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	<title>MA SAN BLOG</title>
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	<description>Blog eines Läufers – Reisenden – Schreibenden</description>
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		<title>Wie man ein Balkonkraftwerk auf dem Dach selbst installiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaSan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 06:18:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt, Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Balkonkraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[PV]]></category>
		<category><![CDATA[Splaranlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe vor Kurzem ein Balkonkraftwerk mit Speicher bei uns zu Hause installiert – allerdings nicht am Balkon, sondern auf dem Dach. Kostenpunkt nach Förderung: 820 €.Erwartete Ersparnis: rund 360 € pro Jahr. Heißt: Nach weniger als drei Jahren ist das System bezahlt – und produziert danach kontinuierlich finanzielle Vorteile. Die eigentliche Idee hinter Balkonkraftwerken ist einfach: Jeder soll ohne großen Aufwand, ohne Bürokratie und ohne Handwerkerkolonne eigenen Strom erzeugen können. Was viele nicht wissen: Ein „Balkon“-Kraftwerk muss nicht am Balkon hängen. Es kann im Garten stehen, an der Hauswand montiert werden oder – wie in meinem Fall – auf dem Dach. Die Technik – kurz und verständlich Paneele: Verbaut sind zwei bifaziale Module mit zusammen&#160;900 Wp. „Wp“ steht für Watt Peak – also die maximale Leistung unter optimalen Bedingungen. Unter idealen Voraussetzungen liefern die Module bis zu 900 Watt. Hochgerechnet ergibt das etwa&#160;900 kWh pro Jahr. Bifazial bedeutet: Die Module nutzen Licht von beiden Seiten. Auf meinem Dach bringt das kaum Vorteile, in anderen Setups (z. B. Garten) kann das jedoch relevant sein. Solar Bank: Die Paneele sind mit einer Solarbank mit&#160;2,7 kWh Speicher&#160;verbunden. Diese speist den Strom über eine spezielle Steckdose ins Hausnetz ein. Die Solarbank: Per App lässt sich alles steuern. Eine KI sorgt dafür, dass Strom sinnvoll genutzt oder gespeichert wird. Smart Meter: Ein Smart Meter im Stromkasten misst: So lässt sich in Echtzeit nachvollziehen, was im Haus passiert. App: Über die App habe ich jederzeit und von überall Zugriff auf alle relevanten Daten. Verschiedene Szenarien lassen sich einstellen, und mit der Zeit entsteht eine detaillierte Datengrundlage. Besonders interessant ist die transparente Darstellung: Was bringt das wirklich? 👉 Amortisation: unter 3 Jahren👉 Danach: laufender finanzieller Vorteil Was kostet es mit Handwerkern? Geschätzte Zusatzkosten: 👉 Gesamt: ~2.100 € zusätzlich Das würde die Amortisationszeit auf etwa&#160;8–9 Jahre&#160;erhöhen. Selbst aufs Dach Ich habe die Installation selbst durchgeführt. Voraussetzungen: Ich habe mich mit einem Klettergurt gesichert und die Module selbst montiert. 👉 Zeitaufwand: ca. 5 Stunden Die wichtigsten Schritte Anschluss 👉 Dauer: wenige Minuten Fazit Ein Balkonkraftwerk mit Speicher lohnt sich –&#160;wenn die Kosten niedrig bleiben. Wirtschaftlich sinnvoll ist es vor allem, wenn: Sobald viele Handwerker beteiligt sind, sinkt die Rentabilität deutlich bei einer kleinen Anlage wir meiner. Sicherheit Die Installation auf dem Dach ist nicht für jeden geeignet. 👉 Im Zweifel gilt: Sicherheit geht vor.</p>
<p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/04/05/balkonkraftwerk-auf-dem-dach-820-e-investiert-und-nach-3-jahren-im-plus/">Wie man ein Balkonkraftwerk auf dem Dach selbst installiert</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="506" data-end="639">Ich habe vor Kurzem ein Balkonkraftwerk mit Speicher bei uns zu Hause installiert – allerdings nicht am Balkon, sondern auf dem Dach.</p>
<p data-start="641" data-end="727">Kostenpunkt nach Förderung: <strong data-start="669" data-end="678">820 €</strong>.<br data-start="679" data-end="682" />Erwartete Ersparnis: rund <strong data-start="708" data-end="726">360 € pro Jahr</strong>.</p>
<p data-start="729" data-end="848">Heißt: Nach weniger als drei Jahren ist das System bezahlt – und produziert danach kontinuierlich finanzielle Vorteile.</p>
<p data-start="850" data-end="1190">Die eigentliche Idee hinter Balkonkraftwerken ist einfach: Jeder soll ohne großen Aufwand, ohne Bürokratie und ohne Handwerkerkolonne eigenen Strom erzeugen können. Was viele nicht wissen: Ein „Balkon“-Kraftwerk muss nicht am Balkon hängen. Es kann im Garten stehen, an der Hauswand montiert werden oder – wie in meinem Fall – auf dem Dach.</p>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk4-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="802" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk4-1024x802.jpg" alt="" class="wp-image-10195" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk4-1024x802.jpg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk4-300x235.jpg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk4-768x602.jpg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk4-1536x1203.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Technik – kurz und verständlich </h2>



<p><strong>Paneele:</strong> Verbaut sind zwei bifaziale Module mit zusammen&nbsp;<strong>900 Wp</strong>. „Wp“ steht für Watt Peak – also die maximale Leistung unter optimalen Bedingungen. Unter idealen Voraussetzungen liefern die Module bis zu 900 Watt. Hochgerechnet ergibt das etwa&nbsp;<strong>900 kWh pro Jahr</strong>. Bifazial bedeutet: Die Module nutzen Licht von beiden Seiten. Auf meinem Dach bringt das kaum Vorteile, in anderen Setups (z. B. Garten) kann das jedoch relevant sein.</p>



<p><strong>Solar Bank:</strong> Die Paneele sind mit einer Solarbank mit&nbsp;<strong>2,7 kWh Speicher</strong>&nbsp;verbunden. Diese speist den Strom über eine spezielle Steckdose ins Hausnetz ein. Die Solarbank:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>verteilt Strom</li>



<li>speichert Überschüsse</li>



<li>optimiert den Eigenverbrauch automatisch</li>
</ul>



<p>Per App lässt sich alles steuern. Eine KI sorgt dafür, dass Strom sinnvoll genutzt oder gespeichert wird.</p>



<p><strong>Smart Meter:</strong> Ein Smart Meter im Stromkasten misst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromproduktion</li>



<li>Verbrauch</li>



<li>Netzbezug</li>
</ul>



<p>So lässt sich in Echtzeit nachvollziehen, was im Haus passiert.</p>



<p><strong>App: </strong>Über die App habe ich jederzeit und von überall Zugriff auf alle relevanten Daten. Verschiedene Szenarien lassen sich einstellen, und mit der Zeit entsteht eine detaillierte Datengrundlage. Besonders interessant ist die transparente Darstellung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>monetäre Ersparnis in Euro</li>



<li>erzeugter Strom (regenerativ)</li>



<li>Gesamtverbrauch</li>



<li>prozentualer Anteil erneuerbarer Energie</li>



<li>monetäre Ersparnis in Euro</li>
</ul>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk8-scaled.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="10199" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk8-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10199" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk8-1024x1024.jpg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk8-300x300.jpg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk8-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk2-scaled.jpg"><img decoding="async" width="772" height="1024" data-id="10202" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk2-772x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10202" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk2-772x1024.jpg 772w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk2-226x300.jpg 226w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk2-768x1018.jpg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk2-1159x1536.jpg 1159w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk2-1545x2048.jpg 1545w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk2-1140x1511.jpg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk2-scaled.jpg 1931w" sizes="(max-width: 772px) 100vw, 772px" /></a></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was bringt das wirklich?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kosten:&nbsp;<strong>1.100 €</strong></li>



<li>Förderung:&nbsp;<strong>280 €</strong></li>



<li>Effektiv:&nbsp;<strong>820 €</strong></li>



<li>Leistung: ca.&nbsp;<strong>900 kWh/Jahr</strong></li>



<li>Ersparnis: ca.&nbsp;<strong>360 €/Jahr</strong></li>
</ul>



<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Amortisation: unter 3 Jahren<br><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Danach: laufender finanzieller Vorteil</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk3-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10194" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk3-1024x1024.jpg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk3-300x300.jpg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk3-150x150.jpg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk3-768x768.jpg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk3-1536x1536.jpg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk3-1140x1140.jpg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk3-75x75.jpg 75w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk3.jpg 1796w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Was kostet es mit Handwerkern? </h2>



<p>Geschätzte Zusatzkosten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Montage: ~1.200 €</li>



<li>Anschluss: ~300 €</li>



<li>Elektriker: ~600 €</li>
</ul>



<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Gesamt: ~2.100 € zusätzlich</p>



<p>Das würde die Amortisationszeit auf etwa&nbsp;<strong>8–9 Jahre</strong>&nbsp;erhöhen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk7.heic"><img decoding="async" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk7.heic" alt="" class="wp-image-10198"/></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Selbst aufs Dach</h2>



<p>Ich habe die Installation selbst durchgeführt. Voraussetzungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schwindelfreiheit</li>



<li>sicherer Umgang mit Werkzeug</li>



<li>Erfahrung mit handwerklichen Tätigkeiten</li>
</ul>



<p>Ich habe mich mit einem Klettergurt gesichert und die Module selbst montiert.</p>



<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Zeitaufwand: ca. 5 Stunden</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2933.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1014" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2933-1014x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10203" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2933-1014x1024.jpg 1014w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2933-297x300.jpg 297w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2933-150x150.jpg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2933-768x776.jpg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2933-1520x1536.jpg 1520w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2933-2027x2048.jpg 2027w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2933-1140x1152.jpg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2933-75x75.jpg 75w" sizes="auto, (max-width: 1014px) 100vw, 1014px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Schritte</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ziegel entfernen</li>



<li>Halterungen montieren</li>



<li>Ziegel anpassen</li>



<li>Schienen befestigen</li>



<li>Kabel verlegen</li>



<li>Module montieren</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk9.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk9-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10200" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk9-1024x1024.jpg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk9-300x300.jpg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk9-150x150.jpg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk9-768x768.jpg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk9-1536x1536.jpg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk9-1140x1140.jpg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk9-75x75.jpg 75w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk9.jpg 1930w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Anschluss</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Solarbank anschließen</li>



<li>Steckdose verbinden</li>



<li>App einrichten</li>
</ul>



<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Dauer: wenige Minuten</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Ein Balkonkraftwerk mit Speicher lohnt sich –&nbsp;<strong>wenn die Kosten niedrig bleiben</strong>. Wirtschaftlich sinnvoll ist es vor allem, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>man selbst installiert</li>



<li>wenig externe Kosten entstehen</li>
</ul>



<p>Sobald viele Handwerker beteiligt sind, sinkt die Rentabilität deutlich bei einer kleinen Anlage wir meiner. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="749" height="805" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk1.jpg" alt="" class="wp-image-10201" style="width:840px;height:auto" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk1.jpg 749w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Ma-SAn-Blog-Balkonkraftwerk1-279x300.jpg 279w" sizes="auto, (max-width: 749px) 100vw, 749px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Sicherheit</h2>



<p>Die Installation auf dem Dach ist nicht für jeden geeignet.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Risiken sind real</li>



<li>jedes Dach ist anders</li>



<li>Erfahrung ist entscheidend</li>
</ul>



<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Im Zweifel gilt: Sicherheit geht vor.</p><p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/04/05/balkonkraftwerk-auf-dem-dach-820-e-investiert-und-nach-3-jahren-im-plus/">Wie man ein Balkonkraftwerk auf dem Dach selbst installiert</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Über Leben – ein Abend mit Rheinhold Messner</title>
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					<comments>https://www.ma-san.de/2026/04/03/ueber-leben-ein-abend-mit-rheinhold-messner/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[MaSan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 07:13:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft, Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt, Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergsteigen]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhold Messner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lange stehe ich nicht in der Schlange. Zum Glück habe ich das Buch noch gefunden, das ich einst in Bozen auf Schloss Juval gekauft habe. Damals im Museumsshop – mit der vagen Vorstellung, dass er es mir irgendwann vielleicht signieren würde. Vielleicht an einem Lagerfeuer. Vielleicht für meinen Sohn. Und dann stand er plötzlich vor mir. Einfach so. Bei meinem Gang durch die Ausstellung. Ich sprach ihn nicht an. Der Moment war nicht richtig. Heute ist er es. Er sitzt vor der Lesung an einem Tisch und signiert Bücher. Als ich an der Reihe bin, blickt er nicht auf. Unterschrift folgt auf Unterschrift. Routine. Ich lege ihm mein Buch hin – nicht eines von hier, sondern das aus Bozen. Er nimmt es, mustert es kurz, schlägt die erste Seite auf, signiert. Ich warte. Nehme es nicht sofort. Will keine Eile in diesen Moment bringen. Er klappt das Buch zu, reicht es mir – und sieht auf. Nur ein kurzer Blick. Aber in diesem Blick liegt alles. Ein Mensch, der Dinge gesehen hat, die für die meisten von uns – mich eingeschlossen – unvorstellbar sind. Einer, der dem Tod näher war als dem Leben. Und der trotzdem immer wieder zurückgekommen ist. Der sich neu erfunden hat. Dem man zuhört, wenn er spricht. Weil seine Worte Gewicht haben. Reinhold Messner. ÜBER LEBEN Der Titel des Abends ist kein Zufall. „Über Leben“ – das ist beides: Überleben und Leben. Auf der Bühne: ein Sessel, eine kleine Lampe, ein Glas Wasser. Mehr nicht. Als Messner den Raum betritt, wird es schlagartig still. Hunderte Menschen – und man könnte eine Nadel fallen hören. Alle Altersgruppen. Alle aufmerksam. Es ist diese besondere Art, die er hat: unaufgeregt, klar, authentisch. Keine Inszenierung. Kein Pathos. Und genau deshalb wirkt es. Wenn er spricht, hört man zu. Weil man spürt: Das ist nicht erzählt. Das ist erlebt. Messner sieht sich nicht als Stellvertreter für all jene, die seine Wege gern gegangen wären. Im Gegenteil. Er spricht von einem Leben in Wandlung. Vom Extremkletterer zum Bergsteiger. Vom Bergsteiger zum Durchquerer der großen Ebenen. Später Museumsgründer, Entwicklungshelfer. Und heute: Geschichtenerzähler. Er vergleicht sich mit den Ältesten, die er auf seinen Reisen erlebt hat. Menschen, die am Feuer sitzen und erzählen. Und alle hören zu. Genau das passiert hier. Die Kunst, nicht zu sterben Messner spricht über Wildnis. Über das, was sie wirklich ist – und was wir heute daraus gemacht haben. Die Kunst, sagt er, bestehe darin, sich in Situationen zu bringen, in denen man sterben könnte – und es nicht tut. Ein Satz, der hängen bleibt. Er spricht über Kletterhallen. Über Plastikgriffe. Über Sicherheit. Und darüber, dass das nichts mit dem zu tun hat, was draußen passiert. Am Fels. Am Berg. Dort, wo es ernst wird. Schon als Kind ist er unterwegs. Mit seinem Bruder Günther. Tagelang. Die Eltern lassen sie gehen. Nicht aus Gleichgültigkeit – sondern aus Vertrauen. Oder vielleicht aus einer anderen Zeit heraus. Sie suchen nicht das Einfache. Sie suchen die Herausforderung. Lernen das Klettern selbst, steigern das Risiko. Immer weiter. Und dann diese Szene, die er erzählt: Ein Sprung. Ein Griff. 70 Meter Tiefe unter ihm. Wenn er ihn verfehlt – ist es vorbei. Für ihn. Für seinen Bruder. Er erreicht ihn. Und klettert weiter. Ich frage mich nicht, ob das verrückt ist. Ich verstehe, warum er das getan hat. Ein Leben im Tal, geprägt von Enge, Dunkelheit, Autorität. Kein Sonnenlicht im Winter. Die Berge dagegen: Freiheit. Licht. Weite. Oben stehen und ins nächste Tal schauen. Und sich fragen, was dahinter liegt. Ich verstehe das. Die eigentliche Frage ist eine andere: Hätte ich den Griff erreicht? Überleben Die ehrliche Antwort: nein. Und genau hier wird es spannend. Denn immer, wenn ich über Messner spreche, kommt irgendwann dieser Punkt: „Das ist doch verrückt. Dieses Risiko. Dieses bewusste Sich-in-Gefahr-Bringen.“ Ich sehe das anders. In „Free Solo“ sagt Alex Honnold, dass es nicht auf die Länge des Lebens ankommt, sondern auf seinen Inhalt. Ein Gedanke, der hängen bleibt. Was ist die Alternative? Ein sicheres Leben. Planbar. Kontrolliert. Risikoarm. Vielleicht lang. Aber ist es auch erfüllt? Der Mensch ist nicht für Stillstand gemacht. Nicht für ewige Sicherheit. Er ist ein Entdecker. Schon immer gewesen. Von den ersten Wanderungen durch unbekannte Landschaften bis zu den großen Expeditionen. Zu den Polen. In die Tiefsee. Auf den Everest. Zum Mond. Und irgendwann vielleicht noch weiter. Das, was Messner getan hat – Grenzen verschieben, immer wieder –, ist kein Wahnsinn. Es ist zutiefst menschlich. Von Bergen und Leere Dann spricht er über den Nanga Parbat. Den Berg, an dem sein Bruder stirbt. Die Geschichte ist bekannt. Und doch trifft sie, wenn er sie erzählt, anders. Direkter. Der Abbruch der Expedition. Seine Entscheidung weiterzugehen. Der Gipfel. Und dann: Günther. Unerwartet. Geschwächt. Ohne Sicherung. Kein Zurück mehr. Nur noch ein Weg nach unten – ein anderer, gefährlicherer. Was folgt, ist kein Abenteuer mehr. Es ist Überleben. Kälte. Erschöpfung. Angst. Ein Zustand am Rand. Und wieder stelle ich mir die gleiche Frage. Und wieder lautet die Antwort: nein. Später erzählt er von der Antarktis. Von endlosen Tagen. Vom Ziehen des Schlittens. Vom Weiß. Vom Wind. Von einer Monotonie, die alles verschluckt. Keine Dramatik mehr. Nur noch Durchhalten. Auch das ist eine Form von Grenzerfahrung. Der letzte Weg Es gibt nicht viele Menschen, denen ich wirklich gern zuhöre. Menschen, von denen ich etwas mitnehme. Messner gehört dazu. Vielleicht, weil er Klarheit hat. Weil er Dinge ausspricht. Weil er Haltung zeigt – auch wenn es unbequem ist. Als er über Grönland spricht, wird es kurz humorvoll. Kein Anspruch auf Besitz, sagt er. Ein trockener Seitenhieb. Und der Hinweis: Unter 3.000 Metern Eis gibt es dort ohnehin nichts zu holen. Dann wird es wieder ruhig. Er spricht über den Tod. Über seinen letzten Weg. Ohne Pathos. Ohne Angst. Er freue sich darauf, sagt er. Auf die Stille. Die Ruhe. Die Unendlichkeit. Ein Satz, der nachhallt. Der Abend endet. Aber eigentlich endet er nicht. Er wirkt nach. Wie damals in Bozen, am Lagerfeuer. Und vielleicht bleibt am Ende vor allem eines: Das Leben ist kurz. So oder so. Und vielleicht geht es nicht darum, es möglichst sicher zu verbringen. Sondern darum, es wirklich zu leben. Nicht immer nur sichere Ufer zu suchen. Sondern aufzubrechen. Auch im Kleinen. Und den Mut zu haben, Dinge zu verändern. Ma San[/Avatar]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="165" data-end="466">Lange stehe ich nicht in der Schlange. Zum Glück habe ich das Buch noch gefunden, das ich einst in Bozen auf Schloss Juval gekauft habe. Damals im Museumsshop – mit der vagen Vorstellung, dass er es mir irgendwann vielleicht signieren würde. Vielleicht an einem Lagerfeuer. Vielleicht für meinen Sohn.</p>
<p data-start="468" data-end="610">Und dann stand er plötzlich vor mir. Einfach so. Bei meinem Gang durch die Ausstellung. Ich sprach ihn nicht an. Der Moment war nicht richtig.</p>
<p data-start="612" data-end="628">Heute ist er es.</p>
<p data-start="630" data-end="925">Er sitzt vor der Lesung an einem Tisch und signiert Bücher. Als ich an der Reihe bin, blickt er nicht auf. Unterschrift folgt auf Unterschrift. Routine. Ich lege ihm mein Buch hin – nicht eines von hier, sondern das aus Bozen. Er nimmt es, mustert es kurz, schlägt die erste Seite auf, signiert.</p>
<p data-start="927" data-end="1002">Ich warte. Nehme es nicht sofort. Will keine Eile in diesen Moment bringen. Er klappt das Buch zu, reicht es mir – und sieht auf. Nur ein kurzer Blick. Aber in diesem Blick liegt alles.</p>
<p data-start="1116" data-end="1376">Ein Mensch, der Dinge gesehen hat, die für die meisten von uns – mich eingeschlossen – unvorstellbar sind. Einer, der dem Tod näher war als dem Leben. Und der trotzdem immer wieder zurückgekommen ist. Der sich neu erfunden hat. Dem man zuhört, wenn er spricht.</p>
<p data-start="1378" data-end="1409">Weil seine Worte Gewicht haben. Reinhold Messner.</p>


<h2 class="wp-block-heading">ÜBER LEBEN</h2>



<p>Der Titel des Abends ist kein Zufall. „Über Leben“ – das ist beides: Überleben und Leben. Auf der Bühne: ein Sessel, eine kleine Lampe, ein Glas Wasser. Mehr nicht.</p>



<p>Als Messner den Raum betritt, wird es schlagartig still. Hunderte Menschen – und man könnte eine Nadel fallen hören. Alle Altersgruppen. Alle aufmerksam.</p>



<p>Es ist diese besondere Art, die er hat: unaufgeregt, klar, authentisch. Keine Inszenierung. Kein Pathos. Und genau deshalb wirkt es. Wenn er spricht, hört man zu. Weil man spürt: Das ist nicht erzählt. Das ist erlebt.</p>



<p>Messner sieht sich nicht als Stellvertreter für all jene, die seine Wege gern gegangen wären. Im Gegenteil. Er spricht von einem Leben in Wandlung. Vom Extremkletterer zum Bergsteiger. Vom Bergsteiger zum Durchquerer der großen Ebenen. Später Museumsgründer, Entwicklungshelfer. Und heute: Geschichtenerzähler.</p>



<p>Er vergleicht sich mit den Ältesten, die er auf seinen Reisen erlebt hat. Menschen, die am Feuer sitzen und erzählen. Und alle hören zu. Genau das passiert hier.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Martin-Seibel-Reinhold-Messner.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Martin-Seibel-Reinhold-Messner-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-10180" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Martin-Seibel-Reinhold-Messner-1024x1024.jpeg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Martin-Seibel-Reinhold-Messner-300x300.jpeg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Martin-Seibel-Reinhold-Messner-150x150.jpeg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Martin-Seibel-Reinhold-Messner-768x768.jpeg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Martin-Seibel-Reinhold-Messner-1536x1536.jpeg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Martin-Seibel-Reinhold-Messner-2048x2048.jpeg 2048w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Martin-Seibel-Reinhold-Messner-1140x1140.jpeg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/04/Martin-Seibel-Reinhold-Messner-75x75.jpeg 75w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Kunst, nicht zu sterben</h2>



<p>Messner spricht über Wildnis. Über das, was sie wirklich ist – und was wir heute daraus gemacht haben.</p>



<p>Die Kunst, sagt er, bestehe darin, sich in Situationen zu bringen, in denen man sterben könnte – und es nicht tut. Ein Satz, der hängen bleibt.</p>



<p>Er spricht über Kletterhallen. Über Plastikgriffe. Über Sicherheit. Und darüber, dass das nichts mit dem zu tun hat, was draußen passiert. Am Fels. Am Berg. Dort, wo es ernst wird.</p>



<p>Schon als Kind ist er unterwegs. Mit seinem Bruder Günther. Tagelang. Die Eltern lassen sie gehen. Nicht aus Gleichgültigkeit – sondern aus Vertrauen. Oder vielleicht aus einer anderen Zeit heraus.</p>



<p>Sie suchen nicht das Einfache. Sie suchen die Herausforderung. Lernen das Klettern selbst, steigern das Risiko. Immer weiter.</p>



<p>Und dann diese Szene, die er erzählt: Ein Sprung. Ein Griff. 70 Meter Tiefe unter ihm. Wenn er ihn verfehlt – ist es vorbei. Für ihn. Für seinen Bruder.</p>



<p>Er erreicht ihn. Und klettert weiter.</p>



<p>Ich frage mich nicht, ob das verrückt ist. Ich verstehe, warum er das getan hat. Ein Leben im Tal, geprägt von Enge, Dunkelheit, Autorität. Kein Sonnenlicht im Winter. Die Berge dagegen: Freiheit. Licht. Weite.</p>



<p>Oben stehen und ins nächste Tal schauen. Und sich fragen, was dahinter liegt. Ich verstehe das. Die eigentliche Frage ist eine andere: Hätte ich den Griff erreicht? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Überleben</h2>



<p>Die ehrliche Antwort: nein. Und genau hier wird es spannend. Denn immer, wenn ich über Messner spreche, kommt irgendwann dieser Punkt: „Das ist doch verrückt. Dieses Risiko. Dieses bewusste Sich-in-Gefahr-Bringen.“</p>



<p>Ich sehe das anders. In „Free Solo“ sagt Alex Honnold, dass es nicht auf die Länge des Lebens ankommt, sondern auf seinen Inhalt. Ein Gedanke, der hängen bleibt.</p>



<p>Was ist die Alternative? Ein sicheres Leben. Planbar. Kontrolliert. Risikoarm. Vielleicht lang. Aber ist es auch erfüllt?</p>



<p>Der Mensch ist nicht für Stillstand gemacht. Nicht für ewige Sicherheit. Er ist ein Entdecker. Schon immer gewesen. Von den ersten Wanderungen durch unbekannte Landschaften bis zu den großen Expeditionen. Zu den Polen. In die Tiefsee. Auf den Everest. Zum Mond.</p>



<p>Und irgendwann vielleicht noch weiter. Das, was Messner getan hat – Grenzen verschieben, immer wieder –, ist kein Wahnsinn. Es ist zutiefst menschlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von Bergen und Leere</h2>



<p>Dann spricht er über den Nanga Parbat. Den Berg, an dem sein Bruder stirbt. Die Geschichte ist bekannt. Und doch trifft sie, wenn er sie erzählt, anders. Direkter.</p>



<p>Der Abbruch der Expedition. Seine Entscheidung weiterzugehen. Der Gipfel. Und dann: Günther. Unerwartet. Geschwächt. Ohne Sicherung.</p>



<p>Kein Zurück mehr. Nur noch ein Weg nach unten – ein anderer, gefährlicherer. Was folgt, ist kein Abenteuer mehr. Es ist Überleben. Kälte. Erschöpfung. Angst. Ein Zustand am Rand.</p>



<p>Und wieder stelle ich mir die gleiche Frage. Und wieder lautet die Antwort: nein.</p>



<p>Später erzählt er von der Antarktis. Von endlosen Tagen. Vom Ziehen des Schlittens. Vom Weiß. Vom Wind. Von einer Monotonie, die alles verschluckt. Keine Dramatik mehr. Nur noch Durchhalten. Auch das ist eine Form von Grenzerfahrung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der letzte Weg</h2>



<p>Es gibt nicht viele Menschen, denen ich wirklich gern zuhöre. Menschen, von denen ich etwas mitnehme.</p>



<p>Messner gehört dazu. Vielleicht, weil er Klarheit hat. Weil er Dinge ausspricht. Weil er Haltung zeigt – auch wenn es unbequem ist.</p>



<p>Als er über Grönland spricht, wird es kurz humorvoll. Kein Anspruch auf Besitz, sagt er. Ein trockener Seitenhieb. Und der Hinweis: Unter 3.000 Metern Eis gibt es dort ohnehin nichts zu holen.</p>



<p>Dann wird es wieder ruhig. Er spricht über den Tod. Über seinen letzten Weg. Ohne Pathos. Ohne Angst. Er freue sich darauf, sagt er. Auf die Stille. Die Ruhe. Die Unendlichkeit. Ein Satz, der nachhallt.</p>



<p>Der Abend endet. Aber eigentlich endet er nicht. Er wirkt nach. Wie damals in Bozen, am Lagerfeuer. Und vielleicht bleibt am Ende vor allem eines: Das Leben ist kurz. So oder so.</p>



<p>Und vielleicht geht es nicht darum, es möglichst sicher zu verbringen. Sondern darum, es wirklich zu leben. Nicht immer nur sichere Ufer zu suchen. Sondern aufzubrechen. Auch im Kleinen.</p>



<p>Und den Mut zu haben, Dinge zu verändern.</p>



<p><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2016/03/cropped-CSC_0951-1.jpg" class="wp-user-avatar-link wp-user-avatar-file"><img data-del="avatar" src='https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2016/03/cropped-CSC_0951-1-150x150.jpg' class='avatar pp-user-avatar avatar-thumbnailwp-user-avatar wp-user-avatar-thumbnail photo ' width='150'/></a>Ma San[/Avatar]</p><p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/04/03/ueber-leben-ein-abend-mit-rheinhold-messner/">Über Leben – ein Abend mit Rheinhold Messner</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das Licht und das Universum – diese Doku ist reine Poesie</title>
		<link>https://www.ma-san.de/2026/03/10/rezension-das-licht-und-das-universum-diese-doku-ist-reine-poesie/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rezension-das-licht-und-das-universum-diese-doku-ist-reine-poesie</link>
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		<dc:creator><![CDATA[MaSan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 20:52:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film, Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt, Naturschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ARTE-Dokumentation Das Licht und das Universum ist eigentlich keine klassische Doku. Für mich fühlt sie sich eher wie eine Mischung aus Wissenschaft, Meditation und Kunstfilm an. Schon das Format fällt auf: Viele Kapitel dauern nur rund acht Minuten. Kleine Einheiten, fast wie kurze Gedankenexperimente. Erst dachte ich, das könnte zerstückelt wirken. Tatsächlich funktioniert es überraschend gut. Jede Episode setzt einen Impuls, öffnet eine Perspektive – und lässt einen danach kurz allein mit den Gedanken. Der Blick ins All – und zurück auf uns Was die Serie besonders stark macht, ist ihr Maßstab. Es geht um Licht, um Entfernungen, um Zeiträume, die so groß sind, dass sie sich eigentlich jeder Vorstellung entziehen. Milliarden Jahre. Milliarden Lichtjahre. Galaxien, die entstehen und vergehen. Und irgendwo darin: unsere Erde. Je länger man zuschaut, desto stärker entsteht dieses Gefühl:Unsere Existenz ist eigentlich ein unfassbares Wunder. Ein winziger Planet, eine dünne Atmosphäre, ein paar Milliarden Menschen – mitten in einem Universum, das so groß ist, dass unser Gehirn es kaum greifen kann. Vor diesem Hintergrund wirken viele Dinge, die unseren Alltag dominieren, plötzlich erstaunlich klein. Konflikte, politische Streitereien, nationale Interessen – alles Dinge, die im kosmischen Maßstab praktisch nicht existieren. Das macht die Doku nicht moralisch oder belehrend. Aber sie verschiebt die Perspektive. Und genau das bleibt hängen. Stimme, Musik, Atmosphäre Ein großer Teil der Wirkung entsteht durch die Inszenierung. Die Erzählerstimme ist ruhig, fast zurückgenommen. Kein überdrehtes Wissenschaftsfernsehen, kein sensationsheischender Ton. Eher ein langsames Erzählen, das Raum lässt. Dazu kommt die Musik. Für mich einer der schönsten Aspekte der ganzen Reihe. Sie trägt viele Szenen fast poetisch – manchmal minimalistisch, manchmal episch. Zusammen mit den Bildern entsteht eine Atmosphäre, die sich eher wie ein Kunstfilm anfühlt als wie klassische Wissenschaftsdokumentation. Und die Bilder selbst: gewaltig. Galaxien, Nebel, Sternentstehungsgebiete, Simulationen kosmischer Strukturen. Man merkt, wie weit Visualisierung und Astrophysik heute gekommen sind. Für mich ist das tatsächlich Kunst. Fazit und ein persönliches Statement Ich glaube mit hat diese kleine Serie gerade deshalb so gut gefallen, weil sie nicht versucht, alles zu erklären. Sie zeigt Dimensionen, öffnet Perspektiven und lässt dann Raum für Staunen. Am Ende bleibt bei mir vor allem ein Gedanke hängen: Die Erde ist ein extrem seltenes, kostbares System in einem gigantischen Universum. Und während wir uns im Alltag mit Konflikten, Krisen und Machtfragen beschäftigen, zerstören wir gleichzeitig genau diesen außergewöhnlichen Ort. Wenn man das aus kosmischer Entfernung betrachtet, wirkt vieles von dem, was wir tun, absurd. Oder – um es etwas direkter zu sagen:Geradezu lächerlich. Vielleicht ist genau das die eigentliche Stärke dieser Doku:Sie zeigt uns nicht nur das Universum. Sie zeigt uns, wie klein wir darin sind – und wie wertvoll gleichzeitig der eine Planet ist, auf dem wir leben. Ich möchte an dieser Stelle JEDEM Leugner des Klimawandels eines vor den Latz knallen. Angenommen ihr hättet recht! Angenommen dieses ganze Artensterben, die krasse Erderwärmung, dieser ganze Kollaps würde natürlich sein als eine Epoche des steten Kreislaufs der Welt. Müssten wir selbst dann nicht – mit einer solchen Perspektive aus dem All auf die Welt, alles – wirklich fucking alles!!! – daran setzen, sie mit all unserer Kraft zu schützen und dem ALLES – und damit meine ich ALLES! – unterordnen? Ich habe nach der Serie mal CHatGPT gefragt wie weit es bis zum nächstes Stern ist. Nun – Der nächste Stern zu unserer Sonne ist Proxima Centauri. Er gehört zum Dreifachsternsystem Alpha Centauri und ist über 4 Lichtjahre entfernt bzw. 9 Billionen Kilometer brauchen. Die Reise dorthin würde 7.000 Jahre dauern und dort gäbe es – nichts! Und ihr wollt mir erzählen, dass euch die Wirtschaft sorgen macht, die Migration und was weiß ich was? Wir sollten uns als eine Spezies verstehen, als Menschen, Dinge erforschen, das All entdecken und dieses Wunder, das die Welt ist, als unser aller Eigentum schützen, wie wir unser eigene Haus schützen – AMEN.</p>
<p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/03/10/rezension-das-licht-und-das-universum-diese-doku-ist-reine-poesie/">Das Licht und das Universum – diese Doku ist reine Poesie</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="88" data-end="282">Die ARTE-Dokumentation <em data-start="111" data-end="150"><span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Das Licht und das Universum</span></span></em> ist eigentlich keine klassische Doku. Für mich fühlt sie sich eher wie eine Mischung aus Wissenschaft, Meditation und Kunstfilm an.</p>
<p data-start="284" data-end="615">Schon das Format fällt auf: Viele Kapitel dauern nur rund acht Minuten. Kleine Einheiten, fast wie kurze Gedankenexperimente. Erst dachte ich, das könnte zerstückelt wirken. Tatsächlich funktioniert es überraschend gut. Jede Episode setzt einen Impuls, öffnet eine Perspektive – und lässt einen danach kurz allein mit den Gedanken.</p>


<h3 class="wp-block-heading">Der Blick ins All – und zurück auf uns</h3>



<p>Was die Serie besonders stark macht, ist ihr Maßstab.</p>



<p>Es geht um Licht, um Entfernungen, um Zeiträume, die so groß sind, dass sie sich eigentlich jeder Vorstellung entziehen. Milliarden Jahre. Milliarden Lichtjahre. Galaxien, die entstehen und vergehen.</p>



<p>Und irgendwo darin: unsere Erde.</p>



<p>Je länger man zuschaut, desto stärker entsteht dieses Gefühl:<br>Unsere Existenz ist eigentlich ein unfassbares Wunder. Ein winziger Planet, eine dünne Atmosphäre, ein paar Milliarden Menschen – mitten in einem Universum, das so groß ist, dass unser Gehirn es kaum greifen kann.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund wirken viele Dinge, die unseren Alltag dominieren, plötzlich erstaunlich klein. Konflikte, politische Streitereien, nationale Interessen – alles Dinge, die im kosmischen Maßstab praktisch nicht existieren.</p>



<p>Das macht die Doku nicht moralisch oder belehrend. Aber sie verschiebt die Perspektive. Und genau das bleibt hängen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stimme, Musik, Atmosphäre</h3>



<p>Ein großer Teil der Wirkung entsteht durch die Inszenierung.</p>



<p>Die Erzählerstimme ist ruhig, fast zurückgenommen. Kein überdrehtes Wissenschaftsfernsehen, kein sensationsheischender Ton. Eher ein langsames Erzählen, das Raum lässt.</p>



<p>Dazu kommt die Musik. Für mich einer der schönsten Aspekte der ganzen Reihe. Sie trägt viele Szenen fast poetisch – manchmal minimalistisch, manchmal episch. Zusammen mit den Bildern entsteht eine Atmosphäre, die sich eher wie ein Kunstfilm anfühlt als wie klassische Wissenschaftsdokumentation.</p>



<p>Und die Bilder selbst: gewaltig. Galaxien, Nebel, Sternentstehungsgebiete, Simulationen kosmischer Strukturen. Man merkt, wie weit Visualisierung und Astrophysik heute gekommen sind.</p>



<p>Für mich ist das tatsächlich Kunst.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Fazit und ein persönliches Statement</h3>



<p>Ich glaube mit hat diese kleine Serie gerade deshalb so gut gefallen, weil sie nicht versucht, alles zu erklären. Sie zeigt Dimensionen, öffnet Perspektiven und lässt dann Raum für Staunen.</p>



<p>Am Ende bleibt bei mir vor allem ein Gedanke hängen:</p>



<p>Die Erde ist ein extrem seltenes, kostbares System in einem gigantischen Universum. Und während wir uns im Alltag mit Konflikten, Krisen und Machtfragen beschäftigen, zerstören wir gleichzeitig genau diesen außergewöhnlichen Ort.</p>



<p>Wenn man das aus kosmischer Entfernung betrachtet, wirkt vieles von dem, was wir tun, absurd. </p>



<p>Oder – um es etwas direkter zu sagen:<br>Geradezu lächerlich.</p>



<p>Vielleicht ist genau das die eigentliche Stärke dieser Doku:<br>Sie zeigt uns nicht nur das Universum. Sie zeigt uns, wie klein wir darin sind – und wie wertvoll gleichzeitig der eine Planet ist, auf dem wir leben.</p>



<p>Ich möchte an dieser Stelle JEDEM Leugner des Klimawandels eines vor den Latz knallen. Angenommen ihr hättet recht! Angenommen dieses ganze Artensterben, die krasse Erderwärmung, dieser ganze Kollaps würde natürlich sein als eine Epoche des steten Kreislaufs der Welt. Müssten wir selbst dann nicht – mit einer solchen Perspektive aus dem All auf die Welt, alles – wirklich fucking alles!!! – daran setzen, sie mit all unserer Kraft zu schützen und dem ALLES – und damit meine ich ALLES! – unterordnen? Ich habe nach der Serie mal CHatGPT gefragt wie weit es bis zum nächstes Stern ist. Nun – Der nächste Stern zu unserer Sonne ist Proxima Centauri. Er gehört zum Dreifachsternsystem Alpha Centauri und ist über 4 Lichtjahre entfernt bzw. 9 Billionen Kilometer brauchen. Die Reise dorthin würde 7.000 Jahre dauern und dort gäbe es – nichts! Und ihr wollt mir erzählen, dass euch die Wirtschaft sorgen macht, die Migration und was weiß ich was? Wir sollten uns als eine Spezies verstehen, als Menschen, Dinge erforschen, das All entdecken und dieses Wunder, das die Welt ist, als unser aller Eigentum schützen, wie wir unser eigene Haus schützen – AMEN. </p><p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/03/10/rezension-das-licht-und-das-universum-diese-doku-ist-reine-poesie/">Das Licht und das Universum – diese Doku ist reine Poesie</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Rachel Carson: THE SEA AROUND US (Buchempfehlung)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaSan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 20:29:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft, Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur, Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt, Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rachel Carson]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Meer als Ursprung – und als Mahnung Mit&#160;The Sea Around Us&#160;hat die Meeresbiologin und Autorin&#160;Rachel Carson&#160;bereits 1951 ein Buch geschrieben, das heute fast aktueller wirkt als zur Zeit seiner Veröffentlichung. Carson beschreibt darin das Meer nicht nur als geografische Größe oder wissenschaftliches Untersuchungsfeld, sondern als fundamentale Grundlage unseres Planeten – als System, das Leben hervorbringt, reguliert und miteinander verbindet. Beim Lesen wird schnell klar: Es geht um etwas viel Größeres als um Ozeanografie. Carson schreibt über das Meer als Ursprung des Lebens, über Strömungen, Tiefsee, Klima und über Zeiträume, die weit über menschliche Geschichte hinausgehen. Eine Perspektive, die den Maßstab verschiebt Carsons große Stärke liegt darin, wissenschaftliche Erkenntnisse so zu erzählen, dass sie verständlich und gleichzeitig poetisch wirken. Man spürt auf jeder Seite ihre Faszination für die Dynamik der Ozeane – für Strömungen, geologische Prozesse und die enorme zeitliche Dimension, in der sich die Erde entwickelt hat. Und genau hier beginnt die eigentliche Wirkung des Buches: Es verschiebt den Maßstab. Während wir im Alltag häufig in politischen Krisen, Nachrichtenzyklen und kurzfristigen Konflikten denken, erinnert Carson daran, dass der Planet in ganz anderen Dimensionen funktioniert. Die Strömungen der Ozeane, die Bewegungen der Kontinente, die Entwicklung des Klimas – all das geschieht über Jahrtausende oder Millionen Jahre hinweg. Das relativiert vieles, was uns im Moment als die große Krise erscheint. Die stille Größe des Planeten Carson beschreibt das Meer als eine Art ruhenden, aber gewaltigen Hintergrund unseres Lebens. Es reguliert Temperaturen, speichert Energie, transportiert Nährstoffe und verbindet alle Kontinente miteinander. Ohne die Ozeane gäbe es weder das Klima, das wir kennen, noch die Bedingungen, unter denen sich Leben entwickeln konnte. Was beim Lesen besonders beeindruckt: Dieses System funktioniert unabhängig davon, was wir Menschen gerade für wichtig halten. Politische Spannungen, wirtschaftliche Krisen oder gesellschaftliche Konflikte erscheinen plötzlich klein, wenn man sie neben die geologische Geschichte der Erde stellt. Das Meer existierte lange vor uns – und wird vermutlich auch lange nach uns noch existieren. Ein Buch, das heute noch mehr Gewicht hat Als Carson dieses Buch schrieb, war Umweltzerstörung noch kein dominantes gesellschaftliches Thema. Erst Jahre später wurde sie mit&#160;Silent Spring&#160;zur zentralen Stimme der Umweltbewegung. Gerade deshalb liest sich&#160;The Sea Around Us&#160;heute fast wie eine stille Vorahnung. Carson zeigt, wie komplex und empfindlich das System Erde ist – ohne dabei moralisch zu argumentieren. Sie beschreibt einfach, wie es funktioniert. Und genau dadurch entsteht eine der wichtigsten Botschaften des Buches:Die Welt ist etwas ungemein Wertvolles. Sie ist kein Hintergrund für menschliche Aktivitäten, sondern ein hochkomplexes System, von dem wir vollständig abhängig sind. Eine unbequeme Erkenntnis Während man liest, stellt sich unweigerlich eine Frage: Wenn wir wissen, wie außergewöhnlich dieser Planet ist – warum gehen wir dann so sorglos mit ihm um? Die Ozeane bedecken mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche. Sie sind Lebensraum, Klimaregulator und Ursprung allen Lebens. Trotzdem behandeln wir sie häufig wie eine Ressource ohne Grenzen. Carsons Buch macht deutlich, wie paradox unser Verhältnis zur Erde geworden ist: Wir halten unsere aktuellen Konflikte für existenziell – während wir gleichzeitig das System gefährden, das unser Leben überhaupt erst möglich macht. Fazit The Sea Around Us&#160;ist weit mehr als ein populärwissenschaftliches Buch über Ozeane. Es ist eine Einladung, die Perspektive zu verändern. Wer dieses Buch liest, versteht den Planeten ein Stück besser – und erkennt gleichzeitig, wie klein unsere aktuellen Debatten manchmal wirken im Vergleich zur Größe und Bedeutung der Erde selbst. Gerade deshalb lohnt sich die Lektüre heute mehr denn je. Nicht nur, um etwas über Meere zu lernen, sondern um sich daran zu erinnern, wie außergewöhnlich der Ort ist, auf dem wir leben.</p>
<p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/03/10/rachel-carson-the-sea-around-us-buchempfehlung/">Rachel Carson: THE SEA AROUND US (Buchempfehlung)</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading">Das Meer als Ursprung – und als Mahnung</h3>



<p>Mit&nbsp;<em>The Sea Around Us</em>&nbsp;hat die Meeresbiologin und Autorin&nbsp;Rachel Carson&nbsp;bereits 1951 ein Buch geschrieben, das heute fast aktueller wirkt als zur Zeit seiner Veröffentlichung. Carson beschreibt darin das Meer nicht nur als geografische Größe oder wissenschaftliches Untersuchungsfeld, sondern als fundamentale Grundlage unseres Planeten – als System, das Leben hervorbringt, reguliert und miteinander verbindet.</p>



<p>Beim Lesen wird schnell klar: Es geht um etwas viel Größeres als um Ozeanografie. Carson schreibt über das Meer als Ursprung des Lebens, über Strömungen, Tiefsee, Klima und über Zeiträume, die weit über menschliche Geschichte hinausgehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Perspektive, die den Maßstab verschiebt</h3>



<p>Carsons große Stärke liegt darin, wissenschaftliche Erkenntnisse so zu erzählen, dass sie verständlich und gleichzeitig poetisch wirken. Man spürt auf jeder Seite ihre Faszination für die Dynamik der Ozeane – für Strömungen, geologische Prozesse und die enorme zeitliche Dimension, in der sich die Erde entwickelt hat.</p>



<p>Und genau hier beginnt die eigentliche Wirkung des Buches: Es verschiebt den Maßstab.</p>



<p>Während wir im Alltag häufig in politischen Krisen, Nachrichtenzyklen und kurzfristigen Konflikten denken, erinnert Carson daran, dass der Planet in ganz anderen Dimensionen funktioniert. Die Strömungen der Ozeane, die Bewegungen der Kontinente, die Entwicklung des Klimas – all das geschieht über Jahrtausende oder Millionen Jahre hinweg.</p>



<p>Das relativiert vieles, was uns im Moment als die große Krise erscheint.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die stille Größe des Planeten</h3>



<p>Carson beschreibt das Meer als eine Art ruhenden, aber gewaltigen Hintergrund unseres Lebens. Es reguliert Temperaturen, speichert Energie, transportiert Nährstoffe und verbindet alle Kontinente miteinander. Ohne die Ozeane gäbe es weder das Klima, das wir kennen, noch die Bedingungen, unter denen sich Leben entwickeln konnte.</p>



<p>Was beim Lesen besonders beeindruckt: Dieses System funktioniert unabhängig davon, was wir Menschen gerade für wichtig halten.</p>



<p>Politische Spannungen, wirtschaftliche Krisen oder gesellschaftliche Konflikte erscheinen plötzlich klein, wenn man sie neben die geologische Geschichte der Erde stellt. Das Meer existierte lange vor uns – und wird vermutlich auch lange nach uns noch existieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Buch, das heute noch mehr Gewicht hat</h3>



<p>Als Carson dieses Buch schrieb, war Umweltzerstörung noch kein dominantes gesellschaftliches Thema. Erst Jahre später wurde sie mit&nbsp;<em>Silent Spring</em>&nbsp;zur zentralen Stimme der Umweltbewegung.</p>



<p>Gerade deshalb liest sich&nbsp;<em>The Sea Around Us</em>&nbsp;heute fast wie eine stille Vorahnung. Carson zeigt, wie komplex und empfindlich das System Erde ist – ohne dabei moralisch zu argumentieren. Sie beschreibt einfach, wie es funktioniert.</p>



<p>Und genau dadurch entsteht eine der wichtigsten Botschaften des Buches:<br>Die Welt ist etwas ungemein Wertvolles.</p>



<p>Sie ist kein Hintergrund für menschliche Aktivitäten, sondern ein hochkomplexes System, von dem wir vollständig abhängig sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine unbequeme Erkenntnis</h3>



<p>Während man liest, stellt sich unweigerlich eine Frage: Wenn wir wissen, wie außergewöhnlich dieser Planet ist – warum gehen wir dann so sorglos mit ihm um?</p>



<p>Die Ozeane bedecken mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche. Sie sind Lebensraum, Klimaregulator und Ursprung allen Lebens. Trotzdem behandeln wir sie häufig wie eine Ressource ohne Grenzen.</p>



<p>Carsons Buch macht deutlich, wie paradox unser Verhältnis zur Erde geworden ist: Wir halten unsere aktuellen Konflikte für existenziell – während wir gleichzeitig das System gefährden, das unser Leben überhaupt erst möglich macht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p><em>The Sea Around Us</em>&nbsp;ist weit mehr als ein populärwissenschaftliches Buch über Ozeane. Es ist eine Einladung, die Perspektive zu verändern.</p>



<p>Wer dieses Buch liest, versteht den Planeten ein Stück besser – und erkennt gleichzeitig, wie klein unsere aktuellen Debatten manchmal wirken im Vergleich zur Größe und Bedeutung der Erde selbst.</p>



<p>Gerade deshalb lohnt sich die Lektüre heute mehr denn je. Nicht nur, um etwas über Meere zu lernen, sondern um sich daran zu erinnern, wie außergewöhnlich der Ort ist, auf dem wir leben.</p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/03/10/rachel-carson-the-sea-around-us-buchempfehlung/">Rachel Carson: THE SEA AROUND US (Buchempfehlung)</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Sub 1:24 beim Bienwald Halbmarathon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaSan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 20:21:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Halbmarathon]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen, Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Bienwald Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ursprünglich wollte ich ja den Marathon laufen. Und wie so oft im Frühjahr wurde es mal wieder nichts. Bis die Kids im Bett lagen war es im Januar – Trainingsbeginn der Marathonvorbereitung – bereits stockdunkel draußen und saukalt. In der Vergangangenheit ging ich oft eisenhart raus und spulte das Training ab, dieses Mal oft nicht. Wenn es zu all dem Elend noch regnete, sagte ich mir: Neh, ich gehe da jetzt nicht raus! Stets im Kopf, die entfallene Einheit zu kompensieren, kumulieren sich die nicht gelaufenen Einheiten und es kommt der Punkt, an dem kann man sich nicht mehr selbst bescheißen. Ich schrieb die Typen in Kandel an: &#8220;Ich mach nicht mit, Leute!&#8221; Die schrieben zurück: &#8220;Komm schon, mach den Halben!&#8221; Und das machte ich dann halt und raus kam das hier. Nicht schlecht finde ich für die Umstände. Ich bin einfach kein Wintersportler. Ich brauche Wärme und Licht, vor allem zu später Stunde oder früh morgens, wenn ich laufen kann. Oft geht es mir so. Ich komme von der Arbeit nach Hause und erlebe körperlich ein Peak, will heißen: Stärke, Power, Freude, Wachheit. Doch nach dem Essen und Kids ins Bett bringen bin ich erledigt, mein Körper lässt komplett los. Und dann, genau dann öffnet sich mein Zeitfenster, wenn ich laufen kann. Das zu schaffen, rein mental, ist richtig, richtig schwer. Fahrt rein zu kriegen in die müden Knochen, die sich nur noch hinlegen wollen, kostet eiserne Kraft. Und die fehlt mir zunehmend im Winter, in der Dunkelheit. Und jetzt im März ist das Geschichte. Die Tage werden länger, ich habe mehr Energie, werde später müde. Ich verspüre wieder richtig Freude am Laufen. Und darauf kam es mir an letztes Wochenende in Kandel. Das Rennen hat Spaß gemacht. Es war toll, in Gruppen zu laufen, mal mitzuhalten, mal etwas zu riskieren, dieses ganze Geplänkel halt, das ein Rennen so ausmacht. 96. Platz war es am Schluss und 14. AK in einer Zeit von 01:23:55. Finde ich gut, nehme ich!</p>
<p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/03/10/sub-124-beim-bienwald-halbmarathon/">Sub 1:24 beim Bienwald Halbmarathon</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich wollte ich ja den Marathon laufen. Und wie so oft im Frühjahr wurde es mal wieder nichts. Bis die Kids im Bett lagen war es im Januar – Trainingsbeginn der Marathonvorbereitung – bereits stockdunkel draußen und saukalt. In der Vergangangenheit ging ich oft eisenhart raus und spulte das Training ab, dieses Mal oft nicht. Wenn es zu all dem Elend noch regnete, sagte ich mir: Neh, ich gehe da jetzt nicht raus! Stets im Kopf, die entfallene Einheit zu kompensieren, kumulieren sich die nicht gelaufenen Einheiten und es kommt der Punkt, an dem kann man sich nicht mehr selbst bescheißen. Ich schrieb die Typen in Kandel an: &#8220;Ich mach nicht mit, Leute!&#8221; Die schrieben zurück: &#8220;Komm schon, mach den Halben!&#8221; Und das machte ich dann halt und raus kam das hier. Nicht schlecht finde ich für die Umstände. Ich bin einfach kein Wintersportler. Ich brauche Wärme und Licht, vor allem zu später Stunde oder früh morgens, wenn ich laufen kann. Oft geht es mir so. Ich komme von der Arbeit nach Hause und erlebe körperlich ein Peak, will heißen: Stärke, Power, Freude, Wachheit. Doch nach dem Essen und Kids ins Bett bringen bin ich erledigt, mein Körper lässt komplett los. Und dann, genau dann öffnet sich mein Zeitfenster, wenn ich laufen kann. Das zu schaffen, rein mental, ist richtig, richtig schwer. Fahrt rein zu kriegen in die müden Knochen, die sich nur noch hinlegen wollen, kostet eiserne Kraft. Und die fehlt mir zunehmend im Winter, in der Dunkelheit. Und jetzt im März ist das Geschichte. Die Tage werden länger, ich habe mehr Energie, werde später müde. Ich verspüre wieder richtig Freude am Laufen. Und darauf kam es mir an letztes Wochenende in Kandel. Das Rennen hat Spaß gemacht. Es war toll, in Gruppen zu laufen, mal mitzuhalten, mal etwas zu riskieren, dieses ganze Geplänkel halt, das ein Rennen so ausmacht. 96. Platz war es am Schluss und 14. AK in einer Zeit von 01:23:55. Finde ich gut, nehme ich!</p><p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/03/10/sub-124-beim-bienwald-halbmarathon/">Sub 1:24 beim Bienwald Halbmarathon</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Bestzeit mal ganz unerwartet – 37:11 auf 10 Kilometer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaSan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 21:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[10K]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen, Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Laufinspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich läuft es ja gerade wirklich nicht so gut bei mir. Den Marathon im Bienwald habe ich gestrichen und darum gebeten, mich bitte aus der Liste zu löschen. Ob ich stattdessen den Halbmarathon laufen wolle, fragte man mich. „Mhm, ach komm, warum nicht!“, schrieb ich zurück – und dann habe ich versucht, noch irgendetwas aus diesem vergeigten Marathontraining zu machen, das eigentlich keines war. Ambitionen für den Halbmarathon nächste Woche habe ich sowieso keine. Was soll da schon bei rumkommen? Ist mir aber auch egal. Ich mache den Lauf nicht mit,&#160;um&#160;etwas zu reißen. Ich mache mit, um mitzumachen. Um dabei zu sein. Nur deshalb. Das Resultat ist mir völlig gleichgültig – was allerdings nicht heißt, dass ich nicht alles reinlege. Auf keinen Fall! Wenn ich ein Rennen laufe, dann laufe ich ein Rennen. Auch wenn ich nicht richtig trainieren konnte, aus welchen Gründen auch immer, oder zuletzt mal wieder krank war – ich mache immer das Beste aus jeder einzelnen Einheit. Und so war es in den letzten Wochen eben doch nicht nichts: einige Longruns, Tempo- und Intervalleinheiten kamen zusammen. Nicht würdig eines großen Rennens – aber da war schon etwas. Und manchmal ist es vielleicht genau das. Jedenfalls ging ich am Samstag auf die Bahn und lief 10 Kilometer mit der klaren Intention, sie so schnell wie möglich zurückzulegen. Einfach, um zu sehen, was ich beim anstehenden Halbmarathon realistisch angehen kann. Keine speziellen Schuhe, keine Verpflegung, gar nichts. Kopfhörer rein, „Detektor FM Entspannt läuft“ – bester Online-Stream, das kann man an dieser Stelle ruhig mal sagen – und dann hieß es: Runden laufen. Es war ein bisschen was los, das Wetter war super, und der ein oder andere schnelle Läufer war auch unterwegs. Das hatte vielleicht einen gewissen Einfluss. Jedenfalls lief ich zügig los. Auch als die ersten zwei Kilometer in einer hohen 3:30er-Pace standen, interpretierte ich nichts hinein. Ich plante nichts. Soll der Einbruch doch kommen – interessiert mich nicht. Er kam nicht. Dreimal stand eine 3:30er, fünfmal eine 3:40er und zweimal eine 3:50er Pace auf der Uhr. Keine Schwäche. Wenn ich an manche Läufe zurückdenke, komme ich zu dem Schluss, dass es schon einige Male genauso war. Ich breche mit sämtlichen Plänen, mit allen Regeln der Kunst, starte einfach im Samurai-Modus – mit einem Lächeln im Gesicht, weil ich einfach Bock habe. Und genau dann passiert etwas Cooles. Die Bestzeit nehme ich also gerne mit. Ob ich jetzt Ambitionen für den Halbmarathon habe? Nope. Habe ich nicht. Wenn am Ende eine 1:23:00 herauskäme, wäre ich schon glücklich. Aber wer weiß – vielleicht bringe ich ja einen Ticken dieser Entspanntheit mit auf die Strecke.</p>
<p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/03/03/bestzeit-mal-ganz-unerwartet-3711-auf-10-kilometer/">Bestzeit mal ganz unerwartet – 37:11 auf 10 Kilometer</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich läuft es ja gerade wirklich nicht so gut bei mir. Den Marathon im Bienwald habe ich gestrichen und darum gebeten, mich bitte aus der Liste zu löschen. Ob ich stattdessen den Halbmarathon laufen wolle, fragte man mich. „Mhm, ach komm, warum nicht!“, schrieb ich zurück – und dann habe ich versucht, noch irgendetwas aus diesem vergeigten Marathontraining zu machen, das eigentlich keines war.</p>



<p>Ambitionen für den Halbmarathon nächste Woche habe ich sowieso keine. Was soll da schon bei rumkommen? Ist mir aber auch egal. Ich mache den Lauf nicht mit,&nbsp;<em>um</em>&nbsp;etwas zu reißen. Ich mache mit, um mitzumachen. Um dabei zu sein. Nur deshalb. Das Resultat ist mir völlig gleichgültig – was allerdings nicht heißt, dass ich nicht alles reinlege. Auf keinen Fall! Wenn ich ein Rennen laufe, dann laufe ich ein Rennen. Auch wenn ich nicht richtig trainieren konnte, aus welchen Gründen auch immer, oder zuletzt mal wieder krank war – ich mache immer das Beste aus jeder einzelnen Einheit.</p>



<p>Und so war es in den letzten Wochen eben doch nicht nichts: einige Longruns, Tempo- und Intervalleinheiten kamen zusammen. Nicht würdig eines großen Rennens – aber da war schon etwas.</p>



<p>Und manchmal ist es vielleicht genau das.</p>



<p>Jedenfalls ging ich am Samstag auf die Bahn und lief 10 Kilometer mit der klaren Intention, sie so schnell wie möglich zurückzulegen. Einfach, um zu sehen, was ich beim anstehenden Halbmarathon realistisch angehen kann. Keine speziellen Schuhe, keine Verpflegung, gar nichts. Kopfhörer rein, „Detektor FM Entspannt läuft“ – bester Online-Stream, das kann man an dieser Stelle ruhig mal sagen – und dann hieß es: Runden laufen.</p>



<p>Es war ein bisschen was los, das Wetter war super, und der ein oder andere schnelle Läufer war auch unterwegs. Das hatte vielleicht einen gewissen Einfluss. Jedenfalls lief ich zügig los. Auch als die ersten zwei Kilometer in einer hohen 3:30er-Pace standen, interpretierte ich nichts hinein. Ich plante nichts. Soll der Einbruch doch kommen – interessiert mich nicht.</p>



<p>Er kam nicht.</p>



<p>Dreimal stand eine 3:30er, fünfmal eine 3:40er und zweimal eine 3:50er Pace auf der Uhr. Keine Schwäche.</p>



<p>Wenn ich an manche Läufe zurückdenke, komme ich zu dem Schluss, dass es schon einige Male genauso war. Ich breche mit sämtlichen Plänen, mit allen Regeln der Kunst, starte einfach im Samurai-Modus – mit einem Lächeln im Gesicht, weil ich einfach Bock habe. Und genau dann passiert etwas Cooles.</p>



<p>Die Bestzeit nehme ich also gerne mit.</p>



<p>Ob ich jetzt Ambitionen für den Halbmarathon habe? Nope. Habe ich nicht. Wenn am Ende eine 1:23:00 herauskäme, wäre ich schon glücklich. Aber wer weiß – vielleicht bringe ich ja einen Ticken dieser Entspanntheit mit auf die Strecke.</p><p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/03/03/bestzeit-mal-ganz-unerwartet-3711-auf-10-kilometer/">Bestzeit mal ganz unerwartet – 37:11 auf 10 Kilometer</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Mit dem Zug zum Trail – und auf ihm zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaSan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 10:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufen, Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Laufinspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Trailrunning Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Trailrunning]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich fahre mit dem Zug weit weg von zu Hause, um anschließend dorthin zurückzulaufen. 34 Kilometer, 1.200 Höhenmeter, drei Anstiege. Ein Lauf durch Matsch, Wind und Einsamkeit – und durch eine Frage, die mich schon länger beschäftigt: Wie naturverbunden ist Trailrunning wirklich? Anreise in die Distanz Gestern nahm ich den Zug gen Westen nach Rinnthal. Im Warmen sitzend blickte ich durch die vom Regen gesprenkelte Scheibe hinaus in die Landschaft. Verlässt man Landau in westlicher Richtung, sieht man zunächst Wiesen – dann Wald. Nur noch Wald. Die Dauer der Fahrt setzte ich ins Verhältnis zu dem Tag, der vor mir lag. Das ist weit. Und lang. Und gleich würde ich genau diese Strecke zurücklaufen – nicht mehr hinter Glas, sondern draußen, mitten in dieser Landschaft. Noch eine Station. Rucksack schultern. Reißverschluss hochziehen. Aussteigen. Loslaufen. Zum Trail laufen statt fahren In letzter Zeit laufe ich zum Trail, anstatt mit dem Auto hinzufahren. Nicht immer. Aber immer öfter. Das Prinzip ist simpel: Ich nehme den Zug, fahre bewusst weit weg – und laufe nach Hause zurück. Die Alternative wäre die klassische Variante: hinfahren, Runde drehen, heimfahren. Effizient. Zeitsparend. Praktisch. Doch Effizienz ist nicht alles. Neulich hörte ich im Deutschlandfunk eine Diskussion über Gletschertourismus. Naturbewusste Menschen reisen um die halbe Welt, um Gletscher zu sehen, bevor sie verschwinden – und beschleunigen mit ihrem Verhalten genau diesen Prozess. Ein Wissenschaftler nannte das ein Absurdum. Der Gedanke blieb hängen. Das Absurdum im Trailrunning Lässt sich dieses Paradox auf unsere Szene übertragen? Trailrunning versteht sich als naturnah, reduziert, ursprünglich. Doch gleichzeitig boomen Fernreisen zu Events, Alpenüberquerungen, internationale Rennserien. Nach Madeira zum UTMB. Nach Nepal für Höhenmeter über 4.000. Zwei Tage Kurztrip in die Alpen – nur fürs „Draußensein“. Die Frage drängt sich auf:Ist es nicht widersprüchlich, Wildnis zu feiern und sie zugleich durch unseren Lebensstil massiv zu belasten? Der CO₂-Fußabdruck eines Fluges relativiert viele nachhaltige Alltagsentscheidungen. Und doch inszenieren wir uns als besonders naturverbunden. Ich stelle diese Fragen nicht aus moralischer Überlegenheit. Im Gegenteil. Keine Moral, sondern Reflexion Ich nehme mich ausdrücklich nicht aus. Ich bin kein Asket, kein Radikaler. Auch ich nutze den Komfort des Reisens. Aber ich denke darüber nach. Und mein Verhalten verändert sich. Nicht perfekt. Nicht konsequent. Aber spürbar. Der Lauf von Rinnthal nach Hause ist kein Statement. Er ist ein Versuch. 34 Kilometer Wildnis Der Einstieg in den Wald fühlt sich tatsächlich ein wenig wie Wildnis an. Grau. Nass. Matschiger Trail. Drei längere Anstiege summieren sich auf knapp 1.200 Höhenmeter über 34 Kilometer. Ich begegne niemandem. Die Einsamkeit ist intensiv – zugleich bedrückend und faszinierend. Mal gehe ich, mal bleibe ich stehen, mal renne ich bergab, als gäbe es kein Morgen. Nach dem dritten Anstieg wartet der Orensfels. Er thront wie ein Turm über dem Pfälzerwald und öffnet den Blick über scheinbar endlose Baumkronen. Wolken jagen die Hänge hinauf, der Wind peitscht Regen gegen meine Kapuze. Von hier an nur noch Downhill. Irgendwann verlasse ich den Wald. Die Weinberge nehmen mich wieder auf. Und ich laufe nach Hause. Was bleibt? Vielleicht ist der entscheidende Unterschied nicht, ob wir reisen – sondern wie selbstverständlich wir es tun. Dieser Lauf war langsamer. Umständlicher. Weniger effizient. Aber er fühlte sich stimmiger an. Und vielleicht beginnt Veränderung genau dort:nicht im Verzicht, sondern im bewussteren Umgang mit dem, was wir lieben.</p>
<p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/02/22/mit-dem-zug-zum-trail-und-auf-ihm-zurueck/">Mit dem Zug zum Trail – und auf ihm zurück</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre mit dem Zug weit weg von zu Hause, um anschließend dorthin zurückzulaufen. 34 Kilometer, 1.200 Höhenmeter, drei Anstiege. Ein Lauf durch Matsch, Wind und Einsamkeit – und durch eine Frage, die mich schon länger beschäftigt: Wie naturverbunden ist Trailrunning wirklich?</p>


<h2 class="wp-block-heading">Anreise in die Distanz</h2>



<p>Gestern nahm ich den Zug gen Westen nach Rinnthal. Im Warmen sitzend blickte ich durch die vom Regen gesprenkelte Scheibe hinaus in die Landschaft. Verlässt man Landau in westlicher Richtung, sieht man zunächst Wiesen – dann Wald. Nur noch Wald.</p>



<p>Die Dauer der Fahrt setzte ich ins Verhältnis zu dem Tag, der vor mir lag. Das ist weit. Und lang. Und gleich würde ich genau diese Strecke zurücklaufen – nicht mehr hinter Glas, sondern draußen, mitten in dieser Landschaft.</p>



<p>Noch eine Station. Rucksack schultern. Reißverschluss hochziehen. Aussteigen. Loslaufen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_2-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10141" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_2-1024x1024.jpg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_2-300x300.jpg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_2-150x150.jpg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_2-768x768.jpg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_2-1536x1536.jpg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_2-2048x2048.jpg 2048w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_2-1140x1140.jpg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_2-75x75.jpg 75w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Zum Trail laufen statt fahren</h2>



<p>In letzter Zeit laufe ich zum Trail, anstatt mit dem Auto hinzufahren. Nicht immer. Aber immer öfter.</p>



<p>Das Prinzip ist simpel: Ich nehme den Zug, fahre bewusst weit weg – und laufe nach Hause zurück. Die Alternative wäre die klassische Variante: hinfahren, Runde drehen, heimfahren. Effizient. Zeitsparend. Praktisch.</p>



<p>Doch Effizienz ist nicht alles.</p>



<p>Neulich hörte ich im Deutschlandfunk eine Diskussion über Gletschertourismus. Naturbewusste Menschen reisen um die halbe Welt, um Gletscher zu sehen, bevor sie verschwinden – und beschleunigen mit ihrem Verhalten genau diesen Prozess. Ein Wissenschaftler nannte das ein Absurdum.</p>



<p>Der Gedanke blieb hängen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Absurdum im Trailrunning</h2>



<p>Lässt sich dieses Paradox auf unsere Szene übertragen?</p>



<p>Trailrunning versteht sich als naturnah, reduziert, ursprünglich. Doch gleichzeitig boomen Fernreisen zu Events, Alpenüberquerungen, internationale Rennserien. Nach Madeira zum UTMB. Nach Nepal für Höhenmeter über 4.000. Zwei Tage Kurztrip in die Alpen – nur fürs „Draußensein“.</p>



<p>Die Frage drängt sich auf:<br>Ist es nicht widersprüchlich, Wildnis zu feiern und sie zugleich durch unseren Lebensstil massiv zu belasten?</p>



<p>Der CO₂-Fußabdruck eines Fluges relativiert viele nachhaltige Alltagsentscheidungen. Und doch inszenieren wir uns als besonders naturverbunden.</p>



<p>Ich stelle diese Fragen nicht aus moralischer Überlegenheit. Im Gegenteil.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_3-1-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_3-1-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10143" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_3-1-1024x1024.jpg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_3-1-300x300.jpg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_3-1-150x150.jpg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_3-1-768x768.jpg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_3-1-1536x1536.jpg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_3-1-2048x2048.jpg 2048w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_3-1-1140x1140.jpg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-Trilrunning_3-1-75x75.jpg 75w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Keine Moral, sondern Reflexion</h2>



<p>Ich nehme mich ausdrücklich nicht aus. Ich bin kein Asket, kein Radikaler. Auch ich nutze den Komfort des Reisens.</p>



<p>Aber ich denke darüber nach. Und mein Verhalten verändert sich. Nicht perfekt. Nicht konsequent. Aber spürbar.</p>



<p>Der Lauf von Rinnthal nach Hause ist kein Statement. Er ist ein Versuch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">34 Kilometer Wildnis</h2>



<p>Der Einstieg in den Wald fühlt sich tatsächlich ein wenig wie Wildnis an. Grau. Nass. Matschiger Trail. Drei längere Anstiege summieren sich auf knapp 1.200 Höhenmeter über 34 Kilometer.</p>



<p>Ich begegne niemandem.</p>



<p>Die Einsamkeit ist intensiv – zugleich bedrückend und faszinierend. Mal gehe ich, mal bleibe ich stehen, mal renne ich bergab, als gäbe es kein Morgen.</p>



<p>Nach dem dritten Anstieg wartet der Orensfels. Er thront wie ein Turm über dem Pfälzerwald und öffnet den Blick über scheinbar endlose Baumkronen. Wolken jagen die Hänge hinauf, der Wind peitscht Regen gegen meine Kapuze.</p>



<p>Von hier an nur noch Downhill.</p>



<p>Irgendwann verlasse ich den Wald. Die Weinberge nehmen mich wieder auf. Und ich laufe nach Hause.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bleibt?</h2>



<p>Vielleicht ist der entscheidende Unterschied nicht, ob wir reisen – sondern wie selbstverständlich wir es tun.</p>



<p>Dieser Lauf war langsamer. Umständlicher. Weniger effizient.</p>



<p>Aber er fühlte sich stimmiger an.</p>



<p>Und vielleicht beginnt Veränderung genau dort:<br>nicht im Verzicht, sondern im bewussteren Umgang mit dem, was wir lieben.</p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/02/22/mit-dem-zug-zum-trail-und-auf-ihm-zurueck/">Mit dem Zug zum Trail – und auf ihm zurück</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>New Balance FuelCell Rebel v5 – Der unterschätzte Allrounder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaSan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 18:47:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen, Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Laufschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[New Balance FuelCell Rebel v5]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal sucht man gar keinen Superschuh. Kein Carbon, kein Race-Day-Hype, kein „nur für Bestzeiten“. Sondern einfach einen leichten, direkten Trainingsschuh, der alles kann: Longrun, Tempo, Intervalle. Genau so bin ich beim New Balance FuelCell Rebel v5 gelandet. Nach inzwischen rund 200 gelaufenen Kilometern kann ich sagen: Der Rebel ist für mich einer der vielseitigsten Schuhe im aktuellen Line-up – mit klarer Stärke, aber auch einem kleinen Haken. Einsatzbereich – vom Intervall bis 25 km Longrun Ich habe den Rebel v5 ziemlich breit eingesetzt: Gesucht habe ich einen neutralen Allround-Schuh, der nicht nur für lockere Dauerläufe taugt, sondern auch dann funktioniert, wenn das Tempo hochgeht. Und genau hier überrascht der Rebel. Er ist leicht genug für schnelle Einheiten, gleichzeitig aber komfortabel genug, dass ich ihn auch in längeren Läufen nicht sofort wechseln möchte. Diese Balance schaffen nur wenige Daily Trainer. Laufgefühl – FuelCell mit Spaßfaktor Die FuelCell-Mittelsohle ist der Kern des Schuhs. Was man sofort merkt: Der Schuh gibt dir spürbar Energie zurück, ohne dich in eine Carbon-Mechanik zu zwingen. Gerade bei Temposteigerungen fühlt sich der Übergang flüssig an – fast so, als würde der Schuh „mitziehen“. Für mich liegt er irgendwo zwischen klassischem Lightweight Trainer und modernem Supertrainer – nur ohne Platte. Laufstil entscheidet Der Rebel ist kein Schuh, der jeden Laufstil kaschiert. Im Gegenteil: er funktioniert am besten, wenn du aktiv läufst. Wer sauber über Mittel- oder Vorfuß arbeitet, bekommt: Fersenläufer können ihn natürlich auch laufen – aber das volle Potenzial entfaltet er erst bei ökonomischem Stil. Ich würde sagen:👉 Ein Schuh, der gute Technik belohnt. Longrun-Qualitäten – besser als erwartet Was mich am meisten überrascht hat: seine Longrun-Tauglichkeit. Ich bin mehrere Läufe bis 35 km damit gelaufen, teilweise mit Endbeschleunigung. Klar – er ist kein maximal gedämpfter Komfort-Cruiser.Aber er bleibt lange angenehm: Gerade für schnellere Longruns oder progressive Einheiten finde ich ihn ideal. Wenn der Plan z. B. lautet:„25 km, letzte 8 km MRT oder schneller“ → perfekter Einsatz. Upper &#38; Fit Das Obermaterial ist typisch Rebel: Der Fuß sitzt sicher, ohne eingeengt zu werden. Auch auf längeren Läufen hatte ich keine Druckstellen oder Reibung. Für breite Füße könnte es im Vorfuß minimal knapp werden – für meinen neutralen Fuß aber absolut passend. Außensohle &#38; Haltbarkeit Hier zeigt sich der Trainingsschuh-Charakter: Nach 200 km sehe ich bisher jedoch keine nennenswerten Abnutzungen. Für wen ist der Rebel v5 gemacht? Meiner Meinung nach ideal für Läufer, die: Weniger passend für: Mein Fazit nach 200 km Der New Balance FuelCell Rebel v5 ist für mich einer der spaßigsten Trainingsschuhe aktuell. Er zwingt dich nicht in eine Platte, fühlt sich aber trotzdem schnell an.Er ist leicht, ohne fragil zu wirken.Und er schafft etwas, was selten geworden ist: Ein echter Performance-Allrounder zu sein. Kein Spezialist – sondern ein Schuh, den man einfach oft aus dem Regal zieht. Den Rebel V5 kaufen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="299" data-end="501">Manchmal sucht man gar keinen Superschuh. Kein Carbon, kein Race-Day-Hype, kein „nur für Bestzeiten“. Sondern einfach einen leichten, direkten Trainingsschuh, der alles kann: Longrun, Tempo, Intervalle.</p>
<p data-start="503" data-end="568">Genau so bin ich beim <strong data-start="525" data-end="558">New Balance FuelCell Rebel v5</strong> gelandet.</p>
<p data-start="570" data-end="764">Nach inzwischen rund <strong data-start="591" data-end="620">200 gelaufenen Kilometern</strong> kann ich sagen: Der Rebel ist für mich einer der vielseitigsten Schuhe im aktuellen Line-up – mit klarer Stärke, aber auch einem kleinen Haken.</p>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2502-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2502-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-10119" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2502-1024x1024.jpeg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2502-300x300.jpeg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2502-150x150.jpeg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2502-768x768.jpeg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2502-1536x1536.jpeg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2502-2048x2048.jpeg 2048w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2502-1140x1140.jpeg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2502-75x75.jpeg 75w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Einsatzbereich – vom Intervall bis 25 km Longrun</h2>



<p>Ich habe den Rebel v5 ziemlich breit eingesetzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wöchentliche Intervalle (3×2.000 m @ ~3:50/km)</li>



<li>10-km-Tempoläufe um die 4:00/km</li>



<li>Longruns bis 35 km in der Marathonvorbereitung</li>
</ul>



<p>Gesucht habe ich einen neutralen Allround-Schuh, der nicht nur für lockere Dauerläufe taugt, sondern auch dann funktioniert, wenn das Tempo hochgeht.</p>



<p>Und genau hier überrascht der Rebel. Er ist leicht genug für schnelle Einheiten, gleichzeitig aber komfortabel genug, dass ich ihn auch in längeren Läufen nicht sofort wechseln möchte. Diese Balance schaffen nur wenige Daily Trainer.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V51.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V51-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-10120" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V51-1024x1024.jpeg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V51-300x300.jpeg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V51-150x150.jpeg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V51-768x768.jpeg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V51-1536x1536.jpeg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V51-2048x2048.jpeg 2048w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V51-1140x1140.jpeg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V51-75x75.jpeg 75w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Laufgefühl – FuelCell mit Spaßfaktor</h2>



<p>Die FuelCell-Mittelsohle ist der Kern des Schuhs.</p>



<p>Was man sofort merkt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>weich, aber nicht schwammig</li>



<li>reaktiv, aber nicht aggressiv</li>



<li>dynamisch, aber kontrollierbar</li>
</ul>



<p>Der Schuh gibt dir spürbar Energie zurück, ohne dich in eine Carbon-Mechanik zu zwingen. Gerade bei Temposteigerungen fühlt sich der Übergang flüssig an – fast so, als würde der Schuh „mitziehen“.</p>



<p>Für mich liegt er irgendwo zwischen klassischem Lightweight Trainer und modernem Supertrainer – nur ohne Platte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V53.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V53-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-10121" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V53-1024x1024.jpeg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V53-300x300.jpeg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V53-150x150.jpeg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V53-768x768.jpeg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V53-1536x1536.jpeg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V53-2048x2048.jpeg 2048w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V53-1140x1140.jpeg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V53-75x75.jpeg 75w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Laufstil entscheidet</h2>



<p>Der Rebel ist kein Schuh, der jeden Laufstil kaschiert. Im Gegenteil: er funktioniert am besten, wenn du aktiv läufst. Wer sauber über Mittel- oder Vorfuß arbeitet, bekommt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>mehr Rebound</li>



<li>bessere Dynamik</li>



<li>flüssigere Abdruckphase</li>
</ul>



<p>Fersenläufer können ihn natürlich auch laufen – aber das volle Potenzial entfaltet er erst bei ökonomischem Stil.</p>



<p>Ich würde sagen:<br><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ein Schuh, der gute Technik belohnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Longrun-Qualitäten – besser als erwartet</h2>



<p>Was mich am meisten überrascht hat: seine Longrun-Tauglichkeit.</p>



<p>Ich bin mehrere Läufe bis <strong>35 km</strong> damit gelaufen, teilweise mit Endbeschleunigung.</p>



<p>Klar – er ist kein maximal gedämpfter Komfort-Cruiser.<br>Aber er bleibt lange angenehm:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine harten Durchschläge</li>



<li>kein instabiles Wegkippen</li>



<li>kein Druck im Vorfuß</li>
</ul>



<p>Gerade für schnellere Longruns oder progressive Einheiten finde ich ihn ideal.</p>



<p>Wenn der Plan z. B. lautet:<br>„25 km, letzte 8 km MRT oder schneller“ → perfekter Einsatz.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V52-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V52-1-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-10122" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V52-1-1024x1024.jpeg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V52-1-300x300.jpeg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V52-1-150x150.jpeg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V52-1-768x768.jpeg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V52-1-1536x1536.jpeg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V52-1-2048x2048.jpeg 2048w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V52-1-1140x1140.jpeg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-San-Blog-New-Balance-Rebel-V52-1-75x75.jpeg 75w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Upper &amp; Fit</h2>



<p>Das Obermaterial ist typisch Rebel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>leicht</li>



<li>luftig</li>



<li>minimalistisch</li>
</ul>



<p>Der Fuß sitzt sicher, ohne eingeengt zu werden. Auch auf längeren Läufen hatte ich keine Druckstellen oder Reibung. Für breite Füße könnte es im Vorfuß minimal knapp werden – für meinen neutralen Fuß aber absolut passend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Außensohle &amp; Haltbarkeit</h2>



<p>Hier zeigt sich der Trainingsschuh-Charakter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Grip auf Asphalt top</li>



<li>auch bei Nässe solide</li>



<li>aber begrenzte Gummiabdeckung</li>
</ul>



<p>Nach 200 km sehe ich bisher jedoch keine nennenswerten Abnutzungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen ist der Rebel v5 gemacht?</h2>



<p>Meiner Meinung nach ideal für Läufer, die:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>einen leichten Allround-Trainingsschuh suchen</li>



<li>viel Tempo im Plan haben</li>



<li>Longruns nicht nur joggen</li>



<li>keinen Carbon-Schuh im Alltag wollen</li>
</ul>



<p>Weniger passend für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>schwere Läufer</li>



<li>reine Fersenläufer</li>



<li>Komfort-First-Runner</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit nach 200 km</h2>



<p>Der New Balance FuelCell Rebel v5 ist für mich einer der spaßigsten Trainingsschuhe aktuell.</p>



<p>Er zwingt dich nicht in eine Platte, fühlt sich aber trotzdem schnell an.<br>Er ist leicht, ohne fragil zu wirken.<br>Und er schafft etwas, was selten geworden ist:</p>



<p>Ein echter <strong>Performance-Allrounder</strong> zu sein.</p>



<p>Kein Spezialist – sondern ein Schuh, den man einfach oft aus dem Regal zieht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Den Rebel V5 kaufen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://amzn.to/4tlcWCq" title="" target="_blank"  rel="nofollow" >New Balance FuelCell Rebel V5</a> (Werbelink)</li>
</ul><p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/02/11/new-balance-fuelcell-rebel-v5-der-unterschaetzte-allrounder/">New Balance FuelCell Rebel v5 – Der unterschätzte Allrounder</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Die Pfalz mit Kindern – das Dynamikum in Pirmasens: Mit Kindern auf Entdeckungsreise in der alten Schuhfabrik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaSan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 18:42:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Die Pfalz mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Die Pfalz mit Kids]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamikum]]></category>
		<category><![CDATA[Pfalz mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Pirmasens]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal sind es ja genau die Orte, von denen man es am wenigsten erwartet. Pirmasens zum Beispiel. Eine Stadt, über die viele schnell hinwegfahren. Und dann steht man plötzlich vor einer alten Schuhfabrik und merkt: Hier passiert richtig was. Das Dynamikum in Pirmasens ist für uns eines dieser Ausflugsziele in der Pfalz, bei denen am Ende alle sagen: „Wann fahren wir wieder hin?“ Eine alte Schuhfabrik voller Ideen Allein das Gebäude ist schon besonders. Wo früher Schuhe produziert wurden – und Pirmasens war schließlich einmal die deutsche Schuhmetropole – wird heute geforscht, gebaut, ausprobiert und gelacht. Ich liebe solche Orte mit Geschichte. Es hat etwas Ehrliches, wenn eine Stadt ihre Vergangenheit nicht versteckt, sondern neu belebt. In Pirmasens ist das spürbar. Das Dynamikum ist kein beliebiges Mitmachmuseum auf der grünen Wiese, sondern ein Stück Stadtgeschichte, das weitergeschrieben wird. Und genau das macht es irgendwie doppelt schön. Anfassen ausdrücklich erlaubt! Das Dynamikum ist kein Museum, in dem Kinder ermahnt werden, bitte nichts zu berühren. Im Gegenteil. Hier muss man anfassen, kurbeln, springen, testen, bauen und experimentieren. Es geht um Bewegung, Physik und Technik – aber so, dass es wirklich Spaß macht. Kinder können: Und das Beste: Es gibt keine festen Wege. Jeder entdeckt in seinem Tempo. Unsere Kinder sind von Station zu Station geflitzt, haben Dinge dreimal ausprobiert und waren komplett vertieft. Genau so soll Lernen doch sein. Warum Kinder das Dynamikum lieben Weil sie hier ernst genommen werden. Es gibt nichts Frustrierenderes als „Das ist nur für Größere“ oder „Nicht anfassen“. Im Dynamikum dürfen sie selbst ausprobieren. Scheitern. Noch mal probieren. Viele Stationen funktionieren schon für Grundschulkinder wunderbar, aber auch ältere Kids (und ehrlich gesagt auch wir Erwachsenen) haben ihren Spaß. Und was ich besonders mag: Man merkt den Kindern gar nicht an, dass sie „etwas lernen“. Sie sind einfach begeistert. Picknickpause? Kein Problem! Ein großer Pluspunkt – gerade für Familien: Man darf eigenes Essen mitbringen. Es gibt einen Bereich, in dem man gemütlich vespern kann. Das macht den Besuch entspannter und planbarer. Kein Stress mit „Was essen wir jetzt?“ und keine überteuerten Spontankäufe. Gerade bei einem längeren Aufenthalt mit Kindern ist das Gold wert. Pirmasens – mehr als sein Ruf Pirmasens gilt heute oft als strukturschwach. Viel Industrie ist verschwunden, Arbeitsplätze gingen verloren. Ja, man sieht das. Aber man spürt auch den Stolz dieser Stadt. Die Schuhgeschichte. Die Kreativität. Den Willen, etwas Neues entstehen zu lassen. Dass ausgerechnet hier ein so modernes, interaktives Science Center steht, finde ich ehrlich gesagt ziemlich cool. Es zeigt: Auch Orte, die wirtschaftlich kämpfen, haben Ideen, Energie und Potenzial. Vielleicht gefällt mir das Dynamikum auch deshalb so gut – weil es nicht nur Wissen vermittelt, sondern ein kleines Stück Aufbruch erzählt. Mein Fazit Das Dynamikum ist: Wenn ihr also einen Ausflug sucht, bei dem Kinder sich bewegen dürfen, neugierig sein können und am Ende sagen: „Das war richtig cool!“, dann setzt Pirmasens ruhig mal auf eure Liste. Manchmal liegen die besten Entdeckungen eben nicht dort, wo alle hinschauen. Sondern genau da, wo man sie nicht erwartet. Ma San[/Avatar]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="86" data-end="331">Manchmal sind es ja genau die Orte, von denen man es am wenigsten erwartet. Pirmasens zum Beispiel. Eine Stadt, über die viele schnell hinwegfahren. Und dann steht man plötzlich vor einer alten Schuhfabrik und merkt: Hier passiert richtig was. Das <strong data-start="337" data-end="363">Dynamikum in Pirmasens</strong> ist für uns eines dieser Ausflugsziele in der Pfalz, bei denen am Ende alle sagen: „Wann fahren wir wieder hin?“</p>


<h2 class="wp-block-heading">Eine alte Schuhfabrik voller Ideen</h2>



<p>Allein das Gebäude ist schon besonders. Wo früher Schuhe produziert wurden – und Pirmasens war schließlich einmal die deutsche Schuhmetropole – wird heute geforscht, gebaut, ausprobiert und gelacht.</p>



<p>Ich liebe solche Orte mit Geschichte. Es hat etwas Ehrliches, wenn eine Stadt ihre Vergangenheit nicht versteckt, sondern neu belebt. In Pirmasens ist das spürbar. Das Dynamikum ist kein beliebiges Mitmachmuseum auf der grünen Wiese, sondern ein Stück Stadtgeschichte, das weitergeschrieben wird. Und genau das macht es irgendwie doppelt schön.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens4-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens4-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-10127" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens4-1024x1024.jpeg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens4-300x300.jpeg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens4-150x150.jpeg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens4-768x768.jpeg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens4-1536x1536.jpeg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens4-2048x2048.jpeg 2048w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens4-1140x1140.jpeg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens4-75x75.jpeg 75w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Anfassen ausdrücklich erlaubt!</h2>



<p>Das Dynamikum ist kein Museum, in dem Kinder ermahnt werden, bitte nichts zu berühren. Im Gegenteil. Hier <strong>muss</strong> man anfassen, kurbeln, springen, testen, bauen und experimentieren. Es geht um Bewegung, Physik und Technik – aber so, dass es wirklich Spaß macht.</p>



<p>Kinder können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>riesige Kugelbahnen ausprobieren</li>



<li>ihre Reaktionszeit testen</li>



<li>mit Licht und Schatten experimentieren</li>



<li>Kräfte messen</li>



<li>Bewegungsabläufe verstehen, ohne es überhaupt zu merken</li>
</ul>



<p>Und das Beste: Es gibt keine festen Wege. Jeder entdeckt in seinem Tempo. Unsere Kinder sind von Station zu Station geflitzt, haben Dinge dreimal ausprobiert und waren komplett vertieft. Genau so soll Lernen doch sein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2819.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="730" height="742" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2819.jpg" alt="" class="wp-image-10131" style="width:840px;height:auto" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2819.jpg 730w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2819-295x300.jpg 295w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2819-75x75.jpg 75w" sizes="auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Warum Kinder das Dynamikum lieben</h2>



<p>Weil sie hier ernst genommen werden.</p>



<p>Es gibt nichts Frustrierenderes als „Das ist nur für Größere“ oder „Nicht anfassen“. Im Dynamikum dürfen sie selbst ausprobieren. Scheitern. Noch mal probieren. Viele Stationen funktionieren schon für Grundschulkinder wunderbar, aber auch ältere Kids (und ehrlich gesagt auch wir Erwachsenen) haben ihren Spaß.</p>



<p>Und was ich besonders mag: Man merkt den Kindern gar nicht an, dass sie „etwas lernen“. Sie sind einfach begeistert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens1-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens1-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-10129" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens1-1024x1024.jpeg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens1-300x300.jpeg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens1-150x150.jpeg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens1-768x768.jpeg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens1-1536x1536.jpeg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens1-2048x2048.jpeg 2048w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens1-1140x1140.jpeg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens1-75x75.jpeg 75w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Picknickpause? Kein Problem!</h2>



<p>Ein großer Pluspunkt – gerade für Familien: Man darf <strong>eigenes Essen mitbringen</strong>.</p>



<p>Es gibt einen Bereich, in dem man gemütlich vespern kann. Das macht den Besuch entspannter und planbarer. Kein Stress mit „Was essen wir jetzt?“ und keine überteuerten Spontankäufe. Gerade bei einem längeren Aufenthalt mit Kindern ist das Gold wert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens2-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens2-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-10130" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens2-1024x1024.jpeg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens2-300x300.jpeg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens2-150x150.jpeg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens2-768x768.jpeg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens2-1536x1536.jpeg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens2-2048x2048.jpeg 2048w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens2-1140x1140.jpeg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens2-75x75.jpeg 75w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Pirmasens – mehr als sein Ruf</h2>



<p>Pirmasens gilt heute oft als strukturschwach. Viel Industrie ist verschwunden, Arbeitsplätze gingen verloren. Ja, man sieht das.</p>



<p>Aber man spürt auch den Stolz dieser Stadt. Die Schuhgeschichte. Die Kreativität. Den Willen, etwas Neues entstehen zu lassen. Dass ausgerechnet hier ein so modernes, interaktives Science Center steht, finde ich ehrlich gesagt ziemlich cool. Es zeigt: Auch Orte, die wirtschaftlich kämpfen, haben Ideen, Energie und Potenzial.</p>



<p>Vielleicht gefällt mir das Dynamikum auch deshalb so gut – weil es nicht nur Wissen vermittelt, sondern ein kleines Stück Aufbruch erzählt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens3-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens3-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-10126" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens3-1024x1024.jpeg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens3-300x300.jpeg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens3-150x150.jpeg 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens3-768x768.jpeg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens3-1536x1536.jpeg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens3-2048x2048.jpeg 2048w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens3-1140x1140.jpeg 1140w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/Ma-SAn-Blog-Dynamikum-Pirmasens3-75x75.jpeg 75w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit </h2>



<p>Das Dynamikum ist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wetterunabhängig</li>



<li>spannend für verschiedene Altersgruppen</li>



<li>lehrreich, ohne belehrend zu sein</li>



<li>entspannt, weil eigenes Essen erlaubt ist</li>



<li>und eingebettet in ein Gebäude mit echter Pfälzer Geschichte</li>
</ul>



<p>Wenn ihr also einen Ausflug sucht, bei dem Kinder sich bewegen dürfen, neugierig sein können und am Ende sagen: „Das war richtig cool!“, dann setzt Pirmasens ruhig mal auf eure Liste.</p>



<p>Manchmal liegen die besten Entdeckungen eben nicht dort, wo alle hinschauen. Sondern genau da, wo man sie nicht erwartet.</p>



<p><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2016/03/cropped-CSC_0951-1.jpg" class="wp-user-avatar-link wp-user-avatar-file"><img data-del="avatar" src='https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2016/03/cropped-CSC_0951-1-150x150.jpg' class='avatar pp-user-avatar avatar-thumbnailwp-user-avatar wp-user-avatar-thumbnail photo ' width='150'/></a>Ma San[/Avatar]</p><p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/02/11/die-pfalz-mit-kindern-das-dynamikum-in-pirmasens-mit-kindern-auf-entdeckungsreise-in-der-alten-schuhfabrik/">Die Pfalz mit Kindern – das Dynamikum in Pirmasens: Mit Kindern auf Entdeckungsreise in der alten Schuhfabrik</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Laufen – in meinem Element</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaSan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 07:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufen, Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Laufinspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Trailrunning Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Ultra&Trail]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich schließe die Haustür und stehe in der Kälte, laufe los gen Westen und lasse Landau hinter mir. Wie schnell das doch geht. Mein Weg führt mich durch Weinberge und schließlich nach Siebeldingen, wo der Haardtrand sich aus der Ebene erhebt. Ab hier beginnt der Wald. Ab hier geht es nach oben. Ich nehme die Trailstöcke von der Seite meines Rucksacks und laufe hoch, immer hoch Richtung Hohenberg. Ich habe keine Lust auf irgendwelche Laufveranstaltungen momentan. Sonntagfrüh aufzustehen und irgendwo hinfahren, um auf Zeit zu ballern – es interessiert mich gerade nicht. Im März steht ein Marathon an, im Mai dann zwei tolle Traiilläufe, darauf freue ich mich aber schon. Als ich nach oben laufe, eröffnet sich mir ein atemberaubender Blick über die Weinberge hinweg in die Ebene. Wie schnell man doch draußen ist, richtig draußen! Ein paar Wanderer kommen mir entgegen, und erst wieder oben auf dem Hohenberg treffe ich Gleitschirmflieger. Ich rede nicht, ich laufe einfach. Manchmal bleibe ich stehen, an einem Ausblick oder einfach nur so. Ich bin ganz allein und höre nichts – nichts! Knappe 30 Kilometer werde ich heute laufen mit knapp 1.000 Höhenmetern, so wie die Woche davor und auch jene vor dieser. Es ist verblüffend immer wieder zu erfahren, wie schnell sich der Körper an Belastung adaptiert, wie viel leichter einem so etwas von Mal zu Mal fällt. Laufen ist die totale Tuchfühlung mit dem Körper, ein intensivstes Bewusstsein, ein Hineinhorchen in das Innere. Und das auch mental, psychisch. Leistung spielt dabei primär keine Rolle. In dem Sinne, dass ich merke, dass gut ich mich immer besser fühle mit den Höhenmetern und der Strecke, aber nicht in Form eines Wettkampfes oder sowas. Ich fühle mich frei hier und habe einfach Lust an dem, was ich tue, nicht mehr und nicht weniger. Und wenn ich später nach Hause komme, bin ich auf wundersame Art und Weise geerdet und glücklich. Ich merke, dass sich meine Haltung zum Laufen zunehmend ändert, so wie sich meine Haltung zum Leben ändert mit der Zeit. Meine Haltung, Dinge zu sehen. Ich laufe seit Ewigkeiten, und bis dato war das ein Prozess. Ich glaube nicht, dass ich das noch machen würde, wenn es nur um Zeit geht, nur um Leistung. Leistung ist nichts weiter als ein Gradmesser, im Worst Case nichts weiter als ein knallharter Vergleich. Wenn nur das Nahrung ist für das Tun, dann verblasst der Sinn irgendwann, wenn einem die Realität des Leistungsabfalls klar wird. Nein, das war Laufen noch nie für mich. Ich finde immer wieder zurück zu dem, was ich beim Laufen seit dem ersten Schritt fand. Einem Weg zu mir selbst, zu einer Form des Ausgleichs eines künstlichen, alles umfassenden Alltag, der sich immer mehr von der wahren Natur des Menschen entfernt. Manchmal, wenn mich Leute fragen, was ich mache und ich ihnen das dann erzähle, reagiert der ein- oder andere mit der Frage des WARUM. Es scheint manchmal, als habe sich der Mensch in der Breite in völligem Komfort eingerichtet und vergessen, dass in der Bewegung seine wahre Natur liegt. Es ist zwecklos auf die Frage eines WARUM zu antworten. Die Lösung in der artifiziellen Form dieses Alltags zu finden, der in Form von völlig absurden Gebilden wie Fitnessstudios oder &#8220;Fitnesstrackern&#8221; zum Zählen von Schritten wirklich beachtliche Sphären erreicht, ist für mich völlig absurd – aber scheinbar normal und nicht verbunden mit der Frage eines WARUM.</p>
<p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/02/08/laufen-in-meinem-element/">Laufen – in meinem Element</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schließe die Haustür und stehe in der Kälte, laufe los gen Westen und lasse Landau hinter mir. Wie schnell das doch geht. Mein Weg führt mich durch Weinberge und schließlich nach Siebeldingen, wo der Haardtrand sich aus der Ebene erhebt. Ab hier beginnt der Wald. Ab hier geht es nach oben. Ich nehme die Trailstöcke von der Seite meines Rucksacks und laufe hoch, immer hoch Richtung Hohenberg.</p>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2723-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2723-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-10077" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2723-1024x768.jpg 1024w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2723-300x225.jpg 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2723-768x576.jpg 768w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2723-1536x1152.jpg 1536w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2723-2048x1536.jpg 2048w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2723-1140x855.jpg 1140w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<p>Ich habe keine Lust auf irgendwelche Laufveranstaltungen momentan. Sonntagfrüh aufzustehen und irgendwo hinfahren, um auf Zeit zu ballern – es interessiert mich gerade nicht. Im März steht ein Marathon an, im Mai dann zwei tolle Traiilläufe, darauf freue ich mich aber schon.</p>



<p>Als ich nach oben laufe, eröffnet sich mir ein atemberaubender Blick über die Weinberge hinweg in die Ebene. Wie schnell man doch draußen ist, richtig draußen! Ein paar Wanderer kommen mir entgegen, und erst wieder oben auf dem Hohenberg treffe ich Gleitschirmflieger.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2789.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="750" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2789.png" alt="" class="wp-image-10076" style="width:840px;height:auto" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2789.png 750w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2789-300x300.png 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2789-150x150.png 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2789-75x75.png 75w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a></figure>



<p>Ich rede nicht, ich laufe einfach. Manchmal bleibe ich stehen, an einem Ausblick oder einfach nur so. Ich bin ganz allein und höre nichts – nichts! Knappe 30 Kilometer werde ich heute laufen mit knapp 1.000 Höhenmetern, so wie die Woche davor und auch jene vor dieser. Es ist verblüffend immer wieder zu erfahren, wie schnell sich der Körper an Belastung adaptiert, wie viel leichter einem so etwas von Mal zu Mal fällt. Laufen ist die totale Tuchfühlung mit dem Körper, ein intensivstes Bewusstsein, ein Hineinhorchen in das Innere. Und das auch mental, psychisch.</p>


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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2791.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="750" src="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2791.png" alt="" class="wp-image-10079" style="width:826px;height:auto" srcset="https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2791.png 750w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2791-300x300.png 300w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2791-150x150.png 150w, https://www-static.ma-san.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_2791-75x75.png 75w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a></figure></div>


<p>Leistung spielt dabei primär keine Rolle. In dem Sinne, dass ich merke, dass gut ich mich immer besser fühle mit den Höhenmetern und der Strecke, aber nicht in Form eines Wettkampfes oder sowas. Ich fühle mich frei hier und habe einfach Lust an dem, was ich tue, nicht mehr und nicht weniger. Und wenn ich später nach Hause komme, bin ich auf wundersame Art und Weise geerdet und glücklich. Ich merke, dass sich meine Haltung zum Laufen zunehmend ändert, so wie sich meine Haltung zum Leben ändert mit der Zeit. Meine Haltung, Dinge zu sehen. Ich laufe seit Ewigkeiten, und bis dato war das ein Prozess. Ich glaube nicht, dass ich das noch machen würde, wenn es nur um Zeit geht, nur um Leistung.</p>



<p>Leistung ist nichts weiter als ein Gradmesser, im Worst Case nichts weiter als ein knallharter Vergleich. Wenn nur das Nahrung ist für das Tun, dann verblasst der Sinn irgendwann, wenn einem die Realität des Leistungsabfalls klar wird. Nein, das war Laufen noch nie für mich. Ich finde immer wieder zurück zu dem, was ich beim Laufen seit dem ersten Schritt fand. Einem Weg zu mir selbst, zu einer Form des Ausgleichs eines künstlichen, alles umfassenden Alltag, der sich immer mehr von der wahren Natur des Menschen entfernt. Manchmal, wenn mich Leute fragen, was ich mache und ich ihnen das dann erzähle, reagiert der ein- oder andere mit der Frage des WARUM. Es scheint manchmal, als habe sich der Mensch in der Breite in völligem Komfort eingerichtet und vergessen, dass in der Bewegung seine wahre Natur liegt. Es ist zwecklos auf die Frage eines WARUM zu antworten. Die Lösung in der artifiziellen Form dieses Alltags zu finden, der in Form von völlig absurden Gebilden wie Fitnessstudios oder &#8220;Fitnesstrackern&#8221; zum Zählen von Schritten wirklich beachtliche Sphären erreicht, ist für mich völlig absurd – aber scheinbar normal und nicht verbunden mit der Frage eines WARUM. </p><p>The post <a href="https://www.ma-san.de/2026/02/08/laufen-in-meinem-element/">Laufen – in meinem Element</a> first appeared on <a href="https://www.ma-san.de">MA SAN BLOG</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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