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	<title>Intensivkind</title>
	
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	<description>// Gefangen zwischen Alltag und der Suche nach Lebensqualität //</description>
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		<title>Der erste Rollstuhl kommt</title>
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		<pubDate>Sat, 26 May 2012 12:28:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jetzt folgt der Schritt — das Intensivkind bekommt einen Rollstuhl. Somit werden wir uns von der Vokabel “Rehabuggy” verabschieden. Ich weiß, viele Kinder mit Handicap haben sehr früh einen Rollstuhl. Der Schritt vom Rehabuggy zum Rollstuhl ist auch schon länger an gedacht. Der erste Start dazu sollte der Wechsel von der Kita in die Schule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt folgt der Schritt — das Intensivkind bekommt einen Rollstuhl. Somit werden wir uns von der Vokabel “Rehabuggy” verabschieden. Ich weiß, viele Kinder mit Handicap haben sehr früh einen Rollstuhl. Der Schritt vom Rehabuggy zum Rollstuhl ist auch schon länger an gedacht.</p>
<p><a href="http://intensivkind.wurzelstein.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0535.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-481" title="2012-05 Rehabuggy Kimba Cross" src="http://intensivkind.wurzelstein.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0535-300x300.jpg" alt="Der Rehabuggy Cross" width="300" height="300" /></a></p>
<p><span id="more-473"></span>Der erste Start dazu sollte der Wechsel von der Kita in die Schule sein. War es aber nicht. Die Grund war simpel: Wozu? Das Kind wird nicht mit dem Fahrdienst in die Schule befördert. Der Druck zur Umrüstung der Mobilität war erstmal raus. Dies war aber nicht der einzige Grund. Nein, es ist auch das Gefährt selbst, von dem eine Trennung schmerzhaft ist. Schließlich begleitet es unser Leben schon über sieben Jahre.<br />
Der Rehabuggy knatscht, quietscht und passt kaum durch die Wohnung. Er fährt sich sehr gut. Waldwege wie auch Schnee stellen für ihn keine Barriere dar und die Bremsen leisten immer gute Dienste, wenn es bergab ging — über das Bergauf reden wir nie. Wozu auch, stehe ich vor dem Berg und der Weg zieht sich dort hinauf, so muss ich schieben. Es gibt keinen Ausweg.<br />
Der Rollstuhl kommt, er wurde fast vollständig genehmigt. Jetzt geht es ans bauen des Hilfsmittels und wir gewinnen am Ende mehr Platz in der Wohnung. Dies ist zumindest unsere Hoffnung, denn wir möchten gerne auf die Sitzschale verzichten. Ein Gefährt reicht.</p>
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		<title>Tracheostomapflege: Handschuhe wieder im Programm</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 20:55:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Übers Telefon hat die Kasse uns mitgeteilt: Die Einmalhandschuhe für die Tracheostomapflege würden wieder über die Krankenkasse finanziert werden. Eine Erleichterung, eine Baustelle weniger. Sicherlich, wir dürfen darüber streiten, ob man beim trachealen Absaugen mit Non-Touch auf Handschuhe verzichten könne. Aber, eh man es kann und dies in allen Lebenslagen, es ist ein „gewagtes Spiel“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Übers Telefon hat die Kasse uns mitgeteilt: Die Einmalhandschuhe für die Tracheostomapflege würden wieder über die Krankenkasse finanziert werden. Eine Erleichterung, eine Baustelle weniger. Sicherlich, wir dürfen darüber streiten, ob man beim trachealen Absaugen mit Non-Touch auf Handschuhe verzichten könne. Aber, eh man es kann und dies in allen Lebenslagen, es ist ein „gewagtes Spiel“ und bedarf viel Übung und dann kommt die Situation, in der man tiefer absaugen möchte …</p>
<p><span id="more-436"></span>
<p>Warum nun diese Genehmigung? War es die Begründung im Widerspruch? Ich kann es nicht beantworten, zumindest hat es geholfen der Ablehnung gegen zu halten. Die Genehmigung sei gekommen, da man fest gestellt habe, die Einmalhandschuhe wurden falsch beantragt. Dies heißt, es wurde der falschen Gruppe im Hilfsmittelverzeichnis zu geordnet beim Kostenvoranschlag. Ja, so einfach kann es sein.</p>
<p>Jetzt ist die Frage, was können wir daraus lernen? Wird ein Hilfsmittel abgelehnt, so wäre eine der ersten Fragen: Wurde es denn richtig beantragt? Wurde die richtige Diagnose benannt, die richtige „Verortung“ im Hilfsmittelverzeichnis, mit dem üblichen Preis ausgezeichnet …</p>
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		<title>Inklusive Stadt und geöffnete Tür</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 20:49:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir denken an Inklusion und im Fernsehen wird berichtet, da fehlen den einem die nötigen Hilfen, um überhaupt gut seine Wohnung verlassen zu können. Und heute war ich auf einem Workshop zur Inklusion und ich sehe immer noch nicht klar. Allein der Begriff Inklusion bleibt mir ein Rätsel oder anders gesagt, ich kenne die Definition, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir denken an Inklusion und im Fernsehen wird berichtet, da fehlen den einem die nötigen Hilfen, um überhaupt gut seine Wohnung verlassen zu können. Und heute war ich auf einem Workshop zur Inklusion und ich sehe immer noch nicht klar. Allein der Begriff Inklusion bleibt mir ein Rätsel oder anders gesagt, ich kenne die Definition, aber ich finde keine Tür, die zu öffnen ist, mir diese Welt erfahrbar macht.<br />
Im Workshop sollte erklärt werden, was wünschen wir uns, damit unsere Kommune inklusiv wird. Ich weiß nicht und krame in alten Forderungen, die schon vor der “Inklusion” bestanden wie in einem Spielplatz für alle oder die Verwendung von leichter Sprache. Der Start des Workshops verlief mit einem gespielten Beispiel einer negativen Erfahrung oder wie eben Integration verhindert wird. Meine Frage ist, macht es hierbei Sinn, sich an den negativen Erfahrungen festzuhalten? Die gibt es doch in großer Anzahl. Warum nicht das benennen und das als Vorbild nehmen, wo Integration/Inklusion klappt. Das können kleine Dinge sein, wie der Zutritt zum Theater, und lassen wir sie zu Großen wachsen, der Vision, es hat etwas beglückendes, wenn alle Menschen am gesamten Leben der Stadt teilhaben können. Jede Tür ist für jeden geöffnet.</p>
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		<title>Therapieresistende Epilepsie und jeder Dritte</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 15:14:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Intensivkind ohne Epilepsie — zu schön wäre es. Am Anfang. nach den ersten Anfällen, war diese Erkrankung verschwunden. Einzelne und wenige Medikamente stellten eine Anfallsfreiheit her. Lange hielt diese Wirkung nicht. Die Anfälle kamen zurück und es wurde ein Rätselraten gestartet, welches Medikament nun helfe. Und heute, heute nach sieben Jahre Epilepsie bleibt es dabei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Intensivkind ohne Epilepsie — zu schön wäre es. Am Anfang. nach den ersten Anfällen, war diese Erkrankung verschwunden. Einzelne und wenige Medikamente stellten eine Anfallsfreiheit her. Lange hielt diese Wirkung nicht. Die Anfälle kamen zurück und es wurde ein Rätselraten gestartet, welches Medikament nun helfe. Und heute, heute nach sieben Jahre Epilepsie bleibt es dabei, die maximale Anfallsfreiheit beträgt wenige Stunden, an guten Tagen.</p>
<p>Alles halb so wild oder eben bei <a title="Medikamente Wirksamkeit nich bei jeden Epileptiker" href="http://www.bethel.de/aktuelles/aktuelles-detail/artikel/402/epilepsie-medikamente-wirken-nicht-bei-jedem-patienten.html">jeden dritten Patienten</a> wird keine Anfallsfreiheit erreicht, trotz moderner Medikamente. Somit gehört das Intensivkind zu keiner Minderheit — eben wie man es nimmt, denn die Schwere der Epilepsie ist auch unterschiedlich.</p>
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		<title>Kosten, Integration, Schule — keine Antwort</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 15:52:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kostet Inklusion oder Integration von behinderten Kindern in die “normale” Schule mehr als der herkömmliche Weg Sonderschule? Kann sein, so einige Berichte zeigen in die Richtung, doch sehe ich es als schwierig zu beurteilen. Zum einen müsste hierbei die Frage beantwortet werden: Besteht denn die gleiche Fallzahl an Kinder mit erweiterten Förderungsbedarf und ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kostet Inklusion oder Integration von behinderten Kindern in die “normale” Schule mehr als der herkömmliche Weg Sonderschule? Kann sein, so <a title="Spiegel über Kosten Inklusion" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,823365,00.html">einige Berichte</a> zeigen in die Richtung, doch sehe ich es als schwierig zu beurteilen. Zum einen müsste hierbei die Frage beantwortet werden: Besteht denn die gleiche Fallzahl an Kinder mit erweiterten Förderungsbedarf und ist der Förderumfang gleich geblieben, auch in der Qualität und Quantität. Also kurz, wenn mehr schwermehrfach behinderte Kinder in die Sonderschule kämen, so würde die Förderzentrum auch mehr Geld brauchen. Ein höherer Personalschlüssel ist damit gefordert. Die andere Frage ist aber für mich, war oder ist denn an jeder Sonderschule der Personalschlüssel für eine qualitätsgerechte Versorgung ausreichend gewesen? Also wird mit dem Weg der Integration aufgezeigt, so viel Lehrer und HelferInnen brauchen wir wirklich. Letztendlich lässt sich die Frage der Kosten erst dann beantworten, wenn der Weg Integration / Inklusion als abgeschlossen gilt. Doch wäre oder ist der Blick auf die Bildungskosten in der Schule für das Kind mit Handicap eingeschränkt. Ein erweiterter “Blick” ist, was die Gesellschaft dadurch gewinnen kann als Wert oder welcher Lebensweg für ein behindertes Kind möglich werden und den Familien.</p>
<p>Nachtrag: Betrachte ich die CO2-Bilanz, somit bekommt das Intensivkind eine sehr gute Bilanz durch die Integration in die Schule vor Ort, da es keinen Fahrtdienst mehr braucht. Bei steigenden Treibstoffkosten wird der Kostenfaktor “Fahrdienst” auch in Zukunft wachsen.</p>
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		<title>Für Solche — Ihr heimisches Betreuungszentrum</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 20:04:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Können Sie sich vorstellen mit einem schwermehrfach behinderten Menschen zusammen zu leben? Nein? Ja? Sie leben mit einem Menschen mit Handicap zusammen — für so manchen scheint diese Vorstellung nicht ins Weltbild zu passen. Behinderte Menschen gehören in eine Betreuungseinrichtung oder Station. Zumindest kamen wir schnell in Verdacht, dass wir “nur” Betreuer sind bei einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Können Sie sich vorstellen mit einem schwermehrfach behinderten Menschen zusammen zu leben? Nein? Ja? Sie leben mit einem Menschen mit Handicap zusammen — für so manchen scheint diese Vorstellung nicht ins Weltbild zu passen. Behinderte Menschen gehören in eine Betreuungseinrichtung oder Station. Zumindest kamen wir schnell in Verdacht, dass wir “nur” Betreuer sind bei einer Passantin. Wie das geht? Ganz einfach: Sie setzen sich vor Ihrem Haus und beschäftigen sich gezielt mit ihrem chronisch kranken Kind, der dementen Mutter oder dem schwer behinderten Ehepartner. Sie werden angeschaut, sie werden angefragt, ob diese auch einer der Betreuungseinrichtungen (für Solche) ist. Sie glauben es nicht? Müssen Sie auch nicht, es passiert ganz einfach so und Sie können es nicht verhindern. Letztendlich ist es sogar die “richtige” Sicht, denn die Begleitung und Pflege eines schwer kranken Kindes oder eines Menschen mit Alzheimer ist ein harter Job. Sie spüren es schnell, wenn zu wenig Schlaf ihre Nerven aufreibt oder der Rücken schmerzt. Beruflich tätige Pflegekräfte machen nach ihrem Dienst Pause, können sich erholen. Ihnen als Pflegeperson — für Sie gibt es nur Mikropausen. Also warum nicht gleich ein Betreuungszentrum gründen — es ist ein ordentlicher und schwerer Job, der seinen Rahmen, Namen braucht. An der Entlohnung Ihres “Ehrenamtes” muss leider noch gearbeitet werden.</p>
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		<title>Gesundheit in Not: Notrufnummer für ärztliche Bereitschaft 116 117</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 20:01:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ob Wochenende oder am sehr späten Nachmittag, wenn die Arztpraxen geschlossen sind, kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen. Diese können so verlaufen, dass sie einen schnellen ärztlichen Rat bedürfen. Muss es ein Notarzt sein? Nicht in jedem Fall. In vielen Situation reicht der ärztliche Bereitschaftsdienst. Dieser war bisher bundesweit nicht einheitlich zu erreichen. Ab dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Wochenende oder am sehr späten Nachmittag, wenn die Arztpraxen geschlossen sind, kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen. Diese können so verlaufen, dass sie einen schnellen ärztlichen Rat bedürfen. Muss es ein Notarzt sein? Nicht in jedem Fall. In vielen Situation reicht der ärztliche Bereitschaftsdienst. Dieser war bisher bundesweit nicht einheitlich zu erreichen. Ab dem 16. April 2012 ändert sich dies, denn ab da wird eine einheitliche Telefonnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst eingeführt: 116 117. Also gleich ins Telefonbuch, Handy oder Smartphone abspeichern.</p>
<p>Mehr Infos unter: <a href="http://www.116117info.de">http://www.116117info.de</a></p>
<p>Bitte Beachte: Der Start geschieht nicht gleichzeitig in allen Bundesländern.</p>
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		<title>Pflege — Pflegenot — Kinder — ohne Pflegejahr</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 19:16:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nur 4% der Pflegebedürftigen sind unter 20 Jahre — eine Statistik, mit der ich die Frage habe, ob denn die Richtlinien zur Begutachtung auch die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ausreichend berücksichtigt. Eigentlich ist diese Frage wiederum veraltet, denn es müsste ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff entwickelt werden. Aber wie es ausschaut, aus dem Jahr der Pflege [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Nur 4% der Pflegebedürftigen sind unter 20 Jahre — eine Statistik, mit der ich die Frage habe, ob denn die Richtlinien zur Begutachtung auch die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ausreichend berücksichtigt. Eigentlich ist diese Frage wiederum veraltet, denn es müsste ein neuer <a href="http://www.pflegewiki.de/wiki/Pflegebedürftigkeit_nach_§_14_SGB_XI" target="_blank" title="Pflegewiki - Pflegebedürftigkeit">Pflegebedürftigkeitsbegriff</a> entwickelt werden. Aber wie es ausschaut, aus dem Jahr der Pflege (2011) wurde nichts, eine Abhilfe gegen den <a href="http://www.pflegedienst-online.info/berichte/Pflegenotstand-in-Deutschland-BPA-Landesgeschaeftsstellenleiter-Joachim-Goertz-im-Interview-31.html" target="_self" title="Pflegenotstand ist da!">Pflegenotstand</a> — da kämpfen immer noch zwei Lager mit unterschiedlicher Meinung. Die einen sagen, es gibt ihn, die anderen verneinen es. Letztendlich wirkt es alles so, es möchte sich von den Entscheidern in der <a href="http://pflegen-online.de/nachrichten/aktuelles/pflege-neuausrichtungs-gesetz-png-ein-grandioser-flop.htm" target="_blank" title="Flop die Pflegereform 2012">Pflegepolitik</a> sich keiner der Verantwortung stellen, die Pflege in Deutschland auf einen guten Weg zu bringen. Sie bleibt wohl eher ein individuelles <a href="http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,29131/ticket,g_a_s_t" target="_blank" title="">Lebensrisiko für die Betroffenen</a><a href="http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,29131/ticket,g_a_s_t" target="_self" title="Pflege und Armutsrisiko"></a> und deren Angehörigen.</p>
<p> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>GKV vs. PKV: die bessere Wahl</title>
		<link>http://intensivkind.wurzelstein.de/2012/04/04/gkv-vs-pkv-die-bessere-wahl/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 11:00:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Für die einen steht gar nicht die Wahl, welche Krankenversicherung sie nehmen können — für die, die Wahl haben, könnte es eine Frage des Geldes sein, was sie “abdrücken” möchten in die soziale Absicherung. Sie wählen lieber die private Krankenversicherung statt die Gesetzliche. Der Tarif sei güngstiger. Fazit ist, wenn ich einigen Gesprächen folgen konnte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die einen steht gar nicht die Wahl, welche Krankenversicherung sie nehmen können — für die, die Wahl haben, könnte es eine Frage des Geldes sein, was sie “abdrücken” möchten in die soziale Absicherung. Sie wählen lieber die private Krankenversicherung statt die Gesetzliche. Der Tarif sei güngstiger.  </p>
<p>Fazit ist, wenn ich einigen Gesprächen folgen konnte, erst im Versicherungsfall wird klar, wie gut und passend ich versichert bin.  Mit einem behinderten und/oder chronisch kranken Kind zeigt sich schnell, wie gut ich bei meiner privaten Krankenkasse mit dem gewählten Tarif abgesichert bin ohne in wirtschaftliche Not zu kommen. Möchte ich einen speziellen Rollstuhl, brauchen wir häusliche Kinderkrankenpflege, dann zeigt sich schnell, ob es der richtige Tarif ist.  Schnell wird diese Leistung als Kulanz ausgelegt oder geht gar nicht. In der Gesetzlichen ist dies Hilfsmittel möglich, sogar gelistet, und die häusliche Kinderkrankenpflege, wenn sie begründet ist, wird auch gezahlt.</p>
<p>Welchen Stand die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bildet zeigt eine Aktion der Verbraucherzentrale:</p>
<p><a href="http://www.gkv-netzwerk.de/CMS/Aktion_der_Verbraucherzentralen_belegt_GKV_die_bessere_Wahl-4670e632-1866-464c-9347-6b94f506aa98_Meldung.html" target="_blank" title="Verbraucherzentrale fragt wie gut GKV und PKV">“Aktion der Verbraucherzentralen belegt: GKV die bessere Wahl”</a></p>
<p> </p>
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		<title>Tracheales Absaugen: Einmalhandschuh hat kein Nutzen?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 08:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirkstr.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer hätte es je geglaubt, der Hygieneartikel „Einmalhandschuhe“ hätte keinen nachgewiesenen medizinisch-therapeutischen Nutzen. Dies mussten wir von der Krankenkasse erfahren in der Ablehnung der Einmalhandschuhe fürs sterile tracheale Absaugen. Sind also Einmalhandschuhe nutzlos und warum wird dann der Einmalhandschuh verwendet im Rettungswesen, im Operationssaal oder beim Katheterisieren der Harnwegsblase. Wenn ich länger über diese Schlagwortgruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hätte es je geglaubt, der Hygieneartikel „Einmalhandschuhe“ hätte keinen nachgewiesenen medizinisch-therapeutischen Nutzen. Dies mussten wir von der Krankenkasse erfahren in der Ablehnung der Einmalhandschuhe fürs sterile tracheale Absaugen.</p>
<p><span id="more-338"></span></p>
<p>Sind also Einmalhandschuhe nutzlos und warum wird dann der Einmalhandschuh verwendet im Rettungswesen, im Operationssaal oder beim Katheterisieren der Harnwegsblase. Wenn ich länger über diese Schlagwortgruppe „medizinisch-therapeutischer Nutzen“ nachdenke, entsteht die Frage, was versteht die Sachbearbeitung der Krankenkasse überhaupt darunter. Ich kann diese Frage nicht beantworten</p>
<p>Der sterile Einmalhandschuhe dient, wenn ich die Hygiene richtig verstehe, der Sicherung einer ärztlichen Behandlung. Ein Beispiel wäre im Operationssaal. Würden die Operateure ohne Handschuhe arbeiten, so bestände eine hohe Gefahr der Wundinfektionen, da Hände auch nach der Händedesinfektion nicht steril sind. Entzündet sich die Wunde, so kann es das gewünschte Operationsziel vernichten. Der Patient erhält nicht die gewünschte Lebensqualität und eine Entzündung kann eine erneute Operation nötig machen. Ein Beispiel ist die Amputation eines Zehs — eine weitere schwere Entzündung des OP-Wunde am Fuss macht eine weitere, höhere Amputation nötig.</p>
<p>Sie fragen, was hat dies mit dem Absaugen in der Trachea zu schaffen. Durch das Tracheostoma ist doch eh alles offen hin zu der Luftröhre und somit in die tieferen Atemwege. Dies ist richtig — doch besteht durch das Absaugen eine Keimverschleppung in die tiefen Atemwege, wenn nicht sauber und hygienisch gearbeitet wird. Es können Bakterien, Viren oder Pilze von den Händen auf den Katheter übertragen werden und dieser transportiert es in den Atemwegen. Aber selbst die auf der Haut unproblematischen Keime könnten Probleme in der Luftröhre verursachen. Die Trachea besteht aus einer Schleimhaut und diese hat eine minimalste Keimbesiedlung, die tieferen Atemwege sind bei gesunden Menschen keimfrei. Werden auf der Schleimhaut Keime transportiert, so kann die Schleimhaut der Trachea geschädigt werden und es kann zu einer Besiedelung der tieferen Atemwege kommen bis hin zu schweren Entzündungen. Eine andere Komplikation beim Absaugen ist, dass durch den Absaugvorgang es zu Mikroverletzungen der Schleimhaut der Luftröhre kommen kann — dies lässt sich nicht immer verhindern. Werden im gleichen Moment noch Keime in diese Wunde transportiert, so kann der Nährboden für eine Entzündung gesetzt werden.</p>
<p>Was ist also das oberste Gebot: Steriles Absaugen. Es kann und sollte gut funktionieren mit der Non-Touch-Methode, doch die Realität der Pflege zeigt ein anderes Bild. Ich sauge ab, aber ich erwische nicht das Sekret in der Kanüle oder Luftröhre. Es befindet sich tiefer und somit muss ich tiefer absaugen. Ich schiebe also den Katheter nach, in dem ich mit der Hand nachgreife an diesem. Die Stelle des Katheters, wo vorher meine Finger waren, befindet sich somit jetzt in der Kanüle — ohne sterile Handschuhe ist somit die Keimverschleppung komplett.</p>
<p>Mit dem Einsatz eines Einmalhandschuhes besteht ein medizinisch-therapeutischer Nutzen, da der ärztliche Behandlungsplan gesichert wird, so mein Verstehen. Das Sekret muss aus dem Atemwegen abgesaugt werden, damit es dort keine weiteren Probleme wie Atemprobleme oder Erstickung verursacht oder auch Lungenentzündungen vermieden werden, da für einen freien Atemweg gesorgt wird. Durch den Einsatz mit Einmalhandschuhen sorge ich dafür, die Keimbelastung im Absaugvorgang aufs Minimum zu beschränken und verhindere so auch Entzündungen in den unteren Atemwegen.</p>
<p>Mal sehen, wie die Geschichte  sich weiter entwickelt, denn sicherlich kann man sich streiten, wie man “medizinisch-therapeutischen Nutzen” definiert — vielleicht ist eine hygienische Arbeitsweise eine individuelle Gesundheitsleistung (IGEL) und keine Basisleistung.</p>
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