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	<description>Lust auf Berlin</description>
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		<title>Vorübergehend Seegebiet</title>
		<link>http://hauptstadtblog.de/2017/07/01/voruebergehend-seegebiet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linda Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jul 2017 14:59:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtnotizen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der große Regen der vergangenen Tage hat hier in der Nähe des Charlottenburger Schlosses ein historisches Feuchtgebiet reaktiviert: Das &#8222;Nasse Dreieck&#8220;, ein Wurmfortsatz der Hebbelstraße, wurde kurzfristig zum See. Auch am Tag danach wird die neu entstandene Wasserfläche noch genutzt von der benachbarten Kindertagesstätte. Mit Gummistiefeln und wasserfestem Zubehör. Das Nasse Dreieck steht in Verbindung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der große Regen der vergangenen Tage hat hier in der Nähe des Charlottenburger Schlosses ein historisches Feuchtgebiet reaktiviert: Das &#8222;Nasse Dreieck&#8220;, ein Wurmfortsatz der Hebbelstraße, wurde kurzfristig zum See.</p>
<figure><img decoding="async" class="size-full wp-image-8915" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/07/nassesdreieck.jpg" alt="nassesdreieck" width="600" height="343" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/07/nassesdreieck.jpg 600w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/07/nassesdreieck-260x149.jpg 260w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Im &#8222;Nassen Dreieck&#8220; &#8211; Foto: linda link</figcaption></figure>
<p>Auch am Tag danach wird die neu entstandene Wasserfläche noch genutzt von der benachbarten Kindertagesstätte. Mit Gummistiefeln und wasserfestem Zubehör.</p>
<p>Das Nasse Dreieck steht in Verbindung mit dem Lietzensee und dem früheren See an der <a href="http://hauptstadtblog.de/2016/12/02/westberliner-woerter/">Villa Oppenheim</a> und hat sich bisher allen Versuchen verweigert, sich <a href="http://www.klausenerplatz-kiez.de/inhalt/nasses_dreieck.php">von Straßen oder gar Häusern bebauen</a> zu lassen. Berlin ist und bleibt eben Sumpfgebiet, verstärkt durch Klimawandelunwetter.</p>
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		<title>Fortpflanzungsaktivitäten</title>
		<link>http://hauptstadtblog.de/2017/05/01/fortpflanzungsaktivitaeten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linda Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 May 2017 17:20:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtnotizen]]></category>
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					<description><![CDATA[Städtische Umgebung ist dafür eher günstig, das scheint auch bei tierischen Mitbewohnern zu gelten. Ein Besuch im Charlottenburger Schlosspark offenbart unterschiedliche Aktivitäten in dieser Hinsicht. Aus subjektiv-menschlicher Sicht betrachtet. Ohne biologisch-wissenschaftlichen Hintergrund. In den parkeigenen Bienenstöcken wird eifrigst alles gesammelt, was zur Honigproduktion und damit zum Weiterbestehen der Bienenpopulation gebraucht wird. Ist auch dringend nötig, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Städtische Umgebung ist dafür eher günstig, das scheint auch bei tierischen Mitbewohnern zu gelten. Ein Besuch im Charlottenburger Schlosspark offenbart unterschiedliche Aktivitäten in dieser Hinsicht. Aus subjektiv-menschlicher Sicht betrachtet. Ohne biologisch-wissenschaftlichen Hintergrund.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-8895 size-full" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/schlossbienen.jpg" alt="Schlossbienen" width="600" height="450" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/schlossbienen.jpg 600w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/schlossbienen-260x195.jpg 260w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>In den parkeigenen Bienenstöcken wird eifrigst alles gesammelt, was zur Honigproduktion und damit zum Weiterbestehen der Bienenpopulation gebraucht wird. Ist auch dringend nötig, denn selbst die städtischen Bienen &#8211; von Pestiziden verschont &#8211; sind seit der letzten Saison vom <a href="https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/04/berlin-imker-bienen-bienensterben.html">Aussterben bedroht</a>. Hier scheint aber noch alles in Ordnung zu sein.</p>
<p>Das auffälligste Nest von allen hat eine Blässhuhn-Familie gebaut: Mitten auf dem Parksee hinter dem Schloss. Eher versteckt hat sich dagegen ein Graureiher, der stapfte im hinteren Parkbereich herum. Seine Wachsamkeit ließ mich vermuten, dass er auch irgendwo ein Nest verborgen hat</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-8898" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/blaesshuhn.jpg" alt="Blaesshuhnnest" width="260" height="362" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/blaesshuhn.jpg 431w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/blaesshuhn-187x260.jpg 187w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /> <img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-8899" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/graureiher.jpg" alt="Graureiher" width="263" height="361" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/graureiher.jpg 437w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/graureiher-189x260.jpg 189w" sizes="(max-width: 263px) 100vw, 263px" /></p>
<p>Aber was sind schon Insekten und Vögel gegen seltene Säugetiere. Eine Biberfamilie zum Beispiel, die sich hier im <a href="http://www.bund-berlin.de/bund_berlinde/home/naturschutz/artenschutz_in_der_stadt/berliner_biber.html">Park angesiedelt</a> hat. Die Biber nagen Bäume ab, fällen auch mal kurzerhand einzelne Baumstämme und werden daher von den Schlossgärtnern genauestens beobachtet. Anzeichen von Biberaktivitäten sind solche Dammbauten, mit denen sie sogar Wasserläufe verändern können. Alles nur, damit die Familie ein geeignetes Umfeld haben kann. Fast schon wie Menschen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-8905 size-full" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/biberbau.jpg" alt="Biberbau" width="600" height="450" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/biberbau.jpg 600w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/biberbau-260x195.jpg 260w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Und? Sieht man auch etwas von Menschen? Äh, ja, aber nicht das, was man zuerst denken könnte. Hat eher etwas mit Beziehungskultur zu tun. Also, mit einer Variante, die auf mich immer eher abschreckend wirkt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-8910" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/liebesschloesser.jpg" alt="Liebesschlösser" width="600" height="317" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/liebesschloesser.jpg 600w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/05/liebesschloesser-260x137.jpg 260w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>In Berlin wird auf Sand gebaut</title>
		<link>http://hauptstadtblog.de/2017/03/19/in-berlin-wird-auf-sand-gebaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linda Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2017 13:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtnotizen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das wird häufig behauptet, immer auch ein wenig zur Abschreckung von übereifrigen Investoren. Der Berliner Bauboden hat einen schlechten Ruf, eiszeitliche Kollateralschäden geben ihm den Rest.  Eine Probebohrung auf dem Campus der TU aber klärt auf: der Berliner Untergrund ist definitiv sandig. Auf den ersten 120m fast nur quartäre und tertiäre Sande. Wer hier blockweise [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das wird häufig behauptet, immer auch ein wenig zur Abschreckung von übereifrigen Investoren. Der Berliner Bauboden hat einen schlechten Ruf, eiszeitliche Kollateralschäden geben ihm den Rest.  Eine<a href="http://www.gfz-potsdam.de/sektion/geothermische-energiesysteme/projekte/ates-berlin/forschungsbohrung-tu-campus-berlin/"> Probebohrung auf dem Campus der TU</a> aber klärt auf: der Berliner Untergrund ist definitiv sandig. Auf den ersten 120m fast nur quartäre und tertiäre Sande. Wer hier blockweise Hochhäuser plant, wie z.B. <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/berlin-charlottenburg-die-city-west-waechst-weiter-und-auch-nach-oben/14471268.html">zwischen Bahnhof Zoo und TU-Gebäuden</a>, muss also ein bißchen mehr rechnen. Und vor allem mit Mehrausgaben rechnen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-8885" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/bohrung-800x684.jpg" alt="" width="600" height="513" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/bohrung-800x684.jpg 800w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/bohrung-260x222.jpg 260w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/bohrung-768x656.jpg 768w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/bohrung.jpg 860w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Das Bohrloch des Helmholtz Zentrums Potsdam befindet sich in der Fasanenstraße, kurz vor der Müller-Breslau-Straße, ist 560 Meter tief und wurde<a href="http://www.gfz-potsdam.de/fileadmin/gfz/sec62/pdf/Projektflyer_Bohrung_Berlin_Druck_Schema_neu_Web.pdf"> laut Projektflyer</a> hauptsächlich zur Untersuchung von Energie- und Wärmespeicherung eingerichtet. Sinnvolles Wissen, bevor man mit den Anthropozän-Aktivitäten beginnt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fahrradstadt Berlin?</title>
		<link>http://hauptstadtblog.de/2017/03/04/fahrradstadt-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Mar 2017 11:09:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Darüber kann man streiten. Was die steigende Zahl der im Alltag und Verkehr genutzten Räder angeht: ganz sicher. Was die bestehende verkehrstechnische Struktur betrifft: sicherlich nicht. Aber darum soll es aktuell nicht gehen. Getern nachmittag hat in der Station Berlin (Luckenwalder Straße) die Berliner Fahrradschau geöffnet. Noch bis Sonntag gibt es in den großzügigen Hallen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Darüber kann man streiten. Was die steigende Zahl der im Alltag und Verkehr genutzten Räder angeht: ganz sicher. Was die bestehende verkehrstechnische Struktur betrifft: sicherlich nicht. Aber darum soll es aktuell nicht gehen.</p>
<p>Getern nachmittag hat in der Station Berlin (Luckenwalder Straße) die <a href="https://berlinerfahrradschau.de" target="_blank">Berliner Fahrradschau</a> geöffnet. Noch bis Sonntag gibt es in den großzügigen Hallen diverse Aussteller, von den großen Herstellern bis zu kleinen Handwerkskollektiven, alles mögliche rund um die Bike-Kultur zu sehen, zu erleben und natürlich auch zu erwerben. Das <a href="https://berlinerfahrradschau.de/de/kalender/" target="_blank">umfangreiche Programm</a> bietet wirklich für jeden etwas, für Kinder und Hobbyradler ebenso, wie für Spitzensportler und Design-Freaks. Was Design angeht haben insbesondere dieses E-Bikes, die ziemlich im Kommen sind und daher beinah überproportional vertreten sind, noch einiges aufzuholen, denke ich. Die sind ein bisschen hässlich, alle.</p>
<figure><a href="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/04_03_2017_berliner_fahrradschau_2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-8873 size-medium" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/04_03_2017_berliner_fahrradschau_2-260x260.jpg" width="260" height="260" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/04_03_2017_berliner_fahrradschau_2-260x260.jpg 260w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/04_03_2017_berliner_fahrradschau_2-768x768.jpg 768w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/04_03_2017_berliner_fahrradschau_2-800x800.jpg 800w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/03/04_03_2017_berliner_fahrradschau_2.jpg 1300w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Making of my new Gürtel</figcaption></figure>
<p>Ich als vorwiegende Alltagsradlerin, die keine große Ahnung hat, habe ich die Fahrradschau bei einem ersten Rundgang gestern Abend als angenehmes Gewusel, äußerst vielfältig und meistens nett erlebt. Außerdem bescherte dieser erste Besuch mir einen schicken Gürtel aus recycelten Fahrradmänteln, die von zwei sehr zuvorkommenden italienischen Hipsterbrüdern angefertigt werden.</p>
<p>Ich komme morgen bestimmt nochmal wieder, denn ich mag Handwerk und Design und habe diesbezüglich sicher noch nicht alles gesehen. Die Holzräder zum Beispiel, nur von weitem. Aber die gibt es da wirklich: Fahrräder (fast) ganz aus Holz.</p>
<p>Die HSB-Kollegin von <a href="http://radsalon.regine-heidorn.de/" target="_blank">Regines Radsalon</a> ist übrigens heute schon unterwegs, um weit kompetenter als ich übers Radfahren zu reden. Von ihr wird es wohl in den kommenden Tagen einiges zu hören geben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Musike</title>
		<link>http://hauptstadtblog.de/2017/02/27/musike/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2017 23:08:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Frau sitzt in der U-Bahn eine ganze Weile neben mir und wischt auf ihrem Smartphone herum. So wie fast alle das tun. Entweder das, oder man starrt auf den Monitor, der sich zu diesem Zweck gleich mehrfach in jedem U-Bahnwagen befindet. Einige lesen auch von Papier oder unterhalten sich, aber das ist selten. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frau sitzt in der U-Bahn eine ganze Weile neben mir und wischt auf ihrem Smartphone herum. So wie fast alle das tun. Entweder das, oder man starrt auf den Monitor, der sich zu diesem Zweck gleich mehrfach in jedem U-Bahnwagen befindet. Einige lesen auch von Papier oder unterhalten sich, aber das ist selten. Die meisten haben die Ohren verstopft, vermutlich hören sie Musik. Die Frau neben mir nicht. Ich schon, und ich lese in einem Buch.</p>
<p>Als ein Mann mit einer Gitarre einsteigt und kurz darauf sein Lied zu singen beginnt, öffnet die Frau, die neben mir sitzt, schleunigst das Frontfach ihrer Handtasche. Sie holt ein kleines Döschen heraus, auf dem Ohropax steht. Und es ist Ohropax darin, das schiebt sie sich zügig in die Ohren. Ich weiß ja nicht. Auch ich bin nicht immer begeistert von den musikalischen Beiträgen, zu denen man insbesondere auf längeren U-Bahnfahren nahezu zwangsläufig verdonnert wird. Auch mir ist es mitunter unangenehm, der Situation nicht entkommen zu können. Selbst wenn ich wollte.</p>
<p>Das mit dem Ohropax fand ich dennoch absurd. Und es war kein Zufall. Als der Mann mit der Gitarre wen Wagen wieder verließ, kam auch das schmierigklebrige Wachszeug gleich wieder zurück in seine Transportbox. Menschen gibt es, echt komisch.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Amerikanische Ablagerungen</title>
		<link>http://hauptstadtblog.de/2017/02/26/amerikanische-ablagerungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linda Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2017 12:04:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
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					<description><![CDATA[In Berlin bemerkt man selbstverständlich die geänderten weltpolitischen Stimmungen. Könnte sein, dass &#8222;die Amerikaner&#8220; sich mit ihrem neuen Präsidenten noch weiter aus der Stadt zurückziehen werden als bisher. Grund genug, sich noch einmal die kulturellen Reste der amerikanischen Zeit anzuschauen. &#160; Irgendwo im tiefsten Zehlendorf, dort wo früher militärische Truppen stationiert waren, existiert heute ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Berlin bemerkt man selbstverständlich die geänderten weltpolitischen Stimmungen. Könnte sein, dass &#8222;die Amerikaner&#8220; sich mit ihrem neuen Präsidenten noch weiter aus der Stadt zurückziehen werden als bisher. Grund genug, sich noch einmal die kulturellen Reste der amerikanischen Zeit anzuschauen.</p>
<figure><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-8852" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/02/rosinenbomber.jpg" alt="" width="600" height="450" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/02/rosinenbomber.jpg 600w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/02/rosinenbomber-260x195.jpg 260w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Der berühmte Rosinenbomber</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Irgendwo im tiefsten Zehlendorf, dort wo früher militärische Truppen stationiert waren, existiert heute ein <a href="http://www.alliiertenmuseum.de/home.html">Alliertenmuseum</a>. Das auffälligste Ausstellungsstück ist natürlich der Rosinenbomber. Mit diesen Fluggeräten sind die Westberliner mit Lebensmitteln versorgt worden, als &#8222;die Russen&#8220; einmal die Zufahrtswege zu diesem militärisch abenteuerlichen Konstrukt blockierten. Passend zum Thema ist zur Zeit eine Sonderausstellung &#8222;100 Objekte&#8220; aus dem Kalten Krieg zu besichtigen. Neben dem Flugzeug ist die Checkpoint-Charlie-Kontrollbude zu sehen, im Originalzustand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure><img decoding="async" loading="lazy" class="size-medium wp-image-8858" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/02/alliiertenmuseum-260x146.jpg" alt="" width="260" height="146" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/02/alliiertenmuseum-260x146.jpg 260w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/02/alliiertenmuseum.jpg 530w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /><figcaption>Eingang Alliiertenmuseum</figcaption></figure>
<figure><img decoding="async" loading="lazy" class="size-medium wp-image-8859" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/02/co1-260x146.png" alt="" width="260" height="146" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/02/co1-260x146.png 260w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/02/co1.png 530w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /><figcaption>Amerika Haus mit C|O Berlin</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mitten in Charlottenburg ist ein weiterer Erinnerungsort zu besichtigen: das Amerika Haus &#8211; jetzt mit der internationalen <a href="http://www.co-berlin.org/">Fotogalerie C|O Berlin</a>.</p>
<p>Die Fassade enthält Gebrauchsspuren aus der Zeit der Studentenproteste 1968. Die Studentenbewegten von damals erleben nun einen späten Triumph: nach fast 50 Jahren wird &#8222;Ami go home&#8220; Wirklichkeit. Naja, bis auf ein paar Touristen. Und Trump-Flüchtlinge. Und Softwarefirmen. Und die <a href="http://www.americanacademy.de/home/program/upcoming">American Academy</a>.<br />
Und ich renne schon wieder der Zeit hinterher. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Besondere an Museumsfotos</title>
		<link>http://hauptstadtblog.de/2017/01/21/das-besondere-an-museumsfotos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linda Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2017 16:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
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					<description><![CDATA[Bisher war es so üblich, dass Abbildungen aus Museen eher von Interesse für Fachleute waren. Oder es konnten sich noch Touristen dafür als Orientierungshilfe erwärmen. Nun muss ich zugeben, dass ein Foto von Kanzlerin Merkel im neueröffneten Potsdamer Barberini-Palast meine Aufmerksamkeit erlangt hat. Die Potsdamer Neuen Nachrichten veröffentlichten in ihrem Newsblog ein Foto der Kanzlerin, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher war es so üblich, dass Abbildungen aus Museen eher von Interesse für Fachleute waren. Oder es konnten sich noch Touristen dafür als Orientierungshilfe erwärmen. Nun muss ich zugeben, dass ein Foto von Kanzlerin Merkel im neueröffneten Potsdamer Barberini-Palast meine Aufmerksamkeit erlangt hat. Die Potsdamer Neuen Nachrichten veröffentlichten <a href="https://www.pnn.de/potsdam/1149961/">in ihrem Newsblog ein Foto</a> der Kanzlerin, wie sie andächtig eines der ausgestellten Monet-Bilder studiert. Dem Betrachter des Fotos den Rücken zugekehrt. Ein eindeutigeres Statement zur Frage &#8222;Was macht sie an dem Tag der Trump-Inauguration?&#8220; kann ich mir von ihr nicht vorstellen.</p>
<figure><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-8843 size-full" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/01/barberini.jpg" width="600" height="338" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/01/barberini.jpg 600w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/01/barberini-260x146.jpg 260w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Ausflug ins Potsdamer Barberini-Museum | Foto: linda link</figcaption></figure>
<p>Grund genug für mich, einen Testbesuch vor Ort einzuplanen. Auch wenn das Palais wieder nur eine Kopie und ein moderner Nachbau eines zerstörten alten Gebäudes ist. Eintritt war heute frei, daher eine Geduldsprobe. Die Warteschlange reichte noch bis um das Parlamentsgebäude herum &#8211; also ungefähr einen Kilometer lang.</p>
<p>(Und falls das Bild aus dem Newsblog allmählich verschwindet, ist es noch in der Google-Bildersuche &#8222;merkel im barberini&#8220; zu finden)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Winter ist …</title>
		<link>http://hauptstadtblog.de/2017/01/08/winter-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linda Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2017 18:36:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtnotizen]]></category>
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					<description><![CDATA[wenn du mindestens ein digitales Beweisfoto vom Schnee gemacht hast, auch wenn nur wenige Millimeter liegen. Die weißen Tupfer auf dem Bikinihaus-Dachgras sehen noch nicht ganz so zertrampelt aus wie die Schneeschicht auf den Hauptstadtstraßen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>wenn du mindestens ein digitales Beweisfoto vom Schnee gemacht hast, auch wenn nur wenige Millimeter liegen.</p>
<figure><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-8837" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/01/schneedach.jpg" alt="" width="600" height="450" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/01/schneedach.jpg 600w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2017/01/schneedach-260x195.jpg 260w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Schnee auf dem Dach</figcaption></figure>
<p>Die weißen Tupfer auf dem Bikinihaus-Dachgras sehen noch nicht ganz so zertrampelt aus wie die Schneeschicht auf den Hauptstadtstraßen</p>
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		<title>2017</title>
		<link>http://hauptstadtblog.de/2016/12/31/2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2016 17:23:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[bei Nacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Macht&#8217;s gut, kommt sicher rüber. Lasst es krachen, wenn&#8217;s unbedingt sein muss. Ich bleibe zu Hause, außer Gefahr. Ich kann dieses Gelärme nicht leiden, und den Pulverdampf auch. Den vor allem nicht. Aber es ist wohl gut und richtig, dieses 2016  abzuschließen. Vielleicht sogar abzuschießen. Ja!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Macht&#8217;s gut, kommt sicher rüber. Lasst es krachen, wenn&#8217;s unbedingt sein muss. Ich bleibe zu Hause, außer Gefahr. Ich kann dieses Gelärme nicht leiden, und den Pulverdampf auch. Den vor allem nicht.</p>
<p>Aber es ist wohl gut und richtig, dieses 2016  abzuschließen. Vielleicht sogar abzuschießen. Ja!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berlin bleibt</title>
		<link>http://hauptstadtblog.de/2016/12/21/berlin-bleibt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2016 14:20:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie kann man HSB sein und nichts sagen, nicht schreiben? Jetzt?! Wo alle Welt über Berlin redet und meint und sogar betet, wie mir Twitter erzählt. Was aber sagen, was überhaupt denken? Und wie? Zunächst einmal bin ich nur ich, ich bin nicht Berlin. Ich bin in Berlin. Und dich bin sehr ruhig und friedlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="size-medium wp-image-8816">Wie kann man HSB sein und nichts sagen, nicht schreiben? Jetzt?! Wo alle Welt über Berlin redet und meint und sogar betet, wie mir <a href="https://twitter.com/hauptstadtblog">Twitter</a> erzählt. Was aber sagen, was überhaupt denken? Und wie?</p>
<figure><a href="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/berlin_bleibt_21-12-2016_sigrid_grajek.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-medium wp-image-8816" src="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/berlin_bleibt_21-12-2016_sigrid_grajek-260x198.jpg" alt="Notiz von Sigrid Grajek, am 20. Dezember 2016 Brandenburger Tor hinterlassen" width="260" height="198" srcset="http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/berlin_bleibt_21-12-2016_sigrid_grajek-260x198.jpg 260w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/berlin_bleibt_21-12-2016_sigrid_grajek-768x584.jpg 768w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/berlin_bleibt_21-12-2016_sigrid_grajek-800x608.jpg 800w, http://hauptstadtblog.de/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/berlin_bleibt_21-12-2016_sigrid_grajek.jpg 960w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Notiz von Sigrid Grajek, am 20. Dezember 2016 am Brandenburger Tor hinterlassen</figcaption></figure>
<p>Zunächst einmal bin ich nur ich, ich bin nicht Berlin. Ich bin in Berlin.</p>
<p>Und dich bin sehr ruhig und friedlich dieser Tage. Ich war in der Nähe am Montag, auch weil ich jetzt in Charlottenburg arbeite. Dann war ich noch die neue Brille abholen, in Wilmersdorf, und morgen muss ich wieder hin, um eben diese Brille zu reklamieren. Der <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-12/berlin-breitscheidplatz-gedaechtniskirche-weihnachtsmarkt">Breitscheidplatz</a> ist dennoch weit weg. Alle meine FreundInnen und KollegInnen, alle bekannten und unbekannten Namen und Gesichter in meiner Umgebung waren kaum näher dran als ich. Das macht es leicht, ich weiß.</p>
<p>Aber es ist kein Krieg, nichts Neues in Berlin oder in der Welt seit Montag. Alles ist wie immer, wie seit langem schon. Also doch Krieg. <a href="http://engl.jetzt/2016/12/14/boese-geister/">Ich schaue zurück</a> auf das vergangene Jahr, das eine deutliche Sprache spricht. Und das jetzt noch einmal das Letzte, wirklich Allerletzte zu geben scheint. Was immer es sein mag, das am Montag in Berlin eingekehrt ist, Krieg, Terror oder Verbrechen: Es fordert weltweit Opfer. Viele Opfer und viel Leben, auch da, wo es nicht direkt tötet. Was also sagen, was denken?</p>
<p>Ich weiß es nicht. Aber ich muss auch nicht, denn <a href="http://sigridgrajek.de/vita/">Sigrid Grajek</a> hat gestern bereits <a href="https://www.facebook.com/sigrid.grajek/posts/10207852493297786">Worte gefunden und umgesetzt</a>, denen ich mich nahtlos anschließe: Kein Hass, voller Liebe und Vielfalt in Freiheit. Das ist Berlin!</p>
<p><em>Fußnote: Bleibt noch der Ekel vor Meinungsmache und Rechthaberei, die schneller als alles andere längst wieder um sich greifen Und vor all dem <a href="http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Schwere-Instinktlosigkeit-Heribert-Prantl-liest-Horst-Seehofer-und-anderen-Politikern-die-Leviten-144976">politischen Dreck</a>, auch wenn das letztendlich gänzlich wertlos ist.</em></p>
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