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	<title>Leben(s)Arbeit</title>
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		<title>Auf der Suche nach neuen Gedanken</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 09:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.kremawi.com/2011/06/30/auf-der-suche-nach-neuen-gedanken/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.kremawi.com/wp-content/uploads/2011/06/b0068-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="b0068" title="b0068" /></a>Nicht jeder findet die Ruhe für neue Ideen im Urlaub, aber ich versuche es jetzt auch einmal für einige Tage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jeder findet die Ruhe für neue Ideen im Urlaub, aber ich versuche es jetzt auch einmal für einige Tage.</p>
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		<title>Richtig Abschalten</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 09:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.kremawi.com/2011/06/30/richtig-abschalten/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.kremawi.com/wp-content/uploads/2011/06/urlaub-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="urlaub" title="urlaub" /></a>Es ist kein Selbstversuche ohne Internet zu leben. Ich mache nur gerade einmal Urlaub.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist kein Selbstversuche ohne Internet zu leben. Ich mache nur einmal Urlaub.</p>
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		<title>Und wohin geht es dieses Mal?</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 09:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.kremawi.com/2011/06/23/und-wohin-geht-es-dieses-mal/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.kremawi.com/wp-content/uploads/2011/06/520198_R_K_B_by_Rainer-Brückner_pixelio.de_-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Digital StillCamera" title="Digital StillCamera" /></a>Sommerzeit ist Urlaubszeit, die meisten machen in den warmen Monaten des Jahres mindestens einmal Urlaub. Besser ist aber gleich zwei oder drei Mal und dann am besten verreisen, denn man möchte ja etwas von der Welt sehen, wenn man schon mal Urlaub hat. Das Reise- und Urlaubsangebot ist riesig und für garantiert jeden ist das Passende dabei, egal ob Individualurlaub, Abenteuerreisen, Studienreisen oder Bespaßung in einer Hotelanlage. Und wer sich nicht entscheiden kann, der fährt halt öfters weg, um am Ende alles gemacht zu haben, was man machen wollte und alles gesehen zu haben, was man sehen sollte. Doch warum macht man eigentlich Urlaub? Um am Ende einen volleren Terminkalender zu haben als auf Arbeit? Um all das zu machen, was man sonst nie machen würde? Oder nur, um den Chef einen Gefallen zu tun, denn eigentlich würde man am liebsten keinen Urlaub nehmen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sommerzeit ist Urlaubszeit, die meisten machen in den warmen Monaten des Jahres mindestens einmal Urlaub. Besser ist aber gleich zwei oder drei Mal und dann am besten verreisen, denn man möchte ja etwas von der Welt sehen, wenn man schon mal Urlaub hat. Das Reise- und Urlaubsangebot ist riesig und für garantiert jeden ist das Passende dabei, egal ob Individualurlaub, Abenteuerreisen, Studienreisen oder Bespaßung in einer Hotelanlage. Und wer sich nicht entscheiden kann, der fährt halt öfters weg, um am Ende alles gemacht zu haben, was man machen wollte und alles gesehen zu haben, was man sehen sollte. Doch warum macht man eigentlich Urlaub? Um am Ende einen volleren Terminkalender zu haben als auf Arbeit? Um all das zu machen, was man sonst nie machen würde? Oder nur, um den Chef einen Gefallen zu tun, denn eigentlich würde man am liebsten keinen Urlaub nehmen?</p>
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<p>Urlaub ist nicht gleich Urlaub. Neben dem Erholungsurlaub gibt es Erziehungs-, Mutterschafts-, Bildungs- und Sonderurlaub. Während man bei den meisten Urlaubsarten gleich von Beginn eine bestimmte Aufgabe hat, hat man bei der Gestaltung des Erholungsurlaubs freie Hand und damit man nicht ganz orientierungslos dasteht, gibt es eine Vielzahl von Freizeitangeboten für diese Zeit. Die eigentliche Entspannung und Regeneration, für die der Erholungsurlaub gedacht war, gerät somit ins Hintertreffen, denn schon die Wahl der Urlaubsaktivitäten artet bei den meisten in Stress aus. Man möchte jetzt all das machen, wozu man sonst keine Zeit hatte und was man noch unbedingt machen müsste, aber sonst einfach nicht dazugekommen ist. Der Urlaub wird genau geplant, wann, wohin und was man alles machen will, denn wenn man schon einmal Zeit hat, dann möchte man auch nichts aufschieben oder gar vergessen haben. Am Ende hat der ein oder andere einen volleren Terminkalender als während der Arbeitszeit und schon ist das mit der Erholung und Regenerierung so eine Sache, da wäre weiter arbeiten vielleicht entspannender gewesen. Aber Urlaub machen nicht nur diejenigen, die schon Wochen vor Beginn alles perfekt geplant haben und sich währenddessen an einen strengen Zeitplan halten dürfen, sondern auch diejenigen, die sich für diese Zeit des Jahres was ganz Besonderes aufsparen, nämlich Dinge, für die sie sonst keine Zeit hatten. Voller Freude endlich das Besondere anzufangen, vergessen auch diese häufig die Entspannung im Urlaub. Wer 24 Stunden am Tag immer nur die Dinge macht, die er sonst nicht geschafft hat oder über all das nachdenkt, was noch zu machen ist, der schafft es am Ende auch, seinen ganzen Urlaub mehr oder weniger zu verplanen und sich den Freiraum für neue Gedanken zu nehmen.<br />
Dann lieber gleich keinen Urlaub machen, wie diejenigen, die weder im Urlaub noch in der restlichen Zeit des Jahres mit Freizeit umgehen können und für die Erholung ein Fremdwort ist? So geht man wenigstens dem Stress der Urlaubsplanung und Gestaltung aus dem Weg und muss nicht noch viel Energie in die Freizeitplanung stecken, um der Beschäftigung mit sich und seinem Leben aus dem Weg zu gehen. </p>
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		<title>Für jede Lösung gibt es das passende Problem</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 09:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berater]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.kremawi.com/2011/06/23/fur-jede-losung-gibt-es-das-passende-problem/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.kremawi.com/wp-content/uploads/2011/06/442764_R_K_B_by_Willi-Heidelbach_pixelio.de_-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>Probleme gibt es viele, im Großen wie im Kleinen, aber Lösungen gibt es noch viel mehr. Nicht nur, dass einem Lösungen für Probleme angeboten werden, von denen man noch nicht einmal wusste, dass man sie hatte. Und auch für die Probleme, die man hat, gibt es eine Vielzahl von Lösungen und wer nach der Lösung für ein neues Problem sucht, wird ganz sicher mehr als einen möglichen Lösungsweg finden. Doch was macht man mit den ganzen Lösungen? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Probleme gibt es viele, im Großen wie im Kleinen, aber Lösungen gibt es noch viel mehr. Nicht nur, dass einem Lösungen für Probleme angeboten werden, von denen man noch nicht einmal wusste, dass man sie hatte. Und auch für die Probleme, die man hat, gibt es eine Vielzahl von Lösungen und wer nach der Lösung für ein neues Problem sucht, wird ganz sicher mehr als einen möglichen Lösungsweg finden. Doch was macht man mit den ganzen Lösungen?<br />
Natürlich sucht man sich für sein aktuelles Problem die beste heraus, doch die anderen sind ja an sich nicht falsch und vielleicht noch für etwas anderes zu verwenden. Wer, nachdem er seine richtige Lösung gefunden hat, die anderen Möglichkeiten nicht einfach vergessen oder sie als potenzielle Alternativen zum aktuellen Problem in einer Schublade aufbewahren möchte, dem bleibt eigentlich nur die weitere Verwertung der Lösungsansätze. </p>
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<p>Und wie findet man nun das passende Problem für die Lösung? Als erstes kann man natürlich im eigentlichen Bereich für die der Lösungsansatz gefunden wurde, nach einem Problemsuchen. Vielleicht eröffnet einem die Lösung neue Möglichkeiten ein Produkt zu erweitern, das Unternehmen auszubauen oder einfach einen Arbeitsprozess zu vereinfachen, die einem zwar nicht als Problem aufgefallen sind, aber praktischer Weise gleich mit optimiert werden können. Doch selten ist das Problem für die Lösung so naheliegend und dazu auch noch zur gleichen Zeit vorhanden. Wem nicht gleich etwas einfällt, was er mit den anderen Ideen noch machen könnte, hat zwei Möglichkeiten: Entweder gibt es eine ganze Abteilung, die sich vorwiegend mit der Forschung befasst und die Lösungswege vielleicht anderweitig nutzen kann oder man nimmt sich selbst hin und wieder die Zeit, für die Lösung das passende Problem zu finden.<br />
Einzig den Sinn der eigentlichen Lösung sollte man vor der Suche nach dem Problem prüfen, denn nicht für jede Lösung gibt es das passende Problem und bevor man sich bei der Suche verliert, sollte man sicher gehen, dass die Lösung auch schlüssig ist. Und dann steht der einen oder anderen Innovation, die auf ungenutzten Lösungsvorschlägen basiert, nichts mehr im Weg.</p>
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		<title>Mein Leben ist schön – identitätsstiftende Veranstaltungen</title>
		<link>http://www.kremawi.com/2011/06/16/mein-leben-ist-schon-identitatsstiftende-veranstaltungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 08:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.kremawi.com/2011/06/16/mein-leben-ist-schon-identitatsstiftende-veranstaltungen/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.kremawi.com/wp-content/uploads/2011/06/498359_R_B_by_jurec_pixelio.de_-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="498359_R_B_by_jurec_pixelio.de" title="498359_R_B_by_jurec_pixelio.de" /></a>Konzerte, Ausstellungen und all die anderen Veranstaltungen, die man so in seiner Freizeit besucht, dienen nicht nur zur Unterhaltung, sondern haben für den Einzelnen, seine Persönlichkeit und seinen Lebensweg auch einen tieferen Sinn, vor allem Feste und Feiern, bei denen man aktiv mit anderen Menschen zu tun hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Konzerte, Ausstellungen und all die anderen Veranstaltungen, die man so in seiner Freizeit besucht, dienen nicht nur zur Unterhaltung, sondern haben für den Einzelnen, seine Persönlichkeit und seinen Lebensweg auch einen tieferen Sinn, vor allem Feste und Feiern, bei denen man aktiv mit anderen Menschen zu tun hat.<br />
Zur Veranstaltung kommt man, weil man jemanden kennt oder sich für ein bestimmtes Thema interessiert. Man hat also schon irgendeine Gemeinsamkeit mit den Menschen, die auch diese Veranstaltungen besuchen. Jetzt weiß man, dass man nicht alleine ist. Es gibt auch andere, die sich für das Thema interessieren oder die Personen auf der Feier mögen, jedenfalls einen Teil von ihnen. Es kann also nicht ganz falsch sein, was man macht und denkt. </p>
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<p>Die Integration in eine gesellschaftliche Gruppe ist die erste Funktion von Veranstaltungen jeglicher Art. Man kann sich jetzt fast sicher sein, dass man es richtig macht, wenn man, wie die anderen, die sich ja nicht alle irren können, zu diesen Konzerten, Ausstellungen oder anderen Veranstaltungen geht. Aber auch die gegenteilige Funktion können Feste und Feiern haben. Denn, auch wenn man mit dem ein oder anderen seine Gemeinsamkeiten hat, am Ende und vor allem nach der Veranstaltung wird einem der Unterschied zu den anderen Besuchern deutlich. Egal ob diese Unterschiede für jeden sichtbar sind oder nur für einen selbst, sie sind wichtig für die Differenzierung. Es ist zwar schön, wenn man nicht ganz alleine ist, aber genauso wichtig ist es, wenn man weiß, dass man nicht 100% wie die anderen ist. Man möchte am Ende ja auch jemand besonderes sein, der nicht so einfach zu ersetzen ist und dafür achtet man auf die Unterschiede zwischen sich und den anderen, wie klein sie auch manchmal sein mögen. Wie kann man nur so etwas anziehen? So etwas würde ich nie sagen! Wie kann man nur so ein Leben führen? Und noch viele andere Fragen, die die Persönlichkeit und das Leben der anderen in Frage stellen. Dabei geht es weniger darum, sich nur über die anderen auszulassen oder lustig zu machen, sondern vielmehr um sich und sein eigenes Leben zu bestätigen. Wer nicht gerade etwas ändern möchte oder muss, wird bei solchen Veranstaltungen regelmäßig die Richtigkeit seiner Entscheidungen, Meinungen und Handlungen überprüfen und anhand der anderen auch bestätigen.<br />
Je mehr man sich von den anderen differenziert und seinen Lebensweg für den richtigen hält, umso wahrscheinlicher könnte es aber sein, dass man mit ihm nicht wirklich zufrieden ist. Wer sich immer wieder versichern muss, dass es ihm besser als den anderen geht, dem geht es scheinbar wirklich nur etwas besser, denn so richtig wohl zu fühlen scheint er sich nicht. Warum sollte man sonst so viel Wert auf die Differenzierung legen? </p>
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		<title>Genau zuhören – wie der andere sich verrät</title>
		<link>http://www.kremawi.com/2011/06/16/genau-zuhoren-wie-der-andere-sich-verrat/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 08:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berater]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.kremawi.com/2011/06/16/genau-zuhoren-wie-der-andere-sich-verrat/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.kremawi.com/wp-content/uploads/2011/06/127510_R_K_B_by_S.-Hofschlaeger_pixelio.de_-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" /></a>Immer wieder kommt man in Beziehungen, egal ob privat oder beruflich, an einem Punkt, wo man sich fragt, warum man dies nicht früher hat kommen sehen. Je nachdem, wie überrascht man von den Wandlungen des anderen ist, ist man enttäuscht, erschüttert oder aufgebracht, dass der andere einen so hintergangen hat. Doch hat er das wirklich oder wollte man sich täuschen lassen? Hat man vielleicht nicht genau hingehört? Oder hat man gar Dinge in Aussagen hineininterpretiert, die der andere nie gesagt hat? Damit man vielleicht nicht mehr so oft von anderen überrascht oder enttäuscht wird, lohnt es sich genau hinzuhören, was gesagt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder kommt man in Beziehungen, egal ob privat oder beruflich, an einem Punkt, wo man sich fragt, warum man dies nicht früher hat kommen sehen. Je nachdem, wie überrascht man von den Wandlungen des anderen ist, ist man enttäuscht, erschüttert oder aufgebracht, dass der andere einen so hintergangen hat. Doch hat er das wirklich oder wollte man sich täuschen lassen? Hat man vielleicht nicht genau hingehört? Oder hat man gar Dinge in Aussagen hineininterpretiert, die der andere nie gesagt hat? Damit man vielleicht nicht mehr so oft von anderen überrascht oder enttäuscht wird, lohnt es sich genau hinzuhören, was gesagt wird.</p>
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<p>Aktiv zuzuhören reicht aber nicht immer aus, um den anderen zu verstehen. Wer immer wieder nachfragt und den anderen aussprechen lässt, wird zwar mehr Informationen erhalten, als der, der den anderen immer wieder unterbricht, aber das heißt noch lange nicht, dass er mit den Informationen umgehen kann. So ist es nicht schwer seine eigene Weltsicht in die Aussagen des anderen hineinzuinterpretieren, wenn er sich nicht klar ausdrückt. Wenn er  nicht ausdrücklich etwas anderes sagt, wird er es wohl so gemeint haben? Aber gesagt hat er es nicht und somit ist es offen, was der andere damit gemeint hat. Und auch das häufige Wiederholen von bestimmten Aussagen gibt nur teilweise Auskunft über den Charakter des anderen. Wer darauf schließen möchte, dass jemand schüchtern ist, nur weil er andere als extrovertiert bezeichnet, hat etwas von seiner Sicht in die Aussagen des anderen hineininterpretiert und das muss nicht stimmen. Vielleicht betont der andere eine bestimmte Aussage nur, weil er glaubt, dass es seinem Zuhörer wichtig ist? Wer dem anderen einfach nach dem Munde redet, hat gute Chancen schneller seine Ziele durchzusetzen, denn wer unterstützt nicht gerne jemanden, der scheinbar genauso denkt, wie man selbst. Genauso wenig, sagt das Verschweigen von Inhalten etwas über den Charakter des anderen aus. Es kann genauso sein, dass der Gesprächspartner einfach davon ausgeht, dass das Thema einen nicht interessiert.<br />
Mit genauem Zuhören kann man jetzt zwar keine Geheimnisse bei seinem Gegenüber entdecken, jedenfalls nicht ohne Gefahr zu laufen, dass man nur seine Ansichten in den Aussagen des anderen wiedererkennen möchte, aber man mitbekommen, was der andere wirklich gesagt hat und was nicht.<br />
Wer genau auf die Worte seines Gegenübers hört und nicht irgendwelche tieferen Bedeutungen darin erkennen möchte, der hat gute Chancen, nicht unangenehm überrascht zu werden. Denn wer im Nachhinein versucht, die Aussage zu rekonstruieren oder jemanden anderen fragt, der auch bei diesem Gespräch anwesend war, wird schnell merken, dass die Erwartungen, die man an den anderen hatte, nur auf eigenen Interpretationen des Gespräches basieren und wahrscheinlich nicht so vom anderen gesagt wurden. Man wollte es einfach nur lieber hören und hat die andern Alternativen verdrängt. Der Vorteil des genauen Zuhörens wird nicht lange auf sich warten lassen, denn wenn ich nichts in die Aussage des anderen hineininterpretiere, kann er mich auch nicht überraschen und enttäuschen, was vor allem bei Verhandlungen und im Personalgespräch von großem Nutzen sein kann.</p>
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		<title>„Ich mach´ das mal für dich“ &#8211; Erziehung zur Abhängigkeit</title>
		<link>http://www.kremawi.com/2011/06/09/ich-mach-das-mal-fur-dich-erziehung-zur-abhangigkeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 08:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.kremawi.com/2011/06/09/ich-mach-das-mal-fur-dich-erziehung-zur-abhangigkeit/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.kremawi.com/wp-content/uploads/2011/06/344085_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="344085_R_K_B_by_Stephanie  Hofschlaeger_pixelio.de" title="344085_R_K_B_by_Stephanie  Hofschlaeger_pixelio.de" /></a>Kaum einer kann alles gleich von Anfang an, ohne dass man es ihm wenigstens einmal erklärt hat. Dafür gibt es, wenn man Kleiner ist, die Eltern, später Lehrer, Vorgesetzte und Freunde, die einem helfen. Doch nicht jedem reicht es, wenn man es ihm nur erklärt, auch nicht, wenn man es zum hundertsten Mal erklärt, man muss es ihn zeigen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum einer kann alles gleich von Anfang an, ohne dass man es ihm wenigstens einmal erklärt hat. Dafür gibt es, wenn man Kleiner ist, die Eltern, später Lehrer, Vorgesetzte und Freunde, die einem helfen. Doch nicht jedem reicht es, wenn man es ihm nur erklärt, auch nicht, wenn man es zum hundertsten Mal erklärt, man muss es ihn zeigen.<br />
Aber auch hier scheint nur einmal nicht genug zu sein. Anfänglich fragt man noch nach, ob derjenige es vielleicht einmal selbst probieren möchte, man wäre ja noch dabei und könnte im Notfall auch helfen. Aber irgendwann, wenn immer wieder gesagt wird, dass man lieber zuschaut, hört man auf nachzufragen und macht es lieber gleich alleine. Und bei dem nächsten Problem, was diese Person garantiert haben wird? Dann fragt man lieber nicht mehr nach, ob man der Person helfen könnte, sondern nimmt den anderen gleich die Arbeit ab und mit ihr die Entscheidung, was gemacht werden kann. Am Ende lebt man das Leben für zwei und der andere hat gar keines mehr, jedenfalls keines, in dem er etwas unabhängig von anderen machen kann. </p>
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<p>Der Weg in die Abhängigkeit beginnt meist schon früh und zieht sich durch das ganze Leben. Egal ob es aus Bequemlichkeit geschieht, denn das Kind würde zum Erledigen der Arbeit länger brauchen, aus Frustration, weil das Kind auch nach dem 100. Mal erklären es einfach nicht auf die Reihe bekommt oder weil man gar nicht auf die Idee kommt, dass das Kind diese Aufgaben auch alleine lösen könnte, am Ende erzieht man zur Abhängigkeit. Was für diese Eltern scheinbar auch nicht ganz so schlimm ist, denn so werden sie länger von ihrem Kind gebraucht. Und wem schmeichelt es nicht, wenn man ihn braucht? Schwieriger wird es dann, wenn es um Aufgaben geht, die man vielleicht nicht gleich lösen kann oder wozu man keine Lust hat. Wer löst dann das Problem des Kindes? Findet sich da schnell jemand oder lässt man in dem Moment den anderen einfach einmal selbst probieren? Aber wenn er es selbst probiert, dann könnte glatt sein, dass er das nächste Mal keine Hilfe mehr braucht und will man das wirklich?<br />
Die meisten wollen es wahrscheinlich nicht, denn sonst würden sich nicht immer wieder Menschen finden, die anderen die Aufgaben abnehmen und lieber gleich selbst machen. Auch wenn die Eltern schon längst nicht mehr die Arbeit abnehmen können oder vielleicht auch nicht mehr wollen, haben sich andere Personen gefunden, die diese Rolle übernehmen. Denn Vorteil hat bei solchen Konstellationen nicht nur derjenige, dem immer wieder die Aufgaben abgenommen werden, sondern auch derjenige, der diese immer wieder macht. Denn solange es jemanden gibt, der einen braucht, hat man ganz sicher einen Sinn im Leben und warum sollte man diesen zur Selbständigkeit erziehen bzw. in späteren Jahren animieren?<br />
Man kann sich zwar am Ende über diejenigen aufregen, die ihre Arbeit immer von anderen machen lassen, aber genauso gut auch über die, die anderen immer die Aufgaben und Entscheidungen abnehmen müssen, denn beide ziehen ihren Benefit aus dieser Art der Arbeitsteilung und beiden scheint es dabei gut zu gehen, ansonsten würde sie es nicht immer wieder machen. </p>
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		<title>Lieber schnell die falsche Antwort als gar keine?!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 08:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.kremawi.com/2011/06/09/lieber-schnell-die-falsche-antwort-als-gar-keine/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.kremawi.com/wp-content/uploads/2011/06/159083_R_K_B_by_S.-Hofschlaeger_pixelio.de_-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" /></a>Manch eine Redewendung sollte man sich vielleicht öfters einmal ins Gedächtnis rufen. „Erst denken, dann reden“ ist so eine. Mal abgesehen davon, wie oft man etwas sagt, was man im Nachhinein bereut, nicht weil es nicht stimmte, sondern weil es der andere einfach nicht erfahren sollte, gibt es auch die Variante etwas zu sagen, was falsch ist, aber alle gerne hören wollen oder sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manch eine Redewendung sollte man sich vielleicht öfters einmal ins Gedächtnis rufen. „Erst denken, dann reden“ ist so eine. Mal abgesehen davon, wie oft man etwas sagt, was man im Nachhinein bereut, nicht weil es nicht stimmte, sondern weil es der andere einfach nicht erfahren sollte, gibt es auch die Variante etwas zu sagen, was falsch ist, aber alle gerne hören wollen oder sollen.<br />
Absichtlich falsche Informationen weiterzugeben, hat häufig auch einen tieferen Sinn, vor allem für denjenigen, der die Informationen verbreitet. Als erstes denkt man bei Desinformationen an Propaganda. Da möchte einfach jemand, so schnell wie es geht seine eigenen Ziele durchsetzen und zur Rechtfertigung dieser benötigt er einen Grund, der erst mit den zurechtgebogenen Informationen auch für andere ersichtlich ist. So können mit etwas veränderten Informationen unternehmerische Entscheidungen leichter gerechtfertigt bzw. auch besser durchgesetzt werden, denn mit den passenden Argumenten werden auch die Kritiker überzeugt und schlussendlich erreicht man das gewünschte Ziel. Aber nicht nur um bestimmte Entscheidungen und Meinungen zu propagieren, dienen falsche Informationen, man kann sie auch dazu benutzen, unliebsame Kollegen schneller loszuwerden. Wenn es an der schlechten Arbeit und nicht an der persönlichen Antipathie liegt, bekommt man schneller einen neuen Mitarbeiter und dafür, dass es wirklich so ist, können ganz schnell Beweise gefunden werden. Aufgaben wurden nicht erledigt, weil man sie einfach nicht weiter gegeben hat, Dokumente sind verschwunden, die man auch selbst verlegt haben könnte und mit wenigen, gezielten falschen Anweisungen, macht der andere garantiert Fehler, die die Versetzung oder gar die Kündigung des Kollegen rechtfertigen. Aber auch diese Variante der Falschaussage hat, wie die Propaganda, den Sinn die eigenen Ziele durchzusetzen. Man weiß, dass man Informationen verändert, ausschmückt und fälscht, um sein eigentliches Ziel zu erreichen. Doch was ist, wenn dahinter kein Ziel steckt? Was ist, wenn Desinformationen keinen Sinn haben, außer einfach nur falsch zu sein? Wenn jeder, der eigentlich getäuscht werden sollte, auch ganz leicht erkennen kann, dass die Aussage nicht wirklich stimmen wird? Glauben diese Leute vielleicht wirklich an das, was sie sagen? Oder haben sie doch ein Ziel, was sie damit verfolgen?</p>
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<p>Natürlich gibt es auch die, die an die Richtigkeit ihrer Informationen glauben, auch wenn alle anderen schon sehen, dass sie nicht stimmen können. Aber dann gibt es auch die, die wissen, dass es falsch ist, aber aus Angst ihre Autorität zu verlieren, lieber weiterhin behaupten, dass es richtig ist. Bei diesen Leuten geht es vor allem darum, überhaupt etwas zu sagen. Sie stehen meist unter dem Druck, eine Antwort haben zu müssen, da sie sich ja mit dem Thema auskennen sollten. Und wenn sie keine Antwort haben, dann müssen sie sich ihre Informationen zurechtbiegen, um schnell antworten zu können. Für sie scheint in diesen Momenten eine falsche Antwort einfach besser als gar keine und die meisten hören diese falschen Informationen auch gerne.<br />
Es ist einfach beruhigend eine Antwort zu haben, auch wenn es die falsche ist, denn wer bleibt schon gerne im Ungewissen?</p>
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		<title>Geschichte liegt normalerweise in der Vergangenheit</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 08:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.kremawi.com/2011/05/26/geschichte-liegt-normalerweise-in-der-vergangenheit/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.kremawi.com/wp-content/uploads/2011/05/503692_R_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="503692_R_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" title="503692_R_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" /></a>Auch wenn manch einer noch sehr sehr darauf besteht, nur im Hier und Jetzt zu leben, haben die meisten Menschen eine Vergangenheit und in dieser haben sie nicht nur auf die Gegenwart gewartet. Die Menschen die immer Warten, warten meist auf die Zukunft und diese ist, wie das Ende des Regenbogens, unerreichbar. Aber all diejenigen, die nicht nur ihr Leben lang auf die Zukunft warten, haben dies auch schon in der Vergangenheit getan, wodurch sie nicht nur eine Gegenwart, sondern auch eine Vergangenheit haben, auch wenn man dies am liebsten verdrängen würde. Doch das Schöne an der Vergangenheit ist: sie ist vergangen und auch schon Platon hielt die Gegenwart für das einzige real Existente.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn manch einer noch sehr sehr darauf besteht, nur im Hier und Jetzt zu leben, haben die meisten Menschen eine Vergangenheit und in dieser haben sie nicht nur auf die Gegenwart gewartet. Die Menschen die immer Warten, warten meist auf die Zukunft und diese ist, wie das Ende des Regenbogens, unerreichbar. Aber all diejenigen, die nicht nur ihr Leben lang auf die Zukunft warten, haben dies auch schon in der Vergangenheit getan, wodurch sie nicht nur eine Gegenwart, sondern auch eine Vergangenheit haben, auch wenn man dies am liebsten verdrängen würde. Doch das Schöne an der Vergangenheit ist: sie ist vergangen und auch schon Platon hielt die Gegenwart für das einzige real Existente.</p>
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<p>Die Vergangenheit ist Geschichte und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn wie Geschichten kann man ihren Wahrheitsgehalt nicht mehr nachvollziehen. Alles, was vergangen ist, kann nur noch konstruiert werden, durch die Erinnerungen und Erzählungen von einzelnen Personen, die mehr oder weniger in das damalige Geschehen involviert waren und meist nur einen begrenzten Einblick hatten. Weil jeder seine ganz persönliche Interpretation der Vergangenheit widergibt, kommt es häufig zu ganz unterschiedlichen Erzählungen der Geschichte, bei denen man sich manchmal fragt, ob es sich wirklich um dieselbe Situation handelte. Zu der unterschiedlichen Wahrnehmung einer Situation kommt bei der Vergangenheit auch noch die Gegenwart, die einen bestimmte Details verschweigen lässt, weil man sich nicht die Blöße geben möchte, dass man das, was man heute weiß, damals nicht wahrhaben wollte. Wenn dann hier und dort noch eine paar Ausschmücken und etwas Dramatik hinzukommt, wird die Vergangenheit komplett zu einer fiktiven Geschichte, bei der natürlich der Erzähler immer der Gute war und die anderen die Fehler gemacht haben. Dass die Vergangenheit nur aus Geschichten besteht, zeigt sich, nach Platon, auch daran, dass für sie weder Raum noch Materie besteht. Die Menschen und Dinge, die in der Vergangenheit eine Rolle gespielt haben, sind jetzt in der Gegenwart, egal, wo sich diese für die ehemaligen Beteiligten nun abspielt und der Raum, in dem sich die Vergangenheit abgespielt hat, ist mittlerweile anderweitig belegt oder existiert schon gar nicht mehr.<br />
Am Ende bleiben von der Vergangenheit nur die Geschichten übrig und diese werden mit der Zeit immer weiter ausgeschmückt oder verschönt, denn wer gesteht sich selbst schon gerne freiwillig ein, dass er vielleicht Tage, Monate oder gar Jahrelang einen Fehler gemacht hat? Aber egal, wie schön man sich eines Tages die Geschichte zurecht geredet hat, sie liegt in der Vergangenheit und nicht in der Gegenwart, wie die Menschen, die an ihr beteiligt waren, auch wenn das für den ein oder anderen nicht immer leicht ist, wenn er mitbekommt, dass er zur Vergangenheit und nicht zur Gegenwart gehört.</p>
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		<title>Sich treiben lassen – entschieden haben immer die anderen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 08:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.kremawi.com/2011/05/26/sich-treiben-lassen-entschieden-haben-immer-die-anderen/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.kremawi.com/wp-content/uploads/2011/05/444623_R_K_by_Rolf-Handke_pixelio.de_-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="444623_R_K_by_Rolf Handke_pixelio.de" title="444623_R_K_by_Rolf Handke_pixelio.de" /></a>Vor der Ausbildung, währenddessen, danach und dann auch gleich wieder im Job, immer wieder hat man die Wahl zwischen verschiedenen Alternativen. Was interessiert einen? Macht man wirklich das, was einen interessiert? Und wo will man in zehn Jahren stehen? All diese Fragen stellen sich viele mehr als nur einmal im Leben. Immer dann wenn es um Entscheidungen für den weiteren Lebensweg geht, muss die Wahl für eine Möglichkeit getroffen werden und auch wenn die wenigsten sich gerne entscheiden, da sie damit eine Alternative ausschließen, macht man es am Ende meist doch. Und auch wenn man die eine oder andere Wahl nicht trifft, schaffen es nur wenige in ihrem Leben, keine Entscheidung getroffen zu haben; für die haben andere immer entschieden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor der Ausbildung, währenddessen, danach und dann auch gleich wieder im Job, immer wieder hat man die Wahl zwischen verschiedenen Alternativen. Was interessiert einen? Macht man wirklich das, was einen interessiert? Und wo will man in zehn Jahren stehen? All diese Fragen stellen sich viele mehr als nur einmal im Leben. Immer dann wenn es um Entscheidungen für den weiteren Lebensweg geht, muss die Wahl für eine Möglichkeit getroffen werden und auch wenn die wenigsten sich gerne entscheiden, da sie damit eine Alternative ausschließen, macht man es am Ende meist doch. Und auch wenn man die eine oder andere Wahl nicht trifft, schaffen es nur wenige in ihrem Leben, keine Entscheidung getroffen zu haben; für die haben andere immer entschieden.</p>
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<p>Sich selbst nicht für oder gegen etwas zu entscheiden, kann unterschiedliche Gründe haben: Entweder ist es einem wirklich egal, weil beide Alternativen für einen selbst die gleichen Auswirkungen haben oder aber man will sich nicht entscheiden, weil der Konflikt zwischen den eigenen Wünschen und den Erwartungen der anderen einfach zu groß ist oder man einfach nicht die Verantwortung für sich und sein Leben übernehmen möchte. Während beim ersten Grund, wenn es darauf ankommt und die Alternativen nicht mehr so vergleichbar sind, Entscheidungen getroffen werden, neigen diejenigen, die aus den anderen beiden Gründen handeln, häufig dazu keine Entscheidung zu treffen und sich treiben zu lassen. Wenn immer die anderen die Entscheidungen für einen Treffen, ist die zwar sehr bequem, man spart sich nicht nur Zeit und Energie beim Nachdenken über die Alternativen, sondern ist am Ende auch nicht verantwortlich, wenn einmal die falsche Entscheidung für einen getroffen wurde, besser noch: Man kann die anderen für ihre falsche Wahl verantwortlich machen. Doch wo bleibt dabei das eigene Leben, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse, wenn man nur die Puppe ist, die das macht, was andere von einem erwarten? Ist die Bequemlichkeit das alles wert? Eine Ausbildung, die man nie machen wollte, einen Job, den man nicht haben will und das Alles wegen Menschen, die man vielleicht noch nicht einmal wirklich mag?!? Nur um niemanden zu enttäuschen, werden die gegebenen Entscheidungen angenommen. Und für Alternativen müsste man sich ja auch erst wieder aktiv entscheiden, doch warum sollte man jetzt damit anfangen, wenn man die Aufgabe vor langer Zeit schon in fremde Hände gegeben hat?<br />
Das Schöne an denen, die sich treiben und anderen Menschen für sich entscheiden lassen, ist, dass sie es eigentlich nie mitbekommen würden, wenn nicht ab und an etwas passiert, wo auf einmal, nur für einen kurzen Augenblick, keiner mehr da ist, der ihnen in diesem Moment eine Entscheidung abnimmt. In diesen Momenten entscheiden sich auch Menschen, die sich sonst immer von anderen Treiben lassen: Entweder treffen sie selbst die Wahl oder suchen schnell den Nächsten, der ihnen die Entscheidung abnehmen kann. Letzteres passiert in der Regel häufiger, so dass man ihnen am Ende nur wünschen kann, dass entweder in jungen Jahren mal keiner zu finden ist, der die Entscheidung trifft oder immer jemand zur Hand ist, der entscheidet, denn je später man mitbekommt, dass man sich sein ganzes Leben nur treiben lies, umso mehr Entscheidungen wurden schon von anderen getroffen, die man nicht mehr ändern kann.</p>
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