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			<title>Medien 2.0</title>
			<link>http://medien20.com/</link>
			<description>Medien und Mediennutzung im digitalen Zeitalter</description>
			<language>de-at</language>
			<ttl>60</ttl>
			<pubDate>Thu, 07 Jul 11 23:05:01 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Fri, 12 Apr 2013 16:51:01 +0200</lastBuildDate>
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		<item>
			<title>Facebook geht voraussichtlich an die B�rse</title>
			<link>http://medien20.com/planungen-facebook-borsengang</link>
			<description>&lt;p&gt;Momentan geistert die Zahl von 100 Milliarden US-Dollar als Wert f�r Facebook an der B�rse durch die Medien. Experten zufolge soll diese Zahl sogar realistisch sein, obwohl es ein Rekordwert w�re.  Sollte sich die Zahl als wahr herausstellen w�re der B�rsengang von Facebook der gr��te in der Geschichte. Auf einen Schlag w�re Facebook damit mehr wert als die Deutsche Bank, die Deutsche Post und Lufthansa zusammen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt; Im Januar 2011 wurde der Wert der online Community noch auf knapp 50 Milliarden US-Dollar gesch�tzt. Innerhalb von einem halben Jahr wurden die Sch�tzungen bereits verdoppelt. Laut Kritikern entsteht da bereits eine gro�e Blase, obwohl das Unternehmen noch gar nicht an die B�rse gegangen ist. Es wird wieder ein Hype um Internetaktien vermutet, den es bereits um das Jahr 2000 gab und der am Ende platzte. Das Platzen der letzten Internetblase bescherte nicht nur den Anlegern, die in Internetaktien angelegt hatten, gro�e Verluste an der B�rse. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mittlerweile hat Facebook �ber 600 Millionen Nutzer � das sind mehr Menschen als die Europ�ische Union an Einwohnern hat.  2004 entstand die Community zur Bewertung von StudentInnen und nun ist es eine Untersch�tzung, Facebook nur als Community zu bezeichnen, denn Facebook hat sich vor allem als Kommunikations- und Werbeplattform etabliert und damit die gesamte westliche Gesellschaft ver�ndert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dabei ist Facebook nicht nur in westlichen L�ndern popul�r sondern auch in zahlreichen anderen Staaten. Damit ist eines klar: Facebook hat immense Bedeutung f�r die Gesellschaft, f�r die Unternehmen und die User.  Schon jetzt kann man einige Produkte direkt auf Facebook kaufen. Experten vermuten, dass sich Facebook in dieser Hinsicht massiv ausbauen wird und sich zu einer �Fu�g�ngerzone der Zukunft� entwickelt. Damit ist vor allem gemeint, dass Facebook ein ultimativer Zukunftsmarkt werden k�nnte, auf dem alle gro�en Unternehmen Niederlassungen bzw. eigene Homepages haben werden, auf denen sie ihre Produkte anbieten k�nnen - bereits jetzt ist zB schon &lt;a href=&quot;http://99vips.de/facebook_musik.htm&quot;&gt;Musik auf Facebook&lt;/a&gt; beliebt. Schon jetzt bietet Facebook den Unternehmen an ihre vorhandenen Webseiten zu schlie�en und zu Facebook umzuziehen. Sollten sich diese Entwicklungen und Voraussagen bewahrheiten, dann ist der Wert von 100 Milliarden US-Dollar auf jeden Fall gerechtfertigt.&lt;/p&gt;</description>
			<dc:date>2011-07-07T23:03:55+02:00</dc:date>
			<dc:creator>Thomas Graf</dc:creator>
			<guid>http://medien20.com/14</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Starkes Wachstum bei Musik-Streaming erwartet</title>
			<link>http://medien20.com/news/wachstum-bei-musik-streaming</link>
			<description>&lt;p&gt;Viele Nutzer sind nach wie vor nicht bereits, f�r Musik-Downloads zu bezahlen. Die Preise von rund 10 Euro pro Album erscheinen vielen noch immer als zu teuer. Immerhin muss im Gegensatz zur normalen Musik-CD keine Musik-CD hergestellt und vertrieben werden - die Kosten der Distribution sind also viel geringer.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Musik-Industrie wird nicht alle Filesharer zu zahlenden Kunden machen k�nnen. Aber zumindest ein Teil k�nnte mit Musik-Streaming wieder zur�ckgewonnen werden. Millionen Titel im Angebot, zu einem moderaten monatlichen Fixpreis, und das ohne Risiko einer teuren Abmahnung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Angebot entwickelt sich erst langsam. Ung�nstige Datentarife f�r mobile Ger�te und das Rechte-Wirrwarr (nach wie vor kann man selbst innerhalb der EU nicht problemlos l�nder�bergreifend auf legale Musikangebote zugreifen) sind derzeit noch Hindernissen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Potential ist aber gewaltig. Das zeigt nun auch eine &lt;a href=&quot;http://www.abiresearch.com/press/3640-Mobile+Cloud-Based+Music+Streaming+Services+Will+Be+Mainstream+by+2016&quot;&gt;Studie von ABI Research&lt;/a&gt;. Diese sagt &lt;a href=&quot;http://techblogger.eu/post/3983282881/musik-streaming-wachstum&quot;&gt;ein rasantes Wachstum von Musik-Streaming&lt;/a&gt; voraus. Rund 6 Millionen Nutzer sollen es 2011 werden, und f�r 2016 werden sogar 160 Millionen Nutzer prognostisiert - dann k�nnte Musik-Streaming tats�hlich im Mainstream angekommen sein. Vorausgesetzt die Musikindustrie blockiert diese nicht durch ihre Lizenzierungspolitik.&lt;/p&gt;</description>
			<dc:date>2011-03-20T19:13:10+01:00</dc:date>
			<dc:creator>Thomas Graf</dc:creator>
			<guid>http://medien20.com/13</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Follow Finder empfiehlt interessante Twitter-User</title>
			<link>http://medien20.com/twitter/follow-finder</link>
			<description>&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.googlelabs.com/&quot;&gt;Google Labs&lt;/a&gt; sind immer wieder eine Fundgrube f�r interessante neue Tools, auch solche die nur wenig mit der klassischen Websuche zu tun haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Seit dieser Woche ist ein neues Tool namens &lt;a href=&quot;http://followfinder.googlelabs.com/&quot;&gt;Follow Finder&lt;/a&gt; in den Google Labs zu finden. Der Follow Finder soll es erleichtern, bei Twitter schnell interessante Personen bzw. Organisationen zu finden, die von Interesse sein k�nnten. Um die Suche zu starten, gibt man einfach den eigenen Usernamen ein - oder einen Account, den man bereits als interessant eingestuft hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Methodisch setzt der Follow Finder auf die Untersuchung des sozialen Graphens. Angezeigt werden dann Twitter-User mit denen es die gr��ten �bereinstimmungen in den Follower-Listen gibt. Ein einfacher Test zeigt, dass die Ergebnisse tats�chlich passend sind. Ein kleiner Haken ist allerdings, dass jene User, denen man ohnehin schon folgt, derzeit  (noch) nicht ausgeblendet werden k�nnen.&lt;/p&gt;</description>
			<dc:date>2010-04-15T11:18:00+02:00</dc:date>
			<dc:creator>Thomas Graf</dc:creator>
			<guid>http://medien20.com/12</guid>
		</item>
		<item>
			<title>USA: Bing gewinnt weiterhin Marktanteile</title>
			<link>http://medien20.com/11</link>
			<description>&lt;p&gt;W�hrend sich auf dem deutschsprachigen Suchmaschinenmarkt nichts tut und Googles Dominanz ungef�hrdet ist, befindet sich der US-Suchmaschinenmarkt weiterhin in Bewegung. Wie &lt;a href=&quot;http://www.hitwise.com/us/press-center/press-releases/google-searches-feb-10/&quot;&gt;aktuelle Zahlen von Hitwise&lt;/a&gt; zeigen, gewann Bing auch im Vormonat Feburar auf Kosten von Google an Marktanteilen hinzu. Damit setzt sich ein Trend vor, der mit dem &lt;a href=&quot;http://pixelfolk.net/suchmaschinen/137/bing-prasentation&quot;&gt;Launch von Bing&lt;/a&gt; begonnen hatte.&lt;/p&gt;

&lt;table class=&quot;table&quot; cellpadding=&quot;5&quot; cellspacing=&quot;1&quot; border=&quot;0&quot;&gt;
&lt;tr class=&quot;tb_head&quot;&gt;
 &lt;th&gt;Suchmaschine&lt;/th&gt;
 &lt;th&gt;Januar 2010&lt;/th&gt;
 &lt;th&gt;Februar 2010&lt;/th&gt;
 &lt;th&gt;Ver�nderung (%)&lt;/th&gt;
 &lt;th&gt;Ver�nderung (%P)&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;tb_d1&quot;&gt;
 &lt;td&gt;Google&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;71,49 %&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;70,95 %&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;-0,76 %&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;-0,54 pp&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;tb_d2&quot;&gt;
 &lt;td&gt;Yahoo&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;14,57 %&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;14,57 %&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;0,00 %&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;0,00 pp&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;tb_d1&quot;&gt;
 &lt;td&gt;Bing&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;9,37 %&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;9,70 %&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;+3,52 %&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;+0,33 pp&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class=&quot;tb_d2&quot;&gt;
 &lt;td&gt;Ask&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;2,64 %&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;2,84 %&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;+7,58 %&lt;/td&gt;
 &lt;td style='font-family:&quot;Segoe UI&quot;,Courier;text-align:right;'&gt;+0,20 pp&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p class=&quot;small blur&quot;&gt;Datenbasis: Anteil der Suchanfragen im jeweiligen Monat laut Hitwise-Erhebung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Microsofts Bing gewinnt auf Kosten von Google, w�hrend Kooperationspartner Yahoo seinen Anteil halten kann. Die neue &lt;q&gt;Microhoo&lt;/q&gt;-Allianz gewinnt also ingesamt hinzu. F�r Microsoft besonders erfreulich ist, dass Bing ganz offensichtlich bei den Nutzern nachhaltig Gefallen finden konnte. Dennoch hat Google weiterhin einen komfortablen Vorspring und ist derzeit noch au�er Reichweite. Der Entwicklungsdruck auf Google steigt jedoch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Einen entscheidenden Ansto� f�r den Aufholprozess d�rfte in den USA auch die Fernsehkampagne gegeben haben. Nun scheint Microsoft auch den au�er-amerikanischen Markt in Angriff zu nehmen &amp;mdash; den Beginn macht Gro�britannien, wo auch schon &lt;a href=&quot;http://www.internetmarketing-news.de/2010/03/10/bing-werbekampagne-in-uk/&quot;&gt;eine TV-Werbekampagne geplant&lt;/a&gt; ist. In Deutschland ist die neue Bing-Suche derzeit noch im Beta-Status &amp;mdash; interessant ist u.a. die Frage, ob es hier �hnliche Aktionen geben wird wenn die Suche den Beta-Status verl�sst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben den Verschiebungen der Marktanteile konstatiert Hotwise au�erdem, dass es zunehmen mehr Suchanfragen mit zahlreichen Suchw�rtern gibt. W�hrend Suchanfragen mit einem Wort (-4%) oder zwei Worten (-1%) zur�ckgingen, gab es deutlich mehr Suchanfragen mit f�nf, sechs oder sieben Worten (jeweils +3%) sowie Suchanfragen mit mehr als sieben Worten (+4%).&lt;/p&gt;</description>
			<dc:date>2010-03-11T14:49:07+01:00</dc:date>
			<dc:creator>Thomas Graf</dc:creator>
			<guid>http://medien20.com/11</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Italien: Google-Manager haften f�r YouTube-Video</title>
			<link>http://medien20.com/10</link>
			<description>&lt;p&gt;Ein h�chst umstrittenes Urteil hat heute ein italienisches Gericht in erster Instanz gef�llt. Drei Google-Manager m�ssen pers�nlich f�r ein YouTube-Video haften, das ein YouTube-User hochgeladen hatte. Sie wurden von der italienischen Justiz zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das aus Datenschutzgr�nden beanstandete Video zeigte, wie mehrere Jugendliche einen geistig behinderten Jungen schikaniert hatten. Das Video wurde mit einem Handy aufgenommen und im Mai 2006 und im September 2006 auf YouTube ver�ffentlicht. Laut Google wurde das Video umgehend von der Videoplattforum YouTube entfernt, nachdem es vom italienischen Innenministerium dazu aufgefordert worden war. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt; Trotz dieser umgehenden Reaktion wurden die Google-Manager in Haftung genommen. Das Gericht war der Ansicht, dass nicht ausreichend pr�ventive Ma�nahmen ergriffen wurden, um die Privatsph�re in solchen F�llen zu sch�tzen. Eine Ansicht, f�r die f�r die meisten Medien- und Rechtsexperten nicht nachvollziehbar ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sollte das Urteil rechtskr�ftigt werden (es wurde nat�rlich bereits Berufung angek�ndigt), w�rde das eine Pflicht zur Vorab-Pr�fung der hochgeladenen Videos implizieren, was bei derartig gro�en Videoplattformen wie YouTube f�r den Betreiber kaum zumutbar w�re (bei YT werden angeblich pro Minute rund 20 Stunden Videomaterial online gestellt) und f�r viele Internetplattformen in den betroffenen L�ndern das Ende bedeuten w�rde. &lt;/p&gt;

&lt;hr/&gt;
&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weiterf�hrende Artikel und Pressespiegel&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Golem: &lt;a href=&quot;http://www.golem.de/1002/73364.html&quot;&gt;Google-Mitarbeiter in Italien verurteilt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Heise Online: &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Manager-in-Italien-zu-Bewaehrungsstrafen-verurteilt-939113.html&quot;&gt;Google-Manager in Italien zu Bew�hrungsstrafen verurteilt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;GoogleWatchBlog: &lt;a href=&quot;http://www.googlewatchblog.de/2010/02/24/italien-google-manager-wegen-pruegelvideo-schuldig-gesprochen/&quot;&gt;Italien: Google-Manager wegen Pr�gelvideo schuldig gesprochen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://rivva.de/http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,679973,00.html&quot;&gt;�bersicht zahlreicher Reaktionen bei Rivva&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/div&gt;</description>
			<dc:date>2010-02-24T18:03:16+01:00</dc:date>
			<dc:creator>Thomas Graf</dc:creator>
			<guid>http://medien20.com/10</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Google will Highspeed-Breitbandzug�nge anbieten</title>
			<link>http://medien20.com/9</link>
			<description>&lt;p&gt;In der ersten Phase sollen etwa 50.000 bis 500.000 US-Haushalte mit einem Breitbandzugang versorgt werden, das Durchsatzraten von Gigabit pro Sekunde erlauben soll. Dies sei rund 100 mal schneller als viele Internetzug�nge in den USA, und das zu &lt;q&gt;konkurrenzf�higen&lt;/q&gt; Preisen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/wusklcNKDZc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/wusklcNKDZc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Google ist offensichtlich mit der Geschwindigkeit der Netzzug�nge in den USA nicht zufrieden &amp;mdash; bekanntlich &lt;a href=&quot;http://www.silicon.de/hardware/netzwerk-storage/0,39039015,39186940,00/usa+hinken+bei+breitband_internet+hinterher.htm&quot;&gt;hinken die USA bei den Breitbandanschl�ssen hinterher&lt;/a&gt;. Es handelt sich hierbei um ein Experiment, um Erkenntnisse �ber den optimalen Aufbau einer Infrastruktur f�r Ultra-Highspeed-Internetzug�nge zu gewinnen. Erkenntnisse sollen dabei mit anderen teilen geteilt werden, ebenso soll die Infrastruktur f�r andere Internetanbieter offen sein. Google will scheinbar nicht den Internetanbietern Konkurrenz machen, sondern das Internet weiter zu beschleunigen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In der Ank�ndigung spricht Google-Manager James Kelly zudem von Internetanwendungen, die mit den derzeitigen Geschwindigkeiten nicht ordentlich realisierbar w�ren, und so ausprobiert werden sollen. Welche Ideen Google konkret in petto hat, wurde dabei jedoch leider nicht gesagt ...&lt;/p&gt;
&lt;hr/&gt;

&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weiterf�hrende Artikel und Pressespiegel&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Google: &lt;a href=&quot;http://googleblog.blogspot.com/2010/02/think-big-with-gig-our-experimental.html&quot;&gt;Think big with a gig: Our experimental fiber network&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ReadWriteWeb: &lt;a href=&quot;http://www.readwriteweb.com/archives/google_becomes_an_isp_plans_to_deliver_1_gigabit_c.php?utm_source=feedburner&amp;amp;utm_medium=feed&amp;amp;utm_campaign=Feed%3A+readwriteweb+%28ReadWriteWeb%29&quot;&gt;Google Becomes an ISP: Plans to Deliver 1 Gigabit Connections to 50,000 Homes&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/div&gt;</description>
			<dc:date>2010-02-10T18:37:34+01:00</dc:date>
			<dc:creator>Thomas Graf</dc:creator>
			<guid>http://medien20.com/9</guid>
		</item>
		<item>
			<title>iPad setzt Amazon unter Druck</title>
			<link>http://medien20.com/8</link>
			<description>&lt;p&gt;�ber Apples neues iPad scheiden sich seit dessen &lt;a href=&quot;http://www.engadget.com/2010/01/27/live-from-the-apple-tablet-latest-creation-event/&quot;&gt;Pr�sentation&lt;/a&gt; die Geister. F�r die einen ist es ein Luxus-Gadget, welches keine vorhandenen Bed�rfnisse befriedigt und &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/1263706161553/Pressestimmen-Elf-Dinge-die-dem-iPad-das-Genick-brechen&quot;&gt;zahlreiche M�ngel&lt;/a&gt; aufweist. F�r die anderen ist es ein massentaugliches Ger�t, welches vor allem jene Zielgruppe ansprechen wird, die mit der Komplexit�t eines vollwertigen Betriebssystems �berfordert sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ob das iPad an den Erfolg von iPod und iPhone anschlie�en kann, wird sich erst zeigen. Fest steht jedoch bereits jetzt, dass Apple wieder einmal &lt;strong&gt;Bewegung in den Markt&lt;/strong&gt; bringt. Nachdem sich der Tablet PC vor einigen Jahren nicht durchsetzen konnte und recht bald wieder in der Versenkung verschwand, werden in n�chster Zeit zahlreiche &lt;a href=&quot;http://mashable.com/2010/01/27/9-upcoming-tablet-alternatives-to-the-apple-ipad/&quot;&gt;zahlreiche vergleichbare Ger�te&lt;/a&gt; auf den Markt kommen. Auch Google kurz nach der iPad-Pr�sentation ein &lt;a href=&quot;http://www.golem.de/1002/72823.html&quot;&gt;Tablet-Konzept&lt;/a&gt; ver�ffentlicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bereits &lt;strong&gt;unter Druck&lt;/strong&gt; gekommen ist der Interneth�ndler &lt;strong&gt;Amazon&lt;/strong&gt; mit seinem &lt;strong&gt;E-Book-Reader &lt;q&gt;Kindle&lt;/q&gt;&lt;/strong&gt;. Durch den iBook-Store f�r das iPad verliert Amazon an Marktmacht und musste sich bereits den &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-fuegt-sich-Preisforderungen-des-Grossverlags-Macmillan-918898.html&quot;&gt;Preisforderungen des Gro�verlags Macmillan&lt;/a&gt; beugen. Auch beim Kindle wird Amazon nachlegen m�ssen. W�hrend das iPad ein Multifunktionsger�t ist, ist die Funktionalit�t des Kindle beschr�nkt � und das obwohl sich beide Ger�te in der selben Preiskategorie befinden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Amazon hat auf die j�ngsten Entwicklungen bereits reagiert: so wurde ein &lt;a href=&quot;http://mashable.com/2010/01/21/kindle-app-store/&quot;&gt;AppStore f�r Kindle angek�ndigt&lt;/a&gt; und das New Yorker Start-up &lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1638238/&quot;&gt;Touchco �bernommen&lt;/a&gt; (ein Unternehmen, das sich auf &lt;strong&gt;Touchscreen-Technologie&lt;/strong&gt; spezialisiert hat). Weiters gehen Beobachter davon aus, dass schon bald eine signifikante &lt;strong&gt;Preissenkung&lt;/strong&gt; stattfinden wird &amp;mdash; denn mit einer gr��eren Nutzerbasis w�rde die Marktmacht von Amazon wieder steigen und die Gewinne mit dem Verkauf von E-Books anstelle der Hardware gemacht werden.&lt;/p&gt;</description>
			<dc:date>2010-02-04T23:36:00+01:00</dc:date>
			<dc:creator>Thomas Graf</dc:creator>
			<guid>http://medien20.com/8</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Google stellt Chrome OS vor</title>
			<link>http://medien20.com/google/chrome-os</link>
			<description>&lt;p&gt;Spekulationen rund um ein Betriebssystem von Google gibt es schon seit Jahren. Im Juli 2009 k�ndigte Google dann offiziell &lt;q&gt;Chrome OS&lt;/q&gt; an, welches auf dem Webbrowser &lt;a href=&quot;http://www.google.de/chrome&quot;&gt;Google Chrome&lt;/a&gt; aufbauen sollte.&lt;/p&gt; 

&lt;p&gt;Die ersten Einblicke in Chrome OS gew�hrte Google am 19. November 2009. Wie erwartet handelt es sich dabei um ein Minimal-Betriebssystem, welches auf Linux aufbaut. Der Quellcode wurde bereits freigegeben, eine erste offizielle Beta-Version soll noch in diesem Jahr folgen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/0QRO3gKj3qw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/0QRO3gKj3qw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Wesentlichen ist Chrome OS ein auf den Browser  reduziertes Betriebssystem. Das einzige installierte Programm unter Chrome OS ist Chrome, s�mtliche verf�gbaren Programme sind Web-Applikationen, die eben �ber den Browser aufgerufen werden. Daten werden zentral gespeichert &amp;mdash; Vorteil: keine aufwendige Synchronisation, Nachteil: Daten in fremden H�nden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Chrome OS ist vor allem f�r portable Endger�te (Notebooks, Netbooks) gedacht, bei denen oftmals der schnelle Zugang zum Internet wichtig ist und die Hardware-Ressourcen ohnehin beschr�nkt sind. Bei Chrome OS soll die Zeit vom Einschalten bis zum Start des Browsers gerade einmal sieben Sekunden betragen. Neben Schnelligkeit und einfacher Bedienung wurde auch gro�er Wert auf hohe Sicherheit gelegt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;S�mtliche Informationen rund um Googles Betriebssystem k�nnen der rund 80-min�tigen Pr�sentation entnommen  werden, deren Aufzeichnung zum Nachschauen auf YouTube gestellt wurde:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/5JyFbF7QFlY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/5JyFbF7QFlY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zwecks Verbreitung von Chrome OS setzt der Internetkonzern auf Partnerschaften mit mehreren Hardware-Herstellern setzen. Zu den Kooperationspartnern z�hlen laut ersten Berichten u.a. Acer, Asus, Hewlett-Packard, Lenovo und Toshiba.&lt;/p&gt;

&lt;hr/&gt;

&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weiterf�hrende Artikel und Pressespiegel&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;TechCrunch: &lt;a href=&quot;http://www.techcrunch.com/2009/11/19/google-is-keeping-chrome-os-simple-maybe-too-simple/&quot;&gt;Google Is Keeping Chrome OS Simple. Maybe Too Simple.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Andreas Goeldi: &lt;a href=&quot;http://blog.agoeldi.com/2009/11/20/googles-attempt-at-os-disruption-doing-it-wrong/&quot;&gt;Google�s Attempt at OS Disruption: Doing It Wrong?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Netz�konom: &lt;a href=&quot;http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/11/19/chrome-os-das-betriebssystem-der-naechsten-generation.aspx&quot;&gt;Chrome OS - das Betriebssystem der n�chsten Generation&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Basic Thinking: &lt;a href=&quot;http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/20/google-stellt-chrome-os-vor-nutzer-muessen-sich-noch-ein-jahr-gedulden/&quot;&gt;Google stellt Chrome OS vor � Nutzer m�ssen sich noch gedulden&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;CREATE OR DIE: &lt;a href=&quot;http://createordie.de/cod/news/Google-Chrome-OS-Der-Browser-als-Betriebssystem-052510.html&quot;&gt;Google Chrome OS: Der Browser als Betriebssystem&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;hr/&gt;</description>
			<dc:date>2009-11-20T20:23:54+01:00</dc:date>
			<dc:creator>Thomas Graf</dc:creator>
			<guid>http://medien20.com/7</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Burda Media steigt bei XING ein</title>
			<link>http://medien20.com/xing/burda</link>
			<description>&lt;p&gt;Die seit 2006 an der deutschen B�rse notierte XING AG, Betreiber des Business-Netzwerks &lt;a href=&quot;http://www.xing.de&quot;&gt;XING&lt;/a&gt;, hat einen neuen Hauptaktion�r: Die &lt;a href=&quot;http://www.burdadigital.de/&quot;&gt;Burda Digital GmbH&lt;/a&gt;, eine 100%-Tochtergesellschaft der Hubert Burda Media, �bernahm einen 25,1%-Anteil an der XING AG vom bisherigen Hauptaktion�r Cinco Capital GmbH. Der Kaufpreis betrug etwa 48 Millionen Euro (36,50 Euro pro Aktie).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Einstieg von Burda wurde vom XING-Vorstand in der &lt;a href=&quot;http://corporate.xing.com/deutsch/presse/pressemitteilungen/pressmitteilungen-detailansicht/article/testpressemitteilung/7/dbfa54ab9a/&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; ausdr�cklich begr��t. Mit dem Verlagsriesen im R�cken stehen dem Buisness-Netzwerk neue strategische M�glichkeiten offen. Trotz stabilen Wachstums und schwarzen Zahlen kommt XING durch den Markteinstieg des amerikanischen Konkurrenten &lt;a href=&quot;http://www.linkedin.com/&quot;&gt;LinkedIn&lt;/a&gt; zunehmend unter Druck.&lt;/p&gt; 

&lt;p&gt;F�r die Burda Verlagsgruppe bedeutet dieser Schritt einen Ausbau des Online-Gesch�fts. Burda ist bereits an rund 40 Web-Unternehmen beteiligt, darunter renommierte Portale wie CHIP Online, Cyberport und Holidaycheck. Eigent�mer Hubert Burda fiel in der j�ngeren Vergangenheit jedoch wiederholt mit fragw�rdigen Aussagen, so  sprach er u.a. von einer &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5A9CAF508685453EB782013BE79E9C91~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;schleichenden Enteignung der Inhalte-Produzenten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Durch den Einstieg bei XING bekommt Burda ein Standbein in den Bereichen Social Networking und Online-Jobb�rsen. XING hat nach Eigenangaben rund 8 Millionen Mitglieder und ist in 16 Sprachen verf�gbar. Das soziale Netzwerk hie� urspr�nglich OpenBC, wurde jedoch aus Gr�nden des internationalen Marketings sp�ter in XING umbenannt. Die Ums�tze werden vorwiegend mit Premium-Mitgliedschaften erwirtschaftet, daneben k�nnen u.a. auch Jobangebote kostenpflichtig in die Jobb�rse von XING eingestellt werden.&lt;/p&gt;

&lt;hr/&gt;

&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weiterf�hrende Artikel und Pressespiegel&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Pressemeldungen von &lt;a href=&quot;http://www.hubert-burda-media.de/presse/mitteilungen/hubert_burda_media_neuer_hauptaktionaer_der_xing_ag__5107/&quot;&gt;Hubert Burda Media&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://corporate.xing.com/deutsch/presse/pressemitteilungen/pressmitteilungen-detailansicht/article/testpressemitteilung/7/dbfa54ab9a/&quot;&gt;XING AG&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Basic Thinking: &lt;a href=&quot;http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/18/burda-steigt-bei-xing-ein-so-geht-das-mit-den-bezahlinhalten-im-netz/&quot;&gt;Burda steigt bei Xing ein: So geht das mit den Bezahlinhalten im Netz&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;HORIZONT.net: &lt;a href=&quot;http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/showRSS.php?id=88611&quot;&gt;Burda-Xing: Von wegen �lousy pennies�&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;

&lt;hr/&gt;</description>
			<dc:date>2009-11-19T14:55:41+01:00</dc:date>
			<dc:creator>Thomas Graf</dc:creator>
			<guid>http://medien20.com/6</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Online-Werbung: Problemfall Web 2.0-Portale</title>
			<link>http://medien20.com/online-werbung/problemfall-web20-portale</link>
			<description>&lt;p&gt;Der Online-Werbemarkt w�chst. Die sogenannten &lt;q&gt;&lt;a href=&quot;http://medien20.com/web20&quot;&gt;Web 2.0&lt;/a&gt;&lt;/q&gt;-geh�ren weltweit zu den beliebtesten Websites. Und trotzdem ist es f�r die Betreiber nicht einfach, die Besucherstr�me zu monetarisieren. Das gilt f�r soziale Netzwerke wie Facebook, MySpace oder StudiVZ, aber auch f�r andere Portale wie Twitter, Flickr oder YouTube.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Einige dieser prominenten Vertreter schreiben seit Jahren rote Zahlen. Und falls das nicht der Fall ist, so liegen die Ums�tze zumindest deutlich unter den urspr�nglichen Erwartungen. Analysten der CreditSuisse gehen beispielsweise davon aus, dass YouTube derzeit j�hrlich fast eine halbe Milliarde Dollar Verlust macht (&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Credit-Suisse-Analyse-YouTube-faehrt-470-Millionen-Dollar-Verlust-ein--/meldung/135824&quot;&gt;Bericht&lt;/a&gt;). Bei prominentesten deutschen Vertreter StudiVZ handelt es sich zwar um viel kleinere Summen, aber das Erreichen der Profitabilit�t wurde ebenfalls schon mehrmals hinausgeschoben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;W�hrend sich zahlreiche redaktionelle Angebote mit Online-Werbung finanzieren lassen, ist das bei &lt;q&gt;Web 2.0&lt;/q&gt;-Portalen bisher nicht gelungen. Doch warum ist das so, worin bestehen die entscheidenden Unterschiede?&lt;/p&gt;

&lt;hr/&gt;
&lt;h2&gt;Problemfelder bei Werbung&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Im Wesentlichen haben die Web 2.0-Portale zwei gro�e Probleme, wenn es darum geht, mit Werbung das Maximum an Werbeeinnahmen herauszuholen. Diese Probleme sind, zumindest in ihrer starken Auspr�gung, typisch f�r diese Art von Internetportalen.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Werbeblindheit unter Stammbesuchern&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Soziale Netzwerke haben einen hohen Anteil an wiederkehrenden Besuchern (Stammbesucher). W�hrend Gelegenheitsbesucher relativ h�ufig auf Werbefl�chen klicken, stellt sich bei Stammbesuchern nach einer gewissen Zeit eine Werbeblindheit ein. Der Besucher wei� bereits - bewusst oder unterbewusst - wo die Werbefl�chen sind und blendet sie dadurch geistig aus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Manche Anbieter (insbesondere bei StudiVZ war dies gut zu beobachten) haben in Folge suboptimal reagiert: Die Seiten wurden erstens immer mehr und mehr mit Bannerwerbung &lt;q&gt;zugekleistert&lt;/q&gt;, sodass man stellenweise ohne Werbeblocker mehr Werbung als eigentlichen Inhalt sehen konnte. Das bedeutet aber nicht unbedingt mehr Klicks - denn in der Bannermasse gehen dann auch jene Banner unter, die vielleicht sogar interessant gewesen w�ren.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Fehlende Gesch�ftsabsicht&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Besucher dieser Web 2.0-Portale haben oft keine Kaufabsicht bzw. Gesch�ftsabsicht. Wenn jemand Amazon besucht, will er mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit etwas kaufen. Das gibt es aber auch abseits der Webshops. Wer auf eine Filmseite eine Rezension liest, m�chte m�glicherweise im Abschluss eine DVD bestellen. Wenn jemand in einem sozialen Netzwerk eingeloggt ist, will er sich aber kaum etwas kaufen &amp;mdash; er will sich Kollegen und Freunden unterhalten oder einfach nur die Zeit totschlagen. Zu diesem Thema gibt es bereits  aussagekr�ftige Statistiken, die diese Aussagen belegen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Auswirkungen dieser fehlenden Kaufabsicht sind vom konkreten Verg�tungsmodell abh�ngig. Bei Cost per Lead (CPL) verdient der Publisher (Anbieter der Werbefl�che) weniger, bei festen Klickpreisen (Cost per Click, CPC) wird der Advertiser (der Werbetreibende) keine Freude haben und m�glicherweise die Verg�tung herabsetzen. Kurzum: Man spricht von einer schlechten Qualit�t des Traffics, was sich mittelfristig negativ auf die Werbeeinnahmen auswirkt.&lt;/p&gt;

&lt;hr/&gt;
&lt;h2&gt;Personalisierte Werbung&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Nachdem zus�tzliche Werbefl�chen (wie oben begr�ndet) keine nachhaltige L�sung sind, setzen viele gro�e Hoffnungen in personalisierte Werbung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Facebook war hierbei Vorreiter und hat bereits vor langer Zeit mit &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Beacon_(Facebook)&quot;&gt;Beacon&lt;/a&gt; personalisierte Werbung eingef�hrt &amp;mdash; was wegen mangelnder Aufkl�rung und berechtigter &lt;a href=&quot;http://gigaom.com/2007/11/06/facebook-beacon-privacy-issues/&quot;&gt;Datenschutzbedenken&lt;/a&gt; zu einer Menge Unmut f�hrte (und im Jahr 2009 wegen einer Sammelklage &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Facebook-stoppt-umstrittenes-Werbeprogramm--/meldung/145626&quot;&gt;eingestellt&lt;/a&gt; wurde). Als StudiVZ sp�ter nachzog, blieb auch hier der &lt;a href=&quot;http://www.basicthinking.de/blog/2007/12/14/werbetralala-um-studivz/&quot;&gt;Aufschrei&lt;/a&gt; nicht aus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Personalisierte Werbung ist nicht pauschal zu verurteilen. Bei entsprechender Aufkl�rung und Opt-Out-M�glichkeit (wobei selbstverst�ndlich keine Daten weiterverkauft werden d�rfen) w�re dies f�r die breite Masse der Nutzer sicherlich akzeptabel. Trotzdem birgt personalisierte Werbung einigen Risiken &amp;mdash; wie etwa negative Berichterstattung und einen Vertrauensschaden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zudem ist bisher die gro�e Erfolgsgeschichte mit personalisierter Werbung ausgeblieben &amp;mdash; was allerdings auch an der unausgereiften Technik liegen k�nnte. F�r eine endg�ltige Beurteilung ist es derzeit noch zu fr�h.&lt;/p&gt;

&lt;hr/&gt;
&lt;h2&gt;Alternative Gesch�ftsmodelle&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Um mit Web 2.0-Portalen Geld zu verdienen, gibt es nat�rlich alternative Gesch�ftsmodelle abseits von Online-Werbung:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;abstand&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Freemium&lt;/strong&gt;: Die Nutzung der Plattform bleibt kostenlos, jedoch werden zus�tzlich Premium-Accounts mit erweiterter Funktionalit�t angeboten. Dieses Gesch�ftsmodell hat sich beispielsweise bei Xing bew�hrt. Das Business-Netzwerk bilanziert im Gegensatz zu vielen Konkurrenten positiv. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;APIs lizenzieren&lt;/strong&gt;: F�r gro�e Plattformen ein vielversprechendes Gesch�ftsmodell. Es werden kostenpflichtige Programmier-Schnittstellen (APIs) angeboten, �ber die gr��ere Datenmengen abgefragt werden k�nnen (kostenlose Schnittstellen sind �blicherweise stark limitiert, um die Serverlast in akzeptablen Grenzen zu halten). Darauf aufbauend k�nnen neue Anwendungen entstehen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Marktforschung&lt;/strong&gt;: Soziale Netzwerke und �hnliche Plattformen sind f�r die Marktforschung �beraus interessant. Spezielle Angebote f�r Marktforscher k�nnte es in absehbarer Zeit etwa bei Twitter geben (zu diesen Angeboten m�ssten nat�rlich auch entsprechende APIs geh�ren). &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Jobb�rsen&lt;/strong&gt;: Soziale Netzwerke sind eine ideale Plattform, um potentielle Arbeitnehmer zu finden. Bei StudiVZ tummeln sich beispielsweise Millionen Studenten, die sich in den n�chsten Jahren auf Jobsuche begeben werden. Wo k�nnte man diese einfacher ansprechen als in derartigen Netzwerken? &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Merchandising&lt;/strong&gt;: Merchandising wird h�chstens bei Plattformen mit gro�em Identifikations-Potential einen signifikanten Beitrag zur Kostendeckung liefern. Daher in dem meisten F�llen kaum als alleinige L�sung geeignet.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Es gibt jedoch kein universelles Konzept. Premium-Mitgliedschaften bei StudiVZ w�rden beispielsweise nicht so gut wie bei Xing funktionieren, weil die meisten Studenten nicht gerade in Geld schwimmen und ihre Zahlungsbereitschaft dadurch wesentlich geringer ist. &lt;/p&gt;</description>
			<dc:date>2008-01-28T13:36:02+01:00</dc:date>
			<dc:creator>Thomas Graf</dc:creator>
			<guid>http://medien20.com/5</guid>
		</item>
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