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Lange hat es gedauert, aber ich habe wieder vor, mich wieder mehr meinem Blog zu widmen. Ich muss mich auch wieder im Bloggen und quasi unbegrenztem Schreiben üben, da ich das bald extensiv betreiben darf. Und das auch noch im Sinne meines Studiums. Yay! Ich hoffe, dass noch ein paar Leser übrig geblieben sind und mich noch mit ein paar Kommentaren beglücken. Hat jemand einen Header für mich? Der alte scheint es nicht mehr zu tun.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-8850693683805828803?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2009/11/lonley-drifter-karen-passengers-of.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-2862676735620851723</guid><pubDate>Wed, 30 Sep 2009 10:06:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-09-30T12:07:45.445+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">studieren</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Internet</category><title>House of Love - Kit Carter</title><description>Oh my loved ones! Hier geht es zwar nicht mehr weiter, aber unter dieser Adresse werde ich bald ein neues Projekt starten. Ich hab mir gedacht, die URL ist doch noch ganz fesch, verwendest du sie doch mal für dein Medienprojekt. In diesem Sinne, WEITERLESEN!&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-2862676735620851723?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2009/09/house-of-love-kit-carter.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-7674012944895170968</guid><pubDate>Mon, 23 Mar 2009 18:29:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-23T19:30:36.166+01:00</atom:updated><title>Tiga - Hot in Here</title><description>It's getting hot in here, so take off all your clothes.&lt;br /&gt;Hier aber nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke fürs Lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ende&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-7674012944895170968?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2009/03/tiga-hot-in-here.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-1396302621701240368</guid><pubDate>Mon, 12 Jan 2009 17:29:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-01-12T18:36:31.491+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">studieren</category><title>Girl Talk - Minute by Minute</title><description>Heute wurde mir mal wieder bewusst, dass ich an einer Nerd-Uni studiere. Ich saß in meiner Medienpsychologie-Vorlesung und hatte nicht wirklich Lust meiner Dozentin zuzuhören, da mir das, was sie so von sich gab, sehr bekannt vorkam. Es ging um Wirtschaftspsychologie. Um mir die Langeweile zu vertreiben hatte ich meinen Rubrick-Würfel dabei, um ihn endlich zu lösen (&lt;a href="http://www.neatorama.com/2009/01/11/26-years-later-man-finally-solved-rubiks-cube/"&gt;auch wenn es 26 Jahre dauern sollte&lt;/a&gt;). Aber irgendwie klappte das nicht so recht. Dann hörte ich eine Stimme von hinten, die mich fragte, ob sie mir mit dem Würfel helfen sollte. Das Angebot nahm ich dankend an, denn ich steige einfach nicht hinter diese doofe Technik. Wie ich ihm so den Würfel in die Hand drücke, sagt er mir, dass seine Rekordzeit bei zwei Minuten zwanzig liege würde, er aber schon länger keinen mehr gelöst hätte. Ich habe es ihm nicht geglaubt. Jetzt hatte ich leider keine Beschäftigung mehr, aber mein Sitznachbar hatte Dame dabei, also spielten wir ein paar Runden.&lt;br /&gt;Nach der dritten Runde meldete sich der Typ hinter mir zu Wort. Er hatte ihn wirklich gelöst. So viel dazu. 78% der Studenten an meiner Uni sind Männer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-1396302621701240368?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2009/01/girl-talk-minute-by-minute.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-5962025589928849719</guid><pubDate>Wed, 07 Jan 2009 20:26:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-01-07T21:35:11.110+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">vom Leben gelernt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Essen</category><title>Zero 7 - Simple Things</title><description>Es ist schön nicht mehr zuhause zu wohnen. Man kann an sich tun und lassen, was man will. Man kann essen, was man will und wann man will. Doch manchmal ist das nicht so gut. Diese Erfahrung habe ich nämlich gerade gemacht. Ich wollte mir mal wieder ein schönes Sandwich machen, also bin ich runter in die Küche gegangen und hab geguckt, was ich denn noch so im Kühlschrank habe. Schinken auf Toastbrot mit French-Dressing und Ketchup, das hört sich doch irgendwie lecker an. Ich nahm also den Schinken, das Dressing sowie den/das Ketchup aus dem Kühlschrank und holte das Toastbrot. Als ich es belegen wollte, merkte ich, dass der Schinken so einen komischen Grünschimmer hat. Als ich daran gerochen hatte, war ich mir sicher, dass ich den wohl eher nicht mehr essen kann und irgendwie war der auch so komisch hart. Naja, dann halt in die Tonne damit. Den Schinken ersetzte ich gegen irgendeine Art Aufschnitt, die ich auch noch im Kühlschrank hatte und der eine komische, leichte klebrig-ölige Substanz in der Verpackung hinterlies, als ich mir die letzten beiden Scheiben auf eine mit Dressing und Ketchup getränkte Scheibe Toastbrot legte. Das muss einfach für heute Abend reichen, dachte ich mir und nahm dieses seltsame Sandwich in mein Zimmer.&lt;br /&gt;Wie ich so vor mich hinesse entdecke ich nach dem dritten Biss grünen (oder war es blauer) Schimmel an der oberen Toastbrot-Scheibe. Mist, was machst du jetzt? Ich entschied mich die Stelle herauszureißen und weiter zu essen. Trotzdem hatte ich dabei ein komisches Gefühl. Und plötzlich hatte ich nicht nur ein komischen Gefühl in der Magengegend, sondern auch einen komischen Geschmack im Mund. Langsam strich meine Zunge über den Schimmel, der sich an der unteren Scheibe befand. Sofort wurde mir übel.&lt;br /&gt;Aber ruhig legte ich die restlichen Bissen auf den Teller und ging in die Küche. Doch von dort aus sprintete ich zum Klo und übergab mich. Sofort danach schmiss ich mein restliches Toastbrot, obwohl es nach näherer Betrachtung keine Spuren von Schimmel aufwies, aber sicher ist ja sicher.&lt;br /&gt;Merke: Essen kontrollieren vorm Essen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-5962025589928849719?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2009/01/zero-7-simple-things.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-8959583890886614652</guid><pubDate>Tue, 06 Jan 2009 00:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-01-06T01:13:26.266+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Bus</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">vom Leben gelernt</category><title>Little Barrie - Living In And Out Of Place</title><description>Busfahrer sind gemeine Menschen. Sie karren Menschen durch die Gegen, die restlos auf sie angewiesen sind. Sie haben die macht über bis zu hundert. Man entkommt ihrem Glaskäfig nur, wenn sie es wollen und man hat keinen Einfluss darauf, wo sie einen wirklich hinbringen. Ja, ok, meistens steht es ja auf den Busfahrplänen, aber da, wo ich wohne, steht halt nicht jede Haltestelle drauf, also muss man sich grob orientieren. Normalerweise bin ich beim Busfahren auch immer sehr vorsichtig und frage den Busfahrer höflich, ob er an der Bushaltestelle, die mein Ziel sein soll, auf hält. Naja, heute habe ich den Fehler gemacht und es einfach mal nicht getan und habe einfach mal gehofft, dass der Busfahrer wie sonst auch an der Haltestelle hält.&lt;br /&gt;In dem Kaff, in dem ich aussteigen muss, gibt es drei Haltestellen. Alle Busse halten ander ersten und zweiten, das weiß ich. Aber die dritte liegt viel näher an meiner Wohnung. Also versuche ich mit den wenigern Bussen zu fahren, die auch wirklich genau da halten. Heute war wieder so ein Tag, an dem ich mit einem Bus gefahren bin, der an dieser Haltestelle vorbeikommt. Als ich so im waremn Bus sitze und das Glashäuschen (die haben da jetzt echt ein Glashäuschen hingebaut. Vielleicht hatten die Bauarbeiter Mitleid mit mir, als sie sahen, wie ich mich da einmal zu Tode gefroren habe, als ich - wie fast jeden Tag - den Bus verpasst habe). Ich stehe auf und Drücke auf dem Stopp-Knopf. Voller Erwartung stelle ich mich an die Tür. Die Haltestelle kommt näher und näher, sie ist direkt vor mir. Und jetzt entfernt sie sich wieder. Und weiter und weiter. Nein, doch nicht. Anscheinend entferne ich mich von der Haltestelle. Der Nazi von Busfahrer ist einfach weitergefahren.&lt;br /&gt;Ok, was mache ich jetzt? Die nächste Haltestelle muss doch irgendwo kommen. Hier liegt aber ganz schön viel Schnee. Hm, die Haltestelle lässt aber ganz schön auf sich warten. Ah, da ist sie endlich.&lt;br /&gt;Scheiße, scheiße, scheiße, denke ich, muss aber anfangen zu lachen. Früher oder später musste mir das ja passieren. Ich laufe auf die andere Straßenseite und schaue nach, wann denn der nächste Bus kommt. Ach, zum Glück nur zwanzig Minuten. Diese Zeit werde ich ja irgendwie herumkriegen. Mal schauen, ob mich irgendwer mitnimmt. Ich stehe an der Straße, schwarzgekleidet und mit Vollbart. Nach sieben Minuten gebe ich auf. Das ist mir einfach zu demütigend. Wieso nimmt mich denn keiner mit? Alles Nazis.&lt;br /&gt;Mal schauen, wen ich anrufen kann. Meine Eltern? Gute Idee. Hm, geht keiner ran. Mist. Mal schauen. Ach ja, mal schauen, was sie so macht. Mittlerweile wissen alle, wo ich stecke. Ausser mein Mitbewohner, der in einer Vorlesung sitzt und mich nicht abholen kann.&lt;br /&gt;Meine Hand tut so weh vor Kälte!&lt;br /&gt;Endlich, die Lichter, die großen Scheiben; das MUSS er sein.&lt;br /&gt;Ich steige ein und frage den Busfahrer, ob er an der Haltestelle hält. Freundlich sagt er "Freilich."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-8959583890886614652?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2009/01/little-barrie-living-in-and-out-of.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-7586329784862808581</guid><pubDate>Sat, 03 Jan 2009 17:14:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-01-03T18:46:02.684+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Fernsehn</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gesellschaft</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">vom Leben gelernt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Menschen</category><title>Now, Now Every Children - Headlights</title><description>Meiner Meinung nach hat mein Blog in letzter Zeit sehr an Polemik verloren. Eigentlich wird es schon seit einem Jahr eher ruhig hier. Nicht nur, dass ich nicht mehr so viel schreibe wie vorher, auch das, was ich schreibe ist lasch. Es wird mal wieder Zeit für etwas Unangebrachtes. Zur Zeit lese ich wieder mal Houellebecq, schaue mir alte Videos von Schlingensief und Interviews mit Christian Kracht an. Das sind alles Menschen, die sagen was sie denken. Oder zumindest Menschen, die sagen können, was sie denken. Schlingensief hat kein Problem damit, sich unbeliebt zu machen, es scheint sogar Teil dessen zu sein, wofür er steht. Ich habe mir ein paar alte Folgen von Talk 2000 angeschaut, der Sendung, die er mal hatte, und das, was er da so vor zehn Jahren so getrieben hat ist einfach unvergleichlich mit den heutigen Talkshows, die man auf den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten findet. Heutzutage kann man sich abends solche Gutmenschen wie Kerner und Beckmann anhören, die nur darauf bedacht sind ihr Gegenüber ausreichend zu Wort kommen zu lassen, brisante Themen nur peripher anzuschneiden und im Ganzen doch ein gutes Bild von sich und dem Gast zu hinterlassen. Was soll das?&lt;br /&gt;Ja, ich weiß, öffentliches Bloßstellen ist seit den 90er-Jahren eher aus der Mode gekommen. Der öffentliche Pranger, den es damals noch in Form von Nachmittags-Talkshows gab, ist so gut wie komplett vertilgt und jetzt zum größten Teil gestellt. Schade. Es gibt zwar noch TV Total, doch da leiden meistens die bekannten Gesichter, ebenso wie bei Kalkhofes Mattscheibe. Wie langweilig. Die Stimme des Volkes scheint immer noch die BILD zu sein. Meine Position dazu habe ich schon erläutert. Kurzum denke ich einfach, dass es trotzdem viele Menschen gibt, die gehört werden müssen und einfach nicht die Fähigkeit besitzen, ihre Meinung irgendwie kund zu tun. Gebt dem Pöbel die Talkshows wieder. Man müsste das alles aber in einem anderen Rahmen aufziehen. Es müsste mehr von dem Publikum hereingerufen werden dürfen; der Talkmaster sollte dann bei dem ganzen Trubel einfach nur darauf achten, dass jeder zu Wort kommt, nicht alle durcheinander rufen und der intelligente Zuschauer seinen Spaß haben kann, was da doch für unfassbares Halbwissen und Parolen gerufen werden, ohne dass irgendeiner der Anwesenden weiß, wie dumm das doch ist, was sie da so sagen. Es wäre ein Spaß, Entertainment für die bildungsnahe Schicht. Für sie würde es dann weiterhin ihrer Polit-Talkshows geben.&lt;br /&gt;Trotzdem glaube ich nicht, dass sowas Erfolg hätte. Man muss zwar zugegeben, wenn man mal ganz ehrlich zu sich selber ist und sein Denken mal von Moral und Ethik ablöst, dass Leid und Dummheit der anderen einen selbst erfreut; doch es muss immer den passenden Rahmen haben. Ich kann darüber lachen, wie jemand die BILD zitiert, das für Wahrheit hält, seine Arme verschränkt und sich mit einem allwissenden Grinsen zurück in seinen Sessel lehnt. Ich kann darüber lachen, wie jemand vor eine Glastür läuft. Aber das leid, wie es den Leuten in Houellebecqs Büchern widerfährt kann ich nicht amüsant finden. Ich hoffe, man versteht, was ich meine. Mittlerweile habe selbst ich den Faden verloren, doch das ist nicht schlimm.&lt;br /&gt;Alles, was ich sagen will ist, dass das Privatfernsehen die Pest ist. Zwar ist es der beste, billigste Zirkus von Abnormitäten, die perfekte Freakshow und Heilmittel für gestörte Persönlichkeiten, doch genau das macht das Privatfernsehen zu der gefährlichsten Krankheit der Gesellschaft. Das Fernseher als Fenster in die Welt, als Spiegel der Realität? Lächerlich!&lt;br /&gt;Wie mir mein Studium zeigt, führt das Fernsehen zur krassen Realitätsverzerrungen. Da in der amerikanischen Serie COPS, die sehr erfolgreich zu laufen scheint, meistens Schwarze verhaftet werden, denken befragte Amerikaner, dass Schwarze einen überproportionalen Teil der Bevölkerung ausmachen würden und dass Polizisten zu einer der größten Berufsgruppen zählen würden. So viel dazu. Der deutsche, der  braun-konservative Deutsche mag dazu sagen, dass die Amerikaner an sich dumm und verblendet vom Fernsehen seien. Aber trifft das auf die Deutschen nicht zu? Pah, daran mag ich gar keinen Gedanken verschwenden! Ich für meinen Teil habe keinen Fernseher in meiner Wohnung. Und den Fernseher, den ich besitze versorgt mich nur noch mit einem TV-Sender, den ich besonderen kulturellen Inhalt beimesse. Das ist gut so.&lt;br /&gt;Aber ich schaue auch Privatfernsehen, wenn sich dafür die Möglichkeit ergibt. Ich hoffe dadurch einen Einblick in das Leben der minderbemittelten und stark geltungsbedürftigen Menschen meines Landes zu erhaschen, die unbedingt zeigen wollen, dass sie zum Beispiel als ehemalige High-Class-Nutte jetzt schon ihr viertes Kind vom dritten Mann bekommen und trotz Beihilfe vom Staat gut zurecht kommen. Dank Telefonsex. Herzlichen Glückwunsch! Ebenso finde ich es toll, wie der Türke, der dank eines Fernsehsenders in die engere Auswahl um eine Ausbildung zum Frisör gekommen ist, diese Stelle ablehnt, da ihm die Anfahrt zur Arbeit zu lang wäre. Applaus, Applaus, Applaus!&lt;br /&gt;Trotz allem möchte ich nicht falsch verstanden werden. Ich stelle mich nicht über das alles. Ich bin Teil dessen, was so in der Medienlandschaft passiert und ich billige es. Weder möchte ich es verändern, noch möchte ich es verbesser. An sich möchte ich nur wissen, wohin das doch alles führt. Wann sehe ich Morde? Oder wendet sich alles zum besseren. Man weiß, dass aufgrund des verbesserten Schulsystem der IQ Jahr für Jahr steigt, bzw gestiegen ist, - Gesellschaft wird also klüger. Verhilft einem das zur Hoffnung? Mir schon. Aber ich warte einfach ab.&lt;br /&gt;Ich ignoriere das, was mir nicht gefällt und warte ab. Drei Mal im Jahr werde ich schauen, wie sich alles verändert und verändert hat und ich werde begeistert sein. Wobei "begeistert sein" nicht negativ noch positiv gemeint ist. Viel mehr werde ich gespannt sein; gespannt auf das was war und gekommen ist. Frohes Neues Jahr!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-7586329784862808581?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2009/01/now-now-every-children-headlights.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-993443024388933388</guid><pubDate>Sun, 21 Dec 2008 19:43:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-12-21T20:54:57.862+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Fernsehn</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">vom Leben gelernt</category><title>Black Mountain - Set Us Free</title><description>Endlich habe ich es geschafft! Ich habe den perfekten Fernseher erschaffen. Leider war das eher ein großes Unglück. Auf arte lief letztens der Ed Wood-Film &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Glen or Glenda&lt;/span&gt;. Da es schon spät war, entschied ich mich dazu den Film im Bett zu schauen. Dazu musste ich den Fernseher umdrehen, da er mit der Rückseite zu mir stand. Das versuchte ich und stellte schnell fest, dass Strom- und Antennenkabel schlicht zu kurz waren - ganz genau will ich darauf jetzt auch nicht eingehen. Der Punkt ist, dass ich mich dann dazu entschied, meinen Fernseher doch mal auf mein Sofa zu stellen, weil so die Länge der Kabel reichte und außerdem der Fernseher noch näher am Bett stehen würde. Gesagt getan, also hob ich den Fernseher auf mein Sofa, stöpselte alles ein, schaltete auf arte, legte mich ins Bett und schaute den Film.&lt;br /&gt;Irgendwann während des Films bin ich eingeschlafen und träumte von Schlagsahne, als ich von einem lauten Knall laut wurde. Desorientiert schreckte ich hoch und sah, wie der Fernseher mit der Mattscheibe voraus auf dem Boden lag. Das Zimmer war in blau getränkt, da durch den Sturz das Antennenkabel vom Fernseher getrennt wurde. Ich sah so auch, dass er augenscheinlich noch funktioniert. Total ermüdet zog ich nur das Stromkabel, ließ den Fernseher so liegen und mich zurück ins Bett fallen.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen wuchtete ich ihn auf seinen normalen Platz. Nur die Plastikabdeckung der Lautsprecher war abgesprungen und der Rahmen an sich leicht verzogen, sonst hatte er keine größere Blessuren davon getragen. Erleichtert schaltete ich ihn an und stellte fest, dass er auf die Signale der Fernbedienung nicht mehr reagierte. Selbst an den Knöpfen am Fernseher kann ich nichts mehr verstellen. Naja, mir soll es egal sein, denn jetzt steht der Fernseher für immer auf arte und das in einer angnehmen Lautstärke. Sollte ich mal Gäste haben, wir fernsehen und die das nicht mögen, haben sie gar nicht mehr die Möglichkeit umzuschalten. Manchmal kann man echt Glück im Unglück haben. Und erstmal werde ich keine Fernseher mehr auf Sofas stellen.&lt;br /&gt;&lt;a style="left: 0px ! important; top: 15px ! important;" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab-06513672688378798 visible ontop" href="http://www.youtube.com/v/8b_zIy97FyE&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/a&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8b_zIy97FyE&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/8b_zIy97FyE&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Pull the Strings!"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-993443024388933388?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/12/black-mountain-set-us-free.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-2400001919732359534</guid><pubDate>Sun, 30 Nov 2008 12:23:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-30T14:01:47.208+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">studieren</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gott</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Stadt</category><title>Sunset Rubdown - I'm Sorry I sang on your Hands That Have Been in The Grave</title><description>Da bin ich wieder. Es ist echt doof, wenn man nur sehr sporadisch bei sich Internet hat. In meinem Zimmer geht es gar nicht, nur im Esszimmer. Und wenn ich da sitze, habe ich meistens keine Lust, irgendwas produktives im Internet zu treiben, sondern mache nur das nötigste, wie Mails checken, Schwachsinn bei eBay kaufen und schauen, was es von meiner Uni neues gibt. Kurzum: Es fehlt einfach die Motivation zu bloggen. Das soll natürlich nicht heißen, es würde nichts bloggenswertes passieren. Das doofe ist nur, dass ich, bis ich dann Lust habe, es ins Netz zu stellen, meistens schon vergessen habe, was überhaupt los war. Naja. Letztens ist mir was passiert und ich habe es sogar noch im Gedächtnis. Denn es war eine Premiere. Sowas habe ich normalerweise nur von anderen gehört, dass es sowas überhaupt gibt und passieren kann. Zum allerersten Mal wurde ich von einer christlichen Organisation angelabert.&lt;br /&gt;Ich hatte es eilig, da ich Freunde besuchen wollte und an sich schon spät dran war. Das Spätdransein ist sowieso ein ziemlich doofes Problem. Ich hatte mich schon längst von meinem Mitbewohner verabschiedet, dass ich "weg bin", aber dann habe ich tausend Sachen vergessen, musste immer wieder von draußen in mein Zimmer laufen, bis ich dann so spät dran war, dass ich auch den Bus nehmen konnte, anstatt mit dem Fahrrad zu fahren. Es hatte sich auch in dem Zeitraum, in dem ich gehen wollte, bis zu dem Zeitpunkt an dem ich dann wirklich "los machte" (das sagt man hier so), so abgekühlt und so verdunkelt, dass ich nicht mehr radeln wollte. Naja, ist ja auch egal. Auf jeden Fall bin ich dann für einen Euro nach Ilmenau (da studiere ich übrigens Angewandte Medienwissenschaft) gefahren. Ich stieg aus dem Bus aus, schaute auf meine UHr, merkte, dass ich schon gute zwanzig Minuten zu spät war und hetzte. Dann sprachen mit zwei gute gekleidete Männer an.&lt;br /&gt;Am Anfang wusste ich nicht, was die wollten, da ich noch laut Sun Kill Moon hörte. Als ich mich erbarmte die Kopfhörer aus meine Ohr zu machen, hörte ich, dass sie einen starken amerikanischen Akzent hatten und mein erster Gedanke war, dass die meine Hilfe braucht. Amerikaner brauchen ja schon an sich Hilfe, doch da dachte ich, sie würden zu irgendeinem Wissenschaftskolloquium gehen, oder so. Naja, falsch gedacht, sie sagten mir nämlich, wie sie hießen, dass sie von der &lt;a href="http://mormon.de/"&gt;Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage&lt;/a&gt; seien und mit mir hier und jetzt über den Sinn des Lebens diskutieren möchten. Den Gefallen tat ich den beiden sofort und sagte, dass ich erst zwanzig sei und wenn ich jetzt schon den Sinn des Lebens wissen würde, doch gar keinen Sinn mehr im Leben hätte und dass mein ganzes Leben nur der Prozess des Sinn-findens sei. Dem konnten sie sich anschließend und meinten, dass ihr Sinn des Lebens sei, mit Gott zusammen zu sein und das nach dem Leben. Darauf fragte ich sie, ob die an eine Abstufung wie Himmel und Hölle dachten und wie man an sich "gut" leben kann. Was "gut" ist, konnten sie mir nicht sagen, aber sie meinten, man solle nach den zehn Geboten leben und dann gibt es ein Leben bei Gott, der entscheidet, ob man gut gelebt hat, welches in drei Abstufungen unterteilt ist, die sie mir leider nicht näher bringen konnten. Dann hatte ich auch keine Lust mehr und bat die beiden, mal ein bisschen schneller zu machen, da ich weg wollte. Sie drückten mir einen Flyer in die Hand und ich verabschiedete mich.&lt;br /&gt;Als ich mir dann im Hellen den Flyer mal ein bisschen genauer anschaute, merkte ich, dass es sich bei den beiden witzigen, verblendeten Amerikanern um Mormonen handelte, was lediglich an der URL der Kirche Jesu Christi zu erkennen war. Mir gegenüber erwähnte sie dies in keinster Weise. Ist es ihnen peinlich? Sind sie sich über das Image der Mormonen bei Jugendlichen bewusst? Naja, Mormomen, nein danke!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-2400001919732359534?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/11/sunset-rubdown-im-sorry-i-sang-on-your.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-7834105907871210509</guid><pubDate>Mon, 17 Nov 2008 14:52:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-17T16:14:40.823+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">vom Leben gelernt</category><title>Electrelane - On Parade</title><description>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich wohne ja nicht mehr zuhause, sondern in einer WG. Zuhause ist auch ziemlich weit weg, daher kann ich nicht am Wochenende meine Schmutzwäsche nach Hause bringen, bin also angewiesen sie selbst zu waschen, damit ich immer adrett zur Uni stolzieren kann. Zum Glück haben wir eine Waschmaschine, daher muss ich mich auch nicht dazu herablassen mit anderen Menschen in einem Waschsalon rumzuhängen, um mir da anzuschauen, wie meine Wäsche in einer Trommel, in der auch massig andere Menschen ihren Dreck von der Kleidung trennen, umgewälzt und mit Lauge durchtränkt wird. Wenn ich also mal wieder in den Dreck gefallen bin, packe ich meine Sachen zusammen mit den anderen dreckig gewordenem und getragenen in unsere Waschmaschine, stelle diese auf 40°C und Kurzprogramm, in der Hoffnung, dass ich bald wieder frische Wäsche habe.&lt;br /&gt;Doch dann fängt es an. Ich habe zwar nicht sonderlich große Probleme mit Wäsche waschen an sich, aber mit der Bezeichnung "Kurzprogramm". Dieses dämliche Programm dauert nämlich eine unendliche Ewigkeit. So kommt es mir wenigstens vor. Ok, man kann jetzt auch wieder unendlich darüber herum philosophieren, was denn jetzt wirklich kurz bedeutet, also wie lang wirklich kurz ist. Natürlich ist das situationsbedingt, denn beim Geschlechtsverkehr können 15 Minuten kurz sein, beim in-die-Steckdose-fassen reicht ein kurzes Hereinfassen von einer Sekunde um tot am Boden zu liegen. Meiner Meinung nach, sollte es eine Norm, am besten eine DIN geben, um für elektronische Geräte festzulegen, wie kurz ein Kurzprogramm ist. So viel dazu.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="left: 0px ! important; top: 15px ! important;" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab-007296597498125001 visible ontop" href="http://www.youtube.com/v/FyuoYb1SSPE&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/a&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FyuoYb1SSPE&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/FyuoYb1SSPE&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Electrelane - On Parade (LIVE @ Scala London))&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-7834105907871210509?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/11/electrelane-on-parade.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-6760748258569740909</guid><pubDate>Fri, 07 Nov 2008 22:12:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-08T23:24:57.490+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Arbeitswelt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">studieren</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Menschen</category><title>Motion City Soundtrack - Better Open The Door</title><description>Das alte Lied mit neuem Text, sprich ich arbeite mal wieder. Ich arbeite am Wochenende (inklusive Sonntags, was aber nicht als Wochenende verstanden wird, also exklusive Sonntags, aber bald wieder inklusive Sonntags) und das wird in letzter Zeit leider zur Regel. Von Montag abend um 6 bis zum Freitag um halb 2 bin ich fleißiger Student auf Um-, Ab- und richtigen Wegen, nur um mir am Freitag Abend mein "stretchy, stretchy costume" mit echtem Polyester-Cape überzustreifen und das Böse auf den Straßen Colonias zu bekämpfen. Antiheld im Superheldenkostüm bin ich dann bis etwa Sonntagmorgen, wobei ich diesen folgenden Tag, sowie den vorangegangenen Samstag größtenteils bis komplett verschlafe. Zeit ohne das erschreckend zeit- und leseaufwendige Studentenleben und ohne meiner Berufung der selbstgerechten Verbrechensbekämpfung nachzugehen, ist daher knapp bemessen. Geschätzte freie Wachzeit summiert sich dann zu etwa 15 Stunden, die sich dann so etwas wie Wochenende schimpfen. Ich bin mit dieser Zeiteinteilung nicht einverstanden.&lt;br /&gt;Eigentlich würde ich jetzt gern trinken gehen. Diese Situation ist unangenehm, aber bekannt. Was das Ganze aber noch unangenehmer gestaltet ist der Geruch an meinem Arbeitsplatz. Ich kann es mir nicht erklären, aber es riecht nach Jägermeister. Man weiß ja nie, wie es dem einfachen Leser dieses Blogs bezüglich Alkoholkonsums geht, aber für mich ist der Geruch von Jägermeister einfach Symbol für Spaß, Exzess, Gedächtnislücken und ein schmerzhaftes Erwachen. Genau das wünsche ich mir gerade, so merkwürdig sich diese Sehnsucht trotz Weitsichtigkeit auch lesen mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Gedankengang wurde unterbrochen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenan laufen Dire Straits, generell gibts im Café oder auch Restaurant vom Hotel immer ganz entspannte Musikauswahl, mal Jazz, mal dies, mal das. Generell bezeichne ich solche Dinge, wie dieses Café meist als "sophisticated", weil mir die deutsche Entsprechung, die am nähesten kommt, "kultiviert", nicht gefällt. In dem Veedel (Kölsches Viertel), wo ich jetzt wohne giubt es viele solcher Läden, zu denen mir kein anderes Wort als eben jene englische Vokabel einfällt. Die Leute, die dort verkehren würde ich auch so bezeichnen und ich glaube als Fremder sieht man auch schnell, was ich meine. Ich stelle keine Beispiele, weil ich faul bin und es sich ohnehin schwer erklären lässt. Oberflächlich bin ich auch noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber apropos Leute, oder viel mehr "Leude". Das geschulte Ohr hört aus diesem Wort gleich seinen norddeutschen Ursprung raus. Wie komm ich jetzt dadrauf? Richtig, ich erinnere mich an den von mir erwähnten Gast, von letzter Woche. Ich will mal wieder keine Namen nennen, weiß nicht genau warum, halte es aber irgendwie für klug. Außerdem finde ich meine Umschreibungen teilweise schon recht spitze.&lt;br /&gt;Also es geht eben um jenen Gast, der uns allen durch sein profundes Bedürfnis nach Bass bekannt ist. Zumindest gehe ich davon aus. Genauso sollte ein Hotelgast eines gewissen Bekanntheitsgrades sein, freundlich, aufmerksam, kulant. Ich hätte den Herrn fast auf ein schon besetztes Zimmer stiefeln lassen, konnte dies aber noch relativ unbemerkt verhindern. Puh! Komischer Weise fühlt man sich mit solchen Personen durch die Medien bereits so bekannt und vertraut, dass man sie automatisch und kategorisch duzt. Mir auch peinlich, aber mit dem Bassmann ebenfalls kein Problem. Sind Norddeutsche einfach entspannt oder sind das mehr die deutschen Hip-Hopper? Ich habe auch noch sonst niemanden gesehen, der ohne Anleitung mit dem hochtechnischem Türschloss mit verschieden farbigem Blinklicht und Drehmechanismus zurecht kommt. Kompliment, mein hotelerfahrener Bootsfahrer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachts, todmüde Hausaufgaben zu machen und zu lernen ist wirklich eine Erfahrung für sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7A6h4hwlJl8&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/7A6h4hwlJl8&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dieses Video wurde ohne Wahrnehmung der Audiospur ausgewählt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;So long, so long...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-6760748258569740909?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/11/motion-city-soundtrack-better-open-door.html</link><author>noreply@blogger.com (Dumpstar)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-8007872914452089973</guid><pubDate>Sat, 25 Oct 2008 23:50:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-10-26T02:16:44.136+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Arbeitswelt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Menschen</category><title>Foo Fighters - Long Road To Ruin</title><description>Es gibt vieles zu berichten, aber nur wenig zu sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Nacht wird die Uhr umgestellt. So gut wie alle Menschen denken sich dabei: "Spitze, endlich bekomme ich meine verlorene Stunde, die mir die Sommerzeit geraubt hat, wieder zurück!" Man denkt sich, dass man länger schlafen kann und generell mehr Zeit hat. Dass Sonntag ist und man sowieso bis in die Puppen schlafen kann und Zeit im Überfluss hat, spielt bei dieser angenehmen Annahme keine Rolle. &lt;br /&gt;Ich hätte dieses Instrumentarium des vermeintlichen Energiesparens fast vergessen, hätte an diesem Abend nicht mein Handy geklingelt. Eine meiner Arbeitskolleginnen war dran und fragte mich, wie wir das denn mit der Zeitumstellung und den Arbeitszeiten machen wollen. Erst im Laufe dieses Gesprächs graute es mir, dass ich nicht länger schlafen konnte, so wie alle anderen. Für mich heißt eine Stunde mehr Zeit, gleich eine Stunde länger arbeiten, eine Stunde länger wach sein. Über diesen Umstand hatte ich vorher noch nie nachgedacht, begeistert war ich jedoch nicht. Ich bin immer noch nicht begeistert, denn jetzt sitze ich hier und darf gleich die Uhren pünktlich und nicht nachträglich umstellen. Ist mir ebenfalls noch nie passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Hotel, in dem ich arbeite, schimpft sich bekannter Weise "Künstlerhotel". Hier hängen nicht nur viele Kunstwerke, sondern auch viele Künstler rum. Generell sind mir Künstler, also der schaffenden Kunst, eher unbekannt, jedoch in manchen Fällen sind Künstler anderer Künste, als der schaffenden, zu Gast und genau da wird es interessant. Im Moment findet hier das 18. Internationale Köln Comedy Festival statt und dementsprechend hatten sich in unserm Hotel zwei "Comedy-Acts" angekündigt, nicht der absolute Jackpot, aber immerhin Menschen, die man aus dem Fernsehen kennt.&lt;br /&gt;Ich saß nun also da in meinem Sessel an der Rezeption und bald konnte ich auch schon das erste bekannte Gesicht erblicken. Es gibt verschiedenste Sorten von Gästen, die einen sind herzlich, freundlich, gesprächig, die andern sind eher schüchtern, unsicher, zurückhaltend. Der Autor eines in diesem Jahr verfilmten Buches über seltsame Nahrungsgewohnheiten, jedoch gehört zu der Sorte Gast, die einen überhaupt nicht beachten. Ein genuscheltes "Guten Abend", mehr ist einem der Nachtportier nicht wert. Das sagt nicht nur der Ton, sondern auch die Körpersprache. Da denkt man sich dann nur: "Gut, soll er doch..." Somit war jener "Autor" für mich für diesen Abend und überhaupt abgehakt. Wie schnell das geht...&lt;br /&gt;Doch der Abend sollte noch eine kleine kuriose Szene bereithalten. Später am Abend, von der Türklingel alarmiert, eile ich aus dem Keller hinauf, um wartenden Hotelgästen die Tür zu öffnen. "Guten Abend, bitte sehr." Und schon ist unser Ehrengast, vor zwei anderen "normalen" Gästen flüchtend, an mir vorbeigerauscht. Vor dem Fahrstuhl schließen sie jedoch zu ihm auf, keineswegs penetrant oder fordernd, sondern ihn ignorierend. Nicht jeder weiß um das eigene Genie und den einhergehenden Fluch des Promidaseins. Ziemlich angenervt und immer noch hektisch entschließt sich jenes Genie wider Willen die Treppe zu nehmen, obwohl sein Zimmer im fünften und somit obersten Stock liegt. Menschen sind komische Wesen...&lt;br /&gt;Jenes andere komödiantisches Duo reiste hingegen gar nicht erst an. Da freut man sich und bis um 4 Uhr kommt einfach keiner, außer mein spezieller Freund an. Schade, schade... Aber jener hat neulich mit Charlotte Roche in einem Cafe nahe des Hauptbahnhofs über ihr skandalträchtiges Buch geplaudert. Man kennt sich ja, hat schon Interviews für Viva zusammen gemacht. Neulich in Zürich hat er mit Roger Willemsen und Harald Schmidt im McDonalds gegessen. Bei einem Auszug aus eben jenem erwähntem Buch verging allen der Appetit und der Restaurantleiter entschuldigte sich per Durchsage für diesen Beitrag. Charlotte Roches Buch ist übrigens in Österreich und in der Schweiz indiziert und sie hat Einreiseverbot in beiden Ländern, weiß mein Freund.&lt;br /&gt;Die Welt ist schon eine merkwürdige... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächste Woche freu ich mich auch schon auf einen überaus basslastigen Gast. Das kann was werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So long, so long...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-8007872914452089973?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/10/foo-fighters-long-road-to-ruin.html</link><author>noreply@blogger.com (Dumpstar)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-3953408475797187125</guid><pubDate>Sat, 25 Oct 2008 11:14:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-10-25T14:35:37.198+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">studieren</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">einkaufen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">vom Leben gelernt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Essen</category><title>Fake Shark-Real Zombie! - Crystal Compass</title><description>Aus manchen Sachen werde ich echt nicht schlau. Und bei anderen denke ich mir, dass ich der erste sein muss, der sie verbockt, nur um anderen davon abzuraten den selben Fehler zu machen. Aber nun von vorn.&lt;br /&gt;In meinem Zimmer hängt eine Birne von der Decke, die mir voll toll Licht spendet. Aber irgendwie sieht das ja nicht so toll aus, wenn man nur eine Birne an einem Kabel von seiner Decke hängen habt, also habe ich mir überlegt, dass ich mir einen Lampenschirm kaufe, damit das besser ausschaut und dass ich nicht mehr ganz so helles Licht habe. Also bin ich in ein Geschäft gegangen, in dem es wirklich alles gibt. Da gibt es Mörser, Stühle, Lutscher, mit Marilyn Monroe bedruckte Leinwände und auch Lampenschirme. Ich wusel da mit meiner Hand durch das Regal um mir einen Lampenschirm auszusuchen und was finde ich: Einen schwarzen Lampenschirm. "Boah, geil, ein schwarzer Lampenschirm" war mein Ausruf. Ich habe mich sehr über diesen Fund gefreut und ihn mir für 2,50€ gekauft, was 30 Cent niedriger ist, als der Preis für einen weißen oder einen mit Muster verzierten Lampenschirm. Ich habe mir nichts dabei gedacht, bin nach Hause gefahren, habe die Verpackung aufgegrissen und die schwarze Kugel, die mich ein bisschen an den Todesstern erinnert um die von der Decke hängede Lampe gefriemelt. "Yeah, sieht das cool aus, mit so einem schwarzen Lampenschirm." Dann habe ich das Licht angemacht. Und es war dunkel. Nur ein kleiner Lichtkegel schien aus der unteren Öffnung des Todessterns nach unten. Ich sag mal nix mehr weiter dazu.&lt;br /&gt;Ich bin auch anfällig für Werbung für Essen. Immer wenn ich in meiner Uni-Stadt durch die Stadt laufe komme ich an einem Schild vorbei, was ein leckeren amerikanischen HotDog mit Sauerkraut und allem möglichen Scheiß anpreißt und der kostet nur 1,50€. Yeah! Da habe ich mir gedacht, den hole ich mir mal, also bin ich rein in den Imbiss. Da saß eine Oma, die jeden vollgelabert hat. Der Imbissbesitzer, der meine Bestellung freudig entgegen nahm, schien auch schon leicht genervt. Dann kam sein Sohn rein, der so um die 16 oder so war und das flacheste Gesicht hatte, was ich jemals gesehen habe. Oma: "Ach du bist mein allerliebster, ihr seid meine allerliebsten. Ach ihr seid gut. Hallo." Der Junge aber hat sie einfach knallhart ignoriert und dann mit seinem Vater irgendwas auf italienisch gesagt. Dann entdeckt die Oma irgendeinen Zettel vor sich auf dem Tisch: "Och, ist das schön." "Du bist nicht eingeladen!" war die prompte Antwort des Imbissbesitzers. Dann war mein HotDog fertig und ich verschwand. Als ich draußen in mein HotDog biss und kauen wollte, musste ich mir erstmal ein Haar zwischen den Zähnen rausziehen. Lecker. Die Röstzwiebeln waren auch sehr verbrannt und erinnerten mich auch spontan an den Daumennagel des Imbissbesitzers. Lecker lecker lecker. Jetzt weiß ich, wo ich was nicht mehr esse.&lt;br /&gt;Ach ja, und ich blogge jetzt auch im Sinne meiner Universität: &lt;a href="http://blogs.tu-ilmenau.de/denzo/"&gt;FAIL AND ERROR&lt;/a&gt;. Studieren rockt, vor allem, wenn man Vorlesungen zum Thema Bloggen und Web2.0 hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-3953408475797187125?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/10/fake-shark-real-zombie.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-7103562022518660224</guid><pubDate>Sun, 19 Oct 2008 10:40:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-10-19T13:24:32.041+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Bahn</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Konzerte</category><title>Metronomy - Danger Song</title><description>&lt;a href="http://www.myspace.com/crystalcastles"&gt;Wo wohnt She-Ra&lt;/a&gt;? Gibt es das Wort "&lt;a href="http://www.myspace.com/metronomy"&gt;Metronomie&lt;/a&gt;"? &lt;a href="http://www.myspace.com/shitdisco"&gt;Wo gibt es richtiges Dirty Dancing&lt;/a&gt;? Ich weiß es, denn ich war bei der Jägermeister Rockliga 2008 in Erfurt. Hingekommen bin ich natürlich mit der Bahn, die ich als Student auf der Strecke von meiner Uni bis dahin umsonst nutzen kann. Yeah! Der Club, indem das Spektakel stattfinden sollte, hieß und heißt Centrum. Nettes Ding, nicht zu groß und zum Glück auch nicht zu klein. Wir waren zu zweit, da alle anderen irgendwie etwas besseres zu tun hatten, was ich bis jetzt immer noch nicht nachvollziehen kann, naja. Auf jeden Fall bezahlte ich in Erfurt am Bahnhof erstmal viel zu viel Geld für chinesische Nudeln, die ich zum Teil auch noch verlor und diese kleine Asiaten im Imbiss nahm mir auch noch viel zu viel Geld für den Eistee ab, den ich mir kaufen musste, da ich die Schärfe der scharfen Asiasoße zum zweiten Mal unterschätzte. Ich fand es aber mehr lustig als sonst etwas und ließ mir davon nicht sofort den Abend versauen. Ok, dann ging es aber mässig gestärkt zum Club, von dem wir gar nicht so genau wußten, wo wir den denn jetzt finden. Von einem Ortansässigem ließen wir uns zwar den Weg erklären, aber dann waren wir uns doch nicht mehr so sicher. Trotzdem liefen wir drauf los und als wir jemanden sahen, der aussah wie der perfekte Crystal Castles-Fan fragten wir ihn natürlich nach dem Weg und kamen keine zwei Minuten später an. Great Success!&lt;br /&gt;Vor dem noch nicht geöffneten Schuppen warteten wir dann und waren letztendlich auch die ersten beiden, die drin waren. Chinesische Essstäbchen durfte man übrigens nicht mit rein nehmen, genauso wenig wie Feuerwerkskörper und Tiere. Und man wurde auf süßen ausgedruckten DIN A4-Zetteln gewarnt, dass man taub und blind werden kann. Zum Glück hatte ich meine Sonnenbrille dabei.&lt;br /&gt;In der noch leeren Halle war es sau kalt, fast so kalt wie draußen und ich fror. Ich war mir so sicher, dass ich am nächsten Tag krank sein würde. Trotzdem musste ein dünnes T-Shirt für den Abend reichen, also wurden die Jacken nachdem man sich mit dem viel zu teurem Merchandise zugedeckt hatte für 50 Cent an der Gaderobe abgegeben. Wärmer wurde es aber trotzdem nicht. Dann ging es los.&lt;br /&gt;Ein Typ mit drei Tage Bart stolperte mit seinem hässlichen Mikrofon auf die Bühne und kündigte die Bands des Abends in der Reihenfolge an, in der sie auftreten sollten und redete irgendein Zeug, was mich nicht interessierte und ich mir deshalb nicht merken konnte. Als erste traten die abgefuckten Crystal Castles auf, von denen ich mir vor dem Konzert so gut wie nix angehört hatte. Ich ließ mich überraschen. Zum Glück hatte ich meine Sonnenbrille auf, denn deren ganze Lightshow bestand entweder aus Dunkelheit oder Stroboskoplicht und es war unfassbar laut. Ohrenstöpsel wären klug gewesen, naja, aber dafür blieb mir so der ganze auditive Genuss diesen absoluten Wahnsinns, der sich da vorne bot. Die Sängerin schrie ins Mikro, ein dünner man, de rimmer seine Kapuze aufbehielt machte abgespacte Atari-Sounds mit seinem Keyboard und ein Schlagzeuger spielte den redundanten Beat. Lauter, lauter, schneller, basslastiger, Frau im Publikum, direkt neben mir, fast stranguliert vom Mikrofonkabel, jetzt direkt auf dem Boden vor der Bühne. Securities werden von ihr angepöbelt und immer weiter unerlässlich geschriiiieeeen. Oh yeah! Abspacken at its best im Publikum und Blitze in der Dunkelheit. Dann lag sie auf dem Rücken auf der Bühne und tritt das ganze Schlagzeug weg, während der Drummer noch darauf rumhämmert. Was ein Auftritt! Alle klatschen und der Drei-Tage-Bart-Mikrofon-Halter sagt, das man irgendwie 122 Dezibel laut geschrien hätte. Yeah.&lt;br /&gt;Die Bühne wird aufgeräumt und ein dicker Typ mit einem Wu-Tang-Tattoo verkabkelt die drei Keyboards, die von den anderen Roadies auf die Bühne gestellt wurden. Drei Männer mit lustigen Frisuren und komischen Pullovern betreten die Bühne und stimmen ihre Instrumente. Drei Keyboards, eine Gitarre, ein Bass, ein Saxofon und eine Melodica. Kein Schlagzeug. Das können doch nur Metronomy sein! Ein weiteres Indiz dafür sind natürlich das fast schon obligatorische MacBook und die englischen Mehrfachsteckdosen. Der mit dem hässlichen Mikorfon kündigt sie natürlich auch so an und dann geht es los. Der Drumcomputer läuft, die Hände, T-Shirts und Gitarren leuchten und die freundlichen Elektrosamples und -tunes bahnen sich ihren Weg raus aus der dunklen Atmosphäre der Kristallschlösser hinein in die leuchtende Welt der Metronome. Wunderbar. Das Thema Metronomys scheint wohl deren Album Nights Out zu sein, von dem sie das meiste pop-elektronische Zeug spielen. Mich stört das wenig, hauptsache ich kann abspacken. Eigentlich wollte ich nur ein bisschen rumtanzen, doch als ich sehe, wie der Elektro-Nerd neben mir abgeht, kann ich mich einfach nicht mehr halten. Synchron wird im Licht auf der Bühne vor sich hingetanzt und gespielt. Wunderbar, allein dafür hätten sich die 11,70€ für den Abend gelohnt! Im Schweiß und natürlich immer noch mit Sonnebrille gebe ich alles, verkippe mein halbes Bier auf mich und meine Begleitung, aber das ist es mir wert. Fast jeder Song, den ich mir gewünscht hätte wird gespielt und es endet mit "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=dBb0zSmNevY"&gt;You could easily have me&lt;/a&gt;". Besser hätte es nicht enden können. Danach gibt es Jägermeister für lau aus Reagenzgläsern, da der Typ mit dem Drei-Tage-Bart sagt, dass die Rockliga jetzt im fünften Jahr stattfindet. Es wird wieder umgebaut. Nicht für die Band, sondern für mich, damit ich SHITDISCO zum zweiten Mal sehen kann.&lt;br /&gt;Und da sind die Buben aus Glasgow. Dünn, zersaust, in Klamotten die so aussehen, als ob sie nur an sie drangeweht wurden und jeder Zeit wieder weiterfliegen könnten. Jetzt rasten alle aus, denn es scheint nun die Zeit zum Pogen gekommen zu sein. Ich aber nicht, denn ich habe mir vorgenommen dem Keyboarder alles nachzumachen und der läuft auf der Stelle. OK, I Know Kung-Fu, also mache ich mal mit und verschwitze meine Klamotten immer und immer mehr, aber das muss sein. Nach einer gefühlten Stunde ist das Spektakel leider vollkommen vorbei und es wird ganz laut geklatscht und gepfinnen und der Drei-Tage-Bart mit Mikro sagt, dass Crystal Castles im Finale sind. Mir egal, ich fand alles toll.&lt;br /&gt;Dann mussten wir uns ein bisschen beeilen, denn wir sahen eine Chance noch den letzten Zug nach Hause zu nehmen. Doch die Eile wurde uns zum Verhängis. Als wir über einen Parkplatz den Weg zur Straße abkürzten, stürzte auf einmal meine Begleitung und ich dachte mit "Was zum Teufel ist los, wieso fliegt sie hin?" Ehe ich das zu Ende gedacht hatte, lag ich neben ihr. Und alles tat weh: Knie, Knöchel, Ellebogen. So lagen wir da und wanden uns vor Schmerz, bis wir uns an die Kante erinnerten, die wir auf dem Hinweg einfach so hinab gegangen sind. Naja, es musste weitergehen, denn unser Zug fuhr bald, also humpelten wir unter Schmerzen und halb taub zum Bahnhof. Zum Glück hatte der Zug 15 Minuten Verspätung, doch es sollte trotzdem nicht alles gut werden, denn ich verkippte einen Kaffee, der auf dem Nichts auftauchte. Ebenso aus dem Nichts tauchte der Besitzer des Kaffees auf, der dann nachher das Geld für den Kaffee von mir haben wollte, was ich ihm gab, denn er kam mir sehr betrunken, wenn nicht nur schlaftrunken vor. Wir waren taub, richtig taub, verschwitzt und müde. Und genau so kamen wir auch an der Endstation an. Es war kurz vor 1. Im Bett war ich aber erst um 5. Und am nächsten Tag krank.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-7103562022518660224?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/10/metronomy-danger-song.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-506948870400498673</guid><pubDate>Tue, 14 Oct 2008 10:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-10-14T12:19:45.198+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">vom Leben gelernt</category><title>Nick Drake - One of These Things First</title><description>Irgendwie gibt es für jede Kleinigkeit irgendein Gadget, das wirklich jede kleinste Kleinigkeit erleichtern kann. Es gibt Weinverschlüsse, falls man mal den Korken verschlampt hat. Es gibt diese Halterungen mit denen man Einmachgläser besser aufdrehen kann. Aber das wichtigste wurde noch nicht erfunden. Es gibt keine Kopfhörer deren Kabel aus so einem Stoff konzipiert ist, dass sich die beiden Stränge abstoßen. Sowas müsste es geben, dann würde sich diese dämlichen Dinger nicht immer so verdammt doof verknoten. Aber nein, die nützlichsten Sachen werden einfach von der Industrie ignoriert. Pah!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-506948870400498673?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/10/nick-drake-one-of-these-things-first.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-7239016903945422622</guid><pubDate>Fri, 03 Oct 2008 21:38:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-10-17T20:54:52.715+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Party</category><title>Barry Manilow - Can't Smile Without You</title><description>Ich bin müde und muss arbeiten, eine tödliche Kombination, bei meinen Arbeitszeiten, aber ich bin nicht ohne Grund müde. Ich habe sogar einen der besten Gründe müde zu sein, denn ich hatte gestern seit langem mal wieder einen rundum gelungenen Abend voller Unterhaltung und Party! (Auch als Pachty! bekannt)&lt;br /&gt;Doch eins nach dem anderen. Schon lange hatte ich mir vorgenommen das Angebot einer OV-Sneak-Preview des &lt;a href="http://www.cinedom.de/"&gt;Cinedom&lt;/a&gt; wahrzunehmen, doch jeden ersten Donnerstag des Monats hat es bei mir irgendwie nich geklappt, bis gestern. Denn gestern habe ich es dann andlich geschafft meinen faulen Hintern um 23 Uhr zu besagtem Kino zu bewegen, um einen, in Deutschland noch nicht erschienenen, Film in Originalsprache bewundern zu können und das auch noch für preiswerte 5€, in der heutigen Kinolandschaft, wie ich sie kenne, doch ein guter Preis. Es gibt natürlich eine Lücke in dem Titel dieser Sneak-Preview, denn eine Originalversion muss ja nunmal nicht zwingend in einer Sprache sein, derer ich mächtig bin. Doch meine Angst in einem koreanischen Film, auf koreanisch zu landen, erwies sich als überflüssig. Die ersten Worte auf der Leinwand, nach der billigen Lokalwerbung (Ich kann diese billig produzierten, aneinandergereihten Standbilder für schmierige Dönerimbisse einfach nicht ausstehen.) waren in englischer Sprache.&lt;br /&gt;Im ersten Moment war ich der festen Überzeugung, dass diese Worte einen Trailer für einen anderen Film einleiteten, denn Filmvorschauen waren noch keine gelaufen. Erst nach einigen Minuten konnte ich mich überzeugen, dass dies tatsächlich die ersten Minuten des Hauptfilms waren. Mit außerordentlicher Begeisterung begriff ich, dass dieser Film kein anderer war, als &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0411477/"&gt;Hellboy II&lt;/a&gt;! Schlicht unfassbar, was für ein Glück. In jenem Moment beschloss ich auch mir die nächste OV-Sneak im Cinedom vorzumerken. Zum Film selbst sei hier wenig gesagt, da ich mich mit Kritiken generell schwer tue, es sei lediglich gesagt, dass ich, als großer Fan des ersten Hellboy-Teils, ziemlich zufrieden war. Vielleicht nicht so gut, wie der erste Teil und eine etwas sehr flache Handlung, aber immer noch außergewöhnlich, vor allem in der Optik, und ein gutes Stück an Unterhaltung.&lt;br /&gt;Mit einem immer noch leicht ungläubigem Lächeln verließen ich und meine Kinomitbesucherin den Cinedom. Den Tag über hatte sich der werte Herr &lt;a href="http://www.goretronic.de/"&gt;Goret(r)onic&lt;/a&gt; (bemerkt diesen Tippfehler im Header eigentlich keiner außer mir?) bei mir gemeldet, da er auf seiner kleinen NRW-Reise Halt in Köln machte. Er angekündigt bis zum Ende der Sneak einen Pachtyplan für den restlichen Abend zu haben. Angerufen, abgeklärt, auf zur &lt;a href="http://www.werkstatt-koeln.de/"&gt;Werstatt&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, wer auf welche Weise die glorreiche Idee hatte an diesem Donnerstag, mittlerweile Freitag, dem Tag der deutschen Einheit, in die Werkstatt zu gehen, aber zu diesem Geniestreich kann man nur gratulieren. Zwar ist die Werkstatt nen ganzes Stück weg von meiner neuen Wohnung, aber die Reise sollte trotzdem getan werden. Das Pachtythema des Abends lautete: "Trashpop"!&lt;br /&gt;Was hat man sich darunter vorzustellen? Denkt doch mal zurück an alte Zeiten, hauptsächlich die 90er. Ich kann euch versprechen, dass ihr die "Chartburner" und all die Bravohits von damals glücklich vergessen und verdrängt habt. Doch ziehe man all diese Verbrechen nun an einer Schnur aus einem Hut und mit Hut meine ich eine gutgelaunte, merkwürdig gekleidete Pachtymeute, samt trashig-coolen DJs auf einer schwitzigfeuchten Tanzfläche, dann entsteht durch den schieren Überfluss an "Musik", die man sich sonst nicht freiwillig anhören würde, eine unglaublich geile Pachty! Zugegeben, zunächst mutete die ganze Sache äußerst befremdlich an, doch nach einer kleinen Gewöhnungszeit und den richtigen Dancefloorkrachern, stellte sich die gute Laune und die Tanzlust ein.&lt;br /&gt;Wer kann sich noch erinnern an: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=4upn3M4jtQY"&gt;Sin With Sebastian - Shut Up And Sleep With Me&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=nsCXZczTQXo"&gt;Haddaway - What Is Love&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=72g8p1XsvoU"&gt;Vengaboys - Boom, Boom, Boom, Boom!&lt;/a&gt; oder den Knightridertheme in vollkommener Elektrovariante? Zugegeben, alles sehr trashig, aber doch auch mit einigen Krachern, anno Spätneunziger und Anfang nächstes Millenium, á la &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=kawitbXsJIs"&gt;Fettes Brot - Schwule Mädchen&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=uUbOqPpzo7Q"&gt;Deichkind - Limit&lt;/a&gt;, angereichert war das ganze einfach nur geil! Mein absoluter Lieblingstrack des Abends war mit Abstand: Take That - Never Forget! Wie konnte ich diesen Hochpunkt der Popkultur nur vergessen und noch dazu niemals zuvor seine uneingeschränkten Pachtyqualitäten wertschätzen?&lt;br /&gt;Optische Höhepunkte des Abends waren für mich vielerlei Dinge oder eher Personen. Allen voran der Elvis-Imitator. Im ersten Moment dacht ich "okay, das is halt ne coole Sau, die sich im Elvisdress hierumtreibt und weil er dabei so verdammt übertrieben nach Las Vegas aussieht, wollen sich alle mit ihm fotografieren lassen." Falsch gedacht, der Typ hat tatsächlich Werbung für einen Onlinekaraokeservice gemacht und sich dabei absichtlich allen Leuten aufgedrängt, doch ein Bild mit ihm zu machen. Ich fands lustig, obwohl ich nicht mal annähernd betrunken war.&lt;br /&gt;Den nächsten optischen Höhepunkt fand ich auf der Bühne, welche auch von tanzenden Pachtypeople bevölkert war. (Im Hintergrund lief übrigens ein Helge Schneider Film, welchen habe ich vergessen, ohne Ton) Besagte Feiermenschen waren an sich schon unterhaltsam gekleidet, aber folgendes Exemplar toppte seine Umgebung mal um Längen! Ein kräftiger Typ, weniger muskulös als dick, in schlichter, schnieker Kleidung stand am vorderen Rand der Bühne, mit dem Gesicht zum Publikum. Er genoß sichtbar die Musik, doch tanzen tat er nicht. Er stand nur souverän nickend da. Soweit noch nichts besonderes, aber man füge diesem Bild nun eine schwarze Pornosonnenbrille und einen Gesichtsausdruck, der sagt "Ich bin der Beste!", hinzu und man hat Unterhaltung sondergleichen. Einfach nur Spitze! der Typ.&lt;br /&gt;Letztlich reihen sich die zuvor bereits erwähnten DJs in die Reihe der optischen Schmankerl ein. Bei Trashpop hätte man sich diese Typen glaube ich nicht so vorgestellt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, auf was man sich hätte einstellen sollen, vielleicht war ich deswegen umsomehr umgehauen von diesen geilen Typen! Es waren Rocker, das trifft ziemlich genau. Zusammengeknotete Halstücher als Stirnbänder, Jeansjacken mit Patches von verschiedensten härteren Rockbands verziert und tätowierte (wie hässlich dieses Wort in der deutschen Schreibweise mittlerweile ist) Ärmel, kurzum Rocker, wie man sie hier nicht erwartet hätte. Doch diese Jungs machten sowas von Pachty, nicht nur durch die Musik, die sie auflegten, sondern auch dadurch, dass sie stets zu ihren selbst aufgelegten Songs richtig krass abgingen und mit einem Gashorn die Atmosphäre bereicherten, sowie Leute nahe des DJ-Pultes aufweckten. Coolere DJs habe ich selten gesehen!&lt;br /&gt;To put it in a nutshell: Ein rundum wunderbarer Abend für mich und wie ich glaube auch für die Pachtypeople in meiner Begleitung. Ich war um halb 6 zuhause, nicht sonderlich betrunken, aber mit der Gewissheit einen denkbar guten Abend verbracht zu haben. Danke!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NETAkSTzIu8&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/NETAkSTzIu8&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So long, so long...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-7239016903945422622?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/10/barry-manilow-cant-smile-without-you.html</link><author>noreply@blogger.com (Dumpstar)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-2872669603456380635</guid><pubDate>Tue, 30 Sep 2008 10:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-09-30T12:52:27.556+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Musik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Internet</category><title>Bloc Party - Biko</title><description>Es gibt gute Musik aus Deutschland. Und das sogar zuhauf, wenn man weiß wo. Eine Band, die mir sehr gefällt sind &lt;a href="http://www.myspace.com/polarkreis18"&gt;Polarkreis 18&lt;/a&gt;. Die machen tolle Musik, die mich sogar manchmal leicht an Portugal. The Man erinnert hat. Doch das ist jetzt vorbei. Die werten Dresdner haben eine Single rausgebracht mit dem emotionalen Titel "Allein, Allein". Man kann das Lied auch auf derem Myspace anhören und es ist einfach schrecklich. Es hört sich an wie eine Mischung aus den Donots und Sunrise Avenue - die beiden Bands sind ja schon einzeln schrecklich, also könnt ihr euch denken wie grausam eine Mischung der beiden ist. Was habt ihr euch dabei gedacht, Polarkreis 18? Soll das, was zurzeit in einem Land gut ankommt, das einen schlechteren Musikgeschmack nicht haben könnte (England steht natürlich ausser Konkurrenz. Einer von diesen Lausbuben von Oasis hat mal gesagt, dass es in England den größten Markt für schlechte Musik geben soll. Das ist, in Hinblick auf deren Charts mit Sicherheit war, doch es gibt auch viele wunderbare Bands aus England, naja), auch als Hybrid zu Erfolg, Geld und so verhelfen? Ich hoffe, ihr fliegt damit gewaltig auf die Nase.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-2872669603456380635?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/09/bloc-party-biko.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-7955525801721250822</guid><pubDate>Sun, 28 Sep 2008 09:54:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-09-28T14:53:56.849+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Musik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Menschen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Konzerte</category><title>Metric - The Police and the Private</title><description>Irgendwie finde ich Schweden doof. Ich war zwar noch nicht da, obwohl ich es gerne mal sein möchte. Gegen die Leute habe ich auch nichts und IKEA finde ich auch klasse. Per se habe ich auch nichts gegen Schweden, aber die Flagge ist einfach unendlich hässlich. Blau auf Gelb, nee, das muss echt nicht sein. Für mich ist diese Farbkombination der Inbegriff der weiblichen Lebensmittenkrise. Auf einmal wird alles umgestrichen, umgestellt, man findet Schweden und vor allem Sonnenblumen toll. Jeder Kitsch ist süß und so weiter. Aber sonst habe ich nichts gegen Schweden, eine Zeit lang fand ich sogar Bands aus Schweden richtig toll. The Hives zum Beispiel. Aber jetzt ist es vorbei. Musik aus Schweden, jedenfalls die, die mir ein Begriff in puncto "Rock", wobei man hier das Wort Rock wirklich zwischen zwei " setzen muss eher für Alternativen-Pop oder Pop, der etwas lauter und echter ist, als der, der aus Amerika in Form von Frauen kommt. Und das Wort Rock soll auch dafür stehen, dass ich die Band &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Knife"&gt;The Knife&lt;/a&gt;, deren Musik ja eher Indietronic ist, ausser Konkurrenz sehe. Aber wozu diese Einleitung? Machen wir es kurz: Ich war auf einem Konzert.&lt;br /&gt;Die Band kam aus Schweden. Das, was ich bis jetzt von ihnen gehört hatte, mochte ich nicht. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sugarplum_Fairy"&gt;Sugarplum Fairy&lt;/a&gt; der Name, &lt;a href="http://www.sputnikhalle.de/index.php"&gt;Sputnikhalle&lt;/a&gt; die Location. Die Location war eine alte Farbikhalle, sah ziemlich cool da aus, die Preise für Bier und vor allem für Kaffee, den wir dringend brauchten, war moderat. Ach ja, zum Konzert bin ich mit &lt;a href="http://goretronic.de/"&gt;Goretronic&lt;/a&gt; gefahren. Der Laden sah auf jeden Fall ziemlich cool aus und Pizza gibt es da auch noch. Zur Vorband kamen wir leider zu spät, da wir uns auf dem Hinweg um eine Ausfahrt vertan haben und so die wunderbare westfälische Stadt Sande sehr genau erkunden durfte. Navigationsgerät sei dank (ich bin immer noch überzeugt, dass es auch, obwohl wir uns verfahren hatte, einen viel einfacheren Weg geben musste und dass das Navi einfach mal ein bisschen was von der Umgebung sehen wollte). Die Vorband war übrigens Sahara Hotnights. Eine reine Frauenband deren Musik ich ganz cool fand. Wären wir doch früher gekommen. Nach einer kleinen Pausen, die wir nutzen um Pizza zu essen, Kaffee und Bier, was eine richtig &lt;a href="http://weinverkostungen.de/veltins-v-cappuccino/"&gt;tolle Kombination&lt;/a&gt; sein soll, zu trinken. Naja und dann ging es los. Die junge Herren auf der Bühne sehen nicht nur so aus wie eine jüngere Version, sie hören sich auch so an wie Mando Diao. Für drei Songs war das auch noch ganz unterhaltsam, doch dann wurde deren Musik langweilig und belanglos. Ich hörte auf mit meinen Füßen zu wippen und mitzunicken, sondern setzte mich mit Goretronic hinten in der Konzerthalle auf ein Sofa mit Tisch und schaut kaffetrinkend dem weiteren Treiben der Bubis zu. Mittlerweile langweilte es mich. Doch den Leuten schien es zu gefallen.&lt;br /&gt;Goretronic machte die Bemerkung, dass es besser sei auf Konzerte von Bands zu gehen, die man nicht kennt, da man sich so besser auf deren Musik einstellen kann, da man nicht erwartet, dass die Lieblingslieder gespielt werden, da eh alles neu ist. Dem konnte ich zustimmen. Trotzdem schaffte ich es nicht mit der Band warm zu werden, obwohl es am Anfang so gut aussah. Naja. Ich war froh, als es vorbei war (die zwei oder drei Zugaben raubten mir noch mehr meiner Kraft).&lt;br /&gt;Nach dem Konzert chillten wir wieder in Sitzkissen rum und aßen Pizza. Als wir dann mal so durch den Raum liefen, wurde wir gefragt, ob wir nicht kickern wollen. Wir verneinten, ließen uns dann doch von den Mädchen überreden, die wir dann auch leicht besiegen konnte, obwohl wir das gar nicht vorhatten. Danach unterhielten wir uns ein bisschen mit ihnen. Sie zeigten reges Interesse an uns, uns war es aber egal, wie wir auf sie wirkten, also machte ich die Band und die schwedische Rockszene runter. Sie konnte mir nichts entgegen bringen, ausser "die sind doch toll!" Mein Argument dagegen war, dass die Band doch nur toll gefunden wird, da es doch so süße Bubis sind und ich bin leider nicht schwul genug, dass mir die Band gefallen konnte. Selbst dadurch konnte ich meine Sympathiepunkte nicht verspielen. Die Bands, die ich aufzählte und mag, kannten sie nicht. Hm. Dann sagte ich das, womit ich diesen Eintrag einleitete, doch die beiden Mädchen schienen uns wirklich zu mögen. Sie verstanden auch nicht, was ich studiere. Hm. Sie gingen dann tanzen und wir fuhren nach Hause.&lt;br /&gt;Leider nicht direkt. Wir fuhren dann noch in eine Gaststätte auf einen 50. Geburtstag. Vertfäfelte Decke, ausgestopfte Fasane an den Wänden und die absoluten Karnevalkracher aus den Boxen. Alle waren betrunken, wir nicht. "So stelle ich mir die Hölle vor", sagte Goretronic. Es war die Hölle für eine Viertelstunde. Dann war ich im Himmel. Im Schlaf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-7955525801721250822?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/09/metric-police-and-private.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-4169771807994462897</guid><pubDate>Fri, 26 Sep 2008 11:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-10-17T20:55:51.203+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Katzen</category><title>BSBTRGDCLUB - Britney</title><description>Mein Vermieter hat eine kleine, süße, grau-getigerte Katze. Die ist so klein und süß, das kann man sich nicht vorstellen. Die hüpft durch den Vorgarten, jagt allem hinterher und springt süß rum. Und das seit erst fünf Monaten. Hach, was eine knuffige Baby-Katze. Wenn ich morgens aus der Tür gehe, springt sie immer entgegen und begleitet mich bis zu Straße. Gestreichelt wird sie auch gerne von mir, denn sie fängt immer sofort an zu schnurren. Sie packt auch gerne meine Hand und spielt mit meinen Finger, wenn ich ihr meine Hand zustrecke. Die ist soooo putzig. Heute morgen, als ich auf dem Weg zur Bushaltestelle war, um den Bus zu kriegen, der mich zum Bahnhof bringen soll, da ich da in den Zug gen Heimat steigen wollte, war sie wieder vor meiner Tür. Ich war ein bisschen in Eile, habe mich ihr aber ein bisschen gewidmet und sie gestreichelt. Dann musste ich aber wirklich los und wie jeden morgen lief sie mir bis zur Straße nach. Dann musste ich vom Grundstück aus nach links abbiegen und dann ist es passiert. Aus meinem Augenwinkel sah ich sie noch den Bruchteil einer Sekunde an mir vorbeihuschen, doch es war zu spät. Ich bin mitte auf das arme kleine Ding getreten. Ob es ein Geräsuch gemacht hat, weiß ich nicht mehr, aber so schnell wie das Kätzchen weggelaufen ist, musste es ihr richtig weh getan haben. Ich schaute ihr hinterher und sah, dass sie im gleichen Augenblick ihren Kopf in meine Richtung drehte. Ob sie wohl jemals wieder morgens auf mich warten wird?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-4169771807994462897?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/09/bsbtrgdclub-britney.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-8901693061109672000</guid><pubDate>Tue, 23 Sep 2008 16:31:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-09-23T18:45:30.764+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Bus</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">studieren</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Menschen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Stadt</category><title>The Moldy Peaches - Anybody Else But You</title><description>Da ich nicht direkt in der Stadt wohne, in der ich studiere, muss ich entweder 6 Kilometer mit dem Fahrrad oder 2 Minuten mit dem Bus fahren, nachdem ich 10 Minuten zur Bushaltestelle gelaufen bin. Da das Wetter zur Zeit ziemlich mies ist, habe ich mir eine Wochenkarte für den Bus gekauft und versuche die auch so gut es geht zu nutzen. Es fahren hier nicht allzu viele Buslinien lang, also war ich fast schon bei jedem der Busfahrer im Bus. Und bei jedem ist mir ausgefallen, dass sie irgendwo im Bus Besen und Putzzeug liegen haben. Bei manchen hängen auch persönliche Fotos oder es liegen irgendwo auf dem Armaturenbrett kleine Häkeldecken. Es scheint, als machten es sich die Busfahrer in ihren Bussen gemütlich. Jedes Mal frage ich mich, ob es wirklich für jeden Busfahrer auch nur einen Bus gibt mit dem sie auf Tour gehen. Ich weiß es nicht. Desweiteren glaube ich auch, dass sie ihre Busse selber putzen müssen, denn manche haben immer einen Putzeimer vorne bei sich stehen. Wenn man in Berlin mal Bus gefahren ist, ist man eigentlich daran gewöhnt, dass die Scheiben mit irgendwas zerkratzt sind. Hier ist das aber anders. Jeder Bus kommt mir vor wie neu: Nirgends ist ein Kratzer, oder ein Sticker, nix. Alle Busse sind clean, aber sowas von und auf jede Art und Weise. Die Busfahrer scheinen ihre Busse einfach gut zu hüten und aufzupassen. Als ich einmal in mein neues Haus gefahren bin, saß neben mir ein Junge, der eine Pizza mit im Bus hatte, die er sich nur traute ganz unauffällig zu essen, da über dem Busfahrer ein Schild trohnte, was einem Verbot offene Speisen und Getränke dabei zu haben und diese zu verzehren. Er versteckte sich also immer halb hinter dem Deckel des geöffneten Pizzakartons und guckte bei jedem Bissen immer ganz ängstlich in den Spiegel, mit dem der Busfahrer überwachen kann, was hinter ihm so abgeht.&lt;br /&gt;Ich studiere ja in Mitteldeutschland, in dem Teil, der mal zur DDR gehört. Man sagt ja, hier gäbe es viele Arbeitslose. Darüber möchte ich nichts sagen, da ich mal den Fehler machte und meinen Mathe-Dozenten fragte, ab wieviel Uhr es hier im Osten normal seie, dass man anfänge Bier zu trinken. Er antwortete mir, dass ich mir mit dieser Frage hier keine Freunde machen werde. Auf jeden Fall kommt es mir vor, als hätten die Menschen hier allgemein für manche Sachen ziemlich viel Zeit. Das merke ich natürlich auch wenn ich Bus fahre, denn fast jedes Mal unterhält sich einer der Fahrgäste mit dem Busfahrer. Aber eigentlich ist doch das Reden mit dem Fahrer während der Fahrt verboten und sonst sind die werten mitteldeutschen Busfahrer doch eher streng. Doch dabei scheinen sie ein Auge zuzudrücken und das von manchen Leuten zu begrüßen. Busfahren ist vielleicht nicht so spannend, wie man sich das vorstellen mag.&lt;br /&gt;Wenn ich aber im Bus sitze, denke ich mir, dass Busfahrer gar nicht so schlimm ist. "Setzt euch da hin!" Man, was würde ich doch gerne mal das durch den Bus rufen. Dann würde ich das Lenkrad unter meinem dicken Bauch herum drehen, blinken und in mich reinfluchen "Scheiß Blagen." Das denke ich aber nur bei schlechtem Wetter, wenn die schnauzbärtigen Herrschaften (muss man als Busfahrer eigentlich einen Schnäuzer haben? Ist das Pflicht?) in ihrem fahrenden Glaskasten sitzen und durch die Gegend eiern. Nächste Haltestelle, meine Haltestelle&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-8901693061109672000?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/09/moldy-peaches-anybody-else-but-you.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-2872287019741449892</guid><pubDate>Fri, 19 Sep 2008 14:32:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-09-19T16:45:34.349+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Menschen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Stadt</category><title>Nine Black Alps - Not Everyone</title><description>Ich wohne in einer neuen Stadt, da ich bald ebendort mein Studium beginnen werde. Meine Zeit vertreibe ich mir bisher mit Vorkursen und einkaufen. Letztens wollte ich mir in einem Bistro eine Pizza bestellen und essen. Daher bin ich zum nächstbesten Bistro gelaufen, der mir in puncto Pizza empfohlen wurde. Als ich in das Bistro komme, kommt gerade ein dicker Klischee-Deustcher aus dem Klo und macht sich auf dem Gang noch seinen Blaumann zu. Er sagt zu seinem nach Bier riechendem Kollegen, dass er das Fenster auf dem Klo aufgemacht hat, da er ein Ei gelegt. Darüber muss ich leicht lachen, was die beiden mitkriegen. Jetzt stehe ich doch ein bisschen im Feld deren Interesses. Ich schaue auf die große Tafel über dem Tresen, die zeigt, was es hier für türkische Spezialitäten gibt. Dann werde ich vom türkischen Bistro-Besitzer, der genau so wie sein Laden heißt, gefragt, was ich haben möchte. Ich sage, ich wüßte es nicht und entscheide mich daher spontan für eine Döner Pizza. Ok, ich bekomme, was ich möchte.&lt;br /&gt;Aber irgendwie scheint meine Unentschlossenheit dazu geführt haben, dass ich jetzt das Zentrum der Aufmerksamkeit der beiden Deutschen geraten bin. Es reicht wirklich die beiden als Deutsche zu beschreiben, alles andere würde nicht zutreffen. Ihre dicken Bäuche, ihre dicken roten Gesichter und der beißende Biergestank macht sie einfach zu dem verhaßten Deutschen. Ihre Art auch. Denn die beiden empfehlen mir andauernd die Pizza Hooligan, labern dann irgendwas von der nächsten Fußball WM in Afrika und reißen dabei immer ihren rechten Arm hoch. Dabei sagen sie immer, dass er doch bescheid wissen, ne?, zum Bistro-Besitzer, dem das alles, selbst in seiner Hektik, mehr als peinlich ist, was die beiden da so mit seinen Kunden machen. Denn sie sagen es mir nicht einmal, sondern dreizehn mal - nicht dass ich mitgezählt hätte. Naja, als sie mal von mir ablassen, gucken sie bisschen türkisches Fernsehen und machen Kommentare, als würden sie verstehen, was da gesagt wird. Aus der Ruhe gebracht haben mich die beiden aber nicht, da ich mich innerlich einfach tot gelacht habe.&lt;br /&gt;Die beiden bekommen ihre Pizzen und verabschieden sich laut gröhlend vom Bistro-Besitzer. "Bis morgen." Er guckt mich an und rollt mit den Augen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-2872287019741449892?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/09/nine-black-alps-not-everyone.html</link><author>noreply@blogger.com (d3ny0)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">5</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-4329468402126508038</guid><pubDate>Tue, 26 Aug 2008 00:53:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-08-26T03:02:51.962+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Ich will gar keine Geschichte erzählen</category><title>#19: ...weil ich tot bin.</title><description>Heute bin ich aufgewacht, im schrecklichsten und aberschrecklichsten Sinne. Eingeschlafen bin ich, mich an dich lehnend, deine raue Rinde ihre Konturen in meine Haut drückend, lächelnd. Aufgewacht bin ich lediglich mit dem Bild von dir. Ich glaube nicht, dass es meine Augen sind, die dieses Bild sehen. Ich weiß nicht, wie ich es wahrnehme, aber es ist nicht zu leugnen, dass es da ist, dass es alles ist, was ich habe. Ich weiß nicht, wo ich bin, ich kann mich in dem Bild nicht entdecken.&lt;br /&gt;Ich kann dich sehen, aber du bist tot. Deine Blätter waren niemals grün, doch jetzt füllen sie den schlammigen Morast, der dich umgibt. Dein Stamm ist gefällt, die merkwürdig gezahnte Axt ragt noch aus deinem Fleisch. Du hast geblutet, rote Sturzbäche müssen es gewesen sein, die nun den gesamten Sumpf durchziehen, sich wie Lavaströme durch Asche schlängeln. Die schlimmste anzunehmende Katastrophe.&lt;br /&gt;Neben deinem zerschundenem Körper, ist ein kleiner Hügel, der vorher nicht da war. Er ist trocken, scheint aus der Erde aufgehäuft worden zu sein, die einst mal meine Zuflucht, meinen festen Halt bildete. Darauf steht ein Kreuz, ein Kreuz aus Holz oder sind es Knochen? Der einzige bewegte Teil des Bildes, ist die Gestalt auf diesem Grab. Mein Blick, meine neue Wahrnehmung verschwimmt oder verändert sich diese Gestalt immerzu? Es ist der Wolf, mein infernalischer Verfolger, der dort geifernd und seine Zähne bleckend auf dem steht, was einst ich war, der nun Herr ist von allem, was ich einst hatte. Sein Tritt ist endlich still, so still, wie ich ihn zuletzt vermutet, jedoch niemals daran geglaubt hatte. Seine Augen sind schwarz, ohne Farbstich, ohne Facetten, ohne Gefühl. Im nächsten Moment ist der Wolf verschwunden, verwandelt sich, verschmilzt mit der Umgebung. Da ist ein Mann. Er grinst genauso, wie es der Wolf getan hat, steht genauso ruhig und triumphierend da, bis er anfängt zu tanzen, langsam, bedächtig schwingt sein Körper auf seinen Füßen hin und her, zu einem Trauermarsch, den ich nicht hören kann. Ich kenne sein Gesicht, will es nicht kennen, aber meine neuen Augen haben keine Augenlider. Ich muss dieses Bild auf ewig anschauen. Da ist überall Tod, ich sehe all die reglosen, zerfressenen Körper in diesem Sumpf, der ich bin. Unzählige leere Augen, im Morast, im Schlamm, im Dreck meiner Seele, wo einmal trockene Erde war, fester Grund, uneingeschränkter Halt. All meine Zweifel sind zu Gräbern geworden, in diesem Sumpf, der ich bin. Ich komme hier niemals raus. Ich muss dieses Bild auf ewig anschauen.&lt;br /&gt;Du wirst diesen Brief niemals bekommen, mein Herz. Selbst wenn du noch leben würdest, würde dieses Papier niemals deine Türschwelle erreichen, weil ich nicht mehr lebe, weil ich tot bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ende&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-4329468402126508038?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/08/19-weil-ich-tot-bin.html</link><author>noreply@blogger.com (Dumpstar)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-8478544084896421250</guid><pubDate>Sun, 24 Aug 2008 12:50:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-08-24T14:53:35.882+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Ich will gar keine Geschichte erzählen</category><title>#18: Sinnlos</title><description>Diese Zeilen sind recht sinnlos, ungefähr so sinnlos, als wenn man dem Typen am Galgen, kurz bevor er fällt, sein Strafregister vorliest. Es ändert nichts. Er weiß, dass er gleich sterben wird und er weiß auch, warum er sich gleich zuckend im Strick winden wird. Wollen sie ihn nur daran erinnern, was für gute Zeiten er gehabt hatte, als er ohne Regeln, ohne Gesetze und ohne Gewissen leben konnte? Ich wiederhole und kaue immer wieder und wieder dieselben Gefühle, dieselben Missstände, dieselbe Scheiße durch, an der ich ersticke. Wem hilft das? Für mich sind all diese Schmerzen nicht bittersüß, etwas an das man sich gern erinnert, was man seinen Enkelkindern auf der Veranda im Abendlicht erzählt. Und doch bleibt mir keine andere Wahl, als mich in meiner Pein zu suhlen, an nichts anderes zu denken und mein Selbst, das aus reiner Qual besteht, doch niemals abzuschütteln. Lindern diese Zeilen mein Leiden? Helfen sie irgendjemandem durch den Schmerz? Ich habe mein Leben damit verbracht die Tiefe dieses Schmerzes zu durchwandern, zu erforschen und doch ergeben sich mit jedem Atemzug neue unangenehme Antworten auf all die Fragen, von denen ich wünschte, sie nicht stellen zu müssen. Als Gefangener in mir selbst weiß ich, dass diese Zelle ausbruchsicher ist. Und warum überhaupt ausbrechen, wenn diese Zelle doch die ganze Welt umfasst?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-8478544084896421250?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/08/18-sinnlos.html</link><author>noreply@blogger.com (Dumpstar)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-356749301392675849</guid><pubDate>Tue, 19 Aug 2008 00:40:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-08-19T03:08:08.306+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Arbeitswelt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Menschen</category><title>Fall Out Boy - Tell That Mick He Just Made My List Of Things To Do Today</title><description>Ja, ich arbeite schon wieder und habe wie immer zu viel Zeit. Mein Freund war wieder da und dieses Mal darf ich mich loben, ich habe die Bonbons 5 MInuten vorher in weiser Vorahnung unter den Tisch gestellt, sodass er sich keine nehmen konnte. Ich soll nicht mehr so viele davon rausgeben und er hört nicht auf mich, sich doch bitte weniger zu nehmen. Aber nicht heute nacht!&lt;br /&gt;Ich will gar nicht so sehr auf seine persönlichen Geschichten eingehen, weil er mir mittlerweile doch etwas Leid tut, doch schöne Anekdoten hat er heute Nacht wieder gebracht. Es geht um Frau Meier-Wölden, die neue Freundin von Boris Becker. Er hat sie ja beide schon einmal getroffen und zwar in irgendeinem Brauhaus in München. Da hat er nicht nur Boris Becker persönlich gesehen und ihn mit glasigen Augen und abwesender Art für kokainabhängig erklärt, er hat Frau Meier-Wölden auch gleich noch gesagt, dass er mit ihr doch bitte keine Konversation haben möchte, weil er schon genug Leute kennt, die so selbstverliebt sind, dass sie die äußere Welt nicht mehr wahrnehmen, und die ihm Steine in den Weg legen. Dazu noch ein paar schöne, zynische Ausschmückungen für die liebe Frau und ihr rennen Tränen über die zugeschminkten Wangen, während der Rest des Brauhauses meinem Freund applaudiert. Danach ist er mit seiner kleinen Stoffente mit erhobenem Haupt aus dem Brauhaus gegangen. Darüber befragt er während der Erzählung noch schnell eben jene Ente, die er aus seiner Brusttasche zieht.&lt;br /&gt;Wie er diese Geschichte erzählt, steht er mittlerweile nicht mehr so fest und großen zeitlichen Aufwand verheißend mitten im Raum, sondern steht in der Tür, aus welcher er sich zum Ende seiner Geschichte immer mehr hinausbewegt. Heute hatte er auch irgendeinen Rotz am Kinn kleben, so ein brauner Tropfen samt Rinnspur. Wie in so vielen Filmen humoristisch aufgearbeitet, kann man den Blick nicht von diesem Ekel an sich wenden und muss sich schwer beherrschen nicht laut loszuschreien, diesen Makel doch bitte zu beseitigen. Es war wirklich Beherrschung! Ich sitze derweil nur stumm, nicht antwortend auf meinem Stuhl, hinter meinem Tresen und warte ab, starre auf die Uhr. Ich lache da, wo es lustig sein soll, stimme da zu, wo es indirekt verlangt ist. &lt;br /&gt;"Na, die Anekdote war doch jetzt mal gut!" fragt er mit ganz aufgeregter Stimme.&lt;br /&gt;-"Seeeehhhr gut!", stimme ich ihm nickend und lächelnd zu. Eigentlich denke ich nur, dass ich gerade keine Lust auf ihn habe und dass er doch endlich gehen soll, aber sein seltsamer Humor hat doch immer wieder etwas tatsächlich lustiges. Außerdem kann ich ihm schlecht sagen: "Verpiss dich! Ich hab keinen Bock auf dich!" Würd ich auch nie tun, weil er auf seine Art und Weise und in seiner Welt doch sehr nett zu mir ist und ich dass zu schätzen weiß, egal wie merkwürdig er wirklich ist.&lt;br /&gt;Mein Zitat des Abends: "Da gibts doch Kokain wie Brausetabletten! [...] Die armen Kinder, die dabei rauskommen!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So long, so long...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-356749301392675849?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/08/fall-out-boy-tell-that-mick-he-just.html</link><author>noreply@blogger.com (Dumpstar)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-27820884.post-6398110589427688562</guid><pubDate>Mon, 18 Aug 2008 22:37:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-08-19T00:37:25.889+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Ich will gar keine Geschichte erzählen</category><title>#17: Dieses Bild voller Erinnerungen, klipp klapp.</title><description>Ich bin nett zu ihr, frage was los ist, wenn sie bedrückt wirkt, frage wie es ihr geht, wenn sie wortkarg ist. Wortkarg war sie eigentlich noch nie, sie plappert immerzu und ich meine plappern. Wenn man ihr lang genug zuhört, verschmelzen ihre Worte zu einem einzigen Brei, zu einem auf- und abschwellenden Geräusch, einem Piepen im Ohr. Ich nicke in den richtigen Momenten, stimme zu, wenn ihr Blick mich dazu auffordert. Die Kunst der Konversation habe ich lange verlernt, lange für überflüssig erklärt. Wozu soll ich mit ihr reden, sie hat nichts zu sagen, sie redet nur, redet, damit der Raum nicht in erdrückender Stille versinkt. Ich finde diese Ruhe entspannend. Ich öffne ihr nur die Tür, damit ich nicht mehr allein in der Stille bin, dieser unartikulierte Raum, die leeren Wände, dieses Bild voller Erinnerungen.&lt;br /&gt;Ich habe ein Notizbuch, in das ich Dinge schreibe, Werke, die niemals gut genug sind für jemand anderen. Worte, die nie genau mein innerstes Ausdrücken, fließen auf das Papier, in einer Handschrift, die so gehetzt und hässlich ist, dass ich sie nicht lesen kann. Früher oder später liegen doch nur zerrissene Seiten stumm auf dem Boden. Ich spiele Violine, doch der Klang erfüllt mich nicht, wie es eine Stimme tut. Der Klang ist nur eine genauere Version meiner eigenen Stimme, direkter, exakter, verständlicher. Die Sprache der Violine verstehe aber nur ich, sonst niemand. Täglich klopft es an meiner Wand und ich höre auf zu spielen. Und am Ende liegen doch nur zerrissene Saiten stumm auf dem Boden.&lt;br /&gt;Es klopft an meiner Tür. Ohne zu schauen wer dort steht, öffne ich die Tür und falle zurück in meinen tiefen, mich umhüllenden Ohrensessel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Plap... Plap... Plap... Plap… „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus meinem Innersten auftauchend, höre ich auf meinem Verstand zu trauen, übertrage die Verantwortung dem Instinkt. Dann speie ich ihr die Worte, die sich brodelnd unter der Oberfläche (Ich bin ein Bergsee.) angesammelt haben, entgegen, Worte, die sie von mir noch nie gehört hat, mein Gesicht so voller Hass, dass sie davon ihr Leben lang träumen (Ich spüre schon den Morgentau.) wird. Ich bin der Dämon, der dich nachts heimsuchen wird, auf dass du dir gleich die Augenlider (Ich sehe die vielen Blumen.) abtrennen kannst, weil du sie nie wieder brauchen wirst. Du sollst austrocknen, auslaufen, ausbluten, mit jedem weiteren Wort (Ich habe einmal geliebt.), das du sprichst. Ich ramme meine Hand deinen Rachen hinunter und reiße deine Stimmbänder (Ich höre sie singen.) heraus, wie Saiten von einer Violine. Sterben kannst du erst, wenn ich dich sehe, wie du neben deinen zerrissenen Stimmbändern am Boden liegst und stumm bist. Dann erdrossele (Ich fliege mit den Vögeln davon.) ich dich eher beiläufig, bevor ich wieder in der Stille untertauchen kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27820884-6398110589427688562?l=www.huntthereallife.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.huntthereallife.com/2008/08/17-dieses-bild-voller-erinnerungen.html</link><author>noreply@blogger.com (Dumpstar)</author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total></item></channel></rss>
