<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="no"?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:blogger="http://schemas.google.com/blogger/2008" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0"><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792</id><updated>2026-06-20T09:18:05.242-07:00</updated><category term="Trailrunning"/><category term="Ultrarunning"/><category term="TrailNews"/><category term="Eiger Ultra Trail"/><category term="Wettkampf"/><category term="Race Report"/><category term="Training"/><category term="Trailticker"/><category term="Trends"/><category term="Kommentar"/><category term="Planung"/><category term="Wettkampfvorbereitungen"/><category term="TrailScience"/><category term="Zugspitz Ultratrail"/><category term="Gear Talk"/><category term="Vorschau"/><category term="Women"/><category term="XXFaktor"/><category term="Film"/><category term="Marschtabellen"/><category term="Ausrüstung"/><category term="WSER"/><category term="Motivation"/><category term="Frauenimsport"/><category term="Gesundheit"/><category term="UTMB"/><category term="Streckencheck"/><category term="Laufen mit Hund"/><category term="Kolumne-Sabine"/><category term="Umfrage"/><category term="Ernährung"/><category term="Mountainman"/><category term="alles-laufbar"/><title type="text">TrailrunningHD</title><subtitle type="html">Berichte und Infos zum Trail und Ultrarunning</subtitle><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/posts/default" rel="http://schemas.google.com/g/2005#feed" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default?redirect=false" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/" rel="alternate" type="text/html"/><link href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" rel="hub"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;redirect=false" rel="next" type="application/atom+xml"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><generator uri="http://www.blogger.com" version="7.00">Blogger</generator><openSearch:totalResults>231</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><xhtml:meta content="noindex" name="robots" xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml"/><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-8762478619347911333</id><published>2025-10-23T07:02:00.000-07:00</published><updated>2025-10-23T07:03:28.188-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kommentar"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><title type="text">Isch over: Big's Backyard Ultra 2025</title><content type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi5pz6DWCg_8bF_BwGfaoHQJrTE2A8W8pZz7B2wRubJU3q6Huwo9u-YWidIDF3xAcpB19IPb9xAcBNMR8g2fVJxSvUxTmqEaS8gcNaEGedUEM052r2jcNNIQhdmyE8DMMqGLT1v9ystOrfibBGJddu3tcf7WxqSFa9D7fka8w1zIPNjXUnzRAHXp3JIqSs/s1280/Titel.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi5pz6DWCg_8bF_BwGfaoHQJrTE2A8W8pZz7B2wRubJU3q6Huwo9u-YWidIDF3xAcpB19IPb9xAcBNMR8g2fVJxSvUxTmqEaS8gcNaEGedUEM052r2jcNNIQhdmyE8DMMqGLT1v9ystOrfibBGJddu3tcf7WxqSFa9D7fka8w1zIPNjXUnzRAHXp3JIqSs/w640-h360/Titel.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute Nacht ging der Big's Backyard Ultra zu Ende, als der Belgier Ivo Steyaert nach Runde 113 nicht mehr weitermachte. Und so war es Phil Gore, der Weltrekordhalter (119 Runden, gelaufen beim Dead Cow Gully Backyard Ultra), der nur noch eine Runde laufen musste, um sich nach Runde 114 als einziger Finisher den Sieg zu sichern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Jahr gab es – erstmals seit 2019 – keinen neuen Gesamt-Weltrekord beim Big's. Aber das wäre auch etwas zu viel verlangt gewesen, schließlich wurde in diesem Jahr schon zweimal der Weltrekord verbessert: im April durch den Polen Lukasz Wrobel (116 yards) und im Juni durch den jetzigen Gewinner Phil Gore.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lange hatte es so ausgesehen, als könnte auch in diesem Jahr wieder ein Rekord fallen: Die Kurve des Anteils der verbliebenen Läufer bewegte sich kontinuierlich über der Kurve von 2023. Allerdings schmolz dieser Vorsprung zwischen Runde 70 und 100 zusammen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwei Favoriten waren schon sehr früh verletzungsbedingt ausgeschieden: Lukasz Wrobel und der Neuseeländer Sam Harvey (Bestleistung 118 yards) mussten nach Runde 17 bzw. 24 das Rennen aufgeben. Erwartungsgemäß waren es ansonsten eher die nationalen Champions aus den "kleineren" Backyard-Ultra-Nationen, die früh das Segel streichen mussten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgScZwh2c0qeOurA0j95Sj0Yh78WYqw1atvvGK2IgRDybYPfSAnyTSUL4o4BW9ihH8GjFhA7BZEs5Vlx3ri74AQJVlxPv1sTfxuE4vebLbHMiIWgFMeoE6opCtk2skax-pqizygEF09pvOjwjeh31tPD3SXa1tU5LSAD_r_j5xTkLkm_v3_Ptr61I_bwmk/s1396/Graphik.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="902" data-original-width="1396" height="414" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgScZwh2c0qeOurA0j95Sj0Yh78WYqw1atvvGK2IgRDybYPfSAnyTSUL4o4BW9ihH8GjFhA7BZEs5Vlx3ri74AQJVlxPv1sTfxuE4vebLbHMiIWgFMeoE6opCtk2skax-pqizygEF09pvOjwjeh31tPD3SXa1tU5LSAD_r_j5xTkLkm_v3_Ptr61I_bwmk/w640-h414/Graphik.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neuer deutscher Rekord!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Spätestens als die Zahl der Runden dreistellig wurde, waren nur noch diejenigen am Start, die bislang mindestens 80 Runden zu Buche stehen hatten. Der erste, der nach diesem Zeitpunkt ausschied, war der Deutsche Hendrik Boury, der vor zwei Jahren wegen eines beim Schuhwechsel vergessenen Timing-Chips schon nach Runde 60 aussteigen musste. In diesem Jahr schaffte er 100 Runden – Glückwunsch zum neuen deutschen Rekord! Und mit etwas Ironie trug er, der in London lebt und arbeitet, am Schluss sogar sein 100-Parkrun-Shirt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Entscheidungsphase&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch sieben Läufer im Rennen, die dann nacheinander ausschieden oder aufgaben: Oriol Sarrau (ESP, 103), Nicolas Cointepas (FRA, 105), Kazuhiro Kawahata (JPN, 106), Jon Noll und Harvey Lewis (USA, 111) und schließlich Ivo Steyaert (BEL, 113).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach 4½ Tagen "Aufgalopp" und einer mehrstündigen Schlussphase konnte schließlich Phil Gore als Sieger das Rennen beenden. Isch over, hätte der verstorbene Politiker Wolfgang Schäuble gesagt.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Einen Weltrekord gab es doch noch&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein internationaler Rekord fiel beim Backyard Ultra aber doch - neben den nationalen Rekorden: Die Britin Sarah Perry stellte mit 95 Runden einen neuen Weltrekord auf – so viele Runden war bislang noch keine Frau gelaufen. Bislang hielt diesen Rekord die US-Amerikanerin Megan Eckert mit 86 Runden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In dem 72-köpfigen Feld waren nur vier Frauen am Start – ein Resultat des Qualifikationsmodus und der Tatsache, dass auch bei diesem Format ein Leistungsgap zwischen Männern und Frauen existiert. Sonst wäre nicht zu erklären, warum in den Qualifikationsrennen im Durchschnitt zwischen 14 und 19% Frauen teilnehmen, diese Teilnahmequote beim Finale bei Big's Backyard aber bei gerade mal 5,6% liegt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hierzu hatte ich bereits vor zwei Jahren einen &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/10/big-dogs-backyard-ultra-wo-sind-die.html"&gt;Artikel&lt;/a&gt; geschrieben, und auch in diesem Jahr gab es in der Facebook-Gruppe von Big's Backyard wieder längere Debatten mit Renndirektor Gary Cantrell zu diesem Punkt. Er betonte nochmal seine Sicht der Dinge, nämlich dass Frauen in diesem Rennformat keinen Nachteil gegenüber Männern hätten. Leider sprechen die Teilnehmerzahlen dagegen.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Starke Leistungen der Frauen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie auch immer: In diesem Jahr haben sich die vier qualifizierten Frauen sehr gut verkauft. Während die US-Amerikanerin Jennifer Russo nach 52 Runden schon relativ früh aussteigen musste, lief die Ungarin Edit Furesz 76 Runden, Megan Eckert schaffte 92 und Sarah Perry 95 Runden. Zumindest die letzten beiden sollten für den Big's Backyard Ultra 2027 über die At-large-Liste qualifiziert sein.&lt;br /&gt;Es bleibt zu hoffen, dass in den kommenden zwei Jahren noch die eine oder andere Frau diese Qualifikation ebenfalls schafft.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/8762478619347911333/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/10/isch-over-bigs-backyard-ultra-2025.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/8762478619347911333" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/8762478619347911333" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/10/isch-over-bigs-backyard-ultra-2025.html" rel="alternate" title="Isch over: Big's Backyard Ultra 2025" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi5pz6DWCg_8bF_BwGfaoHQJrTE2A8W8pZz7B2wRubJU3q6Huwo9u-YWidIDF3xAcpB19IPb9xAcBNMR8g2fVJxSvUxTmqEaS8gcNaEGedUEM052r2jcNNIQhdmyE8DMMqGLT1v9ystOrfibBGJddu3tcf7WxqSFa9D7fka8w1zIPNjXUnzRAHXp3JIqSs/s72-w640-h360-c/Titel.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-2666622021793908832</id><published>2025-08-29T04:11:00.000-07:00</published><updated>2025-08-29T07:13:18.628-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Race Report"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Wettkampf"/><title type="text">Supertrail du Barlatay – Laufen jenseits des Röstigrabens</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a
    href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEie3ZHJUvhXL0PU1FoCVwvgYC95LUjB33kGW3ITb6ow4pIdd_REsc_V7eLYHvelw98pnnDuWMohGIYph7QXZYyvp8VI0k-m0dEnao3vhGKXCS9fFeFFuaieTqkjNKVktJVvvTdvd1H4L2B6xmh4VA4EuSe2fehhZGJ7ZZYZcJEUaHL1BkDdYXSKve_Y0jo/s1280/Titel.jpg"
    style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"
    &gt;&lt;img
      border="0"
      data-original-height="720"
      data-original-width="1280"
      height="360"
      src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEie3ZHJUvhXL0PU1FoCVwvgYC95LUjB33kGW3ITb6ow4pIdd_REsc_V7eLYHvelw98pnnDuWMohGIYph7QXZYyvp8VI0k-m0dEnao3vhGKXCS9fFeFFuaieTqkjNKVktJVvvTdvd1H4L2B6xmh4VA4EuSe2fehhZGJ7ZZYZcJEUaHL1BkDdYXSKve_Y0jo/w640-h360/Titel.jpg"
      width="640"
  /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Eigentlich wollten wir in diesem Jahr wieder unseren „Traditionslauf" machen,
  den Karwendelmarsch. Doch dann kam das Leben dazwischen – bei Andrea und mir
  stand eine Wohnungsauflösung an, Katrin und Erik mussten ihren Urlaub aus
  verschiedenen Gründen in den August verschieben. Es war also nichts mit
  Karwendelmarsch und einem langfristigen, geregelten Trainingsplan für einen
  Ultratrail.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Trotzdem wollten Katrin und ich mal wieder ein gemeinsames Rennen
  machen. Es blieb nur das dritte Augustwochenende, und die Auswahl an alpinen
  Trailrennen mit einer Strecke zwischen 20 und 30 km mit etwa 1000 Höhenmetern,
  bei denen man sich auch kurzfristig noch anmelden kann, ist im August nicht
  allzu groß. Nach langer Suche fand ich den Barlatay Supertrail in der
  französischen Schweiz – ein Rennen, von dem ich noch nie gehört hatte. Die
  Bilder sahen schön aus, das Profil passte. Also meldeten wir uns an, ohne zu
  wissen, was auf uns zukommen würde.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Die Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Auch wenn der Barlatay Supertrail hierzulande kaum bekannt ist – er
  gehört zu den echten Traditionsveranstaltungen. Das Rennen wurde erstmals
  bereits 2012 ausgetragen, also noch vor dem großen Trailrunning-Boom.
  Initiator war Renaud Toussaint, ein Lauf- und Bergsportverrückter aus dem
  Pays-d'Enhaut. Er wollte in seiner Heimat eine Trailveranstaltung mit
  Bedeutung und Geschichte schaffen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Und das ist ihm auch gelungen: Der Name „Barlatay" bezeichnet nicht
  einen Ort, sondern geht auf die „Käseträger" zurück, die vor allem im 19.
  Jahrhundert die auf den Hochalmen hergestellten Käselaibe ins Tal in die
  genossenschaftlichen Keller transportierten. Start und Ziel sollten nach dem
  Willen von Toussaint im kleinen Ort L'Etivaz liegen, bekannt für den
  hervorragenden Käse der Region. Und: Das Rennen sollte in Gedenken an die
  Schweizer Langstreckenläuferin Franziska Rochat-Moser ausgetragen werden, die
  1997 als einzige Schweizerin den New York Marathon gewann und 2002 im Alter
  von 35 Jahren bei einem Lawinenabgang verstarb.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Tragischerweise verstarb auch Renaud Toussaint im November 2011 im Alter
  von nur 33 Jahren, also noch bevor der erste Barlatay ausgetragen werden
  konnte. Doch für den von ihm gegründeten Verein war das letztlich ein Auftrag:
  Er führt die Veranstaltung seit 2012 jährlich in seinem Gedenken durch.&lt;br /&gt;Heute
  bietet der Barlatay vier Strecken zwischen 75 und 15 km sowie Kinder- und
  Jugendläufe. Die Starts sind zeitlich gut gestaffelt, mit einer gemeinsamen
  Zielschlusszeit: Egal in welchem Rennen man startet, samstags um 20 Uhr muss
  man zurück in L'Etivaz sein – nur dann ist man Finisher.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Katrin und ich wählten den 25-km-Lauf mit 1300 Höhenmetern. Mehr war für
  uns nicht drin: Für Katrin sollte es der erste Trailrunning-Wettkampf nach
  ihrem Kreuzbandriss im Frühjahr 2024 werden, für mich der erste alpine Trail
  seit dem Koasamarsch 2023, nach dem mich eine langwierige Verletzung in
  Trainingsrückstand brachte. Und gleichzeitig war es mein erster Wettkampf in
  der Wettkampfklasse W60!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ein Erlebnis: Unser erstes Rennen in der Romandie&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Meine größten Sorgen galten nicht der Strecke, sondern der Sprache.
  Obwohl ich im Saarland nahe der französischen Grenze aufgewachsen bin, bringe
  ich kaum einen korrekten französischen Satz heraus. Es reicht zum Grüßen,
  Bedanken oder Essen Bestellen – mehr ist nicht drin. Dazu kommt, dass in der
  Romandie in den Bergtälern häufig „Patois" gesprochen wird, ein Dialekt, der
  vom Standardfranzösischen abweicht. Wie tückisch die Sprachbarriere sein kann,
  zeigte sich schon beim Studium der empfohlenen Verpflegung: Neben
  Energieriegeln und Gels wurde „Fondue" vorgeschlagen. Ich sah uns schon im
  Geiste mit einem Rechaud durch die Berge ziehen und irgendwo ein Käsefondue
  kochen – in Wirklichkeit waren damit aber Frucht- oder Gemüsebreie in den
  bekannten „Quetschis" gemeint. Wie sollten wir da mit den Offiziellen des
  Rennens kommunizieren können? Ob wir uns nicht verlaufen? Katrin beruhigte
  mich: Zur Not ist ja Elli da, ihr Golden Retriever – die würde uns bestimmt
  wieder finden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjqq9hRWCyEIfbBbVjlHpLeDwClZvtxOnm7zytBHINrxciquC-7UCVQdpsG2FuydPrAayTVdqZtJWENi42unPOdhGxIF4Z6xrD7HulR5xPqQAfhJ18Qvf9kCnGltixpPIcogBJuMDHgoD3FE5vFPH2QUO6bYnpUhyphenhypheng77QWiyD2EIsPE8HBWgqeJXkZuRZ4/s4000/1_alles_bereit.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="2250"
            data-original-width="4000"
            height="360"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjqq9hRWCyEIfbBbVjlHpLeDwClZvtxOnm7zytBHINrxciquC-7UCVQdpsG2FuydPrAayTVdqZtJWENi42unPOdhGxIF4Z6xrD7HulR5xPqQAfhJ18Qvf9kCnGltixpPIcogBJuMDHgoD3FE5vFPH2QUO6bYnpUhyphenhypheng77QWiyD2EIsPE8HBWgqeJXkZuRZ4/w640-h360/1_alles_bereit.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"
          &gt;Alles liegt bereit - nur das Fondue fehlt noch &#128521;&lt;/span
        &gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Am Tag vor dem Rennen fuhren wir nach Château-d'Oex, nur wenige Kilometer von
  L'Etivaz entfernt und daher idealer Standort. Während Erik Teile der Strecke
  ablief, packten wir unsere Rucksäcke. Das Pflichtgepäck beim Barlatay ist
  minimal, doch die Verpflegungsstationen sind es auch: Auf der 25-km-Strecke
  gibt es nur eine Labestation in Les Mosses. Bei angekündigten 28 Grad hieß
  das: ordentlich Wasser mitschleppen. Als Erik von seinem Testlauf zurückkam
  und über wenig Schatten berichtete, ahnte ich wegen des späten Beginns des
  25-km Rennens (Startzeit: 9 Uhr), dass sich das Rennen zur Hitzeschlacht
  entwickeln könnte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Die Startnummernausgabe ab 20 Uhr verlief erfreulich ruhig und
  freundlich – von Verständigungsproblemen keine Spur! Außerdem durften wir die
  lange Hose aus dem Pflichtgepäck streichen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiRvGpQMblnGK6C3pFZDLbg_PDtCoJieKq-pqZneW6Qu6hPe3vLDWRfsImQkarBtsUvjTwpyCQiBER_0gk6ggWj1Movu6wnnNHETUkjwJwIF4GCa0sjxskuUcxYMiC2VHXD2NGzinhHNTNqHIjiFBq-Gy2ChnNG3EOhm_DVB_qXjEAUDNYNsWXJ4v1SfBg/s1262/2_vor_dem_Rennen.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="1262"
            data-original-width="1196"
            height="640"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiRvGpQMblnGK6C3pFZDLbg_PDtCoJieKq-pqZneW6Qu6hPe3vLDWRfsImQkarBtsUvjTwpyCQiBER_0gk6ggWj1Movu6wnnNHETUkjwJwIF4GCa0sjxskuUcxYMiC2VHXD2NGzinhHNTNqHIjiFBq-Gy2ChnNG3EOhm_DVB_qXjEAUDNYNsWXJ4v1SfBg/w606-h640/2_vor_dem_Rennen.jpg"
            width="606"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"&gt;Ready to roll ... (Foto: Erik)&lt;/span&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Das Rennen&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Kurz vor 9 Uhr stehen Katrin und ich an der Startlinie in L'Etivaz. Von
  der französischen Startzeremonie verstehen wir wenig, erst beim Countdown
  können wir „mitreden" – dann fällt der Startschuss.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjiGhDyyMr7Yq7ETgkgCe47FlRM5FKLnlTqRK5C7EpCRlrJpNJ2A-OB7lCDQUnKiFRIOFIi8a2HyrWpBGO75nOtmoAg_BdN8fV1TrRM5Kewc01g6g6PcyvoGCe6Up1CE1DDnYJyisocmRrkf9dP8OdMxSPSTlMJ44jC1naM-y6nRi49R5dXuVeibcimdqE/s3200/3_Start.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="2663"
            data-original-width="3200"
            height="532"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjiGhDyyMr7Yq7ETgkgCe47FlRM5FKLnlTqRK5C7EpCRlrJpNJ2A-OB7lCDQUnKiFRIOFIi8a2HyrWpBGO75nOtmoAg_BdN8fV1TrRM5Kewc01g6g6PcyvoGCe6Up1CE1DDnYJyisocmRrkf9dP8OdMxSPSTlMJ44jC1naM-y6nRi49R5dXuVeibcimdqE/w640-h532/3_Start.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"
          &gt;Das Rennen ist gestartet - wir reihen uns ganz hinten ein (Foto:
          AlphaFoto)&lt;/span
        &gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wie üblich geht bei mir das Adrenalin durch, ich starte zu forsch. Katrin
  pfeift mich zurück und erinnert mich an meine Vorsätze. Die Strecke verlockt
  zum Überpacen: Anfangs noch flach, steigt sie nur allmählich an.
  Glücklicherweise laufen wir noch im Schatten, da die Sonne nicht über die
  Gipfel gekrabbelt ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Ab Kilometer 3 wird die Steigung ernster – und wir verlassen den
  Schatten. Es wird anstrengend, aber noch machbar. Dann sehen wir vor uns eine
  Alm und dahinter Läufer an einer supersteilen Rampe kleben. Als wir dort
  ankommen, geht es mir schlecht: Meine Beine fühlen sich wie Pudding an – und
  das obwohl ich weiter unterhalb meiner geplanten Pulsgrenze laufe. Was ist
  los? Elektrolytmangel aufgrund der heißen Tage? Fehlende Akklimatisation? Zu
  schneller Start?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhVnf5b7n20WELmVa3Fzqbt2tUsM76T_mLTUU_GotSRsbLFMFedXMmWJ0utrhtUdqbEKOEiwom4ZvkzD8VrdkWQ9TJvpohvAkYsNqvefCLlrfbnLJPs9oWbX0M5x-Dnp5tupkW6tECPCFUbJ7KS-NtCMYzZ9Xyecy5AcQs6GPXzGSaVslpE7o-nA15vkxQ/s4000/4_Panorama.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="2250"
            data-original-width="4000"
            height="360"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhVnf5b7n20WELmVa3Fzqbt2tUsM76T_mLTUU_GotSRsbLFMFedXMmWJ0utrhtUdqbEKOEiwom4ZvkzD8VrdkWQ9TJvpohvAkYsNqvefCLlrfbnLJPs9oWbX0M5x-Dnp5tupkW6tECPCFUbJ7KS-NtCMYzZ9Xyecy5AcQs6GPXzGSaVslpE7o-nA15vkxQ/w640-h360/4_Panorama.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"
          &gt;Die ersten Bergketten zeigen sich ...&lt;/span
        &gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjdAyciFsrGdqx7eKJfuQ7QOizjCfO752Q2ulpX38cFUGwoWtttlUtqrngIrf83H-akpiWfVu0vrD9pDUmMbBFrVi6zlUWBg8VqG6ynx9xUwZ25Hfdqxaabj-FV0GSinzYxYV-lQtJNWxmX5VCrGjL0NejpTOvuN9sH6t75lRIMrzTvMcWPhG93EhcFyr4/s1197/5_Sabine_vor_der_Rampe.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="833"
            data-original-width="1197"
            height="446"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjdAyciFsrGdqx7eKJfuQ7QOizjCfO752Q2ulpX38cFUGwoWtttlUtqrngIrf83H-akpiWfVu0vrD9pDUmMbBFrVi6zlUWBg8VqG6ynx9xUwZ25Hfdqxaabj-FV0GSinzYxYV-lQtJNWxmX5VCrGjL0NejpTOvuN9sH6t75lRIMrzTvMcWPhG93EhcFyr4/w640-h446/5_Sabine_vor_der_Rampe.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"
          &gt;... und gleichzeitig zeigen sich die ersten steilen Rampen. (Foto:
          Katrin)&lt;/span
        &gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Katrin macht sich Sorgen, weil ich immer wieder stehen bleiben muss. Ich nutze
  die Pausen zum Fotografieren – je höher wir kommen, desto mehr Bergketten
  zeigen sich. Die Aussicht ist wunderbar! Am ersten Kontrollposten weiß ich,
  dass mir dieses Rennen sympathisch ist: Die Startnummern der Durchlaufenden
  werden noch von Hand erfasst. Ich richte mein Startnummernband und grüße
  freundlich – weiter geht's.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Die nächste steile Rampe – Anstiege bis 30% – bewältigt Katrin mit ihrem
  Slalom-Gang leicht, während bei mir wieder Muskelschwäche einsetzt und ich
  mich hinter ihr herschleppe. Shit! So hatte ich mir das nicht vorgestellt …
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Immerhin haben wir den größten Teil des Aufstiegs geschafft. Nach einer
  technischen Traverse sehen wir den wunderschönen Lac Lioson in seinem
  Bergkessel – und Elli mit Erik, die auf uns warten. Elli wird ausführlich
  begrüßt, Erik etwas kürzer, dann geht's schon weiter. Wir sind gerade DFL
  („Dead Fucking last“) – oder „les dernières", wie der Streckenwart sagt, der
  hinter uns die Markierungen entfernt. Noch liegen zwei Drittel der Strecke vor
  uns.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjzJmMf5E4BEKC8_9hbw5CFNxIVmX4VnuX5ovbcxGH10UNkR-cRw48sx1IyGmzlpzy3NfLz1dBD8CxHEG_axnvJblDag8Mpd1k0Lihe8cwfcZx8cdC8oYiSjDU0axM_dYNuAA3R6Kq8hlOp688SusnQKMacncyQSmsvV93r5vHn3sgpgsWiaDsDCOHpKYI/s1600/6_Elli_wartet.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="1200"
            data-original-width="1600"
            height="480"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjzJmMf5E4BEKC8_9hbw5CFNxIVmX4VnuX5ovbcxGH10UNkR-cRw48sx1IyGmzlpzy3NfLz1dBD8CxHEG_axnvJblDag8Mpd1k0Lihe8cwfcZx8cdC8oYiSjDU0axM_dYNuAA3R6Kq8hlOp688SusnQKMacncyQSmsvV93r5vHn3sgpgsWiaDsDCOHpKYI/w640-h480/6_Elli_wartet.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"
          &gt;Elli wartet schon auf uns (Foto: Erik)&lt;/span
        &gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgnWbPO4XVJYSnKEZGyxjNkTGgV6YvLkcg5PPPJreRVDPmKUf_fL72BF7MiAcyrlFTqHd2WNbInTnG26UcRI8D3Pa8g-SVcCCCc7esakVvavtZ7sz_P30esKUI7GqCvMQV10Tl7JG7Gg77xfYE4ylV9Q0nLyabgi-7RKAh7XJVPcv9DeqneEpVaoaTpyio/s3264/0_Titel.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="1836"
            data-original-width="3264"
            height="360"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgnWbPO4XVJYSnKEZGyxjNkTGgV6YvLkcg5PPPJreRVDPmKUf_fL72BF7MiAcyrlFTqHd2WNbInTnG26UcRI8D3Pa8g-SVcCCCc7esakVvavtZ7sz_P30esKUI7GqCvMQV10Tl7JG7Gg77xfYE4ylV9Q0nLyabgi-7RKAh7XJVPcv9DeqneEpVaoaTpyio/w640-h360/0_Titel.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"
          &gt;Der Lac Lioson lädt eigentlich zum Baden ein!&lt;/span
        &gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgxdGh1MwcnJE3Rb-XAw7i3EFPmGvcsMmvE-Uc__OdPuZLcns9Bm74e4Z2SLLwVuQTQFb0_RpcgN7wbKimp4eL4Wvgh0gHpej46bwUh3dUQ7YPh3QZvSyH8Tj6j-8T8cD_YAb24MCG0QbdheUE0dtfaQF1Pg2_KNeiGPO5l_v0G8tDj_gE0xzdcq5aVVcw/s1600/7_Sabine_am_See.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="1200"
            data-original-width="1600"
            height="480"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgxdGh1MwcnJE3Rb-XAw7i3EFPmGvcsMmvE-Uc__OdPuZLcns9Bm74e4Z2SLLwVuQTQFb0_RpcgN7wbKimp4eL4Wvgh0gHpej46bwUh3dUQ7YPh3QZvSyH8Tj6j-8T8cD_YAb24MCG0QbdheUE0dtfaQF1Pg2_KNeiGPO5l_v0G8tDj_gE0xzdcq5aVVcw/w640-h480/7_Sabine_am_See.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"
          &gt;Heute wird nicht gebadet - weiter geht's! (Foto: Katrin)&lt;/span
        &gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Schweren Herzens verlassen wir den traumhaften See. Weitere 100 Höhenmeter
  warten, dann ist der Anstieg geschafft – 900 von 1300 Höhenmetern
  abgearbeitet. Nach einer technischen Traverse, die an den Koasamarsch zwischen
  Hochalm und Stripsenjochhaus erinnert, geht's an der Buvette des Petits Lacs
  steil hinunter. Der Pfad wird wurzelig, steinig, unrhythmisch – trotzdem
  läuft's bei mir heute im Downhill gut.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Uns kommen viele Wanderer entgegen. Während ich anderswo schon genervte
  Reaktionen erlebt habe, höre ich heute nur „bonne route", „bon courage" oder
  „bonne chance" – einer ruft sogar „Allez, Sabine!". So macht das richtig Spaß.
  Das Wetter ist schön, nicht so heiß wie befürchtet, die Leute super
  freundlich, die Region wunderschön.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Nach dem technischsten Abstieg hat Katrin etwas Vorsprung
  herausgelaufen. Ich sehe sie vor mir und erkenne einen Golden Retriever –
  Elli! Wieder das typische Begrüßungsritual, und danach hat Erik Mühe, Elli vom
  Mitlaufen abzuhalten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgEEjv_89kaBZFLb3Z4akuNYa87kXS4DxSnIoDaq6hHNIUHm4ddrDOYalBCqA6jkGnSbl2lJTvj2gPn4mcEBJR3b43BsZNyUBA3nLwzABFzriH41dnabvtHjX-wae5ugC53GpDTsILWD6ZLEXnRSc9Roh1JL9IdDSh8xAUD-aRO5VbJLb1UEQ0qCHbPkLQ/s1143/8_Elli_begr%C3%BC%C3%9Ft_uns.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="851"
            data-original-width="1143"
            height="476"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgEEjv_89kaBZFLb3Z4akuNYa87kXS4DxSnIoDaq6hHNIUHm4ddrDOYalBCqA6jkGnSbl2lJTvj2gPn4mcEBJR3b43BsZNyUBA3nLwzABFzriH41dnabvtHjX-wae5ugC53GpDTsILWD6ZLEXnRSc9Roh1JL9IdDSh8xAUD-aRO5VbJLb1UEQ0qCHbPkLQ/w640-h476/8_Elli_begr%C3%BC%C3%9Ft_uns.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"
          &gt;Elli begrüßt uns - und will uns eigentlich nicht alleine weiterlaufen
          lassen! (Foto: Erik)&lt;/span
        &gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Jetzt wird's laufbar. Wir traben Richtung Les Mosses. Der Verpflegungspunkt
  ist in einem Haus untergebracht, mit Umkleidemöglichkeit für Läufer der
  längeren Strecken, die hier einen Drop Bag hinterlegen können. Leider spricht
  mich das aufgebaute Buffet nicht an – ich habe weder Lust auf Schokolade, noch
  auf Käse, noch auf trockenes Brot. Nur die Cola muss dran glauben. Ich trinke
  ordentlich, fülle auch die Flask – die Cola soll mich über den zweiten,
  längeren Anstieg bringen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Ein kurzer Anstieg, dann eine längere, ebene Strecke in ein Hochtal. Wir
  traben nicht an, sondern sammeln Kräfte für den nächsten Aufstieg, vor dem ich
  nach den Problemen am Morgen echt Respekt habe. Nach einem Kilometer treffen
  wir wieder auf Elli und Erik, dort wo der Pfad nach oben abzweigt. Da die
  beiden auf ihrer Supporter-Wanderung ohnehin den gleichen Weg haben, begleiten
  sie uns den Aufstieg hoch.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Mir geht's völlig anders als am Morgen: Ich komme wunderbar hoch! Ist es
  die Cola? Jedenfalls habe ich keine Probleme, laufe sogar vornweg. Der Weg ist
  angenehm schattig, führt durch ein Fichtenwäldchen, dann wieder in die Sonne.
  Unweit des ersten Kontrollpostens, den wir am Morgen passiert hatten, geht's
  steil einen Grashang hoch. An einer Alm weisen uns ein älterer Mann und eine
  Frau auf ihren Brunnen hin – Abkühlung und Trinken inklusive. Dann ist auch
  dieser Anstieg geschafft. Die restlichen 150 Höhenmeter werden sich auf kleine
  Gegenanstiege verteilen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg_cnOaiAcRsEnMF8hXv6w_Lx-cRhxEVkh4QpT4u-MZoOgQW3CDj9uq5_a73-Jlf3xWUZ1SXb7K__PPrHIf8uFzW69BTrEJGQpyiU0ULEDK75QvhHBCqi5y55IpRCxMosUUMnNTMUpFY9W-Z5-ZcBjn-elYLPnAiPORIvcMdEt_KxMC6Gqd0xYCqL_PsP4/s1600/9_Elli_begr%C3%BC%C3%9Ft_uns.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="1200"
            data-original-width="1600"
            height="480"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg_cnOaiAcRsEnMF8hXv6w_Lx-cRhxEVkh4QpT4u-MZoOgQW3CDj9uq5_a73-Jlf3xWUZ1SXb7K__PPrHIf8uFzW69BTrEJGQpyiU0ULEDK75QvhHBCqi5y55IpRCxMosUUMnNTMUpFY9W-Z5-ZcBjn-elYLPnAiPORIvcMdEt_KxMC6Gqd0xYCqL_PsP4/w640-h480/9_Elli_begr%C3%BC%C3%9Ft_uns.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"
          &gt;Kurz vor dem zweiten Aufstieg: Wieder wartet Elli auf uns (Foto:
          Erik)&lt;/span
        &gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg8chnyHczBFRp0Z6vSUeaO1IiD6QHGrR2i8W7Re2NQ8V-iOprp0dTh8qaOeeZIwISjETIY4-Xh7WmsODzy9fZip8KSl0BCIDhRbJes1HG7mZLqwzFX5b8auj9Jt7aulxUpVG2geG9yRGRu5EHQuDWPoVQHeIAxAjyDHbJypNtMRnahV9v7AYNwpFohBWI/s4000/10_zweiter_Aufstieg.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="2250"
            data-original-width="4000"
            height="360"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg8chnyHczBFRp0Z6vSUeaO1IiD6QHGrR2i8W7Re2NQ8V-iOprp0dTh8qaOeeZIwISjETIY4-Xh7WmsODzy9fZip8KSl0BCIDhRbJes1HG7mZLqwzFX5b8auj9Jt7aulxUpVG2geG9yRGRu5EHQuDWPoVQHeIAxAjyDHbJypNtMRnahV9v7AYNwpFohBWI/w640-h360/10_zweiter_Aufstieg.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"
          &gt;Der zweite Aufstieg ist (fast) geschafft!&lt;/span
        &gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Erik und Elli biegen direkt nach L'Etivaz ab, für uns geht's auf einen steilen
  Downhill. Erst über wunderschöne, kurz gemähte Wiesen, dann über einen steilen
  Wurzelpfad durch den Wald. Schließlich erreichen wir die Passstraße vom Col
  des Mosses – die wird aber nicht über-, sondern unterquert. Es geht durch
  einen Bachtunnel, eigentlich ist das kein Weg, nur Bach und glitschige Steine.
  Ich schaffe die Passage ohne Fußbad.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Hinter dem Tunnel gibt's ein „Stimmungsnest" vom angrenzenden Zeltplatz
  mit ordentlich Radau. Ein kleiner Junge steht mit einem Gartenschlauch da und
  fragt jeden, ob er nassgespritzt werden möchte. Ich antworte „oui" und bekomme
  eine kleine Dusche.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Kurz danach laufe ich auf Katrin auf. Sie hat Probleme mit ihrer
  Trinkblase, bekommt nichts raus, obwohl das Ventil geöffnet ist. Super-Gau bei
  diesem Wetter! Während ich im Rucksack herumfummele und den Schlauch zu
  entknoten versuche, überholen uns zwei Damen, die wir zuvor überholt hatten.
  Verdammt, zwei Plätze verloren! Als der Schlauch wieder funktioniert, laufen
  wir weiter.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhciTcFqr3baA8Zoh2dqZ-4dkjyqdydO3qPiwQm9zibBY_WSIwABMF9kdvrIbJ3nKGUIX2zgTuHz8gPs6hIAdHlkFgiC3XUKRb1e63xCTvUNYip6z1XD-fItuXPvJuoc4I9fTrvUNpWcQKv4CC_J-BaIF7vNu6OU3KLrPKvm85FUP8HFG5JksOHU8JJjfY/s3990/11_us_two.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="2939"
            data-original-width="3990"
            height="472"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhciTcFqr3baA8Zoh2dqZ-4dkjyqdydO3qPiwQm9zibBY_WSIwABMF9kdvrIbJ3nKGUIX2zgTuHz8gPs6hIAdHlkFgiC3XUKRb1e63xCTvUNYip6z1XD-fItuXPvJuoc4I9fTrvUNpWcQKv4CC_J-BaIF7vNu6OU3KLrPKvm85FUP8HFG5JksOHU8JJjfY/w640-h472/11_us_two.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"&gt;Immer noch gut drauf ...&lt;/span&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Zunächst kommt eine längere Asphaltpassage. An einem Haus lädt uns ein Paar
  ein, uns an dem Brunnen in ihrem Garten zu bedienen. Was sind die Leute hier
  alle freundlich! Der letzte Gegenanstieg ist geschafft, es geht steil hinunter
  ins Tal der „Torneresse", dem Flüsschen, das von L'Etivaz herkommt. Hier
  überholen wir die beiden Damen wieder.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Am Ende des Downhills informiere ich Erik, damit er mit Elli rechtzeitig
  ins Ziel kommen kann. Blöd ist nur: Unsere GPS-Uhren sind sich über die
  Restdistanz uneinig: Ich tippe auf 2,5 km, bei Katrin sind es nur noch 1,5 km.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Eine wellige Strecke führt uns leicht bergan auf Holzbohlen über ein
  Hochmoor, dann durch Wald und über Wiesen. Katrins Trinkblase versagt wieder –
  ich fülle kurzerhand das Getränk in eine Softflask um. Vielleicht hat das
  Iso-Pulver das Ventil verstopft? Beim nächsten Mal muss das besser gehen!&lt;br /&gt;Eine
  entgegenkommende Läuferin feuert uns an und sagt auf Französisch, es sei nicht
  mehr weit, nur noch eine „ferme", dann über eine Brücke zum Ziel. Was zum
  Teufel ist eine ferme? Ich denke erst an „geschlossen", vermute einen Zaun
  oder ein Gatter. Dann fällt mir ein: Ferme heißt Gehöft! Und genauso ist es –
  von dort ist es wirklich nicht weit zur Brücke. Mein Französisch ist doch
  besser als ich dachte!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Dann sehen wir die letzte Grausamkeit, die uns der Veranstalter in den
  Weg gelegt hat: Um auf die Zielwiese zu gelangen, müssen wir einen Abhang mit
  mindestens 45 Grad Steigung hochklettern. Kurz, aber diese Steigung fordert
  nochmal alle verbleibenden Kräfte. Ich lehne mich vor, arbeite mit den Stöcken
  und muss aufpassen, dass ich die Kinder, die auf dem Abhang sitzen und uns
  anfeuern, nicht aufspieße.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjkc2PD3gyKX0eX3SuXba6Ei7v4HvK1urMpbGJw1Q1FmTGAvOD0Y_YLHmzAF87gEET87Mdo5VsIjLJxxAHg6YTf4d57zP8K6FP-OO7NbE7oFL6g12H5KySlwj5-Sv9JwQyYLVsCeRIPVBj2QMVDShcXWDZXlNR51CioDDN1swyfGNPXZYfc5pFI1VGob0M/s3967/12_Zieleinlauf.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="3417"
            data-original-width="3967"
            height="552"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjkc2PD3gyKX0eX3SuXba6Ei7v4HvK1urMpbGJw1Q1FmTGAvOD0Y_YLHmzAF87gEET87Mdo5VsIjLJxxAHg6YTf4d57zP8K6FP-OO7NbE7oFL6g12H5KySlwj5-Sv9JwQyYLVsCeRIPVBj2QMVDShcXWDZXlNR51CioDDN1swyfGNPXZYfc5pFI1VGob0M/w640-h552/12_Zieleinlauf.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"&gt;Im Ziel! (Foto: AlphaFoto)&lt;/span&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Oben angekommen muss Katrin ordentlich durchpusten – schließlich wollen wir ja
  „mit Style“ ins Ziel laufen. Dann sehen wir Erik und Elli – als uns Elli
  erkennt, stürmt sie auf uns zu und rennt mit uns ins Ziel. Eigentlich ist
  Hundebegleitung bei diesem Rennen nicht erlaubt, aber diese paar Meter werden
  uns hoffentlich keine Disqualifikation einbringen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Geschafft! Unser Comeback ins alpine Trailrunning ist gelungen. Mit
  6:23:56 waren wir deutlich langsamer als erwartet – anhand unserer ITRA-Punkte
  hatte ich 5:30 bis 5:45 prognostiziert. Trotzdem sind wir einigermaßen stolz
  auf unsere Leistung.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Nach Pasta und alkoholfreiem IPA holen wir unser Finisher-Geschenk ab:
  ein 400 Gramm schweres Stück des guten L'Etivaz-Käses und eine Stirnlampe. Mit
  dieser „Ausbeute" wird die Erinnerung noch schöner.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiFH6bfWHtBIXWk5ZOfi5emh6T5EtJGKFv2G3OrzTkGwoHcetjMPjBlXopjM6wzQ3LjJ0dW2I0FQ91oXpjpcKa2qL9708pZTQJ2DFeu3svipOLHcCw2ZIzOBurEe4_bxcfAhV4Q6Z2LJUpLiax3UYJnlMuLVHKXeBDzEggc3FWzH8PoEpvH5HcSVzF1B-g/s1600/13_Zielverpflegung.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="1200"
            data-original-width="1600"
            height="480"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiFH6bfWHtBIXWk5ZOfi5emh6T5EtJGKFv2G3OrzTkGwoHcetjMPjBlXopjM6wzQ3LjJ0dW2I0FQ91oXpjpcKa2qL9708pZTQJ2DFeu3svipOLHcCw2ZIzOBurEe4_bxcfAhV4Q6Z2LJUpLiax3UYJnlMuLVHKXeBDzEggc3FWzH8PoEpvH5HcSVzF1B-g/w640-h480/13_Zielverpflegung.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"&gt;Zielverpflegung! (Foto: Erik)&lt;/span&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgZUghb8AMEAuSN6RM10aoyTowdXp0XhsLNj3_KiLlMqNyYCPMl0R4VJASJ1I4rEn6iNfmr2OmZSimYvKhK2VOXVSYrt685MwgAKVT-KSIULNqWKMtInMX6wSRgfOPyskQatZsVjNIobiNtm8Bl12gD26SvUccK60eozzIRCpUtP7gorTsn_LkS0GopU9g/s4000/14_emotional_support_dog.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="2250"
            data-original-width="4000"
            height="360"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgZUghb8AMEAuSN6RM10aoyTowdXp0XhsLNj3_KiLlMqNyYCPMl0R4VJASJ1I4rEn6iNfmr2OmZSimYvKhK2VOXVSYrt685MwgAKVT-KSIULNqWKMtInMX6wSRgfOPyskQatZsVjNIobiNtm8Bl12gD26SvUccK60eozzIRCpUtP7gorTsn_LkS0GopU9g/w640-h360/14_emotional_support_dog.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"
          &gt;Elli findet, dass auch sie Zielverpflegung verdient hätte&lt;/span
        &gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjBCMEPC3yWxCjkdXXku1ADMEH6eGOZe88fUsrAP4ma8eRIXy7wyy79T-UhLhA8YaaxQ5cd0Fm6I5Nt33ljKjVfpItOjhiJP_xhfTnGSiYiK6jONupksIomQj5HahqDmQ61KP1gAt7KHnp2m9P-OEMpT9dD3d5cUiMyD5-K20FDvB9Wg2z0vJJ6SG4c2As/s1600/15_emotional_support_dog.jpg"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="1200"
            data-original-width="1600"
            height="480"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjBCMEPC3yWxCjkdXXku1ADMEH6eGOZe88fUsrAP4ma8eRIXy7wyy79T-UhLhA8YaaxQ5cd0Fm6I5Nt33ljKjVfpItOjhiJP_xhfTnGSiYiK6jONupksIomQj5HahqDmQ61KP1gAt7KHnp2m9P-OEMpT9dD3d5cUiMyD5-K20FDvB9Wg2z0vJJ6SG4c2As/w640-h480/15_emotional_support_dog.jpg"
            width="640"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"&gt;Emotional Support Dog &#128525;&lt;/span&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Fazit&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Wir haben beim Barlatay ein hierzulande unbekanntes Rennen abseits
  ausgetretener Trailrunning-Pfade erlebt – und es hat riesigen Spaß gemacht.
  Super Organisation, freundliche Helfer und Anwohner, (fast) keine
  Verständigungsprobleme. Toll fand ich auch die zeitliche Staffelung der vier
  Wettbewerbe (75, 50, 25, 15 km), wodurch es nie zu starken Behinderungen auf
  der Strecke kam.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Mit unserer Leistung sind wir nur teilweise zufrieden. Meine Schwäche
  beim ersten Anstieg lag am fehlenden spezifischen Training – in Heidelberg
  bewegte ich mich auf Steigungen zwischen 10 und 20 Prozent, das war zu wenig.
  Beim nächsten Mal brauche ich mehr Höhenmeter auf steilen Mountainbike-Pfaden,
  Treppentraining und vor allem Krafttraining, das ich komplett vernachlässigt
  hatte. Andere Erklärungen (Elektrolytmangel, Höhe, zu schneller Start) greifen
  nicht, da dann auch der Puls hätte steigen müssen – es war eindeutig ein
  muskuläres Problem. Das erklärt auch, warum der zweite Anstieg (15-20%
  Steigung) viel besser lief – der lag in dem Bereich, den ich trainiert hatte.
  An der Kondition hat's nicht gehapert, ich war am Ende noch recht frisch.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Einziger Minuspunkt beim Barlatay ist die Verpflegung. Es gab zwar –
  anders als beispielsweise beim Eiger – Cola so viel ich wollte, aber mir
  fehlten Dinge wie Wassermelonen, Kartoffeln oder saure Gurken. So griffen wir
  dann doch zu unserem bewährten Trailfood, den Pellkartoffeln und sauren
  Gurken, die wir selbst über die Berge geschleppt haben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Gerne komme ich nochmal zum Barlatay zurück – am liebsten wieder auf die
  25-km-Strecke, aber dann mit besserem, spezifischerem Training.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;À la prochaine, Barlatay!!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div
  attr-a=""
  attr-b=""
  attr-c=""
  attr-d=""
  attr-e=""
  attr-f=""
  class="followit--follow-form-container"
&gt;
  &lt;form
    action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8"
    data-v-291e79e2=""
    method="post"
  &gt;
    &lt;div
      class="form-preview"
      data-v-291e79e2=""
      style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"
    &gt;
      &lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;h5
          data-v-291e79e2=""
          style="font-family: Arial; font-size: 16px; text-align: center;"
        &gt;
          Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine
          e-mail Adresse ein:
        &lt;/h5&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;input
          data-v-291e79e2=""
          name="email"
          placeholder="E-Mail-Adresse eingeben"
          required="required"
          spellcheck="false"
          style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center;"
          type="email"
        /&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;
  &lt;/form&gt;
  &lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"
    &gt;Powered by&amp;nbsp;&lt;img
      alt="follow.it"
      height="17px"
      src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg"
  /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/2666622021793908832/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/08/supertrail-du-barlatay-laufen-jenseits.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/2666622021793908832" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/2666622021793908832" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/08/supertrail-du-barlatay-laufen-jenseits.html" rel="alternate" title="Supertrail du Barlatay – Laufen jenseits des Röstigrabens" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEie3ZHJUvhXL0PU1FoCVwvgYC95LUjB33kGW3ITb6ow4pIdd_REsc_V7eLYHvelw98pnnDuWMohGIYph7QXZYyvp8VI0k-m0dEnao3vhGKXCS9fFeFFuaieTqkjNKVktJVvvTdvd1H4L2B6xmh4VA4EuSe2fehhZGJ7ZZYZcJEUaHL1BkDdYXSKve_Y0jo/s72-w640-h360-c/Titel.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-2342390735986780494</id><published>2025-07-30T04:52:00.000-07:00</published><updated>2025-07-30T04:53:44.578-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Eiger Ultra Trail"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Race Report"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Wettkampf"/><title type="text">69 statt 101 Kilometer: Wenn das perfekte Crewing-Konzept über Nacht kollabiert</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgKiVG9YEOuH3QTXuplY-BcvQCdpe53oWNKaKIcqvXO0lCY2d6LfLVCnwhZbPlTUv4okzyHm0DSwuLKozbcNOssicAnWYSUN8YhS_tmdkP8wvLSQ0LBjRzvzmf2NGL5XdsKzT6Up6a6lM53TuDLS0Pk0ixLP6XJZZKLYWeitmSd3cslw98obcuYCaFZXdE/s1280/Fig1.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgKiVG9YEOuH3QTXuplY-BcvQCdpe53oWNKaKIcqvXO0lCY2d6LfLVCnwhZbPlTUv4okzyHm0DSwuLKozbcNOssicAnWYSUN8YhS_tmdkP8wvLSQ0LBjRzvzmf2NGL5XdsKzT6Up6a6lM53TuDLS0Pk0ixLP6XJZZKLYWeitmSd3cslw98obcuYCaFZXdE/w640-h360/Fig1.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Dreimal war ich schon als Athletin beim Eiger Ultra Trail dabei – immer hervorragend betreut von unserer TrailrunningHD Crew. Auch Erik hat schon zweimal den E101 gefinisht - 2017 und 2019. Vor drei Jahren musste Erik krankheitsbedingt zunächst vom E101 auf den E51 ummelden, dann sogar abbrechen. Diesmal wollte Erik seinen dritten E101-Finish schaffen. Und ich? Rollentausch. Nach dem Finish beim E51 vor drei Jahren habe ich keine eigenen Ambitionen mehr am Eiger, stattdessen finde ich mich erstmals in der Support-Rolle wieder.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Monatelange Planung trifft auf Realität&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Während Erik trotz gesundheitlicher Widrigkeiten sein Training durchzog, vertiefte ich mich in die angewandte Mathematik: Ich berechnete eine neue Marschtabelle basierend auf vergleichbaren Altersklasseathleten, präzise Zeitkorridore für jeden Verpflegungspunkt. Erik diskutierte derweil stundenlang mit ChatGPT über die optimale Strategie: Wie viele Kilokalorien, wie viele Milliliter Flüssigkeit kann der Körper unter Belastung aufnehmen, ohne überlastet zu werden?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Das 99-CHF-Supporter-Ticket – wie alles in Grindelwald teuer – ermöglichte uns, fast alle Punkte per Bergbahn zu erreichen: Bort, First, Faulhorn, Burglauenen, Wengen, Männlichen, Kleine Scheidegg, Brandegg, Ziel. Auch als Crew kommt man ordentlich herum beim Eiger Ultra Trail. Jeder Meter war durchgeplant, jede Minute kalkuliert. Wir waren so akribisch vorbereitet, dass Erik an jedem gewünschten Punkt garantiert jemanden von uns sehen würde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der Schock: Freitag, 18 Uhr&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schon seit Mittwoch waren wir in Grindelwald, nutzten die Zeit zum Wandern als Vorbereitung auf unser eigenes Rennen beim Super Trail du Barlatay. Am Donnerstag besprachen wir nochmals alle Details: Was will Erik an welchem Punkt?&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Freitag kamen dann auch Wolfgang und Petra dazu – Wolfgang wollte den E35 laufen. Es war aber klar, dass wir ihn nicht sehen würden, sondern Petra seine Betreuung übernehmen musste.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Dann zur Anmeldung um 18 Uhr. Während ich mich noch mit einem Läufer unterhalte, sehe ich aus dem Augenwinkel nur Kopfschütteln bei Erik, Katrin und Andrea. Was war da los?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;An der Startnummernausgabe die Hiobsbotschaft: Die Strecke des E101 war wegen Gewitterprognose von 101 auf 69 km verkürzt. Was viel schlimmer war als die reine Verkürzung: Die schönsten und anspruchsvollsten Passagen über Faulhorn, Schynige Platte und von Wengen zum Männlichen waren gestrichen. Das Rennen wurde nicht nur verkürzt, sondern regelrecht kastriert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhp3i_EfvbMMv89yF8-lsSZghzIwYrYZUFSyzrKz3lpOGK8gXncw4-sM-okXUywCoe4tY9PqLanEJJeLrlJLLpsO2K-h6GQHyuMaMGJLM30sawim9RDcjUXYfV_CEqzCMFx8GTksFqr7oPTzv1cQ4PW5JwRW_RZ2jxurR626pAABgqKZMGRwVs6T9JS9mE/s1180/Fig2.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="717" data-original-width="1180" height="388" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhp3i_EfvbMMv89yF8-lsSZghzIwYrYZUFSyzrKz3lpOGK8gXncw4-sM-okXUywCoe4tY9PqLanEJJeLrlJLLpsO2K-h6GQHyuMaMGJLM30sawim9RDcjUXYfV_CEqzCMFx8GTksFqr7oPTzv1cQ4PW5JwRW_RZ2jxurR626pAABgqKZMGRwVs6T9JS9mE/w640-h388/Fig2.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Erik hadert anfangs sehr. Und unsere Betreuercrew steht vor einem Riesenproblem: Monate akribischer Vorbereitung für die Tonne, eine völlig neue Strecke ohne jegliche Daten, auf denen man eine neue Marschtabelle aufbauen könnte. Das bedeutet: Komplette Neuplanung der Betreuung in wenigen Stunden – und das teilweise im Blindflug.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Aber Eisenhowers Spruch sollte sich bewahrheiten: „Der Plan ist nichts, die Planung ist alles." Die intensive Vorbereitung hatte uns so gut orientiert, dass wir flexibel reagieren konnten. Faulhorn, Burglauenen, Wengen, Männlichen – alles gestrichen. Dafür neu: Schwendi, ein Grindelwalder Vorort, den wir erst mal auf der Karte suchen mussten. Ein bisschen Spannung schadet ja auch nicht!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh1bnHpXOXmD41-G3gYeMicPnq3THoh9uiY6vALoPVpnT_-qTeBaGb7wnfoa6cz0i_58PtCQmPl8coBJ6fwyQiqCn6dj_Gci_4tKtURWm2jrdn1M6R93vw74xeLxByi_bkimg2bKuagg7829WA2v1dAGvfMX4kr6cLQsdUHNKD_ZRD98H5Y5KWeYrDFlD8/s1279/Fig3.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="496" data-original-width="1279" height="248" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh1bnHpXOXmD41-G3gYeMicPnq3THoh9uiY6vALoPVpnT_-qTeBaGb7wnfoa6cz0i_58PtCQmPl8coBJ6fwyQiqCn6dj_Gci_4tKtURWm2jrdn1M6R93vw74xeLxByi_bkimg2bKuagg7829WA2v1dAGvfMX4kr6cLQsdUHNKD_ZRD98H5Y5KWeYrDFlD8/w640-h248/Fig3.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhzDQCAj5umSP4rMfYxFnMmGPAbvgHLL2ZML2DAM9OrSVUsc78GjhJ8eJJTFiiBAbvM5ezZF0wxMT8JBv56sSf9jlC9JcFFrHxN_UazQ_cvlklw7FX_oKVhvgh98pnfVY40ZpMCg49iGmpNFl6ByOHC6fCsyTGs9N74OJF2d0sFYj8nU-HNJM59tahUJGo/s750/Fig4.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="718" data-original-width="750" height="612" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhzDQCAj5umSP4rMfYxFnMmGPAbvgHLL2ZML2DAM9OrSVUsc78GjhJ8eJJTFiiBAbvM5ezZF0wxMT8JBv56sSf9jlC9JcFFrHxN_UazQ_cvlklw7FX_oKVhvgh98pnfVY40ZpMCg49iGmpNFl6ByOHC6fCsyTGs9N74OJF2d0sFYj8nU-HNJM59tahUJGo/w640-h612/Fig4.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wettkampftag: 3:45 Uhr - Der Start&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für uns alle gab es in der Nacht vor dem Rennen weniger Schlaf wegen der nächtlichen Umplanung. Dennoch: ich will den Start filmen, dann alles packen und schon mal nach Bort.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Startschuss ist leiser als erwartet – dann geht's los für 600 Läuferinnen und Läufer. Erik muss mir erst ein „Hallo Sabine" zurufen, damit ich ihn im vorbeistürmenden Pulk erkenne. Mentale Notiz: rotes T-Shirt, schwarze Hose, später kommt ein weißes Käppi dazu. Wichtig, sich dieses Farbschema für die Teleobjektiv-Suche an den Verpflegungsstationen einzuprägen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Andrea und Katrin wach sind, ziehe ich mit schwerem Rucksack Richtung Firstbahn. Die Hauptstraße Grindelwalds ist gespenstisch ruhig – ein krasser Gegensatz zum Menschenauflauf, der tagsüber dort herrscht. Die Auffahrt nach Bort genieße ich: die perfekte Stille am Morgen und das sich in der Dämmerung abzeichnende Panorama.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Gleichzeitig die Sorgen: Erik hatte bei seinen E101-Versuchen immer Verdauungsprobleme in der ersten Rennhälfte. Dazu vor zwei Wochen eine seltsame Fußverletzung – eine schmerzhafte Schwellung am Vorderfuß außen, die erst in den Laufschuhen richtig wehtut, sich dann aber mit zunehmender Belastung immer mehr verschlimmert. Katrin hatte am Vorabend die Außenseite des betroffenen Schuhs von innen mit einer Nagelfeile traktiert, um das Material noch elastischer zu machen&amp;nbsp; – würde das helfen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Verpflegungsstation Bort: Der erste Eindruck auf dem Stimmungsbarometer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zunächst kommen die drei führenden Frauen: Beliana Hilbert, Daniela Oemus – und etwas später Eva-Maria Sperger. Ich filme und bewundere ihre Effizienz. Rein in die Station, sie bekommen, was sie brauchen, und dann ganz schnell wieder raus. Keine verschwendete Sekunde. So will ich das auch für Erik hinbekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Ich positioniere mich strategisch, fülle Flaschen, lege Gels und Verbandsmaterial für alle Notfälle bereit. Dann taucht das rote T-Shirt auf – wie gut, dass Rot mittlerweile im Trailrunning aus der Mode gekommen ist, Erik hat ein Alleinstellungsmerkmal.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Flaschen tauschen, Gel reichen. „Wie geht's?" – „So lala." Ich hätte Schlimmeres erwartet nach den Sorgen vor dem Rennen. „Du bist Siebter Deiner Altersklasse, eine Minute hinter dem Sechsten." „Und wie viel auf den Ersten?" „Weiß nicht, sag ich Dir am First." Ich schicke Erik schnell raus aus der Verpflegungsstation – aber blöd, dass ich vergessen habe, ihn nach dem Fuß zu fragen. Immerhin ein gutes Zeichen, dass er ihn nicht erwähnt hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Zeit zum Organisieren: Flaschen ausspülen, Material einpacken. Weiter zur Seilbahn Richtung First. Und dann: wieder diese wunderbare Ruhe nach der hektischen Verpflegungssituation.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgVwWzplw70EvqfUUUeNQ9j9x-5zSlBWLZryt_oMHqn199nTGIDiWpL71Vz0byf6zispuyeoyfLRboH4FcvxAjgNtdBgxBAW1GXcHRH8cEBxpzN7VWictOEdqe6Wiw_pmjx4PCIAO4aya50Mkvf7w_3MoXixivOJnXTmGeyI0l1XOHcVjv2eqB1FE46tVI/s1229/Fig5.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="650" data-original-width="1229" height="338" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgVwWzplw70EvqfUUUeNQ9j9x-5zSlBWLZryt_oMHqn199nTGIDiWpL71Vz0byf6zispuyeoyfLRboH4FcvxAjgNtdBgxBAW1GXcHRH8cEBxpzN7VWictOEdqe6Wiw_pmjx4PCIAO4aya50Mkvf7w_3MoXixivOJnXTmGeyI0l1XOHcVjv2eqB1FE46tVI/w640-h338/Fig5.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;First: Lärm und Gedränge&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unterwegs lese ich Petras Nachricht: Ihr Zug nach Burglauenen für Wolfgangs E35-Start fällt aus – Schienenersatzverkehr. Nein! So was gibt's doch nur bei der Deutschen Bahn, nicht in der Schweiz!&lt;br /&gt;Am First stoßen Andrea und Katrin zu mir. Es ist schrecklich laut – die Musik wummert aus den Lautsprecherboxen. Unangenehm für Elli, den Hund von Katrin und Erik. Das Gedränge ist viel größer als am Bort, hier hätte man für die Supporter wirklich mehr Platz machen können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Ich gehe auf meinen „Ausguck" über dem Cliffwalk, dem hunderte Meter langen Gitter an der First-Steilwand. Von hier sehe ich die Läufer die steilen Serpentinen vom Bachläger hochkommen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Irgendwann ein Läufer mit rotem T-Shirt – da ist Erik! Ich verfolge ihn mit dem Tele: Er steigt gut auf, überholt andere, die vor ihm aus der Spur treten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Dann sehe ich ihn auf dem Cliff-Walk. Ich filme, Andrea fotografiert, Katrin wartet am Verpflegungstisch. Während Erik neue Gels und Sportdrinks "tankt", beschwert er sich, nicht richtig ins Rennen zu kommen. Aber: Füße sind gut, die mitgebrachten Ersatzschuhe werden nicht gebraucht. Er schwitzt stark, wir nötigen ihn, mehr zu trinken. Dann ist er weg – keine Minute Aufenthalt. Ein effizienter Formel 1 Boxenstop.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Jetzt wird's hektisch: Seilbahn runter nach Grindelwald, dann schnell zum Zug nach Schwendi. Der fährt nur alle 30 Minuten. Zwischen Talstation und Bahnhof müssen wir uns beeilen, aber das ist schwierig: Die Hauptstraße ist zu Klein Shanghai mutiert. Und Klein Tokio. Und Klein Seoul. Unglaublich, wie viele Asiaten hier sind – zu Hause in Fernost ist da wahrscheinlich keiner mehr. Trotzdem schaffen wir den leicht verspäteten Zug.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjw9SwrYVAABgqoSP3bJn1c8DMpIgr36TbxxJzONWLo3NhajZ8I0bPip1ESb7tfqB0r8dpdQQS9Ml9NWkQsytAHl-dbrE5Q4kBMxF-mIJz8Oe7etwhXgblNyCDo_NV2bLHNFBwQ10tNaRgpVa33nIdFPNijnhHuiorqk8LxXbGc_RmVg_S3pyYuC3Ikp_4/s1280/Fig6.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjw9SwrYVAABgqoSP3bJn1c8DMpIgr36TbxxJzONWLo3NhajZ8I0bPip1ESb7tfqB0r8dpdQQS9Ml9NWkQsytAHl-dbrE5Q4kBMxF-mIJz8Oe7etwhXgblNyCDo_NV2bLHNFBwQ10tNaRgpVa33nIdFPNijnhHuiorqk8LxXbGc_RmVg_S3pyYuC3Ikp_4/w640-h360/Fig6.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schwendi: Versteckspiel und saure Gurken&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erik ist mittlerweile laut Live-Tracking durch die Verpflegungsstation in Feld und liegt auf Rang 6. Wir sind in Schwendi – aber wo ist denn hier die Verpflegungsstation? Wir finden sie schließlich in einer Schreinerei versteckt. Wieder das Ritual: Verpflegung auspacken, Flasks füllen, im Live-Tracking Eriks Platzierung checken. Erfreulich: mittlerweile ist er Fünfter, hat aber 6 Minuten Rückstand auf Platz 4.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Dann kommt er. Ist ziemlich fertig vom langen, technischen Downhill. Setzt sich kurz hin, bereut es beim Aufstehen. Und Erik, der sonst immer zu süßem Energiedrink und Glibbergels greift, nimmt tatsächlich eine Kartoffel und saure Gurken! Den Tipp, den ihm ChatGPT gegen die Palate-Fatigue gegeben hat, nimmt er wirklich an!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Seinen Weiterweg haben wir schon gesehen: Bahnlinie queren (die Schranken sind glücklicherweise offen), dann steil bergauf. Auch wir müssen sofort weiter zum Zug nach Grindelwald Terminal – und der ist nun auch verspätet. Herrgott, was ist mit den Schweizern los? Früher stellte man nach ihren Zügen die Uhr! Als der Zug kommt, ist er hoffnungslos überfüllt. Ich quetsche mich in einen Wagen, Katrin, Andrea und Elli müssen einen „Sondereingang" auf Hüfthöhe nehmen, den der Lokführer aufschließt. Auch die Crew muss heute sportliche Höchstleistungen bringen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh97sip0fJmKf2JUQgbMz7aKF-zegJH3lDzOpXbfqc0EJIPPm6WNbjhMokuW_-CmbCmNt4U_H4f9rF_z7OS1ukY4Ne0mu_zOEicLuGiLCdqPZFw7doAu_MQJmeyRN8V0Vt4hlpf-nY5nFH3pkttuHiVv_TTjFeFP_VDCZ88qwOZbWZVHU8iLHsk1Z9ukBY/s1279/Fig7.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="479" data-original-width="1279" height="240" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh97sip0fJmKf2JUQgbMz7aKF-zegJH3lDzOpXbfqc0EJIPPm6WNbjhMokuW_-CmbCmNt4U_H4f9rF_z7OS1ukY4Ne0mu_zOEicLuGiLCdqPZFw7doAu_MQJmeyRN8V0Vt4hlpf-nY5nFH3pkttuHiVv_TTjFeFP_VDCZ88qwOZbWZVHU8iLHsk1Z9ukBY/w640-h240/Fig7.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg_ttlHCw4YN5PFKuhY7MKdhCJOXH0TovF3w01Jz9cTKA41dABiZipDd6TbYWyki3PMMsW9FVDG43FrY59YZWoPChDFjlagloBe28kZ2NWHtHe-Xoy7Bky3xYRSzok8-DpAAUn42OeqKZULxe3Y0H5M6d9TfEeuQ2zHPZdR_B80AflGIs1Fdf4aOzqrbu8/s1270/Fig8.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="638" data-original-width="1270" height="322" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg_ttlHCw4YN5PFKuhY7MKdhCJOXH0TovF3w01Jz9cTKA41dABiZipDd6TbYWyki3PMMsW9FVDG43FrY59YZWoPChDFjlagloBe28kZ2NWHtHe-Xoy7Bky3xYRSzok8-DpAAUn42OeqKZULxe3Y0H5M6d9TfEeuQ2zHPZdR_B80AflGIs1Fdf4aOzqrbu8/w640-h322/Fig8.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kleine Scheidegg: Endlich Zeit zum Durchatmen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann am Terminal der Transfer zur Zahnradbahn, hoch zur Kleinen Scheidegg. Dort ist dann endlich genügend Zeit für die Crew: Wir gönnen uns frischen Kaffee und Brötchen. Ich will mir die Frauenspitze anschauen und bin verwundert: Die Läufer kommen von unten hoch – das ist doch nicht die normale Strecke! Denn eigentlich ist der Weg vom Männlichen zur kleinen Scheidegg fast eben und gut laufbar. Nicht dieses Jahr! Die Ersatzstrecken-Planer haben sich noch eine kleine Gemeinheit einfallen lassen. Erik und Wolfgang wissen das nicht, werden kalt überrascht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe Daniela Oemus, die von Eva-Maria Sperger an der Verpflegungsstation überholt wird. Wow! Was für ein Rennen ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erik ist am Männlichen nur noch 2 Minuten hinter Platz 4 – entweder dreht er in der zweiten Streckenhälfte auf, oder die anderen fallen zurück.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen uns aufteilen: Katrin schicken wir nach Brandegg, denn der Kurs der Läufer führt diesmal nicht über Eigermoräne und Eigergletscher, sondern direkt über eine „Autobahn" ins Tal.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Der Vorteil der Streckenverkürzung: Wir sehen auch Wolfgang! Ich beobachte mit dem Tele, wie die Läufer über eine Kuppe kommen und sich in einem Brunnen abkühlen, bevor sie den letzten Stich zur Verpflegung hochkämpfen. Da – Wolfgangs charakteristisches grün-schwarzes Trikot! Er freut sich über den unerwarteten Support, läuft aber noch die kurze Strecke nach oben zur offiziellen Verpflegung, weil er unbedingt Cola haben will.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Erik folgt 15 Minuten später. Auch ihn erkenne ich sofort am roten Trikot. „Du bist jetzt Vierter, müsstest den Dritten schon sehen können!" Erik aber ist von der Hitze völlig geschafft: „Heute geht's nur ums Ankommen." Die süße Sportdrink-Plörre hängt ihm zum Hals raus, er will nur noch normales Wasser. Verdammt, darauf war ich nicht vorbereitet. Aber dann erinnere ich mich, dass ich welches in meinem eigenen Trinkschlauch habe - damit kann Erik seine Geschmacksknospen mal wieder "neutralisieren".&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjy-PZMrMRiB2zIFz-w4v03Dt_qMIDEF2rr8XQ5axducaa16ndfMYc5CK0cWM5RLJmPwvtGfDeNFHkCxFaja7MWlWg3e4_xAb_wldb3hqNLU4Jr7z2VI7s7TDg28eawU_vopSV45igjR4rJyRJu7QM2jgtKZ5MmJQqrM92VpLIGlG8DDyY2HzZRP9t_K3k/s1275/Fig9.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="538" data-original-width="1275" height="270" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjy-PZMrMRiB2zIFz-w4v03Dt_qMIDEF2rr8XQ5axducaa16ndfMYc5CK0cWM5RLJmPwvtGfDeNFHkCxFaja7MWlWg3e4_xAb_wldb3hqNLU4Jr7z2VI7s7TDg28eawU_vopSV45igjR4rJyRJu7QM2jgtKZ5MmJQqrM92VpLIGlG8DDyY2HzZRP9t_K3k/w640-h270/Fig9.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Brandegg und das Transponder-Drama&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Für Erik geht's zu Fuß bergab, wir steigen in die Bahn. Unterwegs holt Erik Wolfgang tatsächlich fast ein – Katrin und Petra können beide kurz hintereinander in Brandegg verpflegen. Das klappt so schnell, dass Petra, Katrin und Elli danach gleich in unsere Bahn zusteigen und mit uns zurück nach Grindelwald fahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Dann die Katastrophe: Eriks Transponder hat in Brandegg nicht ausgelöst. Vorbeigelaufen? Akku leer? Wir starren gebannt auf die Handys. Im Livetracking tut sich nichts! Das Problem: Ohne Zeitnahme können wir nicht schätzen, wann er ins Ziel kommt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgHVjXDYzl4KvrPNuNPbbJLU-mI7WHtpjDc3i8wzI6ckfFBThSr-ySb3aT-7dCgvaOWDxp6NAGLcL05BJ423ZDA2mbpBz5f2rs15DuELwkGB0PdAzPZBXdrhBAw5JvGtNy-IqPkRUcN4NyulWa7VtsigrQRAlvZ1ofDr_qbMQ07YbWxQzsT_39U7QRanhQ/s1280/Fig10.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="649" data-original-width="1280" height="324" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgHVjXDYzl4KvrPNuNPbbJLU-mI7WHtpjDc3i8wzI6ckfFBThSr-ySb3aT-7dCgvaOWDxp6NAGLcL05BJ423ZDA2mbpBz5f2rs15DuELwkGB0PdAzPZBXdrhBAw5JvGtNy-IqPkRUcN4NyulWa7VtsigrQRAlvZ1ofDr_qbMQ07YbWxQzsT_39U7QRanhQ/w640-h324/Fig10.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Immerhin sind wir pünktlich im Ziel, um Wolfgang zu empfangen. Wir fotografieren, filmen und gratulieren – dann öffnet der Himmel seine Schleusen. Shit, jetzt wird Erik nochmal richtig nass! Zweimal donnert es, wir ziehen uns ins Zelt zurück, das im Zielbereich aufgestellt wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Endlich: Erik hat Pfingsegg erreicht und wird wieder in der Zeitwertung geführt. Nur noch runter vom Berg und den steilen Gegenanstieg hoch nach Grindelwald. Aber irgendwas stimmt mit der Zeitmessung nicht – plötzlich wird Erik schon fürs Ziel angekündigt. Wir stürmen aus dem Zelt – zu spät! Er ist schon da. Das einzige, was am heutigen Tag nicht geklappt hat: Wir haben Eriks Zieleinlauf verpasst. Also After-Finish-Fotos statt Zieleinlauf, Gratulation zu einer Superleistung, und ab ins Hotel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Und dort zeigt ein Blick aufs Handy, dass Erik dann doch das geschafft hat, was er selbst kaum mehr erwartet hat: Platz 3 seiner Altersklasse!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj_6GXy7xP9BJK-_Y8nHRVRigkHtLkugZlTTmf5gC1VEbf8F9u5M9MFJLLa_2prKPQDbPmdPehoNw7kXQYvXDGFammcZlsnI5cqqeudqaGxqmpe6Vo2y7KQEsrNwxxjoDBOVU9LJYBSzEW2cLw7WdUAZ-W8I8qL0_blhwlzfDK6fbGvymEhmG5YspZgpBw/s975/Fig11.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="718" data-original-width="975" height="472" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj_6GXy7xP9BJK-_Y8nHRVRigkHtLkugZlTTmf5gC1VEbf8F9u5M9MFJLLa_2prKPQDbPmdPehoNw7kXQYvXDGFammcZlsnI5cqqeudqaGxqmpe6Vo2y7KQEsrNwxxjoDBOVU9LJYBSzEW2cLw7WdUAZ-W8I8qL0_blhwlzfDK6fbGvymEhmG5YspZgpBw/w640-h472/Fig11.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Fazit: Andere Perspektive, gleiche Intensität&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Crewing ist genial – aber gnadenlos. Viel Planung und gleichzeitig höchste Flexibilität sind gefordert. Man muss jede Sekunde voll konzentriert sein, ständig mitdenken, vorausplanen. Abends war ich geschaffter als nach manchem eigenen Rennen, obwohl ich keinen Schritt gerannt bin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem: Ich übernehme definitiv bald wieder die Betreuerrolle. Die andere Seite des Trailrunnings ist mindestens genauso aufregend – und zeigt, wie wichtig ein gutes Crew-Team ist. Erik wäre ohne uns drei definitiv nicht so gut durch den Tag gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj46eKKcL1hXzNWWyrJPA0Gaxgl4CLCQeHdvwHp3tYsMvdyEGjHNKF9C5_c2O8OC-YZUzrOkq-t6suXh-ZP7Cr7criSUaTxqrEvcxdP3y3lS3K1UJroj1oE1RAWxTtPZdIvI_NLgK_HvADlpRQyD705m5tzfSp6EwgDCIiZH-nMypUB86vWSCc6c2lGypQ/s1017/Fig12.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="707" data-original-width="1017" height="444" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj46eKKcL1hXzNWWyrJPA0Gaxgl4CLCQeHdvwHp3tYsMvdyEGjHNKF9C5_c2O8OC-YZUzrOkq-t6suXh-ZP7Cr7criSUaTxqrEvcxdP3y3lS3K1UJroj1oE1RAWxTtPZdIvI_NLgK_HvADlpRQyD705m5tzfSp6EwgDCIiZH-nMypUB86vWSCc6c2lGypQ/w640-h444/Fig12.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;
  &lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;
    &lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;
      &lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;h5 data-v-291e79e2="" style="color: black; font-family: Arial; font-size: 16px; font-weight: bold; text-align: center; text-transform: none;"&gt;
          Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine
          e-mail Adresse ein:
        &lt;/h5&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center; text-transform: none;" type="email" /&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;
        
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;
  &lt;/form&gt;
  &lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by
    &lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/2342390735986780494/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/07/69-statt-101-kilometer-wenn-das.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/2342390735986780494" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/2342390735986780494" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/07/69-statt-101-kilometer-wenn-das.html" rel="alternate" title="69 statt 101 Kilometer: Wenn das perfekte Crewing-Konzept über Nacht kollabiert" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgKiVG9YEOuH3QTXuplY-BcvQCdpe53oWNKaKIcqvXO0lCY2d6LfLVCnwhZbPlTUv4okzyHm0DSwuLKozbcNOssicAnWYSUN8YhS_tmdkP8wvLSQ0LBjRzvzmf2NGL5XdsKzT6Up6a6lM53TuDLS0Pk0ixLP6XJZZKLYWeitmSd3cslw98obcuYCaFZXdE/s72-w640-h360-c/Fig1.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-5836699560893997792</id><published>2025-07-07T05:57:00.000-07:00</published><updated>2025-07-10T23:02:31.737-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trends"/><title type="text">WMTRC 2025: DLV nominiert Trailrunning Athleten und Athletinnen für Canfranc</title><content type="html">

&lt;div class="WordSection1"&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEip127886YdLzvaE5MZwAM7OVp1GJZmHhGV-a808t3l2yhMHkAgFX7A8-pKheWW98OuKlMsMGPO5wa3hcqGTie1NTTSFXkhbtpKTBKv5JKg1qiA21uFKbpEayX4e1B1t2aAQx5zUDFMxyGlhVs6hmCLecVW66uMIabCKSLyzndKXMU3UFWU9Zpz7iTdxdg/s1280/Titelbild.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEip127886YdLzvaE5MZwAM7OVp1GJZmHhGV-a808t3l2yhMHkAgFX7A8-pKheWW98OuKlMsMGPO5wa3hcqGTie1NTTSFXkhbtpKTBKv5JKg1qiA21uFKbpEayX4e1B1t2aAQx5zUDFMxyGlhVs6hmCLecVW66uMIabCKSLyzndKXMU3UFWU9Zpz7iTdxdg/w640-h360/Titelbild.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;i&gt;von Sabine&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Der DLV hat
am 4. Juli einen Teil seiner Nominierung für die World Mountain and Trail
Running Championships (WMTRC) 2025 in Canfranc, Spanien, bekanntgegeben. Diese
Nominierungen betreffen zunächst einmal nur das Trailrunning Segment, also das
Aufgebot für die Disziplinen Short Trail (44,5 km, 3657 Höhenmeter +/-) &amp;nbsp;sowie
Long Trail (81,2 km, 5434 Höhenmeter +/-). Die Nominierung des Teams für die
Berglaufkategorien Classic (up&amp;amp;down) und Vertical (Uphill) werden noch bis
zum 15. August auf sich warten lassen, weil der letzte Sichtungslauf für den
Vertical der Tegelberglauf am 3. August sein wird. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Vorab zum
Nominierungsprozedere selbst: In den vergangenen Jahren, insbesondere 2023, hat
der DLV viel – meiner Ansicht nach berechtigte – Kritik auf sich gezogen. So
wurde 2023 hinsichtlich der Nominierung der AthletInnen für die European
Athletics Offroad Running Championships in Annecy von vielen Beobachtern
konstatiert, dass Ausschreibung und Bekanntgabe der Nominierung zu spät erfolgt
ist und – vor allem – dass einige vielversprechende Nachwuchskräfte zu Hause
gelassen wurden. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Diese Kritik
scheinen die Verantwortlichen des DLV durchaus gehört und verstanden zu haben,
denn in diesem Jahr lief sehr vieles besser:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Die
Nominierungsrichtlinien für die vom 25.-28. September 2025 stattfindende WMTRC
wurden schon am 2.12.2024 veröffentlicht – also war den AthletInnen in diesem
Jahr sehr früh klar, wie sie planen mussten, wenn sie berücksichtigt werden
wollten.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Der DLV
berücksichtigt nicht nur die Läufer und Läuferinnen, die bei
Sichtungswettkämpfen antreten, sondern es gibt beim Trailrunning auch
abgestufte Berücksichtigungen der Leistungen bei der EM 2024, der UTMB
Finalrennen, des Golden Trail World Series Finales 2024 (beim Short Trail)
sowie „International top besetzte Rennen“. Und außerdem gab es eine Vornominierung
von Männern mit einem Gesamt-ITRA-Performance Index von ≥750 bei Frauen
und ≥880 bei Männern. Das alles eröffnete den DLV eine etwas flexiblere Abschätzung
des Leistungsniveaus und sorgte für etwas weniger Wettkampfstress – zumindest
bei einigen Läufern und Läuferinnen. &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Und man muss konstatieren: In diesem Jahr waren die Verantwortlichen des DLV sehr
viel mutiger und stellten im Trailbereich ein Aufgebot zusammen, das nicht nur
„alte Hasen“, sondern auch junge Talente einbezieht. Und die Gruppe ist –
zumindest beim Long Trail – so groß, dass zu erwarten ist, dass man hier auch
um die Mannschaftswertung mitlaufen kann. Wir erinnern uns: Beim WMTRC in
Innsbruck lieferten sich beim Long Trail die Mannschaften von Frankreich und
Deutschland ein spannendes Rennen – am Ende gewann Deutschland die
Silbermedaille. &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 16pt; line-height: 107%;"&gt;Vornominierte,
Verletzte und Läufer mit anderen Plänen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Über die
ITRA-Kriterien waren Hannes Namberger (907 Punkte), Marc Dürr und Benedikt
Hoffmann (beide 880 Punkte) vornominiert. Mittlerweile gehört auch Pierre
Emmanuel Alexandre (888) zu dieser illustren Runde, aber die Deadline für die
ITRA-Kriterien war im Dezember 2024, und damals hatte Pierre Emmanuel dieses
Kriterium noch nicht erfüllt. Bei den Frauen waren es Katharina Hartmuth (784),
Rosanna Buchauer (776) und Daniela Oemus (755). Auch hier hat sich die Gruppe
der Läuferinnen mit einem ITRA Performance Index &amp;gt;750 inzwischen erweitert –
um Kim Schreiber, Lisa Wimmer und Lena Laukner – aber auch hier waren es die
Rennen in 2025, die diese Läuferinnen über die Schwelle hievten. Für Nina
Engelhard und Lukas Ehrle, die ebenfalls das Kriterium erfüllen würden, hat es
keine Konsequenz, da sie in der Kategorie „Berglauf“ starten würden, für die
das Kriterium nicht gilt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Von diesem
Vornominierten hatte allerdings schon Hannes Namberger abgewunken, da er in
diesem Jahr eine andere Wettkampfplanung hat, und Benedikt Hoffmann ist immer
noch in der Aufbauphase nach seiner Verletzungspause. Und Katharina Hartmuth
muss sich beim Hardrock 100 in einer Woche beweisen, wenn sie ihr Ticket
endgültig lösen will. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Über die
Schiene der UTMB Finals wiederum hatte sich Rosanna Buchauer mit ihrem 3. Platz
beim CCC vorqualifiziert, ihr genügte laut den Statuten ein Leistungsnachweis
in 2025. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Und hier ist
nun das vom DLV nominierte Aufgebot:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 16pt; line-height: 107%;"&gt;Long
Trail Frauen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Lotti
Brinks&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;: Diese
Läuferin kennen wohl die Wenigsten hier, denn sie ist zwar in Deutschland
aufgewachsen, aber danach zum Designstudium nach USA gegangen, wo sie dann auch
mit dem Trailrunning begonnen hat. Ihre Ergebnisse aus 2024 und 2025:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Gorge Waterfalls 100k 2024 (731 ITRA Punkte)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;14. Platz Western States 2024 (720)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;9. Platz CCC 2024 (719)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;7. Platz Tarawera 102k 2025 (739)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Desert Rats 100k 2025 (775)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Rosanna
Buchauer&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;: Sie war
schon 2023 im WM-Team mit dabei und belegte damals den 5. Platz im Long Trail.
Im vergangenen Jahr machte sie vor allem durch ihren Sieg beim Lavaredo und
ihren dritten Platz beim CCC auf sich aufmerksam:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;17. Platz Zegama Aizkorri 2024 (709)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Lavaredo Ultra Trail 2024 (786)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Großglockner Trail 50k 2024 (751)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;3. Platz CCC 2024 (785)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;2. Platz Chianti Ultra Trail 73k 2025 (755)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;DNF, Western States 2025&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Ida-Sophie
Hegemann&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;: Auch sie
war 2023 schon Teil des deutschen Aufgebots bei der WM, kam damals beim Long Trail auf Platz 15 und trug zur Silbermedaille in der Mannschaft bei. Bei ihr wechseln starke Leistungen mit vereinzelten DNFs ab, letztere oft bedingt durch unglückliche Umstände oder gesundheitliche Herausforderungen - über beides spricht sie auch offen in ihrem Podcast "&lt;a href="https://open.spotify.com/show/5JA3OK3ExLoAogkGe9aAsC"&gt;Höhenmeter pro Kilometer&lt;/a&gt;". Ihre Stärke zeigt sie besonders bei Rennen, wo sie ihre Pace kontrollieren kann - bei den allergrößten, schnellsten internationalen Events würde man ihr noch etwas mehr Glück wünschen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;DNF, Transgrancanaria 2024&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;2. Platz Istria 100 Mile 2024 (744)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz IATF K110 2024 (744)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz ZUT, Ehrwald Trail 2024 (730)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Pitz Alpine P45R 2025 (713)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;DNF, UTMB 2024&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Grand Raid Ventoux 100 Mile 2025 (693)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Kaiserkrone Trail 56k 2025 (NA)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Eva
Sperger&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;: Die
Routinierteste im Feld des deutschen Teams. Auch wenn sie schon ein paar Jahre
der „Masters Kategorie“ angehört, hat sie gerade an diesem Wochenende beim
Ultra Trail Lamer Winkel gezeigt, dass sie immer noch verdammt schnell ist! Und
das Ticket für die WM hat sie mit dem 2. Platz beim diesjährigen ZUT gelöst –
mit der vielleicht besten Leistung ihrer langen Karriere!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Malcesine Baldo Trail 53k 2024 (732)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Mountainman Nesselwang XL 2024 (722)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Tenerife Bluetrail Ultra 2024 (744)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;2. Platz Eiger Ultra Trail E101 2024 (743)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;DNF, UTMB 2024&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;3. Platz Ultra Trail Cape Town 100k 2024 (737)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;DNF, MIUT 115 2025&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;2. Platz Zugspitz Ultratrail 2025 (765)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz UTLW „König vom Bayerwald“ 2025 (NA)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Lisa
Wimmer&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;: Sie war eine
der Wenigen, die im vergangenen Jahr für die European Offroad Running
Championships nominiert wurden – und erreichte bei ihrer ersten EM-Teilnahme Platz 26. In diesem Jahr hatte sie, die eigentlich eher auf mittellange Disziplinen
spezialisiert war, beim ZUT über die 100 Kilometer ihre Breakout Performance. Nicht nur der erste
Platz bei den Frauen war es, der ihr letztlich das Ticket für die WM
verschaffte, sondern auch Platz 4 in der Gesamtwertung. Möge die Formkurve weiter nach oben zeigen!&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="WordSection1"&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;3. Platz Trail du Petit Ballon 2024 (711)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Ultratrail Fränkische Schweiz 2024 (709)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;2. Platz Chiemgau Trail Run 39 k 2024 (665)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;26. Platz European Off Road Championships Annecy 2024 (696)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;7. Platz Lavaredo Ultradolomites 77k 2024 (681)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;44. Platz Sierre Zinal 2024 (644)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;6. Platz Mayrhofen Ultraks MUZ 30 (695)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;DNF, Oberaudorf Trail Festival XL 2024&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;3. Platz IATF K42 2025 (711)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Mountainman Nesselwang L 2025 (694)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Zugspitz Ultratrail 2025 (780)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Katharina
Hartmuth&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;: Eigentlich
müsste sie mit den hochklassigen Leistungen der letzten Jahre längst
qualifiziert sein – aber nachdem sie sich im Frühjahr zunächst mal von ihren
Verletzungen und OP erholen musste, kehrt sie erst mit dem Hardrock am
kommenden Wochenende ins Wettkampfgeschehen zurück. Hier muss sie ihren
„Leistungsnachweis“ bringen, dann ist sie für die WM qualifiziert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;7. Platz Transgrancanaria 2024 (728)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Andorra 105k 2024 (775)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;3. Platz Hardrock 100 2024 (674)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Tor des Geants TOR330 2024 (777)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Ersatz:
Juliane Rößler&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;. Sie
ist die Deutsche Meisterin im Ultratrail von 2024. Hier ist sie aber „nur“
Ersatzkandidatin, obwohl sie einen der Sichtungsläufe für den Long Trail, den
K110 beim IATF gewonnen hat. Aber hier zeigt sich mal wieder das Problem von
Sichtungswettkämpfen: Erst der Blick auf die ITRA-Punkte zeigt, dass selbst
dieser Sieg im Vergleich zu den anderen starken deutschen Läuferinnen nicht so
viel wert ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;3. Platz Ötzi – Sunny Mountain Trail 2024 (651)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Chiemgau Trail 39k 2024 (683)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Hochkönigman 33k 2024 (694)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz GGUT Osttirol Trail 2024 (729)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;14. Platz CCC 2024 (697)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Deutsche Meisterschaft Ultratrail 2024 Mountainman
Reit im Winkel (667)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;10. Platz Ötzi – Sunny Mountain Trail 2025 (591)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz IATF K110 2025 (684)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoListParagraphCxSpFirst"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoListParagraphCxSpLast"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 16pt; line-height: 107%;"&gt;Long
Trail Männer&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Pierre
Emmanuel Alexandre:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;
Endlich! Im vergangenen Jahr verschmähte der DLV noch den in Frankreich
geborenen und seit längerer Zeit in Deutschland lebenden Alexandre, obwohl der
sich immer wieder empfohlen hat. Aber in diesem Jahr kam man nicht mehr an ihm
vorbei, nachdem er die Deutsche Meisterschaft im Ultratrail gewonnen hat und
dann ganz regelgerecht auch noch den Sichtungslauf beim ZUT dranhängte. Den
gewann er – trotz Bullenhitze – wie im Vorjahr. Und obwohl er etwa 13 Minuten
über seiner eigenen Bestzeit blieb, ist diese Leistung aufgrund der
Temperaturen noch höher zu bewerten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;8. Platz Trail du Petit Ballon 2024 (823)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Donnersberg Trail 39k 2024 (825)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz ZUT 106k 2024 (900)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;52. Platz Marathon du Mont Blanc 2024 (760)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;7. Platz Wildstrubel 70k 2024 (808)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;7. Platz Saintelyon 2024 (848)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Deutsche Meisterschaft Ultratrail 2025 UTFS (839) &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz ZUT 107k 2025 (908)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Johannes
Dörr:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt; Die
Nominierung des Youngsters aus Konstanz ist sehr erfreulich, denn es ist sehr
wichtig, schon früh talentierte Nachwuchskräfte zu internationalen
Meisterschaften mitzunehmen, um den deutschen Trailrunning-Sport zukunftsfähig
zu machen. Und Johannes Dörr hat sich mit einem Sieg beim K110 empfohlen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;12. Platz IATF K35 2024 (717)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;9. Platz Ötzi – Sunny Mountain Trail 2025 (753)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz IATF K110 2025 (832)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;3. Platz ZUT 28k Garmisch Partenkirchen Trail 2025 (848)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Marcel
Geißler&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;: Die
Nominierung von Marcel Geißler ist für mich ein Zeichen, dass der DLV beim Long
Trail der Männer nicht nur auf die Individualplatzierung, sondern auch auf das
Mannschaftsergebnis schielt. Hoffentlich kommt er durch – denn die DNF Rate von
Marcel ist in den letzten Jahren recht hoch …&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="WordSection1" style="text-align: left;"&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;15. Platz Ötzi – Sunny Mountain Trail 2024 (682)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;DNF, IATF K110 2024&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;UT DNF, Hochkönigman Marathon Trail 2024&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;DNF, Lavaredo Ultra Trail 2024&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Mayrhofen Ultraks Zillertal MUZ14 2024 (774)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;3. Platz Julian Alps 120k 2024 (802)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;DNF, Transgrancanaria 2025&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;2. Platz IATF K110 2025 (801)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;DNF, ZUT Leutasch Trail 2025&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="WordSection1"&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Manuel
Hartweg:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt; Die
Formkurve des in der Schweiz arbeitenden und lebenden Trailläufers geht steil
nach oben. Zum ersten mal hat man ihn wahrgenommen, als er im letzten Jahr bei
der Deutschen Meisterschaft dem Favoriten Benedikt Hoffmann den Titel
wegschnappte. Er qualifizierte sich mit einem 3. Platz beim K110 des IATF – und
legte einen Monat später noch mit Platz 3 beim Mozart 100 nach.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Platz Pfalztrail - Basetrail 2024 (703)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;6. Platz ZUT 106k 2024 (771)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;4. Platz Madrisa Trail T54 2024 (767)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Platz Deutsche Meisterschaft Ultratrail 2024 Mountainman Reit
im Winkel (820)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Platz Mountainman Nikolaustrail XL 2024 (788)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Platz Istria 42k 2025 (808)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Platz IATF K110 2025 (797)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Platz Mozart 100 2025 (848)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Johannes
Löw:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt; Der
Salomon-Athlet aus Stuttgart zeigt eine hohe Vielseitigkeit. Er läuft auch mal
50km flach – aber auch auf den Trails stehen bei ihm in den vergangenen Jahren
ein paar beeindruckende Ergebnisse zu Buche.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;5. Platz Chianti Ultra Trail 73k 2024 (823)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;4. Platz Piut 30 2024 (793)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Pitz Alpine P45R 2024 (839)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;3. Platz Julian Alps 80k 2024 (836)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz IATF K65 2025 (845) &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;2. Platz ZUT 107k 2025 (824)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 16pt; line-height: 107%;"&gt;Short
Trail Frauen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Sarah
Kistner&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;: Sie kann
beides: Berglauf und Trailrunning. Schon 2023 war sie für die WMTRC nominiert,
allerdings musste sie damals krankheitsbedingt absagen. Also kann man vor allem
hoffen, dass sie es in diesem Jahr gesund an die Startlinie schafft – denn in
diesem Jahr zeigt sie ihre bislang beste Form. Sie hat sich bei beiden
Sichtungsrennen für den Short Trail gezeigt - und wie!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;2. Platz Ötzi – Sunny Mountain Trail 2024 (681)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;4. Platz Hochstaufen Trailrun 2024 (709)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;5. Platz ZUT Garmisch-Partenkirchen Trail 2024 (686)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;3. Platz Ötzi – Sunny Mountain Trail 2025 (721)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz IATF K42 2025 (741)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Hochstaufen Trailrun 2025 (715)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz ZUT Garmisch-Partenkirchen Trail 2025 (754)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;5. Platz Nebelhorn Berglauf 2025 (NA)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Daniela
Oemus&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;: Dass sie bei
der WMTRC dabei ist, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Denn Daniela
Oemus ist derzeit unsere erfolgreichste Athletin auf Trailstrecken um die
Marathondistanz herum. Die Läuferin, die mittlerweile Fachärztin für Orthopädie
und Unfallchirurgie ist und zwei Kinder hat, war auch bei der WMTRC in
Innsbruck dabei und belegte damals Platz 6 auf dem Short Trail. Die Saison 2025
ist derzeit noch durchwachsen – hoffentlich kann sie sich bis zu den
Weltmeisterschaften in Canfranc noch weiter steigern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;7. Platz Zegama-Aizkorri 2024 (741)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;DNF, OCC 2024&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;10. Platz, Transgrancanaria Marathon 2025 (661)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;4. Platz Ötzi – Sunny Mountain Trail 2025 (708)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz und Streckenrekord, Rennsteig Supermarathon 2025
(NA)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;3. Platz Hochkönigman Skyrace 2025 (723)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;14. Platz Marathon du Mont Blanc 2025 (701)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 16pt; line-height: 107%;"&gt;Short
Trail Männer&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Marc Dürr:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt; Im Sommer ist er Trailläufer, im
Winter Skimo-Athlet. Und weil er sich in den letzten Jahren bis auf 880
ITRA-Punkte vorgearbeitet hat, war er vorqualifiziert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Hochstaufen Trailrun 2024 (885)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;16. Platz Zegama-Aizkorri 2024 (862)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;43. Platz Sierre-Zinal 2024 (822)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Mayrhofen Ultraks MUZ30 2024 (902)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;DNF, Il Golfo Dell’Isola Trail 2025&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Moritz
auf der Heide&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;: Ein
echter Routinier – seit über 12 Jahren ist er im Trailrunning aktiv. Und auch
im Vorjahr war er einer der wenigen, die für die European Off-Road Championship
nominiert waren, allerdings für den Berglauf. In diesem Jahr darf er dann
wieder in seinem eigentlichen Element aktiv sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;4. Platz Ötzi Skyrace 2024 (856)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz IATF K35 2024 (861)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;35. Platz European Off-Road Championship 2024, Uphill (800)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;23. Platz European Off-Road Championship 2024, Up&amp;amp;Down
(855)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz ZUT Grainau Trail 2024 (830)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Stubai Ultratrail K15 2024 (781)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;11. Platz Dolomythsrun Skyrace 2024 (848)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;45. Platz Trofeo Kima 2024 (704)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;32. Platz Grand Raid Reunion, Mascareignes 2024 (647)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz Lindkogel Trail 2025 (813)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;81. Platz Ötzi – Sunny Mountain Trail 2025 (520)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz UTFS Speedtrail 2025 (777)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;1. Platz IATF K42 2025 (815)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Johnny
Ostfalk:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt; Dass auch
er auf der Nominierungsliste steht, zeugt davon, dass man mittlerweile im DLV
mutiger ist und auch Nachwuchsathleten eine Chance bei internationalen
Meisterschaften gibt. Er hat die Verantwortlichen beim Sichtungslauf beim Ötzi
überzeugt – denn der zeigte im Vergleich zum Vorjahr seine
Leistungsentwicklung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;8. Platz Ötzi Sunny Mountain Trail 2024 (725)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;2. Platz IATF K35 2024 (796)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;2. Platz ZUT Ehrwald Trail 2024 (753)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;5. Madrisa Trail T54 2024 (759)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;3. Platz Ötzi Sunny Mountain Trail 2025 (810)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 107%;"&gt;Dann bleibt
zu hoffen, dass alle nominierten Läuferinnen und Läufer bis zur WMTRC gesund
und verletzungsfrei bleiben!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/5836699560893997792/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/07/wmtrc-2025-dlv-nominiert-trailrunning.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/5836699560893997792" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/5836699560893997792" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/07/wmtrc-2025-dlv-nominiert-trailrunning.html" rel="alternate" title="WMTRC 2025: DLV nominiert Trailrunning Athleten und Athletinnen für Canfranc" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEip127886YdLzvaE5MZwAM7OVp1GJZmHhGV-a808t3l2yhMHkAgFX7A8-pKheWW98OuKlMsMGPO5wa3hcqGTie1NTTSFXkhbtpKTBKv5JKg1qiA21uFKbpEayX4e1B1t2aAQx5zUDFMxyGlhVs6hmCLecVW66uMIabCKSLyzndKXMU3UFWU9Zpz7iTdxdg/s72-w640-h360-c/Titelbild.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-7471509676701168122</id><published>2025-07-02T00:52:00.000-07:00</published><updated>2025-07-02T04:17:00.783-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="WSER"/><title type="text">Geschichten, Statistiken und Erkenntnisse vom Western States 2025</title><content type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgMxhggywaK5OsUTpGmn2P-m3150pmubz1BOkP917ZK4u-Uywe2dPLACxUr2r60gaHvbF6p-CRWCSmyO8DONWoW3O0kZ_qhWl0_qM5y4etxhnODzFevPCWhmTkzMg1t96P4WvLrON55Yr-8qhcjm_hkkz7OTBxakkbIvz-SxKm2lcUUgO9IrAU3tZxoCo8/s1280/Titelbild_Ergebnisse_end.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgMxhggywaK5OsUTpGmn2P-m3150pmubz1BOkP917ZK4u-Uywe2dPLACxUr2r60gaHvbF6p-CRWCSmyO8DONWoW3O0kZ_qhWl0_qM5y4etxhnODzFevPCWhmTkzMg1t96P4WvLrON55Yr-8qhcjm_hkkz7OTBxakkbIvz-SxKm2lcUUgO9IrAU3tZxoCo8/w640-h360/Titelbild_Ergebnisse_end.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das vergangene Wochenende hat eindrucksvoll bewiesen: Es braucht nicht zwingend die „Big Shots" des Ultrarunning, damit der Western States zu einem wahren Spektakel wird. Mit Caleb Olson und Abby Hall haben sich zwei Überraschungssieger in die illustre Liste der Western States-Champions eingereiht. Das Rennen war so offen wie selten zuvor – und gerade deshalb außergewöhnlich spannend.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Überraschungssieger mit besonderen Geschichten&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weder Caleb Olson noch Abby Hall standen vor dem Rennen auf den Favoritenlisten ganz oben. Caleb, der seit 2018 auf Ultratrails unterwegs ist, hat zwar kontinuierlich solide Ergebnisse abgeliefert – jedoch nie die ganz großen Ausrufezeichen gesetzt. Eine bemerkenswerte Ausnahme bildete sein Sieg beim diesjährigen Transgrancanaria. Und bereits im vergangenen Jahr bewies er sein Potenzial beim Western States: Bei seinem Debüt auf der legendären Strecke lief er auf Anhieb auf den fünften Platz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Abby Halls Weg zum Sieg war noch bemerkenswerter. Sie brachte bereits ein Western States-Finish mit: 2021 landete sie bei den Frauen auf Platz 14. Ihre Stärken zeigte sie vor allem beim CCC, wo sie 2021 den zweiten und 2022 den dritten Platz erreichte. Doch dann kam der Rückschlag: Im Juni 2023 brach sie sich bei einem Trainingslauf das Bein – eine Verletzung, die sie weit zurückwarf. Ein ganzes Jahr dauerte es, bis sie wieder zu einem Wettkampf antrat: dem UTMB 2024, wo sie allerdings „nur“ Platz 31 belegte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass Abby überhaupt beim diesjährigen Western States an der Startlinie stand, war alles andere als selbstverständlich. Beim Black Canyon landete sie auf Platz 5 und verpasste zunächst das Golden Ticket. Erst als EmKay Sullivan, die Drittplatzierte mit bereits akzeptiertem Golden Ticket, ihre Schwangerschaft bekannt gab, erhielt Abby die unverhoffte Chance auf ihren Start in Squaw Valley.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Rekorde und andere Zahlenwerke&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Entgegen vieler Prognosen fiel auch in diesem Jahr weder der Streckenrekord bei den Männern noch bei den Frauen. Dennoch wurde es knapp: Caleb Olson verpasste Jim Walmleys Fabelrekord gerade mal um 1 Minute und 57 Sekunden, ist damit der zweitschnellste Mann, der jemals diese Strecke gelaufen ist. Bei den Frauen war der Abstand deutlicher – Abby Hall lag 1:07:43 hinter Courtney Dauwalters Bestmarke.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die wahre Überraschung liegt jedoch in einer anderen Statistik: Der Western States zieht – auch international – immer mehr gute Läufer und Läuferinnen an, was zu einer historisch hohen Leistungsdichte an der Spitze führt. In diesem Jahr lagen zwischen den Plätzen 1 und 3 bei den Frauen lediglich 13 Minuten und 42 Sekunden, bei den Männern sogar nur 7 Minuten und 57 Sekunden – absolute Rekordwerte in der Geschichte des Rennens. So eng war es an der Spitze noch nie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung bei den Frauen. Während man in früheren Jahren oft beklagte, dass die Siegerin bereits früh feststand und das Rennen vorhersagbar wurde, erlebten wir 2025 eine nie dagewesene Leistungsdichte in den Top 10. Der Western States wird also Jahr für Jahr nicht zwangsläufig schneller – aber er wird definitiv spannender.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEic7_PGJgm_mZwH1LatXAF0gSTHTufoXllV8_vDfMOjgroSwUm3t5FaF7JT_AYt5e2Jx1mYQvz_qWbiZy25kHjT68nhfJNH6Mifgl4wLKXvP24HIDmoZf3Lp1aI9ahjAcRd28D_Bt83vUj_wMiH4lWcm3so62XWuEuWX7Fakx9vK5SN6Jx2ogVaReJ0dH0/s1009/Top10M%C3%A4nner.png" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="605" data-original-width="1009" height="240" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEic7_PGJgm_mZwH1LatXAF0gSTHTufoXllV8_vDfMOjgroSwUm3t5FaF7JT_AYt5e2Jx1mYQvz_qWbiZy25kHjT68nhfJNH6Mifgl4wLKXvP24HIDmoZf3Lp1aI9ahjAcRd28D_Bt83vUj_wMiH4lWcm3so62XWuEuWX7Fakx9vK5SN6Jx2ogVaReJ0dH0/w400-h240/Top10M%C3%A4nner.png" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjmrtkMJaeT-Z6HEsdYudhxdpxw85Hyj24jBczTzGRcnuLiHhoObK4MSv5KKTUrK-oaEoJFALuspcLUH1YyhkBZThyphenhyphen9xDt7Ib34cdypXte-LlfSYvq_h2BVcsCnE97y6ABbae-jhcuM83ANy6yXF-zEsyascr-oVoCiuxkOiqja3wlGhZDXmm8rRqZo6Q4/s1011/Top10Frauen.png" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="600" data-original-width="1011" height="238" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjmrtkMJaeT-Z6HEsdYudhxdpxw85Hyj24jBczTzGRcnuLiHhoObK4MSv5KKTUrK-oaEoJFALuspcLUH1YyhkBZThyphenhyphen9xDt7Ib34cdypXte-LlfSYvq_h2BVcsCnE97y6ABbae-jhcuM83ANy6yXF-zEsyascr-oVoCiuxkOiqja3wlGhZDXmm8rRqZo6Q4/w400-h238/Top10Frauen.png" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Zeiten der Top 10 Männer (oben) und Frauen (unten) beim Western States zwischen 2010 und 2025&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Faszinierend war auch die taktische Entwicklung des Rennens. Der Western States ist längst nicht mehr ein Lauf, bei dem jeder Teilnehmer sein mentales Spreadsheet abarbeitet. Stattdessen bildeten sich strategische Gruppen und temporäre Allianzen, die dynamisch waren und auch so wieder aufgelöst wurden, wie sie sich gebildet hatten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So formierte sich in der High Sierra ein regelrechter „Men Train" mit anfangs zwölf Läufern – darunter Rod Farvard, Caleb Olson, Chris Myers, Vincent Bouillard, Hans Troyer, David Roche, Kilian Jornet, Hannes Namberger und Adam Peterman. Diese Gruppe zerbrach durch eine Tempoverschärfung von Seth Ruhling, Chris Myers und Caleb Olson. Doch auch dieses Dreier- und später Zweier-Bündnis löste sich beim Aufstieg nach Michigan Bluff auf, als sich Caleb Olson entscheidend absetzen konnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu keinem Zeitpunkt des Rennens schienen die Positionen in Stein gemeißelt – so dicht folgten sich die Läufer und Läuferinnen auf den Fersen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Frauen laufen gleichmäßiger als Männer&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine weitere bemerkenswerte Beobachtung bestätigte ein bekanntes Phänomen: Die Frauen teilten sich ihr Rennen deutlich gleichmäßiger ein als die Männer. Dies zeigt sich nicht nur daran, dass die Männerspitze anfangs weit unter Rekordkurs lag, nur um später deutlich zurückzufallen. Viel aussagekräftiger ist die Entwicklung des Männer- und Frauenfelds zwischen Start und Ziel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Red Star Ridge nach 15 Meilen führten 20 Männer das Feld an – erst dann folgte die erste Frau. Diese Konstellation blieb weitgehend bis Devils Thumb bestehen, dem Halbstrecken-Marker: Hier konnten sich die führenden Frauen maximal bis auf Gesamtplatz 19 vorschieben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Ziel bot sich ein völlig anderes Bild: Von den Gesamtplätzen 11 bis 20 waren acht Positionen von Frauen belegt. Ein eindeutiger Beleg dafür, dass nicht nur einzelne Läuferinnen konstant gelaufen waren, sondern die gesamte Frauenspitze eine durchdachtere Rennaufteilung gewählt und zum Ziel hin auf das Männerfeld aufgeholt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das Rennen beginnt nicht länger in Foresthill&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das Rennen beginnt in Foresthill" – diese Ultrarunning-Binsenweisheit gehört möglicherweise der Vergangenheit an. Dahinter stand die Erfahrung, dass Läufer, die in der High Sierra und den Canyons führten, häufig nicht bis Auburn durchhielten – oder zumindest nicht mehr die Reserven besaßen, um auf den letzten relativ flachen und schnellen 30 Meilen entscheidend einzugreifen.&lt;br /&gt;2025 erlebten wir hier eine bemerkenswerte Trendwende. Bereits im Vorfeld äußerten mehrere Spitzenläufer mit Blick auf Jim Walmleys Rekord, dass Zeitgewinne am ehesten in den ersten 30 Meilen möglich seien. Die Konsequenz: Keiner der Topfavoriten ging das Rennen in der High Sierra und den Canyons konservativ an.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach dem ersten langen Anstieg zum Escarpment befanden sich die späteren Top 3 bereits unter den führenden acht Läufern. Das Frauenfeld wurde sogar von der späteren Siegerin Abby Hall angeführt. Diese machte damit eine zweite Western-States-Weisheit zunichte: „Those who win the climb to the Escarpment rarely win in Auburn.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch die entscheidenden taktischen Schachzüge fielen früher als gewohnt: Im Abstieg zum Deadwood Canyon gelang es Chris Myers und Caleb Olson, das Spitzenfeld zu sprengen und sich abzusetzen. Beim Aufstieg aus dem El Dorado Creek distanzierte sich Caleb Olson erstmals von Chris Myers – der Grundstein für seinen späteren Sieg war gelegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei den Frauen sortierte sich das Feld ebenfalls bereits in den Canyons: Nach Attacken von Ida Nilsson und der Polin Martyna Mlynarczyk übernahm Abby Hall im Aufstieg nach Michigan Bluff wieder die Führung. Bis Foresthill hatte sich das Damenfeld praktisch so geordnet, wie es später auch im Ziel zu sehen war – mit einer Ausnahme: Ida Nilsson bezahlte für ihre frühe Tempoverschärfung und fiel zwischen Foresthill und Auburn noch von Platz 2 auf Platz 4 zurück.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Falls sich dieser Trend durchsetzt und Rennen künftig nur noch durch Läufer gewonnen werden, die von Beginn an hohes Tempo gehen, werden Michigan Bluff und Foresthill zum Scherbenhaufen für jene, die das Rennen zu aggressiv angegangen sind. In diesem Jahr traf es Martyna Mlynarczyk, Eszter Csillag, Heather Jackson, Riley Brady und David Roche. Auch für Adam Peterman wurde Foresthill zum Knackpunkt – von dort musste er die letzten 38 Meilen „nach Hause wandern".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das Alter spielt (k)eine Rolle&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Thema Alter stand in diesem Jahr besonders im Fokus – nicht zuletzt durch Kilian Jornet, der sich mit 37 Jahren nochmals dem Western States stellte, den er vor 14 Jahren gewonnen hatte. Seine diesjährige Zeit von 14:19:22 lag eine Stunde und 20 Minuten unter seiner Siegerzeit von 2011 – ein beeindruckender Beweis dafür, dass er nicht nur 14 Jahre älter, sondern vor allem 14 Jahre erfahrener geworden ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch Ida Nilsson bewies Konstanz im Alter: Die mittlerweile 41-Jährige lief mit 17:00:48 nahe an ihren eigenen Masters-Rekord (W40) von 16:56:52 aus dem Vorjahr heran. Nicht ganz so erfolgreich war Jeff Browning, der in der Kategorie M50 Steven Moores Rekord von 18:14:57 aus dem Jahr 2019 anvisiert hatte, aber erst in 19:12:58 das Ziel erreichte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass das Alter dennoch eine entscheidende Rolle spielt, zeigte sich bei den noch älteren Teilnehmern dramatisch. Nicholas Bassett, der als erster über 80-Jähriger finishen wollte, musste früh aufgeben – schon nach 16 Meilen war für ihn Schluss. Gleiches Schicksal ereilte Jim Howard, den Sieger von 1981 und 1983, der mit über 70 Jahren angetreten war, in Foresthill. Von sechs Läufern über 70 Jahren erreichte nur Jan Vleck das Ziel in Auburn. Auch Anne Johnson, mit 63 Jahren die älteste Frau im Feld, konnte das Rennen nicht beenden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fazit: Die relativ strikten Cutoffs einzuhalten wird zur enormen Herausforderung, wenn die Leistungskurve altersbedingt nach unten zeigt.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Glück und Unglück bei den Deutschen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei den deutschen Startern bot sich ein Bild mit Licht und Schatten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das erste Unglück traf Rosanna Buchauer, die als erste Läuferin das Rennen aufgeben musste. Obwohl sie anfangs noch gut im Frauenfeld positioniert war, begann ihr Magen zu rebellieren. Nach nur 25 Meilen war in Duncan Canyon bereits Schluss für die Golden-Ticket-Gewinnerin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Es war einfach zu heiß. Dafür bin ich nicht gemacht" – das waren Hannes Nambergers erste Worte nach seinem Zieleinlauf in Auburn. Doch trotz der Klage war Hannes die Konstanz in Person. Von Beginn an lief er knapp hinter den Top 10, konnte durch einige Rennaufgaben in Foresthill sogar kurzzeitig in die Top 10 vorrücken, verlor diese Position aber wieder an Läufer wie Peter Frano, Ryan Montgomery und Kai Hiroki. Sein elfter Platz erspart ihm immerhin das Grübeln über eine erneute Teilnahme 2026 – denn mit einem Top-10-Platz hätte er sich automatisch qualifiziert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die größte deutsche Überraschung war zweifellos Johannes Obermüller. Mit nur zwei Losen über das Losverfahren qualifiziert, lief er eine beeindruckende 18:05:56 und wurde 15. bei den Männern beziehungsweise 24. in der Gesamtwertung. Damit ist er der drittbeste Deutsche in der Western States-Geschichte hinter Janosch Kowalczyk und Hannes Namberger – und der beste Deutsche, der sich je über das Losverfahren qualifiziert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Adrian Koch erreichte den 56. Gesamtplatz und war damit sogar schneller als Routinier Adam Peterman. Auch Matthias Glück blieb als 88. mit 23:47:29 unter der magischen 24-Stunden-Marke und sicherte sich den begehrten Silver Belt Buckle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;DNFs und glückliche Wendungen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pech hatte Adam Popp, der erste Läufer mit Knie-Amputation, der jemals beim Western States startete. Auf der Cal Street im Abstieg zur Rucky Chucky River Crossing musste er sein Rennen beenden – ein bitteres Ende eines mutigen Versuchs.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Glücksgeschichte schrieb dagegen Russell Gardham: Der Brite stand auf Position 65 der Warteliste und bekam in der Woche vor dem Rennen vom Race Director einen Anruf, dass es sich eventuell aufgrund mehrerer Absagen mit dem Start ausgehen könnte. Also flog er über den Atlantik in die USA – nur um während des Fluges zu erfahren, dass er tatsächlich einen Startplatz erhalten hatte. Diese kuriose Wendung zahlte sich aus: Er finishte das Rennen in 29:22:39 – beeindruckend für einen Läufer, der noch mit ordentlich Jetlag zu kämpfen hat!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Fazit: Ein Western States für die Geschichtsbücher&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Western States 2025 hat eindrucksvoll bewiesen: Manchmal entstehen die besten Geschichten, wenn die größten Stars fehlen. Ohne Walmsley, Dauwalter und Schide entwickelte sich eine Dramatik und Unvorhersagbarkeit, die in der jüngeren Geschichte des Rennens ihresgleichen sucht. Und das ist möglicherweise das Beste, was einem Rennen widerfahren kann, das nach 52 Jahren immer noch zu überraschen vermag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Western States 2025 hat die zeitlose Wahrheit bestätigt: Die wahre Magie liegt nicht im Vorhersagbaren, sondern im Unerwarteten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;
  &lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;
    &lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;
      &lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;h5 data-v-291e79e2="" style="color: black; font-family: Arial; font-size: 16px; font-weight: bold; text-align: center; text-transform: none;"&gt;
          Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine
          e-mail Adresse ein:
        &lt;/h5&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center; text-transform: none;" type="email" /&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;
        
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;
  &lt;/form&gt;
  &lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by
    &lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/7471509676701168122/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/07/geschichten-statistiken-und.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/7471509676701168122" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/7471509676701168122" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/07/geschichten-statistiken-und.html" rel="alternate" title="Geschichten, Statistiken und Erkenntnisse vom Western States 2025" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgMxhggywaK5OsUTpGmn2P-m3150pmubz1BOkP917ZK4u-Uywe2dPLACxUr2r60gaHvbF6p-CRWCSmyO8DONWoW3O0kZ_qhWl0_qM5y4etxhnODzFevPCWhmTkzMg1t96P4WvLrON55Yr-8qhcjm_hkkz7OTBxakkbIvz-SxKm2lcUUgO9IrAU3tZxoCo8/s72-w640-h360-c/Titelbild_Ergebnisse_end.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-7950888959420712757</id><published>2025-07-01T01:40:00.000-07:00</published><updated>2025-08-01T01:44:33.590-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="alles-laufbar"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><title type="text">Meine Artikel auf alles-laufbar.de</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiMVqXW-LhR6AaZKV3N6EmVYLwVKi81cn5Rhx8WRBXfls-DIjPdvW9aNR1w9YZwuniJI3xfqm7P0N-X7wVTC8_4JhlLbFyVxD0eUfFs9QrosrxhZHFVHKgN7KpgQtoAOmN-WY4-m-B0PsnTaTxaQ2KC9CEbX_xZOzCTGPkZK2AMEDXPQR2Kt1hjBHR_mQ8/s310/Alles_Laufbar.jfif" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="163" data-original-width="310" height="337" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiMVqXW-LhR6AaZKV3N6EmVYLwVKi81cn5Rhx8WRBXfls-DIjPdvW9aNR1w9YZwuniJI3xfqm7P0N-X7wVTC8_4JhlLbFyVxD0eUfFs9QrosrxhZHFVHKgN7KpgQtoAOmN-WY4-m-B0PsnTaTxaQ2KC9CEbX_xZOzCTGPkZK2AMEDXPQR2Kt1hjBHR_mQ8/w640-h337/Alles_Laufbar.jfif" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit einiger Zeit schreibe ich nicht nur Artikel für TrailrunningHD, sondern immer mal wieder für &lt;a href="http://alles-laufbar.de"&gt;alles-laufbar.de&lt;/a&gt;. Hier sind folgende Artikel erschienen:&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://alles-laufbar.de/wissen/kann-kuenstliche-intelligenz-einen-trainer-ersetzen/"&gt;Kann künstliche Intelligenz einen Trainer ersetzen?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://alles-laufbar.de/wissen/laeuferherzen-im-langstreckentest-wie-gesund-ist-ausdauersport-wirklich/"&gt;Läuferherzen im Langstreckentest: Wie gesund ist Ausdauersport wirklich? &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://alles-laufbar.de/meinung/weniger-ist-mehr-fuer-eine-bewusstere-wettkampfplanung/"&gt;Weniger ist mehr: Für eine bewusstere Wettkampfplanung &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://alles-laufbar.de/trail-kultur/zwischen-abenteuer-und-inszenierung-trailrunning-filme-im-wandel-der-zeit/"&gt;Zwischen Abenteuer und Inszenierung: Trailrunning-Filme im Wandel der Zeit &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://alles-laufbar.de/trail-kultur/nur-ein-stueck-blech-ueber-die-macht-der-medaillen/"&gt;Nur ein Stück Blech? Über die Macht der Medaillen &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://alles-laufbar.de/wissen/unsichtbare-heldinnen-der-gender-performance-gap-im-ultrarunning/"&gt;Sind Frauen die besseren Ultraläufer? Der Gender Performance Gap im Ultrarunning &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://alles-laufbar.de/trail-kultur/laufen-im-grenzbereich-der-ultimative-kampf-gegen-das-dnf/"&gt;Laufen im Grenzbereich: Der ultimative Kampf gegen das DNF &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://alles-laufbar.de/meinung/sagen-was-ist-eine-frage-von-taktik-und-organisation/"&gt;UTMB-Kritik: Eine Frage von Taktik und Organisation &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://alles-laufbar.de/meinung/utmb-boykott-drei-missverstaendnisse/"&gt;UTMB-Boykott: Drei Missverständnisse&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Außerdem war ich in folgenden Podcasts zu Gast:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://open.spotify.com/episode/12I6ttTasMvgLcvlaj9LqW?si=b95139f9c46047b9"&gt;#37: Redaktionskonferenz: Trailrunning-Filme im Wandel der Zeit mit Sabine Heiland&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://open.spotify.com/episode/6yHTHWjnUa2qPR1I9RUCok?si=_drOYLa4Q8WeL6bISEm6hQ"&gt;#18: Redaktionskonferenz mit Sabine Heiland&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://open.spotify.com/episode/3zhkQevWjBznJ1kO3pRUv1?si=U_XMhodJRnWCkljjBv3J5A "&gt;#11: Redaktionskonferenz mit Sabine Heiland&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;P.S.:
 Alles-laufbar ist ein unabhängiges, transparentes und freies digitales 
Trailrunningmedium. Hier findet Ihr Texte über Trailrunning, 
Materialtests, einen wöchentlichen Podcast sowie ein Rennplaner für eine
 Vielzahl von Trailrunning-Events. Viele der Angebote sind kostenfrei 
verfügbar, allerdings gibt es auch ausgewählte Inhalte, die nur für 
Mitglieder zugänglich sind. Über das Mitgliedermodell will sich 
Alles-laufbar die Unabhängigkeit von großen Sponsoren erhalten. Mehr 
Infos findet Ihr &lt;a href="https://alles-laufbar.de/ueber-uns/"&gt;hier&lt;/a&gt;. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/7950888959420712757/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/07/httpstrailrunningnordwand.blogspot.com202507artikelshalles-laufbar.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/7950888959420712757" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/7950888959420712757" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/07/httpstrailrunningnordwand.blogspot.com202507artikelshalles-laufbar.html" rel="alternate" title="Meine Artikel auf alles-laufbar.de" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiMVqXW-LhR6AaZKV3N6EmVYLwVKi81cn5Rhx8WRBXfls-DIjPdvW9aNR1w9YZwuniJI3xfqm7P0N-X7wVTC8_4JhlLbFyVxD0eUfFs9QrosrxhZHFVHKgN7KpgQtoAOmN-WY4-m-B0PsnTaTxaQ2KC9CEbX_xZOzCTGPkZK2AMEDXPQR2Kt1hjBHR_mQ8/s72-w640-h337-c/Alles_Laufbar.jfif" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-4945135205357215687</id><published>2025-06-26T14:40:00.000-07:00</published><updated>2025-07-02T04:17:37.410-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Vorschau"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="WSER"/><title type="text">Sieben Fragen vor dem Western States 2025</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhWGckcCXqORr6KoAUf6oe9zQrZwcYfysr_IEy1TcjcKNyQ7DTWZeUzAMeyQvCVv6Gd70-lQtFlbZtm5Cp1ZrBQBPERzMZmVAKuYA6F6D-oCeBEqmx-Bz3cJZqt6-WA_qZSQZKCXKiUpEQeqxgCXKhyphenhyphenWxTeMSbq2a7zxNMdPfX-xWmW_uGLP9Y1yxrAdNQ/s1280/Titelbild.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhWGckcCXqORr6KoAUf6oe9zQrZwcYfysr_IEy1TcjcKNyQ7DTWZeUzAMeyQvCVv6Gd70-lQtFlbZtm5Cp1ZrBQBPERzMZmVAKuYA6F6D-oCeBEqmx-Bz3cJZqt6-WA_qZSQZKCXKiUpEQeqxgCXKhyphenhyphenWxTeMSbq2a7zxNMdPfX-xWmW_uGLP9Y1yxrAdNQ/w640-h360/Titelbild.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;Am Wochenende steht uns das „Hochfest" im Ultrarunning bevor: Der
  Western States 100. Ursprünglich hatte man ein großes Duell „Jim Walmsley
  gegen den Rest der Welt" erwartet, doch Ende Mai musste der Vorjahressieger
  und Streckenrekordhalter &lt;a href="https://youtu.be/z2M7a2nRDOw"&gt;seine Teilnahme absagen&amp;nbsp;&lt;/a&gt;, genau wie Hayden Hawks.
  Von den Top 10 der Männer kehren in diesem Jahr nur vier Läufer zurück. Auch
  bei den Frauen fehlen die großen Favoritinnen Courtney Dauwalter und Katie
  Schide, die 2023 beziehungsweise 2024 unglaublich schnelle Zeiten gelaufen
  waren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wird der Western States dadurch langweilig? Ich denke: im Gegenteil. Gerade
  das enorm offene Rennen verspricht Spannung.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Und gleichzeitig sind Walmsley und Dauwalter indirekt bei diesem Rennen
  präsent. Denn ihre Streckenrekorde schwirren als Benchmark in den Köpfen der
  LäuferInnen herum und werden sie zu Höchstleistungen antreiben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Dabei sollte man nicht vergessen: Der Western States lebt nicht nur von den
  Topfavoriten. Die wahre Seele des Rennens zeigt sich oft im Mittelfeld oder am
  Ende des Feldes. Nicht umsonst sind in der „Golden Hour" – der letzten Stunde
  vor dem 30-Stunden-Cutoff – häufig mehr Zuschauer im Stadion der Placer High
  School in Auburn als beim Zieleinlauf der Führenden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine sieben brennenden Fragen vor dem Rennen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;1. Spannendes Rennen oder Favoritensterben?&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  Dieses Jahr gibt es keine absoluten Favoriten – weder bei den Männern noch bei
  den Frauen. Stattdessen wartet ein Feld voller vielversprechender
  Kandidaten.&amp;nbsp;Bei den Frauen führen Fuzhao Xiang (804 ITRA-Punkte in der
  100-Meilen-Kategorie), Eszter Csillag (786), Marianne Hogan (786), Emily
  Hawgood (781) und Ida Nilsson (775) die Favoritenliste an. Spannend wird auch
  der Auftritt von 100-Meilen-Debütantin Rosanna Buchauer (Gesamt ITRA-Punkte:
  776) sowie weiterer starker Läuferinnen wie Caitlin Fielder (773), Martyna
  Mlynarczyk (772), Riley Brady (772) und Hau Ha (775), die bislang noch keine 100 Meilen gelaufen sind.
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  Bei den Männern sticht Kilian Jornet (919) mit den höchsten ITRA-Punkten in der 100-Meilen-Kategorie hervor, gefolgt von Vincent Bouillard (916), Rod Farvard (912), Adam Peterman
  (907) und Daniel Jones (904). Auch Hannes Namberger (888), David Roche (865),
  der 100-Meilen-Debütant Peter Frano (916), Jeff Ruhling (884) und Joe
  McConaughy (871) haben realistische Chancen auf die Top 10.
&lt;/p&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  Diese Ausgeglichenheit verspricht ein langes Rennen in der Gruppe – und damit
  maximale Spannung bis zum Schluss.&amp;nbsp;
&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  &lt;b&gt;2. Fallen die Streckenrekorde?&lt;/b&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  Die Bedingungen sind vielversprechend: Kein high snow year in der Sierra
  Nevada, keine Rekordhitze – auch wenn überdurchschnittliche Temperaturen
  angekündigt sind. Gutes Hitzetraining und perfektes Temperaturmanagement während des Rennens werden entscheidend sein.
&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  Dennoch dürften meines Erachtens die Rekorde von Jim Walmsley (14:09:28) und
  Courtney Dauwalter (15:29:33) bestehen bleiben. Realistischer ist eine
  Rekordzahl von Läufern unter 15 Stunden bei den Männern und unter 17 Stunden
  bei den Frauen.
&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  &lt;b&gt;3. Gibt es ein „Dark Horse"?&lt;/b&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  Fiona Pascall, die jüngere Schwester der 2021er-Siegerin Beth Pascall, hat
  bereits mit Siegen beim Wildstrubel und Mozart sowie einem starken 11.
  Gesamtplatz beim Ultra Trail Chianti überzeugt. Ein Top-10-Platz ist durchaus
  möglich.
&lt;/div&gt;
&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  &lt;a href="https://youtu.be/ZZmeB4qub_U"&gt;Hans „the Kid" Troyer&lt;/a&gt; erinnert an den jungen Jared Hazen, der 2019 im Alter
  von 24 Jahren Zweiter hinter Jim Walmsley wurde. Troyer könnte eine ähnliche
  Überraschung schaffen - oder es könnte sich sein Schicksal beim Black Canyon 2024 wiederholen, wo er unbedingt an den Fersen des Führenden Hayden Hawks bleiben wollte, letztlich aber eine Rhabdomyolyse mit ins Ziel brachte.&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  &lt;b&gt;4. Return of the Champion: Was macht Jim Howard?&lt;/b&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  Eine lebende Legende: 1978 lief Jim Howard erstmals den Western States, gewann
  1981 und 1983 – letzteres im legendären „Battle of the Jims" gegen Jim King.
  Jetzt, als 70-Jähriger mit zwei künstlichen Kniegelenken, geht er auf sein
  achtes Finish zu. Eine Inspiration für alle Altersklassen.&amp;nbsp;
&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  &lt;b&gt;5. Der erste 80-jährige Finisher?&lt;/b&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  Nicholas Bassett aus Cheyenne, Wyoming, bringt 166 Ultramarathon-Finishes mit
  – davon 14 Western States. Als 80-Jähriger wäre er der älteste Finisher aller
  Zeiten. Sein letzter Zieleinlauf 2018 in 29:09:42 lag bereits in der Golden
  Hour, wenn er damit auch der schnellste Läufer über 70 Jahre ist, der jemals den Western States gefinisht hat. Schafft er auch diesmal das Unmögliche?&amp;nbsp;
&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;
&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  &lt;b&gt;6. Was machen die Deutschen?&lt;/b&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  Über die Lotterie qualifizierten sich &lt;a href="https://alles-laufbar.de/report/per-crowdfunding-nach-auburn-adrians-traum-vom-western-states-100/"&gt;Adrian Koch aus Ilmenau&lt;/a&gt; (der
  Zweitjüngste im Feld), Johannes Obermüller aus Kreuth und Matthias Glück aus
  Walddorfhäslach. Alle drei werden vor allem darauf hoffen, gut durch's Rennen zu kommen und nicht mit dem berüchtigten Cutoff Begegnung zu machen.
&lt;/div&gt;
&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  Echte Medaillenchancen haben dagegen Rosanna Buchauer (Golden Ticket beim CCC)
  und Hannes Namberger (Golden Ticket beim Canyons Endurance Run). Beide bewegen sich sonst eher in der
  alpinen Szene und müssen sich an die Hitze und Laufbarkeit des Western States
  anpassen. Buchauer feiert ihr 100-Meilen-Debüt, während Namberger bei der
  „Generalprobe" beim Canyons Endurance Run Dritter wurde – in einer Zeit, die
  fast Adam Petermans 2022er-Siegerzeit entspricht. Ich traue beiden zu, in die Top 10 zu laufen.&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  &lt;b&gt;7. Comeback oder neues Gesicht?&lt;/b&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;
  Adam Peterman, Sieger von 2022, kehrt nach einer langwierigen Verletzungspause
  zurück. Kilian Jornet betritt 14 Jahre nach seinem Sieg von 2011 wieder die
  Bühne. Doch ihre damaligen Siegerzeiten (15:34:24 und 15:13:48) hätten im Vorjahr gerade mal für die Plätze 10 und 12 gereicht.&lt;br /&gt;
  Die Frage ist: Können die erfahrenen Champions die neuen Wilden in Schach
  halten, oder erleben wir eine Wachablösung?&amp;nbsp;
&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin-left: 40px; text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;p style="text-align: left;"&gt;Wie auch immer: Der Western States 2025 verspricht ein offenes, spannendes Rennen zu werden –
  mit Geschichten, die weit über die Siegerzeiten hinausgehen.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Wollt Ihr den Western States 100 Endurance Run auch verfolgen? Dann schaut hier:&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/egNbd-IMpSM"&gt;Western States Race Meeting Live Stream&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/xQARqNI992M"&gt;Western States Live Stream&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;
  &lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;
    &lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;
      &lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;h5 data-v-291e79e2="" style="color: black; font-family: Arial; font-size: 16px; font-weight: bold; text-align: center; text-transform: none;"&gt;
          Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine
          e-mail Adresse ein:
        &lt;/h5&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center; text-transform: none;" type="email" /&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;
        
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;
  &lt;/form&gt;
  &lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by
    &lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/4945135205357215687/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/06/sieben-fragen-vor-dem-western-states.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/4945135205357215687" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/4945135205357215687" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2025/06/sieben-fragen-vor-dem-western-states.html" rel="alternate" title="Sieben Fragen vor dem Western States 2025" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhWGckcCXqORr6KoAUf6oe9zQrZwcYfysr_IEy1TcjcKNyQ7DTWZeUzAMeyQvCVv6Gd70-lQtFlbZtm5Cp1ZrBQBPERzMZmVAKuYA6F6D-oCeBEqmx-Bz3cJZqt6-WA_qZSQZKCXKiUpEQeqxgCXKhyphenhyphenWxTeMSbq2a7zxNMdPfX-xWmW_uGLP9Y1yxrAdNQ/s72-w640-h360-c/Titelbild.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-5836716113269710980</id><published>2024-12-19T07:42:00.000-08:00</published><updated>2024-12-19T12:25:03.183-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trends"/><title type="text">TRAILRUNNING: RÜCKBLICK 2024</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEis9z9Z8p-Mf7fE7a5hJyKcMrTblYX3mWbm5k4YbZJupiDuk0GF4M7dbEwQ_R9ECXOPofuust1jn4JEQsQg-img36V45SFwKrojbpmposA_JvP0rJkVB6ifYuH0WoEYAyj3iaORFAzGdHPA5mJHJjA65pqMiyXMxdtOvjgk3QHojz79qy53qN1HXpChWAk/s1280/Titel_Trailrunnging_R%C3%BCckblick_2024.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEis9z9Z8p-Mf7fE7a5hJyKcMrTblYX3mWbm5k4YbZJupiDuk0GF4M7dbEwQ_R9ECXOPofuust1jn4JEQsQg-img36V45SFwKrojbpmposA_JvP0rJkVB6ifYuH0WoEYAyj3iaORFAzGdHPA5mJHJjA65pqMiyXMxdtOvjgk3QHojz79qy53qN1HXpChWAk/w640-h360/Titel_Trailrunnging_R%C3%BCckblick_2024.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für ein Jahr war 2024?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für mich war es ein Jahr voller Überraschungen. Gerade, als es so schien, als hätten wir im Trailrunning die aufregendsten Geschichten bereits erlebt – dass wir an einem Punkt angekommen sind, an dem nur noch kleine Fortschritte möglich sind – kam 2024 und belehrte uns eines Besseren. Dieses Jahr hat uns gezeigt, dass der Sport immer noch voller unvorhersehbarer Wendungen und außergewöhnlicher Momente steckt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es begann mit einer historischen Premiere: Jasmin Paris wurde die erste Frau, die den Barkley Marathons finishte. Kurz darauf schrieb Rod Favard, ein bis dato nahezu unbekannter Läufer, beim Western States Geschichte, als er sich mit niemand Geringerem als Jim Walmsley ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte. Beim gleichen Event beeindruckte Katie Schide, als sie nur knapp an Courtney Dauwalters legendärem „Jahrhundertrekord“ scheiterte. Und der UTMB? Den gewann völlig überraschend ein Läufer, den niemand auf dem Radar hatte: Vincent Bouillard. Als wäre das nicht genug, setzte Tara Dower im September dem Jahr die Krone auf, indem sie auf dem Appalachian Trail einen Overall-FKT aufstellte. Ein Jahr voller positiver Überraschungen – doch 2024 hatte nicht nur Glanzmomente zu bieten, sondern auch seine Schattenseiten. Fehltritte und Kontroversen sorgten ebenfalls für Gesprächsstoff.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lasst uns also einen systematischen Blick zurückwerfen. Und wie immer gilt: Dieser Rückblick spiegelt meine ganz persönliche Meinung wider. Bei der Vielfalt an Veranstaltungen und Spielarten, die unser Sport bietet, lässt sich trefflich darüber diskutieren, wer wirklich die beeindruckendste Leistung des Jahres abgeliefert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;Trail-Moment des Jahres&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Für mich steht ein Moment ganz klar im Mittelpunkt des Trailrunning-Jahres 2024: das historische Finish von Jasmin Paris bei den Barkley Marathons. Es war ein Meilenstein, der für viele – mich eingeschlossen – lange Zeit undenkbar schien. Ich habe mich oft gefragt, ob es überhaupt jemals einer Frau gelingen könnte, dieses Rennen zu finishen. Aber wenn es jemand schaffen könnte, dann Jasmin Paris.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jasmin ist eine Ausnahmeathletin, deren unglaubliches Talent für Multiday-Events schon beim Spine Race 2019 aufblitzte, als sie das Rennen nicht nur gewann – gegen die gesamte Konkurrenz, Männer und Frauen -, sondern auch einen neuen Overall-Streckenrekord aufstellte. Ihre Wurzeln im britischen Fellrunning prägen sie bis heute: Unwegsames Gelände? No Problem! Keine technischen Hilfsmittel? No Problem! Sich selbst im Gelände orientieren? No Problem! Die Liste ihrer Siege bei Rennen wie dem Cheviot Goat, dem Dragon’s Back Race oder dem Fellsman ist beeindruckend. Ebenso hat sie bei den schwierigsten Skyraces der Welt wie dem Glen Coe Skyline, dem Hamperokken Skyrace und der Trofeo Kima bewiesen, dass sie technische und physische Herausforderungen meistert wie kaum eine andere.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber der Barkley ist eine ganz andere Kategorie. Neben Physis, Technik und mentaler Härte erfordert er auch ein gutes Stück Glück – mit dem Wetter, mit der Verfassung und mit Konkurrenten, die sich gegenseitig helfen, die komplexe Streckenführung zu bewältigen. Dieses Jahr fügten sich all diese Faktoren perfekt zusammen. Das Wetter war gnädig, und mit Ihor Verys, John Kelly, Jared Campbell und Greig Hamilton erreichten gleich vier Männer das Ziel – ein seltener Erfolg. Doch die größte Überraschung kam 99 Sekunden vor Ablauf des 60-Stunden-Cutoffs: Jasmin Paris kam ein letztes Mal zurück zum Yellow Gate und wurde Finisher #20 – und damit die erste Frau, die dieses Meisterwerk vollbrachte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses Finish war nicht nur ein „First of“. Es war ein Leuchtturm, ein Symbol dafür, was im Trailrunning möglich ist – insbesondere für Frauen. Niemand brachte die Bedeutung ihres Finishs besser auf den Punkt als John Kelly, dem Barkley-Finisher #15: „Meine Töchter waren [bei ihrem Finish] dabei und haben zugesehen. Danke, Jasmin, dass du ihnen gezeigt hast, was ich ihnen nie ganz zeigen konnte.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;Rennen des Jahres&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Der Sierre Zinal 2024 mit dem Zweikampf zwischen Philemon Ombogo Kiriago und Kilian Jornet war ungemein spannend und obendrein eine Werbung für unseren Sport.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kilian Jornet legte los wie die Feuerwehr, setzte sich früh an die Spitze und schien darauf bedacht, die Konkurrenz so schnell wie möglich abzuschütteln. Doch der Plan ging nicht ganz auf: Noch im Anstieg wurde er von Josphat Kiprotich überholt, was das Rennen offenhielt. Erst im welligen Abschnitt hinter dem Hotel Weisshorn kristallisierten sich die beiden Hauptprotagonisten des Tages heraus: Kilian Jornet übernahm die Führung, gefolgt von Philemon Ombogo Kiriago.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als die beiden in den technisch anspruchsvollen Downhill nach Zinal gingen, schien das Rennen entschieden. Kilian Jornet, bekannt für seine überragenden Downhill-Fähigkeiten, sah wie der sichere Sieger aus. Doch Philemon überraschte alle. Er schoss im Downhill an Kilian vorbei, der im ersten Moment sichtlich Mühe hatte, dem Tempo zu folgen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was dann folgte, war Trailrunning-Drama pur: Kilian bekam die zweite Luft, kämpfte sich zurück. Kurz vor Zinal gelang es ihm, Philemon erneut zu überholen, und die beiden lieferten sich einen packenden Schlussspurt. Am Ende triumphierte Kilian Jornet mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 2 Sekunden – ein Finish, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;Trail-Läuferin des Jahres (international)&lt;/h2&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/h4&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;Platz 1: Katie Schide&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Katie Schide zeigte 2024 eindrucksvoll, dass man immer mit ihr rechnen muss. Schon beim Canyons 100 fiel sie auf, als sie den Streckenrekord pulverisierte - eine Spitzenleistung noch sehr früh in der Saison. Doch beim Western States setzte sie noch einen obendrauf: Sie lief ein nahezu einsames Rennen und blieb nur 17 Minuten über dem Streckenrekord von Courtney Dauwalter. Diese Leistung kam für mich überraschend – ich hätte sie so nah an der Zeit von Courtney nicht erwartet. Dann kam der UTMB: Katie unterbot hier mit ihrem klaren Sieg den Streckenrekord von Courtney, den diese 2021 aufgestellt hatte. Was ich mir für 2025 wünschen würde, wäre ein direktes Duell zwischen diesen beiden Ausnahmeläuferinnen. Werden wir das sehen? Katie wird beim Hardrock 100 antreten, während Courtney zwar als Titelverteidigerin qualifiziert ist, aber bereits abgesagt hat. Katie wäre für den Western States als Titelverteidigerin qualifiziert, hat dort jedoch abgesagt, um sich ganz auf den Hardrock zu konzentrieren. Somit bliebe der UTMB als mögliche Plattform für ein direktes Aufeinandertreffen. Beide sind qualifiziert. Doch dafür müsste Katie das knallharte Hardrock-UTMB-Double meistern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;Platz 2: Courtney Dauwalter&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Auch wenn die Rennen, die Courtney 2024 lief, nicht ganz die Sichtbarkeit der Rennen aus dem Vorjahr hatten und auch nicht so kompetitiv waren: Sie ist und bleibt eine feste Größe in der Trailrunning-Welt. In diesem Jahr gewann sie alle fünf Rennen, bei denen sie angetreten ist. Ihr Sieg beim Mt. Fuji 100 (vor den Namensstreitigkeiten mit dem UTMB bekannt als UTMF) wurden von der ITRA mit 872 Punkten fast genauso gut bewertet wie ihr Rekordlauf beim Western States im Vorjahr (875 Punkte). Vor allem der Vergleich mit dem übrigen Starterfeld zeigt ihre Dominanz: Beim Mount Fuji wurde sie Dritte im Gesamtklassement und schlug die zweitbeste Frau um satte 4 Stunden. Beim Nice Cote d’Azur war nur Cristofer Clemente schneller als sie, während sie die zweitbeste Frau um 5 Stunden distanzierte. Und beim Hardrock verbesserte sie zum dritten Mal in Folge den Streckenrekord – ein beeindruckender Beleg für ihre Konstanz und Stärke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;Platz 3: Madalina Florea&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Madalina Florea zeigte 2024 unglaubliche Konstanz, auch wenn sie keinen großen Sieg erringen konnte. Nachdem sie 2023 beim Golden Trail World Series Finale ihr Breakout-Race hatte, überzeugte sie in der European Off-Road Championship, wo sie in den beiden Bergläufen (Uphill und Up&amp;amp;Down) jeweils den 3. Platz belegte. Es folgten starke Leistungen beim Marathon du Mont Blanc und Sierre-Zinal, wo sie zweimal Platz 2 errang.&amp;nbsp; Auch in den beiden US-Rennen der GTWS war sie konstant stark – zweimal landete sie auf Platz 2. Und schließlich belegte sie beim Prolog der GTWS Finals den dritten Rang. Hätte ihr der Körper beim abschließenden GTWS Finale nicht den Dienst versagt – sie litt unter heftigen Magenproblemen und knickte im Rennen auch noch um – hätte sie in der Abschlusswertung was reißen können. Was mich beeindruck hat: sie gab das Rennen nicht auf, sondern quälte sich durch und beendete das Rennen auf Platz 43. Danach brach sie im Ziel zusammen - aber sie zeigte damit, was für ein Kampfgeist in ihr steckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;Trail-Läufer des Jahres (international)&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;Platz 1: Elhousine Elazzaoui&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Elhousine Elazzaoui, der für das Team NNormal läuft, war 2024 in nahezu unschlagbarer Form auf den Trail-Strecken bis hin zur Marathonlänge. Der Marokkaner hatte schon in der Vergangenheit immer wieder beeindruckende Trail-Resultate erzielt, aber in diesem Jahr setzte er Maßstäbe. Er begann mit zwei starken zweiten Plätzen beim Siguniang Mountain Race in China, das nun Teil der Golden Trail World Series ist, und beim Zegama Marathon. Doch seine größte Triumphphase kam später: Er gewann den Marathon du Mont Blanc und ließ bewusst das Rennen in Sierre-Zinal aus – ein Rennen, bei dem er nie besser abgeschnitten hat als Platz 31. Stattdessen reiste er in die USA, um die beiden wichtigsten GTWS-Rennen mitzunehmen und zu gewinnen – beim Mammoth 26 nach einem packenden Kopf-an-Kopf-Duell inklusive eines Ellbogenremplers gegen Patrick Kipngeno. Beim abschließenden GTWS-Finale in der Schweiz triumphierte er in beiden Wettbewerben – sowohl im Prolog als auch im Hauptwettkampf – und sicherte sich damit den Titel in der Golden Trail World Series mit einem perfekten Score von 1000 Punkten. Ein Trail-Jahr ohne Makel!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;Platz 2: Kilian Jornet&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Anders als Elhousine sucht sich Kilian mittlerweile gezielt seine Rennen aus – in diesem Jahr waren es „nur“ zwei: Der Zegama-Aizkorri und Sierre-Zinal. In Zegama gewann Kilian mit weitem Vorsprung – es war sein elfter Sieg in diesem Traditionsrennen, und er blieb dabei nur 1 ½ Minuten über seinem eigenen Streckenrekord von 2022. Beim Sierre-Zinal lieferte er sich den oben schon beschriebenen Zweikampf mit Philemon Kiriago, verbesserte seine eigene Rekordmarke um eine Sekunde und sicherte sich zum zehnten mal den Sieg. Doch was in diesem Jahr deutlich heraussticht, ist sein Projekt „Alpine Connections“, bei dem er alle 82 Viertausender der Alpen innerhalb von 19 Tagen und 16 Stunden bestieg. Das war eine echte Meisterleistung! Mehr dazu im Kapitel "FKT".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;Platz 3: Ludovic Pommeret&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Ludovic Pommeret ist der lebende Beweis dafür, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch zu absoluter Höchstleistung fähig ist. Mit 49 Jahren gehört er zu den erfahrensten und besten Athleten der Szene und hat bereits viele der wichtigsten Trail-Events gewonnen: den UTMB, den TDS und die Diagonale des Fous auf La Reunion. Dieses Jahr trat er beim Hardrock 100 an und erzielte dabei einen beeindruckenden Sieg – er gewann mit einem Vorsprung von drei Stunden auf den Zweiten. Nicht nur das: Er verbesserte auch den Streckenrekord um drei Minuten, den zuvor kein geringerer als Kilian Jornet innehatte. Wenige Wochen später startete er dann – wieder einmal – beim UTMB, und wurde Fünfter. Die französischen Fans am Streckenrand waren außer sich vor Begeisterung - zurecht! Ludovic Pommeret beweist Jahr für Jahr, dass Alter im Trailrunning nur bedingt eine Grenze darstellt. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;Trail-Läuferin des Jahres (national)&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;Platz 1: Nina Engelhard&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Der Namen dieser Läuferin war mit bis zu diesem Jahr nicht bekannt. Dann kam die Qualifikation für die EM, die sich Nina ziemlich souverän sicherte. Und ihr Auftritt bei der EM selbst war dann schon mehr als souverän: Sie sicherte sich den Europameistertitel sowohl im Uphill- als auch im Up&amp;amp;Down Lauf. Und besiegte dabei Läuferinnen wie Maude Mathys, Judith Wyder oder Madalina Florea. Das allein ist ein Grund, sie hier an Platz eins zu setzen. Auch wenn man natürlich argumentieren kann, dass Nina keine Trailläuferin, sondern eine Bergläuferin ist. Aber hey, wachsen da nicht gerade zwei Disziplinen zusammen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;Platz 2: Rosanna Buchauer&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Rosanna Buchauer feierte 2024 ein starkes Comeback nach ihrem DNF beim CCC 2023 und einer längeren Verletzungspause. Sie gewann den Lavaredo Ultra Trail, den Großglockner Trail und erreichte schließlich den 3. Platz beim CCC 2024, womit sie sich für den Western States 2025 qualifizierte – man darf gespannt sein, wie sich sich dort schlägt! Ein beeindruckendes Jahr, das sie zurück in die Weltspitze des Trailrunnings brachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;Platz 3: Katharina Hartmuth&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Katharina Hartmuth bleibt die deutsche Spezialistin für die ganz langen Kanten. Nach ihrem DNF beim Tor des Géants 2023 und einer längeren Verletzungspause tastete sie sich vorsichtig zurück, mit Platz 7 beim Transvulcania. Danach zeigte sie, was in ihr steckt: Sieg beim Andorra 100, Platz 3 beim Hardrock 100 hinter Courtney Dauwalter und Camille Bruyas – und schließlich der Sieg beim Tor des Géants 2024, gekrönt von einem neuen Streckenrekord. Ein beeindruckendes Jahr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;Trail-Läufer des Jahres (national)&lt;/h2&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;Platz 1: Hannes Namberger&lt;/h4&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Hannes Namberger ist und bleibt der „Dauerbrenner“ im (Ultra-)Trailrunning – auch 2024. Allerdings musste er sich in dieser Saison zunächst „reinfuchsen“. Beim Ötzi Trail Naturns landete er hinter Benedikt Hoffmann und Sven Koch auf dem dritten Platz. Beim Transvulcania folgte ein aus seiner Sicht enttäuschender 14. Platz. Doch dann platzte der Knoten: Zum dritten Mal nach 2021 und 2022 gewann er den Lavaredo Ultratrail – ein beeindruckender Hattrick. Und beim UTMB erreichte er mit einem vierten Platz seine bisher beste Platzierung bei diesem prestigeträchtigen Rennen. Dass er die Saison wegen einer Lebensmittelvergiftung beim Ultratrail Cape Town nicht abschließen konnte? Geschenkt. Hannes bleibt der Maßstab im Ultra-Trailrunning in Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;Platz 2: Lukas Ehrle&lt;/h4&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Ein Hoffnungsträger für die Zukunft: Lukas Ehrle hat in diesem Jahr gezeigt, dass großes Talent und harte Arbeit sich auszahlen. Ursprünglich aus dem Berglauf kommend, fühlt sich Lukas auch auf kürzeren Trail-Strecken pudelwohl. Der amtierende Deutsche Meister im Berglauf, der aktuell in den USA trainiert, brachte von den European Off-Road Championships gleich zwei Medaillen mit nach Hause: Bronze im Uphill und Silber im Up&amp;amp;Down. Beim Großglockner-Berglauf wurde er Fünfter – als bester Europäer hinter vier Kenianern. Nur eine Woche später folgte sein erster WMRA-Weltcup-Sieg in Portugal. Im August krönte er seine Saison mit dem Sieg beim ETC im Rahmen des UTMB. Was für ein Jahr ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;Platz 3: Benedikt Hoffmann&lt;/h4&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Nicht alles lief in diesem Jahr bei Benne nach Plan. Eine hartnäckige Achillessehnenverletzung bremste ihn ausgerechnet vor dem CCC aus und führte dort zu seinem ersten DNF in seiner langen Trailrunning-Karriere. Auch bei der Deutschen Meisterschaft im Ultratrail musste er sich überraschend mit Platz zwei zufriedengeben. Dennoch gab es auch zahlreiche Erfolgsmomente: Der Sieg beim Ötzi Trail Naturns, der zweite Platz über 50 km beim Trail Alsace Grand Est sowie mehrere erste Plätze bei kürzeren Rennen, wie dem Tschirgant Skyrun TS16, dem PIUT20 oder dem Transruinaulta curta. Besonders beeindruckend war sein Triumph auf der Langdistanz der Davos X-Trails. Was Benedikt Hoffmann jedoch besonders auszeichnet: Sein Einsatz für das Nationalteam. Er ist sich nie zu gut dafür, im Nationaltrikot bei einer Meisterschaft anzutreten – seien es bei einer Europameisterschaft oder einer Weltmeisterschaft. So auch in diesem Jahr bei den European Off-Road Championships: Da erreichte er einen starken achten Platz im Trail-Wettbewerb und war damit bester Deutscher. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;FKT des Jahres, Frauen, international: Tara Dower, Appalachian Trail (supported)&lt;/h2&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Dieses Jahr ist die Wahl ein No-Brainer: Der Titel geht an Tara Dower für ihre unglaubliche FKT auf dem Appalachian Trail. Sie legte die 2.189 Meilen lange Strecke in 40 Tagen, 18 Stunden und 6 Minuten zurück – fast sechs Tage schneller als die bisherige Bestzeit von Jennifer Pharr-Davis. Besonders beeindruckend: Tara war sogar 13 ½ Stunden schneller als Karel Sabbe, der den Rekord seit 2018 innehatte. Das bedeutet, dass Tara nun die Overall-FKT auf einer der ikonischsten FKT-Strecken der Welt hält.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Natürlich wirft das wieder einmal die Frage auf, ob der &lt;a href="https://alles-laufbar.de/wissen/unsichtbare-heldinnen-der-gender-performance-gap-im-ultrarunning/"&gt;Gender Performance Gap&lt;/a&gt; bei Mehrtagesevents bzw. auf ultralangen Strecken überhaupt noch relevant ist. Faktoren wie Schlafmanagement und Logistik scheinen hier eine größere Rolle zu spielen als reine physische Leistungsfähigkeit. Doch meiner Meinung nach ist diese Diskussion noch nicht endgültig entschieden.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Wie auch immer: Diese Leistung ist absolut beeindruckend! Und sie hat sich für Tara auch finanziell ausgezahlt. Wie Abby Levene von Outside Online berichtet, hat Tara nach ihrer FKT einen &lt;a href="https://run.outsideonline.com/trail/tara-dower-signs-record-breaking-deal-with-altra/"&gt;mehrjährigen Vertrag mit Altra &lt;/a&gt;unterschrieben. Dieser soll ihr jährlich einen sechsstelligen Betrag einbringen – zwischen 100.000 und 250.000 US-Dollar. Damit gehört sie zu den bestbezahlten Trailläuferinnen weltweit.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Was daran überrascht: Tara ist bisher in Wettkämpfen weniger aufgefallen. Zwar gewann sie letztes Jahr den Run Rabbit Run 100 sowie dieses Jahr den Umstead 100 und belegte einen vierten Platz beim Hardrock 100, doch mit einem ITRA Performance Index von 703 zählt sie eher zur „erweiterten Elite“. Bedeutet das, dass Athletinnen künftig verstärkt auf FKTs setzen sollten, um große Sponsorenverträge abzuschließen? Eher nicht. Um den Erfolg von Taras Vertrag zu verstehen, muss man wissen, dass Altra-Schuhe nicht nur bei Trailrunnerinnen, sondern vor allem bei Langstreckenwandernden beliebt sind – und genau in dieses Segment passt Taras FKT perfekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;FKT des Jahres, Männer, international: Kilian Jornet, „Alpine Connections“ – alle 82 4000er der Alpen&lt;/h2&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Alles begann mit einer &lt;a href="https://www.instagram.com/reel/C-nYWtHonDh/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="&gt;scheinbar beiläufigen Ankündigung&lt;/a&gt; von Kilian Jornet auf Social Media am 13. August: „Hi everyone, I’m feeling pretty good after Sierre-Zinal, so I’ve decided not to go home yet and enjoy the good conditions in the Alps...“. Niemand hätte geahnt, dass er die Alpen auf &lt;i&gt;diese &lt;/i&gt;Weise genießen würde.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Einen Tag später kündigte Kilian sein Projekt Alpine Connections an. Zunächst hieß es nur, er wolle &lt;a href="https://www.instagram.com/reel/C-p8oP0opVa/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="&gt;so viele 4000er wie möglich besteigen&lt;/a&gt;. Doch schon bald wurde klar, dass er &lt;i&gt;alle &lt;/i&gt;82 4000er der Alpen in Angriff nehmen würde – ein Unterfangen, das bereits von Legenden wie Ueli Steck (2015, in 62 Tagen, ohne motorisierte Hilfsmittel, mit Gleitschirm) oder &lt;a href="https://www.lacrux.com/alpinismus/peter-von-kaenel-und-chrigel-maurer-besteigen-alle-82-viertausender-in-51-tagen/"&gt;Chrigel Maurer und Peter von Känel&lt;/a&gt; (2024, in 51 Tagen, mit Gleitschirm und Skiern) angegangen worden war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kilian setzte bei seinem Projekt jedoch neue Maßstäbe: Er war ausschließlich zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs; nur seine Begleiter nutzten gelegentlich den Gleitschirm. Am 31. August erreichte er mit dem Barre des Écrins den südlichsten 4000er der Alpen und &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C_d46QsIbzc/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="&gt;vollendete sein Vorhaben&lt;/a&gt;. Das Ergebnis: 82 Gipfel, 1.207 Kilometer und 75.344 Höhenmeter in nur 19 Tagen und 16 Stunden – eine Rekordzeit, die schlicht unfassbar ist. Und das alles bei einem durchschnittlichen Schlaf von 5:17 Stunden pro Nacht.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Ist das nun eine klassische FKT, bei der eigentlich auch die Strecke definiert sein muss? Oder Peak Bagging? Oder einfach ein außergewöhnliches Projekt? Für mich ist es alles zusammen – vor allem aber eine Leistung, die jenseits des Vorstellbaren liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;FKT des Jahres, Frauen, national: Clara Carste, Watzmann-Traverse (supported)&lt;/h2&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Während der wettkampffreien Corona-Zeit avancierte die Watzmann-Traverse zum beliebten „Spielplatz“ für Trailläufer, die sich hier spannende FKT-Duelle lieferten: 2020 lieferten sich Hannes Namberger und Anton Palzer ein episches Battle, bei dem sie sich gegenseitig die Bestzeit abnahmen.&lt;br /&gt;Am 22. Juni 2024 schrieb die erst 25-jährige Clara Carste ihre eigene Geschichte auf dieser Strecke. Früh am Morgen startete sie mit dem Ziel, die Frauen-FKT der Watzmann-Traverse zu brechen. Vier Stunden und 13 Minuten später kehrte sie zurück zum Parkplatz an der Wimbachbrücke – und unterbot die bisherige Bestzeit von Stefanie Maurer um satte 27 Minuten. Stefanie hatte 2023 eine unsupported FKT aufgestellt, während Clara supported unterwegs war.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Das Besondere an Claras Erfolg: Sie ist erst vor zwei Jahren zum Trailrunning gekommen. Ihre Motivation für diese FKT? Nach eigener Aussage wurde sie durch das legendäre Battle zwischen Hannes Namberger und Anton Palzer inspiriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;FKT des Jahres, Männer, national: Benni Bublak &amp;amp; Johannes Stimpfle, Jubiläumsgrat-Runde (unsupported)&lt;/h2&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Auch diese FKT weckt Erinnerungen an das legendäre Duell zwischen Hannes Namberger und Anton Palzer – nicht wegen des Watzmanns, sondern wegen des ebenso packenden und zeitlich noch dichteren Wettstreits, der sich hier abspielte.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Im Gegensatz zu den USA, wo FKTs oft auf Fernwanderwegen aufgestellt werden, konzentrieren sie sich in Deutschland eher auf „Gipfelrunden“. Beispiele dafür sind die Watzmann-Traverse oder die Jubiläumsgrat-Runde. Letztere ist eine anspruchsvolle Tour, die nicht nur die Überschreitung des Jubiläumsgrats umfasst, sondern eine vollständige Runde ist, die am Wanderparkplatz in Hammersbach startet und endet. Der Aufstieg zur Zugspitze – dem Beginn des Jubiläumsgrats – führt durch das Höllental, während der Abstieg vom Hochblassen – dem Endpunkt des Grats – größtenteils über den Jägersteig erfolgt.&lt;br /&gt;Im Juli 2022 stellte Marcel Höche eine erste bemerkenswerte FKT auf dieser Strecke auf. Am 19. Juli 2024 verbesserte Marcel Geisler diese Zeit um 14 Minuten auf 6 Stunden, 11 Minuten und 48 Sekunden. Doch gerade mal einen Tag später folgte die „Revanche“: Benni Bublak und Johannes Stimpfle starteten frühmorgens vom Parkplatz Hammersbach ins Höllental – und setzten eine neue FKT. Sie pulverisierten die gerade erst aufgestellte Bestzeit von Geisler mit einer unglaublichen Zeit von 5 Stunden, 30 Minuten und 53 Sekunden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Nach ihrem Rekordlauf produzierten sie außerdem einen &lt;a href="https://youtu.be/vxI8UKVG4Q4"&gt;sehenswerten Film &lt;/a&gt;über ihr Abenteuer, der einen sehr unmittelbaren Eindruck von dieser Leistung vermittelt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;h2 style="text-align: left;"&gt;Trailrunning 2024 – und sonst so?&lt;/h2&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Das waren die beeindruckenden Rekordleistungen des letzten Jahres. Doch unsere Sportart hat 2024 noch viele weitere Schlagzeilen produziert – leider nicht nur positive. Hier eine kurze Zusammenfassung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;The Good&lt;/h4&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Yeah! Es gibt endlich ein neues Online-Medium für deutschsprachige Trailrunner: Es nennt sich &lt;a href="http://alles-laufbar.de"&gt;„Alles Laufbar“&lt;/a&gt;. Die Plattform bietet News, Hintergrundartikel, Podcasts und gut recherchierte Beiträge aus unterschiedlichsten Rubriken. Die meisten Inhalte sind frei verfügbar, aber wer ein wirklich unabhängiges Medium im Trailrunning unterstützen möchte, sollte über ein &lt;a href="https://steadyhq.com/de/alleslaufbar/about."&gt;Abonnement &lt;/a&gt;nachdenken.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Disclaimer: Ich schreibe selbst hin und wieder für Alles Laufbar. Aber unabhängig davon freue ich mich einfach über ein Medium, das am Puls der Zeit ist. Vor allem, dass ich in der Rennsaison mittlerweile jeden Montag alle relevanten News übersichtlich zusammengefasst finde – ohne mich mühsam durch die amerikanischen Medien wühlen zu müssen, die die europäische Szene ohnehin oft vernachlässigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;The Bad&lt;/h4&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Vor ein paar Wochen kam die ernüchternde Nachricht: Die Golden Trail Series hat angekündigt, die &lt;a href="https://alles-laufbar.de/aktuelles/das-ende-der-golden-trail-national-series/"&gt;Golden Trail National Series (GTNS) in Europa und den USA einzustellen&lt;/a&gt;. Ein herber Rückschlag! Besonders die GTNS im DACH-Raum war ein niederschwelliges Format, das sich hervorragend für NachwuchsathletInnen eignete. Genau jetzt, wo in Deutschland endlich darüber diskutiert wird, wie dringend es an &lt;a href="https://open.spotify.com/episode/5E6AIYxqlZLQGuJBTL7GEw?si=8fdlFVgGSiGjzu1Joc-TYA"&gt;Nachwuchsförderung &lt;/a&gt;und &lt;a href="https://open.spotify.com/episode/3F7grU3fIUFZAl410p8e07?si=Wpgby0SVQIab3Z8yYQXY9g"&gt;Jugendrennen &lt;/a&gt;im Trailrunning fehlt, trifft diese Entscheidung mitten ins Mark.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Diese Entwicklung sollte uns daran erinnern, wie riskant es ist, die Nachwuchsförderung – oder die Sportförderung insgesamt – in die Hände eines wirtschaftlich agierenden Unternehmens zu legen. Denn trotz aller Lippenbekenntnisse steht hier nicht die organische Entwicklung des Sports im Fokus, sondern die wirtschaftlichen Interessen.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Das wird besonders deutlich, wenn man den Teil der Nachricht betrachtet, der oft unter den Tisch fällt: Die GTNS ist nicht vollständig verschwunden. Sie lebt weiter – allerdings ausschließlich in den Märkten Asia-Pacific. Die GTNS in China, Japan, Südkorea und Australien bleibt bestehen. Vor diesem Hintergrund wird die Entscheidung noch einmal brisanter, wenn man bedenkt, dass Salomon seit 2019 Teil des chinesischen Konzerns ANTA-Sports ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 style="text-align: left;"&gt;… and the Ugly&lt;/h4&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Und dann gab es noch wirklich üble Nachrichten. Gar nicht so wenige in diesem Jahr. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;Da war zum einen der &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C14Jl4FM-YG/?utm_source=ig_web_copy_link"&gt;E-Mail Leak&lt;/a&gt; durch &lt;b&gt;Martin Cox&lt;/b&gt;, Inhaber von VO2maxcoaching.&amp;nbsp; Diese E-Mail hatten &lt;b&gt;Kilian Jornet und Zach Miller&lt;/b&gt; an einen ausgewählten Kreis von Elite-AthletInnen geschickt, um eine wichtige Frage in den Raum zu stellen: Könnte man sich vorstellen, sich zum Saisonhöhepunkt 2024 nicht beim UTMB, sondern bei einem anderen, noch nicht näher definierten Rennen zu treffen? Hintergrund dieser e-mail, die offensichtlich intern bleiben sollte, waren die &lt;a href="https://alles-laufbar.de/aktuelles/die-utmb-kontroverse-eine-chronik/"&gt;wachsenden Kontroversen um den UTMB&lt;/a&gt;. Doch Martin Cox veröffentlichte die E-Mail – die wohlgemerkt nicht einmal an ihn persönlich gerichtet war, sondern an einen seiner betreuten Athleten. Dieser Leak konterkarierte die Bemühungen von Kilian und Zach vollständig. Statt den Druck auf den UTMB zu erhöhen und wirklich etwas zu bewegen, blieb ihnen nur noch die Möglichkeit, in einer Reihe &lt;a href="https://alles-laufbar.de/meinung/sagen-was-ist-eine-frage-von-taktik-und-organisation/"&gt;wenig aussagekräftiger Statements&lt;/a&gt; Schadensbegrenzung zu betreiben. Das eigentlich Bittere an der Geschichte? Martin Cox hat eine vertrauliche E-Mail veröffentlicht, die ihn gar nicht direkt betraf, und sich damit auf fragwürdige Weise ins Rampenlicht gestellt. Ein echter Held …&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der norwegische Trailrunner &lt;b&gt;Stian Angermund&lt;/b&gt;, bekannt durch seine Siege beim OCC und seine Weltmeistertitel, gab im Februar 2024 bekannt, dass er nach seinem Sieg bei der OCC im August 2023 &lt;a href="https://www.advnture.com/news/stian-angermund-tests-positive"&gt;positiv auf die verbotene Substanz Chlorthalidon getestet&lt;/a&gt; wurde. Chlorthalidon ist ein Diuretikum, das häufig zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt wird, aber im Sport als Dopingmittel gilt, da es zur schnellen Gewichtsabnahme und als Maskierungsmittel für andere Substanzen verwendet werden kann. Dieser Fall gilt als der erste hochkarätige Dopingfall im Trailrunning. Angermund jedoch beteuert seine Unschuld und gibt an, keine Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel eingenommen zu haben. &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C8b8rUWM_EY/?utm_source=ig_web_copy_link"&gt;Laut Aussagen von ihm&lt;/a&gt; arbeitet er zusammen mit Laboren intensiv daran, die Quelle der Kontamination zu identifizieren und seine Unschuld zu beweisen. Derzeit ist er suspendiert, die Untersuchungen dauern noch an.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im Sommer 2024 geriet der US-amerikanische Sporternährungshersteller &lt;b&gt;Spring Energy&lt;/b&gt; in die Kritik, als bekannt wurde, dass sein beliebtes Produkt &lt;a href="https://alles-laufbar.de/aktuelles/die-mogelpackung/"&gt;"Awesome Sauce" erheblich weniger Kalorien und Kohlenhydrate enthielt als auf der Verpackung angegeben&lt;/a&gt;. Laut Etikett sollte das Gel 180 Kalorien und 45 Gramm Kohlenhydrate pro Portion liefern. Unabhängige Labortests, die von Athleten und Trainern in Auftrag gegeben wurden, zeigten jedoch, dass der tatsächliche Gehalt weniger als die Hälfte dieser Werte betrug. Diese Enthüllungen führten zu heftigen Diskussionen in der Läufergemeinschaft über die Genauigkeit von Nährwertangaben und die Verantwortung von Herstellern. Spring Energy reagierte, indem es eine Überprüfung der Produktzusammensetzung ankündigte.Das Vertrauen dürfte allerdings auf lange Zeit verspielt sein.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im September 2024 sorgte die US-amerikanische Ultraläuferin &lt;b&gt;Camille Herron&lt;/b&gt; mit einem &lt;b&gt;Wikipedia-Skandal &lt;/b&gt;für Aufsehen, der die Laufszene aufhorchen ließ. &lt;a href="https://runningmagazine.ca/the-scene/u-s-ultrarunner-camille-herron-involved-in-wikipedia-controversy/"&gt;Untersuchungen des Canadian Running Magazine&lt;/a&gt; deckten auf, dass Wikipedia-Accounts, die offensichtlich von Herron und ihrem Ehemann sowie Trainer Conor Holt betrieben wurden, “Umformulierungen” auf den Wikipedia-Seiten von Mitbewerbern wie Courtney Dauwalter und Kilian Jornet durchgeführt haben. Dabei wurden die Leistungen dieser Athleten herabgesetzt und Herrons eigene Erfolge hervorgehoben. Nachdem diese Aktivitäten öffentlich wurden, &lt;a href="https://iancorless.org/2024/09/25/statement-from-conor-holt-in-regard-to-camille-herron-and-wikipedia/"&gt;räumte Holt ein&lt;/a&gt;, allein für die Änderungen verantwortlich zu sein, und betonte, dass Herron nicht involviert gewesen sei. Er erklärte, er habe versucht, Herron vor herabsetzenden Formulierungen zu schützen, die ihre psychische Gesundheit beeinträchtigten. Es stellte sich jedoch heraus, dass die von ihm explizit genannten “Cyber-Bullies” freiberufliche Wikipedia-Redakteure waren, die lediglich auf eine sachliche Formulierung achten. Trotz dieses Schuldeingeständnisses von Holt &lt;a href="https://runningmagazine.ca/the-scene/lululemon-ends-partnership-with-ultrarunner-camille-herron/"&gt;beendete Herrons Hauptsponsor Lululemon die Zusammenarbeit mit ihr&lt;/a&gt;. Ja, sicher: Camille Herron hat weder betrogen noch gedopt. Und doch markiert dieser Wikipedia-Skandal einen Tiefpunkt in unserem Sport – einem Sport, der von gegenseitiger Fairness und Anerkennung leben sollte, nicht von Selbstinszenierung. Der Outside-Autor Frederick Dreier bringt es &lt;a href="https://www.outsideonline.com/outdoor-adventure/hiking-and-backpacking/camille-herron-wikipedia/"&gt;in einem hervorragenden Artikel&lt;/a&gt; treffend auf den Punkt: 'In den vergangenen Jahren wurden Ausdauersportler für Aussagen in Interviews, für Betrug und für ihr Verhalten in den sozialen Medien kritisiert. Aber dass ein Ausdauersportler wegen Änderungen auf Wikipedia ins Kreuzfeuer gerät – das ist tatsächlich ein Novum.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war meine Sicht auf das Trailrunning-Jahr 2024. Was waren für Euch die beeindruckendsten Leistungen und die größten Entwicklungen im Trailrunning-Sport 2024? Ich freue mich, Eure Meinungen zu hören! Schreibt mir gerne in den Kommentaren auf den sozialen Medien oder per E-Mail an: redaktion.trailrunninghd@gmail.com&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/5836716113269710980/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/12/trailrunning-ruckblick-2024.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/5836716113269710980" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/5836716113269710980" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/12/trailrunning-ruckblick-2024.html" rel="alternate" title="TRAILRUNNING: RÜCKBLICK 2024" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEis9z9Z8p-Mf7fE7a5hJyKcMrTblYX3mWbm5k4YbZJupiDuk0GF4M7dbEwQ_R9ECXOPofuust1jn4JEQsQg-img36V45SFwKrojbpmposA_JvP0rJkVB6ifYuH0WoEYAyj3iaORFAzGdHPA5mJHJjA65pqMiyXMxdtOvjgk3QHojz79qy53qN1HXpChWAk/s72-w640-h360-c/Titel_Trailrunnging_R%C3%BCckblick_2024.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-3886670558301729634</id><published>2024-10-25T06:09:00.000-07:00</published><updated>2024-10-25T06:10:06.560-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kommentar"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><title type="text">Sechs Gedanken zur Backyard Ultra World Team Championship 2024</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEivAbXxXZt6uBG_vnvWOvbSxLDJeyM76dICBJ1BeCby5lPJxDRHV1M5pf6c7l97wXCRAaTz2LpIFvVGpR32aK2BsqjjHSNNZk0Kbl13SUaQ5HkRJDfEBnkSdKf6HT-RClcAmm4F-_IPsygtFWBsH_pXKZgiU5ET9OtJKBoHVFJ2pChb6MEMijCEC2V_xq8/s1280/BYU_2024_Titel.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEivAbXxXZt6uBG_vnvWOvbSxLDJeyM76dICBJ1BeCby5lPJxDRHV1M5pf6c7l97wXCRAaTz2LpIFvVGpR32aK2BsqjjHSNNZk0Kbl13SUaQ5HkRJDfEBnkSdKf6HT-RClcAmm4F-_IPsygtFWBsH_pXKZgiU5ET9OtJKBoHVFJ2pChb6MEMijCEC2V_xq8/w640-h360/BYU_2024_Titel.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Rennen dauerte fast fünf volle Tage. Das Ergebnis ist so umwerfend wie schnell erzählt: Belgien hat die Team-Weltmeisterschaft gewonnen – mit insgesamt 1.147 Yards und damit 176 Yards Vorsprung vor Australien, das auf den letzten Runden gerade noch an den USA vorbeizog. Am längsten unterwegs waren drei Belgier: Merijn Geerts, Ivo Stayaert und Frank Gielen. Sie liefen jeweils 110 Runden, zwei Runden mehr als der bestehende Weltrekord von Harvey Lewis (108 Runden), und beendeten das Rennen dann gemeinsam. Damit gab es bei Team Belgien keinen Sieger – alle erhielten den Status „Did not finish“, denn die Regel besagt: Nur der, der eine Runde weiterläuft als alle anderen, kann gewinnen. Dennoch haben sich die drei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für die Backyard Ultra Individual World Championship 2025 qualifiziert, da sie unangefochtene Spitzenreiter in der Gesamtwertung sind, die – neben den nationalen Champions – die 75 Startplätze bei Big’s Backyard 2025 stellt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Deutschland wurde Hendrik Boury mit 49 Yards Sieger. Dass er mehr draufhätte, hat er bereits bewiesen, doch im deutschen Team fehlte ihm ein Assist, der ihm hätte das Wasser reichen können. Dennoch wird er im Oktober 2025 nach Tennessee fahren und kann dann sein volles Potenzial zeigen – und hoffentlich die Scharte von 2023 auswetzen, als er nach 60 Runden disqualifiziert wurde, weil er ins Camp zurückkehrte, um den Zeitmesschip zu holen, den er vergessen hatte. Deutschland landete in der Teamwertung mit 542 Yards auf Platz 16 – einen Platz vor der Schweiz (501 Yards) und zehn Plätze vor Österreich (407 Yards).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt gab es 50 nationale Champions, die eine Leistung von 24 Runden und mehr erzielten und sich damit ein Golden Ticket für die Backyard Ultra Individual World Championship 2025 sicherten. Tragisch verlief das Rennen für Irland: Dort musste es nach 20 Runden wetterbedingt abgebrochen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mon Dieu, les Belges!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Belgien – das sind Fritten, Schokolade, Bier ... und mittlerweile auch Backyard Ultrarunning. Seit Karel Sabbe 2020 bei der ersten World Team Championship einen neuen Weltrekord aufstellte und damit Team Belgien zum Sieg führte, ist in diesem kleinen Land ein regelrechter Backyard-Ultra-Hype ausgebrochen. Zwei Jahre später waren es Merijn Geerts und Ivo Stayaert, die mit 101 Yards einen neuen Weltrekord aufstellten. Jetzt sind es sogar drei Läufer, die sich den Rekord teilen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kein anderes Land scheint den Teamgeist im Backyard Ultra so zu leben wie Belgien. Auch leistungsmäßig zeigt kein anderes Land eine derartige Geschlossenheit. Nach 49 Runden beispielsweise, als das Rennen in Deutschland bereits beendet war, war Team Belgien noch komplett im Rennen. Der erste Läufer schied erst nach der 50. Runde aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser Teamgeist zeichnete sich nicht nur im Sieg von Team Belgien bei den diesjährigen Weltmeisterschaften aus, sondern sichert –&lt;a href="https://backyardultra.com/2025-world-individual-championship-roster/"&gt; nach derzeitigem Stand &lt;/a&gt;– sieben Belgiern das Ticket für die Einzelweltmeisterschaften im kommenden Jahr, es sei denn, mehr als sechs Läufer laufen im kommenden Jahr weiter als 85 Runden. Bereits im vergangenen Jahr waren bei Big’s Backyard sechs Belgier im Teilnehmerfeld – ein großer logistischer Vorteil, wenn man bedenkt, wie anstrengend und langwierig die Läuferbetreuung ist. Mehr Läufer bedeuten größere Synergien.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zahlen und Taktik: Backyard Ultra wird zum Baseball des Laufens&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt keine Disziplin im Laufsport, in der Fans so klar und umfangreich &lt;a href="https://www.backyardstats.com/wtc-2024/pre-race-stats"&gt;Statistiken hoch und runter beten&lt;/a&gt; können. Es gibt Listen mit den Bestleistungen der letzten beiden Jahre, die Stärke der Teams wurde anhand des Medians der Yards prognostiziert, die zuvor erzielt wurden. Es werden Taktiken diskutiert, etwa ob man weitermacht oder aufhört, je nachdem, ob eine Mannschaft hinsichtlich der Gesamtrundenzahl in Schlagdistanz ist oder nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein wenig erinnert Backyard Ultra daher an Baseball. Auch dort können Fans zahlreiche Statistiken über Läufer und Vereine aufzählen: die Zahl der Home Runs, Strikeouts, das Run Differential. Und in noch einem Punkt ähnelt Backyard Ultra dem Baseball: Über lange Phasen passiert nichts. Pure Langeweile. Zeit für einen Hot Dog (oder eine vegane Alternative). Doch dann geschieht plötzlich sehr viel. In diesen Momenten verlassen beide Sportarten für kurze Augenblicke das Terrain der Statistiker und werden zu dramatischen Events.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Backyard Ultra: Wir brauchen mehr Spitze als Breite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn wir schon bei Zahlen sind: Die Hürden zur Qualifikation für die Weltmeisterschafts-Events – sei es die Team-Weltmeisterschaft oder die Einzelweltmeisterschaft – steigen stetig. Genügten 2023 noch 60 Runden, um sich über die „At Large List“ für die Einzelweltmeisterschaft zu qualifizieren, sind es nun 82 Runden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das wird in gewisser Weise zum Problem. Denn außerhalb der Weltmeisterschaften gibt es nur wenige Events, bei denen solch hohe Rundenzahlen erzielt werden. Denn dafür ist ein leistungsstarkes Feld notwendig; denn nur auf den Schultern eines leistungsstarken Felds können ein Assist und ein Sieger Top-Leistungen erzielen. Zwar sind in den letzten Jahren viele neue Backyard-Rennen entstanden, doch nur wenige bringen so viele Spitzenläufer zusammen, dass der Sieger oder Assist eine Rundenzahl erreicht, die für die Qualifikation zur Einzelweltmeisterschaft ausreicht. In den letzten Jahren waren das konkret nur der Suffolk Backyard Ultra sowie die beiden Einladungsrennen „Australian Backyard Masters“ und „The Race of the Champions - Backyard Masters“ in Rettert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit die Teamweltmeisterschaft und die Einzelweltmeisterschaft nicht zu einem geschlossenen System werden und die Qualifikation spannend bleibt, braucht es dringend solche Events – entweder indem sich mehrere Spitzenläufer darauf einigen, in einem einzigen Event gegeneinander anzutreten, oder indem Einladungsrennen gezielt Spitzenläufer zusammenbringen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Koordiniertes „Refused to start“: Händchenhaltend über die Ziellinie?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der häufigste Grund für ein DNF beim Backyard Ultra ist das sogenannte „Refused to start“. Wenn man zur vollen Stunde nicht mehr an der Startlinie antritt, weil man einfach nicht mehr kann oder nicht mehr will. Das koordinierte „Refused to start“ der letzten verbleibenden Läufer ist beim Backyard Ultra eher selten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In den „Kindertagen“ des Backyard Ultra kam das schon mal vor, weil man nicht damit rechnete, dass das Rennen so lange dauern würde. Unvergessen ist die Situation beim Big’s Backyard Ultra 2014, als Jeremy Ebel und Johan Steene Runde um Runde drehten – und irgendwann klar wurde, dass Steene aufgeben musste, weil er den Rückflug zu früh gebucht hatte. Ebel aber wollte nicht über jemanden siegen, der einfach nur zum Flughafen musste – und gab gemeinsam mit Steene das Rennen auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun scheint sich bei den Belgiern eine Tradition zu bilden, dass man sich gemeinsam zu einem neuen Rekord trägt – und dann gemeinsam aufhört. Bei der Team Championship 2022 war es Merijn Geerts und Ivo Stayaert, die nach 101 Runden gemeinsam aufgaben. In diesem Jahr war es sogar das Trio Merijn Geerts, Ivo Stayaert und Frank Gielen nach 110 gelaufenen Runden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist taktisch klug und verständlich, wenn man sich als Ziel einen neuen Weltrekord gesetzt hat. Aber es bedeutet auch: Es gibt keinen Sieger. In gewisser Weise ist dieses koordinierte „Refused to start“ das, was bei anderen Rennen das gemeinsame Überlaufen der Ziellinie ist. Wie lange wird Gary Cantrell da tatenlos zuschauen? Schließlich ist er bekannt dafür, alles zu tun, jede Regel notfalls auch zu ändern, damit jeder Läufer sein Bestes gibt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die vergessenen Frauen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe in diesem Artikel auf das Gendern verzichtet. Das hat seinen Grund: Bei den großen Formaten des Backyard Ultra, also bei den Weltmeisterschaften, sind kaum mehr Frauen zu finden. Dies habe ich bereits nach der Einzelweltmeisterschaft im vergangenen Jahr &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/10/big-dogs-backyard-ultra-wo-sind-die.html"&gt;gesondert behandelt&lt;/a&gt;. Damals waren im Starterfeld von 75 Personen gerade mal vier Frauen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Einzelweltmeisterschaften 2025 sieht es nicht viel besser aus. Nur zwei Frauen, Sarah Perry (GBR, 59 Runden) und Viktoriia Nikolaienko (UKR, 33 Runden), sind als nationale Champions direkt für den Big’s Backyard Ultra 2025 qualifiziert. Megan Eckert (USA) ist mit 87 Runden nach derzeitigem Stand ebenfalls über die „At-Large-List“ qualifiziert, doch dies kann sich noch ändern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Obwohl erst am Ende des Qualifikationszeitraums am 25. August 2025 klar sein wird, wie viele Frauen tatsächlich antreten: Die Tendenz ist fallend, während in anderen Formaten die Quote der teilnehmenden Frauen steigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser Punkt wird in der Backyard-Ultra-Community zunehmend diskutiert. Gary Cantrell bleibt jedoch überzeugt, dass separate Männer- und Frauenwertungen eine Benachteiligung für Frauen darstellen. Nach dem Sieg von Maggie Guterl beim Big’s Backyard Ultra 2019 &lt;a href="https://www.runnersworld.com/news/a29537534/bigs-backyard-ultra-2019/"&gt;sagte er&lt;/a&gt;: „Bei anderen Backyard Ultras gibt es eine Männer- und eine Frauendivision, wodurch die Frauen benachteiligt werden. Jeder will eine Chance auf den Sieg haben, und nicht nur auf den Sieg in der Frauenklasse. Von allen Rennformaten ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen beim Backyard Ultra am kleinsten, beide sind auf gleicher Augenhöhe.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Erlaubt das Korsett des Backyard Ultra bessere Leistungen als freies Laufen?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Regelwerk des Backyard Ultra legt dem Läufer gewissermaßen ein Korsett an: Da er nach 6,706 Kilometern exakt eine Stunde nach dem Start der vorherigen Runde wieder an der Startlinie stehen muss, sind größere Erholungspausen nicht möglich. Man kann weder Kilometer „herauslaufen“ noch „nachholen“. Eigentlich sollte das einen Leistungsnachteil für dieses Format gegenüber den herkömmlichen „Time Based Events“ bedeuten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch beim Blick auf die Zahlen zeigt sich ein differenzierteres Bild: Bei kurzen Renndauern ist man bei freier Renngestaltung aufgrund der höheren Geschwindigkeit und ohne „Zwangspausen“ effizienter und erzielt längere Strecken. Doch bereits bei drei Tagen ist der Vorteil der freien Renngestaltung gegenüber dem „Zwangskorsett“ des Backyard Ultra fast völlig aufgebraucht. Sollte es einmal möglich sein, in einem Backyard Ultra deutlich länger als sechs Tage unterwegs zu sein, dann verschwindet der Vorteil der freien Renneinteilung völlig. Eine interessante Entwicklung ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEilMx7N4BDlihnqlWxXbrH7zJsRaSXDPZErm-FYjEOBBu-Mo6VSDk-7gOAn_aioHkCMiewpttP6wUYDxeai95MGf7Uz_NFXPiw95Wua8hopRTqE6GeIRlb7TblEhAk3fklI9hc9K-_eztNYqxhgxZYU8KzFtrR7PQwwxjmlcSdICCqID0Yuyg2bmgvE4Z8/s1940/BYU_Tabelle.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="606" data-original-width="1940" height="200" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEilMx7N4BDlihnqlWxXbrH7zJsRaSXDPZErm-FYjEOBBu-Mo6VSDk-7gOAn_aioHkCMiewpttP6wUYDxeai95MGf7Uz_NFXPiw95Wua8hopRTqE6GeIRlb7TblEhAk3fklI9hc9K-_eztNYqxhgxZYU8KzFtrR7PQwwxjmlcSdICCqID0Yuyg2bmgvE4Z8/w640-h200/BYU_Tabelle.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-margin-top-alt: auto; mso-outline-level: 3;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/3886670558301729634/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/10/sechs-gedanken-zur-backyard-ultra-world.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/3886670558301729634" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/3886670558301729634" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/10/sechs-gedanken-zur-backyard-ultra-world.html" rel="alternate" title="Sechs Gedanken zur Backyard Ultra World Team Championship 2024" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEivAbXxXZt6uBG_vnvWOvbSxLDJeyM76dICBJ1BeCby5lPJxDRHV1M5pf6c7l97wXCRAaTz2LpIFvVGpR32aK2BsqjjHSNNZk0Kbl13SUaQ5HkRJDfEBnkSdKf6HT-RClcAmm4F-_IPsygtFWBsH_pXKZgiU5ET9OtJKBoHVFJ2pChb6MEMijCEC2V_xq8/s72-w640-h360-c/BYU_2024_Titel.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-287570276238660758</id><published>2024-07-01T06:03:00.000-07:00</published><updated>2024-07-01T07:37:22.809-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="WSER"/><title type="text">Neun Erkenntnisse vom Western States 2024</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiBoIryp8aVusoa1IYGcGLC9JcwRLaWRqNfTTzdgazXXChJDvSUlDvpCK6VHuhRgZBMkyaQemDDbmarmf6FhsPjhDqleyEydceuIiHBypAfHnLRKGAPb692at5xhlnGwe1SWB8CU6Tbl6Od7A72Tu0PM_ptT0fO_IoummAgdjy8RPox2TUFUUUCSQpzcWI/s1040/Titel_Erkenntnisse1.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="719" data-original-width="1040" height="442" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiBoIryp8aVusoa1IYGcGLC9JcwRLaWRqNfTTzdgazXXChJDvSUlDvpCK6VHuhRgZBMkyaQemDDbmarmf6FhsPjhDqleyEydceuIiHBypAfHnLRKGAPb692at5xhlnGwe1SWB8CU6Tbl6Od7A72Tu0PM_ptT0fO_IoummAgdjy8RPox2TUFUUUCSQpzcWI/w640-h442/Titel_Erkenntnisse1.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr align="right"&gt;&lt;td class="tr-caption"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Fotos: Hillary Ann Yang, Gary Wang&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;

 

 &lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Was war das für ein Sport-Wochenende: Lavaredo Ultra Trail,
Western States, Mont Blanc Marathon – und dazwischen noch ein
Fußball-Länderspiel. An diesem letzten Wochenende im Juni war die Ereignisdichte
noch größer als in der UTMB-Woche … und so kam man kaum dazu, selbst Sport zu
machen.&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Im Mittelpunkt dieser Veranstaltungen stand für mich der
Western States – ein Rennen, das mich schon lange fasziniert. Und dieses Rennen
hat, was Spannung anging, wieder einmal nicht enttäuscht. Hier neun
Erkenntnisse aus dem Western States 2024:&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;1. Kein Streckenrekord, aber jede Menge sensationeller
Leistungen …&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;

 &lt;p&gt;Im Vorfeld waren sich fast alle Experten einig: Es würde in
diesem Jahr, auch aufgrund der Wetterbedingungen, keinen neuen Streckenrekord
geben. So war es dann auch: Die Streckenrekorde von Jim Walmsley (14:09:28,
2019) und Courtney Dauwalter (15:29:33, 2023) blieben unangetastet. Was aber
kaum jemand gedacht hätte, wie nah der Sieger und die Siegerin diesen
Bestmarken kamen. Mit 14:13:45 blieb Jim nur gut 4 Minuten über seinem Rekord,
und Katie &lt;span class="SpellE"&gt;Schide&lt;/span&gt; konnte mit 15:46:57 als zweite Frau
überhaupt unter 16 Stunden bleiben. Dass das Rennen so schnell sein würde,
hätte ich nicht erwartet.&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;2. Jim Walmsley, der Getriebene&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;

 &lt;p&gt;Im Feld der Männer war Jim Walmsley eindeutig Favorit. Und
deshalb hätte man damit gerechnet, dass er sich schon früh, spätestens aber
nach Forest Hill, deutlich von seinen Verfolgern absetzen würde. Dem war aber
nicht so. Seine Siegerzeit zeigt, dass es nicht an seinem Willen oder
Leistungsvermögen lag, sondern daran, dass ihn die Verfolger regelrecht
hetzten. Allen voran ein 28-Jahre alter Läufer aus &lt;span class="SpellE"&gt;Mammoth&lt;/span&gt;
Lake, Kalifornien: Rod &lt;span class="SpellE"&gt;Farvard&lt;/span&gt;. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Rod Who? Kaum einer hatte den ehemaligen Triathleten auf dem
Zettel. Dabei hat er beim Western States schon seine Erfahrungen machen können:
DNF im Jahr 2021, Platz 41 2022, Platz 11 2023. Beim UTMB 2022 landete er auf
dem 22. Rang, 2023 auf Platz 17. Er flog also immer knapp unter dem Radar. Ein
erstes echtes Ausrufezeichen setzte er in diesem Jahr, als er sich mit einem
Sieg beim Canyons 100 das Golden Ticket sicherte und sich unter anderem gegen
Drew Holmen und Petter &lt;span class="SpellE"&gt;Engdahl&lt;/span&gt; &lt;span class="SpellE"&gt;durchsetzte&lt;/span&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Rennverlauf gestern zeigte erst, was er wirklich draufhat: Schon ab
Robinson Flat war er ständig in der Spitzengruppe um Jim Walmsley. Auf der 16
Meilen langen Cal Street trat er ordentlich aufs Gaspedal und konnte immer
wieder ein bis zwei Minuten auf Jim Walmsley rauslaufen. Es wechselte ständig zwischen überholen und überholt werden. Erst bei Meile 85
(Auburn Lakes Trail) musste er etwas Tempo rausnehmen, sich zunächst mal
ordentlich abkühlen und landete schließlich auf Platz 2. Aber auch der Rest der
anfänglichen Spitzengruppe, Hayden Hawks, Daniel Jones, Dakota Jones und später
auch Jonathan &lt;span class="SpellE"&gt;Albon&lt;/span&gt;, hatten nie so viel Rückstand auf
Walmsley, dass es für ihn ein Spaziergang im Park gewesen wäre. Er war der
Gejagte – eine Konstellation, die wir so noch in keinem Western States hatten, bei
dem er der Favorit war. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;3. Katie &lt;span class="SpellE"&gt;Schide&lt;/span&gt;
arbeitet systematisch ein Rennen nach dem anderen ab …&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;

 &lt;p&gt;Es ist bewundernswert, mit welcher Akribie Katie &lt;span class="SpellE"&gt;Schide&lt;/span&gt; an die Rennen herangeht. Oder sollte man sagen: Wie
sie sich heranarbeitet? UTMB: Hier ist ihre Bilanz F6, F8, F1. Done. Western
States: F2, F1. Done. Die Diagonale des Fous auf La Reunion hat sie 2023 im
ersten Anlauf gewonnen. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Katie, die zwar aus den USA stammt, seit Jahren aber in
Frankreich bei ihrem Partner Germain &lt;span class="SpellE"&gt;Grangier&lt;/span&gt; lebt,
hat für den Western States – ähnlich wie Jim Walmsley für den UTMB –
zwischenzeitlich einen Umzug in Kauf genommen. Letztes und dieses Jahr lebte
und trainierte sie lange im Südwesten der USA. Und hatte vor allem ein Ziel:
Dieses Traditionsrennen zu gewinnen. Im letzten Jahr verhinderte das Courtney
Dauwalter – aber auch noch ihre fehlende Erfahrung auf der Strecke. Vor allem
der Streckenabschnitt zwischen Green Gate und &lt;span class="SpellE"&gt;No&lt;/span&gt;
Hand Bridge waren für sie ein Problem. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;In diesem Jahr konnte man erstaunt feststellen, wie gut &lt;span class="GramE"&gt;ihre Splits&lt;/span&gt; waren – im Vergleich zu denen von Courtney
Dauwalter 2023, aber auch zu ihrer eigenen Leistung 2023. Vor allem im High
Country konnte sie viel Zeit gutmachen. Natürlich war das vor allem der
Tatsache geschuldet, dass in diesem Jahr im Gegensatz zu 2023 der Restschnee
kein Thema war. Doch auch deutlich über das High Country hinaus, bis Michigan Bluff,
machte sie Zeit gut. In Michigan Bluff war sie knapp eine halbe Stunde schneller
als Courtney bei ihrem Rekord 2023 – und schon begann man sich zu fragen, ob es
sich bei der phänomenalen Zeit von Courtney wirklich um einen Jahrhundertrekord
handelte … Tatsächlich begann Katie nach Forest Hill das Zeitguthaben, das sie
zuvor herausgelaufen hatte, wieder aufzubrauchen. Vor allem die Strecke
zwischen Green Gate und &lt;span class="SpellE"&gt;Pointed&lt;/span&gt; Rocks – relativ flach
und &lt;span class="SpellE"&gt;laufbar&lt;/span&gt; – gehört nicht zu ihren
Lieblingssegmenten. Zwar war sie dort immer noch schneller als im Vorjahr, aber
der Vorsprung auf Courtney schmolz … Doch es war auch nicht ihr Ziel, die Zeit
von Courtney zu unterbieten. Sie wollte IHR bestes Rennen machen. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Das ist nun geschafft, und ich gehe davon aus, dass man sie
im nächsten Jahr nicht beim Western States sehen wird, obwohl sie dafür
qualifiziert wäre. Ihr nächstes Ziel, an dem sie sich abarbeiten will, ist
nämlich der Hardrock 100. Und ganz ehrlich: Der dürfte ihr, die flache und &lt;span class="SpellE"&gt;laufbare&lt;/span&gt; Strecken nicht wirklich mag, sehr viel besser
liegen …&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;4. Schallgrenze 15 Stunden? Die Normalität
verschiebt sich …&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;

 &lt;p&gt;Als Timothy Olson 2012 den Streckenrekord auf 14:46:44
verbesserte, durchbrach er erstmals die „Schallgrenze“ von 15 Stunden. Nur der
legendäre Jim King war 1984 unter 15 Stunden geblieben, aber damals war die Cal
Street noch nicht Bestandteil der Strecke und der Western States maß nur 93,5
Meilen. Zwar verbesserte Jim Walmsley noch zweimal nach Timothy Olson den Streckenrekord
und knabberte schon fast an den 14 Stunden; dennoch gab es bis 2023 nur
neun Leistungen unterhalb der 15 Stundenschwelle. In diesem Jahr kamen sechs weitere
dazu. Das ist neuer Rekord! Neben Jim Walmsley blieben Rod &lt;span class="SpellE"&gt;Farvard&lt;/span&gt;
(14:24:15), Hayden Hawks (14:24:31), Daniel Jones (14:32:29), Caleb Olson
(14:40:12) und Jon Albon (14:57:01) unter 15 Stunden. Die Normalität scheint
sich zu verschieben.&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;5. Leistungssprung bei den Frauen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;

 &lt;p&gt;Es war in diesem Jahr nicht nur die Leistung von Katie &lt;span class="SpellE"&gt;Schide&lt;/span&gt;, die überraschte. Wie bei den Männern die 15-Stunden
Schallgrenze gab es bei den Frauen die 17-Stunden Grenze. Nor Ellie Greenwood hate sie bei
ihrem Rekordlauf 2012 unterboten. Erst im vergangenen Jahr gelang es
Courtney Dauwalter und Katie &lt;span class="SpellE"&gt;Schide&lt;/span&gt;, ebenfalls unter
dieser Grenze zu bleiben. In diesem Jahr waren es gleich sechs Frauen: Neben Katie &lt;span class="SpellE"&gt;Schide&lt;/span&gt; und &lt;span class="SpellE"&gt;Fuzhao&lt;/span&gt; Xiang
(16:20:03) blieben auch Eszter &lt;span class="SpellE"&gt;Csillag&lt;/span&gt; (16:42:17), &lt;span class="SpellE"&gt;Emiliy&lt;/span&gt; &lt;span class="SpellE"&gt;Hawgood&lt;/span&gt; (16:48:43), &lt;span class="SpellE"&gt;Yngvild&lt;/span&gt; &lt;span class="SpellE"&gt;Kaspersen&lt;/span&gt; (16:50:39) und
Ida Nilsson (16:56:52) unter 17 Stunden. Ein echter Leistungssprung bei den
Frauen!&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;6. Gut gealtert!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;

 &lt;p&gt;Eine deutliche Verbesserung gab es auch bei den
Master-Rekorden: Tyler Green verbesserte den 2013 von Mike Morton aufgestellten
Rekord (15:45:21) auf 15:05:39. Ebenso groß ist der Leistungssprung beim
Master-Rekord der Frauen: Dort verbesserte Ida Nilsson (16:56:52) den Rekord,
den Ragna Debats 2021 aufgestellt hatte (17:41:13).&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Und dann gibt es noch von einem neuen Rekord zu berichten,
der nicht weniger großartig ist: Der bisherige Rekord für Läufer Ü60 war 20:28:05,
aufgestellt von Roger &lt;span class="SpellE"&gt;Dellor&lt;/span&gt;. Das war im Jahr 2003.
In diesem Jahr – also 21 Jahre später – gelang es John &lt;span class="SpellE"&gt;Tidd,&lt;/span&gt;
diesen Rekord zu brechen. Er brauchte für die 100,2 Meilen eine Zeit von 20:16:04. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Der älteste Finisher in diesem Jahr war Ken Ward (67). Er
erhielt den 1000-Mile-Buckle, denn er hat den Western States in diesem Jahr zum
zehnten Mal gefinisht. Ebenfalls zum zehnten Mal finishten Kaci Lickteig, die
Siegerin von 2016, sowie Philip Sanderson.&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Einen neuen Altersrekord gab es leider nicht: Für Eric
Spector, der seinen Slot als Volunteer bei der Rucky Chucky River &lt;span class="GramE"&gt;Crossing Aid Station&lt;/span&gt; eingeworben hat, war leider schon in
Robinson Flat Schluss – genau wie vor drei Jahren.&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;7. Mehr Konstanz und weniger DNFs&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;

 &lt;p&gt;Eine Sache fällt in diesem Jahr auf: Während es in den
letzten Jahren häufig eine hohe Abbrecherquote bei den &lt;span class="SpellE"&gt;Eliteläufern&lt;/span&gt;
gab, war der Anteil der DNFs bei der Elite in diesem Jahr
sehr gering. Bei den Top 10 des letzten Jahres, die in diesem Jahr wieder
angetreten sind, erreichte nur Jeff Colt (M8) das Ziel in Auburn nicht. Und von
den 30 Läuferinnen und Läufern mit Golden Ticket mussten nur drei Läufer
aufgeben. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Interessant ist auch die erstaunliche Konstanz der Läuferinnen
im Jahresvergleicht: Alle sechs Top 10 Läuferinnen aus
2023, die in diesem Jahr wieder antraten, schafften es in die Top 10 – und bis
auf eine – Ragna Debats – schafften es alle Läuferinnen mit Golden Ticket in
die Top 20. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Bei den Männern sieht das etwas anders aus: Von den sechs
Top 10 Läufern des Jahres 2023 schafften es nur drei, sich auch in diesem Jahr unter den ersten Zehn zu platzieren. Und in
die Top 20 schafften es sogar zwei Läufer, die den Startplatz über das Losverfahren
gewonnen haben. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Letzteres könnte darauf hindeuten, dass bei den Männern der Gap
zwischen Eliteläufern und Freizeitläufern geringer ist als bei den Frauen. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;8. The Golden Hour is the Best Hour!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;

 &lt;p&gt;Ich bin ein bekennender Fan der Golden Hour. Zu keinem
Zeitpunkt des Western States ist die Begeisterung bei Publikum, Crews und
Läufern so groß wie in der Stunde vor dem 30-Stunden &lt;span class="SpellE"&gt;Cutoff&lt;/span&gt;.
Und zu keinem Zeitpunkt liegen Triumph und Tragik so nah beieinander. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;So auch in diesem Jahr. Ganze 60 Läuferinnen und Läufer der
286 Finisher – also gut 20% - kamen in dieser letzten Stunde im Ziel in Auburn
an. Darunter war – wenn auch noch weit entfernt vom &lt;span class="SpellE"&gt;Cutoff&lt;/span&gt;
– der Deutsche Läufer &lt;a href="https://alles-laufbar.de/report/andreas-average-joe-und-die-guertelschnalle/"&gt;Andreas &lt;span class="SpellE"&gt;Kohlhund&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Doch spätestens 15 Minuten vor Ende des Rennens beginnt es
richtig spannend zu werden. Man weiß zu diesem Zeitpunkt genau, welcher Läufer
wann an Robie Point angekommen ist, 1,3 Meilen vor der Ziellinie. Und man kann
mitfiebern, ob diese Läufer diese 1,3 Meilen noch in der ihnen zur Verfügung
stehenden Zeit schaffen oder nicht. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Die letzte Läuferin, die gestern innerhalb der &lt;span class="SpellE"&gt;Cutoff&lt;/span&gt;-Zeit ins Ziel kam, war Iris Cooper (65) in 29:56:10.
Sie war gleichzeitig auch die älteste Läuferin des diesjährigen Western States.&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Nach diesem Triumph begann die Tragik. Ganze 33 Sekunden
nach dem 30-Stunden &lt;span class="SpellE"&gt;Cutoffs&lt;/span&gt; überquerte William &lt;span class="SpellE"&gt;Barkan&lt;/span&gt; die Ziellinie. William ist ein stark sehbehinderter
Läufer, der offiziell als „blind“ gilt. Aber auch wenn er die Cutoff-Zeit nicht geschafft hat, hat er doch eine neue Marke gesetzt: Er ist der erste blinde Läufer, der je den
Western States gefinisht hat. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;9. Wie hart war das Rennen dieses Jahr?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;

 &lt;p&gt;Auf der Seite des Western States gibt es ein paar
Statistiken, die als „Geeks &lt;span class="SpellE"&gt;only&lt;/span&gt;“ überschrieben sind.
Darunter ist auch eine Statistik, mit der man versucht zu beurteilen, wie „schwer“
das Rennen im jeweiligen Jahr war. Beim Western States spielen die
Streckenbedingungen (insbesondere möglicher Restschnee im High Country) und das
Wetter am Tag des Rennens eine ganz entscheidende Rolle, wenn es um die
Beurteilung geht, ob es ein „easy &lt;span class="SpellE"&gt;year&lt;/span&gt;“ oder ein „&lt;span class="SpellE"&gt;hard&lt;/span&gt; &lt;span class="SpellE"&gt;year&lt;/span&gt;“ war. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Um dies zu beurteilen, bedienen sich die Statistiker des
Medians der Laufzeiten. Der Median ist die Zeit, unter der genau 50% der
Finisher geblieben sind. Im härtesten Jahr (1995) war dieser Median 28:15:00,
im leichtesten Jahr (2012) 24:48:29. &lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Wenn man den Median der &lt;span class="SpellE"&gt;Finisherzeiten&lt;/span&gt;
für 2024 berechnet, so kommt man auf 26:25:38. Damit lag man in diesem Jahr
ziemlich genau in der Mitte zwischen „&lt;span class="SpellE"&gt;hard&lt;/span&gt;“ und „easy“.
Übrigens: Im vergangenen Jahr, als Courtney ihren Streckenrekord aufstellte,
betrug der Median 27:07:15. Die Bedingungen waren also 2024 wohl
etwas besser als 2023, vermutlich weil im High Country der Restschnee keine Rolle
spielte.&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;b&gt;Weitere Artikel zum Western States:&lt;/b&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;o:p&gt; &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/06/western-states-2024-preview.html"&gt;Western States 2024 Preview&lt;/a&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;o:p&gt;&lt;a href="Western States und Forlorn Hope: zwei Schicksalslinien in der Sierra Nevada"&gt;Western States und Forlorn Hope&lt;/a&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;
  &lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;
    &lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;
      &lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;h5 data-v-291e79e2="" style="color: black; font-family: Arial; font-size: 16px; font-weight: bold; text-align: center; text-transform: none;"&gt;
          Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine
          e-mail Adresse ein:
        &lt;/h5&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center; text-transform: none;" type="email" /&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;
        
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;
  &lt;/form&gt;
  &lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by
    &lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;


</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/287570276238660758/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/07/neun-erkenntnisse-vom-western-states.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/287570276238660758" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/287570276238660758" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/07/neun-erkenntnisse-vom-western-states.html" rel="alternate" title="Neun Erkenntnisse vom Western States 2024" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiBoIryp8aVusoa1IYGcGLC9JcwRLaWRqNfTTzdgazXXChJDvSUlDvpCK6VHuhRgZBMkyaQemDDbmarmf6FhsPjhDqleyEydceuIiHBypAfHnLRKGAPb692at5xhlnGwe1SWB8CU6Tbl6Od7A72Tu0PM_ptT0fO_IoummAgdjy8RPox2TUFUUUCSQpzcWI/s72-w640-h442-c/Titel_Erkenntnisse1.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-983049126058715637</id><published>2024-06-28T03:22:00.000-07:00</published><updated>2024-06-29T23:42:47.650-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Vorschau"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="WSER"/><title type="text">Western States 2024 – Preview </title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhsTzUpjNgF3DKuioUtdSxo3ObbCWmLH1qs7PT5JGDcbCNLjdSwKdUlxkxrl8aprJ3aUJ3itg699_GDhP9S-mCBl2_u4HlhAj-ZGX_aqI0g6d7pKeF4gQUj3iVHFulMspf6AkXc9y8Mue3dl3J0QyVGoicZj57NMg7dD-wO4w11-7rXe5Pq8WOpzEtz4Ls/s1059/Titel.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="719" data-original-width="1059" height="434" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhsTzUpjNgF3DKuioUtdSxo3ObbCWmLH1qs7PT5JGDcbCNLjdSwKdUlxkxrl8aprJ3aUJ3itg699_GDhP9S-mCBl2_u4HlhAj-ZGX_aqI0g6d7pKeF4gQUj3iVHFulMspf6AkXc9y8Mue3dl3J0QyVGoicZj57NMg7dD-wO4w11-7rXe5Pq8WOpzEtz4Ls/w640-h434/Titel.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;von Sabine &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Am Samstag, 29.06.2024 startet der Western States. Es ist einer der
  sportlichen Höhepunkte im Trail- und Ultrarunning. Womit können wir in diesem
  Jahr rechnen? Wer hat Chancen auf den Sieg, wer hat Chancen auf das Podium?
  Hier ein paar Fakten und Gedanken …&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Keine Titelverteidiger&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Den Sieg beim Western States sicherten sich 2023 Tom Evans und Courtney
  Dauwalter – letztere mit einem Fabelrekord von 15:29:33. Und das, obwohl
  letztes Jahr laut der
  &lt;a href="https://www.wser.org/geeks-only/"&gt;Statistiker des Western States&amp;nbsp; &lt;/a&gt;nicht zu den „leichten Jahren“ gehörte – dazu war der Schneebelag im High
  Country viel zu hoch.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Beide Titelverteidiger, also die potenziellen Startnummern F1 und M1, machen
  von der Möglichkeit, auch in diesem Jahr zu starten, keinen Gebrauch. Courtney
  konzentriert sich voll und ganz auf den Hardrock 100, der schon in zwei Wochen
  stattfindet. Und Tom Evans will auf den UTMB als Saisonhöhepunkt
  zusteuern.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das sollte das Rennen eigentlich besonders spannend machen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Frühere Sieger&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Mit Jim Walmsley kehrt aber ein früherer Sieger zurück. Er hat den Western
  States in den Jahren 2018, 2019 und 2021 gewonnen. In den letzten beiden
  Jahren galt sein Fokus voll und ganz dem UTMB – dazu ist er sogar nach
  Frankreich gezogen. Jetzt ist er zurück aus Frankreich und damit auch zurück
  in dem Rennen, das ihn letztlich berühmt gemacht hat.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Auch Kaci Lickteig hat den Western States gewonnen – das war im Jahr 2016. Sie
  läuft in diesem Jahr vor allem für den 1000-Meilen-Buckle. Denn sie ist zum
  zehnten mal beim Western States dabei. Und ihre Resultate beim Western States
  waren eine Achterbahn: Sie hat seit 2014 die Plätze 6, 2, 1, 16, 12, 3, 10, 18
  und 12 belegt. Die Konstante: Sie war seit 2014 in jedem Jahr dabei. Wo wird
  sich die 38-Jährige aus Ohama, Nebraska, in diesem Jahr platzieren?&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Favoriten: Was sagt die ITRA?&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wenn man sich die Liste der Läuferinnen und Läufer anschaut, die morgen in
  Olympic Valley starten, dann sind die Favoriten wohl Jim Walmsley und Katie
  Schide.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Jim Walmsley kennt die Strecke wie kaum ein anderer Läufer, der morgen im
  Elitefeld mitläuft. Es ist sein sechster Start. Viermal hat er bereits
  gefinisht. Und eines ist bei Jim Walmsley immer klar: Der Läufer, der ihn am
  ehesten schlagen kann, ist Jim Walmsley selbst. Sein oft sehr schnelles Tempo
  in der ersten Streckenhälfte sprengt nicht nur das Feld, sondern hat ihn so
  manches mal detonieren lassen. Die laufbare Strecke kommt ihm auf jeden Fall
  entgegen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Katie Schide war im vergangenen Jahr Zweite – sie war fünf Minuten schneller
  als der Fabelrekord, den Elli Greenwood 2012 aufgestellt hat. Aber Courtney
  Dauwalter war noch schneller. Katie Schide zeigte vor zwei Monaten beim
  Canyons 100, wie gut sie auch in diesem Jahr drauf ist.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Sowohl Walmsley als auch Schide kann man den Sieg zutrauen. Aber wer könnte
  ihnen den Sieg streitig machen? „Können“ Yngvild Kaspersen und Rachel Drake
  auch 100 Meilen? Für beide ist der Western States die Premiere auf dieser
  Strecke. Was können die „Masters“ Nilsson und Debats leisten? Kann Eszter
  Csillag ihre Leistung vom letzten Jahr wiederholen? Sie lief damals die
  viertschnellste Zeit, die jemals eine Frau beim Western States gelaufen ist –
  und wurde Dritte. Kann sich Emily Hawgood nach den Plätzen 7, 5 und 5 nochmals
  steigern?&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Auch bei den Männern gibt es viele Fragezeichen: Kann Tyler Green nach den
  Plätzen 14, 2, 4 und 2 endlich den Sieg beim Western States einfahren? Was ist
  Jonathan Albon bei seiner Premiere über 100 Meilen zuzutrauen? Früher war er
  Spezialist, für kürzere, technische Skyraces – kann er auch lang und laufbar?
  Wie gut kommt Petter Engdahl von seinem Pest-Jahr 2023 zurück? Was ist den
  Chinesen Chen und Duo zuzutrauen, die ein Wettkampfpensum wie kaum ein anderer
  haben? Schafft es Hayden Hawks endlich, von seinem Image wegzukommen, dass er
  bei entscheidenden Rennen oft auf Platz 2 landet? Und schafft Dakota Jones
  eine klugere Renneinteilung als im letzten Jahr? Damals hat er sich lange mit
  Tom Evans duelliert– ist dann aber völlig eingebrochen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Hier die Liste der Favoritinnen und Favoriten, geordnet nach ITRA Performance
  Index, aber auch mit Angabe der besten Leistung über 100 km und mehr aus 2023
  und 2024.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhuviOZFgoHjWdW9CEaimEFLoTsivmVrXge4_spmdexvksbvOjC5nMlTUpTlj4ZNKx_xYyGp_CiMTNXY8tKf6J_aBVT1OvtG1S2xYRLyB4BCuZ9dIrmCexqzvO_N0vc8Z71Kvi7i4v6XDl81xkolicIBrU9SpmF2If46iUfgEgmTTRA9JEmSg1aGDaaZSE/s2133/Western_States_ITRA.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="2045" data-original-width="2133" height="614" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhuviOZFgoHjWdW9CEaimEFLoTsivmVrXge4_spmdexvksbvOjC5nMlTUpTlj4ZNKx_xYyGp_CiMTNXY8tKf6J_aBVT1OvtG1S2xYRLyB4BCuZ9dIrmCexqzvO_N0vc8Z71Kvi7i4v6XDl81xkolicIBrU9SpmF2If46iUfgEgmTTRA9JEmSg1aGDaaZSE/w640-h614/Western_States_ITRA.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Rekorde&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Gibt es in diesem Jahr neue Rekorde? Meines Erachtens wird der Streckenrekord
  bei den Männern (14:09:28) und den Frauen (15:29:33) nicht fallen, allein
  schon, weil es wohl zu warm wird. Aber es könnte spannend werden bei den
  Rekorden der Master-Klasse, d.h. bei Läuferinnen und Läufern über 40 Jahren.
  Der Rekord der Master-Männer steht bei 15:45:21, aufgestellt 2013 von Mike Morton. Tyler Green, der in diesem Jahr 40 wurde, könnte diese Zeit
  unterbieten. Und den Rekord der Master-Frauen hält Ragna Debats mit 17:41:13
  (2021). Sie selbst könnte ihren Rekord verbessern – oder Ida Nilsson.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Den Rekord der über 60-Jährigen steht seit 2003 auf 20:28:05, aufgestellt von
  Roger Dellor. Allein die Tatsache, dass der Rekord so lange gehalten hat,
  zeigt, wie gut er ist. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass er in diesem
  Jahr gebrochen wird – wobei: 2024 treten 18 Läufer an, die 60 Jahre alt sind
  oder älter. Den Rekord der über 60 jährigen Frauen hält die derzeitige
  Präsidentin des Western States, Diane Fitzpatrick. Im Jahr 2018 lief sie
  23:52:56. Auch hier ist wahrscheinlich, dass der Rekord bestehen bleibt.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Silver Runner&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Noch eine spannende Geschichte: Der älteste Läufer im Feld dieses Jahr ist
  Eric Spector, derzeit 77 Jahre alt. Er der im zarten Alter von 60 Jahren
  erstmals einen Ultramarathon gefinisht hat, könnte zum ältesten Finisher
  werden. Den bisherigen Rekord hält Nicholas Bassett mit 73 ½ Jahren.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Das relativ große Kontingent von Läuferinnen und Läufern über 60 Jahre ist
  auch sehr interessant, vor allem bei den Frauen: Betsy Kalmeyer, die schon 21
  Mal den Hardrock gefinisht hat, hat ihr Ticket als „Silver Legend“ bekommen,
  mit denen jedes Jahr ein Läufer oder eine Läuferin über 60 Jahre geehrt wird.
  Sie läuft den Western States zum ersten Mal.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Auch dabei: die mittlerweile 65-jährige, aus der Schweiz stammende Kanadierin
  Iris Cooper. Sie, die auch als „Swiss Miss“ bekannt ist, hat den Western
  States vor 9 Jahren schon einmal gefinisht – ob es auch jetzt reicht, wird
  sich morgen herausstellen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;International und doch Lokal&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Bis vor etwa 20 Jahren war der Western States ein Rennen, dass fast
  ausschließlich US-Amerikaner interessiert hat. Bis 2010 gingen alle Siege an
  Läuferinnen und Läufer aus Nordamerika. Doch das internationale Interesse wird
  immer größer. In diesem Jahr werden 32 Nationen vertreten sein. Insgesamt 92
  Läuferinnen und Läufer kommen von außerhalb Nordamerikas.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Und dennoch schafft es das Rennen immer, sehr viel Lokalkolorit zu bewahren.
  Dabei hilft auch, dass ein Teil der Tickets an Mitglieder der Teams verteilt
  werden, die die Aid-Stations betreuen. Morgen werden 87 Läuferinnen und Läufer
  aus Kalifornien an den Start gehen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Deutschen&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  In diesem Jahr sind 5 deutsche Läufer am Start. Nur 1991 (7 Läufer), 2000 und
  2019 (jeweils 6 deutsche Läufer) war das deutsche Kontingent größer.
  Eigentlich sollten in diesem Jahr sechs deutsche Läufer an den Start gehen,
  aber vor zwei Wochen musste Janosch Kowalczyk leider verletzungsbedingt seine
  Startnummer M10 zurückgeben.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wer sind die deutschen Läufer? Burkhard Münchow (ITRA-Performance Index 482),
  Klaus Haake (526), Thorsten Preiss (665), Sascha Fersch (605) und Andreas
  Kohlhund (434). Ihnen allen viel Glück!&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Für die Zuschauer&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Der Western States startet morgen um 5 Uhr Ortszeit – bzw. 14 Uhr MESZ. In den
  vergangenen Jahren wurde die Live-Berichterstattung deutlich verbessert, auch
  wenn es nicht – wie mittlerweile bei vielen größeren Rennen – kein Live Video
  von der Strecke gibt. Nur an einigen Punkten, z.B. in Forrest Hill oder
  anderen zugänglichen Aid Stations sind Kameras aufgebaut. Hier ein paar Links,
  die helfen, das Rennen zu verfolgen:&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;ul style="text-align: left;"&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;a href="https://youtu.be/iy0yDhy7pV8"&gt;Western States 2024 Live Stream&lt;/a&gt;
    &lt;br /&gt;
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;a href="https://www.ultralive.net/ws100#tracking/info"&gt;Live Resultate von Ultralive.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;a href="https://x.com/iRunFar "&gt;iRunFar Twitter feed&amp;nbsp;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="background: rgb(150, 150, 150); border-image: none; border: medium; padding: 0.7cm;"&gt;
  &lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;i&gt;
&lt;/i&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wusstet Ihr schon …&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wer war der erste Mensch, der den Western States zu Fuß zurückgelegt
  hat?&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Die meisten von Euch werden sagen: Gordy Ainsleigh, 1974 – er ist mit 23:42
  unter der Schwelle von 24 Stunden geblieben.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Das stimmt allerdings nicht ganz: Davy Crockett von Ultrarunning History hat
  recherchiert, dass schon im Jahr 1972 eine Truppe von Soldaten den Western
  States marschiert sind. Viele, die in Olympic Valley gestartet waren, haben es
  nicht nach Auburn geschafft. Doch 1st Lt. Larry M. Hall, SP4 Gregory Belgarde,
  SGT Michael Paduano, SPC Jon Johanson, SGT David E. Lenau, und SGT Kenneth
  Kruzel haben die Strecke in 44:54 geschafft; PFC Michael Savage war nach 46:49
  im Ziel. Formal waren diese Läufer alle über dem Cutoff, der beim Western
  States Endurance Ride / Tevis Cup damals noch 24 Stunden war. Aber sie waren
  die ersten, die tatsächlich die Strecke zu Fuß zurückgelegt haben. Die
  &lt;a href="https://ultrarunninghistory.com/forgotten-first-finishers/"&gt;komplette Geschichte&lt;/a&gt;
  dazu gibt es auf Ultrarunning History.
&lt;/p&gt;&lt;i&gt;
  &lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Möchtet Ihr noch mehr über die Geschichte in der Umgebung des Western States
  lesen, dann geht es
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/06/western-states-und-forlorn-hope-zwei.html "&gt;hier &lt;/a&gt;zur Geschichte des Forlorn Hope.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;

  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;
  &lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;
    &lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;
      &lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;h5 data-v-291e79e2="" style="color: black; font-family: Arial; font-size: 16px; font-weight: bold; text-align: center; text-transform: none;"&gt;
          Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine
          e-mail Adresse ein:
        &lt;/h5&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center; text-transform: none;" type="email" /&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;
        
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;
  &lt;/form&gt;
  &lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by
    &lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;
</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/983049126058715637/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/06/western-states-2024-preview.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/983049126058715637" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/983049126058715637" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/06/western-states-2024-preview.html" rel="alternate" title="Western States 2024 – Preview " type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhsTzUpjNgF3DKuioUtdSxo3ObbCWmLH1qs7PT5JGDcbCNLjdSwKdUlxkxrl8aprJ3aUJ3itg699_GDhP9S-mCBl2_u4HlhAj-ZGX_aqI0g6d7pKeF4gQUj3iVHFulMspf6AkXc9y8Mue3dl3J0QyVGoicZj57NMg7dD-wO4w11-7rXe5Pq8WOpzEtz4Ls/s72-w640-h434-c/Titel.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-4251230752877029968</id><published>2024-06-26T07:35:00.000-07:00</published><updated>2024-06-28T10:20:30.322-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kolumne-Sabine"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="WSER"/><title type="text">Western States und Forlorn Hope: zwei Schicksalslinien in der Sierra Nevada</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEihYdxZS_Jk48apxFbr-Fw2zLCzimVqL6TIxCluvhGVQSQlQEnySPdmgDXOiAb1HeR0WttenHRPQ2ePMyv144HDGOVCtjO77C3kzu9FA-GxLKZDCwquCOYcaAfFNAb_TkH9EUI1a2HVIllZE431LAuKP-xcw0jIeh_GcK-GgyVhv8Hy8OoR54A1Z174qjw/s1280/01_Titel.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEihYdxZS_Jk48apxFbr-Fw2zLCzimVqL6TIxCluvhGVQSQlQEnySPdmgDXOiAb1HeR0WttenHRPQ2ePMyv144HDGOVCtjO77C3kzu9FA-GxLKZDCwquCOYcaAfFNAb_TkH9EUI1a2HVIllZE431LAuKP-xcw0jIeh_GcK-GgyVhv8Hy8OoR54A1Z174qjw/w640-h360/01_Titel.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In wenigen Tagen findet der Western States Endurance Run statt. Es ist eines der wenigen
  US-amerikanischen Rennen, das auch hierzulande viele Fans hat. Es
  ist reich an Geschichte und an Geschichten. Dieses Rennen hat
  Ultrarunning-Legenden hervorgebracht: Eine Ann Trason, die das Rennen zwischen
  1989 und 2003 vierzehn Mal gewonnen hat. Einen Scott Jurek, der zwischen 1999
  und 2005 sieben Mal in Folge siegreich war. Doch nicht immer waren es die
  Triumphe, die dieses Rennen so besonders machten – es gab mindestens genauso
  viele Tragödien. Zum Beispiel Brian Morrison, der 2006 dreihundert Meter vor
  der Ziellinie – schon auf der Laufbahn der Placer High School in Auburn –
  zusammenbrach und das Ziel nicht ohne fremde Hilfe erreichen konnte. Oder zehn
  Jahre später das Drama um Jim Walmsley, der deutlich in Führung lag, sich dann
  aber verlief und schließlich als Zwanzigster das Ziel erreichte. Ganz zu
  schweigen von den Dramen, die sich im Kampf um die Cutoff-Zeiten
  abspielen.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
  Aber das ist nicht der einzige Grund, warum dieses Rennen so geschichtsreich
  ist. Der Western States Trail, den Jahr für Jahr Ende Juni knapp 400
  Läuferinnen und Läufer von Squaw Valley nach Auburn unter die Laufschuhe
  nehmen, ist historisches Terrain. Der Weg verläuft entlang von Jagd- und
  Handelspfaden, die die indigenen Stämme der Region schon seit hunderten von
  Jahren nutzten. Und er verläuft durch Stätten des kalifornischen Goldrauschs,
  der zwischen 1848 und 1854 Tausende Siedler und Glücksritter angezogen hatte.
  Die heutigen Aid Stations Robinson Flat, Miller’s Defeat oder Foresthill
  &lt;a href="https://www.trailrunnermag.com/races/10-points-on-the-western-states-100-course/"&gt;erinnern an diese Zeiten&lt;/a&gt;.
  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

  Was die meisten Ultrarunner nicht auf dem „Schirm“ haben: Nur wenige Meilen
  nördlich des Western States Trails gibt es noch einen anderen, wahrhaft historischen
  „Trail“: Die Route des sogenannten „Forlorn Hope“, die von Truckee Lake (heute
  Donner Lake) zu Johnson’s Ranch in der Nähe von Wheatland/Kalifornien führt.
  Und nein: das ist kein weiteres Trailrunning-Event. Während die heutigen
  Läuferinnen und Läufer um den Sieg oder gegen den Cutoff kämpfen, sich um ihre
  Blutzuckerwerte oder ein gutes Körpertemperaturmanagement sorgen, ging es beim
  Forlorn Hope buchstäblich um Leben und Tod. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

  &lt;b&gt;Die Trails der amerikanischen Siedler und die Donner Party&lt;/b&gt;
  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

  Wenn wir heute von „Trails“ sprechen, dann sprechen wir von Wanderwegen. Von
  Wegen, auf denen wir Trailrunner gerne laufen. Doch vor knapp 200 Jahren hat
  man bei dem Wort „Trail“ nicht an Freizeit und sportliche Betätigung gedacht,
  sondern an etwas viel Existenzielleres: Die großen Trails der USA – der Santa
  Fe Trail, der Oregon Trail, der California Trail oder der Mormon Trail – waren
  die Zugwege der Siedler und damit die Pfade des „Westward Movements“, von
  Menschen, die sich im Westen der USA mehr Land, Wohlstand oder (religiöse)
  Freiheit versprachen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="background: rgb(150, 150, 150); border-image: none; border: medium; padding: 0.7cm;"&gt;
  &lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;i&gt;It is odd to watch with what feverish ardor Americans pursue prosperity,
    ever tormented by the shadowy suspicion that they may not have chosen the
    shortest route to get it. They cleave to the things of this world as if
    assured that they will never die, and yet rush to snatch any that come
    within their reach, as if they expected to stop living before they relished
    them. Death steps in, in the end, and stops them, before they have grown
    tired of this futile pursuit of that complete felicity which always escapes
    them.&lt;br /&gt;
  &lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="background: rgb(150, 150, 150); border-image: none; border: medium; padding: 0.7cm; text-align: right;"&gt;
  &lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Alexis de Tocqueville, „Democracy in America“, 1835 &lt;/i&gt;&lt;b&gt; &amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Ab 1842 zog es immer mehr Menschen in Richtung Oregon und Kalifornien. So
  machten sich im Jahr 1846 rund 2700 Menschen in den USA auf den langen Treck
  nach Westen auf. Darunter die Familien von George und Tamsen Donner, Jacob und
  Elizabeth Donner und James und Margret Reed. Sie hatten bis dahin in
  Springfield, Illinois gelebt und versprachen sich in Kalifornien mehr
  Wohlstand und bessere Gesundheit. In Independence, Missouri, startete man dann
  im April 1846 auf den Oregon-Trail, verließ das damalige Staatsgebiet der USA
  und schloss sich einem Treck von etwa 50 Familien unter der Leitung von
  William H. Russell an. Obwohl Regen und Hochwasser die Flussquerungen
  schwierig machten und zu Verzögerungen führten, gab es auf der ersten Hälfte
  der etwa 2600 Kilometer langen Strecke keine besonderen Vorkommnisse. Anfang
  Juli überquerte man am South Pass die kontinentale Wasserscheide. Doch kurz
  danach trafen die Familien Donner, Reed zusammen mit den Familien Breene,
  Eddy, Graves und Murphy und einigen anderen Einzelpersonen eine fatale
  Entscheidung. In der Hoffnung, die Verzögerungen auf der ersten Streckenhälfte
  wettzumachen, wählte man den sogenannten „Hastings’ Cutoff“ – eine angeblich
  kürzere Streckenvariante, die ein windiger Geschäftsmann namens Lansford
  Hastings wie sauer Bier anpries. Sehr zur Freude des Trappers Jim Bridger,
  dessen Fort ein paar Meilen südlich von der Normalroute des California- und
  Oregon-Trails lag. Seitdem die Siedler hinter dem South Pass nach
  Nordwesten abbogen, ging das Geschäft schlecht. Und der von Hastings
  vorgeschlagene Weg würde Fort Bridger wieder zur Durchgangsstation machen.
  &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi4dqQCWFvlhQEvLOiDf-kwDvKl_GOE1_cvStts83VZG6mIQybeRI41UvPpQ_3pMyR2E1-9bVesGjEQ0GyQ-MTIcivN7M3e38eK8azgdm4b8k3HtcFSjN7AW4fd_4M1AB0mqRW4o-P2KCy9TRWctGYO4WQNntbJP29VSlwr2cv9wj52g-B1FdBRNHTjCVQ/s960/02_Parting_of_Ways_Hall_Bridger.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="960" height="480" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi4dqQCWFvlhQEvLOiDf-kwDvKl_GOE1_cvStts83VZG6mIQybeRI41UvPpQ_3pMyR2E1-9bVesGjEQ0GyQ-MTIcivN7M3e38eK8azgdm4b8k3HtcFSjN7AW4fd_4M1AB0mqRW4o-P2KCy9TRWctGYO4WQNntbJP29VSlwr2cv9wj52g-B1FdBRNHTjCVQ/w640-h480/02_Parting_of_Ways_Hall_Bridger.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"&gt;Parting of the ways&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Das Problem: Als Lansford Hastings seinen „Cutoff“ in seiner Reisebroschüre
  „The Emigrants' Guide to Oregon and California“ beschrieb, hatte er ihn selbst
  noch gar nicht bereist. Sein Cutoff entstand am grünen Tisch in der Hoffnung,
  möglichst viele Emigranten, die eigentlich nach Oregon wollten, nach
  Kalifornien „umzuleiten“ – wo Hastings die unabhängige „Republik Kalifornien“
  gründen wollte. Erst im Sommer 1846 erkundete er „seine“ Route selbst.
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Aber Hastings hatte mit seinem Marketing Erfolg. Die Hoffnung auf eine kürzere
  Strecke verfing bei den Siedlern, die erst relativ spät im Jahr aus Missouri
  aufgebrochen waren und daher den „Back of the Pack“ des Siedlerzugs bildeten.
  Denn es blieben nur noch drei Monate, um die letzte Barriere, die Sierra
  Nevada, zu überwinden. Man stimmte ab, wählte mit George Donner einen neuen
  Führer und nannte sich ab jetzt „Donner Party“. Und diese Donner Party zweigte
  nun vom traditionellen California Trail ab – nach Südwesten Richtung Fort
  Bridger.
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Bridger, dem sehr an der Etablierung des Cutoff gelegen war, beschreibt der
  Donner-Party den weiteren Streckenverlauf als „guter, ebener Weg mit viel
  Wasser und Gras für die Zugtiere“. Eine Lüge, wie sich schnell herausstellt.
  Es geht durch schwieriges Gelände. Immer wieder muss man anhalten, abspannen,
  die Wagen über Hindernisse tragen. Der Treck legt bei der Durchquerung der
  Wasatch Range durchschnittlich gerade mal 1,5 Meilen pro Tag zurück. Es geht
  durch den Weber Canyon – und heutige Namen wie „Devils Slide“ oder „Devils
  Gate“ lassen vermuten, wie schwierig damals die Durchquerung mit Zugtieren und
  schweren Wagen war.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Es dauert bis zum 20. August, bis man schließlich die Ebene des großen
  Salzsees erreicht. Doch dort hören die Schwierigkeiten nicht auf. Die nächsten
  120 Kilometer sind Wüste – Kein Wasser, kein Gras für die Zugtiere,
  schwieriges Gelände. Hastings hatte beschrieben, dass dieser Streckenabschnitt
  nur halb so lang sei. Menschen und Vieh hungern und dursten.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Als man die Große Salzwüste dann endlich hinter sich hat, ist es Zeit für eine
  Inventur. Und das Ergebnis dieser Bestandsaufnahme ist bestürzend: Die
  Nahrungsmittel, die die Donner-Party noch hat, werden auf keinen Fall für den
  Weg nach Kalifornien reichen.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Es ist die Stunde von Charles Stanton: Er bietet sich an, vorauszureiten, in Fort Sutter (Kalifornien) neuen
  Proviant zu besorgen und mit diesem Proviant dann der Donnerparty so weit wie
  möglich entgegenzureiten. Ihm schlägt große Skepsis entgegen: Stanton ist
  Junggeselle – wieso sollte gerade er die Motivation haben, nach erfolgter
  Durchquerung der Sierra Nevada noch einmal den Rückweg anzutreten und sich nochmal den vielen Gefahren auszusetzen?
  Dennoch erteilt man ihm schließlich den Auftrag. Spoiler: Das Misstrauen gegenüber Stanton war völlig ungerechtfertigt.
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  So reitet Stanton zusammen mit einem weiteren Mitglied der Donner Party voran.
  Bei den anderen Siedlern liegen dagegen die Nerven zunehmend blank und es
  zeigen sich die ersten Auflösungserscheinungen. Als sich zwei Ochsenwagen in
  schwerem Gelände ineinander verfangen, ersticht James Reed den Fuhrmann John
  Snyder im Handgemenge. Er wird aus dem Treck verbannt und muss sich allein
  durchschlagen. Ein scheinbares Todesurteil. Etwas später reißen mehrere
  Zugtiere nachts aus – wahrscheinlich aus Hunger und Durst. Wagen müssen
  zurückgelassen werden, jeder unnötige Ballast ebenso. Auch einen 60-jährigen
  Belgier setzt man einfach am Wegesrand aus. Er schafft es nicht, zu Fuß mit den Wagen Schritt zu halten. Wiederholt kommt es zu Konflikten
  mit den Paiute-Indianern, die Tiere der Siedler stehlen oder töten. Zwei
  weitere Siedler sterben durch die Hand ihrer Mitreisenden.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Schließlich stößt der Treck auf die Originalroute des California-Trail. Der
  „Hastings‘ Cutoff“ ist geschafft. Fun Fact: Die „Abkürzung“ war 200 Kilometer
  länger als die Standardroute – und wegen des schwierigen Geländes hat man noch
  zusätzliche Zeit verloren. &lt;br /&gt;Jetzt liegt nur noch ein Hindernis vor ihnen:
  Die Sierra Nevada muss noch überquert werden – die Passhöhe liegt auf über
  2000 Meter.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Immerhin hat man nun eine Sorge weniger: Charles Stanton ist tatsächlich
  zurückgekommen – mit Proviant und zwei Indianerjungen aus dem Stamm der Miwok
  – Luis und Salvador -, die ihm als Führer über die Sierra Nevada dienen
  sollen. Auf den Weiden am Truckee Lake lässt man für ein paar Tage das
  verbleibende Zugvieh grasen, damit es für den finalen Push zu Kräften
  kommt.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Es ist Anfang November. Zeit zum Aufbruch. Als man sich endlich in Bewegung
  setzt, beginnt es zu schneien. Und es schneit. Und schneit. Und schneit.
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Mehrere Versuche, die Passhöhe zu erreichen, scheitern. Die Siedler bauen sich
  primitive Hütten und Unterstände. Man hofft auf wärmeres Wetter. Doch das
  Gegenteil ist der Fall. Kälte und Schnee führen dazu, dass der Zusatzproviant,
  den Charles Stanton gebracht hatte, schnell aufgebraucht ist. Erste Zugtiere
  verenden. Und dann stirbt Mitte Dezember der erste Siedler an Hunger und Schwäche.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  So kann es nicht weitergehen!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Der Forlorn Hope&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wieder ist es die Stunde von Charles Stanton: Er, der schon zweimal den Pass
  überquert hat, will nun mit einer kleinen Gruppe von Siedlern einen weiteren
  Ausbruchsversuch machen. Der 57-jährige Franklin Graves hat hierzu
  behelfsmäßige Schneeschuhe gefertigt, hergestellt aus dem Joch der
  Ochsenkarren und aus Ochsenfellen, fünfzehn Paar. Der Stoßtrupp, der zu
  Johnson’s Ranch, der nächsten Siedlung in Kalifornien, durchbrechen soll,
  zählt zehn Männer und fünf Frauen im Alter zwischen 12 und 57 Jahren. Sie
  brechen am 16. Dezember auf. Zwei Personen, die sich der Gruppe anschließen,
  ohne über Schneeschuhe zu verfügen, müssen schnell wieder umkehren – denn in
  fast vier Metern Schnee gibt es für sie kein Durchkommen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhU0vU6fGQl222PC1yGOx5_xfncCi64Qol_q_2JE_tYbUsuMK1dyq2MZi3Uhplty6ZDgUqzYBGXeB2SEt04ZXIxb1gjGwKxZLLf6CTw91tsrtPrRVNhymgCqYUTkIbWtG6btipZECN2s1dStJ1m1oGr1x17cWO7Z9ZNTWIpT2ZTNB1KMKcAXQpJ8uyKL8M/s1280/03_Forlorn_Hope.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="556" data-original-width="1280" height="278" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhU0vU6fGQl222PC1yGOx5_xfncCi64Qol_q_2JE_tYbUsuMK1dyq2MZi3Uhplty6ZDgUqzYBGXeB2SEt04ZXIxb1gjGwKxZLLf6CTw91tsrtPrRVNhymgCqYUTkIbWtG6btipZECN2s1dStJ1m1oGr1x17cWO7Z9ZNTWIpT2ZTNB1KMKcAXQpJ8uyKL8M/w640-h278/03_Forlorn_Hope.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;  
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;
  Diese Schneeschuh-Truppe sollte später „Forlorn Hope“ genannt werden – nach der
  holländischen Bezeichnung für einen „versprengten Haufen“, eine taktische
  Aufstellungsformation in Schlachten. Die Gegner, die der Forlorn Hope in
  dieser „Schlacht“ vor der Brust hatte, sind Schnee, Kälte, Hunger und
  Erschöpfung.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Immerhin erreichen sie mit den Schneeschuhen erstmals die Passhöhe –
  mittlerweile als Donner Pass bekannt. Viel Proviant haben sie nicht dabei. Sie gehen davon aus, dass sie etwa sechs bis acht Tage für die rund 100 Meilen
  bis zu Johnson’s Ranch brauchen. Der magere Proviant geht ihnen schon nach
  fünf Tagen aus – doch da sind sie noch immer auf der Hochebene westlich des
  Donner Passes. Am fünften Tag verlassen Charles Stanton die Kräfte. Er hat
  schon zweimal die Sierra Nevada überquert und Notproviant für die Siedler
  organisiert, doch die Anstrengung und die zunehmende Schneeblindheit sind für
  den Dreißigjährigen zu viel. Er fordert seine Mitstreiter auf weiterzugehen –
  er selbst bleibt, eine Pfeife rauchend, im Schnee sitzen. Er wird nie wieder
  gesehen.
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Stantons Tod ist für die anderen ein echtes Problem: Er war neben den
  beiden jungen Miwoks der Einzige, der den Weg kannte. Und die Kommunikation
  mit Luis und Salvador ist schwierig. Und prompt macht die Gruppe an Heiligabend,
  neun Tage nach ihrem Aufbruch aus dem Camp, einen entscheidenden
  Navigationsfehler: Sie kommen an einen Punkt, an dem es zwei Möglichkeiten
  gibt: Entweder geradeaus, nochmal einen Anstieg hoch – oder nach links ins Tal
  hinab. Die Gruppe wählt den Weg des geringsten Widerstands.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Das ist ein Fehler. Denn der Gegenanstieg hätte sie nach wenigen
  Kilometern auf die Standardroute der Siedler ins Tal des Bear River und damit in
  Richtung Sacramento Valley geführt. Den Weg, den der Forlorn Hope nimmt, führt
  dagegen in den Canyon der North Fork des American River. Anders als im South
  Fork des American River, entlang dem der Western States Trail verläuft, ist
  der Canyon des North Fork steil und unwegsam und bis zum heutigen Tag nur
  wenig erschlossen.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Kurz nach diesem Navigationsfehler trifft die Gruppe der nächste
  Schicksalsschlag: In der Nacht von Heiligabend zum ersten Weihnachtsfeiertag
  werden sie von einem Schneesturm erfasst, der so heftig ist, dass er das
  überlebenswichtige Lagerfeuer ausbläst. William Eddy, der nach dem Tod von
  Charles Stanton de facto der Anführer des Haufens ist, gelingt es zwar, die
  Gruppe zusammenzuführen, um dem Blizzard möglichst wenig Angriffsfläche zu
  bieten; schließlich kann er auch das Lagerfeuer nochmals entzünden. Und
  trotzdem sterben im Schneesturm der nächsten Tage vier Männer, darunter auch
  der 57-Jährige Schneeschuhfabrikant Franklin Graves. Mann wird dieses Lager
  später „Camp of Death“ nennen. Der Hunger wird immer größer – schon seit
  einigen Tagen hatte man nichts mehr gegessen. Daher passiert im Camp of Death erstmals
  das Unvorstellbare: Die Überlebenden zerteilen die Leichen der Verstorbenen
  und versuchen sich so selbst am Leben zu halten.
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Als das Wetter sich bessert, geht es für die zehn Überlebenden weiter.
  Zweimal muss der American River durchquert werden, zweimal gibt es steile Ab-
  und Aufstiege zu bewältigen, die aus heutiger Sicht angesichts der Ausrüstung
  der damaligen Zeit kaum machbar erscheinen.&amp;nbsp; Im Laufe der nächsten Tage sterben nochmals drei Mitglieder des Forlorn Hope, zwei davon - Luis und Salvador - werden getötet. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Wenig später erreichen die sieben Überlebenden des Forlorn Hope eine
  Indianersiedlung. Dort erhalten sie etwas Brot – damit schaffen sie es weitere fünf
  Tage bis zu einer anderen Siedlung. Nur Eddy hat noch so viel Kraft und schleppt sich die
  verbleibenden Meilen bis zu Johnson’s Ranch. Diese erreicht er am
  18. Januar 1847 – dreiunddreißig Tage, nachdem der Schneeschuh-Trupp vom
  Lager am Truckee Lake aufgebrochen war.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Eddy muss einen fürchterlichen Anblick geboten haben, als er am Tor von
  Johnson’s Ranch klopfte. Nachdem sich die Bewohner der Ranch von ihrem ersten Schreck erholt haben, folgen sie seinen blutigen Fußspuren im
  Schnee, bis sie die sechs anderen Überlebenden finden. Von den 15 Mitgliedern
  des Forlorn Hope sind auf dem Weg zu Johnson’s Ranch acht Personen gestorben.
  Alle fünf Frauen haben überlebt, von den Männern dagegen nur zwei.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  So schnell wie möglich werden Rettungsmissionen zusammengestellt, die
  versuchen sollen, zum Lager am Truckee Lake durchzubrechen. Es dauert bis zum
  19. Februar, bis ihnen das gelingt. Bis dahin sind im Camp schon dreizehn
  Personen gestorben. Eine Frau, die aus ihrem tief verschneiten Unterschlupf
  hervorkommt, empfängt die Retter mit den Worten: “&lt;i&gt;Are you men from California?
  Or do you come from heaven?&lt;/i&gt;” Die „First Relief Party“ kann 18 Personen retten. Die „Second Relief Party“ rettet 14 Personen – zwei
  Erwachsene und zwölf Kinder. Und während das Sterben im Lager am Truckee Lake
  weitergeht, gelingt zwei weiteren Missionen nochmals die Rettung von sechs
  Personen.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Von den 87 Mitgliedern der Donner-Party kamen 48 mit dem Leben
  davon – all das wäre nicht möglich gewesen, wenn sich der Forlorn Hope nicht
  durchgeschlagen und auf die verzweifelte Lage der Menschen am Truckee Lake
  aufmerksam gemacht hätte.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhzPdRg3_Fr8-Id-itfW84iCxM8FjbApkZw3q17nggSobz4GSlpDvyQgXNGFUSERdPO-iLcnFd5rXe1ULVG9gz39coyMk3rroy3Pg6IgL-g4o9lJFQYLPv4pcZZaE61o2GxGvbOrNO-SMFydsiip1eOMoqxlYSAi-Qa_ZnJ1bKaUpb10i7Zx2ZbnVo4JkQ/s1279/04_parallele%20Linien.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="660" data-original-width="1279" height="330" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhzPdRg3_Fr8-Id-itfW84iCxM8FjbApkZw3q17nggSobz4GSlpDvyQgXNGFUSERdPO-iLcnFd5rXe1ULVG9gz39coyMk3rroy3Pg6IgL-g4o9lJFQYLPv4pcZZaE61o2GxGvbOrNO-SMFydsiip1eOMoqxlYSAi-Qa_ZnJ1bKaUpb10i7Zx2ZbnVo4JkQ/w640-h330/04_parallele%20Linien.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Zwei parallele Linien&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Sieht man sich die Routen von Western States und dem
  Forlorn Hope an, so fällt auf, dass sie praktisch parallel mit etwa fünfzehn
  Kilometer Abstand zueinander verlaufen. Die Strecke, die der Forlorn Hope zu
  überwinden hatte, misst rund 100 Meilen – genau wie die Strecke des Western
  States. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Wer beim Western States dabei ist – sei es als Läufer oder Crew – wird
  auf der Fahrt nach Olympic Valley oder zurück nach Auburn unweigerlich den Weg
  des Forlorn Hope immer wieder kreuzen. Die Route führt direkt am Donner Lake –
  wie der Truckee Lake heute heißt – vorbei, dort wo im Winter 1846/47 das
  Camp war, in dem so viele Siedler gestorben dem Hunger und der Kälte zum Opfer fielen. Man kommt auf dem Weg von Olympic Valley nach Auburn auch über den Donner Pass, der für die Siedler
  ein schier unüberwindbares Hindernis darstellte, heute aber über die Interstate 80 leicht
  zu überqueren ist. Überhaupt sind alle markanten Punkte des Forlorn Hope
  Trails nur einen Steinwurf von der Autobahn entfernt.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Dennoch wissen nur wenige TeilnehmerInnen am Western States, welche
  Dramen sich – sozusagen im Hinterhof dieses Rennens – vor 178 Jahren
  abgespielt haben.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Auch mir war das nicht klar – erst als ich mich in den letzten Jahren
  mit der Donner Party beschäftigte und mir dann den Streckenverlauf auf der
  Karte ansah, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Nur unweit von den Ridges
  und Canyons, an denen am letzten Wochenende im Juni eines der bekanntesten
  Ultrarennen ausgetragen wird, spielten sich im 19. Jahrhundert Dramen ab, die wir
  kaum nachvollziehen können.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Tim Twietmeyer kennt den Western States wie seine Westentasche: Fünfmal
  hat er das Rennen gewonnen. Darüber hinaus hat er den Western States 25 Mal
  innerhalb von 24 Stunden gefinisht. Seit 1996 ist er im Board of Directors des
  Rennens – derzeit in der Funktion des Vizepräsidenten. Obwohl Twietmeyer ein
  echtes Western States Urgestein ist, wurde ihm die geographische Nähe des
  Western States und des Forlorn Hope Trails erst klar, als er das Buch „&lt;a href="https://www.amazon.de/Indifferent-Stars-Above-Harrowing-Donner/dp/0061348112"&gt;The  Indifferent Stars Above&lt;/a&gt;“
  las. Dieses Buch beschreibt das Schicksal der Donner Party aus der Perspektive
  von Sarah Graves, einer der fünf jungen Frauen, die zum Forlorn Hope gehörten.
Twietmeyer fing an, sich für diese tragische Geschichte zu interessieren und zu
  recherchieren. Zusammen mit Bob Crowley, der 2020/21 Präsident der ITRA war,
  und den Trail-Läuferinnen Elke Reimer und Jennifer Hemmen begab er sich im
  Winter 2020 schließlich auf eine fünftägige Schneeschuhtour, um &lt;a href="https://www.trailrunnermag.com/people/news/rediscovering-americas-historic-trail-of-forlorn-hope/?scope=anon"&gt;den Weg der  Forlorn Hope&lt;/a&gt; zu rekonstruieren.
  Dabei gelang ihnen, einige &lt;a href="https://historyexp.org/map-forlorn-hope-expedition"&gt;noch unklare Punkte zu klären&lt;/a&gt; wie etwa die genaue
  Lage des Camp of Death.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" class="BLOG_video_class" height="343" src="https://www.youtube.com/embed/LHkhR2ETEXA" width="413" youtube-src-id="LHkhR2ETEXA"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Doch dabei blieb es nicht – unter dem Label „History Trail Trekking“
  zeichneten Twietmeyer, Crowley und andere im Februar 2022 auch den &lt;a href="https://storymaps.arcgis.com/stories/3c91d2341c8841cdbacdf624289cc5f6"&gt;Weg der  Relief-Expeditionen &lt;/a&gt;nach, die die Überlebenden der Donner-Party schließlich
  nach Kalifornien geführt haben.&amp;nbsp;
  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  Mit dem Western States Trail und dem Forlorn Hope Trail schneiden sich zwei Schicksalslinie wie Kerben in die Sierra Nevada ein, die sich in Raum und Zeit zwar nie berühren, und die
  trotzdem eng miteinander verknüpft sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="background: rgb(150, 150, 150); border-image: none; border: medium; padding: 0.7cm;"&gt;
  &lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;i&gt;Remember: Never take no cutoffs - and hurry along as fast as you can.&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="background: rgb(150, 150, 150); border-image: none; border: medium; padding: 0.7cm; text-align: right;"&gt;
  &lt;i&gt; Virginia Reed, Brief an ihre Cousine, 1848 &lt;/i&gt;&lt;b&gt; &amp;nbsp;&lt;/b&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj5zH5YHUwp_mtSyYIY3y5u6wNWdKdhh3DkJ7-rDxerInk-wAbH93AD1-4n_taAXH301C1DOv2Ewa8ZXojaix3UwBgEz9i2-mPiGYrzodJ_Iu11y7zPR-KDYOuVQoZXI-B22EGl9ZZ4OAl64Cw4ELmxGia2wCojvQfLRaTRSy3TpJ6KnMtI-mL8Xxi7xKk/s1153/05_Foto_Tribute_Cards.png" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="837" data-original-width="1153" height="464" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj5zH5YHUwp_mtSyYIY3y5u6wNWdKdhh3DkJ7-rDxerInk-wAbH93AD1-4n_taAXH301C1DOv2Ewa8ZXojaix3UwBgEz9i2-mPiGYrzodJ_Iu11y7zPR-KDYOuVQoZXI-B22EGl9ZZ4OAl64Cw4ELmxGia2wCojvQfLRaTRSy3TpJ6KnMtI-mL8Xxi7xKk/w640-h464/05_Foto_Tribute_Cards.png" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Foto: History Expeditions&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div style="text-align: left;"&gt;
  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;
  &lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;
    &lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;
      &lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;h5 data-v-291e79e2="" style="color: black; font-family: Arial; font-size: 16px; font-weight: bold; text-align: center; text-transform: none;"&gt;
          Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine
          e-mail Adresse ein:
        &lt;/h5&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center; text-transform: none;" type="email" /&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;
        
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;
  &lt;/form&gt;
  &lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by
    &lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        
      &lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/4251230752877029968/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/06/western-states-und-forlorn-hope-zwei.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/4251230752877029968" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/4251230752877029968" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/06/western-states-und-forlorn-hope-zwei.html" rel="alternate" title="Western States und Forlorn Hope: zwei Schicksalslinien in der Sierra Nevada" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEihYdxZS_Jk48apxFbr-Fw2zLCzimVqL6TIxCluvhGVQSQlQEnySPdmgDXOiAb1HeR0WttenHRPQ2ePMyv144HDGOVCtjO77C3kzu9FA-GxLKZDCwquCOYcaAfFNAb_TkH9EUI1a2HVIllZE431LAuKP-xcw0jIeh_GcK-GgyVhv8Hy8OoR54A1Z174qjw/s72-w640-h360-c/01_Titel.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-6004597201548126103</id><published>2024-06-19T02:25:00.000-07:00</published><updated>2024-06-19T09:52:35.192-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Frauenimsport"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Women"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="XXFaktor"/><title type="text">(Un)sichtbare Heldinnen: Der Gender Performance Gap im Ultrarunning</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj9HEG_p-94G7tLugsV_AmcXtaKV9ZKR3k0IzBfnPBbg-Mwy-GeeAU9teXsi0MA-GYGDZFqVkDkgoV3xdINq_fWSpjOkaF2ceMynG5gQ2aM4_8lGNAywfp56icmuR7ZPQq4JDylqqkAyp2M6_KEs7njVbcTVebh2X-zH77vU-TIZZXvsIhOVF6DuM2Os40/s1275/UNsichtbare%20Heldinnen.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="516" data-original-width="1275" height="260" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj9HEG_p-94G7tLugsV_AmcXtaKV9ZKR3k0IzBfnPBbg-Mwy-GeeAU9teXsi0MA-GYGDZFqVkDkgoV3xdINq_fWSpjOkaF2ceMynG5gQ2aM4_8lGNAywfp56icmuR7ZPQq4JDylqqkAyp2M6_KEs7njVbcTVebh2X-zH77vU-TIZZXvsIhOVF6DuM2Os40/w640-h260/UNsichtbare%20Heldinnen.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Fotos: Jaja Ferer Capili, Howie Stern&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gleich zweimal haben in den letzten 12 Monaten Frauen im Ultratrailrunning Furore gemacht:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Courtney Dauwalter schaffte im vergangenen Jahr als erste Frau das „Triple“ aus Western States, Hardrock 100 und UTMB. Diese drei anspruchsvollen, hochkarätig besetzten und sehr unterschiedlichen 100-Meilen-Rennen absolvierte sie innerhalb von gut zwei Monaten. Und sie war nicht nur die erste Frau, sondern auch der erste Mensch überhaupt, dem dieses Kunststück gelang. Doch damit nicht genug: Jedes dieser Rennen gewann sie. Beim Western States brach sie den legendären Streckenrekord von Ellie Greenwood, und beim Hardrock 100 übertraf sie ihren eigenen Rekord. Zudem verbesserte sie im Vorbeigehen den Rekord für das 'Double' aus Western States und Hardrock um über eine Stunde, den bisher Jeff Browning gehalten hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dann sahen wir im März dieses Jahres, wie Jasmin Paris etwas vollbrachte, das kaum jemand einer Frau zugetraut hätte: Sie finishte die legendären Barkley Marathons. Dieses Rennen ist bekannt für die weltweit wohl höchste DNF-Rate. Sein Erfinder, Gary 'Lazarus Lake' Cantrell, gestaltet nämlich die Strecke und die Bedingungen dieses Rennens so, dass es gerade noch machbar ist – allerdings nur unter für die physisch wie mental fittesten Läufer bei perfekten äußeren Bedingungen. Diese imaginäre Schwelle schien jedoch auf Männer ausgerichtet zu sein. Viele Frauen haben in den letzten Jahrzehnten versucht, den Barkley zu finishen - doch keine hat es geschafft, mehr als drei der fünf Runden zu beenden. Doch nun hat uns Jasmin Paris eines Besseren belehrt: Auch eine Frau kann den Barkley erfolgreich absolvieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist für Frauen also alles möglich?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sind Frauen die besseren Ultraläufer?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stellt sich die Frage: Sind Frauen die besseren Ultraläufer? Immer wieder, wenn eine Frau auf langen Distanzen Unerwartetes leistet, entstehen sofort Spekulationen: Könnten Frauen im Ultrarunning den Männern überlegen sein? Die physiologischen und biochemischen Nachteile, die bei Distanzen vom 100-Meter-Sprint bis zum Marathon zu einem Gender Performance Gap von 9,3 bis 12,3 % führen, könnten bei den extrem langen Distanzen plötzlich zu Vorteilen werden. Gerne wird spekuliert, dass mit zunehmender Länge der Distanz die physische Leistung im Vergleich zu mentalen Eigenschaften an Bedeutung verliert. Tatsächlich postulierten &lt;a href="https://journals.lww.com/acsm-msse/fulltext/1997/02000/could_women_outrun_men_in_ultramarathon_races_.13.aspx"&gt;Wissenschaftler um Tim Noakes&lt;/a&gt; 1997 anhand von Bestzeiten und Trainingsdaten von 28 Frauen und 103 Männern, dass Frauen bei gleichem Training ab einer Renndistanz von etwa 70 km mindestens genauso schnell wie Männer sein könnten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Realität widerlegt jedoch diese Vorhersage. Ein Blick auf die Weltbestzeiten für Ultra-Distanzen sowie 6-, 12-, 24-, 48- und 144-Stunden-Rennen zeigt, dass der Gender Performance Gap auf Ultramarathondistanzen nicht sinkt, sondern tendenziell sogar höher ist als bei kürzeren Distanzen. Gleichzeitig ist die Schwankungsbreite deutlich größer.&lt;/p&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEizCYor4SEYeRZGmKxFuPx3GKcOF1Vw0YVlxr770s7DC6SWe7Xiqz6kqsRtXdj_a94LHyPELFG1BFxyRdAwnc12G6GPRvunrcFyslb3xTDviPHnpxQo0ApXLIMGrYSNRe2wxCGqUdR4eHVSN4ELGjnZh6XuQPncgDY97mH1DZex4tyHl74ptd_t4xbCtyw/s1195/Tab01_WorldRecords.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="970" data-original-width="1195" height="325" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEizCYor4SEYeRZGmKxFuPx3GKcOF1Vw0YVlxr770s7DC6SWe7Xiqz6kqsRtXdj_a94LHyPELFG1BFxyRdAwnc12G6GPRvunrcFyslb3xTDviPHnpxQo0ApXLIMGrYSNRe2wxCGqUdR4eHVSN4ELGjnZh6XuQPncgDY97mH1DZex4tyHl74ptd_t4xbCtyw/w400-h325/Tab01_WorldRecords.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Weltrekorde für unterschiedliche Laufdistanzen&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Trailrunning gibt es keine Weltrekorde, da die Leistungen aufgrund unterschiedlicher Steigung und unterschiedlichen Geläufs kaum vergleichbar sind. Um dennoch verschiedene Strecken vergleichbar zu machen, hat die ITRA den Race Score und den personenbezogenen Performance Index entwickelt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser Performance Index wird für verschiedene Streckenkategorien – Halbmarathon, Marathon, 50 km, 100 km, 100 Meilen und Endurance (alles über 100 Meilen) – berechnet. Dadurch kann man analysieren, ob Frauen abseits der Straßen und Stadien sowie auf längeren Strecken ihre physiologischen und biochemischen Nachteile in Vorteile umwandeln können. Das Ergebnis deutet jedoch nicht darauf hin. Zwar schwankt der Gender Performance Gap im Trailrunning stärker als auf den Kurzstrecken der Leichtathletik. Es gibt jedoch keine eindeutige Tendenz, dass dieser Gender Performance Gap mit zunehmender Streckenlänge abnimmt – weder für die Athletin und den Athleten mit dem höchsten Performance Index noch für die besten 1 % der AthletInnen.&lt;/p&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi8PVrCf3FhFwMd5Fjxft0nV7XpJUK-LwmVWDjhAv6wZ4_wtwuM_DixC4CxNonBmKgBKd6DTrAhJ_3YE72x4FykXHhcXbcDBs00acYpny13N7GU6q7sESDxIQJ52S7bwnE7SPH2FwvpNUsQn03useHo2FdH083VGVvHAiK-MLeAV-goEsEsA7gf70weV1s/s1745/Tab02_BestRunners_ITRA.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="354" data-original-width="1745" height="81" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi8PVrCf3FhFwMd5Fjxft0nV7XpJUK-LwmVWDjhAv6wZ4_wtwuM_DixC4CxNonBmKgBKd6DTrAhJ_3YE72x4FykXHhcXbcDBs00acYpny13N7GU6q7sESDxIQJ52S7bwnE7SPH2FwvpNUsQn03useHo2FdH083VGVvHAiK-MLeAV-goEsEsA7gf70weV1s/w400-h81/Tab02_BestRunners_ITRA.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Bester ITRA Performance Index für unterschiedliche Streckenkategorien&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh7kuTXTRqr2ZgrGpW-yTGPyQ5t0h4tzJ6MMlwTfvZr0MqrrPAvtf6SsR1JvCNkf6-Wl7yVo3J_YmvBpyUo04TJ9Ta_F5ZyWC1DMyLiTTbsSIc-lZd2U4kwTVJ-vAogkQe5zvpLYMsde2OaRBeD-3CMIyaOj8tOLxk8zrXJltXsDqbOWrOaN5Km3-n6KPI/s1737/Tab03_BestPercent_ITRA.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="353" data-original-width="1737" height="81" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh7kuTXTRqr2ZgrGpW-yTGPyQ5t0h4tzJ6MMlwTfvZr0MqrrPAvtf6SsR1JvCNkf6-Wl7yVo3J_YmvBpyUo04TJ9Ta_F5ZyWC1DMyLiTTbsSIc-lZd2U4kwTVJ-vAogkQe5zvpLYMsde2OaRBeD-3CMIyaOj8tOLxk8zrXJltXsDqbOWrOaN5Km3-n6KPI/w400-h81/Tab03_BestPercent_ITRA.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Geringster ITRA Performance Index der 1% besten Läufer/Läuferinnen&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die starke Schwankung der Werte sich vor allem darauf zurückführen, dass das Ultra(trail)running eine vergleichsweise junge Sportart ist, in der die Bestleistungen noch stark im Wandel begriffen sind. Eine &lt;a href="https://www.elsevier.es/en-revista-clinics-22-pdf-S1807593222009644"&gt;Forschungsgruppe der ETH Zürich&lt;/a&gt; unter der Leitung von Beat Knechtle und Christoph Alexander Rüst hat die Entwicklung der Leistungen von Männern und Frauen in verschiedenen Ultrarunning-Disziplinen zwischen 1975 und 2013 untersucht. Sie stellten fest, dass der Gender Performance Gap bei Spitzenleistungen – also bei den RekordhalterInnen sowie den besten 10 oder 100 LäuferInnen – im Laufe der Zeit zwar abgenommen hat. Dennoch halten sie es anhand ihrer Analyse für unwahrscheinlich, dass Frauen bei langen Ultramarathons schneller werden können als Männer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum erreichen Frauen dann gerade in den Ultradistanzen absolute Spitzenleistungen, gewinnen Gesamtsiege oder brechen Streckenrekorde?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dies dürfte nicht so sehr auf physiologische, biochemische oder psychologische Faktoren zurückzuführen sein, sondern eher auf &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2018/11/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-1.html"&gt;statistische Gegebenheiten&lt;/a&gt;: Bei großen Stadtmarathons wie dem New York City Marathon oder dem Boston Marathon gibt es bei beiden Geschlechtern ein breites Feld von Elite-Läufern, was dazu führt, dass sowohl von Männern als auch Frauen Spitzenleistungen erbracht werden. Im Vergleich dazu ist die Teilnehmerzahl bei Ultramarathons deutlich geringer, und es gibt weniger Elite-Athleten. Die Spitzenpositionen sind daher weniger hart umkämpft. In einem kleineren Teilnehmerfeld ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass eine außergewöhnliche Leistung stärker herausragt, sei es die eines Mannes oder eben die einer Frau.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Fehlannahmen werten die Leistung von Frauen ab&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn ich darauf hinweise, dass die Zahlen nicht hergeben, dass Frauen per se die besseren Ultrarunner sind, dann ernte ich oft den Einwand: Damit wertest Du diese exzellenten Leistungen der Frauen ab.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin der Ansicht, dass die Leistungen von Frauen viel eher abgewertet werden, wenn wir so tun, als existiere kein Gender Performance Gap im Ultrarunning. Dadurch verschieben wir quasi die Schwelle, ab der die Leistung einer Läuferin Beachtung findet – und zwar nach oben. Auf diese Weise schmälern wir die Leistung von Frauen, die zwar herausragende Leistungen erbringen, aber nicht den Gesamtsieg erringen – was bei weit über 90% aller Rennen nun einmal der Normalfall ist: Im vergangenen Jahr gab es national wie international lediglich zwei prominente Rennen, bei denen einer Frau der Gesamtsieg gelang: &lt;a href="https://www.runnersworld.com/news/a44495724/ashley-paulson-course-record-badwater-135/"&gt;Ashley Paulsons&lt;/a&gt; Triumph beim Badwater Ultramarathon und &lt;a href="https://www.100meilen.de/rueckblick-2023/"&gt;Line Caliskaners&lt;/a&gt; Sieg beim Berliner Mauerweglauf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und noch ein zweiter Punkt verdient Beachtung: Wenn man annimmt, dass der Gender Performance Gap auf Ultradistanzen nicht existiert, verkennt man die Realität und die Herausforderungen, denen Spitzenläuferinnen gegenüberstehen. Fast alle Trail- und Ultrarunning-Veranstaltungen sind gemischte Rennen. Aufgrund des Leistungsunterschieds wird die Spitze des Frauenrennens oft vom Vorderfeld der Männer 'geschluckt'. Wenn dies nicht berücksichtigt wird, können Fehlentscheidungen entstehen, wie 2022 beim UTMB. Kurz vor dem Rennen kündigten die Organisatoren an, dass in den Verpflegungsstationen die 10 bestplatzierten Männer und die 5 bestplatzierten Frauen einen separaten Bereich erhalten würden, um möglichst ungestört zu sein. Die Veranstalter argumentierten, dass das Frauenfeld weiter auseinandergezogen sei und nicht die gleiche Leistungsdichte aufweise wie das Männerfeld. Dabei übersahen sie jedoch, dass die Top Frauen zu einem Zeitpunkt die Verpflegungsstationen erreichen, zu dem dort bereits die erweiterte Spitze der Männer anwesend ist, während die Top Männer in menschenleere Stationen einlaufen. Gerade für die Läuferinnen wäre ein separater Verpflegungsbereich wichtig, um vergleichbare Bedingungen wie die Männer vorzufinden. Erst nach lautstarkem Protest der Athletinnen lenkten die Organisatoren ein und ermöglichten sowohl den Top 10 Männern als auch den Top 10 Frauen den Zugang zu den separaten Bereichen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das Dilemma der Sichtbarkeit&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein oft übersehener Aspekt ist der Einfluss des Gender Performance Gaps auf die Sichtbarkeit der Spitzenläuferinnen bei Rennen. Live-Übertragungen konzentrieren sich auf die Führungsgruppe, die in gemischten Rennen meist von Männern dominiert wird. Dadurch gehen herausragende Leistungen von Frauen oder spannende Zweikämpfe häufig unter, da sie im vorderen Mittelfeld der Männer kaum Beachtung finden. Dies führt dazu, dass Spitzenläuferinnen weniger im Rampenlicht stehen, was ihre Sichtbarkeit und die Anerkennung ihrer Leistungen beeinträchtigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So sehr auch die Fokussierung auf die vermeintliche Überlegenheit der Frauen auf den Ultradistanzen ein Fluch sein kann, so kann sie – vor allem wenn es um die Mainstream-Medien geht – auch zum Segen werden. Die großen Tageszeitungen und Fernsehsender werden nur dann auf Trail- und Ultrarunning aufmerksam, wenn es von außergewöhnlichen, sensationellen Leistungen zu berichten gilt. Als Pam Reed 2002 und 2003 den Gesamtsieg beim Badwater Ultramarathon errang, wurde sie zur &lt;a href="https://youtu.be/WnwWYrM6q2g"&gt;Late Night Show von David Letterman&lt;/a&gt; eingeladen. Jasmin Paris fand sich 2019 im &lt;a href="https://youtu.be/vcNzmqX18VA"&gt;Frühstücksfernsehen der BBC&lt;/a&gt; wieder, als sie beim Spine Race den Gesamt-Streckenrekord um 10 Stunden unterbot, und die Times berichtete mit der Schlagzeile &lt;a href="https://www.thetimes.com/world/europe/article/breastfeeding-mother-jasmin-paris-knocks-hours-off-record-time-for-268-mile-hill-race-96qrq36b2#:~:text=At%207.12pm%20on%20Wednesday,Derbyshire%20to%20the%20Scottish%20borders."&gt;„&lt;i&gt;Breastfeeding mother Jasmin Paris knocks hours off record time for 268-mile hill race&lt;/i&gt;“&lt;/a&gt;. Auch nach ihrem Barkley Finish in diesem Jahr konnte sich Jasmin Paris kaum retten vor Interviewanfragen von &lt;a href="https://youtu.be/0-dsy6ftSAo"&gt;BBC&lt;/a&gt; und Co. Und Courtney Dauwalter? Sie schaffte es schon mehrfach in die New York Times – sei es nach ihren &lt;a href="https://www.nytimes.com/2018/12/05/sports/courtney-dauwalter-200-mile-race.html"&gt;außerordentlichen Leistungen beim Moab 240 und beim Lake Tahoe 200&lt;/a&gt; oder in diesem Jahr &lt;a href="https://www.nytimes.com/2023/08/31/sports/courtney-dauwalter-ultramarathon.html"&gt;nach ihren Streckenrekorden beim Western States und Hardrock&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, Frauen müssen im Trail- und Ultrarunning außergewöhnliche, fast übermenschliche Leistungen erbringen, um von den Mainstream-Medien wahrgenommen zu werden. Doch das Positive daran ist: Die Bedingungen im Ultrarunning bieten Athletinnen immer wieder die Chance, solch unglaubliche Leistungen zu vollbringen, dass sie auch außerhalb der Ultrarunning-Community Beachtung finden und für Frauen zur Inspiration, Motivation und Empowerment werden können: Alles ist möglich!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Thema "Frauen im Trail- und Ultrarunning" sind bereits mehrere Artikel in der Serie "Der XX-Faktor im Ultrarunning" erschienen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Zu Teil 1: &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2018/11/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-1.html"&gt;Der XX-Faktor im Ultrarunning: Mythen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
  Zu Teil 2:
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2018/12/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-2.html"&gt;Der XX-Faktor im Ultrarunning: Dabei sein ist alles&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
  Zu Teil 3:
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2018/12/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-3.html"&gt;Der XX-Faktor im Ultrarunning: Zwischen den Ohren&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
  Zu Teil 4:
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2019/02/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-4.html"&gt;Der XX-Faktor im Ultrarunning: Mit zweierlei Maß&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
  Zu Teil 5:
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2019/03/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-5.html"&gt;Der XX-Faktor im Ultrarunning: Eine Sache der Werte&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;
  &lt;i&gt;&lt;/i&gt;
  &lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
  Zu Teil 6:
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2019/08/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-6-why.html"&gt;Der XX-Faktor im Ultrarunning: The Why&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Außerdem gibt es folgende weiterführende Artikel zum Thema:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2019/06/faktencheck-einfluss-von-alter-und.html"&gt;FAKTENCHECK: Einfluss von Alter und Geschlecht auf die Laufleistung im
    Ultramarathon&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/10/big-dogs-backyard-ultra-wo-sind-die.html"&gt;Big Dog's Backyard Ultra: Wo sind die Frauen geblieben?&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;
  &lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;
    &lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;
      &lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;h5 data-v-291e79e2="" style="color: black; font-family: Arial; font-size: 16px; font-weight: bold; text-align: center; text-transform: none;"&gt;
          Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine
          e-mail Adresse ein:
        &lt;/h5&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center; text-transform: none;" type="email" /&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;
        
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;
  &lt;/form&gt;
  &lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by
    &lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/6004597201548126103/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/06/unsichtbare-heldinnen-der-gender.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/6004597201548126103" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/6004597201548126103" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/06/unsichtbare-heldinnen-der-gender.html" rel="alternate" title="(Un)sichtbare Heldinnen: Der Gender Performance Gap im Ultrarunning" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj9HEG_p-94G7tLugsV_AmcXtaKV9ZKR3k0IzBfnPBbg-Mwy-GeeAU9teXsi0MA-GYGDZFqVkDkgoV3xdINq_fWSpjOkaF2ceMynG5gQ2aM4_8lGNAywfp56icmuR7ZPQq4JDylqqkAyp2M6_KEs7njVbcTVebh2X-zH77vU-TIZZXvsIhOVF6DuM2Os40/s72-w640-h260-c/UNsichtbare%20Heldinnen.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-5669534560644814385</id><published>2024-06-03T08:05:00.000-07:00</published><updated>2024-06-19T09:52:51.463-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><title type="text">Das Wunder von Annecy</title><content type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgypuIefMfdzqu5CTP2Tuc3Faz25JyCzj-0vZisg-vpuhQUOfsJCGOdgz72j8uIWX_anc8xVq7PBAhGDQA9o69FzdegzbMOt7GIMdVWKp-bBX0TyykWv45jRskxZBCWZIWdartfbhQ8uO1ShU2K9WLfr-hwjdxj8d_OnkWpXRUZt0tB-qUZpKbHAM2qo_w/s2011/EM_Team.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="1283" data-original-width="2011" height="408" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgypuIefMfdzqu5CTP2Tuc3Faz25JyCzj-0vZisg-vpuhQUOfsJCGOdgz72j8uIWX_anc8xVq7PBAhGDQA9o69FzdegzbMOt7GIMdVWKp-bBX0TyykWv45jRskxZBCWZIWdartfbhQ8uO1ShU2K9WLfr-hwjdxj8d_OnkWpXRUZt0tB-qUZpKbHAM2qo_w/w640-h408/EM_Team.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Foto: @nikz.focus, DLV&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hand aufs Herz: Wer hätte gedacht, dass die deutschen Läuferinnen und Läufer bei den European Off-Road Championships in Annecy so super abschneiden würden? Vor zwei Jahren, bei den ersten European Off-Road Championships in El Paso gab es eine Goldmedaille (Lukas Ehrle, Uphill, U20), die zweitbeste Platzierung war Rang 6 von Domenika Mayer beim Uphill der Damen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und in diesem Jahr: Drei Goldmedaillen! Zwei davon gewann Nina Engelhard, der 26-jährigen Athletin vom PSV Grün Weiß Kassel – eine im Uphill und eine im Up &amp;amp; Down. Eine weitere Goldmedaille gewann Julia Ehrle im Uphill U20. Die erst 16-jährige Schwarzwälderin ist die jüngere Schwester von Lukas Ehrle, der in diesem Jahr bei den Senioren startete und Bronze im Uphill sowie Silber im Up&amp;amp;Down holte. Das macht zusammen: fünf Medaillen in insgesamt 10 Laufwertungen. Dazu kommen noch ein sehr beachtlicher achter Platz von Benedikt Hoffmann in der Disziplin Trail sowie ebenfalls Platz 8 von Hanna Gröber im Up&amp;amp;Down.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da kann man nur sagen: Herzlichen Glückwunsch – an diese Athleten, aber auch an das ganze Team!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier ein paar Beobachtungen und Gedanken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zielvorgabe erreicht!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Nominierungsrichtlinien des DLV für die EM sahen vor, dass nominierte TeilnehmerInnen mindestens die Chance auf eine Platzierung in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfelds haben müssen. Eine Mannschafft sollte nur in den Disziplinen aufgestellt werden, in der man die Chance auf Platz 6 oder besser sah.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Mehrzahl der Fälle (bei 13 von 21 Einzelstarts und 3 von vier Teamstarts) wurde dieses Ziel erreicht. Auch diejenigen, die es nicht in die Top 10 schafften, lieferten solide Leistungen und liefen im Bereich ihrer Möglichkeiten. Für Team-Medaillen fehlte in den meisten Disziplinen bei der deutschen Mannschaft noch etwas die Leistungsdichte.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sensationssiege bei mageren Mitteln&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass es so viele Top-Platzierungen geben würde, war vor allem wegen der Unruhe im Vorfeld nicht erwartet worden. So gab es Kritik an der späten Veröffentlichung der Mannschaft und daran, dass für den Trailwettbewerb nur je ein Läufer und eine Läuferin nominiert wurde: Benedikt Hoffmann und Lisa Wimmer. Die Gründe hierfür waren vielfältig: Es hagelte im Vorfeld Absagen seitens der Top TrailläuferInnen. Und einfach die Startplätze aufzufüllen, wurde auch nicht in Betracht gezogen. Denn: Die finanziellen Mittel sind sehr knapp – weil der Berg- und Traillauf beim DLV in der Kategorie „Gesundheits- und Breitensport“ angesiedelt ist. Von Seiten der Expertenvertretung in der Projektgruppe Berglauf/Trail, bestehend aus Ida-Sophie Hegemann, Florian Reichert, Michael Sommer und Timo Zeiler, ist man zwar derzeit bemüht, diese Situation zu verändern. Wenn man es schafft, dass der Trail- und Berglauf beim DLV als Nicht-olympischer Leistungssport geführt wird, dann – so sagte mir Timo Zeiler – wäre das Budget ein ganz anderes. Das Problem ist nur: Hierfür will der DLV bei den internationalen Meisterschaften Einzelmedaillen sehen. Die beiden Einzelmedaillen aus Innsbruck – Silber durch Katharina Hartmuth und Bronze durch Filimon Abraham – reichten nicht aus. Und – so Timo weiter: Mannschaftsmedaillen zählen in dieser Beurteilung nicht.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist nun ein Zirkelschluss erster Güte: Es gibt keine ausreichenden Förderungsmaßnahmen und man bekommt keine schlagkräftige Mannschaft zusammen, weil das Budget nicht ausreicht. Aber um zu mehr Budget zu erlangen, bräuchte man eine schlagkräftige Mannschaft, die die geforderten Podestplätze erringt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die einzige Möglichkeit, diesen gordischen Knoten zu durchschlagen, sind Spitzenleistungen von Einzeltalenten. Und genau das ist in diesem Jahr passiert. Deutschland ist im Medaillenspiegel auf Platz 2, wenn man ausschließlich die Einzelmedaillen berücksichtig.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hoffe, dass die Verantwortlichen für den Berg- und Traillauf mit diesen Erfolgen im DLV etwas bewegen können ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgxyGhx-UniAPRjgpZKjP7-rIxe55FX4L9QBNIc4LHOYq2rETUKAeRAAJBbe0L4n1kBNLx3xvKmoXksmRdTqy2gv20b_qu5taUt-B_1AbJWpNKOQlJ-hJbK4ntJsmMFs448QZoyTH25dC-QisT7DD3KsJl8Nn4H_UTvnk7BVfOI76zkit2TNQ5F2M4OFUI/s1761/Medaillenspiegel.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="659" data-original-width="1761" height="150" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgxyGhx-UniAPRjgpZKjP7-rIxe55FX4L9QBNIc4LHOYq2rETUKAeRAAJBbe0L4n1kBNLx3xvKmoXksmRdTqy2gv20b_qu5taUt-B_1AbJWpNKOQlJ-hJbK4ntJsmMFs448QZoyTH25dC-QisT7DD3KsJl8Nn4H_UTvnk7BVfOI76zkit2TNQ5F2M4OFUI/w400-h150/Medaillenspiegel.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Medaillenspiegel der Einzelmedaillen bei den European Off-Road Championships in Annecy&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Flucht auf die kürzeren Strecken&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was auch auffiel: Viele von denen, die man im Trailrennen erwartet hätte, starteten in den Berglaufdisziplinen: eine Judith Wyder, eine Emelie Forsberg und ein Petter Engdahl. Genau wie Moritz auf der Heide.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das könnte auch ein Fingerzeig sein: Man will gerne fürs Nationalteam antreten – aber eine Strecke von gut 60 km (sie wurde schließlich aufgrund der Wetterkapriolen verkürzt) mag so manchem Athleten und so mancher Athletin dann doch zu lang sein und nicht in die Saisonplanung passen. Hier wäre nachzudenken, ob man in Zukunft bei Europameisterschaften nicht nur einen „Trail Short“ anbietet.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die französische Phalanx&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei ihrer Heim-EM haben die französischen LäuferInnen ihre Vormachtstellung zementiert: Bei sieben von zehn Wertungen gewannen sie den Teamwettbewerb, räumten 13 der 30 Einzelmedaillen ab und besetzten in drei Wettbewerben sogar das komplette Podest! Man fragt sich allmählich, wie man dieser Übermacht begegnen kann. Die Franzosen haben nicht nur SpitzenläuferInnen, man muss ihnen neidlos zugestehen, dass sie auch eine Leistungsdichte aufbringen, die ihresgleichen sucht. Chapeau!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Leistungsdichte im Trailrunning steigt&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was auch auffällt: Im Vergleich zu den ersten gemeinsamen Off-Road Championships vor zwei Jahren in El Paso war&amp;nbsp; die Leistungsdichte bei den TeilnehmerInnen im Trailrunning deutlich höher: Vor zwei Jahren entsprach Platz 20 einem ITRA Race Score von 811 bei den Männern bzw. 656 bei den Frauen – in diesem Jahr betrugen die entsprechenden Scores 842 bzw. 710. Und für die vordere Hälfte des Teilnehmerfelds, die für die Nominierung der Deutschen LäuferInnen relevant war, waren die Scores bei &amp;gt;790 bzw &amp;gt;690. In dieser „Preisklasse“ hätten sich dann doch noch der eine oder andere Athlet bzw. die eine oder andere Athletin aufgedrängt, wenn man denn das nötige „Kleingeld“ gehabt hätte.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Berg- UND Traillauf&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt muss man sagen: Die Zusammenlegung der internationalen Meisterschaften beim Berg- und Traillauf hat sich als Erfolgsmodell erwiesen. Auch wenn die Berichterstattung nicht mit derjenigen der WM in Innsbruck zu vergleichen war. Und dann hatte man auch noch Dauerregen und es gab im wahrsten Sinn des Wortes eine Schlammschlacht.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber dennoch: Die gestiegene mediale Aufmerksamkeit tut beiden Disziplinen gut. Das ist wichtig für den Sport, aber auch wichtig für das Standing der internationalen Meisterschaften gegenüber der Vielzahl von prominenten Rennen und Rennserien. Denn so mancher Sponsor sieht keinen intrinsischen Wert darin, wenn ihre AthletInnen bei der EM oder der WM starten. Das ist sehr schade – und lässt sich nur dadurch ändern, dass die Championships immer mehr Sichtbarkeit erlangen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Grundsätzlich hat die EM gezeigt: Die Grenzen zwischen Berg- und Traillauf verschwimmen. Da gibt es AthletInnen, die sich vom Berglauf zu den längeren Strecken, also zum Trail, weiterentwickeln. Und andere wechseln vom Traillauf zum Berglauf, weil es besser passt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und zum Ende eine Bitte an die Verantwortlichen: Warum ist es nicht möglich, eine einheitliche Nomenklatur zu verwenden. Warum heißt es bei der WM „World Trail and Mountain Running Championships“, bei der EM dagegen „European Off-Road Championships“? Warum heißt der Vertical bei der EM „Uphill“, der Mountain Classic „Up&amp;amp;Down“. Keep it simple! Nur so entsteht eine neue Marke ...&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;
  &lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;
    &lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;
      &lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;h5 data-v-291e79e2="" style="color: black; font-family: Arial; font-size: 16px; font-weight: bold; text-align: center; text-transform: none;"&gt;
          Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine
          e-mail Adresse ein:
        &lt;/h5&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center; text-transform: none;" type="email" /&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;
        
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;
  &lt;/form&gt;
  &lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by
    &lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/5669534560644814385/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/06/das-wunder-von-annecy.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/5669534560644814385" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/5669534560644814385" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/06/das-wunder-von-annecy.html" rel="alternate" title="Das Wunder von Annecy" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgypuIefMfdzqu5CTP2Tuc3Faz25JyCzj-0vZisg-vpuhQUOfsJCGOdgz72j8uIWX_anc8xVq7PBAhGDQA9o69FzdegzbMOt7GIMdVWKp-bBX0TyykWv45jRskxZBCWZIWdartfbhQ8uO1ShU2K9WLfr-hwjdxj8d_OnkWpXRUZt0tB-qUZpKbHAM2qo_w/s72-w640-h408-c/EM_Team.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-7461241012953907912</id><published>2024-05-16T14:02:00.000-07:00</published><updated>2024-06-19T09:53:02.735-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Marschtabellen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Streckencheck"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><title type="text">KOASAMARSCH - der Streckencheck</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgBnCUyJVCaL4l9yX4tlnCd4ywBrz93a675NVaz2xboVCHyAGvZ1PDZ69dcgGUkCwGZpyowZlFXrroPemKIQQ1q2oVyRE24jS8N5ZJchig73MlOuEsFuWtzbUfm67sRZBTCTsVjBUufB56Sq-dP__YCm3Tf0Qlk2MDxq4dTifoSe7wgtyXyDM3QZhEOMDg/s3264/20240516_091014.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="1588" data-original-width="3264" height="312" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgBnCUyJVCaL4l9yX4tlnCd4ywBrz93a675NVaz2xboVCHyAGvZ1PDZ69dcgGUkCwGZpyowZlFXrroPemKIQQ1q2oVyRE24jS8N5ZJchig73MlOuEsFuWtzbUfm67sRZBTCTsVjBUufB56Sq-dP__YCm3Tf0Qlk2MDxq4dTifoSe7wgtyXyDM3QZhEOMDg/w640-h312/20240516_091014.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;  Der Koasamarsch ist eine echte Traditionsveranstaltung.&amp;nbsp; Er wurde am 7.
  Juni 1970 zum ersten Mal ausgetragen – damals veranstaltet vom Skiclub Ebbs.
  Und bis auf die Corona-Jahre 2020 und 2021 fand die Veranstaltung Jahr
  für Jahr statt. In diesem Jahr, am 15.6., wird es die 54. Austragung des Koasamarschs geben. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Nun werden manche einwenden, dass der Koasamarsch lange Jahre ein reines Wanderevent
  war. Das stimmt auch, denn die Veranstaltung wurde als „Marsch“ ausgetragen
  und beworben. Erst seit 2017 gibt es eine eigenständige
  Trailrunning-Kategorie mit drei Streckenlängen. Aber dennoch ist das nur die halbe Wahrheit. Denn die Bilder von damals beweisen: Es wurde auch gelaufen! Gar nicht mal so langsam ...&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table id="fotoleiste" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEionAxtblpW7qZhy7LEPmXLHDjN2LvnQMK06gNTS9hyphenhyphen5Lmp88jXyTWdgT26C8CMwEpnxAADY70QVtYXSvp4upgM-v03z5p0GTU3iP89I2fkDdnVxRK3FHi9jEXvDsbhA7aCS9u8WwdjKP_p2YKoClNM5-U7-kLDkxMI1TKJIYId4YWI0u7OqUR8KxK1LeU/s2696/Oldies_01.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2696" data-original-width="2688" height="200" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEionAxtblpW7qZhy7LEPmXLHDjN2LvnQMK06gNTS9hyphenhyphen5Lmp88jXyTWdgT26C8CMwEpnxAADY70QVtYXSvp4upgM-v03z5p0GTU3iP89I2fkDdnVxRK3FHi9jEXvDsbhA7aCS9u8WwdjKP_p2YKoClNM5-U7-kLDkxMI1TKJIYId4YWI0u7OqUR8KxK1LeU/s200/Oldies_01.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjWU7pgbNjMUpzF0C6GTmlKLNFkJqxNhyphenhyphen5grrOwvSU_pyVUHsCgFvc6uM7lDrY_sMaM5HDZ3aSA29Cg2C-v5ytNAVTTmaY9rsX8brilXKc0UW0PtsQw6LTzVAiaHdbAmtq6zhQZ25cY1Y31KTT-66LZg6YWUEYhzNKSD4FIPDlg2xU4mCnLLyOaFSJPuJ8/s2752/Oldies_02.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2752" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjWU7pgbNjMUpzF0C6GTmlKLNFkJqxNhyphenhyphen5grrOwvSU_pyVUHsCgFvc6uM7lDrY_sMaM5HDZ3aSA29Cg2C-v5ytNAVTTmaY9rsX8brilXKc0UW0PtsQw6LTzVAiaHdbAmtq6zhQZ25cY1Y31KTT-66LZg6YWUEYhzNKSD4FIPDlg2xU4mCnLLyOaFSJPuJ8/s200/Oldies_02.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjyIYN5ggqy638i05ec1xMBMe9PeMDMI-ILHGUJsDN_kZJFdBpYmBqOAUWTOd7-0g22fgHteVmKAXYklwbpiSWYOvkJ7sCCCB7rgW0qgApxBoveknLyh0n7dn_J43E-5wl4enzELWlpUpJOP6tkr9W5t1I4G-PxoMLPfVKQN5pRnfRjYUQr8r_HVpHNicM/s1713/Oldies_03.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1713" data-original-width="1713" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjyIYN5ggqy638i05ec1xMBMe9PeMDMI-ILHGUJsDN_kZJFdBpYmBqOAUWTOd7-0g22fgHteVmKAXYklwbpiSWYOvkJ7sCCCB7rgW0qgApxBoveknLyh0n7dn_J43E-5wl4enzELWlpUpJOP6tkr9W5t1I4G-PxoMLPfVKQN5pRnfRjYUQr8r_HVpHNicM/s200/Oldies_03.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Man macht sich als TeilnehmerIn des Koasamarschs auf historische Spuren,
  denn die Strecke ist – bis auf kleine Variationen im Kaisertal –
  gleichgeblieben. Wenn es damals auch noch keinen Rundkurs gab und man gegen
  den Uhrzeigersinn lief: mit Start am Eingang des Kaisertals, dann
  hinauf bis zum Stripsenjochhaus und über den Höhenweg und Musikantensteig zum
  Ziel nach Ebbs. Heute verläuft die Strecke genau andersherum – und das ist gut
  so, wie Euch der Streckencheck zeigen wird.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Als Trailrunner kann man zwischen drei Strecken wählen: Den 33 Kilometer
  langen Classic Run, den 20 Kilometer langen Höllenritt und den 44 km langen
  Koasa-Marathon. Diese drei Strecken werde ich Euch in diesem Artikel
  vorstellen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Der „Kern“ dieser Veranstaltung ist der „Classic Run“: Die Strecke, die am
  meisten der ursprünglichen Streckenführung ähnelt. Die anderen Läufe, der
  Marathon und der Höllenritt, ergeben sich aus dem Classic Run durch eine
  Extraschleife bzw. eine Abkürzung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daher geht's zuerst mal zum Classic Run.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der Classic Run&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;Abschnitt 1: Vom Start in Ebbs bis zum VP Vorderkaiserfeldenhütte.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Charakter: Steil – steil – steil!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Vom Schulzentrum in Ebbs
  geht es zunächst leicht bergan, dann zunehmend steiler auf einem
  Asphaltsträßchen. Man läuft direkt auf den Zahmen Kaiser zu. Dessen bewaldete
  Hänge, die sich steil über dem Inntal aufbauen, lassen ahnen: Der erste
  Anstieg des Koasamarschs wird richtig hart. Nach etwa 2 Kilometern geht es nach
  rechts in den Wald auf den Musikantensteig. Und richtig: Es geht gleich zur
  Sache. Steigungen von über 20% im Durchschnitt, stellenweise bis zu 40%,
  rauben einem sprichwörtlich den Atem. Nach etwa der Hälfte des
  Musikantensteigs flacht der Pfad kurz ab und eine Felsrinne muss gequert
  werden. Hier ist ein Mindestmaß an Schwindelfreiheit und Trittsicherheit
  notwendig – allerdings ist die Querung mit einem Stahlseil gesichert. Dann folgt
  der Hammer: Auf den letzten 1,2 Kilometern sind 300 Höhenmeter zu überwinden.
  Schließlich lichtet sich der Wald, man steht auf einer Almwiese und sieht
  wenige Meter oberhalb den ersten Verpflegungspunkt: die Vorderkaiserfeldenalm.
  &lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wichtig: &lt;/b&gt;Nicht überpacen – man kann in diesem ersten Aufstieg
  leicht zu viele Körner liegen lassen, die einem dann für den Rest des Rennens
  fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;table id="fotoleiste" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiSVg3wog0GyVBH-5LeYk5Su2w5dbP_B0L8gImjA-Q0BURjP6YpcRcrtUNShqHLCEmNCJ9pvcqW78n-g1a_2W8UiiTUipAc6aXTk7X1_7boz4Ti28VuPAnSupN2yhk4ekKucsIW_JirZm_oMGb6Ks6o3-0gju0tRvs_2SQI9PntUV0BwguEhsKRuGbyjMk/s2757/Musikanten_01.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2757" data-original-width="2752" height="200" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiSVg3wog0GyVBH-5LeYk5Su2w5dbP_B0L8gImjA-Q0BURjP6YpcRcrtUNShqHLCEmNCJ9pvcqW78n-g1a_2W8UiiTUipAc6aXTk7X1_7boz4Ti28VuPAnSupN2yhk4ekKucsIW_JirZm_oMGb6Ks6o3-0gju0tRvs_2SQI9PntUV0BwguEhsKRuGbyjMk/s200/Musikanten_01.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjo4VLJPleWrCXe4flWbyQvo7Dh1RhuQssLuOZKI5qJK-78YW7fV57vAzJoD3eMiYf-SrUUoAd27fI4URe0o9CuuRJPW779i47jmraS94QkMztNmG6HfQ1nTs6dauLqkoYl5OlKsQwwNvHgSwnt8WVjrF4-hWk-qzyM4Po-OAzr1iU2NrcZV4j9scKn-vs/s3001/Musikanten_03.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="3001" data-original-width="3000" height="200" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjo4VLJPleWrCXe4flWbyQvo7Dh1RhuQssLuOZKI5qJK-78YW7fV57vAzJoD3eMiYf-SrUUoAd27fI4URe0o9CuuRJPW779i47jmraS94QkMztNmG6HfQ1nTs6dauLqkoYl5OlKsQwwNvHgSwnt8WVjrF4-hWk-qzyM4Po-OAzr1iU2NrcZV4j9scKn-vs/s200/Musikanten_03.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEivvsLpjyHMPEDRY5ATHkYOIRv_jI3iP339piPnoZh_PvbpU3smeFaCMZd5ThMyIyUIymZuYy2R3FC9r5y3sEkaAK6KtFtJpBwDnrxtv98b0Olv_p2jRPbTHGdzd7xo3E1Ze6MeQqhzz_qqhvZI6OE8vRwwkbdfJAGIAyTTfcof_WI2VWxp08W624ucqwY/s2757/Musikanten_3b.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2757" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEivvsLpjyHMPEDRY5ATHkYOIRv_jI3iP339piPnoZh_PvbpU3smeFaCMZd5ThMyIyUIymZuYy2R3FC9r5y3sEkaAK6KtFtJpBwDnrxtv98b0Olv_p2jRPbTHGdzd7xo3E1Ze6MeQqhzz_qqhvZI6OE8vRwwkbdfJAGIAyTTfcof_WI2VWxp08W624ucqwY/s200/Musikanten_3b.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhkhNc1tKWxAaDHPUgDv5vK7YXD8D4f-fUC3p_LIGPosyhGgWh0hUp2lwyjm8EoPyOhdv4_15bdsfr639RPPa9mwe-N1ac8slaKRjaDyPG4T7qixrfHc0M3rKjd_wh4QKHQ0AU9m8lx52vyZVX72ljFq4E4ToyaHwx6ekNljq4iOBzy5MZR_vQ0lNDYrJw/s2752/Musikanten_04.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2752" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhkhNc1tKWxAaDHPUgDv5vK7YXD8D4f-fUC3p_LIGPosyhGgWh0hUp2lwyjm8EoPyOhdv4_15bdsfr639RPPa9mwe-N1ac8slaKRjaDyPG4T7qixrfHc0M3rKjd_wh4QKHQ0AU9m8lx52vyZVX72ljFq4E4ToyaHwx6ekNljq4iOBzy5MZR_vQ0lNDYrJw/s200/Musikanten_04.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhQqbaOBV-kbzuW9nZb1ixcPFbUJIIqzo1uBsm3zQeUBJoxrNXPqcYTBcQ4A9LEm8i5iwNSHONKfIWshyphenhyphenc-AZx4CLVR9IjeiF32ATVhK34bpzUQlGo5ZsaGiM7PnfkreXauPUfXepZtEBI5V1C3-QbCSXZJlUfG9R1zHNdiIN9co00_drgQp-i4TFKndOI/s2752/Musikanten_05.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2752" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhQqbaOBV-kbzuW9nZb1ixcPFbUJIIqzo1uBsm3zQeUBJoxrNXPqcYTBcQ4A9LEm8i5iwNSHONKfIWshyphenhyphenc-AZx4CLVR9IjeiF32ATVhK34bpzUQlGo5ZsaGiM7PnfkreXauPUfXepZtEBI5V1C3-QbCSXZJlUfG9R1zHNdiIN9co00_drgQp-i4TFKndOI/s200/Musikanten_05.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhOkQrKUrhFyI1_Dw-MlyWAeWJRjC0lh4p5tz3A3QbsLtmLXdBfmt2bBoAFJvb22AkRkw0KHXXTOQbYfH9oUlaHOLimMCdsXiU4olot1W0pYkvhwnOX0SWhMjOBptJgR8bN4GsXoFSEoA_TY6_N4dhDUK1Mt8sVTV807jyn5PkiPhz4KrJ7eVg-9_BxbGE/s1588/Musikanten_06.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1588" data-original-width="1588" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhOkQrKUrhFyI1_Dw-MlyWAeWJRjC0lh4p5tz3A3QbsLtmLXdBfmt2bBoAFJvb22AkRkw0KHXXTOQbYfH9oUlaHOLimMCdsXiU4olot1W0pYkvhwnOX0SWhMjOBptJgR8bN4GsXoFSEoA_TY6_N4dhDUK1Mt8sVTV807jyn5PkiPhz4KrJ7eVg-9_BxbGE/s200/Musikanten_06.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;&lt;b&gt;Abschnitt 2: Von VP Vorderkaiserfeldenhütte zu VP Hochalm&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Charakter: Schotterfelder und Wurzeln&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Zunächst mal muss man die Orientierung behalten: raus aus dem
  Verpflegungspunkt auf den Schotterweg talwärts, dann aber in der ersten
  Haarnadelkurve gleich nach links in den Wald abbiegen. Es geht auf einen
  wunderschönen, laufbaren Singletrail – so sieht es zumindest auf den ersten
  Metern aus. Doch so harmlos wird der nicht bleiben. Schon bald durchziehen die
  ersten Wurzeln den nadelbedeckten Trail, und nach 2 ½ Kilometern ist das erste
  Schotterfeld zu traversieren. Ab jetzt geht es permanent auf und ab. Die
  Neigung der Hänge, die dieser Sonnkaiser Höhenweg quert, nimmt immer weiter
  zu, der Pfad wird schmaler und abschüssiger. Und gleichzeitig verlässt man den Wald und kommt in
  Latschenkieferfelder. Das Problem: Die Wurzeln der Latschenkiefern sind veritable Fußangeln; dazu kommen immer wieder höhere Felsstufen. Und da viele auf diesem Geläuf kaum noch in der Lage sind zu rennen, können sich die sechs Kilometer zwischen Vorderkaiserfeldenalm und
  Hochalm wie Kaugummi ziehen. Besonders schweißtreibend wird es unter
  den Steilhängen der Hinteren Kesselschneid, unter denen sich der Pfad
  hindurchschlängelt, um einen dann im nächsten Latschenkieferfeld wieder steil
  nach oben zu streben. &lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wichtig:&lt;/b&gt; Für diesen Streckenabschnitt braucht es für
  die Schotterfelder, die Wurzeln und Felsen unbedingt Trittsicherheit! Und Ihr solltet Euch am "Aussichtsbalkon" der Vorderkaiserfeldenalm auf jeden Fall Zeit lassen für einen
  Blick auf den Wilden Kaiser … denn der Sonnkaiser Höhenweg fordert volle
  Konzentration und Ihr könnt daher kaum den Blick über diese grandiose Landschaft schweifen lassen.&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;table id="fotoleiste" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiirw1U0ia0u7yMXscIguoPISaWQcl2PQg8wK9_0cfC6JvlueNWF5PqiBIgMq60DUyjxV99WIYewQjRp1Blbjc3DQ_sIoe3x5Z5fDCfP1zTOLmpJgzZfAGyNZV4T7MboAd27T3TdMFk7AP_g7hBDbgWe7ndClXRkgBuhFsWFlUvj3QfEaO3GxCequucCr8/s2752/H%C3%B6henweg_01.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2752" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiirw1U0ia0u7yMXscIguoPISaWQcl2PQg8wK9_0cfC6JvlueNWF5PqiBIgMq60DUyjxV99WIYewQjRp1Blbjc3DQ_sIoe3x5Z5fDCfP1zTOLmpJgzZfAGyNZV4T7MboAd27T3TdMFk7AP_g7hBDbgWe7ndClXRkgBuhFsWFlUvj3QfEaO3GxCequucCr8/s200/H%C3%B6henweg_01.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjPDCDlunSb6kqS_BTV6Qxw-i8gvIJ08FXKsFQYD_VAPGPEyhcrH1jqzGfiwGp1rsOc1BGmr-usgOKzG-cRHe7Lpg5BtxV5zpmJFgjxV9cQaCfqwDwfgonnRdVc9r8vfCDui6Vwc3-gAVfcSmPPJbbwqogbNF0oKHlm2Z28Yi5hAV23d-1Zs6gMlosYcKE/s2473/H%C3%B6henweg_02.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2469" data-original-width="2473" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjPDCDlunSb6kqS_BTV6Qxw-i8gvIJ08FXKsFQYD_VAPGPEyhcrH1jqzGfiwGp1rsOc1BGmr-usgOKzG-cRHe7Lpg5BtxV5zpmJFgjxV9cQaCfqwDwfgonnRdVc9r8vfCDui6Vwc3-gAVfcSmPPJbbwqogbNF0oKHlm2Z28Yi5hAV23d-1Zs6gMlosYcKE/s200/H%C3%B6henweg_02.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhQk-bgmxOTEQEljuq-iMutcKuekko8NpCIgb_cNmUiVoG3UEqBwadbsXKDEZvIvfJF4ezK_y5bbkki3dshNhOCYpgjgj0RJEF3C2UW_LQSaTwdv-tOIkD1HwjsYUBWJc8RsNBSX9sRPGKInHZNgDCUo3S5Fq7DVpcQPvmh8wRHwV4Ktu7Lgbfw9vYhQEc/s1289/H%C3%B6henweg_03.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1289" data-original-width="1289" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhQk-bgmxOTEQEljuq-iMutcKuekko8NpCIgb_cNmUiVoG3UEqBwadbsXKDEZvIvfJF4ezK_y5bbkki3dshNhOCYpgjgj0RJEF3C2UW_LQSaTwdv-tOIkD1HwjsYUBWJc8RsNBSX9sRPGKInHZNgDCUo3S5Fq7DVpcQPvmh8wRHwV4Ktu7Lgbfw9vYhQEc/s200/H%C3%B6henweg_03.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiVsuS4IEnua7Gdw7-9xr3JuzQL50OCQ_1wil0xLxwYT-wHglh_CnbrVpe9ALDYo6-4BVP2a0wtwwfQR23Ad-KhJn6k-7VSx5uPS0qTCUVt1yF2P1BZ8BSyd3EF2hMgrrAHVZ3Y5Bu29rbl2Xss4g3tgFD42Rg_yJkCXheOkBivJkoomLGCXIhVwuibzO8/s2752/H%C3%B6henweg_04.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2752" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiVsuS4IEnua7Gdw7-9xr3JuzQL50OCQ_1wil0xLxwYT-wHglh_CnbrVpe9ALDYo6-4BVP2a0wtwwfQR23Ad-KhJn6k-7VSx5uPS0qTCUVt1yF2P1BZ8BSyd3EF2hMgrrAHVZ3Y5Bu29rbl2Xss4g3tgFD42Rg_yJkCXheOkBivJkoomLGCXIhVwuibzO8/s200/H%C3%B6henweg_04.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiT43AzSBbvc_n-zhMgfxbnqYL00DnU47zEPJ81F3o4YgFKtbA8C6J5iyQVw41odBZZSTCyMVHF4wsbjfMmog4eNX60PMrwWVM2fzuadAkHt_5xuEeJCZG3BVb7mlKQL6NdD6IIY3hwUucwt81CAw0aGe9OagHswxLCX5_kSOoq-TQ7lNGBu08mfXcQDPo/s1530/H%C3%B6henweg_05.jpeg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1530" data-original-width="1530" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiT43AzSBbvc_n-zhMgfxbnqYL00DnU47zEPJ81F3o4YgFKtbA8C6J5iyQVw41odBZZSTCyMVHF4wsbjfMmog4eNX60PMrwWVM2fzuadAkHt_5xuEeJCZG3BVb7mlKQL6NdD6IIY3hwUucwt81CAw0aGe9OagHswxLCX5_kSOoq-TQ7lNGBu08mfXcQDPo/s200/H%C3%B6henweg_05.jpeg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjz8j4D8g7X76tVm3-HYisOiUPXMV3zi-6ZiFYBRLy4WUsERgnn1FnBLSsd3-da7Zg7khQ4PYTmtXNXJ_P-mU-keuKxpyE-ZJnU4he-GxzhxY_g-MTsSrm3YuJSJNla_I_eUi75aCg-XysWYog6S_6UetSse8Fs17jBSV_Mi3drA_3UoRGeFs9iPZ2bb5A/s1532/H%C3%B6henweg_06.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1530" data-original-width="1532" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjz8j4D8g7X76tVm3-HYisOiUPXMV3zi-6ZiFYBRLy4WUsERgnn1FnBLSsd3-da7Zg7khQ4PYTmtXNXJ_P-mU-keuKxpyE-ZJnU4he-GxzhxY_g-MTsSrm3YuJSJNla_I_eUi75aCg-XysWYog6S_6UetSse8Fs17jBSV_Mi3drA_3UoRGeFs9iPZ2bb5A/s200/H%C3%B6henweg_06.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;Abschnitt 3: Von VP Hochalm zu VP Stripsenjoch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Charakter: Up – down – up.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Jetzt geht’s vom Zahmen Kaiser in Richtung Wilder Kaiser. Diese beiden
  Gebirgsketten sind durch das Kaisertal und das Kaiserbachtal getrennt. Den
  Übergang zwischen den beiden Tälern bilden zwei Hügel: Der Ropanzen und der
  Stripsenkopf. Glücklicherweise führt der Weg nicht über die Gipfel dieser
  beiden Hügel, sondern an deren Flanken vorbei. Trotzdem ist es ein stetes Auf und Ab. Es geht zunächst mal
  am Ropanzen hoch, dann hinunter zum Feldalmsattel. Von dort aus strebt der Pfad an
  der nordwestlichen Flanke des Stripsenkopfs über eine Bergwiese steil nach
  oben. Hat man diesen Aufstieg geschafft, ist es nur noch ein Kilometer bis zum
  Stripsenjochhaus. Hier führt der Pfad wieder durch Felder von Latschenkiefern. Das bedeutet – ja, genau: Deren Wurzeln greifen nach den Füßen der
  mittlerweile ermüdeten LäuferInnen. Hier unbedingt die Konzentration
  hochhalten!&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wichtig: &lt;/b&gt;Wenn Ihr erst mal am Stripsenjochhaus
  angekommen seid, habt Ihr zwar erst gut 40% der Strecke geschafft – aber alle
  großen Schwierigkeiten liegen hinter Euch!&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;table id="fotoleiste" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh6KP20_X-3g518D2sjqm2G7FIAdL0UZqM1K_FR-erbgFcdPeyGBdvI6cNZw8O6VtMBRnSCD6l9udPhxU_SCbgysrL6NxK_EG5LtFOcR-LeodX7P9FzFm1jxkbSUwG8xWYL-SuyIpfixZEwX9cRUFUooJ_xxS2WiunyL4C27ervnkMetmUbWH9j0EdlojU/s1530/Kamelbuckel_01.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1530" data-original-width="1530" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh6KP20_X-3g518D2sjqm2G7FIAdL0UZqM1K_FR-erbgFcdPeyGBdvI6cNZw8O6VtMBRnSCD6l9udPhxU_SCbgysrL6NxK_EG5LtFOcR-LeodX7P9FzFm1jxkbSUwG8xWYL-SuyIpfixZEwX9cRUFUooJ_xxS2WiunyL4C27ervnkMetmUbWH9j0EdlojU/s200/Kamelbuckel_01.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjh5iXQqNblSk7eQRXoW2brS-qLL1sOTyXrM4x0h6Nz7HeIfVooWg1HxSO5R8cgpO1kkkriUgBDsc6xlOOVR2Dcl-fJkYvZGVOANgNIJ7WJz4STEG8njJwybHX_YDisAb1XR3OC9vesMDLWezAdvVVfwZRnrdcwGaSHBlljQ829H4hlkVGkunmiFwSKkIg/s1530/Kamelbuckel_02.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1530" data-original-width="1530" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjh5iXQqNblSk7eQRXoW2brS-qLL1sOTyXrM4x0h6Nz7HeIfVooWg1HxSO5R8cgpO1kkkriUgBDsc6xlOOVR2Dcl-fJkYvZGVOANgNIJ7WJz4STEG8njJwybHX_YDisAb1XR3OC9vesMDLWezAdvVVfwZRnrdcwGaSHBlljQ829H4hlkVGkunmiFwSKkIg/s200/Kamelbuckel_02.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg8G0QAF4otPUxfRmY-O4xdYwUJWspjkp5KwHiigDZ2E0ySver2gvO6GKmfOGvgiCJch5A9FKPO8iHyw7b_nyCLnCRy-5j8ifT25BtW_Y1CXQZV7fruTAs7hVKqyK2i_GFGv5xK-4rGkbY8W-kJNAq0RaHGff_Bxo0HJPaWbHVROdf6Ik0XuwCYLcGe1Hc/s1531/Kamelbuckel_03.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1530" data-original-width="1531" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg8G0QAF4otPUxfRmY-O4xdYwUJWspjkp5KwHiigDZ2E0ySver2gvO6GKmfOGvgiCJch5A9FKPO8iHyw7b_nyCLnCRy-5j8ifT25BtW_Y1CXQZV7fruTAs7hVKqyK2i_GFGv5xK-4rGkbY8W-kJNAq0RaHGff_Bxo0HJPaWbHVROdf6Ik0XuwCYLcGe1Hc/s200/Kamelbuckel_03.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhYsNiI6BWcvyHqaiaPIsJGk15mL13SgyXongbfwkpZM4VpeJp2ev6PCQYvjLcC5-iwRncr4X7qPWhFK1OQl2JIg421s8MLeZbDz_LwaxrA3PGKixwdPq-Kr1DhBSjfwtjDHCuOcaoz9Vh7w-8DMtBqNdNlPGDRaEzyFb62BXfajBhgjBuYMipmE74kBR8/s1589/Kamelbuckel_04.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1588" data-original-width="1589" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhYsNiI6BWcvyHqaiaPIsJGk15mL13SgyXongbfwkpZM4VpeJp2ev6PCQYvjLcC5-iwRncr4X7qPWhFK1OQl2JIg421s8MLeZbDz_LwaxrA3PGKixwdPq-Kr1DhBSjfwtjDHCuOcaoz9Vh7w-8DMtBqNdNlPGDRaEzyFb62BXfajBhgjBuYMipmE74kBR8/s200/Kamelbuckel_04.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjJTikMx1HvctsEnRrfeTpG66AdqnuSXjkZmES7C-TNaoBjfL9Tpjn2-wlIMDGqfUc1dtlstc1sPLAf3i-k8V3ub5-cb1M-P_h6oLhT4RD2Rj50gD527q1yZ5C9SiNm13lTNZetZhSoQRuWr5GEo1HF0SRyc3r3SwRcDSnwaEXUfSswksk-qD9BBvS1Y7Y/s1590/Kamelbuckel_05.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1588" data-original-width="1590" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjJTikMx1HvctsEnRrfeTpG66AdqnuSXjkZmES7C-TNaoBjfL9Tpjn2-wlIMDGqfUc1dtlstc1sPLAf3i-k8V3ub5-cb1M-P_h6oLhT4RD2Rj50gD527q1yZ5C9SiNm13lTNZetZhSoQRuWr5GEo1HF0SRyc3r3SwRcDSnwaEXUfSswksk-qD9BBvS1Y7Y/s200/Kamelbuckel_05.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhWsgXpxe5NN_ydVw2PIPQcrhk1oOqH_zlZztwhleHa7jcR7mAIMyhizfmCKR-7bwABIR2bfwQZ3flezWlE00cvcWGB4KIzlJ9TYw1abBoMq171bTrFpV2ThajvI9Ql_zdxwnXSntEUrZs7F2HAGBzROAa3tvAUeWh2BSRhhC6xXoC4XBG89K1ujsaaucc/s1588/Kamelbuckel_06.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1588" data-original-width="1584" height="200" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhWsgXpxe5NN_ydVw2PIPQcrhk1oOqH_zlZztwhleHa7jcR7mAIMyhizfmCKR-7bwABIR2bfwQZ3flezWlE00cvcWGB4KIzlJ9TYw1abBoMq171bTrFpV2ThajvI9Ql_zdxwnXSntEUrZs7F2HAGBzROAa3tvAUeWh2BSRhhC6xXoC4XBG89K1ujsaaucc/s200/Kamelbuckel_06.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
   &lt;br /&gt; &lt;b&gt;Abschnitt 4: Von VP Stripsenjoch zu VP Hinterbärenbad&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Charakter: What goes up must come down.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Zunächst: Wenn Ihr nicht gerade um Spitzenplätze oder Bestzeiten lauft,
solltet Ihr am VP Stripsenjoch ein paar Sekunden investieren und auf die Terrasse
  des Stripsenjochhauses treten: So nah kommt Ihr nämlich bei diesem Lauf den
  Bergen des Wilden Kaisers nicht mehr. Vor einem bauen sich Predigtstuhl,
  Fleischbank und Totenkirchl auf – Berge, an denen Kletterlegenden wie Hans
  Dülfer, Paul Preuss, Peter Aschenbrenner oder Stefan Glowacz Alpingeschichte
  geschrieben haben. &lt;br /&gt;Dann geht’s hinunter ins Kaisertal. Auf dem Weg bis
  zum nächsten VP müssen gut 700 Höhenmeter „vernichtet“ werden. Dabei helfen
  zunächst viele Stufen, die gut laufbar sind. Schnell geht es in den
  Wald – der Pfad ist zwar steil, aber es gibt keine Fußangeln oder Felsstufen
  mehr. Eine kurzweilige Strecke, die richtig Spaß macht!&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wichtig: &lt;/b&gt;Nach knapp 3 Kilometern kommt man an einem Haus vorbei und wähnt sich schon am VP – es handelt sich  jedoch um das Hans Berger Haus. Hier muss man die Orientierung behalten: Zunächst geht es auf dem Fahrweg kurz nach rechts, dann gleich nach links auf einen Pfad talwärts. Der Pfad quert im Verlauf den Bach über einen Holzsteg, dann sieht man schon
  den nächsten VP. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;table id="fotoleiste" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhdUNX_xVR7O_zGkicaR8R3p4tEE3owGgPY2HeD4ZdvUR6LvVBBwv1Zh56fCOZ6mO5N0w_4koVhiSfGOWDxRaTCQdjTWdHMyORC0Kt79bARuhdXpnVGUCR-vAu-gyu8znrlseUhUEfhR1HKKTzkqZ_8nry05rYOfFDJhkNWy8-HwXaQWqt4UXn-Pam9NPY/s1588/Stripsen_Down_01.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1588" data-original-width="1588" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhdUNX_xVR7O_zGkicaR8R3p4tEE3owGgPY2HeD4ZdvUR6LvVBBwv1Zh56fCOZ6mO5N0w_4koVhiSfGOWDxRaTCQdjTWdHMyORC0Kt79bARuhdXpnVGUCR-vAu-gyu8znrlseUhUEfhR1HKKTzkqZ_8nry05rYOfFDJhkNWy8-HwXaQWqt4UXn-Pam9NPY/s200/Stripsen_Down_01.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhszvnCXXua6Ysik8TNlyI4G-UcNDQBiO9u6Hp_ow8gUInwtxdoDecvEbaprgqsqqMYjO66c_eY7lyL0gj6eKDqBQFbKhgTxxkU9HRt-E7Ya-uOiBRH4BPbUEJSDvBkSeAAiBhm-DEV6C7iLL-G-pDyBkLp8yGUFaeWNZID1Nf4TdRq60gfMFrNYx_du4U/s1836/Stripsen_Down_02.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1836" data-original-width="1836" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhszvnCXXua6Ysik8TNlyI4G-UcNDQBiO9u6Hp_ow8gUInwtxdoDecvEbaprgqsqqMYjO66c_eY7lyL0gj6eKDqBQFbKhgTxxkU9HRt-E7Ya-uOiBRH4BPbUEJSDvBkSeAAiBhm-DEV6C7iLL-G-pDyBkLp8yGUFaeWNZID1Nf4TdRq60gfMFrNYx_du4U/s200/Stripsen_Down_02.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhOIHL43jGJh_jZA88-zGLsVq63c4whbFYLpMHxGrmtzQ9OzSPIbCaDLqLK_TdgX8-FE49AEU-bApsrBct6jduTNDJuqjp73nPmNF-LvCsmsjiEgVgALrm1Xhz5pzcH-7BluvvaGDhXebqDZvFicuKoGhMVS8zHzNXYNzcLHBTyL0zvpGdE7WAGC5qBBd0/s1530/Stripsen_Down_03.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1530" data-original-width="1530" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhOIHL43jGJh_jZA88-zGLsVq63c4whbFYLpMHxGrmtzQ9OzSPIbCaDLqLK_TdgX8-FE49AEU-bApsrBct6jduTNDJuqjp73nPmNF-LvCsmsjiEgVgALrm1Xhz5pzcH-7BluvvaGDhXebqDZvFicuKoGhMVS8zHzNXYNzcLHBTyL0zvpGdE7WAGC5qBBd0/s200/Stripsen_Down_03.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;  &lt;b&gt;Abschnitt 5: Von VP Hinterbärenbad VP Kaisertalstraße&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Charakter: Alles laufbar!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Zwar gilt es auf den nächsten 5 Kilometern nochmal 160 Höhenmeter zu
  überwinden, verglichen mit dem, was Ihr auf der ersten Streckenhälfte  hinter Euch gebracht habt, sind das jedoch Peanuts. Vom VP Hinterbärenbad lauft Ihr über
  eine überdachte Holzbrücke zurück ans rechte Ufer des Kaiserbachs – und die
  folgenden 5 Kilometer bringen Euch mal auf Pfaden, mal auf breiten
  Wegen über welliges Terrain bis zum Hinterkaiserhof. Ab dort
  geht es praktisch nur noch bergab. Auf einem breiten Fahrweg kommt Ihr zunächst an der St. Antonius Kapelle vorbei – einem der bekanntesten
  Fotomotive des Kaisertals. Jetzt könnt Ihr es so richtig „rollen“ lassen:
  stetes Gefälle, breite Wege. Den Abschluss des
  Tals bildet die Kaiserstiege – etwa 300 Holzstufen, die den Läufern allerdings
  ihren Rhythmus aufzwingen, da die Stufenlänge variiert.  In der letzten Linkskurve der Kaiserstiege zweigt die Strecke nach rechts ab. Etwa einen halben Kilometer
  nach diesem Abzweig erreicht Ihr den nächsten VP.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wichtig: &lt;/b&gt;Der Weg
  zwischen VP Hinterbärenbad und VP Kaisertalstraße ist lang – fast 10 Kilometer
  trennen diese beiden Verpflegungspunkte. Daher solltet Ihr Euch am VP
  Hinterbärenbad ausreichend verpflegen und auch genügend Getränk mit auf die
  Strecke nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;table id="fotoleiste" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhcuRZDB1zNkmM-m1-pm7gPtun9nGrSixftRymg9HO5Zuw_hVGdCZ3g7OA1voWzJtV2M7XKHrQHMVO857ftU6Wxin27u2940MhXPVr7XA3i6riV1bLQrY2-GAvk1biWLwE1Pfz6c7x-5bLqDITkkyOFLmLzpxdP5v7CUNmAK_PQ15VKVSOJKoDteMfD268/s1588/Kaisertal_01.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1588" data-original-width="1588" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhcuRZDB1zNkmM-m1-pm7gPtun9nGrSixftRymg9HO5Zuw_hVGdCZ3g7OA1voWzJtV2M7XKHrQHMVO857ftU6Wxin27u2940MhXPVr7XA3i6riV1bLQrY2-GAvk1biWLwE1Pfz6c7x-5bLqDITkkyOFLmLzpxdP5v7CUNmAK_PQ15VKVSOJKoDteMfD268/s200/Kaisertal_01.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj0g6wVd2FPVg-RWHCeur4g7u0ormhdCQVMFVubOdXp4JYgm09Fcg8wxz9r5QjDugVu32xMKr52QiW7TLZ80clpOzu18P2_2bmSdakR6NXHRQYUBCEcrgur_6miyji7fAx9P0WRNsuJoDf6S1mMJvaGWEWQ_kXnbYFXGLBUYQ4biP9es_oZXISeDXwAQNY/s1588/Kaisertal_02.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1588" data-original-width="1584" height="200" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj0g6wVd2FPVg-RWHCeur4g7u0ormhdCQVMFVubOdXp4JYgm09Fcg8wxz9r5QjDugVu32xMKr52QiW7TLZ80clpOzu18P2_2bmSdakR6NXHRQYUBCEcrgur_6miyji7fAx9P0WRNsuJoDf6S1mMJvaGWEWQ_kXnbYFXGLBUYQ4biP9es_oZXISeDXwAQNY/s200/Kaisertal_02.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgUz6kdAY0hyphenhyphenxx0ezdWToR-Ffpwje46eMjW2LtTCWw_oHFGbMNkejMy0sDL48nhnOwQQI2d_rN2eJlEIyCZSPYOjhiGK76zBmdO1WIAxmrZEVMGXxdU6SyIaGrbM22yzK4rArZ_sQKgqCDNTAHuahGZJ74v95np534CG7tl6fT9h632fHjiBOoo1RuACLg/s2752/Kaisertal_03.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2752" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgUz6kdAY0hyphenhyphenxx0ezdWToR-Ffpwje46eMjW2LtTCWw_oHFGbMNkejMy0sDL48nhnOwQQI2d_rN2eJlEIyCZSPYOjhiGK76zBmdO1WIAxmrZEVMGXxdU6SyIaGrbM22yzK4rArZ_sQKgqCDNTAHuahGZJ74v95np534CG7tl6fT9h632fHjiBOoo1RuACLg/s200/Kaisertal_03.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiHecEc6SOn-cAlP8GqMsuIFYGxye2BLBYyxvm4XC8K_p_46YaR8k5VlUnyug2X9w8gAtXgFnSLuUtuUBjxAXd7e8VygG2myDTRf9i-tToYw4glQhPGXaq_95hwaY2rkuQengJqhrz-IuPslY318t7x1sxlzRGJMeWHt_ZTzWA0ZEaeDn7OG98shfJT4Nw/s2473/Kaisertal_04.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2469" data-original-width="2473" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiHecEc6SOn-cAlP8GqMsuIFYGxye2BLBYyxvm4XC8K_p_46YaR8k5VlUnyug2X9w8gAtXgFnSLuUtuUBjxAXd7e8VygG2myDTRf9i-tToYw4glQhPGXaq_95hwaY2rkuQengJqhrz-IuPslY318t7x1sxlzRGJMeWHt_ZTzWA0ZEaeDn7OG98shfJT4Nw/s200/Kaisertal_04.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjTaqARkaKRiVkwkwuOKooZNmamaFeadUxT5zftzPNGfskiWbY150Rm4vowEL49zhBKZMZes_q13zYHqMSu3atNQWvX-pNnghY0KAvgCSSTfACPVVIse4_6_3KhnWTYKWQlDQRNiqWviYGhtrJncuQNDYKMACVWOt9xDDKeF9IWmmfjfpblYHtKekAZDm4/s2473/Kaisertal_05.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2473" data-original-width="2469" height="200" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjTaqARkaKRiVkwkwuOKooZNmamaFeadUxT5zftzPNGfskiWbY150Rm4vowEL49zhBKZMZes_q13zYHqMSu3atNQWvX-pNnghY0KAvgCSSTfACPVVIse4_6_3KhnWTYKWQlDQRNiqWviYGhtrJncuQNDYKMACVWOt9xDDKeF9IWmmfjfpblYHtKekAZDm4/s200/Kaisertal_05.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhI5nljMJ0EzwmiNc7GHpaKuIII8Lj3eYvsdmaVFZwwXwYq-jSZtClooufWqBuNGOy48Z8YCsqRJjmxE4sEY0wmY6kh3dPVvBP2hr3WvLxISJdurAKlXbZCN0GN_Oek_NcQxIbFlL3uIWKGC4TeQmJuseoKtwoUwNzzfQcJaxh54ZoT5K1jRYNi9GiUY_w/s2473/Kaisertal_06.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2473" data-original-width="2469" height="200" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhI5nljMJ0EzwmiNc7GHpaKuIII8Lj3eYvsdmaVFZwwXwYq-jSZtClooufWqBuNGOy48Z8YCsqRJjmxE4sEY0wmY6kh3dPVvBP2hr3WvLxISJdurAKlXbZCN0GN_Oek_NcQxIbFlL3uIWKGC4TeQmJuseoKtwoUwNzzfQcJaxh54ZoT5K1jRYNi9GiUY_w/s200/Kaisertal_06.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;Abschnitt 6: Von VP Kaisertalstraße ins Ziel nach Ebbs&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Charakter: Ein langer Endspurt!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Die verbleibenden sechs Kilometer durchs Inntal sind der Grund, weshalb man
  sich beim Koasamarsch immer ein
  paar Körner aufsparen sollte. Die Strecke ist hier nämlich flach. Ihr müsst weder gegen die Erdanziehung kämpfen noch hilft sie Euch. Es geht auf breiten Wirtschaftswegen zunächst der Waldgrenze
  entlang. Auf der Höhe von Oberndorf biegt dann der Weg ab und es geht auf
  kleinen Sträßchen durch den Ort. Von weitem hört Ihr schon die Ansagen und
  Musik aus dem Zielgelände in Ebbs. Und schließlich geht es nach links Richtung
  Ebbs und ins Ziel.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wichtig: &lt;/b&gt;Gerade bei schönem Wetter kann es auf diesem Stück richtig heiß werden.
  Daher: genügend beim VP „tanken“ – und den Dorfbrunnen von Oberndorf für ein bisschen Kühlung nutzen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Service:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;Für Eure Planung findet
  Ihr
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/p/koasamarsch-strecke-classic.html"&gt;hier &lt;/a&gt;die Streckenkarte, Höhenprofil und eine gpx-Datei zum Download. Die
  Durchlaufzeiten für den Classic-Run bzw. die 40-er Wanderung findet Ihr
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/p/koasamarsch-durchlaufzeiten-classic.html"&gt;hier&lt;/a&gt;. Wir sind 2023 diese Strecke gelaufen - den Rennbericht findet Ihr &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/06/koasamarsch-uber-stock-und-stein-durchs.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der Höllenritt&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Der Höllenritt ist – gemessen an den Teilnehmerzahlen – mittlerweile die
  beliebteste Streckenvariante. Streckenabschnitt 1 ist identisch zum Classic
  Run. An der Vorderkaiserfeldenhütte zweigt die Strecke dann vom Marathon und
  Classic Run ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Abschnitt 2a: Vom VP Vorderkaiserfeldenhütte zum VP Kaisertalstraße&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Charakter: Auf himmlischen Singletrails durch die Hölle.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Schotterweg, der talwärts Richtung Ritzaualm
  führt, geht's raus aus dem Verpflegungspunkt. Anders als beim Classic und beim
  Marathon bleibt Ihr beim Höllenritt in der Haarnadelkurve noch auf diesem
  Schotterweg und zweigt erst 100 Meter später nach links auf einen Trail ab.&amp;nbsp; Kurz danach kommt Ihr an der sagenumwobenen
  „Hölle“ vorbei – das ist eine Felswand mit einem begehbaren Spalt in der
  Mitte. Auf den weiteren zwei Kilometern führt der „Höllenritt“ über einen
  Single Trail, der richtig Spaß macht: Schmal, manchmal mit Wurzeln durchzogen,
  aber durchgängig laufbar. Es geht durch Nadelwälder und über kleine
  Lichtungen, auf denen man einen Blick auf die Gipfel des Wilden Kaisers
  erhaschen kann. Dann spuckt Euch der Singletrail auf einen breiten
  Fahrweg aus – es geht nach links und nach etwa 300 Metern stößt die Strecke
  des Höllenritts wieder auf die anderen beiden Streckenvarianten – den Classic
  und den Marathon. Bis auf einen kleinen Gegenanstieg vor dem Hinterkaiserhof
  geht es jetzt stetig bergab und Ihr könnt es rollen lassen – vorbei an der St.
  Antoniuskapelle und diversen Höfen und Gasthöfen bis hin zu den 300 Stufen der
  Kaiserstiege und zum letzten VP. Und ab dort geht es weiter wie in Streckenabschnitt 6 des
  Classic Run.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wichtig: &lt;/b&gt;Der etwa 2 ½ Kilometer lange Pfad durch die
  Hölle ist an vielen Stellen ziemlich eng – da wird es schwierig zu überholen. Doch es besteht kein Grund zum Drängeln – spart Euch lieber Eure Kräfte auf für
  die verbleibenden 11 Kilometer durchs Kaisertal und Inntal.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;table id="fotoleiste" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiBSSXOOIENBrKqRsArc8YalyLLPmeR54V6W8SBPrY1myd-wcvpJ_MPfqWYzuUDHjemGnkaPnhsJVO0tmx-0pv0YAlbc2xuoaFXXPZwyQkTSoFMvxRsmvcFXdSQDTE-2TyZAtqNqYBVjMNQUSUz8pLfmkxcs0Qk9mjSwfPeNlXvSPy1F3cl-ebMbrdm5vM/s1588/H%C3%B6lle_01.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="1588" data-original-width="1588" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiBSSXOOIENBrKqRsArc8YalyLLPmeR54V6W8SBPrY1myd-wcvpJ_MPfqWYzuUDHjemGnkaPnhsJVO0tmx-0pv0YAlbc2xuoaFXXPZwyQkTSoFMvxRsmvcFXdSQDTE-2TyZAtqNqYBVjMNQUSUz8pLfmkxcs0Qk9mjSwfPeNlXvSPy1F3cl-ebMbrdm5vM/s200/H%C3%B6lle_01.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjYQcP1kNB_Oe0hZ9au_6SVxzSmTo1bpucLedSxfsSK0Kswd5ukSZdGfDjQ7kPYfCv4hpk8iWCqGDzneFFoH5dKBM_GX60UcviccEgU1qNKyJwX5bIL7IwwT2eSZdoc61Yv1egWGddO3WRdndQt8cb7uHJbvHBF3ChUL935AFWkk9c6cMh_8Ytpj1gbs8s/s2473/H%C3%B6lle_02.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2469" data-original-width="2473" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjYQcP1kNB_Oe0hZ9au_6SVxzSmTo1bpucLedSxfsSK0Kswd5ukSZdGfDjQ7kPYfCv4hpk8iWCqGDzneFFoH5dKBM_GX60UcviccEgU1qNKyJwX5bIL7IwwT2eSZdoc61Yv1egWGddO3WRdndQt8cb7uHJbvHBF3ChUL935AFWkk9c6cMh_8Ytpj1gbs8s/s200/H%C3%B6lle_02.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjBtRhBkYZUdFTEICZ0eDzloLD7KBP5YsykSudzKYZUnhZkPLdQvuFP2MZvk6VjzSIGdn_jMX2ewAmxXDul1ArBD_9O1cZaCojDV3-Lt8JXCjtK7pHbvd57qnE-6D_Xf7Ye-wxE8U1d-wFiVunPbtx5YMe2WDYNwYMbbArQ8eSefGDW0wf6b5WW_7vnXKQ/s3000/H%C3%B6lle_03.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="3000" data-original-width="3000" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjBtRhBkYZUdFTEICZ0eDzloLD7KBP5YsykSudzKYZUnhZkPLdQvuFP2MZvk6VjzSIGdn_jMX2ewAmxXDul1ArBD_9O1cZaCojDV3-Lt8JXCjtK7pHbvd57qnE-6D_Xf7Ye-wxE8U1d-wFiVunPbtx5YMe2WDYNwYMbbArQ8eSefGDW0wf6b5WW_7vnXKQ/s200/H%C3%B6lle_03.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjb6S8bUSKPyI2E-ECDOM90D_Ca2SWiquYhNFMwAI8w9QlIZYCrqFz8QBqiPHl6vBfpKsVMIqM7tZiGNPX6-U8f2frlZLYCGz0j4WBzxFzUkUXWMVhckTokXYoijGtr8eibe_3YTCMG7IKpfYGIWDzfGyEcgJcLg5Y9X_OTrNYFgBq_Mxm2wTklJQ5PEu0/s2473/H%C3%B6lle_04.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2473" data-original-width="2469" height="200" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjb6S8bUSKPyI2E-ECDOM90D_Ca2SWiquYhNFMwAI8w9QlIZYCrqFz8QBqiPHl6vBfpKsVMIqM7tZiGNPX6-U8f2frlZLYCGz0j4WBzxFzUkUXWMVhckTokXYoijGtr8eibe_3YTCMG7IKpfYGIWDzfGyEcgJcLg5Y9X_OTrNYFgBq_Mxm2wTklJQ5PEu0/s200/H%C3%B6lle_04.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjT-_MbxHg0OnNDfOm24daYJt5m5ew_JFHxpaz1_8Filh6FxBdn8tK5RceERWx69wV4P4WcA2zLjKgSkP7M07vZ1-6yo5qem6ATtsW1vqq_99uYn-Ox-duVud26Secd7s2WkfJxPM1YdWrWsrf60kYmuF5b7xfluNGem_4dxey_0Uui42sFYfwjLtdtpQE/s2473/H%C3%B6lle_05.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2469" data-original-width="2473" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjT-_MbxHg0OnNDfOm24daYJt5m5ew_JFHxpaz1_8Filh6FxBdn8tK5RceERWx69wV4P4WcA2zLjKgSkP7M07vZ1-6yo5qem6ATtsW1vqq_99uYn-Ox-duVud26Secd7s2WkfJxPM1YdWrWsrf60kYmuF5b7xfluNGem_4dxey_0Uui42sFYfwjLtdtpQE/s200/H%C3%B6lle_05.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjtQBbnz1FVYIZ6GRqZnUwK4MKew3j-f2B88tNMTWNsHrUdcQqSo9m3DRnkG-qveVAel-aaLEPhCnShtlB9OvbTE-ij2P63y5RYv63vASOduiv0WRw89VYxpRuB3yM3LojDlKNnm_hEteeqhueHVe5YJMM_kUjG6Gt19C0iQynY0ZcjBul7zaIEYxFceBE/s2473/H%C3%B6lle_06.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2473" data-original-width="2469" height="200" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjtQBbnz1FVYIZ6GRqZnUwK4MKew3j-f2B88tNMTWNsHrUdcQqSo9m3DRnkG-qveVAel-aaLEPhCnShtlB9OvbTE-ij2P63y5RYv63vASOduiv0WRw89VYxpRuB3yM3LojDlKNnm_hEteeqhueHVe5YJMM_kUjG6Gt19C0iQynY0ZcjBul7zaIEYxFceBE/s200/H%C3%B6lle_06.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Service: &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;Für Eure Planung findet
  Ihr &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/p/koasamarsch-strecke-hollenritt.html"&gt;hier &lt;/a&gt;die Streckenkarte, Höhenprofil und eine gpx-Datei zum Download. Die
  Durchlaufzeiten für den Höllenritt bzw. die 20-er Wanderung findet Ihr
&lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/p/koasamarsch-durchlaufzeiten-hollenritt.html"&gt;  hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der Marathon&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wem die 33 Kilometer des Koasamarsch Classic nicht reichen, für den gibt es
  den Koasamarsch Marathon. Eine Extraschleife am Anfang bringt die Zahl der
  Kilometer auf über 42. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Abschnitt 1a: Vom Start&amp;nbsp; in Ebbs bis zum VP Vorderkaiserfeldenhütte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Charakter: Warm-up in welligem Gelände – über
    Forstwege und kleine Straßen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Auch auf dieser Strecke geht es zunächst mal aus Ebbs hinaus und dann
  auf einem Sträßchen den Berg hoch. Während Classic und Höllenritt nach
  zwei Kilometern auf den Musikantensteig abzweigen, verläuft die
  Marathon-Strecke geradeaus mit mäßiger Steigung bis nach Buchberg. Dort
  beginnt ein stetiges auf und ab über Wirtschaftswege und Wiesenpfade. Nach
  knapp 11 Kilometern ist der erste Verpflegungspunkt, die Aschinger Alm,
  erreicht. Von dort aus geht es wieder ein Stück abwärts und dann nach links in
  den Kaiserwald, wo Ihr schließlich auf den Musikantensteig und damit auf die Strecke
  von Classic und Marathon trefft. Bis dahin
habt Ihr als MarathonläuferIn schon gut 14 Kilometer und 730 Höhenmeter in den
  Beinen – und trotzdem warten noch die größten Steigungen des Musikantensteigs: Ihr müsst noch weitere 500 Höhenmeter überwinden, bis Ihr zur VP
  Vorderkaiserfeldenhütte kommt. Der Rest der Strecke folgt dem Classic Run.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wichtig: &lt;/b&gt;Die Zusatzschleife der
  Marathonstrecke ist relativ unspektakulär – mäßige Steigungen und mäßige
  Gefälle wechseln sich ab. Sie eignet sich also gut zum „Warmlaufen“, bevor es
  richtig zur Sache geht. Gerade weil die größten Schwierigkeiten der Strecke
  noch warten, solltet Ihr hier nicht überpacen!
&lt;/p&gt;
&lt;table id="fotoleiste" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjEyXyE7VbEW1hereDeUNu8-AYaTKB-FGupd7qKKS-Tqrgjkp69wdmQE9XDiwZNwrzu0Lz88dPtFzzDOrRepSUEGJzZaTqQ1pzK7sLqEljzb4k6yqiTzyNZtDLgi3yDrO7RuiNXHjW6ijLCLOqSk_OfISJJml4pbHkl_LTejJsBSVUxCALZQ2yu9vdiNBQ/s2757/Marathon_01.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2757" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjEyXyE7VbEW1hereDeUNu8-AYaTKB-FGupd7qKKS-Tqrgjkp69wdmQE9XDiwZNwrzu0Lz88dPtFzzDOrRepSUEGJzZaTqQ1pzK7sLqEljzb4k6yqiTzyNZtDLgi3yDrO7RuiNXHjW6ijLCLOqSk_OfISJJml4pbHkl_LTejJsBSVUxCALZQ2yu9vdiNBQ/s200/Marathon_01.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgDUjRHlHTUw8vpcK734onBusjX1wjwmBtNCNFte2JrGuIaNfRNZfVV7I6LiOehV9vZxBOsu7ISsrCRNW7MmmfoIsFaPqaiJeUYlNQnyuV-OY3nqij6lnKHrWtBfX3bA3f50SPARk_5gthF9GlZ9A6BL18v97BY9o4zhJGcUSpmj3ogb-4YD6Zqh0hdc_w/s2754/Marathon_02.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2754" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgDUjRHlHTUw8vpcK734onBusjX1wjwmBtNCNFte2JrGuIaNfRNZfVV7I6LiOehV9vZxBOsu7ISsrCRNW7MmmfoIsFaPqaiJeUYlNQnyuV-OY3nqij6lnKHrWtBfX3bA3f50SPARk_5gthF9GlZ9A6BL18v97BY9o4zhJGcUSpmj3ogb-4YD6Zqh0hdc_w/s200/Marathon_02.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhMddTAx80kNYIykk73CBNuQD626qgMbnxD-Bw3CHgq8b6cKxPT7Isusydwm9PipflZNFfmqsV2geGpkppU-F3OKnL_bBDdT6-LzyGlR3RCW6pa6yS0MJBl9Ni4DPi-aVTdzLPMnF8XFPoU1Qclmtz1y57XavKt2iS6l-TwJLAdMMO89nKnTOJEiC3lbHs/s2752/Marathon_03.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2752" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhMddTAx80kNYIykk73CBNuQD626qgMbnxD-Bw3CHgq8b6cKxPT7Isusydwm9PipflZNFfmqsV2geGpkppU-F3OKnL_bBDdT6-LzyGlR3RCW6pa6yS0MJBl9Ni4DPi-aVTdzLPMnF8XFPoU1Qclmtz1y57XavKt2iS6l-TwJLAdMMO89nKnTOJEiC3lbHs/s200/Marathon_03.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgh3Tr4StJQswoqiM_WXlS6TLkjapXeUwjNS48D75p4LgTMqS88oapZ4pXwS-YPvJaY_4lTtCOYSRsCrshyphenhyphencSzeBp-CCWvN6dsga6PcxilUk-WxSIJh9I8-Gz0I88UrBNnGU19nJXa6krJO98_BUWSt-XGFN81BgWmiAJGtHmeupiVYTpGLqjLB5m9CXY4/s2752/Marathon_04.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2752" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgh3Tr4StJQswoqiM_WXlS6TLkjapXeUwjNS48D75p4LgTMqS88oapZ4pXwS-YPvJaY_4lTtCOYSRsCrshyphenhyphencSzeBp-CCWvN6dsga6PcxilUk-WxSIJh9I8-Gz0I88UrBNnGU19nJXa6krJO98_BUWSt-XGFN81BgWmiAJGtHmeupiVYTpGLqjLB5m9CXY4/s200/Marathon_04.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhbaRQ10rXQQDIH2qOdO6T49u8Nc3JEnXm0j-sFDKVA1YhREAuS6gPN1er_bMwE3qOJ8EcgbHXkdm7-pwnWa1iwtr87TAozh15Uzp3Hf7u-xVXgtApC0xMEw7o73FkPEZBndXKjZNUyGdtggMRGhYlLGVDX2vU4iIoB0Dz9ommBgv18_T1G6dXED8vPJ-o/s2752/Marathon_05.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2752" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhbaRQ10rXQQDIH2qOdO6T49u8Nc3JEnXm0j-sFDKVA1YhREAuS6gPN1er_bMwE3qOJ8EcgbHXkdm7-pwnWa1iwtr87TAozh15Uzp3Hf7u-xVXgtApC0xMEw7o73FkPEZBndXKjZNUyGdtggMRGhYlLGVDX2vU4iIoB0Dz9ommBgv18_T1G6dXED8vPJ-o/s200/Marathon_05.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhGeD9dSdFzqBwnxbf5MzdhIW14R6fxoitQ9ewQVsMGdYGwZqOf8Vt6j-LNTwS4W1gOZ3ZcVaxUNvqOA3p4-88IZ5p4oRCjo2cKY0rX7McJmnghGacltwoaPO4pW7JQD2OZ_fq1XJDCkrEohfgPLo469KEw1k4YC4mhz6cGqKKZiXhNIfBHLbLVsmr2eCs/s2752/Marathon_06.jpg" style="display: block; padding: 1em 0px; text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" data-original-height="2752" data-original-width="2752" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhGeD9dSdFzqBwnxbf5MzdhIW14R6fxoitQ9ewQVsMGdYGwZqOf8Vt6j-LNTwS4W1gOZ3ZcVaxUNvqOA3p4-88IZ5p4oRCjo2cKY0rX7McJmnghGacltwoaPO4pW7JQD2OZ_fq1XJDCkrEohfgPLo469KEw1k4YC4mhz6cGqKKZiXhNIfBHLbLVsmr2eCs/s200/Marathon_06.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Service: &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;Für Eure Planung findet
  Ihr &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/p/koasamarsch-strecke-marathon.html"&gt;hier &lt;/a&gt;die Streckenkarte, Höhenprofil und eine gpx-Datei zum Download. Die
  Durchlaufzeiten für den Marathon findet Ihr
&lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/p/koasamarsch-durchlaufzeiten-marathon.html"&gt;  hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Gut zu wissen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;ul style="text-align: left;"&gt;
  &lt;li&gt;Alle Details wie Startzeiten, Anmeldegebühren etc. findet Ihr auf der Seite vom &lt;a href="https://www.koasamarsch.at/"&gt;Koasamarsch&lt;/a&gt;.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Strecken sind ganzjährig mit Schildern und auf Felsen
    gemalten Pfeilen markiert. Hierbei steht schwarz für den Classic Run, gelb
    für den Marathon und rot für den Höllenritt. Ihr könnt Euch also die Strecke
    vorher anschauen, ohne Euch die GPS-Dateien aufs Handy oder die Laufuhr
    laden zu müssen.
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    Alle Trailrunning-Distanzen sind ITRA gelistet und Bestandteil der ITRA
    National League Austria. Außerdem sind sie UTMB Index Races (Classic und
    Marathon in der Kategorie 50K, Höllenritt in der Kategorie 20K). Achtung: In
    die Daten der ITRA haben sich ein paar Fehler eingeschlichen. So stimmen die
    derzeit für den Koasamarsch angegebenen Finisher Levels nicht. Nach meiner Berechnung ist das Finisher Level für den Koasa
    Marathon etwa 360, für den Koasa Classic 290 und für den Koasa Höllenritt
    160.
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    Wenn Ihr Euch nicht zutraut, einen der Koasa Trailläufe innerhalb der
    Cutoff-Zeit (8 Stunden für den Höllenritt, 9 Stunden für den Classic und 10
    Stunden für den Marathon) zu finishen, gibt es auch noch die
    Wanderdistanzen, bei denen Ihr schon ab 6 Uhr auf die Strecke gehen dürft
    und Ihr daher eine Cutoff-Zeit von 12 habt. Die Tabelle unten zeigt, welche Wanderdistanzen und Laufdistanzen sich entsprechen. Selbstverständlich dürft Ihr als
    „Wanderer“ auch laufen! Und als Wanderer auf den Strecken des 40er und 20er wird Eure Laufzeit genauso erfasst wie bei den Laufdisziplinen –
    lediglich auf die ITRA- und UTMB-Scores müsst Ihr verzichten.
  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj2vgEBI3D7Z_csx3kHE1V-fCbUdusCmMJG1I3fWfoTvqFOjdBdbpiPHhiR0yug5De6edr2uXL3WBvFYGV-_EbULKHFlX6YjxJQC5_Y4GKOIZbQM6b6ivuF4rQZ7GjUHXxt1HmgO5dd7VkgfJzUrfbFflimqyAAscuaIERQl7-CYJAWXTjLjE1UW2E9o_4/s742/Wettbewerbe%20im%20Vergleich.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="303" data-original-width="742" height="164" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj2vgEBI3D7Z_csx3kHE1V-fCbUdusCmMJG1I3fWfoTvqFOjdBdbpiPHhiR0yug5De6edr2uXL3WBvFYGV-_EbULKHFlX6YjxJQC5_Y4GKOIZbQM6b6ivuF4rQZ7GjUHXxt1HmgO5dd7VkgfJzUrfbFflimqyAAscuaIERQl7-CYJAWXTjLjE1UW2E9o_4/w400-h164/Wettbewerbe%20im%20Vergleich.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;
  &lt;b&gt; &lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;Und wenn Ihr schon mal im Kufsteiner Land seid: Auch über die Strecken des Koasamarsch hinaus gibt es viele tolle Lauf- und Trailrunning-Runden. Der Tourismusverband Kufsteinerland hat &lt;a href="https://www.kufstein.com/de/aktivitaeten/sommer/laufen-trailrunning.html"&gt;hier &lt;/a&gt;ein paar schöne Laufstrecken zusammengestellt.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wollt Ihr bewegte Bilder?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann schaut doch mal &lt;a href="https://youtu.be/2Aw5_sgbA4s"&gt;hier &lt;/a&gt;bei den Kollegen von &lt;a href="http://alles-laufbar.de"&gt;alles-laufbar.de&lt;/a&gt; vorbei. Benni und Christian haben ihren Streckencheck gefilmt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Fazit&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Man sollte die Strecken beim Koasamarsch nicht unterschätzen. So braucht es
  beim Classic eigentlich den Allrounder: Wer sowohl steile Anstiege,
  technisches Gelände, lange Gefälle und schließlich noch einen flachen Tempolauf
  beherrscht, der kann hier Erfolg und richtig viel Spaß haben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wer es unter 42 Kilometern nicht tut oder sich lieber einrollt, bevor es zur
  Sache geht, dem sei der Koasa-Marathon empfohlen. Wer einen Vertical K mit
  anschließendem flowigem Downhill sucht, der ist beim Höllenritt genau richtig.
  Und wer sich lieber Zeit lässt und die Natur und Verpflegung genießt, kann
  sich für eine der Wanderdistanzen entscheiden.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Koasamarsch hat für alle was zu bieten! &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;
  &lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;
    &lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;
      &lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;h5 data-v-291e79e2="" style="color: black; font-family: Arial; font-size: 16px; font-weight: bold; text-align: center; text-transform: none;"&gt;
          Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine
          e-mail Adresse ein:
        &lt;/h5&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center; text-transform: none;" type="email" /&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;
        
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;
  &lt;/form&gt;
  &lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by
    &lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;


&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/7461241012953907912/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/05/koasamarsch-der-streckencheck.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/7461241012953907912" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/7461241012953907912" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/05/koasamarsch-der-streckencheck.html" rel="alternate" title="KOASAMARSCH - der Streckencheck" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgBnCUyJVCaL4l9yX4tlnCd4ywBrz93a675NVaz2xboVCHyAGvZ1PDZ69dcgGUkCwGZpyowZlFXrroPemKIQQ1q2oVyRE24jS8N5ZJchig73MlOuEsFuWtzbUfm67sRZBTCTsVjBUufB56Sq-dP__YCm3Tf0Qlk2MDxq4dTifoSe7wgtyXyDM3QZhEOMDg/s72-w640-h312-c/20240516_091014.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-3583910391271542285</id><published>2024-04-15T08:25:00.000-07:00</published><updated>2024-04-23T11:29:17.375-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kommentar"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="UTMB"/><title type="text">Kilian, Zach und der UTMB: Viel Lärm um nichts?</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhpOs0jfy23jRc_TCj1-aL0V6IKFcTCDiaQqa5Ltm6vGAYiCMtKMpaAuGrP349auBHsKEQRfMJ3l_DAttAXdaVG8QRnnLBzVET_vjFDLMnnCEm4Bb_3-0lVcFUNGsUM1aGta53hIHgE4wwFDMBQRDQVLiKcbyI7fsxb6HFQF_GTv7LDWd2dBkj254TfSqw/s1280/Titel_UTMB.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhpOs0jfy23jRc_TCj1-aL0V6IKFcTCDiaQqa5Ltm6vGAYiCMtKMpaAuGrP349auBHsKEQRfMJ3l_DAttAXdaVG8QRnnLBzVET_vjFDLMnnCEm4Bb_3-0lVcFUNGsUM1aGta53hIHgE4wwFDMBQRDQVLiKcbyI7fsxb6HFQF_GTv7LDWd2dBkj254TfSqw/w640-h360/Titel_UTMB.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt; &lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;b&gt;Hinweis: Teile dieses Artikels sind - zusammen mit weiteren Kommentaren und Artikeln bei &lt;a href="https://alles-laufbar.de/"&gt;alles-laufbar.de&lt;/a&gt; in der Themenwelt "Die UTMB-Kontroverse" erschienen. &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Jahr 2023 stand der UTMB / Ironman immer wieder in der Kritik. Im ersten Halbjahr 2023 wurden die Qualifikationsregeln für Elite-LäuferInnen &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/07/utmb-elite-qualifikationssystem-simply.html"&gt;mehrfach angepasst&lt;/a&gt; – was bei einigen Betroffenen aufgrund der fehlenden Planbarkeit für Ärger und Frust sorgte. Dann gab es kritische Stimmen, weil der UTMB &lt;a href="https://www.instagram.com/p/CxaI8pIt0CB/?utm_source=ig_web_copy_link"&gt;mit Dacia ausgerechnet einen Automobilhersteller als Titelsponsor&lt;/a&gt; gewonnen hatte. Im Oktober wurde das &lt;a href="https://www.irunfar.com/whistler-alpine-meadows-ultra-trail-whistler-by-utmb-trail-race-conflict"&gt;Debakel um den Whistler Alpine Meadows&lt;/a&gt; publik – mit der im Raum stehenden Frage, ob der UTMB Gary Robbins als Rennveranstalter ausgebootet hatte.&amp;nbsp; Das Fass zum Überlaufen brachte dann die Mitteilung von &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C0TXXjoNnlD/?utm_source=ig_web_copy_link"&gt;Corrine Malcolm, dass der UTMB sie 2024 nicht weiter als Co-Kommentatorin bei UTMB Live einsetzen würde&lt;/a&gt;, weil sie nach Meinung des UTMB zu offen und direkt sei.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Reaktion auf diese Entwicklungen nahmen in den sozialen Medien die lautstarken Proteste zu. Zunehmend meldeten sich auch aktive und ehemalige EliteathletInnen zu Wort. So &lt;a href="https://www.instagram.com/p/Cy4yY8OrS92/?utm_source=ig_web_copy_link"&gt;schrieb Ellie Greenwood&lt;/a&gt;, frühere Streckenrekordhalterin beim Western States, Siegerin beim CCC 2012 und beim Comrades 2014: „&lt;i&gt;Trail- und Ultraläufer: Unser Sport steht am Scheideweg und es ist an der Zeit zu entscheiden, wie unser Sport und unsere Community aussehen sollen. […] Geld regiert die Welt, und ich werde dem UTMB weder einen Cent noch meine Zeit schenken.&lt;/i&gt;“ Und einige aktive Läufer machten sich Gedanken, beim UTMB 2024 nicht anzutreten. &lt;a href="https://www.strava.com/activities/10113745242"&gt;Jim Walmsley&lt;/a&gt; postete auf seinem Strava-Account: „&lt;i&gt;Welches Rennen laufen wir dann nächstes Jahr?&lt;/i&gt;“. Und &lt;a href="https://twitter.com/RndmForestRunnr/status/1717654339655778592"&gt;John Kelly&lt;/a&gt;, Barkley Finisher 2017, 2023 und 2024, schrieb: „&lt;i&gt;Ich möchte den UTMB erleben, aber ich werde nie ein UTMB-Rennen laufen. Nein, das wird den UTMB nicht interessieren. Aber wenn nur genügend viele beim UTMB nicht antreten, interessiert es sie vielleicht doch.&lt;/i&gt;“ Am 20. Dezember postete dann &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C1FQGKurKkl/?utm_source=ig_web_copy_link"&gt;Zach Miller&lt;/a&gt;, der Zweite beim UTMB 2023, auf seinem Instagram-Account, dass der UTMB zwar für den Trailrunning Sport viel getan habe, dass seit der teilweisen Übernahme durch den Ironman sich aber vieles zum Negativen gewendet habe. Und er stellte sich und seinen Followern die Frage, ob man denn als Eliteathlet unbedingt den UTMB laufen müsste – oder ob nicht auch ein anderes Rennen an dessen Stelle treten könnte, wenn es nur ein hoch kompetitives, prestigeträchtiges Rennen wäre.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dies wiederum setzte etwas in Gang, von dem die meisten von uns zunächst mal gar nichts mitbekommen haben. Bis Martin Cox, Läufer und Coach, am 9. Januar auf seinem Instagram-Account &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C14Jl4FM-YG/?utm_source=ig_web_copy_link"&gt;eine e-mail veröffentlichte&lt;/a&gt;, die Kilian Jornet und Zach Miller an einige Elite-AthletInnen geschrieben hatten, darunter auch an einen Athleten von Cox: „&lt;i&gt;Wir schreiben euch, um zu erfahren, ob ihr daran interessiert seid, euch dieses Jahr bei einem anderen Rennen als dem UTMB zu messen. […] Deshalb würden wir gerne Eure Meinung hören. Wir haben bereits ein potenzielles Rennen ins Auge gefasst, an dem wir anstelle des UTMB teilnehmen könnten, aber bevor wir darauf eingehen, lasst uns bitte wissen, was Ihr denkt. Habt Ihr die gleichen oder ähnliche Bedenken? Seid Ihr daran interessiert, an einem alternativen Rennen teilzunehmen?&lt;/i&gt;“. Aber Cox beließ es nicht dabei, den Text der e-mail zu veröffentlichen, er bezichtigte in einer sehr derben Wortwahl Jornet und Miller als „scheinheilig“, da sie sich gegen ein Rennen wenden würden, was sie selbst groß gemacht habe.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit war die Katze aus dem Sack – wenn auch sicher auf eine andere Weise, als sich das Zach Miller und Kilian Jornet gedacht hatten. Und damit begannen die Diskussionen bei vielen einschlägigen Medien und Plattformen, ob die Initiative von Jornet und Miller denn positiv oder negativ zu werten sei. Viele professionelle Akteure – Trainer und Sportjournalisten – tendierten eher zur Meinung von Cox, wenn auch in moderaterem Ton und in der Sache differenzierter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Drei Missverständnisse&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf welcher Seite man auch immer in diesem Streit stehen mag – meiner Meinung nach ist es mehr als fragwürdig, wenn ein Trainer eine e-mail „durchsticht“, deren Adressat nicht mal er selbst war. Wie man auf der Basis eines solchen Fehltritts moralische Vorwürfe an die beiden Absender richten kann, bleibt mir ein Rätsel. &lt;br /&gt;Was mir in der allgemeinen Diskussion dieser e-mail aufgefallen ist: Als Gegenargument zu einem Boykott wurden immer wieder drei Argumente vorgebracht: Zum einen, dass ein Boykott nichts bewirke, da ja immer noch genügend andere Läufer den UTMB laufen würden. Zum zweiten, dass ein Boykott spalten würde und vor allem für junge, aufstrebende AthletInnen eine übergroße Härte darstelle. Und zum dritten, dass der UTMB Kilian und Zach groß gemacht habe und sie jetzt sprichwörtlich die Hand beißen würden, die sie über Jahre gefüttert hat. &lt;br /&gt;Diejenigen, die diese Argumente immer wieder vorgebracht haben, sitzen meines Erachtens einigen Missverständnissen auf:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;„Ein Boykott ist nicht das geeignete Mittel“&lt;/b&gt;: Wir leben in einer Welt, in der viele Akteure auf dem wirtschaftlichen Parkett uns weismachen wollen, dass sie uns eigentlich nur was Gutes tun. In Wirklichkeit steckt da aber ein eigenes Interesse dahinter, und das ist oft: unser Geld. Der UTMB hat schon immer wirtschaftlich und politisch geschickt – und manchmal skrupellos - agiert, und hat sich damit eine Vormachtstellung gesichert. Man denke nur an die Tatsache, dass die Verantwortlichen &lt;a href="https://www.trademarkelite.com/trademark/trademark-detail/79119393/ULTRA-TRAIL"&gt;sich die Namensrechte an dem Begriff „Ultratrail“ gesichert haben&lt;/a&gt; und andere Veranstalter zur Änderung des Namens zwingen wollten oder gezwungen haben – zuletzt den &lt;a href="https://past.ultratrailmtfuji.com/2023/ennews/change-of-the-100-mile-race-name-from-the-utmf-to-the-fuji/"&gt;UTMF, der sich in FUJI umbenennen musste&lt;/a&gt;. Man denke an den Aufbau des hermetischen Qualifikationssystems, das dazu führt, dass nicht nur die Startgelder für die Finals in Chamonix, sondern auch die Startgelder für die Qualifikationsrennen in die Tasche der UTMB World Series fließen. Die „Kooperation“ mit Ironman, der ökonomisch ebenfalls mit allen Wassern gewaschen ist, verschärft die Lage noch. Und wer glaubt, dass man mit den Vertretern einer solchen Marktmacht einfach nur freundlich reden muss, wenn man seine Interessen vertreten will, der agiert wirtschaftlich naiv. Ein Boykott ist durchaus ein effektiver Hebel, seine wirtschaftlichen Interessen gegenüber mächtigeren Playern zu vertreten. Das zeigt nicht nur die Geschichte des Namensgebers &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Cunningham_Boycott"&gt;Kapitän Charles Cunningham Boycott&lt;/a&gt;. Auch in Nischenmärkten war man in den vergangenen Jahren mit Boykottaktionen durchaus erfolgreich, so beim Online-Händler für Outdoorbedarf „&lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2020/01/we-runners-we-people.html"&gt;Backcountry&lt;/a&gt;“, den man dazu gezwungen hat, &lt;a href="https://www.outsideonline.com/business-journal/issues/the-backcountry-trademark-fiasco-one-year-later/"&gt;seine aggressiven Trademark-Praktiken aufzugeben&lt;/a&gt;.&amp;nbsp; Und auch beim Ironman gibt es ein Vorbild für einen Boykott. Im Jahr &lt;a href="https://www.triathlete.com/events/ironman/recalled-scott-tinley-wins-the-1985-hawaii-ironman/"&gt;1985 &lt;/a&gt;hatten aus Protest gegen die Verweigerung von Preisgeld fast alle Top Athleten – darunter Scott Molina, Dave Scott and Mark Allen – den Ironman Hawaii boykottiert und waren stattdessen in Nizza gestartet. Seit 1986 wird beim Ironman Hawaii Preisgeld gezahlt …&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Der UTMB hat Kilian und Zach großgemacht&lt;/b&gt;: Umgekehrt wird ein Schuh draus. Zunächst mal zu Zach Miller: Das erste, was einen zu Zach einfällt ist nicht sein Sieg beim CCC 2015, sondern sein legendärer Zweikampf mit Hayden Hawks bei der „The North Face Endurance Challenge“ 2016 („&lt;a href="https://youtu.be/7DCR03UDggA"&gt;Miller vs. Hawks&lt;/a&gt;“). Er ist nicht bekannt, weil er dreimal beim UTMB in die Top 10 gekommen ist – er ist bekannt, weil er einfach ein Typ ist, der wie seinerzeit Steve Prefontaine für eine kompromisslose „all out“ Taktik steht, der sich nie versteckt. Nicht der UTMB hat ihn großgemacht – Zach hat dem UTMB seinen Stempel aufgedrückt und ihm das gegeben, was eine Veranstaltung erst zu einem legendären Rennen macht: Große Siege und großes Scheitern. Kilian Jornet wiederum hat in seiner Laufbahn so große und vielfältige Leistungen gebracht, dass man mit Fug und Recht behaupten kann, dass er auch dann ein Superstar im Trailrunning geworden wäre, wenn er nie beim UTMB angetreten wäre. Es gibt Rennen, die wären nie auf die Weise in den Fokus gerückt, wenn Kilian dort nicht immer wieder sein Können gezeigt hätte: Dazu gehören Zegama-Aizkorri genauso wie Sierre-Zinal, Trofeo Kima und Hardrock. Auch er ist – wie Zach Miller – einfach ein „Typ“: der sich durch eine unglaubliche Versatilität auszeichnet, Skimo, Speed-Bergsteigen und Laufen gleichermaßen beherrscht, im Sub-Marathon-Bereich genauso siegen kann wie über 100 Meilen. Als Kilian nach sechs Jahren Abwesenheit beim UTMB 2017 erneut antrat, gab das dem UTMB einen massiven Schub durch den Zweikampf zwischen ihm und Francois d’Haene. Seine Präsenz beim Rennen hat immer wieder Zuschauer angelockt. Und damit mehr Medien. Was letztlich den Veranstaltern mehr Geld in die Kasse gespült hat.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Zach und Kilian bringen mit einem Boykott jüngere AthletInnen in die Bredouille&lt;/b&gt;: Dieses Argument basiert auf einer falschen Annahme. Denn die e-mail von Zach und Kilian ging nicht einfach so an alle (semi-)professionellen AthletInnen – sie &lt;a href="https://trailrunners.run/2024/01/24/ptra-position-regarding-utmb-and-the-letter-of-zach-miller-and-kilian-jornet/"&gt;ging an die 15 gemäß UTMB-Index am besten gerankten AthletInnen&lt;/a&gt;. Und wenn man das Ranking bis Platz 15 durchschaut, sieht man dort ausschließlich arrivierte SportlerInnen, die schon einen ordentlichen track record vorweisen können. Es ging Kilian und Zach nicht darum, den kompletten UTMB zu boykottieren. Ziel war es vielmehr, die Top-Stars dazu zu bewegen, sich in einem anderen Rennen zu batteln und damit dem UTMB zu signalisieren: WIR sind es, die das Rennen für Zuschauer, Sponsoren und Medien interessant machen – und WIR wollen mitreden. Kritiker von Kilian und Zach haben mit Verweis auf jüngere AthletInnen häufig auch argumentiert, dass Zach und Kilian der Boykott ja „nichts kosten“ würde, da sie eh schon alles erreicht haben und am Ende ihrer Karriere sind. Dieser Punkt mag für Kilian gelten – aber Zach hat mit Sicherheit das Ziel, den UTMB auch zu gewinnen – im letzten Jahr war nur Jim Walmsley schneller als er. Aber auch wenn für die beiden eine Teilnahme am UTMB nicht (mehr) den Stellenwert hat wie für jüngere, aufstrebende AthletInnen: Genau das ist es, was sie prädestiniert einen Boykott zu initiieren. Denn einen Boykott durch einen unbekannten Läufer mit 625 ITRA-Punkten würde den UTMB nicht jucken – aber zwei Läufer mit einem Standing eines Kilian Jornet und eines Zach Miller können dem UTMB nicht völlig egal sein.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der 23. Januar&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem Martin Cox den Boykottaufruf durchgestochen hatte, wurde diese Information zwar in den sozialen Medien und diversen Podcasts diskutiert – noch mehr Betriebsamkeit gab es aber hinter den Kulissen. Der UTMB berief für den 23. Januar 2024 eine Videokonferenz ein, an der neben Vertretern von UTMB/Ironman auch Zach Miller und Kilian Jornet und Repräsentanten der Pro Trail Runners Association (PTRA) teilnahmen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 24. Januar gab es in eindrucksvoller Synchronität gleich vier Posts aller an dieser Konferenz Beteiligten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während der &lt;a href="https://montblanc.utmb.world/news/official-statement"&gt;UTMB &lt;/a&gt;im Wesentlichen den Ablauf und grob den Inhalt der Videokonferenz wiedergab und abschließend darauf hinwies, dass die Ironman Group lediglich eine Minderheitsbeteiligung am UTMB hält, machten &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C2fSruJIc30/?utm_source=ig_web_copy_link"&gt;Kilian Jornet&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C2fzTO-yFVn/?utm_source=ig_web_copy_link"&gt;Zach Miller&lt;/a&gt; in ihren Instagram Posts nochmal ihren Standpunkt klar: Dass der UTMB unzweifelhaft viel für den Sport getan habe, es allerdings in den letzten Jahren zu Fehlentwicklungen gekommen sei, denen man begegnen müsse. Vieles davon sei laut UTMB auf Fehlinformationen und Missverständnisse zurückzuführen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Interessant ist, dass beide – Kilian und Zach – das Wort Boykott oder vergleichbare Formulierungen nicht in den Mund nehmen. Kilian schreibt in seinem Post: „&lt;i&gt;Als Sportler in einer privilegierten Position wäre es einfacher gewesen, zu schweigen, aber angesichts der Bedenken der Community war es notwendig, sich zu äußern. […] Es geht nicht darum, Zwietracht zu säen, sondern einen konstruktiven Dialog zu fördern, um die Integrität und die Werte unseres Sports zu bewahren.&lt;/i&gt;“ Und auch Zach umschreibt die Situation, anstatt sie konkret zu benennen: „&lt;i&gt;In der e-Mail wurden die Läuferinnen und Läufer gefragt, ob sie daran interessiert wären, bei einer anderen Veranstaltung als dem UTMB gegeneinander anzutreten, da Kilian und ich der Meinung sind, dass die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Spitzensportlers bei einer Veranstaltung eines seiner besten Mittel ist, um seine Gefühle auszudrücken und sich für Veränderungen einzusetzen.&lt;/i&gt;“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dann gab es noch eine vierte Wortmeldung am 24. Januar, die von der &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C2fWKRbtonW/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="&gt;PTRA&lt;/a&gt;. Diese war eigentlich gar keine Partei im Konflikt von Kilian und Zach mit dem UTMB. Allerdings hatte sie &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C14Jl4FM-YG/?utm_source=ig_web_copy_link"&gt;Martin Cox&lt;/a&gt; beim Leaken mal schnell zur Partei gemacht, indem er schrieb: „&lt;i&gt;Ich spreche speziell von Zach Miller und Kilian Jornet sowie dem Vorstand eines in der Schweiz ansässigen Vereins, der sich Pro Trail Runners Association nennt und dessen Ziele, wenn sie auch unklar bleiben, eigennützig zu sein scheinen.&lt;/i&gt;“ Und daher heißt es im offiziellen Statement der PTRA: „&lt;i&gt;Zunächst einmal möchten wir klarstellen, dass die PTRA nie involviert war und auch nichts von der e-Mail wusste, bevor sie öffentlich wurde: Es war eine legitime Initiative von Zach Miller und Kilian Jornet. Wir mussten die Position der PTRA klarstellen, weil sie in dem Instagram-Post eines Dritten erwähnt wurde, was zu einer großen Verwirrung führte.&lt;/i&gt;“&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sagen, was ist.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weiter heißt es im offiziellen Positionspapier der PTRA: „&lt;i&gt;Kilian Jornet und Zach Miller erläuterten ihre Beweggründe für ihre e-Mail und betonten, dass es ihnen nicht darum ging, einen Boykott zu organisieren - ein Wort, das nur von einigen Medien verwendet wurde - sondern vor allem darum, einem gemeinsamen Gefühl der Frustration und Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen, das von vielen Eliteläufern über die Arbeitsweise des UTMB auf vielen Ebenen geteilt wird: von den Elitesportlern, den Organisatoren der Rennen, den lokalen Gemeinden und allen Teilnehmern des Trailrunning-Sports.&lt;/i&gt;“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es soll also kein Boykott-Aufruf gewesen sein?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ging darum, andere Sportler davon zu überzeugen, gemeinsam an einem anderen Event als dem UTMB teilzunehmen, um – wie Zach es ausdrückt – „&lt;i&gt;seine Gefühle auszudrücken und sich für Veränderungen einzusetzen&lt;/i&gt;“. Warum nennt man das Kind dann nicht beim Namen?&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist sicher gut, verbal abzurüsten, wenn zwei Konfliktparteien miteinander reden wollen. Aber wenn die Kommunikation nicht in Beliebigkeit abgleiten soll, dann sollte man sagen, was ist. Egal, wie man es dreht und wendet: Es ging hier um einen Boykott.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch auch der UTMB redet in seinem Post nicht immer Tacheles. Hier will man den Eindruck erwecken, weiterhin autark zu sein, indem man darauf verweist, dass die Ironman Group lediglich eine Minderheitsbeteiligung am UTMB hält. Faktisch ist das richtig – die Ironman Group ist mit 45% am UTMB beteiligt. Aber dass auch eine Organisation mit Minderheitsbeteiligung sich in die Strategie des Mutterunternehmens einmischt, dass sich das Geschäftsgebaren von UTMB und Ironman seit der Teilübernahme immer mehr gleicht, das ist wohl nicht von der Hand zu weisen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sagen, was ist: Das würde ich mir aber auch von den Medien wünschen, die über Laufsport berichten. Worauf sich die einschlägigen Magazine in diesem Fall beschränkt haben war, die Position der beiden Parteien ganz oder teilweise ungefiltert und unhinterfragt wiederzugeben. Eine kritische Auseinandersetzung oder ein klarer Kommentar war nicht zu finden. &lt;a href="https://wearetrailmix.substack.com/p/after-the-charade"&gt;Matt Walsh von „Trailmix“&lt;/a&gt; schreibt daher meines Erachtens zurecht: „&lt;i&gt;Es wird mehr PR als Journalismus betrieben&lt;/i&gt;“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Viel Lärm um nichts&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch wenn Kilian und Zach immer wieder betonen, dass die e-mail und das Gespräch mit dem UTMB nur die ersten Schritte waren, so fragt man sich: War’s das jetzt? Hat diese ganze Aufregung und die Schlammschlachten in den sozialen Medien jetzt als einziges greifbares Ergebnis gezeitigt, dass der UTMB die Regeln für die Qualifikation von Eliteathleten transparenter und besser verständlich formuliert?&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das wäre dann doch enttäuschend.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meiner Meinung nach war diese Aktion ein Fehlschlag – und es wäre gut, diese als solchen zu benennen, damit man auch etwas daraus lernen kann. Denn einiges ist hier schiefgelaufen:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Mehrheiten müssen organisiert werden&lt;/b&gt;: Es mag in der heutigen Zeit, wo viele eher auf Statements in den sozialen Medien setzen als auf Diskussion, etwas in Vergessenheit geraten sein: Selbst mit der besten Idee muss man Mehrheiten organisieren. Dafür ist eine „Rundmail“ sicher nicht das richtige Medium. Viel besser wäre es gewesen, hier 30 individuelle Gespräche mit den 30 AdressatInnen der e-mail zu führen. Vielleicht hätten sich Kilian und Zach in Sachen persönlicher Überzeugungsarbeit mal ein Beispiel am früheren amerikanischen Präsidenten Lyndon B. Johnson nehmen müssen: Das von ihm immer wieder durchexerzierte „&lt;a href="https://www.forbes.com/sites/johncoleman/2018/07/30/the-johnson-treatment-pushing-and-persuading-like-lbj/"&gt;Johnson Treatment&lt;/a&gt;“ war legendär. Er konnte selbst einen zerstrittenen Hühnerhaufen am Ende zu einer Entscheidung führen, die in seinem Sinne lag.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Kräfte bündeln&lt;/b&gt;: Kilian Jornet selbst hat zusammen mit anderen Läufern Ende 2022 die PTRA aus der Taufe gehoben. Nach Aussagen der PTRA war diese an der e-mail Aktion von Kilian und Zach nicht nur unbeteiligt, sie wussten überhaupt nichts davon. Es ist unverständlich, warum man hier nicht gemeinsam ein Zeichen zu setzen versucht hat. Wer mit einem solchen Player wie dem UTMB verhandeln will, der sollte alle Kräfte bündeln – nur so hat man die Chance etwas durchzusetzen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Den Worten Taten folgen lassen&lt;/b&gt;: Miteinander reden ist sicher gut. Und sicher gibt es den einen oder anderen Punkt, bei dem die Akteure auf Seiten des UTMB sich überzeugen lassen. Doch es geht hier nicht nur um Win-win-Situationen. Es gibt auch Punkte, wo die Sportler und der UTMB als Veranstalter naturgemäß diametrale Interessen verfolgt. Hier ist es wichtig, auch mal Krallen und Zähne zu zeigen – und konsequent zu sein, selbst wenn es einem selbst für eine gewisse Zeit Nachteile bringt. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Strategie statt Schnellschuss&lt;/b&gt;: Als der UTMB ankündigte, dass man 2024 den Ultra Trail Whistler by UTMB ausrichten wird – und Gary Robbins vermutete, dass der UTMB und Whistler ihn ausgebootet hatte, kündigte dieser sofort an: 2024 wird Coast Mountain Trail eine Konkurrenzveranstaltung zu Whistler by UTMB ins Leben rufen. Viele LäuferInnen haben daraufhin ihren Support angekündigt und mitgeteilt, dass sie an dieser Veranstaltung teilnehmen werden. Doch jetzt musste Garry Robbins einen Rückzug machen: Anfang Februar &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C3JvCc3Rt-R/?utm_source=ig_web_copy_link"&gt;postete er&lt;/a&gt;, dass sich verschiedene Schwierigkeiten und Verzögerungen mit den Genehmigungsprozessen ergeben haben, so dass die Timeline für eine Austragung 2024 unrealistisch geworden ist. Es wird also – zumindest 2024 – keine Konkurrenzveranstaltung in Chilliwack, BC geben. Es wäre besser gewesen, er hätte zunächst mal in Ruhe überprüft, ob er so kurzfristig ein Rennen aus dem Boden stampfen kann – und eine langfristige Strategie entwickelt. Das gleiche hätte ich mir auch für die Aktion von Kilian Jornet und Zach Miller gewünscht.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Wer jetzt die Hoffnung hatte, dass alle aus dieser Sache gelernt haben und jetzt mehr Professionalität einkehren würde, wurde in den letzten Wochen gleich mehrfach enttäuscht.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenige Tage nach der besagten Videokonferenz hat Camille Herron, Mitglied der PTRA, auf Twitter &lt;a href="https://electriccablecar.com/camille-herron-shares-details-of-ptra-and-utmb-meeting-on-x/"&gt;einige Slides der Präsentation geteilt&lt;/a&gt;. Anscheinend, ohne dies vorher abzusprechen bzw. ohne sich die Genehmigung hierzu einzuholen. Die Folge: Wenige Tage später waren die entsprechenden Tweets wieder gelöscht.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und auch der UTMB hat es geschafft, schon wenige Wochen nach der Ankündigung von mehr Transparenz ins nächste Fettnäpfchen zu treten: Anfang März stellten sie eine &lt;a href="https://montblanc.utmb.world/races-runners/top-ranked-runners-2024"&gt;Liste&lt;/a&gt; ins Netz mit den qualifizierten EliteläuferInnen, die 2024 beim UTMB/CCC/OCC und TDS starten werden. Ganz oben auf der Liste: Jim Walmsley. Natürlich erinnerte man sich sofort an seinen Kommentar „&lt;i&gt;Welches Rennen laufen wir dann nächstes Jahr?&lt;/i&gt;“ – und es hagelte erste Kritiken. Kurz darauf war Jim Walmsley wieder von der Liste verschwunden. Hier scheint also der UTMB vorschnell gehandelt zu haben ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es bleibt also offen, wie viel sich tatsächlich ändern wird. Wie heißt es doch in „Der gute Mensch von Sezuan“ von Berthold Brecht: "&lt;i&gt;Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.&lt;/i&gt;"&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;&lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;&lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;h5 data-v-291e79e2="" style="font-family: Arial; font-size: 16px; text-align: center;"&gt;Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine e-mail Adresse ein:&lt;/h5&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center;" type="email" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/form&gt;&lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by&amp;nbsp;&lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/3583910391271542285/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/04/kilian-zach-und-der-utmb-viel-larm-um.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/3583910391271542285" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/3583910391271542285" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/04/kilian-zach-und-der-utmb-viel-larm-um.html" rel="alternate" title="Kilian, Zach und der UTMB: Viel Lärm um nichts?" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhpOs0jfy23jRc_TCj1-aL0V6IKFcTCDiaQqa5Ltm6vGAYiCMtKMpaAuGrP349auBHsKEQRfMJ3l_DAttAXdaVG8QRnnLBzVET_vjFDLMnnCEm4Bb_3-0lVcFUNGsUM1aGta53hIHgE4wwFDMBQRDQVLiKcbyI7fsxb6HFQF_GTv7LDWd2dBkj254TfSqw/s72-w640-h360-c/Titel_UTMB.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-3099740788733000113</id><published>2024-04-15T07:10:00.000-07:00</published><updated>2024-05-12T23:50:54.996-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><title type="text"> Voices of the Barkley Marathons</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi20K0Iq0mUHenWBeXlvV6Nfcz7dS7fy6Gpvos82dkHJKK1wrPDspqIjcAOpWpwrj804moFnMs15s7SCKgl4cyqwwT1k39dTtwzZ0_IaYrAqZBhezwzd9LooGFoKnvUZM62IrQcS2G2mhbQE1Vhz5HfqkG7e_f6C05z9vVXHEEpuYG-1IYfr90aSbiluy8/s1280/VoicesoftheBarkley.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi20K0Iq0mUHenWBeXlvV6Nfcz7dS7fy6Gpvos82dkHJKK1wrPDspqIjcAOpWpwrj804moFnMs15s7SCKgl4cyqwwT1k39dTtwzZ0_IaYrAqZBhezwzd9LooGFoKnvUZM62IrQcS2G2mhbQE1Vhz5HfqkG7e_f6C05z9vVXHEEpuYG-1IYfr90aSbiluy8/w640-h360/VoicesoftheBarkley.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitte März fanden die diesjährigen Barkley Marathons statt. Zu diesem Zeitpunkt klebten die Fans dieses Rennformats an den Tweets von Keith Dunn, der als einziger nach jeder Runde ein paar Infos über den Stand des Rennens in die Welt schickt. Es gibt kaum ein Rennen, von dem so wenig an die Öffentlichkeit dringt – nur an zwei Punkten an der Strecke – im Camp und am Frozen Head Fire Tower – ist das Rennen überhaupt für die Öffentlichkeit zugänglich. Wobei selbst das nicht stimmt, denn Race Director Gary Cantrell versucht erfolgreich, die Zahl der Zuschauer auf die jeweiligen Crews der Läufer und ein paar wenige, sehr genau ausgesuchte Film- und Presseleute zu begrenzen. &lt;br /&gt;Zwar gibt es inzwischen einige Filme über das Rennen – von „&lt;a href="https://www.amazon.de/Die-Barkley-Marathons-Rennen-Jungen/dp/B08P4CHV6J/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;amp;crid=2AELN19QKXBTW&amp;amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.3S_OVDftN2fp3UZCCgz5QxJye3Tk6u_8xkh7pEGCU2T5WSG9bacTpCDD_BQgktnu9d1szFRfxKA7v9Vys2mOzazORVS1DyCtVjX6AefxX-CMKbVu_CDkYEXISmC0EUT7Me9sJ1QF6NBFbkZSRlJjD_jFhNj0BnMernGD_cvD0DbZCVRgtCeqjUilePKaiaBoG0rAe2bKdwjAjy5c9RgfcEc0f2gJ-oHHCOySV0twxFM.Ph1zMTerACn8ZH3InLdRdzEbdPizuQtPzvj1nLqNT_M&amp;amp;dib_tag=se&amp;amp;keywords=race+that+eats+its+young&amp;amp;qid=1712989522&amp;amp;sprefix=race+that+eats+its+young%2Caps%2C226&amp;amp;sr=8-1 über „Where Dreams Go to Die“ https://youtu.be/NDZdsqbcGTU"&gt;The Race that Eats it’s Young&lt;/a&gt;“&amp;nbsp; über „&lt;a href="https://youtu.be/NDZdsqbcGTU"&gt;Where Dreams Go to Die&lt;/a&gt;“, „&lt;a href="https://youtu.be/dJAW8STfiko"&gt;Last Women Standing&lt;/a&gt;“ bis hin zu „&lt;a href="https://youtu.be/R-oEFaqUQEQ"&gt;#17&lt;/a&gt;“. Aber so faszinierend diese Filme auch sind: Sie geben vor allem die Stimmung im Camp wieder – mit ein paar vereinzelten Bildern vom Fire Tower, von Rat Jaw und vom Brushy Mountain State Penitentiary. Wenn man mehr vom Rennen erfahren will, ist es sinnvoller, sich die Post-Race Podcasts der Teilnehmer anzuhören. &lt;br /&gt;Daher hier eine Liste der bisherigen Podcasts mit Interviews der Barkley 2024 Teilnehmer:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Podcasts:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/q6H1uVG_Y_E"&gt;Interview mit Ihor Verys&lt;/a&gt; (Gary Robbins)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/s0xn7OOmuX0"&gt;Interview mit Ihor Verys&lt;/a&gt; (Hiker Trash Radio)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/CjO-QlUkNQU"&gt;Interview mit Ihor Verys&lt;/a&gt; (Ultrarunner Magazine)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://www.irunfar.com/ihor-verys-2024-barkley-marathons-interview"&gt;Interview mit Ihor Verys&lt;/a&gt; (Bryon Powell, irunfar)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/ihor-verys-canadian-ultrarunner-recaps-notorious-100/id1224828899?i=1000650618713"&gt;Interview mit Ihor Verys&lt;/a&gt; (David Stol, The Shakeout Podcast, Canadian Running)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/8SZbZSjzq2k"&gt;Interview mit John Kelly&lt;/a&gt; (Gary Robbins)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/dTLwOZ7bqZI"&gt;Interview mit Jared Campbell&lt;/a&gt; (Gary Robbins)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/jared-campbell-2024-barkley-marathons-insights/id1572382413?i=1000650942369"&gt;Interview mit Jared Campbell&lt;/a&gt; (Finn Melanson, Singletrack)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/pHUFF896WjU"&gt;Interview mit Greig Hamilton&lt;/a&gt; (Gary Robbins)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/YLX5b2qYlaY"&gt;Finish-Line Interview mit Jasmin Paris&lt;/a&gt; (Finn Melanson, Singletrack)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/2SbInFmvwhE?list=PLzJmxVu-7Gn_nGJHgAnD27c_wdAZyODrs"&gt;Interview mit Jasmin Paris&lt;/a&gt; (Dylan Bowman, freetrail podcast) &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/G429r_q7Bgg"&gt;Interview mit Jasmin Paris&lt;/a&gt; (Gary Robbins) &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/0-dsy6ftSAo"&gt;Interview mit Jasmin Paris&lt;/a&gt; (BBC Breakfast)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/tvekRdZ3fi4"&gt;Interview mit Jasmin Paris&lt;/a&gt; (Finn Melanson, Singletrack)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://www.irunfar.com/jasmin-paris-2024-barkley-marathons-interview"&gt;Interview mit Jasmin Paris&lt;/a&gt; (Meghan Hicks, irunfar)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://www.badboyrunningpodcast.com/1614244/14799154-ep-545-jasmin-paris-at-the-run-show?t=0"&gt;Interview mit Jasmin Paris&lt;/a&gt; (Bad Boy Running)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/5xBc04foi_g"&gt;Interview mit Damian Hall&lt;/a&gt; (Ultrarunner Magazine) &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://podcasts.apple.com/gb/podcast/damian-halls-barkley-marathons-exclusive-john-kellys/id1691373673?i=1000650948863"&gt;Interview mit Damian Hall&lt;/a&gt; (The Bailey and Harding Ultra Sound System)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/OtX7er8p4m8"&gt;Interview mit Joe „Stringbean“ McConaughy&lt;/a&gt; (Finn Melanson, Singletrack)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/T2pNhp0BIRw"&gt;Interview mit Harvey Lewis&lt;/a&gt; (Living Ultra with Harvey and Kelly)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/beyond-the-yellow-gate-a-barkley-marathons/id1620064686?i=1000651982599"&gt;Interview mit Dena Carr&lt;/a&gt; (Happy Cast)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Barkley Marathons in Bildern und Race Reports:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="2024 Barkley Marathons: Five for the Ages"&gt;2024 Barkley Marathons: Five for the Ages&lt;/a&gt; (John Kelly, Blog)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://youtu.be/1BhuMpYZb_w"&gt;Start und alle fünf Finishes&lt;/a&gt; (Gary Robbins)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://www.irunfar.com/2024-barkley-marathons-results"&gt;Barkley Marathons: Ergebnisse und Rennverlauf&lt;/a&gt; (Eszter Horanyi, irunfar) &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://ultrarunning.com/featured/barkley-2024-a-bit-traumatic-and-wonderful/"&gt;Barkley 2024: A bit traumatic and wonderful&lt;/a&gt; (Jared Beasley, Ultrarunning Magazine)&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://run.outsideonline.com/news/barkley-marathons-2024-results/"&gt;Jasmin Paris Becomes First Woman to Finish World’s Hardest Race&lt;/a&gt; (Abby Levene, Run powered by Outside)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://alles-laufbar.de/aktuelles/99-sekunden-fuer-die-ewigkeit/"&gt;99 Sekunden für die Ewigkeit&lt;/a&gt; (Christian Bruneß, alles-laufbar) &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf den Blogs von &lt;a href="https://runuphill.wordpress.com/"&gt;Jared Campbell&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://jasminfellrunner.blogspot.com/"&gt;Jasmin Paris&lt;/a&gt; gibt es noch keine Race Reports, die werden aber mit Sicherheit kommen ...&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Und zum Schluss: noch ein Wort zum Race Director ...&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aufgrund der Tatsache, dass aus dem Frozen Head State Park vor und während der Barkley Marathons nur wenig Information herausdringt, ist an den meisten vermutlich vorbeigegangen, dass sich bei den Barkley Marathons derzeit gerade ein Generationenwechsel vollzieht. Gründer und Ideengeber Gary „Laz“ Cantrell hat schon in den letzten Jahren die Organisation seiner Rennen auf mehrere Schultern verteilt; nach seiner Gefäß-OP unmittelbar nach dem Big Backyard Ultra 2023 scheint er aber wirklich kürzer treten zu wollen - zumindest was die Rennorganisation anbetrifft. In diesem Jahr hat der designierte RD, Carl Laniak, bereits den Großteil der Arbeit übernommen. Carl war von 2008-2012 und 2021 aktiver Teilnehmer an den Barkley Marathons; 2011 hat er den Fun Run gefinisht. Aber auch andere Rennen von Laz war er regelmäßig dabei – wie beim „Strolling Jim“ oder „Race for the Ages“. Laz hat den Generationenwechsel im Podcasts „&lt;a href="https://conversationswithtyler.com/episodes/lazarus-lake/"&gt;Conversations with Tyler&lt;/a&gt;“&amp;nbsp; schon im September 2023 angekündigt: „I’m transitioning it over to a guy named Carl Laniak because I won’t be around forever. We just had to get rid of the nonproductive qualities. He had empathy [laughs] and other things that serve no purpose in a race of this nature."&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man kann gespannt sein, wie sich dieser Generationenwechsel auf die Barkley Marathons auswirken wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/3099740788733000113/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/04/voices-of-barkley-marathons.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/3099740788733000113" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/3099740788733000113" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/04/voices-of-barkley-marathons.html" rel="alternate" title=" Voices of the Barkley Marathons" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi20K0Iq0mUHenWBeXlvV6Nfcz7dS7fy6Gpvos82dkHJKK1wrPDspqIjcAOpWpwrj804moFnMs15s7SCKgl4cyqwwT1k39dTtwzZ0_IaYrAqZBhezwzd9LooGFoKnvUZM62IrQcS2G2mhbQE1Vhz5HfqkG7e_f6C05z9vVXHEEpuYG-1IYfr90aSbiluy8/s72-w640-h360-c/VoicesoftheBarkley.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-5777761397161611781</id><published>2024-03-27T10:33:00.000-07:00</published><updated>2024-04-15T07:44:41.291-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Frauenimsport"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kommentar"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><title type="text">99 Sekunden</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgp8ZCLw6f0KfaKJcnPex_9eR_QV6rGOOeViI1GDcttXvuarx7dyFhIQoYBHiLvpz7CVt6C8YTl-8Fuz1FxSEjSk9nCWKwVT-k_sXWFxIZIwgS7hsDNwUntEQcSUj218lnRMTkunlTV22mJ_9fUgRRBJITQUzgTeR39Lvu0OiQIFN6NbK7ZrFsyFhCwhgA/s1280/Titel_Jasmin_Paris.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgp8ZCLw6f0KfaKJcnPex_9eR_QV6rGOOeViI1GDcttXvuarx7dyFhIQoYBHiLvpz7CVt6C8YTl-8Fuz1FxSEjSk9nCWKwVT-k_sXWFxIZIwgS7hsDNwUntEQcSUj218lnRMTkunlTV22mJ_9fUgRRBJITQUzgTeR39Lvu0OiQIFN6NbK7ZrFsyFhCwhgA/w640-h360/Titel_Jasmin_Paris.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Die diesjährigen Barkley Marathons waren ein Rennen der Rekorde: Zum ersten Mal gab es fünf Finisher. Jared Campbell finishte das Rennen zum vierten Mal – keiner hat das häufiger geschafft. Aber die ganz große Nachricht war: Jasmin Paris kam 99 Sekunden vor dem Cutoff ins Ziel und ist damit die erste Frau, die Barkley gefinisht hat. &lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Kann eine Frau überhaupt den Barkley finishen?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;Im Jahr 2018 &lt;a href="https://randomforestrunner.com/2018/04/can-a-woman-finish-barkley/"&gt;schrieb John Kelly&lt;/a&gt;, Barkley Finisher #15, einen Blogpost mit dem Titel „Kann eine Frau den Barkley finishen?“ Er kommt zu dem Schluss: Ja, das ist möglich – wenn er sich auch, wie er heute sagt, damals nicht sicher war, dass er das jemals erleben würde. In der für ihn typischen Mischung aus Humor und Logik leitete er die Begründung für seine Annahme her:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Körperliche Schnelligkeit und Ausdauer sind beim Barkley die einzigen Fähigkeiten, bei denen eine Frau möglicherweise nicht mit dem besten Mann mithalten kann.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Wenn nur die physische Geschwindigkeit und Ausdauer getestet wurde, habe ich gegen Frauen verloren und werde es auch weiterhin tun.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Ich habe den Barkley 2017 gefinisht.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Die Strecke und die Bedingungen im Jahr 2017 waren nicht weniger schwierig als die, mit denen die heutigen Teilnehmer konfrontiert sein könnten.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Unter den Voraussetzungen 1 und 2 könnte mich eine Frau beim Barkley schlagen (das gilt selbst dann, wenn ich in der gleichen Verfassung wäre wie beim Rennen 2017).&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Unter den Voraussetzungen 3 und 4 kann ich den Barkley finishen.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Wenn 5 und 6 gegeben sind, kann eine Frau Barkley finishen.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Q.E.D.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Und da Kelly nun mal ein Datenwissenschaftler ist, nimmt er im Anschluss die Argumente auseinander, die sich auf historische Statistiken des Rennens stützen oder auf zufällige Stichproben aus der Bevölkerung: &lt;i&gt;„Genauso ist es mir egal, wie viele Frauen beim Barkley starten und ob eine zufällige von ihnen das Rennen finishen kann - mir ist wichtig, dass die richtige Frau das Rennen finisht. Und bei der Aufmerksamkeit, die der Barkley jetzt genießt, und der Herausforderung, die dieses Rennen darstellt und die zweifellos viele Top-Frauen im Sport anspricht, denke ich, dass die richtige Frau sich angesprochen fühlen und sich melden wird, wenn sie es nicht schon getan hat.“&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Datenlage&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor 2024 deuteten die reinen Zahlen eher darauf hin, dass es schon sehr schwierig war, dass eine Frau überhaupt den Fun Run finishen könnte – ein Finish der Barkley Marathons schien ausgeschlossen. &lt;br /&gt;Die durchschnittliche Frauenquote beim Barkley ist für ein solches, außergewöhnliches Rennen mit 14,1% (2001-2024) gar nicht so schlecht – beim UTMB, der ja eher „Mainstream“ ist, sind es gerade mal 11%. Doch wenn man auf die Finisherquote schaut, dann entwickelt sich von Runde zu Runde ein größerer Gap zwischen Männern und Frauen: Während 74% der Männer mindestens eine Runde schafften, waren es bei den Frauen 59%. Mindestens 3 Runden (Fun-Run) schafften 15% der Männer und 5% der Frauen. Und die Finisherquote für alle 5 Runden betrug – wenn man sich die Ergebnisse von 2001 bis 2023 anschaut - 3% bei den Männern und 0% bei den Frauen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEitjxJbkK9fkrJH7gKbX-CSmGX8nShzKJe1FrkntMJTLu0jK8eGq0NVi5LvEeEsojaX__0BJ7m9hIa-wv_w4uVoqomfyXDY-1pohHtsC9_zHvIrYK5wr1D9JPRSbF6pfj0asa0HfeKUMYLMh1BGpLEWdFDAl0lPrNimuXAue10ST7b3DmyZm5-Lnk4sOOw/s863/Finisherquote_2001-2023.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="748" data-original-width="863" height="346" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEitjxJbkK9fkrJH7gKbX-CSmGX8nShzKJe1FrkntMJTLu0jK8eGq0NVi5LvEeEsojaX__0BJ7m9hIa-wv_w4uVoqomfyXDY-1pohHtsC9_zHvIrYK5wr1D9JPRSbF6pfj0asa0HfeKUMYLMh1BGpLEWdFDAl0lPrNimuXAue10ST7b3DmyZm5-Lnk4sOOw/w400-h346/Finisherquote_2001-2023.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Umgekehrt ausgedrückt: Der durchschnittliche Anteil von Frauen an allen Finishern nimmt von Runde zu Runde ab. Während die Frauen 14% der StarterInnen stellen, sind es nach Loop 1 noch 12%, nach Loop 2 6% und nach Loop 3 5%.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein deutlicher Hinweis, dass die Physis – Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer – trotz der Vielfalt an anderen Herausforderungen eine große Rolle spielt (Punkt 1 in der Argumentation von John Kelly) – und dass es hier durchaus einen Performance Gender Gap gibt. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber John Kelly hat auch in seiner zweiten Aussage Recht: Die Zukunft ist nicht einfach nur die Fortschreibung der Vergangenheit. Sonst hätte Roger Bannister auch nie die 4 Minuten für die Meile unterboten …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Das Rennen&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als John Kelly 2018 den oben genannten Blogpost schrieb, hatte sich Jasmin Paris noch nicht an den Barkley Marathons versucht. Lediglich zwei Frauen, Sue Johnston und Beverley Anderson-Abbs, hatten bis dahin überhaupt den Fun Run gefinisht – beide je zwei Mal.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiShvOZp60sYaQ5MEU6DUkvA6oLPKu7bHKauQMGdOzmHO6jim4UDmLVEJuJDQ__9yI0c8gEpr7zFFbtXsFs3DQRjxmAaAVIP9emfOOknnWx0-UaH1ebsJc9jSs3f_Fyt96b4y-027CoZEM6ITKHfQiTPEeOIaBFs__9VdW2IdHefawgyjlUkJeCsBfPWtU/s1073/Laufzeiten_Frauen.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="284" data-original-width="1073" height="170" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiShvOZp60sYaQ5MEU6DUkvA6oLPKu7bHKauQMGdOzmHO6jim4UDmLVEJuJDQ__9yI0c8gEpr7zFFbtXsFs3DQRjxmAaAVIP9emfOOknnWx0-UaH1ebsJc9jSs3f_Fyt96b4y-027CoZEM6ITKHfQiTPEeOIaBFs__9VdW2IdHefawgyjlUkJeCsBfPWtU/w640-h170/Laufzeiten_Frauen.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jasmin Paris trat 2022 erstmals beim Barkley an, schaffte auf Anhieb den „Fun Run“, wenn auch sozusagen auf der letzten Rille und gerade mal 10 Minuten vor dem Fun-Run-Cutoff von 40 Stunden. Im vergangenen Jahr blieb sie dann nach drei Runden 20 Minuten unter dem Cutoff von 36 Stunden, der ihr ermöglichte, auf die vierte Runde zu gehen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach diesen zwei Auftritten beim Barkley schien Jasmin wirklich die „richtige Frau“ zu sein, von der John Kelly gesprochen hat. Sie bringt viel mit, was man beim Barkley richtig gut gebrauchen kann: Sie kommt aus der britischen Tradition des Fell-Running. Unwegsames Gelände? No Problem! Keine technischen Hilfsmittel? No Problem! Sich selbst im Gelände orientieren? No Problem? Den Cheviot Goat im Grenzgebiet zwischen England und Schottland, das Dragon’s Back Race in Wales und den Fellsman in den Yorkshire Dales hat sie jeweils schon gewonnen – als schnellste Frau. Beim Spine Race 2019 unterbot sie sogar den Gesamt-Streckenrekord um über 12 Stunden – dieser Rekord wurde erst 2024 von Jack Scott gebrochen. Gleichzeitig hat sie sich erfolgreich an den schwierigsten Skyraces dieser Welt versucht: Glen Coe Skyline, Hamperokken Skyrace, Trofeo Kima.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Frau bringt eine unglaubliche Physis, technische Skills und auch mentale Härte mit. &lt;br /&gt;Aber beim Barkley braucht es noch mehr: Es braucht Glück mit dem Wetter und exzellente Konkurrenten, mit denen man immer mal wieder in der Gruppe laufen und damit Zeit und Konzentration sparen kann. Und es braucht Solidarität: Nicht Läufer gegen Läufer, sondern die Gemeinschaft der Läufer gegen den „Barkley Course“, der von Jahr zu Jahr schwieriger wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh0baixQ6TTBuDIUQhMPl9-kU9Iy-lNZ6LnX5O1MnuYIKWB_vjhSo4FNyWlLwUzDv_m1HobUoZChMzy3cEZMMYyxAHq_dUhyphenhyphenn2m_SLZRDZINj3PJ0NMI4tSFkBhf5S7_JzxBqmOnA-k-JFs5c3cFsOQJEeirEvNz0DQk4wwPc3LLakrAayObOlctcRK02w/s1280/Finishquote_Detail.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="402" data-original-width="1280" height="202" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh0baixQ6TTBuDIUQhMPl9-kU9Iy-lNZ6LnX5O1MnuYIKWB_vjhSo4FNyWlLwUzDv_m1HobUoZChMzy3cEZMMYyxAHq_dUhyphenhyphenn2m_SLZRDZINj3PJ0NMI4tSFkBhf5S7_JzxBqmOnA-k-JFs5c3cFsOQJEeirEvNz0DQk4wwPc3LLakrAayObOlctcRK02w/w640-h202/Finishquote_Detail.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Jasmin Paris sind in diesem Jahr vielleicht alle Dinge zusammengekommen. Sie hat in den vergangenen beiden Jahren viel gelernt: Über die Strecke und über sich. Die Wetterbedingungen waren gut. Sie hatte die Physis, auch nach Tiefpunkten immer wieder zu Gruppen anderer Läufer aufschließen zu können. Sie hatte exzellente Konkurrenten von großer sportlicher Fairness wie einen Jared Campbell, der ihr bezüglich der Wahl ihrer Laufrichtung bei Runde 5 den Vortritt ließ.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und sie hatte den unbedingten Durchhaltewillen – &lt;a href="https://youtu.be/YLX5b2qYlaY"&gt;wie sie selbst nach dem Rennen berichtete&lt;/a&gt;: „&lt;i&gt;Ich glaube, ich habe mir immer wieder gesagt: Wenn du es jetzt nicht schaffst, musst du nochmal zum Barkley&lt;/i&gt;“.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Nun ist es geschafft&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jasmin Paris hat als erste Frau die Barkley Marathons gefinisht – ein Meilenstein!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und nun? &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wird es so gehen wie bei der legendären Schallgrenze der 4-Minute Mile? An der hatten sich jahrelang die besten Mittelstreckler der Welt die Zähne ausgebissen, bis Roger Bannister im Mai 1954 als erster Läufer diese Marke mit 3:59.4 durchbrach – nur um 46 Tage später von John Landy unterboten zu werden. Und bis zum Ende der 1950er Jahre hatten &lt;a href="https://trackandfieldnews.com/wp-content/uploads/2021/04/Sub-4-Register-2021.pdf"&gt;weitere 26 Läufer&lt;/a&gt; die magische 4-Minuten Grenze geknackt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wird das bei den Barkley Marathons auch so sein? Wird diese Challenge jetzt vermehrt Frauen anziehen, werden wir in den nächsten Jahren weitere Frauen sehen, die das Rennen finishen und die Zeit von Jasmin Paris unterbieten?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oder ist Jasmin Paris ein solches Ausnahmetalent, dass es Jahrzehnte braucht, bis eine weitere Frau beim Barkley alle fünf Runden schafft? Wir dürfen ja nicht vergessen: Mit jedem Finish zieht Gary Cantrell die Daumenschrauben an und macht das Rennen schwieriger, baut zusätzliche Streckenabschnitte ein. Jared Campbell sagte nach seinem diesjährigen, vierten Finish zu Gary: „&lt;i&gt;Der neue Streckenabschnitt ist brutal. Du bist ein böser Mensch …&lt;/i&gt;“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie auch immer es in den nächsten Jahren weitergehen wird, mit dem Finish von Jasmin Paris hat sich ein Zitat der amerikanischen Baseball-Legende Tommy Lasorda bewahrheitet: „&lt;i&gt;Der Unterschied zwischen dem Unmöglichen und dem Möglichen liegt in der Entschlossenheit einer Person.&lt;/i&gt;“ &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und besser als &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C45tCzHLxUR/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="&gt;John Kelly&lt;/a&gt; könnte man dieses Ereignis kaum einordnen: &lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;„Meine Töchter waren [bei ihrem Finish] dabei und haben zugesehen. Danke, Jasmin, dass du ihnen gezeigt hast, was ich ihnen nie ganz zeigen konnte.“&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgTdm4JWwkEBF9OH-fpwqsSp2Xrs5lQkcOqrNEZbnGAtqqqJFX0mymlyCTYC-nhT1DAq6mnrrZ8jUeqGa3_KYtCcdFWHnSJetEhDLj66XMDQw2YRYL8OdT8FaUwnUJgoMdE53p5CImYkK2G7ncxwShyDmCm71h1o_Dyhybvk7xw6ifn5on0oV-FVPZFQn0/s1280/Barkley_Finisher.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="225" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgTdm4JWwkEBF9OH-fpwqsSp2Xrs5lQkcOqrNEZbnGAtqqqJFX0mymlyCTYC-nhT1DAq6mnrrZ8jUeqGa3_KYtCcdFWHnSJetEhDLj66XMDQw2YRYL8OdT8FaUwnUJgoMdE53p5CImYkK2G7ncxwShyDmCm71h1o_Dyhybvk7xw6ifn5on0oV-FVPZFQn0/w400-h225/Barkley_Finisher.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;&lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;&lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;h5 data-v-291e79e2="" style="font-family: Arial; font-size: 16px; text-align: center;"&gt;Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine e-mail Adresse ein:&lt;/h5&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center;" type="email" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/form&gt;&lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by&amp;nbsp;&lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/5777761397161611781/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/03/99-sekunden.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/5777761397161611781" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/5777761397161611781" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/03/99-sekunden.html" rel="alternate" title="99 Sekunden" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgp8ZCLw6f0KfaKJcnPex_9eR_QV6rGOOeViI1GDcttXvuarx7dyFhIQoYBHiLvpz7CVt6C8YTl-8Fuz1FxSEjSk9nCWKwVT-k_sXWFxIZIwgS7hsDNwUntEQcSUj218lnRMTkunlTV22mJ_9fUgRRBJITQUzgTeR39Lvu0OiQIFN6NbK7ZrFsyFhCwhgA/s72-w640-h360-c/Titel_Jasmin_Paris.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-7163513391790739505</id><published>2024-02-12T06:24:00.000-08:00</published><updated>2024-02-12T06:25:55.693-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kommentar"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailScience"/><title type="text">Dopingverdacht bei Stian Angermund</title><content type="html">&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a
    href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi3wXi1yUhpgZcoCkkMBAuT3XmKkyU6W-L3n1LWrbHM227QUwg54uldRh4o_4Sb36LCnnLXlr2usq4U6WFQyIX8dfhUMoYW8km-l2Oe0157WWCfm_XJ84cD04pIJnqgJ8MJwFagsWNeuZrz0ax00uE_XlX3906ANwXSSHD7cBq5NWMhAdXBNsWPqk8ikMY/s1280/Titel_Angermund.png"
    imageanchor="1"
    style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"
    &gt;&lt;img
      border="0"
      data-original-height="720"
      data-original-width="1280"
      height="360"
      src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi3wXi1yUhpgZcoCkkMBAuT3XmKkyU6W-L3n1LWrbHM227QUwg54uldRh4o_4Sb36LCnnLXlr2usq4U6WFQyIX8dfhUMoYW8km-l2Oe0157WWCfm_XJ84cD04pIJnqgJ8MJwFagsWNeuZrz0ax00uE_XlX3906ANwXSSHD7cBq5NWMhAdXBNsWPqk8ikMY/w640-h360/Titel_Angermund.png"
      width="640"
  /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag, den 10.2.2024 ließ Stian Angermund mit einem
  Post auf Instagram eine Bombe platzen: Bei ihm besteht ein Dopingverdacht.
  Eine Probe, die nach seinem Sieg beim OCC 2023 genommen wurde, enthielt das
  Diuretikum Chlortalidon.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Diuretika sind Substanzen, die eine vermehrte Harnerzeugung in den Nieren und
  eine vermehrte Ausscheidung von Urin bewirken. Die häufigste medizinische
  Indikation für Diuretika sind Herzerkrankungen, insbesondere Herzinsuffizienz
  und Bluthochdruck. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider werden Diuretika auch im Sport
  angewendet – sei es zur künstlichen Senkung des Körpergewichts, um im
  Kampfsport in niedrigeren Gewichtsklassen antreten zu können. Oder zur
  „Maskierung“ anderer Dopingmittel, die man nach „getaner Tat“ so schnell wie
  möglich aus dem Körper ausschleusen will, um dann beim nächsten Test wieder
  „sauber“ zu sein. Aus diesem Grund hat die
  &lt;a
    href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2962812/pdf/bph0161-0001.pdf"
    &gt;WADA Diuretika in den Katalog der verbotenen Substanzen&lt;/a
  &gt;
  aufgenommen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote
  class="instagram-media"
  data-instgrm-captioned=""
  data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/C3KFxFsM8Rv/?utm_source=ig_embed&amp;amp;utm_campaign=loading"
  data-instgrm-version="14"
  style="background: rgb(255, 255, 255); border-radius: 3px; border: 0px; box-shadow: rgba(0, 0, 0, 0.5) 0px 0px 1px 0px, rgba(0, 0, 0, 0.15) 0px 1px 10px 0px; margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0px; width: calc(100% - 2px);"
&gt;
  &lt;div style="padding: 16px;"&gt;
    &lt;a
      href="https://www.instagram.com/p/C3KFxFsM8Rv/?utm_source=ig_embed&amp;amp;utm_campaign=loading"
      style="background: rgb(255, 255, 255); line-height: 0; padding: 0px; text-align: center; text-decoration: none; width: 100%;"
      target="_blank"
    &gt;
      &lt;div style="align-items: center; display: flex; flex-direction: row;"&gt;
        &lt;div
          style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"
        &gt;&lt;/div&gt;
        &lt;div
          style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"
        &gt;
          &lt;div
            style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"
          &gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div
            style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"
          &gt;&lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div style="padding: 19% 0px;"&gt;&lt;/div&gt;
      &lt;div
        style="display: block; height: 50px; margin: 0px auto 12px; width: 50px;"
      &gt;
        &lt;svg
          height="50px"
          version="1.1"
          viewbox="0 0 60 60"
          width="50px"
          xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"
          xmlns="https://www.w3.org/2000/svg"
        &gt;
          &lt;g fill-rule="evenodd" fill="none" stroke-width="1" stroke="none"&gt;
            &lt;g fill="#000000" transform="translate(-511.000000, -20.000000)"&gt;
              &lt;g&gt;
                &lt;path
                  d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"
                &gt;&lt;/path&gt;
              &lt;/g&gt;
            &lt;/g&gt;
          &lt;/g&gt;
        &lt;/svg&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div style="padding-top: 8px;"&gt;
        &lt;div
          style="color: #3897f0; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;"
        &gt;
          Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
        &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div style="padding: 12.5% 0px;"&gt;&lt;/div&gt;
      &lt;div
        style="align-items: center; display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px;"
      &gt;
        &lt;div&gt;
          &lt;div
            style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px); width: 12.5px;"
          &gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div
            style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12.5px; margin-left: 2px; margin-right: 14px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px;"
          &gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div
            style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px); width: 12.5px;"
          &gt;&lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
        &lt;div style="margin-left: 8px;"&gt;
          &lt;div
            style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"
          &gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div
            style="border-bottom: 2px solid transparent; border-left: 6px solid rgb(244, 244, 244); border-top: 2px solid transparent; height: 0px; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg); width: 0px;"
          &gt;&lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
        &lt;div style="margin-left: auto;"&gt;
          &lt;div
            style="border-right: 8px solid transparent; border-top: 8px solid rgb(244, 244, 244); transform: translateY(16px); width: 0px;"
          &gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div
            style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; transform: translateY(-4px); width: 16px;"
          &gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div
            style="border-left: 8px solid transparent; border-top: 8px solid rgb(244, 244, 244); height: 0px; transform: translateY(-4px) translateX(8px); width: 0px;"
          &gt;&lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div
        style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;"
      &gt;
        &lt;div
          style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"
        &gt;&lt;/div&gt;
        &lt;div
          style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"
        &gt;&lt;/div&gt;&lt;/div
    &gt;&lt;/a&gt;
    &lt;p
      style="color: #c9c8cd; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0px; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0px 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"
    &gt;
      &lt;a
        href="https://www.instagram.com/p/C3KFxFsM8Rv/?utm_source=ig_embed&amp;amp;utm_campaign=loading"
        style="color: #c9c8cd; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;"
        target="_blank"
        &gt;Ein Beitrag geteilt von Stian Angermund (@stianangermund)&lt;/a
      &gt;
    &lt;/p&gt;
  &lt;/div&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"&gt;&lt;/script&gt;
  &lt;br /&gt;Nun also wurde bei Stian Angermund bei der Doping-Probe nach dem OCC das
  Diuretikum Chlortalidon festgestellt. Wie er dem norwegischen Rundfunk Norsk
  rikskringkasting (NRK) in einem Exklusiv-Interview mitteilte – wurde bei der
  &lt;a
    href="https://www.nrk.no/sport/verdensmester-stian-angermund-bekrefter-positiv-dopingprove-1.16756773"
  &gt;
    A-Probe 41 ng/ml und in der B-Probe 31 ng/ml Chlortalidon&lt;/a
  &gt;
  gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Mit dem Dopingverdacht gegen Stian Angermund hat es erstmals einen sehr
  prominenten Läufer getroffen. Angermund läuft seit vielen Jahren an der
  Weltspitze – vor allem auf Trailstrecken im Bereich der Marathondistanz. In
  den Jahren 2018 und 2021 gewann er die Golden Trail World Series, 2019 und
  2023 siegte er beim OCC – und er holte sich gleich bei zwei
  Weltmeisterschaften hintereinander den Titel: Sowohl in Chiang Mai 2022 als
  auch in Innsbruck 2023 gewann er die Weltmeisterschaft im „Short Trail“ (40 km
  Distanz). Schaut man sich seine ITRA Punkte an, so läuft er seit mindestens
  2018 auf gleich hohem Niveau: Seit 2017 hat er jedes Jahr mindestens eine
  Leistung vorzuweisen, die mit mehr als 930 ITRA Punkten bewertet wurde – bis
  auf die Jahre 2018 (Bestleistung 923 Punkte) und 2020 (Bestleistung 911
  Punkte). Auch wenn er im Jahr 2023 bei den WMTRC in Innsbruck seine bisher
  beste ITRA-Punktzahl (943) erlaufen hat – ein verdächtiger Leistungssprung ist
  zumindest aus der ITRA Statistik nicht festzustellen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;table
  align="center"
  cellpadding="0"
  cellspacing="0"
  class="tr-caption-container"
  style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a
          href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgdk4mT5xmyE_NxBygGZdFWJwBfb-MApYvCWjN89AooUuyEPb_ZH46LEDAEGIYXHMATv5EdIQ-jrC8bGKsD_23w-skSwFUawG8_Uf3XYuDDIcwl4WTYWOvlFaJo5nrAuceX27nYYnZJjLT2F8LTZybgf1Tb7vWNME5USNugBimfmT9KW70B9jvgohwK-Sc/s955/Stian_Angermund_2024.png"
          imageanchor="1"
          style="margin-left: auto; margin-right: auto;"
          &gt;&lt;img
            border="0"
            data-original-height="772"
            data-original-width="955"
            height="324"
            src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgdk4mT5xmyE_NxBygGZdFWJwBfb-MApYvCWjN89AooUuyEPb_ZH46LEDAEGIYXHMATv5EdIQ-jrC8bGKsD_23w-skSwFUawG8_Uf3XYuDDIcwl4WTYWOvlFaJo5nrAuceX27nYYnZJjLT2F8LTZybgf1Tb7vWNME5USNugBimfmT9KW70B9jvgohwK-Sc/w400-h324/Stian_Angermund_2024.png"
            width="400"
        /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"
          &gt;ITRA-Score Statistik von Stian Angermund - seit 2019 auf
          kontinuierlich hohem Niveau.&lt;/span
        &gt;&lt;br /&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Reaktion von Stian Angermund&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Stian Angermund selbst bestreitet, jemals bewusst Chlortalidon genommen zu
  haben. Er sagt, dass er weder Nahrungsergänzungsmittel noch Medikamente nehme
  oder genommen habe – lediglich Fischtran im Winter. Er versuche derzeit,
  Beweise zu finden, um den Verdacht ausräumen zu können. Hierzu werden derzeit
  Proben seiner Sporternährung und der Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
  seiner Lebensgefährtin analysiert, um herauszufinden, ob eines davon die
  Quelle sein könnte. Außerdem erwägt er eine vergleichende DNA-Probe der
  beanstandeten Dopingprobe und seines eigenen Urins in Auftrag zu geben, um zu
  klären, ob es sich bei der Probe wirklich um seinen Urin handelt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Die Tatsache, dass er bislang mit dem Verdacht gegen ihn nicht an die
  Öffentlichkeit gegangen ist, erklärt er damit, dass er sich bisher vor der
  Reaktion der Öffentlichkeit und einer sozialen Verurteilung gefürchtet habe.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Tatsächlich fällt die Reaktion in den sozialen Medien zur Zeit sehr verhalten
  aus. Natürlich gibt es einige, die sagen: Das tun sie doch alle – zunächst
  dopen und es dann bestreiten, so lange, bis sie komplett mit dem Rücken zur
  Wand stehen. Es gibt aber auch viele, die Angermund ihre Unterstützung
  zusichern. Einige gehen so weit, zu sagen: "Ich weiß, dass Du kein Doper
  bist". Letzteres ist angesichts der bisherigen Faktenlage allerdings auch sehr
  befremdlich.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Parallelen zum Fall Hessmann&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Der Dopingverdacht gegen Stian Angermund erinnert ein bisschen an den Fall des
  deutschen Radfahrers Michel Hessmann. Bei ihm, der bis 2023 für das Team
  Jumbo-Visma fuhr und der zur Zeit suspendiert ist, wurde im Juni 2023&lt;a
    href="https://www.sueddeutsche.de/sport/michel-hessmann-doping-radsport-1.6343039?reduced=true"
  &gt;
    ebenfalls Chlortalidon festgestellt&lt;/a
  &gt;. Allerdings war die Dosis bei ihm knapp unter 20 ng/ml, also geringer als
  bei Angermund. Im Januar 2024 wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft
  Freiburg
  &lt;a
    href="https://www.sueddeutsche.de/sport/radsport-dopingfall-hessmann-staatsanwaltschaft-stellt-verfahren-ein-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-240130-99-803375"
  &gt;
    die Ermittlungen gegen Hessmann „mangels hinreichenden Tatverdachts“
    eingestellt&lt;/a
  &gt;
  hat. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wichtig ist aber zu unterscheiden: Bislang wurde nur die strafrechtliche
  Behandlung des Falls eingestellt – denn in Deutschland muss der Kläger, in
  diesem Fall die Staatsanwaltschaft, hinreichende Beweise erbringen, damit eine
  Anklage erhoben wird. Nicht eingestellt sind aber die Ermittlungen der NADA.
  Denn hier gilt die – nicht unumstrittene – Beweislastumkehr: Im Fall eines
  positiven Tests müssen die Sportler den Beweis erbringen, dass sie nicht
  gedopt haben. Das kann – selbst dann, wenn sich im Nachhinein die Unschuld
  herausstellt – für den Sportler sehr langwierig, nervenaufreibend und teuer
  werden. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Dosis macht das Gift …&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wichtig ist noch ein Detail: Im Fall Hessmann lag die Konzentration des
  gemessenen Chlortalidon knapp unter 20 ng/ml. Denn hier gibt es mittlerweile
  eine interessante Entwicklung: In einem
  &lt;a
    href="https://www.wada-ama.org/sites/default/files/resources/files/tl24_diuretics_eng_2021_0.pdf"
    &gt;„technischen Brief“&lt;/a
  &gt;
  hat die WADA im Juni 2021 angekündigt, dass bei einigen Diuretika ein Sportler
  nur dann als positiv zu werten ist, wenn die im Urin gemessene Dosis größer
  als 20 ng/ml ist. Grund dafür sind bekannte Verunreinigungen anderer,
  zugelassener Arzneimittelprodukte mit diesen Diuretika.&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Tatsächlich kommt es gar nicht so selten vor, dass Arzneimittelprodukte oder
  Nahrungsergänzungsmittel mit verbotenen Substanzen verunreinigt sind –
  schließlich durchlaufen viele dieser Produkte die gleichen
  Produktionsstrecken. Dass damit auch unschuldige Sportler in einen
  Dopingverdacht geraten können, musste der Schweizer Handballer
  &lt;a
    href="https://www.deutschlandfunk.de/sportbetrug-der-doper-der-keiner-war-100.html"
    &gt;Simon Getzmann&lt;/a
  &gt;
  am eigenen Leib erfahren: Bei ihm fiel bei einer Dopingprobe das Diuretikum
  Hydrochlorothiazid auf. Auch bei ihm waren A- und B-Probe positiv. Auch er
  drehte jeden Stein um – untersuchte alle Substanzen in seiner Wohnung, auch
  Duschgel und Shampoo, auf ihre Zusammensetzung. Schließlich zeigte eine
  Analyse, dass das Ibuprofen, das er zur Schmerzreduktion nach einer
  Schulterprellung genommen hatte, Spuren von Hydrochlorothiazid aufwies.
  Daraufhin wurde seine Sperre aufgehoben – aber die Analyse-, Gerichts- und
  Anwaltskosten beliefen sich schließlich auf 100.000 Schweizer Franken.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Nachdem die Anti-Doping-Agenturen in den vergangenen Jahrzehnten große Erfolge
  erzielt haben, die Labore immer geringere Mengen immer modernerer Substanzen
  nachweisen konnten und man damit viele Dopingsünder überführen konnte, mehren
  sich in den letzten 10 Jahren die Fälle, in denen unschuldige Sportler unter
  Verdacht gerieten. Und langsam dämmert es auch den Verantwortlichen, dass die
  holzschnittartige Gleichsetzung von „positiv“ und „schuldig“ nicht mehr
  haltbar ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie die Biochemie zur Falle für Sportler werden kann&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Für viel Furore hat eine Studie von Wissenschaftlern des Kölner Instituts für
  Rechtsmedizin gesorgt: Sie hatten gezeigt, dass
  &lt;a
    href="https://www.dw.com/de/gedopt-durch-fl%C3%BCchtigen-hautkontakt/a-58295433"
    &gt;durch flüchtige Berührungen anabole Substanzen auf die Haut eines anderen
    übertragen und bis zu 15 Tage lang bei ihm nachgewiesen werden können&lt;/a
  &gt;. Diese Erkenntnis zeigt, dass positive Dopingbefunde durch Sabotageakte
  zustande kommen können – und stellt in Frage, ob die Beweislastumkehr im Sport
  wirklich aufrechtzuhalten ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Aber es ist noch komplexer: Verbotene Substanzen können nicht nur im Labor
  entstehen, sondern auch in der Natur. So können sich bei feuchter Lagerung von
  Reis und Getreide sogenannte Mykotoxine bilden. Eines dieser Mykotoxine ist
  &lt;a href="https://bjsm.bmj.com/content/bjsports/48/10/820.full.pdf"
    &gt;Zearalenon, das wiederum im Körper zu Zeranol verstoffwechselt wird&lt;/a
  &gt;. Und Zeranol ist ein Anabolikum. Genau dieses Zeranol wurde der chinesischen
  Hammerwerferin Zhang Wenxiu zum Verhängnis: Nach ihrem Sieg bei den
  Asienmeisterschaften 2014 wurde sie positiv auf Zeranol getestet. Die
  Goldmedaille wurde ihr aberkannt. Dann aber konnte durch die Analyse der
  anderen im Urin vorhandenen Abbauprodukte gezeigt werden, dass sie das Zeranol
  nicht eingenommen hatte – ihr Körper hatte es gebildet. Ergebnis:
  &lt;a
    href="https://www.deutschlandfunk.de/doping-sportler-in-der-dopingfalle-100.html"
    &gt;Nach Begutachtung der Sachlage durch die WADA bekam sie ihre Goldmedaille
    wieder zurück&lt;/a
  &gt;.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Aber könnte auch ein Diuretikum vom Körper selbst gebildet werden? Ja, kann
  es. Das wurde erstmals bekannt, als bei den beiden französischen Fechterinnen
  Astrid Guyart und Maureen Nisima 2014 das Diuretikum Chlorazanil gefunden
  wurde. Beide bestritten die Einnahme, gaben allerdings an, dass sie bei einem
  vorangegangenen Aufenthalt in Afrika zur Malaria-Prophylaxe das Medikament
  Malarone (Wirkstoff: Proguanil) eingenommen hätten. Diese Angabe brachte die
  Wissenschaftler um Prof. Mario Thevis vom Zentrum für Präventive
  Dopingforschung auf eine Idee: Sie kannten die strukturelle Ähnlichkeit von
  Chlorazanil und Proguanil und konnten zeigen, dass Proguanil, das im Körper zu
  N-(4-chlorophenyl)-biguanide metabolisiert wird, im
  &lt;a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26226108/ "
    &gt;Urin zu Chlorazanil umgebaut werden kann, wenn im Urin ebenfalls
    Formaldehyd vorhanden ist&lt;/a
  &gt;. Und Formaldehyd kann durchaus im Urin vorkommen, nämlich wenn man Kreatin
  substituiert, das zunächst in
  &lt;a
    href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0306987799909386#:~:text=Although%20short%2Dterm%20supplementation%20of,sensitive%20amine%20oxidase%20(SSAO)"
    &gt;Methylamin metabolisiert wird, woraus dann Formaldehyd gebildet&lt;/a
  &gt;
  wird. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Damit ist klar: Das reine Vorhandensein von verbotenen Substanzen bei Athleten
  bedeutet nicht notwendigerweise, dass tatsächlich diese verbotenen Substanzen
  (bewusst oder unbewusst) eingenommen wurden – sie können sich auch im Körper
  des Athleten gebildet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Stian Angermund – Quo vadis? &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Was kann man daraus für den Fall von Stian Angermund ableiten? Vor allem
  eines: Sehr vieles ist möglich. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Ob man Stian Angermund nochmal auf der Wettkampfbühne sehen wird, wird wohl
  wesentlich davon abhängen, ob er einen Nachweis seiner Unschuld bringen kann –
  sofern er tatsächlich unschuldig ist. Und ein solcher Nachweis kann sehr lange
  dauern. Aber sollte er wissen, dass er Chlortalidon nicht bewusst eingenommen
  hat, so kann es sich lohnen, jeden Stein umzudrehen und nicht aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Auf den oben zitierten
  &lt;a
    href="https://www.wada-ama.org/sites/default/files/resources/files/tl24_diuretics_eng_2021_0.pdf"
    &gt;„Technical Letter 24“ der WADA&lt;/a
  &gt;
  kann Angermund allerdings nicht hoffen. Zum einen steht Chlortalidon nicht auf
  der Liste der Medikamente, für die ein unterer Grenzwert von 20 ng/ml
  eingeführt wurde; zum anderen liegen die nachgewiesenen Werte von Angermund
  höher als dieser Grenzwert.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Es wird wohl ein langer und aufreibender Kampf werden … &amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/7163513391790739505/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/02/dopingverdacht-bei-stian-angermund.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/7163513391790739505" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/7163513391790739505" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/02/dopingverdacht-bei-stian-angermund.html" rel="alternate" title="Dopingverdacht bei Stian Angermund" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi3wXi1yUhpgZcoCkkMBAuT3XmKkyU6W-L3n1LWrbHM227QUwg54uldRh4o_4Sb36LCnnLXlr2usq4U6WFQyIX8dfhUMoYW8km-l2Oe0157WWCfm_XJ84cD04pIJnqgJ8MJwFagsWNeuZrz0ax00uE_XlX3906ANwXSSHD7cBq5NWMhAdXBNsWPqk8ikMY/s72-w640-h360-c/Titel_Angermund.png" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-5622860292897336504</id><published>2024-01-10T14:37:00.000-08:00</published><updated>2024-01-11T00:20:52.793-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trends"/><title type="text">TRAILRUNNING: RÜCKBLICK 2023</title><content type="html">&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg4zPKlgwRvaRASq7SN1Gxic6OPkgTUmb_3DDRGYXY2FIAXTr4WYsyG4YGApKsZKOvwQWRoQtQIPl7FicGecfB86NC45qW6JhrFSo0nC7gCMAaWLpEl-0nN1ce4cK2-21Ajk8SrJSVcpFRXSLTpaJ2QEkT32pknXP2nQ8HH6buIABjiaRQ7WBizH5D1p28/s1280/Titel_Trailrunnging_R%C3%BCckblick_2023.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg4zPKlgwRvaRASq7SN1Gxic6OPkgTUmb_3DDRGYXY2FIAXTr4WYsyG4YGApKsZKOvwQWRoQtQIPl7FicGecfB86NC45qW6JhrFSo0nC7gCMAaWLpEl-0nN1ce4cK2-21Ajk8SrJSVcpFRXSLTpaJ2QEkT32pknXP2nQ8HH6buIABjiaRQ7WBizH5D1p28/w640-h360/Titel_Trailrunnging_R%C3%BCckblick_2023.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder ist ein Jahr vorbei – und wieder ist Zeit für eine kurze Rückschau auf die Entwicklung, die der Trailrunning-Sport im vergangenen Jahr genommen hat. Das Jahr 2023 war nach den drei vorangegangenen Jahren, in denen Covid immer irgendwie eine Rolle spielte – sei es in USA, in Europa oder in Fernost – endlich wieder ein normales Jahr. Ein Jahr, an dem man wirklich ablesen konnte, wie der Sport durch diese drei „speziellen“ Jahre gekommen ist – und wie er sich auch durch andere Einflussgrößen gewandelt hat. Wir haben ein Jahr gesehen, in dem sich in unserem Sport viel Positives ereignet hat – aber auch einige Auswüchse beobachten können, die wir aus anderen Sportarten kennen. Es gab spannende Rennen bei den „Klassikern“ des Trailrunning-Sports – und gleichzeitig etablieren sich auch wieder neue, unabhängige Rennen und Rennformate. Nein, Trailrunning ist noch nicht in die Jahre gekommen – diese Sportart entwickelt sich weiterhin dynamisch. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;HIGHLIGHTS UND LOWLIGHTS&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich starte mal mit dem, was für mich DAS Highlight des Jahres war: Die World Mountain and Trailrunning Championships in Innsbruck. Ein hervorragend konzipiertes und organisiertes Event, das Trail- und Berglauf zu den Zuschauern brachte, ohne Abstriche bei den Strecken zu machen. Außerdem hatte man mit dem Frühsommer einen passenden Veranstaltungstermin gefunden – der weder in Konflikt mit der Golden Trail Series stand noch zu dicht am UTMB lag. Nur die wenigen Glücklichen, die einen Startplatz beim Western States hatten, konnten sich einen Start bei der WMTRC nicht erlauben. Auch Sportinteressierte, die nicht in Innsbruck vor Ort waren, konnten die Weltmeisterschaft live verfolgen, dank der tollen Live-Bilder des Teams um Philipp Reiter. Und aus deutscher Sicht konnten wir uns über hervorragende Ergebnisse freuen: Allen voran über Platz 2 von Katharina Hartmuth beim Trail Long und über Platz 3 beim Mountain Classic Senior von Filimon Abraham. Aber auch beim Trail Short gab es mit Platz 6 von Daniela Oemus und Platz 10 von Benedikt Hoffmann viel Grund zur Freude, genauso wie mit Platz 4 beim Vertical von Laura Hottenrott, mit Platz 4 beim Mountain Classic Junior von Lukas Ehrle und Platz 5 von Mountain Classic Senior durch Domenika Mayer. Und nicht zu vergessen natürlich die Team-Medaille im Trail Long durch die hervorragenden Leistungen von Katharina Hartmuth, Rosanna Buchauer (Platz 5) und Ida-Sophie Hegemann (Platz 15). Das war ein Trailrunning-Fest. Der nächste Austragungsort Canfranc – in den spanischen Pyrenäen gelegen – wird es 2025 wohl schwer haben, an dieses Niveau heranzukommen.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein weiteres Highlight aus dem Frühjahr: Die UTMB World Series kündigte endlich eine „Pregnancy Deferral Policy“ an: Bei Rennen, deren Startplätze per Lotterie vergeben werden, können schwangere Frauen ihren Start um bis zu 5 Jahre verschieben; für deren PartnerInnen oder Eltern, die ein Kind adoptiert haben, beträgt dieser Zeitraum 2 Jahre. Bei Rennen, die keine Lotterie haben, beträgt der maximale Zeitraum für die Verschiebung für schwangere Frauen/PartnerInnen/Eltern nach Adoption grundsätzlich 2 Jahre. Man muss natürlich auch dazu sagen, dass der UTMB bei dieser Entscheidung von der Pro Trail Runners Association und von „She Races“, dem Netzwerk der britischen Läuferin Sophie Power, zum Jagen getragen werden musste. Doch das Ergebnis zählt, und dieses Ergebnis ist ein Grund zur Freude!&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch es gab auch ein paar Lowlights, vor allem im Dunstkreis des UTMB. &lt;br /&gt;Zum einen zeigte sich, dass das Qualifikationssystem über die UTMB World Series Events und Majors &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/07/utmb-elite-qualifikationssystem-simply.html"&gt;nicht ganz durchdacht und ausgereift war&lt;/a&gt;. Innerhalb weniger Wochen musste man die „Second Chance Selection“ und dann die Qualifikation über UTMB Score ankündigen. &lt;br /&gt;So erfreulich das für einige AthletInnen war, die über diese Reglungen einen Startplatz bekamen, so sehr hat dieses Hin und Her auch verunsichert. Es ist zu hoffen, dass man jetzt das geeignete System gefunden hat – und auch dabei bleibt.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So richtig in die Negativschlagzeilen kam der UTMB allerdings erst im Herbst durch die &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/11/utmb-whistler-dilemma-reaktionen-und.html"&gt;UTMB-WAM Kontroverse&lt;/a&gt;. Kurz darauf wurde auch noch bekannt, dass Corinne Malcolm, eine äußerst geschätzte Co-Kommentatorin beim UTMB, diesen Job im kommenden Jahr los ist&amp;nbsp;– Grund: sie sei „too outspoken“. Beides führte zu einem Aufschrei in den sozialen Medien – vor allem bei LäuferInnen aus Nordamerika. Und einige wenige Eliteathleten haben bereits angekündigt, dass sie 2024 nicht beim UTMB teilnehmen werden. Ob es hier zu einer großangelegten „Abstimmung mit den Füßen“ kommt, wage ich aber zu bezweifeln. &lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein anderer großer Player im Trailrunning, die Golden Trail Series, sind ebenfalls im Expansionsmodus. Im Jahr 2023 ist ihnen ein Novum gelungen: Sie haben die Live-Übertragung der Serienrennen in die Mainstream Medien gebracht: Vier der Rennen – der Mont Blanc Marathon, Sierre-Zinal und das Männer- und Frauenrennen beim Finale in Il Golfo Dell' Isola wurden von Eurosport übertragen. &lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schauen wir nun zuerst mal auf die besten AthletInnen dieser Saison.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;TRAILLÄUFER / TRAILLÄUFERIN DES JAHRES, NATIONAL&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eins vorab: Ich bin dieses Jahr geradezu entzückt über die Leistungen der deutschen Frauen – und mache mir gleichzeitig Sorgen um die Zukunft der deutschen Männer. Klar, dort gibt es einige Läufer, die mit der internationalen Elite mithalten können – doch danach klafft zwischen diesen und dem Rest des Felds eine große Lücke. Bei den Damen sieht das anders aus: Hier gibt es neben den „Überfliegern“ viele Athletinnen in der zweiten Reihe, die es bald auch mit der internationalen Elite aufnehmen könnten. Auch die Entwicklung der letzten Jahre stimmt mich bei den Frauen sehr positiv: 2021 gab es nur eine Leistung, die mit mehr als 750 ITRA Punkten bewertet wurde, 2022 waren es 3 Leistungen über diesem Wert, 2023 sogar 14 Leistungen! Bei den Männern dagegen scheinen die Leistungen zu stagnieren: 2021 gab es 7 Leistungen mit mehr als 880 ITRA Punkten, sowohl 2022 als auch 2023 waren es noch 6 Leistungen oberhalb dieser Schwelle. Das große Problem: Während es 2021 und 2022 noch 5 Läufer Leistungen oberhalb von 880 ITRA Punkten abgeliefert haben, waren es 2023 nur drei Läufer: Benedikt Hoffmann, Hannes Namberger und Janosch Kowalczyk.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch jetzt zu den konkreten Personen:&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Frauen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Katharina Hartmuth:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Katharina feierte bereits in der letzten Saison tolle Erfolge – mit einem Sieg beim Eiger Ultra E101 und einem dritten Platz beim TDS. Doch das war nichts gegen 2023. Es war wirklich eine Freude, ihr bei den Läufen zuzuschauen! Mit einer guten Portion Optimismus und guter Laune absolvierte sie in diesem Jahr nicht nur das Rigorosum ihrer Dissertation, sondern auch vier richtig lange Ultrarennen. Den Aufgalopp bildete der Transgrancanaria, bei dem sie Platz 4 belegte. Unvergessen ihr zweiter Platz bei der World Mountain and Trailrunning Championships, bei der sie in Führung liegend beim Aufstieg zum Hoadl einige Läufer und Läuferinnen „totquatschte“. Dann ein souveräner Sieg beim Eiger Ultra E101. Die Krone setzte sie dieser Saison beim UTMB auf, wo sie am Ende bis auf 40 Minuten an die sichtlich erschöpfte Courtney Dauwalter herankam. Dass sie sich dann auch noch beim Tor des Geants versuchte, war dann doch ein Rennen zu viel – es endete mit einem DNF. Katharina: Geduld! Es kommen noch weitere Jahre, und den Tor des Geants wird es dann immer noch geben.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Daniela Oemus: &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;Was war das für ein Jahr! Gerade mal 14 Monate nach der Geburt ihrer Tochter siegte sie – als erste Deutsche – beim Klassiker Zegama Aizkorri. Und setzte damit ein riesiges Ausrufezeichen. Danach kam die WM, wo sie in einem starken Feld Sechste wurde. Danach kehrte zur Golden Trail World Series zurück, wo sie beim Mont Blanc Marathon Platz 4 belegte und bei Sierre-Zinal auf Platz 25 kam. Ein zweites Ausrufezeichen setzte sie beim OCC mit Rang 5 – im letzten Jahr hatte sie noch Platz 14 belegt! Im September machte sie durch einen Sieg auf der 50 km Strecke des Wildstrubel das OCC-Ticket für 2024 klar. Nur das Finale der Golden Trail Series wollte ihr nicht gelingen – sie fing sich kurz vor dem Rennen einen Infekt ein und musste das Rennen aufgeben. Daniela Oemus hat gezeigt: Sie ist DIE deutsche Frau für die kürzeren Strecken. Bravo!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Ida-Sophie Hegemann: &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;So leicht mir die Wahl bei den Plätzen 1 und 2 gefallen ist, so schwer war es bei Platz 3. Denn es gibt mittlerweile ein breites Feld von Läuferinnen, die entweder &lt;i&gt;eine&lt;/i&gt; hervorragende Leistung oder &lt;i&gt;mehrere &lt;/i&gt;sehr gute Leistungen gebracht haben. Schließlich habe ich mich für Ida-Sophie Hegemann entschieden. Nach einem Sieg auf der Marathonstrecke des Corsa della Bora im Januar 2023 belegte sie beim Istria auf der 110 km Strecke Platz 3. Und bei der WM in Innsbruck belegte sie Rang 15 und sicherte damit dem deutschen Team die Silbermedaille. Beim Pitz Alpine lief sie den P90, obwohl es Hunde und Katzen regnete und die Strecke nicht mehr viel mit dem Original zu tun hatte – und siegte; und das, wo sie doch direkt aus dem Trainingslager angetreten war. Leider hatte sie dann beim UTMB Magenprobleme – und musste ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt das Rennen vorzeitig beenden. Aber trotz der insgesamt sehr guten Leistungen: Diese sind nicht der einzige Grund, weshalb Ida-Sophie Hegemann bei mir auf Platz 3 rangiert. Sie hat es nämlich gewagt, zusammen mit Kim Schreiber einen Podcast ins Leben zu rufen (&lt;a href="https://hmkm.podigee.io/"&gt;Höhenmeter pro Kilometer&lt;/a&gt;), der sich durch vieles auszeichnet: Es ist einer der ganz wenigen Podcasts (national wie international), der von zwei Frauen gemacht wird, die obendrein Lauf-Profis sind. Hier gibt es kein Smack-Talk wie bei vielen anderen Podcasts, sondern sehr ehrliche und authentische Einblicke ins Leben und den Sport von zwei Elite-Athletinnen, die darüber hinaus immer wieder gute Tipps haben. Weiter so!&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Männer:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Benedikt Hoffmann:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; Dieser Läufer fliegt im Trailrunning häufig unter dem Radar. Vielleicht deshalb, weil er sich nicht nur auf die angesagten Rennen und Rennserien festlegen lässt. Weil er auch mal einen flachen Ultra wie den Rodgau 50 läuft. Vielleicht auch, weil er kein Vollprofi ist. Aber man sollte auch bedenken, dass der Gymnasiallehrer aus Stockach so oft die deutschen Nationalfarben bei Wettkämpfen getragen hat wie kaum ein anderer: Seit 2013 wurde er jedes Jahr für das nationale Berg- und Traillaufteam nominiert. So auch 2023. Und er lieferte ab: Er wurde beim Trail Short Zehnter in einem international hochrangig besetzten Feld. Und erreichte mit 897 Punkten seine zweitbeste, jemals erzielte ITRA-Punktzahl – knapp unter der Schallgrenze von 900 Punkten. Darauf folgten Siege beim Gornergrat Zermatt Marathon und beim Davos X-Trails (dem vormaligen Swissalpine). Beim OCC erreichte er Platz 13 und war fast eine Stunde schneller als im letzten Jahr (wo er allerdings auch eine Zeitstrafe von 30 Minuten kassiert hatte). Gut zwei Wochen nach dem OCC machte er durch den Sieg beim Wildstrubel 50 das Ticket für den nächsten OCC klar. Was ist ansonsten noch zu berichten? Platz 2 beim Eco Trail Paris, Platz 4 auf der Marathonstrecke des Istria 100 und zum Jahresabschluss noch Platz 3 auf der 44km Strecke der Traditionsveranstaltung SaintéLyon.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hannes Namberger: Nach einigen Vorbereitungswettkämpfen bei den Penyagolosa Trails, beim Chiemgau Trail Run (Sieg, M-Distanz) und beim UTLW (Platz 2, Osser Riese) galt Hannes als einer der Favoriten bei den WMTRC in Innsbruck. Aber schon nach den ersten Kilometern war klar, dass Hannes seinem Favoritenstatus nicht gerecht wurde. Er musste sich viel weiter hinten im Feld einreihen, als man es von ihm gewohnt ist. Grund: Probleme mit der Ernährung. Als er diese Probleme nach etwa der Hälfte der Distanz endlich in den Griff bekam, zeigte Hannes seine Willensstärke. Er warf nicht das Handtuch, sondern kämpfte sich Platz um Platz nach vorn. Von Platz 39 auf Platz 14. Alleine das verdient schon größten Respekt. Wenige Wochen nach dem WMTRC Desaster zeigte er dann beim Eiger E101, was er wirklich draufhat: Klarer Sieg mit einer hervorragenden Zeit von 11 Stunden und 38 Minuten. Und beim UTMB, bei dem er im letzten Jahr verletzt aussteigen musste, belegte er einen hervorragenden 8. Platz. Mit einer Zeit, die 2021 zu Platz 4 gereicht hätte. Ein Wermutstropfen ist: Anders als in den drei vergangenen Jahren schaffte er es 2023 nicht, die Schallmauer von 900 ITRA-Punkten zu durchbrechen. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Janosch Kowalczyk: Die Saison 2023 war für Janosch geprägt vom Western States. Doch dafür brauchte er erst mal ein Ticket – das er sich beim Black Canyon 100 löste. Dort landete er hinter Anthony Costales und Tom Evans auf Platz 3. Da Evans aber sein Western States Ticket schon beim UTMB 2022 „erlaufen“ hatte, fiel das Ticket an Janosch. Zunächst stand bei ihm aber ein anderer Klassiker auf dem Programm: Der Rennsteig Supermarathon. In einem (wie immer) starken Teilnehmerfeld siegte Janosch mit einem neuen Streckenrekord. Und seien wir mal ehrlich: Der laufbare und wenig technische Rennsteiglauf ist die perfekte Vorbereitung für den Western States. Auf eine Teilnahme bei der WM verzichtete Janosch dann – die lag zeitlich zu dicht am Western States. Immerhin war er in Innsbruck und nutzte das vor der Weltmeisterschaft stattfindende IATF für einen Vorbereitungslauf beim K65 – den er auch gewann. Dann ging’s in die USA. Und auch wenn nicht alles perfekt lief – Janosch schaffte es als erster Deutscher nach Bernd Leipold (1993, Platz 8) in die Top 10 bei diesem stark besetzten Klassiker. Und mit Platz 10 hat er automatisch sein Ticket für 2024 in der Tasche.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;TRAILLÄUFER / TRAILLÄUFERIN DES JAHRES, INTERNATIONAL&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im internationalen Feld sind meines Erachtens in diesem Jahr Platz 1 bei den Männern und Frauen klar – doch die immer höhere Leistungsdichte, vor allem bei den Frauen, machte es nicht einfach, die LäuferInnen für die Positionen 2 und 3 zu benennen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Männer:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Remi Bonnet:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; Remi Bonnet ist nun schon seit fast 10 Jahren ein Player im Trail-Zirkus … und zwar auf den „kürzeren“ Strecken, das heißt Marathondistanz oder weniger. Nach ein paar schwächeren Jahren kam er schon im letzten Jahr mit guten Ergebnissen zurück, aber der Leistungssprung in diesem Jahr war gewaltig. Umrahmt von zwei vierten Plätzen – in Zegama und beim Finale der GTWS in Golfo dell‘ Isola – stehen vier Siege. Zunächst löste Remi bei seinem Sieg beim Berglauf Neirivue-Moléson im Distrikt Guyère ein Beben in der ITRA-Wertung aus: Mit 970 Punkten erreichte er eine Einzelleistung, die noch nie erreicht worden war. Schon wurde spekuliert, ob man jetzt die ITRA-Scores neu berechnen müsse. Nach einem Sieg beim Mont Blanc Marathon reiste Remi in die USA, um die zwei dortigen GWTS-Rennen zu laufen: Den Pikes Peak Ascent und die 26km beim Mammoth Trail Fest. Und beim Pikes Peak Ascent gelang ihm die nächste Sensation: Er brach den 30 Jahre alten Streckenrekord von Matt Carpenter (2:01:06) und lief 2:00:20. Ein kleines Sternchen muss man an diese Leistung machen: Matt Carpenter lief seinen Rekord im Rahmen des Pikes Peak Marathon, d.h. auf seinen Uphill-Rekord folgte noch ein Downhill … für Remi war dagegen am Gipfel Schluss. Aber das soll die Leistung von Remi in keinster Weise schmälern!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Jim Walmsley:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; Was soll man sagen? Jim hat in diesem Jahr seinen Traum wahrgemacht, auf den er jahrelang hingearbeitet hat. Wie beim Western States brauchte es beim UTMB mehrere Anläufe: Platz 5 im Jahr 2017, DNF 2018 und Platz 4 im vergangenen Jahr – doch all diese Leistungen fühlten sich ein bisschen an wie Niederlagen: Denn immer sah es bis zur Hälfte des Rennens so aus, als könnte Jim mindestens aufs Podium kommen, wenn nicht sogar das Rennen gewinnen. Seit 2022 lebt und trainiert Jim in Frankreich – so sehr nahm ihn das große Ziel UTMB gefangen. In diesem Jahr hat er es endlich geschafft: Erster Sieg eines US-amerikanischen Läufers beim UTMB, und das mit neuem Streckenrekord. Diese Leistung, dieses Durchhaltevermögen verdient eine tiefe Verneigung. Ebenso wie die Tatsache, dass er inzwischen auch als Mensch gereift ist: Als er von Reportern darauf angesprochen wurde, dass er der erste US-Amerikaner ist, der den UTMB gewonnen hat, sagte er: "Es fühlt sich einfach so an, als würde ich meinen Namen zu dem starken US-Frauenkontingent hinzufügen. Das kann man ihnen nicht wegnehmen. Sie haben es hier immer wieder geschafft, und ich bin froh, auf ihren Schultern zu stehen." Und seine unmittelbare Reaktion auf die UTMB-Whistler-Kontroverse war: “So what do we race next year then?“ war seine Reaktion auf Strava. Ach so: Jim hat auch noch zwei weitere Rennen gewonnen: Die 100 Meilen beim Istria 100 und die 112 km beim Nice Cote d’Azur. Aber das ist gegenüber den vorher genannten Leistungen Peanuts.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Zach Miller: &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;Auch für ihn war es ein riesiger Erfolg und große Genugtuung, dass er nach so vielen Jahren beim UTMB endlich aufs Podium gekommen ist. Auch er hatte bislang meist einen guten Lauf während der ersten Hälfte des Rennens, und brach dann irgendwann auf der 2. Hälfte ein – oder kassierte ein DNF (2018 und 2019). In diesem Jahr war und blieb er stark – und nur Jim Walmsley war stärker. Beachtenswert, dass er – als dritter Läufer überhaupt – unter der 20-Stunden Grenze blieb. Seinen ersten großen Auftritt der Saison hatte er bei der WMTRC in Innsbruck. Nach 87 Kilometer sprintete er im Zach-Miller Stil ins Ziel und erreichte Platz 6. Und mit seinem US-Team holte er die Silbermedaille. Neben diesen beiden Saisonhöhepunkten ist noch sein Sieg beim Tarawera 100 Meilen Rennen zu erwähnen – doch da war die Konkurrenz sehr viel schwächer als bei UTMB oder WMTRC. Großer Punkt auch für ihn: Dass er sich als einer der ganz wenigen Profi-Athleten zur Whistler-UTMB-Kontroverse &lt;a href="https://www.instagram.com/p/C1FQGKurKkl/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="&gt;positioniert hat&lt;/a&gt; und deutlich gemacht hat, dass er so manche aktuelle Entwicklung beim UTMB kritisch sieht.&amp;nbsp; &lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Frauen:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Courtney Dauwalter: &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;Was für eine Saison! Fünf Rennen, fünf Siege ... und was für Siege! Am Saisonanfang stand der Sieg beim Bandera 100 und der Sieg beim Transgrancanaria. In beiden Rennen zeigte sie, dass sie in ihrer eigenen Liga läuft. War jeweils mehr als 1 Stunde schneller als die Zweite. Dann kam der Western States. Würde sie dieses mal den Streckenrekord von Ellie Greenwood brechen können? Im Jahr 2012, als Ellie den Streckenrekord aufstellte, kamen zwei Dinge zusammen: Eine geniale Läuferin hatte geniale Voraussetzungen, denn die Durchschnittstemperaturen waren so niedrig wie selten zuvor. Auch 2023 war ein Jahr, bei dem die Temperatur moderat blieb – aber nach dem Rekordschneefall in der Sierra Nevada im Winter 2022/23 war immer noch viel Restschnee auf der Strecke. Und trotzdem gelang Courtney der Coup: Sie unterbot den Rekord von Ellie, und zwar nicht nur um ein paar Minuten, sondern um über eine Stunde! Dabei hatte sie im Vorfeld schon klargemacht, dass sie in diesem Jahr das „Double“ versuchen wollte: Den Western States und den Hardrock. Und auch wenn ihr beim Hardrock der Western States sichtlich noch in den Knochen steckte: Auch hier siegte sie und verbesserte den Streckenrekord (ihren eigenen), diesmal um eine halbe Stunde. Und dann setzte sie noch einen obendrauf: Sie gab bekannt, dass sie auch beim UTMB starten und damit das Triple versuchen würde. Und auch wenn sie ganz tief in die „Pain Cave“ eintauchen musste, auch wenn sie eine Stunde langsamer war als bei ihrem Streckenrekord im Vorjahr: Sie schaffte das Triple. Drei Rennen, drei Siege. Halt, da war noch was: Beim Javelina Jundred Ende Oktober begleitete sie ihre Mutter, Tracy Dauwalter, zu deren erstem 100 km Finish. Das gibt nochmal 100 Sympathiepunkte obendrauf! &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sophia Laukli:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Die Quereinsteigerin aus dem Ski-Langlauf ist für mich gleichzeitig die Newcomerin des Jahres. Erst im letzten Jahr hat sie die Trail-Szene betreten, und in diesem Jahr hat sie sich bereits die Krone bei der Golden Trail World Series aufgesetzt: Sie siegte beim Mont Blanc Marathon, beim Sierre-Zinal und beim Pikes Peak Ascent – und damit bei den drei großen Klassikern der Tour. Dazu kam Platz 2 beim Dolomyths und Platz 3 beim Finale in Golfo dell’Isola. Wenn das keine gelungene Saison war! Jetzt bleibt zu schauen, wie ihr die nächste Saison gelingt, wo vermutlich auch Nienke Brinkman wieder eingreift, die sich in dieser Saison ganz darauf fokussiert hat, sich für die Olympiade in Paris zu qualifizieren. Ach ja: Die Trailrunning-Saison scheint Sophia nicht geschadet zu haben - denn im Finale der aktuellen Tour de Ski hat sie ihren ersten Weltcup-Sieg errungen.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Katharina Hartmuth: &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;Katharina – zu der ich im Kapitel über die nationalen TrailläuferInnen des Jahres bereits alles gesagt habe -&amp;nbsp; ist in der Saison 2023 in der internationalen Spitze angekommen. Das hat sie schon bei der WM, aber auch beim UTMB bewiesen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass sie nicht zu schnell zu viel will. Nicht jede Läuferin hat die Physis einer Courtney Dauwalter. Und ihren Start beim Tor des Geants habe ich nicht nur mit einem lachenden, sondern auch mit einem sehr besorgten Auge gesehen ...&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;NEWCOMER DES JAHRES&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Während ich in den vergangenen Jahren in diesem Segment einzelne LäuferInnen benannt habe, möchte ich den Fokus in diesem Jahr auf eine Gruppe von LäuferInnen lenken: Den LäuferInnen vom afrikanischen Kontinent.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Im letzten Jahr haben wir im Trailrunning einen bemerkenswerten Aufstieg afrikanischer Athleten erlebt, insbesondere auf den Unterdistanzen. Was einst ein Nischensegment für Teilnehmer aus Europa und Nordamerika war, entwickelt sich mehr und mehr zu einer globalen Plattform, auf der nun auch afrikanische Bergläufer ihre Spuren hinterlassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Dies konnte man bei der diesjährigen Golden Trail World Series beobachten. Während es in den ersten drei Rennen nur vereinzelt Auftritte kenianischer Läufer gab (z.B. Robert Pkemoi Matayango beim Zegama), war das kenianische Kontingent traditionsgemäß beim Sierre-Zinal stark vertreten – schließlich ist dieses Rennen auch ein Gold Label Mountain Running World Cup Race, bei dem es in der Berglaufwertung viele Punkte zu gewinnen gibt. Anders als in den Vorjahren beschränkte sich die afrikanische Präsenz jedoch nicht nur auf Sierre-Zinal, sondern zwei Läufer – Patrick Kipngeno (Berglauf Weltmeister uphill) und Philemon Ombogo Kiriago vom östereichisch-kenianischen Team run2gether – gingen in den USA weiter auf Tour und auf Punktejagd. Und sie schafften damit nicht nur, die für die Gesamtwertung erforderlichen drei Rennen der GTWS zu finishen, sondern standen plötzlich in den Top 5 der Gesamtwertung. Und mit Platz 3 und 4 beim Prolog sowie 2 und 3 beim Finale schafften sie es schließlich hinter Remi Bonnet auf Platz 2 und 3 der Gesamtwertung. &lt;br /&gt;Ein entscheidender Faktor für die zunehmende Präsenz afrikanischer Läufer im Trailrunning ist verständlicherweise das erhebliche Preisgeld, das es mittlerweile insbesondere auf den kürzeren Distanzen gibt. Das kennen wir schon aus dem Marathon und anderen Distanzen im Langstreckenlauf – auch hier heißt das Motto: „Follow the Money“.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Es wird aber spannend sein, ob und inwieweit die Präsenz afrikanischer Läufer im Trailrunning wirklich von Dauer ist. Denn Trailrunning ist ein Sport, der sehr von Sponsoren dominiert wird. Und die erwarten nicht nur schnelle Beine und gute Lauftechnik auf den Trails, sondern Präsenz in den sozialen Medien, Storytelling und eine unterscheidbare Persönlichkeit. Gerade das könnte für afrikanische LäuferInnen, aber auch für LäuferInnen aus Fernost, eine Herausforderung darstellen. Im Gegensatz zu ihren westlichen Kollegen verfügen sie möglicherweise nicht über dasselbe Maß an sozialer Medienkompetenz oder eine sorgfältig kreierte und gepflegte persönliche Marke.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;In den Jahren 2018/2019 war ein ähnlicher Ansturm von Läufern aus China zu beobachten. Doch bislang hat sich die erwartete Entwicklung, dass China irgendwann den Trailrunning-Sport dominiert, nicht eingestellt. Auch wenn sich einige wenige chinesische LäuferInnen mittlerweile im Elitefeld etabliert haben: Zum Beispiel Can-Hua Luo, Min Qi oder Miao Yao. Wenn dies auch den afrikanischen Trailrunnern gelingt, wenn sie sich auf den kürzeren Distanzen etablieren können, könnte das einen positiven Schritt in Richtung einer inklusiveren und vielfältigeren Zukunft für den Trailrunning-Sport darstellen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;DIE RENNSERIEN&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Oh je, die Serien. Jedes Jahr gibt’s da was Neues. Das macht mir Kopfzerbrechen – und wie ich weiß, geht es auch manchen Profi-AthletInnen so.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Da stellt sich zum Beispiel die Frage, ob man gleichzeitig in der Golden Trail World Series aktiv sein und bei einem der UTMB-Rennen in Chamonix Präsenz zeigen kann. Rein vom Rennkalender passt das schon. Aber es bedeutete bisher: Man muss mindestens 4 Rennen in der Golden Trail Series (3 Serienrennen plus das Finale) “investieren” – dazu kommen mindestens ein Quali-Rennen im Rahmen der UTMB World Series und das Finale in Chamonix.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Vor diesem Hintergrund sehe ich die angekündigte Expansion der Golden Trail Series kritisch. Statt – wie bislang – sechs Rennen plus Finale wird es in Zukunft acht Rennen plus Finale geben: Zwei Rennen in Fernost, vier Rennen in Europa und schließlich zwei Rennen in Nordamerika. Um in der Gesamtwertung aufzutauchen und zum Finale eingeladen zu werden, ist es in Zukunft notwendig, vier Rennen zu finishen statt bisher drei Rennen. Mit dieser Regeländerung mag es vielleicht gelingen, mehr LäuferInnen aus Fernost anzuziehen – aber gleichzeitig könnte der Golden Trail Series eine Entwicklung drohen, wie sie die Skyrunning World Series schon hinter sich hat. Denn hier war in den letzten Jahren ein gehöriger Bedeutungsverlust zu beobachten. Beim Skyrunning hat man die Auswahl zwischen 20 Rennen – und muss vier davon finishen. Auch wenn die Preisgelder bei der Skyrunner World Series mit insgesamt 227.000 Euro vergleichbar sind mit denen der Golden Trail Series (300.000 Euro), so zieht diese Serie anders als noch vor 10 Jahren nicht mehr die absolute Elite an. Die ITRA-Punkte, die von den Siegern in den Skyrunning-Wettbewerben erlaufen werden, sind etwa 50 Punkte geringer als die in der Golden Trail Series.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Und dann sind da noch die brandneuen World Trail Majors, ein lockerer Zusammenschluss aus bislang 9 traditionsreichen Veranstaltungen. Deren Leitbild liest sich wie eine Antithese zum UTMB: Diversity, Respect, Identity. Auch hier wird es spannend sein, wie diese Rennen weiterentwickeln und wie das Angebot der World Trail Majors von EliteläuferInnen und der großen Masse angenommen wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;FASTEST KNOWN TIME&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Der FKT-Boom der Pandemiejahre ist nun eindeutig vorbei. Das zeichnete sich schon im Jahr 2022 ab, als sich die Zahl der registrierten FKTs im Vergleich zum Wert von 2020 fast halbiert hat. Im Jahr 2023 gab es dann – verglichen mit 2022 – nochmals einen etwa 10%igen Rückgang.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Natürlich kann man sagen: Es wird ja auch immer schwieriger, bisherige FKTs zu unterbieten. Wieso sollte man dann ein Wachstum erwarten wie in den 2010er Jahren?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Das ist durchaus richtig, aber es greift meiner Meinung nach zu kurz. Viele der auf der FKT-Seite eingetragenen Leistungen sind eigentlich OKTs – Only Known Times. Es haben sich nur wenige Strecken als „Klassiker“ etabliert, auf denen es auch einen echten Wettbewerb von Top AthletInnen gibt. In Mitteleuropa haben wir zwar in den letzten Jahren einen exorbitanten Zuwachs an FKT-Strecken erlebt – aber da ist kein einziger „Klassiker“ dabei, der sich mit einem Grand Canyon R2R2R, einem Appalachian Trail, Long Trail oder den Britischen „Rounds“ vergleichen lässt. Und so schön es ist, auf einer Strecke einen Rekord einzutragen – die FKT-Seite „erstickt“ meines Erachtens daran, dass die Strecken nicht wirklich kuratiert werden. Lediglich die minimale Streckenlänge ist festgelegt – aber ob eine Strecke wirklich eine geographische Signifikanz hat oder nur eine persönliche Lieblingsstrecke ist, wird nicht wirklich überprüft.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Und dennoch: Es gab in diesem Jahr tolle Rekorde, von denen ich hier zwei hervorheben will:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Lizzie Richardson, Paddy Buckley Round, 17 Stunden, 22 Minuten, 54 Sekunden:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Die Qualität von Rekorden kann man oft dadurch einschätzen, dass man sich anschaut, wer den bisherigen Rekord gehalten hat. Im Fall der Paddy Buckley Round in Wales war das Jasmin Paris. Ihr Rekord von 18 Stunden und 33 Minuten – aufgestellt 2016 – galt als „unbreakable“. Doch das war er nicht. Denn im Juni 2023 unterbot die hierzulande unbekannte Elizabeth Richardson den Rekord um eine Stunde und elf Minuten – eine unglaubliche Leistung!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Karel Sabbe, Pacific Crest Trail, 46 Tage, 12 Stunden, 50 Minuten:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Karel Sabbe begann seine FKT-Karriere 2016 auf dem Pacific Crest Trail, als er Joe „Stringbean“ McConnaughy den Rekord wegschnappte. Dann kam 2021 Timmothy Olson und unterbot Karel’s Rekord auf 51 Tage, 16 Stunden und 55 Minuten. Karel aber fühlt sich diesem Trail so verbunden, dass er 2023 nochmal einen Rekordversuch unternehmen wollte. Dann schneite die Sierra Nevada im Winter 22/23 so stark ein, dass man sich fragen musste: Wie will er das schaffen? Postholing und dann auch noch die gefährlichen Passagen der Schmelzwasser-gefüllten Creeks? Doch mit seiner starken Crew schaffte er die Sierra. Schließlich, als es nur noch wenige hundert Kilometer bis zur kanadischen Grenze waren, wartete im Norden von Washington State eine Streckensperrung aufgrund von Waldbränden, die ihm einen Umweg von 78 Kilometern mit 3300 zusätzlichen Höhenmetern einbrachte. All diesen Widrigkeiten zum Trotz hat er die FKT um mehr als 5 Tage unterboten! Das kann man vor allem seiner mentalen Stärke zuschreiben – und seiner hervorragenden Crew. Mehr dazu gibt es im Film „&lt;a href="https://youtu.be/IeGFmm4Krho"&gt;Pacing the Pacific&lt;/a&gt;“ zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;DAS WAR'S&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;... zum Thema „Trail- und Ultrarunning im Jahr 2023“. Für 2024 wünsche ich Euch vor allem: Bleibt gesund! &lt;i&gt;See you on the trail ...&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;&lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;&lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;h5 data-v-291e79e2="" style="font-family: Arial; font-size: 16px; text-align: center;"&gt;Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine e-mail Adresse ein:&lt;/h5&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center;" type="email" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/form&gt;&lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by&amp;nbsp;&lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/5622860292897336504/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/01/trailrunning-ruckblick-2023.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/5622860292897336504" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/5622860292897336504" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/01/trailrunning-ruckblick-2023.html" rel="alternate" title="TRAILRUNNING: RÜCKBLICK 2023" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg4zPKlgwRvaRASq7SN1Gxic6OPkgTUmb_3DDRGYXY2FIAXTr4WYsyG4YGApKsZKOvwQWRoQtQIPl7FicGecfB86NC45qW6JhrFSo0nC7gCMAaWLpEl-0nN1ce4cK2-21Ajk8SrJSVcpFRXSLTpaJ2QEkT32pknXP2nQ8HH6buIABjiaRQ7WBizH5D1p28/s72-w640-h360-c/Titel_Trailrunnging_R%C3%BCckblick_2023.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-5083246075084397046</id><published>2023-11-16T01:20:00.000-08:00</published><updated>2023-11-17T05:45:17.101-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kommentar"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="UTMB"/><title type="text">UTMB-Whistler Dilemma: Reaktionen und Kommentar</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgkzgNPhMzFAIJUG0m8OO6-Kl96WpwrazLJcP7MnBn8zUVbiPcDYZb7EeF7RM_bhKtsgtqJQ5rspaQZdvc472S1McKC69RKvJ2dVnq5NZ1GaMdqXxGOnv6KvbkgpR_lX5-HrVeTGupoQO52O47Ll4S9RYvw81ZHT8LsaUF76eChFe94qf00WGTJNTtL15E/s1280/Titel_Presseschau.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgkzgNPhMzFAIJUG0m8OO6-Kl96WpwrazLJcP7MnBn8zUVbiPcDYZb7EeF7RM_bhKtsgtqJQ5rspaQZdvc472S1McKC69RKvJ2dVnq5NZ1GaMdqXxGOnv6KvbkgpR_lX5-HrVeTGupoQO52O47Ll4S9RYvw81ZHT8LsaUF76eChFe94qf00WGTJNTtL15E/w640-h360/Titel_Presseschau.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Mittlerweile sind drei Wochen vergangen, seitdem der UTMB die neue und
  &lt;a href="https://utmb.world/news/Whistler-new-event-announcement"&gt;erste Veranstaltung der UTMB World Series in Kanada&lt;/a&gt;
  angekündigt hat. Der &lt;i&gt;„Ultra Trail Whistler by UTMB“&lt;/i&gt; soll die 40.
  Veranstaltung der UTMB World Series werden. Es gab viel Aufregung darum, weil
  der Renndirektor des ehemaligen Whistler Alpine Meadows (WAM) Rennens, Gary
  Robbins, in einem
  &lt;a href="https://garyrobbinsrun.com/blog/2023/10/what-really-went-down-in-whistler  Ironman/UTMB"&gt;Blogpost &lt;/a&gt;dem UTMB implizit vorwarf, ihn durch bestehende Kontakte mit den Skigebietsbetreibern
  Whistler/Vail aus dem Geschäft gedrängt zu haben. Dem folgte – vor allem in
  den USA und Kanada – ein Aufschrei von LäuferInnen, VeranstalterInnen und
  Coaches.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Trotz der vielen Meinungsäußerungen zum Thema: In der Sache selbst steht es
  weiterhin Aussage gegen Aussage. Dazu kommt, dass die wesentlichen Details der Geschichte
für Außenstehende nicht nachprüfbar sind – und das wird wohl auch so bleiben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Ironman/UTMB stellen die Sache
  &lt;a href="https://whistler.utmb.world/community-letter"&gt;so &lt;/a&gt;da: Gary Robbins
  bzw. Whistler Alpine Meadows (WAM) hatte die Segel in Whistler gestrichten und
  das im Februar 2023 veröffentlicht – erst dann habe man selbst die
  Verhandlungen mit Whistler/Vail begonnen. Man sei also Gary nicht auf die Füße
  getreten, sondern habe das von Gary verlassene Feld übernommen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;  Gary Robbins geht dagegen davon aus, dass Ironman/UTMB schon vor seiner
  Rennabsage mit Whistler/Vail verhandelt hat, und dass die Skigebietsbetreiber
  Whistler/Vail ihn deshalb so lange geghostet bzw. hingehalten haben, weil man
  schon mit Ironman/UTMB verhandelt hat. Ein weiteres Detail verstärkt bei Gary diesen Verdacht: Er hatte im Jahr
  2022 Gespräche mit den Veranstaltern der UTMB World Series, die Interesse an
  der Übernahme von Squamish 50 – einem anderen von Gary veranstalteten Rennen -
  zeigten. In diesen Gesprächen wurde man nicht handelseinig; vor allem die Community Support Programs waren ein Streitthema, das Gary nach dessen Angaben mehr am Herzen liegt als dem UTMB [so hat Gary Robbins in den letzten Jahren aus den Erlösen seiner Rennen &lt;a href="https://x.com/gary_robbins/status/1715131440294400175?s=20"&gt;rund 500.000$ an die lokale Search and Rescue gespendet&lt;/a&gt;]. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Gary weist in seinen Darstellungen auch auf Diskrepanzen bei der Darstellung der Timeline zwischen ihm und UTMB hin:
  Während es in den Statements des Ironman/UTMB heißt, dass es ab Januar 2023 – also
  vor der Absage des WAM – keine Gespräche mit Gary mehr gab, schildert Gary
  eine andere zeitliche Abfolge: Man habe Ironman/UTMB erst im März 2023 die
  notwendigen und von Ironman/UTMB gewünschten Dokumente zugesandt und habe dann
  erst Ende Mai von Ironman/UTMB gehört, dass man dort zunächst die Überlegungen für
  die Übernahme des Rennens [Squamish 50] ausgesetzt habe.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Also: Aussage gegen Aussage. Objektive Beweise haben bislang weder Whistler/Vail
  noch Ironman/UTMB oder Gary Robbins vorgelegt. Das Ganze wird auch dadurch
  verkompliziert, dass es wegen der Übernahmegespräche von Gary Robbins mit
  Ironman/UTMB eine unterschriebene Vertraulichkeitserklärung gibt.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  In der Zusammenschau kann man jedoch schon mal eines sagen: Für den UTMB war diese
  Rennankündigung ein PR-Desaster. Denn in der ersten Ankündigung
  hieß es noch, dass man beim „Whistler by UTMB“ in jeder Einzelheit und jedem Schritt mit Gary
  bzw. Coastal Mountain Trail Running (CMTR) zusammengearbeitet habe – diese
  Ankündigung musste Ironman/UTMB zweimal modifizieren, bis sie
  &lt;a href="https://www.instagram.com/reel/Cy3dj9mOJoi/?utm_source=ig_web_button_share_sheet"&gt;die gegenwärtige Form &lt;/a&gt;erreicht hat.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Fakten&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Die bislang umfassendste Zusammenstellung der Fakten findet man im Artikel von
  Meghan Hicks (iRunFar) „&lt;a href="https://www.irunfar.com/whistler-alpine-meadows-ultra-trail-whistler-by-utmb-trail-race-conflict"&gt;Local Race Org., UTMB World Series, and Whistler Blackcomb Clash Over New
    Race Announcement&lt;/a&gt;“. Sie hat beide Seiten - Ironman/UTMB und Gary Robbins -&amp;nbsp; befragt und aktualisiert den Artikel ständig, sobald es neue Fakten gibt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wer wissen will, was die beiden Konfliktparteien sagen, der sollte hier
  nachlesen bzw. nachhören:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;Blogpost von Gary Robbins vom 26.10.2023 „&lt;a href="https://garyrobbinsrun.com/blog/2023/10/what-really-went-down-in-whistler"&gt;What Really Went Down in Whistler with the WAM Races&lt;/a&gt;“
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Blogpost von Gary Robbins vom 31. Oktober 2023 „&lt;a href="https://garyrobbinsrun.com/blog/2023/10/thank-you"&gt;A Final Response from CMTR&lt;/a&gt;“&amp;nbsp;
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im Freetrail-Podcast von Dylan Bowman gibt Gary Robbins am 1. November 2023
  das einzige Interview zu diesem Thema: „&lt;a href=" https://youtu.be/mmPSYJIEdXg"&gt;Trailrunning at a Crossroads&lt;/a&gt;“&amp;nbsp;
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Reaktion von Paul Huddle, Senior Director, Global Trail Running, Ironman
  Group &amp;amp; Ultra Trail Whistler by UTMB organizing team lead: „&lt;a href="https://whistler.utmb.world/community-letter"&gt;Open Letter to the Trail Running Community&lt;/a&gt;“&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Kommentare&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Natürlich hat der Clash zwischen Ironman/UTMB und Gary Robbins/CMTR jede Menge
  Reaktionen hervorgerufen. Interessant ist dabei eine Zweiteilung: In Kanada
  und USA ist steht man mehrheitlich sehr klar auf der Seite von Gary
  Robbins/CMTR. Der UTMB und die Verantwortlichen in
  Whistler/Vail werden nach dieser Lesart als diejenigen gesehen, die hier eine rote Linie überschritten
  haben. Ganz anders dagegen bei den Multiplikatoren in Deutschland: Hier sieht
  man das Problem eher beim unternehmerischen Geschick von Gary Robbins sowie
  bei den Verantwortlichen des Skigebiets Whistler/Vail – sieht die Aufregung darübe eher als "Empörungskultur".&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Kommentare aus Nordamerika&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://www.facebook.com/ultra.ellie?__cft__[0]=AZVNFMUE9D1tYR6SMQhaSwOulwsyi8Q-QjQZ17yd9I2jaotnz2ItmOIhI__I69w4Ia8Hn_9WWVbQlvcTYts-uaWxQngvZ1Ane0XNaMGI1kVRTeMAVElWIVepRvjsdXw6cS59Q27pxLAToJSVj_X9xlv6nhVoie8vRAad7BZNicSa58Goj6e-bc0uTeqjs9WdLKs&amp;amp;__tn__=-]C%2CP-R"&gt;Ellie Greenwood&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, ehemalige Ultraläuferin, heute Trainerin. Sie war eine der ersten,
  die in den sozialen Medien reagiert hat. Sie ist sehr klar auf der Seite von Gary Robbins und ruft die
  TrailläuferInnen dazu auf, genau zu überlegen, wem sie ihr Geld geben:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;i&gt;„TRAIL- UND ULTRA-LÄUFER. Unser Sport steht an einem Scheideweg und es ist an
  der Zeit zu entscheiden, wie unser Sport und unsere Gemeinschaft aussehen
  sollen. [...]
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;
  Ich verstehe es ja, der UTMB in Chamonix ist cool und man braucht „Steine“ von
  einem „ihrer“ Rennen, um dort teilnehmen zu können. Aber denkt bitte darüber
  nach: Wollt Ihr den UTMB wirklich so dringend laufen, dass Ihr ein solches
  Verhalten gutheißt? Lauft die Route der „Tour du Mont Blanc“ alleine oder auf
  einer geführten Mehrtagestour. Oder lauft in den Schweizer Alpen die Ultra
  Tour Monta Rosa – ein Rennen, das nichts mit dem UTMB zu tun hat, das noch
  härter und landschaftlich noch reizvoller ist (Rennleiterin: Lizzy
  Hawker). Oder wartet auf die Ankündigung des neuen Rennens September, das Gary
  Robbins und CMTR veranstalten werden. Unsere Trail-Community wird sich dort
  ehrenamtlich engagieren, nicht aber bei der UTMB-Veranstaltung (viel Glück bei
  der Suche nach Freiwilligen).
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;
  Wenn Ihr Euch für Rennen anmeldet, könnt Ihr wählen, in welche Richtung unser
  Sport gehen soll. Lassen wir uns nicht vom UTMB schikanieren – nicht SIE sitzen am Steuer, sondern WIR, die Läufer. Es geht um Geld, und ich werde dem
  UTMB nicht einen Cent geben und meine Freizeit nicht bei einem UTMB-Rennen verbringen.
  Ich ermutige Euch, darüber nachzudenken, wohin Euer Geld und Eure Zeit fließen
  sollen.“
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://x.com/jasonkoop/status/1720950426793615795?s=20"&gt;Jason Koop&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, Trainer/Coach verweist auf die
  Parallelen der jetzigen Situation zu ähnlichen Ereignissen der Vergangenheit,
  bei denen der Ironman lokale Veranstalter aus dem Wettbewerb gedrängt hat.
  &lt;i&gt;“Wenn Ihr wissen wollt, was IRONMAN/UTMB tun wird – die Blaupause ist längst
  da. Ironman hat uns gezeigt, wer sie sind. Glaubt ihnen.“
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://x.com/TheGingerRunner/status/1718034528663736748?s=20"&gt;Ethan Newberry&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, Läufer, Filmemacher und Podcaster (Ginger Runner)&amp;nbsp; hat in der
  Vergangenheit viel mit Gary Robbins zusammengearbeitet, z.B. beim Film „Where
  Dreams Go to Die“. Er schreibt:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;i&gt;„Ich bekomme jede Menge Nachrichten von normalen Läufern mit den Worten: „Das
  ist scheiße, ABER ich wollte unbedingt UTMB laufen…“ oder „Ich habe gerade
  einen Startplatz bei einem UTMB-Rennen in … bekommen … Ich möchte laufen, was
  soll ich tun?“ usw.
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;
  Ich kann diese Fragen nicht für Euch beantworten. Aber ich kann sie verdammt
  noch mal für mich selbst beantworten.“
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://twitter.com/RndmForestRunnr/status/1717654339655778592"&gt;John Kelly&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, Barkley Finisher 2017 und 2023 und FKT-Inhaber unter anderem auf
  dem Long Trail, Pennine Way, Grand Round und Wainwrights 214, sagt, dass er in Zukunft den UTMB boykottieren wird und ruft implizit auch andere
  Elite-Läufer dazu auf.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;i&gt;„Ursprünglich befürchtete ich, dass Ironman den UTMB dazu verwenden würde, dem Ultrarunning
  das anzutun, was sie dem Triathlon mit Kona [Ironman Hawaii, Anm. der Verfasserin] angetan haben. Das hier ist
  schlimmer. Ich weiß, wie sehr sich Gary Robbins für den WAM engagiert hat. Ich
  würde zwar gerne mal den UTMB laufen, werde aber nach dieser Sache niemals
bei einem UTMB-Rennen antreten. Ich weiß, darum wird sich der UTMB nicht scheren.
  Aber wenn genügend Läufer ebenso handeln, wird der UTMB uns vielleicht hören.“&lt;/i&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://jacksonbrill.substack.com/p/you-tea-em-bee?fbclid=IwAR0NmJqQ7kX50E-06kLU9mPb5AYC0QGs7i4MwG6NH0tU1tZxX_uLvtofImE"&gt;Jackson Brill&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, (noch) ungesponserter Trailrunner und Mitglied des Teams USA
  bei der WMTRC 2023 hat bereits die Konsequenz gezogen, ein “by UTMB”-Rennen  abzusagen:&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;i&gt;"Ich hatte geplant, in ein paar Wochen nach Thailand zu reisen, um beim Doi
  Inthanon by UTMB die 100 km zu laufen. Jetzt habe ich aber beschlossen, die
  Reise abzusagen. Vor einer Woche kündigte UTMB (im Besitz von Ironman) ein
  neues Rennen in Whistler an, am selben Wochenende und auf fast derselben
  Strecke wie Garry Robbins‘ früheres CMTR-Rennen. UTMB/Ironman scheint letztlich Garys Rennen „gestohlen“ zu haben, da Whistler
  CMTR aus dem Rennen verdrängte und gleichzeitig grünes Licht für die
  Veranstaltung von UTMB gab. Kurz gesagt, UTMB/Ironman (zusammen mit Vail
  Resorts, dem Whistler gehört) verhielten sich wie Drecksäcke, und ich will sie
  nicht unterstützen, indem ich an ihrem Thailand-Event teilnehme. Gary ist
  einer der angesehensten Typen in diesem Sport, und die Tatsache, dass sein
  Unternehmen und seine Community durch die Aktionen von UTMB/Ironman geschädigt
  wurden, hat in der nordamerikanischen Trail-/Ultrarunning-Community große
  Anti-UTMB-Stimmung hervorgerufen. […] Ich bin deprimiert. […] Ich habe mich
  darauf gefreut, eine knifflige 60-Meilen-Strecke mit über 20.000 Fuß
  Höhenunterschied zu laufen&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;[…]&lt;/i&gt;&lt;i&gt;. Und ich konnte es kaum erwarten, mich
  (hoffentlich) für den UTMB 2024 zu qualifizieren und daran teilzunehmen. Für mich als derzeit nicht gesponserter Athlet, dessen Stärken zu diesem Rennen passen,
  wäre eine gute Leistung beim UTMB der einfachste Weg, mehr Geld mit
  meinem Sport zu verdienen. Vorerst werde ich jedoch an keinen
  UTMB-/Ironman-Events mehr teilnehmen."&amp;nbsp;
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://cdn-1.strava.com/activities/10113745242"&gt;Jim Walmsley&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, Streckenrekordhalter beim UTMB und Sieger 2023&amp;nbsp; haut in die gleiche Kerbe wie
  John Kelly und Jackson Brill, tut das aber auf seinem Strava-Account etwas
  subtiler:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„&lt;i&gt;Welches Rennen werden wir dann nächstes Jahr laufen?&lt;/i&gt;“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://youtu.be/zvA4sk9t-xI"&gt;Jeff Pelletier&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, Filmemacher und Zweiter des diesjährigen Moab 2014, konstatiert ebenfalls, dass er nicht beim
  „Whistler by UTMB“ antreten wird. Denn es sei wichtiger, die lokale
  Trail-Community zu unterstützen, also irgendwelche UTMB Steine zu
  sammeln.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://wearetrailmix.substack.com/p/37-what-we-can-learn-from-the-utmbwhistler"&gt;Matt Walsh&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, Medienforschungsanalyst und Betreiber von TrailMix fragt sich, wie es zur Verdrängung eines erfolgreichen, lokal organisierten
  Laufs durch Ironman/UTMB kommen konnte und stellt fest:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  „&lt;i&gt;Marktmonopole sollte es nicht geben, wenn der Markt über ausreichend
  wirksame Regulierungs- und Wettbewerbsregeln verfügt, die von einem
  Leitungsgremium durchgesetzt werden. Beim Trailrunning haben wir DREI
  Leitungsgremien, die aber alle sehr wenig dafür getan haben, den UTMB
  gegenüber lokalen Mitbewerbern in seine Schranken zu weisen. Wie ich bereits
  erwähnt habe, verfügen diese drei Gremien nicht über genügend politische
  Kraft, um den UTMB oder die Golden Trail Series unter Kontrolle zu halten. Letztlich mussten Profisportlern die Pro Trail Runners Association (PTRA) gründen, um
  das zu tun, was eigentlich ITRA/WMRA/IAU tun sollten.
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;
  Wenn man sich Sektoren anschaut, die darum gekämpft haben, die Auswirkungen
  von global agierenden Unternehmen auf den lokalen Wettbewerb abzumildern,
  […]&amp;nbsp; haben sie alle einen Vermittler oder ein Leitungsgremium gehabt, die
  Richtlinien umgesetzt haben, damit keine Partei übermäßig benachteiligt wird
  und damit Fairness im System herrscht. Trailrunning braucht das auch.&lt;/i&gt;"&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/some-work-all-play/id1521532868"&gt;David and Megan Roche&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, Trail Runner und Trainer,&amp;nbsp; liefern
  in ihrem Podcast „Some work, all play“ die meines Erachtens differenzierteste
  Auseinandersetzung mit dem UTMB-Whistler Dilemma. Sie konstatieren zunächst
  mal, dass es sich hier um eine Konstellation Aussage gegen Aussage handelt. Und
  in dieser Konstellation geben sie dem Ironman/UTMB den Vertrauensvorschuss,
  dass deren Version der Ereignisse korrekt ist. Doch selbst dann stellen sie
  fest: Die Art wie der Ironman/UTMB hier agiert hat, verstößt gegen den guten
  Stil. Denn man war im Gespräch mit Gary Robbins und hat dennoch die eigenen
  Pläne verheimlicht.&amp;nbsp; Sie stellen fest, dass dieser Vorgang für den UTMB
  ein PR-Desaster ist und ihm – vor allem in Nordamerika - auf die Füße fallen
  könnte, denn die lokale Trail-Community ist nachhaltig verärgert.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://youtu.be/gRyyii6cxqk"&gt;Finn Melanson&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, Produzent des Podcasts Singletrack, erörtert das Thema in einer Diskussionsrunde, in der auch ein erfahrener Race-Director sitzt: Jamil Coury (&lt;a href="https://www.aravaiparunning.com/"&gt;Aravaipa Running&lt;/a&gt;). Die ausführliche Diskussion berührt
  unterschiedliche interessante Aspekte. Ein Punkt darin: Der
  UTMB scheint in der Art, wie “Akquisitionen” von Rennen ablaufen, den US-Amerikanischen Markt
  nicht zu verstehen: Hier ist die Trail-Community viel wichtiger als in
  Europa. Man spricht von verpassten Chancen: Der UTMB hätte Gallionsfiguren des
  nordamerikanischen Trail- und Ultrarunning wie Karl Meltzer oder Gary Robbins
  einbinden und zum Sprachrohr für den UTMB machen können – genau das Gegenteil ist passiert. Man konstatiert: Der UTMB verfolge keinen
  kollaborativen Ansatz, sondern versuche, möglichst schnell die etablierten
  Race Directors rauszudrängen oder zu marginalisieren. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Kommentare aus Europa&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://x.com/kilianj/status/1717879822171402461?s=20"&gt;Kilian Jornet&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, Ultratrailrunner,&amp;nbsp; äußert sich gewohnt
  diplomatisch – bei ihm muss man häufig die eigentliche Botschaft zwischen den
  Zeilen lesen: „&lt;i&gt;Beim Trailrunning geht es um die lokale Communities, die sich
  um die Trails kümmern und die Natur lieben. Es ist traurig zu sehen, wie das
  Wachstum des Sports das Trailrunning von seinem eigentlichen Sinn entfernt.&lt;/i&gt;“
  Die von ihm initiierte Pro Trail Runners Association (PTRA) hat sich noch
  nicht zur Causa Whistler geäußert.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://youtu.be/A0vseKLR9XM"&gt;Trail-Magazin&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Das größte deutsche Magazin für Trailrunner hat sich (bisher)
  noch nicht in dieser Sache geäußert. Der Chefredakteur, Denis Wischniewski,
  stellt in seiner „Wochenschau“&amp;nbsp; den oben schon genannten Film von Jeff Pelletier („Why I won’t be racing Ultra
  Trail Whistler by UTMB“) vor. Denis bezeichnet den Verdrängungswettbewerb des
  UTMB als unmoralisch. Er warnt aber vor Überreaktionen wie z.B. dem
  Boykottaufruf gegenüber dem US-Amerikanischen Trailrunner Magazine, aufgrund
  der Tatsache, dass dessen Mutterkonzern Outside offizieller Medienpartner des
  UTMB ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://vomlaufen.letscast.fm/episode/49-das-david-gegen-goliath-szenario-im-trailrunning"&gt;Vom Laufen&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, der Podcast des (ehemaligen) Chefredakteurs der Laufzeit, Christian Bruneß,
  und seiner Frau Julia beschäftigen sich eher mit den Reaktionen auf die
  Problematik Whistler-UTMB. Auf der Sachebene vertreten die beiden die Meinung, dass die Anwälte des UTMB wohl das (kommerzielle) System
  verstanden haben, Gary Robbins dagegen nicht. Den Aufschrei, den das ausgelöst
  hat, betrachten die beiden von einer Hyperebene und verweisen hierzu auf den
  Soziologen Steffen Mau: Man sehe hier eine Empörungskultur am Werk, die sich
  dadurch auszeichne, dass es sich um punktuelle Reaktionen ohne konsistentes
  politisches Glaubenssystem handelt.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="https://podcasters.spotify.com/pod/show/twopeaksendurance/episodes/76-Golden-Trail-Serie---Warum-jetzt-VO2max----Quo-vadis-UTMB-e2ban4o"&gt;Trailrunning Geschwätz&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, der Podcast der beiden Trainer Arne Wolff und Lars
  Schweizer von Two Peaks Endurance sieht den Schuldigen der jetzigen Misere nicht so sehr beim UTMB, sondern vor
  allem bei den Verantwortlichen von Whistler/Vail. Arne und Lars
  weisen darauf hin, dass es in Kanada genügend Platz gibt für VIELE Rennen. Und
  dass nicht nur der UTMB, sondern auch Gary Robbins bzw. der CMTR etwas
  verdienen will. Man sieht explizit nicht die Gefahr, dass kleine Rennen vom
  UTMB platt gemacht werden. Vielmehr sei der UTMB ein Pulsgeber für den
  Trailrunning-Sport und jeder Läufer und jede Läuferin profitiere vom UTMB, die Auswirkungen des UTMB gingen bis hin zur Produktentwicklung (Laufschuhe etc.).
  Arne und
  Lars vermissen - einen neutralen Vermittler – sowohl auf nationaler als auch
  internationaler Ebene. Es fehle ein starker Verband – der aber, anders als
  derzeit die ITRA, sponsorenfrei sein müsste.
Lars weist auch darauf hin, dass es etwas mit der Causa Whistler
  „vergleichbares“ schon mal in Europa gab, als 2014 der seit 2005 veranstaltete
  Zugspitz-Extremberglauf keine Genehmigung der regionalen Behörden mehr bekam, während Plan B mit der
  in die „Rock the Top“ integrierte „Vertical Challenge“ von 2014 bis 2017 einen
  auf fast identischer Strecke stattfindenden Wettbewerb anbot. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Reaktionen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Die erste Reaktion auf die Rennankündigung des "Whistler Ultra Trail by UTMB" war die von Gary Robbins, der ein CMTR-Rennen in der Nähe
  von Whistler (genauer Ort noch unbekannt) am gleichen Wochenende &lt;a href="https://www.instagram.com/p/Cy4KcxJyfRY/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;amp;igshid=ODhhZWM5NmIwOQ=="&gt;ankündigte&lt;/a&gt;. Das ist natürlich eine Kampfansage, und verschiedene AthletInnen und
  VeranstalterInnen haben bereits jetzt zugesagt, bei dem Rennen von Gary auszuhelfen
  oder dabei zu sein.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Dominic Grossman &amp;amp; co. wurde kurz nach dieser Ankündigung
  eine &lt;a href="https://www.gofundme.com/f/help-gary-robbins-buy-utmb"&gt;GoFundMe-Seite&lt;/a&gt; geschaltet, auf der man für Gary spenden kann, damit dieser
  – wie es sarkastisch heißt – den UTMB aufkaufen kann ... ansonsten kann er das
  Geld für sein neues Rennen verwenden. Bislang sind schon mehr als 7000 $
  Spenden eingegangen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Man muss sich nicht der Illusion hingeben, Gary’s Konkurrenzrennen würde dazu führen, dass es für den
  Whistler by UTMB keine Anmeldungen gibt – es gibt genügend „Steinesammler“ aus
  Kanada und dem Ausland, die sich da anmelden werden. Viel größer ist ein
  anderer Punkt einzuschätzen: Die lokale Trail-Community hat sehr schnell
und&amp;nbsp;  lautstark verkündet, dass sie keine Volunteers für den Whistler by UTMB
  stellen wird. Unter der Rennankündigung des UTMB konnte man lesen: „Good
  luck getting volunteers for that weekend“. Natürlich kann der UTMB auch seine
  Volunteers mitbringen, aber jeder, der schon einmal ein Trailrennen
  veranstaltet hat weiß, dass es wichtig ist, genügend Leute dabei zu haben, die jeden Meter der Strecke kennen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Etwa eine Woche nach der Ankündigung von Whistler by UTMB hat der Eastern
  States 100 mitgeteilt, dass sie aus Protest&lt;a href="https://easternstates100.com/eastern-states-100-and-the-eastern-states-trail-endurance-alliance-have-cut-ties-with-utmb/"&gt; alle Verbindungen mit dem UTMB  abbrechen&lt;/a&gt; – insbesondere wird der Eastern Trail States und die von ihm
  organisierte Trail-Alliance nicht mehr als UTMB Index-Rennen fungieren. Ob sich dem weitere Rennen anschließen, ist bislang nicht bekannt.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Und dann ist da der Shitstorm, der sich seit nunmehr drei Wochen unter jeder
  Ankündigung des UTMB in die Kommentarzeilen ergießt. Dazu kommen noch einige
  kreative Memes, die eines ganz deutlich erkennen lassen: Welche Rolle auch
  immer Ironman/UTMB in Whistler spielte, sie haben sich auf jeden Fall ins Knie
  geschossen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Original (by UTMB) ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/Czd_PMFMxzm/?utm_source=ig_embed&amp;amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style="background: rgb(255, 255, 255); border-radius: 3px; border: 0px; box-shadow: rgba(0, 0, 0, 0.5) 0px 0px 1px 0px, rgba(0, 0, 0, 0.15) 0px 1px 10px 0px; margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0px; width: calc(100% - 2px);"&gt;&lt;div style="padding: 16px;"&gt; &lt;a href="https://www.instagram.com/p/Czd_PMFMxzm/?utm_source=ig_embed&amp;amp;utm_campaign=loading" style="background: rgb(255, 255, 255); line-height: 0; padding: 0px; text-align: center; text-decoration: none; width: 100%;" target="_blank"&gt; &lt;div style="align-items: center; display: flex; flex-direction: row;"&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="padding: 19% 0px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="display: block; height: 50px; margin: 0px auto 12px; width: 50px;"&gt;&lt;svg height="50px" version="1.1" viewbox="0 0 60 60" width="50px" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg"&gt;&lt;g fill-rule="evenodd" fill="none" stroke-width="1" stroke="none"&gt;&lt;g fill="#000000" transform="translate(-511.000000, -20.000000)"&gt;&lt;g&gt;&lt;path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"&gt;&lt;/path&gt;&lt;/g&gt;&lt;/g&gt;&lt;/g&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="padding-top: 8px;"&gt; &lt;div style="color: #3897f0; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;"&gt;Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="padding: 12.5% 0px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="align-items: center; display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px;"&gt;&lt;div&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px); width: 12.5px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12.5px; margin-left: 2px; margin-right: 14px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px); width: 12.5px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-left: 8px;"&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="border-bottom: 2px solid transparent; border-left: 6px solid rgb(244, 244, 244); border-top: 2px solid transparent; height: 0px; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg); width: 0px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-left: auto;"&gt; &lt;div style="border-right: 8px solid transparent; border-top: 8px solid rgb(244, 244, 244); transform: translateY(16px); width: 0px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; transform: translateY(-4px); width: 16px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="border-left: 8px solid transparent; border-top: 8px solid rgb(244, 244, 244); height: 0px; transform: translateY(-4px) translateX(8px); width: 0px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;"&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0px; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0px 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"&gt;&lt;a href="https://www.instagram.com/p/Czd_PMFMxzm/?utm_source=ig_embed&amp;amp;utm_campaign=loading" style="color: #c9c8cd; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" target="_blank"&gt;Ein Beitrag geteilt von UTMB®? World Series (@utmbworldseries)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"&gt;&lt;/script&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;... und "Fälschung" (by Tony Darracoté)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CzeKMkfx24T/?utm_source=ig_embed&amp;amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style="background: rgb(255, 255, 255); border-radius: 3px; border: 0px; box-shadow: rgba(0, 0, 0, 0.5) 0px 0px 1px 0px, rgba(0, 0, 0, 0.15) 0px 1px 10px 0px; margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0px; width: calc(100% - 2px);"&gt;&lt;div style="padding: 16px;"&gt; &lt;a href="https://www.instagram.com/p/CzeKMkfx24T/?utm_source=ig_embed&amp;amp;utm_campaign=loading" style="background: rgb(255, 255, 255); line-height: 0; padding: 0px; text-align: center; text-decoration: none; width: 100%;" target="_blank"&gt; &lt;div style="align-items: center; display: flex; flex-direction: row;"&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="padding: 19% 0px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="display: block; height: 50px; margin: 0px auto 12px; width: 50px;"&gt;&lt;svg height="50px" version="1.1" viewbox="0 0 60 60" width="50px" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg"&gt;&lt;g fill-rule="evenodd" fill="none" stroke-width="1" stroke="none"&gt;&lt;g fill="#000000" transform="translate(-511.000000, -20.000000)"&gt;&lt;g&gt;&lt;path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"&gt;&lt;/path&gt;&lt;/g&gt;&lt;/g&gt;&lt;/g&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="padding-top: 8px;"&gt; &lt;div style="color: #3897f0; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;"&gt;Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="padding: 12.5% 0px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="align-items: center; display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px;"&gt;&lt;div&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px); width: 12.5px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12.5px; margin-left: 2px; margin-right: 14px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px); width: 12.5px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-left: 8px;"&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="border-bottom: 2px solid transparent; border-left: 6px solid rgb(244, 244, 244); border-top: 2px solid transparent; height: 0px; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg); width: 0px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-left: auto;"&gt; &lt;div style="border-right: 8px solid transparent; border-top: 8px solid rgb(244, 244, 244); transform: translateY(16px); width: 0px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; transform: translateY(-4px); width: 16px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="border-left: 8px solid transparent; border-top: 8px solid rgb(244, 244, 244); height: 0px; transform: translateY(-4px) translateX(8px); width: 0px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;"&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0px; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0px 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"&gt;&lt;a href="https://www.instagram.com/p/CzeKMkfx24T/?utm_source=ig_embed&amp;amp;utm_campaign=loading" style="color: #c9c8cd; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" target="_blank"&gt;Ein Beitrag geteilt von Scott Jurek Fans Only (@yaboyscottjurek)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"&gt;&lt;/script&gt;


&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mein Kommentar&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Schluss möchte ich kurz schildern, wie ich die Sache sehe:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wir werden vermutlich nie genau erfahren, was der Grund war, weswegen Gary
  Robbins und CMTR den WAM letztlich aufgeben mussten. Waren da nur inkompetente
  Mitarbeiter von Whistler/Vail schuld – oder hat Ironman/UTMB im Hintergrund
  die Strippen gezogen? Gehen wir also mal davon aus, dass Ironman/UTMB
  tatsächlich erst nach der Ankündigung der Rennabsage von WAM aktiv wurde. Dass
  man dann aber den ehemaligen Renndirektor erst in der Nacht vor der eigenen
  Rennankündigung über das neue Rennen informiert, zeugt nicht nur von Arroganz,
  sondern auch von einer kompletten Fehleinschätzung der Trail Community in
  Kanada. Ironman/UTMB kommt mir da vor wie ein Bulldozer: Sie können vor Kraft kaum laufen - und haben jeglichen Sinn für den "guten Ton" verloren. Ich denke aber,
  dass sie sich da verschätzt haben – denn gerade im nordamerikanischen Markt
  ist die Skepsis gegenüber diesem Konzern sehr groß, was man in der
  Vergangenheit z.B. beim &lt;a href="https://www.trailrunnermag.com/people/news/utmb-points-system/"&gt;Hardrock &lt;/a&gt;oder beim &lt;a href="https://www.irunfar.com/the-soul-of-the-sport"&gt;High  Lonesome&lt;/a&gt; gesehen hat. Hier
  hat es nur noch einen Tropfen gebraucht, um das Fass zum Überlaufen zu bringen
  – und der UTMB hat gleich einen Eimer ins Fass geschüttet. Es wird schwierig
  sein, diese Situation wieder einzufangen ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  In vielen Diskussionen wurde betont, wie wichtig der UTMB für den
  Trailrunning-Sport insgesamt ist. Obwohl ich seit Jahren schon den UTMB wegen
  seiner Monopol-Politik kritisiere, so muss ich neidlos anerkennen, dass der
  UTMB z.B. in Sachen live-Bilder von der Strecke Maßstäbe gesetzt hat. Allerdings glaube
  ich nicht, dass man dem UTMB gegenüber völlig machtlos ist und ßeinfach
  mit Verweis auf die Vorteile alle Nachteile akzeptieren sollte. John F.
  Kennedy soll einmal gesagt haben: „a rising tide lifts all boats”. Was dieses
  Zitat ausdrückt, war oft der Unterton bei Kommentaren: Ja, Ironman/UTMB ist
  groß und mächtig – aber wenn dort das Business gut läuft, dann ist es auch gut
  für die vielen kleinen Unternehmen, die auch vom Trailsport leben – und
  schließlich auch für die Trailläufer. Einem Wirtschaftsberater von Bill
  Clinton wird eine Modifikation des oben genannen Satzes zugeschrieben: "the rising tide will
  lift some boats, but others will run aground." Ich denke, dieser modifizierte
  Satz beschreibt die Situation, die wir jetzt erlebt haben (und vielleicht in
  der Zukunft noch häufiger erleben werden) besser. Ja, für viele ist die
  Existenz des UTMB zuträglich: Da gibt es für Laufmagazine was zu
  berichten, Fotografen können sich austoben, von Trainern müssen Trainingspläne geschrieben werden, kleinere
  Rennen ziehen mehr Interessenten an, weil sie ein „UTMB Index Race“ sind. Aber
  die Sache mit WAM hat auch gezeigt, dass auch mal eine Welle kommen kann und
  ein Boot unter Wasser drückt. Gerade der Blick auf Ironman sollte einem
  bewusst machen, dass ein Platzhirsch auch nachhaltigen Schaden anrichten kann:
Denn in den vergangenen Jahren wurden gut laufende Triathlon-Rennen aufgekauft – und nach wenigen Austragungen
  „discontinued“ ... und auf diesem Boden ist nie wieder ein lokales Rennen
  entstanden.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  In den Diskussionen der vergangenen Wochen habe ich oft gehört: „Nicht nur der
  Ironman/UTMB, auch andere verdienen Geld mit dem Sport“. Ja, das stimmt. Und
  das ist gut so. Auch Gary Robbins bzw. CMTR verdienen Geld mit ihren Rennen.
  Aber es macht für mich einen Unterschied, ob es sich um ein
  eigentümergeführtes Unternehmen handelt, oder ob dort ein Investor
  (wirtschaftlich) das Sagen hat. Eigentümergeführten Unternehmen geht es
  vor allem um wirtschaftliche Auskömmlichkeit. Wenn ein solches Unternehmen gut
  läuft, verdient der Eigentümer Geld&amp;nbsp; – aber es muss ihm um eine nachhaltige
  Entwicklung gehen, damit er auch in den kommenden Jahren noch sein Geld mit diesem Business
  verdienen kann. Wenn aber ein Investor im Hintergrund steht, dann geht es dem
  meist nicht um die Sache selbst, auch nicht so sehr um die laufenden
  Einnahmen, sondern darum, das Unternehmen so zu gestalten, dass es beim
  Verkauf deutlich mehr einbringt als den eigenen Kaufpreis. Es geht um Wachstum, Wachstum, Wachstum. Das haben wir in
  den letzten 2 Jahrzehnten beim Ironman gesehen: 2008 wurde die WTC – damals
  Eigentümer des IRONMAN - von Providence Equity Securities für 85 Mio USD
  gekauft. Die verkauften 2015 an die chinesische Dalian Wanda Group für 650 Mio
  USD, und die wiederum 2020 für 730 Mio USD an Advance. Investoren sind an solchen „Wachstumsmärkten“ interessiert. Und gleichzeitig
  sieht man, dass das Wachstum des Ironman seine Grenzen erreicht hat und eine
  gewisse Sättigung eingetreten ist. Weiteres Wachstum war nur durch noch mehr
  Qualifikationsrennen, ein aufgeblähtes Finale in Kona und schließlich eine
  Trennung von Männer- und Frauenrennen möglich. In dieser Phase hat man das
  Trailrunning als "neuen" Wachstumsmarkt ausgemacht. Man muss keine Prophetin
  sein um zu sagen, dass die Entwicklung des Ironman eine Blaupause für die
  Entwicklung von UTMB / UTMB World Series sein wird. Und genau dem sollte
  Einhalt geboten werden. Außerdem sollte man die ökonomischen Auswirkungen von
  Rennen auf die lokale Wirtschaft betrachten: In einem interessanten Interview
  des österreichischen &lt;a href="https://laufendentdecken-podcast.at/227/"&gt;„laufend entdecken“ Podcasts&lt;/a&gt; gibt der Veranstalter des
  Großglockner-Ultratrail, Hubert Resch, einen Einblick und stellt fest, dass
  die lokale Wirtschaft bei kleinen Veranstaltern mehr profitiert als wenn der
  UTMB die Veranstaltung choreographiert und viele Dienstleistungen selbst
  durchführt oder Vertragspartner hat, die er mitbringt.&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Was mich aber an den Reaktionen auf das UTMB-Whistler Dilemma am meisten
  erstaunt und erschreckt hat: Es sind nicht nur die Verantwortlichen des UTMB,
  die nicht zu verstehen scheinen, wie die nordamerikanische Trail-Community
  „tickt“. Auch die hiesigen Multiplikatoren, aber auch die Trailrunner-Basis
  scheint diesseits und jenseits des Atlantiks ganz unterschiedlich auf
  Kommerzialisierung, aber auch auf Fairness zu blicken. Und während hierzulande
  ein nicht geringer Anteil der Trailläufer die Ansicht vertritt, dass das nun
  mal so ist und man eh nichts ändern kann, trauen sich die Trail-Communities in
  USA und Kanada, gegen empfundene Ungerechtigkeit und falsche Entwicklungen
  aufzustehen. „&lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2020/01/we-runners-we-people.html"&gt;We, the people&lt;/a&gt;“ – ein erster Schritt zur Selbstwirksamkeit.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;DANK&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Mein besonderer Dank in der Vorbereitung zu diesem Artikel geht an Steve Auch
  von &lt;a href="https://www.uptothetop.de/"&gt;uptothetop&lt;/a&gt;. Er hat in der Vergangenheit schon einige Rennen von Gary
  Robbins/CMTR kennengelernt. Nach vier Starts in Squamish und einem beim WAM ist er von der
  Organisation von Gary/CMTR begeistert – und natürlich an der Entwicklung von
  CMTR/Ironman/UTMB interessiert. Er hat mir schneller Links zu neuen
  Entwicklungen zugespielt, als ich sie selbst recherchieren konnte.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;&lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;&lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;h5 data-v-291e79e2="" style="font-family: Arial; font-size: 16px; text-align: center;"&gt;Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine e-mail Adresse ein:&lt;/h5&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center;" type="email" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/form&gt;&lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by&amp;nbsp;&lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/5083246075084397046/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/11/utmb-whistler-dilemma-reaktionen-und.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/5083246075084397046" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/5083246075084397046" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/11/utmb-whistler-dilemma-reaktionen-und.html" rel="alternate" title="UTMB-Whistler Dilemma: Reaktionen und Kommentar" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgkzgNPhMzFAIJUG0m8OO6-Kl96WpwrazLJcP7MnBn8zUVbiPcDYZb7EeF7RM_bhKtsgtqJQ5rspaQZdvc472S1McKC69RKvJ2dVnq5NZ1GaMdqXxGOnv6KvbkgpR_lX5-HrVeTGupoQO52O47Ll4S9RYvw81ZHT8LsaUF76eChFe94qf00WGTJNTtL15E/s72-w640-h360-c/Titel_Presseschau.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-8000147129656784366</id><published>2023-11-06T09:36:00.001-08:00</published><updated>2023-11-06T09:36:49.764-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kommentar"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><title type="text">Big’s Backyard Ultra 2023 – das Rennen in Zahlen</title><content type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhCY5Ni2c1zlC8JSgDSIiIw7tVT20zV9r1SooqSAI_ORBQ3BxvSJARBEajUXHT8kLLhEzXwZXPB4VbkPv3zMmjggiWwrqWQtYNETr2ePFjCNg-AgitI44rhTYR_eSq2JF4l_fYMNsqs9UJE4VTkQaUPFLVOx9dpmVg1RGJ9UBxkUqUS2J8HIJalKEm7sNE/s1280/Titelbild_Rennen_Zahlen.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhCY5Ni2c1zlC8JSgDSIiIw7tVT20zV9r1SooqSAI_ORBQ3BxvSJARBEajUXHT8kLLhEzXwZXPB4VbkPv3zMmjggiWwrqWQtYNETr2ePFjCNg-AgitI44rhTYR_eSq2JF4l_fYMNsqs9UJE4VTkQaUPFLVOx9dpmVg1RGJ9UBxkUqUS2J8HIJalKEm7sNE/w640-h360/Titelbild_Rennen_Zahlen.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Es ist der 25. Oktober 2023 in Bell Buckle, Tennessee. Seit nunmehr 4 ½ Tagen
  läuft der Big Dog’s Backyard Ultra, in diesem Jahr die
  Einzelweltmeisterschaften. Zwei Läufer stehen an der Startlinie: Harvey Lewis
  (USA) und Ihor Verys (CAN). Harvey versucht ziemlich ungelenk, sich nochmal zu
  dehnen. Ihor hat Knöpfe in den Ohren und hält durch Musik die Moral aufrecht.
  Um 18:00 läutet Gary Cantrell die Glocke zur Runde 108. Es ist die erste
  „Night Loop“ von Tag 5. Noch ist es hell. Harvey und Ihor gehen ein Stückchen,
  dann trabt Harvey an, kurze Zeit später auch Ihor. In den vorherigen Runden
  von Tag 5 war es meist Ihor, der die Runden schneller abspulte. Dennoch: Beide
  sehen noch verhältnismäßig gut aus. Das kann noch lange gehen, denke ich
  mir.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Dann, um 18:09 lokaler Zeit, zeigt die Drohnenkamera, dass Ihor, der
  mittlerweile gut 100 Meter Rückstand auf Harvey hat, aufhört zu laufen. Er
  setzt sich auf den Asphalt, zieht einen Schuh aus, massiert seinen Fuß. Nach
  zwei Minuten zieht er den Schuh wieder an, steht auf – und macht sich auf den
  Rückweg. Am Start angekommen, hält er eine kleine Ansprache. Sagt, dass er
  keinen permanenten Schaden bei sich anrichten wollte und dass er stolz auf
  seine Leistung sei. Harvey sei ein verdienter Sieger. Er dankt Gary und dem
  Organisationsteam.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Harvey beendet die Runde 108 in 47 Minuten und 31 Sekunden – so schnell ist er
  seit Runde 48 nicht mehr gelaufen. Er hatte in Runde 108 – erstmals in diesem
  Rennen – ein Ziel vor Augen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Harvey Lewis, der schon einmal den Weltrekord im Backyard Running hielt, hat
  damit einen neuen Rekord aufgestellt. Die 108 Runden, die er in 108 Stunden
  abgespult hat, entsprechen exakt 450 Meilen oder 724,2 km.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Geschichte des Backyard Ultra (BYU)&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Die Idee zum Backyard Ultra hatte Gary Cantrell – der Veranstalter der Barkley
  Marathons. Die Regeln dieses Rennens sind denkbar einfach: Alle LäuferInnen
  müssen zur vollen Uhrzeit an der Startlinie stehen und nach dem Startsignal
  auf eine 4,167 Meilen lange Strecke gehen. Wer innerhalb einer Stunde diese
  Strecke geschafft hat und wieder zur vollen Uhrzeit an der Startlinie steht,
  darf weiterlaufen. Gewonnen hat derjenige, der eine volle Runde mehr gelaufen
  hat als jeder andere. „Last One Standing“ also. Eine der Besonderheiten bei
  diesem Rennformat: Der Sieger hat es selbst nicht in der Hand, wie weit er
  läuft und ob er eine persönliche, nationale oder Welt-Bestleistung aufstellen
  kann. Es kommt nämlich darauf an, dass mindestens ein anderer Läufer, der
  sogenannte Assist, auch möglichst viele Runden durchhält.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Gary Cantrell hat den ersten BYU 2011 in seinem eigenen „Hinterhof“ in Bell
  Buckle, Tennessee, ausgetragen. Benannt nach einem seiner Hunde, Big Dog.
  Damals war der Sieger Tim Englund (USA) mit 18 Runden. Seitdem haben sich
  nicht nur die Rekorde, sondern auch die Zahl der Wettbewerbe in die Höhe
  geschraubt. Aus einer einzigen Veranstaltung sind mittlerweile über 370
  offziell akkreditierte BYUs geworden – und daneben gibt es ganz viele private
  Veranstaltungen. Das System BYU ist so groß geworden, dass es seit 2020 ein
  Qualifikationssystem für den Big’s Backyard Ultra (Einzelweltmeisterschaft)
  sowie für die nationalen Meisterschaften gibt. Und da mittlerweile alle
  Corona-bedingten Reisebeschränkungen gefallen sind, kann man sagen, dass der
  Big’s BYU in diesem Jahr zum ersten Mal eine „echte“ Einzelweltmeisterschaft
  war.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Übrigens: Der BYU ist historisch nicht die erste Challenge, bei der es darum
  geht, jede Stunde eine gewisse Laufstrecke zurückzulegen. Anfang des 20.
  Jahrhunderts war das Rennformat „A-Mile-An-Hour“ populär, bei dem jede Stunde
  eine Meile zurückgelegt werden musste. Der in die USA ausgewanderte Schweizer
  Eugene Estoppey
  &lt;a href="https://ultrarunning.com/featured/from-the-archive-one-mile-per-hour-isnt-so-difficult-or-is-it/"&gt;lief zwischen dem 20.11.1910 und dem 31.12.1910 jede Stunde eine Meile&lt;/a&gt;
  – und kam so auf 1000 Meilen in 1000 Stunden. Damit brach er den damals
  bestehenden Rekord von 614 Meilen in 614 Stunden. Und auch schon vorher gab es
  ähnliche Rennformate – allerdings für Geher. Robert Barclay Allardice of Ury,
  einer der bekanntesten Pedestrians,
  &lt;a href="https://ultrarunninghistory.com/1000-milers-part-2/"&gt;ging zwischen 1. Juni und 12. Juli 1809 auf dem Newmarket Heath jeweils 1
    Meile pro Stunde&lt;/a&gt;
  – insgesamt ebenfalls 1000 Meilen in 1000 Stunden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Rekorde, Rekorde, Rekorde&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Bei den meisten Rennformaten im Langstreckenlauf sehen wir mittlerweile eine
  Sättigung. Wenn Rekorde gebrochen werden, dann sind es meist nur noch kleine
  Verbesserungen. Und häufig braucht es nicht nur talentierte LäuferInnen,
  sondern auch eine Weiterentwicklung in der Technik (Stichwort Carbon-Schuhe),
  die die Entwicklung von Weltrekorden antreiben.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Nun ist der BYU im Vergleich ein sehr junges Rennformat, und es hat
  tatsächlich in den letzten 12 Jahren eine rasante Entwicklung der Weltrekorde
  gegeben:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul style="text-align: left;"&gt;
  &lt;li&gt;10/2011: 18 Runden (Tim Englund)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;10/2012: 28 Runden (Joe Fejes)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;10/2013: 35 Runden (Tim Englund)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;10/2014: 49 Runden (Jeremy Elbel, Johan Steene)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;10/2017: 59 Runden (Guillaume Calmettes)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;10/2018: 68 Runden (Johan Steene)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;10/2020: 75 Runden (Karel Sabbe)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;06/2021: 81 Runden (John Stocker)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;10/2021: 85 Runden (Harvey Lewis)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;05/2022: 90 Runden (Merijn Geerts)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;10/2022: 101 Runden (Merijn Geerts/Ivo Steyaert)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;06/2023: 102 Runden (Phil Gore)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;10/2023: 108 Runden (Harvey Lewis)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg7jqIHnkbN3KaTYDaW0b9QRJA9gnZAJCQYIhPUFC2vaBO0D1daWntTlZWFxTpwiJ0sqstc2W62FyuTCZ6SVkgfccL0ID_StW0w589Z6TsyBDVfh9tLcia8XTKLh5ABVgs00EnMcDSv6DB20Wd60DFxpKOiB53HraEWpsgdmKe7fFmoH8f8rftXX2J02lA/s1137/Fig_1.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="651" data-original-width="1137" height="229" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg7jqIHnkbN3KaTYDaW0b9QRJA9gnZAJCQYIhPUFC2vaBO0D1daWntTlZWFxTpwiJ0sqstc2W62FyuTCZ6SVkgfccL0ID_StW0w589Z6TsyBDVfh9tLcia8XTKLh5ABVgs00EnMcDSv6DB20Wd60DFxpKOiB53HraEWpsgdmKe7fFmoH8f8rftXX2J02lA/w400-h229/Fig_1.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"&gt;Abb. 1: Entwicklung der Weltbestleistung im Backyard Ultra&lt;/span&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Da ist derzeit keine „Sättigung“ in Sicht. Und dennoch stellt sich die Frage:
  Gibt es in diesem Format eine absolute Grenze – und wo liegt die? Vermutlich
  hat diese Grenze nicht nur mit der physischen Leistungsfähigkeit zu tun,
  sondern auch damit, wie lange Menschen einen Schlafentzug durchhalten
  können.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Anders als beim „A-Mile-An-Hour“ Format und dem Rekordlauf von Eugene Estoppey
  hat man beim BYU kaum Möglichkeiten, länger als 3-4 Minuten pro Runde zu
  schlafen. Denn die Rundenzeiten – vor allem ab Tag 4 – sind nur selten unter
  50 Minuten. In den verbleibenden 10 Minuten überhaupt zur Ruhe zu kommen, ist
  schon eine Kunst; das Schlafdefizit wird hier von Runde zu Runde größer.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Die längste dokumentierte
  &lt;a href="https://www.spektrum.de/frage/wie-lange-kann-man-wach-bleiben/1321562"&gt;Zeit, die bislang ein Mensch ohne Schlaf ausgekommen ist, sind 264
    Stunden&lt;/a&gt;, also rund 11 Tage. Da gäbe es also noch Luft nach oben. Allerdings muss man
  berücksichtigen, dass beim BYU die physische Belastung zum Schlafentzug
  hinzukommt. Ich würde vermuten, dass sich damit die maximal mögliche Zeit ohne
  relevanten Schlaf deutlich verkürzt.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die (Un)vorhersagbarkeit der Ergebnisse&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Sportarten leben von ihrer Unvorhersagbarkeit. Vor allem für den Zuschauer
  liegt der Reiz von Sportarten darin, dass zu Beginn des Wettbewerbs alles
  offen ist. Auch dann, wenn es Favoriten gibt: Es ist immer möglich, dass David
  gegen Goliath gewinnt.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Die Zahlen des diesjährigen Big’s BYU deuten darauf hin, dass die „Last One
  Standing“-Rennen so unvorhersagbar sind wie kaum ein anderes Lauf-Event – und
  wirklich dem David die Möglichkeit geben, den Goliath zu besiegen. Es gibt
  BYU-Routiniers, die irgendwann die Schnauze voll haben und es nicht mehr
  fertigbringen, sich wieder und wieder an die Startlinie zu stellen. Und dann
  gibt es die Underdogs, die in einem solchen Wettkampf über sich hinauswachsen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Man muss sich nur mal die Läuferbiographien des Siegers und des Assist
  anschauen, um zu begreifen, wie offen die Rennen beim BYU sind: Harvey Lewis
  ist ein Routinier. Er läuft seit über 25 Jahren Ultramarathons, vor allem
  24-Stunden-Rennen und Rennen von 100 Meilen oder mehr. Er nahm seit 2011 jedes
  Jahr am Badwater Ultramarathon teil, hat dieses Rennen zweimal gewonnen, wurde
  einmal Zweiter und zweimal Dritter. Seit 2020 hat er die BYUs für sich
  entdeckt. Im Jahr 2021 gewann er den Big’s BYU mit neuem Weltrekord (85
  Runden). Harvey war sicher einer der großen Favoriten in diesem Rennen. - Und
  dann ist da Ihor Verys, der Ukrainer, der zum Studium nach Kanada gekommen
  ist. Der lief erst vor zwei Jahren seinen ersten Ultramarathon. Zwar ist er
  bei allen Rennen, an denen er bisher teilgenommen hat, aufs Podium gekommen –
  die meisten hat er sogar gewonnen – aber seine bisherige Bestleistung im BYU
  waren gerade mal 67 Runden.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Auch wenn dieses Mal Harvey Lewis den Sieg davongetragen hat – so spricht es
  doch Bände dass diese Läufer mit so ungleichem Hintergrund die besten
  Leistungen erzielt haben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Und für das gesamte Läuferfeld kommt man zum gleichen Schluss: Der BYU ist
  viel weniger vorhersehbar als andere Trail- oder Ultrarennen. Vergleicht man
  beispielsweise die ITRA-Punkte, die die Top 75 Läufer beim diesjährigen UTMB
  für ihre Leistung bekamen, mit ihrem ITRA Performance Index, mit dem sie ins
  Rennen gingen, so ergibt sich eine sehr hohe Korrelation: Der
  Korrelationskoeffizient ist 0,89 (eine vollständige Vorhersagbarkeit wäre bei
  einem Korrelationsfaktor von 1 gegeben, völliger Zufall würde einem
  Korrelationskoeffizient von 0 entsprechen). Das bedeutet: Die Vorleistungen
  (ITRA Performance Index) ergeben zwar keine sichere Vorhersage, wie das Rennen
  ausgehen wird, aber doch ganz gute Anhaltspunkte. Oder, um es plastisch zu
  machen: Max Mustermann mit einem ITRA Performance Index von 500 wird keine
  Chance haben, einen Jim Walmsley zu besiegen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiy8mSc8NgAf9b9bAkbrOS8YmeEg9SATvZwvg0UNVn0US5OS4bC-apCL0JeeIQF6cy8pqp_-UMA9gkpVlGFsFHunqXXAk1qE51UeaVEquiSgm-JRtaUhW4uyAhmG7ZC_9uXGFh-4PKgv2SZf_S3EUvZWg4O0pnTbZaOk4oi4hn4VWtOcHaQ803yRxDTkMs/s1140/Fig_2.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="652" data-original-width="1140" height="229" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiy8mSc8NgAf9b9bAkbrOS8YmeEg9SATvZwvg0UNVn0US5OS4bC-apCL0JeeIQF6cy8pqp_-UMA9gkpVlGFsFHunqXXAk1qE51UeaVEquiSgm-JRtaUhW4uyAhmG7ZC_9uXGFh-4PKgv2SZf_S3EUvZWg4O0pnTbZaOk4oi4hn4VWtOcHaQ803yRxDTkMs/w400-h229/Fig_2.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"&gt;Abb. 2: Korrelation zwischen ITRA Score beim UTMB 2023 und dem ITRA
          Performance Index, den die 75 besten Läufer vor dem Start des UTMB
          aufwiesen.&lt;/span&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Beim BYU ist das anders. Hier ist die Streuung um die Gerade, die den
  möglichen Zusammenhang zwischen Vorleistung und aktueller Leistung beim Big’s
  BYU beschreibt, sehr viel größer als beim UTMB. Der Korrelationsfaktor beträgt
  gerade mal 0,57.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjrAU0PphIhE1QDFK2Zk2LM7h5Ww-oNSvHKUISG4bzbVAbMB9DuFijDyc95ztGkJjWsAcFLmC9ylNRp0rQgAePw0n2NuKh9Wz-JVHnqw3RPqIbmU-MOCAIAIlqqPWstKRlySvTc2dFeC_6iBT6Ca65sd0zStq0UmLDXiz1VVZwrODD9NKCptmKBjFQRnCg/s1138/Fig_3.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="732" data-original-width="1138" height="258" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjrAU0PphIhE1QDFK2Zk2LM7h5Ww-oNSvHKUISG4bzbVAbMB9DuFijDyc95ztGkJjWsAcFLmC9ylNRp0rQgAePw0n2NuKh9Wz-JVHnqw3RPqIbmU-MOCAIAIlqqPWstKRlySvTc2dFeC_6iBT6Ca65sd0zStq0UmLDXiz1VVZwrODD9NKCptmKBjFQRnCg/w400-h258/Fig_3.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"&gt;Abb. 3: Korrelation zwischen der Zahl der gelaufenen Runden beim
          Big's Backyard Ultra 2023 und der besten Leistung der entsprechenden
          Läufer zwischen 2021 und 2023.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  So langweilig ein BYU Rennen also zunächst mal aussieht – immer wieder die
  gleiche Runde – so spannend ist das Rennen doch, weil es viel weniger
  vorhersagbar ist als andere Rennen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Big’s und die anderen BYUs&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  In dem Artikel
  &lt;a href="https://www.irunfar.com/backyard-ultras-a-data-driven-primer-for-the-world-championships"&gt;„A Data-Driven Primer for the Backyard Ultra World Championships”&lt;/a&gt;
  hat Mallory Richard unter anderem die Ausfallrate bei unterschiedlichen
  Backyard-Rennen über die Zeit untersucht. Bei den 2019 auf US-amerikanischem
  Boden veranstalteten Rennen fand sie, dass die Zeitkurve der Ausfallsrate sich
  für alle BYUs ähnelt – nach durchschnittlich 10 Stunden waren nur noch 50% der
  TeilnehmerInnen im Rennen ... und nach 30-40 Stunden war das Rennen vorbei.
  Dabei machte es keinen Unterschied, ob es sich um kleine, mittlere oder große
  Veranstaltungen handelte. Einzige Ausnahme: Big’s BYU. Dort waren 2019 nach 26
  Stunden noch 50% der TeilnehmerInnen im Rennen, und die Siegerin, Maggie
  Guterl, erreichte 60 Runden.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Doch das war 2019. Ein Blick auf die Zeitverläufe der Ausfallsraten aller
  Big’s BYUs zeigt: Seitdem hat sich einiges getan. Nicht nur in Hinblick auf
  die maximale Zahl der Runden, sondern auch in Bezug auf die Zeit, in der die
  50%-Schwelle unterschritten wird. War das 2019 nach 26 Stunden, so waren 2021
  erst nach 37 Stunden mehr als 50% der TeilnehmerInnen ausgeschieden. Und in
  diesem Jahr wurde die 50%-Schwelle sogar erst nach 55 Stunden
  unterschritten.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgKCQTPgenc9ErHlBxRHefR4QmWM6ltf7FepBUi9ikAjp-NDaHIvc8SHJxkzy_n5fkobcHDkDxvYrcl4zci9unPYz38JLtsQhepRnjFTE97HaWdRcD958MiRzii1-PpzYH1U0Mgic9iuxLojtmXxoxzwxbKN-YLG836fdLQSRvAAjInz34J_p0uINZFriY/s1424/Fig_4.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="831" data-original-width="1424" height="234" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgKCQTPgenc9ErHlBxRHefR4QmWM6ltf7FepBUi9ikAjp-NDaHIvc8SHJxkzy_n5fkobcHDkDxvYrcl4zci9unPYz38JLtsQhepRnjFTE97HaWdRcD958MiRzii1-PpzYH1U0Mgic9iuxLojtmXxoxzwxbKN-YLG836fdLQSRvAAjInz34J_p0uINZFriY/w400-h234/Fig_4.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"&gt;Abb. 4: Prozentsatz der verbleibenden LäuferInnen bei den Big's
          Backyard Ultras 2017-2023&lt;/span&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Und wie sieht es 2022 und 2023 mit dem Vergleich unterschiedlicher Rennen aus?
  Schaut man sich die deutschen Silver Ticket Races an, die als Qualifikation
  für die Big’s BYU World Team Championship 2024 dienen, so sind die Kennzahlen
  vergleichbar mit denen, die Mallory Richard in ihrem IRunFar Artikel für 2019
  ermittelt hatte: Nach durchschnittlich 11 Stunden waren nur noch 50% der
  TeilnehmerInnen im Rennen, und die Sieger liefen zwischen 27 und 34 Runden.
  Das ist weit weg von den Kennzahlen der diesjährigen Weltmeisterschaft.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  In den letzten Jahren hat sich aber neben den lokalen Rennen und den
  Weltmeisterschaften noch ein weiteres Format entwickelt: Die BYU Masters. Das
  sind Einladungsrennen, bei denen der Renndirektor versucht, ein möglichst
  gutes, internationales Feld an der Startlinie zu versammeln. Solch ein Rennen
  fand schon zwei mal in Rettert statt, und auch in Australien gab es in diesem
  Jahr ein BYU Masters. Auch hier geht der „Schwund“ der Läufer deutlich
  langsamer vonstatten als bei den Silver Ticket Races – die 50%-Schwelle wurde
  nach 25, 39 und 41 Stunden erreicht. Und bei zwei dieser Rennen wurde ein
  Weltrekord aufgestellt.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgM-ci8w0ZtsF_RcAzZQbVt5WgWrVZXgO4xZSCgTJoRtJ7aMJdrJIADjxZo8RYtcqOOjYLixmo_UKbJxB5BfMjA5YqwNuTBNBr0RNd-v0qfL7q56pyxSBuEOH-D0ctusZhW-YyRWgzGAzm0L2oW-nFqaHbcb0Sku3IOBZMR7DHBo23D6AktmG9tswATz44/s1423/Fig_5.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="829" data-original-width="1423" height="233" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgM-ci8w0ZtsF_RcAzZQbVt5WgWrVZXgO4xZSCgTJoRtJ7aMJdrJIADjxZo8RYtcqOOjYLixmo_UKbJxB5BfMjA5YqwNuTBNBr0RNd-v0qfL7q56pyxSBuEOH-D0ctusZhW-YyRWgzGAzm0L2oW-nFqaHbcb0Sku3IOBZMR7DHBo23D6AktmG9tswATz44/w400-h233/Fig_5.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;span style="font-size: small;"&gt;Abb. 5: Prozentsatz der verbleibenden LäuferInnen beim Big's Backyard
          Ultra 2023, verglichen mit den deutschen Silver-Ticket-Races 2023 und
          den Backyard Masters in Deutschland und Australien.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Fazit: Damit der Sieger oder die Siegerin möglichst viele Runden läuft,
  braucht es ein Starterfeld mit einer hohen Leistungsdichte – sei das nun durch
  einen Qualifikationsprozess oder im Rahmen von Einladungsrennen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Warum so wenige Frauen?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Zu diesem Thema habe ich schon einen
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/10/big-dogs-backyard-ultra-wo-sind-die.html"&gt;separaten Artikel&lt;/a&gt;
  geschrieben. Der Auslöser für diesen Artikel war, dass beim Big’s BYU gerade
  mal vier Frauen angetreten sind. Das ist eine Quote von 5%. Niedriger als beim
  UTMB, der eine notorisch niedrige Frauenquote aufweist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Der Artikel hat für ein bisschen Aufruhr gesorgt, bereits im Backyard Ultra
  Forum, aber dann auch, als er
  &lt;a href="https://www.facebook.com/lazarus.lake.7/posts/pfbid0KuHMV9pDqPj3JWsp9LD6DxEM2pgeNmrf7zALygbxhebykCJ2cD6Ej8jTZcm5KcdAl?__cft__[0]=AZVUnlArCkK6yPlsziNJGOiaQU4Z-ndIxCBKkceszO6tk3Yc1o3LC0ABNLmkXeFMkVudBF01fdHmhmKLkR3S9HwuMfNdmcbjOQ863pgEW7crxBAoA-gofjAmOAUgYU8t5BDM0eVtZcuCNT8qiXh6r6uf&amp;amp;__tn__=%2CO%2CP-R"&gt;von Gary Cantrell selbst zitiert und mit sehr fragwürdigen Statistiken
    gekontert wurde&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Der Aufreger ist, dass ich in dem Artikel folgende Hypothese aufgestellt habe:
  Der Grund für die geringe Frauenquote beim Big’s BYU liegt darin, dass das
  Qualifikationssystem davon ausgeht, dass Frauen und Männer beim BYU praktisch
  gleich leistungsfähig sind. Da dies aber nicht der Fall ist (was sich anhand
  der bisherigen Leistungen belegen lässt), „schwemmt“ das Qualifikationssystem
  mehr Männer als Frauen in die Finals – sei es in die nationalen
  Meisterschaften oder in die Einzel-Weltmeisterschaft.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Diskussionen tauchten immer wieder zwei Gegenargumente auf:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  1) Die niedrige Quote liegt vor allem daran, dass Frauen sich weniger für das
  Rennformat „Backyard Ultra“ interessieren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2) Keep it simple! Grassroots!!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Das erste Argument kann man ganz leicht widerlegen, wenn man sich die
  Teilnahmezahlen an Ultraveranstaltungen allgemein, an BYU ohne vorherige
  Qualifikation, an den nationalen Meisterschaften und an der Weltmeisterschaft
  anschaut:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul style="text-align: left;"&gt;
  &lt;li&gt;
    Der Anteil von Frauen an Ultraevents 2023 betrug weltweit 22% (Quelle:&lt;a href="https://statistik.d-u-v.org/summary.php?country=all&amp;amp;Submit.x=11&amp;amp;Submit.y=7"&gt;
      Statistik der DUV&lt;/a&gt;)
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    Der Anteil von Frauen an BYU, die keine vorherige Qualifikation benötigen,
    betrug 2023 weltweit 20+/-11%.
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    Der Anteil von Frauen an den nationalen BYU Meisterschaften im Oktober 2022
    betrug insgesamt 12+/-9%.
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    Der Anteil von Frauen bei Big’s BYU 2023 betrug – wie schon gesagt – 5%.
  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Das zeigt, dass sich das Interesse von Frauen am BYU nicht wesentlich von
  denen an anderen Ultra-Events unterscheidet, dass aber beim
  Qualifikationsprozess zu den nationalen- und Weltmeisterschaften sich nur
  wenige Frauen gegen die Männer durchsetzen können.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Die Qualifikation geschieht beim BYU immer über zwei „Arme“: Zum einen kann
  man sich direkt qualifizieren, indem man bestimmte Rennen gewinnt – um das
  Startrecht für die nationalen Meisterschaften zu erhalten, muss man ein Silver
  Ticket Race gewinnen; um sich zum Big’s BYU zu qualifizieren, muss man die
  nationale Meisterschaft des Vorjahres gewinnen. Der zweite Qualifikationsarm
  ist, einen der Top-Plätze der At-Large List (national bzw. international) zu
  belegen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Nun zeigt sich aber, dass das zunehmende Interesse am BYU und die immer höhere
  Leistungsdichte dazu führt, dass der „Gender Gap“ in der sportlichen
  Leistungsfähigkeit sich immer deutlicher auswirkt. In der At-Large List
  2012-2021 sind auf den Top 50 Plätzen insgesamt 9 Leistungen vertreten, die
  Frauen aufgestellt haben: 2x Courtney Dauwalter, Maggie Guterl, Amy Masner,
  Anna Carlsson, Jennifer Russo, Marina Kollassa, Katie Wright und Sarah Moore.
  In der At-Large List 2021-2023 ist unter den Top 50 gerade mal noch eine Frau
  vertreten, die US-Amerikanerin Jennifer Russo.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wenn diese Entwicklung so weitergeht, wird der Big’s Backyard Ultra bald ein
  reines Männerrennen werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Nun aber zum zweiten Argument, das letztendlich sagt: Mach das doch alles
  nicht so kompliziert! Wir wollen keine Korrekturfaktoren oder Handicaps. Der
  BYU lebt von seinem einfachen Konzept – und das sollte nicht geändert
  werden.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Dieses Argument verstehe ich durchaus, denn die einfachen Regeln gehören
  tatsächlich zur „Seele“ des BYU. Allerdings gibt es die Qualifikationsregeln
  ja erst seit 2020. Und die eben gilt es zu überdenken. Ich hoffe, dass man
  sich auf Seite der Organisatoren nicht einfach auf fragwürdige Glaubenssätze
  zurückzieht, sondern das Problem kreativ angeht, ohne die Seele des BYU zu
  beschädigen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;&lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;&lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;h5 data-v-291e79e2="" style="font-family: Arial; font-size: 16px; text-align: center;"&gt;Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine e-mail Adresse ein:&lt;/h5&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center;" type="email" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/form&gt;&lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by&amp;nbsp;&lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/8000147129656784366/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/11/bigs-backyard-ultra-2023-das-rennen-in.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/8000147129656784366" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/8000147129656784366" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/11/bigs-backyard-ultra-2023-das-rennen-in.html" rel="alternate" title="Big’s Backyard Ultra 2023 – das Rennen in Zahlen" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhCY5Ni2c1zlC8JSgDSIiIw7tVT20zV9r1SooqSAI_ORBQ3BxvSJARBEajUXHT8kLLhEzXwZXPB4VbkPv3zMmjggiWwrqWQtYNETr2ePFjCNg-AgitI44rhTYR_eSq2JF4l_fYMNsqs9UJE4VTkQaUPFLVOx9dpmVg1RGJ9UBxkUqUS2J8HIJalKEm7sNE/s72-w640-h360-c/Titelbild_Rennen_Zahlen.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-8336157728759466330</id><published>2023-10-27T05:08:00.002-07:00</published><updated>2023-10-27T07:04:44.236-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kommentar"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TrailNews"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trailrunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="UTMB"/><title type="text">Whistler Alpine Meadows Trail Races: Schmutzige Verdrängung durch den UTMB</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiJUDSwFahKMgyhA_wI8OZDNPMJ6HvTRnVyDvqvsWfEUdX7LKPh7P4lbLPxV-J1yHK2a27-ySZ9Y2_EdGK4hS-ZQdxjubrwlh2Xv0eTrJdVnLvYdZLrUWtFpXMfLjmnPpvM7Vhdb18F8lIBQdfzSBPseYDzE7YXCEBn-qXW7bGzhgZ3B-RCBGMwDtMKHP8/s1280/Titel.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiJUDSwFahKMgyhA_wI8OZDNPMJ6HvTRnVyDvqvsWfEUdX7LKPh7P4lbLPxV-J1yHK2a27-ySZ9Y2_EdGK4hS-ZQdxjubrwlh2Xv0eTrJdVnLvYdZLrUWtFpXMfLjmnPpvM7Vhdb18F8lIBQdfzSBPseYDzE7YXCEBn-qXW7bGzhgZ3B-RCBGMwDtMKHP8/w640-h360/Titel.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 26.10.2023 kündigte die UTMB World Series ein neues Event an: den &lt;i&gt;Ultra Trail Whistler&lt;/i&gt;. Das erste UTMB Event auf kanadischem Boden. In der Ankündigung heißt es:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„&lt;i&gt;In den vergangenen Monaten haben wir mit unseren langjährigen Partnern in Whistler Gespräche geführt, um eine UTMB World Series Veranstaltung zu veranstalten, nachdem im Februar angekündigt wurde, dass Whistler Alpine Meadow keine zukünftigen Veranstaltungen ausrichten würde. Wir danken dem Team hinter WAM für ihre enorme Rolle bei der Gründung und Unterstützung einer starken Trailrunning-Community in dieser Region. Es ist unsere Hoffnung, dass damit die Ultra-Trailrunning-Community weiter wächst“.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und tatsächlich erinnert man sich: Anfang Februar hatten Gary Robbins und Geoff Langford, die Gründer von „Coastal Mountain Trail Running“, bekanntgegeben, dass es ab 2023 keine Austragung der Whistler Alpine Meadows (WAM) mehr geben wird:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;„Mit großer Enttäuschung müssen wir bekannt geben, dass unsere WAM-Rennen offiziell abgesagt wurden und unsere Zeit in Whistler zu Ende ist. Wir werden in Zukunft keine weiteren Veranstaltungen innerhalb von Whistler durchführen. Nach sechs erfolgreichen Ausgaben des Rennens ist klar geworden, dass es für uns einfach keinen Weg mehr gibt, Rennen dieser Größenordnung im alpinen Gelände in Whistler durchzuführen.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele hatten diese Entscheidung bedauert, aber man weiß auch: So ist es nun mal eben. Selbst beliebte Veranstaltungen „sterben“ manchmal – aus einem oder dem anderen Grund.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Doch wer steckt dahinter?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch jetzt, nach der Ankündigung der UTMB World Series, wird langsam klar, dass hier hinter den Kulissen ein „Foul Play“ im Gange war. Es war keineswegs so, dass WAM wirtschaftliche Probleme hatte, oder es Bedenken bezüglich der Sicherheit gab.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gary Robbins hat nach der Verlautbarung der UTMB World Series &lt;a href="http://garyrobbinsrun.com/blog/2023/10/what-really-went-down-in-whistler"&gt;einen Blogpost&lt;/a&gt; abgesetzt, der seine Sicht der Dinge darstellt. Ich kann an dieser Stelle jedem nur empfehlen, den Originaltext von Gary zu lesen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für diejenigen, die keine Zeit dafür haben, hier eine kurze Zusammenfassung:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schon vor zwei Jahren hatte Gary bereits große Probleme mit den Verantwortlichen in Whistler/Blackcomb, die für die Veranstaltungsplanung in diesem Skiressort verantwortlich waren. Das Veranstaltungswochenende wurde ohne Rücksprache mit Gary bzw. Coastal Mountain Trail Running verschoben, und zunächst sah es danach aus, als sei lediglich eine bestimmte Person in der Verwaltung des Skiressorts Whistler verantwortlich zu machen. Im vergangenen Jahr konnte dann doch, nach großen Anstrengungen auf Seiten von Coastal Mountain Trail Running, die WAM Trail Runs durchgeführt werden – mit großem Erfolg. Man dachte, eine kurzfristige Krise bestanden zu haben. Doch während andere Veranstaltungen schon ihre Termine für 2023 in Whistler gesichert hatten, wurde Gary und Coastal Mountain Trail Running von den Verantwortlichen in Whistler hingehalten und schließlich „geghostet“: Die Verantwortlichen aus Whistler nahmen an vereinbarten Zoom-Calls nicht teil, es gab keinerlei Antworten auf e-mails und Gary wurde nur mit vagen Aussagen abgespeist. Irgendwann hieß es dann, der Anmeldungsprozess für Veranstaltungen habe sich geändert und daure mehrere Monate. Selbst darauf hätte man sich eingelassen, doch dann hieß es, dass das Rennen weder ausgeschrieben noch beworben werden dürfte, solange die finale Genehmigung seitens Whistler nicht vorliege. Es war offensichtlich, dass man versuchte, Coastal Mountain Trail Running und die WAM hinauszudrängen. Gary und Geoff mussten daher schweren Herzens die oben zitierte Absage veröffentlichen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als im Sommer 2023 schließlich die verantwortliche Person in Whistler gefeuert wurde, hoffte man seitens Coastal Mountain Trail Running auf einen Neuanfang. Vielleicht könnte man die WAM ab 2024 doch wieder durchführen?&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann bekam Gary am 25.10.2023 eine private Nachricht von der UTMB World Series, mit der ihm vorab mitgeteilt wurde, dass man am nächsten Tag das eigene Event „Ultra Trail Whistler“ öffentlich ankündigen werde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;BÄM!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Plötzlich machte vieles Sinn hinter diesem ganzen verfahrenen Prozess mit den Verantwortlichen in Whister. Anscheinend hatte da eine andere Organisation im Hintergrund ihre Strippen gezogen, die einfach mehr Geld hat: UTMB-IRONMAN.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und hier ist es wichtig, die Ausführungen von Gary Robbins in Übersetzung zu zitieren:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„&lt;i&gt;Im Jahr 2021 wurden wir während der Pandemie von der IRONMAN-UTMB-Gruppe bezüglich eines möglichen Erwerbs unserer Squamish50-Rennen kontaktiert. Ich sagte, wir hätten kein Interesse. Ein Jahr später, im Jahr 2022, meldeten sie sich ein zweites Mal. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich zwei von mir sehr respektierte Rennleiter, die beschlossen hatten, ihre Rennen an sie zu verkaufen. Über eine verifizierte Quelle habe ich auch erfahren, dass zwei weitere hoch angesehene Rennleiter in den USA ebenfalls mit ihnen über eine mögliche Übernahme gesprochen haben. Geoff und ich machen den Job als Rennorganisatoren nun schon seit 11 Jahren. Die ersten 5 Jahre mussten wir kämpfen, um über die Runden zu kommen. Angesichts der einmaligen Gelegenheit, die sich uns bot, beschlossen wir [...] dass wir hören wollten, was sie uns zu sagen haben. Wir unterzeichneten eine NDA (Non-Disclosure-Aggreement = Verschwiegenheitsvereinbarung, Anm. d. Verf.) und hatten ein einziges Zoom-Meeting mit ihnen. Ich war darüber völlig hin- und hergerissen und kann nicht mit Sicherheit sagen, was wir getan hätten, wenn uns ein Angebot unterbreitet worden wäre. Vor allem würden wir niemals das, was wir aufgebaut haben, gefährden, indem wir zulassen, dass ein großes Unternehmen unsere Werte nicht respektiert. Bei dem einzigen Zoom-Meeting, das wir mit dieser Gruppe hatten, sagte ich daher, dass es auf meiner Seite „viele nicht verhandelbare Dinge“ gäbe, also unsere Community-Unterstützungsprogramme, unsere Programme zur Anerkennung von Freiwilligen usw. Die Antwort war einfach: Das müsse man ein anderes Mal besprechen. Das letzte, was wir von ihnen gehört haben, war Ende Juni: Man habe die Überlegungen zum Kauf des Rennens vorübergehend ausgesetzt.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Ich bin heute Morgen dankbar, dass IRONMAN-UTMB uns ihre wahres Gesicht gezeigt haben. Ich habe ihnen für kurze Zeit Vertrauen geschenkt, aber in meinem Herzen wusste ich es immer besser. Es ist mir peinlich, zugeben zu müssen, dass ich fast einen Fuchs in den Hühnerstall gelassen hätte. Ich habe das Gefühl, dass ich jedem einzelnen Menschen in unserer Gemeinschaft eine Entschuldigung schulde: Dafür, dass ich auch nur für den Bruchteil einer Sekunde geglaubt habe, dass die IRONMAN-UTMB Gruppe mit unserem Sport das Richtige tun könnte.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund klingen die Worte der UTMB World Series bei der Ankündigung des "Ultra Trail Whistler" einfach nur zynisch: "&lt;i&gt;Wir danken dem Team hinter WAM für ihre enorme Rolle bei der Gründung und Unterstützung einer starken Trailrunning-Community in dieser Region."&lt;/i&gt;&amp;nbsp;Denn es war ja wohl der UTMB, der eine enorme Rolle bei der Absage des WAM spielte.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gary wäre nicht Gary, wenn er das kampflos hinnehmen würde. Er kündigte in seinem Post an:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;„Ich möchte Euch jetzt mitteilen, dass Coast Mountain Trail Running offiziell unsere Absicht bekannt gibt, im September 2024 ein Rennen in British Columbia in direkter Konkurrenz zu dieser Veranstaltung zu veranstalten.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Können wir das kurzfristig hinbekommen? Wir haben bereits seit einigen Jahren eine Reihe möglicher neuer Veranstaltungen in Planung, aber hier gibt es noch viel zu tun. Unser Team wird mit Hochdruck alles auf die Beine stellen, um ein solches Rennen Realität werden zu lassen. Wir versprechen, bis spätestens 15. Januar 2024 etwas Konkretes bekannt zu geben.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mittlerweile haben schon viele derzeitige und ehemalige AthletInnen ihre Unterstützung für Gary ausgedrückt – darunter Meghan Hicks (IRunFar), Ellie Greenwood, John Kelly, Joe „Stringbean“ McConaughy, Jason Schlarb, Mike Foote, Leah Yingling, Jason Koop, Corinne Malcolm etc. Außerdem wurden Gary spontan Unterstützungsangebote anderer Veranstalter und Sponsoren zuteil.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier rückt die Trail-Community zusammen. Veranstaltungen aufzukaufen ist eine Sache. Ein schmutziger Verdrängungswettbewerb ist eine andere.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was können wir hier tun? Das muss natürlich jeder und jede selbst entscheiden. Ich habe schon von Läufern gehört, die zum Rennen von Gary nach Kanada fliegen wollen. Meine persönliche Antwort auf diese Geschichte ist: &lt;b&gt;Think global – run local – avoid UTMB&lt;/b&gt;. Spätestens ab diesem Punkt, sind für mich alle Rennen der UTMB-World Series tabu. Denn was Gary Robbins und dem WAM passiert ist, könnte auch anderen Rennen in Europa passieren ...&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;&lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;&lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;&lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;h5 data-v-291e79e2="" style="font-family: Arial; font-size: 16px; text-align: center;"&gt;Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine e-mail Adresse ein:&lt;/h5&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center;" type="email" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/form&gt;&lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by&amp;nbsp;&lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/8336157728759466330/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/10/whistler-alpine-meadows-trail-races.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/8336157728759466330" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/8336157728759466330" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/10/whistler-alpine-meadows-trail-races.html" rel="alternate" title="Whistler Alpine Meadows Trail Races: Schmutzige Verdrängung durch den UTMB" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiJUDSwFahKMgyhA_wI8OZDNPMJ6HvTRnVyDvqvsWfEUdX7LKPh7P4lbLPxV-J1yHK2a27-ySZ9Y2_EdGK4hS-ZQdxjubrwlh2Xv0eTrJdVnLvYdZLrUWtFpXMfLjmnPpvM7Vhdb18F8lIBQdfzSBPseYDzE7YXCEBn-qXW7bGzhgZ3B-RCBGMwDtMKHP8/s72-w640-h360-c/Titel.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-4372262560236695325</id><published>2023-10-23T21:56:00.000-07:00</published><updated>2024-06-19T09:51:24.508-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kommentar"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Women"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="XXFaktor"/><title type="text">Big Dog's Backyard Ultra - Wo sind die Frauen geblieben?</title><content type="html">&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgEQ9eK-nU-XrIlLNQJELaDth8-gwf7Dq7CLfzxPQexa8tLjKdN44YU47aQuK1zlVomX7f4DTTDpc_DORR3qHfuwDx1ALxHlpcsKT5OzAtA8LPvDoj_XoTF8uwUPGnrqLp3GpIqaikb6hkNU8MCiglBajBjtPiz9s1UIu4KU2sywEVnyOxOUxMuZrSibxU/s1280/Titelbild_neu.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgEQ9eK-nU-XrIlLNQJELaDth8-gwf7Dq7CLfzxPQexa8tLjKdN44YU47aQuK1zlVomX7f4DTTDpc_DORR3qHfuwDx1ALxHlpcsKT5OzAtA8LPvDoj_XoTF8uwUPGnrqLp3GpIqaikb6hkNU8MCiglBajBjtPiz9s1UIu4KU2sywEVnyOxOUxMuZrSibxU/w640-h360/Titelbild_neu.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;von Sabine&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Seit vergangenem Samstag läuft der Big Dog’s Backyard Ultra – die Einzelweltmeisterschaft
  in dieser Disziplin. Gesucht wird: die "Last Person Standing". Oder doch eher
  der "Last Man Standing"? Denn bei einem Blick in die Startliste frage ich
  mich: Wo sind die Frauen?&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  In einem Feld von 75 AthletInnen aus aller Welt treten gerade mal 4 Frauen an:
  Die Österreicherin Angelika Huemer-Toff, die 2022 bei der
  Teamweltmeisterschaft das Event in Österreich gewonnen hat, Jennifer Russo
  (USA), die im Mai diesen Jahres beim Capital Backyard Ultra 74 yards gelaufen
  ist – mehr als jede Frau vor ihr -, daneben die Französin Claire Bannwarth und
  die Kanadierin Amanda Nelson. Vier von 75 – das ist eine Quote von 5%. Weitaus
  weniger als die Frauenquote der meisten Ultraläufe. Selbst der für einen
  notorisch niedrigen Frauenanteil bekannte UTMB kommt auf eine Quote von 12%
  Frauen, beim Western States stellten Frauen in diesem Jahr 26% des
  Starterfelds.&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Wie kommt das? Interessieren sich Läuferinnen nicht für den Austragungsmodus
  des Backyard Ultra? Ist ein Rennen, bei dem es weder eine eindeutige Ziellinie
  noch einen klaren Zeitrahmen gibt, für Frauen weniger attraktiv?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ein problematischer Qualifikationsmodus und ein Mythos&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Tatsächlich nehmen an Backyard Ultra-Veranstaltungen im Durchschnitt etwas
  weniger Frauen teil als an anderen Ultra-Veranstaltungen. Schaut man sich
  beispielsweise die Silver- und Bronze-Label Backyards in den USA an, so ist
  die Frauenquote im Durchschnitt 19% – deutlich niedriger als die Quote von 32%
  bei den übrigen Ultra(trail)läufen. Ein ähnliches Bild zeigt die DACH-Region:
  14% (Backyards) gegenüber 22% für andere Ultraläufe. In Frankreich dagegen
  weicht die Frauenquote beim Backyard (12%) kaum von der von anderen Rennen
  (14%) ab.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Mangelndes Interesse kann also die extrem geringe Frauenbeteiligung am Big’s
  Backyard Ultra nicht erklären - dann müsste auch die Frauenquote bei den
  anderen Backyard Ultras ähnlich niedrig sein wie beim Big's Backyard. Für den
  "Frauenschwund" verantwortlich ist vielmehr ein problematischer
  Qualifikationsmodus, der wohl immer noch einem Mythos aufsitzt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Zur Einzelweltmeisterschaft im Backyard Ultra, die alle zwei Jahre
  stattfindet, werden zum einen die Gewinner der nationalen Backyard-Wettkämpfe
  im Rahmen der Teamweltmeisterschaften eingeladen – in diesem Jahr wurden
  darüber 33 Startplätze besetzt, darunter eine Frau (=3%). Der Rest der 75
  Startplätze wird durch die sogenannte At-Large Liste aufgefüllt, das sind die
  Top-Leistungen des 2-jährigen Qualifikationszeitrahmens (in diesem Jahr vom
  16.8.2021 bis 15.8.2023), ungeachtet der Tatsache, ob es sich um Sieger,
  Assists (="erste Verlierer") oder andere Läufer bei Backyard Ultras weltweit
  handelt. Von den 42 so vergebenen Startplätzen gingen 3 (=7%) an Frauen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Bei der Qualifikation zum Backyard Ultra werden Männer und Frauen zusammen
  gewertet. Es wird also praktisch davon ausgegangen, dass Männer und Frauen
  beim Backyard Ultra die gleiche Leistung bringen können – oder anders gesagt:
  Dass der Leistungsvorteil von 10-20%, den Männer bei allen Laufdisziplinen vom
  100 Meter Lauf bis hin zum Ultramarathon haben (&lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2018/11/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-1.html"&gt;-&amp;gt;Artikel&lt;/a&gt;), beim Backyard Ultra nicht existiert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Tatsächlich ergingen sich viele Kommentare nach den Siegen von Maggi Guterl
  2019 und von Courtney Dauwalter 2020 beim Big’s Backyard Ultra (übrigens
  damals noch ohne Qualifikationssystem!) in Spekulationen: Dass es beim
  Backyard Ultra nicht auf Schnelligkeit ankommt, sondern vor allem auf
  Durchhaltevermögen – also eher auf eine psychische Leistungskomponente. Und
  dass es da wohl keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt oder
  Frauen sogar einen Vorteil haben.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Nach dem Sieg von Maggie Guterl 2019
  &lt;a href="https://www.runnersworld.com/news/a29537534/bigs-backyard-ultra-2019/"&gt;sagte der Rennveranstalter Gary Cantrell&lt;/a&gt;:
  &lt;i&gt;„Bei anderen Backyard Ultras gibt es eine Männer- und eine Frauendivision,
    wodurch die Frauen benachteiligt werden. Jeder will eine Chance auf den Sieg
    haben, und nicht nur auf den Sieg in der Frauenklasse. Von allen
    Rennformaten ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen beim Backyard
    Ultra am kleinsten, beide sind auf gleicher Augenhöhe.“&lt;/i&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Alles Spekulationen! Denn die Tatsachen zeigen in eine andere Richtung. Die
  Weltrekorde auf den Strecken von 100 Metern bis zum Marathon weisen
  &lt;a href=" https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2018/11/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-1.html"&gt;einen Leistungsunterschied zwischen Männern und Frauen von durchschnittlich
    11%&lt;/a&gt;
  auf. Beim Ultramarathon streut der Leistungsunterschied etwas mehr und beträgt
  zwischen 7,5% und 18,3% (siehe Tabelle 1). Die derzeitigen Bestleistungen beim
  Backyard Ultra betragen 102 Yards bei den Männern (Phil Gore) und 74 Yards bei
  den Frauen (Jeniffer Russo). Das ist ein Leistungsunterschied von 38%!
&lt;/p&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td style="text-align: center;"&gt;
        &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjuRUBFY2IVpa8CpsVPATToaeH1aa7rp7tUCU0NoFBNP0qdazst7EuC5ZHE3L6sFxnC6Zg8r41rKDZo_2PW-N55LNKRVrZkEx_o1AiT-bpMq6At1IlM88lIS7A4WxzMIkl9RxvK3l0uLwdkKc12CZt2xahxv4wiEMFDdblfLcVDcDSTBWbV90tHNmaBqZ8/s799/Tabelle_M_W.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="564" data-original-width="799" height="283" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjuRUBFY2IVpa8CpsVPATToaeH1aa7rp7tUCU0NoFBNP0qdazst7EuC5ZHE3L6sFxnC6Zg8r41rKDZo_2PW-N55LNKRVrZkEx_o1AiT-bpMq6At1IlM88lIS7A4WxzMIkl9RxvK3l0uLwdkKc12CZt2xahxv4wiEMFDdblfLcVDcDSTBWbV90tHNmaBqZ8/w400-h283/Tabelle_M_W.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;
        &lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Leistungsunterschiede zwischen Männern und Frauen in
            unterschiedlichen Ultralauf-Disziplinen - berechnet aus den
            derzeitigen Weltrekorden.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
      &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Ein zweites Indiz, dass Gary Cantrell mit seiner Einschätzung ordentlich
  danebenliegt, zeigt einen Blick in die Siegerliste der Team WM von 2023: An
  den insgesamt 36 Einzelevents nahmen 522 AthletInnen teil, darunter 63 (=12%)
  Frauen. Wären nun beim Backyard Männer und Frauen tatsächlich auf gleicher
  Augenhöhe, dann würde man erwarten, dass etwa 12% der Einzelevents, also in
  etwa 4 Events, von Frauen gewonnen werden. Tatsächlich gab es nur in einem
  Event (Österreich) eine Siegerin.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Ginge es hier um Wissenschaft, so würde man sagen: Die Hypothese von Gary
  Cantrell, dass Frauen und Männer beim Backyard auf Augenhöhe sind, wurde
  empirisch widerlegt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Und die Konsequenzen?&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  In dem sehr lesenswerten Artikel
  &lt;a href="https://www.trailrunnermag.com/people/culture-people/beating-the-boys/"&gt;„Beating the Boys“&lt;/a&gt;
  hat Zoe Rom, Chefredakteurin des amerikanischen Magazins „Trailrunner“,
  festgestellt, dass über die Leistungen von Läuferinnen vor allem dann
  berichtet wird, wenn sie auch alle Männer hinter sich lassen und den
  Gesamtsieg erringen. Sie schreibt: „Großartig zu sein sollte nicht bedeuten,
  dass man Leistungen vollbringt, die über die Geschlechterkategorien
  hinausgehen. Das kann das falsche Gefühl verstärken, dass Männer die Benchmark
  sind ... Beruflich, persönlich und vor allem sportlich werden Frauen ständig
  an Männern gemessen, und zwar in einer Weise, die nicht hilfreich ist.“&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Die äußerst geringe Zahl von Frauen bei den Einzelweltmeisterschaften im
  Backyard Ultra ist also nicht nur ein numerisches Problem. Mit der oben
  zitierten Aussage von Gary Cantrell negiert er nicht nur die
  sportphysiologischen Unterschiede von Männern und Frauen, er impliziert auch,
  dass der Sieg in der Frauenkategorie weniger Wert ist als ein Gesamtsieg. Dem
  ist aber nicht so. Ist Courtney Dauwalter’s Sieg beim Moab 240, bei dem sie
  alle anderen – auch die Männer – weit hinter sich ließ, höher zu werten als
  ihr Sieg mit Streckenrekord beim Western States, wo fünf Männer vor ihr ins
  Ziel kamen? Wie gut oder schlecht das Männerfeld ist, ändert doch nichts an
  der Exzellenz einer Leistung einer Frau!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Es ist zu hoffen, dass den Organisatoren der Backyard Ultra Veranstaltungen
  die Problematik bald auffällt und sie sich eher von der Evidenz als von
  (widerlegten) Hypothesen leiten lassen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Dabei muss man das Qualifikationssystem gar nicht kompliziert machen. Es
  braucht keine Frauenquoten. Es braucht keine separaten Wettkämpfe. Es braucht
  einfach nur zwei Wertungen. Da die meisten Backyard Ultras ein eher kleineres Teilnehmerfeld haben, sollte der Wettkampf selbst aber gemeinsam ausgetragen werden, d.h. es sollte auch möglich sein, dass Frauen der Assist für Männer und Männer der Assist für Frauen sind. Wichtig wäre lediglich, dass am Ende ein "Last Man Standing" und eine "Last Woman
  Standing" gekürt wird. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Einer der Gründungsmythen des Backyard Ultra besagt, dass die Idee für dieses
  Rennen dem Buch „The long walk“ von Stephen King entstammt: Eine Gruppe von
  hundert Freiwilligen geht auf einen Marsch, bei dem jeder, der langsamer wird
  als 4 Meilen pro Stunde, erschossen wird; dem letzten Überlebenden wird
  lebenslanger Luxus versprochen. Was auffällt: Alle Protagonisten in Steven
  King’s Buch sind Männer. Es wäre schade, wenn das irgendwann auch beim
  Backyard Ultra so wäre.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Thema "Frauen im Trail- und 
Ultrarunning" sind bereits mehrere Artikel in der Serie "Der XX-Faktor 
im Ultrarunning" erschienen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu Teil 1: &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2018/11/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-1.html"&gt;Der XX-Faktor im Ultrarunning: Mythen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
  Zu Teil 2:
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2018/12/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-2.html"&gt;Der XX-Faktor im Ultrarunning: Dabei sein ist alles&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
  Zu Teil 3:
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2018/12/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-3.html"&gt;Der XX-Faktor im Ultrarunning: Zwischen den Ohren&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
  Zu Teil 4:
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2019/02/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-4.html"&gt;Der XX-Faktor im Ultrarunning: Mit zweierlei Maß&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
  Zu Teil 5:
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2019/03/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-5.html"&gt;Der XX-Faktor im Ultrarunning: Eine Sache der Werte&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;
  &lt;i&gt;&lt;/i&gt;
  &lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
  Zu Teil 6:
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2019/08/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-6-why.html"&gt;Der XX-Faktor im Ultrarunning: The Why&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Außerdem gibt es folgende weiterführende Artikel zum Thema: &lt;/p&gt;
&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li&gt;
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2024/06/unsichtbare-heldinnen-der-gender.html"&gt;(Un)sichtbare Heldinnen: Der Gender Performance Gap im Ultrarunning&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2019/06/faktencheck-einfluss-von-alter-und.html"&gt;FAKTENCHECK: Einfluss von Alter und Geschlecht auf die Laufleistung im
    Ultramarathon&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;
  &lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;
    &lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;
      &lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;h5 data-v-291e79e2="" style="color: black; font-family: Arial; font-size: 16px; font-weight: bold; text-align: center; text-transform: none;"&gt;
          Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine
          e-mail Adresse ein:
        &lt;/h5&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center; text-transform: none;" type="email" /&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;
        
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;
  &lt;/form&gt;
  &lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by
    &lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/4372262560236695325/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/10/big-dogs-backyard-ultra-wo-sind-die.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/4372262560236695325" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/4372262560236695325" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/10/big-dogs-backyard-ultra-wo-sind-die.html" rel="alternate" title="Big Dog's Backyard Ultra - Wo sind die Frauen geblieben?" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgEQ9eK-nU-XrIlLNQJELaDth8-gwf7Dq7CLfzxPQexa8tLjKdN44YU47aQuK1zlVomX7f4DTTDpc_DORR3qHfuwDx1ALxHlpcsKT5OzAtA8LPvDoj_XoTF8uwUPGnrqLp3GpIqaikb6hkNU8MCiglBajBjtPiz9s1UIu4KU2sywEVnyOxOUxMuZrSibxU/s72-w640-h360-c/Titelbild_neu.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3985313599727829792.post-8754799935678602891</id><published>2023-10-23T08:59:00.003-07:00</published><updated>2023-10-24T02:15:32.050-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kommentar"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ultrarunning"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Women"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="XXFaktor"/><title type="text">Big Dog's Backyard Ultra - Where did the women go?</title><content type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
  &lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjs-LuGDOGcfN_Z-wp9oOWgmR9J2oXRnGALZdHvqZAdVdBASePxvKy7ulXuLZk4ObUf_RglAqane2kOlBtXaIJaOmdTVSRVHFqmslA-7XCqtKNmnhA2z9a3fsqqI5j9wFEPoHBH9JVxtjb5SjINDMfgEfHwilbqj3zpUfQgI7Zxo5p30h5BCSCS6jTAMFA/s1280/Titelbild_engl.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="720" data-original-width="1280" height="360" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjs-LuGDOGcfN_Z-wp9oOWgmR9J2oXRnGALZdHvqZAdVdBASePxvKy7ulXuLZk4ObUf_RglAqane2kOlBtXaIJaOmdTVSRVHFqmslA-7XCqtKNmnhA2z9a3fsqqI5j9wFEPoHBH9JVxtjb5SjINDMfgEfHwilbqj3zpUfQgI7Zxo5p30h5BCSCS6jTAMFA/w640-h360/Titelbild_engl.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Author: Sabine; Translated by Diana&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Since last Saturday, &lt;i&gt;Big Dog's Backyard Ultra&lt;/i&gt; is underway - the Individual
  World Championships in this discipline. It seeks to crown the “last person
  standing”. Or should that read “last man standing”? After all, when looking at
  the entry list, I ask myself: Where are the women?&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  In a field of 75 athletes from around the globe, only 4 women are toeing the
  line: Angelika Huemer-Toff from Austria, who won the 2022 Team World
  Championships of this event in Austria; Jennifer Russo (USA), who ran 74 yards
  at the Capital Backyard Ultra this May, more than any woman to date; as well
  as Claire Bannwarth from France and Amanda Nelson from Canada. Four out of 75
  is a mere 5% – A much lower proportion of women than at most ultramarathons.
  Even the UTMB – itself notorious for its lack of female starters – can claim a
  female participation rate of 12%. Meanwhile, women make up 26% of the field at
  Western States.&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  What are the reasons for this? Are female runners simply not interested in the
  Backyard Ultra format? Is an event that has neither a clear finish line nor a
  clear timeframe less attractive for women?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Problematic qualifying system and a myth &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  The statistics indeed show that the proportion of women participating in
  Backyard Ultra events is, on average, lower than for other ultra events. At
  the silver and bronze label Backyard races in the USA, for instance, women
  account for 19% of the field on average, significantly less than the 32% at
  other (trail) ultramarathons. The situation in the German-speaking countries
  is similar: 14% at Backyard events, 22% at all other ultramarathons.
  Meanwhile, in France, the rate of female participation in Backyard events
  (12%) barely deviates from that at other ultras (14%).&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  However, a lack of interest cannot fully explain the extremely low number of
  female starters at the Big Dog's Backyard Ultra Individual World Championships
  – otherwise other Backyard Ultras would see numbers in a similar ballpark as
  the Big Dog’s Backyard. Rather, the problematic qualification system must be
  held responsible for this “disappearance of women” – which appears to be based
  on a myth.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  The Big Dog's Backyard Ultra Individual World Championships are held every two
  years and offer two modes of qualification: Firstly, the National Champions
  from the Team World Championships are invited. This year, 33 spots were filled
  this way, one by a woman (= 3%). The remainder of the 75 spots are filled
  through the At-Large List, which records the top achievements in the 2-year
  qualification period. For this year’s event, this was from 16 August 2021
  until 15 August 2023. In this case, it is irrelevant whether the mark was
  achieved by a winner, an assist (i.e. first loser) or any other participants
  at a Backyard event anywhere in the world. 3 (= 7%) of the 42 spots assigned
  on this pathway went to women. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  The qualification system for Big Dog's Backyard Ultra does not distinguish
  between men and women. It is basically assumed that men and women are capable
  of the same performance at a Backyard Ultra. In other words: The inherent
  10-20% performance advantage men have over women in all running disciplines
  from 100 m to ultramarathon distances (see
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2018/11/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-1.html"&gt;this article&lt;/a&gt;) does not exist at the Backyard Ultras.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Certainly, after the consecutive Big’s Backyard Ultra wins of Maggie Guterl in
  2019 and Courtney Dauwalter in 2020 (before the introduction of the
  qualification system), many commentators indulged in speculations: It was
  noted that for Backyard Ultra events, it was the psychological performance
  parameters that mattered, rather than speed – And that in terms of mental
  strength, women are either on an equal footing with men or even have an
  advantage.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Following Maggie Guterl’s win in 2019,
  &lt;a href="https://www.runnersworld.com/news/a29537534/bigs-backyard-ultra-2019/"&gt;RD Gary Cantrell stated&lt;/a&gt;:&amp;nbsp;&lt;i&gt;“Other backyard events have a men’s and women’s divisions, which is
    handicapping the women by doing this. Everyone wants a chance to win, and not just the
    women’s division. Of any racing format, the difference between men and women
    is negated here because they are on an equal foot.”&lt;/i&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Nothing but speculation! The facts point in a different direction. In all
  distances from 100 m to marathon, world records show
  &lt;a href="https://trailrunningnordwand.blogspot.com/2018/11/der-xx-faktor-im-ultrarunning-teil-1.html"&gt;an average performance gap of 11% between men and women&lt;/a&gt;. In ultramarathons, this difference in performance is somewhat more spread
  out between 7.5% and 18.3% (see Table 1). At present, the top performances at
  Backyard Ultras are 102 yards for men (Phil Gore) and 74 yards for women
  (Jeniffer Russo). That represents a 38% performance gap!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiH0Qg8pX667zdTk1ly6j9mCoZi-SmdgF02n1BLp1TB3-I7mwNwVH9dYh0fa7EpkhuC53lbxpjXMDTj2O2kaF5WMLBWhNslu_rPbyX07gidUUrcOZkLDHdxMM-mjkofU4lohR4-dUox_N25NM9YPuK0HcwEKNZ7zzupI1VE-vYM-5XXOovT5iSRi8d04DI/s956/Table_M_W_new.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" data-original-height="668" data-original-width="956" height="280" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiH0Qg8pX667zdTk1ly6j9mCoZi-SmdgF02n1BLp1TB3-I7mwNwVH9dYh0fa7EpkhuC53lbxpjXMDTj2O2kaF5WMLBWhNslu_rPbyX07gidUUrcOZkLDHdxMM-mjkofU4lohR4-dUox_N25NM9YPuK0HcwEKNZ7zzupI1VE-vYM-5XXOovT5iSRi8d04DI/w400-h280/Table_M_W_new.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Performance gap between men and women in different ultramarathon
          disciplines, calculated on the basis of current world records.&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
  Another fact that points towards Gary Cantrell substantially misinterpreting
  the situation is the list of the winners of the 2023 Team World Championships:
  Of the 522 athletes who competed in the 36 individual events, 63 (= 12%) were
  women. Now, if men and women were truly on an equal footing at Backyard
  Ultras, women could be expected to win around 12% of these individual events –
  i.e. 4 of them. However, the Austrian event was the only one to crown a female
  champion.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  In a scientific setting, we would now conclude: The hypothesis put forward by
  Gary Cantrell that women and men were on an equal footing at Backyard Ultras
  has been empirically disproven.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Where does this lead?&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Zoe Rom, Editor-In-Chief for the US-magazine Trailrunner, noted in her rather
  interesting article on
  &lt;a href="https://www.trailrunnermag.com/people/culture-people/beating-the-boys/"&gt;"Beating the Boys"&lt;/a&gt;
  that female runner’s performances are covered in the media to a much greater
  extent when they outpace all the men and clinch the overall win. She writes:
  &lt;i&gt;“To be great shouldn’t mean achieving feats that transcend gender
    categories. It can bolster the false sense that male is the default [...]
    Professionally, personally and especially athletically – women are
    constantly measured against men in ways that aren’t helpful.” &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  This tells us that the extremely low number of women at the Big Dog's Backyard
  Ultra Individual World Championships is more than just a numerical issue. With
  his statement quoted above, Gary Cantrell not only negates the physiological
  differences between men and women in sport, but he also implies that winning
  the women’s category is a lesser achievement than an overall win. That is not
  the case. Should Courtney Dauwalter’s win at Moab 240 be given greater credit
  than her win at Western States, because she left everyone – including the men
  – in her dust at the first but “only” set a course record at the latter with
  five men finishing before her? The quality of the men’s field (or lack
  thereof) does not change the degree of excellence of a woman’s performance!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  We can only hope that the Backyard Ultra organisers acknowledge this issue in
  due time, and allow themselves to be guided by evidence rather than
  (disproven) hypotheses. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  There is no need to overcomplicate the qualification system. There is no need
  for set rates of female participation. There is no need for separate events.
  The only thing that is needed is two categories.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Given that most Backyard Ultras have rather low entry numbers, the men and
  women should continue to race together – women can assist men and vice versa.
  The only – and important – difference would be that a “last man standing” and
  a “last woman standing” is crowned at the end.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  One of the myths surrounding the initial conception of the Backyard Ultra
  format is that the idea was derived from Stephen King’s book The long walk.
  Here, a group of 100 volunteers embarks on a march where anyone falling below
  a pace of 4 mph is shot, but the last survivor is promised lifelong luxury.
  What stands out is this: All of the protagonists in Stephen King’s book are
  men. It would be sad if the Backyard Ultra devolved to that point.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Acknowledgement: I wish to thank Diana Obermeyer for kindly translating
    this article into english.&lt;/i&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div attr-a="" attr-b="" attr-c="" attr-d="" attr-e="" attr-f="" class="followit--follow-form-container"&gt;
  &lt;form action="https://api.follow.it/subscription-form/SjdsVkJQYzFxM2Ryc1dRTVhhSWRNTEw4cUtTWlBpeUpDWlBXMEhIYldDMVVLOVpWdFBlQ1dseFA4S01nSTE3VVNjbC9vRFRRVjU1RmJjUnBrd25sZHd0RVp6bUlaTzRoT2hrZ3BHNlk4Q0gxRk9uOERHTU1JRlFBRDMwTGoxZWN8ZWhRNWJXSWlGT0d2SmNKNzFBM0dOQzJNWnJUZFBnUklVWVNIbk51TXVJcz0=/8" data-v-291e79e2="" method="post"&gt;
    &lt;div class="form-preview" data-v-291e79e2="" style="background-color: #b3c8ce; position: relative;"&gt;
      &lt;div class="preview-heading" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;h5 data-v-291e79e2="" style="color: black; font-family: Arial; font-size: 16px; font-weight: bold; text-align: center; text-transform: none;"&gt;
          Willst Du über neue Posts informiert werden? Dann gib hier Deine
          e-mail Adresse ein:
        &lt;/h5&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-input-field" data-v-291e79e2=""&gt;
        &lt;input data-v-291e79e2="" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben" required="required" spellcheck="false" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 14px; font-weight: normal; text-align: center; text-transform: none;" type="email" /&gt;
      &lt;/div&gt;
      &lt;div class="preview-submit-button" data-v-291e79e2=""&gt;
        
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;
  &lt;/form&gt;
  &lt;a class="powered-by-line" href="https://follow.it"&gt;Powered by
    &lt;img alt="follow.it" height="17px" src="https://follow.it/static/img/colored-logo.svg" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
</content><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/feeds/8754799935678602891/comments/default" rel="replies" title="Kommentare zum Post" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/10/big-dogs-backyard-ultra-where-did-women.html#comment-form" rel="replies" title="0 Kommentare" type="text/html"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/8754799935678602891" rel="edit" type="application/atom+xml"/><link href="http://www.blogger.com/feeds/3985313599727829792/posts/default/8754799935678602891" rel="self" type="application/atom+xml"/><link href="http://trailrunningnordwand.blogspot.com/2023/10/big-dogs-backyard-ultra-where-did-women.html" rel="alternate" title="Big Dog's Backyard Ultra - Where did the women go?" type="text/html"/><author><name>TrailrunningHD</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10597367119057386762</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image height="32" rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" src="//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgeJsorDYeQLX6tIrf1tiWwPT92tdUGlL0aibFf38qspplBGiCpieDGXS9N9E7U0bF4tH-SyCA4PuJRABZIW_bbH199o8RPqVS9oQ3fk5IP-6cT7zcmFSZ5MwC7Z-SIBA/s113/400dpiLogoCropped_marke.gif" width="32"/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" height="72" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjs-LuGDOGcfN_Z-wp9oOWgmR9J2oXRnGALZdHvqZAdVdBASePxvKy7ulXuLZk4ObUf_RglAqane2kOlBtXaIJaOmdTVSRVHFqmslA-7XCqtKNmnhA2z9a3fsqqI5j9wFEPoHBH9JVxtjb5SjINDMfgEfHwilbqj3zpUfQgI7Zxo5p30h5BCSCS6jTAMFA/s72-w640-h360-c/Titelbild_engl.jpg" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>