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	<title>Herr Schmidt</title>
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	<description>Das Leben zum Soundtrack</description>
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		<title>Jeans-Team</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Schmidt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fashion-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Jeans]]></category>
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		<description><![CDATA[Ach, Freunde, eigentlich müsste ich Kinder schreiben, also statt Freunde, weil ich bin ja jetzt mittlerweile 30 und damit gefühlt tot, aber irgendwie tut das ja auch gar nichts zur Sache, denn man ist ja immer so alt wie man sich fühlt und ich fühle mich&#8230; hier&#8230; dings. Was ich eigentlich sagen will: Es fühlt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, Freunde, eigentlich müsste ich Kinder schreiben, also statt Freunde, weil ich bin ja jetzt mittlerweile 30 und damit gefühlt tot, aber irgendwie tut das ja auch gar nichts zur Sache, denn man ist ja immer so alt wie man sich fühlt und ich fühle mich&#8230; hier&#8230; dings. Was ich eigentlich sagen will: Es fühlt sich gut und richtig und erdbeerig und sahnemäßig-cremig an, wieder hier zu sein. Champagnerdusche!</p>
<p>Entgegen des Ersteindrucks, den mein Header einem Herr-Schmidt-Rookie vermitteln kann, trage ich Anzüge in etwa genauso oft wie rosa Plüschhasenkostüme oder Spandex-Bodysuits aus deren bauchtiefem Ausschnitt ein wuscheliges Brusthaartoupet herausragt: Eh-er sel-ten.<br />
Mein Beinkleid ist seit Jahren die Uniform der San Francisco Goldgräber, die indigogefärbte Protestkleidung gegen Autorität und Tradition, das&#8230;, ach komm, is&#8217; ja gut jetzt: Ich trage halt fast ausschließlich Jeans.</p>
<p>Die Dinger sind vielleicht nicht unbedingt bequemer als die durchschnittliche Anzughose, passen aber einfach viel besser zu Hoodie und T-Shirt. &#8230;und, glaubt mir, &#8216;ne Stoffböx&#8217; hält nicht mal drei Songs auf Rock Am Ring durch. Da helfen dann auch weder James Bond, noch <a title="Barney Stinson @ Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Barney_Stinson">Barney Stinson</a> und die Blues Brothers, um mir dieses Bänkerensemble schmackhaft zu machen, wenn das Ding keine Tasche für den Rock&#8217;n'Roll bietet.</p>
<p>Gleiches gilt übrigens auch für das schönere Geschlecht: Bleibt mir da bloß weg mit den Hosenanzügen. Sicherlich gibt es Situationen, wo kein Weg an so einem Dress vorbei führt, aber in mindestens 50% der Fälle eben doch: Ich sag nur Kostüm! <small>&#8230;und nein, ich meine nicht Schulmädchen, Cheerleader oder Bunny, Ihr kleinen Schweinenasen.</small>  Alles, was allerdings mit Freizeit zu tun hat, kann und darf frau doch sehr gerne auch in bleu erledigen. <a title="Jeans - Trends 2011/12 - Denim" href="http://www.opus-fashion.com/trends/jeans/">Jeans geht einfach immer!</a> Da muss man dann auch nach dem Dinner nur noch die Heels gegen Chucks eintauschen, um auch beim folgenden Rockkonzert lecker zu bleiben.</p>
<p>Und warum erzähle ich das jetzt überhaupt?!? Nun, ich dachte, &#8220;<em>Ich mach einfach einen Fashion-Blog / Und laufe dann mit meiner Spiegelreflex durch Friedrichshain</em>&#8221; &#8230;und da stellt sich mir doch glatt die Frage: Hat die <a title="Adonis Maximus! oder: Sie haben Post!" href="http://www.herr-schmidt.de/2010/adonis-maximus-oder-sie-haben-post/">Nina</a> jetzt eigentlich ihr eigenes Zimmer, wo Till &amp; Felix medial omnipräsent sind??? &#8211; 2 Freikarten für ein Konzert in meiner Nähe bedeuten &#8220;Ja!&#8221; <img src='http://www.herr-schmidt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!<br />
___<br />
<small>(Eure Fragen an mich: <a href="http://springform.herr-schmidt.de/">springform.herr-schmidt.de</a>)</small></p>
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		<title>Bald!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Was der Titel sagt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was der Titel sagt!</p>
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		<title>Frutti di Mutti</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 04:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Down In The Past]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Hulk Hogan]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresfrüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Pizza]]></category>
		<category><![CDATA[Scampi]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hier schon länger mitliest oder zumindest mal einen Blick in meine TwitPics geworfen hat, der weiß, dass ich mich mit Freude der Mannigfaltigkeit internationaler Gaumenfreuden widme. Oder um es mit den Worten von Calli zu sagen: Isch fress&#8217; järn&#8217;! Und, mal abgesehen von Innereien und exotischen Randspeisen wie Ameisenklöteneintopf oder Ozelotnasensoufflé, gibt es nichts, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer hier schon länger mitliest oder zumindest mal einen Blick in meine TwitPics geworfen hat, der weiß, dass ich mich mit Freude der Mannigfaltigkeit internationaler Gaumenfreuden widme. Oder um es mit den Worten von Calli zu sagen: Isch fress&#8217; järn&#8217;! Und, mal abgesehen von Innereien und exotischen Randspeisen wie Ameisenklöteneintopf oder Ozelotnasensoufflé, gibt es nichts, das ich nicht mag. Fast nichts!<br />
</strong></p>
<p>Ich gehöre zu der Gattung Mensch, die erstmal die Speisekarte rauf und runter probiert, bevor das &#8220;Ihgitt! Bäh!&#8221;-Label aus dem Hut gezaubert wird. So wanderten schon Schnecken, Hai, Rosenkohl, Känguruh, Impala und sogar Tofu in meinen Magen. Und, Teufel auch, all das Zeug war von äußerster Schmackhaftigkeit. Es gab echt nichts, was meine Kehle wieder raufrutschen wollte&#8230; &#8230;außer <small>(und dass an dieser Stelle jetzt eine Ausnahme kommt, überrascht ja nun wirklich auch niemanden)</small> dieser einen Sache: Dieses Ozean-Obst-Allerlei, das man heutzutage sogar schon beim Frikadellen-Schnelltoaster seines Vertrauens bekommen kann. Das Zeug geht einfach mal gar nicht.</p>
<p>Rückblick: Als ich mit meiner Nasenspitze noch die Kanten unseres Couchtisches polieren konnte &#8211; ohne dabei hexenschussfördernde Bückmanöver verrichten zu müssen &#8211; bestellte sich meine liebe Frau Mama eine Pizza &#8220;Scampi&#8221;. Voller Vorfreude und mit einer gehörigen Ansammlung an Pfützen auf ihrer Zunge tauschte sie kurz darauf 10 Deutsche Mark <small>(und da war selbstverständlich das Trinkgeld schon mit drin!)</small> gegen das georderte Teigrad und nahm im Wohnzimmer platz. Mein Vater, der in dieser Woche nicht im Lande war und dementsprechend nichts von alledem mitkriegen konnte, fasste gleichzeitig den Entschluss meine Mutter anzurufen&#8230; &#8230;und das war der Zeitpunkt, ab dem die unheilvolle Geschichte ihren Lauf nahm: Meine Mutter legte die jungfräuliche Pizza auf den Tisch und nahm nach drei Klingellauten das Gespräch an. Ich, der zu dieser Zeit eigentlich schon hätte schlafen sollen, nutzte das Telefonschellen zum Wachwerden und begab mich &#8211; neugierig wie ich nunmal so bin &#8211; in das heimische Wohnzimmer. Ja, Freunde, und da duftete es doch verdammt nochmal richtig lecker. Während meine Mutter also mit meinem Dad den Tag Revue passieren liess, öffnete ich den Karton und machte mich über dessen Inhalt her. Den Teig ließ ich aber fairerweise unberührt und schnabulierte lediglich diese komischen kleinen Dinger weg. &#8230;alle bis auf eines. Ich wusste nicht so recht um was es sich da handelte, hielt das Zeug aber für relativ unwichtig im Gesamtkontext Pizza. Meine Mutter sah das damals™ allerdings irgendwie anders und verlor schlagartig die Lust auf ihre Bestellung als sie das gerupfte und geplünderte Ding bemerkte. Da half dann auch die von mir großzügig übriggelassene Krabbe nichts mehr. Seltsam.</p>
<p>Ihr seht, meine Antipathie gegen den Früchtekorb der Weltmeere war nicht angeboren. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht mal so genau wie es dazu kam, dass ich heute eine Wurzelbehandlung bei vollem Bewusstsein durch die zierlichen Hände von Hulk Hogan einer Paella oder einem Krabbencocktail vorziehen würde*, aber so ist es nunmal: Ich komme auf das Zeug seitdem einfach nicht mehr klar.</p>
<p>Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!<br />
___<br />
<small>(Eure Fragen an mich: <a href="http://springform.herr-schmidt.de/">springform.herr-schmidt.de</a>)</small></p>
<p>* nach näherer Überlegung: Beides Scheiß-Optionen!</p>
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		<title>Top Ten 2010 &#8211; Die Alben</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 15:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Alben]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrescharts]]></category>

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		<description><![CDATA[Neee, Freunde, Ihr habt ja keine Ahnung was hier los ist: Mein Posteingang quillt seit Mitte Dezember über, täglich bekomme ich unzählige Nachfragen per Twitter, Facebook und &#8211; ganz altmodisch &#8211; per eMail, ob ich denn f&#252;r 2010 gar keine Top-Alben-Liste raushaue und falls doch, wann denn endlich. &#8230; &#8230; &#8230;aber dann war mein gef&#252;hlter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neee, Freunde, Ihr habt ja keine Ahnung was hier los ist: Mein Posteingang quillt seit Mitte Dezember über, täglich bekomme ich unzählige Nachfragen per Twitter, <a href="http://de-de.facebook.com/">Facebook</a> und &#8211; ganz altmodisch &#8211; per eMail, ob ich denn f&uuml;r 2010 gar keine Top-Alben-Liste raushaue und falls doch, wann denn endlich. &#8230; &#8230; &#8230;aber dann war mein gef&uuml;hlter <a href="http://www.its.de/Urlaub/urlaub_in_griechenland.html">kurzer Urlaub in Griechenland</a> eben auch irgendwann vorbei und ich konnte mir nicht länger so viele DMs, Nachrichten und eMails schreiben. Stattdessen habe ich dann aber einfach mal die von mir geforderte Liste auf den Weg gebracht:</p>
<ol>
<li>Tocotronic &#8211; &#8220;Schall &amp; Wahn&#8221;</li>
<li>Herrenmagazin &#8211; &#8220;Das Wird Alles Einmal Dir Gehören&#8221;</li>
<li>Marina &amp; The Diamonds &#8211; &#8220;The Family Jewels&#8221;</li>
<li>Get Well Soon &#8211; &#8220;Vexations (Limited Edition)&#8221;</li>
<li>KraftKlub &#8211; &#8220;Adonis Maximus&#8221;</li>
<li>Hurts &#8211; &#8220;Happiness&#8221;</li>
<li>Fertig, Los! &#8211; &#8220;Pläne Für Die Zukunft&#8221;</li>
<li>Kate Nash &#8211; &#8220;My Best Friend Is You&#8221;</li>
<li>Blind Guardian &#8211; &#8220;At The Edge Of Time (Limited Edition)&#8221;</li>
<li>Kleinstadthelden &#8211; &#8220;Osterholz-Scharmbeck&#8221;</li>
</ol>
<p>Ebenfalls sehr gut, aber für diese Auflistung irrelevant, da Live-Alben, sind diese zwei Rundlinge:</p>
<p>Kettcar &#8211; &#8220;Fliegende Bauten&#8221;<br />
Clueso &#8211; &#8220;Clueso &amp; Stüba Philharmonie&#8221;</p>
<p>Diese mathematische iTunes-Geschichte aus dem letzten Jahr bleibe ich Euch dieses Mal schuldig. Dürfte aber auf das Best-Of der Schlümpfe oder aber &#8220;Die schönsten Zahnarztgeräusche der Welt&#8221; als Spitzenreiter hinauslaufen. Man weiß es nicht. Könnte aber auch Marina &amp; The Diamonds sein&#8230;</p>
<p>Jetzt Ihr!</p>
<p>Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!<br />
___<br />
<small>(Eure Fragen an mich: <a href="http://springform.herr-schmidt.de/">springform.herr-schmidt.de</a>)</small></p>
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		<title>Top Ten 2010 &#8211; Die Konzerte</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 14:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrescharts]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorsätze sind zum Brechen da! &#8230;anders kann ich diesen unsäglichen Zustand, auch im Jahr 2010 keine 10 Gigs vollbekommen zu haben, nicht verteidigen. Dafür waren die paar Konzerte, die ich besucht habe, allerdings auch ganz besonders konzertiös. Aber, Freunde, seht selbst: Wirtz (03.03.2010 &#8211; Freizeitzentrum West, Dortmund) Lacuna Coil (24.02.2010 &#8211; Essigfabrik, Köln) Volbeat (02.11.2010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorsätze sind zum Brechen da! &#8230;anders kann ich diesen unsäglichen Zustand, auch im Jahr 2010 keine 10 Gigs vollbekommen zu haben, nicht verteidigen. Dafür waren die paar Konzerte, die ich besucht habe, allerdings auch ganz besonders konzertiös. Aber, Freunde, seht selbst:</p>
<ol>
<li><strong>Wirtz</strong> (03.03.2010 &#8211; Freizeitzentrum West, Dortmund)</li>
<li><strong>Lacuna Coil</strong> (24.02.2010 &#8211; Essigfabrik, Köln)</li>
<li><strong>Volbeat</strong> (02.11.2010 &#8211; Philipshalle, Düsseldorf)</li>
<li><strong>Gamma Ray</strong> (09.02.2010 &#8211; Zeche, Bochum)</li>
<li><strong>Gentleman</strong> (21.05.2010 &#8211; Airberlin Hangar 8, Düsseldorf)</li>
<li>-</li>
<li>-</li>
<li>-</li>
<li><strong>Ms_TiaTia &amp; Herr Schmidt</strong> (31.12.2010 &#8211; Casa Schminkler, Solingen)</li>
<li> <strong>Familie Schmidt</strong> (24.12.2010 &#8211; Elternhaus, Solingen)</li>
</ol>
<p>Ja, Lachs mich doch am Aal, wir haben einen Titelverteidiger auf der Pole Position. Der gute Daniel Wirtz ist damit Rekordkonzertmeister und hat ein Feierabendbierchen in meinem Wohnzimmer gewonnen. <small>(Barauszahlung nicht möglich)</small></p>
<p>Und wo habt Ihr dieses Jahr am besten gerockt? Sachdochma&#8217;!</p>
<p>Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!<br />
___<br />
<small>(Eure Fragen an mich: <a href="http://springform.herr-schmidt.de/">springform.herr-schmidt.de</a>)</small></p>
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		</item>
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		<title>Mettmann</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 08:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
		<category><![CDATA[Hack]]></category>
		<category><![CDATA[Hackepeter]]></category>
		<category><![CDATA[Mett]]></category>
		<category><![CDATA[Mettmann]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Skatrunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Servus Freunde, Hallo verehrte Stammleserschaft, Buenos Dias Matthias, ich bin wieder da! Freut mich, dass Ihr zwei noch geblieben seid und mir &#8211; trotz meiner höchst drittligawürdigen Beitragsfrequenz &#8211; noch die ein oder andere Sekunde Aufmerksamkeit widmet. Zugegeben, die Zeiten, in denen kreischende Groupies vor meinem Schlafzimmerfenster ihre Zelte aufschlagen sind vorbei (die haben sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Servus Freunde,<br />
Hallo verehrte Stammleserschaft,<br />
Buenos Dias Matthias, ich bin wieder da!</p>
<p>Freut mich, dass Ihr zwei noch geblieben seid und mir &#8211; trotz meiner höchst drittligawürdigen Beitragsfrequenz &#8211; noch die ein oder andere Sekunde Aufmerksamkeit widmet. Zugegeben, die Zeiten, in denen kreischende Groupies vor meinem Schlafzimmerfenster ihre Zelte aufschlagen sind vorbei <small>(die haben sich jetzt tatsächlich Unterkünfte aus Lehm und Steinen gebaut &#8211; unglaublich!)</small>, aber darum ging es ja auch nicht <span style="text-decoration: line-through;">nur</span>. Liegt wohl daran, dass ich meine Kreativität, die hier sonst immer für Dingsbums gesorgt hat, in der letzten Zeit an anderen Orten entfaltet habe&#8230;</p>
<p>&#8230;aber eben so ein Kind meiner Kreativität möchte ich hier und heute mit Euch teilen. Herr Schmidt proudly presents a Herr Schmidt Production. Based on an idea by <a title="Ms_TiaTia" href="http://twitter.com/Ms_TiaTia" target="_blank">Ms_TiaTia</a>:</p>
<p>Der Mettmann!</p>
<div class="full-image"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1236/5177537441_7f58380a48_z.jpg" alt="Schmidt 4.0" width="675" /><br />
Ähnlichkeiten zu tatsächlich lebenden Weckmännern sind rein zufällig &#8230;beabsichtigt.</div>
<p>Ja, Freunde, richtig, der Hackepeter nennt sich selber Hackelberry Finn und fährt normalerweise mit seiner Hacktentasche per Mettro ins Büro, obwohl er doch eigentlich Fürst von Metternich ist. Die Pfeife ist nur Deko und der ganze Kerl eine Mettapher auf das Leben. Seine Lieblinsfrucht ist die Limette und&#8230; &#8230;jetzt ist aber auch gut! Ich glaub&#8217;, es hackt!</p>
<p>Wer den Kerl nachbauen möchte, kann sich hier das Rezept abholen, das drei ausgewachsene Männer in die Knie zwingt:</p>
<p>1 Kilo Hack auspacken, mit SAUBEREN <small>(ich kenne Euch Ferkel doch!)</small> Händen kneten bis das Zeug wie ein Weckmann aus Hack ausschaut und dann liebevoll und zärtlich eine Pfeife platzieren. Ich empfehle vorab die Pfeife eines Weckmanns zu klauen, aber Opas oller Tabakwinkel tut es natürlich auch. Passend dazu: Salz, Pfeffer, ein Pfund geschnittene Zwiebeln und &#8216;n Sack Schrippen. Guten Appetit.</p>
<p>Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!<br />
___<br />
<small>(Eure Fragen an mich: <a href="http://springform.herr-schmidt.de/">springform.herr-schmidt.de</a>)</small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Elektrizität, Baby!</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 10:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Down In The Past]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrizität]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast hätte ich mein erstes Zeugnis nie bekommen, da man mich gar nicht erst hätte einschulen können. Schuld daran war die teuflische Elektrizität der südländischen Ferienhäuser ländertrennender Gebirgsausläufer. Freunde, fast wäre ich im zarten Alter von 6 Jahren in Spanien gestorben. Und das kam so: Meine Eltern kamen irgendwann Anfang der 80er auf die grandiose [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fast hätte ich <a title="Mein erstes Zeugnis" href="http://www.herr-schmidt.de/2010/mein-erstes-zeugnis/" target="_blank">mein erstes Zeugnis</a> nie bekommen, da man mich gar nicht erst hätte einschulen können. Schuld daran war die teuflische Elektrizität der südländischen Ferienhäuser ländertrennender Gebirgsausläufer. Freunde, fast wäre ich im zarten Alter von 6 Jahren in Spanien gestorben. Und das kam so:</strong></p>
<p>Meine Eltern kamen irgendwann Anfang der 80er auf die grandiose Idee, ein Haus auf einem spanischen Ausläufer der Pyrenäen zu bauen. Blick auf&#8217;s Meer, eigener Pool und am Horizont schneebedeckte Berge, während man selber bei 30°C in der Sonne liegt. Besser geht es einfach nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich dabei um die beste Idee ihres gesamten Lebens gehandelt hatte. &#8230;nach der, mich zu zeugen, natürlich.</p>
<p>Jedenfalls verbrachten wir Jahr für Jahr unsere Urlaube dort <small>(was zugegebenermaßen mit Beginn der Teenagerzeit mangels Abwechslung ein wenig zu nerven begann)</small> und hatten auch meistens Bekannte oder Verwandte an Bord, die &#8220;Casa Schmidt&#8221; als Reiseziel gewählt hatten. Einer dieser Bekannten &#8211; wir nannten ihn immer nur &#8220;Fritz&#8221; wegen seiner Vorliebe für Öl-Sardinen* &#8211; kam bei seinem dritten Aufenthalt auf die Idee, dass ein wenig mehr Privatsphäre für sich und seine Family gar nicht mal so verkehrt wäre. Er fasste den Entschluss, sich nach einem Haus umzuschauen.</p>
<p>Der Umstand, dass mein Dad als Architekt und selbsternannter Eckenmaurer relativ versiert in der Einschätzung von Bauobjekten ist, kam ihm dabei natürlich gelegen. Er also meinen Vater und dieser wiederum mich eingepackt und ab ging die Besichtigungs-Tour. Hier zu klein, da zu groß und beim dritten Objekt gab es senffarbene Waschbecken und Badewanne. Da konnten dann die dunkelgrünen Fliesen auch nichts mehr rausreißen.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-2044"></span></p>
<p>Während mein Dad und &#8220;Fritz&#8221; sich aus dem Bad flüchteten, um die Küche in Augenschein zu nehmen, machte ich mich auf den Weg in das Schlafzimmer. So langsam langweilte mich die ganze Sache doch erheblich und da wollte ich es mir halt etwas gemütlich machen. Die Lichtverhältnisse waren dank der geschlossenen Fensterläden und mangels Deckenlampe eher mau, so dass meine gesamte Hoffnung auf der kleinen Nachttischlampe lag, die auf einem dunkelbraunen Beistelltischen mit liebevollen Verzierungen und Messingbeschlägen stand. &#8220;Klick!&#8221; &#8211; &#8220;Klack!&#8221; &#8230; &#8220;Klick!&#8221; &#8211; &#8220;Klack!&#8221; &#8230; &#8220;Klick!Klack!Klick!Klack!Klick!Klack!&#8221; Ich konnte an dem Schalter rumklackern wie Michael J. Fox an einem Flipperautomaten, dieses verfluchte Lämpchen ging nicht an.</p>
<p>Jung, aber nicht doof, wie ich war, folgte ich dem Kabel der Lampe und entdeckte den Stecker liegenderweise unter dem Tischchen. Ich fummelte den kleinen Racker also hervor und fügte zusammen, was zusammen gehört: BENUTZE Stecker MIT Steckdose <small>(Zakk McKracken, olé!)</small>. Jetzt darf man sich die beiden Komponenten aber nicht so vorstellen, wie die Variante, die gerade neben Euch in der Zimmerwand wohnt, sondern mehr mit so länglichen Öffnungen. In diesem Fall auch nur zwei an der Zahl. Die elektrotechnisch unterwiesenen Personen unter Euch wissen Bescheid!</p>
<p>Es machte ZOSCH!, ich bekam kurz die komplette Leistung der Steckdose in meinen linken Arm geschossen und die Glühbirne der Nachttischlampe verabschiedete sich auch aus der Welt der Funktionierenden. Mir tat der Arm weh, aber viel schlimmer noch: Scheiße, hatte ich ein schlechtes Gewissen. Was würde mein Dad nur dazu sagen, wenn er davon erfährt?!? &#8230;lieber mal die Fresse halten, lautete die Devise.</p>
<p>Jetzt hatte ich mit 6 Jahren von Strom ungefähr so viel Ahnung wie Dimmu Borgir Nummer-1-Hits in den Deutschen Single-Charts <small>(10 Jahre später übrigens auch nicht viel mehr. &#8230;aber das ist &#8216;ne andere Geschichte)</small>. Wie läuft das mit diesem Zeug so? Wirkt das sofort? Oder kriecht dieses Mistzeug wie eine Schnecke auf Wanderschaft zu meinem Herzen, um mich bei Nacht und Nebel in die ewigen Jagdgründe zu befördern? Scheiße, hatte ich einen Kackstift in der Transformers-Schlafanzughose. Aber, wie gesagt, meinem Dad davon zu erzählen war keine Option. Und so lag ich abends mit gefalteten Händen in meinem Bett und flehte den Allmächtigen mit dem kaputten Rasierapparat an, mich leben zu lassen&#8230;</p>
<p>Als ich am nächsten Morgen aufwachte und feststellte, dass ich nicht gestorben war, fiel mir ein mittelgroßer Dolmen von meinem unschuldigen Herzen. Erleichterung galore, ich sag&#8217;s Euch. Ich war SO erleichtert, dass ich noch vor dem Zähneputzen meinen Stuhlgang vollzog. Also, den Gang zum Beichtstuhl, versteht sich. Ich ging also zu meinem Dad und erzählte ihm so detailliert wie möglich das Geschehene&#8230;</p>
<p>Ja, Freunde, der Rest ist wohl offensichtlich: Ich wurde nicht von irgendwelchem Kriechstrom dahingerafft. Aber diese eine Nacht verschaffte mir tatsächlich Todesängste. &#8230;und wenn ich heute zwischendurch mal etwas überdreht bin, dann bringe ich die Story gerne als Erklärung dafür. Denn, vielleicht ist er ja doch noch in mir, der Kriechstrom, und tastet sich seeeehr langsam zu meinem Herzen vor. Hmm&#8230; na toll, jetzt werde ich wieder nicht schlafen können! Lieber Gott, &#8230;</p>
<p>Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!<br />
___<br />
<small>(Eure Fragen an mich: <a href="http://springform.herr-schmidt.de/">springform.herr-schmidt.de</a>)</small></p>
<p>*&#8230;kommt! Den muss ich nicht erklären, oder?!? &#8211; Fischer&#8217;s Fritz?!? Ja, jetzt höre ich auch den letzten <span style="text-decoration: line-through;">Groschen</span> 10center fallen.</p>
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		<title>Ein Abschied #3 &#8211; &#8220;Die letzte Fahrt&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 03:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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		<description><![CDATA[Was bisher geschah: #1, #2. Mein Zögern quittierte der VetMed mit dem Vorschlag, ich könnte es ja noch einen Moment beobachten und dann gegebenenfalls später erneut anrufen, wenn ich vorbei kommen wolle. Gesagt, getan! Zusammen mit der Miss versuchten wir den Käfig so zu sichern, dass Blade nicht mehr nach oben klettern konnte, stellten seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bisher geschah: <a title="Ein Abschied #1 - &quot;Die Ruhe vor dem Ausgleich&quot;" href="../2010/ein-abschied-1-die-ruhe-vor-dem-ausgleich/" target="_blank">#1</a>, <a title="Ein Abschied #2 - &quot;^/ v&quot;" href="http://www.herr-schmidt.de/2010/ein-abschied-2-v/" target="_blank">#2</a>.</p>
<p>Mein Zögern quittierte der VetMed mit dem Vorschlag, ich könnte es ja noch einen Moment beobachten und dann gegebenenfalls später erneut anrufen, wenn ich vorbei kommen wolle. Gesagt, getan! Zusammen mit der Miss versuchten wir den Käfig so zu sichern, dass Blade nicht mehr nach oben klettern konnte, stellten seine Hütte in das Erdgeschoss und versorgten ihn mit Wasser und Futter. &#8220;<em>Mach Dir keine Sorgen: Blade ist ein Kämpfer!</em>&#8221; sagte ich zu meiner Miss. Mehr um mich selbst, als sie zu beruhigen. Zwei Anfälle später &#8211; Blade war mittlerweile halb in seiner Hütte verschwunden &#8211; rief ich den Tierarzt erneut an und kündigte mein Erscheinen an.</p>
<p>Mit Blade auf dem Beifahrersitz fuhr ich durch die Blade City. Er saß ruhig in seiner Transportbox als wäre alles in Ordnung. Mein Kopf spielte derweil verrückt: Erinnerungen an die vergangenen Erlebnisse mit ihm blendeten ineinander über, Vermutungen zu der Ursache seines Verhaltens setzten sich immer wieder neu zusammen&#8230; &#8230;und welches verdammte Lied passt zu so einer beschissenen Situation?!? Die Antwort darauf war: Keins! Also alle! Denn jeder Song war besser als diese Stille, die lediglich durch das sonore Geräusch des Motors untermalt wurde.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-2066"></span></p>
<p>Während die akustische Version von Biffy Clyros &#8220;Mountains&#8221; lief, fuhr ich den Obamster, der mir nach den ganzen unschönen Erlebnissen im letzten Jahr Trost und Freude gespendet hatte, der mir meine Eierlikör-Ostereier wegfuttern wollte und der so ungewöhnlich zutraulich war&#8230; diesen Hamster, bei dem ich immer dachte, ich würde nie so eine enge Bindung aufbauen können wie zu einem Hund oder einer Katze&#8230; Blade&#8230; Während die akustische Version von Biffy Clyros &#8220;Mountains&#8221; lief, fuhr ich Blade in den sicheren Tod.</p>
<p>Bei der Tierarzt-Praxis angekommen, öffnete mir die Frau Doktor die Türe. Sie war die Spezialistin für Kleintiere und mir in diesem Moment wesentlich lieber als ihr Mann, der telefonisch bereits die Todesspritze aufzog. Vielleicht könnte sie ja doch noch&#8230;</p>
<p>Sie tat ihr Möglichstes, aber ihre Diagnose war ausweglos: Blade hatte Wasser in der Lunge. Die Ursache war ein Herzfehler, der genetisch bedingt war. Es lag also nicht an dem Käfig oder irgendwelchen anderen Dingen, die durch meinen Kopf gegeistert waren. Theoretisch hätte es an jedem Tag, der vergangen war, bereits ausbrechen können. Er hatte aber 1 1/2 Jahre durchgehalten <small>(&#8220;<em>Mach Dir keine Sorgen: Blade ist ein Kämpfer!</em>&#8220;)</small> und ich mag den Gedanken, dass er so lange gekämpft hatte, bis er mich ruhigen Gewissens an die Miss übergeben konnte.</p>
<p>Um 0:11 Uhr in der Nacht zum Samstag, ging der Daywalker für immer.</p>
<p>Wo auch immer Du jetzt bist, Blade, keep on rockin&#8217;! &#8230;und schau ab und zu mal hier vorbei!</p>
<div class="full-image"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4079/4875245382_3e63fbb9e1_b.jpg" alt="Schmidt 4.0" width="675" /><br />
Blade, der Obamster (01.02.2009 &#8211; 07.08.2010)</div>
<p>Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!<br />
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<small>(Eure Fragen an mich: <a href="http://springform.herr-schmidt.de/">springform.herr-schmidt.de</a>)</small></p>
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		<title>Ein Abschied #2 &#8211; &#8220;^ / v&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 03:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was bisher geschah: #1. Blade war wach und schaute uns mit seinen kleinen, schwarzen Augen an. Als wir uns näherten, begann er wild im Käfig herumzulaufen. Die Vorderpfoten liefen dabei rund, aber die Hinterbeine&#8230; verf***te Sch**ße, die Hinterbeine traten mehr nach links und rechts als nach unten. Entweder hatte der kleine Racker zu viele John-Wayne-Filme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bisher geschah: <a title="Ein Abschied #1 - &quot;Die Ruhe vor dem Ausgleich&quot;" href="http://www.herr-schmidt.de/2010/ein-abschied-1-die-ruhe-vor-dem-ausgleich/" target="_blank">#1</a>.</p>
<p>Blade war wach und schaute uns mit seinen kleinen, schwarzen  Augen an. Als wir uns näherten, begann er wild im Käfig herumzulaufen.  Die Vorderpfoten liefen dabei rund, aber die Hinterbeine&#8230; verf***te  Sch**ße, die Hinterbeine traten mehr nach links und rechts als nach  unten. Entweder hatte der kleine Racker zu viele John-Wayne-Filme  geschaut oder aber Schlimmeres. &#8220;<em>Der ist bestimmt beim Klettern gefallen und hat sich was getan!</em>&#8221; vermutete ich. Warum musste dieser Dummkopf auch immer ungesichert nach oben kraxeln statt die Rampen zu nehmen?!?</p>
<p>Sorgenvoll schauten die Miss und ich dem Daywalker zu, wie er seine  Runden durch den Käfig drehte. Dabei bemerkten wir, wie seine  Hinterläufe nach und nach besser in die Spur kamen. &#8220;<em>Scheint nur verstaucht zu sein. &#8230;hatte er schon mal. &#8230;am nächsten Tag ging es dann wieder.</em>&#8221;  beruhigte ich uns beide. Blade kam derweil zu der geöffneten Käfigtür  und hielt inne. Vorsichtig nahm ich ihn heraus und machte mir ein Bild  seines Zustands.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-2063"></span></p>
<p>Natürlich konnte ich rein gar nichts erkennen, außer  seiner ungewöhnlichen Aufgeregtheit. Ich setzte ihn in wieder zurück in  den Käfig, wo es dann sofort passierte: Blade ging zwei Schritte, warf  sich wild auf die Seite, den Rücken und wieder zurück, schleuderte mit  Kopf und allen vier Beinen durch die Gegend&#8230; &#8220;<em>Jetzt stirbt er!</em>&#8221;  kam es fassungslos aus meinem Mund. Die Miss sah mich ängstlich an.  Doch der Obamster berappelte sich wieder, kaum hatte ich den Satz  ausgesprochen, und lief &#8211; erneut breitbeinig &#8211; durch den Käfig.</p>
<p>Als er den zweiten Anfall bekam, riefen wir bei dem notdiensthabenden  Tierarzt an. Ich beschrieb den Zustand meines alten WG-Mitbewohners und  bekam lediglich ein &#8220;<em>Sollen wir ihn einschläfern?</em>&#8221; als Antwort. &#8220;<em>F*ck Dich!</em>&#8221; &#8230;was soll man sonst denken, in so einer Situation?!?</p>
<p>[Fortsetzung folgt...]</p>
<p>Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!<br />
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<small>(Eure Fragen an mich: <a href="http://springform.herr-schmidt.de/">springform.herr-schmidt.de</a>)</small></p>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 10:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatleben]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es läuft gerade einfach verdammt gut! VIEL ZU gut! Sei lieber auf der Hut, irgendwie wird sich das in Kürze ausgleichen&#8230;&#8221; schoss es mir durch den Kopf, als ich mit einer frisch angetrockneten Unterschrift unter einem spannenden Auftrag im Gepäck zurück in die Firma fuhr. Das geschäftliche  Sommerloch schien beendet zu sein, im Privatleben lief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<em>Es läuft gerade einfach verdammt gut! VIEL ZU gut! Sei lieber auf der Hut, irgendwie wird sich das in Kürze ausgleichen&#8230;</em>&#8221;  schoss es mir durch den Kopf, als ich mit einer frisch angetrockneten  Unterschrift unter einem spannenden Auftrag im Gepäck zurück in die  Firma fuhr. Das geschäftliche  Sommerloch schien beendet zu sein, im  Privatleben lief alles wie geschmiert und das Haar saß in den letzten  Tagen auch wieder viel zu gut. Irgendwie, irgendwo, irgendwann würde das  Schicksal ein entsprechend ausgleichendes Gewicht in die Waagschale  werfen&#8230;. keinen Zweifel!</p>
<p>Freitag war es dann auch soweit: Zahltag! Dabei verlief der Tag  eigentlich zunächst ziemlich gut, muss man sagen. Ich wurde von  strahlenden blauen Augen inklusive dem hübschesten Lächeln der Welt  geweckt, duschte danach ausgiebig mit &#8220;Renegades&#8221; von Feeder auf meinen  Lippen und auch der anschließende Kaffee schmeckte an diesem Tag  besonders gut. Bei meinem 9-to-5, der eigentlich ein 7-to-23 ist, konnte  ich störungsfrei meinem Tagewerk nachgehen und selbst der abendliche  IKEA-Besuch <small>(Late-Night-Shopping bis 24:00 Uhr in einer frisch renovierten IKEA-Filiale&#8230; muss ich noch mehr sagen?!?)</small> war völlig entspannt. Die Miss und ich genehmigten uns ein paar  schwedische Hackbällchen mit diversen Beilagen und gaben Geld für Dinge  aus, die man nicht braucht, aber das Leben lebenswerter machen. &#8230;und  Kleiderbügel kann man ja eigentlich doch immer gebrauchen!</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-2060"></span></p>
<p>Der Tag hatte noch knappe 80 Minuten Lauflänge als wir die Haustür  aufschlossen und uns mit der Vorfreude auf das Bett hinein begaben. Die  Einkäufe wurden erstmal im Flur zwischengelagert, der immer noch auf ein  vernünftiges Möbelkonzept wartet, und die ausgezogenen Schuhe  entsprechend unter die improvisierte Kleiderstange gestellt. Sogleich  führte unser Weg in das Wohnzimmer, um nach dem einzig wahren Obamster  zu schauen&#8230;</p>
<p>[Fortsetzung folgt...]</p>
<p>Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!<br />
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<small>(Eure Fragen an mich: <a href="http://springform.herr-schmidt.de/">springform.herr-schmidt.de</a>)</small></p>
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