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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0"><channel><title>Ken Yamamoto</title><link>http://www.kenyamamoto.de/wordpress</link><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/KenYamamotoSpokenWordPoetry" /><description>Skizzen | Notizen | Gedichte</description><language>de</language><generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator><sy:updatePeriod xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/">hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/">1</sy:updateFrequency><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/KenYamamotoSpokenWordPoetry" /><feedburner:info uri="kenyamamotospokenwordpoetry" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><feedburner:feedFlare href="http://add.my.yahoo.com/rss?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2FKenYamamotoSpokenWordPoetry" src="http://us.i1.yimg.com/us.yimg.com/i/us/my/addtomyyahoo4.gif">Subscribe with My Yahoo!</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.newsgator.com/ngs/subscriber/subext.aspx?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2FKenYamamotoSpokenWordPoetry" src="http://www.newsgator.com/images/ngsub1.gif">Subscribe with NewsGator</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://feeds.my.aol.com/add.jsp?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2FKenYamamotoSpokenWordPoetry" src="http://o.aolcdn.com/favorites.my.aol.com/webmaster/ffclient/webroot/locale/en-US/images/myAOLButtonSmall.gif">Subscribe with My AOL</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.bloglines.com/sub/http://feeds.feedburner.com/KenYamamotoSpokenWordPoetry" src="http://www.bloglines.com/images/sub_modern11.gif">Subscribe with Bloglines</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.netvibes.com/subscribe.php?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2FKenYamamotoSpokenWordPoetry" src="http://www.netvibes.com/img/add2netvibes.gif">Subscribe with Netvibes</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://fusion.google.com/add?feedurl=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2FKenYamamotoSpokenWordPoetry" src="http://buttons.googlesyndication.com/fusion/add.gif">Subscribe with Google</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.pageflakes.com/subscribe.aspx?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2FKenYamamotoSpokenWordPoetry" src="http://www.pageflakes.com/ImageFile.ashx?instanceId=Static_4&amp;fileName=ATP_blu_91x17.gif">Subscribe with Pageflakes</feedburner:feedFlare><item><title>Seit jeher</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/KenYamamotoSpokenWordPoetry/~3/lEwECzEr6WA/</link><category>Allgemeines</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">k.yamamoto</dc:creator><pubDate>Fri, 26 Feb 2010 15:57:16 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.kenyamamoto.de/wordpress/?p=448</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p> 	Seit jeher, hier, Schnee.<br />
Halt ein, es schneidet kristallen<br />
sich eine Zäsur<br />
in die hastenden Glieder,<br />
dämpft alles Poltern<br />
und Klappern der kehligen Laute.<br />
An Keime bindet sich‘s,<br />
weiß<br />
und weiß<br />
wirklich alles.<br />
Es fallen den Kindern<br />
in Flocken, Vokale<br />
herab von den Lippen,<br />
gefolgt nur von Schweigen,<br />
von rissigem, sprödem,<br />
das einlullt<br />
den Tod auf der Straße<br />
und weiß<br />
wirklich alles.</p>
<p>¶</p>
<p>Im Wasser,<br />
im hexagonalen,<br />
harrt ein Memento<br />
gefrorener Münder,<br />
ist leid<br />
die hetzenden Glieder<br />
und müde,<br />
bindet das Rasen,<br />
das surrende Toben<br />
stockend ins Starre.</p>
<p>¶</p>
<p>Im Netz<br />
hängen wir,<br />
da friert es nicht<br />
weiß<br />
und weiß<br />
wirklich nirgends,<br />
die zappelnden<br />
Nullen und Einsen<br />
täuschen uns nicht.<br />
Wir schreiten auf Split,<br />
im Knarzen des Tritts,<br />
ein Memento.</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/KenYamamotoSpokenWordPoetry?a=lEwECzEr6WA:5IwmV4a9_IQ:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/KenYamamotoSpokenWordPoetry?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/KenYamamotoSpokenWordPoetry/~4/lEwECzEr6WA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Seit jeher, hier, Schnee.
Halt ein, es schneidet kristallen
sich eine Zäsur
in die hastenden Glieder,
dämpft alles Poltern
und Klappern der kehligen Laute.
An Keime bindet sich‘s,
weiß
und weiß
wirklich alles.
Es fallen den Kindern
in Flocken, Vokale
herab von den Lippen,
gefolgt nur von Schweigen,
von rissigem, sprödem,
das einlullt
den Tod auf der Straße
und weiß
wirklich alles.
¶
Im Wasser,
im hexagonalen,
harrt ein Memento
gefrorener Münder,
ist leid
die hetzenden Glieder
und müde,
bindet das [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2010/allgemeines/seit-jeher/feed/</wfw:commentRss><feedburner:origLink>http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2010/allgemeines/seit-jeher/</feedburner:origLink></item><item><title>Und wenn…</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/KenYamamotoSpokenWordPoetry/~3/Ke95azJAzE4/</link><category>Allgemeines</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">k.yamamoto</dc:creator><pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:25:09 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.kenyamamoto.de/wordpress/?p=445</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p> 	Und wenn<br />
du gern dazu tanztest:<br />
Du kannst nicht.<br />
Es ist keine Fläche dafür,<br />
kein Schwarzlicht, kein Bein zuckt,<br />
keine Stroskopblitze,<br />
kein Bass pumpt hinein in den Magen,<br />
kein Becken ins Becken,<br />
du kannst nicht aus dir heraus.<br />
Herinnen bahnt es den Weg,<br />
ein Knirschen auf Kieseln<br />
beim Abendspaziergang.<br />
Wie gerne fände ich tags darauf<br />
einen Stempel auf meiner Hand<br />
und schrubbte mit Seife,<br />
Restalkohol in den Adern,<br />
die Spur in den Abfluss.<br />
Wir schwitzten nicht<br />
und nickten nicht mit den Köpfen,<br />
es schüttelte uns.<br />
So sah ich das Leichte in dir versickern,<br />
die Muskeln verhärten,<br />
die Strenge des Blicks sich verlieren<br />
im kurzbemessenen Brennpunkt,<br />
hängtest du schließlich dein Kleid<br />
zurück in den Schrank<br />
und stelltest die Schuhe dazu.</p>
<p>¶</p>
<p>Wie fröstelte dich diese Grisaille,<br />
in der  Hand einen Pinsel<br />
dazu keine Farben zu malen.<br />
Kein Bild aufzuhängen,<br />
zu verschönern die Stube,<br />
die dalag, geordnet ins Taglicht,<br />
verbunden in Bögen so groß,<br />
dass kein Ende ersichtlich.<br />
Ach Liebchen, wie wortverhangen<br />
zermürbte ich dich, bildschirmverweht,<br />
nah den welkenden Blumen,<br />
den überfälligen Rechnungen,<br />
dem überquellenden Müll.<br />
Mein schlurfender Schritt<br />
musste dich ängstigen,<br />
ein Schaben und Scharren<br />
im Schädel, ein Röcheln,<br />
ein Rasseln der Lunge,<br />
mein tönendes Leben,<br />
du tanzt nicht dazu,<br />
es ist keine Fläche dafür.</p>
<p>¶</p>
<p>Tat als umspannte ich<br />
mit sicherem Becken die Wogen,<br />
noch heute lächelt dein Leib<br />
über mein Greifen, mein Krallen,<br />
mein unbeholfenes Stolpern,<br />
ich lachte dabei<br />
fuhr mir der Wind in den Rachen,<br />
ersetzte das Atmen,<br />
wie war ich dir dankbar,<br />
wie leicht meine Brust,<br />
ein Sekundenjahr, ja,<br />
fast ein Leben.<br />
Du holtest dein Kleid<br />
aus dem Schrank<br />
und trugst auch die Schuhe dazu,<br />
an der Hand, mich,<br />
seitenverwittert und froh,<br />
beinah furchenlos glücklich,<br />
mein tönendes Liebchen,<br />
das Knirschen auf Kieseln<br />
beim Abendspaziergang,<br />
es hallt noch in uns,<br />
in der Stube, im Taglicht<br />
sitzen wir beieinander herinnen<br />
und lauschen heraus.</p>
<p>¶</p>
<p>Verbunden in Bögen so groß,<br />
dass kein Ende ersichtlich,<br />
deutest, nur selten, du mich,<br />
als stolpernden Satz, als Geste,<br />
als Gruß aus der Ferne, als Bild,<br />
mein farbsüchtiges Liebchen,<br />
schreibe dich tanzend und tönend,<br />
im Kleid mit den Schuhen<br />
auf eine Fläche dafür.</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/KenYamamotoSpokenWordPoetry?a=Ke95azJAzE4:uGtVGwyFKS8:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/KenYamamotoSpokenWordPoetry?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/KenYamamotoSpokenWordPoetry/~4/Ke95azJAzE4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Und wenn
du gern dazu tanztest:
Du kannst nicht.
Es ist keine Fläche dafür,
kein Schwarzlicht, kein Bein zuckt,
keine Stroskopblitze,
kein Bass pumpt hinein in den Magen,
kein Becken ins Becken,
du kannst nicht aus dir heraus.
Herinnen bahnt es den Weg,
ein Knirschen auf Kieseln
beim Abendspaziergang.
Wie gerne fände ich tags darauf
einen Stempel auf meiner Hand
und schrubbte mit Seife,
Restalkohol in den Adern,
die Spur [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2010/allgemeines/und-wenn%e2%80%a6/feed/</wfw:commentRss><feedburner:origLink>http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2010/allgemeines/und-wenn%e2%80%a6/</feedburner:origLink></item><item><title>Ästhetik</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/KenYamamotoSpokenWordPoetry/~3/KhxwrINt3gw/</link><category>Skizzen - Gedichte</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">k.yamamoto</dc:creator><pubDate>Thu, 30 Apr 2009 15:44:19 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.kenyamamoto.de/wordpress/?p=435</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p> 	Am Fuß der Kreidefelsen lag,<br />
auf einem Totenbett aus Feuersteinen,<br />
umspült vom Rauschen des Meers,<br />
ein Reh: die Augenhöhlen leer,<br />
die Innereien nach außen,<br />
das Geäse weit offen<br />
im Schreck.</p>
<p>Ich positionierte mich,<br />
kniete nieder davor<br />
und machte ein Foto;<br />
versuchte das Grauen<br />
möglichst zeitlos<br />
in Szene zu setzen.</p>
<p>Sicher hatte es<br />
(wir kennen das)<br />
plötzlich den Boden<br />
unter den Füßen verloren<br />
und war in die Tiefe gestürzt.</p>
<p>Später sagte einer,<br />
nachdem er schweigsam,<br />
lange und eingehend<br />
das Bild betrachtete:<br />
schön!</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/KenYamamotoSpokenWordPoetry?a=KhxwrINt3gw:pHb5C8xzLcM:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/KenYamamotoSpokenWordPoetry?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/KenYamamotoSpokenWordPoetry/~4/KhxwrINt3gw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Am Fuß der Kreidefelsen lag,
auf einem Totenbett aus Feuersteinen,
umspült vom Rauschen des Meers,
ein Reh: die Augenhöhlen leer,
die Innereien nach außen,
das Geäse weit offen
im Schreck.
Ich positionierte mich,
kniete nieder davor
und machte ein Foto;
versuchte das Grauen
möglichst zeitlos
in Szene zu setzen.
Sicher hatte es
(wir kennen das)
plötzlich den Boden
unter den Füßen verloren
und war in die Tiefe gestürzt.
Später sagte einer,
nachdem er [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2009/skizzen-gedichte/asthetik/feed/</wfw:commentRss><feedburner:origLink>http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2009/skizzen-gedichte/asthetik/</feedburner:origLink></item><item><title>Eintausend hässliche Tauben</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/KenYamamotoSpokenWordPoetry/~3/mZypYqD5WEM/</link><category>Skizzen - Gedichte</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">k.yamamoto</dc:creator><pubDate>Tue, 07 Apr 2009 14:53:47 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.kenyamamoto.de/wordpress/?p=426</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p> 	Wie sehr wir auch wünschten,<br />
dass endlich<br />
ein Ruhen einkehre,<br />
Tage und Nächte durchmischt<br />
zu Wochen und Jahren,<br />
zu einer Geschichte,<br />
erzählbar,<br />
wie sehr.</p>
<p>¶</p>
<p>Kreuz und quer durchs Gelände<br />
die Fahrten,<br />
Notizen am Kühlschrank,<br />
freundliche Ansichten,<br />
die Kirchen und Täler<br />
und die Monumente,<br />
doch nirgends dazwischen<br />
mein Mantel.</p>
<p>¶</p>
<p>Wir fassten nicht Fuß<br />
und lagen uns in den Armen,<br />
ineinander verschränkt<br />
tauschten wir<br />
Kälte und Speichel,<br />
verdeckten die Sicht.</p>
<p>¶</p>
<p>Nur ein paar Hügel weiter<br />
verlor eine Säule ihr Kapitell,<br />
neigte sich<br />
um ein Grad zuviel<br />
ihrer Geschichte entgegen<br />
und keinem<br />
fiel’s auf,<br />
wie die Voluten<br />
sich dumpf<br />
in die Erde gruben.</p>
<p>¶</p>
<p>Ein Junge verkauft<br />
kühle Getränke:<br />
wir trinken<br />
Flasche um Flasche,<br />
der Durst<br />
ebbt nicht ab,<br />
so verdorrt sind die Felder<br />
und keine Schatten<br />
säumen die Straßen.</p>
<p>¶</p>
<p>Tage und Nächte durchmischt,<br />
wir fassten nicht Fuß<br />
und keinem fiel’s auf.</p>
<p>¶</p>
<p>Die Hauptstädte brodeln,<br />
dort kocht das Blut<br />
in den Adern<br />
und Schweiß mischt sich<br />
mit Schweiß,<br />
die Jugend vergeht nicht,<br />
kein Licht, das nicht blinkt<br />
in die Ferne,<br />
dort träumt es<br />
auf dem Land sei es ruhig.</p>
<p>¶</p>
<p>Eine Nachricht<br />
und noch eine Nachricht<br />
vom anderen Ende,<br />
schon kocht das Blut<br />
in den Adern.</p>
<p>¶</p>
<p>Es sammeln sich Massen<br />
in Shorts und Sandalen<br />
um eine trauernde Mutter,<br />
den Sohn in den Armen,<br />
dass sie erkaltet<br />
zu Marmor<br />
vor Scham<br />
und draußen flattern<br />
eintausend hässliche Tauben.</p>
<p>¶</p>
<p>Wir trinken<br />
Flasche um Flasche,<br />
der Durst<br />
ebbt nicht ab<br />
und lachen<br />
und essen dabei,<br />
dass am Ende des Tages,<br />
die Tischdecken schmutzig<br />
und alle Teller geleert,<br />
wir uns in den Armen liegen,<br />
ineinander verschränkt.</p>
<p>¶</p>
<p>Viele Geschichten<br />
sind keine Geschichte,<br />
wir suchen nach Titeln,<br />
Mosaiken verwittern<br />
zwischen den Fingern<br />
zu farbigen Steinchen,<br />
zu verlorenen Bildern.</p>
<p>¶</p>
<p>Kreuz und quer durchs Gelände<br />
den Pass griffbereit<br />
über Grenzen,<br />
eintausend hässliche Tauben,<br />
wir fassten nicht Fuß.</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/KenYamamotoSpokenWordPoetry?a=mZypYqD5WEM:t5Xj2lBctd8:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/KenYamamotoSpokenWordPoetry?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/KenYamamotoSpokenWordPoetry/~4/mZypYqD5WEM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Wie sehr wir auch wünschten,
dass endlich
ein Ruhen einkehre,
Tage und Nächte durchmischt
zu Wochen und Jahren,
zu einer Geschichte,
erzählbar,
wie sehr.
¶
Kreuz und quer durchs Gelände
die Fahrten,
Notizen am Kühlschrank,
freundliche Ansichten,
die Kirchen und Täler
und die Monumente,
doch nirgends dazwischen
mein Mantel.
¶
Wir fassten nicht Fuß
und lagen uns in den Armen,
ineinander verschränkt
tauschten wir
Kälte und Speichel,
verdeckten die Sicht.
¶
Nur ein paar Hügel weiter
verlor eine Säule ihr [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2009/skizzen-gedichte/eintausend-haessliche-tauben/feed/</wfw:commentRss><feedburner:origLink>http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2009/skizzen-gedichte/eintausend-haessliche-tauben/</feedburner:origLink></item><item><title>…als lief’ ich nicht viel</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/KenYamamotoSpokenWordPoetry/~3/U14aICvUxlM/</link><category>Skizzen - Gedichte</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">k.yamamoto</dc:creator><pubDate>Wed, 25 Mar 2009 06:58:04 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.kenyamamoto.de/wordpress/?p=420</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p> 	In Socken hock’ ich in der dunklen Diele,<br />
Einen Schuh in der Hand, in Gedanken.</p>
<p>Hier ist’s nicht lichtdurchflutet, eher eine<br />
Gräuliche Ebbe, vorhanggefiltert und matt</p>
<p>Und still, bis auf die wenigen Geräusche,<br />
Sich gedämpft durch die Fenster kämpfend.</p>
<p>Da murmelt’s und nuschelt’s von draußen<br />
Ein paar unverständliche Satzfetzen herein,</p>
<p>Ein wenig Raum, sich die Welt auszumalen,<br />
Frei, nach derart spärlichen Informationen.</p>
<p>Beinahe weiß, mit flüchtigen Bleistiftstrichen,<br />
Ein Bogen Papier, für Phantasien noch offen</p>
<p>Wie ein Wolkengebilde oder Rorschachtest,<br />
Aber in solcherlei Spielen bin ich nicht gut.</p>
<p>Eingehend und stumm studier’ ich die Sohle:<br />
Sieht ganz danach aus, als lief’ ich nicht viel.</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/KenYamamotoSpokenWordPoetry?a=U14aICvUxlM:jzZbCLdR2JQ:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/KenYamamotoSpokenWordPoetry?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/KenYamamotoSpokenWordPoetry/~4/U14aICvUxlM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>In Socken hock’ ich in der dunklen Diele,
Einen Schuh in der Hand, in Gedanken.
Hier ist’s nicht lichtdurchflutet, eher eine
Gräuliche Ebbe, vorhanggefiltert und matt
Und still, bis auf die wenigen Geräusche,
Sich gedämpft durch die Fenster kämpfend.
Da murmelt’s und nuschelt’s von draußen
Ein paar unverständliche Satzfetzen herein,
Ein wenig Raum, sich die Welt auszumalen,
Frei, nach derart spärlichen Informationen.
Beinahe weiß, [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2009/skizzen-gedichte/%e2%80%a6als-lief-ich-nicht-viel/feed/</wfw:commentRss><feedburner:origLink>http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2009/skizzen-gedichte/%e2%80%a6als-lief-ich-nicht-viel/</feedburner:origLink></item></channel></rss>
