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Ein kritischer Blick auf die Medien in der Schweiz. Medienkritik</subtitle><link rel="http://schemas.google.com/g/2005#feed" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/posts/default" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/" /><link rel="next" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;redirect=false&amp;v=2" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><generator version="7.00" uri="http://www.blogger.com">Blogger</generator><openSearch:totalResults>35</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/atom+xml" href="http://feeds.feedburner.com/Medienkommentare" /><feedburner:info uri="medienkommentare" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><feedburner:emailServiceId>Medienkommentare</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname>http://feedburner.google.com</feedburner:feedburnerHostname><entry gd:etag="W/&quot;CkYHRXY5eip7ImA9WhRUFUs.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-1594179048531681751</id><published>2012-01-26T06:21:00.002+01:00</published><updated>2012-01-26T07:42:14.822+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-26T07:42:14.822+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="sicherheit" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="tagblatt" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="ENSI" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="NZZ" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="AKW" /><title>Tagblatt / NZZ Online: Schweizer Atomkraftwerke sind sicher</title><content type="html">&lt;div class="tr_bq"&gt;Eine grosse Überschrift für einen kleinen &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/nachrichten/politik/schweiz/schweiz/art331,2838930" target="_blank"&gt;Artikel&lt;/a&gt; im St. Galler Tagblatt. &lt;/div&gt;&lt;div class="tr_bq"&gt;Da können wir ja beruhigt sein. Unsere Atomkraftwerke sind sicher. Aber woher wissen wir das? Galten nicht bisher eigentlich alle Nuklearanlagen als sicher, bis sich eine Katastrophe ereignete?&lt;/div&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;"Aufsichtsbehörde Ensi zieht positive Bilanz für 2011"&lt;/blockquote&gt;Ok. Das &lt;a href="http://www.ensi.ch/" target="_blank"&gt;ENSI&lt;/a&gt; meldet dies in einer Pressemitteilung. Schön, dass deren Pressestelle schon fast &lt;a href="http://www.ensi.ch/de/2012/01/24/keine-ungeplanten-schnellabschaltungen-in-schweizer-kernkraftwerken-im-jahr-2011/" target="_blank"&gt;druckfertige Texte&lt;/a&gt; liefert. Das erspart den gestressten Journalisten viel Schreibarbeit und Rechercheaufwand. Der Titel der ENSI-Mitteilung ist mit:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;"Keine ungeplanten Schnellabschaltungen in Schweizer Kernkraftwerken im Jahr 2011&lt;/i&gt;", übrigens massiv weniger euphorisch.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die Sicherheit in Schweizer Atomkraftwerken ist im Jahr der Atomkatastrophe von Fukushima jederzeit gewährleistet gewesen. Zu diesem Schluss kommt die Schweizer Atomaufsichtsbehörde Ensi in ihrer am Dienstag veröffentlichten Sicherheitsbilanz 2011."&lt;/blockquote&gt;Hmmm. Dass die Sicherheit in den AKWs jederzeit gewährleistet ist, setze ich voraus. Das ist meiner Meinung nach keine wirkliche Besonderheit. Die Frage ist eher, ob es auch eine Meldung geben würde, wenn dies nicht der Fall wäre. Eine Meldung wie "ENSI entdeckt beim AKW Mühleberg schwere Mängel bei der Notkühlung" könnte ja zu Panik in der Bevölkerung führen und dürfte so sicherlich nicht veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
Und weil es keine Sicherheitsmängel bei der Notkühlung in Mühleberg gibt, mussten auch nicht mittels Sonderrecht ohne Baubewilligung innerhalb kürzester Zeit dicke Betonpfeiler in die Aare gebaut werden. Oder so. Was die anscheinende Sicherheit der schweizer AKWs besonders in diesem Jahr mit Fukushima zu tun hat (und sonst offenbar nicht?), erschliesst sich mir leider nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Letztes Jahr ist es demnach in keinem der fünf Schweizer Atomkraftwerke (AKW) zu einer ungeplanten Schnellabschaltung gekommen. Seit Inbetriebnahme des ersten Atomkraftwerks 1969 ist dies erst das dritte Berichtsjahr, in dem es zu keiner ungeplanten Schnellabschaltung kam. Letztmals war dies in den Jahren 2006 und 2010 der Fall."&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;Wow. Keine einzige ungeplante Schnellabschaltung. Das ist schön für die Betreiber, denn das bedeutet, dass sie während der ganzen Zeit Strom verkaufen konnten. Daraus einen hohen Sicherheitsstandard ab zu leiten halte ich für reichlich gewagt. Dies ist nämlich statistisch komplett irrelevant und hat zudem mit der Sicherheit (bzw. mit der Wahrscheinlichkeit, dass ein schweres Unglück eintritt) keinen kausalen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Auch bei den meldepflichtigen Vorkommnissen ist die Bilanz positiv: Diese seien um einen Viertel auf 31 Ereignisse zurückgegangen. 30 davon wurden der Ereigniskategorie Null zugeordnet."&lt;/blockquote&gt;Ok. Von ca. 40 meldepflichtigen Vorkommnissen auf 31 zurück. Gemäss Selbstdeklaration der Betreiber. Und das über einen Zeitraum von einem Jahr. Auch die Aussagekraft dieser Zahlen ist eher beschränkt. Wie sieht denn eigentlich der langfristige Trend aus? Das steht leider nicht in der Pressemitteilung des ENSI und folglich auch nicht im Tagblatt.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Ein Ereignis wurde zur Kategorie 1 der nach aufsteigender Schwere  eingeteilten siebenstufigen Ereignisskala gezählt. Betroffen war das AKW  Mühleberg im Kanton Bern, das nur wenig unterhalb eines Staudamms an  der Aare steht.&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Das Reaktorunglück im japanischen Fukushima hatte eine Debatte über eine  bei extremem Hochwasser mögliche Verstopfung der Wasserfassung für das  Notkühlsystem ausgelöst. Die Mühleberg- Betreiberin BKW nahm deshalb das  AKW vor dem ordentlichen Revisionstermin vom Netz, um die Anlage  nachzurüsten."&lt;/blockquote&gt;Ok. Es ist nichts passiert. Und unsere AKWs sind sicher, auch wenn die  Untersuchungen aufgrund der Katastrophe in Fukushima einen Mangel  aufgedeckt haben, der u.U. zu einem Ausfall der Notkühlung&amp;nbsp; und damit zu  einem ähnlichen Szenario wie in Japan hätte führen können. Das ist eine  seltsame Auffassung von "Sicherheit".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel hat noch ein paar Zeilen an Inhalt, in denen aufgezählt wird, wie sich die Meldungen auf die verschiedenen vom ENSI überwachten Einrichtungen verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist, dass das ENSI in der Pressemitteilung faktisch schreibt, dass man erst Mitte Jahr ein endgültiges Fazit ziehen kann. Dazu das ENSI:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;"Die Resultate wird das ENSI in seinem Aufsichtsbericht Mitte Jahr  veröffentlichen. Derzeit sind noch einzelne Abklärungen im Gang, weshalb  die abschliessende Beurteilung der Vorkommnisse noch Änderungen  erfahren kann."&lt;/blockquote&gt;Insgesamt ein recht schwacher Artikel des St. Galler Tagblatts. Oder besser gesagt: Eine blosse Zusammenfassung einer Pressemeldung ohne auch nur ein Wort davon kritisch zu hinterfragen oder auf die (scheinbaren?) Widersprüche innerhalb der Meldung einzugehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-1594179048531681751?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/3v-uYhC3rlc7B-tmrHiQW61gPV0/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/3v-uYhC3rlc7B-tmrHiQW61gPV0/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/3v-uYhC3rlc7B-tmrHiQW61gPV0/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/3v-uYhC3rlc7B-tmrHiQW61gPV0/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/KukUMapu3MM" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/1594179048531681751/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2012/01/tagblatt-schweizer-atomkraftwerke-sind.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/1594179048531681751?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/1594179048531681751?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/KukUMapu3MM/tagblatt-schweizer-atomkraftwerke-sind.html" title="Tagblatt / NZZ Online: Schweizer Atomkraftwerke sind sicher" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2012/01/tagblatt-schweizer-atomkraftwerke-sind.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DkMCRHo8cSp7ImA9WhRWGEo.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-4824211676087388345</id><published>2012-01-06T19:27:00.000+01:00</published><updated>2012-01-06T19:27:45.479+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-06T19:27:45.479+01:00</app:edited><title>Blick am Abend: Ein sicheres Flugjahr</title><content type="html">Ja, ich gebe es zu: Ich lese den Blick am Abend. Weil er halt abends am Bahnhof kostenlos aufliegt und mir auf dem Nachhauseweg Unterhaltung bietet. Ja, Unterhaltung. Denn Information kann man das nicht nennen.&lt;br /&gt;
So ist es auch nicht das Fehlen von schlechten Artikeln, das mich vom Bloggen abhält, sonder einfach eine Umverteilung der Prioritäten. Der BaA würde mir fast täglich Material zum zerpflücken liefern, aber dann würde es hier ja einseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der BaA bei der Berichterstattung zur Nationalbank nicht von der Blick Hauptausgabe abweicht und sich auf Herrn Hildebrand eingeschossen hat, verwundert nicht. Daher ist diese unsägliche Berichterstattung auch keinen Blogbeitrag wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Jammerei von Herrn Glogger, der zu schnell gefahren ist und nun deswegen eine Busse bekommen hat, ist nicht sonderlich berichtenswert. Wobei anzumerken wäre, dass eine Geschwindigkeit von mindestens 68 (wahrscheinlich eher 71 oder mehr) statt der erlaubten 60 nicht unbedingt nur "ein bisschen" ist (Die Rechnung ist einfach: Eine Busse von CHF 120.- gibts für 6-10km/h zuviel. Nach Abzug der Toleranz von 5km/h oder 3km/h kommt man dann auf die erwähnten Werte). Traurig, dass der Blick dann sowas nicht als Kolumne oder Glossse sondern als Artikel druckt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, heute geht es mir darum, dass ich das Gefühl habe, dass beim Schreiben z.T. absolut nicht nachgedacht wird. Es geht also mal wieder um Zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;"Fliegen ist sicherer als über die Strasse zu gehen..."&lt;/blockquote&gt;Der Spruch ist nun wirklich schon so alt und abgedroschen, dass er verboten gehört. Wenn jetzt wenigstens ein Seitehieb auf die Unfälle auf den Fussgängerstreifen erfolgt wäre .... aber nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was folgt, sind Blabla und Zahlen, die ich im Moment nicht überprüfe (knapp 500 Flugverkehrs-Tote im Jahr 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann im 2. Abschnitt:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;"Die Passagierzahl weltweit wird auf rund 3 Billionen geschätzt. Die &amp;lt;Chance&amp;gt; im Flug den Tod zu finden, beträgt 1 zu 6 Milliarden".&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Oho... 3 Billionen Passagiere? Wow. Das heisst also, dass jeder Erdenbürger 375 mal geflogen ist im 2011! Leider ist keine Quelle für diese Zahl angegeben. Die verfügbaren Zahlen deuten aber eher auf 3 Milliarden Passagiere hin (Ich habe auch Passagierkilometer in Betracht gezogen, aber das sollten dann mehr als 6 Billionen sein). Also wohl mal wieder ein typischer Übersetzungsfehler aus dem Englischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustigwerweise stimmt die anschliessende Rechnung (auch wenn das Ergebnis damit natürlich auch um den Faktor 1000 zu hoch ist). Die Chance, bei einem Flugzeugunfall zu sterben beträgt also etwa 1: 6'000'000. &lt;b&gt;Pro Flug!&lt;/b&gt; Wer also öfters fliegt, hat natürlich auch ein höheres Risiko. Wer gar nicht fliegt, hat dementsprechend ein sehr kleines Risiko, bei einem Flugunfall zu sterben (wobei das ja auch nicht ganz auszuschliessen ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und obwohl das alles ja wunderbar gerechnet ist, sind die Daten nicht relevant. Ein einziger Absturz einer grossen Passagiermaschine mit vielen Passagieren an Bord könnte die ganze Statistik über den Haufen werfen. Es gibt pro Jahr schlicht viel zu wenige Flugunfälle, um nur aus dem Vergleich der Daten zweier Jahre irgendwelche relevanten Schlüsse zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen etwas ausführlicheren Artikel zum Thema lesen will: http://www.tourexpi.com/de-intl/news.html~nid=51960 (Ähnlichkeiten in diesen Artikeln sind sicher nur darauf zurück zu führen, dass dieselben Quellen "zitiert" werden).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-4824211676087388345?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/mrXoDVhWy8AHLN5vcd9LCoG6SVY/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/mrXoDVhWy8AHLN5vcd9LCoG6SVY/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/mrXoDVhWy8AHLN5vcd9LCoG6SVY/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/mrXoDVhWy8AHLN5vcd9LCoG6SVY/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/YYWoxhMtWXw" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/4824211676087388345/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2012/01/blick-am-abend-ein-sicheres-flugjahr.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/4824211676087388345?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/4824211676087388345?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/YYWoxhMtWXw/blick-am-abend-ein-sicheres-flugjahr.html" title="Blick am Abend: Ein sicheres Flugjahr" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2012/01/blick-am-abend-ein-sicheres-flugjahr.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DUYNRXgzcSp7ImA9WhdSFU0.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-795718060781170169</id><published>2011-07-24T13:33:00.000+02:00</published><updated>2011-07-24T13:33:14.689+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-07-24T13:33:14.689+02:00</app:edited><title>Tagblatt: Handys bleiben draussen</title><content type="html">Im St. Galler Tagblatt vom 23.7.2011 ist mir mal wieder ein kleiner aber unfeiner Artikel aufgefallen. "Handys bleiben draussen"&amp;nbsp; auf Seite 9 der Printausgabe vom 23.7.2011 ist leider online nicht auffindbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Filmpiraterie ist strafbar, Raubkopierer können zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Darauf verweist die Kinoindustrie nur allzugerne und klagt, wegen Raubkopien verliere sie mehrere hundert Millionen Franken pro Jahr."&lt;/blockquote&gt;Kernige Aussagen sind beliebt. Da macht es nichts aus, wenn völlig falsche und dem schweizer Rechtsystem widersprechende Aussagen verbreitet werden. Der Autor Philippe Reichen (phr) hat sich nicht mal die Mühe gemacht, die Aussage in Anführungszeichen zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
"Filmpiraterie" ist kein Straftatbestand. Es gibt den Begriff "Filmpiraterie" überhaupt nicht in unserem Justizsystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was es gibt, sind Urheberrechtsverletzungen. Das Urheberrecht fällt aber unter das Privat- und nicht das Strafrecht. Urheberrechtsverletzungen werden also nur privatrechtlich und nicht strafrechtlich verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommt, dass erst die Verbreitung dieser Aufnahmen verfolgt werden könnte. Für das Anfertigen der Aufnahmen könnte man also höchstens aus dem Kinosaal geschmissen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass jetzt jemand meint, ich würde Bootlegs (sogenannte Screener) befürworten. Diese sind meist jedoch von so abartig schlechter Qualität, dass man beim Anschauen Kopfschmerzen bekommt. Verwackelt, schlechter Kontrast, schlechter Ton mit Nebengeräuschen, Leute, die durchs Bild wandern usw.&lt;br /&gt;
Das will man sich kaum antun. Brauchbare Bootlegs werden bei leerem Kinosaal direkt aus dem Vorführraum heraus gemacht (kleiner Paralaxenfehler) und der Ton wird direkt per Line-Eingang aufgenommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Um das zu verhindern, greift sie zu allerhand Mitteln. Journalisten, die Filme vor dem Kinostart visionieren dürfen, um später darüber zu schreiben, müssen vor dem Betreten des Kinosaals ihre Handys abgeben"&lt;/blockquote&gt;Bandwurmsatz. Ansonsten nur zum Inhalt: Die Medienindustrie möchte, dass die Journalisten positiv berichten und drangsaliert die Leute dann als wären sie Verbrecher. Unter gutem Marketing verstehe ich etwas anderes. Kein Wunder, dass immer mehr Kunden weglaufen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist das dieselbe Industrie, die in regelmässigen Abständen wieder neue Rekord-Eröffnungstage vermeldet. Da darf sich jeder selbst ausdenken, was denn nun Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Das gilt auch für 3D-Filme. Der Haken ist nur: 3D-Filme lassen sich nicht einfach so filmen und später mit einer entsprechenden Brille anschauen."&lt;/blockquote&gt;Man nehme eine Videokamera (oder ein Handy) und einen Polfilter. Schon kann man den Film wenigstens in 2D aufnehmen.&lt;br /&gt;
Man nehme 2 Kameras und 2 um 90° gegeneinander verdrehte Polfilter, und schon hat man die Informationen für beide Augen die man nur noch mit (legal verfügbarer) Software wieder zu einem 3D-Film zusammensetzen muss. Oder man nimmt gleich eine der bereits verfügbaren 3D-fähigen Kameras und rüstet diese mit Polfiltern aus. Damit spart man sich sogar den Aufwand der Synchronisation der beiden Perspektiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Sache von wenigen Minuten, sich eine entsprechende Ausrüstung zu basteln. Polarisationsfilter kauft man entweder im Fotogeschäft (teuer), beim Laser-Spezialisten (sehr teuer) oder man schnipselt 2 runde Scheibchen aus der Polfilterfolie eines defekten LC-Displays (fast gratis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Und sollte dereinst eine 3D-Raubkopier-App angeboten werden, wäre diese schneller aus dem Verkehr gezogen, als Cowboy Lucky Luke seinen Colt ziehen kann."&lt;/blockquote&gt;Eine App braucht man dafür nicht (iPhonebenutzer? Brauchen die für ALLES eine eigene App? ;-)). Eine App würde auch nichts nützen. Denn die Polarisations-Information geht auf dem Sensor der Kamera verloren. Das schnelle "Aus-dem- Verkehr-ziehen" einer Software ist immer noch der Traum der Medienindustrie.&lt;br /&gt;
Es hat sich zum Glück gezeigt, dass das in Zeiten des Internet ein absolut hoffnungsloses Unterfangen ist. Millionen wurden bei diesen Versuchen in die Rachen der Anwälte geworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwälte bleiben denn auch die einzigen, die von diesem Wahn der Medienindustrie profitieren. Bezahlen tut der Konsument.&lt;br /&gt;
Der Konsument bezahlt die Entwicklung der Kopierschutzsysteme, die verhindern, dass er einen Film, den er auf Bluray-Disk gekauft hat, auf eine DVD kopieren kann um sie z.B. auch auf einem 2. Fernseher oder im Ferienhaus ohne Blueray Player anschauen zu können.&lt;br /&gt;
Der Konsument bezahlt die Lobbyarbeit der Medienindustrie bei unserer Regierung, die dafür sorgt, dass dieses konsumentenfeindliche Verhalten auch noch durch das Gesetz gestützt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem besteht die einzige korrekte und nützliche Information in diesem Artikel in der Aussage, dass Journalisten beim Visionieren der Filme ihr Mobiltelefon abgeben müssen ... doch das allein ergibt halt noch keine Story.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-795718060781170169?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gRy4jQHWd7tyUHDbtHd5i0vs0B4/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gRy4jQHWd7tyUHDbtHd5i0vs0B4/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gRy4jQHWd7tyUHDbtHd5i0vs0B4/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gRy4jQHWd7tyUHDbtHd5i0vs0B4/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/8ZDWoiwITic" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/795718060781170169/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2011/07/tagblatt-handys-bleiben-draussen.html#comment-form" title="2 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/795718060781170169?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/795718060781170169?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/8ZDWoiwITic/tagblatt-handys-bleiben-draussen.html" title="Tagblatt: Handys bleiben draussen" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>2</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2011/07/tagblatt-handys-bleiben-draussen.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CkQMQnk7eCp7ImA9WhZUGEU.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-3731140206428489357</id><published>2011-06-12T13:17:00.001+02:00</published><updated>2011-06-12T14:06:23.700+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-06-12T14:06:23.700+02:00</app:edited><title>Tagesanzeiger: «Die ADHS-Welle kommt»</title><content type="html">Wieder einmal titelt der &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/"&gt;Tages Anzeiger&lt;/a&gt; einen Artikel nicht mit einem eigenen Titel, sondern mit einem &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Die-ADHSWelle-kommt/story/21125027"&gt;Zitat aus dem Artikel&lt;/a&gt;. Dies ist eine einfache Methode, eine tolle Schlagzeile zu erhalten, ohne sich für Kritik zu exponieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn: "Es ist ja ein Zitat und durch die Anführungszeichen als solches zu erkennen".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:"billig und feige".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Gemäss einer neuen Studie leiden in der Schweiz 265'000 Erwachsene an  einem Aufmerksamkeitsdefizit. Mit gravierenden Folgen. Fachkräfte warnen  vor einer vorschnellen Medikamentenverschreibung." &lt;/blockquote&gt;Der Aufreisser ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Welche Studie? Von wem? Wie heisst die Studie?&lt;br /&gt;
Und welche Fachkräfte warnen vor welcher vorschnellen Verschreibung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Bisher habe ich selbst nur von Leuten gehört, die von anderen gehört haben, wie schnell zu Ritalin gegriffen werde.&lt;br /&gt;
Von direkt Betroffenen (persönlich Betroffene und ihr nächstes Umfeld) kenne ich ausschliesslich das pure Gegenteil. Ich weiss von Odysseen durch Schulsozialarbeiter, Kinderarzt bis hin zu schulpsychologischen Diensten bei denen die Existenz von ADS (mit und ohne Hyperaktivität) schlicht geleugnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"265'000 erwachsene Menschen in der Schweiz leiden an der sogenannten  Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) – Tendenz steigend.  Bisher ist die Störung bei Kindern bekannt, jetzt warnen Experten vor  einer Welle bei Erwachsenen, schreibt die «Sonntagszeitung»."&lt;/blockquote&gt;"Bisher" heisst:"Bis vor 16 Jahren!". Denn seit 1995 gilt es als erwiesen, dass ADS und ADHS (Aufmerksamkeits Defizit Syndrom mit und ohne Hypeaktivität) auch bei Erwachsenen existiert bzw dass sich das ADS / ADHS nicht bei allen Kindern in der Pubertät "auswächst"&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn selbst Ärzte und sogar Psychiater dies nicht wissen oder wissen wollen, ist dies für einen Journalisten mehr als entschuldbar. Schade ist allerdings wiederum, dass man nicht erfährt, wer diese Experten denn sind und auf welche Quellen sich der Journalist da stützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Ausdruck "Tendenz steigend" ist irreführend. Bis in die späten 80er Jahre gab es in der Schweiz überhaupt kein ADS. Hyperaktive Kinder bekamen in der Schweiz den Stempel POS (Psycho Organisches Syndrom) aufgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jene ohne Hyperaktivität waren in der Unterstufe einfach "Träumer" und ab der Mittelstufe "fuuli Sieche". Kann man nun sagen, dass die Anzahl der Betroffenen zugenommen hat, nur weil man vor 30 Jahren die richtige Diagnose und Behandlung in der Schweiz noch nicht kannte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Dass die Zahlen steigen, belegt eine Studie der grössten Schweizer  Krankenkasse, Helsana. «Der Trend bei Erwachsenen, welche Ritalin und  Analoga verschrieben bekommen, geht klar nach oben», sagt  Helsana-Sprecherin Claudia Wyss gegenüber der «Sonntagszeitung»."&lt;/blockquote&gt;Eine schöne Aussage. Dass dies aber einfach dadurch bedingt ist, dass die Existenz von ADS vor allem bei Erwachsenen erst seit wenigen Jahren akzeptiert und (sehr erfolgreich) behandelt wird, wird nicht geschrieben.&lt;br /&gt;
Ist denn nun das die im Aufreisser erwähnte Studie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"«Die ADHS-Welle kommt», warnt der Freiburger Psychiater und  ADHS-Spezialist Christophe Kaufmann. Wenn Erwachsene mit ADHS nicht  behandelt würden, habe dies oft schwerwiegende Folgen. Sie seien  potenzielle Raser auf der Strasse, hätten häufiger ungeschützten  Geschlechtsverkehr, verübten öfter Gewalt, konsumierten eher Drogen oder  hätten schwere seelische Krisen."&lt;/blockquote&gt;Mit den Folgen hat Herr Kaufmann sicher recht. Aber "Die ADHS-Welle kommt" ist so nicht ganz korrekt. Die Menschen mit ADS und ADHS sind nämlich längst da. Jetzt kommt "nur" eine Welle der positiven Befunde (wieso scheint sich die Diskussion eigentlich fast ausschliesslich auf ADHS - also mit Hyperaktivität- zu drehen?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Das Bundesamt für Gesundheit hat reagiert. Seit dem 1. Juni ist das  Medikament Concerta zur Behandlung von ADHS unter verschiedenen  Bedingungen vollumfänglich kassenpflichtig in der Grundversicherung."&lt;/blockquote&gt;Aufgrund der Fakten und vor allem der möglichen Folgekosten (Personen mit ADS leiden überdurchschnittlich häufig an Depressionen, Zwangshandlungen oder laufen eher in ein Burnout als andere Menschen) ist dies ein vernünftiger Schritt. Fraglich ist höchstens, wieso ausgerechnet das relativ teure Concerta und nicht auch das um mehr als den Faktor 3 billigere Ritalin bezahlt werden soll. Aber solange in unseren Parlamenten nicht endlich Transparenz über Interessensbindungen geschaffen wird, müssen wir wohl immer wieder mit nicht ganz nachvollziehbaren Entscheidungen zu Lasten der Steuer- und Krankenkassenzahler rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Dominique Eich-Höchli warnt, dass ADHS zu einer neuen Modekrankheit  hochstilisiert werde. Mit einer vorschnellen Diagnose würden nicht  selten alte Leiden überdeckt. Medikamente dürften nur verschrieben  werden, wenn gleichzeitig eine individuelle Therapie gestartet werde."  &lt;/blockquote&gt;Hier noch nachgereicht: PD Dr. Med. Dominique Eich-Höchli, Psychiaterin,&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.citymed.ch/Dienstleister/Beratungsstellen-Patienten/portrait-34756-506-0-8610-0.aspx"&gt;Fachgruppe SFG-ADHS&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Die Frage bleibt, was denn mit "Modekrankheit" gemeint sein soll. Welche Folgen hat das? Besteht die Angst, dass die Ärzte vorschnell die Diagnose ADS stellen? Oder besteht die Angst, dass Ärzte sich nicht trauen, die richtige Diagnose zu stellen, weil sie befürchten, damit einer "Modeströmung" zu folgen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nicht ganz einfach, den richtigen Autoren ausfindig zu machen. Die inkonsistente Haltung von Tagesanzeiger/Newsnetz bei der Nennung der Autoren macht es nicht einfach, heraus zu finden, wer denn nun diesen Artikel geschrieben hat. Der einzige Hinweis ist das Kürzel (mrs) ganz am Ende des Artikels. Etwas Recherche von Frau Zeitungsjunge brachte dann doch noch einen Hinweis auf der (sehr unübersichtlichen und kaum durchsuchbaren) &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/services/impressum/Impressum/story/28680087"&gt;Impressum Seite des Tagesanzeigers&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/stichwort/autor/martin-sturzenegger/s.html"&gt;Martin Sturzenegger&lt;/a&gt; ist also der Verfasser des Artikels. Schade, dass es der Tagesanzeiger/Newsnetz so schwer macht, Informationen zu finden (man gibt halt lieber Dinge über andere als über sich selbst preis).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-3731140206428489357?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HsdVdjygc4weJZsrBqo7RKm9IE8/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HsdVdjygc4weJZsrBqo7RKm9IE8/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HsdVdjygc4weJZsrBqo7RKm9IE8/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HsdVdjygc4weJZsrBqo7RKm9IE8/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/b84rQrs5Hx4" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/3731140206428489357/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2011/06/tagesanzeiger-die-adhs-welle-kommt.html#comment-form" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/3731140206428489357?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/3731140206428489357?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/b84rQrs5Hx4/tagesanzeiger-die-adhs-welle-kommt.html" title="Tagesanzeiger: «Die ADHS-Welle kommt»" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2011/06/tagesanzeiger-die-adhs-welle-kommt.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ck4BQnc-eip7ImA9WhZUF04.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-4920206763581569036</id><published>2011-06-10T20:35:00.000+02:00</published><updated>2011-06-10T20:35:53.952+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-06-10T20:35:53.952+02:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="streaming" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Schweiz" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Urheberrecht" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="janine jakob" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="download" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="tagesanzeiger" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20min" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="usenext" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="David Rosenthal" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Reto Kobel" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="rdaniel schurter" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="kino.to" /><title>Tagesanzeiger: Filme und Songs aus dem Netz: Was in der Schweiz erlaubt ist</title><content type="html">Wow, was für ein langer Titel. Aber er ist jeden Buchstaben wert. Klar und verständlich, so soll es sein. Ein Artikel, inspiriert durch die kürzliche Schliessung von kino.to, der den Lesern die &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Filme-und-Songs-aus-dem-Netz-Was-in-der-Schweiz-erlaubt-ist/story/30758512"&gt;Rechtslage beim Download von nicht korrekt lizenziertem Content erläutert&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Medien versuchen zwar den Anschein von Unvoreingenommenheit zu erwecken, indem sie auch Interessenvertreter der Medienimperien zu Wort kommen lassen (z.B. 20min &amp;nbsp;&lt;a href="http://was%20kino.to%20nutzer%20zu%20befuerchten%20haben/"&gt;Was-Kino-to-Nutzer-zu-befuerchten-haben&lt;/a&gt;) die natürlich versuchen, die an sich klare Rechtslage nach ihrem Interesse umzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechtslage in der Schweiz ist jedoch zum aktuellen Zeitpunkt sonnenklar und auch mit der letzten Reform des Urheberrechts (die die Rechte der Nutzer gegenüber der Industrie massiv schwächte ohne dass die Künstler davon profitieren könnten) wurde in diesem Punkt nichts verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tagesanzeiger hat &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/stichwort/autor/reto-knobel/s.html"&gt;Reto Knobel&lt;/a&gt; ein erfreulich sachliches Interview mit &lt;a href="http://konsumentenschutz.ch/organisation/team/"&gt;Janine Jakob&lt;/a&gt;, Rechtsexpertin bei der schweizerischen Stiftung für Konsumentenschutz, zu diesem Thema geführt.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;"...Es gibt Portale, die gratis oder günstig Filme und Songs zum Download anbieten. Usenext.de zum Beispiel, das Inhalte ohne Einverständnis des Rechteinhabers offeriert. Upgeloadet wird nichts – ist es somit in der Schweiz auch legal?&lt;/b&gt;Solange sich die Nutzung auf den Download beschränkt, macht man sich in der Schweiz nicht strafbar. Aber eben: Das Aufschalten («Uploaden») von geschützten Text-, Bild- oder Musikdateien auf einen jedermann frei zugänglichen Internet-Bereich ist definitiv nicht erlaubt. Es gibt dazu zwei Urteile: einen Entscheid des Strafgerichts Basel-Stadt vom 31. Januar 2003 und einen Entscheid des Bundesgerichts vom 11. August 1999."&lt;/blockquote&gt;Diese Aussage lässt wohl an Klarheit nichts zu wünschen übrig und bedarf auch keiner Uminterpretation. Erfreulich mutig finde ich vom Tagesanzeiger, gleich eine Quelle direkt zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel von Daniel Schurter in 20min lautet die Einleitung anders:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Nach der Sperre der Streaming-Plattform Kino.to stellt sich die Frage: Ist die Nutzung solcher Angebote in der Schweiz legal? Die Meinungen der Rechtsexperten gehen auseinander."&lt;/blockquote&gt;In diesem Fall interessieren aber kaum die Meinungen von irgendwelchen Interessenvertretern sonder die Rechtslage in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Für den auf IT- und Urheberrechts-Fragen spezialisierten Juristen David Rosenthal ist das Ende von kino.to nicht überraschend gekommen."&lt;/blockquote&gt;Ein Jurist, dessen Spezialgebiet die Informatik und das Urheberrecht ist. Zumindest unter diesem Gesichtspunkt scheint dies eine sehr verlässliche und fundierte Informationsquelle zu sein. Eine gute Wahl. Zwei Abschnitte weiter:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"(Rosenthal:)Entscheidend sei, dass es sich um bereits veröffentlichte Filme handle. Das heisst, ein Film muss in mindestens einem Kino irgendwo auf der Welt angelaufen sein. Dann – und nur dann – kommt &lt;a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/231_1/a19.html"&gt;Artikel 19 des Schweizer Urheberrechtsgesetzes&lt;/a&gt; zur Anwendung. Im besagten Artikel ist von «veröffentlichten Werken» die Rede, die für den Eigengebrauch genutzt werden dürfen. Dies sei auch ohne die Zustimmung der Inhaber der Urheberrechte zulässig, erklärt der Jurist. Man darf einen Kinofilm auch von einer Streaming-Site herunterladen, speichern und in der Familie oder mit guten Freunden anschauen."&lt;/blockquote&gt;Cool, dass &amp;nbsp;sogar gleich der Link auf den Gesetzestext mit drin ist! Da hat jemand verstanden, wie das im heutigen Web funktioniert. Auch sehr gut, dass hier noch präzisiert wird, unter welchen Umständen dieses Gesetz gilt.&lt;br /&gt;
Dass dieses Gesetz der Medienindustrie, die sich komplette Kontrolle wünscht, wer, wann, wo, was zu welchen Konditionen konsumieren darf, zuwiderläuft, ist verständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt die Überschrift:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Oder eben doch illegal?"&lt;/blockquote&gt;Diese Überschrift gibt den darauf folgenden Aussagen eine Legitimität, die sie nicht besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die Filmindustrie und ihre Vertreter sehen das erwartungsgemäss anders. «Aus etwas klar Illegalem wird nie etwas Legales», sagt Adriano Viganò. Er ist Rechtsanwalt und Berater der &lt;a href="http://www.safe.ch/de/"&gt;Schweizerischen Vereinigung zur Bekämpfung der Piraterie (Safe)&lt;/a&gt;. Sein Standpunkt: Bei aktuellen Kinofilmen, die gratis im Internet angeboten würden, könne es sich ja nicht um ein zulässiges Angebot handeln. Das sei auch bei Streaming-Sites für jedermann ersichtlich."&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;Nur schon in diesen Sätzen zeigt sich, dass das seltsame Rechtsverständnis von Herrn Viganò nichts mit der Realität des schweizerischen Rechtssystems zu tun hat sondern mit seinem Wunschdenken. "es kann nicht sein" und "es müsste doch" und so weiter sind keine Begriffe, die juristisch viel Bestand haben (das musste schon viele Personen in anderen Fällen leidvoll erfahren). Und erst recht ist das schweizer Rechtssystem (zum Glück) kein Wunschkonzert der Urheberrechtsindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"«Es kann ja nicht das Rechtsverständnis der Schweiz sein, dass gestohlene Filme straflos angeboten werden dürfen», gibt der Rechtsanwalt zu bedenken."&lt;/blockquote&gt;Auch hier zeigt sich wieder, dass dieser Herr seine Wünsche über das schweizer Recht stellen will. Seine Entrüstung über das seiner Meinung nach falsche Rechtsverständnis ist deutlich spürbar.&lt;br /&gt;
Logisch wünscht er sich ein System, welches das obsolete Geschäftsmodell seiner Geldgeber stützt und diese in ihrem konsumentenfeindlichen Gebaren unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man Herrn Viganò wirklich danach noch so viel Platz für sein Drücken auf die Moraldrüse einräumen muss, ist fraglich. Auf der anderen Seite demontiert sich ja der Anwalt ausgiebig selbst mit seinen Aussagen und zeigt mit seinen Ausschweifungen deutlich, dass er die Argumente für seinen Standpunkt weitherum suchen muss. Mit der richtigen Prise Skepsis gelesen&amp;nbsp;kann also der 20min-Artikel sehr lehrreich sein!&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Problematisch sei das «absolut unkontrollierte Umfeld» aber vor allem auch aus Nutzersicht. Auf den Streaming-Plattformen seien selbst «übelste Inhalte» wie Gewalt-Videos und Pornos für Jugendliche frei verfügbar. «Der Jugendschutz ist überhaupt nicht gewährleistet.»"&lt;/blockquote&gt;Man könnte ja fast meinen, dass die Medienindustrie die Beschränkungen im Zugang zu solchen Inhalten selbst und freiwillig eingeführt hätte. Die Medienindustrie hat in der Geschichte erwiesenermassen nur Einschränkungen selbst eingeführt, die dem eigenen Einkommen dienen (vor allem Einschränkungen der Rechte der Konsumenten).&lt;br /&gt;
Und am Schluss noch die obligate Drohung an alle Konsumenten (also die eigenen Kunden!)&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Viganò richtet eine Warnung an die Nutzer der Streaming-Sites. Auch in der Schweiz werde der Datenverkehr rund um die Streaming-Websites beobachtet. «Man kann nichts tun im Internet, ohne Spuren zu hinterlassen.»"&lt;/blockquote&gt;Auch hier wieder der klassische&amp;nbsp;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt"&gt;FUD&lt;/a&gt;-Ansatz. Wenn man keine Argumente hat, versucht man Angst, Unsicherheit und Zweifel zu streuen. Denn die Gesetzeslage in der Schweiz lässt aktuell noch keine breite, verdachtsunabhängige Überwachung des Internetverkehrs zu (vor allem nicht für Urheberrechtsvergehen die nicht mal unter das Strafrecht sondern unter das Privatrecht fallen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem kein schlechter Artikel. Ein Kommentar (oder ein paar kritische Fragen) zu den äusserst fragwürdigen Aussagen des Intereressenvertreters der Medienindustrie hätte die Sache aber nochmals deutlich aufgewertet. Eine Direktbegegnung zwischen Herrn&amp;nbsp;Viganò und Frau Jakob wäre sicher eine äusserst erhellende Angelegenheit (*hint* *hint*)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-4920206763581569036?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/D5tK5_Kd5175kkZCyoviCK8WmYs/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/D5tK5_Kd5175kkZCyoviCK8WmYs/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
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&lt;br /&gt;
Wobei die Überschrift ja bereits etwas gekürzt worden ist wie man unschwer an der URL ("Die Sektenbrüder und Betschwestern wurden weggefegt") erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wow, da lehnt sich jemand weit aus dem Fenster!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach so, die Überschrift steht ja in Anführungszeichen. Da hat Autor &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/stichwort/autor/simon-eppenberger/s.html"&gt;Simon Eppenberger&lt;/a&gt; also jemandem eine tolle Platform gegeben um seine Meinung kund zu tun!&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Nach dem überdeutlichen Nein zu den Sterbehilfe-Vorlagen hoffen  Dignitas-Geschäftsführer Ludwig A. Minelli wie auch EDU-Kantonsrat Hans  Peter Häring auf deutliche Signale aus Bundesbern."&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;Wessen Aussage da so schön präsentiert wird, wird auch in der Einführung nicht erwähnt. Wer die Beteiligten kennt, hat aber bestimmt schon eine Ahnung aus welcher Ecke es so tönen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Er (Minelli, Anm. d. Bloggers) ist der Meinung, die «Sektenbrüder und Betschwestern» sollten dem  Stimmvolk ebenfalls danken, dass sie sich so klar zum Thema Sterbehilfe  äusserten. «Nun müssen sie nicht weiter die Regierung mit Anfragen und  Initiativen eindecken. Schliesslich hat Regierungsrat Markus Notter  bereits 2007 gesagt, die Sterbehilfeorganisationen würden gut arbeiten»,  sagte Minelli."&lt;/blockquote&gt;Also stammt die Aussage im Titel von Herrn Minelli. Herr Eppenberger macht sich nicht mal die Mühe, diese Aussage zu kommentieren. Auch die in Anbetracht der &lt;a href="https://dominiquestrebel.wordpress.com/2011/03/01/minellis-leere-versprechen/"&gt;Geschichte von Dignitas&lt;/a&gt; doch eher gewagte Aussage "Schliesslich hat Regierungsrat Markus Notter  bereits 2007 gesagt, die Sterbehilfeorganisationen würden gut arbeiten", bleibt unkommentiert. Dass die diversen Artikel zur damaligen Debatte (z.B. in &lt;a href="http://www.20min.ch/news/zuerich/story/16277391"&gt;20min&lt;/a&gt; und der &lt;a href="http://www.nzz.ch/_1.576618.html"&gt;NZZ&lt;/a&gt;) nur Exit erwähnen und Markus Notters Aussage, "Die gegenwärtigen Sterbehilfeorganisationen leisteten gute Arbeit; es bestehe aber auch Missbrauchspotenzial", nicht ganz vollständig wiedergegeben wurde, ist leider unerwähnt geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Tatsache, dass 2009 die Zürcher Regierung einen &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/kanton/Sterbehilfe-spaltet-die-Zuercher-Regierung/story/27110580"&gt;Standesvertrag über die Sterbehilfe&lt;/a&gt; abschloss, bei diesem aber wieder um nur Exit, nicht aber Minellis umstrittene Dignitas beteiligt war, bleibt unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;Weiter:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Zum Vorwurf, ein Sektenbruder zu sein, sagt Initiativen-Befürworter und  EDU-Kantonsrat Hans Peter Häring: «lch schätze Herrn Minelli als Bürger,  der eine andere Meinung hat. Wenn er auf diese Art und Weise jemanden  diskreditieren will, soll er seine Ansichten behalten.» Das sehr klar  Nein überrascht Häring nicht. «Bei einer Parteienstärke von sieben bis  acht Prozent konnten wir Stimmbürger über die Parteigrenzen hinaus  mobilisieren.»"&lt;/blockquote&gt;Dass Herr Häring von der EDU das Ganze gelassen nimmt, spricht für seine Reife. Eine Reife, die auch vielen anderen Leuten immer mal wieder gut zu Gesicht stehen würde, unabhängig davon, ob man nun deren politischen Ansichten unterstützt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Wenn auch aus einer ganz anderen Perspektive, so schaut Minelli  ebenfalls kritisch nach Bern: «Die Ergebnisse aus Zürich sind ein  starkes Signal, dass der Bundesrat endlich die rechtlichen Widersprüche  bei der Sterbehilfe auflöst.» Viel dringlicher hält er jedoch Massnahmen  gegen die grosse Zahl von Suizidversuchen."&lt;/blockquote&gt;Dazu bekommt Minelli in den darauf folgenden fünf Abschnitten nochmals Gelegenheit, sich ausführlich zu äussern. Eine bessere Plattform kann man sich wohl kaum wünschen! Das Ganze wird ohne weiteren Kommentar so veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität des Artikels ist erschreckend. Dass die Schreibfehler auch 12 Stunden nach Erstellung des Artikels nicht korrigiert sind, ist das Eine. Dass aber zwei simple, unkritische Interviews ohne weiteren Kommentar als Artikel getarnt veröffentlicht werden und dabei einer Seite gegenüber der anderen ohne Not gut das Doppelte an Platz eingeräumt wird, das sollte in einer Qualitätszeitung meiner Meinung nach nicht vorkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweizer Printmedien scheinen sich gezielt zu Tode zu sparen. Lange Zeit haben sie dank einem faktischen Informationsmonopol gut gelebt. Diese Situation wurde durch die immer stärkere Konzentration im Markt (kleinere Medienhäuser wurden durch grössere übernommen) noch verstärkt. Die Zeitungen konnten liefern, was sie wollten, man musste das gebotene Produkt kaufen, wenn man informiert bleiben wollte. Und als Konkurrenz aufkam, und sich die Bevölkerung plötzlich dank der Quellen im Internet unabhängig von den grossen Medienhäusern informieren konnte, war man hilflos. Statt jedoch zu versuchen, den Lesern einen Mehrwert gegenüber den kostenlosen Informationen zu bieten, wurden rigorose Sparmassnahmen ergriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Korrektoren scheint es nicht mehr zu geben (Es hat ja eine Rechtschreibeprüfung in Word). Statt eigener Recherchen werden häufig nur noch Agenturmeldungen unverändert abgedruckt (diese kann ich dann im selben Wortlaut in Netz, im 20Minuten, im Tagi und in der NZZ lesen!) Und die wenige verbleibenden Journalisten müssen trotzdem noch jeden Tag eine ganze Zeitung füllen. Kein Wunder, dass da keine Zeit mehr bleibt um gute Artikel zu schreiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade. Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen, die Geschichte der Sterbehilfe nochmals kurz auf zu frischen und damit den Lesern einen echten Service zu bieten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-6099254476740172112?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/_PNsQq0JCeUP9upjsL2zMTXJu-4/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/_PNsQq0JCeUP9upjsL2zMTXJu-4/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/_PNsQq0JCeUP9upjsL2zMTXJu-4/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/_PNsQq0JCeUP9upjsL2zMTXJu-4/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/CW48ZEHnRwo" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/6099254476740172112/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2011/05/tagesanzeiger-die-sektenbruder-wurden.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/6099254476740172112?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/6099254476740172112?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/CW48ZEHnRwo/tagesanzeiger-die-sektenbruder-wurden.html" title="Tagesanzeiger: «Die Sektenbrüder wurden weggefegt»" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2011/05/tagesanzeiger-die-sektenbruder-wurden.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ak4CQnY8cSp7ImA9WhZWE0s.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-6644375525663545125</id><published>2011-05-14T12:28:00.001+02:00</published><updated>2011-05-14T12:29:23.879+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-05-14T12:29:23.879+02:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Theater" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Genf" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Vergeltung" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Andrea Schmits" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Sühne" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bertrand Catat" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Blick am Abend" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Recht" /><title>Blick am Abend: Bühne frei für Totschläger</title><content type="html">Die Redaktion (bzw. die Verfasserin des Artikels Andrea Schmits) vom "Blick am Abend" zeigt im erwähnten Artikel ihr Verständnis des schweizerischen Rechtsystemes sehr klar auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
"Bühne Frei für Totschläger" steht auf der Titelseite vom "Blick am Abend" vom 11.5.2011 mit Verweis auf einen Artikel auf Seite 4/5.&lt;br /&gt;
Auf Seite 4 lautet dann die Überschrift:"Totschläger in Genf willkommen".&lt;br /&gt;
Der Titel in der Online Ausgabe des Artikels lautet:"&lt;a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/westschweiz/der-totschlaeger-ist-in-genf-willkommen-172333"&gt;Bertrand Catat: Frauenkiller darf in Genf Theater spielen&lt;/a&gt;".&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"GENF - Nach seiner Haftentlassung darf der Ex-Rockstar in einem Genfer Theater mitspielen. Andere Länder hatten seinen Auftritt zuvor abgelehnt. Cantat hatte vor acht Jahren seine Freundin erschlagen."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;So der reisserische Text. Ähnlich geht es weiter. Erstaunlich ist, dass im ganzen Text nie explizit erwähnt wird, dass die Verfasserin es völlig daneben findet, dass jemand, der eine Straftat begangen hat (in diesem Fall eine schwere Straftat) nach dem Verbüssen seiner Strafe wieder einen Job kriegt!&lt;br /&gt;
Nur aus dem defensiven Ton der Reaktionen der Beteiligten kann man recht klar auf die Richtung der Fragestellung schliessen:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Theaterdirektor Hervé Loichemol betont heute im «Le Matin», er habe nichts davon gewusst, als er das Stück im vergangenen Juli ausgewählt habe. Danach hätten ihn die Co-Produzenten vor die Wahl gestellt: «Kein Cantat, kein Theater.»"&lt;/blockquote&gt;Der Theaterdirektor schiebt also die Schuld auf andere. Schade!&lt;br /&gt;
Denn: Welche "Schuld" denn eigentlich? In unserem Rechtssystem gilt das Prinzip von Schuld und Sühne. Der Staat übernimmt in diesem Fall das Ausführen der Strafe als Sühnehandlung. Nach dem Verbüssen der verhängten Strafe gilt die Tat als gesühnt und der Bestrafte kann sein Leben ordentlich weiterführen... wenn man ihn denn lässt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist definitiv nicht Aufgabe der Bevölkerung und der Medien, den Bestraften noch weiter zu bestrafen. Der Bestrafte hat bereits ein Urteil erhalten und hat mit der Strafe die Konsequenzen für seine Verfehlungen bereits voll und ganz getragen !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere wenn die Tat nichts mit der ausgeübten Tätigkeit zu tun hat und die Art der Tat die Eignung des Täters für die Ausübung dieser Tätigkeit nicht in Frage stellt (anders liegt der Fall bei Tätern, deren Taten einen Zusammenhang mit ihrem Beruf haben; z.B. Buchhalter die Geld unterschlagen haben oder Lehrer die Gewalt gegenüber Schülern anwendeten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgt doch noch eine Besinnung beim Theaterdirektor wenn er sich weiter äussert:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"«Ich kann den Unmut der Trintignants (&lt;i&gt;Familie des Opfers, anm. d. Verfassers&lt;/i&gt;) nachvollziehen», sagt Loichemol. «Doch ich habe Bertrand Cantat nicht eingeladen. &lt;b&gt;Es steht mir nicht zu, ihm den Prozess zu machen.&lt;/b&gt; Das Theater ist ein gastfreundlicher Ort – nicht der Zensur.»" (&lt;i&gt;Die Hervorhebung entspricht der Darstellung in der Papierausgabe, in der Online-Ausgabe ist dieser Satz nicht hervorgehoben, Anm. d. Verfassers&lt;/i&gt;)&lt;/blockquote&gt;Dass sich die Familie des Opfers verärgert gezeigt hat, ist aus dem Artikel bisher nicht hervorgegangen. Eine Information die durchaus von Interesse ist. Es ist davon aus zu gehen, dass dieser Unmut überhaupt erst dazu geführt hat, dass der Artikel verfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger scheint mit aber die hervorgehobene Aussage:"Es steht mir nicht zu, ihm den Prozess zu machen". Dem könnte man anfügen:"Und auch anderen stünde es gut an, sich Gedanken dazu machen!"&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Theater ist ein Ort der Unterhaltung und der Kultur. Wir der Wert der Kultur und der Unterhaltung denn durch die Person des Komponisten beeinträchtigt? Ist ein Theaterstück plötzlich nicht mehr wert, gezeigt zu werden, weil man nicht hinter der Vergangenheit des Komponisten stehen kann? Oder muss man sich schämen, weil man die Musik eines Komponisten gut findet, der keine weisse Weste hat und dafür bestraft worden ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Fragen lassen sich kaum mit 3-6 Worten, die in eine reisserische Überschrift passen, beantworten. Rechtlich gesehen ist die Sache klar: Das Ausführen der Strafe ist Aufgabe des Staates. Eine zusätzliche Bestrafung durch Dritte ist eine Verletzung der Rechtsgleichheit und eine Überschreitung von Kompetenzen, die in unserem Rechstsystem einzig und allein dem Staat zustehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Realität ist es natürlich praktisch immer so, dass einer Bestrafung durch den Staat fast immer auch negative Konsequenzen im Zivilleben folgen. Es ist jedoch sicher nicht Aufgabe der Medien, dies auch noch zu fördern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade. Aber mit einem ausgewogenen und sachlichen Stil wäre wohl kaum ein Artikel draus geworden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-6644375525663545125?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/AIMzhb-exnI3Wf2GD4Pq1Ym4OmE/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/AIMzhb-exnI3Wf2GD4Pq1Ym4OmE/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/AIMzhb-exnI3Wf2GD4Pq1Ym4OmE/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/AIMzhb-exnI3Wf2GD4Pq1Ym4OmE/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/7fGK5II1rvg" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/6644375525663545125/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2011/05/blick-am-abend-buhne-frei-fur.html#comment-form" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/6644375525663545125?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/6644375525663545125?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/7fGK5II1rvg/blick-am-abend-buhne-frei-fur.html" title="Blick am Abend: Bühne frei für Totschläger" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2011/05/blick-am-abend-buhne-frei-fur.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CUUBQH8zfip7ImA9WhZQEEs.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-4842061571650013174</id><published>2011-04-17T19:53:00.001+02:00</published><updated>2011-04-17T20:00:51.186+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-04-17T20:00:51.186+02:00</app:edited><title>Tagesanzeiger: Hüten Sie sich vor dem Virus</title><content type="html">Vor 25 Jahren verbreitete sich das erste Virus für die damals noch nicht so stark verbreiteten PC. Der &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/"&gt;Tagesanzeiger&lt;/a&gt; schaut im Artikel "&lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Hueten-Sie-sich-vor-dem-Virus/story/12738696"&gt;Hüten Sie sich vor dem Virus&lt;/a&gt;" zurück. Der Anreiss-Text verspricht einen interessanten Artikel:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Vor einem Vierteljahrhundert verbreitete sich zum ersten Mal ein Virus auf normalen PCs. Brain zerstörte nichts und stahl keine Daten – heute ist die Malwarebranche eine boomende Schattenindustrie."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Schön, dass schon hier explizit der "normale PC" erwähnt wird. Dies lässt die Hoffnung auf einen fachlich korrekten Artikel aufkeimen.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Eigentlich war Brain ganz und gar harmlos. Das erste bekannte Computervirus, das sich auf normalen PC's verbreitete, zerstörte nichts und stahl keine Daten. Das Programm, das vor 25 Jahren von Pakistan aus seinen Weg um die Welt begann, ersetzte nur einige Informationen der Diskette, auf der es sich einnistete."&lt;/blockquote&gt;Ob es auch Schäden durch Brain gab, ist mir nicht bekannt. Solange das Programm keine Fehler enthält und keine Daten auf der Diskette überschreibt die von anderen Programmen benötigt werden, ist es harmlos. Grundsätzlich ist aber wohl keine Veränderung von Daten auf einem Datenträger als komplett harmlos zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Ihr systeminterner Name änderte sich in (c)Brain (&lt;i&gt;der Name der Diskette, anm. d. Bloggers&lt;/i&gt;). Vielleicht dauerte es länger, sie auszulesen. Details, von vielen Nutzern gar nicht bemerkt. Die Fachwelt aber war alarmiert. Brain liess ahnen, wie leicht es war, Heim- und Bürocomputer zu manipulieren. Heute, ein Vierteljahrhundert nach seinem Erscheinen, ist die Virenbranche eine boomende Schattenindustrie."&lt;/blockquote&gt;Ein sogenannter "Proof of Concept". Der Beweis, dass es geht. Schon damals zeigte sich, dass das Sicherheitskonzept von PCs absolut unzureichend war. Den grössten Softwarehersteller der Welt hat dies jedoch nicht davon abgehalten, noch weitere 15 Jahre&amp;nbsp;Betriebssysteme&amp;nbsp;zu veröffentlichen, die keine wie auch immer gearteten Sicherheitsfeatures enthielten. Die Hersteller von Antivirus Software haben das dadurch entstehende Geschäftsfeld dankbar aufgenommen.&lt;br /&gt;
Sehr wichtig ist auch der Hinweis, dass es heute nicht mehr irgendwelche Freaks in einem vergammelten Hinterzimmer sind, die Viren (und andere Schadsoftware schreiben) sondern eine ganze Industrie um Viren, Würmer, Botnetze und käufliche Sicherheitslücken entstanden ist. Organisiertes Verbrechen mit ähnlichen Strukturen wie den des Drogenhandels. Ein Milliardengeschäft in welchem die Betreiber sogenannter Botnets fremde Rechner an Spammer und andere Verbrecher vermieten. Noch unbekannte Sicherheitslücken in Betriebssystemen und Programmen werden meistbietend verkauft und ausgenutzt, um den Opfern unbemerkt Schadsoftware unterzuschieben. Ob &lt;a href="http://www.virenschutz.info/Was-ist-Adware-Spyware-Tutorials-23.html"&gt;Adware&lt;/a&gt; (blendet Werbung ein), &lt;a href="http://www.microsoft.com/germany/protect/computer/basics/spyware.mspx"&gt;Spyware&lt;/a&gt; (spioniert die Daten, das Surfverhalten und Zugangsdaten aus), &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scareware"&gt;Scareware&lt;/a&gt; (vorgebliche Sicherheitssoftware gibt viele angebliche Virenfunde an die jedoch erst mit der zu kaufenden Vollversion der Software entfernt werden können. Dabei ist die angebliche Sicherheitssoftware häufig die einzige wirkliche Schadsoftware auf dem System) oder gar &lt;a href="http://www.heise.de/security/meldung/Scareware-wird-zu-Ransomware-209804.html"&gt;Ransomware&lt;/a&gt; (Erpresser-Software, die Daten des Benutzers werden z.B. verschlüsselt und können erst wieder entschlüsselt werden, wenn man den Entschlüsselungscode eingibt, den man natürlich kaufen muss).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden folgenden Abschnitte sind lesenswert. Aber den ganzen Artikel kann man auch beim Tagesanzeiger online nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Zwar gab es 1986 schon Viren. Die aber trieben auf Apple-Computern oder im geschlossenen Internet-Vorläufernetz Arpanet zwischen Forschungszentren und Regierungseinrichtungen in den USA ihr Unwesen. Brain war der erste Schädling für das vergleichsweise neue Microsoft-Computer-Betriebssystem, das damals auf einer zunehmenden Zahl von Rechnern für Durchschnittsnutzer installiert wurde."&lt;/blockquote&gt;Da gibt es nicht viel dazu zu sagen. Schön umschifft der Autor die Debatte, welches denn nun das erste Virus war. Je nach Quelle sind die Angaben höchst unterschiedlich. "Elk Cloner" für den Apple II in 1982 ist entgegen der Angabe vieler Quellen aber wohl bei weitem nicht der älteste. Denn schon 1971 verbreitete sich Creeper durch das Arpanet (Vorläufer des Internet) auf den daran angeschlossenen PDP-10.&lt;br /&gt;
Und etwas weiter unten, im letzten Abschnitt:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Heute wird die Szene von anonymen Profis beherrscht, die gezielt Programme etwa zum Ausspähen von Online-Bankdaten entwickeln. «Die Virenschreiber sind viel kommerzieller geworden», betont Marx. Masse sei an die Stelle der «big bangs», der viel beachteten Durchbrüche um des Ruhmes Willen, getreten. Auch die Viren-Urväter aus Lahore haben dazu ihre Meinung. Heute gehe es um «rein kriminelle Aktivitäten», kritisiert Amjad Alvi: «Das war nicht die Idee, die wir damals hatten.»"&lt;/blockquote&gt;Auch dies eine Information, die sehr wichtig ist. Man hat es nicht mehr mit pickelgesichtigen Computervandalen zu tun, sondern mit Profis im Dienste des organisierten Verbrechens! Die Hersteller von Antiviren-Software kommen schon lange nicht mehr nach, alle Varianten aller Schadsoftware in ihren Produkten einzupflegen. Jemand, der einfach nur seinen Computer benutzen will und sich nicht täglich mit den Thema Computersicherheit befasst, hat heute keine Chance, ein Windows-System selbst sauber zu halten. Denn dank Flash-Werbebannern wird heute selbst über die Websites renommierter Medienhäuser Schadsoftware verbreitet. Und weil Adobe offenbar mehr Wert auf immer neue Features in ihrem Flashplayer legt, statt sich endlich mal ernsthaft um dessen Sicherheit zu kümmern, stehen immer wieder Sicherheitslücken z.T. über Monate offen und machen die Computer von Millionen von Benutzern anfällig für Viren und Würmer (dieser Vorwurf trifft übrigens nicht nur Adobe alleine, sondern auch viele andere Hersteller. Da aber der Flashplayer sowie der Adobe-Reader auf fast jedem PC zu finden sind, bieten sich die beiden Programme für Angriffe geradezu an!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend bleibt zu sagen, dass dies ein feiner, sauber recherchierter Artikel ist, an welchem es nichts auszusetzen gibt. Da hat&lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/stichwort/autor/reto-knobel/s.html"&gt; Reto Knobel&lt;/a&gt; saubere Arbeit geleistet. Da macht das Lesen der Zeitung doch gleich wieder mehr Spass!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-4842061571650013174?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/p1p3A7Z0ZeD2pdWXw3Q8PjGMB4E/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/p1p3A7Z0ZeD2pdWXw3Q8PjGMB4E/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/p1p3A7Z0ZeD2pdWXw3Q8PjGMB4E/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/p1p3A7Z0ZeD2pdWXw3Q8PjGMB4E/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/4sKhMlsQZAA" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/4842061571650013174/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2011/04/tagesanzeiger-huten-sie-sich-vor-dem.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/4842061571650013174?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/4842061571650013174?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/4sKhMlsQZAA/tagesanzeiger-huten-sie-sich-vor-dem.html" title="Tagesanzeiger: Hüten Sie sich vor dem Virus" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2011/04/tagesanzeiger-huten-sie-sich-vor-dem.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;C0EASHg7cCp7ImA9Wx9aGU8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-4971265432993338560</id><published>2011-03-12T10:18:00.001+01:00</published><updated>2011-03-12T10:20:49.608+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-03-12T10:20:49.608+01:00</app:edited><title>Tagblatt: Der harte Kampf ums Überleben</title><content type="html">Gleich in 2 Artikeln berichtet das Tagblatt in St. Gallen von der Situation der Platten- und CD-Läden in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
"&lt;a href="http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/stadtstgallen/tb-ag/Der-harte-Kampf-ums-Ueberleben;art197,1900406"&gt;Der Harte Kampf ums Überleben&lt;/a&gt;" folgt einen Tag nach "&lt;a href="http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/stadtstgallen/tb-ag/Der-Niedergang-der-St-Galler-Musiklaeden;art197,1816292"&gt;Der Niedergang der St.Galler Musikläden&lt;/a&gt;". Beides recht sauber recherchierte Artikel die zeigen, dass sich der Autor Daniel Walt in der lokalen Musikszene auskennt. Aus seinen Zeilen spricht viel Wehmut um die den veränderten Marktverhältnissen zum Opfer gefallenen Geschäfte. Ich kann ihm nachfühlen auch wenn man mich nie in einem der genannten Geschäfte angetroffen hat (schade eigentlich, aber man kann nicht überall sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist immer traurig, wenn ein Geschäft verschwindet. Es sind immer persönliche Schicksale damit verbunden, wenn ein Laden schliesst. Und häufig steckt(e) viel Herzblut drin. Aber schlussendlich zeigt nur schon der Name "Geschäft" worum es schlussendlich geht. Wenn mit einem Geschäft kein Geschäft mehr zu machen ist, muss sich etwas ändern. Entweder muss es wieder rentabel (oder zumindest tragbar) werden oder es muss aufgegeben werden. Dies ist eines der gnadenlosen Gesetze unserer freien Marktwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schluss, dass das Ende dieser Geschäfte mit dem grassierenden Download von nicht lizenzierter Musik aus dem Internet zusammenhängt, ist etwas gar einfach (Ich verzichte bewusst auch die Worte "illegal", "Raubkopien" oder gar "Piraterie", da in der Schweiz der reine Download von Musik nicht illegal ist, für den Tatbestand des "Raubes" etwas entwendet werden muss, dass der andere danach nicht mehr hat und "Piraterie" das ist, was vor Somalia stattfindet und in diesem Zusammenhang von der Urheberrechtsindustrie eingeführt wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe sind vielschichtiger, wie vieles in der Wirtschaft. Das Konsumverhalten der Kunden hat sich verändert. So etwas findet in jeder Branche statt, in welcher der Wettbewerb spielt (siehe Quartierläden oder auch HiFi-Geschäfte). Einige Anbieter sind innovativ und behalten so ihre Kunden oder gewinnen sogar welche dazu. Einige finden ihre Nische (z.B. mit besonders guter Beratung, einem speziellen Produkt oder einer speziellen Auswahl). Einige grössere Geschäfte haben diesen Schritt nicht geschafft, haben ihre Musikabteilung verkleinert was zu einem Kreislauf führt, der normalerweise mit der Aufgabe des Geschäftszweiges endet (kleinere Auswahl zieht weniger Kunden an was zu weniger Umsatz und damit zu einer weiteren Straffung des Angebotes führt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in der Musik ist wohl aber der "long trail" interessant. Titel, die einzeln nur wenig Umsatz bringen aber in der Summe doch einen schönen Teil am Umsatz ausmachen können. Ein Kunde kauft denselben Tonträger meist nur ein Mal. D.h. wenn der Kunde das nächste Mal kommt, wird er etwas anderes wollen. Mit einer Auswahl von 20 verschiedenen Titeln wird es schwer, diese Kunden zufrieden zu stellen. Gerade in einem solchen Markt ist der Verkauf der Produkte über das Internet (und anschliessender Versand zum Kunden) sehr interessant. Man kann mit relativ geringen Kosten dem Kunden eine riesige Auswahl an Tonträgern anbieten und diese auch mit Zusatzinformationen ansprechend präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren ist das Produkt "CD" seit 30 Jahren auf dem Markt und die einzige "Innovation", die die Musikindustrie in dieser Zeit gebracht hat, ist die Abspielverhinderung (auch "Kopierschutz" genannt), der das Abspielen der CDs auf verschiedenen Geräten verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Achzigerjahre kostete die Herstellung einer CD noch ca. 7 Franken. Heute kostet das Pressen einer CD nur noch wenige Rappen! Trotzdem sind die Preise nicht gesunken. Im Gegenteil. Erstaunlicherweise liegen die Preise der Neuerscheinungen bei den CDs unabhängig von der Produktionsfirma immer etwa gleich viel. Aber das ist wohl reiner Zufall, schliesslich ist es unvorstellbar, dass sich die Musikriesen in diesem Markt absprechen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt Innovation zu bringen, wurde versucht, diese im Keim zu ersticken. Erst als das Kind schon lange in den Brunnen gefallen war, und die Lieder mangels offizieller Alternativen massenhaft im Internet getauscht wurden, bewegte sich etwas.&lt;br /&gt;
Statt selbst Innovation zu bringen wurde nach dem Staat geschrien, um die Gesetze zu verschärfen. Und die Gesetzgeber machten brav mit und schützten eine Industrie, die jahrelang den Innovationszug verschlafen hatte mit Gesetzen, die den Konsumenten massiv benachteiligen und seine Freiheiten massiv einschränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich fragen, was denn der Mehrwert ist, wenn ich eine CD kaufe, statt sie herunter zu laden? Ein Booklet mit Infos und Songtexten? Ein begrenzter Mehrwert der auch noch häufig wegrationalisiert wurde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Plattencover, das etwas hermacht? Diese Tradition ist offenbar vor vielen Jahren gestorben! Die CD-Cover sehen meist aus wie mit der Heftbeilage "Cover-Creator-Ultimate" (Werbetext:"Mit drei Klicks dank 250 tollen Vorlagen zum professionellen CD-Cover") erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Milliardengewinne der Musikgiganten sind geschrumpft. Dies ist in vielen Branchen ähnlich und trotzdem werden keine neuen Gesetze erlassen, um diese Branchen zu schützen! Man muss sich fragen, ob die Musikindustrie denn für ihre Milliardengewinne einen reellen Gegenwert erbracht hat! Ist es vielleicht eher so, dass die Gewinne in der Vergangenheit viel zu hoch waren und sich nun langsam der Realität annähern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn eine Konkurrenzsituation gibt es im Musikgeschäft nicht. Wenn ich die Musik eines bestimmten Künstlers hören will, so kommt die CD von einer einzigen Produktionsfirma. Dank der Urheberrechte ist dieses Monopol auch noch staatlich garantiert! Ob diese Situation in einer freien Marktwirtschaft noch zeitgemäss ist? Für die Kunden bringt sie jedenfalls viele Nachteile mit sich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nun einwendet, dass ja schliesslich die Künstler durch das Urheberrecht geschützt werden. "Jein".&lt;br /&gt;
Gerade mal knapp 4% des Verkaufspreises einer CD geht an den Künstler. 96% teilen die anderen Beteiligten unter sich auf!&lt;br /&gt;
Die Abschaffung des Urheberrechtes ist nicht wirklich ein Thema und wohl auch im Moment wenig sinnvoll; aber durchaus ein interessantes Gedankenexperiment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zu den nicht lizenzierten Downloads, die anscheinend Schuld an der "Misere" der Musikindustrie schuld sein sollen (wobei "Misere" für eine Branche, die nach wie vor Miliardengewinne schreibt wohl ein etwas starkes Wort ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg der Online-Musik-Ships wie iTunes sind für mich der beste Beweis, dass die Kunden die Musik bezahlen wollen. Aber über mehr als 10 Jahre war es schlicht nicht möglich, wenn man Musik online beziehen wollte! Wenn man den Kunden einen einfachen, bequemen und sicheren Weg bietet, die Musik online zu beziehen, sind sie auch bereit, zu bezahlen. Selbst wenn die Preise nach wie vor völlig überrissen sind (Ein Album ohne Medium kostet häufig nur unwesentlich weniger als im Laden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage, dass die nicht lizenzierten Downloads an allem Schuld sind, ist also viel zu kurz gegriffen. Das Konsumverhalten hat sich verändert. Die Vertriebswege haben sich verändert. Und die Musikindustrie hat es verpasst, ihren Händlern ein konkurrenzfähiges Produkt zu bieten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-4971265432993338560?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/DoOS4GsNsKoHZzWI1Mg-o-fcgqY/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/DoOS4GsNsKoHZzWI1Mg-o-fcgqY/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/DoOS4GsNsKoHZzWI1Mg-o-fcgqY/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/DoOS4GsNsKoHZzWI1Mg-o-fcgqY/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/pVgMJMY1KSA" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/4971265432993338560/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2011/03/tagblatt-der-harte-kampf-ums-uberleben.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/4971265432993338560?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/4971265432993338560?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/pVgMJMY1KSA/tagblatt-der-harte-kampf-ums-uberleben.html" title="Tagblatt: Der harte Kampf ums Überleben" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2011/03/tagblatt-der-harte-kampf-ums-uberleben.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;C0AFQXY-fCp7ImA9Wx9VF0s.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-6471725291457409318</id><published>2011-02-03T20:07:00.001+01:00</published><updated>2011-02-03T20:35:10.854+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-02-03T20:35:10.854+01:00</app:edited><title>Tagesanzeiger: Das Web ist voll</title><content type="html">Dass in diesem Blog so viel über Artikel aus dem &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/"&gt;Tagesanzeiger&lt;/a&gt; geschrieben wird, ist nicht mit einer Aversion gegen diese Zeitung zu erklären. Schliesslich ist der Tagesanzeiger für mich so etwas wie meine Heimzeitung. Und meist sind die Artikel auch gar nicht so schlecht. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass sich die Journalisten auf dieser Redaktion einen Spass daraus machen, den "schweizweit schlechtesten Artikel des Jahres" zu schreiben. Und &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Das-Web-ist-voll/story/30829956"&gt;dies hier&lt;/a&gt; ist ein besonders erfolgversprechender Kandidat dafür!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur schon der Titel gibt dem technikinteressierten Nutzer einen Hinweis auf die zu erwartende Qualität:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Das Web ist voll"&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;Liebevoll wurde da nach einem eingängigen Titel gesucht. Kurz, prägnant und verständlich sollte er sein. Dass der Autor damit in der Mottenkiste der Erinnerung kramt und dabei das Netz namens "Internet" und das Web gleichsetzt,&amp;nbsp; lässt nichts Gutes erahnen. Wenn ein Laie den Unterschied zwischen WWW und Internet nicht kennt, ist dies nicht weiter tragisch. Aber jemand, der anderen etwas zum Thema erzählen will, sollte schon wenigstens eine kleine Ahnung von der Materie haben!&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Langsam werden die IP-Adressen knapp. Voraussichtlich Ende dieses Jahres  werden alle verfügbaren Internetadressen aufgebraucht sein. Gibt es  eine Lösung?"&lt;/blockquote&gt;- "Langsam werden die IP-Adressen knapp"&lt;br /&gt;
Dies ist ein Thema, über das schon seit etwa 10 Jahren diskutiert wird. Es ist ein Problem, dass sich seit mindestens einem halben Jahrzehnt anbahnt und beobachtet wird. In den letzten 12 Monaten hat sich der Prozess aber deutlich beschleunigt (so ähnlich wie bei Hamsterkäufen, wenn die Angst besteht, dass etwas bald nicht mehr verfügbar ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- "Voraussichtlich Ende dieses Jahres  werden alle verfügbaren Internetadressen aufgebraucht sein"&lt;br /&gt;
IP-Adressen werden nich aufgebraucht sondern entweder "vergeben" oder "reserviert". Ausserdem sind nicht alle Adressen vergeben. Viele Adressen sind unbenutzt aber nicht verfügbar weil der Adressraum nicht immer sonderlich effizient genutzt wird. Apple alleine verfügt für seine Firma über ca. 16Mio Adressen (wie andere Pioniere auch), die wahrscheinlich nur zu einem Bruchteil auch genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- "Gibt es eine Lösung?"&lt;br /&gt;
Kindische, rethorische Frage! So ein Satz mag in einem billigen Groschenroman helfen, so etwas wie einen Spannungsbogen aufzubauen. In einem Artikel, der die Leser mit Fakten zu einem aktuellen Thema versorgen soll, sehe ich den Sinn nicht wirklich ein.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Dem Internet drohen die Adressen auszugehen. Die internationale  Adressverwaltungs-Organisation IANA habe mittlerweile 251 der 256  grossen Adressblöcke vergeben, erklärte der deutsche Hightech-Verband  Bitkom am Donnerstag in Berlin."&lt;/blockquote&gt;Dem Internet geht gar nichts aus! Aber es wird bald passieren, dass Kunden (z.B. Internet-Provider) die für ihre Dienste neue IP-Blöcke (Gruppen von IP-Adressen, die haben nichts mit den bekannten Domainnamen oder URLs zu tun) benötigen, keine mehr erhalten werden. Es sind auch nicht 251 grosse Blöcke (sogenannte Class-A Netze) vergeben, denn einige dieser Netze sind reserviert. Wer mehr Infos zum Thema will, welche Blöcke reserviert sind, kann dies gut bei &lt;a href="http://www.heise.de/"&gt;heise-online&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.heise.de/netze/Reservierte-IPv4-Adressen-475028.html"&gt;nachlesen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die letzten fünf Blöcke mit neuen Internetadressen werde die IANA schon  sehr bald an die fünf regionalen Organisationen zur Verteilung der  Adressen vergeben. Ende 2011 seien dann voraussichtlich alle verfügbaren  Internetadressen aufgebraucht."&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;Die fünf regionalen Organisationen sind übrigens:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;ARIN für Nordamerika&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;RIPE NCC für Europa, mittleren Osten und Zentralasien&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;APNIC für Asien und Pazifikregion (z.B. auch Australien und Neuseeland)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;AfriNIC für Afrika&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;LACNIC für Lateinamerika und einige Karibikinseln&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;Eine &lt;a href="http://www.iana.org/numbers/"&gt;schöne Übersicht&lt;/a&gt; ist auf der &lt;a href="http://www.iana.org/"&gt;IANA&lt;/a&gt; selbst zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also nun so weit, dass die letzten 5 Blöcke von je etwa 16 Millionen Adressen an diese Organisationen verteilt werden. Diese verteilen diese Blöcke auf Anfrage dann weiter an ihre Kunden (meist an Provider von Internetzugängen oder Hosting). Dazu werden diese grossen Blöcke in kleinere Einheiten aufgeteilt. Es könnten also aus jedem dieser Blöcke z.B. 256 Einheiten zu je ca. 65'000 Adressen "schneiden". Oder ca. 65'000 Blöcke zu je 256 Adressen und viele Mischformen dazwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die sogenannten IP-Adressen im Internet bestehen aus 32 Nummern."&lt;/blockquote&gt;32 Nummern? Naja, 32 bit. D.h. 32 Nullen oder Einsen. Meist aber dargestellt als 4 durch Punkte getrennte Zahlen von 0 bis 255.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Sie  stecken unter anderem hinter den gut merkbaren Internetadressen mit  Endungen wie .ch oder .com."&lt;/blockquote&gt;Das ist nicht komplett falsch. Das ist jedoch schon das Positivste, das man über diesen Satz sagen kann. Denn gerade im Zusammenhang mit den knapper werdenden IP-Adressen hat das Domain Name System kaum Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Aber auch jeder Computer und jedes Handy,  das sich mit dem Internet verbindet, bekommt eine solche Adressnummer  zugewiesen."&lt;/blockquote&gt;Auch diese Aussage ist nicht ganz falsch. Gerade aber mit den immer stärker verbreiten Smartphones bekommt man keine einmalige, öffentliche Adresse vom Mobilfunkprovider, sondern eine sogenannte private Adresse. Dies bedeutet, dass mit einer NAT (Network Address Translation) genannten Technik,&amp;nbsp; ganz viele Geräte mit einer einzigen oder einigen wenigen öffentlichen Adressen auskommen. Damit werden nicht alle Probleme gelöst (und es entstehen einige neue Probleme) aber das Problem der Adressknappheit kann etwas entschärft werden. Jeder Home-Router (ADSL-Router, WLAN-Router usw.) für zu Hause macht übrigens dasselbe. Egal, ob man einen Computer oder 50 Computer anhängt, es wird nur eini einzige IP-Adresse vom Provider benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Der 1980 eingeführte Standard IPv4 ermöglicht 4,3 Milliarden  Adressen – doch diese sind bald ausgeschöpft."&lt;/blockquote&gt;Das heisst aber nicht,&amp;nbsp; dass wirklich alle 4.3 Milliarden (Genau: 4'294'967'296) belegt sind. Da die Adressen immer in Blöcken bestimmter Grössen vergeben werden und einige dieser Adressen auch einfach für die Verwaltung der Netze benötigt werden, entsteht ein beträchtlicher "Verschnitt". Leider wäre der Aufwand, diesen Verschnitt zu reduzieren extrem gross, so dass dies keine Lösung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommen 2 Abschnitte zu IPv6 (dem Nachfolger vom aktuellen IPv4) die nicht kompletter Unsinn sind, deshalb lass ich die mal weg.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Der neue Standard ist nicht nur notwendig, um neue Domainnamen im  Internet zu registrieren – sondern auch für die vielfältigen neuen  Dienste. Sind künftig auch Kühlschränke, Autos oder Herzschrittmacher  mit dem Internet verbunden, benötigen auch sie eine IP-Adresse."&lt;/blockquote&gt;Und wieder zeigt der Autor, dass er zwar einige gängige Begriffe aus dem Umfeld des Internets kennt, aber nicht wirklich damit umgehen kann. Denn mit dem System der Domainnamen hat die Art der Adressierung nur wenig zu tun. Dem DNS ist es absolut egal, ob er nun Adressen im IPv4-Format oder IPv6 ausliefern muss (wird immer mehr parallel in beiden Formaten gemacht). Auch braucht es nicht für jede Domain eine eigene IP-Adresse. Dieser Blog liegt z.B. mit tausenden anderen Blogs, die unter diversen Adressen erreichbar sind, auf einem einzigen Server (bzw. auf einer Gruppe von Servern, aber das sind Details).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wieso mein Kühlschrank eine eigene öffentliche IP-Adresse benötigen soll, ist mir schleierhaft. Für die meisten Anwendungen reicht eine einzige Adresse für ein ganzes Haus aus. Natürlich sollen wir auf IPv6 umsteigen, denn es bietet viele Chancen! Und natürlich geht der Vorrat an verfügbaren IPv4-Adressen schnell zur Neige. Aber dies ist nicht wegen Smartphones, oder vernetzten Kühlschränken, sondern weil auch Länder, die bisher nur spärlich mit dem Internet verbunden waren, sehr schnell den Anschluss finden. Und dafür braucht es Adressen. Nur schon, um diesen Ländern dieselben Chancen einzuräumen, müssen genügen Adressen einfach verfügbar sein. Und dies ist nur mit IPv6 möglich!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-6471725291457409318?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/a3CEBdehEALZgR2xme8fbS0is14/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/a3CEBdehEALZgR2xme8fbS0is14/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/a3CEBdehEALZgR2xme8fbS0is14/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/a3CEBdehEALZgR2xme8fbS0is14/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/LtH1L-nwTiQ" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/6471725291457409318/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2011/02/tagesanzeiger-das-web-ist-voll.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/6471725291457409318?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/6471725291457409318?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/LtH1L-nwTiQ/tagesanzeiger-das-web-ist-voll.html" title="Tagesanzeiger: Das Web ist voll" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2011/02/tagesanzeiger-das-web-ist-voll.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DUYNSXg9eSp7ImA9Wx9XFE8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-3794799939694343838</id><published>2011-01-07T19:40:00.001+01:00</published><updated>2011-01-07T20:06:38.661+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-01-07T20:06:38.661+01:00</app:edited><title>Tagesanzeiger: Albtraum auf Rädern</title><content type="html">Nach einem Monat Winterschlaf meldet sich der Zeitungsjunge wieder. Aus dem wohligen Winterschlummer gerissen hat mich der folgende &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Albtraum-auf-Raedern/story/22222198"&gt;Artikel&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/stichwort/autor/reto-hunziker/s.html"&gt;Reto Hunziker&lt;/a&gt; im Online-Auftritt des &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/"&gt;Tagesanzeigers&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"An Bahnhöfen und Flughäfen wimmelt es nur so von Rollkoffern. Ein  grosses Ärgernis, findet Tagesanzeiger.ch/Newsnetz-Reporter Reto  Hunziker."&lt;/blockquote&gt;Hm. Was denn nun? Es steht nirgends etwas von "Kolumne" oder "Glosse". Wieso dann diese scheinbare Distanzierung im Aufreisser?&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Manchmal wünschte ich dennoch, das Rad wäre nie erfunden worden.  Nämlich dann, wenn ich zur Rush Hour quer durch die Halle des Zürcher  Hauptbahnhofes eile, um mein Tram noch zu erwischen. &lt;br /&gt;
In diesem  Moment gleiche ich der Spielfigur eines alten Jump&amp;amp;Run-Spiels: Ich  springe, ich weiche aus, ich beschleunige, um Schritte später abrupt zu  halten. Schuld an diesem unverhofften Hindernislauf: der Rollkoffer." &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Eine spannende Aussage. Als Exil-Zürcher geniesse ich es, jeweils zur Stosszeit durch den Hauptbahnhof zu marschieren. Denn in Zürich wissen die meisten Leute, wie man sich bewegt. Wenn man etwas voraus schaut, ist es kein Problem, sich flüssig durch die Menschenmassen zu bewegen.&lt;br /&gt;
Herr Hunziker fehlt also offenbar einfach die Weitsicht. Ich hoffe mal, dass er nie mit dem Auto in die Stadt fährt!&lt;br /&gt;
Dass Herr Hunziker versucht, seinen eigenen Mangel an Voraussicht mit der Existenz der Rollkoffer zu begründen... ich erspare mir hier einen weiteren Kommentar.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Kaum ein Zug- oder Flugreisender, der nicht eines dieser Vehikel hinter  sich herzieht. Ob massig oder petit, ob mit harter Schale oder weicher,  der Rollkoffer, dieser verlängerte Arm der Gehetzten, verhindert anderen  Passanten jede Ideallinie und erhöht den Umgehungsweg einer Person um  ein Vielfaches. Rollkoffer sind quasi die Pferdeanhänger des Fussvolkes,  sie verlangsamen den Verkehr beträchtlich. Im Zug krachen sie ausserdem  gegen Sitze, Türrahmen und Ablagegitter, auf dem Perron gegen Hunde und  Haxen.&lt;/blockquote&gt;Die erwähnten Punkte sind nicht von der Hand zu weisen. Ursache des Übels sind aber nicht die Rollkoffer, sondern rücksichtslose Besitzer ebendieser. Hier sucht der Autor also die Schuld schon wieder an der falschen Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Zwar gibt es dieses Unding schon länger, doch erst seit wenigen Jahren  ist es scheinbar zum unverzichtbaren Reise-Accessoire geworden. Weil  heute die Räder in alle Richtungen und ohne zu blockieren rollen können  und die ausziehbaren Griffe nicht mehr so schnell abbrechen, führt  Krethi und Plethi einen Rollkoffer mit sich. Weil sie alle nicht so  schwer tragen wollen." &lt;/blockquote&gt;Was bedeutet "seit wenigen Jahren"? Die Anzahl der Rollkoffer im Verhältnis zu anderen Gepäckstücken hat in den letzten 10 Jahren wohl nicht mehr stark zugenommen.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Dass viele Rollkoffer so klein sind, dass es praktischer wäre, sie unter  dem Arm zu tragen, scheint dabei kein Widerspruch. Und so ziehen die  Rückenschoner rollende Aktenkoffer hinter sich her und ihre Kinder haben  nicht etwa Rucksäcke, sondern Mini-Rollkoffer-Versionen von Hello Kitty  oder Spongebob."&lt;/blockquote&gt;Hm. Also ich weiss nicht, welche Rollkoffer Herr Hunziker meint. Die allermeisten Rollkoffer, die ich sehe, sind eindeutig zu gross, um sie bequem über grössere Strecken zu tragen. Ganz abgesehen vom Gewicht. Nur schon 2kg an einer Schulter bzw. 5kg am Rücken beginnen auch bei einer erwachsenen Person nach einiger Zeit ganz schön zu ziehen. Ganz abgesehen von der durch die Träger zerknitterten Jacke. Und gerade bei Kindern wird immer wieder betont, wie wichtig es ist, den Rücken zu entlasten. Also Kinder: Wenn Herr Hunziker durch den Zürcher HB rennen will, tragt euer Gepäck am Rücken! Es müssen schliesslich Prioritäten gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Klar, es geht um ihre Gesundheit."&lt;/blockquote&gt;Wow! Yeah, ein echter Lichtblick!&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Doch was ist mit der Gesundheit der anderen?"&lt;/blockquote&gt;Schade, war also nur ein kurzer, lichter Augenblick. Welche Gesundheit meint er denn? Die eigene?&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die wird von Rollkoffer-Rowdies doch gerade gefährdet. Wie viele Zehen,  Schienbeine und Achillesfersen fielen diesem Lastfahrzeug schon zum  Opfer... Bloss weil deren Besitzer auf ihren Rücken achten und mit der  Einstellung «nach mir die Schimpfwut» durch die Hallen schreiten."&lt;/blockquote&gt;Hm. Entweder hat Herr Hunziker enormes Pech, er bauscht ein einmaliges Erlebnis enorm auf oder aber er hat die Gabe, jeweils anderen Leuten genau vor die Füsse (bzw. Räder) zu rennen.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Sogar das Schweizer Militär hat die Vollpackung abgeschafft und sich  Rollkoffer zugelegt."&lt;/blockquote&gt;Eine der wenigen sinnvollen Entscheidungen. Ich durfte noch die 95er Vollpackung geniessen. Eine Einrichtung die sich mit angeschnalltem Rucksack kaum so einstellen liess, dass der Beckengurt seine Funktion übernehmen konnte. Ein absoluter Rückenkiller! &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die Folge: Die sperrigen Teile blockieren Durch-  und Eingänge, so dass zivile Passagiere warten müssen, bis diese  herumbugsiert worden sind.&lt;/blockquote&gt;Das ist nun ehrlich gesagt eine ziemlich schwachsinnige Aussage. Offensichtlich musste Herr Hunziker noch nie in einem Zug mit vielen Soldaten mit GT reisen. Dieses unförmige Paket mit den vielen Bändeln die sich gerne ineinander verhakten. Selbst ein schlank gebauter Soldat konnte mit angeschnalltem GT nicht zwischen den Sitzen durch einen SBB-Wagon gehen, ohne mit den angeschnallten Seitentaschen links und rechts an zu stossen. Der Helm, der sich nur ausnahmsweise sicher befestigen liess, stellte eine permanente Verletzungsgefahr für die ganze Umgebung dar! Und was nun soll daran besser sein als an einem kompakten Rollkoffer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Personen, die mit ihren Rollkoffern die Durchgänge in den Zügen unpassierbar behindern, würden dies auch mit anderen Gepäckstücken tun. Nur ist ein Koffer erheblich leichter aus dem Weg zu bewegen, als dieses "Grundtrageinheit" genannte Ungeheuer!&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Kommt dazu, dass man mit einem Trolley-Koffer nicht gerade elegant  ausschaut. Sogar der viel reisende und rückengeschädigte Lifestyle-Papst  Tyler Brûlé findet, eine Tragtasche habe mehr Stil."&lt;/blockquote&gt;Naja. Ob ein Lifestyle-Papst hier der richtige Ratgeber ist? Es geht hier schliesslich darum, sein Gepäck möglichst effizient zu transportieren und nicht darum, auf dem Catwalk möglichst elegant auszusehen. Aber da muss halt jeder seine Prioritäten selber setzen.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Was ist aus dem guten alten Rucksack geworden?"&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;Oh ja, Rucksäcke! Tolle Idee! Das sind die Dinger, die man ins Gesicht  kriegt, wenn sich der Träger umdreht. Die Dinger, die Kindern im Bus und  Tram genau ins Gesicht drücken mit ihren Schnallen und  Reissverschlüssen, weil die Träger nicht daran denken, in einer  Menschenmenge den Rucksack in der Hand zu tragen oder zwischen die Füsse zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Warum zieht es heute  jeder vor, etwas hinter sich herzuziehen, als es zu tragen? Montieren  wir bald auch unsere Einkaufstüten, Zeitungen oder Portemonnaies auf  fahrbare Untersätze?"&lt;/blockquote&gt;Einkaufstüten auf Rädern? Welch bahnbrechende Idee! Ich frage mich gerade, wie man das Ding nannte, mit dem meine Mutter bereits vor mehr als 30 Jahren ihre Einkäufe nach Hause zog. Und ich bin davon überzeugt, dass die Mafia inzwischen für ihre Geldkoffer von Aktentaschen auf Rollkoffer umgestiegen ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Ein Artikel der überflüssigeren Sorte. Eine Person regt sich über irgend eine Kleinigkeit auf und weil diese Person gerade Journalist ist, wird das sogar noch in der Zeitung (bzw. im zugehörigen Online-Auftritt) veröffentlicht. Mit Journalismus hat dies jedoch herzlich wenig zu tun. Wenn man es wenigstens klar als "Glosse" (oder "Rant") gekennzeichnet hätte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-3794799939694343838?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/5KfTWo3L3ClOC9us9F9CeoRLh5o/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/5KfTWo3L3ClOC9us9F9CeoRLh5o/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/5KfTWo3L3ClOC9us9F9CeoRLh5o/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/5KfTWo3L3ClOC9us9F9CeoRLh5o/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/FN-g_FLjt8A" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/3794799939694343838/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2011/01/tagesanzeiger-albtraum-auf-radern.html#comment-form" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/3794799939694343838?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/3794799939694343838?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/FN-g_FLjt8A/tagesanzeiger-albtraum-auf-radern.html" title="Tagesanzeiger: Albtraum auf Rädern" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2011/01/tagesanzeiger-albtraum-auf-radern.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;AkMEQX4ycCp7ImA9Wx9SF04.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-7390415313585772479</id><published>2010-12-07T04:59:00.001+01:00</published><updated>2010-12-07T17:13:20.098+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-12-07T17:13:20.098+01:00</app:edited><title>Tagblatt: PostFinance schliesst Konto von Assange</title><content type="html">Das St. Galler Tagblatt &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/aktuell/schweiz/schweiz/PostFinance-schliesst-Konto-von-Assange;art622,1653269"&gt;veröffentlicht&lt;/a&gt; eine Meldung der SDA unkommentiert. Das ist ihr gutes Recht und leider in praktisch allen Medien absolut normal. Manchmal wäre es jedoch sicher gut, ein bisschen nach zu fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Artikel selbst gibt es wenig auszusetzen. Die Frage gehen eher&amp;nbsp; in Richtung Motivation und Motive der beteiligten Stellen. Und wieso diese Fragen offenbar nicht gestellt werden!&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Grund sei, dass der Australier bei der Kontoeröffnung falsche Angaben zu seinem Wohnort gemacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Domizil habe Assange Genf angegeben, was sich bei einer Überprüfung der Daten aber als unwahr herausgestellt habe, schreibt PostFinance am Montag in einer Mitteilung weiter."&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;Offenbar hat dieses Konto also schon eine ganze Weile bestanden. Wie lange, das wissen wohl einzig die Postfinance und die Kontaktpersonen von Assange. Wieso wurden die nicht danach gefragt?&lt;br /&gt;
Werden die Daten denn nicht bei Eröffnung und vor der Aktivierung des Kontos überprüft? Was war die Motivation, diese Überprüfung gerade jetzt durchzuführen? Gab es Druck von aussen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Man werde nun versuchen, mit Assange Kontakt aufzunehmen, um zu  erfahren, auf welches Konto das Geld überwiesen werden könne, sagte  PostFinance-Sprecher Marc Andrey auf Anfrage."&lt;/blockquote&gt;Man hat also offenbar Kontakt gehabt und Fragen gestellt. War denn nun dies das einzige, was von Interesse war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Gedankenanstoss gibt es noch aus diesem kurzen Abschnitt:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Am Wochenende hatte der Internet-Bezahldienst PayPal sein  Wikileaks-Konto wegen angeblicher «Verletzung der Nutzungsbedingungen»  gesperrt. Beobachter gehen davon aus, dass die Tochtergesellschaft des  Internet-Auktionshauses Ebay seine Geschäftsbeziehung zu Wikileaks auf  Druck der USA hin beendet hat."&lt;/blockquote&gt;Gibt es auch im Fall Postfinance solche Vermutungen? Was sagt Postfinance selbst dazu? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, liebe Journalisten. Versucht doch bitte auf folgende Fragen eine Antwort zu geben. Oder vielleicht beantwortet ja Postfinance selbst diese Fragen:&lt;br /&gt;
- Wie lange hat das Konto bestanden?&lt;br /&gt;
- Wurden schon früher Überprüfungen durchgeführt?&lt;br /&gt;
- Nach welchen Kriterien werden im Allgemeinen solche Prüfungen durchgeführt?&lt;br /&gt;
- Wieso wurde die Angaben ausgerechnet jetzt überprüft?&lt;br /&gt;
- Gab es Druck von aussen, dieses Konto zu sperren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant dazu ist auch die &lt;a href="http://www.postfinance.ch/de/about/media/press/pressrelease/press101206.html"&gt;Pressemeldung&lt;/a&gt; der Post:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"...[unwahre Angaben zum Wohnort] Aus diesem Grund ist PostFinance berechtigt, das Konto zu schliessen.  Wenn sich beim Inhaber eines Kontos Hinweise ergeben, dass dessen  Angaben nicht den geltenden Bestimmungen entsprechen, klärt PostFinance  den Sachverhalt detailliert ab und zieht die entsprechenden  Konsequenzen."&lt;/blockquote&gt;Ok. Kann man so stehen lassen. Mit dem aktuellen Interesse an Assanges Person kann man dieser Aussage mit gutem Willen sogar Glauben schenken (wobei, welche Firma verzichtet schon freiwillig auf Kunden?!?)&lt;br /&gt;
Dass PostFinance dann aber im gleichen Atemzug eine seltsame Rechtfertigung für ihr Vorgehen nachschiebt, hinterlässt bei mir einen sehr seltsamen Beigeschmack:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;"Kontrahierungszwang greift nicht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das Bundesgericht hat am 22. Juli 2010 entschieden, dass PostFinance  wegen ihres Grundversorgungsauftrags allen Interessenten ein Konto für  den Zahlungsverkehr anzubieten und bereits bestehende Konten  weiterzuführen hat (Kontrahierungszwang)."&lt;/blockquote&gt;Aha. Also bewegt sich PostFinance ganz klar ausserhalb des vom Gesetz vorgegebenen Rahmens und weiss dies auch! Es muss der PostFinance aus irgendwelchen Gründen als sehr viel daran liegen, Assange los zu werden, dass sie diesen Schritt vollzogen haben.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Eine Auflösung der  Kontobeziehung (oder die Nichtaufnahme derselben) ist nur aus wichtigem  Grund möglich. Das Bundesgericht hat nicht definiert, was ein wichtiger  Grund ist. Der Ständerat hat auf das Urteil reagiert und am 30. November  2010 eine Bestimmung in das Postgesetz aufgenommen."&lt;/blockquote&gt;Wow, jetzt bin ich endgültig platt! Wie praktisch, dass genau 7 Tage vor Veröffentlichung&amp;nbsp; der Pressemeldung der Ständerat die gesetzlichen Grundlagen schafft, um dieses Urteil der höchsten Rechtsinstanz der Schweiz zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Diese schafft  PostFinance Möglichkeiten, Geschäftsbeziehungen aufzuheben, die dem  öffentlichen und dem sittlichen Empfinden zuwiderlaufen."&lt;/blockquote&gt;Hm. Das ist aber wohl ein griffiger Artikel. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, jedem nicht genehmen Kunden (sei es aus politischen, gesellschaftlichen oder sozialen Gründen) los zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Noch ausstehend  ist die Zustimmung des Nationalrates."&lt;/blockquote&gt;Aha. Also ist das Gesetz noch nicht in Kraft. Und es ist auch nicht sicher, dass der Nationalrat zustimmen wird.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Voraussetzung ist schliesslich  die Zustimmung der eidgenössischen Räte zur gegenwärtig behandelten  Postgesetzgebung."&lt;/blockquote&gt;Postfinance bewegt sich also eindeutig ausserhalb des gesetzlichen Rahmens und weiss das auch. Das macht mich sehr nachdenklich! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mich wirkt das ganze extrem bemüht und seltsam. Ich frage mich auch, wieso PostFinance mit dieser Meldung an die Öffentlichkeit geht. Gilt der Datenschutz hier nicht? Was ist mit der berühmten Diskretion in der schweizer Finanzwelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser offenen Fragen habe ich an den Mediensprecher von PostFinance eine Mail mit meinen Fragen geschrieben. Sollten Antworten auf meine Fragen eintreffen, werde ich diese hier selbstverständlich als Update veröffentlichen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-7390415313585772479?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Wf9I0dOgESfLTNfsqgj_etapobA/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Wf9I0dOgESfLTNfsqgj_etapobA/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Wf9I0dOgESfLTNfsqgj_etapobA/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Wf9I0dOgESfLTNfsqgj_etapobA/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/dhn6pt2dEts" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/7390415313585772479/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/12/tagblatt-postfinance-schliesst-konto.html#comment-form" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/7390415313585772479?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/7390415313585772479?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/dhn6pt2dEts/tagblatt-postfinance-schliesst-konto.html" title="Tagblatt: PostFinance schliesst Konto von Assange" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/12/tagblatt-postfinance-schliesst-konto.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEAHQ3k8cSp7ImA9Wx9TFk8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-8355090935616050656</id><published>2010-11-24T06:17:00.002+01:00</published><updated>2010-11-24T19:18:52.779+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-11-24T19:18:52.779+01:00</app:edited><title>Tagblatt: PCs sicherer als Macs (Update)</title><content type="html">Im Internet ist heute der &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaft/PCs-sicherer-als-Macs;art623,1645996"&gt;folgende Artikel&lt;/a&gt; des &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/"&gt;St. Galler Tagblatt&lt;/a&gt; zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer solchen Überschrift schreit natürlich das Herz eines jeden Apple-Users auf. Aber auch andere, die sich mit der Materie befassen, dürften die Stirne runzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel kommt praktisch als "Publireportage" daher. Sämtliche Infos kommen von einem einzelnen Experten der &lt;a href="http://www.switch.ch/"&gt;Switch&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;span class="location"&gt;"«&lt;/span&gt;PCs sind sicherer als Macs», sagte der Leiter der Switch-Sicherheitsabteilung, Serge Droz, am Dienstag vor den Medien in Zürich."&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;Mit "Sicherheitsabteilung" ist wohl das &lt;a href="http://www.switch.ch/all/cert_IT/"&gt;Switch CERT&lt;/a&gt; gemeint. Eine Abteilung der Stiftung Switch, die Firmen in der Schweiz und im Liechtenstein helfen soll, ihre Rechner und Netzwerke vor Angriffen zu schützen.&lt;br /&gt;
Die Aussage stammt aus dem Jahre 2009 (und machte damals &lt;a href="http://www.viruslist.com/de/news?id=201612757"&gt;die&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.sackstark.info/?p=14590"&gt;Runde&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.chip.de/news/Sicherheits-Experte-Windows-sicherer-als-Mac-OS_38080771.html"&gt;durch&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.pctipp.ch/news/betriebssysteme/48962/windows_sicherer_als_mac_os_x_106.html"&gt;viele&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/computer/Weshalb-Windows-sicherer-als-Mac-OS-sein-soll/story/18440825"&gt;Medien&lt;/a&gt;) von einem Sicherheitsexperten und Buchautoren namens Charlie Miller. Die Aussage ist also alles andere als neu. Miller stütze sich bei seiner Aussage auf ein einziges, ganz bestimmtes Sicherheitsfeature, welches in moderneren Windows-Versionen eingebaut ist und bei Mac OS X 10.6 nur in Ansätzen vorhanden ist. Das Feature erschwert es, Sicherheitslücken gezielt auszunutzen (Das heisst, der Autor der Schadsoftware muss deutlich mehr Gehirnschmalz aufwenden, damit sein Angriff funktioniert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Das neueste Betriebssystem Windows 7 sei sicherheitstechnisch gut. Microsoft habe seine Lektion in den letzten Jahren gelernt."&lt;/blockquote&gt;Und das zum 25. Geburtstag von Windows. Eine Aussage, die auch kaum bestritten wird. Microsoft hat bei seinen Produkten in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Inzwischen sind die meisten Sicherheitsprobleme unter Windows nicht mehr durch das Betriebssystem selbst sondern durch Fremdsoftware verschuldet (rein gefühlsmässig führt aktuell wohl Adobe mit Flash und dem Adobe Reader die Rangliste an, gefolgt von &lt;strike&gt;Suns&lt;/strike&gt; Oracles Java).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Denn Windows sei am meisten verbreitet und deshalb am häufigsten das  Ziel von Angriffen der Internet-Kriminellen. Die Apple-Produkte würden  aber zulegen, insbesondere das iPhone sei extrem populär."&lt;/blockquote&gt;Das iOS auf dem iPhone hat zwar mit dem OS X auf den Rechnern von Apple nichts zu tun, aber das lässt man wohl der Einfachheit halber mal weg. Auch dass weltweit deutlich mehr Telefone mit dem Betriebsystem Andriod verkauft* werden als iPhones, ist nicht mal eine Randnotiz wert (*Gemäss einer &lt;a href="http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1466313"&gt;Gartner Studie zum 3. Quartal 2010&lt;/a&gt;, Table 2).&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;"Alle sind ansteckbar&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Mac-Nutzer würden sich in falscher Sicherheit wiegen, wenn sie Vieren  oder Trojaner nur als Problem der PC-Nutzer sähen. Sämtliche  internetfähigen Rechner könnten von Schadsoftware infiziert werden. Auch  die Alleskönner-Handys (sog. Smartphones) wie iPhone und Blackberry  seien Ziel von Angriffen."&lt;/blockquote&gt;Wahre Worte. Leider bleibt der Autor für dann ganzen Rest des Artikels die Informationen zu den aktuellen Gefährdungen schuldig.&lt;br /&gt;
Keine Info dazu, ob es denn wirklich aktuell ausgenutzte Sicherheitslücken für den Mac gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird versucht, aus einem einzigen Sicherheitsfeature Rückschlüsse auf die Sicherheit des gesamten Systemes zu ziehen und daraus dann erst noch die Bedrohungslage für den Anwender ab zu schätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Benutzer ist es letztlich komplett irrelevant, wie sicher sein System aus technischer Sicht ist. Für ihn zählt einzig, wie gross die Wahrscheinlichkeit ist, dass sein System kompromittiert wird. Und diese Gefahr ist bei Windows aus verschiedenen Gründen immer noch um Faktoren höher als bei Mac OS X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat es der Autor verpasst, die Angaben kritisch zu hinterfragen. Es ist natürlich auch immer zu fragen, worin die Motivation des Switch-CERT besteht, das ja mit der Beratung von Firmen Geld verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Update (24.10.2010, 19:15):&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
René Rödiger hat mich in &lt;a href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/tagblatt-pcs-sicherer-als-macs.html?showComment=1290612348578#c9013333155012094377"&gt;seinem Kommentar&lt;/a&gt; richtigerweise darauf aufmerksam gemacht, dass es sich beim Artikel um eine SDA-Meldung handelt und in diesem Wortlaut auch in diversen anderen schweizer Medien verbreitet wurde. Meine Kritik bezieht sich also auch auf die SDA-Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
Allerdings muss je eine Zeitung nicht jede Meldung einer solchen Agentur abdrucken (sonst bräuchten wir ja gar keine Zeitungen mit Redaktionen mehr). Herr Rödiger hat auf alle Fälle noch &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/magazin/wissen/tb-di/Sind-PCs-wirklich-sicherer-als-Macs-;art2880,1646647"&gt;einen Artikel nachgeschoben&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Vielen Dank an Herrn Rödiger für seine Reaktion!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-8355090935616050656?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/ezGttwRN0DR6zsIiqCDOStmFufM/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/ezGttwRN0DR6zsIiqCDOStmFufM/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/ezGttwRN0DR6zsIiqCDOStmFufM/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/ezGttwRN0DR6zsIiqCDOStmFufM/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/9o_ezph0Ils" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/8355090935616050656/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/tagblatt-pcs-sicherer-als-macs.html#comment-form" title="6 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/8355090935616050656?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/8355090935616050656?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/9o_ezph0Ils/tagblatt-pcs-sicherer-als-macs.html" title="Tagblatt: PCs sicherer als Macs (Update)" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>6</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/tagblatt-pcs-sicherer-als-macs.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;AkABRnw9fip7ImA9Wx5aFkg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-2600495176487291026</id><published>2010-11-13T13:10:00.001+01:00</published><updated>2010-11-13T15:32:37.266+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-11-13T15:32:37.266+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Physik" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Basel-Stadt" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="KlartextEnergie" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Energie" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Leistung" /><title>KlartextEnergie: Was man über (erneuerbare) Energie wissen sollte</title><content type="html">Der Verein KlartextEnergie (leider kommt man unter der URL &lt;a href="http://www.klartextenergie.ch/"&gt;http://www.klartextenergie.ch/&lt;/a&gt; nur auf die Standardseite des Hosters) hat im Auftrag von Basel Stadt ein Magazin mit dem Titel "Neue Energie für die Schweiz" (leider konnte ich zur aktuellen Ausgabe online nichts finden) herausgegeben. Der Verein verlegt sonst offenbar vor allem den Rundbrief "KlartextEnergie", welchen man von den Internetauftritten von &lt;a href="http://www.nwa-schweiz.ch/"&gt;NWA-Schweiz&lt;/a&gt; (Nie wieder Atomkraftwerke) und &lt;a href="http://www.atomschutzverband.ch/"&gt;TRAS&lt;/a&gt; (Trinationaler Atomschutzverband) herunterladen kann. Die wissenschaftliche Beratung hat &lt;a href="http://www.re-solution.ch/"&gt;re-solution.ch&lt;/a&gt; übernommen. Ich hoffe mal, dass Herr Rechsteiner von dieser Firma mit dem im folgenden Diskutierten nichts zu tun hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön, wenn die Behörden hier auf erfahrene Fachkräfte zurückgreifen. Stutzig macht mich aber gerade der Infokasten mit dem Titel "Gut zu wissen" auf Seite 5.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Elektrische Energie wird in Watt gemessen"&lt;/blockquote&gt;Aha... Jetzt wird mir langsam klar, wieso es die Journalisten nie auf die Reihe kriegen mit Energie und Leistung! Wenn die das schon in einer expliziten Erklärung nicht hinkriegen!&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"1 Watt ist in etwa die Energie, die ein Herz zum Schlagen bringt"&lt;/blockquote&gt;Und wie ist das gemeint? Mein Herz setzt garantiert mehr als ein Watt an Leistung um. Oder beträgt der elektrische Puls, der mein Herz zum Schlagen anregt etwa 1 Joule (was mit durchschnittlich 60 Schlägen pro Minute auf ein Watt hinauslaufen würde). Aber auch dann: Energie wird in Joule angegeben und nicht in Watt.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"1 kW ist die 1000-fache Menge dieser Energie"&lt;/blockquote&gt;Naja... sowas lernt man eigentlich schon in der Primarschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Dass Energie kontinuierlich fliesst, bringt die Einheit Kilowattstunde (kWh) zum Ausdruck"&lt;/blockquote&gt;Nunja... kann man so akzeptieren. Das Bemühen zu einfachen Erklärungen ist sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"1kWh lässt also 1000 Herzen eine Stunde lang schlagen"&lt;/blockquote&gt;Dies wäre nun eine recht schöne Erklärung. Naheliegender wäre aus meiner Sicht aber ein typischer elektrische Verbraucher wie eine Glühbirne (bis 100W), Herdplatte oder Heizung (je 1kW Leistung).&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Davon nochnmal die 1000-fache Menge misst die Einheit Megawattstunden (MWh), also 1 Million Kilowattstunden. 1000MWh oder eine 1 Milliarde Kilowattstunden werden als Gigawattstunde (GWh) bezeichnet."&lt;/blockquote&gt;Ich hatte mich schon gefreut, das der Schreiber wenigstens den Ausflug durch die Dekaden unbeschadet übersteht. Aber zu früh gefreut! 1 Gigawattstunde ist 1 Milliarde Wattstunden oder 1 Million Kilowattstunden.. 1 Miliarde Kilowattstunden ist eine Terawattstunde!&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die &amp;lt;installierte Leistung&amp;gt; oder Nennleistung ist die Dauerleistung, die ein Kraftwerk unter definierten Bedingungen liefert. Eine Windkraftanlage mit einer Nennleistung von 2MW liefert 2000kWh Strom, wenn sie im Nennbetrieb arbeitet (zum Beispiel bei einer Windgeschwindigkeit von mehr als 15 Meter pro Sekunde)."&lt;/blockquote&gt;Und wenn das Kraftwerk dann diese 2MWh Strom geliefert hat? Was passiert dann? Muss es dann abgebrochen werden und ein neues gebaut werden?&lt;br /&gt;
Es müsste natürlich heissen, dass so ein Kraftwerk dann pro Stunde 2MWh liefert. Dass man dann das "h" rauskürzen kann (MWh/h) und dann auf 2MW kommt, ist technisch versierten Personen klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Journalisten bei solchen Dingen praktisch grundsätzlich daneben hauen, ist mir klar. Da versorgen schon Mal Solaranlagen 400 Haushaltungen pro Jahr (also nach 2 Jahren 800 Haushaltungen und nach 10 Jahren schon 4000! Cool!) und solche Spässe. Aber dass ein einer Publikation, die sich ausschliesslich um das Thema Energie dreht so ein Mist abgedruckt wird, ist für mich nur noch erschreckend!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliches Fazit: Alles andere als Vertrauen erweckend, diese heutige Tages-Anzeiger-Beilage!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-2600495176487291026?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/XaJj1rmuiWorpS_bXFpYkyg9PJQ/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/XaJj1rmuiWorpS_bXFpYkyg9PJQ/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/XaJj1rmuiWorpS_bXFpYkyg9PJQ/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/XaJj1rmuiWorpS_bXFpYkyg9PJQ/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/hXlNiSvVcxI" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/2600495176487291026/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/klartextenergie-was-man-uber.html#comment-form" title="3 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/2600495176487291026?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/2600495176487291026?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/hXlNiSvVcxI/klartextenergie-was-man-uber.html" title="KlartextEnergie: Was man über (erneuerbare) Energie wissen sollte" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>3</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/klartextenergie-was-man-uber.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEIARnkzeyp7ImA9Wx5aFUQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-3894010406373462748</id><published>2010-11-12T20:42:00.002+01:00</published><updated>2010-11-12T21:09:07.783+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-11-12T21:09:07.783+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="staat" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="word" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="post" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="tagesanzeiger" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="ausbildung" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="werbung" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="excel" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="it" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="microsoft" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="computer" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="informatik" /><title>Tagesanzeiger: Microsoft will die Schweiz computertauglich machen</title><content type="html">Ja, ich weiss, schon wieder &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/"&gt;Tagesanzeiger&lt;/a&gt;, und schon wieder der Digitalteil... aber &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/computer/Microsoft-will-die-Schweiz-computertauglich-machen/story/15049167/print.html"&gt;diesen Artikel&lt;/a&gt; konnte ich mir wirklich nicht ersparen. Da beginne ich mich ernsthaft zu fragen, was denn am Freitag in der Tagi-Redaktion los ist.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Informationstechnologie ist für viele noch ein Buch mit sieben Siegeln.  Und doch verlangen viele Arbeitgeber, dass Bewerber sicher im Umgang mit  dem PC sind. Eine neue Initiative soll helfen."&lt;/blockquote&gt;Ausbildung ist immer gut. Und gerade im IT-Bereich dringend nötig. Denn der Informatikunterricht in der Schule ist für die Katz (die Informationen, die meiner 13-jährigen Tochter in den letzten Monaten vermittelt wurden sind z.T. seit mindestens 5 Jahren veraltet, unvollständig und einseitig. Aber wenn ich die Powerpoint-Präsentationen an den Elterninformationsabenden sehe, wundert mich gar nichts mehr).&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Die Bildunterschrift ist bezeichnend:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Zu wenig Fachkräfte: Mittels internetbasierten Trainingsmodulen können  junge Erwachsene PC-Programme von Microsoft kennen- und anwenden lernen."&lt;/blockquote&gt;Also, eine "Fachkraft" ist nicht jemand, der weiss, wie man Word und Excel bedient. Das ist jemand, der sich mit IT (und nicht nur mit PCs) auskennt. Oder reicht die Kenntnis von der Bedienung einiger weniger Microsoft-Applikationen inzwischen aus, damit man sich "Fachkraft" in diesem Bereich nennen darf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der eigentliche Artikel beginnt ja erst. Und da wird es so richtig haarig:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Mittels internetbasierten Trainingsmodulen können junge Erwachsene PC-Programme von Microsoft kennen- und anwenden lernen."&lt;/blockquote&gt;Aha...&amp;nbsp; Man macht Leute "computertauglich", indem sie ein paar Microsoft-Programme kennenlernen. Gut, das machen unsere Schulen ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"In einer gemeinsamen  Medienmitteilung zeigen sich die beiden Unternehmen überzeugt, dass  Beesmart ein Beitrag sei, «IT-Wissen allen Bevölkerungsschichten  zugänglich zu machen und so die Chancengleichheit zu fördern»."&lt;/blockquote&gt;Nein, ich habe nichts ausgelassen. Und ich weiss wirklich nicht, welches das 2. Unternehmen ist, von dem da urplötzlich die Rede ist!&lt;br /&gt;
Was "&lt;a href="http://www.beesmart.ch/de/Seiten/Startseite.aspx"&gt;beesmart&lt;/a&gt;" ist, kann man sich höchstens zusammenreimen. Wenigstens findet man in der Seitenleiste einen Link zu beesmart.ch. Dort steht dann auch, dass das Ganze ein Gemeinschaftsunternehmen von der schweizerischen Post und Microsoft ist. Naja, wieso soll mir eine Zeitung Infos liefern, die ich mir auch selbst besorgen kann...&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Unterstützt wird die Initiative unter anderem vom Staatssekretariat für  Wirtschaft und der Job Factory für Jugendliche ohne Lehrstelle. Sie  steht unter dem Patronat des eEconomy Boards."&lt;/blockquote&gt;Was ich hierbei erschreckend finde: Der Journalist unterlässt es, die Motivation der Stellen zu hinterfragen. Hier werden mit der Unterstützung staatlicher Stellen und halbstaatlicher Firmen mal wieder ein paar Microsoft-Only-Computeranwender herangezüchtet.&lt;br /&gt;
Denn wer beesmart.ch besucht, sieht, dass man dort Excel 2007 (und nicht Tabellenkalkulation) und Word 2007 (und nicht Textverarbeitung) lernt. Die Unterscheidung mag weit hergeholt erscheinen, ein Durchspielen der Tests zeigt jedoch, dass man diese nur mit "sehr gut" abschliessen kann, wenn man die genauen Befehlsbezeichnungen von Microsoft Word/Excel/Powerpoint kennt.&lt;br /&gt;
Erfreulicherweise werden jedoch auch einige allgemein sinnvolle Dinge gefragt (z.B. die Verwendung von Formatvorlagen, oder dass man es in Präsentationen mit den Effekten nicht übertreiben soll).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir immer noch rätselhaft erscheint: Wieso braucht es für eine reine Microsoft-Werbungs-Seite die Unterstützung so vieler Stellen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-3894010406373462748?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/QWWigb7JYmshzGr4cU0we2s6qiE/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/QWWigb7JYmshzGr4cU0we2s6qiE/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/QWWigb7JYmshzGr4cU0we2s6qiE/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/QWWigb7JYmshzGr4cU0we2s6qiE/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/6WOdreB6Z9Q" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/3894010406373462748/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/tagesanzeiger-microsoft-will-die.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/3894010406373462748?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/3894010406373462748?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/6WOdreB6Z9Q/tagesanzeiger-microsoft-will-die.html" title="Tagesanzeiger: Microsoft will die Schweiz computertauglich machen" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/tagesanzeiger-microsoft-will-die.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEMNSHw5eCp7ImA9Wx5aFUQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-190863239358224822</id><published>2010-11-12T18:46:00.001+01:00</published><updated>2010-11-12T21:08:19.220+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-11-12T21:08:19.220+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="nummer" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="bank" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="sicherheit" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="tagesanzeiger" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="schlecht recherchiert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="pressesprecher" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="kreditkarte" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="werbung" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="code" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="pseudosicherheit" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="passwort" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="pr" /><title>Tagesanzeiger: Kreditkarte mit Tastatur: Gestohlene Passwörter für Diebe nutzlos</title><content type="html">Der &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/"&gt;Tagesanzeiger&lt;/a&gt; zeigt seine Kompetenz im Digital-Teil mal wieder mit einem absolut &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Kreditkarte-mit-Tastatur-Gestohlene-Passwoerter-fuer-Diebe-nutzlos/story/10512875"&gt;unkritischen Artikel&lt;/a&gt;, der aus der Presseabteilung der Banken stammen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Immer dasselbe Passwort bei Online-Einkäufen zu verwenden, ist ein  Sicherheitsrisiko. Der weltgrösste Kreditkartenanbieter Visa und Cornèr  Bank sagen dem Passwortklau nun den Kampf an."&lt;/blockquote&gt;Online einkaufen mit Passwort? Also, zum Bezahlen benutzt man doch die Kreditkartennummer, das Verfallsdatum und ev. noch einen aufgedruckten "Sicherheitscode". Naja.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Visa führt zusammen mit der Cornèr Bank auch in der Schweiz eine neue  Kreditkarte ein, die mittels Tastatur und Display Einmalpasswörter  erzeugt."&lt;/blockquote&gt;Aha. Schön... es wäre toll, wenn es dazu technische Hintergründe gäbe, wie das denn nun für den Kunden aussieht? Muss ich dieses Einmal-Passort denn nun zum Einloggen in meinen Account beim Online-Shop verwenden? Wohl kaum! Das würde eine enorm enge Verzahnung des Online-Shop-Systemes mit der Bank erfordern. &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Damit sind gestohlene Passwörter für Diebe nutzlos, weil die Passwörter  für keine weiteren Einkäufe im Internet genutzt werden können."&lt;/blockquote&gt;Das scheint logisch. Dann wiederholt man nochmals die alte Binsenweisheit aus der Einleitung:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Immer dasselbe Passwort bei Online-Einkäufen zu verwenden, ist ein  Sicherheitsrisiko. Hacker könnten das Password im Internet abfangen oder  mittels Spionagesoftware stehlen und für eigene Einkäufe verwenden."&lt;/blockquote&gt;Haben Journalisten eine Quote an Worten zu erfüllen, dass solcher Fülltext in den Artikeln landet? Oder will da jemand seine ausserordentliche Kompetenz unter Beweis stellen und seine&amp;nbsp; Weisheit an die Leser weitergeben?&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Bei der neuen Visa-Kreditkarte muss der Inhaber über die Tastatur seinen PIN-Code eingeben."&lt;/blockquote&gt;Aha. Ein statischer Pincode? Hübsch.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Dann erscheint auf dem Display der Karte ein Sicherheitscode, den der  Inhaber nun auf der Internetseite eintippt, um die Käufe zu bezahlen.  Durch die PIN ist sichergestellt, dass nur der Karteninhaber die Käufe  durchführen kann."&lt;/blockquote&gt;Wow, der ist aber optimistisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Da der Sicherheitscode nur einmal gültig sei, sei Phishing  ausgeschlossen. «Jemand, der meinen Sicherheitscode im Internet abfängt,  kann damit nichts anfangen. Denn bei der nächsten Transaktion ist der  Sicherheitscode wieder ein anderer», sagte Seralvo &lt;i&gt;(das ist der Vertreter der Cornerbank, Anm.d.Bloggers)&lt;/i&gt; vor den Medien in  Zürich. Neben dem Shopping soll das Verfahren später auch für das  Internetbanking verwendet werden können."&lt;/blockquote&gt;Weiss der Herr denn, was Phishing ist, und wie es funktioniert?&amp;nbsp; Was für Sicherheitsexperten haben diesen Schrott denn wieder erfunden? Selbst mir als relativen Laien (ich habe weder Uni-Abschluss noch Ingenieur-Titel) fallen da einige Löcher auf. Die Lösungen, wie einige davon zu stopfen wären, sind in Sicherheitskreisen eigentlich allgemein bekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Phishing werden Personen auf Websites gelockt, die den eigentlichen Zielen des Kunden täuschend ähnlich sehen und diese dazu bringen, ihre Daten einzugeben.&lt;br /&gt;
Wer hindert also den Phisher daran, mit diesen frischen Daten etwas einzukaufen? Es muss sich ja nur der Kunde selbst gegenüber der Karte authentifizieren! Wenn man den Karteninhaber hereinlegt (was ja beim Phishing gemacht wird) nützt diese "Sicherheitsmassnahme" genau nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde wenigstens eine Challenge stattfinden (die Website, auf der man etwas einkaufen möchte, präsentiert einen Code, der einzugeben ist. Die Karte überprüft die Gültigkeit des Codes in welchem z.B. auch der zu bezahlende Betrag enthalten ist, zeigt dem Kunden den Betrag und den Namen des Anbieters an und liefert bei Bestätigung einen Code zurück, den der Kunde nun auf der Website eingibt), wäre schon viel mehr Sicherheit möglich. Auch damit ist Phishing noch nicht ausgeschlossen, aber doch schon deutlich erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade, dass hier einfach nur die Werbebotschaften der Bank nachgebetet werden, ohne die Aussagen kritisch zu hinterfragen! Wenn man es selbst schon nicht besser weiss, könnte man doch wenigstens jemanden fragen, der es wissen müsste. Aber dafür reicht wohl die Zeit in den Redaktionen nicht mehr aus. Schade!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-190863239358224822?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gM_1hdRaRieOvaZHOvAtl-WCQO4/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gM_1hdRaRieOvaZHOvAtl-WCQO4/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gM_1hdRaRieOvaZHOvAtl-WCQO4/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gM_1hdRaRieOvaZHOvAtl-WCQO4/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/XUb1i_JzSYY" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/190863239358224822/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/tagesanzeiger-kreditkarte-mit-tastatur.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/190863239358224822?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/190863239358224822?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/XUb1i_JzSYY/tagesanzeiger-kreditkarte-mit-tastatur.html" title="Tagesanzeiger: Kreditkarte mit Tastatur: Gestohlene Passwörter für Diebe nutzlos" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/tagesanzeiger-kreditkarte-mit-tastatur.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEMAQnk7fSp7ImA9Wx5aFUQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-2520411004778553938</id><published>2010-11-09T20:49:00.001+01:00</published><updated>2010-11-12T21:07:23.705+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-11-12T21:07:23.705+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="terror" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="tintenpatronen" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="sicherheit" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="kartusche" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="flugzeug" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20 minuten" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="toner" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="gefahr" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="fliegen" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="tinte" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="terrorangs" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="patrone" /><title>20 Minuten: keine Tintenpatronen im Flugzeug</title><content type="html">So betitelt &lt;a href="http://www.20min.ch/"&gt;20 Minuten online&lt;/a&gt; und in der heutigen Papierausgabe einen &lt;a href="http://www.20min.ch/news/ausland/story/Keine-Tintenpatronen-im-Flugzeug-12146166"&gt;Artikel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/80/Tintenpatronen.jpg/800px-Tintenpatronen.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="208" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/80/Tintenpatronen.jpg/800px-Tintenpatronen.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bild unter &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de"&gt;CC-Lizenz&lt;/a&gt; von Wikimedia user &lt;a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Benutzer:Tullius"&gt;Tullius&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Keine Tintenpatronen? Muss ich jetzt meinen Fülli zuhause lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Nein, es geht nicht um Tintenpatronen für den Füllfederhalter.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Auf internationalen Flügen mit Ziel USA dürfen Passagiere ab sofort  keine Tintenpatronen für Computerdrucker von mehr als 450 Gramm mehr  mitnehmen."&lt;/blockquote&gt;Aha. Aber welcher Drucker ist denn schon weniger als 450g schwer? Oder meint der Autor die Patronen? Dann müssen das aber grosse Patronen von Profidruckern sein! Denn eine Farbpatrone für einen Tintenstrahldrucker wiegt selten mehr als 100g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ganz abgesehen davon: Waren das nicht &lt;a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Tonerkartusche"&gt;Tonerkartuschen&lt;/a&gt; aus Laserdruckern? So eine wird jedenfalls in der Bildstrecke bei 20 Minuten auf dem Homepage gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, mit den Fakten ist das so eine Sache. Und wahrscheinlich bin ich einfach ein elender "&lt;a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Korinthenkacker"&gt;Tüpflischiisser&lt;/a&gt;"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-2520411004778553938?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/reRNo27QPb2h5zeNU3FY2Nvm5Q8/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/reRNo27QPb2h5zeNU3FY2Nvm5Q8/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/reRNo27QPb2h5zeNU3FY2Nvm5Q8/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/reRNo27QPb2h5zeNU3FY2Nvm5Q8/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/yM2T6IBWaDo" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/2520411004778553938/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/20-minuten-keine-tintenpatronen-im.html#comment-form" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/2520411004778553938?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/2520411004778553938?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/yM2T6IBWaDo/20-minuten-keine-tintenpatronen-im.html" title="20 Minuten: keine Tintenpatronen im Flugzeug" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/20-minuten-keine-tintenpatronen-im.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DUIHQXk8fyp7ImA9Wx5aEkU.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-3586436124109962107</id><published>2010-11-08T07:39:00.002+01:00</published><updated>2010-11-09T08:25:30.777+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-11-09T08:25:30.777+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="ungenau" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="zürich" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="therapie" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="sonderpädagogische massnahme" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="st. gallen" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="schule" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="föderung" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="sonntagszeitung" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="schüler" /><title>Sonntagszeitung: Jedes 3. Kind in der Therapie</title><content type="html">Oder:&lt;i&gt;"Fakten sind optional..."&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift des Artikels in der heutigen Sonntagszeitung zwingt mich zum Nachdenken (bzw zum Weiterlesen). Zum Glück ist ja Sonntag - ich habe also viel Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon die erste Zeile auf der Frontseite lässt mich die Stirn runzeln...&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Sonderpädagogische Massnahmen werden zum festen Bestandteil der Volksschule: Im Kanton Zürich wurde 2008/09 jedes dritte Kind mit einer solchen Massnahme unterstützt, in St. Gallen jedes vierte"&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;Was denn jetzt? Therapie? Sonderpädagogische Massnahme? Das ist doch nicht wirklich dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Besonders ausgeprägt sei der &amp;lt;Förderwahn&amp;gt; in den oberen Schichten der Gesellschaft, sagt Arzt und Autor Remo Largo:&amp;lt;Dort nimmt er absurde Formen an.&amp;gt;"&lt;/blockquote&gt;Mit "Förderwahn" sind hier wohl eher begleitende Massnahmen auf privater Ebene, wie z.B. private Nachhilfe oder gezielte private Vorbereitungen für die Gymnasium-Aufnahmeprüfung gemeint. Aber der Einfachheit halber lassen wir das wohl auch unter "Therapie" laufen.&lt;br /&gt;
Das war`s dann mit dem Text auf der Frontseite, weiter geht`s auf Seite 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 15, der Titelseite des Bundes "Fokus" prangt über dem &lt;a href="http://www.sonntagszeitung.ch/fokus/artikel-detailseite/?newsid=155128"&gt;umfangreichen Artikel&lt;/a&gt;  in grossen Lettern die Überschrift:"Therapie macht Schule" &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufreisser verspricht einen interessanten Artikel:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Ob überfordert oder hochbegabt: Viele Schüler werden speziell gefördert. Experten warnen vor gravierenden Folgen"&lt;/blockquote&gt;Dann beginnt der eigentliche Artikel:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Zu zappelig, zu ruhig, zu begabt, zu schwach - kaum ein Volksschüler scheint in den Augen der Lehrer, Eltern und der Gesellschaft dem Normalbild zu entsprechen"&lt;/blockquote&gt;Oh, welche weise Worte! Aber mal kurz zurück geblättert:"1/3 der Schüler bekommt sonderpädagogische Behandlung." Das bedeutet wohl, dass diese "Kaum ein Schüler", immerhin 2/3 der Schüler sind. Aber wie gesagt, Fakten sind ja nicht so wichtig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Zu den sonderpädagogischen Massnahmen gehören etwa Therapien gegen Lese-  und Rechenschwäche (Legasthenie und Dyskalkulie ), gegen allgemeine  Sprachstörungen (Logopädie), aber auch Deutschunterricht für  Fremdsprachige. Mancherorts zählt auch die Hochbegabtenförderung dazu."&lt;/blockquote&gt;Aha. Also auch Deutschunterricht für Fremdsprachige ist eine Therapie. Und Hochbegabtenförderung natürlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im restlichen Artikel wird wild gewürfelt. Über Eltern, denen nur das Beste für ihre Kinder gut genug sei und die Ihre Kinder damit überfordern würden. Prozentzahlen werden ohne Hintergrundinfo hingeworfen ("Im Kanton Thurgau stieg der Aufwand für sonderpädagogische Massnahmen  zwischen 2004 und 2009 um zehn Prozent, während die Schülerzahl um zehn  Prozent sank")&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird abgeschweift auf "hochbegabt" und dass dieses Label heikel sein kann. Aber zum eigentlichen Kern des Themas tastet sich der Artikel nicht vor. Es bleibt wohl ein Geheimnis der Autorin Gabi Schwegler, was sie uns denn da mitteilen wollte. Vielleicht wäre da auch eine Therapie oder eine sonderpädagogische Massnahme sinnvoll, die dabei helfen könnte, eine Sache auf den Punkt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch schimmert es im Text durch: Der Leistungsdruck auf Schüler, Schule und Lehrer steigt. Und die Schule kann schon prinzipbedingt nie alle Forderungen erfüllen. Seien wird doch froh, dass es Hochbegabtenförderung gibt und die talentierteren Schüler nicht vor Langeweile in der Schulbank versauern. Und seien wir froh um die Förderung schwächerer Schüler, damit die Lehrer mehr Zeit haben, die "normalen" Schüler optimal zu fördern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-3586436124109962107?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WqYr_EUs4YA90xlybxJuSV2Q__g/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WqYr_EUs4YA90xlybxJuSV2Q__g/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WqYr_EUs4YA90xlybxJuSV2Q__g/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WqYr_EUs4YA90xlybxJuSV2Q__g/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/CD3h5ohHSrA" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/3586436124109962107/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/sonntagszeitung-jedes-3-kind-in-der.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/3586436124109962107?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/3586436124109962107?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/CD3h5ohHSrA/sonntagszeitung-jedes-3-kind-in-der.html" title="Sonntagszeitung: Jedes 3. Kind in der Therapie" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/sonntagszeitung-jedes-3-kind-in-der.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DUMBSHc6cCp7ImA9Wx5aEkU.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-6050601382575337072</id><published>2010-11-05T19:23:00.001+01:00</published><updated>2010-11-09T08:24:19.918+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-11-09T08:24:19.918+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="ungenau" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="zürich" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="anzeige" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="sicherheit" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="tagesanzeiger" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="strassenverkehr" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="polizei" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="zahlen" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="busse" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="bussen" /><title>Tagesanzeiger: 1000 Autofahrer gebüsst oder verzeigt</title><content type="html">Oder:"Wenn wichtige Infos fehlen, aber eine Zahl schön eindrücklich ist"&lt;br /&gt;
Ein hübscher, kleiner &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/1000-Autofahrer-gebuesst-oder-verzeigt/story/28920377"&gt;Artikel&lt;/a&gt; im Tagi-Online&lt;br /&gt;
Nach dem Lesen der Überschrift will man natürlich mehr wissen:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Wer am Steuer SMS schreibt oder Zeitung liest, riskiert einen Unfall.  Drei Wochen lang hat die Kantonspolizei bei Kontrollen gezielt auf  unaufmerksame Autofahrer geachtet – und über 1000 Strafen verteilt."&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;Ok, nicht tausend, sondern "&lt;b&gt;über 1000"&lt;/b&gt;. Innerhalb von 3 Wochen wurden diese Bussen verteilt. Vielleicht steht ja irgendwo im Rest des Artikels, wie viele Fahrzeuge den kontrolliert wurden. aber Fehlanzeige:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"1027 Fahrzeuglenkende gebüsst und verzeigt, wie sie heute Freitag mitteilte." &lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;Aha, noch genauer... das wird ja immer besser... 1027 Anzeigen und Bussen. Schön.&lt;br /&gt;
Aber bis zum Schlussatz bleibt uns der Autor die Anzahl der kontrollieren Fahrzeuge schuldig.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Gemäss Polizei wurden im Kanton Zürich im Jahr 2009 insgesamt 2988  Verkehrsunfälle wegen Unaufmerksamkeit und Ablenkung verursacht. Bei  rund 27 Prozent dieser Unfälle gab es Verletzte."&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;Auch ein interessanter Fakt. Aber meine Frage ist nicht beantwortet. Und natürlich gibt es genau bei diesem Artikel keine Kommentarfunktion. Schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ok, der Artikel scheint von der &lt;a href="http://www.sda.ch/"&gt;SDA&lt;/a&gt; zu kommen. Ob die Info schon dort gefehlt hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade, dass hier mal wieder unvollständig informiert wird. Und wenn die Angabe schon im sda-text gefehlt hat, wäre es dann nicht Aufgabe der Zeitung, diese Zahl ausfindig zu machen? Dass auch in der &lt;a href="http://www.kapo.zh.ch/internet/ds/kapo/de/news/allgemein/Mittlg_2010/november/0511101c.html"&gt;Mitteilung&lt;/a&gt; der Kapo Zürich nur die Anzahl der Anzeigen steht, macht die Sache nicht besser. Es hat sich offenbar niemand die Mühe gemacht und ist der dort veröffentlichten Aufforderung nachgekommen:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Medien- und Kommunikationsstellen der aufgeführten Polizeikorps."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch die Bildergalerie zum Thema auf der Seite. Dass die Bildunterschriften Teilweise nicht mit den Fotos übereinstimmen, ist zu verschmerzen. Schwerwiegender finde ich, dass die Bilder offensichtlich älteren Datums sind (zumindest legen dass die Datumsangaben auf den Radarbildern nahe). Dass die Bilder nicht von der aktuellen Aktion stammen, wird nirgends im Text erwähnt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-6050601382575337072?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/dFvDbs4jWa377yVVcDxG2oh0F7U/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/dFvDbs4jWa377yVVcDxG2oh0F7U/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/dFvDbs4jWa377yVVcDxG2oh0F7U/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/dFvDbs4jWa377yVVcDxG2oh0F7U/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/zVSixQZLHgQ" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/6050601382575337072/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/tagesanzeiger-1000-autofahrer-gebusst.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/6050601382575337072?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/6050601382575337072?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/zVSixQZLHgQ/tagesanzeiger-1000-autofahrer-gebusst.html" title="Tagesanzeiger: 1000 Autofahrer gebüsst oder verzeigt" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/11/tagesanzeiger-1000-autofahrer-gebusst.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;AkUFQX07eSp7ImA9Wx5bFEk.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-3801802420480884320</id><published>2010-10-30T10:01:00.002+02:00</published><updated>2010-10-30T16:16:50.301+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-10-30T16:16:50.301+02:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="blätter" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="laubgebläse" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="tagesanzeiger" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="lärm" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="laubbläser" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Laub" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="philippe zweifel" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="herbst" /><title>Tagesanzeiger: Taub im Laub</title><content type="html">Wer kennt sie nicht, die Laubbläser. Sie gehören inzwischen einfach zur herbstlichen Geräuschkulisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/stichwort/autor/philippe-zweifel/s.html"&gt;Philippe Zweifel&lt;/a&gt; vom &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/"&gt;Tagesanzeiger&lt;/a&gt; hat sich hingesetzt und einen &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Taub-im-Laub/story/12699564"&gt;Artikel geschrieben&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Was er geschafft hat, ist eigentlich genial. Denn indem er sich eine ausgewogene Recherche erspart hat, und z.B. wirklich mal mit den Leuten, die professionell mit den Geräten arbeiten, gesprochen oder noch besser, diese mal einen halben Tag bei ihrer Arbeit begleitet hätte, hat er einen vor Polemik triefenden Artikel verfasst. Das hat ihm viele Leserkommentare eingebracht. Viel Aufmerksamkeit bedeutet wohl dann viel Lob vom Chef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Belohnung durfte er dann nämlich noch einen &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Wen-Laubblaeser-stoeren-soll-uns-mal-mit-Besen-und-Rechen-helfen/story/23313946"&gt;zweiten Artikel&lt;/a&gt; nachschieben, den er hauptsächlich aus den Leserkommentaren zusammensetzen konnte und der auch wieder viele Kommentare zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon der Untertitel des ersten Artikels zeigt, in welche Richtung der Hase läuft:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die Idiotie von Laubbläsern wird nur noch von jener ihrer Anwender übertroffen."&lt;/blockquote&gt;Aha, es wird wohl langsam Mode, einfach mal ganze Gruppen von Leuten zu beleidigen. Diesmal sogar Leute, die einfach nur ihren Job zum Wohle der Allgemeinheit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Nun gehen sie wieder ihrer sinnlosen Arbeit nach, die Vasallen der städtischen Strassenreinigung." &lt;/blockquote&gt;Hm. Ein Vasall ist ein Herr, der sich freiwillig (meist zu militärischen Zwecken) in den Dienst eines anderen Herren stellt (&lt;a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Vasall"&gt;Wikipedia Link&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Was Herr Zweifel damit aussagen will, bleibt wohl sein Geheimnis. Aus dem Kontext des Artikels zu schliessen dürfte seine Meinung auf alle Fälle nicht sonderlich schmeichelhaft sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann fährt Herr Zweifel die grosse argumentative Kanone auf:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Auch auf die Luft und damit unsere Lungen haben sie es abgesehen. Ausserdem pusten sie Krankheitserreger durch die Gegend."&lt;/blockquote&gt;"Die Bösen, die wollen unseren Tod! Wie schrecklich!" Naja, Herr Zweifel, bleiben wir mal auf dem Boden der Tatsachen. Jeder Herbstwind wirbelt mehr Laub und Staub auf als alle Laubbläser der Welt zusammen. Aber um Fakten geht es wohl hier kaum.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Und dass das Laub unter Büschen Insekten und Kleintieren Unterschlupf  bietet und die Verrottung der Blätter den Boden nährt, kümmert sie  nicht."&lt;/blockquote&gt;Dass das Laub meist genau an diese Orte geblasen wird hätte ein Augenschein an der frischen Luft gezeigt... Ich will mal nicht unterstellen, dass Herr Zweifel stattdessen halt lieber seinen Bürostuhl wärmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird Herr Zweifel noch richtig prosaisch... oder wollte er einfach lustig sein? &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Den Dreck von einer Ecke in die andere blasend, erinnern die  Saubermacher an unfähige Beamte, die Traktanden planlos vertagen – oder  noch schlimmer: Probleme erfinden, wo keine sind. Wobei die  Beamten-Metapher nicht nötig wäre; die städtischen Laubbläser befolgen  ja tatsächlich Befehle irgendeiner Verwaltung. Nicht einmal vor den  Fried(!)höfen machen die Putzer mit ihren Geräten auf dem Rücken halt.  Dass sie dabei wie Ghostbusters aussehen, ist das einzig Stimmige an  ihrem Tun."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Dann ein bisschen Gesellschaftskritik:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Wenn man Blätter schon als natürliche Feinde des Asphalts betrachtet -  wie wäre es mit dem guten alten Besen oder dem Rechen? Allein, wo früher  ein Mensch war, ist heute eine Maschine respektive ein Maschinenmann."&lt;/blockquote&gt;Und die Unterstellung einer Verschwörung:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Offiziell wird freilich mit Personalkosten und Zeitaufwand argumentiert."&lt;/blockquote&gt;Sowas zieht immer:"Die "Offiziellen" belügen uns!" Es bringt die Leser emotional näher, wenn man einen gemeinsamen Feind schafft.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Laubblasen – eine moderne Sisyphus-Arbeit? Was für ein Witz. Trotzdem  ein Vorschlag: Warum nicht Arbeitslose einsetzen? Analog den  Parkplatzkontrolleuren?"&lt;/blockquote&gt;Oder Journalisten... ja, bitte, nehmt Journalisten für sowas!&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Wenigstens gelingt es der Stadt den hiesigen Reinigungswahn als  Gefahreneindämmung (Rutschige Trottoirs! Verklebte Geleise!) zu tarnen."&lt;/blockquote&gt;Und nochmal eine Prise Verschwörungstheorie um das Ganze abzurunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil es so schön war, durfte Herr Zweifel einen Tag später gleich nochmals in die Tasten hauen:&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Wen-Laubblaeser-stoeren-soll-uns-mal-mit-Besen-und-Rechen-helfen/story/23313946"&gt;&lt;b&gt;«Wen Laubbläser stören, soll uns mal mit Besen und Rechen helfen!»&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; Der Titel verspricht einen interessanten Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"...Die Anwender von Laubbläsern. Naturgemäss zeigen sie wenig Verständnis  für den Artikel und die vielen Anti-Laubbläser-Kommentare."&lt;/blockquote&gt;Naja. Wohl eher auch Verständnis für das Machwerk des Autoren. Mit diesem hat er ja die ganze Diskussion erst richtig angeheizt.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"«Wir Werkhofmitarbeiter machen es nie allen recht. Irgendjemand findet  immer etwas zu meckern. Wer sich durch Laubbläser belästigt fühlt,  sollte uns einen Herbst lang, mit Rechen und Besen ausgerüstet, helfen.  Tausende von qm warten auf euch – viel Spass dabei»"&lt;/blockquote&gt;Das trifft den Kern der Sache wohl ganz gut. Genau dies würde ich gerne Herrn Zweifel empfehlen. So etwas nennt sich auch "Recherche" und hat irgendwo im Berufsbild des Journalisten eigentlich auch ein Plätzchen verdient. Aber dann hätte er nicht die Zeit für sage und schreibe 2 Artikel in 2 Tagen zu einem einzigen Thema gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"«Sehr sparsam wird bei uns das Gerät eingesetzt, und es darf nur  zwischen Oktober und Januar gebraucht werden. Intelligenterweise wird  das Laub unter Hecken und Bäume zusammengeblasen.»"&lt;/blockquote&gt;Interessant. Hatte Herr Zweifel nicht im ersten Artikel nicht behauptet, dass dies nicht passiere? Naja, irren ist menschlich. Man kann ja nicht über jedes Thema, zu dem man etwas schreibt, auch alles wissen.&lt;br /&gt;
Aber natürlich nimmt sich Herr Zweifel das Recht heraus, als Journalist das letzte Wort zu behalten. Und dazu packt er gleich die grösste Waffe aus. Die kleinen Kinder müssen mal wieder als Waffe herhalten:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Das ändert wohl nichts daran, dass der Laubbläser das Herbstfeindbild  schlechthin ist, sogar schon bei den Kindern, wie der Kommentator Ivan  Nikolic schreibt: «Immer wenn mein 3-jähriger Sohn weinend zu mir rennt  und ruft: ‹Dä Maa chunnt!›, weiss ich, dass der Hauswart mit dem  Laubbläser in der Nähe ist...»"&lt;/blockquote&gt;Willkommen im Internetzeitalter. Da können die Leute ihre Kommentare anfügen und der Journalist hat nicht immer automatisch das letzte Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die beiden Artikel sind nicht die Energie wert, die der Computer des Autors während des Schreibens verbraucht hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-3801802420480884320?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/RPcGFCeKJmNegho6MPfqw3u20TY/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/RPcGFCeKJmNegho6MPfqw3u20TY/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/RPcGFCeKJmNegho6MPfqw3u20TY/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/RPcGFCeKJmNegho6MPfqw3u20TY/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/g3Zj4RAQNDE" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/3801802420480884320/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/10/tagesanzeiger-taub-im-laub.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/3801802420480884320?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/3801802420480884320?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/g3Zj4RAQNDE/tagesanzeiger-taub-im-laub.html" title="Tagesanzeiger: Taub im Laub" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/10/tagesanzeiger-taub-im-laub.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DUQNRX84cSp7ImA9Wx5aEkU.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-8400023398551345021</id><published>2010-10-24T16:32:00.002+02:00</published><updated>2010-11-09T08:23:14.139+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-11-09T08:23:14.139+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Air" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="tagesanzeiger" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Mac" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Macbook" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Flash" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Apple" /><title>Tagesanzeiger: Mac Book Air ohne Flash</title><content type="html">Mit &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Mac-Book-Air-ohne-Flash/story/28968610"&gt;diesem Artikel&lt;/a&gt; in seinem "&lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/"&gt;Digital&lt;/a&gt;" Teil übertrifft sich der &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/"&gt;Tagesanzeiger&lt;/a&gt; wieder einmal selbst. Die neuen Mac Books wurden präsentiert. Und das Wichtigste scheint zu sein, dass Flash nicht mehr vorinstalliert ist!&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die neuen Modelle des Mac Book Air werden standardmässig ohne den Flash Player ausgeliefert wie &lt;a href="http://www.engadget.com/2010/10/20/macbook-air-all-substance-no-flash/"&gt;Engadget.com berichtet&lt;/a&gt;. Bisher rüstete &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/organisation/apple/s.html"&gt;Apple&lt;/a&gt; (AAPL 307.47 -0.66%) seine Macs stets ab Werk mit der Erweiterung aus. Nutzer können sie aber nachträglich installieren."&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;Oh, was für eine Nachricht! Man muss den Flash Player selbst installieren. Dass dies für Leute, die ihr Windows selbst installieren, seit eh und je normal ist, wird nicht erwähnt. Da fragt man sich schon, ob es über diese Geräte nicht Interessanteres zu berichten gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich böse wäre, würde ich noch anmerken:"Aber dafür müsste über das Thema so richtig Bescheid wissen und nicht nur bei verschiedenen Blogs im Internet abschreiben".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich bin ja nicht böse!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-8400023398551345021?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/52gYGbSxayEX9yqaI7a_ag59EqA/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/52gYGbSxayEX9yqaI7a_ag59EqA/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/52gYGbSxayEX9yqaI7a_ag59EqA/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/52gYGbSxayEX9yqaI7a_ag59EqA/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/8lAzZvP2bL8" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/8400023398551345021/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/10/tagesanzeiger-mac-book-air-ohne-flash.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/8400023398551345021?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/8400023398551345021?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/8lAzZvP2bL8/tagesanzeiger-mac-book-air-ohne-flash.html" title="Tagesanzeiger: Mac Book Air ohne Flash" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/10/tagesanzeiger-mac-book-air-ohne-flash.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;C04NQ3g4fyp7ImA9Wx5UGE8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-6208905295378240094</id><published>2010-10-22T13:29:00.001+02:00</published><updated>2010-10-23T10:19:52.637+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-10-23T10:19:52.637+02:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="islam" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Agypten" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Wahlen" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="politik" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Muslimbrüder" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="NZZ" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Druck" /><title>NZZ: Druck auf die Muslimbrüder</title><content type="html">Papierausgabe der NZZ vom 21. Oktober 2010. Unter dem Titel "Druck auf die Muslimbrüder" und mit dem Untertitel "Bedrängte Opposition in Ägypten" wird von Vorgängen im Vorfeld der Wahlen vom 28. Oktober berichtet. Der Artikel der Papierausgabe der NZZ ist leider nicht verfügbar. Die &lt;a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/international/parlamentswahlen_aegypten_1.8079346.html"&gt;Online-Version&lt;/a&gt; weicht vom Text her stark ab, ist aber inhaltlich ähnlich. Die Zitate stammen aus der Druckversion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Im Vorfeld der Parlamentswahlen in Ägypten häufen sich die Massnahmen zur Einschüchterung der Opposition. Dies spüren vor allem die Muslimbrüder. In den letzten Tagen wurden 160 ihrer Mitglieder inhaftiert"&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So liest sich die Einleitung zum Artikel von Kristina Bergmann.&lt;br /&gt;
So weit so gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"... Laut Angaben des Hauptantwalts der Bruderschaft, Abdelmoneim Maksud, sind allein am letzten Wochenende 164 Festnahmen erfolgt."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Naja, 160 oder 164. Wir wollen mal nicht kleinlich sein. Die Aktionen scheinen sich ausschliesslich auf die Muslimbruderschaft zu konzentrieren und nicht auf die gesamte Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Vonseiten der ägyptischen Sicherheitskräfte wurden diese Angaben allerdings bestritten."&lt;/blockquote&gt;Ok... spannend. ("Vonseiten" steht übrigens so im Artikel, also wird es schon stimmen. Schliesslich sind bei der Zeitung ja Schreibprofis angestellt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Das mag damit zusammenhängen, dass etwa die Hälfte der am Wochenende festgenommenen Muslimbrüder laut Maksuds Angaben nach wenigen Stunden wieder freigelassen wurde"&lt;/blockquote&gt;Naja. Seltsame Einstellung. Eine Festnahme bleibt eine Festnahme auch wenn der Festgenommene kurz darauf wieder freigelassen wird. Wie auch immer...&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die Polizei habe auch Bücher und Computer beschlagnahmt und rund 90 Unternehmen von Muslimbrüdern geschlossen."&lt;/blockquote&gt;Und das alles an einem Wochenende? Das ist dann doch ziemlich krass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin beschreibt noch, wieviele Sitze die Muslimbruderschaft aktuell inne hat und was deren Ziele sind (155 Mandate, die Autorin vergisst allerdings zu erwähnen, dass insgesamt 508 Mandate zur Wahl stehen und 10 weitere vom Präsidenten bestimmt werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Artikels unter der Überschrift "Eingeschränkte Propaganda":&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Der Zugang zu staatlichen und halbstaatlichen Medien ist den Muslimbrüdern generell verwehrt"&lt;/blockquote&gt;Wow, das tönt nach einem ziemlich totalitären Regime! Der nächste Satz bringt aber etwas Licht ins Dunkel:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die Bruderschaft ist seit 1954 verboten, und sie ist deshalb als politische Partei gar nicht registriert"&lt;/blockquote&gt;Ok. Es scheint wirklich so, dass sich die Repressionen nicht gegen die Opposition im allgemeinen, sondern ausschliesslich gegen die Muslimbruderschaft richtet.&lt;br /&gt;
Wenn man wissen will, wieso diese Bruderschaft verboten wurde, muss man nicht weit suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href="http://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=12328&amp;amp;article_id=54221&amp;amp;_psmand=30"&gt;Verfassungsschutz Niedersachsen&lt;/a&gt; gibt eine Antwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die mitunter auch als "Mutterorganisation des politischen Islams"  bezeichnete Muslimbruderschaft versucht, die Regierungen ihrer  jeweiligen Heimatstaaten abzulösen und einen islamischen Gottesstaat auf  der Grundlage der Scharia zu errichten."&lt;/blockquote&gt;Der Artikel ist sachlich und unaufgeregt. Ohne ein gewisses Mass an Hintergrundwissen zum Thema besteht die Gefahr, dass der Artikel ein falsches Bild der Situation zeichnet. Durch den Untertitel "Bedrängte Opposition in Ägypten" entsteht der Eindruck, dass die gesamte politische Opposition unter Repressionen zu leiden habe. Der Artikel bietet jedoch keine Anhaltspunkte die diese Annahme untermauern würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Gerade bei einem so heiklen Thema hätten ein paar erklärende Worte sicherlich nicht geschadet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-6208905295378240094?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/VNHhZ5fKcbeQaLXnQ7sAtzXI9cM/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/VNHhZ5fKcbeQaLXnQ7sAtzXI9cM/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/VNHhZ5fKcbeQaLXnQ7sAtzXI9cM/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/VNHhZ5fKcbeQaLXnQ7sAtzXI9cM/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/Y-Yn1uE2kuk" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/6208905295378240094/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/10/nzz-druck-auf-die-muslimbruder.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/6208905295378240094?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/6208905295378240094?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/Y-Yn1uE2kuk/nzz-druck-auf-die-muslimbruder.html" title="NZZ: Druck auf die Muslimbrüder" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/10/nzz-druck-auf-die-muslimbruder.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEEGQ307cCp7ImA9Wx5aFUQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-5482337644257008530</id><published>2010-10-21T07:34:00.002+02:00</published><updated>2010-11-12T21:10:22.308+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-11-12T21:10:22.308+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="politiker" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="strafverfolgung" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="chile politik piñera korruption bergwerk kumpel rettung" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="aktionismus" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="padopile" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20min" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20 minuten" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="polizei" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="chat" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="chatroom" /><title>20min: Chatroom-Pädophile: Politiker greifen ein</title><content type="html">Die Schweiz schreit auf. Pädophile, Kinderschänder sollten dank einer Gesetzesänderung ab 2011 im Internet freie Bahn haben, berichtet &lt;a href="http://www.20min.ch/"&gt;20min&lt;/a&gt; Der Polizei seien die Hände gebunden.&lt;br /&gt;
Diesen Eindruck bekommt man jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. November berichtet die Zeitung unter dem Titel: &lt;a href="http://www.20min.ch/news/zuerich/story/10836192"&gt;"Drei Minuten, bis ein Kind belästigt wird"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Kinderdildos, Handschellen, Kameras: Die Pädophilen-Serie von «10 vor 10» schockiert. Und bald darf die Polizei nicht mehr verdeckt gegen die Kinderschänder ermitteln." &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema zieht; 239 Kommentare haben die Benutzer bereits hinterlassen.&lt;br /&gt;
Weitere Artikel zum Thema erscheinen, 2 mal hinereinander ziert das Thema gar die Titelseite der Papierausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/21333293"&gt;"Wie eine Gesetzeslücke Pädophile schützt"&lt;/a&gt; Titelt 20min am Dienstag 19.10.&lt;br /&gt;
Aber hier scheinen bereits leichte Zweifel aufzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"von Ronny Nicolussi - Eine Verkettung unglücklicher Entscheide führte zu einem massiven Problem: Die Polizei muss Pädophilen im Internet den virtuellen Spielplatz überlassen. Oder doch nicht?"&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;Die Frage am schluss lässt die Schlagzeile gleich etwas reisserisch erscheinen. Muss denn so ein wichtiges Thema unbedingt so reisserisch behandelt werden? Wäre nicht eine sachlichere Herangehensweise angebracht? Das Thema ist emotional geladen, also lässt es sich gut "verkaufen".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeschreckt von den Berichten in 10vor10 und 20min haben wohl einige Politiker eine Chance gesehen, sich ein bisschen zu pofilieren.&lt;br /&gt;
"Chatroom-Pädophile: Politiker greifen ein" textete 20min heute auf der Titelseite.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Dass die Polizei bald nicht mehr verdeckt gegen Pädophile in Chatrooms ermitteln darf, schockiert nicht nur die Leser von 20 Minuten. Auch Politiker wollen dies nicht akzeptieren:..."&lt;/blockquote&gt;Ist es denn wirklich so, dass nicht mehr ermittelt werden darf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ein stückweit Entwarnung auf 20min.ch unter dem Titel:&lt;a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Haben-Paedophile-im-Netz-freie-Bahn--11954928"&gt;"Haben Pädophile im Netz freie Bahn?"&lt;/a&gt; (man beachte das Fragezeichen!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"von Marius Egger - Eine Gesetzeslücke verhindert ab 2011 verdeckte Ermittlungen. Trotzdem gibt es Mittel, Pädophile, die sich im Netz tummeln, weiter zu jagen, sagt Staatsanwalt Thomas Hansjakob."&lt;/blockquote&gt;Aha, also doch noch nicht alles verloren. Ein Interview mit Herrn Hansjakob bringt etwas Licht ins Dunkel.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Mit einer richterlichen Genehmigung darf nach wie vor verdeckt ermittelt werden."&lt;/blockquote&gt;Ok... Und wie wirkt sich dies auf den Alltag aus?&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die Polizei muss dann bei der Staatsanwaltschaft eine Bewilligung  beantragen, die vom Richter genehmigt werden muss. Das dauert fünf Tage.  Verdeckte Ermittlungen dürfen aber bereits mit Einreichen des Antrags  gemacht werden."&lt;/blockquote&gt;Aha. Und dazwischen heisst es noch, dass ein Verfahren gegen Unbekannt relativ schnell eröffnet werden kann.&lt;br /&gt;
Das ganze scheint also wirklich eher ein Sturm im Wasserglas zu sein. Unter Umständen bedeutet es etwas mehr Papierkrieg für die Beamten (ok, davon haben sie schon genug) aber die Aussage, dass die Ermittlungen nicht mehr möglich wären, ist schlicht falsch. Da hat man sich also ein paar Tage lang umsonst aufgeregt. Fragt sich nur, wieso man das nicht früher herausgefunden hat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass verdeckte Ermittlungen der Behörden etwas genauer angeschaut werden müssen, ist vielleicht in Anbetracht dieser Sachlage eher stossend. Wenn man aber den erneuten Datensammeltrieb verschiedener Bundesstellen betrachtet, kann etwas mehr Kontrolle der Kontrollierenden doch eigentlich nur positiv gewertet werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-5482337644257008530?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/U-QhyCZ78ujMlo1ZquJ2FyJg1h4/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/U-QhyCZ78ujMlo1ZquJ2FyJg1h4/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/U-QhyCZ78ujMlo1ZquJ2FyJg1h4/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/U-QhyCZ78ujMlo1ZquJ2FyJg1h4/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/y9YphbX9SqQ" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/5482337644257008530/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/10/20min-chatroom-padophile-politiker.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/5482337644257008530?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/5482337644257008530?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/y9YphbX9SqQ/20min-chatroom-padophile-politiker.html" title="20min: Chatroom-Pädophile: Politiker greifen ein" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/10/20min-chatroom-padophile-politiker.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEAGRXc9cCp7ImA9Wx5aFUQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-8922176931659834629</id><published>2010-10-20T07:32:00.002+02:00</published><updated>2010-11-12T21:12:04.968+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-11-12T21:12:04.968+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="fussball" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="korruption" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="tagblatt" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="integer" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="sepp blatter" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="fifa" /><title>Tagblatt: FIFA-Funktionär: «Absolut integer»</title><content type="html">Das &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/"&gt;St. Galler Tagblatt&lt;/a&gt; hat heute &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/sport/fussball/fussball/FIFA-Funktionaer-Absolut-integer-;art609,1625363"&gt;einen hübschen kleinen Artikel online&lt;/a&gt;, der die Situation zum Thema FIFA-Korruption sehr schön zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"FUSSBALL. Reynald Temarii, einer der beiden FIFA-Funktionäre, die unter Korruptionsverdacht geraten sind, spricht von einem Kommunikationsfehler. Er habe FIFA-Präsident Sepp Blatter um eine Untersuchung gebeten."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Da ist Herr Blatter sicher die ideale Person dafür, denn an der Integrität des Schweizer FIFA-Bosses bestehen keinerlei Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Der Funktionär soll sich in einem Gespräch mit Reportern der britischen  Zeitung «Sunday Times» bereiterklärt haben, seine Stimme bei der Vergabe  der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 (am 2. Dezember in Zürich) für  drei Millionen neuseeländische Dollar (rund 2,17 Millionen Franken) zu  verkaufen, um in Auckland eine Fussball-Akademie zu gründen. Die  Journalisten hatten sich als amerikanische Geschäftsleute ausgegeben,  die die WM 2022 in die USA holen wollten."&lt;/blockquote&gt;Ok, da können schon mal Kommunikationsschwierigkeiten auftreten. Aber die FIFA wird das sicher zu aller Zufriedenheit untersuchen und zum Schluss kommen, dass das alles nicht so schlimm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verrückte ist ja, dass die FIFA die Angelegenheit selbst untersuchen darf und die Staatsanwaltschaft gar nichts unternehmen kann. Man hat der FIFA in der Schweiz Rechte eingeräumt, wie sie sonst höchstens einem souveränen Staat zustehen. Dazu gehört auch (neben einer praktisch kompletten Steuerbefreiung für ein Milliardenunternehmen), dass sich diese Leute offenbar nicht strafbar machen und die FIFA damit nach eigenem Gutdünken verfahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant am Artikel ist meiner Meinung nach vor allem das, was nicht steht. Es liest sich manchmal ganz interessant zwischen den Zeilen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-8922176931659834629?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/SvclOjRix3c2yU_moXkM9f17joA/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/SvclOjRix3c2yU_moXkM9f17joA/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/SvclOjRix3c2yU_moXkM9f17joA/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/SvclOjRix3c2yU_moXkM9f17joA/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/HT9pUUVmzKI" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/8922176931659834629/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/10/tagblatt-fifa-funktionar-absolut.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/8922176931659834629?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/8922176931659834629?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/HT9pUUVmzKI/tagblatt-fifa-funktionar-absolut.html" title="Tagblatt: FIFA-Funktionär: «Absolut integer»" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/10/tagblatt-fifa-funktionar-absolut.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;AkUCSHc5fip7ImA9Wx5UFE8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6440500706566575156.post-5412480266288103584</id><published>2010-10-18T20:38:00.001+02:00</published><updated>2010-10-18T20:57:49.926+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-10-18T20:57:49.926+02:00</app:edited><title>Tagesanzeiger: «Zu Hause, um die Paketen zu erhalten?»</title><content type="html">Ich will ja nicht immer nur kritisieren. Deshalb hier mal ein Beitrag zu &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Zu-Hause-um-die-Paketen-zu-erhalten/story/14779806"&gt;einem Artikel&lt;/a&gt; wie er sein sollte. Gut recherchiert, sachlich, ohne Panikmache und wirklich informativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/stichwort/autor/reto-knobel/s.html"&gt;Reto Knobel&lt;/a&gt; machte ein Experiment.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"«Freie Stelle in Switzerland. Bis 2000 Euro pro Monat» – zehntausende  Schweizerinnen und Schweizer haben in den letzten Tagen Mails mit diesem  Betreff erhalten. Der Inhalt: Eine auswärtige Firma sucht  «Handelsmanager» mit «flexible Arbeitsplan»,  «Teilzeit/Vollzeit.Vertrag»."&lt;/blockquote&gt;Auf diese Mail hat er geantwortet und dann zusammen mit Spezialisten&amp;nbsp; analysiert worum es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erwähnt auch gleich, welche Warnzeichen nur schon in dieser Mail auftauchen:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Die Sprache ist schlecht und als Kontaktadresse der angeführten  HR-Abteilung wird ein Gratisaccount (Gmail) angegeben. Doch wer steckt  hinter der Masche?"&lt;/blockquote&gt;Vorbildlich!&lt;br /&gt;
Experten zum Thema kommen zu Wort:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;"Berthold Metz, Betreiber der Site &lt;a href="http://spamschlucker.org/"&gt;Spamschlucker.org&lt;/a&gt; und Mailexperte,  warnt eindringlich vor solchen Angeboten. «Man wird Ihnen, wenn Sie mit  den Spammern ins Geschäft kommen, gestohlene Ware zuschicken, die Sie  dann im Land weiterleiten.»"&lt;/blockquote&gt;Und es werden nochmals sinnvolle Tipps gegeben, bei welchen Signalen man hellhörig werden wollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt; &lt;b&gt;Der Absender:&lt;/b&gt; Ein Indiz für betrügerische Absichten sind oft  schon die Absenderadressen. Man kann davon ausgehen, dass keine seriöse  Firma ein Stellenangebot über einen Free-Mail-Service versenden würde  oder dahin ihre Antworten erhalten möchte.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt; &lt;b&gt;Die Sprache: &lt;/b&gt;Häufig werden die E-Mails von Fremdsprachigen  verfasst oder auch mit Übersetzungssoftware automatisch übersetzt.  Deshalb sind sowohl die Orthographie als auch die Grammatik häufig  fehlerhaft.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Der Inhalt:&lt;/b&gt; Die Versprechungen der Job-Mails preisen  gut bezahlte Stellen (oft in namhaften oder auch anonymen Firmen) an, für  die man wenig arbeiten muss. Das Gehalt sei hoch, die Arbeitszeit  niedrig und der Arbeitsplatz auch gerne das heimische Wohnzimmer. Diese  Aussichten sind gerade in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeit  ein effektives Lockmittel."&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;Abschliessend bleibt mir nur zu bemerken. Gut gemacht, weiter so!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6440500706566575156-5412480266288103584?l=medienkommentare.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/ImIuF9ocN1N02L5rkiAj4K2MhgM/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/ImIuF9ocN1N02L5rkiAj4K2MhgM/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/ImIuF9ocN1N02L5rkiAj4K2MhgM/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/ImIuF9ocN1N02L5rkiAj4K2MhgM/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Medienkommentare/~4/mfw2oS0nY74" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://medienkommentare.blogspot.com/feeds/5412480266288103584/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://medienkommentare.blogspot.com/2010/10/tagesanzeiger-zu-hause-um-die-paketen.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/5412480266288103584?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6440500706566575156/posts/default/5412480266288103584?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Medienkommentare/~3/mfw2oS0nY74/tagesanzeiger-zu-hause-um-die-paketen.html" title="Tagesanzeiger: «Zu Hause, um die Paketen zu erhalten?»" /><author><name>Zeitungsjunge</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08607977103692851671</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://4.bp.blogspot.com/_SPs56yYS3XQ/TK9ppu_g0QI/AAAAAAAAADM/uhM2dU7R_fo/S220/twitter_150.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://medienkommentare.blogspot.com/2010/10/tagesanzeiger-zu-hause-um-die-paketen.html</feedburner:origLink></entry></feed>

