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	<description>Onlinejournal für PR und Medien</description>
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		<title>Pressestellentest: Start-ups scheitern oft an der Medienkommunikation</title>
		<link>https://medienrot.de/pressestellentest-start-ups-scheitern-oft-an-der-medienkommunikation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 15:08:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Pressestelle]]></category>
		<category><![CDATA[Pressestellentest]]></category>
		<category><![CDATA[prmagazin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der aktuelle Pressestellentest des prmagazin zeigt große Schwächen in der Medienarbeit vieler Start-ups. Acht von zwölf Unternehmen erhielten die Note „katastrophal“. Nur Enpal und Proxima Fusion überzeugten und wurden mit „sehr gut“ bewertet. Viele Start-ups waren für Journalisten kaum erreichbar oder antworteten zu spät. Die Bestnote „erstklassig“ wurde nicht vergeben.</p>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockpim_1752784059_Megafon_PR_Presse_1000x500px.jpg" alt="" class="wp-image-40359" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockpim_1752784059_Megafon_PR_Presse_1000x500px.jpg 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockpim_1752784059_Megafon_PR_Presse_1000x500px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">© AdobeStock/pim</figcaption></figure>



<p>Der aktuelle Pressestellentest des Fachmagazins <em>prmagazin</em> zeigt ein deutliches Spannungsfeld zwischen ambitionierter Unternehmenskommunikation und praktischer Erreichbarkeit: Während einzelne Start-ups sehr gute Ergebnisse erzielen, fällt die Gesamtbilanz ernüchternd aus. Acht von zwölf getesteten Unternehmen erhielten die Bewertung „katastrophal“.</p>



<p>Testsieger ist das Energie-Start-up Enpal mit 173 von 200 Punkten und der Note „sehr gut“. Ebenfalls stark abschneidend ist Proxima Fusion auf Platz zwei mit 168 Punkten. Beide Unternehmen überzeugten vor allem durch schnelle Reaktionen, strukturierte Rückmeldungen und inhaltlich belastbare Auskünfte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Große Unterschiede in der Medienerreichbarkeit</h2>



<p>Im Zentrum des Tests stand die Frage, wie Start-ups auf journalistische Anfragen reagieren. Dabei ging es unter anderem um Finanzierungsmodelle, Profitabilitätsziele, Wachstumshemmnisse in Deutschland sowie Zukunftsaussichten bis 2027.</p>



<p>Das Ergebnis offenbart laut Test erhebliche Schwächen in der Pressearbeit vieler junger Unternehmen: Nur eines der zwölf Start-ups – Nelly – stellte auf der Website eine Telefonnummer bereit. Die übrigen setzten überwiegend auf E-Mail-Adressen, Kontaktformulare oder zentrale Postfächer.</p>



<p>Problematisch war vor allem die Erreichbarkeit: Wer nicht oder zu spät reagierte, konnte in den entscheidenden Kategorien „Umfang der Auskunft“ und „Qualität der Auskunft“ kaum punkten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spitzenreiter überzeugen durch direkte Kommunikation</h2>



<p>Enpal punktete laut Test mit einem serviceorientierten Kommunikationsansatz. Das PR-Team hielt Rücksprache, organisierte ein Gespräch mit dem Chief Product Officer und ergänzte die Antworten schriftlich.</p>



<p>Auch Proxima Fusion überzeugte durch schnelle Rückmeldungen und die Einbindung der Führungsebene. Die Antworten wurden als fundiert, faktenreich und klar bewertet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Breites Mittelfeld – schwaches unteres Ranking</h2>



<p>Während die beiden Spitzenreiter die Note „sehr gut“ erreichen, bleibt die Bestnote „erstklassig“ unbesetzt. Bereits der drittplatzierte Kandidat, Black Semiconductor, fällt mit der Bewertung „verbesserungswürdig“ deutlich ab.</p>



<p>Am unteren Ende des Rankings stehen mehrere bekannte Start-ups aus der deutschen Tech-Szene, darunter DeepL, Parloa, Helsing, 1Komma5°, Isar Aerospace, Aleph Alpha und Black Forest Labs. Mehrere dieser Unternehmen reagierten dem Test zufolge gar nicht oder erst nach Erinnerung auf Medienanfragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Langjähriger Test der Pressearbeit</h2>



<p>Der Pressestellentest wird seit 2003 regelmäßig durchgeführt und prüft die Medienarbeit von Unternehmen nach fünf Kriterien: Kontaktservice auf der Website, Erreichbarkeit, Antwortgeschwindigkeit sowie Umfang und Qualität der Auskünfte. Bewertet wird in einem einmaligen Testverfahren.</p>



<p><a href="https://prmagazin.de/pressestellentest/">prmagazin.de</a>, <a href="https://www.presseportal.de/pm/53039/6280091">presseportal.de</a></p>
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		<title>Turi.One stellt den Betrieb ein</title>
		<link>https://medienrot.de/turi-one-stellt-den-betrieb-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 12:31:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Turi]]></category>
		<category><![CDATA[Turi.One]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienrot.de/?p=40353</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Turi.One startete Peter Turi im Herbst 2025 noch einmal ein neues Medien-Angebot. Ende letzter Woche hat die Turi GmbH, die hinter dem Projekt steht, Insolvenz angemeldet. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/turi-one-stellt-den-betrieb-ein/">Turi.One stellt den Betrieb ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/TuriOne_Logo_1000x500px.jpg" alt="" class="wp-image-40355" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/TuriOne_Logo_1000x500px.jpg 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/TuriOne_Logo_1000x500px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">© TuriOne</figcaption></figure>



<p>Als Peter Turi im Herbst 2025 Turi.One <a href="https://medienrot.de/neue-plattform-fuer-die-kommunikationsbranche-peter-turi-startet-turi-one/">startete</a>, klang vieles nach Aufbruch. „Content is king, Community is queen“ lautete das Motto der neuen Plattform für die Kommunikationsbranche, die als „die größte offene Bühne der Branche“ bestehen sollte – ohne Paywalls, ohne Clickbait, ohne die üblichen Mechanismen digitaler Aufmerksamkeitsökonomie.</p>



<p>Nur wenige Monate später endet das Projekt überraschend. Wie das Team in einer persönlichen Mitteilung an seine Abonnent:innen erklärte, werden sowohl die Plattform als auch die Newsletter „Turi.Sunday“, „Turi.Comms“ und „Turi.Media“ eingestellt.</p>



<p>In seiner Mitteilung macht das Team deutlich, wie eng das Projekt mit der Person seines Gründers verbunden war. Die aktuelle Erkrankung von Peter Turi habe entscheidend dazu beigetragen, dass das kleine Team den Dienst Turi.One nicht mehr aufrechterhalten könne. Man könne die Idee ohne ihn „nicht so fortsetzen, wie es dieser Idee gebührt“, heißt es.</p>



<p>Tatsächlich war Turi.One von Beginn an stark auf Persönlichkeit, Netzwerk und Haltung seines Gründers zugeschnitten. Peter Turi zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Figuren des deutschen Medien- und Kommunikationsjournalismus. Bereits 1996 gründete er mit „kress online“ einen der ersten täglichen digitalen Branchendienste Deutschlands, später folgte mit turi2 der erste deutsche Morgennewsletter für die Medienbranche.</p>



<p>Nach dem Verkauf von turi2 an die Mediengruppe Oberauer im Jahr 2024 war Turi.One ein persönlicher Neuanfang. Turi selbst sprach von seinem „letzten und wichtigsten Projekt“. Der Anspruch ging dabei über klassischen Branchenjournalismus hinaus: Turi.One wollte Community, Netzwerk und publizistische Plattform zugleich sein.</p>



<p>Auch in der Branche wurde das Projekt mit Interesse begleitet. Beobachter beschrieben den Ansatz als Gegenmodell zu einer zunehmend polarisierten und algorithmisch geprägten Kommunikationskultur. Die Idee einer offenen, respektvollen Plattform wirkte auf manche fast nostalgisch – gerade deshalb aber reizvoll.</p>



<p>Die hinter Turi.One stehende Turi GmbH hat am 15. Mai beim Amtsgericht Wiesbaden einen Insolvenzantrag gestellt. Der Markt für unabhängige Medienangebote steht seit Jahren unter Druck. Werbeeinnahmen wandern zu internationalen Plattformen ab, während spezialisierte journalistische Angebote hohe Anforderungen an Reichweite, Technik und Vermarktung erfüllen müssen.</p>



<p>Auch in ihrer letzten Nachricht betont das Team, dass offene Kommunikationsräume, konstruktiver Austausch und gemeinschaftliche digitale Öffentlichkeit weiterhin notwendig seien. Vielleicht liegt darin am Ende auch das eigentliche Vermächtnis von Turi.One: weniger ein gescheitertes Start-up als der Versuch, digitale Kommunikation wieder stärker als menschliche Verbindung zu denken.</p>



<p>Im Namen von Landau Media und medienrot wünschen wir Peter Turi schnelle Genesung.</p>



<p><em>Info per Mail</em>, <a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/106587/insolvenz_nach_wenigen_monaten_aus_fuer_turione/">dwdl.de</a></p>
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		<item>
		<title>LinkedIn will stärker gegen „AI slop“ vorgehen</title>
		<link>https://medienrot.de/linkedin-will-staerker-gegen-ai-slop-vorgehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 11:27:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[AI slop]]></category>
		<category><![CDATA[Bot]]></category>
		<category><![CDATA[Fake-Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LinkedIn will stärker gegen KI-generierte, inhaltsarme Beiträge („AI slop“) vorgehen und deren Reichweite reduzieren, um authentische und erfahrungsbasierte Inhalte besser sichtbar zu machen. Ziel ist laut Plattform, „wertvolle Gespräche“ zu schützen, indem Inhalte mit echter Perspektive bevorzugt werden, denn „der eigentliche Wert kommt von dem Menschen hinter dem Werkzeug“.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockMontri_1908645689_AI-Slop_1000x500px.jpg" alt="" class="wp-image-40351" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockMontri_1908645689_AI-Slop_1000x500px.jpg 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockMontri_1908645689_AI-Slop_1000x500px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: © AdobeStock/Montri</figcaption></figure>



<p>LinkedIn verschärft seine Maßnahmen gegen automatisiert erstellte Inhalte und sogenannte „AI slop“ – also KI-generierte Beiträge, die zwar sprachlich oft ausgefeilt wirken, aber nach Unternehmensangaben kaum eigene Perspektiven oder fachliche Substanz enthalten. Das erklärte <a href="https://www.linkedin.com/in/laura-lorenzetti/">Laura Lorenzetti</a>, VP and Executive Editor bei LinkedIn Global Editorial, in einem Beitrag vom 20. Mai 2026.</p>



<p>Ausgangspunkt der Initiative ist die Beobachtung, dass der zunehmende Einsatz von KI-Tools die Qualität beruflicher Diskussionen auf der Plattform beeinflusst. Zwar könne KI beim Formulieren und Überarbeiten von Texten helfen, problematisch werde es jedoch laut LinkedIn, wenn Inhalte „in großem Maßstab und automatisiert“ produziert würden und dabei die individuelle Perspektive verloren gehe. In dem Beitrag heißt es: „Wenn KI übermäßig eingesetzt wird, insbesondere in großem Maßstab und auf automatisierte Weise, verwässert sie die wertvollen Erkenntnisse, die echte menschliche Gespräche hervorbringen können.“</p>



<p>Besonders im Fokus stehen dabei Inhalte, die ohne erkennbare persönliche Erfahrung oder eigene Einordnung veröffentlicht werden. Solche Beiträge sollen künftig schlechter im Feed sichtbar sein und weniger weit verbreitet werden, insbesondere außerhalb des direkten Netzwerks der Nutzer:innen. LinkedIn spricht von einem Ansatz, der darauf abzielt, „generische oder wiederholende Inhalte“ zu erkennen und deren Reichweite zu begrenzen.</p>



<p>Zur Umsetzung setzt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auf technische Systeme, die gemeinsam mit der Redaktion entwickelt wurden. Diese sollen Muster erkennen, die auf automatisierte oder wenig substanziierte Inhalte hinweisen, und gleichzeitig Beiträge bevorzugen, die Kontext, Expertise oder eigene Perspektiven enthalten. Neben Posts sollen auch Kommentare und Interaktionen stärker überprüft werden – etwa wenn Inhalte in großem Umfang automatisiert erstellt werden oder lediglich bestehende Beiträge wiederholen.</p>



<p>„Wenn Inhalte offensichtlich von KI erzeugt wurden und keine klare Perspektive enthalten, ist es weniger wahrscheinlich, dass sie über das unmittelbare Netzwerk der Person hinaus verbreitet werden“, heißt es in dem Beitrag. Damit soll die organische Reichweite solcher Inhalte begrenzt werden.</p>



<p>Zugleich verweist LinkedIn auf erste Ergebnisse der Maßnahmen. In Tests sei es gelungen, „generische Inhalte in 94 % der Fälle“ korrekt zu identifizieren. Nutzer:innen berichteten demnach bereits von weniger generischen Beiträgen in ihren Feeds. Auch künftig wolle man diesen Ansatz weiter ausbauen.</p>



<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung von Bots und Fake-Profilen. Diese würden laut LinkedIn „echtes Engagement“ beeinträchtigen und sollen konsequenter entfernt werden. Gleichzeitig wird die Bedeutung von verifizierten Profilen hervorgehoben. Nutzer:innen können inzwischen Inhalte von verifizierten Mitgliedern gezielter filtern, etwa in Feeds, bei Profilaufrufen oder in Kommentaren.</p>



<p>Laura Lorenzetti betont abschließend die Zielsetzung der Änderungen: „Wertvolle Gespräche entstehen, wenn Fachleute ihre einzigartigen Perspektiven teilen.“ Und weiter: „Der eigentliche Wert kommt von dem Menschen hinter dem Werkzeug.“ Ziel sei es, den Austausch auf der Plattform stärker auf echte berufliche Erfahrungen und individuelle Perspektiven auszurichten.</p>



<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/keeping-conversations-real-linkedin-laura-lorenzetti-9821e/">linkedin.com</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/linkedin-will-staerker-gegen-ai-slop-vorgehen/">LinkedIn will stärker gegen „AI slop“ vorgehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Werbewirtschaft wächst trotz schwacher Konjunktur – Spaltung im Markt vertieft sich</title>
		<link>https://medienrot.de/werbewirtschaft-waechst-trotz-schwacher-konjunktur-spaltung-im-markt-vertieft-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 08:03:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ZAW]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienrot.de/?p=40346</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Werbewirtschaft ist 2025 trotz schwacher Konjunktur auf 50,9 Milliarden Euro gewachsen, vor allem getrieben durch stark steigende digitale Werbeerlöse, während klassische Medien weiter an Umsatz verlieren. Gleichzeitig warnt der ZAW, dass dieses Wachstum zunehmend von wenigen großen Plattformen dominiert wird und sich dadurch die strukturellen Ungleichgewichte im Markt weiter verschärfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/werbewirtschaft-waechst-trotz-schwacher-konjunktur-spaltung-im-markt-vertieft-sich/">Werbewirtschaft wächst trotz schwacher Konjunktur – Spaltung im Markt vertieft sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/ZAW_Vergleich-2024-2025_1000x500px.jpg" alt="" class="wp-image-40347" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/ZAW_Vergleich-2024-2025_1000x500px.jpg 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/ZAW_Vergleich-2024-2025_1000x500px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">© ZAW</figcaption></figure>



<p>Die deutsche Werbewirtschaft hat sich 2025 erneut robuster entwickelt als die gesamtwirtschaftliche Lage. Das Volumen der kommerziellen Kommunikation stieg um 2,3 Prozent auf 50,9 Milliarden Euro und überschritt damit erstmals die 50-Milliarden-Marke. Auch die Netto-Werbeeinnahmen der vom <a href="https://zaw.de/">Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft</a> (ZAW) erfassten Medien legten um 4,3 Prozent auf 27,88 Milliarden Euro zu. Insgesamt zeigt sich jedoch eine zunehmend ungleiche Entwicklung innerhalb des Marktes.</p>



<p>Maßgeblicher Treiber des Wachstums bleibt der digitale Bereich. Die medienbasierten Werbeinvestitionen stiegen um 3,5 Prozent auf 39,37 Milliarden Euro, während die Online-Werbeerlöse sogar um 13,1 Prozent zulegten. Besonders stark entwickelten sich Display-Werbung inklusive Videostreaming mit +21,3 Prozent sowie Suchmaschinenwerbung mit +7,0 Prozent. Der Marktanteil der Online-Werbung stieg damit auf 56,6 Prozent.</p>



<p>Gleichzeitig geraten klassische Mediengattungen weiter unter Druck: Print verzeichnete ein Minus von 2,7 Prozent, lineares Fernsehen sank um 9,2 Prozent, Radio und Audio lagen 2,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau und auch das Kino verlor 3,1 Prozent. Lediglich die Außenwerbung konnte mit einem Plus von 3,0 Prozent zulegen.</p>



<p>Die Entwicklung zeigt laut ZAW eine zunehmende Konzentration des Wachstums auf wenige digitale Akteure. In der Pressemitteilung heißt es dazu: „Ein erheblicher Teil dieses Wachstums entfällt dabei auf wenige global dominierende Plattformanbieter mit großer Markt- und Datenmacht.“ Dadurch verschärfe sich die strukturelle Schieflage im digitalen Werbemarkt.</p>



<p>ZAW-Präsident <a href="https://www.linkedin.com/in/andreas-schubert-05908595/">Andreas Schubert</a> warnt entsprechend vor Fehlinterpretationen der positiven Gesamtzahlen: „Die Zahlen zeigen eine robuste Entwicklung der Werbewirtschaft. Sie zeigen aber ebenso, dass sich die wirtschaftliche Dynamik innerhalb des Marktes weiter zunehmend auf digitale Wachstumssegmente konzentriert.“ Problematisch sei insbesondere, „dass vom digitalen Wachstum in erster Linie wenige globale Gatekeeper profitieren“.</p>



<p>Zugleich sieht der Verband erheblichen wirtschaftspolitischen Handlungsbedarf. Zusätzliche regulatorische Belastungen könnten laut Schubert das Wachstum bremsen: „Regulierung darf nicht diejenigen schwächen, die Medienvielfalt, Innovation und digitale Wertschöpfung in Europa sichern.“ Weiter heißt es: „Wenn Wachstum in immer stärkerem Maße nur bei wenigen Plattformökosystemen entsteht, während große Teile des Marktes unter Druck geraten, dann ist das nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine medien- und wettbewerbspolitische Herausforderung.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Für das Jahr 2026 erwartet der ZAW ein weiterhin schwieriges Umfeld. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung bleibe schwach, während geopolitische Unsicherheiten und Investitionszurückhaltung zusätzliche Risiken darstellten. Zwar sei eine positive Entwicklung des Werbemarktes weiterhin möglich, sie hänge jedoch stark von wirtschaftspolitischen Reformen und verbesserten Rahmenbedingungen ab.</p>



<p>Der Verband warnt abschließend, dass sich die Werbewirtschaft langfristig nicht von der Gesamtwirtschaft abkoppeln könne und eine nachhaltige Stabilisierung nur durch „faire wettbewerbliche Rahmenbedingungen“ erreichbar sei.</p>



<p><a href="https://zaw.de/jahresbilanz-2025-nettozahlen/">zaw.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/werbewirtschaft-waechst-trotz-schwacher-konjunktur-spaltung-im-markt-vertieft-sich/">Werbewirtschaft wächst trotz schwacher Konjunktur – Spaltung im Markt vertieft sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Debatte um Social-Media-Verbote: Forschende warnen vor vorschnellen Maßnahmen</title>
		<link>https://medienrot.de/debatte-um-social-media-verbote-forschende-warnen-vor-vorschnellen-massnahmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 10:03:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Center for Advanced Internet Studies]]></category>
		<category><![CDATA[Instagram]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Snapchat]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media-Verbot]]></category>
		<category><![CDATA[TikTok]]></category>
		<category><![CDATA[Weizenbaum-Institut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienrot.de/?p=40334</guid>

					<description><![CDATA[<p>Forschende warnen, dass pauschale Social-Media-Verbote für Minderjährige wissenschaftlich kaum belegbar sind und zentrale Probleme eher verlagern als lösen. Stattdessen plädieren sie für evidenzbasierte Regulierung, mehr Medienkompetenz und die Einbeziehung von Jugendlichen, während ein Großteil der Bevölkerung zwar Verbote befürwortet, deren Wirksamkeit jedoch bezweifelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/debatte-um-social-media-verbote-forschende-warnen-vor-vorschnellen-massnahmen/">Debatte um Social-Media-Verbote: Forschende warnen vor vorschnellen Maßnahmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/03/AdobeStockkerkezz_286285656_Kinder-Handy_1000x500px.jpg" alt="" class="wp-image-40111" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/03/AdobeStockkerkezz_286285656_Kinder-Handy_1000x500px.jpg 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/03/AdobeStockkerkezz_286285656_Kinder-Handy_1000x500px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: © AdobeStock / kerkezz</figcaption></figure>



<p>Die Diskussion um ein mögliches Social-Media-Verbot für Minderjährige gewinnt international an Dynamik. Seit Dezember 2025 ist es Jugendlichen unter 16 Jahren in Australien untersagt, Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat zu nutzen. Auch in Deutschland werden entsprechende Forderungen zunehmend lauter. Wissenschaftler:innen mahnen jedoch zur Zurückhaltung und fordern eine stärker evidenzbasierte Auseinandersetzung.</p>



<p>Auf der <a href="https://re-publica.com/de">re:publica</a> 2026 diskutierten Forschende des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt), des Center for Advanced Internet Studies (CAIS) und des Weizenbaum-Instituts aktuelle Erkenntnisse zu den Auswirkungen solcher Verbote. Im Zentrum stand dabei auch der direkte Austausch mit Jugendlichen über deren Erfahrungen und Perspektiven.</p>



<p>Ein zentraler Kritikpunkt: Die Perspektiven junger Menschen seien bei der Einführung des australischen Verbots kaum berücksichtigt worden. Zudem greife die politische Debatte häufig zu kurz, warnt <a href="https://www.cais-research.de/team/josephine-b-schmitt/">Josephine B. Schmitt </a>vom CAIS: „Pauschale Social-Media-Verbote ersetzen oft die Debatte über wirksame Plattformregulierung“, sagt sie. „Sie suggerieren politische Handlungsfähigkeit, verschieben die Verantwortung aber auf junge Menschen, statt Plattformen konsequent zu regulieren.“ Soziale Medien seien für Jugendliche nicht nur Risikoräume, sondern auch Orte für Information, Austausch, Selbstorganisation und gesellschaftliche Teilhabe. Schmitt betont zudem: „Verbote lösen viele Probleme nicht, sondern verschieben sie in weniger sichtbare Räume.“</p>



<p>Auch <a href="https://www.weizenbaum-institut.de/portrait/p/hannes-vincent-krause/#page=1&amp;tags=science_publications&amp;sort=date">Hannes-Vincent Krause</a> vom Weizenbaum-Institut sieht pauschale Verbote kritisch und plädiert für differenzierte Ansätze: „Wissenschaftlich gesehen lässt sich ein Social-Media-Verbot nicht wirklich tragen – weder in Hinblick auf Notwendigkeit noch Effektivität. In einem angstgetriebenen Diskurs sollten wir nicht in blinden Aktionismus verfallen, einzelne Plattformen nicht grundsätzlich verbieten, sondern von Providern klare Regulation von echten Problemen wie problematischem Content fordern und uns endlich in angemessener Weise der Vermittlung von Medienkompetenz widmen.“</p>



<p>Tatsächlich zeigt auch die aktuelle Studienlage ein uneinheitliches Bild. Ein Diskussionspapier des Weizenbaum-Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass bislang keine starken negativen Effekte sozialer Medien eindeutig belegt sind. Die Zusammenhänge gelten als geringfügig, kontextabhängig und in ihrer Ursache-Wirkung-Beziehung oft unklar. Statt pauschaler Verbote empfehlen die Forschenden eine stärkere Regulierung problematischer Inhalte sowie den Ausbau digitaler Kompetenzen und jugendgerechter Angebote.</p>



<p>Gleichzeitig ist der Wunsch nach klaren Regeln in der Bevölkerung groß. Laut einer repräsentativen Umfrage des bidt sprechen sich 66 Prozent der Befragten für ein Verbot sozialer Medien für Kinder unter 14 Jahren aus. Mit steigender Altersgrenze sinkt die Zustimmung jedoch deutlich. Für ein Verbot unter 18-Jährigen ist die Unterstützung deutlich geringer: Mehr Menschen sind dagegen (23 Prozent) als dafür (11 Prozent).</p>



<p>Auffällig ist zudem eine verbreitete Skepsis gegenüber der Wirksamkeit solcher Maßnahmen: 59 Prozent der Befragten halten es für eher oder sehr unwahrscheinlich, dass ein gesetzliches Verbot die Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche tatsächlich verhindern kann.</p>



<p><a href="https://www.bidt.digital/person/roland-a-stuerz/">Roland A. Stürz </a>vom bidt ordnet diese Haltung ein: „Wie neueste Befragungsdaten des bidt zeigen, spricht sich eine breite Mehrheit der Bevölkerung für ein Verbot von Sozialen Medien für Kinder unter 14 Jahren aus – und dies trotz einer weit verbreiteten Skepsis bezüglich der Wirksamkeit. Dahinter steckt in meinen Augen das legitime Bedürfnis der Menschen nach Klarheit bei der Regulierung von Sozialen Medien, da die bisherige Regulierung sehr komplex erscheint und damit schwierig in der Umsetzung ist.“</p>



<p>Die Forschenden plädieren insgesamt für eine sachlichere Debatte, die sich stärker an empirischen Erkenntnissen orientiert. Statt schneller politischer Maßnahmen brauche es nachhaltige Strategien für einen wirksamen Jugendmedienschutz – inklusive Regulierung von Plattformen, Förderung von Medienkompetenz und Einbindung der Perspektiven junger Nutzer:innen.</p>



<p><a href="https://www.bidt.digital/social-media-verbot/">bidt.digital</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/debatte-um-social-media-verbote-forschende-warnen-vor-vorschnellen-massnahmen/">Debatte um Social-Media-Verbote: Forschende warnen vor vorschnellen Maßnahmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
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		<title>Internetagentur-Ranking 2026: Markt driftet weiter auseinander</title>
		<link>https://medienrot.de/internetagentur-ranking-2026-markt-driftet-weiter-auseinander/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 09:18:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[BVDW]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont]]></category>
		<category><![CDATA[iBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Internetagentur]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Plan.Net Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Ranking]]></category>
		<category><![CDATA[W&V]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Internetagentur-Ranking 2026 zeigt eine weiter zunehmende Konzentration im deutschen Digitalagenturenmarkt, wobei die größten Anbieter ihren Umsatzanteil deutlich ausbauen. Gleichzeitig geraten viele mittelgroße Agenturen unter Druck, während KI, Automatisierung und neue Organisationsmodelle die Marktstruktur weiter verändern.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/Internetagentur-Ranking-2026-Trendanalyse_1000x500px.jpg" alt="" class="wp-image-40331" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/Internetagentur-Ranking-2026-Trendanalyse_1000x500px.jpg 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/Internetagentur-Ranking-2026-Trendanalyse_1000x500px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">© BVDW</figcaption></figure>



<p>Das Internetagentur-Ranking 2026, erstellt vom BVDW, iBusiness sowie den Fachmedien <em>Horizont</em> und <em>W&amp;V,</em> zeigt einen zunehmend gespaltenen Markt für Digitalagenturen in Deutschland. Während große Anbieter ihre Position weiter stärken, geraten viele mittelgroße Agenturen zunehmend unter Druck. Auffällig ist vor allem die wachsende Konzentration: Die größten Agenturen vereinen inzwischen einen Großteil der Umsätze auf sich, während die Breite des Marktes an Bedeutung verliert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Große Agenturen dominieren den Markt</h2>



<p>Die Daten des Rankings zeigen eine klare Verschiebung zugunsten der Top-Anbieter. Besonders die führenden zehn Unternehmen sichern sich einen überproportional hohen Anteil am Gesamtumsatz. Im Ranking wird diese Entwicklung als zunehmende Marktkonzentration beschrieben: Die Spitze wächst, während das Mittelfeld an Gewicht verliert.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Platz (Vorjahr)</th><th>Agentur</th><th>Umsatz (Mio. €)</th><th>Wachstum</th></tr></thead><tbody><tr><td>1 (1)</td><td>Plan.Net Gruppe</td><td>258,823</td><td>+4,3 %</td></tr><tr><td>2 (2)</td><td>Reply – Digital Experience</td><td>242,785</td><td>+1,5 %</td></tr><tr><td>3 (3)</td><td>]init[ AG</td><td>195,894</td><td>+7,1 %</td></tr><tr><td>4 (5)</td><td>Exxeta</td><td>123,540</td><td>+5,5 %</td></tr><tr><td>5 (4)</td><td>valantic</td><td>120,967</td><td>-14,1 %</td></tr><tr><td>6 (8)</td><td>Conclusion</td><td>101,283</td><td>+12,7 %</td></tr><tr><td>7 (-)</td><td>mgm technology partners</td><td>93,945</td><td>k. A.</td></tr><tr><td>8 (6)</td><td>Valtech</td><td>89,053</td><td>k. A.</td></tr><tr><td>9 (7)</td><td>team neusta</td><td>76,202</td><td>-17,2 %</td></tr><tr><td>10 (-)</td><td>inovex</td><td>51,100</td><td>ca. +10 %</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Die Branche zeigt sich insgesamt uneinheitlich. Einige Agenturen wachsen stabil oder deutlich, andere verzeichnen Rückgänge bei Umsatz und Personal. So wird etwa bei einzelnen Unternehmen ein stärkerer Fokus auf Transformation, Technologie und KI-getriebene Projekte sichtbar, während klassische Agenturleistungen unter Druck geraten. Auch strukturelle Veränderungen spielen eine Rolle: Flexible Organisationsmodelle, Freelancer-Netzwerke und spezialisierte Teams sorgen in manchen Fällen für überdurchschnittliche Effizienzwerte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KI verändert Geschäftsmodelle</h2>



<p>Ein zentraler Treiber der aktuellen Entwicklung ist der Einsatz von KI. Viele Agenturen investieren in Automatisierung und neue digitale Werkzeuge, um Prozesse effizienter zu gestalten und Angebote zu erweitern. Gleichzeitig verändert sich damit auch der Wettbewerb: Technologiekompetenz wird zunehmend zum entscheidenden Faktor im Markt.</p>



<p>Besonders deutlich zeigt sich der Druck im Bereich der mittelgroßen Agenturen. Während einige Unternehmen sich neu positionieren oder wachsen, verlieren viele andere an Umsatz und Mitarbeitenden. Das Ergebnis ist eine zunehmende Schere zwischen großen, stark skalierten Agenturen und kleineren spezialisierten Anbietern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Polarisierung statt Gleichgewicht</h2>



<p>Das Internetagentur-Ranking 2026 zeigt einen Markt im Umbruch. Die Branche entwickelt sich weiter auseinander: oben konzentriert sich Wachstum und Marktmacht, im Mittelfeld steigt der Anpassungsdruck. KI, Effizienz und Skalierbarkeit werden dabei zu den zentralen Stellschrauben für die kommenden Jahre.</p>



<p><a href="https://www.bvdw.org/wp-content/uploads/2026/05/Internetagentur-Ranking-2026-Trendanalyse.pdf">bvdw.org</a> (PDF) via <a href="https://www.bvdw.org/rankings/internetagentur-ranking-2026/">bvdw.org</a></p>



<p></p>
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		<title>EVERBRAND startet in Hamburg als markenzentrierte Strategieberatung</title>
		<link>https://medienrot.de/everbrand-startet-in-hamburg-als-markenzentrierte-strategieberatung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 07:51:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[EVERBRAND]]></category>
		<category><![CDATA[Grabarz & Partner]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Nivea]]></category>
		<category><![CDATA[Serviceplan Group]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienrot.de/?p=40320</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die neue Strategieberatung EVERBRAND von Stefanie Kuhnhen und Stephan Grabmeier will Marke als zentrales Steuerungsinstrument für Unternehmensstrategie etablieren und setzt dabei auf KI-gestützte, datenbasierte Prozesse. Als ersten Kunden berät die Beratung die Hautpflegemarke NIVEA in Deutschland und der Schweiz bei Wachstums- und Markenstrategien.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/Kuhnehn_Grabmeier_Everbrand_1000x500px.png" alt="" class="wp-image-40321" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/Kuhnehn_Grabmeier_Everbrand_1000x500px.png 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/Kuhnehn_Grabmeier_Everbrand_1000x500px-430x215.png 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Stephanie Kuhnhen und Stephan Grabmeier (Fotos: © Everbrand)</figcaption></figure>



<p>In Hamburg entsteht mit <a href="https://everbrand.one/">EVERBRAND</a> eine neue Beratung, die Markenführung und Unternehmensstrategie enger verzahnen will. Gegründet wurde das Unternehmen von <a href="https://www.linkedin.com/in/stefaniekuhnhen/">Stefanie Kuhnhen</a> und <a href="https://www.linkedin.com/in/stephangrabmeier/">Stephan Grabmeier</a> mit dem Anspruch, eine Lücke zwischen klassischer Markenberatung und Managementberatung zu schließen.</p>



<p>Die neue Beratung versteht Marke als zentrales Steuerungsinstrument für Unternehmen. „Marke ist gerade in Zeiten von KI und Rezession viel zu wichtig, um sie allein im Marketing einzusetzen“, sagt Kuhnhen. „Als strategischer Wachstumstreiber ist Marke wieder Chefsache, denn Markenwirkung gehört fest in die übergeordnete Unternehmensstrategie. Dorthin, wo über Richtung, Wachstum, Innovation und Wert entschieden wird.“</p>



<p>EVERBRAND positioniert sich dabei bewusst als markenzentrierte Strategieberatung, die Zukunftsmanagement, Unternehmensstrategie und Markenführung zusammenführt. Ziel ist es, Markenarbeit stärker auf messbare Geschäftsergebnisse auszurichten und deren Beitrag zum Unternehmenswert nachvollziehbar zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KI-gestützte Strategieprozesse</h2>



<p>Ein zentraler Bestandteil des Ansatzes ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz. EVERBRAND setzt von Beginn an auf eine integrierte KI-Lösung, die datenbasierte Strategieprozesse ermöglichen und menschliche sowie technologische Expertise verbinden soll. Dadurch sollen Entscheidungen fundierter, Prozesse effizienter und die Umsetzung erfolgreicher werden.</p>



<p>Grabmeier betont die Notwendigkeit eines grundlegenden Umdenkens in Unternehmen: „Unternehmen brauchen heute eine neue Begeisterung für zukunftsfähige Veränderung, weit über Purpose-Folien hinaus.“ Und weiter: „Sie brauchen emotionale Zukunftsbilder, die Orientierung geben. Marken, die diese konsequent zum Leben erwecken. Und Strategien, die nicht nur angedacht, sondern wirksam mit den Menschen in der Organisation umgesetzt werden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marke als ungenutztes Potenzial</h2>



<p>Nach Einschätzung der Gründer:innen wird Marke in vielen Organisationen noch immer zu operativ gedacht. Statt als strategischer Hebel werde sie häufig erst spät im Prozess eingesetzt. EVERBRAND will dies ändern und Marke als „Betriebssystem, Wachstumshebel und Zukunftsbild zugleich“ etablieren.</p>



<p>Der Ansatz zielt darauf ab, Markenarbeit stärker in die Unternehmensführung zu integrieren und sie mit klaren wirtschaftlichen Zielgrößen zu verknüpfen. Dafür wurde ein Modell entwickelt, das den Einfluss von Markenarbeit auf den Unternehmenswert messbar machen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prominente Erfahrung – erster Kunde NIVEA</h2>



<p>Die Gründer:innen bringen umfangreiche Erfahrung aus Markenstrategie und Transformation mit. Stefanie Kuhnhen war unter anderem viele Jahre bei Grabarz &amp; Partner sowie als Chief Strategy Officer bei der Serviceplan Group tätig. Stephan Grabmeier verantwortete in Unternehmen wie Deutsche Telekom oder Haufe strategische Transformationsprozesse.</p>



<p>Bereits zum Start arbeitet EVERBRAND für die Marke NIVEA in Deutschland und der Schweiz. Gemeinsam mit dem dortigen Führungsteam wird an einer trend- und szenariobasierten Wachstums- und Markenstrategie gearbeitet.</p>



<p>Mit diesem Ansatz will sich EVERBRAND als neue Schnittstelle zwischen Markenführung und Unternehmensstrategie etablieren – und Markenarbeit stärker in den Kern wirtschaftlicher Entscheidungen rücken.</p>



<p><a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/everbrand-gmbh/fr-den-maximalen-brand-impact-aufs-business-stefanie-kuhnhen-und-stephan-grabmeier-grnden-markenzentrierte-strategieberatung-everbrand/boxid/1297368">pressebox.de</a></p>



<p></p>
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		<title>Liquid Content: Vom festen Format zum flexiblen Inhalt</title>
		<link>https://medienrot.de/liquid-content-vom-festen-format-zum-flexiblen-inhalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 15:32:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Crossmedia]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Content]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienrot.de/?p=40304</guid>

					<description><![CDATA[<p>Digitale Inhalte waren lange klar in feste Formen gegossen. Sie wurden für einen bestimmten Kanal produziert und dort auch konsumiert. Diese Trennung löst sich mit dem Konzept Liquid Content zunehmend auf: Statt abgeschlossener Formate entstehen Inhalte, die sich flexibel anpassen können.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockDBFilms_1890108561_Content-Layers_1000x500px.png" alt="" class="wp-image-40305" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockDBFilms_1890108561_Content-Layers_1000x500px.png 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockDBFilms_1890108561_Content-Layers_1000x500px-430x215.png 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">© AdobeStock / DBFilms</figcaption></figure>



<p>Digitale Inhalte waren lange klar in feste Formen gegossen. Ein Artikel war ein Artikel, ein Video blieb ein Video und ein Podcast war an sein eigenes Format gebunden. Inhalte wurden für einen bestimmten Kanal produziert und dort auch konsumiert. Diese Trennung löst sich mit dem Konzept Liquid Conten<strong>t</strong> zunehmend auf.</p>



<p>Statt abgeschlossener Formate entstehen Inhalte, die sich flexibel anpassen können. Ein und derselbe Inhalt kann je nach Kontext unterschiedlich erscheinen – als kurzer Audio-Impuls unterwegs, als ausführlicher Text am Schreibtisch oder als visuelle Story auf einer Plattform. Der Inhalt bleibt dabei im Kern gleich, seine Erscheinungsform jedoch nicht.</p>



<p>Im Zentrum von Liquid Content steht die Idee, Inhalte nicht mehr als fertige Endprodukte zu verstehen, sondern als modulare Informationssysteme. Inhalte bestehen aus einzelnen Bausteinen, die sich flexibel kombinieren, wiederverwenden und in neue Formen überführen lassen.</p>



<p>Ein journalistischer Beitrag ist damit nicht mehr nur ein linearer Text, sondern eine Sammlung von Elementen, die je nach Bedarf neu zusammengesetzt werden können. Aus demselben Material entstehen unterschiedliche Formate für unterschiedliche Nutzungssituationen. Entscheidend ist nicht mehr die feste Form, sondern die Anpassungsfähigkeit des Inhalts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Modularität und Content-Layers</h2>



<p>Damit das funktioniert, werden Inhalte in kleinere Einheiten zerlegt. Textpassagen, Bilder, Videos oder Datenpunkte stehen nicht mehr untrennbar in einem Dokument, sondern können einzeln angesprochen und weiterverarbeitet werden. Diese Modularität bildet die technische und konzeptionelle Grundlage von Liquid Content.</p>



<p>Darauf aufbauend entsteht häufig ein Schichtmodell. Eine Basisebene enthält den eigentlichen Kerninhalt, während zusätzliche Ebenen Kontext, Vertiefungen oder Zielgruppenanpassungen ergänzen. Inhalte müssen dadurch nicht mehrfach produziert werden, sondern lassen sich dynamisch erweitern oder reduzieren – je nachdem, wer sie konsumiert und in welchem Zusammenhang.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Rolle der KI</h2>



<p>Auch wenn die Idee modularer Inhalte nicht völlig neu ist, bekommt sie durch Künstliche Intelligenz eine neue Qualität. KI-Systeme ermöglichen es erstmals, Inhalte nicht nur zu strukturieren, sondern sie in Echtzeit zu transformieren.</p>



<p>Ein Text kann automatisch zu einem Podcast werden, ein Artikel zu einem Video oder eine Sammlung von Daten zu einer interaktiven Visualisierung. Gleichzeitig können Inhalte personalisiert werden, sodass unterschiedliche Nutzer unterschiedliche Versionen desselben Ausgangsmaterials sehen. Inhalte werden damit nicht nur verteilt, sondern situativ neu erzeugt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ist Liquid Content wirklich neu?</h2>



<p>Viele der zugrunde liegenden Ideen sind bereits aus früheren Ansätzen bekannt. Content-Recycling, Crossmedia-Strategien oder modulare Content-Architekturen haben ähnliche Prinzipien verfolgt. Auch APIs und strukturierte Daten haben schon früh ermöglicht, Inhalte plattformübergreifend zu nutzen.</p>



<p>Neu ist jedoch die Konsequenz, mit der diese Ansätze jetzt zusammengeführt werden, sowie die Geschwindigkeit und Automatisierung durch KI. Inhalte werden nicht mehr nur einmal erstellt und dann angepasst, sondern in Echtzeit neu zusammengesetzt und kontextabhängig ausgespielt. Damit verändert sich die grundlegende Logik digitaler Inhalte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Anwendungen im Medienumfeld</h2>



<p>Noch befindet sich Liquid Content in einer experimentellen Phase, doch erste Anwendungen sind bereits sichtbar. Medienhäuser testen beispielsweise KI-gestützte Audio-Briefings, die Nachrichten automatisch zusammenfassen und personalisiert ausspielen. Große Verlage arbeiten daran, Archivmaterial interaktiv zugänglich zu machen und Inhalte dynamisch in verschiedene Formate zu übersetzen.</p>



<p>Auch im Bildungs- und Plattformkontext zeigt sich der Ansatz, etwa wenn Inhalte je nach Nutzerfrage in unterschiedliche Darstellungsformen überführt werden. Der gemeinsame Nenner ist dabei immer derselbe: Inhalte werden nicht mehr für ein einzelnes Medium produziert, sondern für unterschiedliche Nutzungssituationen gedacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen und Risiken</h2>



<p>Der große Vorteil liegt in der Flexibilität. Inhalte können mehrfach genutzt werden, ohne jedes Mal neu produziert werden zu müssen. Gleichzeitig steigt die Relevanz, weil Inhalte stärker auf individuelle Bedürfnisse und Kontexte zugeschnitten werden können.</p>



<p>Für Medien und Organisationen bedeutet das auch eine höhere Effizienz in der Produktion und eine größere Unabhängigkeit von einzelnen Plattformen. Inhalte werden zu einem System, das sich dynamisch an verschiedene Ausspielwege anpasst.</p>



<p>Trotz dieser Vorteile bleibt ein zentraler Spannungsbereich bestehen. Je stärker Inhalte automatisiert und personalisiert werden, desto mehr entfernt sich ihre Produktion vom ursprünglichen menschlichen Ursprung. Inhalte werden skalierbarer, aber gleichzeitig weniger unmittelbar „handgemacht“.</p>



<p>Hinzu kommt das Risiko, dass vor allem leicht produzierbare Inhalte vervielfältigt werden, während inhaltlich wirklich wertvolle Beiträge im Verhältnis weniger sichtbar werden. Die entscheidende Herausforderung besteht daher darin, nicht nur Effizienz zu steigern, sondern auch inhaltliche Qualität und Relevanz zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Liquid Content beschreibt keinen kurzfristigen Trend, sondern eine tiefgreifende Veränderung in der Logik digitaler Inhalte. Inhalte werden modular, kontextabhängig und zunehmend KI-gestützt transformiert. Sie passen sich nicht mehr nur an verschiedene Kanäle an, sondern an konkrete Nutzungssituationen.</p>



<p>Damit verändert sich auch die Rolle der Content-Produktion grundlegend. Sie verschiebt sich von der Erstellung einzelner Formate hin zur Gestaltung flexibler Inhaltssysteme.</p>



<p>Ob sich dieses Modell langfristig durchsetzt, wird weniger von der Technologie abhängen als von einer zentralen Frage: Wie gelingt es, Automatisierung und Effizienz mit inhaltlicher Qualität und menschlicher Relevanz zu verbinden?</p>



<p><a href="https://mediennetzwerk-bayern.de/medientrends-glossar/post-format-era/">mediennetzwerk-bayern.de</a>, <a href="https://kress.de/news/beitrag/152747-liquid-content-warum-der-naechste-grosse-medientrend-einen-haken-hat.html">kress.de</a>, <a href="https://publishing.blog/panta-rhei-alles-fliesst-mit-liquid-content/">publishing.blog</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/liquid-content-vom-festen-format-zum-flexiblen-inhalt/">Liquid Content: Vom festen Format zum flexiblen Inhalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
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		<title>Heimspiel im Metaverse: BVB launcht neues Trikot auf Roblox</title>
		<link>https://medienrot.de/heimspiel-im-metaverse-bvb-launcht-neues-trikot-auf-roblox/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 18:49:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[BVB]]></category>
		<category><![CDATA[Gamefam]]></category>
		<category><![CDATA[Metaverse]]></category>
		<category><![CDATA[Roblox]]></category>
		<category><![CDATA[Sportmarketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Borussia Dortmund hat seine neuen Heimtrikots für die Saison 2026/27 erstmals nicht im Stadion, sondern in der Gaming-Welt auf Roblox im Spiel „FIFA Super Soccer“ gemeinsam mit Gamefam vorgestellt. Die Aktion ist Teil einer digitalen Strategie, mit der der Klub junge Zielgruppen über interaktive Inhalte, Quests und virtuelle Trikot- und Fan-Erlebnisse erreichen will.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="564" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/BVB-Roblox_1000px.png" alt="" class="wp-image-40311" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/BVB-Roblox_1000px.png 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/BVB-Roblox_1000px-430x243.png 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">© BVB/Gamefam</figcaption></figure>



<p>Borussia Dortmund hat seine neuen Heimtrikots für die Saison 2026/27 erstmals nicht im Stadion, sondern auf der Gaming-Plattform Roblox vorgestellt. In Kooperation mit dem Unternehmen Gamefam wurden die Trikots im Spiel „FIFA Super Soccer“ veröffentlicht – noch bevor sie im realen Spielbetrieb getragen werden.</p>



<p>Damit setzt der Bundesligist auf ein neues Format der Produkt- und Markeninszenierung: Fans können die von Puma gestalteten Trikots bereits digital nutzen und ihre Avatare damit ausstatten, während die Profis sie erst zeitversetzt im Stadion präsentieren.</p>



<p>Das Event, das vom 8. bis 15. Mai 2026 läuft, kombiniert den Trikot-Launch mit interaktiven Spielelementen. Das Maskottchen „Emma“ führt Spieler:innen durch verschiedene Aufgaben und Quests, bei denen unter anderem Tore erzielt oder Vorlagen gegeben werden müssen. Als Belohnung winken exklusive digitale Inhalte wie Torjubel-Animationen in Schwarz-Gelb. Auch nach Ende des Events bleiben die Trikots bis Jahresende im Spiel verfügbar.</p>



<p>Die Plattform Roblox verzeichnet laut Angaben rund 144 Millionen täglich aktive Nutzer:innen und gilt als besonders attraktiv für junge Zielgruppen. Der BVB will diese Reichweite gezielt nutzen, um neue Fansegmente zu erschließen und die Marke stärker in digitalen Räumen zu verankern.</p>



<p>Alexander Mühl, Direktor Marketing &amp; Digitalisierung beim Borussia Dortmund, sagt: „Wir suchen stets nach Wegen, um authentisch dort präsent zu sein, wo die nächste Generation von Fans bereits fest verwurzelt ist.“</p>



<p>Auch der Umsetzungspartner Gamefam sieht in der Kooperation ein Beispiel für die Zukunft des Fan-Engagements. CEO Ricardo Briceno erklärt: „Die nächste Generation von Fußballfans schaut sich das Spiel nicht nur an – sie spielt, erschafft und verbindet sich damit in immersiven Welten.“</p>



<p>Die Aktion ist Teil einer langfristigen Digitalstrategie des Vereins und markiert zugleich den Auftakt einer dauerhaften Präsenz des BVB auf Roblox. Bereits zuvor hatte der Klub Erfahrungen mit digitalen Fußballumgebungen gesammelt, unter anderem im Rahmen internationaler Turniere.</p>



<p>Der Trikot-Launch fällt zeitlich zusammen mit dem letzten Heimspiel der Saison gegen Eintracht Frankfurt, bei dem die neuen Trikots auch erstmals auf dem realen Rasen zum Einsatz kamen.</p>



<p>Mit dem Schritt in virtuelle Welten setzt Borussia Dortmund ein deutliches Signal in Richtung „immersives Fandom“ und zeigt, wie Sportmarken zunehmend zwischen Stadionerlebnis und digitaler Spielwelt vermitteln.</p>



<p><a href="https://www.bvb.de/de/de/aktuelles/news/news.html/2026/5/8/BVB-und-Gamefam-praesentiert-neues-Heimtrikot-auf-Roblox.html">bvb.de</a>, <a href="https://www.turi2.de/aktuell/borussia-dortmund-praesentiert-neue-trikots-zuerst-auf-roblox/">turi2.de</a>, <a href="https://www.marketingscout.com/news/borussia-dortmund-und-gamefam-launchen-neue-bvb-trikots-auf-roblox/">marketingscout.com</a></p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Bully Pulpit kauft 365 Sherpas</title>
		<link>https://medienrot.de/bully-pulpit-kauft-365-sherpas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 07:55:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[365 Sherpas]]></category>
		<category><![CDATA[BOLDT]]></category>
		<category><![CDATA[Bully Pulpit International]]></category>
		<category><![CDATA[Hirschen Group]]></category>
		<category><![CDATA[Merger]]></category>
		<category><![CDATA[Message House]]></category>
		<category><![CDATA[Seven Hills]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bully Pulpit International übernimmt die Berliner Corporate-Affairs- und Strategieberatung 365 Sherpas von der Hirschen Group und baut damit seine Präsenz in Europa deutlich aus, wodurch Deutschland zu einem seiner wichtigsten Märkte wird. Im Zuge der Transaktion werden die bisherigen Eigentümer und Führungskräfte Gesellschafter bei BPI, während die Hirschen Group künftig als exklusiver Kreativpartner von BPI in Kontinentaleuropa agiert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/365SherpasBPI-1000x500px.png" alt="" class="wp-image-40308" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/365SherpasBPI-1000x500px.png 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/365SherpasBPI-1000x500px-430x215.png 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">hinten (v.l.n.r.): Dr. Daniel Wixforth, Ferdinand Sacksofsky, Charlotte Sievers, Jan Böttger, Florian Teipel und vorn (v.l.n.r.): Antonia Meyer-Özel, Jan Töpfer, Cornelius Winter (Foto: Dominik Butzmann / Photothek Media Lab)</figcaption></figure>



<p>Die Kommunikationsberatung Bully Pulpit International (BPI) mit Hauptsitz in Washington, D.C. übernimmt die bislang zur Hirschen Group gehörende Berliner Corporate-Affairs- und Strategieberatung 365 Sherpas.</p>



<p>Bully Pulpit International, 2009 in Washington, D.C. gegründet, ist eine Beratungsfirma für strategische Kommunikation, Public Affairs und politische Kampagnen mit mehr als 300 Berater:innen. Seine europäische Präsenz hatte das Unternehmen bereits 2024 mit der Übernahme von BOLDT in Brüssel, Deutschland, der Schweiz, Norwegen und Großbritannien sowie Seven Hills und Message House in Großbritannien ausgebaut. Nun übernimmt BPI die Anteile an 365 Sherpas – <a href="https://www.prreport.de/singlenews/uid-976165/pr-report-awards-2025-das-sind-die-gewinner/">Kommunikationsberatung des Jahres 2025 bei den PR Report Awards</a> – von der Hirschen Group sowie den geschäftsführenden Gesellschaftern <a href="https://www.linkedin.com/in/corneliuswinter/">Cornelius Winter</a>, <a href="https://www.linkedin.com/in/janb%C3%B6ttger/">Jan Böttger</a> und <a href="https://www.linkedin.com/in/dr-daniel-wixforth-105008193/">Daniel Wixforth</a>. Diese werden im Gegenzug Gesellschafter von BPI.</p>



<p>Mit der Akquise wird Deutschland einer Mitteilung zufolge zum drittgrößten Markt von Bully Pulpit International weltweit. Die Berliner und Brüsseler Teams von 365 Sherpas und BOLDT BPI mit knapp 100 Berater:innen arbeiten künftig in Deutschland unter der Marke 365 Sherpas BPI, in Brüssel unter BOLDT BPI.</p>



<p>Bei 365 Sherpas BPI bleibt die Führungsriege an Bord und wird erweitert: Cornelius Winter (Executive Chairman), Jan Böttger (CEO) und Daniel Wixforth (Chief Growth Officer) gehören künftig auch dem European Leadership Team von BPI an; Winter wird zudem Mitglied des Global Executive Leadership Teams. Die Berliner Partnerinnen <a href="https://www.linkedin.com/in/antonia-meyer-%C3%B6zel-3a408079/">Antonia Meyer-Özel</a> und <a href="https://www.linkedin.com/in/charlotte-sievers-2256a524/">Charlotte Sievers</a> (künftig Co-COOs) sowie <a href="https://www.linkedin.com/in/florian-teipel-35679368/">Florian Teipel</a> arbeiten gemeinsam mit den Partnern <a href="https://www.linkedin.com/in/ferdinand-sacksofsky/">Ferdinand Sacksofsky</a> (künftig CIO) und <a href="https://www.linkedin.com/in/jan-toepfer/">Jan Töpfer</a> von BOLDT BPI an der Weiterentwicklung des Geschäfts in Deutschland. In Brüssel wird das Team um <a href="https://www.linkedin.com/in/reimund-simon-0b3a522b/">Reimund Simon</a> unter dem Dach von BOLDT BPI arbeiten.</p>



<p>Die Hirschen Group, zu der 365 Sherpas bisher gehörte, wird im Zuge der Transaktion exklusiver Kreativpartner von Bully Pulpit International in Kontinentaleuropa.</p>



<p><a href="https://hirschen-group.com/neuer-globaler-radius-hirschen-group-und-365-sherpas-gehen-den-naechsten-schritt/">hirschen-group.com</a>, <a href="https://www.prreport.de/singlenews/uid-978203/bully-pulpit-kauft-365-sherpas/">prreport.de</a>, <a href="https://www.politik-kommunikation.de/365-sherpas-schliesst-sich-us-beratung-an/">politik-kommunikation.de</a></p>
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		<title>Gender AI Gap: Frauen nutzen Künstliche Intelligenz deutlich seltener als Männer</title>
		<link>https://medienrot.de/gender-ai-gap-frauen-nutzen-kuenstliche-intelligenz-deutlich-seltener-als-maenner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 13:25:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Gender AI Gap]]></category>
		<category><![CDATA[Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Studie „Digital Gender Gap – Schwerpunkt 2026: Künstliche Intelligenz“ der Initiative D21 und des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt, dass Frauen Künstliche Intelligenz deutlich seltener nutzen als Männer (16 Prozentpunkte Unterschied), wobei auch nach Kontrolle struktureller Faktoren eine Lücke von 8 Prozentpunkten bestehen bleibt. Besonders groß ist der Abstand bei jüngeren Beschäftigten, während gezielte betriebliche Weiterbildung den Gender AI Gap nahezu vollständig reduzieren kann.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockInfiniteFlow_1851614193_AI_Frau_1000x500px.png" alt="" class="wp-image-40317" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockInfiniteFlow_1851614193_AI_Frau_1000x500px.png 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockInfiniteFlow_1851614193_AI_Frau_1000x500px-430x215.png 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">© AdobeStock / InfiniteFlow</figcaption></figure>



<p>Frauen nutzen Künstliche Intelligenz (KI) in Deutschland deutlich seltener als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digital Gender Gap – Schwerpunkt 2026: Künstliche Intelligenz“ des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Initiative D21. Sie weist erstmals systematisch für Deutschland einen sogenannten Gender AI Gap aus.</p>



<p>Demnach liegt der Unterschied in der KI-Nutzung zwischen Frauen und Männern bei 16 Prozentpunkten. Auch wenn Faktoren wie Alter, Bildung, Einkommen, berufliche Position sowie Einstellungen und digitale Kompetenzen berücksichtigt werden, bleibt weiterhin eine Lücke von 8 Prozentpunkten bestehen. Die Studie basiert auf einer Auswertung bevölkerungsrepräsentativer Daten des „D21-Digital-Index“ aus dem Juli 2024 mit 4.806 Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 14 und 69 Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KI als Arbeitsmarkt- und Gleichstellungsthema</h2>



<p>Die Forschenden ordnen den Befund als zentrale Gleichstellungsfrage ein. KI verändere den Arbeitsmarkt grundlegend: „Wer sie regelmäßig einsetzt, arbeitet effizienter, hat mehr Spielraum und bessere Karrierechancen.“ Damit werde der Zugang zu KI-Kompetenzen zu einem entscheidenden Faktor für berufliche Entwicklung und Teilhabe.</p>



<p>Besonders deutlich zeigt sich die Ungleichheit bei jüngeren Beschäftigten. In der Generation Z+ (Jahrgänge 1996 bis 2010) nutzt jeder zweite Mann KI intensiv, bei gleichaltrigen Frauen weniger als jede dritte. Die Studienautor:innen sprechen von einem überraschenden Befund, da der Gender Gap in jüngeren Generationen bislang eher rückläufig war. Stattdessen zeigt sich nun eine gegenläufige Entwicklung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strukturelle Ursachen statt fehlender Motivation</h2>



<p>Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Unterschiede nicht auf fehlendem Interesse beruhen, sondern auf strukturellen Bedingungen. Drei Mechanismen werden besonders hervorgehoben:</p>



<p>Erstens fehlt häufig der konkrete Anwendungsbezug im Arbeitsalltag. Ohne sichtbaren Nutzen werde KI seltener ausprobiert. Zweitens wirken unbewusste Zuschreibungen: Technikaffinität werde eher Männern zugeschrieben, was dazu führt, dass sie sich häufiger an Pilotprojekten beteiligen und dadurch schneller Kompetenzen aufbauen. Drittens verstärkt soziales Lernen über Kolleg:innen oder private Netzwerke bestehende Ungleichheiten, da Männer hiervon stärker profitieren.</p>



<p>Die Studie betont, dass Unternehmen KI-Nutzung nicht dem Zufall überlassen sollten. Vielmehr brauche es gezielte Einführungs- und Begleitprozesse, um gleichberechtigte Teilhabe sicherzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterbildung als zentraler Hebel</h2>



<p>Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung ist die Wirkung von Weiterbildung. Sowohl eigeninitiierte als auch arbeitgeberfinanzierte Lernangebote erhöhen die KI-Nutzung deutlich – insbesondere bei Frauen.</p>



<p>Eigenständiger Kompetenzerwerb steigert die KI-Nutzung bei Frauen um 15 Prozentpunkte, bei Männern um 8 Prozentpunkte. Allerdings nutzen Frauen diese Form des Lernens seltener, unter anderem aufgrund zeitlicher Belastungen durch Sorgearbeit und geringerer verfügbarer Ressourcen.</p>



<p>Noch deutlicher zeigt sich der Effekt betrieblicher Weiterbildung: Wird KI-Kompetenz gezielt im Unternehmen vermittelt, sinkt der Gender AI Gap bei intensiver Nutzung nahezu vollständig auf einen Prozentpunkt. Informelles Lernen über Netzwerke hingegen vergrößert die Unterschiede weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein strukturelles, kein individuelles Problem</h2>



<p>Die Studienautor:innen ordnen den Befund klar ein: Der Gender AI Gap sei kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem. Unternehmen könnten durch gezielte Maßnahmen entscheidend gegensteuern, etwa durch praxisnahe Schulungen, klare Anwendungsbezüge im Arbeitsalltag und Lernkulturen, die aktives Ausprobieren fördern.</p>



<p>Entscheidend sei dabei, KI nicht nur technisch bereitzustellen, sondern den Zugang aktiv zu gestalten. Nur so könne verhindert werden, dass sich bestehende Ungleichheiten im Zuge der digitalen Transformation weiter verfestigen.</p>



<p><a href="https://initiatived21.de/uploads/03_Studien-Publikationen/Digital-Gender-Gap/D21-GenderAIGap-2026.pdf">initiatived21.de</a> (PDF) via <a href="https://initiatived21.de/publikationen/digital-gender-gap-ki">initiatived21.de</a></p>
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		<title>Medien verschieben Fokus deutlich hin zu Wirtschaft und Technologie</title>
		<link>https://medienrot.de/medien-verschieben-fokus-deutlich-hin-zu-wirtschaft-und-technologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 19:09:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Fachmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Mount Barley Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[Publikumsmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Themenagenda]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienrot.de/?p=40314</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der „Redaktionsthemen Report 2026“ von Mount Barley Publishing  zeigt, dass sich die Medienagenda im deutschsprachigen Raum klar in Richtung Wirtschaft und Technologie verschiebt, während konsumorientierte Themen wie Reise, Ernährung und Gesundheit an Bedeutung verlieren. Mit Immobilien als dominierendem Themenfeld sowie Zuwächsen bei Technologie, Energie und Finanzen wird die Berichterstattung zunehmend von wirtschaftlichen und strukturellen Transformationsprozessen geprägt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockCelt-Studio_1830497506_Immobilien_1000x500px.png" alt="" class="wp-image-40315" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockCelt-Studio_1830497506_Immobilien_1000x500px.png 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStockCelt-Studio_1830497506_Immobilien_1000x500px-430x215.png 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">© AdobeStock / Celt Studio</figcaption></figure>



<p>Die Themenagenda in deutschsprachigen Redaktionen verändert sich spürbar: Wirtschaft, Technologie und strukturelle Transformationsprozesse gewinnen an Gewicht, während klassische konsumorientierte Inhalte an Bedeutung verlieren. Das zeigt der „Redaktionsthemen Report 2026“ des Mount Barley Publishing.</p>



<p>Grundlage der Untersuchung sind die geplanten Redaktionsthemen und Themenpläne von mehr als 5.000 Zeitungen sowie Publikums- und Fachmedien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2026. Insgesamt ergibt sich daraus ein detailliertes Bild der medialen Schwerpunktsetzung im deutschsprachigen Raum.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Immobilien als dominierendes Medienthema</h2>



<p>Besonders deutlich zeigt sich die Bedeutung des Immobiliensektors: Mit 8.962 geplanten Themen ist er das meistgeplante Themenfeld in den Redaktionen. Dahinter folgen Energie und Technologie, die ebenfalls eine zentrale Rolle in der Berichterstattung einnehmen.</p>



<p>Der Report beschreibt die Entwicklung als weitgehend homogen und stark geprägt von wirtschaftlichen Schlüsselindustrien sowie gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Wörtlich heißt es: „Die Themenagenda im deutschsprachigen Raum ist demnach weitgehend homogen und wird maßgeblich von wirtschaftlichen Schlüsselindustrien sowie gesellschaftlichen Transformationsthemen geprägt.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technologie, Energie und Finanzen legen zu</h2>



<p>Im Vergleich der Themenpläne 2025 und 2026 zeigt sich eine klare Verschiebung zugunsten wirtschaftsnaher Inhalte. Besonders stark wächst der Bereich Technologie mit einem Plus von 321 geplanten Themen, gefolgt von Energie (+102) und Finanzen (+55).</p>



<p>Parallel dazu verlieren klassische Lifestyle- und Konsumthemen deutlich an Relevanz. So verzeichnet der Bereich Reise ein Minus von 425 Themen, Ernährung sinkt um 307 Beiträge, und Gesundheit verliert 293 geplante Themen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rückgang von Lifestyle, Fokus auf Strukturthemen</h2>



<p>Die Studie deutet damit auf eine strukturelle Verschiebung in der Medienplanung hin: Während früher stärker konsum- und alltagsnahe Inhalte dominierten, stehen heute wirtschaftliche Entwicklungen, technologische Innovationen und Transformationsprozesse im Vordergrund.</p>



<p>Auch saisonale Muster bleiben relevant: Reise- und Umweltthemen konzentrieren sich vor allem auf das Frühjahr, Finanzthemen stärker auf die zweite Jahreshälfte. Technologie hingegen wird ganzjährig eingeplant und zeigt lediglich saisonale Peaks im Frühjahr und Herbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschiede zwischen Mediengattungen</h2>



<p>Deutlich wird zudem eine Differenzierung nach Medientyp: Während Publikumsmedien weiterhin stärker auf Food- und Lifestyle-Themen setzen, dominieren in Fachmedien klar innovations- und wirtschaftsgetriebene Inhalte.</p>



<p>Der Report kommt insgesamt zu dem Schluss, dass sich die Medienagenda zunehmend entlang wirtschaftlicher und technologischer Entwicklungen ausrichtet – mit Immobilien als zentralem Themenanker und wachsender Bedeutung von Technologie und Energie im redaktionellen Alltag.</p>



<p><a href="https://www.mountbarley.de/forschung/Redaktionsthemen_Report_2026.pdf">mountbarley.de</a> (PDF) via <a href="https://www.mountbarley.de/forschung.html">mountbarley.de</a>, <a href="https://www.kom.de/medien/medien-setzen-staerker-auf-wirtschaft-und-technologie/">kom.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/medien-verschieben-fokus-deutlich-hin-zu-wirtschaft-und-technologie/">Medien verschieben Fokus deutlich hin zu Wirtschaft und Technologie</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
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		<title>Podcast-Gäste Eckhard Klockhaus &#038; Oliver Plauschinat: Braucht die Unternehmenskommunikation den Newsroom überhaupt noch?</title>
		<link>https://medienrot.de/podcast-gaeste-eckhard-klockhaus-oliver-plauschinat-braucht-die-unternehmenskommunikation-den-newsroom-ueberhaupt-noch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Eckhard Klockhaus]]></category>
		<category><![CDATA[imory]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Koelnmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Landau Media]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Plauschinat]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der neuesten Folge unseres Podcasts diskutieren imory-Geschäftsführer Eckhard Klockhaus (links) und Oliver Plauschinat, Head Of Business Development bei Landau Media, über den Newsroom in der Unternehmenskommunikation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/podcast-gaeste-eckhard-klockhaus-oliver-plauschinat-braucht-die-unternehmenskommunikation-den-newsroom-ueberhaupt-noch/">Podcast-Gäste Eckhard Klockhaus &amp; Oliver Plauschinat: Braucht die Unternehmenskommunikation den Newsroom überhaupt noch?</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-40264" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/Eckhrad-Klockhaus_imory_Oliver-Plauschinat_Landau-Media_1000x500px.jpg" alt="" width="1000" height="500" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/Eckhrad-Klockhaus_imory_Oliver-Plauschinat_Landau-Media_1000x500px.jpg 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/Eckhrad-Klockhaus_imory_Oliver-Plauschinat_Landau-Media_1000x500px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>In der neuesten Folge unseres Podcasts diskutieren <a href="https://imory.de/">imory</a>-Geschäftsführer <a href="https://www.linkedin.com/in/eckhard-klockhaus/">Eckhard Klockhaus</a> (links) und <a href="https://www.linkedin.com/in/oliverplauschinat/">Oliver Plauschinat</a>, Head Of Business Development bei <a href="https://www.landaumedia.de/">Landau Media</a>, über den Newsroom in der Unternehmenskommunikation: Ist das Modell überholt oder längst noch nicht konsequent genug umgesetzt? Im Fokus stehen die typischen Herausforderungen in Organisationen: der Abbau von Silos, die Integration von Marketing und PR, sowie die Frage nach echter Ganzheitlichkeit im sogenannten Newsroom 4.0. Außerdem geht es darum, welche Rolle Daten und KI heute und in Zukunft spielen – und warum viele datengetriebene Ansätze in der Praxis dennoch scheitern. Ton ab!</p>
<p><center></center>&#8212;</p>
<p>Wenn ihr Fragen rund um den medienrot Podcast habt, dann schickt sie gern an: redaktion@medienrot.de</p>
<p>Landau Media: <a href="http://www.landaumedia.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">landaumedia.de</a><br />
LinkedIn: <a href="http://www.linkedin.com/company/landau-media" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">linkedin.com/company/landau-media</a><br />
X: <a href="https://twitter.com/landaumedia" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">twitter.com/landaumedia</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/landaumedia" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">facebook.com/landaumedia</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p>Producerin: <a href="https://www.linkedin.com/in/d%C3%B6rte-milde-501108bb/" target="_blank" rel="noopener">Dörte Milde</a>; Schnitt: <a href="https://www.linkedin.com/in/jannis-hug-6931b221a/">Jannis Hug</a>; Redaktion &amp; Moderation: <a href="https://www.linkedin.com/in/nicole-storch-5715245b/" target="_blank" rel="noopener">Nicole Storch</a>; Produktion: <a href="https://rabbit-publishing.net/" rel="noopener noreferrer nofollow">Rabbit Publishing</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/podcast-gaeste-eckhard-klockhaus-oliver-plauschinat-braucht-die-unternehmenskommunikation-den-newsroom-ueberhaupt-noch/">Podcast-Gäste Eckhard Klockhaus &amp; Oliver Plauschinat: Braucht die Unternehmenskommunikation den Newsroom überhaupt noch?</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Forschung: Social Media verliert Rolle als gesellschaftlicher Seismograph</title>
		<link>https://medienrot.de/forschung-social-media-verliert-rolle-als-gesellschaftlicher-seismograph/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 07:50:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Amsterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienrot.de/?p=40270</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Preprint-Studie von Petter Törnberg und Richard Rogers von der Universität Amsterdam kommt zu dem Schluss, dass Social Media zunehmend seine Rolle als gesellschaftlicher „Seismograph“ verliert, weil sich die Plattformen durch Algorithmen, KI und Rückzug der Nutzer:innen stark verändern. Dadurch werden öffentliche Stimmungen weniger sichtbar und Social-Media-Daten laut den Forschenden immer weniger zuverlässig für gesellschaftliche Analysen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/forschung-social-media-verliert-rolle-als-gesellschaftlicher-seismograph/">Forschung: Social Media verliert Rolle als gesellschaftlicher Seismograph</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2025/05/AdobeStockmaster1305_1308947401_Social-Media_1000x500px.jpg" alt="" class="wp-image-39085" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2025/05/AdobeStockmaster1305_1308947401_Social-Media_1000x500px.jpg 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2025/05/AdobeStockmaster1305_1308947401_Social-Media_1000x500px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild: © AdobeStock / master1305</figcaption></figure>



<p>Eine neue Vorabstudie (Preprint) der Forschenden <a href="https://www.uva.nl/en/profile/t/o/p.tornberg/k.p.tornberg.html">Petter Törnberg</a> und <a href="https://www.uva.nl/en/profile/r/o/r.a.rogers/r.a.rogers.html">Richard Rogers</a> von der Universität Amsterdam stellt die bisherige Nutzung von Social Media als Indikator gesellschaftlicher Stimmungen grundsätzlich infrage. Die Arbeit, veröffentlicht auf OSF, beschreibt einen tiefgreifenden Wandel digitaler Kommunikation und warnt davor, Social-Media-Daten weiterhin als verlässliches Stimmungsbarometer zu interpretieren.</p>



<p>Die Autoren argumentieren, dass sich Social Media von einem offenen, interaktiven Netzwerk zunehmend zu einem fragmentierten System entwickelt. Dabei identifizieren sie drei zentrale Entwicklungen: den Übergang vom sozialen Netzwerk hin zu einem algorithmisch gesteuerten „Rundfunkmodell“, den Einfluss generativer KI und damit eine Verschiebung hin zu „post-partizipativen“ Plattformen sowie eine zunehmende Plattformmüdigkeit, die Nutzer:innen in den Rückzug aus öffentlicher Kommunikation treibt.</p>



<p>„Wir erleben einen Wandel, der ebenso grundlegend ist wie die Entstehung der sozialen Medien selbst: eine Neuordnung der epistemischen und sozialen Grundlagen der digitalen Kommunikation“, schreiben Törnberg und Rogers.</p>



<p>Für die Forschung hat diese Entwicklung weitreichende Folgen. Wenn öffentliche Kommunikation stärker in private oder algorithmisch gefilterte Räume verlagert wird, verliert Social Media laut Studie seine Aussagekraft als gesellschaftlicher „Seismograph“. Trends, Stimmungen und kollektive Dynamiken lassen sich dadurch nur noch eingeschränkt aus den Plattformdaten ableiten.</p>



<p><a href="https://osf.io/preprints/socarxiv/6nue7_v1">osf.io</a> via <a href="https://nl.socialmediamorgen.de/emails/webview/1995913/185969405620913301">socialmediamorgen.de</a></p>



<p></p>
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		<title>Amazon baut Podcast-Geschäft um und setzt auf Verbindung von Content und Commerce</title>
		<link>https://medienrot.de/amazon-baut-podcast-geschaeft-um-und-setzt-auf-verbindung-von-content-und-commerce/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 07:37:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Wondery]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Amazon richtet sein Podcast-Geschäft neu aus und setzt stärker auf Promi-getriebene Inhalte sowie die Verknüpfung von „Content und Commerce“ über Audible. Für die Podcastbranche bedeutet das eine deutliche Verschiebung hin zu stärker kommerzialisierten Formaten, bei denen Inhalte zunehmend direkt mit Verkaufs- und Markenwelten verknüpft werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStockSundry-Photography_283687856_Editorial_Use_Only_amazon_1000x500px.jpg" alt="" class="wp-image-40268" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStockSundry-Photography_283687856_Editorial_Use_Only_amazon_1000x500px.jpg 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStockSundry-Photography_283687856_Editorial_Use_Only_amazon_1000x500px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: © AdobeStock / Sundry Photography</figcaption></figure>



<p>Der E-Commerce-Konzern Amazon richtet seine Podcast-Strategie neu aus und vollzieht dabei tiefgreifende strukturelle Veränderungen. Im Zentrum steht künftig die engere Verzahnung von Inhalten und kommerziellen Angeboten – ein Ansatz, der das klassische Verständnis von Podcasts deutlich erweitert.</p>



<p>Ausgangspunkt der Entwicklung sind umfangreiche Einschnitte beim Podcast-Studio Wondery. Bereits <a href="https://www.heise.de/news/Podcast-Branche-Amazon-strukturiert-Wondery-grundlegend-um-10516839.html">im August 2025 </a>hatte das Unternehmen mehr als 100 Stellen gestrichen. Während Amazon betonte, Wondery nicht einzustellen, wurde das Vorgehen laut einem Bericht der <em>The New York Times</em> intern als Vorgehen „mit dem Vorschlaghammer“ beschrieben. Die Umstrukturierung führte dazu, dass klassische Audioformate organisatorisch zur Plattform Audible verlagert wurden.</p>



<p>Parallel dazu etablierte Amazon mit „Creator Services“ eine neue Einheit, die gezielt auf die Zusammenarbeit mit prominenten Persönlichkeiten setzt. Im Fokus stehen dabei bekannte Namen wie Dax Shepard, Keke Palmer sowie die Football-Spieler Jason Kelce und Travis Kelce. Ihre Formate sollen nicht mehr nur als Podcasts funktionieren, sondern als umfassende Markenwelten.</p>



<p>Ein zentrales Beispiel ist der Podcast „<a href="https://open.spotify.com/show/1y3SUbFMUSESC1N43tBleK">New Heights</a>“ der Kelce-Brüder. Amazon plant hier ein „wachsendes Universum“, das über klassische Werbeintegration hinausgeht. Mit dem „Kelce Clubhouse“ wurde bereits ein eigener Bereich geschaffen, in dem Fans neben Episoden auch Merchandise erwerben, exklusive Inhalte ansehen und Produktempfehlungen für gemeinsame Football-Abende erhalten.</p>



<p>Die strategische Stoßrichtung beschreibt <a href="https://www.linkedin.com/in/mattdsandler/">Matt Sandler</a>, Leiter von Creator Services, mit dem Ziel, „sowohl den Inhalt als auch den Handel miteinander zu verbinden“ beziehungsweise eine Verschmelzung von „Content und Commerce“ zu erreichen. Damit folgt Amazon zwar einem Branchentrend, geht jedoch laut der <em>The New York Times</em> deutlich weiter als andere Anbieter. Das Unternehmen habe seine bestehende Podcast-Struktur weitgehend neu organisiert, um dieses Modell konsequent umzusetzen – bis hin zu der Einschätzung, Amazon habe „ein Unternehmen zerstückelt“, um seine Ziele zu erreichen.</p>



<p>Die Entwicklung verdeutlicht den Wandel des Podcast-Marktes insgesamt. Was einst als reines Audioformat begann, entwickelt sich zunehmend zu einem integrierten Ökosystem aus Unterhaltung, Markenbildung und direkter Monetarisierung. Für Hörer:innen bedeutet das einerseits ein erweitertes Angebot an Inhalten und Erlebnissen, andererseits eine klare Verschiebung der Funktion: Podcasts dienen bei Amazon nicht mehr nur dem Zuhören, sondern werden Teil einer umfassenden Konsumstrategie.</p>



<p><a href="https://www.nytimes.com/2026/04/27/business/media/oprah-winfrey-video-podcast-amazon.html?unlocked_article_code=1.eFA.ToAO.DArNcX7rSSlJ&amp;smid=url-share">nytimes.com</a>, <a href="https://www.business-punk.com/business/content-trifft-commerce-amazon-podcasts-werden-zur-verkaufsmaschine/">business-punk.com</a>, <a href="https://de.dataconomy.com/2026/04/27/amazon-strukturiert-das-podcast-geschaeft-rund-um-promi-inhalte-neu/">dataconomy.com</a></p>



<p></p>
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		<title>Agency Happiness Report 2026: Arbeitszufriedenheit in Agenturen steigt trotz struktureller Herausforderungen</title>
		<link>https://medienrot.de/agency-happiness-report-2026-arbeitszufriedenheit-in-agenturen-steigt-trotz-struktureller-herausforderungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 19:09:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Agency Happiness Report]]></category>
		<category><![CDATA[Appinio]]></category>
		<category><![CDATA[awork]]></category>
		<category><![CDATA[BVDW]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalagentur]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Agency Happiness Report 2026 zeigt, dass die Arbeitszufriedenheit in Agenturen trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und hoher Belastung leicht gestiegen ist und der Happiness-Score auf 6,3 Punkte klettert. Gleichzeitig bleiben strukturelle Probleme wie niedrige Vergütung, Kündigungsüberlegungen und Zukunftssorgen bestehen, während Sinnempfinden und der Einsatz von KI zunehmend entscheidend für das Arbeitsglück werden.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2025/12/AdobeStockJKLoma_KI-generiert_634447688_Agentur_1000x500px.jpg" alt="" class="wp-image-39767" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2025/12/AdobeStockJKLoma_KI-generiert_634447688_Agentur_1000x500px.jpg 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2025/12/AdobeStockJKLoma_KI-generiert_634447688_Agentur_1000x500px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">© AdobeStock / JKLoma (generiert mit KI)</figcaption></figure>



<p>Die Stimmung in Digitalagenturen hat sich verbessert: Der aktuelle <em>Agency Happiness Report 2026</em> zeigt einen Anstieg der Arbeitszufriedenheit unter Agenturmitarbeitenden. Gleichzeitig bleiben strukturelle Probleme wie wirtschaftliche Unsicherheit, hohe Arbeitsbelastung und Vergütungskritik weiterhin deutlich präsent. Als zentrale Faktoren für Arbeitsglück gelten zunehmend Sinnempfinden sowie die sogenannte „KI-Readiness“ in den Unternehmen.</p>



<p>Laut der Erhebung geben 68% der Beschäftigten an, grundsätzlich glücklich mit ihrer Arbeit in der Agentur zu sein. Der durchschnittliche Happiness-Score steigt damit auf 6,3 Punkte und liegt 0,4 Punkte über dem Vorjahreswert. Besonders prägend für das Arbeitsglück sind dabei nicht nur klassische Faktoren, sondern vor allem immaterielle Aspekte: Knapp drei Viertel der Befragten (72%) definieren ihr Arbeitsglück über Selbstverwirklichung und Gemeinschaftsgefühl. Gleichzeitig zeigt sich eine Ambivalenz beim Thema Sinnstiftung – nur die Hälfte der Beschäftigten bewertet ihre Arbeit als sinnbringend. Das eigene Sinnempfinden wird damit zunehmend zu einem zentralen Hebel für Zufriedenheit im Agenturalltag.</p>



<p>Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Branche unter Druck. Jede:r Zweite denkt regelmäßig über einen Jobwechsel nach. Als Hauptgründe werden insbesondere niedrige Gehälter und hohe Arbeitsbelastung genannt. Hinzu kommt eine pessimistische wirtschaftliche Erwartungshaltung: 82 Prozent der Befragten rechnen mit einer Stagnation oder einem Abschwung der Branche.</p>



<p>Ein weiterer zentraler Befund des Reports betrifft den Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Bereits heute nutzen 80 Prozent der Mitarbeitenden KI an mehr als drei Tagen pro Woche. Gleichzeitig erwarten die Befragten tiefgreifende Veränderungen: In den kommenden drei Jahren könnten rund 47 Prozent der kreativen Arbeit durch KI unterstützt oder übernommen werden. Besonders deutlich zeigt sich dabei der Zusammenhang zwischen technologischer Reife und Zufriedenheit: Je besser Agenturen organisatorisch und prozessual auf KI eingestellt sind, desto höher fällt der durchschnittliche Glücksscore der Mitarbeitenden aus.</p>



<p>Der Report ordnet diese Entwicklungen als Phase tiefgreifender Transformation ein. Steigende individuelle Zufriedenheit trifft auf strukturelle Unsicherheiten und wirtschaftlichen Anpassungsdruck. Entscheidend für die Zukunft der Branche wird sein, wie es Agenturen gelingt, technologische Innovationen mit sinnstiftender Arbeit, klaren Strukturen und nachhaltigen Arbeitsbedingungen zu verbinden.</p>



<p>Der <em>Agency Happiness Report</em> von awork basiert auf einer jährlichen Befragung von 500 Agenturmitarbeitenden und entsteht in Kooperation mit dem BVDW sowie dem Befragungsinstitut Appinio.</p>



<p><a href="https://www.bvdw.org/news-und-publikationen/agency-happiness-report-2026/">bvdw.org</a></p>



<p></p>
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		<title>#OMR26 – Landau Media und PUNKT.PR geben Masterclass</title>
		<link>https://medienrot.de/omr26-landau-media-und-punkt-pr-geben-masterclass/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 18:34:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps & Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Agentic AI]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Kiep]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Masterclass]]></category>
		<category><![CDATA[OMR]]></category>
		<category><![CDATA[OMR Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing Rockstars]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienrot.de/?p=40254</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das OMR Festival 2026 in Hamburg (5.–6. Mai) zeigt, wie Künstliche Intelligenz mit Themen wie Agentic AI und neuen Plattformlogiken Marketing, Medien und Sichtbarkeit grundlegend verändert.<br />
Unser Tipp: die Masterclass „Warum PR niemand mehr braucht – wenn sie so bleibt, wie sie ist“ mit Beate Kiep und Benjamin Kolthoff, die erklärt, warum PR künftig über Narrative, Beziehungen und Vertrauen mehr Wirkung entfaltet als über reine Reichweite.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/omr26-landau-media-und-punkt-pr-geben-masterclass/">#OMR26 – Landau Media und PUNKT.PR geben Masterclass</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/Beate-Kiep-at-OMR-2026_1000x500px.jpg" alt="" class="wp-image-40256" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/Beate-Kiep-at-OMR-2026_1000x500px.jpg 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/Beate-Kiep-at-OMR-2026_1000x500px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p>Am <strong>5. und 6. Mai 2026</strong> findet in <strong>Hamburg</strong> das <strong>OMR Festival 2026</strong> statt. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus Marketing, Medien und Digitalwirtschaft und setzt in diesem Jahr einen klaren Schwerpunkt auf den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Geschäftsmodelle und Kommunikationsstrategien.</p>



<p>Im Zentrum stehen Entwicklungen wie „Agentic AI“, automatisierte Entscheidungsprozesse im digitalen Handel („Agentic Commerce“) sowie veränderte Such- und Plattformlogiken. Diskutiert wird unter anderem, wie sich Sichtbarkeit und Reichweite in einer zunehmend KI-gesteuerten Informationsumgebung verschieben.</p>



<p>Insgesamt verteilt sich das Festival auf sechs Bühnen. Während zentrale Keynotes eher übergeordnete Entwicklungen beleuchten, setzen kleinere Bühnen wie die „Purple Stage“ und „Yellow Stage“ stärker auf anwendungsorientierte Inhalte, etwa zu CRM-Systemen, SaaS-Modellen und Fragen der KI-basierten Sichtbarkeit.</p>



<p>Einen Programmpunkt steuert der Berliner Medienbeobachter Landau Media teil:</p>



<p><em><a href="https://www.linkedin.com/in/beatekiep/">Beate Kiep</a> (<a href="https://www.landaumedia.de/">Landau Media</a>) &amp; <a href="https://www.linkedin.com/in/benjamin-kolthoff-357a5bab/">Benjamin Kolthoff </a></em> <em>(<a href="https://www.punkt-pr.de/">Punkt PR</a>)</em></p>



<p><strong>Warum PR niemand mehr braucht – wenn sie so bleibt, wie sie ist</strong></p>



<p>Wann: Dienstag, 05.05.26 | 14:45-16:15</p>



<p>Wo: Track 18 | Halle B4</p>



<p>PR steht an einem Wendepunkt: Medien verändern sich, die Öffentlichkeit fragmentiert sich und KI verschiebt, wie Sichtbarkeit entsteht. Gleichzeitig arbeitet ein großer Teil der Branche noch mit Mechaniken aus einer anderen Zeit. Diese Masterclass zeigt dir, warum PR nicht verschwindet, sondern relevanter wird — wenn sie sich neu definiert: weg von der Versandlogik hin zu strategischer Beziehungsgestaltung. Es geht um Narrative statt Meldungen, Kontext statt Reichweite und Vertrauen statt Aufmerksamkeit. Anhand konkreter Beispiele zeigt dir P.U.N.K.T., wie deine Kommunikation künftig Wirkung entfaltet und welche Rolle PR in einer KI-geprägten Medienwelt tatsächlich spielt.</p>



<p><a href="https://omr.com/de/events/festival/stage-program">Hier geht&#8217;s zum Festival-Programm >></a></p>



<p>Letztes Tickets für das diesjährige OMR Festival gibt&#8217;s <a href="https://tickets.omr.com/festival?_gl=1*4seyf8*_gcl_au*MTM3MzM1ODI1MC4xNzc3MzExNjU2*_ga*MTI5Njg3MDE4NS4xNzc3MzExNjU2*_ga_FQG0KM9VVY*czE3NzczMTE2NTUkbzEkZzEkdDE3NzczMTQyNzEkajckbDAkaDE0NjMzNjI1NzM.">hier >></a></p>
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		<item>
		<title>LinkedIn-Studie zeigt Wandel der Erfolgsmessung: Engagement wird unsichtbarer</title>
		<link>https://medienrot.de/linkedin-studie-zeigt-wandel-der-erfolgsmessung-engagement-wird-unsichtbarer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 17:04:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsmessung]]></category>
		<category><![CDATA[Hashtags]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
		<category><![CDATA[Metricool]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienrot.de/?p=40272</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine LinkedIn-Studie 2026 von Metricool zeigt, dass klassische Interaktionen wie Likes, Kommentare und Shares zurückgehen, während das Gesamtengagement durch weniger sichtbare Nutzungsformen wie Klicks oder Videoaufrufe steigt. Gleichzeitig erzielen Beiträge mit externen Links auf Unternehmensseiten deutlich mehr Reichweite und Interaktionen, was frühere Annahmen über deren Benachteiligung auf der Plattform relativiert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/LinkedIn-Studie-2026_von-metricool_1000x500px.jpg" alt="" class="wp-image-40273" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/LinkedIn-Studie-2026_von-metricool_1000x500px.jpg 1000w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/LinkedIn-Studie-2026_von-metricool_1000x500px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">© Metricool</figcaption></figure>



<p>Die LinkedIn-Studie 2026 von Metricool deutet auf eine deutliche Verschiebung in der Erfolgsmessung auf der Plattform hin. Auf Basis von 673.658 analysierten Beiträgen von 63.108 Accounts (Untersuchungszeiträume: Januar bis Februar 2025 und Januar bis Februar 2026) weltweit zeigt sich: Klassische Interaktionen wie Likes, Kommentare und Shares verlieren an Gewicht, während das Gesamtengagement insgesamt steigt – getrieben vor allem durch weniger sichtbare Nutzungsformen.</p>



<p>Die Studie unterscheidet dabei zwischen klassischen und sogenannten „unsichtbaren Interaktionen“. Während Likes um 13 Prozent, Kommentare um 17 Prozent und Shares um zehn Prozent zurückgingen, stieg das Gesamtengagement um rund 14 Prozent. Darunter fallen etwa Klicks, Videoaufrufe oder das Durchklicken von Karussell-Posts. Damit verschiebt sich die Bewertung von Reichweite und Erfolg zunehmend weg von öffentlich sichtbaren Signalen hin zu Nutzungsdaten, die für Außenstehende weniger direkt erkennbar sind.</p>



<p>Eine zentrale Erkenntnis betrifft den Umgang mit externen Links. Entgegen einer verbreiteten Annahme, dass Plattformen ausgehende Verlinkungen bestrafen, zeigt die Studie: Beiträge mit Links erzielen auf Unternehmensseiten 51 Prozent mehr Impressionen und 41 Prozent mehr Interaktionen. Für private Profile gilt dieser Effekt jedoch nur eingeschränkt, dort bleibt die Reichweite bei Link-Posts tendenziell geringer.</p>



<p>Auch die Rolle der Absender:innen verändert sich deutlich. Persönliche Profile erzielen im Schnitt 63 Prozent mehr Engagement und bis zu 237 Prozent mehr Kommentare als Unternehmensseiten. Besonders kleine Accounts mit weniger als 10.000 Followern profitieren stark von dieser Dynamik. Unternehmensseiten bleiben dennoch wichtig, vor allem für Reichweite und breite Distribution von Inhalten.</p>



<p>Neben dem Einsatz von Links identifiziert die Studie weitere zentrale Erfolgsfaktoren. Hashtags steigern laut Auswertung die Reichweite um 85 Prozent und die Interaktionen um 88 Prozent. Beiträge mit klaren Fragen oder Call-to-Actions erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Kommentaren um bis zu 80 Prozent. Auch Formate wie Karussells, Multi-Image-Posts oder Umfragen schneiden überdurchschnittlich gut ab, werden jedoch vergleichsweise selten genutzt.</p>



<p>Für Kommunikations- und PR-Teams ergibt sich daraus ein verändertes strategisches Bild: Erfolgreiche Inhalte auf LinkedIn sollten nicht mehr ausschließlich auf sichtbare Reaktionen optimiert werden, sondern stärker auf tatsächliche Nutzeraktivität und Handlung ausgerichtet sein. Reichweite entsteht demnach zunehmend durch Interaktionstiefe statt durch reine öffentliche Resonanz.</p>



<p><a href="https://metricool.com/wp-content/uploads/Linkedin-Study-2026-DE.pdf">metricool.com</a> (PDF)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/linkedin-studie-zeigt-wandel-der-erfolgsmessung-engagement-wird-unsichtbarer/">LinkedIn-Studie zeigt Wandel der Erfolgsmessung: Engagement wird unsichtbarer</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>World Press Photo 2026: Bilder, die eine Welt im Ausnahmezustand zeigen</title>
		<link>https://medienrot.de/world-press-photo-2026-bilder-die-eine-welt-im-ausnahmezustand-zeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:37:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Carol Guzy]]></category>
		<category><![CDATA[Photo of the Year]]></category>
		<category><![CDATA[Pressebild des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[World Press Photo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienrot.de/?p=40247</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das „Photo of the Year“ der World Press Photo 2026 trägt den Titel „Separated by ICE“ und stammt von der Fotografin Carol Guzy. Es zeigt die Festnahme eines Migranten in den USA und die Trennung seiner Familie im Kontext der Einwanderungspolitik. Das Siegerbild und die weiteren ausgezeichneten Arbeiten gehen anschließend im Rahmen einer weltweiten Wanderausstellung auf Tour und werden ab April 2026 in über 60 Städten rund um den Globus gezeigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/world-press-photo-2026-bilder-die-eine-welt-im-ausnahmezustand-zeigen/">World Press Photo 2026: Bilder, die eine Welt im Ausnahmezustand zeigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="568" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/WPP-2026Contest-POY-CarolGuzy_900px.jpg" alt="" class="wp-image-40248" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/WPP-2026Contest-POY-CarolGuzy_900px.jpg 900w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/WPP-2026Contest-POY-CarolGuzy_900px-430x271.jpg 430w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption class="wp-element-caption">The Photo of the Year is „Separated by ICE“ by Carol Guzy, ZUMA Press, iWitness, for <em>Miami Herald</em>.</figcaption></figure>



<p>Das diesjährige Ergebnis des Wettbewerbs der World Press Photo rückt erneut Fotojournalismus in den Mittelpunkt globaler Aufmerksamkeit. Aus mehr als 57.000 eingereichten Bildern von 3747 Fotograf:innen aus 141 Ländern wurde ein Foto ausgezeichnet, das die Jury als besonders prägend für das Jahr 2025 bewertet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Moment staatlicher Trennung</h2>



<p>Das „Foto des Jahres“ trägt den Titel „Separated by ICE“ und stammt von der US-Fotografin <a href="https://www.carolguzy.com/">Carol Guzy</a>. Entstanden ist es in einem Bundesgebäude in New York, in einem Flur, der über Wochen hinweg zum Ort wiederkehrender Beobachtungen wurde.</p>



<p>Das Bild zeigt die Festnahme eines Mannes nach einer Anhörung vor einem Einwanderungsgericht. Luis, ein ecuadorianischer Migrant ohne Vorstrafen, wird von Behördenmitarbeitern abgeführt. Seine Familie – Ehefrau und drei Kinder – bleibt zurück. Für sie bedeutet der Moment den Verlust der familiären Existenzgrundlage und den Beginn einer akuten Belastungssituation.</p>



<p>Laut der World Press Photo Foundation steht die Aufnahme nicht für einen Einzelfall, sondern für eine Praxis, die Menschen betrifft, die regulär zu Gerichtsterminen erscheinen.</p>



<p>Die Fotografin Carol Guzy beschreibt die Bedeutung ihrer Arbeit so: „Diese Auszeichnung zeigt, wie wichtig diese Geschichten weltweit sind. Wir werden Zeugen des Leids unzähliger Familien, aber auch ihrer Würde und ihrer Stärke trotz großer Belastung. Es ist bewegend, dass Menschen ihr Leben für diese Aufnahmen öffnen. Die Anerkennung gehört letztlich ihnen, nicht mir.“</p>



<p>Die Geschäftsführerin der Stiftung, <a href="https://www.worldpressphoto.org/joumana-el-zein-khoury">Joumana El Zein Khoury</a>, ordnet das Bild ein: „Das Foto zeigt den tiefen Schmerz von Kindern, die ihren Vater an einem Ort verlieren, der eigentlich für Gerechtigkeit steht. Es dokumentiert eindringlich die Trennung von Familien im Zuge politischer Maßnahmen in den USA.“<br>Sie ergänzt: „In einer Demokratie wird der Flur des Gerichts durch die Kamera zu einem Ort der Zeugenschaft – dort, wo eine Politik sichtbar wird, die Leben auseinanderreißt. Genau darin liegt die Bedeutung unabhängiger Fotografie.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei weitere Perspektiven auf globale Krisen</h2>



<p>Neben dem Siegerbild wurden zwei Finalist:innen benannt, die unterschiedliche Krisenregionen und Themen sichtbar machen.</p>



<p>Das Foto „<a href="https://www.worldpressphoto.org/collection/photo-contest/2026/Saber-Nuraldin-FIN/1">Aid Emergency in Gaza</a>“ von <a href="https://www.worldpressphoto.org/saber-nuraldin">Saber Nuraldin</a> zeigt Menschen, die versuchen, Hilfsgüter zu erreichen, während ein Lkw den Gazastreifen passiert. Die Situation ist geprägt von einer schweren humanitären Krise, in deren Verlauf laut UN-Berichten tausende Menschen beim Versuch, Nahrung zu erhalten, ums Leben kamen. Trotz eines später vereinbarten Waffenstillstands bleibt die Versorgungslage für große Teile der Bevölkerung kritisch.</p>



<p>Die Jury betont, dass das Bild die Dimension von Hunger und Not klar sichtbar mache und die Zuschauenden unmittelbar mit der Realität konfrontiere.</p>



<p>Das zweite Finalistenbild „<a href="https://www.worldpressphoto.org/collection/photo-contest/2026/Victor-J-Blue-FIN/1">The Trials of the Achi Women</a>“ von <a href="https://www.victorblue.com/">Victor J. Blue</a> zeigt indigene Maya-Achi-Frauen vor einem Gericht in Guatemala-Stadt. Es dokumentiert einen Moment nach jahrzehntelangem juristischem Kampf: Frauen, die sexualisierte Gewalt während des Bürgerkriegs überlebt haben, stehen vor der Urteilsverkündung gegen ehemalige Täter.</p>



<p>Die Jury hebt hervor, dass die Bildsprache bewusst die Würde der Frauen betont und sie nicht als passive Opfer zeigt, sondern als handelnde Personen in einem langen Prozess der Aufarbeitung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fotojournalismus als Zeugenschaft</h2>



<p>Die Juryvorsitzende <a href="https://www.kirapollack.com/">Kira Pollack</a> fasst die Bedeutung der ausgezeichneten Arbeiten grundsätzlich zusammen:<br>„Fotojournalismus ist nie einfach gewesen. Er ist selten sicher, selten gut bezahlt und garantiert keine Aufmerksamkeit. Und doch gehen Fotograf:innen hinaus – in Gerichte, in Konfliktzonen, an Orte, an denen Geschichte passiert, ohne dass jemand zusieht. Sie tun es, weil sie daran glauben, dass Sehen zählt. Dass Beweise zählen.“</p>



<p>Die prämierten Arbeiten werden weltweit in einer Wanderausstellung gezeigt, die unter anderem im De Nieuwe Kerk eröffnet wurde und anschließend auch in Städten wie Berlin im Willy-Brandt-Haus zu sehen sein wird.</p>



<p>Die diesjährige Auswahl zeigt damit nicht nur einzelne Ereignisse, sondern ein globales Spannungsbild: zwischen Krise, Konflikt und dem Versuch, Realität sichtbar und nachvollziehbar zu machen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">World Press Photo 2026 – Ausstellungstour nach Regionen</h1>



<p>Die Gewinnerbilder des Wettbewerbs der World Press Photo werden weltweit in über 60 Stationen gezeigt. Der Auftakt findet in Amsterdam statt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Europa</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>De Nieuwe Kerk (Amsterdam, Niederlande | 24. April – 27. September)</li>



<li>University Square (Bukarest, Rumänien | 3. Mai – 3. Juni)</li>



<li>Fundación Cajasol (Sevilla, Spanien | 6. Mai – 26. Mai)</li>



<li>Landesmuseum Zurich (Zürich, Schweiz | 7. Mai – 7. Juni)</li>



<li>Willy-Brandt-Haus (Berlin, Deutschland | 7. Mai – 31. Mai)</li>



<li>Palazzo Esposizioni (Rom, Italien | 7. Mai – 29. Juni)</li>



<li>Stadthalle Balingen (Balingen, Deutschland | 21. Mai – 14. Juni)</li>



<li>Altonaer Museum (Hamburg, Deutschland | 22. Mai – 15. Juni)</li>



<li>Hotel Pol Cultural Centre (Sant Julià de Lòria, Andorra | 10. Juni – 30. Juni)</li>



<li>Westlicht (Wien, Österreich | 18. September – 15. November)</li>



<li>Museum of Ethnography Budapest (Budapest, Ungarn | 25. September – 8. November)</li>



<li>Festival della Fotografia Etica (Lodi, Italien | 26. September – 25. Oktober)</li>



<li>Pressen Copenhagen (Kopenhagen, Dänemark | 26. September – 18. Oktober)</li>



<li>Centro Cultural Montehermoso (Vitoria, Spanien | 15. Oktober – 15. November)</li>



<li>Museum Hilversum (Hilversum, Niederlande | 30. Oktober – 29. November)</li>



<li>Galleria Modernissimo (Bologna, Italien | 30. Oktober – 30. November)</li>



<li>Centre de Cultura Contemporània de Barcelona (Barcelona, Spanien | 6. November – 13. Dezember)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Nord- und Südamerika</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Caixa Cultural Rio de Janeiro (Rio de Janeiro, Brasilien | 5. Mai – 28. Juni)</li>



<li>Museo Franz Mayer (Mexiko-Stadt, Mexiko | 25. Juni – 4. Oktober)</li>



<li>Marché Bonsecours (Montreal, Kanada | 26. August – 12. Oktober)</li>



<li>Zoom Photo Festival Chicoutimi (Chicoutimi, Kanada | 9. Oktober – 1. November)</li>



<li>Caixa Cultural São Paulo (São Paulo, Brasilien | 14. Juli – 6. September)</li>



<li>Caixa Cultural Curitiba (Curitiba, Brasilien | 27. Oktober – 20. Dezember)</li>



<li>Caixa Cultural Salvador (Salvador, Brasilien | 26. Januar 2027 – 21. März 2027)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Asien</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erasmus Huis Jakarta (Jakarta, Indonesien | 25. September – 24. Oktober)</li>



<li>Studio94 Taipei (Taipei, Taiwan | 9. Oktober – 8. November)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ozeanien</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Brisbane Powerhouse (Brisbane, Australien | 30. Mai – 21. Juni)</li>



<li>State Library of New South Wales (Sydney, Australien | 6. Juni – 19. Juli)</li>



<li>Art Gallery of Ballarat (Ballarat, Australien | 8. August – 20. September)</li>
</ul>



<p><a href="https://www.worldpressphoto.org/media-center/media-release/2026/photo-of-the-year-and-finalists-announced">worldpressphoto.org</a>, <a href="https://www.geo.de/wissen/world-press-photo-2026--das-siegerbild-steht-fest-37287838.html">geo.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/world-press-photo-2026-bilder-die-eine-welt-im-ausnahmezustand-zeigen/">World Press Photo 2026: Bilder, die eine Welt im Ausnahmezustand zeigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
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		<title>frauwenk richtet Management Board ein</title>
		<link>https://medienrot.de/frauwenk-richtet-management-board-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NicoleStorch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 14:02:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[frauwenk]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienrot.de/?p=40251</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Kommunikations- und Beratungsagentur frauwenk hat nach 18 Jahren ein Management Board eingeführt, um ihre Organisationsstruktur weiterzuentwickeln. Das Gremium aus langjährigen Mitarbeitenden übernimmt künftig zentrale Führungs- und Beratungsaufgaben, während Gründerin Andrea Buzzi das Unternehmen weiterhin beratend begleitet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://medienrot.de/frauwenk-richtet-management-board-ein/">frauwenk richtet Management Board ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://medienrot.de">medienrot</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="400" src="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/Frau-Wenk-Management-Umbau_800x400px.jpg" alt="" class="wp-image-40252" srcset="https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/Frau-Wenk-Management-Umbau_800x400px.jpg 800w, https://medienrot.de/wp-content/uploads/2026/04/Frau-Wenk-Management-Umbau_800x400px-430x215.jpg 430w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">© frauwenk</figcaption></figure>



<p>Die Kommunikations- und Beratungsagentur frauwenk hat nach 18 Jahren Unternehmensgeschichte ein Management Board eingeführt. Nach eigenen Angaben reagiert das Unternehmen damit auf gewachsene Strukturen und die Entwicklung der vergangenen Jahre, in denen mehr als 250 Technologieunternehmen begleitet wurden.</p>



<p>Dem neuen Führungsgremium gehören langjährige Mitarbeitende an: <a href="https://www.linkedin.com/in/axbecker/">Alexander Becker</a> (Storytelling &amp; Media Strategy), <a href="https://www.linkedin.com/in/miriam-graf-7b286593/">Miriam Graf</a> (Strategy &amp; Client Services), <a href="https://www.linkedin.com/in/susanne-hohenschuh/">Susanne Hohenschuh </a>(Operations &amp; AI Transformation) sowie <a href="https://www.linkedin.com/in/oliver-struckmeier/">Oliver Struckmeier</a> als Geschäftsführer und CFO. Das Board übernimmt künftig zentrale Aufgaben in der Beratung und Unternehmenssteuerung.</p>



<p>Gründerin und Inhaberin <a href="https://www.linkedin.com/in/andrea-buzzi1809/">Andrea Buzzi</a> bleibt dem Unternehmen verbunden und begleitet das Board in beratender Funktion. Zusätzlich will sie sich künftig verstärkt anderen unternehmerischen Projekten widmen.</p>



<p><a href="https://www.linkedin.com/posts/frauwenk_frauwenk-hatjetztein-management-board-activity-7452963134702501888-8HbQ?utm_source=share&amp;utm_medium=member_desktop&amp;rcm=ACoAAAy2rCUBcDxwqRPbaLapUIRX6scWgb5gJJ8">linkedin.com</a></p>
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