<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:blogger='http://schemas.google.com/blogger/2008' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668</id><updated>2024-08-29T12:19:48.064+01:00</updated><category term="Bilder"/><category term="Deutsch"/><category term="Story"/><category term="Aktuelles"/><category term="Gedanken"/><category term="Berlin"/><category term="Notizbuch"/><category term="Gedicht"/><category term="100 Sommertage"/><category term="English"/><category term="Erinnerung"/><category term="TYFYS"/><category term="Veröffentlicht"/><category term="Übersetzung"/><category term="Liebe"/><category term="Reisen"/><category term="Übung"/><category term="Flash"/><category term="Non-Fiction"/><category term="Sprache"/><category term="Zeichnung"/><category term="published"/><category term="Besprechung"/><category term="Esels-Ohr"/><category term="Gizella"/><category term="Hamburg"/><category term="Info"/><category term="Interview"/><category term="Krimi"/><category term="Lehre"/><category term="Märchen"/><category term="Ostern"/><category term="Paradox"/><category term="Pfingsten"/><category term="Philosophie"/><category term="Publishing"/><category term="Writing Group"/><category term="Zitat"/><category term="dunkelmunkel"/><title type='text'>Marcus Speh</title><subtitle type='html'>— Berlin, Prenzlauer Berg</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default?redirect=false'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;redirect=false'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>64</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-4848624986528094191</id><published>2016-12-30T11:39:00.000+01:00</published><updated>2017-01-09T11:24:52.632+01:00</updated><title type='text'>Ein Spaziergang</title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Ich lebe in der Nähe eines kleinen Dorfes am Meer. Eine gepflasterte Straße läuft an etwa zwanzig Häusern vorbei und wendet sich dann dem Wasser zu. Von meinem Haus kann ich den kleinen Hafen und den Bootsschuppen sehen. Im Winter ist der Ort &amp;nbsp;verödet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Für meinen Geburtstagsspaziergang verließ ich mein Haus und &amp;nbsp;ging auf das Dorf zu, fort von den Wellen, hin zu den Lichtern. Ich trug einen Bärenfellmantel über einem Kettenhemd, einen roten Schal, eine wollene Mütze und meine schweren Lederstiefel. Ich hätte keinen Harnisch gebraucht, aber ich bin ein misstrauischer Mann, der gerne gerüstet ist. Ich kam an der Kirche vorbei. Ein alter Mann stand auf der Treppe, die zum verschlossenen Eingang führte. Er winkte mich zu ihm und rief meinen Namen. Ich wusste nicht, woher er meinen Namen wusste und ich erkannte ihn nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;“Kenne ich Sie,” fragte ich, ohne dass ich wagte, ihm zu nahe zu kommen, denn ich hatte die Angst, er könne ein Irrer sein und mich angreifen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Er kicherte. “Weihnachten ist in diesem Jahr eine läppische Angelegenheit,” sagte er. Ich grunzte zustimmend.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Er schien ein wenig verrückt: seine Augen waren ein bisschen zu weit geöffnet, sein Mund hing merkwürdig zu einer Seite hin, weder lächelnd noch ernst. Er war unrasiert, er passte zu etwas, das man nur in nackten, wilden Männern sieht, ein Wagemut des Wesens, der nicht zur Jahreszeit passte. Man erwartet, so jemanden in einer moosbedeckten Höhle anzutreffen: einen Baumgeist, einen alten Elf, einen Kobold.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Ich stimmte ihm insofern zu, als es mir selbst auch schwergefallen war, mich für den Geist des Christfestes zu begeistern. Ich wollte nichts sagen, denn ich fürchtete, das würde ihn ermutigen, aber ich wollte auch nicht gleich weiter, falls er etwas Wichtiges zu sagen hatte. Schon lange hatte ich mich nicht mehr fähig gefühlt, geduldig zu warten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;“Wer sind Sie?”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Er schüttelte seinen Kopf. “Nichts als ein alter Mann, mein Junge,” sagte er.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Man kann mich natürlich kaum mit einem Jungen verwechseln. Ich bin selbst Bartträger und habe einen Helm grauer Haare und einen Beidhänder, der an meinem Gürtel hängt, dessen Schnalle, ein Jerusalemer Kreuz, mir von einem römischen Bischof geschenkt wurde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Er hob seine Linke und streckte sie in Richtung Süden aus. Mit seiner anderen Hand packte er meine Schulter und zog mich zu sich, so dass ich seinen Atem riechen konnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;“Wir werden angegriffen,” rief er. “Die Streitmächte des Feindes stehen bereit!”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Ich sagte: “Heute ist mein Geburtstag.”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;“Gut,” sagte er, “gut! Der Geist der Wiedergeburt ist das, was wir brauchen! Nicht das Ende der Zeiten, sondern den Anfang einer neuen Ära. Sag’s mir, Jungchen, was wünscht Du Dir?”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Ich zögerte. Ich war eben erst aus einem Morgen der Selbstbespiegelung und Versenkung aufgetaucht. Nachdem ich ganz auf mich konzentriert gewesen war, hatte ich geplant, ein Stück Welt außerhalb meines eigenen Kopfes zu begucken. Ich hatte nicht geplant, von einem Spökenkieker und Aufrührer angesprochen zu werden; ich hatte nicht geplant, ausgefragt zu werden. Aber ich antwortete ihm trotzdem, vielleicht wegen seines Eindrucks von Dringlichkeit, oder vielleicht bloß, weil es mir langweilig wurde, mit mir allein zu sein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;“Ich wünsche mir eigentlich gar nichts,” antwortete ich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Er nickte ernst und drückte meine Schulter kräftiger, wobei er seinen Kopf vorschob, so dass ich den Speichel sehen konnte, der aus seinem geöffneten Mund flog: “Das ist es,” sagte er, “keinerlei Wünsche! Du musst Dir aber etwas wünschen, und zwar nicht irgendetwas, sondern Du musst Dir Freiheit wünschen, weil nichts anderes zählt und wenn die Freiheit fehlt, ist alles verloren.”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Ich machte ich von ihm los. Ich rannte die Stufen hinunter und ins Dorf hinein. Ich fand die Konditorei und holte mir etwas Süßkram. Ich sprach mit dem Bäcker und seiner Tochter, einem niedlichen Rotschopf, so dick und weiß wie Teig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Ich kaufe mir immer dieselbe Torte, wenn ich sie bekommen kann, Schwarzwälder Kirsch, mit in Rum getränkten Kirschen, die auf einer Sohle von weicher Sahne, weiß und luftig wie frischgefallener Schnee, sitzen, bestreut mit Splittern aus zartbitterer Schokolade, die auf der Zunge schmelzen. Im Laden schaute ich in einen Spiegel und dort sah ich meinen verzerrten Mund und meine lächelnden Augen, die füglich links und rechts von meiner vernünftigerweise gerade gewachsenen Nase platziert waren. Ich blickte mich im Laden um, ob irgendwer mich erkannt hatte, aber natürlich hatte mich keiner erkannt, warum auch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Nur an meinem Geburtstag habe ich dieses Gelüst nach Anerkennung - es macht mir klar, dass ich nichts geleistet habe, das der Anerkennung würde wäre. Dafür darf ich unerkannt bleiben. Als ich noch viel jünger war, stellte ich mir oft vor, dass ich von Leuten umgeben sei, die mich anschauten und sich wunderten, wer ich sei und ob sie mich nicht als jemanden erkennen sollten, der wichtiger war als er aussah. Diese Betrachtungen, denen keineswegs jemals irgendwelche Erfahrungen oder tatsächliche Ereignisse entsprachen, wurden schnell so verschachtelt wie eine Altstadt. Für die meisten von uns sieht so wirklich das Leben aus: niemand zeigt insbesondere auf uns, aber wir zeigen alle irgendwann einmal auf jemand anderen und all diese Vektoren addieren sich zu einem Leben, dessen Anerkennung vielleicht nicht der eines Helden gleichkam, aber die immer noch mehr war als nichts, mehr als eine Lücke, mehr als eine Leere. Wir wollen von unseren Mitmenschen gesehen werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Als ich zurückspazierte, nach einem weiteren Schwätzchen und einigen weiteren höflichen Bekundungen guter Wünsche, ging ich hinter der Kirche vorbei, denn ich wollte den Alten nicht wiedersehen. Ich musste nach Hause, um eine lange Reihe von Routinen abzuarbeiten. Ihre Gesamtheit fügt sich zu einem befriedigenden Ritual zusammen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Eine andere meiner langjährigen Gewohnheiten ist das Schreiben und das Erfinden von Geschichten. Ich begann damit, mir andere Leben auszudenken, als ich noch ein Kind war, für das neue Worte wie neue Leute waren, mit denen ich nie gesprochen hatte, wie neue Gerichte, die ich nie geschmeckt hatte, wie fremde Länder, die ich nicht gesehen hatte. Man kann sich natürlich keine Leben ausdenken. Man kann nur ihren Umrissen gegen den Himmel nachspüren, so lange die Wolken es erlauben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Ich kam nach Hause, aufgewühlt von dem unerwarteten Zusammentreffen, fühlte die Gegenwart eines Etwas ohne Namen oder Gesicht und begann, weil ich dieses Etwas fassen und halten wollte, zu schreiben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj4p91DoYrfmUKLHTjBmtDhdnfuaioXULmjqu4zUX13FBjEPOLPZ9S235Bcc3WPRmUa94dztnedmXItvPYIYGtRvjFJU8YKC9EHqHbByDComhiifDcgUPbL5ppnlNOF_amrcKy5dM6d4cI/s1600/Birthday_Card_Carlye_2016+copy.jpeg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;640&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj4p91DoYrfmUKLHTjBmtDhdnfuaioXULmjqu4zUX13FBjEPOLPZ9S235Bcc3WPRmUa94dztnedmXItvPYIYGtRvjFJU8YKC9EHqHbByDComhiifDcgUPbL5ppnlNOF_amrcKy5dM6d4cI/s640/Birthday_Card_Carlye_2016+copy.jpeg&quot; width=&quot;487&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;FEATURED IMAGE: COLLAGE BY CARLYE BIRKENKRAHE (2016)&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Dies ist meine eigene Übersetzung. Hier ist &lt;a href=&quot;https://marcusspeh.com/2016/12/29/a-walk/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;das englische Original&lt;/a&gt; dieser Geschichte.&lt;/span&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/4848624986528094191/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2016/12/ein-spaziergang.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/4848624986528094191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/4848624986528094191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2016/12/ein-spaziergang.html' title='Ein Spaziergang'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj4p91DoYrfmUKLHTjBmtDhdnfuaioXULmjqu4zUX13FBjEPOLPZ9S235Bcc3WPRmUa94dztnedmXItvPYIYGtRvjFJU8YKC9EHqHbByDComhiifDcgUPbL5ppnlNOF_amrcKy5dM6d4cI/s72-c/Birthday_Card_Carlye_2016+copy.jpeg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-7970975394707563146</id><published>2014-12-21T20:06:00.002+01:00</published><updated>2014-12-21T22:01:52.750+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bilder"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Deutsch"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Übersetzung"/><title type='text'>Vorläufiges / For The Time Being</title><content type='html'>&lt;br /&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi_LImx1Gez84CgsogcH1-wj9A9IyD2DCYl3eRAbwfBjXPmylpWiMH1f4Iy66dWZL4zbJP3cg9Z7PASsSt3CPE3b2LTOSvh20E-RCXLUx_uGNwEZNMaXv-psvu-n8ofue__5IvekjEh-Vs/s1600/Santa+On+The+Road.png&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi_LImx1Gez84CgsogcH1-wj9A9IyD2DCYl3eRAbwfBjXPmylpWiMH1f4Iy66dWZL4zbJP3cg9Z7PASsSt3CPE3b2LTOSvh20E-RCXLUx_uGNwEZNMaXv-psvu-n8ofue__5IvekjEh-Vs/s1600/Santa+On+The+Road.png&quot; height=&quot;319&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;i style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;Photo: Weihnachtsschmuck: Santa auf Reisen. Christmas ornament: Santa on the road.&lt;/i&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Well, so that is that. Now we must dismantle the tree,&amp;nbsp;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Putting the decorations back into their cardboard boxes --&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Some have got broken -- and carrying them up to the attic.&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
The holly and the mistletoe must be taken down and burnt,&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
And the children got ready for school. There are enough&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Left-overs to do, warmed-up, for the rest of the week --&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Not that we have much appetite, having drunk such a lot,&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Stayed up so late, attempted -- quite unsuccessfully --&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
To love all of our relatives, and in general&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Grossly overestimated our powers. Once again&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
As in previous years we have seen the actual Vision and failed&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
To do more than entertain it as an agreeable&amp;nbsp;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Possibility,...&amp;nbsp;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;
Aus: &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/1990/12/22/us/beliefs-729090.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;FOR THE TIME BEING, A CHRISTMAS ORATORIO&lt;/a&gt;, von W.H. Auden (1944&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;
Meine Holprige Übersetzung:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Na also, das war&#39;s. Nun müssen wir den Baum abbauen&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Den Schmuck in die Pappschachteln zurücklegen—&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Einiges ist zerbrochen — und sie in die Dachkammer tragen.&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Winterbeere und Mistelzweig müssen abgenommen und verbrannt,&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Die Kinder für die Schule zurecht gemacht werden. Es gibt genügend&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Übergebliebenes, Aufgewärmtes, für den Rest der Woche —&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Ohne dass wir großen Appetit hätten, nach dem Saufen,&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Dem späten Zubettgehen, dem Versuch — ziemlich erfolglos —&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Alle unsere Verwandten zu lieben, und überhaupt&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Der Überschätzung unserer Kräfte. Wieder einmal&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Wie in den Jahren zuvor, haben wir die wirkliche Wahrheit erkannt und verfehlt&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Mehr zu tun, als sie als artige&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
Aussicht zu erwägen...&lt;/blockquote&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;/blockquote&gt;
—Auszug aus: &quot;Vorläufig&amp;nbsp;- ein Weihnachtsoratorium&quot;, von W.H. Auden (1944)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/7970975394707563146/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2014/12/vorlaufiges.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/7970975394707563146'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/7970975394707563146'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2014/12/vorlaufiges.html' title='Vorläufiges / For The Time Being'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi_LImx1Gez84CgsogcH1-wj9A9IyD2DCYl3eRAbwfBjXPmylpWiMH1f4Iy66dWZL4zbJP3cg9Z7PASsSt3CPE3b2LTOSvh20E-RCXLUx_uGNwEZNMaXv-psvu-n8ofue__5IvekjEh-Vs/s72-c/Santa+On+The+Road.png" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-525161173872930462</id><published>2014-06-09T13:39:00.001+01:00</published><updated>2014-06-13T09:16:08.335+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Deutsch"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="dunkelmunkel"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Paradox"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Pfingsten"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Philosophie"/><title type='text'>Paradox zu Pfingsten</title><content type='html'>»Lieber Christian[1], wie passend: liege schon seit über einer Woche krank im Bett, da liegen Gedanken an Sterblichkeit immer näher als üblich. Dein Artikel und die Kommentare, die er hervorgelockt hat, bringt mannigfaltige Assoziationen meinerseits ans Licht dieses (auch aus der Horizontalen) schönen Pfingstmontags. Drei davon möchte ich mit euch teilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir kam der kleine Prinz in den Sinn (aus Saint-Exupérys Geschichte, die gar nicht für Kinder ist, sondern eher für melancholische Erwachsene), wie er von Planet zu Planet (eigentlich: Asteroid) hüpft auf der Suche nach einer Antwort, die er schließlich und nicht überraschend für uns, die wir die durch die Stahlgewitter des Existenzialismus hindurchgeritten sind ohne an ihnen zu sterben, aber mit dem erforderlichen (schließlich geht es um Leben und Tod!) Leiden, nicht zur zu Hause findet, sondern bei sich, in seinem eigenen Herzen: “On ne voit bien qu’avec le cœur. L’essentiel est invisible pour les yeux.” (“Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.”) Hätte er sich also gar nicht den Mühen des Planetenhüpfens unterziehen müssen? — Aber ja doch: ohne den wiederholten Verlust der geistig-seelisch-moralischen Heimat gibts keinen Gewinn in der höchsten, der philosophischen Königsklasse. Jedenfalls ist das meine Erfahrung – ich kenne auch andere, die sich, zumeist als geborene Ideologen oder Gläubige, immer schon sicher waren und sind, wie das alles zusammenhängt und was das leben lebenswert macht, aber mein eigener Weg war dorniger und schloss jahrelangen Dornröschenschlaf ein.&amp;nbsp;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Deiner Auslegung des Schalksnarr-Begriffs, oder der Rolle des Schalksnarren, dachte ich gleich an Till Eulenspiegel und seinen Humor, der auf der Erkenntnis, dass Menschsein paradox ist, und der Entdeckung des Paradoxen im Alltag beruht. Humor ist eine Ausdrucksform des Paradoxen, die selbst auf Paradoxie gründet. Bspw. der Witz: je stärker der Widerspruch zwischen unserer aufgebauten Erwartung und dem erzählten Ende, um so mehr lachen wir). Weniger anekdotisch und besser verankert hierzu die Form, die Augustinus dem Paradox der menschlichen Existenz gegeben hat: “Quid tam tuum quam tu, quid tam non tuum quam tu?” (“Was ist so sehr dein wie du selbst, und was ist so wenig dein wie du selbst?”): ein wahrhaft (Ehrlichkeit!) sich selbst verstehender Mensch muss begreifen, dass er nur zu sich selbst kommen kann, indem er über sich hinausdeutet, und zwar nicht durch Selbstüberhöhung, sondern durch Beziehungsbildung. Beziehung mit wem? Mit was? Hier scheiden sich die Geister. Für den Gläubigen ist die Beziehung mit Gott die Antwort. Rein vom Wort her gilt das auch für den Atheisten: er bezieht sich genau so (negativ) auf den einen Gott wie der Gläubige sich (positiv) bezieht. Das Bild eines bipolaren magnetischen Feldes passt vielleicht.&amp;nbsp;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich Deine Schlussfrage: wie gehe ich mit der eigenen Sterblichkeit um? Darauf habe ich bereits mehrfach anderswo geantwortet, wenn auch auf Englisch, zum einen in einer Geschichte “Asthmatic” um einen asthmatischen Selbstmörder [2], zum anderen in einem Geburtstags-Blogpost [3], der die Tode meiner Eltern (und das Sterben einer lieben Freundin) zum Anlass für eine ähnliche Meditation nahm wie deine. Bei den Eltern liegt der eigene Ursprung am nächsten — bis meine Eltern beide verstorben waren, wusste ich eigentlich nichts vom Tod. Jetzt stehe ich selbst in der ersten Reihe, da nimmt die Frage an Schärfe zu. Beschäftigt hat sie mich immer schon. Ich glaube, dass keine diesseitige (diesseits deiner “Schwelle”) Tat, möge sie auch noch so aufwändig, wahrhaftig, glücksbetont, lustig oder lustbetont sein, die Schwere des Paradoxen unserer Existenz oder die Wahrheit des Todes auslöschen kann. Aber ebenso glaube ich, dass die Liebe den Trank versüßen kann. Und ich wundere mich, dass Du dieses Dritte gar nicht erwähnt hast, denn mir ist die Liebe das Wichtigste, wenn es ans Sterben geht. In diesem Sinne viel Erfolg bei der Klärung deiner Fragen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;PS. die umfassendste Darstellung des &quot;Trickster&quot; oder Schalknarren-Charakters findet sich bei Shakespeare in der Gestalt des Falstaff - hervorragend umgesetzt von Orson Welles in &quot;Chimes at midnight&quot; (1965) - also on YouTube [4].«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2014/06/11/book-baking/&quot;&gt;And here is a twin-post on my English-speaking blog&lt;/a&gt;.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;[1]&amp;nbsp;Zuerst veröffentlicht als Kommentar zu Christian Spannagels Blog-Artikel &quot;&lt;a href=&quot;http://cspannagel.wordpress.com/2014/06/08/schwere-und-leichtigkeit/&quot;&gt;Schwere und Leichtigkeit&lt;/a&gt;&quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;[2] Von meinem Blog: &quot;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2013/03/19/the-breath-of-death/&quot;&gt;Breath of Death&lt;/a&gt;&quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;[3] Von meinem Blog: &quot;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2011/12/29/death-decay-doom/&quot;&gt;Death, Decay, Doom&lt;/a&gt;&quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;[4] Full movie: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Xf6fxz1mI6g&quot;&gt;Chimes of Midnight (1965)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgkVzs2eIqIlQF6vUhYBnUi1rnsn1e5BOH6iXyd6uZGdac28I4LlKIqyIvf_bqxisI6opcaCjIqT_HkGqmkOmi7LK3piRsXQZ7tWQQJC72IYS-Uq2jPfmIl21Vsmm7j0eMy4mdJyqlt3YQ/s1600/picasso_pidgeon.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgkVzs2eIqIlQF6vUhYBnUi1rnsn1e5BOH6iXyd6uZGdac28I4LlKIqyIvf_bqxisI6opcaCjIqT_HkGqmkOmi7LK3piRsXQZ7tWQQJC72IYS-Uq2jPfmIl21Vsmm7j0eMy4mdJyqlt3YQ/s1600/picasso_pidgeon.jpg&quot; height=&quot;500&quot; width=&quot;640&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Pablo Picasso: Gesicht mit Taube (1950)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/525161173872930462/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2014/06/paradox-zu-pfingsten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/525161173872930462'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/525161173872930462'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2014/06/paradox-zu-pfingsten.html' title='Paradox zu Pfingsten'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgkVzs2eIqIlQF6vUhYBnUi1rnsn1e5BOH6iXyd6uZGdac28I4LlKIqyIvf_bqxisI6opcaCjIqT_HkGqmkOmi7LK3piRsXQZ7tWQQJC72IYS-Uq2jPfmIl21Vsmm7j0eMy4mdJyqlt3YQ/s72-c/picasso_pidgeon.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-160515842464637704</id><published>2014-04-19T10:17:00.002+01:00</published><updated>2014-04-21T21:25:31.405+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Aktuelles"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bilder"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Deutsch"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gedanken"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ostern"/><title type='text'>Versuch über Ostern</title><content type='html'>&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
Zu Ostern bringen die kleinen Leute ein Ei zum Herrn. Lidlos liegt der Hase im Grabe, die offenen Augen im Tode nach oben gerichtet. Das Ei kommt ins Osterbrot: es wird dem Lagomorphen zur Last gelegt. Die Vermischung der Oster-Bilder, Auferstehung und Laichen, der Hase als Huhn, das Hakenschlagen und das Eierbemalen, der Fluchtinstinkt vor der Kreuzigung und danach, das samstägliche Suchen nach dem Begrabenen, dem Versteckten, und über allem die Süße, die aus der Traurigkeit steigt wie ein nackter Nebel und auf der Zunge zergeht, wenn das Schokoladenei schmilzt. Störrisch begeben wir uns in Sicherheit vor der Macht der alten Bilder. Riten und Prozessionen finden in Hinterhöfen statt: Ihre Teilnehmer wirken wie Geister. Gesungene Beschwörungen, die Himmel und Erde verbinden, verfliegen so rasch wie die erste Frühlingswärme. Was ist das Eigentliche? Was eignet unserer Zeit? Welches Ei bildet die Mitte, in dem das Ei liegt?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://speh.tumblr.com/post/83186089644/easter-essence-at-easter-the-common-folks-bring&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;English translation&lt;/a&gt;; &lt;a href=&quot;http://europiccola.tumblr.com/post/83440936852/essence-paques&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;en fran&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://europiccola.tumblr.com/post/83188329244/essence-de-paques-a-paques-les-gens-ordinaires&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;i&gt;ç&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;ais&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgThZUu5CLEmdN-fgV6xd7kDVjxLNrdBkMOAYLSbggZ6GfIAHdJ-t7GFIkc7oLytQJ1plwMeOOD9IbONEjtThHJONVLy1oVXIqgin9n3FKhn8Bje4ZnBZb3v775h37RrphU587wlWJp-dI/s1600/13910172422_c7411dc127_b.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgThZUu5CLEmdN-fgV6xd7kDVjxLNrdBkMOAYLSbggZ6GfIAHdJ-t7GFIkc7oLytQJ1plwMeOOD9IbONEjtThHJONVLy1oVXIqgin9n3FKhn8Bje4ZnBZb3v775h37RrphU587wlWJp-dI/s1600/13910172422_c7411dc127_b.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/160515842464637704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2014/04/das-osterlich-eigentliche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/160515842464637704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/160515842464637704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2014/04/das-osterlich-eigentliche.html' title='Versuch über Ostern'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgThZUu5CLEmdN-fgV6xd7kDVjxLNrdBkMOAYLSbggZ6GfIAHdJ-t7GFIkc7oLytQJ1plwMeOOD9IbONEjtThHJONVLy1oVXIqgin9n3FKhn8Bje4ZnBZb3v775h37RrphU587wlWJp-dI/s72-c/13910172422_c7411dc127_b.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-5748354014295032506</id><published>2014-03-30T00:03:00.003+01:00</published><updated>2014-03-30T11:31:02.211+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="English"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gedanken"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="published"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Sprache"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Veröffentlicht"/><title type='text'>Murmelnde Milliarden</title><content type='html'>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhh9Z4vSxRGUcGjfkhqRX0XP9nctbR8T6bfDPe6Jt91J6nWHAdIqU7Gq9sKS-PClrv3QuTmf3NRGLqQc1aJ6tPvXs3CZJJOkP1JBt-19oP1vhAw6NeOsbC3qWaa2NXf01tLeSCxolPH3Ag/s1600/breughel-tower-of-babel.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhh9Z4vSxRGUcGjfkhqRX0XP9nctbR8T6bfDPe6Jt91J6nWHAdIqU7Gq9sKS-PClrv3QuTmf3NRGLqQc1aJ6tPvXs3CZJJOkP1JBt-19oP1vhAw6NeOsbC3qWaa2NXf01tLeSCxolPH3Ag/s1600/breughel-tower-of-babel.jpg&quot; height=&quot;241&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
&lt;i&gt;»Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten. Er sprach: Seht nur, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen. Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.« Buch Genesis 11,5-7&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Bibel die Wahrheit sagt, dann ist das Sprechen in einer Einheitssprache möglicherweise gefährlich. Warum bloß? Wäre es nicht wunderbar, wenn unsere Zungen nicht länger gespalten wären?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Douglas Adams&#39; Buch &lt;i&gt;Per Anhalter durch die Galaxis&lt;/i&gt; wird der &quot;&lt;i&gt;Babelfisch&lt;/i&gt;&quot;, ein telepathischer, universeller Übersetzer, als &quot;&lt;i&gt;letzter und entscheidender Beweis der Nichtexistenz Gottes&lt;/i&gt;&quot; beschrieben. Obwohl das Argument ungefähr so tiefsinnig ist wie der Rest des Buches, deutet es doch darauf hin, dass Sprache Zugang zu einem &quot;&lt;i&gt;tiefen Zauber&lt;/i&gt;&quot; (&#39;Deep Magic&#39;), wie der Autor C. S. Lewis vielleicht gesagt hätte, erlaubt. Wie ist diese Zauberkraft wohl beschaffen? Kann man sie nach Belieben an- oder abschalten? Kann man sie erlernen oder muss sie ererbt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprache ist sicherlich mehr als ein Schwall von Schallwellen, ebenso wie das Meistern einer Sprache mehr ist als das Erlernen von Mustern, genauso wie Sprechen mehr ist als Plappern. Sprache kann den Ton angeben für unser Gespräch mit dem Göttlichen: in Franz Werfels Roman &lt;i&gt;Das Lied der Bernadette&lt;/i&gt;&amp;nbsp;spricht die Erscheinung der Jungfrau Maria nicht in einer beliebigen Sprache, sondern in Okzitanisch, der Mundart, die von den Armen von Lourdes gesprochen wird. Aber welche Sprache haben wir mit Gott gemein, wenn es überhaupt eine solche gibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit längerem habe ich mich über das zweisprachige Schreiben geäußert – auf meinem Blog, wo ich mich etwas schnippisch einmal als &quot;&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2013/03/06/linguistic-cross-dressing/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;linguistischen Transvestiten&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&quot; bezeichnete, und in &lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/interviews/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interviews&lt;/a&gt;. Denn seit bekannt ist, dass ich sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch schreibe, werde ich häufig gefragt: warum? Warum bleibst du nicht einfach Deiner (deutschen) Muttersprache treu?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang habe ich die tieferliegenden Schichten dieser Frage, die Aspekte der Natur der Sprache, gerne gemieden. Stattdessen antwortete ich immer auf der Ebene der Mustererzeugung, wo die Sprache etwas ist, mit dem man spielt, das manipuliert und in vielfältige Gestalten zerschnitten werden kann — die Antwort eines Handwerkers; verständlich, da ich doch selbst auf dem Papier mit zwei Sprachen kämpfe als seien sie Schlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich fühle oder denke nicht länger, dass diese Antwort genügt. Ich sage das nach vielen Monaten, in denen ich mühsam versucht habe, meine eigenen Arbeitsgewohnheiten aufzubrechen, und die Steine meines mentalen Geduldsspiels zu sortieren, um meine Zweisprachigkeit ganz unter Kontrolle zu kriegen. Ich tat dies aus Anmaßung und aus Appetit: die Anmaßung speiste sich aus mehreren Jahren, in denen ich (mehr oder weniger) erfolgreich zwischen Deutsch und Englisch hin und her wechselte; der Appetit entstammte meinen Wunsch, mit meinem Schreiben den deutschen ebenso wie den englischen Markt zu bedienen. Ich wollte mich von meinen Hemmungen gegenüber Deutsch oder Englisch in Abhängigkeit von Thema, Genre und Form heilen. Und eine deutsche Literaturagentin hatte von mir ein Buch auf Deutsch statt auf Englisch verlangt. Also widmete ich mich dieser Aufgabe unter Verwendung aller analytischen Werkzeuge, die ich kannte, und meiner beträchtlichen Disziplin, schnell und viel zu schreiben — dank meiner vergleichsweise neuen Gepflogenheit, meine Texte zu diktieren anstatt sie zu tippen oder mit der Hand zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ich Erfolg damit? Habe ich jene Unabhängigkeit von der Schreibsprache erlangt, nach der mich verlangt hatte? Die Antwort ist nein. Aber ich glaube nicht, dass ich mich auf diesem Weg selbst verraten habe. Denn mir wird jetzt langsam klar, was ich oben anzudeuten versuchte: dass Sprache nicht bloß ein Stoff zum Gestalten ist; dass man ihren Geist lieber nicht mit der Pinzette der Wissenschaft piesacken soll; dass, wenn ALLE ein- und dieselbe Sprache sprechen, nicht ein Paradies der Kommunikation entsteht, sondern dass vermutlich die Hölle auf Erden ausbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nirgendwo ist der Glaube an eine gemeinsame Sprache so unerschütterlich wie im Netz. Seit ich dabei bin, also wenigstens seit den frühen 1990er Jahren, ist die Homogenisierung der Sprache im Gange: das ist nicht überraschend, denn das Medium ist nicht bloß ein Spiegel der Kultur, sondern es erzeugt auch seine eigene Kultur, die eine eigene Sprache mit einschließt. Diese Sprache ist anders als Englisch, und natürlich ist sie auch kein Deutsch; sie wird zum Idiom des biblischen Babel, zum Murmeln von Milliarden, die meinen, dass „&lt;i&gt;ihnen nichts mehr unerreichbar sein wird&lt;/i&gt;“. Ich gehöre nicht länger zu ihnen. Ich habe meine sprachlichen Schranken gewogen und zu leicht befunden. Ich glaube jetzt wieder an Sprache als Geheimnis, etwas das zu uns nicht als formbarer Lehm, sondern als Wunder zuteil wird. Engt diese Haltung mich ein? Aber ja, aber sie geht mit einer geistigen Tiefe einher, die ich nicht mehr missen mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein neuer Standpunkt berührt nicht nur die innere, sondern auch die äußere Welt: wenn Sprache ein Mysterium und nicht bloß ein Werkzeug ist, dann ist Schreiben eine mystische Erfahrung und nicht bloß eine Beschäftigung, und ein Buch ist ein Wunder und nicht bloß ein Produkt. Dies ist für mich mehr als ein Umbruch: es ist die doppelte Erkenntnis, (1) dass eine ganze Welt hinter der Welt, die ich kannte, liegt, und (2) das ich jene neue Welt nicht übersehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man in einem Zimmer mit Vorhängen wohnt, macht es einen entscheidenden Unterschied, ob man glaubt, dass die Vorhänge ein Fenster oder eine Wand verdecken. Wenn sie ein Fenster verdecken, so muss man sie aufziehen, wenn man hinausschauen will. Wenn Sie eine Wand verdecken, wird ihr Aufziehen oder Nicht-Aufziehen zu einer Frage der Vorstellungskraft anstatt der Vorsehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Netz scheint Sprachempfinden auf Karl Marx&#39; Sichtweise von Sprache die &quot;&lt;i&gt;erst, wie das Bewusstsein, erst aus dem Bedürfnis, der Notdurft des Verkehrs mit andern Menschen&lt;/i&gt;“ entsteht. Dass dieses Bewusstsein mittlerweile beinahe global ist, scheint wiederum eine Frage der Vorstellungskraft statt der Vorsehung — das Versprechen, Sprache eröffne den Zugang zu einer anderen Dimension, wird so nicht eingelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich nach wie vor von der Globalisierung begeistert bin, verdutzen mich ihre Paradoxien mehr und mehr, wie beispielsweise: die Paranoia der &#39;political correctness&#39; gegenüber der vergnügten Vielfalt des Herzens; oder die im Namen von Marketing &amp;amp; Mammon standardisierte Kommunikation gegenüber dem kostspieligen menschlichen Verlangen, die Dinge schöpferisch unbeholfen zu verwirren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt, von der Tastatur her gesehen, wirkt zunehmend wie Edith Whartons Sicht des Librettos in ihrem Roman &quot;Zeit der Unschuld&quot; (&quot;The Age of Innocence&quot;): &lt;i&gt;»Ein unveränderliches und unumstrittenes Gesetz der musikalischen Welt verlangte, dass der deutsche Text französischer Opern, die von schwedischen Künstlern gesungen wurden, um des besseren Verständnisses englischsprachiger Zuhörer willen ins italienische übersetzt werden mussten.«&lt;/i&gt; &amp;nbsp;Was, wenn der globale Geist nur deshalb ruhmreich aus seinem Schlummer erwacht wäre, um in einen elektronischen Albtraum zu versinken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;Ich habe bisher nur wenig über den Grund für meinen Sinneswandel gesprochen. Er ist sehr persönlicher Natur und liegt jenseits der Reichweite dieses Essays. Nur soviel: ich habe zu singen begonnen. Singen ist eine Form des Gebets – es macht fast nichts aus, ob man eine Religion oder einen Gott hat. Es bringt einen außer sich, es zieht die Vorhänge ohne bewusste Zustimmung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schriftsteller glaubte ich immer an schwere, stetige Arbeit: schreiben, schreiben, schreiben. Ich importierte diesen Habitus aus dem Rest meines Lebens, weil sie mir dort Erfolg gebracht hatte. Ich wusste immer, dass ich mich auf einer langen Reise befand. Ihr Anfang vor einigen Jahren war von wundervollen Begegnungen beim Schreiben und um es herum, vor dem Bildschirm und hinter ihm, erfüllt. Am Ende des letzten Stück Weges veröffentlichte ich sogar &lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/tyfys/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ein Buch&lt;/a&gt;, was mir Seligkeit und Segen bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;Aber jetzt genieße ich vielmehr die Reise nach Innen. Ich fühle mich weniger getrieben und schreibe wenig – nicht weil ich blockiert wäre, sondern weil mir der Ehrgeiz fehlt, mich um jeden Preis durch zu kämpfen, gleichgültig wohin. Die Arbeitsweise von Cormac McCarthy inspiriert mich: &lt;i&gt;»Ich stehe auf und mache mir einen Kaffee und wandere umher und lese ein bisschen, dann setze ich mich und tippe ein paar Worte und schaue aus dem Fenster.«&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;Ich war von der Zeit besessen – der Zeit, die ich am Tage, in der Woche oder während des Urlaubs zum Schreiben verwenden konnte; der Zeit, die mir noch verbliebe, umzuschreiben; der Zeit, die ich mir selber stahl, oder die andere mir stahlen, usw. — Jetzt hingegen warte ich ab, anstatt mich zwanghaft mit der Zeit zu befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;Ich quälte mich mit Zielen: ich hatte immer eines, und ich glaubte nicht daran, dass ich ohne klares Ziel irgendetwas schaffen könnte. Früher hätte ich das Erreichen meines Ziels gegen meine Gesundheit, gegen mein besseres Wissen und, immer wieder, gegen die Zeit verteidigt. — Anstatt auf eine unsichtbare Ziellinie zu zu rasen, habe ich jetzt Vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;Das innere Bild meines eigenen Schreibprozesses hat sich in den letzten sechs Monaten recht dramatisch gewandelt: ich fühle mich, als ob ich am Rand eines gigantischen Schelfeises treibe. Ich hoffe, dass ich eine Scholle losbrechen kann, ich warte auf ein sich öffnende Rinne im Eis, aber das ist es auch schon. Aus einer Maurerarbeit ist ein Akt der Gnade geworden. Ich habe vom Turmbau abgelassen, aber es wird mir nie leid tun, dass mich seine Herrlichkeit gelockt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;i&gt;Übersetzung aus dem &lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2014/03/16/negotiating-babel/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Englischen Original&lt;/a&gt;, zuerst erschienen in &lt;a href=&quot;http://www.awkwordpapercut.com/13/post/2014/02/february-2014-negotiating-babel-a-bilingual-writers-relationship-to-language.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Awkward Papercut&lt;/a&gt;, 2014.&lt;/i&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/5748354014295032506/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2014/03/turmarbeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/5748354014295032506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/5748354014295032506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2014/03/turmarbeit.html' title='Murmelnde Milliarden'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhh9Z4vSxRGUcGjfkhqRX0XP9nctbR8T6bfDPe6Jt91J6nWHAdIqU7Gq9sKS-PClrv3QuTmf3NRGLqQc1aJ6tPvXs3CZJJOkP1JBt-19oP1vhAw6NeOsbC3qWaa2NXf01tLeSCxolPH3Ag/s72-c/breughel-tower-of-babel.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-8742913673507281108</id><published>2014-01-14T14:53:00.002+01:00</published><updated>2014-01-14T17:47:14.195+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gedicht"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Zeichnung"/><title type='text'>Schreiben als blasse Form der Erinnerung</title><content type='html'>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhiXpPlCtdVVz6sQJxEBv1ckENnrzt9SM3uREny3CFZ7pGXGqTQG1xCDbNqdWpP1GPvqSWLCJKLvAJdTMJjrUQrAoNXDRRubwMmUm9jdXK3cpZoBDDtpM45jXHYwUP8_PoCmi9ibi4wxcU/s1600/untitled+%23304+by+speh.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhiXpPlCtdVVz6sQJxEBv1ckENnrzt9SM3uREny3CFZ7pGXGqTQG1xCDbNqdWpP1GPvqSWLCJKLvAJdTMJjrUQrAoNXDRRubwMmUm9jdXK3cpZoBDDtpM45jXHYwUP8_PoCmi9ibi4wxcU/s400/untitled+%23304+by+speh.jpg&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Der dankbare Kirchgänger weiß:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;das Innere ist größer als das Äußere.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Bekannte Falten bringen neue Furcht zurück.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Fallobst des vergifteten Baumes verdirbt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Blasse Behauptungen treiben zitternd davon,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;schaffen Raum für die Farben der Freude.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;(Engl. Übersetzung &quot;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2014/01/14/writing-is-but-a-faint-color-of-my-memory/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Writing as a faint form of memory&lt;/a&gt;&quot;)&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/8742913673507281108/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2014/01/das-schreiben-ist-nur-mehr-eine-blasse.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/8742913673507281108'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/8742913673507281108'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2014/01/das-schreiben-ist-nur-mehr-eine-blasse.html' title='Schreiben als blasse Form der Erinnerung'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhiXpPlCtdVVz6sQJxEBv1ckENnrzt9SM3uREny3CFZ7pGXGqTQG1xCDbNqdWpP1GPvqSWLCJKLvAJdTMJjrUQrAoNXDRRubwMmUm9jdXK3cpZoBDDtpM45jXHYwUP8_PoCmi9ibi4wxcU/s72-c/untitled+%23304+by+speh.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-2832663862260853777</id><published>2013-11-13T17:17:00.000+01:00</published><updated>2013-11-22T21:00:52.357+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Aktuelles"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Berlin"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TYFYS"/><title type='text'>Lesung in Berlin 20.11.</title><content type='html'>&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Ich lese am&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Mittwoch den 20. November um 20 Uhr&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
aus meiner Kurzgeschichtensammlung&lt;br /&gt;
&quot;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/tyfys&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Thank You For Your Sperm&lt;/a&gt;&quot; (MadHat Press, 2013).&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Ort: Shakespeare &amp;amp; Sons Berlin,&amp;nbsp;Raumerstr. 36, 10437 Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;color: blue;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2013/11/21/fierce-flashing/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Update:&amp;nbsp;résumé on my other blog.&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjcHZZe9Dr1l913bLCWf45H9mt_vL8dDlx-jH0m7rYESjif_fia4420swALo1CHsDUyN4OnqPHIguZ_xhfuJbbRJAL2y2Hh3ZdvNvvhUb1TWz_LOXn_u6fsisEfYYRvo7Uv6bKksim4fIo/s1600/reading-the-scriptures.png&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;508&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjcHZZe9Dr1l913bLCWf45H9mt_vL8dDlx-jH0m7rYESjif_fia4420swALo1CHsDUyN4OnqPHIguZ_xhfuJbbRJAL2y2Hh3ZdvNvvhUb1TWz_LOXn_u6fsisEfYYRvo7Uv6bKksim4fIo/s640/reading-the-scriptures.png&quot; width=&quot;640&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;font-size: 12.727272033691406px;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/2832663862260853777/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/11/lesung-in-berlin-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/2832663862260853777'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/2832663862260853777'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/11/lesung-in-berlin-2011.html' title='Lesung in Berlin 20.11.'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjcHZZe9Dr1l913bLCWf45H9mt_vL8dDlx-jH0m7rYESjif_fia4420swALo1CHsDUyN4OnqPHIguZ_xhfuJbbRJAL2y2Hh3ZdvNvvhUb1TWz_LOXn_u6fsisEfYYRvo7Uv6bKksim4fIo/s72-c/reading-the-scriptures.png" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-4556045299104164357</id><published>2013-10-22T10:44:00.001+01:00</published><updated>2013-10-22T10:48:34.054+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Berlin"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bilder"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Liebe"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Notizbuch"/><title type='text'>WAS ICH SEH WENN ICH DICH VON HINTEN SEH</title><content type='html'>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://speh.tumblr.com/post/64760373692&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEipPb2Mo1Ov10l0W0eORUqgvjpf7NsG0yawzhRJpiHkXBoD2KyPpMUUvILLhJc2JqRQ8ZUl2mFh7bwVEMCZMeE4vDKj20tKIc7ARbh4LsdG_2fXPg8dgPC0YmQKzmNxmkBxm0eA2T_lE64/s1600/This+is+what+I+see+when+I+see+you+from+behind+1.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/4556045299104164357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/10/was-ich-seh-wenn-ich-dich-von-hinten-seh.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/4556045299104164357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/4556045299104164357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/10/was-ich-seh-wenn-ich-dich-von-hinten-seh.html' title='WAS ICH SEH WENN ICH DICH VON HINTEN SEH'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEipPb2Mo1Ov10l0W0eORUqgvjpf7NsG0yawzhRJpiHkXBoD2KyPpMUUvILLhJc2JqRQ8ZUl2mFh7bwVEMCZMeE4vDKj20tKIc7ARbh4LsdG_2fXPg8dgPC0YmQKzmNxmkBxm0eA2T_lE64/s72-c/This+is+what+I+see+when+I+see+you+from+behind+1.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-1200871845502073991</id><published>2013-10-19T12:43:00.001+01:00</published><updated>2013-10-20T04:59:50.510+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bilder"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Liebe"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Story"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Übersetzung"/><title type='text'>Klammheimlich</title><content type='html'>Sie gucken einander nicht an, wenn Sie ficken, Ernö und sein Weib aus Schweden, die blonde Malín. Sie teilen dieses Nicht-Angucken wie andere Paare Gedanken, Betten, Erkältungen miteinander teilen. Malín schaut auf ein Gemälde des schwedischen Königs als der noch sein schönes Haar besaß, während Ernö auf ihr herumreitet als ob irgendetwas davon abhinge. Nur für den Fall, dass dieser Augenblick zu sowas wie Geschichte würde. Er schaut auf das Photo einer Vietnamesin, die ausdruckslos in einem Reisfeld steht, oder wenn nicht ausdruckslos, dann doch ohne erkennbaren Ausdruck. Oder vielleicht ist es nur der verdammte Abgrund des Seins, der uns daran hindert, irgendetwas anderes als Bilder unserer selbst zu sehen, unser Abbild für alle Zeiten wiederholt in jedem anderen. Ernö behält auch immer seine Socken an, selbst beim Baden. Malín fürchtet sich davor, nach der Frau im Feld zu fragen. Ernö bedeutet ihr wirklich viel. Sie fühlt, dass Ernö die Andere gekannt hat und dass er sie Malíns herberem Auftreten vorzöge. Malín ist wie eine Birke, blass und beugsam. Die Andere ist wie ein Reiskorn, zierlich und fruchtbar. Gleichgültig wie akrobatisch die beiden sich auch gebärden – und sie sind so gut als ob sie Artisten wären, wie jeder Kenner Ihnen bestätigen wird – Malín muss Carl XVI Gustaf angucken und Ernö muss die Frau angucken, deren wahrer Name Bich Lien Truong Thi ist, und keiner der vier weiß, wohin ihre rauschhafte Routine führen wird, diese Liebe, die ein Sandwich ist, eingeklemmt zwischen Wahrheit und Wahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;i&gt;[Das englische Original von “Klammheimlich” erschien als “Swingers” zunächst im Online-Magazin Metazen. Es war für einen Micro Award 2012 nominiert. “Swingers” ist in meiner Kurzgeschichtensammlung “&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/deutsch/tyfys&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Thank You For Your Sperm&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;” (MadHat, 2013) enthalten.]&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: left; margin-right: 1em; text-align: left;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjR4kJfZVDsy1Z6rzcFWTpQdPimDmMLYMnCDRGavkdqv7VcQLPhuMih3ji_HONFDZYwyInKFUWREyVxllGIJaDNnAcJT5YlYk67oc84WTbug7PJXg-ZGuCxQ2qbgkKblUYeNCj24xNwjwE/s1600/ben+hall+1863.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjR4kJfZVDsy1Z6rzcFWTpQdPimDmMLYMnCDRGavkdqv7VcQLPhuMih3ji_HONFDZYwyInKFUWREyVxllGIJaDNnAcJT5YlYk67oc84WTbug7PJXg-ZGuCxQ2qbgkKblUYeNCj24xNwjwE/s400/ben+hall+1863.jpg&quot; width=&quot;249&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/29454428@N08/5834495818/in/photolist-9Tzjku&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ben Hall, 1863&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: right; margin-left: 1em; text-align: right;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi8Km6m9nF-wlpJDAxAZYojd7Hko7PXm48yHdhlvVTktkYzyxM0BgwOshX_ff9FEZ3HeBxkcVJ3toMphL9VxRDCTi6nd0AUFpMqDQeQdRMnmcTe82X38JeZ11p38l1HVGP3CeGOJCoMWk0/s1600/Femme_annamite_coiffure_tonkin_crop.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi8Km6m9nF-wlpJDAxAZYojd7Hko7PXm48yHdhlvVTktkYzyxM0BgwOshX_ff9FEZ3HeBxkcVJ3toMphL9VxRDCTi6nd0AUFpMqDQeQdRMnmcTe82X38JeZ11p38l1HVGP3CeGOJCoMWk0/s400/Femme_annamite_coiffure_tonkin_crop.jpg&quot; width=&quot;189&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Femme_annamite_coiffure_tonkin_crop.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nordvietnamesin in Tracht, 1800&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/1200871845502073991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/10/klammheimlich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/1200871845502073991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/1200871845502073991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/10/klammheimlich.html' title='Klammheimlich'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjR4kJfZVDsy1Z6rzcFWTpQdPimDmMLYMnCDRGavkdqv7VcQLPhuMih3ji_HONFDZYwyInKFUWREyVxllGIJaDNnAcJT5YlYk67oc84WTbug7PJXg-ZGuCxQ2qbgkKblUYeNCj24xNwjwE/s72-c/ben+hall+1863.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-2293038348430484430</id><published>2013-10-05T12:18:00.001+01:00</published><updated>2013-10-19T22:23:05.136+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bilder"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Story"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Übersetzung"/><title type='text'>55 Übermenschen</title><content type='html'>&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;(Für &lt;a href=&quot;http://carlyebirkenkrahe.tumblr.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Carlye&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann ohne Magen, der mit seiner Haut verdaut. Die fünf Asiatinnen, die, jede für sich, ihre Sinne verloren haben, aber wenn sie einander an den Händen halten, können sie sehen, riechen, hören, schmecken, fühlen. Die fette Amerikanerin, die sich unter eine Berliner Straßenbahn werfen kann ohne Schaden zu nehmen (aber wenn sie nachher aufsteht, flucht sie wie ein Landser). Das Afrikanische Ehepaar, das brüllt wie ein Löwe und seine Löwin. Der Sibirische Mundharfenspieler, der wunderschön ohne Mundharfe spielt. Die zehn ein-zehigen Männer aus Atlanta, Georgia, welche mit zehn Frauen aus Oracle, Ohio, verheiratet sind, die gar keine Füße haben. Alle Mormonen, aber besonders vier von ihnen, ein kleines Mädchen, ein Teenager, eine erwachsene Frau und ein alter Mann, die einen Salzsee in eine blühende Wiese verwandeln würden, sobald Gott es ihnen befiehlt. Sechs Albanische Bauern — sie sprechen die verlorenen Sprachen von Atlantis. Eine Kalifornierin in Berlin, die ihre Avatare zum Leben erwecken kann: wenn sie ihre Computer abschaltet, werden die Avatare zu silbrigen Fischen, die, in den Fluss entlassen, von dort nach langer Reise die offene See erreichen. Fünfzehn polnische Fischersfrauen, die auf dem Wasser gehen können. Der Junge aus Singapur, dessen Schweiß sich in Parfüm verwandelt. Der Australier mit tausendjähriger Hornhaut an seinen Füßen. Ein Baum in Chile, der einst ein Cowboy aus Texas war. Ein Römer, der an den Füßen blutet, sobald er mit Inbrunst betet. Drei Irische Lastwagenfahrer, deren Hände Weiber in Jungfrauen verwandeln. Eine Hure in Lima, Peru, und eine andere in Grönland, die beide die Zukunft ihrer Kunden kennen. Der Unsterbliche, der seit sechstausend Jahren über die Erde schreitet, als Ägypter, als Jude, als Griechischer Philosoph, als Katholischer Priester, und in letzter Zeit, ein wenig ermüdet von all dem Gehen, als New Yorker Barmann mit einem schönen Sinn für Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2013/10/05/55-superheroes/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Engl. Original&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjeeDPKF1BQWxjj1mwYtk7QkejJ6Nml11Dj33kHKkmQ6K0qrlLWHhmmPFm1chmZ3knSGmO4Z3_GX0GHYN6ATgXmVGsgJ_UORAzustxfStMXgDVxb8yBGmtR6J_bAGSaB1t-QpsNC5nLXt0/s1600/strange+children.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;465&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjeeDPKF1BQWxjj1mwYtk7QkejJ6Nml11Dj33kHKkmQ6K0qrlLWHhmmPFm1chmZ3knSGmO4Z3_GX0GHYN6ATgXmVGsgJ_UORAzustxfStMXgDVxb8yBGmtR6J_bAGSaB1t-QpsNC5nLXt0/s640/strange+children.jpg&quot; width=&quot;640&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;background-color: rgba(234, 234, 234, 0.701961); color: #666666; font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; font-size: 11.818181991577148px; line-height: 14.389204025268555px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/statelibraryofnsw/4944459226&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Margarete Barr’s “Strange Children” ballet (1955), photographer unknown&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/2293038348430484430/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/10/55-ubermenschen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/2293038348430484430'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/2293038348430484430'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/10/55-ubermenschen.html' title='55 Übermenschen'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjeeDPKF1BQWxjj1mwYtk7QkejJ6Nml11Dj33kHKkmQ6K0qrlLWHhmmPFm1chmZ3knSGmO4Z3_GX0GHYN6ATgXmVGsgJ_UORAzustxfStMXgDVxb8yBGmtR6J_bAGSaB1t-QpsNC5nLXt0/s72-c/strange+children.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-8976764473437707003</id><published>2013-09-21T20:47:00.001+01:00</published><updated>2013-09-22T18:16:24.925+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Story"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Writing Group"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Übersetzung"/><title type='text'>Die Maske</title><content type='html'>&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: left; margin-right: 1em; text-align: left;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEguC0xyueo9o-0tBsT05fOsKw5YicZhGTVIW359ta9D96uAGspOCryE0WHgpeVgjA_63eA00WEMSRUy9-sNaijffqAqHA_HFB1HL2-QD5_lB7E8xdTNL70i4QMSlVDQ6e7YeKYU_FhCRiQ/s1600/woman+coffin.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEguC0xyueo9o-0tBsT05fOsKw5YicZhGTVIW359ta9D96uAGspOCryE0WHgpeVgjA_63eA00WEMSRUy9-sNaijffqAqHA_HFB1HL2-QD5_lB7E8xdTNL70i4QMSlVDQ6e7YeKYU_FhCRiQ/s1600/woman+coffin.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #333333; font-family: &#39;Helvetica Neue&#39;, Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 16px; text-align: start;&quot;&gt;Photo: &lt;a href=&quot;http://floridamemory.com/items/show/132567&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;State Archives of Florida,&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;em style=&quot;background-color: white; color: #333333; font-family: &#39;Helvetica Neue&#39;, Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 16px; text-align: start;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://floridamemory.com/items/show/132567&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Florida Memory&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Er hatte die Schwermut nicht kommen sehen. Jetzt, nachdem er von dem Begräbnis zurückgekehrt war, wunderte er sich, wie sie ihm hatte entgehen können. Sie schwebte in der Luft des großen, leeren Hauses. Er hatte vom Friedhof heim laufen wollen aber es hatte heftig zu regnen begonnen und er hatte stattdessen ein Taxi genommen. Seine Mutter war vor zehn Tagen gestorben. Er hatte sie am Morgen tot in ihrem Bett gefunden, kalt wie Stein: die perfekt geformte, bleiche Spitze ihrer Nase ragte aus der schneeigen Landschaft des weißen Lakens.&lt;br /&gt;
Der Mann stand im Eingang und schloss die schwere gepolsterte Tür hinter sich. Er hing seinen braunen Hut und seinen Regenmantel auf. Er suchte in seinen Taschen nach Zigaretten, konnte keine finden und ging über den Flur ins Wohnzimmer, wo er eine Packung Kippen entdeckte, die in einer rosafarbenen Porzellankiste auf dem Kaminsims versteckt war. Es waren Chesterfields, die Marke seiner Mutter. Er seufzte.&lt;br /&gt;
Er hörte ein seltsames Geräusch, das aus dem hinteren Teil des Hauses zu kommen schien, wo die Dienerschaft wohnte und wo die Küche war. Vielleicht war es ein Einbrecher. Froh über jede &amp;nbsp;Zerstreuung stahl er sich zur Küche. Aber dort fand er bloß die Haushälterin, eine ältliche Frau, die seit über dreißig Jahren bei der Familie lebte und die er &#39;Nana&#39; nannte: Sie war über das Becken gebeugt, den Rücken der halboffenen Türe zugewandt, schluchzte und schüttelte sich immer wieder, wobei sie ihren Kopf und Nacken in einer gleichförmigen Geste tiefer Andacht vor und zurück bewegte, beinahe so, als ob sie in der Kirche vor dem Abbild Gottes gestanden hätte. Der Mann zog sich nicht zurück. Er stand ganz einfach da und guckte ihrem Klagen zu. Schließlich zerfiel ihr Rhythmus zu einem Zucken, und ihr ganzer Körper, in Schwarz gekleidet, begann wie eine schallgedämpfte elektrische Zahnbürste zu zittern. Er ergänzte ihr Beben durch ein auserlesenes, ausdrückliches Stillsein, das er wie eine tänzerische Pose für einen unmessbaren Moment lang hielt. Plötzlich, unvermittelt und entschlossen, hörte sie auf sich zu bewegen. Ihr Stöhnen ging in ein langes, schmerzerfülltes Heulen über, dann schwieg sie. Der Mann hatte jetzt fast zu atmen aufgehört. Nana würde sich umdrehen und ihn bemerken, und sie würde ihm am Gesicht ansehen, dass er dort lauschend gestanden hatte. Aber fuhr vielmehr fort, über der Spüle zu hängen, eine &amp;nbsp;leicht zusammengesunkene Gestalt, eine verbrauchte Frau in einer Stellung von unnatürlicher Schönheit und Gebaren. Er wich genauso lautlos zurück, wie er gekommen war, ging rückwärts den Korridor entlang, dessen Holzdielen unerklärlicherweise kein bisschen knarrten, bis er zur Eingangstür kam. Er öffnete und schloss sie schallend, dann rief er: „Hallo, ich bin zurück!“&lt;br /&gt;
Zum zweiten Mal trat der Mann ins Wohnzimmer ein. Er ließ seinen schweren Körper in einen Ledersessel vor dem Kamin fallen. Er fand ein Feuerzeug in seiner Jacke und zündete sich eine Zigarette an, wobei er tief und feierlich inhalierte. Dann sah er sich im Zimmer um. Ihm war klar, dass hier etwas geschehen musste und eine innere Stimme sagte ihm, er solle mit diesen Änderungen nicht zu lange warten: entweder das Haus als sein eigenes annehmen und es von im langen Lebens seiner Mutter angehäuften Gerümpel befreien, oder es umgehend verlassen. Sein Blick überflog die Fensterbänke, die Wände, das Kaminstück, die kleinen, im Raum verstreuten Tische: alles war von etwas anderem bedeckt, alle Nacktheit war verborgen, Unfarben herrschten quälend vor. In einer Ecke glänzten die bronzenen Knäufe des leeren Stuhls wo seine Mutter immer gesessen hatte.&lt;br /&gt;
Es klopfte. „Ja?“ Nanas Kopf erschien: „Ich habe sie kommen hören, junger Herr. Soll ich Ihnen ein Feuer anmachen? Es ist doch ein wenig kühl.“ Er nickte und dankte ihr. Sie trat vor und kauerte sich nieder, um das Gas anzuzünden, wobei sie unaufhörlich von nichts sprach: wie wichtig es war, sich warm zu halten; wie das Wetter nicht wechseln wollte; wie hoch die Preise für dieses und jenes waren. Er beobachtete sie aufmerksam. Er bemerkte ihre flinken Handbewegungen und das nervöse Nicken ihres Kopfes während sie plauderte, so als würde er ihr antworten. Sie erhob sich und sah ihn geradewegs und mit ernster Miene an. Er bemerkte, dass ihre grünen Augen recht schön waren. Sie wischte eine weiße Haarlocke aus ihrem Gesicht und legte sie sich langsam hinters Ohr. „Wir kommen schon ohne sie zurecht,“ sagte der Mann vorsichtig. „Wir führen einige Änderungen ein, entkleiden dieses Haus, kratzen den Anlauf ab und lernen einander besser kennen. Was meinst du dazu, Nana?“ sagte er und schob der Frau die Schachtel Zigaretten zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;(Text: Übersetzung des englischen Originals mit Titel &quot;Flurry&quot;)&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/8976764473437707003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/09/gestober.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/8976764473437707003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/8976764473437707003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/09/gestober.html' title='Die Maske'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEguC0xyueo9o-0tBsT05fOsKw5YicZhGTVIW359ta9D96uAGspOCryE0WHgpeVgjA_63eA00WEMSRUy9-sNaijffqAqHA_HFB1HL2-QD5_lB7E8xdTNL70i4QMSlVDQ6e7YeKYU_FhCRiQ/s72-c/woman+coffin.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-5274462775008470960</id><published>2013-08-23T13:02:00.003+01:00</published><updated>2013-08-23T14:21:04.935+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Deutsch"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TYFYS"/><title type='text'>Jogging</title><content type='html'>&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: right; margin-left: 1em; text-align: right;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiS84JgQcawBTU8WBqyb-u89G2mN8xmKGP-qPaoc3TOhjYQp4OL2NQb4F9ob-Cy0YPB2006lIbnE54pUfL_gmsFtqcjGQSaXzowc6UoGOPjAf88roCmuzdZpoMWOvxtbtvnqce5I5Hh9eA/s1600/wilsonx-large.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;240&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiS84JgQcawBTU8WBqyb-u89G2mN8xmKGP-qPaoc3TOhjYQp4OL2NQb4F9ob-Cy0YPB2006lIbnE54pUfL_gmsFtqcjGQSaXzowc6UoGOPjAf88roCmuzdZpoMWOvxtbtvnqce5I5Hh9eA/s320/wilsonx-large.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;font-size: 12.727272033691406px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/tyfys&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bill und Lois W., Gründer von AA.&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
«Zwei lederhäutige Liebesvögel begannen durch die zauberhafte Landschaft zu laufen. Ein scharfer Geruch entstieg den Feldern und entfesselte das Biest in Fred. Sein Weib Frieda raste trotz ihrer achtundsiebzig Jahre einen Feldweg entlang. Freds kleiner Krieger regte sich fröhlich beim Gedanken an die Venusfalle zwischen Friedas Beinen. Wenn die Sterne richtig standen, könnte er sie heute Abend flachlegen, dachte er den ganzen Weg bis zu seinem Tode, der ihn am Ende eines scheinbar endlosen Beets von Glockenblumen erwischte, deren Köpfchen wippend auf den Platz wiesen, an dem Fred fallen und liegenbleiben würde, sein Auge genau so lang geöffnet wie nötig, um ein letztes Mal die Schönheit der Welt in sich aufzunehmen und sie zu tragen wohin auch immer er ginge, so allein, wie er seit einem halben Jahrhundert nicht mehr gewesen war, während Frieda vorauslief, das Kinn ausgestreckt, kämpferisch bis zum letzten Atem, eine glühende Gattin.»&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;i&gt;&lt;i style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;[Entnommen aus: Rites of Spring, in: &lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/tyfys&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Thank You For Your Sperm&lt;/a&gt;, MadHat Press 2013. &lt;a href=&quot;http://speh.tumblr.com/post/59094202383/two-leathery-lovebirds-set-off-to-a-jog-through&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Englisches Original&lt;/a&gt;.]&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;span id=&quot;goog_346142493&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id=&quot;goog_346142494&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/5274462775008470960/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/08/jogging.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/5274462775008470960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/5274462775008470960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/08/jogging.html' title='Jogging'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiS84JgQcawBTU8WBqyb-u89G2mN8xmKGP-qPaoc3TOhjYQp4OL2NQb4F9ob-Cy0YPB2006lIbnE54pUfL_gmsFtqcjGQSaXzowc6UoGOPjAf88roCmuzdZpoMWOvxtbtvnqce5I5Hh9eA/s72-c/wilsonx-large.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-7445112767906285491</id><published>2013-08-11T20:50:00.002+01:00</published><updated>2013-10-25T21:27:13.771+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bilder"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gedicht"/><title type='text'>Holi-होली-day</title><content type='html'>&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: right; margin-left: 1em; text-align: right;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhYMl78l9yOFWoSnxsLv5p-S9A4vTM5fyj6Z3zSywW1K8G11jqO_U08vCChRxWl-a8l7OhjGr-QPUF0PlyZdxfAVY0dF3IkCFdm1wnSN_8sgu45gAiverDwcxU_uQK5aMw8yx7CszuzHg4/s1600/holi+picture+marcus+speh+bruce+spear.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhYMl78l9yOFWoSnxsLv5p-S9A4vTM5fyj6Z3zSywW1K8G11jqO_U08vCChRxWl-a8l7OhjGr-QPUF0PlyZdxfAVY0dF3IkCFdm1wnSN_8sgu45gAiverDwcxU_uQK5aMw8yx7CszuzHg4/s400/holi+picture+marcus+speh+bruce+spear.jpg&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Foto: Marcus Speh (@2013 Bruce Spear — &lt;br /&gt;modified with permission)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #222222; font-family: inherit;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Kunst folgt nicht dem Leben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: inherit; font-size: large;&quot;&gt;&lt;br style=&quot;color: #222222;&quot; /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #222222;&quot;&gt;Künstler verschwinden in Klöstern&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #222222; font-family: inherit; font-size: large;&quot;&gt;Verleugnen die falschen Götzen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #222222; font-family: inherit; font-size: large;&quot;&gt;Erneuern das Bekenntnis zur Einfalt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #222222; font-family: inherit; font-size: large;&quot;&gt;Kartoffelsuppe kochen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #222222; font-family: inherit; font-size: large;&quot;&gt;Schilfrohrflöten schnitzen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #222222; font-family: inherit; font-size: large;&quot;&gt;Haarknäuel handbemalen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: inherit; font-size: large;&quot;&gt;&lt;br style=&quot;color: #222222;&quot; /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #222222;&quot;&gt;Krasses Kopulieren in&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #222222; font-family: inherit; font-size: large;&quot;&gt;kühlen Katakomben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #222222; font-family: inherit; font-size: large;&quot;&gt;Urlaubsraunen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: inherit;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #222222; font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #222222; font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2013/08/10/holi-%E0%A4%B9%E0%A5%8B%E0%A4%B2%E0%A5%80-day/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;[Englisches Original]&lt;/a&gt;[&lt;a href=&quot;http://esels-ohr.com/issue-2/herbstsonate/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Veröffentlicht in: Esels-Ohr&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/7445112767906285491/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/08/holi-day.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/7445112767906285491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/7445112767906285491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/08/holi-day.html' title='Holi-होली-day'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhYMl78l9yOFWoSnxsLv5p-S9A4vTM5fyj6Z3zSywW1K8G11jqO_U08vCChRxWl-a8l7OhjGr-QPUF0PlyZdxfAVY0dF3IkCFdm1wnSN_8sgu45gAiverDwcxU_uQK5aMw8yx7CszuzHg4/s72-c/holi+picture+marcus+speh+bruce+spear.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-8425331799288839054</id><published>2013-07-27T21:15:00.000+01:00</published><updated>2013-07-28T13:37:28.476+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Aktuelles"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gedanken"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gedicht"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Notizbuch"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Zeichnung"/><title type='text'>Pensées qui coule / Not a Translation</title><content type='html'>&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: right; margin-left: 1em; text-align: right;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjGkl_4qxVrTgl-zgkJLOdzQKvdNSW3hq4MfSztBcK-Z2RJnDmm0VbsIbtO1ls_6H9H5zqGYNwHRXSyXwREPSjjoCzHJ029NGvebBhZQcprhOsuZvO5Ye5M4aTBTWELg2TB37b-icwavho/s1600/notizbuchbild.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;300&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjGkl_4qxVrTgl-zgkJLOdzQKvdNSW3hq4MfSztBcK-Z2RJnDmm0VbsIbtO1ls_6H9H5zqGYNwHRXSyXwREPSjjoCzHJ029NGvebBhZQcprhOsuZvO5Ye5M4aTBTWELg2TB37b-icwavho/s400/notizbuchbild.JPG&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Bild: aus meinem Notizbuch, 28. April 2012.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;br /&gt;
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Einbruch der Sumpflandschaft&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
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über allem immer die SONNE sie wärmt&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
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und immer wenigstens ein Auge&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
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hier drücke ich mich ums Schreiben herum&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
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Narben oder Falten&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
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riesige aber fremdartige&lt;/div&gt;
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Ohrmuscheln&lt;/div&gt;
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mit kleinen aufsässigen&lt;/div&gt;
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Härchen&lt;/div&gt;
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Lippenbekenner&lt;/div&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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Effondrement du marais.&lt;/div&gt;
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Surtout, toujours le SOLEIL réchauffe&lt;/div&gt;
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et toujours au moins un oeil.&lt;/div&gt;
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Ici, je m&#39;exprime sur l&#39;écriture autour&lt;/div&gt;
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cicatrices ou des rides&lt;/div&gt;
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énormes, mais étranges&lt;/div&gt;
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avec peu de provocation&lt;/div&gt;
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peu de cheveux.&lt;/div&gt;
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Confesseur des lèvres&lt;/div&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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Thoughts flowing&lt;/div&gt;
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Collapse of the marsh.&lt;/div&gt;
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Above all, always the SUN warms.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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And always at least one eye.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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Here I am speaking about writing about&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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scars or wrinkles.&lt;/div&gt;
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Enormous, but strange ear &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
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with little provocation &lt;/div&gt;
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&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
little hair.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Confessor lips.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Pensamientos que fluyen.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Colapso de la marisma.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Por encima de todo, siempre calienta el SOL.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Y siempre al menos un ojo.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Aquí estoy hablando de escribir sobre&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
cicatrices o arrugas.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Oreja enorme, pero extraño&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
con poca provocación&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
poco pelo.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Labios Confesor.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;hr /&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/8425331799288839054/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/07/gedankenflusssssss.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/8425331799288839054'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/8425331799288839054'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/07/gedankenflusssssss.html' title='Pensées qui coule / Not a Translation'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjGkl_4qxVrTgl-zgkJLOdzQKvdNSW3hq4MfSztBcK-Z2RJnDmm0VbsIbtO1ls_6H9H5zqGYNwHRXSyXwREPSjjoCzHJ029NGvebBhZQcprhOsuZvO5Ye5M4aTBTWELg2TB37b-icwavho/s72-c/notizbuchbild.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-3867015608243727032</id><published>2013-07-23T18:46:00.001+01:00</published><updated>2014-03-16T20:48:22.795+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bilder"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Erinnerung"/><title type='text'>Die Bestie</title><content type='html'>Letzte Woche verbrachte ich ein paar Tage damit, die Bücher durchzusehen, die mein verstorbener Vater hinterlassen hat. Er war ein großer Norman Mailer Fan. Mailer (1923-2007), der in literarischen Zirkeln den Spitznamen &quot;die Bestie&quot; genoss, zehn Jahre älter als mein Vater und damit, anders als dieser, Kriegsteilnehmer, beginnt bereits in Vergessenheit zu geraten. Mein Verdacht ist, dass dies auch damit zu tun hat, dass seine manchmal irritierende, feurige Männlichkeit von seinem Werk und seinem auftreten als Schriftsteller schwer zu trennen ist. Man sieht das kaum an einem anderen Werk besser als an &quot;Prisoner of Sex&quot; (1971, Deutsch: Gefangen im Sexus), einer polemischen Antwort auf den Angriff auf Mailer von Seiten der Feministin Kate Millett in &quot;&lt;a href=&quot;http://womenshistory.about.com/od/feminism/a/sexual_politics.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexual Politics&lt;/a&gt;&quot; (1970). Ein Auszug, der uns die runzligen Augen eines neuen Jahrtausends weit aufreissen lässt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
&lt;i&gt;«Er gäbe schließlich allen ihren Forderungen nach, außer dem Schoß abzuschwören, denn ein Tag musste schließlich kommen, an dem Frauen die Perle ihrer Liebe zu unberührtem und weiblichem Willen zerschmetterten und den Mann fänden, ja, den Mann unter einer Million, der die Spitze des Samens bildete, mit dem das Ei der Natur zurückgegeben und die Frau mit einem Baby heimkehren würde, welches der Wurzel des göttlichen Wunsches, das ganze Programm durchzuziehen, entstammte, gleichgültig welches Programm das war. Und wen konnte von schon sich sagen, dass er sicher wusste, dass nicht Gott der größte aller Liebhaber war?»&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Post-post-moderne Empfindsamkeiten verglühen und zerfallen zu Asche bei diesen Worten, aber ich merke ebenfalls eine mythische Kraft. Der Australier&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.clivejames.com/books/metcrit/aquarius&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Clive James&lt;/a&gt; spürte sie im Jahre 1971, und die amerikanische Feministin &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2010/01/03/books/review/Roiphe-t.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katie Roiphie&lt;/a&gt; spürte sie noch im Jahre 2009. Das einzige Buch von Mailer, das ich selbst zu Ende las, war das monumentale &amp;nbsp;&quot;Harlot&#39;s Ghost&quot; (1991; Deutsch: Gespenster), das ein anderer mittlerweile verstorbener scharfzüngiger Barde, Christopher Hitchens (in seinem &lt;a href=&quot;http://www.slate.com/articles/news_and_politics/fighting_words/2007/11/norman_mailer.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nachruf auf Mailer&lt;/a&gt;) als sein Meisterwerk ansah. Merkwürdigerweise ist die einzige Person, die mir zwanzig Jahre lang im Gedächtnis geblieben ist, die weibliche Hauptfigur (und CIA Spionin), Hadley Kittredge Gardiner — vielleicht weil ich mich damals zu der unterdrückten Sexualität hingezogen fühlte, welche die höheren Töchter Neu-Englands, garstig geboren und zu Großem gezüchtet, zu umgeben schien wie ein schöner Schleier. Norris Church Mailer (1949-2010), Mailers letzte Ehefrau (im Foto von mir übermalt) war keine von ihnen. &lt;a href=&quot;http://specific-gravity.blogspot.de/2010/07/marriages-are-like-fingerprints.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dieses Interview mir ihr (2010)&lt;/a&gt; hat mir gefallen:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote class=&quot;tr_bq&quot;&gt;
&lt;i&gt;&quot;Mailer war der aufregendste Mann, dem ich je begegnet war.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/tyfys&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Thank You For Your Sperm&lt;/a&gt;, Norman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgMZUAFya3aXynrQueABQOs9hIAC5W_AEN3cBxv1M1so-1b-olTPf08Db21ixY6c8p1rRK4ovZB1LJDiz7DvGHfrJjGgojkHwyFruIJedNScYJm41Ld960slxXCbIXSEfzktAyt1sZSFQA/s1600/Norman+Mailer+Quote.png&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgMZUAFya3aXynrQueABQOs9hIAC5W_AEN3cBxv1M1so-1b-olTPf08Db21ixY6c8p1rRK4ovZB1LJDiz7DvGHfrJjGgojkHwyFruIJedNScYJm41Ld960slxXCbIXSEfzktAyt1sZSFQA/s640/Norman+Mailer+Quote.png&quot; height=&quot;640&quot; width=&quot;480&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #404040; font-family: Roboto, arial, sans-serif; line-height: 16.363636016845703px; text-align: start;&quot;&gt;&quot;We perceive the truth of a novel by way of the personality of the writer. That is the flavor of fiction. We observe the observer.”—Mailer in &quot;The Time Of Our Time&quot; (1998) —&amp;nbsp;&lt;/span&gt;Photo: Norman Mailer und Norris Church Mailer (modifiziert, &lt;a href=&quot;http://specific-gravity.blogspot.de/2010/07/marriages-are-like-fingerprints.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
[&lt;a href=&quot;http://speh.tumblr.com/post/56233003660/spent-some-time-this-week-sorting-through-books&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Original article in English here.&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;Ry JDeJO&quot; style=&quot;-webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: white; color: black; font-family: Roboto, arial, sans-serif; font-size: 13px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 18px; orphans: auto; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px;&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;dv Mm&quot; style=&quot;clear: both; line-height: 0; margin: 0px -14px; overflow: hidden; position: relative;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;eE Fp&quot; style=&quot;-webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: white; color: black; font-family: Roboto, arial, sans-serif; font-size: 13px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 18px; orphans: auto; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px;&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;wm Ob8Frf VC Dq2JMd&quot; style=&quot;color: #404040; font-size: 13px; line-height: 1.4; min-height: 0px; overflow: hidden; padding: 0px 0px 20px;&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;WamaFb DIcL3e&quot; style=&quot;max-height: 91px; overflow: hidden;&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;vFgtwf&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/3867015608243727032/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/07/the-beast.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/3867015608243727032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/3867015608243727032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/07/the-beast.html' title='Die Bestie'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgMZUAFya3aXynrQueABQOs9hIAC5W_AEN3cBxv1M1so-1b-olTPf08Db21ixY6c8p1rRK4ovZB1LJDiz7DvGHfrJjGgojkHwyFruIJedNScYJm41Ld960slxXCbIXSEfzktAyt1sZSFQA/s72-c/Norman+Mailer+Quote.png" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-7454676474931789708</id><published>2013-05-25T12:05:00.001+01:00</published><updated>2013-05-25T19:12:48.458+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Berlin"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Deutsch"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TYFYS"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Veröffentlicht"/><title type='text'>Der Schmock</title><content type='html'>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjWegLsZ04V1n4-hJhp7Xds62I3Ib6LsAblD0tY7gwIVhIFstb9TRjjKsxapU6aJbMEBIKZzDw5pZQ7Dswgqk8vej9r0ZvAAYND40yM9bS84zcaZFW_r1BuhEhQV4dtJBkDo5I-96-bOXw/s1600/Screen+Shot+2013-05-25+at+20.11.49.png&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;524&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjWegLsZ04V1n4-hJhp7Xds62I3Ib6LsAblD0tY7gwIVhIFstb9TRjjKsxapU6aJbMEBIKZzDw5pZQ7Dswgqk8vej9r0ZvAAYND40yM9bS84zcaZFW_r1BuhEhQV4dtJBkDo5I-96-bOXw/s640/Screen+Shot+2013-05-25+at+20.11.49.png&quot; width=&quot;640&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;German translation of &quot;The Schmock&quot;; in &quot;&lt;a href=&quot;http://amzn.to/12oC4ad&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Thank You For Your Sperm&lt;/a&gt;&quot;—&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2013/04/07/factory-of-blind-infants/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Original with audio &amp;amp; notes&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
First published in&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.sandjournal.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SAND&lt;/a&gt;, Berlin&#39;s English Literary Journal.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/7454676474931789708/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/05/der-schmock.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/7454676474931789708'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/7454676474931789708'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/05/der-schmock.html' title='Der Schmock'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjWegLsZ04V1n4-hJhp7Xds62I3Ib6LsAblD0tY7gwIVhIFstb9TRjjKsxapU6aJbMEBIKZzDw5pZQ7Dswgqk8vej9r0ZvAAYND40yM9bS84zcaZFW_r1BuhEhQV4dtJBkDo5I-96-bOXw/s72-c/Screen+Shot+2013-05-25+at+20.11.49.png" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-5769621069192965738</id><published>2013-05-21T11:01:00.000+01:00</published><updated>2015-02-21T07:36:11.707+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gedicht"/><title type='text'>Die Stunde des Jägers naht</title><content type='html'>&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;first column&quot; style=&quot;background-color: white; color: #814c83; float: left; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; font-size: 15.454545021057129px; line-height: 20.99431800842285px; margin: 0px 20px 0px 0px; padding: 0px; width: 297.59942626953125px;&quot;&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
Im Lichtschein brüllen&lt;br /&gt;
die Affen. Kleine funkelnde&lt;br /&gt;
Lampen dienen als&lt;br /&gt;
Unterhaltung für Tannenbäume.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
Die Bücher beschweren sich&lt;br /&gt;
dass wir Dinge wählen statt Menschen:&lt;br /&gt;
spiralförmige Bambuspflanzen&lt;br /&gt;
ölgetriebene mechanische Spielzeuge&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
das große schwarze Loch des&lt;br /&gt;
hohlwangigen Breitbildschirms.&lt;br /&gt;
Der Hintern des ruderlosen&lt;br /&gt;
Dichters&amp;nbsp;platt gedrückt auf&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
dem blauen IKEA Kissen. Er&lt;br /&gt;
sucht verlorene Zeitkapseln.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Straßenseite&lt;br /&gt;
gähnt Fensterschlucht. Irgendwo&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
wird Wagner gespielt.&lt;br /&gt;
Dies ist die Stunde des Jägers&lt;br /&gt;
aber ich mach mich bereit&lt;br /&gt;
zum Weggang auf weichen Sohlen.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
Meine zwei größten Sünden:&lt;br /&gt;
Verstopfung und Atemnot.&lt;br /&gt;
Auszeit für meine Schutzengel&lt;br /&gt;
Mangel an Lebensgefahr: jetzt&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
vertrau’ ich dem Nahverkehr.&lt;br /&gt;
Vom Ende der Kindheit&lt;br /&gt;
flüstert das verstaubte Brettspiel:&lt;br /&gt;
verwaist ist das Kinderzimmer.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
Etwas bedrückt mich wie der&lt;br /&gt;
Wasserberg der auf dem&lt;br /&gt;
Tiefseefisch lastet. Aber&lt;br /&gt;
mir fehlen die Seher-Worte.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
Vergebens such’ ich im Plato&lt;br /&gt;
nach Modellen der Gegenwart.&lt;br /&gt;
Die Zeitungen spritzen Tintengift&lt;br /&gt;
Platitüden beherrschen die Politik.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
Auf meiner Fahne trag’ ich&lt;br /&gt;
die Faust des Erzengels der&lt;br /&gt;
den Drachen der Sehnsucht tötet.&lt;br /&gt;
Jetzt fehlte ihm die Bedrohung.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;column&quot; style=&quot;background-color: white; color: #814c83; float: left; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; font-size: 15.454545021057129px; line-height: 20.99431800842285px; margin: 0px 20px 0px 0px; padding: 0px; width: 297.59942626953125px;&quot;&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;last column&quot; style=&quot;background-color: white; color: #814c83; float: left; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; line-height: 20.99431800842285px; margin: 0px 20px 0px 0px; padding: 0px; width: 297.59942626953125px;&quot;&gt;
&lt;div style=&quot;font-size: 15.454545021057129px; margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
Aber es war schon zu spät&lt;br /&gt;
die Welt war entschärft: &lt;br /&gt;
aus den Fabriken kam alles &lt;br /&gt;
zellophanverpackt glatt&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;font-size: 15.454545021057129px; margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
elektronisch duftend&lt;br /&gt;
farbenreich jugendfrei&lt;br /&gt;
alles roch wie&amp;nbsp;Apple&lt;br /&gt;
und dahinter steckten&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;font-size: 15.454545021057129px; margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
Millionen winziger Chinesen&lt;br /&gt;
gelbe Heinzelmännchen&lt;br /&gt;
(obwohl die Chinesen weder&lt;br /&gt;
klein sind noch gelb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panzer&amp;nbsp;rollen von der einen zur&lt;br /&gt;
anderen Landesgrenze.&amp;nbsp;Dies ist&lt;br /&gt;
die Stunde des Jägers&lt;br /&gt;
wenn der Dunst aus den Feldern&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;font-size: 15.454545021057129px; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;font-size: 15.454545021057129px; text-align: left;&quot;&gt;
steigt und sich mit dem Abgas&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;font-size: 15.454545021057129px; text-align: left;&quot;&gt;
der Städte mischt. In der&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;font-size: 15.454545021057129px; text-align: left;&quot;&gt;
Tiefe des Waldes schüttelt&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;font-size: 15.454545021057129px; text-align: left;&quot;&gt;
ein Rothirsch sein Haupt.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;font-size: 15.454545021057129px;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;font-size: 15.454545021057129px; margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiGInzmynQFQqABRQvwuOZn-15MA1Jn2Q7rkYAGn9HrGcJ3LjDM6oRbZ0_GTGJR47MdbHB10OE1ga0HOr78Zg9fEoS26yp2m6wK7wjvhkGpTb-nvdKbfLlEFo-CGRS-Yk8KzMlXdgHCGhw/s1600/Ernst_Ludwig_Kirchner_-_Knabe_mit_Schleuderpfeil_-_Ja%CC%88ger_im_Wald_-_ca_1928+(2).jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiGInzmynQFQqABRQvwuOZn-15MA1Jn2Q7rkYAGn9HrGcJ3LjDM6oRbZ0_GTGJR47MdbHB10OE1ga0HOr78Zg9fEoS26yp2m6wK7wjvhkGpTb-nvdKbfLlEFo-CGRS-Yk8KzMlXdgHCGhw/s320/Ernst_Ludwig_Kirchner_-_Knabe_mit_Schleuderpfeil_-_Ja%CC%88ger_im_Wald_-_ca_1928+(2).jpg&quot; height=&quot;320&quot; width=&quot;261&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;em style=&quot;color: #814c83; font-family: Georgia; font-size: 13px; line-height: 20.99431800842285px; text-align: start;&quot;&gt;Bild: Ernst Ludwig Kirchner, Knabe mit Schleuderpfeil—Jäger im Wald, ca. 1928&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AErnst_Ludwig_Kirchner_-_Knabe_mit_Schleuderpfeil_-_J%C3%A4ger_im_Wald_-_ca_1928.jpg&quot; style=&quot;border-bottom-color: rgb(238, 238, 238); border-bottom-left-radius: 3px; border-bottom-right-radius: 3px; border-bottom-style: solid; border-bottom-width: 1px; border-top-left-radius: 3px; border-top-right-radius: 3px; margin: -2px; padding: 2px; text-decoration: none;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;(Wikimedia&lt;/a&gt;).&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;i&gt;English translation/transcription in: &lt;a href=&quot;http://www.connotationpress.com/poetry/1963-marcus-speh-poetry&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Connotation Press—An Online Artifact, with an interview&lt;/a&gt;.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;font-size: 15.454545021057129px; margin-bottom: 20px; padding: 0px;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/5769621069192965738/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/05/die-stunde-des-jagers-naht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/5769621069192965738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/5769621069192965738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/05/die-stunde-des-jagers-naht.html' title='Die Stunde des Jägers naht'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiGInzmynQFQqABRQvwuOZn-15MA1Jn2Q7rkYAGn9HrGcJ3LjDM6oRbZ0_GTGJR47MdbHB10OE1ga0HOr78Zg9fEoS26yp2m6wK7wjvhkGpTb-nvdKbfLlEFo-CGRS-Yk8KzMlXdgHCGhw/s72-c/Ernst_Ludwig_Kirchner_-_Knabe_mit_Schleuderpfeil_-_Ja%CC%88ger_im_Wald_-_ca_1928+(2).jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-7620990280741482040</id><published>2013-05-17T22:41:00.003+01:00</published><updated>2013-05-21T11:12:24.550+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Aktuelles"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Esels-Ohr"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="TYFYS"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Veröffentlicht"/><title type='text'>Thank You For Your Sperm</title><content type='html'>&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
Ich mach&#39;s dann doch lieber kurz: eigentlich wollte ich eine Unmenge von Gedanken mitteilen, nachdem mein erstes eigenes Buch endlich erschienen ist, aber jetzt werde ich des selbsterzeugten Rummels doch etwas müde (und außerdem ist Pfingsten und ich bin mitten im Semester)...der englische Original-Titel, „&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/tyfys&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Thank You For Your Sperm&lt;/a&gt;“ (MadHat Press, 2013) passt nicht in die vornehme Welt von Downton Abbey, das Buch, eine Sammlung von insgesamt 80 Kurz- und Kürzestgeschichten, ist aber völlig harmlos. Als das erste Exemplar bei mir zuhause eintraf, verbrachte ich zunächst einen&amp;nbsp; Vormittag damit, es von vorne bis hinten zu lesen; und siehe da: es gefiel mir immer noch, sogar ganz besonders als gedrucktes Buch. Das hat mich fast ein wenig überrascht, obwohl ich es (als Liebhaber von Print) hätte ahnen sollen! Ich bin und bleibe also ein Fan meines Debüts. Das ist jedenfalls besser als sich für die eigenen Geschichten zu schämen, beispielsweise weil man ihr Niveau technisch oder thematisch überwunden hat. Ich bin zweifellos jetzt ganz woanders unterwegs, aber &quot;TYFYS&quot; enthält mich doch. Erhältlich ist das gute Buch außer &lt;a href=&quot;http://amzn.to/12oC4ad&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bei Amazon.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp;zunächst in Berlin bei&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.shakesbooks.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Shakespeare &amp;amp; Sons&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.saintgeorgesbookshop.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Saint George&#39;s Bookshop&lt;/a&gt;…wenn es nicht schon verkauft ist, denn es läuft gut an. Kurzzeitig schoss das Buch sogar auf Platz 130 der englischen Bücher, Rezensionen und Interviews sind unterwegs. Im Sommer gibt es Lesungen und einen richtigen Launch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Lies &quot;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2013/05/20/how-to-love-your-own-book/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;How to love your own book&lt;/a&gt;&quot; für eine ausführlichere (nicht notwendigerweise faszinierendere) Darstellung der Ereignisse auf Englisch. Wie immer ist der Ton etwas anders, etwas entspannter vielleicht, etwas unordentlicher und freier im Ausdruck als in meiner Muttersprache...&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p2&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
Bonus-Nachricht: eine schöne Überraschung war die&amp;nbsp; Veröffentlichung von &#39;&lt;a href=&quot;http://esels-ohr.com/issue-1/mein-erscheinen-in-providence/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mein Erscheinen in Providence&lt;/a&gt;&#39; im neuen &quot;Esels-Ohr&quot;, der deutschen Version des bereits etablierten &lt;a href=&quot;http://dogear.co.uk/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dog-Ear Magazins&lt;/a&gt; aus England (die britischen Macher sitzen allerdings mittlerweile auch in Berlin, wo sonst), in dem ich neulich ebenfalls eine schmale Geschiche (&quot;&lt;a href=&quot;http://dogear.co.uk/issue-5/mooning/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mooning&lt;/a&gt;&quot;) hatte.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p2&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhM-qI8Q97f1y8-43-J0Sb3g3ri7eD90rRj_iN2hxOXb3ueAHBriIvy2qDrc-TnrWW8FaKBJeCBZVH9jdKEWc4_OZzQ03SFuB05O1mrmUIYP1_fYkLC_yZ6IlosSP4FX06Nk4rku2vjO94/s1600/Screen+Shot+2013-04-21+at+10.05.09.png&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;478&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhM-qI8Q97f1y8-43-J0Sb3g3ri7eD90rRj_iN2hxOXb3ueAHBriIvy2qDrc-TnrWW8FaKBJeCBZVH9jdKEWc4_OZzQ03SFuB05O1mrmUIYP1_fYkLC_yZ6IlosSP4FX06Nk4rku2vjO94/s640/Screen+Shot+2013-04-21+at+10.05.09.png&quot; width=&quot;640&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p2&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/7620990280741482040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/05/danke-fur-ihr-sperma.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/7620990280741482040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/7620990280741482040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/05/danke-fur-ihr-sperma.html' title='Thank You For Your Sperm'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhM-qI8Q97f1y8-43-J0Sb3g3ri7eD90rRj_iN2hxOXb3ueAHBriIvy2qDrc-TnrWW8FaKBJeCBZVH9jdKEWc4_OZzQ03SFuB05O1mrmUIYP1_fYkLC_yZ6IlosSP4FX06Nk4rku2vjO94/s72-c/Screen+Shot+2013-04-21+at+10.05.09.png" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-3584570054115971434</id><published>2013-04-25T19:27:00.000+01:00</published><updated>2013-04-25T20:49:52.452+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bilder"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gedicht"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Liebe"/><title type='text'>Losungen der Liebenden</title><content type='html'>&lt;table border=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;2&quot; cellspacing=&quot;2&quot; style=&quot;width: 100%px;&quot;&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td width=&quot;33%&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjLPUeeF_d-LMQ75ZMfO4SGMOOcf2igANGg633ER57qYZfOpxV4lcFrTCEh4fWtG8p5J6jmicsOnCPLNLQftMDBjpd7H6A8e-C7XaX466kBF9HSiso0BvpWt5Tc1lYu7VJcUhpA-qOnFGk/s1600/peeking+man.png&quot; imageanchor=&quot;1&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;640&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjLPUeeF_d-LMQ75ZMfO4SGMOOcf2igANGg633ER57qYZfOpxV4lcFrTCEh4fWtG8p5J6jmicsOnCPLNLQftMDBjpd7H6A8e-C7XaX466kBF9HSiso0BvpWt5Tc1lYu7VJcUhpA-qOnFGk/s640/peeking+man.png&quot; width=&quot;211&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width=&quot;33%&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Aus dem Vollen die Fülle.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Im Leben die Liebe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Vom Guten das Beste.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Am Abend die Triebe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Zu zweit nie alleine.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Das Rote im Herzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Ich mag Deine Beine.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Nie endende Schmerzen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td width=&quot;33%&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEha1ymI4GMIK5FDlpvTx7teIsiRxQjemtg_iRACrcP7iDqO-y1Fp1puHtYxyoqfDVSoGcHT1mLFFXmsTfsWGHaS8RoLAm_7DWIQ9om-1qVAfBrCmoajkfWOpNWjE9Aqkn9kqF8v1kXhh7E/s1600/peeking+woman.png&quot; imageanchor=&quot;1&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;640&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEha1ymI4GMIK5FDlpvTx7teIsiRxQjemtg_iRACrcP7iDqO-y1Fp1puHtYxyoqfDVSoGcHT1mLFFXmsTfsWGHaS8RoLAm_7DWIQ9om-1qVAfBrCmoajkfWOpNWjE9Aqkn9kqF8v1kXhh7E/s640/peeking+woman.png&quot; width=&quot;234&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;color: purple; font-size: xx-small;&quot;&gt;Bild &amp;amp; Text © 2013 Marcus Speh
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/3584570054115971434/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/04/losungen-der-liebenden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/3584570054115971434'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/3584570054115971434'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/04/losungen-der-liebenden.html' title='Losungen der Liebenden'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjLPUeeF_d-LMQ75ZMfO4SGMOOcf2igANGg633ER57qYZfOpxV4lcFrTCEh4fWtG8p5J6jmicsOnCPLNLQftMDBjpd7H6A8e-C7XaX466kBF9HSiso0BvpWt5Tc1lYu7VJcUhpA-qOnFGk/s72-c/peeking+man.png" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-5825027524181234694</id><published>2013-03-24T14:00:00.000+01:00</published><updated>2014-10-23T21:23:00.045+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bilder"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gedanken"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Non-Fiction"/><title type='text'>Netz-Wert*</title><content type='html'>&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2013/03/24/net-worth/#&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Read the English translation instead&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich gestern durch die Straßen lief und über die bevorstehende Veröffentlichung von &quot;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/tyfys&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Thank You For Your Sperm&lt;/a&gt;&quot; nachsann, entstand in meinem Kopf das Bild unten: es stellt mein Metaversum dar, das Netzwerk, aus dem alle meine Beiträge zur Sach-Literatur** stammen — Blog-Artikel (auf &lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;WordPress&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://krautflash.tumblr.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tumblr&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://marcusspeh.blogspot.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blogger&lt;/a&gt;), Forum-Artikel (z.B. auf &lt;a href=&quot;http://fictionaut.com/users/marcus-speh--3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fictionaut&lt;/a&gt;), und Mini-Artikel auf &lt;a href=&quot;http://facebook.com/speh.marcus&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Facebook&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://plus.google.com/118273276488785988194/posts&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Google+ &lt;/a&gt;und, oft in schmerzlicher Kürze, auf &lt;a href=&quot;http://twitter.com/marcus_speh&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Twitter&lt;/a&gt;. Ob diese Darstellung für andere interessant und relevant ist, weiß ich nicht. Ich fand es spannend, zu erkennen, dass meine individuellen Ideen (links oben) als Gegenstück die Gemeinschaft (rechts unten) zu haben scheinen. Mein Blog reflektiert meine eigenen Ideen am ehesten. Werkzeuge wie Twitter oder Google+ liegen näher an der Gemeinschaft. Ich empfinde beide Plattformen als offener im Vergleich zu Facebook oder einem Forum, die Cliquen bedienen (wenn auch gelegentlich große Cliquen). Facebook benutze ich als schnellen Gruppen-Notizblock, häufig in Verbindung mit einem Bild***: Oft schreibe ich den Facebook-Artikel innerhalb einer Stunde nachdem ich eine Idee hatte, oder sogar spontan. D.h. auch, dass ich selten länger über diese Artikel nachdenke. Der Facebook Artikel wird dann einfach auf Google plus erneut gepostet, d.h. zwischen Facebook und Google+ liegt kein inhaltlicher Unterschied; der Google+ Artikel ist sogar i.d.R. inhaltsärmer, denn ihmfehlen meistens die Links zu den Seiten von Künstlern, Gruppen oder dgl. die es in Google+ noch nicht in dem Maße gibt. Nicht selten wird der Facebook-Artikel zum Ausgangspunkt für einen Blog-Artikel (&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/?s=Facebook&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;siehe Beispiele&lt;/a&gt;). Dieser erfordert allerdings in aller Regel deutlich mehr Recherche und Nachdenken. Hierfür brauche ich meistens wenigstens einen Monat Zeit. Oft verwandelt sich die Facebook-Notiz auch nicht in einen Blog-Artikel, sondern stattdessen in einen anderen Text oder einen anderen Bloginhalt, denn &lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mein (englischsprachiges) Blog&lt;/a&gt;&amp;nbsp;bietet eine ganze Reihe anderer Medien: Podcasts, Zitate, Interviews, Buchmeldungen und so weiter. Schließlich möchte ich noch das Forum erwähnen: auch hier entstehen häufig im Dialog längere Texte, die dann wiederum in mein Blog (oder auch zunächst in eine Facebook-Notiz) integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiadhC8rrRJiqNUqwEAbCg0J5zJsspcptLmByxD9ziIInn7ZqBGUfY7GyrEFhu6GLF4X-SMwqYpuUZGzs4ZTQCB6fLKFPUODLFKFq_oLy3NJlr-4pjDm8dltOa2M89Zb_UBbbwq8mdrBig/s1600/MetaverseBoardMarcusSpeh.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiadhC8rrRJiqNUqwEAbCg0J5zJsspcptLmByxD9ziIInn7ZqBGUfY7GyrEFhu6GLF4X-SMwqYpuUZGzs4ZTQCB6fLKFPUODLFKFq_oLy3NJlr-4pjDm8dltOa2M89Zb_UBbbwq8mdrBig/s640/MetaverseBoardMarcusSpeh.JPG&quot; height=&quot;480&quot; width=&quot;640&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Mein Metaversum, das Netzwerk von Wechselwirkungen um meine Texte herum.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Warum tue ich mir das an? So ganz klar ist mir das selber nicht. Die einfache Antwort lautet: weil ich es kann und weil ich es so effizient machen kann, dass ich nicht meine ganze Zeit dabei verbrauche (die ich zum Schreiben benötige). Aber das ist zu linear und zu beschränkt gedacht. In Wirklichkeit gibt es zwischen allen Elementen dieses Netzwerks Austausch in beide Richtungen, d.h. die Pfeile sind eigentlich Doppelpfeile. Die Illustration beschreibt im Grunde das System der Wechselwirkungen, aus dem viele meiner Ideen erst entstehen und in das ich viele dieser Ideen einspritze - mit dem (meistens unbewussten) Hintergedanken, einen mir zunächst noch unbekannten, schwer bezifferbaren Mehrwert zu generieren. Dass ich auch noch nach Jahren der Erfahrung mit diesem System noch an ihm festhalte, liegt daran, dass ich diesen Mehrwert immer abschöpfen konnte. Allerdings gibt es einige natürliche Parameter, die die Nützlichkeit einer solchen Konstruktion durchaus begrenzen können: beispielsweise die Größe des Netzwerks, oder die Zahl der Kommentare auf dem Blog. Jede Interaktion zieht mehr Kommunikation nach sich und braucht Zeit. Man muss ständig auf der Hut sein, nicht von seiner eigenen Erfindung vernichtet zu werden wie &lt;a href=&quot;http://www.huffingtonpost.com/2012/05/29/inventors-killed-by-their-inventions_n_1554102.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wan Hu von seinen 47 Raketen&lt;/a&gt;. Intelligente Werkzeuge, die einen bei der Arbeit mit dem Netzwerk unterstützen, sind hilfreich, können aber über den Grundkonflikt zwischen Kommunikation und Kreativität nicht hinwegtäuschen, sondern verschleiern ihn sogar: Werkzeuge können falsche Sicherheit und Zeitlosigkeit vorgaukeln. Kommunikation ist zwar kreativ, aber nicht alle Kreation ist Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;*) Im Englischen bedeutet &#39;net worth&#39; so viel wie &quot;Eigenkapital&quot; oder &quot;Vermögen&quot;.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;**) Ein binäres Wort wie &quot;Non-Fiction&quot;, welches im englischen Sach- und Fachliteratur gleichermaßen bezeichnet, gleichzeitig aber der Belletristik, also &quot;Fiction&quot;, den Vorrang einräumt, indem sie es negieren muss, um überhaupt benannt werden zu können, haben wir im Deutschen wohl nicht?&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table border=&quot;1&quot;&gt;
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&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhH4iHNEH5pUTbARcaMbzwHhX5uOq6yKDskuz7wE8MFPtieb9iCjMwJimojkUeb6YWKS-2hnqoIBtC6kyG9hLvWS25uhzkA53gWEFSyB4byd1VmE-g4ycdexNcudMjUkkIm_gw16dyZ1L0/s1600/wp-light-hi-640x960.png&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhH4iHNEH5pUTbARcaMbzwHhX5uOq6yKDskuz7wE8MFPtieb9iCjMwJimojkUeb6YWKS-2hnqoIBtC6kyG9hLvWS25uhzkA53gWEFSyB4byd1VmE-g4ycdexNcudMjUkkIm_gw16dyZ1L0/s1600/wp-light-hi-640x960.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi6dG9jkKp2_Mqd5wmcWn2sGnYnZ1la3IoB3ZnXv9aYd2cGHiEfpWUYMmwugVOjywruYHoPvec4TCOWDS1LNM0GFOxWx5u3-AMQ0NbGHKL8hsqZoxBomvd-rVyhLVGCy7_EJD_kszC7zG0/s1600/fnlogo_bigger.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi6dG9jkKp2_Mqd5wmcWn2sGnYnZ1la3IoB3ZnXv9aYd2cGHiEfpWUYMmwugVOjywruYHoPvec4TCOWDS1LNM0GFOxWx5u3-AMQ0NbGHKL8hsqZoxBomvd-rVyhLVGCy7_EJD_kszC7zG0/s1600/fnlogo_bigger.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEirvXFuQMwetI0YZlUWyCD8cdyqUV4OzLBgHKM3m6Xwv7P4wzGNpKvaYrm2jQ1ei3NYMfcEV024_9Pao_lBOJIOcjWANkGe8jwnmYUT8owDfToovH_EpiqSBe68ieC2nLZQ2E74QykFchc/s1600/google-plus-logo.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEirvXFuQMwetI0YZlUWyCD8cdyqUV4OzLBgHKM3m6Xwv7P4wzGNpKvaYrm2jQ1ei3NYMfcEV024_9Pao_lBOJIOcjWANkGe8jwnmYUT8owDfToovH_EpiqSBe68ieC2nLZQ2E74QykFchc/s1600/google-plus-logo.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjtwRmRTke7GH95-vUQpmTHyYLGH23RxeCAvRCkUr5FWVcAzr_Z7MKwFsqfNMxhelgKEAtDDkq5xTeRfcx50mocb_GoTIxxyQ_ynILQnojeSoRwQtqv7FJiJp67LK9PNtNhusL7OgeNTgc/s1600/tumblr-logo.png&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjtwRmRTke7GH95-vUQpmTHyYLGH23RxeCAvRCkUr5FWVcAzr_Z7MKwFsqfNMxhelgKEAtDDkq5xTeRfcx50mocb_GoTIxxyQ_ynILQnojeSoRwQtqv7FJiJp67LK9PNtNhusL7OgeNTgc/s1600/tumblr-logo.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgm72YvCaLVgOey9Cfo17raquJY1IXVpLzXcaEhTASuuWnvFTwgFR2484Sb7xp5LNmTBv4TMzy06lLyyu_AyJCVhdJcTOB4xF1CXsAX-F9UiQ5w6FQk5ImrIx7F3058lOwJnpX81y8GZfA/s1600/twitter-logo-1.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgm72YvCaLVgOey9Cfo17raquJY1IXVpLzXcaEhTASuuWnvFTwgFR2484Sb7xp5LNmTBv4TMzy06lLyyu_AyJCVhdJcTOB4xF1CXsAX-F9UiQ5w6FQk5ImrIx7F3058lOwJnpX81y8GZfA/s1600/twitter-logo-1.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhxc9_kBuB0emZBOV_iGu2l1dv0HD0xvzR4Xswza9URU1oASkwsdrSrdVS-iEWq6hZXyHYThHsiVgzaFrCRsR5dvt-sdYOfgBG3twWZNjg5MB8oMIU5KmmFvkmkOYgfgZ4G5jIrJCrEZoA/s1600/Facebook-logo-ICON-02.png&quot; /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
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&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333; font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot;&gt;[Update zu &lt;u&gt;Software&lt;/u&gt;: ich habe wenig über den relativen Wert von WordPress vs. Tumblr oder Blogger gesagt. Ich nutze WordPress als zentrale (englischsprachige) Seite. Tumblr ist nützlich, um die Verbindung mit bestimmten Gruppen zu halten (z.B.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333; font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;a data-mce-href=&quot;http://altlitgossip.tumblr.com&quot; href=&quot;http://altlitgossip.tumblr.com/&quot; style=&quot;font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot;&gt;Alt Lit&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333; font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot;&gt;&amp;nbsp;or&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333; font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;a data-mce-href=&quot;http://kaffeinkatmandu.tumblr.com&quot; href=&quot;http://kaffeinkatmandu.tumblr.com/&quot; style=&quot;font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kaffe in Katmandu&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333; font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot;&gt;) und macht re-blogging sehr leicht; und Blogger ist mein deutsches Hauptquartier (viele Leser, wenige Kommentare, was ich nicht ganz verstehe...). Ich empfehle WordPress als das flexibelste System, wenn Sie eine Webpräsenz möchten, obwohl es natürlich endlos viele Möglichkeiten gibt, das zu bewerkstelligen. Wichtig: nutzen Sie keine Blogging Software wenn Sie gar nicht bloggen wollen. Regelmäßig. Oft. Wenn Sie Ihren Lesern nichts anderes zu sagen haben als wie toll Sie sind und wo Sie wieder was veröffentlicht haben, dann werden die sich rasch langweilen, es sei denn Ihr natürliches Charisma lässt sie das vergessen...]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333; font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: left; margin-right: 1em; text-align: left;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/statelibraryofnsw/8587377009/in/photostream/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjV7s1XU_LKzwzlJsY8V8XtwF0BNMgFbDM_zL3SKziOg2NJS6-opm326HVGUS5Hj0xB-zAv2ucEBruUEVLqMxgFPKSyjxmdyV7HYJPXYCZX4w7rKKkLSne17pDCsVT2bFJBxpbLCs0U1Y0/s320/STNSW+Sam+Hood.jpg&quot; height=&quot;320&quot; width=&quot;234&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/statelibraryofnsw/8587377009/in/photostream/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;People at the Show, ca. 1930 by Sam Wood&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333; font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;color: #333333; font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot;&gt;[Update zu &lt;u&gt;Bildern&lt;/u&gt;: ich benutze Bilder (besonders auf Tumblr, Facebook, Google+) nicht deswegen, weil ich ein visueller Typ bin oder weil Bilder viel Platz belegen—sondern weil Nutzer viel eher einen Artikel mit Bildern mit anderen teilen (&#39;share&#39;). Auf einem Blog können die Bilder auch Subtexte transportieren (über die Bildunterschrift). Und auf Facebook kann man nur Bild-Artikel nachher editieren, was wichtig ist, wenn man noch etwas hinzufügen möchte (z.B. einen Link). Bilder sind natürlich eine Herausforderung wegen des Urheberrechtsschutzes: sie brauchen eine ethische Grundeinstellung (Respekt für intellektuelles Kapital anderer) und etwas Mühe (um &#39;public domain&#39; Material zu finden). Einer meiner Favoriten: die&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333; font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot;&gt;&amp;nbsp;State Library of New South Wales (&lt;/span&gt;&lt;a data-mce-href=&quot;http://www.flickr.com/photos/statelibraryofnsw/&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/statelibraryofnsw/&quot; style=&quot;font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;auf Flickr&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333; font-family: Geneva, Verdana, sans-serif; line-height: 20px;&quot;&gt;)...aber es gibt hunderte von virtuellen Orten, an denen freundliche Menschen Bilddokumente für uns alle bereitstellen.]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/5825027524181234694/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/03/netzgedanken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/5825027524181234694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/5825027524181234694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/03/netzgedanken.html' title='Netz-Wert*'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiadhC8rrRJiqNUqwEAbCg0J5zJsspcptLmByxD9ziIInn7ZqBGUfY7GyrEFhu6GLF4X-SMwqYpuUZGzs4ZTQCB6fLKFPUODLFKFq_oLy3NJlr-4pjDm8dltOa2M89Zb_UBbbwq8mdrBig/s72-c/MetaverseBoardMarcusSpeh.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-4118307771243002305</id><published>2013-03-16T23:00:00.000+01:00</published><updated>2013-03-18T22:12:43.379+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gedanken"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Sprache"/><title type='text'>Sprache im Winterschlaf</title><content type='html'>Es ist durchaus typisch für mich, während der Komposition meiner Texte zwischen Deutsch und Englisch hin und her zu wechseln. Genauer gesagt ist dies nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch der Empfindung: Ich bin seit mehr als zehn Jahren hin und her gerissen, welche Sprache sich besser als Werkzeug eignet. Ich habe noch keine abschüssiges Urteil gefällt. Beide Sprachen sind mir gleich zugänglich, wenn ich auch zugeben muss dass mir das Deutsche als Muttersprache vermutlich vertrauter ist. Ich sage deshalb ‘vermutlich’, weil die Vertrautheit mit  der Muttersprache eine andere Art von Vertrautheit ist als mit anderen Sprachen: sie zeichnet sich aus durch eine machtvolle Nähe zum Wort und zum Tonfall und zu den Assoziationen, die zu nahe gehen kann. Wie kann man dem Gegenstand und dem zu formenden Material zu nahe stehen? Es ist vielleicht wie beim Tanz: bestimmte Figuren müssen erfunden, erprobt, wiederholt und verbessert werden. Hierfür ist es nötig, immer wieder zurückzutreten. Und genau dieses Zurücktreten ist in der Muttersprache (wenigstens für mich) schwerer als im Englischen. Dass ich überhaupt in eine solche Zwangslage geraten bin, ist natürlich ein Privileg und ein Luxus, dessen ich mir auch durchaus bewusst bin. Unbekannt ist mir, ob andere sich in ähnlicher Lage befanden, obgleich sie auf einer anderen Ebene der Meisterschaft leben; ich spreche von Joseph Conrad, Vladimir Nabokov, Samuel Beckett usw. Hinzu kommen vermutlich eine große Zahl von Schriftstellern, die aus ehemaligen Kolonien stammen: V.S. Naipaul, Derek Walcott und andere, deren Werke und Schicksale mir aber viel weniger vertraut sind als die westlicher Schriftsteller. Von den möglichen Schwierigkeiten dieser Menschen, sich zwischen der einen oder anderen Sprache zu entscheiden ist mir leider nichts bekannt. Über die Vorteile der englischen Sprache habe ich mich &lt;a href=&quot;http://flash-frontier.com/2012/05/18/interview-with-marcus-speh/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;an anderer Stelle&lt;/a&gt; ausführlicher geäußert. Mein Standpunkt hier war immer, dass mir die Fremdsprache größere spielerische Verfügbarkeit ermöglicht. Einige vorläufige Gedanken hierzu: die Herausforderung der deutschen Sprache als Medium des Schreibens der Schriftstellerei besteht auf verschiedenen Ebenen. Das Problem ist ein technisches: diese Ebene ist für alle Sprachen gleich. Die Größe der Herausforderung ist für jeden Muttersprachler ebenfalls gleich, wie allerdings man sich ihr nähern kann und welche Preise es zu gewinnen gibt für den Fall eines Sieges, das ist für jede Sprache anders. Warum? Weil jede Sprache eine andere Form und Größe von Literatur hervorgebracht hat. Die Größe der deutschen Literatur besteht in der fast rührend anmutenden Hoffnung, dass diese Sprache zu etwas anderem geeignet sei als zur Erstellung undurchsichtiger philosophischer Traktate und zum Schreiben romantischer Gedichte (Ausnahmen der Vergangenheit, wie Heine, oder der jüngeren Gegenwart, wie Enzensberger, bestätigen die Regel). Sprachwitz, wie Ihnen das Französische kennt oder Ironie wie das Englische besitzt, ist dem Deutschen und seinem Idiom fremd und findet sich in unserer Literatur kaum, oder irre ich mich? (Auch hier gibt es natürlich Ausnahmen, wie beispielsweise Kurt Tucholsky, Christian Morgenstern oder wieder Heinrich Heine, der verstossene Ahne der lehrte, die Sprache als Waffe im ästhetisch-politischen Kampf zu gebrauchen). Wenn der Deutsche nicht gerade träumt, läuft er Gefahr für andere unerträglich zu werden. Wenn die technische Herausforderung der Sprache an die vorhandene Literatur gekoppelt ist, weil jeder der schreibt, so auch ich, sich über die Marschen des bereits Geschriebenen auf den Horizont des Ungeschriebenen zubewegt wie eine richtungsverwirrte Krabbe, dann ist sie auch an die historische Ebene gekoppelt. Auf dieser Ebene trifft sich der deutsche Geist mit dem deutschen Ungeist, der so viel bemerkenswert Furchtbares hervorgebracht hat, dass seit nunmehr fast 100 Jahren die Welt eigentlich nichts anderes mehr von den Deutschen erwartet. Ich zähle den deutschen Genius, der sich in der Konstruktion und Herstellung von Automobilen und im Organisationswesen ausdrückt, hier bewusst nicht, weil er  literarisch von untergeordneter Bedeutung ist. Ja, er schadet &amp;nbsp;der Literatur sogar, denn er ist nicht nur nicht auf Experimentierfreudigkeit bedacht, sondern er bekämpft sie überall. (Caveat lector: Nichts gegen die Innovationskraft und -freude windhundflinker deutscher Ingenieure, aber ihre Stärke ist nicht von derselben Beschaffenheit wie die des Künstlers, sie ist aus Stahl gefertigt und entspringt dem Siegfried, nicht dem singenden Orpheus oder der armlosen Venus von Milo, die sich des gemütskranken Dichters erbarmte...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEivmIHeWyhhWBlsv6PqAkXw266FnsFGEY6PDrb1kOkmoekH1wDa4kf-5SWV1R5MnOiz_SxR8QsAwosxktdM9CE3zves0LRuyjPSpNpLdXuc5tpIeTYwR-grgRDWmwLG5FfX9HxgWKC0Vyw/s1600/Heinrich_Heine.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;640&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEivmIHeWyhhWBlsv6PqAkXw266FnsFGEY6PDrb1kOkmoekH1wDa4kf-5SWV1R5MnOiz_SxR8QsAwosxktdM9CE3zves0LRuyjPSpNpLdXuc5tpIeTYwR-grgRDWmwLG5FfX9HxgWKC0Vyw/s640/Heinrich_Heine.jpg&quot; width=&quot;532&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Heinrich Heine (1797—1856), verstossener Ahne deutschen Sprachwitzes&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;i style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;[You can find an &lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/2013/03/06/linguistic-cross-dressing/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;English version of these thoughts&lt;/a&gt;, not a translation, on my English blog, titled &quot;Linguistic Cross-Dressing&quot;. There, I went off into a different direction—less interested in causes and more in the crossing from German to English and back.]&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/4118307771243002305/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/03/sprache-im-winterschlaf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/4118307771243002305'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/4118307771243002305'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/03/sprache-im-winterschlaf.html' title='Sprache im Winterschlaf'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEivmIHeWyhhWBlsv6PqAkXw266FnsFGEY6PDrb1kOkmoekH1wDa4kf-5SWV1R5MnOiz_SxR8QsAwosxktdM9CE3zves0LRuyjPSpNpLdXuc5tpIeTYwR-grgRDWmwLG5FfX9HxgWKC0Vyw/s72-c/Heinrich_Heine.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-5092768936445539117</id><published>2013-03-08T12:29:00.001+01:00</published><updated>2013-07-16T17:06:35.922+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bilder"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gedicht"/><title type='text'>PERICARDIUM</title><content type='html'>&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: right; margin-left: 1em; text-align: right;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Durer-pupila-augusta-1498.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi2VIABkNeOULAvnBV0XTfAKOSgyEa8mLhcdmOhuQr1A-9IXO1xbMcivjDu7U_J12MlC-wWsZg3m35gWQILV3nwne7HfmYDRlui_DqCD1yxe9R4gtrnLuaPm8OdPZEq4t166zSoh8G1Tqs/s400/Durer-pupila-augusta-1498.jpg&quot; width=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Durer-pupila-augusta-1498.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;By Albrecht Dürer [Public domain], via Wikimedia Commons&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i style=&quot;background-color: white; color: #814c83; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; font-size: small; line-height: 20.99431800842285px;&quot;&gt;English translation/transcription in:&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i style=&quot;background-color: white; color: #814c83; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; font-size: small; line-height: 20.99431800842285px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.connotationpress.com/poetry/1963-marcus-speh-poetry&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Connotation Press — An Online Artifact,&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i style=&quot;background-color: white; color: #814c83; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; font-size: small; line-height: 20.99431800842285px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.connotationpress.com/poetry/1963-marcus-speh-poetry&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;with an interview conducted by Mia Avramut&lt;/a&gt;.&lt;/i&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
Wunderbar wäre es&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
aufzuwachsen in einem Rosenbusch&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
dort den Umgang mit Dornen zu üben.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p2&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
Strenge Formalitäten des Rosenzüchters&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
mögen zunächst willkürlich erscheinen&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
aber während die Wunden heilen&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
die zerrissene Haut zusammenwächst&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
die Nerven sich langsam beruhigen&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
die Entzündungen zurückgehen&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
das Blutwasser versickert im Grund&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
lernen wir die Regeln zu schätzen&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
und verstehen dass das Spitze&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
das Scharfe und Verletzende&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
der allmählichen Zähmung bedarf&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
wie ein zähnestarrendes wildes Tier.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
Daher danken wir den Züchtern&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
den Bewahrern der Rosenschönheit&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
aus vollstem saftigstem Herzbeutel.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/5092768936445539117/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/03/pericardium.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/5092768936445539117'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/5092768936445539117'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/03/pericardium.html' title='PERICARDIUM'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi2VIABkNeOULAvnBV0XTfAKOSgyEa8mLhcdmOhuQr1A-9IXO1xbMcivjDu7U_J12MlC-wWsZg3m35gWQILV3nwne7HfmYDRlui_DqCD1yxe9R4gtrnLuaPm8OdPZEq4t166zSoh8G1Tqs/s72-c/Durer-pupila-augusta-1498.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-21038157010672757</id><published>2013-03-02T19:59:00.000+01:00</published><updated>2013-03-16T21:11:06.807+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="English"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Märchen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Story"/><title type='text'>Hänsel und Gretel</title><content type='html'>&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.files.wordpress.com/2010/09/hc3a4nsel-und-gretel-deutsch.mp3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lesung: Marcus Speh&lt;/a&gt;)&lt;/i&gt;
&lt;embed flashvars=&quot;audioUrl=http://marcusspeh.files.wordpress.com/2010/09/hc3a4nsel-und-gretel-deutsch.mp3&quot; height=&quot;27&quot; src=&quot;http://dl.dropbox.com/u/38275577/3523697345-audio-player.swf&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;100%&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;
Das Herz ist ein Kalkofen, brennt immer. Drin sitzt Gretel: scharfnasig, kurzsichtig, trägt ihre Mundwinkel munter ein bisschen höher als man vermuten würde in diesem Land der herabhängenden Launen, und ihre Brille in der Tasche, weil sie eitel möchte, dass man ihr in die Augen schaut und nicht auf die Gläser. Beispielsatz: nimmst Du mich auf den Arm? Eng ists im Ofen: Hänsel sitzt auch drin, Russendeutscher, aber das ist jetzt egal, er hat eine seiner großen Hände, die Rechte mit den schiefgeschnittenen Nägeln, auf Gretels linker Brust. Die melkt er lustig im Takt der Trommelmusik, die aus dem Geschäft mit den Afrikanischen Artefakten bis unters Dach in die Küche steigt, in der Gretel und Hänsel sich eine Backröhre teilen. Hänsels Satz ist gar keiner: och nöh. Gretel guckt Hänsel an und drückt seine Hand weg: nimmst Du mich auf den Arm? Hänsel schiebt seine Hand wieder zurück: och nöh. Die Musik treibt keinem Höhepunkt zu, sie kommt immer wieder zu sich selbst zurück wie auch Hänsel und Gretel. Wo ist Hänsels andere Hand? Was bedeckt Gretels andere Brust? Lass doch die Symmetrie mal sein. Och nöh? Nimmst du mich auf den Arm? Liebend gerne nähme ich Dich auf den Arm, dann könnten wir lachen statt hier langsam zu schmoren. Perestroika ist angesagt. Gemeinsamer Satz: die Hexe kann uns mal.
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;p1&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p2&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;i&gt;(&lt;/i&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;&lt;i&gt;Engl. translation&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;in: &lt;a href=&quot;http://www.camrocpressreview.com/2010/11/marcus-speh.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Camroc Press Review&lt;/a&gt; — Podcast: &lt;/i&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/podcasts&quot;&gt;audio versions&lt;/a&gt;&amp;nbsp;— &lt;br /&gt;one of the stories in &quot;&lt;a href=&quot;http://marcusspeh.com/tyfys&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Thank You For Your Sperm&lt;/a&gt;&quot;, forthcoming from MadHat Press, May 2013.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;)&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;p2&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgUfG0J0ylUcr4Rv6pPqGCZtg7_vhyphenhyphenupeStdR0ky8dkwv-7AAw1SPvDEDkUTMEcMmeXXLcg4WsCN_B2YYM_-sPlrCG3g26DFofg5F7cjQ8qe4mNimxLFGJyseOTLfv15e1j_8ODrrN1KAM/s1600/Haensel_und_Gretel_im_Maerchengarten_Ludwigsburg.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;585&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgUfG0J0ylUcr4Rv6pPqGCZtg7_vhyphenhyphenupeStdR0ky8dkwv-7AAw1SPvDEDkUTMEcMmeXXLcg4WsCN_B2YYM_-sPlrCG3g26DFofg5F7cjQ8qe4mNimxLFGJyseOTLfv15e1j_8ODrrN1KAM/s640/Haensel_und_Gretel_im_Maerchengarten_Ludwigsburg.jpg&quot; width=&quot;640&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Photo: &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Haensel_und_Gretel_im_Maerchengarten_Ludwigsburg.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hänsel und Gretel im Märchenwald Ludwigsburg, von Immanuel Giel&lt;/a&gt;&amp;nbsp;(Wikimedia).&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div class=&quot;p2&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/21038157010672757/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/03/hansel-und-gretel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/21038157010672757'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/21038157010672757'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/03/hansel-und-gretel.html' title='Hänsel und Gretel'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgUfG0J0ylUcr4Rv6pPqGCZtg7_vhyphenhyphenupeStdR0ky8dkwv-7AAw1SPvDEDkUTMEcMmeXXLcg4WsCN_B2YYM_-sPlrCG3g26DFofg5F7cjQ8qe4mNimxLFGJyseOTLfv15e1j_8ODrrN1KAM/s72-c/Haensel_und_Gretel_im_Maerchengarten_Ludwigsburg.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-1034943152351032730</id><published>2013-02-22T09:54:00.000+01:00</published><updated>2013-02-25T09:44:58.857+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Berlin"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Deutsch"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Notizbuch"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="published"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Reisen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Story"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Veröffentlicht"/><title type='text'>Mein Erscheinen in Providence</title><content type='html'>&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: left; margin-right: 1em; text-align: left;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AOld_bakelite_phone.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhDLfp2A8ig4JTgSxuroCaWRq4RP9uJB6g8XYUPj2ML9RtEU6P5BJNBjxUsj5Mo0cls4MAoQTVeGtkx5sIw_LiUW_J-QSosVWyrPsMPIeyqz40JRNZVSS4X9Wl89grD6944z-iKXM_Qp4g/s400/Old_bakelite_phone.jpg&quot; title=&quot;By Louise Docker from sydney, Australia (Flickr) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AOld_bakelite_phone.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;background-color: white; line-height: 20.99431800842285px; text-align: start;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #814c83; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times;&quot;&gt;Photo: Louise Docker (Flickr)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #814c83; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; font-size: xx-small; line-height: 20.99431800842285px; text-align: start;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #814c83; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; font-size: 15.454545021057129px; line-height: 20.99431800842285px;&quot;&gt;Plötzlich erinnere ich mich an die USA-Reise 1980: keine Mobiltelefone; die abgeschlossene Drehscheibe des Bakelit-Fernsprechers neben dem Motel-Bett. Die Farben der 70er Jahre überall, Vorvergangenheit war gerade mal Gestern. Die Fahrt durch New York State glühend im herbstlichen Laub. Ein Waschbär, der sich aus dem Mülleimer stahl; die großen Augen der spanischen Wissenschaftlerin so rund wie ihre Brüste, zwischen die ich mich gerne gelegt hätte. Die Studienfreundinnen meiner Schwester, denen ich exotisch vorkam, wo ich doch eben erst begonnen hatte, mich in meinem Körper richtig wohl zu fühlen. Die unterirdischen Stahlkammern der Teilchenbeschleuniger. Rasenschlummer in Cornell. Die jüdische Tochter des zu früh verstorbenen Malers aus Montauk. Liebe im Souterrain, schuldfrei, gehaspelt, aber doch genossen. Schwüre danach, die keiner von uns glauben durfte. Drei Tage Gedächtnisverlust unter einer Seidendecke. Der Transfer von experimenteller Literatur im feuchten Händedruck Robert Coovers. Der Geruch der Hexenprozesse immer noch in der Luft. Providence nahm ich als Omen mit zurück nach Osten. Während des Fluges wurde ‘Bedtime for Bonzo’ mit Ronald Reagan gezeigt. Der Film ließ mich einschlafen. Ich träumte, dass ich Präsident wurde, obwohl ich bloß ein Affe war, aber das schien niemandem aufzufallen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #814c83; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; font-size: 15.454545021057129px; line-height: 20.99431800842285px;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #814c83; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; font-size: 15.454545021057129px; line-height: 20.99431800842285px;&quot;&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #814c83; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; font-size: 15.454545021057129px; line-height: 20.99431800842285px;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #814c83; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; font-size: 15.454545021057129px; line-height: 20.99431800842285px;&quot;&gt;[English original published as &quot;Touching Robert Coover in Providence&quot;, in: &lt;a href=&quot;http://airplanereading.org/story/161/touching-robert-coover-in-providence&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Airplane Reading&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: white; color: #814c83; font-family: GentiumAltRegular, Georgia, Times; font-size: 15.454545021057129px; line-height: 20.99431800842285px;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/1034943152351032730/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/02/mein-erscheinen-in-providence.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/1034943152351032730'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/1034943152351032730'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/02/mein-erscheinen-in-providence.html' title='Mein Erscheinen in Providence'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhDLfp2A8ig4JTgSxuroCaWRq4RP9uJB6g8XYUPj2ML9RtEU6P5BJNBjxUsj5Mo0cls4MAoQTVeGtkx5sIw_LiUW_J-QSosVWyrPsMPIeyqz40JRNZVSS4X9Wl89grD6944z-iKXM_Qp4g/s72-c/Old_bakelite_phone.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5041359257932794668.post-7657137952113736747</id><published>2013-02-02T19:11:00.000+01:00</published><updated>2013-04-25T20:26:58.862+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bilder"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="English"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Erinnerung"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Story"/><title type='text'>Das gerettete Herz</title><content type='html'>&lt;br /&gt;
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«Als ich fünf Jahre alt war erzählte mir mein Vater jeden Abend eine Science-Fiction Geschichte. Der Held der Geschichte war ein fünfjähriger Junge, dessen Eltern mit allen anderen Menschen der Erde umgekommen waren. Ich allein war von Außerirdischen gerettet worden, die sich „die goldenen Männer“ nannten. Obwohl sie sich gut um mich kümmerten, rannte ich jede Nacht davon, um nach meinen wirklichen Eltern zu suchen. Ich war mit einer Riesenameise befreundet, die auf dem Mond lebte und eine Zeitmaschine gebaut hatte, mit der ich überallhin konnte. Auf diese Weise erlebte ich viele Abenteuer, obwohl ich auch oft traurig war. Ich war nicht sicher, ob es mir zukam, traurig zu sein: schließlich war ich verschont worden! Dies ging mehrere Jahre so weiter.»&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;[Englisches Original bei: &lt;a href=&quot;http://speh.tumblr.com/post/42092621798/when-i-was-five-years-old-my-father-told-me-a&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Plattenbau&lt;/a&gt;. Veröffentlicht in: Dog-Ear als &quot;&lt;a href=&quot;http://dogear.co.uk/issue-5/mooning&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mooning&lt;/a&gt;&quot;.]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marcusspeh.blogspot.com/feeds/7657137952113736747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/02/das-gerettete-herz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/7657137952113736747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5041359257932794668/posts/default/7657137952113736747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marcusspeh.blogspot.com/2013/02/das-gerettete-herz.html' title='Das gerettete Herz'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10161684468714673546</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiywoceTvSwhWfuH_m3iQ5MuIJAkkztM1LxsgQjyPel586cYcj0bxKJ2ujo8_RIWUpB1xK3aOTTjjU3G5YHFk8iyyDrWEMYRjX8fc0qUnEcFMwjHtKgJxJyy1Ln3WErpw1EegLjaibFAIQ/s72-c/sad+story.png" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>