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	<title>Hermannstaedter Zeitung</title>
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	<description>Deutsches Wochenblatt. Erscheint jeden Freitag in Sibiu/Hermannstadt, Rumänien.</description>
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	<title>Hermannstaedter Zeitung</title>
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		<title>So wird eine Gemeinschaft gekittet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hermannstaedter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:35:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[Streiflichter von der 15. Auflage des Hermannstädter Internationalen Benefizmarathons Ausgabe Nr. 2961 Bis zum letzten Marathonläufer der das Zieltor erreichte, und auch danach, herrschte am Samstag eine begeisternde Stimmung auf dem Großen Ring, angefacht von den unermüdlichen Volontären und den beiden Moderatoren, untermalt von der rhythmischen Musik. Bewundernswert die kreativen Durchhalteparolen, die von den Fans [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Streiflichter von der 15. Auflage des Hermannstädter Internationalen Benefizmarathons</strong></p>
<p><strong>Ausgabe Nr.</strong> <span style="color: #248cc8;"><strong>2961</strong></span></p>
<div id="attachment_28492" style="width: 730px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28492" class="size-large wp-image-28492" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-marathon-im-ziel-1024x768.jpg" alt="" width="720" height="540" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-marathon-im-ziel-1024x768.jpg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-marathon-im-ziel-300x225.jpg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-marathon-im-ziel-768x576.jpg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-marathon-im-ziel.jpg 1500w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /><p id="caption-attachment-28492" class="wp-caption-text">Auch einer der letzten Marathonläufer wurden im Ziel mit Begeisterung empfangen und natürlich mit einer der vielen tönernen Medaillen vom Tonal-Verein beschenkt.                                                               Foto: Beatrice UNGAR</p></div>
<p><strong>Bis zum letzten Marathonläufer der das Zieltor erreichte, und auch danach, herrschte am Samstag eine begeisternde Stimmung auf dem Großen Ring, angefacht von den unermüdlichen Volontären und den beiden Moderatoren, untermalt von der rhythmischen Musik. Bewundernswert die kreativen Durchhalteparolen, die von den Fans der Läuferinnen und Läufer oder auch von einigen Volontären hochgehalten wurden. Eine lautete sinngemäß: „Von den 10.845 Läufern bist du der tollste”. </strong><span id="more-28491"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Preisverleihung fand natürlich nach Ankunft des letzten Marathonläufers statt, wie in einer Familie. Man wartet, bis auch der letzte angekommen ist, um mit einer geplanten Tätigkeit zu beginnen. Darauf sei man von der ersten Auflage des Benefizmarathons bedacht gewesen, erklärte Hauptveranstalterin Cristina Bugneriu der <em>Hermannstädter Zeitung</em> vor Ort. Dies mache nämlich einen Benefizmarathon aus: Dabei stehe das Sammeln von Spenden für ausgewählte Projekte im Vordergrund, wobei die Freude am gemeinsamen Feiern nicht zu kurz kommen darf.</p>
<div id="attachment_28494" style="width: 730px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28494" class="size-large wp-image-28494" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-Marathon-Kids-1024x781.jpg" alt="" width="720" height="549" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-Marathon-Kids-1024x781.jpg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-Marathon-Kids-300x229.jpg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-Marathon-Kids-768x586.jpg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-Marathon-Kids.jpg 1500w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /><p id="caption-attachment-28494" class="wp-caption-text">Am Sonntag waren die Kinder an der Reihe. Obwohl es zeitweilig regnete, machten mehr als 2.000 mit.                     Foto: Ruxandra STĂNESCU</p></div>
<p>Welch Energie in den Hermannstädterinnen und Hermannstädtern aller Altersklassen, aber auch in ihren Nachbarn und Gästen steckt, war die ganze Zeit über spürbar an den beiden effektiven Marathon-Tagen. Alle Teilnehmenden fühlten sich getragen von den ohne Pause sie anfeuernden Volontären, deren Trillerpfeifen von weitem zu hören waren. Dem letzten Marathonläufer liefen einige von ihnen sogar in der Heltauergasse entgegen, um ihm beizustehen. Eine wunderbare Geste, die von den Anwesenden auch entsprechend Beifall erhielt.</p>
<div id="attachment_28493" style="width: 730px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28493" class="size-large wp-image-28493" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-elijah-1024x768.jpg" alt="" width="720" height="540" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-elijah-1024x768.jpg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-elijah-300x225.jpg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-elijah-768x576.jpg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-elijah.jpg 1500w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /><p id="caption-attachment-28493" class="wp-caption-text">Das Ensemble „Șatra Elijah”, brachte knapp drei Stunden lang in der Harteneckgasse vor dem Thaliasaal Roma-Musik vom Feinsten zu Gehör und warb so für das Projekt des Elijah-Sozialvereins, Instrumente für die Musikschulen Casa Sonja und Casa Thomas anzukaufen.   Foto: Beatrice UNGAR</p></div>
<p>In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto <em>„</em>O comunitate<em>”</em> (Eine Gemeinschaft) und die Pokale sowie die Medaillen &#8211; übrigens haben alle Teilnehmenden, die durch das Zielliefen, eine erhalten &#8211; wurden erneut in der Keramikwerkstatt des Tonal-Vereins hergestellt. Im Vorfeld gab es eine <em>„</em>Carb-up Party by IFM<em>”</em>, veranstaltet von dem Verein <em>„</em>Strada Turnului x MIS<em>”</em>. An den beiden Tagen musizierten die Teilnehmenden des Gitarre-Festivals <em>„</em>Pune Mâna pe Chitară<em>”</em> auf dem Huetplatz, am 30. Mai konnte man auf der für den Kfz-Verkehr gesperrten Mühlgasse/Andrei Șaguna verschiedene Sportarten ausprobieren oder im Erlenpark DJ Booth erleben. Desgleichen bespielte <em>„</em>The Hipodrome of Music<em>”</em> den ganzen Tag über das Zibinsufer und auf dem Schillerplatz fand das Straßenfest <em>„</em>Street Delivery<em>”</em> statt.</p>
<div id="attachment_28495" style="width: 730px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28495" class="size-large wp-image-28495" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-marathonsieger-1024x768.jpg" alt="" width="720" height="540" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-marathonsieger-1024x768.jpg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-marathonsieger-300x225.jpg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-marathonsieger-768x576.jpg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-marathonsieger.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><p id="caption-attachment-28495" class="wp-caption-text">Das Siegerpodium der Marathon-Teilnehmenden (v. l. n. r.): Silviu Stoica, Maria-Magdalena Veliscu, Terézia Györgyi, Bogdan Postolachi, Angela-Lăcrămioara Teodorescu und Adrian Zaharia.         Fotos: die Verfasserin</p></div>
<p>Den Veranstaltungsreigen beschließt das Focus Festival, das noch bis Sonntag im Erlenpark für gute Stimmung sorgt.</p>
<div id="attachment_28497" style="width: 264px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28497" class="size-full wp-image-28497" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-juengste-fundraiserin.jpg" alt="" width="254" height="588" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-juengste-fundraiserin.jpg 254w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-juengste-fundraiserin-130x300.jpg 130w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><p id="caption-attachment-28497" class="wp-caption-text">Die eifrigste Fundraiserin in der Kategorie 4-5 Jahre war Cleopatra-Ioana Radu aus Talmesch.</p></div>
<p>Musikalische Untermalung und Unterstützung gab es auch auf der Strecke: die <em>„</em>Șatra Elijah<em>”</em> vom gleichnamigen Sozialverein und die <em>„</em>Pulsar<em>”</em>-Truppe gaben vor dem Thaliasaal bzw. vor der Ursulinenkirche und auf dem Großen Ring den Ton an.</p>
<div id="attachment_28496" style="width: 730px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28496" class="size-large wp-image-28496" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-marathon-alle-volontaere-1024x768.jpg" alt="" width="720" height="540" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-marathon-alle-volontaere-1024x768.jpg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-marathon-alle-volontaere-300x225.jpg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-marathon-alle-volontaere-768x576.jpg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/8-marathon-alle-volontaere.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><p id="caption-attachment-28496" class="wp-caption-text">Ein Teil der 700 Volontäre stellten und setzen sich zum Abschluss zum Gruppenbild vor dem Start- und Zieltor auf, das in diesem Jahr von Marlene Herberth mit Textilkunst verziert war.   Fotos: die Verfasserin</p></div>
<p>Wichtig: Spenden kann man unter maratonsibiu.ro noch bis zum 1. Juli. Alle Ergebnisse des Benefizmarathons finden Sie unter https://www.cronometraj.ro/rezultate-live/</p>
<p>Beatrice UNGAR</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Ein Fest auf der Baustelle</title>
		<link>https://www.hermannstaedter.ro/2026/06/ein-fest-auf-der-baustelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hermannstaedter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:32:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[Saisonauftakt des Transylvanian-Brunch in Martinsdorf/Metiș Ausgabe Nr. 2961 Der erste Transylvanian-Brunch der Saison hat am 16. Mai stattgefunden. Martinsdorf/Metiș bildete damit den Auftakt – 14 Jahre nachdem der Brunch zuletzt im Dorf veranstaltet worden war. Doch gutes Essen war längst nicht alles, was die Veranstaltung zu bieten hatte. Zwischen Werkzeugen und Baugerüsten war ein großer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Saisonauftakt des Transylvanian-Brunch in Martinsdorf/Meti</strong><strong>ș</strong></p>
<p><strong>Ausgabe Nr.</strong> <span style="color: #248cc8;"><strong>2961</strong></span></p>
<div id="attachment_28488" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28488" class="size-full wp-image-28488" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/4-martinsdorf-kirchenburg.jpeg" alt="" width="770" height="513" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/4-martinsdorf-kirchenburg.jpeg 770w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/4-martinsdorf-kirchenburg-300x200.jpeg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/4-martinsdorf-kirchenburg-768x512.jpeg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/4-martinsdorf-kirchenburg-272x182.jpeg 272w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><p id="caption-attachment-28488" class="wp-caption-text">Die Kirchenburg in Martinsdorf.                           Foto: Stiftung Kirchenburgen</p></div>
<p><strong>Der erste Transylvanian-Brunch der Saison hat am 16. Mai stattgefunden. Martinsdorf/Metiș bildete damit den Auftakt – 14 Jahre nachdem der Brunch zuletzt im Dorf veranstaltet worden war. Doch gutes Essen war längst nicht alles, was die Veranstaltung zu bieten hatte.</strong></p>
<p><strong>Zwischen Werkzeugen und Baugerüsten war ein großer Tisch mit weißen Tischdecken und vielen kalten Platten auf dem ehemaligen evangelischen Pfarrhof von Martinsdorf aufgebaut.</strong><span id="more-28487"></span></p>
<p>Der Transylvanian-Brunch fand an diesem Samstag an einem ungewöhnlichen Ort statt: mitten auf einer Baustelle. Dass der Brunch diesmal in Martinsdorf, das nur rund 300 Einwohner zählt, stattfand, hing eng mit der dortigen Handwerkerschule zusammen, erklärte Cristian Cismaru, Geschäftsführer der Stiftung Kirchenburgen: „Die Handwerkerschule hat schon vor ein paar Jahren angefragt, ob wir so etwas machen können und wir haben gedacht: ‚Dieses Jahr ist ein gutes Jahr.‘ So sind wir nach Martinsdorf gekommen.“</p>
<p>Bereits 2010 wurde rund um den Pfarrhof und die Kirchenburg restauriert und gebaut. Dabei kommen junge Lehrlinge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Rumänien, um in der Regel etwa zwei Wochen im Rahmen des zertifizierten Erasmus-Projekts gemeinsam auf der Baustelle zu arbeiten. „Die Zielsetzung des Projektes ist es, mehrere Gewerke des Bauwesens zusammenzuführen“, erklärte Karl Weinhuber, der seit kurzem die organisatorische Arbeit des verstorbenen Michael Doll weiterführt. Zimmerer helfen bei den Maurern, Schreiner arbeiten mit Dachdeckern zusammen. So lernt jeder das andere Gewerk kennen.</p>
<div id="attachment_28489" style="width: 730px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28489" class="size-large wp-image-28489" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/4-22Die-Tische-biegen-sich22-beim-Transsylvanian-Brunch-1024x768.jpeg" alt="" width="720" height="540" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/4-22Die-Tische-biegen-sich22-beim-Transsylvanian-Brunch-1024x768.jpeg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/4-22Die-Tische-biegen-sich22-beim-Transsylvanian-Brunch-300x225.jpeg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/4-22Die-Tische-biegen-sich22-beim-Transsylvanian-Brunch-768x576.jpeg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/4-22Die-Tische-biegen-sich22-beim-Transsylvanian-Brunch.jpeg 1500w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><p id="caption-attachment-28489" class="wp-caption-text">Die Tische bogen sich im wahrsten Sinn des Wortes. Foto: die Verfasserin</p></div>
<p>Pünktlich fanden sich am Vormittag die Teilnehmenden und Lehrlinge auf dem ehemaligen evangelischen Pfarrhof ein und lauschten den Eröffnungsreden. Nach der Begrüßung, bei der u. a. auch Cristian-Ioan Bratu, der Bürgermeister der Gemeinde Schaldorf/Mihăileni, zu welcher Martinsdorf gehört, zu Wort kam, bildete sich schnell eine Schlange vor dem langen Buffet-Tisch.</p>
<p>Insgesamt gab es 26 kalte Platten, zwei warme Gerichte und zahlreiche Kuchen. All das haben Frauen aus dem Dorf gemeinsam vorbereitet. Damit die Veranstaltung nahtlos funktioniert, wurde schon Monate vorher geplant und organisiert.</p>
<p>Alle Helfenden wurden dann einige Tage vor dem Event in unterschiedliche Arbeitsgruppen aufgeteilt: „Ein Team waren die Frauen im Dorf. Es sind insgesamt 13 Frauen, die mitgearbeitet haben und vier kleine Produzenten, die die Zutaten gebracht haben, damit wir dann auch kochen können“, erklärte Cismaru.</p>
<p>Eine andere Gruppe arbeitete an der Location. Sie haben sichergestellt, dass sich der Brunch in die Baustelle integriert. Dafür haben sie einige Sachen umgestellt und viele Sitzmöglichkeiten aufgebaut. Gegessen wurde dann überall, ob auf Bänken im Garten, auf Matten im Gras oder an Tischen.</p>
<p>„Heute waren wir mit 110 Leuten am Peak“, meinte Cismaru, wobei etwa die Hälfte davon die Lehrlinge der Handwerkerschule waren. Die Veranstaltung war damit praktisch ausgebucht, trotzdem bestand noch die Möglichkeit, einige wenige spontane Gäste aufzunehmen. Essen gab es auf jeden Fall genug und blieb etwas übrig, sollte es bei der Handwerkerschule bleiben: „Ansonsten wird es in der Nachbarschaft verteilt, bei älteren Familien oder Familien, die nicht kochen können“, so Cismaru.</p>
<p>Zwischen blühenden Bäumen und im Schatten der in Baugerüsten eingezäunten Kirchenburg entwickelte sich der Brunch bald zu einem Fest. Lehrlinge, Besuchende und Einheimische tanzten und musizierten gemeinsam, es wurde viel geredet und gelacht.</p>
<p>Als die Lehrlinge wieder zu arbeiten begonnen hatten, verlagerte sich die Veranstaltung auf die Baustelle. Besuchende wurden durch die Baustelle geführt und die Lehrlinge zeigten ihr Handwerk und erklärten, was sie machen. Zwischen Holzbalken, Werkzeugen und Gerüsten wurde sichtbar, wie viel Handarbeit hinter der Restaurierung steckt.</p>
<p>Zwei Lehrlinge arbeiteten an einem Holzbalken und schnitzten eine rechteckige Verbindung in das harte Holz: „Normalerweise bauen wir solche Verbindungen nur in wirklich winzigen Querschnitten als Übungen in der Schule. Es ist schön, dass wir hier die alten Traditionen groß bauen,“ erklärte der Arbeiter. Er ist ausgelernter Schreiner und macht trotz der harten Arbeit und des straffen Zeitplans schon das zweite Mal bei diesem Projekt mit: „Ein klassischer Tag sieht so aus: Wir stehen um sieben Uhr morgens auf, dann gibt es Frühstück und danach geht jeder in seine Gruppe mit dem jeweiligen Ausbilder. Es stehen dann verschiedene Sachen auf dem Programm, die einen gewissen Dringlichkeitsfaktor haben. Arbeitsende ist für fünf Uhr nachmittags angedacht, aber meistens wird es sechs oder sieben Uhr. Dann haben wir eine Besprechung, wo jeder erzählt, was am Laufen ist. Damit jedes Gewerk mitbekommt, was das andere gemacht hat“, erklärte er. Viele der Lehrlinge arbeiten während ihres Aufenthalts erstmals auch in anderen Gewerken und lernen so voneinander.</p>
<p>Dass die Zusammenarbeit unter den Lehrlingen und mit der lokalen Gemeinde das Wichtigste in diesem Projekt ist, meinte auch Karl Weinhuber. Auf der Baustelle arbeiten Menschen aus vielen Ländern Seite an Seite: „Man ist auch hier, um die Kultur kennenzulernen und das hier ist ein Ort, wo Freundschaften entstehen“, erklärte Weinhuber.</p>
<p>Nach dem Ausflug auf die Baustelle gab es die Möglichkeit, das Dorf genauer anzusehen. Dabei führte Tudor Coma, ein Architekt aus Hermannstadt, die Gäste an alten siebenbürgisch-sächsischen Häusern mit bunten Fassaden vorbei, von denen viele im Dorf schön restauriert sind. An einem alten verfallenen Haus blieb er stehen und erklärte, er habe das Haus gekauft und wolle es restaurieren. In Martinsdorf wird der Erhalt der Architektur und der Gebäude großgeschrieben. „Die Zukunft hier gehört den Rumänen“, meinte einer der Beteiligten der Baustelle. Gerade deshalb wolle man gemeinsam mit der lokalen Gemeinschaft daran arbeiten, die historischen Gebäude zu erhalten und neu zu beleben.</p>
<p>Die Dorf-Führung und der Tag endeten an der evangelischen Kirche. Das letzte Kirchenmitglied der örtlichen Kirchengemeinde ist 2023 verstorben, deshalb finden dort nur noch wenige Male im Jahr Gottesdienste statt. Cismaru war sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Ich freue mich immer, wenn die Leute zusammenkommen. Ich freue mich immer, wenn alles funktioniert. Das ist mein Erfolg.“</p>
<p>Alisa SCHWARZ</p>
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		<title>Rekord-Baumstriezel</title>
		<link>https://www.hermannstaedter.ro/2026/06/rekord-baumstriezel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hermannstaedter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:29:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausgabe Nr. 2961 Der Projektgruppe Haferland des Landesverbandes Bayern ist beim 76. Heimattag der Siebenbürger Sachsen am 23. Mai in Dinkelsbühl eine kleine Sensation gelungen. Ein zehn Meter langer Baumstriezel, der längste der Welt, wurde unter Anweisung von Ingeborg und Manfred Binder traditionell über Kohle gebacken und anschließend gegen Spenden an die Besucher verteilt. Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausgabe Nr.</strong> <span style="color: #248cc8;"><strong>2961</strong></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-28485" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-projektgruppe-haferland-baumstriezel-laura-micu-1024x640.jpg" alt="" width="720" height="450" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-projektgruppe-haferland-baumstriezel-laura-micu-1024x640.jpg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-projektgruppe-haferland-baumstriezel-laura-micu-300x188.jpg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-projektgruppe-haferland-baumstriezel-laura-micu-768x480.jpg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-projektgruppe-haferland-baumstriezel-laura-micu-436x272.jpg 436w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/1-projektgruppe-haferland-baumstriezel-laura-micu.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p>
<p><em>Der Projektgruppe Haferland des Landesverbandes Bayern ist beim 76. Heimattag der Siebenbürger Sachsen am 23. Mai in Dinkelsbühl eine kleine Sensation gelungen. Ein zehn Meter langer Baumstriezel, der längste der Welt, wurde unter Anweisung von Ingeborg und Manfred Binder traditionell über Kohle gebacken und anschließend gegen Spenden an die Besucher verteilt. Der Erlös kommt der dringend notwendigen Dachsanierung von Schloss Horneck zugute. Den Anstoß zu diesem außergewöhnlichen Projekt gab Werner Kloos, stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. Unterstützt wurde das Projekt von Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, der die Schirmherrschaft übernahm. Bei der Organisation erhielt Werner Kloos tatkräftige Unterstützung von Astrid Göddert, Tanzleiterin der Projektgruppe. Unser Bild: Anschneiden durften Michael Schmidt und Bernd Fabritius , assistiert von Astrid Göddert, sowie dem Ehepaar Binder.                 </em><em>                                         </em>Foto: Laura MICU</p>
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		<title>8. Entchen-Rennen</title>
		<link>https://www.hermannstaedter.ro/2026/06/8-entchen-rennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hermannstaedter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:28:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausgabe Nr. 2961 Am 1. Juni veranstaltete der Rotaract Club Hermannstadt das 8. Entchen-Rennen auf dem Zibin. Die Gummi-Entchen starteten von der Brücke am Ende der Str. Ion Neculce, Ziel war vor der Brücke am Zibinsmarkt. Eine Gummi-Ente konnte man für eine Spende von 10 Lei ins Rennen schicken. Der Erlös des Entchen-Rennens dient der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausgabe Nr.</strong> <span style="color: #248cc8;"><strong>2961</strong></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-28482" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/2-entchenrennen-gewinner-243-1024x768.jpg" alt="" width="720" height="540" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/2-entchenrennen-gewinner-243-1024x768.jpg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/2-entchenrennen-gewinner-243-300x225.jpg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/2-entchenrennen-gewinner-243-768x576.jpg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/2-entchenrennen-gewinner-243.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p>
<p><em>Am 1. Juni veranstaltete der Rotaract Club Hermannstadt das 8. Entchen-Rennen auf dem Zibin. Die Gummi-Entchen starteten von der Brücke am Ende der Str. Ion Neculce, Ziel war vor der Brücke am Zibinsmarkt. Eine Gummi-Ente konnte man für eine Spende von 10 Lei ins Rennen schicken. Der Erlös des Entchen-Rennens dient der Ausstattung der Kunstschule. Eine Herausforderung war vor allem das Einsammeln der mehr als 4.000 Entchen. Unser Bild: Einer der jungen Männer hält das Sieger-Entchen, Nummer 243, in die Höhe, Mirela Mihai aus Bukarest kann sich 500 Euro abholen.             </em>Foto: Beatrice UNGAR</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Land, das Rindfleisch an Europa liefert</title>
		<link>https://www.hermannstaedter.ro/2026/06/das-land-das-rindfleisch-an-europa-liefert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hermannstaedter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:27:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[European Angus Forum 2026 tagte erstmalig in Rumänien Ausgabe Nr. 2961 Das European Angus Forum fand zwischen dem 11. und 18. Mai zum ersten Mal in Rumänien statt. Die Veranstaltung bestand in einer Tour in deren Rahmen rumänienweit Angus-Farmen und verschiedene andere Einheiten der Angus-Wertschöpfungskette, in den Landkreisen Klausenburg, Mureș, Hermannstadt, Kronstadt, Covasna und Dâmbovița [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>European Angus Forum 2026 tagte erstmalig in Rumänien</strong></p>
<p><strong>Ausgabe Nr.</strong> <span style="color: #248cc8;"><strong>2961</strong></span></p>
<div id="attachment_28477" style="width: 730px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28477" class="size-large wp-image-28477" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-angus-im-freien-1024x768.jpg" alt="" width="720" height="540" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-angus-im-freien-1024x768.jpg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-angus-im-freien-300x225.jpg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-angus-im-freien-768x576.jpg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-angus-im-freien.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><p id="caption-attachment-28477" class="wp-caption-text">Zwei Angus-Bullen auf der Weide.            Foto: Werner FINK</p></div>
<p><strong>Das European Angus Forum fand zwischen dem 11. und 18. Mai zum ersten Mal in Rumänien statt. Die Veranstaltung bestand in einer Tour in deren Rahmen rumänienweit Angus-Farmen und verschiedene andere Einheiten der Angus-Wertschöpfungskette, in den Landkreisen Klausenburg, Mureș, Hermannstadt, Kronstadt, Covasna und Dâmbovița besucht wurden. Abgeschlossen wurde die Tour mit einer Veranstaltung in Bukarest mit technischen Präsentationen usw. „Das gesamte Konzept wurde so entwickelt, um zu zeigen, dass Rumänien hochwertiges, rückverfolgbares Angus-Rindfleisch produzieren kann”, meinte Dragoș Manea, technischer Leiter des Rinderzuchtverbandes Aberdeen Angus Rumänien. </strong><span id="more-28476"></span></p>
<p>Weiterhin wurden im Rahmen der Tour auch allgemeine touristischen Ziele besucht, darunter auch die Törzburg. Die insgesamt 300 Teilnehmenden kamen aus 29 Ländern. Offiziell war es ein europäisches Forum, allerdings kamen die Teilnehmer aus der ganzen Welt. Darunter befanden sich Delegationen aus Australien, Hawaii, den USA, Kasachstan und natürlich aus den europäischen Ländern.</p>
<div id="attachment_28478" style="width: 730px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28478" class="size-large wp-image-28478" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-karpatenmeat-boss-1024x762.jpg" alt="" width="720" height="536" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-karpatenmeat-boss-1024x762.jpg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-karpatenmeat-boss-300x223.jpg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-karpatenmeat-boss-768x571.jpg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-karpatenmeat-boss.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><p id="caption-attachment-28478" class="wp-caption-text">V. l. n. r.: Gastgeber Samuel Widmer, Tamás Nagy, Bernhard Delle posieren vor der symbolischen Angus-Figur.<br />Foto: Werner FINK</p></div>
<p>Etwa am vierten Tag gab es den Besuch bei der Angus-Farm Karpaten Meat in Marpod. Die Besucher wurden mit Traktoren und Anhängern durch das Weideland geführt und man durfte die Angustiere bewundern. Beim Treffpunkt wurden die Gäste mit einem Imbiss im Freien erwartet. Im Rahmen einer kleinen Begrüßung und Feierstunde überreichte Dragoș Manea je eine Ehrenplakette an den Vereinspräsidenten Marcel Olteanu bzw. an Tamás Nagy, Bernhard Delle und Samuel Widmer von Karpaten Meat als Anerkennung für ihre Pionierarbeit in Sachen Angus in Rumänien.</p>
<p>Im Vorfeld hatten sich die Genannten vorgestellt und ein bisschen über die Angus-Geschichte in Rumänien erzählt. Musikeinlagen von Romulus Cipariu gab es auch hier und später auch beim Hauptsitz, wohin dann die Besucher zurückgefahren wurden. Hier gab es Angus-Spezialitäten vom Grill und Bier von Bere Sadu.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Moment war, als Agraringenieur und allererster Verbandsvorsitzender von Aberdeen Angus Rumänien Gheorghe Budrală sein Buch „Între bătaia vântului și rodul pământului. Poveștile unui agronom” (Zwischen Wind und Ernte. Geschichten eines Agronomen) an seine Pionierweggefährten Widmer, Delle, und Nagy übergab. <em>„</em>Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, drei wunderbare Personen kennenzulernen, die mich dazu herausgefordert hatten, diesen Verein gemeinsam mit ihnen aufzubauen”, sagte er. <em>„</em>Innerhalb von weniger als zwei Jahren haben wir Dinge auf die Beine gestellt, die bis dahin hier inexistent waren. Heute ist Aberdeen Angus Rumänien einer der größten Verbände in Europa. Ich hatte schon damals davon geträumt, dass Rumänien das Land sein wird, das Rindfleisch an Europa liefern wird”. Als er den Verein verließ, zählte der Verein 16.000 Angus Rinder, heute sind es über 160.000. Rumänien verfüge über eine Kapazität von 2 Millionen, sagte Budrală.</p>
<div id="attachment_28479" style="width: 730px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28479" class="size-large wp-image-28479" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-romulus-cipariu-1024x681.jpg" alt="" width="720" height="479" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-romulus-cipariu-1024x681.jpg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-romulus-cipariu-300x200.jpg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-romulus-cipariu-768x511.jpg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-romulus-cipariu-272x182.jpg 272w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/3-romulus-cipariu.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><p id="caption-attachment-28479" class="wp-caption-text">Romulus Cipariu sorgte auf seinem Zymbal für die musikalische Untermalung. Foto: Werner FINK</p></div>
<p>Weiterhin gab es Wortmeldungen von Anguszüchtern bzw. Partnern aus verschiedenen Ländern, die ihre Anerkennung bezüglich der Entwicklung hier in Rumänien aussprachen und dann ging es zur feierlichen Enthüllung der symbolischen aus Metall geschmiedeten Angus-Figur.</p>
<p><em>„</em>Wenn man sich hier umsieht: Genau diesen Ausblick hatte ich im Jahr 2007, als Rumänien der Europäischen Union beitrat. Ich stand damals genau an diesem Ort und hatte das Gefühl, mich in Yellowstone zu befinden. Vor 150 Jahren zogen die Pioniere nach Yellowstone. Doch ich dachte mir, dass hier etwas fehlt. Vielleicht wissen Sie was? Angus-Rinder“, erzählte Samuel Widmer.</p>
<p><em>„</em>Das war der Beginn der Entwicklung eines Partnersystems für die Angus-Rinderzucht. Ich bin, genau wie Bernhard, Metzger und betrachte die gesamte Wertschöpfungskette vom Steak ausgehend. Deshalb haben wir die einzelnen Komponenten rückwärts gedacht und auf diesem wunderschönen Grünland ein System entwickelt, mit dem theoretisch pro Hektar eine Kuh gehalten und deren Nachkommen bis zur Schlachtreife gemästet werden können.”</p>
<p>Angefangen wurde 2008 mit dem Import der ersten 100 Angus Rindern nach Rumänien. 2012 wurde der Verband Aberdeen Angus Association Rumänien hier in Marpod gegründet. Angefangen wurde mit 600 Kühen im Herdbuch und heute verfügt Karpaten Meat über 70.000 Tiere im Herdbuch. <em>„</em>Die Leute sind sehr daran interessiert, was in Rumänien in so kurzer Zeit passiert ist”, bemerkte Widmer. Denn inzwischen verfügt Rumänien über die Hälfte der ganzen Angus-Population in Europa.</p>
<p>Angefangen wurde seinerzeit mit dem Ziel, Fleisch nach Westeuropa zu vermarkten. Heute exportiere man mittlerweile 70 Prozent und 30 Prozent sei für den Markt in Rumänien bestimmt, der ebenfalls entwickelt wurde.</p>
<p><em>„</em>Wir sind sehr stark gewachsen”, erklärte Widmer. Man verfügt inzwischen über die eigene Horeca-Einheit, Metzgereien aber auch über einen Online Shop, wo man Qualitäts-Angusfleisch unter premiumangus.ro nach Hause bestellen kann.</p>
<p>Abgeschlossen wurde übrigens die Tour in Bukarest mit dem Forum, wo u. a. geplant war, die Zuchtziele zu besprechen. <em>„</em>Es gibt den Breedplan, das ist ein internationales Zuchtsystem, um die Zucht weiterzubringen, Performance zu machen. Wir schließen uns jetzt in Europa an diesen Breedplan an. Bis jetzt hat jedes Land in Europa eine andere Zuchtwertschätzung gehabt. Wir wollen uns jetzt auch an den Breedplan anschließen, das ist die höchste Auswertung der Tiere oder der Zuchtperformance für die richtige Genetik”, erklärte Widmer und fügte hinzu: <em>„</em>Also in Rumänien gibt es mittlerweile über 1.800 einschlägige Farmen und an die 170.000 Angustiere. Das sind eigentlich alles Farmen, die nach unserem Modell angefangen haben.<em>”</em></p>
<p>Bernhard Delle wohnt in Gundelfingen, Deutschland und hilft Karpaten Meat mit der Genetik. <em>„</em>Ich war auf der ganzen Welt unterwegs, so zum Beispiel als junger Kerl in Australien, viel in Amerika, in Kanada, überall eigentlich, wo Rinder produziert werden”, erzählte er. Daheim züchtet er selber Angustiere, betreibt ein eigenes Restaurant und eine eigene Metzgerei und lernt ab und zu auch ausgewanderte Siebenbürger Sachsen aus dem Harbachtal kennen. Eine Idee aus der Sicht des Metzgers war es, dass man ein einheitliches Steak, einen einheitlichen Schlachtkörper und einheitliche Rinder haben muss. <em>„</em>Wir haben Hunderte, später sogar Tausende von Färsen aus verschiedenen Ländern Europas zusammengebracht”, erinnerte sich Delle. <em>„</em>Meine Aufgabe bestand damals darin, daraus eine möglichst homogene Population zu machen”. Zu dieser Zeit hatte man einen sehr guten Bullen aus Australien. „Die Färse bzw. Kuh ist für den Standort bestimmt, der Bulle hingegen für den Markt. So haben wir hier für Rumänien eine Färse für den europäischen Markt entwickelt“, erklärte Delle. Eine Vorstellung, eines seiner erklärten Ziele sei übrigens gewesen, dass überall entlang der Donau Angus-Tiere gezüchtet werden.</p>
<p>Werner FINK</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Unternehmergruppe Karpaten Meat Rumänien</strong> mit Sitz in Marpod setzt sich zum Ziel, hochwertiges Rindfleisch aus Angus-Rindern, die auf naturbelassenen Weiden in Siebenbürgen gezüchtet werden, zu produzieren.</p>
<p>Das Angus Business – System bündelt alle Produktionsetappen:</p>
<p>* Aufzucht von Angus-Rindern</p>
<p>* Mast von reinrassigen Kälbern und Angus-Kreuzungskälber</p>
<p>* Fleischerzeugung (Schlachtung, Verarbeitung und Logistik)</p>
<p>* Vermarktung von Premium-Rindfleisch in Rumänien und Westeuropa</p>
<p>* Verkauf von Angus-Zuchtrindern</p>
<p>* Einkauf von reinrassigen und Kreuzungskälbern</p>
<p>* Verkauf von Farmtechnik für Angus-Zuchtbetriebe</p>
<p><strong>Mehr dazu unter </strong></p>
<p><a href="https://karpaten-meat.com/de/"><strong>https://karpaten-meat.com/de/</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haferland-Kulturwoche 2026</title>
		<link>https://www.hermannstaedter.ro/2026/06/haferland-kulturwoche-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hermannstaedter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:23:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausgabe Nr. 2961 Die 14. Haferland-Kulturwoche steht unter dem Motto „Sehnsucht nach Siebenbürgen“, findet vom 6. bis 9. August unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des rumänischen Senats, Mircea Abrudean, sowie der Gymnastik-Legende Nadia Comăneci statt. Die von der Michael Schmidt Stiftung in Zusammenarbeit mit der Tabaluga/Peter Maffay Stiftung organisierte Veranstaltung findet in zehn Ortschaften der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausgabe Nr.</strong> <span style="color: #248cc8;"><strong>2961</strong></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-28474" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/2-haferland-2026-1024x638.jpg" alt="" width="720" height="449" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/2-haferland-2026-1024x638.jpg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/2-haferland-2026-300x187.jpg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/2-haferland-2026-768x479.jpg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/2-haferland-2026-436x272.jpg 436w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/2-haferland-2026.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p>
<p><em>Die 14. Haferland-Kulturwoche steht unter dem Motto „Sehnsucht nach Siebenbürgen“, findet vom 6. bis 9. August unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des rumänischen Senats, Mircea Abrudean, sowie der Gymnastik-Legende Nadia Comăneci statt. Die von der Michael Schmidt Stiftung in Zusammenarbeit mit der Tabaluga/Peter Maffay Stiftung organisierte Veranstaltung findet in zehn Ortschaften der Region Haferland statt: Arkeden, Keisd, Hamruden, Reps, Deutsch-Kreuz, Radeln, Meschendorf, Klosdorf, Bodendorf und Deutsch-Weißkirch. Unter https://haferland.ro/de/kulturwoche-haferland-2026/ ist das genaue Programm zu finden. Unser Bild: Am 20. Mai gaben die Veranstalter in Bukarest auf einer Pressekonferenz Auskunft über die Kulturwoche.                     </em>Foto: Michael Schmidt Stiftung</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Welt und ihre Klänge</title>
		<link>https://www.hermannstaedter.ro/2026/06/die-welt-und-ihre-klaenge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hermannstaedter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:22:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
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					<description><![CDATA[Museumstag im Jugendzentrum Seligstadt Ausgabe Nr. 2961 Beim Museumstag am 23. Mai öffnete das Jugendzentrum seine Tore in Bekokten und Seligstadt: Kinder durften spielen, praktische Erfahrungen sammeln und dabei Neues über die Welt und insbesondere ihre Klänge lernen. Ein volles Programm an den zwei Standorten sorgte bei Klein und Groß für Neugier, Spaß und neue [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Museumstag im Jugendzentrum Seligstadt</strong></p>
<p><strong>Ausgabe Nr.</strong> <span style="color: #248cc8;"><strong>2961</strong></span></p>
<div id="attachment_28471" style="width: 730px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28471" class="size-large wp-image-28471" src="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/6-museumstag-seligstadt-simon-1024x768.jpeg" alt="" width="720" height="540" srcset="https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/6-museumstag-seligstadt-simon-1024x768.jpeg 1024w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/6-museumstag-seligstadt-simon-300x225.jpeg 300w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/6-museumstag-seligstadt-simon-768x576.jpeg 768w, https://www.hermannstaedter.ro/wp-content/uploads/2026/06/6-museumstag-seligstadt-simon.jpeg 1500w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><p id="caption-attachment-28471" class="wp-caption-text">Elektronik Workshop mit Jugendreferent Simon Tartler (rechts). Foto: Privat</p></div>
<p><strong>Beim Museumstag am 23. Mai öffnete das Jugendzentrum seine Tore in Bekokten und Seligstadt: Kinder durften spielen, praktische Erfahrungen sammeln und dabei Neues über die Welt und insbesondere ihre Klänge lernen. Ein volles Programm an den zwei Standorten sorgte bei Klein und Groß für Neugier, Spaß und neue Erfahrungen. </strong><span id="more-28470"></span></p>
<p>In Bekokten startete der Tag mit einem Orgelkonzert und einer Erklärung dieses faszinierenden Instrumentes. Die Anwesenden durften praktisch erfahren, wie eine Orgel überhaupt funktioniert und was es mit den verschiedenen Registern auf sich hat. Dabei durfte sogar selbst Hand angelegt und ein Register gezogen werden, während die Organistin Christiane Neubert die Kirche mit schöner Musik beschallte. Beim Thema Musik blieb es auch danach: Bei einem spannenden Musikparcours konnten die Kinder aus Seligstadt, Bekokten und Umgebung selbst Musik machen und einiges über den Klang dahinter und unsere Wahrnehmung davon lernen.</p>
<p>Außerdem konnten im Kindermuseum auch andere Themengebiete ausprobiert werden: Bei spannenden Experimenten haben die Kinder z. B. gelernt, wie Lavalampen funktionieren, oder konnten beim Elektronik Workshop selbst einen Stromkreislauf erzeugen und so ein Licht erleuchten lassen. Gleichzeitig gab es Buffet mit traditionellem Essen und weitere Spielangebote, die freudestrahlend genutzt wurden, so hörte man Kinder aus einer Kinderbaustelle lachen oder Pingpong spielen.</p>
<p>In Seligstadt konnte im Lukas Museum Spannendes über das Leben der Siebenbürger Sachsen gelernt werden. Im Fruchthaus widmete man sich dem großen Surren, welches aktuell dauerhaft draußen zu hören ist. Groß und Klein konnten spielerisch lernen, warum Insekten so wichtig sind und weshalb wir uns für ihren Schutz einsetzen sollten. Im Anschluss konnten die Kinder selbst im Artenschutz tätig werden und ein Insektenhotel bauen. Gleich darunter konnten sie sich bei der neuen Körper-Ausstellung über ihre eigenen Rechte informieren und spielerisch lernen, ihre Grenzen zu erkennen und für diese einzustehen.</p>
<p>Der gelungene Tag wurde an beiden Orten mit einer Aufführung traditioneller siebenbürgisch-sächsischer Tänze beendet. Das Publikum klatschte begeistert mit und durfte auch selbst die Tänze lernen, was begeistert angenommen wurde.</p>
<p>Insgesamt konnte ein gelungenes Programm geboten werden, das zahlreiche Gäste aus den umliegenden Dörfern, aber auch aus Fogarasch bis nach Rosenau anzog. Schon an dem einen Tag konnte das Jugendzentrum zeigen, wie seine Angebote Kindern Raum bieten, selbst Erfahrungen zu sammeln und Neues zu lernen. In den einwöchigen Freizeiten im Sommer wird dieses Angebot noch intensiver und bietet so eine gelungene Beschäftigung in den Sommerferien (Informationen auf www.kinderuni.ro).</p>
<p>Das Projekt wurde im Rahmen von <em>„</em>Mehr entdecken. Mehr erleben. Mehr Museum<em>”</em> realisiert, gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Inneren Deutschland durch das ifa. Für die Umsetzung der musikalischen Bildungsangebote gilt der Dank der Baden-Württemberg Stiftung.</p>
<p>Pia SPRINGER</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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