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	<title>Kultur2Punkt0</title>
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	<description>Dokumentaion von Wandel von Kunst, Kultur und Gesellschaft</description>
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		<title>Ein weiterer Nachweis der Verschiebung in Richtung Rechts der Mitte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffen Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2019 04:34:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinnützigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziokultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Falls jemand eine Art Nachweis möchte, dass sich die Vorstellungen von gesellschaftlicher Mitte immer mehr nach rechts(extrem) verschieben: Einem Verein der Soziokultur wird die Gemeinnützigkeit aberkannt. &#8222;Als Begründung wurde genannt, dass sich das Zentrum politisch zu eindeutig positioniert und die politische Willensbildung nicht mit der notwendigen gesellschaftlichen Offenheit geführt habe, da gewisse Personenkreise von den [&#8230;]]]></description>
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<p>Falls jemand eine Art Nachweis möchte, dass sich die Vorstellungen von gesellschaftlicher Mitte immer mehr nach rechts(extrem) verschieben:</p>



<p><a href="http://www.soziokultur.de/bsz/node/2796"><strong>Einem Verein der Soziokultur wird die Gemeinnützigkeit aberkannt.</strong></a></p>



<p>&#8222;Als Begründung wurde genannt, dass sich das Zentrum politisch zu eindeutig positioniert und die politische Willensbildung nicht mit der notwendigen gesellschaftlichen Offenheit geführt habe, da gewisse Personenkreise von den Veranstaltungen ausgeschlossen würden. Gemeint ist damit ein Hinweis auf der Webseite des DemoZ, der verifizierbare Personen aus dem rechtsextremen Spektrum von Veranstaltungen ausschließt.&#8220;</p>



<p>Um das Problem noch mal etwas klarer zu umreißen: wir haben da so ein schönes Grundgesetz, in dem u.a. steht, dass niemand wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder seiner politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf.</p>



<p>Spannenderweise gehen Nazis (Rechtsextreme) gern darauf ab, dass sie ja nur aufgrund ihrer politischen Ansicht ausgeschlossen werden würden. Blöd nur, dass die Kritik an Nazis nur gerade darauf abzielt, dass sie andere Menschen aufgrund ihrer nicht ablegbaren Eigenschaften unterdrücken, &#8222;gern&#8220; auch mal in Kombination mit Gewalt.</p>



<p>Um das klar zu machen: jeder Mensch kann seine Meinung ändern. Es ist möglich, dass man seine Ansicht, man wäre persönlich etwas besseres, ablegen kann. Nicht ablegen kann mensch aber z.B. die eigene Herkunft oder Abstammung.</p>



<p>Kommen wir zurück zum genannten Fall der Aberkennung der Gemeinnützigkeit. Dort wird genannt, dass es um die notwendig gesellschaftliche Offenheit gehen soll. Verifizierbare Personen aus dem rechtsextremen Spektrum dürfen demnach nicht ausgeschlossen werden, heißt es. Ich hoffe es wird langsam klar, dass es immer grotesker wird, je mehr man die einzelnen Zusammenhänge beleuchtet.</p>



<p>Bei einer verifizierbaren Person aus dem rechtsextremen Spektrum stelle ich mir eine Person vor, die vor allem dadurch verifizierbar ist, da sie sich in Worten, Symbolen oder gar mit körperlichen Einsatz dafür &#8222;einsetzt&#8220;, andere Menschen z.B. aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehen, ihres Geschlechts, ihrer Religionszugehörigkeit oder ihrer Sprache zu unterdrücken.</p>



<p>Mit anderen Worten: eine verifizierbare Person aus dem rechtsextremen Spektrum stellt sich offen gegen das Grundgesetz und gegen eine Gesellschaft, in der jede und jeder die Möglichkeit hat, seine und ihre Grundrechte wahr zu nehmen.</p>



<p>Was also für ein fatales Signal, dass einer Einrichtung der Soziokultur die Gemeinnützigkeit entzogen wird, weil diese einen Grundsatz in eigene Worte fasst, der im Grundgesetz verankert ist!</p>



<p>Wenn ich mich auch nur ein klein wenig mit der Idee der Soziokultur auseinander setze, komme ich darauf, dass es schwer möglich ist, gerade als Einrichtung der Bildung und des kulturellen Austauschs mich nicht inhaltlich mit diesen Grundwerten auseinander zu setzen und mich nicht klar für eine offene und freie Gesellschaft nachweisbar auszusprechen.</p>



<p>Gesellschaft entsteht nicht auf dem Papier, Gesellschaft muss gelebt werden. Das Miteinander muss in einer soziokulturellen Einrichtung greifbar und erlebbar werden und genau das wird nicht passieren, wenn wir es nicht schaffen, wenigstens eine verifizierbar rechtsextreme Person auszuschließen, die dadurch verifizierbar rechtsextrem wird, weil sie das nicht mit dem Grundgesetz zu vereinbarende Gegeneinander ausleben will.</p>



<p>Fatal ist es außerdem auch, weil dieser Vorgang vor allem und in erster Linie denen buchstäbliches Recht zusprechen möchte, die sich nicht mehr mit unseren Grundwerten in Einklang bringen möchten. </p>



<p>Falls jemand eine Art Nachweis braucht, dass sich die Vorstellungen von gesellschaftlicher Mitte immer mehr nach rechts(extrem) verschieben, der findet dies beispielsweise hier.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><a href="https://freiheitsrechte.org/demoz-hintergrund/"><strong>Weitere Infos gibt es bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte</strong></a></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="725" height="725" src="https://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2019/11/demoz-bleibt-725x725.jpeg" alt="" class="wp-image-4931" srcset="https://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2019/11/demoz-bleibt-725x725.jpeg 725w, https://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2019/11/demoz-bleibt-120x120.jpeg 120w, https://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2019/11/demoz-bleibt-300x300.jpeg 300w, https://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2019/11/demoz-bleibt-768x768.jpeg 768w, https://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2019/11/demoz-bleibt-200x200.jpeg 200w, https://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2019/11/demoz-bleibt.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 725px) 100vw, 725px" /></figure>
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		<title>Das Bewahren von Kulturgütern in Sozialen Netzwerken scheint unmöglich</title>
		<link>https://www.kultur2punkt0.de/2019/das-bewahren-von-kulturguetern-in-sozialen-netzwerken-scheint-unmoeglich-4923</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffen Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2019 02:24:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[MySpace]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Zusammenspiel der sogenannten Sozialen Netzwerke wie Facebook, oder am Anfang eben MySpace und der Kultur war für mich seit jeher geprägt von einem ambivalenten Wechselspiel zwischen leichter Hoffnung und elendigem Fluch. Spannend und rückblickend auch irgendwie hoffnungsvoll war für mich tatsächlich das frühere MySpace. Natürlich haben wir immer gelästert über die bunte Flickerei, aber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Zusammenspiel der sogenannten Sozialen Netzwerke wie Facebook, oder am Anfang eben MySpace und der Kultur war für mich seit jeher geprägt von einem ambivalenten Wechselspiel zwischen leichter Hoffnung und elendigem Fluch. Spannend und rückblickend auch irgendwie hoffnungsvoll war für mich tatsächlich das frühere MySpace. Natürlich haben wir immer gelästert über die bunte Flickerei, aber es war dennoch auch ein Kunstkosmos in sich. </p>



<p>Was dort nämlich passierte, war etwas, was es so in der Breite unter den Kunstschaffenden heute gar nicht mehr zu geben scheint. Was MySpace  bunt machte, waren individuell gestaltete Profile und damit etwas, was von den Betreibern der Plattform wohl ursprünglich so gar nicht vorgesehen war. Denn damit das eigene Profil so individuell werden konnte, bedurfte es einer Disziplin, die man am besten als &#8218;Hack your Space&#8216; beschreiben kann. </p>



<p>Um sehr viel mehr Farbe und auch Informationen hinein zu bringen, musste man in die Formularfelder zum Bearbeiten des Profils Unmengen an zusätzlichem HTML, bespickt mit besonders viel Inline-Styles hineinkopieren. Eine ganze Reihe dritter Websites boten damals HTML-Vorlagen, manche davon hatten sogar so etwas wie Generatoren, wo ich Farben einstellen konnte, bevor ich die generierten HTML-Schnipsel schließlich kopieren und in MySpace einfügen musste.</p>



<p>In einem meiner ersten Artikel, die ich hier auf <a href="https://www.kultur2punkt0.de/b/myspace">Kultur2Punkt0 über MySpace</a> schrieb, dokumentierte ich  auch den <a href="https://www.kultur2punkt0.de/2010/myspace-macht-einen-kleinen-schritt-nach-vorn-doch-wird-es-reichen-57">Versuch, sich über die eigene Erneuerungen der wachsenden Konkurrenz Facebook zu stellen</a>. Vergebens in mehrfacher Hinsicht. Facebook hat gewonnen ohne MySpace überhaupt nur irgendwie angreifen hätte müssen. Aber verloren haben mit jeder MySpace-Erneuerung vor allem auch die Künstler, denn es funktionierte hinterher kaum mehr einer der erlernten Hacks und MySpace-Hacking ging als Kulturtechnik schließlich komplett verloren.</p>



<p>Mit mehreren Eigentümerwechseln und weiteren Erneuerungen gingen dann auch so etwas wie Kommentare und die Sichtbarkeit der gesponnenen Netzwerke verloren. Dass nun herauskommt, dass MySpace <a href="https://futurezone.at/digital-life/myspace-verliert-saemtliche-musik-aus-den-jahren-2003-bis-2015/400438471">Musikdaten aus acht Jahren unwiederbringbar bei einem Serverwechsel verloren</a> hat, wen wundert das?</p>



<p>Insgesamt stelle ich mir nun die Frage, ob Kulturgut in den Sozialen Netzwerken überhaupt auch nur ansatzweise gut aufgehoben ist. Der alles bestimmende Steam von Facebook, Twitter und Co. ist ja quasi der Inbegriff der Erneuerung, immer wieder sprudeln neue Posts von oben nach unten. Eine längerfristige Aufbewahrung, wie wir bräuchten, um einmal etwas an die nächste Generation weitergeben zu können? Das ist zumindest nicht das ausgemachte Ziel und wenn wir uns nun nur noch auf die Sozialen Netzwerke durchklicken, werden wird es woanders auch keine relevanten Daten niederlassen.</p>



<p>Die Musik, die die Bands aus dem erweiterten Freundeskreis machten, war ursprünglich alle auf MySpace zu finden. Jede Band war dort. Wenn ich heute meinen Kindern erzählen möchte, wie cool das damals alles war, habe ich nun keine Belege mehr dafür. Es ist ein bisschen so, also hätten sie die Musik damals gar nicht komponiert.</p>
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		<title>Die Gemeinfreiheit und wir alle</title>
		<link>https://www.kultur2punkt0.de/2018/die-gemeinfreiheit-und-wir-alle-4910</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffen Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2018 22:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Oh man, wisst ihr, was ich mich frage? Wenn so etwas wie Standort, Entfernung und Blickwinkel als Gestaltung gilt, kann man dann überhaupt nur einer Person die Urheberschaft dieses neu entstandenen Werkes zusprechen oder sind das dann nicht eigentlich immer Gemeinschaftswerke, weil sich jemand vorher z.B schon mal Gedanken um den Raum gemacht hat, in [&#8230;]]]></description>
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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2018/12/commons.wikimedia.org_wiki_Vincent_van_Gogh-725x429.png" alt="Screenshot von Wikimedia Commons" class="wp-image-4911" width="725" height="429" srcset="https://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2018/12/commons.wikimedia.org_wiki_Vincent_van_Gogh-725x429.png 725w, https://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2018/12/commons.wikimedia.org_wiki_Vincent_van_Gogh-300x178.png 300w, https://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2018/12/commons.wikimedia.org_wiki_Vincent_van_Gogh-768x455.png 768w, https://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2018/12/commons.wikimedia.org_wiki_Vincent_van_Gogh.png 1040w" sizes="(max-width: 725px) 100vw, 725px" /><figcaption>Screenshot von https://commons.wikimedia.org/wiki/Vincent_van_Gogh#Self-portraits</figcaption></figure></div>



<p>Oh man, wisst ihr, was ich mich frage? <a href="https://netzpolitik.org/2018/wikimedia-verliert-rechtsstreit-weniger-freie-inhalte-mehr-abhmahngefahr/">Wenn so etwas wie Standort, Entfernung und Blickwinkel als Gestaltung gilt</a>, kann man dann überhaupt nur einer Person die Urheberschaft dieses neu entstandenen Werkes zusprechen oder sind das dann nicht eigentlich immer Gemeinschaftswerke, weil sich jemand vorher z.B schon mal Gedanken um den Raum gemacht hat, in dem sich der Fotograf mit dem gemeinfreien Werk sich befinden?</p>



<p>Oder was ist eigentlich mit der Person, die vorher arrangiert? Also eine oder mehrere Personen müssen doch entschieden haben, dass es genau dieser fotografierende Mensch sein soll, der das hinter Mauern aus Stein befindliche gemeinfreie Original fotografieren darf oder ist das dann etwa eine weniger bewusste Entscheidung für den am Ende gestalterischen Umstand?</p>



<p>Merkt mensch das nicht? Das Werk, also das neue in Form eines Lichtbildes vom Original &#8211; das ja rechtlich als gemeinfrei gilt &#8211; entsteht doch nur, weil schon vorher einer, meistens mehrere, eine viel wichtigere Entscheidung getroffen hat. Nämlich, es im Namen des Bewahrens und lebendig Haltens vor der Gemeinheit ein bisschen wegzusperren. Was ja genau genommen eine Verknappung ist, die zwar vor den Hintergrund der Kosten für die Pflege verständlich sind, aber im Grundsatz eigentlich schon der Gemeinfreiheit zuwider läuft. </p>



<p>Wurde das im Rechtsstreit ausreichend gewürdigt? Wieso ist es nur der Fotografierende, dem ein Urheberrecht an dem neuen Werk zugesprochen wird? Die Entscheidung über die Verknappung im Vorfeld ist eigentlich viel wichtiger? Denn was würde sonst passieren, wenn alle im Museum fotografieren dürften? Es gäbe von jedem auch nur irgendwie wichtigem gemeinfreien Werk die zehntausendfache Menge an Lichtbildern in allen Abständen, Entfernungen und Blickwinkeln, die man sich nur ausdenken vermag!</p>



<p>Und das eine Lichtbild, um das hier gestritten wird? Für das würde sich einfach keiner mehr so richtig interessieren können und zwar können, weil es neben dem einen &#8211; ganz besonders gelungenem Lichtbild &#8211; mindestens noch fünfzig andere ganz besonders gelungene Lichtbilder vom gemeinfreien Original gäbe.</p>



<p>Also? Die Entscheidung das eigentlich gemeinfreie Gut zu verknappen ist mindestens Miturheber und wir sollten uns mal fragen, wer denn diese Entscheidung anderes getroffen hat als wir selbst? Eben weil wir darüber die Pflege, den Schutz und das lebendig Halten gleichermaßen überhaupt erst ermöglich. Wir alle haben es mitentschieden und wir alle sind daher gleichermaßen Miturheber dieses neuen Werkes und <strong>auch deshalb ist es nur sinnig und praktikabel, dass wir ein Lichtbild von einem gemeinfreien Werk ebenfalls für gemeinfrei erklären </strong>und nicht anders.</p>
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		<item>
		<title>Kulturstaatsministerin Monika Grütters &#8211; Macht und maximale Verflechtung</title>
		<link>https://www.sueddeutsche.de/kultur/monika-gruetters-kulturstaatsministerin-1.4185060</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2018 15:59:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine Situationsanalyse der Kulturförderung auf Bundesebene. Seit 2013 ist Monika Grütters Staatsministerin für Kultur und Medien. Seither hat sich der Etat von 1,3 auf 1,8 Milliarden erhört, was auf der einen Seite positiv zu bewerten ist, auf der anderen Seite aber auch Abhängigkeiten verstärkt, was durch eine &#8222;Strategie des Teilens und Herrschens&#8220; verschärft wird, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Situationsanalyse der Kulturförderung auf Bundesebene. Seit 2013 ist Monika Grütters Staatsministerin für Kultur und Medien. Seither hat sich der Etat von 1,3 auf 1,8 Milliarden erhört, was auf der einen Seite positiv zu bewerten ist, auf der anderen Seite aber auch Abhängigkeiten verstärkt, was durch eine &#8222;Strategie des Teilens und Herrschens&#8220; verschärft wird, die Grütters zugeschrieben wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was macht das Digitale mit dem Kapitalismus?</title>
		<link>https://www.kultur2punkt0.de/2018/was-macht-das-digitale-mit-dem-kapitalismus-4877</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffen Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2018 12:17:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Michael Seemann nimmt fünf wesentliche Punkte zur Definition des Kapitalismus und versucht einen Realitätsabgleich mit dem Digitalen. Letztlich kommt er zu dem Schluss, dass wir im Digitalen keinen Kapitalismus mehr haben. Ein sehr interessanter Vortrag, den er im Rahmen des Zündfunk Netzkongress im Oktober 2018 gehalten hat. https://www.youtube.com/watch?v=F4o6EVPvmso]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Michael Seemann nimmt fünf wesentliche Punkte zur Definition des Kapitalismus und versucht einen Realitätsabgleich mit dem Digitalen. Letztlich kommt er zu dem Schluss, dass wir im Digitalen keinen Kapitalismus mehr haben. Ein sehr interessanter Vortrag, den er im Rahmen des <a href="https://zuendfunk-netzkongress.de/michael-seemann-der-digitale-kapitalismus/">Zündfunk Netzkongress im Oktober 2018</a> gehalten hat.</p>



<div class="video">
<p>https://www.youtube.com/watch?v=F4o6EVPvmso</p>
</div>
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			</item>
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		<title>sciencestarter.de und dresden-durchstarter.de werden in startnext.de zurückgebunden</title>
		<link>https://www.kultur2punkt0.de/2016/sciencestarter-de-und-dresden-durchstarter-de-werden-in-startnext-de-zurueckgebunden-4817</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffen Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2016 16:57:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Für die Vollständigkeit hier im Blog, hier die letzten Entwicklungen bei den beiden Plattformen Sciencestarter und Dresden Durchstarter. Beide starteten 2012 als eigenständige Plattformen innerhalb des Startnext Netzwerkes, d.h. sie wurden eigenständig betreut, setzten aber komplett auf die technischen Lösungen und Kooperationen von Startnext auf. Seit Juli diesen Jahres wird die Domain dresden-durchstarter.de nur noch auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Vollständigkeit hier im Blog, hier die letzten Entwicklungen bei den beiden Plattformen Sciencestarter und Dresden Durchstarter. Beide starteten 2012 als eigenständige Plattformen innerhalb des Startnext Netzwerkes, d.h. sie wurden eigenständig betreut, setzten aber komplett auf die technischen Lösungen und Kooperationen von Startnext auf. Seit Juli diesen Jahres wird die Domain <a href="http://dresden-durchstarter.de">dresden-durchstarter.de</a> nur noch auf eine Unterseite von Startnext weitergeleitet, einer von Startnext so betitelten Crowdfunding Page. Gleiches gilt seit August 2016 nun auch für <a href="http://sciencestarter.de">sciencestarter.de</a>.</p>
<h2>Sciencestarter.de anfangs mit <del>Bundesmitteln</del> Stiftungsgeldern finanziert, danach fehlte das Geld für den Plattformbetrieb</h2>
<p>Erdacht wurde die Plattform sciencestarter.de <a href="https://youtu.be/QVlmvNQDrpI?t=39s">nach eigenen Aussagen</a> von Markus Weißkopf, dem Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog. Der Aufbau der Plattform wurde vom Stifterverband für Deutsche Wissenschaft finanziell unterstützt. Um den Betrieb ab 2015 weiter finanzieren zu können, <a href="https://www.startnext.com/plattform">startete das Sciencestarter-Team selbst ein Crowdfunding</a>. Mindestens 12.000,- € wurden gebraucht, erreicht wurden allerdings nur rund eintausend Euro von 23 Unterstützern. Demnach ist es dem Team innerhalb von zwei Jahren zum einen nicht gelungen eine über die Förderung hinaus reichende Finanzierung zu erschließen und zum anderen existierte mindestens zum Zeitpunkt der eigenen Crowdfunding-Kampagne keine eigene Community. Ein Rückschluss, wie sinnvoll Crowdfunding für die Wissenschaft ist, ergibt sich daraus natürlich noch nicht.</p>
<h2>Dresden Durchstarter startete als Instrument des Stadtmarketings</h2>
<p>Als die Dresden Marketing GmbH die <a href="https://www.kultur2punkt0.de/2012/release-www-dresden-durchstarter-de-gestartet-3159">Crowdfunding-Plattform Dresden Durchstarter vorstellte</a>, hieß das erklärte Ziel die Präsentation der Stadt Dresden als Standort mit Kreativität und Erfindergeist. Auch Dresden Durchstarter baute technisch komplett auf die Lösungen von Startnext. Für Startnext ergab sich dadurch eine lukrative Situation. Wenn man als Projektstarter daran interessiert war von einem offiziellen Bereich der Stadt, in der man lebt und arbeitet, wahrgenommen und vielleicht sogar unterstützt zu werden, war es strategisch sinnvoll Startnext als Crowdfunding-Plattform zu wählen. Denn als Dresdner Projekt konnte man sich unkompliziert gleichzeitig auch auf dresden-durchstarter.de gespiegelt präsentieren und anders herum. Für die Dresden Marketing ging es darum die Dresdner Projekte unter dem eigenen Label Dresden Durchstarter zu präsentieren. Dass von der Dresden Marketing ein VisionBakery-, Kickstarter- oder IndieGogo-Projekt supportet wurde, mag vorgekommen sein, war aber mindestens nicht erklärtes Ziel.</p>
<p>Der Blick auf die Crowdfunding-Statistiken von Dresden und Leipzig zeigt einen klaren Unterschied. Drei Viertel aller Reward-based <a href="http://crowdfunding-dresden.de/statistik/">Crowdfunding Projekte in Dresden</a> sind Startnext-Projekte, im Gegensatz liegt der <a href="http://crowdfunding-sachsen.de/statistik/">Wert in ganz Sachsen bei rund 50%</a>, wobei natürlich in der Statistik für Sachsen eine große Rolle spielt, dass VisionBakery als <a href="http://crowdfunding-leipzig.de/statistik/">Crowdfunding-Plattform mit Sitz in Leipzig auch in Leipzig zu 2/3 dominiert</a>, hier allerdings ohne einen vergleichbaren Deal mit der Leipziger Marketing-Abteilung.</p>
<h2>Dresden Durchstarter als Marke macht Sinn, als eigene Plattform weniger</h2>
<p>Dass man über Crowdfunding-Projekte die Kreativität einer Stadt im Sinne des Stadtmarketings vorzeigen kann, ist unbestritten. Crowdfunding baut unmittelbar auf die Prinzipien von Onlinemarketing und Online-PR, in diesem sind Crowdfunding-Projekte optimale Multiplikatoren. Diesen aber vorschreiben zu wollen, welche Plattform sie einzusetzen haben, ist suboptimal. Seit dem Start der Crowdfunding-Plattform 99 Funken der Ostsächsischen Sparkasse Dresden existiert zudem ein erstklassischer Interessenskonflikt. Denn zwar setzt diese Plattform zwar auch auf Startnext-Technik auf, aber nicht komplett. Statt der fidor Bank werden bei <a href="https://www.99funken.de/">99 Funken</a> natürlich die eigenen Treuhänderkonten, also die Sparkasse Dresden genutzt, wodurch allerdings auch Startnext komplett unkompatibel wird. Als Projektstarter muss ich mich gegen Startnext und damit auch gegen Dresden Durchstarter entscheiden, wenn ich von der Unterstützung der lokalen Sparkasse profitieren möchte. Und genau das möchte man durchaus, wenn man bedenkt, dass die Sparkasse einer der größten Förderer im Bereich Sport, Bildung und Kultur im jeweiligen Einzugsgebiet ist.</p>
<h2>Die Einstellung der Plattformen Sciencestarter und Dresden Durchstarter daher nur logisch</h2>
<p>In den Bekanntmachungen sprechen die jeweiligen Betreiber und auch Startnext von einem nächsten Schritt und natürlich werden die Vorteile hervorgehoben, die mit die Crowdfunding Pages, also die Unterseiten auf Startnext, mit sich bringen. Wenn man genauer hinschaut, ergeben sich diese Vorteile aber nur dadurch, dass die Nachteile, die die Angebote als eigenständige Plattformen unter eigener Adresse mit sich brachten, jetzt wieder aufgehoben werden. In einer Mail von Dresden Durchstarter im Juni hieß es:</p>
<blockquote><p>Das Pages-Konzept hat viele Vorteile, die uns überzeugt haben:</p>
<ul>
<li>Starter und Nutzer können die Projekte regulär über Startnext anlegen und unterstützen. Damit wird der Prozess einfacher für alle. Die Sichtbarkeit auf unserer Page wird durch einen einfachen Bewerbungs- und Kurationsprozess realisiert.</li>
<li>Es fallen keine Kosten für die Wartung und Pflege einer komplexen Internetplattform an.</li>
<li>Dresden Durchstarter profitiert zusätzlich von den ganzen Neuerungen auf Startnext und wir können uns zukünftig noch besser darauf konzentrieren, wie wir Durchstarter-Projekte unterstützen und vermarkten können.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Anders gesprochen, gibt es offenbar keinen logischen Sinn mehr, Dresden Durchstarter als eigene Plattform weiter zu betreiben.</p>
<p>Bei Sciencestarter ist es im Endeffekt gar nicht so viel anders. Zumindest die drei Punkte, die bei Dresden Durchstarter genannt werden, sind auch bei Sciencestarter relevant. Startnext hat jetzt im Gegenzug die Kategorie Wissenschaft eingeführt. Das Ziel von Sciencestarter &#8222;Wissenschaft offener, persönlicher und erlebbar machen und sie von einer anderen Seite zeigen&#8220;, kann deshalb immer noch umgesetzt werden.</p>
<h2>Umsetzung nach dem Berliner Vorbild sinnvoller</h2>
<p>Dass es auch anders geht, sieht man übrigens Berlin. Unter <a href="http://www.crowdfunding-berlin.com/">crowdfunding-berlin.com</a> findet man als Projektstarter ebenfalls entsprechenden Support, mit dem Unterschied, dass dies keine eigene Plattform ist und auch nicht gebunden an einer bestimmte. Aus eigenen Erfahrungen, die ich mit den Seiten <a href="http://crowdfunding-sachsen.de/">crowdfunding-sachsen.de</a>, <a href="http://crowdfunding-dresden.de/">crowdfunding-dresden.de</a> und <a href="http://crowdfunding-leipzig.de/">crowdfunding-leipzig.de</a> machen konnte, weiß ich zwar, dass dafür auch einiges an Zeiteinsatz nötig ist, die Realisierung aber auch nicht die Unmengen an Ressourcen verschluckt. Vor allem aber ist es eines, viel eher aus der Sichtweise der Projektstarter gedacht, was zur Folge hat, dass diese eines solche Umsetzung auch viele eher bereit sein sollten mit zu tragen und auch selbst zu supporten.</p>
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		<title>Diese Streaming-Website schickt euch durch die globale Musikgeschichte</title>
		<link>https://www.wired.de/collection/latest/radiooooo-com-ist-eine-zeitmaschine-fuer-musikliebhaber</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2016 00:05:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine Vorstellung der Musik-Streaming-Webseite Radiooooo.com (mit fünf x O). Radiooooo.com schickt uns auf eine Reise durch Raum und Zeit, bei der Musikauswahl kombinieren wir eine Dekade von 1900 bis heute, ein Land und setzen einen Filter auf schnell, langsam oder &#8222;seltsam&#8220;. Hochgeladen wurden die Songs von den Nutzern. Im Ergebnis lernen wir nicht nur &#8222;neue&#8220; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Vorstellung der Musik-Streaming-Webseite Radiooooo.com (mit fünf x O). <a href="http://radiooooo.com">Radiooooo.com</a> schickt uns auf eine Reise durch Raum und Zeit, bei der Musikauswahl kombinieren wir eine Dekade von 1900 bis heute, ein Land und setzen einen Filter auf schnell, langsam oder &#8222;seltsam&#8220;. Hochgeladen wurden die Songs von den Nutzern. Im Ergebnis lernen wir nicht nur &#8222;neue&#8220; Musik kennen, sondern Stück Welt. Musik verbindet!</p>
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		<title>Ein Plädoyer für mehr Kultur Tweetups und Mut zu mehr Community</title>
		<link>http://steffenpeschel.de/4673/plaedoyer-fuer-mehr-kultur-tweetups/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2016 14:08:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im meinem persönlichen Blog rufe ich zu mehr Mut für die &#8222;Community-Denke&#8220; auf. Kultur Tweetups bieten sich für Kulturprojekte und Kulturinstitutionen an, den persönlichen Kontakt zu Twitterern aufzubauen. Es geht weniger darum nur eine Followerschaft aufzubauen, sondern Teil einer mittlerweile vorhandenen Community zu werden und sich darin mit den eigenen Geschichten und Möglichkeiten einzubringen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im meinem persönlichen Blog rufe ich zu mehr Mut für die &#8222;Community-Denke&#8220; auf. Kultur Tweetups bieten sich für Kulturprojekte und Kulturinstitutionen an, den persönlichen Kontakt zu Twitterern aufzubauen. Es geht weniger darum nur eine Followerschaft aufzubauen, sondern Teil einer mittlerweile vorhandenen Community zu werden und sich darin mit den eigenen Geschichten und Möglichkeiten einzubringen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Streaming: Warum kommt so wenig bei Musikern an?</title>
		<link>http://www.telemedicus.info/article/3059-Streaming-Warum-kommt-so-wenig-bei-Musikern-an.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 11:25:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei der Verwertung von Musik über Streamingdienste wie Spotify und Apple Music wird nach wie vor eine unzureichende Ausbeute für die Musiker kritisiert. Fabian Rack hat auf telemedicus.info eine Zusammenfassung erstellt und kommt zum Schluss, dass es aufgrund von Intransparenz schwierig sei, die Problematik wirklich zu bewerten. Schuld für miese Online-Verwertung sei zudem nicht allein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Verwertung von Musik über Streamingdienste wie Spotify und Apple Music wird nach wie vor eine unzureichende Ausbeute für die Musiker kritisiert. Fabian Rack hat auf telemedicus.info eine Zusammenfassung erstellt und kommt zum Schluss, dass es aufgrund von Intransparenz schwierig sei, die Problematik wirklich zu bewerten. Schuld für miese Online-Verwertung sei zudem nicht allein bei den Streamingdiensten zu suchen, auch die Rolle der Labels oder des Gesetzgebers sei zu hinterfragen. Dass sich GEMA und YouTube nicht einigen können, verhindert zusätzlich auch eine wichtige Einnahmenquelle über Online.</p>
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		<title>„Spotify und Apple Music sind ein Segen“: Der Chef von Sony Music im WIRED-Interview</title>
		<link>https://www.wired.de/collection/latest/warum-der-sony-music-chef-spotify-und-apple-music-fuer-einen-segen-haelt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2016 23:59:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[WIRED im Interview mit Philip Ginthör, dem Chef von Sony Music Deutschland, Schweiz und Österreich. Die Aussicht auf die Zukunft des Musikmarktes ist aus Sicht des Labels wieder positiv gestimmt. Die Einnahmen im Streaminggeschäft haben sich verdoppelt, der Umsatz der Branche insgesamt hat sich in 2015 um 4,6% gesteigert und erreicht damit fast wieder ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>WIRED im Interview mit Philip Ginthör, dem Chef von Sony Music Deutschland, Schweiz und Österreich. Die Aussicht auf die Zukunft des Musikmarktes ist aus Sicht des Labels wieder positiv gestimmt. Die Einnahmen im Streaminggeschäft haben sich verdoppelt, der Umsatz der Branche insgesamt hat sich in 2015 um 4,6% gesteigert und erreicht damit fast wieder ein Niveau von 2009. Streaming und Downloads haben in Deutschland daran jeweils einen Anteil von rund 15%, entgegen der Befürchtungen sind die CD-Verkäufe weniger stark zurück gegangen und machen rund 60% des Umsatzes aus. Vinyl kann einen Zuwachs von 30% verzeichnen, trägt aber nur 3,2% des Gesamtumsatzes. Nach Ansicht von Ginthör sind es die Faktoren Allgegenwärtigkeit, mobile Verfügbarkeit und sozialer Konsum, die die Branche in die Zukunft bringen. Für den Künstleraufbau ist Social Media am wichtigsten, Radio kommt an zweiter Stelle.</p>
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