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      <pubDate>Thu, 01 Oct 2015 23:12:03 +0000</pubDate>
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         <title>Reden ist Silber, Schweigen Gold – Keine Assange-Memoiren</title>
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         <description>(Wien, im Juli 2011) Wende beim geplanten Assange-Buch zu Wikileaks. Kurz: Es wird nicht kommen. Julian Assange wird seine Memoiren nicht schreiben. Der lukrative Vertrag mit dem schottischen Verlag ist (so gut wie) geplatzt. Das berichtet der &amp;#8220;Guardian&amp;#8221; in seiner &amp;#8230; &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://wikileakswien.wordpress.com/2011/07/08/reden-ist-silber-schweigen-gold-keine-assange-memoiren/&quot;&gt;Weiterlesen &lt;span class=&quot;meta-nav&quot;&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;https://pixel.wp.com/b.gif?host=wikileakswien.wordpress.com&amp;#038;blog=18295637&amp;#038;post=940&amp;#038;subd=wikileakswien&amp;#038;ref=&amp;#038;feed=1&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot;/&gt;</description>
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         <pubDate>Fri, 08 Jul 2011 21:00:28 +0000</pubDate>
         <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Wien, im Juli 2011)</strong> Wende beim geplanten Assange-Buch zu Wikileaks. Kurz: Es wird nicht kommen. Julian Assange wird seine Memoiren <strong>nicht schreiben</strong>. Der lukrative Vertrag mit dem schottischen Verlag ist (so gut wie) <strong>geplatzt</strong>. Das berichtet der &#8220;Guardian&#8221; <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.guardian.co.uk/media/2011/jul/06/julian-assange-memoirs">in seiner Online-Ausgabe am 6. Juli 2011</a>. Man beruft sich auf nicht näher genannte Verlagsquellen. Die offiziellen Verlagsquellen schweigen beredt. Assange, verstrickt in diverse Londoner &#8220;Gerichtsanhörungen&#8221; schweigt auch. Zum Memoiren-Projekt heißt es nun: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.  </p>
<p>Assange hat im Jänner 2011 beim <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://wikileakswien.wordpress.com/2011/01/08/assange-buch-erscheint-bei-schottischem-verlag/">schottischen Verlag Canongate einen Autorenvertrag über sagenhafte 930.000 Pfund</a> unterschrieben (1.044.943,82 Euro). Das Buch wurde über Agenten vorab an 35 weitere Verlage aller Weltsprachen und Regionen vermarktet. Assange sprach damals, auf der Welle der Euphorie und maximaler medialer Beachtung nach Veröffentlichungen von Diplomatischen Kabeln seit Ende November 2010 davon, dass das Buch ein &#8220;einendes Dokument unserer Generation werden kann&#8221;. </p>
<p>Ein halbes Jahr später sieht er das nicht mehr so. Die Gründe sind zweierlei: &#8220;WikiLeaks&#8221; zerrieb sich in internen Flügelkämpfen, mit dem Effekt, dass es heute unter keiner fixen Domain mehr zu finden ist. Ferner geriet Assange in die radikalfeministischen Fänge von schwedischen Wichtigtuern im Talar, die ihm zusetzen. Beides geschah am Höhepunkt der Bekanntheit und führte zum schleichenden Untergang des Projekts &#8220;WikiLeaks&#8221;. Die Spenden sanken 2011 gegen Null. Auf der privaten Ebene verschlang die bisherige Verteidigung im lächerlichen &#8220;Kriminalfall&#8221;, der eine Kriminalfalle zweier gekränkter ehemaliger Mitstreiterinnen ist, ein Vermögen. Man spricht von mehr als 200.000 Pfund. Assange trennte sich von seinen Erstanwälten und hat nun auch Medienklagen gegen Feinde laufen. Es ist die Phase des Aufräumens von Scherben. Assange will die Rolle Domscheit-Bergs klären, der laut seiner Ansicht die Webseite &#8220;Wikileaks&#8221; zerstört und geplündert habe, ferner die Rolle der Medien, die sich an Wikileaks genüsslich bedient haben, aber Julian Assange offenbar als ganz gewöhnlichen Straßeninformanten sahen. </p>
<p>Der interne Streit, die aufgeblasenen Außenkonflikte mit den Feministen im sozialistischen Musterland Schweden, schroffe Distanzierungen von englischsprachigen Medien und &#8211; nicht zuletzt &#8211; drohende Ermittlungen der eitlen Supermacht USA, die ihm Spionage vorwerfen will, belasten sein Gemüt. Das ist verständlich. Unter diesen Umständen, noch dazu gedemütigt mit Fussfessel, kann niemand ein &#8220;Dokument&#8221; schreiben, &#8220;das eine ganze Generation eint.&#8221; Damit hat er sich entschlossen zu schweigen. Die geplanten Memoiren, die er mit dem Co-Autor Andrew O&#8217;Hagan schreiben und weltweit verkaufen wollte, werden wohl nie erscheinen. Auf jeden Fall nicht in der geplanten Form einer inspirierenden, sinnstiftenden Schrift, die Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit und politische Diskussionsfreiheit ins Zentrum stellt. Assange befürchtet, eine solche Schrift könnte den US-Anklägern &#8220;Munition liefern&#8221;. </p>
<p>Er ist clever genug, dass er nichts schreibt. Wozu Netzwerke preisgeben? Wozu Personen nennen? Vieles würde eindimensional gegen ihn verwendet werden. Behörden, das zeigt sich weltweit, schützen sich selbst und keinen Einzelnen. Sie sind höhergradig uneinsichtig. Sie stellen sich in den Mittelpunkt, Politik, nicht Ethik. Assange ist Individualist und Ethiker. Er ist auch Geheimnisträger und sollte das bleiben. Seine Rolle war die vergangenen fünf Jahre konsequent konspirativ und immer im Hintergrund. Sehr effektiv. Es tut nicht gut, sich auf der Bühne der Gesellschaft zu produzieren, wenn man die Bühne der Gesellschaft ins Zentrum der Kritik stellt. Es tut vor allem ihm nicht gut. </p>
<p>Die Memoiren hätten das Ziel verfolgt, die Internetgemeinde zu einen und auf Ziele einzuschwören. Möglicherweise hätte er in das Innenleben und Funktionieren von &#8220;WikiLeaks&#8221; Einblick gegeben. Das interessiert, solange &#8220;WikiLeaks&#8221; funktioniert. Es ist heute noch am Laufen, aber es funktioniert nicht mehr. Es wurde Insider-Show. Was nicht sein Fehler ist, denn er war zum wichtigsten Zeitpunkt verhindert (Dezember 2010). Insoweit sollte er mit offensiven &#8220;Memoiren&#8221; zuwarten. Wenn er sie im Alter von 60 und nicht mit 40 aufschreibt, kann er alle Namen nennen. Manchmal ist Reden Silber, Schweigen Gold.  </p>
<p>Marcus J. Oswald (Ressort: <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://wikileakswien.wordpress.com/category/medienmarkt">Medienmarkt</a>)   </p><br />  <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wikileakswien.wordpress.com/940/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wikileakswien.wordpress.com/940/"/></a> <img alt="" border="0" src="https://pixel.wp.com/b.gif?host=wikileakswien.wordpress.com&#038;blog=18295637&#038;post=940&#038;subd=wikileakswien&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1"/>]]></content:encoded>
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      </item>
      <item>
         <title>Julian Assange erhält Martha Gellhorn Preis</title>
         <link>https://wikileakswien.wordpress.com/2011/06/03/julian-assange-erhaelt-martha-gellhorn-preis/</link>
         <description>(Wien, im Juni 2011) Ungeachtet der Kalamitäten würdigen Einrichtungen nach und nach die unkonventionelle Arbeit von Julian Assange. Die Kluft in diesen Zeiten könnte nicht größer sein: Während systemtreue Behörden, TV-Sender, diverse Staatsanwälte und willfährige Exekutivorgane darüber nachdenken, wie man &amp;#8230; &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://wikileakswien.wordpress.com/2011/06/03/julian-assange-erhaelt-martha-gellhorn-preis/&quot;&gt;Weiterlesen &lt;span class=&quot;meta-nav&quot;&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;https://pixel.wp.com/b.gif?host=wikileakswien.wordpress.com&amp;#038;blog=18295637&amp;#038;post=917&amp;#038;subd=wikileakswien&amp;#038;ref=&amp;#038;feed=1&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot;/&gt;</description>
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         <pubDate>Fri, 03 Jun 2011 21:00:31 +0000</pubDate>
         <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_919" style="width:630px;" class="wp-caption alignnone"><img src="https://wikileakswien.files.wordpress.com/2011/06/assange_martha-gellhorn-prize_2011_06_02.jpg?w=640" alt="" title="Martha Gellhorn Prize." class="size-full wp-image-919"/><p class="wp-caption-text">Medaille für Mut, Entschlossenheit und Unabhängigkeit: Assange. (Foto: Guardian)</p></div>
<p><strong>(Wien, im Juni 2011)</strong> Ungeachtet der Kalamitäten würdigen Einrichtungen nach und nach die unkonventionelle Arbeit von Julian Assange. Die Kluft in diesen Zeiten könnte nicht größer sein: Während systemtreue Behörden, TV-Sender, diverse Staatsanwälte und willfährige Exekutivorgane darüber nachdenken, wie man Transparenz-Initiativen kurz und klein halten und machen kann, urteilt die Jury der <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.marthagellhorn.com/index.htm">Martha Gellhorn Stiftung</a> anders: Julian Assange ist &#8220;mutig, entschlossen und unabhängig&#8221;. Erst das sichere einen soliden Zugang zur Einschätzung der politischen Verflechtung der Welt, wie man es von unabhängigen Geistern erwarten darf, die nicht in Lohn und Brot irgendwelcher parteiischer Einrichtungen stehen. </p>
<p>Im Juni 2011 <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.informationclearinghouse.info/article28238.htm">erhielt Julian Assange den &#8220;Martha Gellhorn Prize 2011&#8243; für investigativen Journalismus</a>, für das Projekt &#8220;WikiLeaks&#8221;. Das Portal, das Assange 2006 gegründet hatte, ist, so die Jury, &#8220;ein Phänomen des Hi-Tech-Zeitalter. Aber es ist mehr. Sein Ziel der Gerechtigkeit durch Transparenz ist das älteste und die edelste Tradition von Journalismus&#8221;, so die Juroren. Weiter: &#8220;WikiLeaks schenkte der Öffentlichkeit mehr Scoops als es viele Journalisten ahnen konnten. Die Erzählung der Wahrheit stärkte Menschen rund um den Erdball. Als Verleger und Herausgeber repräsentiert Julian Assange das, was Journalisten einst stolz machte: Er ist mutig, entschlossen und unabhängig: Ein wahrer Anwalt der Menschen, nicht der Macht.&#8221;</p>
<p><em><strong>Ex-Ehefrau von Ernest Hemingway: Martha Gellhorn</strong></em></p>
<p>Der Preis wird nach dem Ableben von Gellhorn 1998 jährlich vergeben. <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.marthagellhorn.com/marthagellhorn.htm">Martha Gellhorn</a> war zwischen 1940 und 1945 fünf Jahre mit Ernest Hemingway verheiratet, ein anderer Frontier. Danach war sie neun Jahre mit dem Chefredakteur des TIME Magazines verheiratet. Sie war insgesamt 60 Jahre Journalistin und schied nach Erblindung im Jahr 1998 freiwillig aus dem Leben. </p>
<p>Der <strong>Martha Gellhorn Preis</strong> wurde als Vermächtnis für unabhängigen Journalismus ins Leben gerufen. Den Preis erhalten <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Martha_Gellhorn_Prize_for_Journalism">großteils britische Autoren</a> der Londoner Zeitungen &#8220;Guardian&#8221; und &#8220;Independent&#8221;. 2011 war erstmals ein pakistanischer Journalist darunter, der einen &#8220;spezial award&#8221; erhielt. </p>
<p>Julian Assange nahm den Preis am <strong>2. Juni 2011</strong> mit Dank entgegen. </p>
<p>Marcus J. Oswald (Ressort: <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://wikileakswien.wordpress.com/category/initiativen">Initiativen</a>) </p><br />  <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wikileakswien.wordpress.com/917/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wikileakswien.wordpress.com/917/"/></a> <img alt="" border="0" src="https://pixel.wp.com/b.gif?host=wikileakswien.wordpress.com&#038;blog=18295637&#038;post=917&#038;subd=wikileakswien&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1"/>]]></content:encoded>
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            <media:title type="html">Martha Gellhorn Prize.</media:title>
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      </item>
      <item>
         <title>Julian Assange erhält Medaille für Friedensarbeit</title>
         <link>https://wikileakswien.wordpress.com/2011/05/11/julian-assange-erhaelt-medaille-fuer-friedensarbeit/</link>
         <description>(Wien, im Mai 2011) Mitten in den Wirren rund um mutmassliche Kondomgeschichten widmen sich Einrichtungen wirklich Wichtigem. Die Universität von Sydney vergab in den letzten 14 Jahren vier Mal einen Preis für Friedensarbeit. Die Medaille der &amp;#8220;Sydney Peace Foundation&amp;#8221; erhielten &amp;#8230; &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://wikileakswien.wordpress.com/2011/05/11/julian-assange-erhaelt-medaille-fuer-friedensarbeit/&quot;&gt;Weiterlesen &lt;span class=&quot;meta-nav&quot;&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;https://pixel.wp.com/b.gif?host=wikileakswien.wordpress.com&amp;#038;blog=18295637&amp;#038;post=905&amp;#038;subd=wikileakswien&amp;#038;ref=&amp;#038;feed=1&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot;/&gt;</description>
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         <pubDate>Wed, 11 May 2011 21:00:16 +0000</pubDate>
         <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_906" style="width:625px;" class="wp-caption alignnone"><img src="https://wikileakswien.files.wordpress.com/2011/07/assange-mit-medaille_2011_05_11_australien_wikileakswien.jpg?w=640" alt="" title="Universit&#xe4;t of Sydney. " class="size-full wp-image-906"/><p class="wp-caption-text">Medaille für Friedensarbeit: Assange. (Foto: Guardian)</p></div>
<p><strong>(Wien, im Mai 2011)</strong> Mitten in den Wirren rund um mutmassliche Kondomgeschichten widmen sich Einrichtungen wirklich Wichtigem. Die Universität von Sydney vergab in den letzten 14 Jahren vier Mal einen <strong>Preis für Friedensarbeit</strong>. Die Medaille der &#8220;Sydney Peace Foundation&#8221; erhielten bisher Nelson Mandela, Daisaku Ikeda und der Dalai Lama. Assange nahm die Goldmedaille im Frontiers Club in London entgegen. </p>
<p>&#8220;Außerordentliche Courage bei der Durchsetzung von Menschenrechten&#8221;, so die Jury unter dem Vorsitz von Professor Stuart Rees, sind maßgeblich verantwortlich gewesen, dass der Preis 2011 auf Assange fiel. Der Preis wird durch die <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.cityofsydney.nsw.gov.au/">Stadt Sydney</a> und die <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://sydney.edu.au/">hiesige Universität</a> kuratiert. </p>
<p><em><strong>Courage für Menschenrechte</strong></em></p>
<p>Man ist überzeugt, dass &#8220;WikiLeaks&#8221; ein reinigendes Gewitter für den Journalismus sowie für die Informations- und politische Meinungsfreiheit gebracht hat.&#8221; Der Kampf für Weltfrieden erfordere kontroversielle Diskussionen und Zugänge zur Medienwelt, so die Jury. Das Projekt &#8220;WikiLeaks&#8221; lieferte diesen Zündstoff. </p>
<p>Julian Assange nahm den Preis am <strong>10. Mai 2011</strong> mit Dank entgegen. Sehr viele Preise erhält er derzeit ohnehin nicht.  </p>
<p>Marcus J. Oswald (Ressort: <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://wikileakswien.wordpress.com/category/initiativen">Initiativen</a>)</p><br />  <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wikileakswien.wordpress.com/905/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wikileakswien.wordpress.com/905/"/></a> <img alt="" border="0" src="https://pixel.wp.com/b.gif?host=wikileakswien.wordpress.com&#038;blog=18295637&#038;post=905&#038;subd=wikileakswien&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1"/>]]></content:encoded>
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            <media:title type="html">Universität of Sydney.</media:title>
         </media:content>
      </item>
      <item>
         <title>Finanzbericht Wikileaks 2010 liegt vor – 1.331.698 Euro Einnahmen</title>
         <link>https://wikileakswien.wordpress.com/2011/05/02/finanzbericht-wikileaks-2010-liegt-vor-1-331-698-euro-einnahmen/</link>
         <description>(Wien, im Mai 2011) Die Aussagen, man konnte sich im Dezember des Geldes nicht erwehren, waren nicht gelogen. Die Spender waren viele. Der Dezember brachte viele Zahlungsbelege. Es hat gedauert. Der vorläufige Abschlussbericht der WAU Holland-Stiftung weist für das &amp;#8220;Projekt &amp;#8230; &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://wikileakswien.wordpress.com/2011/05/02/finanzbericht-wikileaks-2010-liegt-vor-1-331-698-euro-einnahmen/&quot;&gt;Weiterlesen &lt;span class=&quot;meta-nav&quot;&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;https://pixel.wp.com/b.gif?host=wikileakswien.wordpress.com&amp;#038;blog=18295637&amp;#038;post=876&amp;#038;subd=wikileakswien&amp;#038;ref=&amp;#038;feed=1&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot;/&gt;</description>
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         <pubDate>Mon, 02 May 2011 20:43:09 +0000</pubDate>
         <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_882" style="width:589px;" class="wp-caption alignnone"><img src="https://wikileakswien.files.wordpress.com/2011/05/wikileaks-spenden_paypal_transparenzbericht-2010_wau-holland-stiftung_wikileakswien.jpg?w=640" alt="" title="wikileaks spenden_paypal_transparenzbericht 2010_wau holland stiftung_wikileakswien" class="size-full wp-image-882"/><p class="wp-caption-text">Über <strong>635.000 Euro</strong> an Spenden kamen über Pay Pal auf das Konto der WAU Holland-Stiftung, wovon PayPal 30.000 Euro Gebühren schluckt. Am 4. Dezember 2010 sperrte man auf Zuruf der US-Regierung das Konto. (Foto: WAU Holland End-Bericht 2010)</p></div>
<p><strong>(Wien, im Mai 2011)</strong> Die Aussagen, man konnte sich im Dezember des Geldes nicht erwehren, waren nicht gelogen. Die Spender waren viele. Der Dezember brachte viele Zahlungsbelege. Es hat gedauert. </p>
<p>Der vorläufige Abschlussbericht der WAU Holland-Stiftung weist für das &#8220;Projekt 04: Informationsfreiheit verteidigen&#8221; die Finanzen von Wikileaks aus: </p>
<p>Es gab Einnahmen im Jahr 2010 in der Höhe von <strong>1.331.698,19 Euro</strong>. Diese kamen über zwei Tangenten herein: </p>
<ul>
<li>Paypal-Konto brachte <strong>635.772.73 Euro</strong> (davon Pay Pal-Gebühren ca. 30.000 Euro) &#8211; [Die Top 5 Spendernationen via PayPal: USA 219.897,21 Euro/34,6% &#8211; Deutschland 91.336,21 Euro/14,4% &#8211; Grossbritannien 78.187,53 Euro/12,3% &#8211; Kanada 39.717,35 Euro/6,2% &#8211; Australien 36.180,36 Euro/5,7%]</li>
<li>WAU-Holland-Bankkonto brachte <strong>695.925.46 Euro</strong> (Gebühren noch nicht aufgeschlüsselt, ebenso nicht die Spendernationen)</li>
</ul>
<div id="attachment_883" style="width:487px;" class="wp-caption alignnone"><img src="https://wikileakswien.files.wordpress.com/2011/05/wikileaks-spenden_bankkonto_transparenzbericht-2010_wau-holland-stiftung_wikileakswien.jpg?w=640" alt="" title="wikileaks spenden_bankkonto_transparenzbericht 2010_wau holland stiftung_wikileakswien" class="size-full wp-image-883"/><p class="wp-caption-text">Über <strong>695.000 Euro</strong> an Spenden kamen an Wikileaks direkt über das Konto der WAU Holland-Stiftung. Starke Reaktion auf die Pay Pal-Abschaltung: Allein 400.000 Euro im Dezember. In Summe 695.925,46 Euro im ganzen Jahr 2010. (Foto: WAU-Holland End-Bericht 2010)</p></div>
<p>Macht in Summe: 1 Million 331.698,19 Euro. </p>
<p>Dagegen stehen die Ausgaben in der Höhe von 401.824.62 Euro. Davon in fünf Gruppen: </p>
<ul>
<li>1. Infrastruktur 59.044,06 Euro</li>
<li>2. Kampagnen/Aktionen 143.305,15 Euro</li>
<li>3. Reisekosten/Spesen 62.053,31 Euro</li>
<li>4. Rechtsbeistand 32.944,95 Euro</li>
<li>5. Aufwandsvergütungen 104.477,15 Euro</li>
</ul>
<p>Art der Ausgaben:</p>
<p>Ad 1. Infrastrukturkosten umfassen Colocation von Servern, Serverhardware, Internetanbindung, Seiteneinrichtungskosten.<br />
Ad 2. Kosten in der vorbereitenden Sichtung und Aufarbeitung von eingegangenen Materialien. Beiziehen externer Fachleute (z.B. Journalisten).</p>
<p>Im Jahr 2010 wurden vier Medien-Kampagnen geführt:</p>
<ul>
<li>April 2010: Video-Produktion “Collateral Murder”</li>
<li>Juli 2010: “War Diary: Afghanistan War Logs”</li>
<li>Oktober 2010: “War Diary: Iraq War Logs”</li>
<li>November 2010: “CableGate: US Embassy Diplomatic Cables”</li>
</ul>
<p>Ad 3. Reisekosten entstehen für die Teilnahme an Konferenzen, Vorträgen, Treffen mit Serververantwortlichen. Für die Wiki-Leaks-Aktivisten wurden Reisekosten nach Belegen bezahlt. Flüge fast nur Economy Class, Bahn fast immer 2. Klasse. Hotelunterbringung in mittlerer Preislage. Manchmal keine Übernachtungskosten, da private Unterbringung erfolgte.</p>
<p>Ad 4. Anwaltliche Beratungskosten für Projekt-Kampagnen, jedoch keine Kosten für personenbezogene juristische Beratung oder antwaltliche Vertretung in Gerichtsverfahren (etwa: Fall Assange wegen Blausiegel-Affäre). </p>
<p>Ad 5. Für einige Projekt-Leiter und Aktivisten gab es Aufwandsvergütungen nach Rechnungsstellung. Diese Tarife orientieren sich an den Vergütungsstufen von Greenpeace Deutschland.</p>
<p>Marcus J. Oswald (Ressort: <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://wikileakswien.wordpress.com/category/database/">Database</a>)</p><br />  <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wikileakswien.wordpress.com/876/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wikileakswien.wordpress.com/876/"/></a> <img alt="" border="0" src="https://pixel.wp.com/b.gif?host=wikileakswien.wordpress.com&#038;blog=18295637&#038;post=876&#038;subd=wikileakswien&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1"/>]]></content:encoded>
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         <title>Starke Leistung – Vier Personen traten wegen Wikileaks zurück</title>
         <link>https://wikileakswien.wordpress.com/2011/04/10/starke-leistung-vier-personen-traten-wegen-wikileaks-zuruck/</link>
         <description>(Wien, im April 2011) Es ist unüblich, dass eine umstrittene Webseite Außeneffekte erzeugt, wenn die Macher selbst gejagt werden. Normalerweise schnappen sich die Behörden die Administratoren und sperren den Laden. Anders bei &amp;#8220;Wikileaks&amp;#8221;. Es war keineswegs ein 600-Mann-Projekt, als das &amp;#8230; &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://wikileakswien.wordpress.com/2011/04/10/starke-leistung-vier-personen-traten-wegen-wikileaks-zuruck/&quot;&gt;Weiterlesen &lt;span class=&quot;meta-nav&quot;&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;https://pixel.wp.com/b.gif?host=wikileakswien.wordpress.com&amp;#038;blog=18295637&amp;#038;post=853&amp;#038;subd=wikileakswien&amp;#038;ref=&amp;#038;feed=1&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot;/&gt;</description>
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         <pubDate>Sun, 10 Apr 2011 02:52:48 +0000</pubDate>
         <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Wien, im April 2011)</strong> Es ist unüblich, dass eine umstrittene Webseite Außeneffekte erzeugt, wenn die Macher selbst gejagt werden. Normalerweise schnappen sich die Behörden die Administratoren und sperren den Laden. </p>
<p>Anders bei &#8220;Wikileaks&#8221;. Es war keineswegs ein 600-Mann-Projekt, als das es &#8220;verkauft&#8221; wurde. Auch die &#8220;Organisation&#8221; dürfte es nie gegeben haben. Es war ein kleiner Kreis von Sympathisanten, die aus der Hackerszene kommen und den Großteil der Dokumente aus Fischzügen in fremden Gebieten gewannen und Zug um Zug öffentlich stellten. Das Informantenwesen war ebenso weniger stark ausgeprägt als man dachte. Es war eine kurze Zeit hohe Dynamik im Projekt, das mittlerweile tot ist. Der Höhepunkt deckte sich weniger mit den veröffentlichten &#8220;Cables&#8221;, sondern mit der Verhaftung und späteren Freilassung des mutmasslichen Kopfes der Webseite: Julian Assange. Seit Jänner 2011 hat das Interesse um den Australier und auch um Wikileaks, das faktisch nicht mehr existiert, nicht nur nachgelassen. Es ist erloschen. </p>
<p>Umso mehr überrascht, dass es nach wie vor Konsequenzen rund um die Webseite gibt. Und zwar auf Seiten der Administration der Vereinigten Staaten. Obwohl das Interesse an Wikileaks und den Kabeln real nicht mehr existiert, traten mittlerweile drei hochrangige Diplomaten und ein Mitarbeiter einer Regierung zurück. Mit dem deutschen Mitarbeiter des Außenministers sind es zum heutigen Stand vier Personen, die auf Grund von Wikileaks zurücktraten. Das ist dann doch für eine einzige Webseite eine starke Leistung. </p>
<p><strong>Hier die Chronik noch einmal zum Nachfassen:</strong> </p>
<ul>
<li>Bereits am 8. Dezember 2010 gab die deutsche <strong>FDP</strong> bekannt, dass man <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,733604,00.html">Helmut Metzner aus dem Berliner Büro der FDP gekündigt</a> hatte. Er ehemalige Büroleiter von FDP-Chef Guido Westerwelle und Wahlkampfstratege im Jahr 2007 war seither als Informant für das US-Außenministerium tätig und zitierte bei Gesprächen mit US-Diplomaten aus Notizen interner Besprechungen. Aufgeflogen ist das, als die Berliner Kabel-Berichte des amerikanischen Botschafters Philip Murphy auf Wikileaks im Dezember 2010 veröffentlicht worden waren.</li>
<li>Am 12. März 2011 erklärte der <strong>Sprecher</strong> von US-Außenministerin Hillary Clinton, Philip Crowley, seinen Rücktritt. Grund waren nicht direkte Wikileaks-Veröffentlichungen, sondern der Umstand, dass der Pressesprecher in einem Diskussionskreis am MIT / Massachusetts Institute of Technology vor Experten der Medien und Diplomatie die Äußerung getätigt habe, dass die Haftbedingungen für den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning am Marinestützpunkt Quantico (Virginia) „lächerlich, kontraproduktiv und dumm“ seien. Nach Kritik an diesen Äußerungen, übernahm Crowley die &#8220;volle Verantwortung&#8221; für diese Äußerungen und trat zurück. Postwendend erklärte am Tag vor dem Rücktritt der US-Präsident Obama, dass Manning „korrekt“ und „normal“ behandelt wird.</li>
<li>Am 20. März 2011 wurde bekannt, dass der amerikanische Botschafter in <strong>Mexiko</strong>, Carlos Pascual, seinen Rücktritt einreichte. Es besteht ein direkter Zusammenhang mit Wikileaks. In einer Depesche kritisierte Botschafter Pascual, dass Präsident Felipe Calderon die Militärführung Mexikos schlecht vorbereitet habe, als der Krieg gegen die Drogenbarone begann. Diese Depesche war dann auf Wikileaks nachzulesen. Der mexikanische Staatspräsident beklagte sich im März 2011 bei einem Besuch in den USA gegenüber der &#8220;Washington Post&#8221;:  „Es hat schweren Schaden angerichtet“. Auf die Zeitungsfrage, ob das Vertrauen in den US-Botschafter verloren sei: „Es ist schwer aufzubauen und leicht zu verlieren.“ Die Ablöse soll von höchster Stelle angeordnet worden sein, nämlich auf Empfehlung beider Präsidenten, dem amerikanischen und dem mexikanischen. Carlos Pascual trat als US-Botschafter in den Vereinigten Staaten von Mexiko noch im März 2011 zürück.</li>
<li>Umgekehrt verlief es in <strong>Ecuador</strong>: Dort wurde am 5. April 2011 bekannt, dass Ecuadors Präsident Rafael Correa die US-Botschafterin Heather Hodges des Landes verwies. Grund waren Publikationen durch Wikileaks mit Äußerungen der Gesandten. Sie war seit 2008 US-Diplomatin in Equador tätig. In Stellungnahmen äußerte sich sie kritisch gegenüber Präsident Correa, der nach ihrer Ansicht von Korruption in höchsten Polizei-Kreisen gewusst haben solle. Angesprochen wurden Unterschlagung von Geld, Begünstigung von Menschenhandel und Behinderung von Ermittlungen gegen korrupte Polizisten. Veröffentlicht wurde das in &#8220;El Pais&#8221; unter Berufung auf Wikileaks. Die US-Diplomatin äußerte, Präsident Correa habe schon lange vom korrupten Verhalten des Polizeichefs gewußt, als er ihn 2008 zum obersten Polizisten ernannte. Anfang April 2011 wurde die Botschafterin außer Landes verwiesen, was in den USA Verstimmung auslöste.</li>
</ul>
<p>Marcus J. Oswald (Ressort: <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://wikileaks.wordpress.com/category/effekte/">Effekte</a>)</p><br />  <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wikileakswien.wordpress.com/853/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wikileakswien.wordpress.com/853/"/></a> <img alt="" border="0" src="https://pixel.wp.com/b.gif?host=wikileakswien.wordpress.com&#038;blog=18295637&#038;post=853&#038;subd=wikileakswien&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1"/>]]></content:encoded>
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