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	<title>Kölsche op jück - Alex und Daniel auf Weltreise</title>
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	<description>Unser Blog über Orte und Momente der Reise</description>
	<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 20:02:14 +0000</pubDate>
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		<title>Ein gutes Jahr später…</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 19:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>

		<category><![CDATA[Wieder in Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Zeit doch schnell vergeht! Vor gut einem Jahr sind wir wieder nach Köln heimgekehrt und die letzten zwölf Monate sind rückblickend so schnell vergangen wie unser Weltreise-Jahr. Allerdings mit weit weniger spannenden Geschichten von entfernten Flecken dieser Welt, weswegen dieser Blog auch ruhte - zurecht. Aber bald brechen wir wieder auf, wenn auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Zeit doch schnell vergeht! Vor gut einem Jahr sind wir wieder nach Köln heimgekehrt und die letzten zwölf Monate sind rückblickend so schnell vergangen wie unser Weltreise-Jahr. Allerdings mit weit weniger spannenden Geschichten von entfernten Flecken dieser Welt, weswegen dieser Blog auch ruhte - zurecht. Aber bald brechen wir wieder auf, wenn auch nur für einen ganz normalen Urlaub. Aber immerhin haben wir beide 3,5 Wochen Urlaub bekommen, und das Ziel ist auch exotisch: Kuba! Da wollten wir eigentlich schon immer hin, leider hat es als Ziel während der Weltreise nicht gut in unser Around-The-World Flugticket gepasst. Jetzt aber! Wir erhoffen uns noch ein bißchen ursprüngliches Kuba. Abseits der All-Inclusive Hotelanlagen wollen wir unterwegs nur in &#8220;Casas particulares&#8221; (kleine private Unterkünfte bei kubanischen Familien) übernachten. Der Weg einmal quer über die &#8220;Insel&#8221; von Havanna nach Santiago wollen wir mit einem Leihwagen zurücklegen, aber ganz besonders gespannt sind wir uns natürlich auf die beiden Städte Havanna und Santiago de Cuba. Wir freuen uns auf ganz alte Autos, leckeren Mojito, zerfallende historische Häuser und überhaupt das ganze Flair dieser Städte.  Wir sind gespannt: am 8. November geht es los und am 3. Dezember kommen wir wieder, aus einem der letzten kommunistischen Länder dieser Welt!</p>
<p>Leider sind wir mit einer Zusammenstellung unserer Lieblingsfotos in einer Diashow noch nicht weiter gekommen. Das liegt hauptsächlich daran, dass wir noch nicht die Lust gefunden haben, uns durch über 100 Gigabyte (!) Bilder zu klicken und auszusortieren, was wiederrum daran liegt, dass wir nach wie vor von der Reise zehren. Das meinen wir positiv, denn die Reise hat uns persönlich so unendlich viele Erfahrungen gebracht, dass wir in den verschiedensten Situationen im Alltag daran erinnert werden. Klar, wir sind schon lange wieder mitten im Alltags- und Berufsleben, es ist ja auch schon ein Jahr her, aber vieles fühlt sich trotzdem noch so an, als ob es gestern erst passiert wäre. Wir hoffen, dass dieses Gefühl nie vorbei geht! Nichtsdestotrotz, eine Diashow wird es geben, nur können wir nicht sagen, wann wir dafür bereit sind.</p>
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		<title>Gesucht, gefunden</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 22:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wieder in Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Allmählich kehrt der Alltag wieder ein! Wir haben ein neues Zuhause gefunden. Ab dem 1.12. wohnen wir in einer gemütlichen Dachgeschosswohnung in Köln-Zollstock.
Alex hat inzwischen auch ihre ersten Arbeitstage bei dm hinter sich und fühlt sich in ihrer neuen Filiale in Lindenthal sehr wohl. Daniel hat auch eine neue berufliche Herausforderung gefunden. Bei einer IT-Beratungsfirma [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allmählich kehrt der Alltag wieder ein! Wir haben ein neues Zuhause gefunden. Ab dem 1.12. wohnen wir in einer gemütlichen Dachgeschosswohnung in Köln-Zollstock.</p>
<p>Alex hat inzwischen auch ihre ersten Arbeitstage bei dm hinter sich und fühlt sich in ihrer neuen Filiale in Lindenthal sehr wohl. Daniel hat auch eine neue berufliche Herausforderung gefunden. Bei einer IT-Beratungsfirma gehts für ihn ab dem 1.1. los, bleibt also noch genügend Zeit sich um den Umzug in die neue Wohnung zu kümmern.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9723&amp;g2_GALLERYSID=f137682b9db7ad204d196e0ee75fe783" rel="lightbox" title="Artikel über unsere Reise im KSTA"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9725&amp;g2_GALLERYSID=f137682b9db7ad204d196e0ee75fe783" alt="Artikel über unsere Reise im KSTA" title="Artikel über unsere Reise im KSTA" class="g2image_float_left" width="150" height="108" /></a>Der Kölner Stadt-Anzeiger hat in der Ausgabe vom 11.11.2008 einen <a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/bilder/KSTA_11.11.2008_Ein_Jahr_lang_nur_Abenteuer.jpg" rel="lightbox[g2image]" title="Artikel über unsere Reise">Artikel über unsere Reise veröffentlicht</a>. Moderator <a href="http://www.rpr1.de/de/content/view/7833/1276" title="Reiner Meutsch" target="_blank">Reiner Meutsch</a> von Radio RPR1 hat uns im Rahmen seiner Sonntagssendung &#8220;Mein Abenteuer&#8221; zu sich ins Studio nach Koblenz eingeladen, wo wir über unsere Reise plaudern. Unser Beitrag läuft am Sonntag, 7.12.2008 von 10 Uhr bis 13 Uhr.</p>
<p>Warum hatten wir eigentlich nicht eine Analog-Spiegelreflex mit eine Handvoll 36iger Filmen mitgenommen? So sitzen wir jetzt vor einem virtuellen Haufen mit gut 30.000 digitalen Fotos. Die wollen wir sortiert bekommen, um die schönsten oder einfach nur solche, die eine Geschichte erzählen, in einer Diashow zusammenzustellen. Vielleicht finden wir nächstes Jahr eine Möglichkeit, diese öffentlich zu präsentieren.</p>
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		<title>Superjeile Zick</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 14:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wieder in Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, das wars wohl, unsere Reise ist vorbei. Wir sind zurück in unserer geliebten Heimat. Fast alles ist beim Alten in Köln, und das ist gut so!
Bei unserem Rückflug von Hongkong über Helsinki nach Düsseldorf können wir kein Auge zu tun, so aufgeregt sind wir. Zum Glück gibt es bei Finnair viel Unterhaltung, vier Filme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, das wars wohl, unsere Reise ist vorbei. Wir sind zurück in unserer geliebten Heimat. Fast alles ist beim Alten in Köln, und das ist gut so!</p>
<p>Bei unserem Rückflug von Hongkong über Helsinki nach Düsseldorf können wir kein Auge zu tun, so aufgeregt sind wir. Zum Glück gibt es bei Finnair viel Unterhaltung, vier Filme am Stück, und die Zeit vergeht tatsächlich wie im Flug. Als wir in Düsseldorf aus dem Flieger aussteigen, schauen wir uns im selben Moment an, denken und tun dann dasselbe: frische kalte Herbstluft einatmen! Wir freuen uns wie Honigkuchenpferde, die Leute gucken uns auf dem Weg zum Flughafenbus verwundert an, vermutlich weil wir immer noch in T-Shirts rumlaufen und trotz der Kälte grinsen.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9562"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9598&amp;g2_GALLERYSID=652e33a5ff3b795717830e67a03b4101" class="g2image_float_left" width="100" height="150" /></a>Die Zugfahrt nach Köln schlägt mit 18,60 Euro zu buche, an diese Preise müssen wir uns erst wieder gewöhnen (6 Stunden Zugfahrt in Thailand 50 Baht = 1 Euro!). Wir wibbeln (&#8221;sich lebhaft bewegen&#8221;) die ganze Zeit auf unseren Sitzen herum und können kaum erwarten, am Bahnhof in Köln anzukommen. Doch dann ist es endlich soweit, die Rucksäcke auf dem Rücken, unsere Nasen an die Türscheiben gepresst und dann die riesen Überraschung: wir bleiben genau vor unserem Begrüßungskomitee mit dem Zug stehen! Die Türen gehen auf: Jubel, Freudenschreie und Tränen. Wir sind völlig sprachlos, auch weil wir eigentlich &#8220;nur&#8221; mit unseren Eltern gerechnet hätten, doch es sind so viele mehr da: Freunde, alte Arbeitskollegen und sogar unsere Reise-Lieblingsbekanntschaft, die <a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=6434&amp;g2_GALLERYSID=968934e0173da3ff8bb08beb0b11ed63" rel="lightbox[g2image]" title="Rosenmontag in der Antarktis">Antarktis-Anke</a>. Wir werden so herzlich empfangen, und es gibt natürlich wie gewünscht Röggelchen und Kölsch für uns.</p>
<p>Wir wurden schon oft nach den <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,581197-3,00.html" title="Artikel bei Spiegel-Online" target="_blank">Highlights unserer Reise</a> gefragt. Es ist für uns beide schwer zu sagen. Es waren weniger spezielle Orte auf der Landkarte, als vielmehr Begegnungen, Erfahrungen und Erlebnisse mit Menschen und Tieren, die diese Reise ausgemacht haben, und die in keinem Reiseführer stehen. Es sind kleine persönliche Geschichten, die sich einfach spontan auf dem Weg ergeben haben und uns immer in Erinnerung bleiben werden (ein alter fremder Mann, der für Alex ein unbekannteres John Lennon Lied zum Geburtstag singt; Kinder mit Dingen glücklich zu machen, die für uns so alltäglich sind, z.B. eine Tasse heisse Schokolade oder Kugelschreiber; von wildfremden Menschen im Outback auf ein Glas Wein eingeladen zu werden und deren Haustürschlüssel angeboten zu bekommen; ein Seelöwe, der mit Daniel unter Wasser tanzt; ein Kakadu-Ehepaar, was jeden Morgen mit uns gefrühstückt hat&#8230;).</p>
<p>Dieser Blog war unser &#8220;Baby&#8221; auf dieser Reise, und nicht immer pflegeleicht. Virenverseuchte Rechner in den Internet-Cafes, die öfters unsere Speicherkarten mit den Fotos gelöscht haben, extrem langsame Internetverbindungen, wo wir uns dann sogar gegenseitig angenervt haben, weil wir mitunter stundenlang davor saßen. Nichtsdestotrotz hat es uns immer wieder Spaß gemacht, Euch an der Reise teilhaben zu lassen. Wir bedanken uns bei allen, die mit uns das Jahr erlebt haben und über viel positive Resonanz, auch von vielen uns unbekannten Menschen. Wir haben uns über jede Nachricht gefreut und entschuldigen uns, wenn wir nicht immer direkt geantwortet haben.</p>
<p>Für alle, die einmal ähnlich &#8220;Großes&#8221; vorhaben, stehen wir mit Tipps gerne zur Seite. Wir haben viele Erfahrungen gemacht, die wir gerne weitergeben wollen und beim &#8220;nächsten Mal&#8221; <img src='http://www.koelsche-op-jueck.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> anders machen würden (andere Auslandskrankenversicherung, andere Medikamente, gebührenfreies Geldabheben usw.). Fragt uns ruhig Löcher in den Bauch!</p>
<p>Madet jut!</p>
<p>Alex und Daniel</p>
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		<title>Adios, Adieu, Goodbye und Auf Wiedersehen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 14:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hongkong]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein letztes Mal, wir sind in Hong Kong, die Endstation unserer Reise. Wo ist eigentlich das Jahr geblieben?! Das fragen wir uns wirklich, es ging so schnell vorbei. Morgen geht es zurueck in die Heimat, und so richtig koennen wir es gar nicht glauben. Heute ist unser letzter Tag, aber zum feiern ist uns gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein letztes Mal, wir sind in Hong Kong, die Endstation unserer Reise. Wo ist eigentlich das Jahr geblieben?! Das fragen wir uns wirklich, es ging so schnell vorbei. Morgen geht es zurueck in die Heimat, und so richtig koennen wir es gar nicht glauben. Heute ist unser letzter Tag, aber zum feiern ist uns gerade nicht zu Mute. Wir hoffen aber, dass aendert sich morgen, wenn wir ueber den Rhein fahren&#8230;</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9466"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9554&amp;g2_GALLERYSID=7a5115844fa9e63e2f720e0fe052bec4" alt="Lecker! Huehnchen- Fuesse" title="Lecker! Huehnchen- Fuesse" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>Wir haben in den letzten Monaten wirklich viele Grossstaedte gesehen und erlebt, aber Hong Kong ist noch einmal anders als die Anderen zuvor. Soviele Menschen auf einem Haufen, vor allem bei gruenen Ampeln und Kreuzungen, verstopfte Strassen, hunderte Wolkenkratzer und eiskalte Klimaanlagen. Staendig geht es von 35 Grad Aussentemperatur zu gefuehlten 18 Grad in Geschaeften, Metro-Bahnen und Bussen. Aber wir wollen nicht klagen, das Essen hier ist auch das Schlechteste, was wir bisher hatten <img src='http://www.koelsche-op-jueck.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Weil wir keine Huehnchen-Fuesse oder Pansen essen wollen bzw. uns sonst keiner sagen kann, was genau in den Toepfen vor sich hin brodelt, bleibt uns oft keine andere Moeglichkeit, als zum beruehmten &#8220;M&#8221; oder zum &#8220;King&#8221; zu gehen. Nachts ist es hier heller als tagsueber, zumindest vom Gefuehl her. Alles, wirklich alles leuchtet und blinkt. Wieviele Atomkraftwerke braucht diese Stadt eigentlich?</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9466"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9550&amp;g2_GALLERYSID=7a5115844fa9e63e2f720e0fe052bec4" alt="Hongkong by night" title="Hongkong by night" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>Am wohlsten fuehlen wir uns in den vielen Parks (Hong Kong Park, Botanischer Garten&#8230;) wo wir fuer ein paar Minuten Ruhe und frische Luft finden koennen. Trotz allem, die Skyline von Hong Kong ist atemberaubend, vor allem nachts, wenn die Atomkraftwerke auf Hochtouren laufen!</p>
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		<title>Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 01:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wieder in Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur noch vier Tage, und wir landen an einem uns diesmal schon bekannten Flughafen, ungluecklicherweise Duesseldorf. Natuerlich waeren wir lieber in Koeln gelandet, aber das hat unser Ticket nicht hergegeben. Deswegen haben wir beschlossen, mit dem Regionalexpress von Duesseldorf nach Koeln &#8220;einzufahren&#8221;. Was gibt es nach einem Jahr Schoeneres, als ueber den Rhein und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur noch vier Tage, und wir landen an einem uns diesmal schon bekannten Flughafen, ungluecklicherweise Duesseldorf. Natuerlich waeren wir lieber in Koeln gelandet, aber das hat unser Ticket nicht hergegeben. Deswegen haben wir beschlossen, mit dem Regionalexpress von Duesseldorf nach Koeln &#8220;einzufahren&#8221;. Was gibt es nach einem Jahr Schoeneres, als ueber den Rhein und die Hohenzollernbruecke zu fahren, und den Koelner Dom zu sehen?</p>
<p>Natuerlich haben wir bei unseren Eltern schon einen Wunschzettel eingereicht, womit wir am Bahnsteig empfangen werden moechten (Mittwoch, 1.10. um 19:29 Uhr, Gleis 9 am Koelner Hbf). Die drei Wichtigsten Dinge:</p>
<ul>
<li>
<div>Halver Hahn (fuer alle Nicht-Koelner: Mittelalter Gauda mit Roeggelchen und Senf)</div>
</li>
<li>
<div>Fleischwurst, vorzugsweise FC-Wurst (Papa Wester weiss schon Bescheid <img src='http://www.koelsche-op-jueck.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )</div>
</li>
<li>
<div>Koelsch</div>
</li>
</ul>
<p>Damit waeren wir fuers Erste zufrieden. Aber es gibt noch so einige andere Dinge, auf die wir uns nach 365 Tagen sehr freuen. Die Eltern, Geschwister und Freude zu umarmen und nicht nur ueber Skype deren Stimme zu hoeren oder ueber diesen Blog und Email zu kommunizieren, endlich wieder saubere und gut-riechende Waesche zu haben, von keinen Kaefern, Mosquitos oder Blutegeln ausgesaugt zu werden, keine schwarzen Haare im Bett oder im Essen zu haben (zum Bett zaehlen auch Kopfkissen, die nach hunderten von Vorgaengern riechen und gelb sind, manchmal), 1. FC Koeln, noch mehr Koelsch, beruhigt auf Gehsteigen zu gehen ohne Angst haben zu muessen, im naechsten Moment zwei Meter tief in ein Loch zu fallen, keinen ungebetenden Zoo (Kakerlaken, Ratten) um uns zu haben, gute Aerzte, die einem sagen was man WIRKLICH hat (lange Geschichte), sich wieder auf ein Klo setzen zu koennen und nicht einfach nur ein Loch als &#8220;Zielscheibe&#8221; unter sich zu haben, endlich wieder Cremes und Deo&#8217;s kaufen zu koennen, ohne &#8220;Whitening-Effekt&#8221;, was wollen wir bitte schoen mit gebleichten Achselhoehlen (die Asiaten stehen drauf), endlich wieder EIN Zuhause zu haben (wir haben noch nichts in Aussicht) und nicht zuletzt eine konkrete Aufgabe bzw. einen Job zu haben&#8230;</p>
<p>Was werden wir vermissen? Jeden Tag aufzuwachen, und nicht wissen, was der Tag bringt, staendiges Handeln und dennoch zu wissen, dass man trotzdem zuviel zahlt, sich alle paar Wochen an eine neue Waehrung gewoehnen zu muessen, oefters am Tag lecker und guenstig essen zu gehen, staendig von der Seite mit &#8220;Tuk-Tuk, Mister, ok!&#8221; angesprochen zu werden, mit wildfremden Menschen einfach so ins Gespraech zu kommen und ueber Gott und die Welt zu sprechen, neue Orte, neue Menschen, neue Kulturen&#8230;</p>
<p>Wie ihr seht, die Punkte widersprechen sich. Deswegen schauen wir beide auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurueck und nach vorne. Nach der Reise ist vor der Reise, denn wir muessen uns bald um dieselben Dinge kuemmern, wie vor der Reise, nur umgekehrt: Wohnung suchen, zum Arbeitsamt gehen bzw. einen Job finden (Alex weiss schon was sie erwartet), Versicherungen, Arzt (diesmal nicht fuer Impfungen, sondern zur grossen Generalueberpruefung)&#8230; Nach all diesen Dingen muessen und wollen wir wieder zu einem geregelten Alltag finden, so schwer uns das am Anfang fallen wird. Fest steht aber jetzt schon, es war die genialste Reise und Zeit unseres Lebens, die mehr ein Abenteuer war als ein sehr langer Urlaub.</p>
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		<title>Kaffeefahrt durchs Bolaven-Plateau und rollende Hochbetten nach Vientiane</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 06:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Laos]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Pakse, einer gemuetlichen Stadt im Sueden von Laos, machen wir eine Tee- und Kaffeetour durch das Bolaven-Plateau. Leider haben wir totales Pech mit dem Wetter, es regnet wieder in Stroemen. Nebelschwaden verdecken uns ausserdem die Sicht auf den hoechsten Wasserfall in Laos. Aber egal, die Tour ist trotzdem sehr interessant, denn unser Guide erzaehlt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9406&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9415&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Daniel mit Teeplantagen-Besitzer" title="Daniel mit Teeplantagen-Besitzer" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>Von Pakse, einer gemuetlichen Stadt im Sueden von Laos, machen wir eine Tee- und Kaffeetour durch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bolaven-Plateau" target="_blank" title="Bolaven-Plateu">Bolaven-Plateau</a>. Leider haben wir totales Pech mit dem Wetter, es regnet wieder in Stroemen. Nebelschwaden verdecken uns ausserdem die Sicht auf den hoechsten Wasserfall in Laos. Aber egal, die Tour ist trotzdem sehr interessant, denn unser Guide erzaehlt uns viel ueber die verschiedenen Kaffeesorten und die Unterschiede zwischen den Teesorten und Herstellungsverfahren. Fuer gruenen Tee werden nur die ersten drei Blaetter der Teepflanze gepflueckt, waehrend fuer den schwarzen Tee die ersten vier Blaetter gerupft werden. Das vierte Blatt ist praktisch fuer die Bitterkeit des schwarzen Tees verantwortlich! Genug der Theorie. Der laotische Kaffee ist wirklich extrem lecker. Er ist tiefschwarz und dickfluessig, eine Wohltat nach all dem Nescafe der letzten Monate!</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9406&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9451&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="im VIP Sleeper-Bus" title="im VIP Sleeper-Bus" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>Von Pakse fahren wir mit einem &#8220;VIP-Sleeper-Bus&#8221; 700km Richtung Norden in die Hauptstadt von Laos, nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vientiane" target="_blank" title="Vientiane">Vientiane</a>. Es ist unser erster Nachtbus seit Suedamerika, aber er ist so anders, als alles was wir bisher erlebt haben. Der Bus wurde komplett ausgeschlachtet und Hochbetten wie in Jugendherbergen installiert. Wir haben leider das Pech, unten zu liegen. Neben uns stinkende Schuhe und noch schlimmer: Zwei stinkende Hollaender, die zwei Tage wandern waren und seitdem nicht geduscht haben. Auch wenn es schlimmer riecht als schlechter Gouda, wir haben Spass mit den Zwei! Mit unseren Decken bauen wir jedenfalls vor dem Schlafen-gehen eine Schutzwand um unser Bettchen.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9406&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9457&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Sonnenuntergang in Vientiane" title="Sonnenuntergang in Vientiane" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>In Vientiane verbringen wir sehr relaxte Tage. Sightseeing faellt aus, dafuer lassen wir uns massieren und wandern von einem klimatisierten Cafe zum Naechsten, denn draussen regnet es in diesen Tagen nicht, dafuer ist es mindestens 40 Grad heiss. Wie ist das Wetter eigentlich in Deutschland? <img src='http://www.koelsche-op-jueck.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> In einer Woche werden wir es ja selber wissen. Auch wenn ihr es nicht glauben werdet, aber wir freuen uns auf frische und kalte Luft und den Herbst!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gestrandet auf den “Four Thousand Islands” in Laos</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 06:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Laos]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Grenzuebergang nach Laos ist sehr relaxt. Irgendwo mitten im Wald steht ein kleines Haeuschen mit Schranke (Ausreise Kambodscha), einige hundert Meter weiter wieder ein kleines Haeuschen, ebenfalls mit Schranke (Einreise Laos). Dazwischen steuerfreie Zone, aber ohne Casinos. Bei beiden Grenzposten muessen wir dem grinsenden Beamten eine Dollarnote dem Reisepass beifuegen, eine &#8220;Stempelgebuehr&#8221;, wie es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9349"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9346&amp;g2_GALLERYSID=514a19cc20eca2a228b90b8479a67946" alt="Inoffizielle Bearbeitungsgebuehr :-)" title="Inoffizielle Bearbeitungsgebuehr :-)" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>Der Grenzuebergang nach Laos ist sehr relaxt. Irgendwo mitten im Wald steht ein kleines Haeuschen mit Schranke (Ausreise Kambodscha), einige hundert Meter weiter wieder ein kleines Haeuschen, ebenfalls mit Schranke (Einreise Laos). Dazwischen steuerfreie Zone, aber ohne Casinos. Bei beiden Grenzposten muessen wir dem grinsenden Beamten eine Dollarnote dem Reisepass beifuegen, eine &#8220;Stempelgebuehr&#8221;, wie es so schoen heisst. Die ist nicht wirklich offiziell, die Familie des Grenzbeamten freut es aber sicherlich!</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9349"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9393&amp;g2_GALLERYSID=7a5115844fa9e63e2f720e0fe052bec4" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>Kurz hinter der Grenze liegen die &#8220;Four Thousand Islands&#8221; mitten im Mekong. Der 4.350 km lange Fluss hat hier mit 14 km Ausdehnung seine breiteste Stelle mit tausenden von kleinen Inseln mittendrin. Auf eine von diesen, Don Khon, lassen wir uns mit einem Longboat bringen. Wir finden einen wunderschoenen Bungalow direkt am Mekong, von dem wir eine schoene Aussicht auf eine alte Eisenbahnbruecke haben (ein Ueberbleibsel der Franzosen). Aus einer geplanten Nacht werden am Ende drei, so relaxt ist das Haengematten-Liegen auf unserem Balkon, der ueber dem Mekong gebaut ist. Strom gibt ist hier nur zwischen 18 und 22 Uhr, wenn die Generatoren auf der Insel angeschmissen werden. Die Einheimischen baden und waschen (auch ihre Zaehne) im Mekong, waehrend wir das in Behaeltern gesammelte Regenwasser zum Duschen benutzen &#8220;duerfen&#8221;. Davon gibt es zur Zeit zum Glueck ausreichend, denn es ist Regenzeit. Alles ist wunderbar gruen und blueht, nur das Radfahren quer ueber die Insel im tiefen Matsch ist anstrengend und eine ziemliche Sauerei, zumal uns die Ketten mindestens 20 Mal abspringen. Irgendwann haben wir es satt und schieben die Raeder im stroemenden Regen zurueck!</p>
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		<title>Traurige Vergangenheit in Phnom Penh und ein langer Weg nach Laos</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 10:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>

		<category><![CDATA[Laos]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Battambang nach Phnom Penh (Hauptstadt Kambodscha) sind es 280km, die wir rein theoretisch mit einem Zug fahren koennten. Unsere Guides in Battambang erzaehlen uns, dass der Zug auf denselben Gleisen wie unser Bambootrain fahren wuerde (die Bambootrains werden dann von den Schienen gehoben). Im gluecklichsten Fall aller Faelle braucht der Zug &#8220;nur&#8221; 14 Stunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Battambang nach Phnom Penh (Hauptstadt Kambodscha) sind es 280km, die wir rein theoretisch mit einem Zug fahren koennten. Unsere Guides in Battambang erzaehlen uns, dass der Zug auf denselben Gleisen wie unser Bambootrain fahren wuerde (die Bambootrains werden dann von den Schienen gehoben). Im gluecklichsten Fall aller Faelle braucht der Zug &#8220;nur&#8221; 14 Stunden (20km/h!!). Nicht verwunderlich, so schlecht wie die Schienen sind. Also entscheiden wir uns fuer einen 6-Stunden Bus nach Phnom Penh; weniger spektakulaer, aber genauso anstrengend, denn wir werden mit der kambodschanischen Hitparade beschallt.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9301"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9312&amp;g2_GALLERYSID=514a19cc20eca2a228b90b8479a67946" alt="S-21" title="S-21" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>In Phnom Penh setzen wir uns mit der tragischen Geschichte Kambodschas auseinander. 2.000.000 Kambodschaner wurden im Buergerkrieg von 1975-79 von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Khmer_Rouge" title="Khmer Rouge" target="_blank">Khmer Rouge</a> (Rote Khmer) getoetet; ein Viertel der Bevoelkerung! Wie grausam potenzielle Parteigegner (Politiker, Lehrer, Aerzte und andere Intellektuelle, wozu die Khmer Rouge auch Menschen mit Brille zaehlte) umgebracht wurden, sehen wir auf den &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Killing_Fields" title="Killing Fields" target="_blank">Killing Fields</a>&#8221; und im &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tuol-Sleng-Museum" title="S-21" target="_blank">S-21</a>&#8220;. Letzteres ist eine ehemalige Schule, die als Gefaengnis umfunktioniert wurde, in dem Informationen aus den Menschen unter Folter herausgepresst wurde, bevor sie auf den Killing Fields hingerichtet wurden. Fast nie mit einer Kanonenkugel, die waren der Khmer Rouge zu teuer, sondern mit Schaufel oder Hammer wurde der Schaedel zertruemmert oder die Opfer sogar lebendig begraben. Die Geschichte ist erschuetternd, vorallem, weil heute viele Verantwortliche bekannt sind und noch immer in Freiheit leben oder sogar in der Politik taetig sind!</p>
<p>In Phnom Penh bleiben wir vier Tage, weil wir auf unser Visum fuer Laos warten muessen. Zur Stadt ist sonst nicht viel zu sagen, ausser, dass es hier sehr viele sehr reiche Menschen gibt, was ueberhaupt nicht ins Bild des sonst ziemlich armen Kambodschas passt. Korruption faengt hier beim Tuk-Tuk Fahrer an und hoert beim hochrangigen Politikern auf.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9301"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9340&amp;g2_GALLERYSID=514a19cc20eca2a228b90b8479a67946" alt="Reifenwechsel" title="Reifenwechsel" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>Der lange Weg zur Grenze nach Laos fuehrt am Mekong entlang. Der neu geteerten Strasse sind wir dankbar, auch wenn sie nicht so recht ins Landschaftsbild passt. Stundenlang begegnet uns kein Auto, nur Kuehe und Wasserbueffel ueberqueren die Strasse. Unserem schrottreifen Bus, in dem wir waehrend der gesamten Fahrzeit die einzigen Gaeste sind, wird unterwegs schnell ein platter Reifen gewechselt. Der &#8220;neue&#8221; Reifen ist ebenfalls total abgefahren, aber immerhin aufgepumpt! Unterwegs nach Laos machen wir fuer eine Nacht in Kratie Pause. Kratie liegt direkt am Mekong, und bei einer Bootstour koennen wir vom Aussterben bedrohte Suesswasser-Delphine sehen, die sich uns leider nicht wie Flipper praesentieren.</p>
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		<title>Kambodschanische Fortbewegungsmittel</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 06:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgens um 6 werden wir bei stroemenden Regen auf einem Pick-up (!) zum Hafen gebracht, trotz einer Plane ueber uns werden wir pitsche-patsche nass. Unser versprochenes Speedboot von Siem Reap nach Battambang entpuppt sich dann als schrottreife Nussschale. Wegen dem starken Regen und herunterhaengenden Planen (es gibt keine Fenster) koennen wir zunaechst nichts von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9064"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9300&amp;g2_GALLERYSID=514a19cc20eca2a228b90b8479a67946" alt="Alex unter Plane" title="Alex unter Plane" class="g2image_float_left" width="150" height="112" /></a>Morgens um 6 werden wir bei stroemenden Regen auf einem Pick-up (!) zum Hafen gebracht, trotz einer Plane ueber uns werden wir pitsche-patsche nass. Unser versprochenes Speedboot von Siem Reap nach Battambang entpuppt sich dann als schrottreife Nussschale. Wegen dem starken Regen und herunterhaengenden Planen (es gibt keine Fenster) koennen wir zunaechst nichts von der schoenen Umgebung sehen. Spaeter hoert der Regen aber auf und wir sehen endlich die Floating Villages und deren Bewohner, an denen wir die ganze Zeit schon vorbei getuckert sind.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9065"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9108&amp;g2_GALLERYSID=514a19cc20eca2a228b90b8479a67946" alt="Reisnudelfabrik" title="Reisnudelfabrik" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Battambang" title="Battambang" target="_blank">Battambang</a> fahren wir mit zwei Guides zu den &#8221;Killing Caves&#8221;, in denen waehrend des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Khmer" title="Rote Khmer" target="_blank">Khmer Rouge</a>-Regimes in den 70igern tausende Kambodschaner auf brutalste Weise umgebracht wurden. Unsere Guides zeigen uns aber auch die schoene Seite von Kambodscha: Reisfelder, Tempel, eine familien-gefuehrte &#8220;Reisnudelfabrik&#8221; und den &#8220;Bamboo-Train&#8221;, auf dem wir selber mitfahren. Die Einheimischen benutzen ihn als Transport- und Fortbewegungsmittel zwischen den Doerfern. Ein wenig komplizierter wird es, wenn Gegenverkehr kommt (es gibt nur ein Gleis), denn dann wird einer der beiden Bamboo-Trains abgebaut und von den Gleisen gehoben, so dass der Andere passieren kann. Wir haben jedenfalls richtig Spass!</p>
<p><strong>Bambootrain in Battambang:</strong></p>
<p><embed src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=8358775200637663162&amp;hl=en&amp;fs=true" id="VideoPlayback" style="width: 400px; height: 326px" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash"></embed></p>
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		<title>Angkor, Wat?!</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 05:32:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind bei den Tempeln von Angkor in Kambodscha angekommen, mit dem groessten religioesen Gebaeude der Welt: Angkor Wat! Hunderte Tempelanlagen aus dem alten Khmer-Reich stehen hier auf einem riesigen Gebiet im Dschnungel verteilt. Zu einer Zeit als London gerade 50.000 Einwohner hatte, lebten hier ueber 1.000.000 Menschen. Seit dem Untergang des Khmer Reiches im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9066"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9218&amp;g2_GALLERYSID=514a19cc20eca2a228b90b8479a67946" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>Wir sind bei den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angkor" title="Angkor" target="_blank">Tempeln von Angkor</a> in Kambodscha angekommen, mit dem groessten religioesen Gebaeude der Welt: Angkor Wat! Hunderte Tempelanlagen aus dem alten Khmer-Reich stehen hier auf einem riesigen Gebiet im Dschnungel verteilt. Zu einer Zeit als London gerade 50.000 Einwohner hatte, lebten hier ueber 1.000.000 Menschen. Seit dem Untergang des Khmer Reiches im 15. Jhdt. sind die Tempel der Natur ueberlassen worden und der Dschungel ueberwucherte bis zur Wiederentdeckung alles.</p>
<p>An drei Tagen fahren wir von Siem Reap aus, der Stadt vor den Toren Angkors, mit einem Tuk-Tuk (Motorrad incl. Fahrer plus einer kleinen Kutsche hinten dran) von Tempel zu Tempel. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angkor_Wat" title="Angkor Wat" target="_blank">Angkor Wat</a> ist die Mutter aller Tempel und wirklich gigantisch gross.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9066"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9236&amp;g2_GALLERYSID=514a19cc20eca2a228b90b8479a67946" alt="Im Bayon-Tempel" title="Im Bayon-Tempel" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bayon" title="Bayon" target="_blank">Bayon-Tempel</a> kommen wir uns staendig beobachtet vor. Ueber 200 aus Stein gemeisselte Gesichter schauen von den Tuermen des Tempels auf uns hinab. Hier treffen wir auch drei junge Moenche, die heute ihren freien Tag haben. Ansonsten studieren sie die Buddha-Lehre von 1 Uhr nachts bis nachmittags um vier im Tempel!</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9066"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9244&amp;g2_GALLERYSID=514a19cc20eca2a228b90b8479a67946" alt="Unser Lieblings-Tempel" title="Unser Lieblings-Tempel" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>Der fuer uns mystischste Ort in Angkor ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ta_Prohm" title="Ta Prohm" target="_blank">Ta Prohm Tempel</a>, der vom Dschungel nicht ganz befreit wurde. Riesige Baeume wachsen auf den Tempeln und die Wurzeln schlingen sich an den Mauern herunter, alles ist verwuchert und miteinander verwachsen. Hier wurden auch einige Szenen fuer den ersten Tomb Raider Film gedreht. Abends im Hotel schauen wir uns mit einem kanadischen Paaerchen den Film an und stehen am naechsten Morgen selbst an den Drehorten.</p>
<p>Wir schauen uns dutzende andere Tempel an. Jeder ist anders und hat seine eigenen Besonderheiten. Nach drei Tagen haben wir viel gesehen, aber man koennte hier Wochen verbringen, so riesig ist das Gebiet.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=9066"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9284&amp;g2_GALLERYSID=514a19cc20eca2a228b90b8479a67946" alt="Alex kauft Armbaender" title="Alex kauft Armbaender" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>Unterwegs werden wir staendig von kleinen Kindern angebettelt, um Armbaender, Postkarten und kopierte Buecher zu kaufen. Einige Male lassen wir uns breit schlagen, denn von dem Geld wird oftmals die ganze Familie ernaehrt. Zur Schule gehen die Kinder leider nicht, weil die Familien das Geld dafuer nicht haben und auf die wenigen Dollar von den Kindern angewiesen sind.</p>
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		<title>Nationalfeiertag in Kuala Lumpur, Tumulte und Freu(n)de in Bangkok</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 14:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>

		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

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		<description><![CDATA[Zufaelligerweise kommen wir am Nationalfeiertag der Malaysier in Kuala Lumpur an. Das Feuerwerk verschlafen wir aber, weil wir k.o. aus dem Dschungel ankommen und direkt totmuede ins Bett fallen. Dafuer schauen wir uns am naechsten Tag die Petronas Towers an. Die beiden Tuerme aus Stahl und Glas sind gigantisch, und vorallem bei Nacht sehr beeindruckend. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8941"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8954&amp;g2_GALLERYSID=e24d000192714618afab9887fee78463" class="g2image_float_left" width="100" height="150" /></a>Zufaelligerweise kommen wir am Nationalfeiertag der Malaysier in Kuala Lumpur an. Das Feuerwerk verschlafen wir aber, weil wir k.o. aus dem Dschungel ankommen und direkt totmuede ins Bett fallen. Dafuer schauen wir uns am naechsten Tag die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Petronas_Towers" target="_blank" title="Petronas Towers">Petronas Towers</a> an. Die beiden Tuerme aus Stahl und Glas sind gigantisch, und vorallem bei Nacht sehr beeindruckend. Fuer die Besichtigung der beruehmten Bruecke, die die beiden Tuerme miteinander verbindet, muessen wir frueh anstehen, um einen der begehrten Gratis-Plaetze zu ergattern. Die Sicht auf die Stadt ist aber aus dem 421 Meter hohe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menara_KL" target="_blank" title="KL Tower">Menara Kuala Lumpur Tower</a> besser, wo es ausserdem das hoechste Mc D. der Welt gibt!</p>
<p>Von Kuala Lumpur fliegen wir nach Bangkok, wo nach deutscher Presse Ausnahemzustand herrscht, was wir zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht wissen. An einem Tag gibt es zwischen den beiden politschen Lagern tatsaechlich eine Strassenschlacht mit einem Toten und vielen Verletzten als Folge, doch seit zwei Tagen hat sich die Lage im Regierungsviertel wieder beruhigt. Als wir in Bangkok ankommen, wundern wir uns noch, warum viele Leute in gelben T-Shirts rumlaufen, einige wenige in Roten. Zuerst denken wir an einen grossen Vereins- oder Schulausflug, bis wir erfahren, dass die &#8220;Gelben&#8221; Regierungsgegner sind und die &#8220;Roten&#8221; Sympathisanten der Regierung. In den naechsten Tagen werden wir also kein gelb oder rot tragen!</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8975"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9049&amp;g2_GALLERYSID=514a19cc20eca2a228b90b8479a67946" alt="Alex erwischt!" title="Alex erwischt!" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>In Bangkok ueberbruecken wir zu Alex Freude und Daniels Leidwesen die ersten Tage mit Extrem-Shopping. Die gigantischen eisgekuehlten Einkaufszentren sind aber auch die einzigen Orte, in denen man sich laenger aufhalten kann. Das Wetter ist wie in Malaysia schon extrem schwuel und drueckend. &#8220;Birkenstueck&#8221;, &#8220;Adidos&#8221; und &#8220;Gucci Amani&#8221; sind hier die gaengigen Marken <img src='http://www.koelsche-op-jueck.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8975"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=9055&amp;g2_GALLERYSID=514a19cc20eca2a228b90b8479a67946" alt="Freunde aus der Heimat!" title="Freunde aus der Heimat!" class="g2image_float_left" width="150" height="112" /></a>Die Freude bei uns ist gross, als wir fuer einen Abend Freunde in Bangkok treffen. Mit Simone, Daniels alte Lieblingsschulfreundin <img src='http://www.koelsche-op-jueck.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> , und Florian, ihrem jetzigem Lieblingsfreund, gehen wir abends in einem schicken Restaurant hoch ueber den Daechern Bangkoks essen. Die Bar auf dem Dach des Restaurants ist dann nicht ganz schwindelfrei (72. Stock!), und wir trinken zusammen unser letztes Bier lieber im Hostel. Am naechsten Tag muessen die Beiden schon wieder weg, der Beamten- bzw. Angestellen-Jahresurlaub gibt nicht mehr her.</p>
<p>Fast eine Woche sind wir nun in Bangkok. Nicht ganz unschuldig ist unser <a href="http://refillnow.co.th/" target="_blank" title="Refill Now">Hostel</a>, in dem wir uns auch wegen dem netten Besitzer pudelwohl fuehlen. Ab morgen wollen wir fuer die naechsten drei Wochen Kambodscha und Laos bereisen, bevor wir wieder zurueck nach Bangkok fuer den Weiterflug nach Hongkong muessen.</p>
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		<title>Unser Dschungelcamp</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 06:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind im Taman Negara Regenwald im Malaysia, das aelteste Waldgebiet der Erde. Seit 130 Millionen Jahren waechst hier Regenwald, ein richtiger Ururwald. Auch wenn die Malaysier in der Vergangenheit nicht ziemperlich waren, was die Abholzung ihres Regenwaldes betrifft, geht es in diesem Nationalpark noch urspruenglich zu.
Mit dem &#8220;Jungle-Train&#8221; fahren wir von Singapur aus nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taman_Negara" title="Taman Negara" target="_blank">Taman Negara</a> Regenwald im Malaysia, das aelteste Waldgebiet der Erde. Seit 130 Millionen Jahren waechst hier Regenwald, ein richtiger Ururwald. Auch wenn die Malaysier in der Vergangenheit nicht ziemperlich waren, was die Abholzung ihres Regenwaldes betrifft, geht es in diesem Nationalpark noch urspruenglich zu.</p>
<p>Mit dem &#8220;Jungle-Train&#8221; fahren wir von Singapur aus nach Jerantut in Malaysia, dem Ausgangsort zum Taman Negara. Von dort gehts mit einem schmalen &#8220;Longboat&#8221; auf einem breiten braunen Fluss drei Stunden flussaufwaerts tief in den Dschungel hinein. Unterwegs sehen wir links und rechts am Ufer viele wilde Wasserbueffel. In Kuala Tahan, dem einzigen Dorf im Park (abgesehen von einigen Nomaden-Doerfer der Ureinwohner), muessen wir Eintritt und eine &#8220;Photographic Licence&#8221; bezahlen. Letztere kostet das 5-fache vom Eintrittspreis, aber trotzdem nur einen Euro umgerechnet. Fuer vier Naechte ist eine einfache Huette unsere Unterkunft, und in den Baeumen davor tummeln sich oft Aeffchen und Hornbills (aehnlich wie Tukane, mit einem riesigen bunten Schnabel).</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8838"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8912&amp;g2_GALLERYSID=2f9e3400f47562e1c5e759de70a8c604" alt="zu spaet gemerkt!" title="zu spaet gemerkt!" class="g2image_float_left" width="100" height="150" /></a>Die Tage sind extrem schwuel mit 99% Luftfeuchtigkeit. Nach nur zehn Minuten wandern im Dschungel sind wir klitschnass geschwitzt, wir fuehlen uns wie in der Sauna. Am ersten Tag laufen wir noch ahnungslos mit unseren Trekking-Sandalen rum, ohne zu merken, dass wir &#8220;angezapft&#8221; werden. Erst als Blut in Rinnsaelen fliesst, sehen wir die kleinen bzw. mittlerweile grossen Blutsauger! Mit Desinfektionsspray besprueht lassen sie freiwillig los, doch kaum ist der eine Fuss wurmfrei, saugen an dem Anderen schon wieder fuenf Neue. Wir koennen kaum glauben, wie schnell und unbemerkt sie angekrochen kommen. Selbst mit Wanderschuhen und dicken Socken sind wir in den naechsten Tagen nicht vor ihnen sicher. Nachts ist es im Dschungel so extrem laut, dass manchmal selbst Oropax nicht helfen. Jede Nacht haben wir ein Symphonie-Konzert von Zikaden, Froeschen, Affen, Wildschweine und andere Laute von unbekannten Tieren.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8838"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8852&amp;g2_GALLERYSID=2f9e3400f47562e1c5e759de70a8c604" alt="Canopy-Walk" title="Canopy-Walk" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>Ansonsten wandern wir tagsueber im Dschungel umher. Der &#8220;Canopy-Walk&#8221; hier (Haengebruecken von Baum zu Baum) ist angeblich der laengste der Welt und bei Schwindel-erregenden 40 Meter Hoehe wackelt die ganze Konstruktion. Bei einem Fluss, den wir ueberqueren muessen, gibts leider keine Haengebruecke, nur ein Seil im Wasser zum Festhalten. Also Schuhe, Socken und Hose aus, Augen zu und durchmarschiert! Auch wenn wir nicht sehen, wo wir eigentlich hintreten, denn das Wasser ist dunkel braun, tut die Abkuehlung am Ende gut!</p>
<p><strong>Fahrt auf einem &#8220;Longboat&#8221; im Dschungel:</strong><br />
<embed src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=-1380632483038615151&amp;hl=en&amp;fs=true" id="VideoPlayback" style="width: 400px; height: 326px" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash"></embed></p>
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		<title>In Singapur - und wieder auf der Nordhalbkugel</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 02:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Singapur]]></category>

		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir im Flieger von Jakarta nach Singapur sitzen und beim blaettern im Airline-Magazin eine Weltkarte entdecken, faellt uns auf, dass wir seit Beginn unserer Reise vor 11 Monaten nur auf der Suedhalbkugel gereist sind (abgesehen von einem Tag in Ecuador auf dem Aequator). Singapur liegt also wieder auf der Nordhalbkugel, wir naehern uns langsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir im Flieger von Jakarta nach Singapur sitzen und beim blaettern im Airline-Magazin eine Weltkarte entdecken, faellt uns auf, dass wir seit Beginn unserer Reise vor 11 Monaten nur auf der Suedhalbkugel gereist sind (abgesehen von einem Tag in Ecuador auf dem Aequator). Singapur liegt also wieder auf der Nordhalbkugel, wir naehern uns langsam der Heimat <img src='http://www.koelsche-op-jueck.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Und der Abfluss dreht sich nun wieder rechts herum!</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8783"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8833&amp;g2_GALLERYSID=2f9e3400f47562e1c5e759de70a8c604" alt="Singapur Skyline" title="Singapur Skyline" class="g2image_float_left" width="150" height="100" /></a>In Singapur bleiben wir vier Tage zum Sightseeing. Immer wieder regnet es in Stroemen, aber das haelt uns nicht von &#8220;Little India&#8221;, Chinatown, Singapore Bird Park und Sentosa Island ab. Die Stadt ist sehr sauber und hoch modern, was wir in beiderlei Hinsicht gar nicht mehr gewohnt sind. Man kann seelenruhig durch die Strassen gehen, ohne staendig von der Seite angesprochen zu werden (&#8221;Taxi, Mister?&#8221;, &#8220;Give you good price, ok!&#8221;). Auch muessen wir hier nicht mehr um die Preise faelschen, denn in Indonesien haben wir immer pauschal ein Vielfaches vom eigentlichen Preis genannt bekommen.</p>
<p>Nach 4 Tagen Grossstadt fahren wir mit dem &#8220;Jungle-Train&#8221; ueber die Grenze nach Malaysia, wo wir einige Tage tief im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taman_Negara" title="Taman Negara" target="_blank">Taman Negara</a> Dschungel verbringen wollen.</p>
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		<title>Grosse Tempel und ein brodelnder Vulkan auf Java</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 05:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach &#8220;Bromo&#8221; fahren wir mit unserer franzoesischen Begleitung 400km weiter nach Yogyakarta auf Java. Nach 11 Stunden Fahrt dorthin wissen wir dann auch, warum Java die bevoelkerungsdichteste Insel der Welt ist. Auf der gesamten Strecke haben wir nie das Gefuehl, die Stadt (irgendeine!) zu verlassen. Nie wird es laendlich, ueberall Menschen, Autos, Mofas, Smog und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach &#8220;Bromo&#8221; fahren wir mit unserer franzoesischen Begleitung 400km weiter nach Yogyakarta auf Java. Nach 11 Stunden Fahrt dorthin wissen wir dann auch, warum Java die bevoelkerungsdichteste Insel der Welt ist. Auf der gesamten Strecke haben wir nie das Gefuehl, die Stadt (irgendeine!) zu verlassen. Nie wird es laendlich, ueberall Menschen, Autos, Mofas, Smog und Laerm.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8711"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8736&amp;g2_GALLERYSID=2fa78f82feaf2922eef1b4d41ec63fa9" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>In Yogyakarte bleiben wir sechs Tage, denn von hieraus gibt es drumherum viel zu sehen. Wir besichtigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prambanan" target="_blank" title="Prambanan">Prambanan</a>, den groessten hinduistischen Tempel in Indonesien und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Borobudur" target="_blank" title="Borobudur">Borobudur</a>, einer der groessten buddhistischen Tempelanlagen in Sued-Ost Asien. Beide Tempelanlagen sind sehr beeindruckend, im Gegensatz zu den hunderten Verkaufsstaenden vor den Eingaengen bzw. nach den Ausgaengen. Wir finden kaum raus aus dem riesigen Labyrinth, was mit Sicherheit aber auch gewollt ist.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8679"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8708&amp;g2_GALLERYSID=b846d61130508fee0cd87ba8b10859a1" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Daniel besorgt sich in Yogyakarta ausserdem einen Guide, um den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gunung_Merapi" target="_blank" title="Gunung Merapi">Gunung Merapi</a> zu besteigen, einen der aktivsten und gefaehrlichsten Vulkan der Welt. Um 22 Uhr gehts mit einem Bus nach Selo, ein Dorf welches gefaehrlich nahe am Fusse des Vulkans liegt. Um 1 Uhr nachts geht dann der sehr anstrengende Aufstieg mit ueber 1400 Hoehenmeter auf den Gipfel los. Oben qualmt der ganze Vulkan, ueberall stinkt es nach Schwefel und der Guide kocht Teewasser auf den heissen Lavasteinen.</p>
<p><strong>Rundumblick auf dem Gurung Merapi:</strong></p>
<p><embed src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=7063088400756433688&amp;hl=en&amp;fs=true" allowfullscreen="true" style="width: 400px; height: 326px" id="VideoPlayback"></embed>In Yogyakarta muessen wir uns leider von unserer franzoesischen Family verabschieden. Mit einem Nachtzug fahren wir 600km weiter nach Jakarta, der knapp 10 Millionen Hauptstadt Indonesiens. Hier gibt es nicht viel zu sehen, was nicht nur an dem Smog liegt, und zum Glueck fliegen wir von hier am naechsten Tag nach Singapore.</p>
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		<title>Bang Boom “Bromo”</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 10:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Bali aus machen wir uns auf den Weg nach Java, mit 124 Millionen Bewohnern die bevoelkerungsreichste Insel der Welt (Indonesien hat insgesamt ueber 17.000 Inseln!). Auf der diesmal kurzen Faehrueberfahrt lernen wir Estelle und Christoph aus Frankreich kennen, die mit ihrem 20 Monaten alten Baby reisen. &#8220;Luna&#8221; zieht alle Indonesier auf Java magisch an; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Bali aus machen wir uns auf den Weg nach Java, mit 124 Millionen Bewohnern die bevoelkerungsreichste Insel der Welt (Indonesien hat insgesamt ueber 17.000 Inseln!). Auf der diesmal kurzen Faehrueberfahrt lernen wir Estelle und Christoph aus Frankreich kennen, die mit ihrem 20 Monaten alten Baby reisen. &#8220;Luna&#8221; zieht alle Indonesier auf Java magisch an; mit ihrer weissen Haut, blonden Haaren und blauen Augen ist sie hier etwas ganz Besonderes und alle wollen sie beruehren.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8643"><img width="150" src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8674&amp;g2_GALLERYSID=b846d61130508fee0cd87ba8b10859a1" height="100" class="g2image_float_left" /></a>Mit den Dreien ist unser erstes gemeinsames Ziel der Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark, eine aktive Vulkanlandschaft und eine der beeindruckendsten Orte in Indonesien. Als wir dort nachts nach einer langen und wilden Fahrt ankommen, sehen wir davon noch nichts, nur die Luft ist hier auf ueber 2300m etwas duenner. Erst am naechsten Morgen, als wir ueber den Kraterrand sehen koennen, ist die Aussicht total ueberwaeltigend. Der Tengger-Krater erstreckt sich ueber 10km Durchmesser, im Tal liegt eine Nebelschicht und der Schwefel-qualmende <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mount_Bromo" title="Mount Bromo">Gunung Bromo</a> schaut ueber der Wolkendecke heraus. Im Hintergrund qualmt der Gunung Semeru, der hoechste und aktivste Vulkan auf Java. Alle 20 Minuten stoesst er eine riesige schwarze Aschewolke aus.</p>
<p>Wir wandern durch den riesigen Tengger-Krater zum &#8220;Bromo&#8221;, und weil Alex dort vermutlich zu viel Schwefel einatmet, hat sie in der naechsten Nacht eine starke Migraene-Atacke. Am Bromo selbst verkaufen geschaeftstuechtige Indonesier Blumenstraeusse, die man in den Schlund des Vulkans schmeissen soll, was natuerlich Glueck bringt. Wir wundern uns anfangs noch, warum die Blumen alle grau sind und die Straeusse so vergammelt aussehen, bis wir einen lebensmueden Verkaeufer in den Vulkan klettern sehen, um die runtergeworfenen Straeusse wieder einzusammeln! Oben wieder gluecklich angekommen, wird die Asche abgeschuettelt, und die Straeusse wieder zum Verkauf angeboten. Sonst wird hier leider nichts recycelt!</p>
<p><strong>Am Kraterrand vom Mount Bromo</strong> (und die Auswirkungen des Schwefels auf Alex):<br />
<embed allowfullscreen="true" src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=5991638217443064569&amp;hl=en&amp;fs=true" style="width: 400px; height: 326px" id="VideoPlayback"></embed></p>
<p>Daniel macht sich dann nachts um 3 Uhr alleine auf den Weg, um von einem hoeher gelegenen Aussichtspunkt am Tengger-Krater den Sonnenaufgang zu sehen, was mit den qualmenden Vulkanen wirklich atemberaubend aussieht.</p>
<p><strong>PS: Unsere australische Handy-Nummer funktioniert in Asien nicht mehr!</strong></p>
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		<title>Es gibt Reis, Baby</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 13:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>

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		<description><![CDATA[Jan und Marco treffen wir zufaellig frueher auf der Faehre von Lombok nach Bali wieder. Zusammen erleben wir eine chaotische Ueberfahrt auf einer Faehre, die in Deutschland mit einer 1000-Punkte-Maengelliste nie den TUEV bestehen wuerde! Der Wellengang ist so stark, dass wir bei jeder Welle denken, die Faehre bricht gleich auseinander. Viele Einheimische werden seekrank, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jan und Marco treffen wir zufaellig frueher auf der Faehre von Lombok nach Bali wieder. Zusammen erleben wir eine chaotische Ueberfahrt auf einer Faehre, die in Deutschland mit einer 1000-Punkte-Maengelliste nie den TUEV bestehen wuerde! Der Wellengang ist so stark, dass wir bei jeder Welle denken, die Faehre bricht gleich auseinander. Viele Einheimische werden seekrank, und die ohnehin schon schlimmen Toiletten werden in Folge dessen unbenutzbar (auch Alex muss wieder leiden). Als wir am Hafen in Bali ankommen, stehen wir stundenlang mit anderen Schiffen in einer &#8220;Warteschlange&#8221; auf dem Meer, weil es leider nur einen Anlegesteg gibt. Das Schlimmste passiert aber, als unsere Faehre gerade anlegt, und wir aussteigen wollen. Wir muessen im Bug zwischen LKW&#8217;s und Bussen mit laufenden Motoren warten, bis die Klappe aufgeht. Es gibt absolut keine Luftzufuhr und zurueck aufs Deck ist auch unmoeglich, weil der enge Gang nach oben mit anderen Leuten versperrt ist. Nach endlos langen 15 Minuten geht endlich die Klappe auf und wir koennen nach Luft schnappen!</p>
<p>Mit fuenf Stunden Verspaetung kommen wir nachts wieder in Kuta an, wo wir zusammen Marcos und Jans Rucksaecke packen, die netterweise von uns  &#8220;unnoetiges&#8221; Gepaeck mitnehmen (Zelt, Kocher, Schlafsaecke usw.). Am naechsten Morgen muessen wir uns leider verabschieden, aber diesmal nur fuer zwei Monate. <img src='http://www.koelsche-op-jueck.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8575"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8592&amp;g2_GALLERYSID=d1ce475475b67369e485217489959c1c" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Aus dem extrem touristischen Kuta machen wir uns auf den Weg ins ebenfalls touristische, aber dennoch gemuetlichere Ubud. Hier kommen wir bei einer Familie unter. Wir mieten uns wieder einen Roller, unser eigentliches Ziel, ein beruehmter Tempel, verpassen wir nur knapp. Auf der Karte sieht alles so einfach aus, 3-4 mal abbiegen und schon sollten wir da sein, aber Strassenschilder gibt es hier so haeufig wie Reisfelder in Deutschland. So verfahren wir uns &#8220;ein wenig&#8221;, bis in den Norden von Bali. Wir merken das auch schnell, aber die Gegend und die Reisfelder sind so urspruenglich bzw. schoen, dass wir einfach immer weiterfahren und uns treiben lassen. Einsame Doerfer, winkende Kinder und keine anderen Touris begleiten den Weg.</p>
<p>Nach Ubud fahren nach Lovina hoch in den Norden. Zur Feier des Tages (wir haben heute unseren 1. kirchlichen Hochzeitstag) steigen wir in einem netten Strandbungalow ab, der nicht teurer ist als so mancher einfacher Campingplatz in Australien. Ein deutsch-sprachiger Balinese zeigt uns auf einer Tour das Hinterland, doch sein &#8220;Spaziergang&#8221; entpuppt sich mehr als Flusswanderung. Das Wasser kommt uns aber bei der schwuelen Hitze gerade recht (Alex unfreiwillig, als sie im Fluss ausrutscht!).</p>
<p>Ueber Bali denken wir am Ende so, wie man ueber Mallorca denken koennte. Sehr touristisch, aber einige entlegene Orte sind dann doch sehr schoen.</p>
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		<title>1 neues Abenteuer, 2 alte Freunde, 3 lecker Koelsch</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 12:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich Asien! Unser naechstes und letztes Abenteuer beginnt. Wir landen in Bali und haben uns damit nicht gerade den urspruenglichsten Ort in Indonesien ausgesucht, aber dazu spaeter mehr.
Am Flughafen werden wir herzlich von Marco und Jan empfangen, zwei alte Schulfreunde von Daniel, die kurz vorher selbst erst gelandet sind. Die Freude ist riesig und am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich Asien! Unser naechstes und letztes Abenteuer beginnt. Wir landen in Bali und haben uns damit nicht gerade den urspruenglichsten Ort in Indonesien ausgesucht, aber dazu spaeter mehr.</p>
<p>Am Flughafen werden wir herzlich von Marco und Jan empfangen, zwei alte Schulfreunde von Daniel, die kurz vorher selbst erst gelandet sind. Die Freude ist riesig und am Abend stossen wir am Strand mit drei 0,5er Dosen Gaffel Koelsch an, die wertvollste Fracht der beiden aus Koeln. Das erste echte Koelsch nach zehn Monaten! Daniel weiss schon gar nicht mehr, wie lecker es schmeckt. Zwei Wochen wollen wir mit Marco und Jan verbringen.</p>
<p>Bei der Einreise am Flughafen versucht der Zollbeamte uns uebers Ohr zu hauen. Das Visum kostet 50 US$, aber er macht uns ein freundliches Angebot, dass wir 40 Euro zahlen sollen. Bei einem Umrechnungskurs von ueber 1,5 kramen wir dann doch unsere letzten Dollar-Scheine aus der Tasche.  Marco und Jan werden spaeter beim Geldtauschen betrogen. Vor lauter Nullen auf dem Taschenrechner kommt man hier aber auch schnell durcheinander (150 Euro sind 2.100.000 Rupien). Ok, ab jetzt sind wir wie schon in Suedamerika wieder sensibilisiert!</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8451&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8509&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Einzige Fortbewegungsmittel" title="Einzige Fortbewegungsmittel" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Dass Kuta in Bali sehr touristisch ist, wussten wir eigentlich, aber dass es sooo schlimm ist, haetten wir nicht gedacht. So nehmen wir nach zwei Naechten schon Reiss-Aus und fahren mit einer Tucker-Faehre zu den Gili Islands, drei kleine Inseln neben Lombok. Wir bleiben auf der Groessten, Trawangan. Unsere Unterkunft haben wir bei einer einheimischen Familie, wo vier Generationen unter einem Dach leben. Der Uropa ist &#8220;um die 100&#8243; (das genaue Geburtsdatum weiss man nicht mehr) und das Baby ist ein halbes Jahr alt. Es ist wie auf einem kleinen Bauernhof: ueberall laufen Gaense, Ziegen, Huehner und Haehne rum.  Apropos Haehne, denen wuerden wir am liebsten jeden Morgen um 5 Uhr die Haelse rumdrehen. Wenn einer anfaengt zu kraehen, antworten alle Haehne auf der Insel! Abgesehen von dem Kikeriki und den fuenf muslimischen Gebeten am Tag, die aus Lautsprechern die Insel beschallen, geht es auf der Insel sehr ruhig und gelassen zu. Es gibt keine Autos und Mofas, nur Fahrraeder und kleine Pferdekutschen werden als Transportmittel genutzt. Mehr braucht man hier auch nicht, denn in zwei Stunden laufen wir einmal um die Insel. Abends, wenn mal wieder der Strom ausgefallen ist und wir mit unseren Kerzen auf die Pipibox gehen muessen, und dann auch noch merken muessen, dass kein Wasser laeuft, holen wir in Eimern Wasser aus dem Brunnen, um damit zu spuelen und einmal auch zu duschen.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8451&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8499&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Wiederauftauchen" title="Wiederauftauchen" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Marco, Jan und Daniel machen auf der Insel einen Open Water Tauchschein. Dieser geht ueber vier Tage und Alex droht ein Inselkoller. Aber egal, Daniel sieht die schoensten und buntesten Fische und Korallen. Papa Westers Aquarium sieht &#8220;grau&#8221; dagegen aus <img src='http://www.koelsche-op-jueck.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Die Drei tauchen mit Haien, riesigen Schildkroeten, Octopussen, &#8220;Nemo&#8217;s&#8221;, Moraenen und vielen anderen. Es gefaellt den Jungs so gut, dass sie nach dem Kurs noch zwei Adventure-Tauchgaenge machen, einen Deep-Water Tauchgang auf 30m und ein Wrack-Tauchgang. Marco und Jan beschliessen daraufhin den Advanced Open Water Tauchschein zu machen, doch, um Alex vor dem drohenden Inselkoller zu bewahren, gehen wir beide fuer die drei Tage auf die Insel Lombok. Hier mieten wir uns ein Motorbike und erkunden die Insel. Wir besichtigen viele Tempel, aber am schoensten finden wir die gruen leuchtenden Reisterassen. In laendlichen Gebieten winken uns staendig Kinder zu und laufen uns hinterher. Maedchen sind immer peinlich beruehrt, wenn Daniel sie anlaechelt.</p>
<p>In Bali wollen wir uns wieder mit Marco und Jan treffen, um ein letztes Mal feiern zu gehen, bevor die beiden wieder in die Heimat muessen.</p>
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		<item>
		<title>14.757 km Diesel &amp; Dust: ein Rueckblick</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 02:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach drei Monaten muessen wir heute Australien verlassen, denn unser Touristenvisum ist keinen Tag laenger mehr gueltig. Australien war fuer uns ein Land der Superlativen:

Wir lernen die gastfreundlichsten Menschen kennen, wo Gespraeche oft ueber den Standard-Kennenlern-Smalltalk hinausgehen (&#8221;Where did you start, where are you going to?&#8221;, &#8220;How many tire blow-outs have you had?&#8221;, &#8220;Where are [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach drei Monaten muessen wir heute Australien verlassen, denn unser Touristenvisum ist keinen Tag laenger mehr gueltig. Australien war fuer uns ein Land der Superlativen:</p>
<ul>
<li>Wir lernen die gastfreundlichsten Menschen kennen, wo Gespraeche oft ueber den Standard-Kennenlern-Smalltalk hinausgehen (&#8221;Where did you start, where are you going to?&#8221;, &#8220;How many tire blow-outs have you had?&#8221;, &#8220;Where are you from?&#8221; &#8230;&#8221;Germany&#8221;&#8230; &#8220;Ahh, Germans&#8230; There are a lot of Germans!&#8221;). Viele laden uns nach Hause ein oder geben uns deren Adresse zum Besuch. Ein Ehepaar, das gerade auf Reise ist, will uns sogar deren Haustuerschluessel mitgeben, obwohl sie selbst noch unterwegs sind! Viele australische Reisende zaehlen zu den &#8220;<a target="_blank" href="http://www.thegreynomads.com.au/" title="Grey Nomads">Grey Nomads</a>&#8221; - pensionierte Australier, die hinter ihrem dicken Jeep oft mehr als ihr ohnehin schon ueberdimensionales Wohnmobil herziehen. Die Kombination Wohnmobil (manchmal auch ein alter umfunktionierte Schulbus) mit doppelstoeckigem Anhaenger sehen wir oft: oben eine Motorjacht, unten ein kleiner Jeep. Ein aelteres Ehepaar hat sogar ein zusammen-klapbares Flugzeug dabei!</li>
<li>Australien wird fuer uns als das Land der roten Erde in Erinnerung bleiben. Nach vielen tausend Kilometer, auch auf unbefestigten staubigen Strassen, sitzt der &#8220;Red Dust&#8221; tief in unseren Klamotten und Auto. Apropos Auto: Abgesehen von zwei geschrotteten Autobatterien und zuletzt totalem Blinkerausfall hat unser Thing-Thong tapfer mitgehalten, obwohl wir ihn auf dem <a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?p=142">Oodnadatta Track</a> und in den <a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?p=146">Kimberleys</a> ziemlich beansprucht haben. Nur einige unwichtigere Schrauben von Haltegriffen und Rueckspiegel sind uns um die Ohren geflogen. Und ein Blinkerausfall im Outback, wo es nur alle paar hundert Kilometer eine Abzweigung gibt, ist auch nicht so wild!</li>
<li>Australien und die faszinierende einzigartige Tierwelt! Koala-Baeren, Tasmanische Teufel, Krokos, Wallabies &amp; Kaengeruhs zu Hunderten (lebendig oder als &#8220;Roadkill&#8221;), aber vorallem die Kakadus und Sittiche werden wir am meisten vermissen.</li>
</ul>
<p>Nach 14.757 km wissen auch wir: Australien ist nicht nur ein Land, sondern ein Kontinent! <img src='http://www.koelsche-op-jueck.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Die Distanzen zwischen zwei Orten sind so enorm. Bei Entfernungen, wo man in Europa schon mehrere Laender bereisen koennte, trifft man hier alle 200-300km auf ein Roadhouse (zu deutsch &#8220;Tank &amp; Rast&#8221;) oder hoechstens auf ein Dorf mit einer handvoll Menschen. Wie entlegen alles war, faellt uns kurz vor Perth noch einmal auf, als wir nach Wochen wieder eine Ampel vor uns haben!</p>
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		<title>Go West</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 14:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Broome gehts weiter entlang der Westkueste zum Ningaloo Reef, das Pendant zum Great Barrier Reef an der Ostkueste. Hier gibt es viel Sonne, weissen Sand und tuerkis-farbenes Wasser. Ein Traum, wenn nur nicht Schulferien in Australien waeren. Dementsprechend sind freie Campingplaetze hier sehr rar - doch wir haben Glueck und bekommen ein lauschiges schattiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8311"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8326&amp;g2_GALLERYSID=0a717dd5d60cfa2fc6afa53e2d8ab3bd" alt="Am Ningaloo Reef" title="Am Ningaloo Reef" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Von Broome gehts weiter entlang der Westkueste zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ningaloo_Reef" title="Ningaloo Reef" target="_blank">Ningaloo Reef</a>, das Pendant zum Great Barrier Reef an der Ostkueste. Hier gibt es viel Sonne, weissen Sand und tuerkis-farbenes Wasser. Ein Traum, wenn nur nicht Schulferien in Australien waeren. Dementsprechend sind freie Campingplaetze hier sehr rar - doch wir haben Glueck und bekommen ein lauschiges schattiges Plaetzchen. Von hier aus haben wir Blick auf den Indischen Ozean. Jeden Morgen und Abend bekommen wir &#8220;Besuch&#8221; von einem Kakadupaaerchen, was mit uns fruehstueckt und zu Abend isst. Daniel sieht beim Schnorcheln (das Korallenriff ist keine 100m vom Strand weg) die buntesten Fische und schwimmt mit Haien. Keine Angst, es sind nur die &#8220;White-tipped Reefsharks&#8221; die wir schon von Galapagos kennen. In der Ferne sehen wir viele Wale und Delphine, die aus dem Wasser springen. Daniel versucht einmal zu ihnen zu schwimmen, doch leider verpasst er sie. Wahrscheinlich sind sie nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monkey_Mia" title="Monkey Mia" target="_blank">Monkey Mia</a> geschwommen. Hier kommen jeden Morgen puenktlich um 8 Uhr einige Delphine zum Strand geschwommen, die von den Touris mit leckerem Fisch gefuettert werden. Schon toll, wenn man knietief im Wasser steht und einem die Delphine um die Beine schwimmen. Doch noch lustiger finden wir die Pelikane, die auf ihre Fischration mit offenen Schnaebeln warten. Alex kommt einem Pelikan zu Nahe bzw. dem Fischeimer. Blitzschnell reisst der den Schnabel auf, um zu signalisieren: &#8220;Hey, das ist mein Eimer!&#8221; Ok, ok, nix wie weg! Mensch ist der Schnabel gross, Alex hat sich richtig erschreckt.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8339"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8414&amp;g2_GALLERYSID=0a717dd5d60cfa2fc6afa53e2d8ab3bd" class="g2image_float_left" height="150" width="100" /></a>Mit Steffi und Ulf, zwei Oldenburgern, fahren wir durch den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francois-Peron-Nationalpark" title="Francoise Peron Nationalpark" target="_blank">Francoise Peron Nationalpark</a>. Mal wieder eine Sandpiste! Und wir haben ja gelernt, also lassen wir fleissig Luft in den Reifen ab, um nicht noch einmal Thing Thong frei buddeln zu muessen. Wir 4 haben richtig viel Spass auf der Strecke. Abends campen wir direkt am Meer. Zusammen fahren wir noch zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shell_Beach" title="Shell Beach" target="_blank">Shell Beach</a>, ein Strand aus Milliarden kleiner Muscheln. Von hier trennen sich leider unsere Wege wieder.</p>
<p>Richtung Perth wird es wieder richtig kalt. Hier ist Winter, was stuermische 15 Grad bedeutet. Dabei hatten wir vor einigen Tagen noch 35 Grad und mehr! In Perth geben wir dann unseren Thing Thong ab, der uns zwei Monate begleitet hat. Wir sind schon froh, endlich mal wieder in einem &#8220;richtigen&#8221; Bett zu schlafen. Hier bleiben uns ein paar Tage, bevor unser naechster und letzter Abschnitt mit Asien beginnt: Indonesien!</p>
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		<title>Gibb River Road &amp; The Kimberleys</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 10:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einigen relaxten Tagen in Darwin (abgesehen von der verkorksten EM-Final-Nacht) beginnen wir nun unseren Weg Richtung Perth. Ein wenig unterschaetzt haben wir die langen Distanzen schon, denn es sind noch einige tausend Kilometer, die bis dahin zu fahren sind.
An der Grenze vom Northern Territory (Darwin) nach Western Australia (Perth) gibt es wieder einmal strenge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einigen relaxten Tagen in Darwin (abgesehen von der verkorksten EM-Final-Nacht) beginnen wir nun unseren Weg Richtung Perth. Ein wenig unterschaetzt haben wir die langen Distanzen schon, denn es sind noch einige tausend Kilometer, die bis dahin zu fahren sind.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8179"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8250&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="giftige Toadkroeten, Plage in Aussie" title="giftige Toadkroeten, Plage in Aussie" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>An der Grenze vom Northern Territory (Darwin) nach Western Australia (Perth) gibt es wieder einmal strenge Lebensmittelkontrollen, doch nach unserem &#8220;Reste&#8221;-Essen in den letzten Tagen muessen wir nur noch Honig und Knoblauch-Zehen abgeben. Die groesste Panik haben die West-Aussies aber vor der Toad-Kroete, die vor Jahrzehnten an der Ostkueste zur Bekaempfung von Insekten ausgesetzt wurde, aber nun selber zur Plage geworden ist. Sie ist giftig, und alle Tiere, die sie fressen, sterben an ihrem Gift. Sogar Krokos muessen ihr Leben lassen. Die einzige Kreatur, die die Speise ueberlebt, ist eine schlaue Kraehenart, die die Kroete vorher auf den Ruecken dreht und von unten auspickt und so nicht an die Gifttaschen neben den Augen kommt. Aber jetzt genug Bio!</p>
<p>Da hier im Moment Trockenzeit ist, und wir ueber jeden Kroko-freien Tuempel dankbar sind, kommen uns die Wasserfaelle in den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kimberley_%28Australien%29" title="Kimberleys" target="_blank">Kimberleys</a> gerade recht. Wir fahren auf der &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gibb_River_Road" title="Gibb River Road" target="_blank">Gibb River Road</a>&#8221; mit einigen Abstechern zu den unzaehligen Gorges (Canyons) und Wasserfaellen. Die &#8220;Strasse&#8221; ist mit unseren Side-Steps eine 1000km lange Sandpiste. Unsere Lungen, wie auch unsere Klamotten, sind jeden Abend mit rotem Staub bedeckt. Wir hoeren uns schon an wie Asthma-Kranke!</p>
<p>Die Landschaft ist hier wieder anders, als in den Nationalparks zuvor. Hier gibt es die Boab-Trees, die vor einigen Jahrzehnten als Aboriginal-Gefaengnisse dienten. Einige von Ihnen sind 1500 Jahre alt und haben einen Umfang von 14 Metern!</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8179"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8216&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Suesswasser-Kroko" title="Suesswasser-Kroko" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Einige Wasserloecher ueberlassen wir dann doch den Freshies (Suesswasserkrokodile), die hier in der Sonne doesen und rumschwimmen. Obwohl die &#8220;Suessen&#8221; relativ ungefaehrlich sind (&#8221;Die beissen nur, fressen dich aber nicht auf&#8221;, meint ein Australier zu uns), bleiben wir lieber im Trockenen. Nur die Salties haben ab und zu Appetit auf ein Menschenbeinchen oder Aermchen.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8261"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8268&amp;g2_GALLERYSID=0a717dd5d60cfa2fc6afa53e2d8ab3bd" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Nach 5 Tagen haben wir das Ende der &#8220;Gibb&#8221; in Derby erreicht. Hier besuchen wir ein Aboriginal-Festival mit Taenzen und Musik. Sehr interessant, aber stellenweise auch etwas chaotisch (einige Taenzer gehen, weil sie ihren Tanz nicht koennen, von der Buehne und beim Aboriginal-Chor hoert man sogar die Krokodile heulen).</p>
<p>Nur knapp 200km weiter liegt Broome. Hier ist gerade Hochsaison, und alle Campingplaetze sind hoffnungslos ueberfuellt. Da bleibt uns als Auswegsmoeglichkeit nur noch der &#8220;Pistol Club&#8221; als Notherberge. Nachmittags ist es hier sehr idyllisch, nur ab 18 Uhr kommt man sich vor wie im Krimi, ueberall wird rumgeballert! Da bleibt nur die Flucht in die Stadt und ans Meer.</p>
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		<title>Schni-Schna-Schnappis im Kakadu Nationalpark</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 06:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor wir es einmal durch Australien geschafft haben (unser Kilometerzaehler zeigt schon knapp 7000km), erkunden wir den riesigen Kakadu Nationalpark, einige hundert Kilometer vor Darwin. Mittlerweile sind selbst die Naechte ziemlich warm, so dass wir es im Auto zum schlafen nicht mehr aushalten. In der ersten Nacht, in der wir noch bei offenen Fenstern im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8090"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8149&amp;g2_GALLERYSID=f562bd3c6d71b87f974db19a52cf0e7f" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Bevor wir es einmal durch Australien geschafft haben (unser Kilometerzaehler zeigt schon knapp 7000km), erkunden wir den riesigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kakadu-Nationalpark" title="Kakadu Nationalpark" target="_blank">Kakadu Nationalpark</a>, einige hundert Kilometer vor Darwin. Mittlerweile sind selbst die Naechte ziemlich warm, so dass wir es im Auto zum schlafen nicht mehr aushalten. In der ersten Nacht, in der wir noch bei offenen Fenstern im Auto schlafen, wird Alex regelrecht von Mosquitos massakriert. Am naechsten Morgen hat Alex 50 Stiche auf EINER Pobacke. Daniel lacht sich kaputt, denn er hat keinen Einzigen. Von nun an schlafen wir draussen in unserem Innenzelt, durch das wir auch auf den schoenen Sternenhimmel gucken koennen.</p>
<p>Im Nationalpark laufen wir durch wunderschoene Canyons und schwimmen unter Wasserfaellen her, aber nur in definitiv Krokodil-freien Tuempeln. Unsere ersten Salties (die gefaehrlichen Salzwasserkrokos) sehen wir bei einer Bootstour ganz frueh morgens auf dem Yellow River. Unser &#8220;erster&#8221; Saltie ist stolze 5 Meter lang und direkt neben dem Boot! Weils so frueh morgens ist, und sich die Krokos noch nicht in der Sonne aufgewaermt haben, liegen alle faul im Wasser rum. Bei einigen sieht man nur die beiden Glubsch-Augen aus dem Wasser gucken. Es ist ein wahres Tier-Paradies hier, tausende Voegel (Stoerche, Seeadler, Enten, Reiher), Wasserbueffel, und natuerliche wieder nervige Mosquitos, die sogar durch die Jeans stechen.</p>
<p>Obwohl Thing Thong recht wassertauglich ist, kommen wir auf einem Track zu den beiden schoensten Wasserfaellen hier im Park nicht weiter. Wir wollen es nicht wagen durch einen 1m tiefen Fluss zu fahren. Als wir gerade schon umkehren wollen, fragt uns ein australisches Paaerchen, ob wir mit in ihrem Jeep fahren moechten. Wir nehmen ihr Angebot an und verbringen einen schoenen Tag mit den beiden und ihrer Kleinen.</p>
<p>Als wir am naechsten Tag ein Stueckchen durch den Park weiter fahren wollen, faellt Alex durch Zufall ein, das das Halbfinale die kommende Nacht statt findet (sehr verwirrend durch die Zeitverschiebung). Panik tritt in Daniels Augen und wir fahren im Eiltempo am Abend noch 250 km weiter durch den Nationalpark bis nach Darwin. Hier finden wir, wir koennen es selbst kaum glauben, eine Bar, in der das Spiel um 4.30 Uhr uebertragen wird. Aus Profitgruenden muessen wir schon um 2.00 Uhr da sein, danach kommt man nicht mehr rein. Schlaftrunken sitzen wir hier mit hundert anderen Deutschen und nur 3 Tuerken rum bis es dann endlich los geht. Die Stimmung ist super und Gaensehaut-Feeling pur, als beim 2:1 und Bildausfall keiner den englischen Kommentator versteht, wer nun das Tor geschossen hat. Es ist Mucks-Maeuschen still bis der Kommentator sagt: &#8220;At this moment Germany is qualified!&#8221; Auch wenn um 6.30 Uhr morgens  &#8220;Deutschland-Deutschland&#8221; und &#8220;FI-NA-LE&#8221;-Rufe durch die Strassen hallen, wir vermissen schon in Koeln mit Freunden die Spiele zu gucken.</p>
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		<title>“You’re in the bush, man!”</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 02:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor Alice Springs suchen wir noch einmal das Abenteuer, als wir Thing Thong in die Knie treiben und uns gewissermassen auch. Wir stecken in einem trockenen Flussbett tief im Sand fest, das vorher so unscheinbar aussah. Gut 2 Stunden brauchen wir, um Thing Thong mit unseren Kochtoepfen wieder auszubuddeln, die Fahrspur mit Aesten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Alice Springs suchen wir noch einmal das Abenteuer, als wir Thing Thong in die Knie treiben und uns gewissermassen auch. Wir stecken in einem trockenen Flussbett tief im Sand fest, das vorher so unscheinbar aussah. Gut 2 Stunden brauchen wir, um Thing Thong mit unseren Kochtoepfen wieder auszubuddeln, die Fahrspur mit Aesten und Gestruepp auszulegen, um hoechstens 10m weiter wieder genau so tief stecken zu bleiben. Wir denken schon hier die Nacht verbringen zu muessen, als zwei Australier mit einem &#8220;richtigen&#8221; Jeep vorbei kommen und uns rueckwaerts rausschieben. Wir bedanken uns mit unserer letzten Haribo-Phantasia-Tuete bei den beiden und schaffen es doch noch nach Alice (welch ein Opfer, Aldi gibt es nur an der Ostkueste).</p>
<p>In Alice bleibt uns trotz grosser Bemuehungen das letzte Deutschland EM-Gruppenspiel verwehrt, also sind wir mal wieder froh am naechsten Morgen per Sms auf dem Laufenden gehalten zu werden (Anstoss ist hier um 4.45 Uhr).</p>
<p>Unser naechstes grosses Ziel ist der Kakadu-Nationalpark und Darwin ganz oben im Norden. Doch die 1600km von Alice muessen erst einmal gefahren werden. Zum Glueck gibt es auf dem langen Weg einige schoene Haltepunkte, denn die Strasse ist nicht besonders unterhaltsam. Wenn eine Kurve kommt, ist dies schon eine Abwechslung, ansonsten geht es immer nur gerade aus. Meistens sieht man die Strasse als Punkt am Horizont verschwinden. Im Schnitt kommt alle 200km ein Doerflein, das mit 3000 Einwohnern schon eins der Groessten ist. Man versuche sich das einmal in Deutschland vorzustellen!</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=8026&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=8077&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Bitter Springs" title="Bitter Springs" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Unseren absoluten Lieblingsort hier in Australien finden wir rein zufaellig: die Bitter Springs in Mataranka. Eine 34 Grad warme Quelle, mit 300 Litern pro Sekunde, fliesst durch einen unwirklich erscheinenden Palmenwald. Nach der langen Fahrt durch die Wueste kommt uns dies wie eine Oase vor. Wir schwimmen mit der Stroemung durch das kristallklare tuerkis-farbene Wasser, vorbei an Seerosen und Palmen, unter uns schwimmen kleine Rothals-Schildkroeten, ueber uns unzaehlige Kakadus und Sittiche. Einfach zu schoen, um wahr zu sein!</p>
<p>Trotz diesem schoenen Ort steht unser Viertelfinal-Spiel an, und Daniel versucht wie verrueckt ein Fernseher mit mehr als den hier 4 ueblichen Programmen zu finden, der um 4.45 Uhr erreichbar waere. Klar! Nichts Leichteres als das. Die Antwort eines Polizisten, der Daniel in einer Alkoholkontrolle mitten im Outback &#8220;blasen&#8221; laesst, bringt es dann auf den Punkt, als dieser lachend antwortet: &#8220;Ha! You&#8217;re in the bush, man!&#8221;</p>
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		<title>UL! UL! UL-U-RU!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 10:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiter gehts entlang auf dem langweiligen und geteerten Highway zu einem Must-to-do in Aussi, dem Uluru, auch unter Ayers Rock bekannt. Hier ist auch schon &#8220;ein Bisschen&#8221; mehr los. Am wenigsten faellt man hier auf, wenn man den 10km langen Weg UM den Ayers Rock geht und nicht wie viele Andere mit Sandalen den Fels [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=7896"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=7991&amp;g2_GALLERYSID=29203cc716070a511c21ff062b575c1f" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Weiter gehts entlang auf dem langweiligen und geteerten Highway zu einem Must-to-do in Aussi, dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uluru" target="_blank" title="Uluru">Uluru</a>, auch unter Ayers Rock bekannt. Hier ist auch schon &#8220;ein Bisschen&#8221; mehr los. Am wenigsten faellt man hier auf, wenn man den 10km langen Weg UM den Ayers Rock geht und nicht wie viele Andere mit Sandalen den Fels &#8220;besteigt&#8221; und anschliessend auf dem Allerwertesten wieder herunter rutscht (ohne bestimmte Nationen nennen zu wollen). Jedenfalls wuenschen sich die Aboriginals, dass man ihren Berg nicht beklettert&#8230;</p>
<p>Weitaus unbekannter, aber nicht weniger sehenswert, sind die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kata_Tju%E1%B9%AFa" target="_blank" title="Olgas">Olgas</a>. Eine riesige Formation einzelner &#8220;kleiner Ulurus&#8221;. Ansonsten machen hier alle das Gleiche, uns natuerlich mit eingeschlossen. Morgens um 7 Uhr zum Sonnenaufgang losfahren, und abends auf dem hier extra angelegten Sunset-Viewing Parking mit 200 Anderen den Sonnenuntergang am Uluru zu gucken.</p>
<p>Leider gibt es hier in The-middle-of-Nowhere kein EM-Public-Viewing und so versucht Daniel fuer das Spiel gegen Kroatien verzweifelt nachts um halb zwei auf einem riesigen Campingplatz ein Wohnmobil mit Satellitenschuessel und ARD-Empfang zu finden, leider erfolglos. Zum Glueck haelt uns eine Freundin (Danke liebe Steffi!) per SMS auf dem Laufenden: &#8220;2:0 Kroatien&#8221;, &#8220;2:1 durch Poldi&#8221;, &#8220;Rot Schweini!&#8221;) Fuer das entscheidende Gruppenspiel gegen Oesterreich wollen wir es unbedingt nach Alice Springs schaffen, um dort mitfiebern zu koennen!</p>
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		<title>Hippy Hippy Shake</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 09:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun muss sich Thing-Thong beweisen! Wir wollen den gut 700km langen Oodnadatta-Track mitten durchs Outback fahren. Noch einmal kurz vorher alles voll tanken, 75 Liter Tank und 2&#215;20 Liter Ersatzkanister, viel Trinkwasser, und dann gehts los!
Die Strecke ist eine reine Sandpiste, aber das macht unserem Thing Thong nichts. Er bringt uns gut durch voran. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=7897"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=7926&amp;g2_GALLERYSID=29203cc716070a511c21ff062b575c1f" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Nun muss sich Thing-Thong beweisen! Wir wollen den gut 700km langen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Oodnadatta_Track" target="_blank" title="Oodnadatta Track">Oodnadatta-Track</a> mitten durchs Outback fahren. Noch einmal kurz vorher alles voll tanken, 75 Liter Tank und 2&#215;20 Liter Ersatzkanister, viel Trinkwasser, und dann gehts los!</p>
<p>Die Strecke ist eine reine Sandpiste, aber das macht unserem Thing Thong nichts. Er bringt uns gut durch voran. Wir sehen einige Rentner-Jeeps mit riesigen Anhaengern auf denen Zelte, dutzende von Benzinkanistern und sogar der Barbecuegrill drauf ist, nun ja nichts daheim lassen! In unserer ersten Nacht faengt es in Stroemen an zu regnen. Gut fuers trockene Land, aber nicht fuer uns! Der Weg ist zu einem einzigen Matschfeld geworden (man stelle sich einen nassen gepfluegten Kartoffelacker vor) und wir haben schon grosse Muehe von unserem Schlafplatz wegzukommen. An der ersten Kurve sehen wir dann schon einen Jeep mit Anhaenger, welcher tief und fest im Matsch fest steckt. Tja, die beiden muessen warten bis es aufgehoert hat zu regnen und die Strasse wieder getrocknet ist. Wir beginnen unsere Rutsch- und Schlitterpartie (Daniel hat alle Muehe das Auto gerade zu halten, waehrend Alex vor Schreck immer die Luft anhaelt, wenn das Auto dem Graben gefaehrlich nahe rutscht). Einige Male sehen wir herrenlose Trailer ohne Jeep, die tief im Matsch stecken und einfach an Ort und Stelle stehen gelassen wurden. Fuer 80km brauchen wir 5 Stunden, bis wir endlich in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/William_Creek" target="_blank" title="William Creek">William Creek</a>, ein Ort mit drei Einwohnern (laut Ortsschild), ankommen. Hier muessen wir gezwungenermassen bleiben, denn die Strecke ist zur Weiterfahrt gesperrt. Wir sind nicht alleine, etliche andere stehen hier auf der Strasse und warten wieder auf die Sonne. So bloed der Regen fuer uns ist, so wichtig ist er hier fuers Land. Von Einheimischen (einer der drei!) hoeren wir, dass es hier seit 1,5 Jahren nicht mehr so stark und lange geregnet hat wie an diesem Tag.</p>
<p>Unser Thing Thong hat bestimmt 200kg Lehm an sich kleben, den wir am naechsten Morgen erst einmal versuchen abzuschlagen, waehrend wir warten, dass die Strecke wieder geoeffnet wird. Wir haben Glueck und mittags kann die Strecke mit Allrad wieder befahren werden. Durch die Sonne ist der Lehm auf der Strasse wieder getrocknet und wir kommen gut vorwaerts. Wenn da nicht die riesigen Wasserpfuetzen waeren, durch die wir einige Male durchfahren und wieder rumdrehen, weils so Spass macht.</p>
<p>In Oodnadatta halten wir am Pink Roadhouse an, wo wirklich alles pink ist, sogar das Klopapier. An unserem letzten Abend machen wir ein kleines Lagerfeuer, schauen uns den Sternenhimmel mit der Milchstrasse an (schnulz) und geniesen einfach nur die Stille (Daniel spielt mal keine Gitarre). Nach ueber 700km und zuviel Sprit erreichen wir das Ende vom Track. Paradoxerweise ist der Sprit am viel befahrenen Sturt-Highway viel teurer, als mitten im Outback. Wir aergern uns tierisch, uns bleibt jedoch nichts anderes uebrig, als gerade soviel zu tanken, um bis zur naechsten Tankstelle gut 200km weiter zu kommen, um dort zu sehen, dass der Sprit noch teurer ist.</p>
<p>Zurueck in der Zivilisation schauen die Leute verwundert Thing Thong an und fragen uns, was wir denn gemacht haetten und wo wir waren. Ein bisschen stolz sind wir dann schon auf unsere Schlammkugel!</p>
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		<title>Getting prepared!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2008 02:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wir</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon von Anfang an wissen wir, dass wir durch das &#8220;wahre&#8221; Australien wollen: von Adelaide nach Darwin tausende Kilometer durch das Outback! Von Darwin ganz im Norden dann weiter an der Westkueste entlang nach Perth. Unser urspruenglicher Plan war es ein 4-Wheel-Jeep zu kaufen und spaeter wieder zu verkaufen. Doch nach viel Recherche (Automaerkte, Annoncen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon von Anfang an wissen wir, dass wir durch das &#8220;wahre&#8221; Australien wollen: von Adelaide nach Darwin tausende Kilometer durch das Outback! Von Darwin ganz im Norden dann weiter an der Westkueste entlang nach Perth. Unser urspruenglicher Plan war es ein 4-Wheel-Jeep zu kaufen und spaeter wieder zu verkaufen. Doch nach viel Recherche (Automaerkte, Annoncen, Versicherungen usw.) stellt sich dieses Vorhaben als zu aufwendig und riskant dar. So entscheiden wir uns ein Outback-Van zu mieten. Damit haben wir vorallem keinen Stress mit der Umregistrierung, die beim Verkauf in Perth notwendig waere, weil wir das Auto in einem anderen Staat wiederverkaufen wollen.</p>
<p>Unser Van heisst &#8220;Thing-Thong&#8221;, hat 4-Wheel-Drive und &#8220;Reasonable Ground-Clearance&#8221;, was soviel bedeutet wie Off-Road tauglich! Zu unserem Glueck finden wir in Melbourne direkt einen Aldi. Hier decken wir uns erst einmal fuer 250$ mit wichtigen Grundnahrungsmitteln wie Haribo Goldbaeren, Schwarzbrot oder Oettinger Bier fuer die naechsten Wochen ein. Damit allein laesst es sich allerdings schlecht im Outback ueberleben, also kaufen wir noch Wassertanks und zusaetzliche Benzinkanister. Es ist kaum noch Platz im Auto, trotzdem bekommen wir es relativ gut organisiert, dass wir nachts hinten imVan nicht auf den Kanistern schlafen muessen. Zu allem &#8220;Ueberfluss&#8221; kauft sich Daniel auch noch eine Gitarre, fuer die einsamen Abende. Alex hat zum Glueck noch genug Oropax <img src='http://www.koelsche-op-jueck.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , denn aus dem Auto fluechten ist schlecht, da es abends bzw. nachts ziemlich kalt wird.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=7776"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=7806&amp;g2_GALLERYSID=610943725322e93da43d479251c2bcc6" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Unsere Tour beginnt mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Great_Ocean_Road" title="Great Ocean Road" target="_blank">Great Ocean Road</a>, die von Melbourne am Meer entlang Richtung Adelaide fuehrt. Staendig gucken wir hoch in die Eukalyptus-Baeume, um nach Koalas Ausschau zu halten. Es dauert ein wenig, bis wir die grauen Plueschknaeuel in den Baeumen sitzen oder schlafen sehen. Mit aller Ruhe und Gemuetlichkeit sitzen sie in den Baeumen, fressen, machen Poo, oder schlafen. Daniel muss desoefteren Vollbremsungen machen, weil Alex wieder Kakadus und Sittiche sieht, und dabei jedesmal anfaengt zu kreischen. Nach 3 Tagen Great Ocean Road mit schoener und wilder Kuestenlandschaft (z.B. die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twelve_Apostles" title="Twelve Apostles" target="_blank">12 Aposteln</a>, von denen nicht mehr alle stehen) fahren wir ins Landesinnere Richtung Mildura, wo wir Bekannte aus Suedamerika besuchen wollen.</p>
<p><a href="http://www.koelsche-op-jueck.de/?page_id=100&amp;g2_itemId=7777"><img src="http://www.koelsche-op-jueck.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=7847&amp;g2_GALLERYSID=610943725322e93da43d479251c2bcc6" alt="Big Desert Wilderness Park" title="Big Desert Wilderness Park" class="g2image_float_left" height="100" width="150" /></a>Auf dem Weg dorthin testen wir Thing-Thong auf seine 4WD- und Off-Road-Tauglichkeit (und Spritverbrauch!), indem wir durch einige Nationalparks fahren. Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grampians-Nationalpark" title="Grampians Nationalpark" target="_blank">Grampians Nationalpark</a> suchen wir uns die Seitenstrassen heraus, die als reine 4WD-Tracks ausgeschrieben sind. Wir merken auch schnell warum, naemlich als wir 20 Grad Schraeglage haben und der Track treppenartig bergauf und -ab geht. Aber unser Schaetzchen macht sich  gut. Auch spaeter, als wir 200km durch wuestenaehnliche Landschaft mit zum Teil tiefen Sand durch den Big Dessert Wilderness Park und den Murray-Sunset Nationalpark fahren. Hier bekommen wir einen ersten Vorgeschmack von der Einsamkeit, der Stille und dem Auf-sich-selbst-angewiesen-sein, wie es uns spaeter im Outback laenger bevorsteht. Wir freuen uns total darauf! Aber wir sind jetzt schon total fasziniert von dieser Ruhe, in der man manchmal nur sein Blut in den Ohren pochen hoert, was tagsueber nur von dem Gekreische der unzaehligen Papageien &#8220;gestoert&#8221; wird. Ein kleiner Schocker sind nur die Kaenguruhs, die uns einige Male ungeahnt vors Auto huepfen. Bis jetzt ist zum Glueck noch alles gut gegangen.</p>
<p>In Mildura haben wir zwei schoene Tage mit Sarah und Alex, die uns Mildura und ihre Schlangen-Zucht zeigen!</p>
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