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	<title>Featured Archive - Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</title>
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	<description>Kinderwunsch: News, Infos, Tools und Forum</description>
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		<title>Künstliche Befruchtung: Welche Krankenkassen zahlen mehr?</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/featured/kunstliche-befruchtung-welche-krankenkassen-zahlen-mehr-5265/</link>
					<comments>https://wunschkinder.de/aktuell/featured/kunstliche-befruchtung-welche-krankenkassen-zahlen-mehr-5265/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2020 09:38:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[ivf kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[kosten ivf]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Befruchtung]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1024" height="768" src="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/5856626683_0410223a82_b_money-euro.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="IVF Kosten Krankenkassen künstliche Befruchtung" decoding="async" srcset="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/5856626683_0410223a82_b_money-euro.jpg 1024w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/5856626683_0410223a82_b_money-euro-300x225.jpg 300w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/5856626683_0410223a82_b_money-euro-768x576.jpg 768w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/5856626683_0410223a82_b_money-euro-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div>
<p>Durch den Wechsel der Krankenkassen kann man bei einer künstlichen Befruchtung Geld sparen. In unserer Liste finden Sie die richtige Krankenkasse.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/featured/kunstliche-befruchtung-welche-krankenkassen-zahlen-mehr-5265/">Künstliche Befruchtung: Welche Krankenkassen zahlen mehr?</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1024" height="768" src="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/5856626683_0410223a82_b_money-euro.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="IVF Kosten Krankenkassen künstliche Befruchtung" decoding="async" srcset="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/5856626683_0410223a82_b_money-euro.jpg 1024w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/5856626683_0410223a82_b_money-euro-300x225.jpg 300w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/5856626683_0410223a82_b_money-euro-768x576.jpg 768w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/5856626683_0410223a82_b_money-euro-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div><p class="bs-intro">Wir haben unsere Liste der Krankenkassen mit Zusatzleistungen bei der k&uuml;nstlichen Befruchtung wieder mal aktualisiert. Durch den Wechsel der Krankenkassen kann man bei einer k&uuml;nstlichen Befruchtung Geld sparen. In unserer Liste finden Sie die richtige Krankenkasse.</p>
<p>Die &Uuml;bernahme der <a href="http://wunschkinder.de/theorie/kosten-der-behandlungen/">Kosten f&uuml;r eine k&uuml;nstliche Befruchtung</a> beschr&auml;nkt sich bei gesetzlich Versicherten &uuml;blicherweise auf 50%. Mindestens 50% muss man mittlerweile hinzuf&uuml;gen, da inzwischen einige gesetzliche Krankenkassen begriffen haben, dass man mit besseren Leistungen in diesem junge Beitragszahler f&uuml;r sich gewinnen kann. Daher gibt es jetzt schon eine ganze Reihe von Kassen, die eine sogenannten erweiterte Kosten&uuml;bernahme bei der k&uuml;nstlichen Befruchtung anbieten. <strong>Mindestens 50% der Kosten m&uuml;ssen aber alle Krankenkassen &uuml;bernehmen</strong>.</p>
<p>Leider gibt es da keine einheitliche Regelung. Einige wenige &uuml;bernehmen sogar 100% der anfallenden Kosten bei <a href="http://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/ivf/">IVF</a> und <a href="http://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/icsi/">ICSI</a>, w&auml;hrend andere die Altersgrenzen nach unten und oben ausweiten.</p>
<p>Seit dem 1.1.2020 erstattet die DAK nur noch die &uuml;blichen 50% der Kosten statt &ndash; wie zuvor &ndash; 100 %. Es gibt nun nur noch zwei allgemein zug&auml;ngliche &bdquo;100%-Krankenkassen&ldquo;: <strong>Die IKK Nord und die Bahn-BKK</strong>.</p>
<p>Immer mal wieder &auml;ndern die Krankenkassen auch recht kurzfristig die Satzungen und damit das Ausma&szlig; der Unterst&uuml;tzung.&nbsp;Um die Liste aktuell zu halten, bitte ich um Kommentare unten, falls etwas nicht (mehr) stimmt.</p>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-danger">Naturgem&auml;&szlig; kann diese Liste nur zur Vorinformation (ohne Gew&auml;hr) dienen, bitte immer die aktuelle Satzung vor einem Kassenwechsel &uuml;berpr&uuml;fen.</div>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr bgcolor="d3e2f2">
<td>Krankenkasse</td>
<td>Leistungen gem. aktueller Satzungen bis Okt/2019. Soweit nicht anders vermerkt: Altersgrenzen weibl. 25/40 u. m&auml;nnl. 25/50 und <strong>beide</strong> in der entsprechenden Kasse</td>
<td>weitere Voraussetzung</td>
</tr>
<tr bgcolor="#0080ce">
<td>&nbsp;<span style="color: #ccffff;">AOKen</span></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>AOK Baden-W&uuml;rttemberg</td>
<td>&nbsp;Die Kassen&auml;rztliche Vereinigung BaW&uuml; hat mit der AOK des Landes einen gesonderten Vertrag geschlossen. <strong>75% f&uuml;r die Versuche 1 bis 3 </strong>f&uuml;r verheiratete Paare.&nbsp;Eingetragene <strong>gleichgeschlechtliche Partnerschaften</strong>, sofern eine krankheitsbedingte Ursache die Therapie erforderlich macht. Diese Bestimmungen gelten nur, wenn beide Ehe- bzw. Lebenspartner bei der AOK Baden-W&uuml;rttemberg versichert sind. <strong>Behandlungen auch f&uuml;r Versicherte &uuml;ber 40</strong>, wenn der behandelnde Arzt erkl&auml;rt, dass kein &uuml;ber das Normale hinausgehende Risiko f&uuml;r die Versicherte oder das Kind erkennbar ist.</td>
<td>Nur <strong>Baden-W&uuml;rttemberg</strong>,</td>
</tr>
<tr>
<td>AOK Bayern</td>
<td><strong>Zus&auml;tzlicher 4. Versuch mit 50%</strong> erfolgt per Kostenerstattung nach Vorlage der Rechnungen &ndash; kein Kostenplan vorab notwendig. Beide Ehepartner m&uuml;ssen bei der AOK Bayern versichert sein.</td>
<td>Nur <strong>Bayern</strong>,</td>
</tr>
<tr>
<td>AOK Bremen und Bremerhaven</td>
<td><strong>100% f&uuml;r Versuche 1-3. </strong>Beide Ehepartner m&uuml;ssen bei der AOK Bremen/Bremerhaven versichert sein.</td>
<td>Nur <strong>Bremen und Bremerhaven</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>AOK Hessen</td>
<td><strong>100% f&uuml;r Versuche 1-3.&nbsp;</strong>Beide Ehepartner m&uuml;ssen bei der AOK Hessen versichert sein.</td>
<td>Nur <strong>Hessen</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>AOK Nordost</td>
<td><strong>100% f&uuml;r Versuche 1-3&nbsp;</strong>Abz&uuml;glich der Kosten, die von den L&auml;ndern &uuml;bernommen werden. Beide Ehepartner m&uuml;ssen bei der AOK Nordost versichert sein.</td>
<td>Nur <strong>Berlin, Brandenburg und Meck.-Pom</strong>.</td>
</tr>
<tr>
<td>AOK Nordwest</td>
<td>&nbsp;Je 300 Euro Zuschuss&nbsp;<strong>f&uuml;r Versuche</strong> 1-3. Beide Ehepartner m&uuml;ssen bei einer AOK versichert sein.</td>
<td><strong>Westfalen-Lippe</strong> und <strong>Schleswig-Holstein</strong> beide bei einer AOK</td>
</tr>
<tr>
<td>AOK Plus</td>
<td><strong>75% f&uuml;r Versuche 1-3&nbsp;</strong>Erstattung als <strong>Sachleistung</strong>, f&uuml;r bei AOK plus Versicherte au&szlig;erhalb Sachsens und Th&uuml;ringens lebend gibt es eine <strong>Kostenerstattung</strong>. Weitere Leistungen: <strong><a href="http://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/spermien-gewinnung/">TESE</a>, <a href="http://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/assisted-hatching/">Assisted Hatching</a>, Kryokonservieren bei Krebserkrankung</strong> (maximal 1000 &euro;). Beide Ehepartner m&uuml;ssen bei der AOK plus versichert sein.</td>
<td><strong>Sachsen und Th&uuml;ringen&nbsp;</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>AOK Rheinland-Hamburg</td>
<td><strong>75% f&uuml;r Versuche 1-3.&nbsp;</strong>Beide Ehepartner m&uuml;ssen bei der AOK Rheinland-Hamburg versichert sein.</td>
<td><strong>Region Rheinland und Hamburg</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;AOK Rheinland-Pfalz-Saarland</td>
<td><strong>75% f&uuml;r Versuche 1-3 </strong>Entweder beide bei der AOK RPS oder auch, wenn einer Privat versichert ist.</td>
<td><strong>Rheinland-Pfalz und Saarland</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;AOK Sachsen-Anhalt</td>
<td><strong>300 Euro zus&auml;tzlich f&uuml;r einen vierten Versuch</strong> wenn der 3. Versuch durch eine gesetzliche Kassen nach Kostenplan &uuml;bernommen wurde. Es reicht, wenn ein Partner bei der AOK ist.</td>
<td><strong>Sachsen-Anhalt</strong></td>
</tr>
<tr bgcolor="#0080ce">
<td>&nbsp;<span style="color: #00ffff;">Ersatzkassen</span></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>DAK Gesundheit</td>
<td><span style="color: #ff6600;">Update: Seit dem 1.1.2020 bezahlt die DAK nur noch den &uuml;blichen Anteil von 50%.</span></td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;hkk</td>
<td>Je <strong>200 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3 je hkk-versichertem Ehepartner. Bis maximal 1.200 Euro, wenn bei Ehepartner bei der hkk versichert sind</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;HEK</td>
<td>Je <strong>200 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, wenn beide Ehepartner bei der HEK versichert sind.</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;KKH</td>
<td>Je <strong>100 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, wenn beide Ehepartner bei der KKH versichert sind.</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;TK</td>
<td>Je <strong>250 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, wenn beide Ehepartner bei der TK versichert sind.</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;Knappschaft</td>
<td>Je <strong>500 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, wenn beide Ehepartner bei der Knappschaft versichert sind.</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr bgcolor="#0080ce">
<td>&nbsp;<span style="color: #00ffff;">BKKen</span></td>
<td>&nbsp;<span style="color: #00ffff;">geschlossene BKK nicht aufgef&uuml;hrt</span></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>atlas BKK ahlman</td>
<td>&nbsp;<strong>75% f&uuml;r Versuche 1-3</strong></td>
<td><strong>Bremen, Hamburg, Niedersachsen, NRW, Schleswig-Holstein</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Bahn BKK</td>
<td><strong>100% f&uuml;r Versuche 1-3, </strong>75%, wenn nur ein Partner bei der Bahn BKK versichert ist.</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Bertelsmann BKK</td>
<td>&nbsp;Je <strong>250 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, wenn beide Ehepartner bei der Bertelsmann BKK versichert sind.</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK24</td>
<td>Je <strong>300 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, wenn beide Ehepartner bei der BKK24 versichert sind.</td>
<td>&nbsp;<strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK Akzo Nobel Bayern</td>
<td>Je <strong>1000 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, 500 Euro, wenn nur ein Partner bei der ANB&nbsp;BKK. <strong>Altersgrenze der Frau bei 45</strong></td>
<td>&nbsp;<strong>Bayern</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK D&uuml;rkopp Adler</td>
<td>&nbsp;<strong>75% f&uuml;r Versuche 1-3</strong></td>
<td>&nbsp;<strong>NRW</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK exklusiv</td>
<td>Je <strong>500 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3. <strong>250 Euro&nbsp;</strong>pro Versuch, wenn nur ein Partner dort versichert ist.</td>
<td><strong>Bremen, M.-V. Nds., NRW, Sachsen-Anhalt, S.-H.</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK Faber Castell &amp; Partner</td>
<td>Je <strong>500 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3. <strong>250 Euro&nbsp;</strong>pro Versuch, wenn nur ein Partner dort versichert ist.</td>
<td><strong>Bayern</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK firmus</td>
<td>Je <strong>1000 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r maximal 3 Versuche, <strong>unabh&auml;ngig davon, wie viele Behandlungen schon stattgefunden haben</strong>. <strong>500 Euro </strong>pro Versuch, wenn nur ein Partner dort versichert ist.</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK Freudenberg</td>
<td><strong>100% f&uuml;r Versuche 1-3.&nbsp;</strong>Begrenzung der Erstattung auf 2000 Euro innerhalb von 24 Monaten ab der ersten k&uuml;nstlichen Befruchtung.</td>
<td><strong>BaW&uuml;, Bayern, Berlin, Hessen, Nds. NRW, Rheinland-Pfalz, Sachsen</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK Henschel plus</td>
<td>Je <strong>250 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, wenn beide Ehepartner bei der BKK Henschel plus versichert sind.</td>
<td><strong>BaW&uuml;, Berlin, Bremen, Nds., NRW</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK melitta plus</td>
<td>Je <strong>250 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, wenn beide Ehepartner bei der BKK melitta plus versichert sind.</td>
<td><strong>BaW&uuml;, Berlin, Bremen, Nds., NRW</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK Pfaff</td>
<td><strong>75% f&uuml;r Versuche 1-3</strong></td>
<td><strong>Rheinland-Pfalz</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK Scheufelen</td>
<td>Je <strong>500 &euro; Zuschuss f&uuml;r bis zu 9 Behandlungszyklen, </strong>wenn beide Ehepartner bei der BKK Scheufelen versichert sind.</td>
<td><strong>BaW&uuml;</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK Schwazwald-Baar-Heuberg</td>
<td>&nbsp;<strong>75% f&uuml;r Versuche 1-3</strong>, wenn beide Ehepartner bei der BKK versichert sind</td>
<td><strong>BaW&uuml;</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK VBU</td>
<td><strong>75% f&uuml;r Versuche 1-3&nbsp;</strong>f&uuml;r den bei der BKK versicherten Ehepartner</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK Verbund plus</td>
<td>Je <strong>200 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>BKK Wirtschaft &amp; Finanzen</td>
<td><strong>Einmalig 1000 Euro</strong>&nbsp;f&uuml;r Versuche 1-3. 500 Euro,&nbsp;wenn&nbsp;nur ein Partner dort versichert ist.</td>
<td><strong>bundesweit&nbsp;OHNE</strong>: Th&uuml;ringen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und M.-V</td>
</tr>
<tr>
<td>BKK WMF</td>
<td><strong>100% f&uuml;r die Versuche 1-3</strong>,wenn beide Ehepartner bei der BKK melitta plus versichert sind.</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Novitas BKK</td>
<td>Je <strong>400 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3. 100 Euro,&nbsp;wenn&nbsp;nur ein Partner dort versichert ist.</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Salus BKK</td>
<td>Je <strong>500 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, wenn beide Ehepartner bei der BKK versichert sind.</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Siemag BKK</td>
<td><strong>&nbsp;75%&nbsp;Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, wenn beide Ehepartner bei der BKK versichert sind.</td>
<td><strong>BaW&uuml;, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Sachsen</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Viactiv Krankenkasse</td>
<td>&nbsp;&nbsp;Je <strong>500 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, wenn beide Ehepartner bei der BKK versichert sind.</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr bgcolor="#0080ce">
<td>&nbsp;<span style="color: #00ffff;">IKKen</span></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>BIG direkt gesund</td>
<td>&nbsp;Je <strong>200 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3, wenn beide Ehepartner bei der BIG versichert sind.</td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>IKK Brandenburg &amp; Berlin</td>
<td>Zus&auml;tzlich zu den &uuml;blichen 50% noch einmal <strong>weitere 60 % der verbleibenden Eigenanteile</strong>. In Abh&auml;ngigkeit vom Einkommen kann sich das auch <strong>auf 100% erh&ouml;hen</strong>.</td>
<td><strong>Brandenburg </strong>und<strong> Berlin</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;IKK classic</td>
<td>Je <strong>500 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3. Wenn nur ein Partner bei der IKK versichert ist: 250 <strong>Euro</strong></td>
<td><strong>bundesweit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;IKK Nord</td>
<td>&nbsp;<strong>100% f&uuml;r Versuche 1-3,</strong> wenn beide Partner bei der IKK versichert sind.</td>
<td><strong>Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;IKK S&uuml;dwest</td>
<td>Seit 1.9.2019: Je <strong>1000 Euro Zuschuss</strong> f&uuml;r Versuche 1-3. Wenn nur beide Partner bei der IKK versichert sind (&bdquo;<em>&uuml;bernimmt zus&auml;tzlich zur Gesetzesleistung (50%) die restlichen 50 % der mit dem Behandlungsplan genehmigten Kosten, maximal jedoch 1.000 Euro je Behandlungsversuch&ldquo;)</em></td>
<td><strong>Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><small>Seit Anfang 2015&nbsp;hatten wir hier ein bearbeitbares Google-Dokument eingebunden, <a href="https://docs.google.com/spreadsheets/d/1ec8d3VL3ebZ5oi6qcE3M8FE3BuwHfyXKeaC4btARbvQ/edit#gid=309570119">das immer noch existiert</a> (sie finden dort erg&auml;nzend noch die aktuellen Beitragss&auml;tze der Kassen). Da es von jedem ohne Nachpr&uuml;fung bearbeitet werden kann, sind die Aussagen darin nur bedingt zuverl&auml;ssig, weshalb wir nun diese Liste hier weiterf&uuml;hren, erg&auml;nzt durch Infos von <a href="https://www.fertinet.de/merck_serono_fertinet/de/images/Tabelle_Satzungsleistungen_Merck_1.9.2016988_26999.pdf">Merck-Serono</a>. &Auml;nderungsvorschl&auml;ge bitte in die Kommentare eintragen.</small></p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/featured/kunstliche-befruchtung-welche-krankenkassen-zahlen-mehr-5265/">Künstliche Befruchtung: Welche Krankenkassen zahlen mehr?</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Künstliche Befruchtung: 13 Tipps zum Verhalten nach Embryotransfer</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/</link>
					<comments>https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 22:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Einnistung]]></category>
		<category><![CDATA[embryotransfer]]></category>
		<category><![CDATA[ICSI]]></category>
		<category><![CDATA[IVF]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten nach Transfer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pco-syndrom.net/?p=8006</guid>

					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="866" height="577" src="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/fragezeichen_frau_labyrinth.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Verhalten nach Transfer, was ist richtig?" decoding="async" srcset="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/fragezeichen_frau_labyrinth.jpg 866w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/fragezeichen_frau_labyrinth-300x200.jpg 300w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/fragezeichen_frau_labyrinth-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 866px) 100vw, 866px" /></div>
<p>Jedes Paar und vor allem jede Frau, die sich einer In Vitro Fertilisation&#160;unterzieht, m&#246;chte nach der R&#252;ckgabe der Embryonen in die Geb&#228;rmutter alles richtig machen. Was ist jedoch das richtige Verhalten nach Transfer? Es gibt zahlreiche Empfehlungen, inwieweit sind diese wissenschaftlich begr&#252;ndbar? &#160; Verhalten nach Transfer: Hier gibt es Fakten statt Mythen Ganz grunds&#228;tzlich ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/">Künstliche Befruchtung: 13 Tipps zum Verhalten nach Embryotransfer</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="866" height="577" src="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/fragezeichen_frau_labyrinth.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Verhalten nach Transfer, was ist richtig?" decoding="async" srcset="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/fragezeichen_frau_labyrinth.jpg 866w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/fragezeichen_frau_labyrinth-300x200.jpg 300w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/fragezeichen_frau_labyrinth-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 866px) 100vw, 866px" /></div><p class="bs-intro">Jedes Paar und vor allem jede Frau, die sich einer <a href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/ivf/">In Vitro Fertilisation</a>&nbsp;unterzieht, m&ouml;chte nach der R&uuml;ckgabe der Embryonen in die Geb&auml;rmutter alles richtig machen. Was ist jedoch das richtige Verhalten nach Transfer? Es gibt zahlreiche Empfehlungen, inwieweit sind diese wissenschaftlich begr&uuml;ndbar?</p>

<h2>Verhalten nach Transfer: Hier gibt es Fakten statt Mythen</h2>
<p>Ganz grunds&auml;tzlich ist zu sagen, dass jede Frau, die sich eine <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;IVF&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;IVF steht f&uuml;r &quot;In Vitro Fertilisation&quot; also Reagenzglasbefruchtung. Dieser Begriff wird auch im normalen Sprachgebrauch als &quot;k&uuml;nstliche Befruchtung&quot; &uuml;bersetzt. Es ist die aufwendigste Methode in der Reproduktionsmedizin. Bei der In-vitro-Fertilisation werden der Frau reife Eizellen entnommen und mit den Samenzellen des Mannes zusammengebracht. Die Befruchtung findet au&szlig;erhalb des K&ouml;rpers statt&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/ivf/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/ivf/" target="_blank">IVF</a> oder <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;ICSI&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Die ICSI ist eine Variante der Reagenzglasbefruchtung (IVF), bei der einzelne Spermien direkt in die Eizelle gespritzt werden. Diese Methode wird angewendet, wenn die Qualit&auml;t der Spermien eingeschr&auml;nkt ist und eine normale IVF eine Befruchtung der Eizelle nicht gew&auml;hrleisten k&ouml;nnte.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/icsi/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/icsi/" target="_blank">ICSI</a> durchf&uuml;hrt, gut beraten ist, wenn sie sich an die Empfehlungen der behandelnden &Auml;rzte h&auml;lt. Und wenn diese etwas &uuml;bervorsichtig sind, dann spricht ja nichts dagegen. Dennoch schadet es ja nichts, wenn man die wissenschaftlichen Hintergr&uuml;nde ein wenig besser kennt.</p>
<p>Beginnen wir also unmittelbar nach dem Transfer:</p>
<h3>Muss man nach dem Transfer liegenbleiben, oder kann man direkt aufstehen?</h3>
<p>Eine unterschiedlich lange Ruhepause wird oft unter der Vorstellung angeraten, dass die Embryonen durch zu fr&uuml;hes Aufstehen der Erdanziehungskraft folgend Gefahr laufen, aus der Geb&auml;rmutter zu fallen. In dem in diesem Blog wohl am meisten verlinkten Artikel habe ich schon vor einiger Zeit ausf&uuml;hrlich erkl&auml;rt, dass es keinen Grund zu dieser Sorge gibt und <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/ivf-und-icsi/warum-fallen-embryonen-nicht-aus-der-gebaermutter-79/">Embryonen nicht aus der Geb&auml;rmutter fallen k&ouml;nnen</a>. &Uuml;berzeugender als meine Ausf&uuml;hrungen zu Schwerkraft und Adh&auml;sionskr&auml;ften in der Geb&auml;rmutter d&uuml;rften aber Studien sein. Neben bereits hier besprochenen habe ich zu diesem Thema insgesamt 5 Studien gefunden, in denen untersucht wurde, ob es besser ist, nach dem <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Embryotransfer&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Der Begriff &quot;Embryotransfer&quot; beschreibt die Einsetzung eines Embryos in die Geb&auml;rmutter nach einer k&uuml;nstlichen Befruchtung (IVF oder ICSI). Der Transfer erfolgt 2-5 Tage nach der Befruchtung. Hierbei werden &uuml;ber einen feinen Schlauch (Transferkatheter) bis zu drei Embryonen in die Geb&auml;rmutter eingesetzt.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/ivf/#embryotransfer-bei-der-ivf&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/ivf/#embryotransfer-bei-der-ivf" target="_blank">Embryotransfer</a> gleich aufzustehen oder noch etwas liegenzubleiben. In allen Studien sind die Ergebnisse f&uuml;r die Frauen, die direkt nach dem Embryotransfer aufstehen durften sogar etwas besser als bei jenen, die noch eine Ruhephase anschlossen.</p>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-info">Eine <span style="color: #ff6600;"><strong>ziemlich eindeutige Studienlage</strong></span>, die daf&uuml;r spricht, dass es <span style="color: #ff6600;"><strong>nicht notwendig</strong></span> ist, nach dem Transfer&nbsp; noch auf dem gyn&auml;kologischen Stuhl zu verweilen.</div>
<p>Hier die Studien im Einzelnen:</p>
<div class="panel-group bs-accordion-shortcode" id="accordion-547283943"><div class="panel panel-default ">
                            <div class="panel-heading ">
                              <h4 class="panel-title">
                                <a data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-547283943" href="#accordion-547283943-pane-1">Studien zum Thema Liegenbleiben nach Transfer</a>
                              </h4>
                            </div>
                            <div id="accordion-547283943-pane-1" class="panel-collapse collapse ">
                              <div class="panel-body">
<ul>
<li>Bereits 1998 wichen britische &Auml;rzte von der damals noch &uuml;blichen Empfehlung ab, dem Embryotransfer noch eine Ruhephase folgen zu lassen. Sie verglichen die Ergebnisse von 1019 Behandlungen mit den Ergebnissen der knapp 20.000 im gleichen Zeitraum in Gro&szlig;britannien durchgef&uuml;hrten Behandlungen (Retrospektiv). Mit einer Schwangerschaftsrate von 30% lagen die Ergebnisse der Klinik deutlich &uuml;ber dem nationalen Durchschnitt (22%). Aber niemand wei&szlig;, wie  die Erfolgsraten in der gleichen Klinik mit Bettruhe gewesen w&auml;re (<strong>fehlende Kontrolle</strong>), wenngleich die Schlussfolgerung, dass Aufstehen direkt nach dem Transfer <span style="color: #ff6600;"><strong>keine Verschlechterung der Behandlungsergebnisse</strong></span> nach sich zieht.<span id="easy-footnote-1-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-1-8006" title="Sharif K1, Afnan M, Lashen H, Elgendy M, Morgan C, Sinclair L&lt;br /&gt;
Is bed rest following embryo transfer necessary?&lt;br /&gt;
Fertil Steril. 1998 Mar;69(3):478-81"><sup>1</sup></a></span></li>
<li>Eine spanische Arbeitsgruppe lie&szlig; 120 Frauen nach dem Transfer entweder <strong>10 Minuten</strong> liegen oder sofort aufstehen. Nach Liegenbleiben, lag die Rate <strong>lebend geborener Kinder</strong> bei 41,6%, nach sofortigem Aufstehen bei 56,7%. Die Autoren schlie&szlig;en daraus, dass die <span style="color: #ff6600;"><strong>Erfolgsraten sich durch das sofortige Aufstehen sogar bessern</strong></span><span id="easy-footnote-2-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-2-8006" title="Gaikwad S, Garrido N, Cobo A, Pellicer A, Remohi J&lt;br /&gt;
Bed rest after embryo transfer negatively affects in vitro fertilization: a randomized controlled clinical trial.&lt;br /&gt;
Fertil Steril. 2013 Jun 8. pii: S0015-0282(13)00609-2"><sup>2</sup></a></span></li>
<li>Israelische Wissenschaftler teilten ihren Patientinnen mit, dass sie Liegenbleiben nicht f&uuml;r notwendig halten, &uuml;berlie&szlig;en im Rahmen der Studie aber die Entscheidung den Frauen (was eine Schw&auml;che der Studie darstellen kann, da <strong>keine Randomisierung</strong> durchgef&uuml;hrt wurde). 167 standen sofort nach dem Embryotransfer auf, 239 blieben noch <strong>eine Stunde</strong> liegen. Hier war die <strong>Schwangerschaftsrate</strong> <span style="color: #ff6600;"><strong>nach direktem Aufstehen mit 24,6% geringf&uuml;gig h&ouml;her</strong></span> als nach Liegenbleiben (21,3%).<span id="easy-footnote-3-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-3-8006" title="Bar-Hava I, Kerner R, Yoeli R, Ashkenazi J, Shalev Y, Orvieto R.&lt;br /&gt;
Immediate ambulation after embryo transfer: a prospective study.&lt;br /&gt;
Fertil Steril. 2005 Mar;83(3):594-7"><sup>3</sup></a></span></li>
<li>die aktuellste Studie aus den Jahre 2020 untersuchte den Einfluss des Liegenbleibens nach Transfer von einzelnen Blastozysten, auch zum Zwecke der besseren Vergleichbarkeit der Daten<span id="easy-footnote-4-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-4-8006" title="Bossert, N. L., Batcheller, A. E., Schoolcraft, W. B., Van Der Geest, H., &amp;#038; Swain, J. E. (2020). EFFECT OF BED REST FOLLOWING SINGLE EUPLOID BLASTOCYST TRANSFER ON PREGNANCY OUTCOMES. Fertility and Sterility, 114(3), e326."><sup>4</sup></a></span>. Auch hier verschlechterte das sofortige Aufstehen die Schwangerschaftsrate nicht.
</li>
<li>Zum Schluss noch drei &Uuml;bersichtsstudien, die (&auml;hnlich wie hier) Ergebnisse zusammenfassen. Eine <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Cochrane&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;In der Cochrane Database werden Studien zu bestimmten wissenschaftlichen Fragestellungen zusammengefasst. Die Studien m&uuml;ssen dazu sehr strenge Voraussetzungen erf&uuml;llen.&lt;/p&gt;
&lt;ul class=&quot;bs-shortcode-list list-style-check&quot;&gt;
&lt;li&gt;Sie m&uuml;ssten zum einen &lt;strong&gt;kontrolliert&lt;/strong&gt; sein. Das bedeutet, wenn man einen bestimmte Methode oder ein Medikament untersucht, eine Gruppe von Patienten den Wirkstoff bekommet, dessen Wirkung man untersuchen m&ouml;chte. Die andere Gruppe bekommt ein Plazebo. Dies macht man, um zuf&auml;llige Erfolge (Heilung einer Erkrankung oder bessere Schwangerschaftsrate etc.) von den Erfolgen abgrenzen zu k&ouml;nnen, die durch die untersuchte Methode hervorgerufen wurde.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sie m&uuml;ssen &lt;strong&gt;prospektiv&lt;/strong&gt; sein. Also erst mit Beginn der Studie werden die Heilungserfolge einer Methode untersucht. Und nicht im Nachhinein, indem man zum Beispiel Daten bereits vorhandener Patientenakten untersucht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sie m&uuml;ssen &lt;strong&gt;randomisiert&lt;/strong&gt; sein. Ob also ein Patient den Wirkstoff bekommt oder ein Plazebo, muss zuf&auml;llig festgelegt werden. Sonst flie&szlig;en m&ouml;glicherweise andere Faktoren in die Auswahl der Patienten ein, die die Auswertung der Daten beeinflussen (&quot;Bias&quot;)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/wissenschaft/beweise-in-der-medizin-die-cochrane-database-109/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/beweise-in-der-medizin-die-cochrane-database-109/" target="_blank">Cochrane</a> Analyse aus dem Jahre 2014<span id="easy-footnote-5-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-5-8006" title="Abou-Setta AM1, Peters LR, D&amp;#8217;Angelo A, Sallam HN, Hart RJ, Al-Inany HG&lt;br /&gt;
Post-embryo transfer interventions for assisted reproduction technology cycles.&lt;br /&gt;
Cochrane Database Syst Rev. 2014 Aug 27;(8):CD006567."><sup>5</sup></a></span> kommt ebenso wie eine weitere zusammenfassende Analyse aus dem Jahre 2016<span id="easy-footnote-6-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-6-8006" title="Craciunas L, Tsampras N&lt;br /&gt;
Bed rest following embryo transfer might negatively affect the outcome of IVF/ICSI: a systematic review and meta-analysis.&lt;br /&gt;
Hum Fertil (Camb). 2016 Apr;19(1):16-22"><sup>6</sup></a></span> zu dem Schluss, dass <span style="color: #ff6600;"><strong>Liegenbleiben nach Transfer nicht hilft</strong></span> oder sogar von Nachteil sein k&ouml;nnte. Zum gleichen Schluss kommt auch die aktuelste Zusammenfassung verschiedender Studien aus dem Jahre 2019<span id="easy-footnote-7-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-7-8006" title="Cozzolino, M., Troiano, G., &amp;#038; Esencan, E. (2019). Bed rest after an embryo transfer: a systematic review and meta-analysis. Archives of gynecology and obstetrics, 1-10."><sup>7</sup></a></span></li>
</ul>
<p>

                                </p></div>
                            </div>
                        </div></div>
<h3>Sport nach Embryotransfer: Ist es erlaubt?</h3>
<p>Eine oft gestellte Frage zum Verhalten nach Transfer ist, ob man denn Sport machen d&uuml;rfe.Es gibt zahlreiche Studien, welche den Zusammenhang zwischen k&ouml;rperlicher Aktivit&auml;t und <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Kinderwunschbehandlung&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Behandlung des unerf&uuml;llten Kinderwunschs ist durch eine Vielzahl von Methoden m&ouml;glich. Von der leichten Hormongabe bis hin zur k&uuml;nstlichen Befruchtung ist Vieles m&ouml;glich. Eine &Uuml;bersicht der verschiedenen M&ouml;glichkeiten und Zusatztherapien finden Sie in unserem Theorie-Teil&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/" target="_blank">Kinderwunschbehandlung</a> bis hin zu IVF und ICSI untersuchten. Der Effekt von Sport auf diese Behandlungen wird durchgehend positiv gesehen, wie auch in unserem Artikel &bdquo;<a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/sport-und-kinderwunsch-passt-das-zusammen-7353/">Sport und Kinderwunsch, passt das zusammen?</a>&ldquo; W&auml;hrend es also viele Studien gibt, die den Einfluss von Sport vor einer In Vitro Fertilisation untersuchen, gibt es nur wenige, die Daten f&uuml;r die Zeit nach dem Transfer erhoben. Zum Thema &bdquo;Schwer heben nach Transfer&ldquo; gibt es keine guten Studien, sondern <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/schwer-heben-nach-ivf-transfer-4402/">nur einige &Uuml;berlegungen meinerseits.</a></p>
<p>Vorab sei darauf hingewiesen, dass es durchaus gute Gr&uuml;nde gibt, auf Sport nach dem Transfer zu verzichten. Auch hier geht es nicht um die Embryonen in der Geb&auml;rmutter, sondern um die vergr&ouml;&szlig;erten Eierst&ouml;cke bei einem <a href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/hormone/risiken/ueberstimulation/">&Uuml;berstimulationssyndrom</a>. Hier k&ouml;nnen sportliche Aktivit&auml;ten zu schmerzhaften Bewegungen der Eierst&ouml;cke f&uuml;hren und auch zu gef&auml;hrlichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ovarialtorsion">Ovarialtorsionen</a>.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus ist diese Frage ist etwas schwieriger zu beantworten, da die Studien zu diesem Thema meist ein schlechtes Design und dadurch eine geringe Aussagekraft aufweisen.</p>
<p>Bereits vor mehr als 10 Jahren hatte ich hier &uuml;ber eine Studie berichtet<span id="easy-footnote-8-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-8-8006" title="Stephanie N. Morris, Stacey A. Missmer, Daniel W. Cramer, R. Douglas Powers, Patricia M. McShane, Mark D. Hornstein&lt;br /&gt;
Effects of Lifetime Exercise on the Outcome of In Vitro Fertilization&lt;br /&gt;
Obstetrics &amp;amp; Gynecology 2006;108:938-945"><sup>8</sup></a></span>, die den Einfluss sportlicher Aktivit&auml;t <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/ivf-ist-sport-von-nachteil-2114/">auf den Ausgang einer In Vitro Fertilisation kritisch beurteilt</a>, da mehr Fehlgeburten bei den k&ouml;rperlich aktiven Frauen gefunden wurden. Dies konnte in vier weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen jedoch nicht best&auml;tigt werden. Hier fand man keine negativen &ndash; zum Teil sogar eine positive &ndash; Auswirkung auf die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit. Jedoch gibt es keine Studien, die eine zuverl&auml;ssige Einsch&auml;tzung des Effekts intensiver sportlicher T&auml;tigkeit erm&ouml;glichen w&uuml;rde.</p>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-info">Zusammenfassend l&auml;sst sich sagen, dass der Einfluss von Sport auf die k&uuml;nstliche Befruchtung unklar bleibt, insbesondere bei hoher k&ouml;rperlicher Belastung. Jedoch scheint eine <span style="color: #ff6600;"><strong>moderate sportliche Bet&auml;tigung nach dem Embryotransfer kein Nachteil</strong></span> zu sein, evtl. sogar vorteilhaft.</div>
<div class="panel-group bs-accordion-shortcode" id="accordion-2120918945"><div class="panel panel-default ">
                            <div class="panel-heading ">
                              <h4 class="panel-title">
                                <a data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-2120918945" href="#accordion-2120918945-pane-1">Studien zum Thema Sport nach Embryotransfer</a>
                              </h4>
                            </div>
                            <div id="accordion-2120918945-pane-1" class="panel-collapse collapse ">
                              <div class="panel-body">
<ul>
<li>Morris et al. befragten 2232 IVF-Patientinnen zu ihrer sportlichen Aktivit&auml;t vor und w&auml;hrend einer IVF-Behandlung<span id="easy-footnote-9-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-9-8006" title="Morris SN, Missmer SA, Cramer DW, Powers RD, McShane PM, Hornstein MD&lt;br /&gt;
Effects of lifetime exercise on the outcome of in vitro fertilization.&lt;br /&gt;
Obstet Gynecol. 2006 Oct;108(4):938-45"><sup>9</sup></a></span>. Frauen, die regelm&auml;&szlig;ig Sport trieben, hatten eine h&ouml;here Lebendgeburtenrate nach IVF. Jedoch war dieser Effekt &bdquo;dosisabh&auml;ngig&ldquo;. Wurde mehr als 4 Stunden pro Woche &uuml;ber mehr als ein Jahr Sport getrieben, ergab sich eine um 40% geringere Wahrscheinlichkeit f&uuml;r eine Lebendgeburt,  vor allem durch ein <span style="color: #ff6600;"><strong>erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r eine Fehlgeburt</strong></span>. Vor allem  Ausdauertraining schien hier den negativen Effekt zu verursachen.</li>
<li>In einer etwas &auml;lteren Studie<span id="easy-footnote-10-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-10-8006" title="Su TJ, Chen YC, Hung YT, Yang YS&lt;br /&gt;
Comparative study of daily activities of pregnant and non-pregnant women after in vitro fertilization and embryo transfer.&lt;br /&gt;
J Formos Med Assoc. 2001 Apr;100(4):262-8"><sup>10</sup></a></span> wurden die Frauen zum Zeitpunkt des Transfers und des <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Schwangerschaftstest&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Ein Schwangerschaftstest weist das Hormon hCG nach, welches von einem eingenisteten Embryo produziert wird. HCG ist die Abk&uuml;rzung f&uuml;r humanes Choriongonadotropin. Das Hormon wird ausschlie&szlig;lich von einer Schwangerschaft produziert. Deswegen deuten positive HCG-Werte immer auf eine Schwangerschaft hin. Man kann dieses Hormon im Blut und im Urin nachweisen.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/natuerliche-familienplanung/schwangerschaftstest/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/natuerliche-familienplanung/schwangerschaftstest/" target="_blank">Schwangerschaftstest</a> zu ihrer k&ouml;rperlichen Belastung befragt. Viele schr&auml;nkten ihre sportlichen Aktivit&auml;t ein &ndash; bis hin zur Vermeidung von Treppensteigen &ndash; andere belasteten sich normal. <span style="color: #ff6600;"><strong>Unterschiede in der Schwangerschaftsrate fanden sich jedoch nicht</strong></span>.</li>
<li>Eine aktuellere Studie<span id="easy-footnote-11-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-11-8006" title="Kucuk M, Doymaz F, Urman B.&lt;br /&gt;
Effect of energy expenditure and physical activity on the outcomes of assisted reproduction treatment.&lt;br /&gt;
Reprod Biomed Online. 2010 Feb;20(2):274-9"><sup>11</sup></a></span> verwendete einen standardisierten Fragebogen, um das Verhalten nach Transfer abzufragen. Die Frauen sollten sich bez&uuml;glich des ausge&uuml;bten Sports in drei Gruppen einteilen. Wobei sich schon mal ein Problem ergab: Alle Frauen reduzierten ihre Aktivit&auml;ten. Keine der 131 befragten Frauen hatte belastete sich stark. Sie schonten sich entweder oder trieben nur Sport mit moderater Belastung. Letztere hatten eine <span style="color: #ff6600;"><strong>statistisch signifikante, erh&ouml;hte Lebendgeburtenrate von 47,6% gegen&uuml;ber 22,1% ohne Belastung</strong></span>.</li>
<li>Die gleiche Untersuchung kommt ein paar Jahre zu den gleichen Ergebnissen<span id="easy-footnote-12-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-12-8006" title="Evenson KR, Calhoun KC, Herring AH, Pritchard D, Wen F, Steiner AZ&lt;br /&gt;
Association of physical activity in the past year and immediately after in vitro fertilization on pregnancy.&lt;br /&gt;
Fertil Steril. 2014 Apr;101(4):1047-1054"><sup>12</sup></a></span>. Auch hier werden die sportlichen Aktivit&auml;ten abgefragt und auch hier agieren die Frauen eher vorsichtig, so dass der Einfluss intensiven k&ouml;rperlichen Trainings auf die IVF nicht bewertet werden kann. Schlicht, weil es niemand machte. <span style="color: #ff6600;"><strong>Leichte k&ouml;rperliche Aktivit&auml;t schadete jedoch nicht</strong></span> im Vergleich zur v&ouml;lligen Vermeidung derselben.</li>
<li>Die aktuellste Studie sei hier nur erg&auml;nzend hinzugef&uuml;gt<span id="easy-footnote-13-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-13-8006" title="S&otilde;ritsa, D., M&auml;estu, E., Nuut, M., M&auml;estu, J., Migueles, J. H., L&auml;&auml;nelaid, S., &amp;#8230; &amp;#038; Altm&auml;e, S. (2020). Maternal physical activity and sedentary behaviour before and during in vitro fertilization treatment: a longitudinal study exploring the associations with controlled ovarian stimulation and pregnancy outcomes. Journal of Assisted Reproduction and Genetics, 37(8), 1869-1881."><sup>13</sup></a></span>, da sie nur die Ergebnisse der &auml;lteren Untersuchungen best&auml;tigt: Bei 107 Frauen wurde auch hier eine Verminderung der sportlichen Aktivit&auml;ten festgestellt und kein Einfluss auf den Verlauf der IVF auch bei Sport nach Transfer.</li>
</ul>
<p>

                                </p></div>
                            </div>
                        </div></div>
<h3>Stress vermeiden! Wie wichtig ist es?</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-7713 " src="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/psyche_entspannen_stress-e1544397172846.jpg" alt="Verhalten nach Transfer. MUSS man sich entspannen?" width="354" height="166"/></p>
<ul class="bs-shortcode-list list-style-check">
<li>&bdquo;<em>Du musst dich auch mal ein wenig mehr entspannen, sonst klappt das nat&uuml;rlich nie</em>&bdquo;.</li>
<li><em>&bdquo;Stress zu vermeiden ist ganz wichtig&ldquo;.</em></li>
<li>&bdquo;<em>Wichtig ist es, nicht immer daran zu denken, dann klappt es auch</em>&bdquo;</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote class="bs-pullquote bs-pullquote-left"><p><a href="https://wunschkinder.de/theorie/psyche/"><strong>Psyche und Kinderwunsch</strong></a><br>
<a href="https://wunschkinder.de/theorie/psyche/">Ausf&uuml;hrliche Infos zu diesem Thema finden Sie auch in unserem Theorie-Teil</a></p></blockquote>
<p>Die meisten Frauen (und ihre Partner), die diesen Artikel lesen, k&ouml;nnen diese exemplarische Liste der gut gemeinten Ratschl&auml;ge problemlos um mehrere Punkte erg&auml;nzen. Wo immer diese Kenntnis &uuml;ber den Zusammenhang zwischen <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Psyche&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Ein unerf&uuml;llter Kinderwunsch belastet die Psyche, das steht au&szlig;er Zweifel. Wie steht es aber um den Einfluss der Psyche auf den Kinderwunsch? Wie wichtig ist es, sich zu entspannen?&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/psyche/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/psyche/" target="_blank">Psyche</a>/Stress und Kinderwunsch herr&uuml;hrt: Wissenschaftliche Quellen f&uuml;r diese Behauptungen gibt es nicht.</p>
<p>Nat&uuml;rlich ist es schwer erkl&auml;rbar,&nbsp;<span style="text-transform: initial;">dass es in manchen Behandlungen zur Schwangerschaft kommt und in anderen nicht, obwohl in beiden F&auml;llen die Voraussetzungen identisch gut waren.&nbsp;</span>Wir suchen in solchen F&auml;llen immer nach Erkl&auml;rungen und die Psyche ist dann nahe liegend, weil sie und ihr Einfluss so schlecht greifbar sind. &bdquo;<em>Tipps von Freunden und Verwandten zum Thema Kinderkriegen sind oft magische Ideen. Sie sollen eine <strong>unkontrollierbare Situation</strong> scheinbar ertr&auml;glicher machen,</em>&ldquo; sagt dazu Prof. Kr&uuml;ssel aus D&uuml;sseldorf. Ich m&ouml;chte erg&auml;nzen: Auch &Auml;rzte unterliegen oft diesem Denken.</p>
<h4>Stress und k&uuml;nstliche Befruchtung: Was sagt die Wissenschaft?</h4>
<p>Ok, die einen sagen &bdquo;<em>magisches Denken</em>&bdquo;, die anderen &bdquo;<em>Stress vermeiden</em>&bdquo;. Gibt es neben diesen Meinungen auch belastbare wissenschaftliche Untersuchungen mit einer klaren Aussage? Erstaunlicherweise: Ja, wie schon hier im Artikel &bdquo;<a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/psyche/welchen-einfluss-hat-stress-auf-die-kuenstliche-befruchtung-4515/">Welchen Einfluss hat Stress auf die k&uuml;nstliche Befruchtung?</a>&ldquo; ausgef&uuml;hrt. Und zwar mit einem <strong>eindeutigen Gesamtergebnis</strong>: Stress hat keinen Einfluss auf den Ausgang einer k&uuml;nstlichen Befruchtung.</p>
<p>Britische Wissenschaftler fassten die Ergebnisse von insgesamt <strong>14 Studien</strong> zu diesem Thema zusammen. Die zusammenfassende Aussage dieser Studien: &bdquo;<em>Mit dieser Metaanalyse wird den behandelnden &Auml;rzten die M&ouml;glichkeit gegeben, ihre Patienten zu beruhigen, die der Auffassung sind, dass Anspannung, Sorgen und depressive Verstimmungen einen Einfluss auf den Eintritt einer&nbsp;<a href="http://wunschkinder.de/schwangerschaft/">Schwangerschaft</a>&nbsp;haben</em>&bdquo;, so die Autoren der&nbsp;<a href="https://wunschkinder.de/tag/studie/">Studie</a>. &bdquo;<em>&bdquo;Es scheint dabei auch keine Rolle zu spielen, welcher Art diese Sorgen sind. Auch nicht, ob sie durch die Behandlung oder andere Begleitumst&auml;nde des privaten oder beruflichen Lebens hervorgerufen werden&ldquo;</em>.</p>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-info">Die Psyche und vor allem <span style="color: #ff6600;"><strong>Stress haben keinen Einfluss</strong></span> auf den Ausgang einer IVF oder ICSI.</div>
<div class="panel-group bs-accordion-shortcode" id="accordion-1037179629"><div class="panel panel-default ">
                            <div class="panel-heading ">
                              <h4 class="panel-title">
                                <a data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-1037179629" href="#accordion-1037179629-pane-1">Studien zum Thema Stress/Psyche und Kinderwunsch</a>
                              </h4>
                            </div>
                            <div id="accordion-1037179629-pane-1" class="panel-collapse collapse ">
                              <div class="panel-body">
<ul>
<li>Britische Wissenschaftler, unter der Leitung von Professor Jacky Boivin von der Cardiff Fertility Studies Research Group, haben alle Studien herausgesucht, in denen Frauen vor Beginn einer IVF-Behandlung hinsichtlich ihrer psychischen Befindlichkeit (anxiety or depression = Sorge oder Depression/depressive Verstimmung) befragt wurden und diese Ergebnisse mit der Schwangerschaftsrate abgeglichen wurden.Die Autoren der Studie<span id="easy-footnote-14-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-14-8006" title="Boivin J ,Griffiths E, Venetis CA&lt;br /&gt;
Emotional distress in infertile women and failure of assisted reproductive technologies: meta-analysis of prospective psychosocial studies.&lt;br /&gt;
BMJ 2011; 342:d223 doi: 10.1136/bmj.d223"><sup>14</sup></a></span> konnten <strong>14 Arbeiten von 1985 bis 2010</strong> herausfiltern, in denen bei <strong>insgesamt 3583 Frauen</strong> die psychische Befindlichkeit vor einer IVF mit standardisierten Frageb&ouml;gen abgefragt wurde. In der Analyse der Daten ergibt sich kein Zusammenhang zwischen dem Eintritt einer Schwangerschaft und der psychischen Verfassung der Frauen vor Beginn der Therapie. <strong>Frauen, die schwanger wurden, waren also nicht entspannter</strong> und weniger belastet als jene, bei denen die Behandlung nicht erfolgreich war.</li>
<li>Eine eher anekdotische Studie untersuchte den Einfluss von extremem Stress auf den Ausgang einer k&uuml;nstlichen Befruchtung und <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/psyche/stress-und-kinderwunsch-fruchtbarkeit-in-zeiten-von-katastrophen-7726/">publizierte die Erfahrungen von Fokushima<span id="easy-footnote-15-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-15-8006" title="Hayashi M, Fujimori K, Yasumura S, Nakai A; Pregnancy and Birth Survey Group of the Fukushima Health Management Survey&lt;br /&gt;
Impact of the Great East Japan Earthquake and Fukushima Nuclear Power Plant Accident on Assisted Reproductive Technology in Fukushima Prefecture: The Fukushima Health Management Survey.&lt;br /&gt;
J Clin Med Res. 2017 Sep;9(9):776-781."><sup>15</sup></a></span> nach der Reaktorkatastrophe</a>. Das Ergebnis: Extremer Stress kann also die Fruchtbarkeit beeintr&auml;chtigen, so die Schlussfolgerung der Autoren der Untersuchung, jedoch ist dies nicht von Dauer. Der Mensch gew&ouml;hnt sich schnell an jede Belastung.</li>
</ul>
<p>

                                </p></div>
                            </div>
                        </div></div>
<h3>Ern&auml;hrung nach k&uuml;nstlicher Befruchtung</h3>
<figure id="attachment_8536" aria-describedby="caption-attachment-8536" style="width: 364px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8536" src="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/34870778221_51d4c92e73_b_protein.jpg" alt="Proteinreiche Ern&auml;hrung IVF" width="364" height="243" srcset="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/34870778221_51d4c92e73_b_protein.jpg 1024w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/34870778221_51d4c92e73_b_protein-300x200.jpg 300w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/34870778221_51d4c92e73_b_protein-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 364px) 100vw, 364px"/><figcaption id="caption-attachment-8536" class="wp-caption-text">Bild: &bdquo;Homemade Yogurt&ldquo; von <a href="http://www.flickr.com/photos/30478819@N08/34870778221" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wuestenigel</a> <a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://wunschkinder.de/wp-content/plugins/wp-inject/images/cc.png"/></a></figcaption></figure>
<p>Es ist wichtig, sich gesund zu ern&auml;hren, wenn man schwanger werden m&ouml;chte. Und daher geh&ouml;rt eine ballastoff- und vitaminreiche Ern&auml;hrung zu den wichtigen Punkten beim Verhalten nach Transfer. Jedoch gibt es unterschiedliche Auffassungen dazu, was gesund ist und was nicht. So kursiert die Empfehlung, sich sehr eiwei&szlig;reich zu ern&auml;hren, weil das die Schwangerschaftsrate steigert. Es spricht nichts dagegen, sich so zu ern&auml;hren, jedoch wird die eiwei&szlig;reiche Di&auml;t nicht die Schwangerschaftsraten verdoppeln, wie immer wieder behauptet wird.</p>
<p>Aber die Sorge gilt meist weniger der richtigen Ern&auml;hrung, sondern <strong>ob es Lebensmittel gibt, die eine <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Einnistung&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Einnistung (Implantation) ist der Moment, in dem sich ein Embryo in die Schleimhaut der Geb&auml;rmutter einnistet. Erst mit der Einnistung der befruchteten Eizelle beginnt die Schwangerschaft.  Sie erfolgt etwa f&uuml;nf bis zehn Tage nach der Befruchtung der Eizelle.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/grundlagen-der-fruchtbarkeit/der-normale-weibliche-zyklus/einnistung/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/grundlagen-der-fruchtbarkeit/der-normale-weibliche-zyklus/einnistung/" target="_blank">Einnistung</a> behindern k&ouml;nnen</strong>. Es gibt eine ganze Reihe von Lebensmitteln, von denen unklar ist, ob sie die Chancen f&uuml;r eine Schwangerschaft schm&auml;lern k&ouml;nnen. Zum Teil wurden sie hier in eigenen Artikeln bereits ausf&uuml;hrlich besprochen. Aber bei einer Obstsorte existieren hartn&auml;ckige Mythen, und deswegen m&ouml;chte ich hier mit ihr beginnen</p>
<h4>Die Wirkung von Ananas auf die Schwangerschaft</h4>
<p>Es halten sich hartn&auml;ckige Ger&uuml;chte, dass die Ananas Enzyme und Botenstoffe enth&auml;lt, welche die Einnistung behindern oder in der Schwangerschaft Wehen ausl&ouml;sen k&ouml;nnen. Allerdings&hellip;</p>
<ul class="bs-shortcode-list list-style-check">
<li>&hellip; werden die Enzyme vor allem im Saft und den Bl&auml;ttern <strong><span style="color: #ff6600;">unreifer</span> Ananasfr&uuml;chte </strong>gefunden</li>
<li>&hellip; ist das Enzym Bromelain auch in reifen Ananas enthalten und kann den Geb&auml;rmutterhals weicher machen</li>
<li>&hellip; jedoch nur an der bereits schwangeren Geb&auml;rmutter</li>
<li>&hellip; werden die Enzyme im Magen ohnehin verdaut</li>
<li>&hellip; w&auml;re die theoretische Menge an Ananasfr&uuml;chten, die nennenswerte Enzymkonzentrationen aufweisen im oberen einstelligen Bereich.</li>
</ul>
<p><strong>Woher kommt der Mythos, Ananas w&uuml;rden Fehlgeburten ausl&ouml;sen</strong>? Vermutlich aus einer Ver&ouml;ffentlichung &uuml;ber die von Indern verwendete Naturheilkunde (Manjunath, 1948), der zu Folge gro&szlig;e Mengen von Saft <span style="color: #ff6600;"><strong>unreifer</strong> </span>Ananasfr&uuml;chte Fehlgeburten hervorrufen k&ouml;nnen. 1970 fand sich eine um 40% verminderte Einnistungswahrscheinlichkeit bei Ratten, die hohe Mengen dieses Safts erhielten<span id="easy-footnote-16-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-16-8006" title="Garg SK, Saksena SK, Chaudhury RR&lt;br /&gt;
Antifertility screening of plants. VI. Effect of five indigenous plants on early pregnancy in albino rats.&lt;br /&gt;
Indian J Med Res. 1970 Sep;58(9):1285-9."><sup>16</sup></a></span>. Sp&auml;tere Versuche mit Ratten, in der diese hohen Konzentrationen von Ananas-Enzymen ausgesetzt wurden, diesen Effekt nachzuweisen, scheiterten<span id="easy-footnote-17-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-17-8006" title="Yakubu MT1, Olawepo OJ, Fasoranti GA&lt;br /&gt;
Ananas comosus: is the unripe fruit juice an abortifacient in pregnant Wistar rats?&lt;br /&gt;
Eur J Contracept Reprod Health Care. 2011 Oct;16(5):397-402. "><sup>17</sup></a></span>.</p>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-info">Die handels&uuml;blichen, reifen&nbsp;<strong><span style="color: #ff6600;">Ananas k&ouml;nnen auch in gr&ouml;&szlig;eren Mengen in der Schwangerschaft verzehrt werden</span></strong>, ohne dass man Fehlgeburten oder eine vorzeitige Wehent&auml;tigkeit bef&uuml;rchten muss. Der Saft unreifer Ananas in gro&szlig;en Mengen k&ouml;nnte die<strong><span style="color: #ff6600;"> Einnistung behindern</span></strong>,&nbsp; der <span style="color: #ff6600;"><strong>Verzehr reifer Fr&uuml;chte behindert die Einnistung jedoch nicht</strong></span>.</div>
<h4>Petersilie nach Transfer</h4>
<p>Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass Petersilie Fehlgeburten ausl&ouml;sen kann. Daher wird von dem Verzehr von Petersilie bei Kinderwunsch und Schwangerschaft abgeraten. F&uuml;r die Sinnhaftigkeit dieser Empfehlung gibt es keine Belege. In<a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/fehlgeburt-durch-petersilie-faktencheck-8446/"><span style="color: #ff6600;"><strong> einem gesonderten Artikel wurde der Stand der Literatur zusammengefasst</strong></span></a>.</p>
<h4>Die Wirkung von Kaffee auf die Fruchtbarkeit</h4>
<p>Die Frage nach dem Einfluss des Koffeins auf die Fruchtbarkeit im Allgemeinen und nach einer In Vitro Fertilisation im Besonderen, haben wir bereits <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/einfluss-des-kaffees-auf-die-fruchtbarkeit-3904/"><strong>in einem sehr ausf&uuml;hrlichen Artikel beantwortet</strong></a>. Zur ausf&uuml;hrlichen Literatur&uuml;bersicht m&ouml;chte ich auch auf diesen Artikel verweisen. Die Aussagen der Studien waren nicht einheitlich, aber wenn man die Ergebnisse zusammenfasste, dann kam man zu folgenden Schlussfolgerungen:</p>
<ul>
<li>Ein Effekt des Coffeins auf die Fruchtbarkeit ist anzunehmen</li>
<li>Der Effekt scheint dosisabh&auml;ngig zu sein</li>
<li>Die Grenzwerte werden zwischen 300 und 500 mg gefunden, ab der ein negativer Effekt auftritt</li>
<li>Die Wirkung des Kaffees entsteht m&ouml;glicherweise &uuml;ber chronisch erh&ouml;hte &Ouml;strogenspiegel</li>
<li>Endometriose als ein Sterilit&auml;tsfaktor kann durch Coffein verst&auml;rkt werden</li>
<li>Tee enth&auml;lt ebenfalls Koffein, aber in deutlich geringeren Mengen</li>
</ul>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-info">Will man vorsichtig sein, ist gegen bis zu <strong><span style="color: #ff6600;">1-2 Tassen Kaffee pro Tag nichts einzuwenden</span></strong>.</div>
<h4>Helfen Antioxidantien bei der Einnistung?</h4>
<p>Auch zur Ern&auml;hrung im weitesten Sinne geh&ouml;ren Nahrungserg&auml;nzungsmittel, wobei hier vor allem die antioxidativen Vitamine im Vordergrund stehen.&nbsp;&bdquo;Antioxidativ bedeutet, dass diese Vitamine sogenannte &bdquo;freie Radikale&ldquo; abfangen, aggressive Sauerstoffverbindungen, die im K&ouml;rper im Rahmen ganz normaler Stoffwechselprozesse entstehen. In geringem Umfang sind sie wichtig f&uuml;r den K&ouml;rper, bei gr&ouml;&szlig;eren Mengen entsteht jedoch oxidativer Stress, der in der Folge Zellen sch&auml;digen kann und &ndash; so sagt man &ndash; die Fruchtbarkeit beeintr&auml;chtigt. (Aus:&nbsp;<a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/cochrane-database/helfen-antioxidantien-bei-kinderwunsch-5313/">Helfen Antioxidantien bei Kinderwunsch?</a>)</p>
<p>Auch zu diesem Thema gibt es eine umfassende &Uuml;bersichtsanalyse bereits ver&ouml;ffentlichter Studien<span id="easy-footnote-18-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-18-8006" title="Showell MG, Brown J, Clarke J, Hart RJ&lt;br /&gt;
Antioxidants for female subfertility.&lt;br /&gt;
Cochrane Database Syst Rev. 2013 Aug 5;8:CD007807."><sup>18</sup></a></span>. Die gute Nachricht: Die Einnahme solcher Substanzen war weitestgehend nebenwirkungsfrei. Die schlechte Nachricht: Leider fehlte auch eine &uuml;berzeugende Wirkung, wenn man sie mit Placebo verglich. Weder die Lebendgeburtenrate noch die Zahl klinischer Schwangerschaften stieg unter der Therapie.</p>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-info">Die Einnahme antioxidativer Substanzen birgt kaum Risiken, <span style="color: #ff6600;"><strong>verbessert aber leider auch die Erfolgschancen nicht</strong></span>.</div>
<h4>Die Auswirkungen von Zucker und Softdrinks auf die Schwangerschaftsrate</h4>
<figure id="attachment_8327" aria-describedby="caption-attachment-8327" style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8327" src="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/2707271298_95a4ccb32a_b_softdrink-e1521061446773.jpg" alt="softdrinks Einnistung verhalten nach Transfer" width="500" height="267" srcset="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/2707271298_95a4ccb32a_b_softdrink-e1521061446773.jpg 1024w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/2707271298_95a4ccb32a_b_softdrink-e1521061446773-300x160.jpg 300w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/2707271298_95a4ccb32a_b_softdrink-e1521061446773-768x410.jpg 768w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px"/><figcaption id="caption-attachment-8327" class="wp-caption-text">&bdquo;Drinks vending machine&ldquo; von <a href="http://www.flickr.com/photos/49462908@N00/2707271298" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DocChewbacca</a> <a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://wunschkinder.de/wp-content/plugins/wp-inject/images/cc.png"/></a> softdrinks</figcaption></figure>
<p>Nun wird ja allenthalben &uuml;ber den b&ouml;sen &bdquo;Industriezucker&ldquo; und seine schlechten Auswirkungen auf die Gesundheit geschimpft. Dabei &uuml;bersieht man, dass der wesentlichen Bestandteil von nat&uuml;rlichen S&uuml;&szlig;stoffen &ndash; wie z. B. Honig und Rohrzucker &ndash; ebenfalls Glucose ist. Es ist dabei v&ouml;llig unerheblich, ob der s&uuml;&szlig;e Stoff vom Bienlein aus Bl&uuml;mlein oder von der Industrie aus Zuckerr&uuml;ben hergestellt wurde.</p>
<p>Man kann davon ausgehen, dass der regelm&auml;&szlig;ige Konsum von zuckerhaltigen Getr&auml;nken und Speisen auch beim K&ouml;rpergewicht oft nicht ohne Folgen bleibt. Und der negative Zusammenhang zwischen K&ouml;rpergewicht und Schwangerschaftsraten ist belegt, wenngleich <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/ivf-und-icsi/uebergewicht-hat-nachteile-bei-kuenstlicher-befruchtung-722/">die Korrelation nicht so eng ist, wie oft behauptet wird</a>.</p>
<p>Aber auch der Konsum von Zucker alleine &ndash; also losgel&ouml;st von seinen Folgen bez&uuml;glich des K&ouml;rpergewichts &ndash; hat negative Auswirkungen auf die Erfolgsraten bei IVF. Der regelm&auml;&szlig;ige <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/ivf-und-icsi/in-vitro-fertilisation-softdrinks-oder-kaffee-was-ist-schlechter-7958/">Konsum von Softdrinks wurde untersucht und f&uuml;r negativ befunden</a><span id="easy-footnote-19-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-19-8006" title="Machtinger R, Gaskins AJ, Mansur A, Adir M, Racowsky C, Baccarelli AA, Hauser R, Chavarro JE&lt;br /&gt;
Association between preconception maternal beverage intake and in vitro fertilization outcomes.&lt;br /&gt;
Fertil Steril. 2017 Oct 3. pii: S0015-0282(17)31911-8"><sup>19</sup></a></span>. Die Idee, statt dessen nur Di&auml;tgetr&auml;nke mit S&uuml;&szlig;stoff zu trinken, liegt dann zwar nahe, hat aber auch einen negativen Effekt auf die Eizellqualit&auml;t<span id="easy-footnote-20-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-20-8006" title="Braga DP, Halpern G, Setti AS, Figueira RC, Iaconelli A Jr, Borges E Jr&lt;br /&gt;
The impact of food intake and social habits on embryo quality and the likelihood of blastocyst formation.&lt;br /&gt;
Reprod Biomed Online. 2015 Jul;31(1):30-8"><sup>20</sup></a></span>. In dieser Studie fand sich im &uuml;brigen auch ein negativer Einfluss von Di&auml;ten allgemein auf die Qualit&auml;t der Eizellen.</p>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-info">Stark zuckerhaltige Getr&auml;nke und Speisen <strong><span style="color: #ff6600;">sollten gemieden werden</span></strong>, ebenso Di&auml;tlebensmittel mit S&uuml;&szlig;stoffen.</div>
<h4>Darf man Di&auml;ten w&auml;hrend der Behandlung durchf&uuml;hren?</h4>
<p>Grunds&auml;tzlich spricht nichts dagegen, wenn man bereits <strong>seit l&auml;ngerem laufende und moderate</strong> Versuche zur Reduzierung des K&ouml;rpergewichts fortf&uuml;hrt. Es jedoch nur wenige Studien, welche die Auswirkungen von Di&auml;ten auch nach dem Transfer untersuchten. Und die Ergebnisse sind mit Vorsicht zu genie&szlig;en, denn es handelt sich entweder um Untersuchungen per Fragebogen oder mit einer nur sehr geringen Anzahl von Probandinnen. Diese Studien belegen nichts, jedoch gibt es dadurch Hinweise, dass die Befruchtungs- und Einnistungswahrscheinlichkeit sinken k&ouml;nnte, wenn sehr niedrigkalorische Di&auml;ten durchgef&uuml;hrt werden.</p>
<div class="panel-group bs-accordion-shortcode" id="accordion-1090406056"><div class="panel panel-default ">
                            <div class="panel-heading ">
                              <h4 class="panel-title">
                                <a data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-1090406056" href="#accordion-1090406056-pane-1">Studien zu Di&auml;t nach Transfer/w&auml;hrend der Behandlung</a>
                              </h4>
                            </div>
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                              <div class="panel-body">
<ul>
<li>Bei der Beobachtung der Embryonalentwicklung von 2600 Embryonen von &uuml;ber 260 Frauen und der anschlie&szlig;enden Schwangerschaftsrate war ein negativer Einfluss von Di&auml;t auf die Einnistung erkannbar<span id="easy-footnote-21-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-21-8006" title="Braga DP, Halpern G, Setti AS, Figueira RC, Iaconelli A Jr, Borges E Jr&lt;br /&gt;
The impact of food intake and social habits on embryo quality and the likelihood of blastocyst formation.&lt;br /&gt;
Reprod Biomed Online. 2015 Jul;31(1):30-8"><sup>21</sup></a></span>. In dieser Studie war jedoch auch &Uuml;bergewicht von Nachteil. Wie man es macht&hellip;.</li>
<li>Eine weitere Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen extrem niedrigkalorischen Di&auml;ten und dem Verlauf der Behandlung<span id="easy-footnote-22-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-22-8006" title="Tsagareli V1, Noakes M, Norman RJ&lt;br /&gt;
Effect of a very-low-calorie diet on in vitro fertilization outcomes.&lt;br /&gt;
Fertil Steril. 2006 Jul;86(1):227-9"><sup>22</sup></a></span>. Es wurden dabei jedoch nur 10 Patienten untersucht, von denen 4 die Di&auml;t nicht durchhielten. Es zeigte sich jedoch auch eine Auswirkung der Di&auml;t auf die Befruchtungsrate und Embryonalentwicklung. Eine sichere Aussage ist jedoch aufgrund der kleinen Fallzahl nicht machbar.</li>
</ul>
<p>

                                </p></div>
                            </div>
                        </div></div>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-info">Die Studienlage ist nicht eindeutig. Es gibt Hinweise darauf, dass <strong><span style="color: #ff6600;">sehr strenge Di&auml;ten einen negativen Effekt</span> </strong>haben k&ouml;nnen. Bereits begonnene <span style="color: #ff6600;"><strong>moderate Di&auml;ten k&ouml;nnen jedoch auch w&auml;hrend einer Behandlung fortgef&uuml;hrt werden</strong></span> und sind bei &Uuml;bergewicht sicherlich auch anzuraten.</div>
<h3>Der Einfluss von Alkohol auf die Erfolgsrate nach IVF</h3>
<p>Alkohol geh&ouml;rt ja grunds&auml;tzlich auch zu den Nahrungsmitteln, aber &ndash; &auml;hnlich wie das Rauchen &ndash; zu den schlechten Gewohnheiten. Der Einfluss auf den Ausgang einer k&uuml;nstlichen Befruchtung ist jedoch noch nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt. Zumindest nicht die Menge, ab der ein negativer Effekt einsetzt. In einer prospektiven Studie wurde diese Grenze bei weniger als vier alkoholische Getr&auml;nke pro Woche gezogen. In einer Literatur&uuml;bersicht wurde ein Einfluss ab vier Getr&auml;nken pro Woche beobachtet.</p>
<div class="panel-group bs-accordion-shortcode" id="accordion-938067393"><div class="panel panel-default ">
                            <div class="panel-heading ">
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                                <a data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-938067393" href="#accordion-938067393-pane-1">Studien zu Alkohol und IVF</a>
                              </h4>
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                              <div class="panel-body">
<ul>
<li>Eine prospektive Studie aus den USA<span id="easy-footnote-23-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-23-8006" title="Rossi BV1, Berry KF, Hornstein MD, Cramer DW, Ehrlich S, Missmer SA&lt;br /&gt;
Effect of alcohol consumption on in vitro fertilization.&lt;br /&gt;
Obstet Gynecol. 2011 Jan;117(1):136-42.&lt;br /&gt;
"><sup>23</sup></a></span> untersuchte die Daten von 2.545 Paaren in 4.729 Zyklen. Frauen, die <span style="color: #ff6600;"><strong>vier oder mehr Drinks</strong></span> zu sich nahmen, verminderten ihre Chancen auf eine Lebendgeburt um 16%, so das Ergebnis der Datenanalyse.</li>
<li>Eine Literaturanalyse kam <span style="color: #ff6600;"><strong>zu dem gleichen Ergebnis</strong></span><span id="easy-footnote-24-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-24-8006" title="Nicolau P, Miralpeix E, Sol&agrave; I, Carreras R, Checa MA&lt;br /&gt;
Alcohol consumption and in vitro fertilization: a review of the literature.&lt;br /&gt;
Gynecol Endocrinol. 2014 Nov;30(11):759-63. doi: 10.3109/09513590.2014.938623. Epub 2014 Jul 9."><sup>24</sup></a></span>, auch hier war ein dosisabh&auml;ngiger Einfluss des Alkohols zu beobachten.</li>
<li>Eine weitere Studie erfasste das Trinkverhalten mit Hilfe eines Fragebogens und unterteilte die Probandinnen in Nichttrinker, Gelegenheitstrinker und t&auml;gliche Trinker<span id="easy-footnote-25-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-25-8006" title="Dodge LE, Missmer SA, Thornton KL, Hacker MR&lt;br /&gt;
Women&amp;#8217;s alcohol consumption and cumulative incidence of live birth following in vitro fertilization.&lt;br /&gt;
J Assist Reprod Genet. 2017 Jul;34(7):877-883. doi: 10.1007/s10815-017-0923-5. Epub 2017 Apr 20.&lt;br /&gt;
"><sup>25</sup></a></span>. T&auml;glicher Alkoholkonsum hatte eine <span style="color: #ff6600;"><strong>statistisch signifikanten Einfluss</strong></span> auf den Therapieerfolg. Ihre Schwangerschaftsrate war um 30% niedriger und Fehlgeburten traten doppelt so h&auml;ufig ein. Zumindest war dies in den ersten Zyklen der Fall. In sp&auml;teren Behandungszyklen waren die Unterschiede geringer.</li>
</ul>
<p>

                                </p></div>
                            </div>
                        </div></div>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-info">Zusammenfassend konnte ein dosisabh&auml;ngiger Einfluss des Alkoholkonsums auf die Erfolgsraten bei einer In Vitro Fertilisation gefunden werden. Wenig Alkohol zu seltenen Gelegenheiten verschlechtert die Schwangerschaftsrate jedoch nicht. <span style="color: #ff6600;"><strong>Mehr als 3 alkoholische Getr&auml;nke pro Woche sollten nicht &uuml;berschritten werden</strong></span>.</div>
<h3>Sex nach Transfer: Schadet es, oder hilft es?</h3>
<p>Zum Verhalten nach Transfer stellt sich auch die Frage, ob man Sex haben k&ouml;nne nach dem Embryotransfer. Dazu erst einmal die kurze Version: Weder noch. Wir hatten hier in einem ausf&uuml;hrlichen Artikel zu dieser Fragestellung die wichtigsten Studien zusammengefasst (&bdquo;<strong><a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/ivf-und-icsi/ivf-verkehr-nach-transfer-135/"><em>In vitro Fertilisation: Sex nach Transfer ist erlaubt</em></a></strong>&bdquo;). Eine der Studien wies dabei zwar keine h&ouml;here Schwangerschaftsrate nach Geschlechtsverkehr nach IVF auf, aber eine h&ouml;here Quote an Mehrlingsschwangerschaften. Die anderen Studien konnten weder positive, noch negative Auswirkungen des Geschlechtsverkehrs nach Transfer belegen.</p>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-info">Die Erwartung, dass Sex nach Transfer die Chancen auf eine Schwangerschaft <strong><span style="color: #ff6600;">vermindert, ist widerlegt</span>. <span style="color: #ff6600;">Genauso jedoch auch, dass Geschlechtsverkehr die Chancen steigert</span></strong>, wie es gelegentlich behauptet wurde.</div>
<h3>Hitze, Wannenb&auml;der, Sauna bei IVF</h3>
<p>Es wird oft vor Wannenb&auml;dern gewarnt, da ein erh&ouml;htes<strong> Infektionsrisiko</strong> nach der Punktion bestehen k&ouml;nnte. Wenn die Punktion problemlos und ohne gr&ouml;&szlig;ere Blutungen verlief, <strong>muss man sich deswegen jedoch keine Sorgen</strong> machen. Der Defekt durch die Nadel ist klein und bereits mehrere Stunden nach der Eizellentnahme ist die kleine Wunde wieder verschlossen. Auch bei einer Blutentnahme aus der Armvene (immerhin ein gr&ouml;&szlig;eres Blutgef&auml;&szlig;!) wird ja nicht von Wannenb&auml;dern in der Folge abgeraten.</p>
<p>Allerdings gibt es (einige wenige) Studien, die sich mit dem Einfluss der Hitze durch Wannenb&auml;der auf den Verlauf einer fr&uuml;hen Schwangerschaft besch&auml;ftigen<span id="easy-footnote-26-8006" class="easy-footnote-margin-adjust"></span><span class="easy-footnote"><a href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/#easy-footnote-bottom-26-8006" title="Li DK, Janevic T, Odouli R, Liu L&lt;br /&gt;
Hot tub use during pregnancy and the risk of miscarriage.&lt;br /&gt;
Am J Epidemiol. 2003 Nov 15;158(10):931-7."><sup>26</sup></a></span>. Hier scheint ein erh&ouml;htes Risiko (nicht signifikant) f&uuml;r Fehlgeburten zu bestehen und zwar &bdquo;dosisabh&auml;ngig&ldquo;. Das Risiko steigt also mit H&auml;ufigkeit und Dauer der Wannenb&auml;der.</p>
<p>Zum Thema Sauna und Fr&uuml;hschwangerschaft oder Warteschleife nach Embryotransfer finden sich nur anekdotische Berichte, aber keine wissenschaftlichen Studien, die einem in dieser Fragestellung weiterhelfen w&uuml;rden. Grunds&auml;tzlich wird bei fortgeschritteneren Schwangerschaften ab der 10. Woche jedoch kein Problem mit Saunag&auml;ngen gesehen.</p>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-info">Zusammenfassend muss man sich zwar keine Sorgen um Infektionen machen, jedoch k&ouml;nnte die Einnistung oder der Verlauf einer <strong><span style="color: #ff6600;">Fr&uuml;hschwangerschaft durch Wannenb&auml;der gef&auml;hrdet</span></strong> werden. Zum Thema <strong><span style="color: #ff6600;">Sauna gibt es keine gesicherten Erkenntnisse</span></strong>.</div>
<h3>Laufende Erg&auml;nzungen</h3>
<p>Anhand der Kommentare, oder wenn im Forum Fragen zu diesem Thema aufkommen, wird das hier erg&auml;nzt.</p>
<ul class="bs-shortcode-list list-style-check">
<li>Weil es in den Kommentaren diskutiert wurde, hier noch der Link zu einer Studie, der zufolge <span style="color: #ff6600;"><strong>Lachen die Chancen auf eine Schwangerschaft</strong></span> erh&ouml;ht und in Klinikken therapeutisch eingesetzt wurde. <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/lachen-macht-schwanger-777/"><strong><span style="color: #ff6600;">Hier geht es zum &bdquo;therapeutic clowning&ldquo;</span></strong></a>.</li>
<li><span style="color: #ff6600;"><strong>Haare f&auml;rben, Str&auml;hnchen, Blondieren</strong></span>: <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/haare-faerben-bei-kinderwunsch-und-schwangerschaft-346/">Dazu gibt es hier einen sehr ausf&uuml;hrlichen Artikel</a></li>
<li><span style="color: #ff6600;"><strong>Grippeimpfung</strong></span> vor und w&auml;hrend einer IVF: Eine Impfung ist f&uuml;r die m&ouml;glicherweise entstehende Schwangerschaft sicher von Vorteil, <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/immunologie/grippeimpfung-bei-ivf-verbessert-moeglicherweise-die-erfolgsraten-8074/">evtl. auch f&uuml;r die Einnistung</a>.</li>
</ul>
<div class="bs-shortcode-alert alert alert-danger">Bewusst au&szlig;en vorgelassen habe ich echte therapeutische Ma&szlig;nahmen wie Akupunktur, Gabe von Magnesium etc., denn das z&auml;hlt nicht zum allgemeinen <strong><span style="color: #ff6600;">Verhalten nach Transfer</span></strong>, um das es ja hier gehen soll. Also der Beantwortung der Frage: was kann ich richtig machen und was ist falsch?</div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/kuenstliche-befruchtung-verhalten-nach-transfer-8006/">Künstliche Befruchtung: 13 Tipps zum Verhalten nach Embryotransfer</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kosten. Was ist mit den anderen Bundesländern? Nichts, wenn Sie nicht mitmachen!</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/gesellschaft/politik/5162-5162/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 23:22:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[IVF]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer nicht in Niedersachsen wohnt, der wird die Freude der dort lebenden Kinderwunschpatienten &#252;ber finanzielle Erleichterungen nur bedingt teilen k&#246;nnen und sich die Frage stellen, warum dies im eigenen Bundesland noch nicht umgesetzt wurde. Der Grund ist ganz einfach und wird im oben verlinkten Artikel genauer erl&#228;utert. Daher hier nur kurz: Der Bund zahlt nur, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/gesellschaft/politik/5162-5162/">Kosten. Was ist mit den anderen Bundesländern? Nichts, wenn Sie nicht mitmachen!</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer nicht in Niedersachsen wohnt, der wird die Freude <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/kosten-niedersachsen-legt-vor-kassen-ziehen-mit-5159/">der dort lebenden Kinderwunschpatienten &uuml;ber finanzielle Erleichterungen</a> nur bedingt teilen k&ouml;nnen und sich die Frage stellen, warum dies im eigenen Bundesland noch nicht umgesetzt wurde.</p>
<p>Der Grund ist ganz einfach und wird im oben verlinkten Artikel genauer erl&auml;utert. Daher hier nur kurz: Der Bund zahlt nur, wenn die L&auml;nder sich an den entstehenden Kosten parit&auml;tisch beteiligen. Und einige L&auml;nder scheuen diese Ausgaben.</p>
<h3>Niedersachsen &uuml;bt Druck aus</h3>
<p>Der Entschluss der Norddeutschen, ihre Bewohner mit unerf&uuml;lltem Kinderwunsch bei der Behandlung finanziell zu unterst&uuml;tzen, f&uuml;hrt zu Erkl&auml;rungsnot. Denn ganz offensichtlich kann sich auch ein weniger betuchtes Land wie Niedersachsen die Umsetzung des Gesetzes leisten. Es stellt sich jedoch die Frage, ob das reicht.</p>
<h3>Betroffene sollten ebenfalls Druck aus&uuml;ben</h3>
<p>Nun kann man sich als Bewohner eines anderen Bundeslandes &uuml;ber diese Ungerechtigkeit beklagen und die sicherlich zu recht. Es nutzt jedoch wenig bis gar nichts, wenn man dies in Foren oder auf <a href="http://www.facebook.com/pco-syndrom.net">facebook</a> tut. Man muss sich dann schon aufraffen und selbst aktiv werden. Und zwar jeder Einzelne. </p>
<p><strong>Sie sind also betroffen und sitzen gerade vor dem PC. Das sollte man nutzen!</strong></p>
<h3>Wer ist Ansprechpartner?</h3>
<p>Da es eine L&auml;ndersache ist, sind nat&uuml;rlich die Landespolitiker Ansprechpartner. Zwar kann man den Ministerpr&auml;sidenten anschreiben, aber das bringt vermutlich wenig. Der Landtagsabgeordnete Ihres Wahlkreises wird eher reagieren, denn das ist sein Job.</p>
<p>Sie kennen Ihren Landtagsabgeordneten nicht? Dann geht es Ihnen wie den meisten. Dann m&uuml;ssen Sie ihn halt googeln. Zu aufwendig? Siehe die Anmerkung ganz unten*. Am Beispiel von NRW ist das schnell erkl&auml;rt. &bdquo;<a href="https://www.google.de/search?q=liste+landtagsabgeordnete+nrw">Liste Landtagsabgeordnete NRW</a>&ldquo; in den Suchschlitz eingeben und gleich die erste Fundstelle zeigt solche Listen alphabetisch und nach Wahlkreisen geordnet.</p>
<p>Dort findet man dann auch die Email-Adresse. Aber auch die Postanschrift. Das d&uuml;rfte bei anderen Bundesl&auml;ndern &auml;hnlich sein.</p>
<p>[Nachtrag: Die <a href="http://www.aktionkinderwunsch.de/">Aktion Kinderwunsch</a> stellt auch Ansprechpartner zur Verf&uuml;gung. Siehe erster Kommentar unten]</p>
<h3>Und was schreibe ich jetzt?</h3>
<p>Was Sie wollen. Nur keinen irgendwo abgekupferten Formbrief, den alle schreiben. Schreiben Sie, wie lange Sie schon versuchen, Kinder zu bekommen, was Ihnen auf diesem Wege bereits alles widerfahren ist und nat&uuml;rlich auch, was dies finanziell f&uuml;r Sie bedeutet. Versuchen Sie Ihre Situation in Ihren Worten zu beschreiben. Weisen Sie darauf hin, dass Sie in seinem/ihrem Wahlkreis wohnen.</p>
<p>Ein echter Brief ist da sicherlich besser als eine Mail. Die Mail ist jedoch besser als gar nichts. Rechscfhreibfehler spielen keine Rolle. Das kann ruhig holprig sein. Wenn man es nicht gewohnt ist, sich schriftlich auszudr&uuml;cken, dann ist das kein Grund, diesen Brief nicht zu schreiben. Es geht ausschlie&szlig;lich um den Inhalt. Um IHRE Geschichte. Da gibt es kein Richtig oder Falsch. </p>
<p>Wenn man Geschmack daran gefunden hat, kann man nat&uuml;rlich auch noch ans Sozialministerium schreiben oder auch an den/die Ministerpr&auml;sident/i/en. UNd man kann diesen Aufruf auch wunderbar verlinken und in andere Foren einstellen und das Ganze verbreiten, bis auch wirklich jeder Abgeordnete Post bekommen hat.</p>
<p>*So. Sie haben den Brief noch nicht geschrieben? Dann sind Sie <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/kosten-immer-auf-die-kinderlosen-selbst-schuld-4021/">selbst schuld</a>. Und haben offenbar mindestens 800 &euro; zuviel.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/gesellschaft/politik/5162-5162/">Kosten. Was ist mit den anderen Bundesländern? Nichts, wenn Sie nicht mitmachen!</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kosten: Nach Geburt wieder zurück auf los</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/gesellschaft/krankenkassen/kosten-nach-geburt-wieder-zuruck-auf-los-4818/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 21:19:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundessozialgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlgeburten]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[ICSI]]></category>
		<category><![CDATA[Insemination]]></category>
		<category><![CDATA[IVF]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Befruchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Richtlinien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Behandlungen: Pro Kind oder pro Frau? Es war ein wenig unklar in der letzten Zeit. Einige Krankenkassen gaben an, dass jedem Paar nur noch insgesamt drei erfolglose Behandlungen zugestehen und dann der Anspruch auf eine Kosten&#252;bernahme erlischt. Aber eine einheitliche Regelung bestand nicht, denn auch die Kassen wussten nicht so recht, wie sie das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/gesellschaft/krankenkassen/kosten-nach-geburt-wieder-zuruck-auf-los-4818/">Kosten: Nach Geburt wieder zurück auf los</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Drei Behandlungen: Pro Kind oder pro Frau?</h3>
<p>Es war ein wenig unklar in der letzten Zeit. Einige Krankenkassen gaben an, dass jedem Paar nur noch <strong>insgesamt</strong> drei erfolglose Behandlungen zugestehen und dann der Anspruch auf eine Kosten&uuml;bernahme erlischt. Aber eine einheitliche Regelung bestand nicht, denn auch die Kassen wussten nicht so recht, wie sie das <a href="http://lexetius.com/2009,2913">Urteil des Bundessozialgerichts vom Juni 2009</a> (B 3 KR 9/08 R) interpretieren sollten. In dem dort strittigen Fall ging es darum, ob eine Schwangerschaft in einem selbst finanzierten Behandlungsversuch (nach drei erfolglosen und von der Krankenkasse bezahlten Behandlungen) einen neuen Anspruch auf eine Kosten&uuml;bernahme ausl&ouml;st, <a href="/aktuell/gesellschaft/krankenkassen/fehlgeburt-neuer-anspruch-auf-ivf-105/">wie es sonst der Fall w&auml;re</a>. In der Urteilsbegr&uuml;ndung steht der Passus, der zu einigen Verwirrungen f&uuml;hrte:</p>
<blockquote><p>Jedenfalls wird die Erfolglosigkeit k&uuml;nftiger weiterer Behandlungsversuche unwiderleglich vermutet, sobald drei unter Kostenbeteiligung der Krankenkasse und in Aus&uuml;bung der Wahlrechte nach &sect;&sect; 76 Abs 1 Satz 1, 39 Abs 2 SGB V durchgef&uuml;hrte Behandlungszyklen ohne Erfolg geblieben sind. Ob diese Behandlungszyklen aufeinander folgen oder ein Zyklus zwischendurch erfolgreich ist, hat daf&uuml;r keine Bedeutung. Demgem&auml;&szlig; kann nach einer erfolgreichen Ma&szlig;nahme zur <a href="http://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/ivf/">k&uuml;nstlichen Befruchtung</a> ein Anspruch auf Finanzierung weiterer Behandlungszyklen bestehen, solange nur die Zahl von drei erfolglosen Versuchen nicht erreicht ist.</p></blockquote>
<h3>Verwirrung</h3>
<p>Dieser Teil der Urteilsbegr&uuml;ndung f&uuml;hrte zun&auml;chst zu &hellip; gar nichts, sondern wurde ignoriert oder vielmehr nicht bemerkt. Bis dann im Laufe dieses Jahres einige gesetzliche Krankenkassen (und nur um die geht es hier) die Aussage &bdquo;<em>solange nur die Zahl von drei erfolglosen Versuchen nicht erreicht ist</em>&ldquo; so interpretierten, dass einem Paar nur 3 erfolglose Behandlungen zust&uuml;nden.</p>
<p>Beispiel:</p>
<ol>
<li><strong>Keine Schwangerschaft</strong></li>
<li><a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Eileiterschwangerschaft&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Eileiterschwangerschaft wird auch als Bauchh&ouml;hlenschwangerschaft bezeichnet. Der Fachbegriff lautet &bdquo;Extrauteringravidit&auml;t&ldquo; (Abk&uuml;rzung: EUG &ndash; lat.: extra= au&szlig;erhalb, uterus= Geb&auml;rmutter, graviditas= Schwangerschaft) und bedeutet, dass eine Schwangerschaft nicht in der Geb&auml;rmutterh&ouml;hle einnistet, sondern au&szlig;erhalb, also im Eileiter oder in der Bauchh&ouml;hle.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/krankheiten/eileiter-schwangerschaft/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/krankheiten/eileiter-schwangerschaft/" target="_blank">Eileiterschwangerschaft</a></li>
<li>Schwangerschaft mit Geburt</li>
<li><strong>Keine Schwangerschaft</strong></li>
<li>Schwangerschaft mit Geburt</li>
<li><strong>Keine Schwangerschaft</strong></li>
</ol>
<p>Bei diesem Beispielpaar w&auml;ren nun die drei Fehlversuche aufgebraucht, Die Kosten f&uuml;r weitere Behandlungen w&auml;ren komplett selbst zu &uuml;bernehmen. Vor dieser neuen Interpretation h&auml;tte dem Paar noch 2 teilfinanzierte Behandlungen zugestanden, da nach Geburt eines Kindes die Z&auml;hlung wieder von vorne begann und erst einer der drei &bdquo;neuen&ldquo; verbraucht war.</p>
<p>Es schlossen sich jedoch nicht alle Krankenkassen dieser Auffassung an und wenngleich das Bundessozialgericht die h&ouml;chste Instanz in diesen Fragen ist, so sahen es andere Kassen lediglich als eine Interpretation der Richtlinien, die dem eigentlichen Sinn der Richtlinien widersprach. Liest man sich die Urteilsbegr&uuml;ndung durch, dann kann man in der Tat den Eindruck gewinnen, dass sich die Richter ausgehend von dem strittigen Fall zu sehr in allgemeine Aussagen vergaloppiert hatten, um die es eigentlich gar nicht ging.</p>
<h3>Spitzenverband der Krankenkassen schafft nun Klarheit</h3>
<p>In einem Brief vom 5. 9. dieses Jahres teilt der GKV Spitzenverband mit, dass sie in ihrer Sitzung am 4. + 5. April sind sie zu folgenden Ergebnissen gelangt sind:</p>
<ol>
<li>Die Kosten werden nicht mehr &uuml;bernommen, wenn die maximal zul&auml;ssige Anzahl von Behandlungszyklen durchgef&uuml;hrt wurde, ohne dass eine klinisch nachgewiesene Schwangerschaft eintrat.</li>
<li>Dies gilt auch dann, wenn es (z. B. sp&auml;ter) bei einer selbst finanzierten Behandlung zu einer Schwangerschaft oder Geburt gekommen ist.</li>
<li>Solange nur die Zahl von drei erfolglosen Behandlungen nicht erreicht wird, wird durch den Eintritt einer Schwangerschaft ein Anspruch auf weitere Finanzierung von Behandlungszyklen ausgel&ouml;st.</li>
<li>Eine Fehlgeburt oder Eileiterschwangerschaft f&uuml;hrt <strong>nicht</strong> zu einem Anspruch auf die jeweilige maximale H&ouml;chstzahl zu &uuml;bernehmender weiterer Behandlungen (eine Fehlgeburt im dritten <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;ICSI&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Die ICSI ist eine Variante der Reagenzglasbefruchtung (IVF), bei der einzelne Spermien direkt in die Eizelle gespritzt werden. Diese Methode wird angewendet, wenn die Qualit&auml;t der Spermien eingeschr&auml;nkt ist und eine normale IVF eine Befruchtung der Eizelle nicht gew&auml;hrleisten k&ouml;nnte.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/icsi/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/icsi/" target="_blank">ICSI</a>-Zyklus f&uuml;hrt demnach nur noch zur Kosten&uuml;bernahme <strong>eines</strong> weiteren Behandlungszyklus und nicht zu drei neuen Zyklen)</li>
<li>Ob diese Z&auml;hlung auch erfolgloser Behandlungen einbeziehen sollte, die nicht von der Krankenkasse bezahlt wurden (vor der Heirat, um Ausland), ist noch nicht entschieden.</li>
<li>So und nun das Wichtigste im Originaltext des Briefes des GKV-Spitzenverbandes: &bdquo;<em>Nach der Lebend- oder Totgeburt eines Kindes im Sinne des <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/pstv/__31.html">Personenstandgesetzes</a> [&hellip;] innerhalb der jeweiligen zul&auml;ssigen H&ouml;chstzahl von erfolglosen Versuchen besteht ohne Anrechnung der vorangegangenen Versuche ein erneuter Anspruch auf eine der jeweiligen H&ouml;chstzahl entsprechenden Anzahl von Versuchen, soweit die &uuml;brigen Voraussetzungen der &bdquo;Richtlinien &uuml;ber die k&uuml;nstliche Befruchtung&ldquo; erf&uuml;llt sind.</em>&bdquo;Soll hei&szlig;en: <strong>Wenn z. B. bei <a href="http://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/ivf/">IVF</a> oder <a href="http://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/icsi/">ICSI</a> innerhalb der bezahlten Zyklen eine Schwangerschaft gefolgt von einer Geburt entsteht, dann besteht f&uuml;r das Geschwisterkind erneut der Anspruch auf drei h&auml;lftig bezahlte Zyklen</strong>.
<p>Es gibt immer mal wieder auch gute Nachrichten. Wenn jemand eine Ablehnung basierend auf dem BSG-Urteil erhalten haben sollte oder eine Reduzierung der per Kostenplan genehmigten Behandlungen, sollte einen Folgeantrag stellen.</p>
<p>Diese Regelung betrifft selbstverst&auml;ndlich auch die Inseminationen innerhalb der Zulassungsgrenzen (acht ohne Stimulation und drei mit Stimulation)</p>
<h3>(Noch) Kein Rechtsanyspruch</h3>
<p>Auch wenn die Freude hier&uuml;ber bei Betroffenen durchaus gro&szlig; sein d&uuml;rfte, so darf man aus diesem Schreiben keinen sicheren Rechtsanspruch ableiten. Denn ma&szlig;geblich f&uuml;r die Abrechnungsfragen bei der k&uuml;nstl. Befruchtung sind die Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschu&szlig; (G-BA). Und von dieser (entscheidenden) Seite gab es bisher noch keine Reaktion. M&ouml;glicherweise auch deswegen der Alleingang der Krankenkassen, um zumindest eine einheitliche Regelung zu finden, auch wenn diese noch nicht durch den G-BA abgesegnet wurde. Dieser hat nun die Pistole auf der Brust.<br>
<small><strong>Quelle</strong>: Schreiben des GKV Sptzenverbandes der Krankenkassen vom 5. September an die Kassen&auml;rztliche Bundesvereinigung und den Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren</small></p></li>
</ol><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/gesellschaft/krankenkassen/kosten-nach-geburt-wieder-zuruck-auf-los-4818/">Kosten: Nach Geburt wieder zurück auf los</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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		<title>Kostenübernahme: Frau Schröder macht ernst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2011 07:13:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Befruchtung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das habe ich vor ein paar Minuten auf der Online-Ausgabe der S&#252;ddeutschen Zeitung gelesen und m&#246;chte es der werten Leserschaft nicht vorenthalten: Frau Schr&#246;der plant offenbar eine bundesweite Umsetzung des Sachsen-Modells f&#252;r Deutschland! Die S&#252;ddeutsche berichtet vorab: &#8222;Aus Schr&#246;ders Ministerium kommt nun die Idee, den Anteil der Krankenkassen auf 60 Prozent anzuheben und zugleich aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/gesellschaft/politik/kostenuebernahme-frau-schroeder-macht-ernst-4674/">Kostenübernahme: Frau Schröder macht ernst!</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das habe ich vor ein paar Minuten auf der Online-Ausgabe der S&uuml;ddeutschen Zeitung gelesen und m&ouml;chte es der werten Leserschaft nicht vorenthalten: Frau Schr&ouml;der plant offenbar eine bundesweite Umsetzung des <a href="https://wunschkinder.de/gesellschaft/krankenkassen/sachsen-spendiert-eine-million-euro-fuer-kinderwunsch-paare-991/">Sachsen-Modells f&uuml;r Deutschland</a>!</p>
<p>Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/W5138H/4113460/Kinderlose-Paare-erhalten-Hilfe.html">S&uuml;ddeutsche berichtet vorab</a>: &bdquo;<em>Aus Schr&ouml;ders Ministerium kommt nun die Idee, den Anteil der Krankenkassen auf 60 Prozent anzuheben und zugleich aus der &ouml;ffentlichen Hand noch einmal 25 Prozent zuzuschie&szlig;en. Diese Kosten sollen sich Bund und L&auml;nder teilen. In dem Papier, das der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt, hei&szlig;t es au&szlig;erdem, dass f&uuml;r einen m&ouml;glichen vierten Versuch Bund und L&auml;nder 50 Prozent der Kosten &uuml;bernehmen w&uuml;rden.</em>&ldquo;</p>
<p>Entgegen fr&uuml;herer Pl&auml;ne, die auch am Widerstand der Unionsfraktionen scheiterte, ist die Situation diesmal offenbar positiver:&ldquo;<em>Aus der Unionsfraktion kam bereits Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Vorschlag. Deren gesundheitspollitischer Sprecher Jens Spahn sagte der SZ, die Gesundheitspolitiker seien sich im Grundsatz mit der Ministerin einig.</em>&bdquo;, so die SZ.</p>
<p>Soviel erst einmal auf die Schnelle vorab. Sp&auml;ter mehr dazu&hellip;</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/gesellschaft/politik/kostenuebernahme-frau-schroeder-macht-ernst-4674/">Kostenübernahme: Frau Schröder macht ernst!</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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		<title>Nobelpreis für Medizin geht an den Erfinder der IVF</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/ivf-und-icsi/nobelpreis-fuer-medizin-geht-an-den-erfinder-der-ivf-4387/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 21:34:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[IVF und ICSI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu der Zeit, als die IVF erstmals angewendet wurde, also Ende der Siebziger, war der Aufschrei gro&#223;, dass so ein widernat&#252;rliches Verfahren erlaubt sein sollte. &#8222;Retortenbabys&#8220; und &#8222;Homunculi&#8220; waren die Bezeichnungen, mit denen die so gezeugten Kinder belegt wurden. Auch wenn sich die Sichtweise auf die Methoden der Kinderwunschbehandlung in den letzten Jahrzehnten ge&#228;ndert hat [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/ivf-und-icsi/nobelpreis-fuer-medizin-geht-an-den-erfinder-der-ivf-4387/">Nobelpreis für Medizin geht an den Erfinder der IVF</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu der Zeit, als die <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;IVF&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;IVF steht f&uuml;r &quot;In Vitro Fertilisation&quot; also Reagenzglasbefruchtung. Dieser Begriff wird auch im normalen Sprachgebrauch als &quot;k&uuml;nstliche Befruchtung&quot; &uuml;bersetzt. Es ist die aufwendigste Methode in der Reproduktionsmedizin. Bei der In-vitro-Fertilisation werden der Frau reife Eizellen entnommen und mit den Samenzellen des Mannes zusammengebracht. Die Befruchtung findet au&szlig;erhalb des K&ouml;rpers statt&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/ivf/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/ivf/" target="_blank">IVF</a> erstmals angewendet wurde, also Ende der Siebziger, war der Aufschrei gro&szlig;, dass so ein widernat&uuml;rliches Verfahren erlaubt sein sollte. &bdquo;Retortenbabys&ldquo; und &bdquo;Homunculi&ldquo; waren die Bezeichnungen, mit denen die so gezeugten Kinder belegt wurden.</p>
<p>Auch wenn sich die Sichtweise auf die Methoden der <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Kinderwunschbehandlung&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Behandlung des unerf&uuml;llten Kinderwunschs ist durch eine Vielzahl von Methoden m&ouml;glich. Von der leichten Hormongabe bis hin zur k&uuml;nstlichen Befruchtung ist Vieles m&ouml;glich. Eine &Uuml;bersicht der verschiedenen M&ouml;glichkeiten und Zusatztherapien finden Sie in unserem Theorie-Teil&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/" target="_blank">Kinderwunschbehandlung</a> in den letzten Jahrzehnten ge&auml;ndert hat und auch in der Laienpresse &ouml;fters (gelegentlich sogar weitestgehend  vorurteilsfrei) dar&uuml;ber berichtet wird, so scheinen sich Paare, die sich dieser Behandlung unterziehen, immer noch in einer Tabuzone der Gesellschaft zu bewegen. </p>
<p>Aber zumindest die wissenschaftliche Sichtweise auf die Reagenzglasbefruchtung hat sich grundlegend ge&auml;ndert. Sie ist eine etablierte Methode, mit der sich zehntausende von Biologen und &Auml;rzten besch&auml;ftigen. In diesem Bereich wird in einer zunehmenden Zahl von spezialisierten wissenschaftlichen Zeitschriften eine un&uuml;bersehbare Flut von Studien publiziert. Fast t&auml;glich wird das Rad neu erfunden. Jedoch ohne die 1978 erstmals erfolgreiche Methode von Robert Edwards und Patrick Steptoe wesentlich zu ver&auml;ndern.</p>
<p><img decoding="async" src="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/edwards.jpg" alt="Robert Edwards" title="Robert Edwards" width="231" height="225" class="alignright size-full wp-image-4389"/>Der lange Weg zur Geburt des ersten durch IVF gezeugten Kindes wird in <a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/42952/Nobelpreis_fuer_Pionier_der_In-vitro-Fertilisation.htm">einem Artikel der &Auml;rztezeitung</a> ausf&uuml;hrlich beschrieben. Sehr hartn&auml;ckig verfolgte er sein Ziel, menschliche Eizellen im Reagenzglas zu befruchten und zu Embryonen heranreifen zu lassen, was ihm schlie&szlig;lich zusammen mit dem Gyn&auml;kologen Patrick Steptoe gelang. 1976 konnte die erste Schwangerschaft erzielt werden (Leider eine <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Eileiterschwangerschaft&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Eileiterschwangerschaft wird auch als Bauchh&ouml;hlenschwangerschaft bezeichnet. Der Fachbegriff lautet &bdquo;Extrauteringravidit&auml;t&ldquo; (Abk&uuml;rzung: EUG &ndash; lat.: extra= au&szlig;erhalb, uterus= Geb&auml;rmutter, graviditas= Schwangerschaft) und bedeutet, dass eine Schwangerschaft nicht in der Geb&auml;rmutterh&ouml;hle einnistet, sondern au&szlig;erhalb, also im Eileiter oder in der Bauchh&ouml;hle.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/krankheiten/eileiter-schwangerschaft/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/krankheiten/eileiter-schwangerschaft/" target="_blank">Eileiterschwangerschaft</a>) zwei Jahre sp&auml;ter gefolgt von der Geburt Luise Browns.</p>
<p>F&uuml;r diese bahnbrechende wissenschaftliche Leistung erh&auml;lt der Physiologe Edwards nun in diesem Jahr den Nobelpreis f&uuml;r Medizin. </p>
<blockquote><p>Das Nobelkomitee begr&uuml;ndet die Vergabe mit dem Paradigmenwechsel, den die In-vitro-Fertilisation (IVF) in der Behandlung verschiedener Formen der Infertilit&auml;t ausgel&ouml;st habe, die heute f&uuml;r weltweit mehr als 10 Prozent aller Paare ein Problem sind. Edwards habe das Potenzial der IVF bereits in den 50er Jahren erkannt, als er die hormonelle Kontrolle der Ovarialfunktion einschlie&szlig;lich der Oozytenreifung und der Ovulation an M&auml;usen erforschte. </p></blockquote>
<p>W&auml;re sein 1988 verstorbener Partner, der Gyn&auml;kologe  Patrick Steptoe, noch am Leben, w&auml;re es nach langen Jahren das erste Mal, dass ein Arzt den Nobelpreis f&uuml;r Medizin erhielte.</p>
<p>Nat&uuml;rlich sind die Erfolgsraten seit der Zeit von Edwards und Steptoe deutlich gestiegen. Jedoch sind viele Neuerungen seit damals eher Details, die zwar ihren Anteil daran haben, dass die Behandlungen heutzutage besser vertr&auml;glich und erfolgreicher sind, aber die Anzahl bahnbrechender Ereignisse ist gering:</p>
<ul>
<li>Hormonelle Stimulation und Ovulationsausl&ouml;sung. Durch entsprechende Hormongaben kann gew&auml;hrleistet werden, dass die entnommenen Eizellen reif und befruchtungsf&auml;hig sind.</li>
<li>Entnahme der Eizellen transvaginal unter Ultraschallkontrolle. Damit kann den Patientinnen die fr&uuml;her zur Entnahme notwendige Bauchspiegelung erspart werden.</li>
<li><a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Downregulation&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Medikamente zur Downregulation unterdr&uuml;cken den Eisprung. Dies ist bei der IVF oder ICSI notwendig, damit die Eizellen nicht vorzeitig springen. Man m&ouml;chte die Eizellen ja aus den Eibl&auml;schen gewinnen (Punktion) und dazu m&uuml;ssen sie bis zur Entnahme der Eizellen in den Follikeln bleiben. Die Medikamente zur Downregulation wirken direkt an der Hirnanhangsdr&uuml;se.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/hormone/downregulation/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/hormone/downregulation/" target="_blank">Downregulation</a>: Durch das Unterdr&uuml;cken des vorzeitigen Eisprungs werden negative hormonelle Einfl&uuml;sse auf die heranreifende Eizelle vermieden und die Sicherheit der Prozedur (vorzeitige Ovulation = Abbruch der Therapie) deutlich erh&ouml;ht.</li>
<li><a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;ICSI&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Die ICSI ist eine Variante der Reagenzglasbefruchtung (IVF), bei der einzelne Spermien direkt in die Eizelle gespritzt werden. Diese Methode wird angewendet, wenn die Qualit&auml;t der Spermien eingeschr&auml;nkt ist und eine normale IVF eine Befruchtung der Eizelle nicht gew&auml;hrleisten k&ouml;nnte.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/icsi/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/icsi/" target="_blank">ICSI</a>: Mit Hilfe dieser Methode k&ouml;nnen nun auch Eizellen befruchtet werden, wenn der Mann nur sehr wenige Spermien im Ejakulat hat oder die Samen gar operativ direkt aus dem Hoden gewonnen wurden. Die bahnbrechendste Verbesserung der Reagenzglasbefruchtung, da es vielen Paaren &uuml;berhaupt erst Zugang zu dieser Methode erlaubte</li>
<li>Krokonservierung: Durch das Einfrieren &uuml;bersch&uuml;ssiger Eizellen l&auml;sst sich Schwangerschaftsrate pro Punktion erh&ouml;hen, da mehrere Transfers einer Eizelleentnahme folgen k&ouml;nnen. Die Kryokonservierung von Hodengewebe und Spermien erm&ouml;glicht ebenfalls die ICSI bei einer Vielzahl von Erkrankungen</li>
<li><a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Pr&auml;mplantationsdiagnostik (PID)&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Bei der Pr&auml;mplantationsdiagnostik (PID) wird das Erbgut eines Embryos vor der Einnistung untersucht. Dies kann naturgem&auml;&szlig; nur im Reagenzglas im Rahmen einer k&uuml;nstlichen Befruchtung geschehen. Man hofft, durch die gezielte Auswahl von Embryonen mit normalem Erbgut die Chancen auf eine Schwangerschaft erh&ouml;hen zu k&ouml;nnen.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/praeimplantationsdiagnostik-pid/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/praeimplantationsdiagnostik-pid/" target="_blank">Pr&auml;implantationsdiagnostik</a>: Zum Ausschluss bestimmter genetischer Erkrankungungen erm&ouml;glicht sie auch Eltern mit Erbkrankheiten, gesunde Kinder zu bekommen</li>
</ul>
<p>Dar&uuml;ber hinaus gibt es tausende kleinerer Verbesserungen, deren Anteil an der verbesserten Schwangerschaftsrate bestenfalls marginal ist (in der Summe jedoch durchaus bedeutend) schlechtestenfalls jedoch unbewiesen.</p>
<p>Im Wesentlichen f&uuml;hren wir die IVF noch so durch, wie sie vor 30 Jahren von Edwards und Steptoe entwickelt wurde. Das zeigt wie bahnbrechend ihre Arbeit war und wie sehr Edwards aus Sicht der Reproduktionsmediziner den Nobelpreis verdient hat.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/ivf-und-icsi/nobelpreis-fuer-medizin-geht-an-den-erfinder-der-ivf-4387/">Nobelpreis für Medizin geht an den Erfinder der IVF</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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		<title>Elternforum: Eine gute und eine schlechte Nachricht</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/elternforum-eine-gute-und-eine-schlechte-nachricht-4342/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 10:26:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Elternforum]]></category>
		<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Internes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vermutlich hat in der letzten Woche jeder mitbekommen, dass das Elternforum geschlossen wurde und vor allem, warum dies geschah. Wir haben auf diesen Aufruf hin viele Vorschl&#228;ge bekommen, wie wir die Abl&#228;ufe verbessern k&#246;nnten und die ewigen Streitereien mindern, die zwar nur 5% der Beitr&#228;ge ausmachen (wenn &#252;berhaupt), aber die Stimmung im Forum dominieren. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/elternforum-eine-gute-und-eine-schlechte-nachricht-4342/">Elternforum: Eine gute und eine schlechte Nachricht</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vermutlich hat in der letzten Woche jeder mitbekommen, dass das Elternforum geschlossen wurde <a href="https://wunschkinder.de/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/elternforum-offline-4338/">und vor allem, warum dies geschah</a>. Wir haben auf diesen Aufruf hin viele Vorschl&auml;ge bekommen, wie wir die Abl&auml;ufe verbessern k&ouml;nnten und die ewigen Streitereien mindern, die zwar nur 5% der Beitr&auml;ge ausmachen (wenn &uuml;berhaupt), aber die Stimmung im Forum dominieren.</p>
<h3>Die gute Nachricht zuerst</h3>
<p>Wir haben das Elternforum wieder er&ouml;ffnet. <strong>Stopp, nicht gleich dorthin wechseln, bitte erst einmal weiterlesen!</strong></p>
<h3>Die schlechten Nachrichten</h3>
<ul>
<li>
Das Elternforum gibt es nicht mehr. Das ist kein Widerspruch, denn es ist umbenannt worden in &bdquo;<a href="http://wunschkinder.de/forum/list.php?5">Babys und Kleinkinder &lt; 3</a>&bdquo;. Und damit kommen wir zu einem wichtigen Teil der umgesetzten L&ouml;sungsvorschl&auml;ge: Die Elternforen &ndash; es gibt tats&auml;chlich mehrere <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &ndash; sind nun thematisch unterteilt in Altersgruppen, <a href="http://wunschkinder.de/forum/index.php?32">wie man hier sehen kann</a>. Die Unterteilung ist rein thematisch und nicht personenbezogen. Nat&uuml;rlich darf also z. B. jemand, der Kinder &gt; 6 Jahre hat, im Babyforum etwas zum Thema S&auml;uglinge schreiben und ist nat&uuml;rlich herzlich eingeladen, Fragen dort zu beantworten.</li>
<li>Mir ist klar, dass das Elternforum als &bdquo;Sammelbecken&ldquo; f&uuml;r den Austausch von Eltern &uuml;ber alles M&ouml;gliche diente. Das muss sich &auml;ndern, da sich daraus bedauerlicherweise ein erhebliches Konfliktpotential ergab. Alle Threads, die Offtopic sind, werden in das <a href="http://wunschkinder.de/forum/list.php?62">entsprechende Forum</a> verschoben, ebenso <a href="http://wunschkinder.de/forum/list.php?61">die beliebten Verkaufsthreads</a>, die ebenfalls ein steter Quell f&uuml;r Flamewars waren.
<p>Man wird sich nun also daran gew&ouml;hnen m&uuml;ssen, nicht mehr alles, was einem durch den Kopf geht, gleich ins Elternforum zu schreiben, sondern sich zu &uuml;berlegen, wo ein Beitrag am besten passt. </p></li>
<li>Wir werden moderieren (<a href="https://wunschkinder.de/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/eltern-forum-macht-doch-was-ihr-wollt-2871/">da habe ich meine fr&uuml;here Aufassung revidiert</a>). Nicht nur das Verschieben von Threads ist Bestandteil dieser Moderation, sondern auch das Unterbinden von Flamewars (= seitenlange Beschimpfungen und Beleidigungen). Dazu konnten wir einige (oftmals der geneigten Foren&ouml;ffentlichkeit nicht bekannte) User gewinnen, die schon jahrelang unser Vertrauen genie&szlig;en.
<p>Ich werde nicht im Einzelnen darlegen, wie wir vorgehen werden, m&ouml;chte aber darum bitten, <strong>fragliche Threads direkt zu melden</strong>. Daf&uuml;r haben wir den Button vergr&ouml;&szlig;ert, damit man nicht lange suchen muss.</p></li>
<li>Es wurden viele technische Details vorschlagen (Votings etc.), die zum Teil auch interessant sind. Grunds&auml;tzlich w&auml;re es mir jedoch lieber, wir k&auml;men ohne zus&auml;tzliche technische L&ouml;sungen aus. Das wichtigste ist und bleibt der Meldebutton</li>
</ul>
<p>&bdquo;Und daf&uuml;r nun das ganze Forendrama?&ldquo; werden nun einige denken. Stimmt, viel ist nicht passiert, das meiste hinter den Kulissen. Aber das wird reichen, schlie&szlig;lich haben wir es in den Foren ja &uuml;berwiegend mit erwachsenen Menschen zu tun. Meistens <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Und wenn ich in der Diskussion in den Kommentaren sagte, dass ich mich auch an die eigene Nase fassen muss, dann ist das der wichtigste Punkt: &bdquo;klare Regeln und klar nachvollziehbare Durchsetzung&ldquo;. </p>
<h3>Kurzer Abriss &uuml;ber die Forenhistorie</h3>
<p>Dass wir die Elternforen nun dem Alter der Kinder sinnvoll unterteilen war eigentlich ein lange f&auml;lliger Schritt und es stellt sich sicherlich mancher die Frage, warum das bis jetzt nicht der Fall war. Diese Seite hatte vor langer Zeit nur ein Forum: Das Kinderwunsch-Forum. Mit den Jahren wurden diese sinnvoll durch Schwangerschafts-, Eltern- und Abschiedsforen erg&auml;nzt. Und ich habe mich immer sehr schwer damit getan, die Foren weiter zu unterteilen, da ich eine Zersplitterung bef&uuml;rchtete. Deswegen blieb das Elternforum bis gestern auch noch in seiner urspr&uuml;nglichen Ausrichtung als thematisches Sammelbecken bestehen.</p>
<p>Durch die neue Unterteilung erhoffe ich mir auch eine R&uuml;ckbesinnung auf die Wurzeln dieses Forums als beratende Plattform zum Austausch von Tipps und Probleml&ouml;sungen zu definierten Themengebieten. Und f&uuml;r den Rest gibt es ja das Off-Topic-Forum.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/elternforum-eine-gute-und-eine-schlechte-nachricht-4342/">Elternforum: Eine gute und eine schlechte Nachricht</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Elternforum offline</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/elternforum-offline-4338/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 22:43:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pco-syndrom.net/?p=4338</guid>

					<description><![CDATA[<p>Liebe Eltern, es tut mir leid, um die 99% der User, die sich im Elternforum Informationen austauschen und Antworten auf ihre Fragen finden. Seit nunmehr fast 11 Jahren betreibe ich diese Foren, komme aber selbst mit dieser langj&#228;hrigen Erfahrung nun an den Punkt, wo ich mal (wieder) die Rei&#223;leine ziehen muss. Urspr&#252;nglich wurde das Forum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/elternforum-offline-4338/">Elternforum offline</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Eltern,</p>
<p>es tut mir leid, um die 99% der User, die sich im Elternforum Informationen austauschen und Antworten auf ihre Fragen finden. Seit nunmehr fast 11 Jahren betreibe ich diese Foren, komme aber selbst mit dieser langj&auml;hrigen Erfahrung nun an den Punkt, wo ich mal (wieder) die Rei&szlig;leine ziehen muss.</p>
<p>Urspr&uuml;nglich wurde das Forum eingerichtet, damit man sich auch bei erf&uuml;lltem Kinderwunsch weiterhin austauschen kann und liebgewonnen Freundschaften pflegen kann. Jahrelang ging es im Forum im wesentlichen auch ausschlie&szlig;lich darum. Mit gelegentlich auftretenden Trollen wurden wir fertig, hie und da fand eine &uuml;berbordende Diskussion ihren Weg auf die Trollwiese. Nichts Schlimmes also.</p>
<p>Nun sind jedoch einige User in der letzten Zeit der Auffassung, dass dieses Forum ausschlie&szlig;lich ihnen geh&ouml;rt. Sie haben es gekidnappt. Neue Userinnen werden oft nicht mehr wie fr&uuml;her herzlich begr&uuml;&szlig;t, sondern weggebissen. Einigen auserw&auml;hlten Userinnen wird die zweifelhafte Ehre zuteil, dass jeder Beitrag von ihnen mit beleidigenden Kommentaren belegt wird. Threads werden gekapert (= der Ursprungsthread ignoriert und einfach ein anderes Thema gew&auml;hlt, welches den ungenannten Damen unterhaltsamer erscheint).</p>
<p>Nat&uuml;rlich verl&auml;uft in 90% der Threads alles v&ouml;llig unproblematisch ab und der Ton ist wie man sich das nur w&uuml;nschen kann. Die &uuml;brigen 10% machen jedoch die Stimmung aus und das in einer Weise, die ich nicht mehr zu akzeptieren bereit bin. Es geht nicht an, dass wir t&auml;glich zu strittigen Threads hinzugerufen werden, um zu l&ouml;schen, verschieben und unsere Zeit zu verschwenden. Nicht, dass es falsch verstanden wird: Diejenigen, die bestimmte Threads melden, haben unsere volle Unterst&uuml;tzung und wir danken f&uuml;r die Mitarbeit. Anlass zum &Auml;rger sind die anderen, die andere User beleidigen, Threads kapern und sich benehmen wie die Axt im Walde.</p>
<p>Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte ich nun hingehen, und die User l&ouml;schen. Das bringt erfahrungsgem&auml;&szlig; herzlich wenig. Zudem handelt es sich fatalerweise auch um Userinnen, die sich vor Jahren um die guten Zeiten des Elternforums verdient gemacht haben und die ich nicht einfach hochkant rausschmei&szlig;en m&ouml;chte. Und deren merkw&uuml;rdige Metamorphose ich nicht nachvollziehen kann. Zum anderen werden dann Zweitaccounts angemeldet unter denen es sich dann noch hemmungsloser agieren l&auml;sst.</p>
<p>Deswegen habe ich mich heute entschlossen, das Elternforum auf unbestimmte Zeit zu schlie&szlig;en und diesen Artikel zu schreiben. Meine Frage: Was kann man tun, um die oben erw&auml;hnten Probleme zu beseitigen? <strong>&Uuml;ber Tipps in den Kommentaren  w&auml;re ich dankbar. </strong></p>
<p>Eines sollte jedoch klar sein: Wenn sich die Situation nicht auf irgendeine Weise bessern l&auml;sst, dann habe ich absolut kein Problem, das Elternforum auch auf Dauer geschlossen zu lassen. Denn dies ist eine Seite zum Thema unerf&uuml;llte Kinderwunsch. Ein Elternforum ist ein Serviceangebot an die ehemaligen Besucher des Kinderwunsch-Forums. Aber kein unerl&auml;sslicher Bestandteil dieses Angebots. Lieber w&auml;ren mir allerdings sinnvolle L&ouml;sungsvorschl&auml;ge, damit da Forum weiter Bestand haben kann.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong>: Ich bitte Eltern-Foren-Postings in anderen Foren von <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;PCO-Syndrom&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Das PCO-Syndrom, auch PCOS oder nur PCO genannt, ist eine sehr h&auml;ufige St&ouml;rung der Eizellreifung bei der Frau. Diese Erkrankung geht mit Zyklusst&ouml;rungen einher. Meist bleibt der Eisprung aus. Oft ist diese Erkrankung mit erh&ouml;hten m&auml;nnlichen Hormonen oder auch eine Insulinresistenz vergesellschaftet. Die Behandlung muss individuell auf die Symptome ausgerichtet sein. Oft werden Hormone zur Stimulation der Eierst&ouml;cke verabreicht.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/ursachen-der-unfruchtbarkeit/hormonelle-ursachen/pco-syndrom/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/ursachen-der-unfruchtbarkeit/hormonelle-ursachen/pco-syndrom/" target="_blank">pco-syndrom</a>.net zu melden, da ich nicht beabsichtige, dieses Problem in andere Foren zu &uuml;bertragen, weil die Elternforen-User einfach auf andere Foren ausweichen.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/elternforum-offline-4338/">Elternforum offline</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Normwerte der WHO für Spermienuntersuchungen</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/andrologie/neue-normwerte-der-who-fuer-spermienuntersuchungen-4163/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 22:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andrologie]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Spermiogramm]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pco-syndrom.net/?p=4163</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Normwerte f&#252;r die Untersuchung des Ejakulats (Spermiogramm) werden durch die Weltgesundheitsorganisation festgelegt und beruhen auf den Untersuchungsergebnissen von fruchtbaren M&#228;nnern. Nun ist die 5 Auflage des Handbuchs &#8222;WHO laboratory manual for the Examination and processing of human semen&#8220; herausgekommen und bringt eine Menge Neuerungen mit sich, vor allem hinsichtlich der Normwerte. Nun ist vorab [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/andrologie/neue-normwerte-der-who-fuer-spermienuntersuchungen-4163/">Neue Normwerte der WHO für Spermienuntersuchungen</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://wunschkinder.de/theorie/grundlagen-der-fruchtbarkeit/normale-spermienproduktion-und-funktion/normwerte-spermiogramm/">Normwerte f&uuml;r die Untersuchung des Ejakulats</a> (<a href="http://wunschkinder.de/theorie/diagnostik-der-sterilitaet/diagnostik-beim-mann/">Spermiogramm</a>) werden durch die Weltgesundheitsorganisation festgelegt und beruhen auf den Untersuchungsergebnissen von fruchtbaren M&auml;nnern. Nun ist die 5 Auflage des Handbuchs &bdquo;<em>WHO laboratory manual for the Examination and processing of human semen</em>&ldquo; herausgekommen und bringt eine Menge Neuerungen mit sich, vor allem hinsichtlich der Normwerte.</p>
<figure id="attachment_4164" aria-describedby="caption-attachment-4164" style="width: 150px" class="wp-caption alignright"><a href="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/spermien_mikroskop.jpg"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-4164" title="spermien_mikroskop" src="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/spermien_mikroskop-150x150.jpg" alt="Spermien unterm Mikroskop" width="150" height="150" srcset="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/spermien_mikroskop-150x150.jpg 150w, https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/spermien_mikroskop-70x70.jpg 70w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"/></a><figcaption id="caption-attachment-4164" class="wp-caption-text">Spermien unterm Mikroskop</figcaption></figure>
<p>Nun ist vorab zu sagen, dass es sich hier nicht um Normwerte handelt, bei deren Unterschreiten automatisch von einer m&auml;nnlichen Unfruchtbarkeit auszugehen ist. Auch M&auml;nner, deren <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Spermienqualit&auml;t&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Fruchtbarkeit des Mannes h&auml;ngt von der Spermienqualit&auml;t ab. Die Qualit&auml;t der Spermien wird im Rahmen eines Spermiogramms untersucht. Die Beurteilung von Spermienkonzentration, -beweglichkeit und -aussehen (Morphologie) sind dabei von Bedeutung.&nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/grundlagen-der-fruchtbarkeit/normale-spermienproduktion-und-funktion/normwerte-spermiogramm/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/grundlagen-der-fruchtbarkeit/normale-spermienproduktion-und-funktion/normwerte-spermiogramm/" target="_blank">Spermienqualit&auml;t</a> diese Werte unterschreitet, k&ouml;nnen Kinder bekommen. Jedoch sind die sogenannten WHO-Parameter eine weltweit g&uuml;ltige Richtlinie zur Beurteilung der m&auml;nnlichen Fruchtbarkeit und erlaubt es, diese standardisiert zu beurteilen und zu vergleichen.</p>
<p>Im neuen Handbuch wurden einige Werte (vor allem nach unten) korrigiert und die Beurteilung der <a href="http://wunschkinder.de/theorie/diagnostik-der-sterilitaet/diagnostik-beim-mann/morphologie-der-spermien/">Morphologie</a> ge&auml;ndert wurde. Hier werden jetzt die sogenannten &bdquo;strict criteria&ldquo; angewendet, was sich in den Nomwerten besonders niederschl&auml;gt, wie weiter unten noch ausgef&uuml;hrt wird.</p>
<h3>&Auml;nderung der Normwerte</h3>
<p>Die neuen Normwerte im Einzelnen (bisher g&uuml;ltige Angaben in Klammern)</p>
<p><strong>Ejakulatvolumen</strong>: 1,5 ml (2ml)<br>
<strong>Gesamtspermienzahl</strong>: 39 Millionen (40 Millionen)<br>
<strong>Spermienkonzentration</strong>: 15 Millionen/ml (20 Millionen/ml)<br>
<strong>Anteil beweglicher Spermien</strong>: 40% (50%)<br>
<strong>Anteil vorw&auml;rtsbeweglicher Spermien</strong>: Es wird nicht mehr zwischen schnell und langsam vorw&auml;rtsbeweglichen Spermien unterschieden (sog. WHO a und WHO b). Es sollen mindestens 32% der Spermien vorw&auml;rtsbeweglich sein (50%)<br>
<strong>Anteil lebender (vitaler) Spermien</strong>: 58% (75%)<br>
<strong>Anteil normalgeformter Spermien</strong> (Morphologie): 4% (30%)</p>
<p>Der gravierendste Unterschied findet sich bei der Beurteilung der Morphologie. Da diese Normwerte bei fruchtbaren M&auml;nnern gefunden wurden, zeigt sich, dass die &auml;u&szlig;erliche Beschaffenheit der Spermien einen wesentlich geringeren Einfluss hat, als man bisher angenommen hatte, eine These, die wir hier ja auch immer wieder bei Fragen im Forum vetraten.</p>
<p>Die zweite wesentliche &Auml;nderung betrifft die Beweglichkeit. Auch wurde die Beurteilungsgrundlage ge&auml;ndert (WHO a+b wurden zusammengefasst) und die Normwerte vermindert. Nun reichen knapp ein Drittel vorw&auml;rtsbeweglicher Spermien, unabh&auml;ngig von der Geschwindigkeit.</p>
<p>Bis diese Werte allerorts Eingang in die Beurteilung von Spermiogrammen findet, wird erfahrungsgem&auml;&szlig; ein l&auml;ngerer Zeitraum ins Land gehen. Eine vollst&auml;ndige Version des neuen WHO-Handbuchs zum Selbstnachlesen <a href="http://whqlibdoc.who.int/publications/2010/9789241547789_eng.pdf">gibt es hier als PDF-Datei</a>, die Normwerte finden sich auf Seite 239 (Table A1.1)</p>
<p><small>WHO laboratory manual for the examination and processing of human semen<br>
Fifth edition<br>
Number of pages: 287<br>
Publication date: 2010<br>
Languages: English<br>
ISBN: 978 92 4 154778 9 </small></p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/andrologie/neue-normwerte-der-who-fuer-spermienuntersuchungen-4163/">Neue Normwerte der WHO für Spermienuntersuchungen</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Umfrage: Wie informieren Sie sich zum Thema Kinderwunsch?</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/featured/umfrage-wie-informieren-sie-sich-zum-thema-kinderwunsch-4137/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 21:59:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pco-syndrom.net/?p=4137</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gleich vorweg meine Bitte, an der Umfrage weiter unten teilzunehmen, da die Ergebnisse dieser Studie letztlich auch hilfreich f&#252;r die Verbesserung von Informationsangeboten zum Thema Kinderwunsch sein kann. Hier die Anfrage der Universit&#228;t: Die Universit&#228;t Trier f&#252;hrt derzeit eine Studie zum Informationsverhalten von Paaren mit aktuellem oder fr&#252;herem unerf&#252;llten Kinderwunsch durch. Mit einer Teilnahme an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/featured/umfrage-wie-informieren-sie-sich-zum-thema-kinderwunsch-4137/">Umfrage: Wie informieren Sie sich zum Thema Kinderwunsch?</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich vorweg meine Bitte, an der Umfrage weiter unten teilzunehmen, da die Ergebnisse dieser Studie letztlich auch hilfreich f&uuml;r die Verbesserung von Informationsangeboten zum Thema Kinderwunsch sein kann. </p>
<p>Hier die Anfrage der Universit&auml;t:</p>
<blockquote><p><img decoding="async" src="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/umfrage.jpg" alt="umfrage" title="umfrage" width="126" height="131" class="alignright size-full wp-image-4138"/>Die Universit&auml;t Trier f&uuml;hrt derzeit eine Studie zum Informationsverhalten von Paaren mit aktuellem oder fr&uuml;herem unerf&uuml;llten Kinderwunsch durch. Mit einer Teilnahme an der ca. 15-min&uuml;tigen Befragung k&ouml;nnen Sie dazu beitragen, den wissenschaftlichen Erkenntnisstand rund um das Thema zu verbessern.</p>
<p>Dadurch k&ouml;nnten dann zum Beispiel auch zuk&uuml;nftige Informationsangebote noch<br>
besser auf die Bed&uuml;rfnisse der Betroffenen abgestimmt werden. Nat&uuml;rlich werden alle Daten anonymisiert ausgewertet.<a href="http://www.unipark.de/uc/Uni_Trier_2007_05_30_Zillien/3732/"> Klicken Sie auf diesen Link, um zur Umfrage zu gelangen</a>.</p></blockquote>
<p>Man w&uuml;rde mir, der Uni Trier und m&ouml;glicherweise sich selbst oder zuk&uuml;nftigen Nutzern von Informationsangeboten zum Thema Kinderwunsch einen gro&szlig;en Gefallen tun, wenn man sich die 15 Minuten Zeit nimmt. Herzlichen Dank!</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/featured/umfrage-wie-informieren-sie-sich-zum-thema-kinderwunsch-4137/">Umfrage: Wie informieren Sie sich zum Thema Kinderwunsch?</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ärzteblatt: Gefahr durch Soziale Netzwerke?</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/internet/aerzteblatt-gefahr-durch-soziale-netzwerke-4095/</link>
					<comments>https://wunschkinder.de/aktuell/internet/aerzteblatt-gefahr-durch-soziale-netzwerke-4095/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 22:56:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pco-syndrom.net/?p=4095</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das &#196;rzteblatt berichtet in seiner Online-Ausgabe &#252;ber eine Studie, die sich mit dem Informationsgehalt und insbesondere dem Wahrheitsgehalt von Nachrichten &#252;ber Gesundheitsthemen besch&#228;ftigt. Der einleitende Satz:&#8220;Soziale Netzwerke wie Twitter sind der Alltagstratsch des Internetzeitalters&#8220; zeigt bereits deutlich, wohin die Reise geht. Soziale Netzwerke werden als Informationskan&#228;le nicht ernstgenommen. Dort wird halt nur getratscht und Belangloses [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/internet/aerzteblatt-gefahr-durch-soziale-netzwerke-4095/">Ärzteblatt: Gefahr durch Soziale Netzwerke?</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=40689">&Auml;rzteblatt berichtet in seiner Online-Ausgabe &uuml;ber eine Studie</a>, die sich mit dem Informationsgehalt und insbesondere dem Wahrheitsgehalt von Nachrichten &uuml;ber Gesundheitsthemen besch&auml;ftigt.</p>
<p>Der einleitende Satz:&ldquo;Soziale Netzwerke wie Twitter sind der Alltagstratsch des Internetzeitalters&ldquo; zeigt bereits deutlich, wohin die Reise geht. Soziale Netzwerke werden als Informationskan&auml;le nicht ernstgenommen. Dort wird halt nur getratscht und Belangloses ausgetauscht. Dies wird in dem Artikel durch eine Studie belegt, die im <a href="http://www.ajicjournal.org/">American Journal of Infection Cortrol</a> publiziert wurde.</p>
<p><figure style="width: 214px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" alt="Alltagstratsch auf Twitter" src="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/twitter_sinnloses.jpg" title="Alltagstratsch auf Twitter" width="214" height="300"/><figcaption class="wp-caption-text">Alltagstratsch auf Twitter</figcaption></figure>Dazu wurden bei <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> ca. 50.000 Beitr&auml;ge ausgewertet, die Antibiotika zum Thema hatten. Solche Beitr&auml;ge werden &uuml;brigens &bdquo;Tweets&ldquo; genannt, der Autor des &Auml;rzteblatt-Artikels entschied sich jedoch f&uuml;r die falsche Schreibweise &bdquo;Tweed&ldquo;, um seine Expertise zu dem Thema noch einmal nachhaltig unter Beweis zu stellen. Aus diesen wurden zuf&auml;llig (randomisiert) insgesamt 1.000 Beitr&auml;ge ausgew&auml;hlt und in verschiedene Kategorien eingeteilt (z. B. Resistenzen, Kosten, Vertr&auml;glichkeit etc.)</p>
<p>Naturgem&auml;&szlig; handelte es dabei h&auml;ufig um Erfahrungsberichte und Aufz&auml;hlung von Nebenwirkungen. Im &Auml;B wird dies als Alltagstratsch und nicht der Rede wert bezeichnet. Dem ist grunds&auml;tzlich zuzustimmen, denn individuelle Erfahrungen sind oft ebensolche und f&uuml;r andere Leser nicht zwingend hilfreich. </p>
<p>Bedenklich findet der Autor der Studie &ndash; Daniel Scanfeld:</p>
<blockquote><p>jedoch die &Auml;u&szlig;erungen, die er in der Kategorie Missverst&auml;ndnisse und Missbrauch zusammenfasst. Sie war mit 700 Tweeds zwar relativ klein, aber voller Vorurteile zu Antibiotika, die in der Bev&ouml;lkerung nicht auszurotten sind.</p>
<p>Die h&auml;ufigsten Beitr&auml;ge befassten sich mit &ldquo;Antibiotika&rdquo; und &ldquo;Grippe&rdquo;: Insgesamt 345 Updates wurden an 172.571 &ldquo;follower&rdquo; (wie die Abonnenten genannt werden) versendet. Das zweith&auml;ufigste gestreute Vorurteil betraf die Kombination aus &ldquo;Antibiotika&rdquo; und &ldquo;Schnupfen&rdquo;. 302 Updates fanden 850.375 &ldquo;follower&rdquo;.</p></blockquote>
<p>Das &Auml;rzteblatt zitiert die Schlussfolgerung des Autors:</p>
<blockquote><p>F&uuml;r Scanfeld ist Twitter aber ein Medium, mit dem auch Ger&uuml;chte und Falschinformationen sich schnell &uuml;ber den Globus verbreiten k&ouml;nnen.</p></blockquote>
<h3>Ist Twitter schuld an Falschinformationen?</h3>
<p>Twitter ist in der Tat ein schnelles Medium mit einer gro&szlig;en Ausbreitung. Es dient vor allem dem pers&ouml;nlichen Austausch und entsprechend belanglos erscheinen viele Informationen, die man dort findet. So findet man dort selbstverst&auml;ndlich Mitteilungen &uuml;ber den aktuellen Gesundheitszustand tausender Haustiere, auf der anderen Seite jedoch auch <a href="http://twitter.com/CERN/status/11302425044">die Mitteilung des europ&auml;ischen Forschungszentrum CERN</a>, dass es ihnen gegl&uuml;ckt sei, in ihrem Teilchenbeschleuniger Protonen mit bisher nicht erreichten Geschwindigkeiten aufeinanderprallen zu lassen. Dieser Meilenstein der experimentellen Physik ist nun sicher kein <a href="/aktuell/internet/bloggen/blogs-katzencontent-127/">Katzencontent</a>.</p>
<p>Wer sich im Internet mit dem Thema Gesundheit besch&auml;ftigt, wird schnell merken, dass es zu jeder Fachrichtung eine gro&szlig;e Anzahl von Mythen gibt. Mythen basieren auf Redundanz, nicht auf Fachwissen und sind daher eine Dom&auml;ne der Medizinlaien (Patienten). Bestimmte Geschichten werden dabei so oft erz&auml;hlt, dass sie den Status unumst&ouml;&szlig;licher Weisheiten erhalten. Als Beispiel ist zu nennen, dass Kinderlosigkeit oft psychisch begr&uuml;ndet ist, weil jeder mindestens 10x die Geschichte von der Frau geh&ouml;rt hat, die nach 10 Jahren und Aufgabe ihres Kinderwunsch nach Stellen eines Adoptionsantrags wie durch eine Wunder schwanger wurde.</p>
<p>Diese Mythen gibt es bereits seit langer Zeit und wurden vermutlich bereits von unseren Gro&szlig;m&uuml;ttern der kinderlosen Nachbarin &uuml;ber den Gartenzaun zugetragen. In den letzten Jahren haben sich jedoch nicht die Informationen, sondern lediglich ihre Art der Verbreitung ge&auml;ndert. Sie sind nicht richtiger oder falscher, sondern werden nur immer schneller. Was man fr&uuml;her und heute immer noch in der Zeitung las, erreicht einen nun zus&auml;tzlich &uuml;ber das Fernsehen, Internetforen und nun auch &uuml;ber Twitter.</p>
<h3>Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt hin pr&uuml;fen</h3>
<p>Was sich in all den Jahren nicht &auml;nderte, ist die Notwendigkeit, Informationen selbst zu bewerten und nicht alles f&uuml;r bare M&uuml;nze zu nehmen, wenn man nicht solchen Mythen zum Opfer fallen m&ouml;chte. Das ist schwieriger und zugleich leichter geworden durch die schnellere Ausbreitung von Informationen. Erst der leichte Zugang zu vielen unterschiedlichen Quellen (incl. Twitter!) erlaubt es, sich eine eigene Meinung zu bilden. w&auml;hrend fr&uuml;her schlicht stimmen musste, was in der Zeitung stand.</p>
<p>Richtig genutzt sind Twitter, Foren und Facebook sehr wohl in der Lage, einem diese &Uuml;bersicht zu fast jedem erdenklichen Thema zu geben. Es bedeutet jedoch, dass man nicht mehr nur lesen und glauben muss, sondern sich vorher der m&uuml;hsamen Schritte &bdquo;Lesen, Verstehen, Ordnen, Bewerten und eigene Meinung bilden&ldquo; unterziehen muss.</p>
<p>Das sogenannte Web 2.0 ist das Ende des rein passiven Informationskonsums, es setzt einen m&uuml;ndigen Umgang mit den Informationen (selbstverst&auml;ndlich incl. Selektion der Informationskan&auml;le) voraus und erlaubt einem durch Interaktion mit Experten auch eine aktive Meinungsbildung. Wer bislang nur h&ouml;rte/las und glaubte, dem wird vielleicht ungewohnt viel abverlangt, aus meiner Praxis wei&szlig; ich jedoch, dass dies nicht zwingend nur zu Fehlinformationen und Verwirrung f&uuml;hrt, sondern schlie&szlig;lich zum m&uuml;ndigen Patienten. Und das ist gut so.</p>
<p><small>Daniel Scanfeld, Vanessa Scanfeld, Elaine L. Larson<br>
Dissemination of health information through social networks: Twitter and antibiotics<br>
American Journal of Infection Control (2010; 38: 182-188)</small></p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/internet/aerzteblatt-gefahr-durch-soziale-netzwerke-4095/">Ärzteblatt: Gefahr durch Soziale Netzwerke?</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die FAZ und die Wissenschaft. Mehr Totgeburten nach IVF?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 22:36:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[IVF und ICSI]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Frühgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[ICSI]]></category>
		<category><![CDATA[IVF]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Risiken]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuell wird in der Laienpresse eine d&#228;nische Studie diskutiert. Allen voran die FAZ mit dem sch&#246;nen Artikel &#8222;Ramponiert in der Retorte?&#8222;, jedoch kommt sie anhand der Studie zu Schl&#252;ssen, die selbst von den Autoren der Original-Studie nicht gezogen werden. Es geht in der Studie um die erh&#246;hte Anzahl von Totgeburten (Ja, mit &#8222;ramponiert&#8220; meint die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/ivf-und-icsi/die-faz-und-die-wissenschaft-mehr-totgeburten-nach-ivf-3976/">Die FAZ und die Wissenschaft. Mehr Totgeburten nach IVF?</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell wird in der Laienpresse eine d&auml;nische Studie diskutiert. Allen voran die FAZ mit dem sch&ouml;nen Artikel &bdquo;<a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~EECCACF2BED524163BCBC07F5114103CE~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Ramponiert in der Retorte?</a>&bdquo;, jedoch kommt sie anhand der Studie zu Schl&uuml;ssen, die selbst von den Autoren der Original-Studie nicht gezogen werden.</p>
<p>Es geht in der Studie um die erh&ouml;hte Anzahl von Totgeburten (Ja, mit &bdquo;ramponiert&ldquo; meint die Autorin tot geboren!), die nach k&uuml;nstlicher Befruchtung auftreten. Die Zahl sei 4x h&ouml;her als bei Paaren, die keine <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;IVF&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;IVF steht f&uuml;r &quot;In Vitro Fertilisation&quot; also Reagenzglasbefruchtung. Dieser Begriff wird auch im normalen Sprachgebrauch als &quot;k&uuml;nstliche Befruchtung&quot; &uuml;bersetzt. Es ist die aufwendigste Methode in der Reproduktionsmedizin. Bei der In-vitro-Fertilisation werden der Frau reife Eizellen entnommen und mit den Samenzellen des Mannes zusammengebracht. Die Befruchtung findet au&szlig;erhalb des K&ouml;rpers statt&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/ivf/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/ivf/" target="_blank">IVF</a> oder <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;ICSI&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;&lt;p&gt;Die ICSI ist eine Variante der Reagenzglasbefruchtung (IVF), bei der einzelne Spermien direkt in die Eizelle gespritzt werden. Diese Methode wird angewendet, wenn die Qualit&auml;t der Spermien eingeschr&auml;nkt ist und eine normale IVF eine Befruchtung der Eizelle nicht gew&auml;hrleisten k&ouml;nnte.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/icsi/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://wunschkinder.de/theorie/behandlungen-methoden/icsi/" target="_blank">ICSI</a> in Anspruch nehmen mussten. Die Aussage basiert auf einer Untersuchung von 20.000 Paaren, einer Zahl also, bei der man davon ausgehen sollte, statistisch signifikante Aussagen zu erhalten.</p>
<p>Bisher wurde die erh&ouml;hte Rate an Schwangerschaftskomplikationen vor allem der Tatsache zugeschrieben, <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/ivf-und-icsi/fehlbildungen-nach-kuenstlicher-befruchtung-stellungnahme-von-prof-ludwig-893/">dass die verminderte Fruchtbarkeit der Paare h&auml;ufiger mit m&ouml;glicherweise unbekannten Faktoren zu erkl&auml;ren ist, die dann auch zu einer erh&ouml;hten Anzahl an Fehlbildungen oder anderen Schwangerschaftsproblemen f&uuml;hren.</a></p>
<p>Dem Artikel der FAZ zufolge kann man diese Erkl&auml;rung nach der Lekt&uuml;re der aktuellen Studie ausschlie&szlig;en. Stimmt das? Dem geneigten Leser sei erst einmal angeraten, <a href="http://humrep.oxfordjournals.org/cgi/reprint/deq023.pdf">einfach mal die Original-Studie zu lesen</a>, das ist immer noch die beste Methode, um sich ein eigenes Urteil zu bilden.</p>
<ul>
<li>Es handelt sich in der Tat um 20.000 Geburten, die erfasst wurden. Die beiden Gruppen, um die es geht (Paare nach IVF und ICSI und Paare nach anderen Kinderwunschbehandlungen) waren jedoch kleiner: &bdquo;<em>879 (4%) conceived after<br>
non-IVF ART and 742 (4%) conceived after IVF/ICSI.</em>&ldquo; Das macht die Zahlen schon mal weniger beeindruckend</li>
<li>Der Anteil der &uuml;ber 35 J&auml;hrigen lag in der Gruppe der Paare mit k&uuml;nstlicher Befruchtung bei 32%, in der &bdquo;Kontrollgruppe&ldquo; bei 20%. Um zu ihren Schlussfolgerungen zu kommen, wurden die beiden Gruppen &bdquo;alterskorrigiert&ldquo;, also der deutlich unterschiedliche Faktor &bdquo;Alter&ldquo; herausgerechnet. Auch hinsichtlich anderer Faktoren (Gewicht, Zahl der Geburten in der Vorgeschichte etc.) waren die Gruppen sehr unterschiedlich. Prospektive und kontrollierte Studien haben da naturgem&auml;&szlig; besser aufeinander abgestimmte Kontrollgruppen und ben&ouml;tigen geringere statistische Klimmz&uuml;ge als eine solche empirische Studie.</li>
<li>Die Aussage, dass die erh&ouml;hte Anzahl an Totgeburten eindeutig auf die IVF zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist (FAZ), wurde in dieser Einfachheit im Original-Artikel nicht gemacht: &bdquo;<em>However, we found that couples with a waiting time to pregnancy of 1 year or more and women who conceived after non-IVF ART had a risk of stillbirth similar to that of fertile couples and statistically significantly lower than women pregnant after IVF/ICSI, which <strong>may indicate</strong> that the increased risk of stillbirth is not explained by infertility.</em>&bdquo;. K&ouml;nnte darauf hinweisen&hellip;</li>
<li>Die Daten sind nicht aus einem Geburtsregister, welches alle Geburten beinhaltet, sondern Ergebnis einer Befragung, an der 75% der schwangeren Frauen teilnahmen. Keine schlechte R&uuml;ckl&auml;uferquote, aber eine nicht unerhebliche Quelle f&uuml;r <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Verzerrung">Bias</a>.</li>
<li>W&auml;hrend des Studienzeitraums wurde die Definition von Totgeburten ge&auml;ndert, man hantiert also in dieser Studie mit zwei verschiedenen Definitionen f&uuml;r dieses traurige Ereigenis.</li>

<li>Im FAZ-Artikel steht Folgendes: <em>Die Studie r&auml;umt mit vielen Unklarheiten auf. Die Gesundheitsrisiken, die in der Vergangenheit im Zusammenhang mit einer k&uuml;nstlichen Befruchtung festgestellt wurden, hat man bislang vor allem den vielen Mehrlingsschwangerschaften angelastet. Inzwischen ist jedoch offensichtlich, dass auch einzelne Kinder nach k&uuml;nstlicher Befruchtung h&auml;ufiger zu fr&uuml;h, untergewichtig, unreif und mit mehr Missbildungen behaftet zur Welt kommen. Gleiches gilt, wie nun die neue Studie belegt, f&uuml;r die Wahrscheinlichkeit, eine Fehlgeburt zu erleiden, weil hier nur Einzelschwangerschaften miteinander verglichen werden.</em> Und kommt langatmig zu dem Schluss, dass daher Laborbedingungen die Ursache f&uuml;r die Totgeburten sein m&uuml;ssen.
<p>Gehen wir mal davon aus, dass ein erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r Totgeburten wirklich besteht. Im FAZ-Artikel wird nicht erw&auml;hnt, dass die Autoren der Studie darauf hinweisen, dass Einlingsschwangerschaften, die in den fr&uuml;hen Schwangerschaftswochen noch als Zwillingsschwangerschaften angelegt sind (vanishing Twin) als Ursache f&uuml;r Fr&uuml;hgeburtlichkeit und andere Schwangerschaftskomplikationen angesehen werden, <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/verschwundener-zwilling-ursache-fur-schwangerschaftsrisiken-1720/">wie es auch in bereits publizierten Studien nachgewiesen werden konnte</a>. </p>
<p>Kein Wort davon, da es viel spannender ist, dem Labormilieu in der &bdquo;Retorte&ldquo; die Schuld an den &bdquo;ramponierten Kindern&ldquo; zu geben, auch wenn die Autoren es einfacher erkl&auml;ren k&ouml;nnen. Vor allem ist dieser Grund vermeidbar, auch in Deutschland, <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/mehrlinge-und-kosten-koennen-wir-uns-nur-einen-embryo-leisten-2740/">wie ich bereits fr&uuml;her dargelegt habe</a>.	</p></li>
</ul>
<p>Nicht, dass man mich falsch versteht: Ich denke, dass empirische Studien durchaus ihre Berechtigung haben und Komplikationen nach IVF- und ICSI-Behandlungen h&ouml;chste Aufmerksamkeit verdienen. Aber aus diesen Daten dann die reine Wahrheit destillieren zu wollen ist zu ambitioniert und man muss den Autoren der Studie zugute halten, dass sie das auch nicht tun. Frau Martina Lenzen-Schulte von der FAZ tut es jedoch. Und nicht zum ersten Mal: </p>
<p>Im Jahre 2007 ver&ouml;ffentlichte sie den Artikel &bdquo;Die Krebsfalle&ldquo; (sie mag knackige &Uuml;berschriften), auf dessen Inhalt ich <a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/die-krebsfalle-692/">damals ausf&uuml;hrlich einging</a>. &bdquo;Die Krebsfalle&ldquo; war nicht nur hinsichtlich der &Uuml;berschrift problematisch, sondern lie&szlig; auch den Verdacht aufkommen, auschlie&szlig;lich zum Zwecke der Panikmache geschrieben worden zu sein. Eine Ansicht, die nicht nur ich alleine hatte, <a href="http://www.repromedizin.de/fileadmin/presse/stellungnahme_dgrm_tinneberg_ovarialca_120807.pdf">wie eine Stellungnahme von Prof. Tinneberg erkennen l&auml;sst</a>. Auch er wies darauf hin (weniger ausf&uuml;hrlich als ich), dass wesentliche Studienergebnisse von Frau Lenzen-Schulte ignoriert wurden oder ihr nicht bekannt waren. So wie jetzt wieder. </p>
<p><strong>Update</strong>: Rebella verweist in ihren Kommentaren auf die Zahlen des Deutschen IVF-Registers und vergleicht sie mit den Zahlen aus der Geburtsstatistik Deutschlands. Das ist zwar auch nur empirisch, aber Daten sind wesentlich umfangreicher.</p>
<blockquote><p>Danach hatten wir deutschlandweit in 2001 eine Totgeburtenrate bei Einlingsschwangerschaften von 0,39%, 2000 waren es 0,40%. Also leicht unter den IVF/ICSI Einlingen von 2008.</p>
<p>Allerdings lag die Totgeburtenrate bei den IVF/ICSI/Kryokindern 2000 bei 0,29% imd 2001 bei 0,4%. &Uuml;ber ale im DIR festgehaltenen Jahre 1997 &ndash; 2008 hatten wir bei einer Fallzahl von 83.319 Kindern zusammen 295 Totgeburten, also 0,354%.</p></blockquote>
<p>Das h&auml;tte man bei guter Recherche in den Artikel unbedingt einbringen m&uuml;ssen. Das gilt f&uuml;r Frau Lenzen-Schulte ebenso wie f&uuml;r mich.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~EECCACF2BED524163BCBC07F5114103CE~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ-Artikel</a><br>
<a href="http://humrep.oxfordjournals.org/cgi/reprint/deq023.pdf">Original-Artikel [PDF]</a></p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/ivf-und-icsi/die-faz-und-die-wissenschaft-mehr-totgeburten-nach-ivf-3976/">Die FAZ und die Wissenschaft. Mehr Totgeburten nach IVF?</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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		<title>Beliebteste Artikel 2009</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/beliebteste-artikel-2009-3892/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 13:59:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Januar bietet traditionell eine gute Gelegenheit des R&#252;ckblicks und daher habe ich mal nachgesehen, welche Artikel am meisten gelesen wurden im letzten Jahr. Das ist jetzt nat&#252;rlich kein &#8222;Best Of&#8220;, da sich in dieser Liste nat&#252;rlich auch viele Artikel finden, deren Beliebtheit der guten Auffindbarkeit in den Suchmaschinen zuzuschreiben ist und was die Leute [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/beliebteste-artikel-2009-3892/">Beliebteste Artikel 2009</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Januar bietet traditionell eine gute Gelegenheit des R&uuml;ckblicks und daher habe ich mal nachgesehen, welche Artikel am meisten gelesen wurden im letzten Jahr. Das ist jetzt nat&uuml;rlich kein &bdquo;Best Of&ldquo;, da sich in dieser Liste nat&uuml;rlich auch viele Artikel finden, deren Beliebtheit der guten Auffindbarkeit in den Suchmaschinen zuzuschreiben ist und was die Leute so im Internet suchen, l&auml;sst sich nur schwer voraussagen und schon gar nicht steuern, auch wenn&acute;s z. B. in China gerade versucht wird.</p>
<p>Also, hier die Top 10:</p>
<ol>
<li>Die <a href="/aktuell/wissenschaft/schwangerschaft/einnistungsblutung-gibt-es-das-90/">Einnistungsblutung</a> besch&auml;ftigte 38.757 Leser</li>
<li><a href="/aktuell/verschiedenes/junge-oder-maedchen-methoden-zur-wahl-des-geschlechts-183/">M&auml;dchen oder Junge</a>, f&uuml;r die M&ouml;glichkeiten zur vorgeburtlichen Geschlechtsbestimmung interessierten sich 21.348 Leser</li>
<li>Dieser <a href="/aktuell/wissenschaft/low-responder/anti-mueller-hormon-zeigt-die-aktivitaet-der-eierstoecke-an-48/">Artikel zum Antim&uuml;llerhormon (AMH)</a> feiert bald seinen 5. Geburtstag, ist aber weiterhin sehr gefragt (18.587)</li>
<li><a href="/aktuell/wissenschaft/mittelschmerz-mythos-oder-eisprung-267/">Mittelschmerz &ndash; Mythos oder Eisprung</a> (16.580)</li>
<li><a href="/aktuell/wissenschaft/schwangerschaft/roetelnimpfung-und-kinderwunsch-181/">R&ouml;telnimpfung und Kinderwunsch</a> (11.943). In dem Artikel geht es auch darum, ob eine versehentliche Impfung in der Schwangerschaft problematisch ist</li>
<li><a href="/aktuell/wissenschaft/wann-kann-ich-testen-dilemma-des-schwangerschaftstests-283/">Wann kann ich testen? Dilemma Schwangerschaftstest</a>. Der Zuspruch f&uuml;r diesen Artikel (11.629) freut mich besonders, denn es ist ja ein Dauerthema bei Kinderwunsch.</li>
<li>Tja, und ganz wichtig: <a href="/aktuell/wissenschaft/haare-faerben-bei-kinderwunsch-und-schwangerschaft-346/">Haare f&auml;rben und Str&auml;hnchen bei Kinderwunsch</a> (10.737)</li>
<li>Ich vermute hier einige Fehlgeleitete unter den Besuchern von &bdquo;<a href="/aktuell/internet/linktipps/sensation-schwangerschaftstest-online-286/">Sensation! Schwangerschaftstest online!!!</a>&ldquo; (8.972)</li>
<li>Erfreulich, dass es dieser wirklich mal relevante Artikel &uuml;ber <a href="/aktuell/wissenschaft/andrologie/mythen-und-fakten-was-kann-man-fuer-bessere-spermien-tun-65/">Mythen und Fakten zur Verbesserung der Spermienqualit&auml;t</a> in die Top 10 geschafft hat (7.969)</li>
<li><a href="/aktuell/wissenschaft/folsaeure-nicht-zu-lange-einnehmen-3761/">Fols&auml;ure nicht zu lange einnehmen</a> (7.545)</li>
</ol>
<p>Und dann noch weitestgehend unkommentiert die Pl&auml;tze 11-20:</p>
<ul>
<li><a href="/aktuell/wissenschaft/ivf-und-icsi/ivf-verkehr-nach-transfer-135/">IVF: Verkehr nach Transfer</a></li>
<li><a href="/aktuell/wissenschaft/schweinegrippe-und-kinderwunsch-3460/">Schweinegrippe und Kinderwunsch</a></li>
<li><a href="/aktuell/wissenschaft/insemination/welche-faktoren-beeinflussen-den-erfolg-einer-insemination-774/">Faktoren, die den Erfolg einer Insemination beeinflussen</a></li>
<li><a href="/aktuell/wissenschaft/schilddruese-und-kinderwunsch-wann-muss-man-behandeln-188/">Schilddr&uuml;se und Kinderwunsch</a></li>
<li><a href="/aktuell/verschiedenes/glosse/die-ultimative-liste-der-schwangerschaftszeichen-2840/">Ultimative Liste der Schwangerschaftszeichen</a></li>
<li><a href="/aktuell/wissenschaft/warum-klappt-es-eigentlich-nicht-3717/">Warum klappt es eigentlich nicht?</a></li>
<li><a href="/aktuell/gesellschaft/recht/wann-muss-man-eine-schwangerschaft-melden-424/">Wann muss man eine Schwangerschaft melden?</a></li>
<li><a href="/aktuell/wissenschaft/ivf-und-icsi/befruchtungsrate-sagt-schwangerschaft-voraus-3451/">Befruchtungsrate sagt Schwangerschaftsrate voraus</a></li>
<li><a href="/aktuell/wissenschaft/schwangerschaft/fliegen-in-der-schwangerschaft-762/">Gef&auml;hrlich? Flugreisen in der Schwangerschaft</a></li>
<li><a href="https://wunschkinder.de/wissenschaft/insemination/nach-insemination-liegenbleiben-macht-schwanger-3733/">Liegenbleiben nach Insemination macht schwanger</a></li>
</ul>
<p>Vielleicht findet hier noch jemand einige Artikel, die er/sie interessiert. <a href="/aktuell/top-artikel/">Meine Lieblingsartikel finden Sie hier</a>. Und wer alles in diesem Blog lesen m&ouml;chte, sollte sich vorher eine Kanne Kaffee bereitstellen. Aktuell haben wir 1853 Beitr&auml;ge und 12.000 Kommentare. </p>
<p>Ein Highlight des letzten Jahres war auch die Wahl zum <a href="http://blog.imedo.de/die-wahl-zum-gesundheitsblog-2009/">Gesundheitsblog des Jahres 2009</a>, die dieses Blog f&uuml;r sich entscheiden konnte. So, und nun viel Spa&szlig; beim Lesen.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/wissenschaft/beliebteste-artikel-2009-3892/">Beliebteste Artikel 2009</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mitmachen! Kostenfrage: Twittern mit Kristina Köhler</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/gesellschaft/politik/mitmachen-kostenfrage-twittern-mit-kristina-koehler-3813/</link>
					<comments>https://wunschkinder.de/aktuell/gesellschaft/politik/mitmachen-kostenfrage-twittern-mit-kristina-koehler-3813/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 23:23:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Kristina Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Befruchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Twittern ist eine der direktesten Austauschm&#246;glichkeiten im Internet. Nach Chat und Foren versteht sich. Aber dass die Familienministerin Kristina Schr&#246;der sich in unsern Chat verirrt, ist eher nicht anzunehmen. Wenn sie also nicht zu uns kommt, dann kommen wir halt zu ihr, w&#228;re mein Vorschlag. Auf Twitter hat sie ebenfalls ein Profil, welches sie (oder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/gesellschaft/politik/mitmachen-kostenfrage-twittern-mit-kristina-koehler-3813/">Mitmachen! Kostenfrage: Twittern mit Kristina Köhler</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Twittern ist eine der direktesten Austauschm&ouml;glichkeiten im Internet. Nach Chat und Foren versteht sich. Aber dass die Familienministerin Kristina Schr&ouml;der sich in unsern Chat verirrt, ist eher nicht anzunehmen.</p>
<p>Wenn sie also nicht zu uns kommt, dann kommen wir halt zu ihr, w&auml;re mein Vorschlag. Auf Twitter <a href="https://twitter.com/#!/schroeder_k/">hat sie ebenfalls ein Profil</a>, welches sie (oder ein Mitarbeiter) augenscheinlich regelm&auml;&szlig;ig aktualisiert.</p>
<h3>Twittern mit der Familienministerin</h3>
<p>Einen Account bei <a href="http://twitter.com/">Twitter.com</a> ist schnell eingerichtet, dazu ben&ouml;tigt man lediglich eine g&uuml;ltige Email-Adresse. Ist das erledigt, dann kann man Nachrichten in SMS-L&auml;nge (140 Zeichen) ins Twitterland schicken.</p>
<p>M&ouml;chte man jemanden direkt ansprechen, dann setzt man ein &bdquo;@&ldquo; davor. Im Falle von<a href="https://twitter.com/#!/schroeder_k/">Kristina Schr&ouml;der</a>, m&uuml;sste man dann eine Nachricht absenden, in der irgendwo <em>@schroeder_k</em> vorkommt. So habe ich es z. B. von <a href="http://twitter.com/ElmarBreitbach">meinem Account</a> aus gemacht und dort folgende Nachricht eingegeben:</p>
<blockquote><p>@kristinakoehler: K&uuml;nstliche Befruchtung: Werden Sie das #Sachsenmodell bundesweit einf&uuml;hren? Info: http://bit.ly/8EWSSy</p></blockquote>
<p>Dieser &bdquo;bit.ly&ldquo;-Link leitet weiter auf einen Artikel in diesem Blog, Stichwort &bdquo;Wahlverbrechen&ldquo;, bei dem ich ja auch Rebellas ausgezeichnete Berechnung der Kosten f&uuml;r ein Kind hinzugef&uuml;gt habe. Wenn nun m&ouml;glichst viele Besucher dieser Seiten von ihrem (neu errichteten) Twitter-Profil entsprechende Anfragen stellen, ist das eine simple und schnelle Methode, das Thema an entsprechender Stelle in der Priorit&auml;tenliste ein wenig nach oben zu r&uuml;cken.</p>
<p>Vielleicht folgende Ratschl&auml;ge, um die Chancen auf ein Ohr der Ministerin zu erh&ouml;hen:</p>
<ul>
<li>Keinesfalls das <em>@schroeder_k</em> vergessen, sonst verhallt der Beitrag ungeh&ouml;rt</li>
<li>H&ouml;flich bleiben hilft immer, den verst&auml;ndlichen &Auml;rger in Schimpfworte zu packen, jedoch nicht</li>
<li>Wenn neue Accounts genutzt werden, dann sollte man vielleicht auch die eine oder andere Mitteilung dar&uuml;ber hinaus einstellen (Pl&auml;tzchen Backen, Geschenke kaufen, Statusbericht vom Weihnachtsmarkt, so in der Art), damit man nicht als Spam-Account rausfliegt. </li>
<li>Die Anfrage zur Kostenregelung bei k&uuml;nstlicher Befruchtung kann man ruhig alle paar Tage einmal erneut absenden. Text ver&auml;ndern w&auml;re dabei nicht schlecht</li>
<li>Bei eigenem Text w&auml;re es sch&ouml;n, wenn man den Begriff &bdquo;<em>@schroeder_k #sachsenmodell</em>&ldquo; einbauen k&ouml;nnte. Das &bdquo;#&ldquo; ist kein Schreibfehler, sondern ein &bdquo;Hashtag&ldquo;. Wer&acute;s kurz und knackig mag: Das k&uuml;rzeste Post, was man schicken k&ouml;nnte w&auml;re also:<em>@schroeder_k: #sachsenmodell</em></li>
<li><strong>Weitererz&auml;hlen!</strong> M&ouml;glichst ein paar Bekannte auch in anderen Foren darauf ansprechen. Per Mail, PN, Im Chat oder nat&uuml;rlich auch &uuml;ber Twitter <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></li>
<li>Nochmal weitererz&auml;hlen!</li>
<li>Sch&ouml;n w&auml;r&acute;s, wenn man <a href="http://twitter.com/ElmarBreitbach">meinem Account</a> dann folgen w&uuml;rde. Einfach nach Anmeldung auf &bdquo;Follow&ldquo; klicken. Mitte Links unter dem Bild (Avatar) von mir. Dann kann ich die Aktion besser verfolgen.</li>
</ul>
<p>Das ist wirklich supersimpel und schnell erledigt. Wer bis jetzt immer dachte &bdquo;man m&uuml;sste da etwas machen&ldquo; oder typischer f&uuml;r Deutschland &bdquo;irgendwer m&uuml;sste da etwas machen&ldquo;, sollte sich die 10 Minuten Zeit nehmen, die es f&uuml;r diese Aktion ben&ouml;tigt. Und nochmal: Weitererz&auml;hlen! W&auml;re doch sch&ouml;n, wenn Frau K&ouml;hler bei der Suche nach Nennung ihres Namens bei Twitter nur noch &bdquo;Sachsenmodell&ldquo; zu lesen bekommt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>P. S. Dem <a href="http://twitter.com/kiwuforum">Kinderwunsch-Forum</a> kann man auch folgen.</p>
<p>Nachtrag 02.11.11: Dieser Artikel wurde nach der Heirat von Frau K&ouml;hler und dem Namenswechsel zu Schr&ouml;der entsprechend angepasst, da auch ihr Account ge&auml;ndert wurde.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/gesellschaft/politik/mitmachen-kostenfrage-twittern-mit-kristina-koehler-3813/">Mitmachen! Kostenfrage: Twittern mit Kristina Köhler</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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		<title>Gesundheitsblog-Awards 2009</title>
		<link>https://wunschkinder.de/aktuell/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/gesundheitsblog-awards-2009-3668/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elmar Breitbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 22:34:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pco-syndrom.net/?p=3668</guid>

					<description><![CDATA[<p>Herzlichen Dank f&#252;r die zahlreichen Stimmen f&#252;r dieses Blog, deren Zahl offenbar beeindruckend hoch gewesen sein muss, denn in der Benachrichtigungsmail wurde extra darauf hingewiesen:&#8220;Ihre Besucher haben sehr zahlreich abgestimmt!&#8222;. Und dieses Blog hat die meisten Stimmen bekommen. Danke! Seien wir ehrlich, ganz fair war das nicht. Die Mitbewerber hatten nur ihr Blog als Hinweism&#246;glichkeit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/gesundheitsblog-awards-2009-3668/">Gesundheitsblog-Awards 2009</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://wunschkinder.de/wp-content/uploads/gesundheitsblog-awards-09-platz12.gif" alt="gesundheitsblog-awards-09-platz12" title="gesundheitsblog-awards-09-platz12" width="180" height="90" class="alignleft size-full wp-image-3669"/>Herzlichen Dank f&uuml;r die zahlreichen <a href="https://wunschkinder.de/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/abstimmen-das-beste-gesundheits-blog-3634/">Stimmen f&uuml;r dieses Blog</a>, deren Zahl offenbar beeindruckend hoch gewesen sein muss, denn in der Benachrichtigungsmail wurde extra darauf hingewiesen:&ldquo;<em>Ihre Besucher haben sehr zahlreich abgestimmt!</em>&bdquo;. <a href="http://blog.imedo.de/die-wahl-zum-gesundheitsblog-2009/">Und dieses Blog hat die meisten Stimmen bekommen</a>. Danke!</p>
<p>Seien wir ehrlich, ganz fair war das nicht. Die Mitbewerber hatten nur ihr Blog als Hinweism&ouml;glichkeit und kein Forum mit tausenden von Besuchern. Andererseits kommen die ja auch nicht aus dem Nichts. Und da der Erstplatzierte eine &bdquo;grafische Optimierung seines Weblogs&ldquo; als Preis erh&auml;lt, <a href="http://kinderdoc.wordpress.com/2009/09/25/gesundheitsblog-2009/">gibt sogar jemand</a>, der sich dar&uuml;ber freute, dass er nicht den ersten Platz eingenommen hat (&Uuml;brigens: beim zweitplatzierten Kinderdok findet sich ein sehr <a href="http://kinderdoc.wordpress.com/2009/09/26/allergiepravention/">interessanter Artikel zur Allergiepr&auml;vention</a>. Lesenswert f&uuml;r alle aus dem Eltern-Forum, die aus Gr&uuml;nden der Allergievermeidung ihren Kindern dauerstillen und Beikost/Kuhmilch vermeiden). Den dritten Platz hat der &bdquo;<a href="http://www.der-andere-hausarzt.de/">andere Hausarzt</a>&ldquo; erzielt. Meinen Gl&uuml;ckwunsch an die Kollegen an dieser Stelle.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de/aktuell/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/gesundheitsblog-awards-2009-3668/">Gesundheitsblog-Awards 2009</a> erschien auf <a rel="nofollow" href="https://wunschkinder.de">Aktuelles zum Thema Kinderwunsch</a>.</p>
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