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							<title>Heavyhardes.de - Reviews für Bayern und den Rest der Welt</title>
							
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								<name>Heavyhardes.de - Reviews für Bayern und den Rest der Welt</name>
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											<![CDATA[ The Crystal Caravan - With Them You Walk Alone ]]>
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										<published>2013-06-14T11:07:46+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 03. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 37:31&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.transubstans.com" target="_blank"&gt;Transubstans Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.crystalcaravan.se" target="_blank"&gt;www.crystalcaravan.se&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/crystalcaravan" target="_blank"&gt;www.myspace.com/crystalcaravan&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Hannes&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2011 wollte ich mehr von Crystal Caravan, denn &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-7477.html"&gt;Against The Rising Tide&lt;/a&gt; konnte mich ziemlich &amp;uuml;berzeugen. Nun, die Schweden haben meinen Wunsch erh&amp;ouml;rt und legen mit dem etwas sperrig betitelten With Them You Walk Alone nach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu dem fast am St&amp;uuml;ck eingespielten Vorg&amp;auml;nger hat sich die Band diesmal einer eher klassischen Herangehensweise verschrieben und damit zwar das dezente Live-Feeling aus dem Programm genommen, daf&amp;uuml;r aber einen wesentlich professionelleren Ansatz gefunden. Das nimmt aber keinesfalls den Retro-Charme von vor zwei Jahren aus den Songs, noch immer f&amp;uuml;hlt man sich beim H&amp;ouml;ren des Albums in eine Zeit versetzt, die locker mal 40 Jahre zur&amp;uuml;ck liegt. Insgesamt macht die Scheibe auf mich einen noch entspannteren Eindruck als das 2011er Werk, was sich besonders bei Tracks wie "Roses And Morphine" manifestiert. Was aber nicht hei&amp;szlig;en soll, dass eben jenes St&amp;uuml;ck irgendwie langweilig werden w&amp;uuml;rde, denn an den richtigen Stellen ziehen die Schweden dann doch etwas an und lassen die Sechssaitige mal so richtig in den Vordergrund treten. &amp;Uuml;ber die ganze Albenl&amp;auml;nge halten sich so H&amp;auml;rte, Gef&amp;uuml;hl und Entspanntheit die Wage, l&amp;ouml;sen sich geschickt ab und bilden so ein ziemlich rundes Gesamtpaket.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klanglich ist der Rundling ein St&amp;uuml;ck moderner geworden als Against The Rising Tide. Allerdings nicht schlechter oder steriler, sondern einfach nur professioneller. Das sollte nicht wundern, denn der Vorg&amp;auml;nger wurde immerhin live in einer Kapelle eingespielt, w&amp;auml;hrend diese Scheibe eine Studio-Produktion ist. Die um ein Mitglied geschrumpfte Band hat dann auch sowohl Abmischung als auch Produktion selbst in die Hand genommen und dies &amp;uuml;berzeugend &amp;uuml;ber die B&amp;uuml;hne gebracht. Das Spielen und Singen haben die Skandinavier in der Zwischenzeit auch nicht verlernt und so klingt die Scheibe wie aus einem Guss. Beim wie schon vor Zwei-Jahres-Frist &amp;uuml;bersichtlichen Umfang hat die Band immerhin satte 18 Sekunden mehr draufgepackt, was bei zwei Songs weniger eine deutlich gestiegene Durchschnittsl&amp;auml;nge der St&amp;uuml;cke ausmacht. Nur mit dem Cover kann ich mich nicht so richtig anfreunden, aber das ist nur eine Randnotiz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The Crystal Caravan haben ihren Sound weiterentwickelt, ohne sich zu weit von sich selbst zu entfernen. Wem also schon die Vorg&amp;auml;nger-Scheiben gefallen haben, der wird auch mit dem aktuellen Werk gl&amp;uuml;cklich. Insofern bleibt auch die Wertung unangetastet. F&amp;uuml;r Retro-Fans uneingeschr&amp;auml;nkt zu empfehlen.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Hardcore Superstar - C'Mon Take On Me ]]>
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										<published>2013-06-14T11:06:02+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 01. M&amp;auml;rz 2013&lt;br /&gt;Zeit: 49:50&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.nuclearblast.de" target="_blank"&gt;Nuclear Blast&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.hardcoresuperstar.com" target="_blank"&gt;www.hardcoresuperstar.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://https://myspace.com/hardcoresuperstar" target="_blank"&gt;https://myspace.com/hardcoresuperstar&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Holgi&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem die schwedische Rasselbande mittlerweile schon zweimal in Balingen &amp;uuml;ber die Bretter fegte, lie&amp;szlig; sich der geneigte Schreiberling nat&amp;uuml;rlich nicht nehmen die aktuelle Langrille h&amp;ouml;chstselbst in Ohrenschein zu nehmen. War das ein Fehler? Niemals nicht! Auch auf Album Nummer Neun &amp;uuml;berzeugen Hardcore Superstar auf ganzer Linie. Ihr Glam Rock kommt schmutzig wie immer aus den Boxen, mit treibenden Riffs, eing&amp;auml;ngigen Refrains und vor allem mit einer Produktion, die ganz massiv dicke Hose macht. Pate stehen wie stets die g&amp;auml;ngigen Adressen des Genres, allen voran nat&amp;uuml;rlich &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-2087.html"&gt;M&amp;ouml;tley Cr&amp;uuml;e&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-4191.html"&gt;Guns'n'Roses&lt;/a&gt; in der Appetite For Destruction-Phase.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber gleichzeitig zeigen sich die Freunde pornographischer Unterhaltung vielseitiger als vermutet, oftmals mischen sich waschechte Metal-Parts hinein, akustische Elemente werden eingestreut,  und teilweise schauen sogar ausladende Arrangements um die Ecke. So vermeiden die Jungs jedwede Langeweile, sondern servieren mit "C'Mon Take On Me", "Won't Take The Blame" und dem sehr genialen "Long Time No See" einen Kracher nach dem anderen. Sehr fein!&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Valient Thorr - Our Own Masters ]]>
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										<updated>2013-06-14T11:04:27+02:00</updated>
										<published>2013-06-14T11:04:27+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 17. Juni 2013&lt;br /&gt;Zeit: 48:07&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.volcoment.com" target="_blank"&gt;Volcom Entertainment&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.valientthorr.com" target="_blank"&gt;www.valientthorr.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/valientthorr" target="_blank"&gt;www.myspace.com/valientthorr&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Dagger&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In ihrer us-amerikanischen Heimat sind Valient Thorr eine ordentliche Nummer. Da kommen pro Jahr schon einmal 250 Livekonzerte zusammen. So eine gro&amp;szlig;e Nachfrage will schlie&amp;szlig;lich erst einmal generiert sein. In good ol' Germany d&amp;uuml;rfte die vollb&amp;auml;rtige Truppe aus North Carolina weit weniger Bekanntheit genie&amp;szlig;en, und ob daran das sechste Studioalbum Our Own Masters etwas &amp;auml;ndern wird, bleibt abzuwarten. Denn leicht machen es Valient Thorr dem H&amp;ouml;rer sicher nicht. Im Gegenteil! Die ungest&amp;uuml;me Mischung aus Schweinerock, Punk und beinhartem (Thrash) Metal ist streckenweise ganz sch&amp;ouml;n schwer verdaulich. So abrupt, wie Valient Thorr die Stimmung wechseln zwischen gutem altem Rock'n'Roll, st&amp;uuml;rmischen Drumgewittern, vertrackten Einsch&amp;uuml;ben und groovenden Moshparts, verliert man schon gerne mal den Faden, wenn man nicht am Ball bleibt. Oder man wird von der Rifflawine, die hier losgetreten wird, regelrecht platt gemacht. Dass das ruppige Verwirrspiel der Truppe Methode hat, steht wohl nicht zur Diskussion. Dennoch mag der Balanceakt zwischen mehreren St&amp;uuml;hlen den einem oder anderen potentiellen Anh&amp;auml;nger vergr&amp;auml;tzen. Was f&amp;uuml;r den Rock'n'Roller wom&amp;ouml;glich zu hart, ist f&amp;uuml;r den Thrasher wom&amp;ouml;glich nicht straight genug. Aber man soll ja nicht f&amp;uuml;r andere denken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass bei Valient Thorr gerade live die Post abgeht, kann man sich bei Titeln, wie dem tats&amp;auml;chlich recht eing&amp;auml;ngigem "No Strings Attached", dem vielschichtigen "Torn Apart", dem irren "Good News, Bad News" oder dem sau-coolen &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1459.html"&gt;Mot&amp;ouml;rhead&lt;/a&gt;-Tribut "Crowdpleaser" lebhaft vorstellen. Wer sich davon selbst &amp;uuml;berzeugen m&amp;ouml;chte, der kann sich die Truppe am 28. Juli im Backstage reinziehen. Sicherlich eine schwei&amp;szlig;treibende Show!&lt;/p&gt;
 &lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/HeavyhardesReviewsAtom/~4/NKgMfL5cPxU" height="1" width="1"/&gt;</content><feedburner:origLink>http://www.heavyhardes.de/review-8938.html</feedburner:origLink></entry><entry>
										<title type="html">
											<![CDATA[ Masterplan - Novum Initium ]]>
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										<updated>2013-06-12T11:01:55+02:00</updated>
										<published>2013-06-12T11:01:55+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 14. Juni 2013&lt;br /&gt;Zeit: 51:18&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.afm-records.de" target="_blank"&gt;AFM Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.master-plan.net" target="_blank"&gt;www.master-plan.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/masterplanmetal" target="_blank"&gt;www.myspace.com/masterplanmetal&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sophos&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Neuanfang ist das neueste Werk von Masterplan gedacht und so wurde die Scheibe auch gleich mit Novum Initium betitelt. Es ist gut, dass diese Scheibe als Neuanfang angedacht ist, denn seit dem Deb&amp;uuml;t im Jahre 2003 konnten sie die Qualit&amp;auml;t der ersten Scheibe nicht mehr liefern. So viel sei vorweggenommen: Auch dieses Album schafft das Deb&amp;uuml;t nicht ganz zu erreichen, aber es kommt diesem nahe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jorn Lande hat das Mikrofon an Rick Altzi, ebenfalls mit &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1491.html"&gt;At Vance&lt;/a&gt; und Hermann Frank unterwegs, abgegeben. Dies liegt allerdings nicht an der Qualit&amp;auml;t von Jorn Lande oder vielleicht liegt es doch gerade an dieser. Jorn hat schlicht zu viel zu tun, als dass er auf Tour mit Masterplan gehen k&amp;ouml;nnte. Daher wird er nun von Rick ersetzt, der dies auch mit Bravour vermag. Ob er es live kann, soll er schon bald zeigen k&amp;ouml;nnen. Denn Masterplan m&amp;ouml;chte zur&amp;uuml;ck auf die B&amp;uuml;hne. Auch in dieser Form soll daher mit diesem Album ein Neuanfang gestartet werden. Mit Jari Kainulainen (ehemals bei &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1695.html"&gt;Stratovarius&lt;/a&gt;) wurde auch ein neuer Bassist gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn ein neuer S&amp;auml;nger gefunden wurde, hat sich musisch nicht viel ver&amp;auml;ndert, denn Altzi hat einen Lande-&amp;auml;hnlichen Singstil und kann diesen qualitativ voll ersetzen. Es mag ein wenig die Ausdrucksst&amp;auml;rke von Jorn Lande fehlen, aber auf der anderen Seite erh&amp;auml;lt Masterplan damit etwas mehr Eigenst&amp;auml;ndigkeit. Die Kompositionen sind nach wie vor auf die Gitarre von Roland zugeschnitten, aber auch das Keyboard von Axel Mackenrott kommt nicht zu kurz. Der Takt wird auf diesem Album von Martin karoupka vorgegeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Intro "Per Aspera Ad Astra" ist sehr episch geraten, was ein wenig einfallslos und wenig stimmig zum Rest erscheint. Denn dieser ist der gewohnte melodische Metal ohne gro&amp;szlig;en epischen Anteil. Der eigentlich erste Song "The Game" zeigt die Qualit&amp;auml;ten der neuen Zusammensetzung. Klasse Gesang, gewohnt gute Gitarrenarbeit, passende Keyboards und auch die Rhythmusabteilung &amp;uuml;berzeugt auf voller Linie. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den weiteren Songs fallen mir einige Keyboardparts auf, die mich stark an Stratovarius, &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-2.html"&gt;Sonata Arctica&lt;/a&gt; und den Rest der nordischen Melodic Metal-Brigade erinnert. Gerade das Keyboard hatte fr&amp;uuml;her eher leicht orchestrale Kl&amp;auml;nge mit eingebaut und war nicht so sehr auf diese Melodic-Schiene gebunden. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir dies Entwicklung zusagt oder nicht. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es dauert bis zum sechsten Track "No Escape", bis wieder ein Song kommt, der mich richtig &amp;uuml;berzeugen kann. Guter Beginn, gute Melodief&amp;uuml;hrung, der Gesang ist sehr erz&amp;auml;hlend angelegt und mit einem H&amp;ouml;hepunkt im Refrain versehen. Mit diesem Song beginnen insgesamt die Songs einen st&amp;auml;rker lyrischen Charakter zu bekommen. Gerade die Gesangsmelodien werden st&amp;auml;rker und das gef&amp;auml;llt mir sehr gut. "Earth Is Going Down" oder "Return From Avalon" sind zwei Beispiele, bei denen es mir besonders aufgefallen ist. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der eigentliche H&amp;ouml;hepunkt ist aber der zehnmin&amp;uuml;tige letzte Song auf dem Album mit dem Titel "Novum Initium". Ein w&amp;uuml;rdiger Abschluss f&amp;uuml;r den Neubeginn, der mit guten Tempiwechseln, einer sehr gelungenen Melodief&amp;uuml;hrung und einer kompletten Aussch&amp;ouml;pfung des Potentials von Rick Altzi aufwartet. Wer sich den Song anh&amp;ouml;rt, der wei&amp;szlig;, was er von Masterplan in der Besetzung erwarten darf. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt ein gelungenes Album, das ich mir sicherlich noch einige Male anh&amp;ouml;ren werde. Auch wenn das Deb&amp;uuml;t nach wie vor das beste Album von Masterplan bleiben wird, ist diese Scheibe definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn nicht alle Songs voll &amp;uuml;berzeugen k&amp;ouml;nnen, sind keine schlechten Songs dabei. "The Game", "No Escape" oder "Novum Initium" ragen schlicht aus den anderen Songs heraus.&lt;/p&gt;
 &lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/HeavyhardesReviewsAtom/~4/gnaFDAlPm-M" height="1" width="1"/&gt;</content><feedburner:origLink>http://www.heavyhardes.de/review-8931.html</feedburner:origLink></entry><entry>
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											<![CDATA[ Infinita Symphonia - Infinita Symphonia ]]>
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										<updated>2013-06-12T10:57:40+02:00</updated>
										<published>2013-06-12T10:57:40+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 18. Juni 2013&lt;br /&gt;Zeit: 48:45&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.scarletrecords.it" target="_blank"&gt;Scarlet Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.infinitasymphonia.com" target="_blank"&gt;www.infinitasymphonia.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/infinitasymphonia" target="_blank"&gt;www.myspace.com/infinitasymphonia&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sophos&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Italiener Infinita Symphonia haben ihr neuestes Werk Infinita Symphonia fertiggestellt. Bei dem Namen und der Herkunft verf&amp;auml;llt man leicht der Annahme, dass einen bombastisch episches Italogemetale erwarten d&amp;uuml;rfte. Bombastisch und episch ist es nicht, aber das progressive Gewand kenne ich in &amp;auml;hnlichem Schnitt schon von &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-2972.html"&gt;Ashent&lt;/a&gt;, die bekanntlich auch den Stiefel bewohnen. Ein gro&amp;szlig;er Unterschied besteht aber in der Konzentration auf die progressiven Elemente. Hier ist Infinita Symphonia sicherlich nicht so fixiert auf die ausgekl&amp;uuml;gelten Strukturen und komplexen Melodief&amp;uuml;hrungen, auch wenn diese vorhanden sind, sondern sie bedienen sich gerne im Melodic- und Power-Bereich und nehmen auch Hard Rock-Elemente in ihre Kompositionen mit auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Band besteht seit ihrer Gr&amp;uuml;ndung 2008 aus S&amp;auml;nger Luca Micioni, Gitarrist Gianmarco Ricasoli, Alberto De Felice am Bass und Schlagzeuger Luca Ciccotti. Sie schrecken nicht davor zur&amp;uuml;ck, sich G&amp;auml;ste ins Studio einzuladen und so waren beim Vorg&amp;auml;nger  A Mind's Chronicle Tim "Ripper" Owens und Fabio Lione im Studio. Dieses Mal haben sie sich f&amp;uuml;r den Song "Fly" Michael Kiske ans Mikro geholt. Ich sehe zwar keine Notwendigkeit, da Luca eine ausgezeichnete Stimme hat, aber es schadet sicherlich nicht (gerade aus Sicht des Marketings), wenn man einen gro&amp;szlig;en Namen zus&amp;auml;tzlich aufs Cover bringen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie bereits gesagt, mischt die Band stark progressive und melodische Power Metal-Parts und l&amp;auml;sst Hard Rock-Parts als Stilmittel mit einflie&amp;szlig;en. Hard Rock zeigt sich dann auch direkt in den ersten Noten des Openers "If I Could Go Back", bis das Keyboard einsetzt. Danach &amp;uuml;bernimmt dann schon einmal die Metalfraktion und der Gesang rundet das Klangerlebnis gut ab. Die Melodief&amp;uuml;hrung ist gelungen, das Doppeln im Gesang bei Bridge und Refrain passt sehr gut. Was nicht so ganz in das Konzept Hard Rock meets progressiven Power Metal passt, sind die Keyboardparts, da diese stellenweise sehr dominant sind und das Rock-Feeling unterbinden. Manchmal ist weniger mehr, gilt auch hier als Devise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;"The Last Breath", der zweite Song, bietet ebenfalls wieder die St&amp;auml;rken, die man vom ersten Song bereits kennt, beginnt zuerst etwas ruhiger, hat dann abwechselnde Tempi und es wird immer klarer, was die eigentlich St&amp;auml;rke der Band ist: Sehr gelungene Melodien mit einem richtig starken S&amp;auml;nger. Die Melodien und Riffs erzeugen einen gro&amp;szlig;en Raum, in dem Luca dann die Thematiken der Scheibe durch seinen Gesang zum Ausdruck bringt. Es ist immer eine gewisse Melancholie, die mitschwingt, und genau diese Melancholie wird auch thematisch verarbeitet. Denn es ist die Einsamkeit und Leere, die sich in uns Menschen breitmacht, wenn wir nicht wissen, wie es weitergeht, wenn wir an einem Punkt angekommen sind, an dem unklar ist, welche Richtung eingeschlagen werden soll. Es ist aber nicht die Unf&amp;auml;higkeit der Entscheidungsfindung, sondern lediglich der Moment, an dem man die Leere in sich aufkommen f&amp;uuml;hlt, die als Konzept f&amp;uuml;r diese Scheibe dient. Gerade Songs wie "Drowsiness" und "Waiting For A Day Of Happiness" zeigen, wie unterschiedlich dieses Grundthema aufgegriffen wird. Einerseits mit einer beinahe schon aggressiven Attit&amp;uuml;de, einerseits mit Niedergeschlagenheit, die sich im Laufe des Songs ver&amp;auml;ndert. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass Herr Kiske bei einem Song mitwirkt, ist mir auch beim 20. Mal Durchh&amp;ouml;ren nicht aufgefallen. "Fly" erweist sich als langsam beginnende Mid-Tempo Nummer, bei der ich mich richtig schwer tue, Michael Kiske &amp;uuml;berhaupt herauszuh&amp;ouml;ren. Er singt &amp;uuml;berwiegend nicht in seiner gewohnten Stimmlage und h&amp;auml;ufig auch im Duett mit Luca. Als sonderlich gelungen im Sinne des Wiedererkennungswertes war dieser Einsatz nicht. Dennoch dient der Einsatz von Herrn Kiske positiv der Dramatik des Songs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Fazit l&amp;auml;sst sich sagen, dass die Scheibe viele positiven Seiten hat: gelungene Melodien, einen sehr guten S&amp;auml;nger, eine interessante Thematik, eine gute Produktion. Weniger gelungen bzw. passend sind f&amp;uuml;r mich an einigen Stellen die Keyboardpassagen, an mancher Stelle ist mir Scheibe etwas zu verspielt, wenn ich die Thematik einbeziehe und auch etwas mehr Power, daf&amp;uuml;r weniger Melodic w&amp;uuml;rde mir gut gefallen. Insgesamt dennoch eine gelungene Scheibe, wenn man melodischen, progressiven Metal mag. Besonders sch&amp;ouml;n ist, dass es keine negativen Ausrei&amp;szlig;er gibt. Daf&amp;uuml;r schlie&amp;szlig;t die Scheibe mit einem H&amp;ouml;hepunkt, denn bei "Limbo" werden nochmals alle Register gezogen und ein Song mit viel Abwechslung dem werten H&amp;ouml;rer geboten.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Black Bull - Rock All Night ]]>
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										<published>2013-06-12T10:21:25+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 14. Juni 2013&lt;br /&gt;Zeit: 44:05&lt;br /&gt;Label: SAOL&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.blackbullrock.com" target="_blank"&gt;www.blackbullrock.com&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Dagger&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rock All Night hei&amp;szlig;t das Deb&amp;uuml;talbum der 2009 gegr&amp;uuml;ndeten Band Black Bull. Und mehr noch: der Albumtitel ist Programm und Lebensphilosophie in einem. Denn was die Tschechen hier abliefern ist straighter, reinrassiger Hardrock mit einer Schippe Dreck versehen. Mittelpunkt des Geschehens ist dabei S&amp;auml;ngerin und Frontfrau Lucie Roubickova mit ihrer kraftvollen und zugleich hochemotionalen Stimme, die den Songs zwischen Pianoballade und Uptempo-Rocker stets das richtige Coleur verleiht. Freunde von Bands wie &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1148.html"&gt;Doro&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-6629.html"&gt;Sister Sin&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1176.html"&gt;Crucified Barbara&lt;/a&gt; k&amp;ouml;nnen bei dem schwarzen Bullen im Grunde rein gar nichts falsch machen. Gut - mit einem Aha-Erlebnis sollte man in punkto Songwriting sicher nicht rechnen, auch der Klang des Silberlings lie&amp;szlig;e sich noch optimieren, die Band versteht jedoch ihr Handwerk von A bis Z und liefert eine ganze Reihe grundsolider Rocksongs, von denen die meisten auch schnell h&amp;auml;ngen bleiben. An erster Stelle seien hier der hymnische Opener "Newport Boulevart" und die beiden Nackenbrecher "Dirty Game" und "Seven Seas Apart" genannt, die auch livehaftig bestimmt eine gute Figur abgeben.&lt;/p&gt;
 &lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/HeavyhardesReviewsAtom/~4/3Ay_d_Uc0rw" height="1" width="1"/&gt;</content><feedburner:origLink>http://www.heavyhardes.de/review-8934.html</feedburner:origLink></entry><entry>
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											<![CDATA[ Arrayan Path - IV: Stigmata ]]>
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										<updated>2013-06-10T14:47:49+02:00</updated>
										<published>2013-06-10T14:47:49+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 10. Juni 2013&lt;br /&gt;Zeit: 63:19&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.pitchblackrecords.com" target="_blank"&gt;Pitchblack Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: -&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/arryanpath" target="_blank"&gt;www.myspace.com/arryanpath&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sophos&lt;/p&gt;&lt;p&gt;6 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das vierte Album von Arrayan Path nennt sich "IV: Stigmata". Es ist als Konzeptalbum aufgebaut und hat die Religion als Thema. Passend zum Thema sind die Kompositionen etwas d&amp;uuml;sterer angelegt, dennoch sind es gerade die Melodien und die Atmosph&amp;auml;re der Songs, die voll &amp;uuml;berzeugen k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arrayan Path halten sich nicht mit Intros auf, sondern legen direkt mit dem Opener "Clepsydra" los. Episch, melodisch und mit ordentlich Power beginnen E-Gitarre (Socrates Leptos), Bass (Paris Lambrou) und Schlagzeug (Stefan Dittrich). Das Keyboard (George Kallis) tr&amp;auml;gt einen gewaltigen Teil zu den epischen Melodien bei, aber was absolut herausragt, ist der Gesang von Nicholas Leptos. Seine Stimme bindet mich von der ersten Sekunde an die Musik. Nicholas &amp;uuml;berzeugt mit einem gro&amp;szlig;en Tonumfang, sehr viel Ausdruck und einfach purer Power. Die gesamte Qualit&amp;auml;t zeigt sich vom ersten bis zum letzten Track. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der dritte Song "Midnight And The First-born Massacre" kann bereits genutzt werden, um sich selbst zu &amp;uuml;berzeugen, denn dieser ist auf der Labelseite &lt;a href="http://www.pitchblackrecords.com"&gt;www.pitchblackrecords.com&lt;/a&gt; als Stream angeboten. Er zeigt in beeindruckender Weise, wie dominant die Stimme von Nicholas ist, aber auch, wie sehr die Instrumente und insbesondere Socrates an der Gitarre bef&amp;auml;higt sind, die Stimme zu tragen und so zu erg&amp;auml;nzen, dass der Gesang erst richtig wirken kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere gro&amp;szlig;e St&amp;auml;rken von Arrayan Path sind die Kompositionen, die jedem Song einen sehr eigenen Charakter verleihen und dennoch im Stil der Band bleiben. Ob schnell und geradlinig wie bei "The Bible Bleeds" oder episch as its best wie bei "The Storyteller" (das mich am Anfang stark an Falconer erinnert): jeder Song hat seinen Charakter, der zu den Lyrics passt. So denkt man selbst nach gut einer Stunde (inklusive den Bonsutracks), dass die Scheibe eigentlich nicht aufh&amp;ouml;ren darf, denn man wird schlicht zu gut unterhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Album wird sowohl als Download und auch als CD verkauft, wobei die CD einen Bonustrack, "Mystic Moon", enth&amp;auml;lt. Einen weiteren Bonustrack "Charming Paranoia" k&amp;ouml;nnen sich alle K&amp;auml;ufer der CD zus&amp;auml;tzlich downloaden. Es lohnt sich in diesem Falle, die CD zu kaufen, denn die Bonus-Tracks sind keine reinen F&amp;uuml;ller, sondern richtig gute Songs, auf die man sonst verzichten muss. Besonders der zweite Bonustrack "Charming Paranoia" hat es mir angetan. Diese epische Ballade zeigt eine weitere Facette der Band, die die sonstige reichhaltige Varianz in den Kompositionen nochmals verst&amp;auml;rkt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arrayan Path muss sich vor keiner Band im Bereich des epischen Power Metals verstecken. F&amp;uuml;r Freunde dieses Genres (&lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-586.html"&gt;Kamelot&lt;/a&gt;, Crimson Glory, &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-2368.html"&gt;Rhapsody&lt;/a&gt; und Co.) ist diese Scheibe ein klares Muss.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Eneera - Personal Perception ]]>
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										<updated>2013-06-10T14:45:39+02:00</updated>
										<published>2013-06-10T14:45:39+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 01. Juni 2013&lt;br /&gt;Zeit: 50:10&lt;br /&gt;Label: Eigenproduktion&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.eneera.at" target="_blank"&gt;www.eneera.at&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sophos&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus dem beschaulichen Wien mit seinen Kaffeeh&amp;auml;usern und Heurigenlokalen erreicht uns ein Album, was diese idyllische Ruhe f&amp;uuml;r rund 50 Minuten vertreibt. Eneera nennen sich die f&amp;uuml;nf &amp;Ouml;sterreicher und ver&amp;ouml;ffentlichen nun ihren ersten Longplayer Personal Perception.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Band besteht aus Pujan 'Pu' (Vocals), Tom (Guitar, Backvocals), Andy (Guitar), Georg (Drums) und Steve (Bass). Klassisch f&amp;uuml;r eine Metalband. Ihre Musik ist Metal mit einem modernen Anstrich, gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils aggressiven Shouts, einigen Metalcore-Elementen im Songwriting und dennoch auch sehr melodischen Ankl&amp;auml;ngen in den einzelnen Songs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der erste Track, der bei mir h&amp;auml;ngen geblieben ist, hei&amp;szlig;t "Virus". Er ist zu gro&amp;szlig;en Teilen wie die meisten getrieben durch die Stimme von Pujan und das Schlagzeug von Georg. Die Gitarren bestimmen die Melodien. Was aber dann den Unterschied zu den anderen Songs macht, ist der gesungene Part, bei denen Pujan zeigt, dass er eben nicht nur aggressiv shouten, sondern genauso auch singen kann. Das klingt. Davon will ich mehr. Nicht durchgehend, aber als stilistisches Element, das mehr Abwechslung in die Songs bringt. Denn auch wenn die einzelnen Songs allesamt nicht schlecht sind: auf der Scheibe verkommt alles etwas zu einem Einheitsbrei. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch "Confined" ist so ein stilistischer Ausrei&amp;szlig;er, denn der Song beginnt sehr ruhig, von den Gitarren ohne Verzerrung geleitet und auch durch einen cleanen Gesang gepr&amp;auml;gt, der allerdings leider durch Effekte an Wirkung verliert. Diese ruhige Passage wird wiederholt, der Song ist insgesamt ruhiger strukturiert, die Aggression gez&amp;uuml;gelt und wei&amp;szlig; gerade dadurch zu &amp;uuml;berzeugen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eneera variiert im Tempo bei den Songs, aber zu wenig in den Strukturen. Der Gesang k&amp;ouml;nnte mehr von seinen M&amp;ouml;glichkeiten zeigen. Viel mehr gibt es nicht auszusetzen und so kann man zum Schluss sagen: Ein ordentliches Deb&amp;uuml;t, in Eigenproduktion erstellt. Hut ab. Wieder stellt sich die Frage, warum so viel Schrott unter Vertrag ist und Bands mit ordentlich Potential wie Eneera von den Labels anscheinend gemieden werden. Oder sehen heutzutage die Bands keinen Sinn mehr, Labelvertr&amp;auml;ge anzustreben?&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Motherload - Black And Blue ]]>
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										<updated>2013-06-07T11:21:20+02:00</updated>
										<published>2013-06-07T11:21:20+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 2013&lt;br /&gt;Zeit: 46:42&lt;br /&gt;Label: Eigenproduktion&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.motherloadrock.com" target="_blank"&gt;www.motherloadrock.com&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sophos&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"No gimmicks, no niche. Just hard-hitting hard-rock played with dedication." &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein wenig mehr als purer Hard Rock darf es dann doch bei den Jungs aus High Wycombe (UK) sein. Denn auch wenn Rock auf dem Deb&amp;uuml;t von Motherload eine wichtige Rolle einnimmt, so ist doch der Metal auch mit von der Partie. Was allerdings stimmt, so viel kann ich bereits jetzt sagen, ist die angek&amp;uuml;ndigte Geradlinigkeit. Gesang (Tom), Gitarre (Oz), Bass (DC) und Schlagzeug (Effon) - mehr gibt es nicht. Mehr braucht es auch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Black And Blue haben die vier Briten ihr Debut betitelt und mit den ersten T&amp;ouml;nen wird klar, hier gibt es ordentlich was auf die Ohren. Sch&amp;ouml;n kratzig die Stimme von Tom, gute Riffs von Oz mit einer ordentlichen Bass-Arbeit von DC und das passende Fellgedresche von Effon. Das macht Spa&amp;szlig;, da kommt viel aus den guten alten Zeiten des Hard Rocks hervor, das ist sicherlich wahr. Aber es klingt heavier, ist moderner vom Sound und klingt einfach gut. Gut aufgenommen und gut gemischt. Viel mehr braucht es auch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit "Nothing" wird, wie bereits gesagt, gleich klar gemacht, wo es lang geht. Es grooved, die Riffs sch&amp;ouml;n eing&amp;auml;ngig und die Stimme rundet alles in guter alter Rockmanier ab. Mit "We Are The Authority" ist eine schnellere Nummer auf dem Album, wo der Metal einmal etwas deutlicher sich zeigt. Allerdings sind gerade in dem Song auch ruhigere Parts vorhanden, die so auf einer Metalscheibe nicht zu finden w&amp;auml;ren. Genau das macht auch die Mischung bei Motherload aus. Kein reiner Hard Rock, kein Metal. Sie haben die Elemente genommen, die ihnen gut gefallen haben und haben sie vermischt. Auch nichts Neues, aber schlicht gut gemacht. Dass sie auch den reinen Hard Rock beherrschen, zeigen sie beispielsweise bei "Derry Pope".&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein gutes Deb&amp;uuml;t, das Abwechslung bietet, das viele St&amp;auml;rken zeigt. Was nun noch fehlt, ist der Burnersong, der sich in den Geh&amp;ouml;rgang gr&amp;auml;bt und dort Wurzeln schl&amp;auml;gt. Die Songs haben alle ihre Qualit&amp;auml;t, aber es bleibt nach dem Durchh&amp;ouml;ren keiner &amp;uuml;brig, der nachhallt. Aber es ist das Deb&amp;uuml;t, die Jungs m&amp;uuml;ssen sich ja auch noch steigern k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anmerkung zum Schluss: Die Ver&amp;ouml;ffentlichung ist mit 2013 angegeben, ein Label ist nicht vermerkt. No contract? Really?&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Scarscab - Ignorance Before The Fall ]]>
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										<updated>2013-06-04T13:47:06+02:00</updated>
										<published>2013-06-04T13:47:06+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 29. Dezember 2012&lt;br /&gt;Zeit: 68:57&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.buildanationrecords.de" target="_blank"&gt;Build A Nation Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.scarscab.com" target="_blank"&gt;www.scarscab.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/scarscab" target="_blank"&gt;www.myspace.com/scarscab&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sophos&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Scarscab aus Wiesbaden haben ihren Zweitling Ignorance Before The Fall ver&amp;ouml;ffentlicht und machen da weiter, wo sie mit ihrem &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-5924.html"&gt;Deb&amp;uuml;t&lt;/a&gt; aufgeh&amp;ouml;rt haben. Moderner Thrash Metal im Stile von &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-644.html"&gt;Machine head&lt;/a&gt; mit dem einen oder anderen leichten Core-Einschlag und interessanten Melodief&amp;uuml;hrungen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Anfang macht der Song "Inertia", der mit einem Stoner Rock-m&amp;auml;&amp;szlig;igen Opening beginnt, ein paar Doom-Kl&amp;auml;nge einbindet, um dann diese beiden Arten zun&amp;auml;chst mit einem kraftvollen, klaren Gesang zu verbinden, Bis dahin war ich noch nicht auf Thrash Metal eingestellt. Stoner Rock meets Metal war meine Erwartung. Der erste Song bleibt auch bis zum Ende im Anfangsstilgemisch. Bands wie &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-2493.html"&gt;Alabama thunderpussy&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-3811.html"&gt;Corrosion of conformity&lt;/a&gt; dr&amp;auml;ngten sich mir ins Gehirn. Nur eben modern und metalig. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der zweite Track "Ignorance Before The Fall" macht dann aber schnell klar, was die eigentliche Spielrichtung der Band ist, denn ab da gibt es rauen, harten und kraftvollen Thrash der Marke Machine Head. Die Dramatik der Songs haben sie sich klar bei Machine Head abgeschaut. Was aber einen Unterschied ausmacht, sind die stellenweise etwas unerwarteten, aber dennoch passenden Melodief&amp;uuml;hrungen. Der genannte Titeltrack zeigt gleich einmal in vollem Ausma&amp;szlig; die Bandbreite, die den H&amp;ouml;rer erwartet. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;"Let Go" k&amp;ouml;nnte sich zu einer richtigen Abgehnummer auf Konzerten entwickeln. Denn gerade der Refrain, gesungen und nicht geshoutet, hat es bei diesem Song in sich und sp&amp;auml;testens das Let Go l&amp;auml;sst auch noch den &amp;auml;ltesten Knochen im Publikum springen. Sehr gute Nummer. Ich bezweifle zwar, dass alle die knapp acht Minuten durchhalten, aber in den Strophen und dem Zwischenspiel darf man sich etwas ausruhen, um dann im Refrain wieder loszulegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lange Lieder scheinen die Jungs von Scarscab zu m&amp;ouml;gen. Au&amp;szlig;er dem Opener und dem Titeltrack ist keines unter sechs Minuten. Den Abschluss macht sogar das gut zehnmin&amp;uuml;tige "We Must Be The Devil". Da ist auch die eine Schw&amp;auml;che, die ich noch anzukreiden habe. Manch ein Song, z.B. "Face Up To The Grief", zieht sich etwas in die L&amp;auml;nge, ohne die Spannung durchgehend aufrechtzuerhalten. Das mag sich mal eignen, um die Spannung sp&amp;auml;ter im Song neu aufzubauen, aber wenn es zu oft passiert, dann f&amp;auml;ngt man an, sich auf andere Sachen zu konzentrieren und die Musik geht verloren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass sie auch ruhig und melodi&amp;ouml;s k&amp;ouml;nnen, zeigen sie immer wieder in "Nothing Dies For Real", das zu gro&amp;szlig;en Teilen als Ballade durchgehen kann. Es zeigt sich wieder die St&amp;auml;rke von S&amp;auml;nger Sebel, der Kraft und Melodie gekonnt einzusetzen wei&amp;szlig;. Nichtdestotrotz geb&amp;uuml;hrt mein Respekt auch dem Rest der Band. Denn Schw&amp;auml;chen zeigen sich weder bei den Instrumenten noch bei der Produktion.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Favorit auf der Scheibe ist allerdings das gro&amp;szlig;e Finale. "We Must Be The Devil" erweist sich nochmals als Darstellung aller Facetten der Band. Gut gelungen mit leicht epischem Unterton und auch die 10 Minuten 31 Sekunden werden bei diesem Song nicht langweilig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt ein gelungenes Werk hochwertigen Thrash Metals. Allerdings w&amp;uuml;rde mich dann doch noch interessieren, was die Intention beim Opener war. Verwirrung war meine erste Reaktion.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ A Sickness Unto Death - Despair ]]>
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										<updated>2013-06-03T09:29:00+02:00</updated>
										<published>2013-06-03T09:29:00+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 03. Mai 2013&lt;br /&gt;Zeit: 47:27&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.sod-rec.de" target="_blank"&gt;Source Of Deluge&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.asicknessuntodeath.de" target="_blank"&gt;www.asicknessuntodeath.de&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sophos&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Begriff der Verzweiflung, wie ihn Kierkegaard definierte, ist das Deb&amp;uuml;tthema des Duos Tim Ziegeler und Michael Maas. Passenderweise w&amp;auml;hlten sie den Doom-Metal als ihr ma&amp;szlig;gebliches Genre. Kierkegaard scheint den beiden Herren insgesamt mehr zu bedeuten, da sie sich gleich nach einem seiner Werke benannt haben: A Sickness Unto Death (auf Deutsch: Die Krankheit zum Tode).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gesang und Lyrics liegen in den H&amp;auml;nden von Tim Ziegeler, der mich beim klaren Gesang in manchen Passagen an Jarno "Jape" Per&amp;auml;talo von &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1249.html"&gt;To Die For&lt;/a&gt; erinnert. S&amp;auml;mtliche Instrumente wurden von Michael Maas eingespielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inwieweit der philosophische Ansatz von Kierkegaard sich &amp;uuml;ber das eigentliche Thema hinaus in den Lyrics niederschl&amp;auml;gt, vermag ich nicht zu sagen. Wo aber die Thematik ansatzweise gut zum Ausdruck kommt, ist die Umsetzung in die Musik. Auch wenn ich mir hier noch mehr Abwechslung w&amp;uuml;nschen w&amp;uuml;rde. Es herrscht ein getragener, melancholischer Ton vor, der h&amp;ouml;chstens durch die Growls mit aggressiveren T&amp;ouml;nen gemischt wird. Dabei sind die Growls ein Part, der mich ein wenig st&amp;ouml;rt, da diese weniger &amp;uuml;berzeugen k&amp;ouml;nnen als die klaren Parts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Doom Metal ist irgendwo zwischen &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-315.html"&gt;Candlemass&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-754.html"&gt;Paradise Lost&lt;/a&gt; und Memento Mori angesetzt. Sie haben Eigenst&amp;auml;ndigkeit in ihrer Musik behalten, wenngleich das Genre stark genug in der Musik zu finden ist, dass Querverbindungen gerade zu den stilbildenden Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en immer wieder aufzufinden sind. Es ist schlicht nichts Neues, was A Sickness Unto Death erfindet, sondern solide Musik, die episch-melancholische Metal-Kl&amp;auml;nge mit dem Thema zu verbinden versucht. Das gelingt ihnen sehr treffend. Doom meets despair. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Somit erh&amp;auml;lt der K&amp;auml;ufer von Despair gut gemachten Doom Metal. Nicht mehr, nicht weniger. &amp;Uuml;berraschungen gibt es kaum. Eine gute Idee war es, einen Teil des philosophischen Textes von Kierkegaard als Lyrics zu verwenden, wie es beim Song "Despair" geschehen ist. Auch wenn die Musik stellenweise ein wirkliches Verstehen nicht m&amp;ouml;glich macht, so gelangen immer wieder passend einzelne Begriffe wie despair oder misery in den Vordergrund. H&amp;ouml;hepunkt f&amp;uuml;r mich ist dann aber das Opus "Ghost Light Dawn", das auf neun Minuten die Bandbreite an musischem und gesangstechnischem K&amp;ouml;nnen der Band pr&amp;auml;sentiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt ist Despair eine Scheibe ohne gro&amp;szlig;e Schw&amp;auml;chen. Was ich vermisse, ist die Dramatik und auch der Schmerz, die ich gerade bei Kierkegaard als Namensgeber erwartet habe.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Shining (Nor) - One One One ]]>
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										<updated>2013-06-03T09:27:21+02:00</updated>
										<published>2013-06-03T09:27:21+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 07. Juni 2013&lt;br /&gt;Zeit: 37:02&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.indierec.no" target="_blank"&gt;Indie Recordings&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.shining.no" target="_blank"&gt;www.shining.no&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/shiningofficial" target="_blank"&gt;www.myspace.com/shiningofficial&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Dagger&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit ihrem f&amp;uuml;nften Album Blackjazz (2010) konnte die norwegischen Musikpioniere von Shining das Interesse der Medien auf sich ziehen und stehen nun mit One One One in der Pflicht, einen ebenb&amp;uuml;rtigen Nachfolger zu liefern. Dieser erinnert mich schlie&amp;szlig;lich immer wieder an Combos wie &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-874.html"&gt;Strapping Young Lad&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-3110.html"&gt;Stam1na&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-6081.html"&gt;Rob Zombie&lt;/a&gt;, ist aber abgefahrener als alle diese drei zusammen und stilistisch im Grunde nicht zu fassen. Avantgarde Industrial Metal k&amp;ouml;nnte man einen Versuch nennen. Fakt ist, die Band ist sich treu geblieben, geht vielleicht sogar noch einen Schritt weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist das Gebotene schon Wahnsinn, so hat es jedenfalls Methode. Die totale Eigenst&amp;auml;ndigkeit ist zudem ein Pfund, mit dem die Norweger wuchern k&amp;ouml;nnen. Und doch machen sie es dem H&amp;ouml;rer so schwer wie kaum ein anderer. Dass hier nicht ziel- oder gar planlos drauf los gel&amp;auml;rmt wird, ist offenkundig. Trotzdem muss einem der irre Cocktail aus Elektro, Industrial, Noise und Jazz (verk&amp;ouml;rpert durch ein wildes Saxophon), in dem Liedfluss ein Tabu zu sein scheint, nicht gefallen. Nat&amp;uuml;rlich verliert das Material mit jedem erk&amp;auml;mpften Durchgang an Schrecken, einige Songs wie etwa "I Won't Forget" fressen sich dann sogar ins Ged&amp;auml;chtnis, das fett &amp;uuml;ber meinem Kopf schwebende Fragezeichen will sich deshalb aber noch lange nicht in Luft aufl&amp;ouml;sen. Selbst meine Katzen ergreifen panikartig die Flucht, sobald One One One begonnen hat im Schacht zu rotieren, und die sind normalerweise wirklich allerhand gewohnt. Nein, Shining bleibt f&amp;uuml;r mich etwas Obskures. Ich mag die Scheibe nicht wirklich. Das liegt nicht an mangelnder Originalit&amp;auml;t oder musikalischer Versiertheit, sondern ist einzig und allein eine Frage des Geschmacks.&lt;/p&gt;
 &lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/HeavyhardesReviewsAtom/~4/GIth0WmlULg" height="1" width="1"/&gt;</content><feedburner:origLink>http://www.heavyhardes.de/review-8920.html</feedburner:origLink></entry><entry>
										<title type="html">
											<![CDATA[ Blackest Dawn - We Are Legions ]]>
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										<updated>2013-05-31T10:48:57+02:00</updated>
										<published>2013-05-31T10:48:57+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 15. M&amp;auml;rz 2013&lt;br /&gt;Zeit: 38:01&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.metal-blanc-media.de" target="_blank"&gt;Metal Blanc Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.blackest-dawn.de" target="_blank"&gt;www.blackest-dawn.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/blackestdawn" target="_blank"&gt;www.myspace.com/blackestdawn&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sophos&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gleich mit zwei Vocalists trumpfen Blackest Dawn auf und wollen mit We Are Legions, ihrem neuesten Werk, die Metalwelt aufmischen. Nach ihrer letzten Scheibe &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-7838.html"&gt;Soulgrinder&lt;/a&gt; versprechen sie mehr Abwechslung, mehr Tempovariationen und eine noch bessere Produktion, da sie daf&amp;uuml;r extra die Dienste von Alexander Dietz (&lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-524.html"&gt;Heaven Shall Burn&lt;/a&gt;) in Anspruch genommen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den ersten Songs nach dem Intro schaffen es die Jungs aus Magdeburg auch noch sehr ordentlich, die versprochene Dramatik und Steigerung in ihrem Material zu liefern. "Rise And Rise Again" macht einen guten Beginn und mit "We Are Legions", dem Titelsong, kommt das Album dann beim vierten Track zum ersten H&amp;ouml;hepunkt. Aber Blackest Dawn schafft es anschlie&amp;szlig;end nicht, noch einen draufzupacken. Sie bleiben ihrem Death Metal-Stil treu, variieren hier und da das Tempo, aber viel mehr an wirklicher Abwechslung ist es nicht. Die Gitarren spielen gut, das Schlagzeug treibt die Songs ordentlich voran, aber die Songs rei&amp;szlig;en mich dennoch nicht vom Hocker. Es ist gutgemachte Hausmannskost, aber eben nicht mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit "At The Gates Of Demise" haben sie ein &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1702.html"&gt;Maroon&lt;/a&gt;-Cover mit aufgenommen, wo man die fr&amp;uuml;heren Wurzeln der Band im Core-Bereich heraush&amp;ouml;ren kann. Ob es nun nicht besser w&amp;auml;re, mehr Elemente aus den alten Zeit mit aufzunehmen, sei dahingestellt und ist auch Geschmackssache, aber der pure Death Metal, den sie bieten, ist auf Dauer zu wenig. Das zum Ausklang angebotene "Der Aufstand" sticht hingegen dann noch einmal heraus aus den sonstigen Songs. Mit den Lyrics kann ich mich zwar nicht so sehr anfreunden, aber der Song an sich bietet die Abwechslung und die Ideen, die ich sonst auf der Scheibe in vielen Teilen vermisse. Hier zeigt sich das Potential, das die Band abrufen kann. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;We Are Legions ist kein Glanzst&amp;uuml;ck, aber es ist solide und zeigt das Potential der Band.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Violent Eve - Exile ]]>
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										<updated>2013-05-31T10:47:18+02:00</updated>
										<published>2013-05-31T10:47:18+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 19. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 42:24&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.noiseheadrecords.com" target="_blank"&gt;Noisehead Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: -&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/violenteve" target="_blank"&gt;www.myspace.com/violenteve&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sophos&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Melodic Death Metal und Metalcore machen Violent Eve aus Spanien. Exile hei&amp;szlig;t dabei ihr neuestes Werk und soll nun in meiner Anlage beweisen, was es kann. Doch zun&amp;auml;chst noch ein paar hard facts: 2009 gegr&amp;uuml;ndet durch Gitarrist David Ramos und Schlagzeuger Edu Brennes. S&amp;auml;nger/Shouter Zyrus und Bassist Dani Fernandez haben neben der zweiten Gitarre Diego Lopez dann die Band vervollst&amp;auml;ndigt, bevor es 2011 ins Studio ging f&amp;uuml;r des Deb&amp;uuml;t Eleven Reasons To Kill. Zwei Jahre sp&amp;auml;ter nun also das Zweitwerk.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin erst einmal irritiert, da bei den Promomaterialien ein Intro mitgeliefert wurde, das aber ansonsten nirgendwo vermerkt wurde. Und auf das ein weiteres Intro folgt. Ich gehe davon aus, dass erst der zweite Track "Forgiveness" das eigentliche Intro sein soll. Typisch ruhig und irgendwie nicht zum Rest passend, daher reichlich &amp;uuml;blich spielen zwei Gitarren in Akustik- bzw. beinahe schon Bluesmanier, werden ausgefaded und dann beginnt das Gestampfe, Gegrowle und das Geriffe, welches man vom Metalcore her kennt. Genommen wurde ein kleiner Teil Death Metal (insbesondere Melodien), ein gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Teil Metalcore (vor allem Rhythmik). Was mich beim Ersteindruck weniger begeistert, ist das Shouting. Es ist maximal durchschnittlich, wobei es nicht nur am Shouter selbst, sondern auch an der Abmischung der einzelnen Spuren liegt, da die Stimme einfach sehr schwach wirkt. Die Instrumente haben deutlich mehr Power bekommen, was ungew&amp;ouml;hnlich ist und nicht sonderlich gut wirkt. Was positiv auff&amp;auml;llt, sind die eher ungew&amp;ouml;hnlichen Songstrukturen, die Violent Eve gerne einmal einbaut, und auch die Wechsel in den Tempi. Direkt der erste Song nach dem Intro "Through The Universe" zeigt hier die Bandbreite, die man sonst auch auf der Scheibe erh&amp;auml;lt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo mich Zyrus mehr &amp;uuml;berzeugen kann, sind die Parts, in denen er clean singt. Da zeigt er mehr Potential und klingt nicht derma&amp;szlig;en nach Durchschnitt. Es f&amp;auml;llt aber auch auf, dass der Gesang/das Shouting im Verlauf der Scheibe besser abgemischt wirkt, sich besser in den Gesamtklang einbindet. Dennoch bleiben die reinen Shoutingparts lange Zeit auf der Scheibe hinter dem klaren Gesang zur&amp;uuml;ck. Was sich auch noch w&amp;auml;hrend der Scheibe &amp;auml;ndert, ist ein wenig die Genrezuordnung. Denn der Metalcore mag bleiben, aber was sich breit macht, ist Thrash Metal. Gerade der Gesang kann klar im Bereich des Thrash Metals angesiedelt werden, aber auch Gitarren und die Songkompositionen lehnen sich deutlich st&amp;auml;rker an den Thrash Metal, w&amp;auml;hrend der Death Metal dagegen klar in den Hintergrund ger&amp;uuml;ckt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ebenfalls auff&amp;auml;llt, ist, dass man das Alles irgendwie schon geh&amp;ouml;rt hat. Es ist nichts Neues dabei, es gibt nichts, was einen nicht doch lieber zu anderen Bands greifen l&amp;auml;sst. Auch wenn die Produktion insgesamt ordentlich ist, die Scheibe nicht wirklich missf&amp;auml;llt, so ist sie auch kein Dauergast im Player. Geh&amp;ouml;rt und gut ist. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Violent Eve zeigt gute Ans&amp;auml;tze, aber es mangelt stark an Eigenst&amp;auml;ndigkeit und den entscheidenden Prozenten an Innovation und klarem Konzept, die eine Scheibe zu einer richtig guten Scheibe werden lassen. Am Besten hat mir der Titelsong "Exile" zugesagt.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Sodom - Epitome Of Torture ]]>
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										<published>2013-05-30T12:20:13+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 26. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 41:10&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.spv.de/steamhammer/default.html" target="_blank"&gt;Steamhammer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.sodomized.info" target="_blank"&gt;www.sodomized.info&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/sodom" target="_blank"&gt;www.myspace.com/sodom&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Ray&lt;/p&gt;&lt;p&gt;6 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;Uuml;ber die deutsche Thrash Metal-Institution noch gro&amp;szlig;artig Worte zu verlieren, ist wahrlich &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssig. Bereits seit nunmehr 32 Jahren sind Sodom im Gesch&amp;auml;ft und zeigen sich auch nach dieser langen Zeit unverbraucht und frisch. Hat mir das 2010er Album &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-7277.html"&gt;In War And Pieces&lt;/a&gt; bereits sehr gut gefallen, so setzt das aktuelle Album locker noch einen drauf.&lt;br /&gt;
Doch der Reihe nach: eingel&amp;auml;utet werden die 41 Minuten beste Unterhaltung von einem ruhigen Intro, das nahtlos in den knackigen Opener "My Final Bullet" &amp;uuml;bergeht. Sehr flottes Tempo ist hier angesagt, das sich beim Refrain (der sich unweigerlich ins Kleinhirn h&amp;auml;mmert) noch weiter steigert. Bei aller Brachialit&amp;auml;t kommt jedoch die Melodief&amp;uuml;hrung nicht zu kurz, vor allem Toms (hoher) Gesang ist hier zu erw&amp;auml;hnen. Dabei werden auch Melodieb&amp;ouml;gen eingebaut, die so mancher - Entschuldigung hierf&amp;uuml;r - Power Metal-Combo gut zu Gesicht stehen w&amp;uuml;rden. Power Thrash eben... Der Opener knallt auf jeden Fall ohne Ende und macht Richtung Lust auf mehr. So soll das sein. Danach kommt mit "S.O.D.O.M." die neue Bandhymne, bei der auch kein Auge trocken bleibt: treibendes Drumming und eine Hookline, die man nicht so schnell vergisst. Beim Titelsong wird dann entgegen der ersten beiden Songs das Tempo beim Refrain nach unten korrigiert, was dem Song m&amp;auml;chtig Druck verleiht. Tiefe Growls erwarten uns beim flotten "Stigmatized", der in bester Sodom-Manier durch die Membrane gedroschen wird. Etwas gem&amp;auml;&amp;szlig;igter ist dagegen "Cannibal" gehalten, in moderatem Midtempo, jedoch treibend bietet der Song keine Verschnaufpause. Doch genug der "Ruhe", es wird Zeit, wieder Fahrt aufzunehmen. "Shoot Today, Kill Tomorrow" ist das Motto, das im flotten Uptempo auf den H&amp;ouml;rer losgelassen wird. Ein Basslauf l&amp;auml;utet "Invokating The Demons" ein, doch das ist nur die Ruhe vor dem Sturm, denn der Song legt rasch an Geschwindigkeit zu, wobei das Tempo best&amp;auml;ndig variiert wird. Wer Sodom kennt, kann sich denken, dass hinter "Katjuschka" ein tieferer Gedanke steckt; ebenfalls ein Song, der in bester Sodom-Manier durch die Boxen kommt und mit einem melodischen Refrain aufwartet. Das treibende "Into The Skies Of War" ist dann auch fast schon das Ende, ehe das teils melancholisch angehauchte "Tracing The Victim" das Album beschlie&amp;szlig;t.&lt;br /&gt;
Was soll man noch gro&amp;szlig; Worte verlieren: wer dachte, In War And Pieces sei das Ende der Fahnenstange, wird eines Besseren belehrt, denn diese Songs setzen sich einfach im Geh&amp;ouml;rgang fest.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Burden Of Life - The Vanity Syndrome ]]>
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										<published>2013-05-30T12:17:18+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 12. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 52:27&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.firefieldrecords.com" target="_blank"&gt;Firefield Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.burdenoflife.de" target="_blank"&gt;www.burdenoflife.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/burdenoflifemetal" target="_blank"&gt;www.myspace.com/burdenoflifemetal&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Lord Obirah&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Melodic Death Metal. Was ist das eigentlich? Sind &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-23.html"&gt;Cannibal Corpse&lt;/a&gt; Melodic Death Metal? Oder &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-328.html"&gt;Children Of Bodom&lt;/a&gt;? &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1695.html"&gt;Stratovarius&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-11.html"&gt;Rage&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-996.html"&gt;Vision Divine&lt;/a&gt;? Nun, meinem Verst&amp;auml;ndnis nach w&amp;uuml;rde ich bei ersteren mit einem klaren nein, bei COB mit einem klaren vielleicht und beim Rest ebenfalls mit einem klaren nein antworten. Vielleicht verh&amp;auml;lt es sich hier auch v&amp;ouml;llig anders und ich hab einfach keine Ahnung, kann gut sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das mit der Regensburger Combo Burden Of Life zu tun hat? Im Beipackzettel spricht man von Melodic Death Metal. Nachdem ich nun The Vanity Syndrom, das zweite Album der Band, ein paar Mal geh&amp;ouml;rt habe, bin ich mir ob meines Verst&amp;auml;ndnisses von Melodic Death Metal nicht mehr so sicher. Was sicher ist, ich hab mir was v&amp;ouml;llig anderes erwartet. Mit Death Metal hat The Vanity Syndrome wenn &amp;uuml;berhaupt nur dann was zu tun, wenn man den etwas aggressiveren Teil-Gesang in Betracht zieht. Demzufolge w&amp;auml;ren dann aber 100% aller Bands, die gesanglich mal etwas heftiger zur Sache gehen, Death Metal. Denn was Riffs, Melodien, Orchestrierung, Bombast und Arrangement der Songs anbelangt, spielen Burden Of Life definitiv in Bereichen der drei oben zuletzt genannten Combos. Auch die Refrains, die mit viel Pomp und hohem klaren Gesang pr&amp;auml;sentiert werden sowie der feminine Klargesang oder die Zutaten Chorgesang, Spinett und bombastische Keyboardsounds best&amp;auml;tigen diesen Eindruck. H&amp;auml;rtetechnisch schielt man gerade im mittleren bis hinteren Abschnitt der Scheibe gerne mal in eine thrashigere Richtung, von Death Metal zu reden halte ich deswegen aber f&amp;uuml;r v&amp;ouml;llig &amp;uuml;bertrieben. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Melodic Metal mit progressiver Kante, der gerne mal den engen Rahmen des Genres sprengt, so w&amp;uuml;rde ich den Stil auf The Vanity Syndrom beschreiben. Handwerklich topp, sauber inszenierte Riffs, kr&amp;auml;ftiger Gesang, solide Rhythmusfraktion. Manchmal vielleicht etwas orientierungslos, was sicherlich auch den vielf&amp;auml;ltigen stilistischen Einfl&amp;uuml;ssen geschuldet ist, aber f&amp;uuml;r Fans melodischer Kl&amp;auml;nge sicherlich ein Reinh&amp;ouml;rer wert.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Zero Division - Into The Unknown (EP) ]]>
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										<published>2013-05-30T12:15:51+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 01. Oktober 2012&lt;br /&gt;Zeit: 28:17&lt;br /&gt;Label: Eigenproduktion&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.zero-division.com" target="_blank"&gt;www.zero-division.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/zerodivisionmusic" target="_blank"&gt;www.myspace.com/zerodivisionmusic&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Dagger&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Into The Unknown ist nach &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-7359.html"&gt;Through The Night&lt;/a&gt; aus 2010 die nunmehr zweite selbstproduzierte EP der Bonner Nachwuchsrocker von Zero Division. Das Artwork zur neuen Scheibe wirkt ernster als die bunte Aufmachung des Vorg&amp;auml;ngers und in der Tat scheinen die Musiker als Band auch etwas gereift zu sein. An ihrer Ausrichtung haben die f&amp;uuml;nf Jungspunde im Grunde aber kaum etwas ge&amp;auml;ndert. Sie fr&amp;ouml;nen immer noch dem Hard Rock der 1980er, transportieren diesen aber recht geschickt in unsere Zeit und vermengen ihn gelegentlich mit Elementen aus Melodic und Power Metal. "Wheel Of Time" ist beispielsweise die wohl deutlichste Hommage an das goldene Zeitalter der Rockmusik und bewegt sich irgendwo zwischen &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1205.html"&gt;Europe&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-2190.html"&gt;Foreigner&lt;/a&gt;. Die Bandhymne "Zero Division" kn&amp;uuml;pft mit ihren epischen Keyboards dagegen eher an Power-Metal der Marke &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-52.html"&gt;Hammerfall&lt;/a&gt; an. &amp;Uuml;berhaupt hat der Synthesizer seinen festen Platz im Repertoire der Truppe und ist pr&amp;auml;gendes Element. Wirklich erstaunlich ist (auch auf dieser EP wieder) die technische Versiertheit und das ausgezeichnete Gesp&amp;uuml;r f&amp;uuml;r Harmonie und Melodie von Gitarrist Jonny C. Maverick. Mit einem erfahrenen Produzenten an ihrer Seite h&amp;auml;tten Zero Division aus den sechs neuen Songs sicherlich noch einiges mehr herauskitzeln k&amp;ouml;nnen. So vermisst man gelegentlich noch die eine oder andere Ecke und Kante oder ein Qu&amp;auml;ntchen mehr Schmutz, sprich es klingt eben alles noch ein wenig brav. Der Rausschmei&amp;szlig;er "Vendetta's Calling" geht diesbez&amp;uuml;glich aber schon sehr in die richtige Richtung. Keine Frage: Zero Division sind auf dem richtigen Weg und finden hoffentlich bald auch einen Kanal, um ihr K&amp;ouml;nnen einem breiten Publikum pr&amp;auml;sentieren zu k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Sacrilegious Impalement - III: Lux Infera ]]>
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										<published>2013-05-27T22:49:13+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 31. Mai 2013&lt;br /&gt;Zeit: 45:35&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.cyclone-empire.de" target="_blank"&gt;Cyclone Empire&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: -&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/sacrilegiousimpalement" target="_blank"&gt;www.myspace.com/sacrilegiousimpalement&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Dagger&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf Lux Infera, dem dritten Langeisen der Finnen von Sacrilegious Impalement, werden keine Gefangenen gemacht. Mit wuchtigem Sound jenseits aller Untergrundambitionen schmettern uns Hellwind, Impaler und Kaosbringer neun Hassbrocken entgegen, dass die Schwarte nur so kracht. Das ist w&amp;uuml;tender Black/Death Metal der extra brutalen Sorte. Dabei beherrschen Sacrilegious Impalement den Schwenk zwischen irrwitziger Raserei, rockigen Passagen und fast schon doomigen Ausw&amp;uuml;chsen ausgezeichnet. Mehr noch: wann immer man sich denkt, jetzt g'langt es aber mit der Pr&amp;uuml;gelei, kommen die Schufte mit ein paar eing&amp;auml;ngigen, beinahe sch&amp;ouml;nen Gitarrenmelodien um die Ecke und lockern so das Geschehen sichtlich auf. Abwechslung ist ein wichtiges Anliegen auf Lux Infera!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bestes Beispiel hierf&amp;uuml;r ist gleich der Opener "Angel Graves", dessen stampfendes Midtempo schnell an Fahrt aufnimmt und einige Gitarrenparts aufweist, die beinahe ein wenig an &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1459.html"&gt;Mot&amp;ouml;rhead&lt;/a&gt; erinnern. "Down For Grimlord" ist Highspeed auf der einen Seite, melodischster, ja fast schon hymnischer Titel auf der anderen Seite. "For Sins Of The Pigs" gestaltet sich dagegen eher tr&amp;auml;ge und atmosph&amp;auml;risch, wie ein z&amp;auml;her Magmafluss, der nur gelegentlich die Erdkruste durchbricht, um an der Oberfl&amp;auml;che f&amp;uuml;r Zerst&amp;ouml;rung zu sorgen. Trotz der bedrohlichen Grundstimmung wird auch hier die Melodie ganz gro&amp;szlig; geschrieben. "Behead The Infants Of God" ist, um noch eine weitere Facette der Band aufzuzeigen, ein richtig dreckiges St&amp;uuml;ck Black'n'Roll, zu dem man sich ordentlich austoben kann. Den Gipfel der Geh&amp;auml;ssigkeit erreichen wir jedoch erst kurz vor der Sperrstunde mit "Hios Gift Embodied", wo man besser nicht mit &amp;auml;sthetischen Augenblicken rechnen sollte. F&amp;uuml;r Freunde der eher groben Kelle also ein Leckerbissen. Wer Platten von &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-656.html"&gt;Marduk&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-2086.html"&gt;Necrophobic&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-318.html"&gt;Carpathian Forest&lt;/a&gt; in seinem Regal stehen hat, sollte dieser Band unbedingt Geh&amp;ouml;r schenken.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Via Sacra - The Road ]]>
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										<published>2013-05-27T22:43:12+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 22. September 2012&lt;br /&gt;Zeit: 49:10&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.etherealsoundworks.com" target="_blank"&gt;Etherial Sound Works&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: -&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/viasacrarock" target="_blank"&gt;www.myspace.com/viasacrarock&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sebbes&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Portugiesen von Via Sacra schicken uns mit ihrem Deb&amp;uuml;talbum The Road auf einen Weg, der uns zu einer Melange aus Hard-Rock und Gothic-Metal f&amp;uuml;hrt. W&amp;auml;hrend der Reise wird der geneigte H&amp;ouml;rer dabei generell gar nicht mal schlecht unterhalten. Insbesondere S&amp;auml;nger Lazaro dr&amp;auml;ngt sich immer wieder in den akustischen Vordergrund und macht dabei mit theatralischen Auftritten sowie mit seiner leicht gurgelnden Stimme, die entfernt an Blackie Lawless (&lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1001.html"&gt;W.A.S.P.&lt;/a&gt;) erinnert, eine ziemlich gute Figur. Auch die Songstrukturen - angesiedelt zwischen Bikerrockriffs und leicht progressivem Metal - sind durchdacht und gespickt mit wirklich genialen Hooklines. Zum stimmigen Gesamtbild tr&amp;auml;gt weiterhin der durchgehend wohlig-d&amp;uuml;stere Grundtenor der zehn Songs bei, der von dem in Sepialook gehaltenen Artwork der CD noch unterstrichen wird. Ein Wermutstropfen ist jedoch die Schlagzeug- und Gitarrenfraktion der Portugiesen, die den tollen Gesang oft nur mit 08/15-Riffing und viel zu eindimensionalem Drumming unterlegen. Auch die verschiedenen Breaks, die &amp;uuml;ber das Album verteilt wurden und f&amp;uuml;r Spannung sorgen sollten, wirken oft gezwungen und aufgesetzt. Schade, da w&amp;auml;re noch unglaublich viel mehr drin gewesen! Gl&amp;uuml;cklicherweise schafft es S&amp;auml;nger Lazaro aber immer wieder, mit emotionalen und stimmgewaltigen Ausbr&amp;uuml;chen wie in dem treibenden "No Lies" oder der Ballade "Storm In Your Soul" den Karren zur&amp;uuml;ck auf die Stra&amp;szlig;e zu hieven. Insgesamt besitzen Via Sacra durchaus Potential zu mehr. Das l&amp;auml;sst sich sehr gut erahnen, wenn die Scheibe im Hintergrund l&amp;auml;uft, so dass man sich immer wieder von den richtig guten Melodielinien &amp;uuml;berraschen lassen kann.&lt;/p&gt;
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										<title type="html">
											<![CDATA[ Vanhelga - H&ouml;st ]]>
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										<updated>2013-05-27T22:41:58+02:00</updated>
										<published>2013-05-27T22:41:58+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 03. Dezember 2012&lt;br /&gt;Zeit: 54:12&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.art-of-propaganda.de" target="_blank"&gt;Art Of Propaganda&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: -&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/vanhelga218" target="_blank"&gt;www.myspace.com/vanhelga218&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Dagger&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vanhelga - welch seltsamer Name. Klingt irgendwie nach Mutter Beimer aus der Lindenstra&amp;szlig;e, stammt tats&amp;auml;chlich aber aus dem Schwedischen und hei&amp;szlig;t in unsere Sprache &amp;uuml;bertragen soviel wie "entheiligen". Im Falle der schwedischen Zwei-Mann-Band steht der Name Vanhelga dar&amp;uuml;ber hinaus f&amp;uuml;r Ton gewordenen Schmerz, f&amp;uuml;r Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Wer immer sich einer derart trostlosen Klanglandschaft verschrieben hat, bedient sich am besten des Black Metals als Ausdrucksform. Dieser wird auf H&amp;ouml;st, dem zweiten Langspieler Vanhelgas, an seinen entlegensten Au&amp;szlig;enposten geschleppt, wo man sich mittels eindringlicher Musik ganz auf seine Emotionen konzentrieren kann. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trauer ist der Trauernden bekanntlich einzig wahrer Trost. Dass darin auch Sch&amp;ouml;nheit begraben liegen kann, demonstrieren uns die vielen vertr&amp;auml;umten Melodien von Piano und Leadgitarre, die sich wie ein roter Faden durch das Album ziehen. Auf der Gegenseite stehen die arg verzerrte Rhythmusfraktion und ein grausig kr&amp;auml;chzender Gesang, dem gelegentlich Gesprochenes zur Seite steht. Das meist gem&amp;auml;chliche, ein wenig lethargische Treiben verliert sich ab und an in Wutausbr&amp;uuml;chen oder experimentell-elektronischen Konstrukten. In Summe ist H&amp;ouml;st ein desolates und auf seine eigene Weise extremes Werk, dem es streckenweise an Abwechslung und kompositorischen Spitzen mangelt. Menschen, die Todessehnsucht ihr liebstes Hobby nennen, m&amp;ouml;gen sich in den zw&amp;ouml;lf Liedern dennoch finden und wieder verlieren k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
 &lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/HeavyhardesReviewsAtom/~4/A6hHnNhnOC0" height="1" width="1"/&gt;</content><feedburner:origLink>http://www.heavyhardes.de/review-8910.html</feedburner:origLink></entry><entry>
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											<![CDATA[ Just Before Dawn - Precis Innan Gryningen ]]>
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										<updated>2013-05-23T11:03:25+02:00</updated>
										<published>2013-05-23T11:03:25+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 20. Mai 2013&lt;br /&gt;Zeit: 35:32&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.myspace.com/chaos-records" target="_blank"&gt;Chaos Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: -&lt;p&gt;o'zapft von Dagger&lt;/p&gt;&lt;p&gt;6 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kurz vor Morgengrauen zieht von Norden her ein Stahlgewitter auf und ein neuer Spieler erscheint auf dem weiten Schlachtfeld des Death Metals. Just Before Dawn - das sind kampferprobte Musiker wie etwa Anders Biazzi oder Rogga Johannson, die sich ihre Sporen schon in Bands wie &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-749.html"&gt;Paganizer&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-7601.html"&gt;Zombiefication&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-7542.html"&gt;Blood Mortized&lt;/a&gt; verdient haben, und die hier zu einem ganz gro&amp;szlig;en Schlag ausholen. Meist im bedrohlichen Midtempo mit gelegentlichen Schwankungen nach oben oder unten arrangiert, s&amp;auml;gen sich die Gitarren unerbittlich durch das Kriegsgeschehen, das auf diesem Deb&amp;uuml;t Precis Innan Gryningen (zu Deutsch: Just Before Dawn) besungen wird. Musikalisch bewegt man sich zwischen alten &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1230.html"&gt;Entombed&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-3533.html"&gt;Hail Of Bullets&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-296.html"&gt;Bolt Thrower&lt;/a&gt;, wobei aufgrund der gew&amp;auml;hlten Thematik gerade mit Letzteren ein enger Schulterschluss geschafft wird. Das Coverartwork, Titel wie "Pulverised" oder "Ten Megaton War Machine", wiederkehrende Samples von Gewehrsalven, Sonarger&amp;auml;uschen oder Schlachtenl&amp;auml;rm sprechen eine deutliche Sprache und untermauern das weitestgehend brutale Liedgut, dem das n&amp;ouml;tige Quantum Melodie aber nie abhanden kommt. Zur Auflockerung wurden General Johannson sechs weitere Kameraden, quasi als R&amp;uuml;ckendeckung hinters Mikro gestellt, was zur Auflockerung des Materials beisteuert. An der Gitarre konnte sogar Rick Rozz (&lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-3748.html"&gt;Death&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-3086.html"&gt;Massacre&lt;/a&gt;) f&amp;uuml;r einige Solo-Einlagen gewonnen werden! &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer Schweden-Death der Stockholmer Schule liebt, kommt an Just Before Dawn mit ihrem m&amp;auml;chtigen Sound im Grunde nicht vorbei. Einziger Wermutstropfen ist die knappe Spielzeit von nur 35 Minuten. Aber die sei in Anbetracht der spannenden und emotionsgeladenen Songs verziehen. Bleibt zu hoffen, dass Precis Innan Gryningen nicht nur der einmalige Streich eines Projektes zusammen gew&amp;uuml;rfelter Musiker ist.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Diary About My Nightmares - The Mean Hour ]]>
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										<updated>2013-05-23T11:01:36+02:00</updated>
										<published>2013-05-23T11:01:36+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 01. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 45:31&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.kernkraftritter-records.de" target="_blank"&gt;Kernkraftritter Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.damnmetal.de" target="_blank"&gt;www.damnmetal.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/damnmetal" target="_blank"&gt;www.myspace.com/damnmetal&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Lord Obirah&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Kollege hat's bei &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-6341.html"&gt;Forbidden Anger&lt;/a&gt; schon erw&amp;auml;hnt, und auch bei The Mean Hour kommen Diary About My Nightmares nicht ungeschoren davon. Nach wie vor lassen sich &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-108.html"&gt;Arch Enemy&lt;/a&gt; oder &amp;auml;hnlich gelagerte Kapellen als Referenzen heranziehen, aber von einer Kopie kann man hier dennoch nicht sprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diary About My Nightmares wildern auf Album Nummer drei in der Schnittmenge aus Death und Thrash Metal mit nicht zu verachtendem melodischen Anteil. Die Songs kommen meist brutal, sind aber immer mit einer eing&amp;auml;ngigen Kante ausgestattet. Die Riffs sitzen und reizen die Nackenmuskulatur, und egal, ob schleppend, im Mid-Tempo groovend oder herzerfrischend pr&amp;uuml;gelnd, die Rhythmusabteilung macht hier immer einen guten Eindruck. Auch gesanglich wei&amp;szlig; man mit Abwechslung zu punkten. Wo Fronterin Antonie Mrusek mit ihren aggressiven Vokals alle m&amp;auml;nnlichen Konkurrenten bzw. Kollegen das F&amp;uuml;rchten lehrt, wei&amp;szlig; sie auch mit einer engelsgleichen Darbietung zu &amp;uuml;berzeugen. Zwar selten, aber immerhin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Sound gibt's zudem auch nichts zu meckern, transparent und druckvoll blasen die Songs aus den Boxen. Lediglich zum Ende hin wird's mit "Out Of Way" und "Breaking Free" in meinen Ohren etwas nervig, aber Melo Death-Thrasher sollten das durchweg gute Material auf The Mean Hour durchaus anchecken.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Svartsyn - Black Testament ]]>
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										<updated>2013-05-23T11:00:01+02:00</updated>
										<published>2013-05-23T11:00:01+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 28. Mai 2013&lt;br /&gt;Zeit: 49:05&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.agoniarecords.com" target="_blank"&gt;Agonia Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.svartsyn.com" target="_blank"&gt;www.svartsyn.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/svartsynband" target="_blank"&gt;www.myspace.com/svartsynband&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Ray&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Jahr nach Wiederver&amp;ouml;ffentlichung des 1998er Albums &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-8314.html"&gt;The True Legend&lt;/a&gt; kommen die Schweden Svartsyn aka Ornias (der Kopf hinter Svartsyn) mit neuem Futter f&amp;uuml;r die dunkle Gefolgschaft. Die Marschrichtung sollte somit klar sein.&lt;br /&gt;
So ist es dann auch: nach einem ziemlich schr&amp;auml;gen Intro bricht dann auch gleich mit "Revelation In The Waters" das schwarzmetallische Inferno &amp;uuml;ber einen herein, das auch nach kurzer Zeit Struktur annimmt. Die Kurskorrektur, die im Hause Svartsyn stattgefunden hat, ist gleich un&amp;uuml;berh&amp;ouml;rbar. Zum einen hat man die Death Metal-Elemente, die noch auf &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-7471.html"&gt;Wrath Upon The Earth&lt;/a&gt; zugegen waren, &amp;uuml;ber Bord geworfen, zum anderen ist die Produktion ebenfalls back to the roots gegangen. Von der Wuchtigkeit des 2010er Albums ist keine Spur mehr zu vernehmen, ohne jedoch die R&amp;auml;udigkeit von z.B. &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-1462.html"&gt;Destruction Of Man&lt;/a&gt; (2003) zu erreichen.&lt;br /&gt;
Die Songs auf Black Testament sind allesamt recht variabel aufgebaut, wobei ein Break das n&amp;auml;chste jagt, Tempowechsel gibt es hier im Dutzend billiger. Bestes Beispiel ist hier "Venom Of The Mind", das mit einem ordentlichen Blastpart in den Song einsteigt, das Tempo dann aber drosselt und auch ein galoppierender Part wurde integriert. Klingt nun alles recht abwechslungsreich, ist es meist auch. Leider verliert man jedoch stellenweise den ber&amp;uuml;hmten roten Faden aus den Augen, so dass sich ab und an auch etwas Chaos breit macht. Gut, das ist zwar gerade bei Black Metal meist nicht ungewollt, aber zuweilen klingt das schwarze Testament doch etwas wirr. In meinen Ohren verlieren Svartsyn sich in ihren Songs stellenweise selbst. Schade.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Damnations Hammer - Disciples Of The Hex ]]>
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										<updated>2013-05-23T10:57:00+02:00</updated>
										<published>2013-05-23T10:57:00+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 14. Februar 2013&lt;br /&gt;Zeit: 40:45&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.ihate.se" target="_blank"&gt;I Hate Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.damnationshammer.co.uk" target="_blank"&gt;www.damnationshammer.co.uk&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/damnationshammer" target="_blank"&gt;www.myspace.com/damnationshammer&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Hannes&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor sechs Jahren wurde Damnations Hammer von Mastermind Tim Preston gegr&amp;uuml;ndet, um Musik in Stile der 80er Jahre Avantgarde-Bands zu machen. Als Einfl&amp;uuml;sse werden &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-315.html"&gt;Candlemass&lt;/a&gt; und vor allem &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-2056.html"&gt;Celtic Frost&lt;/a&gt; genannt. Aber w&amp;auml;hrend ich doch einige Parallelen zu den Schweizern feststellen kann, finde ich von den Schweden wenig bis keine bleibenden Spuren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings sollte man nicht den Fehler machen, Damnations Hammer auf eine qualitative Stufe mit Celtic Frost zu stellen, denn die Briten sind vor allem eines: Grottenschlecht! Ich wei&amp;szlig; gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Vielleicht bei der Stimme von Herrn Preston. Sein gepresst-leiernder Sprechgesang hat das Zeug dazu, selbst guten Songs jegliches Leben auszusaugen, beim hier gebotenen Material geht das Energielevel schon in den negativen Bereich. Irgendwie erinnert mich seine Performance an eine moralinsaure Predigt, gerade so, wie man es sich als Negativbeispiel eines religi&amp;ouml;sen Eiferers vorstellen k&amp;ouml;nnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder wie w&amp;auml;re es mit dem Songwriting? Die "Songs" rumpeln saft- und kraftlos vor sich hin, weisen nicht die geringste Spannungskurve auf und wirken generell v&amp;ouml;llig ziellos. Viele Rhythmuswechsel wirken bestenfalls unelegant und wirklich brauchbare Melodien habe ich keine gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder die Riffs. Ja, es gibt Riffs, die technisch sogar einigerma&amp;szlig;en sauber eingespielt wurden. Aber sie wirken nie fokussiert, hier wird stumpf vor sich hin gerifft, ohne das geringste Gesp&amp;uuml;r f&amp;uuml;r den eigentlichen Song an den Tag zu legen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu kommt noch, dass die Lieder deutlich zu lang sind. Wenn schon keinerlei Spannung aufgebaut wird, ist sp&amp;auml;testens nach zwei Minuten das Ende meiner Geduld erreicht. Wenn sich das Gerumpel dann &amp;uuml;ber sieben Minuten hinzieht, wird der erhoffte Musikgenuss zur Tortur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Disciples Of The Hex ist einfach nur schlecht, nicht mehr, nicht weniger. Schlecht geschrieben, schlecht umgesetzt, schlecht eingespielt. Der Vergleich mit Celtic Frost kommt schon einem Affront gegen&amp;uuml;ber Tom Warriors Truppe gleich, die nicht mal mit Cold Lake derart tief in die Sch&amp;uuml;ssel gegriffen haben. Finger weg!&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Killswitch Engage - Disarm The Descent ]]>
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										<updated>2013-05-21T10:08:53+02:00</updated>
										<published>2013-05-21T10:08:53+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 02. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 42:00&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.roadrunnerrecords.de" target="_blank"&gt;Roadrunner Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.killswitchengage.com" target="_blank"&gt;www.killswitchengage.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/killswitchengage" target="_blank"&gt;www.myspace.com/killswitchengage&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Ray&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt immer wieder Bands, die ein Musikgenre derart pr&amp;auml;gen, dass man gar nicht umhin kommt, diese Band bei dem entsprechenden Genre nicht zu nennen. Die Amis von Killswitch Engage sind eine davon, denn kaum eine Band ist so derma&amp;szlig;en untrennbar mit dem Begriff Metalcore verbunden wie die f&amp;uuml;nf Jungs aus Westfield. Dabei steht das sechste Studioalbum in der Bandgeschichte gleichzeitig f&amp;uuml;r einen Neuanfang, denn hier steht erstmals sein &amp;uuml;ber zehn Jahren wieder Jesse Leach hinter dem Mikro.&lt;br /&gt;
Auch wenn ich normalerweise zugegebenerma&amp;szlig;en mit Metalcore recht wenig am Hut habe, so kann mich Disarm The Descent sehr begeistern. Killswitch Engage gehen hier so derma&amp;szlig;en wutentbrannt frisch ans Werk, dass man sich der Energie, die hier durch die Membrane gepresst wird, kaum bis gar nicht entziehen kann. Ihrer Marschrichtung bleiben die Jungs auch anno 2013 treu, und das ist auch gut so, denn wo Killswitch Engage drauf steht, soll ja auch schlie&amp;szlig;lich ebendiese drinnen sein. Die Songs sind alle recht kurz gehalten, nur zwei Song schaffen den Sprung &amp;uuml;ber die vier-Minuten-H&amp;uuml;rde. Auch wenn man auf altbekanntes Muster, sprich, Stakkatoriffing, hochmelodische Soli, Breakdowns und den typischen Wechselgesang zwischen melodischem Klargesang und w&amp;uuml;tenden Shouts, zur&amp;uuml;ck greift, so wirken die Songs doch keineswegs altbew&amp;auml;hrt. Dabei wird das Tempo stetig variiert, der H&amp;ouml;rer bekommt hier die komplette Breitseite von groovendem Midtempo bis hin zu Blastparts geboten, und das nicht nur &amp;uuml;ber die Spielzeit der Scheibe hinweg, nein, meist sogar innerhalb nur eines Songs. Lediglich die Halbballade "Always" sorgt hier f&amp;uuml;r einen ruhigen Gegenpol.&lt;br /&gt;
Vielleicht liegt es ja am R&amp;uuml;ckkehrer Mr. Leach, aber mit Disarm The Descent sorgen Killswitch Engage im doch etwas ausgelatschen Metalcore-Pfad f&amp;uuml;r reichlich frischen Wind.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Moderate Pace - Holy Shit ]]>
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										<updated>2013-05-21T10:05:16+02:00</updated>
										<published>2013-05-21T10:05:16+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 25. Januar 2013&lt;br /&gt;Zeit: 50:42&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.phoenixrecords.de" target="_blank"&gt;Phoenix Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.moderatepace.de" target="_blank"&gt;www.moderatepace.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/moderatepace" target="_blank"&gt;www.myspace.com/moderatepace&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Dagger&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit 24 Jahren gibt es sie schon, die Harley-Freaks und Southern Rocker von Moderate Pace. F&amp;uuml;r einige der namhaftesten Genrelegenden wie &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-3780.html"&gt;ZZ Top&lt;/a&gt;, Doc Holiday, Blackfoot oder &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1415.html"&gt;Molly Hatchet&lt;/a&gt; durften sie schon das B&amp;uuml;hnenprogramm er&amp;ouml;ffnen und dennoch kommt diese Tage ihr gerade einmal zweites Studioalbum in die Regale. Holy Shit! Dieser Titel ist wirklich Programm - fast so als h&amp;auml;tten sich die Musiker am Ende selbst dar&amp;uuml;ber gewundert, dass dieses St&amp;uuml;ck nun doch das Licht der Welt erblickt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu h&amp;ouml;ren gibt es zehn neue, bluesgetr&amp;auml;nkte Rocksongs, von denen man erwartet, sie seien direkt aus den S&amp;uuml;mpfen der US-amerikanischen S&amp;uuml;dstaaten zu uns an Land gekrochen. Dass die Herren Butcher, The Eel, Chris M. und Mr. Vibroking aus der s&amp;uuml;dwestf&amp;auml;lischen Provinz stammen m&amp;ouml;chte man in Anbetracht dieses authentischen Sounds erst gar nicht glauben. Dabei klingt das Material h&amp;auml;rter und technischer als das vieler eher gem&amp;uuml;tlich vor sich hin rockender Kollegen. Hier hat eben alles seine Ecken und Kanten, was am Ende dazu f&amp;uuml;hrt, dass man ein wenig genauer und vielleicht auch &amp;ouml;fter hinh&amp;ouml;ren muss. Letzten Endes z&amp;uuml;ndet der Gro&amp;szlig;teil des Materials aber doch recht schnell, insbesondere der archetypische Southern Rocker und Opener "Feel The Heat", der l&amp;auml;ssige Midtempo-Groover "Hell Raiders" oder das schnellere "Next To You" inklusive Ohrwurmrefrain und ellenlangem, genretypischem Gitarrensolo im Finale. Auch das eher gem&amp;uuml;tliche "Next To You" mit seinem er&amp;ouml;ffneneden &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1901.html"&gt;Lynyrd-Skynyrd&lt;/a&gt;-Riff geht schnell ins Ohr. F&amp;uuml;r den Wiedererkennungswert sorgt zus&amp;auml;tzlich Lead-S&amp;auml;nger Butcher, der die ausdrucksstark phrasierten Verse &amp;uuml;ber Biker, Bier und flotte Bienen mit seiner unheimlich rauchigen, von Bourbon und Kippen gedrillten Stimme herauskeucht, -w&amp;uuml;rgt und -r&amp;ouml;chelt. Das ist schon etwas gew&amp;ouml;hnungsbed&amp;uuml;rftig, aber eben auch recht cool, wie das gesamte Werk.&lt;/p&gt;
 &lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/HeavyhardesReviewsAtom/~4/z6gzfBNnVS8" height="1" width="1"/&gt;</content><feedburner:origLink>http://www.heavyhardes.de/review-8908.html</feedburner:origLink></entry><entry>
										<title type="html">
											<![CDATA[ Anton Johansson's Galahad Suite - Galahad Suite ]]>
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										<updated>2013-05-21T10:03:39+02:00</updated>
										<published>2013-05-21T10:03:39+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 24. Januar 2013&lt;br /&gt;Zeit: 45:17&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.lionmusic.com" target="_blank"&gt;Lion Music&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.galahadsuite.com" target="_blank"&gt;www.galahadsuite.com&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sophos&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anton Johansson hat mehr als 25 Jahre damit verbracht, an diesem Album zu feilen und hat dabei, das ist aber meine reine Vermutung, auch immer wieder stilistisch neu daran geschliffen. Die Zeit hat er auch genutzt, um eine ganze Reihe von Musikern ins Studio zu holen, die nun alle auf diesem Album vertreten sind:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Linus Abrahamson - Guitar &amp;amp; Bass&lt;br /&gt;
Carl Lindquist - Vocals&lt;br /&gt;
Mats Bergentz - Drums&lt;br /&gt;
Sebastian Berglund - Keyboards&lt;br /&gt;
Anna Forsvall Lundmark - Cello&lt;br /&gt;
Erik Wiss - Additional keyboards&lt;br /&gt;
Evelina Andersson - Backing vocals&lt;br /&gt;
Ellen Abrahamson - Backing vocals&lt;br /&gt;
Mikael Cederhag - Backing vocals&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daneben gibt es noch Gastmusiker:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mattias IA Eklundh - Guitar&lt;br /&gt;
Magnus Karlsson - Guitar&lt;br /&gt;
Jens Johansson - Keyboard&lt;br /&gt;
Lalle Larsson - Keyboard&lt;br /&gt;
Jonas Hansson - Guitar&lt;br /&gt;
Alf Wemmenlind - Vocals&lt;br /&gt;
Dennis Post - Guitar&lt;br /&gt;
Magnus Kristensson - Guitar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nat&amp;uuml;rlich ist auch Anton Johansson selbst Teil des Albums, der hauptverantwortlich f&amp;uuml;r Produktion, Song Writing und die Idee an dem Projekt an sich ist. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zuordnung zu einem Genre ist ziemlich unm&amp;ouml;glich. Es handelt sich um eine Mischung aus Progressive Rock, Progressive Metal, Melodic Epic Metal und Rock-Elementen. Insgesamt habe ich mich f&amp;uuml;r Conceptual Metal als Genre entschieden, da das Konzept thematisch und der Metal im Musischen im Vordergrund steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun aber zur Scheibe: Es handelt sich hier um eine ganze Reihe begnadeter Musiker, der begnadeten Stimme von Carl Lindquist und einer hervorragenden Produktion. Wenn das alles w&amp;auml;re, dann h&amp;auml;tten wir hier eine Hammerscheibe. Gelegentlich nerven die gedoppelten Vocals, da hier die einzelnen Stimmen nicht immer richtig harmonieren wollen. Episch ist das Ganze sicherlich aufgebaut, da in den ruhigeren Parts eine &amp;Auml;hnlichkeit zu den ruhigen Parts beispielsweise von &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-586.html"&gt;Kamelot&lt;/a&gt; klar erkennbar ist. Nur kommt dann h&amp;auml;ufig kein harter Metal, sondern es bleibt meist bei progressiver Rockmusik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit ist alles gut und es gef&amp;auml;llt. Was aber bereits beim ersten Song "Galahad - The Hope" sauer aufst&amp;ouml;&amp;szlig;t, sind die Lyrics, die gerade im Refrain m&amp;auml;chtig abfallen. Was bei diesem Song das Ganze noch verst&amp;auml;rkt, ist, das gerade der schwache Part schlicht im letzten Track "Galahad - The Man" wiederholt wird. Kein guter Abschluss f&amp;uuml;r das Album.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nat&amp;uuml;rlich l&amp;auml;dt eine Themenwahl wie Galahad dazu ein, ein von Lobpreisungen und positiver Ausstrahlung gespicktes Album zu schreiben und in gro&amp;szlig;en Teilen des Albums wirkt sich dies auch nicht negativ aus. Da aber die Lyrics stellenweise wenig lyrisch, eher banal ausfallen, wirkt das Album an diesen Stellen, sicherlich ungewollt, &amp;uuml;berzeichnet, beinahe schon einf&amp;auml;ltig. Es handelt sich um einen Teil der Artus-Legende, wieso also nicht bei den Lyrics auch in dem Stil gehalten, wie es im Original geschrieben ist? Gerade langsame Teile wie bei "Hunted - The Decision" machen es f&amp;uuml;r mich schwer, die Scheibe zu genie&amp;szlig;en.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Album zeigt richtig viel Potential und verliert vor allem durch die Lyrics. Sehr schade.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Malignant Tumour - Overdose &amp; Overdrive ]]>
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										<published>2013-05-17T09:31:51+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 25. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 38:25&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.war-anthem.de" target="_blank"&gt;War Anthem Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: -&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/malignanttumour" target="_blank"&gt;www.myspace.com/malignanttumour&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Hannes&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein erster Kontakt mit Malignant Tumour fand auf dem Way Of Darkness (R.I.P.) 2009 statt und traf mich damals recht unvorbereitet, aber umso angenehmer. Der Auftritt machte Spa&amp;szlig;, war extrem unterhaltsam und &amp;uuml;berschritt trotz aller Bl&amp;ouml;delei nie die Grenze zur peinlichen Albernheit. Allerdings stellte sich mir damals schon die Frage, ob das Konzept auch bei Konservenmusik ohne Show aufgehen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, kurz gesagt: Kann es sehr wohl. Ein mitrei&amp;szlig;ender, schmissiger und sehr eing&amp;auml;ngiger Mix aus Metal, (Crust) Punk und Rock'n'Roll, deutlich inspiriert von den gro&amp;szlig;en &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1459.html"&gt;Mot&amp;ouml;rhead&lt;/a&gt;, das ist Mucke, die gute Laune verbreitet und dem H&amp;ouml;rer unweigerlich ins Bein f&amp;auml;hrt. Aber die Tschechen k&amp;ouml;nnen nicht nur einen auf Bleifu&amp;szlig;, auch langsamere Stellen, teilweise gar bluesinfiltriert, finden sich auf dem Rundling, ganz zu schweigen vom sehr atmosph&amp;auml;rischen instrumentalen Outro "Final Delirium". Unsere &amp;ouml;stlichen Nachbarn bieten also einen &amp;uuml;berraschend vielseitigen Cocktail an Stilelementen und verbinden die Bestandteile nahtlos zu einem schl&amp;uuml;ssigen Ganzen. Die meisten Songs sind deutlich &amp;uuml;berdurchschnittlich ausgefallen, nur mit "Shitfaced" gibt es einen Track, der f&amp;uuml;r mich etwas abf&amp;auml;llt, der Rest geht absolut in Ordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Kapelle selbst zockt die Songs &amp;uuml;berraschend tight herunter. Keine Spur von "wir sind so unterhaltsam, wir m&amp;uuml;ssen nicht spielen k&amp;ouml;nnen". Einzig Bilos' Stimme klingt recht eindimensional, ist aber f&amp;uuml;r diese Art Mucke trotzdem angemessen. Der Umfang geht in Ordnung, das Artwork rei&amp;szlig;t mich dagegen nicht vom Hocker, aber ich muss damit ja auch nicht meine Wohnung tapezieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Musik von Malignant Tumour funktioniert auch ohne Live-Show blendend. Als Party-Beschallung taugt die Scheibe genauso gut wie einfach nur so zum Absch&amp;auml;deln. Aber Vorsicht: Der Konsum dieser Musik k&amp;ouml;nnte zu erh&amp;ouml;htem Konsum gerstenhaltiger Getr&amp;auml;nke f&amp;uuml;hren. Ein wirklicher Nachteil ist das aber eigentlich auch nicht...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anspieltipps: Das an die Crumbsuckers erinnernde "At Full Throttle" und "Command To Headbang"&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Blood Tsunami - For Faen ]]>
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										<published>2013-05-17T09:30:08+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 11. M&amp;auml;rz 2013&lt;br /&gt;Zeit: 31:10&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.indierec.no" target="_blank"&gt;Indie Recordings&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: -&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/bloodtsunami" target="_blank"&gt;www.myspace.com/bloodtsunami&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Ray&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Satte vier Jahre ist es nun schon wieder her, seit &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-4958.html"&gt;Grand Feast Of Vultures&lt;/a&gt; so manchen Nacken rotieren lie&amp;szlig;. F&amp;uuml;r das dritte Album der Bandgeschichte haben sich die Norweger ordentlich Zeit gelassen, auch wenn die lange Pause wohl nicht so ganz freiwillig war. Vor allem das zweite Bet&amp;auml;tigungsfeld der Osloer, Mongo Ninja, in dem ž von Blood Tsunami spielen, hat wohl so einiges an Zeit in Anspruch genommen, hat man mit dieser Band doch innerhalb eines Jahres drei (!!!) Alben ver&amp;ouml;ffentlicht.&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die Songs l&amp;auml;sst sofort die erste Ver&amp;auml;nderung erkennen: vorbei sind die Zeiten langer Songs, vier der zehn Songs schaffen nicht den Sprung &amp;uuml;ber die drei-Minuten-Grenze, drei hiervon bleiben sogar unter der zwei-Minuten-Marke h&amp;auml;ngen. In der K&amp;uuml;rze liegt wohl nun die neue W&amp;uuml;rze, das dritte Album schafft somit gerade mal die 30-Minuten-Grenze. Der Thrash Metal der ersten beiden Alben bildet jedoch auch 2013 das Grundger&amp;uuml;st von Blood Tsunami, diesmal allerdings mit reichlich Punk-Flair und einer nicht zu verleugnenden Leck-Mich-Attit&amp;uuml;de versehen. Bereits der recht flotte Opener "The Butcher Of Rostov" klingt ziemlich angepisst, auch wenn das Tempo kurzzeitig nach unten geschraubt wird. Gewisse Parallelen zu den ersten &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-671.html"&gt;Metallica&lt;/a&gt;-Alben lassen sich hier nicht ganz von der Hand weisen., ebenso wie bei "The Rape Of Nanking". Schnelles Riffing wechselt hier kurz und abrupt in groovendes Midtempo, ehe die schnelle Sause wieder von vorne beginnt. Die Norweger sind bem&amp;uuml;ht, durch geschickte eingestreute Tempowechsel das Album abwechslungsreich zu gestalten. Dies gelingt zwar trotz der doch recht kurzen Gesamtspielzeit meist (auch wenn das Grundtempo der Song doch eher im oberen Tempobereich angesiedelt ist), jedoch will auch nach mehrmaligem H&amp;ouml;rdurchlauf der ber&amp;uuml;hmte Funke nicht so recht &amp;uuml;berspringen, da haben die beiden vorherigen Alben mehr an Charme verspr&amp;uuml;ht. Hatten die Jungs noch einen Wiedererkennungswert, so klingen sie anno 2013 leider wie so manche andere Thrash Metal-Band vergangener Tage. Pure Nostalgiker werden sicherlich ihre Freude an For Faen haben, mir sind da die beiden voran gegangenen Alben lieber.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Honigdieb - Mein Hut Hat Keine Ecken ]]>
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										<published>2013-05-17T09:28:28+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 21. Dezember 2012&lt;br /&gt;Zeit: 49:50&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.brainzone.de" target="_blank"&gt;Brainstorm Music&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.honigdieb.de" target="_blank"&gt;www.honigdieb.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/honigdieb" target="_blank"&gt;www.myspace.com/honigdieb&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Holgi&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sir Hannes, ehedem Chef der Punker The Idiots und der Avantgardisten Phantoms Of Future, fliegt wieder. Nach Sei Wie Du Bist, &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-953.html"&gt;Einzig, Aber Nicht Artig&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-3351.html"&gt;Seelentropfen&lt;/a&gt; legt er mit Mein Hut Hat Keine Ecken wieder ein buntes Machwerk vor - im besten Sinne.&lt;br /&gt;
Denn der Honigdieb l&amp;auml;sst sich nur schwerlich in eine Ecke stellen (wie eben sein Hut), was nicht hei&amp;szlig;t, dass er keine ebensolchen und Kanten h&amp;auml;tte. Stilistisch erleben wir einen wirbelnden Mix aus Ska, Chanson, Folk, Funk, ein bisschen Rock, und vor allem schr&amp;auml;gen deutschen Texten. Lyrisch geht das alles in Ordnung, die Inhalte sind witzig, bisweilen provokativ, es geht um Freiheit, Revolucion! und Freigeisterei. Und zwar vorgetragen in der sehr charakteristischen Stimme des Fronters. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&amp;uuml;r meinen bescheidenen Geschmack ist das allerdings leider musikalisch nicht so auf der H&amp;ouml;he wie es zu w&amp;uuml;nschen w&amp;auml;re. Die Instrumentalfraktion gl&amp;auml;nzt, gerne garniert durch Querfl&amp;ouml;te, aber so richtig abgehen vermag nur Song Nummer eins, "Marionette", der Rest &amp;uuml;berzeugt nicht auf voller Linie. Sondern ist teilweise einfach nur bizarr, wenig erhebend und bisweilen nervig. Freunde des diebischen Herren werden wohl trotzdem ihre Freude an den neuen Streichen haben, neue wird er wohl kaum finden damit.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Serpent Sin - Swamp Of Human Chasms (EP) ]]>
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										<updated>2013-05-16T21:41:26+02:00</updated>
										<published>2013-05-16T21:41:26+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: Dezember 2012&lt;br /&gt;Zeit: 24:57&lt;br /&gt;Label: Eigenproduktion&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.serpentsin.de" target="_blank"&gt;www.serpentsin.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/serpentsinofficial" target="_blank"&gt;www.myspace.com/serpentsinofficial&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sebbes&lt;/p&gt;&lt;p&gt;6 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man muss eigentlich nur zwei Sekunden in die E.P. von Serpent Sin hineinh&amp;ouml;ren und schon dr&amp;auml;ngt sich der Vergleich auf... &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-586.html"&gt;Kamelot&lt;/a&gt;! Die Franken sind wie die Vorbilder im progressiven, keyboardlastigen und symphonischen Power Metal zu Hause, aber ich rate dazu, sich nach den zwei Sekunden doch noch etwas Zeit zu nehmen, um sich auch den Rest des Silberlings zu Gem&amp;uuml;te zu f&amp;uuml;hren. Die Songs gehen trotz ihrer Verspieltheit geradlinig nach vorne, besitzen eine angenehme H&amp;auml;rte, verlieren dabei aber nie das Ziel der Eing&amp;auml;ngigkeit aus den Augen. Dazu passend gibt es gro&amp;szlig;e Melodien, eine geh&amp;ouml;rige Portion Liebe f&amp;uuml;rs Detail und ausgefuchste Zwischenteile. Hin und wieder werden dabei durchaus Parallelen an die Theatralik der gro&amp;szlig;en &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-12.html"&gt;Savatage&lt;/a&gt;-Epen wachgerufen. Die Songs wurden technisch einwandfrei aufs Plastik gebrezelt, was den exzellenten Eindruck der Scheibe noch weiter unterstreicht. Erstaunlich f&amp;uuml;r eine so junge Band ist, wie gekonnt S&amp;auml;nger Martin Pirner es schafft, seine charismatische Stimme in Szene zu setzen. Manchmal rau und gurgelnd, dann wieder sanft und melodisch, aber immer kraftvoll und treffsicher. Sicherlich sind hier nicht die Anf&amp;auml;nger am Werke, die der Zusatz E.P. der Mini-CD suggeriert. Diese Einsch&amp;auml;tzung wird auch von der Liste an gewonnenen Musikpreisen auf dem Beipackzettel unterst&amp;uuml;tzt. Der Oberhammer f&amp;uuml;r mich auf der wie gesagt eh schon guten Scheibe ist das progressive "Temptation": Was f&amp;uuml;r ein cleverer Songaufbau! Was f&amp;uuml;r ein toller, mitrei&amp;szlig;ender Refrain! &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, die Jungs haben alles richtig gemacht. Daf&amp;uuml;r gibt's nichts anderes als die Bestnote von mir und ich warte sehns&amp;uuml;chtig auf ein komplettes Album!&lt;/p&gt;
 &lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/HeavyhardesReviewsAtom/~4/J4Bnth5HG08" height="1" width="1"/&gt;</content><feedburner:origLink>http://www.heavyhardes.de/review-8906.html</feedburner:origLink></entry><entry>
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											<![CDATA[ Monarque - Lys Noir ]]>
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										<updated>2013-05-16T21:40:26+02:00</updated>
										<published>2013-05-16T21:40:26+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 30. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 38:18&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.sepulchralvoice.de" target="_blank"&gt;Sepulchral Vioce Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: -&lt;p&gt;o'zapft von Ray&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die 2010er Compilation &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-7159.html"&gt;Blasphemes Et Cultes Morbides&lt;/a&gt; der aus Quebec stammenden Band/Formation/Projekts konnte mich bereits durchaus begeistern, nun liegt mir das inzwischen dritte vollst&amp;auml;ndige Album dieser Blackies vor.&lt;br /&gt;
Beim Opener "L'Appel De La Nuit" bricht sofort die ganze Macht des Black Metals &amp;uuml;ber den H&amp;ouml;rer herein: rasend schnelles Riffing, kalte Keif-Vocals und eine beklemmende Atmosph&amp;auml;re bestimmen den Song. Doch nimmt der Song auch eine &amp;uuml;berraschende Wendung, denn auf einmal herrscht Stille, die nur durch sachte Gitarrenkl&amp;auml;nge durchzogen wird, ehe der Song im unteren Midtempo seine Fortsetzung findet. Dieser Song steht bezeichnend f&amp;uuml;r die restlichen Songs, denn Monarque legen viel Wert auf Abwechslung und teils &amp;uuml;berraschende Wendungen. So wird nicht nur einmal urpl&amp;ouml;tzlich das Tempo variiert bzw. g&amp;auml;nzlich aus dem Song genommen, ehe der Sturm dann erneut wieder &amp;uuml;ber den H&amp;ouml;rer hereinbricht. Das folgende "Vigor Mortis" beginnt recht unheilvoll, ehe nach einer Minute die Gitarren einsetzen und sofort diese kalte, beklemmende Atmosph&amp;auml;re aufbauen, die das Album beherrscht. Besonders f&amp;auml;llt diese bei "La Quintessence Du Mal" auf: hier treffen kalte Gitarren auf warme, aber nicht zu aufdringliche Melodien und verschmelzen zu einer dichten Soundwand, die einen sofort umgibt. Die Tempowechsel tun ihr &amp;Uuml;briges dazu, diesen Song magisch wirken zu lassen. Dass es aber auch g&amp;auml;nzlich ohne Vocals geht (von ein paar Screams einmal abgesehen), wird auf "Mes Condoleances" eindrucksvoll bewiesen. Mit rasendem Tempo (anf&amp;auml;nglich) und gediegenem Midtempo (gegen Ende) ausgestattet, &amp;uuml;berrollt einen der Song f&amp;ouml;rmlich.&lt;br /&gt;
Streng genommen ist es eigentlich die falsche Jahreszeit, zu der Lys Noir erscheint, aber dieses Scheibchen holt den Winter schnell wieder zur&amp;uuml;ck.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Bent Not Broken - Same Planet Different World ]]>
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										<updated>2013-05-16T21:38:40+02:00</updated>
										<published>2013-05-16T21:38:40+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 10. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 55:44&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.yearningrocks.com" target="_blank"&gt;YearningRocks&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.bentnotbroken-music.com" target="_blank"&gt;www.bentnotbroken-music.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/bentnotbrokenmusic" target="_blank"&gt;www.myspace.com/bentnotbrokenmusic&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sophos&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2008 hat Bent Not Broken in Persona von J&amp;ouml;rn, S&amp;auml;nger und Kopf der Band, bereits den &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-4857.html"&gt;Erstling&lt;/a&gt; vorgestellt. Mein Eindruck war damals durchwachsen, es gab durchaus einige Kritik (Produktion, Gesang, Keyboard-Passagen). F&amp;uuml;nf Jahre sp&amp;auml;ter muss man zugeben: Die Jungs haben die Kritik offensichtlich wahrgenommen und m&amp;auml;chtig an ihren Schw&amp;auml;chen gearbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch hat sich in der Zeit zwischen Deb&amp;uuml;t und Zweitling auch innerhalb der Band einiges ver&amp;auml;ndert. Gleich geblieben ist J&amp;ouml;rn Kachelriess am Gesang und der Gitarre. Ausgewechselt wurden Bass und Schlagzeug. Der ehemalige Bassist Armin Sanders verstarb &amp;uuml;berraschend 2009 und wird nun sehr gekonnt vertreten von Anton Curths. Andi Dick hat die Sticks &amp;uuml;bernommen von Nils B&amp;ouml;hme. Um auch ein wenig weiblichen Charme auf die Scheibe zu zaubern, teilt sich J&amp;ouml;rn bei zwei Songs das Mikro mit Meggie George.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch zur&amp;uuml;ck zum Album. 2008 hatte ich unter anderem kritisiert, dass die Scheibe Stellen aufweist, die zu verspielt waren. Es gab zu viele Stilrichtungen, die in verschiedenen Songs im Vordergrund standen. Jetzt dominiert der Rock'n'Roll (z.B. "On My Knees"), es gibt bluesige Momente (z.B. "I Don't Know Why I Said Hello") und der Hard Rock (z.B. "Sick And Tired", im Original von Anastacia) zeigt sich. Jedoch wird alles klar vom Rock'n'Roll angef&amp;uuml;hrt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Produktion ist um Meilen vorangeschritten. Der Sound ist klar, kr&amp;auml;ftig und sehr gut abgemischt. Das Schlagzeug mag manchem ein wenig zu sehr im Vordergrund stehen, aber mir gef&amp;auml;llt es so sehr gut. Die Keyboard-Elemente, die es noch gibt, sind deutlich besser in die Soundkonstrukte eingebettet. Es ist einfach eine deutlich modernere und erwachsenere Produktion. Diese Entwicklung freut mich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Extra-Lob muss ich J&amp;ouml;rn aussprechen, der in den f&amp;uuml;nf Jahren wohl ein paar zus&amp;auml;tzliche Trainingseinheiten Gesang absolviert hat, denn dies ist f&amp;uuml;r mich die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Ver&amp;auml;nderung. Er kann singen. Er kann gut singen. Er zeigt es auch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die CD zeigt f&amp;uuml;r mich keine gro&amp;szlig;en Schw&amp;auml;chen. Ein paar Songs wissen mich noch nicht ganz so mitzurei&amp;szlig;en, wie beispielsweise das balladeske "The Grass Is Green". Es mag auch ein wenig an den Lyrics bei dem Song liegen, aber er geht beim Durchh&amp;ouml;ren neben den meisten anderen Songs einfach unter. Nett anzuh&amp;ouml;ren, aber nicht mein H&amp;ouml;hepunkt. Da liegt mir mehr das schnelle "Never Give Up", das gerade im Refrain richtig stark performt. Oder auch "Travelers In Time", das ebenfalls schneller ausf&amp;auml;llt und einen zum Sich-Bewegen animiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zusammenfassend kann ich sagen: Ja, kaufen. Kann man bequem &amp;uuml;ber die Webseite machen. Dies ist Musik, die Unterst&amp;uuml;tzung verdient.&lt;/p&gt;
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										<title type="html">
											<![CDATA[ Pike's Edge - Nameless ]]>
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										<updated>2013-05-16T21:36:01+02:00</updated>
										<published>2013-05-16T21:36:01+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 19. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 45:54&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.darkdazemusic.com" target="_blank"&gt;Dark Daze Music&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.pikesedge.com" target="_blank"&gt;www.pikesedge.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/pikesedge" target="_blank"&gt;www.myspace.com/pikesedge&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Lord Obirah&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pike's Edge sind das Baby von Namensgeber Fikret "Pike" Mujkic, der auch schon bei Eisbach oder Wild Screams mitgewirkt hat. F&amp;uuml;r den bosnischen Kriegsvertriebenen ist Nameless nicht nur das erste Album seiner Band, sondern auch gleichzeitig Vergangenheitsbew&amp;auml;ltigung in musikalischer Form. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entsprechend derber ist auch das Einstiegstrio "F.U.W.M", "Pain Arise" und der Titeltrack ausgefallen. M&amp;auml;chtige Grooves, moderner Sound und jede Menge Energie zeichnen diese Songs aus. Hier wird richtig Dampf abgelassen, ohne aber in brutale Death Metal(core)-Gefilde abzudriften. Der Rest des Albums f&amp;auml;llt dagegen etwas ruhiger aus und zeichnet sich durch eine geh&amp;ouml;rige Rock-Schlagseite aus. "Follow You" und "Space And Time" sind astreine Power Metal-Songs, deren Gesang mich fatal an &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-2349.html"&gt;Chinchilla&lt;/a&gt; erinnert. Etwas durchschnittlich vielleicht, daf&amp;uuml;r aber mit Ohrwurmcharakter. Interessant sind auch die beiden St&amp;uuml;cke "Lazem Sam Sebe" und der Rausschmei&amp;szlig;er "Moj Dilbere", die, in Pikes Muttersprache gesungen, dem Album einen exotischen Touch verleihen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nameless ist ein beachtenswertes Deb&amp;uuml;t, mit vollem Sound und interessanten Songs, die allerdings nicht alle auf dem gleichen Niveau anzusiedeln sind. Den stilistischen Schlingerkurs kann aber muss man nicht unbedingt m&amp;ouml;gen, aber f&amp;uuml;r aufgeschlossene Metaller und Rocker ist Nameless auf jeden Fall einen Reinh&amp;ouml;rer wert!&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Suicide - Near Death Experience ]]>
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										<updated>2013-05-12T21:32:19+02:00</updated>
										<published>2013-05-12T21:32:19+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 12. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 55:54&lt;br /&gt;Label: Eigenproduktion&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.suicide.co.at" target="_blank"&gt;www.suicide.co.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/suicidemetal" target="_blank"&gt;www.myspace.com/suicidemetal&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Hannes&lt;/p&gt;&lt;p&gt;6 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine G&amp;uuml;te, was hat das gedauert...&lt;br /&gt;
2007 war mein erstes volles Jahr als Redakteur hier und eines meiner damaligen Highlights kam aus &amp;Ouml;sterreich und trug den Namen &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-3204.html"&gt;The World Demise&lt;/a&gt;. Eine gute Scheibe, die Lust auf mehr machte aber mit dem "mehr" lie&amp;szlig;en sich Suicide dann doch ziemlich Zeit. Sechs Jahre musste ich auf einen Nachfolger warten und endlich haben sich die Alpenrepublikaner dazu durchringen k&amp;ouml;nnen, meine Durststrecke zu beenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber okay, besser sp&amp;auml;t als nie und so lausche ich dem Produkt denn auch in freudiger Erwartung. Das Warten hat sich gelohnt! Durch den Wegfall des von mir noch 2007 etwas kritisierten Tasteninstruments gewinnt der Sound von Suicide an Wucht und Durchschlagskraft, von Dark Metal keine Spur mehr. Stattdessen haben wir hier einen Hybriden zwischen &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-128.html"&gt;Amon Amarth&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-2679.html"&gt;Evocation&lt;/a&gt; vor uns, der aber hin und wieder auch eine &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1458.html"&gt;sodom&lt;/a&gt;'sche Schlagseite aufzuweisen hat, besonders auff&amp;auml;llig beim abschlie&amp;szlig;enden "Friday Is Beerday" (warum eigentlich auf einen Tag beschr&amp;auml;nken?). Meist aber bietet die CD Todesm&amp;ouml;rtel, dem es trotz deutlich melodischer Pr&amp;auml;gung nie an H&amp;auml;rte und Brachialit&amp;auml;t fehlt. So wirkt die aktuelle Scheibe denn auch noch etwas homogener als der eh schon beachtliche Vorg&amp;auml;nger. Hier wird durchgehend das hohe Niveau geboten, das vor sechs Jahren manchmal nicht ganz erreicht wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Gesundschrumpfung klingt das Gesamtpaket auch noch etwas fokussierter als fr&amp;uuml;her. Die Rhythmusarbeit der Saitenfraktion macht den Mannen um Johan Hegg alle Ehre, Hirzis Gesang wechselt immer noch zwischen Growls und heiserem Thrash-Gebr&amp;uuml;ll (auch wenn davon nur noch wenig &amp;uuml;briggeblieben ist) und  das Schlagzeug klingt deutlich voller und treibender als beim letzten Output. Womit wir auch schon beim einzigen Kritikpunkt meinerseits angekommen w&amp;auml;ren, denn auch wenn ich ziemlich auf wuchtiges Drumming stehe, wird mir hier klanglich etwas zu viel an den Reglern gedreht. Dadurch bekommt der Gesamtsound zwar einen extrem vollen und dr&amp;uuml;ckenden Anstrich, wirkt aber auf Dauer etwas k&amp;uuml;nstlich nachbearbeitet. Aber das ist Gemecker auf &amp;auml;u&amp;szlig;erst hohem Niveau, f&amp;uuml;r eine Eigenproduktion ist der Sound absolut &amp;uuml;berzeugend geworden. Wie schon 2007 gibt auch die Ausstattung keinerlei Anlass zur Kritik. Nicht genug, fast eine Stunde Material zu enthalten, nein, diese CD kann auch noch f&amp;uuml;nf Bonustracks in Form von neu eingespielten Songs des Vorg&amp;auml;nger-Albums vorweisen. Da hat sich das Quartett nicht lumpen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, Near Death Experience gef&amp;auml;llt mir noch besser als The World Demise. So gibt es trotz des Klanges, der Geschmackssache ist, dieses Mal die volle Punktzahl, verbunden mit der Hoffnung, keine weiteren sechs Jahre auf neues Material warten zu m&amp;uuml;ssen.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Fjoergyn - Monument Ende ]]>
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										<updated>2013-05-12T21:23:27+02:00</updated>
										<published>2013-05-12T21:23:27+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 19. Mai 2013&lt;br /&gt;Zeit: 64:15&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.trollzorn.de" target="_blank"&gt;Trollzorn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.fjoergyn.de" target="_blank"&gt;www.fjoergyn.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/fjoergyn" target="_blank"&gt;www.myspace.com/fjoergyn&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Ray&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die einst begonnene Trilogie hat mit dem 2009er Album &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-5959.html"&gt;Jahreszeiten&lt;/a&gt; ihr Ende gefunden, nun ist es an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Auf einer Kurzgeschichte basierend, vertonen die Th&amp;uuml;ringer auf Monument Ende die letzten Stunden der Menschheit. Fr&amp;ouml;hliche Kl&amp;auml;nge sind demnach nicht unbedingt zu erwarten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon allein das Intro ist recht schwerm&amp;uuml;tig, sogar leicht depressiv angehaucht, ehe verhaltende Kl&amp;auml;nge die "Betonlethargie" einl&amp;auml;uten, ehe der Song mit tiefen, d&amp;uuml;steren Kl&amp;auml;ngen erst richtig beginnt. Schon nach den ersten Minuten wird klar, dass Fjoergyn auch anno 2013 ein Album erschaffen haben, das vom geneigten H&amp;ouml;rer so einiges an Aufmerksamkeit einfordert... und auch bekommt. Denn die St&amp;uuml;cke sind trotz (oder aufgrund) der L&amp;auml;nge recht fesselnd und abwechslungsreich geartet. Harsche Gitarrenkl&amp;auml;nge treffen auf klassischen Bombast, verschmelzen miteinander, driften wieder auseinander und vereinen sich erneut. Das Ganze eingebettet in ein d&amp;uuml;steres Endzeitszenario, das musikalisch erschaffen wird. Aggressive Black Metal-Shouts enden hierbei abrupt in zarte, gefl&amp;uuml;sterte Gesangspassagen, breite Gitarrenw&amp;auml;nde werden mit Chor&amp;auml;len unterlegt, Melodieb&amp;ouml;gen finden ihr Ende in Stakkatoriffs. Wahrlich, es passiert allein beim Opener eine Menge, die es zu erschlie&amp;szlig;en gilt. Dabei beschreiten Fjoergyn auch recht progressive Wege, wie beim "Leiermann" deutlich wird, hier paaren sich Melodieb&amp;ouml;gen mit Dissonanzen vor dichten klassischen Arrangements und eine nette, fast schon kindlich anmutende Gesangsmelodie endet in rasendem Tempo. Daneben gibt es mit "Thanatos" auch noch Treibendes, Forderndes, das auf eine Art Sprechgesang setzt. Keine leichte Kost.&lt;br /&gt;
Die Kombination aus Black Metal und klassischer Orchestration erreicht mit Monument Ende klar einen neuen Zenit. Definitiv keine Musik f&amp;uuml;r jedermann, gibt es doch bei jedem H&amp;ouml;rdurchlauf Neues zu entdecken.&lt;/p&gt;
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										<title type="html">
											<![CDATA[ Patrick Hemer - More Than Meets The Eye ]]>
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										<updated>2013-05-12T21:19:21+02:00</updated>
										<published>2013-05-12T21:19:21+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 08. November 2011&lt;br /&gt;Zeit: 53:11&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.nightmare-records.com" target="_blank"&gt;Nightmare Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.patrickhemer.com" target="_blank"&gt;www.patrickhemer.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/patrickhemer" target="_blank"&gt;www.myspace.com/patrickhemer&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Sophos&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Patrick Hemer mag einigen bekannt sein aus seiner Zeit als Gitarrist bei Horizon. Er hat dort die erfolgreichen Zeiten mitgemacht, konnte B&amp;uuml;hnenerfahrung in verschiedenen L&amp;auml;ndern auf mehreren Kontinenten sammeln. Nachdem Horizon sich aufgel&amp;ouml;st hatte und Projektarbeit sich nicht als die Erf&amp;uuml;llung erwies, entschied sich Patrick Hemer zu einem Soloprojekt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als die gro&amp;szlig;en St&amp;auml;rken sollten das Gitarrenspiel (Riffs wie Soli), der Gesang, die Percussion und nicht zuletzt die Arrangements genannt sein. Erreicht wurde sicherlich ein ausgezeichnetes Gitarrenspiel, bei dem sich Patrick sicherlich nicht vor den Gro&amp;szlig;en der Welt verstecken muss. Er wei&amp;szlig; Saiteninstrumente sehr gekonnt und eindrucksvoll in die Songstrukturen einzubinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Unterst&amp;uuml;tzung hat er sich David Casanova am Keyboard und Schlagzeuger Tom Wagner in die Band geholt, den Bass hat Patrick selbst eingespielt. Auch Schlagzeug und Keyboard beweisen auf dem Album ihr K&amp;ouml;nnen, was insgesamt einen sehr gelungenen Instrumentalteil ergibt. Da kann man nichts aussetzen: Konzept, Produktion und Sound sind topp.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Gesangspart hat ebenfalls Patrick selbst &amp;uuml;bernommen. Er hat definitiv eine gute Stimme, aber mir erscheint sie nicht immer passend zur Musik. Ich w&amp;uuml;rde mir da etwas weniger Hard Rock und daf&amp;uuml;r etwas mehr Volumen und Power w&amp;uuml;nschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was in den Songs insgesamt auff&amp;auml;llt, sind die h&amp;auml;ufigen Tempowechsel und auch der unterschiedliche Einsatz von beinahe schon poppigen Elementen und dann straightem Metal. Es ist insgesamt mehr etwas f&amp;uuml;r die Melodieliebhaber und Gitarrenfrickler, aber auch wer gerne die Lenny Wolf-Band aka &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1141.html"&gt;Kingdom Come&lt;/a&gt; oder noch eher &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-2552.html"&gt;Yngwie Malmsteen&lt;/a&gt; mit Lenny Wolf am Mikro im Progressive Metal-Gewand h&amp;ouml;ren m&amp;ouml;chte, sollte hier einmal reinh&amp;ouml;ren. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders ans Herz legen m&amp;ouml;chte ich zwei Songs: Der zweite Track "Thorn In My Flesh" zeigt sehr sch&amp;ouml;n das K&amp;ouml;nnen der Band auf, ist eine Uptempo-Nummer, die insbesondere das instrumentelle Potential der Band zeigt. Es gibt zwar auch mit "Firelight" einen reinen Instrumentalsong auf der Scheibe, doch dieser ist mir an einigen Stellen etwas zu verspielt. Da sagt mir "Thorn In My Flesh" mehr zu. Als Zweites m&amp;ouml;chte ich "Death On Two Legs" hervorheben, der zweite k&amp;uuml;rzere Track auf dem Album, der in der Gesangslinie beinahe schon nach Freddy Mercury schreit, derma&amp;szlig;en viel &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-3691.html"&gt;Queen&lt;/a&gt; steckt in diesem Song. Was auch kein Wunder ist, da der Song vom Queen-Album A Night At The Opera" stammt. Ich bin mir sicher, Freddy h&amp;auml;tte diese Version gefallen. Mir gef&amp;auml;llt das Cover in jedem Fall, denn die Umsetzung ist richtig gut gelungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt ein einwandfreies Werk, es gibt keinen einzigen Ausrei&amp;szlig;er nach unten, aber durchaus noch ein wenig Potential nach oben. Wer gerne melodischen Progressive Metal mag, sollte diese Scheibe antesten.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Difused - The Silence ]]>
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										<updated>2013-05-11T16:22:02+02:00</updated>
										<published>2013-05-11T16:22:02+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 03. Mai 2013&lt;br /&gt;Zeit: 36:12&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.7hart.de" target="_blank"&gt;7hard&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.difused.de" target="_blank"&gt;www.difused.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/difused" target="_blank"&gt;www.myspace.com/difused&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Lord Obirah&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Urspr&amp;uuml;nglich erschien The Silence, das zweite Album der Melodic Deather Difused, bereits 2012 in Eigenregie, doch nun wird die Scheibe mit 7Hard im R&amp;uuml;cken einer breiteren &amp;Ouml;ffentlichkeit zug&amp;auml;ngig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den melodischen Teil nehmen Difused dabei sehr ernst, den todesmetallischen nur bedingt. Zwar gibt es hier immer wieder Blast-Attacken, brutale Riffs und coole Growls, doch die Songs werden immer wieder mit schon fast Power Metal-artigen Abschnitten durchbrochen, die sich im &amp;uuml;brigen recht homogen ins Gesamtbild einf&amp;uuml;gen. Zudem setzen Difused auch massiv auf klaren Gesang, der sich aber nicht nach der dr&amp;ouml;lfzigsten 0815-Metalcore-Kopie anh&amp;ouml;rt, sondern sch&amp;ouml;n d&amp;uuml;ster, melancholisch und volumin&amp;ouml;s aus den Boxen schallt. Eine wahre Wohltat im gro&amp;szlig;en Ver&amp;ouml;ffentlichungseinheitsbrei. Desweiteren scheuen sich Difused auch nicht, ruhigere T&amp;ouml;ne anzuschlagen, wie die beiden Halbballaden "Pain" und "Ghost Of Death" oder die abschlie&amp;szlig;ende sehr kommerziell ausgelegte Vollballade "Temptation" zeigen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal w&amp;uuml;nschte ich mir mehr Schmackes und Aggression in den St&amp;uuml;cken, gut gef&amp;auml;llt mir, wenn der Klargesang von Blast-Parts unterlegt ist, was man in &amp;auml;hnlicher Form ruhig &amp;ouml;fter bringen k&amp;ouml;nnte. Der hohe balladeske Anteil ist sicherlich ebenfalls nicht jedermanns Sache, auch den ein oder anderen Hit sucht man auf The Silence vergeblich. The Silence ist aber dennoch eine feine Sache, der sich aufgeschlossene Metaller durchaus annehmen sollten.&lt;/p&gt;
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										<title type="html">
											<![CDATA[ Cliteater - Cliteaten Back To Life ]]>
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										<updated>2013-05-11T16:20:57+02:00</updated>
										<published>2013-05-11T16:20:57+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 08. M&amp;auml;rz 2013&lt;br /&gt;Zeit: 41:47&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.war-anthem.de" target="_blank"&gt;War Anthem Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: -&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/cliteater" target="_blank"&gt;www.myspace.com/cliteater&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Hannes&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;War 2010 noch &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-3567.html"&gt;Pantera&lt;/a&gt; Ziel des verballhornenden CD-Titels, ist anno 2013 &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-23.html"&gt;Cannibal Corpse&lt;/a&gt; dran, mit dieser Ehre bedacht zu werden. Ob sich die Band vom Corpsegrinder allerdings wirklich geehrt f&amp;uuml;hlt, das wage ich denn doch mal zu bezweifeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf ihrer aktuellen CD pr&amp;auml;sentieren die Niederl&amp;auml;nder gewohnt soliden Gore- und vor allem Porngrind, der v&amp;ouml;llig unernst geschrieben und eingespielt wurde. Allerdings habe ich den Eindruck, dass der Anteil der groovigen oder gar rockigen Stellen und Titel deutlich zugenommen hat. So stellt sich ein entspannteres Gef&amp;uuml;hl beim Konsum des Materials ein als noch vor drei Jahren. Man sollte deswegen aber nicht glauben, dass die Holl&amp;auml;nder jetzt zahm geworden w&amp;auml;ren, massenkompatibel wird das Material dadurch noch lange nicht. H&amp;ouml;chstens etwas weniger fesselnd, denn auch wenn die meisten St&amp;uuml;cke recht gut reinlaufen, fehlt an manchen Stellen etwas der Zug, um den H&amp;ouml;rer komplett bei der Stange zu halten. Ein paar echte musikalische Highlights w&amp;auml;ren da w&amp;uuml;nschenswert gewesen. Wirklich schlecht allerdings ist mit Ausnahme des Totalausfalls "Positive Aspects Of Collective Chaos" keines der St&amp;uuml;cke, insofern geht das Songwriting schon in Ordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genauso wie die Performance des Quintetts. Joost r&amp;ouml;chelt/grunzt sich immer noch "leicht" unverst&amp;auml;ndlich durch die Botanik, die Gitarren braten diesmal sogar besonders fett und das Schlagzeug scheppert zwar leicht, wird aber recht  ansprechend bedient. Bis auf die etwas d&amp;uuml;nne Snare geht auch der Sound absolut in Ordnung, gerade die Riffs knallen doch ziemlich amtlich und mit &amp;uuml;ber 40 Minuten haben wir es hier auch nicht mit einer Mogelpackung zu tun. Wobei mir fast lieber w&amp;auml;re, man h&amp;auml;tte auf den genannten Totalausfall sowie die Hidden Track-Spielerei beim Schlussst&amp;uuml;ck verzichtet. Daf&amp;uuml;r passt das Artwork wie schon die Jahre zuvor perfekt zum Produkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz so &amp;uuml;berzeugend wie die Scheibletten zuvor finde ich Cliteaten Back To Life nicht, dazu gibt es ein paar Durchh&amp;auml;nger zuviel. Eine unterhaltsame CD ist das Ding aber allemal und Tracks wie "Seth Putnam Paid Our Cab Fare" (das wohl auf einer wahren Begebenheit beruht) werden sich sicherlich im Live-Programm von Cliteater wiederfinden und das nicht zu Unrecht.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Ghost Riders - Five ]]>
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										<updated>2013-05-11T16:19:29+02:00</updated>
										<published>2013-05-11T16:19:29+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 25. Januar 2013&lt;br /&gt;Zeit: 58:55&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.phoenixrecords.de" target="_blank"&gt;Phoenix Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: -&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/ghostriders" target="_blank"&gt;www.myspace.com/ghostriders&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Dagger&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Five hei&amp;szlig;t kurz und schl&amp;uuml;ssig das f&amp;uuml;nfte Album der Ghost Riders, einer etablierten Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e des US-amerikanischen Southern Rocks, die sich einst aus Mitgliedern der Outlaws und der Henry Paul Band formierte. Die Herren wissen also sehr genau, was sie da tun und bedienen all jene, die auf entspannten, blueslastigen S&amp;uuml;dstaatensound stehen. Rundum gelungene Songs wie "Gettin' My Love", "Own This Town" oder die l&amp;auml;ssige Groover "Long Live Southern Rock" kann man getrost als Musterst&amp;uuml;cke dieser Zunft ansehen. Doch die Ghost Riders lassen noch allerhand weitere Einfl&amp;uuml;sse in ihre insgesamt 14 neuen Lieder mit einflie&amp;szlig;en. Da trifft man immer wieder auf Jazz, Rockabilly und sogar auf Soul, wozu auch eine lange Reihe von Gastmusikern verpflichtet wurde. Die Ballade "Gone With The Wind" ist beispielsweise mit Saxophon und Fl&amp;ouml;te angereichert. Ja, die Herren wissen wirklich was sie da tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur leider kann man neben den Highlights auch eine Reihe eher gesichts- und vor allem kraftloser Songs ausmachen, die gerade die zweite Albumh&amp;auml;lfte bev&amp;ouml;lkern. Das rieselt dann alles ganz nett und angenehm an einem vor&amp;uuml;ber, ohne jedoch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Ausnahme bildet in dieser Hinsicht "An Act Of Murder", das kurz vor Schluss dank seiner eindringlichen Gitarrenmelodie und einer stetig schwelenden Spannung noch einen letzten Akzent setzen kann. In Summe ein gelungenes Album mit Herz, dem wom&amp;ouml;glich die Routine der Musiker an der einen oder anderen Stelle ein wenig zum Verh&amp;auml;ngnis wurde. F&amp;uuml;r Genrefans lohnt sich das Antesten aber auf jeden Fall.&lt;/p&gt;
 &lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/HeavyhardesReviewsAtom/~4/-PEA1iswWk0" height="1" width="1"/&gt;</content><feedburner:origLink>http://www.heavyhardes.de/review-8890.html</feedburner:origLink></entry><entry>
										<title type="html">
											<![CDATA[ Gothminister - Utopia ]]>
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										<updated>2013-05-10T12:02:57+02:00</updated>
										<published>2013-05-10T12:02:57+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 17. Mai 2013&lt;br /&gt;Zeit: 43:03&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.afm-records.de" target="_blank"&gt;AFM Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.gothminister.com" target="_blank"&gt;www.gothminister.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/gothminister" target="_blank"&gt;www.myspace.com/gothminister&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Ray&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das 2008er Album &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-4587.html"&gt;Happiness In Darkness&lt;/a&gt; ist mir noch in bester Erinnerung, als ich das neueste Output der Norweger meinen Lauschern g&amp;ouml;nne.&lt;br /&gt;
Gleich der Opener "Somewhere Is After Me" entt&amp;auml;uscht mich nicht: treibender Elektro-Rock schallt mir hier entgegen, mit einer Prise EBM. Die bereits bei den vorherigen Reviews angesprochenen Vergleich zu &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-5372.html"&gt;The Kovenant&lt;/a&gt; lassen sich auch hier nicht von der Hand weisen, aber das nur am Rande bemerkt. Mit diesem Song macht man dem H&amp;ouml;rer definitiv Lust auf mehr. Der Titelsong kommt dagegen etwas gem&amp;auml;&amp;szlig;igter durch die Membrane, nach dem fulminanten Einstieg wirkt der Song fast etwas gebremst, entfaltet aber doch seine Anziehungskraft. Vor allem der Refrain kann mit der unverkennbaren Stimme vom Gothminister himself punkten. Leider h&amp;auml;lt sich dieser positive Eindruck jedoch nicht &amp;uuml;ber das ganze Album hinweg. "Horrorshow" z.B. kommt teils etwas sperrig und ungest&amp;uuml;m durch die Membrane. "Nightmare" ist ein zwiesp&amp;auml;ltiger Song: w&amp;auml;hrend auf der einen Seite die Strophen etwas ruhiger, and&amp;auml;chtiger vorgetragen werden, beschleunigt der Song dazwischen merklich und wird dabei von leicht dissonant wirkenden Keys begleitet. Strange. Hinzu kommt, dass das Album aufgrund der Zwischenst&amp;uuml;cke mehr und mehr den Charakter eines Soundtracks erh&amp;auml;lt, was wohl auch nicht ganz ungewollt ist, wenn man sich das Konzept hinter Utopia ansieht, wird die limited Edition zudem auch mit einem entsprechenden Film ausgestattet.&lt;br /&gt;
Somit muss man leider attestieren, dass die besten Songs des Albums gleich an erster Stelle stehen. Was danach kommt, ist zwar nicht schlecht und vor allem auch sehr vielschichtig, aber nach dem doch imposanten Einstieg verfliegt der gute Eindruck mit zunehmender Spielzeit.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Paganizer - World Lobotomy ]]>
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										<updated>2013-05-10T12:00:33+02:00</updated>
										<published>2013-05-10T12:00:33+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 10. Mai 2013&lt;br /&gt;Zeit: 40:07&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.cyclone-empire.de" target="_blank"&gt;Cyclone Empire&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: -&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/paganizerband" target="_blank"&gt;www.myspace.com/paganizerband&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Hannes&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf CD ist Rogga Johansson ungef&amp;auml;hr das, was Martin van Drunen auf Festivals ist: omnipr&amp;auml;sent. Die Namen seiner Bands sind Legion und es f&amp;auml;llt schwer, die &amp;Uuml;bersicht dar&amp;uuml;ber zu behalten. Als DIE Konstante seines Schaffens kann man aber Paganizer betrachten, hier ist er am l&amp;auml;ngsten und ohne Unterbrechung t&amp;auml;tig, nennen wir sie deshalb mal Hauptband.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer das Werk von Rogga so einigerma&amp;szlig;en kennt, wei&amp;szlig;, dass der Mann vor allem eines ist: Death Metal. So verwundert es denn auch keinesfalls, dass auch Paganizers neuester Output mehr vom Gleichen ist, Rogga pur ohne irgendwelche Spielereien. Das ist auf der einen Seite l&amp;ouml;blich, weil verl&amp;auml;sslich, auf der anderen Seite aber halten sich dadurch die &amp;uuml;berraschenden Momente doch im &amp;uuml;bersichtlichen Rahmen. Eigentlich bietet World Lobotomy genau das, was auch schon 2011 auf &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-8059.html"&gt;Into The Catacombs&lt;/a&gt; zu h&amp;ouml;ren war. Die Rezension von damals k&amp;ouml;nnte ich fast w&amp;ouml;rtlich abschreiben und keiner w&amp;uuml;rde merken, dass ich mich selbst kopiere. Bei den Schweden aber merkt man es sehr wohl und da fehlt mir dann auf Dauer das ein oder andere Unterscheidungsmerkmal zu anderen CDs von Herrn Johansson im Allgemeinen und Paganizer im Besonderen. Der Begriff "Flie&amp;szlig;bandware" kommt einem da unweigerlich in den Sinn, was an sich noch gar nicht mal etwas besonders Negatives sein m&amp;uuml;sste, denn die meisten Sachen, die ich besitze, stammen aus der Massenproduktion. Das sind aber Dinge des t&amp;auml;glichen Gebrauches, da st&amp;ouml;rt mich das nicht, Musik aber sollte meiner Meinung nach schon etwas Besonderes sein. Genau das fehlt dieser Scheibe. Solide, unspektakul&amp;auml;r, schon oft so oder &amp;auml;hnlich geh&amp;ouml;rt, nicht schlecht, aber sicherlich auch nicht herausragend, das w&amp;uuml;rde eine Wertung zwischen drei und vier Punkten rechtfertigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass es am Ende die niedrigere der beiden Noten gibt, liegt prim&amp;auml;r an Roggas Stimme, die etwas gepresst und angestrengt wirkt. Vielleicht sollte da doch mal eine kleine Auszeit in Betracht gezogen werden. Der Rest der Kapelle agiert auf gewohnt solidem Level, passt also eigentlich perfekt zum Songmaterial. Die Spieldauer hat zwar im Vergleich zum direkten Vorg&amp;auml;nger etwas gelitten, aber da die beiden Alben einander so &amp;auml;hnlich sind, hat man eh genug Stoff der gleichen Machart. Die Produktion ist angenehm direkt und unbehandelt ausgefallen und das Artwork recht stimmig, zumindest die &amp;Auml;u&amp;szlig;erlichkeiten stimmen also.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hilft aber nicht dabei, den Begriff "Selbstkopie" zu entkr&amp;auml;ften. Es gibt zwar Bands, an denen man genau das ganz besonders mag (z. B. &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-296.html"&gt;Bolt Thrower&lt;/a&gt;), Paganizer geh&amp;ouml;rt f&amp;uuml;r mich aber nicht zu diesem &amp;uuml;berschaubaren Kreis. Wer mehr vom ewig Gleichen m&amp;ouml;chte, wird mit World Lobotomy sicher gl&amp;uuml;cklich, der Rest sollte sich fragen, ob es sich lohnt, daf&amp;uuml;r Geld auszugeben.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Remember Twilight - Reise In Die Ungewissheit (EP) ]]>
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										<updated>2013-05-10T11:58:50+02:00</updated>
										<published>2013-05-10T11:58:50+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 28. M&amp;auml;rz 2013&lt;br /&gt;Zeit: 19:19&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.bob-media.com" target="_blank"&gt;BOB-Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.remember-twilight.de" target="_blank"&gt;www.remember-twilight.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/kammermusikcore" target="_blank"&gt;www.myspace.com/kammermusikcore&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Ray&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das letzte Album &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-6612.html"&gt;Musik &amp;Uuml;ber Niedergang&lt;/a&gt; der Baden-W&amp;uuml;rttemberger hat nun auch schon wieder drei J&amp;auml;hrchen auf dem Buckel, also ist es an der Zeit, neues musikalisches Futter zu kredenzen.&lt;br /&gt;
Dies geschieht mit der EP Reise in die Ungewissheit. Erneut f&amp;auml;llt es schwer, die Musik des Septetts in irgendeine Schublade zu stecken, zu vielschichtig sind die Eindr&amp;uuml;cke, die hier auf den geneigten H&amp;ouml;rer nieder prasseln. Eine zentrale Rolle spielen erneut die Geige, die Oboe und das Cello, die sich ihren Platz zwischen harten Gitarrenkl&amp;auml;ngen und Schlagzeug robust behaupten. Dabei bewegen sich Remember Twilight keineswegs auf ausgelatschten Mittelalter-Pfaden, denn der Crossover, der hier zelebriert wird, geht weit dar&amp;uuml;ber hinaus. "Das Geschenk" beginnt mit einem kurzen Geigen"riff", ehe der Song mit einem etwas vertrackten Rhythmus aufwartet und beim Refrain trotz gleichbleibendem Tempo an Intensit&amp;auml;t gewinnt. Auch "Ich Komme Nicht Mit" klingt anfangs etwas wirr und unkonventionell, erh&amp;auml;lt aber genau dadurch seinen ganz speziellen Reiz. Mit gem&amp;auml;&amp;szlig;igterem Tempo kommt "Fleisch + Blut" durch die heimische Anlage, unterlegt mit einem unterschwelligen Groove. Ruhig und and&amp;auml;chtig ist der Beginn zu "Welten Zu Entdecken", doch das ist nur die Ruhe vor dem Sturm, denn der Song nimmt danach rasch an Fahrt auf. Ein sehr treibender Song. Zum Abschluss wird dann noch dem "K&amp;ouml;nig Koks" gehuldigt, doch irgendwie kommt mir zumindest der Refrain mehr als bekannt vor... und ja, Falco (R.I.P.) vertonte diese Zeilen unter "Mutter, der Mann mit dem Koks ist da". Das ist dann aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit, denn m&amp;uuml;&amp;szlig;ig zu sagen, dass "K&amp;ouml;nig Koks" weitaus aggressiver dargeboten wird.&lt;br /&gt;
Wer auf Musik abseits vom Mittelalter-Einheitsbrei steht, ist mit Remember Twilight mehr als gut beraten.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Craving For Chaos - Arising Disorder (EP) ]]>
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										<updated>2013-05-10T11:56:39+02:00</updated>
										<published>2013-05-10T11:56:39+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: Juni 2012&lt;br /&gt;Zeit: 28:53&lt;br /&gt;Label: Eigenproduktion&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.cravingforchaos.de" target="_blank"&gt;www.cravingforchaos.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/cravingforchaos" target="_blank"&gt;www.myspace.com/cravingforchaos&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Dagger&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der erste Eindruck ist schon mal nicht schlecht: die junge M&amp;uuml;nchener Band Craving For Chaos hat ihre Deb&amp;uuml;t-EP in ein schmuckes Digi-Pack mit ansprechendem Design gesteckt. Der musikalische Auftakt klingt wie die opulente Musik zu einem finsteren Science-Fiction-Streifen, ehe schwere Gitarrenriffs das Ruder &amp;uuml;bernehmen. Craving For Chaos spielen melodischen Death Metal mit gelegentlich progressivem Einschlag.&lt;br /&gt;
Der Einstieg mit dem Titeltrack macht sogleich ordentlich was her, der Sound baut Druck auf, ebenso wie die kr&amp;auml;ftigen Growls. Auch das folgende "Forging The Gears Of War" wei&amp;szlig; noch zu gefallen, auch wenn ich das einl&amp;auml;utende Riff woanders schon geh&amp;ouml;rt habe. Der unvermittelt einsetzende Klargesang wirkt jedoch noch arg unausgegoren und viel zu kraftlos neben den dicken Growls. Im weiteren Verlauf der EP irritieren pl&amp;ouml;tzlicher Frauengesang, ebenfalls noch entwicklungsf&amp;auml;hig, oder ein nerviger Jazz-Einschub. An anderer Stelle werden die Songs von &amp;uuml;bertrieben vielen Breaks regelrecht zerhackst&amp;uuml;ckt. Hektisch oder chaotisch wirken wieder andere Passagen, was im Grunde sehr schade ist. Denn immer wenn die Band den w&amp;uuml;nschenswerten Liedfluss erlaubt, beginnt das Material auch Spa&amp;szlig; zu machen. Energie ist da und Potential wohl auch, man hat nur das Gef&amp;uuml;hl, dass hier erst noch alles in die richtigen Kan&amp;auml;le geleitet werden muss.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ NoOpinion - No Chains For Change ]]>
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										<updated>2013-05-08T14:41:11+02:00</updated>
										<published>2013-05-08T14:41:11+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 19. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 39:39&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.finestnoise.de" target="_blank"&gt;Finest Noise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.noopinion.de" target="_blank"&gt;www.noopinion.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/noopinion" target="_blank"&gt;www.myspace.com/noopinion&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Ray&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;NoOpinion sind zur&amp;uuml;ck, f&amp;uuml;nf Jahre nach Allegro rocken die Garmisch-Partenkirchner wieder locker flockig drauf los. Und wie schon beim Vorg&amp;auml;ngeralbum &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-3531.html"&gt;Allegro&lt;/a&gt; d&amp;uuml;rfen sich Freunde von &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-932.html"&gt;The Offspring&lt;/a&gt; &amp;amp; Co. wieder auf knapp 40 Minuten gute Unterhaltung freuen.&lt;br /&gt;
Nach dem Intro steigt der Opener "Hope Dies Last" ebenso kurz wie knackig in die Scheibe ein. Ein sehr flotter Uptempo-Punkrocker, der seine Hardcore-Anleihen nicht verleugnen kann. Danach wird das Tempo etwas, aber nur geringf&amp;uuml;gig, gedrosselt, um mehr Melodien Platz zu machen. "Insidious" hat alles, was man von einem Song dieses Genres erwartet: treibendes Tempo, eine mitrei&amp;szlig;ende Melodief&amp;uuml;hrung und einen Refrain, der ins Ohr geht. "New World Disorder" sorgt dann auch f&amp;uuml;r die im vorherigen Album etwas vermisste Abwechslung, lotet der Song doch alle Geschwindigkeitsbereiche von sehr flott bis sehr stampfend aus. Bitte mehr davon. Wird dann auch mittels "Burn All The Flags" geboten. NoOponion legen etwas mehr Augenmerk auf Abwechslung als es noch auf dem Vorg&amp;auml;ngeralbum zu h&amp;ouml;ren war, so wird das Tempo doch oft variiert, auch wenn die Grundgangart meist im oberen Tempobereich zu finden ist.&lt;br /&gt;
NoOpinion zeigen auf No Chains For Change erneut den gekonnten Spagat zwischen Summertimepunkrock und r&amp;auml;udigem Streetpunk, ohne zu sehr in eine der beiden Richtung abzudriften. Daf&amp;uuml;r wird hier und da eine gute Schippe Hardcore mit verwurstet. Ein wirklich gutes Punk-Album, das auch nach mehrmaligem H&amp;ouml;rgenuss zu gefallen wei&amp;szlig;.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Little Caesar - American Dream ]]>
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										<updated>2013-05-08T13:18:31+02:00</updated>
										<published>2013-05-08T13:18:31+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 06. August 2012&lt;br /&gt;Zeit: 43:42&lt;br /&gt;Label: Cargo Records&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.littlecaesar.net" target="_blank"&gt;www.littlecaesar.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/littlecaesarband" target="_blank"&gt;www.myspace.com/littlecaesarband&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Dagger&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Heimat schon im letzten Jahr ver&amp;ouml;ffentlicht, brauchte das vierte Little Caesar-Album ganz sch&amp;ouml;n lange &amp;uuml;ber den gro&amp;szlig;en Teich bis ins Hause Heavyhardes. Aber warten lohnt sich ja in den meisten F&amp;auml;llen und so auch in diesem. Denn American Dream ist eine runde Sache und wie geschaffen f&amp;uuml;r jeden, der auf ehrlichen, kernigen Hard Rock steht. Little Caesar haben die Riffs, sie haben das Feeling und sie haben Ron Young samt seiner dezent ger&amp;auml;ucherten Stimmb&amp;auml;nder. Braucht es denn noch mehr? Na klar, gute Songs! Auch die haben sie, die Biker aus dem sonnigen Kalifornien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da w&amp;auml;ren zum Beispiel "Hard Rock Hell" mit seinem ohrwurmm&amp;auml;&amp;szlig;igen Refrain, das &amp;auml;thertaugliche "Own Worst Enemy" oder die flotte Partynummer "American Dream". Auch das leicht balladeske "Prisoner In Love" schafft es schnell ins Langzeitged&amp;auml;chtnis und kommt (trotz des Titels) ganz ohne Schmalz und &amp;uuml;bertriebenen Herzschmerz aus. Das ist einfach nur guter Rock der 1980er Generation mit ordentlich Blues intus. Gelegentliche Ausfl&amp;uuml;ge in die S&amp;uuml;dstaaten finden wir in "Drama Queen" und dem staubig-trockenen "In My Mirror", das ein wenig an &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-3780.html"&gt;ZZ Top&lt;/a&gt; erinnert. In "The Girl's Rockin" rockt und rollt es dann dagegen von vorne bis hinten, wenn ein flinkes Piano den Klampfen Kontra gibt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die langj&amp;auml;hrige musikalische Erfahrung der Band sp&amp;uuml;rt man in den Songs ebenso wie die &amp;Uuml;berzeugung mit der die Jungs auch nach 26 Jahren noch zu Werke schreiten. Der Albumtitel passt, denn nur so kommt man dem amerikanischen Traum am Ende wieder ein St&amp;uuml;ckchen n&amp;auml;her!&lt;/p&gt;
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										<title type="html">
											<![CDATA[ Bellgrave - Kindertotenlieder ]]>
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										<updated>2013-05-08T13:14:43+02:00</updated>
										<published>2013-05-08T13:14:43+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 31. Januar 2013&lt;br /&gt;Zeit: 41:56&lt;br /&gt;Label: Eigenproduktion&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.bellgrave.de" target="_blank"&gt;www.bellgrave.de&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Dagger&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach einigen Problemen mit der Plattenfirma hat sich die Berliner Band Ballgrave dazu durchgerungen, ihr viertes Album in Eigenregie zu ver&amp;ouml;ffentlichen. Das tr&amp;auml;gt den Titel Kindertotenlieder, inspiriert von Friedrich R&amp;uuml;ckerts gleichnamiger Gedichtsammlung von 1834. Schlie&amp;szlig;lich wurden auch einige Textpassagen des Literaten &amp;uuml;bernommen. Rein musikalisch gesehen fr&amp;ouml;nen Bellgrave weiterhin dem Death'n'Roll und kombinieren ihn mit Neuer Deutscher H&amp;auml;rte. Das Resultat klingt als ob &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1782.html"&gt;Gorefest&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-1230.html"&gt;Entombed&lt;/a&gt; (als diese auch den Rock'n'Roll f&amp;uuml;r sich entdeckten), &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-961.html"&gt;Totenmond&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-784.html"&gt;Rammstein&lt;/a&gt; gemeinsam ein Grab ausheben. Der Gesang wechselt zwischen tiefen Growls, klar gesungenen und gesprochenen Passagen, w&amp;auml;hrend in puncto Geschwindigkeit das Hauptaugenmerk auf dickem, fettem Groove im Midtempo liegt. Passend zum Albumtitel ist dem gesamten Werk eine finstere Aura zu Eigen, was mit tiefem Glockenschlag seinen verhei&amp;szlig;ungsvollen Anfang nimmt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die durchgehend deutschen, gut verst&amp;auml;ndlichen Texte, die ungew&amp;ouml;hnliche musikalische Mixtur - das alles tr&amp;auml;gt zum originellen Sound der Truppe bei, die sich mit ihrem bisherigen Schaffen definitiv eine Nische zimmern konnte. Zugegeben, die Lieder selbst rei&amp;szlig;en einen zwar nicht wirklich vom Hocker, wissen aber durch die Bank zu unterhalten und die Nackenmuskulatur zu stimulieren. F&amp;uuml;r Freunde derber Kl&amp;auml;nge auf der Suche nach der etwas anderen Band empfehlenswert. Anspieltipps: "Tod Mit Uns", "Du Bist Ein Schatten Am Tage", "Tr&amp;auml;nen Aus Stahl".&lt;/p&gt;
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										<title type="html">
											<![CDATA[ Larceny - My Fall ]]>
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										<updated>2013-05-08T13:13:30+02:00</updated>
										<published>2013-05-08T13:13:30+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 05. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 43:48&lt;br /&gt;Label: SAOL&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.larceny.de" target="_blank"&gt;www.larceny.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/larcenymetal" target="_blank"&gt;www.myspace.com/larcenymetal&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Lord Obirah&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach dem selbstbetitelten &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-7398.html"&gt;Deb&amp;uuml;t&lt;/a&gt; aus dem Jahre 2010 kommen die Schwaben Larceny nun mit ihrem zweiten Album My Fall ums Eck. Auch hier ist die Truppe wieder h&amp;ouml;rbar bem&amp;uuml;ht, abwechslungsreiches Material zu pr&amp;auml;sentieren, was sich in Einfl&amp;uuml;ssen aus melodischem Death, Thrash und klassischem Heavy Metal widerspiegelt. Zum Tragen kommen dann auch immer mal wieder diverse Keyboardkl&amp;auml;nge, die aber vergleichsweise blutarm wirken. Das Ganze wird &amp;uuml;berlagert von einem gesanglichen Triptychon, bei dem Gitarrist Oliver Gaupp mit Growls zum Einsatz kommt, w&amp;auml;hrend S&amp;auml;ngerin Anna Rantou mal rau und fies meist aber quasi engelsgleich zu h&amp;ouml;ren ist. W&amp;auml;hrend aber die aggressive Gesangsvariante gut zur Geltung kommt, habe ich mit dem cleanen Auspr&amp;auml;gung leider so meine Problemchen, das klingt mir zu d&amp;uuml;nn, um richtig Arsch zu treten. Womit wie beim n&amp;auml;chsten Kritikpunkt w&amp;auml;ren. Der Sound auf My Fall ist sehr durchschnittlicher Natur. Zum einen fehlt hier definitiv der Druck an so ziemlich allen Ecken und Enden, zum anderen ist der Mix auch nicht 100% ausgewogen. Gitarre und Schlagzeuge k&amp;ouml;nnten definitiv mehr Wumms haben und den Gesang h&amp;auml;tte man etwas zur&amp;uuml;cknehmen sollen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So bleibt unterm Strich ein zwiesp&amp;auml;ltiger Eindruck. Larceny bieten einen interessanten Stilmix, der zwar nicht der Oberbringer ist, aber auch fern von M&amp;uuml;ll, aber klanglich und gesanglich gibt's leider nur biederen Durchschnitt. Wer trotzdem Interesse hat, sollte den Titeltrack oder "Eat Me Alive" antesten.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Zombiefication - At The Caves Of Eternal ]]>
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										<updated>2013-05-07T11:44:31+02:00</updated>
										<published>2013-05-07T11:44:31+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 08. April 2013&lt;br /&gt;Zeit: 45:08&lt;br /&gt;Label: &lt;a href="http://www.pulverised.net" target="_blank"&gt;Pulverised Records&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.zombiefication.com" target="_blank"&gt;www.zombiefication.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MySpace: &lt;a href="http://www.myspace.com/zombiefication666" target="_blank"&gt;www.myspace.com/zombiefication666&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Hannes&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/review-8526.html"&gt;2012er EP&lt;/a&gt; von Zombiefication konnte beim Schreiberling ja schon ein paar Pluspunkte sammeln, wird also Zeit, mal ein komplettes Langeisen vorzulegen. Das tun die beiden Mexikaner denn auch mit At The Caves Of Eternal und wieder fiel der Output zur Rezension in die H&amp;auml;nde des alten Mannes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ist denn zu konstatieren, dass Mr. Jacko und Mr. Hitchcock immer noch Death Metal schwedischer Bauart machen, genauer gesagt solchen der Stockholmer Schule. Ist ja derzeit ziemlich in Mode, aber wo viele andere Kapellen eher mit der groben Keule zu Werke gehen (was auch verdammt gut sein kann), packen Zombiefication doch vermehrt &amp;uuml;berzeugende Melodien in ihr Material. Das ergibt zwar nicht die h&amp;auml;rteste Elchtod-Platte des Jahres, daf&amp;uuml;r aber eine mit &amp;uuml;berzeugender Melodief&amp;uuml;hrung und einer an vielen Stellen fast schon gespenstischen Atmosph&amp;auml;re. Das ist durchaus ein Alleinstellungsmerkmal im fast schon un&amp;uuml;berschaubaren Meer an &amp;auml;hnlich gelagerten Bands. Auch an der Temposchraube drehen die beiden Mexikaner recht geschickt und variieren von deftig nach vorne preschend bis zu beklemmend doomig, ohne dass die CD dadurch zusammengew&amp;uuml;rfelt wirken w&amp;uuml;rde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ganz werde ich nicht schlau aus den verf&amp;uuml;gbaren Informationen, wie denn die Besetzung der Band nun wirklich aussieht. Aber egal wer jetzt welches Instrument bedient, spielen k&amp;ouml;nnen die Herren Musiker durchaus. Wunderbar handgemacht klingt da das Zusammenspiel und verstr&amp;ouml;mt den Geist der fr&amp;uuml;hen 90er Jahre. Mr. Hitchcocks Stimme ist zwar keine Wundert&amp;uuml;te an Abwechslungsreichtum, aber f&amp;uuml;r diese Art Musik &amp;uuml;beraus angemessen. Die Produktion verdient ebenso das  Pr&amp;auml;dikat "oldschool", die Spieldauer ist nicht &amp;uuml;bel und das Artwork zumindest vorhanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;At The Caves Of Eternal ist eine ziemlich &amp;uuml;berzeugende Langrille geworden. Schwedentod-Fanatiker mit Faible f&amp;uuml;r erinnerungsw&amp;uuml;rdige Melodief&amp;uuml;hrung k&amp;ouml;nnen hier unbesehen zugreifen.&lt;/p&gt;
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											<![CDATA[ Schlafes Bruder - Heute War Gott Nicht Hier ]]>
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										<published>2013-05-07T11:43:14+02:00</published><content type="html"> V&amp;Ouml;: 22. M&amp;auml;rz 2013&lt;br /&gt;Zeit: 48:40&lt;br /&gt;Label: AWOMM Records&lt;br /&gt;Homepage: &lt;a href="http://www.schlafes-bruder.com" target="_blank"&gt;www.schlafes-bruder.com&lt;/a&gt;&lt;p&gt;o'zapft von Ray&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3 von 6 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im schicken Digi-Pack kommt dieses Scheibchen daher, eine feine Aufmachung, bei der lediglich das RTL II-Logo auf dem Cover etwas befremdlich wirkt... soll das eine Qualit&amp;auml;tsmerkmal sein? Angesichts der kulturellen H&amp;ouml;hepunkte, die auf diesem Sender abgeliefert werden, schiebe ich eher skeptisch die Scheibe in den daf&amp;uuml;r vorgesehenen Schacht. Doch so schlimm wird es gar nicht...&lt;br /&gt;
Sofort nach den ersten Kl&amp;auml;ngen dr&amp;auml;ngen sich mir unweigerlich und unverkennbare Parallelen zu den alten E Nomine auf, schlagen Schlafes Bruder doch in exakt die gleiche Kerbe. Siehe da, ein Blick in den Beipackzettel best&amp;auml;tigt den gezogenen Vergleich: auch hinter Schlafes Bruder stecken Fritz Graner und Kris Weller, die dareinst auch mit ihrem Projekt E Nomine gro&amp;szlig;e Erfolge feiern konnten. Warum man nun jedoch unter anderem Banner so gut wie die gleiche Musik zelebriert, kann man verstehen, muss es aber nicht. Wie dem auch sei, auf Heute War Gott Nicht Hier werden die bereits bekannten Bausteine harte Gitarren, monumentale Ch&amp;ouml;re, eing&amp;auml;ngige Melodien und treibende Rhythmen neu und doch bekannt vermengt. Dabei setzen Schlafes Bruder &amp;uuml;berwiegend auf deutschen Sprechgesang. Die Musik kann man ungef&amp;auml;hr umschreiben als Mittelalter-Metal, stellenweise gespickt mit elektronischen Spielereien, die mancherorts auch an &lt;a href="http://www.heavyhardes.de/band-784.html"&gt;Rammstein&lt;/a&gt; erinnern ("Metallum").&lt;br /&gt;
So weit so gut, die Mucke l&amp;auml;uft auch meist gut rein, doch irgend etwas st&amp;ouml;rt mich hier. Irgendwie wirkt das Ganze einfach etwas zu konstruiert, wie auf dem Rei&amp;szlig;brett entworfen. Liegt es an der Quotenballade "Ich Bin Liebe", die als Hidden-Track am Ende der Scheibe noch einmal zu h&amp;ouml;ren ist und dort mit gar f&amp;uuml;rchterlich schw&amp;uuml;lstigen Harfenkl&amp;auml;ngen aufwartet? Oder an "Ritter Und Knecht", das aus vielen rollenden "R's" und allem, was sich auf Knecht (schlecht, Gefecht, recht...) reimt, zu bestehen scheint? Daneben stehen jedoch auch Songs wie "Kyrie Eleison", das klar f&amp;uuml;r die breiten Massen gemacht ist und sicherlich auch so funktioniert. Mit RTL II im R&amp;uuml;cken hat man nat&amp;uuml;rlich auch die richtigen Vertriebswege daf&amp;uuml;r. Eine Scheibe ohne Ecken und Kanten und dadurch einfach zu glatt.&lt;/p&gt;
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