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	Kommentare auf TheoBlog.de	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Kommentar zu Rechter Glaube von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93239</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 11:10:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Deutschen Demokratischen Republik waren solche Dissertationen hervorragend geeignet, um bei der Partei Karriere zu machen. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegen Russlanddeutsche ist aktuell möglich und karriereförderlich. Aus sozialistischer Sicht stellt sich die natürlich die Frage, warum man sich erst einen Haufen ausländischer Bibelfundamentalisten ins Land holt, um sich anschließend über sie zu beschweren. Den Ostberliner Genossen wäre so etwas nicht passiert. Dort wären diese allesamt in Russland geblieben, schön unter der Knute der KPdSU.

Die von Stefan Felber erwähnte &quot;Zivilreligion&quot; ist eine innovative Deutung einer geschichtlich längst bekannten Sache. Denn letztlich existiert &quot;Zivilreligion&quot; nicht, alles ist Religion! Menschen sind schlicht nicht fähig, um sich über dieses Stadium hinaus zu entwickeln. Und bei dem was gerade stattfindet, handelt es sich um nichts anderes als um einen weiteren innerdeutschen Religionskrieg: Schwaben gegen Sachsen, und es wird wie beim antiken Israel unweigerlich mit einer Teilung in Nordreich und Südreich enden.

Eine geschichtliche Konstante ist auch, dass in Folge solcher Religionskriege immer das Christentum insgesamt diskreditiert wird. In Tschechien, Ungarn und Ostdeutschland ist es bereits weg. Denn grundsätzlich haben von Ausnahmen abgesehen immer weltliche Herrscher nach militärischen Erfolgen dem Volk ihre Religion aufgedrückt. In großen Teilen Ostdeutschlands hinterließ das Christentum schon im 30jährigen Krieg eine Wüste. Das hat nichts mit Endzeit zu tun, das ist gewöhnliche Geschichte.

Nur dort wo sich schon im 16. Jahrhundert die Täuferbewegung überhaupt erfolgreich ausbreiten konnte, gibt es heute &quot;Bible Belts&quot; oder sog. &quot;Freikirchen&quot;. Gerade wegen des Verhaltens ihrer Religion haben diese nicht nur keine Verbündeten, die Verfolgung genießt nicht ganz grundlos die wohlwollende Unterstützung der breiten Bevölkerung. Diese Schuld liegt in der Geschichte der Christentums der letzten 500 Jahre und ist NICHT bezahlt.

Denn eins ist sicher: Ist eine Religion einmal geschichtlich verbrannt worden, kommt sie nie wieder. Daran ändern auch &quot;Gemeindegründungen&quot; irgendwelcher Täufermissionare nichts, die huckepack immer ihre anderenorts extrem unbeliebte schwäbische Zivilreligion mitbringen. Wer Geschichte nicht verstanden hat, ist verdammt sie zu wiederholen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Deutschen Demokratischen Republik waren solche Dissertationen hervorragend geeignet, um bei der Partei Karriere zu machen. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegen Russlanddeutsche ist aktuell möglich und karriereförderlich. Aus sozialistischer Sicht stellt sich die natürlich die Frage, warum man sich erst einen Haufen ausländischer Bibelfundamentalisten ins Land holt, um sich anschließend über sie zu beschweren. Den Ostberliner Genossen wäre so etwas nicht passiert. Dort wären diese allesamt in Russland geblieben, schön unter der Knute der KPdSU.</p>
<p>Die von Stefan Felber erwähnte &#8222;Zivilreligion&#8220; ist eine innovative Deutung einer geschichtlich längst bekannten Sache. Denn letztlich existiert &#8222;Zivilreligion&#8220; nicht, alles ist Religion! Menschen sind schlicht nicht fähig, um sich über dieses Stadium hinaus zu entwickeln. Und bei dem was gerade stattfindet, handelt es sich um nichts anderes als um einen weiteren innerdeutschen Religionskrieg: Schwaben gegen Sachsen, und es wird wie beim antiken Israel unweigerlich mit einer Teilung in Nordreich und Südreich enden.</p>
<p>Eine geschichtliche Konstante ist auch, dass in Folge solcher Religionskriege immer das Christentum insgesamt diskreditiert wird. In Tschechien, Ungarn und Ostdeutschland ist es bereits weg. Denn grundsätzlich haben von Ausnahmen abgesehen immer weltliche Herrscher nach militärischen Erfolgen dem Volk ihre Religion aufgedrückt. In großen Teilen Ostdeutschlands hinterließ das Christentum schon im 30jährigen Krieg eine Wüste. Das hat nichts mit Endzeit zu tun, das ist gewöhnliche Geschichte.</p>
<p>Nur dort wo sich schon im 16. Jahrhundert die Täuferbewegung überhaupt erfolgreich ausbreiten konnte, gibt es heute &#8222;Bible Belts&#8220; oder sog. &#8222;Freikirchen&#8220;. Gerade wegen des Verhaltens ihrer Religion haben diese nicht nur keine Verbündeten, die Verfolgung genießt nicht ganz grundlos die wohlwollende Unterstützung der breiten Bevölkerung. Diese Schuld liegt in der Geschichte der Christentums der letzten 500 Jahre und ist NICHT bezahlt.</p>
<p>Denn eins ist sicher: Ist eine Religion einmal geschichtlich verbrannt worden, kommt sie nie wieder. Daran ändern auch &#8222;Gemeindegründungen&#8220; irgendwelcher Täufermissionare nichts, die huckepack immer ihre anderenorts extrem unbeliebte schwäbische Zivilreligion mitbringen. Wer Geschichte nicht verstanden hat, ist verdammt sie zu wiederholen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Leihmutterschafts-Verträge von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/leihmutterschafts-vertraege/47942/comment-page-1/#comment-93238</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 16:01:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Beitrag zeigt eindrücklich: Verträge ändern nichts am Wesen der Sache. Wenn Frauen ihren Körper vertraglich den Weisungen zahlender Auftraggeber unterwerfen müssen und Kinder zum Gegenstand eines Geschäfts werden, wird die Menschenwürde verletzt. Ein Mensch ist keine Ware.

Genau deshalb widerspricht die Leihmutterschaft nach meiner Überzeugung dem Geist des Grundgesetzes. Viele Mütter und Väter des Grundgesetzes gingen von vorstaatlichen Menschenrechten aus. Adolf Süsterhenn forderte ausdrücklich, die Grundrechte müssten im Naturrecht verankert sein. Hermann von Mangoldt sprach vom „Untergrund des Naturrechts“, Georg August Zinn von Rechten, die dem Menschen „von Natur aus“ zukommen. Süsterhenn begründete seine Position zudem ausdrücklich mit dem christlichen Menschenbild und der Schöpfungsordnung.

Der Bonner Staatsrechtslehrer Christian Hillgruber arbeitet dies in seinem Aufsatz „Grundgesetz und Naturrecht“ sowie in seinem englischsprachigen Beitrag „Constitution and Natural Law“ (S. 67–76) ausführlich heraus.
https://philarchive.org/archive/SCHHRA-24

Art. 1 und Art. 6 GG schützen deshalb die Menschenwürde sowie Ehe und Familie als vorstaatliche Ordnung und nicht als frei verfügbares Vertragsmodell. Ein Kind ist Geschenk und eigenständige Person – niemals Produkt eines Marktes.

Wo Frauen gegen Bezahlung zur Austragung eines Kindes verpflichtet und Babys nach Vertrag an Besteller übergeben werden, wird menschliches Leben kommerzialisiert. Für mich ist das moderner Menschenhandel. Kein Vertrag, kein Notar und keine Zahlung können daran etwas ändern. Leihmutterschaft widerspricht dem Geist des Grundgesetzes, das den Menschen niemals als Ware, sondern als Träger unantastbarer Würde versteht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag zeigt eindrücklich: Verträge ändern nichts am Wesen der Sache. Wenn Frauen ihren Körper vertraglich den Weisungen zahlender Auftraggeber unterwerfen müssen und Kinder zum Gegenstand eines Geschäfts werden, wird die Menschenwürde verletzt. Ein Mensch ist keine Ware.</p>
<p>Genau deshalb widerspricht die Leihmutterschaft nach meiner Überzeugung dem Geist des Grundgesetzes. Viele Mütter und Väter des Grundgesetzes gingen von vorstaatlichen Menschenrechten aus. Adolf Süsterhenn forderte ausdrücklich, die Grundrechte müssten im Naturrecht verankert sein. Hermann von Mangoldt sprach vom „Untergrund des Naturrechts“, Georg August Zinn von Rechten, die dem Menschen „von Natur aus“ zukommen. Süsterhenn begründete seine Position zudem ausdrücklich mit dem christlichen Menschenbild und der Schöpfungsordnung.</p>
<p>Der Bonner Staatsrechtslehrer Christian Hillgruber arbeitet dies in seinem Aufsatz „Grundgesetz und Naturrecht“ sowie in seinem englischsprachigen Beitrag „Constitution and Natural Law“ (S. 67–76) ausführlich heraus.<br />
<a href="https://philarchive.org/archive/SCHHRA-24" rel="nofollow ugc">https://philarchive.org/archive/SCHHRA-24</a></p>
<p>Art. 1 und Art. 6 GG schützen deshalb die Menschenwürde sowie Ehe und Familie als vorstaatliche Ordnung und nicht als frei verfügbares Vertragsmodell. Ein Kind ist Geschenk und eigenständige Person – niemals Produkt eines Marktes.</p>
<p>Wo Frauen gegen Bezahlung zur Austragung eines Kindes verpflichtet und Babys nach Vertrag an Besteller übergeben werden, wird menschliches Leben kommerzialisiert. Für mich ist das moderner Menschenhandel. Kein Vertrag, kein Notar und keine Zahlung können daran etwas ändern. Leihmutterschaft widerspricht dem Geist des Grundgesetzes, das den Menschen niemals als Ware, sondern als Träger unantastbarer Würde versteht.</p>
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		<title>
		Kommentar zu Leihmutterschafts-Verträge von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/leihmutterschafts-vertraege/47942/comment-page-1/#comment-93237</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 12:22:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Leihmutterschaft ist in den USA nicht einheitlich geregelt, sondern ihre Zulässigkeit richtet sich nach den Gesetzen der einzelnen Bundesstaaten, die von ausdrücklicher Erlaubnis bis hin zu weitgehenden Verboten reichen.
https://www.facebook.com/share/p/17ThHvDoxj/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leihmutterschaft ist in den USA nicht einheitlich geregelt, sondern ihre Zulässigkeit richtet sich nach den Gesetzen der einzelnen Bundesstaaten, die von ausdrücklicher Erlaubnis bis hin zu weitgehenden Verboten reichen.<br />
<a href="https://www.facebook.com/share/p/17ThHvDoxj/" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/share/p/17ThHvDoxj/</a></p>
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			</item>
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		<title>
		Kommentar zu Rechter Glaube von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93235</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 19:52:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47925#comment-93235</guid>

					<description><![CDATA[Der eigentliche Schwachpunkt der Dissertation liegt für mich gerade im Abschnitt 6.1.4 „Verbindungen zum Gemeindehilfsbund (Cochlovius/Hesse/Felber)“ (S. 137–141). Jan Christian Pinsch dokumentiert dort zwar zahlreiche Zitate und personelle Verbindungen, bleibt aber eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung mit den theologischen Argumenten von Joachim Cochlovius, Johann Hesse und insbesondere Stefan Felber schuldig.

Gerade bei Felber wäre zu erwarten gewesen, dass seine Argumentation aus der klassischen reformatorischen Tradition untersucht wird. Seine Berufung auf die Zwei-Reiche-Lehre, auf die Schöpfungsordnung und auf die Autorität der Heiligen Schrift fällt nicht vom Himmel, sondern steht in einer jahrhundertealten theologischen Tradition. Martin Luther, Johannes Calvin, Augustinus mit De civitate Dei sowie die evangelische Orthodoxie des 17. Jahrhunderts hätten in einer wissenschaftlichen Analyse zwingend berücksichtigt werden müssen. Stattdessen werden überwiegend politische Folgerungen diskutiert, während die dogmatischen Grundlagen weitgehend unbeachtet bleiben.

Ebenso fehlt eine Auseinandersetzung mit modernen konservativ-evangelikalen Standardwerken und Bekenntnissen, etwa der Chicago-Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Bibel und ihrer hermeneutischen Ergänzung. Auch Theologen wie Norman Geisler, die die Vertrauenswürdigkeit und Autorität der Heiligen Schrift ausführlich begründet haben, oder Historiker wie William Federer werden nicht in die Bewertung einbezogen.

Gerade deshalb überzeugt Pinschs Schlussfolgerung nicht. Wer konservative Positionen zur Sexualethik oder zur Schöpfungsordnung vertritt, steht damit zunächst in einer über viele Jahrhunderte prägenden christlichen Lehrtradition. Diese Positionen vorschnell in die Nähe eines rechten Milieus zu rücken, ohne ihre theologischen Grundlagen gründlich zu prüfen, wird weder der Geschichte des Christentums noch den untersuchten Autoren gerecht. Wissenschaft verlangt nicht nur das Sammeln von Quellen, sondern auch die faire und tiefgehende Auseinandersetzung mit der inneren Logik der vertretenen Theologie. Genau daran mangelt es diesem Abschnitt der Dissertation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der eigentliche Schwachpunkt der Dissertation liegt für mich gerade im Abschnitt 6.1.4 „Verbindungen zum Gemeindehilfsbund (Cochlovius/Hesse/Felber)“ (S. 137–141). Jan Christian Pinsch dokumentiert dort zwar zahlreiche Zitate und personelle Verbindungen, bleibt aber eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung mit den theologischen Argumenten von Joachim Cochlovius, Johann Hesse und insbesondere Stefan Felber schuldig.</p>
<p>Gerade bei Felber wäre zu erwarten gewesen, dass seine Argumentation aus der klassischen reformatorischen Tradition untersucht wird. Seine Berufung auf die Zwei-Reiche-Lehre, auf die Schöpfungsordnung und auf die Autorität der Heiligen Schrift fällt nicht vom Himmel, sondern steht in einer jahrhundertealten theologischen Tradition. Martin Luther, Johannes Calvin, Augustinus mit De civitate Dei sowie die evangelische Orthodoxie des 17. Jahrhunderts hätten in einer wissenschaftlichen Analyse zwingend berücksichtigt werden müssen. Stattdessen werden überwiegend politische Folgerungen diskutiert, während die dogmatischen Grundlagen weitgehend unbeachtet bleiben.</p>
<p>Ebenso fehlt eine Auseinandersetzung mit modernen konservativ-evangelikalen Standardwerken und Bekenntnissen, etwa der Chicago-Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Bibel und ihrer hermeneutischen Ergänzung. Auch Theologen wie Norman Geisler, die die Vertrauenswürdigkeit und Autorität der Heiligen Schrift ausführlich begründet haben, oder Historiker wie William Federer werden nicht in die Bewertung einbezogen.</p>
<p>Gerade deshalb überzeugt Pinschs Schlussfolgerung nicht. Wer konservative Positionen zur Sexualethik oder zur Schöpfungsordnung vertritt, steht damit zunächst in einer über viele Jahrhunderte prägenden christlichen Lehrtradition. Diese Positionen vorschnell in die Nähe eines rechten Milieus zu rücken, ohne ihre theologischen Grundlagen gründlich zu prüfen, wird weder der Geschichte des Christentums noch den untersuchten Autoren gerecht. Wissenschaft verlangt nicht nur das Sammeln von Quellen, sondern auch die faire und tiefgehende Auseinandersetzung mit der inneren Logik der vertretenen Theologie. Genau daran mangelt es diesem Abschnitt der Dissertation.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Ein Kind um jeden Preis? von Robert Renk		</title>
		<link>https://theoblog.de/ein-kind-um-jeden-preis/47936/comment-page-1/#comment-93234</link>

		<dc:creator><![CDATA[Robert Renk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 04:52:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mein &quot;Idealbild&quot; von Familie sieht ungefähr so aus: Ein Mann und eine Frau verlieben sich, heiraten und wenn es für beide passt haben sie in einer schönen gemeinsamen Nacht ein Kind gezeugt. Die beiden durchleben die Schwangerschaft, natürlich ist diese Zeit für die Frau viel intensiver, das Baby kommt zur Welt, die Mutterinstinkte funktionieren und das Kind bekommt nicht nur die Brust sondern die ganze Ladung Liebe von Mama und Papa. Als Christ proklamiere ich, das ist Gottes Idee, daran ist nichts altmodisch, reaktionär oder irgendwie schräg, sondern einfach nur schön und natürlich. Jens Spahn bezeichnet sich als gläubig, stellt aber &quot;mein Idealbild&quot; auf den Kopf, sein &quot;Famllienkonstrukt&quot; kollidiert in allen Punkten mit der Schöpfungsordnung. Ist ein Deal der viele tausend Dollar kostet, degradiert eine Frau zur Gebärmaschine, verwehrt einem Kind die Mutter. Sein Rücktritt, ist die beste Schlagzeile seit Wochen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein &#8222;Idealbild&#8220; von Familie sieht ungefähr so aus: Ein Mann und eine Frau verlieben sich, heiraten und wenn es für beide passt haben sie in einer schönen gemeinsamen Nacht ein Kind gezeugt. Die beiden durchleben die Schwangerschaft, natürlich ist diese Zeit für die Frau viel intensiver, das Baby kommt zur Welt, die Mutterinstinkte funktionieren und das Kind bekommt nicht nur die Brust sondern die ganze Ladung Liebe von Mama und Papa. Als Christ proklamiere ich, das ist Gottes Idee, daran ist nichts altmodisch, reaktionär oder irgendwie schräg, sondern einfach nur schön und natürlich. Jens Spahn bezeichnet sich als gläubig, stellt aber &#8222;mein Idealbild&#8220; auf den Kopf, sein &#8222;Famllienkonstrukt&#8220; kollidiert in allen Punkten mit der Schöpfungsordnung. Ist ein Deal der viele tausend Dollar kostet, degradiert eine Frau zur Gebärmaschine, verwehrt einem Kind die Mutter. Sein Rücktritt, ist die beste Schlagzeile seit Wochen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Rechter Glaube von Reinhard Baden		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93233</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Baden]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 13:53:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alles zum Thema &quot;Politische Religion&quot; und die permanente Gefahr der Hybris, in eine solche zu pervertieren (politischer Messianismus , &quot;ZIVILRELIGION&quot; UND ANDERE SURROGAT-FORMEN des Christentums) sind meines Wissens unübertroffen von Paul Schütz, später  von Eric Voegelins und De Lubac aufgewiesen worden bzw. deren  unheilvolle Wirkungsgeschichte bis heute diskutiert.  . Eine Pflichtlektüre für jeden Theologen (S. Felber hat nochmal den Versuch unternommen, diese unheilvolle , ja sehr blutige Spur, zu aktualisieren.- Die aktuellen Staatsformen des Westens lassen keinen Zweifel daran, daß  sie keine Religionsgemeinschaft und deren Glaubenspraxis, tolerieren, die nicht bereit ist,  die (parareligiöse ) Dogmatik des säkulare Staatsverständnis zu teilen.
Dies im  Sinne &quot;Zivilreligionstheoretikers&quot; A. Comte.- Daß die großen &quot;Volkskirchen&quot; es nicht wahrhaben wollen und sich der political correctness anbiedern, wundert nicht bzw. gehört eben zu den Kloaken , die den lebendigen Strom der Kirche erneut und nachhaltiger zu verpesten drohen.. Vielleicht erleben wird heute und viel konkreter die Metamorphose einer  Religionsform &quot;Christentum&quot;, die Wladimir Solowjew  als Vision vor 126 Jahren in seinem  &quot;Antichrist&quot; beschrieb. Eine Antichristvision, die aufgrund ihres Realismus  alle &quot;Antichristvisionen&quot; im Laufe der Kirchengeschichte hinter sich läßt.- Nun, das Signum Christi ist und bleibt das Kreuz, nicht die Ekklesia triumphans, als Spielverianten der politischen Religionen, von. der noch C. Schmitt seine Inspirationen bezog ( so die Wurzel seines Katechon-verständsnis..)..- denke ich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles zum Thema &#8222;Politische Religion&#8220; und die permanente Gefahr der Hybris, in eine solche zu pervertieren (politischer Messianismus , &#8222;ZIVILRELIGION&#8220; UND ANDERE SURROGAT-FORMEN des Christentums) sind meines Wissens unübertroffen von Paul Schütz, später  von Eric Voegelins und De Lubac aufgewiesen worden bzw. deren  unheilvolle Wirkungsgeschichte bis heute diskutiert.  . Eine Pflichtlektüre für jeden Theologen (S. Felber hat nochmal den Versuch unternommen, diese unheilvolle , ja sehr blutige Spur, zu aktualisieren.- Die aktuellen Staatsformen des Westens lassen keinen Zweifel daran, daß  sie keine Religionsgemeinschaft und deren Glaubenspraxis, tolerieren, die nicht bereit ist,  die (parareligiöse ) Dogmatik des säkulare Staatsverständnis zu teilen.<br />
Dies im  Sinne &#8222;Zivilreligionstheoretikers&#8220; A. Comte.- Daß die großen &#8222;Volkskirchen&#8220; es nicht wahrhaben wollen und sich der political correctness anbiedern, wundert nicht bzw. gehört eben zu den Kloaken , die den lebendigen Strom der Kirche erneut und nachhaltiger zu verpesten drohen.. Vielleicht erleben wird heute und viel konkreter die Metamorphose einer  Religionsform &#8222;Christentum&#8220;, die Wladimir Solowjew  als Vision vor 126 Jahren in seinem  &#8222;Antichrist&#8220; beschrieb. Eine Antichristvision, die aufgrund ihres Realismus  alle &#8222;Antichristvisionen&#8220; im Laufe der Kirchengeschichte hinter sich läßt.- Nun, das Signum Christi ist und bleibt das Kreuz, nicht die Ekklesia triumphans, als Spielverianten der politischen Religionen, von. der noch C. Schmitt seine Inspirationen bezog ( so die Wurzel seines Katechon-verständsnis..)..- denke ich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Ein Kind um jeden Preis? von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/ein-kind-um-jeden-preis/47936/comment-page-1/#comment-93231</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 05:21:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach meiner Überzeugung geht es bei der Leihmutterschaft nicht um ein „Recht auf ein Kind“, sondern um die Frage, ob der Mensch die von Gott gestiftete Ordnung der Elternschaft beliebig neu definieren darf. Gerade deshalb halte ich das Verhalten von Jens Spahn für moralisch verwerflich. Ein Kind darf niemals zum Ergebnis eines vertraglich organisierten Fortpflanzungsprozesses werden. Es ist kein Wunschobjekt, sondern eine von Gott geschenkte Person mit eigener Würde und eigenen Rechten.

Der evangelikale Theologe Albert Mohler bringt dies im dritten Teil seines Briefings deutlich auf den Punkt. 
https://albertmohler.com/2024/01/19/briefing-1-19-24/ 
Seine ontologische und metaphysische Sicht ist klar: Gott hat Ehe, Vater, Mutter, Zeugung, Schwangerschaft und Familie als untrennbare Einheit geschaffen. Leihmutterschaft zerreißt diese Schöpfungsordnung und widerspricht damit dem Naturrecht. Elternschaft wird künstlich in genetische, austragende und juristische Rollen aufgespalten. Nach meiner Überzeugung ist genau dies der eigentliche moralische Bruch.

Am meisten zu bedauern ist das Kind. Es muss mit einem Konstrukt leben, bei dem genetische Herkunft, Schwangerschaft und rechtliche Elternschaft auseinanderfallen. Die seelischen Fragen nach der eigenen Identität und Herkunft sind keine Nebensache. Wahre Elternschaft erschöpft sich nicht in einer juristischen Anerkennung, sondern gründet in der von Gott geschaffenen Ordnung von Vater, Mutter und Kind.

Gerade deshalb widerspricht Leihmutterschaft nach meiner Überzeugung nicht nur der Schöpfungsordnung Gottes, sondern auch dem Naturrechtsdenken, das viele Mütter und Väter des Grundgesetzes – insbesondere bei Artikel 6 – geprägt hat. Ehe und Familie sollten nicht vom Staat oder durch Verträge neu konstruiert, sondern als vorgegebene Ordnung anerkannt und geschützt werden. Wer dieses Leitbild durch seine Lebenspraxis auflöst und zugleich politische Verantwortung trägt, verändert den Geist dieser Schutzordnung. Deshalb halte ich die Inanspruchnahme von Leihmutterschaft durch Jens Spahn für einen schwerwiegenden ethischen Irrweg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meiner Überzeugung geht es bei der Leihmutterschaft nicht um ein „Recht auf ein Kind“, sondern um die Frage, ob der Mensch die von Gott gestiftete Ordnung der Elternschaft beliebig neu definieren darf. Gerade deshalb halte ich das Verhalten von Jens Spahn für moralisch verwerflich. Ein Kind darf niemals zum Ergebnis eines vertraglich organisierten Fortpflanzungsprozesses werden. Es ist kein Wunschobjekt, sondern eine von Gott geschenkte Person mit eigener Würde und eigenen Rechten.</p>
<p>Der evangelikale Theologe Albert Mohler bringt dies im dritten Teil seines Briefings deutlich auf den Punkt.<br />
<a href="https://albertmohler.com/2024/01/19/briefing-1-19-24/" rel="nofollow ugc">https://albertmohler.com/2024/01/19/briefing-1-19-24/</a><br />
Seine ontologische und metaphysische Sicht ist klar: Gott hat Ehe, Vater, Mutter, Zeugung, Schwangerschaft und Familie als untrennbare Einheit geschaffen. Leihmutterschaft zerreißt diese Schöpfungsordnung und widerspricht damit dem Naturrecht. Elternschaft wird künstlich in genetische, austragende und juristische Rollen aufgespalten. Nach meiner Überzeugung ist genau dies der eigentliche moralische Bruch.</p>
<p>Am meisten zu bedauern ist das Kind. Es muss mit einem Konstrukt leben, bei dem genetische Herkunft, Schwangerschaft und rechtliche Elternschaft auseinanderfallen. Die seelischen Fragen nach der eigenen Identität und Herkunft sind keine Nebensache. Wahre Elternschaft erschöpft sich nicht in einer juristischen Anerkennung, sondern gründet in der von Gott geschaffenen Ordnung von Vater, Mutter und Kind.</p>
<p>Gerade deshalb widerspricht Leihmutterschaft nach meiner Überzeugung nicht nur der Schöpfungsordnung Gottes, sondern auch dem Naturrechtsdenken, das viele Mütter und Väter des Grundgesetzes – insbesondere bei Artikel 6 – geprägt hat. Ehe und Familie sollten nicht vom Staat oder durch Verträge neu konstruiert, sondern als vorgegebene Ordnung anerkannt und geschützt werden. Wer dieses Leitbild durch seine Lebenspraxis auflöst und zugleich politische Verantwortung trägt, verändert den Geist dieser Schutzordnung. Deshalb halte ich die Inanspruchnahme von Leihmutterschaft durch Jens Spahn für einen schwerwiegenden ethischen Irrweg.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Ein Kind um jeden Preis? von Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/ein-kind-um-jeden-preis/47936/comment-page-1/#comment-93230</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 03:18:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Unabhängig der ethischen Frage ist folgendes verheerend, wenn
- Politiker sich in solchen wichtigen Fragen nicht an Gesetze halten und Do den Bürgern ein tolles Vorbild sind.
- Wenn Politiker zu der Gruppe Menschen gehören, die meint mit Geld alles kaufen zu können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unabhängig der ethischen Frage ist folgendes verheerend, wenn<br />
&#8211; Politiker sich in solchen wichtigen Fragen nicht an Gesetze halten und Do den Bürgern ein tolles Vorbild sind.<br />
&#8211; Wenn Politiker zu der Gruppe Menschen gehören, die meint mit Geld alles kaufen zu können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Ein Kind um jeden Preis? von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/ein-kind-um-jeden-preis/47936/comment-page-1/#comment-93229</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 16:57:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47936#comment-93229</guid>

					<description><![CDATA[Meine Meinung ist:&#160;
Ein Konservatismus ohne Naturrecht verliert sein Fundament.

Die Diskussion über die Leihmutterschaft von Jens Spahn zeigt aus meiner Sicht eine grundlegende Frage: Was bleibt vom Konservatismus übrig, wenn er keine feste Grundlage mehr außerhalb wechselnder Mehrheiten besitzt?

Für mich liegt diese Grundlage in der von Gott gegebenen Schöpfungsordnung. Aus dieser Schöpfungsordnung ergibt sich das Naturrecht: die Einsicht, dass es eine objektive Ordnung des Menschseins gibt, die nicht vom Staat geschaffen und nicht durch politische Entscheidungen beliebig verändert werden kann.
https://www.facebook.com/share/p/18uw4XigB2/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:&nbsp;<br />
Ein Konservatismus ohne Naturrecht verliert sein Fundament.</p>
<p>Die Diskussion über die Leihmutterschaft von Jens Spahn zeigt aus meiner Sicht eine grundlegende Frage: Was bleibt vom Konservatismus übrig, wenn er keine feste Grundlage mehr außerhalb wechselnder Mehrheiten besitzt?</p>
<p>Für mich liegt diese Grundlage in der von Gott gegebenen Schöpfungsordnung. Aus dieser Schöpfungsordnung ergibt sich das Naturrecht: die Einsicht, dass es eine objektive Ordnung des Menschseins gibt, die nicht vom Staat geschaffen und nicht durch politische Entscheidungen beliebig verändert werden kann.<br />
<a href="https://www.facebook.com/share/p/18uw4XigB2/" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/share/p/18uw4XigB2/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Ein Kind um jeden Preis? von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/ein-kind-um-jeden-preis/47936/comment-page-1/#comment-93228</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 14:51:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47936#comment-93228</guid>

					<description><![CDATA[Meine Meinung ist:
Leider hat Herr Spahn die göttliche Schöpfungsordnung für Ehe und Familie aufgegeben.
https://www.facebook.com/share/p/198itdxG87/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:<br />
Leider hat Herr Spahn die göttliche Schöpfungsordnung für Ehe und Familie aufgegeben.<br />
<a href="https://www.facebook.com/share/p/198itdxG87/" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/share/p/198itdxG87/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Einrichtung der Ehe von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-einrichtung-der-ehe/30345/comment-page-1/#comment-93227</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 03:28:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=30345#comment-93227</guid>

					<description><![CDATA[Zum Glück zeigen sowohl Otto Piper als auch Robert P. George, dass die von Gott gegebene Schöpfungsordnung die Grundlage des Naturrechts bildet. Sie ist durch die menschliche Vernunft erkennbar und soll deshalb auch Maßstab für Recht und Gesetzgebung sein.

Besonders eindrucksvoll wird dieser Zusammenhang im Beitrag von Albert Mohler „Wahrheit und Schöpfungsordnung – Ein Gespräch mit Professor Robert P. George“ deutlich:
https://albertmohler.com/2025/07/16/robert-p-george-2/

Robert P. George macht deutlich, dass das Naturrecht nicht auf bloßen Mehrheitsentscheidungen oder gesellschaftlichen Entwicklungen beruht, sondern auf der von Gott geschaffenen Wirklichkeit. Der Mensch steht nicht über dieser Wirklichkeit, sondern ist in eine von Gott gegebene Ordnung hineingestellt. Deshalb kann die menschliche Vernunft diese Ordnung erkennen, und Recht und Gesetzgebung sollen sich an ihr orientieren.

Albert Mohler zeigt im Gespräch mit Robert P. George, dass dieses Verständnis des Naturrechts untrennbar mit der biblischen Lehre von der Schöpfungsordnung verbunden ist. Dadurch wird deutlich: Die Ehe ist keine Erfindung des Staates und keine beliebig veränderbare Institution, sondern eine vorstaatliche, von Gott gestiftete Ordnung. Aufgabe des Rechts ist es daher nicht, diese Ordnung neu zu definieren, sondern sie zu erkennen, zu achten und zu schützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Glück zeigen sowohl Otto Piper als auch Robert P. George, dass die von Gott gegebene Schöpfungsordnung die Grundlage des Naturrechts bildet. Sie ist durch die menschliche Vernunft erkennbar und soll deshalb auch Maßstab für Recht und Gesetzgebung sein.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll wird dieser Zusammenhang im Beitrag von Albert Mohler „Wahrheit und Schöpfungsordnung – Ein Gespräch mit Professor Robert P. George“ deutlich:<br />
<a href="https://albertmohler.com/2025/07/16/robert-p-george-2/" rel="nofollow ugc">https://albertmohler.com/2025/07/16/robert-p-george-2/</a></p>
<p>Robert P. George macht deutlich, dass das Naturrecht nicht auf bloßen Mehrheitsentscheidungen oder gesellschaftlichen Entwicklungen beruht, sondern auf der von Gott geschaffenen Wirklichkeit. Der Mensch steht nicht über dieser Wirklichkeit, sondern ist in eine von Gott gegebene Ordnung hineingestellt. Deshalb kann die menschliche Vernunft diese Ordnung erkennen, und Recht und Gesetzgebung sollen sich an ihr orientieren.</p>
<p>Albert Mohler zeigt im Gespräch mit Robert P. George, dass dieses Verständnis des Naturrechts untrennbar mit der biblischen Lehre von der Schöpfungsordnung verbunden ist. Dadurch wird deutlich: Die Ehe ist keine Erfindung des Staates und keine beliebig veränderbare Institution, sondern eine vorstaatliche, von Gott gestiftete Ordnung. Aufgabe des Rechts ist es daher nicht, diese Ordnung neu zu definieren, sondern sie zu erkennen, zu achten und zu schützen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Einrichtung der Ehe von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-einrichtung-der-ehe/30345/comment-page-1/#comment-93226</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 20:32:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=30345#comment-93226</guid>

					<description><![CDATA[Zum Glück erinnert Otto Piper an einen Gedanken, der heute oft übersehen wird: Die Ehe ist nicht bloß das Ergebnis menschlicher Gefühle oder staatlicher Definitionen, sondern gründet in der von Gott gegebenen Schöpfungsordnung. Darin liegt die bleibende Aktualität seiner Überlegungen.

Auch lutherische und reformierte Theologen haben diesen Gedanken immer wieder hervorgehoben. Besonders deutlich wird dies in den Beiträgen von Joachim Cochlovius, Johann Hesse und Werner Neuer zum Thema „Wesen und Würde der Ehe“: https://www.gemeindehilfsbund.de/index.php?id=8

Genesis 2,24 und Jesu Worte in Matthäus 19,6 machen deutlich: Nicht der Staat stiftet die Ehe, sondern Gott. „Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.“

Dieses Verständnis entspricht auch dem Grundgedanken des Grundgesetzes. Artikel 6 stellt Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Der Staat begründet die Ehe nicht, sondern erkennt eine vorstaatliche Wirklichkeit an und schützt sie.

Gerade nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur legten die Vereinigten Staaten und die amerikanische Militärregierung großen Wert darauf, dass das neue Deutschland eine Verfassung auf einem festen Fundament erhält. Dabei spielte das Naturrecht eine wichtige Rolle. Die amerikanische Verfassungstradition und besonders die Unabhängigkeitserklärung sind stark vom Naturrechtsdenken geprägt. Dieses Denken beeinflusste auch die Nürnberger Prozesse, in denen Chefankläger Robert H. Jackson naturrechtliche Grundsätze heranzog, sowie die Entstehung des Grundgesetzes. Ziel war es, Recht wieder an vorstaatliche Maßstäbe zu binden und staatlicher Willkür wirksam Grenzen zu setzen.

Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte ist deshalb aus meiner Sicht bedauerlich. Wo der Staat die Ehe nach wechselnden gesellschaftlichen Vorstellungen neu definiert, entfernt er sich zunehmend von dem Gedanken, eine vorgegebene Institution zu schützen.

Otto Piper erinnert damit an eine grundlegende Wahrheit: Eine Rückbesinnung auf die biblische Schöpfungsordnung und das Naturrecht kann das Verständnis des Grundgesetzes stärken und dazu beitragen, Ehe, Familie und Freiheit dauerhaft zu schützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Glück erinnert Otto Piper an einen Gedanken, der heute oft übersehen wird: Die Ehe ist nicht bloß das Ergebnis menschlicher Gefühle oder staatlicher Definitionen, sondern gründet in der von Gott gegebenen Schöpfungsordnung. Darin liegt die bleibende Aktualität seiner Überlegungen.</p>
<p>Auch lutherische und reformierte Theologen haben diesen Gedanken immer wieder hervorgehoben. Besonders deutlich wird dies in den Beiträgen von Joachim Cochlovius, Johann Hesse und Werner Neuer zum Thema „Wesen und Würde der Ehe“: <a href="https://www.gemeindehilfsbund.de/index.php?id=8" rel="nofollow ugc">https://www.gemeindehilfsbund.de/index.php?id=8</a></p>
<p>Genesis 2,24 und Jesu Worte in Matthäus 19,6 machen deutlich: Nicht der Staat stiftet die Ehe, sondern Gott. „Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.“</p>
<p>Dieses Verständnis entspricht auch dem Grundgedanken des Grundgesetzes. Artikel 6 stellt Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Der Staat begründet die Ehe nicht, sondern erkennt eine vorstaatliche Wirklichkeit an und schützt sie.</p>
<p>Gerade nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur legten die Vereinigten Staaten und die amerikanische Militärregierung großen Wert darauf, dass das neue Deutschland eine Verfassung auf einem festen Fundament erhält. Dabei spielte das Naturrecht eine wichtige Rolle. Die amerikanische Verfassungstradition und besonders die Unabhängigkeitserklärung sind stark vom Naturrechtsdenken geprägt. Dieses Denken beeinflusste auch die Nürnberger Prozesse, in denen Chefankläger Robert H. Jackson naturrechtliche Grundsätze heranzog, sowie die Entstehung des Grundgesetzes. Ziel war es, Recht wieder an vorstaatliche Maßstäbe zu binden und staatlicher Willkür wirksam Grenzen zu setzen.</p>
<p>Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte ist deshalb aus meiner Sicht bedauerlich. Wo der Staat die Ehe nach wechselnden gesellschaftlichen Vorstellungen neu definiert, entfernt er sich zunehmend von dem Gedanken, eine vorgegebene Institution zu schützen.</p>
<p>Otto Piper erinnert damit an eine grundlegende Wahrheit: Eine Rückbesinnung auf die biblische Schöpfungsordnung und das Naturrecht kann das Verständnis des Grundgesetzes stärken und dazu beitragen, Ehe, Familie und Freiheit dauerhaft zu schützen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Rechter Glaube von Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93225</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 14:59:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47925#comment-93225</guid>

					<description><![CDATA[Achtung: Es gibt unter Christen nicht nur Kampf gegen Rechts sondern auch Kampf gegen Links. Beide Seiten versuchen Chridten zu vereinnahmen. Darum geht es aber sowohl als auch nicht. Wer Glaube als Mäntelchen für die Durchsetzung politischer Interessen nimmt liegt falsch. Das ist übrigens schon lange so und die aktuelle Situation ist nicht die erste und wahrscheinlich nicht die Letzte....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Achtung: Es gibt unter Christen nicht nur Kampf gegen Rechts sondern auch Kampf gegen Links. Beide Seiten versuchen Chridten zu vereinnahmen. Darum geht es aber sowohl als auch nicht. Wer Glaube als Mäntelchen für die Durchsetzung politischer Interessen nimmt liegt falsch. Das ist übrigens schon lange so und die aktuelle Situation ist nicht die erste und wahrscheinlich nicht die Letzte&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Rechter Glaube von Der Jothekieker		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93224</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der Jothekieker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 03:45:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47925#comment-93224</guid>

					<description><![CDATA[Wer auf der &quot;Kampf-gegen-Rechts&quot; Welle mitschwimmt, kann in diesem Land mit gewissen Vorteilen rechnen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Welle auch in die Theologie hineinschwappt und dort die Opportunisten mitreißt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer auf der &#8222;Kampf-gegen-Rechts&#8220; Welle mitschwimmt, kann in diesem Land mit gewissen Vorteilen rechnen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Welle auch in die Theologie hineinschwappt und dort die Opportunisten mitreißt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Rechter Glaube von Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93223</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 16:29:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47925#comment-93223</guid>

					<description><![CDATA[Ich sehe das Problem an anderer Stelle. Im Raum Lippe handelt es sich zu einem großen Anteil um russlanddeutsche Gemeinden.Aus meiner Sicht werden diese Gemeinden oft von EAD Leuten als Schmuddelkinder angesehen, da sie oft die EAD ablehnen. Selten wird auch deshalb russlanddeutschen von Seiten der EAD beigesprungen, wenn es mal nötig wäre. Und so kann man sich gewiss sein, dass es bei solchen Veröffentlichungen wie auch anderer Medienbeiträge gibt,keinen nennenswerten Widerstand gibt,denn: die EAD hat sich durch ihre in den letzten Jahrzehnten entstandene theologische Breite in Bezug auf klare Stellungnahmen in geistlichen Fragen total verzwergt. Das sieht man zum Beispiel auch beim Marsch für das Leben wozu es kaum Stellungnahmen von der EAD gibt, die immer mehr zum zweiten ACK mutiert. Jetzt wundert man sich, dass Leute übermütig werden, ist aber in der EAD nicht bereit angegriffenen Gemeinden oder Pastoren vereint beizuspringen. Die Evangelikalen haben diesen Geist gegen sie selbst aus der Flasche gelassen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe das Problem an anderer Stelle. Im Raum Lippe handelt es sich zu einem großen Anteil um russlanddeutsche Gemeinden.Aus meiner Sicht werden diese Gemeinden oft von EAD Leuten als Schmuddelkinder angesehen, da sie oft die EAD ablehnen. Selten wird auch deshalb russlanddeutschen von Seiten der EAD beigesprungen, wenn es mal nötig wäre. Und so kann man sich gewiss sein, dass es bei solchen Veröffentlichungen wie auch anderer Medienbeiträge gibt,keinen nennenswerten Widerstand gibt,denn: die EAD hat sich durch ihre in den letzten Jahrzehnten entstandene theologische Breite in Bezug auf klare Stellungnahmen in geistlichen Fragen total verzwergt. Das sieht man zum Beispiel auch beim Marsch für das Leben wozu es kaum Stellungnahmen von der EAD gibt, die immer mehr zum zweiten ACK mutiert. Jetzt wundert man sich, dass Leute übermütig werden, ist aber in der EAD nicht bereit angegriffenen Gemeinden oder Pastoren vereint beizuspringen. Die Evangelikalen haben diesen Geist gegen sie selbst aus der Flasche gelassen</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Rechter Glaube von Ede		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93222</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ede]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 16:03:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Welche Uni auch immer diese Arbeit als Doktorarbeit angenommen hat, sollte mal wieder von einer Akkreditierungsgesellschaft besucht bzw. beraten werden. Manipulative Formulierung, Schnittmengen, die ohne übergeordneter und definierter Matrix zu Schlussfolgerungen führen... Note: ungenügend!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Uni auch immer diese Arbeit als Doktorarbeit angenommen hat, sollte mal wieder von einer Akkreditierungsgesellschaft besucht bzw. beraten werden. Manipulative Formulierung, Schnittmengen, die ohne übergeordneter und definierter Matrix zu Schlussfolgerungen führen&#8230; Note: ungenügend!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Rechter Glaube von Robert Renk		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93221</link>

		<dc:creator><![CDATA[Robert Renk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 15:22:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47925#comment-93221</guid>

					<description><![CDATA[Ich seh das Ganze in einem endzeitlichen Kontext, wo auch die westliche Christenheit unter Druck kommen wird.Solche Typen wie &lt;span&gt;Jan Christian Pinsch&#160;bereiten den Boden vor, vielleicht unbewusst. Die Stigmatisierung der Christen erfolgt genau über diese Schiene, Christen sind extrem rechts, Ausländerdfeindlich, Frauenverachtend und vor allem Homophob. Das genügt um mit dem &quot;Rechtstaat&quot; zu kollidieren und öffnet die Tür für Verfolgung.Wieviel Zeit haben wir noch um ungehindert  das Evangelium zu verkünden?&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich seh das Ganze in einem endzeitlichen Kontext, wo auch die westliche Christenheit unter Druck kommen wird.Solche Typen wie <span>Jan Christian Pinsch&nbsp;bereiten den Boden vor, vielleicht unbewusst. Die Stigmatisierung der Christen erfolgt genau über diese Schiene, Christen sind extrem rechts, Ausländerdfeindlich, Frauenverachtend und vor allem Homophob. Das genügt um mit dem &#8222;Rechtstaat&#8220; zu kollidieren und öffnet die Tür für Verfolgung.Wieviel Zeit haben wir noch um ungehindert  das Evangelium zu verkünden?</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Rechter Glaube von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93220</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 14:03:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47925#comment-93220</guid>

					<description><![CDATA[Die Broschüre „Rechte ChristInnen oder (r)echter Glaube?“ des Gemeindehilfsbundes spricht ein Thema an, das in der heutigen kirchlichen Debatte dringend diskutiert werden muss:
https://www.gemeindehilfsbund.de/index.php?id=77&#038;tt_products%5BbackPID%5D=133&#038;tt_products%5Bproduct%5D=253&#038;cHash=6df77d0bd00d55f6c12bf194a510aaea
Gerade die Dissertation von Jan-Christian Pinsch „Rechter Glaube. Netzwerke und Narrative bibelfundamentalistischer Christen in Lippe“ zeigt, warum diese Diskussion notwendig ist. Wissenschaftliche Forschung darf selbstverständlich kritisch untersuchen. Aber sie muss auch sorgfältig unterscheiden zwischen echtem Extremismus und konservativ-bibeltreuen Christen, die aus ihrem Glaubensverständnis heraus bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen kritisch beurteilen.
Die große Gefahr besteht darin, dass Christen mit klassischen biblischen Überzeugungen zunehmend unter einen Generalverdacht gestellt werden: Wer nicht die politischen und theologischen Positionen der modernen, vielfach links geprägten evangelischen Mehrheitsströmungen übernimmt, wird schnell als „rechts“ eingeordnet. Dadurch werden konservative Christen nicht nur kritisiert, sondern gesellschaftlich und kirchlich an den Rand gedrängt.
Genau hier setzt Stefan Felber mit seinem Nachdenken über den Begriff der „Zivilreligion“ an. Seine Warnung lautet: Wenn politische Vorstellungen einen quasi-religiösen Anspruch bekommen und nicht mehr hinterfragt werden dürfen, entsteht eine neue Form von Ideologisierung. Diese Kritik verdient eine sachliche Auseinandersetzung und darf nicht einfach mit politischen Etiketten abgewehrt werden.
Der Fall Stefan Felber und die Diskussion um das Geistliche Rüstzentrum Krelingen zeigen, wie schnell konservative Christen in eine bestimmte Ecke gestellt werden können. Eine demokratische und pluralistische Gesellschaft muss auch bibeltreue, konservative Stimmen aushalten.
Wer den Kampf gegen Extremismus ernst nimmt, muss gerade deshalb differenzieren: Nicht jeder konservative Christ ist ein Rechter und nicht jede kritische Stimme gegenüber gesellschaftlichen Entwicklungen ist eine Gefahr für die Demokratie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Broschüre „Rechte ChristInnen oder (r)echter Glaube?“ des Gemeindehilfsbundes spricht ein Thema an, das in der heutigen kirchlichen Debatte dringend diskutiert werden muss:<br />
<a href="https://www.gemeindehilfsbund.de/index.php?id=77&#038;tt_products%5BbackPID%5D=133&#038;tt_products%5Bproduct%5D=253&#038;cHash=6df77d0bd00d55f6c12bf194a510aaea" rel="nofollow ugc">https://www.gemeindehilfsbund.de/index.php?id=77&#038;tt_products%5BbackPID%5D=133&#038;tt_products%5Bproduct%5D=253&#038;cHash=6df77d0bd00d55f6c12bf194a510aaea</a><br />
Gerade die Dissertation von Jan-Christian Pinsch „Rechter Glaube. Netzwerke und Narrative bibelfundamentalistischer Christen in Lippe“ zeigt, warum diese Diskussion notwendig ist. Wissenschaftliche Forschung darf selbstverständlich kritisch untersuchen. Aber sie muss auch sorgfältig unterscheiden zwischen echtem Extremismus und konservativ-bibeltreuen Christen, die aus ihrem Glaubensverständnis heraus bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen kritisch beurteilen.<br />
Die große Gefahr besteht darin, dass Christen mit klassischen biblischen Überzeugungen zunehmend unter einen Generalverdacht gestellt werden: Wer nicht die politischen und theologischen Positionen der modernen, vielfach links geprägten evangelischen Mehrheitsströmungen übernimmt, wird schnell als „rechts“ eingeordnet. Dadurch werden konservative Christen nicht nur kritisiert, sondern gesellschaftlich und kirchlich an den Rand gedrängt.<br />
Genau hier setzt Stefan Felber mit seinem Nachdenken über den Begriff der „Zivilreligion“ an. Seine Warnung lautet: Wenn politische Vorstellungen einen quasi-religiösen Anspruch bekommen und nicht mehr hinterfragt werden dürfen, entsteht eine neue Form von Ideologisierung. Diese Kritik verdient eine sachliche Auseinandersetzung und darf nicht einfach mit politischen Etiketten abgewehrt werden.<br />
Der Fall Stefan Felber und die Diskussion um das Geistliche Rüstzentrum Krelingen zeigen, wie schnell konservative Christen in eine bestimmte Ecke gestellt werden können. Eine demokratische und pluralistische Gesellschaft muss auch bibeltreue, konservative Stimmen aushalten.<br />
Wer den Kampf gegen Extremismus ernst nimmt, muss gerade deshalb differenzieren: Nicht jeder konservative Christ ist ein Rechter und nicht jede kritische Stimme gegenüber gesellschaftlichen Entwicklungen ist eine Gefahr für die Demokratie.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Diskussion um das Frauenwahlrecht von David		</title>
		<link>https://theoblog.de/diskussion-um-das-frauenwahlrecht/47922/comment-page-1/#comment-93217</link>

		<dc:creator><![CDATA[David]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 11:53:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47922#comment-93217</guid>

					<description><![CDATA[@BL: dem Vater oder dem Opa<img alt="😂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f602.png" consent-required="38341" consent-by="services" consent-id="38342"/>?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@BL: dem Vater oder dem Opa😂?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Diskussion um das Frauenwahlrecht von David		</title>
		<link>https://theoblog.de/diskussion-um-das-frauenwahlrecht/47922/comment-page-1/#comment-93216</link>

		<dc:creator><![CDATA[David]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 11:49:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47922#comment-93216</guid>

					<description><![CDATA[Wenn ich mich richtig erinnere, schreibt Eglinton aber auch, dass Bavinck erst für das Frauenwahlrecht war, nachdem seine Frau ihn überzeugt hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mich richtig erinnere, schreibt Eglinton aber auch, dass Bavinck erst für das Frauenwahlrecht war, nachdem seine Frau ihn überzeugt hatte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Diskussion um das Frauenwahlrecht von Bielefeldleugner		</title>
		<link>https://theoblog.de/diskussion-um-das-frauenwahlrecht/47922/comment-page-1/#comment-93215</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bielefeldleugner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 09:01:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47922#comment-93215</guid>

					<description><![CDATA[Das Problem mit den unverheirateten linken Frauen könnte man lösen, indem man ihr Stimmrecht dem ältesten lebenden männlichen Verwandten zuspricht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem mit den unverheirateten linken Frauen könnte man lösen, indem man ihr Stimmrecht dem ältesten lebenden männlichen Verwandten zuspricht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Welchen Stellenwert hatte das Christentum im frühen Amerika? von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/welchen-stellenwert-hatte-das-christentum-im-fruehen-amerika/47887/comment-page-1/#comment-93209</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 22:06:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47887#comment-93209</guid>

					<description><![CDATA[Meine Meinung ist:&#160;
Zum Glück gründeten die Gründerväter Amerikas den Staat nicht auf Neutralität, sondern auf der Anerkennung Gottes und christlicher Werte.
https://www.facebook.com/share/p/1FwMjQF6Bb/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:&nbsp;<br />
Zum Glück gründeten die Gründerväter Amerikas den Staat nicht auf Neutralität, sondern auf der Anerkennung Gottes und christlicher Werte.<br />
<a href="https://www.facebook.com/share/p/1FwMjQF6Bb/" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/share/p/1FwMjQF6Bb/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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