<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>jhmc Magazin</title>
	<atom:link href="https://magazin.jhmc.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://magazin.jhmc.de</link>
	<description>Das Magazin der Jörg Haupt Management Consulting</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 Sep 2026 19:59:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/03/cropped-jhmc-Unternehmensmarkt-001-32x32.jpg</url>
	<title>jhmc Magazin</title>
	<link>https://magazin.jhmc.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>RetterPlus: Sicherheit für Senioren per App – entwickelt in Haan-Gruiten und Bangalore</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2026/09/18/retterplus-sicherheit-fuer-senioren-per-app-entwickelt-in-haan-gruiten-und-bangalore/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 19:59:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallstudien]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.jhmc.de/?p=3424</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist die Geschichte einer App, die Sicherheit für Senioren bietet: RetterPlus. Und gleichzeitig ist es die Geschichte einer Kooperation: Einer Unternehmensberatung aus Haan-Gruiten in der Nähe von Düsseldorf und&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dies ist die Geschichte einer App, die Sicherheit für Senioren bietet: <a href="https://retterplus.com/" target="_blank" rel="noopener">RetterPlus</a>. Und gleichzeitig ist es die Geschichte einer Kooperation: Einer Unternehmensberatung aus Haan-Gruiten in der Nähe von Düsseldorf und eines App- und Softwareentwicklers aus Bangalore in Indien.</strong></p>
<p>Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Die demografische Entwicklung Deutschlands ist besonders durch Alterung, steigende Lebenserwartung und das Ausscheiden der geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge geprägt. Für die kommenden 15 Jahre ist der Trend bereits relativ gut absehbar, weil die betreffenden Jahrgänge schon heute existieren. Daraus lässt sich ableiten: <strong>Die Zahl der Senioren wächst deutlich</strong>.</p>
<p>2024 lebten in Deutschland rund <strong>16,7 Millionen Menschen ab 67 Jahren</strong>. Seit 1990 ist diese Zahl um etwa <strong>62 %</strong> gestiegen. Nach der aktuellen 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung wird sie bis Ende der 2030er-Jahre auf <strong>mindestens 20,5 Millionen</strong> steigen – also um weitere 4 bis 5 Millionen.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senioren_Ehepaar_im_Park.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3444" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senioren_Ehepaar_im_Park.jpg" alt="" width="1408" height="768" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senioren_Ehepaar_im_Park.jpg 1408w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senioren_Ehepaar_im_Park-300x164.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senioren_Ehepaar_im_Park-1024x559.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senioren_Ehepaar_im_Park-768x419.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senioren_Ehepaar_im_Park-710x387.jpg 710w" sizes="(max-width: 1408px) 100vw, 1408px" /></a></p>
<p>Doch leider ist mit dem Älterwerden eines unvermeidlich verbunden: Mit zunehmendem Alter nehmen körperliche Leistungsfähigkeit, Muskelkraft, Ausdauer sowie Seh- und Hörvermögen tendenziell ab. Gleichzeitig treten chronische Erkrankungen und mehrere gleichzeitig bestehende gesundheitliche Beschwerden häufiger auf. Dadurch können Mobilität, Gleichgewicht und Koordination eingeschränkt werden; alltägliche Aktivitäten wie Treppensteigen, Einkaufen oder längere Spaziergänge fallen zunehmend schwerer. Auch leichte Veränderungen von Gedächtnis und Aufmerksamkeit können auftreten, wobei Demenz keine normale Folge des Alterns ist.</p>
<p>Besonders ab dem <strong>höheren Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit von Gebrechlichkeit, Stürzen und einem zunehmenden Unterstützungs- oder Pflegebedarf</strong>. Die Entwicklung verläuft jedoch individuell sehr unterschiedlich: Viele Menschen bleiben auch im hohen Alter selbstständig und aktiv. Entscheidend ist daher weniger das Alter allein als der <strong>Erhalt der funktionalen Gesundheit und Selbstständigkeit</strong>.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senior_faehrt_Auto.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3445" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senior_faehrt_Auto.jpg" alt="" width="1408" height="768" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senior_faehrt_Auto.jpg 1408w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senior_faehrt_Auto-300x164.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senior_faehrt_Auto-1024x559.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senior_faehrt_Auto-768x419.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Senior_faehrt_Auto-710x387.jpg 710w" sizes="(max-width: 1408px) 100vw, 1408px" /></a></p>
<p>Zwar gibt es zum Glück verschiedene Helfer für den Alltag. Doch insbesondere, wenn es um den klassischen Notfall geht, stellten wir fest: <strong>Keines der bestehenden Systeme bot alle technisch verfügbaren Möglichkeiten</strong>. Der Hausnotruf ist auf die eigenen vier Wände beschränkt und kann nur aktiv ausgelöst werden. Manche App erkennt vielleicht einen Aufprall, kann aber keinen aktiven Notruf absetzen oder enthält keine Informationen, die für eine medizinische Erstversorgung notwendig sind.</p>
<p>Und so entstand unsere Idee: <strong>Warum nicht eine App entwickeln, die all das kann?</strong> Eine App, die fragt, ob man gut angekommen ist. Eine App, die einen Notruf absetzen kann, wenn sie einen Aufprall oder einen Sturz erkennt. Eine App, die einen Notruf absetzen kann, wenn das Handy zu lange unbewegt liegen bleibt. Eine App, in der man eine Patientenverfügung hinterlegen kann oder die Informationen bereitstellt, welche Unverträglichkeiten oder Allergien vorhanden sind. Und das war die Geburtsstunde von <a href="https://retterplus.com/" target="_blank" rel="noopener">RetterPlus</a>.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://retterplus.com/" target="_blank" rel="noopener">RetterPlus</a></p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_mit_Rollator_im_Park.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3446" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_mit_Rollator_im_Park.jpg" alt="" width="1408" height="768" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_mit_Rollator_im_Park.jpg 1408w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_mit_Rollator_im_Park-300x164.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_mit_Rollator_im_Park-1024x559.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_mit_Rollator_im_Park-768x419.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_mit_Rollator_im_Park-710x387.jpg 710w" sizes="(max-width: 1408px) 100vw, 1408px" /></a></p>
<p><a href="https://retterplus.com/" target="_blank" rel="noopener">RetterPlus</a> verfügt über eine ganze Reihe <strong>aktiver und passiver Sicherheitssysteme</strong>, die eine <strong>automatische Sicherheit</strong> für Senioren ermöglichen. Wird ein <strong>Alarm</strong> ausgelöst, werden die <strong>hinterlegten Notfallkontakte</strong> über einen <strong>Anruf</strong> sowie eine <strong>SMS</strong> informiert. Die SMS enthält dabei den exakten <strong>GPS-Standort</strong>.</p>
<p>Wie das grundsätzlich funktioniert, wird in der folgenden grafischen Übersicht erläutert. In diesem Beispiel stürz eine ältere Person, die alleine in ihrer Wohnung lebt. Die <strong>Sturz- und Aufprallerkennung</strong> erkennt den Sturz <strong>automatisch</strong> und <strong>aktiviert den Notfallmodus</strong>. Sofern der Notfallmodus nicht innerhalb von <strong>60 Sekunden deaktiviert</strong> wird, was wichtig ist, um <strong>Fehlalarme zu vermeiden</strong>, werden die <strong>Notfallkontakte automatisch KI-gesteuert per Anruf über den Notfall informiert</strong>. Gleichzeitig erhalten sie eine <strong>SMS mit dem GPS-Standort</strong>, der sich über Google Maps eindeutig anzeigen lässt.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://retterplus.com/" target="_blank" rel="noopener">RetterPlus</a></p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Notruf_Ablauf_001.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3429" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Notruf_Ablauf_001.png" alt="" width="1254" height="1254" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Notruf_Ablauf_001.png 1254w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Notruf_Ablauf_001-300x300.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Notruf_Ablauf_001-1024x1024.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Notruf_Ablauf_001-150x150.png 150w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Notruf_Ablauf_001-768x768.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Notruf_Ablauf_001-710x710.png 710w" sizes="auto, (max-width: 1254px) 100vw, 1254px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Notruf_Ablauf_001.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<p>Nun mag man einwenden, dass viele Senioren Schwierigkeiten haben, ein Smartphone zu benutzen. Doch auch dies muss man viel differenzierter betrachten:</p>
<ol>
<li>Immer mehr <strong>Senioren besitzen ein Smartphone</strong> und immer mehr Senioren können es unterschiedlich kompetent bedienen.</li>
<li>Wie die obenstehende demographische Analyse zeigt, kommen <strong>in den nächsten Jahren immer mehr Menschen</strong> in die Altersklasse über 67, für die ein Smartphone bereits eine <strong>vertraute Technologie</strong> ist.</li>
<li>Das ist vielleicht der wichtigste Punkt: <a href="https://retterplus.com/" target="_blank" rel="noopener">RetterPlus</a> bietet <strong>automatische Sicherheit</strong>. Das bedeutet: Die Senioren müssen das Smartphone <strong>gar nicht aktiv bedienen</strong>, um mit unserer App abgesichert zu sein. Konkret werden dann alle wichtigen Funktionen z.B. über Familienangehörige oder einen Pflegedienst eingestellt. Tritt ein Notfall ein, kann der Alarm entweder <strong>aktiv durch dreifaches Klopfen auf das Handy</strong> oder eben <strong>passiv wie im oben gezeigten Beispiel eines Sturzes</strong> ausgelöst werden.</li>
</ol>
<p>&gt;&gt; <a href="https://retterplus.com/" target="_blank" rel="noopener">RetterPlus</a></p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Funktionen_002.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3430" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Funktionen_002.png" alt="" width="1200" height="896" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Funktionen_002.png 1200w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Funktionen_002-300x224.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Funktionen_002-1024x765.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Funktionen_002-768x573.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Funktionen_002-710x530.png 710w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/RetterPlus_Funktionen_002.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<p>Die obige Grafik zeigt mögliche Situationen bzw. Notfall- und Notruf-Szenarien. Konkret bietet <a href="https://retterplus.com/" target="_blank" rel="noopener">RetterPlus</a> folgende <strong>aktive und passive Notruf-Funktionen</strong>:</p>
<p><strong>Schnelle Hilfe</strong>: Einfache Wege, um sofort Hilfe zu rufen &#8211; auch wenn die betreffende Person den Bildschirm nicht bedienen kann.</p>
<ul>
<li><strong>Dreifach-Klopf-Alarm</strong>: Dazu klopft die den Notfall auslösende Person dreimal mit dem Smartphone in der Hand gegen den Arm, das Bein oder eine Fläche wie z.B. einen Tisch. <strong>Kein Suchen nach Tasten oder Funktionen auf dem Bildschirm notwendig</strong>.</li>
<li><strong>Klassischer-Notruf-Button in der App</strong>: Hier kann der Alarm aktiv in der App ausgelöst werden.</li>
<li><strong>Schwebender Button</strong>: Ein SOS-Knopf, der immer auf dem Bildschirm sichtbar bleibt, egal welche andere App gerade genutzt wird (optional aktivierbar).</li>
<li><strong>Sturzerkennung</strong> und <strong>Aufprallerkennung</strong>: Experimentelle Technologie, die Stürze oder einen Aufprall wie z.B. einen Verkehrsunfall erkennt und automatisch den Alarm auslöst. Die Empfindlichkeit dieser Funktion kann angepasst werden.</li>
<li><strong>Vollautomatisch nach Auslösung</strong>: Nach der Auslösung startet ein Countdown. Die betreffende Person muss nichts weiter tun &#8211; die <strong>Hilfe wird automatisch gerufen</strong>. Um <strong>Fehlalarme</strong> zu vermeiden, z.B. wenn das Handy nur heruntergefallen ist, kann der Alarm jederzeit durch <strong>einfaches Wischen gestoppt</strong> werden, so, wie man es auch von einem eingehenden Anruf gewohnt ist.</li>
</ul>
<p><strong>Stille Notfälle</strong>: Was passiert, wenn die betreffende Person bewusstlos ist oder sich nicht bewegen kann?</p>
<ul>
<li><strong>Inaktivitätsüberwachung</strong>: Liegt das Telefon ungewöhnlich lange unbewegt (z.B. 2 Stunden) fragt die App nach, ob es der betreffenden Person gut geht. Reagiert die Person nicht, wird der Alarm ausgelöst.</li>
<li><strong>Ankunfts-Check</strong>: Am Ende einer Fahrt oder Reise fragt die App nach, ob die betreffende Person sicher angekommen ist, um sicherzustellen, dass wahrend der Reise oder nach der Ankunft keine gesundheitlichen Probleme aufgetreten sind.</li>
</ul>
<p><strong>Was bei jedem Notfall passiert</strong></p>
<ul>
<li><strong>SMS mit Standort</strong>: Die App sendet über das Mobilfunknetz eine SMS mit dem exakten GPS-Standort der betreffenden Person an die hinterlegten Notfallkontakte.</li>
<li><strong>Direkter Anruf</strong>: Die App gibt dem <a href="https://retterplus.com/" target="_blank" rel="noopener">RetterPlus Notfallsystem</a> ein Signal über das Internet und löst einen KI-gestützten Anruf an die hinterlegten Notfallkontakte aus, damit der Notfall nicht überhört wird.</li>
</ul>
<p><strong>Medizin-ID</strong>: Wichtige Gesundheitsdaten für Ersthelfer &#8211; jederzeit über den <strong>Dreifach-Klopf-Alarmbildschirm abrufbar</strong>. Das Handy muss dafür nicht entsperrt werden.</p>
<ul>
<li><strong>Gespeicherte Gesundheitsdaten</strong>: Blutgruppe, Allergien, Medikamente, Alter und Körpermaße, akute Vorerkrankungen, Implantate und Geräte</li>
<li><strong>Wichtige Zusatzinformationen</strong>: Es können weitere Informationen wie <strong>Patientenverfügungen</strong> oder <strong>Organspendeausweise</strong> hinterlegt werden.</li>
<li><strong>Direktwahl</strong>: Ersthelfer finden hier die Notfallkontakte und können diese direkt vom Medizin-ID-Bildschirm anrufen.</li>
</ul>
<p><strong>Gesundheit &amp; Prävention</strong></p>
<ul>
<li><strong>Sicherheitsprofil</strong>: Das Profil kann an die individuelle Situation angepasst werden, z.B. die Empfindlichkeit der Sturzerkennung oder der Inaktivitäts-Timer.</li>
<li><strong>Niedriger Akkustand</strong>: Bei niedrigem Akkustand wird die betreffende Person ebenso gewarnt wie die Notfallkontakte. Die Notfallkontakte erhalten in diesem Fall eine SMS. Sobald das Gerät wieder lädt, erhalten die Notfallkontakte automatisch eine Entwarnung.</li>
<li><strong>Mobilitätserinnerungen</strong>: Wissenschaftlich fundierte Erinnerungen für kleine Spaziergänge, um die Gesundheit aktiv zu fördern.</li>
</ul>
<p>Und natürlich ganz wichtig: <strong>100% DSGVO-konform</strong>. Alle Daten bleiben auf sicheren EU-Servern.</p>
<p>Wir, das Gründerteam, hoffen, damit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit von Senioren zu leisten.</p>
<p>Jörg Haupt, Unternehmensberater aus Haan-Gruiten und Prasad Pawar, App- und Softwareentwickler aus Bangalore, Indien.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://retterplus.com/" target="_blank" rel="noopener">RetterPlus</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_liest_Zeitung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3447" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_liest_Zeitung.jpg" alt="" width="1408" height="768" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_liest_Zeitung.jpg 1408w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_liest_Zeitung-300x164.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_liest_Zeitung-1024x559.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_liest_Zeitung-768x419.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Seniorin_liest_Zeitung-710x387.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 1408px) 100vw, 1408px" /></a></p>
<p>Bilder &amp; Grafiken: Erzeugt mit <a href="https://chatgpt.com/" target="_blank" rel="noopener">ChatGPT</a> und <a href="https://gemini.google.com/app" target="_blank" rel="noopener">Google Gemini</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Zollstreit zwischen den USA und Kanada</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2026/09/10/der-zollstreit-zwischen-den-usa-und-kanada/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 12:03:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallstudien]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsstreit]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Marktanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Research]]></category>
		<category><![CDATA[Surftipps]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Zollstreit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.jhmc.de/?p=3378</guid>

					<description><![CDATA[Was hinter der Nachricht steckt – und was sichtbar wird, wenn man unterschiedliche Medienperspektiven miteinander verbindet Im vorigen Magazinbeitrag haben wir den Weg vom Nachrichtenkonsum zur Informationskette betrachtet. Widmen wir&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>W<strong>as hinter der Nachricht steckt – und was sichtbar wird, wenn man unterschiedliche Medienperspektiven miteinander verbindet</strong></em></p>
<p>Im <a href="https://magazin.jhmc.de/2026/09/10/vom-nachrichtenkonsum-zur-informationskette/">vorigen Magazinbeitrag</a> haben wir den Weg vom Nachrichtenkonsum zur Informationskette betrachtet. Widmen wir uns nun also einem Fallbeispiel aus der aktuellen Tagespolitik, konkret: Dem Handels- bzw. Zollstreit zwischen den USA und Kanada.</p>
<p>Eine Nachricht kann korrekt sein und trotzdem nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit zeigen. Genau das lässt sich am aktuellen Zollstreit zwischen den USA und Kanada exemplarisch beobachten. Die Meldung der Tagesschau vom 9. September 2026 trägt die Überschrift „Milchprodukte, Alkohol, Motorräder – Trump kündigt Einfuhrverbot für kanadische Waren an“. Im Kern lautet die Nachricht: Die Vereinigten Staaten verschärfen ihren Handelskonflikt mit Kanada erheblich. Bestimmte kanadische Milchprodukte, alkoholische Getränke und Motorräder sollen ab dem 29. September nicht mehr in die USA eingeführt werden dürfen. Gleichzeitig werden für weitere kanadische Waren die Zölle erhöht und US-Behörden sollen kanadische Produkte bei bestimmten Beschaffungen ausschließen.</p>
<p>Das ist die erste Ebene der Information: <strong>Was ist passiert?</strong></p>
<p>Doch bereits hier beginnt die Notwendigkeit einer zweiten Frage: <strong>Was genau bedeutet diese Nachricht?</strong></p>
<p><em><strong>1. Die Nachricht: Eine neue Stufe der Eskalation</strong></em></p>
<p>Die Tagesschau beschreibt einen Konflikt, der sich längst nicht mehr auf klassische Zölle beschränkt. Kanada hatte seinerseits am 8. September Gegenzölle auf US-amerikanische Waren eingeführt. Betroffen sind unter anderem Stahl und Aluminium, Haushaltsgeräte, landwirtschaftliche Ausrüstung, Papier und Elektronik. Das Volumen dieser kanadischen Gegenmaßnahmen liegt bei rund 27,6 Milliarden kanadischen Dollar.</p>
<p>Die USA reagieren nun nicht lediglich mit weiteren Zöllen, sondern teilweise mit tatsächlichen <strong>Importverboten</strong>. Das ist qualitativ etwas anderes: Ein Zoll verteuert eine Ware; ein Importverbot unterbindet ihren Marktzugang grundsätzlich.</p>
<p>Die amerikanischen Maßnahmen sollen nach den offiziellen Verlautbarungen insbesondere kanadische Produkte treffen, bei denen Washington eine Benachteiligung amerikanischer Anbieter sieht. Die US-Regierung beruft sich dabei unter anderem auf Abschnitt 338 des US-Tarifgesetzes von 1930. Die entsprechenden Präsidialakte nennen als Begründung eine angeblich diskriminierende Behandlung amerikanischer Waren durch Kanada.</p>
<p>Damit ist allerdings noch nicht geklärt, <strong>wer eigentlich „angefangen“ hat</strong>. Genau an diesem Punkt beginnt die zweite Ebene der Medienbetrachtung.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/bernswaelz-container-bridge-1367606-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3391" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/bernswaelz-container-bridge-1367606-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/bernswaelz-container-bridge-1367606-scaled.jpg 2560w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/bernswaelz-container-bridge-1367606-300x169.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/bernswaelz-container-bridge-1367606-1024x576.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/bernswaelz-container-bridge-1367606-768x432.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/bernswaelz-container-bridge-1367606-1536x864.jpg 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/bernswaelz-container-bridge-1367606-2048x1152.jpg 2048w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/bernswaelz-container-bridge-1367606-710x399.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><em><strong>2. Die klassische Nachrichtensicht: Eskalation und politische Auseinandersetzung</strong></em></p>
<p>Vergleicht man die Tagesschau mit Reuters und Associated Press, ergibt sich zunächst ein bemerkenswert stabiles Informationsgerüst. Alle drei beschreiben die Eskalation, die kanadischen Gegenzölle und die neuen amerikanischen Importverbote. Auch der zeitliche Ablauf stimmt weitgehend überein.</p>
<p>Reuters hebt allerdings stärker die internationale und wirtschaftliche Dimension hervor: Aus einem Zollkonflikt entwickelt sich zunehmend ein umfassender Handelskonflikt zwischen zwei eng miteinander verflochtenen Volkswirtschaften. AP betont dagegen stärker die politische Bedeutung und die Frage, ob Kanada als kleinerer Partner dem wirtschaftlichen Druck der USA standhalten kann.</p>
<p>Die Tagesschau setzt wiederum einen deutlichen politischen Akzent. Sie verweist auf die geringe Zustimmung zur Handelspolitik Trumps in den USA und auf die bevorstehenden Kongresswahlen. Außerdem interpretiert sie Trumps wiederholte Bezeichnung des kanadischen Premierministers Mark Carney als „Gouverneur“ als Ausdruck einer Infragestellung der kanadischen Souveränität.</p>
<p>Hier ist eine wichtige journalistische Grenze zu ziehen:</p>
<p><strong>Dass Trump Carney als „Gouverneur“ bezeichnet hat, ist eine Tatsache. Dass er damit bewusst zum Ausdruck bringen will, Kanada nicht als souveränen Staat zu betrachten, ist eine Interpretation.</strong></p>
<p>Diese Interpretation ist keineswegs unplausibel – sie wird auch von anderen Medien und Beobachtern vertreten –, aber sie sollte als solche erkannt werden.</p>
<p>Damit zeigt sich bereits ein Grundprinzip kritischer Mediennutzung: Man sollte nicht nur fragen, ob eine Meldung stimmt, sondern auch, <strong>an welcher Stelle die Nachricht in Interpretation übergeht</strong>.</p>
<p><em><strong>3. Die amerikanische Sicht: „Diskriminierung“ und wirtschaftliche Fairness</strong></em></p>
<p>Wer die amerikanische Primärquelle betrachtet, findet eine deutlich andere Sprache. Die US-Regierung beschreibt die Maßnahmen nicht primär als aggressiven Handelskrieg, sondern als Reaktion auf eine angeblich diskriminierende Handelspolitik Kanadas. Insbesondere geht es um kanadische Regelungen für Milchprodukte und alkoholische Getränke. Washington argumentiert, kanadische Maßnahmen würden amerikanische Produzenten benachteiligen und rechtfertigten deshalb Gegenmaßnahmen.</p>
<p>Das ist ein entscheidender Perspektivwechsel. Die gleiche Handlung kann als <strong>„Eskalation des Handelskriegs“ </strong>oder als <strong>„Gegenmaßnahme gegen diskriminierende Handelspraktiken“ </strong>bezeichnet werden. Beide Formulierungen transportieren bereits eine politische Interpretation.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass beide Erzählungen automatisch gleich wahr sind. Es bedeutet vielmehr, dass die <strong>Begründung einer Regierung nicht mit der unabhängigen Bewertung dieser Begründung verwechselt werden darf</strong>. Die US-Regierung liefert ihre Argumentation – sie beweist damit aber noch nicht automatisch deren Richtigkeit.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/ronile-statue-of-liberty-267949-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3392" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/ronile-statue-of-liberty-267949-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1439" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/ronile-statue-of-liberty-267949-scaled.jpg 2560w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/ronile-statue-of-liberty-267949-300x169.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/ronile-statue-of-liberty-267949-1024x575.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/ronile-statue-of-liberty-267949-768x432.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/ronile-statue-of-liberty-267949-1536x863.jpg 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/ronile-statue-of-liberty-267949-2048x1151.jpg 2048w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/ronile-statue-of-liberty-267949-710x399.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><em><strong>4. Die kanadische Sicht: Nicht nur Handel, sondern Souveränität</strong></em></p>
<p>Die kanadische Perspektive verschiebt den Schwerpunkt erneut. Ottawa argumentiert, die USA hätten in den Verhandlungen Forderungen gestellt, die über klassische Handelsfragen hinausgingen. Kanada kritisiert insbesondere Forderungen, die seine zukünftigen Handelsbeziehungen mit Drittstaaten beeinflussen könnten. Die kanadische Regierung stellt deshalb die Auseinandersetzung zunehmend als Frage wirtschaftlicher Selbstständigkeit und nationaler Souveränität dar.</p>
<p>Das erklärt auch, warum Mark Carney in Kanada politisch relativ viel Unterstützung für eine harte Haltung gegenüber Washington mobilisieren kann. Chatham House beschreibt den Konflikt deshalb nicht nur als ökonomisches Kräftemessen, sondern als Test der politischen Widerstandsfähigkeit Kanadas. Kanada ist wirtschaftlich eindeutig der kleinere Partner: Die USA sind eine etwa 13-mal größere Volkswirtschaft. Gleichzeitig ist Kanada wesentlich stärker vom US-Markt abhängig als die USA von Kanada. Rund zwei Drittel der kanadischen Warenexporte gehen in die Vereinigten Staaten.</p>
<p>Ökonomisch spricht daher vieles für Washington. Politisch kann die Situation jedoch komplizierter sein. Denn ein kleinerer Staat kann einem größeren Staat Kosten zufügen, wenn er gezielt dort Gegenmaßnahmen einsetzt, wo sie politisch besonders empfindlich sind. Genau diese Strategie beschreibt Reuters als eine Form asymmetrischen politischen Drucks: Kanada versucht, US-Bundesstaaten und Wirtschaftssektoren zu treffen, die für Trump politisch wichtig sind.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/blazejosh-canada-day-5370627-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3394" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/blazejosh-canada-day-5370627-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/blazejosh-canada-day-5370627-scaled.jpg 2560w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/blazejosh-canada-day-5370627-300x169.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/blazejosh-canada-day-5370627-1024x576.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/blazejosh-canada-day-5370627-768x432.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/blazejosh-canada-day-5370627-1536x864.jpg 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/blazejosh-canada-day-5370627-2048x1152.jpg 2048w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/blazejosh-canada-day-5370627-710x399.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><em><strong>5. Die investigative Perspektive: Wer trägt die Kosten?</strong></em></p>
<p>Hier verändert sich die Fragestellung grundlegend. Die klassische Nachricht fragt: <strong>Welche Zölle wurden beschlossen? </strong>Investigativer Journalismus fragt dagegen: <strong>Wer verliert dadurch konkret?</strong></p>
<p>ProPublica hat die Auswirkungen des Handelskonflikts beispielsweise anhand der Grenzregion zwischen Kanada und dem US-Bundesstaat Michigan untersucht. Dort wird sichtbar, dass internationale Handelspolitik nicht abstrakt bleibt. Sie trifft Unternehmen, Beschäftigte, Spediteure, Einzelhändler und ganze Gemeinden, deren wirtschaftliches Leben auf einem möglichst reibungslosen Grenzverkehr beruht.</p>
<p>Diese Perspektive ist besonders wertvoll, weil sie die klassische geopolitische Erzählung „Washington gegen Ottawa“ aufbricht. Es geht eben nicht nur um Trump und Carney. Es geht um amerikanische Arbeitnehmer und kanadische Arbeitnehmer. Um Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze. Um Verbraucherpreise. Um Lieferketten. Und um die Frage, wer am Ende die wirtschaftlichen Kosten politischer Entscheidungen trägt.</p>
<p><em><strong>6. Die alternative Perspektive: Macht, Abhängigkeit und kulturelle Souveränität</strong></em></p>
<p>Noch einmal anders fällt die Geschichte bei Medien wie Truthout oder The Real News Network aus.</p>
<p>Truthout interpretiert den Konflikt stärker aus einer politischen und gesellschaftlichen Perspektive. Besonders hervorgehoben wird, dass Washingtons Forderungen nach kanadischen Zugeständnissen teilweise Bereiche berühren, die Kanada als Teil seiner kulturellen und politischen Eigenständigkeit betrachtet – etwa den Schutz der französischen Sprache.</p>
<p>The Real News Network stellt den Konflikt stärker als Auseinandersetzung zwischen einer dominanten Großmacht und einem kleineren Nachbarstaat dar und betont die politischen Folgen für amerikanische Arbeitnehmer und die kanadische Gesellschaft.</p>
<p>Diese Medien liefern damit etwas, das in klassischen Nachrichtentexten häufig weniger Raum erhält: eine <strong>Machtanalyse</strong>. Ihre Schwäche liegt gleichzeitig darin, dass ihre politische Grundorientierung die Auswahl der relevanten Fragen beeinflusst. Wer hauptsächlich aus einer progressiven oder aktivistischen Perspektive berichtet, sieht bestimmte Machtstrukturen besonders deutlich – andere wirtschaftliche oder politische Interessen können dagegen weniger Gewicht erhalten.</p>
<p>Das macht solche Quellen nicht wertlos. Im Gegenteil: Gerade deshalb sind sie als <strong>Gegenperspektive</strong> wertvoll.</p>
<p><em><strong>7. Die kritische Gegenstimme: Auch Kanada ist nicht automatisch der „Gute“</strong></em></p>
<p>Eine wirklich globale Informationskette darf allerdings nicht in einer neuen Einseitigkeit enden. Interessant ist deshalb die kanadische Gegenkritik an der eigenen Regierung. Das kanadische Portal iPolitics berichtet über Stimmen, die bezweifeln, dass Premierminister Carney überzeugend erklärt habe, warum Kanada die Verhandlungen tatsächlich abbrechen musste. Ein kanadischer Vertreter aus dem Provinzbereich kritisierte sinngemäß, man könne Verhandlungen weiterführen, selbst wenn die bisherigen Bedingungen schlecht seien.</p>
<p>Diese Perspektive ist wichtig. Denn aus einer einfachen Erzählung <strong>„Trump setzt Kanada unter Druck – Kanada verteidigt seine Souveränität“ </strong>kann sehr schnell eine moralische Geschichte werden.</p>
<p>Die Realität ist komplizierter:</p>
<ul>
<li>Trump verfolgt seine Interessen.</li>
<li>Carney verfolgt kanadische Interessen.</li>
<li>Amerikanische Unternehmen verfolgen ihre Interessen.</li>
<li>Kanadische Unternehmen verfolgen ihre Interessen.</li>
<li>Und verschiedene Bevölkerungsgruppen auf beiden Seiten tragen unterschiedliche Kosten.</li>
</ul>
<p>Die Aufgabe guter Berichterstattung besteht deshalb nicht darin, einen „Guten“ und einen „Bösen“ zu bestimmen, sondern die <strong>Interessenkonstellation sichtbar zu machen</strong>.</p>
<p><em><strong>8. Die Daten: Kanada ist abhängig – aber nicht völlig hilflos</strong></em></p>
<p>Die wirtschaftlichen Daten geben dem Konflikt eine zusätzliche Dimension. 2025 gingen noch 71,7 Prozent der kanadischen Warenexporte in die USA. Das war bereits weniger als 2024, als der Anteil 75,9 Prozent betrug. Gleichzeitig stiegen die kanadischen Exporte in andere Länder 2025 deutlich an. Statistics Canada zeigt außerdem, dass die kanadischen Exporte in die USA nach den ersten großen Zollmaßnahmen deutlich zurückgingen, während Exporte in andere Länder zunahmen.</p>
<p>Das ist möglicherweise einer der wichtigsten langfristigen Aspekte des Konflikts. Die Frage lautet nicht nur: <strong>Wer gewinnt den aktuellen Zollstreit? </strong>Sondern: <strong>Verändert dieser Konflikt die wirtschaftliche Orientierung Kanadas?</strong></p>
<p>Wenn Kanada seine Abhängigkeit vom US-Markt dauerhaft reduziert, könnte der Konflikt langfristig eine geopolitische Nebenwirkung haben, die über die aktuellen Zollsätze weit hinausgeht. Kanada könnte stärker nach Europa und Asien orientiert werden. Die EU könnte davon profitieren. Deutschland könnte beispielsweise über CETA und eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Kanada an Bedeutung gewinnen. Genau auf diese Möglichkeit weisen auch deutsche Wirtschaftsverbände hin.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2661347-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3396" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2661347-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1668" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2661347-scaled.jpg 2560w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2661347-300x195.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2661347-1024x667.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2661347-768x500.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2661347-1536x1001.jpg 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2661347-2048x1334.jpg 2048w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2661347-710x463.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><em><strong>9. Die Metaebene: Was ist Tatsache, was Behauptung, was Interpretation?</strong></em></p>
<p>Jetzt lässt sich die Nachricht entsprechend der im <a href="https://magazin.jhmc.de/2026/09/10/vom-nachrichtenkonsum-zur-informationskette/">vorherigen Essay entwickelten Informationskette</a> zerlegen.</p>
<p><strong>Gesichert ist:</strong></p>
<p>Die USA haben neue Einfuhrverbote beschlossen. Kanada hat Gegenzölle verhängt. Die Handelsverhandlungen sind gescheitert. Beide Seiten begründen ihre Maßnahmen mit der Politik der jeweils anderen Seite. Die Maßnahmen betreffen Milliardenvolumina und gefährden Teile der bisher eng integrierten nordamerikanischen Handelsbeziehungen.</p>
<p><strong>Politische Behauptungen sind:</strong></p>
<ul>
<li>Die USA sagen, Kanada diskriminiere amerikanische Produkte.</li>
<li>Kanada sagt, die US-Forderungen seien unfair und würden seine wirtschaftliche und politische Souveränität beeinträchtigen.</li>
</ul>
<p>Beide Positionen sind zunächst Aussagen der jeweiligen Konfliktparteien.</p>
<p><strong>Interpretationen sind:</strong></p>
<ul>
<li>Der Konflikt sei primär ein persönlicher Machtkampf zwischen Trump und Carney.</li>
<li>Trump wolle Kanada tatsächlich seiner Souveränität berauben.</li>
<li>Kanada könne durch gezielte Gegenzölle amerikanische Wahlen beeinflussen.</li>
<li>Die Eskalation sei innenpolitisch motiviert.</li>
</ul>
<p>Alle diese Deutungen können Elemente der Wahrheit enthalten. Keine sollte jedoch mit einer nachgewiesenen Tatsache verwechselt werden.</p>
<p><em><strong>10. Die eigentliche Geschichte hinter der Nachricht</strong></em></p>
<p>Damit verändert sich die Bedeutung der ursprünglichen Tagesschau-Meldung. Oberflächlich handelt sie von Milch, Alkohol und Motorrädern. Darunter geht es um etwas viel Größeres:</p>
<p><strong>Wer bestimmt die Regeln einer wirtschaftlich integrierten Region?</strong></p>
<p>Die USA verfügen über die weitaus größere wirtschaftliche Macht. Kanada besitzt dagegen bestimmte strategische Vorteile: Energie, Rohstoffe, geographische Nähe, hochintegrierte Lieferketten und die Möglichkeit, gezielt amerikanische Wirtschaftsinteressen zu treffen.</p>
<p>Der Konflikt ist deshalb nicht einfach ein Zollstreit. Er ist ein Test für die Frage, ob wirtschaftliche Integration auch dann funktioniert, wenn sich die politischen Interessen der Partner fundamental verändern. Und er ist zugleich ein Test für die internationale Ordnung: Kann ein kleinerer verbündeter Staat seine wirtschaftliche und politische Eigenständigkeit gegenüber einer übermächtigen Nachbarmacht behaupten?</p>
<p><em><strong>11. Das Ergebnis der Informationskette</strong></em></p>
<ul>
<li>Betrachtet man die Nachricht ausschließlich über die Tagesschau, erhält man ein solides Bild der aktuellen Ereignisse.</li>
<li>Nimmt man Reuters und AP hinzu, wird die internationale und ökonomische Dimension deutlicher.</li>
<li>Mit ProPublica sieht man die Auswirkungen auf Unternehmen und Menschen vor Ort.</li>
<li>Mit Truthout und The Real News Network werden Machtverhältnisse, soziale Interessen und Souveränitätsfragen stärker sichtbar.</li>
<li>Mit kanadischen Medien erkennt man, dass auch die Regierung Carney nicht außerhalb jeder Kritik steht.</li>
<li>Mit den offiziellen Dokumenten der USA und Kanadas kann man schließlich überprüfen, was die jeweiligen Regierungen tatsächlich beschlossen haben und wie sie es begründen.</li>
<li>Und mit Statistics Canada lässt sich die zentrale ökonomische Frage von der politischen Rhetorik lösen: Wie abhängig ist Kanada tatsächlich vom amerikanischen Markt – und gelingt eine Diversifizierung?</li>
</ul>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Zollstreit_USA_Kanada_Perspektiven.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3387" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Zollstreit_USA_Kanada_Perspektiven.png" alt="" width="1312" height="1199" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Zollstreit_USA_Kanada_Perspektiven.png 1312w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Zollstreit_USA_Kanada_Perspektiven-300x274.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Zollstreit_USA_Kanada_Perspektiven-1024x936.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Zollstreit_USA_Kanada_Perspektiven-768x702.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Zollstreit_USA_Kanada_Perspektiven-710x649.png 710w" sizes="auto, (max-width: 1312px) 100vw, 1312px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Zollstreit_USA_Kanada_Perspektiven.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<p>Genau hier liegt der Mehrwert der im <a href="https://magazin.jhmc.de/2026/09/10/vom-nachrichtenkonsum-zur-informationskette/">vorigen Magazinbeitrag</a> beschriebenen Medienstrategie. Man sucht nicht das eine Medium, das „die Wahrheit“ besitzt. Man konstruiert eine <strong>Informationskette</strong>:</p>
<p><strong>Nachricht → Gegencheck → Recherche → Gegenperspektive → Primärquelle → Daten → Einordnung → eigenes Urteil.</strong></p>
<p>Das eigene Urteil könnte in diesem Fall lauten:</p>
<p>Der aktuelle Konflikt ist real und wirtschaftlich relevant. Die amerikanischen Importverbote stellen eine deutliche Eskalation dar. Die USA verfügen über die größere wirtschaftliche Macht. Kanada versucht deshalb, diese Asymmetrie durch politische Geschlossenheit, Gegenzölle und wirtschaftliche Diversifizierung auszugleichen. Gleichzeitig ist die kanadische Regierung nicht frei von strategischen Fehlentscheidungen und muss erklären, ob die harte Konfrontation tatsächlich bessere Ergebnisse hervorbringt als weitere Verhandlungen.</p>
<p>Die vielleicht wichtigste Erkenntnis liegt aber noch eine Ebene tiefer:</p>
<p><strong>Die Nachricht handelt nicht wirklich von Milch, Whisky und Motorrädern. Sie handelt von Macht, Abhängigkeit, Souveränität und der Frage, wer in einer zunehmend fragmentierten Weltwirtschaft die Regeln bestimmt.</strong></p>
<p>Und genau diese Geschichte wird erst sichtbar, wenn man aufhört, Nachrichten nur zu konsumieren – und beginnt, sie miteinander zu verbinden.</p>
<ul>
<li><a href="https://nachrichten.jhmc.de/">jhmc Nachrichtenservice</a></li>
<li><a href="https://magazin.jhmc.de/2026/09/10/vom-nachrichtenkonsum-zur-informationskette/">Vom Nachrichtenkonsum zur Informationskette</a></li>
<li><a href="https://jhmc.de/jhmc-nachrichten-eine-kuratierte-uebersichts-und-linkseite-fuer-nachrichtenquellen">Blogbeitrag: jhmc Nachrichten – eine kuratierte Übersichts- und Linkseite für Nachrichtenquellen</a></li>
</ul>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2921882-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3397" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2921882-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1681" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2921882-scaled.jpg 2560w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2921882-300x197.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2921882-1024x673.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2921882-768x504.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2921882-1536x1009.jpg 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2921882-2048x1345.jpg 2048w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2921882-380x250.jpg 380w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/distelapparath-container-2921882-710x466.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p>Bilder: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a> – Grafik &amp; Titelbild: Erzeugt mit <a href="https://chatgpt.com/" target="_blank" rel="noopener">ChatGPT</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Nachrichtenkonsum zur Informationskette</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2026/09/10/vom-nachrichtenkonsum-zur-informationskette/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 12:03:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallstudien]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Marktanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Research]]></category>
		<category><![CDATA[Surftipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.jhmc.de/?p=3346</guid>

					<description><![CDATA[Wie klassische Nachrichtenquellen, unabhängige Medien und Metaportale zu einem globaleren Bild der Wirklichkeit beitragen können In unserem jhmc Nachrichtenservice haben wir unterschiedlichste Nachrichtenquellen verlinkt. Dabei geht es uns nicht darum,&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Wie klassische Nachrichtenquellen, unabhängige Medien und Metaportale zu einem globaleren Bild der Wirklichkeit beitragen können</strong></em></p>
<p>In unserem <a href="https://nachrichten.jhmc.de/">jhmc Nachrichtenservice</a> haben wir unterschiedlichste Nachrichtenquellen verlinkt. Dabei geht es uns nicht darum, bestimmte Nachrichtenquellen im Sinne einer Wertung hervorzuheben. Vielmehr beobachten wir, dass heute zwar grundsätzlich durch das Internet ein sehr umfassender Zugang zu Nachrichten möglich ist. Gleichzeitig scheint der kritische Umgang mit den Nachrichten vielfach abhanden zu kommen. Grund genug also, sich dieser Sache einmal anzunehmen.</p>
<p>Wie bereits in <a href="https://jhmc.de/jhmc-nachrichten-eine-kuratierte-uebersichts-und-linkseite-fuer-nachrichtenquellen">einem unserer Blogartikel beschrieben</a> geht es darum, mit unserem <a href="https://nachrichten.jhmc.de/">jhmc Nachrichtenservice</a> durch die breite Mischung der Quellen einen Startpunkt für einen schnellen Nachrichtenüberblick zu liefern.</p>
<p>Die entscheidende Frage des modernen Nachrichtenkonsums lautet längst nicht mehr: <strong>Welche Zeitung soll ich lesen?</strong> Sie lautet vielmehr: <strong>Wie kann ich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Informationsquellen ein möglichst belastbares Bild der Wirklichkeit gewinnen?</strong></p>
<p>Diese Verschiebung ist notwendig, weil sich die Informationslandschaft grundlegend verändert hat. Nachrichten erreichen uns heute nicht mehr ausschließlich über Zeitungen, Radio, Fernsehen oder die Websites etablierter Redaktionen. Sie werden über soziale Netzwerke, Videoplattformen, Suchmaschinen, Newsletter, Podcasts und zunehmend auch über KI-Systeme entdeckt und gefiltert. Der <em>Digital News Report 2026</em> des Reuters Institute beschreibt diesen Wandel deutlich: Erstmals sind soziale Medien und Videonetzwerke weltweit durchschnittlich die am häufigsten genutzten Quellen für Nachrichten. Gleichzeitig ist das Vertrauen in Nachrichten insgesamt auf 37 Prozent gefallen, während die Sorge über Falschinformationen auf 62 Prozent gestiegen ist.</p>
<p>Damit entsteht ein paradoxer Zustand: <strong>Noch nie waren so viele Informationen verfügbar – und noch nie war es so schwierig, aus ihnen verlässliches Wissen zu gewinnen.</strong></p>
<p>Die Antwort darauf kann weder die Rückkehr zu einer vermeintlich objektiven Leitquelle noch die Flucht in sogenannte „alternative Medien“ sein. Notwendig ist vielmehr eine <strong>kritische Informationsarchitektur</strong>.</p>
<p><em><strong>1. Die Illusion der einen objektiven Quelle</strong></em></p>
<p>Jede Nachricht ist eine Auswahl. Schon die Entscheidung, welches Ereignis überhaupt berichtet wird, ist eine Form der Gewichtung. Hinzu kommen die Auswahl der Quellen, die Formulierung einer Überschrift, die Auswahl eines Bildes, die Reihenfolge der Informationen und schließlich die Entscheidung, welche Zusammenhänge hergestellt werden.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass journalistische Objektivität unmöglich wäre. Im Gegenteil: Professioneller Journalismus versucht gerade durch Recherche, Quellenprüfung, Gegenrecherche, redaktionelle Standards und Korrekturen, die unvermeidbare Perspektivität menschlicher Wahrnehmung zu begrenzen.</p>
<p>Aber <strong>Perspektivität und Falschinformation sind nicht dasselbe</strong>.</p>
<p>Ein Medium kann sehr sorgfältig arbeiten und dennoch eine bestimmte gesellschaftliche Perspektive bevorzugen. Ein anderes kann finanziell vollkommen unabhängig sein und dennoch politisch eindeutig positioniert sein. Wieder ein anderes kann institutionell etabliert sein und trotzdem Fehler machen.</p>
<p>Deshalb ist die interessante Frage nicht: „Ist dieses Medium neutral?“ Sondern: <strong>„Welche Funktion erfüllt dieses Medium, welche Perspektive bringt es ein und wie kann ich seine Aussagen überprüfen?“ </strong></p>
<p>Damit verändert sich auch der Begriff der Medienkompetenz. Medienkompetenz bedeutet nicht, ein Medium zu finden, dem man blind vertraut. Sie bedeutet, <strong>Vertrauen differenziert zu verteilen</strong>.</p>
<p><em><strong>2. Die erste Ebene: klassische Nachrichtenquellen</strong></em></p>
<p>Am Anfang einer Informationskette stehen sinnvollerweise klassische Nachrichtenagenturen und etablierte Nachrichtenredaktionen. Ihre besondere Stärke liegt in der <strong>Erstinformation</strong>. Wenn beispielsweise irgendwo auf der Welt eine Regierung zurücktritt, ein Krieg ausbricht, ein Gericht ein wichtiges Urteil fällt oder ein Unternehmen Insolvenz anmeldet, braucht man zunächst Antworten auf relativ einfache Fragen:</p>
<p><strong>Was ist passiert? Wann ist es passiert? Wer ist beteiligt? Was ist tatsächlich bestätigt?</strong></p>
<p>Hier besitzen Nachrichtenagenturen wie Reuters, AP oder AFP einen strukturellen Vorteil. Ihre Aufgabe besteht wesentlich darin, schnell, präzise und überprüfbar Informationen bereitzustellen.</p>
<p>Auch etablierte Qualitätsmedien können diese Funktion erfüllen. Sie verfügen über Redaktionen, Korrespondentennetze, juristische Beratung und institutionalisierte journalistische Verfahren.</p>
<p>Doch diese erste Ebene hat Grenzen. Eine Nachricht wie „Die Regierung kündigte heute neue Maßnahmen an“ erklärt noch nicht:</p>
<ul>
<li>Warum wurden diese Maßnahmen beschlossen?</li>
<li>Wer hat auf die Entscheidung Einfluss genommen?</li>
<li>Wem nützen sie?</li>
<li>Wer verliert?</li>
<li>Welche Vorgeschichte gibt es?</li>
<li>Welche Gegenargumente existieren?</li>
<li>Wie wird das Ereignis in anderen Ländern interpretiert?</li>
</ul>
<p>Die klassische Nachrichtenquelle liefert also häufig den <strong>Faktensockel</strong>, aber noch nicht das vollständige Verständnis.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/congerdesign-newspapers-3488857-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3376" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/congerdesign-newspapers-3488857-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1674" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/congerdesign-newspapers-3488857-scaled.jpg 2560w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/congerdesign-newspapers-3488857-300x196.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/congerdesign-newspapers-3488857-1024x670.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/congerdesign-newspapers-3488857-768x502.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/congerdesign-newspapers-3488857-1536x1004.jpg 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/congerdesign-newspapers-3488857-2048x1339.jpg 2048w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/congerdesign-newspapers-3488857-710x464.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><em><strong>3. Die zweite Ebene: unabhängige und investigative Medien</strong></em></p>
<p>Hier kommen Medien wie <strong>ProPublica, CORRECTIV, ICIJ, OCCRP, Republik oder RiffReporter</strong> ins Spiel. Ihre besondere Funktion besteht darin, <strong>hinter die Nachricht zu gehen</strong>.</p>
<p>ProPublica ist dafür ein besonders gutes Beispiel. Das Nonprofit-Recherchemedium beschreibt seine Mission selbst als Aufdeckung von Machtmissbrauch und Verletzungen des öffentlichen Vertrauens. Es arbeitet langfristig und investiert erhebliche Ressourcen in investigative Projekte.</p>
<p>Die Frage lautet hier nicht mehr nur: „Was ist passiert?“ sondern: <strong>„Was steckt dahinter?“</strong></p>
<p>Investigativer Journalismus kann Dokumente auswerten, Datenbanken analysieren, Informanten befragen, Unternehmensstrukturen untersuchen oder über Monate hinweg Zusammenhänge rekonstruieren.</p>
<p>Dadurch entsteht eine zweite Erkenntnisebene. Die klassische Nachrichtenmeldung könnte beispielsweise über einen politischen Beschluss berichten. Eine investigative Redaktion kann Monate später zeigen, welche Lobbygruppen an seiner Entstehung beteiligt waren, welche Interessen dahinterstanden und welche Folgen tatsächlich eingetreten sind. <strong>Die Nachricht wird dadurch nicht ersetzt. Sie wird vertieft.</strong></p>
<p><em><strong>4. Die dritte Ebene: alternative Perspektiven</strong></em></p>
<p>Noch eine weitere Funktion erfüllen Medien wie <strong>Truthout</strong> oder <strong>The Real News Network</strong>. Sie sind nicht deshalb interessant, weil sie automatisch „wahrer“ wären als etablierte Medien. Ihr Wert liegt vielmehr darin, dass sie <strong>andere Fragen stellen</strong>.</p>
<p>Truthout versteht sich ausdrücklich als progressives Nonprofit-Medium. The Real News Network verfolgt ebenfalls eine deutlich progressive und bewegungsorientierte Perspektive.</p>
<p>Gerade deshalb sollte man solche Medien nicht als neutrale Nachrichtenagenturen lesen. Aber das bedeutet nicht, dass man sie ignorieren sollte. Im Gegenteil: Eine politisch klar positionierte Quelle kann wertvoll sein, weil sie möglicherweise Aspekte sichtbar macht, die in einer anderen redaktionellen Kultur weniger Aufmerksamkeit erhalten.</p>
<p>Bei der Nutzung solcher Medien sollte allerdings eine entscheidende Trennung vorgenommen werden: <strong>Information und Interpretation sind nicht dasselbe. </strong>Ein Artikel kann beispielsweise eine reale Tatsache korrekt wiedergeben und daraus anschließend eine politische Schlussfolgerung ziehen, die keineswegs zwingend ist.</p>
<p>Der kritische Leser trennt daher: <strong>Was wird behauptet? </strong>von: <strong>Was wird daraus geschlossen? </strong>und von: <strong>Welche Werte oder politischen Annahmen liegen dieser Schlussfolgerung zugrunde?</strong></p>
<p>Diese Unterscheidung ist eine der wichtigsten Fähigkeiten kritischer Mediennutzung.</p>
<p><em><strong>5. Die vierte Ebene: Metamedien und Medienbeobachtung</strong></em></p>
<p>Eine besonders interessante Rolle spielen schließlich Organisationen wie <strong>Reporter ohne Grenzen (RSF)</strong>.</p>
<p>RSF ist kein Nachrichtenmedium im klassischen Sinne. Die Organisation untersucht vielmehr die Bedingungen, unter denen Journalismus überhaupt stattfinden kann. Der World Press Freedom Index von RSF bewertet 180 Länder anhand politischer, rechtlicher, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und sicherheitsbezogener Faktoren.</p>
<p>Damit entsteht eine <strong>Metaebene</strong>. Nicht nur: „Was berichten die Medien?“ sondern: <strong>„Unter welchen Bedingungen können sie darüber berichten?“</strong></p>
<p>Das ist fundamental. Ein Journalist kann hervorragend recherchieren und trotzdem unter politischem Druck stehen. Eine Redaktion kann wirtschaftlich von einem Eigentümer abhängig sein. Ein Medium kann durch staatliche Regulierung eingeschränkt werden. Ein investigativer Reporter kann bedroht oder inhaftiert werden.</p>
<p>RSF hilft daher, die <strong>Informationsumgebung selbst</strong> zu beurteilen. Andere Metaportale können wiederum Medienbias, Eigentümerstrukturen, Finanzierung oder journalistische Standards untersuchen. Aber auch hier gilt: Ein Metaportal ist selbst eine Quelle. Es gibt keine magische Instanz außerhalb des Mediensystems, die endgültig entscheidet, wer „neutral“ ist.</p>
<p><strong>6. Aus Quellen wird erst durch Vergleich eine Informationskette</strong></p>
<p>Damit entsteht eine mehrstufige Informationskette:</p>
<p>1. Nachricht</p>
<p><strong>Was ist passiert?</strong></p>
<p>→ Nachrichtenagenturen und klassische Nachrichtenmedien</p>
<p>2. Recherche</p>
<p><strong>Was steckt dahinter?</strong></p>
<p>→ investigative und unabhängige Medien</p>
<p>3. Perspektive</p>
<p><strong>Wie kann man dieses Ereignis unterschiedlich interpretieren?</strong></p>
<p>→ politisch oder gesellschaftlich unterschiedlich positionierte Medien</p>
<p>4. Metaebene</p>
<p><strong>Wie zuverlässig und unter welchen Bedingungen wird darüber berichtet?</strong></p>
<p>→ Medienbeobachtung, Pressefreiheitsorganisationen, Faktenchecker und Transparenzquellen</p>
<p>5. Primärquelle</p>
<p><strong>Was lässt sich tatsächlich überprüfen?</strong></p>
<p>→ Gesetze, Gerichtsentscheidungen, Studien, Datensätze, Regierungsdokumente, Unternehmensberichte, Originalinterviews und andere Primärquellen</p>
<p>6. Eigenes Urteil</p>
<p><strong>Was ist nach Abgleich der verschiedenen Ebenen plausibel?</strong></p>
<p>Hier endet die journalistische Informationskette und beginnt die eigene Urteilsbildung.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_001.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3359" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_001.png" alt="" width="1312" height="1199" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_001.png 1312w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_001-300x274.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_001-1024x936.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_001-768x702.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_001-710x649.png 710w" sizes="auto, (max-width: 1312px) 100vw, 1312px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_001.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<p><em><strong>7. Warum unterschiedliche Perspektiven kein Problem, sondern ein Werkzeug sind</strong></em></p>
<p>Ein verbreiteter Fehler besteht darin, Medienvielfalt mit der Existenz vieler verschiedener Meinungen zu verwechseln. Mehr Meinungen bedeuten nicht automatisch mehr Erkenntnis. Wenn zehn Websites dieselbe unbestätigte Behauptung voneinander übernehmen, entsteht dadurch keine zehnfache Bestätigung. Umgekehrt kann eine einzige Quelle mit einer außergewöhnlich guten Primärrecherche wertvoller sein als hundert kommentierende Artikel.</p>
<p><strong>Vielfalt muss deshalb strukturiert sein. </strong>Sinnvoll ist nicht: Medium A gegen Medium B gegen Medium C. Sinnvoll ist: <strong>Fakt gegen Primärquelle, Recherche gegen Gegenrecherche, Interpretation gegen Gegeninterpretation. </strong>Das ist ein wesentlicher Unterschied.</p>
<p><em><strong>8. Ein Beispiel für die praktische Anwendung</strong></em></p>
<p>Nehmen wir ein internationales politisches Ereignis.</p>
<p><strong>Stufe 1: Reuters oder AP</strong></p>
<p>Zunächst wird geklärt:</p>
<ul>
<li>Was ist passiert?</li>
<li>Welche Akteure sind beteiligt?</li>
<li>Was ist bestätigt?</li>
<li>Was ist noch unklar?</li>
</ul>
<p><strong>Stufe 2: Qualitätsmedien</strong></p>
<p>Danach werden Hintergründe recherchiert:</p>
<ul>
<li>Geschichte des Konflikts</li>
<li>politische Interessen</li>
<li>wirtschaftliche Folgen</li>
<li>Positionen der beteiligten Regierungen</li>
</ul>
<p><strong>Stufe 3: Investigative Medien</strong></p>
<p>Nun stellt man die schwierigeren Fragen:</p>
<ul>
<li>Wer profitiert?</li>
<li>Welche Netzwerke existieren?</li>
<li>Welche Dokumente liegen vor?</li>
<li>Welche Aussagen widersprechen sich?</li>
</ul>
<p>Hier können beispielsweise ProPublica, ICIJ, OCCRP oder CORRECTIV relevant werden.</p>
<p><strong>Stufe 4: alternative Perspektiven</strong></p>
<p>Anschließend werden bewusst andere Interpretationen betrachtet. Truthout oder The Real News können beispielsweise eine progressive beziehungsweise systemkritische Perspektive liefern. Andere Medien können konservative, liberale, libertäre oder geopolitisch anders gelagerte Perspektiven einbringen. Der Zweck besteht nicht darin, den Durchschnitt aller Meinungen zu bilden. Der Zweck besteht darin, die eigenen blinden Flecken zu erkennen.</p>
<p><strong>Stufe 5: Primärquellen</strong></p>
<p>Schließlich wird geprüft:</p>
<ul>
<li>Gibt es ein Originaldokument?</li>
<li>Gibt es Daten?</li>
<li>Gibt es ein Gerichtsurteil?</li>
<li>Gibt es eine wissenschaftliche Studie?</li>
<li>Gibt es eine offizielle Statistik?</li>
</ul>
<p>Hier wird aus „Ich habe gelesen, dass …“ die wesentlich robustere Frage: <strong>„Kann ich selbst nachvollziehen, worauf diese Aussage beruht?“</strong></p>
<p><em><strong>9. Die globale Dimension</strong></em></p>
<p>Eine solche Informationskette hat einen weiteren Vorteil: Sie verhindert eine rein nationale Perspektive. Ein Ereignis kann in Berlin, Washington, Moskau, Johannesburg oder Delhi völlig unterschiedlich wahrgenommen werden. Ein deutsches Medium berichtet möglicherweise aus europäischer Perspektive. Ein US-amerikanisches Medium betrachtet dasselbe Ereignis aus amerikanischer innenpolitischer Perspektive. Ein afrikanisches Medium kann wiederum Konsequenzen hervorheben, die europäische Redaktionen kaum thematisieren.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass jede Perspektive gleich richtig ist. Aber jede Perspektive kann <strong>zusätzliche Informationen enthalten</strong>. Ein wirklich globales Informationsbild entsteht daher nicht dadurch, dass man ein „globales Leitmedium“ findet. Es entsteht durch die <strong>Verknüpfung unterschiedlicher geografischer, institutioneller und politischer Perspektiven</strong>.</p>
<p><strong>10. Die größte Gefahr: die alternative Echokammer</strong></p>
<p>Hier liegt allerdings eine erhebliche Gefahr. Wer etablierte Medien grundsätzlich für manipuliert hält und deshalb ausschließlich alternative Medien konsumiert, hat seine Informationsabhängigkeit nicht beseitigt. Er hat sie lediglich <strong>verschoben</strong>.</p>
<p>Aus der Mainstream-Blase kann eine Gegen-Blase werden. Das gilt für progressive, konservative, libertäre, sozialistische, nationalistische oder verschwörungsideologische Medien gleichermaßen. Ein Medium kann sich „unabhängig“ nennen und trotzdem eine sehr enge Weltanschauung besitzen. Deshalb sollte „unabhängig“ niemals automatisch mit „objektiv“ oder „wahr“ gleichgesetzt werden.</p>
<p>Die entscheidende Frage bleibt:</p>
<p><strong>Wie transparent sind Quellen, Methoden, Finanzierung und Interessen – und wie gut lassen sich die Behauptungen überprüfen?</strong></p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_002.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3364" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_002.png" alt="" width="1312" height="1199" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_002.png 1312w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_002-300x274.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_002-1024x936.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_002-768x702.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_002-710x649.png 710w" sizes="auto, (max-width: 1312px) 100vw, 1312px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_002.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<p><em><strong>11. Die neue Rolle des Lesers</strong></em></p>
<p>Damit verändert sich auch die Rolle des Nachrichtenkonsumenten. Der Leser ist nicht mehr bloß Empfänger. Er wird zum <strong>Kurator seiner eigenen Informationsumgebung</strong>. Das verlangt mehr Arbeit – aber es eröffnet auch eine größere intellektuelle Unabhängigkeit. Eine mögliche tägliche Routine könnte beispielsweise so aussehen:</p>
<p><strong>10 Minuten:</strong><br />
Nachrichtenagentur oder klassisches Qualitätsmedium – Überblick.</p>
<p><strong>20 Minuten:</strong><br />
Ein Hintergrundartikel oder eine investigative Recherche – Kontext.</p>
<p><strong>10 Minuten:</strong><br />
Eine bewusst andere politische oder geografische Perspektive – Gegenprüfung.</p>
<p><strong>5 Minuten:</strong><br />
Primärquelle oder Faktencheck – Verifikation.</p>
<p><strong>5 Minuten:</strong><br />
Eigene Zusammenfassung: Was weiß ich wirklich? Was ist Interpretation? Was ist noch offen?</p>
<p>Damit wird Nachrichtenkonsum von einem passiven Strom zu einem <strong>aktiven Erkenntnisprozess</strong>.</p>
<p><em><strong>12. Die eigentliche Medienkompetenz</strong></em></p>
<p>Die wichtigste Konsequenz lautet deshalb: <strong>Medienkompetenz bedeutet nicht, keinem Medium zu vertrauen. </strong>Das wäre letztlich nur eine andere Form des Zynismus. Medienkompetenz bedeutet vielmehr, <strong>Vertrauen nach Funktion zu differenzieren</strong>.</p>
<ul>
<li>Ich kann Reuters relativ stark für eine Erstmeldung vertrauen.</li>
<li>Ich kann ProPublica für eine langfristige investigative Recherche sehr hoch einschätzen.</li>
<li>Ich kann Truthout nutzen, um eine progressive Perspektive kennenzulernen.</li>
<li>Ich kann The Real News nutzen, um eine noch stärker systemkritische Sichtweise zu verstehen.</li>
<li>Ich kann RSF heranziehen, um die Bedingungen journalistischer Arbeit und Pressefreiheit zu beurteilen.</li>
<li>Und ich kann anschließend eine Primärquelle öffnen, um eine zentrale Behauptung selbst zu überprüfen.</li>
</ul>
<p>Das ist kein Misstrauen gegenüber Journalismus. Es ist <strong>eine anspruchsvollere Form des Vertrauens in Journalismus</strong>. Die Zukunft des informierten Bürgers besteht wahrscheinlich nicht darin, das „richtige“ Medium zu finden. Sie besteht darin, <strong>eine gute Informationskette aufzubauen</strong>.</p>
<p>Klassische Nachrichtenmedien liefern Geschwindigkeit und Faktenbasis. Investigative Medien liefern Tiefe. Alternative Medien liefern Gegenperspektiven. Metamedien untersuchen die Bedingungen und Strukturen des Informationssystems. Primärquellen ermöglichen die Überprüfung. Erst aus dem Zusammenspiel dieser Ebenen entsteht ein belastbareres Bild.</p>
<p>Dabei sollte das Ziel auch nicht darin bestehen, aus unterschiedlichen Quellen einen künstlichen Konsens zu erzeugen. Die Welt ist tatsächlich widersprüchlich. Manche Fragen bleiben offen. Manche Fakten sind unsicher. Manche politischen Konflikte lassen sich nicht auf eine einzige Perspektive reduzieren. Gerade diese Unsicherheit auszuhalten, gehört zur Informationskompetenz.</p>
<p><strong>Die beste Informationsquelle ist deshalb nicht unbedingt diejenige, der man am meisten glaubt. Es ist diejenige, deren Aussagen man am besten einordnen kann.</strong></p>
<p>In einer Welt, in der soziale Netzwerke und Videoplattformen inzwischen global die wichtigsten Zugangswege zu Nachrichten darstellen und gleichzeitig das Vertrauen in Nachrichten insgesamt sinkt, wird diese Fähigkeit immer wichtiger.</p>
<p>Die entscheidende Bewegung lautet daher nicht:</p>
<p><strong>Mainstream → Alternative</strong></p>
<p>und auch nicht:</p>
<p><strong>Alternative → Mainstream.</strong></p>
<p>Sie lautet:</p>
<p><strong>Nachricht → Recherche → Gegenperspektive → Metaebene → Primärquelle → eigenes Urteil.</strong></p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_Informationskette.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3370" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_Informationskette.png" alt="" width="1536" height="1024" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_Informationskette.png 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_Informationskette-300x200.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_Informationskette-1024x683.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_Informationskette-768x512.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_Informationskette-270x180.png 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_Informationskette-710x473.png 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_Informationskette-272x182.png 272w" sizes="auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Medien_Informationskette.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<p>Das ist die eigentliche globale Informationskette. Und ihr Ziel ist nicht, die Welt einfacher erscheinen zu lassen. <strong>Ihr Ziel ist, sie genauer zu verstehen.</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://nachrichten.jhmc.de/">jhmc Nachrichtenservice</a></li>
<li><a href="https://magazin.jhmc.de/2026/09/10/der-zollstreit-zwischen-den-usa-und-kanada/">Fallbeispiel zur Mediennutzung: Der Zollstreit zwischen den USA und Kanada</a></li>
<li><a href="https://jhmc.de/jhmc-nachrichten-eine-kuratierte-uebersichts-und-linkseite-fuer-nachrichtenquellen">Blogbeitrag: jhmc Nachrichten – eine kuratierte Übersichts- und Linkseite für Nachrichtenquellen</a></li>
</ul>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/jackmac34-magazines-1108800-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3352" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/jackmac34-magazines-1108800-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1928" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/jackmac34-magazines-1108800-scaled.jpg 2560w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/jackmac34-magazines-1108800-300x226.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/jackmac34-magazines-1108800-1024x771.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/jackmac34-magazines-1108800-768x579.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/jackmac34-magazines-1108800-1536x1157.jpg 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/jackmac34-magazines-1108800-2048x1543.jpg 2048w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/jackmac34-magazines-1108800-710x535.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p>Bilder: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a> – Grafiken: Erzeugt mit <a href="https://chatgpt.com/" target="_blank" rel="noopener">ChatGPT</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Potenziale der KI in Unternehmen</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2026/09/03/potenziale-der-ki-in-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 09:14:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[artificial intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Planungsrechnung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.jhmc.de/?p=3255</guid>

					<description><![CDATA[Der letzte Venture Capital Stammtisch in Düsseldorf vor den Sommerferien 2026 stand ganz im Zeichen der KI. In einem kritischen Beitrag wurde beleuchtet, was KI in einem Unternehmen leisten kann&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der letzte Venture Capital Stammtisch in Düsseldorf vor den Sommerferien 2026 stand ganz im Zeichen der KI. In einem kritischen Beitrag wurde beleuchtet, was KI in einem Unternehmen leisten kann und was dies für die Arbeitswelt heute und in Zukunft bedeutet. Aufgrund der Reaktionen des Publikums wurde schnell klar: Für manche der Teilnehmer des VC Stammtischs gehörte KI bereits zum täglichen Arbeitsprozess. Einige andere Teilnehmer vertraten die Auffassung, dass KI niemals die Kompetenz eines Menschen ersetzen könnte. Wieder andere äußerten sogar die Angst, dass ihr eigener Arbeitsplatz durch den Einsatz von KI überflüssig werden könnte.</strong></p>
<p>Betrachten wir also mögliche Anwendungsfelder der KI in Unternehmen. Auch wir verwenden KI in unseren betrieblichen Abläufen. So musste beispielsweise vor einigen Monaten im Rahmen einer <a href="https://jhmc.de/unternehmensnachfolge-ma">Due Diligence</a> eine Präsentation sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch, Französisch und Tschechisch zur Verfügung gestellt werden. Dank moderner KI-gestützter Übersetzungsfunktionen ist das heutzutage kein Problem mehr.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel ist ein <a href="https://jhmc.de/businessplan">Businessplan</a>, den wir kürzlich für einen Mandanten erstellten. Hier nutzten wir KI für Recherchen und Marktanalysen. Der Businessplan selber wurde indes entwickelt, da unser Mandant KI-gestützte Vertriebslösungen sowie Automatisierungsprozesse in der Produktion einführen möchte und entsprechend eine Finanzierung darzustellen ist.</p>
<p>Die Beispiele zeigen: Es geht um <a href="https://jhmc.de/organisationsberatung">Prozessoptimierungen</a> mit dem Ziel, Kosten zu senken oder den Umsatz zu steigern.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Anwendungsfelder.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3257" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Anwendungsfelder.png" alt="" width="1536" height="1024" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Anwendungsfelder.png 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Anwendungsfelder-300x200.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Anwendungsfelder-1024x683.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Anwendungsfelder-768x512.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Anwendungsfelder-270x180.png 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Anwendungsfelder-710x473.png 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Anwendungsfelder-272x182.png 272w" sizes="auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Anwendungsfelder.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<p>Dabei geht es nicht darum, Personal einzusparen. Das Ziel ist vielmehr, die vorhandenen Ressourcen besser zu nutzen. Ein KI-gestützter, mehrsprachiger B2B-Webshop ist beispielsweise in der Lage, weitere Ländermärkte zu erschließen, Produkte vorzuschlagen oder Warenkörbe zu optimieren. Der Vertrieb hat somit mehr Zeit für die individuelle Kundenbetreuung. Die freiwerdenden Vertriebskapazitäten und der B2B-Webshop werden somit den Umsatz signifikant steigern.</p>
<p>Bleiben wir bei dem oben zitierten Beispiel mit dem Businessplan für den Mandanten, der unter anderem Automatisierungsprozesse in der Produktion einführen möchte. So soll bei nur geringfügiger Personalaufstockung eine signifikante Steigerung der Produktionskapazitäten erfolgen. Gleichzeitig ermöglicht die KI-Unterstützung eine optimierte Produktionsplanung. Da auch das Qualitätsmanagement durch KI-Unterstützung optimiert werden soll, gibt es in Zukunft geringere Ausschussquoten. Zusammen mit den oben genannten vertrieblichen Optimierungen aufgrund des B2B-Webshops wird die Steigerung der Produktionskapazitäten den Umsatz steigern, während durch die KI-gestützten Produktionsprozesse gleichzeitig die Kosten gesenkt werden.</p>
<p>Dabei gilt die Faustregel: Je standardisierter, digitaler und text- bzw. datenbasierter eine Tätigkeit ist, desto größer ist das Einsparpotenzial durch KI.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Einsparungspotenziale.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3258" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Einsparungspotenziale.png" alt="" width="1536" height="1024" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Einsparungspotenziale.png 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Einsparungspotenziale-300x200.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Einsparungspotenziale-1024x683.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Einsparungspotenziale-768x512.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Einsparungspotenziale-270x180.png 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Einsparungspotenziale-710x473.png 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Einsparungspotenziale-272x182.png 272w" sizes="auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/KI_Einsparungspotenziale.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<p>Schauen wir uns also einige fiktive Fallbeispiele an.</p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz im Mittelstand – vom digitalen Helfer zum intelligenten Unternehmen</strong></p>
<p>Es ist Montagmorgen. In einem kleinen Handwerksbetrieb mit acht Mitarbeitern klingelt das Telefon. Ein Kunde möchte ein Angebot, ein anderer wartet auf einen Termin, auf dem Schreibtisch liegen zwei Rechnungen und ein Mitarbeiter ist gerade auf einer Baustelle und versucht, sich daran zu erinnern, welche Arbeiten er am Vortag ausgeführt hat. Nichts davon ist besonders kompliziert. Aber alles kostet Zeit.</p>
<p>Einige hundert Kilometer entfernt beginnt der Arbeitstag in einem mittelständischen Unternehmen, das Kosmetikprodukte produziert und abfüllt. Dort sind die Probleme andere: Welche Produkte werden in den kommenden Wochen benötigt? Welche Aufträge müssen zuerst produziert werden? Wie lässt sich der internationale B2B-Vertrieb effizienter organisieren? Und wie können Produktinformationen gleichzeitig auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Niederländisch angeboten werden?</p>
<p>Und wieder einige hundert Kilometer weiter arbeitet ein Maschinenbauunternehmen mit 120 Mitarbeitern. Dort entstehen jeden Tag neue technische Informationen: Zeichnungen, Stücklisten, Lastenhefte, Angebote, Serviceberichte, E-Mails und Projektdokumentationen. Das Unternehmen verfügt über einen enormen Wissensschatz. Das Problem ist nicht, dass Informationen fehlen. Das Problem ist, dass sie oft dort liegen, wo der einzelne Mitarbeiter sie nicht findet.</p>
<p>Drei Unternehmen, drei unterschiedliche Ausgangssituationen – und doch haben sie ein gemeinsames Problem: <strong>Zeit, Wissen und Informationen sind zu einem entscheidenden Produktionsfaktor geworden.</strong></p>
<p>Genau hier beginnt die wirtschaftlich interessante Seite künstlicher Intelligenz.</p>
<p><strong>Vom einzelnen Arbeitsschritt zum gesamten Prozess</strong></p>
<p>Die erste Begegnung mit KI ist in vielen Unternehmen unspektakulär. Ein Mitarbeiter öffnet einen KI-Assistenten und bittet ihn, eine E-Mail zu formulieren, ein Dokument zusammenzufassen oder einen Text zu verbessern. Das funktioniert und spart vielleicht zehn Minuten.</p>
<p>Doch die eigentliche Frage beginnt erst danach:</p>
<p><strong>Was passiert, wenn KI nicht nur einen Text erstellt, sondern einen ganzen Arbeitsablauf unterstützt?</strong></p>
<p>Nehmen wir den kleinen Handwerksbetrieb. Ein Kunde ruft an und beschreibt sein Problem. Früher schrieb der Mitarbeiter Stichpunkte auf einen Zettel und übertrug sie später in die Handwerkersoftware. Nun kann die Anfrage automatisch strukturiert werden. Kunde, Projekt, gewünschte Leistung, Termin und offene Fragen werden erkannt. Auf dieser Grundlage entsteht ein erster Angebotsentwurf.</p>
<p>Nach dem Kundeneinsatz spricht der Monteur einige Sätze in sein Smartphone und fotografiert die ausgeführte Arbeit. Aus Sprache und Bildern wird ein strukturierter Arbeitsbericht. Die Informationen können anschließend für Materialerfassung, Rechnung und Folgeauftrag verwendet werden.</p>
<p>Aus einem kleinen KI-Assistenten ist damit bereits ein Prozess geworden:</p>
<p><strong>Anfrage → Angebot → Auftrag → Arbeit → Dokumentation → Rechnung.</strong></p>
<p>Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass der Mitarbeiter nicht mehr jede Information mehrfach erfassen muss.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Unterstuetzung_Geschaeftsprozess.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3312" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Unterstuetzung_Geschaeftsprozess.png" alt="" width="1717" height="916" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Unterstuetzung_Geschaeftsprozess.png 1717w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Unterstuetzung_Geschaeftsprozess-300x160.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Unterstuetzung_Geschaeftsprozess-1024x546.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Unterstuetzung_Geschaeftsprozess-768x410.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Unterstuetzung_Geschaeftsprozess-1536x819.png 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Unterstuetzung_Geschaeftsprozess-710x379.png 710w" sizes="auto, (max-width: 1717px) 100vw, 1717px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Unterstuetzung_Geschaeftsprozess.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<p><strong>Wenn die gleiche Idee größer wird</strong></p>
<p>Was für einen Acht-Mitarbeiter-Betrieb funktioniert, lässt sich auf ein produzierendes Unternehmen übertragen – allerdings in einer anderen Dimension.</p>
<p>Der Kosmetikhersteller hat nicht nur Kundenanfragen, sondern Produktdaten, Rohstoffe, Verpackungen, Produktionsaufträge, Lagerbestände und internationale Märkte. Ein digitaler KI-Assistent kann Produktinformationen in verschiedene Sprachen übertragen, Beschreibungen erstellen und Kunden bei der Auswahl geeigneter Produkte unterstützen.</p>
<p>Doch wenn der Kunde im B2B-Webshop bestellt, sollte der Prozess nicht am Shop enden.</p>
<p>Die Bestellung kann automatisch an das ERP-System übergeben werden. Das System prüft Lagerbestand und Liefertermin. Fehlen Rohstoffe oder Verpackungen, wird der Bedarf sichtbar. Die Produktionsplanung kann angepasst werden. Nach der Abfüllung können Kameras die Produkte auf Fehler kontrollieren.</p>
<p>Damit wird aus der ursprünglichen Idee des KI-Assistenten etwas viel Größeres:</p>
<p><strong>Der Kunde spricht mit dem digitalen System – und diese Information bewegt sich anschließend durch das Unternehmen.</strong></p>
<p>Der Webshop ist dann nicht mehr nur ein Verkaufskanal. Er wird zum Eingangstor für einen digitalisierten Geschäftsprozess.</p>
<p>Das Beispiel zeigt einen wichtigen Grundsatz: Der Wert von KI steigt, wenn sie nicht isoliert eingesetzt wird, sondern mit den vorhandenen Daten und Systemen verbunden ist.</p>
<p><strong>Vom Prozess zum Unternehmenswissen</strong></p>
<p>Beim Maschinenbauer wird diese Entwicklung noch deutlicher.</p>
<p>Stellen wir uns vor, ein Kunde schickt ein 80-seitiges Lastenheft. Ein Vertriebsmitarbeiter muss zunächst verstehen, was der Kunde tatsächlich verlangt. Die Konstruktion muss technische Anforderungen prüfen. Projektmanagement und Einkauf müssen Termine und Komponenten bewerten.</p>
<p>Heute kann ein großer Teil dieser Vorarbeit mit KI unterstützt werden. Das Lastenheft wird analysiert. Anforderungen werden extrahiert, offene Fragen markiert und mögliche Risiken hervorgehoben. Gleichzeitig kann die KI nach ähnlichen Projekten suchen.</p>
<p>Vielleicht gab es vor drei Jahren bereits einen Auftrag mit nahezu identischer Anwendung. In den Unternehmensdaten finden sich die damalige Konstruktion, verwendete Komponenten, Lieferanten, Probleme während der Montage und Erkenntnisse aus dem späteren Service.</p>
<p>Plötzlich wird aus der Frage: „Wie lösen wir dieses Projekt?“ eine andere: „Was können wir aus unseren bisherigen Projekten wiederverwenden?“ Damit verändert sich die Rolle von KI grundlegend. Sie produziert nicht mehr nur neue Inhalte. Sie <strong>macht vorhandenes Unternehmenswissen nutzbar</strong>.</p>
<p><strong>Das Gedächtnis des Unternehmens</strong></p>
<p>Gerade im Mittelstand ist Wissen häufig personengebunden. Ein Mitarbeiter weiß, welcher Lieferant bei einem bestimmten Bauteil zuverlässig ist. Eine Konstrukteurin erinnert sich an eine Lösung aus einem früheren Projekt. Ein Servicetechniker kennt einen Fehler, der bei einem bestimmten Maschinentyp bereits mehrfach aufgetreten ist. Dieses Wissen ist wertvoll, aber es steht dem Unternehmen oft nur indirekt zur Verfügung.</p>
<p>Ein KI-gestützter Unternehmensassistent kann genau hier ansetzen. Der Konstrukteur fragt: <strong>„Welche vergleichbaren Baugruppen haben wir bereits verwendet?“ </strong>Der Servicetechniker fragt: <strong>„Welche Ursachen hatten wir bei diesem Fehler in der Vergangenheit?“ </strong>Der Vertriebsmitarbeiter fragt: <strong>„Welche unserer Kunden könnten in den nächsten Jahren eine Modernisierung ihrer Anlage benötigen?“</strong></p>
<p>Die Antworten entstehen nicht aus allgemeinem Internetwissen, sondern aus den Informationen des eigenen Unternehmens. Das Unternehmen beginnt damit, ein digitales Gedächtnis aufzubauen.</p>
<p>Und damit schließt sich der Kreis zu den beiden kleineren Unternehmen. Der Handwerker nutzt KI, um das Wissen aus einem Kundeneinsatz nicht mehr auf einem Zettel oder im Kopf eines Mitarbeiters verschwinden zu lassen. Der Kosmetikhersteller nutzt KI, um Produktwissen in verschiedenen Märkten verfügbar zu machen. Der Maschinenbauer macht schließlich das Wissen aus hunderten Projekten für die gesamte Organisation zugänglich.</p>
<p><strong>Die Größenordnung verändert sich – das Grundprinzip bleibt gleich.</strong></p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Prozessoptimierung.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3295" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Prozessoptimierung.png" alt="" width="1536" height="1024" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Prozessoptimierung.png 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Prozessoptimierung-300x200.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Prozessoptimierung-1024x683.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Prozessoptimierung-768x512.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Prozessoptimierung-270x180.png 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Prozessoptimierung-710x473.png 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Prozessoptimierung-272x182.png 272w" sizes="auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Prozessoptimierung.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<p><strong>Der nächste Schritt: Maschinen lernen aus ihrer eigenen Geschichte</strong></p>
<p>Im Maschinenbau geht die Entwicklung noch weiter. Eine Maschine erzeugt während ihres Betriebs Daten: Temperaturen, Vibrationen, Motorströme, Zykluszeiten und Fehlermeldungen. Werden diese Daten systematisch erfasst, kann KI erkennen, wenn sich das Verhalten einer Maschine verändert. Vielleicht steigt die Temperatur eines Motors langsam an. Vielleicht verlängert sich die Zykluszeit. Vielleicht nimmt die Häufigkeit eines bestimmten Fehlers zu.</p>
<p>Statt auf den Ausfall zu warten, kann das System einen Hinweis geben: <strong>„Das Verhalten weicht zunehmend vom Normalzustand ab. Eine Wartung sollte eingeplant werden.“ </strong>Damit wird aus der Vergangenheit eine Prognose. Und auch hier entsteht ein Kreislauf:</p>
<p><strong>Maschine → Daten → KI → Erkenntnis → Service → neue Daten.</strong></p>
<p>Der Maschinenbauer verkauft damit möglicherweise nicht mehr nur eine Maschine. Er kann Dienstleistungen rund um deren Betrieb anbieten: Zustandsüberwachung, Wartung, Ersatzteilversorgung und Optimierung. KI wird damit vom Werkzeug zur Grundlage eines neuen Geschäftsmodells.</p>
<p><strong>Was haben die drei Unternehmen gemeinsam?</strong></p>
<p>Der Handwerksbetrieb, der Kosmetikhersteller und der Maschinenbauer sind auf den ersten Blick kaum miteinander vergleichbar. Der eine verkauft Dienstleistungen, der andere Produkte, der dritte komplexe Investitionsgüter.</p>
<p>Doch in allen drei Fällen lässt sich derselbe Entwicklungspfad erkennen. Am Anfang steht eine einzelne Aufgabe: <strong>„Schreib diese E-Mail.“ </strong>Dann wird daraus ein Prozess: <strong>„Bearbeite diese Kundenanfrage und bereite das Angebot vor.“ </strong>Danach entsteht ein vernetzter Prozess: <strong>„Nimm die Bestellung entgegen, übergib sie an das ERP-System und unterstütze die Produktion.“ </strong>Und schließlich entsteht ein lernendes System: <strong>„Nutze unsere bisherigen Daten, um zukünftige Entscheidungen besser zu machen.“</strong></p>
<p>Das ist wahrscheinlich die wichtigste Entwicklung beim Einsatz von KI im Unternehmen.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Entwicklungsstufen_zum_integrierten_KI_Ansatz.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3299" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Entwicklungsstufen_zum_integrierten_KI_Ansatz.png" alt="" width="1672" height="941" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Entwicklungsstufen_zum_integrierten_KI_Ansatz.png 1672w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Entwicklungsstufen_zum_integrierten_KI_Ansatz-300x169.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Entwicklungsstufen_zum_integrierten_KI_Ansatz-1024x576.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Entwicklungsstufen_zum_integrierten_KI_Ansatz-768x432.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Entwicklungsstufen_zum_integrierten_KI_Ansatz-1536x864.png 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Entwicklungsstufen_zum_integrierten_KI_Ansatz-710x400.png 710w" sizes="auto, (max-width: 1672px) 100vw, 1672px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/Entwicklungsstufen_zum_integrierten_KI_Ansatz.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<p><strong>Die Wirtschaftlichkeit beginnt nicht beim Tool</strong></p>
<p>Dabei ist es verführerisch, sich auf die Frage zu konzentrieren, welches KI-Programm das beste ist. ChatGPT, Microsoft Copilot, Gemini, Claude, Automatisierungsplattformen und spezialisierte Industrie-KI sind leistungsfähige Werkzeuge. Aber kein Werkzeug allein löst einen schlechten Prozess.</p>
<p>Ein Unternehmen sollte deshalb nicht mit der Frage beginnen:</p>
<p><strong>„Welche KI sollen wir kaufen?“</strong></p>
<p>Sondern mit:</p>
<p><strong>„Wo verlieren wir heute Zeit, Geld oder Wissen?“</strong></p>
<p>Im Handwerksbetrieb kann das die wiederholte Erfassung von Informationen sein. Beim Kosmetikhersteller können es manuelle Abläufe zwischen Webshop, ERP-Systen und Produktion sein. Beim Maschinenbauer kann es die Suche nach technischem Wissen oder die wiederholte Bearbeitung ähnlicher Projekte sein.</p>
<p>Erst wenn diese Probleme verstanden sind, wird die Technologieauswahl sinnvoll.</p>
<p><strong>Was bedeutet „Einsparung“ wirklich?</strong></p>
<p>Auch die häufig diskutierten Einsparpotenziale müssen differenziert betrachtet werden.</p>
<p>Wenn ein Mitarbeiter durch KI eine Stunde pro Woche spart, bedeutet das nicht automatisch, dass sein Arbeitsplatz eingespart werden kann. Für einen mittelständischen Betrieb kann die gewonnene Zeit jedoch sehr wertvoll sein.</p>
<ul>
<li>Der Handwerksbetrieb kann zusätzliche Aufträge annehmen.</li>
<li>Der Kosmetikhersteller kann mit derselben Mannschaft weitere internationale Kunden bedienen.</li>
<li>Der Maschinenbauer kann mehr Projekte bearbeiten oder Entwicklungszeiten verkürzen.</li>
</ul>
<p>Produktivität bedeutet deshalb nicht zwangsläufig weniger Mitarbeiter. Häufig bedeutet sie: <strong>Mehr Umsatz, mehr Kapazität und mehr Leistung mit der vorhandenen Mannschaft.</strong></p>
<p>Genau das ist für den Mittelstand besonders relevant. Fachkräfte sind knapp, Wissen ist knapp und Zeit ist knapp. KI kann helfen, diese knappen Ressourcen besser einzusetzen.</p>
<p><strong>Die eigentliche Herausforderung: Daten und Vertrauen</strong></p>
<p>Je stärker KI in Geschäftsprozesse integriert wird, desto wichtiger werden Datenqualität, Datenschutz und menschliche Kontrolle. Ein KI-System darf einen Angebotsentwurf erstellen, aber ein Mitarbeiter muss Preise und technische Angaben kontrollieren. Es kann eine technische Diagnose unterstützen, aber sicherheitskritische Entscheidungen dürfen nicht blind einer KI überlassen werden. Es kann Produktbeschreibungen und Übersetzungen erzeugen, aber regulatorisch relevante Aussagen müssen geprüft werden.</p>
<p>Die Einführung von KI ist deshalb immer auch eine <a href="https://jhmc.de/organisationsberatung">Organisationsaufgabe</a>. Mitarbeiter müssen verstehen, was die Systeme können und wo ihre Grenzen liegen. Unternehmen müssen festlegen, welche Daten verwendet werden dürfen und wer welche Informationen sehen darf. Und Prozesse müssen so gestaltet werden, dass KI-Ergebnisse nachvollziehbar überprüft werden können.</p>
<p><strong>Vom Werkzeug zur Unternehmensstrategie</strong></p>
<p>Die drei Beispiele zeigen schließlich, warum KI für den Mittelstand mehr sein kann als ein neues Softwarewerkzeug.</p>
<ul>
<li>Der kleine Handwerksbetrieb beginnt mit einer einfachen Frage: <strong>„Wie bekomme ich meine Büroarbeit besser in den Griff?“</strong></li>
<li>Der Kosmetikhersteller stellt bereits eine weitergehende Frage: <strong>„Wie können wir Vertrieb, Kunden und Produktion digital miteinander verbinden?“</strong></li>
<li>Der Maschinenbauer geht noch einen Schritt weiter: <strong>„Wie machen wir das Wissen unseres gesamten Unternehmens nutzbar und lernen aus unseren Projekten und Maschinen?“</strong></li>
</ul>
<p>Aus diesen Fragen entsteht eine Entwicklung:</p>
<p><strong>KI als Assistent → KI als Prozessbeschleuniger → KI als Prozessautomatisierer → KI als Unternehmenswissen → KI als Bestandteil des Geschäftsmodells.</strong></p>
<p>Diese Entwicklung dürfte für viele mittelständische Unternehmen entscheidender sein als die Frage, welches einzelne KI-Modell gerade die besten Ergebnisse liefert. Denn langfristig entsteht der Wettbewerbsvorteil nicht dadurch, dass ein Unternehmen Zugang zu einer KI hat. Auch der Wettbewerber kann dieselbe KI nutzen. Der eigentliche Vorteil entsteht durch die Verbindung von <strong>KI, eigenen Daten, eigenen Prozessen, eigener Erfahrung und eigenen Kundenbeziehungen</strong>.</p>
<p>Hier also noch einmal die KI-Reise im Unternehmen in der Übersicht:</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Reise_im_Unternehmen.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3307" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Reise_im_Unternehmen.png" alt="" width="1774" height="887" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Reise_im_Unternehmen.png 1774w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Reise_im_Unternehmen-300x150.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Reise_im_Unternehmen-1024x512.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Reise_im_Unternehmen-768x384.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Reise_im_Unternehmen-1536x768.png 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Reise_im_Unternehmen-710x355.png 710w" sizes="auto, (max-width: 1774px) 100vw, 1774px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/09/KI_Reise_im_Unternehmen.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<p>Das Handwerksunternehmen besitzt das Wissen seiner Mitarbeiter. Der Kosmetikhersteller besitzt seine Produkt- und Kundendaten. Der Maschinenbauer besitzt jahrzehntelange technische Erfahrung und die Daten seiner Maschinen. Wenn es gelingt, dieses Wissen digital nutzbar zu machen, entsteht etwas, das nicht einfach kopiert werden kann. Dann wird KI vom Werkzeug zum Wettbewerbsvorteil. Und vielleicht liegt genau darin die wichtigste Erkenntnis für den Mittelstand: <strong>Die Zukunft der KI besteht nicht darin, dass Menschen durch Maschinen ersetzt werden. Sie besteht darin, dass Menschen mit ihren Maschinen, Daten und ihrem Wissen wesentlich leistungsfähiger werden.</strong></p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/geralt-artificial-intelligence-3706562-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3264" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/geralt-artificial-intelligence-3706562-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/geralt-artificial-intelligence-3706562-scaled.jpg 2560w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/geralt-artificial-intelligence-3706562-300x100.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/geralt-artificial-intelligence-3706562-1024x341.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/geralt-artificial-intelligence-3706562-768x256.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/geralt-artificial-intelligence-3706562-1536x512.jpg 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/geralt-artificial-intelligence-3706562-2048x683.jpg 2048w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/geralt-artificial-intelligence-3706562-710x237.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<ul>
<li><a href="https://jhmc.de/wichtige-ki-tools">Eine Übersicht über wichtige KI-Tools</a></li>
<li><a href="https://surftipps.jhmc.de/ki-tools">Linksammlung: Wichtige KI-Tools in den jhmc Surftipps</a></li>
</ul>
<p><strong>Die Frage der Finanzierung</strong></p>
<p>Mit KI-Lösungen können zwar Einsparungen erzielt oder auch neue Ländermärkte erschlossen oder die Vertriebsleistung optimiert werden. Gleichzeitig ist dies jedoch meist mit Investitionen verbunden, die es <a href="https://unternehmensfinanzierungsberatung.de/">zu finanzieren</a> gilt. Ganz aktuell haben wir ein solches Investitionsvorhaben für einen Mandanten mit einem <a href="https://jhmc.de/businessplan">Businessplan inklusive einer ausführlichen Planungsrechnung</a> flankiert. Dies ermöglicht der Hausbank und auch Anbietern von Fördergeldern, das Vorhaben zu bewerten sowie in den gesamten strategischen Kontext des Unternehmens einzuordnen. <a href="https://jhmc.de/kontakt">Fragen Sie uns einfach. &gt;&gt; Kontakt</a></p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/jensenartofficial-big-data-7644538-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3263" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/jensenartofficial-big-data-7644538-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/jensenartofficial-big-data-7644538-scaled.jpg 2560w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/jensenartofficial-big-data-7644538-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/jensenartofficial-big-data-7644538-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/jensenartofficial-big-data-7644538-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/jensenartofficial-big-data-7644538-1536x1024.jpg 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/jensenartofficial-big-data-7644538-2048x1365.jpg 2048w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/jensenartofficial-big-data-7644538-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/jensenartofficial-big-data-7644538-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/jensenartofficial-big-data-7644538-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p>Bilder: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a> – Grafiken: Erzeugt mit <a href="https://chatgpt.com/" target="_blank" rel="noopener">ChatGPT</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorauszahlungsbetrug &#038; Rip Deals &#8211; eine Übersicht</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2026/08/28/vorauszahlungsbetrug-rip-deals-eine-uebersicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 19:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Spam & Konsorten]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Rip-Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Vorauszahlungsbetrug]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschussbetrug]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.jhmc.de/?p=3165</guid>

					<description><![CDATA[Im Rahmen der Finanzierung von Unternehmen, von der Existenzgründung über Wachstumsszenarien bis hin zu Nachfolgelösungen wurden wir häufiger mit Situationen konfrontiert, in denen angebliche Finanzierungsangebote an Mandanten herangetragen wurden, von&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="pl-3165" class="panel-layout">
<div id="pg-3165-0" class="panel-grid panel-has-style">
<div class="panel-row-style panel-row-style-for-3165-0" style="padding-top: 30px; padding-bottom: 30px;">
<div id="pgc-3165-0-0" class="panel-grid-cell" data-weight="1">
<div id="panel-3165-0-0-0" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child" data-index="0" data-style="{&quot;background_image_attachment&quot;:false,&quot;background_display&quot;:&quot;tile&quot;,&quot;background_image_size&quot;:&quot;full&quot;,&quot;background_image_opacity&quot;:&quot;100&quot;,&quot;border_thickness&quot;:&quot;1px&quot;}">
<div class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base">
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
<p><strong>Im Rahmen der <a href="https://unternehmensfinanzierungsberatung.de/">Finanzierung von Unternehmen</a>, von der <a href="https://jhmc.de/existenzgruendung">Existenzgründung</a> über Wachstumsszenarien bis hin zu <a href="https://jhmc.de/unternehmensnachfolge-ma">Nachfolgelösungen</a> wurden wir häufiger mit Situationen konfrontiert, in denen angebliche Finanzierungsangebote an Mandanten herangetragen wurden, von denen sich viele dem Szenario des sogenannten Vorauszahlungsbetrugs oder auch des Rip Deals zuordnen lassen. In den an uns herangetragenen Varianten gaben sich die Vorauszahlungsbetrüger als Investoren aus, es gibt aber auch andere mögliche Szenarien, die alle nach einem ähnlichen Schema funktionieren. Mit diesem Beitrag möchten wir eine Übersicht über mögliche Varianten geben.</strong></p>
<p><strong>Vorauszahlungsbetrug</strong></p>
<p>Das Betrugsszenario Vorauszahlungsbetrug ist auch unter dem Begriff Vorschussbetrug oder im Englischen als Advance-Fee Fraud bekannt. Wie der Begriff Vorauszahlungsbetrug vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein Betrugsszenario, bei dem einem potenziellen Opfer eine attraktive Leistung, eine Auszahlung oder ein attraktives Geschäft versprochen wird. Zuvor verlangen die Vorauszahlungsbetrüger jedoch Geld, also eine Vorauszahlung. Sobald das potenzielle Opfer bezahlt, ist der Betrug vollzogen, da die Gegenleistung, z.B. das versprochene Investment oder die Auszahlung einer Erbschaft, nicht erfolgt. Die Betrüger tauchen stattdessen einfach unter.</p>
<p>Während wir aufgrund der Erfahrungen einiger Mandanten eher mit den Fällen konfrontiert wurden, in denen die Vorauszahlungsbetrüger vorgaben, Investoren zu sein, ist die wohl die bekannteste Variante diejenige, bei der dem potenziellen Opfer unverhofft ein großer Geldbetrag angeboten wird. Der &#8222;Klassiker&#8220; der diesbezüglichen Spam-Mails ist die Nachricht eines angeblichen Rechtsanwalts, nachdem jemand mit den gleichen Nachnamen wie das potenzielle Betrugsopfer zwar einige Millionen auf dem Bankkonto, jedoch keinen Erben hinterlassen hätte. Der angebliche Anwalt schlägt dann vor, die Summe aufzuteilen, damit sie nicht an den Staat zurückfällt. Gerne wird dieses Szenario dann noch aufgehübscht, indem angeblich auch ein Teil der hinterlassenen Summe für karikative Zwecke gespendet werden soll.</p>
<ul>
<li><a href="https://notruf-verzeichnis.de/polizei" target="_blank" rel="noopener">Wurden Sie Opfer eines Vorauszahlungsbetrugs? &#8211; Das ist Sache der Polizei</a></li>
</ul>
<p>Der Grundsätzliche Ablauf eines Vorauszahlungsbetrugs ist in der folgenden Grafik erklärt.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Vorauszahlungsbetrug_Ablauf_2026_08_001.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3169" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Vorauszahlungsbetrug_Ablauf_2026_08_001.png" alt="" width="1024" height="1536" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Vorauszahlungsbetrug_Ablauf_2026_08_001.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Vorauszahlungsbetrug_Ablauf_2026_08_001-200x300.png 200w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Vorauszahlungsbetrug_Ablauf_2026_08_001-683x1024.png 683w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Vorauszahlungsbetrug_Ablauf_2026_08_001-768x1152.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Vorauszahlungsbetrug_Ablauf_2026_08_001-710x1065.png 710w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Vorauszahlungsbetrug_Ablauf_2026_08_001.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<ul>
<li><a href="https://notruf-verzeichnis.de/polizei" target="_blank" rel="noopener">Wurden Sie Opfer eines Vorauszahlungsbetrugs? &#8211; Das ist Sache der Polizei</a></li>
</ul>
<p><strong>Unterschiedliche Szenarien</strong></p>
<p>Die Grafik oben beschreibt die Variation einer Vorgeschichte mit Erbschaft. Im Gegensatz dazu waren die Szenarien, mit denen wir konfrontiert wurden darauf ausgerichtet, dass ein angeblicher Investor Interesse an einem Investment in ein Unternehmen unserer Mandanten hätte. Einen der Fälle, in denen sich die Vorauszahlungsbetrüger als Investoren ausgaben, haben wir in einem weiteren Beitrag im Detail beschrieben und auch Dokumente hinterlegt, die uns seinerzeit übermittelt wurden. <a href="https://magazin.jhmc.de/2013/06/23/rip-deals-in-der-bargeldlosen-variante/">Hier geht es zum Beitrag</a>.</p>
<p>Es gibt also unterschiedliche Szenarien oder Geschichten, mit denen die Betrüger versuchen, ihre potenziellen Opfer dazu zu bewegen, ihnen Geld zu schicken. Denn genau deshalb nennt man diese Betrugsmasche ja Vorauszahlungsbetrug oder auch Vorschussbetrug: Mit dem Versprechen auf eine große Auszahlung sollen die potenziellen Betrugsopfer dazu bewegt werden, angebliche Notarkosten oder Gebühren zu bezahlen. Wer etwas recherchiert, findet deshalb folgende Beschreibungen von Szenarien, die zur Vorbereitung eines Vorauszahlungsbetrugs dienen:</p>
<ul>
<li><strong>Investoren</strong>: Ein angeblicher Investor bietet einem Unternehmen traumhafte Konditionen für die Finanzierung des Unternehmens an. Als Vorauszahlung sind dann angebliche Bearbeitungsgebühren, Anwalts- oder Notarkosten zu zahlen, Sicherheiten zu hinterlegen oder Zahlungen für eine angebliche Lebensversicherung zu leisten. Sobald gezahlt wird, brechen die Vorauszahlungsbetrüger den Kontakt ab.</li>
<li><strong>Erbschaft oder Lotterie</strong> (das ist das Beispiel aus der Grafik oben): Hier soll das potenzielle Betrugsopfer zunächst Gebühren, Steuern oder Anwaltskosten zahlen, um an ein angebliches Vermögen zu kommen</li>
<li><strong>Fake-Investments</strong>: Hier wird dem potenziellen Opfer ein lukratives Investment vorgegaukelt. Mitunter wird sogar nach der Einzahlung eines kleineren Betrags durch das potenzielle Betrugsopfer eine kleinere Summe als angebliche Dividende ausgezahlt, um das potenzielle Opfer zu einer größeren Transaktion zu bewegen. Wird gezahlt, tauchen die Betrüger unter.</li>
<li><strong>Jobbetrug</strong>: Hier verlangt ein angeblicher Arbeitgeber Geld für Schulungen, Ausrüstung oder eine angeblich notwendige Registrierung. Sobald gezahlt wird, tauchen die Betrüger unter.</li>
<li><strong>Online-Handel</strong>: Hier verlangen die Betrüger in der Rolle angeblicher Käufer oder Verkäufer eine Vorauszahlung. Sobald gezahlt wird, brechen die Betrüger den Kontakt ab.</li>
<li><strong>Romance Scam</strong>: Die Betrüger bauen über längere Zeit Vertrauen auf und bitten irgendwann um Geld für einen angeblichen Notfall. Meist werden dem potenziellen Opfer angebliche Liebesgeschichten vorgegaukelt, daher der Name.</li>
<li><strong>Behörden-/Banken-Imitation</strong>: Die Betrüger geben vor, sich im Auftrag einer Bank oder Behörde zu melden. Sie geben vor, dass eine Zahlung erforderlich sei, damit ein Konto, eine Überweisung oder eine Auszahlung freigegeben wird.</li>
<li><strong>Recovery Scam</strong>: Nach einem ersten Betrug meldet sich jemand, der verspricht, das verlorene Geld zurückzuholen – gegen eine weitere Vorauszahlung.</li>
</ul>
<p>Eine Sonderform nimmt der sogenannte <strong>Rip Deal</strong> ein. Die Anbahnung des vermeintlichen Geschäfts verläuft ähnlich wie beim Vorauszahlungsbetrug. Im Falle des Rip Deals wird jedoch keine Vorauszahlung verlangt. Vielmehr versuchen die Rip Dealer, das potenzielle Opfer während der vermeintlichen Transaktion zu bestehlen. Die dazu vereinbarten Termine finden grundsätzlich im Ausland statt und insbesondere Mailand und Amsterdam werden immer wieder als bevorzugte Abwicklungsorte genannt.</p>
<p>Im Falle des Rip Deals versuchen die Betrüger, das potenzielle Opfer zu einem vermeintlichen Geschäft mit Bargeld zu überreden. So wird zum Beispiel von den Betrügern oft vorgetäuscht, dass sie im Diamantenhandel arbeiten und deshalb viel mit Bargeld hantieren, das sich schlecht in diesen Größenordnungen auf der Bank einzahlen ließe oder das sich schlecht in andere Währungen eintauschen ließe.</p>
<p>Die potenziellen Opfer sind in der Regel Personen, die sehr werthaltige Gegenstände wie hochwertige Autos oder Schmuck oder aber Immobilien verkaufen wollen sowie Unternehmer, die Finanzierungen suchen. Diejenigen Personen, die werthaltige Gegenstände oder Immobilien verkaufen wollen, werden dann mit Falschgeld &#8222;bezahlt&#8220;.</p>
<p>Bei den angeblichen Unternehmensfinanzierungen wird meist angeboten, statt der vom Unternehmer gesuchten beispielsweise 500.000 Euro zum Beispiel 600.000 Euro auszuzahlen; dies aber in einer anderen Währung, beispielsweise in Dollar. Bringt der Unternehmer dann wie vereinbart die Differenz von 100.000 Euro in bar für den angeblichen Devisentausch mit, so wird er ebenfalls mit Falschgeld bezahlt.</p>
<p>Das Ergebnis dieser &#8222;Transaktionen&#8220; ist immer gleich: Das potenzielle Opfer ist sein Bargeld oder seine Wertgegenstände los und hat als &#8222;Gegenleistung&#8220; nur Falschgeld erhalten. Auch zu diesem Szenario haben wir einen persönlichen Erfahrungsbericht hier im jhmc Magazin veröffentlicht und wir berichten, wie wir uns persönlich zu einem Anbahnungstermin mit einem Rip-Dealer getroffen haben. <a href="https://magazin.jhmc.de/2013/05/25/der-investor-in-amsterdam-mein-termin-mit-einem-rip-dealer/">Hier geht es zum Bericht</a>.</p>
<p>Die Abgrenzung dieser Betrugsarten ist demnach nicht immer exakt zu bestimmen, da sie sich in der Vorgehensweise stark ähneln. Die folgende Grafik gibt eine Übersicht über die häufigsten der hier beschriebenen Betrugsarten.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Betrugsarten_Uebersicht_2026_08_001.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3179" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Betrugsarten_Uebersicht_2026_08_001.png" alt="" width="1369" height="1149" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Betrugsarten_Uebersicht_2026_08_001.png 1369w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Betrugsarten_Uebersicht_2026_08_001-300x252.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Betrugsarten_Uebersicht_2026_08_001-1024x859.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Betrugsarten_Uebersicht_2026_08_001-768x645.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Betrugsarten_Uebersicht_2026_08_001-710x596.png 710w" sizes="auto, (max-width: 1369px) 100vw, 1369px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Betrugsarten_Uebersicht_2026_08_001.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<ul>
<li><a href="https://notruf-verzeichnis.de/polizei" target="_blank" rel="noopener">Wurden Sie Opfer eines Vorauszahlungsbetrugs? &#8211; Das ist Sache der Polizei</a></li>
</ul>
<p><strong>Warnsignale</strong></p>
<p>Wann sollte man skeptisch werden? Es gibt eine ganze Reihe von Warnsignalen, die einen vorsichtig werden lassen sollten. Dies insbesondere, wenn gleich mehrere dieser Punkte zutreffen.</p>
<p>Zunächst sollte man skeptisch werden, wenn die <strong>Identität</strong> des Gegenübers nicht eindeutig zu klären ist. Die Täter agieren aus dem <strong>Ausland</strong>, da dies die Rechtsverfolgung erschwert. Außerdem gibt es <strong>keine aussagekräftigen Profile</strong> im Internet und man kann die verwendeten Namen deshalb nicht in den einschlägigen Suchmaschinen finden bzw. die Namen werden von prominenten &#8222;Namensvettern&#8220; in den Suchergebnissen überlagert. Weiter benutzen sie Prepaid-Handys und E-Mail-Adressen, die man kostenlos bei einschlägigen Anbietern einrichten kann, da diese keiner Person eindeutig zugeordnet werden können. Auch dazu haben wir bereits einmal berichtet. <a href="https://magazin.jhmc.de/2012/03/21/oh-tannenbaum-wir-finanzieren-alles/">Hier geht es zum Beitrag</a>.</p>
<p>Geht alles zu einfach, lockt man mit einem <strong>ungewöhnlich hohen Gewinn</strong> oder einer <strong>großen Auszahlung</strong>, dann ist Vorsicht geboten. Auch ganz problemlose Angebote von <strong>Darlehen oder Investitionen zu geradezu traumhaften Konditionen ohne nähere Prüfung</strong> sind sicherlich kein seriöses Angebot. Und auf <strong>Bargeschäfte an irgendwelchen dunklen Ecken in Amsterdam oder Mailand</strong> sollte man sich sicherlich auch nicht einlassen, wenn man Wertgegenstände veräußern möchte. Seriöses Beteiligungskapital gibt es nicht an zwielichtigen Treffpunkten und auch nicht mit einem schnellen Darlehensvertrag ohne intensive Prüfung des Investitionsvorhabens. Und die Wahrscheinlichkeit, dass ein entfernter Verwandter, von dem man nichts wusste oder ein Namensvetter ohne Erben auftaucht und ein Anwalt aus dem Ausland jemandem mehrere Millionen Euro oder Dollar unverhofft andient, dürfte ebenfalls gegen Null gehen.</p>
<p>Wird eine <strong>Vorauszahlung</strong> verlangt, dann kann man sicher sein, dass es sich um einen Vorauszahlungsbetrug handelt. Oft wird dann auch <strong>Zeitdruck</strong> erzeugt, denn der angebliche Investor behauptet, dass auch mit anderen Interessenten über das angebliche Darlehen verhandelt würde und man nun schnell handeln müsse, um das Geschäft abzuschließen. Oder der angebliche Anwalt behauptet, dass der Anspruch auf die angeblichen Millionen verfällt, wenn nicht sofort irgendeine Gebühr bezahlt wird. Weiter gibt es angebliche <strong>Gebühren, Steuern oder Freischaltkosten</strong>, die dringend bezahlt werden müssen. Angebliche <strong>Notargebühren</strong>, die <strong>Hinterlegung einer Sicherheit</strong>, eine <strong>Lebensversicherung</strong>, die das Investment für den angeblichen Investor absichern soll, <strong>Anwaltsgebühren</strong> &#8211; die Liste ist so lang wie der Einfallsreichtum der Vorauszahlungsbetrüger. Und gerne wird nach der ersten Zahlung dann auch noch eine weitere Zahlung verlangt, die das potenzielle Opfer dann hoffentlich leistet, um an die vermeintlichen Millionen zu kommen.</p>
<p>Die <strong>Zahlung</strong> soll in der Regel auf ein <strong>Konto im Ausland</strong> erfolgen. Gerne leiten die Vorauszahlungsbetrüger das Geld dann über <strong>weitere Konten in unterschiedlichen Ländern</strong> weiter, bis es auf dem endgültigen Konto der Betrüger landet. Denn je mehr Landesgrenzen im Weg sind, desto unwahrscheinlicher ist es, dass das potenzielle Opfer sein Geld zurückbekommt. Weitere Möglichkeiten von Geldflüssen bei Szenarien des Vorauszahlungsbetrugs sind ungewöhnliche Zahlungsweisen über <strong>Bargeldtransferdienste</strong> wie Western Union oder MoneyGram, <strong>Kryptowährungen</strong> oder <strong>Gutscheinkarten</strong> von Anbietern wie Amazon, Steam, iTunes oder Google Play, aber auch von Prepaid-Diensten wie Paysafecard.</p>
<p><strong>Der Geldfluss beim Vorauszahlungsbetrug</strong></p>
<p>Vorauszahlungsbetrüger sind Betrüger und sie möchten natürlich nicht, dass man ihnen auf die Schliche kommt oder das Geld zurückholen kann. Deshalb verwenden sie die oben beschriebenen <strong>ungewöhnlichen Zahlungswege</strong> bzw. sie nutzen <strong>Konten im Ausland</strong>, bei denen das Geld mehrfach transferiert wird, bis es auf dm Konto des eigentlichen Empfängers landet. Immer geht es darum, unerkannt zu bleiben und das Geld auf jeden Fall zu behalten. Gleichzeitig wird die Rechtsverfolgung faktisch unmöglich gemacht.</p>
<p>Mitunter schalten die Betrüger auch <strong>Finanzagenten</strong> zur Geldwäsche ein. Dabei geht die Überweisung auf das Konto einer oft ahnungslosen Privatperson in Deutschland, die zuvor als „Finanzagent“ oder „Produkttester“ angeworben wurde. Diese Person hebt das Geld sofort bar ab und leitet es per Bargeldtransfer ins Ausland weiter. Wenn es um die Verschleierung der Geldflüsse geht, sind die Vorauszahlungsbetrüger demnach ebenso kreativ wie bei den Geschichten, die sie ihren potenziellen Opfern bei der Anbahnung des Vorauszahlungsbetrugs auftischen oder bei der Erfindung der angeblich erforderlichen Gründe für die Vorauszahlung, die den Betrug erst möglich macht.</p>
<p>Die möglichen Geldflüsse haben wir in der folgenden Grafik zusammengefasst.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geldfluss_Vorauszahlungsbetrug_2026_002.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3201" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geldfluss_Vorauszahlungsbetrug_2026_002.png" alt="" width="1536" height="1024" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geldfluss_Vorauszahlungsbetrug_2026_002.png 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geldfluss_Vorauszahlungsbetrug_2026_002-300x200.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geldfluss_Vorauszahlungsbetrug_2026_002-1024x683.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geldfluss_Vorauszahlungsbetrug_2026_002-768x512.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geldfluss_Vorauszahlungsbetrug_2026_002-270x180.png 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geldfluss_Vorauszahlungsbetrug_2026_002-710x473.png 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geldfluss_Vorauszahlungsbetrug_2026_002-272x182.png 272w" sizes="auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Betrugsarten_Uebersicht_2026_08_001.png" target="_blank" rel="noopener">Grafik vergrößern</a></p>
<ul>
<li><a href="https://notruf-verzeichnis.de/polizei" target="_blank" rel="noopener">Wurden Sie Opfer eines Vorauszahlungsbetrugs? &#8211; Das ist Sache der Polizei</a></li>
</ul>
<p><strong>Handlungsempfehlungen</strong></p>
<p>Was kann man tun, wenn man das Gefühl hat, in das Visier von Vorauszahlungsbetrügern geraten zu sein? Eigentlich ist es ganz einfach: <strong>Sofort den Kontakt abbrechen</strong>. Die E-Mail des angeblichen Anwalts mit der angeblichen Millionenerbschaft gehört in den Papierkorb oder den Spam-Ordner. Und ein angeblicher Investor, der ohne Prüfung Darlehen oder Beteiligungskapital zu geradezu lächerlichen Konditionen anbietet, sollte einem ebenso suspekt sein wie der angebliche Diamantenhändler, der einen zum Bargeschäft an fragwürdigen Locations überreden möchte.</p>
<p><strong>Niemals zahlen</strong>. Egal, welche Gebühr angeblich fällig ist, um an die angebliche Erbschaft zu gelangen und egal, was die Betrüger zu benötigen behaupten, damit sie das angebliche Darlehen auszahlen: Zahlen Sie niemals diese angeblichen Gebühren, Notarkosten, Lebensversicherungen oder was den Betrügern sonst noch an Begründungen einfällt. Sobald das potenzielle Opfer bezahlt, ist der Betrug vollzogen und das gezahlte Geld ist unwiederbringlich verloren.</p>
<ul>
<li><a href="https://notruf-verzeichnis.de/" target="_blank" rel="noopener">Notrufverzeichnis</a></li>
<li><a href="https://magazin.jhmc.de/tag/vorschussbetrug/">weitere Artikel zu Rip Deals und Vorauszahlungsbetrug</a></li>
<li><a href="https://jhmc.de/achtung-vorauszahlungsbetrug">Artikel zum Vorauszahlungsbetrug in unserem Blog</a></li>
</ul>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geld_2026_08_001-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3211" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geld_2026_08_001-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1702" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geld_2026_08_001-scaled.jpg 2560w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geld_2026_08_001-300x199.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geld_2026_08_001-1024x681.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geld_2026_08_001-768x511.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geld_2026_08_001-1536x1021.jpg 1536w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geld_2026_08_001-2048x1362.jpg 2048w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geld_2026_08_001-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geld_2026_08_001-710x472.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2026/08/Geld_2026_08_001-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p>Bilder: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a> &#8211; Grafiken: Erzeugt mit <a href="https://chatgpt.com/" target="_blank" rel="noopener">ChatGPT</a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beteiligungskapital und weitere alternative Finanzierungsinstrumente für Unternehmen</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2018/02/01/beteiligungskapital-und-weitere-alternative-finanzierungsinstrumente-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2018 11:33:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeregelungen]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligungskapital]]></category>
		<category><![CDATA[Business Angel]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Darlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeregelung]]></category>
		<category><![CDATA[Start-up]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=2882</guid>

					<description><![CDATA[Ob Existenzgründung, Restrukturierungssituation, Expansion oder im Rahmen von Nachfolgeregelungen: Die Gründe für Finanzierungsbedarf bei Unternehmen sind vielfältig. Mal müssen Waren vorfinanziert werden, mal ist eine größere Steuernachzahlung fällig und mal&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="pl-2882"  class="panel-layout" ><div id="pg-2882-0"  class="panel-grid panel-has-style" ><div style="padding-top: 30px; padding-bottom: 30px; " class="panel-row-style panel-row-style-for-2882-0" ><div id="pgc-2882-0-0"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-2882-0-0-0" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child" data-index="0" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p>Ob Existenzgründung, Restrukturierungssituation, Expansion oder im Rahmen von Nachfolgeregelungen: Die Gründe für Finanzierungsbedarf bei Unternehmen sind vielfältig. Mal müssen Waren vorfinanziert werden, mal ist eine größere Steuernachzahlung fällig und mal muss das Geschäft mit einer größeren Investition erst angeschoben werden.</p>
<p>Leider jedoch stoßen die Hausbanken vieler Unternehmen oftmals an ihre Grenzen. Denn Banken benötigen Sicherheiten, die beispielsweise ein Start-up meist nicht bieten kann. Auch ein Warenbestand ist als Sicherheit für Banken i.d.R. nicht geeignet. Es sind demnach alternative Finanzierungsinstrumente zu finden, damit das Unternehmen seine Ziele dennoch erreichen kann.</p>
<p><em><strong>Beteiligungskapital</strong></em></p>
<p>Bereits vor einigen Jahren haben wir schon in einem <a href="https://magazin.jhmc.de/2012/06/30/beteiligungskapital-es-muss-nicht-immer-die-bank-sein/">Artikel darauf hingewiesen, dass es nicht immer die Bank sein muss</a>. Gerade für anspruchsvolle Existenzgründungen, Änderungen in der Gesellschafterstruktur, Expansionen oder Restrukturierungsszenarien kann die Aufnahme von Beteiligungskapital eine interessante Finanzierungsalternative sein.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2882-0-0-1" class="so-panel widget widget_sow-image" data-index="1" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2882"
			
		>
<div class="sow-image-container">
			<a href="http://unternehmensfinanzierungsberatung.de/"
					>
			<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/mouse-593297_1920.jpg" width="1280" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/mouse-593297_1920.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/mouse-593297_1920-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/mouse-593297_1920-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/mouse-593297_1920-1024x682.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/mouse-593297_1920-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/mouse-593297_1920-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/mouse-593297_1920-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" alt="" 		class="so-widget-image"/>
			</a></div>

</div></div><div id="panel-2882-0-0-2" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="2" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p>Soll Beteiligungskapital aufgenommen werden, so bedeutet dies, dass ein Investor Anteile des Unternehmens kauft. Der Investor erwirbt Anteile am Unternehmen und bringt als Gegenleistung Eigenkapital in das Unternehmen ein. Aber auch Konstellationen, in denen der Investor Wirtschaftsleistungen erbringt, sind denkbar, beispielsweise wenn Medienanbieter Unternehmensanteile gegen Werbeplätze erwerben.</p>
<p>So vielfältig wie die Beteiligungsanlässe sind auch die möglichen Investoren: Von Crowdfunding über Business Angels, Venture Capital Gesellschaften, Private Equity Gesellschaften oder Family Offices gibt es die unterschiedlichsten Anbieter von Beteiligungskapital. Abhängig vom jeweiligen Investitionsfokus hängt es von Merkmalen wie Branche oder Unternehmensphase ab, ob das die Beteiligung suchende Unternehmen für den Investor interessant ist. Manche Investoren fokussieren nur auf bestimmte Branchen oder Regionen. Manche Investoren beteiligen sich ausschließlich an Start-ups, andere dagegen suchen nur Unternehmen aus dem Mittelstand.</p>
<p>Eines ist jedoch immer gleich: Wenn ein Unternehmen einen Investor sucht, wird ein fundierter <a href="http://jhmc.de/businessplan">Businessplan</a> benötigt. Dieser sollte neben einer Planungsrechnung auch eine detaillierte und nachvollziehbare Beschreibung des Vorhabens enthalten. Auch eine fundierte Markt- und Wettbewerbsanalyse gehört ebenso in den Businessplan wie die Beschreibung der Aufbauorganisation oder der Produkt- bzw. Dienstleistungspolitik, der Preispolitik, der Distributionspolitik und der Kommunikationspolitik.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2882-0-0-3" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="3" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-da75eb003bf8-2882"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="http://jhmc.de/"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf0a9;"
		style="color: #ffffff" 
		aria-hidden="true"></span>
			jhmc Unternehmensberatung		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2882-0-0-4" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="4" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p>In Zusammenhang mit Unternehmensbeteiligungen ist noch auf die Problematik des sog. <a href="https://magazin.jhmc.de/2018/01/15/vorsicht-falle-investor-gesucht-rip-dealer-gefunden/">Rip-Deals bzw. Vorauszahlungsbetrugs</a> hinzuweisen. Es empfiehlt sich (nicht nur) deshalb, den Beteiligungsprozess von <a href="http://jhmc.de/">erfahrenen Beratern</a> begleiten zu lassen.</p>
<p><em><strong>Weitere alternative Finanzierungsinstrumente</strong></em></p>
<p>Leider sind nicht alle Finanzierungssituationen für die Einwerbung von Beteiligungskapital geeignet. Für die Finanzierung eines Warenbestandes wird man ebenso wenig einen Investor finden wie zum Ausgleich einer unerwarteten Steuernachforderung oder zur Gründung eines Einzelhandelsgeschäfts in der örtlichen Fußgängerzone. Auch die Anschaffung einer Maschine für eine Schreinerei oder Schlosserei ist vielleicht noch über eine Crowdfunding-Plattform möglich. Dennoch wäre dies eigentlich eher eine Situation, in der ein klassisches Darlehen in Frage kommt.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2882-0-0-5" class="so-panel widget widget_sow-image" data-index="5" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2882"
			
		>
<div class="sow-image-container">
			<a href="http://unternehmensfinanzierungsberatung.de/"
					>
			<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/Office-001.jpg" width="1280" height="648" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/Office-001.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/Office-001-300x152.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/Office-001-768x389.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/Office-001-1024x518.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/Office-001-710x359.jpg 710w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Office 001" alt="" 		class="so-widget-image"/>
			</a></div>

</div></div><div id="panel-2882-0-0-6" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="6" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p>Leider haben wir dazu jedoch bereits weiter oben festgestellt, dass die "klassische" Finanzierung über die Hausbank hier oftmals an ihre Grenzen stößt. Allerdings hat sich vor diesem Hintergrund in den letzten Jahren ein Markt alternativer Finanzierungsinstrumente entwickelt. Mittels dieser alternativen Finanzierungsinstrumente können Unternehmer bzw. Unternehmen Darlehen aufnehmen, ohne den klassischen Weg über die Hausbank zu wählen.</p>
<p>Dabei sind diese Finanzierungsalternativen keineswegs Fälle für Unternehmen, die anderswo kein Geld mehr bekommen. Im Gegenteil: Auch hier wird Bonität vorausgesetzt. Allerdings sind die Zinsen meist höher als bei einem klassischen Bankkredit. Dafür jedoch ist es über diese Instrumente möglich, das Vorhaben ohne die von Banken üblicherweise verlangten Sicherheiten zu finanzieren. Im Folgenden stellen wir einige dieser alternativen Finanzierungsinstrumente vor.</p>
<p>Das Portal <a href="http://www.auxmoney.com/start/welcome.php?afid=10015126" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>Auxmoney</strong></em></a> macht sich die Tatsache zu Nutze, dass auf der einen Seite <a href="http://www2.auxmoney.com/kredit/kredit_fuer_selbstaendige/?afid=10015126&amp;a_bid=437c45ee" target="_blank" rel="noopener">Unternehmer bzw. Unternehmen Finanzierungen</a> benötigen. Andererseits bieten Banken ihren Anlegern in Zeiten niedriger Zinsen oftmals nicht wirklich attraktive Anlageprodukte. Deshalb können sich bei Auxmoney nicht nur Kreditsuchende, sondern auch <a href="http://www2.auxmoney.com/geldanlage/top-rendite/?afid=10015126&amp;a_bid=4ed2ae5a" target="_blank" rel="noopener">Anleger registrieren</a>.</p>
<p>Die Anleger geben private Kredite, wobei sie nur einen Teil der jeweiligen Einzelkreditanfrage finanzieren. So erhält ein potentieller Kreditnehmer einen Kredit von vielen privaten Anlegern, die so ihr Risiko auf mehrere Darlehensnehmer streuen.</p>
<p>Ohne Bankgespräch oder einen Businessplan sind so <a href="http://www2.auxmoney.com/kredit/kredit_fuer_selbstaendige/?afid=10015126&amp;a_bid=437c45ee" target="_blank" rel="noopener">Kredite mit Summen von <em><strong>1.000 Euro bis 50.000 Euro</strong></em> für Selbständige</a> möglich. Die Kreditanfrage ist kostenlos und nach wenigen Minuten weiß der Gründer bzw. Unternehmer, ob sein Vorhaben finanziert werden kann.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2882-0-0-7" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="7" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-da75eb003bf8-2882"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="http://www2.auxmoney.com/kredit/kredit_fuer_selbstaendige/?afid=10015126&#038;a_bid=437c45ee"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" target="_blank" rel="noopener noreferrer" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf0a9;"
		style="color: #ffffff" 
		aria-hidden="true"></span>
			Auxmoney - Kredite für Selbständige		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2882-0-0-8" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="8" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">X</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Und wenn eine höhere Finanzierungssumme benötigt wird? Auch das ist möglich. So gibt es beispielsweise eine </span><span style="color: #000000;"><a href="http://surftipps.jhmc.de/kmu-kreditlinie"><em><strong>KMU-Kreditlinie</strong></em></a>, bei der in Zusammenarbeit mit einer Bank mit Sitz in Deutschland Darlehen an Unternehmen vergeben werden. Es sind Darlehen zwischen <em><strong>1.000 Euro</strong></em> und <strong><em>100.000 Euro</em></strong> möglich. Dabei wird eine Kreditlinie in Höhe von ca. <em><strong>10% des Jahresumsatzes</strong></em> eingeräumt.<br /></span></p>
</div>
</div></div><div id="panel-2882-0-0-9" class="so-panel widget widget_sow-image" data-index="9" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2882"
			
		>
<div class="sow-image-container">
			<a href="http://unternehmensfinanzierungsberatung.de/"
					>
			<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/crane-1842747_1920.jpg" width="1280" height="719" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/crane-1842747_1920.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/crane-1842747_1920-300x169.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/crane-1842747_1920-768x431.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/crane-1842747_1920-1024x575.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/crane-1842747_1920-710x399.jpg 710w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" alt="" 		class="so-widget-image"/>
			</a></div>

</div></div><div id="panel-2882-0-0-10" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="10" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p>Das im Rahmen der KMU-Kreditlinie gewährte Darlehen besitzt flexible Kreditlaufzeiten und wird für 12 Monate gewährt. Es kann jedoch auch früher zurückgezahlt werden, ohne dass Vorfälligkeitsgebühren anfallen. Voraussetzungen sind u.a. ein Jahresumsatz von mindestens 10.000 Euro, mindestens vier Monate operative Tätigkeit, ein Unternehmenssitz in Deutschland sowie positive Bonitätsmerkmale.</p>
<p>Für die KMU-Kreditlinie haben wir eine <a href="http://surftipps.jhmc.de/kmu-kreditlinie">Info-Seite</a> erstellt und Informationen zur Vorgehensweise und den Rahmenbedingungen hinterlegt.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2882-0-0-11" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="11" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-da75eb003bf8-2882"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="http://surftipps.jhmc.de/kmu-kreditlinie"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf0a9;"
		style="color: #ffffff" 
		aria-hidden="true"></span>
			KMU Kreditlinie		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2882-0-0-12" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="12" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p>Darüber hinaus gibt es <em><strong>weitere alternative Finanzierungsinstrumente</strong></em>, bei denen beispielsweise <em><strong>mittelständische Unternehmen</strong></em> Darlehen in Größenordnungen zwischen <em><strong>100.000 Euro und 2,5 Mio. Euro</strong></em> erhalten können. Darlehensgeber sind hier beispielsweise Family Offices. Beispiele für mögliche Finanzierungsanlässe sind starkes Wachstum oder ein saisonaler Kapitalbedarf.</p>
<p>Übrigens: Gerne unterstützen wir Sie rund um Businessplan, Investoren, Fördergelder oder weitere alternative Finanzierungsinstrumente. <a href="http://jhmc.de/kontakt">Sprechen Sie uns einfach an</a>.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2882-0-0-13" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="13" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-da75eb003bf8-2882"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="http://jhmc.de/kontakt"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf0a9;"
		style="color: #ffffff" 
		aria-hidden="true"></span>
			jhmc Kontakt		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2882-0-0-14" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="14" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
</div>
</div></div><div id="panel-2882-0-0-15" class="so-panel widget widget_sow-image" data-index="15" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2882"
			
		>
<div class="sow-image-container">
			<a href="http://unternehmensfinanzierungsberatung.de/"
					>
			<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/pneumatics-2147362_1920.jpg" width="1280" height="960" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/pneumatics-2147362_1920.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/pneumatics-2147362_1920-300x225.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/pneumatics-2147362_1920-768x576.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/pneumatics-2147362_1920-1024x768.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/02/pneumatics-2147362_1920-710x533.jpg 710w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" alt="" 		class="so-widget-image"/>
			</a></div>

</div></div><div id="panel-2882-0-0-16" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-last-child" data-index="16" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p>Bildnachweis: jhmc &amp; Pixabay CCO Creative Commons - <a href="https://pixabay.com/de/maus-start-start-up-notizb%C3%BCcher-593297/" target="_blank" rel="noopener">Bild 1</a> - <a href="https://pixabay.com/de/kran-aufhebung-bau-schwer-maschine-1842747/" target="_blank" rel="noopener">Bild 2</a> - <a href="https://pixabay.com/de/pneumatik-druckluft-steuerung-festo-2147362/" target="_blank" rel="noopener">Bild 3</a></p>
</div>
</div></div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorsicht Falle: Investor gesucht &#8211; Rip-Dealer gefunden</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2018/01/15/vorsicht-falle-investor-gesucht-rip-dealer-gefunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 08:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Spam & Konsorten]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Investoren]]></category>
		<category><![CDATA[Rip-Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Start-up]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Vorauszahlungsbetrug]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschussbetrug]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=2418</guid>

					<description><![CDATA[Aufgrund unserer Berichterstattung rund um Rip-Deals melden sich immer wieder Betrugsopfer oder auch Gründer bzw. Unternehmer, die mit Rip-Dealern in Kontakt stehen. Grund genug also, sich dem Thema Vorschussbetrug einmal&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="pl-2418"  class="panel-layout" ><div id="pg-2418-0"  class="panel-grid panel-has-style" ><div style="padding-top: 30px; padding-bottom: 30px; " class="panel-row-style panel-row-style-for-2418-0" ><div id="pgc-2418-0-0"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-2418-0-0-0" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child" data-index="0" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><em>Aufgrund unserer Berichterstattung rund um Rip-Deals melden sich immer wieder Betrugsopfer oder auch Gründer bzw. Unternehmer, die mit Rip-Dealern in Kontakt stehen. Grund genug also, sich dem Thema Vorschussbetrug einmal eingehend zu widmen.</em></p>
<p><em><strong>Rip-Deals: Ein Betrugs-Szenario</strong></em></p>
<p>Bei einem <em><strong>Rip-Deal</strong></em>, auch <em><strong>Vorschussbetrug</strong></em> oder <em><strong>Vorauszahlungsbetrug</strong></em> genannt, treten die Täter als angebliche Käufer für Unternehmen oder andere Wertgegenstände oder auch als Investoren auf. Doch anders, als vom Unternehmer oder Gründer erhofft, kommt es nicht zur ersehnten Transaktion.</p>
<p>Denn <em><strong>Rip-Dealer sind Verbrecher</strong></em>. Der Betrug findet in zwei Varianten statt: Entweder wird dem Unternehmer glaubhaft gemacht, er müsse vorab irgendeine Transaktionsgebühr, eine Versicherung oder ein Beraterhonorar zahlen. Oder er soll eine größere Summe Bargeld ausländischer Währung in Euro wechseln. In beiden Fällen ist man hinterher nur sein Geld los. Denn nach Zahlung der Transaktionsgebühr passiert gar nichts. <em><strong>Es wird kein Investment geben und die Rip-Dealer tauchen einfach unter</strong></em>. Und im zweiten Fall wird man feststellen, dass man für sein gutes Geld keine ausländischen Banknoten, sondern <em><strong>Falschgeld</strong></em> erhalten hat.</p>
<p>Hier noch ein <em><strong>Warnhinweis</strong></em>: Bei Rip-Dealern handelt es sich um <em><strong>international agierende organisierte Verbrecherbanden</strong></em>, die auch <em><strong>gewaltbereit</strong></em> sind. Lassen Sie sich nicht auf diese Banden ein und brechen Sie den Kontakt sofort ab.</p>
<p><em><strong>Wie treten die Vorschussbetrüger mit Unternehmern in Kontakt?</strong></em></p>
<p>Rip-Dealer durchsuchen gezielt Internet-Portale nach Einträgen, in denen Unternehmer ihr Unternehmen ganz oder in Teilen zum Verkauf anbieten. Sie reagieren demnach auf Inserate in Unternehmensbörsen und treten immer dann in Erscheinung, wenn Käufer oder Investoren für ein Unternehmen, Immobilien oder andere werthaltige Gegenstände gesucht werden.</p>
<p>Möchte ein Unternehmer sein Unternehmen verkaufen oder sucht er einen Investor, so sollte er einen <a href="http://jhmc.de/">sachkundigen Berater</a> beauftragen, um das Vorhaben fachgerecht zu begleiten. In diesem Zusammenhang wird der Berater zwar auch sein persönliches Netzwerk einbringen. Dennoch wird auch der Berater Inserate in den einschlägigen <a href="http://easywebcity.de/unternehmensboersen-finanzierung/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmensbörsen</a> veröffentlichen. Auch diese werden die Rip-Dealer demnach finden. Erfahrene Berater sortieren diese "Anfragen" aber von vorneherein aus.</p>
<p>Rip-Dealer nutzen die in den einschlägigen Unternehmensmärkten hinterlegten Kontaktdaten, um dann mit dem Inserenten in Kontakt zu treten. Da die Vorschussbetrüger als kriminelle Banden organisiert sind, gibt es "Zuarbeiter", die nichts anderes machen, als die genannten Internetportale zu durchstöbern und mit Unternehmern oder Gründern in Kontakt zu treten.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1005476_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2725" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1005476_1280.jpg" alt="" width="1280" height="851" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1005476_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1005476_1280-300x199.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1005476_1280-768x511.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1005476_1280-1024x681.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1005476_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1005476_1280-710x472.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1005476_1280-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p><em><strong>Woran erkennt man Rip-Dealer?</strong></em></p>
<p>Der Vorschussbetrüger wird per E-Mail, per Telefon oder auch durch die Nachrichtenfunktion des jeweiligen Internet-Portals bzw. Unternehmensmarktes mit dem Inserenten in Kontakt treten. Erstes Indiz: Oftmals wird der angebliche Unternehmens-Käufer oder Investor unter einem <em><strong>ausländische Namen</strong></em> auftreten. Weiter wird er mit großer Wahrscheinlichkeit eine E-Mail-Adresse eines <em><strong>kostenlosen E-Mail-Dienstes</strong></em> nutzen.</p>
<p>Leider rüsten die Rip-Dealer immer wieder auf und so wird es auch Varianten geben, bei denen die Vorschussbetrüger sogar ganz passabel aussehende Webseiten betreiben und entsprechend auch E-Mails mit der Domain der Webseite versenden. Dabei wird es sich jedoch immer um eine <em><strong>im Ausland registrierte Domain</strong></em> handeln. Denn mit einer de-Domain wären die Rip-Dealer verpflichtet, ein Impressum zu führen.</p>
<p>Ein weiterer Hinweis auf Rip-Dealer: <em><strong>Man kann sie nicht googeln</strong></em>. Denn die Namen sind entweder so gewählt, dass sie "Allerweltsnamen" sind, zu denen Google unzählige Treffer findet. Oder aber es gibt bekannte oder prominente "Namensvettern", die die Suchergebnisse bei Google überlagern. Weiter wird man feststellen, dass es keine belastbaren Profile der angeblichen Investoren in den <a href="https://magazin.jhmc.de/2018/01/09/social-media-kanaele/">einschlägigen sozialen Netzwerken</a> gibt. Und wenn sie dann doch mal auftauchen, was bei LinkedIn oder XING manchmal der Fall ist, dann handelt es sich um inhaltsleere und deshalb nichtssagende Profile in der kostenlosen Basisvariante dieser Netzwerke.</p>
<p>Kann man die angeblichen Käufer bzw. Investoren doch googeln, so tauchen die Namen i.d.R. auf Webseiten auf, die sich mit Betrugsszenarien befassen. Dann steht zu erwarten, dass die angeblichen Käufer oder Investoren in Kürze unter anderen Namen wieder auftauchen.</p>
<p>Ein weiteres Indiz kann die <em><strong>E-Mail</strong></em> oder <em><strong>Nachricht</strong></em> sein, mit der die Rip-Dealer mit dem Gründer oder Unternehmer (oder seinem Berater) in Kontakt treten: So hatten wir erst vor Kurzem den Fall, dass wir zwei identische Nachrichten auf gleich zwei Projekte erhielten, die in einer Unternehmensbörse inseriert waren. Allerdings sind die Geschäftsmodelle, Zielgruppen und Investitionssummen vollkommen unterschiedlich. Investoren haben jedoch einen Investitionsfokus. Sie investieren nicht blind in alles, was sich nicht schnell genug ducken kann. Wenn also eine völlig <em><strong>nichtssagende Nachricht ohne jeden Projektbezug</strong></em> bei Ihnen eingeht, sollten Sie vorsichtig werden. Erst Recht, wenn die E-Mail oder die Nachricht auch noch in gebrochenem Deutsch verfasst ist.</p>
<p>Sollten gleich mehrere dieser Kriterien zutreffen so können Sie sicher sein, dass Sie es mit Rip-Dealern zu tun haben, die einen Vorauszahlungsbetrug vorbereiten.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1508440_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2778" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1508440_1280.jpg" alt="" width="1280" height="851" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1508440_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1508440_1280-300x199.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1508440_1280-768x511.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1508440_1280-1024x681.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1508440_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1508440_1280-710x472.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1508440_1280-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p><em><strong>Wenn das Angebot zu schön ist, um wahr zu sein</strong></em></p>
<p>Niemand kauft die Katze im Sack. Wenn sich also ein potentieller Käufer oder ein potentieller Investor für ein Unternehmen bzw. ein Investment interessiert, dann wird er eine <a href="https://magazin.jhmc.de/2017/04/04/due-diligence-unternehmen-auf-dem-pruefstand/">Due Diligence</a> durchführen, also dieses Investment prüfen. Ganz anders die Rip-Dealer: Statt kritischer Fragen und anstelle einer fundierten Analyse schicken die Rip-Dealer ohne nähere Prüfung <a href="https://magazin.jhmc.de/2013/06/23/rip-deals-in-der-bargeldlosen-variante/">obskure Darlehensverträge</a>, die natürlich das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt werden könnten.</p>
<p>Auch die Konditionen sind meist extrem verlockend. Vorsicht also: Verspricht Ihnen jemand <em><strong>ohne nähere Prüfung</strong></em> und - wie mitunter berichtet - <em><strong>ohne vorherigen persönlichen Kontakt</strong></em> Darlehen oder Investments <em><strong>zu unfassbar traumhaften Konditionen</strong></em>, dann dient dies nur dazu, die potentiellen Betrugsopfer unvorsichtig zu machen.</p>
<p>Weiter sollten Sie vorsichtig sein, wenn der angebliche Investorenkontakt <em><strong>ausschließlich aus dem Ausland</strong></em> agiert. Seriöse Investoren werden entweder ihren Sitz oder eine Niederlassung in Deutschland haben oder sich durch in Deutschland niedergelassene Unternehmen vertreten lassen. Denn der Kauf eines Unternehmens oder das Eingehen einer Unternehmensbeteiligung ist ein komplexer Sachverhalt, bei dem viele betriebswirtschaftliche, steuerliche und juristische Aspekte zu bedenken sind. Da reicht ein per E-Mail oder Fax übermittelter "Darlehensvertrag" mit nur wenigen Seiten nicht aus.</p>
<p>Übrigens gibt es auch einen weiteren naheliegenden Grund, weshalb die Täter aus dem Ausland agieren: Denn je mehr Landesgrenzen im Weg sind, desto schwieriger ist die strafrechtliche Verfolgung.</p>
<p><em><strong>Welche Varianten des Rip-Deals gibt es?</strong> </em></p>
<p>Wie bereits weiter oben beschrieben gibt es zwei Varianten des Rip-Deals: Eine bargeldlose Variante und eine Variante, bei der Bargeld im Spiel ist.</p>
<p>Bei der <em><strong>bargeldlosen Variante</strong></em> werden die Täter im Verlauf der Verhandlungen feststellen, dass man sich nun handelseinig sei. Damit die Transaktion jedoch vollzogen werden könne, müsse man nun eine Vorauszahlung leisten - daher auch die deutschen Bezeichnungen Vorschussbetrug oder Vorauszahlungsbetrug. Die erwartete Vorauszahlung wird mit Honoraren für Anwälte, Notare oder Berater begründet. Weitere häufig zitierte Begründungen sind Bereitstellungsgebühren oder der für den Gründer bzw. Unternehmer verpflichtende Abschluss einer Lebensversicherung zur Absicherung des Investments.</p>
<p>Allerdings soll die Vorauszahlung stets auf ein <em><strong>Konto im Ausland</strong></em> geleistet werden. <em><strong>Sobald die Vorauszahlung geleistet wurde, ist der Vorauszahlungsbetrug vollzogen</strong></em> und man hört nie wieder etwas von den Rip-Dealern. Zumindest nichts Substantielles, denn wir haben auch schon Unternehmer kennengelernt, die mit Hinhalte-Parolen auch noch monatelang nach dem vollzogenen Betrug an der Nase herumgeführt wurden. Auch dies dient natürlich nur der Verschleierung. Denn je länger es dauert, bis dem Opfer der Betrug bewusst wird, desto schwieriger ist wiederum die strafrechtliche Verfolgung. Und das Geld ist bis dahin natürlich ebenfalls unwiederbringlich verloren.</p>
<p>Telefonischen Kontakt hat man mit den Rip-Dealern übrigens ausschließlich <em><strong>per Mobilfunk</strong></em>. Kein Wunder, denn Prepaid-Handys sind nicht vertragsgebunden und somit ist die dahinter stehende Telefonnummer nicht zwingend auch einer real existierenden Person zuzuordnen. Ideal also für Leute, die mit gefälschter Identität und unter falschem Namen aus dem Ausland in Sachen Betrug unterwegs sind.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1163230_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2795" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1163230_1280.jpg" alt="" width="1280" height="960" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1163230_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1163230_1280-300x225.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1163230_1280-768x576.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1163230_1280-1024x768.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/money-1163230_1280-710x533.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>In der zweiten Variante des Rip-Deals ist dagegen <em><strong>Bargeld</strong></em> im Spiel. Dabei <em><strong>trifft man die Rip-Dealer persönlich</strong></em> und muss dazu ins <em><strong>Ausland fahren</strong></em>. Denn im Ausland ist das Betrugsopfer nicht ortskundig und stößt zudem später bei der Polizei auf sprachliche Barrieren. Wieder einmal geht es also darum, die Flucht zu vereinfachen und die Strafverfolgung zu erschweren. Als offensichtlich beliebte Ziele im Ausland werden immer wieder besonders häufig die Städte <em><strong>Mailand</strong></em> und <em><strong>Amsterdam</strong></em> genannt.</p>
<p>Wie aber funktioniert der <em><strong>Bargeld-Rip-Deal</strong></em>? Nehmen wir an, Sie benötigen für ein Start-up ein Investment in Höhe von <em><strong>500.000 Euro</strong></em>. Der Rip-Dealer wird jedoch anbieten, Ihnen <em><strong>650.000</strong></em> Euro zu zahlen. Die Begründung wird lauten, dass z-B. seine Familie in einer Branche arbeitet, in der sehr viel Bargeld im Umlauf ist, beispielsweise im Diamantengeschäft. Der Rip-Dealer wird weiter behaupten, dass es schwierig sei, so viel Bargeld bei Banken einzuzahlen oder in Euro zu wechseln. Er wird deshalb vorschlagen, das Geld in <em><strong>US-Dollar, Schweizer Franken</strong></em> oder einer ähnlichen ausländischen Währung auszuhändigen. Die Differenz in Höhe von <em><strong>150.000 Euro</strong></em> soll das Betrugsopfer dem Rip-Dealer in bar und in Euro zurückzahlen.</p>
<p>Auf diesen Termin zum Geldwechseln <em><strong>sollte man sich niemals</strong></em>, auch nicht aus Neugier, <em><strong>einlassen</strong></em>. Denn die Rip-Dealer werden versuchen, dem Betrugsopfer Falschgeld anzudrehen und ihm im Gegenzug die - bleiben wir bei der oben zitierten Summe - echten 150.000 Euro abzunehmen. Wer versucht, die Rip-Dealer daran zu hindern, muss mit <em><strong>massiver Gewaltanwendung</strong></em> rechnen.</p>
<p><em><strong>Besser gleich mit professioneller Unterstützung arbeiten</strong></em></p>
<p>Es empfiehlt sich demnach, die Suche nach Investoren oder eine Nachfolgeregelung professionell begleiten zu lassen. Übrigens: <a href="http://jhmc.de/">Gerne unterstützen wir Sie</a> rund um Ihren Businessplan oder auch bei der Suche nach einem Unternehmensnachfolger oder Investor. <a href="http://jhmc.de/kontakt">Sprechen Sie uns einfach an</a>.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2418-0-0-1" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="1" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-012c6ebc71b5-2418"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="http://jhmc.de/unternehmensnachfolge-ma"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
							<div class="sow-icon-image" style="background-image: url(https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/04/jhmc-Button-001.png)"></div>
				
			jhmc - Unternehmensnachfolge / Mergers &amp; Acquisitions		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2418-0-0-2" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="2" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p>Weitere Berichte rund um Rip-Deals bzw. Vorschussbetrug: </p>
</div>
</div></div><div id="panel-2418-0-0-3" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="3" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-012c6ebc71b5-2418"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="https://magazin.jhmc.de/tag/rip-deal/"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
							<div class="sow-icon-image" style="background-image: url(https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/04/jhmc-Button-001.png)"></div>
				
			Rip Deals - Berichte im jhmc Magazin		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2418-0-0-4" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-last-child" data-index="4" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p>Bildnachweis: Pixabay CCO Public Domain - <a href="https://pixabay.com/de/geldscheine-euro-banknoten-209104/" target="_blank" rel="noopener">Bild 1</a> - <a href="https://pixabay.com/de/geld-geldscheine-euro-banknote-1005476/" target="_blank" rel="noopener">Bild 2</a> - <a href="https://pixabay.com/de/geld-scheine-euro-scheine-w%C3%A4hrung-1508440/" target="_blank" rel="noopener">Bild 3</a> - <a href="https://pixabay.com/de/geld-euro-scheine-w%C3%A4hrung-1163230/" target="_blank" rel="noopener">Bild 4</a></p>
</div>
</div></div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geschäftsreisen &#8211; Reisekosten sparen durch Reisepreisvergleich</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2018/01/11/geschaeftsreisen-reisekosten-sparen-durch-reisepreisvergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2018 09:53:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Flugreise]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsreise]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Kosteneinsparungspotential]]></category>
		<category><![CDATA[Mietwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierungspotentiale]]></category>
		<category><![CDATA[Pauschalreise]]></category>
		<category><![CDATA[Reisepreisvergleich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=2524</guid>

					<description><![CDATA[Sparen bei Geschäftsreisen Schlaue Unternehmer sparen bei Geschäftsreisen. Denn der Gewinn ist schließlich der Umsatz abzüglich der Kosten. Doch leider sind Reisekosten vielfach unvermeidlich: Ob Messen, Vertriebsreisen, Kongresse oder Reisen&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="pl-2524"  class="panel-layout" ><div id="pg-2524-0"  class="panel-grid panel-has-style" ><div style="padding-top: 30px; padding-bottom: 30px; " class="panel-row-style panel-row-style-for-2524-0" ><div id="pgc-2524-0-0"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-2524-0-0-0" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child" data-index="0" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><em><strong>Sparen bei Geschäftsreisen</strong></em></p>
<p>Schlaue Unternehmer sparen bei Geschäftsreisen. Denn der <a href="https://magazin.jhmc.de/2016/12/15/guck-mal-was-der-verdient-oder-ein-bwl-crashkurs-am-beispiel-einer-kirmes-pommesbude/">Gewinn ist schließlich der Umsatz abzüglich der Kosten</a>. Doch leider sind Reisekosten vielfach unvermeidlich: Ob Messen, Vertriebsreisen, Kongresse oder Reisen von Montageteams im Einsatz: Unternehmen entstehen Kosten durch Geschäftsreisen.</p>
<p>Unsere Erfahrung aus der <a href="http://jhmc.de/organisationsberatung">Organisationsberatung</a> lehrt: Es gibt meist nicht den einen großen Kostentreiber. Vielmehr sind es hier ein paar Euro und da ein paar Euro, die durch Ineffizienzen oder nicht identifizierte Kosteneinsparungspotentiale verloren gehen. Die einzelne Position fällt dabei oft gar nicht besonders auf. Denn es sind ja vermeintlich "nur ein paar Euro". In der Summe kommen schnell größere Beträge zusammen und so lässt sich der Gewinn mitunter ohne großen Aufwand steigern. Und wer hat nicht gerne am Ende des Jahres ein paar Euro mehr auf dem Geschäftskonto?</p>
<p>Schlaue Unternehmer maximieren ihren Gewinn und nutzen die durch einfache Optimierung gewonnene zusätzliche Liquidität: Sie sparen beispielsweise bei Geschäftsreisen Reisekosten durch Reisepreisvergleich. Ob Hotel, Flug, Mietwagen oder Pauschalreise - jeder Euro zählt.</p>
</div>
</div></div></div></div></div><div id="pg-2524-1"  class="panel-grid panel-has-style" ><div style="padding-top: 30px; padding-bottom: 30px; " class="panel-row-style panel-row-style-for-2524-1" ><div id="pgc-2524-1-0"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-2524-1-0-0" class="so-panel widget widget_sow-image panel-first-child" data-index="1" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2524"
			
		>
<div class="sow-image-container">
			<a href="https://surftipps.jhmc.de/hotel-vergleichsrechner"
					>
			<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/architecture-1515475_1280.jpg" width="1280" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/architecture-1515475_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/architecture-1515475_1280-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/architecture-1515475_1280-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/architecture-1515475_1280-1024x682.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/architecture-1515475_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/architecture-1515475_1280-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/architecture-1515475_1280-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" alt="" 		class="so-widget-image"/>
			</a></div>

</div></div><div id="panel-2524-1-0-1" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="2" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://surftipps.jhmc.de/hotel-vergleichsrechner">Reisepreisvergleich: Hotels buchen</a></p>
</div>
</div></div><div id="panel-2524-1-0-2" class="so-panel widget widget_sow-image" data-index="3" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2524"
			
		>
<div class="sow-image-container">
			<a href="https://surftipps.jhmc.de/mietwagen-vergleichsrechner"
					>
			<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mercedes-564949_1280.jpg" width="1280" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mercedes-564949_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mercedes-564949_1280-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mercedes-564949_1280-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mercedes-564949_1280-1024x682.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mercedes-564949_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mercedes-564949_1280-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mercedes-564949_1280-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" alt="" 		class="so-widget-image"/>
			</a></div>

</div></div><div id="panel-2524-1-0-3" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-last-child" data-index="4" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://surftipps.jhmc.de/mietwagen-vergleichsrechner">Reisepreisvergleich: Mietwagen buchen</a></p>
</div>
</div></div></div><div id="pgc-2524-1-1"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-2524-1-1-0" class="so-panel widget widget_sow-image panel-first-child" data-index="5" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2524"
			
		>
<div class="sow-image-container">
			<a href="https://surftipps.jhmc.de/fluege-vergleichsrechner"
					>
			<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/plane-841441_1280.jpg" width="1280" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/plane-841441_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/plane-841441_1280-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/plane-841441_1280-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/plane-841441_1280-1024x682.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/plane-841441_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/plane-841441_1280-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/plane-841441_1280-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" alt="" 		class="so-widget-image"/>
			</a></div>

</div></div><div id="panel-2524-1-1-1" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="6" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://surftipps.jhmc.de/fluege-vergleichsrechner">Reisepreisvergleich: Flüge buchen</a></p>
</div>
</div></div><div id="panel-2524-1-1-2" class="so-panel widget widget_sow-image" data-index="7" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2524"
			
		>
<div class="sow-image-container">
			<a href="https://surftipps.jhmc.de/pauschalreise-vergleichsrechner"
					>
			<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/polynesia-3021072_1280.jpg" width="1280" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/polynesia-3021072_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/polynesia-3021072_1280-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/polynesia-3021072_1280-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/polynesia-3021072_1280-1024x682.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/polynesia-3021072_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/polynesia-3021072_1280-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/polynesia-3021072_1280-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" alt="" 		class="so-widget-image"/>
			</a></div>

</div></div><div id="panel-2524-1-1-3" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-last-child" data-index="8" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://surftipps.jhmc.de/pauschalreise-vergleichsrechner">Reisepreisvergleich: Pauschalreisen buchen</a></p>
</div>
</div></div></div></div></div><div id="pg-2524-2"  class="panel-grid panel-has-style" ><div style="padding-top: 30px; padding-bottom: 30px; " class="panel-row-style panel-row-style-for-2524-2" ><div id="pgc-2524-2-0"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-2524-2-0-0" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child" data-index="9" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><em><strong>Warum sind die Reisen hier günstiger?</strong></em></p>
<p>Im Internet gibt es diverse Portale, auf denen Reisen angeboten werden. So stellt z.B. ein Hotel seine verfügbaren Zimmer in unterschiedlichen Buchungsportalen ein. Allerdings kann es sein, dass zu bestimmten Zeiten auf manchen Portalen die entsprechenden Zimmer günstiger angeboten werden als auf anderen Buchungsportalen. Hier setzen Portale zum Reisepreisvergleich an. Denn sie durchsuchen die Reise-Buchungsportale und vergleichen die dort hinterlegten Preise. Ist z.B. ein bestimmtes Hotel oder eine Pauschalreise nun auf einem bestimmten Portal günstiger als anderswo, bekommen Sie im Reisepreisvergleich das günstigste Angebot für dieses Hotel oder diese Pauschalreise angezeigt.</p>
<p><em><strong>Hotel-Vergleichsrechner</strong></em></p>
<p>Hier sparen Sie Hotelkosten auf Ihren Geschäftsreisen: Der Hotel-Vergleichsrechner durchsucht Hotelportale und findet das beste Angebot aus über 1 Mio. Hotels weltweit.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2524-2-0-1" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="10" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2524"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="https://surftipps.jhmc.de/hotel-vergleichsrechner"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf236;"
		style="color: #545454" 
		aria-hidden="true"></span>
			Hotel-Vergleichsrechner		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2524-2-0-2" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="11" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p><em><strong>Flüge-Vergleichsrechner</strong></em></p>
<p>Auch bei Flügen können Geschäftsreisende bares Geld sparen. Schlaue Unternehmer nutzen deshalb den Flugpreisvergleich: Der Flüge-Vergleichsrechner durchsucht die Angebote aller Airlines auf allen Reise-Buchungsportalen und findet das günstigste Angebot. Auch hier können Unternehmen also schnell einige hundert Euro pro Flug einsparen. </p>
</div>
</div></div><div id="panel-2524-2-0-3" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="12" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2524"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="https://surftipps.jhmc.de/fluege-vergleichsrechner"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf072;"
		style="color: #545454" 
		aria-hidden="true"></span>
			Flüge-Vergleichsrechner		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2524-2-0-4" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="13" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
</div>
</div></div><div id="panel-2524-2-0-5" class="so-panel widget widget_sow-image" data-index="14" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2524"
			
		>
<div class="sow-image-container">
		<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/airbus-2132610_1280.jpg" width="1280" height="719" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/airbus-2132610_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/airbus-2132610_1280-300x169.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/airbus-2132610_1280-768x431.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/airbus-2132610_1280-1024x575.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/airbus-2132610_1280-710x399.jpg 710w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" alt="" 		class="so-widget-image"/>
	</div>

</div></div><div id="panel-2524-2-0-6" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="15" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p><em><strong>Mietwagen-Vergleichsrechner</strong></em></p>
<p>Was bei Hotels und Flügen funktioniert, funktioniert natürlich auch bei Mietwagen. Denn häufig benötigen Geschäftsreisende vor Ort auch einen fahrbaren Untersatz. Der Mietwagen-Vergleichsrechner durchsucht die Angebote aller Autovermieter auf zahlreichen Buchungsportalen und findet so den besten Preis. Auch hier kann Ihr Unternehmen also bares Geld sparen und somit den Gewinn maximieren. </p>
</div>
</div></div><div id="panel-2524-2-0-7" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="16" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2524"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="https://surftipps.jhmc.de/mietwagen-vergleichsrechner"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf1b9;"
		style="color: #545454" 
		aria-hidden="true"></span>
			Mietwagen-Vergleichsrechner		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2524-2-0-8" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="17" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p><em><strong>Pauschalreise-Vergleichsrechner</strong></em></p>
<p>Auch Unternehmer und natürlich auch ihre Mitarbeiter fahren mal in den wohlverdienten Urlaub. Auch hier lässt sich Geld sparen - auch wenn die eigene Urlaubsreise natürlich nicht zur Gewinnmaximierung des Unternehmens beiträgt. Aber was bei einem Unternehmen funktioniert, schont natürlich auch den privaten Geldbeutel. Der Pauschalreise-Vergleichsrechner durchsucht Buchungsportale nach dem günstigsten Angebot und findet den besten Preis für Pauschalreisen. </p>
</div>
</div></div><div id="panel-2524-2-0-9" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="18" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2524"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="https://surftipps.jhmc.de/pauschalreise-vergleichsrechner"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf03e;"
		style="color: #545454" 
		aria-hidden="true"></span>
			Pauschalreise-Vergleichsrechner		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2524-2-0-10" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-last-child" data-index="19" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p><a href="http://alte-steine.reisen/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2602" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/beach-1236581_1280.jpg" alt="" width="1280" height="719" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/beach-1236581_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/beach-1236581_1280-300x169.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/beach-1236581_1280-768x431.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/beach-1236581_1280-1024x575.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/beach-1236581_1280-710x399.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Hier finden Sie die Reise-Vergleichsrechner noch einmal in der Übersicht.</p>
</div>
</div></div></div></div></div><div id="pg-2524-3"  class="panel-grid panel-has-style" ><div style="padding-top: 30px; padding-bottom: 30px; " class="panel-row-style panel-row-style-for-2524-3" ><div id="pgc-2524-3-0"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-2524-3-0-0" class="so-panel widget widget_sow-button panel-first-child" data-index="20" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2524"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="http://surftipps.jhmc.de/hotel-vergleichsrechner"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf236;"
		style="color: #545454" 
		aria-hidden="true"></span>
			Hotel-Vergleichsrechner		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2524-3-0-1" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="21" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
</div>
</div></div><div id="panel-2524-3-0-2" class="so-panel widget widget_sow-button panel-last-child" data-index="22" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2524"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="http://surftipps.jhmc.de/mietwagen-vergleichsrechner"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf1b9;"
		style="color: #545454" 
		aria-hidden="true"></span>
			Mietwagen-Vergleichsrechner		</span>
			</a>
	</div>
</div></div></div><div id="pgc-2524-3-1"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-2524-3-1-0" class="so-panel widget widget_sow-button panel-first-child" data-index="23" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2524"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="http://surftipps.jhmc.de/fluege-vergleichsrechner"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf072;"
		style="color: #545454" 
		aria-hidden="true"></span>
			Flüge-Vergleichsrechner		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2524-3-1-1" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="24" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
</div>
</div></div><div id="panel-2524-3-1-2" class="so-panel widget widget_sow-button panel-last-child" data-index="25" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2524"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="http://surftipps.jhmc.de/pauschalreise-vergleichsrechner"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf03e;"
		style="color: #545454" 
		aria-hidden="true"></span>
			Pauschalreise-Vergleichsrechner		</span>
			</a>
	</div>
</div></div></div></div></div><div id="pg-2524-4"  class="panel-grid panel-has-style" ><div style="padding-top: 30px; padding-bottom: 30px; " class="panel-row-style panel-row-style-for-2524-4" ><div id="pgc-2524-4-0"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-2524-4-0-0" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child" data-index="26" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p>Am Beispiel der Realisierung von Kosteneinsparungspotentialen bei Geschäftsreisen wird deutlich, dass wir durchaus neue und kreative Wege bei der Unterstützung unserer Mandanten bei der Gewinnmaximierung gehen. Gerne <a href="http://jhmc.de/" target="_self" rel="noopener">beraten wir Sie</a> ausführlich rund um Ihre <a href="http://jhmc.de/organisationsberatung">Organisation</a> sowie zu Optimierungs- und Kosteneinsparungspotentialen Ihres Unternehmens.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2524-4-0-1" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="27" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-012c6ebc71b5-2524"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="http://jhmc.de/organisationsberatung"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
							<div class="sow-icon-image" style="background-image: url(https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/04/jhmc-Button-001.png)"></div>
				
			jhmc - Organisationsberatung		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2524-4-0-2" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="28" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
</div>
</div></div><div id="panel-2524-4-0-3" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="29" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2524"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="https://alte-steine.reisen/"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" target="_blank" rel="noopener noreferrer" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf072;"
		style="color: #545454" 
		aria-hidden="true"></span>
			alte-steine.reisen - Reisemagazin &amp; Reise-Buchungsportal		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2524-4-0-4" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="30" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
</div>
</div></div><div id="panel-2524-4-0-5" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-last-child" data-index="31" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p>Bildnachweis: Pixabay CCO Creative Commons - <a href="https://pixabay.com/de/haus-charlie-hotel-tuttlingen-bunt-1961181/" target="_blank" rel="noopener">Bild 1</a> - <a href="https://pixabay.com/de/architektur-medienhafen-d%C3%BCsseldorf-1515475/" target="_blank" rel="noopener">Bild 2</a> - <a href="https://pixabay.com/de/flugzeug-reise-wandern-wunder-841441/" target="_blank" rel="noopener">Bild 3</a> - <a href="https://pixabay.com/de/mercedes-logo-auto-stern-radkappe-564949/" target="_blank" rel="noopener">Bild 4</a> - <a href="https://pixabay.com/de/polynesien-franz%C3%B6sisch-polynesien-3021072/" target="_blank" rel="noopener">Bild 5</a> - <a href="https://pixabay.com/de/airbus-a380-flugzeug-2132610/" target="_blank" rel="noopener">Bild 6</a> - <a href="https://pixabay.com/de/strand-dominikanische-republik-1236581/" target="_blank" rel="noopener">Bild 7</a></p>
</div>
</div></div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kostenlose Programme zur Grafikbearbeitung</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2018/01/10/kostenlose-programme-zur-grafikbearbeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2018 17:23:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Grafikbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[virales Marketing]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=2294</guid>

					<description><![CDATA[Grafikprogramme in Unternehmen Bilder sagen bekanntlich mehr als 1.000 Worte. Und deshalb werden sie in Präsentationen oder in der Unternehmenskommunikation auch gerne genutzt. Oftmals wird eine Grafikagentur beauftragt. Aber es&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="pl-2294"  class="panel-layout" ><div id="pg-2294-0"  class="panel-grid panel-has-style" ><div style="padding-top: 30px; padding-bottom: 30px; " class="panel-row-style panel-row-style-for-2294-0" ><div id="pgc-2294-0-0"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-2294-0-0-0" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child" data-index="0" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><em><strong>Grafikprogramme in Unternehmen</strong></em></p>
<p>Bilder sagen bekanntlich mehr als 1.000 Worte. Und deshalb werden sie in Präsentationen oder in der Unternehmenskommunikation auch gerne genutzt.</p>
<p>Oftmals wird eine Grafikagentur beauftragt. Aber es gibt auch Fälle, in denen es nicht notwendig oder zu aufwändig ist, dies an einen externen Dienstleister zu delegieren. Ein gutes Beispiel dafür sind Blogbeiträge im <a href="https://magazin.jhmc.de/2018/01/09/social-media-kanaele/">Corporate Blog</a>, die mit Bildern aufgewertet werden sollen.</p>
<p>Doch das Auge isst bekanntlich mit. Und wenn man schon Bilder einsetzt, dann sollen sie auch die beabsichtigte Wirkung erzielen. Hier bieten Bildbearbeitungsprogramme Möglichkeiten, Bilder und Grafiken an die entsprechenden Vorgaben und Anforderungen anzupassen.</p>
<p><em><strong>Grafikbearbeitungsprogramme: Kaufen oder Einsatz kostenloser Software?</strong></em></p>
<p>Grundsätzlich steht jedes Unternehmen vor der Entscheidung, <em><strong>entweder Software zu kaufen</strong></em> oder auf <em><strong>kostenlose Software</strong></em> zurückzugreifen. "Was nichts kostet, das ist auch nichts" - das alte Sprichwort stimmt hier nicht wirklich. Tatsächlich gibt es kostenlose Open Source Grafikbearbeitungsprogramme mit einem beachtlichen Leistungsumfang.</p>
<p>Der <em><strong>Vorteil</strong></em> kostenloser Programme liegt auf der Hand: Sie sind kostenlos und belasten somit nicht das Budget. Mitunter haben sie dabei einen <em><strong>Leistungsumfang</strong></em>, der sich vor professionellen Anwendungen nicht verstecken muss.</p>
<p>Der <em><strong>Nachteil</strong></em> liegt meist darin, dass es keinen professionellen Support gibt. Tritt also ein Problem auf, so muss man dieses entweder selber beheben oder wiederum einen externen Dienstleister beauftragen.</p>
<p>Die Entscheidung für den Kauf eines Grafikprogramms oder die Nutzung einer kostenlosen Alternative wird deshalb i.d.R. davon abhängen, wie <em><strong>kritisch</strong></em> das Thema Bildbearbeitung für das Unternehmen ist und ob ggf. eine IT-Abteilung schnellen technischen Support bieten kann. Auch sollte man bedenken, dass der <em><strong>Leistungsumfang professioneller Bildbearbeitungssoftware i.d.R. größer</strong></em> ist als bei den kostenlosen Grafikprogrammen. Für <em><strong>kleine und mittelständische Unternehmen mit gelegentlichem Bedarf</strong></em> ist die Nutzung eines kostenlosen Grafikbearbeitungsprogramms jedoch eine interessante Alternative.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-1" class="so-panel widget widget_sow-image" data-index="1" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2294"
			
		>
<div class="sow-image-container">
		<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/color-1241879_1280.jpg" width="1280" height="356" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/color-1241879_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/color-1241879_1280-300x83.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/color-1241879_1280-768x214.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/color-1241879_1280-1024x285.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/color-1241879_1280-710x197.jpg 710w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" alt="" 		class="so-widget-image"/>
	</div>

</div></div><div id="panel-2294-0-0-2" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="2" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p><em><strong>Wo kommen Bilder und Grafiken her?</strong></em></p>
<p>Mitunter können Unternehmen auf eigene Fotos, Grafiken und Bilder zurückgreifen. Oder aber man lässt Fotos durch einen Fotografen erstellen und erwirbt die Bildrechte. Eine weitere Möglichkeit ist der Erwerb von Fotos, Grafiken oder Bildern über die einschlägigen Bilddatenbanken.</p>
<p>Möchte das Unternehmen beispielsweise für Präsentationen oder das <em><strong>Corporate Blog</strong></em> Bilder und Grafiken verwenden und kann jedoch nicht auf eigene Bilder zurückgreifen, so kann das ganz schön ins Geld gehen. Darüber hinaus besteht die Problematik, dass mit dem Erwerb der Lizenz für Bilder und Grafiken dennoch Nutzungseinschränkungen einhergehen können. So kann es z.B. sein, dass bestimmte Nutzungen ausgeschlossen werden und man zusätzliche Lizenzen erwerben muss. Oder aber die Lizenz ist auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Auch hier gibt es jedoch Lösungen wie z.B. <em><strong>Pixabay</strong></em>, die einen riesigen Fundus <em><strong>kostenloser Bilder, Videos und Grafiken</strong></em> bereitstellen.</p>
<p>Übrigens: Kostenlos bedeutet nicht, dass die Bilder keine Urheberrechte hätten. Für die Nutzung und die mögliche Veränderung der Fotos beachten Sie bitte die <em><strong>Lizenzbedingungen</strong></em> der jeweiligen Bilddatenbank bzw. des jeweiligen Bildes. Mit <em><strong>eigenen Fotos, Grafiken oder Bildern</strong></em> ist man dagegen natürlich immer auf der sicheren Seite.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-3" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="3" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2294"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="https://pixabay.com/"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" target="_blank" rel="noopener noreferrer" 	>
		<span>
			
			Pixabay - kostenlose Bilder und Videos mit Creative Commons Lizenz		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-4" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="4" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p><em><strong>Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme</strong></em></p>
<p>Manche Anwendung ist bereits auf dem Rechner vorhanden. So können z.B. unter Windows in der Fotoanzeige bzw. der Fotos-App diverse Bearbeitungen an Bildern vorgenommen werden. Zu den Funktionen zählen das Schneiden oder Drehen von Bildern sowie Veränderungen von Kontrast, Farbton oder Schatten.</p>
<p>Sobald es jedoch etwas anspruchsvoller wird, sind richtige Grafikprogramme gefragt. Im Folgenden stellen wir einige kostenlose Bildbearbeitungsprogramme vor.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-5" class="so-panel widget widget_sow-image" data-index="5" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2294"
			
		>
<div class="sow-image-container">
		<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/paint-2924891_1280.jpg" width="1280" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/paint-2924891_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/paint-2924891_1280-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/paint-2924891_1280-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/paint-2924891_1280-1024x682.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/paint-2924891_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/paint-2924891_1280-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/paint-2924891_1280-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" alt="" 		class="so-widget-image"/>
	</div>

</div></div><div id="panel-2294-0-0-6" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="6" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em><strong>GIMP - kostenloses und freies Grafikprogramm</strong></em></p>
<p>GIMP wird vielfach als das beste erhältliche kostenlose Bildbearbeitungsprogramm bezeichnet. Das <em><strong>pixelbasierte</strong></em> Grafikprogramm besitzt <em><strong>zahlreiche Bearbeitungsfunktionen</strong></em>, die durchaus auch einem professionellen Anspruch genügen. So gibt es diverse Auswahlwerkzeuge, Filter, Werkzeuge zum Zeichnen und Malen usw. Auch werden viele Bildformate unterstützt. Das Anlegen von Ebenen ermöglicht auch komplexere Bildbearbeitungen. </p>
</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-7" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="7" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2294"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="https://www.gimp.org/"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" target="_blank" rel="noopener noreferrer" 	>
		<span>
			
			GIMP - kostenloses und freies Grafikprogramm (Pixel)		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-8" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="8" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p><em><strong>Inkscape - kostenloses Vektor-Grafikprogramm</strong></em></p>
<p>Anders als das pixelbasierte GIMP ist Inkscape ein Bildbearbeitungsprogramm für <em><strong>Vektorgrafiken</strong></em>. Während pixelbasierte Grafiken anschaulich erklärt aus "Rechenkästchen" bestehen und somit beim Vergrößern irgendwann tatsächlich wie ausgemalte Kästchen aussehen, lassen sich Vektorgrafiken beliebig skalieren.</p>
<p>Auch Inkscape hat sehr zahlreiche Funktionen, mit denen sich z.B. Logos entwerfen lassen. Denn insbesondere Logos müssen ja oft in unterschiedlichen Größen und Formaten verfügbar sein und dürfen nicht durch Vergrößerungen unscharf werden. Weiter lassen sich Pixelgrafiken vektorisieren und vielfach verändern. </p>
</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-9" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="9" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2294"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="https://inkscape.org/de/"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" target="_blank" rel="noopener noreferrer" 	>
		<span>
			
			Inkscape - kostenloses und freies Grafikprogramm (Vektor)		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-10" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="10" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p><strong><em>Image Resizer</em></strong></p>
<p>Manchmal benötigt man keine aufwändigen Tools oder Grafikprogramme, sondern muss einfach nur ein <em><strong>Bild auf die richtige Größe</strong></em> bringen. Denn beispielsweise für den Einsatz in Blogs oder auf Webseiten sind die Originale oftmals zu groß und müssen entsprechend <em><strong>verkleinert</strong></em> werden. Damit die Bilder beim Verändern der Größe auch eine <em><strong>ansprechende Qualität behalten</strong></em>, gibt es Programme zum Anpassen der Bildgrößen. Ein Beispiel für ein derartiges Programm ist der Image Resizer.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-11" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="11" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-75fbd56c4dff-2294"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="https://icecreamapps.com/Image-Resizer/"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" target="_blank" rel="noopener noreferrer" 	>
		<span>
			
			Image Resizer - Größe von Bildern anpassen		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-12" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="12" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p>Gerne <a href="http://jhmc.de/" target="_self" rel="noopener">beraten wir Sie</a> ausführlich rund um Marketing und Optimierungs- und Kosteneinsparungspotentiale Ihres Unternehmens.</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-13" class="so-panel widget widget_sow-image" data-index="13" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2294"
			
		>
<div class="sow-image-container">
			<a href="http://jhmc.de/"
					>
			<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/JHMC-Unternehmensberatung-Krefeld-SWF-2018-01-002.jpg" width="1200" height="505" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/JHMC-Unternehmensberatung-Krefeld-SWF-2018-01-002.jpg 1200w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/JHMC-Unternehmensberatung-Krefeld-SWF-2018-01-002-300x126.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/JHMC-Unternehmensberatung-Krefeld-SWF-2018-01-002-768x323.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/JHMC-Unternehmensberatung-Krefeld-SWF-2018-01-002-1024x431.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/JHMC-Unternehmensberatung-Krefeld-SWF-2018-01-002-710x299.jpg 710w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" alt="" 		class="so-widget-image"/>
			</a></div>

</div></div><div id="panel-2294-0-0-14" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="14" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p>Und nun viel Erfolg bei der Bildbearbeitung. 🙂</p>
</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-15" class="so-panel widget widget_sow-button" data-index="15" ><div
			
			class="so-widget-sow-button so-widget-sow-button-atom-da75eb003bf8-2294"
			
		><div class="ow-button-base ow-button-align-center"
>
			<a
					href="https://surftipps.jhmc.de/werkzeuge-fuer-unternehmen"
					class="sowb-button ow-icon-placement-left ow-button-hover" 	>
		<span>
			<span class="sow-icon-fontawesome sow-fas" data-sow-icon="&#xf7d9;"
		style="color: #ffffff" 
		aria-hidden="true"></span>
			Werkzeuge für Unternehmen &amp; weitere Grafik-Programme		</span>
			</a>
	</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-16" class="so-panel widget widget_sow-editor" data-index="16" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
</div>
</div></div><div id="panel-2294-0-0-17" class="so-panel widget widget_sow-image" data-index="17" ><div
			
			class="so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-2294"
			
		>
<div class="sow-image-container">
		<img 
	src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/wood-8196_1280.jpg" width="1280" height="960" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/wood-8196_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/wood-8196_1280-300x225.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/wood-8196_1280-768x576.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/wood-8196_1280-1024x768.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/wood-8196_1280-710x533.jpg 710w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" alt="" 		class="so-widget-image"/>
	</div>

</div></div><div id="panel-2294-0-0-18" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-last-child" data-index="18" ><div
			
			class="so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base"
			
		>
<div class="siteorigin-widget-tinymce textwidget">
	<p><span style="color: #ffffff;">-</span></p>
<p>Bildnachweis: Pixabay CCO Public Domain - <a href="https://pixabay.com/de/holz-bemalt-stangen-bunt-rot-8196/" target="_blank" rel="noopener">Bild 1</a> - <a href="https://pixabay.com/de/farbe-%C3%B6lkreide-bunt-farbspektrum-1241879/" target="_blank" rel="noopener">Bild 2</a> - <a href="https://pixabay.com/de/malen-farbpulver-k%C3%BCnstlerfarbe-2924891/" target="_blank" rel="noopener">Bild 3</a> </p>
</div>
</div></div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Social Media Kanäle</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2018/01/09/social-media-kanaele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 22:28:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[virales Marketing]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=2241</guid>

					<description><![CDATA[Welche Social Media Kanäle gibt es und welche passen zu welchem Unternehmen? Der folgende Artikel stellt diverse Social Media Plattformen vor und erläutert, wie diese für die Unternehmenskommunikation genutzt werden&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Social Media Kanäle gibt es und welche passen zu welchem Unternehmen? Der folgende Artikel stellt diverse Social Media Plattformen vor und erläutert, wie diese für die Unternehmenskommunikation genutzt werden können.</p>
<p>Wichtig ist, diesen Artikel immer im Kontext seiner Entstehungszeit zu sehen. In einigen Jahren kann die Bewertung der hier vorgestellten Social Media Plattformen nämlich ganz anders ausfallen. Denn das Internet entwickelt sich bekanntlich permanent weiter und eine Plattform, die heute noch in aller Munde ist, kann in einigen Jahren bereits völlig in Vergessenheit geraten oder zumindest ihre Bedeutung im Social Web eingebüßt haben.</p>
<p><em><strong>Blog bzw. Corporate Blog</strong></em></p>
<p>Das Wort Blog ist eine Kurzform von <em><strong>Weblog</strong></em> und bedeutet <em><strong>Internet-Tagebuch</strong></em>. Deshalb hieß es auch ursprünglich nicht <em><strong>der</strong></em>, sondern <em><strong>das</strong></em> Blog. Nun ja, vermutlich hat sich wegen des Wortes <em><strong>Block</strong></em> dann der Artikel <em><strong>der</strong></em> eingeschlichen. Aber wir Niederrheiner antworten ja auch auf die Frage &#8222;Wem ist der Auto?&#8220; mit &#8222;Ich!&#8220;. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Aber so ist das nun einmal: Sprache entwickelt sich weiter und während wir wohl in den 1980er Jahren für Worte wie <em><strong>Taxis</strong></em> oder <em><strong>Pizzas</strong></em> rote Fehler-Markierungen in unseren Schulheften gefunden hätten, findet man diese Worte nun als Variante des Plural von <em><strong>Taxi</strong></em> und <em><strong>Pizza</strong></em> im Duden.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mouse-593297_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2248" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mouse-593297_1280.jpg" alt="" width="1280" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mouse-593297_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mouse-593297_1280-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mouse-593297_1280-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mouse-593297_1280-1024x682.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mouse-593297_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mouse-593297_1280-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/mouse-593297_1280-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Doch zurück zum Blog: Ein <em><strong>Corporate Blog</strong></em>, also ein Blog des Unternehmens, eignet sich als gute Ergänzung einer statischen Internet-Seite eines Unternehmens. Im Corporate Blog werden regelmäßig Artikel veröffentlicht. Diese werden dann über die anderen Social Media Kanäle des Unternehmens weiterverbreitet. Wichtig dabei ist, dass keine reine Werbung verbreitet wird, denn nur dann, wenn die Leser einen Mehrwert geboten bekommen, werden sie dem Blog auch folgen.</p>
<p>Grundsätzlich bei Social Media, aber insbesondere beim Corporate Blog gilt demnach: Sie benötigen eine <em><strong>Social Media Strategie</strong></em>. Denn Social Media bedeutet nicht, wahllos irgendetwas zu posten. Denn dann werden die Leser den oben zitierten Mehrwert ebenfalls nicht geboten bekommen. Ihr Corporate Blog benötigt demnach ein Themenspektrum, über das in regelmäßigen Abständen geschrieben werden soll.</p>
<p>Ebenfalls wichtig ist eine Regel, die nicht nur für das Corporate Blog, sondern für alle Social Media Kanäle gilt: <em><strong>Social Media ist keine Eintagsfliege</strong></em>. Weder eine Facebook-Unternehmensseite noch ein Corporate Blog werden erfolgreich sein, wenn es nur drei Einträge gibt und diese auch schon zwei Jahre alt sind. Social Media ist eine Dauerbaustelle, die kontinuierliche Inhalte und kontinuierliche Interaktion erfordert.</p>
<p>Social Media wird auch <em><strong>nicht &#8222;nebenbei&#8220; erledigt</strong></em> und gehört definitiv nicht an irgendeinen Mitarbeiter nach dem Motto &#8222;der macht das jetzt&#8220; delegiert. Denn dann wird die Social Media Arbeit im Tagesgeschäft vermutlich einfach vergessen. Auch darf man nicht erwarten, dass sich von heute auf morgen der Erfolg einstellt. Das braucht Zeit und im ersten halben Jahr wird man vielleicht gar keine Reaktion messen können. Hier gilt: <em><strong>Durchhalten und dran bleiben</strong></em>.</p>
<p>Im Gegensatz zu anderen Social Media Kanälen gilt beim Corporate Blog jedoch, dass die Aktivitäten u<em><strong>nter Ihrem eigenen Label</strong></em> stattfinden. Denn wie eingangs in diesem Artkel erwähnt, können Social Media Plattformen auch an Bedeutung verlieren oder es können neue Plattformen entstehen, die es vielleicht noch gar nicht gibt. Unter Ihrem eigenen Namen und auf <a href="http://www.profiseller.de/shop1/index.php3?ps_id=p9052429" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ihrer eigenen Domain</a> können Sie dagegen dauerhafte Social Media Marketing Aktivitäten entwickeln.</p>
<p>Es empfiehlt sich, die eigene Webseite und das Corporate Blog mit <em><strong>weiteren Social Media Kanälen zu vernetzen</strong></em>. Welche Social Media Kanäle für Ihr Unternehmen geeignet sind, hängt von Ihren Zielgruppen ab und ist im Rahmen Ihrer Social Media Strategie festzulegen. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Social Media Kanäle vor.</p>
<p><em><strong>Facebook</strong></em></p>
<p>Facebook ist sicherlich das <em><strong>bekannteste soziale Netzwerk</strong></em>. Alleine schon wegen seiner Größe und der damit verbundenen Reichweite ist Facebook ein <em><strong>Muss</strong></em> für das Social Media Marketing. Denn es gibt kaum eine Zielgruppe, die über Facebook nicht erreicht werden könnte. Das Anlegen einer Unternehmensseite ist kostenlos. Wie auf dem persönlichen Facebook-Profil können auch auf der Unternehmensseite Beiträge gepostet werden. Diese werden jedoch den Nutzern aufgrund eines Algorithmus tendenziell seltener angezeigt als die Beiträge von privaten Nutzern. Durch das Schalten von Werbung oder häufiger Interaktion auf der Unternehmensseite kann die Reichweite jedoch erhöht werden.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-1795578_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2269" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-1795578_1280.jpg" alt="" width="1280" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-1795578_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-1795578_1280-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-1795578_1280-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-1795578_1280-1024x682.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-1795578_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-1795578_1280-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-1795578_1280-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p><em><strong>Google+</strong></em></p>
<p>Google+ sollte die Antwort von Google auf Facebook werden. Allerdings hat man es nicht geschafft, auch nur annähernd einen ähnlichen Erfolg wie Facebook zu erzielen. Eine Zeitlang war es aus Gründen der <em><strong>Suchmaschinenoptimierung</strong></em> sinnvoll, auch auf Google+ präsent zu sein. Doch wie wir oben bereits geschrieben haben: Wird eine Plattform eingestellt, sind die dort hinterlegten Inhalte weg &#8211; so, wie bei Google+, das nun eingestellt wurde. Unternehmen sollten aber auf jeden Fall einen Eintrag bei <em><strong>Google My Business</strong></em> vornehmen. Denn das ist ein kostenloser Branchenbucheintrag in der größten Suchmaschine der Welt &#8211; und heutzutage viel wichtiger als ein hervorgehobener Eintrag in einem Telefonbuch.</p>
<p><em><strong>Twitter</strong></em></p>
<p>Twitter ist ein sog. <em><strong>Mikroblogging-Dienst</strong></em>. Das bedeutet, dass die Nutzer unter ihren Profilen <em><strong>Kurznachrichten</strong></em> ähnlich einer SMS schreiben. Mittlerweile ist es auch möglich, mehrere solcher Tweets genannter Kurznachrichten zusammenzufassen und als zusammenhängende Nachricht zu verschicken. Auch Bilder und Videos können mittlerweile verbreitet werden. Mittels <em><strong>Hashtag</strong></em> (das ist die Raute <em><strong>#</strong></em>) können bestimmte Schlagwörter hervorgehoben werden. Aber Achtung: Das macht nur Sinn, wenn man wirklich wichtige Schlagwörter mit Hashtags versieht. Das <a href="https://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#Versehen</a> <a href="https://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#jedes</a> <a href="https://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#Wortes</a> <a href="https://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#mit</a> <a href="https://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#einem</a> <a href="https://twitter.com/jhaupt2007" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#Hashtag</a> ist eher kontraproduktiv. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><em><strong>YouTube</strong></em></p>
<p>Bilder sagen mehr als Worte und bewegte Bilder sagen noch mehr. Der Name YouTube kann umgangssprachlich mit &#8222;Du sendest&#8220; übersetzt werden und gibt uns somit bereits den Hinweis: Die Nutzer können auf YouTube <em><strong>Filme hochladen und verbreiten</strong></em>. Egal, ob ein einfaches Smartphone-Video oder ein professioneller Film hochgeladen wird: Die Nutzung von YouTube ist kostenlos, da YouTube Teil des Google-Netzwerks ist und seine Umsätze über die Werbeeinblendungen generiert. Damit man die Videos auch findet, besitzt YouTube eine eigene Suchfunktion. Zudem können die Videos durch einen einfachen Code in die eigene oder fremde Webseiten eingebaut werden, was wiederum hilft, die bei YouTube hinterlegten Inhalte zu verbreiten. Selbstverständlich werden die Inhalte von YouTube auch von den Suchmaschinen gefunden. Deshalb sollten die Videos aussagekräftige Bezeichnungen und Verschlagwortungen erhalten.</p>
<p><em><strong>Instagram</strong></em></p>
<p>Und noch einmal: Bilder sagen mehr als Worte &#8211; das gilt auch bei Instagram. Auch hier können Bilder und Videos geteilt werden. Während Facebook bei jungen Nutzern mitunter als <em>uncool</em> gilt &#8211; klar, dort sind ja auch die Eltern unterwegs <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; ist Instagram bei<em><strong> jungen Leuten sehr beliebt</strong></em>. Und das, obwohl Instagram seit 2012 zu Facebook gehört. Wie bei Twitter, Facebook oder auch anderen Social Media Plattformen ist es auch bei Instagram möglich, den Inhalt durch <em><strong>Hashtags</strong></em> zu verschlagworten.</p>
<p><em><strong>XING</strong></em></p>
<p>XING ist ebenso wie <em><strong>LinkedIn</strong></em> ein <em><strong>Business-Netzwerk</strong></em>, wobei XING auf den <em><strong>deutschsprachigen Raum</strong></em> fokussiert, während LinkedIn <em><strong>international</strong></em> aufgestellt ist. Unternehmer, Unternehmen und Mitarbeiter können Profile anlegen und sich untereinander vernetzen. Zudem ist der Austausch über <em>Gruppen</em> genannte Foren möglich.</p>
<p><em><strong>Social Media für Ihr Unternehmen</strong></em></p>
<p>Natürlich wissen wir, dass es noch weitere Social Media Kanäle gibt. Welche davon für Ihr Unternehmen interessant sind, hängt von Ihrem Unternehmen und Ihren Zielgruppen ab. Weiter benötigen Sie eine Social Media Strategie, mit der Ihr Social Media Marketing inhaltlich definiert wird. Auch dies hängt wiederum von Ihrem Unternehmen und Ihren Zielgruppen ab. Denn ein junges Modelabel benötigt sicherlich eine ganz andere Social Media Strategie als ein Handwerksunternehmen. Und dieses benötigt wiederum eine andere Social Media Strategie als eine Steuerberaterkanzlei.</p>
<p>Übrigens: <a href="http://jhmc.de/virales-marketing-social-media">Gerne beraten wir Sie rund um Ihre Social Media Strategie</a>.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-419944_1280.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2260" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-419944_1280.png" alt="" width="1280" height="960" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-419944_1280.png 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-419944_1280-300x225.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-419944_1280-768x576.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-419944_1280-1024x768.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2018/01/social-media-419944_1280-710x533.png 710w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Bildnachweis: Pixabay CCO Public Domain &#8211; <a href="https://pixabay.com/de/social-media-medien-soziale-419944/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bild 1</a> &#8211; <a href="https://pixabay.com/de/maus-start-start-up-notizb%C3%BCcher-593297/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bild 2</a> &#8211; <a href="https://pixabay.com/de/social-media-facebook-twitter-1795578/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bild 3</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klassische Suchmaschinenoptimierung + Social Media Marketing = Social SEO</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2017/12/19/klassische-suchmaschinenoptimierung-social-media-marketing-social-seo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2017 12:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social SEO]]></category>
		<category><![CDATA[virales Marketing]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=2222</guid>

					<description><![CDATA[Klassische Suchmaschinenoptimierung + Social Media Marketing = Social SEO Die Formel der Überschrift bringt es auf den Punkt: Längst ist bekannt, dass soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Google+ die&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Klassische Suchmaschinenoptimierung + Social Media Marketing = Social SEO</strong></em></p>
<p>Die Formel der Überschrift bringt es auf den Punkt: Längst ist bekannt, dass soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Google+ die Positionierung in den Suchmaschinen beeinflussen können. Doch wie funktioniert das eigentlich und weshalb kann Social Media die Auffindbarkeit von Inhalten in den Suchmaschinen beeinflussen? Oder: Beeinflusst Social Media die Auffindbarkeit in den Suchergebnissen überhaupt?</p>
<p><em><strong>Social Sharing &amp; Social Signals</strong></em></p>
<p>Schauen wir uns dazu zunächst einmal die sozialen Netzwerke an: Millionen von Internet-Nutzern sind dort registriert und ihre Zahl wächst ständig. Sie suchen nach Inhalten, teilen diese oder vergeben Likes. Diese Aktivitäten werden zum Teil von Suchmaschinen wie Google registriert. Hinzu kommt, dass durch die Verbreitung in sozialen Netzwerken auch weitere Multiplikatoren wie Redaktionen oder Blogger erreicht werden können, die sich dann wiederum in ihren Beiträgen auf die entsprechenden Inhalte beziehen und so die nach wie vor wichtigen Backlinks aufbauen.</p>
<p>Von Inhalten, die Likes erhalten oder geteilt werden und die auf anderen Blogs oder Webseiten aufgegriffen werden wird nämlich nicht zu Unrecht angenommen, dass sie viele Menschen interessieren und diese Inhalte somit Relevanz für die Ergebnisse der Suchanfragen in den einschlägigen Suchmaschinen haben. Denn genau das bewerten die Suchmaschinen: Angezeigt werden Inhalte, von denen angenommen wird, dass sie viele Menschen interessieren und die stimmigsten Inhalte für die jeweilige Suchanfrage enthalten.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/social-media-936543_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2229" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/social-media-936543_1280.jpg" alt="" width="1279" height="1020" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/social-media-936543_1280.jpg 1279w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/social-media-936543_1280-300x239.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/social-media-936543_1280-768x612.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/social-media-936543_1280-1024x817.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/social-media-936543_1280-710x566.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 1279px) 100vw, 1279px" /></a></p>
<p>Das bedeutet, dass neben den klassischen Onpage-SEO-Maßnahmen auch die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken Relevanz für das Ranking besitzen können. Somit sind Social Media Aktivitäten eine gute Ergänzung zur klassischen Suchmaschinenoptimierung. Denn obwohl der genaue Algorithmus natürlich top secret ist, nehmen die Suchmaschinen die Signale in den sozialen Netzwerken durchaus unter die Lupe.</p>
<p>Diese Aktivitäten nennt man Social Signals. Konkret handelt es sich um Kommentare, Likes, Shares usw. Für Unternehmen bedeutet das, dass im Rahmen des Internet-Marketing auf Inhalte zu setzen ist, die möglichst viele Aktivitäten in den sozialen Netzwerken hervorrufen. Neben den klassischen On-Page-SEO-Aktivitäten ist demnach zu gewährleisten, dass der geteilte Content auch zu den ausgewählten sozialen Netzwerken passt.</p>
<p>Social SEO fasst demnach alle Aktivitäten zusammen, die dazu dienen, Suchmaschinen-wirksame Empfehlungen wie Likes oder Shares zu generieren und die Multiplikatoren wie Blogger oder Redaktionen zum Anlass für ihre Berichterstattung und somit zum Backlinkaufbau animieren können. Und natürlich gilt für alle Social Media Aktivitäten auch, dass auch dort die Inhalte für Suchmaschinen bzw. die Suchalgorithmen der Social Media Portale zu optimieren sind.</p>
<p><em><strong>Nur Content mit Mehrwert wird auch geteilt</strong></em></p>
<p>Dass süße Katzenbilder oft geteilt werden, ist wohl hinlänglich bekannt. Doch das hat leider wenig mit SEO und Marketing im Internet zu tun. Damit Social Media Marketing funktioniert, müssen die Inhalte auch zum Unternehmen und seinen Produkten passen. Denn nur dann, wenn die Inhalte auch den Nerv der Zielgruppe treffen, werden sie auch entsprechend weiterverbreitet.</p>
<p>Weiter gilt: Beliebige Inhalte reichen nicht aus, um in den sozialen Netzwerken auch geteilt zu werden. Letztlich ist es wie im richtigen Leben: Damit darüber gesprochen wird, muss das Thema hinreichend interessant sein. Ergo muss der Content dem Leser einen Mehrwert bieten, damit es in den sozialen Netzwerken zu Likes, Shares und Kommentaren kommt.</p>
<p>Auch wir erleben das immer wieder, wenn z.B. unsere Beiträge rund um leidige Themen wie Spam &amp; Konsorten oder Rip-Deals in sozialen Netzwerken, auf anderen Blogs oder in Internet-Foren aufgegriffen oder verlinkt werden.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/like-1804599_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2218" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/like-1804599_1280.jpg" alt="" width="1280" height="855" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/like-1804599_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/like-1804599_1280-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/like-1804599_1280-768x513.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/like-1804599_1280-1024x684.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/like-1804599_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/like-1804599_1280-710x474.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/like-1804599_1280-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Wer nun allerdings viele Shares und Likes mit Suchmaschinenoptimierung verwechselt, der irrt. Denn ganz so einfach ist es wiederum nicht und auch Google hat die Bedeutung von Social Signals für die Suchmaschinen vor einiger Zeit relativiert. Denn in den sozialen Netzwerken fallen riesige Datenmengen an und Facebook, Twitter und Co. möchten sich natürlich auch nicht ständig und überall von Google in die Karten gucken lassen.</p>
<p>Andererseits ist es ja Sinn und Zweck von Marketing-Aktivitäten, potentielle Kunden auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen. Und da man in sozialen Netzwerken viele Menschen erreichen kann, sollte man Social Sharing vor diesem Hintergrund nicht unterschätzen. Denn gutes Social Media Marketing ist letztlich eine Art virtueller Mund-zu-Mund-Propaganda.</p>
<p>Social Sharing kann demnach dazu führen, das eigene Unternehmen und sein Angebot bekannter zu machen, da die Mitglieder der sozialen Netzwerke Informationen durch ihre Likes und Shares weiterleiten und so zur Verbreitung beitragen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Content einen Mehrwert für die jeweilige Zielgruppe bietet.</p>
<p><em><strong>Die richtigen sozialen Netzwerke auswählen</strong></em></p>
<p>Auch die sozialen Netzwerke, über die der Content verbreitet wird, müssen zum Unternehmen und seinen Produkten passen. Zugegeben: Mit Facebook und Twitter kann man als Unternehmen eigentlich (fast) nichts mehr falsch machen. Aber während Business-Themen auch bei XING oder LinkedIn gut aufgehoben sind, sollte ein Modelabel eher auch Kanäle wie YouTube oder Instagram bedienen. Anschaulich: Für die aktuelle Sommerkleid-Kollektion des zitierten Modelabels werden sich bei LinkedIn eher weniger User interessieren. Und die Steuertipps einer Wirtschaftsprüferkanzlei werden bei Instagram wohl auch eher selten geteilt. Umgekehrt dagegen wird tatsächlich ein Schuh daraus. Denn Unternehmer auf LinkedIn könnten besagte Steuertipps durchaus nützlich finden und die Sommerkleid-Kollektion bei Instagram sogar echte Influencer begeistern. Es ist also bei der Wahl der zu bearbeitenden sozialen Medien zu beachten, dass diese auch von der adressierten Zielgruppe genutzt werden.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/media-998990_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2220" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/media-998990_1280.jpg" alt="" width="1280" height="928" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/media-998990_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/media-998990_1280-300x218.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/media-998990_1280-768x557.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/media-998990_1280-1024x742.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/media-998990_1280-710x515.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Bei den Social-SEO-Aktivitäten auf der eigenen Webseite gilt: Neben den klassischen Methoden der Suchmaschinenoptimierung sollte auch der Hinweis auf die entsprechenden Kanäle des Unternehmens in den einschlägigen sozialen Medien nicht fehlen. Denn mit dem Like-Button oder dem Facebook- oder Twitter-Icon stößt man die User quasi mit der Nase drauf und fordert so zur Interaktion auf. Ein weiterer Effekt ist, dass durch die wechselseitige Verlinkung der eigenen Webseite mit den entsprechenden Profilseiten in den sozialen Netzwerken ebenfalls die Sichtbarkeit bei Google &amp; Co. erhöht wird.</p>
<p>Weiter gilt: Viele User suchen nicht mehr nur „klassisch“ über Google, sondern nutzen auch soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook für ihre Recherchen. Über Social Media geteilte Inhalte können demnach nicht nur das Ranking in den Suchmaschinen beeinflussen, sondern vergrößern generell auch die Chance des Auffindens der verbreiteten Inhalte während der Nutzung einschlägiger Social-Media-Netzwerke. Darüber hinaus ist jedes Profil, das z.B. Unternehmen in sozialen Netzwerken anlegen wiederum Content, der in den Suchmaschinen gefunden werden kann.</p>
<p><em><strong>Soziale Netzwerke in der Unternehmenskommunikation</strong></em></p>
<p>Für viele Menschen ist die Interaktion über soziale Medien heute selbstverständlich. Für das Marketing von Unternehmen sind Social-Media-Aktivitäten vor diesem Hintergrund ein wichtiger Baustein der Unternehmenskommunikation. Ein gepflegter Auftritt in den sozialen Medien präsentiert das Unternehmen als modern und fortschrittlich und erlaubt die Interaktion mit potentiellen Kunden. Zudem neigen die Nutzer der sozialen Netzwerke dazu, interessanten Profilen zu folgen und die dort verbreiteten Inhalte zu teilen. Hinzu kommt, dass Profile in den sozialen Netzwerken die Sichtbarkeit des Unternehmens im Internet erhöhen und somit auch relevant für die Suchmaschinen sind. Auch bei Google und anderen Suchmaschinen werden sich Aktivitäten des Unternehmens in den sozialen Netzwerken demnach bemerkbar machen. Bei Social Media geht es aber letztlich eher darum, eine virtuelle Mund-zu-Mund-Propaganda anzustoßen. Suchmaschinenoptimierung ist aus unserer Sicht eher ein Nebeneffekt, der nicht überbewertet werden sollte.</p>
<p>Übrigens: <a href="http://jhmc.de/virales-marketing-social-media">Gerne beraten wir Sie rund um Ihre Social Media Strategie</a>.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/marketing-1466313_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2219" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/marketing-1466313_1280.jpg" alt="" width="1280" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/marketing-1466313_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/marketing-1466313_1280-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/marketing-1466313_1280-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/marketing-1466313_1280-1024x682.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/marketing-1466313_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/marketing-1466313_1280-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/marketing-1466313_1280-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Bildnachweis: Pixabay CCO Creatice Commons &#8211; <a href="https://pixabay.com/de/social-media-wort-wolke-936543/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bild 1</a> &#8211; <a href="https://pixabay.com/de/wie-fave-social-media-wort-1804599/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bild 2</a> &#8211; <a href="https://pixabay.com/de/medien-social-media-apps-998990/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bild 3</a> &#8211; <a href="https://pixabay.com/de/marketing-gesch%C3%A4ft-tafel-daumen-1466313/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bild 4</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beliebte Social Media Fehler</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2017/12/06/beliebte-social-media-fehler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2017 11:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[virales Marketing]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=2192</guid>

					<description><![CDATA[Social Media Kanäle erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Immer mehr Menschen kommunizieren über Facebook &#38; Co. Kein Wunder also, dass immer mehr Unternehmen Social Media für ihr eigenes Marketing entdecken.&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media Kanäle erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Immer mehr Menschen kommunizieren über Facebook &amp; Co. Kein Wunder also, dass immer mehr Unternehmen Social Media für ihr eigenes Marketing entdecken. Doch Vorsicht: Damit Kommunikation über Social Media Kanäle funktioniert, sollten Unternehmen einiges beachten.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/icon-2486501_1280a.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2202" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/icon-2486501_1280a.png" alt="" width="1280" height="339" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/icon-2486501_1280a.png 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/icon-2486501_1280a-300x79.png 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/icon-2486501_1280a-768x203.png 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/icon-2486501_1280a-1024x271.png 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/icon-2486501_1280a-710x188.png 710w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p><em><strong>Einmal und nie wieder</strong></em></p>
<p>Immer wieder stoße ich auf Webseiten, die auch ein Blog anbieten. Doch dann ist der letzte Beitrag bereits zwei Jahre alt. Und vielleicht gibt es auch nur drei, vier oder fünf Einträge.</p>
<p>Social Media ist jedoch eine Dauerbaustelle. Es reicht nicht, einmal eine Facebook-Seite zu erstellen und sich dann dort nie wieder sehen zu lassen. Es reicht nicht, drei Blogbeiträge ins Netz zu stellen und das Blog anschließend für immer zu ignorieren. Denn Social Media lebt von regelmäßigen Inhalten und Beständigkeit. Social Media ist also keine Eintagsfliege, sondern sollte auf Langlebigkeit ausgerichtet sein.</p>
<p>Ach so, falls Sie sich nun gewundert haben, dass ich „ein Blog“ und nicht „einen Blog“ geschrieben habe, als es um das Anbieten von Blogs ging: Eigentlich heißt es tatsächlich „das Blog“ und nicht „der Blog“. Denn „Blog“ leitet sich von „Weblog“ ab. Das bedeutet „Internet-Tagebuch“. Und es heißt ja auch nicht „der Buch“, oder? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><em><strong>„Ich habe es probiert – das bringt doch nichts“</strong></em></p>
<p>Ja, drei Monate Blogbeiträge geschrieben und es ist nichts passiert. Dann kann man ja alles wieder einstampfen, oder? Falsch. Denn wie bereits im vorigen Abschnitt dargelegt, ist Social Media auf Langlebigkeit und Regelmäßigkeit gerichtet. Es ist demnach illusorisch zu erwarten, dass nach nur wenigen Wochen und nur einigen Blogbeiträgen sich die Internet-Nutzer nur so auf ihren Social Media Kanälen tummeln und die Umsätze durch die Decke gehen.</p>
<p>Die Erfahrung aus unseren eigenen Social Media Kanälen und <a href="http://jhmc.de/virales-marketing-social-media">betreuten Mandantenprojekten</a> lehrt: Bei Social Media ist Geduld gefragt. Wer seine Social Media Kanäle langfristig betreibt und strategisch ausrichtet, wird auch im Social Media Marketing erfolgreich sein.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/twitter-292994_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2198" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/twitter-292994_1280.jpg" alt="" width="1280" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/twitter-292994_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/twitter-292994_1280-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/twitter-292994_1280-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/twitter-292994_1280-1024x682.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/twitter-292994_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/twitter-292994_1280-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/twitter-292994_1280-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p><em><strong>Kauf mich! Kauf mich! Kauf mich! – Social Media ist Werbung, oder?</strong></em></p>
<p>Klar, für Unternehmen ist Social Media kein Selbstzweck. Deshalb spricht man ja auch von Social Media Marketing. Aber Hand aufs Herz: Würden Sie z.B. einem Facebook-Kanal folgen, der täglich mehrere Botschaften in folgendem Stil verbreitet?</p>
<p>„Heute zwei Herrenhemden zum Preis von einem.“<br />
„Heute gibt es Hosen für nur 20 Euro.“<br />
„Heute geben wir 10 Prozent auf unser gesamtes Sortiment.“</p>
<p>Ja, irgendwie erinnert das an die Werbeprospekte, die auch Sie täglich ungelesen wegwerfen, oder? Weshalb also sollte sich nun plötzlich alle Welt für Ihre aktuellen Sonderangebote interessieren? Social Media lebt von interessanten Inhalten, denen die Leser freiwillig folgen. Und nein, damit meinen wir nicht das zweihundertste „Süße-Katzen-Bild“.</p>
<p>Aber auch zu viele Inhalte, die darauf gerichtet sind, Ihr Unternehmen anzupreisen, sind eher kontraproduktiv. Ihre Follower wollen nämlich auch nicht permanent lesen, dass Sie der Beste sind und dass man nur bei Ihnen kaufen sollte. Denn auch das ist eben nur Werbung.</p>
<p>Ihre Social Media Kanäle sind eben gerade nicht ein weiteres Werbe-Megafon, über das Sie Ihre frohe Kauf-mich-Botschaft verbreiten. Bieten Sie stattdessen Inhalte, die dem Leser einen Mehrwert bieten und die Interesse wecken, Ihre Seiten auch zu besuchen.</p>
<p><em><strong>Was noch?</strong></em></p>
<p>Die oben angerissenen Beispiele zeigen, dass es beim Social Media Marketing einiges zu beachten gibt. Und doch stellen sie nur einen Auszug möglicher Social Media Fallstricke dar. Denn wenn Sie z.B. Follower für ihre Facebook-Seite kaufen oder bei Twitter jedes Wort mit einem Hashtag (das ist die #Raute vor einem Wort) versehen, tun Sie sich und Ihrem Unternehmen sicherlich ebenfalls keinen Gefallen.</p>
<p>Übrigens: <a href="http://jhmc.de/virales-marketing-social-media">Gerne beraten wir Sie rund um Ihre Social Media Strategie</a>.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/facebook-424521_1280-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2199" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/facebook-424521_1280-1.jpg" alt="" width="1280" height="720" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/facebook-424521_1280-1.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/facebook-424521_1280-1-300x169.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/facebook-424521_1280-1-768x432.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/facebook-424521_1280-1-1024x576.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/12/facebook-424521_1280-1-710x399.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Bildnachweis: Pixabay CCO Creatice Commons &#8211; <a href="https://pixabay.com/de/icon-polaroid-blogger-rss-tumbir-2486501/" target="_blank" rel="noopener">Bild 1</a> &#8211; <a href="https://pixabay.com/de/twitter-facebook-miteinander-292994/" target="_blank" rel="noopener">Bild 2</a> &#8211; <a href="https://pixabay.com/de/facebook-social-media-kreide-tafel-424521/" target="_blank" rel="noopener">Bild 3</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Due Diligence &#8211; Unternehmen auf dem Prüfstand</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2017/04/04/due-diligence-unternehmen-auf-dem-pruefstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 12:37:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeregelungen]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
		<category><![CDATA[Due Diligence]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Investoren]]></category>
		<category><![CDATA[M&A]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeregelung]]></category>
		<category><![CDATA[VC]]></category>
		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=1978</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Das ist doch versoffene Milch von gestern!&#8220; &#8211; So lautete die Aussage eines Menschen, der einem unserer Geschäftspartner einmal ziemlich spontan ein Unternehmen andiente und in diesem Zusammenhang nach einer&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Das ist doch versoffene Milch von gestern!&#8220; &#8211; So lautete die Aussage eines Menschen, der einem unserer Geschäftspartner einmal ziemlich spontan ein Unternehmen andiente und in diesem Zusammenhang nach einer aktuellen BWA gefragt wurde. Auf die Nachfrage nach einem Businessplan kam die Antwort, dass dieser ja nur verwirren würde.</p>
<p>Ja, da fragt man sich dann, ob das ein ernst gemeintes Angebot gewesen sein kann. Denn wer kauft schon gerne die sprichwörtliche Katze im Sack? Warum also sollte dies bei einem Unternehmenskauf oder einer Unternehmensbeteiligung anders sein? Bei Aussagen wie den oben zitierten darf man also berechtigte Zweifel an der Seriosität und der Lauterkeit der Absichten des Gegenübers haben.</p>
<p><strong>Niemand kauft die Katze im Sack</strong></p>
<p>Egal, was wir für unseren täglichen Bedarf kaufen: Meist informieren wir uns vorher über das jeweilige Wirtschaftsgut. Wer hätte nicht schon <a href="http://surftipps.jhmc.de/medien-business-shopping">Preise verglichen</a> oder Bewertungen im Internet gesucht, bevor eine <a href="http://surftipps.jhmc.de/pauschalreise-vergleichsrechner">Urlaubsreise gebucht</a> oder ein neuer Fernseher angeschafft wurde?</p>
<p>Auch Käufer von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen informieren sich naturgemäß über den jeweiligen Kaufgegenstand. In diesem Fall also das Target, das Unternehmen, das sie kaufen bzw. in das sie investieren wollen. Die dazugehörige Prüfung nennt man <em><strong>Due Diligence</strong></em>.</p>
<p>Es geht also um Informationen. In diesem Zusammenhang empfehlen wir bei Gründungsvorhaben bzw. Finanzierungsrunden, bei denen Eigenkapital von Investoren eingeworben werden soll, die Erstellung eines <a href="http://jhmc.de/businessplan">Businessplans</a>. Wird das ganze <a href="http://jhmc.de/unternehmensnachfolge-ma">Unternehmen verkauft</a>, z.B. im Rahmen von Nachfolgeregelungen, so empfiehlt sich die Erstellung eines Exposés, das im Aufbau an einen Businessplan angelehnt ist. Der Unterschied zum Businessplan ist, dass das Exposé nicht in die Zukunft gerichtet ist, sondern die IST-Situation des Unternehmens beschreibt.</p>
<p>Der Detaillierungsgrad der bereitgestellten Informationen einer Due Diligence hängt naturgemäß davon ab, wie alt das betrachtete Unternehmen ist. Ein Start-up in der ersten Finanzierungsrunde wird sicherlich nicht so viele Daten bereitstellen können wie ein Unternehmen, das im Rahmen einer Nachfolgeregelung veräußert werden soll. Auch die Unternehmensgröße ist sicherlich entscheidend für die bereitzustellenden Informationen, da beispielsweise ein großer Mittelständler wesentlich mehr Komplexität besitzt als ein kleines Handwerksunternehmen. Bei Start-up-Unternehmen, die mehrere Finanzierungsrunden benötigen, steigt die Menge der zu prüfenden Informationen von Finanzierungsrunde zu Finanzierungsrunde.</p>
<p>Im Rahmen einer Due Diligence steht das Unternehmen auf dem Prüfstand. Idealerweise hat ein potentieller Investor bzw. ein Kaufinteressent mit dem Businessplan bzw. dem Exposé demnach einen Leitfaden, an dem er sich orientieren und die weitere Prüfung ausrichten kann. Je detaillierter und fundierter die zur weiteren Prüfung bereitgestellten Daten sind, desto fundierter ist das Bild, das sich ein Investor oder Käufer von dem Unternehmen machen kann.</p>
<p>Unvollständige Informationen sind bestenfalls schlechter Vorbereitung geschuldet und verzögern unter Umständen den Transaktionsprozess oder führen zu einer niedrigeren Bewertung des Unternehmens. Im schlechtesten Fall deutet Informationsintransparenz auf bewusste Verschleierung kritischer Sachverhalte hin. So waren wir einmal ohne <a href="https://magazin.jhmc.de/2008/12/08/ohne-daten-im-datenraum/">Daten im Datenraum</a>, da die von einem zum Verkauf stehenden Unternehmen angekündigten Informationen eben gerade nicht bereit gestellt wurden und man uns stattdessen im Nachgang hochtrabend &#8222;Expert Calls&#8220; genannte Telefonkonferenzen anbot. Der geneigte Leser ahnt es bereits: Die Transaktion kam nicht zustande, da das betreffende Unternehmen als Perle deutscher Industriekultur angepriesen wurde, in Wahrheit jedoch ein Sanierungsfall war.</p>
<p>Ähnlich erging es uns auch einmal bei der kritischen Überprüfung eines <a href="https://magazin.jhmc.de/2011/11/16/heise-luft-im-social-web/">Internet-basierten Start-up-Unternehmens</a>. Der uns seinerzeit dargebotene Klamauk deutete auf ein nett inszeniertes Betrugsszenario hin.</p>
<p><strong>Was wird geprüft?</strong></p>
<p>Geprüft werden betriebswirtschaftliche und juristische Aspekte, wie z.B.:</p>
<ul>
<li>Wie ist das Unternehmen am Markt aufgestellt?</li>
<li>Gibt es rechtliche Stolperfallen für einen Investor bzw. Erwerber?</li>
<li>Wie ist es um die Finanzen des Unternehmens bestellt?</li>
<li>Gibt es steuerliche Risiken?</li>
<li>Gibt es in Bezug auf das Personal mögliche Risiken wie z.B. Schulungsbedarf, hohe Fluktuation, Vakanzen, Pensionsverpflichtungen usw.</li>
<li>Gibt es in Bezug auf die technische Ausstattung des Unternehmens Reparatur- oder Ersatzbedarf bzw. ist ein Innovationsstau vorhanden?</li>
<li>Sind die Produkte des Unternehmens auch zukunftsfähig oder besteht in der Forschung und Entwicklung ein deutlicher Rückstand?</li>
</ul>
<p>Auch dazu ein anschauliches Beispiel: Ich habe einmal ein Unternehmen aus dem Bereich der Lebensmittelproduktion besucht, bei dem die Führungskräfte die Arbeitnehmer in der Produktion keines Blickes würdigten. Entsprechend verwundert schauten diese, als wir ihnen zur Begrüßung die Tageszeit sagten. Dies spricht schon für ein etwas problematisches Betriebsklima. Hinzu kam, dass aus der Vergangenheit hohe Pensionsverpflichtungen existierten. Im Sommer standen die Türen nach außen weit offen. So lädt man natürlich die Ratten in die Lebensmittelproduktion ein und sorgt neben einem hohen Haftungsrisiko auch gleich noch für höhere Kosten bei der Schädlingsbekämpfung. Und der fest angestellte Jurist des Unternehmens sagte noch freudestrahlend zu uns: &#8222;Seit Sie hier sind, gehe ich auch mal wieder durch die Produktion.&#8220;</p>
<p>Nun ja, andererseits hatte das betreffende Unternehmen seit den 1960er Jahren nicht mehr wirklich in das Marketing investiert und damit seine Marke deutlich heruntergewirtschaftet. Da helfen auch sehr gute Produkte nicht: In einem derart gesättigten Markt wie dem Lebensmittelmarkt sind Investitionen in das <a href="http://jhmc.de/marketingberatung">Marketing</a> zwingend erforderlich, wenn man eine starke Marke etablieren bzw. dauerhaft im Bewusstsein der Zielgruppen verankern möchte.</p>
<p><strong>Welche Dokumente sollte ein Unternehmen bereitstellen?</strong></p>
<p>Selbst bei relativ großen Unternehmen habe ich bereits eine mitunter sehr schlechte Vorbereitung erlebt. So legte ein Inhaber eines Unternehmens, das wir für einen potentiellen Käufer analysierten, lediglich einige Bilanzen und den Warenkatalog des Unternehmens vor. Ansonsten wirkte er eher hilflos.</p>
<p>Im Rahmen der Erstellung eines Businessplans bzw. eines Exposés erheben wir Daten, die entsprechend aufbereitet werden und im Rahmen der Prüfung vorgelegt werden. Die folgenden Dokumente sollten i.d.R. zur Prüfung vorgelegt werden, wobei dies natürlich davon abhängt, wie groß das betreffende Unternehmen ist bzw. in welcher Phase seines Lebenszyklus es sich befindet. Dass ein großer, seit Jahrzehnten am Markt agierende Mittelständler sicherlich mehr Informationen vorlegen kann als ein Start-up-Unternehmen zur ersten Finanzierungsrunde, wurde ja weiter oben bereits erwähnt.</p>
<ul>
<li>Businessplan bzw. Exposé des Unternehmens</li>
<li>Handelsregisterauszüge</li>
<li>Unternehmenshistorie &#8211; diese stellen wir i.d.R. im Businessplan bzw. Exposé dar</li>
<li>Organisationsdaten wie Organigramm, eine Liste aller Gesellschafter bzw. Aktionäre sowie der Handlungsbevollmächtigten, Lebensläufe des Managements, Standardarbeitsverträge sowie Übersichten zu den Mitarbeitern und Verträge der Mitarbeiter in Schlüsselpositionen</li>
<li>Übersicht der Key Accounts</li>
<li>geprüfter Jahresabschluss</li>
<li>Steuerkonten</li>
<li>Finanzierungsvereinbarungen</li>
<li>Wichtige Verträge wie: Gesellschaftsvertrag, Gesellschafter- oder Aktionärsverträge, wichtige Kunden- und Lieferantenverträge, Leasingverträge</li>
<li>Juristisch relevante Informationen wie Lizenzen, Zulassungen, Genehmigungen, Zertifikate, Übersichten über relevante Gesetze und Verordnungen. IP-Rechte (Intellectual Property, also z.B. Gebrauchsmuster, Geschmacksmuster, Patente und ähnliche Rechte) sowie Markenrechte, abgegebene Garantien</li>
</ul>
<p>Diese Liste muss nicht vollständig sein und sollte gemeinsam mit dem zu veräußernden Unternehmen bzw. dem eine Beteiligung suchenden Unternehmen ggf. ergänzt werden.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Niemand kauft die Katze im Sack. Denn eine Due Diligence soll Entscheider in die Lage versetzen, die Chancen und Risiken einer Transaktion zutreffend zu bewerten. Professionelle Vorbereitung und die Bereitstellung relevanter Informationen erleichtern Transaktionsprozesse von Unternehmen und helfen, ein für beide Seiten optimales Ergebnis zu erzielen.</p>
<p>Übrigens: Gerne begleiten wir Sie bzw. Ihr Unternehmen, ganz gleich, ob Sie ein Unternehmen kaufen oder verkaufen möchten. <a href="http://jhmc.de/kontakt">Sprechen Sie uns einfach an.</a></p>
<p><a href="http://jhmc.de/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1977" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/04/Ordner-2017-04-001.jpg" alt="" width="1280" height="960" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/04/Ordner-2017-04-001.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/04/Ordner-2017-04-001-300x225.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/04/Ordner-2017-04-001-768x576.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2017/04/Ordner-2017-04-001-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Bildnachweis: <a href="https://pixabay.com/de/ordner-bundesordner-ablage-archiv-626334/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Guck mal, was der verdient! &#8211; Oder: Ein BWL-Crashkurs am Beispiel einer Kirmes-Pommesbude</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2016/12/15/guck-mal-was-der-verdient-oder-ein-bwl-crashkurs-am-beispiel-einer-kirmes-pommesbude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2016 19:32:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallstudien]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebswirtschaftslehre]]></category>
		<category><![CDATA[BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinn]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=1910</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Guck mal, was der verdient!&#8220; &#8222;Was?&#8220; &#8222;Na, der da drüben mit der Pommesbude. Der steht jedes Jahr hier und verdient sich dumm und dämlich.&#8220; So oder so ähnlich begann ein&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Guck mal, was der verdient!&#8220;<br />
&#8222;Was?&#8220;<br />
&#8222;Na, der da drüben mit der Pommesbude. Der steht jedes Jahr hier und verdient sich dumm und dämlich.&#8220;</p>
<p>So oder so ähnlich begann ein Dialog, den ich vor einigen Jahren auf der Kirmes in Haan geführt habe. Für alle, die es wissen wollen: Haan ist eine mittelgroße Stadt in der Nähe von Düsseldorf. Einmal im Jahr findet in der Innenstadt eine Kirmes statt, für die Straßen und Plätze gesperrt werden. Diese Kirmes habe ich vor einiger Zeit mit einigen Freunden besucht und aufgrund des Andrangs an einer Kirmes-Pommesbude ergab sich der voranstehende Dialog.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/hotdog-2859239_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2522" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/hotdog-2859239_1280.jpg" alt="" width="1280" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/hotdog-2859239_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/hotdog-2859239_1280-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/hotdog-2859239_1280-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/hotdog-2859239_1280-1024x682.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/hotdog-2859239_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/hotdog-2859239_1280-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/hotdog-2859239_1280-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Ich fragte dann, woher mein Bekannter wüsste, dass sich der Besitzer der Pommesbude dumm und dämlich verdient. Die verblüffende Antwort war: &#8222;Ja guck doch mal, was da alles über den Tresen geht.&#8220;</p>
<p>Nun mag es ja sein, dass an besagtem Tag eine Menge los war und tatsächlich einiges über den Tresen ging. Sicherlich wurde an diesem Tag auch ein ganz guter Umsatz gemacht. Doch zwischen Umsatz und Gewinn liegen bekanntlich die Kosten. Also entwickelte ich ein spontanes Beispiel:</p>
<p>Die Stadt Haan stellt den Schaustellern die Standplätze sicherlich nicht kostenlos zur Verfügung. Unsere Kirmes-Pommesbude musste also zunächst einmal Standmiete bezahlen. Auch Strom und Wasser werden der Pommesbude sicherlich nicht geschenkt. Weiter ist es bei vielen Veranstaltungen üblich, dass eine Umlage für Sicherheit, Umwelt, Entsorgung usw. verlangt wird. Auch dafür entstehen also Kosten.</p>
<p>Wenn die Pommesbude Pommes und Würstchen verkauft, dann macht sie mit den Pommes und Würstchen zwar Umsatz. Die Pommes müssen aber ebenso gekauft werden wie das Fett, in dem sie frittiert werden. Jedes Schnitzel, jede Wurst, jede Cola und jedes Bier muss vor dem Verkauf zunächst einmal eingekauft werden. Das verursacht ebenso Kosten wie die Lagerung und Kühlung der Ware. Ja, selbst Ketchup und Mayonaise müssen ebenso wie Pommesgabeln, Servietten und Schälchen vorher eingekauft werden und verursachen zunächst einmal Kosten.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/fast-food-1839052_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2487" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/fast-food-1839052_1280.jpg" alt="" width="1280" height="960" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/fast-food-1839052_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/fast-food-1839052_1280-300x225.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/fast-food-1839052_1280-768x576.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/fast-food-1839052_1280-1024x768.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/fast-food-1839052_1280-710x533.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Wenn Pommes, Würstchen und Getränke verkauft werden, so benötigt man dafür Personal. An besagtem Kirmesabend war jede Menge Personal hinter dem Tresen anwesend. Denn wenn sich vorne hungrige Gäste drängen, dann muss auch jemand da sein, der die Bestellungen annimmt, die Speisen zubereitet, Essen und Getränke ausgibt und auch abkassiert. Das Personal arbeitet jedoch nicht kostenlos. Denn die Mitarbeiter möchten ja schließlich auch von etwas leben und gute Arbeit soll ja auch anständig entlohnt werden.</p>
<p>Es entstehen also Personalkosten. Hinzu kommen Kosten für die Sozialversicherung. Außerdem muss ein Unternehmer ja auch die Lohnsteuer abführen.</p>
<p>Die fahrende Pommesbude hat der Unternehmer sicherlich auch nicht gratis erhalten. Immerhin handelte es sich um einen Anhänger, in den eine ganze Imbissbude eingebaut war. Das kostet sicherlich schnell einen größeren fünfstelligen oder vielleicht sogar sechsstelligen Betrag. Außerdem erfordert solch ein schwerer Hänger auch ein großes Zugfahrzeug, das natürlich ebenfalls teurer ist als ein normaler Mittelklasse-PKW. Auch hier entstehen dem Unternehmer also zunächst einmal Kosten.</p>
<p>Da er mit seiner Pommesbude von Veranstaltung zu Veranstaltung zieht, muss er nicht nur die Kosten der Anschaffung tragen. Es entstehen auch laufende Kosten: Benzin, Versicherung, Steuern und möglicherweise auch ein überdachter Standplatz &#8211; all das will ebenfalls zunächst einmal bezahlt sein.</p>
<p>Und dann ist es ja auch noch lange nicht so, dass sich Top-Veranstaltung an Top-Veranstaltung reiht. Sicher: Im Sommer wechseln sich Jahrmärkte und Schützenfeste ab. Doch bleibt immer noch ein Wetterrisiko: Denn nur wenn das Wetter gut ist, strömen die Massen auf die Kirmesplätze. Erfahrungsgemäß ist aber nicht pausenlos bestes Sommerwetter. Selbst die Rheinkirmes in Düsseldorf &#8211; mit vier Millionen Besuchern immerhin eines der größten Volksfeste in Deutschland &#8211; musste vor einigen Jahren einmal an einem Tag wegen einer Sturmwarnung geschlossen werden. Selbst eine Top-Kirmes ist demnach keine Umsatzgarantie. Und selbst wenn es &#8222;nur&#8220; regnet und die Kirmes ansonsten geöffnet hat, ist bei Regen eben Essig mit dem Umsatz.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-923687_1920.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2084" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-923687_1920.jpg" alt="" width="1920" height="1285" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-923687_1920.jpg 1920w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-923687_1920-300x201.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-923687_1920-768x514.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-923687_1920-1024x685.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-923687_1920-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-923687_1920-710x475.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-923687_1920-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a></p>
<p>Nun ist aber auch bekanntlich nicht das ganze Jahr lang Sommer. Im Winterhalbjahr haben die Schausteller oftmals richtig Saure-Gurken-Zeit. Vielleicht gibt es ja noch einen Weihnachtsmarkt und eine Karnevalsveranstaltung. Ansonsten bleibt einige Monate lang der Umsatz vielleicht sogar ganz aus. Die ertragreichen Sommermonate müssen demnach die Saure-Gurken-Zeit mitfinanzieren.</p>
<p>Ist der Unternehmer findig, vermarktet er in der Zwischenzeit sein Angebot vielleicht im Rahmen von Firmenveranstaltungen oder anderen Events. Dann muss er dieses Angebot jedoch bewerben. Mit großer Wahrscheinlichkeit besitzt er also eine Webseite, die natürlich auch erst einmal Geld kostet &#8211; ebenso wie Flyer, Prospekte oder Visitenkarten. Es entstehen also Kosten für das Marketing.</p>
<p>Der Unternehmer benötigt darüber hinaus auch noch einen PC und einen Telefonanschluss. Es entstehen also auch Kosten für IT und Telekommunikation.</p>
<p>Wenn man so wie unsere Kirmes-Pommesbude von Jahrmarkt zu Schützenfest zu Jahrmarkt und damit von Stadt zu Stadt zieht, muss man natürlich auch irgendwo übernachten. Vielleicht hat der stolze Besitzer der fahrenden Pommesbude also auch noch einen Wohnwagen für sich und sein Personal. Oder aber er muss sich in einem <a href="https://surftipps.jhmc.de/hotel-vergleichsrechner">Hotel einbuchen</a>, womit ihm weitere Kosten entstehen.</p>
<p>Diese Aufzählung ließe sich noch lange fortsetzen. Und erst dann wenn all das bezahlt ist, dann bleibt vielleicht ein Gewinn über, der das Unternehmen langfristig tragfähig macht. Davon werden dann noch Steuern gezahlt. Und erst dann, wenn auch diese Steuern bezahlt sind, hat der Unternehmer tatsächlich etwas verdient.</p>
<p>&#8222;Ja&#8220;, sagte mein Bekannter, &#8222;wenn Du das so rechnest &#8230;&#8220;<br />
&#8222;Genau so muss man das rechnen&#8220;, sagte ich darauf.</p>
<p>Solche Rechnungen stellen wir übrigens im Rahmen von Planungsrechnungen bei der Erstellung von <a href="http://jhmc.de/businessplan#.WFLreVxV0Wz">Businessplänen</a> immer wieder auf. &#8211; <a href="http://jhmc.de/kontakt">Sprechen Sie uns an</a>.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-2762014_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2520" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-2762014_1280.jpg" alt="" width="1280" height="960" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-2762014_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-2762014_1280-300x225.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-2762014_1280-768x576.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-2762014_1280-1024x768.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/12/french-fries-2762014_1280-710x533.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Zum Schluss der obligatorische Hinweis an die moralisch flexible Zunft der Abmahnanwälte: Die Bilder in diesem Beitrag stammen von <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a>. Wie man dort auf der Startseite lesen kann, unterliegen die Bilder einer Creative Commons Lizenz.- <a href="https://pixabay.com/de/hotdog-lecker-frische-pommes-frites-2859239/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bild 1</a> – <a href="https://pixabay.com/de/fast-food-lebensmittel-pommes-frites-1839052/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bild 2</a> &#8211; <a href="https://pixabay.com/de/pommes-frites-salz-lebensmittel-923687/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bild 3</a> &#8211; <a href="https://pixabay.com/de/pommes-frites-essen-snack-fast-food-2762014/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bild 4</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warnung vor Formularbetrug: Trademark &#038; Patent Publications</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2016/01/10/warnung-vor-formularbetrug-trademark-patent-publications/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2016 15:09:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spam & Konsorten]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Formularbetrug]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingberatung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=1872</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Hallo Herr Haupt, was ist das? Müssen wir das bezahlen?&#8220; &#8211; Das war die Frage einer Mandantin, mit der diese auf uns zukam. Ein Blick auf den Anhang reichte aus:&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Hallo Herr Haupt, was ist das? Müssen wir das bezahlen?&#8220; &#8211; Das war die Frage einer Mandantin, mit der diese auf uns zukam. Ein Blick auf den Anhang reichte aus: Nein, das muss nicht bezahlt werden. Das ist Abzocke, sogenannter Formularbetrug.</p>
<p>Wie so oft hatte wieder einmal ein auf Formularbetrug gerichtetes &#8222;Unternehmen&#8220; (sagen wir lieber: hatten Betrüger) den Eintrag eines neuen Markenzeichens entdeckt und versuchten nun, mit einem offiziell aussehenden Formular einen dreisten Trickbetrug. Das &#8222;Unternehmen&#8220; nennt sich <em><strong>TPP Trademark and Patent Publications</strong></em> und &#8222;firmiert&#8220; unter der Adresse Przemyslowa 8/108, 75-216 Koszalin, Poland (European Union).</p>
<p>Die <em><strong>TPP Trademark and Patent Publications</strong></em> schickte meinen Mandanten folgendes Schreiben (vertrauliche Daten wurden durch uns eingeschwärzt):</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/01/Trademark-Registration-Formularbetrug-2016-01-001.png" rel="attachment wp-att-1871"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1871" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/01/Trademark-Registration-Formularbetrug-2016-01-001.png" alt="Trademark Registration Formularbetrug 2016-01 001" width="613" height="879" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/01/Trademark-Registration-Formularbetrug-2016-01-001.png 613w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/01/Trademark-Registration-Formularbetrug-2016-01-001-209x300.png 209w" sizes="auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px" /></a></p>
<p>Ja, in der Tat: Die Angaben zur Marke hatte die <em><strong>TPP Trademark and Patent Publications</strong></em> den einschlägigen Registern korrekt entnommen. Sehr klein geschrieben und in einem sehr hellen Grau auf weißem Grund gab es dann noch schnell einige Details. Wenn man diese entsprechend elektronisch vergrößert, dann erschließen sich einem die unlauteren Absichten der <em><strong>TPP Trademark and Patent Publications</strong></em> sofort. Denn die <em><strong>TPP Trademark and Patent Publications</strong></em> bietet mit diesem Formular lediglich die Eintragung der Marke in ihre Datenbank an. Und für die Eintragung in diese völlig nutzlose Datenbank soll man dann stolze 1.370 € berappen.</p>
<p>Somit wird die <a href="https://magazin.jhmc.de/tag/formularbetrug/">Liste der hier erfassten Formularbetrüger</a> wieder einmal um ein Unternehmen größer, diesmal um die <em><strong>TPP Trademark and Patent Publications</strong></em> aus Koszalin in Polen. Doch eins haben alle diese Formularbetrüger gemeinsam: Sie setzen auf Abzocke und bieten auf vermeintlich offiziellen Formularen sinnlose &#8222;Dienstleistungen&#8220; an. Es ist also weiterhin Vorsicht geboten.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/01/traffic-lights-77306_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2472" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/01/traffic-lights-77306_1280.jpg" alt="" width="1280" height="720" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/01/traffic-lights-77306_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/01/traffic-lights-77306_1280-300x169.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/01/traffic-lights-77306_1280-768x432.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/01/traffic-lights-77306_1280-1024x576.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2016/01/traffic-lights-77306_1280-710x399.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Bildnachweis: <a href="https://pixabay.com/de/ampel-rot-stopp-rotlicht-halten-77306/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay CCO Creatice Commons</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marketingberatung: Social Media Marketing</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2014/05/22/marketingberatung-social-media-marketing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2014 10:39:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[virales Marketing]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=1735</guid>

					<description><![CDATA[Warum Social Media Marketing? Wir alle kennen das Phänomen: Setzt im Fernsehen die Werbepause ein, dann wird weggezappt. Man geht zur Toilette, man geht das Bier oder die Chips holen&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum Social Media Marketing?</strong></p>
<p>Wir alle kennen das Phänomen: Setzt im Fernsehen die Werbepause ein, dann wird weggezappt. Man geht zur Toilette, man geht das Bier oder die Chips holen oder nutzt die Werbepause für andere Dinge. Wir werfen Werbeprospekte weg oder benutzen beim Surfen im Internet Adblocker und Popup-Blocker, um unerwünschte Werbung auszublenden.</p>
<p>Wir werden auf Plakaten, im Fernsehen, im Radio, im Internet und an unzähligen anderen Orten mit Werbebotschaften konfrontiert. Doch was kommt davon wirklich an? Kommunikationsforscher sprechen vom Information Overload, einer ständigen Reizüberflutung die dazu führt, dass wir uns eigentlich an gar nichts mehr erinnern. Machen Sie doch mal den Test: An welchen Werbeplakaten sind Sie heute auf dem Weg zur Arbeit vorbeigefahren?</p>
<p>Die Werbung bombardiert uns täglich mit etwas, das ein Mandant von mir trefflich mit &#8222;Mehr vom Selben&#8220; bezeichnet: &#8222;Kauf mich, denn ich bin der Beste!&#8220; Es geht immer billiger, &#8222;Geiz ist geil&#8220; und ruckzuck ist der Preis das einzige Argument.</p>
<p>Dabei gibt es durchaus auch andere Argumente für ein Produkt oder eine Dienstleistung. Ein besonders kompetenter Handwerker, der Termine einhält und sich durch gute Beratung, akribische Planung und ausgezeichnete Fachkompetenz sowie hervorragende Ausführung der ihm anvertrauten Arbeiten auszeichnet, muss seine Leistung sicherlich nicht alleine über den Preis verkaufen. Die Frage ist allerdings: Wie erfahren potentielle Kunden von seinem Angebot?</p>
<p>Es muss also noch etwas anderes geben, als die potentiellen Kunden mit plumpen Werbebotschaften zuzuballern. Doch was bedeutet Social Media wirklich und warum sprechen wir lieber vom <a href="http://www.viraler-markenaufbau.de/">viralen Markenaufbau</a>?</p>
<p><strong>Bloß keine plumpe Werbung!</strong></p>
<p>Was man nicht machen sollte: Einfach nur plumpe Werbung posten. Denn auch wenn man dies vielleicht über ein Blog, Facebook oder Twitter verbreitet und somit Social Media Kanäle nutzt: Das hat nicht wirklich etwas mit Social Media zu tun.</p>
<p>Über ein abschreckendes Beispiel haben wir hier im <a href="https://magazin.jhmc.de/2010/11/06/virales-marketing-plumpe-werbung-bei-twitter/">jhmc Magazin bereits einmal berichtet</a>. Es hat nicht wirklich etwas mit viralem Marketing bzw. Social Media Marketing zu tun, wenn man über Twitter beispielsweise immer wieder auf eine Auktion bei eBay hinweist.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2010/11/Twitter-schlechte-Werbung-001.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1301" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2010/11/Twitter-schlechte-Werbung-001.jpg" alt="Twitter schlechte Werbung 001" width="443" height="137" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2010/11/Twitter-schlechte-Werbung-001.jpg 443w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2010/11/Twitter-schlechte-Werbung-001-300x92.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 443px) 100vw, 443px" /></a></p>
<p>Außerdem haben wir ja schon gelernt, dass die Botschaft meist in der Masse gleichartiger Werbung untergeht. Und ganz ehrlich: Würden Sie einem Profil bei Twitter oder Facebook folgen, dessen Beiträge aus lauter Anpreisungen von Rundstahlketten bestehen? Wohl kaum.</p>
<p><strong>Warum eine Unternehmensberatung einschalten?</strong></p>
<p>Dass Social Media etwas mit Facebook, Blogs, Twitter &amp; Co. zu tun hat, hat sich vermutlich bereits herumgesprochen. Doch warum sollte man eine Unternehmensberatung einschalten? Als Unternehmensberatung für Strategie, Marketing und Organisation nähern wir uns dem Thema von der wichtigen Ausgangsfrage, was das Unternehmen eigentlich macht und was es anders macht als seine Wettbewerber. So entwickeln wir Konzepte, die auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten sind und die dazu führen, dass Leser bzw. Internet-Nutzer &#8211; und damit letztlich potentielle Kunden des Unternehmens &#8211; die hinterlegten Informationen freiwillig aufsuchen und ggf. sogar weiterempfehlen.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2010/09/Graffiti-002.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-341" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2010/09/Graffiti-002.jpg" alt="Graffiti 002" width="520" height="347" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2010/09/Graffiti-002.jpg 520w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2010/09/Graffiti-002-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /></a></p>
<p>Das funktioniert tatsächlich. Denn eigenständige Inhalte auf Webseiten, die häufig aktualisiert werden, werden von den Suchmaschinen honoriert und erhalten gute Platzierungen. So gibt es beispielsweise dutzende Suchworte oder Stichwortkombinationen, unter denen unsere eigene Webseite unter den ersten Treffern der Suchergebnisse landet.</p>
<p>Auch die Weiterempfehlung funktioniert: Die Artikel dieses Magazins oder unseres Blogs werden regelmäßig weiterempfohlen und erschließen sich so immer neuen Lesern. Ein von uns einmal verfasster Blogbeitrag zur Verbreitung von Malware via Spam-Mails wurde beispielsweise in das Intranet einer Kreisverwaltung übernommen, um dort die Mitarbeiter für den Umgang mit derartigen E-Mails zu sensibilisieren. Auch Beiträge dieses Magazins wurden bereits in andere Internet-Medien übertragen. Selbstverständlich wird dabei immer auch der Urheber genannt und <a href="http://www.jhmc.de/">unsere eigene Webseite verlinkt</a>.</p>
<p>Die Folge: Seit Jahren haben wir jeden Monat viele tausend Zugriffe auf unsere Webseiten. Die Besucher unserer Webseiten haben somit alle schon einmal mitbekommen, dass die Jörg Haupt Management Consulting, Unternehmensberatung für Strategie, Marketing und Organisation aus Krefeld, existiert und welche Leistungen das Unternehmen anbietet. Der Clou dabei: Die Besucher der Webseite sind alle freiwillig gekommen.</p>
<p>Es geht demnach nicht darum, dass wir eine Webseite erstellen. Es geht vielmehr darum, dass wir uns dem Unternehmen von der strategischen Seite her nähern und somit das Unternehmen, seine Produkte bzw. Dienstleistungen und seine Zielgruppen analysieren und aus dieser Analyse ein passgenaues Konzept entwickeln.</p>
<p><strong>Mit Social Media Marketing die Zielgruppen ansprechen</strong></p>
<p>Die vielen Besucher kommen deshalb freiwillig auf die Webseite, weil sie hier Informationen finden, die sie explizit gesucht haben. Man bombardiert also den Kunden nicht mit Werbung. Man schickt keinen Newsletter, man verteilt keine Flyer und sendet auch nichts im Rundfunk. Nicht die Information sucht den Kunden auf, es läuft anders herum: Der Kunde sucht die Information auf. Der Kunde kommt von selber, da ihn das Thema interessiert.</p>
<p>Somit wird also bereits die Abwehrhaltung umgangen, die viele Kunden dem ewigen Werbedruck entgegenbringen. Doch nun stellt sich die Frage: Was könnte den Kunden denn interessieren?</p>
<p>Zur Beantwortung dieser Frage steigen wir eben gerade wie bereits beschrieben von der strategischen Seite ein: Was macht das Unternehmen? Welche Besonderheiten gibt es? Wo sind besondere Kompetenzen? Wer ist die Zielgruppe und was interessiert die potentiellen Kunden?</p>
<p>Diese Thematik ist komplexer, als es auf den ersten Blick aussieht. Denn den Kunden interessiert bei weitem nicht nur der kleinste Preis. Im Gegenteil: Für viele Kunden ist es gar nicht so wichtig, den billigsten Anbieter zu finden. Denn der billigste ist nicht umsonst so billig und damit in der Regel nicht der beste.</p>
<p>Es gibt viele Themen, die Menschen bewegen und das Kaufverhalten prägen. Dies können soziale oder ökologische Aspekte sein. Nokias rüde Standortpolitik, bei der man in geradezu menschenverachtender Weise immer an den nächsten geförderten Standort gezogen ist und damit am alten Standort einfach das Werk geschlossen und den Mitarbeitern gekündigt hat, hat sicherlich einiges zum Abstieg der Marke beigetragen. Da spielte garantiert nicht nur der günstigste Preis bei der Kaufentscheidung für ein Mobiltelefon eine Rolle.</p>
<p>Es gilt also, Kernkompetenzen und Zielgruppen herauszuarbeiten und die Informationen auf diese abzustimmen.</p>
<p><strong>Social Media Marketing: Nachhaltig, mit hoher Reichweite und geringen Kosten</strong></p>
<p>Was einmal im Internet verbreitet wurde, steht meist für viele Jahre im Netz und ist zumindest theoretisch von jedem Ort der Welt abrufbar. Jede Webseite kann grundsätzlich überall aufgerufen werden. Somit ist grundsätzlich eine hohe Reichweite der Unternehmenskommunikation möglich. Und das zu verhältnismäßig geringen Kosten, denn nie war es so einfach wie mit Hilfe des Internet, so viele Menschen zu erreichen.</p>
<p>Das macht das Thema Internet und Social Media Marketing gerade auch für Start-ups sowie kleine und mittelständische Unternehmen interessant. Denn mit dem richtigen Konzept, den richtigen Inhalten und der Wahl der richtigen Social Media Kanäle ist es durchaus möglich, auch ohne millionenschweres Werbebudget sehr viele Menschen zu erreichen.</p>
<p>Voraussetzung ist wie beschrieben eine Analyse der Zielgruppe und des Unternehmens, um daraus eine geeignete Strategie abzuleiten. Diese beinhaltet nicht nur Fragen zu den Inhalten einer Social Media Kampagne, sondern auch zur Wahl der geeigneten Kanäle. Neben naheliegenden Social Media Plattformen wie z.B. Facebook oder YouTube gibt es mitunter Plattformen, die sich explizit an die Zielgruppe des Unternehmens richten. Diese können in die Kampagne einbezogen werden.</p>
<p>Im Ergebnis erhalten Unternehmen ein Konzept für eine Kampagne, die bei verhältnismäßig geringen Kosten eine enorme Reichweite erzeugt und darüber hinaus sehr nachhaltig wirken kann. Denn während beispielsweise ein TV-Spot gesendet wird und danach nicht mehr zu erreichen ist, bleibt ein Blogbeitrag viele Jahre im Internet erreichbar. Eine Zeitschrift wird nach dem Lesen mitsamt der dort abgedruckten Werbung weggeworfen. Aber was im Internet veröffentlicht wurde, präsentieren die Suchmaschinen unter Umständen noch in Jahrzehnten.</p>
<p>Übrigens: <a href="http://jhmc.de/virales-marketing-social-media">Gerne beraten wir Sie rund um Ihre Social Media Strategie</a>. &#8211; <a href="http://jhmc.de/kontakt">Sprechen Sie uns einfach an</a>.</p>
<p>Bildnachweis: Lizenzfreies Bild aus der Datenbank <a href="http://www.freephotosbank.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Free PhotosBank</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unternehmensnachfolge als Alternative zur Existenzgründung</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2014/05/02/unternehmensnachfolge-als-alternative-zur-existenzgruendung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2014 14:52:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
		<category><![CDATA[M&A]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeregelung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=1490</guid>

					<description><![CDATA[Eine Existenzgründung kann naheliegenderweise mit der Gründung eines Unternehmens einhergehen. Eine interessante Alternative zur Gründung eines eigenen Unternehmens ist die Übernahme eines bestehenden Unternehmens im Rahmen einer Nachfolgeregelung. Denn die&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Existenzgründung kann naheliegenderweise mit der Gründung eines Unternehmens einhergehen. Eine interessante Alternative zur Gründung eines eigenen Unternehmens ist die Übernahme eines bestehenden Unternehmens im Rahmen einer Nachfolgeregelung. Denn die Unternehmensnachfolge bietet gegenüber einer Gründung einige Vorteile.</p>
<p><strong>Unternehmensnachfolge &#8211; Vorteile gegenüber einer Existenzgründung</strong></p>
<p>Wer ein Unternehmen gründet, muss sich mit folgender Frage beschäftigen: &#8222;Wie komme ich überhaupt an Kunden?&#8220;. Ein eingeführtes Unternehmen hat dieses Problem nicht &#8211; sofern es sich um ein gesundes Unternehmen handelt, was wir aber hier einmal voraussetzen.</p>
<p>Erwägt der Gründer demnach, seine Existenzgründungspläne im Rahmen einer Nachfolgeregelung zu realisieren, so kann er auf die Marktgeltung des bekannten Unternehmens mit seinen am Markt bekannten und eingeführten Produkten oder Dienstleistungen aufbauen. Es gibt einen vorhandenen Kundenstamm und es gibt auch eingearbeitete Mitarbeiter, die sich mit den Kunden, dem Unternehmen und seinen Produkten auskennen.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2014/05/Unternehmensnachfolge-002.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2475" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2014/05/Unternehmensnachfolge-002.jpg" alt="" width="1589" height="1037" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2014/05/Unternehmensnachfolge-002.jpg 1589w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2014/05/Unternehmensnachfolge-002-300x196.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2014/05/Unternehmensnachfolge-002-768x501.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2014/05/Unternehmensnachfolge-002-1024x668.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2014/05/Unternehmensnachfolge-002-710x463.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 1589px) 100vw, 1589px" /></a></p>
<p>Sowohl für den das Unternehmen übernehmenden Gründer als auch für die Bank gibt es einen weiteren Vorteil: Ein am Markt eingeführtes Unternehmen hat bereits Umsätze. Somit kann der Gründer sein Geschäftsführungsgehalt aus dem Cash Flow des Unternehmens bezahlen.</p>
<p>Auch die Finanzierung der Unternehmensnachfolge kann vom ersten Tag an aus dem Cash Flow bezahlt werden. Denn die mit einer Existenzgründung in der Regel verbundene defizitäre Anfangsphase entfällt. Und anstatt wie bei einem klassischen Gründungsvorhaben hinsichtlich der Planungsrechnung aufgrund von Schätzungen quasi in die Kristallkugel zu schauen, kann man im Rahmen einer Nachfolgeregelung auf Erfahrungswerte zurückgreifen. Zwar wird man auch hier im Rahmen des Businessplans und der Planungsrechnung Annahmen treffen. Doch diese können aus den vergangenen Umsätzen und Kostenstrukturen abgeleitet werden. Eine Bank wird sich also vor dem Hintergrund der bestehenden Umsätze und der größeren Planungssicherheit eher zu einer Finanzierung der Unternehmensnachfolge bereit erklären als zu einer Finanzierung einer vergleichbaren Existenzgründung.</p>
<p><strong>Keine &#8222;Gründung light&#8220;</strong></p>
<p>Auch wenn es viele Gründer vielleicht denken: Eine Unternehmensnachfolge ist keine &#8222;Gründung light&#8220;. Vielmehr haben Nachfolgeregelungen eigene Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. So sind vielfach Anpassungen an die neue Situation erforderlich. Das beginnt mit einer veränderten Kommunikation und endet bei ggf. notwendigen Sortimentsanpassungen oder Investitionen.</p>
<p>Weiter ist zu bedenken, dass Kunden und Mitarbeiter den neuen Chef auch akzeptieren müssen. Hier sind also echte Führungsqualitäten gefragt. Auch sollte man darüber nachdenken, ob man auch fachlich über die erforderlichen Qualifikationen verfügt. Schließlich gilt es, langfristig und erfolgreich an der Spitze des zu übernehmenden Unternehmens zu stehen. Dass dies auch eine entsprechende Durchsetzungsfähigkeit voraussetzt, versteht sich von selbst.</p>
<p><strong>Wer soll das bezahlen?</strong></p>
<p>Eine Unternehmensnachfolge hat im Vergleich zur Existenzgründung mitunter aber auch einen klaren Nachteil: Meist ist es teurer, ein Unternehmen zu kaufen als eines zu gründen. Zur Finanzierung einer Unternehmensnachfolge haben wir bereits einen eigenen Artikel hier im jhmc Magazin verfasst.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://magazin.jhmc.de/2013/04/03/zur-finanzierung-der-unternehmensnachfolge/">Zum Artikel &#8222;Zur Finanzierung der Unternehmensnachfolge&#8220;</a></p>
<p>Dennoch möchten wir auch hier noch einmal einige Hinweise zur Finanzierung von Unternehmensnachfolgen geben. Denn neben den im oben verlinkten Artikel beschriebenen Finanzierungen über Banken, Fördermittel, Investoren oder Eigenkapitalhilfen gibt es unter anderem auch die Möglichkeit eines Darlehens des Verkäufers. In diesem Fall des sogenannten Verkäuferdarlehens stundet der Verkäufer den gesamten Kaufpreis oder einen Teil des Kaufpreises. Der Kaufpreis wird dann als Darlehen zur Verfügung gestellt. Der Gründer zahlt wie bei jedem anderen Darlehen auch Zinsen und Tilgung &#8211; nur eben nicht an eine Bank, sondern an den Veräußerer des Unternehmens.</p>
<p>Selbstverständlich benötigt der Verkäufer ein aussagekräftiges Exposé und der Käufer einen aussagekräftigen <a href="https://magazin.jhmc.de/tag/businessplan/">Businessplan</a>. Bei beidem kann die Jörg Haupt Management Consulting ebenso helfen wie bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Denn als Unternehmensberatung begleiten wir selbstverständlich auch Unternehmensnachfolgen.</p>
<p>Bildnachweis: Lizenzfreies Bild aus der Datenbank <a href="http://www.freephotosbank.com/" target="_blank" rel="noopener">Free PhotosBank</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn der Businessplan nicht hält, was er verspricht</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2013/12/03/wenn-der-businessplan-nicht-halt-was-er-verspricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2013 12:09:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Fallstudien]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Investoren]]></category>
		<category><![CDATA[M&A]]></category>
		<category><![CDATA[Start-up]]></category>
		<category><![CDATA[Strategieberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[VC]]></category>
		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=1429</guid>

					<description><![CDATA[Businessplan kostenlos &#8211; so werben etliche Webseiten um die Gunst von Existenzgründern. Doch hält ein kostenloser Businessplan wirklich, was er verspricht? Um die Antwort vorwegzunehmen: Meist leider nicht. Spätestens dann,&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Businessplan kostenlos &#8211; so werben etliche Webseiten um die Gunst von Existenzgründern. Doch hält ein kostenloser Businessplan wirklich, was er verspricht? Um die Antwort vorwegzunehmen: Meist leider nicht. Spätestens dann, wenn das Gründungsvorhaben komplexer wird, sollte ein Businessplan zwingend eine geeignete Form aufweisen.</p>
<p><strong>&#8222;In Deutschland findet man für gute Ideen keinen Investor&#8220;</strong></p>
<p>Oft hört man, dass in Deutschland kein Investor für gute Ideen zu finden sei. Nun stimmt es zwar, dass es einen Engpass für Beteiligungskapital in der Seed-Phase gibt. Doch viele gute Ideen scheitern, nur weil die Gründer nicht bereit sind, aussagekräftige Unterlagen anzufertigen bzw. anfertigen zu lassen.</p>
<p>So werden wir immer wieder mit Gründungsvorhaben konfrontiert, die zunächst ganz interessant klingen. In der Regel sind dies größere Gründungsvorhaben, die zur Umsetzung des Vorhabens Investoren suchen. Oft ist es aber leider so, dass viele Projekte nicht geeignet sind, um sie Investoren vorzustellen. Denn das, was manche unter einem Businessplan verstehen, ist schlicht und ergreifend nicht vorzeigbar.</p>
<p>Dazu muss man verstehen, dass insbesondere institutionelle Investoren wie Venture Capital Gesellschaften meist einige hundert Businesspläne im Jahr vorgelegt bekommen. Dies führt dazu, dass ein Businessplan beiseite gelegt wird,</p>
<ul>
<li>sobald er einen lieblosen Eindruck hinterlässt,</li>
<li>nicht direkt erkennbar ist, worum es eigentlich geht oder</li>
<li>wesentliche Aspekte (z.B. Marktanalysen oder Markteinführungsstrategien) nicht herausgearbeitet werden.</li>
</ul>
<p>Offenbar lassen sich viele Gründer jedoch durch die &#8222;Kostenlos-Mentalität&#8220; des Internet dazu verleiten, an einer ganz entscheidenden Stelle zu sparen. Denn die professionelle Begleitung der Erstellung eines Businessplans kostet natürlich Geld. Doch andererseits ist es mir geradezu unverständlich, weshalb manche Gründer erhebliche eigene Investitionen und oftmals einige Jahre ihrer Arbeitskraft aufs Spiel setzen, bloß weil sie beim Businessplan einige Euro sparen wollen.</p>
<p>Doch das passiert leider immer wieder. Dabei sollte doch gerade das Wissen um den Engpass bei der Frühphasenfinanzierung ein Ansporn sein, gut durchdachte Konzepte mit geeigneten Unterlagen zu präsentieren. Schließlich sagt ja bereits das Sprichwort: &#8222;Wie Du kommst gegangen, so wirst Du auch empfangen!&#8220;</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Vorgehen-M-A-Transaktionen-001a.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2480" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Vorgehen-M-A-Transaktionen-001a.jpg" alt="" width="1200" height="608" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Vorgehen-M-A-Transaktionen-001a.jpg 1200w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Vorgehen-M-A-Transaktionen-001a-300x152.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Vorgehen-M-A-Transaktionen-001a-768x389.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Vorgehen-M-A-Transaktionen-001a-1024x519.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Vorgehen-M-A-Transaktionen-001a-710x360.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Die Abbildung zeigt einige durch uns erstellte Businesspläne. Die folgenden Beispiele zeigen dagegen, wie man es nicht machen sollte. Das mag übrigens teilweise recht lustig zu lesen sein. Eigentlich ist es aber sehr traurig, denn zum Teil haben die jeweiligen Gründer erhebliches Geld in ihre Idee investiert.</p>
<p><strong>&#8222;Wie hätten Sie es denn gerne?&#8220;</strong></p>
<p>Vor einiger Zeit lernte ich einen Gründer kennen, der ein bestimmtes Gerät entwickelt hatte. Um was es exakt geht, möchte ich aus Gründen der Diskretion nicht sagen. Doch ich denke, dass in einem ganz bestimmten Marktsegment für dieses Gerät ein erhebliches Potential besteht.</p>
<p>Bislang wollte der Gründer sich jedoch nicht auf ein derartiges Szenario festlegen. Der Gründer meinte, er könne ja nicht wissen, wie es der jeweilige Investor am liebsten hätte. Außerdem ist er Techniker und hat keine besonders große Affinität zum Thema Vertrieb. Er hat jedoch niemanden in seinem Team, der diese Aufgabe übernehmen könnte.</p>
<p>Der Businessplan &#8211; sofern man das uns vorgelegte Papier so nennen möchte &#8211; weist zahllose Schwächen auf. Eine Strategie zur Markteinführung? &#8211; Fehlanzeige. Eine fundierte Marktanalyse? &#8211; Nicht vorhanden. Stattdessen handelt es sich bei diesem &#8222;Businessplan&#8220; um eine Art Vertriebsprospekt mit mehreren Modellrechnungen, wie viel Geld man unter Umständen bei diversen Finanzierungsmodellen durch den Einsatz des Geräts verdienen könnte.</p>
<p>Das Gerät ist bis zur Marktreife entwickelt und es sind einige Prototypen vorhanden. Mangels eines fundierten Markteinführungskonzeptes wurden in 10 Jahren lediglich einige Geräte abgesetzt und das Unternehmen befindet sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die hohen Entwicklungskosten wurden bislang nicht annähernd eingespielt.</p>
<p>Schade, denn das Gerät hat mit der richtigen Markteinführungsstrategie durchaus Potential. Doch leider kommt es eben nicht nur darauf an, ein Gerät technisch zur Marktreife zu entwickeln. Man sollte auch eine klare Vorstellung haben, wie das Produkt in den Markt einzuführen ist &#8211; und dies sollte natürlich auch Eingang in den Businessplan finden.</p>
<p><strong>Getränke für Kolumbien</strong></p>
<p>Vor Kurzem kontaktierte uns ein Gründer der meinte, dass wir ja gerne Projekte durchführen, die eine gewisse Herausforderung bieten. Nun scheue ich zwar tatsächlich nicht die Herausforderung. Doch diese sollte sich schon in einem realistischen Rahmen bewegen.</p>
<p>Konkret hatte ein in Kolumbien lebender Deutscher vor, bestimmte Getränke aus Deutschland in den kolumbianischen Markt einzuführen. Dazu suchte er Investoren in Deutschland.</p>
<p>Nun ist das in der Tat eine Herausforderung. Denn Kolumbien ist sehr weit weg und nicht gerade für stabile politische Verhältnisse oder die Kaufkraft der Bevölkerung bekannt. Trotzdem kann es natürlich sein, dass es für Getränke aus Deutschland attraktive Marktnischen gibt, die auch eine interessante Rendite versprechen. Sollte dies so sein, so sollte dies in einem entsprechend aufbereiteten Businessplan auch dargestellt werden. Doch weit gefehlt. So enthielt der uns zugesandte &#8222;Businessplan&#8220; unter anderem die folgende Textpassage:</p>
<p><em>Das dritte Fach von podio diskutiert zum Markierungen Nektar zu ihm Verein (3.27%), Kristall (3.24%) und Ziel der Senke (3.21%).</em><br />
<em> Einerseits ist der Rum der dritte größte Verbrauch im Land mit 28.17%; die Männer zeigten im TGI eine Annahme 2012 von 30.22%, während bei den Frauen, die Zahl bis 26.30% anstieg.</em><br />
<em> Der alte Rum von Calda (6.94%), das gealterte Medellín (5.88%) und der gealterte Sankt F.E. (4.32%) sind die des größeren Verbrauchs durch Markierungen.</em></p>
<p>Nun, das mag lustig zu lesen sein. Denn dieser Versuch einer Marktanalyse wurde offenbar verfasst, indem man ein Originaldokument aus Kolumbien durch eine Übersetzungssoftware hat &#8222;übersetzen&#8220; lassen. Andererseits frage ich mich, wie es sein kann, dass ein in Kolumbien lebender Deutscher einen derartigen Text in einen deutschsprachigen Businessplan einbaut und dann ernsthaft erwartet, mit einem solchen Unfug einen Investor zu finden.</p>
<p>Auch im weiteren Verlauf zeigten sich in diesem &#8222;Businessplan&#8220; eklatante Schwächen. Es stellt sich deshalb die Frage, ob dies wirklich ein ernst gemeintes Gründungsvorhaben ist oder ob vielmehr naive Zeitgenossen um einige Euros erleichtert werden sollten. Denn diese Aneinanderreihung lieblos zusammengehauener und meist auch noch per Copy &amp; Paste zusammengewürfelter Textzitate kann doch niemals ernsthaft an einen richtigen Investor gerichtet gewesen sein.</p>
<p>Im Folgenden zitiere ich meine per E-Mail an den Gründer übermittelte Antwort auf den &#8222;Businessplan&#8220;:</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr (Name des Autors des Businessplans),</em></p>
<p><em>vielen Dank für die Zusendung des Businessplans. Allerdings sehe ich bei Ihrem Projekt einige Schwierigkeiten:</em></p>
<p><em>Zunächst fällt auf, dass sich erst aus dem Kontext des Businessplans erschließt, dass die Markteinführung in Kolumbien stattfinden soll. Hier sehe ich insbesondere das Problem, dass Kolumbien nicht gerade für seine prosperierende Wirtschaft und politische Stabilität bekannt ist. Dazu sollten Sie schon einige Worte schreiben.</em></p>
<p><em>Problematisch ist auch der etwas „lieblose“ Aufbau des Businessplans durch schnelles Copy &amp; Paste, vgl.: (Hier hatte ich die Domain zum Originaltext eingesetzt) &#8211; die Beschreibungen der einzuführenden Produkte finden sich im exakten Wortlaut auf der zitierten Webseite wieder.</em></p>
<p><em>Die Einführung in den Getränkemarkt scheint fast mit einem automatischen Übersetzungstool generiert zu sein. Die folgende Passage gibt z.B. überhaupt keinen Sinn bzw. ist unverständlich:</em></p>
<p><em>„Das dritte Fach von podio diskutiert zum Markierungen Nektar zu ihm Verein (3.27%), Kristall (3.24%) und Ziel der Senke (3.21%).“</em></p>
<p><em>Gleiches gilt für weitere Textabschnitte. Und: Wer ist eigentlich TGI?</em></p>
<p><em>Zwischenzeitlich hatte ich den Eindruck, als wären einige Passagen mit einem „Businessplan-Generator“ verfasst worden: Oben das Produkt eingeben und schon steht „(Name des Produktes &#8211; aus Gründen der Vertraulichkeit entfernt)“ überall dort, wo es der Platzhalter des Baukastens vorgesehen hat.</em></p>
<p><em>Kapitel 2.1 stammt wieder von der (Produkt &#8211; aus Gründen der Diskretion entfernt)-Webseite. Hier habe ich dann aufgehört, zu lesen. Die bei späterem Durchscrollen zu findende Marktanalyse wurde wörtlich von hier kopiert: (Hier hatte ich die Domain zum Originaltext eingesetzt)</em></p>
<p><em>Mein Fazit: Mit diesem Businessplan werden Sie keinen Investor finden, denn er hält bereits einer sehr oberflächlichen Überprüfung nicht stand. Insbesondere aufgrund des schwierigen geographischen Zielmarktes und der lieblosen Zusammenstellung aus zusammengesuchten Internetzitaten halte ich eine Vorstellung des Businessplans bei Investoren für nicht ratsam. Zudem fehlen wichtige Inhalte. Dazu gehören insbesondere eigene Texte mit fundierten Beschreibungen des Vorhabens. Auch hinsichtlich der Umsetzung der Markteinführung fehlen wichtige Angaben. Wie wollen Sie denn den (Distributoren &#8211; aus Gründen der Diskretion entfernt) von einer Listung überzeugen? Wie adressieren Sie Ihre Zielgruppen? Dazu muss schon mehr kommen als die Allgemeinplätze, die man in Kapitel 5.3 findet.&#8220;</em></p>
<p>Ich habe mir dann auch noch einen Scherz erlaubt: Ich habe angeboten, einen richtigen Businessplan zu erstellen. Bei einer Adresse aus Kolumbien habe ich mir jedoch Vorkasse erbeten. Wie erwartet hat sich der Gründer nicht mehr gemeldet.</p>
<p><strong>Ein Businessplan ist mehr als eine Planungsrechnung</strong></p>
<p>Viele Gründer scheinen auch anzunehmen, dass ein Businessplan hauptsächlich aus einer Berechnung der Rentabilität des Vorhabens besteht. Dies ist jedoch falsch, denn ein Businessplan ist weit mehr als nur eine Planungsrechnung. Denn der Businessplan erklärt, weshalb überhaupt die erwarteten Umsätze erzielt werden können.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Businessplan-005.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2478" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Businessplan-005.jpg" alt="" width="1500" height="1000" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Businessplan-005.jpg 1500w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Businessplan-005-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Businessplan-005-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Businessplan-005-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Businessplan-005-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Businessplan-005-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/12/Businessplan-005-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a></p>
<p>Der Businessplan erklärt, weshalb sich die Zielgruppen überhaupt erst für ein Produkt interessieren: Was ist der Nutzen des Produktes oder der Dienstleistung? Warum sollte man das Produkt kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen?</p>
<p>Der Businessplan erklärt, durch welche Maßnahmen der Kommunikationspolitik die Zielgruppen überhaupt von der Existenz des Produktes erfahren. Der Businessplan erklärt, welche Kompetenzen das Management-Team besitzt oder in welchem Markt man sich bewegt. Kurz: Ein Businessplan sollte die meisten Fragen beantworten und nicht nach dem Lesen einen Kanon offener Fragen unbeantwortet lassen.</p>
<p>Konkret wurde mir kürzlich ein Gründungsvorhaben im Logistik-Bereich vorgestellt. Die Idee dahinter halte ich für hochinteressant &#8211; aber die bisherige Umsetzung ist unterirdisch. So gibt es lediglich Planungsrechnungen und eine Präsentation, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Auch der von den Gründern angegebene Kapitalbedarf könnte durch eine entsprechende Strukturierung m.E. erheblich reduziert werden.</p>
<p>Das zitierte Unternehmen mit dem Logistik-Gründungsvorhaben ist eine GmbH. Ein Blick in den Bundesanzeiger wirft aufgrund der dort hinterlegten Bilanzen weitere Fragen auf. Auch diese sollte der Businessplan natürlich beantworten, denn nicht nur wir Unternehmensberater kommen auf die Idee, mal kurz in den Bundesanzeiger zu schauen. Das machen die Investoren natürlich auch.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Wenn ein Businessplan mehr Fragen aufwirft als er beantwortet, dann findet man in der Tat keinen Investor. Wenn der Businessplan aus lieblos zusammenkopierten Textpassagen besteht, findet man ebenfalls keinen Investor. Mit einem <a href="http://jhmc.de/businessplan">gut durchdachten und professionell aufgearbeiteten Konzept</a> hat man dagegen eine realistische Chance. Gerne helfen wir dabei. <a href="http://jhmc.de/kontakt">Sprechen Sie uns einfach an</a>.</p>
<p>Bildnachweis: Lizenzfreies Bild aus der Datenbank <a href="http://www.freephotosbank.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Free PhotosBank</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von Vorschussbetrug, Scambaiting und der Nigeria Connection</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2013/11/15/von-vorschussbetrug-scambaiting-und-der-nigeria-connection/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2013 14:27:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spam & Konsorten]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Investoren]]></category>
		<category><![CDATA[Rip-Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschussbetrug]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=1397</guid>

					<description><![CDATA[Als Unternehmensberatung für Strategie, Marketing und Organisation begleiten wir immer wieder Existenzgründer oder Unternehmen bei Fragen der Finanzierung ihrer Geschäftsvorhaben. Dabei erleben wir immer wieder, dass manche Menschen sehr merkwürdige&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Unternehmensberatung für Strategie, Marketing und Organisation begleiten wir immer wieder Existenzgründer oder Unternehmen bei Fragen der Finanzierung ihrer Geschäftsvorhaben. Dabei erleben wir immer wieder, dass manche Menschen sehr <a href="https://magazin.jhmc.de/2011/08/13/uber-die-irrungen-und-wirrungen-von-grundern-auf-der-suche-nach-beteiligungskapital/">merkwürdige Vorstellungen in Bezug auf die Gewährung von Darlehen oder die Akquise von Beteiligungskapital haben</a>.</p>
<p>Noch merkwürdiger erscheint aber die Tatsache, dass tatsächlich immer wieder Menschen auf die Betrugsmasche der Nigeria Connection hereinfallen. Bei diesem sogenannten Vorschussbetrug wird dem Betrugsopfer eine große Summe Geld versprochen. Allerdings muss zuvor meist irgendetwas bezahlt werden, damit die Transaktion stattfinden kann.</p>
<p>Dazu haben wir bereits hier im <a href="https://magazin.jhmc.de/2013/08/17/die-nigeria-connection-personalisiert-nun-ihren-spam/">jhmc Magazin</a> einige Artikel veröffentlicht. Irgendein angeblicher Rechtsanwalt hat herrenlose Millionen gefunden und da man zufällig den gleichen Nachnamen wie der verblichene Millionär ohne Nachkommen hat, bietet der angebliche Rechtsanwalt an, sich die Millionen zu teilen. Irgendwann wird man dann gebeten, eine Transaktionsgebühr zu zahlen. Wenn man dies macht, ist man natürlich nur sein Geld los. Sonst passiert nichts. Die &#8222;herrenlosen Millionen&#8220; wandern auf jeden Fall garantiert nicht auf das eigene Konto.</p>
<p><strong>Je blöder die Geschichte, desto wahrscheinlicher der Erfolg der Vorschussbetrüger<br />
</strong></p>
<p>Obwohl man eigentlich denken müsste, dass diese uralte Masche nicht mehr funktionieren dürfte, finden sich immer wieder gutgläubige Deppen, die darauf hereinfallen. Wer ein wenig googelt, der findet beispielsweise die Geschichte einer österreichischen Geschäftsfrau, die den Vorschussbetrügern 350.000 € überwiesen hat. Hier der Screenshot des Artikels auf der Webseite des Stern:</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/Vorschussbetrug-Screenshot-Nigeria-Connection-001a.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1395" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/Vorschussbetrug-Screenshot-Nigeria-Connection-001a.jpg" alt="Vorschussbetrug Screenshot Nigeria Connection 001a" width="520" height="161" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/Vorschussbetrug-Screenshot-Nigeria-Connection-001a.jpg 520w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/Vorschussbetrug-Screenshot-Nigeria-Connection-001a-300x92.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /></a></p>
<p>Irgendwie kann man da nicht einmal Mitleid mit der Dame empfinden. Denn wer aufgrund einer per Spam-Mail zugesandten Nachricht mit zweifelhaftem Inhalt Kontakt mit den Betrügern aufnimmt und tatsächlich Geld überweist, ist wirklich selber schuld. Dennoch hat die hier zitierte Geschäftsfrau 350.000 € an die Nigeria Connection überwiesen. Dazu hat sie sogar eine Münzsammlung verkauft, Sparvertrräge aufgelöst und aus Ihrem Unternehmen ein Gesellschafterdarlehen entnommen. Wie bescheuert muss man sein?</p>
<p>Andererseits scheinen sich die Menschen nach Märchen zu sehnen. Denn das erleben wir im täglichen Geschäft auch immer wieder. So gibt es beispielsweise Gründer, die mit völlig unmöglichen Unterlagen zu uns kommen. Wenn wir diesen Gründern erklären, dass man mit einer derart schlechten Vorbereitung niemals einen Investor finden kann, dann scheinen diese Gründer das nicht zu verstehen oder auch gar nicht hören zu wollen. Eine Bereitschaft, einen Businessplan zu beauftragen, besteht oftmals nicht. Stattdessen werden wir gefragt, ob wir nicht eine Ausnahme machen könnten und die vorhandenen Kraut-und-Rüben-Unterlagen an Investorenkontakte weiterleiten könnten.</p>
<p>Das machen wir natürlich nicht. Denn mit derart schlechter Vorbereitung verbrennt man sich ganz schnell bei seinen Kontakten. Diese Botschaft wollen viele Menschen jedoch nicht hören. Interessanterweise fallen jedoch viele Menschen auf sogenannte Rip-Dealer rein. Diese versprechen unter abenteuerlichen Geschichten Beteiligungskapital oder Darlehen zu unfassbaren Konditionen. Voraussetzung: Man muss irgendwo auf einem Konto eine Sicherheit hinterlegen oder an dunklen Ecken Bargeld tauschen. Es ist unfassbar: Weil wir hier im <a href="https://magazin.jhmc.de/2013/06/23/rip-deals-in-der-bargeldlosen-variante/">jhmc Magazin</a> in diversen Artikeln darüber berichten, erhalten wir immer wieder Nachrichten von Menschen, die auf diese Betrugsszenarien hereingefallen sind.</p>
<p>Scheinbar scheint bei einigen Menschen demnach die Gier den Verstand zu vernebeln. Wie sonst kommt man auf die Idee, große Geldbeträge an wildfremde Menschen zu überweisen, von denen man keine verifizierten Kontaktdaten hat und die man noch nie persönlich gesehen hat? An Menschen, die man lediglich aufgrund von Telefonaten oder E-Mail-Verkehr kennt und die sich nicht ausgewiesen haben, einem aber hanebüchene Geschichten von Bargeldtransaktionen aus dem Diamantengeschäft, verschollenen Millionen gestorbener Geschäftsleute ohne Erben oder sonstwelchen Bockmist erzählen?</p>
<p>Offenbar gilt oftmals: Je bescheuerter die Geschichte, desto wahrscheinlicher ist es, irgendwann einen Deppen zu finden, den man über den Tisch ziehen kann.</p>
<p><strong>Scambaiting: Späße mit der Nigeria Connection</strong></p>
<p>Immerhin: Wer sich immer wieder mit dem Thema beschäftigt, stolpert irgendwann auch über das makabre Hobby mancher Internetnutzer. Dieses Hobby nennt sich Scambaiting. Dabei dreht man den Spieß um und tritt mit den Urhebern der entsprechenden Spam-Mails in Kontakt.</p>
<p>Da offenbar viele der Spammer bzw. Vorschussbetrüger auch nicht viel schlauer als ihre Opfer sind, gelingt es den Scambaitern regelmäßig, ziemlich ulkige Fotos ins Netz zu stellen. Auf diesen Fotos beweisen die Spammer der Nigeria Connection durch irgendwelche Aktionen, dass sie tatsächlich existieren. Stolz halten sie dann irgendwelche Schilder in die Kamera und scheinen gar nicht auf die Idee zu kommen, dass man die Aussagen auf den Fotos vielleicht mal per Google-Translator übersetzen könnte.</p>
<p>Der folgende Screenshot zeigt einige Fotos, deren ulkiger Inhalt durchaus geeignet ist, auch extrem schlechte Tage zu retten:</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/Screenshot-Suchergebnisse-Scambaiting-001a.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1396" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/Screenshot-Suchergebnisse-Scambaiting-001a.jpg" alt="Screenshot Suchergebnisse Scambaiting 001a" width="520" height="392" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/Screenshot-Suchergebnisse-Scambaiting-001a.jpg 520w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/Screenshot-Suchergebnisse-Scambaiting-001a-300x226.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /></a></p>
<p>Allerdings sollte man nach unserer Auffassung auch hier Vorsicht walten lassen. Denn die Vorschussbetrüger der Nigeria Connection sind zunächst einmal eines: Kriminelle. Und niemand weiß, ob nicht irgendwann einmal ein Schlägertrupp der Nigeria Connection vor der Tür steht, wenn man die Vorschussbetrüger derart vorführt.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/coins-1726618_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2420" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/coins-1726618_1280.jpg" alt="" width="1280" height="853" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/coins-1726618_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/coins-1726618_1280-300x200.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/coins-1726618_1280-768x512.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/coins-1726618_1280-1024x682.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/coins-1726618_1280-270x180.jpg 270w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/coins-1726618_1280-710x473.jpg 710w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/11/coins-1726618_1280-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Bildnachweis: Screenshots &amp; <a href="https://pixabay.com/de/m%C3%BCnzen-banknoten-geld-w%C3%A4hrung-1726618/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay CCO Public Domain</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gewerbeauskunft-Zentrale &#8211; Die Abzocke geht weiter</title>
		<link>https://magazin.jhmc.de/2013/10/18/gewerbeauskunft-zentrale-die-abzocke-geht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Haupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2013 12:55:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Spam & Konsorten]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Formularbetrug]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://magazin.jhmc.de/?p=1166</guid>

					<description><![CDATA[Meine Brüder haben ein Handwerksunternehmen und deshalb lassen sie mir regelmäßig das Handwerksblatt, die Zeitschrift der Handwerkskammer, zukommen. Und was lese ich da heute? Branchendienst: Die Abzocke geht weiter! RECHT:&#160;[ &#8230; ]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Brüder haben ein Handwerksunternehmen und deshalb lassen sie mir regelmäßig das Handwerksblatt, die Zeitschrift der Handwerkskammer, zukommen. Und was lese ich da heute?</p>
<p><strong>Branchendienst: Die Abzocke geht weiter!</strong></p>
<p><em>RECHT: Die Gewerbeauskunft-Zentrale setzt erneut viele Betriebe unter Druck. Mehr denn je ist Vorsicht geboten.</em></p>
<p>Genau so kann man es in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Handwerksblatts lesen. Die Gewerbeauskunft-Zentrale treibt also immer noch ihr Unwesen. Denn leider ist die Rechtslage trotz eines in 2012 ergangenen <a href="https://magazin.jhmc.de/2012/03/17/schlechte-zeiten-fur-formularbetruger-olg-dusseldorf-watscht-gewerbeauskunft-zentrale-ab/">Urteils zu Ungunsten der Gewerbeauskunft-Zentrale</a> und der dahinter stehenden GWE Wirtschaftsinformations-GmbH nicht ganz eindeutig. Zuletzt hatte sich das Blatt sogar wieder zugunsten der Formularbetrüger gewendet.</p>
<p>Am besten ist es also, gar nicht erst auf Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale und ähnlich gelagerter Abzocker hereinzufallen. Sicher, die zugesandten Formulare sehen offiziell aus, haben oft einen Schreibfehler oder unvollständige Angaben und es wird um Vervollständigung der Daten gebeten. Im hektischen Tagesgeschäft wird dann das Formular schnell ausgefüllt, unterschrieben und in die Ausgangspost gelegt. Und damit hat man dann auch schon einen Auftrag für eine völlig überteuerte und überdies völlig sinnfreie, weil keinen Mehrwert bietende Dienstleistung erteilt.</p>
<p>Die Gewerbeauskunft-Zentrale und die dahinter stehende GWE Wirtschaftsinformations-GmbH sind dabei nicht die einzigen unseriösen Anbieter mit dieser Masche. Unsere Rubrik <a href="https://magazin.jhmc.de/tag/formularbetrug/">Formularbetrug des jhmc Magazins</a> ist voll von Beispielen solch unseriöser und überflüssiger Angebote. Die Bandbreite reicht dabei von der Deutschen Markenverlängerungs GmbH bis hin zum Ausstellerverzeichnis Expo Guide.</p>
<p>Alle diese Angebote weisen eine Gemeinsamkeit auf: Sie setzen auf die Verwechslung mit Formularen offizieller Stellen bzw. bekannter Unternehmen oder sie zielen auf unzureichende Fachkenntnis. Letzteres ist beispielsweise im kürzlich beschriebenen <a href="https://magazin.jhmc.de/2013/10/17/webseiten-zertifizierung-ein-merkwurdiges-angebot/">Angebot zur Webseiten Zertifizierung</a> der Fall. Weiter erfolgt die Beauftragung der hinter diesen unseriösen Angeboten stehenden Unternehmen meist im sehr klein Gedruckten. Man setzt demnach darauf, dass dem Unterzeichner oftmals gar nicht bewusst ist, dass er einen Auftrag erteilt. Darüber hinaus bieten die Angebote dieser Formularbetrüger keinen Mehrwert bzw. Nutzen und sind zudem überteuert.</p>
<p>Hat man ein solches Formular unterschrieben und den Formularbetrügern zugesandt, flattert bald darauf eine Rechnung ins Haus. Da sich die mit den Formularbetrügern geschlossenen Verträge auch noch automatisch verlängern, bleibt nun nur noch der Weg zum Rechtsanwalt.</p>
<p><strong>Welchen Nutzen stiftet ein Eintrag bei der Gewerbeauskunft-Zentrale?</strong></p>
<p>Nun könnte man ja noch argumentieren, dass die Gewerbeauskunft-Zentrale ja schließlich eine Webseite betreibt und es dort bei Inaugenscheinnahme den Eindruck macht, als würde man für sein gutes Geld tatsächlich einen Eintrag auf diesem Portal erhalten. Ich gehe sogar davon aus, dass dies tatsächlich so ist, denn ein gewiefter Formularbetrüger, der gezielt Grauzonen ausnutzt, wird sich an dieser Stelle keine Blöße geben und juristisch angreifbar machen wollen.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/Gewerbeauskunft-Zentrale-Screenshot-001a.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1168" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/Gewerbeauskunft-Zentrale-Screenshot-001a.jpg" alt="Gewerbeauskunft-Zentrale Screenshot 001a" width="520" height="342" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/Gewerbeauskunft-Zentrale-Screenshot-001a.jpg 520w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/Gewerbeauskunft-Zentrale-Screenshot-001a-300x197.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /></a></p>
<p>Die Webseite der Gewerbeauskunft-Zentrale macht den Eindruck eines Webverzeichnisses. Und ganau das ist der springende Punkt. Denn es gibt haufenweise Webverzeichnisse, die kostenlos sind. Außerdem gibt es weitaus wichtigere Webseiten, auf denen jeder Unternehmer sein Unternehmen <strong>kostenlos</strong> anmelden kann. Beispiele sind Qype bzw. Yelp oder natürlich Facebook oder Google Places. Auch eine Social Media Kampagne mit Corporate Blog, Twitter und Facebook dürfte für jedes Unternehmen weitaus nützlicher und effizienter sein als ein völlig überteuerter Eintrag bei der völlig überflüssigen Gewerbeauskunft-Zentrale.</p>
<p>Auch die zweite Webseite der hinter der Gewerbeauskunft-Zentrale stehenden GWE Wirtschaftsinformations-GmbH bietet nicht wirklich einen Nutzen für die Unternehmen, die aus Unwissenheit oder aus Versehen den Auftrag zur Eintragung erteilt haben.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/GWE-Wirtschaftsinformation-Screenshot-001a.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1169" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/GWE-Wirtschaftsinformation-Screenshot-001a.jpg" alt="GWE-Wirtschaftsinformation Screenshot 001a" width="520" height="342" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/GWE-Wirtschaftsinformation-Screenshot-001a.jpg 520w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/GWE-Wirtschaftsinformation-Screenshot-001a-300x197.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /></a></p>
<p>Hinzu kommt: Wenn man den Begriff <em>Gewerbeauskunft-Zentrale</em> googelt, so zeigen schon die Suchergebnisse, was man von dieser Abzocke zu halten hat.Ob <strong>WDR</strong> oder <strong>Der Westen / WAZ</strong>, ob <strong>Verbraucherzentralen</strong>, <strong>Handwerks-</strong> oder <strong>Handelskammern</strong> &#8211; egal wer in den Suchergebnissen auftaucht, alle sind sich einig: Die Gewerbeauskunft-Zentrale betreibt Abzocke. Die Suchergebnisse bei der immerhin größten Suchmaschine der Welt zeigen somit ebenfalls deutlich, wie wichtig ein Eintrag bei der Gewerbeauskunft-Zentrale tatsächlich ist.</p>
<p><strong>Rechnung der Gewerbeauskunft-Zentrale erhalten &#8211; was tun?</strong></p>
<p>Hat man eine Rechnung der Gewerbeauskunft-Zentrale oder anderer Formularbetrüger erhalten, hilft eigentlich nur noch der Weg zum Anwalt. Der uns vorliegende Artikel des Deutschen Handwerksblatts, also der Zeitung der Handwerkskammern, rät Unternehmern, die auf Formularbetrüger hereingefallen sind folgendes:</p>
<p>&#8222;Der <a href="http://www.dsw-schutzverband.de/" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität</a> (DSW) empfiehlt Unternehmern, nicht zu zahlen und sofort dagegen vorzugehen, wenn sie &#8211; vielleicht erst bei Eingang der Rechnung &#8211; bemerken, dass sie einen solchen Vertrag abgeschlossen haben.&#8220;</p>
<p>Wir von der <a href="http://www.jhmc.de/">Jörg Haupt Management Consulting</a> empfehlen, einmal genau hinzuschauen und nicht einfach ein Formular ohne genaue Prüfung auszufüllen und zu unterschreiben. Weiter empfehlen wir einmal darüber nachzudenken, wofür man in Bezug auf das Marketing des Unternehmens sein Geld auszugeben gedenkt. Die Investition in ein vernünftiges Marketing-Konzept und dessen Umsetzung ist sicherlich zielführender, als zunächst jeden Cent dreimal herumzudrehen und im Anschluss daran eine fast unbegrenzte Preisbereitschaft für verlockend klingende, jedoch keinen Mehrwert bietende Leistungen zu zeigen.</p>
<p>Ob also aus Zeitmangel oder Unwissenheit, eines ist immer gültig: Angebote wie das der Gewerbeauskunft-Zentrale, der Deutschen Markenverlängerungs GmbH und ähnlicher Formularbetrüger werden immer wieder per E-Mail oder Briefpost ins Haus flattern. Doch alle diese Angebote und Formulare gehören sämtlich in die Ablage &#8222;P&#8220;.</p>
<p><a href="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/traffic-lights-77333_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2482" src="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/traffic-lights-77333_1280.jpg" alt="" width="1280" height="720" srcset="https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/traffic-lights-77333_1280.jpg 1280w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/traffic-lights-77333_1280-300x169.jpg 300w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/traffic-lights-77333_1280-768x432.jpg 768w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/traffic-lights-77333_1280-1024x576.jpg 1024w, https://magazin.jhmc.de/wp-content/uploads/2013/10/traffic-lights-77333_1280-710x399.jpg 710w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a></p>
<p>Bildnachweis: Screenshots der Anbieter-Webseiten &amp; <a href="https://pixabay.com/de/ampel-rot-stopp-rotlicht-halten-77306/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay Creative Commons</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
