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	Kommentare auf TheoBlog.de	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Kommentar zu „Beta-Couples“ von Robert Renk		</title>
		<link>https://theoblog.de/beta-couples/47890/comment-page-1/#comment-93208</link>

		<dc:creator><![CDATA[Robert Renk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 09:41:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich lebe in der Provinz und erwähne das, weil ich vermute in Ballungsräumen ist alles noch viel schlimmer. Ursprünglich in der frühen Alternativszene beheimatet, nehmen meine Frau und ich eine Sonderstellung ein: bald 50 Jahre verheiratet ! Schau ich auf meinen alten Bekanntenkreis, sehe ich überwiegend gealterte Singels, einige vielleicht immer noch bereit für eine Beziehung, viele aber desillusioniert und verbittert. Die Erosion der Kleinfamilie hat schon in den siebziger Jahren begonnen und schreitet unaufhaltsam voran. Wir erleben eine Dekonstruktion der gesunden Partnerschaft. Nicht Kompromisse und Treue, sondern ewige Machtkämpfe, Scheidung und Partnerwechsel wird uns als modernes Konzept verkauft.
Anders als Eike Wenzel, denke ich die Ansprüche an eine Partnerschaft sind tatsächlich weniger geworden, die &quot;sichere Bindung, der verlässliche Partner&quot; wird gar nicht mehr erwartet. Aber Beziehung auf Probe kann nicht funktionieren. Und was hat ein erfülltes Sexleben mit der Biologie zu tun? Reichlich wenig, es mag Ausnahmen geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lebe in der Provinz und erwähne das, weil ich vermute in Ballungsräumen ist alles noch viel schlimmer. Ursprünglich in der frühen Alternativszene beheimatet, nehmen meine Frau und ich eine Sonderstellung ein: bald 50 Jahre verheiratet ! Schau ich auf meinen alten Bekanntenkreis, sehe ich überwiegend gealterte Singels, einige vielleicht immer noch bereit für eine Beziehung, viele aber desillusioniert und verbittert. Die Erosion der Kleinfamilie hat schon in den siebziger Jahren begonnen und schreitet unaufhaltsam voran. Wir erleben eine Dekonstruktion der gesunden Partnerschaft. Nicht Kompromisse und Treue, sondern ewige Machtkämpfe, Scheidung und Partnerwechsel wird uns als modernes Konzept verkauft.<br />
Anders als Eike Wenzel, denke ich die Ansprüche an eine Partnerschaft sind tatsächlich weniger geworden, die &#8222;sichere Bindung, der verlässliche Partner&#8220; wird gar nicht mehr erwartet. Aber Beziehung auf Probe kann nicht funktionieren. Und was hat ein erfülltes Sexleben mit der Biologie zu tun? Reichlich wenig, es mag Ausnahmen geben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Beta-Couples“ von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/beta-couples/47890/comment-page-1/#comment-93207</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 09:01:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Medienwisschaftler&quot;, die nie im Leben was Richtiges gearbeitet haben, denken sich jetzt irgendwelche Beta-Begriffe aus, um die Oxidation des Wohnzimmerschrankes durch exotherme Redoxreaktion unter Einwirkung hoher Temperaturen in der Gegenwart von Rauchgasen zu beschreiben. Und lassen sich detailliert darüber aus, wie das Möbel hinterher aussieht.

Der gewöhnliche Teilnehmer am Wirtschaftssystem schreibt nur einen Satz &quot;Das Haus brennt gerade komplett ab.&quot; Wie irgendwelche Einrichtung danach aussieht, ist dem völlig egal. Danach wird der Versicherungsfall angemeldet und die Bude abgerissen. Einmal mal den Wald ansehen und nicht nur die Bäume.

It&#039;s the economy, stupid!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Medienwisschaftler&#8220;, die nie im Leben was Richtiges gearbeitet haben, denken sich jetzt irgendwelche Beta-Begriffe aus, um die Oxidation des Wohnzimmerschrankes durch exotherme Redoxreaktion unter Einwirkung hoher Temperaturen in der Gegenwart von Rauchgasen zu beschreiben. Und lassen sich detailliert darüber aus, wie das Möbel hinterher aussieht.</p>
<p>Der gewöhnliche Teilnehmer am Wirtschaftssystem schreibt nur einen Satz &#8222;Das Haus brennt gerade komplett ab.&#8220; Wie irgendwelche Einrichtung danach aussieht, ist dem völlig egal. Danach wird der Versicherungsfall angemeldet und die Bude abgerissen. Einmal mal den Wald ansehen und nicht nur die Bäume.</p>
<p>It&#8217;s the economy, stupid!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kirchliche Hochschule (KiHo) Wuppertal schließt von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/kirchliche-hochschule-kiho-wuppertal-schliesst/47883/comment-page-1/#comment-93204</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 07:21:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die gescheiterte Kirchliche Hochschule (KiHo) Wuppertal
Nachdem einige Jahrzehnte zuvor der Ostblock gefallen ist, stürzt jetzt auch die westliche Gesellschaftsordnung zusammen, welche sich zuvor selbstgefällig zum Gewinner deklariert hat. Der Zusammenbruch beginnt immer mit dem Rückzug der Menschen aus den Institutionen der gescheiterten Gesellschaftsordnung, denn die Institutionen repräsentierten das Scheitern.

Das betrifft deshalb natürlich auch und vorrangig die Großkirchen mitsamt ihrem völlig aus der Zeit gefallenem Lebensentwurf. &lt;span&gt;Das ist aber letztlich überhaupt kein theologisches Thema, sondern eines der &lt;/span&gt;Anthropologie: Eine überholte und anpassungunfähige Gesellschaftsform aus dem 19. Jahrhundert ist mit den Herausforderungen der Gegenwart überfordert, deshalb überaltert sie, verliert ökonomische und militärische Konflikte und verschwindet schließlich komplett.

Am Ende wird nichts übrig bleiben von den Groß- und Freikirchen und anderen Überresten des europäischen Spätfeudalismus. Ein Blick nach Asien zeigt: Es geht auch ohne diesen. Das ist bedauerlich für Leute, die an dieses menschengemachte System glauben, aber die Theologie wird das problemlos überleben. Die Religionen der Zukunft und ihre Schriften werden einfach angepasst an den Lauf der Geschichte. Das wurden sie nämlich immer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gescheiterte Kirchliche Hochschule (KiHo) Wuppertal<br />
Nachdem einige Jahrzehnte zuvor der Ostblock gefallen ist, stürzt jetzt auch die westliche Gesellschaftsordnung zusammen, welche sich zuvor selbstgefällig zum Gewinner deklariert hat. Der Zusammenbruch beginnt immer mit dem Rückzug der Menschen aus den Institutionen der gescheiterten Gesellschaftsordnung, denn die Institutionen repräsentierten das Scheitern.</p>
<p>Das betrifft deshalb natürlich auch und vorrangig die Großkirchen mitsamt ihrem völlig aus der Zeit gefallenem Lebensentwurf. <span>Das ist aber letztlich überhaupt kein theologisches Thema, sondern eines der </span>Anthropologie: Eine überholte und anpassungunfähige Gesellschaftsform aus dem 19. Jahrhundert ist mit den Herausforderungen der Gegenwart überfordert, deshalb überaltert sie, verliert ökonomische und militärische Konflikte und verschwindet schließlich komplett.</p>
<p>Am Ende wird nichts übrig bleiben von den Groß- und Freikirchen und anderen Überresten des europäischen Spätfeudalismus. Ein Blick nach Asien zeigt: Es geht auch ohne diesen. Das ist bedauerlich für Leute, die an dieses menschengemachte System glauben, aber die Theologie wird das problemlos überleben. Die Religionen der Zukunft und ihre Schriften werden einfach angepasst an den Lauf der Geschichte. Das wurden sie nämlich immer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kirchliche Hochschule (KiHo) Wuppertal schließt von Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/kirchliche-hochschule-kiho-wuppertal-schliesst/47883/comment-page-1/#comment-93203</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 06:36:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;D&lt;span&gt;ie Hochschule wurde 1935 gegründet, um ... eine „vom Staat freie, dem politischen Zugriff der Regierungen entzogene kirchliche Theologie zu ermöglichen“. ... &quot;sinkenden Studierendenzahlen&quot;.&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Ja, früher, vor Woke und Anbiedern an Staat und Gesellschaft, hätte man noch von sinkenden Studentenzahlen und nicht von &quot;Studierenden...&quot;  gesprochen. Nun, mit ganz fein Gendersprech, gehen alle Kennzahlen (Einnahmen, Pfarrstellen, Bedarf, ...) zurück.&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Man könnte auch noch überlegen, warum in 1935 eine derartige Gründungsarbeit, die gegen eine politische Gleichschaltung ausgerichtet war, erfolgreich möglich war im damaligen politischen System, heutzutage aber die Fortführung dieser Arbeit nicht mehr möglich zu sein scheint, bzw. lieber daran gespart wird als an Verwaltungswasserköpfen in der Kirche und an Referenten für Gedöns, währenddessen die Pfarrsprengel immer größere Gebiete umfassen müssen.&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Ich habe hier aus dem Bekanntenkreis Fotos von einer kürzlich durchgeführten Taufe im Düsseldorfer Raum, Pfarrerinnen und Helferinnen mit Regenbogenstolen über den Talaren. Man muss gar nicht wissen, dass das kirchenrechtlich nicht zulässig ist. Die Tatsache, dass die Kirchenleitung dabei nicht nur alle Augen zudrückt, sondern auch noch gerne mitmacht, kann man ja mal in Beziehung setzen zu wegbrechenden Finanzen, insbesondere als Konsequenz der Kirchenaustritte.&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;D<span>ie Hochschule wurde 1935 gegründet, um &#8230; eine „vom Staat freie, dem politischen Zugriff der Regierungen entzogene kirchliche Theologie zu ermöglichen“. &#8230; &#8222;sinkenden Studierendenzahlen&#8220;.</span></p>
<p><span>Ja, früher, vor Woke und Anbiedern an Staat und Gesellschaft, hätte man noch von sinkenden Studentenzahlen und nicht von &#8222;Studierenden&#8230;&#8220;  gesprochen. Nun, mit ganz fein Gendersprech, gehen alle Kennzahlen (Einnahmen, Pfarrstellen, Bedarf, &#8230;) zurück.</span></p>
<p><span>Man könnte auch noch überlegen, warum in 1935 eine derartige Gründungsarbeit, die gegen eine politische Gleichschaltung ausgerichtet war, erfolgreich möglich war im damaligen politischen System, heutzutage aber die Fortführung dieser Arbeit nicht mehr möglich zu sein scheint, bzw. lieber daran gespart wird als an Verwaltungswasserköpfen in der Kirche und an Referenten für Gedöns, währenddessen die Pfarrsprengel immer größere Gebiete umfassen müssen.</span></p>
<p><span>Ich habe hier aus dem Bekanntenkreis Fotos von einer kürzlich durchgeführten Taufe im Düsseldorfer Raum, Pfarrerinnen und Helferinnen mit Regenbogenstolen über den Talaren. Man muss gar nicht wissen, dass das kirchenrechtlich nicht zulässig ist. Die Tatsache, dass die Kirchenleitung dabei nicht nur alle Augen zudrückt, sondern auch noch gerne mitmacht, kann man ja mal in Beziehung setzen zu wegbrechenden Finanzen, insbesondere als Konsequenz der Kirchenaustritte.</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Kunst der Verantwortungsvermeidung von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-kunst-der-verantwortungsvermeidung/47875/comment-page-1/#comment-93201</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 12:51:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ohne die Verantwortung vor Gott und den Menschen verliert das Recht seinen Maßstab, die Demokratie ihr Fundament und die Freiheit ihre Zukunft.
https://www.facebook.com/share/p/1D83tvBhNH/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne die Verantwortung vor Gott und den Menschen verliert das Recht seinen Maßstab, die Demokratie ihr Fundament und die Freiheit ihre Zukunft.<br />
<a href="https://www.facebook.com/share/p/1D83tvBhNH/" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/share/p/1D83tvBhNH/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Kunst der Verantwortungsvermeidung von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-kunst-der-verantwortungsvermeidung/47875/comment-page-1/#comment-93199</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 12:22:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47875#comment-93199</guid>

					<description><![CDATA[Der Artikel beschreibt treffend die Krise der persönlichen Verantwortung. Doch ihre eigentliche Ursache reicht tiefer: Verantwortung ist nicht nur eine soziale oder juristische Kategorie, sondern eine metaphysische Voraussetzung jeder freiheitlichen Ordnung.

Deshalb stellt das Grundgesetz seine Ordnung bewusst unter die „Verantwortung vor Gott und den Menschen“. Damit macht es deutlich: Recht entsteht nicht allein durch Mehrheiten oder staatliche Macht. Es lebt von einer vorstaatlichen sittlichen Ordnung, die der Staat voraussetzt, aber selbst nicht schaffen kann. Genau darauf hat Ernst-Wolfgang Böckenförde mit seinem berühmten Diktum hingewiesen.

Heinrich Rommen erklärt in seinem Werk Die ewige Wiederkehr des Naturrechts, warum das Naturrecht immer dann zurückkehrt, wenn das Recht seinen moralischen Maßstab verliert. Diese Überzeugung prägte auch das amerikanische Verfassungsdenken – von der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten bis zu den Nürnberger Prozessen. Dort wurde deutlich: Über dem staatlichen Recht steht ein universeller Maßstab von Gerechtigkeit.

Ohne diese Grundlage verliert Verantwortung ihren festen Maßstab. Dann entscheidet am Ende nur noch Macht oder Mehrheit. Das Grundgesetz kann aber nur bestehen, wenn Verantwortung vor Gott und den Menschen mehr ist als ein schöner Satz. Sie ist das Fundament unserer Freiheit, unseres Rechts und unseres Zusammenlebens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel beschreibt treffend die Krise der persönlichen Verantwortung. Doch ihre eigentliche Ursache reicht tiefer: Verantwortung ist nicht nur eine soziale oder juristische Kategorie, sondern eine metaphysische Voraussetzung jeder freiheitlichen Ordnung.</p>
<p>Deshalb stellt das Grundgesetz seine Ordnung bewusst unter die „Verantwortung vor Gott und den Menschen“. Damit macht es deutlich: Recht entsteht nicht allein durch Mehrheiten oder staatliche Macht. Es lebt von einer vorstaatlichen sittlichen Ordnung, die der Staat voraussetzt, aber selbst nicht schaffen kann. Genau darauf hat Ernst-Wolfgang Böckenförde mit seinem berühmten Diktum hingewiesen.</p>
<p>Heinrich Rommen erklärt in seinem Werk Die ewige Wiederkehr des Naturrechts, warum das Naturrecht immer dann zurückkehrt, wenn das Recht seinen moralischen Maßstab verliert. Diese Überzeugung prägte auch das amerikanische Verfassungsdenken – von der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten bis zu den Nürnberger Prozessen. Dort wurde deutlich: Über dem staatlichen Recht steht ein universeller Maßstab von Gerechtigkeit.</p>
<p>Ohne diese Grundlage verliert Verantwortung ihren festen Maßstab. Dann entscheidet am Ende nur noch Macht oder Mehrheit. Das Grundgesetz kann aber nur bestehen, wenn Verantwortung vor Gott und den Menschen mehr ist als ein schöner Satz. Sie ist das Fundament unserer Freiheit, unseres Rechts und unseres Zusammenlebens.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Kunst der Verantwortungsvermeidung von Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-kunst-der-verantwortungsvermeidung/47875/comment-page-1/#comment-93197</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 06:01:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herr Dieterle, was Ihre Selbstbeweihräucherung mit dem Artikel zu tun hat erschließt sich wohl keinem Leser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Dieterle, was Ihre Selbstbeweihräucherung mit dem Artikel zu tun hat erschließt sich wohl keinem Leser.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Kunst der Verantwortungsvermeidung von Claus F. Dieterle		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-kunst-der-verantwortungsvermeidung/47875/comment-page-1/#comment-93196</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus F. Dieterle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 20:46:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47875#comment-93196</guid>

					<description><![CDATA[Verantwortung!

Als Unternehmer und Generalbevollmächtigter&#160;für die Verwaltung eines Großvermögens einer Erbengemeinschaft habe ich stets die Managementmethode &lt;span&gt;EKS - die Engpasskonzentrierte Strategie nach Wolfgang Mewes angewendet.&lt;/span&gt;
&#160;
&lt;span&gt;Außerdem die Geschäftsphilosophie von Neiman Marcus beachtet&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;&quot;Es ist nie ein gutes Geschäft für Neiman Marcus, wenn es nicht ein guter Kauf für den Kunden war&quot; und mich auch von folgenden Bibelaussagen leiten lassen:&lt;/span&gt;
&#160;
Die Goldene Regel aus der Bibel
&quot;Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt.&quot;
Matthäus 7, 12

&quot;Tut alles von Herzen, als Leute, die dem Herrn und nicht Menschen dienen.&quot;
Kolosser 3, 23

&quot;Ja, wir sind darauf bedacht, dass alles korrekt zugeht - und nicht nur in den Augen des Herrn, sondern auch nach dem Urteil der Menschen.&quot;
2. Korinther 8, 21

&lt;span&gt;Und Paulus schreibt in Apostelgeschichte 20, 35 &quot;Ich habe euch stets ein Vorbild gegeben, dass man hart arbeiten muss, um auch den Bedürftigen helfen zu können&quot;.&lt;/span&gt;
&#160;
&#160;
&lt;span&gt;Thomas Mann in Buddenbrooks:&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Der alte Johann Buddenbrook „Mein Sohn, sey mit Lust bey den Geschäften am Tage, aber mache nur solche, dass wir bey Nacht ruhig schlafen können.“&#160;&lt;/span&gt;
&#160;
&lt;span&gt;Vor dem Verdienen steht das Dienen.&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Henry Ford&#160;&lt;/span&gt;
&#160;
&lt;span&gt;&#160;Leider geht es heute oft um kurzfristige Gewinne statt Gewissen.&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Power-Nepping, nicht mit mir!!!&lt;/span&gt;
&#160;
&lt;span&gt;Bist du in der Gier gefangen,&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;wirst du immer mehr verlangen.&lt;/span&gt;
&#160;
&lt;span&gt;Finde eine Arbeit, die du liebst.&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Und du musst nie wieder arbeiten.&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Mark Twain&lt;/span&gt;
&#160;
           &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verantwortung!</p>
<p>Als Unternehmer und Generalbevollmächtigter&nbsp;für die Verwaltung eines Großvermögens einer Erbengemeinschaft habe ich stets die Managementmethode <span>EKS &#8211; die Engpasskonzentrierte Strategie nach Wolfgang Mewes angewendet.</span><br />
&nbsp;<br />
<span>Außerdem die Geschäftsphilosophie von Neiman Marcus beachtet</span><br />
<span>&#8222;Es ist nie ein gutes Geschäft für Neiman Marcus, wenn es nicht ein guter Kauf für den Kunden war&#8220; und mich auch von folgenden Bibelaussagen leiten lassen:</span><br />
&nbsp;<br />
Die Goldene Regel aus der Bibel<br />
&#8222;Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt.&#8220;<br />
Matthäus 7, 12</p>
<p>&#8222;Tut alles von Herzen, als Leute, die dem Herrn und nicht Menschen dienen.&#8220;<br />
Kolosser 3, 23</p>
<p>&#8222;Ja, wir sind darauf bedacht, dass alles korrekt zugeht &#8211; und nicht nur in den Augen des Herrn, sondern auch nach dem Urteil der Menschen.&#8220;<br />
2. Korinther 8, 21</p>
<p><span>Und Paulus schreibt in Apostelgeschichte 20, 35 &#8222;Ich habe euch stets ein Vorbild gegeben, dass man hart arbeiten muss, um auch den Bedürftigen helfen zu können&#8220;.</span><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<span>Thomas Mann in Buddenbrooks:</span><br />
<span>Der alte Johann Buddenbrook „Mein Sohn, sey mit Lust bey den Geschäften am Tage, aber mache nur solche, dass wir bey Nacht ruhig schlafen können.“&nbsp;</span><br />
&nbsp;<br />
<span>Vor dem Verdienen steht das Dienen.</span><br />
<span>Henry Ford&nbsp;</span><br />
&nbsp;<br />
<span>&nbsp;Leider geht es heute oft um kurzfristige Gewinne statt Gewissen.</span><br />
<span>Power-Nepping, nicht mit mir!!!</span><br />
&nbsp;<br />
<span>Bist du in der Gier gefangen,</span><br />
<span>wirst du immer mehr verlangen.</span><br />
&nbsp;<br />
<span>Finde eine Arbeit, die du liebst.</span><br />
<span>Und du musst nie wieder arbeiten.</span><br />
<span>Mark Twain</span><br />
&nbsp;<br />
           &nbsp;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Religion als Sache des Gefühls von Religion als Sache des Gefühls &#124; Bibelkreis München		</title>
		<link>https://theoblog.de/religion-als-sache-des-gefuehls/33046/comment-page-1/#comment-93194</link>

		<dc:creator><![CDATA[Religion als Sache des Gefühls &#124; Bibelkreis München]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 14:49:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=33046#comment-93194</guid>

					<description><![CDATA[[&#8230;] „Liberalismus“ bedeutet die Befreiung von der Einengung des Verstandes durch die Dogmatik. Schleiermacher war der Pionier der Haltung, in der man gleichzeitig ein moderner Mensch und doch auch ein überzeugter Christ sein kann. Deshalb ist er vielen zum Modell geworden.Auch die Art, in der Schleiermachers Theologie aufgenommen wurde, läßt ihn zum Eingangstor in die Theologie des 19. und 20. Jahrhunderts werden. Nach seinem Tode breitete sich sein Einfluß auf alle folgenden theologischen Entwicklungen aus. Er war einflußreich durch die Erweckungsbewegung im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Diese Bewegung war gewissermaßen eine Fortsetzung von Schleiermachers philosophischem Lehrsatz, daß das Gefühl der Sitz der Religion ist. Das Bindeglied zwischen Schleiermacher und der Erweckung war die Schule der Romantik. Wir wollen darauf später im Detail eingehen. Im Moment wollen wir nur die verschiedenen Züge des Einflusses Schleiermachers aufweisen.Dabei muß vor allem auf eine Ironie hingewiesen werden: Daß die heutigen Evangelikalen in ihrer leidenschaftlich festgehaltenen Orthodoxie mit Schleiermacher, dem Großvater des Liberalismus, doch die tiefe Überzeugung teilen, daß Religion wesentlich eine Sache des Gefühls sei. Bis zum heutigen Tag ist diese Überzeugung die Türe, durch die Schleiermachers Theologie in evangelikale Kreise eindringt. Klaus Bockmühl über den Einfluss von Schleiermachers Liberalismus (Verantwortung des Glaubens im Wandel der Zeit, 2001, S. 7) https://theoblog.de/religion-als-sache-des-gefuehls/33046/ [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] „Liberalismus“ bedeutet die Befreiung von der Einengung des Verstandes durch die Dogmatik. Schleiermacher war der Pionier der Haltung, in der man gleichzeitig ein moderner Mensch und doch auch ein überzeugter Christ sein kann. Deshalb ist er vielen zum Modell geworden.Auch die Art, in der Schleiermachers Theologie aufgenommen wurde, läßt ihn zum Eingangstor in die Theologie des 19. und 20. Jahrhunderts werden. Nach seinem Tode breitete sich sein Einfluß auf alle folgenden theologischen Entwicklungen aus. Er war einflußreich durch die Erweckungsbewegung im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Diese Bewegung war gewissermaßen eine Fortsetzung von Schleiermachers philosophischem Lehrsatz, daß das Gefühl der Sitz der Religion ist. Das Bindeglied zwischen Schleiermacher und der Erweckung war die Schule der Romantik. Wir wollen darauf später im Detail eingehen. Im Moment wollen wir nur die verschiedenen Züge des Einflusses Schleiermachers aufweisen.Dabei muß vor allem auf eine Ironie hingewiesen werden: Daß die heutigen Evangelikalen in ihrer leidenschaftlich festgehaltenen Orthodoxie mit Schleiermacher, dem Großvater des Liberalismus, doch die tiefe Überzeugung teilen, daß Religion wesentlich eine Sache des Gefühls sei. Bis zum heutigen Tag ist diese Überzeugung die Türe, durch die Schleiermachers Theologie in evangelikale Kreise eindringt. Klaus Bockmühl über den Einfluss von Schleiermachers Liberalismus (Verantwortung des Glaubens im Wandel der Zeit, 2001, S. 7) <a href="https://theoblog.de/religion-als-sache-des-gefuehls/33046/" rel="ugc">https://theoblog.de/religion-als-sache-des-gefuehls/33046/</a> [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Krise in der Szene von Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-krise-in-der-szene/47860/comment-page-1/#comment-93193</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 08:59:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47860#comment-93193</guid>

					<description><![CDATA[Wenn man auf der Opferpyramide nicht mehr oben steht, und sogar noch Steigbügelhalter für die jetzt oben an der Spitze Stehenden gespielt hat, dann gibt es genau zwei Möglichkeiten:
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;resignieren&lt;/li&gt;&lt;li&gt;den Opferstatus aktivistisch-provozierend wieder einfordern (Bello-Kostüme, im besten Fall geschmacklose Veranstaltungen in Schule und Kindergarten, ...), es gibt viele geschmacklose Möglichkeiten, um auf sich aufmerksam zu machen und auf der Opferpyramide wieder nach oben zu steigen - wenn denn nur alle mitmachen würden&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Jedoch: Im beruflichen Umfeld kenne ich genug Menschen, die homosexuell leben, das aber nicht wie eine Trophäe vor sich hertragen, tw. bekomme ich das erst nach Jahren mit. So, wie auch die Heterosexuellen ihre Orientierung nicht als Aushängeschild vorm Bauch tragen. Ja, es gibt tatsächlich Menschen, egal ob hetero oder homo, die um ihre Präferenzen und ihre Lebenspartner kein Aufheben machen. Und im kollegialen / professionellen Umgang miteinander interessiert das auch niemanden (mehr). Da ist auch bei denen keine &quot;Krise der Langeweile&quot; verortbar.

Meine Wahrnehmung ist, dass der Drang auf die Spitze der Opferpyramide von denjenigen besonders gepflegt wird, die ansonsten in keinerlei Lebensbereichen eine Chance haben sich hervorzutun oder &quot;Fame&quot; zu ernten, sei es in beruflicher Hinsicht, sportlicher Hinsicht, optischer Hinsicht, in sozialer Kompetenz, oder sonstigen Gebieten, in denen man mit besonderen Leistungen eine herausragende Position erreichen kann.
Nun ist die Chance gering, dass man unter rund 8.3Mrd Menschen Weltbevölkerung zu den ca. 0,01% gehört, die man als prominent bezeichnen könnte. Eher weniger, denn nur 0.0086% der lebenden Bevölkerung haben einen Wikipedia-Eintrag. Das kann frustrierend sein, sogar ganz unabhängig von der sexuellen Orientierung. 

Wie schön, wenn man dann weiß, dass &quot;Du, Gott, siehst mich&quot; gilt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man auf der Opferpyramide nicht mehr oben steht, und sogar noch Steigbügelhalter für die jetzt oben an der Spitze Stehenden gespielt hat, dann gibt es genau zwei Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>resignieren</li>
<li>den Opferstatus aktivistisch-provozierend wieder einfordern (Bello-Kostüme, im besten Fall geschmacklose Veranstaltungen in Schule und Kindergarten, &#8230;), es gibt viele geschmacklose Möglichkeiten, um auf sich aufmerksam zu machen und auf der Opferpyramide wieder nach oben zu steigen &#8211; wenn denn nur alle mitmachen würden</li>
</ul>
<p>Jedoch: Im beruflichen Umfeld kenne ich genug Menschen, die homosexuell leben, das aber nicht wie eine Trophäe vor sich hertragen, tw. bekomme ich das erst nach Jahren mit. So, wie auch die Heterosexuellen ihre Orientierung nicht als Aushängeschild vorm Bauch tragen. Ja, es gibt tatsächlich Menschen, egal ob hetero oder homo, die um ihre Präferenzen und ihre Lebenspartner kein Aufheben machen. Und im kollegialen / professionellen Umgang miteinander interessiert das auch niemanden (mehr). Da ist auch bei denen keine &#8222;Krise der Langeweile&#8220; verortbar.</p>
<p>Meine Wahrnehmung ist, dass der Drang auf die Spitze der Opferpyramide von denjenigen besonders gepflegt wird, die ansonsten in keinerlei Lebensbereichen eine Chance haben sich hervorzutun oder &#8222;Fame&#8220; zu ernten, sei es in beruflicher Hinsicht, sportlicher Hinsicht, optischer Hinsicht, in sozialer Kompetenz, oder sonstigen Gebieten, in denen man mit besonderen Leistungen eine herausragende Position erreichen kann.<br />
Nun ist die Chance gering, dass man unter rund 8.3Mrd Menschen Weltbevölkerung zu den ca. 0,01% gehört, die man als prominent bezeichnen könnte. Eher weniger, denn nur 0.0086% der lebenden Bevölkerung haben einen Wikipedia-Eintrag. Das kann frustrierend sein, sogar ganz unabhängig von der sexuellen Orientierung. </p>
<p>Wie schön, wenn man dann weiß, dass &#8222;Du, Gott, siehst mich&#8220; gilt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Krise in der Szene von Robert Renk		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-krise-in-der-szene/47860/comment-page-1/#comment-93192</link>

		<dc:creator><![CDATA[Robert Renk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 06:46:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47860#comment-93192</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;„Wenn du es nicht einfach erklären kannst, hast du es nicht gut genug verstanden.“&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Das ist von Abert Einstein und ich habe es in meiner Not von Albert Einstein ausgeliehen! &lt;/em&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Wenn du es nicht einfach erklären kannst, hast du es nicht gut genug verstanden.“</em><br />
<em>Das ist von Abert Einstein und ich habe es in meiner Not von Albert Einstein ausgeliehen! </em></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Menge-Lesebibel — AT &#038; NT in 5 Bänden von Marcel Hollmann		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-menge-lesebibel-at-nt-in-5-baenden/47856/comment-page-1/#comment-93191</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcel Hollmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 17:18:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47856#comment-93191</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Herr Kubsch,

von Herzen vielen Dank für das Vorstellen meines Herzensprojekts – ich habe mich sehr über Ihren Beitrag gefreut!

Danke auch für den Hinweis und die Verlinkung des Beitrags zum 75. Todestag von Hermann Menge. Die Menge-Bibel besitzt eine sprachliche Tiefe und Präzision, die im heutigen Dschungel der Neuübersetzungen zu Unrecht in den Hintergrund gerückt ist.

Mit dem Buchsatz hatte ich eine Bibel im Sinn, die dem Text den Raum zurückgibt, den er ursprünglich hatte: als zusammenhängender Text. Und, wenn man die Psalmen liest, als zusammenhängendes Gedicht. Am Anfang ist es ungewohnt, etwa die Lehrbriefe ohne Verseinteilung zu lesen; aus Gewohnheit versucht man, die Verse zu „finden&quot;. Doch nach kurzer Zeit genießt man einfach das Lesen im Zusammenhang; und dieser erschließt sich dann viel leichter. Mit dem breiteren Schreibrand habe ich mir zugleich einen kleinen Wunsch erfüllt: mehr Platz für Notizen, denn die 2,8 cm Rand in meiner Schlachter-Schreibrandbibel waren mir immer „zu wenig&quot;.

Ich hoffe sehr, dass diese Kombination aus dem wunderbaren Menge-Text und dem Schreibrand für viele Glaubensgeschwister ein Gewinn beim Bibellesen sein wird. 

Eduard Klassen, der die großartige Vorarbeit bei der Textbearbeitung übernommen hat, bringt es im Vorwort treffend auf den Punkt:

„Auch wenn Sie bisher die Menge-Bibel nicht kannten – diese Menge-Lesebibel ist die perfekte Ergänzung. Warum? Sie wurde mit nur einem Ziel gestaltet: Lesen Sie die Bibel. Lesen Sie viel in der Bibel. Lesen Sie die Bibel von Anfang bis Ende.&quot;

Für Fragen zur typografischen Umsetzung oder zur Textbasis stehe ich hier in den Kommentaren oder per E-Mail sehr gerne zur Verfügung.

Nochmals Danke für die Unterstützung und herzliche Grüße
Marcel Hollmann
edition predigt.archiv]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Kubsch,</p>
<p>von Herzen vielen Dank für das Vorstellen meines Herzensprojekts – ich habe mich sehr über Ihren Beitrag gefreut!</p>
<p>Danke auch für den Hinweis und die Verlinkung des Beitrags zum 75. Todestag von Hermann Menge. Die Menge-Bibel besitzt eine sprachliche Tiefe und Präzision, die im heutigen Dschungel der Neuübersetzungen zu Unrecht in den Hintergrund gerückt ist.</p>
<p>Mit dem Buchsatz hatte ich eine Bibel im Sinn, die dem Text den Raum zurückgibt, den er ursprünglich hatte: als zusammenhängender Text. Und, wenn man die Psalmen liest, als zusammenhängendes Gedicht. Am Anfang ist es ungewohnt, etwa die Lehrbriefe ohne Verseinteilung zu lesen; aus Gewohnheit versucht man, die Verse zu „finden&#8220;. Doch nach kurzer Zeit genießt man einfach das Lesen im Zusammenhang; und dieser erschließt sich dann viel leichter. Mit dem breiteren Schreibrand habe ich mir zugleich einen kleinen Wunsch erfüllt: mehr Platz für Notizen, denn die 2,8 cm Rand in meiner Schlachter-Schreibrandbibel waren mir immer „zu wenig&#8220;.</p>
<p>Ich hoffe sehr, dass diese Kombination aus dem wunderbaren Menge-Text und dem Schreibrand für viele Glaubensgeschwister ein Gewinn beim Bibellesen sein wird. </p>
<p>Eduard Klassen, der die großartige Vorarbeit bei der Textbearbeitung übernommen hat, bringt es im Vorwort treffend auf den Punkt:</p>
<p>„Auch wenn Sie bisher die Menge-Bibel nicht kannten – diese Menge-Lesebibel ist die perfekte Ergänzung. Warum? Sie wurde mit nur einem Ziel gestaltet: Lesen Sie die Bibel. Lesen Sie viel in der Bibel. Lesen Sie die Bibel von Anfang bis Ende.&#8220;</p>
<p>Für Fragen zur typografischen Umsetzung oder zur Textbasis stehe ich hier in den Kommentaren oder per E-Mail sehr gerne zur Verfügung.</p>
<p>Nochmals Danke für die Unterstützung und herzliche Grüße<br />
Marcel Hollmann<br />
edition predigt.archiv</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Danke, Felix Nmecha!“  von Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/danke-felix-nmecha/47827/comment-page-1/#comment-93189</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 15:07:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47827#comment-93189</guid>

					<description><![CDATA[Am besten den aktuellen Kommentar zu dem Thema im pro medienmagazin lesen. Es ist dies mittlerweile Teil eines schon länger begonnenen Kulturkampfes liberal gegen konservativ geworden, dem sich Christen oft nicht entziehen. Dabei sollte es um Jesus als Zentrum gehen, aber das wird von links und rechts immer mehr versucht zu vereinnahmen oder zu besetzen.  SCHADE]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am besten den aktuellen Kommentar zu dem Thema im pro medienmagazin lesen. Es ist dies mittlerweile Teil eines schon länger begonnenen Kulturkampfes liberal gegen konservativ geworden, dem sich Christen oft nicht entziehen. Dabei sollte es um Jesus als Zentrum gehen, aber das wird von links und rechts immer mehr versucht zu vereinnahmen oder zu besetzen.  SCHADE</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Danke, Felix Nmecha!“  von ErzgebirgsEngländer		</title>
		<link>https://theoblog.de/danke-felix-nmecha/47827/comment-page-1/#comment-93187</link>

		<dc:creator><![CDATA[ErzgebirgsEngländer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 06:15:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47827#comment-93187</guid>

					<description><![CDATA[Weltoffener und bunter als viele Großstadtgemeinden konservativer Christen geht gar nicht.  Es sind linkgerichtete weiße Gruppen, die diese Gemeinden und ihre Mitglieder schlecht finden.  Merkt da einer etwas?  Und dann erwähnen wir ihre Einstellung zu den Juden vielleicht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weltoffener und bunter als viele Großstadtgemeinden konservativer Christen geht gar nicht.  Es sind linkgerichtete weiße Gruppen, die diese Gemeinden und ihre Mitglieder schlecht finden.  Merkt da einer etwas?  Und dann erwähnen wir ihre Einstellung zu den Juden vielleicht?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Danke, Felix Nmecha!“  von Claus F. Dieterle		</title>
		<link>https://theoblog.de/danke-felix-nmecha/47827/comment-page-1/#comment-93185</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus F. Dieterle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 18:48:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47827#comment-93185</guid>

					<description><![CDATA[Jesus Christus hat doch eine klare Aussage in Matthäus 10, 32.33:
 
&quot;Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.&quot;

Und Jesus Christus wird laue Christen aus Seinem Mund ausspucken (Offenbarung 3, 14-22)!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jesus Christus hat doch eine klare Aussage in Matthäus 10, 32.33:</p>
<p>&#8222;Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.&#8220;</p>
<p>Und Jesus Christus wird laue Christen aus Seinem Mund ausspucken (Offenbarung 3, 14-22)!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Danke, Felix Nmecha!“  von Robert Renk		</title>
		<link>https://theoblog.de/danke-felix-nmecha/47827/comment-page-1/#comment-93184</link>

		<dc:creator><![CDATA[Robert Renk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 16:27:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47827#comment-93184</guid>

					<description><![CDATA[dann freue ich mich doppelt, über den ersten deutschen Sieg und die frommen Kicker !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dann freue ich mich doppelt, über den ersten deutschen Sieg und die frommen Kicker !</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wir brauchen mehr Theologen wie Ralf Frisch von Robert Renk		</title>
		<link>https://theoblog.de/wir-brauchen-mehr-theologen-wie-ralf-frisch/47823/comment-page-1/#comment-93183</link>

		<dc:creator><![CDATA[Robert Renk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 09:02:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47823#comment-93183</guid>

					<description><![CDATA[Dieser Ralf Frisch schreibt in einer &quot;frischen&quot; Sprache und benennt das Hauptproblem der Volkskirchen, das da wäre, die Entkernung des Evangeliums. Übrig bleibt die &quot;Bewahrung der Schöpfung&quot; und der &quot;Kampf gegen Rechts&quot;. selbst wenn wir edle Motive unterstellen, das ist einfach zu wenig und ignoriert das &quot;unruhige Herz, welches nur in Gott zur Ruhe kommt&quot;.Bleibt zu hoffen, dass wenigstens die Freikirchen ihrer Verantwortung nachkommen und dem verlorenen Menschen den Weg zum Heil zeigen !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Ralf Frisch schreibt in einer &#8222;frischen&#8220; Sprache und benennt das Hauptproblem der Volkskirchen, das da wäre, die Entkernung des Evangeliums. Übrig bleibt die &#8222;Bewahrung der Schöpfung&#8220; und der &#8222;Kampf gegen Rechts&#8220;. selbst wenn wir edle Motive unterstellen, das ist einfach zu wenig und ignoriert das &#8222;unruhige Herz, welches nur in Gott zur Ruhe kommt&#8220;.Bleibt zu hoffen, dass wenigstens die Freikirchen ihrer Verantwortung nachkommen und dem verlorenen Menschen den Weg zum Heil zeigen !</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Das Ende der vertikalen Autorität von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-ende-der-vertikalen-autoritaet/47817/comment-page-1/#comment-93182</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 21:04:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47817#comment-93182</guid>

					<description><![CDATA[Meine Meinung ist:&#160;
Rieffs Diagnose der kulturellen Folgen des Verlusts vertikaler Autorität trifft einen wichtigen Aspekt der Gegenwart, bleibt jedoch insofern unvollständig, als die tiefere Ursache im Verlust einer ontologischen Wirklichkeitsordnung liegt, weshalb eine Rückkehr zu einer aristotelisch-thomistischen Metaphysik von Sein, Zweck und objektiver Ordnung einen entscheidenden Zugang bietet, um die Grundlagen von Wahrheit und Autorität neu zu erschließen.
https://www.facebook.com/share/p/1cFF1R39va/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:&nbsp;<br />
Rieffs Diagnose der kulturellen Folgen des Verlusts vertikaler Autorität trifft einen wichtigen Aspekt der Gegenwart, bleibt jedoch insofern unvollständig, als die tiefere Ursache im Verlust einer ontologischen Wirklichkeitsordnung liegt, weshalb eine Rückkehr zu einer aristotelisch-thomistischen Metaphysik von Sein, Zweck und objektiver Ordnung einen entscheidenden Zugang bietet, um die Grundlagen von Wahrheit und Autorität neu zu erschließen.<br />
<a href="https://www.facebook.com/share/p/1cFF1R39va/" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/share/p/1cFF1R39va/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Das Spiel mit den Geschlechterrollen (im Theater) von Rosa Mangold begeistert als junge Päpstin im Fuldaer Schlosstheater!		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-spiel-mit-den-geschlechterrollen-im-theater/8905/comment-page-1/#comment-93181</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rosa Mangold begeistert als junge Päpstin im Fuldaer Schlosstheater!]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 04:19:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=8905#comment-93181</guid>

					<description><![CDATA[[&#8230;] die man je nach Kontext ein- oder ablegen kann, spiegelt sich in der Thematik des Stücks wider. Theoblog weist darauf hin, dass die Inszenierung eine Plattform bietet, um mit diesen Rollen zu [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] die man je nach Kontext ein- oder ablegen kann, spiegelt sich in der Thematik des Stücks wider. Theoblog weist darauf hin, dass die Inszenierung eine Plattform bietet, um mit diesen Rollen zu [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Das Ende der vertikalen Autorität von Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-ende-der-vertikalen-autoritaet/47817/comment-page-1/#comment-93179</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:56:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47817#comment-93179</guid>

					<description><![CDATA[Damit es lesbar wird, hier eine KI-Übersetzung:

Fazit:
Im Grunde genommen beschreibt der Soziologe Philip Rieff hier einen &lt;strong&gt;radikalen Wandel unserer Gesellschaft&lt;/strong&gt;: Wir haben aufgehört, nach einem höheren Sinn im Leben zu suchen (wie Religion, Gott oder Pflichten für die Gemeinschaft), und konzentrieren uns stattdessen nur noch auf uns selbst und unser persönliches Wohlbefinden.

Worum es im Kern geht: Der Aufstieg des „Therapie-Menschen“Inmitten dieser gesellschaftlichen Stimmung veröffentlichte der Soziologe Philip Rieff sein Buch &lt;em&gt;Der Triumph des Therapeutischen&lt;/em&gt;. Seine zentrale These lautet: „Therapie“ ist heute kein reines medizinisches Werkzeug mehr, um psychisch Kranken zu helfen. Sie ist zu unserer neuen &lt;strong&gt;Weltanschauung&lt;/strong&gt; geworden.
Früher definierten sich Menschen über ihre Rolle in der Gesellschaft oder ihren Glauben. Heute sind wir zum „psychologischen Menschen“ geworden. Das bedeutet:
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Das Ich steht im Mittelpunkt:&lt;/strong&gt; Wenn die Gemeinschaft zerbricht, klammert sich der moderne Mensch an sein eigenes Ego. Das neue Zentrum der Welt ist das „Selbst“.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Vom Glauben zum Fühlen:&lt;/strong&gt; Früher war der Mensch religiös und wollte erlöst werden – dafür war er bereit, Pflichten zu erfüllen und zu verzichten („Ich glaube“). Der moderne Mensch will einfach nur, dass es ihm im Hier und Jetzt gut geht („Ich fühle“).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Der Therapeut ersetzt den Priester:&lt;/strong&gt; Wenn wir nicht mehr an Gott oder moralische Regeln glauben, um Sinn im Leben zu finden, gehen wir zum Therapeuten, um uns emotional „zusammenflicken“ zu lassen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Die Entstehung einer „Antikultur“Rieff argumentiert, dass dadurch eine Art „Antikultur“ entsteht. Eine traditionelle Kultur gibt den Menschen Regeln und gemeinsame Ziele vor. Die neue Kultur tut das genaue Gegenteil: Sie baut alte Regeln und Kontrollen ab, damit jeder Einzelne sich frei entfalten und das Leben ohne moralische Hürden genießen kann.
Sogar in der Literatur spiegelt sich das wider: In Saul Bellows Roman &lt;em&gt;Humboldts Vermächtnis&lt;/em&gt; erklärt ein Schriftsteller, dass unsere Kultur den Menschen nicht mehr vor der inneren Leere und Panik schützen kann. Deshalb greifen wir zu Therapie und billigen Schlagwörtern, um irgendwie zu funktionieren. Schuldgefühle sterben aus – das persönliche Wohlbefinden siegt über starre Formen und Pflichten.
Das Fazit: Ein Leben zum AusprobierenDas Ganze führt laut Rieff zu einer neuen, „milden“ Form des Weltuntergangs. Die Gesellschaft der Zukunft braucht keine tiefen, allgemeingültigen Wahrheiten mehr, die den Menschen über seinen Alltag erheben.
Es geht nicht mehr um den großen Sinn, sondern darum, dass jeder sein Leben versuchsweise so lebt, wie es sich für ihn gerade gut anfühlt. Und das Erstaunliche daran: Für den modernen Menschen ist dieser Verlust von tieferem Sinn nicht einmal mehr eine Tragödie – solange er nur gut unterhalten und zufrieden ist.

Ich meine, diese Übersetzung spricht mehr Klartext als die Worthülsen der Soziologen, ist daher so zugänglich, dass man die Basis derjenigen vergrößert, die die Botschaft verstehen können und sich nunmehr damit befassen könnten. Letzztendlich wird im langen Soziologenslang auch nur ausgedrückt, dass die Menschen sich zu individuellen A-Löchern Egoisten entwickeln.
Um es mal in einen biblischen, zumindest religiösen, Kontext zu bringen:
Das ICH steht im Mittelpunkt, und damit treten Demut, Nächstenliebe, Opferbereitschaft etc. in den Hintergrund.
Im religiösen Umfeld geht es nicht darum, Gott die Ehre zu geben, oder zu missionieren, um Erlösung oder Ewigkeit, sondern ich will mich z.B. in einem Gottesdienst &quot;wohlfühlen&quot;, mich also eine halbe Stunde mich emotional in einem Bad der Annehmlichkeiten suhlen, um das werte Eigenempfinden positiv zu stärken.
Und dann ersetzt der Therapeut den Priester. Denn den Sinn des Lebens findet man nicht durch Ausleben der eigenen Bedürfnisse, oftmals zu Lastern anderer, man findet keine Perspektive für letzten Lebensjahre, geschweige denn die Ewigkeit, denn der alternde Körper erinnert uns mit zunehmenden Wehwehchen immer öfter daran, dass alles mal ein Ende hat (außer die Wurst, die hat zwei). Nur sind die Therapeuten auch nicht besser dran als ich - wenn ich als gottloser Mensch das Ziel nicht sehe, wie soll dann eingottloser Therapeut mir den Lebenssinn vermitteln. Schlimmer noch ist, dass es viele Therapeuten mit unterschiedlichen Ideen gibt, so dass ich als zu Therapierender am Ende mit vielen Meinungen, aber genauso klug wie vorher darstehe.

Nun stehe ich als Einzelner nehmen vielen anderen Menschen, die ebenfalls keine gemeinsamen höheren Werte haben, keinen gemeinsamen ethischen oder moralischen Kompaß haben, ratlos da. Wie Rieff es sinngemäß sagt: es gibt keine gemeinsame, traditionelle Kultur mehr, die Orientierung bietet, die Gemeinschaft ist zerbrochen. Der christliche Glaube ist in der Gesellschaft verstorben, und die eingesetzte Völkerwanderung führt im besten Fall zu Parallelkulturen mit unterschiedlichen Wertmaßstäben und Abgrenzungen. Man kann sich ausrechnen, dass ein Mensch ohne Gruppenzugehörigkeit, ohne traditionelle Kultur, als Individuum das Gefühl hat unterzugehen. Und das wird er wohl auch, ob mit oder ohne Therapeut, der ihn dabei begleitet.

Wohl dem, der Jesus hat und eine Gemeinde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit es lesbar wird, hier eine KI-Übersetzung:</p>
<p>Fazit:<br />
Im Grunde genommen beschreibt der Soziologe Philip Rieff hier einen <strong>radikalen Wandel unserer Gesellschaft</strong>: Wir haben aufgehört, nach einem höheren Sinn im Leben zu suchen (wie Religion, Gott oder Pflichten für die Gemeinschaft), und konzentrieren uns stattdessen nur noch auf uns selbst und unser persönliches Wohlbefinden.</p>
<p>Worum es im Kern geht: Der Aufstieg des „Therapie-Menschen“Inmitten dieser gesellschaftlichen Stimmung veröffentlichte der Soziologe Philip Rieff sein Buch <em>Der Triumph des Therapeutischen</em>. Seine zentrale These lautet: „Therapie“ ist heute kein reines medizinisches Werkzeug mehr, um psychisch Kranken zu helfen. Sie ist zu unserer neuen <strong>Weltanschauung</strong> geworden.<br />
Früher definierten sich Menschen über ihre Rolle in der Gesellschaft oder ihren Glauben. Heute sind wir zum „psychologischen Menschen“ geworden. Das bedeutet:</p>
<ul>
<li><strong>Das Ich steht im Mittelpunkt:</strong> Wenn die Gemeinschaft zerbricht, klammert sich der moderne Mensch an sein eigenes Ego. Das neue Zentrum der Welt ist das „Selbst“.</li>
<li><strong>Vom Glauben zum Fühlen:</strong> Früher war der Mensch religiös und wollte erlöst werden – dafür war er bereit, Pflichten zu erfüllen und zu verzichten („Ich glaube“). Der moderne Mensch will einfach nur, dass es ihm im Hier und Jetzt gut geht („Ich fühle“).</li>
<li><strong>Der Therapeut ersetzt den Priester:</strong> Wenn wir nicht mehr an Gott oder moralische Regeln glauben, um Sinn im Leben zu finden, gehen wir zum Therapeuten, um uns emotional „zusammenflicken“ zu lassen.</li>
</ul>
<p>Die Entstehung einer „Antikultur“Rieff argumentiert, dass dadurch eine Art „Antikultur“ entsteht. Eine traditionelle Kultur gibt den Menschen Regeln und gemeinsame Ziele vor. Die neue Kultur tut das genaue Gegenteil: Sie baut alte Regeln und Kontrollen ab, damit jeder Einzelne sich frei entfalten und das Leben ohne moralische Hürden genießen kann.<br />
Sogar in der Literatur spiegelt sich das wider: In Saul Bellows Roman <em>Humboldts Vermächtnis</em> erklärt ein Schriftsteller, dass unsere Kultur den Menschen nicht mehr vor der inneren Leere und Panik schützen kann. Deshalb greifen wir zu Therapie und billigen Schlagwörtern, um irgendwie zu funktionieren. Schuldgefühle sterben aus – das persönliche Wohlbefinden siegt über starre Formen und Pflichten.<br />
Das Fazit: Ein Leben zum AusprobierenDas Ganze führt laut Rieff zu einer neuen, „milden“ Form des Weltuntergangs. Die Gesellschaft der Zukunft braucht keine tiefen, allgemeingültigen Wahrheiten mehr, die den Menschen über seinen Alltag erheben.<br />
Es geht nicht mehr um den großen Sinn, sondern darum, dass jeder sein Leben versuchsweise so lebt, wie es sich für ihn gerade gut anfühlt. Und das Erstaunliche daran: Für den modernen Menschen ist dieser Verlust von tieferem Sinn nicht einmal mehr eine Tragödie – solange er nur gut unterhalten und zufrieden ist.</p>
<p>Ich meine, diese Übersetzung spricht mehr Klartext als die Worthülsen der Soziologen, ist daher so zugänglich, dass man die Basis derjenigen vergrößert, die die Botschaft verstehen können und sich nunmehr damit befassen könnten. Letzztendlich wird im langen Soziologenslang auch nur ausgedrückt, dass die Menschen sich zu individuellen A-Löchern Egoisten entwickeln.<br />
Um es mal in einen biblischen, zumindest religiösen, Kontext zu bringen:<br />
Das ICH steht im Mittelpunkt, und damit treten Demut, Nächstenliebe, Opferbereitschaft etc. in den Hintergrund.<br />
Im religiösen Umfeld geht es nicht darum, Gott die Ehre zu geben, oder zu missionieren, um Erlösung oder Ewigkeit, sondern ich will mich z.B. in einem Gottesdienst &#8222;wohlfühlen&#8220;, mich also eine halbe Stunde mich emotional in einem Bad der Annehmlichkeiten suhlen, um das werte Eigenempfinden positiv zu stärken.<br />
Und dann ersetzt der Therapeut den Priester. Denn den Sinn des Lebens findet man nicht durch Ausleben der eigenen Bedürfnisse, oftmals zu Lastern anderer, man findet keine Perspektive für letzten Lebensjahre, geschweige denn die Ewigkeit, denn der alternde Körper erinnert uns mit zunehmenden Wehwehchen immer öfter daran, dass alles mal ein Ende hat (außer die Wurst, die hat zwei). Nur sind die Therapeuten auch nicht besser dran als ich &#8211; wenn ich als gottloser Mensch das Ziel nicht sehe, wie soll dann eingottloser Therapeut mir den Lebenssinn vermitteln. Schlimmer noch ist, dass es viele Therapeuten mit unterschiedlichen Ideen gibt, so dass ich als zu Therapierender am Ende mit vielen Meinungen, aber genauso klug wie vorher darstehe.</p>
<p>Nun stehe ich als Einzelner nehmen vielen anderen Menschen, die ebenfalls keine gemeinsamen höheren Werte haben, keinen gemeinsamen ethischen oder moralischen Kompaß haben, ratlos da. Wie Rieff es sinngemäß sagt: es gibt keine gemeinsame, traditionelle Kultur mehr, die Orientierung bietet, die Gemeinschaft ist zerbrochen. Der christliche Glaube ist in der Gesellschaft verstorben, und die eingesetzte Völkerwanderung führt im besten Fall zu Parallelkulturen mit unterschiedlichen Wertmaßstäben und Abgrenzungen. Man kann sich ausrechnen, dass ein Mensch ohne Gruppenzugehörigkeit, ohne traditionelle Kultur, als Individuum das Gefühl hat unterzugehen. Und das wird er wohl auch, ob mit oder ohne Therapeut, der ihn dabei begleitet.</p>
<p>Wohl dem, der Jesus hat und eine Gemeinde.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Philip Rieff  von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/philip-rieff/47768/comment-page-1/#comment-93178</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 21:54:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47768#comment-93178</guid>

					<description><![CDATA[Meine Meinung ist:&#160;
Die geringe Rezeption Philip Rieffs in Europa ist weniger Ausdruck seiner theoretischen Unbedeutung als vielmehr einer Verschiebung hin zu ideengeschichtlichen und theologischen Deutungsrahmen, in denen seine kultursoziologische Analyse der modernen „therapeutischen Kultur“ kaum anschlussfähig war, obwohl gerade sie die Grundlage für spätere theologisch zugespitzte Deutungen bei Denkern wie Trueman und Schaeffer bildet.
https://www.facebook.com/share/p/18p3xB8FCa/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:&nbsp;<br />
Die geringe Rezeption Philip Rieffs in Europa ist weniger Ausdruck seiner theoretischen Unbedeutung als vielmehr einer Verschiebung hin zu ideengeschichtlichen und theologischen Deutungsrahmen, in denen seine kultursoziologische Analyse der modernen „therapeutischen Kultur“ kaum anschlussfähig war, obwohl gerade sie die Grundlage für spätere theologisch zugespitzte Deutungen bei Denkern wie Trueman und Schaeffer bildet.<br />
<a href="https://www.facebook.com/share/p/18p3xB8FCa/" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/share/p/18p3xB8FCa/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Philip Rieff  von Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/philip-rieff/47768/comment-page-1/#comment-93177</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 16:26:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nur mal so: Es ist eher umgekehrt. Susan Sontag ist im Vergleich zu Rieff intellektuell unbedeutend – nicht als Fotografin oder Filmemacherin. Und den Juden Rieff jetzt in die rechte Ecke zu schieben, ist ein durchschaubares, unehrliches (und ein bisschen peinliches) Manöver.

Liebe Grüße, Ron &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur mal so: Es ist eher umgekehrt. Susan Sontag ist im Vergleich zu Rieff intellektuell unbedeutend – nicht als Fotografin oder Filmemacherin. Und den Juden Rieff jetzt in die rechte Ecke zu schieben, ist ein durchschaubares, unehrliches (und ein bisschen peinliches) Manöver.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron &nbsp;</p>
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