<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0">

<channel>
	<title>MainPlog</title>
	
	<link>http://blog.mainp.de</link>
	<description>Ich bin ein Eierkopf, sie sind die Eierköpfe, ich bin ein Walross, GRUNZ!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Jan 2012 12:33:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
		<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/MainPlog" /><feedburner:info uri="mainplog" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item>
		<title>Google Search Plus Your Relevancy</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MainPlog/~3/TWXJUm5PGq8/</link>
		<comments>http://blog.mainp.de/2012/01/24/google-search-plus-your-relevancy/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Focus in the user]]></category>
		<category><![CDATA[Google Search Plus Your World]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mainp.de/?p=1588</guid>
		<description><![CDATA[Was MG Siegler da schwafelt, die Google-Suchergebnisse würden durch Google Search Plus Your World irrelevanter. Welch ein Quatsch. Fakt ist doch, dass Google bei der Art von Suchanfragen, die sie jetzt mit Social Search verbessern wollen, nie relevant war. Wenn ich nach Menschen aus meinem Bekanntenkreis suche, dann doch nicht bei Google, sondern bei Facebook. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was <a href="http://pandodaily.com/2012/01/23/googles-real-problem/" title="PandoDaily: Evil, Greed, And Antitrust Aren’t Google’s Real Problems, Relevancy Is">MG Siegler da schwafelt</a>, die Google-Suchergebnisse würden durch Google Search Plus Your World irrelevanter. Welch ein Quatsch. Fakt ist doch, dass Google bei der Art von Suchanfragen, die sie jetzt mit Social Search verbessern wollen, nie relevant war.<br />
Wenn ich nach Menschen aus meinem Bekanntenkreis suche, dann doch nicht bei Google, sondern bei Facebook.<br />
Wenn ich nach bekannten Menschen suche, dann doch nicht bei Google, sondern bei Wikipedia.<br />
Wenn ich nach den Social-Media-Auftritten von Unternehmen suche, dann doch nicht bei Google, sondern bei Facebook und Twitter.<br />
Wenn ich nach völlig allgemeinen Begriffen wie »Kochen« oder »Musik« suche <small>(wie der Facebook-Product-Mananger Blake Ross im <a href="http://www.focusontheuser.org/video.php" title="Focus on the user: Video">Vorstellungsvideo des lustigen Focus-on-the-user-Plugins</a>)</small> … äh … wer sucht denn nach »Kochen« und »Musik« und erwartet personenbezogene Ergebnisse?<br />
Es gibt überhaupt keinen praktischen Anwendungsfall, in dem Google bisher relevant wäre, um Informationen über die Social-Media-Profile bestimmter Menschen oder Unternehmen zu finden.<br />
So sehr ich sonst (besonders zu Apple-Themen) mit MG übereinstimme, so sehr muss ich ihm hier widersprechen: Google war in Social Search nie relevant, also kann es durch jede Änderung nur besser werden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Google+-Geschichte augenblicklich nur ein Testlauf ist, um zu sehen, ob der Algorithmus überhaupt etwas brauchbares ausspuckt. Warum nicht jetzt klein (also mit Google+) anfangen und dann (wie auch MG es vorschlägt) nach und nach andere Dienste integrieren? Ja ja, Marketing-Blabla, wir kommen nicht an die Daten ran undsoweiterundsofort. Irgendwann wird Google Facebook und Twitter einbinden und dann könnte es zum ersten Mal relevant werden für Social Search. Die Grundlagen dafür werden jetzt geschaffen und das ist eine gute Entwicklung.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MainPlog/~4/TWXJUm5PGq8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.mainp.de/2012/01/24/google-search-plus-your-relevancy/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://blog.mainp.de/2012/01/24/google-search-plus-your-relevancy/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title />
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MainPlog/~3/YTOKpUnWWK4/</link>
		<comments>http://blog.mainp.de/2011/12/26/ilduea%e2%80%93lyfeue-w2fi/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 12:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziolinguistik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mainp.de/?p=1582</guid>
		<description><![CDATA[Euch sind bei Facebook doch sicher mal diese nach unten offenen Kommentarspalten aufgefallen, in denen sich vornehmlich Schülerinnen ohne ersichtlichen Anlass nach recht trivialen Einträgen mit Zeichen und Formulierungen unendlicher Wertschätzung bedenken. Ich bin lange Zeit aus diesen ganzen Herzchen, Kussmündern und Liebesbekundungen nicht schlau geworden, denn im traditionellen Verständnis sind diese Codes engeren Beziehungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Euch sind bei Facebook doch sicher mal diese nach unten offenen Kommentarspalten aufgefallen, in denen sich vornehmlich Schülerinnen ohne ersichtlichen Anlass nach recht trivialen Einträgen mit Zeichen und Formulierungen unendlicher Wertschätzung bedenken. Ich bin lange Zeit aus diesen ganzen Herzchen, Kussmündern und Liebesbekundungen nicht schlau geworden, denn im traditionellen Verständnis sind diese Codes engeren Beziehungen als Freundschaften vorbehaltenen und ich meine mich erinnern zu können, dass es das in dieser Form vor ein paar Jahren – also zu meiner Schulzeit – noch nicht gab. *<br />
Ich glaube aber mittlerweile zu wissen, woran das liegt: Es gibt das soziolinguistische Phänomen, dass Wörter, die die Rolle oder das Ansehen einer Person in der Gesellschaft beschreiben, immer weiter nach unten »durchgereicht« werden. Das bekannteste Beispiel dafür ist sicherlich die Beschreibung einer weiblichen Person: Heute ist »Frau« ein völlig neutraler Begriff für eine weibliche, erwachsene Person. Im Mittelalter dagegen war dafür der Begriff »Weib« üblich, den wir heute eher negativ verstehen. Im Adjektiv »weiblich« zum Beispiel hat sich die neutrale Komponente bis heute erhalten. Eine »Frau« war in der mittelalterlichen Gesellschaft von höherem Stand, wohl nach heutigem Sprachverständnis mit einer »Dame« oder noch höher zu vergleichen. Wer weiß? Vielleicht ist in ein paar hundert Jahren ja die »Frau« negativ konnotiert und wir sprechen – wenn wir beleidigte Gesichter vermeiden wollen – weibliche Personen nur noch mit »Dame« an.<br />
Jedenfalls meine ich zu beobachten, dass Facebook eine ähnliche Entwicklung angestoßen hat. Der zentrale Begriff ist der der »Freundschaft«. Vielfach gab es Kritik daran, dass Facebook jeden Kontakt als »Freund« identifiziert, unabhängig davon, ob es sich tatsächlich um die beste Freundin/den besten Freund handelt – oder um die Cousine der Nachbarin des ehemaligen Klassenkameraden … ihr wisst schon. Ich sehe darin nicht das große Problem, in der Praxis wissen die meisten sehr wohl zwischen Facebook- und »wahren Freunden« (nach traditionellem Verständnis) zu unterscheiden, wenn auch vielleicht nicht so explizit wie <a href="http://saschalobo.com/2010/02/06/die-facebook-fan-falle/" title="Sascha Lobo: Die Facebook-Fan-Falle">Sascha Lobo mit seiner Unterteilung in »Freunde« und »Friends«</a>.<br />
Trotz der impliziten Trennung zwischen Facebook- und »wahren Freunden« erfährt durch die Ausweitung des potenziellen Freundeskreises der Freundschaftsbegriff nach meiner Beobachtung dennoch eine qualitative Abwertung – und so müssen für die Beschreibung und Bekundung einer »wahren Freundschaft« eben höherwertige, vormals ausschließlich intimen Beziehungen vorbehaltene Codes herhalten. Spannend ist jetzt die Frage, ob der inflationäre Gebrauch solcher Liebesschwüre auf Freundschaftsebene zu einer Koexistenz – und damit zu einer kontextabhängigen Verwendung und auf lange Sicht vermutlich zu einer Entzweiung eines einzelnen Begriffs in zwei deutlich voneinander unterschiedene Teilbedeutungen – führen wird, oder ob sich tatsächlich Liebende neue Codes zur Liebesbekundung ausdenken werden. Das Weib-Frau-Dame-Beispiel legt nahe, dass eher neue Codes entwickelt werden, damit die Exklusivität der höherwertigen Ebene auch sprachlich erhalten werden kann. </p>
<p>* Ich muss dazu sagen, dass zu meiner Schulzeit öffentliche oder teilöffentliche Kommunikation noch nicht im heutigen Ausmaß vorhanden war. In die Chatprotokolle meiner Klassenkameraden und die geheimen Briefchen, die während der Schulstunde hin- und hergetauscht wurden, hatte ich aus naheliegenden Gründen keinen Einblick. Mir fehlt also die quantitative Evidenz, meine Beobachtung historiolinguistisch zu untermauern.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MainPlog/~4/YTOKpUnWWK4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.mainp.de/2011/12/26/ilduea%e2%80%93lyfeue-w2fi/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://blog.mainp.de/2011/12/26/ilduea%e2%80%93lyfeue-w2fi/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Das Leertastenverhalten in Google Chrome</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MainPlog/~3/nM58JkqNW20/</link>
		<comments>http://blog.mainp.de/2011/11/16/das-leertasteverhalten-in-google-chrome/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 11:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Google Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Leertaste]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mainp.de/?p=1576</guid>
		<description><![CDATA[Ihr kennt das: Statt ständig zu scrollen oder die Pfeil-nach-unten-Taste zu malträtieren, bieten die Browser und viele andere Programme die Möglichkeit, die Leertaste zu betätigen, um eine »Seite« weiter nach unten zu gelangen. Viele Browserhersteller haben das ziemlich genau gemacht: Wenn es hochkommt, kann man nach Druck auf die Leertaste noch genau die Zeile am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr kennt das: Statt ständig zu scrollen oder die Pfeil-nach-unten-Taste zu malträtieren, bieten die Browser und viele andere Programme die Möglichkeit, die Leertaste zu betätigen, um eine »Seite« weiter nach unten zu gelangen. Viele Browserhersteller haben das ziemlich genau gemacht: Wenn es hochkommt, kann man nach Druck auf die Leertaste noch genau die Zeile am oberen Bildschirmrand sehen, die vorher ganz unten war.<br />
Und damit zu Google Chrome. Hier wurde es nämlich bis vor kurzem anders gehandhabt: Sicherlich fünf, sechs Zeilen des alten Textausschnitts waren auch anschließend noch zu sehen. Was beim Umstieg von einem anderen Browser zuerst noch gewöhnungsbedürftig war, stellte sich schnell als sehr vorteilhaft heraus, denn so war man in seiner Wahl, wann man die Leetaste betätigt, viel freier. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Absatz Teil dieses Bereichs war, war recht hoch, so musste man nicht mitten im Satz seinen Lesefluss unterbrechen, sondern konnte meist eben bis zum Absatz warten.<br />
Wie gesagt: bis vor kurzem. Seit (etwa, die Versionen springen ja ziemlich schnell hoch) Version 14 hat sich Chrome offenbar ein Vorbild an den übrigen Browsern genommen und zeigt auch nur noch höchstens zwei Zeilen doppelt an. Ich könnte mich eventuell sogar wieder an dieses neue, alte Verhalten gewöhnen, wenn nicht – seit ich Google Chrome als Hauptbrowser nutze – viele große Seiten ihre Optik dahingehend überarbeitet hätten, dass der Kopfbereich fixiert am oberen Bildschirmrand bleibt. Ist euch das mal aufgefallen? Facebook, Twitter, TechCrunch, … Am großzügigsten mit Bildschirmplatz gehen ausgerechnet Produkte aus dem Hause Google um: Google+ zeigt ganze 92 Pixel am oberen Bildschirmrand dauerhaft an; die Google-Bildersuche sogar 160 Pixel, ein Fünftel der gesamten mir im Vollbild zur Verfügung stehenden Höhe. Die Folge: Statt mir einen Absatz freundlicherweise doppelt anzuzeigen, werden ganze Absätze gleich unterschlagen. Mit dem Verhalten von Google Chrome <~14 wäre das nicht passiert, hier hätte ein Druck auf die Leertaste ziemlich genau dem Verschieben des Textes um den angezeigten Inhalt entsprochen.<br />
Ich bin ein großer Fortschrittsfreund und schreibe das hier nicht auf, weil früher alles besser gewesen wäre, sondern weil diese Änderung im Gegenteil ein Rückschritt ist und die gegenwärtige Entwicklung des Webs ignoriert. Vielleicht ist der für die Scrollhöhe der Leertaste zuständige Mensch beim Google-Chrome-Entwicklerteam ja nicht mit der gegenwärtigen Entwicklung einverstanden, aber sollte dieser Kampf gegen den fixierten Kopfbereich wirklich vor den Augen der Nutzer ausgetragen werden? Durch diese Änderung jedenfalls wurde die Leertaste für mich auf einem Großteil der Seiten, die ich täglich aufrufe, nutzlos.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MainPlog/~4/nM58JkqNW20" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.mainp.de/2011/11/16/das-leertasteverhalten-in-google-chrome/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://blog.mainp.de/2011/11/16/das-leertasteverhalten-in-google-chrome/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Du kannst keine 500 Millionen Freunde haben, ohne dir ein paar Feinde zu machen.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MainPlog/~3/YzuazwdZbJw/</link>
		<comments>http://blog.mainp.de/2010/10/06/500-millionen-freunde/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 13:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MainP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Zuckerberg]]></category>
		<category><![CDATA[The Social Network]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mainp.de/?p=1564</guid>
		<description><![CDATA[Der folgende Text ist ein Kommentar zu Jeff Jarvis Text über den Film »The Social Network« auf evangelisch.de. Vielleicht sollte man Jarvis’ Text vor diesem lesen. Natürlich möchte »The Social Network« unterhalten und muss alles so ein wenig mainstreamiger darstellen, aber ich finde nicht, dass Computerfreaks im Film als autistisch oder gar asozial dargestellt werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der folgende Text ist ein Kommentar zu </em><a title="&raquo;Antisozialer Film&laquo;: Jeff Jarvis kritisiert &raquo;Social Network&laquo; - auf evangelisch.de" href="http://www.evangelisch.de/themen/medien/antisozialer-film-jeff-jarvis-kritisiert-social-network23908"><em>Jeff Jarvis Text über den Film »The Social Network« auf evangelisch.de</em></a><em>. Vielleicht sollte man Jarvis’ Text vor diesem lesen.</em></p>
<p>Natürlich möchte »The Social Network« unterhalten und muss alles so ein wenig mainstreamiger darstellen, aber ich finde nicht, dass Computerfreaks im Film als autistisch oder gar asozial dargestellt werden. Man merkt einfach, was für ein Genie Zuckerberg ist und dass er das Internet besser verstanden hat als alle seine Mitstreiter, ergo alle.<br />
Natürlich lebt Zuckerberg irgendwie in einer anderen Welt als seine Kommilitonen, aber der Film hat das nun wirklich nicht übertrieben negativ dargestellt.<br />
Ich habe mich sehr auf den Film gefreut, eigentlich kann ich mich an keinen Film erinnern, an den ich so hohe Erwartungen hatte. So bin ich am Montag in der Vorpremiere gewesen und meine Erwartungen wurden noch übertroffen.<br />
Ich denke nicht, dass ich je einen Film gesehen habe, mit dessen Hauptfigur ich mich besser identifizieren konnte, eben weil Zuckerberg nicht als perfekter Mensch dargestellt wird. Vermutlich aus dem selben Grund wurde mir Zuckerberg von Minuten zu Minute sympatischer.<br />
Ich sehe auch nicht, dass Zuckerberg als alleinig Schuldiger aus dem Film rausgeht. »The Social Network« zeigt sehr gut, dass Gut und Böse oft nicht so einfach zu trennen sind.<br />
Auch frage ich mich, warum alles einen Grund haben muss? Ich gehe nicht davon aus, dass Zuckerberg sich an Facebook gesetzt hat um das Internet zu verändern und die größte Webseite der Welt zu erschaffen. Zuckerberg fand die Idee gut und hat sie umgesetzt. Weil er es konnte. Wofür ein Warum?<br />
Wann genau im Film kam einer der Protagonisten eigentlich »mysteriös« oder gar »furchterregend« rüber?<br />
Wie man gemerkt hat, kann ich die Kritik in keiner Weise nachvollziehen, vielleicht weil ich selber kein »Unternehmer« bin. Über meine Rolle als »Computerfreak« lässt sich streiten.<br />
»The Social Network« ist für mich auf jeden Fall der Film des Jahres, wenn nicht sogar mehr.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MainPlog/~4/YzuazwdZbJw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.mainp.de/2010/10/06/500-millionen-freunde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://blog.mainp.de/2010/10/06/500-millionen-freunde/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>[Kein Titel]</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MainPlog/~3/dGCsS2AMPGc/</link>
		<comments>http://blog.mainp.de/2010/07/25/kein-titel/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 16:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mainp.de/?p=1555</guid>
		<description><![CDATA[Die meisten in meiner Twitter-Timeline haben gestern entweder geschwiegen, sich aus dem Thema herausgehalten, oder die Medienberichterstattung kritisch begleitet. Die einzigen, die sich daneben benommen haben, waren (mal wieder) die Vertreter der klassischen Medien: »OH, ES IST JA SO SCHRECKLICH! KLICKEN SIE HIER FÜR DIE 1000 SCHRECKLICHSTEN BILDER!!! http://bit.ly/ganzschrecklichebilder «. Ich kann gut verstehen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten in meiner Twitter-Timeline haben gestern entweder geschwiegen, sich aus dem Thema herausgehalten, oder die Medienberichterstattung kritisch begleitet. Die einzigen, die sich daneben benommen haben, waren (mal wieder) die Vertreter der klassischen Medien: »OH, ES IST JA SO SCHRECKLICH! KLICKEN SIE HIER FÜR DIE 1000 SCHRECKLICHSTEN BILDER!!! http://bit.ly/ganzschrecklichebilder «.<br />
Ich kann gut verstehen, dass ihr Twitter an einem solchen Tag schließt, aber nicht, weil ihr mit dem Tenor eurer Timeline unzufrieden seid. Offenbar folgt ihr den falschen Menschen. Menschen, die ein Mitteilungsbedürfnis haben, das ihr nicht akzeptieren könnt. Warum folgt ihr denen?<br />
<a title="Huck Haas bei Twitter" href="http://twitter.com/stijlroyal">Huck Haas</a> twittert: »<a title="Stijlroyals Status bei Twitter" href="http://twitter.com/stijlroyal/status/19436134216">Unglaublich wieviel Stuss hier einige zu den Ereignissen in Duisburg von sich geben.</a>«. Ja, da haben einige viel Stuss von sich gegeben. Lesen muss das niemand. Ihr wisst doch vorher, wes Geistes Kind die von euch Verfolgten sind.<br />
Lisa Rank bloggt: »<a title="Niemals geschlossene Schuhe. im Blog von Elisabeth Rank" href="http://mevme.com/lizblog/niemals-geschlossene-schuhe/">Wem soll ich so sein ernsthaftes Entsetzen abnehmen? Wen darf ich dann nicht Heuchler nennen, wenn im ersten Moment geschrieben wird ›Oh wie schrecklich!‹ und im zweiten ›Oh ein Regen!‹?</a>« Völlig richtig, das ist Heuchelei und es ist verdammenswert. Dennoch: ihr seid selbst dafür verantwortlich, wem ihr folgt oder nicht folgt und welchen Grad von Stuss ihr euch selbst antut. Ich lese doch auch nicht die BILD und beschwere mich anschließend über deren Heuchelei. Na ja, ich würde mich schon beschweren, aber deshalb lese ich sie ja auch nicht.<br />
<a title="Coffee And TV: silence." href="http://www.coffeeandtv.de/2010/07/25/silence/">Lukas Heinser sekundiert</a> Lisa in einem eigenen kurzen Blogeintrag – vorhersehbar angesichts der Art von Artikeln, die er in den vergangenen Monaten zu dem Thema verfasst hat. Vor knapp einem Jahr hat er deshalb sogar seinen letzten Tweet gebracht und sein Twitter-Konto mittlerweile komplett gelöscht. Vorhersehbar, aber nicht nachvollziehbar. Wie er vor zwei Wochen »<a title="Coffee And TV: In Sachen Facebook" href="http://www.coffeeandtv.de/2010/07/09/in-sachen-facebook/">in Sachen Facebook</a>« ausführlich darstellte, achtet er doch »ziemlich genau darauf, wen [er] bei Facebook als ›Freund‹ hinzufüg[t]«.* Jeder und jedem sei die Freiheit gegönnt, sich aus einer Sache zurückzuziehen, die ihr und ihm keinen Spaß mehr macht und keinen Sinn mehr gibt. Nicht in Ordnung finde ich die grundsätzliche Verdammung einer Sache, weil man selbst an ihr gescheitert ist. Im Februar schon <a title="Coffee And TV: Die Ignoranz der Jungen, die Ignoranz der Alten" href="http://www.coffeeandtv.de/2010/02/09/die-arroganz-der-jungen-die-ignoranz-der-alten/">schrieb Lukas über ein anderes Thema</a>: »es grenzt an ein Wunder, dass sich die ›#fail‹s bei Twitter bisher in Grenzen halten.« Auch damals kommentierte ich verwundert: »<a title="Kommentar 12 zu Die Ignoranz der Jungen, die Ignoranz der Alten bei Coffee And TV" href="http://www.coffeeandtv.de/2010/02/09/die-arroganz-der-jungen-die-ignoranz-der-alten/#comment-37256">Klingt da ein wenig Frust durch, dass du nicht das vorgefunden hast, was du dir für ein stimmiges Gesamtbild gewünscht hättest?</a>« und ergänzte später: »<a title="Kommentar 16 zu Die Ignoranz der Jungen, die Ignoranz der Alten bei Coffee And TV" href="http://www.coffeeandtv.de/2010/02/09/die-arroganz-der-jungen-die-ignoranz-der-alten/#comment-37261">Wie man so hört, soll Twitter ja durchaus [heterogene] Ansätze haben.</a>«<br />
Bei Twitter sind halt auch nur Menschen zugange. Wenn ihr mit deren Gedanken nicht klar kommt, entfolgt sie, straft sie mit Ignoranz, geigt ihnen die Meinung, was auch immer. Aber schließt nicht auf die Schlechtigkeit und Grausamkeit der Welt, wenn ihr euch in den falschen Vierteln rumtreibt. Das ist der gleiche Instinkt, mit dem auch CDU-Politikerinnen und -Politiker am liebsten das Internet abschalten wollen würden, weil wegen Pornos und Gewalt und Gottlosigkeit.<br />
Manchmal entstehen auf Twitter wunderbare Aphorismen und die will ich lesen. Also folge ich den Menschen, die ich verdächtige, solche schöngeistigen Ergüsse hervorbringen zu können. Ich folge nicht den Spammern, den Social-Media-Experten, jenen, die nur bei Twitter sind, um bestimmte Stichworte und Namen in die Trending Topics zu bringen und den kleingeistigen Alleskommentierern. Was ist daran so schwierig?<br />
P.S.: Aus der Sache selbst halte ich mich, wie auch bei Twitter, mangels Kenntnis und Involvierung raus. <a title="Sascha Lobo: Zur Loveparade in Duisburg" href="http://saschalobo.com/2010/07/25/zur-loveparade-in-duisburg/">Sascha Lobo hat dazu etwas geschrieben, das ich teile.</a></p>
<p>* Ich habe den entsprechenden Satz nach Lukas’ Hinweis in den Kommentaren umformuliert, weil zuvor ein in Anführungszeichen gesetzter Begriff als Zitat aufgefasst werden konnte. Das ist nicht der Fall. Da ich den Begriff selbst ziemlich ungeschickt fand, habe ich ihn nun komplett aus dem Satz entfernt. Tut mir leid, wenn es da zu Missverständnissen gekommen sein sollte.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MainPlog/~4/dGCsS2AMPGc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.mainp.de/2010/07/25/kein-titel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://blog.mainp.de/2010/07/25/kein-titel/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Ein Meisterwerk: »The Third &amp; The Seventh«</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MainPlog/~3/40_FeaOYs7g/</link>
		<comments>http://blog.mainp.de/2010/01/06/ein-meisterwerk-the-third-the-seventh/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 01:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Rendering]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Animation]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[CG]]></category>
		<category><![CDATA[The Third & The Seventh]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mainp.de/?p=1548</guid>
		<description><![CDATA[Kiefer runterklappen, Kopf schütteln, Luft anhalten, … Dieser Film verleitet zu unkontrolliertem Multitasking, denn obgleich mir allein bei den Bildern, die ich sehe, schon die Superlative fehlen, steigert sich meine Begeisterung noch einmal immer dann, wenn ich mir vor Augen führe, dass nichts von dem, was ich dort sehe, echt ist. Da eine HD-Einbindung leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kiefer runterklappen, Kopf schütteln, Luft anhalten, … Dieser Film verleitet zu unkontrolliertem Multitasking, denn obgleich mir allein bei den Bildern, die ich sehe, schon die Superlative fehlen, steigert sich meine Begeisterung noch einmal immer dann, wenn ich mir vor Augen führe, dass nichts von dem, was ich dort sehe, echt ist.<br />
Da eine HD-Einbindung leider unterbunden wird, möchte ich euch alle so herzlich wie eindringlich bitten, <a title="Vimeo: The Third &amp; The Seventh" href="http://vimeo.com/7809605">mir zu Vimeo zu folgen, um »The Third &amp; The Seventh« von Alex Roman in voller Pracht auf Vollbild zu erleben</a>.</p>
<p>Der Meister war so freundlich, seinen Bildschirm abzufilmen, während er an einem der Gebäude arbeitete. Auch wenn ich keine Ahnung von 3D-Rendering und diesem ganzen anderen neumodischen Kram habe, saß ich die gesamte Viertelstunde gebannt vor der verschnellerten Demonstration davon, wie man so etwas macht:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8217700&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8217700&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/8217700">Exeter Shot &#8212; Making Of</a> from <a href="http://vimeo.com/user1337612">Alex Roman</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Ein Aspekt ist für mich besonders spannend: Zu Beginn ist zu sehen, dass der Ausgangspunkt der Arbeit ein <a title="Phillips Exeter Academy Library von Google 3D Warehouse - Google 3D-Galerie" href="http://sketchup.google.com/3dwarehouse/details?mid=6e3f666c69da10fbebd451a5d6eebdae&amp;hl=de&amp;ct=lc">simples, mit Google SketchUp erstelltes 3D-Modell</a> ist, das »ganz einfach« mit neuen Texturen, besseren Lichtverhältnissen und diesem ganzen anderen neumodischen Kram, von dem ich keine Ahnung habe, bearbeitet wird, bis es nicht mehr von der Realität unterschieden werden kann.<br />
Was heute noch Stunden oder gar Tage mühseliger Feinarbeit bedeutet, wird sich aber – bedingt durch immer bessere Rechnerleistungen – schon in wenigen Jahren automatisieren lassen. Ich glaube allerdings nicht, dass deshalb noch in meiner Lebensspanne eine u- oder dystopische Zweite Welt entstehen wird, denn dazu fehlt noch etwas, an dem die Wissenschaftler bisher verzweifeln: die Haptik. Sicher habe ich auch schon diese Vorführungen von <a title="Pump up the volume | Spreeblick" href="http://www.spreeblick.com/2010/01/04/pump-up-the-volume/">aufblasbaren Knöpfen</a> und ähnlichen Spielereien gesehen, aber für eine wirklich realistische Haptik müsste es ja möglich sein, gleichzeitig das Plätschern von Wasser auf der Haut und einen Nadelstich zu simulieren. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das möglich sein soll.<br />
Ich schweife ab – und das hat der Film wirklich nicht verdient. Da ich gehört habe, dass es Menschen geben soll, die nicht gerne auf Links klicken, sich den Film aber dennoch gerne ansehen möchten, binde ich mal doch die Version in schlechterer Qualität ein. Wäre zwar wirklich schade, wenn ihr euch das nicht in bester Qualität anschaut, aber was weiß ich, welche Gründe ihr habt – und besser schlechte Qualität als gar nicht. Also bitte: schauet und staunet.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7809605&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7809605&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/7809605">The Third &amp; The Seventh</a> from <a href="http://vimeo.com/user1337612">Alex Roman</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>(<a title="The Third &amp; The Seventh | Design Tagebuch" href="http://www.designtagebuch.de/the-third-the-seventh/">via »Design Tagebuch«</a>)</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MainPlog/~4/40_FeaOYs7g" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.mainp.de/2010/01/06/ein-meisterwerk-the-third-the-seventh/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://blog.mainp.de/2010/01/06/ein-meisterwerk-the-third-the-seventh/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Gedankenreise durchs Jahr, das kommende Jahrzehnt und die Jahrhunderte</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MainPlog/~3/7zkqBYRlkhA/</link>
		<comments>http://blog.mainp.de/2009/12/23/gedankenreise-durchs-jahr-das-kommende-jahrzehnt-und-die-jahrhunderte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 18:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Real Life]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Jackson]]></category>
		<category><![CDATA[Schallplatte]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mainp.de/?p=1544</guid>
		<description><![CDATA[Über René bin ich auf den Spiegel-Artikel von 1977 gestoßen. Darin steht der Satz: Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten in Bonn, [sic] gedenkt die Musikbranche des Tages, an dem der Erfinder Thomas Alva Edison vor 100 Jahren zum erstenmal „Mary Had A Little Lamb“ auf eine Tonkonserve sang. »Nanu,« dachte ich, »das kommt mir aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Nerdcore: Hometaping is killing Music – Artikel von 1977 auf spOnline" href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/12/23/hometaping-is-killing-music-artikel-von-1977-auf-sponline/">Über René</a> bin ich auf den <a title="Klangsupermarkt zum Nulltarif" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40915958.html">Spiegel-Artikel von 1977</a> gestoßen. Darin steht der Satz:</p>
<blockquote><p>Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten in Bonn, <em>[sic]</em> gedenkt die Musikbranche des Tages, an dem der Erfinder Thomas Alva Edison vor 100 Jahren zum erstenmal „Mary Had A Little Lamb“ auf eine Tonkonserve sang.</p></blockquote>
<p>»Nanu,« dachte ich, »das kommt mir aber bekannt vor, habe ich diese Tonkonservengeschichte nicht kürzlich noch in einer Hausarbeit angerissen? Aber ja doch, und ich habe doch sogar schon einen Sprechstundentermin mit der Dozentin vereinbart, um die Arbeit durchzugehen. Wann war der noch? Mhm, mal im Kalender nachschauen.<br />
Seltsam, steht nichts drin. Also kurz die E-Mail finden, in der sie das Datum genannt hat. Ah, das ist sie ja. Mhm, 21.12. Welchen haben wir denn heu… Waaaas, 23.? Warum stand das nicht im Kalender? Ach, stimmt, da ist noch eine Mail, sie hat die Sprechstunde ja ins Neue Jahr verschoben. Also schnell in den Kalender eintragen, bevor ichs wirklich verpasse.<br />
Oh, der andere Termin ist aber ungünstig, warum ist mir das denn nicht früher aufgefallen? Muss ich sie wohl mal anschreiben, ob sich das verschieben lässt. Jetzt vor Weihnachten ist allerdings blöd, sie schaut ja sicher nicht über die Feiertage ihre E-Mails nach – und dann geht meine Mail anschließend bestimmt unter. Kann ich ja dann nächstes Jahr in einem Wusch mit den Klausuranmeldungen abarbeiten. Ach, stimmt, da muss ich ja auch noch ein paar Dokumente zusammensuchen. Die müssten in dem einen Ordner sein. Wo war der noch? Ich glaub, den habe ich auf die externe Festplatte ausgelagert. Hm, habe ich die Sachen nicht noch irgendwo ausgedruckt rumfliegen? Könnte drüben bei den Schallplatten sein. Oh, ich muss dran denken, morgen die Bing-Crosby-Platte aufzulegen. Überhaupt hab ich schon wieder viel zu lange keine Platte aufgelegt. Würde sich doch jetzt anbieten. Was haben wir denn da? Ah, was könnte zum Ende dieses Jahres besser passen als ›Thriller‹?«<br />
Also legte ich »Thriller« auf und genoss den immer noch superben Sound, als mir wieder einfiel, wie ich denn überhaupt in die aktuelle Situation gekommen war: durch einen Spiegel-Artikel von 1977, der so beginnt:</p>
<blockquote><p>Die Musikbranche feiert den 100. Geburtstag des Tonträgers und wagt sich nicht einzugestehen, daß das „Jahrhundert der Schallplatte“ zu Ende geht.</p></blockquote>
<p>Im Folgenden wird dann der Siegeszug der Tonband-Kassette beschrieben.<br />
Wenn alle Vorhersagen so zutreffend wären, bräuchten sich die Verlage ja nicht vor der kommenden Dekade fürchten, über die so mancher Verlagsmanager jetzt schon rumheult, dass in ihr aufgrund des Medienwandels so manche Zeitung zum letzten Mal erscheinen wird, wenn nicht die bösen, bösen Nicht-mehr-Leser staatlicherseits dazu gezwungen werden, Totholz zu kaufen.</p>
<p>Über Tonband-Kassetten spricht kein Mensch mehr; die Schallplatte ist aktuell wie eh und je. Warum? Weil die Menschen Beständigkeit und Qualität schätzen und dafür bereit sind, etwas zu bezahlen. Da habt ihrs, Verlage: Beständigkeit und Qualität. Frohes Fest.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MainPlog/~4/7zkqBYRlkhA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.mainp.de/2009/12/23/gedankenreise-durchs-jahr-das-kommende-jahrzehnt-und-die-jahrhunderte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://blog.mainp.de/2009/12/23/gedankenreise-durchs-jahr-das-kommende-jahrzehnt-und-die-jahrhunderte/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Das kleine Gute (und Schlechte) an Snow Leopard</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MainPlog/~3/77ChlDfvc5E/</link>
		<comments>http://blog.mainp.de/2009/10/17/das-kleine-gute-und-schlechte-an-snow-leopard/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 11:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Dock]]></category>
		<category><![CDATA[Mac OS X]]></category>
		<category><![CDATA[QuickTime X]]></category>
		<category><![CDATA[Snow Leopard]]></category>
		<category><![CDATA[Spotlight]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mainp.de/?p=1529</guid>
		<description><![CDATA[Seit dem 28. August ist Snow Leopard auf dem Markt und es gibt kaum ein Thema, über das ich seitdem (aber auch schon in den Wochen davor) mehr gelesen habe. Der schnellere Finder, das schnellere Runterfahren, der Regler zur Größenveränderung der Vorschaubildchen im Finder, … ich hätte beinahe schon einen VHS–Kurs „Snow Leopard für Fortgeschrittene“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 28. August ist Snow Leopard auf dem Markt und es gibt kaum ein Thema, über das ich seitdem (aber auch schon in den Wochen davor) mehr gelesen habe. Der schnellere Finder, das schnellere Runterfahren, der Regler zur Größenveränderung der Vorschaubildchen im Finder, … ich hätte beinahe schon einen VHS–Kurs „Snow Leopard für Fortgeschrittene“ anbieten können, ohne je eine Minute mit Apples neuem Betriebssystem verbracht zu haben. Vor zehn Tagen habe ich dann aber endlich selbst dem Leoparden ein weißes Fell übergezogen – und mittlerweile kann ich sagen: was ich gelesen hatte, stimmt soweit, allerdings bestätigt sich die alte Weisheit (ich behaupte einfach mal, dass es eine Weisheit und die noch dazu alt ist), dass die wahrhaft bedeutenden Änderungen in den offiziellen Verlautbarungen stets unter „sonstige Detailverbesserungen“ zusammengefasst werden.<br />
Jedenfalls sind mir in diesen zehn Tagen so einige Dinge aufgefallen, die ich vorher noch nirgendwo gelesen hatte – und das ist auch schon der Grund, warum ich sie aufschreiben möchte:</p>
<p>Eine der vielen kleinen Spielereien in OS X ist seit 10.5 das 3D–Dock, dessen Symbole sich wahlweise (und voreingestellt) wie ein Magnet in Richtung des Mauszeigers bewegen. Außerdem neu seit Leopard war die sogenannte Gridansicht, mit der man beliebige Ordner direkt im Dock öffnen kann. Ihr merkt schon: Ich tu mich schwer mit einer Beschreibung, deshalb ein kleines Bild:<br />
<a href="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/10/dock.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1531" title="dock" src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/10/dock.png" alt="dock" width="832" height="688" /></a></p>
<p>Hier habe ich zum Beispiel einen Ordner ins Dock geschoben, in dem Verweise zu einigen meiner häufiger genutzten Programme liegen. Funktioniert also so ähnlich wie das Startmenü in Windows. Wenn ich diese Gridansicht öffnete und dann zum Beispiel auf „Systemeinstellungen“ klicken wollte, war das in Leopard gar nicht so leicht, denn durch den Magneteffekt des Docks bewegte sich auch die Gridansicht, wenn ich die Maus (bzw. die Finger auf dem Trackpad) bewegte – zumindest so lange, bis sich der Mauszeiger oberhalb der Symbole im Dock befand, denn dann hörte der Magneteffekt auf und die Gridansicht „ploppte“ um ein ganzes Stück eine andere Richtung – und zwar grundsätzlich so, wie ich es nicht erwartet hatte, sodass ich mit meinen vorausschauenden Planungen („Okay, wenn ich jetzt so tue, als ob ich den QuickTime–Player öffnen wollte, obwohl ich die Systemeinstellungen öffnen will, dann müsste sich der Mauszeiger ungefähr da befinden, wo das Systemeinstellungen–Bild sein wird, wenn der Magneteffekt aufhört.“) grundsätzlich falsch lag.<br />
Offensichtlich war ich nicht der einzige, den dieser Teil am Magnetismus gestört hat, denn seit 10.6 ist die Gridansicht unempfindlich für den Dock–Magnetismus und bleibt schön an einer Stelle. Ja, das ist nur eine Kleinigkeit und ja, das hätte eigentlich selbstverständlich sein müssen, aber ich freu mich trotzdem jeden Tag aufs Neue, wenn ich die Systemeinstellungen auch wirklich direkt so anwählen kann. Die anderen – groß angepriesenen – Neuerungen der Gridansicht (ein Klick auf einen Unterordner öffnet nicht den Finder, sondern zeigt den Ordner direkt im Grid an; wenn in einem Grid zu viele Elemente für die Größe des Bildschirms sind, kann man einfach nach unten scrollen. Bisher wurden die Elemente, die nicht mehr passten, einfach nicht angezeigt) benutze ich dagegen so gut wie gar nicht.</p>
<p>Nächste Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit: Der Flash–Player ist augenscheinlich besser ins System integriert. Bisher war das Zusammenspiel von Browser und Flash–Player ziemlicher Quark. So war, wenn man ein Flash–Video in Vollbild gesehen hatte und danach wieder zur normalen, eingebetteten Version zurückkehrte, das Browserfenster, in dem das Flash–Video abgespielt wurde, irgendwie inaktiv, obwohl es als aktiv angezeigt wurde. Ich musste also stets noch einmal ins Browserfenster klicken, bevor ich beispielsweise das Tab schließen konnte. Das war jedoch noch harmlos; ohne den zweiten Klick passierte ja einfach nichts. Benutzte ich dagegen die Tastenkombination zum Tabschließen, Cmd+W, fragten mich die Browser – sofern ich mehrere Tabs geöffnet hatte – ob ich wirklich alle 173 Tabs schließen wollte. Ich hab keine Ahnung, warum das so war, jedenfalls ist es seit Snow Leopard weg, man kann die Browser ohne Zusatzklicks direkt nach Flash–Vollbild wieder bedienen. Einzig der Druck auf die Zurück–Taste hat (noch) keine Wirkung. Wo sie im „normalen“ Browserbetrieb dafür sorgt, dass man zu der Seite geleitet wird, von der man kommt, bleibt sie im Kurz–nach–Flash–Vollbild–Modus wirkungslos; ein zusätzlicher Klick muss wieder her. Aber was nicht ist, kann ja noch werden, so lange freue ich mich erst einmal über den jetzigen Schritt – auch wenn ich mich immer noch dabei ertappe, wie ich vor weiteren Interaktionen mit dem Browser<br />
noch einen kleinen, verschämten Klick tätige.</p>
<p>Noch eine Pawlow’sch antrainierte Gewohnheit, die ich mir nicht innerhalb von 10 Tagen austreiben konnte: Der unglaublich praktische Rechner in der Spotlight–Suche erkennt Punkte nicht mehr als Dezimaltrenner an. Was heißt das? Spotlight, die Mac–Suchfunktion versteht einfache (aber auch ein paar schwierigere) Rechenaufgaben und gibt unmittelbar die Antwort bekannt. Sieht dann ungefähr so aus:<br />
<a href="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/10/spotlight.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1532" title="spotlight" src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/10/spotlight.png" alt="spotlight" width="370" height="148" /></a></p>
<p>Natürlich kommt es nun auch manchmal vor, dass ich nicht 1+1 errechnen lassen will, sondern, 2,5+2,5. Bisher musste ich dafür „2.5+2.5“ eingeben. Seit Snow Leopard dagegen verlangt der Rechner ein Komma als Dezimaltrennzeichen. Immerhin, so weiß auch der Vorsitzende der Partei, <a href="https://twitter.com/hermsfarm/status/4706774669">deren Mitglieder früher mit Plemo gespielt haben</a>: Es ist Deutschland hier.<br />
Ich habe dann nachher erfahren, dass man das auch in den Systemeinstellungen (unter „Sprache &amp; Text“ =&gt; „Formate“ =&gt; „Zahlen“ übrigens, falls jemand danach suchen sollte) ändern kann, aber das wusste ich zu Punkt–Zeiten, also unter Leopard, noch nicht – und jetzt will ich es nicht mehr zurück zum Punkt ändern, weil das Komma ja einfach richtig ist. So gebe ich also jedes Mal munter einen Punkt als Dezimaltrennzeichen ein, wundere mich, warum „keine Treffer gefunden“ werden konnten, bemerke meinen Fehler und denke, dass ich das aber nun beim nächsten Mal wirklich kapiert haben und dran denken werde, was natürlich völlig utopisch ist. So wird das geschätzt zwei Jahre weitergehen. Ich kenn mich ja.</p>
<p>Apple hatte die verschnellerte Verbindung mit drahtlosen Netzwerken ja vielfach herausgestellt. Die angeblichen 55 Prozent Geschwindigkeitszuwachs konnte ich bisher nicht feststellen; schon vorher war ich immer direkt mit dem Router verbunden, da war eigentlich gar keine Steigerung mehr möglich. Es hat sich trotzdem etwas verändert: die kleinen „Funkwellen“ in der Menüleiste (<a href="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/10/airport.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1533" title="airport" src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/10/airport.png" alt="airport" width="31" height="21" /></a>) blinken manchmal ganz seltsam, wenn man sich neu mit einem Netzwerk verbindet. Das sieht dann ein wenig aus, als würde durchgezählt ob noch alle da sind, weil von unten nach oben jede der vier Wellen einmal aufblinkt. Meist sind sie sich nicht sicher, ob sie richtig gezählt haben, dann wird auch noch ein zweites, drittes, viertes Mal durchgeblinkt. Die genaue Funktion dieser Hektik am oberen Bildschirmrand habe ich noch verstanden, aber es ist sicher total irrsinnig absolut unerlässlich, warum sollte Apple mich sonst so ablenken und verwirren? Also bitte.</p>
<p>Eine weitere große Neuerung in Snow Leopard: der völlig neue QuickTime–Player. Neben einer grundlegend neuen Benutzeroberfläche ist vor allem die Fähigkeit, Bildschirmaufnahmen anzufertigen, auffällig. Was Apple jedoch sorgsam verschwiegen hat: diese Bildschirmaufnahmen lassen sich kaum benutzen; die Farben werden erheblich verfälscht aufgenommen. Wie erheblich? So erheblich:<br />
<a href="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/10/originalfarbe.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1534" title="originalfarbe" src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/10/originalfarbe.png" alt="originalfarbe" width="178" height="36" /></a><a href="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/10/bildschirmaufnahme.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1535" title="bildschirmaufnahme" src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/10/bildschirmaufnahme.png" alt="bildschirmaufnahme" width="178" height="36" /></a><br />
Links ist das Original, rechts das, was die QuickTime–Player–Bildschirmaufnahme daraus macht. Für die Farbgeeks unter euch zum eigenen Vergleich: es sollte eigentlich #B43426 sein. Für eine professionelle Bildschirmaufnahme muss man also weiterhin auch auf ein darauf spezialisiertes Programm zugreifen. Schade.</p>
<p>Herbe enttäuscht hat mich auch die systemweite automatische Rechtschreibkorrektur. Erstens: Nix systemweit, nur in einigen wenigen Programmen funktioniert das, zum Beispiel im Textverarbeitungsprogramm TextEdit. Zweitens: Ich habe bisher kein Programm oder ein Untermenü in den Systemeinstellungen gefunden, in dem ich selbst einstellen kann, was korrigiert werden soll. So kann ich das „Auslassungshäkchen“ zum Beispiel überhaupt nicht ausstehen. Der Duden schreibt die Verwendung nicht vor – aber Apples Rechtschreibkorrektur kennt nur einen wahren Weg und lässt sich auch nicht vom Gegenteil überzeugen. Was passiert, wenn ich „Wie gehts, wie stehts?“ in TextEdit eingebe? Das Programm erkennt „gehts“ und „stehts“ nicht und macht folgendes daraus: „Wie geht&#8217;s, wie stehst?“ – auch noch nach dem zehnten Mal.<br />
In anderen Fällen ist es lernfähiger: Wenn ich einen Text verfasse, in dem sowohl englische als auch deutsche Sätze vorkommen, korrigiert TextEdit eine der beiden Sprachen konsequent in etwas um, was es für die jeweils andere Sprache hält. Zumindest eine Zeit lang; irgendwann merkt es offenbar, dass das alles so gar nicht passt und hält sich ganz raus aus Sprachangelegenheiten. Die zuvor „korrigierten“ Wörter bleiben allerdings in ihrer ganzen Pracht stehen.</p>
<p>Abschließend die allerallerwichtigste und allerallerschlimmste der „sonstigen Detailverbesserungen“: Apple hat nach gefühlten 100 Jahren das Gamma des Standard–Farbprofils von 1,8 auf 2,2 erhöht und sich damit dem Industriestandard angepasst. Das ist soweit bekannt und es ist ja auch logisch, dass dadurch alles etwas dunkler erscheint, woran man sich meist schon nach zwei, drei Tagen gewöhnt hat. Mit einer der dadurch hervorgerufenen Farbveränderungen kann ich mich jedoch partout nicht anfreunden:<br />
<a href="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/10/menu.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1530" title="menu" src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/10/menu.png" alt="menu" width="290" height="164" /></a></p>
<p>Der blaue Hintergrund des „gehoverten“ („überfahrenen“ hört sich so blutig an) Menüeintrags hat einen lila Stich bekommen. Ist das nicht furchtbar? Ich glaube, ich kann des Lebens nicht mehr froh werden.</p>
<p>Fazit: Die erheblichen Verbesserungen des Bestehenden erfreuen mich jeden Tag aufs Neue. Vieles läuft einfach flüssiger, runder und durchdachter und nimmt weniger Zeit in Anspruch. Die wenigen wirklichen Neuerungen (oder, wie unser aller Lieblingsfranzose Bertrand Serlet sie auf der WWDC 2008 nannte: <a href="http://static.arstechnica.com/20090828/no-new-features.wav">„Noe niu fietsches“</a>) dagegen können (noch) nicht überzeugen.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MainPlog/~4/77ChlDfvc5E" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.mainp.de/2009/10/17/das-kleine-gute-und-schlechte-an-snow-leopard/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>

		<feedburner:origLink>http://blog.mainp.de/2009/10/17/das-kleine-gute-und-schlechte-an-snow-leopard/</feedburner:origLink><enclosure url="http://feedproxy.google.com/~r/MainPlog/~5/QUiJ0D1ETDE/no-new-features.wav" length="324620" type="audio/x-wav" /><feedburner:origEnclosureLink>http://static.arstechnica.com/20090828/no-new-features.wav</feedburner:origEnclosureLink></item>
		<item>
		<title>David, Goliath, schwarz, weiß und der Rest vom Kuchen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MainPlog/~3/wGQam6x0a2A/</link>
		<comments>http://blog.mainp.de/2009/10/05/david-goliath-schwarz-weiss-und-der-rest-vom-kuchen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 22:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Axel–Springer–Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[News Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[Rupert Murdoch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mainp.de/?p=1523</guid>
		<description><![CDATA[The current battle for how the Internet will “monetize” news divides pretty cleanly between managers of established media properties and people who spend their working lives in the new-media business. Das schreibt Michael Wolff in einem sehr guten Portrait über Rupert Murdoch – und Recht hat er. Meine weitergehende Behauptung: die Schlacht spielt sich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>The current battle for how the Internet will “monetize” news divides pretty cleanly between managers of established media properties and people who spend their working lives in the new-media business.</p></blockquote>
<p>Das schreibt Michael Wolff in einem sehr guten <a title="Vanity Fair: Michael Wolff on Rupert Murdoch" href="http://www.vanityfair.com/business/features/2009/11/michael-wolff-200911">Portrait über Rupert Murdoch</a> – und Recht hat er.<br />
Meine weitergehende Behauptung: die Schlacht spielt sich nicht nur zwischen jenen ab, die ihren Tag hauptsächlich im Netz verbringen, und den „Digital Naïves“, sondern auch zwischen den eher konservativen und den eher links–liberalen Medien und Verlagen. Paradebeispiele hierfür sind natürlich auf der einen Seite Murdoch und sein <a title="News Corporation" href="http://www.newscorp.com/">Medienimperium</a>, auf der anderen Seite der ebenfalls im Portrait genannte liberale <a title="Guardian" href="http://guardian.co.uk">Guardian</a>.<br />
Aber auch in Deutschland kann man diese Grenze, wenn auch nicht ganz so schwarz–weiß, sehen: Einerseits der Axel–Springer–Verlag, der Mitte August begonnen hat, seine <a title="iPhone-Ticker: BILD mit erstem kostenpflichtigen App: Mein Klub Premium" href="http://www.iphone-ticker.de/2009/08/14/bild-mit-erstem-kostenpflichtigen-app-mein-klub-premium/">iPhone–Applikationen kostenpflichtig</a> zu machen und den Nutzer alsbald möglich auch für seine Artikel bezahlen lassen möchte, andererseits „Die Zeit“, deren kürzlicher <a href="http://www.zeit.de/administratives/2009-09/relaunch">Online–Relaunch</a> von vielen Experten für seine Handreichung an die Leserschar gelobt wurde, weil er sich der Partizipation und der Diskussion auf Augenhöhe verschrieben hat.<br />
Wieviel von den ursprünglichen guten Vorsätzen einmal überbleiben wird, ist mindestens fraglich – ebenso, ob der <abbr title="Axel–Springer–Verlag">ASV</abbr> wirklich bald eine Mauer um seinen Inhalt ziehen wird, oder ob es sich nicht nur bloß um die üblichen Spielchen handelt, um Möglichkeiten auszuloten. Aus wissenschaftlicher Sicht sind jeweils zwei (noch dazu recht arbiträre) Beispiele sicherlich verwerflich, aber wir sind ja hier nur eine Klowand des Internets*. Also: diese zwei unterschiedlichen Herangehensweisen sind die Extreme, wie man als Medienmensch mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts umgehen kann. Repressiv–verweigernd oder kooperativ–aufgeschlossen. Konservativ oder liberal.<br />
Meine (nicht allzu gewagte) Prognose: Wenn die liberalen Medien den Mut und den entsprechenden Atem haben, den in diesen Tagen eingeschlagenen, durchaus unwegsamen Pfad weiterzugehen; die konservativen Medien aber blind Onkel Rupert in seine Bezahl-Sackgasse folgen, gehen die Ersteren als Sieger hervor.<br />
Sollten es die Murdoch–Anhänger dagegen schaffen, die Liberalen mit kurzfristigem Geldsegen in die dunkle Gasse zu locken, werden die Liberalen nichts mehr zu lachen haben, denn: die mit den schlechteren Argumenten schreien lauter und werden eher gehört. Das bekomm ich zwar leider nicht in meine Pfad/Sackgassen–Metapher gepresst, aber ihr, die intelligentesten LeserInnen der gesamten Welt, werdet es natürlich trotzdem verstehen.<br />
Fürs Fazit kommt trotzdem noch eine neue Metapher um die Ecke: Bezahlinhalt als vergifteter Apfel. Schön, nicht?</p>
<p>(<a title="Indiskretion Ehrensache" href="http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2226">via Indiskretion Ehrensache</a>)</p>
<p><strong>Nachtrag, 0:25 Uhr:</strong> Soeben <a title="Twitter: Simon Columbus’ Statusnachricht" href="http://twitter.com/simoncolumbus/status/4638922222">über Simon Columbus</a> auf ein Zitat von <a title="Website von Scott Monty" href="http://www.scottmonty.com/">Scott Monty</a> gestoßen, das dieser beim mir bisher unbekannten <a title="MIMA Summit" href="http://www.mimasummit.org/">MIMA Summit</a> gebracht hat und das den Bezahlinhalts–Unterstützer noch mal gut einen vor den Latz knallt. Seid stolz darauf, dass die Leute euch lesen und bestraft sie nicht dafür, dass ihr euch den Werbemarkt durch die Lappen habt gehen lassen: „If you love your content, set it free. If it loves you, it will come back. If not, hunt it down &#038; kill it.“</p>
<p><strong>Nachtrag, 11. Oktober:</strong> Wie zu erwarten, war meine Schwarz–Weiß–Malerei natürlich viel zu unausgereift. <a title="carta.info: Wolfgang Blau: “Der ideologische Widerstand, eigene Rollenbilder zu überdenken, ist groß.”" href="http://carta.info/16015/wolfgang-blau-zeit-online-journalismus-medienwandel/">Wolfgang Blau, Chefredakteur von „Zeit Online“, im Interview auf carta.info</a>: </p>
<blockquote><p><em>Was planen Sie noch in Sachen Paid Content?</em><br />
Nahe liegend sind natürlich iPhone-Apps, weil die Bezahlstruktur dahinter schon vorhanden ist. Wir haben da mehrere Projekte in der Pipeline.</p></blockquote>
<p>Ich fasse zusammen: „Zeit Online“ (die ich als positives Beispiel für eine liberale und auf Werbeerlösen ausgerichtete Seite angeführt hatte) will iPhone–Apps kostenpflichtig machen (wofür ich <abbr title="Axel–Springer–Verlag">ASV</abbr> gescholten hatte). Tja, Patrick, Thema verfehlt, 6, setzen.</p>
<p>* „Klowände des Internets“ stammt übrigens von Jean–Remy von Matt. Ja, der Jean–Remy von Matt, dessen Werbeagentur „Jung von Matt“ den Werbeslogan „BILD dir deine Meinung“ entwarf.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MainPlog/~4/wGQam6x0a2A" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.mainp.de/2009/10/05/david-goliath-schwarz-weiss-und-der-rest-vom-kuchen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://blog.mainp.de/2009/10/05/david-goliath-schwarz-weiss-und-der-rest-vom-kuchen/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Asynchron</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MainPlog/~3/CM8iSs-BAwM/</link>
		<comments>http://blog.mainp.de/2009/09/30/asynchron/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 01:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Feedreader]]></category>
		<category><![CDATA[NetNewsWire]]></category>
		<category><![CDATA[NewsGator]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mainp.de/?p=1520</guid>
		<description><![CDATA[Was würdest du sagen, wenn du wie jeden Morgen die Zeitung aus dem Briefkasten holst, dich mit einer aufweckenden Tasse Kaffee an den Küchentisch setzt, die tägliche Lektüre in froher Erwartung aufschlägst – und mit Schrecken feststellen musst, dass sämtliche Artikel alleinig aus dem automatischen Hinweis bestehen, dass die Übertragung der Texte vom Rechner des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was würdest du sagen, wenn du wie jeden Morgen die Zeitung aus dem Briefkasten holst, dich mit einer aufweckenden Tasse Kaffee an den Küchentisch setzt, die tägliche Lektüre in froher Erwartung aufschlägst – und mit Schrecken feststellen musst, dass sämtliche Artikel alleinig aus dem automatischen Hinweis bestehen, dass die Übertragung der Texte vom Rechner des Redakteurs zur Druckerpresse eingestellt worden ist?<br />
Genau das ist mir heute passiert. Gut: Es war nicht Morgen, ich trank keinen Kaffee, ich saß nicht am Frühstückstisch und ich wollte auch keine Zeitung aufschlagen. Das Objekt, aus dem ich meine tägliche Dosis Information ziehe, ist mein Feedreader, <em>NetNewsWire</em>. Sein größter (aber bei weitem nicht einziger) Vorteil: Er kann synchronisieren. Das bedeutet: Ich kann auf meinen selbst zusammengestellten Mix aus Nachrichtenseiten, Blogs und sonstigem Blödsinn von überall zugreifen und muss keinen Text doppelt lesen, da <em>NetNewsWire</em> mit dem Abfragen nach neuen Inhalten auch gleichzeitig an einen Server des Herstellers <em>NewsGator</em> sendet, was ich schon gelesen habe.<br />
Datenschutzbedenken hin oder her: Das ist einfach ungemein praktisch, zumal es <em>NetNewsWire</em> auch für mobile Endgeräte gibt. Ich kann also auf dem Heimweg in der Bahn schnell die Feeds durchgehen, von denen sowieso nicht zu erwarten ist, dass ich jeden Artikel genau durchlesen werde (also vor allem Nachrichtenseiten) und habe dann, wenn ich zuhause den Rechner anmache, nur noch das übrig, was mich brennend interessiert und was ein konzentriertes Lesen auf einem Bildschirm vernünftiger Größe erfordert.</p>
<p>Die Probleme begannen, als die mobile <em>NetNewsWire</em>–App vor wenigen Tagen auf Version 2.0 gehoben wurde. Erfreut wollte ich sofort updaten, warf aber zufällig noch einen Blick auf die bisherigen Bewertungen. Fast durchgängig las ich dort vernichtende Kritiken. Von sehr aufdringlicher Werbung war da die Rede und davon, dass man sich im runderneuerten Design überhaupt nicht mehr zurecht finde. Am schockierendsten aber: Man könne jetzt nicht mehr direkt mit dem „richtigen“ <em>NetNewsWire</em> synchronisieren, sondern nur noch über einen Google–Reader–Account.<br />
„Na gut,“ dachte ich, „da will wohl jemand seine bisher begeisterte Kundschaft vergraulen. Aber nicht mit mir. Bleibt meine Version halt bei der 1 vor dem Punkt, ich bin ja sehr zufrieden mit dem Programm.“<br />
Aber <em>NewsGator</em> hatte noch nicht genug: Ich wollte vorhin schon ins Bett gehen und hatte bereits begonnen, geöffnete Programme zu beenden, klickte dann aber noch einmal auf den Aktualisierungs-Knopf in <em>NetNewsWire</em>, weil ich wissen wollte, ob es etwas Neues vom <a title="Tagesschau.de: Tsunami trifft Samoa" href="http://www.tagesschau.de/ausland/seebeben106.html">Seebeben im Südwestpazifik</a> gäbe.<br />
Dann der Schock: Statt der üblichen Artikel tauchten überall dort, wo es eigentlich neuen Inhalt gab, nur kurze Mitteilungen von <em>NewsGator</em> auf, die mich darüber aufklärten, dass NewsGator sein Synchronisierungsangebot eingestellt habe. Das wurde vorher nicht mitgeteilt; es werden im Text (und auch <a href="http://www.newsgator.com/productinfo/producttransition.aspx">auf der verlinkten Seite</a>) keine Gründe genannt. Einfach nur: So, Leute, hier ist Schluss mit lustig. Schafft euch ’n Google–Reader–Konto an oder ätschibätsch.<br />
Was ich der Geschichte positives abgewinnen konnte: Wegen der Uhrzeit waren nur etwa zehn neue Elemente im Feedreader aufgetaucht, ich konnte also recht einfach direkt die entsprechenden Seiten ansteuern und mir die nicht im Feedreader angekommenen Artikel selbst raussuchen.<br />
<del datetime="2009-09-30T00:15:59+00:00">Durch beherztes Eingreifen konnten die Einsatzkräfte Schlimmeres verhindern</del> Da ich geistesgegenwärtig direkt in den Einstellungen die Synchronisierung stoppte, kamen die Feeds dann bei der nächsten Aktualisierung wieder „normal“ rein, denn als „herkömmlicher“, nicht synchronisierender Feedreader funktioniert <em>NetNewsWire</em> zum Glück. Noch. Wenn <em>NewsGator</em> diese Vergraulungsstrategie weitertreibt, würde es mich nicht wundern, wenn bald ein kostenpflichtes Zwangsupdate um die Ecke kommt, bei dem 50 % der Fläche mit Werbung zugedeckt sind und bei dem man nur noch Feeds abonnieren kann, die von <em>NewsGator</em> selbst zur Verfügung gestellt werden.<br />
Ihr merkt: Ich bin augenblicklich echt frustriert, dass mir dieses tolle Programm mit dem noch tolleren Alleinstellungsmerkmal „kostenlose Synchronisation unabhängig von Google“ weggenommen wurde. Ich will meine Zeitung auch zukünftig in der Bahn lesen, ohne dass ich gezwungen bin, mir den gleichen Inhalt zuhause noch einmal durchzulesen. Das kann doch nun echt nicht zu viel verlangt sein.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MainPlog/~4/CM8iSs-BAwM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.mainp.de/2009/09/30/asynchron/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://blog.mainp.de/2009/09/30/asynchron/</feedburner:origLink></item>
	</channel>
</rss>

