nach West über die Bösebrücke in den Westen durften.</li>
	</ul>

	<ul>
		<li>Zahlreiche <strong>Baustellen auf Berlins Straßen</strong><br />
dokumentieren: das <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/143863/143864.php">Geld vom Konjunkturpaket wird ausgegeben</a>. Überall Staus, Engpässe, verbrannte Zeit, aber auch: Arbeitsplätze, Verbesserung der Infrastruktur.</li>
	</ul>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6017/mittwoch-den-28-oktober-2009#Kommentar" title="Mittwoch, den 28. Oktober 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6017/mittwoch-den-28-oktober-2009</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 13:30:20 GMT</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Diplomat an der Oder</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Jürgen am 27. Oktober 2009, 17:27.</p>


	<p>Ich sitz ihm gegenüber: Dr. Gunter <a href="http://www.euv-frankfurt-o.de/de/ueber_uns/index.html">Pleuger</a>, 1941 in Wismar geboren, von 2002-2006 Ständiger Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen und seit 2008 Präsident der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).</p>

	<p>Die Viadrina wurde 1506 gegründet und war nicht nur die erste brandenburgische Landesuniversität, sondern gehörte mit zu den ältesten deutschen Universitäten überhaupt. Heute (Stand Oktober) &#8211; 18 Jahre nach der Neugründung 1991 &#8211; zählt diese kleine, aber feine Universität 6146 Studierende, davon 2658 aus Berlin und Brandenburg. Das Markenzeichen dieses Hauses ist die Internationalität, insbesondere ihre Lage an der Schnittstelle zwischen West und Ost. Ein Drittel der Studenten an den drei <a href="http://www.euv-frankfurt-o.de/de/studium/studienangebot/index.html">Fakultäten</a> sind Ausländer, die hier &#8211; wie grundsätzlich für alle Studierenden &#8211; ohne Zahlung einer Studiengebühr, viele davon mit Stipendien, ihrer Arbeit nachgehen können.</p>

	<p>Die Viadrina schneidet im <a href="http://www.euv-frankfurt-o.de/de/struktur/zse/pressestelle/startsite_news/news_re_1/Hochschulzufriedenheit.html">Ranking</a> gut ab, das spricht sich herum und zieht aktive, junge Leute in die Stadt. Das ist auch dringend erforderlich, denn Frankfurt hat nach der Wende einen spürbaren Teil seiner Bevölkerung verloren, die auf der Suche nach Arbeit Richtung Westen wegzog. Es gibt an der Uni Studienrichtungen und -abschlüsse, die einmalig in Deutschland sind: Deutsch-polnisches Recht mit zwei Diplomen und in zweisprachiger Ausbildung. Natürlich setzt Dr. Pleuger seine Erfahrung und seine internationalen Kontakte auch ein, um zusätzliche Möglichkeiten für die Uni zu erschließen, so z.B. um speziell Absolventen für EU-Behörden vorzubereiten. Diese Zusammenarbeit wird selbstverständlich auch mit der regionalen Wirtschaft in Ostbrandenburg gepflegt. Hier wären z.B. die neu entstandenen Strukturen der Solarindustrie zu nennen.</p>

	<p>Die Universität tut viel für ihre Studenten, bietet z. B. preisgünstige Appartments für die Unterbringung an. Aber die Studenten leisten auch einiges für die Uni und die Stadt, haben z.B. in Eigenarbeit einen Plattenbau zum <a href="http://www.fforst.net/">Studentenheim</a> ausgebaut und betreiben die einzige Buslinie über die Oder nach Slubice, der Partnerstadt Frankfurts auf der anderen Seite des Flusses.<br />
Und schließlich: Wer in Berlin wohnen und in Frankfurt studieren will, kann das mit dem Semesterticket und einer zügigen Verbindung auch problemlos tun!</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6016/diplomat-an-der-oder#Kommentar" title="Diplomat an der&#160;Oder">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6016/diplomat-an-der-oder</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 16:27:18 GMT</pubDate>
<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-10-27:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/9847a196bd1b01de87af27d3f507d723</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Dienstag, den 27. Oktober 2009</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Linda am 27. Oktober 2009, 10:26.</p>


	<p>Zugegeben, in Berlin Finanzsenator zu sein &#8211; das ist nicht unbedingt ein Job, um den man anderswo in der Republik beneidet wird. Auch hier im Hauptstadtblog haben wir schon mal die eine oder andere spitze Bemerkung über die strengen Sparvorgaben des Herrn Nußbaum gemacht. Nun droht der Bund, den Hauptteil der Sparlasten an die Kommunen weiterzureichen. Am Montag hat Nußbaum seine Bereitschaft erklärt, notfalls gegen die Umverteilungsabsichten der schwarz-gelben Koalition zu klagen. Damit hat  hat er sich <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/art270,2933739">bei <span class="caps">FDP</span> und <span class="caps">CDU</span>-Politikern unbeliebt gemacht</a>, aber seine <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/143699/143700.php">Sympathiewerte bei den Grünen haben zugelegt</a>, die Opposition in Berlin ist gespalten.<br />
Kritik an den schwarz-gelben Plänen kommt auch aus Neukölln. Bürgermeister Buschkowsky kritisiert insbesondere die als Betreuungsgeld vorgesehene <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dpa_22805292.php">Herdprämie</a>.<br />
In den Bezirken steigt der Bedarf nach Familienhilfe dramatisch an, vor allem auch in bürgerlichen Bezirken, von denen man das nicht erwarten würde, wie Steglitz, Köpenick und Pankow. Der Senat versucht zur Zeit, die Ausgaben dafür durch verschärftes <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Familienpolitik-Sozialpolitik;art270,2932840">Controlling im Griff zu behalten</a>.</p>

	<ul>
		<li>Der Gendarmenmarkt <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/143702/143703.php">soll umgestaltet werden</a>.</li>
		<li>Morgan-Stanley <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1196562/US-Bank-will-Sony-Center-verkaufen.html">verkauft das Sony-Center</a>.</li>
		<li>Dort können wir morgen die Weltpremiere von Michael Jacksons <a href="http://www.morgenpost.de/kultur/article1196521/Berliner-sehen-Jackson-Film-This-is-it-zuerst.html">This is it erleben</a>.</li>
		<li>Kleingärtner spenden <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/143696/143697.php">für die Tafeln</a>.</li>
		<li>Wie schon vor 3 Jahren wurde vor dem Bahnhof Bellevue <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/art270,2933622">ein Schwan von einer S-Bahn angefahren</a>.</li>
		<li>Ein Berliner Blogger <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/absolut-nicht-ausgelastet/">ist scheinbar nicht ausgelastet</a>.</li>
	</ul>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6015/dienstag-den-27-oktober-2009#Kommentar" title="Dienstag, den 27. Oktober 2009">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6015/dienstag-den-27-oktober-2009</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 09:26:46 GMT</pubDate>
<dc:creator>Linda</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-10-27:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/027d0cc51ddbd4fc70922d8a077a9986</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item>
<item><title>Ersatzfrau</title>
<description>
<![CDATA[<p>Von Jürgen am 26. Oktober 2009, 20:01.</p>


	<p>Die etwa 30-jährige Frau trug blaue Jeans, eine mit Noppen besetzte helle Jacke mit schmalem Pelzbesatz im Schulterbereich und halbhohe Hackenschuhe. Ihre blonden Haare waren kurz geschnitten, ließen aber noch einen kurzen, gebundenen Büschel zu &#8211; insgesamt eine schicke Person. Sie stand auf dem Platz und hatte sich mit zwei jungen Männern eingelassen. Genauer gesagt waren es Jungs, so etwa fünf und drei Jahre alt. Und noch präziser formuliert waren es ihre beiden Söhne, mit denen sie auf einem Kleinfeld-Sandplatz in Mitte Fußball spielte. Das heißt, ihre Jungs stürmten und sie stand im Tor und versetzte ihre Sprößlinge zweifach in Begeisterung. Einmal, wenn sie mit staksigen Beinen genau am Ball vorbeischlug und dieser im Tor landete und andermal, wenn sie einen der Schüsse, Zufall oder nicht, hielt.</p>

	<p>Die Söhne werden das vermutlich abends dem Papa erzählen und der wird sich über den Ersatzkeeper amüsieren. Sie wird sich aber sagen: Das nächste Mal ohne Hackenschuh, oder besser noch, ich meld sie gleich beim Fußball an.</p>

<p><a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/6014/ersatzfrau#Kommentar" title="Ersatzfrau">	Artikel kommentieren!</a></p>]]>
</description>
<link>http://www.hauptstadtblog.de/article/6014/ersatzfrau</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 19:01:25 GMT</pubDate>
<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.hauptstadtblog.de,2009-10-26:b3959f4bfe0dd8ff25f19e975f7e04a3/919744ad298c6b9c3e8e2caf3de28614</guid>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license></item><language>en-us</language><media:rating>nonadult</media:rating><item><title>Links for 2007-09-20 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-20</link><pubDate>Fri, 21 Sep 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-20</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://wirres.net/article/articleview/4560/1/6/"&gt;alexa, palast der baum&amp;auml;ngel&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
Ix im Alexa&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Links for 2007-09-13 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-13</link><pubDate>Fri, 14 Sep 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-13</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.pornfilmfestivalberlin.de/07-festivalinfo.html"&gt;2. PORNfilmfestivalBERLIN 2007&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
24. - 28. Oktober&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Links for 2007-09-11 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-11</link><pubDate>Wed, 12 Sep 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-11</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://jurgenfauth.com/2007/09/11/trockenschwimmer/"&gt;Trockenschwimmer&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
Video vom Festival im Stadtbad Oderberger Strasse&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Links for 2007-09-04 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-04</link><pubDate>Wed, 05 Sep 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-09-04</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://minderjahr.blogspot.com/2007/09/karneval-der-verpeilten-tanzen-fr-den.html"&gt;minderjahr: Tanzen f&amp;uuml;r den Weltfrieden!&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
Fotos vom Karneval der Verpeilten 2007&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Links for 2007-08-29 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-08-29</link><pubDate>Thu, 30 Aug 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-08-29</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.fensterzumhof.eu/218/das-ende-eines-marzahner-plattenbaus/"&gt;Fenster zum Hof: Das Ende eines Marzahner Plattenbaus&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.berlin-eisfabrik.de/"&gt;Eisfabrik Berlin-Mitte&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Links for 2007-08-28 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-08-28</link><pubDate>Wed, 29 Aug 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-08-28</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://jurgenfauth.com/2007/08/27/lange-nacht-der-museen/"&gt;J&amp;uuml;rgen Fauth: Bilder von der Langen Nacht der Museen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Links for 2007-08-27 [del.icio.us]</title><link>http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-08-27</link><pubDate>Tue, 28 Aug 2007 00:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://del.icio.us/hauptstadtblog#2007-08-27</guid><description>&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://burnster.de/streifzuge-durch-die-nekropole/"&gt;St. Burnster: Streifz&amp;uuml;ge durch die Nekropole&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
Burnster besucht den Murnau auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item></channel>
</rss>
