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	<title>Kunststoffreport</title>
	
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	<description>Das Kunststoffportal im Web</description>
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		<title>Logoblende für Kühlergrill aus 2K-Spritzgussprozess</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Firma Mues Products &#38; Moulds GmbH hat in Zusammenarbeit mit KRAIBURG TPE neuartige Logoblenden für die Motorabdeckung im Automobilbereich auf den Markt gebracht. Durch den Einsatz der Hochleistungs-Compounds HIPEX® kann die Herstellung in einem 2-Komponenten-Spritzgussprozess erfolgen, was im Vergleich zur manuellen Kombination von Hartkomponente und TPE die Zykluszeit deutlich verkürzt und die Fehlerquote senkt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kunststoffreport.de/logoblende-fur-kuhlergrill-aus-2k-werkzeug-spritzgussprozess/auto-motor-logo-blende-2k-spritzgiesprozess-werkzeug-kunststoff-kuhlergrill/" rel="attachment wp-att-3583"><img class="aligncenter size-full wp-image-3583" style="text-align: justify;" title="Auto Motor Logo-Blende 2K Spritzgießprozess Werkzeug Kunststoff Kühlergrill" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2012/01/Auto-Motor-Logo-Blende-2K-Spritzgießprozess-Werkzeug-Kunststoff-Kühlergrill.jpg" alt="" width="630" height="393" /><strong></strong></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Firma Mues Products &amp; Moulds GmbH hat in Zusammenarbeit mit KRAIBURG TPE neuartige Logoblenden für die Motorabdeckung im Automobilbereich auf den Markt gebracht. Durch den Einsatz der Hochleistungs-Compounds HIPEX® kann die Herstellung in einem 2-Komponenten-Spritzgussprozess erfolgen, was im Vergleich zur manuellen Kombination von Hartkomponente und TPE die Zykluszeit deutlich verkürzt und die Fehlerquote senkt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Logoblende ist quasi das „Aushängeschild“ im Motorblock. Sie trägt das Markenzeichen des Automobilherstellers und soll gut und dauerhaft präsentiert sein. Genau diesem Bauteil hat sich das Unternehmen Mues Products &amp; Moulds aus Kolbermoor bei Rosenheim angenommen, das sich auf die Entwicklung und Produktion von Spritzgießformen und Kunststoffteilen spezialisiert hat. Die TPE-Lager auf der Logoblende sind wichtig, um diese auf das Motorblendengehäuse aufzustecken und wieder entfernen zu können. Gemeinsam mit KRAIBURG TPE, dem Spezialisten für thermoplastische Elastomere aus dem bayerischen Waldkraiburg, haben die Ingenieure von Mues ein Verfahren entwickelt, die Logoblende samt TPE-Komponente in einem Fertigungsprozess maschinell herzustellen und gleichzeitig die Eigenschaften des Bauteils zu verbessern. Möglich wurde das durch den Einsatz der Hochleistungs-Compounds HIPEX®, die in höchstem Maße temperatur- und medienbeständig sowie thermoplastisch verarbeitbar sind, aber dennoch mit einem Härtegrad von 70 Shore A elastische Eigenschaften behalten. „Für mich war entscheidend, dass HIPEX® konstant hohen Temperaturen von bis zu 150 Grad Celsius ebenso standhält wie dem Kontakt mit Getriebeöl, Getriebeschmiermitteln und Übertragungsflüssigkeiten.“ sagt Markus Seidl, Geschäftsführer von Mues Products &amp; Moulds.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fester Halt zählt</strong><br />
Eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung der neuen Logoblende war die Konstruktion der Verankerung der TPE an der Hartkomponente. Ein Ring in der Polyamid-Hartkomponente wurde mit kleinen Schlitzen und Zähnen versehen, die von den HIPEX® Compounds beim Aufspritzen komplett umschlossen und durchdrungen werden. Dadurch werden die TPE mechanisch mit der Hartkomponente verankert und darüber hinaus in einer ausgeklügelten Hinterschnitt-Konstruktion geformt: Die Kavität wurde im unteren Bereich voluminöser gestaltet und das Gummilager bildet dadurch im oberen Bereich eine Verengung, die ähnlich wie bei einem Druckknopf das Anstecken der Logoblende auf das Motorgehäuse erlaubt. Die Entformung gelingt trotz Hinterschnitt auch aufgrund der festen mechanischen Verankerung der TPE-Komponente und der hohen Flexibilität des Materials ohne Schwierigkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Effizienz gesteigert: Maschinell statt manuell</strong><br />
HIPEX® ist fast schon mit Gummi zu vergleichen, hat jedoch einen entscheidenden Vorteil: Es lässt sich im Spritzgussverfahren verarbeiten. So wird die Logoblende und die TPE-Verriegelung in einem Prozess gefertigt. Bislang wurden Gummilager in einem zweiten Arbeitsschritt per Hand auf die Hartkomponente montiert, was deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm und das Risiko von Fehlern barg. Jetzt wird die Hartkomponente im Spritzgussverfahren gefertigt, ein Roboter entfernt das Teil aus der Kavität und legt sie in einer andere ein. Darauf wird schließlich das HIPEX®-Lager gespritzt, während parallel schon eine weitere Hartkomponente gegossen wird.Durch den maschinellen Zwei-Komponenten-Spritzgussprozess erhöht sich somit die Fertigungsqualität des Bauteils, während sich die Zykluszeit ebenso wie die Fehlerquote verringert und die Herstellungskosten dadurch deutlich sinken.</p>
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		<title>Einfache Zahnfüllung – Dank PEEK</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Austragegerät &#8220;DinoPress&#8221; setzt auf VESTAKEEP® PEEK: Das Medizingerät zum Applizieren von Zahnfüllungen zeigt sich mit dem Hochleistungskunststoff in besserer Form als je zuvor. Die mechanisch hoch beanspruchten Funktionsteile werden nicht länger aus Metall hergestellt, sondern aus Polyetheretherketon (PEEK) von Evonik Industries. Das daraus resultierende geringere Gewicht ist deutlich spürbar und ermöglicht ein ermüdungsfreies Arbeiten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3581" class="wp-caption aligncenter" style="width: 630px"><a href="http://kunststoffreport.de/einfache-zahnfullung-dank-peek/peek-dinopress-austragegerat/" rel="attachment wp-att-3581"><img class="size-full wp-image-3581" title="PEEK DinoPress Austragegerät" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2012/01/PEEK-DinoPress-Austragegerät.jpg" alt="PEEK Zahnfüllung DinoPress Austragegerät" width="620" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Ermüdungsfreies Arbeiten mit dem DinoPress Austragegerät (Bild: Evonik)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Austragegerät &#8220;DinoPress&#8221; setzt auf VESTAKEEP® PEEK: Das Medizingerät zum Applizieren von Zahnfüllungen zeigt sich mit dem Hochleistungskunststoff in besserer Form als je zuvor. Die mechanisch hoch beanspruchten Funktionsteile werden nicht länger aus Metall hergestellt, sondern aus Polyetheretherketon (PEEK) von Evonik Industries. Das daraus resultierende geringere Gewicht ist deutlich spürbar und ermöglicht ein ermüdungsfreies Arbeiten. Die im Gegensatz zu Metall warme Haptik bietet zudem mehr Komfort beim Setzen der Zahnfüllung. DinoPress ist darüber hinaus dampfsterilisierbar bis 134°C.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Alfred Schmid AG (Gossau, Schweiz), seit über 40 Jahren auf die Herstellung von Kunststoffteilen für die Dentalindustrie spezialisiert, und die Dolder AG (Basel, Schweiz) haben den neuen DinoPress gemeinsam entwickelt und optimiert. Beat Imhof, Senior Sales Manager bei der Dolder AG: &#8220;Dank seinen guten Eigenschaften kann VESTAKEEP® PEEK in vielen Bereichen der Medizintechnik eingesetzt werden. Vor allem als Metallersatz entfaltet PEEK sein volles Potential.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">VESTAKEEP® PEEK besitzt eine bessere Sterilisierbarkeit und eine höhere Lebensdauer als Titaniumlegierungen. Seine ausgezeichneten mechanischen, chemikalischen sowie elektrischen Eigenschaften machen diesen Werkstoff universell einsetzbar.</p>
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		<title>Was wir in unsere Meere werfen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Falls wir weiter Muell in die #meere kippen, sieht unser Sushi so aus #advertising twitter.com/Brienchen/stat… &#8212; Sabrina Oswald (@Brienchen) Januar 26, 2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="twitter-tweet tw-align-center" lang="de"><p>Falls wir weiter Muell in die <a href="https://twitter.com/search/%2523meere">#meere</a> kippen, sieht unser Sushi so aus <a href="https://twitter.com/search/%2523advertising">#advertising</a> <a href="http://t.co/TTL0Hlxx" title="http://twitter.com/Brienchen/status/162653210568425473/photo/1">twitter.com/Brienchen/stat…</a></p>
<p>&mdash; Sabrina Oswald (@Brienchen) <a href="https://twitter.com/Brienchen/status/162653210568425473" data-datetime="2012-01-26T21:48:42+00:00">Januar 26, 2012</a></p></blockquote>
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		<title>BOY kommt bei Märklin erneut zum Zuge</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 21:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch im letzten Jahr versetzte Weihnachten Groß und Klein in Spannung. Wurden dann die Weihnachtspäckchen geöffnet, waren die Beschenkten besonders erfreut, wenn es sich um eine Modelleisenbahn aus dem Hause Märklin handelte. Trotz moderner elektronischer Spielzeuge haben die Produkte des traditionsreichen Unternehmens Märklin aus Göppingen nach wie vor ihren hohen Stellenwert. Dabei waren die letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3573" title="Produktion Märklin Kunststoff Eisenbahn Spritgiessen Boy" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2012/01/Produktion-Märklin-Kunststoff-Eisenbahn-Spritgiessen-Boy.jpg" alt="Märklin Produktion Eisenbahn Kunststoff" width="620" height="407" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auch im letzten Jahr versetzte Weihnachten Groß und Klein in Spannung. Wurden dann die Weihnachtspäckchen geöffnet, waren die Beschenkten besonders erfreut, wenn es sich um eine Modelleisenbahn aus dem Hause Märklin handelte. Trotz moderner elektronischer Spielzeuge haben die Produkte des traditionsreichen Unternehmens Märklin aus Göppingen nach wie vor ihren hohen Stellenwert.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei waren die letzten Jahre des Unternehmens sehr ereignisreich, aber Märklin kam wieder auf die Spur. „Bemerkenswert ist, das wir eine Sanierung ohne frisches Kapital durch einen Investor bewerkstelligen konnten“ verrät Stefan Löbich, Geschäftsführer bei Märklin. „Produktions- und maschinentechnisch steht uns BOY zur Seite. Im Jahre 2010 lieferte BOY uns zwei Spritzgießautomaten mit 350 kN Schließkraft und zwei BOY 22 A (220 kN Schließkraft). Gerade in den für uns sehr schwierigen Monaten des Neuanfangs war BOY für uns in technischen und kaufmännischen Dingen ein zuverlässiger und kompetenter Partner. Im Dezember 2011 erteilten wir BOY einen Folgeauftrag über zwei weitere BOY 35 E.“</p>
<p style="text-align: justify;">Insbesondere die Energieeffizienz der E-Baureihe überzeugte Märklin davon, mit BOY-Spritzgießautomaten die Weichen für die Zukunft richtig gestellt zu haben. „Die BOY 35 E mit Servo-Antrieb passt wie angegossen in unsere Fertigung“ so Wolfrad Bächle, ebenfalls Geschäftsführer und verantwortlich für die Produktion bei Märklin. Er fährt fort: “Für unseren immens großen Bestand an Kunststoffbauteilen für Eisenbahnen, Waggons, Schienenmaterial, etc. verfügen wir über eine große Anzahl an Werkzeugen. Diese können wir problemlos auf der BOY 35 E einsetzen, da die vierholmige BOY über äußerst großzügige Abstände zwischen Holmen und Platten verfügt. Dabei ist sie kompakt wie keine andere Maschine aus diesem Schließkraftbereich und benötigt nur knapp 2 m² Aufstellfläche. Die Präzision der gefertigten Teilen und der Maschine sowie deren Dynamik vervollständigen den hervorragenden Gesamteindruck der BOY 35 E, die bei uns im Drei-Schicht-Betrieb unter Volldampf läuft. Nicht zuletzt durch den äußerst niedrigen Energiebedarf der BOY 35 E konnten wir unsere Fertigungskosten deutlich senken.“</p>
<p style="text-align: justify;">Wie gut die beiden Unternehmen mittlerweile verbunden sind, verdeutlicht auch die Präsentation der ultrakompakten BOY XS (Schließkraft 100 kN) auf den Märklin-Hausmessen. Auch auf der Internationalen Modellbahnausstellung (IMA 2011) fertigte der kleinste der BOY-Spritzgießautomaten Bauteile für die begeisterten Fans der Schienenfahrzeuge im Miniaturformat.</p>
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		<title>Kautschuk – Charles Goodyear und Fritz Hofmann</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Mo,23.01.12 11.45 BR Alpha Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik Kautschuk Thema: Charles Goodyear und Fritz Hofmann Mit der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert entsteht ein großer Bedarf an Kautschuk, so dass sich viele Erfinder daran machen, die Eigenschaften des Kautschuk z. B. durch den Zusatz von Schwefel zu verbessern. 1839 entdeckt der US-Amerikaner Charles Goodyear [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float: left; margin: 0 11px 5px 0; text-align: center; width: 85px; display: inline-block;">
<div style="background-color: #115376; font-weight: bold; color: #ffffff;"><span style="font-size: 14px; line-height: 25px; display: block;">Mo,</span><span style="font-size: 12px; display: block; padding: 0 0 5px;">23.01.12</span></div>
<div style="background-color: #019bd9; font-weight: bold; height: 45px; color: #ffffff;"><span style="font-size: 18px; line-height: 45px; display: inline-block;">11.</span><span style="font-size: 12px; vertical-align: super; display: inline-block;">45</span></div>
<div style="background: #5c5c5c; width: 85px; height: 45px;"><span style="font-size: 13px; height: 40px; padding-top: 5px; font-weight: bold; line-height: 45px; text-align: center; color: #fff;">BR Alpha</span></div>
<p><img src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2012/01/Kautschuk-Charles-Goodyear-und-Fritz-Hofmann-Meilensteine-der-Naturwissenschaft-und-Technik.jpg" alt="" title="Kautschuk-Charles-Goodyear und Fritz Hofmann - Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik" width="85" height="144" class="alignleft size-full wp-image-3571" style="border:none"/>
</div>
<h3>Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik Kautschuk</h3>
<h4>Thema: Charles Goodyear und Fritz Hofmann</h4>
</p>
<p>Mit der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert entsteht ein großer Bedarf an Kautschuk, so dass sich viele Erfinder daran machen, die Eigenschaften des Kautschuk z. B. durch den Zusatz von Schwefel zu verbessern. 1839 entdeckt der US-Amerikaner Charles Goodyear durch Zufall, dass sich die Materialeigenschaften einer Mischung von Kautschuk und Schwefelpulver durch so genanntes Vulkanisieren bei hoher Temperatur wesentlich verbessern. Die Nachfrage nach Kautschuk steigt rasch an, aber die Kautschukbäume wachsen bislang nur vereinzelt im brasilianischen Urwald und die Gewinnung ist mühsam und teuer. 1910 gelingt es dem deutschen Chemiker Fritz Hofmann, aus Dimethylbutadien ein dem Naturkautschuk nahezu ebenbürtiges Gummi, den Methylkautschuk, herzustellen. Der Durchbruch des Synthesekautschuks kommt aber erst unter dem NS-Regime, das vom Importkautschuk unabhängig werden will. In der Nähe von Halle wird das BUNA-Werk gebaut und 1936 können die ersten Autoreifen präsentiert werden. Die nötigen Ausgangsstoffe werden aus den einheimischen Rohstoffen Kohle und Kalk gewonnen.</p>
<p>Weitere Infos zur Sendung unter:</p>
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