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	<title>Kommentare für Feuerhaken.org</title>
	
	<link>http://feuerhaken.org</link>
	<description>für Menschenrechte ~ gegen Irrationalität</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Jul 2009 01:00:19 +0200</lastBuildDate>
	
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		<title>Kommentar zu Der Niedergang der SPÖ von dieter</title>
		<link>http://feuerhaken.org/2009-07-12/der-niedergang-der-spoe/#comment-3528</link>
		<dc:creator>dieter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 01:00:19 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;2) Was Misik wählt weiß ich nicht, das er die SPÖ mag ist aber offensichtlich. Ich wähle meistens SPÖ, ja. &lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;Darf man fragen warum? Meine persönliche Beobachtung ist, dass linke/liberale SPÖ Wähler bzw. Grünwähler sich durch nichts merkbar unterscheiden, außer, dass die einen aus traditionellen SPÖ-Milieus stammen und die anderen aus dem ÖVP-Milieu.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;5) Was amerikanische Blogger über Europa sagen halte ich für genauso falsch wie was europäische Blogger über die USA sagen. Es gibt Ausnahmen, klar.&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;Die Ami-Blogger sagen damit auch primär etwas über die USA aus und damit kennen sie sich ja aus.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;6) Niemand (zumindest außerhalb der KPÖ) will eine Vermögenssteuer die bei so niedrigen Werten beginnt, dass Kinder nicht mehr studieren können.&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;Die von "Reichensteuern" betroffene Gruppe ist jedenfalls größer, als viele denken und politisch sehr relevant. Dass die sich deiner Meinung nach eigentlich nicht aufregen sollten, heißt nicht, dass sie das so sehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;7) Es gibt Menschen die sich den Hummer auch beim Hofer nicht leisten können. Was es nicht gibt, ist die "Arbeiterklasse". Transferleistungen, sozialer Ausgleich, Verteilungsgerechtigkeit könnten auch ganz einfach abgewählt werden, wenn sie niemand wollte. Aber zumindest versprechen muss man sie den Leuten anscheinend, wenn man gewählt werden will.&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;Warum verliert die SPÖ dann ständig? Ich glaube, es ist sehr schwer einzuschätzen, aus welchen Motiven die Leute tatsächlich ein Kreuzerl machen. Die Grundmotivation ist meiner Meinung nach eine Milieufrage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>2) Was Misik w&#228;hlt wei&#223; ich nicht, das er die SP&#214; mag ist aber offensichtlich. Ich w&#228;hle meistens SP&#214;, ja. </p></blockquote>
<p>Darf man fragen warum? Meine pers&#246;nliche Beobachtung ist, dass linke/liberale SP&#214; W&#228;hler bzw. Gr&#252;nw&#228;hler sich durch nichts merkbar unterscheiden, au&#223;er, dass die einen aus traditionellen SP&#214;-Milieus stammen und die anderen aus dem &#214;VP-Milieu.</p>
<blockquote><p>5) Was amerikanische Blogger &#252;ber Europa sagen halte ich f&#252;r genauso falsch wie was europ&#228;ische Blogger &#252;ber die USA sagen. Es gibt Ausnahmen, klar.</p></blockquote>
<p>Die Ami-Blogger sagen damit auch prim&#228;r etwas &#252;ber die USA aus und damit kennen sie sich ja aus.</p>
<blockquote><p>6) Niemand (zumindest au&#223;erhalb der KP&#214;) will eine Verm&#246;genssteuer die bei so niedrigen Werten beginnt, dass Kinder nicht mehr studieren k&#246;nnen.</p></blockquote>
<p>Die von &#8220;Reichensteuern&#8221; betroffene Gruppe ist jedenfalls gr&#246;&#223;er, als viele denken und politisch sehr relevant. Dass die sich deiner Meinung nach eigentlich nicht aufregen sollten, hei&#223;t nicht, dass sie das so sehen.</p>
<blockquote><p>7) Es gibt Menschen die sich den Hummer auch beim Hofer nicht leisten k&#246;nnen. Was es nicht gibt, ist die &#8220;Arbeiterklasse&#8221;. Transferleistungen, sozialer Ausgleich, Verteilungsgerechtigkeit k&#246;nnten auch ganz einfach abgew&#228;hlt werden, wenn sie niemand wollte. Aber zumindest versprechen muss man sie den Leuten anscheinend, wenn man gew&#228;hlt werden will.</p></blockquote>
<p>Warum verliert die SP&#214; dann st&#228;ndig? Ich glaube, es ist sehr schwer einzusch&#228;tzen, aus welchen Motiven die Leute tats&#228;chlich ein Kreuzerl machen. Die Grundmotivation ist meiner Meinung nach eine Milieufrage.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Niedergang der SPÖ von Thomas</title>
		<link>http://feuerhaken.org/2009-07-12/der-niedergang-der-spoe/#comment-3526</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 04:28:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerhaken.org/?p=2175#comment-3526</guid>
		<description>Bitte entschuldige die späte Antwort. Ich roll das mal von hinten auf:&lt;br&gt;1) Klar, Werte kann man kaum exklusiv haben. Freiheit ist nicht nur ein sozialdemokratischer Wert, sonder auch einer der Liberalen, etc. Aber dennoch sind es diese vier Begriffe, die den Kern der sozialdemokratischen Ideologie ausmachen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;2) Was Misik wählt weiß ich nicht, das er die SPÖ mag ist aber offensichtlich. Ich wähle meistens SPÖ, ja. &lt;br&gt;&lt;br&gt;3) Es sind nicht nur eigentlich höchstens als Hinterbänkler geeignete Politiker an forderster Stelle, aber viele. Das ist vor allem ein Problem von ÖVP und SPÖ. Aber es gibt auch noch "gute" Politiker, zB Andreas Schieder, zumindest wenn er Außenpolitik machen dürfte. Oder Mitterlehner. &lt;br&gt;&lt;br&gt;4) Ja, die SPÖ schafft die Entwicklung weg von der "Arbeiterpartei" noch schlechter als ÖGB die Entwicklung weg von einer "Arbeiterorganisation" (hin zu einer Vertretung von Arbeitslosen, neuen Selbstständigen, working poor, etc.). &lt;br&gt;&lt;br&gt;5) Was amerikanische Blogger über Europa sagen halte ich für genauso falsch wie was europäische Blogger über die USA sagen. Es gibt Ausnahmen, klar. &lt;br&gt;&lt;br&gt;6) Niemand (zumindest außerhalb der KPÖ) will eine Vermögenssteuer die bei so niedrigen Werten beginnt, dass Kinder nicht mehr studieren können.&lt;br&gt;&lt;br&gt;7) Es gibt Menschen die sich den Hummer auch beim Hofer nicht leisten können. Was es nicht gibt, ist die "Arbeiterklasse". Transferleistungen, sozialer Ausgleich, Verteilungsgerechtigkeit könnten auch ganz einfach abgewählt werden, wenn sie niemand wollte. Aber zumindest versprechen muss man sie den Leuten anscheinend, wenn man gewählt werden will.&lt;br&gt;&lt;br&gt;8) Die Sozialdemokratie hat weit mehr erreicht. Aber jetzt sind die ihren Namen beanspruchenden Parteien vielfach ausgebrannt, im Leerlauf, etc. Das ist der Punkt. Ein Werner Faymann hätte keine Verbesserung für niemand erreicht, egal in welche Zeit man in versetzten würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte entschuldige die sp&#228;te Antwort. Ich roll das mal von hinten auf:<br />1) Klar, Werte kann man kaum exklusiv haben. Freiheit ist nicht nur ein sozialdemokratischer Wert, sonder auch einer der Liberalen, etc. Aber dennoch sind es diese vier Begriffe, die den Kern der sozialdemokratischen Ideologie ausmachen.</p>
<p>2) Was Misik w&#228;hlt wei&#223; ich nicht, das er die SP&#214; mag ist aber offensichtlich. Ich w&#228;hle meistens SP&#214;, ja. </p>
<p>3) Es sind nicht nur eigentlich h&#246;chstens als Hinterb&#228;nkler geeignete Politiker an forderster Stelle, aber viele. Das ist vor allem ein Problem von &#214;VP und SP&#214;. Aber es gibt auch noch &#8220;gute&#8221; Politiker, zB Andreas Schieder, zumindest wenn er Au&#223;enpolitik machen d&#252;rfte. Oder Mitterlehner. </p>
<p>4) Ja, die SP&#214; schafft die Entwicklung weg von der &#8220;Arbeiterpartei&#8221; noch schlechter als &#214;GB die Entwicklung weg von einer &#8220;Arbeiterorganisation&#8221; (hin zu einer Vertretung von Arbeitslosen, neuen Selbstst&#228;ndigen, working poor, etc.). </p>
<p>5) Was amerikanische Blogger &#252;ber Europa sagen halte ich f&#252;r genauso falsch wie was europ&#228;ische Blogger &#252;ber die USA sagen. Es gibt Ausnahmen, klar. </p>
<p>6) Niemand (zumindest au&#223;erhalb der KP&#214;) will eine Verm&#246;genssteuer die bei so niedrigen Werten beginnt, dass Kinder nicht mehr studieren k&#246;nnen.</p>
<p>7) Es gibt Menschen die sich den Hummer auch beim Hofer nicht leisten k&#246;nnen. Was es nicht gibt, ist die &#8220;Arbeiterklasse&#8221;. Transferleistungen, sozialer Ausgleich, Verteilungsgerechtigkeit k&#246;nnten auch ganz einfach abgew&#228;hlt werden, wenn sie niemand wollte. Aber zumindest versprechen muss man sie den Leuten anscheinend, wenn man gew&#228;hlt werden will.</p>
<p>8) Die Sozialdemokratie hat weit mehr erreicht. Aber jetzt sind die ihren Namen beanspruchenden Parteien vielfach ausgebrannt, im Leerlauf, etc. Das ist der Punkt. Ein Werner Faymann h&#228;tte keine Verbesserung f&#252;r niemand erreicht, egal in welche Zeit man in versetzten w&#252;rde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Linker Gesinnungsterror: JVP 1:0 von dieter</title>
		<link>http://feuerhaken.org/2009-07-10/linker-gesinnungsterror-jvp/#comment-3525</link>
		<dc:creator>dieter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 00:49:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerhaken.org/?p=2157#comment-3525</guid>
		<description>J e t z t haben die JVPler wirklich ein Tor geschossen, denn jetzt haben sie den Mann mit freier Brust nachgeschoben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>J e t z t haben die JVPler wirklich ein Tor geschossen, denn jetzt haben sie den Mann mit freier Brust nachgeschoben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Niedergang der SPÖ von dieter</title>
		<link>http://feuerhaken.org/2009-07-12/der-niedergang-der-spoe/#comment-3524</link>
		<dc:creator>dieter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 05:13:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerhaken.org/?p=2175#comment-3524</guid>
		<description>Nicht notwendigerweise konsistente Gedankenfetzen zum Thema:&lt;br&gt;1.) Die Sozialdemokratie hat gewonnen. Schröder hin oder her, die Staatsquoten liegen bei etwa 50%. Daran konnte auch Schüssel nichts ändern. Der hat ein paar lästige Gebühren eingeführt, dafür aber auch das Kindergeld (als Gebährprämie von Sozialdemokraten bekämpft) eingeführt, das nun auch noch erhöht werden soll. Übrigens ist die Summe der Transferleistungen durch Hartz IV in Deutschland gestiegen.&lt;br&gt;Die Wirtschaftsliberalen in Europa fordern häufig eine Senkung der Staatsquote auf 40%, also das Niveau wie zu Kreiskys Zeiten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;2.) Wer sagt, dass die Arbeiterklasse Transferleistungen will? Das macht nicht unbedingt glücklich. Und das absolute Wohlstandsniveau selbst von Geringverdienern ist auf einem Niveau, das man vor 30-40 Jahren für paradiesisch gehalten hätte. Mobiltelefone, Autos, Billigflüge, Wäschetrockner, ... War alles mal Luxus. Beim Hofer bekommt man heute das, was es früher nicht einmal beim Meinl gab. (Hummer, kaltgepresstes Olivenöl, Büffelmozarella...)&lt;br&gt;&lt;br&gt;3.) In der Debatte zu den Vermögenssteuern wird übersehen, dass die obere Mittelschicht mit zunehmenden Alter viel Vermögen anhäuft. Wenn also von 10%, 5% oder 1% "Reichen" oder Vermögenden die Rede ist, dann denken viele fälschlicherweise an junge Banker oder Manager. Zu berücksichtigen sind auch die studierenden Kinder und Enkel der Vermögenden. Man bedenke, die Leserschaft der Qualitätspresse beträgt etwa 10%. Vermögenssteuern würden also direkt oder indirekt einen großen Teil politisch einflussreicher Schichten betreffen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;4.) Die amerikanischen Blogger und Intellektuellen scheinen sich von links bis rechts einig zu sein, dass europäische Länder Wohlfahrtsstaaten sind, weil sie ethnisch und kulturell homogen sind/waren. Wenn alle gleich aussehen und die gleiche Sprache sprechen, ist man eher bereit, sich gegenseitig zu helfen (oder die Gesamtschule einzuführen)&lt;br&gt;Heute leben wir defacto in einem europäischen Vielvölkerstaat, es existieren Parallelgesellschaften im Land, offene Grenzen -&gt; führt zu "jeder für sich" Mentalität und Konfliktpolitik, statt familiärer Wohlfühlpolitik.&lt;br&gt;&lt;br&gt;5.) Mehr Berufsbilder. Die klaren Interessensgruppen "Industriearbeiter", "Bauern" gibt es nicht mehr im früheren Ausmaß, eignen sich also nicht mehr als Organisierungsbasis und Solidarität zwischen unterschiedlichen Berufsgruppen ist geringer ausgeprägt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;6.) Misik jammert auch nur und bietet keine Verbesserungsvorschläge an.&lt;br&gt;&lt;br&gt;7.) Wer will eigentlich noch in die Politik? Leute, die früher Hinterbänkler gewesen wären, sind heute an der Spitze.&lt;br&gt;&lt;br&gt;8.) Was geht uns das eigentlich an? Die Debatte ist irgendwie grotesk. Wählst du eigentlich SPÖ? Wählt Misik die SPÖ? Ich jedenfalls nicht. Diskutieren in dieser Sache primär linke bzw. liberale, intellektuelle Grün/LIF-Wähler darüber, wie eine defacto-Pensionistenpartei die Wählergunst einer Schicht, die längst eine andere Heimat gefunden hat, zurückgewinnen kann und warum?&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;Die sozialdemokratischen Grundwerte – Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität – sind alles andere als überholt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;Ich wäre etwas vorsichtig damit, sogenannte Grundwerte irgendwelchen Lagern zuzusprechen. Diese Werte reklamieren alle für sich. In der Praxis sind politische Lager eine komplexe Koalition aus Interessensgemeinschaften.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht notwendigerweise konsistente Gedankenfetzen zum Thema:<br />1.) Die Sozialdemokratie hat gewonnen. Schr&#246;der hin oder her, die Staatsquoten liegen bei etwa 50%. Daran konnte auch Sch&#252;ssel nichts &#228;ndern. Der hat ein paar l&#228;stige Geb&#252;hren eingef&#252;hrt, daf&#252;r aber auch das Kindergeld (als Geb&#228;hrpr&#228;mie von Sozialdemokraten bek&#228;mpft) eingef&#252;hrt, das nun auch noch erh&#246;ht werden soll. &#220;brigens ist die Summe der Transferleistungen durch Hartz IV in Deutschland gestiegen.<br />Die Wirtschaftsliberalen in Europa fordern h&#228;ufig eine Senkung der Staatsquote auf 40%, also das Niveau wie zu Kreiskys Zeiten.</p>
<p>2.) Wer sagt, dass die Arbeiterklasse Transferleistungen will? Das macht nicht unbedingt gl&#252;cklich. Und das absolute Wohlstandsniveau selbst von Geringverdienern ist auf einem Niveau, das man vor 30-40 Jahren f&#252;r paradiesisch gehalten h&#228;tte. Mobiltelefone, Autos, Billigfl&#252;ge, W&#228;schetrockner, &#8230; War alles mal Luxus. Beim Hofer bekommt man heute das, was es fr&#252;her nicht einmal beim Meinl gab. (Hummer, kaltgepresstes Oliven&#246;l, B&#252;ffelmozarella&#8230;)</p>
<p>3.) In der Debatte zu den Verm&#246;genssteuern wird &#252;bersehen, dass die obere Mittelschicht mit zunehmenden Alter viel Verm&#246;gen anh&#228;uft. Wenn also von 10%, 5% oder 1% &#8220;Reichen&#8221; oder Verm&#246;genden die Rede ist, dann denken viele f&#228;lschlicherweise an junge Banker oder Manager. Zu ber&#252;cksichtigen sind auch die studierenden Kinder und Enkel der Verm&#246;genden. Man bedenke, die Leserschaft der Qualit&#228;tspresse betr&#228;gt etwa 10%. Verm&#246;genssteuern w&#252;rden also direkt oder indirekt einen gro&#223;en Teil politisch einflussreicher Schichten betreffen.</p>
<p>4.) Die amerikanischen Blogger und Intellektuellen scheinen sich von links bis rechts einig zu sein, dass europ&#228;ische L&#228;nder Wohlfahrtsstaaten sind, weil sie ethnisch und kulturell homogen sind/waren. Wenn alle gleich aussehen und die gleiche Sprache sprechen, ist man eher bereit, sich gegenseitig zu helfen (oder die Gesamtschule einzuf&#252;hren)<br />Heute leben wir defacto in einem europ&#228;ischen Vielv&#246;lkerstaat, es existieren Parallelgesellschaften im Land, offene Grenzen -&gt; f&#252;hrt zu &#8220;jeder f&#252;r sich&#8221; Mentalit&#228;t und Konfliktpolitik, statt famili&#228;rer Wohlf&#252;hlpolitik.</p>
<p>5.) Mehr Berufsbilder. Die klaren Interessensgruppen &#8220;Industriearbeiter&#8221;, &#8220;Bauern&#8221; gibt es nicht mehr im fr&#252;heren Ausma&#223;, eignen sich also nicht mehr als Organisierungsbasis und Solidarit&#228;t zwischen unterschiedlichen Berufsgruppen ist geringer ausgepr&#228;gt.</p>
<p>6.) Misik jammert auch nur und bietet keine Verbesserungsvorschl&#228;ge an.</p>
<p>7.) Wer will eigentlich noch in die Politik? Leute, die fr&#252;her Hinterb&#228;nkler gewesen w&#228;ren, sind heute an der Spitze.</p>
<p>8.) Was geht uns das eigentlich an? Die Debatte ist irgendwie grotesk. W&#228;hlst du eigentlich SP&#214;? W&#228;hlt Misik die SP&#214;? Ich jedenfalls nicht. Diskutieren in dieser Sache prim&#228;r linke bzw. liberale, intellektuelle Gr&#252;n/LIF-W&#228;hler dar&#252;ber, wie eine defacto-Pensionistenpartei die W&#228;hlergunst einer Schicht, die l&#228;ngst eine andere Heimat gefunden hat, zur&#252;ckgewinnen kann und warum?</p>
<blockquote><p>Die sozialdemokratischen Grundwerte &#8211; Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarit&#228;t &#8211; sind alles andere als &#252;berholt.</p></blockquote>
<p>Ich w&#228;re etwas vorsichtig damit, sogenannte Grundwerte irgendwelchen Lagern zuzusprechen. Diese Werte reklamieren alle f&#252;r sich. In der Praxis sind politische Lager eine komplexe Koalition aus Interessensgemeinschaften.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Linker Gesinnungsterror: JVP 1:0 von Thomas</title>
		<link>http://feuerhaken.org/2009-07-10/linker-gesinnungsterror-jvp/#comment-3523</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 21:18:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerhaken.org/?p=2157#comment-3523</guid>
		<description>Das hübsche Frauen gerne nackt sind und sexuell begehrt werden wollen? KA, aber hier ist freie Argumentation mit allem was in einen grammatisch korrekten Satz gebracht werden kann möglich, weil es unmöglich ist, überhaupt etwas zu widerlegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das h&#252;bsche Frauen gerne nackt sind und sexuell begehrt werden wollen? KA, aber hier ist freie Argumentation mit allem was in einen grammatisch korrekten Satz gebracht werden kann m&#246;glich, weil es unm&#246;glich ist, &#252;berhaupt etwas zu widerlegen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Linker Gesinnungsterror: JVP 1:0 von Thomas</title>
		<link>http://feuerhaken.org/2009-07-10/linker-gesinnungsterror-jvp/#comment-3522</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 21:14:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerhaken.org/?p=2157#comment-3522</guid>
		<description>Das liegt daran dass ich die meiste Zeit im Elfenbeinturm verbringe, da kann ich nicht aus meiner Haut. Aber ja, ich denke auch nicht dass der Blödsinn der JVP groß was bringt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das liegt daran dass ich die meiste Zeit im Elfenbeinturm verbringe, da kann ich nicht aus meiner Haut. Aber ja, ich denke auch nicht dass der Bl&#246;dsinn der JVP gro&#223; was bringt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Linker Gesinnungsterror: JVP 1:0 von dieter</title>
		<link>http://feuerhaken.org/2009-07-10/linker-gesinnungsterror-jvp/#comment-3521</link>
		<dc:creator>dieter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 22:07:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerhaken.org/?p=2157#comment-3521</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Analoges Rassismusbeispiel: Die Papua-Neu-Guinesen sind immer so gut gelaunt, so ein lustiges Völkchen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;Und was ist, wenn es wahr ist? Jedenfalls sind die Papua-Neu-Guinesen extrem kriegerisch und brutal. Man kann nur hoffen, dass sie zwischen den Konflikten auch mal was zu lachen haben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wozu braucht man denn noch Anthropologie, wenn sowieso herauskommen muss, dass alle Völker und Kulturen austauschbar sind?&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Problem mit Dörflers Witz ist, dass er nicht lustig ist. Der Humor erlaubt es uns, auch tabuisiertes anzusprechen. Der Rassist glaubt daher fälschlicherweise, seinen Rassismus mit einem kleinen humoristischen Feigenblatt verdecken und unangreifbar machen zu können.&lt;br&gt;Wie man Schwarze, Juden und alle möglichen anderen Gruppen durch den Kakao ziehen kann, zeigt Jon Stewart in seiner Dailyshow vor. Aber da ist der Humor die Motivation und nicht bloß Mittel zum rassistischen Zweck.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Analoges Rassismusbeispiel: Die Papua-Neu-Guinesen sind immer so gut gelaunt, so ein lustiges V&#246;lkchen.</p></blockquote>
<p>Und was ist, wenn es wahr ist? Jedenfalls sind die Papua-Neu-Guinesen extrem kriegerisch und brutal. Man kann nur hoffen, dass sie zwischen den Konflikten auch mal was zu lachen haben.</p>
<p>Wozu braucht man denn noch Anthropologie, wenn sowieso herauskommen muss, dass alle V&#246;lker und Kulturen austauschbar sind?</p>
<p>Das Problem mit D&#246;rflers Witz ist, dass er nicht lustig ist. Der Humor erlaubt es uns, auch tabuisiertes anzusprechen. Der Rassist glaubt daher f&#228;lschlicherweise, seinen Rassismus mit einem kleinen humoristischen Feigenblatt verdecken und unangreifbar machen zu k&#246;nnen.<br />Wie man Schwarze, Juden und alle m&#246;glichen anderen Gruppen durch den Kakao ziehen kann, zeigt Jon Stewart in seiner Dailyshow vor. Aber da ist der Humor die Motivation und nicht blo&#223; Mittel zum rassistischen Zweck.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Linker Gesinnungsterror: JVP 1:0 von dieter</title>
		<link>http://feuerhaken.org/2009-07-10/linker-gesinnungsterror-jvp/#comment-3520</link>
		<dc:creator>dieter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 21:52:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerhaken.org/?p=2157#comment-3520</guid>
		<description>Das hast du aber ganz schön überanalysiert.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich finde, man sollte das Kind beim Namen nennen. Es handelt sich hier entweder um künstliche Echauffierung, oder um eine Neurose, die mit elaborierter Theorie rationalisiert wird. Das ist ja nicht anders, als bei den Homophoben. Die haben auch absurde Thesen. Die kann man zwar im einzelnen entkräften, man wird die aus psychischen Gründen Homophoben damit aber nicht überzeugen können.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich glaube aber weniger, dass das ein Tor für die JVP ist, sondern primär ein Eigentor für Rot-Grün.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das hast du aber ganz sch&#246;n &#252;beranalysiert.</p>
<p>Ich finde, man sollte das Kind beim Namen nennen. Es handelt sich hier entweder um k&#252;nstliche Echauffierung, oder um eine Neurose, die mit elaborierter Theorie rationalisiert wird. Das ist ja nicht anders, als bei den Homophoben. Die haben auch absurde Thesen. Die kann man zwar im einzelnen entkr&#228;ften, man wird die aus psychischen Gr&#252;nden Homophoben damit aber nicht &#252;berzeugen k&#246;nnen.</p>
<p>Ich glaube aber weniger, dass das ein Tor f&#252;r die JVP ist, sondern prim&#228;r ein Eigentor f&#252;r Rot-Gr&#252;n.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Linker Gesinnungsterror: JVP 1:0 von Mathias</title>
		<link>http://feuerhaken.org/2009-07-10/linker-gesinnungsterror-jvp/#comment-3519</link>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 19:35:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerhaken.org/?p=2157#comment-3519</guid>
		<description>Und fallen die Plakate deiner Meinung nach nun unter die "breite Definition"? Als einziger Stereotyp würde mir dazu einfallen, dass junge Frauen und Männer gerne U-Bahn fahren - und ob man damit ein Problem haben sollte, ist fraglich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und fallen die Plakate deiner Meinung nach nun unter die &#8220;breite Definition&#8221;? Als einziger Stereotyp w&#252;rde mir dazu einfallen, dass junge Frauen und M&#228;nner gerne U-Bahn fahren &#8211; und ob man damit ein Problem haben sollte, ist fraglich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Linker Gesinnungsterror: JVP 1:0 von digiom (Jana Herwig)</title>
		<link>http://feuerhaken.org/2009-07-10/linker-gesinnungsterror-jvp/#comment-3518</link>
		<dc:creator>digiom (Jana Herwig)</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 13:44:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerhaken.org/?p=2157#comment-3518</guid>
		<description>Mit der verkürzten Sexismusdefinition (= Unterdrückung) kommt man nicht weit bzw. arbeitet im Zweifels dem Diskurs, der Unterdrückung ermöglicht, nur zu.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Analoges Rassismusbeispiel: Die Papua-Neu-Guinesen sind immer so gut gelaunt, so ein lustiges Völkchen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Unterdrückt nicht, reiteriert aber ein Stereotyp, das auf ethnischen Vorurteilen beruht und Personen einer ethnisches Gruppe auf eine Eigenschaft reduziert-&gt; ist rassistisch.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Beschränkt man sich bei allen -ismen auf die Frage der Unterdrückung, dann ist man schnell auf dem gleichen Niveau wie der Herr Dörfler, der meinte, sein rassistischer Witz (schwarze Babys kriegten nicht Milch sondern Kakao) wäre nicht rassistisch, weil nicht unterdrückend denn, Beweis, der Roberto Blanco hätte sich ja auch nicht angegriffen gefühlt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bei der breiten Definition ist man dann in der Lage, diesen Schmarrn zu dekonstruieren und aufzudecken, wie bestimmten Diskursformationen sich auf sexistische Annahmen stützen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Darum bin ich für die breite Definition - die Dummheit des Witzes wird gestützt von sexsitischen, auf Vorurteilen über Gender basierenden Annahmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der verk&#252;rzten Sexismusdefinition (= Unterdr&#252;ckung) kommt man nicht weit bzw. arbeitet im Zweifels dem Diskurs, der Unterdr&#252;ckung erm&#246;glicht, nur zu.</p>
<p>Analoges Rassismusbeispiel: Die Papua-Neu-Guinesen sind immer so gut gelaunt, so ein lustiges V&#246;lkchen.</p>
<p>Unterdr&#252;ckt nicht, reiteriert aber ein Stereotyp, das auf ethnischen Vorurteilen beruht und Personen einer ethnisches Gruppe auf eine Eigenschaft reduziert-&gt; ist rassistisch.</p>
<p>Beschr&#228;nkt man sich bei allen -ismen auf die Frage der Unterdr&#252;ckung, dann ist man schnell auf dem gleichen Niveau wie der Herr D&#246;rfler, der meinte, sein rassistischer Witz (schwarze Babys kriegten nicht Milch sondern Kakao) w&#228;re nicht rassistisch, weil nicht unterdr&#252;ckend denn, Beweis, der Roberto Blanco h&#228;tte sich ja auch nicht angegriffen gef&#252;hlt.</p>
<p>Bei der breiten Definition ist man dann in der Lage, diesen Schmarrn zu dekonstruieren und aufzudecken, wie bestimmten Diskursformationen sich auf sexistische Annahmen st&#252;tzen.</p>
<p>Darum bin ich f&#252;r die breite Definition &#8211; die Dummheit des Witzes wird gest&#252;tzt von sexsitischen, auf Vorurteilen &#252;ber Gender basierenden Annahmen.</p>
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