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	<title>Kultur Kreative</title>
	
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		<title>WELCOME 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 17:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;2011&#8230; ein Jahr, das von vielem das Ende, aber auch ein Jahr, das von vielem der Anfang war&#8221; (Heute Journal 29.12.2011) WIR WÜNSCHEN EUCH ALLEN &#038; DER GANZEN WELT EIN GLÜCKLICHES, GESUNDES, FRIEDLICHES, NACHHALTIGES JAHR 2012! MÖGEN DIE GUTEN ANFÄNGE VON 2011 IM NEUEN JAHR FRÜCHTE TRAGEN ☮]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop --><p>&#8220;2011&#8230; ein Jahr, das von vielem das Ende, aber auch ein Jahr, das von vielem der Anfang war&#8221; (Heute Journal 29.12.2011)</p>
<p>WIR WÜNSCHEN EUCH ALLEN &#038; DER GANZEN WELT EIN GLÜCKLICHES, GESUNDES, FRIEDLICHES, NACHHALTIGES JAHR 2012! MÖGEN DIE GUTEN ANFÄNGE VON 2011 IM NEUEN JAHR FRÜCHTE TRAGEN ☮</p>
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		<title>Man möchte spucken …</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 13:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<description><![CDATA[5 Wochen ist es nun schon her, als in Japan das Meer bebte, was unter anderem eine Zerst&#246;rung der Reaktorbl&#246;cke des Kernkraftwerks Fukushima bewirkt hat. Welche radioaktiven Stoffe in was f&#252;r Mengen frei gesetzt wurden, wird noch festzustellen sein. Doch ist nicht wirklich damit zu rechnen, hier&#252;ber jemals verl&#228;ssliche Angaben zu erhalten; klagte doch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop --><p><img alt="" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1034" height="120" src="http://kultur-kreative.de/wp-content/uploads/2011/04/Spucken-120x120.jpg" title="Spucken" width="120" />5 Wochen ist es nun schon her, als in Japan das Meer bebte, was unter anderem eine Zerst&ouml;rung der Reaktorbl&ouml;cke des Kernkraftwerks Fukushima bewirkt hat. Welche radioaktiven Stoffe in was f&uuml;r Mengen frei gesetzt wurden, wird noch festzustellen sein. Doch ist nicht wirklich damit zu rechnen, hier&uuml;ber jemals verl&auml;ssliche Angaben zu erhalten; klagte doch der Chef der Betreiberfirma Tepco bereits einige Tage nach dem Supergau &uuml;ber Schwindelanf&auml;lle. Dieses Schwindeln hat in einem Tempo &auml;hnlich dem vorangegangenen Tsunami auch hierzulande allerlei hochgestellte Pers&ouml;nlichkeiten mitgerissen. Selbst AKW-Hardliner wie der bayrische Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer wollen sich nun mit einer schnellen Abkehr von der Atomenergie Machterhalt erschwindeln.</p>
<p>
	Dabei handelt es sich um denselben Horst, der kein Jahr zuvor zusammen mit dem s&uuml;ddeutschen Demonstrantenschreck Stefan Mappus, und dem brutalst m&ouml;glichen Aufkl&auml;rer aus Hessen, Roland Koch, sich vehement f&uuml;r die f&uuml;r 30 Milliarden Euro erkaufte unbegrenzte Laufzeitverl&auml;ngerung eingesetzt und schlie&szlig;lich durchgesetzt hat. Roland Koch hat seinen lang vorbereiteten politischen Ausstieg endlich wahr gemacht und ist heute Vorstandsvorsitzender von Bilfinger Berger&nbsp; (das ist das Unternehmen, welches die Bauarbeiten unter dem in K&ouml;ln eingest&uuml;rzten Staatsarchiv leitete und das von Landesvater Koch kurz vor seinem politischen Aus noch einen satten 80 Millionen Euro Auftrag zugeschanzt bekam). Weiterhin verschwunden von der politischen Haupttrib&uuml;hne ist Stefan Mappus, der kurz vor seiner f&auml;lligen Abwahl noch den Kauf der Aktienmehrheit an der EnBW sicherte, Baden-W&uuml;rttembergs AKW-Betreiberfirma (wohlgemerkt ohne Beteiligung des Parlaments und f&uuml;r rund ein Drittel zu viel).</p>
<p>Nur der Horst, der darf noch &ndash; Apropos, wann wird eigentlich in Bayern gew&auml;hlt?</p>
<p>&bdquo;Die deutschen Atomkraftwerke sollten solange laufen, wie sie sicher sind.&quot;,&nbsp; so t&ouml;nte es im Juni 2010 aus Bayern. Das ist kein Wunder, denn die Bande sind fest zwischen Landesv&auml;tern, AKW-Betreibern und den offiziellen Pr&uuml;fgesellschaften, dem T&Uuml;V S&uuml;dwest oder T&Uuml;V Nord. Zudem sind unter den Aktion&auml;ren eben dieser f&uuml;r Sicherheitskontrollen in AKWs zust&auml;ndigen T&Uuml;V Aktiengesellschaften EnBW, Vattenfall, RWE&nbsp; und e.on sehr gut vertreten. So k&ouml;nnte das Vertrauen in &bdquo;Brief und Siegel&ldquo; f&uuml;r kontrollierte Sicherheit in deutschen AKWs gar nicht gr&ouml;&szlig;er sein.</p>
<p>	Nun will der Horst, dass wir energiepolitisch &bdquo;noch ein St&uuml;ck enger mit Russland zusammenr&uuml;cken &#8230;&ldquo; und russischen Oligarchen und Kartellen gro&szlig;e Mengen an Fl&uuml;ssiggas abnehmen. So r&uuml;ckt man &#8211; wenn eben gar nichts mehr geht &#8211; ein bisschen enger zusammen. Wahlweise schnallte man den G&uuml;rtel enger. Da jedoch selbst der d&uuml;mmste Unionsw&auml;hler darauf kommen muss, dass bei radioaktiver Strahlung kein Sparen hilft, r&uuml;ckt man eben. Ein bisschen auf die Positionen der Mitte, ein bisschen nach links &ndash; gerade so, wie es am besten aussieht.<br />
	&nbsp;<br />
	Angesichts des praktizierten Opportunismus, der exemplarisch f&uuml;r viele Politiker &#8211; so auch die Kanzlerin &#8211; steht, m&ouml;chte man spucken. Kitzelte einst das Credo der Atomlobby und ihrer politischen Handlanger mit Gassenhauern wie &bdquo;Atomenergie ist umweltfreundlich&ldquo; oder &bdquo;Atomenergie ist sicher&ldquo; schon am Z&auml;pfchen, so l&ouml;sen deren scheinheiligen und ausschlie&szlig;lich machtpolitisch motivierten Aussagen &uuml;ber einen schnellen Ausstieg einen dauerhaften W&uuml;rgereflex aus. Und man stellt sich unweigerlich die Frage, was f&uuml;r ein Mensch solche R&uuml;ckratlosigkeit glaubhaft vor einer &Ouml;ffentlichkeit rechtfertigen kann, welche immerhin f&uuml;r Lohn und Brot (und noch vieles mehr) ihrer gew&auml;hlten Vertreter aufkommen muss. Dabei f&auml;llt eine selbstkritische Auseinandersetzung in eine ganz andere Kategorie, denn sich selbst beschei&szlig;t man eben immer noch am besten. Nur gut, dass Papst Benedikt bereits vor vier Jahren die Vorh&ouml;lle abgeschafft hat. Man m&ouml;chte schlie&szlig;lich wissen, wo man hinspucken soll.</p>
<div class="shr-publisher-1025"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom --><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/KulturKreative/~4/90iGUo05lrA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Die Folgen des GAU in Japan:</title>
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		<comments>http://kultur-kreative.de/2011/03/die-folgen-des-gau-in-japan/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 15:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#34;Shikata ga nai&#34; &#8211; nichts zu machen ? &#160; Doch, zum Beispiel selbst aus der Atomenergie aussteigen ! Seit nunmehr 13 Tagen blicken wir schockiert, be&#228;ngstigt und gebannt auf das Ungl&#252;cksgeschehen in Japan, gedenken der Opfer von Erdbeben und Tsunami und hoffen inst&#228;ndig, dass der atomare Super-GAU in Fukushima nicht nur den Japanern, sondern uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop --><h3>&quot;Shikata ga nai&quot; &#8211; nichts zu machen ?</h3>
<h4>&nbsp;</h4>
<h4>Doch, zum Beispiel selbst aus der Atomenergie aussteigen !</h4>
<p><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-1011" height="97" src="http://kultur-kreative.de/wp-content/uploads/2011/03/ausstieg_schild.png" title="Ausstieg Atomkraft - Shikata ga nai" width="150" />Seit nunmehr 13 Tagen blicken wir schockiert, be&auml;ngstigt und gebannt auf das Ungl&uuml;cksgeschehen in Japan, gedenken der Opfer von Erdbeben und Tsunami und hoffen inst&auml;ndig, dass der atomare Super-GAU in Fukushima nicht nur den Japanern, sondern uns allen erspart bleibt.</p>
<p>	Wir verfolgen die Berichterstattung auf allen Kan&auml;len und dr&uuml;cken den vor Ort verzweifelt gegen die drohende Katastrophe vom Ausma&szlig; Tschernobyls ank&auml;mpfenden Hilfskr&auml;ften, Mitarbeitern und Feuerwehrleuten die Daumen, dass es Ihnen gelingen m&ouml;ge, Stromversorgung und K&uuml;hlsysteme wieder zum Laufen und das Geschehen unter Kontrolle zu bringen.</p>
<p>	In Anbetracht der g&auml;nzlich unbefriedigenden Informationspolitik der Verantwortlichen in Japan und der sich abwechselnden, zaghaft-optimistischen und dann wieder bedrohlich-skeptischen Meldungen aus den Ungl&uuml;cksreaktoren f&auml;llt es allerdings zunehmend schwer, zu glauben, der GAU k&ouml;nne noch einen halbwegs glimpflichen Ausgang nehmen.</p>
<p>	W&auml;hrend das atomare Unheil in Form des erneut Realit&auml;t gewordenen sog. &bdquo;Restrisikos&ldquo; seinen Lauf nimmt, hat sich die Bev&ouml;lkerung Japans offensichtlich in Ihr Schicksal ergeben (&quot;<a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,752401,00.html " target="_blank" title="Stadt im Bann von Angst und Apathie -  Spiegel Online Panorama">Shikata ga nai&quot; &#8211; &quot;nichts zu machen&quot;</a>).</p>
<p>	Ob dies nun der vielzitierten japanischen Mentalit&auml;t oder dem unmittelbaren Eindruck des Geschehens vor Ort geschuldet sein mag, kann und soll hier nicht beurteilt werden.</p>
<p>	Was wir beurteilen k&ouml;nnen, ist bspw. der Umgang der deutschen und europ&auml;ischen Politik mit dem wieder hochbrisanten Thema, welcher im Falle Deutschlands leider insbesondere auch unter wahltaktischen Gesichtspunkten betrachtet werden muss, wie wir<a href="http://kultur-kreative.de/2011/03/der-gau-in-fukushima-politischer-nutzen-aus-der-katastrophe/" target="_blank" title="Der GAU in Fukushima: Politischer Nutzen aus der Katastrophe ? - Kultur-Kreative"> an anderer Stelle</a> bereits zum Ausdruck gebracht hatten.</p>
<p>	Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen wir unseren Wunsch und Willen nach einem Ausstieg aus der Atomenergienutzung in Form von Demonstrationen, Kundgebungen, Petitionen, Mahnwachen etc. kundtun, um die Politik zu einem tats&auml;chlichen Umdenken zu bewegen.</p>
<p>	Wir k&ouml;nnen uns heute, anders als noch in den fr&uuml;hen 80er-Jahren, au&szlig;erdem der M&ouml;glichkeiten der sozialen Medien bedienen, um dem Protest Geh&ouml;r zu verschaffen; insoweit sei uns der Hinweis bspw. auf unsere Facebook-Page &bdquo;<a href="http://www.facebook.com/GegenAtomkraft" target="_blank" title="Gegen Atomkraft - Facebook">Gegen Atomkraft</a>&ldquo; erlaubt, welche seit dem Fr&uuml;hjahr 2010 auf inzwischen &uuml;ber 80.000 Mitglieder angewachsen und damit die gr&ouml;&szlig;te im deutschsprachigen Raum ist.</p>
<p>	Wir k&ouml;nnen im weiteren versuchen, mittels Stimmzettel bei den n&auml;chst anstehenden Wahlen auf die Politik einzuwirken, in der Hoffnung, gegebenenfalls wechselnde Regierungen werden die erforderliche Durchsetzungskraft aufbringen, den Ausstieg zu bewerkstelligen.</p>
<p>	Letzteres kann schlie&szlig;lich (fast) jeder einzelne auch selbst tun, indem er sich Gedanken &uuml;ber seinen eigenen Stromanbieter macht und diesen, sofern noch nicht geschehen, wechselt.</p>
<p>	Es gibt derzeit vier Stromanbieter, welche tats&auml;chlich und ausschlie&szlig;lich &Ouml;kostrom ohne jeden Atomstromanteil anbieten und im &uuml;brigen auch nicht mit anderweitigen Kontingenten handeln:</p>
<p>	Die Stiftung Warentest stellte hierzu bereits vor der Katastrophe in Japan fest:<br />
	&quot;Wer mit der Wahl eines Stromtarifs ein Zeichen f&uuml;r Klimaschutz und Energiewende setzen will, sollte einen Anbieter w&auml;hlen, der ausschlie&szlig;lich umweltschonend erzeugten Strom verkauft. Im Test sind das EWS Sch&ouml;nau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom.&quot;<br />
	Zum Thema Stromwechsel empfehlen wir bspw. &bdquo;<a href="http://www.atomausstieg-selber-machen.de/" target="_blank" title="atomausstieg-selber-machen.de/">atomausstieg-selber-machen.de</a>&ldquo;, welche vom <a href="http://www.dnr.de/" target="_blank" title="Deutscher Naturschutzring e.V. - Home">Deutschen Naturschutzring e.V.</a> betrieben wird.</p>
<p>	Eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die empfehlenswerten Anbieter und deren Tarife nebst Antragsformularen zum Stromwechsel finden Sie hier:</p>
<p>	&nbsp;Ab 1. Januar 2011 gelten folgende Preise. Die Preise enthalten alle Steuern und Abgaben, es kommen keine weiteren Kosten auf Sie zu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table align="left" border="1" cellpadding="3" style="height: 103px; width: 486px;">
<thead>
<tr>
<th scope="col">Anbieter</th>
<th scope="col">Grundpreis pro Monat</th>
<th scope="col">Verbrauchspreis pro kWh</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.ews-schoenau.de/" target="_blank" title="EWS Schönau - Home">EWS Sch&ouml;nau<br />
				</a></td>
<td>6,90 &euro;</td>
<td>23,90 ct/kWh</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://greenpeace-energy.de/index.html" title="Greenpeace Energy - Home">Greenpeace Energy<br />
				</a></td>
<td>8,90 &euro;</td>
<td>24,80 ct/kWh</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.lichtblick.de/" target="_blank" title="Lichtblick - Home">Lichtblick<br />
				</a></td>
<td>8,95 &euro;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</td>
<td>23,64 ct/kWh</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.naturstrom.de/" target="_blank" title="Naturstrom - Home">Naturstrom</a> (Preis<br />
				f&uuml;r Neukunden)</td>
<td>7,95 &euro;</td>
<td>21,25 ct/kWh</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>EWS Sch&ouml;nau, Greenpeace Energy und Naturstrom bieten eine Preisgarantie bis 31.12.2011, jeweils vorbehaltlich Erh&ouml;hungen von Steuern und gesetzlichen Abgaben. Alle Angaben ohne Gew&auml;hr.</p>
<p><strong>Teuer ?&nbsp; Finden wir nicht !</strong><strong></p>
<p>	</strong>&Ouml;kostrom gilt vielen noch als teuer; es obliegt jedem selbst, durch Preis- und Tarifvergleich&nbsp; zu &uuml;berpr&uuml;fen,&nbsp; ob das &uuml;berhaupt zutrifft.<br />
	Gleichfalls m&ouml;ge jeder selbst bedenken, ob nicht Wind-, Wasser- und Sonnenenergie langfristig stabile Preise sichern, da solche erneuerbaren Energie zumindest ohne Brennstoff auskommen und zudem hohe Folgekosten von Atomm&uuml;ll und Klimawandel vermeiden k&ouml;nnen &ndash; vom angeblich so geringen &bdquo;Restrisiko&ldquo; ganz zu schweigen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der GAU in Fukushima: Politischer Nutzen aus der Katastrophe?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 14:29:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann &#8230;(Francis Picabia, 1922) Und das ist auch gut so, m&#246;chte man meinen, wenn man sich die erstaunliche Kehrtwende der deutschen Politik in Sachen Atomenergie, insbesondere auf Seiten der Kanzlerin und ihrer Regierung in den Tagen seit der Naturkatastrophe in Japan und dem unausweichlich scheinenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop --><p><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-988" height="150" src="http://kultur-kreative.de/wp-content/uploads/2011/03/merkel_150.jpg" title="Atomdebatte im Bundestag" width="150" />Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann &hellip;(Francis Picabia, 1922)</p>
<p>	Und das ist auch gut so, m&ouml;chte man meinen, wenn man sich die erstaunliche Kehrtwende der deutschen Politik in Sachen Atomenergie, insbesondere auf Seiten der Kanzlerin und ihrer Regierung in den Tagen seit der Naturkatastrophe in Japan und dem unausweichlich scheinenden Super-GAU in Fukushima betrachtet.</p>
<p>
	Pl&ouml;tzlich scheint nichts mehr so zu sein, wie es vorher einmal war, alles ist m&ouml;glich, auch der von Kanzlerin Angela Merkel im Handstreich verordnete zeitweise Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Atomausstieg (bitte selbst mitz&auml;hlen und nachrechnen) in Form des von ihr verk&uuml;ndeten dreimonatigen &bdquo;Moratoriums&ldquo;.</p>
<p>	Dabei kann sich der verbl&uuml;ffte, gleichwohl aufmerksame Betrachter des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Reaktion nicht zuletzt der Bef&uuml;rchtung eines drohenden Machtverlust angesichts der unmittelbar bevorstehenden Landtagswahlen geschuldet sein d&uuml;rfte.</p>
<p>	Was wir beobachten konnten, war Vorw&auml;rtsverteidigung vom Feinsten, zumindest im Versuch &hellip;</p>
<p>	Wir hatten uns bereits gefragt, was denn nach Ablauf des dreimonatigen &bdquo;Aufschiebens&ldquo; wohl geschieht, zumal die Kanzlerin selbst ge&auml;u&szlig;ert hat, die Lage werde dann eine ganz andere sein. &nbsp;</p>
<p>	Wir haben uns ebenfalls gefragt, ob die verk&uuml;ndete zeitweilige Aussetzung der beschlossenen Laufzeitverl&auml;ngerung &uuml;berhaupt &bdquo;par ordre de mufti&ldquo; verk&uuml;ndet werden kann, woran angesichts der bestehenden Gesetzeslage erhebliche rechtliche Zweifel angebracht sind.</p>
<p>	Mit diesen Bedenken konfrontiert, vollzieht die Kanzlerin die f&uuml;r uns denkw&uuml;rdigste Volte &uuml;berhaupt:</p>
<p>	Zur Rechtfertigung fand sie die Vorschrift des &sect; 19 Abs. 3 AtomG, welcher einen Zustand (der AKW&rsquo;s) voraussetzt, der dem Gesetz widerspricht oder der Gefahren f&uuml;r Leib oder Leben bef&uuml;rchten l&auml;sst, was in einem f&ouml;rmlichen (Stillegungs-) Verfahren selbstverst&auml;ndlich hinreichend begr&uuml;ndet werden m&uuml;sste.</p>
<p>	Wir lernen:</p>
<p>	Bis zum letzte Wochenende war in keinem der in der BRD betriebenen Atomkraftwerke eine solche Gesetzwidrigkeit oder gar Gesundheitsgef&auml;hrdung zu bef&uuml;rchten, was uns immer wieder best&auml;tigt wurde und weswegen die Laufzeiten auch gro&szlig;z&uuml;gig ausgeweitet werden konnten und durften. &nbsp;<br />
	&nbsp; <br />
	Schlie&szlig;lich h&auml;tten wir die sichersten AKW mit den h&ouml;chsten Sicherheitsstandards.</p>
<p>	Was sich hieran durch die von einem Erdbeben der St&auml;rk 9 in Japan verursachte Reaktorkatastrophe ver&auml;ndert haben soll, erschlie&szlig;t sich jedenfalls nicht ohne weiteres.</p>
<p>	Konsequenter Weise m&uuml;sste als eine denkbare Begr&uuml;ndung die Bef&uuml;rchtung eines &auml;hnlichen Bebens in Deutschland, sei es in Neckarwestheim oder an einem sonstigen Standort, zugrunde gelegt werden, sofern dies nicht bereits bislang ber&uuml;cksichtigt worden sein sollte.</p>
<p>	Ansonsten darf man sich als selbstst&auml;ndig denkender B&uuml;rger allenfalls gr&uuml;ndlich f&uuml;r dumm verkauft f&uuml;hlen: Was gestern als bedenkenlos sicher galt, ist seit dem Wochenende so gef&auml;hrlich, dass die sofortige Abschaltung von zumindest sieben bis neun der in Deutschland betriebenen Atomkraftwerke auch ohne Rechtsgrundlage unausweichlich erforderlich ist.</p>
<p>	Juristen nennen dies die &bdquo;normative Kraft des Faktischen&ldquo;.</p>
<p>	&Uuml;bersetzt und im -heutigen- <a href="http://www.faz.net/s/Rub469C43057F8C437CACC2DE9ED41B7950/Doc~E40660BD5A8E5458F9CE272A1C3E79B7E~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" title="Atomdebatte im Bundestag - FAZ.net">Originalton</a> der Kanzlerin:</p>
<p>	&bdquo;Dies ist eine aufsichtsrechtliche Ma&szlig;nahme. Dies ist kein Deal, dies ist keine Absprache, dies ist gar nichts. Dies ist die Anwendung des Atomgesetzes in einer neuen Lage.&ldquo; Es gelte der Grundsatz: &bdquo;Im Zweifel f&uuml;r die Sicherheit.&ldquo; (sic !)</p>
<p>	Auf die absehbaren und -<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,751426,00.html ">bereits angek&uuml;ndigten Klagen der Kraftwerkbetreiber</a>- hin wird die Politik zu gegebener Zeit mit Bedauern auf die Rechtsprechung der befassten Gerichte verweisen, welchen die in diesem Fall undankbare, aber verfassungsgem&auml;&szlig;e Aufgabe zukommt,&nbsp; geltendes ( ! ) Recht anzuwenden.</p>
<p>	Welchen Verlauf die tragische Katastrophe in Japan auch nehmen mag; es muss bef&uuml;rchtet werden, dass die Regierung darauf baut, dass die Lage in drei Monaten eine andere sein wird und die ersten Landtagswahlen m&ouml;glicher Weise mit dem einen oder anderen blauen Auge &uuml;berstanden sein werden.</p>
<p>	&Uuml;ber den oft beklagten Vertrauensverlust der W&auml;hler und die in deren Augen mangelnde Glaubw&uuml;rdigkeit braucht sich die Regierungspolitik allerdings nicht zu wundern, weswegen uns nur zu hoffen bleibt, dass das Denken in den ma&szlig;geblichen K&ouml;pfen nicht in der Kurve h&auml;ngen bleibt.</p>
<p>Inwieweit die tragische Katastrophe in Japan mit einer noch unabsehbaren Anzahl von Opfern &uuml;berhaupt geeignet scheint, ruhigen Gewissens f&uuml;r machtpolitisches Kalk&uuml;l instrumentalisiert zu werden, m&ouml;ge sich ein jeder selbst fragen.</p>
<p>	Bildmaterial: dapd, dpa,<a href="http://www.faz.net" target="_blank" title="ww.faz.net"> FAZ.NET</a>, reuters</p>
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		<title>Atomkraft nach Fukushima  :  Bleibt (k)ein Stein auf dem anderen ?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 17:26:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbar]]></category>
		<category><![CDATA[Fukushima]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Mappus]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Moratorium]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Frage scheint sich zu stellen, seit am vergangenen Freitag das st&#228;rkste jemals in &#160;Japan gemessene Erdbeben mit einer St&#228;rke von 9,0 die Nordostk&#252;ste des Landes ersch&#252;tterte und ein gewaltiger Tsunami nicht nur K&#252;ste, St&#228;dte und Landstriche verw&#252;stete, sondern zun&#228;chst auch das K&#252;hlsystem eines der insgesamt 6 Reaktoren des 250 Kilometer n&#246;rdlich von Tokio gelegenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop --><p><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-973" height="112" src="http://www.kultur-kreative.de/wp-content/uploads/2011/03/fukushima-kernkraftwerk-atomkraftwerk.jpg" title="fukushima-kernkraftwerk-atomkraftwerk" width="150" />Diese Frage scheint sich zu stellen, seit am vergangenen Freitag das st&auml;rkste jemals in &nbsp;Japan gemessene Erdbeben mit einer St&auml;rke von 9,0 die Nordostk&uuml;ste des Landes ersch&uuml;tterte und ein gewaltiger Tsunami nicht nur K&uuml;ste, St&auml;dte und Landstriche verw&uuml;stete, sondern zun&auml;chst auch das K&uuml;hlsystem eines der insgesamt 6 Reaktoren des 250 Kilometer n&ouml;rdlich von Tokio gelegenen Atomkraftwerk Fukushima 1 besch&auml;digte.</p>
<p>Infolge des hierdurch sinkenden K&uuml;hlwasserpegels ruft die japanische Regierung den atomaren Notstand aus und beginnt mit der Evakuierung der ersten Anwohner des Kraftwerks&nbsp;</p>
<p>Bereits am folgenden Samstag sorgt eine schwere Explosion im Reaktorgeb&auml;ude f&uuml;r den Austritt von Radioaktivit&auml;t.</p>
<p>Nach Betreiberangaben sei zwar die Sicherheitsh&uuml;lle des Reaktors nicht besch&auml;digt, allerdings k&ouml;nnen auch die Beh&ouml;rden nicht mehr ausschlie&szlig;en, dass es zur gef&uuml;rchteten Kernschmelze kommen k&ouml;nne.</p>
<p>Der Evakuierungsradius um das besch&auml;digte AKW wird auf 20 KM erweitert</p>
<p>Seither ersch&uuml;ttern und be&auml;ngstigen die unaufhaltsam eingehenden Schreckensmeldungen und Fernsehbilder &uuml;ber weitere schwere (Wasserstoff-) Explosionen, welche dicke wei&szlig;e Rauchs&auml;ulen &uuml;ber dem Reaktor zeigen, welcher nach Betreiberangaben gleichwohl noch immer intakt sein soll&hellip; &nbsp;</p>
<p>Schwer zu glauben angesichts der weiteren Nachrichten &uuml;ber den v&ouml;lligen Zusammenbruch der K&uuml;hlsysteme und der Versuche, den K&uuml;hlkreislauf mittels eingepumptem Meerwasser aufrechtzuerhalten</p>
<p>Schlie&szlig;lich warnt die japanische Regierung nunmehr erstmals vor einer &bdquo;Gesundheitsgef&auml;hrdung&ldquo; durch erh&ouml;hte radioaktive Strahlung, welche um die Anlage Fukushima 1 &bdquo;betr&auml;chtlich gestiegen&ldquo; sei, w&auml;hrend auch in Tokio bereits leicht erh&ouml;hte Strahlenwerte gemessen werden.</p>
<p>Auch angesichts der hierzulande offenbar noch nicht g&auml;nzlich versch&uuml;tteten Erinnerung an den Super GAU in Tschernobyl im Jahre 1986, regt sich unmittelbar Angst und Emp&ouml;rung in der Bev&ouml;lkerung auf der einen Seite, welche offenbar mit der Angst der Regierungspolitiker vor dem drohenden Machtverlust bei den anstehenden Landtagswahlen zun&auml;chst in Rheinland-Pfalz und Baden-W&uuml;rttemberg korrespondiert.</p>
<p>Dieser Machterhaltungsinstinkt jedenfalls scheint pl&ouml;tzlich Berge versetzen zu k&ouml;nnen, zumal die Parteien des Ausstiegs aus dem Atomausstieg letzteren mittels des von Kanzlerin Merkel heute verk&uuml;ndeten &bdquo;Moratoriums&ldquo; scheinbar auf den (Sicherheits-) Pr&uuml;fstand zu stellen bereit sind.</p>
<p><iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="311" src="http://www.youtube.com/embed/GXXgCaLCCg0" title="YouTube video player" width="500"></iframe></p>
<p>Diese abrupte Abkehr vom bisherigen Atomkurs zeugt bei n&auml;herem Hinsehen unseres Erachtens insbesondere von hektischem Aktionismus, gepaart mit dem unbedingten Willen, der zu bef&uuml;rchtenden Protestwelle einschlie&szlig;lich der m&ouml;glichen Abstrafung an der Wahlurne m&ouml;glichst viel an Schwung zu nehmen, wenngleich dies angesichts der Meldungen und Bilder aus Japan einerseits und dem sp&auml;testens seit Stuttgart 21 erwachten Renitenzpotential breiter Bev&ouml;lkerungs- und W&auml;hlerschichten andererseits von vornherein aussichtslos erscheinen mag.&nbsp;</p>
<p>Die Empfindungen der B&uuml;rger finden selbstverst&auml;ndlich auch in diesem Zusammenhang wirkungskr&auml;ftige &Auml;u&szlig;erungs- und Verbreitungsplattformen in den sozialen Netzwerken, wie sich beispielsweise auf unserer Facebook-Partnerseite &bdquo;<a href="http://www.facebook.com/GegenAtomkraft" target="_blank" title="Gegen Atomkraft Community">Gegen Atomkraft</a>&ldquo; zeigt, welche zwar bereits seit knapp &uuml;ber einem Jahr existiert und deren ohnehin bemerkenswertes, organisches Wachstum seit der Katastrophe in Japan f&ouml;rmlich explodiert.</p>
<p>Wir sind auf die weitere Dynamik der Entwicklung hierzulande gespannt, zumal sich ein jeder selbst fragen kann, was uns Kanzlerin Merkel wohl damit sagen will, wenn sie meint, die Lage werde nach Ablauf des <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-03/kaw-deutschland-abschalten" target="_blank" title="Moratorium - vorübergehende Abschaltung ">dreimonatigen Moratoriums </a>eine andere sein, w&auml;hrend bspw. der baden-w&uuml;rttembergische Ministerpr&auml;sident Mappus nicht nur bange auf die Landtagswahl am 27.03.2011, sondern auch auf die weitere Kursentwicklung der EnBW blicken d&uuml;rfte, mit deren zu erwartenden Dividenden er die Zinskosten des von ihm am Landtag vorbei eingef&auml;delten Aktienr&uuml;ckkauf-&bdquo;Coups&ldquo; begleichen will. &nbsp;</p>
<p>Dabei sollte die tragische Katastrophe doch vielmehr zu mindest eines bewirken:</p>
<p>Ein tats&auml;chliches Nach- und Umdenken in der Energiepolitik, -w&uuml;nschenswerter Weise so frei als m&ouml;glich von Lobby-Einfl&uuml;sterungen-, zum Wohl und zur Sicherheit von Mensch und Natur.</p>
<p>Dann w&auml;ren die in Japan zu beklagenden, traurigen Opfer jedenfalls nicht v&ouml;llig nutzlos erbracht &nbsp;worden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildquelle:&nbsp;<a href="http://www.hersfelder-zeitung.de/" target="_blank" title="Hersfelder Zeitung - Home">http://www.hersfelder-zeitung.de</a></p>
<div class="shr-publisher-970"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom --><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/KulturKreative/~4/E1CsK52eq38" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Die Fortsetzung der Amflora Story. Frischer Wind für die Gentechnikgegner?</title>
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		<comments>http://kultur-kreative.de/2010/10/die-fortsetzung-der-amflora-story-frischer-wind-fuer-die-gentechnikgegner/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 09:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Amadea]]></category>
		<category><![CDATA[Amflora]]></category>
		<category><![CDATA[BASF]]></category>
		<category><![CDATA[Genkartoffel]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Zepkow]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade erst hatten wir &#252;ber die von dem Chemiekonzern BASF entwickelte Industriekartoffel Amflora berichtet und deren Zulassung auf deutschen Feldern, da gibt es schon den ersten Aufschrei. Auf Amflora-Feldern in Schweden wurden bei Kontrollen vor etwa einem Monat mehrere Pflanzen einer neuen genver&#228;nderten Kartoffel entdeckt, welche noch nicht zugelassen sind! Bei dieser Kartoffel handelt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop --><p><a href="http://www.kultur-kreative.de/2010/10/die-fortsetzung-der-amflora-story-frischer-wind-fuer-die-gentechnikgegner/bild-4/" rel="attachment wp-att-899" target="_blank"><img align="left" alt="" class="alignleft size-thumbnail wp-image-899" height="120" src="http://www.kultur-kreative.de/wp-content/uploads/2010/09/Bild-4-120x120.png" width="120" /></a></p>
<p>Gerade erst hatten wir &uuml;ber <a href="http://www.kultur-kreative.de/2010/09/amflora-wenn-genkartoffeln-in-die-pubertaet-kommen/" target="_self">die von dem Chemiekonzern BASF entwickelte Industriekartoffel Amflora</a> berichtet und deren Zulassung auf deutschen Feldern, da gibt es schon den ersten Aufschrei. Auf Amflora-Feldern in Schweden wurden bei Kontrollen vor etwa einem Monat <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,716053,00.html" target="_blank">mehrere Pflanzen einer neuen genver&auml;nderten Kartoffel entdeckt</a>, welche noch nicht zugelassen sind!</p>
<p>Bei dieser Kartoffel handelt es sich um die neue Genkartoffel Amadea, welche &auml;hnliche genmanipulierte Ver&auml;nderungen aufweist wie die Amflora, deren Nachfolge sie einst antreten soll. Doch im Gegensatz zur Industriekartoffel Amflora, die aufgrund ihres hohen St&auml;rkeanteils bspw. f&uuml;r die Klebstoffindustrie gedacht ist, soll die Amadea essbar sein. Erst in den vergangenen Wochen hatte BASF eine Zulassung beantragt; die Markteinf&uuml;hrung sollte jedoch erst in rund drei Jahren sein und wurde nun &#8211; zumindest f&uuml;r eine geringe Menge in Schweden &#8211; aus Versehen &quot;vorgezogen&quot;.&nbsp;</p>
<p>Dies ist nat&uuml;rlich Wind in den Segeln aller Gentechnikgegner.</p>
<p><strong>Argumente der Gegner</strong></p>
<p>Diese argumentieren unter anderem, dass eine Vermischung von genver&auml;nderten Pflanzen mit nat&uuml;rlichen Pflanzen nicht unterbindbar sei. Da liefert die Vermischung von verschiedenen genver&auml;nderten Sorten bereits auf den Versuchsfeldern nat&uuml;rlich eine Best&auml;tigung der Argumente der Gegner. Anscheinend aber auch f&uuml;r die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern. Denn in den <a href="http://news.google.de/news/search?aq=f&amp;pz=1&amp;cf=all&amp;ned=de&amp;hl=de&amp;q=Amflora" target="_blank">Medien</a> wird berichtet, dass Landwirtschaftsminister Till Backhaus die gesamte Ernte auf einem Testfeld in der N&auml;he von Zepkow gestoppt und sichergestellt habe. Auf dem offiziellen Amflora Blog von BASF <a href="http://amflora.basf.com/artikel/schluss-mit-spekulationen-amflora-wird-geerntet/" target="_blank">erkl&auml;rt</a> Dr. Susanne Benner dagegen, dass die Ernte weder gestoppt, noch sichergestellt wurde.</p>
<blockquote>
<p>Das Ministerium f&uuml;r Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern hat uns hingegen auferlegt, &bdquo;die in der Gemeinde Zepkow (&hellip;) aufgewachsenen Kartoffeln der Sorte &sbquo;Amflora&rsquo; nach der Ernte so zu lagern und aufzubewahren, dass ein Zugang f&uuml;r Dritte sicher verhindert wird. Der Beginn und das Ende der Ernte sind anzuzeigen. Ein weiteres Inverkehrbringen, <a href="http://amflora.basf.com/" target="_blank">dazu geh&ouml;rt insbesondere auch eine Abgabe zur Verarbeitung, nach der Ernte wird solange untersagt, bis keine Zweifel mehr an der Verkehrsf&auml;higkeit der Partie bestehen</a>.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Des Weiteren erkl&auml;rt sie, dass der Vorfall in Schweden so schnell wie m&ouml;glich aufgekl&auml;rt wird. Man muss BASF zugute halten, dass Fehler in Schweden eingestanden werden und relativ offen dar&uuml;ber berichtet sowie auf Kommentare reagiert wird.</p>
<p><strong>Genverseuchte Ernte soll laut BASF nun vernichtet werden</strong></p>
<p>Wie nun der <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,719483,00.html" target="_blank">Spiegel vor einigen Tagen berichtete</a>, soll aufgrund des Fundes der bisher nicht zugelassenen Gen-Kartoffel Amadea in Schweden die gesamte hiesige Ernte, welche eigentlich die Amflora betreffen sollte, vernichtet werden. Weiterhin wird berichtet, dass aufgrund des Umstandes, dass beide Sorten aus einem Haus stammen, es zu einer Verwechslung gekommen sei. Mitarbeiter h&auml;tten die beiden Sorten versehentlich vertauscht, so BASF, da die Pflanzent&ouml;pfe von Amadea und Amflora zeitweise gemeinsam standen.</p>
<p>Wie es insgesamt in der Amflora Geschichte weitergeht und welche Folgen sie f&uuml;r zuk&uuml;nftiges, genver&auml;ndertes Saatgut hat, bleibt dennoch weiter ungekl&auml;rt. Wir werden dar&uuml;ber berichten.</p>
<div class="shr-publisher-898"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom --><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/KulturKreative/~4/B5evTlMUsBQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Wasserflaschen-Irrsinn</title>
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		<comments>http://kultur-kreative.de/2010/09/der-wasserflaschen-irrsinn/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 14:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhaltiger Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Plastikflaschen]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Volvic]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder von euch hat bestimmt schonmal den 14 Tage Test von Volvic gesehen, der seit einiger Zeit auf den Flaschen des stillen Wassers aus Frankreich prangt, mit der Aufforderung: &#34;Versuchen Sie doch einmal 14 Tage lang 1,5 Liter Volvic am Tag zu trinken und sp&#252;ren Sie den Unterschied!&#34; Volvic verspricht, dass man sich nach sp&#228;testens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop --><p><img alt="Volvic Aktion" class="alignleft size-full wp-image-930" height="120" src="http://www.kultur-kreative.de/wp-content/uploads/2010/09/machen-sie-den-volvic-test_.jpg" title="machen-sie-den-volvic-test_" width="120" />Jeder von euch hat bestimmt schonmal den <a href="http://www.volvic.de/gesundheit/eineinhalb-liter-volvic-taeglich-trinken/" target="_blank">14 Tage Test</a> von Volvic gesehen, der seit einiger Zeit auf den Flaschen des stillen Wassers aus Frankreich prangt, mit der Aufforderung: &quot;Versuchen Sie doch einmal 14 Tage lang 1,5 Liter Volvic am Tag zu trinken und sp&uuml;ren Sie den Unterschied!&quot;</p>
<p class="p1">Volvic verspricht, dass man sich nach sp&auml;testens 14 Tagen besser und frischer f&uuml;hlt und aller Wahrscheinlichkeit nach wird Volvic bei einem Gro&szlig;teil seiner Kunden dieses Versprechern wirklich erf&uuml;llen k&ouml;nnen. Viele werden sich tats&auml;chlich besser f&uuml;hlen, weniger Kopfschmerzen haben und leistungsf&auml;higer sein. Doch liegt das nicht daran, dass Volvic das bessere Wasser ist, sondern an dem Umstand, dass die meisten Menschen insgesamt zu wenig trinken. Also kommt es auf das Trinken an sich an und das bessere K&ouml;rpergef&uuml;hl w&uuml;rde sich auch bei jedem anderen, einigerma&szlig;en sauberen Wasser, welches in dieser Menge t&auml;glich konsumiert wird, einstellen.</p>
<p class="p1">&nbsp;</p>
<dl class="wp-caption alignleft" id="" style="width:534px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.volvic.de/gesundheit/eineinhalb-liter-volvic-taeglich-trinken/"><img alt="Volvic Action" class="size-full wp-image-888" height="376" src="http://www.kultur-kreative.de/wp-content/uploads/2010/09/Bild-2.png" title="Volvic - 1,5l am Tag" width="524" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Bildquelle: http://www.volvic.de/gesundheit/eineinhalb-liter-volvic-taeglich-trinken/</dd>
</dl>
<p>Man muss Volvic zugute halten, dass sie generell darauf hinweise, wie wichtig Wasser ist. Dennoch hat man unterbewusst das Gef&uuml;hl, dass der Genuss von Volvic noch erfrischender und noch ges&uuml;nder ist, als beispielsweise von Leitungswasser. Und hier kommt der Irrsinn der bunten Wasserflaschen ins Spiel. Diese mit tollen Motiven versehenen PET-H&uuml;llen gaukeln den Konsumenten vor, dass das Wasser in ihnen besser sei als bspw. das Wasser aus einem Wasserhahn. <b>FALSCH!</b></p>
<p class="p1">Mineralwasser und Quellwasser, welches als stilles Wasser in Flaschen verkauft wird, haben viel weniger Richtwerte zu beachten, als Trinkwasser aus dem Wasserhahn. Dieses Leitungswasser ist ein Lebensmittel (umso schlimmer, dass es auch als Klosp&uuml;lung genutzt wird). Und als Lebensmittel unterliegt es strengen Kontrollen, ganz im Gegensatz zu Getr&auml;nkeherstellern. F&uuml;r all diejenigen, die das &uuml;berpr&uuml;fen m&ouml;chten: Egal ob in <a href="http://www.bwb.de/content/language1/html/1821.php" target="_blank">Berlin</a>, <a href="http://www.swm.de/de/produkte/mwasser.html" target="_blank">M&uuml;nchen</a>, <a href="http://www.stuttgart.de/item/show/16588" target="_blank">Stuttgart</a>&nbsp;oder <a href="http://www.rheinenergie.com/lang/de/produkte/wasser/qualitaet.php" target="_blank">K&ouml;ln</a>, die Stadtwerke zeigen transparent, wie sehr das kostbare Gut &ldquo;Leitungswasser&rdquo; kontrolliert wird.</p>
<p class="p1">Was man dann noch braucht, ist eine Trinkflasche aus Aluminium oder Edelstahl, die uns als Ersatz f&uuml;r die Plastikwasserflaschen dient. Der weltweite Marktf&uuml;hrer <a href="http://www.sigg.com/index.php?id=1&amp;L=2" target="_blank">SIGG</a> kommt aus der Schweiz und stellt auch dort alle Flaschen her. Das hei&szlig;t, wir sparen bei Produktion und Versand auch noch <a href="http://www.kultur-kreative.de/2010/02/virtuelles-wasser-und-wie-viel-wir-tatsaechlich-verbrauchen/" target="_self">virtuelles Wasser</a>.&nbsp;</p>
<p class="p2">Ein tollen, achtmin&uuml;tigen Einblick in den Irrsinn der bunten Plastikflaschen bietet der Kurzfilm &ldquo;The story of bottled water&rdquo;. Alle Beispiele sind zwar aus den USA, sind bei uns jedoch genauso g&uuml;ltig.</p>
<p><object height="385" width="600"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FnCnf-1-iRk?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="370" quality="high" src="http://www.youtube.com/v/FnCnf-1-iRk?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="520"></embed></object></p>
<div class="shr-publisher-891"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom --><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/KulturKreative/~4/O4uOtDjvhGE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Volvic – 1,5l am Tag</media:title>
			<media:description type="html">Bildquelle: http://www.volvic.de/gesundheit/eineinhalb-liter-volvic-taeglich-trinken/</media:description>
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		<item>
		<title>Amflora – Wenn Genkartoffeln in die Pubertät kommen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/KulturKreative/~3/rd_IcN2qHCQ/</link>
		<comments>http://kultur-kreative.de/2010/09/amflora-wenn-genkartoffeln-in-die-pubertaet-kommen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 12:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Amflora]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotikaresistenz]]></category>
		<category><![CDATA[BASF]]></category>
		<category><![CDATA[Genmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffel]]></category>
		<category><![CDATA[Resistenzgen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht ist die Zahl 13 nicht grundlos als Ungl&#252;ckszahl bekannt. Denn nach 13 Jahren wurde der Anbau der genmanipulierten Amflora Kartoffel innerhalb der EU zugelassen. Was ist Amflora eigentlich? Amflora ist eine Kartoffelsorte, die von BASF Plant Science entwickelt wurde. BASF Plant Science ist, wie der Name schon erahnen l&#228;sst, eine Tochtergesellschaft des deutschen Chemiekonzerns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop --><p><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-881" height="120" src="http://www.kultur-kreative.de/wp-content/uploads/2010/09/Amflora_BASF.jpg" title="Amflora_BASF" width="120" />Vielleicht ist die Zahl 13 nicht grundlos als Ungl&uuml;ckszahl bekannt. Denn nach 13 Jahren wurde der Anbau der genmanipulierten Amflora Kartoffel innerhalb der EU zugelassen.</p>
<p><strong>Was ist Amflora eigentlich? </strong></p>
<p>Amflora ist eine Kartoffelsorte, die von <a href="http://www.basf.com/group/corporate/en/products-and-industries/biotechnology/plant-biotechnology/index" target="_blank">BASF Plant Science</a> entwickelt wurde. BASF Plant Science ist, wie der Name schon erahnen l&auml;sst, eine Tochtergesellschaft des deutschen Chemiekonzerns BASF. Diese genver&auml;nderte Kartoffelsorte wurde eigens f&uuml;r die Kartoffelst&auml;rkeindustrie entwickelt.</p>
<p>St&auml;rke wird beispielsweise bei der Herstellung von Papier, Pappe, Textil und Klebstoff benutzt. Die St&auml;rke, die in der Amflora enthalten ist, eignet sich optimal f&uuml;r die Produktion dieser Produkte. Man k&ouml;nnte sie auch essen, sie schmeckt aber nicht wirklich gut. Und weil BASF die Kartoffel in Europa anpflanzen will, hat sie die Zulassung daf&uuml;r vor dreizehn Jahren beantragt. Im M&auml;rz dieses Jahres wurde nun der Anbau gestattet.</p>
<p><strong>Warum ist das ein Ungl&uuml;ck?</strong></p>
<p>Erst Mal klingt das ja positiv: Die Amflora produziert genau die St&auml;rke, die f&uuml;r die Produktion zahlreicher Produkte ben&ouml;tigt wird. Dadurch werden teure Aufbereitungen obsolet und es lassen sich viele Millionen Euro einsparen. Aber neben einem gro&szlig;en Anteil an St&auml;rke steckt in der Amflora unter anderem ein Gen, welches gegen bestimmte Antibiotika resistent ist. Dieses wird einerseits als Marker genutzt, indem Forscher anhand dieses Gens erkennen k&ouml;nnen, ob es sich bei einer untersuchten Pflanze um eine normale Kartoffel oder eine Amflora handelt. Dar&uuml;ber hinaus wachsen solcherma&szlig;en genver&auml;nderte Pflanzen schneller und sie sind resistent gegen Bakterien.</p>
<p><strong>Doch stecken in der ganzen Entwicklung zwei Hauptproblemfelder:</strong></p>
<p>Zun&auml;chst kann das Resistenzgen von der Amflora auf Bakterien &uuml;bertragen werden, wodurch sie nicht mehr anf&auml;llig gegen Antibiotika sind. In der Folge k&ouml;nnen aufgrund der Immunit&auml;t des Bakteriums gegen Antibiotika bisher intakte Medikationen nicht mehr eingesetzt werden. Die Bakterien werden so zum einem Risiko f&uuml;r den Menschen.</p>
<p><object height="505" width="853"><embed allowscriptaccess="always" height="505" quality="high" src="http://www.youtube.com/v/a2sjODwPwbI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" width="540"></embed></object></p>
<p>Zudem k&ouml;nnen normale Kartoffelfelder in der N&auml;he der genver&auml;nderten Felder sich &ldquo;anstecken&rdquo;, da die Ver&auml;nderungen &uuml;bertragbar sind. Mit der Konsequenz, dass die als nicht genmanipuliert geltenden Felder ganz normal abgeerntet und deren Speisekartoffeln verarbeitet werden. Dann w&uuml;rden sich die genver&auml;nderten Kartoffeln irgendwann doch auf unseren Tellern wieder finden, obwohl der Verbraucher kein genver&auml;ndertes Produkt gekauft hat und dergleichen nie geplant war.</p>
<p>Nat&uuml;rlich sind <a href="http://www.basf.com/group/corporate/de/products-and-industries/biotechnology/publications" target="_blank">laut BASF</a> diese beiden F&auml;lle nahezu unwahrscheinlich. Und nach dreizehnj&auml;hriger Entscheidungsfindung ist die <a href="http://www.efsa.europa.eu/de/" target="_blank">Europ&auml;ische Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit (EFSA)</a> anscheinend der gleichen Meinung, denn die <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2010:053:0015:0018:EN:PDF" target="_blank">Eu-Kommision hat den Anbau f&uuml;r industrielle Zwecke innerhalb des europ&auml;ischen Binnenmarktes seit M&auml;rz 2010 gestattet</a>. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass aufgrund des Resistenzgens <a href="http://www.bmg.gv.at/cms/site/news_detail.html?channel=CH0525&amp;doc=CMS1272447578834" target="_blank">in &Ouml;sterreich</a> und <a href="http://www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/2010/06/96959/gen-kartoffel-amflora-kommt-nicht-nach-luxemburg.php" target="_blank">in Luxemburg</a> der Anbau von Amflora bereits wieder verboten wurde. Mal sehen, ob man sich in der Bundesrepublik &auml;hnlich einsichtig zeigen wird.</p>
<p>PS: Angetrieben vom &ldquo;Erfolg&rdquo; der Amflora entwickelt BASF Plant Science schon ihren Nachfolger: Die Fortuna (lateinisch f&uuml;r &ldquo;Schicksal&rdquo; &#8211; was f&uuml;r eine Ironie). Fortuna ist pilzresistent und soll speziell f&uuml;r die Herstellung von Pommes entwickelt werden. Ab 2014 soll sie in Europa auf die Felder kommen &#8211; als genmanipulierte Speisekartoffel.</p>
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		<title>Smart Breeding statt Grüner Gentechnik!?</title>
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		<comments>http://kultur-kreative.de/2010/07/smart-breeding-statt-gruner-gentechnik/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 13:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe sparen]]></category>
		<category><![CDATA[biologischer Anbau]]></category>
		<category><![CDATA[ertragreich]]></category>
		<category><![CDATA[GrüneGentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[GrüneTechnik]]></category>
		<category><![CDATA[SmartBreeding]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt grunds&#228;tzlich zwei divergierende Ans&#228;tze zur L&#246;sung der Nahrungsmittel- und Rohstoffknappheit einer st&#228;ndig wachsenden Bev&#246;lkerung der Erde: Auf der einen Seite setzt man auf den Einsatz von Gr&#252;ner Technik, um ertragreichere und resistentere Pflanzen zu entwickeln. So sollen mehr Menschen versorgt und zugleich mehr Biomasse erzeugt werden, idealerweise ohne den Einsatz von Herbiziden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop --><p><img alt="" class="alignleft size-thumbnail wp-image-789" height="120" src="http://www.kultur-kreative.de/wp-content/uploads/2010/07/smart_breeding-120x120.jpg" title="mais im abendlicht" width="120" />Es gibt grunds&auml;tzlich zwei divergierende Ans&auml;tze zur L&ouml;sung der Nahrungsmittel- und Rohstoffknappheit einer st&auml;ndig wachsenden Bev&ouml;lkerung der Erde:</p>
<p>Auf der einen Seite setzt man auf den Einsatz von Gr&uuml;ner Technik, um ertragreichere und resistentere Pflanzen zu entwickeln. So sollen mehr Menschen versorgt und zugleich mehr Biomasse erzeugt werden, idealerweise ohne den Einsatz von Herbiziden und Pestiziden und auch unter ungew&ouml;hnlichen Bedingungen (z. B. in der W&uuml;ste).</p>
<p>Auf der anderen Seite wird vor unkalkulierbaren Risiken der Gr&uuml;nen Gentechnik gewarnt. Hier werden biologischer Anbau, ein verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen und eine gerechte Verteilung als gangbare Wege im Kampf gegen Hunger und Umweltzerst&ouml;rung betrachtet.</p>
<p>Die Frage, die sich nun stellt, lautet: Gibt es m&ouml;glicherweise eine Methode, die diese Konflikt gel&ouml;st werden k&ouml;nnen? <strong></p>
<p>	Smart Breeding &#8211; was ist das?</p>
<p>	</strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4zisionszucht" target="_blank">Smart Breeding</a> ist eine Form der Pflanzenzucht, die auch Pr&auml;zisionszucht genannt wird. SMART steht dabei f&uuml;r &bdquo;Selection with Markers and Advanced Reproductive Technologies&ldquo;. Bei der Auswahl der Pflanzen zur Zucht verlassen sich Forscher nicht mehr auf die &auml;u&szlig;eren Merkmale einer Pflanze. Sie analysieren das Erbgut, um passende Kreuzungspartner auszuw&auml;hlen. Dabei bedienen sie sich der Methoden aus dem gentechnischen Bereich. Mit Hilfe von so genannten Genmarkern (das sind kurze, k&uuml;nstlich hergestellte Genst&uuml;ckchen, welche sich an bestimmte Abschnitte im pflanzlichen Erbgut heften, neutral sind und wie F&auml;hnchen funktionieren), kann man schnell feststellen, ob eine Pflanze oder eine Sorte &uuml;ber gew&uuml;nschte Eigenschaften verf&uuml;gt.</p>
<p>Das spart, im Vergleich zu klassischen Zuchtmethoden, viel Zeit und ist unproblematisch, da keine artfremden Gene eingepflanzt werden. So wurde bspw. eine Tomatensorte gez&uuml;chtet, welche einen extrem hohen Zuckergehalt aufweist. Diese Tomatensorte wird inzwischen vor allem f&uuml;r die Ketchupindustrie gro&szlig;fl&auml;chig angebaut, da diese unter Verwendung den neuen Tomaten weniger Kristallzucker zusetzen muss. Dar&uuml;ber hinau gelang dem Internationalen Reisforschungsinstitut (<a href="http://www.irri.org" target="_blank">International Rice Research Institute</a>) die Z&uuml;chtung einer Reissorte, die in der Lage ist, wochenlange &Uuml;berschwemmungen der Felder zu &uuml;berstehen. Und auch l&auml;ngst vergessene Sorten oder Wildpflanzen werden mittels Smart Breeding wieder interessant. Ihr wertvolles Erbgut und ihre gro&szlig;e genetische Vielfalt lassen durch Kreuzungen mit ertragreichen Kulturpflanzen neue, lukrative Sorten entstehen.<strong></p>
<p>	Smart Breeding als Ersatz f&uuml;r Gr&uuml;ne Gentechnik? </p>
<p>	</strong> Ist Smart Breeding nun ein ad&auml;quater Ersatz f&uuml;r die Gr&uuml;ne Gentechnik? Ja und Nein. Wie die Antwort lautet, ist ganz klar eine Frage der Position. Rein technisch ist Smart Breeding kein Ersatz f&uuml;r Gentechnik, da man beim Smart Breeding innerhalb der Artengrenzen verbleibt und nur Vorhandenes verst&auml;rken kann. G&auml;nzlich neue Eigenschaften k&ouml;nnen somit nicht in die Pflanze integriert werden. Die Bef&uuml;rworter der Gr&uuml;nen Gentechnik sehen in Smart Breeding daher lediglich eine erg&auml;nzende Methode. Albert Melchinger von der Universit&auml;t Hohenheim meint:</p>
<blockquote>
<p>&bdquo;&hellip;es gibt Probleme, die lassen sich damit [i.e. Smart Breeding] nicht l&ouml;sen&hellip;Hier hat die Gr&uuml;ne Gentechnik schnellere und effizientere L&ouml;sungen. Es gibt also kein Entweder-Oder.&ldquo; Stuttgarter Zeitung Nr. 164, Dienstag 20.07.2010, S. 18.</p>
</blockquote>
<p>Da Gentechnikgegner den Einsatz von Gr&uuml;ner Gentechnik grunds&auml;tzlich ablehnen, halten sie Smart Breeding f&uuml;r die Zukunft im Bereich der Pflanzenz&uuml;chtung: &bdquo;Das ist revolution&auml;r! Damit er&uuml;brigt sich der gef&auml;hrliche Anbau von Gen-Mais in Deutschland. Smart-Breeding l&ouml;st Genmanipulation ab &#8211; genau diesen Ansatz hat Greenpeace gefordert und auch schon prognostiziert!&ldquo; so Alexander Hissting, <a href="http://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/nachrichten/artikel/smart_breeding_zuechtung_ueberholt_genmanipulation/ ." target="_blank">Greenpeace</a>-Experte f&uuml;r Landwirtschaft und Gentechnik.<strong></p>
<p>	</strong></p>
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			<media:title type="html">mais im abendlicht</media:title>
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		<title>From cradle to cradle – ein Leben ohne Müll</title>
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		<comments>http://kultur-kreative.de/2010/07/from-cradle-to-cradle-ein-leben-ohne-muell/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 16:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Abfall]]></category>
		<category><![CDATA[Baumgart]]></category>
		<category><![CDATA[C2C]]></category>
		<category><![CDATA[from cradle to cradle]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>

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		<description><![CDATA[Geiz war noch nie geil und wird es auch nie sein &#8211; aber sparen, schonen und recyceln, das muss schon sein! Trotzdem soll Verschwendung das Maxim f&#252;r einen neuen, gr&#252;nen Weg in die Zukunft werden. Einfach alles wegwerfen, ohne schlechtes Gewissen und ohne Abfall zu produzieren, das ist die Vision von Prof. Dr. Michael Braungart, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop --><p><img alt="From Cradle to Cradle" class="alignleft size-thumbnail wp-image-774" height="120" src="http://www.kultur-kreative.de/wp-content/uploads/2010/07/c2c_logo4-120x120.jpg" title="c2c_logo4" width="120" />Geiz war noch nie geil und wird es auch nie sein &ndash; aber sparen, schonen und recyceln, das muss schon sein! Trotzdem soll Verschwendung das Maxim f&uuml;r einen neuen, gr&uuml;nen Weg in die Zukunft werden. Einfach alles wegwerfen, ohne schlechtes Gewissen und ohne Abfall zu produzieren, das ist die Vision von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Braungart" target="_blank">Prof. Dr. Michael Braungart</a>, einem deutschen Verfahrenstechniker und Chemiker, der unter anderem eine Gastprofessur am renommierten Massachusetts Institute of Technology h&auml;lt. Mit der Formel waste = food (Abfall = N&auml;hrstoff) sollen die globalen Probleme der Zukunft bez&uuml;glich Umwelt und Ressourcen gel&ouml;st werden.</p>
<p><strong>From cradle to cradle &ndash; was ist das?</strong></p>
<p>Als n&auml;chste industrielle Revolution wird das als cradle to cradle&reg; bezeichnete Prinzip von seinen Anh&auml;ngern bejubelt. Doch was soll das sein &bdquo;von der Wiege zur Wiege&ldquo;? Gemeint ist damit ein &ouml;koeffektiver L&ouml;sungsansatz f&uuml;r alle Herstellungsprozesse. Ein Produkt soll nicht mehr nur benutzt und schlie&szlig;lich als M&uuml;ll teilweise recycelt werden, es soll vielmehr nach Ende seiner Benutzung zu 100% Ausgangsbasis f&uuml;r neue Produkte sein.</p>
<p>Vordenker der cradle to cradle&reg; Bewegung, kurz C2C, sind oben genannter Prof. Dr. Michael Braungart und der US-amerikanische Architekt William McDonough. In ihrem Buch &bdquo;Cradle to Cradle: Remaking the Way We Make Things&ldquo; (Macmillan 2003) stellen sie dem seit den 90er Jahren in der Industrie sich rasch etablierenden &ouml;koeffizienten Weg, also das Bem&uuml;hen Ressourcen und Umwelt zu schonen, den &ouml;koeffektiven Weg gegen&uuml;ber, den sie C2C nennen.</p>
<p><object height="385" width="640"><embed allowscriptaccess="always" height="385" quality="high" src="http://www.youtube.com/v/FHKh1uqfhko&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" width="550"></embed></object></p>
<p><strong>Abfall ohne Abfall</strong></p>
<p>Beim eben diesem &ouml;koeffektiven Weg wird versucht, mit geringerem Ressourceneinsatz h&ouml;here Ergebnisse zu erzielen und damit die Umwelt durch die Verminderung des Schadstoffaussto&szlig;es zu schonen. Jedoch hat sich im Verlauf der Zeit gezeigt, dass diese Ma&szlig;nahmen nicht ausreichen um die Umweltzerst&ouml;rung aufzuhalten oder das Problem der Ressourcenknappheit zu l&ouml;sen.</p>
<p>Daher propagieren die &Ouml;kovision&auml;re Braungart und McDonough eine intelligente Verschwendung. Abgeschaut haben sie sich diese Idee von der Natur:</p>
<blockquote>
<p><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2004/0626/magazinmagazinmagazin/0001/index.html" target="_blank">&bdquo;Die Natur produziert seit Jahrmillionen v&ouml;llig uneffizient, aber effektiv. Ein Kirschbaum bringt tausende von Bl&uuml;ten und Fr&uuml;chten hervor, ohne die Umwelt zu belasten. Im Gegenteil: Sobald sie zu Boden fallen, werden sie zu N&auml;hrstoffen f&uuml;r Tiere, Pflanzen und Boden in der Umgebung.&ldquo;</a></p>
<p>Demnach werden in biologischen und technischen Verfahrenskreisl&auml;ufen die richtigen Materialien auf bestimmte Weise zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort eingesetzt, so dass am Ende immer eine bessere Qualit&auml;t entsteht.</p>
</blockquote>
<p>Nach der Vision von Braungart und McDonough kann C2C f&uuml;r die Herstellung aller Produkte zum Einsatz kommen. Vom vollst&auml;ndig kompostierbaren T-Shirt &uuml;ber den B&uuml;rostuhl, der sich in seine Ausgangsmaterialien zerlegen l&auml;sst, welche ohne Qualit&auml;tsminderung als Rohstoffe f&uuml;r ein neues Produkt dienen, bis hin zum Bau von Geb&auml;uden, die Energie produzieren, das Klima verbessern und nach Abbruch den technischen und biologischen Kreisl&auml;ufen wieder zugef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. Es gibt f&uuml;r den Einsatz des C2C Prinzips keine Schranken. So ist beispielsweise angedacht, Autoemissionen einzufangen, um sie f&uuml;r neue Produkte oder Brennstoffe zu verwenden.</p>
<p>Zusammengefasst lauten die wichtigsten Bausteine des C2C-Designs folgenderma&szlig;en:</p>
<ul>
<li>Einsatz erneuerbarer Energien</li>
<li>Einhalten einer Kreislaufwirtschaft</li>
<li>100-prozentige Abbaubarkeit bzw. Wiederverwertbarkeit der biologischen und technischen &bdquo;N&auml;hrstoffe&ldquo;</li>
<li>Upcycling, worunter die Aufwertung von Abfallprodukten verstanden wird.</li>
</ul>
<p>Um interessierte Unternehmen bei der Herstellung von C2C zertifizierten Produkten zu beraten begr&uuml;ndete Braungart die in Hamburg ans&auml;ssige <a href="http://epea-hamburg.org/index.php" target="_blank">EPEA Internationale Umweltforschung GmbH</a> (Environmental Protection Encouragement Agency). Deren Mitarbeiter suchen auch in Gebrauchsger&auml;ten nach wertvollen Stoffen und Chemikalien, die wieder verwendet werden k&ouml;nnen. Denn anstatt sie auf M&uuml;lldeponien zu lagern und somit zu vergeuden, k&ouml;nnten sie f&uuml;r eine weitere Verwendung in den industriellen Prozess zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden.</p>
<p><strong>Kritik an C2C</strong></p>
<p>Ein prominenter Kritiker von Michael Braungart ist <a href="http://www.factor10-institute.org/pages/schmidt-bleek_cv_de.html" target="_blank">Professor Dr. Friedrich Schmidt-Bleek</a>, langj&auml;hriger Leiter des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wuppertal_Institut_f%C3%BCr_Klima,_Umwelt,_Energie" target="_blank">Wuppertaler Instituts f&uuml;r Klima, Umwelt, Energie</a> sowie in Leitungsfunktion bei der OECD und beim <a href="http://www.iiasa.ac.at/" target="_blank">International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA)</a>. Er bezeichnet die in Braungarts Buch an verschiedener Stelle angef&uuml;hrte Behauptung, durch die pessimistische Ausrichtung der Umweltbewegung w&uuml;rde die f&uuml;r eine Probleml&ouml;sung notwendige Kreativit&auml;t unterdr&uuml;ckt, als pseudo-psychologischen Unsinn. Auch die praktische Umsetzbarkeit des Konzepts wird durch Schmidt-Bleek in Zweifel gezogen. Als Beispiel f&uuml;hrt er die kompostierbaren Sitzbez&uuml;ge an, welche Braungart f&uuml;r den neuen Airbus A380 entworfen hatte:</p>
<blockquote>
<p><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/der-kluegste-mensch-den-seine-frau-kennt/" target="_blank">Ich kann mich auf Michaels Sitzbez&uuml;gen im Flugzeug sehr wohl f&uuml;hlen. Ich warte aber noch immer auf den detaillierten Vorschlag, die anderen 99,99 Prozent des Airbusses A380 nach seinen Prinzipien zu gestalten. </a></p>
<p>Dass das Konzept im gro&szlig;en Rahmen ohne Sch&auml;digung der Natur umsetzbar sein k&ouml;nnte, h&auml;lt er f&uuml;r v&ouml;llig ausgeschlossen.</p>
</blockquote>
<p><strong>Fazit<br />
	</strong></p>
<p>Ob sich C2C nun als reines Wunschdenken entpuppt, welches einer hedonistischen, egozentrischen und konsumorientierten Gesellschaft erlaubt, ihren Lifestyle bedenkenlos &ndash; ja sogar mit gutem Gewissen &ndash; fortzuf&uuml;hren, ohne dass die Umwelt und letztendlich unsere Lebensgrundlage zerst&ouml;rt wird, muss sich zeigen. Gefahren f&uuml;r das Scheitern von C2C sind zun&auml;chst in den B&uuml;rokratien verankert; liegen in Lobbyismus, mangelnder Innovationsbereitschaft und Eigennutz. Ob sich daher tats&auml;chlich Wege aus der Krise auftun, die einer stetig wachsenden Bev&ouml;lkerung und dem Planeten selbst ein &Uuml;berleben erm&ouml;glichen, bleibt Fiktion.</p>
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