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	<title>Kanada Reiseblog</title>
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		<title>Toronto &#8211; Multikulti am Ontariosee</title>
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				<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 16:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Steffen Pidde]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Toronto]]></category>
		<category><![CDATA[CN Tower]]></category>
		<category><![CDATA[Rafting]]></category>
		<category><![CDATA[Toronto Island]]></category>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab eben mal in unserer riesigen Fotosammlung nachgeschlagen &#8211; am 02.Juni hieß es au revoir Montreal. Nächstes Ziel war Toronto, die größte Metropole Kanadas, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten.</p>
<p>Stop mal! Echt schon Toronto? Nach nicht einmal 3 Monaten Reisezeit sollten wir die letzte offizielle Station unserer Reise also schon erreicht haben? Spätestens jetzt wurde klar, dass wir einige Etappen unserer Reise im Sprint hinter uns gelassen hatten. Doch kein Grund Trübsal zu blasen, denn keiner von uns beiden hatte das Gefühl, unterwegs irgendwas verpasst zu haben. Was blieb, war jede Menge Zeit um Toronto zu entdecken, neue Bekanntschaften zu machen und Freunde zu gewinnen.</p>
<p><a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/DSC_9534.jpg" rel="lightbox[632]" title="DSC_9534"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-661" title="DSC_9534" src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/DSC_9534-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/DSC_9534-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/DSC_9534-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/DSC_9534-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><br />
Bevor wir uns jedoch wirklich mit unserem liebgewonnenen Gefährt in die große Stadt begeben konnten, wollten wir uns vom guten Camper Van verabschieden. So verbrachten wir noch eine letzte Nacht in der gemütlichen Stube, auf einem idyllischen Fleckchen direkt am See, in der Nähe von Kingston.<br />
Sicher gab es Momente an denen wir über Rod fluchten. Wenn der Zähler an der Tanksäule die 120$-Marke knackte, und gar nicht daran dachte stehen zu bleiben, haben wir wohl beide manchmal daran gedacht, den süßen Toyota Kleinwagen hinter uns zu kidnappen. Auch unsere Tour zum Maligne Lake, den wir nie zu Gesicht bekamen, werden wir wohl immer mit einem üblen Beigeschmack in Erinnerung behalten. Davon, und von anderen kleinen Marotten, mal abgesehen, war dieser Bus ein wirklich treuer Gefährte, der uns über so viele tausend Kilometer Asphalt, Schotter und Modder immer sicher ans Ziel brachte! In Toronto angekommen, wurde in bekannten Online-Portalen inseriert und eine schmucke Anzeige an die Hostel-Pinnwand geklebt. Rod war zum Abschuss freigegeben und die Interessenten ließen nicht lange auf sich warten. Etwa zwei Wochen und eine fiese Betrugsgeschichte später konnten wir ein paar glückliche Käufer finden, die in ihrem Sommerurlaub eine Tour an die Ostküste planten. Good luck Steve &amp; Jess!</p>
<p><a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/DSC_9548.jpg" rel="lightbox[632]" title="DSC_9548"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-662" title="DSC_9548" src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/DSC_9548-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/DSC_9548-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/DSC_9548-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/DSC_9548-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Mit unserer Unterkunft in Toronto konnten wir diesmal mehr als zufrieden sein. Im Clarence Castle verbrachten wir eine tolle Zeit mit netten Gästen und Betreuern. Ich möchte an dieser Stelle an Danny erinnern, der als Eigentümer wie ein Kolibri durch die Gänge schwirrte und immer einen witzigen Spruch auf den Lippen hatte. Während wir am Tag Torontos Sehenswürdigkeiten abklapperten, traf man sich abends auf der Terrasse des Hostels zur lustigen Grillrunde oder einfach nur zum gemütlichen Beisammen sein mit dem Getränk seiner Wahl. Unser Schloss war so zentral gelegen, dass wir Torontos Innenstadt zu großen Teilen zu Fuß erkundeten, so gabs vorab immer eine kleine Wanderung, die am Abend nicht selten für glühende Füße sorgte. Neben CN-Tower, Casa Loma und Royal Ontario Museum hatte Toronto noch meinen persönlichen Favoriten in petto  &#8211; Toronto Island.<br />
<a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/julius_toronto_island_1.jpg" rel="lightbox[632]" title="julius_toronto_island_1"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-683" title="julius_toronto_island_1" src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/julius_toronto_island_1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/julius_toronto_island_1-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/julius_toronto_island_1-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/julius_toronto_island_1-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Keine zehn Minuten braucht die Fähre, keine halbe Stunde das 2er Kayak, für die Überfahrt zum grünen Eiland, auf dem man den Trubel der Großstadt völlig hinter sich lassen konnte, um sich den schönen Dingen des Lebens zu widmen. Auf der Insel angekommen, erwartet euch eine riesige, gepflegte Parkanlage, in der man immer ein Plätzchen zum entspannen findet. Nur an Kanadas Nationalfeiertag, dem Canada Day, brachte die Fähre so viele Besucher auf die Insel, dass ich mich fühlte wie beim Karneval der Kulturen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/julius_rafting.jpg" rel="lightbox[632]" title="julius_rafting"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-664" title="julius_rafting" src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/julius_rafting-e1312128272786-150x129.jpg" alt="" width="150" height="129" /></a>Bevor wir Toronto den Rücken kehrten, und sich unsere Wege zum ersten Mal seit langer Zeit trennen sollten, ging es gemeinsam mit Julius, Anika und Janine auf einen herrlichen Rafting-Trip auf dem Grand-River, der vielleicht weniger wild als erwartet ausfiel, dafür aber andere tolle Überraschungen auftischte. Nach einem stärkenden Melonenpicknick und der freundlichen Begrüßung durch unseren Guide, gabs eine kurze Einweisung und die Schlauchboote wurden zu Wasser gelassen. Bei knallender Sonne ging es den Fluss hinab. Nur Gut, dass unsere Mädels den ultimativen Sunblocker eingepackt hatten, ohne den wir die Tour wahrscheinlich als knusprige Grillhähnchen beendet hätten.<br />
<a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/dsc_0411.jpg" rel="lightbox[632]" title="dsc_0411"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-651" title="dsc_0411" src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/dsc_0411-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/dsc_0411-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/dsc_0411-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/dsc_0411-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Unterwegs gab es mehrere Zwischenstopps, an denen Richard uns ein paar schöne Orte entlang des Flusses zeigte, uns über jede Menge Gewächs aufklärte, und uns das Leben der Ureinwohner näher brachte. Zwischendurch durfte eine erfrischende Planschpause natürlich nicht fehlen &#8211; mit den Rettungswesten an Mann warfen wir uns ins Flussbett und ließen uns von der Strömung zurück zum Boot treiben. Unsere Wasservorräte konnten wir direkt an einer Quelle auffüllen, die sich am Ufer ihren Weg ins Flussbett suchte. So vergingen drei Stunden Tour wie im Fluge, und eigentlich wären wir auch gern noch ein wenig länger auf dem Wasser geblieben &#8211; leider zwang uns der stärker werdende Gegenwind zum Abbruch. Mit dem Taxi ging es zurück zum Startpunkt, an dem wir unser tolles Abenteuer ganz gemütlich ausklingen ließen.</p>
<p>In den darauf folgenden Tagen trennten sich schon bald unsere Wege. Um neue Erfahrungen zu sammeln, besuchten wir verschiedene Farmen, auf denen wir für unsere Arbeit mit Kost und Logis entlohnt wurden. Während Andreas einen Platz in Uxbridge fand, ging es für mich nach Stratford, etwa anderthalb Stunden westlich von Toronto. Wie es uns dabei erging, und was wir dort so erlebt haben, das erfahrt ihr in der nächsten &#8211; Sendung mit der Maus.</p>
<h6>Zusätzliches Bildmaterial wurde diesmal freundlicherweise von Janine Mahler und Julius Volz zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!</h6>
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		<title>Von Ontario nach Quebec</title>
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				<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 23:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Schmidt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Von Ontario nach Quebec]]></category>
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		<category><![CDATA[Ontario]]></category>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Blick auf die Karte, wird man feststellen, dass sofort hinter der Grenze von Manitoba nach Ontario eine riesige Seenlandschaft beginnt. Diese bestand aus vielen kleinen aber auch großen Nationalparks. Unseren ersten Aufenthalt machten wir in Sioux Narrows, auf einem wunderschönen RV Park direkt an einem See. Da wir hier mitten in der Natur waren, bot es sich natürlich an die Umgebung zu Fuß zu erkunden. Dabei trafen wir nicht selten auf Rehe, Eichhörnchen, Weißkopfseeadler usw. Es war eine sehr erholsame Zeit, die wir aber auch brauchten nach der langen Fahrt. Die Urlaubersaison hatte zu dieser Zeit noch nicht begonnen, daher waren wir auf dem Campingplatz fast ganz alleine, was einerseits sehr entspannt war, aber über etwas mehr Kontakt hätten wir uns auch gefreut :). Während wir tagsüber unterwegs waren, verbrachten wir die Abende meist bei einem Bierchen mit Würstchen und Marshmallows am Feuer.</p>
<p>Drei Tage später ging unsere Tour weiter nach Osten und kamen nach einer sehenswerten Fahrt bei einem Campingplatz in der Nähe von Atikokan an. Nochmals von neuem wurden wir von der Gastfreundlichkeit der Kanadier überrascht. Nach einer freundlichen Begrüßung bekamen wir den einzigen Platz direkt am See. Gut es mag vielleicht auch daran gelegen haben das neben uns nur zwei weitere Camper dort waren, aber es kam noch besser. Da für die nächsten Tage super Wetter angekündigt war, wollten wir uns ein Kanu ausleihen. Leider vermieteten sie nur Motorboote, welche recht teuer waren und somit aus dem Rennen waren. Aber zu unserem Glück, hatten Freunde von den Besitzern des Campingplatz, ein Kanu, welches wir die Tage kostenlos nutzen durften. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und machten jeden Tag eine Tour zu verschiedenen kleinen Inseln auf dem See. In den kommenden Tagen haben wir reichlich Sonne getankt, Kanutouren gemacht und es uns am See gemütlich gemacht.</p>
<p>Doch auch der schönste Urlaub geht mal zu Ende und so auch bei uns. Es ging für uns immer weiter Richtung Osten, vorbei an dem Lake Superior und einigen schönen und nicht so schönen Orten. Unterwegs übernachteten wir auf einigen RV Parks und erkundeten die Umgebung zu Fuß, mit Auto oder mit Kajak. Nicht selten standen Hinweisschilder an der Straße, dass Vorsicht vor Elchen geboten sei, aber nachdem über 300 Kilometer nichts zu sehen war, hatte man diese Schilder kaum noch beachtet. Wir waren schon fast am Lake Superior vorbei, als wir dann doch unseren ersten Elch in freier Umgebung gesehen haben. Nicht etwa am Straßenrand oder im Wald, nein mitten auf der Straße stand er. Dort konnten wir ihn mit seiner gewaltigen Größe bestaunen, ehe er sich langsam aus dem Staub machte.</p>
<p>Die nächste größere Stadt auf unserer Reise war keine geringere als die Bundeshauptstadt Kanadas, Ottawa. Auf einem RV Park kurz vor Ottawa haben wir übernachtet, während wir in den nächsten Tagen die Stadt unter die Lupe nahmen. Sehr zu empfehlen ist der Ausblick auf das Parlamentsgebäude, aber auch das Civilization Museum hat uns sehr zugesagt. Ottawa hat seinen ganz eigenen Charme, denn obwohl es die sechstgrößte Stadt Kanadas ist, spürt man nicht viel vom Großstadtdschungel. Zwar besteht auch diese Stadt aus einigen Wolkenkratzern, jedoch überwiegt hier der britische Baustil. Am letzten Tag in Ottawa haben wir uns dann noch das “Science and Technology Museum“ angeschaut, welches aber nicht halb so gut ist wie das in Berlin.</p>
<p>Ottawa hinter uns gelassen, ging es nun in die Provinz Quebec, in die Stadt Montreal. Ich muss zugestehen das ich anfangs etwas skeptisch war, ob mir dieser Teil der Tour gefallen wird, da ich keinerlei Kenntnisse mit der französischen Sprache habe und wie ihr sicher wisst, ist die Amtssprache in der Provinz Quebec französisch. Meine Zweifel waren aber unbegründet, denn nach nur wenigen Stunden fühlte wir uns sehr wohl in Montreal. Wir waren zwar etwas geschockt von dem chaotischen Verkehr der dort herrschte, denn vom fahren war keine Rede. Lediglich im Schneckentempo ging es auf dem Highway voran. Unseren Van hatten wir aber nicht in Montreal geparkt, sondern in Laval, einer kleineren Stadt nördlich von Montreal. Dort konnten wir das Auto kostenlos bei einer Freundin, die wir in Banff getroffen haben, abstellen. Also ging es nun vollgepackt mit dem Bus und der U-Bahn nach Montreal Downtown, wobei wir nicht so recht wussten wie wir dort hinkommen sollten.</p>
<p>Etwas Ahnungslos in den Bus eingestiegen, wo der Busfahrer nur französisch konnte, wurden wir aber von einer netten Dame geholfen. Glücklicherweise hatte sie den gleichen Weg wie wir vor sich und somit konnten wir mit ihr zusammen fahren. Unser Hostel stellte sich dann als absoluter Glücksgriff heraus, denn es glich eher einem Hotel als einem Hostel. Doch ohne den Tipp von zwei Freunden aus Vancouver, wären wir wohl gar nicht auf dieses Hostel aufmerksam geworden. Danke nochmals dafür ;). Montreal ist eine Stadt, in der für jedermann etwas geboten wird. Neben unzähligen Geschäften, Bars, Clubs und Restaurants, gibt es auch jede Menge Museen, Parks und andere Sehenswürdigkeiten. Wir waren wirklich begeistert von dieser Stadt, wozu das gute Wetter auch beitrug. Unteranderem haben wir uns die Basilique Notre-Dame angeschaut, die alte Stadt von Montreal, das Expo Gelände von 1967 sowie den Mont Royal bei Tag und Nacht. Ein besonders schöner Ausflug war die Fahrradtour durch Montreal. Diese führte uns zum einen nochmal durch Teile der Innenstadt aber auch zu einigen sehr schönen Parks. Der Höhepunkt des Ausfluges war dann aber die Formel 1 Strecke “ Circuit Gilles Villeneuve“, auf der eine Woche später der Große Preis von Kanada ausgetragen wurde. Diesen 4,3 Kilometer langen Kurs konnten wir komplett mit dem Fahrrad abfahren. Nach zehn schönen Tagen in Montreal hieß es für uns dann Abschied nehmen von vielen neuen Bekanntschaften. Denn unser nächstes Ziel hieß Toronto und damit unseren vorläufig letzten Punkt auf unserer Reise. Doch mehr dazu im nächsten Bericht.</p>
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		<title>Der Weg nach Ontario</title>
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				<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 23:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Schmidt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Weg nach Ontario]]></category>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Wir müssen uns erst einmal für die lange Durststrecke entschuldigen. Es ist ja nun schon eine ganze Weile her, dass wir einen Bericht geschrieben haben. Wir sind schon längst in Toronto angekommen und haben auch unseren Van schon verkauft. Wie ihr also seht, ist schon einiges passiert. Aber dies wird in den kommenden Berichten erklärt.</p>
<p>Zuerst soll es aber um unsere Reise von Alberta nach Ontario gehen. Wobei, soviel gibt es hier gar nicht zu schreiben, es sei denn man schmückt flaches Land und stupides gerade aus fahren noch aus. Nachdem wir Jasper mit repariertem Auto endlich verlassen haben, ging es ab nach Edmonton. Aber nicht um in der größten Einkaufspassage der Welt zu shoppen, sondern um ein System of a Down Konzert zu sehen. Den Van haben wir direkt vor der Konzerthalle abgestellt und während ich mir das Konzert mit ungefähr 10.000 weiteren Heavy-Metal Fanatikern angeschaut habe, hat es sich Steffen im Van gemütlich gemacht. Für mich war es das erste “SOAD-Konzert“ und es war klasse. Noch in der gleichen Nacht entschlossen wir uns die Fahrt Richtung Ontario fortzusetzen. Während Steffen die erste Tour übernahm, konnte ich mich etwas vom Konzert erholen.</p>
<p>Wir kamen bis nach North Battleford (siehe Tourverlauf) um dort mal wieder vor einer Werkstatt zu schlafen. Diesmal hatten wir Probleme mit unserer Lenkung. Dank unserer guten Ausgangsposition (5m neben dem Eingang der Werkstatt), waren wir auch die ersten Kunden morgens. Wir hatten schon schlimme Befürchtungen, dass es eine teure Angelegenheit wird, wurden aber zum Glück eines besseren belehrt. Lediglich die Servoflüssigkeit musste nachgefüllt werden und unsere Tour konnte fortgesetzt werden. In den nächsten Tage passierte nicht viel Aufregendes, denn außer stetig flachem Land und einer nicht enden wollenden Straße die nur geradeaus verlief, war nicht viel zu sehen. Also bestand unsere Tagesablauf aus, 8-12 Stunden Autofahrt und schlafen.<br />
Als wir aber nach 1.700 Kilometer Ontario erreicht haben, wurden wir für die lange Fahrt belohnt. Denn nun ging es für uns in eine wunderschöne Seenlandschaft und einigen sehr empfehlenswerten Nationalparks. Aber dazu mehr im nächsten Bericht.</p>
<p>p.s leider habe ich nicht ganz soviele Bilder von der Fahrt, aber Steffen wird sicher welche nachlegen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/11.2.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Unterwegs in den Rockies</title>
		<link>http://kanada-reiseblog.de/banff-japser/unterwegs-in-den-rockies/</link>
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				<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 16:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Schmidt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Banff & Japser]]></category>
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				<description><![CDATA[Wir sind nun doch schon etwas weiter als es der Blog vermuten lässt, aber anhand unseres Tourenverlaufs könnt ihr euch kundig machen wo wir gerade stecken. Nach Vancouver Island ging [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind nun doch schon etwas weiter als es der Blog vermuten lässt, aber anhand unseres Tourenverlaufs könnt ihr euch kundig machen wo wir gerade stecken.</p>
<p>Nach Vancouver Island ging es für uns weiter zum nächsten Highlight unserer Reise, den Rocky Mountains. Doch zuvor stand eine zweitägige Autofahrt von Victoria nach Banff an. Diese führte uns ein letztes Mal durch Vancouver und vorbei an einigen schönen Seen und Flüssen. Um die knapp 900 Kilometer nicht an einem Tag abzureißen, entschlossen wir uns bei ungefähr der Hälfte der Strecke einen Stop einzulegen. Das witzige ist unsere Nacht verbrachten wir auf einem Schweizer RV Park. Man kann so gut wie möglich versuchen ohne Akzent Englisch zu sprechen und trotzdem finden die Leute sofort heraus, dass wir aus Deutschland kommen.</p>
<p>Am nächsten Tag erreichten wir dann die Rocky Mountains (umgangssprachlich auch Rockies <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/11.2.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> genannt) und mit ihnen auch unsere erste Attraktion, den Lake Louise. Was haben wir nicht alles über diesen See gehört. Wie schön doch die Farbe des Sees wäre und das Zusammenspiel von See und Bergen erst. Lirum larum Löffelstiel, als wir ankamen sahen wir nur eins, Schnee. Der komplette See war zugefroren und mit Schnee bedeckt. Aber wer kann schon behaupten er sei über den Lake Louise gelaufen. Also machten wir uns nach einer kurzen Schneewanderung auf den Weg weiter nach Banff zu unserem Hostel. Unser Plan war eigentlich nur im Samesun Hostel zu wohnen, welches wir schon in Vancouver besuchten, jedoch war es den ersten Abend ausgebucht, also verbrachten wir unsere erste Nacht in einem anderen Hostel. Obwohl wir ein acht Bett Zimmer gebucht hatten, kamen wir in einem zehn Bett Zimmer unter. Gut sagen wir es mal so, neben den recht strengen Geruch von zehn männlichen Wesen, haben wir gut geschlafen. Am Abend waren wir dann noch mit einigen Leuten aus dem Hostel in der Stadt Pool Billard spielen. An dieser Stelle muss ich mich bei Robby und Paul für ihre Tipps in Billard bedanken, diese bescherten meinem Spielpartner und mir ein köstliches Bier :).</p>
<p>Banff ist ein sehr schöner kleiner Skiort, der vor allem durch sein Bescheidenes Auftreten hervorsticht. Obwohl es in der Stadt viele Geschäfte und FastFood-Ketten gibt, sieht man so gut wie keine großen Werbeschilder. Neben den vielen Möglichkeiten für Wintersportler, bietet die Umgebung genauso viel für Wanderer und Radfahrer. So machten wir uns am zweiten Tag auf zum Tunnel Mountain. Bei dem wir nach gut 2,5  Kilometer Aufstieg, mit etwas Schnee zwischendurch, mit einem fantastischen Ausblick über die Rockies belohnt wurden. Danach noch fix den Wasserfall mitgenommen und schon ging es ab zu unserem zweiten Hostel. Hier war unser erster Eindruck auch gleich positiver, denn neben einer besseren Küche und einem ordentlichen Aufenthaltsraum, verfügte dieses Hostel auch über eine eigene Kneipe. Naja und wie sollte es auch anders sein in einem Hostel, wir saßen keine zehn Minuten in der Küche und trafen die ersten Deutschen. Nicht umsonst sagen die Einheimischen, dass ein Großteil der Touristen Deutsche oder Australier sind und damit haben sie definitiv recht.</p>
<p>Die nächsten Tage in Banff bestanden aus weiteren Wanderungen zu Wasserfällen, Aussichtspunkten und Seen. Nicht selten kam es vor, dass uns kleine Nager auf den Wanderungen begleiteten. Ein besonderes Erlebnis hatten wir dabei mit einem Eichhörnchen, was wie wild auf und abgesprungen ist und ganz vernarrt auf meinen Müsliriegel war. Das Füttern von Tieren ist strengstens untersagt, aber was soll man machen wenn man krümelt. Jedenfalls sind uns dabei gute Aufnahmen von unserem kleinen Freund gelungen. Nach vier Nächten in Banff und netten Bekanntschaften, ging es für uns weiter nach Jasper. Dabei ging es über den Icefieldparkway durch eine grandiose Landschaft hindurch. Der Straße zog sich zwischen riesigen Bergketten hindurch, an wunderschönen Seen vorbei, super tollen Aussichtspunkten und einem gewaltigen Gletscher.</p>
<p>Angekommen in Jasper suchten wir uns erstmal eine Übernachtungsmöglichkeit. Unsere erste Idee, wieder in einem Hostel unterzukommen, ließen wir schnell wieder verfliegen. Denn die Nacht mit 40 Zimmergenossen zu verbringen war uns dann doch zu heftig. Also entschlossen wir uns auf einem nahegelegenen Campingplatz unterzukommen und siehe da, wir waren noch nicht ganz auf unserem Stellplatz, da machte es sich ein Grizzly auf der Straße gemütlich.  Wir beiden waren so perplex, dass wir nicht einmal dazu kamen ein gutes Foto zu schießen, lediglich den Hintern haben wir drauf bekommen. Zwar war unsere Freude über den Bärenbesuch groß, jedoch beschlich uns ein mulmiges Gefühl, warum sahen wir ihn gerade auf unserem Campingplatz. Wir entschieden uns an diesem Abend sicherhaltshalber mit dem Auto zum Zähne putzen zu fahren :-D.</p>
<p>Jasper bietet, ähnlich wie Banff, eine ganze Menge an Freizeitaktivitäten. Bei unserer Wanderung um die “Five Lakes“, konnten wir sogar umsonst Boot fahren. Wir hatten noch auf dem Campingplatz einen Tipp bekommen, dass an einem der Seen zwei Boote liegen, wobei eines von beiden nicht angekettet ist. Bei so einer Einladung konnten wir nicht nein sagen und drehten eine Runde auf dem türkisblauen See. Das Ende unseres Aufenthaltes in Jasper kennt ihr ja sicher, unser guter Van hat auf dem Weg zum Lake Moraine schlapp gemacht. Den Bericht dazu gibt’s hier: <a href="http://kanada-reiseblog.de/reisevorbereitung/eilmeldung-rod-macht-schlapp/">Rod macht schlapp!</a></p>
<p>Da wir noch einen Tag auf unsere Ersatzteile warten mussten, bekamen wir eine Nacht gratis auf dem Werkstattgelände dazu. Das ganze hatte so ein bisschen was von einem schlechten Horrorfilm. Nachdem um 21Uhr der Schweißbrenner abgeschaltet wurde und der letzte Mitarbeiter den Hof verlassen hatte, wurde das Gelände abgeschlossen. Also verbrachten wir unsere Nacht zwischen diversen schrottreifen Autos und sonstigen Gegenständen. Am Morgen wurden wir dann sanft durch Kreissägen und Hammerschläge geweckt. Aber eins muss man dem polnischen Mechaniker zugute halten, nach 25 Minuten hatte er unser Auto repariert und wir waren Startklar. Nun ging es auf eine lange Reise durch das Flachland nach Ontario, über die Steffen bald berichten wird.</p>
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		<title>Mit dem Wassertaxi nach Vancouver Island</title>
		<link>http://kanada-reiseblog.de/british-columbia/mit-dem-wassertaxi-nach-vancouver-island/</link>
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				<pubDate>Tue, 17 May 2011 01:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Steffen Pidde]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tofino]]></category>
		<category><![CDATA[Vancouver Island]]></category>
		<category><![CDATA[Victoria]]></category>

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				<description><![CDATA[Die Höhenmeter, die unser Bus auf der Tour nach Whistler zu bewältigen hatte, sollten sich auszahlen. Um unser nächstes Ziel zu erreichen, ging es den Berg wieder hinab nach Vancouver. [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/Faehrfahrt1.jpg" rel="lightbox[521]" title="Faehrfahrt1"><img src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/Faehrfahrt1-150x150.jpg" alt="Fähre nach Vancouver Island" title="Faehrfahrt1" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-529" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/Faehrfahrt1-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/Faehrfahrt1-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/Faehrfahrt1-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Die Höhenmeter, die unser Bus  auf der Tour nach Whistler zu bewältigen hatte, sollten sich auszahlen. Um unser nächstes Ziel zu erreichen, ging es den Berg wieder hinab nach Vancouver.  Von Horseshoe Bay brachte uns, nach einer Nacht auf einem naheliegendem RV Park, eine Fähre nach Nanaimo, einer der wenigen Städte auf Vancouver Island. Bei der  1,5 stündigen Überfahrt gab es genügend Zeit, die umliegende, scheinbar unberührte Inselwelt an sich vorbei ziehen zu lassen.</p>
<p>Auf einer dieser Inseln ein kleines Häuschen zu haben, direkt am Wasser, mit kleinem Steg, an dem das eigene kleine Boot vor Anker liegt – Was brauch man mehr? Nach kurzer Überlegung war es der fehlende DSL-Anschluss, der mir Kopfzerbrechen bereitete.</p>
<p><a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/bbq.jpg" rel="lightbox[521]" title="bbq"><img src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/bbq-150x150.jpg" alt="Männer-BBQ" title="bbq" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-528" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/bbq-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/bbq-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/bbq-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Das Fährschiff spuckte uns wieder aus, und Rod hatte wieder den gewohnten Asphalt unter seinen Füßen. Den angebrochenen Tag nutzten wir, um nach Tofino zu gelangen, einem kleinen Ort am westlichsten Zipfel Kanadas, der vor allem vom Tourismus lebt. Dort verbrachten wir die folgenden 3 Nächte auf dem „Crystal Cove RV Park“, einer der wohl bisher besten Unterkünfte für uns. Neben kostenlosem DVD-Verleih gab es einen ganzen Schiffscontainer mit Feuerholz, an dem wir uns reichlich bedienten. Am Abend gab es dann das erste Feuer, mit einem ordentlichen Camper-BBQ und anschließend Marshmallows am Stock. Am Morgen darauf wurde die nähere Umgebung ausführlich erkundet und die ultimative Hot Springs Tour gebucht.<br />
<a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/hot_springs.jpg" rel="lightbox[521]" title="hot_springs"><img src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/hot_springs-150x150.jpg" alt="Hot Springs Cove" title="hot_springs" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-532" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/hot_springs-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/hot_springs-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/hot_springs-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Dieser Tagestrip hatte es wirklich in sich, und war sein Geld in jedem Fall wert. In einer ca. 7 stündigen Tour wurden wir in einem kleinen, aber gut motorisiertem Boot zur „Hot Springs“ Bucht  gefahren. Auf dem Weg dorthin gab es Wale, Otter, Adler, Seehunde und jede Menge anderer Wildtiere zu bestaunen.<br />
Nach einer halben Stunde Fußweg durch den Urwald Vancouver Islands ging es ab in die heißen Quellen. Bei ca. 10 Grad Lufttemperatur war das planschen im heißen Quellwasser ein einmaliges Erlebnis. Selbst an den Geruch nach faulen Eiern hatte man sich schnell gewöhnt.</p>
<p>Auf dem Pflichtprogramm stand außerdem Victoria. In der Hauptstadt British Columbia´s suchten wir uns für 2 Tage ein <a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/victoria4.jpg" rel="lightbox[521]" title="victoria4"><img src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/victoria4-150x150.jpg" alt="" title="victoria4" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-531" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/victoria4-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/victoria4-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/victoria4-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Hostel im Stadtzentrum, um alles ausführlich erkunden zu können. Victoria ist für uns die schönste Stadt British Columbias. Die Hafenstadt ist sich ihren britischen Wurzeln durchaus bewusst und spielt diese Karte auch gekonnt aus, man rechnet quasi jeden Augenblick damit, die Queen persönlich in einer vorbeifahrenden Kutsche zu entdecken.<br />
Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten wir also die Uferpromenade und den Boulevard. Zum Mittag gab es natürlich Fish &#038; Chips am Kai, an dem ein paar schwimmende Häuser vor Anker lagen, eines bunter als das andere.<br />
Nach 2 Nächten in Victoria starteten wir dann unsere zweite große Tour Richtung Ostküste. Der erste größere Aufenthalt sollte der Banff Nationalpark werden. Ein langer Weg, über den Andreas im nächsten Beitrag berichten wird.<br />
<a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/fishchips.jpg" rel="lightbox[521]" title="fish&amp;chips"><img src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/fishchips-150x150.jpg" alt="Fish &amp; Chips" title="fish&amp;chips" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-530" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/fishchips-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/fishchips-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/fishchips-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><br />
Mehr Bilder gibt es im neuen <a href="http://kanada-reiseblog.de/galerie/?album=VancouverIsland">Vancouver Island Album</a>. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/11.2.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Eilmeldung: Rod macht schlapp!</title>
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				<pubDate>Mon, 09 May 2011 19:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Steffen Pidde]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisevorbereitung]]></category>

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				<description><![CDATA[Wir unterbrechen die Reiseberichterstattung für eine Sondermeldung. Wir berichten live aus einem Subway Restaurant in der Nähe der Werkstatt unseres Vertrauens (unter polnischer Leitung). Die Reiseberichte über Vancouver Island, Banff [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/BUS.jpg" rel="lightbox[509]" title="BUS"><img src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/BUS-150x150.jpg" alt="" title="BUS" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-510" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/BUS-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/BUS-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/BUS-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Wir unterbrechen die Reiseberichterstattung für eine Sondermeldung. Wir berichten live aus einem Subway Restaurant in der Nähe der Werkstatt unseres Vertrauens (unter polnischer Leitung).<br />
Die Reiseberichte über Vancouver Island, Banff und Jasper müssen warten. Unser bislang so hochgelobtes Reisegefährt hat heute das erste Mal, nach knapp 9000 km Fahrt, die Hufe hochgerissen. Auf dem Weg zum Maligne Lake (Nähe Jasper) zwangen uns beunruhigende Geräusche dazu, an den Straßenrand zu fahren. Andreas wollte nur noch den nächsten Hügel erklimmen, da gabs einen Knall, gefolgt von anschließendem Schleifgeräusch. Angehalten, Ausgestiegen, Angeguckt &#8211; Die Kardanwelle (danke Marco) lag auf dem Asphalt. Uns blieb nichts anderes übrig als einen Abschleppwagen zu rufen, der uns bis zur nächsten Werkstatt brauchte. Schon sind wir 200$ ärmer!<br />
<a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/antriebsstange.jpg" rel="lightbox[509]" title="antriebsstange"><img src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/antriebsstange-150x150.jpg" alt="" title="antriebsstange" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-511" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/antriebsstange-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/antriebsstange-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/antriebsstange-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/GOPR0647.jpg" rel="lightbox[509]" title="GOPR0647"><img src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/GOPR0647-150x150.jpg" alt="" title="GOPR0647" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-513" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/GOPR0647-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/GOPR0647-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/GOPR0647-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Der Wagen steht grad in der Werkstatt. Wenn wir in 2 Stunden dort aufkreuzen, bekommen wir, nach betrachten der Rechnung, die Kinnlade hoffentlich wieder hoch.<br />
Das war´s soweit von uns. Drückt die Daumen, dass sich der Schaden in Grenzen hält.</p>
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		<title>Whistler</title>
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				<pubDate>Thu, 05 May 2011 06:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Schmidt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Whistler]]></category>
		<category><![CDATA[Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Golf]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>

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				<description><![CDATA[Snowboarden in Whistler, dass wollte ich schon immer mal gemacht haben und nach unserem zweiten Aufenthalt in Vancouver sollte dies auch in Erfüllung gehen. Nach einem ausgewogenen Frühstück, Cornflakes mit [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p> Snowboarden in Whistler, dass wollte ich schon immer mal gemacht haben und nach unserem zweiten Aufenthalt in Vancouver sollte dies auch in Erfüllung gehen. Nach einem ausgewogenen Frühstück, Cornflakes mit Milch, ging es für uns beide Richtung Norden nach Whistler. Es war das erste Mal, dass wir uns über den Übernachtungsort keine Gedanken machen brauchten, denn wir hatten das Glück einige “alte“ Bekanntschaften dort besuchen zu dürfen. Diese wohnten, beziehungsweise ein Teil wohnt noch da, in einem schönen großen Holzhaus zusammen mit sechs weiteren Mitbewohnern. An dieser Stelle also nochmals Danke an die Mieter des Hauses und vor allem an Sandra, Aaron und Sönke für die tolle Zeit. Um den Leuten nicht dauerhaft auf die Last zu fallen während unseres Aufenthaltes und wir auch nicht sonderlich scharf darauf waren in der Wohnstube auf der Couch schlafen, haben wir uns entschieden mit Stromkabel gewappnet im Van zu übernachten. Das Haus, welches sich über zwei Etagen erstreckte, hatte gleich mehrere Highlights zu bieten. Neben der großen Küche im Obergeschoss und dem geräumigen Gemeinschaftsraum inklusive Kamin, besaß es noch zwei üppige Balkons, auf denen es sich gut sonnen ließ. Nun, wie stellt man sich einen ersten Tag in Whistler vor, natürlich mit Schnee. Dieses Glück wurde uns zuteil, denn beim Begrüßungsbier am Kamin, begann es draußen dicke Flocken zu schneien. So ging der erste Abend mit Schnee und vielen Erzählungen der letzten Erlebnisse zu Ende und für uns war es auch mal schön eine längere Zeit unter Freunden zu sein.</p>
<p>Wie es der Zufall wollte besuchten wir Whistler zu einer Zeit, in der dass World Ski &#038; Snowboard Festival stattfand. Also durften wir uns nicht nur auf Whistler und Umgebung freuen, sondern konnten uns noch auf einige Konzerte und Shows gefasst machen. Doch als erstes Stand ein Rundgang durch das Dorf von Whistler an. Eigentlich ein ganz gewöhnlicher Skiort, jedenfalls von außen. Alles recht ähnlich wie die Österreichischen Winterorte, aber allein der Name “Whistler“ lockt wahrscheinlich so viele, vor allem junge und sehr gute Wintersportler an, von denen die meisten noch nichts von passenden Hosen gehört haben. Denn dass die Hose in den Kniekehlen hängt gehört hier zum guten Ton. Es lag zum größten Teil auch am Festival das überall im Dorf Party war. Die Kneipen und Restaurants waren rappelvoll und auf den Straßen wurde entweder Musik aufgelegt oder Live-Musik gespielt. Nachdem wir einmal alles gesehen hatten und vollgepackt mit Werbetüten waren, ging es erstmal zurück zur Bühne um uns ein paar Bands anzuschauen. Noch eben wollte ich Sönke fragen ob wir uns ein Bier im Restaurant kaufen wollen, da kamen auch schon zwei junge gutaussehende Blondinen vorbei um Werbung für ein kanadisches Bier zu machen. Ob es jetzt daran lag, dass wir so durstig aussahen und sie uns deshalb angesprochen haben, mag dahingestellt sein. Fazit jedenfalls war, dass jeder nur einen Radschlag machen musste um Backstage von der Konzertbühne Bier testen zu dürfen. Völlig klar, dass sich das niemand von uns entgehen lassen wollte und wir uns somit die Bands von einer Plattform über der Bühne angucken und dazu noch Freibier und Chips genießen durften. Viel besser hätte der erste Tag gar nicht laufen können. Zwei Bier später und einem T-Shirt plus Getränkehalter mehr, machten wir uns auf dem Heimweg. Während der Rest den Abend im Haus verbrachte, machten Aaron, Sönke und ich uns nochmal auf den Weg ins Dorf um zu feiern.</p>
<p>Die nächsten Tage verbrachten wir damit die Umgebung zu erkunden. Neben den unzähligen mit Schnee bedeckten Bergen, gestalteten auch die Seen und Wälder das Gebiet rund um Whistler zu einem einmaligen Erlebnis. Beim durchstreifen der Gegend kamen wir an einem sehr schön angelegten Golf-Resort vorbei. Ab und an fanden wir ein paar Golfbälle, einige davon im Wasser, die wir natürlich sofort einsammelten (auch unter größter Anstrengung). Was wir bis dahin aber noch nicht wussten war, dass im weiteren Verlauf des Weges die Bälle haufenweise direkt neben der Straße lagen. Einige Kilometer weiter waren unsere Jacken- und Hosentaschen vollgestopft mit Golfbällen. Am nächsten Tag gingen Sandra und Steffen nochmals los, aber diesmal mit Rucksack ausgestattet, um “einige“ Bälle einzusammeln. Seitdem fahren wir mit ca. 100 Golfbällen durch die Gegend und das einzige was uns noch fehlt ist der passende Golfschläger, um die Bälle quer durch Kanada zu schlagen.</p>
<p>Neben einigen Konzerten besuchten wir auch das große Big Air Finale am Samstagabend. Beim sogenannten Big Air, treten einige der besten Freestyle-Skifahrer gegeneinander auf einer Großschanze an. Derjenige mit dem abgefahrensten Sprung gewinnt einen doch recht ansehnlichen Preis, in diesem Falle war es ein Auto im Wert von ca. 20.000$. Die Show war der Kracher, aber bei gefühlten minus 10 Grad waren wir froh als es um 23Uhr zu Ende war. Am Ostersonntag wollten wir uns dann das Finale in der Super Pipe anschauen, welches auf dem Blackcomb Berg stattfand. Zu diesem Anlass wollten wir auch gleich die Peak-to-Peak Gondel, vom Whistler Mountain zum Blackcomb Mountain, mitnehmen um den Tag auch komplett auszunutzen. Aber leider war es nicht möglich mit dem Fußgängerticket (welches deutlich günstiger als der normale Skipass ist) zum Super Pipe Finale zu kommen. Um sich das Event aus der Nähe anzuschauen benötigte man den kompletten Skipass, daher sind nur Steffen und Sandra auf den Berg gefahren. Für mich hätte es sich nicht gelohnt, da ich am nächsten Tag Snowboarden wollte und dadurch mit allen Gondeln fahren kann. In der Peak-to-Peak Gondel hatten man einen tollen Ausblick auf die Berge, sowie dem Dorf und den umliegenden Seen. Nach einer dreiviertel Stunde warten konnten Steffen und Sandra sogar mit der Gondel, welche eine Glasplatte am Boden hatte, fahren.</p>
<p>Am letzten Tag in Whistler habe ich mir dann einen Traum erfüllt, einmal dort Snowboard fahren. Super tolles Erlebnis und ich kann es jedem nur empfehlen. Das Gebiet ist so weitläufig und durch die Vielzahl an Wäldern zwischendurch macht es gleich doppelt soviel Spaß dort zu fahren. Für die Wintersport begeisterten unter euch, Whistler ist ein Muss! Es ist für jeden was dabei, Anfänger können die breiten nicht so steilen Strecken fahren, von denen es wirklich viele gibt. Die gemächlichen Fahrer dürfen sich auf langgezogene Waldstrecken freuen und für die Freestyler gibt es zwei große Snowparks in denen sie sich austoben können. Natürlich gibt es auch genug Möglichkeiten abseits der Pisten im Tiefschnee zu fahren (sofern vorhanden :-)). Allerdings sollte man das nötige Kleingeld mitbringen. Wenn man nicht gerade ein zwei Taler auf dem Konto hat wird es schwierig in Whistler eine Woche oder länger Urlaub zu machen, denn billig ist was anderes. Kleines Beispiel: Für einen Tagespass bezahlt man 95$+tax, die Pommes kosten 7$ und für das 0,3l Light-Bier legt man 6$ hin. Am Abend haben wir uns dann von allen Leuten verabschiedet und uns für die tolle Zeit bedankt, denn für uns ging es nun nach Nord Vancouver, um von da aus am nächsten Tag nach Vancouver Island zu kommen. </p>
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		<title>Der Weg zurück nach Kanada</title>
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				<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 07:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Steffen Pidde]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[USA Westküste]]></category>
		<category><![CDATA[Vancouver City]]></category>
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				<description><![CDATA[Den Trubel der Großstädte sollten wir in den kommenden sieben Tagen endlich mal hinter uns lassen. Auf dem Weg zurück nach Vancouver erlebten wir eine der landschaftlich schönsten, aber vor [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/dicke_regenwolken.jpg" rel="lightbox[393]" title="dicke Regenwolken"><img src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/dicke_regenwolken-150x150.jpg" alt="" title="dicke Regenwolken" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-428" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/dicke_regenwolken-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/dicke_regenwolken-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/dicke_regenwolken-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Den Trubel der Großstädte sollten wir in den kommenden sieben Tagen endlich mal hinter uns lassen. Auf dem Weg zurück nach Vancouver erlebten wir eine der landschaftlich schönsten, aber vor allem vielseitigsten Touren, denn gleich am Tag unserer Abreise gab es einige Überraschungen.<br />
Die Tour zum ersten Teilziel, dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yosemite-Nationalpark">Yosemite Nationalpark</a>, starteten wir ohne großen Plan. Eine kerzengerade Straße führte uns quer durchs Death-Valley Richtung Norden. Wider Erwarten gab es weder Sonne noch Trockenheit, uns pfiff ein eisiger Wind um die Ohren und zwischendurch gab es sogar einige Schneeschauer. Selbst den lokalen Radioprogrammen war das ungewöhnliche Wetter aufgefallen.</p>
<p><a href="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/sierra_RV_park.jpg" rel="lightbox[393]" title="Schnee in Mammoth"><img src="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/sierra_RV_park-150x150.jpg" alt="" title="Schnee in Mammoth" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-430" srcset="http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/sierra_RV_park-150x150.jpg 150w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/sierra_RV_park-36x36.jpg 36w, http://kanada-reiseblog.de/wp-content/uploads/sierra_RV_park-115x115.jpg 115w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Das Tor zur Sierra Nevada dagegen war eine wirklich schöne, kurvenreiche Straße, die selbst mit unserem trägen Camper Van richtig Spaß machte. Mit jedem gewonnenen Höhenmeter sammelte sich nun mehr Schnee an den Straßenrändern. Die Nacht verbrachten wir auf einem RV Park in Mammoth, einem kleinen Skiort an den westlichen Hängen der Sierra Nevada. Bei Temperaturen von -8°C hatte ich mit meinem dünnen Deckenschlafsack keine angenehme Nacht. Die erste Anschaffung im nächsten Supermarkt war eine beheizbare Decke. Der dünne Schlafbeutel und die Heizdecke sind seit dem ein unschlagbares Team. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/11.2.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
Die nächste Überraschung folgte prompt: die Straßen Richtung Yosemite Nationalpark waren im Winter gesperrt. Nach dem verpassten Big Sur und der ausgefallenen Grand Canyon Tour, wollten wir unsere Pläne nicht schon wieder durch üble Witterungsbedingungen sabotieren lassen. Wir nahmen also einen Umweg von ca. 300 Meilen in Kauf um unser Ziel zu erreichen. Die alternative Route führte uns am Lake Tahoe vorbei, über grüne Wiesen und Laubwälder, in den Yosemite Nationalpark, in dem wir die nächsten 2 Nächte verbrachten.</p>
<p>Das Yosemite Village ist umschlossen von riesigen Gebirgswänden, an denen einige tolle Wasserfälle ihren Weg ins Tal suchen. Auch wenn wir in den 2 Tagen nur einen winzigen Teil den gesamten Nationalparks sehen konnten, der Weg dorthin hat sich gelohnt. Eine Fülle verschiedener Tiere kreuzte unseren Weg, so konnten wir neben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maultierhirsch">Maultierhirschen</a>, vielen Vogelarten und verschiedenen Hörnchen auch einen Graufuchs bestaunen. Leider war weit und breit kein Schwarzbär zu finden, vor dem dort an jeder Pinnwand gewarnt wird. Alles was auch nur entfernt schmackhaft für die Waldbewohner riechen konnte (auch Spülmittel, Zahnpasta und Duschbad), musste übrigens bärensicher im sogenannten &#8222;Food Locker&#8220; verstaut werden.<br />
Am Tag darauf entschieden wir uns für eine etwas längere Wandertour, zu zwei abgelegenen Wasserfällen. Unsere Wege trennten sich auf halber Strecke, als ich die Tour mangels Bodenhaftung auf rutschigem Eis abbrechen musste. Andreas erreichte das Ziel und konnte bei seiner Rückkehr von einem Wahnsinns-Ausblick berichten. Mein Weg führte mich anschliessend zu den Yosemite-Falls und dem Mirror Lake. Prädikat sehenswert!<br />
In den darauf folgenden Tagen nutzen wir fast ausschließlich den Freeway um möglichst große Strecken zurück zu legen, denn in Oregon und Washington State gab es für uns nicht mehr wirklich viel zu sehen. Eine Ausnahme war der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crater_Lake">&#8222;Crater Lake&#8220;</a> im südlichen Oregon, ein See, der durch die Anstauung von Regenwasser im Kessel eines Vulkans entstand. Leider gab es außer jeder Menge Schnee nicht viel zu sehen, denn über dem Wasser hing dichter Nebel, der uns jeglichen Ausblick verwehrte. Als kleinen Trost konnten wir einige Kilometer entfernt ein tobendes Flussbett bestaunen.</p>
<p>Nach 4 Tagen und fast 2000 Kilometern Tour erreichten wir Kanada, dass uns diesmal mit lachender Sonne begrüßte. Unseren ursprünglichen Plan, die erste kanadische Nacht auf einem Walmart-Parkplatz zu verbringen, mussten wir verwerfen. Das Parken über Nacht war hier nicht gestattet, also stellten wir uns direkt vor das Gasthaus, in dem wir für die darauffolgenden Tage ein Zimmer gebucht hatten.<br />
Nach so vielen Kilometern ohne Schwierigkeiten, gönnten wir auch unserem guten Bus eine kleine Pause. Wir nutzten die Zeit und trafen Freunde und Bekannte, die wir vor genau einem Monat in Vancouver zurückgelassen hatten, verschickten Postkarten und holten unsere Karten für die Sozialversicherung ab, die inzwischen eingetroffen waren. Auf dem Foto rechts könnt Ihr den Ausblick aus Astrid´s WG bestaunen, in der wir uns ganze zwei Tage lang FastFoodFree ernähren konnten. Eine Kur für unsere aufgeweichten Big Mac-Körper.</p>
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		<title>„Welcome to Fabulous Las Vegas”</title>
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				<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 18:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Schmidt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Las Vegas]]></category>
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				<description><![CDATA[Noch im Hostel wurde uns Mut gemacht, dass Las Vegas deutlich verrückter sein sollte als Los Angeles. Nichts desto trotz waren wir ein wenig Erleichtert als wir Los Angeles nach [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Noch im Hostel wurde uns Mut gemacht, dass Las Vegas deutlich verrückter sein sollte als Los Angeles. Nichts desto trotz waren wir ein wenig Erleichtert als wir Los Angeles nach über 1 ½ Stunden “Stop and Go“ verlassen haben. Den Smog der Großstadt im Rückspiegel und Las Vegas voraus, so sah der Anfang unseres Tages aus. Mit netter Begleitung von Matthias, den wir in L.A. im Hostel kennengelernt haben, ging es durch die Wüste. Naja wenn man es denn so nennen darf, bei gerade einmal 20 &#8211; 25 Grad zur Mittagszeit. Um nicht mit einem Benzinkanister am Straßenrand 100 Kilometer bis zur nächsten Tankstelle laufen zu müssen, haben wir noch vor Abreise mehrere Haltestellen ausgemacht. Letztendlich gab es aber genug Tankstellen unterwegs, aber sicher ist sicher. Noch kurz den McDonald‘s zwischen Wüste und Las Vegas mitgenommen und nach 5 Stunden Fahrt waren wir auch schon da. Empfangen wurden wir von dutzenden Hochhäusern inmitten der Wüste. Als erstes hieß es Matthias bei seinem Hostel abzusetzen und weiter zu unserem zu fahren. Wie es der Zufall wollte, waren beide genau nebeneinander und das in einer Stadt, bestehend aus hunderten von Hotels.</p>
<p>Vollkommen klar, dass wir natürlich noch am gleichen Tag auf den Las Vegas Strip gehen müssen. Matthias der schon vor einigen Wochen in Las Vegas war, wollte uns eine kurze Führung geben. Die Betonung liegt auf “kurz“. Ich sollte vielleicht dazu sagen das unser Hotel genau am nördlichen Ende des Strips war und wir bis dato nicht wussten wie lang sich der ganze Boulevard hinzieht. Also machten wir uns ohne schlimme Vorahnung bezüglich der Entfernung auf den Weg. Nur wenige Meter von unserm Hotel entfernt stand auch schon die erste Hochzeitskapelle und bald darauf fingen die ersten Leuchtreklametafeln an zu blinken und leuchten. Menschenmassen drängten sich durch die Straßen und Kasinos, auf der Suche schnellstmöglich sein Geld beim Kasino zu lassen. Steht man erst einmal neben den Roulette- oder Black Jack Tischen, erkennt man erst wie leichtfertig manche Leute hunderte von Dollars verzocken. Wenn die ersten 500 Dollar weg sind, kein Problem, dann wird das nächste Bündel aus der Tasche gezaubert und letztendlich gewinnt doch die Bank. Nichts desto trotz mussten auch wir wenigstens einmal an einem Slot, den sogenannten “Einarmigen Banditen“, spielen. Aber auch hier war unser extrem hoher Einsatz von einem Dollar binnen Sekunden weg. Letzten Endes haben wir es am ersten Abend fast bis ans andere Ende des Strips geschafft und haben noch einige Kasinos mitgenommen. Zu erwähnen sind neben den zahlreichen Touristen, noch die extrem viele Mexikaner an den  Straßenecken, die ihre Schmuddelhefte und Callgirl-Karten an den Mann bringen wollen. Diese standen jedoch nicht nur an einer Ecke, sondern fast an jeder Kreuzung. Hätte wir also von jedem etwas mitgenommen, dann würde unser Gepäck zu 80% aus Erotikkarten bestehen. Dem war aber nicht so und so waren wir nach einem guten 22 Kilometer Laufmarsch wieder zurück bei unserem Hostel.</p>
<p>Die nächsten Tage wurden meist etwas ruhiger gestartet. Kaffee, Bagle und Muffin zum Frühstück und dann erstmal die Verwandten und Freunde in Deutschland anrufen. In unserem Hostel hatten wir zudem noch eine recht schöne Lobby mit Küche, TV, Couch und und und. Dort trafen wir auch einen Mann mittleren Alters, dem es anscheinend nicht reichte nur in den Kasinos zu spielen. Eingekleidet in kompletter Full Tilt Poker Montur saß er jeden Morgen bis Nachmittag in der Lobby und spielte an vier Tischen gleichzeitig Online-Poker. Abends ging es dann für ihn an die richtigen Pokertische in den Kasinos. Einen Nachmittag montierten wir unsere neuen Kameras, die wir in L.A. gekauft hatten, an unseren Van und fuhren über den Las Vegas Strip. Die Augen der Leute wurden natürlich groß als sie merkten, dass wir sie filmen. Einige der Aufnahmen werden sicher später in unser Abschlussvideo kommen. Die Abende in Las Vegas waren immer wieder ein Highlight. Wir waren jedesmal von neuem von den riesen Hotels und Kasinos begeistert und den davor stattfindenden Shows. Jeden Abend haben wir uns die “Fountains of Bellagio“ angeschaut, eine viertelstündige Show in der Wasserfontänen im Zusammenspiel mit Musik aufsteigen.</p>
<p>Aber nicht nur von außen sieht die Stadt der Sünde verblüffend aus, auch in den Hallen wird einiges geboten. So befinden sich komplette Einkaufsgassen, Löwengehege  oder Achterbahnen in den Kasinos. Am meisten hat uns das “The Venetian“ beeindruckt. Es zählt nicht nur zu den größten Hotels in Las Vegas, sondern es beherbergt neben dem Kasino und dem Hotel  auch noch ein eigenes Stadtleben. Neben zahlreichen Einkaufsstraßen und einer riesigen Markthalle, fließt dort auch ein “Bach“ auf denen die Gondoliere mit ihren Gondeln fahren. Noch ein kleine Anmerkung an alle die vielleicht vorhaben nach Las Vegas zu fahren. Ich selbst habe keine Schilder gesehen auf denen explizit stand, dass fotografieren und filmen in den Kasinos verboten ist. Aber es ist verboten! Netterweise wurde ich von einem Security-Beamten darauf aufmerksam gemacht, dass es nicht gestattet sei in den Kasinos zu filmen. Schon gar nicht so unauffällig wie ich, indem ich meine Kamera in der Hand weit über meinen Kopf streckte um auch ja alles drauf zu kriegen.</p>
<p>Der Ausflug zum Grand Canyon sollte der Höhepunkt unseres Las Vegas Aufenthalt werden. Wir hatten zwei Tage zuvor eine Flugtour durch den Grand Canyon gebucht und waren dementsprechend schon heiß drauf. Letzten Endes hatte das Wetter mal wieder ein Wörtchen mitzureden und vermasselte uns den Ausflug. Am Tag der Tour herrschten ziemlich starker Wind und ungewöhnlich kühle Temperaturen für Las Vegas. Zwei Stunden vor Abflug wurde uns dann mitgeteilt, dass aufgrund des starken Windes die Tour ausfällt. Etwas getrübt überlegten wir uns also wie wir unseren letzten Tag verbringen können. Also entschieden wir uns etwas von dem nicht genutzten Ausflugsgeld im Kasino anzulegen. Steffen ging Black Jack spielen und ist mit plus 10$ nach Hause gekommen. Ich hatte im MGM an einem Pokertisch Platz genommen doch leider war mir das Glück nicht so hold. Mit 20$ Verlust hatte ich den Tisch wieder verlassen. Steffen hatte inzwischen noch ein paar Bilder auf dem Boulevard gemacht und für mich ging der Abend mit einem Konzert von Steel Panther im House of Blues zu Ende.</p>
<p>Als Fazit ist zu sagen, dass uns Las Vegas sehr gefallen hat. Eine schöne Abwechslung zu den anderen Großstädten und vor allem nach Los Angeles. Wer einiges an Geld hat, auf lange Abende, viele und schöne Shows, sowie Glückspiele steht, der ist in Las Vegas bestens aufgehoben. Für uns ging die Reise nun weiter zum Yosemite National Park.</p>
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		<title>Horizontal City &#8211; Los Angeles</title>
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				<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 00:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Steffen Pidde]]></dc:creator>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Hier kommt nun endlich der Reisebericht über unsere Tour nach Los Angeles. Schon vor dem Verlassen unseres Hostels in San Francisco war klar, dass der Aufenthalt in L.A. kein langer werden sollte. Gründe dafür gab es zu Genüge. Der schwerwiegendste war wohl, dass wir als Kleinstadt-Jungs die riesigen Metropolen mit all ihren Marotten langsam satt hatten. Kleiner Wiki-Ausflug: Die erweiterte Metropolregion Los Angeles fasst ca. 17,8 Millionen Einwohner und gehört damit zu den größten Ballungsräumen der Welt.</p>
<p>Für die Tour dorthin haben wir uns ganze 4 Tage Zeit gelassen. In Begleitung von Mutter Sonne hatten wir eine schöne Tour mit Übernachtungen auf RV Parks in Carmel, Avila Beach und Pismo Beach. Letzterer Ort war dann auch verantwortlich für einen mächtigen Sonnenbrand, den ich mir nach so vielen verregneten Tagen einfach verdient hatte. Auffallend war in diesen kleineren Strandorten vor allem die Zahl der sporttreibenden Bevölkerung. Ob Joggen, Skaten, Fahrrad fahren oder Surfen: hier hält sich jeder fit und bewegt sich.<br />
Letzte Station vor L.A. war ein Walmartparkplatz in Oxnard. Als ersten Vorort der Metropole bekamen wir hier auch den ersten Vorgeschmack auf den Verkehr, der uns erwartete. Alle paar Meilen wurde die Straße um eine neue Spur erweitert und zerplatzte Reifen zierten immer öfter den Straßenrand. Am Tag darauf erreichten wir unser Hostel, nachdem Andreas sich durch den Stadtverkehr gekämpft hatte.<br />
Gleich bei unserer Ankunft gab es das wohl einprägsamste Erlebnis. Beim einchecken an der Rezeption stellte sich ein kleiner, älterer Mann vor, er trug einen abgetragenen Anzug, hatte schulterlanges, zerzaustes Haar und zog einen kaputten Rollkoffer hinter sich her. Beim Sprechen schaute er mit leicht verwirrtem Blick über seine Sonnenbrille. Als höflicher Ausländer möchte man niemanden nach dem ersten Eindruck verurteilen, leider war ich geistig die Checkliste für potenzielle Verrückte schon durchgegangen. Bestnote! Man kommt also ins Gespräch. Er erzählt von seinen guten Freunden, die Mitglieder der Band Yes und den Begees. Anschließend verteufelt er Drogen, viele Freunde hätte er durch sie verloren (u.a. Maurice Gibb). Er schwärmt von ein paar aktuellen Projekten, unter anderem drehe er gerade eine 3D Dokumentation: eine Hommage an seine Freunde aus den 60er und 70er Jahren. Nachdem er seine Villen in Vegas, Hamburg und London aufgezählt hat, folgt ein verrücktes Lächeln und der Griff zur Pillendose. Eine Einladung in ein Edel-Restaurant der Stadt lehnten wir dankend ab.<br />
Ende vom Lied: noch am selben Abend wurde unsere Bekanntschaft mit unzähligen Koffern und Tüten unter Begleitung der Polizei aus dem Hostel gebeten. Er war verärgert: ein Zimmerkamerad hätte ihn bestohlen.</p>
<p>Diese kleine Geschichte spiegelt eigentlich meinen Eindruck über einen großen Teil der Stadt wieder. Viele Menschen kommen nach L.A. um berühmt zu werden. Leider schaffen es nur Wenige, in der Film- oder Musikindustrie Fuß zu fassen. Beim Rest stellt sich schnell Ernüchterung ein, oder aber, sie eifern ihr Leben lang diesem Ziel hinterher. Einige werden verrückt. Hier hat jeder eine Geschichte zu erzählen, und vor allem hat ein Jeder Freunde aus Deutschland.<br />
Neben vielen außergewöhnlichen Menschen haben wir in den 2 Tagen Aufenthalt auch den Hollywood Boulevard besucht. Hier wurde zum ersten Mal deutlich, wieso L.A. auch &#8222;horizontale Stadt&#8220; genannt wird, denn für die Busreise dorthin haben wir ganze anderthalb Stunden gebraucht. Im Vergleich zu anderen Großstädten wird hier verhältnismäßig wenig in die Höhe gebaut. Gebäude mit mehr als 3 Stockwerken sind, mal abgesehen vom Stadtzentrum, selten zu sehen.</p>
<p>Wir freuten uns außerdem über ein paar europäische Gesichter. Matthias aus Deutschland, der zusammen mit 2 Niederländern aus Richtung Florida mit einem Mietwagen nach L.A. gekommen war, begleitete uns auf der anschließenden Tour Richtung Las Vegas.</p>
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