<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0">
  <channel>
    <title>Irgendwas ist ja immer</title>
    <link>https://Don.antville.org/</link>
    <description>...und das ist schon ewig so</description>
    <language>de</language>
    <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 10:36:15 GMT</pubDate>
    <dc:date>2026-04-11T10:36:15Z</dc:date>
    <dc:language>de</dc:language>
    <item>
      <title>2025</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2326441/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beste Entscheidung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Buch zu &lt;a href="https://www.amazon.de/dp/3000846883?psc=1&amp;smid=A3JWKAKR8XB7XF"&gt;schreiben&lt;/a&gt;. Meine berufliche Entwicklung hat mich in den letzten 10 Jahren tief in die Themen “Mittelstand”, “Startups” und generelle Wirtschaftstheorien getrieben. Nicht nur, wegen meiner Arbeit bei der “Gründerszene”, wo ich seit knapp 10 Jahren wöchentlich meine Kolumne schreibe, sondern auch aus politischen Gründen. Die vorherrschende neoliberalistische Idee von Wirtschaft ist nämlich gar nicht so gottgegeben und Alternativen gibt es zu Hauf. Mit Carolina Marques habe ich wochenlang darüber diskutiert und daraus entwickelte sich dann die Idee für dieses Buch, das wir beide dann geschrieben haben. Und ich bin dann doch recht stolz auf das Ergebnis.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlechteste Entscheidung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Keinen Urlaub zu machen. Mein letzter richtiger Urlaub (mehr als 5 Tage am Stück mal woanders und nicht arbeiten) war 2021. Ich hatte zwar einige verlängerte Wochenenden, aber richtig abgeschaltet habe ich lange nicht mehr. Das ist zwar nicht ungewöhnlich in meinem Leben, aber man wird ja nun nicht jünger, und am Ende diesen Jahres merke ich dann doch, dass das so nicht weitergeht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beste Anschaffung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich könnte das neue iPhone hier nennen. Das war nach vier Jahren nötig. Aber es könnte auch unter die nächste Rubrik fallen. Ja, es macht Spaß, ja, es macht viele Dinge besser. Aber die beste Anschaffung war es nicht. Ich hatte dieses Jahr keine größeren oder weltbewegenden Anschaffungen. Die beste war noch die Razer Basilik V3 Maus. Die erste Maus seit Ewigkeiten, die perfekt in meine Hand passt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dämlichste Anschaffung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mal abgesehen von der obigen Bemerkung, war ich dieses Jahr brav. Was auch daran liegt, dass ich gerade dabei bin, mich und mein Wohnumfeld zu entschlacken. Zu viel Krempel für zu wenig Platz. Ich fühle mich beengt. Das hatte sich schon länger angekündigt, aber wie immer braucht es zwischen 12 und 24 Monate, bis ich dann tatsächlich auch was verändere.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schönster Absturz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe dieses Jahr etwas mehr getrunken, aber es ist immer noch wenig im Vergleich zu früher. Im Sommer alle zwei Wochen mal ein Bier oder ein Glas Wein, das war es. Im Herbst/Winter dann wieder wochenlang nichts, weil ich wenig ausgehe. Einen schönen Absturz gab es aber dennoch. Im Spätsommer, an einem der letzten warmen Abende, drei Gin-Tonic in der “Hausbar” mit dem Wissen, dass es einer der letzten warmen Abende sein würde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlimmster Absturz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Keinen gehabt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bestes Getränk:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wasser. Mit Kohlensäure. Großer Fan. Und Kurkuma-Tee am Morgen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ekelerregendes Getränk:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerolsteiner. Ich hatte keine andere Wahl, weil es nichts anderes gab an diesem Bahnhof im Nirgendwo. Ich hasse Gerolsteiner. Es schmeckt wie nasse Socken riechen. Ich verstehe nicht, wie dieses Mineralwasser so beliebt sein kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bestes Essen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sushi im “Vinpearl” bei mir um die Ecke. Ich weiß nicht, was die mit dem Reis anstellen, aber er ist jedes Mal perfekt. Ansonsten wie letztes Jahr “Lei`s Kitchen” im Wedding und die Pizza im “Bye Bye Cavaliere” in Friedrichshain.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlimmstes Essen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kein Essen in Stuttgart zu finden. Gut, es war etwas später (21.00 Uhr), als ich in Stuttgart angekommen bin. Aber ich war schon in sehr, sehr vielen Städten in Deutschland. Und jedes Mal finde ich in Bahnhofsnähe zumindest einen Döner. Selbst in Hamm. Aber Stuttgart begrüßt seine Reisenden mit der Bemerkung “Wir essen hier zu Hause”. Danke ans Motel One Team, dass es mir noch ein Sandwich organisiert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ansonsten: Die traurigste Pizza der Welt in Leinefelde-Worbis. Ein Industrie-Diskus für den sich jede andere Pizza schämt. Aber: Immerhin gab es in Leinefelde-Worbis, ein Ort, den niemand kennt, am Bahnhof was zu essen. Sollte sich Stuttgart zum Vorbild nehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beste Musik&lt;/strong&gt;Das war dieses Jahr erstaunlich facettenreich, was vor allem daran lag, dass ich mehr Bandcamp genutzt habe. Die Algorithmen aller von mir genutzten Dienste (Apple, YouTube Music) gehen mir auf die Nerven. Einmal Neil Young gehört und schon gibt der Vorschlags-Algorithmus wochenlang 70er-Musik. Man hat ja schon Angst, aus Versehen auf irgendwas zu klicken, weil man dann Ewigkeiten bestraft wird. Bandcamp macht das nicht, und außerdem kann man stöbern, ohne dass eine KI einen nervt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pola &amp;amp; Bryson &amp;amp; Lauren Archer - Under&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=nNXHqtByO-A"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erstaunlich viel Drum ‘n Bass dieses Jahr gehört. Und Schuld daran ist dieses Stück, dass ich im Januar entdeckt habe. Fängt mit einer wunderschönen Fläche an und wechselt dann in einen ziemlich überraschend schnelle Beat. Was eigentlich nicht zusammenpassen sollte, passt hier perfekt. Zwar nicht neu (siehe Goldie) aber ungewöhnlich und wunderschön.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vitalic - Poison Lips&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=I2dfGC1oziE"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Satte 16 Jahre alt, aber erst in diesem Jahr entdeckt. Weil irgendjemand auf Instagram die Szene aus dem “Kaspar Hauser” Film von 2012 gepostet hatte, in der das Stück vorkommt. Einerseits ist es ja toll, dass man 2009 Musik produzieren konnte, die heute noch so klingt, als wäre sie gerade erschienen. Andererseits ist es etwas bedenklich, denn es zeigt, wie wenig sich die Musik in den letzten 20 Jahren verändert hat. Selbst der Sprung zwischen 1999 und 2009 ist größer, als der zwischen 2009 und 2025. Ändert aber nichts daran, dass das ein Banger ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rosa Damask - Adore You&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=QuZ4cm6c8X4"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt;Hinter dem Pseudonym steckt Nastia Reigel, eine aus Russland stammende DJane und Musikerin, die eigentlich eher in der Techno-Ecke zu verordnen ist. Mit ihrem Alter Ego hat sie allerdings dann in diesem Jahr eines der besten New-Gothic-Alben rausgebracht, die ich gehört habe. Leider alle Konzerte von ihr in Berlin erfolgreich versäumt, weil die nur im Berghain stattfinden, und ich habe keine Lust auf Berghain.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Takuya Nakamura -Solar Flame&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZV40unz_9tI"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch mal Drum ‘n Bass, aber dieses Mal aus Japan. Takuya Nakamura mischt ziemlich harten Drum ‘n Bass mit live eingespielten Jazz-Elementen. Er selbst spielt bei seinen Sets meist Trompete. Nicht alles von ihm ist so soft, wie dieses Stück, was leider auch etwas zu kurz geraten ist. Nichtsdestotrotz einer der schönsten Tracks des Jahres.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noël McGhie &amp;amp; Space Spies - Trapeze&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=e4JP12AxaBY"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jazz ist bei mir in diesem Jahr etwas kurzgekommen. Mal abgesehen von Bert Kämpfert, den ich jeden Sonntagmorgen höre. Der sehr gute Instagram-Account “groove_diggah”, der im dauernd irgendwelche obskuren Alben aus den 70ern rauskramt, brachte mich zu Noël McGhie. Der Jazz-Schlagzeuger hat zwei Alben gemacht, eins 1975, ein weiteres 2010. Und das 1975er ist eine echte Perle. Klassischer Jazz-Funk-Blues-Fusion aus der Zeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlimmstes Gejaule:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sobald ich “Autotune” raushöre, schalte ich ab. Deutscher Rap.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Switchblade Symphony - Dissolve&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=B5KEnhePH5Y"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Apropos 90er. Diese Band, bestehend aus zwei Damen aus Los Angeles, war mir damals schon mal über den Weg gelaufen, hatte ich aber dann verdrängt. Sehr unrecht, wie ich 2025 feststellen konnte. Gut, produktionstechnisch merkt man den beiden Alben der Band das Alter an, auch dass man jetzt nicht so viel Geld für die Produktion hatte. Das Ergebnis ist aber dennoch eines der besten zwei Trip-Hop-Alben der Zeit. Danke Bandcamp.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Peinlichster musikalischer Faux-Pas:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ok, ich bin nicht alleine damit. 430 Millionen Views auf YouTube. Aber peinlich ist es mir schon&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=IxX_QHay02M"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beste Idee/Frage:&lt;/strong&gt;Eigentlich sollten wir ein Buch zu dem Thema schreiben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dämlichste Idee/Frage:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eigentlich sollten wir ein Buch zu dem Thema schreiben, während ich ein komplettes Magazin produziere und eine komplexe Augen-OP habe, die mich wochenlang beschäftigt. Mein Timing ist immer perfekt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beste Lektüre:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sebastian Haffner - Geschichte eines DeutschenSehr schöne Autobiografie von Haffner, der tief in die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts eindringt und auch die politischen Zusammenhänge, die zur Nazi-Zeit geführt haben, mit aufnimmt. In diesem Zusammenhang empfehle ich dann noch die Tagebücher des “Roten Graf”, Harry Graf Kessler, aus den Jahren 1918 bis 1937.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Langweiligste Lektüre:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;350 Millionen pdf zu Wirtschaftstheorien im Neoliberalismus. In 100 Jahren werden die Leute denken: “Wie konnte man nur so bescheuert sein”.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bester Sex:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit anderen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Langweiligster Sex:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit mir allein&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schönster Moment:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jeder Moment mit Dana in diesem Jahr. Was seltener vorkam, als wir beide wollten. Aber Arbeit, Familienkrempel und andere Dinge haben unsere gemeinsame Zeit ziemlich eingedampft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlimmster Moment:&lt;/strong&gt;Im August drei Tage im Krankenhaus wegen einer komplexen OP an meinem rechten Auge. Krankenhaus war gut (Getrauden Hospital, die Ärzte nett, ebenso das Personal). Weniger schön war dann die Rekonvaleszenz. Die Netzhaut heilte nur langsam und ist Stand Dezember immer noch nicht vollkommen ausgeheilt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zugenommen oder abgenommen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weder noch. Es bewegt sich mal 3 Kilo nach oben und wieder runter. Ich bin zufrieden und meine Ärztin auch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Haare länger oder kürzer?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lang. Im Moment wieder auf Precht-Niveau.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kurzsichtiger oder weitsichtiger?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Siehe oben. Immerhin ist das rechte Auge dank einer neuen Linse nun besser.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr ausgegeben oder weniger?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weniger. Ich habe auch einfach alles, was ich benötige.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der hirnrissigste Plan?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fünf Tage nach meiner Augen-OP wieder zu arbeiten. Aber ich steckte im August im Endspurt einer Heft-Produktion und hatte sechs Wochen, um ein Buch zu beenden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die gefährlichste Unternehmung?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;LED-Birnen in der Küche gewechselt. Die Lampe hängt so dämlich, dass man auf der Leiter nur dann rankommt, wenn man sich sehr streckt. Fast runtergefallen. Konnte aber vermeiden, dass ich die Statistik “Hausunfall” um ein paar Knochenbrüche erweitere.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der beste Sex?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hatte ich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die teuerste Anschaffung?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;iPhone 17 Pro Max.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das leckerste selbstgemachte Essen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jede Woche mein selbstgemachtes Weißbrot. Mehl, Wasser, Hefe, Salz - fertig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das beeindruckendste Buch?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die oben erwähnten Tagebücher von Kessler. Sehr beeindruckende Schilderung der Jahre 1918 und 1919. Die damaligen Ereignisse liegen so weit zurück, dass man kaum mehr ein Gefühl dafür hat, was damals los war und wie es die Menschen beschäftigt hat. Kessler gelingt das Kunststück, einen direkt in die Berliner Straßenkämpfe zurückzuholen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der beste Film/Serie?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe dieses Jahr so gut wie nichts gesehen. Das letzte Mal hatte ich den Fernseher im Februar an, als ich mit einer Erkältung im Bett lag. Mich interessieren im Moment weder Serien noch Filme . Wobei das mit den Filmen gar nicht stimmt. Ich schaue sie nur lieber im Kino anstatt zu Hause. Dummerweise bin ich aber gleichzeitig auch ungemein faul, weshalb ich nicht ins Kino gehe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die beste CD?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser Fragebogen existiert seit über 20 Jahren und so langsam merkt man, dass die Welt sich doch etwas verändert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das schönste Konzert?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf keinem gewesen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die meiste Zeit verbracht mit…?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Dana. Und mit Constanze und Sophia.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die schönste Zeit verbracht wo…?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Sommer, draußen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorherrschendes Gefühl 2025&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das erste Halbjahr: Mir ist langweiligDas zweite Halbjahr: Let’s go!!!!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2025 zum ersten Mal getan?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Buch geschrieben. Ich dachte ja immer, ich schreib mal einen Roman. Aber es ist dann ein Sachbuch geworden, in dem ich heimlich Kapitalismuskritik untergebracht habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2025 nach langer Zeit wieder getan?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir angewöhnt, morgens Tee zu trinken. Meist Kurkuma-Tee, manchmal Schwarztee. Hat mein Leben jetzt nicht auf den Kopf gestellt, aber auf Dauer doch etwas verändert. Ich bin morgens und durch den Tag fitter und habe weniger Hunger zwischendurch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Augen-OP, Winter und zunehmend: Berlin&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass sie sicher ist. Meine Partnerin macht sich zunehmend Sorgen um ihre und die Sicherheit ihrer Kinder. Was man als jüdische Person in Berlin halt mittlerweile so machen muss.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2025 war mit 1 Wort … ?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Abwechslungsreich und kreativ.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorsatz für 2026&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weniger konsumieren, mehr schreiben. Weniger Empörung, mehr Erklären.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2320944/"&gt;2024&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2315186/"&gt;2023&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2309535/"&gt;2022&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2302972/"&gt;2021&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2295444/"&gt;2020&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2282493/"&gt;2019&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/2018/12/31/2018/"&gt;2018&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/?p=25094"&gt;2017&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=25017"&gt;2016&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24857"&gt;2015&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24678"&gt;2014&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24341"&gt;2013&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24003"&gt;2012&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=1304"&gt;2011&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=814"&gt;2010&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=436"&gt;2009&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1867915/"&gt;2008&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1742047/"&gt;2007&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1539307/"&gt;2006&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1293075"&gt;2005&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1008845/"&gt;2004&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/637087/"&gt;2003&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/245176/"&gt;2002&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 31 Dec 2025 14:16:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2326441/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2025-12-31T14:16:10Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2024</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2320944/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beste Entscheidung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sophia. Sie kam zu mir, nachdem Jenna (siehe weiter unten) plötzlich verstorben war. Gekauft habe ich sie in Neukölln, aber gefunden habe ich sie über eine Kleinanzeigenplattform, die ich im fürstlichen Park in Luxemburg durchforstet habe. Da saß ich, weil ich Zeit hatte, bis mein Flug zurück nach Berlin ging, und da es unfassbar heiß war, habe ich mich mit einer Flasche Wasser ausgerüstet auf eine Parkbank in den Schatten gesetzt und Katzenbabys gesucht. Sophia war die einzige, mit der die sehr freundliche Familie beim Arzt war. Die also ihre erste Impfung hatte und auf Krankheiten untersucht war. Untersuchungsbericht lag vor, Impfpass auch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die erste Woche hier mit Constanze war hart für beide. Constanze noch in Trauer, Sophia verschreckt und traurig, weil ihre Geschwister weg waren. Aber nach einer Woche hat Constanze ihre neue Rolle als Stiefmutter entdeckt und seitdem sind die beiden sehr eng miteinander verbunden. Aus dem kleinen Fellball ist mittlerweile eine ziemlich große, wahnsinnig liebe und liebevolle, verspielte Katze geworden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlechteste Entscheidung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In einem wichtigen Moment nicht genug aufmerksam gewesen sein. Meine Partnerin war krank, ich im Stress und anstatt alles stehen und liegenzulassen, habe ich nichts gemacht. Das hat sie zu Recht enttäuscht. Und mich ebenfalls. In so Momenten eine falsche Entscheidung zu treffen, war mir aber auch eine Lehre. Das hat unsere Beziehung nicht beschädigt und am Ende gestärkt, aber ich wäre froh gewesen, anders gehandelt zu haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beste Anschaffung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Kanto Ora Boxen für den Desktop zu kaufen. Tatsächlich seit Jahren auf der Suche nach passenden Boxen gewesen. Die müssen neutral klingen können, damit ich hören kann, wie die von mir produzierten Podcasts klingen, aber auch mittels EQ ein bisschen Bumms haben. Die Kanto waren teuer (400 Euro) aber jeden Cent wert. Einziges Manko: waren nicht in der Farbe Weiß zu bekommen. Aber irgendwas ist ja immer. &lt;br /&gt;&lt;br/&gt;Ebenfalls nicht unwichtig: das Oppo Find N3 Fold. Ist ein &amp;quot;Langzeit Testgerät&amp;quot;, insofern hat es mich nichts gekostet. Aber ich habe damit ein zweites Backup Telefon, auf dem auch alles, bis auf Banking so eingerichtet ist, dass ich es sofort nutzen kann, falls das iPhone kaputtgeht oder geklaut wird. Einem Bekannten ist das passiert und er hatte kein Backup, was ihm eine Woche Stress brachte. Grundsätzlich habe ich mein iPhone so abgesichert, aber mit einem zweiten Telefon kann ich alle Passwörter sofort ändern, Zugänge sperren und eine neue SIM bestellen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dämlichste Anschaffung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mir fällt ausnahmsweise mal keine ein. Ich hatte in den letzten Jahren viel in neue Technik und andere Dinge investiert. Daher war es dieses Jahr ruhig. Allerdings steht auf dem Zettel für 2025: komplette Renovierung Schlafzimmer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schönster Absturz:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wie immer in den letzten Jahren, wenig getrunken. Aber alle sechs bis acht Wochen mit meinem besten Freund unterwegs gewesen und da gibt es dann immer zwei, drei Gin-Tonic oder Martini (gerührt, nicht geschüttelt)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlimmster Absturz:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich einer, da waren es dann zwei Gin-Tonic zu viel. Das habe ich in der Tat etwas bereut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bestes Getränk:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wasser. Mit Kohlensäure. Großer Fan. Und Cola Zero. Leider.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ekelerregendes Getränk:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Irgendeine dieser Limos mit absurden Geschmacksrichtungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bestes Essen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das &amp;quot;Braised Pork&amp;quot; in &amp;quot;Lei's Küche&amp;quot; im Wedding. Überhaupt der ganze Laden und die ganze Karte. Unfassbar guter, unprätentiöser und günstiger Laden mit authentischer chinesischer Küche. Längere Wartezeiten, aber die sind es wert. Reservieren sollte man auch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlimmstes Essen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach etlichen Jahren mal wieder eine &amp;quot;Wagner&amp;quot; Tiefkühlpizza ausprobiert, weil faul. Bei mir liegt immer eine in der Tiefkühlabteilung für den Notfall, die ich dann regelmäßig nach anderthalb Jahren wegwerfe, weil sie abgelaufen ist. Die &amp;quot;Wagner&amp;quot; fand ich rechtzeitig vor dem Ablaufdatum und habe es sofort bereut. Ein Boden, der das Wort Teig nicht verdient, ein nach Nichts (immerhin) schmeckender Belag. Ich hätte auch einen Karton mit Ketchup essen können. Reuevoll wieder eine Dr. Oetker gekauft, die jetzt darauf wartet, dass sie vermutlich 2026 wegwerfen muss.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beste Musik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich zur Musik komme - ich bin dieses Jahr permanent zwischen Apple Music und YouTube Music hin und her gependelt. Apple hat den besseren Sound, YT die deutlich größere Auswahl für den manchmal absurden Krempel, den ich so höre. Und die besseren Playlists, die über den Algorithmus kommen. Führte dann dazu, dass ich überall unterschiedliche Playlists hatte, die ich dann wieder über einen Dienst (Tunemymusic) für zusätzliche 5 Euro im Monat synchronisiere. Aber hier die 5 Songs, die mein Jahr geprägt haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Michael Cera - Clay Pigeons&lt;br /&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=yscu2T5WIeQ"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Keine Ahnung, wie ich auf diesen Song gekommen bin, aber das mittlerweile 10 Jahre alte Stück habe ich erst dieses Jahr entdeckt und es hat mich verzaubert. Der Song hat mich traurig gemacht, wenn die Stimmung nicht gut war. Aber er hat mich auch glücklich und wunderbar ruhig gemacht. Er war in jeder meiner Playlists für Zugfahrten. Denn er ist die ideale Grundlage für sinnreiches aus dem Fenster starren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sam Evian - Rollin' In&lt;br /&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=gnVitCGuSNo"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fällt in die gleiche Kerbe wie Michael Cera, ist aber aus diesem Jahr und stammt aus einem Vorschlag von YouTube. Sind Algorithmen also doch mal für etwas gut. Der Song baut sich langsam auf und entwickelt sich von einem eher sperrigen Anfang zu einem wunderbaren Refrain. Auch perfekt um im Zug aus dem Fenster zu starren (Ja, ich starre in Zügen sehr viel aus dem Fenster)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Yo La Tengo - Shaker&lt;br /&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=Kv2tdZyyRfM"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wiederentdeckung des Jahres für mich. Ich habe, schon leicht verzweifelt, mich dieses Jahr zeitweise durch die Alternative Szene gehört und irgendwie nichts entdeckt, was mir behagte. Ich wusste allerdings auch nicht genau, was ich suchte, bis ich bei Yo La Tengo hängen blieb und dachte &amp;quot;Genau das ist es jetzt&amp;quot;. Sind ja nun nicht gerade unbekannt, aber ich wusste auch nicht, dass die seit 1984 schon zusammenspielen. Das Stück hier ist neun Jahre alt, aber klingt wie gerade auf den Markt gekommen. Was vielleicht auch daran liegt, dass Alternative, wenn es gut gemacht ist, immer zeitlos ist. Ich bin dieses Jahr auch wieder über &amp;quot;Mad Season&amp;quot; gestolpert, dem einmaligen Side Project von Pearl Jam und Alice in Chains. Klingt zwar schon stark nach den 90ern, aber hat sich gut gehalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beat Bizarre - Aphrodite´s Drop&lt;br /&gt;&lt;a href="https://youtu.be/q8eA-0A7xhU?si=MdnGw868oh9IDe9X"&gt;youtu.be&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Manchmal muss der elektrische Bass kicken. Und das macht er bei dem Stück ganz gehörig und über 9 Minuten lang. Ein eher weiches, langes Goa-Stück, dass sich, wie bei allen Goa-Sachen, beim ersten Hören eher eintönig anstellt. Aber dass der Track komplexer ist, hört man dann, wenn sich das Ding über die Kopfhörer reindengelt. Da vergehen 9 Minuten wie im Flug und man fragt sich, warum das Stück nicht 12 oder 15 Minuten. Oder noch länger.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dorothy Ashby - The Moving Finger&lt;br /&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=72cb7hnbVvg"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jazz kam auch nicht zu kurz. Obwohl das hier eher so zwischen Jazz und Groove schwankt. So ein bisschen Dave Pike Set meets Black Music der frühen 1970er. Was nicht so ganz überrascht, war Dorothy Ashby doch eine Afroamerikanerin und eine der ganz wenigen Harfenistinnen der Jazz-Szene. Sie hatte einen sehr eigenen Stil und spielte neben der Harfe auch das Koto aus Japan. Ihr gesamtes Werk ist ziemlich grandios, aber das Album &amp;quot;The Rubáiyát of Dorothy Ashby&amp;quot; von 1970 ist schon sehr grandios.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Honorable Mentions: Placebo (nicht die Placebo, die andere Band aus 70ern aus Belgien, Album &amp;quot;Ball of Eyes&amp;quot;), GoGo Penguin, Just Mustard. Letztere haben es wirklich nur sehr knapp in nicht meine Top 5 geschafft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlimmstes Gejaule:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sobald ich &amp;quot;Autotune&amp;quot; heraushöre, schalte ich ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wie oben erwähnt - Yo La Tengo. Aus mir auch nicht bekannten Gründen habe die Band ein bisschen übersehen. Dabei machen die genau die Schrammel-Musik, die ich mag. Intelligent, verspielt, ausgefallen usw. Als ich die zum ersten Mal vor ... öhm... 20 Jahren oder so gehört habe, war ich gerade in einer anderen Musik-Phase und kam nicht so recht damit zurecht. 10 Jahre später wieder drüber gestolpert, ein paar Alben gehört und gedacht &amp;quot;Die muss ich mal öfter hören&amp;quot; aber vergessen. Dieses Jahr dann wieder entdeckt und gedacht &amp;quot;Wie blöd war ich eigentlich?&amp;quot; Aber ist ja auch schön, wenn man Jahre später was entdeckt, was dann wieder neu ist.&lt;br /&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Peinlichster musikalischer Faux-Pas:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;So ein peinlicher Dorfdisko Song namens &amp;quot;Beat of your heart&amp;quot; von Purple Disco Machine. Der Name allein... und der Text. Aber macht mich ab und zu merkwürdig happy den Song zu hören. Wer es ertragen will &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=wlJeEZ6Qq98"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt; Das Video ist allerdings auch fürchterlich. Alles an dem Song ist fürchterlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.instagram.com/sunglasseskidmusic/?hl=de"&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Beste Idee/Frage:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich setze mich jetzt in den Park und schaue mir Katzenbabies an.&lt;br /&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Dämlichste Idee/Frage:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ach, so ein BIOS-Update ist ja heute auch kein Problem mehr (siehe weiter unten).&lt;br /&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Beste Lektüre:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&amp;quot;Treibhaus Bonn&amp;quot;. Nicht das Buch von Koeppen aus den 50ern, sondern die Dissertation von Benedict Wintgens darüber und über die politische Kulturgeschichte des Romans. Spannende Einblicke in die frühen Jahre der Bonner Republik. Bisschen trocken, aber für wie ich in Bonn geborene Menschen sehr spannend. &lt;br /&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Langweiligste Lektüre:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nix Langweiliges gelesen. &lt;br /&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Bester Sex:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Langweiligster Sex:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mit mir allein&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schönster Moment:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Jede Minute, die ich mit der Partnerin in Zweisamkeit verbringen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlimmster Moment:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Tod von Jenna. Sie war 14 und damit durchaus etwas betagt, aber bis Mai kerngesund. In den 10 Jahren, in denen sie bei mir war, nicht einmal beim Tierarzt gewesen. Dann fing sie an zu husten und ich an einem Dienstag zu meinem Arzt. Der stellte Wasser in ihrer Lunge fest. Es gab jede Menge Medikamente, die das Wasser aus der Lunge bringen sollten. Samstagmorgen hatte sie plötzlich einen Krampfanfall, dann eine Stunde später noch einen. Zum Arzt gefahren, der sie erneut geröntgt hat. Die Lunge war trotz der Medikamente fast komplett mit Wasser gefüllt. Eine sehr schwere Form von Herzinsuffizienz war die Ursache. Es blieb uns nichts anderes übrig, als sie vor Ort noch gehen zu lassen. &lt;br /&gt;&lt;br/&gt;Das war nicht nur eine der schwersten Entscheidungen, die ich jemals treffen musste, es war auch eine der traumatischsten. Und es beschäftigt mich bis heute. Zu sehen, wie sie einschläft, zu sehen, wie das Mittel zum Herzstillstand in sie gespritzt wurde, war schlimm. Bis heute verfolgt mich das, bis heute treibt es mir Tränen in die Augen. Ich habe sie einäschern lassen, aber bis heute nicht über Herz gebracht, sie zu beerdigen. Ihre Asche steht in einer schlichten Holzurne in meinem Zimmer. Die Zeit wird kommen, an dem ich sie dort beerdige, wo ihre alte Freundin Momo auch ist. Aber ich brauche Zeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zugenommen oder abgenommen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Weder noch. Es bewegt sich nicht oben und nicht nach unten. Ich bin zufrieden und meine Ärztin auch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Haare länger oder kürzer?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Lang. Kurz. Mittellang. Kurz. Im Moment wieder auf Precht-Niveau.&lt;br /&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Kurzsichtiger oder weitsichtiger?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Fehlsichtiger. Ich habe im Herbst eine Epiretinale Gliose diagnostiziert bekommen. Nicht schlimm, aber auch kein Spaß. Muss irgendwann operiert werden. Noch weniger Spaß.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr ausgegeben oder weniger?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Viel weniger. Das Jahr war finanziell angespannt. Freelancer bemerken eine kommende Rezession ja meist als Erste. Ich habe derartige viele Absagen für Vorträge erhalten, das war schon unglaublich. Es kam noch genug rein, aber es ist unentspannt, im Vergleich zu den letzten fünf Jahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der hirnrissigste Plan?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Einen neuen Newsletter für den Automotive-Bereich aufzusetzen. Aber nach wenigen Monaten schon 1600 Abonnenten. Danke dafür.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die gefährlichste Unternehmung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein BIOS-Update am Rechner, das fast schiefgegangen wäre. Nur ein CMOS-Reset als letzter verzweifelter Versucht das Mainboard zu retten, klappte dann irgendwie. Was total unlogisch war, aber ich hinterfrage das nicht. Sonst wäre ein neues, 400 Euro Mainboard fällig geworden. &lt;br /&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Der beste Sex?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hatte ich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die teuerste Anschaffung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;ChatGPT Abo. Aber ist doch zu einem wichtigen Bestandteil meiner Arbeit geworden. &lt;br /&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Das leckerste selbst gemachte Essen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein Curry mit Shrímps und Lengsfisch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das beeindruckendste Buch?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ehrlich gesagt nur Fachliteratur gelesen. Das will ich &lt;del&gt;2023&lt;/del&gt; &lt;del&gt;2024&lt;/del&gt; 2025 Jahr ändern. Ein Buch pro Monat ist das Ziel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der beste Film/Serie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ehrlich gesagt nicht viel gesehen. Zuletzt gefallen hat mir &amp;quot;The Old Man&amp;quot; auf Disney+. Durchaus spannendes Spionage/Agenten/Thriller Dings mit Jeff Bridges und John Lithgow. Leider nach zwei Staffeln und mit einem kleinen Cliffhanger abgesetzt. Aber sehr schön gefilmt. Langsamer (sehr langsamer) Aufbau und zwischendrin zerfasert die Story etwas, weil man wohl nur mit einer Staffel gerechnet hatte und dann irgendwas konstruieren musste. Die zweite Staffel fällt dann etwas ab, ab da ist man soweit drin, dass man dann auch das Ende sehen will.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die beste CD?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dieser Fragebogen existiert seit über 20 Jahren und so langsam merkt man, dass die Welt sich doch etwas verändert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das schönste Konzert?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://folkadu.com/"&gt;Folkadu&lt;/a&gt;, eine israelische Band, die traditionelle israelische Lieder und Gedichte neu, aber mit traditionellen Instrumenten auf die Bühne bringt. &lt;br /&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Die meiste Zeit verbracht mit…?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mit Dana. Und mit Nicole. Und natürlich Jenna, Constanze. Und seit Juli: mit Sophia&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die schönste Zeit verbracht wo…?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im Bett.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorherrschendes Gefühl 2024&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hemmnisse aller Orten. Trauer.&lt;br /&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;2024 zum ersten Mal getan?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hilfe gesucht, um mit meiner Trauer umzugehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2024 nach langer Zeit wieder getan?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eine Katze gehen lassen müssen. Das klingt so beiläufig, aber ich habe ja keine Familie und die Katzen sind meine Familie. Und mit Tod und Trauer setzt man sich dankenswerterweise auch nicht jedes Jahr auseinander. Obwohl es sich die letzten Jahre schon arg gehäuft hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Tod von Jenna. Die finanzielle Flaute. Mein Vater im Krankenhaus.&lt;br /&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das wir da zusammen durchkommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2024 war mit 1 Wort … ?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein Wechsel aus Warten und Trauer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorsatz für 2025&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Berühmt werden. Nicht verzagen. Eins von beiden wird klappen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2315186/"&gt;2023&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2309535/"&gt;2022&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2302972/"&gt;2021&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2295444/"&gt;2020&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2282493/"&gt;2019&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/2018/12/31/2018/"&gt;2018&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/?p=25094"&gt;2017&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=25017"&gt;2016&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de?p=24857"&gt;2015&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24678"&gt;2014&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24341"&gt;2013&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24003"&gt;2012&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=1304"&gt;2011&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=814"&gt;2010&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=436"&gt;2009&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1867915/"&gt;2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1742047/"&gt;2007&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1539307/"&gt;2006&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1293075"&gt;2005&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1008845/"&gt;2004&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/637087/"&gt;2003&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/245176/"&gt;2002&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 31 Dec 2024 14:26:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2320944/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2024-12-31T14:26:32Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2023</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2315186/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Entscheidung:&lt;/b&gt;Meinen Arbeitsplatz umzubauen und einen Schreibtisch zu kaufen, den man hochfahren kann. Seitdem ich mehr im Stehen arbeite, kann ich an den Werten auf meiner Smartwatch sehen, wie bestimmte Körperwerte besser geworden sind. Außerdem ist das Filmen meiner Videos auch besser so. Die Investition für das Gestell betrug 300 Euro und war jeden Cent wert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlechteste Entscheidung:&lt;/b&gt; Zu lange gedacht, dass an den eigenen Arbeits- und Marketingstrategien nichts ändern muss. Aber immerhin noch bemerkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Anschaffung: &lt;/b&gt;Apple Watch Ultra 2. Ich war ja sehr skeptisch, aber mittlerweile nutze ich die Uhr nicht nur für Messung meiner Gesundheit, sondern steuer damit das iPhone und ein paar Dinge zu Hause. Freu mich zudem jedes Mal, wenn ich sie am Handgelenk sehe und zudem erinnert sie mich daran, dass ich zu viel Geld für Technik ausgebe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dämlichste Anschaffung:  &lt;/b&gt;Sony WH-1000 XM5. Weil ich die XM2 geliebt habe, habe ich relativ blind die XM5 gekauft und war maßlos enttäuscht. Pairing funktioniert nur manchmal auf Anhieb und der Sound ist leider fürchterlich. Gegen Sennheiser Momentum 4 eingetauscht, die um Klassen besser sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönster Absturz: &lt;/b&gt;In diesem Jahr gab es so gut wie keinen Alkohol. Von Ende Januar bis Ende Juni gab es gar überhaupt keinen, weil meine Gallenblase voller Steine war und alles um sich herum entzündet hatte. Aber einen schönen Abend gab es im Oktober mit meinem besten Freund, an dem ich mal drei Gläser Wein getrunken habe und sehr beschwingt nach Hause hüpfte. Der nächste Tag war dann wie erwartet zäh, aber es hat Spaß gemacht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlimmster Absturz: &lt;/b&gt;Keinen gehabt. Das wird zur Gewohnheit. Ich vermisse es auch nicht. Alkohol erscheint mir merkwürdig überflüssig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bestes Getränk:&lt;/b&gt;Wasser. Mit Kohlensäure. Großer Fan.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ekelerregendes Getränk:&lt;/b&gt;Fritz Cola. Schmeckt wie die ausgewrungenen Socken nach einem Marathonmarsch bei 30 Grad im Sommer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bestes Essen:&lt;/b&gt;Stör-Filet in Stendal in Stettin. Der Double-Double bei In 'n Out in Las Vegas und die Tacos in Las Vegas.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlimmstes Essen:&lt;/b&gt;Irgendwo eine Pasta bestellt, weil ich krank war (Corona II.). Die war derartig versalzen, dass ich sie wegwerfen musste. Ich bestelle ja extrem selten und bestätigt sich immer wieder, dass es sich nicht lohnt. Die Qualität stimmt einfach nicht mehr und knapp 15 Euro muss ich nun auch nicht für eine versalzene, überkochte Pasta ausgeben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Musik: &lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Auf heavy Rotation liefen dieses Jahr:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=OM-ViAvi8ZA"&gt;Brian Setzer's Bloodless Pharaohs - Bloodless Pharaoh&lt;/a&gt;Spülte mit der Algorhitmus in meine Playlist und ich im ersten Moment dachte &amp;quot;Häh&amp;quot;? Aber das Stück ist ebenso spannend wie lustig. Der Name Brian Setzer war mir geläufig, aber ich hätte jetzt keinen Song von ihm im Kopf gehabt. Das hat sich dann dieses Jahr geändert. Auch wenn Setzer jetzt nicht gerade zu den &amp;quot;einfachen&amp;quot; Musikern gehört. Einiges entdeckt, aber das Stück hier bleibt mein Favorit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=RLefc10kkMc"&gt;Cymande  - Dove&lt;/a&gt;Wo ich gerade in den 70ern bin. Auf die bin ich schon vor Jahren gestoßen hatte aber völlig vergessen, wie genial dieses Stück ist. Britische Band, gegründet 1971, die Funk, Rock, Jazz, African Music und Reggae miteinander in zumeist instrumentale Stücke verbindet. Heraus kommt dann ein unfassbar, treibender Groove mit verspielter Gitarre und anderen Instrumenten. Sehr spannend, sehr einprägsam, sehr abwechslungsreich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=Wt3ISLkIS38"&gt; Rolling Stones - Sweet Sound of Heaven &lt;/a&gt;Das es die Stones noch mal in meine Liste schaffen würden. Hätte ich auch nicht gedacht, aber dieser Song hat mich ziemlich von den Socken gehauen. Schöner, alter klassischer Rock and Blues, perfekt komponiert und gespielt mit einer fantastischen Lady Gaga. Mit knapp 80 Jahren können die Stones offenbar immer noch mehr, als manche andere.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=tc7VeoCbwTc"&gt;Maddix - Acid Soul&lt;/a&gt;Manchmal brauche ich Bass und das Wiederaufleben von Acid Trance in den letzten zwei Jahren kam genau richtig. Böser Bass. Böser Break. Böser Song. Muss man laut hören.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=Yn7y0vZhX-s"&gt;Slomosa - Cabin Fever&lt;/a&gt;Entdeckt über den Deutschlandfunk. So eine Mischung aus Black Sabbath, Led Zeppelin, White Stripes und anderen. In Sachen neuer Rockbands das Beste, was ich dieses Jahr gehört habe. Allerdings habe ich dieses Jahr auch nicht viel Rock gehört, von daher ist mir sicher einiges entgangen. Aber sehr gut, was Slomosa da treiben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlimmstes Gejaule:&lt;/b&gt;Fasst alles, was Instagram als &amp;quot;Hit&amp;quot; bezeichnet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: &lt;/b&gt;Miles Davis&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Peinlichster musikalischer Faux-Pas: &lt;/b&gt;&lt;a href="https://www.instagram.com/sunglasseskidmusic/?hl=de"&gt;Sunglass Kid.&lt;/a&gt; Und auch wieder nicht. Seine 80er Jan Hammer Retro Musik ist ebenso klebrig wie schön.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Idee/Frage:&lt;/b&gt;Wollen wir nach Warschau fahren? Haben wir gemacht und es war der beste Städtetrip seit Jahren. Warschau ist wunderschön (teilweise), es gibt sehr gutes Essen, unfassbar schöne Parks, jede Menge toller Museen, extrem freundliche Menschen und günstig ist es auch noch. Zudem ist es (noch nicht) so überlaufen. Im Vergleich zu Budapest, wo ich dieses Jahr auch war um Klassen besser.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dämlichste Idee/Frage: &lt;/b&gt;8 Tage nach meiner Operation in den Zug setzen und einen Vortrag halten, inklusive Verbandswechsel im Hotel. Meine Disziplin, gemachte Zusagen auf jeden Fall einzuhalten, ist manchmal mehr als dämlich. Aber alles gut gegangen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Lektüre:&lt;/b&gt; In diesem Jahr das Magazin &lt;a href="https://www.newstatesman.com/"&gt;The New Statesman&amp;quot;&lt;/a&gt; entdeckt und immer wieder gerne gelesen. Nicht, weil ich immer zustimme, aber das ist ja auch gut so. Aber die Artikel haben mir oft eine neue Perspektive gebracht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Langweiligste Lektüre:&lt;/b&gt;1 Buch von Precht gekauft um zu schauen, was die Leute so an ihm finden. Nichts gefunden, was die Leute an ihm finden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bester Sex:&lt;/b&gt;Mit anderen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Langweiligster Sex:&lt;/b&gt;Mit mir allein&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönster Moment:&lt;/b&gt;Auf dem Gras in einem Warschauer Park unter einem Baum während wir einem Chopin-Konzert gelauscht haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlimmster Moment:&lt;/b&gt;Dieses Jahr hatte leider viele schreckliche Momente.Januar: Entzündung des kompletten oberen Verdauungstrakt, inkl. Pankreatitis, was mich einigermaßen erschrocken hat. Die Gallenblase war schuld, am Ende zog sich alles bis Ende Mai, weil sich immer irgendwas entzündet hatte, dann war die Gallenblase endlich raus.Februar: Die Mutter meine Partnerin stirbtMärz: Meine Mutter liegt im KrankenhausMai: Die Großmutter meiner Partnerin stirbtAugust: Meine Mutter kommt erneut ins KrankenhausOktober: 07.10. Hamas MassakerNovember: Ich habe meine zweite Corona Infektion&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zugenommen oder abgenommen?&lt;/b&gt;12 Kilo abgenommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Haare länger oder kürzer?&lt;/b&gt;Länger. Sah zwischendurch aus wie Precht, da habe ich dann reagiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kurzsichtiger oder weitsichtiger?&lt;/b&gt;Seit diesem Jahr habe ich eine extra Brille für die Arbeit am PC. Gute Anschaffung, da das eine Ein-Stärkenbrille ist. Gleitsichtbrillen sind schwierig am Rechner. Ich werde alt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mehr ausgegeben oder weniger?&lt;/b&gt;Etwas weniger, trotz Renovierung. Aber nur zwei Kurzurlaube gemacht. Einmal Budapest (na ja) und einmal Warschau (wow). Da dieses Jahr privat ziemlich herausfordernd war, blieb auch weniger Zeit übrig Geld zu verdienen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der hirnrissigste Plan?&lt;/b&gt;Mit dem Zug eine Europa-Tour zu machen. Ich war mit Iveco unterwegs, die mich als Host für eine Videoreihe gebucht hatten. Da ich auf Grund der Gallen-OP nicht fliegen durfte, habe ich alles mit dem Zug gemacht. Das war teilweise anstrengend, aber insgesamt war ich begeistert. Würde ich sofort wieder machen. Ich fliege mittlerweile extrem ungern. Nicht nur aus Umweltgründen, sondern weil das Fliegen zu einer Tortour geworden ist. Im Zug sitze ich mit meinen Kopfhörern, lese, schlafe oder starre aus dem Fenster. Ich komme deutlich entspannter da an, wo ich hin will.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die gefährlichste Unternehmung?&lt;/b&gt;Eine Woche Krankenhaus, zwei Tage davon komplett abgeschossen und auf der Überwachungsstation, weil mein oberer Verdauungstrakt komplett entzündet war und meine Blutwerte unschön aussahen. Schnell erholt, dank der guten Hilfe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der beste Sex?&lt;/b&gt;Hatte ich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die teuerste Anschaffung?&lt;/b&gt;Nvidia 4090 und ein 49&amp;quot; Zoll Samsung Monitor. Für die Summe hätte ich auch drei Wochen Urlaub machen können. Aber der neue Monitor ist sensationell und ich will nie wieder an was anderem arbeiten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das leckerste selbst gemachte Essen?&lt;/b&gt;Neulich Parmegiano di Melzano gemacht. Sogar die Tomatensoße selbst eingekocht anstatt Dosentomaten zu nehmen. Hätte ich drin baden können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das beeindruckendste Buch?&lt;/b&gt;Ehrlich gesagt nur langweilige Fachliteratur gelesen. Das will ich 2023 Jahr ändern. Ein Buch pro Monat ist das Ziel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der beste Film/Serie?&lt;/b&gt;Viel gesehen, da dauernd krank. Hängengeblieben sind mir &amp;quot;Picard S3&amp;quot; und &amp;quot;Good Omens S2&amp;quot;. Außerdem irre gefreut, dass die alten Frasier Folgen wieder online sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die beste CD?&lt;/b&gt;Dieser Fragebogen existiert seit über 20 Jahren und so langsam merkt man, dass die Welt sich doch etwas verändert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das schönste Konzert?&lt;/b&gt;Nur in einem gewesen. She Past Away, eine türkische Goth-Band. Die haben sich redlich bemüht, aber der Sound in der Astra-Halle war fürchterlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die meiste Zeit verbracht mit…?&lt;/b&gt;Mit Dana. Und mit Nicole. Und natürlich Jenna, Constanze.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die schönste Zeit verbracht wo…?&lt;/b&gt;Mit Dana in Warschau im August. In einem Moment, in dem es in diesem Jahr mal keine Katastrophen gab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorherrschendes Gefühl 2023&lt;/b&gt;Krank.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2023 zum ersten Mal getan?&lt;/b&gt;Ein Organ verloren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2023 nach langer Zeit wieder getan?&lt;/b&gt;Im Krankenhaus gewesen. Ich hatte Glück und einen Platz im Bundeswehrkrankenhaus bekommen. Das ist, im Vergleich zu anderen Hospitälern, extrem gut finanziert und geführt. Ich war im Januar als Notfall im Krankenhaus im Friedrichshain und auch wenn die Versorgung und die Zimmer gut waren, ist das BwK um mehrere Klassen besser.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?&lt;/b&gt;Liste siehe oben. Aber vor allem meine blöde Galle, den 07.10. und den auf Tod der Mutter meiner Partnerin hätte ich gerne verzichtet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?&lt;/b&gt;Das wir da zusammen durchkommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2023 war mit 1 Wort … ?&lt;/b&gt;Herausfordernd.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorsatz für 2024&lt;/b&gt;Meine Zeit besser einteilen. Mehr Zeit für Kultur, mehr Zeit für Dinge, neben der Arbeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2309535/"&gt;2022&lt;/a&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2302972/"&gt;2021&lt;/a&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2295444/"&gt;2020&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2282493/"&gt;2019&lt;/a&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/2018/12/31/2018/"&gt;2018&lt;/a&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/?p=25094"&gt;2017&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=25017"&gt;2016&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de?p=24857"&gt;2015&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24678"&gt;2014&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24341"&gt;2013&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24003"&gt;2012&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=1304"&gt;2011&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=814"&gt;2010&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=436"&gt;2009&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1867915/"&gt;2008&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1742047/"&gt;2007&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1539307/"&gt;2006&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1293075"&gt;2005&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1008845/"&gt;2004&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/637087/"&gt;2003&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/245176/"&gt;2002&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 31 Dec 2023 13:39:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2315186/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2023-12-31T13:39:46Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2022</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2309535/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Entscheidung: &lt;/b&gt; Wieder mehr zu reisen, aber kürzer zu reisen. Corona hat mich faul gemacht. Aber die Partnerin will Deutschland sehen, also waren wir in diesem Jahr etwas mehr unterwegs. In Lübeck, Köln, Bonn und im Rheinland allgemein. Dazu Brandenburg erkundet. Städtereisen mit Bahn machen Spaß und sind weitaus entspannter als ein Wochenende nach Paris zu fliegen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlechteste Entscheidung:&lt;/b&gt;Zu wenig bewegt. Zu wenig Disziplin. Ärgere mich selbst darüber.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Anschaffung:&lt;/b&gt; AirFryer. Ja, ich jetzt auch. Aber das Ding ist wirklich super. Ehrlich! Läuft dauernd bei mir.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dämlichste Anschaffung&lt;/b&gt;: Ein recht kleines Mini-Display fürs Keyboard von Corsair, das die Auslastung des Rechners anzeigt. Komplett überflüssig. Leider aber hübsch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönster Absturz: &lt;/b&gt;Das gibt es nicht mehr in meinem Leben. Ich mag keinen Alkohol mehr. Ein Glas Wein hier und da, alle paar Wochen, manchmal auch alle paar Monate, aber das war es auch schon.  Shocking, I know. Vermutlich habe ich im Alter zwischen 30 und 50 die mir in meinem Leben zugeteilte Menge an Alkohol weg gesoffen und jetzt ist nichts mehr übrig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlimmster Absturz: &lt;/b&gt;Kein Absturz, aber ich habe einmal zwei Wein und später noch einen Gin-Tonic getrunken und hatte am nächsten Tag einen fürchterlichen Kater.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bestes Getränk:&lt;/b&gt;Immer noch: Fritz-Limo Orange. Echt. Beste Orangen-Limonade der Welt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ekelerregendes Getränk:&lt;/b&gt; Cola Zero. Ich frage mich, wie man das trinken kann. Es schmeckt wie eine Cola, die man drei Tage lang hat stehen lassen, um die dann in den Kühlschrank zu stellen, frische Kohlensäure reinbumst, wieder stehen lässt und dann trinkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bestes Essen:&lt;/b&gt; Marinierter Lachs im Airfryer, dazu mit etwas Weißwein gedünsteter wilder Brokkoli mit einer Sauce aus Alpro Soya Gedöns und Cognac.  Simpel und doch so toll.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlimmstes Essen:&lt;/b&gt; Im polnischen Restaurant um die Ecke, dass ich seit Ewigkeiten ausprobieren wollte. Zumindest weiß ich jetzt, wo ich nicht mehr hingehe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Musik: &lt;/b&gt;  Ich habe im Januar Spotify nach 11 Jahren gekündigt. Zum einen, weil der Gründer in Rüstungsunternehmen investiert. Was noch verschmerzbar wäre. Aber dass das Unternehmen Joe Rogan exklusiv auf die Plattform gehoben hat, war mir zu viel. Zu Deezer gewechselt. Auch wenn die Plattform einen guten Katalog hat, der Vorschlagsalgorithmus ist eine Katastrophe. Selten so wenig neue und interessante Sachen vorgeschlagen bekommen. Im Oktober dann zu Apple Music gewechselt und keine Sekunde bereut. Dort funktioniert das sehr gut und der Katalog ist selbst bei meinen exotischen Sachen gut sortiert. Auf heavy rotation liefen dieses Jahr:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=lqUGbKFSd44!"&gt; Montserrat (ArtBat Edit) - WhoMadeWho&lt;/a&gt;Strange Mischung aus Icehouse, 80er Jahre, Elektro mit einer echten Gitarre drinne. Hat es mir in diesem Jahr irgendwie sehr angetan.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://youtu.be/zMC6xkyNcK0"&gt; SUIR- Not accustumed to be hurt&lt;/a&gt;Eine Mischung aus Joy Division, Post-Rock, Pop. 80er Goth. Düster, schön, schwer und gleichzeitig federleicht in den Harmonien. Das Album &amp;quot;Not all your pain is self chosen&amp;quot; ist eines der besten des Jahres. Mehr von SUIR auf &lt;a href="https://suir.bandcamp.com/"&gt;Bandcamp.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://youtu.be/VwlB_NX9npM"&gt; Bong - Trees, Grass and Stones&lt;/a&gt;Post- oder Psych Rock ist ein merkwürdiges Genre. Alle kennen Sigur Ros, die auch irgendwie in die Kategorie fallen, aber neben denen gibt es einen ganzen Kosmos merkwürdiger Bands, die die Tendenz haben den Soundtrack zu einem Thriller zu machen. Oder zum Weltuntergang. Neu ist das alles nicht, der Krautrock lässt schön grüßen. Aber interessant und gleichzeitig meditativ ist es. Ich höre das tatsächlich gerne auf meinen Spaziergängen und beim Arbeiten. Und außerdem mag ich, dass kaum ein Stück unter 10 Minuten ist. Das ist hier ist mit 20 Minuten Länge fast schon eine Hommage an die ganz frühen Pink Floyd Sachen aus den 60ern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://youtu.be/CTUsFm0BAu8"&gt;Ten Years After - I love to change the world&lt;/a&gt;Ok, was Leichteres. Angesichts der überaus schlechten Weltlage ein durchaus auch mir inne wohnender Wunsch, den Ten Years After 1971 formuliert hat. 1971 war im Übrigen ein sensationelles Jahr in Sachen Musik. Die sehr schöne Doku &amp;quot;1971&amp;quot; (Apple TV) hat das schön aufgearbeitet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://youtu.be/leXnMA9Ay8E"&gt;Midnight Oil - At the time of writing&lt;/a&gt;Ja, die gibt es auch noch und sie haben mich dieses Jahr mit einem Album überrascht, dass erstaunlich frisch klingt. Erinnert mich sehr an die großartigen &amp;quot;Place without a postcard&amp;quot; (1981), 10, 9, 8, 7...(1982), Red Sails in the Sunset (1984) Album Reihe. Immerhin auch schon seit 44 Jahren unterwegs, hat Midnight Oil erstaunlich viel Dampf behalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://youtu.be/_2GKWJVyfSM"&gt;Avian Invasion - Choose you weapon (Extended Mix)&lt;/a&gt;Mal abgesehen von Bong (siehe oben) das merkwürdigste Songcover des Jahres. Aber dafür die schönste Schweineorgel seit langem und das in einem Dance/Electronica Song. Macht immer gute Laune.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlimmstes Gejaule:&lt;/b&gt; Sobald ich auch nur eine Sekunde eine Stimme höre, die mit Autotune verändert wurde, schalte ich ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: &lt;/b&gt;Bert Kämpfert. Macht mir gute Laune zum Frühstück&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Peinlichster musikalischer Faux-Pas: &lt;/b&gt;Bert Kämpfert. Sind wir mal ehrlich. So amüsant und teilweise vergessen Kämpfert auch ist, seine Musik klingt oft wie eine halb tote Strickjacke, in der sich der Muff der 50er-Jahre verfangen hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Idee/Frage:&lt;/b&gt; Sollen wir &lt;a href="https://youtu.be/UrqaabPjLp0"&gt;unseren Film&lt;/a&gt; bei ein paar Film-Festivals mit Schwerpunkt Umwelt anmelden? Ergebnis: Diverse Preise und offizielle Selections. Yeah!&lt;b&gt;Dämlichste Idee/Frage: &lt;/b&gt; Was soll schon passieren, wenn ich mich bücke. Ergebnis: zwei Monate krasse Rückenschmerzen, Physiotherapie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Lektüre:&lt;/b&gt;  Daniel Ergin &amp;quot;The new Map&amp;quot;. Wie erneuerbare Energien und Wasserstoff die Weltpolitik verändern. Die Auswirkungen sehen wir jetzt schon. Der Angriff Russlands hat den Abschied von fossilen Brennstoffen nur beschleunigt. Länder wie Marokko, Algerien und Tunesien werden für die EU viel wichtiger werden, weil hier genug Solarenergie gewonnen werden kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Langweiligste Lektüre:&lt;/b&gt; Der neue Asterix-Band. Merkwürdige Story, merkwürdig halb gar, die sich auch noch extrem lange hinzieht. Die üblichen Wortwitze, aber nichts originelles oder gar überraschendes. Mutlos, langweilig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bester Sex:&lt;/b&gt; Mit anderen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Langweiligster Sex:&lt;/b&gt; Mit mir allein&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönster Moment:&lt;/b&gt; Mit der Partnerin und meinen Eltern in Bonn den 80. Geburtstag meines Vaters feiern.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Schlimmster Moment:&lt;/b&gt; Kranker Vater. Kranke Mutter der Partnerin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zugenommen oder abgenommen?&lt;/b&gt;5 Kilo zugenommen, da ich meine Disziplin für die langen Spaziergänge verloren habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Haare länger oder kürzer?&lt;/b&gt;Länger. Sehr viel länger. Ich glaube, ich war dieses Jahr nur dreimal beim Friseur.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kurzsichtiger oder weitsichtiger?&lt;/b&gt;Schon wieder eine neue Brille, weil die alte nach nicht mal 14 Monaten hinüber war. Dafür ist die neue viel schöner. Natürlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mehr ausgegeben oder weniger?&lt;/b&gt;Einen dicken Batzen Geld in einen neuen PC gesteckt. Der kann jetzt lange Videos in 4k in nullkommanix rendern und verschafft mir 200 fps in Call of Duty. Dazu eine Playstation 5 ergattert. Und von Android aufs iPhone umgestiegen. Das war mal ne gute Entscheidung. Vermisse Android komplett gar nicht und habe mich gefragt, warum ich nicht schon vor Jahren gewechselt bin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der hirnrissigste Plan?&lt;/b&gt; Schon wieder eine Plattform planen (kommt Januar 2023, aber &lt;a href="https://twitter.com/DonDahlmann/status/1605835601240272897"&gt;Sneak Peak gibt es hier &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die gefährlichste Unternehmung?&lt;/b&gt; Das Softeis in Lübeck zu essen, dass offenbar nicht mehr taufrisch (hahaha) war und dafür sorgte, dass ich drei Tage Spaß hatte. Das wirklich tragische an der Sache: seitdem traue ich mich nicht mehr Softeis zu essen und ich liebe eigentlich Softeis.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der beste Sex?&lt;/b&gt;Hatte ich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die teuerste Anschaffung?&lt;/b&gt;Der neue PC. Da hätte ich auch einen Gebrauchtwagen kaufen können, aber was soll ich mit einem Auto?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das leckerste selbst gemachte Essen?&lt;/b&gt;Mal abgesehen vom oben erwähnten Lachs, war da noch mein Couscous-Salat mit frischem Szechuan-Tofu und ein schneller, einfacher Shrimp-Stew. Und meine Bolognese, natürlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das beeindruckendste Buch?&lt;/b&gt;Meins ;) (2023)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der beste Film/Serie?&lt;/b&gt;1971 auf Apple TV. Super gute Doku über das Jahr 1971 aus Sicht der musikalischen Entwicklung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die beste CD?&lt;/b&gt;Dieser Fragebogen existiert seit knapp 20 Jahren und so langsam merkt man, dass die Welt sich doch etwas verändert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das schönste Konzert?&lt;/b&gt;Bauhaus in der Zitadelle Spandau.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die meiste Zeit verbracht mit…?&lt;/b&gt;Mit Dana. Und mit Nicole. Und natürlich Jenna, Constanze.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die schönste Zeit verbracht wo…?&lt;/b&gt;Mit meinem Vater beim Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring. Mit Dana zu Hause. Mit Dana in Museen. Und in Bonn, Hamburg, Lübeck und anderswo.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorherrschendes Gefühl 2022&lt;/b&gt;Ich bin faul.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2022 zum ersten Mal getan?&lt;/b&gt;Angst um die Eltern gehabt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2022 nach langer Zeit wieder getan?&lt;/b&gt;Den Keller entrümpelt. Denn das war so: Ich wohne seit Mai 2004 in der jetzigen Wohnung. Meine alte Wohnung im Wedding hatte keinen Keller, das war schön. Die neue aber hatte und hat einen. Da ich erst mal die Wohnung damals leer haben wollte, habe ich mir gedacht, dass ich eine ganze Menge Krempel aus der alten Wohnung einfach in den schicken Keller stelle und &amp;quot;später&amp;quot; hochhole. 18 Jahre später standen die Kartons immer noch, nebst dem anderen &amp;quot;Ich stelle das schnell in den Keller und kümmere mich irgendwann drum&amp;quot; Krempel. Seit ungefähr zwei Jahren schiebe ich einen Entrümplung vor mir her (&amp;quot;Zu warm&amp;quot;, &amp;quot;Zu kalt&amp;quot;, &amp;quot;Keine Lust&amp;quot;), aber in diesem Jahr musste eine Abwasserleitung repariert werden, die nur über meinen Keller zu erreichen war. Tja. Doof. Ich habe dann tabula rasa gemacht. Einfach einen Entrümpler angerufen, Keller gezeigt und gegangen. Ich habe nicht in einen Karton geschaut. Bisher auch nichts vermisst. Kann ich nur empfehlen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Krieg in der Ukraine&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Energiekrise&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kranker Vater&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?&lt;/b&gt;Das wir das schaffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2022 war mit 1 Wort … ?&lt;/b&gt;Eintönig mit eingesprenkelten Momenten der Panik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorsatz für 2023&lt;/b&gt;Mehr raus gehen. Natur! Dieses Jahr aber wirklich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2302972/"&gt;2021&lt;/a&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2295444/"&gt;2020&lt;/a&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2282493"&gt;2019&lt;/a&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/2018/12/31/2018/"&gt;2018&lt;/a&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/?p=25094"&gt;2017&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=25017"&gt;2016&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de?p=24857"&gt;2015&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24678"&gt;2014&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24341"&gt;2013&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24003"&gt;2012&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=1304"&gt;2011&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=814"&gt;2010&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=436"&gt;2009&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1867915/"&gt;2008&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1742047/"&gt;2007&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1539307/"&gt;2006&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1293075"&gt;2005&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1008845/"&gt;2004&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/637087/"&gt;2003&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/245176/"&gt;2002&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 31 Dec 2022 14:04:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2309535/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2022-12-31T14:04:30Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2022</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2309534/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Entscheidung: Wieder mehr zu reisen, aber kürzer zu reisen. Corona hat mich faul gemacht. Aber die Partnerin will Deutschland sehen, also waren wir in diesem Jahr etwas mehr unterwegs. In Lübeck, Köln, Bonn und im Rheinland allgemein. Dazu Brandenburg erkundet. Städtereisen mit Bahn machen Spaß und sind weitaus entspannter als ein Wochenende nach Paris zu fliegen.&lt;/b&gt;&lt;b&gt;Schlechteste Entscheidung:&lt;/b&gt;  Zu wenig bewegt. Zu wenig Disziplin. Ärgere mich selbst darüber.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Anschaffung: &lt;/b&gt; AirFryer. Ja, ich jetzt auch. Aber das Ding ist wirklich super. Ehrlich! Läuft dauernd bei mir.&lt;b&gt;Dämlichste Anschaffung: Ein recht kleines Mini-Display fürs Keyboard von Corsair, das die Auslastung des Rechners anzeigt. Komplett überflüssig. Leider aber hübsch. &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönster Absturz: &lt;/b&gt;Das gibt es nicht mehr in meinem Leben. Ich mag keinen Alkohol mehr. Ein Glas Wein hier und da, alle paar Wochen, manchmal auch alle paar Monate, aber das war es auch schon.  Shocking, I know. Vermutlich habe ich im Alter zwischen 30 und 50 die mir in meinem Leben zugeteilte Menge an Alkohol weg gesoffen und jetzt ist nichts mehr übrig.&lt;b&gt;Schlimmster Absturz: &lt;/b&gt;Kein Absturz, aber ich habe einmal zwei Wein und später noch einen Gin-Tonic getrunken und hatte am nächsten Tag einen fürchterlichen Kater.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bestes Getränk:&lt;/b&gt;Immer noch: Fritz-Limo Orange. Echt. Beste Orangen-Limonade der Welt.&lt;b&gt;Ekelerregendes Getränk:&lt;/b&gt; Cola Zero. Ich frage mich, wie man das trinken kann. Es schmeckt wie eine Cola, die man drei Tage lang hat stehen lassen, um die dann in den Kühlschrank zu stellen, frische Kohlensäure reinbumst, wieder stehen lässt und dann trinkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bestes Essen:&lt;/b&gt; Marinierter Lachs im Airfryer, dazu mit etwas Weißwein gedünsteter wilder Brokkoli mit einer Sauce aus Alpro Soya Gedöns und Cognac.  Simpel und doch so toll.&lt;b&gt;Schlimmstes Essen:&lt;/b&gt; Im polnischen Restaurant um die Ecke, dass ich seit Ewigkeiten ausprobieren wollte. Zumindest weiß ich jetzt, wo ich nicht mehr hingehe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Musik: &lt;/b&gt;  Ich habe im Januar Spotify nach 11 Jahren gekündigt. Zum einen, weil der Gründer in Rüstungsunternehmen investiert. Was noch verschmerzbar wäre. Aber dass das Unternehmen Joe Rogan exklusiv auf die Plattform gehoben hat, war mir zu viel. Zu Deezer gewechselt. Auch wenn die Plattform einen guten Katalog hat, der Vorschlagsalgorithmus ist eine Katastrophe. Selten so wenig neue und interessante Sachen vorgeschlagen bekommen. Im Oktober dann zu Apple Music gewechselt und keine Sekunde bereut. Dort funktioniert das sehr gut und der Katalog ist selbst bei meinen exotischen Sachen gut sortiert. Auf heavy rotation liefen dieses Jahr:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;lt;a href=&amp;quot; Montserrat (ArtBat Edit) - WhoMadeWho&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=lqUGbKFSd44"&gt;www.youtube.com&lt;/a&gt;Strange Mischung aus Icehouse, 80er Jahre, Elektro mit einer echten Gitarre drinne. Hat es mir in diesem Jahr irgendwie sehr angetan.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://youtu.be/zMC6xkyNcK0"&gt; SUIR- Not accustumed to be hurt&lt;/a&gt;Eine Mischung aus Joy Division, Post-Rock, Pop. 80er Goth. Düster, schön, schwer und gleichzeitig federleicht in den Harmonien. Das Album &amp;quot;Not all your pain is self chosen&amp;quot; ist eines der besten des Jahres. Mehr von SUIR auf &amp;lt;a href&amp;quot;&lt;a href="https://suir.bandcamp.com/"&gt;suir.bandcamp.com&lt;/a&gt;&amp;quot;&amp;gt;Bandcamp.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://youtu.be/VwlB_NX9npM"&gt; Bong - Trees, Grass and Stones&lt;/a&gt;Post- oder Psych Rock ist ein merkwürdiges Genre. Alle kennen Sigur Ros, die auch irgendwie in die Kategorie fallen, aber neben denen gibt es einen ganzen Kosmos merkwürdiger Bands, die die Tendenz haben den Soundtrack zu einem Thriller zu machen. Oder zum Weltuntergang. Neu ist das alles nicht, der Krautrock lässt schön grüßen. Aber interessant und gleichzeitig meditativ ist es. Ich höre das tatsächlich gerne auf meinen Spaziergängen und beim Arbeiten. Und außerdem mag ich, dass kaum ein Stück unter 10 Minuten ist. Das ist hier ist mit 20 Minuten Länge fast schon eine Hommage an die ganz frühen Pink Floyd Sachen aus den 60ern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://youtu.be/CTUsFm0BAu8"&gt;Ten Years After - I love to change the world&lt;/a&gt;Ok, was Leichteres. Angesichts der überaus schlechten Weltlage ein durchaus auch mir inne wohnender Wunsch, den Ten Years After 1971 formuliert hat. 1971 war im Übrigen ein sensationelles Jahr in Sachen Musik. Die sehr schöne Doku &amp;quot;1971&amp;quot; (Apple TV) hat das schön aufgearbeitet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://youtu.be/leXnMA9Ay8E"&gt;Midnight Oil - At the time of writing&lt;/a&gt;Ja, die gibt es auch noch und sie haben mich dieses Jahr mit einem Album überrascht, dass erstaunlich frisch klingt. Erinnert mich sehr an die großartigen &amp;quot;Place without a postcard&amp;quot; (1981), 10, 9, 8, 7...(1982), Red Sails in the Sunset (1984) Album Reihe. Immerhin auch schon seit 44 Jahren unterwegs, hat Midnight Oil erstaunlich viel Dampf behalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://youtu.be/_2GKWJVyfSM"&gt;Avian Invasion - Choose you weapon (Extended Mix)&lt;/a&gt;Mal abgesehen von Bong (siehe oben) das merkwürdigste Songcover des Jahres. Aber dafür die schönste Schweineorgel seit langem und das in einem Dance/Electronica Song. Macht immer gute Laune.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlimmstes Gejaule:&lt;/b&gt; Sobald ich auch nur eine Sekunde eine Stimme höre, die mit Autotune verändert wurde, schalte ich ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: &lt;/b&gt;Bert Kämpfert. Macht mir gute Laune zum Frühstück&lt;b&gt;Peinlichster musikalischer Faux-Pas: &lt;/b&gt;Bert Kämpfert. Sind wir mal ehrlich. So amüsant und teilweise vergessen Kämpfert auch ist, seine Musik klingt oft wie eine halb tote Strickjacke, in der sich der Muff der 50er-Jahre verfangen hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Idee/Frage:&lt;/b&gt; Sollen wir &lt;a href="https://youtu.be/UrqaabPjLp0"&gt;unseren Film&lt;/a&gt; bei ein paar Film-Festivals mit Schwerpunkt Umwelt anmelden? Ergebnis: Diverse Preise und offizielle Selections. Yeah!&lt;b&gt;Dämlichste Idee/Frage: &lt;/b&gt; Was soll schon passieren, wenn ich mich bücke. Ergebnis: zwei Monate krasse Rückenschmerzen, Physiotherapie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Lektüre:&lt;/b&gt;  Daniel Ergin &amp;quot;The new Map&amp;quot;. Wie erneuerbare Energien und Wasserstoff die Weltpolitik verändern. Die Auswirkungen sehen wir jetzt schon. Der Angriff Russlands hat den Abschied von fossilen Brennstoffen nur beschleunigt. Länder wie Marokko, Algerien und Tunesien werden für die EU viel wichtiger werden, weil hier genug Solarenergie gewonnen werden kann.&lt;b&gt;Langweiligste Lektüre:&lt;/b&gt; Der neue Asterix-Band. Merkwürdige Story, merkwürdig halb gar, die sich auch noch extrem lange hinzieht. Die üblichen Wortwitze, aber nichts originelles oder gar überraschendes. Mutlos, langweilig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bester Sex:&lt;/b&gt; Mit anderen.&lt;b&gt;Langweiligster Sex:&lt;/b&gt; Mit mir allein&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönster Moment:&lt;/b&gt; Mit der Partnerin und meinen Eltern in Bonn den 80. Geburtstag meines Vaters feiern.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Schlimmster Moment:&lt;/b&gt; Kranker Vater. Kranke Mutter der Partnerin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zugenommen oder abgenommen?&lt;/b&gt;5 Kilo zugenommen, da ich meine Disziplin für die langen Spaziergänge verloren habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Haare länger oder kürzer?&lt;/b&gt;Länger. Sehr viel länger. Ich glaube, ich war dieses Jahr nur dreimal beim Friseur.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kurzsichtiger oder weitsichtiger?&lt;/b&gt;Schon wieder eine neue Brille, weil die alte nach nicht mal 14 Monaten hinüber war. Dafür ist die neue viel schöner. Natürlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mehr ausgegeben oder weniger?&lt;/b&gt;Einen dicken Batzen Geld in einen neuen PC gesteckt. Der kann jetzt lange Videos in 4k in nullkommanix rendern und verschafft mir 200 fps in Call of Duty. Dazu eine Playstation 5 ergattert. Und von Android aufs iPhone umgestiegen. Das war mal ne gute Entscheidung. Vermisse Android komplett gar nicht und habe mich gefragt, warum ich nicht schon vor Jahren gewechselt bin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der hirnrissigste Plan?&lt;/b&gt; Schon wieder eine Plattform planen (kommt Januar 2023, aber &amp;lt;a href&amp;quot;&lt;a href="https://twitter.com/DonDahlmann/status/1605835601240272897"&gt;twitter.com&lt;/a&gt;&amp;quot;&amp;gt;Sneak Peak gibt es hier &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die gefährlichste Unternehmung?&lt;/b&gt; Das Softeis in Lübeck zu essen, dass offenbar nicht mehr taufrisch (hahaha) war und dafür sorgte, dass ich drei Tage Spaß hatte. Das wirklich tragische an der Sache: seitdem traue ich mich nicht mehr Softeis zu essen und ich liebe eigentlich Softeis.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der beste Sex?&lt;/b&gt;Hatte ich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die teuerste Anschaffung?&lt;/b&gt;Der neue PC. Da hätte ich auch einen Gebrauchtwagen kaufen können, aber was soll ich mit einem Auto?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das leckerste selbst gemachte Essen?&lt;/b&gt;Mal abgesehen vom oben erwähnten Lachs, war da noch mein Couscous-Salat mit frischem Szechuan-Tofu und ein schneller, einfacher Shrimp-Stew. Und meine Bolognese, natürlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das beeindruckendste Buch?&lt;/b&gt;Meins ;) (2023)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der beste Film/Serie?&lt;/b&gt;1971 auf Apple TV. Super gute Doku über das Jahr 1971 aus Sicht der musikalischen Entwicklung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die beste CD?&lt;/b&gt;Dieser Fragebogen existiert seit knapp 20 Jahren und so langsam merkt man, dass die Welt sich doch etwas verändert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das schönste Konzert?&lt;/b&gt;Bauhaus in der Zitadelle Spandau.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die meiste Zeit verbracht mit…?&lt;/b&gt;Mit Dana. Und mit Nicole. Und natürlich Jenna, Constanze.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die schönste Zeit verbracht wo…?&lt;/b&gt;Mit meinem Vater beim Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring. Mit Dana zu Hause. Mit Dana in Museen. Und in Bonn, Hamburg, Lübeck und anderswo.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorherrschendes Gefühl 2022&lt;/b&gt;Ich bin faul.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2022 zum ersten Mal getan?&lt;/b&gt;Angst um die Eltern gehabt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2022 nach langer Zeit wieder getan?&lt;/b&gt;Den Keller entrümpelt. Denn das war so: Ich wohne seit Mai 2004 in der jetzigen Wohnung. Meine alte Wohnung im Wedding hatte keinen Keller, das war schön. Die neue aber hatte und hat einen. Da ich erst mal die Wohnung damals leer haben wollte, habe ich mir gedacht, dass ich eine ganze Menge Krempel aus der alten Wohnung einfach in den schicken Keller stelle und &amp;quot;später&amp;quot; hochhole. 18 Jahre später standen die Kartons immer noch, nebst dem anderen &amp;quot;Ich stelle das schnell in den Keller und kümmere mich irgendwann drum&amp;quot; Krempel. Seit ungefähr zwei Jahren schiebe ich einen Entrümplung vor mir her (&amp;quot;Zu warm&amp;quot;, &amp;quot;Zu kalt&amp;quot;, &amp;quot;Keine Lust&amp;quot;), aber in diesem Jahr musste eine Abwasserleitung repariert werden, die nur über meinen Keller zu erreichen war. Tja. Doof. Ich habe dann tabula rasa gemacht. Einfach einen Entrümpler angerufen, Keller gezeigt und gegangen. Ich habe nicht in einen Karton geschaut. Bisher auch nichts vermisst. Kann ich nur empfehlen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?&lt;/b&gt;Krieg in der UkraineEnergiekriseKranker Vater&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?&lt;/b&gt;Das wir das schaffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2022 war mit 1 Wort … ?&lt;/b&gt;Eintönig mit eingesprenkelten Momenten der Panik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorsatz für 2023&lt;/b&gt;Mehr raus gehen. Natur! Dieses Jahr aber wirklich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2302972/"&gt;2021&lt;/a&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2295444/"&gt;2020&lt;/a&gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2282493/"&gt;don.antville.org&lt;/a&gt;&amp;quot;&amp;lt;2019&lt;/a&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/2018/12/31/2018/"&gt;2018&lt;/a&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/?p=25094"&gt;2017&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=25017"&gt;2016&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de?p=24857"&gt;2015&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24678"&gt;2014&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24341"&gt;2013&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24003"&gt;2012&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=1304"&gt;2011&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=814"&gt;2010&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=436"&gt;2009&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1867915/"&gt;2008&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1742047/"&gt;2007&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1539307/"&gt;2006&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1293075"&gt;2005&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1008845/"&gt;2004&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/637087/"&gt;2003&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/245176/"&gt;2002&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 31 Dec 2022 14:02:27 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2309534/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2022-12-31T14:02:27Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Impressum</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/715967/</link>
      <description>&lt;p&gt;Dies ist ein Weblog. Was ein Webog ist, können Sie &amp;lt;a href=&amp;quot;&lt;a href="http://sofa.digitalien.org/sofablog/what.html"&gt;sofa.digitalien.org&lt;/a&gt;&amp;quot; target=blank&amp;quot;&amp;gt;hier&lt;/a&gt; nachlesen. Falls Sie ein rechtliches oder anders geartetes Problem mit diesen Seiten haben, dann melden Sie sich bitte.Für Inhalte der extern verlinkten Seiten wie auch für Kommentare, die nicht ich schrieb, übernehme ich keine Verantwortung.Da für mich keine presserechtliche oder gar meinungsbildende Relavanz dieser Site erkennbar ist, können die für das Presserecht relevanten Impressumsdaten nur aus wichtigem Grund unter folgender E-Mail-Adresse erfragt werden. Beachten Sie bei Ihrer Anfrage, dass der Server von antville.org in Österreich ansässig ist, wo zur Zeit noch andere Gesetze bzgl. Tele- und Mediendienste und andere, das Internet betreffende Gesetze gültig sein könnten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bitte beachten Sie den &lt;a href="http://www.disclaimer.de/disclaimer.htm"&gt;Haftungsausschluss,&lt;/a&gt; der inhaltlich als Teil dieser Seiten anzusehen ist.&lt;p&gt;Einer kommerziellen Nutzung (unangeforderte Werbung etc.) der genannten E-Mail-Adresse, die ausschließlich für dieses Impressum angelegt und nirgendwo sonst kommuniziert wurde, widerspreche ich.&lt;p&gt;&lt;p&gt;&lt;p&gt;Copyright:Wenn nicht ausdrücklich anders vermerkt, liegen die Urheberrechte für Texte und Fotos bei mir. Sie sind nicht berechtigt, die Materialen außerhalb eines in Weblogs üblichen Zitats ohne mein Wissen zu verändern und/oder weiterzugeben, oder gar selbst zu veröffentlichen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn Sie jetzt immer noch Fragen haben....&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="mailto:dondahlmann@gmail.com"&gt;dondahlmann@gmail.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 06 Mar 2004 16:29:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/715967/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2004-03-06T16:29:13Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2021</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2302972/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Entscheidung: &lt;/b&gt; Möglichst viel zu Hause zu bleiben. Angesichts der Pandemie bleibt einem auch kaum etwas übrig. Ansonsten stand das Jahr eher im Zeichen der Renovierung der Wohnung und das hat Spaß gemacht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlechteste Entscheidung:&lt;/b&gt;  Zu wenig Pausen zu machen, eben weil ich die ganze Zeit vor dem Rechner gesessen und gearbeitet habe. Das hat am Ende des Jahres wieder zu enormer Erschöpfung beigetragen. 2022 wird es mehr Unterbrechungen geben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Anschaffung:&lt;/b&gt; Neue Küche. Nach 17 Jahren in der Wohnung habe ich die komplette Küche renoviert, plus neuen Herd und neuen Kühlschrank. Kochen macht jetzt doppelt so viel Spaß.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dämlichste Anschaffung:&lt;/b&gt; Ein Case aus Echtholz für das neue Macbook, das hinten und vorne nicht passt. Dafür war es teuer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönster Absturz: &lt;/b&gt;Keinen gehabt, weil ich so gut wie keinen Alkohol mehr trinke. Alle paar Wochen mal ein Glas Wein oder ein Whiskey. Das war es auch schon. Einmal zwei Gin-Tonic mit meiner Partnerin getrunken. Da waren wir beide hübsch angeheitert.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Schlimmster Absturz: &lt;/b&gt;Siehe oben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bestes Getränk:&lt;/b&gt; Fritz-Limo Orange. Echt. Beste Orangen Limonade der Welt.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Ekelerregendes Getränk:&lt;/b&gt; Grünen Tee versucht. Schmeckt immer noch nach alten Socken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bestes Essen:&lt;/b&gt; Fast alle selbst gemachten Abendessen. Vegetarische Lasagne mit veganem Hack von Rügenwalder. Der einzige Ersatz, der an normales Hackfleisch rankommt.&lt;b&gt;Schlimmstes Essen:&lt;/b&gt; Tankstellen Sandwiches. Alle.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Musik: &lt;/b&gt;  Bei den vielen Spaziergängen viel Musik gehört. Meist mein wöchentliches Mixtape auf Spotify. Wenn was dabei, was mir gefällt, packe ich es in eine Playlist, die dann am Ende des Jahres Launen, Stimmungen des Jahres meist gut wieder gibt. Die Liste gibt es hier  &lt;a href="https://open.spotify.com/playlist/46Xl5rM5WHepQfSr2xFDqw?si=rxG34xrORZy-NGkNyTxEdQ"&gt;zu hören&lt;/a&gt;.Auf heavy rotation liefen (YT Links):&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=edvw2o9byQ8"&gt;The Brian Jonestown Massacre - Bout des doigts&lt;/a&gt;Massiver Fan der Band&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=u_dK0slfijA"&gt;Wooden Shjips - Staring At The Sun&lt;/a&gt;Peferkt für einen Spaziergang&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=PLwJbfT05KM"&gt;Amtrac - Informal Disco (Original Mix)&lt;/a&gt;Ein wenig älter, aber immer noch eines meiner liebsten Elektro Stücke der letzten Jahre.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=vwKTZ5ErH8U"&gt; Underworld - Best Mamgu ever&lt;/a&gt;Nicht wirklich wiederentdeckt, aber dann irgendwie schon. SEHR viel Underworld dieses Jahr gehört und mal wieder festgestellt, dass es eine der intelligentesten Elektro-Bands ever ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZhWMS9PdUtY"&gt;Push - Universal Nation (1998)&lt;/a&gt;Alle Jahre wieder. DAS Trance/90er Techno Stück schlechthin. Perfekter Start, perfekter Break. Weil ich dieses Jahr so gar nicht in Clubs gekommen bin, habe ich halt zu Hause ein paar Playlists zusammengestellt und dabei mich irgendwann wieder an das Stück erinnert. Es hat den ziemlich einzigartigen Effekt, dass man immer lauter hören will, je länger es dauert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlimmstes Gejaule:&lt;/b&gt; Alles, was so im Radio läuft&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: &lt;/b&gt;Alan Parson&lt;b&gt;Peinlichster musikalischer Fauxpas: &lt;/b&gt;Deep Trance&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Idee/Frage:&lt;/b&gt; Sollen wir &lt;a href="https://youtu.be/UrqaabPjLp0"&gt;unseren Film&lt;/a&gt; bei ein paar Film-Festivals mit Schwerpunkt Umwelt anmelden? Ergebnis: Diverse Preise und offizielle Selections. Yeah!&lt;b&gt;Dämlichste Idee/Frage: &lt;/b&gt; Windows 11 zu installieren. Es ist nicht schlecht, aber die Idee nur ein Upgrade zu machen war dumm. Jetzt verschiebe ich seit zwei Monaten die nötige komplette Neuinstallation vor mich her, weil ich keine Lust habe drölfzigtausend Programme neu zu installieren und 250 GB an Games neu runterzuladen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Lektüre:&lt;/b&gt; Sehr amüsiert &amp;quot;Es muss nicht immer Kaviar sein&amp;quot; von Simmel gelesen. Das Buch ist eine einzige Ansammlung von Plattitüden, Sexismus usw. Beste Lektüre deswegen, weil es zeigt, wie viel sich in den letzten 50 Jahren zum Guten verändert hat.&lt;b&gt;Langweiligste Lektüre:&lt;/b&gt;Facebook.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bester Sex:&lt;/b&gt; Mit anderen.&lt;b&gt;Langweiligster Sex:&lt;/b&gt; Mit mir alleine&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönster Moment:&lt;/b&gt; Den fertigen Film zu sehen.&lt;b&gt;Schlimmster Moment:&lt;/b&gt; Feststellen, dass ein langjähriger Bekannter unter die Covidioten abgerutscht ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zugenommen oder abgenommen?&lt;/b&gt;12 Kilo abgenommen. Einfach die Ernährung im Februar umgestellt. Im Grunde simpel: Kein Brot, veganes essen, fertig. Nie gehungert, oder so was. Und ein bisschen mehr spazieren gegangen. Aber auch nicht so regelmäßig. Pro Monat rund 2 Kilo abgenommen und Ende September dann ein Plateau erreicht. Bin jetzt gerade so im oberen Bereich meines Normalgewichts.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Haare länger oder kürzer?&lt;/b&gt;Länger. Ich mag meine Haare nicht mehr so kurz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kurzsichtiger oder weitsichtiger?&lt;/b&gt;Neue Brille und ich sehe jetzt wieder was. Hurra!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mehr ausgegeben oder weniger?&lt;/b&gt;Mehr. Sehr viel mehr. Die gesamte Technik erneuert, abgesehen vom PC. Neue Bildschirme, Rodecaster, Stream Deck, Shure SMB7, Canon M50 Mk.II mit Sigma 30mm, Videolicht (3x mal). Alles, um die virtuellen Keynotes und Webinare in vernünftiger Qualität übertragen zu können. Ich empfinde es als merkwürdig, dass etliche Kollegen ihre teuer bezahlten Keynotes immer noch vor einem Laptop halten, der ihre Nase von unten filmt, während sie in das interne Mikro brüllen. Zusätzlich war dann nach sieben Jahren noch das Macbook fällig, dass ich mit einem neuen Macbook Air ersetzt habe. Und weil ich es unbedingt haben wollte: Beyerdynamic DT990 Pro 600 Ohm Kopfhörer und das Google Pixel 6 Pro. Nächstes Jahr ist der PC fällig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der hirnrissigste Plan?&lt;/b&gt;Einen Film zu drehen. Gedreht haben wir zwar letztes Jahr (letzter Drehtag 20.12), aber die Postproduktion lief bis Mitte Mai.  Wir wollten eigentlich eine richtige Premiere machen. Kleines Kino mieten, Freunde einladen usw. Aber Corona usw. Vielleicht nächstes Jahr, wenn wir da nicht den zweiten Film machen. Und ein Buch dazu. Weil ein großes Projekt ja nicht reicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die gefährlichste Unternehmung?&lt;/b&gt;In den Urlaub zu fliegen. Ich hatte lange gezögert, wegen Corona natürlich. Aber ich musste mal raus und ich wollte in die Sonne. Also nach Malta geflogen. Hat sich gelohnt, denn es war wunderbar warm, das Essen toll und viele alte Trümmer gesehen, was ich im Urlaub am liebsten mache.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der beste Sex?&lt;/b&gt;Hatte ich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die teuerste Anschaffung?&lt;/b&gt;Die neue Küche. Obwohl es noch ging. Den Bau der neuen Küche hat ein Bekannter erledigt, teuer waren die Geräte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das leckerste selbst gemachte Essen?&lt;/b&gt;Meine Bolognese. Klassiker. Immer wieder eine kleine Offenbarung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das beeindruckendste Buch?&lt;/b&gt;Meins ;) (2022)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der beste Film/Serie?&lt;/b&gt;Wenig gesehen. Die Beatles-Doku war toll. Ebenso &amp;quot;You shall not grow old&amp;quot;, ebenfalls von Peter Jackson.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die beste CD?&lt;/b&gt;Dieser Fragebogen existiert seit knapp 20 Jahren und so langsam merkt man, dass die Welt sich doch etwas verändert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das schönste Konzert?&lt;/b&gt;Keins gesehen. Aber einmal bei einer israelischen Drag-Show gewesen. Sehr amüsanter Abend.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die meiste Zeit verbracht mit…?&lt;/b&gt;Mit Dana. Und mit Nicole. Und natürlich Jenna, Constanze.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die schönste Zeit verbracht wo…?&lt;/b&gt;Mit Dana zu Hause. Mit Dana in Museen. Malta.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorherrschendes Gefühl 2021&lt;/b&gt;Draußen ist es gefährlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2021 zum ersten Mal getan?&lt;/b&gt;Einen Film bei einem Film Festival eingereicht und mehrere Preise gewonnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2021 nach langer Zeit wieder getan?&lt;/b&gt;Gaming. Und es macht Spaß! Ich zwar schlecht, aber das macht überhaupt nichts. Man kann mir auch dabei zusehen, wenn man will. &lt;a href="https://www.twitch.tv/dondahlmann"&gt;Twitch&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?&lt;/b&gt;CoronaDeltaOmikron&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?&lt;/b&gt;Vertrauen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2021 war mit 1 Wort … ?&lt;/b&gt;Abwechslungsreich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorsatz für 2022&lt;/b&gt;Mehr rausgehen. Dieses Jahr aber wirklich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2295444/"&gt;2020&lt;/a&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2282493/"&gt;2019&lt;/a&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/2018/12/31/2018/"&gt;2018&lt;/a&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/?p=25094"&gt;2017&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=25017"&gt;2016&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de?p=24857"&gt;2015&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24678"&gt;2014&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24341"&gt;2013&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24003"&gt;2012&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=1304"&gt;2011&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=814"&gt;2010&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=436"&gt;2009&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1867915/"&gt;2008&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1742047/"&gt;2007&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1539307/"&gt;2006&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1293075"&gt;2005&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1008845/"&gt;2004&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/637087/"&gt;2003&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/245176/"&gt;2002&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 30 Dec 2021 15:48:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2302972/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2021-12-30T15:48:05Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2020</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2295444/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Entscheidung: &lt;/b&gt; Möglichst viel zu Hause zu bleiben.&lt;b&gt;Schlechteste Entscheidung:&lt;/b&gt; Mich zu bücken und dabei einen Nerv im Rücken einzuklemmen, was mich vier Wochen außer Gefecht gesetzt hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Anschaffung: &lt;/b&gt; Der PC. Keine Sekunde den Wechsel vom Mac bereut. Dafür endlich wieder Gaming in meinem Leben.&lt;b&gt;Dämlichste Anschaffung:&lt;/b&gt; Der Versucht eine möglichst günstige SSD zu kaufen und die langsamste SSD der Welt bekommen. Verstaubt jetzt als absolut letzte Backup-Variante.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönster Absturz: &lt;/b&gt;Mit meinem besten Freund eine Woche bevor im März alles dicht gemacht wurde.&lt;b&gt;Schlimmster Absturz: &lt;/b&gt;Keinen gehabt, da ich das Trinken mehr oder weniger komplett eingestellt habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bestes Getränk:&lt;/b&gt; Bullit Rye.&lt;b&gt;Ekelerregendes Getränk:&lt;/b&gt; Irgend so ein isotonisches Zeug, das schmeckte wie drei Wochen alte Socken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bestes Essen:&lt;/b&gt; Fast alle selbst gemachten Abendessen. Ansonsten der Veggie-Burger bei Burgermeister.&lt;b&gt;Schlimmstes Essen:&lt;/b&gt; Tankstellen Sandwiches. Alle.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Musik: &lt;/b&gt; Bei den vielen Spaziergängen viel Musik gehört. Meist mein wöchentliches Mixtape auf Spotify. Wenn was dabei, was mir gefällt, packe ich es in eine Playlist, die dann am Ende des Jahres Launen, Stimmungen des Jahres meist gut wieder gibt. Die Liste gibt es hier  &lt;a href="https://open.spotify.com/playlist/46Xl5rM5WHepQfSr2xFDqw?si=rxG34xrORZy-NGkNyTxEdQ"&gt;zu hören&lt;/a&gt;.Auf heavy rotation liefen (YT Links):&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=edvw2o9byQ8/"&gt;Young Liars - TV on the Radio&lt;/a&gt;Etwas älter (2006, glaube ich), aber erst dieses Jahr entdeckt (Danke, Spotify)&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=u_dK0slfijA"&gt;Kaffee aus Küche - The Düsseldorf Düsterboys&lt;/a&gt;Das ist natürlich ein ganz wunderbar lustiger Song, der sich ebenso schamlos wie humorvoll aus den Spät-80er Melancholie Geschrammel deutscher Band bedient. Ganz wunderbar auch das Video mit Instagram-Retrofilter.&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=PLwJbfT05KM"&gt;Pristess - Pumarosa&lt;/a&gt;Ein irres Stück. Immer, wenn man denkt, dass er sich zu sehr wiederholt, wird eine Schippe drauf gelegt und am Ende fragt man sich &amp;quot;Wie hat der Song noch mal angefangen?&amp;quot; und startet wieder von vorne.&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=vwKTZ5ErH8U"&gt;Don't let bring it you down - Annie Lennox&lt;/a&gt;Corona Jahr Song.&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZhWMS9PdUtY"&gt;Space to Bakersfield - Black Mountain&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schlimmstes Gejaule:&lt;/b&gt; Alles, was so im Radio läuft&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: &lt;/b&gt;Der ganze Beethoven Zyklus von Karajan.&lt;b&gt;Peinlichster musikalischer Faux-Pas: &lt;/b&gt;Synthwave (Guilty pleasure)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Idee/Frage:&lt;/b&gt; Magst Du Dich auf einen Drink treffen?&lt;b&gt;Dämlichste Idee/Frage: &lt;/b&gt; Ich kann mich nach drei Wochen Rücken sicher wieder bücken. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Lektüre:&lt;/b&gt;Stefan Zweig - Die Welt von Gestern.&lt;b&gt;Langweiligste Lektüre:&lt;/b&gt; Facebook. Jedes Mal, wenn ich das Ding aufmache, habe ich das Gefühl, ich komme in einen Raum, in dem sich alle anschreien. Ich kann es nicht mehr ertragen und lasse es dementsprechend.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bester Sex:&lt;/b&gt; Mit anderen.&lt;b&gt;Langweiligster Sex:&lt;/b&gt; Mit mir alleine&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönster Moment:&lt;/b&gt; Die Erkenntnis, wieder in einer Beziehung zu sein. Das hat nach acht Jahren Single-Dasein etwas Zeit gebraucht.&lt;b&gt;Schlimmster Moment:&lt;/b&gt; Ehrlich gesagt, keinen gehabt. Das Leben ist ein ruhiger, langer Fluss. Zumindest in diesem Jahr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zugenommen oder abgenommen?&lt;/b&gt;2 Kilo abgenommen und wieder zugenommen. I blame you, Hefezopf!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Haare länger oder kürzer?&lt;/b&gt;Länger. Zwangweise. Vergessen vor den Lockdowns zum Friseur zu gehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kurzsichtiger oder weitsichtiger?&lt;/b&gt;Weitsichtiger. In 2020 haben sich ein paar Dinge bei mir verändert. Vielleicht hat es Corona zu tun und der Tatsache, dass mein Leben, wie das der anderen Menschen, nachhaltig entschleunigt wurde. Vielleicht hat es was mit dem Alter zu tun. Ich werde demnächst 54 und ich merke das. Ich merke das auf verschiedenen Ebenen. Auf Alkohol zu verzichten war eine Entscheidung, die sich aber völlig natürlich angefühlt hat. Der tägliche Wein ist weg, eventuell trinke ich mal ein Glas Whiskey pro Woche. Ich habe meine Ernährung umgestellt (meist vegan). Und das alles hat mir sehr gut getan. Gleichzeitig bin ich in einem Lernprozess was mein Vertrauen in andere Menschen angeht. Das ist erstaunlicherweise im Corona-Jahr gewachsen. Aber da liegt noch Arbeit vor mir.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mehr ausgegeben oder weniger?&lt;/b&gt;Mehr. High-End Gaming PC, die Peripherie, der Krempel fürs Streaming. Überhaupt habe ich meine Technik im Haus auf den neusten Stand gebracht. Auf der anderen Seite auch Geld gespart, weil ich kaum ausgegangen bin und keine Reisen hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der hirnrissigste Plan?&lt;/b&gt;Einen Film zu drehen. Dazu: Einen 60 bis 80 Minuten langen Film innerhalb von einer Woche zu skripten. Und zu glauben, dass alles glatt geht. Ist es zwar, aber was haben meine Kollegin Nicole Scott und ich gearbeitet. Von Mitte August bis 20.12 haben wir jeden Tag durchgearbeitet. Und wir sind immer noch nicht fertig. Wir haben gerade mal die Hälfte der Postproduktion durch. Aber: Es ist gleichzeitig auch wunderbar. Wir haben schon über den nächsten gesprochen :)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die gefährlichste Unternehmung?&lt;/b&gt;Mal abgesehen vom Einkaufen gehen? Das war dann der Moment, als ich Nachts mit dem Auto bei Bayreuth liegen geblieben bin und mit Glück eine kleine Lücke in den Leitplanken gefunden habe, wo ich mich in Sicherheit bringen konnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der beste Sex?&lt;/b&gt;Hatte ich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die teuerste Anschaffung?&lt;/b&gt;Gaming-PC. Keine Sekunden bereut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das leckerste selbst gemachte Essen?&lt;/b&gt;Meine Bolognese. Klassiker. Immer wieder eine kleine Offenbarung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das beeindruckendste Buch?&lt;/b&gt;Noch mal Stefan Zweig &amp;quot;Die Welt von Gestern&amp;quot; gelesen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der beste Film/Serie?&lt;/b&gt;Der von Nicole und mir, der nächstes Jahr kommt :)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die beste CD?&lt;/b&gt;Dieser Fragebogen existiert seit knapp 20 Jahren und so langsam merkt man, dass die Welt sich doch etwas verändert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das schönste Konzert?&lt;/b&gt;Keins gesehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die meiste Zeit verbracht mit…?&lt;/b&gt;Mit Dana. Und mit Nicole. Und natürlich Jenna, Constanze.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die schönste Zeit verbracht wo…?&lt;/b&gt;Mit Dana zu Hause. Und Anfang des Jahres in Las Vegas auf der CES. Wer hätte gedacht, dass die CES mal zum Reise-Highlight des Jahres wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorherrschendes Gefühl 2020&lt;/b&gt;Draußen ist es gefährlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2020 zum ersten Mal getan?&lt;/b&gt;Einen Film geplant, geskripted und gedreht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2020 nach langer Zeit wieder getan?&lt;/b&gt;Gaming. Und es macht Spaß! Ich zwar schlecht, aber das macht überhaupt nichts. Man kann mir auch dabei zusehen, wenn man will. &lt;a href="https://www.twitch.tv/dondahlmann"&gt;Twitch&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?&lt;/b&gt;Corona.Rücken.Sandwiches von Tankstellen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?&lt;/b&gt;Vertrauen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2020 war mit 1 Wort … ?&lt;/b&gt;Aufregend, erfolgreich, erfüllt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorsatz für 2021&lt;/b&gt;Mehr raus gehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://don.antville.org/stories/2282493/"&gt;2019&lt;/a&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/2018/12/31/2018/"&gt;2018&lt;/a&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/?p=25094"&gt;2017&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=25017"&gt;2016&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de?p=24857"&gt;2015&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24678"&gt;2014&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24341"&gt;2013&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24003"&gt;2012&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=1304"&gt;2011&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=814"&gt;2010&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=436"&gt;2009&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1867915/"&gt;2008&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1742047/"&gt;2007&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1539307/"&gt;2006&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1293075"&gt;2005&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1008845/"&gt;2004&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/637087/"&gt;2003&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/245176/"&gt;2002&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 31 Dec 2020 12:58:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2295444/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2020-12-31T12:58:44Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2019</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2282493/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Entscheidung: &lt;/b&gt; Die kleine, sechs Monate alte Katze Constanze aus einem Tierheim in Spanien gerettet zu haben.&lt;b&gt;Schlechteste Entscheidung:&lt;/b&gt; Schon wieder mit dem Rauchen anzufangen (Story of my life)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Anschaffung: &lt;/b&gt; Das digitale Abo der Zeit. Erst im Oktober erworben, mittlerweile nicht mehr wegzudenken.&lt;b&gt;Dämlichste Anschaffung:&lt;/b&gt; Versuch gestartet Klamotten online zu kaufen. Passten nicht, gefiel mir nicht. Leider vergessen (akute Postwegbringschwäche) zurückzuschicken. Minus 80 Euro.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönster Absturz: &lt;/b&gt;Mit Australien&lt;b&gt;Schlimmster Absturz: &lt;/b&gt;Nach Australien.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bestes Getränk:&lt;/b&gt; Ein deutscher Weißwein in Schweden, der wie ein Rotwein gerochen hat und wie ein Weißwein schmeckte. Natürlich von einer winzigen Kellerei, die nur ein paar Flaschen pro Jahr produziert und diese nur an wenige glückliche Abnehmer verkauft (Erdreich 2014, Weingut Schmitt aus Florsheim-Daisheim)&lt;b&gt;Ekelerregendes Getränk:&lt;/b&gt; Mate. Erneut versucht. Schmeckt immer noch wie drei Wochen alte Socken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bestes Essen:&lt;/b&gt; Das Abendessen in Schweden&lt;b&gt;Schlimmstes Essen:&lt;/b&gt; Irgendein Sandwich bei EasyJet, dass ich aus purer Verzweiflung gegessen habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Musik: &lt;/b&gt;Jakob, Electric Orange, King Creosote&lt;b&gt;Schlimmstes Gejaule:&lt;/b&gt; Alles, was so im Radio läuft&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: &lt;/b&gt;Can&lt;b&gt;Peinlichster musikalischer Faux-Pas: &lt;/b&gt;Miley Cyrus&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Idee/Frage:&lt;/b&gt; Ich muss mein Leben entrümpeln.&lt;b&gt;Dämlichste Idee/Frage: &lt;/b&gt;Ich habe zweimal meinen Kopfhörer für lange Reisen vergessen und mir zweimal einen neuen gekauft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beste Lektüre:&lt;/b&gt; Der geschenkte Gaul - Hildegard Knef, A Short History of Drunkenness - Mark Forsythe&lt;b&gt;Langweiligste Lektüre:&lt;/b&gt; Irgendein Sachbuch&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bester Sex:&lt;/b&gt; Mit anderen.&lt;b&gt;Langweiligster Sex:&lt;/b&gt; Mit mir alleine&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönster Moment:&lt;/b&gt; Der Ausflug nach Bern. Was für eine wundervolle Stadt.&lt;b&gt;Schlimmster Moment:&lt;/b&gt; Das Leiden und der Tod meiner Katze Momo.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zugenommen oder abgenommen?&lt;/b&gt;2 Kilo zugenommen. Mit allerbesten Essen und Pasta.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Haare länger oder kürzer?&lt;/b&gt;Oben länger, seitlich kürzer. Ich experimentiere gerade herum.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kurzsichtiger oder weitsichtiger?&lt;/b&gt;Im moralischen Sinne: Weitsichtiger. Und jetzt muss ich etwas ausholen, denn gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass das Leben enger geworden ist. Das hat etwas mit den politischen Entwicklungen in diesem Land zu tun, aber vor allem auch mit der Art und Weise, wie im Netz diskutiert wird. Selbst in meiner kuratierten Facebook Liste und unter meinen eigenen Stories gibt es fürchterliche Diskussionen. Niemand hört mehr zu, alle wollen Recht haben. Es ist kein Austausch von Meinungen mehr, sondern nur noch ein Gegeneinander. Oder ein sich gegenseitiges Bestätigen von Meinungen. Ein Diskurs findet kaum noch statt. Facebook und Twitter sind in sich geschlossene Zirkel der Diskussionshölle. Ich unterlasse mittlerweile fast jedes privates Posting auf diesen Plattformen. Paradoxerweise ist auf Instagram besser. Aber insgesamt habe ich durch den Mob in den sozialen Medien das Gefühl bekommen, dass mein Leben eingeschränkt wird. Was auch ein Grund ist, warum ich wieder mehr Zeitungen lese und ein &amp;quot;Zeit&amp;quot; Abo habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mehr ausgegeben oder weniger?&lt;/b&gt;Wie immer im Rahmen dessen, was ich habe. Abgesehen von den beiden Kopfhörern. Und dem iPad.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der hirnrissigste Plan?&lt;/b&gt;20 Euro für einen Lottoschein auszugeben um 90 Millionen zu gewinnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die gefährlichste Unternehmung?&lt;/b&gt;E-Scooter ausprobiert&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der beste Sex?&lt;/b&gt;Hatte ich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die teuerste Anschaffung?&lt;/b&gt;Ein Staubsauger, der die Wohnung nass saugt und trocknet. Aber super gegen meine Stauballergie. Und das iPad.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das leckerste selbst gemachte Essen?&lt;/b&gt;Meine Bolognese. Klassiker. Immer wieder eine kleine Offenbarung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das beeindruckendste Buch?&lt;/b&gt;Henry Graf Kessel - Tagebücher 1918-1933&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der beste Film/Serie?&lt;/b&gt;Fleabag. Mit Abstand.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die beste CD?&lt;/b&gt;Ich habe dieses Jahr Bandcamp für mich entdeckt und eine dreistellige Summe ausgegeben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das schönste Konzert?&lt;/b&gt;Keins gesehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die meiste Zeit verbracht mit…?&lt;/b&gt;Jenna. Mit Momo bis August. Danach dann mit ihrer Nachfolgerin Constanze. Arbeitsmäßig mit Nicole.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die schönste Zeit verbracht wo…?&lt;/b&gt;Bern&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorherrschendes Gefühl 2019&lt;/b&gt;ich werde älter und es lässt sich nicht mehr verleugnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2019 zum ersten Mal getan?&lt;/b&gt;Eine Jahreskarte für ein Museum zu kaufen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2019 nach langer Zeit wieder getan?&lt;/b&gt;Mit dem Rauchen aufgehört. Und wieder angefangen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?&lt;/b&gt;Der Tod von Momo.Zeitweiliger Verlust des inneren Kompass.Essen am Bahnhof kaufen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?&lt;/b&gt;Dass es sich nicht lohnt, das eigene Leben zu nehmen. War erfolgreich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2019 war mit 1 Wort … ?&lt;/b&gt;Lehrreich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorsatz für 2020&lt;/b&gt;Meinem Leben neue Schwerpunkte geben. Welche das sind, ahne ich, aber ich kann sie noch nicht formulieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/2018/12/31/2018/"&gt;2018&lt;/a&gt;&lt;a href="https://www.dondahlmann.de/?p=25094"&gt;2017&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=25017"&gt;2016&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de?p=24857"&gt;2015&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24678"&gt;2014&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24341"&gt;2013&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=24003"&gt;2012&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=1304"&gt;2011&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=814"&gt;2010&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.dondahlmann.de/?p=436"&gt;2009&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1867915/"&gt;2008&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1742047/"&gt;2007&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1539307/"&gt;2006&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1293075"&gt;2005&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/1008845/"&gt;2004&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/637087/"&gt;2003&lt;/a&gt;&lt;a href="http://don.antville.org/stories/245176/"&gt;2002&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 31 Dec 2019 11:23:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2282493/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2019-12-31T11:23:09Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Freie gratis Klingeltöne umsonst ohne Jamba</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/1047219/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;i&gt;Nachtrag 01.12.2006&lt;/i&gt;Von Nokia gibt es jetzt im Internet ein kostenlosen (Registrierung erforderlich) &lt;a href="http://europe.nokia.com/musicmixer/"&gt;Klingeltonmixer&lt;/a&gt;. Man kann sich seinen Klingelton selbst zusammenstellen und bekommt diesen per SMS/WAP problemlos auf sein Handy übertragen. Bei meinem N70 klappte es jedenfalls sehr gut. Der Ton kommt als aac Datei, also sollte das eigentlich auch mit anderen Handys funktionieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Kinder und Heranwachsende, Klingeltöne bekommt man auch ohne Jamba auf die meisten Handys.  Was man dazu braucht: (Alle Links auch unten im Anhang)&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1 Handy mit USB-Datenkabel, Infrarot, oder besser Bluetooth- Schnittstelle (z.B. Nokia 6230)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Software Nokia PC Suite (ist bei jedem Nokia Handy dabei, es sei denn ihr habt das Handy abgezogen, dann habt ihr halt Pech gehabt)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Midi/wav/mp3 File&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Ich erklär euch das jetzt hier mal am Beispiel eines Nokia und der Nokia PC Suite. Bei anderen Handys kann man die &lt;a href="http://fma.sourceforge.net/" target="blank"&gt;Software fma&lt;/a&gt; in wenigen Minuten auf seinen Rechner laden. Diese Programm ist quasi der &amp;quot;Explorer&amp;quot; für fast jedes Handy, und zeigt, wenn man es einmal mit dem Handy verbunden habt, alle Ordner auf eurem Handy sauber aufgelistet an. Es ist zwar nur auf Englisch zu bekommen, aber so lernt ihr dann gleich noch was. Es funktioniert auf jeden Fall mit Sony Ericsson Handys.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie das mit Siemens Geräten geht, steht in den &lt;a href="http://don.antville.org/stories/1047219/#1047501"&gt;Kommentaren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weiterer Tipp für &lt;a href="http://don.antville.org/stories/1047219/#1047904"&gt;Siemens Handys&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wichtige Frage: wie komm ich an die Midi oder wav Files, die mein Handy braucht. Nun, das ist leicht. Man kann sich über &lt;a href="http://www.xonio.com/features/feature_unterseite_8865501.html" target="blank"&gt;diese Seite&lt;/a&gt; einige Anbieter anschauen, die kein Geld für einen Klingelton nehmen. Oder besucht einmal den P2P Anbieter (das sind die, die euch die neuste Musik von Robbie Williams, Eminem oder Xavier Naidoo auf den Rechner liefern, wie Kazaa lite, Emule, Shareaza, ) eures Vertrauens und sucht dort nach legalen Angeboten. Besitzer von Samsung Handys sollten das sowieso machen, weil ihre Handys die polyphonen Töne in einem eigenem Format abspeichern.Wenn es nicht das dämliche Kücken sein muss, dann wird man auf diesen Seiten meist schon fündig. Ich hab dort z.B. mal einen &amp;quot;Peanuts&amp;quot; Ton  gefunden und erfolgreich auf meinem Handy installiert. Ganz neue Handys nehmen auch mp3 Files.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gut, der Ton ist da.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt machen wir folgendes:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wir öffnen die Infrarot / Bluetooth Schnittstelle und/oder  verbinden den Rechner per USB Kabel mit dem Handy.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;In der Nokia Suite gibt es den Ordner &amp;quot;Töne bearbeiten&amp;quot;. Diesen öffnen, das midi File suchen, das man haben will und das war es im Prinzip schon. Die Nokia Software bearbeitet das File, schiebt es ins Telefon rüber und fragt auch noch, ob man den neuen Ton als Rufton einstellen will.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Bei FMA ist es nicht ganz so bequem. Hier den Ordner suchen, der die Klingeltöne beheimatet. Dann die Datei, die man haben will, in diesem Ordner importieren und mit dem Handy synchronisieren. Im Handy dann den neuen Klingelton suchen und einstellen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Hui, das wars schon. Und das tolle, liebe Kinder, egal ob mit Nokia PC Suite oder fma, wenn das Handy mal nicht geht, habt ihr von dem Klingelton immer eine Sicherungskopie auf eurem Rechner zu Hause, das ihr euren Freunden mal vorspielen könnt. Das gilt natürlich auch für die Töne, die ihr bei Jamba oder anderen Anbietern eingekauft habt, denn beide Programmen legen ja Sicherungskopien von allen Inhalten eures Handys an. Damit kommt dann kein Klingelton mehr weg. Zur Not:ladet den doch auf den USB Stick! Dann habt ihr ihn immer dabei, auch wenn ihr mal bei Freunden zu Hause seid und das Handy vergessen habt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Links für Handysoftware:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.nokia.de/de/service/software/167964.html" target="blank"&gt;Nokia PC Suite&lt;/a&gt;&lt;a href="http://fma.sourceforge.net/" target="blank"&gt;Sony&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.s25atonce.de/" target="blank"&gt;Siemens&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Links zu Musik-Konvertern&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe noch keinen mp3 -&amp;gt; wav -&amp;gt; midi Konverter gefunden. Was es gibt, ist einen Freeware Konverter für wav -&amp;gt; midi. Findet man &lt;a href="http://www.pluto.dti.ne.jp/~araki/amazingmidi/" target="blank"&gt; hier.&lt;/a&gt;Will man ein mp3 in ein wav umwandeln, kann man den &lt;a href="http://www.poikosoft.com/download.html" target="blank"&gt;Easy CD DA Extractor&lt;/a&gt; nehmen, den es auch auf Deutsch gibt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Links zu Midifile Seiten&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.geocities.com/Area51/Zone/1551/midi1.html" target="blank"&gt;TV Musik&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mp3 verkleinern und schneiden:&lt;/b&gt;Mittlerweile können fast alle neuen Telefone mp3s als Klingeltöne anlegen. Problem: mp3 Dateien sind trotz der Komprimierung recht groß und brauchen im Telefon lange, bis sie gestartet werden. Man kann aber mp3s auch verkürzen und die Soundqualität selber bestimmen. Meist sind mp3s ja mit 128 k/bit codiert, aber bei Handys reicht meist die Häflte. Es gibt etliche Programme, mit denen man seine mp3s schneiden kann:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.nero.com/de/index.html"&gt;Wer Nero hat&lt;/a&gt; findet im Programmverzeichnis unter &amp;quot;Audio&amp;quot; den &amp;quot;Nero Wave Editor&amp;quot;. Ein etwas sperriges Programm, das zudem mp3s nur in einem eigenen mp3 Format speichert, dass wieder kostenpflichtig ist. Schwachsinn. Immerhin kann man mp3s schneiden und als wav. abspeichern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deutlich besser, aber auch fummliger ist das Programm &lt;a href="http://www.mpex.net/info/mp3cut.html"&gt; mp3DirectCut&lt;/a&gt;. Das schneidet und wandelt mp3 Dateien auch um, hat aber den ziemlich großen Vorteil, dass es umsonst zu bekommen ist.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 12 Feb 2005 20:09:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/1047219/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2005-02-12T20:09:44Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Nie wieder CDU? Ich habe meine Zweifel</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2271469/</link>
      <description>&lt;p&gt;Die Aufregung ist groß in Sachen EU-LSR und Uploadfilter und ich lese viel zum Hashtag #NiemehrCDU Allein mir fehlt ein bisschen der Glaube. So groß die Aufregung jetzt auch sein mag, ich bezweifle, dass sie lange anhält. Zur Not sagt Jens Spahn wieder was dämliches und alle regen sich dann darüber auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dazu kommt - eigentlich hat sich im Wahlverhalten in den letzten Jahrzehnten wenig verändert. Schon Ende der 60er Jahre dachte man, dass jetzt eine Jugend heranwächst, die so gar nichts mit der CDU zu tun hat. Das waren dann genau die Leute, die in den 80ern dann immer wieder Kohl gewählt haben. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass so ziemlich niemand in meinen Jahrgangsstufen in den 80ern auch nur ansatzweise auf die Idee gekommen wäre, die CDU zu wählen. Da ich noch aus einem geburtenstarken Jahrgang stamme, müsste die CDU jetzt dann ergo bei vielleicht 15 % dümpeln. Tut sie aber offensichtlich nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und auch die Empörungswellen der letzten 20 Jahre, haben nie was geändert. Großer Lauschangriff, Kosovo-Krieg, deutsches LSR, Internetsperren, Überwachung, Staatstrojaner - die Liste der Themen, über die sich die Netzgemeinschaft empört hat, ist lang. Ebenso oft die Beteuerungen, dass man nie mehr CDU oder SPD wählt.Offenbar scheinen in diesem Punkt da ausschließlich SPD-Wähler konsequenter zu sein, denn die CDU verlor nie, weil sie das Digitale vernachlässigte, sondern weil sie die rechte Flanke vergessen hatte. Vielleicht fehlt der CDU aber auch so ein hübscher, griffiger Spruch a la „Wer hat euch verraten - Sozialdemokraten“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber all die ganzen verpufften Empörungswellen der letzten Jahre zeigen aber auch, dass die Netzgemeinschaft a) in verblüffender Unterzahl in der Gesellschaft ist und b) auch nicht mehr Einfluss hat, als die APO in ihrer Hochzeit in den 60ern. Die APO hatte sich ebenso wie die heutige nicht organisierte Opposition zur Weltmacht hoch stilisiert, dann aber gemerkt, dass die Mehrheit der Bevölkerung einfach zu Hause saß und weiter CDU wählte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich würde mich freuen, wenn die CDU und vor allem deren EU-Abgeordnete, bei der kommenden EU-Wahl sehen könnten, dass die Wähler mit der Politik und der Art und Weise, wie sie durch gesetzt wird, unzufrieden sind. Mag sein, dass das Empörungspotential dieses Mal, vor allem so kurz vor der Wahl, die nächsten acht Wochen überlebt und vor allem junge Wähler konsequent reagieren. Ob man dies dann im Wahlergebnis sehen wird?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielleicht haben LeFloid und all die anderen Influencer ja doch mehr Einfluss, als man denkt. Vielleicht nehmen Satire-Sendungen die Art und Weise, wie Artikel 11 und 13 gegen jeden Verstand politisch durchgesetzt wurden als Beispiel dafür, dass die Demokratie halt auch von denen bestimmt wird, die meinen, einen persönliche Vorteil erlangen zu können. Vielleicht ist das, was da in den letzten Monaten in der EU und in Deutschland passiert ist, der berühmte Tropfen usw. Ich habe meine Zweifel.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 26 Mar 2019 14:18:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2271469/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2019-03-26T14:18:42Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Laudatio für Robert Basic, Goldene Blogger Verleihung, 28.01.2019</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2269550/</link>
      <description>&lt;p&gt;Liebe Freunde, liebe Gäste des „goldenen Blogger“, liebe Blogger,&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lebenswerk Auszeichnungen - das geht jetzt so langsam los, dachte ich neulich, rund um meinen eigenen 52. Geburtstag. Dabei sind wir doch noch gar nicht alt, dachte ich gleichzeitig auch, Milde empört. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber dummerweise wird man halt älter und wenn man älter wird, dann macht man Sachen, die man halt so macht in seinem Leben, immer länger. Man bloggt zum Beispiel schon ganz schön länge. Ich habe zum Beispiel vor 18 Jahren damit angefangen, da war ich gerade mal Mitte 30. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn man eine Sache länger macht, dann lernt man natürlich auch eine Menge Leute kennen. Manche verschwinden wieder, weil sie nach ein paar Monaten die Lust an einer Sache verlieren. Aber mit manchen Menschen kreuzen sich die Wege immer wieder. Und manchmal stellt man nach all den Jahren und vielen Begegnungen, dass man einen Freund oder eine Freundin gefunden hat. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;So ging es mir mit Robert Basic, den Menschen, dem wir heute für sein Lebenswerk auszeichnen wollen. Robert tauchte mit seinem Blog „Basic Thinking“ 2003 auf der Bildfläche auf. Robert schaffte es innerhalb von wenigen Monaten sein Blog zu den meist gelesenen und meist zitierten Blog in Deutschland zu machen. Wie hat er das damals geschafft?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn man ihn das gefragt hat, bekam man eine Antwort, die jeden Business Developer und Produkt Manager zur Verzweiflung treibt, denn die Antwort war immer „Keine Ahnung, ich hatte keinen Plan, ich habe einfach gemacht.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seine Art zu kommunizieren, und in seinem Fall über Technik zu schreiben, hat er selber in einem Satz mal zusammen gefasst „Es werde Mensch, nicht Technik!“ Über all die Jahre war das sein Credo, über all die Jahre war dies sein Geheimnis: als Mensch schreiben, nicht als Autor. Keine Eitelkeiten, keine romanhaften Reportagen. Einfach so schreiben, wie man ist. Ihm ging es dabei um die Frage, was die Technik mit den Menschen macht. Wie wichtig sie für den Menschen ist, was sie verändert. Wie sie Menschen verändert. Robert hatte ein außerordentlich gutes Gespür für Veränderungen und welche Veränderungen wichtig sind. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses Gespür lies ihn von 2003 bis 2009 sein Blog führen. Und das mit einer Wucht, die unglaublich war. 12.500 Artikel in sechs Jahren - das sind 5 Artikel pro Tag! Pro Tag! Robert war ein absoluter Schnellschreiber. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber er war kein oberflächlicher Autor. Er blieb in all dem, was er machte, immer er selber. Auch dann, als er zu Überraschung aller, sein Blog 2009 auf Ebay versteigerte. Auf die Frage, warum er das gemacht habe, sagte er mir mal „Ach, ich hatte keine Lust mehr und wollte was Neues machen“. Und da war sie wieder, diese nicht vorhandene Eitelkeit. Andere hätten weiter gemacht, die Marke gepflegt, Geld raus geholt. Robert hatte keine Lust mehr, also hat er es gelassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass er mit Basic Thinking sehr viele Menschen überhaupt erst zum Bloggen gebracht hat, wollte er im Übrigen nie so richtig glauben. Aber vermutlich ist Robert zu einem nicht unerheblichen Teil daran Schuld, dass es überhaupt eine nennenswerte Blogszene in Deutschland gibt.  Und ein bisschen auch daran, dass wir alle hier sitzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Robert und ich sind uns vor allem in den letzten zehn Jahren oft begegnet. Das hatte vor allem was mit der Autoindustrie zu tun, die vor 10 Jahren die Blogger entdeckte und anfing auf Veranstaltungen einzuladen. Wir teilten uns meist die Autos, die man uns zum testen gegeben hatte, oder saßen bei den Veranstaltungen zusammen. Über die Jahre entwickelte sich so eine immer enger werdende Freundschaft. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die entwickelte sich vor allem auch deswegen, weil wir eben nicht immer einer Meinung waren. Wir waren oft und vielen Dingen sehr unterschiedlicher Meinung und haben das teilweise über Stunden ausdiskutiert. Aber das war nie langweilig oder gar anstrengend. Denn das tolle an den Diskussionen mit Robert war immer: Er konnte zu hören. Richtig aktiv zuhören. Nicht nur zuhören, weil man höflich ist, sondern weil er hören wollte, was der andere Mensch zu sagen hat. Und das war, neben seiner blitzschnellen Auffassungsgabe, seinem scharfen Geist und seinem einzigartigen Schreibstil die vielleicht herausragendste Eigenschaft von Robert. Er konnte mit einer selten erlebten Empathie zuhören.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Schnellschreiber, der Analyst, der Journalist, der, das habe ich selber live oft zu meinem Vergnügen miterleben dürfen, PR Mitarbeiter mit seinen bohrenden Nachfragen an den Rand der Verzweiflung brachte, dieser Robert hatte auf der anderen Seite einem sehr weichen Kern, ein großes Herz. Und da war sie wieder, die Eitelkeit, die ihn nicht interessierte. Es ging ihm nie ums Recht haben in einer Diskussion, es ging ihm darum etwas zu lernen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Denn bei allem Erfolg, den Robert immer wieder hatte - er hatte das, was man so altmodisch als Haltung bezeichnet. Weder ließ er sich durch duftende PR Sprüche einschläfern, noch wollte er seine Leser verarschen. Kam einfach nicht Frage, nicht mit ihm. Was ihm viel Ärger mit manchem Unternehmen eingebracht hatte  - aber eben auch viel Respekt. Denn am Ende, das muss man wissen, setzt sich im Journalismus immer die Haltung und nicht die Lüge durch. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt keinen Tag, an dem ich Robert nicht vermisse. Wir hatten vor einigen Monaten, ich glaube, es war in San Francisco mal über das Thema Tod gesprochen. In seiner ihm üblichen Art zuckte er nur mit den Schultern und meinte „Wenn es vorbei ist - wir hatten doch ein tolles Leben, wir können uns nicht beklagen“ Da hat er natürlich mal wieder recht gehabt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Robert Basic hat eine Menge in seinem Leben erlebt und vor allem gemacht. Sein Vermächtnis an uns lautet, dass wir es ihm nachmachen sollen. Das wir neugierig bleiben, das wir kritisch bleiben und immer wieder die Dinge hinterfragen. Das wir sagen „Erst der Mensch, dann die Technik“ und das wir vor allem dem Gegenüber zuhören und von ihm lernen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich danke dem Team der „Goldenen Blogger“ dass sie Robert posthum für sein Lebenswerk auszeichnen und ich freue mich sehr, dass ich diesen Preis nun dem ältesten Sohn von Robert, Maurice, übergeben kann. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 29 Jan 2019 09:56:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2269550/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2019-01-29T09:56:52Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>China</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2261677/</link>
      <description>&lt;p&gt;Ich habe Respekt vor der über 3500 Jahre alten Geschichte Chinas, die mit großen technischen und soziologischen Entdeckungen verbunden ist. Ich habe ebenso großen Respekt vor der Leistung Chinas in den letzten Jahren, vor allem im wirtschaftlichen Bereich. Vor 35 Jahren war China noch ein maoistischer-kommunistischer Staat ohne jede Wirtschaftskraft, heute haben es die Chinesen geschafft, fast überall die Nummer Eins zu sein. Gleichzeitig gibt es etliches an China, das im völligen Gegensatz zu den Dingen steht, die mir wichtig sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich war in den letzten acht Jahren fünf Mal in China, drei Mal in Shanghai, zwei Mal in Peking. Vor allem Shanghai hat mich immer wieder fasziniert. Die ehemalige Wirtschaftssonderzone war dem Rest des Landes schon immer einen Schritt voraus. Auf der anderen Seite kann man in Peking besser erkennen, wie das Land eigentlich funktioniert.&lt;/p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/Don/images/IMG_20180424_085936.jpg" /&gt;&lt;p&gt;Nach Außen hin gibt sich Peking offen, geradezu kapitalistisch ohne die eigenen historischen Wurzeln zu verleugnen. Peking wirkt wie jede andere westliche Großstadt. Die Einreise, wenn man die knapp sechswöchige Prüfung und Wartezeit auf das Journalistenvisum überstanden hat, ist auch nicht schlimmer, als in manch andere Staaten. Danach erwartet einen dieser kapitalistisch-asiatischer Mix. Westliche Marken sind in Peking an jeder Ecke zur finden. Egal, ob Gucci, Adidas, Starbucks oder McDonalds. Sicherheitskräfte sieht man selbst in Peking in den Einkaufszonen oder auf den wirklich ständig verstopften Strassen kaum oder selten. Vor allem junge Chinesen haben den westlichen Lebensstil nach außen hin komplett absorbiert. Je teurer, desto besser.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass das Internet in China ein in sich geschlossenes System ist, kennt man ja. Google, Facebook und deren Angebote gibt es in China nicht. Die Entscheidung des Staates, diese Unternehmen in China nicht zuzulassen und viele westliche Nachrichtenseiten zu sperren, ist bekannt. Aber dabei ging es nicht nur um das Thema Meinungsfreiheit und die Angst vor zu großer Einflussnahme des Westens über diese Unternehmen. Gleichzeitig war es ein Akt des Protektionismus, der dazu geführt hat, dass Unternehmen wie Baidu, Alibaba oder Tencent mittlerweile teilweise größer und umsatzstärker sind, als die westlichen Pendants.&lt;/p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/Don/images/IMG_20180424_180428_HDR.jpg" /&gt;&lt;p&gt;Der Grad und die Geschwindigkeit der Digitalisierung in China ist atemberaubend. Allein das Programm „WeChat“ dient als gutes Beispiel. Es ist eine Art zentraler Hub für das gesamte On- wie Offline Leben. Zum einen ist ein Chat, zum anderen aber auch einer wichtigsten Verbreitungswege für journalistische Inhalte. Auf der Autoshow kam ich kurz mit einem chinesischen Autojournalisten in Kontakt. Der berichtete mir, dass sein Magazin die Artikel einzig über WeChat pusht. Andere Kanäle würden keinen Sinn machen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gleichzeitig ist integrierte Bezahlfunktion von WeChat ist ein zentraler Bestandteil für das gesamte Leben. Man kann wirklich alles damit bezahlen. Egal ob eine Flasche Wasser für 10 Cent, das Auto oder die Stromrechnung. Fliegende Händler nehmen teilweise gar kein Bargeld oder westliche Kreditkarten mehr an. Wer etwas haben will, scannt den QR-Code, bestätigt den Kauf und das war es schon. Wirklich jeder bezahlt damit überall.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also alles schick in China? Nicht so ganz. Das äußere Erscheinungsbild ist eine Sache. Dass China kein freier Staat ist, eine andere. Man merkt es im Alltag als Ausländer in China. Offene Gespräche über gewisse Themen führt man weder im Taxi, im Hotel oder in einem Restaurant. Die Angst, dass jemand mithört, ist allgegenwärtig. Meine Frage an den Manager eines großen deutschen Herstellers, ob die nachwachsende, mit westlichen Werten sich umgebende Jugend denn auch staatskritischer sei, wollte der Mann im Auto nicht beantworten. Wenn er etwas dazu sagen würde, könnte das Auswirkungen auf sein Visum haben, meinte er. Die Chinesen werfen einen nicht mehr direkt raus, sie verlängern dann halt das Aufenthaltsvisum beim nächsten Mal nicht mehr. Es wäre übertrieben zu sagen, dass ein Klima der Angst herrscht, aber man bewegt sich in manchen Bereichen sehr, sehr vorsichtig. Ein ungewohntes und mehr als unangenehmes Gefühl.&lt;/p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/Don/images/IMG_20180424_102543.jpg" /&gt;&lt;p&gt;Das nach außen sich offen gebende China hat eine dünne Firniss-Schicht unter der sich dann schnell etwas anderes finden lässt. Wie schnell man Probleme bekommen kann, habe ich diese Woche am eigenen Leib erfahren. Beim Securityscan am Flughafen meinte man ein Feuerzeug in meinem Rucksack im Scanner gesehen zu haben. Es ist verboten dieses fürchterlich gefährliche Werkzeug mit ins Flugzeug zu nehmen. Das Problem an der Sache: ich hatte kein Feuerzeug dabei, dass hatte ich vorher schon entsorgt. Der Scanner zeigte aber angeblich eins.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es entwickelte ein sich über 45 Minuten dauernder, fast kafkaesker Moment. Man leerte alles aus, taste mich mehrfach ab und scannte alles insgesamt sechs Mal. Da ich mich während der Prozedur mit einem Kollegen unterhielt, wurde der gleich mit einbezogen, wohl weil man vermutete, dass ich ihm heimlich mein Feuerzeug in quasi konterrevolutionärer Absicht gegeben haben könnte. Mehrere Vorgesetzte wurden hinzugezogen, die ihn und mich sehr nachdrücklich nach dem nicht vorhandenen Feuerzeug befragten. Als dann eine weitere, offensichtlich sehr, sehr wichtige Vorgesetzte geholte wurde, erledigte sich das Problem plötzlich innerhalb von zehn Sekunden. Dass der Kollege ein kleines Schweizer Taschenmesser an seinem Schlüsselbund hatte, interessierte im übrigen niemanden. So was stand halt nicht auf der Liste der verbotenen Gegenstände.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;China ist eine wilde Mischung aus Staatskapitalismus, Zentralismus, Autorität, Militarismus, Oppression aber auch Freiheit in vielen Lebensbereichen, so lange man sich an die Regeln hält. Man liebt einen oberflächlichen, westlichen Lebensstil, aber der ist eben nicht allein Teil der Lebensphilosophie. Das ist für einen Europäer machmal schwer zu verstehen und man neigt zu vorschnellen Urteilen, weil das eigene Weltbild nicht passt. Dass aber es keine freie Presse gibt, das Kritik und Kritiker unterdrückt werden, dass das Internet kastriert ist, dies sind deutliche Zeiten dafür, dass die kulturellen Unterschiede und das Verständnis von Freiheit zwischen Europa und China noch sehr deutlich ausgeprägt sind.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 27 Apr 2018 09:28:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2261677/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2018-04-27T09:28:46Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Moralisches Echo</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2261204/</link>
      <description>&lt;p&gt;Dies las ich heute im Zuge der Echo Verleihung. Es handelt sich um ein offizielles Statement des Bundesverband Musikindustrie (BVMI) &amp;quot;Kollegah &amp;amp; Farid Bang treten als zwei außerordentlich erfolgreiche Repräsentanten des Genres HipHop auf, das seit über einem Jahrzehnt von sehr vielen Menschen hierzulande gehört wird. Das ist der Grund, weshalb sie im Vorfeld für einen Auftritt angefragt wurden und nun live performen werden.”&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist moralisch und ethisch zu tiefst erbärmlich. Wenn ich jetzt ein &amp;quot;Best of...&amp;quot; der nicht verbotenen Lieblingslieder des Nationalsozialismus neu vertone und irrsinnig viel davon verkaufe, bekomme ich dann auch einen Echo? Sagt der BVMI dann auch &amp;quot;Ist halt erfolgreich, lebt damit, und jetzt nerv nicht?&amp;quot;Die Stellungnahme des BVMI offenbart, was so alles falsch läuft beim Echo und der Branche (und anderen). Dass niemand mehr moralische Verantwortung übernehmen und dokumentieren möchte. Das Moral egal ist, wenn es ums Geld geht und man sich schön abfeiern kann. Draussen werden jüdische Kinder beschimpft, aber hey, Geschäft läuft super.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mich kotzt diese Ignoranz vor der historischen wie moralischen Verantwortung zutiefst an. Und es betrifft nicht nur den BVMI. Auch Musikmagazine und Radiosender müssen sich fragen lassen, es ob in Ordnung ist, solchen &amp;quot;Künstlern&amp;quot; ein Schaufenster zu bieten. Denn durch sie und so Aktionen wie beim Echo werden geistige Nulllösungen wie diese überhaupt erst breit getreten und zu einer normativen Kraft. &amp;quot;Wieso ist das schlimm, läuft doch im Radio und Fernsehen&amp;quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist genau diese widerliche Haltung, das Schweigen, die wir schon mal hatten. Als man alles so verdrehte und nachher nichts gewusst haben wollte. Und Verantwortung? Wofür denn? Die anderen waren es, da konnte man leider nichts machen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es geht um verschiedene Ebenen. Die erste ist die der Musikindustrie. Dass der BVMI sich jetzt hinstellt und sagt &amp;quot;Haben die Leute halt gekauft, können wir auch nicht ändern&amp;quot; ist whitewashing. Wer hat denn den Deal mit denen gemacht? Wer hat denn das Angebot, diese Texte zu vertreiben, angenommen? Wer hat denn die eigene Marketing Abteilung und den Vertrieb zur Verfügung gestellt? Wer hat denn die Promotion gemacht, die Sachen in die Magazine gedrückt, ins Radio und sonstige Kanäle? Sich danach hinzustellen und zu sagen &amp;quot;Wir haben auch keine Schuld daran, wenn die Leute das mögen&amp;quot; ist einfach abartig und eine Lüge. Mehr als das sogar, weil es die Abweisung jedweder moralischer Verantwortung für ein Geschäftsmodell ist, was einfach pervers ist. Weil die Industrie ohne jeden moralischen Skrupel arbeitet. Die haben sich das vorher angehört und gedacht &amp;quot;Uh, kritisch. Aber bringt Kohle, weil provokativ. Den Rest fangen wir schon mit Berichten über einen CSR-Report ab&amp;quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das zweite ist der in Sachen Hip Hop. &amp;quot;Battle Rap&amp;quot; kann keine Entschuldigung für diese Wörter sein. Zu sagen &amp;quot;Ich rappe schneller als deine Mutter fickt&amp;quot; mag ja vielleicht ganz lustig sein, wenn man ein sehr, sehr niedriges Level von Humor hat. Aber bei Sätze wie:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Mache mit der Nutte Cash - und es wird immer mehr wie von allein, Kid, ich habe 'nen Lauf wie meine Tec [Pistole]Gebe keinen Fick auf deine Gang, komm' an und zücke meine Gun, baller' dir Kugeln in den Head und du verreckst&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;hört es dann auch wieder auf. Ich könnte jetzt noch viele sexistische Beispiele zitieren. Wenn das mit &amp;quot;Ist halt Battle Rap&amp;quot; entschuldigt wird kann man auch jeden versuchten ungewollten sexuellen Übergriff als &amp;quot;Boys will be boys&amp;quot; entschuldigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und auch der Spruch &amp;quot;Ist halt nur ironisch gemeint&amp;quot;, ist eine manipulative Verdrehung. Denn die generelle Aussage im gesamten Kontext des &amp;quot;Oeuvre&amp;quot; ist menschenverachtend, sexistisch, homophob, antisemtisch und rechtsradikal. Das lässt sich nicht mit dem Schlagwort &amp;quot;Satire&amp;quot; umschreiben, weil Satire die Grenzen kennt. Dann kann man auch sagen, dass &amp;quot;Jud Süß&amp;quot; nur eine Satire war. Natürlich kann man hingehen und sagen, dass das nur ein Marketing Gag ist. Aber auch Marketing hat moralische Grenzen. Wenn man dem Erfolg jede Form der Moral opfert, dann ist diese Grenze überschritten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Argument: &amp;quot;Das war schon immer da, heute findet es halt Verbreitung, weil es eine skrupellose Industrie gibt, die jeden Cent der moralischen Verantwortung opfert&amp;quot; sticht da aber auch nicht. Weil eben diese Industrie die normative Kraft des Faktischen schafft. Es gibt keinen pacta sunt servanda zwischen der Musik Industrie und der Gesellschaft, der das vorschreibt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und das beste Beispiel sind eben die Vergleiche zu den 70er und 80er Jahren, wo die Industrie die ebenso teilweise antisemtischen und radikalen Texte von linksextremen Bands nicht verwertet hat. Heute das alles mit einem &amp;quot;Der Markt ist halt so&amp;quot; zu entschuldigen zeugt eben gerade von der Opferung der Moral und des klassischen Humanismus auf dem Altar der Monetarisierung.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 13 Apr 2018 22:55:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2261204/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2018-04-13T22:55:58Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Die Sache mit der Frontpage</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2261026/</link>
      <description>&lt;p&gt;Jemand erinnerte mich auf Facebook gerade an das Magazin Frontpage und deren Motto &amp;quot;Raving Society&amp;quot; Und das erinnerte mich daran, das ich damals einen wütenden Artikel zum Thema Raving Society geschrieben habe. Von wegen Quatsch, weil das alles nur &amp;quot;Wir haben uns alle lieb&amp;quot; usw. war, und keinerlei philosophischen Unterbau hatte. Nicht mal ansatzweise einen Bezug zur Gesellschaft hatte das oder wie man sie verändern kann. Es war nur ein Schlagwort für die PR in eigener Sache. Überlege gerade, wo der Artikel damals erschienen ist. Entweder Intro oder in irgendeinem Konkurrenzblättchen der Frontpage. Jedenfalls bekam ich ein bisschen Gegenwind von Westbam und anderen, vor allem aus der Kölner Szene.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um so überraschter war ich, als ich kurz danach vom Chefredakteur Jürgen Laarmann himself angesprochen wurde, ob ich nicht für die FP schreiben wolle. (Ich hatte damals einen ganz guten Namen als Autor für die Intro, einem Jugendableger der WAZ, dem Kölner Stadtanzeiger und meiner sporadisch erscheinenden Kolumne zu obskuren Ambient in der Spex) Das muss 94 oder 95 gewesen sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jedenfalls saßen sie da schon in der Tauentzienstrasse in Berlin. Zweiter oder dritter Stock, hochherrschaftlicher Altbau. Super chaotische Redaktion, sah aus, als ob man gerade eingezogen war. Riesige Räume in denen riesige Röhrenmonitore standen, vor denen leicht gebückt blasse, dünne Gestalten saßen und rauchten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Laarmann empfing mich, sehr voluminös, sehr aufgekratzt, sehr beeindruckend. Bot mir dann sogar sowas wie eine Ressortleitung bei der FP an, wenn ich mich recht erinnere. Jedenfalls stürzte mich das Angebot in arge Konflikte, weil ich die FP echt mochte. Sie war DIE Zeitung nicht nur für Techno, sondern vor allem für alles drumherum. Design und vor allem Politik und Philosophie. Die Platten und CD-Kritiken hatten immer etwas Diedrich Diederichsen-haftes, nur dass das keiner sagen wollte. Jedenfalls gab es tonnenweise Artikel, die mit dem Namen eines Musikers anfingen um sich dann in etwas völlig anderen verloren. Marxismus, Foucault, Adorno, das hübsche Mädchen auf dem letzten Rave, Drogen, Fleischwurst. Was auch immer. Jedenfalls war neben der Musik halt die Aussage wichtig. Also was der Musiker und man als Autor so mitteilen wollte. Vor allem politisch-philosophisch. Daher kam dann auch die dämliche Idee der Raving Society.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir haben damals sehr, sehr ernsthaft daran geglaubt, dass Techno die Welt wirklich verändern würde. So wie der Rock n Roll in den 50er, der im Grunde zu den 68er geführt hatte. Und so dachte man in 90er über Techno. Dass er die Welt zusammenführt und alle sich lieb haben. Oder so. Ja, es waren Drogen im Spiel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die FP war Ausdruck dieses Gefühls. Aber auf höchst intellektueller Ebene natürlich. Das Design des Magazins war ebenfalls Ausdruck davon. Ich erinnere mich gut daran, dass ich häufig das Blatt dreimal durchblättern musste, ich bis meinen eigenen Artikel gefunden habe. Den ich dann auch oft nur schwer lesen konnte, weil er in 7pt gedruckt war um ihn auf die Seite zu pressen. Oder weil es aussah, als habe ein gleichzeitig auf Koks, Speed und Tranquilizer druff seiender Designer eine kreative Phase hatte. Meist war es letzteres.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jedenfalls bot mir Laarmann diesen Job an. Ich habe ein paar Tage überlegt und abgesagt. Nicht, weil ich nicht nach Berlin wollte. Jeder wollte nach Berlin. Ich habe abgesagt, weil im Hinterkopf mein aus einem alten katholischen Kaufmanns-Haus stammendes berufliches Gewissen die ganze Zeit geraunt hat &amp;quot;Das ist eine ganz windige Geschichte hier, aber so was von.&amp;quot; Anderthalb oder zwei Jahre später wurde das Magazin dann auch eingestellt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was wirklich schade war, denn die FP war vielleicht, neben der aus den Trümmern der FP entstandenen de:bug, das letzte Magazin, dass sich einen Scheiss darum geschert hat, was die Leser eventuell lesen wollen. So kurios das heute klingen mag, damals konnte man sich inhaltlich, und damit auch am Kiosk, damit profilieren, dass man anders war. Das „anders sein“ manifestierte sich vor allem aus den Autoren, die wiederum einfach das geschrieben haben, was sie sagen wollten. Nicht das, was eventuell einen Leser interessieren könnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man ging arroganterweise einfach davon aus, dass das, was man geschrieben hat, auch jemanden interessierte. Erstaunlicherweise fand man auf dem Weg eine ziemlich große Leserschaft und wenn man etwas persistent war und ein bisschen Gefühl für die richtig gesetzte Provokation in seiner Arbeit hatte, landete man halt irgendwann mit Glück bei einer der großen Magazine. Das war halt vor der auf Klicks basierenden Schreiberei von heute.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bin ich traurig, dass ich damals das Angebot damals abgelehnt habe? Ein bisschen habe ich dass damals schon mit schweren Herzens gemacht. Denn ich wusste, dass ich bei der FP Freiheiten haben würde, wie bei keinem anderen Blatt. Sie war, Mitte der 90er, so ein bisschen wie die „Tempo“ aus den 80ern in der ich damals zum ersten Mal Peter Glasergelesen und verehrt habe. Auf der anderen Seite hatte ich damals Angst davor, dass die Techno-Blase platzen würde. Ein richtiges Gefühl, wie sich dann rausstellte. Ich habe dann die Seiten gewechselt, vom Musik Journalist zur PR und bin erst zu Edel und dann zu Sony Music und nach Hamburg gegangen. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 05 Apr 2018 22:38:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2261026/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2018-04-05T22:38:05Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Musik! Dystopie! Charts!</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2260850/</link>
      <description>&lt;p&gt;Ich war gestern mutig und habe mich durch die Top 20 der deutschen Charts gehört. Das erste Mal seit gefühlt 10 Jahren. Es ist natürlich leicht, gerade wenn man ein kleines winziges bisschen älter ist und lange in der Musikbranche gearbeitet hat, über aktuelle Musik zu lästern. Weil früher ja alles besser war. Das ist natürlich Quatsch. Die Sachen aus den 80er und 90er Jahren, die es in die Charts geschafft haben, waren oft genauso schrottig. Ganz speziell in den 90er Jahren. Von wegen Krimestechno usw. Aufgefallen ist mir allerdings, dass von 20 Stücken vielleicht drei musikalisch etwas anderes machen. Den Rest kann man nicht voneinander unterscheiden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich werden Erfolgsrezepte immer kopiert. Natürlich gibt es Phasen, in denen Musiker einen bestimmten Sound produzieren müssen, damit sie in die Charts kommen. Das war schon immer so. Siehe Rock ’n Roll in den 50er, Beatles-Sound in den 60ern, Glam Rock in den 70ern usw.  Aber das die Eintönigkeit sich derart verbreitet, ist zumindest mir neu. Auch in den tieferen Position der Charts findet sich eigentlich nichts, was irgendwie dramatisch anders klingen würde. Erstaunlich. Ach ja, ich fand R’nB schon Ende der 90er öde. Nur so zur Info.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;1. Olexesh - Magisch&lt;/b&gt;Die erste Frage: Wie spricht man den Namen aus? Olegsch? Oh lecksch? Ansonsten: keine Überraschung. Ein Schlager. Also vom Text her. Natürlich nicht von der Musik her. Das ist der übliche 2000er R’n B Müll. Aber Roland Kaiser oder Howard Carpendale hätten daraus einen 1a Schlager gemacht. Und nix gegen Howie, den habe ich mal mit seiner 20köpfigen Band live gesehen. Nicht meine Musik, aber fantastische Show für Zielgruppe. Wo war ich? Ach ja. Olexesh. Ne, dann lieber Howie. Der hatte ein zweistündiges Konzert hingebrettert und seine Fans nass nach Hause geschickt und dann kam er 15 Minuten nach dem Konzert noch mal raus und hat 20 Minuten lang Autogramme geschrieben. Profi.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;2. Marshmellow - Friends&lt;/b&gt;Netter Rhythmus, die Stimme der Dame ist ebenfalls nicht schlecht. Schöne Anleihen aus den 80ern beim Grundbeat, ein bisschen 90er, ansonsten ein bisschen der übliche 2000er R’n B Müll. Erträglich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;3. Drake  - Gods Plan&lt;/b&gt;Ja. Ne. Ich kann die zu hochsitzende Unterhose schon sehen wenn ich nur das Stück höre. Nicht mal erträglich nach zwei bis acht Joints. Oder vielleicht dann schon. Keine Ahnung, was der junge Mann da singt. Bad Things erwähnt er. Ansonsten: der übliche 2000er R’n B Müll. Schnell vergessen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;4. Rudimental - These Days&lt;/b&gt;Klingt so ein bisschen, als hätte die Kelly Family eine Beatmaschine entdeckt, einen Gospel Chor entführt und das alles auf einem Schiff eingekerkert. Gospel ist ja eigentlich toll, aber hier leider nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;5. The Chainsmokers - Sick Boy&lt;/b&gt;Soweit ist es also. Wenn man sich einen Bandnamen ausdenkt, mit dem die Kinder zu Hause die Eltern so richtig schocken können, dann nennt man sich „Chainsmokers“. Was war so schlecht an „Peace, Love &amp;amp; Pitbulls“ oder „Eisenpimmel“? Und was kommt dieser Tage als nächstes? „The Gluten Lovers“? Ach so, das Lied. Ja. Klingt eigentlich wie die anderen vier davor. Der übliche 2000er R’n B Müll&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;6. Ramz - Barking&lt;/b&gt;Mir fällt dazu überhaupt nichts ein, so schlecht ist es. Also erwähne ich an der Stelle mal, dass ich wegen Shaun Ryder (Charlatans) in Hamburg aus einer Strip-Bar geflogen bin? Weil Ryder (den ich zu betreuen hatte) quer über den Tisch und die Kellnerin gekotzt hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;7. Dua Lipa - IDGAF&lt;/b&gt;Oh, da steht „Explicit“ als Warnung dran. Da bin ich mal gespannt. Und ja, der übliche 2000er R’n B Müll. Warte noch auf das explizite. Hah! Da war es. „Don’t give a fuck“ wurde gesungen. Das fasst ziemlich genau meine Einstellung zu diesem Stück zusammen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;8. Post Malone - Psycho&lt;/b&gt;Nettes Intro. Für 5 Sekunden. Weckte kurz mein Interesse. Dann: der übliche 2000er R’n B Müll. Kann das sein? Die gesamten Top Ten der übliche 2000er R’n B Müll? Irgendwie entwickelt sich dieses Experiment zu einer schrecklich wahr gewordenen Dystopie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;9. Zedd - The Middle&lt;/b&gt;Aha. Mal ein bisschen was anderes. Also natürlich der übliche 2000er R’n B Müll samt Autotune Stimme. Aber irgendwie besser produziert, netter Sound, nette Breaks. Ganz netter Popsong. Kann man machen, auch wenn ich jetzt persönlich nicht mag. Aber verstehe, warum der Song in den Charts ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;10. Bausa - Was Du Liebe nennst&lt;/b&gt;Schlager. Habe ich schon vermisst. Natürlich nennt das heute keiner Schlager. Immerhin wird hier von gemischten Gin Tonic gesprochen. Man trinkt also noch, das ist beruhigend. Und der junge Mann disst im Song Drake (siehe oben). Das macht ihn sympathisch. Der Song ist natürlich der übliche 2000er R’n B Müll. Aber auch hier nachvollziehbar, warum der mit dem Text (Liebe usw.) in den Charts ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;11. Sean Paul - Mad Love&lt;/b&gt;Oha. Ragga. Lange nicht mehr gehört, muss ich sagen. Ich mochte diesen Deep Root Ranga  Was das natürlich bei weitem nicht ist. Das ist Ragga wie ihn sich ein Sparkassen Angestellter aus Lüdenscheid vorstellt. Aber brauchbarer Song. Nix neues, hat es alles schon drölfzig mal gegeben. Aber nach dem ich gerade 10 mal den üblichen 2000er R’n B Müll gehört habe, freuen sich meine Ohren über was anderes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;12. Tom Walker - Leave a light on&lt;/b&gt;Ein Brite? Ich vermute. Ein Liebeslied, ziemlich sicher. Der junge Mann lässt auf jeden Fall das Licht an. Also im Song. Das ist ja schon mal nett. Ebenso seine Stimme. Bin sogar leicht beeindruckt. Da steckt Potenzial drin. Nicht im dem Song, 08/15 Ware, hört man pro Jahr mindestens einmal. Aber die Stimme halt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;13. David Guetta - Like I do&lt;/b&gt;Den kenne ich! Also den Namen. Der erste Künstler, dessen Name ich schon mal gehört habe. Natürlich ist Guetta totaler Schrott. Ein Musik gewordener Kindergeburtstag auf Kokain aus den 90ern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;14. Azet - Kriminell&lt;/b&gt;Aha. Jungs aus der Hood. Klinge am Hals der Bitch, und so. Angedeuteter Ragga. Ich weiß nicht, ob mir schlecht ist, oder ob ich lachen soll. Das hat man ja auch selten, dass man gleichzeitig kotzen und lachen muss. Geht das überhaupt? Wenn ich das Ding noch 10 Sekunden weiter höre, könnte ich rausfinden, verzichte aber.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;15. Jax Jones - Breathe&lt;/b&gt;Ach ja, gar nicht so schlecht. Eingängiger Popsong. Kann man schön zu putzen, nehme ich an. Kann ich nichts schlechtes zu sagen. Einfach ein klassischer Song für die Charts. Guter Sound, nette Hookline.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;16. Ed Sheeran &amp;amp; Eminem&lt;/b&gt;Kenne ich auch! Beide! Das ist aber ungefähr die unerwarteteste Kombination zweier Künstler, seit dem Freddie Mercury mit Monserrat Caballé zusammen „Barceloooooonaaaaaa“ gesungen hat. Song - naja. Nicht schlecht. Ein bisschen wie ein geschmackloser Tee, den man sofort wieder vergisst, nachdem man ihn getrunken hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;17. Niki Jam - X&lt;/b&gt;Ist das Spanisch? Ich glaube ja. Raggamuffin, again. Auf spanisch. Macht es auch nicht besser. Aber klingt immerhin mal anders. Erinnert mich ganz, ganz am Rande an Manu Chao. Jetzt nicht mal unbedingt schlechter, so von der Stimme her. Vom Song allerdings schon. Klingt so wie eine schlechte Band, die auf Hochzeiten spielt und sich vorgenommen hat jetzt mal was eigenes zu machen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;18. Shawn Mendes - In my blood&lt;/b&gt;Oh, eine elektrische Gitarre. Die man hört. Na sowas. Und ganz okayer Song. Baut sich schön auf, netter Refrain. Und halt eine Gitarre. Kann man aushalten. Ist halt Pop. Mir sagte Ian Broudie von Lightning Seeds mal, dass ein guter Popsong vor allem einen guten Refrain braucht. Damit könne mal alles verkaufen. Stimmt offenbar immer noch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;19. Rooz - Immer wieder&lt;/b&gt;Musste ich mir das Video anschauen, weil es auf Spotify nicht vorhanden war. Mensch am Swimming Pool. Vermutlich Mallorca. Im Hintergrund sitzen Menschen rum, wobei unklar ist, ob die jetzt dazu gehören, oder einfach nur Staffage sind. Ach ja. Die Musik. Keine Überraschung, wenn ich jetzt &amp;quot;der übliche 2000er R’n B Mül“ schreibe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;20. Justin Timberlake - Say something&lt;/b&gt;Den kenne ich natürlich auch. Der hatte sogar mal einen Song, den ich ganz gut fand. Produktion dieses Liedes ist natürlich 1a, kann man nicht meckern. Ansonsten bedient er halt das, was man im Moment offenbar gerne hört. Etwas komplexer, da hat sich einer beim komponieren auch Gedanken gemacht. Nicht zwingend mein Geschmack, aber beleidigt einen auch nicht. Und der einzige Song, der über 4 Minuten ist. Auch selten sowas.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 30 Mar 2018 12:43:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2260850/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2018-03-30T12:43:25Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Hamburg vs. Berlin (mit Video)</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2260732/</link>
      <description>&lt;p&gt;Ich habe ja sechs Jahre in Hamburg gelebt und bin da nicht wirklich heimisch geworden. Weil mir alles zu distanziert war. Die Menschen vor allem. Das war ich, als als geborener Rheinländer, nicht so richtig gewöhnt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gab in den 90ern eine Zeit, in der Hamburg &amp;quot;die&amp;quot; Stadt war. So in Sachen Musik und Kunst. Damals war ich kaum 30 und ich war heiss auf Hamburg. Mitte der 90er war Hamburg die Stadt &amp;quot;to be&amp;quot;. Weit vor Berlin. Ich habe damals einen Job als Leiter des Büros von Sony/Columbia gehabt und ich habe es geliebt. Einerseits. Anderseits habe ich habe damals für einen Moment das Gefühl gehabt, die Liebe meines Lebens gefunden zu haben und die Trennung von ihr was bisher die einer der schwereren Momente meines Lebens. Das gilt bis heute. Alles in allem war Hamburg also eher Scheiße. Insgesamt. Weil die Leute scheisse waren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe immer gesagt, dass ich Hamburg super finde, wenn es die Hamburger nicht geben würde. Weil die mit ihrem Sein als &amp;quot;Hamburger&amp;quot; alles kaputt machen. Weil die Reeperbahn und die Schanze nur eine Fassade sind für die eigentlich extrem konservative und fürchterlich inklusive Grundhaltung. Wenn man nicht gebürtig aus Hamburg ist oder das gebürtige angenommen hat, ist man draussen.  Deswegen mögen sich die Hamburger und die Menschen aus München auch so. Schein statt sein ist beiden Städten eher wichtig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weil sie eine kompatibele Lebens- und Denkweise haben ist München so nahe. Und deswegen mögen Hamburger und Münchner die Leute in Berlin nicht. Weil Berlin für das krasse Gegenteil steht. Selbst heute noch. Dafür sind sich die Kölner und Berliner emotional nahe weil sie gleiche &amp;quot;Leck mich am Arsch&amp;quot; Einstellung zu vielen Dingen im Leben haben. Vor allem, wenn es um ihr eigenes Leben geht. Weil es in Berlin egal ist woher du kommst, wie alt Du bist und was Du machst. In Hamburg wird das alles bewertet und wenn Du aus dem Raster rausfällst, dann ignoriert man dich. Das würde in Berlin oder Köln nie passieren. Wo Hamburg einen nach dem gesellschaftlichen Status bewertet, gilt in Berlin und in Köln einfache Frage. &amp;quot;Bist du ein Arschloch, oder nicht&amp;quot;. Egal wie alt Du bist, egal was du beruflich machst. Wenn du ein 60jähriger Lebenskünstler bist, kannst Du in Berlin auf jede Party gehen und Spaß haben. In Hamburg bist du dann entweder ein Künstler (für diese Bewertung muss man allerdings 20 Jahre im Underground gearbeitet haben) oder du bist ein arbeitsloser Penner, der nichts erreicht hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unbenommen von all diesen Dingen gibt es ein Stück, dass vermutlich in 100 Jahren immer noch eine Hymne für die Stadt Hamburg ist. Weil sie in allen Einzelheiten stimmt. Kaum ein Lied hat Hamburg und Sehnsucht nach dieser Stadt, die ich, trotz all der Scheisse, manchmal immer noch habe, so genau beschrieben. Und manchmal singe ich leise den Refrain, wenn ich meiner Lieblingsstadt Berlin in der U-Bahn sitze.&lt;/p&gt;&lt;iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/SQYwtnewEiI" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 26 Mar 2018 23:45:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2260732/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2018-03-26T23:45:58Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Athen</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2259405/</link>
      <description>&lt;p&gt;&amp;quot;Athen ist natürlich ganz anders, aber im Moment gerade so ein bisschen das Gegenteil von Berlin&amp;quot;, sagte mir Y., zwischen zwei Schluck Rotwein. „Hier kann man halt superbillig und gut leben, Mietwohnungen kosten quasi nichts und Vermieter laufen einem hinterher, wenn man was sucht. Dafür bekommt man keinen Job und wenn man einen hat, verdient man kein Geld damit.“ Y. pendelt, wie viele Kreative, zwischen Athen und Berlin hin und her. Je nach dem, wo der freie Autor gerade einen Job hat. Und damit hat er Athen schon ganz gut zusammen gefasst.&lt;/p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/Don/images/Athen1.jpg" /&gt;&lt;p&gt;Athen befindet sich in einem nur langsam abklingenden Schockzustand. Seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise um 2009 rum hat sich das Land nicht wirklich erholt. Ein kurzer Spaziergang durch die Stadt macht das deutlich. Etliche geschlossene und verfallene Geschäfte, einige leerstehende und verwahrloste Mietshäuser, selbst in der Innenstadt. Die Infrastruktur hat bessere Tage gesehen. Altbauten verfallen, Plätze werden nur minimal gepflegt. Ein bisschen wirkt Athen auf den ersten Blick wie der auf die schiefe Bahn gekommene Bruder von Barcelona.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber das ist natürlich nur eine Seite Medaille. Unter der vermeintlich etwas mitgenommen Oberfläche breitet sich dafür eine interessante und vielfältige Kreativität aus. Ich habe selten so viele interessante und gute Graffiti in einer Stadt gesehen. Die bleiben teilweise auch deswegen, weil die Stadt einfach kein Geld hat, sie wieder weg zu machen, dafür breitet sich in der Stadt ein ganz eigener Style aus. Es gibt es viele kleine Kneipen, in denen sich Künstler treffen, lustigerweise gerade in so Vierteln wie Psyri. Das liegt am Fuß der Akropolis, nahe der „Flohmarkt“ titulierten Touristenfalle an der U-Bahn Station Monstiraki. Tagsüber sind hier auch viele Touristen, Abends übernehmen die Griechen Psyri, das vollgestopft ist mit Kneipen. Die sind nicht gerade billig (großes Bier 0,4l = 5 Euro), aber das stört hier auch keinen.&lt;/p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/Don/images/AthenGr.jpg" /&gt;&lt;p&gt;„Warum sollte man aufhören Spaß haben?“, meinte meine Gastgeberin. „Die Athener haben eine Menge durchgemacht und sich an die Lage gewöhnt. Irgendwann hat man keine Lust mehr jeden Cent für Rechnungen auszugeben, also geht man was trinken. Wird schon gut gehen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn man ausgeht spürt man die Lust der Menschen am Leben. Man spürt die Kreativität, die die Krise herausgefordert hat. Denn ohne kann man hier nur schlecht überleben. Man spürt auch, dass die Künstler und Kreativen (meine Gastgeberin ist Kamerafrau und dreht Kinofilme) durch die massiven Kürzungen des Kulturbudget arge Probleme haben. Andererseits stimmt halt auch der alte Spruch, dass die Not wiederum andere kreative Kräfte freisetzt. Die Kunstszene lebt, vibriert und macht halt einfach viel in Eigenregie. Eintritt zahlt man selten, dafür säuft man halt ein bisschen mehr an der Bar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In den vollen und lauten Kneipen und Pop-Up Galerien in irgendwelchen Abbruchhäusern merkt man nichts von der Krise. Wohl aber, wenn man in ruhigeren Läden mal mit ein paar Athener in der Ecke sitzt. Die Themen Job, Geld, Europa und Deutschland (bzw. Merkel/Schäuble) tauchen unwiderruflich auf. Wenn man sich daran abgearbeitet hat, dann folgt meist ein „Ach, wird schon“. Die Athener haben ein dickes Fell. Zwangsweise.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dennoch wird man den Eindruck nicht los, dass sich der Schock über die Wirtschaftskrise und deren Folgen immer noch auf das Gemüt der Griechen legt. Was verständlich ist. Die Auswirkungen der Krise ziehen sich durch alle Schichten. So berichtete mir jemand von einer Bekannten, die von ihrem Vater etliche Wohnungen gerbt hatte. Vor der Krise kam sie durch die Mieteinnahmen auf ein Einkommen von mehr als 7.000 Euro. Jetzt seien es nur noch 1.500 Euro. „Die Wohnungen stehen leer, weil keiner Geld hat,“ so der Erzähler. Man kann sich vorstellen, was die Krise mit jenen gemacht hat, die schon vor 2010 gerade so über die Runden kamen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das hat aber überhaupt nichts an der Herzlichkeit der Menschen verändert. Im Gegenteil. Es scheint fast so, als haben die Griechen der strengen Austeritäts-Politk der EU und des IWF einen fast trotzigen Sozialismus entgegen gestellt. „Wenn Dein Leben von neoliberalen Kapitalisten bestimmt wird, dann muss man sich wehren“, sagte mir ein Freund meiner Gastgeberin. Gegenseitige Hilfe, Selbstorganisation und ein bisschen Beschiss dem Staat gegenüber sind drei sehr wirkungsvolle Waffen der Griechen. Als ich in Athen war machte gerade die Geschichte von Arbeitern aus Thessaloniki die Runde, die seit Jahren ihre alte Fabrik mehr oder weniger besetzt haben und dort in Eigenregie Seife produzieren. Der Besitzer der Anlage will das nun beenden, was zu großer Empörung geführt hat.&lt;/p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/Don/images/Athenark.jpg" /&gt;&lt;p&gt;In den paar Tagen, in denen ich da war, habe ich mich nie als Tourist gefühlt, den man etwas mehr abluchsen kann. Ein Beispiel: Ich hatte meinen Barttimmer vergessen und wollte einen neuen kaufen. In einem Geschäft nahe des Athener Marktes sah ich einen im Schaufenster eines kleinen Elektromarktes. Der Inhaber sprach ein bisschen Englisch und fragte, ob ich lange bleiben würde. „Nur ein paar Tage,“ antwortete ich, worauf er meinte „Ach, dann ist der viel zu teuer. Ich habe hier irgendwo einen einfachen, kleinen Trimmer, der reicht doch auch. Kostet 8 Euro.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Egal, wo ich war. Ob ich mit Händen und Füssen versuchte zu erklären, was ich in einem Laden wollte, oder ob ich ratlos irgendwo rum stand - jederzeit reagierte man zutiefst freundlich und herzlich. Da ich ja nun ein bisschen in der Welt rumkomme und einiges erlebt habe, kann ich wohl sagen, dass ich das in der Art wirklich selten erlebt habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Athen mag einem von außen laut, chaotisch, ruppig und ein bisschen runtergekommen erscheinen. Aber dahinter verbirgt sich eine grandiose Offen- und Herzlichkeit. Der Stolz der Griechen mag angeknackst sein, aber er ist nicht gebrochen. Und wenn sich das Land sukzessive in den nächsten Jahren erholt, dann wird Athen eine der spannendsten Städte in Europa sein.&lt;/p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/Don/images/athentisch.jpg" /&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 04 Feb 2018 14:21:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2259405/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2018-02-04T14:21:43Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Roger Waters - Is This the Life We Really Want?</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2253123/</link>
      <description>&lt;blockquote class="imgur-embed-pub" lang="en" data-id="a/EJ1nI"&gt;&lt;a href="//imgur.com/EJ1nI"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src="//s.imgur.com/min/embed.js" charset="utf-8"&gt;&lt;/script&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Fear, fear drives the mills of modern manFear keeps us all in lineFear of all those foreignersFear of all their crimesIs this the life we really want?&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Roger Waters ist ein Besessener. Klar. Jemand, der seine Kindheit, seine Therapien und seine Ängste 16 Jahre lang innerhalb einer Band ausgelebt und bombastisch in Alben öffentlich gemacht hat, ist besessen. Nach dem Bruch mit Pink Floyd hat seine Besessenheit nicht nach gelassen, wohl aber sein musikalischer Output. Aus parallel zum „The Wall“ Album entwickelten Material bastelte Waters 1983 &amp;quot;The Pros and Cons of Hitch Hiking“. 1987 folgte das stark vom Thatcherismus der 80er geprägte &amp;quot;Radio K.A.O.S.“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1992 folgte dann „Amused to Death“, sein bisher vielleicht bestes Solo-Album. Er packt seine Gesellschaftskritik rund um die Geschichte von Billy Hubbard, einem Soldaten des Ersten Weltkriegs, der im Kampf fiel. Das ganze Thema Krieg (erster Irak-Krieg) TV und Demokratie arbeitet Waters in einer musikalischen Orgie auf, perfekt aufgenommen mit einer ganzen Armada von Stars als Gastmusikern. „Amused to Death“ ist auch 25 Jahre nach seiner Veröffentlichung ein Statement, eines der besten Alben der 90er Jahre und bis heute sind die meisten Texte, trotz Internet und den veränderten sozialen wie politischen Umständen, zeitlos geblieben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dann - 25 Jahre nix, außer einer Oper. Und natürlich unzähligen „The Wall“ Touren. Von irgendwas muss der Mann ja leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Roger Waters wird dieses Jahr 74 Jahre alt. Das ist jetzt nicht gerade jung. In dem Alter verzettelt sich so mancher Star in sein Alterswerk. Um so erstaunlicher ist dann dieses neue Album, weil es genauso von seiner Besessenheit und seinem Zorn lebt, wie bei „Animals“ oder wie beim sehr politischen „Final Cut“ vor 34 Jahren. Vielleicht hat sein Alter ein bisschen was abgemildert, aber viel war es nicht. Waters nimmt sich in dem 60minütigen Album alle und alles vor. Die Imperialisten, die Neoliberalen, die Lügner, die Klimavergifter, die Reichen, den Krieg der Dronen, die Terroristen und die gesamte Menschheit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;And every time a student is run over by a tankAnd every time a pirate’s dog is forced to walk the plankEvery time a Russian bride is advertised for saleAnd every time a journalist is left to rot in jailEvery time a young girl’s life is casually spentAnd every time a nincompoop becomes the presidentEvery time somebody dies reaching for their keysAnd every time that Greenland falls in the fucking sea is becauseAll of us, the blacks and whites […] &lt;/i&gt;(er zählt da noch weitere auf)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie immer, wenn man ein Album von ihm hört, schwingt da eine Menge Pathos mit. Waters gibt es nicht ohne Pathos, ohne den „Da, schau hin“ Anspruch. Der ist etwas aus der Mode gekommen. Vermutlich, weil Roger Waters und viele andere recht damit haben, wenn sie sagen, dass man es nichts mehr sieht, nichts mehr sehen will, weil man nichts mehr sehen kann. Weil die Bilder von verhungernden Menschen, an Stränden angeschwemmten Kinderleichen und plattgewalzten oder in die Luft gesprengten Gliedmaßen uns einfach nicht mehr erreichen können. Weil wir abgeschaltet haben. Um selber weiterleben zu können. Aber anklagender Pathos ist unbequem, weil er daran erinnert, dass man ja selber auch nicht immer viel besser ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;And if I were a dronePatrolling foreign skiesWith my electronic eyes for guidanceAnd the element of surpriseI would be afraid to find someone homeMaybe a woman at a stove&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einfach macht es einem Roger Waters mit dem Album inhaltlich also schon mal nicht. Und musikalisch?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Waters bleibt auch hier seiner Linie treu. &amp;quot;Is This the Life We Really Want?“ vereint die Pink Floyd der späten 70er und die letzten beiden Solo-Alben von ihm selber. Manche Stücke klingen nach „Oh, das könnte jetzt auch von „Dark Side…“ kommen, manche von „Amused to Death“. Und „Bird in a Gale“ könnte ein Stück von „Animals“ sein. Langweilig werden die Zitate nie. Vielleicht, weil sich Waters hier und da auch woanders bedient. Ein bisschen Jeff Beck, ein bisschen Thom Yorke, aber das ist auch kein Wunder, produziert wurde das Album von Nigel Godrich, der wiederum etliche Alben von Radiohead produziert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das klingt also alles irgendwie ein bisschen bekannt, vor allem das Piano von Waters, manche Riffs und hier und da meint man sogar doch den Einfluss von Gilmore zu hören, auch wenn der gar nicht bei der Aufnahme mitgewirkt hat. Aber Waters verzichtet, anders als bei Pink Floyd oder „Amused to Death“ auf zu viel Bombast. Doch, ja, den kann man hier und da auch hören, aber nur als Andeutung. Wo er früher sich und seine Zuhörer in lange Soli entführte, bricht er heute mit leisen Tönen ab. Fast so, als ob die Musik nicht ablenken soll von den Texten, die vor Metaphern und Andeutungen nur so platzen. Musik und Text erschlagen sich nicht gegenseitig. Es ist fast ein bisschen so, als würde Roger Waters eine Stunde lang vor einem am Tisch sitzen und eine Geschichte erzählen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was ein großer Unterschied zu „Amused to Death“ ist, wo er sich quasi das Herz rausreisst, untermalt von sehr vielen Streichern, wimmernden Gitarrensoli und dann anklagend fragt, warum man denn immer noch nicht zuhört. &amp;quot;Is This the Life We Really Want?“ ist anders. Die Fragestellung gibt das schon vor. Eine fast sanfte musikalische Untermalung für eine rhetorische Frage.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;We cannot turn back the clockCannot go back in timeBut we can say &amp;quot;fuck you&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, das ist kein leichtes Album. Und nein, auch keins, das gute Laune macht. Es ist ein böses, ein teilweise frustrierendes und trauriges Album, weil man ja weiß, dass Roger Waters ja Recht mit fast allem hat. Der leicht reduzierte musikalische Pathos umschliesst Texte, die zwischen Metaphern und direkter Sprache hin und her pendeln. Wo er irgendwann die Frage stellt, was uns eigentlich von Ameisen unterscheidet. Eine Frage, die schon den Quantenphysiker Werner Heisenberg mal beschäftigt hat. Und keine zufrieden stellende Antwort gefunden hat. Waters findet die auch nicht. Aber untermalt sie in den letzten drei Stücke mit einem zuckersüßen, tragenden, sehr traurigen Klavier neben dem er den Text fast resignierend vorträgt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Album ist also eine gute Mischung aus allem, was Waters in den letzten 40 Jahren gemacht hat. Keine Quintessenz, kein Alterswerk, eher eine konsequente Fortführung dessen, was an ihn immer angetrieben habt. Musikalisch vielleicht nicht heranreichend an seine Pink Floyd Zeiten oder an „Amused to Death“, dafür aufgeräumter, klarer, dichter und das, ohne langweilig zu wirken. Es ist ein großes Album.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und das ist vor allem auch deswegen, weil es erstaunlich ist, dass es der 73jährige Roger Waters ist, der überhaupt mal wieder ein großes Konzeptalbum auf den Markt bringt. Und es dem Nachwuchs um die Ohren haut. Man das ist ja nicht mehr gewohnt, dass es sowas überhaupt gibt, ein Album, dass eine Stunde lang eine Geschichte erzählt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man erfreut sich ja heute schon daran, dass M.I.A. ein vierminütiges Video über Flüchtlinge rausbringt. Geradezu ekstatisch reagieren andere, wenn Kendrick Lamar sich mal einen 7 Minuten Song zusammen sampelt. Das ist alles an sich nicht schlecht, aber weit, weit weg von dem, was Roger Waters kann und leistet. Und das macht das Album so groß. Und so traurig, denn Waters zerlegt mit 73 Jahren und in 60 Minuten einen großen Teil des musikalischen Nachwuchs.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Note: Auf &lt;a href="https://genius.com/albums/Roger-waters/Is-this-the-life-we-really-want"&gt;Genius Lyrics&lt;/a&gt; gibt es die Texte mit Interpretationen (auf die grau unterlegten Felder klicken)&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 08 Jun 2017 09:03:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2253123/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2017-06-08T09:03:58Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Entscheidungen kommen wenn sie es wollen</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2251996/</link>
      <description>&lt;p&gt;Ich wohne jetzt seit 13 Jahren in ein und derselben Wohnung. Das ist ein Rekord für mich. Habe ich noch nie geschafft. Selbst nicht, als ich noch bei meinen Eltern wohnte, weil die auch die Angewohnheit hatte, alle paar Jahre umzuziehen. Jetzt also 13 Jahre hier und es fühlt sich gar nicht so lange an. Einer der Gründe, warum ich so lange hier wohne ist die Gegend. Ich mag den Helmholtzplatz und auch wenn alle über den Prenzlauer Berg lästern und ich selber sage, dass das hier eine weiße Mittelstandsblase ist, die nicht gestört werden will - ich hänge an der Ecke. Ein weiterer Grund: alter Mietvertrag, netter Vermieter, nur eine Mieterhöhung über sage und schreibe 5 Euro in alle den Jahren. Angesichts der Mietwohnungslage in Berlin gibt es keinen Grund umzuziehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber neulich passierte dann das: die gute Freundin S. hatte die Chance die deutlich größere Wohnung neben ihr anzumieten. &amp;quot;Lass uns zusammen mit Freundin V. eine 'Erwachsenen-WG' gründen&amp;quot; sagte sie. Warum nicht, dachte ich. Die Miete würde günstig bleiben, ich hätte immer jemanden da, der sich um die Katzen kümmert. Und sind wir doch mal ehrlich - man wird kauzig, wenn man so lange allein lebt. Nicht besser wird die Situation, wenn man wie ich seit 5 Jahren Single ist. Da fängt man dann an mit den Katzen zu reden, als seien es Mitbewohner und machmal auch mit sich selber, wenn man vor dem Vorratsschrank steht oder Glühbirnen wechselt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man plante also so rum, wer will welches Zimmer, brauchen wir neben der Küche noch einen Gemeinschaftsraum, eine Putzfrau auf jeden Fall, wer kauft eigentlich das Klopapier. Sachen, die man klären muss, wenn man zusammenzieht, so will es das Gesetz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber je näher die Entscheidung der Hausverwaltung rückte, desto unsicherer wurde ich mir. Will ich hier wirklich weg und in den Süden von Berlin ziehen? Will ich meine wirklich sehr günstige und durchaus hübsche Wohnung aufgeben? Will ich mich überhaupt verändern?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und je länger ich darüber nachdachte, desto unsicherer wurde ich mir. Einerseits weiß ich, dass mir Veränderung meist immer gut tut. Man verändert Rituale, lernt neue Umgebungen kennen, bewegt Kopf, Körper und Seele, die neue Strukturen aufsaugen, wie ein Schwamm das Wasser. Andererseits: will ich mich verändern?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie die meisten schweren Entscheidungen, wurde sie mir dann abgenommen. Die Hausverwaltung hat dann erstmal abgesagt. &amp;quot;Angenehm,&amp;quot; dachte ich. Auf der anderen Seite war ich dann aber doch darüber erschrocken, wie schwer mir die Entscheidung gefallen wäre, wie sehr die Lebenssituation an mir klebt. Ein bisschen fühlt sich die Angst vor Veränderung an, als sein man gefesselt. Von der Scheu vor der Veränderung, von der Angst sich zu bewegen. Man lebt in einem feingewobenen Kokon aus Ritualen und lieb gewonnen Gewohnheiten, die man auch deswegen lieb gewonnen hat, weil es keine anderen gibt. Es ist warm und bequem in dem Kokon und im Sommer schallt die Musik der Strassenmusikanten durchs Fenster rein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielleicht liegt es auch daran, dass ich im letzten Jahr mein Leben ziemlich umgekrempelt habe. Beruflich, persönlich. Vielleicht stöhnte meine Seele beim Gedanken an einem Umzug innerlich auf und denkt &amp;quot;Ach du große Güte, jetzt das auch noch.&amp;quot; Aber dennoch überraschte mich meine Unentschlossenheit in Sachen Umzug. Und sie hat dann was in Bewegung gebracht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Denn auch wenn die erste Idee nicht geklappt hat, wir suchen jetzt nach einer WG-tauglichen Wohnung in Berlin. Ganz in Ruhe, ohne Stress, denn wie gesagt, die großen Entscheidungen fallen ja irgendwann ganz von selbst.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 02 May 2017 14:33:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2251996/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2017-05-02T14:33:56Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Müßiggang</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2251552/</link>
      <description>&lt;p&gt;Wenn es einen Satz gibt, den man Goethe nachträglich um die gebildeten Ohren hauen sollte, dann ist es „Müßiggang ist aller Laster Anfang“. Gerne würde man ihm entgegnen „Da lebt mal in unserer Zeit“. ich bin mir ziemlich sicher, dass Goethe, würde er heute in unserer durch Effizienz geprägte Welt leben, es dann doch lieber mit Balou, dem Bären halten der einst ein Plädoyer für die Gemütlichkeit formulierte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dummerweise ist der Goethe`sche Satz zu einer Mantra der deutschen Gesellschaft geworden. Man sagt den Deutschen ja alles nach, aber sicher nicht, dass sie sich dem Müßiggang hingeben. Im Verbund mit einer protestantischen Hinwendung zur Arbeit ergibt sich eine fast religiöse Anbetung von „…etwas zu tun haben…“ und Produktion. Arbeit, das ist so etwas wie das Lebenselixier. Was ja auch völlig ok ist. Ich arbeite ja auch gerne. Ohne Arbeit, da bin ich dann wieder ganz der Deutsche, fehlt mir auch was im Leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch mittlerweile hat Arbeit, gerade im Angestelltenverhältnis, die Rolle einer schlecht gelaunten Schwiegermutter übernommen, die nie zufrieden ist und immer mehr verlangt. Und alles muss sich der Arbeit unterordnen. Familie, Freunde, Freizeit und seit einigen Jahren auch der eigene Körper. Gleichzeitig rast ein merkwürdiger Trend zur Selbstvermessung durch die Gesellschaft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Vermessung der körperlichen Fitness wird meist immer damit beworben, dass man leistungsfähiger sein. Schön und gut, ich frage mich nur: wofür leistungsfähiger? Damit ich fitter Netflix schauen kann? Natürlich nicht, denn es geht darum leistungsfähiger zu sein, um den Arbeitsalltag besser überstehen zu können. Wer Sport macht, der ist weniger krank, ist also öfter im Büro und kann länger arbeiten, schneller Karriere machen etc. Der Irrsinn der vermeintlichen Selbstoptimierung macht mittlerweile auch nicht mehr vor dem Schlaf halt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Offiziell nimmt Arbeit einen immer kleineren Bereich unseres Lebens ein. In den 50er Jahren galt noch die 6-Tage Woche, bis in die 60er Jahre die 48-Stunde Woche. Erst in den frühen 70ern wurde die 40-Stunde Woche eingeführt, die später noch mal im 1.5 Stunden für manche Branchen reduziert wurde. Inoffiziell sieht das anders aus, wie jeder weiß. Dank permanenter Erreichbarkeit arbeitet man halt jetzt immer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Zeit, in der man nicht arbeitet, quetscht man dann voll. Auch hier hat sich einiges geändert. Familie, Sport, Freunde, Ausgehen und alles andere will auch untergebracht werden. Die meisten sind damit lange ganz zufrieden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber auf Dauer scheint es doch nicht zu gehen. Die Zahl der diagnostizierten Burnout-Erkrankungen und Depressionen steigt, mir selbst sind im engeren Bekanntenkreis drei Leute bekannt, die in den letzten zwei Jahren damit diagnostiziert wurden. Und ich selbst bekanntermaßen ja auch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe seit dem letzten Jahr meine Arbeit einerseits reduziert, andererseits arbeite ich seit dem konzentrierter. Das Ziel ist eigentlich eine 3-Tage-Woche, was mal mehr, mal weniger gelingt. Die freie Zeit verbringe ich mit anderen Dingen und vor allem mit Müßiggang.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darunter fallen für mich verschiedene Dinge. Das fängt bei Netflix an, reicht über Fahrradtouren, Besuche in Museen, Büchern bis hin zum gepflegten Rumsitzen in Cafés. Und manchmal auch einfach: Nichts. Rumliegen, ein Hörspiel, ein wenig am Nachmittag dösen. Sonst nichts.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich musste das lernen, dieses Nichtstun. Es ist ja nicht wie im Urlaub, da gibt es Immer was zu sehen, etwas Neues zu entdecken. Wirklich Nichts zu tun ist gar nicht so leicht. Ich musste mein schlechtes Gewissen, dass ich gerade Nichts tue, vergessen. Ich musste lernen, dass Nichts tun sehr hilfreich ist. Irgendwann sagten mit Freunde, dass ich so anders wirke. Entspannt. Dass die Gesichtszüge entspannter sind, ich etwas anderes ausstrahle.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich arbeite immer noch daran, an manchen Tagen kommen die preussischen Tugenden und das schlechte Gewissen dann doch wieder. Aber es ist selten geworden. Müßiggang ist mir wichtig geworden, weil ich dabei auch etwas über mich lerne. Weil ich Zeit zum reflektieren habe und überlegen kann, was ich als nächstes in meinem Leben machen will. Wie sich mein Leben anfühlen soll. Was ich im Leben vermisse.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn mir der Müßiggang eins beigebracht hat, dann ist es die Erkenntnis, dass es nicht wichtig ist, wie schnell man sich durchs Leben bewegt, sondern dass es auf seine Art macht.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 20 Apr 2017 11:10:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2251552/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2017-04-20T11:10:52Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Update aus meinem Leben</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2250955/</link>
      <description>&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ich habe das alte Antville Blog hier wieder belebt. Die Idee dazu hatte ich schon vor einigen Wochen, dann kam das Leben usw. Warum ich das hier wieder belebt habe? Dafür gab es viele Gründe. Zum einen habe ich meine eigene Seite Ende letzten Jahres zu einem Schaufenster für meine Arbeit umgebastelt. Erwarten Kunden heute, dass man das macht. Und privaten Krempel mit Arbeit zu mischen, wollte ich dann auch nicht. Mir fehlte aber meine eigene Spielfläche und Facebook ist einfach kein Ersatz für mich, vor allem wegen der fehlenden Möglichkeit, alte Texte wieder zu finden. Ich hatte kurz mit dem Gedanken gespielt zu „Medium“ zu wechseln, aber dann fiel mir das hier wieder ein.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Generell finde ich die Idee, das Bloggen zurück zu den Wurzeln zu führen, sehr ansprechend. Kein Social Media Gedöns, einfach schreiben. Das Layout bleibt auch so wie es ist.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Im letzten Sommer hatte ich auf FB (finde ich jetzt nicht mehr), einen Text geschrieben, der sehr viel Aufmerksamkeit generierte. Es ging um meine Pause, die ich auf Grund eines diagnostizierten Erschöpfungssyndrom von Mai bis Ende September eingelegt habe. In der Zeit habe ich nicht gearbeitet. Also wirklich gar nicht. Zeit für ein Update.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Es ist deutlich besser geworden. Gefühlt zum 90%. Ich fliege wieder durch die Gegend, halte Vorträge, mache Moderationen, schreibe, gebe Workshops und was sonst noch so anfällt. Es macht jede Menge Spaß. Aber, und hier kommen wir zu den fehlenden 10%, ich brauche zwischendurch längere Pausen. Meine Ärztin beschrieb das so „Sie werden vermutlich wieder zu 100% fit, aber das ist dann wie ein alter Akku. Man kann ihn wieder voll aufladen, aber er hält die Spannung nicht mehr so gut.“ Das stimmt - so ungefähr. Wobei ich heraus gefunden habe, wie ich in langen Stressphasen ohne Probleme arbeiten kann. Der Trick ist simpel: früh ins Bett gehen, am Wochenende nicht arbeiten, dafür ausgehen, Leute treffen und Spaß haben. Durchaus auch mal Party, diverse Gin-Tonic und so weiter. Aber Schlaf hilft wirklich sehr gut.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Was auch geholfen hat, war eine gewisse Askese in Sachen Nachrichtenkonsum. Ich habe von Dezember bis Anfang März generell gar keine Nachrichten geschaut. Weder im TV, noch im Netz. Und das hat enorm gut getan. Die kleinen Aufreger des Tages fielen weg, ebenso Ablenkung. Mittlerweile schaue ich einmal am Tag bei der „Welt“ vorbei, aber selbst das nicht immer. Ich konzentriere meinen Lesestoff auf meine Arbeit, im Moment zum Beispiel auf alles, was mit AI und Algorithmen zu tun hat.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Generell versuche ich weiter nicht mehr als vier Tage die Woche zu arbeiten. Das klappt so mittel gut. Was daran liegt, dass ich Texte manchmal einfach nicht sofort schreiben kann. Kreative Phasen lassen sich nicht einplanen. Ich prokrastiniere dann so über den Tag, was aber immerhin auch dazu führt, dass ich die Idee hatte, hier wieder was zu machen. Jetzt, wo es wieder warm ist, schwinge ich mich dann aber in Zukunft aufs Fahrrad.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die gewonnene Freizeit setze ich für verschiedene Dinge ein. Ganz banal: Bücher lesen. Weniger banal: Fotografieren. Überhaupt nicht banal: Freunde treffen. Oder halt schlafen. Schlafen geht immer. Und Sherlock Holmes Hörspiele. Gibt sehr gemütliche auf Spotify.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ich habe über den Winter 14 Kilo abgenommen. Tendenz weiter fallend. Ich habe dafür eigentlich nichts gemacht, außer weniger zu essen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Den Katzen geht es gut.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 31 Mar 2017 10:38:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2250955/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2017-03-31T10:38:52Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Eis</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2250899/</link>
      <description>&lt;p&gt;Heute mit einer guten Bekannten darüber diskutiert, ob Sex Eis ersetzen kann. Oder umgekehrt. Dabei fiel mir ein Eis ein, das ich mal vor knapp &lt;s&gt;hundert&lt;/s&gt; &lt;s&gt;10&lt;/s&gt; 20 Jahren gegessen habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses Eis habe ich auf Mallorca gegessen habe. In einem kleinen Kaff namens Petra. Wir, meine damalige Begleitung und ich, sind da damals zufällig gelandet, als wir hungrig mit dem Finger über die Landkarte gerutscht sind und nach irgendeinem Ort suchten, der zumindest der Größe nach vernünftige Nahrungsbeschaffung versprach. Und es war auch schon spät. Wir landeten in Petra, wo es um kurz nach acht schon so dunkel und verlassen war, dass man glauben musste, der dritte Weltkrieg sei ausgebrochen. Am Marktplatz wurden wir aber fündig. Ein winziges, aber witzig beleuchtetes Restaurant. Aus Mangel an Alernativen und weil meine Begleitung um meine Laune fürchtete, wenn ich jetzt noch mal eine Stunde durch die mallorquinische Pampa fahren musste und weil ich ihr angedroht hatte zu McDonalds zu gehen - also aus diesen vielschichtigen Gründen traten wir ein. Und wurden nicht enttäuscht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Karte war interessant. Langusten in einer bitteren Schokoladensauce waren mir zum Beispiel neu. Der Begleitung auch. Aber, jung und mutig wie wir waren, bestellten wir uns einmal quer durch. Wir wurden nicht enttäuscht. Zufrieden und gesättigt lehnten wir uns in die knarzenden Stühle zurück als die Besitzerin des Ladens anrauschte und uns Eis anbot.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir wollten eigentlich nicht, aber sie bestand drauf. &amp;quot;Er hat es heute frisch gemacht&amp;quot;, sagte sie und meinte natürlich den Koch. Ein älterer Mann, starker Raucher, klein, krumm gewachsen, Glatze. Er brachte uns das Eis persönlich. Einfach Vanilleeis mit ein paar Brocken Schokolade.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es war das beste Vanilleeis meines Lebens. Es schmeckte so weich, so zärtlich und gleichzeitig so intensiv, wie mir weder vorher noch nachher jemals ein Eis geschmeckt hat. Es war, selbst nach den Langusten, den unzähligen Gläser Wein, Brandys und Zigaretten, eine regelrechte Explosion im Mund. Als hätte ich noch nie im Leben Eis gegessen. Ich war sprachlos.Wie konnte man so etwas simples wie eine Kugel Vanilleeis so gut machen? Nach vielen weiteren Brandys und etlichen Zigaretten verriet er dann wenigstens einen Teil des Geheimnis: er mischte selbst gemachten Frischkäse unter die Eismasse.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mangels eigener Eismaschine habe ich nie versucht, dieses Eis nachzumachen. Vermutlich aber auch, weil ich es einfach nicht will. Diese Eis werde ich nie vergessen und das soll so bleiben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also ja, Eis kann so gut wie Sex sein.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 29 Mar 2017 14:01:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2250899/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2017-03-29T14:01:42Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Hmmmm....</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/2250898/</link>
      <description>&lt;p&gt;↑ Ab hier neu&lt;/p&gt;&lt;hr /&gt;&lt;p&gt;↓ Ab hier sehr, sehr alt und eventuell aus digital-archäologischen Gründen oder Motiven der Reminiszenz interessant.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 29 Mar 2017 13:48:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/2250898/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2017-03-29T13:48:44Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Antville Umzug</title>
      <link>https://Don.antville.org/stories/1878780/</link>
      <description>&lt;p&gt;Liebe Antville User,&lt;/p&gt;&lt;p&gt;der Umzugstermin steht. Antville wird am kommenden Samstag, den 14.02.09 auf den neuen Server umziehen. Klar ist: der Umzug wird dazu führen, dass Antville nicht erreichbar sein wird. Ob das den gesamten Samstag der Fall sein, sich eventuell auch in den Sonntag ziehen wird, ist schwer zu sagen, aber die admins (tobi, davekay, kinomu und botic) sind guter Dinge, dass sich die Outtakes in Grenzen halten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt schon eine Backup-Version auf dem neuen Server, die ab sofort getestet werden kann. Die URL lautet:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://minnegard.antville.org/"&gt;minnegard.antville.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Will man auf sein Blog, gibt man einfach seinen Blognamen ein, also zum Beispiel &lt;a href="http://don.minnegard.antville.org/"&gt;don.minnegard.antville.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bitte unbedingt testen, wir brauchen einen kleinen Belastungstest auf dem neuen Server.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ACHTUNG: das ist nur ein Test! Alle Änderungen an diesen Seiten gehen wieder verloren!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zusätzliche Informationen wird es hier und immer auf &lt;a href="http://about.antville.org/"&gt;about.antville.org&lt;/a&gt; geben. Seite bitte bookmarken, weil dort auch die Admins direkt Einträge vornehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Antville is getting a new home&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dear Antville Users,&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Antville is moving to a new server. We hope, that the new server will solve the recent performance problens. Antville will be down on Saturday, Feb. 14. We hope, that the downtime will be as short as possible, but be prepared for some hours without your blog.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;There is already a test version of Antville running. You can access this installation at&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://minnegard.antville.org/"&gt;minnegard.antville.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;You can access your personal blog via your blogname, like &lt;a href="http://don.minnegard.antville.org/"&gt;don.minnegard.antville.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Please test this installation. Need some traffic information.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Please Note: this is a test installation! All changes will be lost!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;We will provide updates about this new server and many other things at: &lt;a href="http://about.antville.org/"&gt;about.antville.org&lt;/a&gt; Please bookmark this site.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 09 Feb 2009 17:11:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://Don.antville.org/stories/1878780/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2009-02-09T17:11:41Z</dc:date>
    </item>
  </channel>
</rss>

