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	Kommentare auf TheoBlog.de	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Sun, 18 Oct 2026 05:13:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Kommentar zu Militantes Christentum und die Hermeneutik von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/militantes-christentum-und-die-bedeutung-der-hermeneutik/7611/comment-page-1/#comment-93379</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 05:13:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Um das ganze nochmal aus einer anderen Perspektive aufzurollen:

&lt;blockquote&gt;Die Geschichte ist nicht nur widerlich, sie zeigt auch, wie gefährlich es sein kann, Bibeltexte nach Gutdünken auszulegen. Auch willige Leser können die Bibel gründlich missverstehen. Beliebigkeit kann gefährlich werden!&lt;/blockquote&gt;
Es gibt auf diesem Planeten unzählige Menschen, die eine Bibel, bzw. ihre eigene Version der Bibel, nach Gutdünken auslegen. Besonders Amerika ist voll mit diesen Menschen. Der kircheninterne Fachbegriff dafür war von Anfang an &quot;Häresie&quot;. Häretiker waren natürlich immer die anderen.

Darüber hinaus gibt es aber auch noch Menschen, &lt;strong&gt;denen die Bibel völlig gleichgültig ist&lt;/strong&gt;. Denen komplett egal ist, was da drin steht, und wie man es auslegt. Die vulgär ausgedrückt das ganze &quot;Theologengeschwätz&quot; schlichtweg nicht juckt. Für die dieser Fachbereich an ihrer Universität schlicht nicht existiert, die zwar Leute dort ein- und ausgehen sehen, die aber eigentlich &quot;nichts Richtiges&quot; studieren.

&lt;em&gt;Das&lt;/em&gt; ist die ultimative Form der Beliebigkeit. Gilt aber im Westen grundsätzlich als harmlos, ungefährlich oder sogar erstrebenswert. Gefährlich sind nur die Fehlgeleiteten, die die Bibel zu wichtig nehmen. Verstehe...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um das ganze nochmal aus einer anderen Perspektive aufzurollen:</p>
<blockquote><p>Die Geschichte ist nicht nur widerlich, sie zeigt auch, wie gefährlich es sein kann, Bibeltexte nach Gutdünken auszulegen. Auch willige Leser können die Bibel gründlich missverstehen. Beliebigkeit kann gefährlich werden!</p></blockquote>
<p>Es gibt auf diesem Planeten unzählige Menschen, die eine Bibel, bzw. ihre eigene Version der Bibel, nach Gutdünken auslegen. Besonders Amerika ist voll mit diesen Menschen. Der kircheninterne Fachbegriff dafür war von Anfang an &#8222;Häresie&#8220;. Häretiker waren natürlich immer die anderen.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es aber auch noch Menschen, <strong>denen die Bibel völlig gleichgültig ist</strong>. Denen komplett egal ist, was da drin steht, und wie man es auslegt. Die vulgär ausgedrückt das ganze &#8222;Theologengeschwätz&#8220; schlichtweg nicht juckt. Für die dieser Fachbereich an ihrer Universität schlicht nicht existiert, die zwar Leute dort ein- und ausgehen sehen, die aber eigentlich &#8222;nichts Richtiges&#8220; studieren.</p>
<p><em>Das</em> ist die ultimative Form der Beliebigkeit. Gilt aber im Westen grundsätzlich als harmlos, ungefährlich oder sogar erstrebenswert. Gefährlich sind nur die Fehlgeleiteten, die die Bibel zu wichtig nehmen. Verstehe&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Militantes Christentum und die Hermeneutik von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/militantes-christentum-und-die-bedeutung-der-hermeneutik/7611/comment-page-1/#comment-93378</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 15:41:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Schade, dass sich jetzt alle „Warner“ und „Mahner“ gegenseitig auf die Schultern klopfen können. Die christliche Terrorgruppe Hutaree wird wohl die gesamte Fundamentalismus-Debatte verändern!?&lt;/blockquote&gt;
Das ist völlig normal in autoritären Systemen, dass ein Feindbild kreiert wird, um damit anschließend diejenigen zu &quot;bekämpfen&quot;, die man eigentlich loswerden möchte. Das geht bis hin zum Celler Loch, wo man sich auch gleich noch die &quot;Terroristen&quot; selber gebastelt hat.

Und wer die vom autoritären Feudalismus abstammende Staatskirche nicht als autoritär versteht, hat eben im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst. Zum Glück hat die erfolgreiche Säkularisierung dem ein Ende gesetzt. Dieses &quot;Christentum&quot; kommt nie wieder zurück!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Schade, dass sich jetzt alle „Warner“ und „Mahner“ gegenseitig auf die Schultern klopfen können. Die christliche Terrorgruppe Hutaree wird wohl die gesamte Fundamentalismus-Debatte verändern!?</p></blockquote>
<p>Das ist völlig normal in autoritären Systemen, dass ein Feindbild kreiert wird, um damit anschließend diejenigen zu &#8222;bekämpfen&#8220;, die man eigentlich loswerden möchte. Das geht bis hin zum Celler Loch, wo man sich auch gleich noch die &#8222;Terroristen&#8220; selber gebastelt hat.</p>
<p>Und wer die vom autoritären Feudalismus abstammende Staatskirche nicht als autoritär versteht, hat eben im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst. Zum Glück hat die erfolgreiche Säkularisierung dem ein Ende gesetzt. Dieses &#8222;Christentum&#8220; kommt nie wieder zurück!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Militantes Christentum und die Hermeneutik von Holger Fischer		</title>
		<link>https://theoblog.de/militantes-christentum-und-die-bedeutung-der-hermeneutik/7611/comment-page-1/#comment-93377</link>

		<dc:creator><![CDATA[Holger Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 15:32:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Hermeneutik ist das Lesen &lt;strong&gt;und&lt;/strong&gt; Verstehen bzw. interpretieren von Texten gemeint. Man kann die Texte Bibel und Koran unter hermeneutischen Gesichtspunkten auch fundamental verstehen bzw. interpretieren. Abgeleitet wird der Begriff Hermeutik von Hermes, dem wohl kompliziertesten Gott der griechischen Mythologie:

&lt;a href=&quot;https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/09/hermes-mittwoch.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hermes und die Hermeneutik &#062;&#062;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;

Hermeneutik&lt;strong&gt;: &quot;&lt;/strong&gt;&lt;span&gt;Die Wissenschaft der Textinterpretation leitet sich direkt von Hermes ab, da er die Botschaften der Götter auslegen und übersetzen kann.&quot;&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Hermeneutik ist das Lesen <strong>und</strong> Verstehen bzw. interpretieren von Texten gemeint. Man kann die Texte Bibel und Koran unter hermeneutischen Gesichtspunkten auch fundamental verstehen bzw. interpretieren. Abgeleitet wird der Begriff Hermeutik von Hermes, dem wohl kompliziertesten Gott der griechischen Mythologie:</p>
<p><a href="https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/09/hermes-mittwoch.html" target="_blank" rel="nofollow ugc"><strong>Hermes und die Hermeneutik &gt;&gt;</strong></a></p>
<p>Hermeneutik<strong>: &#8222;</strong><span>Die Wissenschaft der Textinterpretation leitet sich direkt von Hermes ab, da er die Botschaften der Götter auslegen und übersetzen kann.&#8220;</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Permanente Geschlechtsmarkierung von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/permanente-geschlechtsmarkierung/48249/comment-page-1/#comment-93373</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 11:48:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48249#comment-93373</guid>

					<description><![CDATA[Eine Zivilisation, die es nicht mehr schafft, ihre &quot;amtliche&quot; Sprache an ihren &quot;amtlichen&quot; Schulen zu vermitteln, ist in ihrem Niedergang begriffen. Welche Privat- und Stammessprachen es dann am Ende noch gibt und wessen religiösen Weltbildern sie ent- oder widersprechen, ist dann letztlich auch nicht sehr relevant. Vor rund zwei Jahrtausenden konnte man ja genauso auch dem Lateinischen beim Verschwinden aus dem Alltag zuschauen, nebst der zugehörigen Zivilisation.

Die Satire &lt;a href=&quot;https://www.imdb.com/title/tt0387808/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Idiocracy&lt;/a&gt; hat das Thema schon 2006 erfolgreich aufgegriffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Zivilisation, die es nicht mehr schafft, ihre &#8222;amtliche&#8220; Sprache an ihren &#8222;amtlichen&#8220; Schulen zu vermitteln, ist in ihrem Niedergang begriffen. Welche Privat- und Stammessprachen es dann am Ende noch gibt und wessen religiösen Weltbildern sie ent- oder widersprechen, ist dann letztlich auch nicht sehr relevant. Vor rund zwei Jahrtausenden konnte man ja genauso auch dem Lateinischen beim Verschwinden aus dem Alltag zuschauen, nebst der zugehörigen Zivilisation.</p>
<p>Die Satire <a href="https://www.imdb.com/title/tt0387808/" target="_blank" rel="nofollow ugc">Idiocracy</a> hat das Thema schon 2006 erfolgreich aufgegriffen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Martyn Lloyd-Jones: Psychische Erkrankungen von Ruth Metzger		</title>
		<link>https://theoblog.de/martyn-lloyd-jones-psychischer-erkrankungen/48232/comment-page-1/#comment-93368</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ruth Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 10:33:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist sehr interessant. Schade, dass man mit Dr. Lloyd Jones kein persönliches Gespräch mehr führen kann. Ich fühle mich oft, sowohl in meiner Familie als auch in der Gemeinde, von psychischen Krankheiten regelrecht umzingelt, bei Gläubigen genauso wie bei Ungläubigen. Genetische Faktoren sind ganz offensichtlich; andererseits möchte man fragen: Wer hat keine?
Dass Medikamente (begrenzt) helfen können, habe ich auch immer wieder erlebt. Was im letzten Abschnitt steht genauso! Aber was ich nicht verstehe: Warum kann Psychotherapie die Patienten erreichen und Seelsorge nicht?
Allerdings sehe ich auch in der Praxis, dass Psychotherapie selten wirklich und dauerhaft hilft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist sehr interessant. Schade, dass man mit Dr. Lloyd Jones kein persönliches Gespräch mehr führen kann. Ich fühle mich oft, sowohl in meiner Familie als auch in der Gemeinde, von psychischen Krankheiten regelrecht umzingelt, bei Gläubigen genauso wie bei Ungläubigen. Genetische Faktoren sind ganz offensichtlich; andererseits möchte man fragen: Wer hat keine?<br />
Dass Medikamente (begrenzt) helfen können, habe ich auch immer wieder erlebt. Was im letzten Abschnitt steht genauso! Aber was ich nicht verstehe: Warum kann Psychotherapie die Patienten erreichen und Seelsorge nicht?<br />
Allerdings sehe ich auch in der Praxis, dass Psychotherapie selten wirklich und dauerhaft hilft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Martyn Lloyd-Jones: Psychische Erkrankungen von Claus F. Dieterle		</title>
		<link>https://theoblog.de/martyn-lloyd-jones-psychischer-erkrankungen/48232/comment-page-1/#comment-93366</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus F. Dieterle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 20:57:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine organische Ursache psychischer Störungen wurde nicht genannt.
Wenn  Patienten dem christliche Glauben nicht zugänglich sind, aber Seelsorge helfen könnte, darf man ihnen keine psychologische und psychiatrische Behandlung ausreden!

Ich hatte mal eine Patientin, der ein Pfarrer einredete, sie wäre Zauberei ausgesetzt und ein Psychiater könne nicht helfen. Eine Störung im Hirnstoffwechsel hätte mit Medikamenten behandelt werden können und auch eine zusätzliche Psychotherapie wäre hilfreich gewesen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine organische Ursache psychischer Störungen wurde nicht genannt.<br />
Wenn  Patienten dem christliche Glauben nicht zugänglich sind, aber Seelsorge helfen könnte, darf man ihnen keine psychologische und psychiatrische Behandlung ausreden!</p>
<p>Ich hatte mal eine Patientin, der ein Pfarrer einredete, sie wäre Zauberei ausgesetzt und ein Psychiater könne nicht helfen. Eine Störung im Hirnstoffwechsel hätte mit Medikamenten behandelt werden können und auch eine zusätzliche Psychotherapie wäre hilfreich gewesen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Homosexualität: „Progressive“ Argumente und konservative Antworten von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/homosexualitaet-progressive-argumente-und-konservative-antworten/48213/comment-page-1/#comment-93364</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 11:09:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jede erfolgreiche Zivilisation hat ihre sexuellen Einschränkungen. Ob nun der saudische Mohammedismus, die konfuzianischen Gesellschaften in Fernost oder die hinduistische Kastengesellschaft Indiens, deren junge Generation schon bald die Mehrheit der Weltbevölkerung unter 40 stellen wird: Keine von denen ist als sexuell freizügig bekannt. Und das ganz ohne die &quot;bibelwichtigen&quot; Leitplanken eines Graf-Stuhlhofer. Natürlich hat auch der Westen seine eigenen Leitplanken gefunden, wenig überraschend ausgedrückt in der eigenen Religionsgeschichte.

Die nun vielfach beklagten &quot;progressiven&quot; Ideen hat aber ebenso das vielzitierte &quot;christliche Abendland&quot; hervorgebracht, vorangetrieben vor allem von den unter weltlichen Herrschern stehenden evangelischen &quot;Landesbischöfe&quot;. Das haben nicht die Araber, Chinesen, Inder oder Japaner nach Europa gebracht. Religionsgeschichtlich lässt sich das unzweifelhaft dem reformierten Christentum zuordnen. Die überzogene Selbsteinschätzung des Westens ist vor allem ein Ergebnis des missionarischen Kolonialismus in Afrika und Südamerika, den realen Vergleich mit richtigen Zivilisationen ist man nie angetreten.

Die Frage, die noch zu klären bleibt, ist nun wie viele hundert Jahre zurück die ursächlichen theologischen Fehler gemacht wurden und welche das exakt sind. Es gibt sie jedenfalls, denn die Ergebnisse sprechen ja für sich. Dann erst kann man feststellen, an wie viele längst etablierte Irrtümer auch Frommsten längst glauben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede erfolgreiche Zivilisation hat ihre sexuellen Einschränkungen. Ob nun der saudische Mohammedismus, die konfuzianischen Gesellschaften in Fernost oder die hinduistische Kastengesellschaft Indiens, deren junge Generation schon bald die Mehrheit der Weltbevölkerung unter 40 stellen wird: Keine von denen ist als sexuell freizügig bekannt. Und das ganz ohne die &#8222;bibelwichtigen&#8220; Leitplanken eines Graf-Stuhlhofer. Natürlich hat auch der Westen seine eigenen Leitplanken gefunden, wenig überraschend ausgedrückt in der eigenen Religionsgeschichte.</p>
<p>Die nun vielfach beklagten &#8222;progressiven&#8220; Ideen hat aber ebenso das vielzitierte &#8222;christliche Abendland&#8220; hervorgebracht, vorangetrieben vor allem von den unter weltlichen Herrschern stehenden evangelischen &#8222;Landesbischöfe&#8220;. Das haben nicht die Araber, Chinesen, Inder oder Japaner nach Europa gebracht. Religionsgeschichtlich lässt sich das unzweifelhaft dem reformierten Christentum zuordnen. Die überzogene Selbsteinschätzung des Westens ist vor allem ein Ergebnis des missionarischen Kolonialismus in Afrika und Südamerika, den realen Vergleich mit richtigen Zivilisationen ist man nie angetreten.</p>
<p>Die Frage, die noch zu klären bleibt, ist nun wie viele hundert Jahre zurück die ursächlichen theologischen Fehler gemacht wurden und welche das exakt sind. Es gibt sie jedenfalls, denn die Ergebnisse sprechen ja für sich. Dann erst kann man feststellen, an wie viele längst etablierte Irrtümer auch Frommsten längst glauben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Wurzeln des christlichen Abendlandes von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-wurzeln-des-christlichen-abendlandes/48223/comment-page-1/#comment-93363</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 09:49:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schön, dass man sich mal wieder selbst auf die Schultern klopft, aber das &quot;christliche Abendland&quot; ist genau das, was gerade (nicht für alle) offensichtlich final scheitert.

Genau die zitierten &quot;Stämme&quot; und &quot;Clans&quot; werden übrig bleiben und sich erfolgreich gegen die sterbende protestantische Bürokratie durchsetzen. Sieht man bereits in Berlin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, dass man sich mal wieder selbst auf die Schultern klopft, aber das &#8222;christliche Abendland&#8220; ist genau das, was gerade (nicht für alle) offensichtlich final scheitert.</p>
<p>Genau die zitierten &#8222;Stämme&#8220; und &#8222;Clans&#8220; werden übrig bleiben und sich erfolgreich gegen die sterbende protestantische Bürokratie durchsetzen. Sieht man bereits in Berlin.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Kinder verschwinden von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-kinder-verschwinden/48211/comment-page-1/#comment-93362</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 09:44:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48211#comment-93362</guid>

					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Für viele kleine Firmen endet der demographische Wandel deshalb nicht mit einem Besitzerwechsel, sondern mit der Schließung.&lt;/blockquote&gt;
Das liegt aber daran, dass Generation &quot;Ich&quot; nie das Zepter abgeben wollte. Genau das gleiche wird auch viele Gemeinden sterben lassen. Der Zeitpunkt für die Nachfolge wäre vor 25 Jahren gewesen, es sitzen aber immer noch dieselben Leute wie 1975 am Ruder. In den letzten 5 min übernimmt dann keiner mehr das Steuer auf der Titanic.


&lt;blockquote&gt;Der Makroökonom hält den Einbruch der Geburtenraten für eine der größten wirtschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. „Das ist nicht der Weg von acht Milliarden auf sechs Milliarden. Das ist der Weg von acht Milliarden auf null.“&lt;/blockquote&gt;
vs.


&lt;blockquote&gt;Es liegt nicht nur an der Idee der Bedürfnisorientierung, sondern an massiven strukturellen und gesellschaftlichen Belastungen. Oft ist das Kind elf Monate alt, der Wiedereinstieg in den Job steht an, es wird noch gestillt, und die Väter sind wieder voll im Beruf eingebunden. Wenn Mütter dann erschöpft bei mir sitzen, sage ich nicht einfach „Holen Sie sich Hilfe“ oder „Organisieren Sie sich besser“.&lt;/blockquote&gt;
Liebe Ökonomen, liebe Kinderärzte: &quot;You can&#039;t have your cake and eat it.&quot; Im Moment werden sämtliche Ressourcen für die Alten aufgebraucht (eine Folge davon wie Wahlen funktionieren) und danach ist das Römische Reich 2.0 schlicht weg, mitsamt dem westlichen Protestantismus und seinen &quot;gesellschaftlichen Belastungen&quot;, der sich im säkularen Endzustand auf die ganze Welt ausgebreitet hat.
Menschen sind dann immer noch übrig, aber der Westen und seine Religionsgeschichte steht dann nur noch in den Geschichtsbüchern. Das sollte aber Christen eigentlich keine Angst einjagen, denn sie haben ja die Bibel, um nicht auf die Heilsversprechen weltlicher Könige angewiesen zu sein. Auch wenn die dann den Löffel abgegeben haben, gibt es das Gottesvolk ja weiterhin. Gab es ja nach Rom 1.0 auch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Für viele kleine Firmen endet der demographische Wandel deshalb nicht mit einem Besitzerwechsel, sondern mit der Schließung.</p></blockquote>
<p>Das liegt aber daran, dass Generation &#8222;Ich&#8220; nie das Zepter abgeben wollte. Genau das gleiche wird auch viele Gemeinden sterben lassen. Der Zeitpunkt für die Nachfolge wäre vor 25 Jahren gewesen, es sitzen aber immer noch dieselben Leute wie 1975 am Ruder. In den letzten 5 min übernimmt dann keiner mehr das Steuer auf der Titanic.</p>
<blockquote><p>Der Makroökonom hält den Einbruch der Geburtenraten für eine der größten wirtschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. „Das ist nicht der Weg von acht Milliarden auf sechs Milliarden. Das ist der Weg von acht Milliarden auf null.“</p></blockquote>
<p>vs.</p>
<blockquote><p>Es liegt nicht nur an der Idee der Bedürfnisorientierung, sondern an massiven strukturellen und gesellschaftlichen Belastungen. Oft ist das Kind elf Monate alt, der Wiedereinstieg in den Job steht an, es wird noch gestillt, und die Väter sind wieder voll im Beruf eingebunden. Wenn Mütter dann erschöpft bei mir sitzen, sage ich nicht einfach „Holen Sie sich Hilfe“ oder „Organisieren Sie sich besser“.</p></blockquote>
<p>Liebe Ökonomen, liebe Kinderärzte: &#8222;You can&#8217;t have your cake and eat it.&#8220; Im Moment werden sämtliche Ressourcen für die Alten aufgebraucht (eine Folge davon wie Wahlen funktionieren) und danach ist das Römische Reich 2.0 schlicht weg, mitsamt dem westlichen Protestantismus und seinen &#8222;gesellschaftlichen Belastungen&#8220;, der sich im säkularen Endzustand auf die ganze Welt ausgebreitet hat.<br />
Menschen sind dann immer noch übrig, aber der Westen und seine Religionsgeschichte steht dann nur noch in den Geschichtsbüchern. Das sollte aber Christen eigentlich keine Angst einjagen, denn sie haben ja die Bibel, um nicht auf die Heilsversprechen weltlicher Könige angewiesen zu sein. Auch wenn die dann den Löffel abgegeben haben, gibt es das Gottesvolk ja weiterhin. Gab es ja nach Rom 1.0 auch.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Homosexualität: „Progressive“ Argumente und konservative Antworten von FrankS		</title>
		<link>https://theoblog.de/homosexualitaet-progressive-argumente-und-konservative-antworten/48213/comment-page-1/#comment-93360</link>

		<dc:creator><![CDATA[FrankS]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 05:07:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48213#comment-93360</guid>

					<description><![CDATA[Wie gehen Christen damit um? Wie immer, ziemlich unterschiedlich. Einige die ich kenne, übergehen das, was uns Gott zu romantischen Beziehungen und Sexualität hat überliefern lassen irgendwann. Je danach, welche Situation vorliegt aus Einsamkeit, aus Verlangen oder aus Trotz über die scheinbar unerhörte Einmischung.

Gerne gesehen sind dann theologische Lehrer, die ihren Schritt unterstützen. Die Bibel sei veraltet, würde garn nicht über die &quot;gute Form&quot; von Homosexualität berichten oder sei so sehr in spezielle Lebenslagen hineingeschrieben, dass man aus den Worten gar keine allgemeinverbindlichen Anweisungen oder Grundsätze ableiten könne.

Es ist nie einfach damit umzugehen. Denn längst nicht immer sind es die Akteure selbst, die unbeeinflusst falsche Entscheidungen treffen. Es sind oft schlimme prägender Ereignisse vorangegangen und ich verstehe voll, dass man dem jeweiligen Menschen dann nicht auch noch die Schuld vor Gott aufladen oder vermeintlich &quot;einreden&quot; möchte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gehen Christen damit um? Wie immer, ziemlich unterschiedlich. Einige die ich kenne, übergehen das, was uns Gott zu romantischen Beziehungen und Sexualität hat überliefern lassen irgendwann. Je danach, welche Situation vorliegt aus Einsamkeit, aus Verlangen oder aus Trotz über die scheinbar unerhörte Einmischung.</p>
<p>Gerne gesehen sind dann theologische Lehrer, die ihren Schritt unterstützen. Die Bibel sei veraltet, würde garn nicht über die &#8222;gute Form&#8220; von Homosexualität berichten oder sei so sehr in spezielle Lebenslagen hineingeschrieben, dass man aus den Worten gar keine allgemeinverbindlichen Anweisungen oder Grundsätze ableiten könne.</p>
<p>Es ist nie einfach damit umzugehen. Denn längst nicht immer sind es die Akteure selbst, die unbeeinflusst falsche Entscheidungen treffen. Es sind oft schlimme prägender Ereignisse vorangegangen und ich verstehe voll, dass man dem jeweiligen Menschen dann nicht auch noch die Schuld vor Gott aufladen oder vermeintlich &#8222;einreden&#8220; möchte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Kinder verschwinden von Max		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-kinder-verschwinden/48211/comment-page-1/#comment-93359</link>

		<dc:creator><![CDATA[Max]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 11:38:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48211#comment-93359</guid>

					<description><![CDATA[Das liegt alles an Luther. Und die Christen sind selbst schuld. Und in 50 Jahren wars das.
Kommentator, übernehmen Sie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das liegt alles an Luther. Und die Christen sind selbst schuld. Und in 50 Jahren wars das.<br />
Kommentator, übernehmen Sie.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „So ist das Gesetz Diener und Türhüter für die Gnade“ von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/so-ist-das-gesetz-diener-und-tuerhueter-fuer-die-gnade/48205/comment-page-1/#comment-93357</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 16:53:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48205#comment-93357</guid>

					<description><![CDATA[Der Kernaspekt des Arguments ist von Max gar nicht verstanden worden: Die Allgemeinverständlichkeit der lutherischen Lehre. Die Lehre selbst ist in auch sogenannten &quot;evangelisch-lutherischen&quot; Kirchen spätestens nach dem zweiten Weltkrieg so gut wie gänzlich vom &quot;Gesetz&quot; verdrängt worden, natürlich nicht von Mosaischen, sondern vom selbstgemachten protestantischen Gesetz ganz nach amerikanischen Vorbild. Von den Freikirchen ganz zu schweigen, die waren ja schon etwas länger ähnlich drauf.

Diese Belehrungskirchen hat das Volk dann schlicht verlassen und Europa ist dadurch erfolgreich entchristianisiert worden, zumindest dort wo es mal lutherischen Protestantismus gab. Die Folge dessen ist, dass ein paar Generationen später niemand mehr Luthers Rechtfertigungslehre versteht, weil eben kein Gewissen mehr von einem &quot;Gesetz&quot; erschüttert werden kann. Wer damit ankommt, wird sich fragen lassen müssen, wofür jemand ein Evangelium braucht, wenn das von der Kanzel verkündete &quot;Gesetz&quot; schon als offensichtlicher Unfug erkannt worden ist. Diese Chance ist schlicht für immer vertan.

Dabei beißt nämlich die Pfadabhängigkeit zu: Nicht jede Fehlentwicklung kann einfach später nach Wunsch nachträglich korrigiert werden. Eine &quot;fortwährende Reformation&quot; kann auch einfach in der Sackgasse landen und geschichtlich unumkehrbar von der Bildfläche verschwinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kernaspekt des Arguments ist von Max gar nicht verstanden worden: Die Allgemeinverständlichkeit der lutherischen Lehre. Die Lehre selbst ist in auch sogenannten &#8222;evangelisch-lutherischen&#8220; Kirchen spätestens nach dem zweiten Weltkrieg so gut wie gänzlich vom &#8222;Gesetz&#8220; verdrängt worden, natürlich nicht von Mosaischen, sondern vom selbstgemachten protestantischen Gesetz ganz nach amerikanischen Vorbild. Von den Freikirchen ganz zu schweigen, die waren ja schon etwas länger ähnlich drauf.</p>
<p>Diese Belehrungskirchen hat das Volk dann schlicht verlassen und Europa ist dadurch erfolgreich entchristianisiert worden, zumindest dort wo es mal lutherischen Protestantismus gab. Die Folge dessen ist, dass ein paar Generationen später niemand mehr Luthers Rechtfertigungslehre versteht, weil eben kein Gewissen mehr von einem &#8222;Gesetz&#8220; erschüttert werden kann. Wer damit ankommt, wird sich fragen lassen müssen, wofür jemand ein Evangelium braucht, wenn das von der Kanzel verkündete &#8222;Gesetz&#8220; schon als offensichtlicher Unfug erkannt worden ist. Diese Chance ist schlicht für immer vertan.</p>
<p>Dabei beißt nämlich die Pfadabhängigkeit zu: Nicht jede Fehlentwicklung kann einfach später nach Wunsch nachträglich korrigiert werden. Eine &#8222;fortwährende Reformation&#8220; kann auch einfach in der Sackgasse landen und geschichtlich unumkehrbar von der Bildfläche verschwinden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „So ist das Gesetz Diener und Türhüter für die Gnade“ von Max		</title>
		<link>https://theoblog.de/so-ist-das-gesetz-diener-und-tuerhueter-fuer-die-gnade/48205/comment-page-1/#comment-93356</link>

		<dc:creator><![CDATA[Max]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 08:28:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48205#comment-93356</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Kommentator, du bist ein Meister des Problematisierens. Kannst du auch konstruktive Beiträge liefern? Ansonsten haben deine Beiträge aus meiner Sicht keinen wirklichen Mehrwert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Kommentator, du bist ein Meister des Problematisierens. Kannst du auch konstruktive Beiträge liefern? Ansonsten haben deine Beiträge aus meiner Sicht keinen wirklichen Mehrwert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „So ist das Gesetz Diener und Türhüter für die Gnade“ von Kreuzträger		</title>
		<link>https://theoblog.de/so-ist-das-gesetz-diener-und-tuerhueter-fuer-die-gnade/48205/comment-page-1/#comment-93355</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kreuzträger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 07:56:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48205#comment-93355</guid>

					<description><![CDATA[@Kommentator 

&lt;span&gt;&quot;Martin Luther erhebt aber auch das menschliche Individuum (also primär sich selbst) zur obersten Instanz in Glaubensdingen.&quot;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Wirklich? Woraus leiten Sie diese These ab? In welchem seiner Werke vertritt Luther eine solche Position? &lt;/span&gt;

&lt;span&gt;M.E. ist für Luther die Heilige Schrift als norma normans oberste Instanz in Glaubensdingen. Sie ist &quot;durch sich selbst am sichersten, offenkundigsten und ihr eigener Ausleger&quot; (vgl Luthers Antwort auf die päpstliche Bannbulle). Als lebendige Stimme Gottes spricht sie zu allen Menschen. Als die Zwickauer Propheten und ähnliche Gruppen sich auf eine ihnen persönlich zuteil gewordene Offenbarung beriefen und sich so in der Tat als Individuen zur besonderen Instanz in Glaubensdingen beriefen, hat Luther ihnen aufs schärfste widersprochen. Um noch einmal die Assertio, Luthers Antwort auf den päpstlichen Bann, zu zitieren: &quot;Die Schrift allein soll herrschen&quot;, nicht das menschliche Individuum! Ferner, im unfreien Willen: &quot;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Ich habe so wenig Gefallen an der Meinung der Skeptiker, daß ich, wo es auch immer wegen der Schwäche des Fleisches nur möglich wäre, nicht allein durch die heilige Schrift beständig überall in allen Stücken fest gebunden und durch sie gewiß gemacht werden möchte, ja ich wünschte auch, in den nicht notwendigen und außerhalb der Schrift gelegenen Dingen so sicher wie irgend möglich zu sein&quot;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&quot;Luthers Sicht auf das Gesetz könnte zutreffend sein, es könnte sich aber genauso auch um (s)einen menschlichen Irrtum handeln.&quot;&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Erasmus würde vielleicht zustimmen. Und zurecht, wenn es sich nur um die Meinung Luthers handeln würde. Wenn Luther aber über das Gesetz lehrt, dann geht es ihm nicht darum, seine individuelle Privatmeinung zu vertreten oder zur Glaubensinstanz zu erheben, sondern auf Gottes Wort zu hören und gegen die bloß menschliche Meinung beispielsweise der scholastisch-philosophischen Theologie der römischen Kirche oder den Humanismus des Ersamus die Worte der Heiligen Schrift zur Geltung zu bringen. Seine Lehre vom Gesetz ist in weiten Teilen Exegese des Römer- und Galaterbriefs. &lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&quot;Außerhalb einer streng-religiösen Prägung ist die Position jedenfalls schwer vermittelbar. Kein Mensch der Gegenwart fühlt sich in irgendeiner Weise durch das Gesetz „überführt“, wie einst der Augustinermönch Luther im Mittelalter.&quot; Das ist zutreffend. Unsere Gesellschaft ist i.d.R. nicht bereit, Gottes Wort und sein Gesetz als Autorität für irgendetwas anzuerkennen. Der natürlche Mensch weiß nichts von Gottes Wort, ist nicht bereit, zuzugeben, dass er Sünder ist und der Erlösung bedarf. Deswegen braucht er ja den Hammer des Gesetzes. (vgl übrigens Vom unfreien Willen: &quot;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Wenn Du von der inneren Klarheit sprichst, so wird kein Mensch eines einzigen Buchstabens in der Schrift gewahr, wenn er nicht den Geist Gottes besitzt. Alle haben ein verfinstertes Herz, so daß sie, wenn sie auch alles, was in der Schrift steht, zu sagen und vorzubringen wissen, nichts davon wahrnehmen oder erkennen. Weder glauben sie an die Existenz Gottes, noch daß sie seine Geschöpfe sind, noch irgend etwas anderes, ganz entsprechend jenem Psalmwort: Der Tor spricht in seinem Herzen &quot;es ist kein Gott&quot; (Ps. 14, 1).&quot;) Dass diese Position schwer zu vermitteln ist und menschlichem Empfinden zunächst widerspricht, war Luther also bewusst. Und die Gefahr, durch den tertius usus legis erneut unters Gesetz zu fallen, erkannte er sehr deutlich und lehnte diesen daher gegenüber Calvin stets ab. &lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Kommentator </p>
<p><span>&#8222;Martin Luther erhebt aber auch das menschliche Individuum (also primär sich selbst) zur obersten Instanz in Glaubensdingen.&#8220;</span></p>
<p><span>Wirklich? Woraus leiten Sie diese These ab? In welchem seiner Werke vertritt Luther eine solche Position? </span></p>
<p><span>M.E. ist für Luther die Heilige Schrift als norma normans oberste Instanz in Glaubensdingen. Sie ist &#8222;durch sich selbst am sichersten, offenkundigsten und ihr eigener Ausleger&#8220; (vgl Luthers Antwort auf die päpstliche Bannbulle). Als lebendige Stimme Gottes spricht sie zu allen Menschen. Als die Zwickauer Propheten und ähnliche Gruppen sich auf eine ihnen persönlich zuteil gewordene Offenbarung beriefen und sich so in der Tat als Individuen zur besonderen Instanz in Glaubensdingen beriefen, hat Luther ihnen aufs schärfste widersprochen. Um noch einmal die Assertio, Luthers Antwort auf den päpstlichen Bann, zu zitieren: &#8222;Die Schrift allein soll herrschen&#8220;, nicht das menschliche Individuum! Ferner, im unfreien Willen: &#8222;</span><span>Ich habe so wenig Gefallen an der Meinung der Skeptiker, daß ich, wo es auch immer wegen der Schwäche des Fleisches nur möglich wäre, nicht allein durch die heilige Schrift beständig überall in allen Stücken fest gebunden und durch sie gewiß gemacht werden möchte, ja ich wünschte auch, in den nicht notwendigen und außerhalb der Schrift gelegenen Dingen so sicher wie irgend möglich zu sein&#8220;</span></p>
<p><span>&#8222;Luthers Sicht auf das Gesetz könnte zutreffend sein, es könnte sich aber genauso auch um (s)einen menschlichen Irrtum handeln.&#8220;</span><br />
<span>Erasmus würde vielleicht zustimmen. Und zurecht, wenn es sich nur um die Meinung Luthers handeln würde. Wenn Luther aber über das Gesetz lehrt, dann geht es ihm nicht darum, seine individuelle Privatmeinung zu vertreten oder zur Glaubensinstanz zu erheben, sondern auf Gottes Wort zu hören und gegen die bloß menschliche Meinung beispielsweise der scholastisch-philosophischen Theologie der römischen Kirche oder den Humanismus des Ersamus die Worte der Heiligen Schrift zur Geltung zu bringen. Seine Lehre vom Gesetz ist in weiten Teilen Exegese des Römer- und Galaterbriefs. </span></p>
<p><span>&#8222;Außerhalb einer streng-religiösen Prägung ist die Position jedenfalls schwer vermittelbar. Kein Mensch der Gegenwart fühlt sich in irgendeiner Weise durch das Gesetz „überführt“, wie einst der Augustinermönch Luther im Mittelalter.&#8220; Das ist zutreffend. Unsere Gesellschaft ist i.d.R. nicht bereit, Gottes Wort und sein Gesetz als Autorität für irgendetwas anzuerkennen. Der natürlche Mensch weiß nichts von Gottes Wort, ist nicht bereit, zuzugeben, dass er Sünder ist und der Erlösung bedarf. Deswegen braucht er ja den Hammer des Gesetzes. (vgl übrigens Vom unfreien Willen: &#8222;</span><span>Wenn Du von der inneren Klarheit sprichst, so wird kein Mensch eines einzigen Buchstabens in der Schrift gewahr, wenn er nicht den Geist Gottes besitzt. Alle haben ein verfinstertes Herz, so daß sie, wenn sie auch alles, was in der Schrift steht, zu sagen und vorzubringen wissen, nichts davon wahrnehmen oder erkennen. Weder glauben sie an die Existenz Gottes, noch daß sie seine Geschöpfe sind, noch irgend etwas anderes, ganz entsprechend jenem Psalmwort: Der Tor spricht in seinem Herzen &#8222;es ist kein Gott&#8220; (Ps. 14, 1).&#8220;) Dass diese Position schwer zu vermitteln ist und menschlichem Empfinden zunächst widerspricht, war Luther also bewusst. Und die Gefahr, durch den tertius usus legis erneut unters Gesetz zu fallen, erkannte er sehr deutlich und lehnte diesen daher gegenüber Calvin stets ab. </span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „So ist das Gesetz Diener und Türhüter für die Gnade“ von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/so-ist-das-gesetz-diener-und-tuerhueter-fuer-die-gnade/48205/comment-page-1/#comment-93351</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 04:47:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48205#comment-93351</guid>

					<description><![CDATA[Martin Luther erhebt aber auch das menschliche Individuum (also primär sich selbst) zur obersten Instanz in Glaubensdingen. Und damit wiegen die Worte des Reformators prinzipiell nicht schwerer als die jedes anderen Individuums vor und nach ihm.

Luthers Sicht auf das Gesetz könnte zutreffend sein, es könnte sich aber genauso auch um (s)einen menschlichen Irrtum handeln. Außerhalb einer streng-religiösen Prägung ist die Position jedenfalls schwer vermittelbar. Kein Mensch der Gegenwart fühlt sich in irgendeiner Weise durch das Gesetz &quot;überführt&quot;, wie einst der Augustinermönch Luther im Mittelalter. Karl Barth sah das ebenso und drehte Luthers Kausalität kurzerhand um.

Und während Luther nur einen zweifachen Gebrauch des Gesetzes kennt, geht Calvin gleich noch einen Schritt weiter und verordnet einen dreifachen Gebrauch (usus in renatis), womit die Reformierten dann bei ihren modernen gesetzlichen Gemeindeordnungen gelandet waren. Wer noch unter solchen Umständen aufgewachsen ist, gehört zu den letzten, die Luthers Position überhaupt noch nachvollziehen können.

An diesen dogmatischen Widersprüchen werden sich alle Christen weiter abarbeiten dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Luther erhebt aber auch das menschliche Individuum (also primär sich selbst) zur obersten Instanz in Glaubensdingen. Und damit wiegen die Worte des Reformators prinzipiell nicht schwerer als die jedes anderen Individuums vor und nach ihm.</p>
<p>Luthers Sicht auf das Gesetz könnte zutreffend sein, es könnte sich aber genauso auch um (s)einen menschlichen Irrtum handeln. Außerhalb einer streng-religiösen Prägung ist die Position jedenfalls schwer vermittelbar. Kein Mensch der Gegenwart fühlt sich in irgendeiner Weise durch das Gesetz &#8222;überführt&#8220;, wie einst der Augustinermönch Luther im Mittelalter. Karl Barth sah das ebenso und drehte Luthers Kausalität kurzerhand um.</p>
<p>Und während Luther nur einen zweifachen Gebrauch des Gesetzes kennt, geht Calvin gleich noch einen Schritt weiter und verordnet einen dreifachen Gebrauch (usus in renatis), womit die Reformierten dann bei ihren modernen gesetzlichen Gemeindeordnungen gelandet waren. Wer noch unter solchen Umständen aufgewachsen ist, gehört zu den letzten, die Luthers Position überhaupt noch nachvollziehen können.</p>
<p>An diesen dogmatischen Widersprüchen werden sich alle Christen weiter abarbeiten dürfen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „So ist das Gesetz Diener und Türhüter für die Gnade“ von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/so-ist-das-gesetz-diener-und-tuerhueter-fuer-die-gnade/48205/comment-page-1/#comment-93350</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 01:45:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48205#comment-93350</guid>

					<description><![CDATA[Martin Luther beschreibt das Gesetz als einen „Hammer“, der die menschliche Selbstgerechtigkeit zerbricht. William Kelly zeigt in Galater 3, warum das so ist.&#160;&#160;
https://www.bibelkommentare.de/kommentare/k-3198/einfuehrender-vortrag-zum-galaterbrief/kapitel-3

Die Verheißung an Abraham beruht auf Gottes Gnade. Gott selbst gibt die Zusage und erfüllt sie in Christus. Beim Gesetz ist es anders: Es gibt zwei Parteien. Gott fordert Gehorsam, und der Mensch ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu halten. Genau daran zeigt sich seine Sünde und Unfähigkeit.

Darum ist das Gesetz wie ein Hammer: Es zerbricht den Stolz des Menschen und seine Vorstellung, sich durch eigene Leistung vor Gott rechtfertigen zu können. Das Gesetz rettet nicht, sondern zeigt, dass wir einen Retter brauchen. So wird das Gesetz zum Diener und Türhüter für die Gnade: Es führt den Menschen dahin, seine eigene Schuld zu erkennen und zu Christus zu kommen.

Besonders wichtig ist Galater 3,14: In Christus empfangen wir „die Verheißung des Geistes durch den Glauben“. Der Heilige Geist ist kein Lohn für Gesetzeserfüllung, sondern Gottes Geschenk der Gnade.

Darum fragt Paulus: Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleisch vollenden? Das christliche Leben beginnt aus Gnade und soll durch den Geist gelebt werden. Christus erfüllt die Verheißung – wir empfangen sie im Glauben. Damit erläutert Kelly sehr eindrücklich Luthers Grundgedanken: Nicht unsere Leistung rettet uns, sondern Gottes Gnade in Christus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Luther beschreibt das Gesetz als einen „Hammer“, der die menschliche Selbstgerechtigkeit zerbricht. William Kelly zeigt in Galater 3, warum das so ist.&nbsp;&nbsp;<br />
<a href="https://www.bibelkommentare.de/kommentare/k-3198/einfuehrender-vortrag-zum-galaterbrief/kapitel-3" rel="nofollow ugc">https://www.bibelkommentare.de/kommentare/k-3198/einfuehrender-vortrag-zum-galaterbrief/kapitel-3</a></p>
<p>Die Verheißung an Abraham beruht auf Gottes Gnade. Gott selbst gibt die Zusage und erfüllt sie in Christus. Beim Gesetz ist es anders: Es gibt zwei Parteien. Gott fordert Gehorsam, und der Mensch ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu halten. Genau daran zeigt sich seine Sünde und Unfähigkeit.</p>
<p>Darum ist das Gesetz wie ein Hammer: Es zerbricht den Stolz des Menschen und seine Vorstellung, sich durch eigene Leistung vor Gott rechtfertigen zu können. Das Gesetz rettet nicht, sondern zeigt, dass wir einen Retter brauchen. So wird das Gesetz zum Diener und Türhüter für die Gnade: Es führt den Menschen dahin, seine eigene Schuld zu erkennen und zu Christus zu kommen.</p>
<p>Besonders wichtig ist Galater 3,14: In Christus empfangen wir „die Verheißung des Geistes durch den Glauben“. Der Heilige Geist ist kein Lohn für Gesetzeserfüllung, sondern Gottes Geschenk der Gnade.</p>
<p>Darum fragt Paulus: Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleisch vollenden? Das christliche Leben beginnt aus Gnade und soll durch den Geist gelebt werden. Christus erfüllt die Verheißung – wir empfangen sie im Glauben. Damit erläutert Kelly sehr eindrücklich Luthers Grundgedanken: Nicht unsere Leistung rettet uns, sondern Gottes Gnade in Christus.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Leihmutterschaftsdrama von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/leihmutterschaftsdrama/48166/comment-page-1/#comment-93349</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 12:39:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48166#comment-93349</guid>

					<description><![CDATA[Die amerikanischen Probleme sind ja letztlich hausgemacht. Während die christlichen Gesellschaften des 19. Jahrhunderts in der alten Welt früher oder später die mehr oder oder weniger universelle Krankenversicherung einführten und damit einer breiten Bevölkerung medizinische Behandlungsmöglichkeiten inklusive Kliniken unter christlicher Leitung verfügbar machten, mussten wirtschaftlich benachteiligte Frauen in den USA noch Anfang des 20. Jahrhunderts in die &quot;Behandlungszentren&quot; der atheistischen Family-Abolishment-Aktivisten &quot;Planned Parenthood&quot;, weil sie schlichtweg keinen Zugang zu richtigen Gynäkologen hatten. Erst daraus ist dann einer der größten Abtreibungskonzerne der Welt entstanden.

Ein klassischer Fall von: Sie ernten was sie säen. Weil ja gerade die Amerikaner immer gern als moralisch überlegenes Vorbild dargestellt werden, aber dort haben sie so gar nicht mit Ruhm bekleckert. Auch die texanischen Gesetze verhindern wiederum die Zugang zu seriösen Behandlungsmethoden und Früchte dessen werden die Amerikaner (und der Rest der Welt) auch diesmal wieder ernten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die amerikanischen Probleme sind ja letztlich hausgemacht. Während die christlichen Gesellschaften des 19. Jahrhunderts in der alten Welt früher oder später die mehr oder oder weniger universelle Krankenversicherung einführten und damit einer breiten Bevölkerung medizinische Behandlungsmöglichkeiten inklusive Kliniken unter christlicher Leitung verfügbar machten, mussten wirtschaftlich benachteiligte Frauen in den USA noch Anfang des 20. Jahrhunderts in die &#8222;Behandlungszentren&#8220; der atheistischen Family-Abolishment-Aktivisten &#8222;Planned Parenthood&#8220;, weil sie schlichtweg keinen Zugang zu richtigen Gynäkologen hatten. Erst daraus ist dann einer der größten Abtreibungskonzerne der Welt entstanden.</p>
<p>Ein klassischer Fall von: Sie ernten was sie säen. Weil ja gerade die Amerikaner immer gern als moralisch überlegenes Vorbild dargestellt werden, aber dort haben sie so gar nicht mit Ruhm bekleckert. Auch die texanischen Gesetze verhindern wiederum die Zugang zu seriösen Behandlungsmethoden und Früchte dessen werden die Amerikaner (und der Rest der Welt) auch diesmal wieder ernten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Möglichkeiten und Grenzen religiöser Projektion von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/moeglichkeiten-und-grenzen-religioeser-projektion/48198/comment-page-1/#comment-93348</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 00:53:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48198#comment-93348</guid>

					<description><![CDATA[Gerade im eng abgegrenzten freikirchlichen Milieu kann sich Bedürfnisreligion voll entfalten. Aber ebenso hervorragend überprüft werden: Lassen sich die dort typischen Sonderlehrsätze auf die komplette Menschheit verallgemeinern? Oder nimmt ihre Vorhersagegenaukeit mit zunehmender Entfernung von der typischen Pietismusgemeinde drastisch ab?

Klassischer Hergang im 19. Jahrhundert: Nach Umzug aus dem Outback in die Großstadt wird die Herkunftsreligion abgelegt. Sie funktionierte noch im kleinen dörflichen Kontext, hält der empirischen Überprüfung in der Vielfalt des städtischen Elends aber nicht stand.

Im Westen korreliert die christliche Religion mit Wohlstand und nimmt mit zunehmender Armut ab: am steuerlichen Existenzminimum wird regelmäßig nicht getauft. Dort wo die westlichen Missionare unterwegs waren, ist es hingegen genau andersherum: Die Christen stellen sich regelmäßig als verarmte und verfolgte Minderheit dar, während der Wohlstand der jeweils regional vorherrschenden Religion angehört. In beiden Fällen werden durch die Religion jeweils Bedürfnisse gedeckt.

Ist also nicht ganz von der Hand zu weisen, wenn es so schwierig ist, ein universell gültiges Prinzip von regionalen Kulturformen abzugrenzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade im eng abgegrenzten freikirchlichen Milieu kann sich Bedürfnisreligion voll entfalten. Aber ebenso hervorragend überprüft werden: Lassen sich die dort typischen Sonderlehrsätze auf die komplette Menschheit verallgemeinern? Oder nimmt ihre Vorhersagegenaukeit mit zunehmender Entfernung von der typischen Pietismusgemeinde drastisch ab?</p>
<p>Klassischer Hergang im 19. Jahrhundert: Nach Umzug aus dem Outback in die Großstadt wird die Herkunftsreligion abgelegt. Sie funktionierte noch im kleinen dörflichen Kontext, hält der empirischen Überprüfung in der Vielfalt des städtischen Elends aber nicht stand.</p>
<p>Im Westen korreliert die christliche Religion mit Wohlstand und nimmt mit zunehmender Armut ab: am steuerlichen Existenzminimum wird regelmäßig nicht getauft. Dort wo die westlichen Missionare unterwegs waren, ist es hingegen genau andersherum: Die Christen stellen sich regelmäßig als verarmte und verfolgte Minderheit dar, während der Wohlstand der jeweils regional vorherrschenden Religion angehört. In beiden Fällen werden durch die Religion jeweils Bedürfnisse gedeckt.</p>
<p>Ist also nicht ganz von der Hand zu weisen, wenn es so schwierig ist, ein universell gültiges Prinzip von regionalen Kulturformen abzugrenzen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Evangelium mitten im Alltag von Claus F. Dieterle		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelium-mitten-im-alltag/48192/comment-page-1/#comment-93347</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus F. Dieterle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 22:11:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48192#comment-93347</guid>

					<description><![CDATA[Jeder muss sich zu seinem Glauben bekennen (Matthäus 10, 32.33), die Weitergabe von christlichen Traktaten ist dazu ein gutes Mittel. Es gibt ein Traktat mit der Überschrift &quot;Gibt es den Gott der Bibel und welche Konsequenzen hat das für Sie?&quot;.
Allerdings Traktate mit dem vollen Evangelium und keinem Wohlfühlevangelium  (Galater 1, 8).
Traktate mit schönen Bildchen und schönen Geschichten dienen dazu, die Leser bei Laune zu halten, damit sie spenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder muss sich zu seinem Glauben bekennen (Matthäus 10, 32.33), die Weitergabe von christlichen Traktaten ist dazu ein gutes Mittel. Es gibt ein Traktat mit der Überschrift &#8222;Gibt es den Gott der Bibel und welche Konsequenzen hat das für Sie?&#8220;.<br />
Allerdings Traktate mit dem vollen Evangelium und keinem Wohlfühlevangelium  (Galater 1, 8).<br />
Traktate mit schönen Bildchen und schönen Geschichten dienen dazu, die Leser bei Laune zu halten, damit sie spenden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Leihmutterschaftsdrama von jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/leihmutterschaftsdrama/48166/comment-page-1/#comment-93346</link>

		<dc:creator><![CDATA[jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 15:47:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48166#comment-93346</guid>

					<description><![CDATA[Buchtipp
Birgit Kelle, Ich kaufe mir ein Kind.

Seelsorger sollten helfen, Kinderlosigkeit zu akzeptieren, anzunehmen, Gottes Willen darin zu sehen...
Ja, das ist schwer.
Jesu Kreuzgang war noch schwerer, unsagbar schwer.

Und: gibt genug Adoptionsmöglichkeiten.

Künstliche Befruchtung hat auch mit Vernichtung menschlichen Lebens zu tun, zBsp.

Adoption: würde das nicht zählen zu: wer ein Kind um meinetwillen aufnimmt....? Wie unser Heiland sagt...

Es war nie eine Schande, die Kinderlosigkeit,  wie im AT beschrieben oder eine Strafe von Gott. Eine Zulassung, möglich. Gottes Wille, ja. Aber Strafe? Schande?
ER, der die Menschen lieb...

Menschen haben das bestimmt. Wie die Scheidung im AT. Auch das hat Gott zugelassen.

Jesus Christus hat das berichtigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Buchtipp<br />
Birgit Kelle, Ich kaufe mir ein Kind.</p>
<p>Seelsorger sollten helfen, Kinderlosigkeit zu akzeptieren, anzunehmen, Gottes Willen darin zu sehen&#8230;<br />
Ja, das ist schwer.<br />
Jesu Kreuzgang war noch schwerer, unsagbar schwer.</p>
<p>Und: gibt genug Adoptionsmöglichkeiten.</p>
<p>Künstliche Befruchtung hat auch mit Vernichtung menschlichen Lebens zu tun, zBsp.</p>
<p>Adoption: würde das nicht zählen zu: wer ein Kind um meinetwillen aufnimmt&#8230;.? Wie unser Heiland sagt&#8230;</p>
<p>Es war nie eine Schande, die Kinderlosigkeit,  wie im AT beschrieben oder eine Strafe von Gott. Eine Zulassung, möglich. Gottes Wille, ja. Aber Strafe? Schande?<br />
ER, der die Menschen lieb&#8230;</p>
<p>Menschen haben das bestimmt. Wie die Scheidung im AT. Auch das hat Gott zugelassen.</p>
<p>Jesus Christus hat das berichtigt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Philosophischen Notizbücher Kurt Gödels voller theologischer Überlegungen von Chuck Bearden		</title>
		<link>https://theoblog.de/philosophischen-notizbuecher-kurt-goedels-voller-theologischer-ueberlegungen/48185/comment-page-1/#comment-93345</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chuck Bearden]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 17:57:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48185#comment-93345</guid>

					<description><![CDATA[Wäre interessant zu wissen, ob sich Gödel in diesen Schriften zur Person Jesu Christi geäußert hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre interessant zu wissen, ob sich Gödel in diesen Schriften zur Person Jesu Christi geäußert hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Tatiana Llaguno: Feminismus ist Projekt der Linken von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/tatiana-llaguno-feminismus-ist-projekt-der-linken/48177/comment-page-1/#comment-93344</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 10:45:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=48177#comment-93344</guid>

					<description><![CDATA[Ursprünglich ist der Feminismus bei evangelischen Hausfrauen des 19. Jahrhunderts in Amerika entstanden, die zu viel Zeit zum Lesen hatten. Die erste Frauenbewegung war primär religiös begründet mit der angeblich größeren &quot;Sündhaftigkeit&quot; der Männer, weil die ja so viel Alkohol tränken. Das brachte den Amerikanern dann auch die Prohibition.

Dieser religiöse Ursprung hinderte natürlich keinen Sozialdemokraten daran, gegen Ende des 19. Jahrhunderts nun die bereits populäre &quot;Frauenbewegung&quot; zu kooptieren, so wie zuvor die &quot;Arbeiterbewegung&quot; kooptiert wurde, denn Kooptieren ist ein Spezialgebiet von Sozialdemokraten. Da Religion bekanntlich Opium für das Volk sei, brauchte es natürlich ein neues atheistisches Grundgerüst, weshalb der Feminismus dann im Westen auf den Marxismus-Leninismus draufmontiert wurde: Am Ende hatte man erfolgreich Arbeiter und fundamentalistische Hausfrauen in einer Bewegung vereint und konnte damit die feudalistischen Bastionen endlich stürmen.

Der Westen stirbt also letztendlich an einer Autoimmunkrankheit des Christentums, deren Erreger sich rechtzeitig einen neuen Wirt gesucht hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich ist der Feminismus bei evangelischen Hausfrauen des 19. Jahrhunderts in Amerika entstanden, die zu viel Zeit zum Lesen hatten. Die erste Frauenbewegung war primär religiös begründet mit der angeblich größeren &#8222;Sündhaftigkeit&#8220; der Männer, weil die ja so viel Alkohol tränken. Das brachte den Amerikanern dann auch die Prohibition.</p>
<p>Dieser religiöse Ursprung hinderte natürlich keinen Sozialdemokraten daran, gegen Ende des 19. Jahrhunderts nun die bereits populäre &#8222;Frauenbewegung&#8220; zu kooptieren, so wie zuvor die &#8222;Arbeiterbewegung&#8220; kooptiert wurde, denn Kooptieren ist ein Spezialgebiet von Sozialdemokraten. Da Religion bekanntlich Opium für das Volk sei, brauchte es natürlich ein neues atheistisches Grundgerüst, weshalb der Feminismus dann im Westen auf den Marxismus-Leninismus draufmontiert wurde: Am Ende hatte man erfolgreich Arbeiter und fundamentalistische Hausfrauen in einer Bewegung vereint und konnte damit die feudalistischen Bastionen endlich stürmen.</p>
<p>Der Westen stirbt also letztendlich an einer Autoimmunkrankheit des Christentums, deren Erreger sich rechtzeitig einen neuen Wirt gesucht hat.</p>
]]></content:encoded>
		
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