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	<title>Kultur 2 Punkt 0</title>
	
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	<description>über Kunst, Kultur &amp; Neue Medien</description>
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		<title>MySpace ist kein Schimpfwort mehr</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 13:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Peschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[MySpace]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will ja gar nicht behaupten, dass MySpace jemals wirklich ein Schimpfwort war. Das ist eher so ein kleiner Gag von mir und anderen, der aber bitte nicht zu ernst genommen werden sollte. Tatsächlich ist es eher so, dass mein letzter Besuch auf dieser Plattform zeitlich mit meinem letzten Blogbeitrag über MySpace zusammenfällt. Das war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will ja gar nicht behaupten, dass MySpace jemals wirklich ein Schimpfwort war. Das ist eher so ein kleiner Gag von mir und anderen, der aber bitte nicht zu ernst genommen werden sollte. Tatsächlich ist es eher so, dass mein letzter Besuch auf dieser Plattform zeitlich <a title="Das neue MySpace kommt spät, nun ja, aber es kommt" href="http://www.kultur2punkt0.de/2010/das-neue-myspace-kommt-spaet-nun-ja-aber-es-kommt--296">mit meinem letzten Blogbeitrag über MySpace</a> zusammenfällt. Das war im November 2010.</p>
<p>Weil ich seit gestern über eine Formulierung nachdenke, in der ich eine andere Seite mit MySpace vergleiche, suchte ich tatsächlich mal wieder den Kontakt. Auch in meiner Formulierung ging es mir schon nicht darum, irgendetwas abzuwerten, sondern nur um die Frage, wie der durchschnittliche Musikfan es wohl gewohnt ist, mit einem Portal-Profil einer Band umzugehen. Und tatsächlich, bereits nach einer Minute MySpace-Klickerei stand für mich fest, ich muss einen Großteil meiner Vorurteile revidieren. Gerade auch im Hinblick auf Facebook, was in vielen Dingen auch immer mehr Krampf als Spaß bei der Bedienung bedeutet. MySpace ist nicht mehr die Wüste der Unzulänglichkeiten und tatsächlich überlege ich gerade, ob man als Musiker, Konzertveranstalter, Booker oder Labelbetreiber MySpace eine zweite oder dritte Chance geben sollte. Was meint ihr, ist MySpace wieder in?</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2141" title="myspace_zenzebra" src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2012/05/myspace_zenzebra-725x591.jpg" alt="MySpace Zen Zebra Screenshot" width="725" height="591" /></p>
<p>Screenshot: <a title="Zen Zebra auf MySpace" href="http://www.myspace.com/zenzebramusic">die Leipziger Band Zen Zebra auf MySpace</a></p>
 <p><a href="http://www.kultur2punkt0.de/?flattrss_redirect&amp;id=2140&amp;md5=c3797041611285b405795d1fa62e9bca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Guillotine</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 17:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Peschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Kunst oder brutalste Tierquälerei?&#8221; Zwei Meisterschüler der Universität der Künste haben eine Guilltine gebaut und uns die Frage gestellt, ob das Schaf Norbert geköpft werden soll oder nicht. Über die Website wird abgestimmt. &#8220;Nicht nur Tierschutzverbände laufen Sturm, gegen die beiden Künstler wurden acht Strafanzeigen gestellt. Sollten sie tatsächlich Schaf Norbert töten, drohen ihnen laut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Kunst oder brutalste Tierquälerei?&#8221; Zwei Meisterschüler der Universität der Künste haben eine Guilltine gebaut und uns die Frage gestellt, ob das Schaf Norbert geköpft werden soll oder nicht. Über <a title="Website zur Aktion" href="http://die-guillotine.com/">die Website</a> wird abgestimmt. &#8220;Nicht nur Tierschutzverbände laufen Sturm, gegen die beiden Künstler wurden acht Strafanzeigen gestellt. Sollten sie tatsächlich Schaf Norbert töten, drohen ihnen laut Tierschutzgesetz bis zu drei Jahren Haft.&#8221;, <a title="Bericht auf N24" href="http://www.n24.de/mediathek/kopf-ab-oder-nicht-abstimmung-im-internet_1550536.html">berichtet der Sender N24</a>.</p>
<div class="video"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/0fg3SsgOu5E" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></div>
<p>Wie der N24 weiter berichtet, wurde das Schaf mittlerweile wieder an die Besitzer zurück gegeben, die Guillotine für 1,75 Mio Euro an einen amerikanischen Sammler verkauft.</p>
 <p><a href="http://www.kultur2punkt0.de/?flattrss_redirect&amp;id=2123&amp;md5=5e192109b58c97895d5a6a9596a75880" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie zukunftsfähig ist Sachsen? Sächsischer Oberbürgermeister-Gipfel im MDR-Figaro-Café</title>
		<link>http://www.kultur2punkt0.de/2012/wie-zukunftsfahig-ist-sachsen-sachsischer-oberburgermeister-gipfel--2053</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Peschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 06. Mai stellte der MDR den zwei Oberbürgermeisterinnen Barbara Ludwig (Chemnitz) und Helma Orosz (Dresden) sowie dem Oberbürgermeister von Leipzig Burkhard Jung die spannende Frage: &#8220;Wie zukunftsfähig ist Sachsen?&#8221;. Ebenfalls mit im Gespräch zu Gast ist ZEIT-Journalist Stefan Schirmer, der verantwortlich für die Sachsenseiten der ZEIT ist und in Sachsen einen interessanten Blick für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 06. Mai stellte der MDR den zwei Oberbürgermeisterinnen Barbara Ludwig (Chemnitz) und Helma Orosz (Dresden) sowie dem Oberbürgermeister von Leipzig Burkhard Jung die spannende Frage: <a title="Sendung auf MDR Figaro" href="http://www.mdr.de/mdr-figaro/podcast/radiocafe/audio243350.html">&#8220;Wie zukunftsfähig ist Sachsen?&#8221;</a>. Ebenfalls mit im Gespräch zu Gast ist ZEIT-Journalist Stefan Schirmer, der verantwortlich für die Sachsenseiten der ZEIT ist und in Sachsen einen interessanten Blick für das in Hamburg ansässige Verlagshaus einbringt. Moderiert wird das Gespräch von Thomas Bille.</p>
<p>Das Thema dieses Oberbürgermeister-Gipfels beschreibt Thomas Bille mit dem Worten:</p>
<blockquote><p>Dresden, Chemnitz, Leipzig. Wie zukunftsfähig ist Sachsen?&#8221; fragen wir bei diesem Oberbürgermeister-Gipfel und da wird es zwangsläufig darum gehen, ob die drei Städte sich untereinander als Partner oder in verschiedenen Bereichen auch als Konkurrenten begreifen, z.B. beim Kampf um Einwohner und bei der Suche nach Fachkräften, die auszugehen drohen.</p></blockquote>
<p>Die erste richtig spannenden Einblick liefert Stefan Schirmer mit einem Blick auf Dresden aus der Hamburger Perspektive. (ca. 15:30min)</p>
<blockquote><p><strong>Stefan Schirmer:</strong></p>
<p>Es ist ganz interessant, wir haben vor zwei Jahren ungefähr angefangen, eigene Sachsenseiten zu machen und ganz am Anfang, als wir auch ein Korrespondentenbüro in Dresden aufgemacht haben, kam hin und wieder die Frage: &#8220;Wie ist es denn bei euch in Leipzig?&#8221; Also so ganz genau der Unterschied zwischen den beiden Städten war nicht klar. Dadurch, dass die Kollegen jetzt auch immer schön lesen, was wir da jede Woche schreiben, bekomme ich mit, beispielsweise als wir eine Reportage über den Kassberg gemacht haben, ein Gründerzeit-Viertel hier in Chemnitz. Da härte ich die Bild-Redakteurin, die die Fotos gesehen hat und die hat Schnappatmung bekommen, wenn die diese wunderbaren Villen, diese wunderbaren Gründerzeithäuser gesehen hat und dann auch lesen konnte, was man dort an Miete bezahlt.</p>
<p>Das ist das eine. Das zweite ist, ich kenne Kollegen in Hamburg, die im Moment sich große Sorgen machen, was dort mit den Museen passiert. Wenn die mal zu Besuch kommen nach Dresden und das neue Albertinum sich beispielsweise anschauen oder das Militärhistorische Museum wundern die sich natürlich auch, was hier gerade passiert und dann kommt dann auch immer so diese Frage: &#8220;Aha, das ist also hier mit unserem Geld gemacht wurden …&#8221; Also ich will damit sagen, es spricht sich immer mehr rum, dass hier sich wahnsinnigst getan hat und dass man hier, wenn man hier her kommt, wunderbares erleben kann.</p></blockquote>
<p>Bei Minute 22:30 geht es um die Kulturhaushalt:</p>
<blockquote><p><strong>Stefan Schirmer:</strong></p>
<p>Herr Bille, sie sagten vorhins, in Leipzig wird das Geld vermehrt. Also, wenn ich mir z.B. ihren Kulturetat anschaue, dann habe ich das Gefühl sie haben möglicherweise Gelddruckmaschinen irgendwo im Keller stehen. Ich glaube es sind 110 Mio, die sie im Jahr etwa im Eta haben, das ist etwas so viel, vergleichbar mit dem, was Frankfurt am Main ausgibt für Kultur, die allerdings 10-mal so viel Steuereinnahmen haben. Da frage ich mich, wie kriegen sie das hin?</p>
<p><strong>Burkhard Jung:</strong></p>
<p>Es ist immer ein ganz hartes Geschäft. Auf der anderen Seite, das meine ich jetzt sehr sehr ernst, überhaupt nicht pathetisch. Uns ist ein Kulturschatz übergeben wurden, über die Jahrhunderte, der natürlich ein unglaubliches Gewicht für die Seele dieser Stadt hat. Und ich bin angetreten, um wenn irgend möglich, auch in schwierigsten finanziellen Bedingungen, diese Kultur zu mehren und zu erhalten und das heißt, dass man sich natürlich einem Konsolidierungsbemühen stellen muss, dass man Strukturen diskutieren muss, dass man auch das ein oder andere versucht neu zu organisieren, aber dass eine, die dritt-älteste Oper der Welt, dass das ältestes Orchester der Welt, dass ein Thomaner-Chor, der seit 800 Jahren singt, da kann ich doch nicht rangehen, das muss ich doch bewahren, das ist doch ein Schatz, der ist uns übergeben, um ihn zu pflegen. So und das heißt für den Haushalt der Stadt in der Tat eine riesige Belastung. Sie haben Recht, wir haben bekommen vom Freistaat etwa 33 Mio für Kultur und tatsächlich haben wir Ausgaben von 115, d.h. das andere ist Zuschuss dem Säckel der Stadt und natürlich wird der eine oder der andere sagen, da fehlt doch, das Geld fehlt anders wo, aber wollen sie eine musikalische Komödie schließen, die jetzt 100 Jahre wir, als eine der letzte Operettenhäuser dieser Republik? Und da bin ich an der Stelle etwas altmodisch und sage: Nein, wenn es irgend geht! Bewahren und für den Menschen fruchtbar machen und es ist DAS, wo wir auf dem internationalen Parket in der Champions-Leage vorne mitspielen können und das müssen wir nutzen, um wirtschaftliche Effekte für die Stadt zu generieren und das scheint zunehmend aufzugehen.</p>
<p><strong>Thomas Bille:</strong></p>
<p>Wir reden gerade, Helma Orozs, vorzugsweise über Leuchttürme der kommunalen Kulturszene. Über die Dinge, die Ausstrahlung haben, die für Touristen interessant sind, die sozusagen als Werbung für die Stadt funktionieren. Also ich meine, das Gewandhaus-Orchester auf internationale Tournee zu nehmen bei Wirtschaftsgesprächen, das funktioniert ja alles in diese Richtung. Dresden gilt ja immer noch als Barock-Stadt, ich weiß gar nicht, ob sie das Label selber noch pflegen oder ob es einfach über Dresden übergestülpt wird?</p>
<p><strong>Helma Orosz:</strong></p>
<p>Nein, diese Label ist halt einfach von der Geschichte geprägt und ich werde natürlich den Teufel tun, das jetzt zu irgnorieren, es gehört einfach zu Dresden, wie vieles andere auch. Aber es ist natürlich höchste Zeit und ich denke das wird auch deutlich, dass man neben dem Barock auch die Neue Zeit deutlich macht in Dresden und das natürlich auch bei Kunst und Kultur.</p>
<p><strong>Thomas Bille:</strong></p>
<p>Ja, da hat Martin Roth ein dickes Brett gebort, der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen. […] Gerhart Richter ist in der Stadt wieder.</p>
<p>Staatliche Kunstsammlungen, schönes Beispiel, bringt, hat im letzten Jahr 2 Mio BEsucher angelockt, sensationelle Zahl, mit den verschiedenen Einrichtungen. Semperoper muss man nicht mehr darüber reden, die würde auch besucht, wenn überhaupt keine Musik mehr aufgeführt würde. […]</p>
<p>Ein aktuell hervorragend aufgestelltes Staatsschauspiel, was mit einer völlig anderen Herangehensweise sensationell das Dresdner Publikum erreicht hat, […] neues Publikum erreicht hat. Das ist alles ganz toll, Frau Orosz und trotzdem an Sie, aber auch Herrn Jung aber auch an Frau Ludwig die Frage, diese repräsentative Kultur wird gepflegt und dafür wird das letzt Hemd ausgegeben, Herr Jung, wie ich ihnen entnommen habe, ihren Ausführungen. Was ist denn mit der freien Szene? Da kommen relativ zügig Klagen. Frau Ludwig, sie haben es erlebt, die ÖTV hat nicht so abgeschlossen, wie die Stadt kalkuliert hat. Die Stadt hatte glaube 2% Steigerung in diesem Jahr kalkutliert, dann gab es 3.75, eine relativ üppige Tariferhöhung und dann war gleich wieder Not, Not im Land. Und die freie Kulturszene klagt, dass da manche Versprechen nicht gehalten werden, dass da Kürzungen vorgenommen werden in einem freiwilligen Bereich, freiwillige Leistungen und das sind natürlich die schwächeren Glieder der Kulturlandschaft, an die man rangeht. […]</p>
<p><strong>Helma Orosz:</strong></p>
<p>Es ist in der Tat so, dass in der Stadt Dresden, Landeshauptstadt Dresden, sie haben ja jetzt alles Landeseinrichtungen aufgezählt, da kommen noch mal die städtischen dazu, die natürlich auf jeden Fall geringer sind, aber sie können an dem Niveau mithalten, wenn ich an die Dresdner Philharmonie z.B. denke und vieles andere mehr. Das nennt man ja die sogenannte Hochkultur und was sie jetzt meinen, ist ja dann tatsächlich die Kultur des Alltages, die Vielfalt der Kultur und das wird natürlich auch unterstützt. Aber wie ich schon gerade gesagt habe, es ist eine enorme Vielfalt entstanden, was ja gut und richtig ist, was eine Stadt, was eine Gesellschaft prägt und es gibt viele Angebote von Kultureinrichtungen, die auch aus sich heraus gewachsen sind, die sich selber tragen. Aber es gibt natürlich auch viel, die unserer Hilfe bedürfen und wir haben natürlich über diese sogenannte Hochkultur hinaus auch einen relativen großen Eta für diese von ihnen genannten Kultureinrichtungen, die kleine Kunst, die kleinen Bühnen usw. aber es wird zunehmend enger und wir versuchen auch immer wieder Lösungen zu suchen, um wirtschaftlich zu sein, Sponsoring einzuwerben und vieles andere mehr, aber ich glaube der repräsentative Durchschnitt ist nach wie vor als gut bis sehr gut zu bezeichnen.</p>
<p><strong>Thomas Bill:</strong></p>
<p>Burkhart Jung, wir können es sehr konkret machen, die Freie Szene beruft sich in Leipzig auf einen Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2008. Da hat der Stadtrat in Leipzig beschlossen 5% der kulturellen Zuwendungen aus dem Stadtsäckel zu knüpfen an Kooperationen zwischen den großen Häusern, den etablierten Häuser und der freien Kulturszene, wenn ich das richtig wiedergebe.</p>
<p><strong>Burkhard Jung:</strong></p>
<p>Fast. Also der Beschluss ist ein Doppelbeschluss. Die erste Festlegung ist, dass 5% des Gesamtetas der Kultur für die freie Szene zur Verfügung gestellt wird. Dahinter verbarg sich die Idee, geht es der Stadt gut, dann partizipiert auch die freien Szene, geht es schlechter, dann muss man auch dort den Gürtel enger schnallen. Das heißt also, mit steigenden Kulturetats steigt auch der Anteil der freien Szene am Gesamteta auf 5%. Ich hab damals, und das gibt mir die Möglichkeit mir das mal zurecht zu stellen, ich habe damals als einziger im Stadtrat dagegen gestimmt, weil die Bemessungsgrundlage nicht definiert war. Was ist jetzt sozusagen Kulturbereich? Der Kulturbereich hört ja nicht auf bei den Kultureinrichtungen der sogenannten Hochkultur, sondern wir haben da z.B. auch einen Zoo im Kulturbereich. Wir haben bestimmte weitere Untersetzungen, ein Marktamt läuft da, also kurzum, es war zu undefiniert und deshalb gab es den zweiten Beschluss dazu, dass es gebunden war, an Kooperationen in der Tat der Freien Szene mit den etablierten Häusern und das war wiederum sehr klug diesen Beschluss zu fassen. So und jetzt stehen wir vor der Situation aktuell, bis 2013 soll ich 5% erreicht haben, wir sind jetzt, das wäre rein faktisch jetzt 5 Mio Zuschuß und ich bin bei 4,1. Und jetzt gibt es große Kritik, dass wir das nicht schaffen können mit dem Sprung auf das nächste Jahr, wie wohl ich weiß, dass das die Basis ist, ja was da an kreativen, kleinen Initiativen, Vereinen, Verbänden, kleinen Theater, Off-Szene in der Stadt sozusangen, ja den Humus überhaupt bildet, damit Kultur überhaupt entstehen kann und ich muss jetzt einen Vorschlag vorlagen, wie es gelingt, trotz der hohen Tarifabschlüsse, die ja letztlich wieder dem Kulturetat oben drauf gerechnet werden müssen und demzufolge zu einer Erhöhung der 5% auch der Freien Szene führt, wie wir das im Haushalt 2013 darstellen, aber ich werde nicht umhin kommen und will das auch gerne tun, die Bemessungsgrundlage zu klären und einen Vorschlag für 2013 zu machen, der zu einer Anhebung, aber ich glaube noch nicht zu den 5% führen wird, ich kann es mir zur Zeit noch nicht vorstellen, wie wir das schaffen.</p>
<p><strong>Barbara Ludwig:</strong></p>
<p>Also Kunst und Kultur ist, das ist zumindest meine Auffassung, dann wenn sie authentisch und wenn sie gut ist, immer Bestandteil einer Entwicklung und Träger einer Entwicklung. Das können wir hier  in Chemnitz natürlich besonders beschreiben, das kann man mit diesem Haus beschreiben, das kann man mit diesem Platz beschreiben, immer dann wenn die Stadt es also vermocht hat, Kunst und Kultur zu befördern, weil sie auch weiß, weil die Bürgerschaft auch weiß, wie wichtig das ist für Entwicklung in ganz vielen Bereichen des Lebens, dann hat sie auch in Kunst und Kultur investiert, das haben wir alle drei gemacht in unseren Städten, das hat die Stadt Chemnitz gemacht. Der Kulturetat ist immer gestiegen, dass wir dieses wunderbare haus, das wir das König-Albert-Museum, weil der König-Albert eben wenig dazu gegeben hat, haben, dass wir das Opernhaus haben, dass wir alles haben, das ist immer selbst erarbeitet und selbst verdient. Und ich bin der Auffassung, wenn das auch so bleibt und so bleiben soll, dann sind diese Entwicklungen eben auch dann, wenn es mal Probleme gibt, muss man sie genau so auch mit den Menschen diskutieren, die in Kunst und Kultur tätig sind und sagen, es ist am Ende das was die Menschen in dieser Stadt schaffen, was wir am Ende auch verantworten, was wir dann verteilen über die Haushalte und wenn wir an bestimmten Punkten mal innehalten müssen,dann müssen wir sagen, dann gibt das eben auch für alle. Wir haben z.B. in den letzten bei Kunst und Kultur ganz bewusst nicht gekürzt, obwohl wir aufgrund der geringeren Zuschüsse des Freistaates alle Probleme hatte unser Haushalte auszugleichen, dass es für die Entwicklung ganz wichtig ist. Und zur Freien Szene, da sind wir bei einem ganz speziellen Problem. Wir haben viele Kultureinrichtungen, die berechtigterweise die Ressourcen brauchen, damit sie sich weiter entwickeln und die neuen Angebote kommen dazu. Und dann braucht es eine wirklich streitige Auseinandersetzung, wo auch mal wieder ein Angebot aufhört, um auch Platz zu machen für Neues. Das ist ganz ganz schwierig, aber wenn es also eine wirklich gesunde Entwicklung ist, wo also auch die Menschen Anteil haben, dann glaube ich, kann man das immer neu verhandeln und es gibt für mich eine Beschreibung, also das Verhältnis zwischen den Stadträten oder auch der Oberbürgermeisterin und denen die Kultur machen, Kunst und Kultur machen, ist im besten Falle eines der gegenseitigen Überforderung, daraus entsteht Reibung und im günstigen Falle auch eine Produktion. Auch ein Überlegen, was man noch anders machen können, weil wir können nicht immer nur reden über mehr Geld, sondern wir müssen auch darüber reden, wie wir insgesamt untereinander die Verteilung diskutieren.</p>
<p>[…]</p></blockquote>
<p>Bei Minuten 42 wir es noch einmal besonders interessant. Schön zu sehen, wie Frau Ludwig darauf geschubst wird, dass sie auch ganz kräftig auf dem eigenen Schlauch steht.</p>
<blockquote><p><strong>Stefan Schirmer:</strong></p>
<p>Was ich noch fragen wollen, Frau Ludwig, bei Chemnitz fällt mir natürlich die Band Kraftklub ein. Hören sie die privat?</p>
<p><strong>Barbara. Ludwig:</strong></p>
<p>Also das ist nicht ganz so meine Musikrichtung, aber ich finde, dass die vier Jungs einen starken Auftritt im Moment haben und ich hoffe, dass sie sich weiter gut entwickeln, ich finde das für die Stadt gut und Kraftklub, da geht ja auch so eine Kraft aus, die vor allem für die Jungen in dieser Stadt gut ist, dass da ne Band so durch Deutschland tourt und erfolgreich ist, das tut gut.</p>
<p><strong>Stefan Schirmer:</strong></p>
<p>Frau Ludwig, sie sagten gerade eben sie finden das gut, das ist ja die Untertreibung des Jahrhunderts oder? Sie können sich doch eigentlich nichts besseres wünschen, als ne junge Band, die in ganz Deutschland die Meldung verbreitet: &#8220;Wir ziehen nicht nach Berlin, wir bleiben hier!&#8221; Das kann man sich doch gar nicht besser wünschen und die erzählen jetzt, dass die  sogar, ja die bleiben hier in Chemnitz und die wollen hier den Brühl sozusagen zu neuen Leben erwecken, also einfach einen Straßenzug vitalisieren. Sind sie da im Gespräch mit den Jungs, mit dieser fünf-köpfigen Band?</p>
<p><strong>Barbara Ludwig:</strong></p>
<p>Ja natürlich sind wir mit denen im Gespräch. Wir haben ja das Haus, wo ja unter anderem Kraftklub mit einziehen wird, mit ihnen zusammen also auch ausgesucht und ich hoffe, dass das gut geht, das sind ja viele Bands und das macht auch so ein Stück die Szene aus in Chemnitz, wo auch von den jungen Leuten heraus sich was entwickeln, was wächst, die im übrigen, um auf Herrn Bille noch einmal zurück zu kommen, nicht als erstes kommen und sagen: &#8220;Wir brauchen Geld&#8221;, sondern die haben als erstes einne Idee und machen los. So ist das auch bei den Kraftklub-Leuten und es ist bei den anderen Bands auch, aber dier brauchen Raum und Raum hat diese Stadt viel und das wollen wir ihnen auch bieten und gleichzeitig auch einladen zu sagen, nehmt euch ein Beispiel auch an denen. Was möglich ist in Chemnitz, weil eben Raum da ist, weil viel geht und ich finde auch, dass so dieses &#8220;Leben und Leben lassen&#8221; auch so ein Stück Gelassenheit auch Umgehen mit einer anderen Form von Musik, die man vielleicht selber nicht unbedingt mag &#8211; natürlich habe ich das gehört und finde das eine starke Musik. Ich finde so als Botschafter für diese Stadt sind sie unheimlich gut. Darüber habe ich mich mit denen auch unterhalten, natürlich, hab ihnen einfach, wünsche ihnen immer wieder alles Gute, dass sie das so weiter gut machen können, weil es das beste ist, was dieser Stadt passieren kann.</p>
<p>[…]</p>
<p><strong>Burkhard Jung:</strong></p>
<p>Weil das gerade so gut passt, 2009 hab ich die schönst Schlagzeile über Leipzig gelesen und da stand: &#8220;Leipzig, das bessere Berlin.&#8221; Hab ich mich so gefreut. Und warum? Weil die These in dem Artikel die war fantastisch, nämlich. Hier gibt es und zwar in Chemniz und in Dresden und in Leipzig, da gibt es die Räume, wo kreative jungen Menschen in der Tat sich entwickeln können und etwas gestalten können und das ist unsere Chance und deshalb wachsen wir auch. Und deshalb entwickelt sich eine attraktive Lebenswirklichkeit, die in Berlin so schon in ganz andere Bahnen kommen.</p></blockquote>
<p>Aha. Ich persönlich denken ja, mit dem Vergleich mit Berlin lügt er sich gewaltig selbst in die Tasche. Es ist schließlich nicht nur der Raum, der als Entwicklungsgrundlage notwendig ist, sonst könnte man ja gleich in den ländlichen Raum gehen. Das aber nur nebenbei. Im späteren Verlauf kommt die Runde noch auf die <a title="Wächterhäuser in Leipzig" href="http://www.leipzig.de/de/buerger/stadtentw/projekte/erneuerung/hh/">Wächterhäuser in Leipzig </a>zu sprechen, diskutieren kurz die Kritik am Solidarpakt, gehen noch mal das Geburtenwachstum in Dresden.</p>
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		<title>Rückblick: Barcamp Urheberrecht in Leipzig</title>
		<link>http://www.kultur2punkt0.de/2012/ruckblick-barcamp-urheberrecht-in-leipzig--2093</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 21:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Peschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag fand in Leipzig ein kleines Barcamp zum Thema Urheberrecht statt. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir auf der Suche nach dem Urheberrecht des 21. Jahrhunderts waren. Natürlich, das wäre sonst wirklich ein Wunder, haben wir die eine Lösung nicht gefunden, der Tag war aber dennoch sehr erkenntnisreich. Ich jedenfalls habe einige neue Eindrücke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag fand in Leipzig ein kleines Barcamp zum Thema Urheberrecht statt. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir auf der Suche nach dem Urheberrecht des 21. Jahrhunderts waren. Natürlich, das wäre sonst wirklich ein Wunder, haben wir die eine Lösung nicht gefunden, der Tag war aber dennoch sehr erkenntnisreich. Ich jedenfalls habe einige neue Eindrücke mitgenommen und momentan bin ich auch der Meinung, dass wir eigentlich nicht genug über das Thema Urheberrecht reden können. So wie mir scheint sind wir noch nicht dabei uns gegenseitig nur immer wieder das Gleiche vorzukauen.</p>
<p>Wie ich bereits in der <a title="Barcamp Urheberrecht morgen in Leipzig" href="http://www.kultur2punkt0.de/2012/barcamp-urheberrecht-morgen-in-leipzig--2058">Ankündigung geschrieben</a> hatte, wurde ich als eingeladen, den Tag zu moderieren und so begann ich auch damit mich selbst und grundlegend die Idee eines Barcamps vorzustellen.</p>
<div class="video"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12927370" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="425" height="355"></iframe></div>
<p>Folgend versuchte <a title="auf Twitter" href="https://twitter.com/#!/bjoerngrau">@bjoerngrau</a> die Komplexität des bestehenden Urheberrechts in 15 Schlagworten zu entwirren. Jetzt im Nachgang muss ich allerdings sagen, dass genau das natürlich schon so schwierig ist, ohne Folien aber beim besten Willen nicht die Chance hat, auch hängen zu bleiben. Ich frage nach und liefere nach, wenn ich die Aufzeichnungen bekomme.</p>
<p>Die <a title="Mitschriften Wert des Wissens" href="http://www.leipzig-netz.de/index.php5/HGG.2012-05-12">Folien und Mitschriften von Prof. Graebe</a> standen dagegen schon vorher im Netz zur Verfügung. Graebe beleuchtete eindrucksvoll den Wert des Wissens. Beginnend bei der Arbeitswerttheorie beschrieb er im Gegenzug zur Abstraktion der „einfachen Arbeit“ von Marx, jede Arbeit als komplizierte Arbeit und kam dabei sehr schnell darauf, dass komplizierte Arbeit etwas mit Wissen zu tun hat. Besonders interessant fand ich den Unterschied zwischen produktiver Arbeit und geistiger Arbeit. Im Gegenzug zur produktiven Arbeit, wo der Zweck <strong><em>vor</em></strong> der Produktion festgelegt wird, entsteht der Zweck bei geistiger Arbeit <strong><em>erst im Nachhinein</em></strong>. Wissen entfaltet seine Wirkung erst unerwartet, in vorab nicht bedachten Zusammenhängen. Ebenfalls ein wesentlicher Unterschied zeichnet sich in der Beziehung zwischen dem Werk der Arbeit und dem Begriff des Eigentums ab. Ein Werk produktiver Arbeit, also ein Produkt, hat nach Graebe immer genau einen Eigentümer. Geteiltes oder getauschtes Wissen, als das Werk geistiger Arbeit, wiederum ist vermehrtes Wissen.</p>
<p>Graebe kommt in dieser Gegenüberstellung zu folgender Zusammenfassung:</p>
<blockquote><p>Die Sozialisierung produktiver Arbeit geschieht in der Form <strong>gesellschaftlich vermittelter Individualität</strong> – in der gesellschaftlich vermittelten Rückbezüglichkeit des &#8220;privaten Gebrauchs der Vernunft zum Handeln&#8221;.</p>
<p>Die Sozialisierung von Kompetenz geschieht in der Form <strong>individuell vermittelter Gesellschaftlichkeit</strong> – in der individuell gebrochenen und in individueller Praxis neu aufgeladener Rückbezüglichkeit des &#8220;öffentlichen Gebrauchs der Vernunft zum Raisonnieren&#8221;.</p></blockquote>
<p>Spannend wird diese Beobachtung im Rückschluß auf das Urheberrecht:</p>
<blockquote><p><strong>6. Urheberrecht als Abwägungsrecht</strong></p>
<p>Urheberrecht bewegt sich damit im Spannungsfeld zwischen den Erfordernissen der (ökonomischen) Reproduktion der materiellen Infrastruktur und der Reproduktion der Wissensinfrastruktur der Gesellschaft(en).</p>
<p>Urheberrecht hatte schon immer abzuwägen zwischen der Freizügigkeit des Zugangs zu den Wissensressourcen der Menschheit und der ökonomischen Bedingtheit von Denken, Wissen und Kompetenz.</p></blockquote>
<p>Durch das Wesen der geistigen Arbeit, nicht auf einen konkreten bekannten Punkt hinarbeiten zu können, ist die produktive Arbeit ausgeschlossen, da diese den vorangestellten Zweck benötigt. Man könnte daher zunächst davon ausgehen, dass die produktive Arbeit der geistigen Arbeit nachgestellt ist, da diese das Werk, die Idee, das Wissen als Grundlage hat. In einer gleichen Beziehung ist die geistige Arbeit aber auch von der produktiven Arbeit abhängig, da geistige Arbeit wiederum vom Transport, einer materiellen Infrastruktur zur Reproduktion schon vorhandenen Wissens abhängig ist. Graebe beschreibt diesen Zustand als &#8220;prozessierenden Widerspruch&#8221;.</p>
<p>Noch einmal anders, würde ich dies als symbiotisches Gegenüberstehen von Schöpfung und Transport beschreiben. Für die Schöpfung, die Schaffung einer neuen Ideen, müssen bereits vorhandene Ideen eine größtmögliche Verbreitung erlangen. Diese Verbreitung wiederum geschieht durch ökonomische Prozesse, die eben durch Verknappung, also der Begrenzung von Zugang katalysiert und machbar werden. Der prozessierende Widerspruch entsteht dadurch, dass der durch Schöpfung geschaffene Zugang wieder verringert werden muss, damit Ideen und Wissen teilbar werden, weil das Teilen selbst Anreize braucht.</p>
<blockquote><p>Das wirkliche Leben ist immer eine Gratwanderung.</p></blockquote>
<p>Interessant wäre es jetzt an dieser Stelle weiterzudenken und zu prüfen, ob durch leichtere Reproduzierbarkeit und Teilbarkeit von Schöpfung, von Ideen und Wissen (Digitalisierung), die natürliche Verknappung von Lebenszeit ausreicht, um dennoch diese Widerspruch aufrecht zu erhalten, der die Grundlage für Fortentwicklung zu sein scheint.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2102" title="barcamp_urheberrecht-3" src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2012/05/barcamp_urheberrecht-3.jpg" alt="Barcamp Urheberrecht Mitschriften" width="700" height="493" /></p>
<p><strong>&#8220;Vom Crowdfunding allein kann keine Plattform leben.&#8221;</strong></p>
<p>Die Session über Crowdfunding wurde von Stephan Popp von der Crowdfunding-Plattform <a title="VisionBakery" href="http://www.visionbakery.de/">VisionBakery</a> gehalten. Da die Grundprinzipien von Crowdfunding allen soweit klar war, stieg er gleich mit dem &#8220;Erzählen aus dem Nähkästchen&#8221; ein. Für mich überraschend aber total nachvollziehbar, <strong>erzählte Stephan, dass sie demnächst die Plattformgebühr abschaffen werden</strong> und von den bisher gesamt 11,9%  nur noch 1,9% PayPal-Transaktionsgebühr für den Projektinitiator übrig bleiben. Er begründete diesen Schritt damit, dass man vom Crowdfunding allein nicht leben kann und angestrebt ist, nur noch über Dienstleistungen wie Beratung, White-Label-Lösungen und zukünftig auch über ein Angebot im Bereich Crowd-Investment zu verdienen.</p>
<p>Um die Diskussion etwas mehr in Richtung Urheberrecht zu lenken, stellte ich die Frage: &#8220;Ist Sicherheit ein Innovationskiller?&#8221;. Gemeint war das im Zusammenhang mit Crowdfunding, was als neues Finanzierungsinstrument auch den Mut, neuen Wege zu beschreiten, voraussetzt. Die ganze Diskussion um die Notwendigkeit des Urheberrechts und das Festhalten an alten Finanzierungsmodellen könnte man, so meinte ich, auch als Wunsch nach Sicherheit, dem Weiterlaufen auf bekannten Wegen beschreiben. Dieser Wunsch würde daher einer schnelleren Verbreitung der Crowdfunding-Idee gegenüberstehen und Crowdfunding selbst als Innovation schwieriger machen.</p>
<p>Völlig zurecht bekam ich daraufhin von @bjoerngrau entgegen gesetzt, dass das Urheberrecht keine Sicherheit darauf bietet, dass jemand die Werke auch tatsächlich haben will. Sehr interessant waren auch die Aussagen, dass man Crowdfunding auch als <a title="Proof of Concept" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Proof_of_Concept">Proof of Concept</a> (zu deutsch: Machbarkeitsnachweis) bezeichnen kann und Crowdfunding selbst sich auch als Sicherheitstool beschreiben läßt. Ich muss eben nicht erst mit erhöhtem Risiko in Produktion investieren in der Hoffnung, dass meine Produkte dann auch jemand haben will. Crowdfunding gibt mir eine Sicherheit, da ich erst in die Produktion gehe, wenn die Käufer bereits feststehen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2103" title="barcamp_urheberrecht-4" src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2012/05/barcamp_urheberrecht-4.jpg" alt="Barcamp Urheberrecht Mitschriften Crowdfunding" width="700" height="896" /></p>
<p>In zwei weiteren Runden haben wir noch über alternative Finanzierungsmodelle diskutiert und von @bjoerngrau Einblicke in die bundespolitische Arbeit der Fraktion Die Linke im Bundestag erhalten. Ich möchte es an dieser Stelle dabei belassen und bedanken. Es hat Spaß gemacht und bin auch gern ein nächstes Mal wieder mit dabei.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2105" title="barcamp_urheberrecht-5" src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2012/05/barcamp_urheberrecht-5-223x300.jpg" alt="Barcamp Urheberrecht Mitschriften Ausblick" width="223" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2106" title="barcamp_urheberrecht-6" src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2012/05/barcamp_urheberrecht-6-300x256.jpg" alt="Prof  Graebe Barcamp Urheberrecht" width="300" height="256" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2107" title="barcamp_urheberrecht-7" src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2012/05/barcamp_urheberrecht-7-300x267.jpg" alt="gemütlich im Garten beim Barcamp Urheberrecht" width="300" height="267" /></p>
 <p><a href="http://www.kultur2punkt0.de/?flattrss_redirect&amp;id=2093&amp;md5=382962b9f9ba8105ffcf640d66dda690" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die normative Kraft des Faktischen</title>
		<link>http://www.kultur2punkt0.de/2012/die-normative-kraft-des-faktischen--2089</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Peschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[kultureller Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei aller Kraft, die in Vorhersagen, in das Aufzeigen von Möglichkeiten und Interpretationen des kulturellen Wandels gesteckt wird, ist es doch immer wieder erstaunlich, wenn plötzlich Fakten einen Wandel statuieren ohne dass man vorher groß darüber schwadroniert hat. Wer hätte schon erwartet, nachdem sich GEMA und YouTube jahrelang öffentlichwirksam nicht auf ein Vergütungsmodell haben einigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2090" title="tatort_youtube" src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2012/05/tatort_youtube-300x300.jpg" alt="Tatort YouTube" width="300" height="300" />Bei aller Kraft, die in Vorhersagen, in das Aufzeigen von Möglichkeiten und Interpretationen des kulturellen Wandels gesteckt wird, ist es doch immer wieder erstaunlich, wenn plötzlich Fakten einen Wandel statuieren ohne dass man vorher groß darüber schwadroniert hat.</p>
<p>Wer hätte schon erwartet, nachdem sich GEMA und YouTube jahrelang öffentlichwirksam nicht auf ein Vergütungsmodell haben einigen können und nachdem sich 51 Drehbuchautoren in einem offenen Brief über eine Netzgemeinde (was ja eigentlich jeder Internetnutzer sein müßte) beschwert haben, deren einziges Interesse im politischen Diskurs es <a title="51 Drehbuchautoren" href="http://www.drehbuchautoren.de/nachrichten/2012/03/offener-brief-von-51-tatort-autoren-0">nach der Meinung der 51 Autoren</a> sein soll, dass eine Umsonstkultur in den Rang eines Grundrechtes gehievt werden würde, wer hätte gedacht, dass da die ARD höchstpersönlich reingrätscht. Genau, die ARD hat gestern <a title="Tatort auf YouTube" href="http://youtu.be/kQumFPQOLSQ">einen kompletten Tatort auf YouTube</a> hochgeladen und damit Fakten geschaffen. Spannend.</p>
<p>Spannend auch deshalb, weil mir völlig unklar ist, wie eigentlich ein Nutzer darüber denkt, der sich nicht so intensiv mit der ganzen Thematik auseinander setzt. Wie schnell gewöhnt man sich dann doch an Dinge, vor allem wenn sie gut funktionieren. Wird man jetzt erwarten, dass die kommenden Tatorte auch auf YouTube zu finden sind? Wird man sich ärgern, wenn es nicht so ist?</p>
<p>Zum Thema Erwartungen und YouTube fällt mir auch noch die re:publica 2012 ein. Ich hatte ja erwartet, das die Mitschnitte der Vorträge, die es sicherlich geben wird, recht bald auf YouTube zu finden sind. Aber Pustekuchen, auf YouTube findet man nur sehr wenig und vor allem keine Vorträge. Was man findet, sind <a title="re:publica 12 Video Aufzeichnungen" href="http://www.spiegel.de/video/suche/tag/re%3Apublica+2012.html">ein paar wenige Aufzeichnungen auf auf spiegel.de</a>, denn diese haben das Material aufgenommen. Ich habe keine Ahnung, ob sich das noch ändert, erwartet hätte ich das eben nicht. Faktisch ist es aber so.</p>
 <p><a href="http://www.kultur2punkt0.de/?flattrss_redirect&amp;id=2089&amp;md5=7a784ee154e8e8424d6bcf7644e30f52" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>München liebt dich – @Munichlovesu</title>
		<link>http://www.kultur2punkt0.de/2012/munchen-liebt-dich--2077</link>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 23:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Peschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturmarkting]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismusmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende letzten Jahres überraschte das Land Schweden mit der Idee, den offiziellen Twitteraccount @schweden wöchtlich wechselnden Bürgern zur Verfügung zu stellen. Die Idee ist einfach wie genial. Wer kann besser für ein Land werben als deren Einwohner? Das Konzept lebt außerdem von der Abwechslung, rein unter dem Motto: @schweden &#8211; so vielfältig ist das Land [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende letzten Jahres überraschte das Land Schweden mit der Idee, <a title="Artikel auf Mashable" href="http://mashable.com/2011/12/16/sweden-twitter-acount/">den offiziellen Twitteraccount @schweden wöchtlich wechselnden Bürgern zur Verfügung zu stellen</a>. Die Idee ist einfach wie genial. Wer kann besser für ein Land werben als deren Einwohner? Das Konzept lebt außerdem von der Abwechslung, rein unter dem Motto: @schweden &#8211; so vielfältig ist das Land (vlg: &#8220;<a title="Crowdsourcing – Marketing ohne Hochglanzproblem" href="http://www.kultur2punkt0.de/2012/crowdsourcing-marketing-ohne-hochglanzproblem--1460">Crowdsourcing &#8211; Marketing ohne Hochglanzproblem</a>&#8220;).</p>
<p>Nachahmer hat <a title="@schweden auf Twitter" href="https://twitter.com/sweden">@schweden</a> mit <a title="@CuratorsMexico auf Twitter" href="https://twitter.com/#!/CuratorsMexico">@CuratorsMexico</a>, <a title="@TweetweekUSA auf Twitter" href="https://twitter.com/#!/TweetweekUSA">@TweetweekUSA</a>, <a title="Zum Twitter-Stream von @WeAreAustralia" href="https://twitter.com/#!/WeAreAustralia">@WeAreAustralia</a>,<br />
<a title="Zum Twitter-Stream von @BasquesAbroad" href="https://twitter.com/#!/BasquesAbroad">@BasquesAbroad</a> und <a title="Zum Twitter-Stream von @PeopleofLeeds" href="https://twitter.com/#!/PeopleofLeeds">@PeopleofLeeds</a> bereits gefunden. Auch in Deutschland gibt es jetzt mit <a title="@munichlovesu bei Twitter" href="https://twitter.com/#!/munichlovesu">@munichlovesu</a> einen Nachahmer. Bereits in der 11ten Woche, wechselt nach dem gleichen Prinzip wöchentlich der Inhaber des Accounts. Nachzuverfolgen ist das ganze auch in einem <a title="München loves u Blog" href="http://munichlovesu.wordpress.com/">Blog</a>, wo man mehr über den aktuellen und die vergangenen Twitterer erfährt oder auch sich selbst für eine Wochen &#8220;München in 140 Zeichen&#8221; bewerben möchte.</p>
<p>Den Start fand die Aktion <a title="@Munichlovesu startet im März" href="http://munichlovesu.wordpress.com/2012/03/04/kann-sweden-in-munchen-funktionieren-munichlovesu-startet-am-5-marz-2012/">auf einer Session auf dem Barcamp München</a>. Der Twitteraccount ist also nicht Teil einer offiziellen Marketingstrategie der Stadt München, sondern eine Aktion Münchner Bürger. Die Session wurde komplett als Video aufgezeichnet.</p>
<div class="video"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/et1y3R2cbAI" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></div>
 <p><a href="http://www.kultur2punkt0.de/?flattrss_redirect&amp;id=2077&amp;md5=43d1cf6ecaa43915bcadec0be8c177aa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Über die Unsichtbarkeit des Urhebers</title>
		<link>http://www.kultur2punkt0.de/2012/uber-die-unsichtbarkeit-des-urhebers--1875</link>
		<comments>http://www.kultur2punkt0.de/2012/uber-die-unsichtbarkeit-des-urhebers--1875#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Peschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf meinem Rechercheweg über das Urheberrecht, bin ich auf einen Vortrag von Stephan Benn hingewiesen wurden. Der Vortrag ist recht interessant, zumal er noch einmal konkret auf den Gesetzestext eingeht. Die Ausführungen zeigen aber gerade auch da, wo es um die Creative Commons Lizenzen geht, welche Fragen das aktuelle Deutsche Urheberrecht aufwirft. In einem weiteren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf meinem Rechercheweg über das Urheberrecht, bin ich auf einen <a title="Stephan Benn Ueber Rechte Und Recht Bekommen" href="http://vimeo.com/27546249">Vortrag von Stephan Benn</a> hingewiesen wurden. Der Vortrag ist recht interessant, zumal er noch einmal konkret auf den Gesetzestext eingeht. Die Ausführungen zeigen aber gerade auch da, wo es um die Creative Commons Lizenzen geht, welche Fragen das aktuelle Deutsche Urheberrecht aufwirft. In einem weiteren Artikel werde ich noch darauf eingehen, jetzt aber möchte ich noch einmal auf einen Satz eingehen, den Benn abschließend in seiner Einleitung sagt.</p>
<blockquote><p>&#8220;<strong>Berühmt ist gut, aber reich ist auch nicht schlecht</strong>.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mir ist dieser Satz aufgefallen, weil er so gar nicht zu dem Bild passt, welches sich mir in den Urheberrechtsdebatten zeigt. Wir reden im Netz immer von neuen Modellen Gewinn zu erzielen. Vieles dabei setzt den Künstler/Urheber in den Mittelpunkt, wie auf einer Bühne. <strong>Derjenige, der sich selbst vermarktet, muss damit spielen, dass andere gern einen Scheinwerfer auf ihn richtigen.</strong> Unsere Kommunikation im Netz und gerade in den Social Networks spiegelt sich in erstere Linie über unsere persönlichen Gespräche ab. Auf Facebook spreche in meistens nicht mit Produkten, sondern mit anderen Menschen. Auch auf Facebook Fanseiten ist es wichtig, dass die schreibende Person dahinter sichtbar wird, will man eine nachhaltige Beziehung zum Kunden aufbauen.</p>
<p>Der zweite Punkt ist, dass eine der großen Bereicherungen sehr wohl das Entdecken der Nische ist, aber auch für diese muss ich erst einmal irgendwie sichtbar werden. Da nun leider der deutsch-sprachige (Netz-)Raum nicht vergleichbar groß dem englisch-sprachigem ist, stell ich mir &#8220;reich werden ohne auch nicht auch eine kleine Berühmtheit zu sein&#8221; im Netz wirklich schwierig vor.</p>
<p>Die Trennung von Berühmtheit und Urheberschaft kommt aber nicht aus dem Nichts oder etwas provokanter formuliert, haben sich viele Urheber in der Vergangenheit damit begnügt Tantiemen zu kassieren und sich im Gegenzug davon abhängig gemacht, dass andere den Erzähler für die breite Öffentlichkeit verkörpern.</p>
<p>Auf Twitter ist der Hashtag #tatort populär, manchmal hat man das Gefühl ganz Twitter-Deutschland schaut Tatort, aber wie viele Tator-Fans haben sich schon einmal wirklich Gedanken über die Autoren gemacht? Auf der Webseite der ARD werden die <a title="Kommissare Tatort" href="http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/kommissare/index.html">einzelnen Tatort-Kommissare</a> aufwändig vorgestellt, es werden sogar die Autogramm-Adressen der Darsteller veröffentlicht. Die Seite<a title="Fakten Tatort" href="http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/specials/zahlen-daten-fakten-100.html"> Zahlen, Daten und Fakten</a> nennt Sendetermin, Kommissare, &#8220;Tatort&#8221;-Vorspann, &#8220;Tatort&#8221; im ARD-Radio und den &#8220;Tatort&#8221; im Visier der Zuschauer. Beim Blick hinter die Kulissen gibt es auch mal ein Video zu den Spezialeffekten und tatsächlich findet man unter dem Menüpunkt Interaktiv auch noch eine lange Liste von Kneipen, die den Tatort ausstrahlen. Der Autor, ja der wird genannt, mehr aber auch nicht.</p>
<p>Für die Story ist das sicherlich OK und damit auch für die Vermarktung der Marke Tatort ausreichend. Die Frage darf aber gestellt werden: <strong>Wann produziert die ARD mal ein ausführliches Feature über die Tatort-Autoren?</strong> Dass das Urheberrecht offentlicher Diskussion bedarf, kann eigentlich keiner mehr übersehen. Ist man auf dem ersten Auge blind? Will man am Ende gar nicht hinhören? Irgendwas muss die <a title="Offener Brief von 51 Tatort-Autoren" href="http://www.drehbuchautoren.de/nachrichten/2012/03/offener-brief-von-51-tatort-autoren-0">51 Tatort-Autoren</a> doch dazu bewogen haben, sich in diesem Fall eben nicht mehr auf die starken Partner zu verlassen, die sich sonst immer stellvertretend ins Rampenlicht stellen.</p>
<p>Ich habe das Gefühl, Autoren und auch viele anderen Urheber haben sich in der Vergangenheit sehr gern an das Ende der arbeitsteiligen Verwertung ihrer Schaffenskraft gestellt. Weil es sich halt trotzdem noch lohnte. Dass sie selbst in ihrer Rolle als Erzähler in der öffentlichen Wahrnehmung von Markennamen ersetzt wurden, hat man billigend in Kauf genommen. Hauptsache nicht zu laut. In der aktuellen Aktion &#8220;<a title="Wir sind die Urheber" href="http://www.wir-sind-die-urheber.de/">Wir sind die Urheber! Gegen den Diebstahl geistigen Eigentums</a>&#8221; steht es drin.</p>
<blockquote><p>In einer arbeitsteiligen Gesellschaft geben Künstler die Vermarktung ihrer Werke in die Hände von Verlagen, Galerien, Produzenten oder Verwertungsgesellschaften, wenn diese ihre Interessen bestmöglich vertreten und verteidigen.</p></blockquote>
<p>Auf das &#8220;wenn&#8221; kommt es an! Nicht das Urheberrecht schafft den Lebensunterhalt, das Urheberrecht ist nur eine Regel, die sich wie jedes andere Gesetz zu legitimieren hat. Es sind Menschen, die dafür die Anerkennung und das Geld geben! Diese machen es möglich, dass ein Urheber seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Wenn der Urheber aber nicht sichtbar ist, ist es schwer möglich den Autoren direkt Anerkennung zukommen zu lassen oder über die Vertreterstrukturen bei der Bezahlung im Gedanken auch beim Urheber zu sein.</p>
 <p><a href="http://www.kultur2punkt0.de/?flattrss_redirect&amp;id=1875&amp;md5=a660549fabd0f94ea2c4cef757bfbef5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Barcamp Urheberrecht morgen in Leipzig</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Peschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich gebeten wurde bei dem Barcamp Urheberrecht, welches morgen in Leipzig stattfinden wird, moderierend durch das Programm zu führen, möchte ich natürlich auch noch einmal darauf hinweisen. Auf der Webseite zum Barcamp werden die Fakten folgendenmaßen zusammengefasst: Das Barcamp findet am Samstag, den 12.Mai 2012 zwischen 10:00 und 20:00 Uhr im Conne Island (Koburger Str. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich gebeten wurde bei dem Barcamp Urheberrecht, welches morgen in Leipzig stattfinden wird, moderierend durch das Programm zu führen, möchte ich natürlich auch noch einmal darauf hinweisen. Auf der <a title="Barcamp Urheberrecht" href="http://digitaledemokratie.blogsport.eu/urheberrecht">Webseite zum Barcamp</a> werden die Fakten folgendenmaßen zusammengefasst:</p>
<blockquote><p>Das Barcamp findet am<strong> Samstag, den 12.Mai 2012 zwischen 10:00 und 20:00 Uhr im Conne Island (Koburger Str. 3) in Leipzig statt. </strong>Für alle TeilnehmerInnen gibt es Getränke und Essen zum kleinen Preis. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Egal ob Du als Teilnehmer/in kommst und/oder selber einen Workshop machen möchtest – das Barcamp ist die optimale Veranstaltung um das Thema kennenzulernen oder bereits vorhandenes Wissen und Positionen zu vertiefen. Für alle Interessierten, die nicht am Barcamp direkt teilnehmen können, wird es während der Ideen- und Planungsphase und zu den Ergebnispräsentationen einen <strong>Livestream</strong> sowie eine Kommentierungs- und Mitwirkungsoption via <strong>twitter</strong> geben.</p></blockquote>
<p>Für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich, über eine kurze Info per Mail freuen sich die Veranstalter natürlich trotzdem. Interessant für Anreisende ist sicherlich, dass es auch die Möglichkeit gibt, sich die Fahrtkosten erstatten zu lassen. Den Kontakt für Fragen und Anmeldungen findet man auf der <a title="Barcamp Urheberrecht" href="http://digitaledemokratie.blogsport.eu/urheberrecht">Webseite</a>.</p>
<p>Die Veranstaltung ist ganz im Sinne eines richtigen Barcamps ausgestaltet. Zwar werde ich zu Beginn mit einem Impulsvortrag über die Idee des Barcamps einleiten, je nachdem wie viel Erfahrung bei allen Anwesenden bereits vorhanden ist, kann ich das aber auch entsprechend kurz gestalten. Zusätzlich wird eingang kurz gehaltene, thematische Impulse u.a. von <a title="Jörg Braun auf Twitter" href="https://twitter.com/#!/bjoerngrau">Jörg Braun</a> (Mitglied der Enquete Kommission Internet und digitale Gesellschaft im deutschen Bundestag), von einem Vertreter der Visionbakery, von Prof. Hans-Getr Graebe (<a href="http://bis.informatik.uni-leipzig.de/" target="‘_blank’">Lehrstuhl für betriebliche Informationssysteme</a> der Universität Leipzig) und von Julia Bonk (MdL Die Linke) geben. Danach aber starten wir mit der für Barcamps üblichen Kurzvorstellung aller Anwesenden über drei Schlagwörter zur Person und den Sessionvorschlägen (Ideenfindung und Marktplatzphase).</p>
<p>Ein Wiki mit Sessionvorschlägen gibt es leider nicht, nach Angaben des Veranstalters gibt es aber schon drei thematische Stränge, die auf sich alle Fälle in den Sessions (auf der Webseite werden diese AG-Arbeit genannt) wiederfinden werden. Das ist zum einen das Thema Reality-Check des bestehenden Urheberrechts, das sind Fragen um ACTA und das Eigentum und das ist die Frage, welche Handlungsspielräume die Politik hat. Prof. Hans-Getr Graebe hat ausserdem bereits einen <a title="Workshop &quot;Zum Wert des Wissens&quot;" href="http://www.leipzig-netz.de/index.php5/HGG.2012-05-12">Workshop &#8220;Zum Wert des Wissens&#8221;</a> angekündigt.</p>
<p>Ich freue mich auf alle Fälle sehr auf einen spannenden und hoffentlich auch entspannten Tag zum Thema Urheberrecht. :)</p>
 <p><a href="http://www.kultur2punkt0.de/?flattrss_redirect&amp;id=2058&amp;md5=de3d3d8850d6db20d0007bb7ee6d7582" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bericht vom Ideen-Pitch der co:funding 2012</title>
		<link>http://www.kultur2punkt0.de/2012/bericht-vom-ideen-pitch-der-cofunding-2012--2011</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Peschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdinvestment]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor knapp einer Woche fand im Rahmen der re:publica in Berlin die co:funding als Subkonfernz statt. Die co:funding ist ein Treffpunkt zum Ideen- und Erfahrungsaustausch für alle, die sich gerne mit neuen Finanzierungsmodellen, Innovationen sowie kreativen Projekten und Startups beschäftigen. Natürlich wäre ich auch sehr gern vor Ort gewesen, aber genau das war nicht möglich und so fragte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kultur2punkt0.de/2012/bericht-vom-ideen-pitch-der-cofunding-2012--2011/cofunding-idee" rel="attachment wp-att-2023"><img class="alignleft size-full wp-image-2023" title="cofunding-idee" src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2012/05/cofunding-idee.png" alt="co:funding Ideen-Pitch" width="213" height="212" /></a>Vor knapp einer Woche fand im Rahmen der <a title="re:publica" href="http://www.cofunding.de/Konferenz-2012/Info.html">re:publica</a> in Berlin die <a title="co:funding info" href="http://www.cofunding.de/Konferenz-2012/Info.html">co:funding als Subkonfernz</a> statt.</p>
<blockquote><p>Die co:funding ist ein Treffpunkt zum Ideen- und Erfahrungsaustausch für alle, die sich gerne mit neuen Finanzierungsmodellen, Innovationen sowie kreativen Projekten und Startups beschäftigen.</p></blockquote>
<p>Natürlich wäre ich auch sehr gern vor Ort gewesen, aber genau das war nicht möglich und so <a title="Steffen fragt auf Twitter" href="http://twitter.com/#!/Steffenster/status/198375689932652544">fragte ich via Twitter</a> wer konkret vom <a title="ideen-pitch der co:funding" href="http://www.cofunding.de/Konferenz-2012/Programm/cofunding-stage.html">Ideen-Pitch der co:funding</a> twittern würde. <a title="Mirko auf Twitter" href="https://twitter.com/#!/mirkogleibe">Mirko Gleibe</a>, ebenfalls aus Dresden, <a title="Mirko Gleibe sein Tweet" href="https://twitter.com/#!/mirkogleibe/status/198376922353381378">sagte spontan zu</a> und es folgten eine ganze Reihe von <a title="alle Tweet, gesammelt über storify" href="http://storify.com/steffenster/ideen-pitch-der-co-funding-2012-05-04">Tweets</a> direkt aus der Veranstaltung heraus. Dabei hat er es aber nicht belassen. Hier kommt jetzt also die Vorstellung der vier Projekte im co:funding Ideen-Pitch, niedergeschrieben von Mirko Gleibe.</p>
<p>&#8211;</p>
<h3>Vorstellung der 4 Projekte auf dem Ideen-Pitch</h3>
<p><strong>Projekt 1: <a title="Capital C Website" href="http://capitalc-movie.com">Capital C</a> &#8211; how the crowd liberates itsself</strong></p>
<p>Pitcher: Timon Birkhofer (Produzent)</p>
<p>Capital C ist eine Dokumentation über crowdfunding welche sich selbst durch crowdfunding finanzieren möchte. Es werden die Erfahrungen der erfolgreichen crowdfundingprojekte Wikipedia (Jimmy Wales), Wastland2 (Brian Fargo), <a href="http://whitehouse.gov/" target="_blank">whitehouse.gov</a> (Scott Thomas), Ironsky (Timo Vuorensola) und vielen mehr in Interviews näher gebracht.</p>
<div class="video"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/XTBgZDLmnS0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></div>
<p>Anschließend wurde der Weg zum Crowdfunding des Projektes näher gebracht. Ein intensiver Austausch mit Personen die bereits ein Crowdfunding gemacht haben, sollte Grundlage einer jeden Finanzierung sein, um Fehler zu vermeiden. Beispiel in diesem Fall war, dass nach der Veröffentlichung der Projektes auf <a href="http://kickstarter.com/" target="_blank">kickstarter.com</a> zwar große Blogs wie <a href="http://thenextweb.com/" target="_blank">thenextweb.com</a> aufmerksam wurden und auch entsprechend hohe Klickraten zu verbuchen waren, aber Aufgrund des fehlenden Trailers und der fehlenden Interviewteilnehmer keine Funder teilnahmen. Es ist also ratsam das Projekt sehr gewissenhaft vorzubereiten und entsprechend zu präsentieren bevor man es veröffentlicht. Weiterhin ist eine hohe Transparenz im Laufe der Projektabwicklung unumgänglich.</p>
<p>Allgemein wurde im Rahmen des Projektes festgestellt, dass es immer mehr &#8220;New Records&#8221; und &#8220;New Heros&#8221; gibt. Was so viel bedeutet wie, dass die Rekorde der Fundingsummen höher und des Erreichens der Fundingschwellen immer schneller werden, sowie dass immer mehr Branchen das Mittel des cowdfunding nutzen um ihre Projekte zu starten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Projekt 2: <a title="Dresden Durchstarter Webseite" href="dresden-durchstarter.de?PHPSESSID=kr6bke11thqhgdki58b64evi41">Dresden Durchstarter</a></strong></p>
<p>Pitcher: Marco Blüthgen (Projektleiter für Werbung und Neue Medien bei der Dresden Marketing GmbH)</p>
<p>Dresden Durchstarter startete genau an diesem Tag. Es soll ein Portal zur Stärkung des &#8220;Dresdner Erfindergeistes&#8221; werden. Direkt nach dem Start wird der Fokus auf Kultur gelegt werden. Die technischen Rahmenbedingungen werden in Zusammenarbeit mit startnext.de realisiert. Es soll als Plattform zur Präsentation und des Dialoges zu Dresdner Innovationen dienen. Nach erfolgreichem Einstieg in das Themas Kultur sollen auch wirtschaftliche und wissenschaftliche Projekte einbezogen werden. Dresden Durchstarter versteht sich dabei als &#8220;Dienstleister&#8221; um die Projekte in den verschiedenen medialen Kanälen zu verbreiten. Anders als herkömmliche Plattformen wird dabei neben Social Media und Internet auch auf klassische Medien wie Flyer oder Gutscheinkarten gesetzt, um ein größeres Zielpublikum zu erreichen. Klassische Networkingveranstaltungen gehören ebenso dazu, um auch klassischen Investoren und Unternehmern interessante Projekte vorzustellen und näher zu bringen. Es ist möglich Bewerbung für die Phase 1 zum Thema Kunst und Kultur ab sofort unter <a href="http://dresden-durchstarter.de/" target="_blank">dresden-durchstarter.de</a> einzureichen. Es werden dabei allerdings nur regionale Projekte unterstützt.</p>
<p>Dresden Durchstarter hier im Blog:<br />
<a title="Dresden Durchstarter – Dresden bekommt eine eigene Crowdfunding-Plattform" href="http://www.kultur2punkt0.de/2012/dresden-druchstarter-dresden-bekommt-eine-eigene-crowdfunding-plattform--1878" rel="bookmark">Dresden Durchstarter – Dresden bekommt eine eigene Crowdfunding-Plattform</a><br />
<a title="Dresden Durchstarter beginnt mit der Bewerbungsphase – Durchstart im Juni" href="http://www.kultur2punkt0.de/2012/dresden-durchstarter-wird-mit-einer-bewerbungsphase-beginnen--1918" rel="bookmark">Dresden Durchstarter beginnt mit der Bewerbungsphase – Durchstart im Juni</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Projekt 3: <a title="Neuronation Website" href="http://neuronation.de">Neuronation</a></strong></p>
<p>Pitcher: Ilya Shabanov Geschäftsführer NeuroNation</p>
<p>Bei diesem Projekt handelt es sich um ein <a title="Neuronation auf seedmatch" href="https://www.seedmatch.de/startups/neuronationde">bereits auf seedmatch.de gefundetes Projekt</a>. Neuronation ist eine Plattform für Gehirntraining mit 45 Übungen für ein tägliches individuelles Training. Die Personalisierung der Übungen wird durch eine permanente Auswertung der Leistungen realisiert. Dabei wird das individuelle Niveau des Nutzers stets beachtet damit keine Über- oder Unterforderung des Mitglieds entsteht.</p>
<p>Der Grund den Weg des Crowdfundings zu wählen war, dass die Menschen dem Konzept unvoreingenommen gegenüber gestellt wurden, um sich ihre eigene Meinung über Erlog oder Misserfolg zu bilden. Weiterhin gab es zu dieser Thematik noch keinen echten proof of concept, was eine klassische Finanzierung unmöglich machte. Der geringe Bekanntheitsgrad war ebenso ein Problem. Mittels der Vorstellung des Projektes konnte eine gewisser Bekanntheitsgrad erzielt werden ohne dass Unmengen Geld in Marketing investiert werden musste. Faktoren für ein erfolgreiches Funding sind in den Augen der Gründer der benötigte Kapitalbedarf, die Idee, die eigenen Kontakte und die bereits erreichte Publicity. Weiterhin wurde erwähnt, dass durch die persönliche Bindung der &#8220;Kleininvestoren&#8221; größere Investoren nachgezogen sind. Es wurde ein &#8220;trust&#8221; in das Konzept erzeugt, der die Einstiegeschwelle für weitere Investoren merklich herabsetzte. Für ein Laufendes Projekt empfehlen die Gründer zwingend den Aufbau von Emotionen der Investoren zu dem Projekt. Transparenz ist hier wieder der ausschlaggebende Punkt.</p>
<p>Im Nachgang ist zu erwähnen, dass es sich durch das Konzept von seedmatch.de um Crowdinvestment handelt, da der &#8220;Investor&#8221; direkt an dem Unternehmen beteiligt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Projekt 4: <a title="Website zum Filmprojekt" href="http://www.futurfilm.de/iadl/iadl.html">Im Augenblick der Liebe</a></strong></p>
<p>Pitcher: Johannes Thielmann Geschäftsführer Futur Film</p>
<p><a title="Filmprojekt auf startnext.de" href="http://www.startnext.de/im-augenblick-der-liebe">Zitat starnext</a>:</p>
<p>&#8220;Filminhalt: Zwei Menschen getrieben von der Sehnsucht nach der großen Liebe: Der karriereorientierte Musikagent Tom (Bruno Eyron) und die alleinerziehende Krankenschwester Maria (Bettina Zimmermann) sind füreinander bestimmt, aber ihre Glücksuche in der Großstadt hält sie wie in Paralleluniversen fest verankert in ihrem gegensätzlichen Alltag. Nur ein zufälliger Augenblick der Liebe könnte schließlich ihre Leben zusammenführen.&#8221;</p>
<div class="video"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/41459014" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></div>
<p>Nach dem Trailer wurde wiederum auf die Gründe des Weges über Crowdfunding eingegangen. Durch das relativ junge Team und die noch unbekannten Produzenten war eine klassische Finanzierung des Projektes nicht möglich. Klassische Finanzierung bedeutet in diesem Fall, dass ein Fernsehsender die Produktionskosten getragen hätte. Eine 100% Finanzierung ist dieses Projekt allerdings nicht, da schon Privatinvestoren zur Verfügung standen. Das Feedback und die Unterstützung der Crowd wird als einer der Hauptgründe genannt, weshalb man sich für diesen Weg entschieden hat. So hoffen die Produzenten durch Meinungsbildung und entsprechende Zielgruppenprüfung einen Indikator für die Konzeptprüfung zu erhalten, um den Erfolg des Filmes zu gewährleisten. Da das Projekt noch am Anfang steht konnte zu den bisherigen Erfahrungen noch keine Aussage getroffen werden.</p>
<p>–<br />
Vielen Dank für die Berichterstattung!</p>
<div class="authorarea"><img class="alignleft" title="mirko_gleibe" src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2012/05/mirko_gleibe-140x140.jpg" alt="Mirko Gleibe" width="140" height="140" /></p>
<div class="authorinfo">
<h3>Co-Autor: Mirko Gleibe</h3>
<p><a title="Mirko Gleibe auf Facebook" href="https://www.facebook.com/mirko.gleibe">Mirko Gleibe</a> beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung von individuellen Webprojekten und der Umsetzungen von Webseiten.</p>
</div>
</div>
 <p><a href="http://www.kultur2punkt0.de/?flattrss_redirect&amp;id=2011&amp;md5=2d488863cfdc0e1cd045c41964a96c09" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Frische Tickets für das MobileCamp Dresden</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 11:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Peschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 16. und 17. Juni wird in Dresden erneut das MobileCamp stattfinden. Nachdem am 02. Mai die ersten 150 Tickets für jeweils den Samstag und Sonntag ruck zuck weg waren, gibt es jetzt noch einmal 75 weitere. Die Anmeldung erfolgt über die Mixxt-Community-Plattform, d.h. wer sich anmelden möchte, braucht auch einen Mixxt-Account. Das MobileCamp Dresden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1976" title="mobilecamp_dresden" src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/blogs.dir/22/files/2012/05/mobilecamp_dresden.png" alt="MobileCamp Dresden" width="435" height="135" />Am 16. und 17. Juni wird in Dresden erneut das MobileCamp stattfinden. Nachdem am 02. Mai die ersten 150 Tickets für jeweils den Samstag und Sonntag ruck zuck weg waren, gibt es jetzt <a title="Tickets vom MobileCamp Dresden" href="http://barcampdresden.mixxt.de/networks/events/index">noch einmal 75 weitere</a>. Die Anmeldung erfolgt über die <a title="MobileCamp Dresden auf Mixxt" href="http://barcampdresden.mixxt.de/">Mixxt-Community-Plattform</a>, d.h. wer sich anmelden möchte, braucht auch einen Mixxt-Account.</p>
<p>Das MobileCamp Dresden ist ein Barcamp zum Themenschwerpunkt Mobile Computing und findet bereits zum vierten Mal statt. In diesem Jahr ist der Veranstaltungsort die <a title="HTW Dresden" href="http://www.htw-dresden.de/">HTW Dresden</a>, man fällt also direkt aus dem Hauptbahnhof von Dresden heraus, hinein ins Barcamp-Vergnügen.</p>
 <p><a href="http://www.kultur2punkt0.de/?flattrss_redirect&amp;id=1975&amp;md5=8fc1ee1819e156aa2dca317ea03840aa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kultur2punkt0.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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