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	<title>iowaandy's blog</title>
	
	<link>http://www.andreas-maurer.net</link>
	<description>Hier bloggt Andreas Maurer (nicht nur) zu den Themen Kommunikation, PR und Social Media</description>
	<lastBuildDate>Wed, 17 Aug 2011 19:54:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Was wird aus dem Digitalradio DAB+?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 19:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Maurer</dc:creator>
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Im Was-mit-Medien-Blog kommt Daniel Fiene zu dem Schluss, dass Google mit seinem Plus einen besseren Job macht als die Rundfunkwelt mit ihrem DAB+-Projekt. Das Wortspiel hinkt natürlich, der Aussage an sich kann ich in meinem Kommentar nur zustimmen, den ich hier kurz wiedergeben möchte. Ich kann mir ehrlich gesagt – leider – nicht mehr vorstellen, [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Im <a title="Was-mit-Medien-Blog: Daniel Fiene denkt bei DAB+ immer an Google+" href="http://heute.wasmitmedien.de/2011/08/17/warum-ich-bei-dab-immer-ein-bisschen-an-google-denken-muss/#comment-227" target="_blank">Was-mit-Medien-Blog</a> kommt Daniel Fiene zu dem Schluss, dass Google mit seinem Plus einen besseren Job macht als die Rundfunkwelt mit ihrem DAB+-Projekt. Das Wortspiel hinkt natürlich, der Aussage an sich kann ich in meinem Kommentar nur zustimmen, den ich hier kurz wiedergeben möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann mir ehrlich gesagt – leider – nicht mehr vorstellen, dass <a title="Wikipedia: Digital Audio Broadcasting" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Broadcasting" target="_blank">DAB</a>, ob mit oder ohne +, in Deutschland noch so richtig abhebt. Ich hatte vor geschlagenen 15 Jahren <a title="Homepage der DAB-Plattform e. V. in der Wayback Machine" href="http://web.archive.org/web/19980127092848/http://www.dab-plattform.de/" target="_blank">beruflich </a><a title="Homepage des World DAB Forums in der Wayback Machine" href="http://web.archive.org/web/20000301211414/http://www.worlddab.org/" target="_blank">mit DAB </a>zu tun, und auch da war die Technik ja schon fast 10 Jahre alt. Leider ist in Deutschland ziemlich viel schief gelaufen, insbesondere was das (Nicht-)Zusammenspiel zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern anging, und auch das Kompetenzwirrwarr zwischen Rundfunkrecht (Länder) und Frequenzvergabe (Bund) haben das ihre getan. Das hat damals kaum ein Ausländer verstanden, und Großbritannien mit BBC, OFCOM und kommerziellen Radiostationen haben vorgemacht, wie es hätte laufen können.</p>
<p style="text-align: justify;">1997 bei der DAB-Plattform in München habe ich vom Fraunhofer-Institut eine Diskette mit dem ersten MP3-Decoder bekommen – spätestens da war eigentlich klar, dass DAB mit dem <a title="Wikipedia: MUSICAM" href="http://en.wikipedia.org/wiki/MPEG-1_Audio_Layer_II" target="_blank">MUSICAM Standard</a> (MPEG 1 Layer 2) irgendwann Probleme bekommen würde. Und da war von mobilem Internet mit Megabit-Geschwindigkeiten noch nichts zu ahnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl ich mich DAB immer noch verbunden fühle, habe ich den letzten Jahren nie das Bedürfnis gehabt, mir ein DAB-Radio zuzulegen – obwohl die ja schon seit geraumer Zeit zu bezahlbaren Preisen erhältlich sind. Wenn die Mobilfunknetze, vor allem auch der nächsten Generation(en), das verkraften, wird aus meiner Sicht mobiles Internetradio das größte Potenzial bieten. Denn die Stationen, die mich interessieren, fehlen leider alle in meinen lokalen DAB-Multiplexen – schade.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines muss man DAB lassen &#8211; schon vor mehr als 10 Jahren spottete ein VATM-Funktionär, DAB stehe für &#8220;Dead And Buried&#8221;. Immerhin dafür hat sich der Rundfunkstandard ganz ordentlich gehalten.</p>
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Ein Plus für +?</title>
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		<comments>http://www.andreas-maurer.net/2011/07/25/ein-plus-fur/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 20:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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Dank meines Urlaubs habe ich die ersten drei Wochen von Google+ erst einmal nur passiv erlebt. Seit knapp zwei Wochen bin ich jetzt auch &#8220;dabei&#8221; &#8211; aber doch noch nicht so richtig aktiv. Ganze fünf  &#8220;Beiträge&#8221; habe ich produziert (na gut, dieses Posting wird der sechste werden), davon drehen sich vier um &#8211; Google+, einer [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Dank meines Urlaubs habe ich die ersten drei Wochen von <a title="Google+" href="http://plus.google.com">Google+</a> erst einmal nur passiv erlebt. Seit knapp zwei Wochen bin ich jetzt auch &#8220;dabei&#8221; &#8211; aber doch noch nicht so richtig aktiv. Ganze <a title="Google+ Profil von Andreas Maurer" href="https://plus.google.com/116836321102092310083">fünf  &#8220;Beiträge&#8221; habe ich produziert</a> (na gut, dieses Posting wird der sechste werden), davon drehen sich vier um &#8211; Google+, einer davon ist ein &#8220;Re-Plus&#8221; (ich weiß immer noch nicht, wie ich die mir selbst im Zeitstrahl lästigen Doppelposts sonst nennen soll). Dazu kommen vielleicht zwei Hand voll Kommentare, die ich zu anderen Beiträgen abgegeben habe.<span id="more-90"></span></p>
<div align="center"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/BeMZP-oyOII" frameborder="0" width="394" height="246"></iframe></div>
<h5 style="text-align: center;">Google erklärt das Konzept der &#8220;Circles&#8221;</h5>
<p style="text-align: justify;">Ich habe 235 Personen in meinen Circles, von denen geschätze 230 auch in anderen Sozialen Netzwerken in irgendeiner Art und Weise mit mir verbunden sind, und bin selbst in 189 anderen Kreisen. Das ist für mich auch bislang die beachtlichste Zahl: Ich habe den Eindruck, dass mir hier deutlich mehr Unbekannte folgen als etwa auf Twitter, und das dazu noch ziemlich schnell. Vermutlich liegt das an der Vorschlagsfunktion, die ich ebenfalls täglich konsultiere.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Nutzung der übrigen Features hält sich aktuell bei mir in Grenzen. Das Konzept der <a title="Google+ Hilfe: Hangouts" href="http://www.google.com/support/+/bin/static.py?hl=de&amp;page=guide.cs&amp;guide=1257349&amp;rd=1">Hangouts </a>finde ich witzig (und werde ich vermutlich am ehesten als Büro-Videokonferenz mal testen),  in meinem einzigen &#8220;<a title="Google+ Hilfe: Sparks" href="http://www.google.com/support/+/bin/static.py?hl=en&amp;page=guide.cs&amp;guide=1289752&amp;rd=1">Spark</a>&#8221; herrscht tote Hose. Sprich: Aktuell nutze ich Google+ vor allem passiv.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe hier schon einige spannende Diskussionen entdeckt &#8211; allerdings hätte ich die vermutlich auch ohne + per Twitter oder Facebook oder News-Suche an anderer Stelle gefunden. Über das vergleichsweise <a title="heise.de Newsticker - Comscore: 20 Millionen Google+-Besucher" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Comscore-20-Millionen-Google-Besucher-1284140.html">rasante Wachstum</a> wurde ja an anderer Stelle ausreichend geschrieben. Im Moment scheint sich die Masse der Nutzer aber vorrangig aus einigen wenigen Gruppen zu rekrutierten: PR-/Social-Media-/Marketing-Schaffende (die sich, so wie ich, das neue Netzwerk vermutlich sowohl aus privatem wie beruflichen Interesse anschauen wollen), Journalisten (dito, vor allem natürlich die IT- und Wirtschaftsjournalisten, die auch schon auf Twitter &amp; Co unterwegs sind) und vielleicht noch ein paar Politiker, die sich auf den nächsten Online-Wahlkampf vorbereiten wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wen ich &#8211; aus meinem Bekanntenkreis jedenfalls &#8211; vermisse, sind die &#8220;Normalos&#8221;. Die Leute, für die &#8220;das  Internet&#8221; gleichbedeutend mit dem WWW ist, die vielleicht vor drei Jahren dank Wer kennt wen oder den Lokalisten sanft den Einstieg in das Web 2.0 geschafft haben und die vielleicht letztes Jahr Facebook für sich entdeckt haben. Die Leute, die auch noch nicht auf Twitter unterwegs sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Warum ist das so? Die Frage ist vermutlich eher, warum sollte das nicht so sein? Welchen Mehrwert findet ein Mensch, für den das Internet nicht der Lebens- oder Arbeitsmittelpunkt ist, bei Google+? Aus meiner Sicht im Moment noch keinen großen. All das, was ich auf Google+ machen kann &#8211; Bilder, Nachrichten oder Videos posten, Beiträge kommentieren, kann ich auch auf Facebook. Und da wo Google+ mit seinen Stärken punkten kann &#8211; etwa beim Thema Datenschutz, bei der Verwaltung meiner Community in den Circles, gewinnt Facebook vermutlich bei vielen Nutzern mit (echter oder gefühlter) Usability und User Experience. Für Otto Normaluser ist Google+ vermutlich zu umständlich und nicht intuitiv genug, und außerdem sind seine Freunde eh alle auf Facebook.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist erst einmal eine grobe Bestandsaufnahme aus meiner Sicht. Es kann und wird sich sicher noch einiges ändern bei +. Im Moment würde ich den Kommentatoren zustimmen, die sagen, <a title="Spiegel Online Netzticker: Warum Google+ keine Gefahr für Facebook ist" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,775920,00.html">dass Google+ eher Twitter als Facebook bedroht</a> &#8211; meine Circles nutzen den Dienst definitiv überwiegend als Nachrichtenverteilmedium mit dem Bonus, dass ich hier gleich auch vernünftige Diskussionen führen an. Andererseits machen für mich diese teils ausufernden Diskussionen ebenso wie die vielen Doppelposts mit langen Beiträgen oder großen Bilder Google+ eher unübersichtlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich auf Twitter den gleichen Link zehnmal als Kurz-URL erhalte, habe ich da in nullkommanix drüber hinweggelesen, das gleiche dauert bei + deutlich länger und nervt (mich) mehr. Interessant dürfte sein, wie stark Google+ als Blog-Ersatz oder Blogging-Dienst genutzt wird &#8211; aktuell dürften sicher Links zu &#8220;klassischen&#8221; Blogbeiträgen überwiegen, aber das muss nicht so bleiben. Mein Tipp: Google+ wird den ein oder anderen zum Bloggen bringen, dem ein selbstverwaltetes Blog bis jetzt zu viel Arbeit war.</p>
<p style="text-align: justify;">Keine Frage: Die Mitgliederzahlen zeigen, dass Google+ anders als Wave oder vielleicht auch Buzz keine Eintagsfliege bleiben wird. Im Moment nehme ich aber eher eine Zweiklassengesellschaft war: Die Kommunikationsprofis finden Google toll, der Rest fühlt sich auf Facebook pudelwohl und sieht gar keinen Grund, etwas neues auszuprobieren. Ich bin gespannt, ob diese Nutzung in den USA oder anderen Ländern, wo GMAIL einen großen Marktanteil hat, anders aussieht, für Deutschland dürfte es meiner Meinung nach aber eine Weile dabei bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Beruflich bin ich natürlich auf die <a title="Google+ Eintrag zu Brand Pages" href="https://plus.google.com/105923173045049725307/posts/gTyhduYbfnj">angekündigten Brand Pages</a> gespannt &#8211; da wird Google+ sich dann in der Tat dem Wettbewerb mit Facebook stellen müssen. Allerdings werden für Unternehmen auch hier die Zahlen der &#8220;Normalo-User&#8221; relevant sein &#8211; schließlich will ich mein Unternehmen vor allem dort &#8220;verkaufen&#8221;, wo auch meine Zielgruppe ist. Vielleicht wird ja Google+ das dicke Ding im B2B-Geschäft&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Also, ein Plus für +? Für mich Stand heute noch nicht.</p>

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		<title>Krisenkommunikation 2.0 mit Twitter</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 08:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Maurer</dc:creator>
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Der WWF Deutschland steckt in der Krise – jedenfalls kommunikativ. Nach einem negativen ARD-Beitrag muss sich die Naturschutzorganisation derzeit auf allen Kanälen kritischen Kommentaren stellen. Wobei „alle Kanäle“ relativ ist – die Diskussion spielte sich gestern vor allem auf einer schnell eingerichteten Fakten-Seite auf der WWF-Website ab. Daneben nutzen viele Nutzer die Facebook-Seite des Verbands [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Der WWF Deutschland steckt in der Krise – jedenfalls kommunikativ. Nach einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/2.220/wdr-recherchen-ueber-den-world-wide-fund-for-nature-wwf-am-tisch-mit-monsanto-1.1111269">negativen ARD-Beitrag</a> muss sich die Naturschutzorganisation derzeit auf allen Kanälen kritischen Kommentaren stellen. Wobei „alle Kanäle“ relativ ist – die Diskussion spielte sich gestern vor allem auf einer schnell eingerichteten <a href="http://www.wwf.de/themen/huismann-kritik-pakt-mit-dem-panda-faktencheck/">Fakten-Seite auf der WWF-Website</a> ab. Daneben nutzen viele Nutzer die Facebook-Seite des Verbands – in der Regel, um Dampf abzulassen. Inzwischen findet auch auf dem Twitter-Account <a href="http://twitter.com/wwf_deutschland">@WWF_Deutschland</a> Information und Dialog statt – dem Kanal, der sich meiner Meinung nach am besten zur Krisenkommunikation eignet.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor einigen Wochen hatte ich mich schon einmal mit der <a href="../2011/05/22/warum-facebook-fur-unternehmen-als-social-media-kanal-immer-wichtiger-wird/#more-72">Nutzung verschiedener Web-2.0-Plattformen durch Unternehmen beschäftigt</a>. Mein Fazit war damals, dass Facebook im Vergleich zu Twitter immer mehr an Bedeutung gewinnt, wir als Social-Media-Kommunikatoren aber alle Kanäle bedienen müssen, in denen sich unsere Kunden und Leser bewegen. Natürlich gilt das auch und gerade bei Krisensituationen, dennoch kann gerade der Kurznachrichtendienst in Krisensituationen klar seine Stärken ausspielen.<span id="more-50"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Twitter als Krisenbarometer</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das beginnt schon mit dem Erkennen der Krise. Twitter lässt sich auch ohne teure Monitoring-Plattformen sehr gut beobachten – ob über die „normale“ Twitter-Suche oder kostenfreie Dienste wie Hootsuite oder Tweetdeck. Wer hier Diskussionen über die eigene Marke, Produktnamen oder für das eigene Geschäft relevante Themen regelmäßig verfolgt, wird schnell und vor allem frühzeitig auf Probleme aufmerksam. Nachfragen bei den eigenen Followern können helfen, Ursachen und Ausmaß der Krise näher einzugrenzen. Ein Beispiel aus meinem Arbeitsalltag war der <a href="http://blog.1und1.de/2010/05/13/routingprobleme-am-vatertag/">Ausfall eines Backbone-Routers</a> an Christi Himmelfahrt vor einem Jahr. Mehrere Internet-Nutzer meldeten Probleme, bestimmte bei uns gehostete Seiten zu erreichen. Für die Kommunikationsabteilung waren diese Tweets der Anlass, sich am Feiertag bei der Technik nach einem möglichen Problem zu erkundigen und dann schnell alle relevanten Informationen zusammenzutragen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Broadcasting-Kanal</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ist die Krisensituation erst einmal identifiziert, muss eine Kommunikationsstrategie entwickelt werden. Ein vorhandener Notfallplan kann hier kostbare Zeit sparen, aber eines gehört sicher zur Krisenkommunikation – das aktive Kommunizieren. Und hier liegt die Hauptstärke von Twitter: Eine gewisse Follower-Basis vorausgesetzt, kann ich als Unternehmen schnell eine große Anzahl von Internet-Nutzern erreichen und mit ersten Informationen versorgen, den Dienst also zunächst einmal als klassischen Broadcasting- oder Distributionskanal nutzen. Die Beschränkung auf 140 Zeichen zwingt zur Prägnanz, und als Kommunikator kann man hier wunderbar die alte Tugend „Das wichtigste zuerst“ ausspielen. Wenn das Krisenthema eine breitere Masse von Internet-Nutzern anspricht, werden die Retweets der eigenen Followern das ihre tun, die ersten – aktiven – Botschaften schnell weiter zu verbreiten. Auch das konnten wir bei der Störung verfolgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffentlicher Dialog</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Anders als bei Facebook, wo ich in der Regel zunächst einmal nur meine „Fans“ erreiche – also Nutzer, die irgendwann einmal den „Gefällt-mir“-Button angeklickt haben, erreiche ich über Twitter von vorneherein eine breite Öffentlichkeit. Natürlich erhalten meine Follower die eigenen Botschaften als erste, aber selbst Internet-Nutzer, die nicht bei Twitter angemeldet sind oder Twitterer, die mein Unternehmenskonto nicht abonniert haben, können anschließend über die <a href="http://search.twitter.com/">Suchfunktion</a> oder schlicht die URL des eigenen Twitter-Accounts den weiteren Informationen folgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieselbe Öffentlichkeit gilt für den in der Regel folgenden Dialog mit den eigenen Kunden und/oder der breiten Netzgemeinde. Alle Fragen, die andere Nutzer dem Unternehmen stellen sind ebenso öffentlich wie die Antworten des Unternehmens (so sie nicht per Direct Message erfolgen, bei einer Krisensituation wohl  eher die Ausnahme). Auch hier erhalte ich als Kommunikator wieder wertvolle Informationen: Nämlich welche Themen und Fragen einer breite Masse von Nutzern auf den Nägeln brennen. So müssen viele Fragen nur einmal beantwortet werden, außerdem kann das Unternehmen bei anschließenden FAQ oder der Formulierung weiterer und ausführlicher Stellungnahmen auf genau diese Themen eingehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da Fragen und Antworten nicht zusammenhängend und fortlaufend in einer Thread-Darstellung erscheinen (die Suchfunktion ist eine Ausnahme), schaukeln sich auch kritische Diskussionsbeiträge anders als Facebook selten auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erreichbarkeit</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In den meisten Lehrbüchern zur Krisenkommunikation wird das Vorhalten einer „Dark Site“ empfohlen, die im Krisenfall aktiviert werden kann und die eigene Homepage ersetzt oder zumindest von dieser erreichbar ist. Das ist sicherlich sinnvoll, kann aber im Ernstfall nicht ausreichen – wenn nämlich eine so große Zahl von Menschen betroffen ist, dass es zu einem „versehentlichen“ <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denial_of_Service">Denial-of-Service-Angriff</a> der eigenen Kunden kommt – alle Leute wollen sich zur selben Zeit an derselben Stelle (auf demselben Server) informieren, so dass am Ende die Infrastruktur zusammenbricht. Das gleiche kann auch für Telefonhotlines gelten, die plötzlich nicht mehr erreichbar sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier kann ein externer Dienst wie Twitter eine große Hilfe sein – der Kurznachrichtendienst ist von vorneherein auf viele Millionen Nutzer ausgelegt und wird oftmals noch erreichbar sein, wenn die eigene Homepage den Dienst versagt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dialog mit den Medien</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Früher stand der direkte Dialog mit den wichtigsten Medien, etwa Nachrichtenagenturen, Fachzeitschriften oder Radio- und Fernsehstationen auf dem Krisenreaktionsplan ganz weit oben. Auch wenn das Web-2.0 in vielen Fällen den direkten Dialog mit den von einer Krisensituation betroffenen Kunden ermöglicht, bleiben die Massenmedien natürlich weiterhin ein wichtiger Partner. Aber auch hier kann Twitter mehr als nützlich sein – denn unter den <a href="http://www.seo-united.de/blog/internet/twitter-geschichte.htm">rund zwei Millionen deutschen Twitter-Nutzern</a> sind zahlreiche Journalisten vertreten und nutzen den Dienst regelmäßig auch als Werkzeug für die eigene Recherche. Hier kann ein einziger Tweet bereits eine Pressemitteilung sparen, daneben bietet die Direct-Message-Funktion die Möglichkeit, auch schnell und unkompliziert weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten auszutauschen. Im oben angesprochenen Beispiel erreichten uns Anfragen von <a href="http://heise.de/newsticker">heise.de</a> und der <a href="http://twitter.com/dpa_techticker">Deutschen Presse-Agentur</a> via Twitter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Transparenz wird honoriert</strong></p>
<p style="text-align: justify;">(Krisen-)Kommunikation via Twitter findet im Licht der Öffentlichkeit statt. Meine Stellungnahmen als Unternehmen sind ebenso für jedermann einsehbar wie Fragen und Reaktionen meiner Kunden oder der Netzgemeinde. Wird in einer Krisensituation – die niemals angenehm ist – offen und ehrlich kommuniziert, wissen das die allermeisten Internetnutzer auch zu würdigen – und tun das oftmals ebenso wieder öffentlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer als „Krisenopfer“ diesen Kanal und seine Möglichkeiten nicht nutzt, vergibt eine große Chance, seine Online-Reputation – und damit das eigene Markenimage – nicht nur zu schützen sondern möglicherweise sogar zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>

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		<item>
		<title>Warum Facebook für Unternehmen als Social-Media-Kanal immer wichtiger wird</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 12:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Maurer</dc:creator>
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Björn Eichstädt hat sich in einem interessanten Blogbeitrag mit der Frage auseinander gesetzt, warum Unternehmen Twitter heute anders nutzen als noch vor einigen Jahren. Seine zu Grunde liegende These ist: Nicht erst seit gestern scheint Twitter zu einem reinen Nachrichten- und bestenfalls Reaktionskanal auf direkte Ansprache zu verkommen. Die echte und die proaktive Interaktion und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_prewig_4f38f4e640371">Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/wpplugin/wordpress-plugin.aspx">video hosting</a> solution for your website. Another great product from Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/mediasend/start.aspx">Send Files</a>.</div><script type="text/javascript">document.getElementById("_prewig_4f38f4e640371").innerHTML="";</script>

<p style="text-align: justify;">Björn Eichstädt hat sich in einem interessanten <a href="http://www.storyblogger.de/?p=1205">Blogbeitrag</a> mit der Frage auseinander gesetzt, warum Unternehmen Twitter heute anders nutzen als noch vor einigen Jahren. Seine zu Grunde liegende These ist:</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht erst seit gestern scheint Twitter zu einem reinen Nachrichten- und bestenfalls Reaktionskanal auf direkte Ansprache zu verkommen. Die echte und die proaktive Interaktion und vor allem die Überraschung gehen immer weiter zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Teil der Einschätzungen von Björn teile ich, aber einiges sehe ich auch anders &#8211; natürlich aus meiner subjektiven Perspektive, privat wie beruflich. Schon mit der Grundthese habe ich ein Problem: Haben Unternehmen Twitter wirklich anders genutzt, oder hat sich &#8211; wo der Kurznachrichtendienst selbst in der Tagesschau selbstverständlich als Quelle genannt wird &#8211; einfach der Blickwinkel etwas geändert?<span id="more-72"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Richtig ist sicher, dass Facebook aufgrund seiner <a title="TheFacebook auf Wikipedia (englisch)" href="http://en.wikipedia.org/wiki/History_of_Facebook#Thefacebook">Historie als amerikanisches Universitäts-Netzwerk </a>tatsächlich eine sehr elitäre Veranstaltung war. Ich habe mir damals meinen Zugang noch mit einer Alumni-E-Mail-Adresse meiner alten US-Uni gesichert, ansonsten wäre ich als Deutscher außen vor gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">In den letzten zwei bis drei Jahren ist FB dann, auch in Deutschland, immens gewachsen. Zumindest in meinem persönlichen Umfeld habe ich aber festgestellt, dass fast alle Bekannten, die nicht aus dem IT- oder Medienumfeld kommen und auf Facebook gelandet sind, in anderen Plattformen &#8220;sozialisiert&#8221; worden sind. So haben die meisten meiner Bekannten hier aus der Region Koblenz etwa das &#8220;Web 2.0&#8243; zunächst einmal in der Welt von <a href="http://www.wer-kennt-wen.de">Wer kennt wen</a> kennengelernt, einer Plattform die sehr eingeschränkte Funktionen und eine bescheidene Optik bietet, die aber extrem einfach zu verstehen ist. Und nach einem bis zwei Jahren der Sozialisation kam dann plötzlich der Schwenk zu Facebook &#8211; wo man das auf WKW erlernte weiter betreiben konnte und gleichzeitig viele neue Möglchkeiten hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Twitter ist dieser &#8220;Upgrade-Effekt&#8221; für Otto Normaluser einfach nicht vorhanden. Ich muss mich auf sehr kurze Texte beschränken, muss mich für Verlinkungen mit komplexen Anwendungen (ja, sind sie wirklich für viele Internet-Nutzer!) wie URL-Shortener beschäftigen und habe außerdem eben genau nicht mehr den Social-Network effekt, den der Name &#8220;Wer kennt wen&#8221; wunderbar beschreibt &#8211; auf Twitter muss ich meine Follower nicht mehr kennen, Twitter ist ein Broadcast-Dienst mit optionalem Rückkanal &#8211; der nicht auf irgendwelche Beziehungen zwischen Sender und Empfänger angewiesen ist. Meine Facebook-Posts dagegen lesen nur die Menschen, denen ich das gestattet habe. Das schränkt aus meiner Sicht die Attraktivität von Twitter für die breite Masse deutlich ein: Der Microblogging-Dienst ist vor allem interessant, wenn ich</p>
<ul>
<li>&#8220;der Welt&#8221; etwas zu erzählen habe</li>
<li>selbst auf der Suche nach aktuellen Informationen aus einem bestimmten Bereich / von bestimmten Personen bin.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Zurück auf die berufliche Ebene: Bei 1&amp;1 war <a title="Twitteraccount von 1&amp;1 " href="http://twitter.com/1und1">Twitter</a> der erste Social-Media-Kanal, den wir genutzt haben &#8211; lange bevor wir eine Social-Media-Strategie oder gar eine eigene Abteilung dafür hatten. Wir haben zunächst &#8211; gesendet, wie das für eine Unternehmenspressestelle wohl auch Nahe liegt, und haben kaum Dialog-Anfragen erhalten. Das hat sich bei uns geändert, als wir aktiv in das Thema Social-Media eingestiegen sind, zugegeben auch flankiert von einer <a title="1&amp;1 Blog: &quot;Marcell D'Avis, Leiter Kundenzufriedenheit&quot;" href="http://blog.1und1.de/2009/12/25/marcell-davis-leiter-fuer-kundenzufriedenheit-2/">Werbekampagne zum Thema Kundenzufriedenheit</a>, die den Kundendialog natürlich geradezu herausgefordert hat. Aus diesem Anlass haben wir damals &#8211; Weihnachten 2009 &#8211; auch unsere <a title="1&amp;1-Seite auf Facebook" href="http://facebook.com/1und1">Facebook-Seite </a>gestartet: Nicht als weiteren Broadcast-Kanal, sondern um den erwarteten Dialogbedarf etwas kanalisieren zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Reaktionen unserer Kunden haben uns dann über alle Kanäle gleichermaßen erreicht &#8211; interessanter Weise die meisten zunächst über unser <a title="1&amp;1 Blog" href="http://blog.1und1.de">Corporate Blog</a>, über das wir nirgendwo groß gesprochen hatten, sondern das lediglich dezent auf unserer Homepage verlinkt war. Ich habe mir einmal den Spaß gemacht, die Interaktionen auf unseren drei wichtigsten Dialogkanälen in Relation zu setzen &#8211; also Blogkommentare, Disskussionsbeiträge, eigene Pinnwandeinträge und Kommentare von Nutzern auf Facebook und schließlich Kommentare auf Twitter. Die Twitter-Werte sind nicht ganz valide, da wir hier nicht Mentions beziehungsweise Suchergebnisse erfassen, sondern lediglich Kundenfragen, auf die das Social-Media-Team geantwortet hat, der tatsächliche Wert aller Erwähnungen von 1&amp;1 dürfte geschätzt 50 bis 100% höher sein &#8211; was bedeuten würde, dass statt 5 Prozent im letzten Jahr ca. 10 Prozent über Twitter initiiert wurden.</p>
<p><a href="http://www.andreas-maurer.net/wp-content/uploads/BlogTwitterFacebook2010-11.gif"><img class="size-medium wp-image-74 aligncenter" title="Nutzer-Interaktionen bei 1&amp;1" src="http://www.andreas-maurer.net/wp-content/uploads/BlogTwitterFacebook2010-11-300x219.gif" alt="Nutzer-Interaktionen bei 1&amp;1" width="300" height="219" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Man sieht deutlich, dass im April 2010, also vor fast genau einem Jahr, bei uns der große Facebook-Boom begonnen hatte. Auch in absoluten Zahlen hat sich von März auf April die Zahl der Interaktionen via Facebook mehr als verzehnfacht. Über Twitter hingegen bekommen wir eine relativ konstante Zahl von Anfragen oder Meinungsäußerungen &#8211; das alles bei konstant steigender Zahl der Follower wie auch der Facebook-Fans.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch bei diesem Wert haben wir einen interessanten Effekt bemerkt: Im Februar 2011 haben die Facebook-Fans unsere Twitter-Verfolger überholt und wachsen seitdem deutlich schneller. Zuletzt haben wir das vor einer guten Woche nach dem Versand eines E-Mail-Newsletters bemerkt, in dem erstmals Links zu unseren sämtlichen Social-Media-Kanälen dezent als Icon im Mail-Footer eingebaut waren. Überraschendes Ergebnis: Während wir auf Twitter keine Veränderung bemerkt haben, ist die Zahl unserer Facebook-Fans binnen drei Tagen um über 40 Prozent oder in absoluten Zahlen mehr als 3.000 gestiegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was heißt das nun? Als Unternehmen müssen wir auf den Kanälen präsent sein, auf denen unsere Kunden sind, und auf denen Sie mit oder über uns reden wollen. Das ist weiterhin Twitter, das ist auch weiterhin unser Blog &#8211; wobei dort inzwischen Diskussionen und Fragen zu den Blogbeiträgen allgemeine Anfragen oder Meldungen von persönlichen Störungen deutlich übersteigen, aber vor allem Facebook. Ich kann nicht nachvollziehen, dass unser Umgang mit Twitter schlechter geworden sein soll &#8211; aber ich hoffe, dass wir auf Facebook &#8211; wo wir die meisten Kunden und Interessenten treffen &#8211; immer besser werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Letzlich dürfte eine Social-Media-Strategie am sinnvollsten sein, bei der alle genutzten Kanäle möglichst effektiv ineinander greifen und sich, wo möglich, gegenseitig unterstützen &#8211; denn jede Plattform hat ihre eigenen Stärken.</p>

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			<wfw:commentRss>http://www.andreas-maurer.net/2011/05/22/warum-facebook-fur-unternehmen-als-social-media-kanal-immer-wichtiger-wird/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Sehen wir in Ägypten die Zukunft der Medien?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 14:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Gutjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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Der Blogger und Journalist Richard Gutjahr ist vorgestern spontan nach Ägypten gereist, um aus erster Hand über die Proteste der Bevölkerung gegen die Regierung von Präsident Mubarak zu berichten. Seit Montagmorgen informiert er in seinem Blog und über seinen Twitter-Account &#8211; der alleine seit gestern um 1.000 neue Follower gewachsen ist &#8211; über die Ereignisse [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Der Blogger und Journalist <a title="Blog von Richard Gutjahr" href="http://gutjahr.biz">Richard Gutjahr</a> ist vorgestern spontan nach Ägypten gereist, um aus erster Hand über die Proteste der Bevölkerung gegen die Regierung von Präsident Mubarak zu berichten. Seit Montagmorgen informiert er in seinem <a title="Richard Gutjahr's Blog-Berichte aus Kairo" href="http://gutjahr.biz/blog/2011/01/kairo/">Blog</a> und über seinen <a href="http://twitter.com/gutjahr">Twitter-Account</a> &#8211; der alleine seit gestern um 1.000 neue Follower gewachsen ist &#8211; über die Ereignisse vor Ort. Während die ägyptischen Machthaber weiterhin versuchen, die <a title="Al Jazeera-Bericht über Schließung des Kairoer Büros" href="http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2011/01/201113085252994161.html">veröffentlichte Meinung zu kontrollieren</a>, zählt der hauptberuflich professionelle Journalist Gutjahr damit zum immer größer werden Heer der &#8220;Bürgerjournalisten&#8221;, die die staatliche Zensur umgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einmal mehr wird &#8220;das Internet&#8221; zu einer der wichtigsten Informationsquelle aus einem Krisengebiet &#8211; und war offenbar auch als Kommunikationsplattform der demonstrierenden Bevölkerung so effektiv, dass sich die Regierung gezwungen sah, den Netzzugang im Land weitgehend einzuschränken &#8211; glücklicherweise <a title="Zeit online: Ägyptens Netz ist tot – es lebe das Netz" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-02/egypt-killswitch-internet?page=all">mit mehr als mäßigem Erfolg</a>. Die Menschen in Ägypten finden weiter Wege, ihre Botschaften zu verbreiten, und auch der arabische Fernsehsender <a title="Spiegel Online zum All Jazeeras Berichterstattung" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,742574,00.html">Al Jazeera</a> nutzt die Macht der Massen und hat Blogger aufgerufen, Bilder, Videos und auch Texte direkt an den Sender zu übermitteln. <a title="Google Blog zu &quot;Speak 2 Tweet&quot;" href="http://googleblog.blogspot.com/2011/01/some-weekend-work-that-will-hopefully.html">Google</a> hat mit &#8220;<a title="Google Blog: Speak 2 Tweet" href="http://googleblog.blogspot.com/2011/01/some-weekend-work-that-will-hopefully.html">Speak 2 Tweet</a>&#8221; einen Weg geschaffen, auch ohne funktionierendes Internet weiter Twitter-Nachrichten zu verbreiten &#8211; in dem diese einfach per Telefon aufgezeichnet und anschließend über einen eigens eingerichteten <a title="Twitter-Account &quot;Speak2Tweet&quot;" href="http://twitter.com/speak2tweet">Twitter-Account</a> veröffentlicht werden.<span id="more-62"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Richard Gutjahrs Reise nach Ägypten hat im Netz zu gemischten Reaktionen geführt &#8211; auch ich habe mich anfangs gefragt, was ich von der Ankündigung am Sonntag halten soll. Während Thomas Knüwer in seinem Blog gefordert hat, &#8220;<a title="Indiskretion Ehrensache: Unterstützt die Gutjahrs" href="http://www.indiskretionehrensache.de/2011/02/unterstutzt-die-gutjahrs/">Unterstützt die Gutjahrs</a>&#8220;, hat sich etwa Nico Lumma sehr kritisch geäußert und die Frage &#8220;<a title="Lummaland: Selbstdarstellung oder Reportage" href="http://lumma.de/2011/01/31/selbstdarstellung-vs-reportage/">Selbstdarstellung oder Reportage</a>&#8221; gestellt &#8211; ein Vorwurf, den auch andere Blogger erhoben haben, vor allem mit Verweis auf Gutjahrs <a title="Spiegel Online: &quot;First iPad sold goes to Bavaria&quot;" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,687199,00.html">Publicity-Stunt</a> bei der Einführung des iPad.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einigem Nachdenken bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich Richard Gutjahrs Reise und seine Echtzeit-Berichterstattung gut finde. Zumindest in den ersten Tagen der beginnenden Unruhen in Ägypten habe ich mich von den klassischen Medien in Deutschland nicht aureichend informiert gefühlt und bin &#8211; tatsächlich &#8211; auf CNN ausgewichen. Das lag sicher zum Teil an den Rahmenbedingungen, die das ägyptische Regime für Berichterstatter geschaffen hat, aber sicherlich auch an den Redaktionen in Deutschland, die ansonsten gerne mal einen Brennpunkt &#8220;<a title="ARD-Brennpunkt: &quot;Deutschland im Schnee&quot;" href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video827382.html">Deutschland im Schnee</a>&#8221; (wieso steht der eigentlich nach über sieben Tagen noch im Netz?) für wichtig genug erachten, um das Programmschema zu unterbrechen. Die Liveberichterstatung im Blog und via Twitter ist für mich definitiv eine Bereicherung &#8211; was aber auch daran liegen dürfte, das Richard Gutjahr eben nicht &#8220;nur&#8221; ein Blogger sondern ausgebildeter Journalist ist. So hat heute auch die <a title="Tagesschau mit telefoninterview von richard Gutjahr" href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video851982.html">Tagesschau</a> schon auf ihn als Augenzeugen der Ereignisse zurückgegriffen &#8211; allerdings nicht als Blogger sondern als &#8220;Kollegen&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Im <a title="meedia Interview mit Richard Gutjahr" href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/gutjahr-der-deutsche-blogger-in-gypten_100032956.html">Interview mit dem Branchendienst meedia</a> weist er ausdrücklich auf seine berufliche Erfahrungen hin &#8211; so dürfte es in der Blogosphäre wenig verbreitet gewesen sein, dass er bereits in den 90-er Jahren aus Kroatien und vor zwei Jahren aus dem Gaza-Streifen für die ARD berichtet hat. Das außergewöhnliche an seiner aktuellen Reportage-Reise ist daher am ehesten, dass er als freier Journalist ohne konkreten Auftrag nach Ägypten geflogen ist &#8211; als Journalist, der sich intelligent und mit einigem Erfolg der &#8220;neuen Medien&#8221; bedient.</p>
<p style="text-align: justify;">Für mich sind das die zwei spannenden Aspekte dieser Wochen, auch der Ereignisse in Tunesien: Das Netz bietet großen Bewegungen plötzlich sowohl eine neue Plattform für die Kommunikation untereinander als auch die Möglichkeit, selbst eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen, und die Schwelle für professionelle Berichterstatter sinkt gegen null &#8211; ein Handy mit Internetzugang und vielleicht noch ein Laptop ersetzen Schreibmaschine, Reportagemikrofon und Fernsehkamera. Das ist aus meiner Sicht die Zukunft der Medien.</p>
<p style="text-align: left;">Heute Mittag hat Richard Gutjahr eine sehenswerte  Galerie zum &#8220;Marsch der Millionen&#8221;auf flickr hochgeladen.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fgutjahr%2Fsets%2F72157625813654091%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fgutjahr%2Fsets%2F72157625813654091%2F&amp;set_id=72157625813654091&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fgutjahr%2Fsets%2F72157625813654091%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fgutjahr%2Fsets%2F72157625813654091%2F&amp;set_id=72157625813654091&amp;jump_to="></embed></object></p>

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		<title>Berufsbild Social Media Manager</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 17:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Maurer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Community Manager]]></category>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="_prewig_4f38f4e648079">Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/wpplugin/wordpress-plugin.aspx">video hosting</a> solution for your website. Another great product from Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/mediasend/start.aspx">Send Files</a>.</div><script type="text/javascript">document.getElementById("_prewig_4f38f4e648079").innerHTML="";</script>
Nach langer (privater) Blog-Abstinenz wird es mal wieder Zeit für einen kurzen Beitrag in eigener Sache. Das Blog social media karriere hat mich für seine Reihe &#8220;Berufsbild Social Media Manager&#8221; interviewt. Ich finde diese Serie sehr spannend, weil das Berufsbild des &#8220;Social Media Managers&#8221; einfach noch so jung ist, dass es kein einheitliches Profil gibt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_prewig_4f38f4e649019">Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/wpplugin/wordpress-plugin.aspx">video hosting</a> solution for your website. Another great product from Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/mediasend/start.aspx">Send Files</a>.</div><script type="text/javascript">document.getElementById("_prewig_4f38f4e649019").innerHTML="";</script>

<p style="text-align: justify;">Nach langer (privater) Blog-Abstinenz wird es mal wieder Zeit für einen kurzen Beitrag in eigener Sache. Das Blog <a title="social media karriere" href="http://social-media-karriere.de">social media karriere</a> hat mich für seine Reihe &#8220;Berufsbild Social Media Manager&#8221; <a title="social media karriere: Interview mit Andreas Maurer" href="http://social-media-karriere.de/?p=550">interviewt</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde diese Serie sehr spannend, weil das Berufsbild des &#8220;Social Media Managers&#8221; einfach noch so jung ist, dass es kein einheitliches Profil gibt, genausowenig wie eine einheitliche Bezeichnung. So suchen etwa die Kollegen von <a title="Das BASE blog" href="http://blog.base.de">BASE</a> gerade einen <a title="BASE Stellenausschreibung &quot;Channel Manager&quot;" href="https://www.eplus-recruiting.de/ipersis/main?fn=bm.jobsdetail&amp;refnr=39114" target="_blank">Channel Manager</a> und einen <a title="BASE Stellenausschreibung &quot;Community Manager&quot;" href="https://www.eplus-recruiting.de/ipersis/main?fn=bm.jobsdetail&amp;refnr=39112" target="_blank">Community Manager</a>. Daher empfehle ich jedem, der sich für die professionelle Web-2.0-Kommunikation interessiert, sich alle Interviews der vergangenen Wochen einmal durchzulesen um einen Eindruck davon zu bekommen, wie verschiedene Firmen das Thema angehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer mehr über die Social-Media-Aktivitäten von 1&amp;1 wissen möchte, dem sei <a title="1&amp;1 Blog: Ein jahr Social Media bei 1&amp;1" href="http://blog.1und1.de/2010/11/22/ein-jahr-social-media-team-bei-11/">dieser Rückblick </a>auf ein Jahr Social-Media-Team im <a title="Das 1&amp;1 Blog" href="http://blog.1und1.de">1&amp;1 Blog</a> empfohlen.</p>

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		<title>Social Media Guidelines von 1&amp;1</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 10:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="_prewig_4f38f4e64af59">Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/wpplugin/wordpress-plugin.aspx">video hosting</a> solution for your website. Another great product from Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/mediasend/start.aspx">Send Files</a>.</div><script type="text/javascript">document.getElementById("_prewig_4f38f4e64af59").innerHTML="";</script>
Im 1&#38;1 Blog haben wir heute unsere Social Media Guidelines veröffentlicht. Mit über 4.000 Mitarbeitern, die 1&#38;1 an zahlreichen Standorten weltweit hat, stand die Erstellung dieser Richtlinien auf unserer Aufgabenliste von Anfang an ganz oben. Denn der aktive Einstieg eines Unternehmens ins Web 2.0 bedeutet unweigerlich eine gewaltige Veränderung. Lange etablierte Prozesse, bestehende Kommunikationrichtlinien &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_prewig_4f38f4e64c555">Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/wpplugin/wordpress-plugin.aspx">video hosting</a> solution for your website. Another great product from Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/mediasend/start.aspx">Send Files</a>.</div><script type="text/javascript">document.getElementById("_prewig_4f38f4e64c555").innerHTML="";</script>

<p>Im <a title="Das 1&amp;1 Blog" href="http://blog.1und1.de/" target="_blank">1&amp;1 Blog </a>haben wir heute unsere <a title="1&amp;1 Social Media Guidelines" href="http://blog.1und1.de/2010/04/16/die-social-media-guidelines-von-11/" target="_blank">Social Media Guidelines</a> veröffentlicht. Mit über 4.000 Mitarbeitern, die 1&amp;1 an zahlreichen <a title="Standorte von 1&amp;1" href="http://1und1.de/xml/UnternehmenStandorte" target="_blank">Standorten</a> weltweit hat, stand die Erstellung dieser Richtlinien auf unserer Aufgabenliste von Anfang an ganz oben. Denn der aktive Einstieg eines Unternehmens ins Web 2.0 bedeutet unweigerlich eine gewaltige Veränderung. Lange etablierte Prozesse, bestehende Kommunikationrichtlinien &#8211; und Verantwortlichkeiten sind plötzlich in Frage gestellt. <a title="Social-Media-Leitfaden des BVDW" href="http://www.bvdw.org/mybvdw/media/download/bvdw-social-media-leitfaden-unternehmen.pdf?file=1121">Social Media Guidelines</a> helfen sowohl einem Unternehmen als auch den Mitarbeitern, sich in der schönen neuen Welt von Twitter, Facebook und Co. zu bewegen, ohne in unerwartete Fallen zu laufen.</p>
<p>Gleichzeitig sind die eigenen Mitarbeiter die besten Botschafter für ein Unternehmen beziehungsweise eine Marke. Deshalb steht bei unseren Social Guidelines die Ermunterung, Social Media aktiv zu nutzen an erster Stelle. Es bleibt spannend, wie sich die herkömmliche PR und Unternehmenskommunikation durch das &#8220;Mitmach-Web&#8221; in den nächsten Jahren verändern wird. Firmen, die schon jetzt beginnen, das Web 2.0 zu nutzen oder zumindest versuchen, zu verstehen, wie es funktioniert, werden dann einen gewaltigen Vorsprung vor ihren Wettbewerbern haben.</p>

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		<item>
		<title>Selektive Wahrnehmung – über ungestellte Fragen von Journalisten</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 15:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[1&1]]></category>
		<category><![CDATA[1und1]]></category>
		<category><![CDATA[Davis]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenzufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Marcell D'Avis]]></category>
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		<category><![CDATA[Socialmedia]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Dorfer]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="_prewig_4f38f4e64fd82">Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/wpplugin/wordpress-plugin.aspx">video hosting</a> solution for your website. Another great product from Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/mediasend/start.aspx">Send Files</a>.</div><script type="text/javascript">document.getElementById("_prewig_4f38f4e64fd82").innerHTML="";</script>
Das Online-Portal der Süddeutschen Zeitung, sueddeutsche.de, hat sich vergangene Woche mit der aktuellen Kampagne von 1&#38;1 rund um unseren Leiter Kundenzufriedenheit Marcell D&#8217;Avis befasst. Der Autor Tobias Dorfer kommt zu dem Schluss, dass 1&#38;1 aus den zahlreichen Fake-Spots, also &#8220;Veräppelungen&#8221; der ursprünglichen Werbespots, auf Youtube ein &#8220;beträchtlicher Imagesschaden&#8221;  entstehe - beziehungsweise lässt er dies &#8220;Fachleute&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_prewig_4f38f4e651cc2">Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/wpplugin/wordpress-plugin.aspx">video hosting</a> solution for your website. Another great product from Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/mediasend/start.aspx">Send Files</a>.</div><script type="text/javascript">document.getElementById("_prewig_4f38f4e651cc2").innerHTML="";</script>

<p>Das Online-Portal der Süddeutschen Zeitung,<a title="Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung" href="http://www.sueddeutsche.de" target="_blank"> sueddeutsche.de</a>, hat sich vergangene Woche mit der aktuellen Kampagne von <a href="http://www.1und1.de" target="_blank">1&amp;1</a> rund um unseren Leiter Kundenzufriedenheit <a title="Marcell D'Avis im 1&amp;1 Blog" href="http://blog.1und1.de/category/marcelldavis/" target="_blank">Marcell D&#8217;Avis</a> <a title="sueddeutsche.de: &quot;Spott mit dem Spot&quot;" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/673/507825/text/" target="_blank">befasst</a>. Der Autor <a title="Xing-Profil von Tobias Dorfer" href="https://www.xing.com/profile/Tobias_Dorfer" target="_blank">Tobias Dorfer</a> kommt zu dem Schluss, dass 1&amp;1 aus den zahlreichen <a title="Youtube-Suche nach &quot;Marcell Davis&quot;" href="http://www.youtube.com/results?search_query=marcell+davis&amp;aq=0" target="_blank">Fake-Spots</a>, also &#8220;Veräppelungen&#8221; der <a title="1&amp;1 Kanal auf Youtube" href="http://www.youtube.com/1und1" target="_blank">ursprünglichen Werbespots</a>, auf <a title="Youtube" href="http://www.youtube.com" target="_blank">Youtube</a> ein &#8220;beträchtlicher Imagesschaden&#8221;  entstehe - beziehungsweise lässt er dies &#8220;Fachleute&#8221; sagen. <span id="more-15"></span>Schade finde ich, dass Herr Dorfer uns nicht nach einer diesbezüglichen Einschätzung gefragt hat. Im Interview mit Marcell D&#8217;Avis ging es nämlich vorrangig um die Inhalte der seit Dezember laufenden Kampagne sowie um Marcells Job. Und der wiederum hat nichts mit Social Media oder Youtube zu tun - darum kümmert sich bei 1&amp;1 ein entsprechendes Team in der Pressestelle (das ich leite).</p>
<p>Wir (auch <a title="Interview zur 1&amp;1 Kundenzufriedenheitskampagne auf &quot;besser 2.0&quot;" href="http://www.besser20.de/hallo-ich-bin-marcell-davis/776/" target="_blank">ich persönlich</a>) haben uns schon mehrfach zu der Kundenzufriedenheitskampagne - denn um eine solche handelt es sich in erster Linie - geäußert, und haben auch bei zwei<a title="Bericht über das erste Bloggertreffen mit Marcell D'Avis" href="http://blog.1und1.de/2010/01/20/und-es-gibt-ihn-wirklich-teil-2-bloggertreffen-in-montabaur/" target="_blank"> Treffen</a> mit <a title="Bericht zum zweiten Bloggertreffen mit Marcell D'Avis" href="http://" target="_blank">Bloggern</a> direkt Rede und Antwort gestanden. Natürlich haben wir uns im Vorfeld genau überlegt, wie eine solche Kampagne in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird - und zwar sowohl bei TV-Zuschauern als auch in der Web-2.0-Gemeinde. Entsprechend hat sich das Social-Media-Team vorbereitet und stand von Anfang an als Dialogpartner zur Verfügung. Und wir haben die Spots bewusst auf Youtube gestellt und damit natürlich auch in Kauf genommen, dass wir damit hervorragendes Quellmaterial für neuen <a title="Wikipedia: User Generated Content" href="http://de.wikipedia.org/wiki/User_Generated_Content" target="_blank">User Generated Content</a> liefern.</p>
<p>Anders als offenbar Herr Dorfer oder der zitierte Marketing-Experte <a title="Prof. Markus Voeth, Universität Hohenheim" href="https://www.uni-hohenheim.de/1597.html?typo3state=persons&amp;lsfid=3894" target="_blank">Professor Markus Voeth</a> von der <a title="Homepage der Universität Hohenheim" href="http://www.uni-hohenheim.de" target="_blank">Universität Hohenheim</a> sind wir allerdings mit dem Ergebnis mehr als zufrieden - und auch <a title="marketing-blog.biz" href="http://www.marketing-blog.biz/archives/2415-Marcell-DAvis-Persiflagen-11-plant-Wettbewerb.html" target="_blank">zahlreiche </a><a title="Carsten Reichel" href="http://carsten-reichel.com/news/tag/marcel-davis/" target="_blank">Blogger</a> sehen uns auf dem richtigen Weg. Alleine den ersten Werbespot mit Marcell D&#8217;Avis, der in zwei Wochen rund 700 mal im TV ausgestrahlt wurde, haben sich dennoch weit über 50.000 Nutzer zusätzlich auch noch auf Youtube angeschaut. Und in der Tat zeigen uns die - zum Teil recht kreativen - Veralberungen des Spots, dass er wahrgenommen wird und damit letztlich &#8220;ankommt&#8221;.</p>
<p>Selbstverständlich messen wir auch regelmäßig sowohl die Zufriedenheit unserer Kunden als auch die Stimmung im Social Web. Hier gab es erwartungsgemäß einen großen Ausschlag an negativen Äußerungen zu Beginn der TV-Kampagne Ende Dezember, der aber nach rund drei Wochen abebbte - und sich, was das Web 2.0 angeht, mittlerweile umzukehren beginnt.</p>
<p>Wenn es bei der Kampagne mit Marcell D&#8217;Avis nur um Werbung ginge, hätte dies vermutlich anders ausgesehen. Allerdings haben wir fast ein Jahr vor Beginn der TV-Spots, Anfang 2009, zunächst eine breit angelegte interne Qualitätskampagne begonnen und auch mit einem breiten Maßnahmenpaket das Thema Kundenzufriedenheit angepackt. Erst als wir erste klare Ergebnisse und Erfolge verzeichnen konnten, sind wir - getreu dem alten PR-Leitsatz &#8220;Tue Gutes und Rede darüber&#8221; - mit den Maßnahmen an die Öffentlichkeit gegangen. Und haben im Web 2.0 auf nahezu alle Äußerungen reagiert.</p>
<p>Offenbar hat sich Herr Dorfer auch jenseits nicht allzu tief in den Weiten des Web 2.0 nach 1&amp;1 umgesehen. Sonst wären ihm sicher unser <a title="1&amp;1 auf Twitter" href="http://twitter.com/1und1" target="_blank">Twitter-Account</a>, das <a title="Das 1&amp;1 Blog" href="http://blog.1und1.de/" target="_blank">1&amp;1 Blog</a> oder unsere Präsenz in diversen <a title="1&amp;1 Blog-Beitrag zum Support in Foren" href="http://blog.1und1.de/2010/03/15/kein-support-im-forum-von-chip-online/" target="_blank">Foren </a>aufgefallen, schade eigentlich. Seinen Artikel beendet Herr Dorfer mit einem Kundenproblem und der Bermerkung &#8220;Immerhin: In diesem Fall hat der DSL-Anbieter reagiert.&#8221; Just for the Record: Seit November hat das Social-Media-Team rund 600 Kunden helfen können.</p>
<p>Hätte ich Herrn Dorfer alles erzählt. Wenn er mich gefragt hätte. Übrigens, für alle Remixer:  ist heute der neue Marcell-D&#8217;Avis-Spot gestartet.</p>
<p><span class="youtube">
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<param name="wmode" value="opaque" />
</object>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=M3E74K-awrM&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=M3E74K-awrM</a></p></p>
<h3>Der erste Werbespot mit Marcell D&#8217;Avis startete an Weihnachten 2009.</h3>

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		<title>Twitter als Support-Kanal</title>
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		<comments>http://www.andreas-maurer.net/2010/04/04/twitter-als-support-kanal/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 21:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Customer Care]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationskanäle]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Support]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="_prewig_4f38f4e653c02">Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/wpplugin/wordpress-plugin.aspx">video hosting</a> solution for your website. Another great product from Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/mediasend/start.aspx">Send Files</a>.</div><script type="text/javascript">document.getElementById("_prewig_4f38f4e653c02").innerHTML="";</script>
Eine Support-Anfrage von Social-Media-Berater Tapio Liller via Twitter bei 1&#38;1 hat Mirko Lange zu der Frage bewegt, ob Twitter überhaupt als Supportkanal geeignet ist. Meine These ist, dass Twitter sich &#8211; neben zahlreichen anderen neuen und alten Kommunikationswegen &#8211; zwangsweise zu einem Kontaktkanal für Kundenservice etablieren wird. Denn Internetnutzer werden sich jeden Weg wählen, von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_prewig_4f38f4e654ba1">Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/wpplugin/wordpress-plugin.aspx">video hosting</a> solution for your website. Another great product from Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/mediasend/start.aspx">Send Files</a>.</div><script type="text/javascript">document.getElementById("_prewig_4f38f4e654ba1").innerHTML="";</script>

<p>Eine Support-Anfrage von Social-Media-Berater <a href="http://twitter.com/tapioliller">Tapio Liller</a> via Twitter bei <a href="http://twitter.com/1und1">1&amp;1</a> hat <a href="http://twitter.com/talkabout">Mirko Lange</a> zu der Frage bewegt, ob Twitter überhaupt als Supportkanal geeignet ist. Meine These ist, dass Twitter sich &#8211; neben zahlreichen anderen neuen und alten Kommunikationswegen &#8211; zwangsweise zu einem Kontaktkanal für Kundenservice etablieren wird. Denn Internetnutzer werden sich jeden Weg wählen, von dem Sie sich Hilfe versprechen, und Unternehmen können sich dem langfristig nicht verschließen. Die Frage ist für mich, wie schnell oder langsam sich diese Entwicklung auf breiter Basis vollzieht.</p>
<p>Eine interessante Diskussion zum Thema findet sich auf <a href="http://nebelhorn.posterous.com/1and1-support-per-twitter-funktioniert-1und1?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter">posterous</a>.</p>

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		<title>YAB – Yet another Blog</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 21:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[1und1]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Socialmedia]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="_prewig_4f38f4e656ae3">Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/wpplugin/wordpress-plugin.aspx">video hosting</a> solution for your website. Another great product from Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/mediasend/start.aspx">Send Files</a>.</div><script type="text/javascript">document.getElementById("_prewig_4f38f4e656ae3").innerHTML="";</script>
Seit Dezember letzten Jahre bin ich für das neue 1&#38;1 Blog verantwortlich. Zwar habe ich auch dort schon die Gelegenheit genutzt, mich zum Thema Social Media Kommunikation zu äußern, allerdings gibt es in einem Corporate Blog logischerweise Grenzen für eine solche Meta-Reflexion. Deshalb (und natürlich um die Möglichkeiten des Cross-Linkings und den tatsächlichen SEO-Wert eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_prewig_4f38f4e657a8d">Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/wpplugin/wordpress-plugin.aspx">video hosting</a> solution for your website. Another great product from Cincopa <a href="http://www.cincopa.com/mediasend/start.aspx">Send Files</a>.</div><script type="text/javascript">document.getElementById("_prewig_4f38f4e657a8d").innerHTML="";</script>

<p>Seit Dezember letzten Jahre bin ich für das neue <a href="http://blog.1und1.de">1&amp;1 Blog </a>verantwortlich. Zwar habe ich auch dort schon die <a href="http://blog.1und1.de/2009/12/14/und-schwer-ist-der-beruf/">Gelegenheit genutzt</a>, mich zum Thema Social Media Kommunikation zu äußern, allerdings gibt es in einem Corporate Blog logischerweise Grenzen für eine solche Meta-Reflexion. Deshalb (und natürlich um die Möglichkeiten des Cross-Linkings und den tatsächlichen SEO-Wert eines bei Google gehosteten Blogs zu testen) werde ich, so die Zeit das zulässt, ab und zu an dieser Stelle ein paar Gedanken rund um das Thema Öffentlichkeitsarbeit im weitesten Sinne von mir zu geben &#8211; sicher mit einem Schwerpunkt auf dem Bereich Social Media.</p>

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