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    <title>HUMANE-WIRTSCHAFT</title>
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    <description>Mehr als eine Zeitschrift</description>
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      <pubDate>Sat, 29 Oct 2011 06:17:00 -0700</pubDate>
      <title>Völlig "unrepräsentative" Umfrage </title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Humane-wirtschaft/~3/UGlMK_HCEuE/vollig-unreprasentative-umfrage</link>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://umfrage.tagesschau.de/umfrage/poll_dbdata.php?oid=halbzeitregierung100"&gt;Die Tagesschau will herausfinden&lt;/a&gt;, wie die Menschen die Arbeit der Regierung in Schulnoten einsch&amp;auml;tzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Absolut nicht repr&amp;auml;sentativ, versteht sich:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class='p_embed p_image_embed'&gt;
&lt;a href="http://getfile8.posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2011-10-29/HzxEIkgrskJuaEBIIvzBCttdJwJfbjHhpJtbtadAFyetbtaCnqorBGsDFDaf/Tagesschau-Umfrage.png.scaled1000.png"&gt;&lt;img alt="Tagesschau-umfrage" height="392" src="http://getfile2.posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2011-10-29/HzxEIkgrskJuaEBIIvzBCttdJwJfbjHhpJtbtadAFyetbtaCnqorBGsDFDaf/Tagesschau-Umfrage.png.scaled500.png" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
Da kann man nicht mehr von "versetzungsgef&amp;auml;hrdet" sprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist "chancenlos".&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/vollig-unreprasentative-umfrage"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/vollig-unreprasentative-umfrage#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/UGlMK_HCEuE" height="1" width="1"/&gt;</description>
      <posterous:author>
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    <item>
      <pubDate>Mon, 25 Jul 2011 11:34:35 -0700</pubDate>
      <title>Spekulation mit Nahrungsmitteln</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Humane-wirtschaft/~3/6r5H04mfvFs/spekulation-mit-nahrungsmitteln</link>
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      <description>&lt;p&gt;
	Die Organisation &lt;a href="http://www.weed-online.org/themen/4968342.html" target="_blank"&gt;&amp;quot;WEED&amp;quot;&lt;/a&gt; hat einen sehr informativen Film zur Spekulation mit Nahrungsmitteln auf &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;amp;v=mqxNMBFZKOU"&gt;Youtube gestellt. &lt;/a&gt;&lt;div&gt; Darin wird deutlich, dass sich die Nahrungsmittelpreise in zunehmendem Maße nicht mehr durch Angebot und Nachfrage der realen Güter bilden, sondern durch die Spekulation mit Kapitalmarktpapieren, deren &amp;quot;Erschaffung&amp;quot; einzig der Bereicherung der beteiligten Händler und Spekulanten dient.&lt;/div&gt; &lt;div&gt;Diesbezüglich auch sehr lesenswert ist der Beitrag von Marco Meng &lt;a href="http://www.humane-wirtschaft.de/wie-spekulanten-die-preise-treiben-marco-meng/"&gt;&amp;quot;Wie Spekulanten die Preise treiben&amp;quot; in der neuesten Ausgabe der HUMANEN WIRTSCHAFT&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;Insofern WEED  in dem Film den Gründen für die immense Zunahme der Spekulation im Laufe der Zeit auf die Spur geht, bleibt sie leider im System stecken. Natürlich spielen die gesetzlichen Erleichterungen beim Marktzugang eine gewisse Rolle, aber sicher nicht eine, die das ganze Ausmaß der Entwicklung erklärt.&lt;/div&gt; &lt;div&gt;Der Druck auf die Politiker, den Handel mit spekulativen Rohstoffpapieren zu vereinfachen, wurde vor allem durch das wachsende Kapital weltweit ausgelöst. Geldvermögen vermehren sich von selbst durch Zins und Zinseszins. Dieses systematische Wachstum braucht Anlageformen, die von der Realwirtschaft schon lange nicht mehr dargestellt werden können. &lt;/div&gt; &lt;div&gt;Die strengere Regulierung von Teilen des internationalen Kapitalmarktes, wie sie WEED und beispielsweise auch &amp;quot;attac&amp;quot; fordern, löst das ursächliche Problem der von selbst wachsenden Geldvermögen nicht. Diese Geldvermögen werden durch die Einschränkungen zu anderen &amp;quot;Spielwiesen&amp;quot; umgeleitet und kein Mensch weiß, welchen Schaden sie dort anrichten.&lt;/div&gt; &lt;div&gt;Um nicht falsch verstanden zu werden: Natürlich muss die Spekulation mit Rohstoffen strenger geregelt werden. Doch wird das in der gegenwärtigen Situation nur etwas nutzen, wenn wir uns gleichzeitig mit den Wirkungen des Systems selbst beschäftigen und Lösungen suchen, die das Problem wachsender Schulden und Geldvermögen nachhaltig überwinden helfen. Wir brauchen den Blick auf das Gesamtsystem, um zu nachhaltigen Lösungen zu kommen. Und dazu braucht es eine intensive Zusammenarbeit von Nichtregierungsorganisationen. Jede dieser Organisationen leistet auf ihrem Gebiet Außergewöhnliches. Was fehlt ist der Blick aufs Ganze.&lt;/div&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/spekulation-mit-nahrungsmitteln"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/spekulation-mit-nahrungsmitteln#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/6r5H04mfvFs" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Sun, 24 Jul 2011 02:58:00 -0700</pubDate>
      <title>Wer braucht schon Souveränität?</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Humane-wirtschaft/~3/s8ySlk5zgTI/wer-braucht-schon-souveranitat</link>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"&gt;Vielleicht versehentlich kam es zur Ver&amp;ouml;ffentlichung des Vertrages, der laut Meinung einiger Kritiker auch den Abschied aus der&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"&gt;Souver&amp;auml;nit&amp;auml;t der Staaten und eine Entm&amp;uuml;ndigung der B&amp;uuml;rger Europas darstellt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class="gmail_quote"&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;a href="http://www.freiewelt.net/blog-3321/lesen-sie-hier-den-vertragstext-des-esm-vertrags!.html"&gt;Auf dieser Webseite gibt es neben einigen Kommentaren zu einzelnen Punkten des Vertrages auch einen Link zum Originaldokument.&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;div&gt;Zwar sagte schon mein Urgro&amp;szlig;vater Vertr&amp;auml;ge seien dazu da, um gebrochen zu werden, dennoch kann man die Auffassung vertreten, dass angesichts dieses Umgangs mit der erdr&amp;uuml;ckenden Verschuldungssituation eine L&amp;ouml;sung ohne Totalzusammenbruch nahezu unvorstellbar erscheint. Ein einzelnes EU-Land wird gar nicht mehr ohne weiteres Wege gehen k&amp;ouml;nnen, die wir zur Erreichung einer v&amp;ouml;llig anderen L&amp;ouml;sung brauchen werden. Die durch Vertr&amp;auml;ge geschaffenen Tatsachen (Lissabon-Vertrag und jetzt ESM) verdammen im Grunde zum gemeinsamen Untergang.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;Ganz aktuell sind die Beschl&amp;uuml;sse zur Griechenland-Krise wieder nur ein Aufschieben. Griechenland hat nicht einen Euro weniger Schulden (Umschuldung und "Haircut" scheinen vom Tisch zu sein), kein Gl&amp;auml;ubiger verliert Geld. Private Gl&amp;auml;ubiger sollen "freiwillig" kurzfristige in langfristige Staatsanleihen tauschen und "freiwillig" auf das eine oder andere Prozentp&amp;uuml;nktchen Zinsen verzichten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;Die letzten noch verbliebenen privaten Gl&amp;auml;ubiger griechischer Staatspapiere k&amp;ouml;nnen jetzt mit einiger Gewissheit letzte Zockerrunden starten, bevor sie sich rechtzeitig aus den Papieren verabschieden. Die zwangsl&amp;auml;ufig kommende Zahlungsunf&amp;auml;higkeit trifft dann auf der Gl&amp;auml;ubigerseite nur noch die europ&amp;auml;ischen Steuerzahler. Die dann noch im Boot sitzenden "Privaten" werden jene Banken sein, die sowieso schon vom Steuerzahler &amp;uuml;bernommen sind, bzw. dann sp&amp;auml;testens unter den Rettungsschirm schlupfen werden.&lt;/div&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;div&gt;Ich wei&amp;szlig; nicht ob es an dem tr&amp;uuml;ben, nasskalten Wetter diesen Sommer liegt, aber hat au&amp;szlig;er mir noch jemand das Gef&amp;uuml;hl, dass der Herbst dieses Jahr verdammt hei&amp;szlig; wird?&lt;/div&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;span style="color: #888888;"&gt; &lt;/span&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;/div&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/wer-braucht-schon-souveranitat"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

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&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/s8ySlk5zgTI" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 23:04:00 -0700</pubDate>
      <title>Digitale Bargeld-Anarchisten</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Humane-wirtschaft/~3/UV-bybpcQQ4/59217099</link>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Digitale Bargeld-Anarchisten&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andreas Bangemann&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Ein digitales W&amp;auml;hrungsprojekt&lt;span style=""&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;heizt Diskussionen im Internet an: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_ftnref1" style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: Arial,sans-serif; color: black;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Der Name ist Programm. Das Zahlungsmittel, &amp;ldquo;die M&amp;uuml;nze&amp;rdquo; (engl.: Coin), besteht aus Computerbits, digitalem Code. Dabei gibt ist bei dieser digitalen Version von Geld, im Gegensatz zu einer M&amp;uuml;nze, nichts was sich greifen lie&amp;szlig;e. Genau genommen gibt es das Bitcoin gar nicht, denn es existiert nur rein rechnerisch. Es handelt sich um die Summe eines Ursprungscodes und aller damit get&amp;auml;tigten Transaktionen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Das h&amp;ouml;rt sich im ersten Moment komplizierter an, als es ist. Sieht man von der materiellen Stofflosigkeit ab, ist Bitcoin in seinen wesentlichen Merkmalen dem uns bekannten Bargeld sehr &amp;auml;hnlich. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Das Hauptaugenmerk der derzeitigen Protagonisten von Bitcoin liegt, wie vermutlich auch das seines Erfinders, dem Japaner Satoshi Nakamoto, auf der Anonymit&amp;auml;t dieser W&amp;auml;hrung und auf der dezentralen Struktur seiner Entstehung. Es gibt keine Zentrale, welche die Bitcoins sch&amp;ouml;pft, sondern sie entstehen nach mathematischen Mustern, die etwas mit modernsten Kryptografiemethoden zu tun haben. Diese mathematischen Muster sind im Grunde von jedem, jedoch mit enormem Rechenaufwand und einer sehr leistungsf&amp;auml;higen Hardware zu erzeugen. Das f&amp;uuml;hrt zu&lt;span style=""&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;einer Art &amp;ldquo;Goldgr&amp;auml;berstimmung&amp;rdquo;. Vielleicht wurde deshalb dieser Prozess auch &amp;ldquo;mining (sch&amp;uuml;rfen)&amp;rdquo; genannt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Man muss den Entstehungsakt der Bitcoins nicht im Detail kennen, um das Prinzipielle hinter diesem mittlerweile doch in ganz beachtlicher Zahl genutzten Projekt zu verstehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Als ein wichtiges Motiv hinter dem Projekt werden immer wieder die zentralisierten Strukturen und das Monopolistische des bestehenden Geldsystems genannt. Der wachsende Vertrauensverlust in das bestehende System r&amp;uuml;hrt vor den erkennbaren sozialen Verwerfungen her und der offensichtlichen Tatsache, dass das herrschende System einigen Wenigen auf Kosten der gro&amp;szlig;en Mehrheit immensen Reichtum beschert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong style=""&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Ein tragf&amp;auml;higes Zukunftskonzept?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong style=""&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Bitcoin ist ein anarchistischer Gegenentwurf zu dem als zerst&amp;ouml;rerisch wahrgenommenen Geldsystem, das die Welt fest im Griff zu haben scheint. Die vermeintliche Unkontrollierbarkeit, die Anonymit&amp;auml;t der Transaktionen und das Gef&amp;uuml;hl den Reichen und M&amp;auml;chtigen zu zeigen, dass die Zeit reif f&amp;uuml;r fundamentale Neuerungen auf wirtschaftlichem Gebiet ist, macht den Reiz f&amp;uuml;r die wachsende Zahl von Mitwirkenden bei Bitcoin aus. Die Freude dar&amp;uuml;ber, etwas gefunden zu haben, womit man der un&amp;uuml;berwindbar erscheinenden Macht der Reichen und M&amp;auml;chtigen mitsamt ihren &amp;ldquo;Politik-Marionetten&amp;rdquo; eins auswischen kann, scheint dennoch den Blick f&amp;uuml;r wesentliche Eigenschaften, die eine W&amp;auml;hrung haben sollte,&lt;span style=""&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;zu verstellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Das System Bitcoin hat keinerlei Regeln, die darauf hindeuten, dass dem System nach gewisser Zeit nicht das gleiche Schicksal droht, das auch dem herk&amp;ouml;mmlichen innewohnt. Einer zu erwartenden Akkumulation von Bitcoins bei Einzelnen stehen keine Regeln entgegen. Schon jetzt gibt es einen &amp;ldquo;spekulativen&amp;rdquo; Handel mit Bitcoins, der sich in stark schwankenden Kursen zur &amp;ldquo;Umstiegsw&amp;auml;hrung&amp;rdquo; dem US-Dollar niederschl&amp;auml;gt. Am 9.6.2011 liegt der Kurs eines Bitcoin bei 30 US-Dollar, w&amp;auml;hrend der in der Woche davor noch bei&lt;a&gt; 15 US-Dollars pendelte&lt;/a&gt;. &lt;a name="_ftnref2" style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: Arial,sans-serif; color: black;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Update: Am 11.6.2011 fiel der Kurs der Bitcoins an einem Tag wieder auf 18 US-Dollar zur&amp;uuml;ck. Am 1.7.2011 lag er bei etwas &amp;uuml;ber 16 US-Dollar&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Dadurch schwanken auch die nach wie vor nach marktwirtschaftlichen Prinzipien ablaufenden Preisbildungsprozesse sehr stark.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;In Verkennung der Gef&amp;auml;hrlichkeit einer &amp;ldquo;Deflation&amp;rdquo; wird in Nutzerkreisen der Bitcoins der Preisverfall bei den &lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;Produkten und Dienstleistungen&lt;/a&gt;&lt;a name="_ftnref3" style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: Arial,sans-serif; color: black;"&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; in Kauf genommen, weil der Kurs zum US-Dollar Spekulationsgewinne beschert. Die Spekulation im Zusammenhang mit den m&amp;ouml;glichen &amp;bdquo;Ausstiegsw&amp;auml;hrungen&amp;ldquo; ist demnach ein wichtiges Argument f&amp;uuml;r viele Nutzer der Bitcoins.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Auch scheint es kein erkennbares Konzept zu geben, wie Bitcoins weiter existieren k&amp;ouml;nnen, wenn beispielsweise der Dollar kollabiert, was ja allenthalben erwartet wird. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Die Entstehung von Bitcoins (Sch&amp;ouml;pfung w&amp;auml;re daf&amp;uuml;r ein unzutreffender Begriff) hat nichts mit den Leistungen zu tun, die mit dieser W&amp;auml;hrung transferiert werden (Man traut sich in diesem Zusammenhang gar nicht das Wort &amp;ldquo;tauschen&amp;rdquo; zu verwenden). Es ist ein Prozess, der alleine auf mathematischen Gesetzen beruht und ein sicheres Ende haben wird. Die Fachwelt spricht davon, dass es aus rein mathematischen Gr&amp;uuml;nden niemals mehr als 21 Millionen Bitcoins geben wird. Heute sind 6 Millionen im Umlauf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Diese v&amp;ouml;llige Zusammenhangslosigkeit zu dem eigentlichen Grund f&amp;uuml;r das Vorhandenseins von etwas, das wir Geld nennen, der Basis f&amp;uuml;r den wirtschaftlichen Austausch von Produkten und Leistungen n&amp;auml;mlich, muss skeptisch machen, wenn man ein langfristig tragf&amp;auml;higes W&amp;auml;hrungsmodell vor Augen hat, das die Menschheit in ein neues, nachkapitalistisches Zeitalter f&amp;uuml;hren soll. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong style=""&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;In der Vielfalt den &amp;Uuml;berblick behalten&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Der wichtigste Vorteil der Bitcoins ist auf einer Ebene angesiedelt, &amp;uuml;ber die in &amp;ldquo;Bitcoin-Fachkreisen&amp;rdquo; praktisch kein Austausch stattfindet:&lt;span style=""&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;Einmal mehr, wie schon bei den mittlerweile unz&amp;auml;hligen, kleinr&amp;auml;umigen W&amp;auml;hrungsprojekten weltweit, wird uns allen ins Bewusstsein gerufen, dass W&amp;auml;hrungen und das Geldsystem als Ganzes von Menschen gestaltbar sind. Es liegt an jedem Einzelnen, wie er sich in diesen Prozess einbringt. Warum sollte es nicht denkbar sein, dass wir neben einem hoffentlich neu und besser als heute gestalteten, international anerkannten W&amp;auml;hrungssystem, viele weitere, ganz auf die individuellen Bed&amp;uuml;rfnisse von kleinen und mittleren Menschengruppen oder Gemeinschaften abgestimmten Systemen haben d&amp;uuml;rfen? Es gibt schon heute sehr viele Menschen, die eine ganze Kladde an unterschiedlichen Karten f&amp;uuml;r alle m&amp;ouml;glichen Bezahl- und Bonussysteme mit sich herumtragen und organisatorisch im Griff haben m&amp;uuml;ssen. Diese Karten dienen in aller Regel mehr dem Vorteil der herausgebenden Unternehmen, als dem der Nutzer. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Da ist doch eine Welt mit dem Menschen dienenden W&amp;auml;hrungssystemen und den dazugeh&amp;ouml;rigen organisatorischen &amp;Uuml;berlegungen weitaus spannender und erfreulicher als heute, selbst wenn es dazu ganz unterschiedlicher &amp;ldquo;Geldb&amp;ouml;rsen&amp;rdquo; bedarf. Nahezu alle heute bestehenden Bezahlsysteme, wie Bonus- und Kreditkarten tragen dazu bei, dass einige wenige sehr reich werden und die Mehrzahl der Nutzer verarmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Und das nicht aufgrund unterschiedlicher Leistungsf&amp;auml;higkeit der Einzelnen, sondern ausschlie&amp;szlig;lich wegen struktureller Unzul&amp;auml;nglichkeiten des wirkenden Systems.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Leider ist diesbez&amp;uuml;glich auch Bitcoin keine Ausnahme. Wom&amp;ouml;glich k&amp;ouml;nnen wir Menschen den Drang zu m&amp;ouml;glichst leistungslosem materiellen Gewinn noch lange nicht unterdr&amp;uuml;cken, weil er - fast m&amp;ouml;chte man meinen genetisch - durch ein Jahrhunderte lang laufendes System quasi fest einprogrammiert ist. Doch die j&amp;uuml;ngsten Entwicklungen zeigen, dass wir auf dem Gebiet des Wirtschaftens, insbesondere den &amp;Uuml;berlegungen zum Geldsystem am Beginn einer Wendezeit stehen, die wahrlich tief an die Wurzeln der &amp;uuml;berlieferten und tradierten Strukturen geht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;W&amp;uuml;rden die Verfechter der &amp;ldquo;neuen Zeit&amp;rdquo; nur etwas &amp;ouml;fter die Langsamkeit solcher Entwicklungen anerkennen und weniger fatalistisch, stattdessen mit mehr Optimismus, an den Ver&amp;auml;nderungen mitwirken, dann w&amp;uuml;rde nicht nur ihre eigene Lebensfreude zunehmen, sie w&amp;uuml;rden auch nach au&amp;szlig;en wesentlich attraktiver wirken. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Zeitgenossen, die sich als Geldreformer sehen haben nur auf den ersten Blick gleiche Ziele.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;In Wahrheit liegen zwischen ihren Motiven und vor allem ihren Absichten oft Welten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Man kann zwischen Geldreformern unterscheiden, die ihr Hauptaugenmerk auf Machtverschiebungen setzen und solchen, deren Wirken dem System selbst gilt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Erstere heben sagenhafte Verschw&amp;ouml;rungstheorien in den Stand von Realit&amp;auml;ten, um ihre Reformvorstellungen als notwendig und richtig darzustellen. Ihr Augenmerk gilt den Agierenden. Sie stellen Menschen an den Pranger. Sie wollen entmachten, um &amp;hellip; - ja wozu eigentlich? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;Mit viel leiseren T&amp;ouml;nen agieren Menschen, denen im Grunde der einzelne Mensch und dessen Beweggr&amp;uuml;nde f&amp;uuml;r wirtschaftliches Handeln in diesem Zusammenhang gleichg&amp;uuml;ltig zu sein scheinen. F&amp;uuml;r sie gibt es nur gute und schlechte Systeme. Der Mensch ist, wie er ist. Das System muss die Grenzen f&amp;uuml;r gesellschaftssch&amp;auml;dliches Handeln setzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;em&gt;Bitcoin ist im Grunde eine Spielwiese f&amp;uuml;r netzaktive Anarchisten. Leider aber eine, deren Vorbildcharakter sich bestenfalls hinsichtlich der &amp;Uuml;berwindung eines um sich greifenden &amp;Uuml;berwachungseifers seitens verantwortlicher Politiker zeigt. F&amp;uuml;r &amp;ldquo;Systementwickler des Geldes&amp;rdquo; m&amp;ouml;ge unter diesem Aspekt eine Vernetzung sinnvoll sein, auf dem Weg zu einem nachhaltigen Geldsystem aber kann &amp;ldquo;Bitcoin&amp;rdquo; nicht mehr sein, als eine Zwischenstation zur Sammlung von Erfahrungen.&lt;/em&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div style=""&gt;&lt;br /&gt; 
&lt;hr size="1" /&gt;

&lt;div style=""&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="_ftn1" href="http://file:///C:/Users/Andreas%20Bangemann/Documents/My%20Dropbox/Humanwirtschaft/2011/4-2011/Bitcoin-DigitaleBargeld-Anarchisten.doc#_ftnref1" style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 11.0pt; line-height: 115%; font-family: Arial,sans-serif; color: black;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;http&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;://&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;wikipedia&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;org&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;wiki&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=""&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="_ftn2" href="http://file:///C:/Users/Andreas%20Bangemann/Documents/My%20Dropbox/Humanwirtschaft/2011/4-2011/Bitcoin-DigitaleBargeld-Anarchisten.doc#_ftnref2" style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 11.0pt; line-height: 115%; font-family: Arial,sans-serif; color: black;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;die Kursentwicklung der Bitcoins kann unter einer Webadresse verfolgt werden: &lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;http&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;://&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;bitcoincharts&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;com&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;charts&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;mtgoxUSD&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;#&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;rg&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;10&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;zvztgSzm&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;1&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;g&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;10&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;zm&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;2&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;g&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg10zvztgSzm1g10zm2g25"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;25&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=""&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="_ftn3" style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 11.0pt; line-height: 115%; font-family: Arial,sans-serif; color: black;"&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;Aaron Koenig beschreibt am 8.6.2011, dass es bereits &amp;uuml;ber 2.000 Produkte und Dienstleistungen gibt, die mit Bitcoins bezahlt werden k&amp;ouml;nnen, darunter neben IT- und Web-Dienstleistungen auch hochwertige Textilien, Luxusuhren, Gitarren und Digitale Kunst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;http&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;://&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;www&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;antibuerokratieteam&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;net&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;/2011/06/08/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;bitcoins&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;-&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;hype&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;-&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;oder&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;-&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;hoffnung&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2011/06/08/bitcoins-hype-oder-hoffnung/"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;span style="color: #000099;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/59217099"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/59217099#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/UV-bybpcQQ4" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Mon, 20 Jun 2011 12:00:00 -0700</pubDate>
      <title>Das gibt es nur im Kapitalismus: Die Insolvenz</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Doch warum findet sie keine Anwendung, wenn sie so dringend erforderlich w&amp;auml;re?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;strong&gt;Langsam, Langsam, wir sind in Griechenland!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Wie sympathisch klingt dieser Satz doch jedem Griechenland-Urlauber im Ohr, wenn ein Einheimischer einem l&amp;auml;chelnd die Hektik des eigenen Handelns und Denkens in die gem&amp;auml;chliche Sch&amp;ouml;nheit Griechenlands &amp;uuml;berf&amp;uuml;hrt. "Ziga, Ziga" oder "Avrio" sind die Vokabeln, die dem gestressten Urlauber als erstes quasi "inflation&amp;auml;r" begegnen. "Langsam, Langsam" und "morgen". &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt; Die Uhren gehen in Griechenland schon immer anders. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt; Auch die Strukturen griechischen Gesch&amp;auml;ftemachens haben eine ganz andere Tradition und unterliegen ganz anderen - vor allem ungeschriebenen - Gesetzen, als in den n&amp;ouml;rdlicheren europ&amp;auml;ischen L&amp;auml;ndern. Ein Netzwerk aus Beamten, kirchlichen W&amp;uuml;rdentr&amp;auml;gern und Unternehmern, geschmiert durch einen eigenen Geldkreislauf bestimmt die regionale Politik und bestimmt auch den Grad an Abh&amp;auml;ngigkeit zu Athen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt; Der Au&amp;szlig;enhandel Griechenlands spielt sich auf tausenden sonnenverw&amp;ouml;hnter und idyllischer Inseln ab, die von Athen durch gro&amp;szlig;e Entfernungen und ein tiefblaues Mittelmeer auf eine Weise getrennt ist, wie wir "Festland-Europ&amp;auml;er" uns das gar nicht vorstellen k&amp;ouml;nnen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt; Was jedem, der ein paar Mal in Griechenland in Urlaub war, auff&amp;auml;llt und wor&amp;uuml;ber man sich auch keine negativen Gedanken gemacht hat, wird in einem durch den Euro vernetzten Europa jetzt zu einem massiven Problem. &lt;/span&gt;&lt;p /&gt; &lt;span style="font-size: medium;"&gt; &lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;strong&gt;Die griechischen Finanzprobleme von heute waren absehbar.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Weder der Grad der Korruption in Griechenland, noch der eklatante Leistungsunterschied der griechischen Volkswirtschaft im Vergleich zu den anderen L&amp;auml;ndern k&amp;ouml;nnen als eine neuere Entwicklung hingestellt werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt; Wir haben kein Recht dazu, den Griechen unser System, geschweige denn unsere Mentalit&amp;auml;t und unser Leistungsdenken aufzuzwingen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt; Der erste politische Fehler war also die blau&amp;auml;ugige &amp;Uuml;bernahme von Griechenland in die europ&amp;auml;ische W&amp;auml;hrungsunion. Heute danach zu rufen, dass die Griechen sich gef&amp;auml;lligst an die Gepflogenheiten der westlichen L&amp;auml;nder anpassen sollen, ist dumme Politik. Die Griechen jetzt dazu zu zwingen, dass Sie drastische Sparma&amp;szlig;nahmen im eigenen Land durchf&amp;uuml;hren ist zwar logische Folge dummer Politik, deshalb aber nicht kl&amp;uuml;ger. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt; Konnte sich Griechenland zu Zeiten der Drachme durch Abwertung der W&amp;auml;hrung im internationalen Handel (der ja hinsichtlich des Exportes im Grunde nur aus Tourismus besteht) behaupten, so gibt es dieses Regulativ innerhalb des Euro nicht mehr. Dem Handelsbilanzdefizit Griechenlands l&amp;auml;sst sich zwangsl&amp;auml;ufig nur durch immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;er werdende Verschuldung begegnen. Das wiederum findet sein nat&amp;uuml;rliches Ende in der Zahlungsunf&amp;auml;higkeit,&amp;nbsp;welche durch steigende Zinsen noch schneller herbeigef&amp;uuml;hrt wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt; &lt;strong&gt;Was also kann man tun?&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Ganz sicher wertlos sind lebensverl&amp;auml;ngernde Ma&amp;szlig;nahmen, die nicht die Ursache der Probleme ber&amp;uuml;cksichtigen. Das ist aber das Konzept der verantwortlichen Politiker. Muss man studiert haben, um zu wissen, dass Sparma&amp;szlig;nahmen nur zu einem sich selbst verst&amp;auml;rkenden Teufelskreis in Griechenland f&amp;uuml;hren und die Katastrophe am Ende nur noch gr&amp;ouml;&amp;szlig;er wird?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt; Gewiss nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt; Doch f&amp;uuml;r andere Schritte braucht man die Kraft der Erkenntnis und den Mut, neue Wege zu gehen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt; Wir sollten uns m&amp;ouml;glichst schnell daran gew&amp;ouml;hnen, eines der wichtigsten Prinzipien des Kapitalismus auch auf der Ebene von gro&amp;szlig;en Banken und ganzen L&amp;auml;ndern Anwendung findet: Die M&amp;ouml;glichkeit zahlungsunf&amp;auml;hig zu werden und insolvent zu werden. Was im Kleinen z&amp;auml;hlt muss auch im Gro&amp;szlig;en m&amp;ouml;glich sein. Das mag schmerzen, aber solange wir nicht &amp;uuml;ber Systeme nachdenken, die derma&amp;szlig;en schmerzhafte Schritte weitgehend unm&amp;ouml;glich machen, solange m&amp;uuml;ssen wir die zwangsl&amp;auml;ufigen Folgen unseres untauglichen Systems ertragen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="line-height: 115%; font-size: medium;"&gt;&amp;nbsp;Auf dem Weg zu etwas Neuem muss man sowieso das Alte erst einmal beenden. Eine Insolvenz ist auch bei Gro&amp;szlig;banken und ganzen Staaten keine Katastrophe solange sie nur rechtzeitig angemeldet wird. Die Politik betreibt sowohl im Falle der Gro&amp;szlig;banken, als auch hinsichtlich der L&amp;auml;nder wie Griechenland Insolvenzverschleppung. Mit fortdauernder Zeit wird die Katastrophe, die am Ende zu erwarten ist, immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;er. Noch g&amp;auml;be es Wege, wie man handelnd die Dinge auf eine zukunftsf&amp;auml;hige Bahn bringen k&amp;ouml;nnte. &lt;p /&gt;  Ich hei&amp;szlig;e weder Korruption noch Faulheit oder Tr&amp;auml;gheit f&amp;uuml;r gut, aber ich halte &amp;uuml;berhaupt nichts von einer Politik, die sich darauf konzentriert die Menschen zu Handlungen zwingt, die weder mit ihrer Tradition noch mit ihrem Selbstverst&amp;auml;ndnis vereinbar sind. Die Folge kann nur Gegenwehr sein. Was wir brauchen ist eine Politik mit Rahmenbedingungen, innerhalb derer das der Gemeinschaft F&amp;ouml;rderliche belohnt und das Sch&amp;auml;dliche zu Nachteilen f&amp;uuml;hrt. Damit bringt man Menschen zu ver&amp;auml;ndertem Handeln. Der Schl&amp;uuml;ssel dazu ist das Geldsystem.&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 30px;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%; font-size: medium;"&gt;&lt;strong&gt;F&amp;uuml;r mich sind die Erfolg versprechenden Schritte:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;strong&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Griechenland in eine geordnete Insolvenz f&amp;uuml;hren, bei der es sein Gesicht wahren kann und seine Chancen f&amp;uuml;r einen Neuanfang in der Staatengemeinschaft aufgezeigt werden. Die Insolvenz sollte mit einer transparenten Informationspolitik begleitet werden und deutlich machen, dass die Politik das Primat &amp;uuml;ber den Finanzmarkt beansprucht. Die konsequente Nutzung des bew&amp;auml;hrten Insolvenzrechts ist die letzte Chance, aktiv auf das Geschehen einzuwirken. Alles andere ist "Insolvenzverschleppung" und endet im Chaos. &amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Eine "regionale"&amp;nbsp; W&amp;auml;hrung f&amp;uuml;r Griechenland konzipieren, die den Besonderheiten der griechischen Bev&amp;ouml;lkerung Rechnung tr&amp;auml;gt. &amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Konzepte f&amp;uuml;r eine "Ausgleichsw&amp;auml;hrung" entwickeln, die im internationalen Wirtschaftsverkehr f&amp;uuml;r den Ausgleich zwischen den verschieden leistungsf&amp;auml;higen Volkswirtschaften sorgt. Vorbild k&amp;ouml;nnten dabei der "&lt;a href="http://www.silvio-gesell.de/html/betz__keynes-gesell.html"&gt;Bancor" von John Maynard Keynes&lt;/a&gt; und die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell"&gt;IVA (Internationale Valuta Assoziation) von Silvio Gesell &lt;/a&gt;sein.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Eine Geldordnung konzipieren, die Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellt, die Selbstvermehrung von Geldverm&amp;ouml;gen und damit die zerst&amp;ouml;rerische Spekulation unterbindet.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Den Europ&amp;auml;ischen Gedanken auf Basis einer vom Kapitalismus befreiten Marktwirtschaft neu gestalten und ihm eine neue Chance geben.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style="line-height: 17px; font-weight: normal;"&gt;Ein Gesellschaftsmodell, wie beispielsweise die&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Plastik"&gt; "Soziale Plastik" von Joseph Beuys&lt;/a&gt;, mit Leben f&amp;uuml;llen und dauerhaft weiterentwickeln&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 30px;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="line-height: 18px;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 30px;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: Calibri,sans-serif;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt; Noch k&amp;ouml;nnen wir eingreifen und neu gestalten. Doch allzu lange bleibt dieses Zeitfenster nicht ge&amp;ouml;ffnet. In Fragen der Ordnungspolitik braucht es jetzt die Mentalit&amp;auml;t der Deutschen, mit ihrer Tatkraft und der Uhr im Auge. &lt;/span&gt;&lt;p /&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Andreas Bangemann, 20.6.2011&lt;/span&gt;&lt;p /&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/langsam-langsam-wir-sind-in-griechenland"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

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&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/GmIJvea67g0" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Sun, 29 May 2011 23:39:00 -0700</pubDate>
      <title>Picknick an historischer "Veränderungsstätte" | Picnic 4 Degrowth !</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;div class="posterous_bookmarklet_entry"&gt;
      &lt;blockquote&gt;&lt;div&gt;
    &lt;p&gt;Auf diesem herrlichen Gelände am Rande Wuppertals (Silvio-Gesell-Tagungsstätte) treffen wir uns ab 15 Uhr und schmieden Pläne für eine gute Zukunft. Es stehen Grills und Getränke bereit. Alles was Ihr für einen gelungenen Nachmittag für wichtig erachtet bitte mitbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sitzen alle in einem Boot. Deshalb müssen wir uns darum kümmern, wie dieses Boot beschaffen sein muss!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rückfragen unter : 02053-423766&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Location&lt;/h3&gt;
&lt;div&gt;
&lt;div&gt;&lt;div&gt;
&lt;span&gt;Silvio-Gesell-Tagungsstätte&lt;/span&gt;
&lt;div&gt;Schanzenweg 86&lt;/div&gt;
&lt;span&gt;Wuppertal&lt;/span&gt;&lt;div&gt;Germany&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;
    &lt;div&gt;
            &lt;div&gt;
                    &lt;div&gt;&lt;a href="http://www.picnic4degrowth.net/sites/default/files/imagecache/picnic/DSCN1879.JPG" title="" rel="shadowbox[field_images]"&gt;&lt;img title="" src="http://www.picnic4degrowth.net/sites/default/files/imagecache/bulle/DSCN1879.JPG" height="75" alt="" width="100" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.picnic4degrowth.net/sites/default/files/imagecache/picnic/DSCN1879.JPG" title="" rel="shadowbox[field_images]"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;        &lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
  &lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="posterous_quote_citation"&gt;via &lt;a href="http://www.picnic4degrowth.net/de/content/picknick-historischer-ver%C3%A4nderungsst%C3%A4tte"&gt;picnic4degrowth.net&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
    &lt;p&gt;Am 5.6.2011 ab 15 Uhr Picknick in Wuppertal unter dem Motto:
&lt;br /&gt;"Wir sitzen alle in einem Boot. Deshalb müssen wir uns darum kümmern, wie dieses Boot beschaffen ist!"
&lt;br /&gt;Nähere Information hinter dem Link oben!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/picknick-an-historischer-veranderungsstatte-p"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

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&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/B84Q2a6Qngk" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Sun, 29 May 2011 03:17:48 -0700</pubDate>
      <title>La Declaración</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;iframe allowfullscreen="true" src="http://www.youtube.com/embed/5gAbTmfzupI" frameborder="0" height="390" width="640"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Quiero esta ciudad.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Quiero el gente de esta ciudad.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Quiero esp&amp;iacute;ritu pac&amp;iacute;fico de la revoluci&amp;oacute;n en esta ciudad&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Y Quiero &amp;nbsp;el arte futbol&amp;iacute;stico de "mas que un club" en esta ciudad.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Estoy con vosotros!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gr&amp;aacute;cies Barcelona!&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/la-declaracion"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

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&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/PUq8lWkDdX0" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Fri, 27 May 2011 12:39:00 -0700</pubDate>
      <title>Die Europäische Zentralbank droht mit der Atombombe</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Humane-wirtschaft/~3/dAg7TydJesM/die-europaische-zentralbank-droht-mit-der-ato</link>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;div class="posterous_bookmarklet_entry"&gt;
      &lt;blockquote class="posterous_medium_quote"&gt;Die EZB lässt es aber nicht beim wortlosen Protest bewenden. Sie erpresst die Politik mit einer sehr realen Drohung: Sollte die EU auch nur an eine Umschuldung Griechenlands denken oder die Laufzeit der Schulden verlängern wollen – das wäre das sogenannte Reprofiling –, dann würde er, Trichet, sofort den Stecker herausziehen. Will heissen: Ab sofort würde die EZB keine griechischen Staatspapiere als Sicherheit mehr akzeptieren. Damit wäre Griechenland von der Liquidität abgeschnitten und pleite. Europa stünde damit wahrscheinlich vor einen Welle von Bankenpleiten. «Trichet hat damit die Atom-Option gewählt», sagen die Experten.&lt;/blockquote&gt;

&lt;div class="posterous_quote_citation"&gt;via &lt;a href="http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Die-Europaeische-Zentralbank-droht-mit-der-Atombombe/story/14456173"&gt;bazonline.ch&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
    &lt;p&gt;Wer noch immer nicht weiß, warum es angeblich keine Alternativen zum Handeln der europäischen Spitzenpolitik gibt, der weiß es spätestens jetzt.
&lt;br /&gt;Die Bürger Europas sind Opfer einer ideenlosen Politik und der Spielball in der Zockerbude der Superreichen und ihrer Handlanger in den Banken und Kabinettssesseln der europäischen Politik.
&lt;br /&gt;Wir werden wie eine Herde Lemminge von den "Alternativlosen" zum Abgrund des Systems geführt. Zeit sich zur Wehr zu setzen!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/die-europaische-zentralbank-droht-mit-der-ato"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/die-europaische-zentralbank-droht-mit-der-ato#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/dAg7TydJesM" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Mon, 23 May 2011 01:07:13 -0700</pubDate>
      <title>Wahre Demokratie jetzt - In Spanien empört sich die Jugend</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Humane-wirtschaft/~3/fKcSL9oeIU8/wahre-demokratie-jetzt-in-spanien-emport-sich</link>
      <guid isPermaLink="false">http://humane-wirtschaft.posterous.com/wahre-demokratie-jetzt-in-spanien-emport-sich</guid>
      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;Unterst&amp;uuml;tzt durch ein Manifest f&amp;uuml;r wahre Demokratie emp&amp;ouml;ren sich immer mehr B&amp;uuml;rger Spaniens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;"Wir sind keine Ware in den H&amp;auml;nden von Politikern und Bankern" &lt;a href="http://democraciarealya.es/" target="_blank"&gt;proklamieren Sie auf der wichtigsten Webseite.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus dem Manifest spricht die Emp&amp;ouml;rung gegen ein zerst&amp;ouml;rerisches System, "das nur wenigen Menschen Reichtum bringt, und den Rest in Armut st&amp;uuml;rzt".&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Manifest zeigt, dass es im Kern um das Wirtschaftssystem geht, in dem die Beschaffenheit des Geldsystems daf&amp;uuml;r sorgt, dass es zum Kollaps kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann dieser so lebendigen und noch friedlichen Bewegung nur w&amp;uuml;nschen, dass sie die Mechanismen dieses zerst&amp;ouml;rerischen System im Detail analysiert und darauf ihre &amp;Auml;nderungsw&amp;uuml;nsche und Erneuerungsvorschl&amp;auml;ge aufbaut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Revolution kann eskalieren, wenn man statt der &amp;Auml;nderung eines Systems, einzig die Bek&amp;auml;mpfung von Personen und Einrichtungen vorantreibt. Mit einem Blutflie&amp;szlig;en, an dessen Ende nur Personen getauscht w&amp;uuml;rden, w&amp;auml;re keine System&amp;auml;nderung erreicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es w&amp;auml;re w&amp;uuml;nschenswert, wenn diese Forderung aus dem Manifest nie aus dem Auge verloren wird:&lt;/p&gt;
&lt;p style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; font-family: arial, sans-serif;"&gt;"Wir brauchen eine ethische Revolution. Anstatt das Geld &amp;uuml;ber Menschen zu&lt;br /&gt;stellen, sollten wir es wieder in unsere Dienste stellen."&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; font-family: arial, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der gesamte Wortlaut des Manifestes in deutscher &amp;Uuml;bersetzung (&amp;Uuml;ber Greenhouse Infopool, von J&amp;uuml;rgen Manneck):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 30px;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; font-family: arial, sans-serif;"&gt;Manifest - Democracia Real Ya&lt;p /&gt;Wir sind normale Menschen. Wir sind wie du: Menschen, die jeden Morgen&lt;br /&gt;aufstehen, um studieren zu gehen, zur Arbeit zu gehen oder einen Job zu&lt;br /&gt;finden, Menschen mit Familien und Freunden. Menschen, die jeden Tag hart&lt;br /&gt;arbeiten, um denjenigen, die uns umgeben, eine bessere Zukunft zu bieten.&lt;p /&gt;Einige von uns bezeichnen sich als fortschrittlich, andere als konservativ.&lt;br /&gt;Manche von uns sind gl&amp;auml;ubig, andere wiederum nicht. Einige von uns folgen&lt;br /&gt;klar definierten Ideologien, manche unter uns sind unpolitisch, aber wir&lt;br /&gt;sind alle besorgt und w&amp;uuml;tend angesichts der politischen, wirtschaftlichen&lt;br /&gt;und gesellschaftlichen Perspektive, die sich uns um uns herum pr&amp;auml;sentiert:&lt;br /&gt;die Korruption unter Politikern, Gesch&amp;auml;ftsleuten und Bankern macht uns hilf-&lt;br /&gt;wie auch sprachlos.&lt;p /&gt;Und diese Situation ist mittlerweile zur Normalit&amp;auml;t geworden - t&amp;auml;gliches&lt;br /&gt;Leid, ohne jegliche Hoffnung. Doch wenn wir uns zusammentun, k&amp;ouml;nnen wir das&lt;br /&gt;&amp;auml;ndern. Es ist an der Zeit, Dinge zu ver&amp;auml;ndern. Zeit, miteinander eine&lt;br /&gt;bessere Gesellschaft aufzubauen. Deswegen treten wir eindringlich hierf&amp;uuml;r&lt;br /&gt;ein:&lt;p /&gt;Gleichheit, Fortschritt, Solidarit&amp;auml;t, kulturelle Freiheit, Nachhaltigkeit&lt;br /&gt;und Entwicklung sowie das Wohl und Gl&amp;uuml;ck der Menschen m&amp;uuml;ssen als Priorit&amp;auml;ten&lt;br /&gt;einer jeden modernen Gesellschaft gelten.&lt;p /&gt;Es gibt Grundrechte, die unsere Gesellschaft gew&amp;auml;hren muss: das Recht auf&lt;br /&gt;Wohnung, Arbeit, Kultur, Gesundheit, Bildung, politische Teilhabe, freie&lt;br /&gt;pers&amp;ouml;nliche Entwicklung und das Recht auf Konsum von G&amp;uuml;tern, die notwendig&lt;br /&gt;sind, um ein gesundes und gl&amp;uuml;ckliches Leben zu f&amp;uuml;hren.&lt;p /&gt;In ihrem momentanen Zustand sorgen unsere Regierung und das&lt;br /&gt;Wirtschaftssystem nicht f&amp;uuml;r diese Priorit&amp;auml;ten, sondern stellen sogar auf&lt;br /&gt;vielerlei Weise ein Hindernis f&amp;uuml;r menschlichen Fortschritt dar.&lt;p /&gt;Die Demokratie geh&amp;ouml;rt den Menschen (demos = Menschen, kr&amp;aacute;tos = Regierung),&lt;br /&gt;wobei die Regierung aus jedem Einzelnen von uns besteht. Dennoch h&amp;ouml;rt uns in&lt;br /&gt;Spanien der Gro&amp;szlig;teil der Politiker &amp;uuml;berhaupt nicht zu. Politiker sollten&lt;br /&gt;unsere Stimmen in die Institutionen bringen, die politische Teilhabe von&lt;br /&gt;B&amp;uuml;rgern mit Hilfe direkter Kommunikationskan&amp;auml;le erleichtern, um der gesamten&lt;br /&gt;Gesellschaft den gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Nutzen zu erbringen, sie sollten sich nicht auf&lt;br /&gt;unsere Kosten bereichern und deswegen vorankommen, sie sollten sich nicht&lt;br /&gt;nur um die Herrschaft der Wirtschaftsgro&amp;szlig;m&amp;auml;chte k&amp;uuml;mmern und diese durch ein&lt;br /&gt;Zweiparteiensystem erhalten, welches vom unersch&amp;uuml;tterlichen Akronym PP &amp;amp;&lt;br /&gt;PSOE angef&amp;uuml;hrt wird.&lt;p /&gt;Die Gier nach Macht und deren Beschr&amp;auml;nkung auf einige wenige Menschen bringt&lt;br /&gt;Ungleichheit, Spannung und Ungerechtigkeit mit sich, was wiederum zu Gewalt&lt;br /&gt;f&amp;uuml;hrt, die wir jedoch ablehnen. Das veraltete und unnat&amp;uuml;rliche&lt;br /&gt;Wirtschaftsmodell treibt die gesellschaftliche Maschinerie an, einer&lt;br /&gt;immerfort wachsenden Spirale gleich, die sich selbst vernichtet, indem sie&lt;br /&gt;nur wenigen Menschen Reichtum bringt und den Rest in Armut st&amp;uuml;rzt. Bis zum&lt;br /&gt;v&amp;ouml;lligen Kollaps.&lt;p /&gt;Ziel und Absicht des derzeitigen Systems sind die Anh&amp;auml;ufung von Geld, ohne&lt;br /&gt;dabei auf Wirtschaftlichkeit oder den Wohlstand der Gesellschaft zu achten.&lt;br /&gt;Ressourcen werden verschwendet, der Planet wird zerst&amp;ouml;rt und&lt;br /&gt;Arbeitslosigkeit sowie Unzufriedenheit unter den Verbrauchern entsteht.&lt;p /&gt;Die B&amp;uuml;rger bilden das Getriebe dieser Maschinerie, welche nur dazu&lt;br /&gt;entwickelt wurde, um einer Minderheit zu Reichtum zu verhelfen, die sich&lt;br /&gt;nicht um unsere Bed&amp;uuml;rfnisse k&amp;uuml;mmert.&lt;p /&gt;Wir sind anonym, doch ohne uns w&amp;uuml;rde dergleichen nicht existieren k&amp;ouml;nnen,&lt;br /&gt;denn am Ende bewegen wir die Welt.&lt;p /&gt;Wenn wir es als Gesellschaft lernen, unsere Zukunft nicht mehr einem&lt;br /&gt;abstrakten Wirtschaftssystem anzuvertrauen, das den meisten ohnehin keine&lt;br /&gt;Vorteile erbringt, k&amp;ouml;nnen wir den Missbrauch abschaffen, unter dem wir alle&lt;br /&gt;leiden.&lt;p /&gt;Wir brauchen eine ethische Revolution. Anstatt das Geld &amp;uuml;ber Menschen zu&lt;br /&gt;stellen, sollten wir es wieder in unsere Dienste stellen. Wir sind Menschen,&lt;br /&gt;keine Produkte. Ich bin kein Produkt dessen, was ich kaufe, weshalb ich es&lt;br /&gt;kaufe oder von wem.&lt;p /&gt;Im Sinne all dieser Punkte, emp&amp;ouml;re ich mich.&lt;br /&gt;Ich glaube, dass ich etwas &amp;auml;ndern kann.&lt;br /&gt;Ich glaube, dass ich helfen kann.&lt;br /&gt;Ich wei&amp;szlig;, dass wir es gemeinsam schaffen k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;Geh mit uns auf die Stra&amp;szlig;e. Es ist dein Recht.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/wahre-demokratie-jetzt-in-spanien-emport-sich"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

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&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/fKcSL9oeIU8" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Sun, 22 May 2011 01:35:00 -0700</pubDate>
      <title>Wie Geld Armut schafft</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;div class="posterous_bookmarklet_entry"&gt;
      &lt;blockquote class="posterous_medium_quote"&gt;Menschliche Gesellschaften haben schon immer Handel mit Gütern und Dienstleistungen betrieben, aber dieser war den Wirtschaftssystemen von Natur und Mensch untergeordnet. Die Erhebung des Marktes und des Geldes als vom Menschen gemachtes Kapital zum höchsten Ordnungsprinzip einer Gesellschaft hat die Prozesse untergraben, die das Leben in Natur und Gesellschaft aufrecht erhalten. Je reicher wir werden, desto mehr verarmen wir ökologisch und kulturell. Das in Geldeinheiten ausgedrückte Wachstum unseres Wohlstands hat ein Wachstum der Armut in materieller, kultureller, ökologischer und spiritueller Hinsicht zur Folge.&lt;/blockquote&gt;

&lt;div class="posterous_quote_citation"&gt;via &lt;a href="http://ticker.archiv-awh.org/2011/05/21/wirtschaftspolitik/global-wie-geld-armut-schafft/"&gt;ticker.archiv-awh.org&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
    &lt;p&gt;Diese Sätze stammen aus der Rede von Dr. Vandana Shiva, gehalten auf dem Kongress "Jenseits des Wachstums" an der TU Berlin, 20. bis 22.5.2011.
&lt;br /&gt;Eine lesenswerte, flammende Rede, die unmissverständlich deutlich macht, dass wir eine völlig neue Form des Wirtschaftens brauchen, um gesellschaftlich und ökologisch nicht gegen die Wand zu fahren.
&lt;br /&gt;Die Analyse von Vandana Shiva geht in die Tiefe menschlichen Empfindens und offenbart dennoch eine Form von Kapitulation vor dem Wirtschaftssystem als Ganzes. Die erdrückende Macht des Kapitals führt bei Vandana Shiva zu der zwar verständlichen, aber am Ende nicht hinreichenden Lösung einer vom Geld befreiten Wirtschaft. 
&lt;br /&gt;Dabei wird leider einmal mehr nicht unterschieden zwischen Geld und Kapital. Und auch nicht zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus. Dabei wäre diese Unterscheidung ein Schritt in die Richtung, die in der Folge alle Optionen zu neuen Formen der Wirtschaft und zum Umgang mit Geld eröffnen würden.
&lt;br /&gt;Die erdrückende Macht des Kapitals ist Folge der strukturellen Beschaffenheit unseres Geldsystem, das durch die Möglichkeit, Geld mit Geld zu verdienen, zu Konzentrationsprozessen führt, die enden, wie jedes Monopoly-Spiel auch endet: Einer hat alles, der Rest ist verarmt.
&lt;br /&gt;Bevor wir das "Kind" Wirtschaft mit dem Bade "Geld" ausschütten, sollten wir den Versuch starten, das Geldsystem von seinen Fehlern zu befreien. Davor brauchen wir nicht kapitulieren, denn der Systemfehler ist erkennbar und behebbar.
&lt;br /&gt;Wenn Kapital erst einmal nicht mehr aus sich selbst heraus wächst, haben wir das Tor zu völlig neuen Formen des Wirtschaftens eröffnet, die dann vielfältigst mit Leben gefüllt werden können.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/wie-geld-armut-schafft"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

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&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/GGNgdGE7wqI" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Thu, 19 May 2011 00:21:00 -0700</pubDate>
      <title>Die Zeichen stehen auf Abschied</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was passiert eigentlich, wenn sich die wirtschaftlich strauchelnden EU-L&amp;auml;nder des S&amp;uuml;dens aus der Demokratie verabschieden?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;div class='p_embed p_image_embed'&gt;
&lt;img alt="Hot_euro2_1" height="320" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2011-05-19/FrFzcrdvfjatsCDmpcubcDHdCvenkFcJnDbgrEJAAGjqkFqatDuyxaApDuGD/hot_euro2_1.jpg.scaled500.jpg" width="320" /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immerhin k&amp;ouml;nnen L&amp;auml;nder wie Griechenland, Spanien und Portugal auf eine lange Tradition von Milit&amp;auml;rputschs und entsprechenden Diktatoren zur&amp;uuml;ckblicken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits im &lt;a href="http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1286480/EU-chief-warns-democracy-disappear-Greece-Spain-Portugal.html" target="_blank"&gt;Juni 2010 malte der Pr&amp;auml;sident der EU-Kommission&lt;/a&gt;, Jose Manuel Baroso, dieses Szenario an die Wand, doch schien kaum jemand auf ihn zu h&amp;ouml;ren. &amp;nbsp;Bis heute wurden stattdessen der Bev&amp;ouml;lkerung die Daumenschrauben in Form massiver Einschnitte in das gesamte Sozialsystem der L&amp;auml;nder angezogen. In allen europ&amp;auml;ischen S&amp;uuml;dl&amp;auml;ndern heizt die Stimmung unter den Menschen zunehmend auf. Chaotische Zust&amp;auml;nde auf den Stra&amp;szlig;en nehmen in erschreckender Weise zu, wobei &lt;a href="http://yuccatree.de/2011/05/spanien-die-revolution-findet-nicht-statt-jedenfalls-in-den-medien/"&gt;die Medien das wahre Ausma&amp;szlig; der &amp;nbsp;Entwicklung dieses Volkszorns&lt;/a&gt; jeweils so lange wie m&amp;ouml;glich auszublenden scheinen, wie j&amp;uuml;ngst das Beispiel Spanien beweist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Politiker gefallen sich mit Aussagen, die auf die Wichtigkeit der Rolle der W&amp;auml;hrung f&amp;uuml;r die politische Union in Europa verweisen. Doch das wird zunehmend als letzter verzweifelter Versuch wahrgenommen, die schweren handwerklichen Fehler bei Einf&amp;uuml;hrung des Euro zu kaschieren. Dabei w&amp;auml;re das schonungslose Eingestehen dieser Fehler eine Chance, die politischen Union vor weitaus schlimmeren Folgen zu bewahren. In erschreckend vielen L&amp;auml;ndern Europas nimmt das Gewicht jener politischen Kr&amp;auml;fte zu, die soweit rechts au&amp;szlig;en stehen, dass sich das von Baroso beschriebene Szenario schon bald bewahrheiten k&amp;ouml;nnte. W&amp;auml;hrend die Politik den Dominoeffekt wirtschaftlich sinnvoller Entscheidungen zur geregelten Insolvenz von Staaten und Banken scheut, scheint sich kein Problem mit Fl&amp;auml;chenbr&amp;auml;nden zu haben, die geeignet sind ganze Demokratien hinwegzufegen. Man mag sich nicht ausmalen, was es bedeutet, wenn erst einmal in einem jetzt wirtschaftlich bedrohten Land ein Diktator nach oben gesp&amp;uuml;lt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;div class='p_embed p_image_embed'&gt;
&lt;a href="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2011-05-19/wEHCtdEupdfEIdpetizvIgzEnurdnfHGhhootcyaJhyreDGabvvjfCGjbCkw/domino2_web.jpg.scaled1000.jpg"&gt;&lt;img alt="Domino2_web" height="361" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2011-05-19/wEHCtdEupdfEIdpetizvIgzEnurdnfHGhhootcyaJhyreDGabvvjfCGjbCkw/domino2_web.jpg.scaled500.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/iren-sind-menschlich"&gt;eigentlichen Ursachen hinter all den wirtschaftlichen Entwicklungen&lt;/a&gt; werden beharrlich ausgeblendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/tag/griechenland" target="_blank"&gt;Vieles, was wichtig w&amp;auml;re, wurde bereits gesagt und beschrieben.&amp;nbsp;&lt;/a&gt; Die Taten unserer Volksvertreter wurzeln jedoch im Boden einer in diesen Fragen gleichg&amp;uuml;ltig verbleibenden B&amp;uuml;rgerschaft. Nur, was uns direkt existenziell zu bedrohen vermag, bringt uns auf die Stra&amp;szlig;e.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 30px;"&gt;&lt;em&gt;Worin besteht also unsere Chance?&lt;/em&gt;&lt;p /&gt;&lt;em&gt;Zun&amp;auml;chst m&amp;uuml;ssen wir im System bleiben und &lt;a href="http://humane-wirtschaft.de/02-2009/bangemann_pleite-auf-raten.pdf" target="_blank"&gt;die Insolvenz als ein aktiv eingesetztes Mittel (PDF) &lt;/a&gt;klug anwenden. Die EU kann als Insolvenzverwalter eingesetzt werden und &amp;ndash; wie das auch Wirtschaftsleben tagt&amp;auml;glich geschieht &amp;ndash; alles daran setzen, Griechenland zu retten. Die Gl&amp;auml;ubiger werden &amp;ndash; wie bei jeder Insolvenz &amp;ndash; auf gro&amp;szlig;e Teile ihrer Anspr&amp;uuml;che verzichten m&amp;uuml;ssen. Um den sch&amp;uuml;tzenswerten &amp;bdquo;kleinen Sparer&amp;ldquo; nicht in einen Topf mit den Superreichen dieser Welt zu werfen, kann im Rahmen des Insolvenzverfahrens eine soziale Komponente zum Tragen kommen, die vorsieht, dass Geldverm&amp;ouml;gen in Einzelf&amp;auml;llen bis zu einer gewissen H&amp;ouml;he ganz gesichert werden. Im Falle Griechenlands wird es solche F&amp;auml;lle nur indirekt geben, weil kleine Anleger bei Banken angelegt haben, die wiederum als Halter der Staatsanleihen fungieren. Der durch die Insolvenz Griechenlands und eventuell anderer L&amp;auml;nder zu erwartende Dominoeffekt in Bezug auf Banken sollte bedacht werden, darf uns aber am Beschreiten des Weges, den diese letzte Chance bietet nicht hindern. Er kommt fr&amp;uuml;her oder sp&amp;auml;ter sowieso. Jene Banken, die von der Griechenland-Insolvenz betroffen w&amp;auml;ren, wackeln alle schon seit langem. Die Insolvenz der Banken bietet die gleichen Chancen zu politischem aktivem Handeln, wie die der L&amp;auml;nder. In diesem Szenario kann die Politik die Vorgaben machen und die Finanzmarktakteure k&amp;ouml;nnen nur reagieren. In jedem anderen Szenario w&amp;auml;re es umgekehrt und am Ende st&amp;uuml;nde der totale Zusammenbruch.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 30px;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeit ist &amp;uuml;berreif f&amp;uuml;r mutige Entscheidungen. Doch Mut k&amp;ouml;nnen wir von unserern Volksvertretern nicht erwarten, wenn wir ihn nicht nachdr&amp;uuml;cklich einfordern!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Text: Andreas Bangemann&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grafiken: Martin Bangemann&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 30px;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 30px;"&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/die-zeichen-stehen-auf-abschied"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

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&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/UU3E-14dM-0" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Sun, 01 May 2011 05:50:00 -0700</pubDate>
      <title>Daniel Suarez - in vielerlei Hinsicht visionär</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"&gt;Frank Rieger, Informatiker und Sprecher des Chaos Computer Club interviewt in der Samstagsausgabe der FAZ den amerikanischen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Suarez"&gt;Thriller-Autor Daniel Suarez&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"&gt;Sein neues, ab morgen erh&amp;auml;ltliches Buch hei&amp;szlig;t &lt;a href="https://www.amazon.de/DARKNET-Daniel-Suarez/dp/3499252449/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1304248631&amp;amp;sr=8-1"&gt;"Darknet"&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und einer der ersten Rezensenten bei Amazon schreibt unter anderem:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;blockquote style="margin: 0 0 0 40px; border: none; padding: 0px;"&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;"... Ich empfehle diese Buch nicht nur f&amp;uuml;r Technik-Begeisterte sondern auch f&amp;uuml;r Jeden, der unser jetziges Wirtschaftssystem nicht als "alternativlos" empfindet.&amp;nbsp;"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"&gt;Das macht das Buch nat&amp;uuml;rlich interessant und erst Recht die S&amp;auml;tze aus dem &lt;a href="http://www.faz.net/p/Rub013457531D514A289550C982F21BCDBF/Dx1~E7619E6FE369A234A42A1E9DAB8EA687C~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;FAZ-Interview&lt;/a&gt;, die ich mir erlaube hier zu zitieren:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;blockquote style="margin: 0 0 0 40px; border: none; padding: 0px;"&gt;
&lt;blockquote style="margin: 0 0 0 40px; border: none; padding: 0px;"&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;div style="background-color: transparent; font-family: Times New Roman; font-size: medium;"&gt;
&lt;div style="background-color: transparent; color: #000000; font-family: Times New Roman; font-style: normal; font-size: medium;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Verdana; color: #464646; background-color: transparent; font-style: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;strong&gt;Rieger:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style="background-color: transparent; font-family: Times New Roman; font-size: medium;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Verdana; color: #464646; background-color: transparent; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;em&gt;[...] Sehen Sie einen Ausweg aus dieser Dehumanisierungstendenz, au&amp;szlig;er den v&amp;ouml;lligen Zusammenbruch unserer Zivilisation? Gibt es eine vern&amp;uuml;nftige Regulierung, die verhindern k&amp;ouml;nnte, dass Gesellschaft und Wirtschaft die Grenze zwischen gesunder Schlankheit und krankhafter Magersucht noch weiter &amp;uuml;berschreiten?&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote style="margin: 0 0 0 40px; border: none; padding: 0px;"&gt;
&lt;div&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;div style="background-color: transparent;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Verdana; color: #464646; background-color: transparent; text-decoration: none; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Suarez:&lt;/strong&gt; Ich sehe einen Weg, der den Zusammenbruch verhindern k&amp;ouml;nnte, aber die etablierten Interessen werden nur widerwillig den Sprung zu einer weniger effizienten, aber widerstandsf&amp;auml;higeren Gesellschaft mitmachen. Selbst wenn die Vorst&amp;auml;nde der multinationalen Unternehmen die Risiken allzu schlanker Unternehmensstrukturen erkennen sollten, d&amp;uuml;rfte die B&amp;ouml;rse sie strafen, falls sie sich vom Ziel der Hypereffizienz verabschiedeten. Anleger w&amp;uuml;rden sie verklagen und die Aufsichtsr&amp;auml;te w&amp;uuml;rden sie aus den F&amp;uuml;hrungsetagen verbannen, bevor ein sinnvoller Wandel eingesetzt h&amp;auml;tte.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote style="margin: 0 0 0 40px; border: none; padding: 0px;"&gt;
&lt;div&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;
&lt;div style="background-color: transparent;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Verdana; color: #464646; background-color: transparent; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;em&gt;Die Initiative muss daher vielmehr aus dem Volk kommen - und dabei denke ich nicht an Proteste und Demonstrationen, sondern an den Aufbau und die Erprobung neuer Wirtschaftsformen, digitaler W&amp;auml;hrungen, Augmented Reality und vermaschte Open-Source-Netzwerke, die eine neue &amp;Ouml;konomie und damit ein soziales Geflecht schaffen, das die etablierten M&amp;auml;chte samt ihren selbsternannten Torw&amp;auml;chtern und Lobbyisten eher umginge als st&amp;uuml;rzte. Solch ein System w&amp;uuml;rde zun&amp;auml;chst nur in embryonaler Form geschaffen. Es z&amp;ouml;ge immer mehr Anh&amp;auml;nger an, die aus der bestehenden &amp;Ouml;konomie herausgefallen sind, und setzte sich schlie&amp;szlig;lich durch, wenn eine kritische Masse sich dem neuen System angeschlossen h&amp;auml;tte. Man k&amp;ouml;nnte sich auch eine &amp;Uuml;bergangsphase vorstellen, in der die Menschen mit einem Bein in der alten und mit dem anderen in der neuen &amp;Ouml;konomie st&amp;uuml;nden, so dass der &amp;Uuml;bergang nicht so abrupt ausfiele. Man stelle sich nur einmal vor, wie viele gut ausgebildete Menschen es gibt, die gerne einen Neuanfang in einer Welt wagten, in der ihre Schulden - die Erbs&amp;uuml;nde der freien M&amp;auml;rkte - getilgt w&amp;auml;ren. Entscheidend ist, dass die Verantwortung f&amp;uuml;r Aufbau und Erhaltung der Netzwerkknoten bei einzelnen Gemeinschaften liegt. F&amp;uuml;r die vern&amp;uuml;nftige Regulierung sorgt dann eine Gesellschaft, deren B&amp;uuml;rger die physische Kontrolle &amp;uuml;ber ihre Infrastrukturnetze aus&amp;uuml;ben.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"&gt;Da scheint ein Autor zu sein, der nicht nur &amp;uuml;ber ausgezeichnete Kenntnisse aus der Welt der elektronischen Vernetzung mitbringt (Suarez arbeitete als Softwareentwickler und Systemberater), sondern der auch Visionen f&amp;uuml;r fundamentale System&amp;auml;nderungen in wirtschaftlichen und politischen Fragen thematisiert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/daniel-suarez-visionarer-roman-aus"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

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&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/Hcjwub3O65Y" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Fri, 18 Mar 2011 01:20:00 -0700</pubDate>
      <title>Die Magie des Geldes - Prof. Adelheid Biesecker, Bremen</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;div class="posterous_bookmarklet_entry"&gt;
      &lt;blockquote class="posterous_long_quote"&gt;Ihre Schlussfolgerung:&lt;p&gt;&lt;span class="text_zitatdlf"&gt;"Verhindere, dass Geld zu Kapital wird, dann kannst du es gut nutzen, das heißt aber auch, dass in einer zukunftsfähigen Wirtschaftsweise die anderen Dimensionen, das Soziale und das Ökologische, wieder wichtiger werden. Wir werden auch wieder selber mehr produzieren. Wir haben in den Städten die neue Gartenbewegung. Die Menschen fangen an, in den Städten Landwirtschaft zu betreiben. Das hätten wir uns vor zehn Jahren überhaupt nicht vorstellen können."&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weniger Profitstreben und Maximierung, mehr Besonnenheit und nachhaltiges Wirtschaften klagt die Bremer Ökonomin ein. Der Magie und Dominanz des Geldes stellt sie die Vorteile der Regionalwährungen entgegen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="text_zitatdlf"&gt;"Es ist praktisch die Idee, das Geld so zu konstruieren, dass es keinen Anreiz gibt, es aufzubewahren, es als Zirkulationsmittel zu belassen. Als Regionalwährung ist das heute eine richtige Welle und führt dazu, dass das Geld ausgegeben wird in der Region für die eigene Ökonomie und in der Region die Wirtschaftskraft, die Arbeitsplätze und die Lebensqualität stärkt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;div class="posterous_quote_citation"&gt;via &lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/1413491/"&gt;dradio.de&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
    &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/die-magie-des-geldes-prof-adelheid-biesecker"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

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&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/kDj-A1Qqd9U" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Tue, 07 Dec 2010 13:56:00 -0800</pubDate>
      <title>Enquete-Kommission Wachstum soll Arbeit aufnehmen</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Humane-wirtschaft/~3/plbGXoenZy4/enquete-kommission-wachstum-soll-arbeit-aufne</link>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: x-small;"&gt;Auf Betreiben aller Bundestagsfraktionen wird sich laut &lt;/span&gt;&lt;a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/038/1703853.pdf" style="font-family: Tahoma; font-size: small;"&gt;Drucksache 17/3853 des Deutschen Bundestags&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: x-small;"&gt; (PDF) unverz&amp;uuml;glich eine Enquete-Kommission&amp;nbsp;konstituieren, die den Titel tr&amp;auml;gt "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualit&amp;auml;t - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft".&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: small;"&gt;Die Kommssion soll vor Ablauf der Legislaturperiode &amp;uuml;ber ihre Arbeitsergebnisse berichten. Dieser Bericht wird dann einer breiten &amp;Ouml;ffentlichkeit zug&amp;auml;nglich gemacht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: small;"&gt;Das k&amp;ouml;nnte eine spannende Kommission werden, denn das Thema bietet einigen Z&amp;uuml;ndstoff, schlie&amp;szlig;lich geht es beim Wachstum in der politischen Diskussion stets um die zu geringe Geschwindigkeit desselben. Ma&amp;szlig;nahmen zur Wachstumsbeschleunigung stehen hoch im Kurs. Und jetzt m&amp;uuml;ssen sich die gleichen Politiker um "nachhaltighes Wirtschaften" k&amp;uuml;mmern?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: small;"&gt;Die Unterzeichner des Papiers (alle Fraktionschefs der Parteien) haben schon mal aufblitzen lassen, wie "ergebnisoffenes" Arbeiten im Hinblick auf Wachstumsfragen auszusehen hat. Zitat: "&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: small;"&gt;"Unser Wirtschaftssystem ist auf Wachstum ausgerichtet. Bleibt volkswirtschaftliches Wachstum aus, entsteht&lt;br /&gt;schnell eine Reihe von sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: small;"&gt;Doch derlei Vorgaben werden kaum etwas nutzen, wenn die Kommissionsmitglieder (17 Parteimitglieder und 17 Sachverst&amp;auml;ndige) zu Fragen kommen, die den Zusammenhang des materiellen Wirtschaftswachstums, wie wir es trotz intensiver Bem&amp;uuml;hungen nicht anders kennen, und der zerst&amp;ouml;rerischen Entwicklung f&amp;uuml;r Mensch und Umwelt "freilegen" m&amp;uuml;ssen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: small;"&gt;Es wird zu Diskussionen kommen m&amp;uuml;ssen, welche die Ursachen f&amp;uuml;r den Zwang zum Wachstum schonungslos aufdecken. Zumindest w&amp;auml;re das in dieser &amp;uuml;ber Jahre angelegten Arbeit w&amp;uuml;nschenswert. Sp&amp;auml;testens dabei werden die Funktionen des Geldsystems zur Sprache kommen. Es wird erkl&amp;auml;rt werden m&amp;uuml;ssen, wie man das ungeb&amp;auml;ndigte Wachstum von Geldverm&amp;ouml;gen und Schulden, das zum Kapitalismus geh&amp;ouml;rt, wie der Rahmen zum Fenster, beenden will.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: small;"&gt;Jeder Vorschlag wird sich daran messen lassen m&amp;uuml;ssen, ob er an der zerst&amp;ouml;rerischen Wirkung dieser Entwicklung etwas &amp;auml;ndern kann:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;div class='p_embed p_image_embed'&gt;
&lt;a href="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2010-12-07/AokEqkrkEGCrrezfmdfemdrbkdtmvHppiEjgBvakujEoffBnlBCApjADapFw/HC-Geldvermogen-Schulden.jpg.scaled1000.jpg"&gt;&lt;img alt="Hc-geldvermogen-schulden" height="707" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2010-12-07/AokEqkrkEGCrrezfmdfemdrbkdtmvHppiEjgBvakujEoffBnlBCApjADapFw/HC-Geldvermogen-Schulden.jpg.scaled500.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
Grafik von &lt;a href="http://www.helmut-creutz.de/" target="_blank"&gt;Helmut Creutz Creative Commons&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: small;"&gt;Der Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaft f&amp;uuml;hrt nur &amp;uuml;ber das Beenden des Kapitalismus, wie wir ihn kennen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: small;"&gt;Dabei gibt es auch keinen Mittelweg. Ein bisschen Kapitalismus ist wie ein bisschen schwanger. &amp;nbsp;Oder ein bisschen Kopfbahnhof in Stuttgart. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: small;"&gt;Werden die Parteimitglieder in der Kommission sich stets nach der Parteilinie erkundigen, wird das hoffentlich bei den Sachverst&amp;auml;ndigen nicht so sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Tahoma; font-size: small;"&gt;Fest steht: Diese Kommission hat eine spannende Aufgabe und k&amp;ouml;nnte Auftakt f&amp;uuml;r eine ganz neue Diskussion sein: Den Entwurf einer neuen Wirtschaftsordnung mit einem nachhaltigen Geldsystem.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/enquete-kommission-wachstum-soll-arbeit-aufne"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/enquete-kommission-wachstum-soll-arbeit-aufne#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/plbGXoenZy4" height="1" width="1"/&gt;</description>
      <posterous:author>
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    <item>
      <pubDate>Tue, 07 Dec 2010 05:44:00 -0800</pubDate>
      <title>Deutsche Bank brauchte "Stütze" von der FED - 290 Milliarden US-Dollar</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Humane-wirtschaft/~3/TfofemJWqB4/deutsche-bank-brauchte-stutze-von-der-fed-290</link>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;div class='p_embed p_image_embed'&gt;
&lt;img alt="473px-bernie_sanders" height="599" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2010-12-07/uDoDydblDGrItEEAoozhbheIeBcFhluJlfzuwAEBfkyazrfEdHzbxsDGpoxq/473px-Bernie_Sanders.jpg.scaled500.jpg" width="473" /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Bild unter Public Domain auf &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernie_Sanders" target="_blank"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter anderem dem &lt;a href="http://www.readersupportednews.org/opinion2/279-82/4134-a-real-jaw-dropper-at-the-federal-reserve" target="_blank"&gt;streitbaren Senator Bernie Sanders aus dem US-Bundesstaat Vermont&lt;/a&gt; ist es zu verdanken, dass die FED erstmals genaue Zahlen zu ihren riesigen Rettungspaketen ver&amp;ouml;ffentlichen musste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach mehr als 18 Monaten konnte die FED nun nicht mehr anders und musste die Nutznie&amp;szlig;er der insgesamt &amp;uuml;ber 21.000 Transaktionen offenlegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Liste fehlt so gut wie keine nahmhafte US-Bank, selbst viele Unternehmen geh&amp;ouml;ren zu den Bedachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant f&amp;uuml;r uns ist aber auch die Tatsache, dass die Deutsche Bank alleine 290 Milliarden US-Dollar f&amp;uuml;r "Wertpapiere" von der FED kassiert hat, die unter Garantie so nicht hei&amp;szlig;en d&amp;uuml;rften. W&amp;uuml;rde man einmal zusammenz&amp;auml;hlen, welche Summen die Deutsche Bank direkt und &amp;uuml;ber Umwege aus den Rettungspaketen, die von den Staaten und Notenbanken aufgelegt wurden, kassiert hat unter anderem auch von den deutschen Steuerzahlern -, dann m&amp;uuml;sste doch diese Bank nur noch daf&amp;uuml;r gelobt werden, wie gro&amp;szlig;artig sie im Verkaufen von Wertlosem Zeug zu &amp;uuml;berteuerten Preisen ist. Wer auf einem marokanischen Basar von einem H&amp;auml;ndler &amp;uuml;ber den Tisch gezogen wurde, hat dabei wenigstens noch die Erinnerung an ein kurzweiliges Gefeilsche.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch wie m&amp;uuml;ssen sich die Steuerzahler und B&amp;uuml;rger der L&amp;auml;nder f&amp;uuml;hlen, die jetzt mit Sparpaketen drangsaliert werden, w&amp;auml;hrend die Schmarotzer l&amp;auml;chelnd die Victory-Zeichen in die Kamera halten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class='p_embed p_image_embed'&gt;
&lt;img alt="Victory" height="500" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2010-12-07/lpubBsfzqwyyntqHdGekniJuGxEuoBJgAAHJsjgqcomcdhtobbbmuyBhDaov/Victory.jpg.scaled500.jpg" width="402" /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Foto by &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/christinielsen/"&gt;Christi Nielsen&lt;/a&gt; unter Creative Commons&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Rettung des durch und durch bankrotten Systems verkommt zu einer Schmierenkom&amp;ouml;die auf dem R&amp;uuml;cken der B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger der Staaten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir brauchen jetzt ein Wirtschaftssystem, das solche Entwicklungen ein f&amp;uuml;r alle Mal unm&amp;ouml;glich macht. Ein Wirtschaftssystem, bei dem man durch Wertsch&amp;ouml;pfung reich werden kann, aber nicht durch den Besitz von Geld. Ein Wirtschaftssystem, das den Kapitalismus und alle damit verbundenen Fehlentwicklungen hinter sich l&amp;auml;sst. Ein Wirtschaftssystem, in dem das "Achte Weltwunder Zinseszins" als das entlarvt wird, was es ist: der sichere Weg zum leidvollen Zusammenbruch einer ganzen Gesellschaft. Ein Wirtschaftssystem, das eine aus dem Geldsystem resultierende Umverteilung von Arm zu Reich unm&amp;ouml;glich macht und den Wertsch&amp;ouml;pfenden ihren vollen Arbeitsertrag l&amp;auml;sst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;G&amp;auml;be es die entsprechenden Erkenntnisse und L&amp;ouml;sungsans&amp;auml;tze nicht schon, dann m&amp;uuml;sste man sie jetzt neu erfinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber zum Gl&amp;uuml;ck gibt es sie bereits.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/deutsche-bank-brauchte-stutze-von-der-fed-290"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/deutsche-bank-brauchte-stutze-von-der-fed-290#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/TfofemJWqB4" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Tue, 30 Nov 2010 05:52:23 -0800</pubDate>
      <title>Wikileaks offenbart mehr als nur Geheimnisse</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Humane-wirtschaft/~3/ro9WvNRXTi0/wikileaks-offenbart-mehr-als-nur-geheimnisse</link>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;div&gt;Man kann zu den Veröffentlichungen von Wikileaks stehen wie man will. An der Diskussion um das Thema lässt sich aber vor allem erkennen, wie es bei den Teilnehmern der Debatte um die Kenntnisse des Internet bestellt ist.&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da haben sich die Grünen mit ihrer Haltung zu den Protesten von Stuttgart 21 gerade die Sympathien vieler Menschen erworben, schon schicken sie sich an das im Zusammenhang mit Wikileaks wieder zu verscherzen.&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was &lt;a href="http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/mecker-vom-meister/"&gt;Cem Özedmir zum Thema&lt;/a&gt; loslässt beweist nur seine Inkompetenz, die im Falle von Wahlsiegen der Grünen jeden warnen sollte, der gerade begonnen hat, mit dem Kreuz auf dem Wahlzettel für diese Partei zu liebäugeln.&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es wäre allen Beteiligten - auch jenen die bei und für Wikileaks denken und arbeiten - mehr Sachbezug zu wünschen. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr geht bei aller Freiheit des Netzes von der zunehmenden Personifizierung der Mißstände aus. Ein Klima wachsenden Hasses zwischen Menschen und Menschengruppen ist einer vernünftigen Problemlösung auf vielen politischen Gebieten garantiert nicht zuträglich. &lt;br /&gt; &lt;/div&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/wikileaks-offenbart-mehr-als-nur-geheimnisse"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

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&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/ro9WvNRXTi0" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Mon, 29 Nov 2010 12:20:00 -0800</pubDate>
      <title>"Bankrun 2010" Kollektives Geldabheben als zu hinterfragende Demonstration der Macht des Volkes</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Humane-wirtschaft/~3/lkC8DUn3-So/kollektives-geldabheben-als-demonstration-von</link>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;Von Andreas Bangemann&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein&lt;a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=101996426533405&amp;amp;ref=ts" target="_blank"&gt; Vorhaben franz&amp;ouml;sischer Aktivisten&lt;/a&gt; erregt mittlerweile auch in Deutschland Aufsehen. Am 7. Dezember sollen nach dem Willen der Initiatoren Millionen Menschen auf die Banken st&amp;uuml;rmen und ihr Geld abheben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu der revolution&amp;auml;ren Stimmung anl&amp;auml;sslich der franz&amp;ouml;sischen Demonstrationen gegen das neue Rentengesetz passt das Erwachen der b&amp;uuml;rgerlichen deutschen Streitkultur im Zusammenhang mit dem Stuttgart-21-Projekt. Die Gunst der Stunde soll f&amp;uuml;r einen Schlag gegen die Banken genutzt werden. Viele Menschen sind ver&amp;auml;rgert. &amp;Uuml;ber geplante Projekte, aber auch &amp;uuml;ber die Hybris politischer Entscheider, die doch eigentlich das Volk vertreten sollten. Emotionen werden dabei auch dadurch hochgekocht, dass die Staatsmacht mit unverh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;iger H&amp;auml;rte gegen seine B&amp;uuml;rger vorgeht. Schaukelt sich da ein gef&amp;auml;hrlicher Machtkampf hoch?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gallionsfigur der gallischen Revolution ist ein popul&amp;auml;rer "Superreicher": Eric Cantona, einstiger Fu&amp;szlig;ballstar und heute in Frankreich popul&amp;auml;rer denn je.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Cantona, bereits in Zeiten des Fu&amp;szlig;balls bekannt f&amp;uuml;r unb&amp;auml;ndige Gef&amp;uuml;hlsausbr&amp;uuml;che, sagt klar, was &lt;a href="http://www.bankrun2010.com/" target="_blank"&gt;er sich w&amp;uuml;nscht&lt;/a&gt;: &amp;bdquo;Wenn zwanzig Millionen Menschen ihr Geld abheben, bricht das System zusammen&amp;ldquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.bankrun2010.com/" target="_blank"&gt;&lt;div class='p_embed p_image_embed'&gt;
&lt;a href="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2010-11-29/oxbjwbhpFpxgdFjhCgICCyIvgGqmHjDdAbfeBFgHpotsaxIklmErmgyviJIx/bankrun2010.png.scaled1000.png"&gt;&lt;img alt="Bankrun2010" height="129" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2010-11-29/oxbjwbhpFpxgdFjhCgICCyIvgGqmHjDdAbfeBFgHpotsaxIklmErmgyviJIx/bankrun2010.png.scaled500.png" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klaus Abberger vom M&amp;uuml;nchner ifo-Institut gibt in einem Interview f&amp;uuml;r "&lt;a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/513473/" target="_blank"&gt;s&amp;uuml;ddeutsche.de&lt;/a&gt;" seine Einsch&amp;auml;tzung zu der Aktion folgenderma&amp;szlig;en ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitat:&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 30px;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: 12px; color: #666666; line-height: 17px;"&gt;&lt;strong&gt;"Was halten Sie denn pers&amp;ouml;nlich von der Aktion?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich will mir dazu keine Meinung erlauben. Ich finde, man kann &amp;uuml;ber Banker-Boni und -Geh&amp;auml;lter durchaus diskutieren, m&amp;ouml;chte aber zu bedenken geben, dass eine Zerst&amp;ouml;rung des Bankensystems immer auch die Zerst&amp;ouml;rung des Wirtschaftssystems bedeuten wird. Die Kernaufgabe der Banken liegt darin, Geld von Sparern oder Anlegern in Kredite f&amp;uuml;r Maschinen, Investitionen und Immobilien zu verwandeln. Daf&amp;uuml;r, dass Menschen den Banken ihr Geld zur Verf&amp;uuml;gung stellen, bekommen sie dann die Zinsen. Ohne ihr Geld und ohne die Transformationsfunktion der Banken w&amp;uuml;rde das Wirtschaften nicht funktionieren. Deswegen sind Politiker auch immer so besorgt, das Bankensystem am Laufen zu halten."&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Anspringen der streitbaren Schwaben um S21 - Stuttgart 21 - auf diese Aktion deutet einerseits an, dass es zu einer weiteren Machtdemonstration des erstarkten "Souver&amp;auml;n" kommen kann. Doch richtet sich diese Aktion tats&amp;auml;chlich gegen eine Macht, die sich - wie in Stuttgart die Politik - gegen das Volk stellt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf ihrer Webseite geben die Aktivisten eigentlich ganz schlaue Stellungnahmen ab, wie z.B. diese hier:&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 60px;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;We are especially aware of the consequences that the deregulated and uncontrollable global financial system will have on our jobs, our health, our education, our pensions, our industries, our environment, our future, our dignity, the dignity of the citizens of countries that the system has enslaved by debt that they will never be able to repay to better appropriate their resources.&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ziel ist es also, das "unkontrollierbare globale Finanzsystem" zu zerst&amp;ouml;ren. Doch um was zu bekommen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch dazu ein Zitat von der Webseite der Aktivisten:&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 60px;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;We want banks that lend only the wealth they have. Banks that help small and medium enterprises to relocate jobs, &amp;amp;  bank lending at zero rate. (*) Banks that support projects that benefit citizens rather than the "market". Banks where we can deposit our money, which will then create a peaceful conscience within ourselves. Banks we will not have to be worry about. Banks whose success will sound the death knell of the merchants of death, disease and slavery. On the ruins of the old system, we want to build a banking system that will no longer sacrifice more human dignity on the altar of profit.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 60px;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;(*) What the Islamic banks to successfully achieve by refusing usury for religious reasons, we can do for civic reasons.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 60px;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einmal ganz abgesehen davon, dass das eine mehr als w&amp;uuml;nschenswerte wirtschaftliche Zukunft ist: Mit der Forderung alleine ist es nicht getan. Zum Thema L&amp;ouml;sung sucht man auf der Webseite der Revolution&amp;auml;re aber vergeblich nach Brauchbarem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie will man dieses Ziele erreichen? Durch Gesetze und Verbote? Will man Zinsen wie im Koran per "Ordre de mufti" einfach verbieten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder doch erst einmal kaputtmachen und dann abwarten, was kommt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich denke den Aktivisten ist klar, welche Konsequenzen der Zusammenbruch des Bankensystems h&amp;auml;tte. In der Folge w&amp;uuml;rde die Wirtschaft zusammenbrechen und Europa und die Welt w&amp;uuml;rde in einem unkontrollierbaren Chaos versinken. Einem Chaos, das unenendliches Leid unter die Menschen bringen w&amp;uuml;rde und dessen Ende Niemand vorhersagen k&amp;ouml;nnte. "Revolutionen laufen nun mal so", k&amp;ouml;nnten die Bef&amp;uuml;rworter hier einwenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unverkennbar gilt die Ansprache des Eric Cantona den Massen. Sie zu mobilisieren hat durchaus Tradition in Frankreich. Doch um Massen zu mobilisieren bedarf es - auch das zeigt die Geschichte - personifizierter Feindbilder. Ein Finanzsystem ist diesbez&amp;uuml;glich nur bedingt geeignet. Banken und die dahinterstehenden Manager mitsamt ihren vermeintlichen politischen Drahtziehern schon weit besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer f&amp;uuml;r ein besseres System eintritt, m&amp;uuml;sste das schlechtere zun&amp;auml;chst einmal analysieren. Seine Fehler erkennen, die Ursachen f&amp;uuml;r die sp&amp;uuml;rbaren Fehlentwicklungen offenlegen und erkl&amp;auml;ren. Da ist es schon einfacher, auf die erlebbaren Leiden hinzuweisen und ein Feindbild aufzubauen, das vielen sowieso schon immer suspekt war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich halte die Entwicklung hin zu zunehmender Personifizierung von Feindbildern f&amp;uuml;r eine gef&amp;auml;hrliches, politisch durchaus gewolltes Spiel mit dem Feuer. Ist es nicht auff&amp;auml;llig wie &lt;a href="http://www.fr-online.de/politik/meinung/sarrazin--der-brandstifter/-/1472602/3112340/-/index.html" target="_blank"&gt;Politiker&lt;/a&gt; (Sarazzin), &lt;a href="http://www.kultur-punkt.ch/akademie4/diskurs/droemer-knaur08-1opoczynski-kapitalismus.htm" target="_blank"&gt;Medienleute&lt;/a&gt; (WISO-Frontmann "Opportunizinsky") und jetzt eben auch Sportler aus der "zweiten Reihe" zu den Brandstiftern unserer Zeit werden? Sie bestimmen die Themen, auf die die gro&amp;szlig;en Medien willf&amp;auml;hrig abheben und setzen Diskussionen in Gang, die am Ende nur ein Ergebnis haben k&amp;ouml;nnen: der Hass nimmt zu. Ich unterstelle den genannten keinen b&amp;ouml;sen Willen und schon gar nicht will ich sie so sehen, wie sie selbst die von ihnen Bek&amp;auml;mpften betrachten. Sie nutzen die Popularit&amp;auml;t eines Themas f&amp;uuml;r ihre ureigenen Zwecke. Jeder der Genannten, das gilt auch f&amp;uuml;r Eric Cantona, schl&amp;auml;gt betr&amp;auml;chtlichen Gewinn aus den lancierten Aktionen oder Diskursen. Sie alle steigern ihren "Marktwert". Doch wo bleibt die gute Sache, f&amp;uuml;r die sie vorgeben, aktiv zu werden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei aller Schelte will ich auch loben. Ein "Revolution&amp;auml;r", der sicher auch an Popularit&amp;auml;t gewinnt, dem man aber anmerkt, dass er f&amp;uuml;r eine Herzensangelegenheit k&amp;auml;mpft ist der Schauspieler &lt;a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/stuttgart-21-interview-mit-walter-sittler-eine-kalte-wut-nach-innen-1597616.html" target="_blank"&gt;Walter Sittler&lt;/a&gt;, einer der "Frontm&amp;auml;nner"des B&amp;uuml;rgerprotestes gegen "Stuttgart &amp;nbsp;21". Mit sympathischer fast stoischer Ruhe wiederholt er immer wieder jene sachlichen Einw&amp;auml;nde der Gegner, die stichhaltig und konstruktiv sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;strong&gt;Doch zur&amp;uuml;ck zum Bankrun 2010 und meinem Fazit:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Aktion hat kein klares Ziel. Sie ist ein weiterer Baustein in einem Mosaik des Hasses, das sich mehr und mehr in unseren gesellschaftlichen Alltag schleicht. Wer zerst&amp;ouml;ren will, um vermeintlich Besseres zu schaffen, muss klar zum Ausdruck bringen, wie dieses Bessere hergestellt werden soll. Alternativ schlie&amp;szlig;t man sich strategisch bewusst und gewollt mit Kr&amp;auml;ften zusammen, die derlei Konzepte haben. Davon ist bei dieser Aktion nichts zu sp&amp;uuml;ren. Es entsteht f&amp;uuml;r mich der Eindruck, dass es nicht um ein besseres System geht, sondern lediglich um die Bek&amp;auml;mpfung und Zerst&amp;ouml;rung der Einrichtungen und Menschen, die das vermeintlich Schlechte repr&amp;auml;sentieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bef&amp;uuml;rworte den zunehmenden friedlichen, b&amp;uuml;rgerlichen Protest. Er braucht die fundierte Flankierung von Erkenntnissvermittlung auf m&amp;ouml;glichst breiter Front. Im Falle des Finanzsystems geht es konkret um die Wirkunsgweise des Geldes in unserer Wirtschaft. Das Sch&amp;uuml;ren von Hass wird uns zu Situationen f&amp;uuml;hren, die im Grunde keiner wirklich erleben will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class='p_embed p_image_embed'&gt;
&lt;a href="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2010-11-29/DfsvJHlvADgekdpfoqohefhJdpervgusbkkicbzqxnlpvlFzEEeudHGebjey/tadh_stein.jpg.scaled1000.jpg"&gt;&lt;img alt="Tadh_stein" height="228" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2010-11-29/DfsvJHlvADgekdpfoqohefhJdpervgusbkkicbzqxnlpvlFzEEeudHGebjey/tadh_stein.jpg.scaled500.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&amp;nbsp;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Grafik: Martin Bangemann&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/kollektives-geldabheben-als-demonstration-von"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/kollektives-geldabheben-als-demonstration-von#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/lkC8DUn3-So" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Tue, 23 Nov 2010 12:50:00 -0800</pubDate>
      <title>Iren sind menschlich</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;Nach unz&amp;auml;hligen Banken, dem Staat Griechenland ist es nun Irland, das in die Zahlungsunf&amp;auml;higkeit schliddert. Einmal mehr kann ein Schuldner seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen und wird durch Steuerzahler ersetzt. Schlappe 200 &amp;euro; von jedem B&amp;uuml;rger der Europ&amp;auml;ischen Union - vom Neugeborenen bis zum Greis - flie&amp;szlig;en... ja wohin flie&amp;szlig;en sie denn eigentlich?&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dahin, wo die Milliarden auch bei allen anderen Rettungsschirmen und -paketen geflossen sind: Zun&amp;auml;chst zu den Banken und von dort zu den Geldanlegern, die sich gem&amp;auml;&amp;szlig; diesem Verteilungsmuster die "Beute" teilen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class='p_embed p_image_embed'&gt;
&lt;a href="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2010-11-23/oioilalDHlcrjlAjJovsrrDellbfaulAgJzJuIIqftnjdkeIfabqgwupAoxJ/Grafik_10_Haushaltsgruppen.jpg.scaled1000.jpg"&gt;&lt;img alt="Grafik_10_haushaltsgruppen" height="712" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2010-11-23/oioilalDHlcrjlAjJovsrrDellbfaulAgJzJuIIqftnjdkeIfabqgwupAoxJ/Grafik_10_Haushaltsgruppen.jpg.scaled500.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grafik: &lt;a href="http://www.helmut-creutz.de/aktuelles.htm" target="_blank"&gt;Helmut Creutz&lt;/a&gt;&lt;p /&gt;Die Geldverm&amp;ouml;gen der reichsten 20 % der Bev&amp;ouml;lkerung werden mit den Steuermilliarden gerettet! Unter diesen sehr Reichen gibt es noch einmal eklatante Verm&amp;ouml;gensunterschiede, so dass ersichtlich ist: alle zahlen, sehr wenige kassieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Ursprung - ja die Voraussetzung - der nicht mehr zu bedienenden Schulden sind die Geldverm&amp;ouml;gen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class='p_embed p_image_embed'&gt;
&lt;a href="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2010-11-23/AnHtAlsyxGtjFlldxFlCtvEIFCAcEmDvCwvaosxJkfwlxrgHmxondDquCnHw/HC-Geldvermogen-Schulden.jpg.scaled1000.jpg"&gt;&lt;img alt="Hc-geldvermogen-schulden" height="707" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2010-11-23/AnHtAlsyxGtjFlldxFlCtvEIFCAcEmDvCwvaosxJkfwlxrgHmxondDquCnHw/HC-Geldvermogen-Schulden.jpg.scaled500.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grafik: &lt;a href="http://www.helmut-creutz.de/aktuelles.htm" target="_blank"&gt;Helmut Creutz&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Rettungsma&amp;szlig;nahmen sind die Voraussetzungen f&amp;uuml;r das weitere - wie in der Grafik ersichtlich - exponentielle Wachstum der Geldverm&amp;ouml;gen geschaffen worden. Und damit auch f&amp;uuml;r das Wachstum der Verschuldung. Die Politik befindet sich in Gei&amp;szlig;elhaft der Geldverm&amp;ouml;gen. Die Steuerzahler sind die Letzten, welche das geforderte Erpressungsgeld bezahlen k&amp;ouml;nnen. Doch das Ende ist absehbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es erscheint unbegreiflich, wie es m&amp;ouml;glich ist, eine solche Politik tats&amp;auml;chlich bis zum bitteren Ende durchhalten zu k&amp;ouml;nnen. Sind wir alle bereits in einer Art politischer und &amp;ouml;konomischer Todesstarre befindlich? &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erdulden quasi zur gleichen Zeit die Milliarden-Verschwendung f&amp;uuml;r ein sinnloses Unterfangen und die Kasteiung durch ein nie dagewesenes Sparpaket, das von unseren Volksvertretern in dieser Woche verabschiedet wird.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit jeder weiteren Rettung - und derer stehen uns noch weitere bevor - kommen wir einem leidvollen Zusammenbruch n&amp;auml;her. Wenn wir das verhindern wollen, dann m&amp;uuml;ssen wir uns Gedanken zu einem sofortigen Stopp der laufenden Ma&amp;szlig;nahmen entschlie&amp;szlig;en und grunds&amp;auml;tzlich neu nachdenken. Wir m&amp;uuml;ssen aus der t&amp;ouml;dlichen Entwicklung der Verm&amp;ouml;gens- und Schuldenexplosion entkommen und das gelingt nur durch eine totale Erneuerung des Wirtschaftssystem, insbesondere der Geld- und Bodenordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Unbegreifliche in diesem Zusammenhang ist, dass dieses Feld bereitet ist, aber nahezu alle ma&amp;szlig;geblichen Entscheider trotzdem an dem garantiert zum Untergang F&amp;uuml;hrenden festhalten. Was f&amp;uuml;r eine Welt?!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/iren-sind-menschlich"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/iren-sind-menschlich#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/YFqJOE7outM" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Mon, 15 Nov 2010 10:23:00 -0800</pubDate>
      <title>Farinet - Falschmünzer als Volksheld</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;div class="posterous_bookmarklet_entry"&gt;&lt;div class='p_embed p_image_embed'&gt;
&lt;img alt="Media_httpfarm1static_pwngg" height="375" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/humane-wirtschaft/opftEckbGizAmlxFsFqDmhyjwsvCIIrsnehrzIEkedrqlnCpIsopsDgAxplH/media_httpfarm1static_pwnGG.jpg.scaled500.jpg" width="500" /&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;div class="posterous_quote_citation"&gt;via &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/andreas_sgt/189421814/in/set-1565948/"&gt;flickr.com&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die Geschichte des Falschm&amp;uuml;nzers Farinet ist lehrreich. In manchen Gebieten der Schweiz ist Farinet der wahre Schweizer Volksheld. Warum das so ist? &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.humane-wirtschaft.de/02-2006/wottreng_der-geldfaelscher-farinet.pdf" target="_blank"&gt;Hier steht es sch&amp;ouml;n beschrieben&lt;/a&gt; (PDF)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/farinet-falschmunzer-als-volksheld"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/farinet-falschmunzer-als-volksheld#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Humane-wirtschaft/~4/os-SiHh4wbg" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Wed, 10 Nov 2010 09:58:00 -0800</pubDate>
      <title>Die Summe aller Schulden und Geldvermögen ist Null</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Humane-wirtschaft/~3/cUXtOWP54Ds/ungleichgewicht-das-neue-einmaleins</link>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;div class="posterous_bookmarklet_entry"&gt;
&lt;blockquote class="posterous_medium_quote"&gt;Eine systemische Diagnose dieses Komplexes ist dagegen nicht ganz so einfach. Sie betrachtet nicht nur, was beim Staatshaushalt unterm Strich steht, sondern analysiert auch, wie sich die Salden von Privathaushalten, Unternehmen und Staat zueinander verhalten. Denn in jedem Wirtschaftssystem kann ein Akteur nur so viel Geld schulden, wie der andere spart und dann verleiht: Die Summe aller &amp;Uuml;bersch&amp;uuml;sse und Defizite ist Null.&lt;/blockquote&gt;
&lt;div class="posterous_quote_citation"&gt;Zitiert via &lt;a href="http://www.freitag.de/positionen/1044-das-neue-einmaleins"&gt;freitag.de&lt;/a&gt;, Autor:&amp;nbsp;Stephan Schulmeister&lt;/div&gt;
&lt;div class="posterous_quote_citation"&gt;Erg&amp;auml;nzender Kommentar Andreas Bangemann, HUMANE WIRTSCHAFT:&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was kann daraus folgen, wenn es um die L&amp;ouml;sung des Problems der &amp;Uuml;berschuldung geht? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Doch nur, dass wir uns Gedanken um die Reduzierung der Geldverm&amp;ouml;gen machen m&amp;uuml;ssen. Eine zur&amp;uuml;ckgehende Verschuldung gibt es nur um den Preis  zur&amp;uuml;ckgehender Geldverm&amp;ouml;gen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Also muss die n&amp;auml;chste Frage lauten: Wie entstehen die Geldverm&amp;ouml;gen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Bereits im Oktober 1993 wusste die Deutsche Bundesbank zu berichten, dass der Zuwachs der Geldverm&amp;ouml;gen zu 4/5 (80%) aus "Selbstalimentation" erfolgt. Auf Deutsch: Der Zinseszinseffekt vermehrt die automatisch immer weiter wachsenden Geldverm&amp;ouml;gen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Und wer kann Geldverm&amp;ouml;gen auf Dauer stehen und immer weiter wachsen lassen?&lt;/strong&gt; Die Reichsten der Reichen. &lt;br /&gt;Man kann sich f&amp;uuml;r heute, 17 Jahre sp&amp;auml;ter, ausmalen, dass die Selbstalimentation weiter fortgeschritten ist und heute ein noch gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Teil der Geldverm&amp;ouml;genszuw&amp;auml;chse dadurch zustande kommt. Das deckt sich auch mit den mittlerweile hinl&amp;auml;nglich bekannten Entwicklungen von Armut und Reichtum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie  hoch m&amp;uuml;sste der Steuersatz auf Zinsgewinne sein, um die die weitere Entwicklung der Geldverm&amp;ouml;gen zu stoppen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles was unter 100% Steuern l&amp;auml;ge w&amp;uuml;rde das nicht schaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sind 100 % Steuern auf "Kapital-Einkommen" realistisch?&lt;/strong&gt; Wohl kaum. &lt;br /&gt;Zins und Zinseszins sind die treibenden Kr&amp;auml;fte unseres Wirtschaftssystems. In jeder Hinsicht. Wir haben den Zeitpunkt &amp;uuml;berschritten, bis zu dem die reale Wirtschaft mit der Entwicklung der Geldverm&amp;ouml;gen Schritt halten konnte. &lt;br /&gt;Jetzt gehen wir jenen Tagen entgegen, an denen immer mehr Schuldner zahlungsunf&amp;auml;hig werden, denn die Zinsen der Schulden und damit die Bedienung der Geldverm&amp;ouml;gen k&amp;ouml;nnen nur durch  Arbeit in der realen Wirtschaft verdient werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir brauchen ein Geldsystem, in dem es ein zinsbedingtes Wachstum von Geldverm&amp;ouml;gen nicht mehr gibt. Das brauchen wir schnell. Daneben brauchen wir Strategien, wie wir mit den bereits entstandenen bedrohlichen Ungleichgewichten von Geldverm&amp;ouml;gen und Schulden umgehen. &lt;br /&gt;Ein Abschmelzen w&amp;auml;re durch einmalige Verm&amp;ouml;gensabgaben und Schuldenerlasse  m&amp;ouml;glich, aber auch durch geregelte Insolvenzen zahlungsunf&amp;auml;higer Schuldner, wie Banken oder ganze Staaten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;Uuml;ber uns h&amp;auml;ngt ein Damoklesschwert. Es wird gl&amp;uuml;cklicherweise von immer mehr Denkern als solches erkannt. Jetzt braucht es den politischen Mut f&amp;uuml;r einschneidende, systemische Reformen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
	
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