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	<title>Andreas Kyriacou über Manches</title>
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		<title>Überraschung vor den Wahlen: Zürcher EDU löst sich auf</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2015 06:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[EDU]]></category>
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		<description><![CDATA[In dieser Form gab&#8217;s dies wohl noch nie: eine Partei wirft kurz vor Wahlen das Handtuch. Die EDU des Kantons Zürich löst sich auf. Wie Noch-Präsident Hans Egli mitteilt, geht die Partei davon aus, dass sie am 12. April, dem Zürcher Wahlsonntag, an der 5%-Hürde scheitern könnte, zumindest aber sicher ihre Fraktionsstärke verlieren dürfte. 2011 hatte die Partei einzig im Bezirk Hinwil mehr als 5% der Stimmen erreicht. Und die Ausgangslage sei diesmal düster. Ihre Wählerbasis sei schon vor vier Jahren überaltert gewesen. Und ausgerechnet die EVP, die sich selbst im Krebsgang befinde, buhle deutlich um die Stimmen der verbleibenden EDU-Wählerschaft.
Der Schritt kommt für Aussenstehende überraschend, hat die Partei doch erst vor wenigen Tagen ihre kantonale Initiative «Schutz der Ehe» eingereicht, mit der sie über die Zürcher Kantonsverfassung das nationale Zivilgesetz in die Schranken weisen will. Doch nicht zuletzt diese Unterschriftensammlung hätte die Parteileitung zum Handeln bewogen: die überwiegende Mehrheit der Unterschriften stamme von Pensionären. Jüngere Personen würden ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Form gab&#8217;s dies wohl noch nie: eine Partei wirft kurz vor Wahlen das Handtuch. Die EDU des Kantons Zürich löst sich auf. Wie Noch-Präsident Hans Egli mitteilt, geht die Partei davon aus, dass sie am 12. April, dem Zürcher Wahlsonntag, an der 5%-Hürde scheitern könnte, zumindest aber sicher ihre Fraktionsstärke verlieren dürfte. 2011 hatte die Partei einzig im Bezirk Hinwil mehr als 5% der Stimmen erreicht. Und die Ausgangslage sei diesmal düster. Ihre Wählerbasis sei schon vor vier Jahren überaltert gewesen. Und ausgerechnet die EVP, die sich selbst im Krebsgang befinde, buhle deutlich um die Stimmen der verbleibenden EDU-Wählerschaft.</p>
<p>Der Schritt kommt für Aussenstehende überraschend, hat die Partei doch erst vor wenigen Tagen ihre kantonale Initiative «Schutz der Ehe» eingereicht, mit der sie über die Zürcher Kantonsverfassung das nationale Zivilgesetz in die Schranken weisen will. Doch nicht zuletzt diese Unterschriftensammlung hätte die Parteileitung zum Handeln bewogen: die überwiegende Mehrheit der Unterschriften stamme von Pensionären. Jüngere Personen würden kaum unterschreiben, wenn sie nicht in konservative freikirchliche Kreise eingebunden seien. Doch die würden immer weniger.</p>
<p>Die eingereichten Wahllisten könne die Partei natürlich nicht mehr zurückziehen. Sofern Einzelpersonen auf ihren Listen doch gewählt würden, hätten diese natürlich die freie Wahl, sich bestehenden Fraktionen anzuschliessen. Vorgaben will die Noch-Parteileitung keine machen. Für die Initiative mache die Parteiauflösung allerdings keinen grossen Unterschied, meinte Egli. Er rechnet damit, dass der Kantonsrat sie für ungültig erklären wird. Ein Abstimmungskampf sei deshalb ohnehin nicht zu erwarten.</p>
<p>Die EDU Schweiz und die anderen Kantonalparteien bleiben vorerst bestehen. Doch EDU-Schweiz-Präsident Hans Moser ist konsterniert: &#8222;Faktisch aktive Sektionen haben wir nur noch in Zürich und Bern. Wenn nun die Hälfte davon wegbricht, wird&#8217;s auch auf nationaler Ebene schwierig.&#8220;</p>
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		<title>Der Elefant wütet draussen, aber noch immer sehen ihn etliche nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2015 09:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Tagesanzeiger erschien eine «Analyse» der Süddeutsche-Korrespondentin Silke Bigalke zum Kopenhagener Doppelmord und der Reaktion der Bevölkerung.

Sie erzählt, dass die traditionelle skandinavische Offenheit durch Forderungen nach weniger durchlässigen Grenzen gefährdet sei. Andere jedoch wünschten sich, dass Dänemark reagiere wie Norwegen auf den Massenmord von Anders Behring Breivik, mit mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit. Die Autorin konstatiert, dass die Angst vor Islamisten dennoch grösser geworden sei. Und sie wendet ein:

"Doch die Fälle sind nicht ganz vergleichbar. Breiviks Tat war rechts­extremistisch motiviert."

Waren es die Taten von Omar El-Hussein etwa nicht? ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Tagesanzeiger erschien eine «<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Ein-zerrissenes-Daenemark/story/24300969" target="_blank">Analyse</a>» der Süddeutsche-Korrespondentin Silke Bigalke zum Kopenhagener Doppelmord und der Reaktion der Bevölkerung.</p>
<p>Sie erzählt, dass die traditionelle skandinavische Offenheit durch Forderungen nach weniger durchlässigen Grenzen gefährdet sei. Andere jedoch wünschten sich, dass Dänemark reagiere wie Norwegen auf den Massenmord von Anders Behring Breivik: mit mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit.<br />
Die Autorin konstatiert, dass die Angst vor Islamisten der Verlautbarung zum Trotz auch in Norwegen zugenommen habe. Und sie wendet ein:</p>
<blockquote><p>&#8222;[D]ie Fälle sind nicht ganz vergleichbar. Breiviks Tat war rechts­extremistisch motiviert.&#8220;</p></blockquote>
<p>Waren es die Taten von Omar El-Hussein etwa nicht? Kann nach Ansicht der Autorin nur zum Rechtsextremisten mutieren, wer germanisches Blut in seinen Adern fliessen hat? Liegt die Vermutung nicht auf der Hand, El-Hussein sei genau wie die Nazis der Meinung gewesen, einem Herrenvolk anzugehören? War sein Doppelmord nicht etwa ein Versuch, aus seiner Sicht unwertes Leben auszulöschen?</p>
<p>Hat er sich nicht voller Tatendrang daran gemacht, diejenigen auszuschalten, die sich seiner kranken Ideologie entgegenstellten? Hat er nicht auf Juden geschossen, einzig und alleine, weil sie Juden waren?</p>
<p>All dies mag Bigalke nicht einordnen. Für sie war im vielmehr folgendes relevant:</p>
<blockquote><p>Er war Däne, ein Kind von Einwanderern, das offenbar nie Anschluss gefunden hatte und auf die schiefe Bahn geraten war.</p></blockquote>
<p>Der Elefant steht längst nicht mehr im Raum. Er wütet im Freien, und dennoch wollen ihn noch immer etliche nicht sehen.</p>
<div id="attachment_8415" style="width: 214px" class="wp-caption alignnone"><img class="wp-image-8415" style="border: 1px solid black; margin-left: 6px;" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/wütender-Elefant.jpg" alt="wütender Elefant" width="300" height="300" srcset="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/wütender-Elefant-300x300.jpg 300w, http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/wütender-Elefant.jpg 545w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p class="wp-caption-text">Bild: Sivaram</p></div>
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		<title>Ehe-Initiative: EDU-Fundis erneut auf rechtsstaatlichen Abwegen</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2014/11/ehe-initiative-edu-fundis-erneut-auf-rechtsstaatlichen-abwegen/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2014/11/ehe-initiative-edu-fundis-erneut-auf-rechtsstaatlichen-abwegen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2014 14:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[EDU]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zürcher Sektion der Christian Brotherhood-Partei, auch als EDU bekannt, lanciert nach 2009 erneut eine kantonale Initiative.

Sie will die Kantonsverfassung mit folgendem Einschub versehen:

Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau.

Dieser Satz soll den bestehenden Artikel 13 ergänzen, der wie folgt lautet:

Jeder Mensch hat das Recht, die Form des partnerschaftlichen Zusammenlebens frei zu wählen. Der Staat kann neben der Ehe auch andere Formen des Zusammenlebens anerkennen.

Auch wenn sich der Kanton Zürich in seiner Verfassung herausnimmt, andere Formen des Zusammenlebens anzuerkennen, kann er natürlich nicht selbst bestimmen, was als Ehe zu gelten hat und was nicht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright wp-image-8374" style="border: 1px solid gray;" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Edu-Ehe-Initiative.jpg" alt="Edu-Ehe-Initiative" width="196" height="184" />Die Zürcher Sektion der Christian Brotherhood-Partei, auch als EDU bekannt, lanciert nach 2009 erneut eine kantonale Initiative.</p>
<p>Sie will die Kantonsverfassung mit folgendem Einschub versehen (<a href="http://www.edu-zh.ch/vi-schutz-der-ehe/schutz-der-ehe-unterschriftenbogen" target="_blank">PDF</a>):</p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<blockquote><p>Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau.</p></blockquote>
<p>Dieser Satz soll den bestehenden Artikel 13 ergänzen, der wie folgt lautet:</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<blockquote><p>Jeder Mensch hat das Recht, die Form des partnerschaftlichen Zusammenlebens frei zu wählen. Der Staat kann neben der Ehe auch andere Formen des Zusammenlebens anerkennen.</p></blockquote>
<p>Auch wenn sich der Kanton Zürich in seiner Verfassung herausnimmt, andere Formen des Zusammenlebens anzuerkennen, kann er natürlich nicht selbst bestimmen, was als Ehe zu gelten hat und was nicht. Das ist alleine Sache der nationalen Gesetzgebung. In Artikel 14 der Bundesverfassung wird der Grundstein gelegt:</p>
<blockquote><p>Das Recht auf Ehe und Familie ist gewährleistet.</p></blockquote>
<p>Die Details regelt das <a href="http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19070042/index.html#a90" target="_blank">Kapitel «Eherecht»</a> des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs.</p>
<p>Es ist nicht das erste Mal, dass die EDU eine Initiative einreicht, die klar gegen übergeordnetes Recht verstösst. Ihre 2009 eingereichte Initiative «Nein zum Sterbetourismus im Kanton Zürich» tat dies ebenso. Dennoch wurde die Initiative vom Kantonsrat <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Rechtswidrige-Vorlage-wird-dem-Volk-wohl-vorgelegt/story/26811650?track">nicht für ungültig erklärt</a>, nebst der EDU hatten sich auch EVP und SVP dagegen gestemmt. Diesmal ist der Versuch, per Kantonsverfassung Bundesrecht auszuhebeln, noch deutlicher. Es ist zu hoffen, dass das Parlament dieser Schindluderei diesmal ein schnelles Ende bereitet und die Initiative für ungültig erklärt – so es die EDU  überhaupt schafft, genügend Unterschriften zu sammeln…</p>
<p><strong>Sterbehilfeinitiative: inhaltliches Eigentor für die EDU aber nützliches Wahlkampfvehikel</strong></p>
<p>Man mag ins Feld führen, dass es von Vorteil war, dass die Anti-Sterbehilfeinitiative politisch und nicht nur legalistisch bekämpft werden konnte: Sie scheiterte an der Urne mit einem Neinanteil von gut 78%. Für die EDU wurde die Initiative inhaltlich also zum Rohrkrepierer, die breite Akzeptanz der Sterbehilfe wurde mit der Abstimmung bekräftigt.</p>
<p>Doch der EDU ging&#8217;s – wie auch diesmal – natürlich in Wirklichkeit ohnehin nicht darum, für ihre Extremistenpositionen Mehrheiten zu finden. Die Initiative war ein reines Wahlvehikel für die Kantonsratswahlen 2011. Nichts anderes ist auch die neue Initiative.</p>
<p>Die Partei braucht dringend Aufmerksamkeit: Sie erreichte 2011 nur in einem einzigen Wahlkreis – der Bibelgürtelregion Hinwil – mehr als fünf Prozent der Stimmen. Gelingt ihr dies bei den Gesamterneuerungswahlen im Frühjahr 2015 nicht erneut, fliegt sie ganz aus dem Parlament. Und auch wenn sie in Hinwil den Wähleranteil knapp halten kann, sieht es für die Partei ungemütlich aus: Sie kam 2011 auf aufgerundete fünf Sitze, das Minimum, um eine Fraktion zu bilden. Bereits ein geringer Wählerverlust würde dazu führen, dass die verbleibenden drei oder vier EDU-Kantonsräte bei einer anderen Partei Unterschlupf suchen müssten, wollen sie nicht von der Kommissionstätigkeit ausgeschlossen werden. Und da sieht&#8217;s eher düster aus: Wohl hat die ebenfalls evangelikale EVP mehrere Mitglieder, die der EDU sehr nahe stehen, doch die Partei hat auch sozialliberale Vertreter, die sich wohl gegen eine gemeinsame Fraktion wehren würden. Wahrscheinlicher ist, dass die EDU-ler von der SVP aufgenommen würden, doch dort würden sie kaum mehr als eigenständige EDU-Vertreter wahrgenommen werden.</p>
<p>Die Christian Brotherhood-Partei soll natürlich wie jede andere Politgruppierung um Aufmerksamkeit und Wähleranteile buhlen dürfen. Doch sie soll es mit lauteren Mitteln tun. Es wird am Kantonsrat liegen, dies sicherzustellen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Karo-Versand bringt neue Serie mit Persönlichkeiten der Gegenwart</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2014 09:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[You read it here first]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Karo-Versand weitet seine Bemühungen zur Volksbildung aus. Nach der Serie «Cigar Bands», auf der historische Persönlichkeiten wie Hitler und Mussolini zu sehen waren, präsentierte CEO einen Auszug einer neuen Serie mit Persönlichkeiten der Gegenwart, die Geschichte geschrieben haben.
CEO Peter Wälchli betont, dass seine Bemühungen zur «Geschichtsaufbereitung und Orientierung» mit beträchtlichen Recherche- und Herstellungskosten verbunden seien. Er hofft deshalb auf eine Unterstützung durch das Migros-Kulturprozent.
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Karo-Versand weitet seine Bemühungen zur Volksbildung aus. Nach der Serie «Cigar Bands», auf der historische Persönlichkeiten wie Hitler und Mussolini zu sehen waren, präsentierte CEO einen Auszug einer neuen Serie mit Persönlichkeiten der Gegenwart, die Geschichte geschrieben haben.<a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Karo-Versand-Persönlichkeiten-der-Gegenwart.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone wp-image-8367" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Karo-Versand-Persönlichkeiten-der-Gegenwart.jpg" alt="Karo-Versand - Persönlichkeiten der Gegenwart" width="596" height="546" /></a></p>
<p>CEO Peter Wälchli betont, dass seine Bemühungen zur «<a href="http://www.karo-versand.ch" target="_blank">Geschichtsaufbereitung und Orientierung</a>» mit beträchtlichen Recherche- und Herstellungskosten verbunden seien. Er hofft deshalb auf eine Unterstützung durch das Migros-Kulturprozent.</p>
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		<title>Die Welt verstehen – heute mit Claudia Bandion-Ortner, Abdullah-Groupie</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2014 09:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>

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		<description><![CDATA[Als stellvertretende Generalsekretärin des Wiener König-Abdullah-Zentrums für interreligiösen und interkulturellen Dialog erhält Claudia Bandion-Ortner Gelegenheit, Selbsterfahrungstrips ins Reich des absoluten Monarchen zu unternehmen. Sie findet das ausgesprochen kuschlig, wie sie profil.at erzählt:
 
Bandion-Ortner musste sich – wie alle Frauen in Saudi-Arabien – mit einer schwarzen Abaya verhüllen. „Aber ich muss sagen: Die ist praktisch. Ein angenehmes Kleidungsstück. Sie hat mich ein bisschen an den Talar erinnert.“
Und das Land mit den Hauptexportgütern Erdöl und Wahhabitischer Extremismus sieht sie auf ausgesprochen gutem Weg:

Auf den Vorhalt, dass im Jahr 2014 in Saudi-Arabien bereits 60 Menschen hingerichtet worden sind, dass an Freitagen nach dem Gebet öffentlich geköpft und ausgepeitscht werde, sagt Bandion-Ortner im „profil“-Interview: „Das ist nicht jeden Freitag“ und sie sei natürlich gegen die Todesstrafe.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8325" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><img class="wp-image-8325" style="padding-left: 50px;" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Claudia-Bandion-Ortner.jpg" alt="Bild: wikipedia / Manfred Werner" width="110" height="100" /><p class="wp-caption-text">Bild: wikipedia / Manfred Werner</p></div>
<p>Als stellvertretende Generalsekretärin des Wiener König-Abdullah-Zentrums für interreligiösen und interkulturellen Dialog erhält Claudia Bandion-Ortner Gelegenheit, Selbsterfahrungstrips ins Reich des absoluten Monarchen zu unternehmen. Sie findet das ausgesprochen kuschlig, wie sie profil.at <a href="http://www.profil.at/articles/1442/980/378217/ex-justizministerin-bandion-ortner-saudi-arabien-nicht-freitag">erzählt</a>:</p>
<blockquote><p>Bandion-Ortner musste sich – wie alle Frauen in Saudi-Arabien – mit einer schwarzen Abaya verhüllen. „Aber ich muss sagen: Die ist praktisch. Ein angenehmes Kleidungsstück. Sie hat mich ein bisschen an den Talar erinnert.“</p></blockquote>
<p>Und das Land mit den Hauptexportgütern Erdöl und Wahhabitischer Extremismus sieht sie auf ausgesprochen gutem Weg:</p>
<blockquote><p>Auf den Vorhalt, dass im Jahr 2014 in Saudi-Arabien bereits 60 Menschen hingerichtet worden sind, dass an Freitagen nach dem Gebet öffentlich geköpft und ausgepeitscht werde, sagt Bandion-Ortner im „profil“-Interview: „Das ist nicht jeden Freitag“ und sie sei natürlich gegen die Todesstrafe.</p>
<p>Sie glaube, dass sich „durch die Dialogbereitschaft in Saudi-Arabien – der König steht da wirklich sehr dahinter, ich habe mit dem König persönlich darüber gesprochen – langsam etwas verändert“.</p></blockquote>
<p>Die österreichische Ex-Justizministerin wurde offenbar von Abdullah herzlicher empfangen als seine eigenen Töchter – stehen die doch <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-2591253/Cast-wife-Saudi-king-begs-Obama-help-free-four-starving-daughters-whove-locked-away-palace-13-years.html">seit Jahren unter Hausarrest</a>.</p>
<p>Die Juristin sollte sich vielleicht auch mal die saudische Dialogbereitschaft im Ausland anschauen, beispielsweise, ihre <a href="http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2011/03/2011314124928850647.html">militärische Hilfe an Bahrain</a>, den «Dialog» mit der lokalen Opposition zu führen. Oder die Art, wie ihre Repräsentanten am Menschenrechtsrat Dialog führen.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2014/10/die-welt-verstehen-heute-mit-claudia-bandion-ortner-abdullah-groupie/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Halt, nein, das sollte sie wohl doch nicht tun, sonst müsste sie womöglich ihren Job aus Gewissensgründen schmeissen…</p>
<p><small>05.10.2014 <a href="http://kyriacou.ch/2014/10/die-welt-verstehen-heute-mit-helen-schuengel-straumann-kinderbibelexegetin/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"> Die Welt verstehen – heute mit Helen Schüngel-Straumann, Kinderbibelexegetin</a><br />
12.01.2014 <a href="http://kyriacou.ch/2014/01/die-welt-verstehen-heute-mit-elvira-bader-grenzensetzerin#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Elvira Bader, Grenzensetzerin</a><br />
20.09.2012 <a href="http://kyriacou.ch/2012/09/die-welt-verstehen-heute-mit-stefan-kuzmany-spiegel-festredner#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen, heute mit Stefan Kuzmany, Spiegel-Festredner</a><br />
11.07.2012 <a href="http://kyriacou.ch/2012/07/die-welt-verstehen-heute-mit-doron-rabinovici-kastrationsforsche/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen, heute mit Doron Rabinovici, Kastrationsforscher</a><br />
24.11.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/11/die-welt-verstehen-heute-mit-olga-iseppi-rechenkunstlerin/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen, heute mit Olga Iseppi, Rechenkünstlerin</a><br />
03.11.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/11/die-welt-verstehen-heute-mit-mohammed-analphabet/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Mohammed, Analphabet</a><br />
15.06.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/06/die-welt-verstehen-heute-mit-moritz-leuenberger-laienprediger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Moritz Leuenberger, Laienprediger<br />
</a>08.05.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/05/die-welt-verstehen-heute-mit-giorgio-girardet-mochtegernjournalist/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Giorgio Girardet, Möchtegernjournalist<br />
</a>18.04.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/04/die-welt-verstehen-heute-mit-ernst-heller-katholischer-clown/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Ernst Heller, katholischer Clown<br />
</a>03.02.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/02/die-welt-verstehen-heute-mit-dora-andres-und-jakob-buchler-lugenbarone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Dora Andres und Jakob Büchler, Lügenbarone<br />
</a>14.10.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/09/die-welt-verstehen-heute-mit-agidius-engel-christlicher-ethiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Ägidius Engel, christlicher Ethiker<br />
</a>18.06.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/die-welt-verstehen-heute-mit-robert-heymann-voodoo-chemiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Robert Heymann, Voodoo-Chemiker<br />
</a>25.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-dieter-aebi-kreationist-mit-einer-mission/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Dieter Aebi, Kreationist mit einer Mission<br />
</a>08.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-doris-leuthard/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Doris Leuthard<br />
</a>11.02.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/02/die-welt-verstehen-heute-mit-pius-bruder-franz-schmidberger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Pius-Bruder Franz Schmidberger<br />
</a>27.05.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/05/die-welt-verstehen-heute-mit-sharon-stone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Sharon Stone</a></small></p>
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		<title>«Psychic Sally» entlässt sich selbst und gibt Showbiz auf</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2014 22:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[You read it here first]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwei Tagen entschloss sich die Showbusiness-Unternehmerin Sally Morgen zu einem beispiellosen Schritt: sie entliess ihren Ehemann und ihren Schwiegersohn, da diese auf einen Skeptiker, der Teilnehmern ihrer Show Flugblätter verteilt hatte, mit Gewalt und Drohungen reagiert hatten.

In ihrem Blog betonte Morgan, sie sei unglaublich beschämt und zerstört über deren Verhalten. Sie kündigte «weitere wichtige Entscheidungen» im Lauf dieser Woche an.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright wp-image-8308 size-full" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Psychic-Sally.jpg" alt="Psychic Sally" width="200" height="201" />Vor zwei Tagen entschloss sich die Showbusiness-Unternehmerin Sally Morgen zu einem beispiellosen Schritt: sie <a href="http://www.theguardian.com/science/2014/oct/15/psychic-sally-morgan-sacks-husband-son-in-law-abuse-sceptic" target="_blank">entliess</a> ihren Ehemann und ihren Schwiegersohn, da diese auf einen Skeptiker, der Teilnehmern ihrer Show Flugblätter verteilt hatte, mit Gewalt und Drohungen reagiert hatten.</p>
<p>In ihrem Blog betonte Morgan, sie sei unglaublich beschämt und zerstört über deren Verhalten. Sie kündigte «weitere wichtige Entscheidungen» im Lauf dieser Woche an.</p>
<p>Nun  hat sich Sally Morgan entschieden, einen Schlussstrich zu ziehen: «Ich entlasse mich selbst und verlasse die Unterhaltungsindustrie. Ich entschuldige mich bei allen Personen, die ich in nach einer Runde Cold-Reading einem verzweifelten Zustand zurückgelassen habe. Ich bin keine schlechte Person, ich tat&#8217;s nur des Geldes wegen.»</p>
<p>Morgan, die konsequenterweise ihren Bühnennamen «Psychic Sally» aufgibt, weiss noch nicht, was sie als Nächstes tun werde. «Es ist ja nicht so, dass ich die Zukunft vorhersehen kann», sagte sie.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2014/10/sally-morgan-sacks-herself-and-quits-show-biz/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Read this article in English</a></p>
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		<title>Sally Morgan sacks herself and quits show-biz</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2014 21:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[You read it here first]]></category>

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		<description><![CDATA[Two days ago show-business woman Sally Morgan took an unprecedented step and sacked her husband and son-in-law for their violent and threatening behaviour towards a skeptic, who had handed out flyers to attendees of her show. In her blog she stressed that she was «utterly ashamed and devastated» at their behaviour.

Cryptically, she announced «many more important decisions» were being made over the course of this week.

Now Sally Morgan has decided to wipe the slate clean: «I’m sacking myself and am quitting the industry. I apologise unconditionally to all, whom I might have left in a distressed state after performing cold-reading on them. I am not a bad person, I only did it for the money.»]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-8308" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Psychic-Sally.jpg" alt="Psychic Sally" width="200" height="201" />Two days ago show-business woman Sally Morgan took an unprecedented step and <a href="http://www.theguardian.com/science/2014/oct/15/psychic-sally-morgan-sacks-husband-son-in-law-abuse-sceptic">sacked</a> her husband and son-in-law for their violent and threatening behaviour towards a skeptic, who had handed out flyers to attendees of her show. In her blog she stressed that she was «utterly ashamed and devastated» at their behaviour.</p>
<p>Cryptically, she announced «many more important decisions» were being made over the course of this week.</p>
<p>Now Sally Morgan has decided to wipe the slate clean: «I&#8217;m sacking myself and am quitting the industry. I apologise unconditionally to all, whom I might have left in a distressed state after performing cold-reading on them. I am not a bad person, I only did it for the money.»</p>
<p>Morgan, who is consequently dropping her nickname «psychic Sally» does not yet know what she will be doing next. «It&#8217;s not like I can foresee the future», she said.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2014/10/psychic-sally-entlaesst-sich-selbst-und-gibt-showbiz-auf/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Diesen Beitrag auf Deutsch lesen</a></p>
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		<title>Die Welt verstehen – heute mit Helen Schüngel-Straumann, Kinderbibelexegetin</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2014 09:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Misogynie]]></category>

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		<description><![CDATA[«Die Geschichte von Adam und Eva legte den Grundstein für jahrhundertelange Unterdrückung der Frauen. Dabei finde sich in der Bibel kein einziges Argument dafür.»
So beginnt ein Interview (PDF) mit der feministischen Theologin Helen Schüngel-Straumann, die ein Buch über Eva verfasst hat. Sie beteuert, dass die biblische Geschichte von Adam und Eva eigentlich eigentlich keinerlei Grundlage für die Abwertung der Frau biete. Die Deutung der Frau als Sünderin komme nur in den später entstandenen Apokryphen vor, also den Texten, die nicht Teil des biblischen Kanons sind. Ohne diese «verfälschende Auslegung» hätte es vielleicht keine Unterdrückung der Frau und auch keine Hexenverbrennungen gegeben.
Der Alttestamentarierin entgingen offenbar Stellen wie 1. Mose 3, 16
Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein.
Sie hält zudem fest, dass in neutestamentarischer Zeit die frauenfeindlichen Deutungen erst mit Augustinus, der in der Übergangszeit von Antike ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8301" style="width: 292px" class="wp-caption alignright"><img class="wp-image-8301 " src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Helen-Schüngel-Straumann-300x200.jpg" alt="Bild: youtube / portalkathch" width="282" height="188" /><p class="wp-caption-text">Bild: youtube / portalkathch</p></div>
<p>«Die Geschichte von Adam und Eva legte den Grundstein für jahrhundertelange Unterdrückung der Frauen. Dabei finde sich in der Bibel kein einziges Argument dafür.»</p>
<p>So beginnt ein Interview (<a href="http://www.skpv.ch/wp-content/uploads/2014/10/Christ_und_Welt_2014_10_03.pdf">PDF</a>) mit der feministischen Theologin Helen Schüngel-Straumann, die ein Buch über Eva verfasst hat. Sie beteuert, dass die biblische Geschichte von Adam und Eva eigentlich eigentlich keinerlei Grundlage für die Abwertung der Frau biete. Die Deutung der Frau als Sünderin komme nur in den später entstandenen Apokryphen vor, also den Texten, die nicht Teil des biblischen Kanons sind. Ohne diese «verfälschende Auslegung» hätte es vielleicht keine Unterdrückung der Frau und auch keine Hexenverbrennungen gegeben.</p>
<p>Der Alttestamentarierin entgingen offenbar Stellen wie 1. Mose 3, 16</p>
<blockquote><p>Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein.</p></blockquote>
<p>Sie hält zudem fest, dass in neutestamentarischer Zeit die frauenfeindlichen Deutungen erst mit Augustinus, der in der Übergangszeit von Antike zu Frühmittelalter wirkte, Einzug erhielten.</p>
<p>Schüngel-Straumann blendet damit unter anderem die misogynen Traktate des eigentlichen Religionsgründers Paulus aus. So war für ihn klar, was damals im Paradies schief ging:</p>
<blockquote><p>Und Adam ward nicht verführt; das Weib aber ward verführt und hat die Übertretung eingeführt.<span class="p"><br />
</span></p></blockquote>
<p>Und in seinem Brief an seinen Mitarbeiter Timotheus gab er klare Regieanweisungen:</p>
<blockquote><p>Zu lehren gestatte ich einer Frau nicht, auch nicht über den Mann zu herrschen, sondern sie soll sich stille halten.<span class="p"><br />
</span></p></blockquote>
<p>Und den Korinthern predigte er:</p>
<blockquote><p>Wie in allen Gemeinden der Heiligen lasset eure Weiber schweigen in der Gemeinde; denn es soll ihnen nicht zugelassen werden, daß sie reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt. Wollen sie etwas lernen, so lasset sie daheim ihre Männer fragen. Es steht den Weibern übel an, in der Gemeinde zu reden. Oder ist das Wort Gottes von euch ausgekommen? Oder ist&#8217;s allein zu euch gekommen?</p></blockquote>
<p>Das Interview erweckt den Eindruck, der feministischen Theologin hätte für ihre Exegese nur eine Kinderbibel, in der all die unangenehmen Stellen fehlen, zur Verfügung gestanden…</p>
<p><small>12.01.2014 <a href="http://kyriacou.ch/2014/01/die-welt-verstehen-heute-mit-elvira-bader-grenzensetzerin#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Elvira Bader, Grenzensetzerin</a><br />
20.09.2012 <a href="http://kyriacou.ch/2012/09/die-welt-verstehen-heute-mit-stefan-kuzmany-spiegel-festredner#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen, heute mit Stefan Kuzmany, Spiegel-Festredner</a><br />
11.07.2012 <a href="http://kyriacou.ch/2012/07/die-welt-verstehen-heute-mit-doron-rabinovici-kastrationsforsche/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen, heute mit Doron Rabinovici, Kastrationsforscher</a><br />
24.11.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/11/die-welt-verstehen-heute-mit-olga-iseppi-rechenkunstlerin/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen, heute mit Olga Iseppi, Rechenkünstlerin</a><br />
03.11.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/11/die-welt-verstehen-heute-mit-mohammed-analphabet/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Mohammed, Analphabet</a><br />
15.06.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/06/die-welt-verstehen-heute-mit-moritz-leuenberger-laienprediger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Moritz Leuenberger, Laienprediger<br />
</a>08.05.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/05/die-welt-verstehen-heute-mit-giorgio-girardet-mochtegernjournalist/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Giorgio Girardet, Möchtegernjournalist<br />
</a>18.04.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/04/die-welt-verstehen-heute-mit-ernst-heller-katholischer-clown/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Ernst Heller, katholischer Clown<br />
</a>03.02.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/02/die-welt-verstehen-heute-mit-dora-andres-und-jakob-buchler-lugenbarone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Dora Andres und Jakob Büchler, Lügenbarone<br />
</a>14.10.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/09/die-welt-verstehen-heute-mit-agidius-engel-christlicher-ethiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Ägidius Engel, christlicher Ethiker<br />
</a>18.06.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/die-welt-verstehen-heute-mit-robert-heymann-voodoo-chemiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Robert Heymann, Voodoo-Chemiker<br />
</a>25.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-dieter-aebi-kreationist-mit-einer-mission/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Dieter Aebi, Kreationist mit einer Mission<br />
</a>08.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-doris-leuthard/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Doris Leuthard<br />
</a>11.02.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/02/die-welt-verstehen-heute-mit-pius-bruder-franz-schmidberger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Pius-Bruder Franz Schmidberger<br />
</a>27.05.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/05/die-welt-verstehen-heute-mit-sharon-stone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Sharon Stone</a></small></p>
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		<item>
		<title>Das Deutsche Wesen, an dem die Welt genesen soll, hat nun Migrationshintergrund</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2014 15:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern fanden in verschiedenen Städten Anti-Israel-Demonstrationen statt. Israel geht grobschlächtig und ohne Rücksicht auf Verluste gegen die Raketenwerfer in Gaza vor. Dass dies auf der Strasse angeprangert wird, ist nichts Neues und auch nichts Ungeheuerliches. Neu ist auch nicht, dass bei solchen Kundgebungen immer auch Demonstranten präsent sind, die klar anti-semitische Parolen skandieren. Und ebenfalls nicht neu ist, dass sich ein Teil der Linken äusserst schwer tut, diesem dumpfen Antisemitismus aktiv Paroli zu bieten.
Neu ist allerdings, dass die antisemitischen Wortführer nicht mehr aus dem eigenen völkischen Sumpf stammen sondern sich aus einem radikalmuslimischen Mob rekrutieren. Besonders gehässig und gewaltbereit zeigten sie sich in Berlin. Skandiert wurde unter anderem «Jude, Jude, Du feiges Schwein, komm heraus und kämpf&#8216; allein» sowie «Zionisten sind Faschisten». Und auch «Tod Israel» und «Israel bombardieren» – gefolgt von «Stoppt den Mord, stoppt den Krieg».
Weiteres Video auf livingscoop.
Man könnte es als Groteske abtun, wenn Faschisten anderen Faschismus vorwerfen oder gleichzeitig das Ende des Kriegs und der Tod eines Staates eingefordert wird. Dafür ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern fanden in verschiedenen Städten Anti-Israel-Demonstrationen statt. Israel geht grobschlächtig und ohne Rücksicht auf Verluste gegen die Raketenwerfer in Gaza vor. Dass dies auf der Strasse angeprangert wird, ist nichts Neues und auch nichts Ungeheuerliches. Neu ist auch nicht, dass bei solchen Kundgebungen immer auch Demonstranten präsent sind, die klar anti-semitische Parolen skandieren. Und ebenfalls nicht neu ist, dass sich ein Teil der Linken äusserst schwer tut, diesem dumpfen Antisemitismus aktiv Paroli zu bieten.</p>
<p>Neu ist allerdings, dass die antisemitischen Wortführer nicht mehr aus dem eigenen völkischen Sumpf stammen sondern sich aus einem radikalmuslimischen Mob rekrutieren. Besonders gehässig und gewaltbereit zeigten sie sich in Berlin. Skandiert wurde unter anderem «Jude, Jude, Du feiges Schwein, komm heraus und kämpf&#8216; allein» sowie «Zionisten sind Faschisten». Und auch «Tod Israel» und «Israel bombardieren» – gefolgt von «Stoppt den Mord, stoppt den Krieg».</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2014/07/das-deutsche-wesen-an-dem-die-welt-genesen-soll-hat-nun-migrationshintergrund/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a href="http://livingscoop.com/watch.php?v=MzUyOQ%3D%3D" target="_blank">Weiteres Video auf livingscoop</a>.</p>
<p>Man könnte es als Groteske abtun, wenn Faschisten anderen Faschismus vorwerfen oder gleichzeitig das Ende des Kriegs und der Tod eines Staates eingefordert wird. Dafür war dieser Mob aber klar zu gewaltbereit.</p>
<p>Es scheint, das Deutsche Wesen, an dem die Welt genesen soll, hat neu Migrationshintergrund. Dass solche Veranstaltungen von den Organisatoren, die im Vorfeld beteuerten, dass sie keine derartigen Parolen dulden wollten, nicht sofort abgebrochen wurden, ist unverzeihlich.</p>
<p>In Zürich <a href="http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/-Beendet-das-Toeten--beendet-die-Blockade---15593838" target="_blank">demonstrierten</a> ebenfalls um die 1000 Personen. Auch hier gab es im Vorfeld <a href="http://www.20min.ch/schweiz/news/story/30093423" target="_blank">klare antisemitische Parolen und Aufrufe zur Gewalt</a>. Die Demo selbst blieb ruhig, wohl auch, weil die Organisatoren zur Mässigung aufgerufen hatten. Dem salafistisch ausgerichteten Islamischen Zentralrat der Schweiz gewährten sie dennoch eine Bühne. Auch hier waren die Extremisten also willkommen, anders als in Berlin mussten sie immerhin Kreide fressen.</p>
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		<title>Die überdimensionierte Kirchenverwaltung profitiert, nicht der Sozialstaat</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2014 13:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchensteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Edgar Schuler verweist in seinem heutigen Leitartikel auf die «historische Rolle des Glaubens» und nimmt diese zum Anlass, sich für ein Nein zur Kirchensteuerinitiative auszusprechen. Man muss diese Rolle weder klein- noch ausschliesslich schlechtreden, als Argument bleibt sie aber dünn. Denn die Politik soll sich an den Bedürfnissen und Herausforderungen der Zukunft ausrichten, nicht an den Gegebenheiten vergangener Epochen. Klar ist, dass nicht nur die Bindung zu den Landeskirchen im Schwinden begriffen ist, sondern auch die Religiosität der Gesellschaft insgesamt.
Doch ein weiterer Punkt in Edgar Schulers Text ist viel relevanter. Er schreibt, dass die Kirchen das von den Unternehmen eingenommene Geld «einzig für soziale Zwecke und den Unterhalt kulturell oft bedeutender religiöser Bauten» verwenden dürfen. Das ist schlicht falsch. Die negative Zweckbindung verbietet lediglich die direkte Finanzierung von Kultustätigkeiten. Es darf aber jeder Franken, den die Kirchgemeinden via Unternehmenskirchensteuer einnehmen, in die eigene Verwaltung geleitet werden.
Insbesondere die reformierte Kirche hat einen überbordenden Wasserkopf, Bestrebungen, kleine ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright wp-image-8271 size-thumbnail" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Kirche-Geld-300x200.jpg" alt="Kirche Geld" width="300" height="200" />Edgar Schuler verweist in seinem heutigen <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Wer-sonst-soll-das-bezahlen/story/15771439" target="_blank">Leitartikel</a> auf die «historische Rolle des Glaubens» und nimmt diese zum Anlass, sich für ein Nein zur Kirchensteuerinitiative auszusprechen. Man muss diese Rolle weder klein- noch ausschliesslich schlechtreden, als Argument bleibt sie aber dünn. Denn die Politik soll sich an den Bedürfnissen und Herausforderungen der Zukunft ausrichten, nicht an den Gegebenheiten vergangener Epochen. Klar ist, dass nicht nur die Bindung zu den Landeskirchen im Schwinden begriffen ist, sondern auch die Religiosität der Gesellschaft insgesamt.</p>
<p>Doch ein weiterer Punkt in Edgar Schulers Text ist viel relevanter. Er schreibt, dass die Kirchen das von den Unternehmen eingenommene Geld «einzig für soziale Zwecke und den Unterhalt kulturell oft bedeutender religiöser Bauten» verwenden dürfen. Das ist schlicht falsch. Die negative Zweckbindung verbietet lediglich die direkte Finanzierung von Kultustätigkeiten. Es darf aber jeder Franken, den die Kirchgemeinden via Unternehmenskirchensteuer einnehmen, in die eigene Verwaltung geleitet werden.</p>
<p>Insbesondere die reformierte Kirche hat einen überbordenden Wasserkopf, Bestrebungen, kleine Kirchgemeinden zusammenzulegen, scheitern am inneren Widerstand. Ihre überdimensionierten Strukturen kann sich die Kirche einzig und alleine deshalb leisten, weil sie auf die sicheren Steuereinnahmen von Firmen und Vereinen zählen kann. Kirchlicher Strukturerhalt ist aber weder Aufgabe juristischer Personen noch des weltlichen Staates. Für die Abgeltung des tatsächlichen sozialen Engagements der Kirchen reichen die 50 Millionen Franken, die ihnen der Kanton Jahr für Jahr aus den allgemeinen Steuern zukommen lässt. Dazu kommen regelmässig Zusatzbeiträge aus allen möglichen Staatskassen, beispielsweise die drei Millionen Franken, die der Kanton an die Sanierung des Klosters Fahr zahlt – obschon dessen Eigentümerin, das Kloster Einsiedeln, als grösste private Grundbesitzerin der Schweiz nun wirklich nicht auf staatliche Almosen angewiesen ist.</p>
<p>Ein klares JA zur Kirchensteuerinitiative!</p>
]]></content:encoded>
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