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	<title>Meandering Soul</title>
	
	<link>http://meanderingsoul.com/blog</link>
	<description>«Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.»</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 09:12:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>The Geek Shall Inherit The Earth</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Es tut weh, so zu sein, wie du solltest Es tut weh, zu sein, wie du bist Aber wenn der Quarterback kommt Um dir die Brille abzunehmen Sag ihm: „Danke, die bleibt, wo sie ist!“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2012/01/the-geek-shall-inherit-the-earth/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>Es tut weh, so zu sein, wie du solltest<br />
Es tut weh, zu sein, wie du bist<br />
Aber wenn der Quarterback kommt<br />
Um dir die Brille abzunehmen<br />
Sag ihm: „Danke, die bleibt, wo sie ist!“</p></blockquote>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/enNsahnhJaQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Alaskanisierung, die</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Books]]></category>

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		<description><![CDATA[Alaskanisierung, die: Fortwährend mehr Bücher der eigenen Sammlung hinzufügen, als man jemals in einem Leben lesen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alaskanisierung, die:</p>
<p>Fortwährend mehr Bücher der eigenen Sammlung hinzufügen, als man jemals in einem Leben lesen kann.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/cUTTjlm6TK4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Über Freiheit</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 22:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte frei sein. Dieser kurze Satz würde an und für sich reichen, um im groben die halbe Menschheitsgeschichte zusammenzufassen. Ich möchte frei sein. In meinem Lateinunterricht lernte ich das wunderschöne Verb vacare kennen. Frei sein von etwas. Doch von was? Vom unmittelbaren, persönlichen Umfeld, von Sorgen jeglicher Art oder vom Glauben an das Gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte frei sein.<br />
Dieser kurze Satz würde an und für sich reichen, um im groben die halbe Menschheitsgeschichte zusammenzufassen. </p>
<p>Ich möchte frei sein.<br />
In meinem Lateinunterricht lernte ich das wunderschöne Verb vacare kennen. Frei sein von etwas. Doch von was? Vom unmittelbaren, persönlichen Umfeld, von Sorgen jeglicher Art oder vom Glauben an das Gute im Menschen? </p>
<p>Ich möchte frei sein.<br />
Gut und richtig frei. Man kann ja auch falsch frei sein. Das nennt man dann meist große Errungenschaft der Menschheit und das hat meist sehr viel mit Ansichten älterer Herren zu tun. Leider. </p>
<p>Stop. Zurückspulen. Bis zum Anschlag des Bandanlaufstückes. Klack. Erneute Wiedergabe. </p>
<p>Ich möchte frei sein.<br />
Diese vier Worte könnten mein Leben mehr als zwei Mal um 180 Grad drehen, wenn die Menschheit nicht so unfassbar intelligent gewesen wäre, den Konjunktiv zu erfinden. </p>
<p>Ich möchte frei sein.<br />
Freiheit. Eines der großen Ideale, sowohl in der Kunst als auch in Politik und Gesellschaft. Und doch auch: Freiheit, reine Einbildung?</p>
<p>Ich möchte frei sein.<br />
Doch bin ich weniger frei, wenn ich nicht auch manchmal nicht frei sein will?</p>
<p>Ich möchte frei sein, gut und richtig frei, verantwortungsvoll, wissend, was Freiheit bedeutet, ständig in dem Bewusstsein, dass es kein zurück mehr gibt, wenn der Kampf für Freiheit einmal begonnen hat.  Denn ein Kampf ist es, immer. </p>
<p>Frei sein wollen ist bestimmt nobel, aber eigentlich, eigentlich möchte ich nur leben. </p>
<p>Doch, wie lebt man?</p>
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		<title>Ashy Birthday</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2012/01/ashy-birthday/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 05:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo awesomes Mensch! Ich drücke Dich, ganz fest, ganz fest. Ich glaube nämlich an Feen und daran, dass Du eine bist. Zumindest stelle ich mir Feen so vor, wie Dich. Immer für alle da, immer stark und immer noch ein paar zynische Worte auf den Lippen. Flieg heute mal ein paar extra Loopings für Dich, schau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo awesomes Mensch!</p>
<p>Ich drücke Dich, ganz fest, ganz fest. Ich glaube nämlich an Feen und daran, dass Du eine bist. Zumindest stelle ich mir Feen so vor, wie Dich. Immer für alle da, immer stark und immer noch ein paar zynische Worte auf den Lippen.</p>
<p>Flieg heute mal ein paar extra Loopings für Dich, schau Dir an, was Du alles schon großartiges vollbracht hast und vor allem: lass Dich feiern!</p>
<blockquote><p>I would have every young woman of your condition in life acquainted with the manners and amusements of London.</p>
<p style="text-align: right;">Jane Austen &#8211; Sense and Sensibility</p>
</blockquote>
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		<item>
		<title>Kunst ist leise</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 17:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Musik muss nicht laut sein, nur weil sie live gespielt wird. Stellen Bands wie Broken Social Scene oder Lambchop bei Bedarf auch eindrucksvoll unter Beweis. Leider ist das nicht die öffentliche Meinung. Die öffentliche Meinung ist, dass Musik laut sein muss, wenn sie live gespielt wird. Was natürlich auch heißt, dass ein Künstler live [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Musik muss nicht laut sein, nur weil sie live gespielt wird. Stellen Bands wie Broken Social Scene oder Lambchop bei Bedarf auch eindrucksvoll unter Beweis.</p>
<p>Leider ist das nicht die öffentliche Meinung. Die öffentliche Meinung ist, dass Musik laut sein muss, wenn sie live gespielt wird. Was natürlich auch heißt, dass ein Künstler live so dermaßen betrunken sein kann, dass es nichts macht, wenn er zwanzig mal daneben haut, weil es ja eh so laut ist, dass man die Fehler nicht mehr hört. Kunst ist das nicht mehr. Und im Grunde habe ich auch keinen Respekt vor Menschen, die ihre Musik, in die nach meinem Kunst- und Musikverständnis ihr Herzblut geflossen ist, so derart verhunzt darbieten.</p>
<p>Kunst ist leise. Wahre Kunst berührt ohne zu berühren, hinterlässt Eindrücke ohne zu bleiben und ist doch ewig. Wahre Kunst spürt man in einem Moment, das ist so ähnlich, wie wenn Leute sagen, es sei Liebe auf den ersten Blick. Nur anders. Denn der Moment, in dem man Kunst spürt, ist in sich eine Ewigkeit. Der Moment, in dem man berührt wird, verändert alles. Immer wieder. Und doch ist er immer genauso greifbar wie unfassbar fern. Nicht haltbar, aber spürbar. Leise eben. Nicht laut.</p>
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		<title>All I ever wanted</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2012/01/all-i-ever-wanted/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[And I&#8217;d be lying if I said that I didn&#8217;t find it exciting, your eyes so lit, your face so warm and inviting.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2012/01/all-i-ever-wanted/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>And I&#8217;d be lying if I said that I didn&#8217;t find it exciting,<br />
your eyes so lit, your face so warm and inviting.</p></blockquote>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/_RNaDgQ6ABY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Jahresendmeinungsäußerung</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/12/jahresendmeinungsauserung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 14:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit vergeht ja auch irgendwie immer schneller. Und Verlust und Veränderung waren selten so nah beieinander wie in diesem Jahr. Amy Winehouse, Elizabeth Taylor, Steve Jobs. Nicht nur Namen, sondern Menschen, die nicht vergessen werden werden. Tunesien, Ägypten, Wall Street. Ein neues Gesellschaftsbewusstsein. Nicht nur vereinzelt, sondern weltweit und ungebrochen. Und nicht zuletzt landet immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeit vergeht ja auch irgendwie immer schneller. Und Verlust und Veränderung waren selten so nah beieinander wie in diesem Jahr.</p>
<p>Amy Winehouse, Elizabeth Taylor, Steve Jobs. Nicht nur Namen, sondern Menschen, die nicht vergessen werden werden.</p>
<p>Tunesien, Ägypten, Wall Street. Ein neues Gesellschaftsbewusstsein. Nicht nur vereinzelt, sondern weltweit und ungebrochen.</p>
<p>Und nicht zuletzt landet immer wieder dieses eine Bild im Kopf.</p>
<p style="text-align: center;"><a  href="http://www.huffingtonpost.com/2011/06/16/vancouver-riots-2011_n_878128.html"><img class="aligncenter" src="http://i.huffpost.com/gen/292280/VANCOUVER-RIOTS-2011.jpg" alt="" width="456" height="303" /></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/LNtQr4D9TaE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Im Moment</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/12/im-moment/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 11:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Schritt zu weit gehen und dann einfach fallen lassen und nicht zum Rand der Klippe zurück blicken, dich noch sehen, in Gedanken, oben stehend, in Panik herab in die Tiefe schauend. Zögernd. Würdest du hinterher springen, wenn ich deine große Liebe wäre? Es gibt Fragen, die sollte man sich nicht stellen. Erst recht nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Schritt zu weit gehen und dann einfach fallen lassen und nicht zum Rand der Klippe zurück blicken, dich noch sehen, in Gedanken, oben stehend, in Panik herab in die Tiefe schauend. Zögernd. Würdest du hinterher springen, wenn ich deine große Liebe wäre?</p>
<p>Es gibt Fragen, die sollte man sich nicht stellen. Erst recht nicht mitten in der Nacht in einem zu leeren Zimmer in einer zu leeren Wohnung in einer zu wachen Straße in einer just in diesem Moment zu lauten Stadt. Dass es nie ruhig ist und im Grunde auch keine Felsklippen gibt, von denen man springen könnte, ist ein entscheidender Vorteil guter Städte. Ruhe ist sowieso oft sehr gefährlich. Wenn es zu ruhig ist, kommt man viel zu schnell auf die absolut törichte Idee, über das eigene Leben nachzudenken. Dann wendet man alle möglichen nie geschriebenen und noch viel mehr ungesagte Worte und Sätze in Herz und Kopf umher, in der schnell schwindenden Hoffnung, das alles könnte doch noch irgendwie reparabel sein. Aber es ist nicht reparabel. Nicht nur nicht diesmal. Nie. </p>
<p>Wenn die Vergangenheit veränderbar wäre wäre die Zukunft nicht lebbar. Ja, sogar die Gegenwart wäre beständig nur ein Schatten ihrer selbst, ununterbrochen im Wandel durch die in unseren Augen unbedingterweise nie perfekte Vergangenheit. Warum es nie perfekt sein kann? Man könnte jetzt hochwissenschaftlich werden und Gödel anführen oder den Energieerhaltungssatz. Oder schlicht und einfach anmerken, dass Perfektion in Momenten lebt, in diesen jedoch unsterblich ist. </p>
<p>Ich brauche nicht zurücksehen. Du bist hinterher gesprungen. Für den perfekten Moment. </p>
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		<item>
		<title>Schokoweihnachtsmänner</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/rkgQSWKpnwE/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/12/schokoweihnachtsmanner/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 10:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich will aber jetzt einen Schokoweihnachtsmann essen! Ich will ich will ich will!&#8221; &#8220;Aber die Weihnachtsmänner sind alle Schatzi, du hast sie mal wieder alle schon gegessen.&#8221; &#8220;Dann will ich ein Rentier.&#8221; &#8220;Aber…&#8221; &#8220;Ich will ich will ich will&#8221; &#8220;Aber…&#8221; &#8220;Wa-wa-wa-warum haben Schokoweihnachtsmänner keine Rentiere?&#8221; &#8220;Weil du sonst fett wirst.&#8221; Ich dachte, das wäre es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich will aber jetzt einen Schokoweihnachtsmann essen! Ich will ich will ich will!&#8221;<br />
&#8220;Aber die Weihnachtsmänner sind alle Schatzi, du hast sie mal wieder alle schon gegessen.&#8221;<br />
&#8220;Dann will ich ein Rentier.&#8221;<br />
&#8220;Aber…&#8221;<br />
&#8220;Ich will ich will ich will&#8221;<br />
&#8220;Aber…&#8221;<br />
&#8220;Wa-wa-wa-warum haben Schokoweihnachtsmänner keine Rentiere?&#8221;<br />
&#8220;Weil du sonst fett wirst.&#8221;</p>
<p>Ich dachte, das wäre es gewesen. Natürlich, beleidigend, aber wen kümmert das schon. Diskussionen über Schokolade werden früher oder später immer beleidigend. Weil einfach nie genug da ist. Wie mit den Schokoweihnachtsmännern. Nie reichen sie. Natürlich, bis kurz vor Ostern oder so ist meist noch einer übrig, aber irgendwann sind sie eben alle. Und was dann? Man kann doch nicht ohne Schokoweihnachtsmänner leben! Wenigstens davon sollte es immer genug geben, wenn sich schon der echte nie irgendwo zu erkennen gibt!</p>
<p>Was wäre, wenn sie nicht allein wären? Also die Schokoweihnachtsmänner. Wenn sie immer im Schlitten kämen, mit Dasher und Dancer und Prancer und Vixen, Comet und Cupid und Donder und Blitzen. Was wäre, wenn es Schokorentiere gäbe?<br />
Weihnachtswunderland für immer wäre das. Und ganz nebenbei eine Marktlücke deren bisherige Nichtentdeckung mich gerade zu erschüttert. Für mehr Schokorentiere!</p>
<p>Was allerdings bleibt, wenn man die Weihnachtszauberei im Magen hat, ist die bohrende Frage, warum nicht zur Abwechslung mal die Schokowesen fett werden, anstatt einem selbst. Es ist ja nicht so, dass ich nicht darauf eingestellt wäre, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen und so. Aber eigentlich geht es doch genau darum. Den Schaden hat doch die Schokolade. Die macht uns doch fett. Warum macht sie das nicht mit sich selber und lässt uns in Ruhe (und Mengen) genießen? Ziemlich gemein, das. </p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/rkgQSWKpnwE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wirre Wortknäuel</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/z2JBoZqvWzA/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/12/wirre-wortknauel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 21:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal geht es nur darum, einfach &#8220;Hallo, ich bin da.&#8221; zu sagen. Einfach ein Gespräch anzufangen, einfach zu reden. Tausend wirre Worte aufstapeln, um sich selbst verstehen zu können. Endlich einmal wirklich nicht allein sein mit all dem Gedankensalat im Kopf. Du sagtest einmal, du würdest gerne nicht mehr nur dir selbst deinen Kopf ausschütten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal geht es nur darum, einfach &#8220;Hallo, ich bin da.&#8221; zu sagen. Einfach ein Gespräch anzufangen, einfach zu reden. Tausend wirre Worte aufstapeln, um sich selbst verstehen zu können. Endlich einmal wirklich nicht allein sein mit all dem Gedankensalat im Kopf.<br />
Du sagtest einmal, du würdest gerne nicht mehr nur dir selbst deinen Kopf ausschütten. Du sagtest sogar, die Art, in der ich mit dem Matsch aus deinem Kopf umgehe, würde dir gut tun. Davon merke ich aber nichts mehr. Warum nicht? Habe ich mich geändert? Hast du dich geändert?<br />
Red mit mir.<br />
Lass mich nicht immer anfangen. Verlass dich vor allem nicht darauf, dass ich immer da sein werde. Du hast mir beigebracht, Menschen loszulassen. Ich möchte dich nicht loslassen, aber wenn du mich dich nicht mehr verstehen lässt, werde ich dich loslassen müssen. Lieber möchte ich noch tausende wirre Wortknäuel mit dir entflechten und mindestens ebenso oft den Moment erleben, in dem deine Augen plötzlich wieder aufleuchten, plötzlich wieder diesen Funke der &#8220;Alles ist Gut&#8221;-Magie ausstrahlen, der sie meist so einzigartig macht.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/z2JBoZqvWzA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Show me the place</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/8Vrgb0YxIbw/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/11/show-me-the-place/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 08:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Give me a leonard cohen afterworld (Kurt Cobain &#8211; Pennyroyal Tea)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Give me a leonard cohen afterworld</p></blockquote>
<p>(Kurt Cobain &#8211; Pennyroyal Tea)</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28353367&#038;auto_play=false&#038;show_artwork=true&#038;color=0095ab" frameborder="0" ></iframe></p>
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		<item>
		<title>Plan B</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 17:47:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Falls am Ende doch alles schief gehen sollte und keiner der Träume, die auf den tausenden Notizzettelpapierfliegern im Kopf umher düsen wahr wird, so möchte ich wenigstens einen verfickten Tag so gelebt haben, als wäre mein Leben eine Skinsepisode.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Falls am Ende doch alles schief gehen sollte und keiner der Träume, die auf den tausenden Notizzettelpapierfliegern im Kopf umher düsen wahr wird, so möchte ich wenigstens einen verfickten Tag so gelebt haben, als wäre mein Leben eine Skinsepisode.</p>
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		<item>
		<title>Pilgerfahrten sind gar nicht so Mittelalter</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 22:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wir tun sollten: An die Küste Frankreichs pilgern, aus dem örtlich in rauhen Mengen vorhandenem Holz große Boote bauen, über den großen Teich fahren und gemeinsam etwas gegen das hier tun. Was wir wie immer tun werden: Nichts. Ist ja nicht weiter schlimm. Und Kondome verschlimmern ja schließlich auch das Aids-Problem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wir tun sollten: An die Küste Frankreichs pilgern, aus dem örtlich in rauhen Mengen vorhandenem Holz große Boote bauen, über den großen Teich fahren und gemeinsam etwas gegen <a  href="http://netzpolitik.org/2011/sopa-die-usa-auf-weltweitem-feldzug/">das hier</a> tun.</p>
<p>Was wir wie immer tun werden: Nichts. Ist ja nicht weiter schlimm.</p>
<p>Und <a  href="http://derbe.de/?p=613">Kondome verschlimmern ja schließlich auch das Aids-Problem</a>.</p>
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		<item>
		<title>Broken Social Scene.</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 00:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Broken Social Everything.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Broken Social Everything.</p>
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		<title>Status Quo</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 13:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel zu lange in der Phantasie leben, dass am Ende alles gut werden wird, lässt am Ende tatsächlich eine ganze Menge ziemlich gut werden. Nun ist es zwar so, dass fast nichts jemals wirklich gut ist &#8211; aber im Grunde liegt dies ja nur an diesem ewig treibenden &#8220;perfekt&#8221;, was so drohend nah an wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel zu lange in der Phantasie leben, dass am Ende alles gut werden wird, lässt am Ende tatsächlich eine ganze Menge ziemlich gut werden. Nun ist es zwar so, dass fast nichts jemals wirklich gut ist &#8211; aber im Grunde liegt dies ja nur an diesem ewig treibenden &#8220;perfekt&#8221;, was so drohend nah an wirklich gut liegt &#8211; aber dennoch gibt es ab und an im Leben Situationen, die Ankerpunkte sind. Momente, in denen man seinen ganz persönlichen Status Quo ein paar Meter auf der Zeitachse des Lebens weiter nach vorne schieben kann. Genau das sind aber auch die <a  href="http://herzintakt.wordpress.com/2011/11/08/mel-brooks-ich/">Momente des Aufbruchs</a>. Das Verschieben ist ja quasi der Save Point im Real Life. Danach kann man etwas ausprobieren, sich mal wieder etwas weiter nach vorne lehnen &#8211; ist schließlich auch gar nicht so gut für so einen Körper, immer nur in Ruhe zu verharren. Nein. Man muss etwas tun. Am besten ganz oft ganz viele neue Herausforderungen annehmen. Möglicherweise schafft man dann diese oder jene nicht. Vielleicht steht man sogar mehrfach drei Meter atemlos vor der Zielgerade und kommt einfach nicht mehr weiter. In diesen Zeiten ist es dann wichtig, dass man seinen Status Quo nicht zu weit hinten liegen gelassen hat, denn je weiter man zurück muss, umso mehr geht dabei verloren. Unweigerlich.</p>
<p>Hermann Hesse hat einmal gesagt, das Leben eines Menschen gliedere sich in verschiedenartige Stufen, von denen jede einzelne nicht ohne die anderen sein könne. Ich glaube, es ist von äußerster Wichtigkeit, jederzeit zu wissen, auf welcher Stufe man gerade steht, und &#8211; noch unvergleichlich viel wichtiger &#8211; wie hoch man sich seine Treppe bauen möchte.</p>
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		<title>Kopfbremsen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 22:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Lieder, die ziehen dich runter, egal wie gut du drauf bist. Die schleichen in deinen Kopf und verziehen erstmal Augen und Mund und wandern dann langsam weiter gen Herz um es fest zu umklammern und nicht mehr loszulassen, bis endlich die Tränendrüsen laufen und der ganze Körper klamm wird vor Angst und Trauer. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Lieder, die ziehen dich runter, egal wie gut du drauf bist. Die schleichen in deinen Kopf und verziehen erstmal Augen und Mund und wandern dann langsam weiter gen Herz um es fest zu umklammern und nicht mehr loszulassen, bis endlich die Tränendrüsen laufen und der ganze Körper klamm wird vor Angst und Trauer.</p>
<p>Hide and Seek von Imogen Heap ist eines dieser Lieder. Sogar mit der besonderen Fähigkeit, dass es oft schon reicht, einfach nur für einen winzigen Moment an das Lied zu denken, damit das Schicksal seinen Lauf nimmt. Im Grunde ist das eine gute Sache. Wir sind zwar sowieso schon tendenziell die meiste Zeit wegen irgendwelchem Mist traurig, aber manchmal, manchmal braucht man einfach ganz dringend etwas, womit man mit hundert prozentiger Garantie sofort wieder auf den Boden zurück kommt. Dafür sind dann solche Lieder da.</p>
<p>(Auch: Hallelujah in der Version von Jeff Buckley, Meine Freundin lag im Koma und alles was sie mir mitgebracht hat ist dieses lausige T-Shirt von Wir sind Helden, Die Gymnopedies von Erik Satie, …)</p>
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		<title>Kompromisslose Selbstwahrnehmungsstörung</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 21:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles ist da, alles ist richtig und doch: Gleichzeitig ist nichts da und nichts annähernd annehmbar. Die Geschichte der Fehlbarkeit der Seele, der immer zum falschen Ziel führenden Determiniertheit endlos langer innerer Monologe. Kompromisslose Selbstwahrnehmungsstörung. Man weiß, wann der Moment der Sorgenüberwältigung erreicht ist und doch sucht man sie. Weiter. Immer weiter. Mehr. Immer mehr. Ganze Stadien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles ist da, alles ist richtig und doch: Gleichzeitig ist nichts da und nichts annähernd annehmbar. Die Geschichte der Fehlbarkeit der Seele, der immer zum falschen Ziel führenden Determiniertheit endlos langer innerer Monologe. Kompromisslose Selbstwahrnehmungsstörung. Man weiß, wann der Moment der Sorgenüberwältigung erreicht ist und doch sucht man sie. Weiter. Immer weiter. Mehr. Immer mehr. Ganze Stadien könnte man füllen mit Variationen der eigenen kaputten Persönlichkeiten.</p>
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		<title>Kleine Fehler</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 00:28:13 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Alte E-Mails ansehen, bei einer Nachricht vom Valentinstag landen, Tränen vergießen, weil man damals nicht mit dem Herzen, sondern nur mit den Augen las. Neuere E-Mails ansehen, lächeln, wissen, dass man es irgendwie wieder gut gemacht hat. Nicht zu wissen, wie, ist unwichtig. Alles ist gut. Meist gerade dann, wenn man es gar nicht wahrhaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alte E-Mails ansehen, bei einer Nachricht vom Valentinstag landen, Tränen vergießen, weil man damals nicht mit dem Herzen, sondern nur mit den Augen las. Neuere E-Mails ansehen, lächeln, wissen, dass man es irgendwie wieder gut gemacht hat. Nicht zu wissen, wie, ist unwichtig. Alles ist gut. Meist gerade dann, wenn man es gar nicht wahrhaben will.</p>
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		<item>
		<title>Idiot slow down</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 00:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Idiot, slow down.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/11/idiot-slow-down/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>Idiot, slow down.</p></blockquote>
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		<title>Selbstverständlichkeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 12:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nächte in dieser Jahreszeit sind zwar nicht wesentlich länger als in anderen, zumindest nicht, solange man sie im Rahmen des ständig treibenden Lebens eingebettet lässt, aber die Nächte in dieser Jahreszeit sind oft gedankenreichere Nächte. Das Jahresende rückt mit erdrückender Geschwindigkeit näher und näher und wie immer gibt es noch zu viele Dinge, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nächte in dieser Jahreszeit sind zwar nicht wesentlich länger als in anderen, zumindest nicht, solange man sie im Rahmen des ständig treibenden Lebens eingebettet lässt, aber die Nächte in dieser Jahreszeit sind oft gedankenreichere Nächte. Das Jahresende rückt mit erdrückender Geschwindigkeit näher und näher und wie immer gibt es noch zu viele Dinge, die erledigt, zu viele Ideen, die aufgeschrieben, zu viele Herzen, deren Fragen beantwortet werden wollen. </p>
<p>Die meiste Zeit des Jahres halten wir zu viel in unserem Leben für selbstverständlich. Licht. Wärme. Das Leben an sich. Doch, was haben wir davon?</p>
<p>Zwar wird in diesen letzten Wochen des Jahres traditionell schon sehr viel Kopfleistung darauf verwandt, sich Gedanken über möglichst gute Vorsätze zum nicht einhalten zu machen und nebenbei klopft Weihnachten an die Tür und damit verbunden die alljährliche Feststellung, dass man es wieder erfolgreich geschafft hat, aus dem &#8220;Nächstes Jahr kaufe ich alle Geschenke rechtzeitig.&#8221; ein &#8220;Naja, immerhin weiß ich bei zweien von zweiundvierzig schon so in etwa, was sie kriegen sollen.&#8221; werden zu lassen. Nicht gerade günstige Voraussetzungen also, um sich auch noch damit zu beschäftigen, was man für zu selbstverständlich hält. Dabei ist es gerade jetzt wichtig, sich all der kleinen Dinge, die andere Menschen und vor allem die Natur tagein tagaus fûr uns tun, bewusst zu werden, kurz lächeln und dann nicht inne zu halten, sondern an sich selbst nach unten schauen. Wir wollen alle nur ein schönes Leben haben, also sind wir auch alle dazu verpflichtet unsere persönlichen Stärken dazu zu nutzen, das Leben derer um uns herum besser zu gestalten. Was auch immer dieses besser im Einzelfall bedeutet. </p>
<p>Leben ist einzigartig. </p>
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		<item>
		<title>Ich war nie wirklich hier</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 10:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war nie wirklich hier. Ich habe mich nie wirklich fallen gelassen in dieser Stadt. Zwar an dem ein oder anderen Ort, wenn sich gerade mal für einen Moment alles gut angefühlt hat, aber nie bedingungslos überall. Wenn man mich fragen würde, wie ich dazu komme, trotzdem zu behaupten, dies wäre einer der schönsten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war nie wirklich hier. Ich habe mich nie wirklich fallen gelassen in dieser Stadt. Zwar an dem ein oder anderen Ort, wenn sich gerade mal für einen Moment alles gut angefühlt hat, aber nie bedingungslos überall. Wenn man mich fragen würde, wie ich dazu komme, trotzdem zu behaupten, dies wäre einer der schönsten und besten Orte der Welt, ich könnte höchstwahrscheinlich keine zufriedenstellende Antwort geben.</p>
<p>Sich nicht wohlzufühlen mit dem, was man tut, was man schafft und was man nicht schafft, schränkt das Blickfeld ein. Man sieht weniger als das Ziel, viel weniger als den Weg. Öfter, als einem lieb ist. Doch genau da liegt das Problem: Wen man den Weg nicht mehr sieht, kann auch die am Wegesrand verteilte Schönheit und Eleganz nicht mehr in den Geist schleichen, sich nicht mehr wie ein unsichtbarer Schutzmantel um die Seele legen.</p>
<p>Bücher sind ein guter Schutzmantel. Musik ist &#8211; gerade weil sie anders im Kopf bleiben kann &#8211; schon ein etwas besserer. Doch der beste Schutz für das Heil der eigenen Seele bleibt die Liebe für die Natur in der sie lebt.</p>
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		<item>
		<title>Reboot</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 20:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte wieder mehr schreiben. Ich möchte aufhören, jedes Wort immer vier Mal umzudrehen, nur um es am Ende doch nicht in die Waagschale zu werfen. Es sind zu viele Sätze durch den Kopf gegangen, die nicht aus der Feder durften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte wieder mehr schreiben. Ich möchte aufhören, jedes Wort immer vier Mal umzudrehen, nur um es am Ende doch nicht in die Waagschale zu werfen. Es sind zu viele Sätze durch den Kopf gegangen, die nicht aus der Feder durften.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/tfvKF82hnsM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Someone Great</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 09:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer Science]]></category>
		<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description />
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/10/someone-great/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/ekHLjx0_f3U" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Eine halbe Sekunde – Teil 2</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/10/eine-halbe-sekunde-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 22:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Lene war bereits mit einer Hand dabei eine Tasche zu packen, als sie am anderen Ende der Leitung dumpfe Schritte hörte. &#8220;Anton? Anton bist du das?&#8221; &#8220;Lene? Ja. Ich&#8230;Tim&#8230;&#8221; &#8220;Anton wo bist du?&#8221; &#8220;Tim, er&#8230;&#8221; &#8220;Sag mir einfach wo du bist Anton, ja? Ich sitze schon fast im Auto.&#8221; Lene hatte schon beim ersten Klingeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lene war bereits mit einer Hand dabei eine Tasche zu packen, als sie am anderen Ende der Leitung dumpfe Schritte hörte. </p>
<p>&#8220;Anton? Anton bist du das?&#8221;<br />
&#8220;Lene? Ja. Ich&#8230;Tim&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Anton wo bist du?&#8221;<br />
&#8220;Tim, er&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Sag mir einfach wo du bist Anton, ja? Ich sitze schon fast im Auto.&#8221; </p>
<p>Lene hatte schon beim ersten Klingeln des Telefons ein ungutes Gefühl im Bauch gehabt. Sie notierte sich die Adresse, die Anton ihr nannte auf dem Block neben dem Telefon, riss das erste Blatt ab und steckte es sich in die Hosentasche. </p>
<p>&#8220;Lene?&#8221;<br />
&#8220;Ja?&#8221;<br />
&#8220;Danke.&#8221;<br />
&#8220;Noch bin ich nicht da. Bleib wo du bist, okay?&#8221; </p>
<p>Seine Antwort hörte sie schon nicht mehr. Während sie fuhr blickte sie immer wieder nervös auf die kleine digitale Uhr am Armaturenbrett. Lene hoffte nur, dass Anton keine Dummheiten machen würde. Seit Minuten drückte sie das Gaspedal unbewusst durch. </p>
<p>Anton ging zurück in das Zimmer, strich mit einer Hand über die Reisetasche. Der Gedanke daran, dass Lene bald hier sein würde ließ ihn einmal tief durchatmen. Er zog den Reißverschluss zu, griff nach der Tasche und machte sich auf den Weg zur Rezeption.<br />
Als die Tür aufging musste er nicht einmal aufblicken, um festzustellen, dass es Lene war, die da herein kam. Er stand auf und ihre Blicke trafen sich. Sie machte ein paar Schritte auf ihn zu, streckte den Arm nach der Tasche aus und griff mit ihrer freien Hand nach der seinen.<br />
&#8220;Lass uns was essen gehen. Und dann solltest du nach Hause fahren. Wir sollten nach Hause fahren.&#8221;<br />
Der Griff um Lenes Hand wurde fester. </p>
<p>Schweigend saßen sie sich gegenüber. Anton stocherte in seinem Rührei herum, während Lene ihn mit ihren ruhigen Augen betrachtete. Das konnte sie schon immer gut. Sie versprühte diese wunderbare Ruhe, sobald sie einen Raum betrat. Anton öffnete das kleine Seitenfach der Tasche, zog das Tagebuch seines Bruders heraus und schob es vorsichtig über die Tischplatte. Keiner sagte ein Wort. Eine junge Frau trat an ihren Tisch und fragte höflich, ob sie noch Kaffee nachschenken dürfe. Anton nickte fast unmerklich und Lene lächelte freundlich. </p>
<p>&#8220;Ich musste weg. Es ging nicht anders. Dabei wusste ich noch nicht einmal wohin ich denn gehen sollte. Weg. Ich musste weg wie er auch einfach ging.&#8221;<br />
&#8220;Ich weiß.&#8221; </p>
<p>Anton wusste, dass Lene mit ihm fahren würde, er musste nur etwas sagen. Ihm war bewusst, dass er nicht ewig vor seiner Vergangenheit davonlaufen konnte, es war nur so viel einfacher sich nicht umzudrehen. Für den Bruchteil einer Sekunde spielte er mit dem Gedanken die Kamera auszupacken und Lene zu fotografieren. Lene. Er musste ihr nicht erklären was passiert war, sie verstand auch ohne Worte. So war Tim auch gewesen. </p>
<p>Anton stand auf. Er konnte nicht mehr ändern was passiert war, aber er musste versuchen zu verhindern, dass weitere falsche Entscheidungen getroffen wurden. Lene sah ihn an, nickte, legte Geld auf den Tisch und folgte ihm zum Auto. </p>
<p>Klick. Lene löste ihren Blick von der Straße und sah Anton an. Klick. Sie musste lächlen. Klick. </p>
<p>(Den ersten Teil gibt es beim <a  href="http://littlebitofcolour.wordpress.com/2011/10/02/eine-halbe-sekunde-teil-1/">farbenmädchen</a>.)</p>
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		<title>Bleib doch noch einen Moment</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 00:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Bleib doch noch einen Moment und hör dem Wind zu. Lass mich bei dir sein. Ich bin da.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bleib doch noch einen Moment und hör dem Wind zu. Lass mich bei dir sein. Ich bin da.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/10/bleib-doch-noch-einen-moment/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>(Überwindbare) Grenzen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 19:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt eine Form von Abendrot, dessen Schönheit weit über das normalerweise greifbare hinausgeht. Es ist dieses Abendrot, welches einem, wenn auch nicht für viel mehr als eine halbe Stunde, das Gefühl gibt, dass all die großen und kleinen Probleme in der Welt und all die größeren und kleinen Sorgen, die man selbst mit sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine Form von Abendrot, dessen Schönheit weit über das normalerweise greifbare hinausgeht. Es ist dieses Abendrot, welches einem, wenn auch nicht für viel mehr als eine halbe Stunde, das Gefühl gibt, dass all die großen und kleinen Probleme in der Welt und all die größeren und kleinen Sorgen, die man selbst mit sich herum trägt, nicht von Dauer sein können. Die pure Eleganz der Erscheinung und deren Nähe zum Rand der Vorstellbarkeit lässt Magie durch den Betrachter wandern. Vielleicht braucht es nur ein paar mehr dieser Abendrote und ein paar mehr Menschen, die diese Magie spüren, damit am Ende tatsächlich alles gut wird.</p>

<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/09/uberwindbare-grenzen/autumn-2011-4/" title="Autumn 2011 - 4"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Autumn-2011-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Autumn 2011 - 4" title="Autumn 2011 - 4" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/09/uberwindbare-grenzen/autumn-2011-7/" title="Autumn 2011 - 7"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Autumn-2011-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Autumn 2011 - 7" title="Autumn 2011 - 7" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/09/uberwindbare-grenzen/autumn-2011-3/" title="Autumn 2011 - 3"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Autumn-2011-3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Autumn 2011 - 3" title="Autumn 2011 - 3" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/09/uberwindbare-grenzen/autumn-2011-2/" title="Autumn 2011 - 2"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Autumn-2011-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Autumn 2011 - 2" title="Autumn 2011 - 2" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/09/uberwindbare-grenzen/autumn-2011-1/" title="Autumn 2011 - 1"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Autumn-2011-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Autumn 2011 - 1" title="Autumn 2011 - 1" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/09/uberwindbare-grenzen/autumn-2011-6/" title="Autumn 2011 - 6"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Autumn-2011-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Autumn 2011 - 6" title="Autumn 2011 - 6" /></a>

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		<title>Schlangenlinien</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 09:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will stehen bleiben. Nur für einen Moment. Mich einmal nicht bewegen. Auch nicht im Kopf. Mir ist bewusst, sehr schmerzhaft sogar, dass das nicht geht. Doch gerade deswegen und genau deshalb wünschte ich so sehr, es wäre möglich. Es geht mir doch nur um ein paar Sekunden. Einen kleinen Moment Ruhe von dem ewigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will stehen bleiben. Nur für einen Moment. Mich einmal nicht bewegen. Auch nicht im Kopf. Mir ist bewusst, sehr schmerzhaft sogar, dass das nicht geht. Doch gerade deswegen und genau deshalb wünschte ich so sehr, es wäre möglich. Es geht mir doch nur um ein paar Sekunden. Einen kleinen Moment Ruhe von dem ewigen Sturm, von den unendlich einströmenden Dingen, dem Zwang ständig zu fühlen. Zu reagieren und zu retrospektieren. Zu rekapitulieren wäre angebrachter, womöglich sogar ohne das Prefix, man müsste tatsächlich ein einziges Mal nur sich nicht im mindesten kümmern müssen um die Menschen, die Herzen und all die Schmerzen, die um einen herum sich in endlosen Schlangenlinien verknoten.</p>
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		<title>Anywhere Is</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 11:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[the waves still keep on waving and I still keep on going]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/09/anywhere-is/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>the waves still keep on waving<br />
and I still keep on going</p></blockquote>
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		<title>I will survive</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/08/i-will-survive/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 20:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Tagein tagaus lebt man Musik hörend vor sich hin, mal mehr als Textehörer, mal mehr als Melodiehörer, mal als Rythmusgenießer, doch die ganze Zeit über bleibt die Sicherheit, dass das ja alles nur Kunst ist. Kunst, die einem bei aller Schönheit oder endloser Traurigkeit nichts anhaben kann, die einen nur kurz berührt, kaum spürbar, diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tagein tagaus lebt man Musik hörend vor sich hin, mal mehr als Textehörer, mal mehr als Melodiehörer, mal als Rythmusgenießer, doch die ganze Zeit über bleibt die Sicherheit, dass das ja alles nur Kunst ist. Kunst, die einem bei aller Schönheit oder endloser Traurigkeit nichts anhaben kann, die einen nur kurz berührt, kaum spürbar, diese Art der Berührungen, die mit dem nächsten Schulterzucken schon lange der Vergangenheit angehören. </p>
<p>Wir fühlen uns immer so sicher vor Kunst, solange sie uns nicht im falschen Moment anspringt. Wir sind ja so dumm. </p>
<p>Wir sollten aufhören, zu vergessen, dass Künstler immer eine Botschaft transportieren wollen, egal, wie gut sie sie vepacken. Insbesondere dann, wenn wir mal wieder im falschen Moment von wem auch immer das unvergessene &#8220;…as long as I know how to love I know I&#8217;ll stay alive…&#8221; hören und uns zu allem Übel und weil es so viel Spaß macht, sich selbst ein bisschen zu quälen, fragen, ob man wirklich wissen muss, wie man liebt, um zu überleben. </p>
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		<title>Nur gestapelte Gedanken</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/08/nur-gestapelte-gedanken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 23:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[An manchen Tagen geht einfach zu viel zwischen den Zeilen verloren. An anderen Tagen steht dort zu viel. Eigentlich wäre in beiden Fällen alles gut, wenn da nicht immer so viele Fragezeichen übrig bleiben würden. Und dazu dann der ewige Drang, alles analysieren zu müssen. Den Kopf einfach nicht ausschalten können. Nicht einmal für ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An manchen Tagen geht einfach zu viel zwischen den Zeilen verloren. An anderen Tagen steht dort zu viel. Eigentlich wäre in beiden Fällen alles gut, wenn da nicht immer so viele Fragezeichen übrig bleiben würden. Und dazu dann der ewige Drang, alles analysieren zu müssen. Den Kopf einfach nicht ausschalten können. Nicht einmal für ein paar Sekunden. Selten ist die Grenze zwischen Gedankenwelt und Wirklichkeit so verwaschen, wie in sternenklaren Nächten. Selten sind Sommer so bewölkt, wie dieser. Die Gedanken sind nicht frei. Im Kopf, ja. Aber irgendwann müssen sie doch dort auch mal raus. Im Angesicht der verzwickten Lage wäre es sicher ratsam, aufzuhören, darüber nachzudenken, weniger nachzudenken.</p>
<p>Zwischen den zermürbten, zu oft wiedergekäuten Gedanken quälen sich fortwährend Radiohead und Suede durch den Kopf. Immer mit einer unverkennbaren Prise Zynismus. Die Musikwiedergabegeräte werden nicht mehr benötigt, denn die Musik ist schon so tief in den Körper gedrungen, dass jede äußere Einwirkung derselben mehr als zwecklos, ja sogar in vieler Hinsicht schädlich, geworden ist. Es wäre aber trotzdem eine Überlegung wert, die Klagestimmen anzuschalten und mit ihnen gemeinsam das Plagende, Treibende, Pochende aus dem Körper zu treiben.</p>
<p>Es gibt schon zu viele Bücher, Filme, Lieder über dieses Thema. Es gibt schon zu viele traurige Menschen. Es gibt schon zu viele gute Gründe, in diesem Zustand zu sein. Hier gibt es keinen. Hier gibt es kein Setting, kein Plot, keine epische Geschichte, die das alles erfordert. Hier gibt es nur gestapelte Gedanken, denen ein unsichtbarer Käfig übergestülpt wurde.</p>
<p>(People just don&#8217;t really talk anymore, do they?)</p>
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		<title>Die Straßenlaterne</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/08/die-strasenlaterne/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 09:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Straßenlaterne wollte in ihrem langweilig vor sich hinglimmenden Leben endlich mal etwas erleben und positionierte den Briefkasten derart um, dass er fast einem Taxi zum Verhängnis wurde. In Wahrheit war die Geschichte jedoch ganz anders, doch der zufällig vor Ort gewesene Hund würde sich hüten, irgendjemandem die Wahrheit zu erzählen. Zumal er seine Stimme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Straßenlaterne wollte in ihrem langweilig vor sich hinglimmenden Leben endlich mal etwas erleben und positionierte den Briefkasten derart um, dass er fast einem Taxi zum Verhängnis wurde.</p>
<p>In Wahrheit war die Geschichte jedoch ganz anders, doch der zufällig vor Ort gewesene Hund würde sich hüten, irgendjemandem die Wahrheit zu erzählen. Zumal er seine Stimme schonen musste, übermorgen stand schließlich der alljährliche Bellwettbewerb an.</p>
<p>In Wahrheit also, und dass weiß ich nur, weil mir eben dieser Hund sehr großes Vertrauen schenkt und wir seit Jahren eine umfangreiche Briefkorrespondenz führen &#8211; nun, ich schweife ab. In Wahrheit also, war es der Taxifahrer.</p>
<p>Das scheint etwas unglaubwürdig werden Sie sagen. Nun, da haben Sie durchaus recht. Aber Sie müssen schon zugeben, dass ein glimmendes Dasein vielmehr zu einem Taxifahrer, als zu einer stolz ihrer ganzen Umgebung Licht spendenden Straßenlaterne passt. Wie gut, dass wir uns in diesem Punkte einig sind. Der Hund &#8211; Manfred von Reinhardshausen heißt er übrigens &#8211; schrieb also in seinem Brief ausführlichst &#8211; Der Herr in dem braunen Jacket soll sich doch bitte ein paar schönere Hundenamen ausdenken, wenn ihm dieser nicht gefällt &#8211; wie auch immer, Manfred schrieb mir also, dass er beweisen können, dass sich diese selbstsüchtige Lampe da etwas zu vorteilhaft ins Licht rücken wollte. Oder den Taxifahrer? Sie sehen, ich bin verwirrt. Ich hoffe, sie sind auch schon lange vom roten Faden abgekommen, falls nicht habe ich die beunruhigende Mitteilung zu überbringen, dass der Hund leider mit seinen Ausführungen nicht fortfahren konnte, da ihm die listige Katze Miranda, deren Domizil sich in einem gemütlichen Eckchen des Briefkastens befindet, sein wunderschönes rotes Erzählungswollkneuel erblickt hatte und nun mit seinem unserem diesem rotem Faden Katzeweißwas anstellte.</p>
<p>Warum Sie gekommen sind? Wer weiß, vielleicht hatten sie gehofft, dieser drollige Hund neben mir könne tatsächlich solch irrwitzige Geschichten erzählen.</p>
<p>Es war übrigens der Briefkasten, er hatte ein paar traurige Liebesbriefe zu viel abbekommen und wollte seinem Dasein ein Ende setzen.</p>
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		<item>
		<title>Erzähl mal was</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/08/erzahl-mal-was/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 22:47:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir liegen im Bett. Die Decke ist wunderbar kuschelig, die Kopfkissen haben alle genau die richtige Position, man könnte sofort einschlafen. Es ist unglaublich ruhig im Hintergrund. Bei dir. Bei mir nicht. Zwischen uns befinden sich viele hundert Kilometer. Ganz nah sind wir uns trotzdem. Telekommunikation ist eine praktische Erfindung. &#8220;Erzähl mal was.&#8221; sagst du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir liegen im Bett. Die Decke ist wunderbar kuschelig, die Kopfkissen haben alle genau die richtige Position, man könnte sofort einschlafen. Es ist unglaublich ruhig im Hintergrund. Bei dir. Bei mir nicht. Zwischen uns befinden sich viele hundert Kilometer. Ganz nah sind wir uns trotzdem. Telekommunikation ist eine praktische Erfindung.</p>
<p>&#8220;Erzähl mal was.&#8221; sagst du in die Stille hinein. Die meisten Stimmen hätten die Stille damit grausam zerschnitten. Deine nicht. Sanft, geradezu engelsgleich, gleitet sie durch den Äther und ich muss lächeln, wenn ich dich sprechen höre.</p>
<p>Jedes Mal.</p>
<p>&#8220;Erzähl mal was.&#8221; sagt deine Stimme noch einmal. Diesmal nur in meinem Kopf. Du schweigst bereits wieder. Erwartungsvoll. Ich kann dein Lächeln hören, durch den Rythmus, in dem du atmest. Ich denke nach. Ich möchte, dass du die ganze Nacht lächelst, wegen dem, was ich dir erzählen werde. Es ist gar nicht so einfach, schönes zu erzählen. Das traurige, bedrückende, das geht im schützenden Dunkel der Nacht immer leicht von der Hand, doch Worte zu Sätzen zu formen, die deine Lippen zum Lächeln bringen…</p>
<p>Wahrscheinlich wäre alles viel einfacher, wenn ich gewillt wäre, dir eine Geschichte zu erzählen, aber ich möchte dir heute keine Geschichte erzählen. Ich möchte dir von mir erzählen. Ich möchte, dass du wegen einem erzählten Erlebniss und nicht wegen einer Geschichte mit Zwangshappyend lächelst.</p>
<p>Das ist er, der fatale Moment, der immer dann auftritt, wenn man Hände ringend nach Erinnerungen sucht und der Kopf gerade mehr Leere aufweist, als alle leeren Studentenkühlschränke der Welt zusammen. In freier Wildbahn wird dies ja meist durch das verhasste &#8220;Erzähl doch mal einen Schlag aus deiner Jugend&#8221; ausgelöst. Völlig unbeabsichtigt natürlich. Obwohl jeder weiß, wie viele Hämmer im Kopf verloren gehen werden, bis ein Schlag trifft und erzählt werden kann. Nun gut. Soviel zum Normalfall. Normalfälle sind scheinbar gerade nicht kompliziert genug. Nein, ich musste ja unbedingt so schlau sein und mich selbst in diese missliche Lage verfrachten.</p>
<p>Bis jetzt sind seit deiner Bitte ungefähr zehn Sekunden vergangen. Wenn überhaupt.  Zeit ist nicht so gut messbar, wenn man mit sich selbst diskutiert. Die nullte Regel ist, es gibt keine erste Regel. Naja. So ähnlich. Jedenfalls hängt das damit irgendwie zusammen. Glaube ich. All diese Gedanken fliegen durch den großen leeren Raum. Und sie finden einfach keinen Platz um zu landen.</p>
<p>Tragisch, das.</p>
<p>Da! Ein Einfall! Ganz schwach kann ich ihn schon spüren, wie er sich langsam emporwindet und zu seiner vollen Pracht heranwächst.</p>
<p>&#8220;Was möchtest du denn gerne hören?&#8221; frage ich, um etwas Zeit zu gewinnen. Mir ist nun zwar klar, dass ich gleich wissen werde, was ich erzählen werde, doch finde ich es auch immer wieder wichtig, von dir zu erfahren, was du gerne hören würdest.</p>
<p>Du antwortest. Ich muss lächeln. Einen kaum spürbaren Moment später fange ich an zu erzählen. Und mein Herz wird mit jeder Sekunde glücklicher, weil es dir beim Lächeln lauschen darf.</p>
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		<item>
		<title>Ein kleines Immer</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/08/ein-kleines-immer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 23:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Du fragst nicht, ob alles gut ist. Du fragst auch nicht, ob ich mich wohl fühle. Nein, Du hast schon immer die wirklich wichtigen Fragen gestellt &#8211; Wie geht es dir? Wie fühlst du dich? &#8211; und du hast dich noch nie mit einem Abspeis-&#8221;Okay&#8221; zufrieden gegeben, wenn alles ringsherum gegen dieses okay sprach. Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du fragst nicht, ob alles gut ist. Du fragst auch nicht, ob ich mich wohl fühle. Nein, Du hast schon immer die wirklich wichtigen Fragen gestellt &#8211; Wie geht es dir? Wie fühlst du dich? &#8211; und du hast dich noch nie mit einem Abspeis-&#8221;Okay&#8221; zufrieden gegeben, wenn alles ringsherum gegen dieses okay sprach. Du hörst zu. Immer. Bedingungslos. Deine geheime Superkraft: Nicht nur die richtigen Worte, sondern auch immer den perfekten Zeitpunkt finden.</p>
<p>Vielleicht wird nicht alles gut. Wahrscheinlich wird nie alles gut. Eigentlich möchte ich mir auch gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn denn alles gut wäre. Tatsache ist, immer wenn ich mit dir in Kontakt trete, egal wie, wird alles um mich herum auf magische Weise besser, angenehmer, schöner. Ich möchte dieses Gefühl, diesen Zauber nicht mehr loslassen müssen. Ich möchte, dass daraus ein &#8211; wenngleich erst einmal kleines &#8211; immer wird.</p>
<p>Möchtest Du das auch?</p>
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		<item>
		<title>Meine Name ist nicht deine Entscheidung</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 20:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe heute im Laufe des Tages mehrere Verweise auf mynameis.me gesehen, zuletzt in einem Google+-Post (Wie schreibt man das mit sinnvoller Zeichensetzung?), der den, typisch zur gerade mal wieder in Mode gekommenen Fuck yeah-Memmaschinerie, Tumblelog fuckyeahpseudonyms, welches jeden dazu einlädt, seine Meinung zum Klarnamen/Pseudonym-Zwang im Internet zu vermelden. Nunja. Vor einigen Tagen habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute im Laufe des Tages mehrere Verweise auf <a  href="http://my.nameis.me/">mynameis.me</a> gesehen, zuletzt in einem Google+-Post (Wie schreibt man das mit sinnvoller Zeichensetzung?), der den, typisch zur gerade mal wieder in Mode gekommenen Fuck yeah-Memmaschinerie, Tumblelog <a  href="http://fuckyeahpseudonyms.tumblr.com/">fuckyeahpseudonyms</a>, welches jeden dazu einlädt, seine Meinung zum Klarnamen/Pseudonym-Zwang im Internet zu vermelden.</p>
<p>Nunja. Vor einigen Tagen habe ich mich bei <a  href="http://pottermore.com">Pottermore</a> registriert. Dort wurde ich mit einer der wohl restriktivsten Lösungen zu diesem ganzen Problem konfrontiert: Das System vergibt die Nutzernamen. Die durchaus einleuchtende Erklärung, die dort dazu abgegeben wurde, lautete ungefähr &#8220;Wir machen das zum Schutz der Kinder.&#8221; Jetzt kann man sich natürlich fragen, inwiefern ein Name wie PhoenixMagic80 Menschen, die es auf den Schaden oder das Verletzen anderer in jeglicher Form abgesehen haben, von diesem Vorhaben abhalten wird. Ich möchte behaupten gar nicht. Da könnte man auch gerade an dieser Stelle wunderschön aus Harry Potter zitieren:</p>
<blockquote><p>Die Angst vor einem Namen macht nur noch größere Angst vor der Sache selbst.</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">(J. K. Rowling &#8211; Harry Potter, in diverse Bänden)</p>
<p style="text-align: left;">Ich persönlich habe seit Jahren ein Pseudonym (eFrane) in weiten Teilen des Internets, habe aber auf bestimmten Plattformen schon immer meinen Klarnamen angegeben. Mittlerweile ist es für niemanden, der wirklich wissen will, wer sich hinter diesen fünf Buchstaben verbirgt, mehr ein Problem, dem auf den Grund zu gehen. Das stört mich auch nicht. Trotzdem finde ich es wichtig, dass jedem Mensch die freie Wahl darüber gelassen wird, wie er sich nennt. Die Tatsache, dass wir bei der Geburt einen Namen kriegen, bedeutet ja nicht, dass wir mit diesem Namen unser ganzes Leben verbringen müssen.</p>
<p style="text-align: left;">Was mich an der momentanen Richtung der Debatte stört, ist die Fokussierung auf das Internet. In leicht abgewandelter Form könnte man obiges Zitat hernehmen: &#8220;Die Angst vor einem Medium macht nur noch größere Angst vor dem Problem selbst.&#8221; – Und wir haben Angst vor diesem Medium. Ich nicht, und viele andere in meinem Umfeld auch nicht, wahrscheinlich fast keiner, der sich jetzt – egal ob auf mynameis.me oder auf fuckyeahpseudonyms oder sonst irgendwo in diesem Kommunikationskonglomerat – zu diesem Thema äußern wird, aber trotz allem bleiben da eine ganze Menge Menschen übrig, die sehr offensichtlich in irgendeiner Form Angst vor diesem Medium haben. Doch eigentlich sollten sie Angst vor dem haben, was daraus entstehen kann. Das Internet ist, ich twitterte so etwas in der Art vor einer Weile schon mal, gewissermaßen das moderne Forum Romanum. Hier werden die tagesaktuellen Themen diskutiert, hier kann man mitreden, hier beginnt Veränderung. Und ab und an kommt solch eine Veränderung eben an einen Punkt, wo sie aus dem Digitalen heraus in das Analoge geholt werden muss. Ich glaube, in Bezug auf die frei Wahl des eigenen Namens sind wir im Grunde schon lange an diesem Punkt vorbei.</p>
<p style="text-align: left;">Es ist wichtig, festzuhalten, dass es gute Gründe gibt, irgendwo in der Gesellschaft nicht mit dem Namen aufzutreten, der einem gegeben wurde. Tatsache ist aber auch, dass viele dieser Gründe wegfallen würden, wenn es – was meiner Ansicht nach sowohl eine notwendige Bedingung als auch Folge freierer Namenspolitik wäre – mehr Toleranz und Akzeptanz untereinander gäbe.</p>
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		<title>Intimacy</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 17:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Books]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei guten Büchern kann man das Ende lesen ohne sich damit das verbleibende Leseerlebnis der Seiten davor zu zerstören. Bei sehr guten Büchern kommt dann noch ein erster Satz dazu, der einen viel schneller, als in solchen Momenten erwünscht, zu diesen Enden führt. Doch sehr gute Bücher sind am Ende nie zu Ende. Sehr gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei guten Büchern kann man das Ende lesen ohne sich damit das verbleibende Leseerlebnis der Seiten davor zu zerstören. Bei sehr guten Büchern kommt dann noch ein erster Satz dazu, der einen viel schneller, als in solchen Momenten erwünscht, zu diesen Enden führt.</p>
<p>Doch sehr gute Bücher sind am Ende nie zu Ende. Sehr gute Bücher gehen im Kopf weiter. Erst liest man fast atemlos, bis man die<br />
Augen schon mit Streichhölzern offen halten muss, um dann, wenn man endlich fertig ist, hellwach im Bett zu liegen und mehrere<br />
Ewigkeiten lang in der gerade erlebten Großartigkeit zu schwelgen und in Gedanken all die wunderbaren Worte noch weit mehr als<br />
einmal zu durchlaufen. Hanif Kureishi&#8217;s &#8220;Intimacy&#8221; ist so ein Buch.</p>
<blockquote><p>It is the saddest night, for I am leaving and not coming back.</p></blockquote>
<p>Es geht um Liebe. Natürlich geht es um Liebe. Um den großen Zweifel, der ins Leben kommen kann, wenn sich die darin enthaltene Liebe nach und nach wandelt und noch weniger nachvollziehbar ist, als sowieso schon.</p>
<p>Es geht um Abschied nehmen. Abschied von einem Lebensabschnitt, von einer ganzen Lebensphilosphie, von einer eigentlich als<br />
&#8220;für immer&#8221; geplanten Einheit. Es geht darum, sich selbst wieder zu finden und all das Chaos zu verstehen, was in einem aus der ganzen unerträglich gewordenen Ordnung gewachsen ist.</p>
<blockquote><p>
Lying protects all of us; it keeps the important going. It is a kindness to lie. If I&#8217;d been good all those years, who&#8217;d have been impressed? God? A world without lying would be impossible; a world in which lying wasn&#8217;t deprecated it also impossible. Unfortunately, lying makes us feel omnipotent. It creates a terrible loneliness.
</p></blockquote>
<p><a  href="http://www.amazon.de/gp/product/0571195709/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=meanderingsoul-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0571195709">Intimacy</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0571195709" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Hanif Kureishi</p>
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		<title>Only the good die young</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/07/only-the-good-die-young/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 19:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Situationen, in denen man nicht wirklich sprachlos, sondern eher innerlich so sehr aufgewühlt ist, dass es schwer fällt einen klaren Gedanken zu fassen. Gerade eben las ich auf Facebook &#8220;Eine Schweigeminute für Amy Winehouse&#8221;. Wie das so ist, wenn man quasi im Internet groß geworden ist, fragte ich kurzerhand Google, auch wenn etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Situationen, in denen man nicht wirklich sprachlos, sondern eher innerlich so sehr aufgewühlt ist, dass es schwer fällt einen klaren Gedanken zu fassen. Gerade eben las ich auf Facebook &#8220;Eine Schweigeminute für Amy Winehouse&#8221;. Wie das so ist, wenn man quasi im Internet groß geworden ist, fragte ich kurzerhand Google, auch wenn etwas in mir drin schon ahnte, was ich dann sehen würde, war und bin ich durch die Nachricht gelinde gesagt zerrüttet.</p>
<p>Amy Winehouse war eine der großen. Da braucht es gar nicht viele Worte für, und falls doch, bin ich sicher nicht derjenige, der sie finden oder aussprechen kann.</p>
<p>Es gibt in diesem Zusammenhang, wie auch in dem <a  href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-07/oslo-attentat-merkel">anderer aktueller Ereignisse</a>, eine Seite an all diesen sonst oft sehr wunderbaren sozialen Netzwerken, die ich nicht mag. Es ist immer, wie ein Stich mit dem Messer. Tausende und abertausende Menschen denken, sie würden am Besten in Worte fassen können, was keiner in Worte fassen kann oder müssten noch diese oder jene neue schreckliche Erkenntnis beitragen oder, auch höchst beliebt, wie immer mehr als nur zu früh anfangen, grauenvoll flache Witze über tragische Ereignisse zu machen. Wir können nicht ändern, was passiert, aber wir können wenigstens versuchen uns angemessen zu verhalten. Zu dieser Angemessenheit gehört in fundamentaler Weise, dass man keine Witze macht, wenn Menschen ihr Leben lassen mussten. Ich will damit nicht sagen, dass man immer trauernd da sitzen sollte und den ganzen Tag nur &#8220;Ach, wie schlimm doch alles ist auf der Welt&#8221; jammert. Ganz bestimmt nicht. Das ändert nichts. Doch für manche wäre schon das ein Fortschritt.</p>
<p>All diese tollen Sätze, die tagein tagaus durch die Timeline wandern, all diese Versprechen an eine bessere Welt, wollen wir die nicht langsam mal einlösen und die Welt die wir haben als Ausgangspunkt für eine Zukunft nehmen, in der solche Attentate, wie die in Norwegen nicht nicht passieren werden, weil das Überwachungskonzept des Systems sie verhindert, sondern nicht passieren werden, weil die Menschen zufrieden mit ihrer Situation sind, weil sie keinen Grund haben. Aber bis wir auch nur nahe an den Punkt kommen, ab dem sich etwas ändern könnte, werden wohl leider noch viele &#8220;Das gefällt mir&#8221; und noch viel mehr sinnlose Phrasen und unqualifizierte Kommentare wie zu <a  href="http://twitter.com/buschheuer">Else </a><a  href="http://twitter.com/buschheuer">Buschheuer</a>s Auslösermitteilung für diesen Text hier über die Nachrichtenkanäle der schönen neuen Medien laufen.</p>
<p style="text-align: center;"><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/Facebook-Else-Buschheuer-Amy-Winehouse.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-892" title="Facebook Statusmeldung &quot;Eine Schweigeminute für Amy Winehouse&quot; von Else Buschheuer."><img class="aligncenter size-medium wp-image-893" title="Facebook Statusmeldung &quot;Eine Schweigeminute für Amy Winehouse&quot; von Else Buschheuer." src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/Facebook-Else-Buschheuer-Amy-Winehouse-300x76.jpg" alt="" width="300" height="76" /></a></p>
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		<item>
		<title>Music, mediocrities!</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/07/music-mediocrities/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 21:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Beethoven, bitches! (@eFrane) Haydn, hookers! (@Jemus42) Penderecki, Penner! (@Weiszklee) Mozart, motherfuckers! (@Jemus42) Strauß, Streuner! (@eFrane) Dvorak, Dingos! (@Jemus42) Vivaldi, Vandalen! (@Weiszklee) Liszt, liars! (@eFrane) Tchaikowsky, Teebeutelzweimalbenutzer! (@Weiszklee) Gruber, greenhorns! (@Jemus42) Brahms, Bratkartoffelesser! (@eFrane) Williams, Wurstköpfe! (@Jemus42) Mussorgsky, Maden! (@eFrane) Schuhmann, Selbstklebendesklebebandfalschbenutzer! (@Jemus42) Chopin, cocksuckers! (@Weiszklee) Grieg, gaylords! (@Jemus42) Verdi, Ventilatorimwinteranschalter! (@eFrane) Bach, Bumsköpfe! (@Weiszklee) Di [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Beethoven, bitches! (<a  href="https://twitter.com/efrane/status/91242590632030208">@eFrane</a>)</li>
<li>Haydn, hookers! (<a  href="https://twitter.com/jemus42/status/91242938012663809">@Jemus42</a>)</li>
<li>Penderecki, Penner! (<a  href="https://twitter.com/weiszklee/status/91243709961748480">@Weiszklee</a>)</li>
<li>Mozart, motherfuckers! (<a  href="https://twitter.com/jemus42/status/91243835610497025">@Jemus42</a>)</li>
<li>Strauß, Streuner! (<a  href="https://twitter.com/efrane/status/91243954678407168">@eFrane</a>)</li>
<li>Dvorak, Dingos! (<a  href="https://twitter.com/jemus42/status/91244209805332480">@Jemus42</a>)</li>
<li>Vivaldi, Vandalen! (<a  href="https://twitter.com/weiszklee/status/91244406375591936">@Weiszklee</a>)</li>
<li>Liszt, liars! (<a  href="https://twitter.com/efrane/status/91244472691728384">@eFrane</a>)</li>
<li>Tchaikowsky, Teebeutelzweimalbenutzer! (<a  href="https://twitter.com/weiszklee/status/91244835331244032">@Weiszklee</a>)</li>
<li>Gruber, greenhorns! (<a  href="https://twitter.com/jemus42/status/91244957964312576">@Jemus42</a>)</li>
<li>Brahms, Bratkartoffelesser! (<a  href="https://twitter.com/efrane/status/91244983989960704">@eFrane</a>)</li>
<li>Williams, Wurstköpfe! (<a  href="https://twitter.com/jemus42/status/91245216291495936">@Jemus42</a>)</li>
<li>Mussorgsky, Maden! (<a  href="https://twitter.com/efrane/status/91245472940953600">@eFrane</a>)</li>
<li>Schuhmann, Selbstklebendesklebebandfalschbenutzer! (<a  href="https://twitter.com/jemus42/status/91245566335528960">@Jemus42</a>)</li>
<li>Chopin, cocksuckers! (<a  href="https://twitter.com/weiszklee/status/91245805272436736">@Weiszklee</a>)</li>
<li>Grieg, gaylords! (<a  href="https://twitter.com/jemus42/status/91245916949983232">@Jemus42</a>)</li>
<li>Verdi, Ventilatorimwinteranschalter! (<a  href="https://twitter.com/efrane/status/91246075956039680">@eFrane</a>)</li>
<li>Bach, Bumsköpfe! (<a  href="https://twitter.com/weiszklee/status/91246117794230273">@Weiszklee</a>)</li>
<li>Di Capua, du Cackwurst! (<a  href="https://twitter.com/jemus42/status/91246264192217088">@Jemus42</a>)</li>
<li>Ravel, Raver! (<a  href="https://twitter.com/efrane/status/91250632056508418">@eFrane</a>)</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Kann man ohne Serien leben?</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/07/kann-man-ohne-serien-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 18:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht mehr genau, welche Frage ich Fee gestellt habe, als ich sie um einen Gastbeitrag bat, aber sie ging in die Richtung des Posttitels. Für mich selbst würde als Antwort ein mehr als deutliches &#8220;Nein!&#8221; folgen, doch um mich geht es nicht. Also, hier, ein Text über Serien und warum sie das Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht mehr genau, welche Frage ich <a  href="http://flugunfaehig.wordpress.com">Fee</a> gestellt habe, als ich sie um einen Gastbeitrag bat, aber sie ging in die Richtung des Posttitels. Für mich selbst würde als Antwort ein mehr als deutliches &#8220;Nein!&#8221; folgen, doch um mich geht es nicht. Also, hier, ein Text über Serien und warum sie das Leben verändern können:</p>
<p>Kennt ihr das Gefühl, etwas absolut und bedingungslos zu wollen? Das Gefühl etwas zum Leben zu brauchen? Wenn alles, was einen beruhigen kann, diese Sache ist? Wenn man so glücklich ist wie nie zuvor, wenn man es hat? Das Gefühl, nur durch seine Anwesenheit vollständig zu sein und jetzt erst zu wissen, was solange gefehlt hat?</p>
<p>Wenn ihr seid wie ich, dann&#8230; habt ihr an eure Lieblingsserie gedacht.</p>
<p>Ich habe den Ruf als Fangirl dank Twitter weg – und ich finde es herrlich!</p>
<p>Doch darum geht es hier gar nicht, hier geht es darum, was es bedeutet, so viel von einer Serie zu bekommen, dass man seine Dankbarkeit nur schwer in Worte fassen kann. Doch ich muss es einfach versuchen. Über was sonst könnte ich einen Gastbeitrag verfassen?</p>
<p>Und weil ich diesem Beitrag ja einen professionellen Charakter einhauchen will, werde ich es ein bisschen strukturieren, sonst würde ich vermutlich nur wild durcheinander plappern&#8230; (Serienjunkies fällt es oft sehr schwer, sich im  Moment des Fangirlens eloquent auszudrücken.) </p>
<p>Es folgen die Dinge, für die ich als Serienjunkie dankbar bin.</p>
<p>1.) Die Charaktere.</p>
<p>Ich kann mit voller Ernsthaftigkeit und Überzeugung sagen, dass gewisse Seriencharaktere mein Leben gerettet und entscheidend beeinflusst haben. Dass ich dank ihnen bin, wer ich bin.</p>
<p>Man lernt sie lieben für das, was sie nicht sind. Das klassische Mitfiebern verabschiedet sich unter einem Nebel von bodenloser Liebe und abartiger Fan-Hysterie. Es sind Figuren, bei denen du dich sicherer fühlst, als jemals zuvor, die dich zum lachen bringen, so viel öfter zum heulen, die mit einem einzigen Satz dein Leben verändern, in denen du dich bis ins kleinste Detail wieder findest, die ein Vorbild sind und dich begleiten. Es ist nicht nur so, dass man sie mag. Man muss wissen, dass es ihnen gut geht, dass sie ihr Glück finden. Es ist, als würde man sich eine kleine, eigene Familie aufbauen.</p>
<p>Das wohl beste Beispiel hierfür ist Peyton Sawyer aus der Serie One Tree Hill (zumindest bis Staffel 4 uneingeschränkte Empfehlung). (Aber auch neben Peyton gibt es Dutzend Charaktere, die mich geformt haben.) Sie ist ziemlich verkorkst. Und sie liebt Musik. Das reichte mir schon, um sie erst mal zu verehren. Doch sie ist mehr als das.</p>
<p>Peyton hat mir gezeigt, dass ich mich bewusst dafür entscheiden muss, stark zu sein, dass am Ende alles gut wird und dass ich es verdient habe, glücklich zu sein. Peyton hat mir gezeigt, dass alles gut ist, solange ich die Dinge beschütze, die ich liebe, die Kunst, meine Freunde, sie hat mir gezeigt, dass Integrität alles ist, worauf es letztendlich ankommt. (Und vor allem letzteres werde ich niemals wieder vergessen.)</p>
<p>Und wer wäre ich ohne all diese Erkenntnisse? Das ist das wertvolle. Wer wäre ich ohne all die Weisheiten von Seth Cohen, Charlie Pace, Claire Fisher, Lane Kim, Cassie Ainsworth oder Kurt Hummel? Und alle anderen. Diese Menschen haben mir Werte vermittelt. Träume geschenkt. Die besten Erinnerungen gemacht. Mein Herz geöffnet (und manchmal herausgerissen). Mir Dinge beigebracht, die essentiell sind. </p>
<p>Diese Menschen sind meine Freunde. (Bei diesem Satz musste ich selbst etwas kichern und an John Locke aus Lost denken, der sein erbärmliches Leben verflucht. Aber ich bin stolz auf meinen Wahnsinn.) Ja, sie sind wie imaginäre Freunde, mit dem kleinen Unterschied, dass sie andere auch sehen können&#8230; </p>
<p>2.) Das Fandom.</p>
<p>Ein Fandom ist eine Fangemeinde. (Als ob man damit annähernd beschreiben könnte, was es wirklich ist&#8230;)</p>
<p>Das erste Mal, dass ich wirklich spürte, dass da draußen Menschen sind, denen es geht wie mir, war, als ich begann, Glee zu schauen. (Diese Entscheidung hat mein ganzes Leben verändert.) </p>
<p>Ich war also innerhalb weniger Minuten ein Fan (das geht bei mir schnell) und&#8230; da waren sie, Millionen von Menschen, die waren wie ich! Die ihre Tage und Nächte damit verbrachten, die wundervollsten Grafiken für verschiedene Ships zu erstellen (ein Ship ist eine Serienpärchen), die die Musik rauf und runter hörten und 30€ für Glee-Tassen ließen. Genau wie ich. Und ich liebe sie alle über die Maßen. Das gute an einem Fandom ist, dass man immer jemanden findet, der es genauso sieht wie man selbst. Das schweißt zusammen. Ernsthaft! Ich sage bloß: „I judge people by whom they ship!“ &#8211; das ist so wahr.</p>
<p>Ein Fandom zu haben, ist, als würde man immer nachhause kommen können. (Was auch für die Serie allein gilt. Und so kitschig ist, wie es klingt. Und ebenso wundervoll.) Wenn nichts mehr geht, dann lese ich eben dämliche FanFictions, dann reblogge ich wie besessen Glee-Content, dann schaue ich Fan-Videos auf Youtube. Bereicherung. Ein Fandom zu haben, bedeutet, niemals allein zu sein. Da ist immer einer. Man kann all seine Gedanken und Gefühle loswerden, muss keine Nicht-Fan-Freunde zu Tode quatschen. Ich habe eine Menge toller Menschen auf diesem Weg (besser) kennengelernt. (Ach, danke Alex, danke Kris, danke Pauli. Danke an alle.)</p>
<p>3.) Der Cast.</p>
<p>Der Cast sind die Schauspieler. Es wäre ganz schön traurig, wenn das alles wäre. Aber das ist es nicht. Die Menschen hinter der Rolle haben in den allermeisten Fällen eine Verantwortung für ihre Fans. Und das ist so wunderbar. Denn der eigentliche, größte Dank gebührt ihnen, dass sie unsere Lieblingscharaktere zum Leben erwecken und zu dem machen, was sie sind.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob ich das noch zu erwähnen brauche, aber ich liebe Chris Colfer. Er spielt Kurt Hummel in der Serie Glee. Und er ist eine der beeindruckendsten Personen, die ich je aus der Ferne angebetet habe. (Und das waren und sind eine Menge.) Ihm verdanke ich eine Menge. Seiner Klugheit, seinem Humor und seiner Art, den Dingen zu begegnen &#8211; und all dies gelingt ihm auf eine so liebenswerte Weise, dass es mir fast das Herz bricht. Er ist so unwirklich manchmal. Chris Colfer ist engelsgleich, hat Lauren Lopez mal getwittert. She is so damn right. Und ich habe ihn wirklich ziemlich lieb. (Das beschreibt es nicht mal annähernd, aber okay&#8230;)<br />
Jeden Schauspieler, den ich einfach nur dafür liebe, dass er eine Figur spielt, die mir irgendwie geholfen hat, zurecht zu kommen, aufzuzählen, würde keinen Sinn machen. Was wirklich zählt ist, das glaube ich zumindest, dass diese Menschen irgendwie wissen, dass sie nicht nur für ihre Rolle geliebt werden, sondern für sehr lustige Interviews, unglaubliche Zitate und großartiges Engagement.<br />
Der Cast einer Serie kann und sollte ein Abbild sein, dass einem Menschen schenkt, die einem über die Grenzen der Fiktion die Hand reichen. Und dass das so oft hinhaut, ist ein kleines Wunder.</p>
<p>Doch im Grunde kann kein einziges Wort beschreiben, was es bedeutet, diese Menschen, eine Serie, wirklich zu lieben. Liebe im Sinne des Wortes. Ich weiß, ich habe es versucht, aber nicht das Gefühl, es sei mir gelungen&#8230; Manchmal kann man ein Gefühl dann doch nur zum Ausdruck bringen, in dem man kreischend in seinem Zimmer auf und ab hüpft und „KLAINE!“ brüllt, bis man heiser ist. Wenn jemand das nachvollziehen kann, dann sind alle andere Worte unnötig.</p>
<p>Ich bin einfach nur sehr dankbar für alles, was ich dank der Serien bekommen habe. Das ist alles, was wirklich zu sagen bleibt.</p>
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		<item>
		<title>Wünsche</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/07/wunsche/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 17:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann schrieb ich einmal, man sollte immer ein paar vollkommen aus der Luft gegriffene Wünsche parat haben. Weil es genau darum geht im Leben: Wünsche zu haben. Wer keine Wünsche mehr hat, hat auch keine schönen Träume mehr, also bleiben nur noch die schlechten, zermalmenden übrig und ehe man sich versieht läuft man Orpheus hinterher. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann schrieb ich einmal, man sollte immer ein paar vollkommen aus der Luft gegriffene Wünsche parat haben. Weil es genau darum geht im Leben: Wünsche zu haben. Wer keine Wünsche mehr hat, hat auch keine schönen Träume mehr, also bleiben nur noch die schlechten, zermalmenden übrig und ehe man sich versieht läuft man Orpheus hinterher. Auf dem Hinweg.<br />
Doch was sind das für Wünsche, die man so haben kann, die diesem doch recht anspruchsvollen Attribut des vollkommen aus der Luft gegriffen seins gerecht werden? Manchmal reicht da schon ein einfaches &#8220;Wie schön das wäre, wenn Du jetzt hier wärst.&#8221;<br />
(Ja, Du.)</p>
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		<title>When we are older, can I still come over?</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 11:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[When we are older, can I still come over? The Hello Sessions by Milo Greene]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>When we are older, can I still come over?</p></blockquote>
<p><iframe width="300" height="410" style="position: relative; display: block; width: 300px; height: 410px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=4281875166/size=grande3/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/transparent=true/" allowtransparency="true" frameborder="0"><a  href="http://milogreene.bandcamp.com/album/the-hello-sessions">The Hello Sessions by Milo Greene</a></iframe></p>
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		<title>Impossible Soul</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 15:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[And all I couldn&#8217;t sing, I would say it all, my love, to you, if I could get you at all.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/06/impossible-soul/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>And all I couldn&#8217;t sing, I would say it all, my love, to you, if I could get you at all.</p></blockquote>
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		<title>Liebe fragt nicht, Liebe ist.</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 19:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Menschen, den folgenden Text hat die wunderbare Mimi verfasst. Danke dafür! (Und  nun genießt es!) Es ist lange her, das erste Mal. Das erste Mal, dass sie große Augen bei seinem Anblick bekam, das erste Mal, dass sie durch die Tür trat und sich höflich nach dem erkundigte, was ihr kleines Herz zum Hüpfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Menschen, den folgenden Text hat die wunderbare <a  href="http://twitter.com/DieMimii_">Mimi</a> verfasst. Danke dafür! (Und  nun genießt es!)</p>
<p>Es ist lange her, das erste Mal.</p>
<p>Das erste Mal, dass sie große Augen bei seinem Anblick bekam, das erste Mal, dass sie durch die Tür trat und sich höflich nach dem erkundigte, was ihr kleines Herz zum Hüpfen brachte: Eis.</p>
<p>Es scheint, als wäre es erst gestern gewesen, als ihr das nette Fräulein mit dem tanzenden Pferdeschwanz eine Kugel auf eine kleine Waffel steckte und sie ihr bezaubernd lächelnd in die kleinen Patschehändchen drückte. Sie bedankte sich stets, obwohl das Funkeln in ihren Augen der Verkäuferin schon genug gewesen wäre.</p>
<p>Links neben der Tür stand das kleine Holzbänkchen mit Blick auf den Dorfbrunnen. Direkt daneben der Mülleimer und der bunte Sonnenschirm, der sich leicht zu drehen begann, wenn es windig war.</p>
<p>Einmal kam sie mit zwei Buben aus dem Dorf in den kleinen Laden. Der eine hatte einen Fußball unter den Arm geklemmt, der andere legte stolz das Geld auf die Ablage und verkündete, er würde sie alle einladen. Es war das erste und letzte Mal, dass sie beide Hände vorsichtig, ja fast schon schüchtern, um die Waffel legte und den Kopf leicht senkte. Sie schenkte der Verkäuferin auch nicht das glückliche Lächeln wie sonst.</p>
<p>Schon am nächsten Tag strahlte sie dafür umso mehr.</p>
<p>~</p>
<p>Sie streicht mit der Hand über das alte Bänkchen, dem sein Alter deutlich anzusehen ist. Die Verkäuferin trägt inzwischen eine modische Kurzhaarfrisur, aber das Lächeln beherrscht sie besser wie eh und je. Sie betritt den Laden, lauscht der Türklingel, die ihr so vertraut ist wie keine andere, lächelt und bekommt das kleine spitze Ding in die Hand gedrückt, dass sie als große Liebe bezeichnet und anderen oft nur Kopfschütteln beschert. Eis.</p>
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		<title>Es tut uns doch leid</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 14:39:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Du wirst bald weg sein, weil mir die Kraft fehlt, &#8220;Bleib doch!&#8221; zu sagen. Das ist wahrscheinlich das schlimmste an der ganzen Geschichte. Ich wollte nie, dass du gehst, doch mir fehlen die Worte, dir zu sagen, wie wichtig Du bist, wie sehr Du und niemand sonst zu mir gehörst. In einer anderen Zeit oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du wirst bald weg sein, weil mir die Kraft fehlt, &#8220;Bleib doch!&#8221; zu sagen. Das ist wahrscheinlich das schlimmste an der ganzen Geschichte. Ich wollte nie, dass du gehst, doch mir fehlen die Worte, dir zu sagen, wie wichtig Du bist, wie sehr Du und niemand sonst zu mir gehörst. In einer anderen Zeit oder an einem anderen Ort würden hier jetzt vielleicht diese berühmten drei Worte stehen. Eigentlich könnten sie auch hier stehen, doch sie würden nicht reichen. Sie würden nie reichen. Sie haben nie gereicht.</p>
<p>Jetzt wäre ein guter Moment um Kettcar zu zitieren. Dich zu kennen bringt viele gute Momente, um Kettcar zu zitieren. Oft die guten und verzaubernden Worte, leider aber auch oft die melancholischen und tragischen Geschichten drum herum.</p>
<blockquote><p>Ich werd&#8217; immer für dich da sein, bist du dabei?</p></blockquote>
<p>Wenn du nicht bleibst werde ich wahrscheinlich der Inschrift meines iPods noch weniger Rechnung tragen können. Denn &#8220;Don&#8217;t look back in anger.&#8221; ist ja nicht nur ein wunderbares Lied, sondern eben auch ein eigentlich gar nicht so schlechter Lebensansatz. Doch manchmal kann man sich nicht mehr helfen. Manchmal wird alles zu viel und dann sieht man zu allem Übel vor sich nichts mehr. Also muss man zurück sehen. Mit mehr oder weniger Groll.</p>
<blockquote><p>Was war und ist, kommt und bleibt, es tut uns nicht leid.</p></blockquote>
<p>Doch am Ende bleibt das Wissen, dass Du immer in meinem Kopf und noch viel länger in meinem Herzen bleiben wirst und so schnulzig und abgegriffen diese Phrasen auch sind, sind sie hier eine dieser wenigen Wahrheiten, die so oft zu Sprache kommen sollten und denen diese so selten gewährt wird.</p>
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		<title>Nicht mehr verloren gehen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 21:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Musik, die Stille sucht. Es gibt Stille, die nur dann funktioniert, wenn vorher genau solche Musik da war. Es ist diese Musik, die man Nachts halb drei mit In-Ears auf kaltem Fussboden liegend hört. Für 30, 40, 50 Minuten bewegt man sich nicht. Nicht, weil man erstarrt ist, ob der Kälte, sondern einfach, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Musik, die Stille sucht. Es gibt Stille, die nur dann funktioniert, wenn vorher genau solche Musik da war. Es ist diese Musik, die man Nachts halb drei mit In-Ears auf kaltem Fussboden liegend hört. Für 30, 40, 50 Minuten bewegt man sich nicht. Nicht, weil man erstarrt ist, ob der Kälte, sondern einfach, weil es nicht geht. Gefesselt von Klängen. Dann kommt die Stille. Und dann fühlt man. Irgendwas. Jeder etwas anderes und niemand würde sich finden der auch nur den Ansatz einer Beschreibung dessen, was man dann fühlt, in Worte fassen könnte. Und doch, man fühlt.</p>
<p>Es gibt Dinge, die kann nur Musik mit Menschen machen. Sie zum Fühlen bringen, in undefinierbare Schwebezustände versetzen, sich selbst nicht mehr wahrnehmen, weder von innen, noch als abseits lauernder Beobachter.</p>
<p>Wenn Du diese Musik gefunden hast, die das für dich kann, kannst Du nicht mehr wirklich verloren gehen in deinem Leben.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/06/nicht-mehr-verloren-gehen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Vertrauen</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/05/vertrauen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 17:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[(via weltdertraeume) Du sitzt da und schaust, geschützt von meiner Qualmhülle, stolz auf dein perfektes Leben. &#8220;Vertrauen ist ein Geschenk, weißt du?&#8221;, sage ich, während ich den letzten Zug der was weiß ich wievielten Zigarette nehme. &#8220;Ich kann mich nicht mehr wirklich an mein Leben erinnern. Das ist nicht schlimm. Ich wollte es ja so. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a  href="http://weltdertraeume.tumblr.com/post/5725488851"><img class="aligncenter" src="http://27.media.tumblr.com/tumblr_lll3hst0971qcmui9o1_500.jpg" alt="" width="500" height="335" /></a><em>(via <a  href="http://weltdertraeume.tumblr.com/">weltdertraeume</a>)</em></p>
<p>Du sitzt da und schaust, geschützt von meiner Qualmhülle, stolz auf dein perfektes Leben. &#8220;Vertrauen ist ein Geschenk, weißt du?&#8221;, sage ich, während ich den letzten Zug der was weiß ich wievielten Zigarette nehme.</p>
<p>&#8220;Ich kann mich nicht mehr wirklich an mein Leben erinnern. Das ist nicht schlimm. Ich wollte es ja so. Doch manchmal, manchmal wünschte ich, ich könnte zurück gehen zu den Menschen, die ich sehe, wenn ich nach starken Gewitterblitzen kurz die Augen zu mache. Denn wen man da sieht, sieht man auch in seinen dunkelsten Albträumen. Wenn ich denn träumen würde. Doch das geht ja auch schon geraume Zeit nicht mehr.&#8221;</p>
<p>Wortlos, sprachlos, nicht mehr ganz bei Sinnen schaue ich dich an. Gekonnt, in jahrelanger Übung zur Perfektion gebracht, schaust du an mir vorbei. Einen gefühlten Viertelmillimeter. Aber eben vorbei. Mit diesem Blick, der nackt macht. Emotional. Du kennst jeden Menschen. Glaubst du. Doch dein Leben ist auch nur eines von den vielen, die so kaputt sind, dass die ganzen Pflaster ein perfekt wirkendes Kunstwerk geschaffen haben. Eines, das viel zu leicht einreißen kann.</p>
<p>&#8220;Du solltest anfangen, zu rauchen. Das macht zwar nichts besser, hilft aber manchmal dabei, Gedanken andere Abzweigungen an Kreuzungen wählen zu lassen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Danke. Ich bleibe lieber beim Alkohol. Damit kann ich wenigstens jederzeit einen Punkt bestimmen, ab dem ich ein paar Stunden von mir frei habe. Es ist nicht leicht, ich zu sein, weißt du?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja. Deswegen hoffe ich ja, dass du verstehst, warum ich dir mein Vertrauen schenken möchte.&#8221;</p>
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		<title>Etwas Kopfkino</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/05/etwas-kopfkino/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 May 2011 21:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfach nur hinsehen. Ihr zusehen wie sie redet, gestikuliert, ihre Augen verfolgen, rotbraune, Geschichten erzählende Augen, den ein oder anderen Moment an ihrem bezaubernden Lächeln hängenbleiben, beobachten, wie sie sich die Haare aus dem Gesicht streift, anfängt einen Zopf daraus zu machen und dann doch wieder den halb gebundenen Zopf aufmacht und das Haar wild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach nur hinsehen. Ihr zusehen wie sie redet, gestikuliert, ihre Augen verfolgen, rotbraune, Geschichten erzählende Augen, den ein oder anderen Moment an ihrem bezaubernden Lächeln hängenbleiben, beobachten, wie sie sich die Haare aus dem Gesicht streift, anfängt einen Zopf daraus zu machen und dann doch wieder den halb gebundenen Zopf aufmacht und das Haar wild nach hinten wirft. Mit einer dennoch fast unsichtbaren Kopfbewegung. Brünett, aber ein relativ helles brünett, schulterlange, glatte Haare,  perfekt symmetrisches Gesicht, etwas zu dünne Arme für die Größe der Hände, die sie aber mit solcher Leichtigkeit bewegt, dass es nur positiv auffällt. Dezent im gesamten Verhalten und doch so viel Glück und Euphorie ausstrahlend.</p>
<p>In einem Wort: Schön.</p>
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		<item>
		<title>Herznotizen</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/05/herznotizen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 14:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[…eines Mädchenherzes Ich habe keine Lust mehr für dumme Kerle zu schlagen. Tag ein Tag aus die selbe Leier. Und dieser Körper könnte sich auch endlich mal dazu bewegen ab und an ein paar der Schmetterlinge, die da so oft kommen und gehen, vom Bauch zu mir durchzulassen. Ich mag diese Tierchen doch so sehr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>…eines Mädchenherzes</strong></p>
<p>Ich habe keine Lust mehr für dumme Kerle zu schlagen.</p>
<p>Tag ein Tag aus die selbe Leier. Und dieser Körper könnte sich auch endlich mal dazu bewegen ab und an ein paar der Schmetterlinge, die da so oft kommen und gehen, vom Bauch zu mir durchzulassen. Ich mag diese Tierchen doch so sehr.</p>
<p>Überhaupt gehen die Schmetterlinge viel zu oft und viel zu schnell wieder weg. Manchmal glaube ich, ich bin keine gute Schmetterlingshüterin.</p>
<p>Heute am See hat mich so ein komischer Junge angelächelt. Er wirkte schüchtern. Oh, hallo kleiner Schmetterling, bleibst Du ein wenig?</p>
<p>Ich habe ihn wieder gesehen. Er hat sich näher zu mir gesetzt. Das ist süß. Liebe Schmetterlinge, ich bin doch nur ein kleines Herz, geht doch auch in den Rest des Körpers, ja?</p>
<p>Ich werde bald fliegen können, oder wenigstens schweben. Wir treffen uns jetzt oft. Sehr oft. Ich glaube, man nennt das glücklich sein.</p>
<p>Er ist da. Also hier. Also in mir. Den lass ich hier nie wieder raus. Ganz bestimmt nicht. Auch wenn das jetzt alles ein bisschen eng geworden ist. Vielleicht kann ich ja noch ein zwei Schmetterlingchens zum umziehen bewegen.</p>
<p>Randbemerkung: Dem Kopf da oben mal die Venen waschen. Der tickt zu kompliziert für meinen Geschmack.</p>
<p><strong>…eines Jungenherzes</strong></p>
<p>Warum macht der Kerl eigentlich nie, was ich sage? Immer nur still da sitzen, Kopfhörer in die Ohren und Welt abschalten. Nachts heult er dann wieder Pseudoherzscheiße in seinen Twitteraccount. Als ob es davon besser werden würde. Würde er mich doch nur einmal um Rat fragen. Wozu bin ich denn sonst Jungenherz geworden?</p>
<p>Bei Gelegenheit mal was mit dem Bauch trinken gehen und ihm gratulieren. Er hat es endlich mal geschafft, den Kopf zu überstimmen. Ich kann dieses Gerede darüber, dass Frauen so kompliziert seien, nicht mehr nachvollziehen, seitdem ich in diesem Kerl hier mein Dasein friste.</p>
<p>Strand. See. Wasser. Sonne. Endlich mal was für mich. Wiederholt: Danke, Bauch!</p>
<p>Himmel hilf. Jetzt beweg dich doch endlich zu dem süßen Mädel und sprich sie an. Oder lass mich am Besten machen.</p>
<p>Geht doch. War doch gar nicht so schwer, oder, Kopf? Kopf? Kopf?! (Dieser bescheuerte Kopf. Entweder nicht da oder falsch konfiguriert. Bei Gelegenheit mal eine Ladung Bretter ordern.)</p>
<p>Eis. Eis. Eis. Eis. Juchu. Sie ist nett. Sie darf hier rein. Sie mag Eis. Sie darf erst recht hier rein. Ich werde ihrem Herz gleich mal ein paar Schmetterlinge mit Gruß vom Bauch vorbeischicken.</p>
<p>Pakt mit dem Bauch geschlossen, den Kopf vorerst nicht mehr aktiv am Geschehen teilhaben zu lassen. Statistisch gesehen wird der sich sowieso viel zu früh wieder einmischen.</p>
<p>Endlich glücklich. Hoffentlich kriegt dieses angeblich denkende Ding da oben das nicht so schnell mit.</p>
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		<item>
		<title>Kleider machen Leute</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/yOgFM2jlOX8/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/05/kleider-machen-leute/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 08:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Welt dort draußen ist, auch wenn das nicht so sein sollte, der Heteronormativität unterlegen. Da wird Mann komisch angesehen, wenn die Hose zu eng ist, oder das Shirt zu viel Schulter zeigt und Frau noch viel komischer, wenn sie kurze Haare hat oder gar nie in ihrem Leben mit einem Rock gesehen wird. Warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Welt dort draußen ist, auch wenn das nicht so sein sollte, <a  href="https://twitter.com/#!/verdachtsmoment/status/63241677111959553">der Heteronormativität unterlegen</a>. Da wird Mann komisch angesehen, wenn die Hose zu eng ist, oder das Shirt zu viel Schulter zeigt und Frau noch viel komischer, wenn sie kurze Haare hat oder gar nie in ihrem Leben mit einem Rock gesehen wird. Warum tun wir uns das an? Also nein, warum tut ihr euch das an?</p>
<p>Ich finde das &#8211; an dieser Stelle ist die Wahl des Wortes zu entschuldigen &#8211; bescheuert. Und das ist noch zaghaft formuliert. Alle Welt redet von Offenheit und Toleranz und Integration und all dem, was da sonst noch aus zugehöriger Schublade kommt und keiner macht es. Natürlich, hier und da gibt es ein paar Ausnahmen, doch die haben heute genauso damit zu kämpfen, von der Gesellschaft akzeptiert zu werden, wie eh und je.</p>
<p>Lieber Leser,</p>
<p>Du glaubst also, Du bist heterosexuell und damit deiner Ansicht nach ein Normalbürger dieser Gesellschaft? Bist Du dir sicher? Mach doch dir zu liebe mal folgendes kleines Experiment: Schalte deinen Kopf aus und höre auf deinen Körper, wenn du mit dir sympathischen Menschen unterwegs bist. Ich lasse hier ganz bewusst jegliche Geschlechtsbestimmung weg. Mit etwas Geduld und Wille (vor allem Wille) wirst Du verstehen können, warum.</p>
<p>Männer die Frauenklamotten oder zumindest Kleidungsstücke, die aussehen, wie Frauenklamotten, tragen, werden schief angesehen. Fast so schief, wie Menschen, die auf offener Straße einen Apfel essen, wie kann man nur, ist ja gesund, aber das tut hier nichts zur Sache. Frauen dagegen, die Männerklamotten tragen, werden höchstens als Karrierefrauen betitelt. Nun ist Karrierefrau alles andere als ein nettes Beiwort, im Grunde ist das genau einer dieser Punkte, der zwischen realer Gleichstellung in der Gesellschaft und dem aktuellen Zustand liegt, doch es ist immerhin schon eine gewisse Form von Akzeptanz. Als Mann kann man dagegen sicher sein, dass man von jedem zweiten Mensch, der einem auf der Straße begegnet, als schwul wahrgenommen wird. Nicht aufzuhören ist im Grunde die einzige Möglichkeit. Sich bewusst dafür zu entscheiden Dinge zu tun, die das Umfeld dazu bewegen zu reden. Denn wenn sie reden, fangen sie an ein bisschen nachzudenken. Vielleicht nicht gleich in die richtige Richtung von Toleranz und Akzeptanz, aber sie werden damit konfrontiert und müssen sich, weil sie zu arrogant sind uns einfach zu ignorieren, damit auseinandersetzen. Und das ist doch schon mal etwas.</p>
<p>Aus diesem Grund mag ich zum Beispiel das <a  href="http://www.weekday.com/">Modelabel Weekday</a>. Wenn man zu Weekday geht und die Verkäufer dort nach etwas fragt, dann ist das letzte wonach sie schauen in der Regel, ob das Kleidungsstück jetzt gerade aus dem Jungs- oder dem Mädelsteil kommt. Da geht es einzig und allein um wohlfühlen. Sollte es so nicht auch außerhalb der Ladengrenzen sein?</p>
<p>Weiterlesen?!</p>
<ul>
<li>Zu <a  href="http://zeitspuk.de/archives/857-Gender,-Feminismus-und-andere-Dinge.html">Gender und Feminismus</a> bei zeitspuk.de.</li>
<li>Zu Sprache und Geschlecht bei Adrian Lang. (<a  href="http://blog.adrianlang.de/?p=848">Text I</a>, <a  href="http://blog.adrianlang.de/?p=853">Text II</a>)</li>
</ul>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/yOgFM2jlOX8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://meanderingsoul.com/blog/2011/05/kleider-machen-leute/feed/</wfw:commentRss>
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		<feedburner:origLink>http://meanderingsoul.com/blog/2011/05/kleider-machen-leute/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>One Day</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/6dkAsQCMdA0/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/04/one-day/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 13:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Books]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem ich mobile Musikwiedergabegeräte besitze, sind quasi ununterbrochen zwei Musiktitel mit dem Titel „One Day“ auf diesen. Wer hätte gedacht, dass ich irgendwann an einem Straßenrand ein Buch mit eben diesem Titel finden würde, welches dann zu allem Überfluss auch noch innerhalb weniger Tage seinen Weg auf die Lieblingsbücherliste macht. Die Rede ist von David [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem ich mobile Musikwiedergabegeräte besitze, sind quasi ununterbrochen zwei Musiktitel mit dem Titel „One Day“ auf diesen. Wer hätte gedacht, dass ich irgendwann an einem Straßenrand ein Buch mit eben diesem Titel finden würde, welches dann zu allem Überfluss auch noch innerhalb weniger Tage seinen Weg auf die Lieblingsbücherliste macht.</p>
<p>Die Rede ist von David Nicholls&#8217; One Day.</p>
<blockquote><p>&#8216;Live each day as if it&#8217;s your last&#8217;, that was the conventional advice,<br />
but really, who had the energy for that? What if it rained or you felt<br />
a bit glandy? It just wasn&#8217;t practical. Better by far to simply try and<br />
courageous and bold and to make a difference. Not change the world exactly,<br />
but the bit around you. Go out there with your passion and your electric<br />
typewriter and work hard at … something. Change lifes through art maybe.<br />
Cherish your friends, stay true to your principles, live passionately and<br />
fully and well. Experience new things. Love and be loved, if you ever get<br />
the chance.</p></blockquote>
<p>Es ist eines dieser Bücher über das Leben und doch ist es keines dieser Bücher über das Leben, in denen es ausschließlich um Lebensweisheiten geht. Eine dieser Geschichten, die gleichzeitig aus dünnster Luft gegriffen sind und doch so real wie nur irgend möglich wirken.</p>
<p>Wenige Autoren schaffen es, so zu schreiben, dass man ununterbrochen das Gefühl hat, dabei zu sein. Noch weniger schaffen es, dies bei einer Geschichte zu tun, die sich über so viele Jahre hinweg zieht. Es ist ein Buch zum mitfühlen, von der ersten bis zur letzten Zeile. Ein Buch zum anschreien und zum beweinen, zum lachen und zum schmollen. In gewisser Hinsicht könnte man durchaus behaupten: Es ist perfekt.</p>
<p><a  href="http://sophiamandelbaum.de">Dana</a> sagte einmal zu mir, dass man für die Sachen, die einen am meisten beigeistern am schwierigsten Worte findet. Da mir aber so unfassbar viel daran liegt, dass dieses Buch gelesen, verschlungen und geliebt wird, habe ich es trotzdem versucht. Hoffentlich mit Erfolg.</p>
<blockquote><p>There&#8217;s some medicine on the shelf, on it the words &#8216;may cause drowsiness&#8217; – the most beautiful words in the English language. Once it was &#8216;do you have a t-shirt I can borrow?&#8217; Now it is &#8216;may cause drowsiness&#8217;.</p></blockquote>
<p><em><a  href="http://www.amazon.de/gp/product/0340994681/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=meanderingsoul-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0340994681">One Day</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0340994681" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
David Nicholls<br />
Hodder &amp; Stouton Ltd</em></p>
<p>(PS: Die Musikstücke sind von Björk und The Verve.)</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/6dkAsQCMdA0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Wishing Well</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 17:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[You feel like something Is about to begin But you don&#8217;t know what And you don&#8217;t know when]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/04/wishing-well/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>You feel like something<br />
Is about to begin<br />
But you don&#8217;t know what<br />
And you don&#8217;t know when</p></blockquote>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/yYt6FfyDItU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Katze</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 16:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum zur Hölle haben die hier gestreut? Es ist doch mitten im Juni, da streut man doch nicht. Es ist doch mitten im Juni, oder? (via) Celia war sichtlich verwirrt. Wenn sie sich doch nur ein wenig weniger gewundert hätte, hätte sie merken können, dass es weder ein listiger weißer Hase, noch sonst irgendein Streichspieler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum zur Hölle haben die hier gestreut? Es ist doch mitten im Juni, da streut man doch nicht. Es ist doch mitten im Juni, oder?</p>
<p style="text-align: right;"><a  href="http://hopingtobesaved.tumblr.com/post/4461855883"><img class="aligncenter" title="." src="http://24.media.tumblr.com/tumblr_ljb154rrF91qeo03no1_500.png" alt="" width="500" height="307" /></a><em>(<a  href="http://hopingtobesaved.tumblr.com/post/4461855883">via</a>)</em></p>
<p>Celia war sichtlich verwirrt. Wenn sie sich doch nur ein wenig weniger gewundert hätte, hätte sie merken können, dass es weder ein listiger weißer Hase, noch sonst irgendein Streichspieler war, der hier die Straße mit kleinen, knackenden und knisternden Steinchen bedeckt hatte. Auch hätte sie dann merken können, wie ungewöhnlich diese Steinchen waren und wie sehr sie in der Abendsonne glitzerten.</p>
<p>Doch Celia war noch lange nicht wach. Und das, obwohl es schon kurz nach sieben war. Uhrzeit hatte keine Bedeutung für sie, denn Leben konnte sie am Besten dann, wenn sie von niemandem gestört wurde. Ob spätnachts Luftschlösser zusammen träumend durch die Straßen wandernd oder früh am Morgen als erste am Eisstand spielte dabei keine Rolle. Hauptsache, sie hatte das Ruder ihres Lebensbootes immer fest im Griff.</p>
<p>&#8220;Gottverdammter Drecksmist. Diesmal werde ich bestimmt gefeuert.&#8221;</p>
<p>Robert hatte es mal wieder geschafft. Das ganze Tablett voller Würfelzuckerbecher für die Tische auf der anderen Straßenseite war ihm in hohem Bogen entglitten. Hätte er doch bloß nicht der Katze hinterhergeschaut. Zum Glück lag der Eisladen in dem er seit ein paar Wochen arbeitete in einer der vielen Fußgängerzonen der Stadt. Sonst wäre das Chaos wohl gar nicht mehr fassbar gewesen.</p>
<p>Während er sich Besen und anderes Reinigungsutensil noch holte, hatte Celia endlich die Wahrheit über diese seltsam glitzernden Steinchen herausgefunden. Nun stand sie strahlend mitten auf dem Weg, tänzelte bald ein wenig und verlor sich in ihrem Wunderland.</p>
<p>Vertieft darin möglichst schnell und unauffällig das Zuckerdesaster zu beseitigen, bemerkte Robert erst sehr spät das kleine, verträumte Mädchen dort mitten in seinem Zuckerstückchenfeld. Celia sah ihn unverwandt an. Beinahe glaubte er, sie würde nur durch ihn hindurchschauen, irgendwo in das schöne Leere, das Tunnelende, zu dem alle schauen, wenn sie träumen. &#8220;Kaffee?&#8221;, fragte Celia, lächelnd auf den Boden zeigend.</p>
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		<item>
		<title>Ein Schicksal</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/04/ein-schicksal/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 21:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwo auf halber Strecke zwischen Kopf und Herz schlummern sie, die nie geschriebenen Gedanken. Sie zermürben den Geist, Stück für Stück, und halten nie inne. Sind sogar so dreist und bewegen sich gleichsam fortwährend knabbernd in Richtung Herz. Ein Mensch sitzt da, vor einem leeren Blatt Papier. Ein Bleistift in der Hand. Abgenagt am einen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwo auf halber Strecke zwischen Kopf und Herz schlummern sie, die nie geschriebenen Gedanken. Sie zermürben den Geist, Stück für Stück, und halten nie inne. Sind sogar so dreist und bewegen sich gleichsam fortwährend knabbernd in Richtung Herz.</p>
<p>Ein Mensch sitzt da, vor einem leeren Blatt Papier. Ein Bleistift in der Hand. Abgenagt am einen, abgewetzt am anderen Ende. Der Geruch von Graphit liegt in der Luft, zerknüllte, einzeilig bekritzelte Blätter auf dem Boden.</p>
<p>Auf den Boden!</p>
<p>Das könnte die Lösung sein, auf den Boden der Tatsachen sich zu begeben. Doch wo war dieser, wie tief musste er wohl noch fallen und würden die kleinen Gedankentierchen ihn noch so lange in einer stabilen Form belassen? Nicht denken, schreiben. Das ist die Devise. Doch was?</p>
<p>Man könnte die ganze Situation auch etwas breiter aufspannen und sich fragen, wie es denn zu dieser prekären Lage gekommen ist. Nun, wissen Sie, das ging recht schnell, man fing den einen oder anderen Text zu schreiben an, verfolgte zwei, drei kurze lyrische Anwandlungen und ehe man sich&#8217;s versah, erschrak man vor der Ausstrahlungskraft seiner Worte und schluckte den nächsten Gedanken lieber erst einmal herunter. Den noch gesunden Leidensgenossen sei hier gesagt: Gedanken zu schlucken ist nicht zu empfehlen. Sie sind selten flüssig und erst recht nicht verdaubar. Stattdessen haben sie die Eigenheit, sich ganz und gar unanständig zu benehmen, zurück in dem Körper, in dem sie entstanden. Setzen Flausen in den Kopf und Flusen überall sonst, verwirren wo es nur geht und fangen an allem an zu Knabbern.</p>
<p>Was macht man nun, wenn das Herz angeknabbert wird, von solch uneinsichtigen Gedanken? Ich würde das auch gerne wissen. Über das Nichtschreiben zu schreiben ist zwar erstaunlich produktiv, aber dennoch kommen dabei immer diese Art Texte heraus, welche ein Eigenleben der ganz besonderen Art entwickeln: Sie setzen noch mehr knabbernde Gedankentierchen in den Kopf.</p>
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		<item>
		<title>Sun! Sun! Sun!</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/03/sun-sun-sun/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 09:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Florence and The Machine – Cosmic Love Mumm-Ra – She&#8217;s Got You High Stereolab – Daisy Click Clack Kate Nash – Skeleton Song Telepathe – So Fine Spoon – Back To Life The Bloody Beetroots – Second Streets Have No Name Finley Quaye &#38; William Orbit – Dice Hard-Fi – Little Angel The Maccabees – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Florence and The Machine – Cosmic Love</li>
<li>Mumm-Ra – She&#8217;s Got You High</li>
<li>Stereolab – Daisy Click Clack</li>
<li>Kate Nash – Skeleton Song</li>
<li>Telepathe – So Fine</li>
<li>Spoon – Back To Life</li>
<li>The Bloody Beetroots – Second Streets Have No Name</li>
<li>Finley Quaye &amp; William Orbit – Dice</li>
<li>Hard-Fi – Little Angel</li>
<li>The Maccabees – About Your Dress</li>
<li>Good Shoes – Things To Make And Do</li>
</ul>
<p>(Und sowieso und überhaupt Noah and The Whale.)</p>
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		<item>
		<title>.</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/03/826/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 19:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[And in the end the love you take is equal to the love you make. The Beatles &#8211; The End]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>And in the end the love you take is equal to the love you make.</p></blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>The Beatles &#8211; The End</em></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/2M13Lxdbofg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Alt Köpenick</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/03/alt-kopenick/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 18:13:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist an der Zeit, Bilder ihre Geschichten erzählen zu lassen. Es ist an der Zeit, sich fallen zu lassen in der Dunkelheit um von den Lichtflecken der Zivilisation festgehalten zu werden. Es ist an der Zeit, mit offenen Augen zu träumen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist an der Zeit, Bilder ihre Geschichten erzählen zu lassen. Es ist an der Zeit, sich fallen zu lassen in der Dunkelheit um von den Lichtflecken der Zivilisation festgehalten zu werden. Es ist an der Zeit, mit offenen Augen zu träumen.</p>

<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/03/alt-kopenick/alt-koepenick4/" title="Alt-Koepenick4"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/Alt-Koepenick4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Alt-Koepenick4" title="Alt-Koepenick4" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/03/alt-kopenick/alt-koepenick7/" title="Alt-Koepenick7"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/Alt-Koepenick7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Alt-Koepenick7" title="Alt-Koepenick7" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/03/alt-kopenick/alt-koepenick1/" title="Alt-Koepenick1"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/Alt-Koepenick1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Alt-Koepenick1" title="Alt-Koepenick1" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/03/alt-kopenick/alt-koepenick6/" title="Alt-Koepenick6"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/Alt-Koepenick6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Alt-Koepenick6" title="Alt-Koepenick6" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/03/alt-kopenick/alt-koepenick3/" title="Alt-Koepenick3"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/Alt-Koepenick3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Alt-Koepenick3" title="Alt-Koepenick3" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/03/alt-kopenick/alt-koepenick2/" title="Alt-Koepenick2"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/Alt-Koepenick2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Alt-Koepenick2" title="Alt-Koepenick2" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/03/alt-kopenick/alt-koepenick5/" title="Alt-Koepenick5"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/Alt-Koepenick5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Alt-Koepenick5" title="Alt-Koepenick5" /></a>

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		<item>
		<title>Am Rand</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 22:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß, dass es nicht einfach wird. Wahrscheinlich wird es viel zu oft Missverständnisse geben und Streits. Solche von der &#8220;ach komm, das war blöd&#8221;-Sorte. Trotzdem möchte ich, dass es funktioniert. Du lebst immer alles so leicht vor dich hin, stellst viel zu viele Fragen mit deinen Augen für die du die Worte nicht findest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß, dass es nicht einfach wird. Wahrscheinlich wird es viel zu oft Missverständnisse geben und Streits. Solche von der &#8220;ach komm, das war blöd&#8221;-Sorte. Trotzdem möchte ich, dass es funktioniert.</p>
<p>Du lebst immer alles so leicht vor dich hin, stellst viel zu viele Fragen mit deinen Augen für die du die Worte nicht findest und hoffst, dass irgendwer kommen wird und dir die Welt erklärt. Da bist du an den falschen geraten. Welt erklären ist langweilig. Du selbst müsstest am Besten wissen, dass Herz erklären das einzig wichtige im Leben ist. Herzen verstehen heißt ein bisschen an der Oberfläche vom großen Ganzen zu kratzen, ein paar Krümel vom Sinn des Lebens aufzuheben und ein klein wenig von dem lernen zu können, was wirklich zählt.</p>
<p>Alles Kitsch. Klar. Du hast vollkommen recht. Das ist alles Kitsch. Doch was wäre denn, wenn kein Kitsch mehr wäre? Am Rande des Wahnsinns würden wir sehr schnell landen, ohne Kitsch. Darum lieber schön flauschig einwickeln und noch mit ein bisschen Glitzer verzieren. Zu viel Kitsch ist nie schädlich. Erst recht nicht, wenn man den Kopf mal Kopf sein lässt.</p>
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		<item>
		<title>Das Café</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 21:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Café war überfüllt. Die Luft stickig, durchsetzt von dem Geruch frisch aufgebrühten Tees. Es war eines dieser neumodischen, hippen Cafés. Der lange Schlauch eines Raumes teilte sich ein in den Sofabereich hinten und ein paar wenige Kaffeetische mit einer kleinen, aber doch zentralen Kaffeetheke. Profiliert hatte sich dieses Café insbesondere durch die Tatsache, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Café war überfüllt. Die Luft stickig, durchsetzt von dem Geruch frisch aufgebrühten Tees. Es war eines dieser neumodischen, hippen Cafés. Der lange Schlauch eines Raumes teilte sich ein in den Sofabereich hinten und ein paar wenige Kaffeetische mit einer kleinen, aber doch zentralen Kaffeetheke. Profiliert hatte sich dieses Café insbesondere durch die Tatsache, dass es dort keinen Kaffee zu kaufen gab. Nur Kakao und Tee. Und Kekse.<br />
<span id="more-807"></span><br />
Hinten in der Ecke stand ein Klavier, daneben zwei gemütliche Sessel, die aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu stammen schienen. In einem dieser Sessel saß Allison in ein Buch versunken. Es ist schwer zu sagen, welches Buch sie gerade in der Hand hielt, denn alle paar Minuten legte sie eines weg und nahm ein anderes aus dem großen Bücherregal, das an der Wand stand.</p>
<p>John saß am Klavier. Manchmal drückte er ein paar Tasten, spielte die ein oder andere bekannte Melodie an, ließ sich fallen in den Klangwelten, die er kreirte. Meist jedoch dachte er nach über diese Frau, die da direkt neben ihm, weniger als zwei Meter entfernt, las. Er wusste nicht viel über sie und doch wünschte er sich, alles zu wissen, ein Teil ihres Lebens zu werden, Platz zwischen all den Büchern zu finden. Er warf einen Blick auf Allisons Teepott. Seiner war schon seit einer gefühlten Ewigkeit leer, doch er wollte keinen neuen holen, ohne ihr auch etwas gutes tun zu können. Gerade nahm sie den letzten Schluck. Man hätte sie fast mit Audrey verwechseln können, wie sie da so saß, mit einer langen Zigarre in einer Hand, dem Pott in der anderen und den Haaren, die original aus Frühstück bei Tiffanys sein könnten. Als sie ausgetrunken hatte, stand er auf und holten ihnen beiden neuen Tee. Schwarz. Ohne Zucker. Mit Milch. Das hatten sie gemeinsam.</p>
<p>Als John aufstand und ihre Teetasse nahm, schreckte Allison ein klein wenig auf. Sie war schon fast ganz in ihrem kleinen Kopfwunderland verschwunden gewesen. Gefangen in Gedanken sei sie, sagten die Leute. Sie selbst pflegte, ihren Lebensstil als gewollte Realitätsflucht zu bezeichnen. Ihr waren die Wohlfühlzeiten ausgegangen. Hier jedoch hatte sie einen Platz gefunden, der ihr diese Wohlfühlzeiten nach und nach zurück gab. Genau genommen stimmte das nicht. Genau genommen hatte John diesen Platz vor langer Zeit gefunden und ihr gezeigt. Er hatte &#8220;Das Café dort ist mein Lebensrückzugsort. Das weiß keiner. Doch Du, Du sollst das wissen.&#8221; gesagt. Mit ernstem, aber doch verträumt nachdenklichem Blick hatte er sie hingeführt, ihr die Mitarbeiter vorgestellt, die ihn schon seit Ewigkeiten zu kennen schienen und sie schließlich zu dieser Ecke mit dem Klavier geführt.</p>
<p>Dort saßen sie seit Wochen immer wenn sie sich trafen. Geredet hatten sie in der ganzen Zeit kaum mehr als 10 Sätze. Es schien, als ob sie nicht reden müssten, um sich zu verstehen. Das war allerdings eine andere Überlebenstaktik, die sie beide gemeinsam hatten: Bloß niemanden zu nah an sich heran lassen, niemals alles offenlegen, sich immer noch einen Fallschirm einstecken, wenn man mal Fallen sollte. Denn beide wussten, sie würden tief fallen, wenn sie ihre öffentlichen Ichs ablegen würden.</p>
<p>Allison betrachtete John, wie er sich durch die kleinen Sitzgruppen und weiter vorne durch die Lücken zwischen den stehenden Gästen zur Bar schlängelte. Einmal musste sie lächeln, weil ihm beinahe eine der Tassen auf den Hund eines Gastes gefallen war, doch schließlich kam er mit frisch aufgefüllten Tassen zurück. Sie hatte den Tisch frei geräumt.</p>
<p>&#8220;Danke. Bleibst Du hier? Ich möchte dir mein Leben erzählen.&#8221;</p>
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		<title>Wenn ich mal groß bin, möchte ich…</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 13:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[…mich noch immer an meinen ersten Kuss erinnern. …nicht vergessen, wie schön es ist, barfuss zu laufen. …wissen, was Liebe ist. …noch lange nicht erwachsen sein. …nicht aufhören, Fragen zu stellen. …nicht aufhören, Antworten zu suchen. …glücklich sein. …immer die richtigen Worte finden. …mehr träumen. …noch nicht alle Fehler gemacht haben. …mehr finden und weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>…mich noch immer an meinen ersten Kuss erinnern.</li>
<li>…nicht vergessen, wie schön es ist, barfuss zu laufen.</li>
<li>…wissen, was Liebe ist.</li>
<li>…noch lange nicht erwachsen sein.</li>
<li>…nicht aufhören, Fragen zu stellen.</li>
<li>…nicht aufhören, Antworten zu suchen.</li>
<li>…glücklich sein.</li>
<li>…immer die richtigen Worte finden.</li>
<li>…mehr träumen.</li>
<li>…noch nicht alle Fehler gemacht haben.</li>
<li>…mehr finden und weniger suchen.</li>
<li>…möglichst nur noch Tränen aus Freude haben.</li>
</ul>
<p>Aber eigentlich will ich gar nicht groß werden. Nur, wenn ich dann fliegen kann.</p>
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		<title>Heimat</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 06:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Momente, in denen man einfach nicht da sein kann, wo man sein sollte. Alles im Körper, angeführt vom Herzen, sehnt sich nach einem anderen Ort. Nach einem Ort, an dem man nicht Fehl am Platze oder zumindest leicht deplatziert sondern genau richtig und sehr von Nöten ist. Ich glaube man nennt diesen Ort Heimat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Momente, in denen man einfach nicht da sein kann, wo man sein sollte. Alles im Körper, angeführt vom Herzen, sehnt sich nach einem anderen Ort. Nach einem Ort, an dem man nicht Fehl am Platze oder zumindest leicht deplatziert sondern genau richtig und sehr von Nöten ist.</p>
<p>Ich glaube man nennt diesen Ort Heimat. Doch was ist eigentlich Heimat? Was ist Heimatgefühl? Heißt das, nicht wegzuwollen, oder heißt es, immer wieder hinzuwollen?</p>
<p>Ich suche eine Heimat. Eine, in und mit der ich mich wohlfühle. Keinen bestimmten Ort. Orte gibt es genügend, die die nötige Herzwärme spenden können. Menschen sind es auch nicht, denn diese sind ja <a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/time-honoured-tradition/">wie bekannt</a> immer genau so weit entfernt, wie die Beziehung zu ihnen es bedingt. Ich weiß nicht, was fehlt, aber es fehlt etwas.</p>
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		<title>Es</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 00:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[(Für ein Wunderland. Aus Gründen.) &#160; &#8220;Tut es sehr weh?&#8221; &#8220;Es? Du hast gerade nicht wirklich versucht, alles, was passiert ist, auf ein neutrales &#8216;es&#8217; zu reduzieren? Du bist doch sonst nicht so taktlos.&#8221; &#8220;Entschuldige. Das alles ist nur so komplex geworden, dass es schwer geworden ist, Worte zu finden. So schwer, dass es weh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Für ein Wunderland. Aus Gründen.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Tut es sehr weh?&#8221;</p>
<p>&#8220;Es? Du hast gerade nicht wirklich versucht, alles, was passiert ist, auf ein neutrales &#8216;es&#8217; zu reduzieren? Du bist doch sonst nicht so taktlos.&#8221;</p>
<p>&#8220;Entschuldige. Das alles ist nur so komplex geworden, dass es schwer geworden ist, Worte zu finden. So schwer, dass es weh tut, zu viel daran zu denken. Da ich aber nicht aufhören kann, über all das nachzudenken, musste ich einen Weg finden, die Geschichte so klein zu kriegen, dass sie schnell in Schubladenecken verstaubar ist, um nicht verrückt zu werden. Da kam dann dieses &#8216;es&#8217; und nahm mir ein Gebirge vom Herzen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Warum nur finde ich dieses &#8216;es&#8217; jetzt auch so passend? Ich denke, ich werde auch zum &#8216;es&#8217; übergehen. Man muss ja nicht über Leichen gehen, wenn man ein Neutrum haben kann.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das freut mich. Das sagt mir, dass du bald schon, womöglich schon in fünf Minuten, darüber stehen wirst und anfangen kannst, Witze darüber zu reißen. Wenn man über etwas gute, auch für unbeteiligte lustige Witze machen kann, hat man es verarbeitet.&#8221;</p>
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		<title>Du</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 20:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht hätte ich viel früher reagieren sollen und mich nicht in Dein Muster, in Deine Pläne, in Dein Leben basteln lassen sollen. Aber ich musste ja unbedingt wieder bis zum allerletzten Atemzug an das Gute im Menschen, an das Gute in Dir glauben. Doch Du scheinst dich dafür überhaupt nicht zu interessieren. Du stellst dich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht hätte ich viel früher reagieren sollen und mich nicht in Dein Muster, in Deine Pläne, in Dein Leben basteln lassen sollen. Aber ich musste ja unbedingt wieder bis zum allerletzten Atemzug an das Gute im Menschen, an das Gute in Dir glauben. Doch Du scheinst dich dafür überhaupt nicht zu interessieren. Du stellst dich als das Opfer dar. Du siehst nicht, wie sehr Du verletzt. Du willst nicht einsehen, dass Deine Taten auch Konsequenzen haben. Du bist einer dieser Menschen, die immer von sich behaupten, sie seien da, die es aber im Endeffekt nie sind, die immer nur erwarten, dass jeder bedingungslos und ohne zu hinterfragen ihre Handlungen und Meinungen versteht und akzeptiert. Das funktioniert aber nicht. So funktioniert dieses Leben einfach nicht. Ich weiß auch noch nicht so genau, wie dieses Leben funktionieren soll, doch ich bin mir sicher, dass Dein Plan davon aus einem Fantasyroman geklaut ist und nichts, bis auf das Papier, auf dem er geschrieben steht, mit dieser unser aller Realität gemeinsam hat.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/02/du/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Brief an M (2)</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 23:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe M., einige Zeit ist vergangen, seitdem wir uns das letzte Mal begegnet sind. Wir haben uns zwar sehr wohl einige Male gesehen, doch das Sehen allein reicht für eine Begegnung nicht. Ich habe mich oft gefragt, was wohl alles passieren könnte, wenn die räumliche Distanz so groß wird, dass sie anfangen kann an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe M.,</p>
<p>einige Zeit ist vergangen, seitdem wir uns das letzte Mal begegnet sind. Wir haben uns zwar sehr wohl einige Male gesehen, doch das Sehen allein reicht für eine Begegnung nicht.</p>
<p>Ich habe mich oft gefragt, was wohl alles passieren könnte, wenn die räumliche Distanz so groß wird, dass sie anfangen kann an der Bauch-, Herz- und Kopfnähe zu knabbern und den ein oder anderen Brocken davon abbeißt. Ich habe mir immer eingeredet, dass unsere Nähe bleiben wird, weil – so vermutete ich – sie nicht die alltägliche, dahergebrachte Supermarktsonderangebotsnähe ist, sondern eben mehr, intensiver könnte man sagen, schöner vielleicht auch, anders in jedem Falle.</p>
<p>Natürlich lag ich falsch. Glaube ich zumindest.<br />
Beweis mir das Gegenteil. Vielleicht irre ich mich ja. Das wäre schön, nicht nur, weil irren so unglaublich menschlich ist und deswegen viel zu oft als Schwäche abgetan und nicht akzeptiert wird.</p>
<p>Du fehlst. Trotz allem. Mehr als vorher sogar.</p>
<p>Es gibt Momente, in denen möchte ich einfach nur sein, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Es sind diese Momente, die ohne dich nicht die selben sind. Es sind diese Momente, die ohne Dich nicht funktionieren. Diese Momente sind die einzigen, die immer etwas bedeuten.</p>
<p>Wenn wir uns treffen könnten, um zu warten, bis die richtigen Worte kommen und dann zu reden, bis all diese Worte gesagt und verstanden sind, wenn das ginge, würde ich anfangen, an die Zeit zu glauben, die alle Wunder heilt.</p>
<p>An dieser Stelle würde jeder dritte Brief dieser Art wohl diese eine gewisse Zeile aus Disarmed von den Smashing Pumpkins enthalten. Denk sie dir einfach.</p>
<p>Komm, lass uns wieder gemeinsam schweigen lernen.</p>
<p>e</p>
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		<item>
		<title>Rien ne va plus</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/01/rien-ne-va-plus/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 12:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Du sitzt am Fenster und betrachtest die Welt um dich herum. Neben dir stehen leere Tassen. Einige mit Kaffeerand, einige mit Teerand, eine mit Pelz. Du sitzt schon eine ganze Weile dort. Mehr oder weniger reglos. Sprachlos. Worauf du wartest, weißt du wahrscheinlich selbst nicht, zumindest bist du dir nicht sicher. Sonst würdest du nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du sitzt am Fenster und betrachtest die Welt um dich herum. Neben dir stehen leere Tassen. Einige mit Kaffeerand, einige mit Teerand, eine mit Pelz. Du sitzt schon eine ganze Weile dort. Mehr oder weniger reglos. Sprachlos. Worauf du wartest, weißt du wahrscheinlich selbst nicht, zumindest bist du dir nicht sicher. Sonst würdest du nicht warten. Du gehörst nicht zu denen, die warten, wenn sie keine Zweifel mehr haben.</p>
<p>Seit Stunden gehe ich in kürzer werdenden Abständen nach dir sehen. Schaue nach, wie es dir geht, versuche herauszukriegen, ob ich dir helfen kann. Irgendwie. Irgendwas. Hoffentlich bald. Ich hoffe das weniger für mich, als für dich, der Anblick deiner Augen, deiner verlorenen, beständig suchenden Augen, trifft mich, berührt mich tiefer und nachhaltiger als alles andere, was jemals war. Ich weiß nicht mehr wie lange wir uns schon kennen, Ewigkeit ist da zumindest kein all zu falscher Ansatz, doch noch nie, niemals habe ich dich oder irgendjemand anderen so verloren, verlassen, verzweifelt, ver-alles gesehen.</p>
<p>Meistens ändern sich die Dinge nur, wenn man gerade mal unaufmerksam ist. Da zwinkert man einmal kurz mit einem halben Auge und schon hat sich die Welt gedreht. Zweimal. Du zwinkerst nicht. Du möchtest nicht unaufmerksam sein. Keine Sekunde verpassen, exakt den Moment einfangen, in dem sich alles ändern wird. Seit ein paar Minuten erst ist mir das klar geworden. Bis eben noch dachte ich, du wartest, um zu vergessen. Doch du willst nicht vergessen, du willst alles in dich aufsaugen, speichern, bis in alle Ewigkeit in den tiefsten Ecken deines Herzens verwahren &#8211; wofür? Um später mal zu wissen, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast? Um hier sitzen zu können, solange, bis alles um dich herum mit dir trauert? Um zu verarbeiten, was passiert ist?</p>
<p>Ich stehe in der Küche und setze gerade frischen Tee auf, als ich merke, wie du dich an mich anschmiegst und leise, ganz leise anfängst zu erzählen. Wenn das Herz &#8220;Rien ne va plus.&#8221; sagt, fängt man an, seine Geschichte zu erzählen. Dann gibt es keine fremden Erlebnisse mehr, die wichtig scheinen, keine Nacherzählungen von alten Geschichten, einzig das eigene Leben will erzählt werden. Episode für Episode, jede Kleinigkeit, jedes Erlebnis möchte raus, frei sein, verstanden werden. Die meisten Dinge kann man erst verstehen, wenn man sie erzählt hat.</p>
<p>Die Teebeutel liegen noch immer auf dem Tisch und das gekochte Wasser ist schon seit langem wieder kalt geworden, es ist keine Teezeit mehr, ich bin auf der Suche nach den Fragen zu deinen Antworten.</p>
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		<title>Nina</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 10:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten zaghaften Oktobersonnenstrahlen bahnten sich gerade ihren Weg an das verstaubte Fenster, zum Eindringen bereits zu schwach. Innen fehlte es auch nicht an Licht oder Wärme. Nur an Nähe. &#8220;Nina.&#8221; stand auf der Postkarte. Vorne drauf war eine Herbstlandschaft abgebildet. Nicht unähnlich derer, die draußen vom Abendnebel gefangen genommen wurde. &#8220;Nina?&#8221; stöberten die Gedanken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten zaghaften Oktobersonnenstrahlen bahnten sich gerade ihren Weg an das verstaubte Fenster, zum Eindringen bereits zu schwach. Innen fehlte es auch nicht an Licht oder Wärme. Nur an Nähe.</p>
<p>&#8220;Nina.&#8221; stand auf der Postkarte. Vorne drauf war eine Herbstlandschaft abgebildet. Nicht unähnlich derer, die draußen vom Abendnebel gefangen genommen wurde.</p>
<p>&#8220;Nina?&#8221; stöberten die Gedanken wie der die Blätter herunter zwingende Wind durch seinen Kopf. Er konnte sich erinnern. An jede einzelne Sekunde. Als sei es gestern gewesen. Dabei war das gar nicht sein Leben. Nina war das Mädchen aus seiner Lieblingsgeschichte. Geschichten schicken normalerweise keine Postkarten. Darauf brauchte er erstmal eine große Tasse Tee.</p>
<p>&#8220;Hallo,</p>
<p>wir kennen uns nicht und doch haben wir uns schon unzählbar oft getroffen. Ich weiß nichts über dich, nur vermuten kann ich, dass du mich magst. Die Seiten, auf denen ich geschrieben stehe, sind alt geworden. Zerschlissen beinahe. Deswegen wende ich mich an dich, meinen liebsten, treuesten, vorsichtigsten Leser. Den, der schon so lange und unerschütterlich versucht, mich zu ergründen, mich zu verstehen. Doch schau, ich möchte dir ein großes Geheimnis und ein kleines Geheimnis verraten: Wenn Autoren ein Werk vollendet haben, verraten sie diesem, was es ist, doch leider, leider war mein Autor ein bisschen verrückt, denn er kam damals zu mir und sagte: Du bist nicht, wer du sein solltest, wirst nie, wer du sein wolltest, und doch kannst du alles schaffen. Ich kann mir deinen verwirrten Blick gerade gut vorstellen. Ich bin es auch. Darum eine Bitte: Kauf ein neues Exemplar von mir, ich gehe kaputt.</p>
<p>Nina.&#8221;</p>
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		<title>Maybe I’m Amazed</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 07:41:55 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Maybe I&#8217;m amazed at the way you pulled me out of time.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2011/01/maybe-im-amazed/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>Maybe I&#8217;m amazed at the way you pulled me out of time.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Darf ich Leben</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/01/darf-ich-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 22:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meanderingsoul.com/blog/?p=733</guid>
		<description><![CDATA[Darf ich zögern? Darf ich weinen? Darf ich betrübt sein? Darf ich scheitern? Darf ich mich fallen lassen? Darf ich auch mal nicht da sein? Darf ich ich sein? Darf ich meine Rolle selbst bestimmen? Darf ich Leben? Oder darfst nur du das alles?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darf ich zögern? Darf ich weinen? Darf ich betrübt sein? Darf ich scheitern? Darf ich mich fallen lassen? Darf ich auch mal nicht da sein? Darf ich ich sein? Darf ich meine Rolle selbst bestimmen? Darf ich Leben?</p>
<p>Oder darfst nur du das alles?</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/NSD8Svl3Uuo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fünf Fragen (Januar 2011)</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 20:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es Dinge, die man unter keine Umständen hinterfragen sollte? Kann es Schatten ohne Licht geben? Gibt es auf alles Beantwortbare für jeden zufriedenstellende Antworten? Wollen Menschen wirklich fliegen können oder eigentlich nur nicht akzeptieren, dass sie nicht überall sein können? Wieso gibt es Augen, die einem sogar dann die Wahrheit sagen, wenn man sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Gibt es Dinge, die man unter keine Umständen hinterfragen sollte?</li>
<li>Kann es Schatten ohne Licht geben?</li>
<li>Gibt es auf alles Beantwortbare für jeden zufriedenstellende Antworten?</li>
<li>Wollen Menschen wirklich fliegen können oder eigentlich nur nicht akzeptieren, dass sie nicht überall sein können?</li>
<li>Wieso gibt es Augen, die einem sogar dann die Wahrheit sagen, wenn man sie gar nicht sehen kann?</li>
</ol>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/_tyLKGWTycc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<feedburner:origLink>http://meanderingsoul.com/blog/2011/01/funf-fragen-januar-2011/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Zweifel</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/r2bCrHW8ppw/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/01/zweifel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 01:28:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Sag, kannst du mich noch einmal fragen? Welche Frage? Die letzte Frage. Die, die alles verändert hat. Damals war ich unsicher und du hast mich in einem unachtsamen Moment erwischt. Du wusstest, dass ich mit dir auch in das kälteste Wasser springen würde. Ich werde dir nie verzeihen, dass du das ausgenutzt hast. Nicht dafür. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sag, kannst du mich noch einmal fragen? Welche Frage? Die letzte Frage. Die, die alles verändert hat. Damals war ich unsicher und du hast mich in einem unachtsamen Moment erwischt. Du wusstest, dass ich mit dir auch in das kälteste Wasser springen würde. Ich werde dir nie verzeihen, dass du das ausgenutzt hast. Nicht dafür. Nicht für das, was hätte sein können. Es gibt &#8220;Was wäre wenn?&#8221;-Fragen, die man nicht stellt.</p>
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		<title>Held</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 09:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich schreib dir keinen Liebesbrief, Keine Worte finde ich. Ich schreib dir keinen Liebesbrief, Doch mit einer Rose komm ich. Werde mich vor dich stellen, Licht und Schatten sein, Wie eine ewige Welle Immer dein Antrieb sein. Immer die Rose bewahren, Den größten Schatz &#8211; verkannter Held: Glück in seiner reinen Form. Kurz vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/P5070075.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-715" title="In the light of the shadow"><img class="aligncenter size-medium wp-image-729" title="In the light of the shadow" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/P5070075-293x300.jpg" alt="" width="293" height="300" /></a></p>
<p>Ich schreib dir keinen Liebesbrief,<br />
Keine Worte finde ich.<br />
Ich schreib dir keinen Liebesbrief,<br />
Doch mit einer Rose komm ich.</p>
<p>Werde mich vor dich stellen,<br />
Licht und Schatten sein,<br />
Wie eine ewige Welle<br />
Immer dein Antrieb sein.</p>
<p>Immer die Rose bewahren,<br />
Den größten Schatz &#8211; verkannter Held:<br />
Glück in seiner reinen Form.</p>
<p>Kurz vor dem Ende der Welt,<br />
Während des letzten Sturms,<br />
Wenn wir ewig ewig ewig waren.</p>
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		<title>2010</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2011/01/2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 14:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[gelesene Bücher: Mia Bernstein – Erdbeerflecken Georg Büchner – Leonce und Lena Thomas Mann – Tod in Venedig Chuck Palahniuk – Survivor Johann Wolfgang von Goethe – Faust I Elisabeth Rank – Und im Zweifel für dich selbst Donna Tartt – The Secret History Franz Kafka – Das Urteil August Bebel – Charles Fourier. Sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/goodbye-2010-hello-2011.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-703" title="goodbye-2010-hello-2011"><img class="aligncenter size-medium wp-image-705" title="goodbye-2010-hello-2011" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/goodbye-2010-hello-2011-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><strong>gelesene Bücher:</strong></p>
<ul>
<li>Mia Bernstein – Erdbeerflecken</li>
<li>Georg Büchner – Leonce und Lena</li>
<li>Thomas Mann – Tod in Venedig</li>
<li>Chuck Palahniuk – Survivor</li>
<li>Johann Wolfgang von Goethe – Faust I</li>
<li>Elisabeth Rank – Und im Zweifel für dich selbst</li>
<li>Donna Tartt – The Secret History</li>
<li>Franz Kafka – Das Urteil</li>
<li>August Bebel – Charles Fourier. Sein Leben. Seine Werke.</li>
<li>Sun Tsu – Die Kunst des Krieges</li>
<li>Jorge W. Amado – Das Land der goldenen Früchte</li>
<li>Lewis Carrol – Alice&#8217;s Adventures in Wonderland and Through the Looking Glass</li>
<li>Oscar Wilde – The Picture of Dorian Gray</li>
<li>Thomas Vogel – Die letzte Geschichte des Miguel Torres da Silva</li>
<li>Cormac McCarthy – No Country for Old Men</li>
<li>John Stave – Stube und Küche</li>
<li>Oscar Wilde – The Importance of Being Earnest</li>
<li>Alan Alexander Milne – Winnie-the-Pooh</li>
<li>William Shakespeare – Romeo und Julia</li>
<li>Jonathan Tropper – How To Talk To A Widower</li>
<li>Heinrich Heine – Deutschland, ein Wintermärchen</li>
<li>Neil Gaiman – Smoke and Mirrors</li>
<li>Nicholas Sparks – The Notebook</li>
<li>David Nicholls – One Day</li>
<li>Thomas Morus – Utopia</li>
<li>Karl Otto Henseling – Am Ende des fossilen Zeitalters</li>
<li>Claudia Rusch – Aufbau Ost</li>
<li>Christa-Maria Zimmermann – Die Straße zwischen den Welten</li>
<li>Pablo Picasso – Über Kunst</li>
<li>Hermann Kant – Die Aula</li>
<li>Neil Gaiman – Coraline</li>
<li>John Green – Looking for Alaska</li>
<li>Jane Austen – Emma</li>
<li>Jane Austen – Sense and Sensibility</li>
<li>Francis Bacon – New Atlantis</li>
<li>David Nicholls – Starter for Ten</li>
<li>Albert Einstein/Sigmund Freud – Warum Krieg?</li>
<li>Hector Malot – Heimatlos</li>
</ul>
<p><strong>belaufene Städte:</strong></p>
<ul>
<li>Berlin</li>
<li>Hamburg</li>
<li>Dublin</li>
<li>Köln</li>
<li>Rom</li>
<li>Mainz</li>
<li>Kerkyra</li>
<li>Venedig</li>
<li>Stuttgart</li>
<li>Bad Kreuznach</li>
</ul>
<p><strong>genossene Bands:</strong></p>
<ul>
<li>Lambchop</li>
<li>Yo La Tengo</li>
<li>Get Well Soon</li>
<li>Wir sind Helden</li>
<li>Calexico</li>
<li>Broken Social Scene</li>
<li>Alexi Murdoch</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Years End Blues</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/12/years-end-blues/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 13:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil Jahresenden trotz allem immer Spuren von Melancholie enthalten. Weil man nichts besser mit Musik begegnen kann als Melancholie. Radiohead – You and whose army? Amos Lee – All my Friends Nick Drake – Hazey Jane I Hermann van Veen – Wenn ich mir was wünschen dürfte Jack Johnson – While We Wait Ben Harper [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil Jahresenden trotz allem immer Spuren von Melancholie enthalten. Weil man nichts besser mit Musik begegnen kann als Melancholie.</p>
<ol>
<li>Radiohead – You and whose army?</li>
<li>Amos Lee – All my Friends</li>
<li>Nick Drake – Hazey Jane I</li>
<li>Hermann van Veen – Wenn ich mir was wünschen dürfte</li>
<li>Jack Johnson – While We Wait</li>
<li>Ben Harper – Power of the Gospel</li>
<li>Monsters of Folk – Temazcal</li>
<li>Wir sind Helden – Stiller</li>
</ol>
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		<item>
		<title>Das Ende</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/12/das-ende/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 09:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier, an dieser Kreuzung, hier haben wir gestanden, letztes Jahr, am selben Tag, ungefähr zur selben Zeit, du und ich. Damals gab es noch kein wir. Damals hast du schüchterne Blicke auf den Boden geworfen und ich versucht den Mittelpunkt der Erde in meinen Jackentaschen zu finden. Damals. Heute gibt es kein wir mehr. Heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier, an dieser Kreuzung, hier haben wir gestanden, letztes Jahr, am selben Tag, ungefähr zur selben Zeit, du und ich. Damals gab es noch kein wir. Damals hast du schüchterne Blicke auf den Boden geworfen und ich versucht den Mittelpunkt der Erde in meinen Jackentaschen zu finden. Damals.</p>
<p><a  title="Downtown Corner at Night by lrargerich, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lrargerich/2922379420/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3211/2922379420_afa7b1e9ed.jpg" alt="Downtown Corner at Night" width="500" height="402" /></a></p>
<p>Heute gibt es kein wir mehr. Heute ist es zu Ende. Zu Ende, bevor es richtig anfangen konnte, bevor wir wir sein konnten, bevor alle Chancen ihre Zeit hatten.</p>
<p>Wir werden uns beide unsere Fehler nicht eingestehen, wir werden beide schweigen, versuchen zu vergessen. Was jetzt folgt ist die ewige Frage, wir sehr man eine möglicherweise falsche Entscheidung bedauern kann. Und wie gut man sich einreden kann, dass es eben doch keine falsche Entscheidung war und das man sie ja auch nicht allein, sondern im Grunde gemeinsam getroffen hat.</p>
<p>&#8220;Es ging ja gar nicht anders.&#8221;</p>
<p>Das wird der bestimmende Satz sein. Wir wissen beide nur zu gut, wie dumm dieser Satz ist, doch wir wissen auch, wie gut er als Schutzschild vor der Wahrheit geeignet ist.</p>
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		<item>
		<title>Look at what the light did now</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/12/look-at-what-the-light-did-now/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 10:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Taste the taste I taste &#8217;till it&#8217;s tasted Look at what the light did now]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/12/look-at-what-the-light-did-now/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>Taste the taste I taste &#8217;till it&#8217;s tasted<br />
Look at what the light did now</p></blockquote>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/SaN9srCzg_4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Auf in den Tag</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/12/auf-in-den-tag/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 05:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Sechs Uhr Zweiunddreißig. Einsam schimmern die Siebensegmentanzeigen des Digitalweckers in die noch gnadenlose Dunkelheit des neuen Tages. Gemessen an der stechenden Kälte, der die den Wecker ausschaltende Hand ausgesetzt ist, während sie nach einem erfolgreichen Tastendruck die Fernbedienung sucht, möchte der Rest des Körpers gar nicht an das nun folgende denken. Musik ist das einzige, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sechs Uhr Zweiunddreißig. Einsam schimmern die Siebensegmentanzeigen des Digitalweckers in die noch gnadenlose Dunkelheit des neuen Tages. Gemessen an der stechenden Kälte, der die den Wecker ausschaltende Hand ausgesetzt ist, während sie nach einem erfolgreichen Tastendruck die Fernbedienung sucht, möchte der Rest des Körpers gar nicht an das nun folgende denken. Musik ist das einzige, was den Rest des Körpers möglicherweise rechtzeitig dazu animiert, die wohlige Wärme des Bettes zu verlassen.</p>
<p>Ein kurzes klicken, noch einen Moment Ruhe, dann hat sich der Zufallswiedergabealgorithmus entschieden. Amos Lee. All My Friends.</p>
<p>Irgendjemand muss den Kaffee ansetzen. Das einzige mehr oder wenige wache Wesen im Haushalt zu sein bedingt leider, diese Aufgabe übernehmen zu müssen. Starbucks könnte wirklich endlich mal einen Lieferservice mit Abonnements und allem drum und dran einführen. Für diese Tage, an denen der Weg zur Kaffeemaschine nicht nur mit dem Kampf gegen erneutes einschlafen sondern auch mit dem gegen die unsägliche Kälte verbunden ist.</p>
<p>Radiohead. You and whose army?</p>
<p>Wenn die Liedabfolge nach dem Aufstehen den Tagesablauf bestimmt, wird das wohl eher einer der schlechteren Tage. Andererseits wird Melancholie nicht über, sondern unterbewertet. Außerdem ist der Kaffee gerade im fertig werden und das ist doch schon ein relativ ernst zu nehmendes Zeichen dafür, dass es zumindest kein ganz schlechter Tag werden kann.</p>
<p>Lykke Li. Paris Blue.</p>
<p>Einpacken. Zwiebelhautprinzipjunkie. Und dann noch ein paar Schals zur Dekoration, man kann nie genug Schals haben. Ein kurzer Blick auf das Thermometer suggestiert, dass mehr als ein paar Schuhe an den Füßen und mehr als eine Mütze auf dem Kopf auch durchaus eine Überlegung wert wären. Der darauf folgende Blick in den Spiegel sagt das genaue Gegenteil.</p>
<p>Auf in den Tag.</p>
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		<item>
		<title>Klischees sind dumm. Nicht nur weil ich das sage.</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/12/klischees-sind-dumm-nicht-nur-weil-ich-das-sage/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 22:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin voll das Indiekind. Wird mir zumindest ab und an gesagt. Manchmal sage ich das auch selbst, weil es gerade passt, oder aus anderen, ähnlich absurden Gründen. Eigentlich stimmt das gar nicht. Ich höre zwar gerne und viel dieser so genannten Indiependent-Musik, aber es gibt ja auch immer die anderen. Mal abgesehen davon, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin voll das Indiekind. Wird mir zumindest ab und an gesagt. Manchmal sage ich das auch selbst, weil es gerade passt, oder aus anderen, ähnlich absurden Gründen. Eigentlich stimmt das gar nicht. Ich höre zwar gerne und viel dieser so genannten Indiependent-Musik, aber es gibt ja auch immer die anderen. Mal abgesehen davon, dass ein Großteil der hippen &#8220;Indiebands&#8221; sowieso bei einem der Majors einen Plattenvertrag hat, kann man einfach nicht ewig ununterbrochen die gleichen 7 Akkordmuster mit den gleichen 15 Gitarreneffekten und 23 Motiven hören. Denn ziemlich genau das ist Indie häufig vorwiegend: Langweilig. Langweilig, gerade weil die Bands, die Indie sein wollen sich meist so unendliche Mühe geben anders zu sein als alle anderen, dass sie genau das nicht schaffen. Dabei sollte Indie eigentlich mit einer &#8220;If they don&#8217;t like it, fuck it.&#8221;-Attitüde gemacht werden. Nennt es meinetwegen punkig, aber macht es. Und an die ganzen zwei Gitarristen, Bassist und Schlagzeuger Bands da draußen: Die Beatles gab es schon, waren gut. Könnt ihr nicht besser, nur anders.</p>
<p>Worauf wollte ich eigentlich hinaus? Ach ja, ich wollte eigentlich auf die Anderen hinaus. Auf die &#8220;richtigen&#8221; Majors. Wobei das ja heutzutage in der Regel sowieso alles einfach unter &#8220;Alternative&#8221; katalogisiert wird.</p>
<p>Man kann zum Beispiel nur bis zu einem gewissen Punkt von den Red Hot Chili Peppers fern bleiben. Oder eben von den Beatles. Oder auch von Britney Spears, Christina Aguilera und wie sie alle heißen. Das ist eben nunmal doch auch gute Musik. Gefällt zwar nicht jedem und passt auch nicht immer und manches ist auch echt Schrott, aber hey, es ist bestimmt nicht mehr Schrott dabei, als unter dem ganzen Gewusel, dass sich da Indie schimpft.</p>
<p>Ab und an kann man ja mal By The Way anstatt Kid A hören, wenn man Lust auf ein Meisterwerk der 00er Jahre hat. Sollte man sogar.</p>
<p>Lasst uns einfach Menschen sein, die Musik hören, die ihnen gefällt und nicht Musik hören, die ihnen gefällt, weil die Musik in ein bestimmtes Klischee passt, was sie gerade erfüllen möchten. (Manchmal will ich aber trotzdem gerne Indiekind sein.)</p>
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		<item>
		<title>Tränen lügen nicht</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/12/tranen-lugen-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 15:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Tränen lügen nicht. Das wurde mir klar, als du wiederkamst, drei Jahre nachdem wir uns das letzte Mal begegneten. Alles hat sich verändert, seitdem. Zumindest kommt es mir so vor. Vielleicht habe auch nur ich mich verändert. Oder ich bin der einsame Fels in der Brandung, der unverändert allen Widrigkeiten trotzt und alles andere ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tränen lügen nicht. Das wurde mir klar, als du wiederkamst, drei Jahre nachdem wir uns das letzte Mal begegneten.</p>
<p>Alles hat sich verändert, seitdem. Zumindest kommt es mir so vor. Vielleicht habe auch nur ich mich verändert. Oder ich bin der einsame Fels in der Brandung, der unverändert allen Widrigkeiten trotzt und alles andere ist nicht mehr so wie früher.</p>
<p>Du bist noch genau so wie du warst. Du versucht dich zu verstecken, hinter einer anderen Frisur, deinem &#8220;neuen Selbst&#8221;. Doch deine Augen verraten dich.</p>
<p>Tränen lügen nicht.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/12/tranen-lugen-nicht/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/sPkzoIa_yZY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Schreiben</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/12/schreiben/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 20:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Schreiben damit es besser wird. Was besser wird ist dabei nicht von sonderlich großem Belang. Hauptsache irgendwas wird besser. Wenn man krank wäre, könnte man ja einen Arztbesuch anvisieren, damit wenigstens die Grippe besser wird. Oder was auch immer. Aber man ist ja nicht mal krank. Es ist einfach nur alles irgendwie seltsam. Schreiben damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schreiben damit es besser wird. Was besser wird ist dabei nicht von sonderlich großem Belang. Hauptsache irgendwas wird besser. Wenn man krank wäre, könnte man ja einen Arztbesuch anvisieren, damit wenigstens die Grippe besser wird. Oder was auch immer. Aber man ist ja nicht mal krank. Es ist einfach nur alles irgendwie seltsam.</p>
<p>Schreiben damit es anders wird. Vielleicht kann es gar nicht besser werden. Vielleicht ist das ja nur eines dieser großen Lügenmärchen, die man den Kindern immer erzählt: Irgendwann wird es besser. Früher war doch aber auch alles besser. Warum ist es dann heute nicht mal gut?</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/FwSxLbsACKo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fünf Fragen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/SE8vQ6ijd-o/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/12/funf-fragen-dez10/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 20:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Woher kennen wir uns? Können wir uns leiden? Können wir uns meiden? Weshalb fühlt sich das so unwirklich an? Warum interessiert uns das?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Woher kennen wir uns?</li>
<li>Können wir uns leiden?</li>
<li>Können wir uns meiden?</li>
<li>Weshalb fühlt sich das so unwirklich an?</li>
<li>Warum interessiert uns das?</li>
</ol>
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		<title>Weg</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 21:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn du nicht mehr weißt, ob du hier und jetzt oder irgendwann und irgendwo einmal der warst, der du sein wolltest, als du noch klein warst und dachtest, dass die Pläne, die du für dein Leben schmiedest, ganz sicher genau so in Erfüllung gehen würden, bist du trotzdem noch lange nicht erwachsen. Nur einen einzigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du nicht mehr weißt, ob du hier und jetzt oder irgendwann und irgendwo einmal der warst, der du sein wolltest, als du noch klein warst und dachtest, dass die Pläne, die du für dein Leben schmiedest, ganz sicher genau so in Erfüllung gehen würden, bist du trotzdem noch lange nicht erwachsen. Nur einen einzigen Schritt weiter.</p>
<p style="text-align: right;"><a  href="http://elefantenruesel.tumblr.com/post/2000026869/were-driving-home-on-a-sunday-afternoon"><img class="aligncenter" title="On a train" src="http://30.media.tumblr.com/tumblr_lckilcEoRK1qb41fxo1_500.jpg" alt="" width="500" height="338" /></a>(<a  href="http://elefantenruesel.tumblr.com/post/2000026869/were-driving-home-on-a-sunday-afternoon">via</a>)</p>
<p>Wenn du nicht mehr weißt, wer sich damals gegen deine Meinung gestellt hat, als du zum ersten Mal aufgestanden bist und nicht einfach geschwiegen hast, als du zum ersten Mal gesagt hast, was in dir vorgeht, und das nicht nur irgendwem, sondern jemandem, der wichtig war, bist du erwachsen. Zumindest ein bisschen.</p>
<p>Zumindest so erwachsen, dass du anfangen kannst aufzuhören einfach nur Pläne zu schmieden und stattdessen lieber ein kleines, unauffälliges „Flucht“ vor diese schreibst. Weg willst du. Wohin weißt du noch nicht, aber weg.</p>
<p>Hab ich recht?</p>
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		<title>Immer diese Fragen.</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 16:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kam ein Stöckchen geflogen. Von flugunfähig. Naja, es kam wohl eher mühsam daher gewatschelt. Wie ein Pinguin oder so. Wie dem auch sei. Acht Fragen hatte sie, Acht nicht ganz einfache. Ich hab mir Mühe gegeben beim Antworten: Wie gut schätzt ihr eure Fähigkeit als Freund/in ein? Ich kann manchmal ziemlich nervig sein. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kam ein Stöckchen geflogen. Von <a  href="http://flugunfaehig.wordpress.com/2010/12/03/meine-8-fragen/">flugunfähig</a>. Naja, es kam wohl eher mühsam daher gewatschelt. Wie ein Pinguin oder so. Wie dem auch sei. Acht Fragen hatte sie, Acht nicht ganz einfache. Ich hab mir Mühe gegeben beim Antworten:</p>
<p><strong>Wie gut schätzt ihr eure Fähigkeit als Freund/in ein?</strong></p>
<p>Ich kann manchmal ziemlich nervig sein. Ich bin auch ab und an durchaus sehr leicht reizbar. Trotzdem bin ich davon überzeugt ein guter Zuhörer zu sein und warten zu können und bereit zu sein, mich mit den Problemen meiner Freunde auseinander zu setzen und zu helfen, wenn ich es kann.<br />
Soviel zum allgemeinen Teil. Im Subtext steht ja da meiner Auffassung nach auch noch die Frage nach Freund/in in einer Beziehung. Da wird es noch schwieriger. Eigentlich bin ich gerne da. Doch ich bin eben auch in gewisser Hinsicht Perfektionist. Das macht die ganze Sache nicht gerade einfacher. Ganz im Gegenteil, es frisst von innen auf. Ständig zu versuchen alles so gut wie möglich zu machen lässt in der Regel am Ende entweder nichts oder nur schlechtes geschehen. Kurz und gut: Ich glaube ein guter Freund sein zu können, vorausgesetzt, man ist bereit, sich auf meine Macken einzulassen.</p>
<p><strong>Ohne was könntet ihr nicht leben?</strong></p>
<p>Ohne Musik. Und ohne Bücher. Und ohne Musik in Büchern. Eigentlich müsste hier wohl das typische &#8220;ohne meine Freunde&#8221; stehen. Doch wenn ich alles in allem betrachte sind Freunde zwar unendlich wichtig, doch braucht man Freunde eben immer in unterschiedlicher Dosierung. Und auch ab und an nicht unbedingt als Menschen. Manchmal kann einem ein gutes Buch ein besserer Freund sein, als es ein echter je könnte. Manchmal gibt es Lieder, die viel mehr Schmerz aufnehmen können, als man es Menschen zumuten möchte. Doch irgendwie, irgendwie gehören ein paar Freunde schon auch zu dem dazu, ohne das ich nicht ich wäre.</p>
<p><strong>Wie nah gehen euch Unglücksnachrichten (z. B. Erdbeben in Haiti)?</strong></p>
<p>(Diese Fragen sind so kompliziert. Oder bin ich das?) Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich damals, am 11. September 2001, vor dem Fernseher saß und nicht so recht wusste, was das alles zu bedeuten hat und warum und wieso und überhaupt alles. Das war ein einschneidendes Erlebnis. Seitdem bin ich aber scheinbar etwas &#8220;Katastrophenresistent&#8221; geworden. Keineswegs lassen mich derartige Ereignisse inzwischen kalt &#8211; wie könnten sie auch &#8211; geht es doch meist um viel zu viele unschuldige Menschenleben. Viel zu viel Leid, was häufig vorher, insbesondere aber auch danach, viel zu schlecht und unzureichend wahrgenommen wird und auf das die Staatengemeinde immer wieder mit den gleichen offensichtlich nicht wirksamen Hilfsaktionen reagiert. Es gibt nur eine Menschheit. Wir sollten langsam anfangen das einzusehen.</p>
<p><strong>Euer absolutes Lieblingsbuch? Warum?</strong></p>
<p>Ich habe <a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/the-film-did-not-go-round/">kein absolutes Lieblingsbuch</a>. Es gibt einfach zu viele tolle Bücher. Die meisten davon habe ich aller Wahrscheinlichkeit nach noch nicht einmal gelesen. Aber hier war ja implizit nach (einem) konkreten Buchtitel gefragt. Nun denn:</p>
<ul>
<li>Christa Wolf &#8211; Kein Ort. Nirgends. Weil es die großartigste Beschreibung (un)erfüllter Wünsche ist, die ich kenne. Weil die Worte, die Sätze, die ganze Geschichte nie wieder aus dem Kopf geht, wenn sie einmal drin ist. Weil sie so real wirkt, das ihre Fiktivität nur äußerst schwer einsehbar ist.</li>
<li>Donna Tartt &#8211; The Secret History. (<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/our-faces-split-the-coast-in-half/">Weil.</a>)</li>
<li>Mia Bernstein &#8211; Erdbeerflecken. Weil es schlicht und einfach wunderschöne, verzaubernde Kurzgeschichten sind. (<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/04/strawberry-fields-forever/">Und weil.</a>)</li>
</ul>
<p><strong>Engagiert ihr euch irgendwie (ehrenamtlich)?</strong></p>
<p>Bedingt. Ich bin interessiert an fast allem und will ständig die Welt verändern, allein, es fehlt die Zeit. Häufig habe ich den Drang irgendwas zu tun, weil mich dieses oder jenes stört. Meist erstickt dieser Drang aber leider im Keim am Mangel einer Idee die mich sofort von ihrer Umsetzbarkeit und möglichst hohen Erfolgschance überzeugt. Wenn sich allerdings eine Gelegenheit ergibt, etwas zu tun, von dem ich überzeugt bin, dass es nicht im Winde verweht, ergreife ich diese in der Regel auch gerne.</p>
<p><strong>Dein hilfreichster/bester/liebster Internet-Account?</strong></p>
<p>Jemanden von der Sorte, den man lieber fragt, wo er noch keinen Account hat, anstatt ihn zu fragen, ob er denn bei diesem oder jenem Webdienst angemeldet wäre, nach seinem hilfreichsten/besten/liebsten Internet-Account zu fragen ist gewagt. Sehr gewagt.</p>
<p><strong>Winter oder Sommer?</strong></p>
<p>Herbst oder Frühling. Eigentlich. Also naja, alle Jahreszeiten haben so ihre guten und schönen Seiten und alle Jahreszeiten haben auch nervige, sehr unschöne Eigenschaften. Trotzdem: Frühling oder Herbst. Sommer und Winter sind keine Stadtjahreszeiten.</p>
<p><strong>Wie verbringt ihr Weihnachten/Neujahr?</strong></p>
<p>Weihnachten sicher mit der Familie, mal ein bisschen Ruhe finden. Silvester dann wie letztes Jahr schon mit (hoffentlich vielen) tollen Twitter-Menschen zusammen. (<a  href="http://twtup.com/BTRLS2011">Schleichwerbung.</a>)</p>
<p>Das wars. Nun zu dem zweiten Teil, der zu dieser Stöckchensache gehört. Auch wenn ich früher im Sportunterricht nie ein guter Werfer war machen wir jetzt hier Stöckchenweitwurf. Mit neuen Fragen:</p>
<ol>
<li>Was beobachtest du zuerst, wenn du jemanden kennen lernst?</li>
<li>Bildschirmleser oder Ausdrucker?</li>
<li>Was würdest du gerne ändern?</li>
<li>Warum?</li>
<li>Gibt es Filme, die du aus Prinzip nur im Kino gesehen hast/sehen würdest?</li>
<li>Kannst du Fragen stellen ohne zu versuchen sie unterbewusst selbst zu beantworten?</li>
<li>Wie stehst du zu der Idee von Wikileaks?</li>
<li>Welche Probleme hättest du, wenn du in deiner gewohnten Umgebung für immer auf das Internet verzichten müsstest, sich sonst aber nichts ändern würde?</li>
</ol>
<p>Und die Stöckchen fliegen an <a  href="http://susealiaspaul.wordpress.com/">susealiaspaul</a>, die <a  href="http://herzprinzessin.blogspot.com/">herzprinzessin</a>, <a  href="http://einewiekeine92.wordpress.com/">einewiekeine</a> und jede(n), der fangen kann (und will).</p>
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		<title>Sixteen</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 23:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste Midlife-Crisis kommt mit Mitte zwanzig. Gnadenlos. Egal wo man gerade ist oder was man macht, auf einmal kommt das unbändige Verlangen sich sinnlos zu betrinken; auf Parties mit Menschen und Musik der man lange gedacht hatte abgeschworen zu haben, lange verlassene Jugend. Doch auf einmal will man wieder 16 sein, natürlich ohne die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Midlife-Crisis kommt mit Mitte zwanzig. Gnadenlos. Egal wo man gerade ist oder was man macht, auf einmal kommt das unbändige Verlangen sich sinnlos zu betrinken; auf Parties mit Menschen und Musik der man lange gedacht hatte abgeschworen zu haben, lange verlassene Jugend.</p>
<p>Doch auf einmal will man wieder 16 sein, natürlich ohne die im Laufe der Jahre erworbenen Privilegien aufzugeben. Denn wenn wir ehrlich sind macht 16 nur mit Führerschein und eigener Wohnung Spaß. Also will man dann doch eher nicht 16 sein?</p>
<p>Nein will man nicht. Eigentlich will man nur dieses spezifische Gefühl, dieses Verlangen nach Freiheit und Unabhängigkeit und Allestunkönnen, in diesem Jetzt haben, in diesem Jetzt, in dem man die Möglichkeit hätte es zu mehr als nur einem Verlangen zu machen.</p>
<p>Aber irgendwas ist ja immer.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/11/sixteen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Fall Foliage</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 20:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[You make me smile with my heart.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/11/fall-foliage/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>You make me smile with my heart.</p></blockquote>
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		<title>Einhundert</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/11/einhundert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 13:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie es wohl wäre, einfach mal komplett neu anzufangen. Es gibt Dinge, die brauchen mehr als 1000 Bilder. Fast alle großen Medien berichten dieser Tage über das Ende der 00-er Jahre. Einerseits reizt mich der Gedanke eines täglichen Blogbeitrages ungemein. Winter in dieser Stadt ist sowohl grauen- als auch wundervoll. Ich war noch mal draußen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie es wohl wäre, einfach mal komplett neu anzufangen. Es gibt Dinge, die brauchen mehr als 1000 Bilder. Fast alle großen Medien berichten dieser Tage über das Ende der 00-er Jahre. Einerseits reizt mich der Gedanke eines täglichen Blogbeitrages ungemein. Winter in dieser Stadt ist sowohl grauen- als auch wundervoll. Ich war noch mal draußen in diesem Schneeberlin und hab ein paar Bilder gemacht.</p>
<p><span id="more-657"></span></p>
<blockquote><p>You got to weigh what he said<br />
To help you shape the way you play</p></blockquote>
<p>Jedes Jahr das Gleiche. Es gibt viel zu viele Menschen, die es schaffen alles, aber auch wirklich alles in ihrem Leben, auf ein einziges Exemplar zu reduzieren.</p>
<blockquote><p>I was told by a knight of the sun<br />
That wisdom could set people free</p></blockquote>
<p>Schreiben ist anders. Seit der neuesten Appletechnologieveröffentlichung redet alle Welt mal wieder über Flash. Es geht ums wollen sollen. Weiße Blätter immer wieder umdrehen, von der einen auf die andere Seite und wieder zurück. Ab und an kommt es im Leben eines jeden von uns mal vor, dass man Dinge sagt, die man später dann bereut. Es sollte viel mehr gelesen werden. Ein bisschen was von allem. Oft wird behauptet, Weblogs und Tagebücher seien das gleiche. Schon im Oktober letzten Jahres, bereits nach den ersten zaghaften Worten, die Elisabeth Rank zum aller ersten Jour Fitz aus ihrem Debutroman “Und im Zweifel für dich selbst” vorlas wusste ich, dass dies mal eines der Bücher werden wird, die man nicht nur ein mal und auch nicht nur zwei mal liest. Google Buzz. Manchmal muss man eben einsam sein. Weg.</p>
<blockquote><p>I go<br />
Where I please<br />
I walk through walls<br />
I float down the Liffey</p></blockquote>
<p>War ja klar, dass ich mir irgendwann diese “Neuerfindung der Maus” zulegen würde. Nachts ist alles anders als tagsüber. Als Radiohead 2007 In Rainbows veröffentlichten gab es viel Furore um das Album. Kinderspiele. Allein die Musik von Glen Hansard und Marketa Iglova zu hören ist verzaubernd. Ich liebe dich. Das ging mir früher auch mal so. Es gibt Menschen, denen hat man fast zu viel zu sagen.</p>
<blockquote><p>Language is the liquid<br />
That we’re all dissolved in<br />
Great for solving problems<br />
After it creates a problem</p></blockquote>
<p>Es ist ein Versuch der zum scheitern verurteilt ist, jedesmal wieder, und doch ist es eine wichtige Frage: Was ist eigentlich Liebe? Es gibt diese Worte. Ich war skeptisch. Newsletter sind ja an und für sich ein schon fast ausgestorbenes Informationsformat. Ich würde was drum geben mal wieder so richtig natürlich sein zu können. Musik ist ja sowieso das Allheilmittel. Es ist als ob man gefangen wäre, zusammengepresst von Wäscheklammern. Der wesentliche Unterschied zwischen Freundschaft und Verwandtschaft ist, dass man sich letztere nicht aussuchen kann. Manchmal braucht es keine großen Worte. Was kann man schon sagen über eine Stadt, die älter ist als fast alles, was man davor gesehen hat. An sich mag ich die Google Suche. Den Titel eines Liebesliedes für einen Text über Twitter zu wählen mag Nichtnutzern etwas seltsam vorkommen.</p>
<blockquote><p>In the end, I was so swarmed by the flock of possibilities that drifted up murmuring and smiling to crowd about me on the bright autumn sidewalk that — like a farm boy flustered by a bevy of prostitutes — I brushed right through them, to the pay phone on the corner, to call a cab to take me back to school.</p></blockquote>
<p>An und für sich ist alles wunderbar, aber manchmal, manchmal da fehlen die Worte. Es wäre einfacher sich nicht zu verlieben. Wahrscheinlich gehört Richard Ashcroft, gehört seine Band The Verve zu den vielen Bands von denen fast jeder das eine Lied kennt. Einfach mal bei grün an der Ampel stehen bleiben. Dann ist auf einmal eben nicht mehr alles gut. Fahr ans Meer, nimm dir eine dicke kuschelige Decke, setz dich an den Strand, hör den Wellen zu. Es sind diese Tage an denen der gute Rat “Bleib liegen.” das einzige ist, was im Kopf herumschwirrt. Früher konnte ich nicht flüstern. Nur ganz vorsichtig das Papier mit dem Bleistift berühren, drei mal ansetzen für eine Linie. Dann ist es okay so wie es ist.</p>
<blockquote><p>If this was our last time<br />
What would we do, what would we say then?</p></blockquote>
<p>Brüste. Menschen die nicht verstehen, dass manche Gespräche nur zwischen ein und drei Uhr Nachts geführt werden können, haben die falschen Freunde. Vielleicht war das ja eigentlich alles gar nicht so gemeint. Bisher fand ich die Debatte um Googles Street View absurd. Es ist so vieles. Ich sitze in der U-Bahn, allein mit meiner Musik, um mich herum leere, leicht eingedellte Sitzgruppen. Wenn ich doch nur einen Grund hätte, dich anzusprechen. Das Hupen eines LKWs schreckt mich auf. Der Daniel hat gefragt, unter anderem die Suse.</p>
<blockquote><p>Society<br />
I hope you’re not angry<br />
If I disagree</p></blockquote>
<p>Um das von Anfang an festzulegen: Das ist keine CD-Kritik. Sie wusste, dass es zu spät war. Dieser Weg führt ins Nirgendwo. Obwohl er der jüngere war – es fiel auf, doch nur bei genauem Hinsehen, flüchtige Beobachter hätten die Altershierarchie von Paul und Cleo auch durchaus verwechseln können – hatte Paul schon immer die Rolle des Durchsetzers inne. Sie redeten nicht viel. Camden Town Market. Ich dachte mir, ich könnte einfach einen Regenbogen auf die Wolken malen, als sie mich gefragt haben, ob sie dir was ausrichten können. Wenn du einen Menschen aus deinem Leben noch ein Mal wiedersehen könntest, wen? Vielleicht besteht der Sinn des Lebens einfach darin, so viele Menschen wie möglich zu finden, die einem dieses besondere Geborgenheitsgefühl geben, ohne sich dafür anstrengen zu müssen. Ich will nicht nach Hause gebracht werden. Und am Ende liegst du in irgendeiner Stadt in irgendeinem Haus in irgendeinem Bett und hörst dem Leben zu. “Wie lange ist es her?” Man müsste immer schreiben können. (A song for a lover of long ago.) Wieso ist das Leben anderer Menschen interessanter als das eigene? Liebe M., drei Tage ist es her, seitdem du in den Zug gestiegen bist. Ankommen hat sehr viel mit der relativen Nähe von Menschen zu tun. Hast du dich nicht auch schon unzählbar oft gefragt, ob man wirklich gleichzeitig lachen, weinen, etwas wollen und unter keinen Umständen wollen kann? Gerade eben noch war die Stadt da.</p>
<blockquote><p>No alarms and no surprises.</p></blockquote>
<p>Es gibt Unmengen Lieder, von denen ich gerne wüsste, wie sie entstanden sind. Ich liege auf der Couch und versuche gegen meinen Kopf zu gewinnen. Es gibt Musikvideos.</p>
<blockquote><p>But right now everything you want is wrong<br />
And right now all your dreams are waking up,<br />
Right now I wish I could follow you<br />
To the shores of freedom.</p></blockquote>
<p>Darfst du mich anfassen? Wenn die tage trüber werden, werde ich dich nicht mehr so gut erkennen. Er hatte die Blätter wieder auf den Tisch geworfen, unachtsam, Knicke provozierend. Erst wollte ich eine eigene Herbstplayliste machen und online stellen, doch hat dazu zum richtigen Zeitpunkt die nötige Muse gefehlt. Normalerweise benutze ich nur selbst gemachte Fotos als Hintergrundbilder auf meinen Computern. Dann fehlen die Gedanken. Es gibt ja diese Meta-Evangelisten, die der Meinung sind, der Sinn und Zweck der Welt sei, sie über alle Ebenen hinweg zu vertaggen. Ich besitze ein iPhone 3GS, damit habe ich zwar den Vorteil des anwenderseitigen, kontrollierten Multitaskings nutzen können, als Apple sein iOS in der Version 4 veröffentlichte, der extrem gestiegene Ressourcenbedarf fiel jedoch nur all zu häufig auf. Der Moment, in dem sich der ganze Körper in eine andere Welt zu begeben scheint, der Moment, in dem aus den Lautsprechern ein fast vergessenes, vor Jahren zuletzt gehörtes Lied erklingt, der Moment, in dem alles kurz inne hält, nur, um die Sinneserfahrung aufsaugen zu können, um nichts zu verpassen, um in wenigen Sekunden ein ganzes Leben zu leben und doch keine Zeit zu verlieren, um gleichzeitig überall und nirgendwo zu sein und trotzdem mit beiden Beinen fest im Boden zu stehen, der Moment also, in dem ein neuer Lebensabschnitt beginnt.</p>
<p>Einhundert erste Sätze.</p>
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		<item>
		<title>The Way We Get By</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 23:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Moment, in dem sich der ganze Körper in eine andere Welt zu begeben scheint, der Moment, in dem aus den Lautsprechern ein fast vergessenes, vor Jahren zuletzt gehörtes Lied erklingt, der Moment, in dem alles kurz inne hält, nur, um die Sinneserfahrung aufsaugen zu können, um nichts zu verpassen, um in wenigen Sekunden ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Moment, in dem sich der ganze Körper in eine andere Welt zu begeben scheint, der Moment, in dem aus den Lautsprechern ein fast vergessenes, vor Jahren zuletzt gehörtes Lied erklingt, der Moment, in dem alles kurz inne hält, nur, um die Sinneserfahrung aufsaugen zu können, um nichts zu verpassen, um in wenigen Sekunden ein ganzes Leben zu leben und doch keine Zeit zu verlieren, um gleichzeitig überall und nirgendwo zu sein und trotzdem mit beiden Beinen fest im Boden zu stehen, der Moment also, in dem ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Unvermeidlich.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/11/the-way-we-get-by/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>We go out in stormy weather<br />
We rarely practice discern<br />
We make love to some with sin<br />
We seek out the taciturn</p></blockquote>
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		<item>
		<title>iOS 4.2</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/11/ios-4-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 22:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich besitze ein iPhone 3GS, damit habe ich zwar den Vorteil des anwenderseitigen, kontrollierten Multitaskings nutzen können, als Apple sein iOS in der Version 4 veröffentlichte, der extrem gestiegene Ressourcenbedarf fiel jedoch nur all zu häufig auf. War ein Programmabsturz unter iOS 3 fast immer auf Fehler im Programm zurückzuführen, füllte sich mit iOS der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich besitze ein iPhone 3GS, damit habe ich zwar den Vorteil des anwenderseitigen, kontrollierten Multitaskings nutzen können, als Apple sein iOS in der Version 4 veröffentlichte, der extrem gestiegene Ressourcenbedarf fiel jedoch nur all zu häufig auf. War ein Programmabsturz unter iOS 3 fast immer auf Fehler im Programm zurückzuführen, füllte sich mit iOS der Crash Reporter sehr schnell mit Einträgen der Ursache &#8220;Memory&#8221;. So oft, wie Programme abstürzten, selbst, wenn nur ein oder zwei gleichzeitig an waren, war Multitasking auf Anwenderseite dann doch eher wieder nur ein theoretisches Feature. Selbst mit den oft gelesenen Performancetricks, wie zum Beispiel dem Abschalten unnötiger Spotlight-Filter oder dem regelmäßigen Beenden von nicht genutzten Apps, hat sich nicht wesentlich was an der Situation geändert. Im Gegenteil, mit zunehmender Gerätelaufzeit wurde es eher schlimmer als besser. Zuletzt hatte ich &#8211; was vorher einwandfrei funktionierte &#8211; in U-Bahntunneln und ähnlichen, den Netztransmittern schwerer zugänglichen Stellen, selten bis nie eine Internetverbindung, laufende Telefonate brachen zuverlässig ab, sobald man einen U-Bahnhof betrat.</p>
<p>iOS 4.1 habe ich aus verschiedenen Gründen nicht installiert gehabt, was nicht zuletzt wegen des Zeitumstellungsbugs eine durchaus gute Entscheidung gewesen zu sein scheint.</p>
<p>Gestern habe ich endlich Zeit gefunden das Goldmaster von iOS 4.2 zu installieren. Nach einigen behebbaren Problemen funktionierte auch alles wieder. Zunächst ohne spürbare Verbesserung.</p>
<p>Heute habe ich das Gerät über den Tag hinweg intensiver genutzt als sonst. Belastungstest sozusagen. Am Ende des Tages bleibt uneingeschränkt die schon recht schnell gefundene Feststellung, dass Apple mit dem iOS 4.2 Update zumindest, was dessen spezifische Änderungen bezüglich des iPhone 3GS betrifft, scheinbar vieles an Performance und damit angenehmem Benutzungserlebnis wieder hergestellt hat, ohne damit die Funktionalität einzuschränken.</p>
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		<title>Warum Schlagworte obsolet sind</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 21:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt ja diese Meta-Evangelisten, die der Meinung sind, der Sinn und Zweck der Welt sei, sie über alle Ebenen hinweg zu vertaggen. Verschlagworten zu Deutsch. Nun bin ich zwar durchaus davon überzeugt, dass Tags in gewisser Hinsicht praktisch sind, andererseits ist es mir persönlich nicht ersichtlich wieso ein derartiger Hype um Schlagworte entstanden ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ja diese Meta-Evangelisten, die der Meinung sind, der Sinn und Zweck der Welt sei, sie über alle Ebenen hinweg zu vertaggen. Verschlagworten zu Deutsch. Nun bin ich zwar durchaus davon überzeugt, dass Tags in gewisser Hinsicht praktisch sind, andererseits ist es mir persönlich nicht ersichtlich wieso ein derartiger Hype um Schlagworte entstanden ist.</p>
<p>Ist ihr eigentlicher Hauptzweck doch, Daten zu gruppieren. Daten, die in der Regel bereits durch eine Kategorieangabe (im Falle von Blogeinträgen) oder anderweitige Metadaten (z.B.: Titel- und Interpretenangaben bei Musikdateien) kategorisierbar sind. Man könnte auch durchsuchbar sagen. Wird doch insbesondere im WWW häufig die leichtere Wertbarkeit der Daten durch Suchmaschinen als Grund für massives Verschlagworten angegeben. Das ist Unsinn. Eine Suchmaschine untersucht den Volltext einer Seite, sammelt alle Links und, wenn es sich bei dieser Suchmaschine um Google handeln sollte, wertet die Anzahl der eingehenden und ausgehenden Links (insofern sind Schlagworte auf den ersten Blick sinnvoll), des weiteren wird der Inhalt analysiert und auf häufig vorkommende Worte untersucht. Da schau her. Häufig vorkommende Worte. Wenn sich der Suchmaschinenalgorithmus jetzt beispielsweise die gesamten Daten eines Webauftritts anschaut kann er für jeden Eintrag die zentralen Schlagwörter selbst – nicht zuletzt aufgrund seines viel größeren Kontextwissens durch die Suchdatenbank – herausfinden. Soviel zum ersten Grund, warum Schlagworte meiner Meinung nach obsolet sind.</p>
<p>Eigentlich würde der eine Grund reichen, doch, nur für den Fall, hab ich natürlich noch ein paar weitere. Zunächst stört mich an Schlagworten, dass sie im Allgemeinen manuell vergeben werden, höchstwahrscheinlich so gut wie immer durch den jeweiligen Autor des jeweiligen Textes. Dies hat zur Folge, dass es sich bei der Wahl um eine höchst subjektive Wahl handelt, welche unter Umständen nicht oder nur marginal den Inhalt des Textes zusammenfassen. Denn das sollte meiner Ansicht nach eine der Aufgaben von Schlagworten sein: Für den Leser sinnvolle Hinweise zum Inhalt zu geben.</p>
<p>Um jetzt hier nicht weiter auszuufern und noch Raum für (Gegen-)meinungen zu lassen verbleibe ich fürs erste mit einem weiteren Argument: Die Anzeige von Schlagworten &#8211; meist in diesen hübschen Tag Clouds &#8211; stört den Lesefluss.</p>
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		<item>
		<title>X&amp;Y</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 18:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Dann fehlen die Gedanken. Worte sind da, nur nichts, wofür man sie sinnvoll benutzen könnte. Das Tagebuch liegt offen auf dem Tisch, niemand der es lesen wollen würde, erst recht keiner, der etwas rein schreiben wollen würde. Wozu auch. Manchmal geht es nicht mehr nur darum nicht zu wissen, was man sagen könnte, wenn etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann fehlen die Gedanken. Worte sind da, nur nichts, wofür man sie sinnvoll benutzen könnte. Das Tagebuch liegt offen auf dem Tisch, niemand der es lesen wollen würde, erst recht keiner, der etwas rein schreiben wollen würde. Wozu auch.</p>
<p>Manchmal geht es nicht mehr nur darum nicht zu wissen, was man sagen könnte, wenn etwas nicht in Ordnung ist, oder wem man das sagen könnte, oder wen man um Hilfe bitten könnte, nein, manchmal geht es in erster Linie darum, herauszufinden, was überhaupt ist.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/11/xy/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>When something is broken and you try to fix it.<br />
Trying to repair it, anyway you can&#8217;t.</p></blockquote>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/3csME3TsE-A" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Einmal, da habe ich mein Hintergrundbild geändert</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 13:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise benutze ich nur selbst gemachte Fotos als Hintergrundbilder auf meinen Computern. Gestern Abend jedoch fand ich über Matthias&#8217; soup.io einen Blogpost eines Filmemachers, in dem dieser beschreibt, wie er die Hintergrundbeleuchtung einiger iPads als Lichtquelle für ein Shooting genutzt hat. Die dabei entstandenen Aufnahmen haben mich so begeistert, dass ich kurzerhand eine auswählte, welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise benutze ich nur selbst gemachte Fotos als Hintergrundbilder auf meinen Computern. Gestern Abend jedoch fand ich über <a  href="http://soup.rampke.de">Matthias&#8217; soup.io</a> einen Blogpost eines Filmemachers, in dem dieser beschreibt, wie er die Hintergrundbeleuchtung einiger <a  href="http://jesserosten.com/2010/ipad-photoshoot">iPads als Lichtquelle für ein Shooting</a> genutzt hat. Die dabei entstandenen Aufnahmen haben mich so begeistert, dass ich kurzerhand eine auswählte, welche nun meinen Desktop ziert.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/3-180x180.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-642" title="3-180x180"><img class="aligncenter size-full wp-image-645" title="3-180x180" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/3-180x180.jpg" alt="" width="180" height="180" /></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/p5M-uFMZ8YI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Herbstplaylisten</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/11/herbstplaylisten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 20:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst wollte ich eine eigene Herbstplayliste machen und online stellen, doch hat dazu zum richtigen Zeitpunkt die nötige Muse gefehlt. Darum gibt es also keine Meandering Soul Herbstplayliste, dafür eine Herbstplaylistenempfehlung. Die diesjährige Herbstplayliste von meinem allerliebsten Lieblingsmusikblog: Autumn leaves, autumn stays: Fuel/Friends Fall 2010 Mix Diese tollen Daytrotter Sessions: Bon Iver Okkervil River The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst wollte ich eine eigene Herbstplayliste machen und online stellen, doch hat dazu zum richtigen Zeitpunkt die nötige Muse gefehlt. Darum gibt es also keine Meandering Soul Herbstplayliste, dafür eine Herbstplaylistenempfehlung.</p>
<p>Die diesjährige Herbstplayliste von meinem allerliebsten Lieblingsmusikblog: <a  href="http://www.fuelfriendsblog.com/2010/10/15/autumn-leaves-autumn-stays-fuelfriends-fall-2010-mix/">Autumn leaves, autumn stays: Fuel/Friends Fall 2010 Mix</a></p>
<p>Diese tollen Daytrotter Sessions:</p>
<ul>
<li><a  href="http://www.daytrotter.com/dt/bon-iver-concert/20030270-3737628.html">Bon Iver</a></li>
<li><a  href="http://www.daytrotter.com/dt/okkervil-river-concert/20030179-110968.html">Okkervil River</a></li>
<li><a  href="http://www.daytrotter.com/dt/the-national-concert/20030135-110750.html">The National</a></li>
<li><a  href="http://www.daytrotter.com/dt/tegan-and-sara-concert/20031385-7044.html">Tegan &amp; Sara</a></li>
<li><a  href="http://www.daytrotter.com/dt/ani-difranco-concert/20030315-341.html">Ani DiFranco</a></li>
</ul>
<p>Und schließlich und endlich und sowieso und überhaupt: <a  href="http://uarrr.org/2010/11/04/herbstplaylist-i-feist-so-sorry/">Herbstplaylist I: Feist – So Sorry</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/G-OsbNVeqrM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Manuel</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/W9So85LdavU/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/11/manuel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 23:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Er hatte die Blätter wieder auf den Tisch geworfen, unachtsam, Knicke provozierend. Vielleicht sollte er einfach erstmal raus gehen, ein, zwei, drei Mal um den Block laufen, atmen und die fünf Seiten dann noch einmal lesen. Das kann sie doch nicht so meinen. Doch Marie meinte jedes Wort in dem Brief, bis auf eines. Liebe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er hatte die Blätter wieder auf den Tisch geworfen, unachtsam, Knicke provozierend. Vielleicht sollte er einfach erstmal raus gehen, ein, zwei, drei Mal um den Block laufen, atmen und die fünf Seiten dann noch einmal lesen. Das kann sie doch nicht so meinen.</p>
<p>Doch Marie meinte jedes Wort in dem Brief, bis auf eines. Liebe. Die meinte sie nicht mehr. Sie hatte versucht, über viele Absätze hinweg, zu erklären, warum, zu erklären, was fehlt und insbesondere zu erklären, was ist und was bleiben sollte.</p>
<p>Manuel hatte alles verstanden bis auf diese eine Sache. Sie waren doch so glücklich gewesen. (Ich war glücklich Manuel, ich bin glücklich, ich will mit dir weiterhin glücklich sein.) Warum, wie konnte, wie will Marie glücklich mit ihm sein, wenn sie nicht mehr mit ihm sein will? Er versuchte zu verstehen. (Du hast mich immer verstanden, und wenn du mal nicht wusstest, was zu tun ist, oder wie du helfen kannst, hast du trotzdem nicht aufgegeben, sondern versucht eine Lösung zu finden.) Diesmal verstand er nicht. Dieses eine Mal verstand Manuel Marie nicht. Nicht weil er nicht gekonnt hätte, nein, er wollte nicht. Er wollte nicht, dass sie aus seinem Leben ging. Hätte er doch nur etwas weniger zwischen den Zeilen gelesen.</p>
<p>(Die Hauptfolge meines Entschlusses hast du sicher schon — wie immer — heraus gelesen, doch sollst du, falsch, musst du wissen, dass ich dich nicht loslassen können werde, so sehr ich es zu wohl unser beider Wohl eigentlich sollte.) Da war sie, diese eine Stelle, kurz vorm Ende der vierten Seite, die Manuel beharrlich überlesen hatte. Doch genau dort war die Stelle, an der es Marie nahezu gelungen war zu schreiben, was sie wollte. Dass sie ihn nicht verlieren wollte, aber große Angst davor hatte, weil sie sah, wie er sich veränderte, stand nicht darin. Marie hatte die Hoffnung, dass er das rechtzeitig merken würde, wenn nicht, würde sie warten, vergessen war keine Option.</p>
<p>(Ich werde nicht aufhören können, an dich zu denken und mir regelmäßig sinnlos Sorgen zu machen. Nicht mal, wenn du mich genau darum bitten solltest. Es geht einfach nicht.)</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/W9So85LdavU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Novembersonnenschein</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/1YaLPuUZnDE/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/11/novembersonnenschein/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 15:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die tage trüber werden, Werde ich dich nicht mehr so gut erkennen. Vielleicht siehst du mich Wenn ich nach dir suche. Vielleicht hältst du mich, Wenn ich dich streife. Die nächte sind wie immer unnahbar fern Und zugleich beängstigend nah. Nirgendwo sonst kann man besser selbst sein, Als zu zweit allein bei nacht. Immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die tage trüber werden,<br />
Werde ich dich nicht mehr so gut erkennen.<br />
Vielleicht siehst du mich<br />
Wenn ich nach dir suche.<br />
Vielleicht hältst du mich,<br />
Wenn ich dich streife.</p>
<p>Die nächte sind wie immer unnahbar fern<br />
Und zugleich beängstigend nah.<br />
Nirgendwo sonst kann man besser selbst sein,<br />
Als zu zweit allein bei nacht.<br />
Immer dann wenn die nacht bei uns ist,<br />
Immer dann bin ich nicht allein.</p>
<p>Am morgen dann der blick von dir.<br />
Du fragst, worüber ich sinniere. ich könnt es dir nicht sagen<br />
Wenn ich es wüsste.<br />
Ich kann dir nichts sagen,<br />
Weil du es schon weist.</p>
<p>Wenn die tage trüber werden,<br />
Werden wir uns dann noch kennen?<br />
Vielleicht siehst du mich<br />
Wenn ich nach dir suche.<br />
Vielleicht hältst du mich,<br />
Wenn ich dich streife.</p>
<p>Mit etwas glück<br />
Sehen wir uns wieder.<br />
Im frühling vielleicht.<br />
Da passiert sowas.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/1YaLPuUZnDE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fünf Fragen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/tohc34L5Xpg/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/11/funf-fragen-nov10/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 23:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Darfst du mich anfassen? Darfst du dumme Fragen stellen? Darfst du auf der Straße tanzen? Darfst du einfach so lachen? Darf ich auch?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Darfst du mich anfassen?</li>
<li>Darfst du dumme Fragen stellen?</li>
<li>Darfst du auf der Straße tanzen?</li>
<li>Darfst du einfach so lachen?</li>
<li>Darf ich auch?</li>
</ol>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/tohc34L5Xpg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Honey and the Moon</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/UI27CKhC-e0/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/honey-and-the-moon/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 17:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[But right now everything you want is wrong And right now all your dreams are waking up, Right now I wish I could follow you To the shores of freedom.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/honey-and-the-moon/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>But right now everything you want is wrong<br />
And right now all your dreams are waking up,<br />
Right now I wish I could follow you<br />
To the shores of freedom.</p></blockquote>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/UI27CKhC-e0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Video Killed The Radio Star</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/m8QXbrN1R7o/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/video-killed-the-radio-star/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 16:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meanderingsoul.com/?p=611</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt Musikvideos. Früher gabs sogar in diesem Fernsehen mal Sender, die eigens dafür geschaffen wurden, Musikvideos zu zeigen. Der erste davon wurde mit dem Lied hier 1980 gestartet. Geschichte. Die Fernsehsender gibts noch. Irgendwie zumindest. Fehlt ab und an nicht mehr viel für diese hübschen kleinen &#8220;Dauerwerbesendung&#8221;-Eckeinblendungen. Wiedemauchsei, es ist ja nicht so, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Musikvideos. Früher gabs sogar in diesem Fernsehen mal Sender, die eigens dafür geschaffen wurden, Musikvideos zu zeigen. Der erste davon wurde <a  href="http://www.dailymotion.com/video/x13q91_buggles-video-killed-the-radio-star_music">mit dem Lied hier</a> 1980 gestartet. Geschichte. Die Fernsehsender gibts noch. Irgendwie zumindest. Fehlt ab und an nicht mehr viel für diese hübschen kleinen &#8220;Dauerwerbesendung&#8221;-Eckeinblendungen. Wiedemauchsei, es ist ja nicht so, dass es keine Musikvideowiedergabeplattform mehr gibt, weil die dafür gegründeten Telemedienanstalten sich nicht mehr dafür verantwortlich fühlen. Ganz im Gegenteil.</p>
<p>Worauf will ich eigentlich hinaus? Auf tolle Musikvideos, die es ohne das Heimcomputerzeitalter, Internet, das WWW und schließlich und endlich YouTube wohl nie so gegeben hätte. Auf was denn sonst.</p>
<p>Angucken. Mögen. Glücklichsein.</p>
<p>Sofort.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/video-killed-the-radio-star/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/video-killed-the-radio-star/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/video-killed-the-radio-star/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/m8QXbrN1R7o" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jetzt nicht.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/e20340O3Ua4/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/jetzt-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 23:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meanderingsoul.com/?p=615</guid>
		<description><![CDATA[Ich liege auf der Couch und versuche gegen meinen Kopf zu gewinnen. Im Versuchen war ich schon immer groß. Fast so groß, wie im nicht schaffen. Scheitern, eine Lebensform? Zumindest keine empfehlenswerte. Nun liege ich hier seit fast vier Stunden, nahezu regungslos, und Du hast immer noch kein Wort gesagt. Sitzt einfach neben mir, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liege auf der Couch und versuche gegen meinen Kopf zu gewinnen. Im Versuchen war ich schon immer groß. Fast so groß, wie im nicht schaffen. Scheitern, eine Lebensform? Zumindest keine empfehlenswerte.</p>
<p>Nun liege ich hier seit fast vier Stunden, nahezu regungslos, und Du hast immer noch kein Wort gesagt. Sitzt einfach neben mir, auf dem kleinen, schmalen Eckchen, in das du verdrängt wurdest, und wartest. Dafür bin ich dir dankbar. Auch für die kurzen Mitteilungen, welche du gelegentlich so leise wie möglich von meinem Handy absendest. „Jetzt nicht.“ steht darin, in diversen Variationen.</p>
<p>Ab und an spüre ich, wie dein Blick über mich schweift, spüre wie Du meine stabile äußere Hülle beobachtest. Du siehst diese Hülle nicht. Deswegen darfst Du hier sein. Bei mir. Jetzt.</p>
<p>In diesem Augenblick jedoch beobachtest du nicht. Daher merkst du auch nicht, wie sich mein Gesichtsausdruck schlagartig verändert. Ich will etwas sagen. Diese Ruhe zu zerschneiden, unsere Ruhe zu zerschneiden schaffe ich aber nicht. Dafür bin ich zu schwach. Doch Du enttäuschst mich nicht. Du greifst sanft meine Hand und gibst mir Kraft. Kraft zu erklären warum alles so kompliziert geworden ist. Kraft, die wichtigen Fragen zu stellen.</p>
<p>Du bist da. Du hörst zu. Du gibst nie auf, Antworten zu finden.</p>
<p>Der Handyakku hat mittlerweile seinen Geist aufgegeben. Die Außenwelt ist unwichtig. Wir müssen uns erstmal die Welt erklären.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/e20340O3Ua4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Revolution 9</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/JrwZGmDIFOQ/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/revolution-9/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 16:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Unmengen Lieder, von denen ich gerne wüsste, wie sie entstanden sind. Einige weniger, von denen mich nicht nur die Entstehungsgeschichte interessieren würde, sondern auch die Frage, warum es so veröffentlicht wurde, wie es geschehen ist (Album, B-Seite, etc). Von all diesen, doch immer noch – in Anbetracht der von der Gesamtanzahl aller Lieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Unmengen Lieder, von denen ich gerne wüsste, wie sie entstanden sind. Einige weniger, von denen mich nicht nur die Entstehungsgeschichte interessieren würde, sondern auch die Frage, warum es so veröffentlicht wurde, wie es geschehen ist (Album, B-Seite, etc).</p>
<p>Von all diesen, doch immer noch – in Anbetracht der von der Gesamtanzahl aller Lieder relativ kleinen Anzahl mir bekannten – recht vielen Titel bleibt eines immer wieder hängen. Eines dieser Kunstwerke, von denen man gar nicht so richtig sagen kann, ob das nun ein Lied ist, oder nur eine Audioaufnahme.</p>
<p>Ich wüsste nicht, bei welchem Titel des sogenannten weißen Albums der Beatles ich mich öfter warum gefragt habe. Ich weiß nur, dass ich nie aufhören werde.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/revolution-9/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>(Interessant übrigens, was passiert, wenn man es einfach mal umdreht. Könnte man auch wieder viel reininterpretieren. Kann man aber auch lassen.)</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/revolution-9/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>No Surprises</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 15:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[No alarms and no surprises. Silent. Silent.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/no-surprises/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>No alarms and no surprises.<br />
Silent.<br />
Silent.</p></blockquote>
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		<title>Herbstgeflüster</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/herbstgefluster/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 11:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade eben noch war die Stadt da. Laut, dreckig, unnachgiebig. Die Straße war übervoll. Dann wechselte die Ampelschaltung und brachte die Blechlawine für einen Augenblick zum stehen. Mit ihr blieb für mich die ganze Welt stehen. Wegen dir. Ich hatte kaum einen Fuß auf die Straße gesetzt, da entdeckte ich dich auf der anderen Seite, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade eben noch war die Stadt da. Laut, dreckig, unnachgiebig. Die Straße war übervoll. Dann wechselte die Ampelschaltung und brachte die Blechlawine für einen Augenblick zum stehen. Mit ihr blieb für mich die ganze Welt stehen. Wegen dir. Ich hatte kaum einen Fuß auf die Straße gesetzt, da entdeckte ich dich auf der anderen Seite, ebenso weit vorangekommen bei dem Straßenüberquerungsvorhaben. Deine grünen Augen sahen mich unverwandt an. Dein Schal wirbelte im Wind, ein paar kleine goldene Blätter hatten sich darin verfangen. So wie ich mich in dir.</p>
<p>Zeit verging. Das war nicht zu leugnen. Doch war es auch nicht spürbar. Ich war so erfüllt von deiner Erscheinung, dass mich nichts anderes mehr erreichte. Der vielleicht letzte blaue Himmel für die nächsten Wochen ging genauso an mir vorbei, wie die eigentlichen Besitzer der Straße, welche diese schon seit einer Ewigkeit wieder vereinnahmt hatten. Abgesehen von einem kleinen Fleck in der Mitte.</p>
<p>Du warst stehen geblieben. Direkt vor mir. Standest einfach schweigend mit deinem forschenden Blick da und hast mich angelächelt. Ich wünschte mir nichts sehnlicher, als mein inneres nach außen, zu dir, zu lassen. Doch es ging nicht. Meine Handlungsfähigkeit war scheinbar gleich zusammen mit dem Herz aus der Hose gerutscht und lag jetzt irgendwo gut gepresst unter der rollenden Masse.</p>
<p>Bei der nächsten Grünphase hast du meine Hand genommen und bist einfach losgelaufen. Losgelassen hast du nicht mehr.</p>
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		<title>Wer weiß schon, was das alles bedeutet.</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 15:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Hast du dich nicht auch schon unzählbar oft gefragt, ob man wirklich gleichzeitig lachen, weinen, etwas wollen und unter keinen Umständen wollen kann? Ich schon. Inzwischen frage ich mich das nicht mehr. Inzwischen stelle ich regelmäßig fest, dass es geht. Stelle regelmäßig fest, dass Gefühle nicht mal annährend stabil sind. Trennschärfe ist eben Definitionssache und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hast du dich nicht auch schon unzählbar oft gefragt, ob man wirklich gleichzeitig lachen, weinen, etwas wollen und unter keinen Umständen wollen kann? Ich schon. Inzwischen frage ich mich das nicht mehr. Inzwischen stelle ich regelmäßig fest, dass es geht. Stelle regelmäßig fest, dass Gefühle nicht mal annährend stabil sind. Trennschärfe ist eben Definitionssache und vor allem höchst wissenschaftlich und Gefühle sind zwar vielleicht eingrenzbar, aber lange nicht definierbar und erst recht nicht wissenschaftlich.<br />
Ich brauche Musik. Und Bücher. Und den Duft von Frühlingsgras und Herbstlaub und heißer Schokolade. Mit Schneeflocken am Fenster. Alles auf einmal.<br />
Erzähl mir eine Geschichte.</p>
<blockquote><p>Und ich hör noch wie ich sag, das warst nicht du. Ich glaub die Frau im Auto warst nicht du. Du nicht, du nicht, du nicht, nicht du.</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Wir sind Helden &#8211; Meine Freundin war im Koma und alles, was sie mir mitgebracht hat, war dieses lausige T-Shirt</p>
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		<title>Time Honoured Tradition</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 15:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Ankommen hat sehr viel mit der relativen Nähe von Menschen zu tun. Man kann nicht wirklich ankommen an Orten, an denen man niemanden kennt. Ankommen kann man nur da, wo Menschen in der Nähe sind. Manche Menschen können weiter weg sein als andere um trotzdem relativ nah zu sein. Es ist ja selten wirklich wichtig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ankommen hat sehr viel mit der relativen Nähe von Menschen zu tun. Man kann nicht wirklich ankommen an Orten, an denen man niemanden kennt. Ankommen kann man nur da, wo Menschen in der Nähe sind. Manche Menschen können weiter weg sein als andere um trotzdem relativ nah zu sein. Es ist ja selten wirklich wichtig, wie weit weg jemand in dieser Welt da draußen ist. Wichtig ist, wie weit weg der Mensch ist, wenn man ihn braucht. Und was nötig ist, um die jeweilige Entfernung zu überwinden.</p>
<p>Manchmal reicht digitaler Text. Manchmal sogar analog geschriebener. Fast immer können Stimmen helfen. Egal ob nun am Telefon oder direkt oder auch nur im Kopf beim Lesen von Text.</p>
<p>Ankommen hat sehr wenig mit der Umgebung zu tun. Man kann überall ankommen. Man kann auch überall schnell und leicht ankommen. Wenn man weiß, dass jemand da ist, wenn man jemanden brauchen sollte. Egal wann. Egal für was.</p>
<p>Losgehen hat sehr wenig mit der relativen Nähe von Menschen zu tun. Die verändert sich zwar scheinbar, doch eigentlich bleibt sie gleich. Eigentlich gibt es dafür auch ein einziges Wort: Freundschaft.</p>
<p>Lass uns Freunde bleiben.</p>
<p>Sollte man öfter sagen.</p>
<p>Und schaffen.</p>
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		<title>Brief an M</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/brief-an-m/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 15:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe M., Drei Tage ist es her, seitdem du in den Zug gestiegen bist. Wenn ich die Augen schließe, kann ich noch die Rücklichter sehen. Ich finde, Verabschiedungen wären um einiges einfacher, wenn man nicht die Rücklichter sehen könnte. Rücklichter haben immer so etwas melancholisches. Du warst nie nur irgendwer. Nie nur einfach da. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe M.,</p>
<p>Drei Tage ist es her, seitdem du in den Zug gestiegen bist. Wenn ich die Augen schließe, kann ich noch die Rücklichter sehen. Ich finde, Verabschiedungen wären um einiges einfacher, wenn man nicht die Rücklichter sehen könnte. Rücklichter haben immer so etwas melancholisches.</p>
<p>Du warst nie nur irgendwer. Nie nur einfach da. Aber du warst da. Zumindest rückblickend betrachtet fast immer. Wenn du mal nicht da warst lag das vielleicht auch eher an mir als an dir. Ich gebe zu, es ist nicht immer einfach mich zu kennen, mich vielleicht sogar mögen zu wollen. Doch du hast mir immer ein Zuhausegefühl gegeben. Vollkommen egal wo ich war, wenn du in der Nähe warst, konnte ich mich sicher fühlen.<br />
Jetzt bist du bald weg.<br />
Nicht richtig weg natürlich. Du wirst nie richtig weg sein können. Mein Herz wird dich nicht mehr loslassen.<br />
Die Leute sagen, es wird einfacher. Die Leute sagen, man wird neue Menschen kennen lernen. Vielleicht haben sie ja recht. Bestimmt haben sie recht. Doch wer könnte schon verstehen, warum du fehlen wirst? Wer könnte uns verstehen? Kapitän Nemo könnte eventuell. Doch den gibt es nicht.<br />
Was bleibt?<br />
Das wichtigste. Das schönste.<br />
Ich weiß, dass du bleiben wirst. Denn dich zu vergessen würde bedeuten, fast alles zu vergessen, was wirklich wichtig war.</p>
<p>Du fehlst, der Stadt vielleicht sogar noch etwas mehr als mir,</p>
<p>e</p>
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		<title>Fünf Fragen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/jchgt6kaKq0/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/10/funf-fragen-okt10/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 22:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieso ist das Leben anderer Menschen interessanter als das eigene? Warum ist das Meer in der Erinnerung immer Blau? Wer trifft die Entscheidungen, die man nicht selbst treffen kann? Wie vielen Menschen liegt daran, andere wahrhaft glücklich zu machen? Was ist Glück?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Wieso ist das Leben anderer Menschen interessanter als das eigene?</li>
<li>Warum ist das Meer in der Erinnerung immer Blau?</li>
<li>Wer trifft die Entscheidungen, die man nicht selbst treffen kann?</li>
<li>Wie vielen Menschen liegt daran, andere wahrhaft glücklich zu machen?</li>
<li>Was ist Glück?</li>
</ol>
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		<item>
		<title>A Song For A Lover Of Long Ago</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/u-uTfpCs0WM/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/09/a-song-for-a-lover-of-long-ago/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 09:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description />
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/09/a-song-for-a-lover-of-long-ago/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/u-uTfpCs0WM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Scatterbrain</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/6CCnwloAE9A/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/09/scatterbrain/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 18:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Man müsste immer schreiben können. Insbesondere an den Himmel. Dann erst wären die Gedanken wirklich frei. Es ist alles Musik und Kunst und die Fragezeichen zwischen den Zeilen. Jeder Tag für sich genommen mag wie ein ganzes Leben sein. Doch ein einzelner Tag aus einem gelebten Leben ist Nichts. I had no dream. I stood [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Man müsste immer schreiben können. Insbesondere an den Himmel. Dann erst wären die Gedanken wirklich frei.</li>
<li>Es ist alles Musik und Kunst und die Fragezeichen zwischen den Zeilen.</li>
<li>Jeder Tag für sich genommen mag wie ein ganzes Leben sein. Doch ein einzelner Tag aus einem gelebten Leben ist Nichts.</li>
<li>I had no dream. I stood beneath an orange sky.<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/09/scatterbrain/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></li>
<li>Tonight I have been to the place where the quotable phrases meet when they come to your mind.</li>
<li>People never change, they merely find themselves.</li>
<li>Sich immerzu an den Gedanken klammern, dass alles für irgendwen, am Besten für einen Selbst, etwas bedeutet. Dass das nicht einfach nur so passiert. Was auch immer das ist.</li>
<li>Du hast alles verändert. Außer dich und mich. Du hast die Welt zu mir gebracht, das Leben, die Liebe.</li>
<li>
<blockquote><p>The excellence of his understanding and his principles can be concealed only by that shyness which too often keeps him silent.</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Jane Austen &#8211; Sense and Sensebility</p>
</li>
<li>Maybe it&#8217;s an impossible task to paint the silence. Nevertheless it needs to be done at times like these.<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/09/scatterbrain/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></li>
</ol>
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		<item>
		<title>Flüchtige Begegnung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/9-drqsWwsCw/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/09/fluchtige-begegnung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 18:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wie lange ist es her?&#8221; &#8220;Wie immer zu lange.&#8221; &#8220;Man hat einfach immer zu viel zu tun.&#8221; &#8220;Wem sagst du das. Gestern erst…ach, das Handy!&#8221; &#8220;Schöne Grüße, wenn Bekannt, ich muss jetzt leider weiter.&#8221; &#8220;Bis bald!&#8221; &#8220;Bis bald.&#8221; (Bild via isabellaminga.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://isabellaminga.tumblr.com/post/1148946606"><img class="aligncenter" title="&quot;We should talk.&quot;" src="http://26.media.tumblr.com/tumblr_l8yzaln9gB1qaxjh5o1_400.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
&#8220;Wie lange ist es her?&#8221;<br />
&#8220;Wie immer zu lange.&#8221;<br />
&#8220;Man hat einfach immer zu viel zu tun.&#8221;<br />
&#8220;Wem sagst du das. Gestern erst…ach, das Handy!&#8221;<br />
&#8220;Schöne Grüße, wenn Bekannt, ich muss jetzt leider weiter.&#8221;<br />
&#8220;Bis bald!&#8221;<br />
&#8220;Bis bald.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;">(Bild via <a  href="http://isabellaminga.tumblr.com">isabellaminga</a>.)</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/9-drqsWwsCw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Einmal Leben, bitte.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/EzTlei7O-1c/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/09/einmal-leben-bitte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 16:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Und am Ende liegst du in irgendeiner Stadt in irgendeinem Haus in irgendeinem Bett und hörst dem Leben zu. Verstehen ist schwierig, weil das Wörterbuch irgendwo auf dem Weg verloren gegangen ist. Verstehen ist aber scheinbar auch nicht so wichtig, solange genügend Tinte und Papier da sind um den Kopf leer zu schreiben. Zuerst geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und am Ende liegst du in irgendeiner Stadt in irgendeinem Haus in irgendeinem Bett und hörst dem Leben zu. Verstehen ist schwierig, weil das Wörterbuch irgendwo auf dem Weg verloren gegangen ist. Verstehen ist aber scheinbar auch nicht so wichtig, solange genügend Tinte und Papier da sind um den Kopf leer zu schreiben.</p>
<p>Zuerst geht der Glaube an die heilende Wirkung von Sonnenuntergängen flöten. Urbane Legende. Funktioniert bestimmt nur drei mal im Leben und nur wenn man zufällig gerade mit dem richtigen Menschen am richtigen See in Südschweden ist.</p>
<p>Danach die Sicherheit, das immer die richtige Musik da sein kann, wenn Musik da sein sollte. Für manche Situationen gibt es scheinbar einfach kein Lied. Fürs allein in Gesellschaft sein, sich irgendwie so halb wohl fühlen aber doch ganz woanders hinträumen zum Beispiel.</p>
<p>Zu sagen das alles doof ist, wäre gelogen. Es gibt ja immerhin noch Bücher. Aber irgendwann bringt Lesen auch nichts mehr. Und dann?</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/EzTlei7O-1c" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>(N)irgendwo</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/1GfpJitCMrE/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/09/nirgendwo/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 21:02:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will nicht nach Hause gebracht werden. Nicht von dir, nicht von jemand anderem, von niemand. Wenn du unbedingt etwas für mich tun willst, dann sag mir wo es ist, dieses zu Hause. Sag mir wo, sag mir wie, sag mir, wieso du das weißt und nicht ich. Bring mir mein zu Hause in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will nicht nach Hause gebracht werden. Nicht von dir, nicht von jemand anderem, von niemand. Wenn du unbedingt etwas für mich tun willst, dann sag mir wo es ist, dieses zu Hause. Sag mir wo, sag mir wie, sag mir, wieso du das weißt und nicht ich. Bring mir mein zu Hause in den Kopf. Zeig mir, warum ich mich dort, wo ich sein sollte, besser fühlen würde.<br />
Nichts ist richtig hier. Die falschen Menschen betrachten mich sorgenerfüllt mit den falschen Blicken und ziehen ununterbrochen die falschen Schlüsse. Ich bin nicht euer Spielzeug. Ich will mein eigenes Leben leben, meine eigene Spielwiese haben. Ich will mich wohl fühlen. Nicht dieses profane ist ja ganz nett hier Gefühl sondern das große Ganze. Mit Schampus und Kaviar.</p>
<p>Ich hab es mir immer schon vorgestellt. Dieses zu Hause. Nicht dieses hier. Das Gedankengebäude „zu Hause“. Der Ort, an dem alles in mir und alles von mir seinen Platz findet ohne ihn zu suchen. Der Ort an dem immer alles stimmt, auch wenn mal etwas daneben geht. Der Ort, an dem man aus Fehlern lernen kann und sie trotzdem wiederholt, weil es nicht die schlimmen, unwiderruflichen Fehler sind.<br />
Sag, ist das hier real oder weinbasiert? Kann ich hier bleiben? Ich will hier bleiben. Schau, dort ist sogar ein Kamin. Das ist richtig hier. Das darf hier bleiben, mir bleiben, da sein.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/1GfpJitCMrE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Vielleicht</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 20:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht besteht der Sinn des Lebens einfach darin, so viele Menschen wie möglich zu finden, die einem dieses besondere Geborgenheitsgefühl geben, ohne sich dafür anstrengen zu müssen. Vielleicht besteht das Leben einfach nur aus einer Aneinanderreihung von nicht zusammenhängenden Ereignissen. Vielleicht haben ein paar dieser Ereignisse einen Erinnerungswert. Vielleicht ist aber auch alles ganz anders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht besteht der Sinn des Lebens einfach darin, so viele Menschen wie möglich zu finden, die einem dieses besondere Geborgenheitsgefühl geben, ohne sich dafür anstrengen zu müssen. Vielleicht besteht das Leben einfach nur aus einer Aneinanderreihung von nicht zusammenhängenden Ereignissen. Vielleicht haben ein paar dieser Ereignisse einen Erinnerungswert.</p>
<p>Vielleicht ist aber auch alles ganz anders und wir sind auf der völlig falschen Fährte, wenn wir versuchen unsere Probleme mit anderen Menschen lösen zu wollen. Vielleicht sollten wir einfach viel mehr Zeit für uns finden, viel mehr nachdenken, viel mehr allein sein. Immer dann, wenn auch die Geborgenheitsgefühlgeber kein Lächeln mehr für länger als drei Sekunden zaubern können.</p>
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		<title>Fünf Fragen</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 22:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn du einen Menschen aus deinem Leben noch ein Mal wiedersehen könntest, wen? Wenn du eine Entscheidung in deinem Leben revidieren könntest, welche? Wenn du einen Moment noch einmal exakt genauso erleben könntest, welchen? Wenn du ein Lied noch ein Mal hören dürftest, welches? Wenn du nicht mehr hier bist, wo dann?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Wenn du einen Menschen aus deinem Leben noch ein Mal wiedersehen könntest, wen?</li>
<li>Wenn du eine Entscheidung in deinem Leben revidieren könntest, welche?</li>
<li>Wenn du einen Moment noch einmal exakt genauso erleben könntest, welchen?</li>
<li>Wenn du ein Lied noch ein Mal hören dürftest, welches?</li>
<li>Wenn du nicht mehr hier bist, wo dann?</li>
</ol>
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		<item>
		<title>Over the Rainbow</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 16:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich dachte mir, ich könnte einfach einen Regenbogen auf die Wolken malen, als sie mich gefragt haben, ob sie dir was ausrichten können. Hoffentlich gefällt er dir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/09/regenbogen.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-560" title="Regenbogen"><img class="aligncenter size-medium wp-image-565" title="Regenbogen" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/09/regenbogen-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Ich dachte mir, ich könnte einfach einen Regenbogen auf die Wolken malen, als sie mich gefragt haben, ob sie dir was ausrichten können. Hoffentlich gefällt er dir.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/iFpNLkXjAXU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Es gibt schließlich immer einen Ausweg – Teil 4</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 14:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Camden Town Market. Gerade eben noch war alles dunkel und einsam um sie herum gewesen. Menschenüberfüllt, aber einsam. Hier jedoch leuchtete das Leben. Sie sahen sich an und fühlten, dass sie angekommen waren. Endlich. Endlich wieder fühlen. „Wir werden uns jetzt verabschieden müssen.“ „Ja. Wenn man Menschen zu gut kennt, wird immer alles kompliziert.“ „Wann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Camden Town Market. Gerade eben noch war alles dunkel und einsam um sie herum gewesen. Menschenüberfüllt, aber einsam. Hier jedoch leuchtete das Leben. Sie sahen sich an und fühlten, dass sie angekommen waren. Endlich. Endlich wieder fühlen.</p>
<p>„Wir werden uns jetzt verabschieden müssen.“<br />
„Ja. Wenn man Menschen zu gut kennt, wird immer alles kompliziert.“<br />
„Wann glaubst du, werden wir uns wieder sehen?“<br />
„Zu spät um nicht darüber zu schweigen, zu früh um nicht anzufangen zu vermissen.“<br />
„Genau im richtigen Moment.“<br />
„Wie immer. Genau im richtigen Moment.“</p>
<p>„Was wirst du tun?“<br />
„Ich will den Grund für die Liebe finden.“<br />
„Du weißt, dass es keinen Grund gibt.“<br />
„Ich fühle aber, dass es einen geben muss. Mindestens einen.“</p>
<p>„Was wirst du tun?“<br />
„Ich will die Menschen beobachten. Ich muss die Menschen beobachten.“<br />
„Du kannst nicht immer nur beobachten.“<br />
„Doch, wer die Menschen beobachtet, lernt ihre kleinen Schwächen kennen.“</p>
<p>Cleo saß stundenlang an eine Laterne gelehnt und beobachtete. Der Trick ist, immer die eine Schwäche zu kennen. Der Trick ist, die Schwäche zu kennen, damit man weiß, wie man helfen kann. Sie machte sich auf die Suche nach ihrer Schwäche, um Paul und ihr selbst zu helfen. Bald wurde ihr klar, dass sie aufhören mussten, das Leben zu suchen, also stand sie auf um ihren Bruder zu suchen. Cleo fand ihn in einem Plattenladen, im zweiten Untergeschoss, zwischen Unmengen von 7“-Singles von John und den anderen. Es gab keine Worte. Die Umarmung war lang genug, um alles notwendige zu sagen.</p>
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		<item>
		<title>Es gibt schließlich immer einen Ausweg – Teil 3</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/09/es-gibt-schlieslich-immer-einen-ausweg-teil-3/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie redeten nicht viel. Irgendwann hatten sie gelernt, dass es nichts bringt einfach nur zu Reden um sich vorzumachen, dass man sich etwas zu sagen hat. Wem vormachen? Sich? Sie brauchten sich nichts vorzumachen. Sie wussten, dass Worte manchmal nichts sagen können. Sie wollten herausfinden, warum. „Wir hätten auch die Tube benutzen können.“ „Nein.“ Natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie redeten nicht viel. Irgendwann hatten sie gelernt, dass es nichts bringt einfach nur zu Reden um sich vorzumachen, dass man sich etwas zu sagen hat. Wem vormachen? Sich? Sie brauchten sich nichts vorzumachen. Sie wussten, dass Worte manchmal nichts sagen können. Sie wollten herausfinden, warum.</p>
<p>„Wir hätten auch die Tube benutzen können.“<br />
„Nein.“</p>
<p>Natürlich hätten sie nicht mit der Tube fahren können. Paul wunderte sich, wie Cleo immer wieder auf solche Ideen kam. Es ging doch gerade darum, herauszufinden warum. Wenn man etwas herausfinden will muss man auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Da kann man doch nicht einfach eine Abkürzung nehmen und unter dem Boden hinwegfahren.</p>
<p>In der Ferne hörten sie Menschen. Umgeben waren sie auch von Menschen. Doch diese sagten nichts. Das bisschen Massengemurmel, was sie erzeugten war kaum wahrnehmbar. Einzig, sie konnten noch nicht sicher sein, was sie erwarten würde, wenn sie ihr Ziel erreichen. Der Glaube daran, dass die Hoffnung wirklich zuletzt stirbt, trieb sie weiter in Richtung Camden.</p>
<p>„Hör auf.“<br />
„Lass mich.“</p>
<p>Cleo konnte nicht davon ablassen, anderen Leuten so tief in die Augen zu sehen, dass diese vollkommen verwirrt wurden. Paul fand das eine Weile ganz amüsant, aber jetzt, wo sie ihrem Ziel immer näher kamen, wollte er, dass sie sich ihrer Aufgabe widmete. Manchmal zweifelte er daran, der jüngere Bruder zu sein.</p>
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		<item>
		<title>Es gibt schließlich immer einen Ausweg – Teil 2</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/08/es-gibt-schlieslich-immer-einen-ausweg-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 11:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl er der jüngere war – es fiel auf, doch nur bei genauem Hinsehen, flüchtige Beobachter hätten die Altershierarchie von Paul und Cleo auch durchaus verwechseln können – hatte Paul schon immer die Rolle des Durchsetzers inne. Er entschied nie allein, aber wenn etwas entschieden war, sorgte er dafür, dass es so gemacht wurde. „Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl er der jüngere war – es fiel auf, doch nur bei genauem Hinsehen, flüchtige Beobachter hätten die Altershierarchie von Paul und Cleo auch durchaus verwechseln können – hatte Paul schon immer die Rolle des Durchsetzers inne. Er entschied nie allein, aber wenn etwas entschieden war, sorgte er dafür, dass es so gemacht wurde.</p>
<p>„Wir sollten langsam einen Platz für die Nacht finden. Der Bahnhof macht mir ein wenig Angst.“</p>
<p>Es waren diese Sätze, die Cleo in den Wahnsinn trieben. Sie wusste genau, dass er nicht das gesagt hat, was er eigentlich meinte. Sie wusste auch nur zu gut, dass sie nicht fragen brauchte. Diesmal wollte sie nicht wissen, was eigentlich war. Immer alles wissen zu wollen macht am Ende immer alles nur schlimmer. Cleo stand einfach auf und ging in Richtung Ausgang. Es sollte das letzte Mal sein, dass sie den Bahnhof von innen sah.</p>
<p>Paul hatte irgendwann von Camden gehört. Von den Plattenläden und dem Markt. Von dem Leben, was dort wohl noch nicht von den Gefühlen getrennt war, was noch wahr war. Gefühle sind viel mächtiger als das Leben. Sie gingen einfach los. Ziel: Camden Town. Ankunft: Ungewiss. Vorbei an endlosen Reihen Backsteinbauten. Nach einer Weile bemerkte Cleo, dass die Ladeneingänge kleiner wurden, die Menschen dafür umso größere Freude ausstrahlten.</p>
<p>„Wir sind auf dem richtigen Weg.“<br />
„Wir sind auf dem richtigen Weg.“<br />
„Wann werden wir wohl ankommen?“<br />
„Wollen wir ankommen?“</p>
<p>Darauf wusste Cleo keine Antwort. Überhaupt wusste sie in letzter Zeit viel zu selten Antworten auf die Fragen, die sie von ihrem Bruder gestellt bekam. Vielleicht lag das daran, dass sie immer alles Wissen teilten, das sie gar keine Antwort auf eine Frage von ihm wissen konnte, weil sie nicht ein Fünkchen mehr wusste als er.</p>
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		<item>
		<title>Road to Nowhere</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/08/road-to-nowhere/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 19:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Dieser Weg führt ins Nirgendwo.&#8221; &#8220;Dort werden wir sicher sein.&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/08/Road-to-Nowhere.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-542" title="Road to Nowhere"><img class="aligncenter size-medium wp-image-543" title="Road to Nowhere" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/08/Road-to-Nowhere-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>&#8220;Dieser Weg führt ins Nirgendwo.&#8221;<br />
&#8220;Dort werden wir sicher sein.&#8221;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/iqftaC7hphU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Es gibt schließlich immer einen Ausweg – Teil 1</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/08/es-gibt-schlieslich-immer-einen-ausweg-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 20:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie wusste, dass es zu spät war. Sie wusste, dass sich gerade eben alles verändert hatte. Doch Cleo war anders, sie war schon immer anders gewesen, sie würde das nicht einfach akzeptieren. Es musste doch einen Ausweg geben. „Es gibt schließlich immer einen Ausweg.“ „Wofür?“ Cleo war so tief in ihren Gedanken versunken, das sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie wusste, dass es zu spät war. Sie wusste, dass sich gerade eben alles verändert hatte. Doch Cleo war anders, sie war schon immer anders gewesen, sie würde das nicht einfach akzeptieren. Es musste doch einen Ausweg geben.<br />
„Es gibt schließlich immer einen Ausweg.“<br />
„Wofür?“<br />
Cleo war so tief in ihren Gedanken versunken, das sie weder ihr lautes Aussprechen der selben, noch Pauls Nachfrage bemerkt hatte. Vielleicht war das auch besser so.</p>
<p>Der Bahnhof um sie herum war von Leben erfüllt. Genau genommen, war er das Leben, und sie, Paul und Cleo, waren die Beobachter, die stillen Teilhaber an den Gefühlen anderer. Nicht jeder kann sich eigene Gefühle leisten. Nicht jeder darf sich Gefühle leisten. Sie wollen nicht. Zumindest vorerst nicht mehr. Es ist besser so, haben sie gesagt. Doch Cleo hat Zweifel. Sie war schon immer die vernünftige große Schwester. Paul der draufgängerische, unwesentlich jüngere Bruder. Sie wussten nicht mehr, wie alt sie eigentlich waren. Das spielte schon zu lange keine Rolle mehr. Genau genommen spielte fast nichts eine Rolle. Damals, als sie noch an der Küste lebten und jedes Wochenende in Brighton waren, damals gab es noch ein paar Dinge, die von gewisser Wichtigkeit waren. Aber das war vorbei. Irgendwann kam der Zug nach London und dann waren sie hier. Es musste während der Zugfahrt passiert sein. Auf Zugfahrten geschieht nur allzu oft Seltsames.</p>
<p>„Woran denkst du?“<br />
„Ich bin mir nicht sicher, ob wir das wirklich tun sollten.“<br />
„Was meinst du mit sicher? Du weißt genauso gut wie ich, dass nie irgendwas wirklich sicher ist. Außer möglicherweise die Unpünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel, doch die tut nichts zur Sache. Wir sollten.“</p>
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		<item>
		<title>Bring mich nach Hause</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/hXc194jcMs8/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/08/bring-mich-nach-hause/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 17:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Um das von Anfang an festzulegen: Das ist keine CD-Kritik. Schon allein, weil Kritik so ein negativ konnotiertes Wort ist. Nennt es wie ihr wollt. Ich würde vielleicht sowas wie Wahrnehmungsbericht sagen. Wir sind Helden haben ihr viertes Studioalbum veröffentlicht. Sie sind erwachsen geworden. Sie mussten niemandem mehr etwas beweisen, das ganze &#8220;Stars müssen Auszeichnungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um das von Anfang an festzulegen: Das ist keine CD-Kritik. Schon allein, weil Kritik so ein negativ konnotiertes Wort ist. Nennt es wie ihr wollt. Ich würde vielleicht sowas wie Wahrnehmungsbericht sagen.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Bring mich nach Hause Cover" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ufqENWJfL._SL500_.jpg" alt="" width="500" height="500" /></p>
<p>Wir sind Helden haben ihr viertes Studioalbum veröffentlicht. Sie sind erwachsen geworden. Sie mussten niemandem mehr etwas beweisen, das ganze &#8220;Stars müssen Auszeichnungen kriegen damit sie akzeptiert werden.&#8221;-Drama haben sie hinter sich. Eigentlich haben sie das auch nie wirklich gebraucht. Wer sich noch erinnern kann an damals, als Guten Tag in den Radios lief, wird wissen, was ich meine. Sie sind einfach keine &#8216;normale&#8217; Band.</p>
<p>Bring mich nach Hause ist kein Wir sind Helden-Album. Das ist eine gewagte Aussage bei einer Band, für die es genauso wenig einen definierenden Titel gibt, wie für die Beatles oder Radiohead. Doch es stimmt. Bring mich nach Hause ist ein Wir sind Helden-Album. Es ist nur noch nachdenklicher, noch tiefgründiger und vielleicht auch noch ein kleines bisschen punkiger als die vorrangegangenen. Wir sind Helden sind noch lange nicht leise. Sie sind wieder gekommen, um wieder zu bleiben. Ganz sicher.</p>
<blockquote><p>Stell dir vor, du wärst wieder<br />
allein unter Leuten<br />
Sängst traurige Lieder<br />
vom Sein und Bedeuten</p>
<p style="text-align: right;">Wir sind Helden &#8211; Allein</p>
</blockquote>
<p>Die ersten Zeilen des ersten Titels sind eine Ansage für das gesamte Werk. Melancholische Momentaufnahmen bei denen der Kontrastwert bis kurz an den Anschlag hochgeschoben ist. Wenige können so gut das Leben in Melodien rahmen, wie diese Band. Sehr wenige können das über Jahre hinweg immer wieder treffsicher.</p>
<p>Geht zum Musikhändler eurer Wahl, kauft diese Platte (Kauft am Besten die Zwei-CD-Version, die Akustikfassungungen sind umwerfend.) und sorgt dafür, dass sie in Zeiten von noch so offensichtlich manipulierten Charts sichtbar wird. Am Besten ganz oben. Nirgendwo anders gehört sie hin.</p>
<blockquote><p>Es gibt nichts, was wir tun könnten,<br />
außer uns auszuruhen.</p>
<p style="text-align: right;">Wir sind Helden &#8211; Nichts, was wir tun könnten</p>
</blockquote>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/hXc194jcMs8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Society</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/oQFPTAIUJls/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/08/society/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 07:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Society I hope you&#8217;re not angry If I disagree]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/08/society/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>Society<br />
I hope you&#8217;re not angry<br />
If I disagree</p></blockquote>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/oQFPTAIUJls" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Music When The Lights Go Out</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/9iSXtoqUEfA/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/08/music-when-the-lights-go-out/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 21:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Daniel hat gefragt, unter anderem die Suse. Die hat dann unter anderem mich gefragt. Was gefragt, werdet ihr jetzt denken. Folgende 16 Fragen. Antworten wie immer ohne Gewehr. 1. Ein Lied aus deiner frühsten Kindheit Kindheit, das ist doch schon so lange her. Lege mich einfach mal auf John Lennons Imagine fest. Schon allein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a  href="http://www.kotzendes-einhorn.de">Daniel</a> hat gefragt, unter anderem die <a  href="http://susealiaspaul.wordpress.com">Suse</a>. Die hat dann unter anderem mich gefragt. Was gefragt, werdet ihr jetzt denken. Folgende 16 Fragen. Antworten wie immer ohne Gewehr.</p>
<p>1. Ein Lied aus deiner frühsten Kindheit</p>
<p>Kindheit, das ist doch schon so lange her. Lege mich einfach mal auf John Lennons Imagine fest. Schon allein, weil es eines dieser ganz besonders großartigen Lieder ist.</p>
<p>2. Ein Lied, das dich an einen Urlaub erinnert</p>
<p>&#8220;Ruby ruby ruby&#8221; schallte es auf der Abifahrt. Ist irgendwie im Kopf geblieben. Kaiser Chiefs also. Ruby.</p>
<p>3. Ein Lied, von dem du in der Öffentlichkeit nicht so gerne zugeben möchtest, dass du es eigentlich ganz gerne magst</p>
<p>Ich könnte ja jetzt was von Britney Spears und Avril Lavigne und wie sie alle heißen erzählen. Dummerweise gibt es ja da seit einigen Jahren dieses seltsame <a  href="http://last.fm/user/eFrane">Last.fm</a>, wo ja sowieso jeder sehen kann, was ich so für peinliche Lieder höre. Um es kurz zu machen: Gibts nicht.</p>
<p>4. Ein Lied, das du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast</p>
<p>Das dürfte vermutlich irgendwas von Oasis sein. Entweder Wonderwall oder Don&#8217;t look back in Anger. Egal, beide großartig.</p>
<p>5. Ein Lied, das eine deiner liebsten Bands repräsentiert</p>
<p>Dazu müsste man Bands hören, die repräsentative Lieder schreiben. Ach Mist, mach ich ja. Das macht die Wahl trotzdem nicht einfacher. Ich entscheide mich jetzt einfach mal für Hospital Beds von den Cold War Kids. Hat alles, was die Cold War Kids ausmacht und diesen ganz besonderen Charme großer Kunst.</p>
<p>6. Ein Lied, in dem du dich selbst wiederfindest</p>
<p>The Verve &#8211; Catching the Butterfly. Weil ist so.</p>
<p>7. Ein Lied, das dich an eine spezielle Begebenheit erinnert</p>
<p>Du erkennst mich nicht wieder von den Helden. Die Art, wie Judith das auf dem Hurricane 2006 gesungen hat, werde ich nie vergessen.</p>
<p>8. Ein Lied, bei dem du am besten entspannen kannst</p>
<p>Ach man, diese Fragen sind einfach nicht geschaffen für die vielen schönen Lieder, die es gibt.<br />
Brian Eno &#8211; Tal Coat</p>
<p>9. Ein Lied, das für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht</p>
<p>Die richtig gute Zeit war das Ende der Schulzeit und die Wiederentdeckung von Radioheads OK Computer. Exit Music (For a Film).</p>
<p>10. Ein Lied, das momentan ein Lieblingssong ist</p>
<p>Da kann ich beim besten Willen nicht ein Lied auswählen.</p>
<ul>
<li>The Clogs &#8211; Last Song</li>
<li>Rachael Yamagata &#8211; The Only Fault</li>
<li>The National &#8211; You were a kindness</li>
</ul>
<p>11. Ein Lied, das du deinem besten Freund widmen würdest</p>
<p>Ganz ohne Beatles gehts eben doch nicht. All Things Must Pass von George.   Aus Gründen.</p>
<p>12. Ein Lied, bei dem du das Gefühl hast, dass es außer dir niemand gerne hört</p>
<p>Hier muss einfach Lose Yourself von Eminem hin. Weil ja heutzutage keiner mehr Hip Hop mag. Lose Yourself mag nicht gerade zu den Meisterwerken für die &#8220;wahren&#8221; Fans gehören, ich persönlich fand es schon immer und finde es noch immer eines der besten Lieder, die jemals über Musik geschrieben wurden.</p>
<p>13. Ein Lied, das du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst</p>
<p>Ich mag wenige Lieder nicht wegen des Liedtextes (Ja es gibt da auch ein deutsches Wort für.) Schwierige Entscheidung also. Kate Nash &#8211; Nicest Thing.</p>
<p>14. Ein Lied, bei dem du dich bestens abreagieren kannst</p>
<p>To Sacrifice a Child von Chikinki. Und ein paar andere.</p>
<p>15. Ein Lied, das auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte</p>
<p>Eindeutig Elton Johns Funeral for a Friend/Love lies bleeding von seinem Klassiker (sic!) Goodbye Yellow Brick Road. Und alle Tanzen, also ab da wo es sich dann anbietet.</p>
<p>16. Ein Lied, das du zu den besten aller Zeiten rechnen würdest</p>
<p>The Kinks &#8211; Come Dancing. Schon allein, weil die Armen immerzu im Schatten von den Geröllheimern und den Pilzköpfen standen. Unberechtigt.</p>
<p><em>Nunja. Illustrer Mix ist da zusammen gekommen. Könnte man ja fast überlegen darüber zu schreiben, wie sich das hinternanderweg anhört. Ich wünsche mir jetzt fleißiges Nachdenken- und Aufschreiben und so von <a  href="http://maerypoppins.wordpress.com/">Lea</a>, <a  href="http://einewiekeine91.wordpress.com">Ines</a> und <a  href="http://www.rampke.de">Matthias</a>.</em></p>
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		<title>Wir, die Verlorenen – Teil 3</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 19:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Hupen eines LKWs schreckt mich auf. Gefangen in unserer Gedankenwelt bin ich mitten auf der Straße gelaufen. Mitten in der Nacht. Da kommt ja sonst niemand. Wenn mich der Fahrer nicht rechtzeitig gesehen hätte wäre ich jetzt vielleicht nicht mehr. Das komische ist, dass mir der Gedanke daran keine Angst macht. “Geht es dir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Hupen eines LKWs schreckt mich auf. Gefangen in unserer Gedankenwelt bin ich mitten auf der Straße gelaufen. Mitten in der Nacht. Da kommt ja sonst niemand. Wenn mich der Fahrer nicht rechtzeitig gesehen hätte wäre ich jetzt vielleicht nicht mehr. Das komische ist, dass mir der Gedanke daran keine Angst macht.</p>
<p>“Geht es dir gut?”</p>
<p>Nicht nur der Lastwagen wurde von Gedanken verdrängt, sondern auch du. Jetzt stehst du vor mir, siehst mich mit dem selben Blick an, mit dem du vorhin in die U-Bahn gestiegen bist, fragst ob es mir gut gehe. Dabei weißt du ganz genau wie es mir geht. Wir sind uns zu nah. Wir sind der Welt zu fern. Wir werden hier bleiben für diese Nacht.<br />
Die Stunden vergehen, wir sitzen am Straßenrand und schweigen. Ich beobachte dich. Heimlich. Du beobachtest mich auch. Offensichtlich. Einzig die Sterne könnten dazu Geschichten erzählen, aber es sind keine Sterne am Himmel zu sehen. Großstadtschicksal.</p>
<p>Ein paar Straßen weiter schreien sich alte Menschen an. Du suchst Schutz. Ich habe doch auch Angst. Zwar nicht vor den alten Menschen, aber davor, so zu werden. Irgendwann, irgendwo, mit irgendwem sinnlose, zu laute Argumentationen zu führen. Tagein tagaus die selbe Leier. Die fehlende Tiefe der Jugenderlebnisse ausgetauscht durch die fehlende Breite des Erwachsenenalltags.</p>
<p>Das Morgengrauen schleicht langsamer heran als sonst. Alles wird ein bisschen langsamer, wenn man nicht allein ist. Ob wir uns wohl wiedersehen werden fragst du. Ob das denn gut wäre frage ich zurück. Du nickst, hast verstanden, was niemand versteht. Manchmal trifft man Menschen nur ein einziges mal. Genau dann ist für einen kurzen Moment mal alles gut.</p>
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		<title>Wir, die Verlorenen – Teil 2</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 19:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich doch nur einen Grund hätte, dich anzusprechen. Ich bin nicht der Typ, der einfach auf Menschen zu gehen kann. Will ja selbst auch meistens meine Ruhe haben. Und doch, die äußeren Umstände treiben mich. Der außer uns leere Wagen, die künstliche, gerade anstrengende Helligkeit, dein bohrender Blick. Um meine Kommunikationsbereitschaft zu signalisieren nehme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich doch nur einen Grund hätte, dich anzusprechen. Ich bin nicht der Typ, der einfach auf Menschen zu gehen kann. Will ja selbst auch meistens meine Ruhe haben. Und doch, die äußeren Umstände treiben mich. Der außer uns leere Wagen, die künstliche, gerade anstrengende Helligkeit, dein bohrender Blick. Um meine Kommunikationsbereitschaft zu signalisieren nehme ich die Kopfhörer ab. Mein Versuch deinem Blick zu begegnen scheitert kläglich. Erneuter Anlauf. Es kann doch nichts passieren. Oder doch?</p>
<p>Nach einer kleinen Ewigkeit schaffen es meine Augen schließlich deinen zu begegnen. Du wirkst leicht irritiert, fast so, als ob du das nicht erwartet hättest. Für einen Moment glaube ich du würdest einfach aufstehen und durch die gerade noch offenen Türen flüchten.</p>
<p>Ein letztes Mal ganz fest die Zähne zusammenbeißen: “Warum?”</p>
<p>Mehr lässt mich meine Zunge nicht sagen. Mehr muss sie auch nicht sagen, du verstehst. Du verstehst und fängst zaghaft an zu erzählen von einem dieser Leben, die so verdächtig austauschbar klingen, dass jeder der Protagonist sein könnte. Du erzählst mir mein Leben, obwohl wir uns noch nie begegnet sind. Du erzählst mir, dass du nicht mit dem Rest feiern möchtest und dass du eigentlich viel lieber in unberührter Natur leben würdest. Ich bin sprachlos.<br />
Endstation. Wir steigen aus, gehen nebeneinander vom Bahnhof, auf der Straße trennen sich unsere Wege. “Danke.” sagst du noch, dann biegst du um die Ecke.</p>
<p>Ich stehe auf der Straße, allein mit unseren Gedanken, um mich herum nichts als erzählte Schicksale die trotzdem immer wieder gelebt werden sollen.</p>
<p>Warum?</p>
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		<title>Wir, die Verlorenen – Teil 1</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 19:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Prose]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sitze in der U-Bahn, allein mit meiner Musik, um mich herum leere, leicht eingedellte Sitzgruppen. Der Zug hat sich an der letzten Haltestelle abrupt geleert, übertage ist Party angesagt. Realitätsflucht, mitten in der Woche. Während Thom Yorke sich kugelsicher jammert denke ich nach über diese Menschen, die nicht vor und nicht zurück können. Denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze in der U-Bahn, allein mit meiner Musik, um mich herum leere, leicht eingedellte Sitzgruppen. Der Zug hat sich an der letzten Haltestelle abrupt geleert, übertage ist Party angesagt. Realitätsflucht, mitten in der Woche.</p>
<p>Während Thom Yorke sich kugelsicher jammert denke ich nach über diese Menschen, die nicht vor und nicht zurück können. Denen gar nicht viel mehr im Leben als die tägliche überlaute Musikdrönung bleibt. Ich bin einer von ihnen. Ich leugne es gerne, doch auch ich bin gefangen zwischen einer nicht aufgearbeiteten Vergangenheit und einer Zukunft, die ungewisser nicht sein könnte. Ständig auf der Suche nach Antworten, ohne die Fragen zu kennen. Immer auf der Flucht vor den bekannten Fragen.</p>
<p>Nächste Station. Du steigst ein, setzt dich in die Sitzgruppe mir schräg gegenüber. Dein Gesicht sieht erschöpft aus und doch strahlst du eine Energie aus, die mir fast ein bisschen Angst macht. Ich will dich ansprechen, dich fragen, wo du her kommst, was du denkst, warum du mich faszinierst. Doch das fragt man nicht. Glaube ich.</p>
<p>Für die Überwachungskamera sieht die Szenerie wahrscheinlich nicht anders aus als in jedem dritten U-Bahnwagen zu dieser Uhrzeit. Für mich bleibt die Welt stehen, als sich dein Blick schweifend auf die Suche begibt und an mir haften bleibt. Es läuft keine Musik mehr. Das merke ich erst, als ich verzweifelt nach Ablenkung vor deinen fragenden Augen suche. Was willst du? Was suchst du?</p>
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		<title>The Wolves</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 18:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist so vieles. Das Meiste davon unausgesprochen. Teils weil die Kraft fehlt. Teils weil die Worte fehlen. Teils beides. Es ist so schmerzhaft nicht zu wissen ob hier und jetzt oder irgendwo und irgendwann alles einen Sinn ergibt. Ergeben kann. Ergeben sollte. Es geht nicht um den Sinn des Lebens. Sondern um ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so vieles. Das Meiste davon unausgesprochen. Teils weil die Kraft fehlt. Teils weil die Worte fehlen. Teils beides.</p>
<p>Es ist so schmerzhaft nicht zu wissen ob hier und jetzt oder irgendwo und irgendwann alles einen Sinn ergibt. Ergeben kann. Ergeben sollte. Es geht nicht um den Sinn des Lebens. Sondern um ein paar kleine Puzzleteile die einen kleinen Ausschnitt des Lebens ergeben würden, wenn es die richtigen wären. Dummerweise hat man meistens nicht die passenden Puzzleteile. Muss erst die Menschen finden, die sie aufbewahren.</p>
<p>Doch was, wenn man dann am Ende glaubt alle Puzzleteile zu haben und in der Mitte vom Lebenspuzzleabschnitt bleibt ein Loch?</p>
<blockquote><p>Some day my pain<br />
Some day my pain will mark you</p>
<p>Bon Iver &#8211; The Wolves</p></blockquote>
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		<title>All Eyes</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 23:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Bisher fand ich die Debatte um Googles Street View absurd. Mittlerweile finde ich leider nicht mehr genügend Gründe mich nicht daran zu beteiligen. Mir kommt es oft so vor, als ob in Deutschland eine seltsame Denkblockade in Sachen Privatsphäre vorhanden ist. Zu oft habe ich in der Vergangenheit gehört, dass man Angst hätte, wenn diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher fand ich die Debatte um Googles Street View absurd. Mittlerweile finde ich leider nicht mehr genügend Gründe mich nicht daran zu beteiligen. Mir kommt es oft so vor, als ob in Deutschland eine seltsame Denkblockade in Sachen Privatsphäre vorhanden ist. Zu oft habe ich in der Vergangenheit gehört, dass man Angst hätte, wenn diese oder jene Firma dieses oder jenes Detaill aus dem Leben des Einzelnen kennt. Zu oft schnürte sich in mir beim Hören von absurden Erläuterungen über Datenschutz und Verlust der Kontrolle über die Privatsphäre etwas zu.</p>
<p>Datenschmutz und Privatehre.</p>
<p>Das Beste an der aktuellen StreetView-Debatte ist die Diskrepanz zwischen Bildern des öffentlichen Raumes in den Medien und der Berichterstattung über das Erfassen von Bildern des öffentlichen Raumes für die Medien. Denn nicht mehr als letzteres macht Google Street View letztendlich. Ich persönlich finde das wichtig. Ganz abgesehen von dem direkten Nutzen, dem nochmals erleichterten navigieren durch unsere Welt, liegt mir auch der langzeithistorische Wert der Aufnahmen am Herzen.</p>
<p>Eine der meiner Meinung nach für die Historiker bedauernswertesten Tatsachen ist, dass es von der längsten Zeit der Geschichte keine exakten fotografischen Aufzeichnungen gibt. Immer nur Halbwissen, was mühsam und garantiert mit Restunsicherheiten rekonstruiert werden kann. Heute sind wir Menschen soweit, dass wir quasi ständig ein quasi vollständiges Abbild unseres Lebens für die Nachwelt erhalten können. Was spräche dagegen das zu tun?</p>
<p>Nun, vielleicht der Verlust der Kontrolle über die Privatsphäre. Nicht mehr vollständig selbst bestimmen können, wann, wo und wie das tägliche Leben von wem wahrgenommen werden kann. Ich gebe ja zu, dass das durchaus so ist. Genau: Es ist schon so, wir werden doch sowieso schon an jeder Ecke von Überwachungskameras aufgezeichnet. Mal abgesehen von der besonderen Vorliebe der Klatschpresse auf Fotos von Wohnungen, Datschen, Gärten, Palästen, …</p>
<p>Wir haben die Kontrolle darüber, wann, wo und wie unser tägliches Leben von wem wahrgenommen wird doch schon lange verloren. Doch Tatsache ist, genauso wenig wie es irgendwen interessiert wenn man sich beim Döneressen mitten auf der Straße vollständig einsaut, interessiert es auch Google herzlich wenig, was genau da wann aufgenommen wurde. Mal abgesehen davon sollte man sich dann bevor man anfängt über das da draußen nachzudenken erstmal die Frage stellen, wie es denn hier in diesem gefährlichen Internet um die Sichtbarkeit der eigenen Daten (Ich sage bewusst Daten, denn zu Information werden sie erst durch die Kombinationsfähigkeit des Menschen.) bestimmt ist. Dazu gibt es von Google seit einiger Zeit die sogenannte <a  href="http://code.google.com/intl/de-DE/apis/socialgraph/">Social Graph API</a>. Die macht nichts böses, präsentiert einzig die gesammelten Verknüpfungen, die sowieso für jederman gut sichtbar im Internet stehen. (<a  href="http://socialgraph-resources.googlecode.com/svn/trunk/samples/findyours.html?q=http%3A%2F%2Fmeanderingsoul.com">So sieht das dann zum Beispiel aus.</a>)</p>
<p>Im Endeffekt finde ich dieses Argument betreffend <a  href="http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/using-street-view.html">die Ausführungen</a> die Google selbst zu Aufklärungszwecken wegen der Street View Einführung in Deutschland veröffentlicht hat.</p>
<p>Möglicherweise spielt auch der Datenschutzaspekt bei vielen eine große Rolle. Auch mir ist die Sicherheit meiner Daten wichtig. Doch was heißt das? Eigentlich geht es doch nur darum, dass niemand unbefugtes an meine persönlichen Daten herankommt. Nun da gibt es ja bei diesem Street View ein offensichtliches Problem. Zumindest theoretisch könnte jeder Mensch auch einfach zu dem jeweilig festgehaltenen Objekt fahren und es in der Realität betrachten, es gibt also in dem Sinne keine zu schützenden Daten. Auch hier kann ich nur <a  href="http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/privacy.html">auf Googles eigene Ausführungen verweisen</a>.</p>
<p>Am Ende ist <a  href="http://twitter.com/PickiHH/status/21257784209">PickiHH&#8217;s Vorschlag</a> Google solle doch für Street View eine Stiftung gründen vielleicht wirklich die einfachste und logischste Lösung. Wenn ich es mir genau überlege sollte Google das für fast alle Services tun, die sie anbieten. Wenn nicht mindestens für Maps (inklusive Street View), Earth und die gesamte Suche. Andererseits ist das natürlich auch irgendwie seltsames Wunschdenken von einer besseren sich selbst finanzierenden Welt.</p>
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		<title>The 2 Of Us</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 19:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht war das ja eigentlich alles gar nicht so gemeint. Vielleicht habe ich das ja alles falsch verstanden. Bestimmt habe ich das alles falsch verstanden. Bestimmt war das alles ganz anders gemeint. Diese seltsamen Situationen, wenn es von himmelhochjauchzend zu zutodebetrübt überschwappt. Erst nur ein bisschen, dann gleich die ganze Wanne. Und dann weiß man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht war das ja eigentlich alles gar nicht so gemeint. Vielleicht habe ich das ja alles falsch verstanden. Bestimmt habe ich das alles falsch verstanden. Bestimmt war das alles ganz anders gemeint.</p>
<p>Diese seltsamen Situationen, wenn es von himmelhochjauchzend zu zutodebetrübt überschwappt. Erst nur ein bisschen, dann gleich die ganze Wanne. Und dann weiß man nicht, ob das jetzt gut, schlecht, geht so oder überhaupt eigentlich gar nichts ist. Dann kommen diese Lieder, die geschrieben wurden, als Gegenstücke zu anderen Liedern, und wischen den Boden ein wenig auf.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/08/the-2-of-us/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Talk Tonight</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 20:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen die nicht verstehen, dass manche Gespräche nur zwischen ein und drei Uhr Nachts geführt werden können, haben die falschen Freunde. Steile These. Auf zur Beweisführung. Der Spruch &#8220;Nachts ist es kälter als draußen.&#8221; ist ja mehr oder weniger gemeinhin bekannt. Gemeint ist dabei meiner Ansicht nach die gefühlte Temperatur. Es fühlt sich im Dunkel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen die nicht verstehen, dass manche Gespräche nur zwischen ein  und drei Uhr Nachts geführt werden können, haben die falschen Freunde.</p>
<p>Steile These.</p>
<p>Auf zur Beweisführung.</p>
<p>Der Spruch &#8220;Nachts  ist es kälter als draußen.&#8221; ist ja mehr oder weniger gemeinhin bekannt.  Gemeint ist dabei meiner Ansicht nach die gefühlte Temperatur. Es fühlt sich im Dunkel nun  mal für die meisten kälter an als sonst. Auch draußen. Etwas verwirrend  das Ganze, aber irgendwie verständlich. Das wir sind, weil wir denken,  haben wir ja mittlerweile auch irgendwie alle mal verstanden. Ich  schweife ab. Nachts ist es nämlich nicht nur kälter als draußen, nachts  kann man auch besser reden als draußen. Diesmal ist es die gefühlte  Geborgenheit, die das Dunkel gibt. Eigentlich ja auch das vollkommener Blödsinn. Die meisten Menschen fürchten sich alleine ja doch irgendwie im Dunkel mehr als am Tage. Da gibt es aber ein Schlüsselwort: &#8220;Allein.&#8221; Im Gesprächskontext ist mensch nicht allein. Deshalb wird die Furcht dann zu Nähe, Vertrautheit, Geborgenheit. Deshalb, weil man dann gemeinsam allein und sicher ist, kann man nachts besser reden. Wahrscheinlich auch als draußen. Das hatten wir ja schon.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/08/Springbrunnen-Alexanderplatz.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-449" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA"><img class="aligncenter size-medium wp-image-458" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/08/Springbrunnen-Alexanderplatz-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Mysteries of Life</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 07:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Brüste. Eigentlich sollte an dieser Stelle wohl was mit Emanzipation stehen. Und dass die Frau ja jetzt frei entscheiden kann, wie sie sich der Welt präsentieren will. Doch stellt sich mir die Frage: Sollte sie? Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, die extensive Darbietung der sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale anzusehen, aber es gibt da eben diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brüste. Eigentlich sollte an dieser Stelle wohl was mit Emanzipation  stehen. Und dass die Frau ja jetzt frei entscheiden kann, wie sie sich  der Welt präsentieren will. Doch stellt sich mir die Frage: Sollte sie?  Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, die extensive Darbietung der  sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale anzusehen, aber es gibt da  eben diese Stimme in mir, die sagt, dass da was gehörig daneben geht.</p>
<div><img class="aligncenter" src="http://img.skitch.com/20100809-chxkf23n7qp2seqn8t4tp6mfs.jpg" alt="“Dekolleté zeigen und das hier sind zwei Sachen.”" width="605" height="258" /></div>
<p>Gestern  war auf Twitter &#8220;Boobsday&#8221;. Im Endeffekt fand sich in meiner Timeline  die gesamte Bandbreite der weiblichen Oberkörper relativ freizügig  wieder. Jetzt könnte man ja ankommen und behaupten, dass sei ja nur ein  Mem und das ist halt so und überhaupt. Doch es ist eben nicht so. Es ist  für mich mal wieder ein eindeutiges Zeichen dafür gewesen, dass die  meisten Frauen gar nicht verstehen, was sie sich eigentlich erkämpft  haben (und nebenbei die Fähigkeit besitzen all das Gute innerhalb von  Sekunden zunichte zu machen). Natürlich hat jeder das Recht auf die freie  Entfaltung der Persönlichkeit. Das heißt doch aber nicht, dass man auf  jeden dummen Zug aufspringen muss. Nicht so jedenfalls.</p>
<p>Wie  dann? Schwer zu sagen. Es gibt ja zwei Möglichkeiten: Entweder wurde  der &#8220;Boobsday&#8221; von einer Frau, oder von einem Mann initialisiert. (Diese  ganze Transgenderproblematik blende ich jetzt mal elegant aus, ist für  die Masse uninteressant.) Wenn ersteres der Fall ist, würde mich das  sehr enttäuschen. Natürlich könnte man das mit hohem Selbstbewusstsein  abtun, für mich riecht es aber mehr nach sinnlosem Darstellungsdrang als  Sexobjekt. Genau das, was Frau nicht mehr (nur?!) sein will und sollte.  Ergo wäre es für bewusst &#8220;emanzipierte&#8221; Frauen meiner Ansicht nach  erstrebenswert an sowas nicht teilzunehmen.</p>
<p>Leider muss ich  aber aufgrund unserer Geschichte davon ausgehen, dass dieser ganze Spaß  von einem Mann kam, was heißt, dass es eben genau die Provokation  Sexobjekt ist, die wie oben schon gesagt, so ganz und gar nicht in  Ordnung ist.</p>
<p>Abschließend die Feststellung,  dass die meisten Menschen nicht nur seltsam berechenbar dämlich  reagieren wenn tragische Ereignisse (Loveparade) geschehen, sondern eben  auch im fast ganz normalen Leben und die Hoffnung, dass Es vielleicht  ganz anders war.</p>
<p>Immer wieder lehrreich, solche &#8220;Kleinigkeiten&#8221; am Gesellschaftsmilrokosmos Twitter zu analysieren.</p>
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		<title>Last Song</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 08:48:37 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[If this was our last time What would we do, what would we say then? (via)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/08/last-song/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<blockquote><p>If this was our last time<br />
What would we do, what would we say then?</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">(<a  href="http://www.fuelfriendsblog.com/2010/08/03/if-this-was-our-last-time-what-would-we-do-what-would-we-say-then/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+fuelfriends+%28I+AM+FUEL%2C+YOU+ARE+FRIENDS%29">via</a>)</p>
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		<title>Speeding Cars</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 08:35:48 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Dann ist es okay so wie es ist. Sagt man. Gedacht hat man entweder scheiße oder himmelhochjauchzend. Meistens eher ersteres, manchmal letzteres. Jetzt gerade letzteres. Die Feststellung, dass das was ist tatsächlich mehr ist als nur irgendwas, was jeder hat. Die Feststellung, dass es nicht mehr kaputt gehen wird, selbst wenn es auseinander geht. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann ist es okay so wie es ist. Sagt man. Gedacht hat man entweder scheiße oder himmelhochjauchzend. Meistens eher ersteres, manchmal letzteres. Jetzt gerade letzteres. Die Feststellung, dass das was ist tatsächlich mehr ist als nur irgendwas, was jeder hat. Die Feststellung, dass es nicht mehr kaputt gehen wird, selbst wenn es auseinander geht. Die Feststellung, dass es etwas besonderes ist, gerade weil man keine Worte dafür findet. Der Versuch alle Gefühle gleichzeitig herauszulassen, wissen, was Glück bedeutet, wissen was es nicht bedeutet.</p>
<p>Es bleibt nun mal nicht immer alles rosarot. Nicht jeder Regen bringt einen Bogen mit sich. Bogenlose Regen sind dafür nicht weniger toll. Bodenlose Reden dagegen schon. Besser mehr tun und dabei auch ein paar Fehler zu machen als die ganze Zeit nur da sitzen und an das ewige Gute glauben. Kann ja gar nicht funktionieren. Es gibt nichts gutes außer man tut es. Ist ja altbekannt.</p>
<p>Einzig nervig an der ganzen Sache ist, das am Ende immer so viele Fragezeichen übrig bleiben.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/08/speeding-cars/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Sweet Painted Lady</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 10:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur ganz vorsichtig das Papier mit dem Bleistift berühren, drei mal ansetzen für eine Linie. Ungenaue Umrisse, dazwischen detailverliebte Leere. Erstmal nachspitzen. Ängstlich erwartet das Blatt den nächsten Angriff der Mine. Viel zu Ängstlich. Der Stift will doch nichts böses, wurde nur geschickt um festzuhalten. Festzuhalten was sonst viel zu schnell entschwindet. Träume in Schwarz-Weiß. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur ganz vorsichtig das Papier mit dem Bleistift berühren, drei mal  ansetzen für eine Linie. Ungenaue Umrisse, dazwischen detailverliebte  Leere. Erstmal nachspitzen. Ängstlich erwartet das Blatt den nächsten Angriff der Mine. Viel zu Ängstlich. Der Stift will doch nichts böses, wurde nur geschickt um festzuhalten. Festzuhalten was sonst viel zu schnell entschwindet.</p>
<p>Träume in Schwarz-Weiß.</p>
<p>Sternenklare Nächte, kleine weiße Pünktchen auf schwarzem Grund. Ein bisschen wie ihr Kleid.</p>
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		<title>Devil in the midnight mass</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 07:46:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Früher konnte ich nicht flüstern. Also das heißt, rein von der Fähigkeit her konnte ich schon, aber es ging einfach nicht. Immer wenn Menschen in meiner Umgebung aus welchen Gründen auch immer anfingen zu flüstern schnürte sich mein Hals zusammen, vor Angst aus versehen zu laut zu sprechen sprach ich lieber gar nicht mehr. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher konnte ich nicht flüstern. Also das heißt, rein von der Fähigkeit  her konnte ich schon, aber es ging einfach nicht. Immer wenn Menschen  in meiner Umgebung aus welchen Gründen auch immer anfingen zu flüstern  schnürte sich mein Hals zusammen, vor Angst aus versehen zu laut zu  sprechen sprach ich lieber gar nicht mehr. Denn man kann einfach nicht  laut reden, wenn die Umgebung flüstert.</p>
<p><a  href="http://soup.meanderingsoul.com/post/65086305/Image"><img class="aligncenter" src="http://asset.soup.io/asset/0922/3693_73ff_500.jpeg" alt="" width="500" height="750" /></a><br />
Doch warum  konnte ich eigentlich nicht flüstern? Um ehrlich zu sein: Ich weiß es  nicht. Ebensowenig weiß ich, warum es jetzt geht. So genau will man ja  diese Eigenarten des Körpers oft auch gar nicht verstehen. Doch  andererseits kann man nie aufhören darüber nachzudenken, warum das nun  so. Und wieso eigentlich die eigenen Gewohnheiten meist gar nicht so  speziell aber doch irgendwie immer was besonderes sind. So ist das  eben.</p>
<p>Flüstern war das Thema. Flüstern ist  eine tolle Sache. Flüstern schafft Nähe, Ruhe, Gemütlichkeit und ein  bisschen Geheimnistuerei. Immer. Da kann man noch so grundlos anfangen,  die Wirkung von geflüsterten Worten ist grundsätzlich erstmal obige.  Deswegen flüstere ich inzwischen ab und an sehr gerne. Weil es eben ab  und an mehr als notwendig ist die Diskussionsnotbremse zu ziehen um das  Verstehen des Gesagten herauszufordern.</p>
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		<title>Small Stakes</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 12:10:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es sind diese Tage an denen der gute Rat &#8220;Bleib liegen.&#8221; das einzige ist, was im Kopf herumschwirrt. Es sind diese Lieder, die einen trotzdem hochreißen und ein wenig Motivation durch den Raum flattern lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind diese Tage an denen der gute Rat &#8220;Bleib liegen.&#8221; das einzige ist, was im Kopf herumschwirrt. Es sind diese Lieder, die einen trotzdem hochreißen und ein wenig Motivation durch den Raum flattern lassen.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/07/small-stakes/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Shoreline</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 20:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahr ans Meer, nimm dir eine dicke kuschelige Decke, setz dich an den Strand, hör den Wellen zu. Warte bis du an nichts mehr denkst außer an das Rauschen der nächsten Welle. Dann erst wieder aufstehen. Dann ist bestimmt nicht alles gut. Nicht wenn vorher nicht alles gut war. Aber dann ist alles ein bisschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fahr ans Meer, nimm dir eine dicke kuschelige Decke, setz dich an den Strand, hör den Wellen zu. Warte bis du an nichts mehr denkst außer an das Rauschen der nächsten Welle. Dann erst wieder aufstehen. Dann ist bestimmt nicht alles gut. Nicht wenn vorher nicht alles gut war. Aber dann ist alles ein bisschen anders. Vor allem ist der Gedanke der gestört hat nicht mehr da.</p>
<p>Das sagt sich viel zu einfach. Leider ist es meistens nicht so einfach. Das fängt ja schon damit an, dass man ja erstmal ans Meer kommen muss. Und dann die ganzen Fragen der Leute, warum denn und wieso denn und ob man denn helfen könnte. Eigentlich will man doch nur allein sein. Doch das versteht ja meistens keiner. Und die die es verstehen können nicht dabei helfen, dass es geht.</p>
<p>Atmen.</p>
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		<title>Extinguish Me</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 13:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Dann ist auf einmal eben nicht mehr alles gut. Dann fällt einem wieder ein, dass man auf Wolken ja gar nicht schweben kann, die ganzen Naturgesetze versauen einem den sowieso schon angeknacksten Tag. Was heißt hier Naturgesetze? Die Natur spielt auch ohne Gesetze nicht mit. Die guten alten Sommergewitter sind auch nur noch Schatten ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann ist auf einmal eben nicht mehr alles gut. Dann fällt einem wieder ein, dass man auf Wolken ja gar nicht schweben kann, die ganzen Naturgesetze versauen einem den sowieso schon angeknacksten Tag. Was heißt hier Naturgesetze? Die Natur spielt auch ohne Gesetze nicht mit. Die guten alten Sommergewitter sind auch nur noch Schatten ihrer selbst. Ein kleiner Faden hängt in der Luft. Zu klein, um sich daran klammern zu können.</p>
<p style="text-align: right;"><a  href="http://elefantenruesel.tumblr.com/post/810749558/via-passengerseats"><img class="aligncenter" src="http://28.media.tumblr.com/tumblr_l5ikdpLAmM1qa6zkwo1_500.jpg" alt="" width="500" height="335" /></a><em>(via <a  href="http://elefantenruesel.tumblr.com/post/810749558/via-passengerseats">elefantenruesel</a>)</em></p>
<p>Doch sollte man es nicht wenigstens versuchen? Nicht zu schnell den Rettungsfaden der Hoffnung hängen lassen? Wer weiß das schon. Manchmal ist es eben nicht so einfach. Da schwirren mehr eigentlich und vielleicht und könnte und hätte und dürfte und warum durch den Magen als Schmetterlinge jemals Platz finden würden. Dummerweise erzeugt jedes einzelne von ihnen die Negativwirkung des Schmetterlingsgefühls. Gar nicht so einfach, nicht daran zu denken, dass da ja nicht nur eins ist.</p>
<p>An manchen Tagen möchte man einfach weder Hammer noch Nagel sein, möchte nicht mal von außen auf dieses Wesen blicken müssen, das man repräsentiert. Es sind diese Tage, an denen man nicht umhin kommt Bridge Over Troubled Water zu hören. Nicht einmal, nicht zweimal, ständig. Es sind diese Tage an denen jedes winzige Zeichen von Kommunikationsaufnahme dankbar entgegengenommen wird in der Hoffnung, dass es endlich die eine Information ist, auf die man so sehnlichst wartet. Es sind diese Tage, die im Gedächtnis bleiben, obwohl es genau diese Tage sind, die man so schnell wie möglich vergessen will.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/07/extinguish-me/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Lies all over my eyes</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/07/lies-all-over-my-eyes/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 16:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfach mal bei grün an der Ampel stehen bleiben. Den Autofahrern zu sehen, wie sie sich erst nur wundern, dann amüsieren, dann fast ein bisschen sauer werden, weil man nicht rübergeht. Warum werden sie sauer? Es ist doch nicht ihr Problem, dass ich da stehe, dass ich Zeit verliere. Sie müssen doch sowieso warten. Achso, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach mal bei grün an der Ampel stehen bleiben. Den Autofahrern zu sehen, wie sie sich erst nur wundern, dann amüsieren, dann fast ein bisschen sauer werden, weil man nicht rübergeht. Warum werden sie sauer? Es ist doch nicht ihr Problem, dass ich da stehe, dass ich Zeit verliere. Sie müssen doch sowieso warten. Achso, ja, genau, das ist es wohl. Sie würden sich wünschen, ich würde rüber gehen, damit sie nicht umsonst gewartet haben. Klassischer Fall von Konzept nicht verstanden. Ampeln sind nicht nur dazu da, dass Fußgänger die Straße überqueren können.</p>
<p><a  href="http://soup.meanderingsoul.com/post/65160069/by-Benoit-Paille"><img class="aligncenter" src="http://asset.soup.io/asset/0920/1011_0dca.jpeg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p>Vielleicht gleich Morgen den Kaffee mal nicht schwarz trinken und die Mate mal warm werden lassen. Regeln sind für andere da. Viel zu oft hält man sich daran, was einem irgendwer irgendwann mal gesagt hat. Und wenn man nicht aufpasst springt man am Ende noch aus dem Fenster, weil irgendwer &#8220;spring&#8221; sagt. Springen wäre aber eigentlich gar keine so schlechte Idee. Nur eben nicht unbedingt aus dem Fenster. Rückwärts vielleicht. Oder zur Seite, ganz egal welche. Nur nicht nach vorn. Oder doch. Völlig egal eigentlich. Hauptsache nicht so wie es der Rest macht. Bloß nicht gleich alles zur Regel werden lassen.</p>
<p>&#8220;Ich will barfuss durch den Regen laufen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Schau mal, ich kann fliegen, wenn du die Augen zu machst.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich will barfuss durch den Regen laufen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich fliege.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich kann dich nicht sehen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Hast du was gesagt?&#8221;</p>
<p>&#8220;Es regnet nicht.&#8221;</p>
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		<title>God In The Numbers</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/07/god-in-the-numbers/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 17:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahrscheinlich gehört Richard Ashcroft, gehört seine Band The Verve zu den vielen Bands von denen fast jeder das eine Lied kennt. Beziehungsweise meint das eine Lied zu kennen. Die Rede ist von Bittersweet Symphony. Ein Lied, was nicht zuletzt durch den Film Eiskalte Engel zweifelhafte Bekanntheit erlangte. Doch die Bandbreite von The Verve ist weit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich gehört Richard Ashcroft, gehört seine Band The Verve zu den vielen Bands von denen fast jeder das eine Lied kennt. Beziehungsweise meint das eine Lied zu kennen. Die Rede ist von Bittersweet Symphony. Ein Lied, was nicht zuletzt durch den Film Eiskalte Engel zweifelhafte Bekanntheit erlangte. Doch die Bandbreite von The Verve ist weit größer als man mit Kenntnis dieses einen Liedes vermuten könnte. Dabei zieht sich durch sehr viele der von Ashcroft geschriebenen Lieder ein Thema: Mathematik. Hier mal eine kleine Auswahl:</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/07/god-in-the-numbers/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/07/god-in-the-numbers/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/07/god-in-the-numbers/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/07/god-in-the-numbers/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/07/god-in-the-numbers/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Wie das so ist, wenn man ganz spontan beschließt über irgendwas zu schreiben lässt das Blackout nie lange warten. Bezogen auf die oben genannte Zahlenthematik habe ich sicher nicht unbedingt die besten Lieder ausgewählt, aber es sind gute Werke der Künstler. Werke die ein bisschen zeigen, was hinter der bittersüßen Symphonie steckt.</p>
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		<title>Cardinal Song</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/cardinal-song/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 20:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wäre einfacher sich nicht zu verlieben. Naja. Vielleicht auch nicht. Aber man könnte sich zumindest das Um-den-Verlust-Trauern ersparen. Es sei denn, man macht sich genau das dann zu seiner Hauptaufgabe: Trauern. Nach den besseren Zeiten. Den goldenen Momenten. Nicht so grauen Tagen. Dem Geruch von frischem Gras, mitten im Winter. Es wäre einfacher. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wäre einfacher sich nicht zu verlieben. Naja. Vielleicht auch nicht. Aber man könnte sich zumindest das Um-den-Verlust-Trauern ersparen. Es sei denn, man macht sich genau das dann zu seiner Hauptaufgabe: Trauern. Nach den besseren Zeiten. Den goldenen Momenten. Nicht so grauen Tagen. Dem Geruch von frischem Gras, mitten im Winter.<br />
Es wäre einfacher.<br />
Es wäre überhaupt nicht einfacher, es wäre nur anders kompliziert. Mit dem Bonus, dass fast alles wirklich schöne im Leben fehlen würde. Keine Alternative also. Warum auch? Alternativen gibt es doch sowieso nicht. Es gibt zwar auch nicht nur einen Weg, aber es gibt an jedem Punkt immer genau eine Entscheidungsmöglichkeit. Die Entscheidung trifft man aber nie bewusst. Sollte man zumindest nicht. Sobald man anfängt sich bewusst für oder gegen etwas zu entscheiden wird das Leben langweilig. Manche würden auch geregelte Bahnen dazu sagen. Langweilig passt aber besser.<br />
Langweilig, weil die Spontanität verloren geht, weil das ganze Leben von äußeren Einflüssen geregelt wird, weil man keine eigene Meinung mehr braucht.</p>
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		<title>Porcelain</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 22:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[An und für sich ist alles wunderbar, aber manchmal, manchmal da fehlen die Worte. Da fehlen die Worte um auszudrücken, dass man eigentlich gerade lieber gemeinsam schweigen würde anstatt alleine viel zu weit weg da zu sitzen und am Ende doch Fussball zu schauen um sich wenigstens der allgemeinen sinnlosen Euphorie hinzugeben. Man gönnt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An und für sich ist alles wunderbar, aber manchmal, manchmal da fehlen die Worte. Da fehlen die Worte um auszudrücken, dass man eigentlich gerade lieber gemeinsam schweigen würde anstatt alleine viel zu weit weg da zu sitzen und am Ende doch Fussball zu schauen um sich wenigstens der allgemeinen sinnlosen Euphorie hinzugeben. Man gönnt sich ja sonst nichts.</p>
<p>Doch die Worte fehlen trotzdem. Obwohl man endlos reden kann, über Belanglosigkeiten. Nicht das das schlecht wäre, aber es ist eben nicht das, was man sagen möchte. Nicht das, was die Gefühle sagen möchten.</p>
<p>Ich will das nicht. Ich will nicht nichts sagen können, ich will immer Worte finden. Ich weiß genau, dass das nicht klappen wird, schon viel zu lange weiß ich das. Und doch versuche ich immer wieder möglichst lange nicht sprachlos zu sein. Nicht durch einen Urwald voller Gedanken zu laufen und doch für keinen die passende Wortummantelung finden, nicht weil die Gedanken die falschen sind, sondern weil die Mäntel fehlen und so arme kleine zerbrechliche Gedanken kann man doch nicht ohne schützenden Mantel rauslassen, geschweigedenn überhaupt in die Nähe der Außenwelt.</p>
<p>Und doch, manchmal ist man eben sprachlos. Und wenn man nicht allein ist, ist das manchmal sogar wunderbar.</p>
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		<title>Our Faces Split The Coast In Half</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 17:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Books]]></category>

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		<description><![CDATA[In the end, I was so swarmed by the flock of possibilities that drifted up murmuring and smiling to crowd about me on the bright autumn sidewalk that — like a farm boy flustered by a bevy of prostitutes — I brushed right through them, to the pay phone on the corner, to call a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: left;">In the end, I was so swarmed by the flock of  possibilities that drifted up murmuring and smiling to crowd about me on  the bright autumn sidewalk that — like a farm boy flustered by a bevy  of prostitutes — I brushed right through them, to the pay phone on the  corner, to call a cab to take me back to school.<br />
<em>Donna Tartt &#8211; The Secret History</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Noch fast am Anfang des wundervollen Debutromanes &#8220;The Secret History&#8221; von Donna Tartt steht diese Textpassage. Und doch beschreibt sie perfekt das Ichwillallesaufeinmalmachenundnochvielmehr-Gefühl. Das Gefühl, was während der letzten Seiten in mir aufstieg und was mich seitdem nicht mehr verlassen will.</p>
<p style="text-align: left;">Die Geschichte dreht sich um sechs Collegestudenten, die sich dem Studium der Antiken Kunst und Kultur, des Altgriechischen, kurz allem nicht modernem verschrieben haben. Schon zu Beginn des Romans wird deutlich, worum es gehen wird: Einer der Studenten wird sein Leben geben müssen. Das Wissen um dieses Ereignis lindert aber keineswegs &#8211; wie das ja manchmal passiert bei solchen Geschichten, wo das Ende schon bekannt ist &#8211; die Spannung. Ganz im Gegenteil, die Geschichte fesselt, von der ersten bis zur letzten Seite.</p>
<p style="text-align: left;">Nicht nur erzählerisch ist Donna Tartts Debut ein Meisterwerk, es ist auf ganzer Strecke berührend und inspirierend geschrieben. Leser meines <a  href="http://tumblr.meanderingsoul.com">Tumblelogs</a> haben <a  href="http://tumblr.meanderingsoul.com/post/633815904/what-if-you-had-never-seen-the-sea-before-what-if">dies</a> <a  href="http://tumblr.meanderingsoul.com/post/541461279/on-certain-fortunate-nights-there-were-even-places">möglicherweise</a> <a  href="http://tumblr.meanderingsoul.com/post/687946272/some-things-are-too-terrible-to-grasp-at-once">schon</a> <a  href="http://tumblr.meanderingsoul.com/post/402333652/i-believe-that-having-a-great-diversity-of">bemerkt</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Nachdem mir das Buch vor einiger Zeit von der großartigen <a  href="http://twitter.com/facella">@facella</a> <a  href="http://meanderingsoul.com/2010/01/the-film-did-not-go-round/#comment-14">hier empfohlen</a> wurde kann ich diese Empfehlung nun nur wärmsten Herzens weitergeben. Es lohnt sich, in jeder Hinsicht.</p>
<p style="text-align: left;"><em><a  href="http://www.amazon.de/gp/product/0140167773?ie=UTF8&#038;tag=warnsign-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0140167773">The Secret History</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=warnsign-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0140167773" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Donna Tartt<br />
Penguin Books</em></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/_Lp8yhdDq-Q" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Birds</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 08:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Titel eines Liebesliedes für einen Text über Twitter zu wählen mag Nichtnutzern etwas seltsam vorkommen. Doch genau das ist es: Liebe pur. Die meisten sozialen Netzwerke sind entweder asoziale Gruppensammelhaufen oder übersoziale Allessammelhaufen. Allgemein: Sammelhaufen. Nicht so Twitter. Schon allein auf Grund des 140-Zeichen Formates der hinterlegbaren Nachrichten geht nicht alles immer einfach so, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Titel eines <a  href="http://www.youtube.com/watch?v=3VgrlpirFho">Liebesliedes</a> für einen Text über <a  href="http://twitter.com">Twitter</a> zu wählen mag Nichtnutzern etwas seltsam vorkommen. Doch genau das ist es: Liebe pur. Die meisten sozialen Netzwerke sind entweder asoziale Gruppensammelhaufen oder übersoziale Allessammelhaufen. Allgemein: Sammelhaufen.</p>
<p>Nicht so Twitter. Schon allein auf Grund des 140-Zeichen Formates der hinterlegbaren Nachrichten geht nicht alles immer einfach so, wie es sonst fast überall geht. Wenn man beispielsweise nur mal das Einfügen eines Bildes auf <a  href="http://facebook.com">Facebook</a> und Twitter vergleicht. Die eine Plattform blendet es sofort ein, überflutet den Anwender so häufig mit Information, die er so möglicherweise gar nicht haben will. Bei Twitter dagegen kann man nicht einfach so ein Bild einfügen, man kann höchstens einen Link zu einem Bild einfügen. Neulingen erscheint dies, genauso wie bei YouTube Videos und eigentlich jeglichem anderen Inhalt, meist wenig sinnvoll und schon gar nicht intuitiv. Womöglich ist es das auch nicht.</p>
<p><span id="more-368"></span>Doch gibt es diverse Hilfsmittel, die versuchen Licht ins Dunkel und Leichtigkeit ins Leben im Netz zu bringen. Allen voran seien an dieser Stelle <a  href="http://twitpic.com">Twitpic</a>, <a  href="http://img.ly">img.ly</a>, <a  href="http://yfrog.com">yfrog</a> und Konsorten genannt, Webseiten die sich darauf spezialisiert haben Bilder (und teilweise auch Videos) so aufzubereiten, dass sie so einfach wie möglich in einer Twitternachricht veröffentlicht werden können. Mittlerweile haben sehr viele der altbekannten Medienanbieter ähnliche Funktionalität eingerichtet. Nun also noch mal zur Einfachheit: Auf den ersten Blick scheint die Bildsache kompliziert, auf den zweiten ist sie nicht wesentlich umständlicher als zum Beispiel auf Facebook.</p>
<p>Soviel zu Multimedia. Was ist mit Links zu Blogartikeln, Nachrichten, dem ganzen Rest?</p>
<p>Man könnte die aktuelle Phase des Internets in diesem Zusammenhang mit &#8220;The dawn of the URL Shortener&#8221; verfilmen, wenn man das Internet verfilmen könnte.<br />
Aus der Tatsache heraus, dass die meisten Webadressen einfach zu lang sind um sie &#8220;mal eben kurz weiterzugeben&#8221; entstand vor einiger Zeit die Motivation für Dienste, die aus langen URLs kurze bilden, die dauerhaft und eindeutig auf die Originale weiterleiten &#8211; URL Shortener. <a  href="http://tinyurl.com">Tinyurl</a>, <a  href="http://bit.ly">Bit.ly</a> und <a  href="http://is.gd">is.gd</a> seien hier stellvertretend genannt. Das zu den Werkzeugen.</p>
<p>Was macht man nun damit und mit den 140 Zeichen und was sind überhaupt Friends und Follower und was haben diese @&#8217;s zu bedeuten und warum um<br />
Himmels Willen hat der eigentlich am Anfang von Liebe gesprochen?</p>
<p>Also immer der Reihe nach. Was man damit macht sollte eigentlich klar sein, man gibt Information weiter. Was genau bleibt jedem selbst überlassen, schließlich haben wir ja (noch) sowohl freien Willen als auch freie Meinung. Allerdings, so wird sich der Neuling fragen, ist es doch relativ sinnlos, einfach irgendwelchen &#8220;Mist&#8221; in diese kleine Box zu schreiben, wenn das keiner liest. Da hat der Frager auch recht. Deswegen sucht man sich seine Gefolgschaft. Das ist der kritische Punkt des Twitterns: Wen will man lesen und vor allem, von wem wird man gelesen? Ersteres kann man recht leicht selbst beeinflussen, schon bei der Anmeldung kriegt man ein paar Nutzer des Netzwerkes empfohlen, über diese wird man schnell auf weitere &#8220;Follower&#8221; aufmerksam werden. Zweiteres jedoch ist nicht wirklich selbstbestimmbar. Das ist die Einstiegshürde, eine Stammleserschaft zu finden, von der man gelesen wird, die &#8220;Friends&#8221; oder auch &#8220;Followings&#8221;. Wenn man jedoch kontinuierlich neues schreibt kommen die Leser von ganz allein.</p>
<p>Bisher war das alles noch ziemlich unsozial, nicht viel mehr als eine öffentliche Gedankensammlung ohne sichtbaren Mehrwert, wenn man es genau nimmt. Jetzt wird es langsam interessant. Wenn man nun schreibt und liest was andere schreiben, dann kommt ab und an &#8211; natürlicherweise &#8211; ein Reaktionsbedürfnis auf. Dafür gibt es in der Twitterkultur verschiedene Möglichkeiten. Beim Namen genannt wären das @-Replys, Retweets, Replys ohne @ (indirekte Rede sozusagen) und Direktnachrichten. Was verbirgt sich dahinter? Kurz gesagt: Der soziale Aspekt. Durch Reaktionen auf geschriebenes (Replys und Direktnachrichten) können mehr oder weniger lange Diskussionsfäden entstehen, man lernt neue Ansichten und Menschen kennen. Meist schneller und unkomplizierter, als dies anderswo geht. Man könnte an dieser Stelle den Vergleich mit einem antiken Forum anstellen, wo sich alles versammelt hat, um über die aktuellen Themen zu diskutieren, zu philosophieren, oder einfach nur dem Spektatel beobachtend beizuwohnen, einfach so, mit den anderen Anwesenden. Manchmal gibt es dann Aussagen, die von größerer Wichtigkeit sind, die weitertransportiert werden müssen. Aus diesem Grunde sind Re-Tweets entstanden, Wiederholungen eines Tweets eines anderen, um die Nachricht auch an die eigenen Leser weiterzugeben und so mehr Menschen zu erreichen, als es einem einzelnen möglich wäre. Das ist zwar das moderne Forum, aber immer noch die Oberfläche.</p>
<p>Unter der Haube gibt es dann Erscheinungen, die man im Allgemeinen unter dem Mem-Phänomen zusammenfassen kann. Kurz gesagt ist ein <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mem">Mem</a> eine Idee, ein Gedanke, insbesondere auf Twitter häufig Anhäufungen von Unmengen von Tweets zum gleichen Thema. Häufig werden diese dann mit einem bestimmten sogenannten Hashtag markiert. Hashtags sind diese Worte oder Zeichenkombinationen die mit einem Rautenzeichen am Anfang gekennzeichnet werden. Die sehen auf den ersten Blick etwas kryptisch aus, helfen aber ungemein dabei den Überblick zu behalten.</p>
<p>Schließlich und endlich fehlt jetzt für den Nichtnutzer immer noch diese komische Liebe, von der ich da sprach. Denn wer einmal etwas tiefer hineingeschnuppert hat, in die kleine große bunte Welt von Twitter, der wird wissen, was ich meine. Es sind die vielen Menschen, die es tagtäglich und immer wieder schaffen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern mit ihren Botschaften voller Glück und Freude, Botschaften von oft weit weniger als den zugelassenen 140 Zeichen. Es sind diese Menschen, die man nur aus ihren geschriebenen Worten kennt und doch nur allzu oft entsteht zu einigen von ihnen eine Bindung, als ob man sie schon immer kennen würde &#8211; <a  href="http://facella.tumblr.com/post/476589472">mutual weirdness</a> sind die Worte, die diesen Zustand für mich am Besten beschreiben. Gleichzeitig ist die Liebe zu Twitter für mich aber auch die Liebe zum Detail. Und eben nicht nur das Detail im schönen Zeitvertreib, sondern auch das Detail im Festhalten von Nachrichten und vor allem in der Regel auch in Sachen Korrektheit der Information. Trotzdem wird eigentlich nie der Witz aus dem Auge verloren, immer versucht einen Weg zu finden den grauen Alltag so gut wie eben möglich einzufärben.</p>
<p>Bleibt noch eine Frage: Warum hab ich das hier alles geschrieben?</p>
<p>Irgendwann entdeckte ich Twitter.com und relativ bald wusste ich zumindest was es an technischen Möglichkeiten bietet. Dann habe ich mich einfach mal angemeldet. Am Anfang hab ich von dem großartigen &#8220;Leben&#8221;, von dem sozialen Netzwerk Twitter, nicht viel mitbekommen, kannte fast keinen derer denen ich folgte persönlich, lebte in einer Blase. Mit der Zeit dann brach diese Blase und ich entdeckte die eigentliche Großartigkeit von Twitter. Seitdem kann ich mir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen. Nicht unbedingt, weil mir die Witze fehlen würden, oder weil ich besonders wichtige Informationen nur bzw. am besten über diesen Weg kriege, nein, viel mehr, weil mir der Kontakt zu den vielen großartigen Menschen fehlen würde, die mir tagtäglich zeigen, dass es einfach immer auch etwas anderes als die eigenen Gedanken gibt, dass diese aber nichtsdestotrotz immer wichtig sind. Ebenso würde mir auch dieser besondere Kanal zur eigenen Mitteilung fehlen. Man hat tagein tagaus so viele winzige Gedanken. Es ist wunderbar und wichtig teilen zu können. Twitter ist ein &#8211; nicht nur praktischer &#8211; Weg dies zu tun.</p>
<p>Teilen. (Fast) alles.</p>
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		<title>Google Eye</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 08:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer Science]]></category>

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		<description><![CDATA[An sich mag ich die Google Suche. Ich hab sie immer gemocht. Weil sie einfach immer schnell und gut war. In letzter Zeit wurde aber das Nutzerinterfaceteam scheinbar von diesem schrecklichen Ajax-alles-muss-dynamisch-sein-Hype erfasst. Am Anfang war das, was dabei rauskam, auch schön, sogar förderlich. Man denke da zum Beispiel an Google Suggest (Die automatischen Suchwortvorschläge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An sich mag ich die Google Suche. Ich hab sie immer gemocht. Weil sie einfach immer schnell und gut war. In letzter Zeit wurde aber das Nutzerinterfaceteam scheinbar von diesem schrecklichen Ajax-alles-muss-dynamisch-sein-Hype erfasst.</p>
<p>Am Anfang war das, was dabei rauskam, auch schön, sogar förderlich. Man denke da zum Beispiel an Google Suggest (Die automatischen Suchwortvorschläge beim Tippen.) Dann kam iGoogle. Das war so &#8220;Juhu, Yahoo, von Google.&#8221; &#8211; nicht, dass Portalseiten allgemein schlecht sind, aber als iGoogle kam, war es nicht wirklich sinnvoll und auch heute noch ist es meist eher eine Ansammlung unendlich vieler unbenutzter Widgets die nur sinnlos das jeweilige Endsystem ausbremsen. Das Beste Feature von iGoogle ist meiner Meinung nach nach wie vor, dass man es einfach ausschalten kann.</p>
<p>Bisher kam man dann immer auf die gute alte Sucheingabemaske, die nicht zuletzt einer der Gründe war, die Google so populär gemacht haben: Es ist unglaublich leicht bedienbar. Aber auch hier gab es in der letzten Zeit Veränderungen. Im Wesentlichen sind es zwei Schritte, die in Kombination zu einem nun doch sehr missmutigen Nutzererlebnis führen. Zum Einen das Standardmäßige Ausblenden aller Seitenelemente die primär nicht mit dem Suchformular zu tun haben. Diese werden erst eingeblendet wenn sie gebraucht werden. Das an sich ist natürlich mitnichten ein Grund zur Aufregung, viel mehr war das meiner Ansicht nach ein Schritt in die richtige Richtung.</p>

<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/google-eye/google-suche-mit-hintergrund/" title="Google-Suche-mit-Hintergrund"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Google-Suche-mit-Hintergrund-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Google-Suche-mit-Hintergrund" title="Google-Suche-mit-Hintergrund" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/google-eye/google-suche-wie-bisher/" title="Google-Suche-wie-bisher"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Google-Suche-wie-bisher-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Google-Suche-wie-bisher" title="Google-Suche-wie-bisher" /></a>

<p>Heute aber hat Google einen Schritt in die falsche Richtung gemacht. Fremdbestimmung der Nutzer ist selten eine gute Idee. Schon gar nicht, wenn es um Änderungen in einem Benutzerinterface geht, an das die Nutzer seit einer gefühlten Ewigkeit gewöhnt sind. Man könnte meinen, es ist nur ein Hintergrundbild. Wenn das Bild keine Einbußen in der Verfügbarkeitsgeschwindigkeit bedeuten würde, wäre es auch kein Problem. Dem ist aber nicht so. Das Hintergrundbild wird &#8211; hipp und trendy, wie das sein muss im Web 2.376 &#8211; nach dem Laden der Seite mittels Ajax nachgeladen. Der dabei entstehende Effekt (relativ Browserunabhängig) ist nicht mehr der eines flüssigen Aufbaus der Webseite. Soviel zur technischen Seite. Doch auch die Seele fühlt sich genervt. Ich möchte kein Hintergrundbild haben, nur um einen Suchbegriff eingeben zu können. Wenn ich das wollte würde ich <a  href="http://bing.com">Microsoft Bing</a> benutzen.</p>
<p>Leider sind manche IT Firmen in letzter Zeit der Meinung, dass sie ihre Nutzer nutzen müssen. In dieser Hinsicht nähert sich die Wirtschaft der Politik in eineme Maße an, dass ich nicht gut und nicht richtig und schon gar nicht zukunftsweisend finde. Dabei wollte gerade Google doch immer genau das sein: Gut, richtig und zukunftsweisend.</p>
<p>(Übrigens kann man die Macht der Google Suche in einem sauberen Nutzerinterface trotzdem haben. Zum Beispiel über <a  href="http://keyboardr.com">keyboardr.com</a>.)</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/MkA4HKw9Sa4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Southern State</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 07:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kann man schon sagen über eine Stadt, die älter ist als fast alles, was man davor gesehen hat. Vorallem: Was kann man sagen, nachdem man die Reiseführerbeschreibungen rausgestrichen hat? Viel. Und doch fehlen die Worte. Worte für die Überreste einer der Kulturen die unser aller Leben vor etwa 2000 Jahren so maßgeblich geprägt hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was kann man schon sagen über eine Stadt, die älter ist als fast alles, was man davor gesehen hat. Vorallem: Was kann man sagen, nachdem man die Reiseführerbeschreibungen rausgestrichen hat? Viel. Und doch fehlen die Worte. Worte für die Überreste einer der Kulturen die unser aller Leben vor etwa 2000 Jahren so maßgeblich geprägt hat. Die Überreste derer, die versucht haben die anderen Überreste zu schützen, bis auch sie die Macht verloren zu Wachen und zu Schützen. Und schließlich die Moderne, die sich dazwischen drängt, aber doch vielerorts einfach verschluckt wird von der Geschichte. Rom.</p>
<p>Vielleicht ist Rom für seine Bewohner auch nur eine Stadt, doch wenn man dort ist mag man das nicht glauben. Eine Art Zauber umgibt diese Stadt. Womöglich spielt dieses große (wirklich große, wenn man davor steht merkt man es erst richtig.) weiße Gebäude da keine unwichtige Rolle bei. Schließlich ist es von so ziemlich jedem Ort der Stadt aus zu sehen. Immer ein bisschen passend und ein bisschen Fremdkörper.</p>
<p style="text-align: center;"><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/06/Rome-00-Vittorio-Emanule-II.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-328" title="Vittorio Emanuele II"><img class="aligncenter size-medium wp-image-342" title="Vittorio Emanuele II" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/06/Rome-00-Vittorio-Emanule-II-300x149.jpg" alt="" width="300" height="149" /></a></p>
<p>Dankbar bin ich den Stadtplanern, die es geschafft haben, das neue moderne Rom nicht das alte, ehrwürdige zerstören zu lassen. Relativ nahtlos gehen alt in neu in älter und neuer über und überall schwingt sowohl das allgemeine italientypische Flair &#8211; ihr wisst schon, Luft und Liebe und Sonne und Süden und alles hat Zeit aber wir machen trotzdem ein bisschen Mopedstress &#8211; als auch eine Art von Magie mit, die ich bisher nur in dieser Stadt gespürt habe. Das Wissen darum, was auf diesen Flecken auf denen man steht, läuft, sitzt oder in Gedanken davonschwebt in den vergangenen 2700 Jahren passiert ist. Das Gefühl, dass man nirgendwo mehr der erste sein kann. Manchmal ist sie fast ein wenig erdrückend. Die Geschichte dieser Stadt.</p>
<p>Lustigerweise bleibt hinterher zum Einen die Erkenntnis, dass italienische Pizza mitten in Italien irgendwie nicht so gut schmeckt wie beim Italiener um die Ecke und dass der Fotoapparat so langsam seine alters- und leistungsbedingten Grenzen erreicht und zum Anderen das Wissen, dass dies zwar der erste, aber sicher nicht der letzte Besuch dieser Stadt gewesen sein wird.</p>

<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/southern-state/rome-05/" title="Rome - 05"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Rome-05-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rome - 05" title="Rome - 05" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/southern-state/rome-07-manhole-cover/" title="Rome - 07 - Manhole Cover"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Rome-07-Manhole-Cover-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rome - 07 - Manhole Cover" title="Rome - 07 - Manhole Cover" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/southern-state/rome-00-vittorio-emanule-ii/" title="Rome - 00 - Vittorio Emanule II"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Rome-00-Vittorio-Emanule-II-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rome - 00 - Vittorio Emanule II" title="Rome - 00 - Vittorio Emanule II" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/southern-state/rome-06-metro-station-colloseo/" title="Rome - 06 - Metro Station Colloseo"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Rome-06-Metro-Station-Colloseo-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rome - 06 - Metro Station Colloseo" title="Rome - 06 - Metro Station Colloseo" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/southern-state/rome-10-colloseo/" title="Rome - 10 - Colloseo"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Rome-10-Colloseo-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rome - 10 - Colloseo" title="Rome - 10 - Colloseo" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/southern-state/rome-04-fontana-di-trevi/" title="Rome - 04 - Fontana di Trevi"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Rome-04-Fontana-di-Trevi-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rome - 04 - Fontana di Trevi" title="Rome - 04 - Fontana di Trevi" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/southern-state/rome-02-forum-romanum/" title="Rome - 02 - Forum Romanum"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Rome-02-Forum-Romanum-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rome - 02 - Forum Romanum" title="Rome - 02 - Forum Romanum" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/southern-state/rome-09-river-tiber/" title="Rome - 09 - River Tiber"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Rome-09-River-Tiber-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rome - 09 - River Tiber" title="Rome - 09 - River Tiber" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/southern-state/rome-08-castello-dangelo/" title="Rome - 08 - Castello d&#039;Angelo"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Rome-08-Castello-dAngelo-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rome - 08 - Castello d&#039;Angelo" title="Rome - 08 - Castello d&#039;Angelo" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/southern-state/rome-01/" title="Rome - 01"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Rome-01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rome - 01" title="Rome - 01" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/06/southern-state/rome-03-trajans-column/" title="Rome - 03 - Trajan&#039;s Column"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/Rome-03-Trajans-Column-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rome - 03 - Trajan&#039;s Column" title="Rome - 03 - Trajan&#039;s Column" /></a>

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		<title>For Emma</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 07:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal braucht es keine großen Worte. Manchmal kann man aus einem wunderschönen Lied ein Meisterwerk machen. Manchmal ist es einfach schön.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal braucht es keine großen Worte.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/05/for-emma/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Manchmal kann man aus einem wunderschönen Lied ein Meisterwerk machen.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/05/for-emma/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Manchmal ist es einfach schön.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/05/for-emma/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>While My Guitar Gently Weeps</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 09:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der wesentliche Unterschied zwischen Freundschaft und Verwandtschaft ist, dass man sich letztere nicht aussuchen kann. Doch kann man sich denn seine Freunde wirklich immer aussuchen? Gibt es nicht Situationen im Leben, in denen es mehr als nur ratsam ist, sich mit dem ein oder anderen Menschen gut zu stellen. Man muss dieses hochschlafen ja nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der wesentliche Unterschied zwischen Freundschaft und Verwandtschaft ist, dass man sich letztere nicht aussuchen kann. Doch kann man sich denn seine Freunde wirklich immer aussuchen? Gibt es nicht Situationen im Leben, in denen es mehr als nur ratsam ist, sich mit dem ein oder anderen Menschen gut zu stellen. Man muss dieses hochschlafen ja nicht immer zu wörtlich nehmen, aber das Vitamin B. Das gibt es. Das ist die eine Seite der Nichtwählbarkeit bei Freundschaften.</p>
<p>Die andere ist, dass Freundschaften gerade weil sie nicht einfach da sind wie Verwandtschaft eine ganz andere Art von Pflege und Vertrauen und Gegenseitigkeit bedürfen. Man streitet sich mal oder redet einfach aneinander vorbei. Das ist zwar selten gut aber normal und auch wichtig. Wenn immer alles perfekt wäre wäre auch immer alles langweilig. Dennoch ist es wichtig, dass man immer versucht den anderen zu verstehen, sich auf die Probleme einzulassen und Lösungen zu finden. Denn genau das zeichnet (gute) Freundschaften aus. Leider wird viel zu oft der Weg des geringsten Widerstandes gewählt und man schiebt die Schuld komplett auf den jeweils anderen und beruft sich auf den eigenen sinnlosen Stolz. Dabei könnte alles so einfach sein. Miteinander Reden!</p>
<blockquote><p>I don&#8217;t know how you were inverted<br />
no one alerted you</p>
<p><em>The Beatles</em></p></blockquote>
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		<title>Indefinitely</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 21:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist als ob man gefangen wäre, zusammengepresst von Wäscheklammern. Das Herz zusammengeschnürt, der ganze Körper möchte schreien, jede Faser ringt nach Aufmerksamkeit. Und der Bauch, der baut sich ein kleines Nest was gegen alles drückt. Dann will man Heulen und kann nicht. Weil irgendwas dagegen spricht. Wahrscheinlich darf man nicht, wenn man will, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a  href="http://farm4.static.flickr.com/3244/2999898113_d12e7f75c3_b.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-318" title="herbstlaub"><img class="aligncenter" title="herbstlaub" src="http://farm4.static.flickr.com/3244/2999898113_d12e7f75c3_m.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a></p>
<p>Es ist als ob man gefangen wäre, zusammengepresst von Wäscheklammern. Das Herz zusammengeschnürt, der ganze Körper möchte schreien, jede Faser ringt nach Aufmerksamkeit. Und der Bauch, der baut sich ein kleines Nest was gegen alles drückt. Dann will man Heulen und kann nicht. Weil irgendwas dagegen spricht. Wahrscheinlich darf man nicht, wenn man will, sondern muss nur wenn man nicht sollte. Naturgesetze sind manchmal ziemlich nervig.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/dgajdalLM8s" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>The Perfect Song</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 10:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Musik ist ja sowieso das Allheilmittel. Immer ist genug davon da, nie muss man sich sorgen machen, dass es irgendwann mal nicht das passende Lied für den momentanen Gemütszustand gibt. Denkste. Unpraktischerweise gibt es Situationen in die Köpfe kommen können in denen einfach kein Lied passen will. Dann sucht man stichworthaft aber eigentlich zusammenhangslos irgendein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Musik ist ja sowieso das Allheilmittel. Immer ist genug davon da, nie muss man sich sorgen machen, dass es irgendwann mal nicht das passende Lied für den momentanen Gemütszustand gibt.</p>
<p>Denkste.</p>
<p>Unpraktischerweise gibt es Situationen in die Köpfe kommen können in denen einfach kein Lied passen will. Dann sucht man stichworthaft aber eigentlich zusammenhangslos irgendein irgendwie passendes Lied. Auf YouTube, Last.fm, überall. Und trotzdem findet man nichts. Weil man falsch sucht, meistens.</p>
<p>Wenn man Glück hat begegnet man recht zeitnah oder auch etwas später einem Menschen der einen versteht, so richtig, so ohne Worte. Und der weiß welches Lied für ihn passen würde. Dann braucht man kein Glück mehr sondern nur noch seine Ohren um den Kopf endlich erlösen zu können von der Suche nach dem richtigen Lied. Dann ist alles wieder gut.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/05/the-perfect-song/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Es gibt für jede Situation das richtige Lied. Aber nicht für jeden Menschen und jede Situation. Aber wenn sich zwei Menschen finden, die fast immer richtige Lieder für die Sorgen und Wünsche und Freuden des Anderen finden, dann ist das schön.</p>
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		<title>Just The Faces Change</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/05/just-the-faces-change/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 May 2010 15:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich würde was drum geben mal wieder so richtig natürlich sein zu können. Tagein tagaus die selbe Maske, immer nett und hilfsbereit für die ganze Welt. Ist ja auch nicht so wichtig, dass nie was zurück kommt. Als ob ein winzig kleines Danke schon zu ewiger Ergebenheit verpflichtet. Wäre mir neu. Die Schattenseite des Gutfreund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde was drum geben mal wieder so richtig natürlich sein zu können. Tagein tagaus die selbe Maske, immer nett und hilfsbereit für die ganze Welt. Ist ja auch nicht so wichtig, dass nie was zurück kommt. Als ob ein winzig kleines Danke schon zu ewiger Ergebenheit verpflichtet. Wäre mir neu.</p>
<p>Die Schattenseite des Gutfreund seins. Nichtmal. Eigentlich die Schattenseite des hier Mensch seins. Niemals ehrlich sein. Sich wie alle anderen auch verstecken. Weil wir Angst vor uns selbst haben. Nicht vor den anderen.</p>
<p>Es macht keinen Spaß jeden Morgen in der U-Bahn den Volkstrauertaggesichtsausdruck präsentiert zu bekommen, gerade so, als ob kurz vorm Einstieg acht schwere Tragödien auf einmal eingetreten sind. Das kann man selbst als Frohnatur nicht ewig durchhalten. Recht schnell legte ich mir auch diese hübsche Melancholiemaske zu, werd ich wenigstens nicht mehr so komisch angesehen, so wie man angesehen wird, wenn man es wagt in der freien Wildbahn zu lachen.</p>
<p>Wie auch immer.</p>
<p>Mal da draußen und nicht auf euren Bildschirmen mein inneres nach außen kehren dürfen. Das wäre was feines.</p>
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		<title>I’m Still Here</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 20:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Newsletter sind ja an und für sich ein schon fast ausgestorbenes Informationsformat. Ein paar interessante gibt es aber dann doch noch. Für mich zum Beispiel den von Kula Shaker. In dessen neuester Ausgabe schrieben sie, dass es einen neuen Song und bald auch ein neues Album geben wird. Warum? Weil Kula Shaker einzigartig sind. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Newsletter sind ja an und für sich ein schon fast ausgestorbenes Informationsformat. Ein paar interessante gibt es aber dann doch noch. Für mich zum Beispiel den von Kula Shaker. In dessen neuester Ausgabe schrieben sie, dass es einen <a  href="http://www.kulashaker.co.uk/download-the-new-single-peter-pan-r-i-p-now/">neuen Song</a> und bald auch ein neues Album geben wird.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Weil Kula Shaker einzigartig sind. Aber gut. Das wird nicht reichen. Einzigartig sollte jede Band, sollte jeder Künstler sein, wenn er sich behaupten möchte. Das war schon immer so und das wird mit der zunehmenden Medienverfügbarkeit und Bereitstellungsmöglichkeit immer wichtiger. Zurück zu Kula Shaker. Historisch betrachtet könnte man sagen, dass Kula Shaker eine der vielen Britpop-Bands sind. Andererseits, was sagt das schon. Zwischen Suede, Oasis, Radiohead, Supergrass, Pulp, Blur, Kula Shaker und den vielen anderen gibt es letztendlich nicht so sehr viele (musikalische) Gemeinsamkeiten. Was Kula Shaker auszeichnet &#8211; einzigartig macht &#8211; ist eine Verknüpfung die es in der Form bei britischer Musik zuletzt bei den Beatles gab. Ein Wort: Indien.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/04/im-still-here/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Man hört es raus, aus jedem Wort, aus jedem Ton, aus jeden Lied. Der Frontmann und vornehmliche Songschreiber Crispian Mills hat einige Zeit seines Lebens in Indien verbracht und schafft es zusammen mit dem Rest der Band immer wieder Konzepte traditionell indischer Musik mit mehr oder weniger modernem Rock, manchmal sogar fast Elektro-Pop zu verbinden. Natürlich sind nicht alle Stücke gleich gut, doch im großen und ganzen ist Kula Shaker eine verlässliche Größe wenn es um tiefsinnige Texte geht die möglichst keine eintönige musikalische Untermalung haben sondern durch die Musik zu einem zweiten Leben außerhalb ihres reinen Textdaseins erweckt werden.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/04/im-still-here/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/1rTMrl-0F_A" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Strawberry Fields Forever</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/04/strawberry-fields-forever/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 23:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Books]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war skeptisch. Sehr sogar. Zwar hatte ich viel gutes über Mia Bernsteins Kurzgeschichtensammlung &#8220;Erdbeerflecken&#8221; gehört, doch war da immer meine stiefmütterliche Bindung zu Kurzgeschichten im Hinterkopf die mich lange Zeit davon abhielt das Buch &#8211; eigentlich eher Büchlein -  zu lesen. Es war ein Fehler so lange zu warten. 134 Seiten gefüllt mit 14 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/04/mia-bernstein-erdbeerflecken-cover.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-277" title="mia-bernstein-erdbeerflecken-cover"><img class="aligncenter size-medium wp-image-281" title="mia-bernstein-erdbeerflecken-cover" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/04/mia-bernstein-erdbeerflecken-cover-203x300.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a></p>
<p>Ich war skeptisch. Sehr sogar. Zwar hatte ich viel gutes über <a  href="http://blog.mia-bernstein.de">Mia</a> <a  href="http://twitter.com/miabernstein">Bernsteins</a> Kurzgeschichtensammlung &#8220;Erdbeerflecken&#8221; gehört, doch war da immer meine stiefmütterliche Bindung zu Kurzgeschichten im Hinterkopf die mich lange Zeit davon abhielt das Buch &#8211; eigentlich eher Büchlein -  zu lesen.</p>
<p>Es war ein Fehler so lange zu warten. 134 Seiten gefüllt mit 14 wunderbaren Kurzgeschichten. Unterbrochen von Illustrationen die minimalistischer und doch treffender nicht sein könnten. Diese sind gezeichnet von <a  href="http://www.michaela-von-aichberger.de/">Michaela</a> <a  href="http://www.ich-male-meine-follower.de">von</a> <a  href="http://twitter.com/frauenfuss">Aichberger</a>. Schon allein das Zusammenspiel zwischen Text und nachfolgendem Bild ist mehr als Grund genug um das Buch zu lesen.</p>
<blockquote><p><em>Übernimm die Verantwortung für dein Tun und Sein. Nicht den Kopf zerbrechen, das Chaos wird gar nicht sich deiner bemächtigen, wenn du heute dein Leben beginnst; es hat weit mehr zu bieten. Beschreite deinen neuen Weg. Es ist gut so, wie es ist. Sei mutig und trau dich. Sorg für dich. Ich liebe dich.</em></p></blockquote>
<p>Lebensweisheit an Lebensweisheit gekettet zieht sich durch das ganze Buch ein roter Faden. Liebe. In allen Facetten dargestellt. Von himmelblau bis dunkelgrau. Das alles versehen mit dem ganz besonderen Schreibcharme von Mia Bernstein macht die Lektüre zu einem sehr kurzweiligen aber doch lehrreichem und schönem Erlebnis.</p>
<p><em><a  href="http://www.amazon.de/gp/product/3980959953?ie=UTF8&#038;tag=meanderingsoul-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3980959953">Erdbeerflecken</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meanderingsoul-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3980959953" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Mia Bernstein<br />
Klare Texte + Bilder</em></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/TBD1CC1ksdc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Better Than Heaven</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 08:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt diese Worte. Sie bleiben einfach im Kopf und schwirren umher und drehen jeden Gedanken. Einmal. Zweimal. Dreimal. Oder noch öfter. Eben genau so lange wie die Gedankenschraube braucht um bei &#8220;schön&#8221; anzukommen. Nicht öfter, das wäre übertrieben. &#8220;Ich vermisse dich.&#8221; sind drei solche Worte. Wenn sie denn vom richtigen Menschen kommen. Der Zeitpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt diese Worte. Sie bleiben einfach im Kopf und schwirren umher und drehen jeden Gedanken. Einmal. Zweimal. Dreimal. Oder noch öfter. Eben genau so lange wie die Gedankenschraube braucht um bei &#8220;schön&#8221; anzukommen. Nicht öfter, das wäre übertrieben.</p>
<p>&#8220;Ich vermisse dich.&#8221; sind drei solche Worte. Wenn sie denn vom richtigen Menschen kommen. Der Zeitpunkt ist eigentlich egal. Vermissen kann man sich ja leider viel zu oft. Da reicht schon eine trennende Glasscheibe.</p>
<p>&#8220;Ich denke an dich.&#8221;<br />
Mächtiger, viel mächtiger als das bloße Vermissen ist das aneinanderdenken. Fast glaubt man, Berge versetzen zu können im ausgelösten Gefühl durch Lesen oder Hören. Meistens Lesen. Das macht es noch grandioser aber zugleich auch noch schlimmer. Und doch fällt es trüben Gedanken in solchen Zeiten schwer sich gegen den Schraubenschlüssel zu wehren und schön gedreht zu werden.<br />
Dann kommt der Schluckauf. Dann ist man glücklich.</p>
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		<item>
		<title>Long Live Love</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 21:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[(Bild via @eine_wie_keine) Es ist ein Versuch der zum scheitern verurteilt ist, jedesmal wieder, und doch ist es eine wichtige Frage: Was ist eigentlich Liebe? Einzigartig. Das ganz bestimmt. Ein Gefühl. Ganz bestimmt nicht. Nicht nur eins. Wie soll das denn funktionieren, Liebe als ein einziges Gefühl. Ein Zustand. Nun, wenn es nicht nur ein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/04/picdump-10-03-05-21.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-269" title="picdump-10-03-05-21"><img class="aligncenter size-medium wp-image-270" title="picdump-10-03-05-21" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/04/picdump-10-03-05-21-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><em>(Bild via <a  href="http://twitter.com/eine_wie_keine">@eine_wie_keine</a>)</em></p>
<p>Es ist ein Versuch der zum scheitern verurteilt ist, jedesmal wieder, und doch ist es eine wichtige Frage: Was ist eigentlich Liebe?<br />
Einzigartig. Das ganz bestimmt.<br />
Ein Gefühl. Ganz bestimmt nicht. Nicht nur eins. Wie soll das denn funktionieren, Liebe als ein einziges Gefühl.<br />
Ein Zustand. Nun, wenn es nicht nur ein, sondern anscheinend mehrere Gefühle sind, dann ist es vielleicht ein Zustand. Für den ein oder anderen mag das sogar schon dann und wann zutreffen. Allgemein ist aber auch Zustand nicht als ausreichend zu betrachten.<br />
Was dann?<br />
Nichts.<br />
Nichts reicht.<br />
Liebe ist mehr als alles.</p>
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		<title>Blame it on the Tetons</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 19:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Language is the liquid That we&#8217;re all dissolved in Great for solving problems After it creates a problem Modest Mouse Sprache ist nicht unbedingt das sinnvollste Thema für einen Blogeintrag. Eigentlich ist Sprache gar kein sinnvolles Thema. Was will ich eigentlich sagen? Wenn ich das wüsste würde ich diesen Eintrag hier wahrscheinlich gar nicht verfassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Language is the liquid<br />
That we&#8217;re all dissolved in<br />
Great for solving problems<br />
After it creates a problem</p>
<p><em>Modest Mouse</em></p></blockquote>
<p>Sprache ist nicht unbedingt das sinnvollste Thema für einen Blogeintrag. Eigentlich ist Sprache gar kein sinnvolles Thema. Was will ich eigentlich sagen? Wenn ich das wüsste würde ich diesen Eintrag hier wahrscheinlich gar nicht verfassen. Im Grunde genommen steht in diesen vier Zeilen von Modest Mouse schon alles drin, was es über Sprache zu sagen gibt. Genau genommen reichen sogar die letzten beiden Zeilen. Denn alles, wirklich alles im Leben lässt sich im Endeffekt auf Probleme und Problemlösungen herunterbrechen. Und auf Kommunikation. Im Laufe der Evolution haben wir Menschen uns eine im großen und ganzen recht komfortable Möglichkeit angelegt unsere Gedanken zu äußern. Wir lernten Sprechen. Später dann Lesen und Schreiben.</p>
<p>Doch was nützt die Fähigkeit etwas auszudrücken, was man nicht begreifen kann? Was sind Gedanken wert, wenn man sich stundenlang darüber streiten kann, was eigentlich Gedanken sind? Oder anders gesagt: Was macht uns so besonders, dass wir davon sprechen zu sprechen, zu denken, zu glauben, überhaupt Meinungen haben und bilden zu können, all diese abstrakten, nicht auf motorische, sichtbare Handlungen rückführbaren Aktionen, die wir im Laufe unseres Lebens ausführen.</p>
<p>Ehrlich gesagt weiß ich es nicht. 42 ist mit Abstand die genaueste und zuverlässigste Antwort die ich geben kann. Und selbst die ist noch ziemlich wage.</p>
<p>Wenn man Meyers Konversationslexikon (4. Auflage, Leipzig und Wien 1890) fragt, landet man schnell bei Wilhelm von Humboldt und seiner doch irgendwie treffenden Definition der Sprache, welche &#8220;die ewig sich wiederholende Arbeit des menschlichen Geistes, den artikulierten Laut zum Ausdruck des Gedankens fähig zu machen&#8221; (Meyers, Bd. 15, S. 178) ist. Doch dann kommt schnell die nächste Frage, der nächste Gedanke: Was eigentlich sind Gedanken? Wenn es um die Beantwortung solcher Fragen geht, begiebt man sich bekanntermaßen am Besten zu der Wissenschaft, die sich schon seit tausenden Jahren exakt diese Fragen stellt. Zu den Philosophen. Im &#8220;Historischen Wörterbuch der Philosophie&#8221; (Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, Basel 1995) heißt es:</p>
<blockquote><p>Im Deutschen hat das Wort &lt;S.&gt; zwei Bedeutungsfelder. &lt;S.&gt;, allgemein verstanden, bezeichnet in einem umfassenden Sinn den gesamten Bereich dessen, was mit der Äußerung von Vorstellungen, mit Ausdruck, Appell und Mitteilung sowie mit Formen und Materialien, Medien und Techniken usw. zu tun hat: Sprechen und artikuliertes Denken, Worte und Wörter, Satz und Text, ferner Stimme, Laut und Schrift [...]<br />
<em>HWPh, Bd. 9, Sp. 1437</em></p></blockquote>
<p>Das ist doch schon um einiges greifbarer. Sprache ist also ein Mittel, was nicht nur dazu da ist Gedanken auszudrücken. Irgendwie tröstlich. Bleibt die Frage, wie sich Sprache zu Bewusstsein verhält, oder: Denken wir in der selben Sprache in der wir Sprechen und wenn ja, ist das eine bewusste Entscheidung, wenn nein, ist unser Verständnis der Aussagen innerhalb des Körpers &#8211; also in unserem Bewusstsein &#8211; ein anderes, weil in einer anderen Sprache gedacht, als das Verständnis, welches außerhalb ankommt?</p>
<p>Ich glaube, ich werde hier zu keinem endgültigen Schluss kommen. Wahrscheinlich ist dies auch gar nicht möglich. Denn wie soll man etwas definieren, was man benötigt um die Definition überhaupt formulieren zu können.</p>
<p>Oder um es mit den Worten des &#8211; auch anderweitig für diesen Artikel sehr inspirierenden &#8211; <a  href="http://twitter.com/Weiszklee/">@Weiszklee</a> zu sagen:</p>
<blockquote><p>Wir haben ja nur  unser aus Wörtern gebautes Bewusstsein, um über die Wörter und das  Bewusstsein nachzudenken. Das kann nichts werden.<br />
<a  href="http://twitter.com/Weiszklee/status/12469606830">@Weiszklee</a></p></blockquote>
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		<title>Paint The Silence</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 22:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Menschen, denen hat man fast zu viel zu sagen. Nicht im negativen Sinne. Sondern einfach nur zu viele für diese eine Person mehr oder minder wichtige Worte die gleichzeitig im Kopf herumschwirren. Das kann manchmal durchaus ein nicht verachtenswertes Problem werden. Zum Beispiel genau dann wenn man mit dieser Person redet. Über alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Menschen, denen hat man fast zu viel zu sagen. Nicht im negativen Sinne. Sondern einfach nur zu viele für diese eine Person mehr oder minder wichtige Worte die gleichzeitig im Kopf herumschwirren. Das kann manchmal durchaus ein nicht verachtenswertes Problem werden.</p>
<p>Zum Beispiel genau dann wenn man mit dieser Person redet. Über alles und die Welt und das Universum und den Rest. Und dann ist auf einmal Stille. Diese ungute störende Art von Stille, die bei solchen Menschen eigentlich per Definition nicht auftreten kann. Doch wenn sie dann &#8211; Murphy und Ausnahmenregeldingsbestätigungstreu kommt, ist sie grauenhaft. In genau diesen Momenten fällt einem nämlich nie eine dieser vielen tausend Kleinigkeiten ein, die man noch sagen wollte.</p>
<p>Fast schlimmer kann es aber werden zu schreiben und dabei zu wissen, dass man ja aufgrund des Mediums theoretisch all diese vielen ungesagten Unwichtigkeiten loswerden könnte. Wenn man schreibt fallen sie einem ja auch meistens ein. Früher oder später. Doch dann sind es garantiert viel zu viele. Dann hört man meist viel früher mit der Nachricht auf, als unter Umständen sinnig wäre, wegen der komischen nie schlafenden Stimme im Kopf. Die dann was erzählt von &#8220;zu viel&#8221;, &#8220;nervig&#8221; oder vielleicht auch einfach nur von diesem absurden Gedanken irgendwann möglicherweise mal nichts mehr zum sagen zu haben.</p>
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		<title>Knowitall</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 22:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ging mir früher auch mal so. Das habe ich auch schon mal erlebt. Wie oft sagt man diese zwei Sätze zu jüngeren, wieviel öfter sagt man sie wohl, wenn man noch älter wird. Wahrscheinlich zu oft. Denn im Grunde genommen weiß man ja, dass es genau diese beiden Sätze sind, die man in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ging mir früher auch mal so. Das habe ich auch schon mal erlebt. Wie oft sagt man diese zwei Sätze zu jüngeren, wieviel öfter sagt man sie wohl, wenn man noch älter wird. Wahrscheinlich zu oft. Denn im Grunde genommen weiß man ja, dass es genau diese beiden Sätze sind, die man in diesem früher auch nie hören wollte. Einhergehend mit dem: Das ist alles ganz anders. Das wirst du dann schon verstehen. Doch leider, leider stellt man irgendwann fest, dass man nicht um die Verwendung dieser Floskeln umhin kommt. Das man manche Dinge einfach am Besten damit erklären kann. Dummerweise sieht das die Gegenseite ganz und gar nicht so.</p>
<p>Früher &#8211; das klingt so komisch, eigentlich ist dieses früher erst wenige Jahre her, aber es ist ja dennoch in der Vergangenheit &#8211; früher fand ich diese Sätze auch immer nervend, manchmal fast verletzend. Da schwang immer diese &#8220;du kleines Dummerchen&#8221;-Haltung mit. Bisher habe ich jedesmal nach einem gewissen Zeitabstand dann verstehen können, warum die jeweilige Floskel gefallen ist. Daher verwende ich sie inzwischen auch, obwohl ich mich lange dagegen gesträubt habe, weil ich ja weiß, dass man sie nicht gerne liest bzw. hört.</p>
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		<title>Love Song to a Stranger</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 21:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe dich. Ich liebe dich wenn du lachst, wenn du weinst, wenn dein linkes Auge zwinkert und das rechte dabei stillsteht, wenn du nicht aufhören kannst zu reden, wenn du stiller bist als eine Bibliothek bei Nacht, wenn du lachst, wenn du weinst, wenn du singst, wenn du da bist, wenn du weg bist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe dich. Ich liebe dich wenn du lachst, wenn du weinst, wenn dein linkes Auge zwinkert und das rechte dabei stillsteht, wenn du nicht aufhören kannst zu reden, wenn du stiller bist als eine Bibliothek bei Nacht, wenn du lachst, wenn du weinst, wenn du singst, wenn du da bist, wenn du weg bist, sogar wenn du nervst. Einfach immer. Montags, Dienstags, Mittwochs, Donnerstags, Freitags, Samstags, Sonntags, Morgens, Mittags, Abends, Nachts, vor dem ersten Kaffee und nach dem letzten Tee. Dein &#8220;Du&#8221; ist ohne Zweifel ein ganz besonders einmaliges &#8220;Du&#8221;. Du weißt was du bist, was du willst, was du hast, was du brauchst, was du darfst und du fragst noch immer gern &#8220;Warum?&#8221;. Du bist der erste Sonnenstrahl nach dem letzten Regentropfen, die schönste Schneeflocke am ersten Wintertag, das goldenste Herbstlaub, einfach alles, einfach überall.<br />
Ich sehe gerne, wie du deine Hände faltest, so wie es die alten Leute tun, und wie du dann der Dinge harrst, die dir über den Tag hinweg begegnen werden. Ich mag es zu sehen, wie du nachdenkst, angestrengt, den Kopf mit beiden Händen stützend, die Stirn runzelnd, immer bereit mit dem nächsten Gedanken die Welt zu verändern. Du wirst sie verändern. Irgendwann. Da bin ich mir sicher. Du bist zu einzigartig um nichts zu bewegen, sogar zu einzigartig um nur mich zu bewegen.</p>
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		<title>Once</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 18:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Allein die Musik von Glen Hansard und Marketa Iglova zu hören ist verzaubernd. Einzigartig schön jeder der Titel. Doch auch: Eines dieser Werke die man am besten Nachts hört, wenn man auch zu zweit noch alleine ist, wenn man seine gesamte Aufmerksamkeit der Musik widmen kann. Denn nicht weniger als das verdient sie. Noch unendlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/04/5119E1qEixL._SS500_.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-196" title="5119E1qEixL._SS500_"><img class="aligncenter size-medium wp-image-250" title="5119E1qEixL._SS500_" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/04/5119E1qEixL._SS500_-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Allein die Musik von Glen Hansard und Marketa Iglova zu hören ist verzaubernd. Einzigartig schön jeder der Titel. Doch auch: Eines dieser Werke die man am besten Nachts hört, wenn man auch zu zweit noch alleine ist, wenn man seine gesamte Aufmerksamkeit der Musik widmen kann. Denn nicht weniger als das verdient sie.</p>
<p>Noch unendlich viel schöner werden die Lieder allerdings, wenn man sie eingebettet in den Film Once genießt. Once ist einer dieser vielen vielen Musikfilme die es auf der Welt gibt. Dachte ich vor dem ersten sehen. Danach war alles anders. Die Natürlichkeit der Hauptdarsteller und die schlichte Eleganz der filmischen Darstellung versprühen einen ganz eigenen Charme. Dazu kommt, dass der Film einfach Irland atmet. Was in Anbetracht der Szenerie und der Geschichte nicht weiter verwunderlich ist, aber dieser Film würde sogar Irland atmen, wenn mitten im Australischen Outback aufgenommen worden wäre.</p>
<p>Wenn ich gut darin wäre Filmkritiken zu schreiben, dann würde ich dies gerne noch sehr viel umfangreicher und länger tun. Leider bin ich das aber nicht. Andererseits hat das ja auch Vorteile. Schließlich kann ich auf die Art jetzt einfach sagen: Wer handgemachte Singer-Songwriter Musik mit irischem Flair, Irland und idealerweise auch noch Musikfilme mag, sollte sich mal Gedanken darüber machen, ob er Once nicht vielleicht seiner Filmsammlung einverleibt.</p>
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		<title>Hide and Seek</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 09:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinderspiele. Wisst ihr noch, damals, als wir klein und naiv waren und uns nichts, rein gar nichts von dieser Welt interessiert hat? Als wir Immer einfach genau dann glücklich sein konnten wenn wir es wollten, als es immer die einfachen Dinge waren, die uns Freude bereiteten. Das Beim-laufen-nicht-auf-die-Ritzen-zwischen-den-Platten-treten zum Beispiel, oder einfach so auf einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinderspiele. Wisst ihr noch, damals, als wir klein und naiv waren und uns nichts, rein gar nichts von dieser Welt interessiert hat? Als wir Immer einfach genau dann glücklich sein konnten wenn wir es wollten, als es immer die einfachen Dinge waren, die uns Freude bereiteten. Das Beim-laufen-nicht-auf-die-Ritzen-zwischen-den-Platten-treten zum Beispiel, oder einfach so auf einer Bordsteinkante balancieren, oder &#8220;Ich sehe was, was du nicht siehst&#8221; spielen, oder vollkommen sinnlose Dinge zählen, oder Verstecke spielen, oder Fange, etc.<br />
Das sollte man nicht lassen wenn man erwachsen wird. Denn genau das ist es, was man braucht, wenn man mit dem falschen Fuss aufgestanden ist und zu allem Überfluss dann auch noch der Kaffee alle ist. Natürlich finden sich mit dem Älter werden auch neue &#8211; oder besser: andere &#8211; Wege zum Schnellglücklichsein. Lesen zum Beispiel, oder Musik hören, aber ist das denn ein Grund die alten Gewohnheiten für immer in die &#8220;kindisch&#8221;-Schublade zu verbannen und nur noch darüber zu schmunzeln, wenn man Kinder dabei beobachtet? Ich finde nicht.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/03/hide-and-seek/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Everything in it’s right place</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 16:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Radiohead 2007 In Rainbows veröffentlichten gab es viel Furore um das Album. Zum Einen aufgrund der doch ungewöhnlichen Veröffentlichungsform des &#8220;Ladet es runter und zahlt soviel wie ihr denkt dass es euch wert ist.&#8221;, zum Anderen aber auch, weil es eben ziemlich genau 10 Jahre nach dem legendären OK Computer erschien und von vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Radiohead 2007 In Rainbows veröffentlichten gab es viel Furore um das Album. Zum Einen aufgrund der doch ungewöhnlichen Veröffentlichungsform des &#8220;Ladet es runter und zahlt soviel wie ihr denkt dass es euch wert ist.&#8221;, zum Anderen aber auch, weil es eben ziemlich genau 10 Jahre nach dem legendären OK Computer erschien und von vielen als Teil 2 desselben gehypt wurde. Ob das nun so sein soll weiß wahrscheinlich wenn überhaupt aller höchstens Thom Yorke. Ist ja auch nicht so wichtig. Wichtig ist, dass in diesem Zusammenhang eine Playliste durch das WWW wanderte die diese beiden Alben auf wundersame Art und weise miteinander verband. Die fand ich gerade wieder. Besitzern beider Alben in digitaler Form lege ich diese Abspielreihenfolge sehr ans Herz, allen anderen Radiohead.</p>
<p><em>Kleine Randbemerkung noch: Am besten hört sich das wenn man zwischen den Titeln ein Cross-Fade von etwa 10 Sekunden hat.</em></p>
<p>Airbag<br />
15 Step<br />
Paranoid Android<br />
Bodysnatchers<br />
Subterranean Homesick Alien<br />
Nude<br />
Exit Music (For A Film)<br />
Weird Fishes/Arpeggi<br />
Let Down<br />
All I Need<br />
Karma Police<br />
Fitter Happier<br />
Faust Arp<br />
Electioneering<br />
Reckoner<br />
Climbing Up The Walls<br />
House Of Cards<br />
No Surprises<br />
Jigsaw Falling Into Place<br />
Lucky<br />
Videotape<br />
The Tourist</p>
<p><em>…und wenn ich wüsste wie man das vernünftig als Playlistdownload anbieten kann würde ich das auch gerne machen…</em></p>
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		<title>Goodnight L.A.</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/03/goodnight-l-a/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 23:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachts ist alles anders als tagsüber. Nachts ist man einsamer wenn man alleine ist und gemeinsamer wenn man nicht alleine ist. Nachts ist jedes Licht wichtig, weil es eben nicht so einfach ersetzbar ist wie Tagsüber. Nachts sind auch ganz andere Dinge schön als am Tage. Sterne zum Beispiel, Kerzen, Ruhe. Nachts sind aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Potsdamer-Platz-Sonnenuntergang.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-231" title="Potsdamer Platz - Sonnenuntergang"><img class="aligncenter size-medium wp-image-234" title="Potsdamer Platz - Sonnenuntergang" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Potsdamer-Platz-Sonnenuntergang-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Nachts ist alles anders als tagsüber. Nachts ist man einsamer wenn man alleine ist und gemeinsamer wenn man nicht alleine ist. Nachts ist jedes Licht wichtig, weil es eben nicht so einfach ersetzbar ist wie Tagsüber. Nachts sind auch ganz andere Dinge schön als am Tage. Sterne zum Beispiel, Kerzen, Ruhe.<br />
Nachts sind aber auch andere Dinge seltsam als am Tage. Geräusche vor allem. Wenn es dunkel wird, verändert sich die Wahrnehmung. Da wird das Grundrauschen der Stadt auf einmal wichtig. Da stockt einem zuweilen regelrecht der Atem wenn man mal für ein paar Sekunden kein Geräusch von der Straße hört. &#8220;Das kann doch nicht sein,&#8221; denkt man dann, &#8220;diese Stadt schläft nie.&#8221; Aber für ein paar Sekunden jede Nacht ist es eben selbst in Berlin totenstill.<br />
Doch der Schein trügt. Wenn draußen auf der Straße alles ruht erwacht das Mobiliar zu ungeahntem Leben. Toy Story-esk geben die Einrichtungsgegenstände Laute von sich. Für uns Menschen leider nicht verständlich und nur als Knacken und Knarren wahrnehmbar, doch wenn man IKEAnisch könnte und LEGOnisch und Teppisch und Tapetisch, dann könnte man schon vieles verstehen, vom Leben der Anderen.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/Br8vOGdlsaQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>A Kind of Magic</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/sYKXmdzrsxI/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/03/a-kind-of-magic/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 18:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer Science]]></category>

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		<description><![CDATA[War ja klar, dass ich mir irgendwann diese &#8220;Neuerfindung der Maus&#8221; zulegen würde. Schließlich bin ich dann letztendlich wohl doch Fanboy. Nein bin ich nicht. Ich mag Apple, weil Apple gute Produkte herstellt. Weil die Dinge meist einfach so funktionieren, wie man es erwartet. Natürlich auch, weil es einfach schick aussieht, aber das ist ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0443.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-227" title="Apple Magic Mouse"><img class="aligncenter size-medium wp-image-228" title="Apple Magic Mouse" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0443-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>War ja klar, dass ich mir irgendwann diese &#8220;Neuerfindung der Maus&#8221; zulegen würde. Schließlich bin ich dann letztendlich wohl doch Fanboy. Nein bin ich nicht. Ich mag Apple, weil Apple gute Produkte herstellt. Weil die Dinge meist einfach so funktionieren, wie man es erwartet. Natürlich auch, weil es einfach schick aussieht, aber das ist ja Geschmackssache.</p>
<p><strong>Was hab ich erwartet?</strong></p>
<p>Nichts. Ich habe mir mit der Zeit abgewöhnt großartige Dinge von etwas zu erwarten. Ich kannte die Webseite, ich kannte Erfahrungsberichte von begeisterten Nutzern, ich kannte welche von enttäuschten. Habe sie mal in der Hand gehalten. Für tauglich befunden. Dazu kommt noch die allgemeine Begeisterung für Multi Touch. Sicher mit hervorgerufen durch intensives MacBook Nutzen. Alles in allem also eine solide Basis um sich auf den &#8211; mit 70 € ja doch nicht ganz billigen &#8211; Kauf der Magic Mouse einzulassen.</p>
<p><strong>Und? Toll? Nicht toll? Schon aus dem Fenster?</strong></p>
<p>Nicht ganz so toll, wie sie sein könnte. Andererseits lernt man als Apple Nutzer sehr schnell, dass das erste Produkt einer Generation nie das volle Potential der Möglichkeiten ausschöpft. Zum einen ist das sicherlich Teil  von Apples Marketingstrategie, zum anderen regt es mich als angehenden Ingenieur zum nachdenken an, was man noch alles besser machen kann und schließlich bleibt die Tatsache, dass es selbst wenn es vielleicht noch nicht perfekt ist, trotzdem nicht nur ein Versuch, sondern ein gelunger Einstieg in eine neue Denkweise &#8220;Maus&#8221; ist.</p>
<p><strong>Probleme?</strong></p>
<p>Ja klar, diese &#8220;Einfach anstecken, der Rest geht von alleine&#8221;-Philosophie funktioniert nun mal nur, so lange man nichts an den Systemeinstellungen unter der Haube ändert. Aber das würde ja keinen Spaß machen. Für den Ottonormalverbraucher also sicherlich keine. Für mich schon ein paar kleine. Eingerichtet zum einfachen Links- und Rechtsklicken war sie schnell, für den Rest brauchte es ein vertretbares Software-Update (mit Neustart), einzig Schmerzhaft war die Feststellung, dass die Empfindlichkeit des Mauszeigers nicht so schnell einzustellen geht, wie man es gerne hätte und, dass die geliebten Seitentasten der Mighty Mouse fehlen. Zum Glück bietet Apple jedoch für fast jedes Problem auch eine schnelle Lösung und so wurde das bisher auf diesen Tasten genutze &#8220;Spaces anzeigen&#8221; kurzerhand auf eine der aktiven Ecken verlegt.</p>
<p><em>Im Großen und Ganzen also eine sehr zufriedenstellende Mauswechselaktion. Etwas unpersönlich sieht sie noch aus, so ohne Nutzspuren. Etwas unpersönlich wird sie wohl auch immer bleiben, so ohne Mausrad.</em></p>
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		<title>How To Disappear Completely</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 21:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[I go Where I please I walk through walls I float down the Liffey Radiohead Wie klein die Welt geworden ist merkt man am besten beim verreisen. Da steigt man in Berlin Schönefeld ins Flugzeug und kaum zwei Stunden später ist man schon in Dublin. Kaum zwei Stunden später ist man an dem Ort, an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Irland-Fruhling-2010-2.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-201" title="Irland - Frühling  2010-2"><img class="aligncenter size-medium  wp-image-208" title="Irland - Frühling  2010-2" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Irland-Fruhling-2010-2-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">I go<br />
Where I please<br />
I walk through walls<br />
I float down the Liffey<br />
<em><br />
Radiohead</em></p>
</blockquote>
<p>Wie klein die Welt geworden ist merkt man am besten beim verreisen. Da steigt man in Berlin Schönefeld ins Flugzeug und kaum zwei Stunden später ist man schon in Dublin. Kaum zwei Stunden später ist man an dem Ort, an dem jeder in seinem Leben mal gewesen sein sollte. Nicht nur, weil es einfach schön ist, sondern auch, weil es einfach anders ist. Natürlich gehört Irland zu Europa, natürlich teilt es große Abschnitte seiner Geschichte und Kultur mit uns Resteuropäern und doch: Es ist anders.<a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Irland-Fruhling-2010-0.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-201" title="Irland - Frühling 2010-0"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-206" title="Irland - Frühling 2010-0" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Irland-Fruhling-2010-0-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> Die Gelassenheit die überall in der Luft liegt, die aber trotzdem nicht das &#8211; für eine Großstadt einfach notwendige &#8211; hektische Treiben beeinträchtigt, sondern einfach spürbar ist. Entspanntere Menschen im Vergleich zu hier in Berlin.<br />
Aber es ist eben doch auch spürbar anders dort. Mit London vergleichbar ist das ständige Treiben, das greifbare Leben, was doch immer einen Millimeter vor einem Halt macht, weil man nicht dazugehört. Man könnte aber, wenn man wollte. Man dürfte nämlich. In einem Reiseführer den ich las stand: &#8220;Im Pub findet jeder einen Gesprächspartner, wenn er denn einen sucht.&#8221; Meiner Auffassung nach gilt das nicht nur für Pubs. Es gilt für Irland. Zumindest für das, was ich davon gesehen habe.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Irland-Fruhling-2010-1.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-201" title="Irland - Frühling 2010-1"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-207" title="Irland - Frühling 2010-1" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Irland-Fruhling-2010-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Klischeehaft könnte man jetzt weiter schreiben &#8220;nette Leute, schönes Land, alles toll&#8221;. Stimmt zwar auch, so einfach ist es aber dann doch nicht. Irland wird ja gerne als &#8220;Die grüne Insel&#8221; bezeichnet, insofern war in meinem Kopf eine Insel voller Wälder. Etwas enttäuschend dann der Landeanflug mit der Feststellung, dass Bäume dann doch eher zu den selteneren Erscheinungen gehören. Schafe gibt es, Wiesen, Felder und Büsche. Das alles in Unmengen. Und ganz viel Wasser dazu. Soviel zum Land. In den Städten beweisen die Iren erstaunliche Integrationsfähigkeit. Schließlich muss man erstmal schaffen so lange Zeit britisch geprägt gewesen zu sein und trotzdem ein ganz eigenes Flair im Stadtbild auszustrahlen, dass zwar durchaus &#8211; insbesondere in Dublin &#8211; an einigen Ecken mal sehr sehr britische Züge hat, aber doch im Großen und ganzen wieder dieses angenehme &#8220;Anders&#8221; ausstrahlt, was alles dort so unvergesslich gemacht hat. Besonders begeistert haben mich die Schriftverzierungen einiger Gebäude, die zum Teil auf deren Geschichte hinweisen, teils aber auch höchst poetisch die Tragiken des täglichen Lebens beschreiben.</p>
<p style="text-align: center;"><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Irland-Fruhling-2010-7.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-201" title="Irland - Frühling 2010-7"><img class="size-medium wp-image-213 aligncenter" title="Irland - Frühling 2010-7" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Irland-Fruhling-2010-7-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Man könnte noch endlos viel über die Schönheit und das Erlebte schreiben und dennoch, nichts fängt die Ausstrahlung dieses Landes und seiner Bewohner besser ein als es zu Besuchen. Am besten nicht als Massentourist, auch nicht unbedingt den Attraktionsplänen der Touristenbüros folgend, sondern am besten ganz auf klassische Entdeckerweise &#8220;immer der Nase nach&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Irland-Fruhling-2010-8.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-201" title="Irland - Frühling 2010-8"><img class="size-medium wp-image-214 aligncenter" title="Irland - Frühling 2010-8" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Irland-Fruhling-2010-8-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Where The Streets Have No Name</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 22:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Weg. Weg von den selben langweiligen Straßen. Weg von den selben langweiligen Menschen. Weg von dem immer gleichen grauen Wetter. Weg von allem. Einfach mal was anderes sehen. Nicht nur, weil man eben ab und an mal weg von den langweiligen Menschen und den langweiligen Straßen muss, sondern auch, eigentlich gerade weil die Menschen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weg. Weg von den selben langweiligen Straßen. Weg von den selben langweiligen Menschen. Weg von dem immer gleichen grauen Wetter. Weg von allem. Einfach mal was anderes sehen. Nicht nur, weil man eben ab und an mal weg von den langweiligen Menschen und den langweiligen Straßen muss, sondern auch, eigentlich gerade weil die Menschen und Straßen eben ganz und gar nicht langweilig sind. Sondern weil sie langweilig geworden sind. Diese Langeweile aus Routine. Diese elendige Routine. Zu viele Tage, an denen man keinen Tagebucheintrag verfasst, weil einfach nichts passiert ist. Natürlich ist ganz viel passiert, aber das hat man nicht gemerkt, weil man so tief im Alltag steckt, dass man nichts mehr merkt.</p>
<p>Dann muss man mal raus aus dem Alltag. Am besten möglichst weit weg und irgendwo hin, wo man noch nie war, wo man in jeder Sekunde neues sehen kann. Denn nur dort, wo man neues sehen kann, kann man altes in Ruhe verarbeiten. Nur dort findet man Zeit, Ruhe und Kraft um weiter zu machen, wo es am schönsten ist: Bei den grauen Menschen in den grauen Straßen. Die natürlich wieder so bunt wie immer sind, wenn man dann zurück kommt. Da ist man sich vorher sicher. Alles andere ungewiss. Aber das ist auch gut so.</p>
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		<title>Lua</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 17:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal muss man eben einsam sein. Da kann man mit den nettesten Menschen der Welt zusammen sein und ganz viel großartiges und wunderschönes erleben, aber manchmal kommt ein klitzekleiner Gedanke daher und reißt die Welt aus den Fugen. Zumindest soweit, dass man ersteinmal nachdenken muss. Dann läuft man bis ans Ende der Straße, stellt fest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Manchmal muss man eben einsam sein. Da kann man mit den nettesten Menschen der Welt zusammen sein und ganz viel großartiges und wunderschönes erleben, aber manchmal kommt ein klitzekleiner Gedanke daher und reißt die Welt aus den Fugen. Zumindest soweit, dass man ersteinmal nachdenken muss.<br />
Dann läuft man bis ans Ende der Straße, stellt fest das es nicht reicht und läuft weiter. Einfach immer weiter. Musik kann man nicht hören, nicht weil es nicht die Mögleichkeit gäbe, nichtmal weil man nicht will, sondern einfach, weil kein Lied passen würde. Weil zu viele Emotionen auf einmal da sind. Wenn es Farben auf dem Farbkreis wären, sie würden sich nicht zu weiß überlagern. Auch nicht zu schwarz. Es würde bunt bleiben. Zu bunt.<br />
Denn eigentlich will man das Bunte loswerden. Nur für einen Moment mal Stille haben. Nicht diese &#8220;keine Menschen, kein Geräusch&#8221;-Stille, die es jederzeit an jeder dritten Ecke für umsonst gibt. Nein. Die unbezahlbare innere Stille. Keine wirren Fäden die im Kopf Mikado spielen und sich ständig dabei verheddern, weil man mit Fäden eben kein Mikado spielen kann.<br />
Irgendwann geht man unter Menschen um andere Stimmen zu hören, nicht die eigene hören zu müssen. Dass das nicht gut geht war einem eigentlich auch vorher klar, aber es war eben notwendig. Schlechter ist die Gesamtsituation ja auch nicht geworden.<br />
Überhaupt. Im Grunde genommen weiß man gar nicht, warum man auf einmal so ist, wie man ist. Warum man partout nicht mehr da sein wollte wo man war, bei denen sein wollte bei denen man war. &#8220;Vielleicht weil es gefehlt hat.&#8221; sagt die nervige Stimme aus der hinteren linken Kopfregion dann.<br />
Dann kommt der Sonnenaufgang. Und alles ist gut.</p>
<p style="text-align: center;"><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Sonnenaufgang-an-der-Binnenalster.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-178" title="Sonnenaufgang an der Binnenalster"><img class="aligncenter size-medium wp-image-185" title="Sonnenaufgang an der Binnenalster" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/03/Sonnenaufgang-an-der-Binnenalster-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: center;">When everything is lonely I can be my own best friend<br />
I&#8217;ll get a coffee and the paper, have my own conversations</p>
<p style="text-align: center;"><em>Bright Eyes &#8211; Lua</em></p>
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		<title>It’s Not Up To You</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 22:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Google Buzz. Ich sehe noch immer keinen großen Sinn darin. Allein die Tatsache das Google einfach alles, was sich im Internet bewährt, nachmachen muss geht mir so langsam sowieso auf die Nerven. Sie haben doch schon damals mit Picasa so wunderschön versagt. Als ob das auch nur in Ansätzen mit Flickr mithalten könnte. Nein. Microblogging [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google Buzz. Ich sehe noch immer keinen großen Sinn darin. Allein die Tatsache das Google einfach alles, was sich im Internet bewährt, nachmachen muss geht mir so langsam sowieso auf die Nerven. Sie haben doch schon damals mit Picasa so wunderschön versagt. Als ob das auch nur in Ansätzen mit Flickr mithalten könnte. Nein. Microblogging wollen sie jetzt auch noch revolutionieren. Schön. Sollen sie. Dachte ich mir.</p>
<p>Dann fiel mir auf einmal auf, dass Google Buzz meinen bisher geliebten Google Reader infiltriert. Nichts gegen die Empfehlungen anderer Menschen. Wirklich nicht. Ich finde es großartig Hinweise zu bekommen auf Sachen, die meine Mitmenschen interessiert, begeistert, vielleicht sogar ein wenig glücklicher macht. Genau darum geht es ja unter anderem auch bei diesem ganzen Social Web Zeug. Was ich aber wirklich grauenvoll und zum weglaufen finde ist, wenn mir dieser neue schöne Content ungefragt unterbreitet wird. Mal ein kleiner Vergleich: Ich folge auf Twitter momentan 110 Accounts. Diese veröffentlichen Täglich so schätzungsweise zwischen 50 und 100 Links. Das alles zu klicken ist nicht schaffbar. Geschweige denn alles geklickte zu lesen. Aber ich könnte, wenn ich wollte. Nicht so bei Google Buzz (4 Followings). Nutzer des Google Readers kriegen die empfohlenen Einträge ihrer Follower gleich mit serviert. Und &#8211; da die Einträge beim Google Reader ja vollständig angezeigt werden &#8211; kommen nicht drumherum diese wahrzunehmen. Das nervt mich. Ich möchte wählen können, ob ich etwas lesen will oder nicht. Bei Twitter kann ich das. Da reicht meistens schon der Text zum Link um zu entscheiden, ob der Inhalt relevant für mich ist oder nicht.</p>
<p>Jetzt könnte man natürlich sagen, dass ich ja einfach die Listenansicht verwenden könnte. Oder gleich gar nicht mehr den Google Reader. Oder aufhören bei Buzz jemandem zu folgen. Nichts von dem ist allerdings die Lösung. Ich liebe den Google Reader. Ich finde es großartig nicht klicken zu müssen, während ich meine Nachrichten lese. Genau deswegen werde ich mir keinen anderen Newsreader suchen und auch nicht die Listenansicht verwenden. Mit Buzz werde ich auch nicht aufhören. Eher im Gegenteil. Denn da wo mich Buzz anfänglich begrüßt hat, in einem Tab bei Google Mail, da ist es praktisch und sinnvoll. Nirgendwo sonst.</p>
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		<title>Slipping Husband</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/02/slipping-husband/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 01:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Books]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon im Oktober letzten Jahres, bereits nach den ersten zaghaften Worten, die Elisabeth Rank zum aller ersten Jour Fitz aus ihrem Debutroman &#8220;Und im Zweifel für dich selbst&#8221; vorlas wusste ich, dass dies mal eines der Bücher werden wird, die man nicht nur ein mal und auch nicht nur zwei mal liest. Eines der Bücher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon im Oktober letzten Jahres, bereits nach den ersten zaghaften Worten, die Elisabeth Rank zum aller ersten Jour Fitz aus ihrem Debutroman &#8220;Und im Zweifel für dich selbst&#8221; vorlas wusste ich, dass dies mal eines der Bücher werden wird, die man nicht nur ein mal und auch nicht nur zwei mal liest. Eines der Bücher, die man ein Leben lang hegt und pflegt, die man Menschen ans Herz legt die einem am Herz liegen. Etwas besonderes.<br />
Etwas besonderes, so könnte man meinen, ist auch die Geschichte. Das ist sie aber eigentlich nicht. Traurig, (zum Glück) selten, aber doch viel zu Häufig in der Realität auftretend. Das schon. Aber nichts besonderes. Doch genau das ist der Punkt. Die grandiose Darstellung des aus den Fugen gerissenen Alltags. Die Wiederfindung des Selbst, wenn man alles hatte aber nichts mehr hat. Das Leben zurückerobern, wenn auch schmerzhaft.<br />
Es ist allerdings keineswegs ein Buch für jeden. Man kann, nein sollte es nicht lesen, wenn man Angst vor Gefühlen hat, wenn man sich gerne hinter seiner Fassade versteckt und in seiner eigenen kleinen Welt lebt. Vielleicht sollte man es aber auch gerade dann lesen. Vielleicht aber gerade dann mit besonderer Aufmerksamkeit.</p>
<p>Lesen. Unbedingt. Ohne Widerrede!</p>
<p>Ich habe das letzte Kapitel noch nicht gelesen. Ich habe Angst. Ich will nicht, dass es schon zu Ende ist, weil es zu schön ist um schon zu Ende zu sein. Andererseits heißt es ja immer, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Dass der schönste Abschnitt des Romanes zeitgleich auch der traurigste ist muss bei einer Geschichte wie dieser so sein. Das ich irgendwann fertig sein werde lässt in mir die Hoffnung aufkeimen, irgendwann, vielleicht schon in nicht all zu ferner Zukunft, das nächste Buch von Frau Rank lesen zu können.</p>
<p><em><a  href="http://www.amazon.de/gp/product/3518461435?ie=UTF8&#038;tag=warnsign-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3518461435">Und im Zweifel für dich selbst</a><br />
Elisabeth Rank<br />
Suhrkamp Nova </em></p>
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		<title>Writings on the Wall</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 16:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft wird behauptet, Weblogs und Tagebücher seien das gleiche. Meist fühle ich beim Lesen solcher Sätze ganze Hauswände an meine Stirn knallen. Es ist nun mal nicht das gleiche. Nicht unbedingt jedenfalls. Tagebuch, Gedankenbuch, Notizbuch oder auch nur Kalenderrandkritzeleien &#8211; Wir alle machen uns seit Ewigkeiten Aufzeichnungen über unsere Erlebnisse. Manche mehr, manche weniger bewusst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft wird behauptet, Weblogs und Tagebücher seien das gleiche. Meist fühle ich beim Lesen solcher Sätze ganze Hauswände an meine Stirn knallen. Es ist nun mal nicht das gleiche. Nicht unbedingt jedenfalls.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/02/Zitate.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-148" title="Zitate"><img class="aligncenter size-medium wp-image-155" title="Zitate" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/02/Zitate-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Tagebuch, Gedankenbuch, Notizbuch oder auch nur Kalenderrandkritzeleien &#8211; Wir alle machen uns seit Ewigkeiten Aufzeichnungen über unsere Erlebnisse. Manche mehr, manche weniger bewusst. Manchmal stellt man auch erst Jahre später, beim Sortieren von irgendwelchen alten Sachen fest, dass man sich ja dieses eine tolle Erlebnis, woran man immer mal wieder gerne zurück denkt, Einzelheiten aber vergessen hat, doch notiert hat.</p>
<p>Es ist also nichts neues, seine Gedanken oder Erlebnisse festzuhalten. Viele mehr oder weniger berühmte tagebuchschreibende Menschen haben in der Vergangenheit bereits ihre Tagebücher entweder in hohem Alter selbst veröffentlicht, oder testamentarisch veranlasst, dass diese nach dem Tode veröffentlicht werden. Der Inhalt der Tagebücher gibt meist nochmal einen gänzlich anderen als den bisher bekannten Einblick in das Lebenswerk des Schreibers.</p>
<p>In Zeiten des World Wide Web hat sich das allerdings ein wenig geändert. Heutzutage kann jeder Mensch mit Zugang zum Internet jederzeit so ziemlich alles veröffentichen. Nicht mal der Form sind wirklich Grenzen gesetzt. Text, Bild, Ton, Video. Alles was möglich ist, ist auch erlaubt. An dieser Stelle treten dann so Phänomene wie WordPress, Twitter, Tumblr, Flickr, Blogger auf. An dieser Stelle überschreitet man dann eventuell den Punkt zwischen dem klassischen, zu Lebzeiten meist privatem Tagebuch und der öffentlichen Darstellung des Selbst.</p>
<p>Schon Gottfried Keller wusste, dass Kleider Leute machen. Heutzutage sind es aber, nicht zuletzt aufgrund der Globalisierung, mehr und mehr die Dinge die wir sagen, schreiben, festhalten, die uns ausmachen, uns charakterisieren. Die Dinge, die wir mit Hilfe der vorhin genannten Webangebote oder anderem hinterlassen bilden eine Spur unserer Gedanken. Helfen dabei nicht nur uns, sich später an erlebtes zu erinnern, sondern auch anderen mehr über uns herauszufinden.</p>
<p>Ob dieses mehr herausfinden nun Gut oder Schlecht ist sei jedem selbst überlassen. Ich zum Beispiel schreibe hier zwar unter einem Pseudonym, aber es ist nicht sonderlich kompliziert herauszukriegen, wer sich dahinter versteckt. Was mir aber eigentlich wichtig ist, ist der &#8220;für andere&#8221;-Punkt. Das Tagebuch schreibt man selten für andere. Sei es nur, um sich selbst beim nachdenken zu helfen. Sobald man aber etwas auch explizit für die Augen anderer schreibt, fängt man plötzlich an über das zu schreibende nachzudenken. In diesem Sinne kann man zwar durchaus ein Weblog auch als klassisches Tagebuch führen &#8211; mit der Option, dass es die Restwelt sofort lesen kann &#8211; ich jedoch bin der Meinung, dass ein solches öffentliches Tagebuch niemals vergleichbar sein wird, mit dem, was man unter gleicher Voraussetzung geschrieben hätte, wenn es nicht (sofort) öffentlich wäre.</p>
<p>Schließlich finde ich die (post?) modernen Mitteilungsmöglichkeiten nicht nur gut und richtig, sondern auch ausgesprochen wichtig, weil dem Normalbürger damit &#8211; soweit ich weiß erstmalig in der Geschichte &#8211; die Möglichkeit geboten wird, Ausmaß und Umfang der von ihm bekannten persönlichen Daten weitestgehend selbst zu bestimmen.</p>
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		<item>
		<title>Street Spirit (Fade Out)</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/x0EVb0DRgHQ/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/02/street-spirit-fade-out/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 20:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein bisschen was von allem. Vielleicht sogar ein bisschen zu viel. Musik hören ohne sie wahrzunehmen. Viertelstunden zum lesen einzelner Buchseiten brauchen. Am Ende aufräumen, weil man noch glaubt, dass es was bringen würde produktiv zu sein. Dann ist das Zimmer so schick und schön wie seit der Jugendweihe nicht mehr und trotzdem fühlt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bisschen was von allem. Vielleicht sogar ein bisschen zu viel. Musik hören ohne sie wahrzunehmen. Viertelstunden zum lesen einzelner Buchseiten brauchen. Am Ende aufräumen, weil man noch glaubt, dass es was bringen würde produktiv zu sein.<br />
Dann ist das Zimmer so schick und schön wie seit der Jugendweihe nicht mehr und trotzdem fühlt sich nichts richtig an. Lachen kann man, aber nicht von Herzen. Weinen  kann man vielleicht auch, aber auch nicht von Herzen.<br />
Ein bisschen zu viel von allem. Einer dieser Tage, deren Abenddämmerung man sich schon vor dem Aufstehen alle fünf Minuten wünscht.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/02/street-spirit-fade-out/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Long Road to Ruin</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Books]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sollte viel mehr gelesen werden. Vorallem sollte viel mehr analog gelesen werden. Damit Bücher wie dieses nicht vergessen werden. Damit ein wenig mehr Zeit für Kultur in dieser unserer kurzlebigen Welt bleibt. Damit mehr Zeit für die kleinen Dinge da ist. Chuck Palahniuk dürfte den meisten, wenn überhaupt, als Autor von Fight Club bekannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sollte viel mehr gelesen werden. Vorallem sollte viel mehr analog gelesen werden. Damit Bücher wie dieses nicht vergessen werden. Damit ein wenig mehr Zeit für Kultur in dieser unserer kurzlebigen Welt bleibt. Damit mehr Zeit für die kleinen Dinge da ist.</p>
<p>Chuck Palahniuk dürfte den meisten, wenn überhaupt, als Autor von Fight Club bekannt sein. Fight Club. Die Filmlegende. Genau. Chuck Palahniuk hat aber auch noch andere Bücher geschrieben. Unter anderem Survivor.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/02/Chuck-Palahniuk-Survivor-Cover.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-136" title="Chuck Palahniuk - Survivor - Cover"><img class="aligncenter size-medium wp-image-137" title="Chuck Palahniuk - Survivor - Cover" src="http://meanderingsoul.com/wp-content/uploads/2010/02/Chuck-Palahniuk-Survivor-Cover-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<blockquote><p>The shortest distance between two points is a time line, a schedule, a map of your time, the itinerary for the rest of your life.</p>
<p>Nothing shows you the straight line from here to death like a list.</p></blockquote>
<p>Das Roman ist in keinster Weise normal. Es fängt an mit der Seitennummerierung und hört auf mit dem Ende. Es gibt keinen Satz in diesem Buch, den man nicht in irgendeiner Lebenslage zitieren könnte. Das Buch ist die perfekte Vorlage für eine der spannenderen Alternativen unseres langweiligen Lebens. Nebenbei lernt man Dinge über Haushaltsführung, die in keinem Lexikon stehen und erhält einen Blick hinter die Kulissen der modernen Sklaverei.</p>
<p>Lest es! Sofort!</p>
<p><em>Survivor<br />
Chuck Palahniuk<br />
Anchorbooks</em></p>
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		<title>What we wanted</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/02/what-we-wanted/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 19:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab und an kommt es im Leben eines jeden von uns mal vor, dass man Dinge sagt, die man später dann bereut. Als ich Animal Collective&#8217;s Merriweather Post Pavillion zu meinem Album des Jahres kürte war das einer dieser Momente. Also naja. Nicht ganz. Sowohl Animal Collective als auch das Album sind großartig, aber ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab und an kommt es im Leben eines jeden von uns mal vor, dass man Dinge sagt, die man später dann bereut. Als ich Animal Collective&#8217;s Merriweather Post Pavillion zu meinem Album des Jahres kürte war das einer dieser Momente. Also naja. Nicht ganz. Sowohl Animal Collective als auch das Album sind großartig, aber ich hatte im Moment des schreibens für einen kleinen Augenblick etwas noch viel großartigeres vergessen: Einen der Newcomergeheimtipps des letzten Jahres und eines meiner persönlichen Berlin Festival 2009 Highlights: Dear Reader.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/02/what-we-wanted/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Das Dear Reader Debut trägt den wunderbar in die Zeit passenden Titel &#8220;Replace Why With Funny&#8221;, erschien am 26. Februar letzten Jahres bei City Slang und erreichte meine Ohren über <a  href="http://prettymuchamazing.com">Pretty Much Amazing</a> wenig später. Um es kurz zu machen: Es gibt wenige Musikmomente die mich so mitgerissen haben.</p>
<p>Die elf Titel des Albums sind allesamt wunderbar, sogar das Artwork kann sich sehen lassen und zu guter Letzt sind sie auch Live mit streckenweise komplett anderen Arrangements unschlagbar.</p>
<p>Hitpotential aus Südafrika, was es so schon eine Weile nicht mehr gegeben hat.</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/02/what-we-wanted/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/MqfiyVblWxg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Boulevard of broken dreams</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/02/boulevard-of-broken-dreams/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiße Blätter immer wieder umdrehen, von der einen auf die andere Seite und wieder zurück. Vergessen, welche Seite nun Oben und welche Unten ist. Was bleibt ist die Hoffnung, dass man vielleicht auf der anderen Seite doch etwas übersehen hat. Natürlich sind die Blätter nicht leer. Nein, das Wahrnehmen des Inhaltes ist nur schmerzhafter als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiße Blätter immer wieder umdrehen, von der einen auf die andere Seite und wieder zurück. Vergessen, welche Seite nun Oben und welche Unten ist.<br />
Was bleibt ist die Hoffnung, dass man vielleicht auf der anderen Seite doch etwas übersehen hat.<br />
Natürlich sind die Blätter nicht leer. Nein, das Wahrnehmen des Inhaltes ist nur schmerzhafter als das Ignorieren. Ausblenden.<br />
Vielleicht nicht für immer, aber wenigstens bis es nicht mehr weh tut. Bis die Erinnerung nur noch eine Erinnerung ist.<br />
Wenn es denn so einfach wäre.<br />
Es geht nicht. Man kann Schrift nicht ignorieren. Erst recht keine Handschrift. Schon gar nicht, wenn es um Liebe geht. Also liest man ihn doch, den Brief in dem alles erklärt wird. Bald wünscht man sich, es wäre nur Text auf den Blättern und kein Freiraum dazwischen. Bald wünscht man sich, einfach nur Lesen zu können, das Gehirn abzuschalten bis man fertig ist. Nicht die Schmerzen zwischen den Zeilen zu denken. Denn jedes gedachte Gefühl wird gefühlt werden. Schneller als einem lieb ist.<br />
Hinterher tut es am Ende doch nicht so viel mehr weh als man dachte. Denn am Ende bleiben nur die Gedanken zwischen den Zeilen. Der Brief wertlos. Im Moment. Später, wenn man die Welt gesehen hat und die Zettel zufällig in einer verstaubten Ecke wiederfindet, dann erst erkennt man die Großartigkeit dieses allerersten Abschiedsbriefes der allerersten großen Liebe.</p>
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		<title>Motion Sickness</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/02/motion-sickness/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 22:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht ums wollen sollen. Oder auch nichtwollen sollen. Wahlweise. Jeden Tag muss, darf, soll, kann man die Welt retten. Oder auch einfach etwas ganz banales tun. Wahlweise. Aber warum eigentlich? Der innere Zwang des gesellschaftlichen Zusammenlebens gebietet uns, dass wir nicht nur vor uns hindösen und unserem einsamen Dasein fristen. Das ist eines dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht ums wollen sollen. Oder auch nichtwollen sollen. Wahlweise. Jeden Tag muss, darf, soll, kann man die Welt retten. Oder auch einfach etwas ganz banales tun. Wahlweise.</p>
<p>Aber warum eigentlich? Der innere Zwang des gesellschaftlichen Zusammenlebens gebietet uns, dass wir nicht nur vor uns hindösen und unserem einsamen Dasein fristen. Das ist eines dieser Sinn-des-Lebens Probleme.</p>
<p>Immer und überall werden Erwartungen gestellt. Mindestens genauso oft werden sie nicht erfüllt. Frei nach dem Motto: &#8220;Shit happens twice a day&#8221; versucht man dann in der Regel einfach weiterzuleben und das wird schon alles irgendwie gehen. Die meisten Probleme lösen sich ja sowieso von selbst. Früher oder Später. Wahlweise eher später.</p>
<p>Ich finde den Erwartungskatalog des Lebens durchaus manchmal belastend. Ja. Nervend. Weil man manchmal einfach seine Ruhe braucht. Einfach mal nichts tun kann. Es ist ja meist gar nicht das Nichtstunwollen. Nein, es ist das fehlende Buch im Regal oder die eine klemmende Taste am Klavier, die mehr Kopfzerbrechen bereitet als man zugeben möchte. Die Nichtigkeiten, über die man nachdenken muss.</p>
<p>Das Leben.</p>
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		<title>Flash</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 10:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der neuesten Appletechnologieveröffentlichung redet alle Welt mal wieder über Flash. Sinnvoll, nicht sinnvoll? Praktisch? Auf aktuellem Stand der Technik? Ich persönlich hatte ja schon immer eine Abneigung gegenüber Flash. Ich fand schon immer, dass die Erstellung umfangreicher Interaktiver Anwendungen zum einen viel zu Aufwändig ist und zum anderen auf Anwenderseite dann sehr schnell resourcenfressend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der neuesten <a  href="http://apple.com/ipad">Appletechnologieveröffentlichung</a> redet alle Welt mal wieder über Flash. Sinnvoll, nicht sinnvoll? Praktisch? Auf aktuellem Stand der Technik?</p>
<p>Ich persönlich hatte ja schon immer eine Abneigung gegenüber Flash. Ich fand schon immer, dass die Erstellung umfangreicher Interaktiver Anwendungen zum einen viel zu Aufwändig ist und zum anderen auf Anwenderseite dann sehr schnell resourcenfressend wird. Gerade letzteres ist in Zeiten von immer mehr Mobile Computing nicht gerade angenehm.</p>
<p>Flash war damals, als es eingeführt wurde eine großartige Neuheit. Es hat das WWW, wie wir es heute kennen, maßgeblich mit geformt und ist auch in vielen Punkten heute noch nicht ganz wegzudenken. Dennoch hat es schon immer die große Schattenseite gegeben: Barrierefreiheit. Flashanwendungen sind nicht Barrierefrei. Man könnte zwar dies und das machen, um das zu erreichen, aber den Punkt Aufwand hatte ich ja bereits angemerkt. Alternativ könnte man natürlich die Nutzergruppe, welche Barrierefreiheit braucht einfach ignorieren. So wie sonst überall auch. Allerdings ist das auf dauer keine Lösung.</p>
<p>Es braucht also Alternativen. Falsch. Es gibt Alternativen. Im wesentlichen lässt sich das mit <a  href="http://html5.org/">HTML5</a> zusammenfassen. In Verbindung mit den momentan verfügbaren JavaScript Frameworks und den immer schneller und effizienter werdenden JavaScript Laufzeitumgebungen bietet sich mit HTML5 mal wieder die Möglichkeit einer proprietären, veralteten Technologie eine moderne, offene, weitestgehend elegante Lösung entgegenzusetzen. Allerdings muss man auch hier aufpassen. HTML5 bietet zwar viele großartige Möglichkeiten &#8211; vor allem die native Einbettung von Video- und Audiomaterial wird hier gerne angeführt &#8211; aber, gerade diese könnten auch zum Verhängnis werden, wenn man sich nicht auch dort auf frei verfügbare Formate einigt. Es muss gar nicht unbedingt das momentan von Mozilla unterstützte <a  href="http://xiph.org">Ogg/Vorbis bzw. Ogg/Theora</a> Paket sein, aber es sollte ein offener Standard sein. Schon allein, um Probleme wie sie damals mit dem <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graphics_Interchange_Format#GIF_und_die_LZW-Patente">GIF-Patentdilemma</a> entstanden zu vermeiden. Man soll ja immer mal wieder aus der Vergangenheit lernen.</p>
<p>Ich möchte nicht sagen, dass Flash sofort und bedingungslos abgeschafft werden sollte, aber, man sollte längerfristig doch davon absehen Flash zu verwenden.</p>
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		<title>Universally Speaking</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/gE-87xFRyWg/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 20:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Schreiben ist anders. Wenn man schreibt benutzt man andere Worte. Man denkt nach über die Anordnung, die Satzzeichen, den tieferen Sinn. Den Inhalt der zwischen den Zeilen stehen soll. Da benutzt man manchmal Worte, die man so niemals in einer echten Unterhaltung benutzen würde. Aber gibt es das überhaupt noch, echte Unterhaltungen? Sind wir nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schreiben ist anders. Wenn man schreibt benutzt man andere Worte. Man denkt nach über die Anordnung, die Satzzeichen, den tieferen Sinn. Den Inhalt der zwischen den Zeilen stehen soll. Da benutzt man manchmal Worte, die man so niemals in einer echten Unterhaltung benutzen würde.</p>
<p>Aber gibt es das überhaupt noch, echte Unterhaltungen? Sind wir nicht durch Blogs, Chats, Twitter, E-Mail, SMS, etc. schon endlos weit von normalen Unterhaltungen entfernt, wie es überhaupt geht? Wann habt ihr denn zum Beispiel, das letzte mal länger als sagen wir eine Stunde mit jemandem geredet ohne auch nur eines dieser Hilfsmittel in Anspruch zu nehmen? Schon eine Weile her? Probiert es mal wieder.</p>
<p>Es ist wichtig, die Bedeutung von möglichst vielen Worten ständig parat zu haben. Dieser  so genannte primäre Wortschatz. Der definiert uns. Denn nur der grenzt unsere Schlagfertigkeit ein. Außerhalb der technisierten Welt in der meist keiner merkt, das man vielleicht noch den ein oder anderen Fakt schnell googlet oder hier und da noch eine kleine Verschönerung vornimmt.</p>
<p style="text-align: center;"><a  href="http://twitter.com/stoertebekr/status/6665994677"><img class="aligncenter" title="Der @Stoertebekr weiß was ich meine." src="http://img.skitch.com/20100131-caedta1pjjt4tyumweh1pqs754.jpg" alt="" width="489" height="243" /></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/gE-87xFRyWg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Drop in the Sea</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/YDiPHDoMGuQ/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/drop-in-the-sea/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 07:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[I was told by a knight of the sun That wisdom  could set people free]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>I was told by a knight of the sun<br />
That wisdom  could set people free</em></p></blockquote>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/drop-in-the-sea/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/YDiPHDoMGuQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>The Film Did Not Go ‘Round</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/the-film-did-not-go-round/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 22:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viel zu viele Menschen, die es schaffen alles, aber auch wirklich alles in ihrem Leben, auf ein einziges Exemplar zu reduzieren. Lieblingsfilm, Lieblingsbuch, Lieblingsbild, Lieblingssonnenaufgang, Lieblingstreppenstufe, Lieblingsstaubkörnchen. Naja. Vielleicht auch nur fast alles. Ich kann das nicht. Ich konnte das noch nie. Jedes Mal, wenn mich jemand nach meinem Lieblingsirgendwas fragt, versuche ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viel zu viele Menschen, die es schaffen alles, aber auch wirklich alles in ihrem Leben, auf ein einziges Exemplar zu reduzieren. Lieblingsfilm, Lieblingsbuch, Lieblingsbild, Lieblingssonnenaufgang, Lieblingstreppenstufe, Lieblingsstaubkörnchen. Naja. Vielleicht auch nur fast alles.</p>
<p>Ich kann das nicht. Ich konnte das noch nie. Jedes Mal, wenn mich jemand nach meinem Lieblingsirgendwas fragt, versuche ich erstmal auszuweichen. Weil ich mich nicht festlegen lassen will. Weil immer wieder was neues kommen kann. Wer weiß. Vielleicht komme ich eines Tages auf den Mond und finde Erdstaubkörner auf einmal sowas von irdisch langweilig wie Berliner Luft in Dosen.</p>
<p>Das ich mich bei diesen wichtigen Dingen ungern festlegen lasse heißt natürlich nicht, dass es nichts gibt, woran mein Herz hängt. Ganz im Gegenteil. Eine halbe Herzkammer ist schon mit Unwichtigkeiten gefüllt. Musik, Literatur, Filme. Eigentlich alles. Einen kleinen Einblick gönne ich euch, in mein Herz.
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/the-film-did-not-go-round/p1190010/" title="P1190010"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/P1190010-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1190010" title="P1190010" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/the-film-did-not-go-round/p1190004/" title="P1190004"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/P1190004-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1190004" title="P1190004" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/the-film-did-not-go-round/p1190005/" title="P1190005"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/P1190005-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1190005" title="P1190005" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/the-film-did-not-go-round/p1190002/" title="P1190002"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/P1190002-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1190002" title="P1190002" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/the-film-did-not-go-round/p1190007/" title="P1190007"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/P1190007-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1190007" title="P1190007" /></a>
</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MeanderingSoul/~4/9pYDEaN9b_4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wait for the sun</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MeanderingSoul/~3/zKQOmw7nBhM/</link>
		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/wait-for-the-sun/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 09:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr das Gleiche. Erst wartet man den halben Herbst über sehnsüchtig auf die erste Flocke Schnee. Winteranfang. Eigentlich will man gar nicht das der Winter anfängt. Weil Winteranfang gleichbedeutend mit Weihnachtsvorbereitung ist. Und das ist zeitaufwendig, kommerzialisiert und &#8211; wenn denn Schnee liegt &#8211; eigentlich nicht passend. Denn wenn wirklich Schnee liegt und alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://farm1.static.flickr.com/40/123967387_2e3b824760_b.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-86" title="Crocus blossoms (after an early spring snow fall)"><img class="alignnone" title="Crocus blossoms (after an early spring snow fall)" src="http://farm1.static.flickr.com/40/123967387_2e3b824760.jpg" alt="" width="500" height="357" /></a></p>
<p>Jedes Jahr das Gleiche. Erst wartet man den halben Herbst über sehnsüchtig auf die erste Flocke Schnee. Winteranfang. Eigentlich will man gar nicht das der Winter anfängt. Weil Winteranfang gleichbedeutend mit Weihnachtsvorbereitung ist. Und das ist zeitaufwendig, kommerzialisiert und &#8211; wenn denn Schnee liegt &#8211; eigentlich nicht passend. Denn wenn wirklich Schnee liegt und alles auf die viel besungene weiße Weihnacht hindeutet, dann könnte man Weihnachten schön finden. Etwas Besinnlichkeit bei all der Hektik die das Leben sonst bereit hält kann ja nicht schaden. Aber nein, die größte Errungenschaft der Zivilisation, die freie Marktwirtschaft, schafft es Jahr für Jahr aufs Neue jegliche Träume einer geruhsamen Zeit &#8220;zwischen den Jahren&#8221; mit gut platzierten Voodoonadelstichen zu zerstören.</p>
<p>Dann ist also Weihnachten und keiner will hin. Dann kommt Silvester und das neue Jahr und der alte Trott geht von neuem los. Gute Vorsätze sind zwar schön für Tagebücher jeglicher Art, aber im wahren Leben dann doch eher unpraktikabel. Was passiert also? Nichts. Deswegen fängt der Schnee, sofern nicht noch eventuell geliebter Winter(sport)urlaub vorhanden ist, spätestens dann an zu nerven. Manche mehr, manche weniger. Sehr stark abhängig ist das auch vom Wohnort. Es ist nunmal so, dass Großstädte nicht schneetauglich sind. Erst recht nicht, wenn sie nicht mal unter normalen Umständen ihre Verkehrsinfrastruktur aufrecht erhalten können.</p>
<p>Was also wäre schöner als ein plötzlich durch die Tür platzender Frühling? Auf den ersten Blick nichts. Zumindest nicht fürs Gemüt. Da spielt es auch eigentlich keine Rolle ob der Boden nun weiß ist oder nicht. Nach spätestens 4 Monaten kahler Baumwipfel braucht die Seele frisches Grün.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Photo via <a  href="http://www.flickr.com/photos/roddh/123967387/">roddh</a></em></p>
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		<title>Brother Sport</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 15:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[You got to weigh what he said To help you shape the way you play]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: center;"><em>You got to weigh what he said<br />
To help you shape the way you play</em></p>
</blockquote>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/brother-sport/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p style="text-align: left;"><em><br />
</em></p>
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		<title>White as Snow</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 17:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war noch mal draußen in diesem Schneeberlin und hab ein paar Bilder gemacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war noch mal draußen in diesem Schneeberlin und hab ein paar Bilder gemacht.</p>

<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/white-as-snow/tiergarten-winter-2010-1/" title="Tiergarten Winter 2010 - 1"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Tiergarten-Winter-2010-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tiergarten Winter 2010 - 1" title="Tiergarten Winter 2010 - 1" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/white-as-snow/tiergarten-winter-2010-2/" title="Tiergarten Winter 2010 - 2"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Tiergarten-Winter-2010-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tiergarten Winter 2010 - 2" title="Tiergarten Winter 2010 - 2" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/white-as-snow/tiergarten-winter-2010-3/" title="Tiergarten Winter 2010 - 3"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Tiergarten-Winter-2010-3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tiergarten Winter 2010 - 3" title="Tiergarten Winter 2010 - 3" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/white-as-snow/tiergarten-winter-2010-4/" title="Tiergarten Winter 2010 - 4"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Tiergarten-Winter-2010-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tiergarten Winter 2010 - 4" title="Tiergarten Winter 2010 - 4" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/white-as-snow/tiergarten-winter-2010-5/" title="Tiergarten Winter 2010 - 5"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Tiergarten-Winter-2010-5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tiergarten Winter 2010 - 5" title="Tiergarten Winter 2010 - 5" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/white-as-snow/tiergarten-winter-2010-6/" title="Tiergarten Winter 2010 - 6"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Tiergarten-Winter-2010-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tiergarten Winter 2010 - 6" title="Tiergarten Winter 2010 - 6" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/white-as-snow/tiergarten-winter-2010-7/" title="Tiergarten Winter 2010 - 7"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Tiergarten-Winter-2010-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tiergarten Winter 2010 - 7" title="Tiergarten Winter 2010 - 7" /></a>
<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/white-as-snow/tiergarten-winter-2010-8/" title="Tiergarten Winter 2010 - 8"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Tiergarten-Winter-2010-8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tiergarten Winter 2010 - 8" title="Tiergarten Winter 2010 - 8" /></a>

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		<title>White Winter Hymnal</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 10:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Winter in dieser Stadt ist sowohl grauen- als auch wundervoll. Ununterbrochen stehen beide Empfindungen im Kampfe miteinander. Auf den Straßen und den großen Plätzen erfüllt die Metropole ihr Klischee: Schlamm, Matsch, Dreck soweit das Auge reicht. Aber Berlin kann auch anders. Berlin im Schnee kann einen abseits der Menschenmassen jederzeit von seiner unbändigen Schönheit überzeugen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Winter in dieser Stadt ist sowohl grauen- als auch wundervoll. Ununterbrochen stehen beide Empfindungen im Kampfe miteinander. Auf den Straßen und den großen Plätzen erfüllt die Metropole ihr Klischee: Schlamm, Matsch, Dreck soweit das Auge reicht. Aber Berlin kann auch anders. Berlin im Schnee kann einen abseits der Menschenmassen jederzeit von seiner unbändigen Schönheit überzeugen und gefangen nehmen. Aber seht selbst.</p>

<a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/white-winter-hymnal/tiergarten-im-schnee/" title="Tiergarten im Schnee"><img width="150" height="150" src="http://meanderingsoul.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Tiergarten-im-Schnee-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tiergarten im Schnee" title="Tiergarten im Schnee" /></a>

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		<title>Automatic Stop</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 23:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Einerseits reizt mich der Gedanke eines täglichen Blogbeitrages ungemein. Schon allein um euch damit ein wenig Zeit stehlen zu können. Andererseits ist das ein Unternehmen ohne gutes Ende. Früher oder später wird ein Tag kommen, an dem ich keine Idee habe. Oder ein Tag, an dem mich das Internet verlässt (Ja, das geht auch mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einerseits reizt mich der Gedanke eines täglichen Blogbeitrages ungemein. Schon allein um euch damit ein wenig Zeit stehlen zu können.<br />
Andererseits ist das ein Unternehmen ohne gutes Ende. Früher oder später wird ein Tag kommen, an dem ich keine Idee habe. Oder ein Tag, an dem mich das Internet verlässt (Ja, das geht auch mit mobilem Zugangsgerät noch). Oder einfach nur ganz profan Offlineurlaub, was auch ab und an mal sein muss.<br />
Daher beuge ich hiermit hier und jetzt der Entstehung des Eindruckes vor, dass ich hier weiterhin täglich was neues schreiben werde. Dem wird nicht auf Dauer so sein.</p>
<p>Neben diesen mehr oder weniger pragmatischen Gedanken gibt es natürlich auch noch andere Gründe, weshalb das so nicht weiter gehen wird. Künstlerischer Anspruch zum Beispiel. Das mag bisher noch nicht so aussehen, aber ich schreibe gerne und auch gerne mal etwas länger. Das ist aber bei täglichen Posts einfach nicht drin. Außerdem will mir das ganze hier ja zu aller erst mal Spaß machen. Von daher geht es jetzt unregelmäßig weiter. Längere Texte kommen aber wohl eher erst, wenn ich das Bloggen wieder gelernt habe. Beziehungsweise das Nichtnurfürsichselbstschreiben allgemein. In der Hinsicht ist der Geist momentan etwas träge.</p>
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		<title>End of a Century</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 08:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast alle großen Medien berichten dieser Tage über das Ende der 00-er Jahre. Fast alle Medien verfallen dabei einem uralten Kalenderrechenproblem. Dieses erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist noch nicht zu Ende. Ja, richtig gelesen. Wir haben noch ein Jahr, auch wenn da keine Null mehr am Anfang steht. Für diejenigen die wissen wollen warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast alle großen Medien berichten dieser Tage über das Ende der 00-er Jahre. Fast alle Medien verfallen dabei einem uralten Kalenderrechenproblem. Dieses erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist noch nicht zu Ende. Ja, richtig gelesen. Wir haben noch ein Jahr, auch wenn da keine Null mehr am Anfang steht.<br />
Für diejenigen die wissen wollen warum geht es nach diesem Kleinod von Blur weiter:</p>
<p><a  href="http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/end-of-a-century/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Ach? Doch so viele?<br />
Das mit dem Kalender und dem richtigen Zählen der Jahrzehnte, -hunderte, etc. ist eigentlich ganz einfach. In welchem Jahrhundert leben wir? Richtig, im Einundzwanzigsten. Das kann man sich auch ganz leicht merken, indem man beim Berechnen des Jahrhunderts immer Eins zum Jahrhundert der Jahreszahl addiert. Das ist natürlich keine wissenschaftliche Erklärung sondern nur eine naive Eselsbrücke, deshalb jetzt nochmal etwas genauer: Man zählt Abschnitte von Jahren wie auch fast alles andere mit natürlichen Zahlen. Diese fangen im Allgemeinen mit der Eins an. Da nun ein Jahrhundert — um beim Beispiel zu bleiben — hundert Jahre hat und mit einem &#8220;Einerjahr&#8221; anfängt, kann man leicht nachrechnen, dass wir im 21. Jahrhundert leben und dass dieses am 31.12.2100 sein Ende finden wird. Dementsprechendes gilt natürlich auch für Jahrzehnte.<br />
Wenn mir also jetzt noch einmal jemand mit dem Ende der 00-er Jahre kommt, dann. Dann. Dann gibt es definitiv nicht noch so eine sendungmitdermaustaugliche Erklärung.</p>
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		<title>Something</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 10:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sunshine on a rainy day]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Dinge, die brauchen mehr als 1000 Bilder. Von Worten ganz zu schweigen. Meist sind es unbedeutende Kleinigkeiten, durch die man von jetzt auf sofort von der Überholspur geschleudert wird um sich kurze zeit später auf einem merkwürdig überfüllten Standstreifen wiederzufinden. Es sind Momente in denen man sich Fragen stellt, die man niemals aussprechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge, die brauchen mehr als 1000 Bilder. Von Worten ganz zu schweigen. Meist sind es unbedeutende Kleinigkeiten, durch die man von jetzt auf sofort von der Überholspur geschleudert wird um sich kurze zeit später auf einem merkwürdig überfüllten Standstreifen wiederzufinden. Es sind Momente in denen man sich Fragen stellt, die man niemals aussprechen würde. Denn dann würden sie weh tun und man könnte sie nicht einfach mit einem lässigen Kopfschütteln vertreiben.<br />
In diesen Momenten tauchen sie meistens überraschend auf. Gerade eben noch fragt man sich die absurdesten Dinge, dann kommen fünf Töne aus dem nächstbesten Klangerzeuger und alles ist auf irgendeine Art und Weise wieder gut. Bis zum nächsten Gedanken.<br />
Manch einen Tag geht das von morgens bis abends so. Kein Anfang, kein Ende, kein Weg. Einzig die Klänge bilden ein Drahtseil, an dem man sich durch den Tag hangeln kann. Dann kommen wieder Tage, da weiß man schon vorm wachwerden, dass man gut daran tut, nicht auf solche Wunder zu warten.</p>
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		<title>When it started</title>
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		<comments>http://meanderingsoul.com/blog/2010/01/when-it-started/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 10:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eFrane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie es wohl wäre, einfach mal komplett neu anzufangen. Fragt sich das nicht jeder Mensch immer mal wieder? Ich für meinen Teil tue das jedenfalls. Eigentlich ständig. Das Problem an der an sich ja guten Idee ist nur leider all zu oft, dass sie ohne Reset Knopf im Leben im Grunde nicht umsetzbar ist. Schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie es wohl wäre, einfach mal komplett neu anzufangen. Fragt sich das nicht jeder Mensch immer mal wieder? Ich für meinen Teil tue das jedenfalls. Eigentlich ständig. Das Problem an der an sich ja guten Idee ist nur leider all zu oft, dass sie ohne Reset Knopf im Leben im Grunde nicht umsetzbar ist. Schon eine tragische Geschichte. ein Neuanfang.</p>
<p>Das ist es nun also, mein neues Internetzuhause. Noch ein wenig kalt und unmöbliert fühlt es sich an, aber das ist okay so. Und trotzdem, wenn man das zum dritten Mal macht, fängt man langsam an, an sich zu zweifeln und sich zu fragen, ob das alles eigentlich sinnvoll ist. Aber sie müssen ja raus, die Gedanken. Daher wird sich das hier wohl auch bald wieder füllen und die wohlige Wärme einer alten Geschichte ausstrahlen. Auch wenn hier nicht nur, möglicherweise sogar keine Geschichten in dem Kamingeschichtensinne stehen werden. Dafür aber in jedem Falle Dinge die mich beschäftigen. Dinge die mir keine Ruhe lassen, die mich nachts um halb 3 aus dem Tiefschlaf reißen, weil in der Hektik des Tages kein Platz für den Gedanke war</p>
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