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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/atom10full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearch/1.1/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" gd:etag="W/&quot;Ck4HRHY-fCp7ImA9WhRRFk0.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982</id><updated>2011-11-29T15:08:55.854-06:00</updated><category term="opernhaus" /><category term="baskets" /><category term="horse" /><category term="madrugada" /><category term="neuhaus" /><category term="bonn" /><category term="köln" /><category term="harrys" /><category term="sivert" /><category term="gym" /><category term="relaunch" /><category term="oslo" /><category term="hoyem" /><category term="norwegen" /><category term="luxor" /><category term="honig" /><category term="cabinets" /><category term="hair" /><category term="saarland" /><title>KulturDunk - der etwas andere Spielbericht</title><subtitle type="html">Kulturelles Schaffen als Basketball-Spiel:  Amerikanischer Sportsgeist trifft auf alteuropaeische Intellektualitaet. Bitte Popcorn und Soda bereithalten: Es wird spannend!</subtitle><link rel="http://schemas.google.com/g/2005#feed" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/posts/default" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><generator version="7.00" uri="http://www.blogger.com">Blogger</generator><openSearch:totalResults>17</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/atom+xml" href="http://feeds.feedburner.com/Kulturdunk20" /><feedburner:info uri="kulturdunk20" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><entry gd:etag="W/&quot;CkQHRXozeSp7ImA9WhRRFk0.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-6735570030479516572</id><published>2011-11-29T14:43:00.001-06:00</published><updated>2011-11-29T14:58:54.481-06:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-11-29T14:58:54.481-06:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="opernhaus" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="hair" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="bonn" /><title>Haare auf den Zähnen</title><content type="html">Es gibt Stücke, die sind in ihrer Zeit gefangen und Stücke, die über ihren historischen Kontext hinauswachsen. Es war sicherlich nicht geplant, dass das Musical Hair noch 2011 auf vielen Spielplänen zu finden ist (im Gegensatz zur West Side Story etwa, die schon von Anfang an trotz des Griffs in die damalige "moderne Welt" auch immer zeitlos sein wollte). Aus dem wild-anarchischen Off-Broadway-Event ist heute ein etablierter Kunstgenuss geworden, den man in Theatern und Opernhäusern zu genießen pflegt. Doch hat dies auch seine Vorteile: so war das Bühnenbild der Aufführung im Bonner Opernhaus einfach ein visueller Kunstgriff, der mit wenigen Handgriffen für die verschiedenen Szenen immer das richtige Ambiente erschuf und den Spielern viele Möglichkeiten zur Interaktion bot. Das Ensemble versucht alles, eine dem Stück entsprechende "lockere Atmosphäre" zu schaffen, was durch die etwas zahm spielende Band-Begleitung nicht gerade unterstützt wurde. Aber im Endeffekt, auch wenn sehr viel richtig gemacht wurde, möchte man dieses Stück lieber in einer Hinterhof-Bühne auf Flokatis erleben - und dann muss es auch lange nicht so perfekt inszeniert sein. Auch die Harlem Globetrotters liefern eine perfekte Show, aber am Ende ist es wie Diät-Cola: Genuss ohne Reue, aber man vermisst den "Kick".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-us33bXqa-S0/TtJLcuWeuoI/AAAAAAAAGkA/anL39fB8Tl0/s1600/IMG_20111125_221049.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://4.bp.blogspot.com/-us33bXqa-S0/TtJLcuWeuoI/AAAAAAAAGkA/anL39fB8Tl0/s640/IMG_20111125_221049.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Aufführung "Hair", Opernhaus Bonn&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-6735570030479516572?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/6735570030479516572/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2011/11/haare-auf-den-zahnen.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/6735570030479516572?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/6735570030479516572?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/R2kwiu8wENI/haare-auf-den-zahnen.html" title="Haare auf den Zähnen" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-us33bXqa-S0/TtJLcuWeuoI/AAAAAAAAGkA/anL39fB8Tl0/s72-c/IMG_20111125_221049.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2011/11/haare-auf-den-zahnen.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CkYHQXw9fSp7ImA9WhRRFE0.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-3775978507449974820</id><published>2011-11-27T07:05:00.001-06:00</published><updated>2011-11-27T07:22:10.265-06:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-11-27T07:22:10.265-06:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="köln" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="gym" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="hoyem" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="harrys" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="oslo" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="norwegen" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="luxor" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="sivert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="madrugada" /><title>Nordisches Feuer</title><content type="html">&lt;br /&gt;
Schon wieder Köln, schon wieder das Luxor, schon wieder ein Montag. Diesmal auf dem Spielplan: "Norwegen vs Norwegen". Die "Vorband"&amp;nbsp;&lt;a href="http://song-der-woche.de/2011/harrys-gym/" target="_blank"&gt;Harrys Gym&lt;/a&gt;&amp;nbsp;(&lt;i style="text-decoration: underline;"&gt;nicht&lt;/i&gt;&amp;nbsp;Harry's Gym!) aus Oslo gegen den "Headliner"&amp;nbsp;&lt;a href="http://song-der-woche.de/2011/sivert-hoyem/" target="_blank"&gt;Sivert Hoyem&lt;/a&gt;&amp;nbsp;(ich erspar mir in diesem Post die Verwendung des norwegisch korrekten "o") aus Sortland, dem Frontmann der inzwischen stillgelegten "Madrugada". Harrys Gym klingen auf Platte eher poppig-verspielt, ohne ihre "verquere" Mischung aus Indie-Rock und Synth-Riffs zu glatt zu bügeln. Live ist das allerdings eine explosive Mischung, unterstützt durch druckvolles Power-Drumming und die langen Spannungsbögen der Songs, die ohne weiteres länger als 6 Minuten dauern können und oft in hypnotischen Jams auf minimalistischen Hooklines enden. Das macht die Rolle als "Vorband" nicht gerade leicht: entweder das Publikum kommt gar nicht damit zurecht und es wird zum selbstbezogenen "Gegniedel" oder es "passt", kann dann aber das Publikum schon fast zu sehr in Wallung bringen. In diesem Fall ginge es eher in die letztere Richtung,&amp;nbsp;schließlich&amp;nbsp;hatten auch Madrugada auf ihrem ersten Album ähnliche Sachen wie z. B. "Norwegian Hammerworks Corp". Und so konnte sich der Hauptact des Abends über die Assist-Fähigkeiten seines Supports wahrlich nicht beschweren. Nach einem durch technische Probleme etwas ins Stocken gekommender Start gab sich Sivert Hoyem alle Mühe, die Massen in Bewegung zu bringen - allerdings dauerte es lange, bis der Funke übersprang. Das ist aber auch nicht so überraschend, sind doch die meisten Songs von Sivert eher im mid-tempo Bereich angesiedelt und leben von ihrer Atmosphäre und auch die an den Anfang gesetzten Songs des nicht gerade überzeugenden neuen Albums konnten nicht über sich hinauswachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rdh5jU7k_m0/TsrJ_bfnvfI/AAAAAAAAGik/U1qMklFxNZs/s1600/21.11.11+-+1" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://3.bp.blogspot.com/-rdh5jU7k_m0/TsrJ_bfnvfI/AAAAAAAAGik/U1qMklFxNZs/s640/21.11.11+-+1" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Sivert Hoyem &amp;amp; Band am 21.11.11 im Luxor, Köln&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
Das es am Ende doch noch zu einem versöhnlichen Abschluß kam lag an der Tiefe des Song-Katalogs von Herrn Hoyem, der gut eingespielten Band und den "Rampensau"-Fähigkeiten des Sängers, die er ja auch zu Madrugada-Zeiten bereits unter Beweis stellte. Ein paar Lückenfüller weniger und ein mehr schnelle Songs bereits am Anfang und der Sieg wäre sicherlich noch höher ausgefallen - am Ende wurden dann die Herausforderer doch noch knapp auf den zweiten Platz verwiesen. Es wird aber zweifellos einige im Publikum geben, die sich Harrys Gym auch einmal als Headliner wünschen...&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-3775978507449974820?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/3775978507449974820/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2011/11/nordisches-feuer.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/3775978507449974820?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/3775978507449974820?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/X2WKW7WaozQ/nordisches-feuer.html" title="Nordisches Feuer" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-rdh5jU7k_m0/TsrJ_bfnvfI/AAAAAAAAGik/U1qMklFxNZs/s72-c/21.11.11+-+1" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2011/11/nordisches-feuer.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CkUFRXw4fip7ImA9WhRRFE0.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-636666762631220180</id><published>2011-11-24T04:52:00.001-06:00</published><updated>2011-11-27T07:23:34.236-06:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-11-27T07:23:34.236-06:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="köln" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="horse" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="cabinets" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="neuhaus" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="luxor" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="honig" /><title>Drei auf einen Streich</title><content type="html">So, jetzt gilt es aber doch noch einiges nachzuholen - die Saison ist doch schon längst eröffnet! Auftakt war die Partie "Stefan Honig vs. Tim Neuhaus vs. Kate Cooper" bzw. das "Mini-Festival" an wunderbar handgemachter Indie-Mucke im Luxor in der Kölner Südstadt von Honig, Tim Neuhaus &amp;amp; the Cabinets und An Horse. &lt;a href="http://song-der-woche.de/2011/stefan-honig/" target="_blank"&gt;Honig&lt;/a&gt; war den meisten Anwesenden im Publikum unbekannt (auch ich musste später nachschlagen und feststellen, dass er bereits bei "Benevolent" aktiv war), überzeugte aber sofort mit klassischem Singer/Songwriter-Inventar: schöne Stimme, klasse Songs, äußerst sympathisch. Damit wurde die Meßlatte für die nachfolgenden Athleten schon mal sehr hoch gelegt. Dann folgte Tim Neuhaus mit seiner "Indie-Akademie" (alles studierte Musiker) im Schlepptau. Vorspielt und leidenschaftlich, aber doch auch immer wieder auf den Punkt zeigte die Combo die Bandbreite ihres Könnens, allerdings überstrahlt von ihrem "Über-Hit" &lt;i&gt;&lt;a href="http://song-der-woche.de/2011/tim-neuhaus-as-life-found-you/" target="_blank"&gt;As Life found you&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;. Das Publikum foderte lautstark nach einer weiteren Kür, musste sich aber den Zwängen der Organisationsleitung geschlagen geben. Zu guter Letzt dann noch das australische Duo "An Horse" mit der Sängerin/Gitarristin Kate Cooper und dem Schlagzeuger/Mit-Sänger Damon Cox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-QJFRHFQ15qU/TrhWv4hantI/AAAAAAAAGe0/yDHwwV-OFSE/s1600/07.11.11+-+1" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://2.bp.blogspot.com/-QJFRHFQ15qU/TrhWv4hantI/AAAAAAAAGe0/yDHwwV-OFSE/s640/07.11.11+-+1" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;An Horse im Luxor, Köln (07.11.2011)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Songs alles vorher dagewesene überstrahlten, war doch eine gewisse Monotonie in der Darbietung zu erkennen. Gerade bei den dynamischeren Stücken fehlte eindeutig ein Bass; ein komplettes Konzert nur mit Schlagzeug und Gitarre zu bestreiten, ohne dass dem Zuhörer etwas fehlt, mag wohl wirklich nur den White Stripes gelingen - vor allem, da Kate's Solo-Künste nicht gerade Bundesliga-reif sind. So mussten sich An Horse an diesem Abend trotz der besten Spielanlagen aufgrund der spieltaktischen Schwächen knapp mit dem 3. Platz begnügen - hinter den laufstarken und spielfreudigen Cabinets und dem Reggie Miller des Abends, (Stefan) Honig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-636666762631220180?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/636666762631220180/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2011/11/drei-auf-einen-streich.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/636666762631220180?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/636666762631220180?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/GfV0YWwj6UE/drei-auf-einen-streich.html" title="Drei auf einen Streich" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-QJFRHFQ15qU/TrhWv4hantI/AAAAAAAAGe0/yDHwwV-OFSE/s72-c/07.11.11+-+1" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2011/11/drei-auf-einen-streich.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DUQAR3o5fCp7ImA9WhdRF0Q.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-6311330776214167704</id><published>2011-08-08T03:59:00.002-05:00</published><updated>2011-08-08T04:55:46.424-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-08-08T04:55:46.424-05:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="saarland" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="relaunch" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="bonn" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="baskets" /><title>Neues Spiel - neues Glück!</title><content type="html">Die lange Spielpause geht endlich zu Ende....nach jahrelanger Diaspora im von Kulturschaffenden weitestgehend ignorierten nördlichen Saarland geht es nun bald in die Bundesstadt Bonn. Dort spielen nicht nur die Telekom Baskets, sondern auch der Kulturbetrieb hat Bundesliga (wenn auch nicht Europa-Liga)-Niveau. Also folgen alsbald hier Kultur-Spielberichte vom Rheinufer...für die ganz Neugierigen hier schon meine ersten Erfahrungen als Neu-Bonner: &lt;a href="http://neubonner.blog.de/"&gt;neubonner.blog.de&lt;/a&gt;.
&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-6311330776214167704?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/6311330776214167704/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2011/08/neues-spiel-neues-gluck.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/6311330776214167704?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/6311330776214167704?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/8C6dwSrLvEY/neues-spiel-neues-gluck.html" title="Neues Spiel - neues Glück!" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2011/08/neues-spiel-neues-gluck.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEMMRnk8fip7ImA9WBJUF04.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114773241760385273</id><published>2006-05-15T16:55:00.000-05:00</published><updated>2006-05-15T17:34:47.776-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-05-15T17:34:47.776-05:00</app:edited><title>Die schaurig-schoene Musikfibel</title><content type="html">Jim Nayder (nicht zu verwechseln mit Ralph Nader, auch wenn beide eine sehr seltsame Gefolgschaft haben) hat es sich zur Berufung gemacht, die schlechtesten Songs dieser Welt in seiner "Annoying Music Show" zu praesentieren. Ganz im Sinne von Dave Barry's "&lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/0740706004&amp;amp;tag=reisebeklei-21&amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742"&gt;Book of Bad Songs&lt;/a&gt;", das allerdings im Mainstream verblieb. Nayder sucht hingegen das abwegige, das dilettante, das grausame und landet bei pakistanischen Entertainern, Rentnercombos und Prominenten, die sich an einer Gesangskarriere gruendlich verhoben haben. Ich bin bereits vor ein paar Jahren mit der hinreissenden "La Paloma"-Reihe (Teil &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/B00000I28K&amp;amp;tag=reisebeklei-21&amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742"&gt;1&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/B00000AQXZ&amp;amp;tag=reisebeklei-21&amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742"&gt;2&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/B000025UPU&amp;amp;tag=reisebeklei-21&amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742"&gt;3&lt;/a&gt; &amp; &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;amp;path=ASIN/B00005606N&amp;tag=reisebeklei-21&amp;amp;camp=1638&amp;creative=6742"&gt;4&lt;/a&gt;) auf den Geschmack gekommen; neben wunderbaren Bearbeitungen fanden sich dort auch sehr grenzwertige Interpretationen; ich erinnere mich vor allem an eine Version mit klassischen chinesischen Instrumenten und Beatbox. So war es eine Offenbarung, von Jim die "most annoying mother's day songs" serviert zu bekommen; es ist schon erstaunlich, wieviel Sexismus sich in 3 Minuten verstauen laesst oder wieviel ueberexaltierte Froehlichkeit man Menschen mit dem richtigen Drogencocktail entlocken kann. Nach 60 Minuten schaurig-schoener Hoertortur wird einem klar: Kunst liegt im Auge des Betrachters. Und augenscheinlich schlechte Kunst ist auch unterhaltsam; sogar um Laengen unterhaltsamer als der tagtaegliche Durchschnittsbrei im Formatradio. Am Ende stellt man sich dann Fragen wie "Was haben die sich dabei gedacht? War das ernst gemeint oder nur gewolltes anderssein? Was steckt dahinter?"; schlechte Kunst laesst einen immer wieder die eigenen Wertmassstaebe ueberprufen ("Warum finde ich das so schlecht? Was muesste man aendern, um den Song ertraeglich zu machen?") und ermutigt zur Auseinandersetzung mit dem Kuenstler. Da dies allerdings nicht von der Plattenfirma als Kaufimpuls interpretiert wird und solche Sendungen sicher den Absatz weniger stark ankurbeln wie ein Beyonce-Special muss man davon ausgehen, dass solche Sendungen wohl unter das mediale Artenschutzabkommen fallen. In Deutschland sind sie jedenfalls schon ausgestorben.

&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Kurzsichtig, zwei linke Haende und auch noch Angst vor'm Ball? Egal, wenigstens einen kurzen Moment darf jeder mal mitspielen; waehrend die Profis sich einen Moment ausruhen, sorgen die Hauptvertreter der Annoying Music fuer Unterhaltung - und lassen sich von ihrem Mangel an Talent ueberhaupt nicht irritieren...Nayder, uebernehmen sie!&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114773241760385273?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="related" href="http://www.wbez.org/programs/ams/ams.asp" title="Die schaurig-schoene Musikfibel" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114773241760385273/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/05/die-schaurig-schoene-musikfibel.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114773241760385273?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114773241760385273?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/ja4S0J4H99Y/die-schaurig-schoene-musikfibel.html" title="Die schaurig-schoene Musikfibel" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/05/die-schaurig-schoene-musikfibel.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CkEFRng4fip7ImA9WBJUEU8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114711891804215779</id><published>2006-05-08T13:53:00.000-05:00</published><updated>2006-05-08T15:36:57.636-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-05-08T15:36:57.636-05:00</app:edited><title>Halbe Kraft zurueck...</title><content type="html">Als vor drei Wochen parallel zur Diskussion ueber das "Tal der Woelfe" die Ankuendigung kam, dass Hollywood sich des Fluges 93 vom 11. September 2001 angenommen hatte, war ich mir sicher, dass dies die politische Fanfare zum Gegenschlag war. Im Angesicht von schwierigen Verhaeltnissen in Irak und Afghanistan und unangenehmer politischer Fuehrer in Iran und Palaestina war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die Amerikaner wieder daran erinnert werden wollen, was eigentlich die Motivation hinter der "Freiheit und Demokratie fuer die Welt"-Aktion war.
Doch seltsam gute Kritiken von nicht als rechtslastig verdaechtigen Filmjournalisten machten mich dann doch neugierig (obwohl ich ja urspruenglich beschlossen hatte, Filmemacher von Propaganda-Streifen nicht mit einem Eintrittsgeld zu belohnen). Und siehe da: Ich habe mich geirrt und das ist gut so. Es ist eigentlich noch viel besser, da nun - 5 Jahre nach dem Trauma - die Amerikaner anscheinend eine viel differenzierte Betrachtung der Ereignisse entwickelt haben, als das patriotische Geheul vom Herbst 2001 vermuten liess.
Zum Film selbst gibt es nur soviel zu sagen: Es wurde alles richtig gemacht. Keine bekannten Schauspieler, keine Hintergrundinformationen ueber die Charaktere, keine Glorizifierung einzelner Personen und keine emotionslosen Terroristen. Dafuer eine ungemein interessante Beobachtung der Ereignisse im dokumentarischen Stil, die eine "regulaere" Dokumentation gar nicht bieten kann (und durch unzaehlige "Talking Heads" ja meist auch unnoetig politisiert wird). Natuerlich kann nur ein kleiner Ausschnitt ueber den Morgen des 11. September erzaehlt werden, aber gerade diese Beschraenkung auf das Wesentliche macht das Thema verstaendlich. Und beilaeufig wird aufgezeigt, dass es neben Helden auch an Versagern an diesem Tag mangelte; die Kompliziertheit dieser (Flug-)Welt macht es nunmal nicht mehr moeglich, innerhalb von Minuten Entscheidungen ueber Leben und Tod zu treffen; ganz abzusehen davon, dass die Moeglichkeit eines solchen Anschlages bis zum letzten Moment nicht wahrgenommen wurde - es ist fuer normale Menschen halt sehr schwierig, sich in die Selbstaufopferungsideologie des radikalen Islamismus hineinzuversetzen. Am Ende bleibt der Eindruck, dass es so wohl wirklich war und die Akte "11. September" geschlossen werden kann. Ohne Hass, ohne Rache und ohne verletzten Stolz, die die Katastrophe ja erst ausgeloest haben. USA 1, Islamisten 0. Und wenn ich mir etwas wuenschen darf, dann sind das ganz viele deutsche Kinobesucher fuer "United 93.

&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Schon beinahe ausgemustert zieht der Point Guard der Guten zum Korb, setzt zum Lay-up an - eine Finte - und gibt sich mit einem normalen Sprungwurf zufrieden. Zwei sichere Punkte und eine verunsicherte Abwehr.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114711891804215779?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="related" href="http://www.united93movie.com/index.php" title="Halbe Kraft zurueck..." /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114711891804215779/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/05/halbe-kraft-zurueck.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114711891804215779?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114711891804215779?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/CDcLX5nI6ac/halbe-kraft-zurueck.html" title="Halbe Kraft zurueck..." /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/05/halbe-kraft-zurueck.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;C0YFQng5fip7ImA9WBJVEEQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114609101024369058</id><published>2006-04-26T17:07:00.000-05:00</published><updated>2006-04-26T17:38:33.626-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-04-26T17:38:33.626-05:00</app:edited><title>Kuenstler vs. Rockstar</title><content type="html">Es gibt immer wieder Zeichen und Wunder...und wenn es sich nur darum handelt, dass eine der verehrtesten Indie-Bands nach 14 Jahren und 5 wundervollen Platten zum ersten Mal auf Tour geht.
Fuer diese ungewoehnliche Abstinenz (verdient ein Musiker doch am meisten mit Auftritten - vom Adrenalin- und Endorphinschub ganz zu schweigen) sprachen zwei Gruende: die staendig wechselnde Besetzung (allen voran on-and-off Mitglied Stephen Malkmus, fuer den die Silver Jews hinter Pavement immer die klare Nummer zwei waren) und die "Kuenstlernatur" David (Dave. Dave!!!) Berman, seines Zeichens Gruender, Songschreiber und autokratischer Entscheider der Silver Jews. Neben einer ausgepraegten Buehnenangst ist dieser auch sonst noch nie psychisch der stabilste gewesen und nebenbei ein geschaetzter Poet, der zwar mit den Jews mehr Geld, mit seinen Gedichten aber mehr Anerkennung bekam; was man durchaus auf seine eher bescheidenen instrumentalen und vokalen Faehigkeiten zurueckfuehren koennte (die einen Bob Dylan aber auch nicht von einer Weltkarriere abgehalten haben).
Ob es nun finanzielle Gruende waren, die Bestaetigung durch seine Frau Cassie oder der Beginn der Midlife-Crisis (David Berman geht scharf auf die 40 zu) wird man wohl nie erfahren, aber es gibt nun 10.000 Zeugen, dass die Silver Jews auch Live eine einzigartige Band sind. Unterstuetzt von der Bass spielenden und mitsingenden Cassie sowie 3 Profi-Musikern begibt sich Mr. Berman (Dave. Dave!!!) auf die Buehne und spielt die Highlights seiner Diskographie. Das alles wirkt live deutlich schmissiger, unverdrehter und country-lastiger als noch auf Platte. Doch wer nun an Kuhdung und Truckerpoesie denkt ist im voellig falschen Film, denn Berman ist mehr Beckett als Brooks und es entsteht die erstaunliche Zusammenkunft von kuenstlerischem Ausdruck eingebettet in erdige Americana-Klaenge.
Als Neuling auf der Buehne und nicht mit dem Talent zur Rampensau beschenkt ist die Performance in weiten Teilen unperfekt, manchmal kurios ungelenk; doch dies verstaerkt umso mehr den Eindruck, einer kuenstlerischen Improvisation zu folgen - und nicht eine einstudierte Buehnenshow zu konsumieren. Es gibt sie also noch, grosse Ideen auf kleinen Buehnen, unsterbliche Songs mit 4 Akkorden und Gaensehaut-Momente jenseits von Superstars und Stadionrock. Leider viel zu wenige.

&lt;strong&gt;Der frisch eingewechselte David (Dave. Dave!!!) Berman bringt als Center frischen Wind ins Spiel und ueberrascht durch ungewoehnliche Moves. Da! Er verliert den Ball - nein, er holt ihn sich wieder. Zwei schnelle Schritte, ein perfekter Baby-Hook...ist manchmal schoener als der krachendste Dunk. Die Teamkameraden applaudieren dem ruestigen Freshman.&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114609101024369058?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="related" href="http://www.silverjews.net/" title="Kuenstler vs. Rockstar" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114609101024369058/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/04/kuenstler-vs-rockstar.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114609101024369058?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114609101024369058?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/ha6ccsaNKHg/kuenstler-vs-rockstar.html" title="Kuenstler vs. Rockstar" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/04/kuenstler-vs-rockstar.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ak8ASHw6eyp7ImA9WBJVEkg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114528204667136180</id><published>2006-04-17T08:32:00.000-05:00</published><updated>2006-04-28T16:14:09.213-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-04-28T16:14:09.213-05:00</app:edited><title>Meine Opfer - Deine Opfer. Nach der Werbung.</title><content type="html">Nach Karikaturdebatte und Ehrenmorddiskussion wird nun der taegliche Kampf der Kulturen auch auf der Kinoleinwand ausgetragen. Natuerlich nicht unter diesem Motto, man will ja nur "interessante Geschichten erzaehlen" und "die Schicksale hinter der Nachricht entdecken". Natuerlich geht es dabei nur um zwei Dinge: 1. Geld und 2. mit eindeutigen Bildern den Zuschauer auf seine Seite zu ziehen. Was der "Krieg der Woelfe" fuer die islamische Sicht der Dinge sein soll, ist der bald erscheinende Film ueber den 11. September fuer die amerikanische. Hollywood rechnet fest mit hohen Einspielergebnissen (allein durch die staendige Medienpraesenz in zahlreichen fuer-und-wider-Diskussionen) und moechte den Passagieren des Fluges, der in Pennsylvania zum Absturz gebracht wurde "ein Denkmal setzen". Seltsamerweise ist der Kinostart genau fuer den Zeitpunkt gewaehlt, an dem der Moussaoui-Prozess (bei dem ein Grossteil der Amerikaner immer noch nicht verstanden hat, dass es nur die Wahl zwischen Freispruch und fuer immer Knast gibt - in den Radio Talk Shows gibt es immer wieder empoerte Anrufe, dass man "so einen" ja nicht "auf freien Fuss setzen" darf) seinen Hoehepunkt erreicht. Man kann dabei auch nicht uebersehen, dass dahinter eine politische Botschaft steckt; bei all dem Schlamassel im Irak soll den Amerikanern jetzt wieder vor Augen gefuehrt werden, warum sie eigentlich kaempfen: fuer die Opfer des 11. September. Dadurch werden wieder Emotionen hochgekocht und wer aus dem Kino kommt ruft Zeter und Mordio - und wird nach republikanischer Intention dem Irak-Krieg nicht mehr so laut widersprechen.
Ein Opfer auf beiden Seiten steht jetzt schon fest: das Kino als politikhinterfragendes Medium; nach einem Hoehepunkt in den 40ern des letzten Jahrhunderts rollt nun anscheinend die naechste Welle an Propagandastreifen auf uns zu. Und jeder, der meint, Propaganda koennte ihm nichts anhaben, ist schon verloren; Propaganda wirkt immer und kann auch heute noch die oeffentliche Meinung stark beeinflussen. Man erinnere sich nur an Michael Moore, der in Deutschland erst zur Gottheit erklaert wurde und man erst viel spaeter einsah, dass es auch hier nur um (gut gemeinte) Propaganda ging und man sich nie auf nur eine Stimme verlassen sollte. Also denn: boykottiert alle Filme ueber islamische Freiheitskaempfer und amerikanische Terroropfer! Denn nur wenn es sich wirtschaftlich nicht lohnt und die Reichweite nicht ausreichend ist, werden wir in Zukunft vor solchen Machwerken verschont bleiben!

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wegen Randalen auf den Raengen musste das Spiel kurzfristig unterbrochen werden. Beide Trainer bekamen ein technisches Foul und nach Verwandlung der Freiwuerfe kann es jetzt weitergehen.&lt;/strong&gt; &lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114528204667136180?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114528204667136180/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/04/meine-opfer-deine-opfer-nach-der.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114528204667136180?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114528204667136180?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/u1s_Nm0YceA/meine-opfer-deine-opfer-nach-der.html" title="Meine Opfer - Deine Opfer. Nach der Werbung." /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/04/meine-opfer-deine-opfer-nach-der.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ak8CQ3k7eCp7ImA9WBJVEkg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114470339254628576</id><published>2006-04-10T15:28:00.000-05:00</published><updated>2006-04-28T16:14:22.700-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-04-28T16:14:22.700-05:00</app:edited><title>Der Fuchsbeichtvater bringt die Flut</title><content type="html">Was wie eine dieser Uebersetzungen aus dem Babelfish klingt ist in diesem Fall eine sinngemaesse Eindeutschung des neuen Albums von &lt;strong&gt;Neko Case: Fox Confessor brings the flood&lt;/strong&gt;. Und trotzdem kann man sich in Europa wohl weder unter dem Titel noch der Interpretin viel vorstellen. Dabei ist Neko Case schon seit laengerem Bestandteil der Alt-Country Szene (Ryan Adams, anyone?) und versucht aus dieser amerikanischen Volksmusik mit Hilfe von Blues, Jazz, Gospel und jede Menge Versponnenheit das letzte Quentchen Musikalitaet herauszuquetschen. Dass sie eine der beeindruckendsten Stimmen ihrer Generation hat ist dabei durchaus hilfreich. Und noch viel schoener ist die (dank der maximal moeglichen CD-Spieldauer von knapp 80 Minuten leider viel zu selten angewandten) Methode, das vorhandene Material (woraus andere Kuenstler ein Doppelalbum gemacht haetten) auf unter 35 Minuten zu komprimieren. Jeder Takt musste sich sein Daseinsrecht erst erkaempfen und dass macht die Platte ungemein spannend und lebendig, Ideen werden nur angetippt und nicht totgeritten. Wo wir wieder beim Thema waeren: Country (ohne Western). Was in Deutschland den ueblen Geruch von Truck Stop und Johnny Hill verstroemt und in den USA immer betont massenkompatibel und kumpelhaft sein will, hat es hueben wie drueben schwer, Kritiker zu ueberzeugen. Schon wurde versucht, anerkannt ueberragenden Bands wie Wilco und My Morning Jacket die Country-Kappe ueberzuziehen, um dem Rest der Welt zu zeigen: Seht her! Country ist mehr als Autorennen und Trailerpark! Doch neben Lambchop hat der Country jetzt wieder ein attraktives Aushaengeschild, das man auch auf dem Uni-Campus hoeren kann, ohne vom Kulturwart des Feldes verwiesen zu werden. Und dank "Brokeback Mountain" ist ja jetzt sogar wieder Cowboy-Regalia im Trend...es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Cowboystiefel und Neko Case-Berieselung zur Standardausstattung des heimischen Werbers gehoeren.

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Mit unnachahmlicher Eleganz umspielt Neko den gegnerischen Power Forward, nur um sich wieder aus dem Kreis zu bewegen und mit einem spielerisch wirkenden Dreier die Abwehr des billigen Country&amp;amp;Western blosszustellen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114470339254628576?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="related" href="http://www.nekocase.com/music/" title="Der Fuchsbeichtvater bringt die Flut" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114470339254628576/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/04/der-fuchsbeichtvater-bringt-die-flut.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114470339254628576?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114470339254628576?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/Kzu2oXrOKC4/der-fuchsbeichtvater-bringt-die-flut.html" title="Der Fuchsbeichtvater bringt die Flut" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/04/der-fuchsbeichtvater-bringt-die-flut.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ak8DQno5fip7ImA9WBJVEkg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114470079581105927</id><published>2006-04-10T15:03:00.000-05:00</published><updated>2006-04-28T16:14:33.426-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-04-28T16:14:33.426-05:00</app:edited><title>Es war einmal in Hollywood...</title><content type="html">...da wurde man 1997 auf einen japanischen Film aufmerksam, der bereits zuvor die Insel im Pazifik im Sturm eroberte: &lt;strong&gt;Shall we dance?&lt;/strong&gt;. Es ging dabei um einen Mann in der Midlife-Crisis, der einen gaenzlich unjapanischen Weg waehlt, um seinem Leben wieder einen Sinn zu geben: Tanzen. Also das volle Paket: Walzer, Tango, Rumba. Dazu muss man wissen, dass die gesellschaftlichen Normen in Japan das Tanzen zu etwas "anzueglichem" machen, so traut sich der Mann auch bis kurz vor Schluss des Films nicht, seiner Frau von dieser "abartigen" Leidenschaft etwas zu erzaehlen. Drama, Comedy &amp; Moral in ansprechender Verpackung = Kassenhit. Sogar in den USA liessen sich viele Kinogaenger von den Untertiteln (in den USA werden nur Kinderfilme synchronisiert) nicht abschrecken. Da dachte sich der amerikanische Verleiher: Was fuer ein Erfolg waere das, wenn das eine heimische Produktion waere? Also feilte man an einem Hollywood-Remake - und weigerte sich, die VHS-Version des japanischen Vorgaengers zu veroeffentlichen (vielleicht wuerde dann jemand ja nicht mehr ins Remake gehen! Soviel zur immer wieder gern gescholtenen Kundenauffassung der Unterhaltungsindustrie). 2004 war es dann schliesslich so weit, das Remake wurde vom Stapel gelassen; und man hatte alles richtig gemacht:
- mit Richard Gere der ultimative Charmeur als Hauptdarsteller
- mit Jennifer Lopez ein weiblicher Kassenmagnet, der wirklich tanzen kann
- mit Susan Sarandon eine Oscar-Gewinnerin als "die Ehefrau"
- Amerikanisierung aller Elemente, es sollte nichts mehr auf die "auslaendische" Herkunft des Ausgangsmaterials hinweisen

Das Ergebnis: ein technisch perfekter Totalausfall. Das sahen die Kritiker auch so und so schaffte der Film es nur muehsam, seine Kosten einzuspielen. Daher wurde jetzt sogar die DVD des japanischen Originals veroeffentlicht. Wobei saemtliche "Bonus"-Materialien auf der DVD sich mit dem Remake beschaeftigten! Man hatte natuerlich nicht bedacht, dass das japanische Setting dem ganzen Film erst seinen Sinn gab; aber wieso sollen darauf die Kreativen in Hollywood auch selber kommen. Man muss sich den japanischen Film nur einmal sorgfaeltig anschauen und wird zu diesem Schluss kommen. Und viele sind es hoffentlich auch. Aber am Ende hat ja doch das Geld recht, denn nichts ist leichter zu finanzieren, als ein Remake eines auslaendischen Erfolgsfilms. Am Ende der Dumme ist mal wieder der Kunde. Dem wurde das japanische Original vorenthalten und 8$ fuer einen miesen Hollywood-Abklatsch aus der Tasche gezogen, von dem vermutlich jeder der Beteiligten wusste, dass dieser nicht mal im Ansatz das Niveau des Originals erreichen wuerde. Aber mit dem richtigen Marketing-Konzert, bekannten Namen und einer Oscar-Gewinnerin hat man an der Westkueste ja bisher noch jeden Quark an den Mann (in diesem Fall wohl mehr an die Frau) gebracht...fahr zur Hoelle, Hollywood!

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Der amerikanische Aufbauspieler der Niveaulosen hat den Klontest (es wurden 99% Aehnlichkeit mit dem japanischen Aufbauspieler der Guten) nicht bestanden und wird des Feldes verwiesen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114470079581105927?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114470079581105927/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/04/es-war-einmal-in-hollywood.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114470079581105927?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114470079581105927?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/q5lfJkyI6OE/es-war-einmal-in-hollywood.html" title="Es war einmal in Hollywood..." /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/04/es-war-einmal-in-hollywood.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ak4EQHY8fip7ImA9WBJVEkg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114350027745445720</id><published>2006-03-27T16:40:00.000-06:00</published><updated>2006-04-28T16:15:01.876-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-04-28T16:15:01.876-05:00</app:edited><title>Das WORT zum Samstag</title><content type="html">In Deutschland ist Radio hoeren eine Qual. Die besten Hits von heute, die geilsten Titel von gestern und die Kracher von morgen. Dabei spielen alle nur das gleiche und jeden Tag dasselbe. Das Deutschlandradio ist der Fels in der Brandung, ist allerdings oft zu kopflastig und seine Musikmischung oft Kraut und Rueben (und die beste Sendung mit Joachim Deicke laeuft mitten ind der Nacht!).
Das ist in Amerika anders. Und hier stellt sich wieder einmal die Frage, was kam zuerst? Der muendige Hoerer oder das intelligente Radio? Auf jeden Fall ist beides zur Genuege vorhanden. Vor allem die "Public Radio Stations" zeigen, dass niveauvolles Programm allein auf &lt;strong&gt;Spendenbasis&lt;/strong&gt; moeglich ist - und nicht mit einer Musikantenstadlzwangsabgabe. Doch selbst die kommerziellen Programme hier leisten sich kaum einen musikalischen faux pas und verkaufen - im Gegensatz zu ihren Werbespots - das Publikum nicht fuer bloed.
Aber zurueck zum Public Radio. Und hier moechte ich vor allem den Sender WORT FM aus Madison, Wisconsin, und sein Samstagsprogramm hervorheben:

12:00 Tropical Riddims
14:00 PanAfrica
16:00 La Junta (Salsa and Latin jazz)
18:00 I like it like that (local Garage Band gems from the 50s and 60s)
20:00 Two for the blues
22:00 Universal Soul Explosion

Fuer jedes dieser Programme stehen echte Experten ihres Genres zur Verfuegung, die mit viel Engagement und Begeisterung "ihre Liebe" dem Publikum nahe bringen wollen. Man kann 12 Stunden am Stueck zuhoeren - ohne einen schlechten Song, ohne Langeweile und mit dem guten Gefuehl, nicht in ein kulturelles Ghetto (bist Du U- oder E-Musik?) erzogen zu werden. Das ist, was gutes Radio ausmacht: Lust auf neues, auf unbekanntes, die Erweiterung des eigenen Horizonts - einfach mit Musik, die so gut ist, dass man sie einfach moegen muss und Moderatoren, die die Musik leben und nicht vom Heizdeckenverkaeufer umgeschult wurden.

Das wird vom Publikum so gut aufgenommen, dass es fuer dieses Angebot einen selbst gewaehlten Jahresbeitrag zahlt. Ohne zu muessen. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Das &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;ist soziale Marktwirtschaft. In Deutschland unvorstellbar. Hier regieren die ehemaligen Heizdeckenverkaeufer mit ihren Superhits.

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ein traumhaftes Solo durch die gegnerische Abwehr, abgeschlossen mit einem krachenden Dunking! Die Abwehr der Niveauveraechter ist konsterniert und verlangt einen time-out!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114350027745445720?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="related" href="http://www.wort-fm.org/" title="Das WORT zum Samstag" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114350027745445720/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/das-wort-zum-samstag.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114350027745445720?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114350027745445720?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/6Xtozk1d8qQ/das-wort-zum-samstag.html" title="Das WORT zum Samstag" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/das-wort-zum-samstag.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ak4FRno5fip7ImA9WBJVEkg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114305014058114719</id><published>2006-03-22T11:30:00.000-06:00</published><updated>2006-04-28T16:15:17.426-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-04-28T16:15:17.426-05:00</app:edited><title>Die unertraeglichen Verweise von Amazon</title><content type="html">Manchmal entdeckt man Angriffe auf das Kulturgeschehen in Bereichen, wo man sie nicht erwartet: im e-Commerce. Eines Tages kam der e-Retailes Amazom.com auf die Idee, seinen Kunden soviel Produkte wie moeglich ins Gesicht zu werfen. Und um sicher zu gehen, dass ihn diese Produkte auch interessieren, gibt es drei Moeglichkeiten:
1. "Was andere Kunden auch toll fanden": Mag fuer den Liebhaber der Top20-Hits noch Sinn machen, aber wen es in etwas weniger populaere Bereiche verschlaegt, der wird mit zum Teil aberwitzigen Vorschlaegen konfrontiert.
2. Die eigene Kaufvergangenheit: Kaum hat man das neue Harry Potter Buch oder die neue U2-CD als Geschenk bestellt, so wird man von nun an fuer immer und ewig mit Potter-Devotionalien und der U2-Diskographie belaestigt.
3. Die "Kauftipps": Hier wird zum aktuell besichtigten Produkt ein zweites angeboten, dass dieses optimal ergaenzt.
Waehrend bei den Punkten 1 und 2 der Zufall bzw. der Kunde der Ausgangspunkt fuer die falsche Interpretation seiner Beduerfnisse sind, entscheidet bei Punkt 3 Amazon selbst, was zusammenpasst.
Man nehme z. B. die neu erschienene Special Edition-DVD von "The unbearable lightness of being" (Die Unbeschwerte Leichtigkeit des Seins) nach dem Roman von Milos Kundra. Der Roman ist Weltliteratur, das Skript wurde fuer den Oscar nominiert und der Film gilt bis heute als Meisterwerk des romantisch-politischen Films (es geht um die Zeit des Prager Fruehlings). Was ist also nach Amazon die optimale Ergaenzung zu diesem kulturellen Highlight? &lt;strong&gt;"Female Masturbation - Pleasures of a Woman in Orgasm: Elle"&lt;/strong&gt;. Der Fachmann staunt und der Laie wundert sich. Was soll man daraus schliessen? Ist nach der Meinung der Amazon-Verantwortlichen der Film von Philip Kaufmann an sexuell frustrierte Frauen gerichtet? Oder sieht man das Zielpublikum eher im intellektuellen Notstaendler, der es als "unter seinem Niveau" ansieht, richtige Pornos zu bestellen (die es bei Amazon ja auch nicht gibt, deren Pakete ja eher auf Buecher als auf Weichzeichner-Rundungen schliessen lassen)? Auf jeden Fall ist es bemerkenswert, dass die Essenz der "Unbearable Lightness" anscheinend weibliche Orgasmusschwierigkeiten ist. Ich habe den Film nun einmal im englischen Original und einmal mit dem zusaetzlichen Kommentar des Regisseurs gesehen und kann mit Fug und Recht behaupten, dass dieses Thema im Film ueberhaupt nicht zur Sprache kommt. Masturbation auch nicht. Und die "Elle" gab es im 68er Tschechien sowieso nicht.
Und so bleibt nur die Frage, wie Amazon zu diesen Kombinationen kommt: Praktikanten, die ausser dem Cover-Bild und dem Titel nichts von dem Produkt wissen? Eine "intelligente" Textvergleichssoftware die "unbearable" und "lightness" sofort in die Erotik-Kategorie verschiebt? Oder werden einfach alle Filme desselben Ratings (Altersfreigabe) in einen Topf geworfen? Natuerlich ist fuer Amerikaner jeder Film, bei dem einen nackte Frauenbrust zu erkennen ist ja schon richtig widerlich; aber dass nun jeder europaeische Film, wo nunmal mit anderen Massstaeben gemessen wird, nun in der Schmuddelecke landet ist ja nun auch keine Loesung...bekomm ich dann bald mit dem Biologie-Buch fuer das 8. Schuljahr gleich "The Passion of Christ" als optimale Paketergaenzung; schliesslich ist das fuer manche ja auch die gleiche Schublade? Auf jeden Fall sehr merkwuerdig und Wert mal nachzufragen, ob vielleicht auch andere ausser wirtschaftlichen Interessen dahinter stecken...schliesslich kann man durch eine absichtliche Falsch-Einsortierung ja unangenehme Produkte wunderbar sabotieren (ich gehe davon aus, dass der Film allein aufgrund dieses Vorschlags deutlich weniger verkauft als mit einer korrekten Ergaenzung, z. B. "Drei Farben: Blau" o. ae.)!

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ein Foulspiel beim Lay-Up durch die Saboteure. Der Gefoulte erhaelt zwei Freiwuerfe.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114305014058114719?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="related" href="http://www.amazon.com/gp/product/B000CBG5PG/ref=pd_kar_gw_1/104-9020016-9325539?%5Fencoding=UTF8&amp;v=glance&amp;n=130" title="Die unertraeglichen Verweise von Amazon" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114305014058114719/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/die-unertraeglichen-verweise-von.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114305014058114719?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114305014058114719?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/w2vxUBqxRJA/die-unertraeglichen-verweise-von.html" title="Die unertraeglichen Verweise von Amazon" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/die-unertraeglichen-verweise-von.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ak4GSX09fip7ImA9WBJVEkg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114289115329589863</id><published>2006-03-20T15:29:00.000-06:00</published><updated>2006-04-28T16:15:28.366-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-04-28T16:15:28.366-05:00</app:edited><title>Was macht Abe Lincoln in Kanada?</title><content type="html">Er malt sich das Gesicht schwarz an und fluechtet vor seinem Richter. Nein? Doch! Jedenfalls wenn es nach "CSA - The Confederate States of America" geht, der etwas anderen Geschichts-Doku, die einen vom Kino-Sessel in den Fernsehsessel befoerdert.
Man darf naemlich ein wenig dem "Confederate Network San Francisco" bei seinem Abendprogramm zuschauen; denn nach zweijaehrigem Zoegern gibt es nun endlich die renommierte britisch/kanadische Dokumentation ueber die Vereinigten....Konfoederierten Staaten von Amerika.
Und hier lernt man, wie der Norden den Buergerkrieg verlor, Jefferson Davis Praesident wurde und der Sueden Militaerexpiditionen nach Suedamerika schickte. Und die Sklaverei wurde verfassungsmaessiges Recht, "das was uns verbindet". Und so beginnt der Zug durch die Jahrzehnte und die steigenden Schwierigkeiten, die schwarzen Sklaven im Angesicht des rassenblinden Kanada unter Kontrolle zu halten. Wichtige Ereignisse, wie der amerikanische Angriff auf die japanische Flotte am 6.12.1941 und der fast zum scheitern veurteilte Pazifikfeldzug (das Kriegsglueck aenderte sich erst mit dem Abwurf der Atombombe) werden gestreift, wichtige Persoenlichkeiten wie der ehemalige US-Praesident Fauntroy III. kommen zu Wort.
Dazwischen Werbespots fuer "Niggerhair"-Zigaretten und "Sambo"-Waschmittel und Ankuendigen von weiteren Programmhoehepunkten, z. B. eine Sklaveneinfang-Show.

Verwirrt? Irritiert? Wenn man es nicht besser wuesste, wuerde man es wohl glauben. Trotz des minimalistischen Budgets (der Ausfuehrende ist hauptberuflich Dozent fuer Geschichte) ist die Ueberzeugungskraft beeindruckend und der Dokumentarstil sehr gut getroffen. Gerade deswegen ist man nach dem Film dazu geneigt, sich doch noch mal das Geschichtsbuch zu greifen und die "echte" Historie wieder aufzufrischen.

Was geht uns Europaeer das an? Natuerlich sind wir nicht in der Materie, aber selbst wer keine Ahnung von US-Geschichte hat, bemerkt den Unterschied zum heutigen, "freien" Amerika sofort. Und lernt sehr schnell, dass die Unterdrueckung und Ausbeutung von Minderheiten auf Dauer niemals gut gehen kann. Andererseits wird am Ende auch darauf hingewiesen, dass auch in den USA die Sklavenvergangenheit nicht wirklich vollends begraben wurde.

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ein 360 Grad Slamdunk fuer die Verknuepfung von Bildung und Unterhaltung, von ernster Theorie und ironisch bis zynischen Untertoenen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114289115329589863?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="related" href="http://www.csathemovie.com/" title="Was macht Abe Lincoln in Kanada?" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114289115329589863/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/was-macht-abe-lincoln-in-kanada.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114289115329589863?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114289115329589863?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/hGxaVme2tCk/was-macht-abe-lincoln-in-kanada.html" title="Was macht Abe Lincoln in Kanada?" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/was-macht-abe-lincoln-in-kanada.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ak4AQXg-eyp7ImA9WBJVEkg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114245893724030782</id><published>2006-03-15T15:06:00.000-06:00</published><updated>2006-04-28T16:15:40.653-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-04-28T16:15:40.653-05:00</app:edited><title>Pop-Wrestling</title><content type="html">Waehrend im deutschsprachigen Raum die Superstar-Euophorie abgeklungen ist und die Halbwertszeit der Finalteinlehmer nicht mehr in Monaten, sogar Tagen gemessen wird, laeuft in den USA die aktuelle Staffel und die Popularitaet ist unerschutterlich. Keine Sendung in den USA konnte in den letzten Jahren soviele unterschiedliche Bevoelkerungsgruppen vereinen. Menschen werden zu Typen reduziert, spielen ihre Rolle und - sobald die abgenutzt ist - in den Ex-Bewerber-Container entsorgt. Und alles muss in die neue Fassung der "Political Correctness" - bloss nicht anecken - der Bush-Aera passen. Die passende Vorstellung ist dann von der uebelsten Sorte: der 29jaehrige mit den grauen Haaren muss auf jeden Fall alle Charaktereigenschaften eines George Clooney uebernehmen, eine 20jaehrige Schwarze darf niemand anders als Beyonce als Vorbild nennen. Bitte keine Ueberraschungen, die Zeiten sind unsicher genug.
&lt;p&gt;Man kann darf natuerlich nicht ausblenden, dass die Finalteilnehmer in der USA-Version von "Popidol" um Laengen besser sind als die deutschen Epigonen - was die Technik, Ausdruckskraft und Selbstdarstellung angeht. Dies wird aber ueberschattet von der alleseinlullenden Langeweile der Gleichfoermigkeit. Genau so wie beim Wrestling findet eine kontrollierte Gehirnwaesche statt: was geht und was geht nicht, was darf man, was ist unpassend, woran erkennt man die Boesen und die Guten. Die "Mini Playback Show" war subversiver als "American Idol". Jeder Konflikt ist Theater, jede Konfrontation loest sich schnell in Luft auf, selbst das personifizierte "Boese", Simon Cowell (der als Brite auf die amerikanische Politeness keine Ruecksicht zu nehmen braucht), wird gern als Karikatur seiner selbst portraitiert, damit die verbalen Spitzen nicht zu ernst genommen werden muessen. Wir machen ja schliesslich Familienunterhaltung! Genau so wie man zum Wrestling seine Kinder mitnimmt, so nimmt auch hier die Familie an einem Spektakel teil, dass entkernt und aller Authentizitaet beraubt eine "Show" bietet, deren einziger Sinn die Vermittlung von Konsumbotschaften zu sein scheint. Waehrend dem deutschen TV-Zuschauer seine (angebliche) Bloedheit jeden Tag ins Gesicht gesendet wird, sind die Amerikaner einen Schritt weiter: hier wird den "bildungsfernen Schichten" vorgegaukelt, es waere alles in Ordnung. Und allen Andersdenkenden, dass sie in dieser Gesellschaft nicht erwuenscht sind. Der Randgruppen-Pacifier. Eigentlich ein guter Name fuer einen neoliberalen Wrestler...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Technisches Foul der Niveauveraechter, die Niveauverteidiger erhalten einen Freiwurf.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114245893724030782?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="related" href="http://www.idolonfox.com/" title="Pop-Wrestling" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114245893724030782/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/pop-wrestling.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114245893724030782?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114245893724030782?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/PKr_mPpxJgw/pop-wrestling.html" title="Pop-Wrestling" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/pop-wrestling.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ak4BQXc4eyp7ImA9WBJVEkg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114235241132724750</id><published>2006-03-14T09:57:00.000-06:00</published><updated>2006-04-28T16:15:50.933-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-04-28T16:15:50.933-05:00</app:edited><title>Shalom, Gentleman!</title><content type="html">Hach, war das noch eine Sensation: ein Koelner macht echten Reggae; Deutschland als Speerspitze der globalisierten Musikwelt. Doch waehrend Gentleman im Establishment Platz genommen hat und seine Pfruende verwaltet, waechst ihm Konkurrenz aus dem Land der unbegrenzten Moeglichkeiten heran: Matisyahu Miller.
Der ist orthodoxer Jude (und sieht auch so aus) und hat sich mit seinem Debut und einem Live-Album bereits eine Hardcore-Fangemeinde erspielt. Nun setzt der Hype ein und das neue Album "Youth" ist bereits in den grossen Elektronikmaerkten der USA zu finden. Textlich gleichwertig (die unvermeidbaren Modethemen Globalisierungskritik und Religioesitaet) sind die neuen Songs musikalisch dem deutschen Pendant ueberlegen (der immer wieder gern genommene Bill Laswell am Pult): ausgekluegelte Riddims mit angereicherten Rock-Riffs - nur der als Bonus hinzugefuegte Remix von Mike D. (Beastie Boys) wirkt etwas zu gewollt cool. Aktuelle Neuigkeiten zu Matisyahu gibt es unter: &lt;a href="http://the-little-things-in-life.blogspot.com/"&gt;http://the-little-things-in-life.blogspot.com/&lt;/a&gt;.

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ein freistehender Dreier fuer Matisyahu, der nun hoch fuer den Titel des Rookie of the Year der Weltmusikdivision gehandelt wird.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114235241132724750?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="related" href="http://www.matisyahu.org/" title="Shalom, Gentleman!" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114235241132724750/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/shalom-gentleman.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114235241132724750?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114235241132724750?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/oKKqV4qmsyY/shalom-gentleman.html" title="Shalom, Gentleman!" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/shalom-gentleman.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ak4CQHw9eyp7ImA9WBJVEkg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114234931843082611</id><published>2006-03-14T09:07:00.000-06:00</published><updated>2006-04-28T16:16:01.263-05:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-04-28T16:16:01.263-05:00</app:edited><title>Welch ein Lied klingt von den Raengen...</title><content type="html">Wider dem Neutexten von unpopulaeren Hymnen! War nicht schon das Original-Saarlandlied textlich keine Offenbarung (der Mode des ausgehenden 19. Jahrhunderts entsprechend romantisch-naturalistisch gehalten) so wird der Peinlichkeitslevel bei der aktualisierten Version in neue Hoehen geschraubt. Der zu erwartenden Drohbekundungen der Birkenstockmafia zum Trotz moechte ich diesen kreativen Rohrkrepierer doch nicht unkommentiert lassen:

"Ich ruehm' dich, du freundliches Land an der Saar, "

- erklaer mal bitte einem 15jaehrigen, was "ruehmen" ist; abgesehen davon: wieso hat das Update eine unverstaendlichere Rhetorik als das 100 Jahre alter Original??

"von friedlichen Grenzen umgeben. "

Ok, blenden wir mal ganz kurz die letzten 1000 Jahre aus und den Fakt, dass das Saarland so oft wie kaum ein anderer Landstrich der Region den Besitzer gewechselt hat...

"Nie wieder bedrohe dich Krieg und Gefahr, "

Keine Sorge, nachdem die Ressourcen aufgebraucht sind, will niemand mehr das Saarland, nicht mal geschenkt.

"in dir moecht' ich immerzu leben. "

Alterserwartung eines maennlichen Saarlanders 74,8 bzw. 80,3 einer Saarlaenderin. . Also den Mund nicht zu voll nehmen...wobei dieses Zitat auch nicht gerade fuer Mobilitaet und geistige Flexibilitaet der Bewohner spricht.

"Und gibst du uns Arbeit, so hat's keine Not, "

Das ist bei mehr als 10% Arbeitslosigkeit und der zweithoechsten Hartz-IV-Empfaenger pro Einwohner-Quote in der Landeshauptstadt der blanke Hohn.

"wir werden die Muehen nicht scheuen, "

Einspruch! Schon mal die Heimspiele des 1. FC Saarbruecken gesehen? Also!

"und Feste auch feiern zum taeglichen Brot, "

Hauptsach gud gess, nichts gegen einzuwenden. Auch wenn "Stangenweissbrot" natuerlich passender waere (aber das reimt sich halt so schlecht!)...

"denn du, unser Land, sollst uns freuen."

Typisch deutsch, "der Staat ist verantwortlich fuer mein Wohlergehen", ausserdem koennte man das "sollst" durchaus als "in einer besseren Welt waere das so" auslegen, ein hypothetischer Konjunktiv. Nicht gerade der kroenende Abschluss einer Hymne. Ich fordere 3 Jahre Schwenkverbot fuer diejenigen, die diesen nationallyrischen Offenbarungseid zum offiziellen Hymnentext gemacht haben.

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Da hat die Verteidigung ueberhaupt nicht aufgepasst! Ein schoenes Solo entlang der Grundlinie und ein klassischer Lay-Up. 2 Punkte fuer die Kulturveraechter!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114234931843082611?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="related" href="http://www.wissenglobal.de/Saarlandlied.html" title="Welch ein Lied klingt von den Raengen..." /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114234931843082611/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/welch-ein-lied-klingt-von-den-raengen.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114234931843082611?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114234931843082611?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/z7iMRF6cVWE/welch-ein-lied-klingt-von-den-raengen.html" title="Welch ein Lied klingt von den Raengen..." /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/welch-ein-lied-klingt-von-den-raengen.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ak8HSHszeyp7ImA9WBJRE0k.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-24058982.post-114234883957341232</id><published>2006-03-14T08:54:00.000-06:00</published><updated>2006-03-14T09:07:19.583-06:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2006-03-14T09:07:19.583-06:00</app:edited><title>Fanfare und Einmarsch der Mannschaften</title><content type="html">Willkommen bei der Uebertragung des Basketballmatches zwischen den "Talentierten" und den "Superstars"; die Spieler machen sich gerade warm und der Hallensprecher verkündet die Starting Five. Nun werden die Trainer vorgestellt: J. W. von Goethe hat mit seinem Assistenztrainer Leonardo da Vinci die Taktik komplett überarbeitet und hofft auf die Konterstaerke seiner Mannschaft. Der Trainer der gegnerischen Mannschaft, Karl Moik, setzt auf eine Full Court Press und die Unterstützung von weiten Teilen des Publikums. Seine Talent-Scouts Achim Mentzel und Dieter Bohlen sollen hervorragende Arbeit bei der Zusammenstellung des Teams geleistet haben.

Aber nun versammeln sich die Spieler in der Mitte des Feldes und wir warten jeden Moment auf den Anpfiff...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24058982-114234883957341232?l=kulturdunk.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kulturdunk.blogspot.com/feeds/114234883957341232/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/fanfare-und-einmarsch-der-mannschaften.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114234883957341232?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/24058982/posts/default/114234883957341232?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Kulturdunk20/~3/UsXrQKneu58/fanfare-und-einmarsch-der-mannschaften.html" title="Fanfare und Einmarsch der Mannschaften" /><author><name>Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18183714154797519689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="24" height="32" src="http://2.bp.blogspot.com/-Px05u4PrUTY/Ts4fb972a7I/AAAAAAAAGjE/Vh-jkBG_9Jo/s220/RR-profil.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://kulturdunk.blogspot.com/2006/03/fanfare-und-einmarsch-der-mannschaften.html</feedburner:origLink></entry></feed>

