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		<title>Hinter Glas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:33:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Frey und Band]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin sehr dankbar, dass ich eine Andacht an einem Lobpreisabend in meiner Gemeinde halten durfte. Hier nun das Gesagte in leicht abgewandelter Textform: Wir leben in einer Welt von lächelnden Menschen. Es ist ein Druck da, dies ebenfalls zu &#8230; <span class="more-link"><a href="https://www.medjes53.de/hinter-glas/" class="readmore">Lese weiter...<span class="screen-reader-text">Hinter Glas</span></a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich bin sehr dankbar, dass ich eine Andacht an einem Lobpreisabend in meiner Gemeinde halten durfte. Hier nun das Gesagte in leicht abgewandelter Textform:</p>



<p>Wir leben in einer Welt von lächelnden Menschen. Es ist ein Druck da, dies ebenfalls zu tun. Wir teilen unsere Bilderbuchmomente digital. Wenn wir uns vergleichen, sehen wir bei den anderen ein scheinbar perfektes Leben. <br>In all diesen Bildern liegt Glück oder die Suche danach. Glück stellt sich uns als das höchste Ideal vor. <br><br>Die Werbung greift das Glück sehr oft auf, nachfolgend nun einige Botschaften als Beispiele: <br><br><strong>Glück ist der Geruch eines neuen Autos</strong><br>Gut, das kann ich nicht gerade bestätigen. Wir hatten ein neues Auto. Die Kinder waren noch klein, und als wir einige Zeit gefahren waren, wurde es einem Kind schlecht. Der Geruch des neuen Autos hat sich mit einem anderen Geruch vermischt und dieser ist dann wochenlang nicht mehr gewichen. Das sind meine Assoziationen mit diesem New-Car-Duft. <br><br><strong>Glück ist käuflich </strong><br>Das steht auf einem großen Plakat einer Einkaufspassage. Eigentlich haben wir es doch alle gewusst. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Leider kann ich Euch die Stadt nicht nennen, in der die Passage zum Glückeinkauf ist. Müsst Ihr selbst einmal forschen. <br><br><strong>Hans im Glück </strong><br>Ich gehe sehr gerne in diese Burger-Restaurants. Sie spielen clever mit dem Thema „Glück“. Da sind zum einen die Erinnerungen an Märchen aus der Kindheit, dann kommt man in das Restaurant und sitzt zwischen Birkenstämmchen, in einem Wäldchen und denkt: &#8222;Gleich kommt Hans mit seiner Gans vorbei.&#8220; <br><br>Die Werbung greift in all diesen Dingen ein Gefühl auf, diesen kurzen Moment, in dem wir die Welt umarmen könnten. Es ist ein kurzes Hochgefühl, das wir wahrscheinlich auf Dauer auch nicht aushalten könnten. <br>Ich höre neben Lobpreismusik <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Musik von Herbert Grönemeyer. Er hat Glück in einem Songtext, als ultraleichtes Gas bezeichnet. Das beschreibt es für mich so gut, es ist in einem Moment da. Wir wollen es halten, es ist nicht zu fassen, es fliegt davon. <br>Wenn etwas besonders schön war, versucht man es zu wiederholen. Man stellt die gleiche Atmosphäre her, vielleicht lädt man dieselben Menschen wieder ein. Auch wenn alles gleich ist, wird es diesmal anders sein. Vielleicht auch schön, aber das Glücksgefühl lässt sich nicht zurückholen oder selbst erzeugen. Es ist ein Geschenk des Augenblicks, wenn wir es christlich betrachten, ein Wunder von Gott. <br><br>Das Leben fordert uns heraus und es gibt einen krassen Gegensatz. Wenn das Leben hart wird, Schweres, Herausforderndes oder Schicksalsschläge kommen, ist das Glück wie weggewischt. Man geht durch dunkle Täler, durch Wüstenzeiten. <br>Als ich das in meinem Leben erlebt habe, wünschte ich mir, dass die Welt einen Moment stillstehen.würde, sie einen Augenblick in diesem lauten Getöse innehält. Das ist nicht passiert, und man kann dann leicht den Gedanken in sich festmachen, dass es Glück ab jetzt nicht mehr gibt; Sätze aussprechen: „Glück ist nur für andere“. In meinem Umfeld benennt jemand den genauen Tag, an dem das Glück gegangen ist. Es ist schlimm, wenn man diesen Satz über sein Leben ausspricht. <br><br>Wenn man vor einem Scherbenhaufen des eigenen Lebens steht, treffen uns manche Sätze aus der Bibel hart. Paulus schreibt im Philipperbrief 4,4: „Freut Euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut Euch!“ <br>In der Apostelgeschichte steht, dass Paulus und Silas Gott im Gefängnis mit Liedern lobten; Lobpreis in Ketten in einem dreckigen, stinkenden Loch. Das waren für mich in meiner harten Zeit nur Widersprüche. <br>Mir hatte eine Freundin eine Lobpreis-CD geschenkt. Ich kannte damals Lobpreismusik noch nicht und konnte sie in diesen Wochen und Monaten nicht anhören. <br>Gott hat mir in diesen Tagen jeden Tag Kraft zum Aufstehen gegeben. Ich war so dankbar, aber loben und mich in jeder Situation freuen, konnte ich nicht. Ich habe Gott zynisch gefragt: „Wozu brauchst Du dieses Lob? Hilfst Du erst dann und lässt Gefängnismauern einstürzen?“ <br>Vielleicht kennt ihr auch ähnliche Gedanken des Zweifels und falsche, eigene Vorstellungen davon, wie Gott ist. Es gibt in der Bibel viele Stellen (z.B. in den Psalmen), in denen Klage, auch Anklage, von Gott vorkommt. Er hält unsere Vorwürfe aus, obwohl ich mich heute für diese Sätze schäme und um Vergebung bitte. <br><br>Irgendetwas muss passiert sein, weil ich heute hier stehe, und hierin möchte ich Euch gerne mit hineinnehmen. <br>Eine Freundin rief mich an und sagte, dass eine christliche Band in einem Nachbarort spielt. Sie wusste nichts über die Band, sagte aber: „Die Band muss gut sein, um 19.00 Uhr geht’s los.“ Es muss kurz vor 18.00 Uhr gewesen sein. Ich war allein mit meinen damals noch kleinen Kindern und habe gerade Abendbrot vorbereitet. Meine gute Mama hat gesagt: „Du musst mal raus. Ich kümmere mich um die Kinder.“ Also kamen wir um 18.50 Uhr am Konzertort an. Es stand ein Mann in der Schlange vor uns und die Frau am Einlass hatte noch vier Karten. Gott sei Dank wollte der Mann nur eine Karte. Das ist so, wenn Gott Dinge fügt. Eigentlich hatte ich gar nicht vor, in dieses Konzert zu gehen, und nun saßen wir eine Stunde nach dem Anruf drin. <br>Die Band kam, die Musik ging los, alle standen auf. Ich befand mich mitten in einem Albert Frey Konzert, in Lobpreismusik, die ich eigentlich nicht anhören wollte. Nach einer Weile wurden neben mir Hände gehoben, einige versanken in den Lobpreis. Ich hielt tapfer durch, mir kam aber alles sehr komisch vor. Ich kannte keinen einzigen Text, und versuchte, über die Leinwand mitzusingen. <br>Vielleicht ist heute jemand zum ersten Mal im Lobpreisabend und kann die widersprüchlichen Gefühle nachvollziehen, mir ging es genauso. <br>Dann kam ein rockiges Stück. Eigentlich haben eher Balladen das Potenzial, mich zu berühren. Gott hat Humor, aber manchmal wird es auch peinlich mit ihm. Ich konnte schon lange nicht mehr wirklich weinen. Bei diesem Lied wurde kleine Muttern in meinen Augen aufgedreht. Mir liefen Tränen über das Gesicht, es lief einfach heraus, ich konnte es nicht aufhalten oder stoppen. Dieses Weinen kam nicht von mir, war aber so unendlich heilsam. Es war ein Weinen, das mit mir geschah. Ich konnte das ganze Konzert nicht aufhören. Es war echt peinlich. </p>



<p>Das Lied, das dies alles ausgelöst hatte, heißt „Mein Lebensretter“ und vertont in abgewandelten Worten den Psalm 30. Dies soll nun unser Text sein. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Dank für Rettung aus Todesnot<br>Der Psalm ist ein Psalm Davids zur Einweihung des Tempels (vielleicht vorbereitet, da der Tempel unter Salomo errichtet wurde ?).<br><br><strong>Psalm 30</strong> <br>V2 Ich preise Dich, HERR; denn Du hast mich aus der Tiefe gezogen und lässest meine Feinde sich nicht über mich freuen. <br>V3 HERR, mein Gott, da ich schrie zu Dir, machtest Du mich gesund. <br>V4 HERR, Du hast meine Seele aus dem Reich des Todes geführt; Du hast mich aufleben lassen unter denen, die in die Grube fuhren.<br>V5 Lobsinget dem HERRN, ihr seine Heiligen, und preiset seinen heiligen Namen! <br>V6 Denn sein Zorn währet einen Augenblick und lebenslang seine Gnade. Den Abend lang währet das Weinen, aber des Morgens ist Freude. <br>V7Ich aber sprach, als es mir gut ging: Ich werde nimmermehr wanken. <br>V8 Denn, HERR, durch Dein Wohlgefallen hattest Du mich auf einen starken Fels gestellt. Aber als Du Dein Antlitz verbargst, erschrak ich.<br>V9 Zu Dir, HERR, rief ich und flehte zu meinem Gott.<br>V10. Was nützt Dir mein Blut, wenn ich zur Grube fahre? Wird Dir auch der Staub danken und Deine Treue verkündigen? <br>V11 HERR, höre und sei mir gnädig! HERR, sei mein Helfer!<br>V12 Du hast mir meine Klage verwandelt in einen Reigen, Du hast mir den Sack der Trauer ausgezogen und mich mit Freude gegürtet,<br>V13 dass ich Dir lobsinge und nicht stille werde. HERR, mein Gott, ich will Dir danken in Ewigkeit. </p>
</blockquote>



<p>Ich möchte gerne einzelne Punkte des Psalms in ungeordneter Reihenfolge herausgreifen. <br>Vers 7: Ich aber sprach, als es mir gut ging: Ich werde nimmermehr wanken. <br>David war sich sicher, dass er im Glauben an Gott nicht wanken würde. Es wurde hart in Davids Leben und er erschrak, weil Gott scheinbar sein Antlitz verbarg. Kennen wir das nicht alle? Wir schreien zu Gott, aber er hört uns scheinbar nicht. Oft antwortet er schon, aber anders, als wir es erwarten, und so nehmen wir es meistens nicht wahr, fühlen uns verlassen. Wir wollen sofort eine Hilfe, aber Gott mutet uns Situationen manchmal zu. In diesem Moment fühlt es sich gottverlassen an. Oft stellen wir aber in der Rückschau fest, dass Gott doch da war, wir besondere Glaubensschritte gehen durften. Es lohnt sich, entgegen dem momentanen, verlassenen Gefühl, an Gott festzuhalten. Wir werden, nachdem wir hindurchgegangen sind, Gott darin entdecken und staunen. David tat das auch und war auf einen starken Felsen gestellt. <br><br>Vers 3: HERR, mein Gott, da ich schrie zu dir, machtest Du mich gesund. <br>David hat in seinem Leben oft lebensgefährliche Situationen erlebt. Er wurde von Saul verfolgt und durch Anschläge bedroht. Er hat Entbehrung durch Hunger erlebt und die religiösen Schaubrote vom Priester als Speise erhalten. Damit hat er auch Erfahrung mit körperlicher Bewahrung und Heilung gemacht. Ich denke aber, es ist hier noch etwas anderes gemeint. Im Vers 4 ist zu lesen: HERR, Du hast meine Seele aus dem Reich des Todes geführt; Du hast mich aufleben lassen unter denen, die in die Grube fuhren. <br>Wir können leben und uns doch nicht lebendig fühlen, als wäre man vom Leben abgeschnitten. Was ich damit meine, möchte ich gerne aus eigener Erfahrung heraus erklären. Ich denke, jeder Mensch läuft im Laufe seines Lebens Gefahr, ohne es zu wollen, an einem harten Herzen zu erkranken. <br>Wenn wir uns ein weiches, fühlendes Herz vorstellen, können verschiedene Ursachen, z.B. Kummer, Schmerz, Wut, Ausgrenzung, Mobbing, Angst usw., dazu führen, dass wir das Herz anspannen, zusammenziehen, festmachen. <br>Es funktioniert, dass wir die negativen Gefühle nicht mehr wahrnehmen, wir funktionieren und Schmerz ist nicht mehr zu spüren. Wenn das zum Dauerzustand wird, werden aber auch die positiven Gefühle, wie Freude, Liebe, Nähe, nicht mehr spürbar sein. Man stumpft ab, Farben sind nicht mehr so bunt, die Welt läuft wie hinter einer Glasscheibe getrennt ab. Wir sehen das Geschehen, sind aber getrennt davon.<br>Es gibt verschiedene Strategien, den Schmerz nicht mehr zu spüren, unser Herz hart zu machen. Wir können verdrängen, weglaufen, betäuben, in einer Sucht leben oder ständig über unsere Grenzen gehen usw. Am Ende haben wir Scheiben, Wände, Mauern um unsere Herzen gebaut. Das ist meist nicht bewusst oder gewollt passiert. Im Schlimmsten trennt es uns von anderen Menschen und im Letzten auch von Gott. <br>Wir sind in der Passionszeit und gedenken dem Leiden Jesu am Kreuz. Jesus hat dort unsere Sünde auf sich genommen, hat sich aus Liebe geopfert, damit wir frei leben können. <br>Das Wort Sünde ist mit so vielen Bedeutungen belegt. Wenn man es auf das germanische Wort &#8222;Sund&#8220; zurückführt, bedeutet es: Trennung, Graben. <br>Wenn Du mit dem Wort Sünde nichts anfangen kannst, dieses Trennende aber spürst, kannst Du es auch mit Deiner trennenden Scheibe, Deiner Mauer ersetzen. <br><strong>Jesus ist ans Kreuz gegangen, um die Mauern, die Glasscheiben um unsere Herzen niederzureißen! </strong><br>Wenn wir Jesus suchen, ohne Bedingungen, Vorbehalte, wie ein kleines Kind, das die Hände zu Papa ausstreckt, dann wird er sich finden lassen. Wenn er ins Herz einziehen darf, wird es Veränderungen geben. Es wird spannend werden, wenn sie an die Oberfläche gelangen und man sie an sich selbst entdecken darf.<br>Mein Thema hieß „Trauern lernen&#8220;, mich diesem Schmerz zu stellen. Ich habe Jesus um Hilfe gebeten und er hat die Tränen herausfließen lassen. Es ist ein Gehen, Schritt für Schritt, im Tempo der Seele. <br>Ein wichtiger Beginn war dabei für mich das Lobpreiskonzert. Nach und nach wurde mein Herz wieder weicher. Die Gefühle kamen in den Nuancen zurück, neben der Freude auch der Schmerz, nur ist er jetzt anders. <br>Ich schaue jetzt mit Jesus den Schmerz an, er geht mit mir hindurch, ich muss nicht allein tragen, werde getragen. Daraus ist eine andere Tiefe entstanden, ich kann anderen in ihren Nöten zuhören, beistehen und mehr und mehr zum Segen werden. Das empfinde ich als ein großes Geschenk. Bekommen habe ich es, nachdem ich aufgehört habe, davonzulaufen. <br><br>Im Vers 12 heißt es weiter: Du hast mir meine Klage verwandelt in einen Reigen, du hast mir den Sack der Trauer ausgezogen und mich mit Freude gegürtet.<br>Jesus möchte nicht nur unsere Herzen weich machen und heilen. Wir sollen zu dem Menschen werden, den sich Gott in uns gedacht hatte. <br>Nun ist es gar nicht so einfach herauszufinden, wie und wer wir eigentlich selbst sind. Wir laufen oft Trends nach oder tun, was alle tun oder was von uns erwartet wird. Das ist grundsätzlich nicht verwerflich, aber es stellt sich die Frage, ob unser Tun uns selbst entspricht. <br>Hier ein Beispiel: In der romantischen Komödie „Die Braut, die sich nicht traut“ geht es um eine junge Frau, die am Altar mehrfach davonläuft. Sie kümmert sich um den trinkenden Vater und ist für ihre Partner die perfekte Verlobte, die alle Hobbys und Eigenschaften teilt. Am Ende des Films steht sie in der Küche und kostet verschiedene Arten von zubereiteten Frühstückseiern. Sie weiß nicht, welche Art ihr selbst schmeckt, weil sie sich ganz für die verschiedenen Männer in ihrem Leben aufgegeben hat. Jetzt muss sie sich selbst kennenlernen. <br>Wenn wir uns auf die Suche nach Jesus machen, wird er uns, wie im Psalm 30, die Trauerkleider ausziehen und uns mit Freude gürten. Wir werden mehr und mehr Dinge finden, die uns entsprechen. Die Freude wird zunehmen und wir können unseren Sinn, unsere Bestimmung in alldem entdecken. <br>Deshalb gibt es den Lobpreisabend in unserer Gemeinde, der auf Initiative einer einzelnen Familie entstanden ist und nun durch viele mit ganz unterschiedlichen Talenten mitgetragen, ausgestaltet wird, als ein weitergegebener Segen. Alle sind dem Ruf gefolgt. <br><br>Vers 13, dass ich Dir lobsinge und nicht stille werde. HERR, mein Gott, ich will Dir danken in Ewigkeit. <br>Am Anfang hatte ich Gott gefragt, wofür er unseren Lobpreis braucht. <br>Zum Ersten: Ich habe festgestellt, dass <strong>ich</strong> den Lobpreis brauche. Er hilft mir, von meinen aktuellen Herausforderungen, Sorgen und Nöten nach oben auf den Herrn zu schauen, so wie Petrus, der auf dem Wasser begann zu sinken und durch den Blick auf Jesus herausgezogen wurde. Es wird plötzlich alles freier, leichter, es relativiert sich, man bekommt Kraft und wird getragen. <br>Zum Zweiten: Gott braucht unseren Lobpreis nicht. Ich glaube aber, er freut sich sehr, wenn wir wie ein kleines Kind unserem himmlischen Papa winken, uns im Lobpreis an ihn kuscheln. <br>Auch David kann nicht aufhören, Gott zu loben, zu preisen und zu danken. Das sagt der Vers 13 aus, und ich kann ein persönliches „Amen“ dahintersetzen, als mein eigenes: „Ja, so sei es!“ <br><br>Was ist nun mit dem Glück geworden? <br>Ich habe in einer Predigt einmal gehört, dass man einen Glücksentschluss fassen kann. Mit dem Entschluss kann man Gott darum bitten, uns die Augen für die wunderbaren, kleinen Momente im eigenen Leben zu öffnen. Ich habe vor einigen Wochen am Frühstückstisch gesessen und musste lachen. Ich hatte Marmelade gekauft mit der Aufschrift „Glück passiert“. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auch wenn ganz anders gemeint, passiert Glück in jedem Leben, egal wie die Umstände sind. Bei Gott ist das kein Widerspruch. Er erleichtert dadurch Schweres. Das sagt auch der Vers 28 im Psalm 73 aus: &#8222;Gott nahe zu sein, ist mein Glück.&#8220; <br><br>Nach meinem Glückentschluss werden diese kleinen Momente immer mehr und ich kann wieder nur staunen. Wirst du es wagen, auf die Glückssuche bei Gott zu gehen? <br><br>Sei behütet! <br><br>P.S. Ich habe beim Lobpreisabend ein kleines Geschenk für den Glücksentschluss verteilt. Ich schicke es Dir auch gerne zu. Sende dafür bitte eine Mail mit Deiner Adresse an: blog@medjes53.de <br><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p></p>
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		<title>Herbstblues, die 2.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 05:23:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich gehe gern in die Natur. Das lerne ich gerade ganz neu. Eine innere Angst lässt mich manchmal zurückschrecken, allein hinauszugehen. Ich habe als Kind gern Märchen gehört. Hänsel und Gretel mag ich nicht wirklich. Vielleicht kommt da der Satz &#8230; <span class="more-link"><a href="https://www.medjes53.de/herbstblues-die-2/" class="readmore">Lese weiter...<span class="screen-reader-text">Herbstblues, die 2.</span></a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich gehe gern in die Natur. Das lerne ich gerade ganz neu. <br>Eine innere Angst lässt mich manchmal zurückschrecken, allein hinauszugehen. <br>Ich habe als Kind gern Märchen gehört. Hänsel und Gretel mag ich nicht wirklich. Vielleicht kommt da der Satz in meinem Inneren her: „Geh ja nicht allein in den Wald!“ Ich muss das „allein in die Natur gehen“ üben. Es ist eigentlich witzig. Meine Kinder haben mich oft begleitet, und als sie noch klein waren, hätten sie uns auch nicht beschützen können, wenn doch eine Bedrohung im Wald gekommen wäre. Ich war aber mit den Kindern nicht allein, und damit hatte ich ein anderes Gefühl dabei <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> .</p>



<p>Ende September habe ich es also gewagt und habe mich auf eine längere Wanderung allein begeben. Meine Mama hat mich am Ende des Weges, zu einem Mittagessen in einer Waldgaststätte erwartet. Mit der Aussicht auf ein tolles Essen bin ich losgestapft. Die ersten Kilometer kannte ich mich gut aus, dann hat mir eine Dame, aus meinem Rucksack heraus, Anweisungen gegeben, die mich ins Klettern gebracht und völlig verwachsene Wege finden ließen, also echter Waldsurvival, wirklich komplett allein. Das Witzige war, als ich aus meinem Klettergestrüpp aufgetaucht bin, habe ich einen schönen Wanderweg mit feinen Serpentinen entdeckt, der sich den Wald nach oben schlängelte. Also wieder ein Grund meine elektronische Fußfessel namens Handy mit Wander-App „aus“ zu lassen. Es gibt auch echte Wanderkarten und wenn man darauf schaut, wartet nicht die nächste WhatsApp-Nachricht. <br>Das Wetter war wunderbar warm, Wind umspielte mich, Schmetterlinge flatterten, Blätter winkten aus den Bäumen (müsst ihr mal darauf achten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ). Ich hatte keine Angst, Jesus war spürbar dabei und ich genoss die Zeit allein im Wald.</p>



<p>Am nächsten Tag kam über Nacht ein Temperatursturz. Der Herbst war da! </p>



<p>Das Buch Prediger im Alten Testament der Bibel beginnt im Kapitel 3 folgender Abschnitt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Alles hat seine Zeit<br>Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:<br>Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;&nbsp;töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;<br>weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; usw.<br>Prediger 3 ff -Lutherübersetzung</p>
</blockquote>



<p>Alles hat seine Zeit! Wir können es jeden Tag beobachten. Am Morgen geht die Sonne auf. Es fängt mit kleinen hellen Stellen im Osten an, dann kommen Farben, die Umgebung wird sichtbar, die Sonne kratzt am Firmament und einige Zeit später ist sie in ihrer ganzen Pracht da. Nebel müssen weichen, alles wird in goldenes Licht getaucht. Das wunderbare Geschenk des Morgens, nur wir schauen nicht mehr hin. <br>Auf den Morgen folgen Mittag, Abend und Nacht. Im Tagesablauf hat alles seinen Platz und so ist es auch mit dem Jahreslauf, den Jahreszeiten. Der Herbst grüßt uns mit wunderbaren Farben, schenkt uns die Ernte (dieses Jahr mit einer Apfelschwemme), es ist alles einfach gewachsen. Wir werden versorgt. <br>Wie wunderbar ist deine Schöpfung, Herr! Dankbar-Zeit-Herbst! </p>



<p>Im Herbst werden die Tage kürzer, kühler, dunkler. Unser Körper passt sich an. Wir sind vielleicht müde, etwas kraftlos, die Stimmung schwankt und ist oft gedrückt. Dadurch liegt eine Melancholie auf Allem, eine Schwere der Seele im Herbst. Das wird Herbstblues genannt. Es zwingt uns zu einem Innehalten. <br>Innehalten! Was steckt in diesem Ausdruck: anhalten, stillstehen, ins Innere gehen, mein Inneres halten, mein Inneres anschauen! Da kommt wieder diese Frage: Werde ich es Aushalten, mein Inneres anzuschauen, will ich das überhaupt? <br>Dieses Jahr kam der Herbst für mich und meine Tochter war kurz vorher, zu ihrem Auslandsjahr aufgebrochen. <br>Ich freue mich sehr für sie, aber trotzdem hatte ich schon viele Jahre Angst vor diesem Moment; wenn ich in meiner jetzt viel zu großen Wohnung von Ost nach West laufe, nur mich treffe, die Uhr in der Stille so laut vor sich hin tickt. Ich war die ganzen Jahre nie wirklich allein! <br>Deshalb habe ich gebetet; Gott in den Ohren gelegen. Was wird dann sein? Ich habe meine Ängste ihm gebracht und erstmal den Eindruck gehabt, er hört mich nicht. (Ihr merkt, mit dem Nichtsorgen, funktioniert bei mir nur bedingt). Gott hat ganz andere zeitliche Maßstäbe. Ich habe mir schon Jahre vorher Sorgen gemacht, aber es war da noch gar nicht dran. Wenn wir unsere Gedanken mit zukünftigen Sorgen füllen (mit Szenarien, die meist so nicht eintreten), laufen wir Gefahr, Dinge im Hier und Jetzt zu verpassen. Gott antwortet, aber zu seiner Zeit und so erhielt ich im letzten Jahr ein Bibelwort:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Jesus gab ihm zur Antwort: &#8222;Wenn jemand mich liebt, wird er sich nach meinem Wort richten. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.&#8220;<br>Johannes 14,23 &#8211; Neue Genfer Übersetzung</p>
</blockquote>



<p>Es war wieder ein Moment der Berührung, als wäre dieses Wort nur für mich. Eine Antwort auf meine so lange gestellte Frage, und ich habe den Vers wörtlich genommen. Ich musste schmunzeln, es wird wohl bei mir eng werden, wenn beide in meine Wohnung einziehen! </p>



<p>Jetzt ist diese Zeit da und was soll ich sagen? Ich fühle mich meistens geborgen, kein Mensch ist bei mir, aber ich fühle mich nicht einsam oder allein. Mein Bibelwort ist eingetroffen, sie sind hier bei mir. Ich habe mein Herz geöffnet und der Heilige Geist, Jesus, der Vater, haben Wohnung darin genommen. Nun darf sich das auch, auf mein Zuhause übertragen. Es hat eine Zeit begonnen, in der ich mich wieder anders kennenlernen darf. Dankbar-Zeit! </p>



<p>Trotzdem ist ein Abschnitt zu Ende gegangen. Durch die Kindheit meiner Kinder war ich so reich beschenkt. Es war die bisher wichtigste Aufgabe in meinem Leben, sie großzuziehen. Ich bin dankbar, wie sie ins Leben gehen. Und doch hat mich die Aufgabe so erfüllt und eigentlich möchte ich, dass diese Zeit noch andauert. Wir sind im Leben ständig herausgefordert, loszulassen; alles hat seine Zeit. Zeiten enden und wir stehen vor neuen Anfängen, auch wenn wir uns diese nicht selbst gesucht haben. Es liegt ein Schlüssel darin, Dinge, Herausforderungen, auch Schweres anzunehmen, unseren manchmal bitteren Kelch zu trinken. Wir können daran wachsen!</p>



<p>Ich möchte gern ein Erlebnis mit Euch teilen, welches die Anregung für diesen Eintrag wurde. <br>Ich darf bei einem monatlichen Frauenfrühstück mithelfen, auch manchmal mit Kurzandachten. An dem Morgen habe ich also über das Loslassen gesprochen. Dazu hatte ich schwere Pflastersteine mitgebracht, die ich den Frauen zum Spüren des Gewichts in die Hand gab. </p>



<p>Was sagt der Pflasterstein aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>man braucht Kraft, um diesen Stein zu halten</li>



<li>man muss dazu beide Hände nehmen </li>



<li>er hat Kanten, Krater, Furchen, die beim Tragen Schmerz bereiten</li>



<li>wir werden daran schmutzig</li>



<li>man muss die Konzentration auf das Tragen dieses Steins legen, damit er uns nicht auf die Füße fällt</li>



<li>das Tragen erfordert unsere ganze Aufmerksamkeit, nimmt unsere Gedanken ein </li>
</ul>



<p>Wir alle tragen an unseren inneren Lasten. <br>Es können Konflikte sein, es kann Unrecht sein, das man dem Anderen nicht vergeben kann oder das nicht vergeben wird. Es kann nicht gelebte Trauer oder eine Krankheit sein, es können Dinge sein, die man tun müsste oder sollte, aber nie angeht. Vielleicht steckt man in einem Hamsterrad von Dingen, die erledigt werden müssen, von Perfektion. <br>Es sind Lasten, die wir oft nicht anschauen oder die uns vielleicht gar nicht bewusst sind. Wir schleppen sie mit, verdrängen oder betäuben diese Last, stecken in Süchten. Es sind buchstäblich viele große und kleine Steine auf unserer Seele. Wenn es uns nicht gut geht und wir tief Luft holen, spüren wir sie.</p>



<p>Wer könnte dies besser verstehen, als Jesus? Er wurde einer römischen Geißelung unterzogen und musste, auf den frischen Wunden, das Kreuz tragen. Was für eine unbeschreibliche Last. Er war ohne Schuld und trug die Last anderer nach Golgatha. Golgatha war zu antiker Zeit ein Steinbruch, übersetzt Schädelstätte, weil es vom Aussehen daran erinnerte. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>jesus sagt: &#8222;Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben. Vertraut euch meiner Leitung an und lernt von mir, denn ich gehe behutsam mit euch um und sehe auf niemanden herab. Wenn ihr das tut, dann findet ihr Ruhe für euer Leben. Das Joch, das ich euch auflege, ist leicht, und was ich von euch verlange, ist nicht schwer zu erfüllen.&#8220;</p>



<p>Matthäus 11,28-30 &#8211; Übersetzung Hoffnung für Alle</p>
</blockquote>



<p>Wir dürfen ihm unsere Seelensteine bringen, sie am Kreuz ablegen. Wo könnten sie besser aufgehoben sein, als in einem Steinbruch? Jesus tat es aus Liebe zu uns. Deshalb heißt er auch Befreier, Erlöser.</p>



<p>Wir haben also bei der Andacht zum Frauenfrühstück, ein Kreuz auf Pflastersteine aufgebaut. Ich habe erzählt, was gerade meine Herausforderungen sind, und jede, die es wollte, konnte Seelensteine unter dem Kreuz ablegen. Es sah am Ende so aus:</p>



<p><img decoding="async" width="150" height="246" class="wp-image-2468" style="width: 150px;" src="https://www.medjes53.de/wp-content/uploads/2025/11/20251124_200252-scaled.jpg" alt="" srcset="https://www.medjes53.de/wp-content/uploads/2025/11/20251124_200252-scaled.jpg 1562w, https://www.medjes53.de/wp-content/uploads/2025/11/20251124_200252-183x300.jpg 183w, https://www.medjes53.de/wp-content/uploads/2025/11/20251124_200252-625x1024.jpg 625w, https://www.medjes53.de/wp-content/uploads/2025/11/20251124_200252-768x1259.jpg 768w, https://www.medjes53.de/wp-content/uploads/2025/11/20251124_200252-937x1536.jpg 937w, https://www.medjes53.de/wp-content/uploads/2025/11/20251124_200252-1250x2048.jpg 1250w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>



<p>Ich habe meine Steine schon oft abgelegt und gedacht, dass ich nur den Frauen davon erzählen werde. <br>Am Abend danach fühlte ich mich anders, als hätte ich lange geweint, ein getröstetes, befreites Gefühl. Nur hatte ich gar nicht geweint. Nach einer Zeit des Grübelns, fiel mir ein, dass ich auch am Vormittag einen Stein niedergelegt hatte. Jesus hatte auch mir eine Last genommen. <br>Ich hatte angenommen, dass ich seine Gnade bereits erlebt habe und sie damit nicht erneut brauche. <br>Auf meinem Weg, laufe ich Gefahr, mir immer wieder neue Steine aufzuladen. Ich brauche die Gnade auch! Ich gehe auf dem Weg von Gnade, zu Gnade, zu Gnade!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Aber er hat zu mir gesagt: &#8222;Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.&#8220;</p>



<p>2. Korinther 12,9 &#8211; Übersetzung Hoffnung für Alle</p>
</blockquote>



<p>Jesus trägt unsere Lasten, die Situation hat sich nach außen nicht geändert, aber mit Jesus tragen wir nicht allein und das ist zu spüren. Wenn wir loslassen, wird es leicht und die Hände werden frei. Sie werden frei, um mit Neuem von Jesus beschenkt zu werden. Ich bin sehr gespannt, was mich erwartet und du?</p>



<p>Sei behütet!</p>



<p>PS: Hier noch ein wunderbares Lied zum Steine ablegen: </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SEFORA NELSON - Lege deine Sorgen nieder" width="906" height="510" src="https://www.youtube.com/embed/k6tX4i5fGE4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Höre!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 19:01:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[#Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[#Jesus]]></category>
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		<category><![CDATA[#The Chosen]]></category>
		<category><![CDATA[#Vergebung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><br>Wir waren 2019 in Israel. Das ist bis heute ein sehr einschneidendes Erlebnis für mich. Es war, als würde ich nach Hause kommen. Ich war noch nie dort, wo kam dieses Gefühl nur her? Weg von dem lauten Trubel, sind dort viele karge, wüstenähnliche Gegenden, heiß, trocken, unglaublich still, alles in eine heilige Präsenz getaucht. Darin lag eine Aufforderung, still zu werden, innezuhalten, zu lauschen, zu hören.<br>Das jüdische Glaubensbekenntnis, das Schma Israel, beginnt mit den Worten: „Höre, Israel!“</p>



<p>Da ist wieder dieses: „Höre!“ Ich habe immer geglaubt, dass ich höre. Wir haben Ohren und damit nehmen wir unsere Umwelt akustisch wahr. Trotzdem sagt Jesus in den Evangelien: „Wer Ohren hat, der höre!“ So richtig habe ich das immer nicht verstanden. Die Ohren sind da, ich bin Gott sei Dank gesund und kann hören. Also höre ich doch die Worte im Gottesdienst, von meinen Mitmenschen, oder?<br>Ich habe in den letzten Jahren im eigenen Erleben erfahren, dass ein tieferes Hören gemeint ist. Nicht nur hören und im Kopf aufnehmen, sondern das Herz öffnen, die Worte mit den Ohren des Herzens hören. Wenn man darüber nachdenkt, kommt man unweigerlich zu Fragen: Will ich dort Worte hineinlassen? Ist mein Herz durch das Leben, durch meine Selbstzentriertheit, durch meine hohen Ansprüche, meinen Perfektionismus, die nicht immer geglückten Wege, hart geworden, um noch berührt zu werden? Halte ich mich ständig in der lauten, ablenkenden Welt auf, nur um nicht auf das Innere oder in das Innere hören zu müssen? Sind meine Herzensohren vielleicht gar nicht ausgeprägt, weil ich mein Herz und meine Gefühle ständig wegdrücke? Selbst wenn wir mit den Ohren des Herzens hören, wollen wir die Botschaft überhaupt? Ist da nicht oft die Aufforderung, sich mit inneren Verletzungen zu beschäftigen oder etwas zu ändern, aus meinen Gleisen, aus meiner Komfortzone herauszutreten? Ist es nicht schöner, einfacher, besser, alles so zu belassen, so wie in dem gut gemeinten Geburtstagswunsch: „Bleib so, wie du bist.“? Kurzum, werde ich nach dem Hören auch den Worten folgen, gehorchen, auch wenn innere Zweifel das Gegenteil sagen? „Gehorchen“ ist ein hartes Wort, es wirkt irgendwie altmodisch, sofort ist ein innerer Widerstand da.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>In der Bibel gibt es eine wunderbare Geschichte:<br>Eines Tages stand Jesus am See Genezareth, und eine große Menschenmenge drängte sich um ihn. Alle wollten Gottes Botschaft von ihm hören. Da sah er am Ufer zwei leere Boote liegen. Die Fischer hatten sie verlassen und waren gerade dabei, ihre Netze zu reinigen. Jesus stieg in das Boot, das Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück vom Ufer abzustoßen. Dann setzte Jesus sich und lehrte vom Boot aus die Menschen.&nbsp;Anschließend sagte er zu Simon: „Fahrt jetzt weiter hinaus auf den See und werft eure Netze aus!“ „Herr“, erwiderte Simon, „wir haben die ganze Nacht hart gearbeitet und nichts gefangen. Aber weil du es sagst, will ich es tun.“ Sie warfen ihre Netze aus und fingen so viele Fische, dass die Netze zu reißen begannen. Deshalb winkten sie den Fischern im anderen Boot, ihnen zu helfen. Sie kamen, und bald waren beide Boote bis zum Rand beladen, so dass sie beinahe sanken.<br>Lukas 5, 1–7 Übersetzung Hoffnung für alle</p>
</blockquote>



<p>Das Wirken von Jesus beginnt. Es ist eines der ersten Ereignisse, die im Neuen Testament der Bibel berichtet werden. Lassen wir die Situation wirken. <br>Es ist eine Tageszeit, an der man nicht fischt. Die Fischer sind zurückgekehrt, haben nichts gefangen und reinigen ihre Netze. Was wird Simon gedacht haben, als Jesus ihm sagt, er soll die Netze auswerfen? „Bin ich Fischer oder du? Es ist die völlig falsche Zeit zum Fischen. Wir machen uns lächerlich vor den Kollegen.“<br>Er drückt seine Zweifel in dem Satz aus: „Wir haben die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen.“ Irgendetwas muss in dieser Situation besonders gewesen sein. Vielleicht war es Jesu Blick, vielleicht waren es auch die Worte oder sein Stolz, dem Fremden zu beweisen, dass er nichts vom Fischen versteht. Simon geht über alle seine Zweifel hinweg und wirft die Netze aus.<br>Unglaubliches passiert: Es kommen so viele Fische, dass beim Einholen der Netze fast das Boot gesunken wäre. Sie mussten die anderen Fischer zu Hilfe holen. Simon hat etwas völlig Abwegiges getan und wurde mit dem Fang seines Lebens belohnt. Es ist dieses Erlebnis, das Simon zu Jesus bringt. Er hat ihn erlebt und kann nicht anders, als nun zu glauben. Er wird ein erster Nachfolger, ein Jünger. Aus diesem Vertrauen und der Entscheidung, die Netze auszuwerfen, wird ein von Gott geebneter Weg, der ihn zu Petrus werden lässt, dem Fels, auf dem Jesus seine Kirche baut. <br>Und am Anfang stand dieser kleine Satz, den es zu hören galt: „Fahr auf den See! Werfe die Netze aus!&#8220;<br><br>Ich stehe vor einem Punkt der Veränderung. Gerade habe ich Lehrstunden im Loslassen. Wenn die Kinder ins Leben starten, ist es wunderbar, und ich schaue voller Dankbarkeit auf den großen Segen, der auf ihrem Weg liegt. Doch es ist nun eine Leere in meinem Leben. Mich beschäftigt dieses Gehen der Kinder schon seit Jahren. Mich haben die Worte aus Jesaja 6,8 auf diese tiefe und persönliche Weise angesprochen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Hier bin ich, sende mich!<br>Jesaja 6,8 Lutherübersetzung </p>
</blockquote>



<p>Sie sind zu meinem Gebet geworden, da ich eine neue Aufgabe unter Gottes Segen suche. Ich habe für dieses Gebet sehr viel Mut gebraucht. Es liegt darin eine Zusage von mir, zu hören und&nbsp;zu tun, was der Herr sagt. Es ist lange Zeit nichts passiert. Seit mehr als einem Jahr geschehen nun Dinge, in denen mich Jesus buchstäblich an die Hand nimmt; eine Lehrstunde des Lebens im Vertrauen auf ihn. Ich gehe Schritte, die manchmal voller Zweifel und Angst sind, mich zum Kopfschütteln bringen, weil sie mir so abwegig erscheinen. Es ist wie bei einem Bauern, der sät, im Vertrauen, dass Großes wachsen wird, oder wie bei Simon in unserer Geschichte, der mit großen Zweifeln noch einmal fischte. Nun sind meine Netze ausgeworfen und seit Wochen stellt sich dieser nicht zu beschreibende Friede ein, dass dieser Weg richtig ist. Es kann sein, ich muss warten, Geduld haben, dass die Netze gefüllt werden. Ich brauche Vertrauen, dass ich die Kraft bekomme, sie einzuholen, dafür auch um Hilfe zu bitten und sie anzunehmen (eine große Baustelle von mir <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ). <br>Diese Zeit des Wartens wird gerade von einem unglaublich geborgenen Gefühl begleitet, was mich wieder dankbar und sprachlos zurücklässt. <strong>Auch wenn niemand bei mir ist, bin ich nicht allein!<br></strong><br>Am Anfang stand ein Aussprechen meiner Ängste und Nöte, dann ein Stillwerden und Hören. (Das nennt man übrigens Gebet.) Nun heißt es warten.<br><br>Wo sollst du deine Netze auswerfen?<br><br>Sei behütet!<br></p>



<p>P.S. Wie ihr wisst, liebe ich die Serie &#8222;The Chosen&#8220;. Die Szene am See ist auf eine wunderbare Weise verfilmt. Ich verlinke Euch den Youtubeausschnitt. Er ist in der englischen Originalversion. Auch wenn man kein Englisch versteht, kann man den Inhalt nachvollziehen. Viel Freude!</p>



<p><a href="https://youtu.be/SHxKeziyuQk?feature=shared">https://youtu.be/SHxKeziyuQk?feature=shared</a><br><br>&nbsp;<br><br>&nbsp;<br></p>
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		<title>Für mich getan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 09:23:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Karfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuz]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich staune über Menschen, die scheinbar alles aufgeben, weil sie einem Impuls im Leben folgen, vielleicht einen Traum haben, den sie umsetzen wollen. Sie machen eine monatelange Weltreise mit nur ein paar Euro, sie wandern in ein fremdes Land aus, &#8230; <span class="more-link"><a href="https://www.medjes53.de/fuer-mich-getan/" class="readmore">Lese weiter...<span class="screen-reader-text">Für mich getan</span></a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich staune über Menschen, die scheinbar alles aufgeben, weil sie einem Impuls im Leben folgen, vielleicht einen Traum haben, den sie umsetzen wollen. Sie machen eine monatelange Weltreise mit nur ein paar Euro, sie wandern in ein fremdes Land aus, sie gründen eine Familie, obwohl gar kein finanzielles Polster da ist usw., usw. Das ist mutig, besonders in unserem Alltag in einem reichen Land, wo alles geplant, geordnet, gesichert ablaufen soll. Verpassen wir mit dieser Einstellung nicht das echte Leben? Gehört dieser Schritt in Unbekanntes nicht dazu, um neue Wege zu gehen, sich auszuprobieren? Das Leben ist spannend, wenn wir es leben.</p>



<p>Ich liebe Lebensgeschichten von Menschen, die berichten, wie sie Gott getroffen haben. Dabei sind Begebenheiten, in denen Menschen Dinge tun, wozu andere nur mit dem Kopf schütteln können, Handlungen, die für Außenstehende nicht nachvollziehbar sind, die auf einem Gottesimpuls beruhen. <br>Eine Geschichte davon berührt mich schon mehrere Jahre. Sie handelt von einem erfolgreichen Architekten, der in den Widrigkeiten des Lebens Gott neu kennenlernt und ihm vertraut. Er hat in seiner stillen Zeit den Impuls bekommen, dass er ein Kloster kaufen soll. Wozu brauchte er ein Kloster? Er wusste es nicht. Diese Anschaffung hatte den Umfang, einen Menschen finanziell zu ruinieren. Doch der Gedanke kam immer wieder: „Kaufe ein Kloster!“ Also beschloss er, Schritte zu gehen, auch wenn es noch so abwegig war. Gespräche folgten, es gab um die Ecke tatsächlich ein Kloster, welches zum Verkauf stand. Er wurde gefragt, warum er das Kloster kaufen wollte, hatte aber keine Antwort. Am Ende bekam er das Kloster, welches ihm von Nonnen anvertraut wurde, die im Gebet erfahren hatten, dass sie es nicht den Bewerbern mit den tollen Konzepten, sondern ihm geben sollten. Erst nachdem er den Glaubensschritt getan hatte, zeigte Gott ihm, was er mit dem Kloster vorhatte. Es gibt auch heute noch Noah Geschichten! (Wer es selbst hören möchte, die Geschichte ist unten verlinkt).</p>



<p>Warum tun Menschen abwegige Dinge aus dem Glauben heraus? Die Bibel berichtet in Johannes 12,3 von folgender Begebenheit:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Da nahm Maria ein Pfund Salböl von unverfälschter, kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füße; das Haus aber wurde erfüllt vom Duft des Öls.<br>Johannes 12,3 Lutherübersetzung</p>
</blockquote>



<p>Ein Pfund Nardenöl hatte zur damaligen Zeit einen unvorstellbar großen Wert. Dieser Betrag entspricht circa dem Lohn eines Arbeiters für ein Jahr. Heute wäre es vielleicht gleichzusetzen, wenn man sein neues Auto verschenken würde. Warum tat Maria das? Vorher lesen wir in der Bibel, dass Maria Jesus verehrte, sich zu seinen Füßen setzte und seinen Worten lauschte, obwohl ihre Schwester Marta sie doch zum Arbeiten brauchte. <br>Eine Zeit später war Maria völlig verzweifelt. Sie hatte auf Jesus gewartet. Hatte sie sich so in ihm getäuscht? Warum kam er nicht, als sie gerufen hatte, ihn am dringendsten brauchte? Nun war es zu spät. Ihr Bruder Lazarus war gestorben. Es muss ein nicht zu ertragendes Gefühl der Verlassenheit gewesen sein. Warum bist du nicht gekommen? Doch dann erweckt Jesus Lazarus. Er steht mit Jesus vor dem Grab. Bei Maria wechselt Verzweiflung in Dankbarkeit, Verehrung in Liebe. Sie liebt Jesus und würde alles&nbsp;für ihn tun, auch seine Füße mit dem Kostbarsten salben, was sie hat. Es ist ihr egal, dass die Jünger es sehen, als sie seine Füße mit ihrem Haar trocknet. Dinge, die gegen die Vernunft sprechen, kann man nur aus starken Gefühlen heraus tun. Sie gab das Kostbarste, weil sie Jesus liebt. &nbsp;<br><br>Kommt uns das nicht bekannt vor? In Johannes 3,16 heißt es: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Denn&nbsp;so&nbsp;sehr&nbsp;hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben&nbsp;hat. <br>Johannes 3,16 Schlachterübersetzung </p>
</blockquote>



<p>Ich weiß nicht, was du für ein Gottesbild hast. Falls es ein strafender, unerbittlicher Gott ist, ist hier das Gegenteil gesagt: Gott liebt uns! Er gibt das Kostbarste, was er hat, sein Kind, damit wir zu ihm kommen können. <br>Deshalb zerreißt, als Jesus stirbt, der Vorhang zum heiligsten Bereich im Tempel von Jerusalem. Dort durfte nur einmal im Jahr der Hohepriester eintreten. Nun ist der Weg zu Gott frei, wir dürfen alle kommen, so wie wir sind.<br>Im 1. Johannes 3,16 heißt es: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wie sehr Christus uns liebt, haben wir daran erkannt, dass er sein Leben für uns opferte.<br>1. Johannes 3,16 Übersetzung Hoffnung für alle </p>
</blockquote>



<p>Jesus tat es aus Liebe, er starb für uns am Kreuz. Er gab sein Leben, mehr hatte er nicht.</p>



<p>Wir können noch so viel Wissen über Jesus sammeln, ihn als einzigartigen Vorreiter für Menschenrechte, als politische Person, als Prophet, einen Menschen, der die Welt änderte, verehren; kluge Diskussionen führen, welche Rolle er in der Welt spielte, ob die Wunder als Metapher zu verstehen sind, usw. Dies sind alles Gedankengebäude. Wenn wir uns ausschließlich mit unserem Verstand nähern, verpassen wir das Wesentliche. In Jesus liegt ein Geheimnis, das wir&nbsp;nur mit unserem Herzen entdecken können. <br>In der St. Paul&#8217;s Cathedral in London hängt ein Gemälde, dass mich sehr berührt hat. Es trägt den Titel „Light of the World”. Gemalt wurde es zwischen 1900 und 1904 von William Holman Hunt. Es zeigt Jesus, der an einer verwilderten, zugewachsenen Tür sanft anklopft. Er kann nicht von selbst eintreten, weil die Tür nur von innen geöffnet werden kann. Was für ein starkes Bild.</p>



<p>Ich habe ihm meine Herzenstür geöffnet. Es wäre falsch zu behaupten, dass ich sofort Liebe für Jesus empfunden habe. Ich habe ihn in schwersten Zeiten als meinen Lebensretter erfahren, der es nicht zugelassen hat, dass ich aufgebe, einfach immer da war, der auch mein Schimpfen, meine Klagen ausgehalten hat, der mir gezeigt hat, wie man trauert. <br>Irgendwann kamen dann widersprüchliche Gefühle, die ich als „Schmetterlinge im Bauch“ identifiziert habe. Kann man sich in Jesus verlieben? Ich kann nur sagen: „Ja“ <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Echte Liebe ist daraus geworden, als ich erkannt habe, was er für mich getan hat. Er ist aus Liebe für mich ans Kreuz gegangen, damit ich in seinem wunderbaren Frieden geborgen leben, von inneren Ketten frei werden kann. Dieser Erkenntnis ging&nbsp;eigenes Erleben zuvor. Damit ist jeder Zweifel hinfällig.</p>



<p>Ich liebe Jesus und das hat mein ganzes Leben verändert. Ich kann nur sagen, das Himmelreich ist schon hier in diesem Leben zu finden und ich möchte es nicht mehr hergeben, jedem davon erzählen. Mir ist es egal, ob es peinlich sein könnte. Deshalb gibt es diesen Blog <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Das Kreuz ist kein Ende des Weges. <br>Man geht mit Jesus hindurch und kommt bei der Auferstehung an. Es kommt der Ostermorgen und der kann zu einer neuen persönlichen Auferstehungsgeschichte werden, <strong>denn er hat es auch für dich getan!</strong></p>



<p>Sei behütet!<br><br></p>



<p>Hier ist die oben erwähnte Verlinkung zu dem Interview:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Wenn Gott ruft: Ein Syrer kauft ein Kloster in Bayern | Fadi Krikor | Bibel TV das Gespräch" width="906" height="510" src="https://www.youtube.com/embed/l6lRVAan2z4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Zwei Fische und fünf Brote</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2024 20:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[medjes53 for you - Gutes Tun mit Häkeln]]></category>
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					<description><![CDATA[Begonnen hat es im Frühjahr mit einem Herz&#8230;Ich war gerade irgendwie innerlich so ausgetrocknet. Obwohl es mir eigentlich hätte gut gehen müssen, nagte der Stress, trübe Gedanken, Sorgen, Verlust in meinem näheren Umfeld. Gott schien nicht da zu sein, obwohl &#8230; <span class="more-link"><a href="https://www.medjes53.de/zwei-fische-und-fuenf-brote/" class="readmore">Lese weiter...<span class="screen-reader-text">Zwei Fische und fünf Brote</span></a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Begonnen hat es im Frühjahr mit einem Herz&#8230;<br>Ich war gerade irgendwie innerlich so ausgetrocknet. Obwohl es mir eigentlich hätte gut gehen müssen, nagte der Stress, trübe Gedanken, Sorgen, Verlust in meinem näheren Umfeld. Gott schien nicht da zu sein, obwohl ich ihn doch schon so oft gespürt, erlebt habe. Ihr merkt, an diesem Punkt bin ich vergesslich und lasse mich doch wieder vom Alltag fangen. <br>Anfang des Jahres hatte ich mit dem Lesen eines sehr tollen Buchs begonnen &#8211; &#8222;Wunder&#8220; von Eric Metaxas. Für ihn ist Naturwissenschaft und Glaube kein Widerspruch. Im zweiten Teil des Buches erzählt er von persönlichen Wundern einzelner Menschen. Ich könnte da auch so einiges berichten, und so faszinierte mich dieses Buch sehr.<br>An dem besagten Morgen las ich von kleinen Wundern im Alltag, kleinen Dingen, die den Einzelnen auf eine persönliche Weise berühren. Auf meinem Arbeitsweg lief ich danach durch eine kleine enge Gasse, fühlte mich kaputt, etwas mutlos. Habe ich Kraft für diesen Tag? Den Kopf nach unten gerichtet, die Schultern gebeugt, lag plötzlich vor meinen Füßen ein weißes Luftballonherz auf der Straße. Ja, es hat sicherlich jemand verloren oder der Ballon ist davon geflogen und irgendwo gelandet. Wie auch immer, er lag genau vor mir und hat meine trüben Gedanken unterbrochen, mich auf eine persönliche tiefe Weise berührt. <br>Das Herz lag genau auf meinem Weg in dieser engen Gasse! Ich fühlte mich gesehen und geliebt. Dieses Herz passte zur Jahreslosung, die mich durch das Jahr begleitet und eine Reihe von Ereignissen eingeleitet hat.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Sie lautet &#8222;Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.&#8220; 1. Korinther 16,14</p>
</blockquote>



<p>Ich hatte vor einigen Jahren mitten auf einem Wanderweg in Bayern ein steinernes Herz entdeckt. Es gibt dazu auch ein Foto in einem Blogeintrag. Das Herz war im Weg fest verankert, und an jedem Tag sind Wanderer darauf getreten. Es hatte Furchen und Risse. Es war hart und versteinert. <br>Wir laufen in unserem Leben alle Gefahr, an einem steinernen Herzen zu erkranken. Wir können hart werden, weil wir uns allein nur in den Mittelpunkt stellen, im Interesse ja nicht zu kurz zu kommen. Oder es passieren uns schlimme Dinge. Wir sind froh, wenn wir noch funktionieren, durchhalten. Es gilt die Zähne zusammenzubeißen und weitergehen. Wunderbar! Es funktioniert! Wir schaffen es, Stand zu halten, schieben die Gefühle weg, weil sie in diesen Momenten stören. Lassen sie nicht zu, lenken uns ständig ab oder betäuben uns, um nicht die inneren Gedanken hochkommen zu lassen, werden gefühllos, unsere Herzen werden hart. Wir fühlen die negativen Dinge nicht mehr, irgendwann können wir aber dann auch die positiven Emotionen nicht mehr wahrnehmen. Wir werden wie versteinert, verbittert, zynisch. Auf diesem Weg habe ich mich im Wegdrücken der Trauer auch befunden, aber Gott hat das nicht zugelassen. <br>Ich habe damals auf meiner Wanderung um ein weiches Herz gebetet und nun liegt da dieser Luftballon. Er ist weich, ohne harte Stellen, Furchen und Risse. Er hat mich zum Nachdenken gebracht. Ja, Gott hat mir dieses weiche Herz zurückgegeben. Er sagt es auch in folgender Bibelstelle zu: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p> Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Ja, ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und gebe euch ein lebendiges Herz. </p>



<p>Hesekiel 36,26 Übersetzung Hoffnung für Alle</p>
</blockquote>



<p><br>Wir dürfen uns im Gebet auf seine Zusagen berufen und das habe ich gemacht. Dieses Weichwerden erfolgte über einen langen Zeitraum, wenn ich aber zurückschaue, staune ich darüber. Ich kann die Bandbreite der Emotionen wieder fühlen, von übersprudelnder Freude bis hin zu tiefer Traurigkeit. Auch wenn da die schweren Gefühle enthalten sind, ist es für mich sehr heilsam. Es fühlt sich ganz an und lässt mich immer öfter in Gottes Frieden eintauchen, in mir ruhen. <br>Ich nehme meine Mitmenschen anders wahr, leide oft mit und habe das Bedürfnis zu helfen. Ich kann anderen mit Verständnis und Liebe begegnen. Es fing ganz sanft an, mit ein paar Euro Spende, Geschenke an Bedürftige z.B. die Aktion Weihnachten im Schuhkarton, dann dem Nähen und Spenden von Hunderten von Masken in der Coronazeit usw. Mir bringt dies so viel Freude ins Leben. Dieses nur um mich drehen, darf aufhören. Es ist aber nicht nur das Helfen, das mich bewegt. Es sind auch Entwicklungen in der Gesellschaft, die mich erschüttern und zu Demos treiben. Der Wind weht stark von rechts und wir können es als Christen nicht ignorieren. Jesus hat keine Menschen ausgegrenzt oder remigriert! Wenn wir alles, was wir tun, aus Liebe tun, werden wir auch andere Menschen in einem anderen Licht sehen. Echte Begegnungen entstehen, Hass und Spaltung finden keinen Platz mehr.<br>An dieser Stelle kommt oft das Argument, sollen erstmal die anderen anfangen. Was soll ich als Einzelner ausrichten? <br>Ja, das ist bei der Größe der Probleme in der Welt berechtigt. Es gibt eine berühmte Geschichte in der Bibel, die von einem Großereignis berichtet. Heute sind das Megaevents, die über Monate von speziellen Unternehmen vorbereitet werden, mit Bühne, Technik, Sicherheitskonzept, Catering, Fluchtwegen, Security usw. Es sind dafür behördliche Genehmigungen erforderlich. <br>Bei Jesus beginnt eher alles klein und scheinbar spontan. Berichte von Wundern, Heilungen usw. lassen die Menschen, mitten auf einem Feld im Nirgendwo, zusammenströmen. Wer schon einmal in Israel war, weiß, dass das Land karg sein kann.&nbsp;Die Menschen folgten Jesus. Die Bibel berichtet von 5000 Männern (Frauen und Kinder sind hinzuzurechnen). Damit ergibt sich eine sehr große Menge an Menschen. Die Menschen hatten von diesem Rabbi gehört. Er hatte Menschen in Ihrer Seele berührt, sie gesehen, geheilt. Sie kamen sicher aus unterschiedlichen Motiven, echte Faszination, Hoffnung auf Heilung, aber auch Skepsis, Zynismus und Zweifel dürften eine Rolle gespielt haben. Es sind so viele Menschen und es gibt weit und breit nichts zu Essen. Als es auffällt, ist es zu spät, es besteht die Gefahr, dass die Menschen vor Erschöpfung den Rückweg nicht schaffen. Die Bibel erzählt von den Überlegungen der Jünger, was nun zu tun sei. Es heißt im Johannesevangelium:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Es ist ein Knabe hier, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Aber was ist das für so viele? Johannes 6,9 </p>
</blockquote>



<p><br>Ist das nicht immer noch die gleiche Frage? Was soll diese kleine Menge bei so vielen Menschen ausrichten? Die Bibel erzählt, dass Jesus die fünf Brote genommen und Gott dafür gedankt hat. Dann wurde das Essen verteilt und alle wurden satt. Am Ende blieben sogar 12 Körbe übrig. <br>Die wundersame Brotvermehrung ist in die Geschichte eingegangen und man steht wieder vor der Entscheidung, ob man das glauben will. Ich habe hier schon an verschiedenen Stellen von meinen persönlichen großen und kleinen Wundern berichtet, in denen ich eine übersprudelnde Kraft, Freude, Segen erlebt habe, sobald Gott am Werk war. <br>Wenn wir am Zweifeln sind, ob wir als Einzelne wirklich etwas verändern, bewegen können, gibt uns die Bibel ein Beispiel. Ein kleiner Junge macht den Unterschied, er teilt alles, was er hat, nicht wirklich viel. Wenn wir es Gott im Vertrauen hinlegen, wird er viel daraus machen. <br>Ich habe vor einiger Zeit berichtet, dass ich gehäkelte Einzelstücke (neu auch Genähtes) verkaufe und den Erlös spende, hiermit ein herzlicher Dank an alle Käufer. Ich freue mich so, wenn Euch die Sachen gefallen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <br>Über die Hilfsorganisation Compassion (<a href="https://www.compassion.de/">https://www.compassion.de/</a>) habe ich seit mehreren Jahren ein Patenkind in Uganda. Den Erlös von 500,00 Euro aus &#8222;Gutes tun mit Häkeln&#8220; habe ich an die Familie des Patenkinds als ein zusätzliches Geschenk gespendet. <br>Einige Monate später kam ein Dankesbrief mit einem Foto der Dinge, die von dem Betrag angeschafft wurden: ein Fahrrad, ein Bett mit Matratze, 4 Fenster, Zement, Sand, ein Kleid, ein Topf, Öl zum Kochen, Bohnen.<br>Ich war bewegt, was aus diesem Betrag heraus alles angeschafft werden konnte, Dinge, die die arme Familie wirklich brauchte.<br>Wir können als Einzelne einen Unterschied für nur einen anderen Menschen machen. Wenn wir dies alle tun, ändert sich die Welt! Es ist keine Spende notwendig, es ist verschenkte Zeit, ein aufmunterndes Wort, ein Lächeln. Es sind Dinge, die dem Gegenüber helfen und uns selbst das Leben reicher machen.</p>



<p>Was sind deine persönlichen zwei Fische und fünf Brote, die du Jesus bringen kannst? Er wird sie vermehren, du wirst staunen und selbst davon satt werden. Was für ein Einstieg in die Adventszeit.</p>



<p>Sei behütet!</p>
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		<title>All that I need!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 06:20:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Er hatte schon viel gesehen: weiße Strände, pulsierende Städte, Menschen auf allen Kontinenten, in Australien die große Hitze im Outback, die Rentiere im Norden mit diesen erstaunlich großen schwirrenden Mücken, die Polarlichter. Es treibt ihn immer wieder zu neuen Ufern, &#8230; <span class="more-link"><a href="https://www.medjes53.de/all-that-i-need/" class="readmore">Lese weiter...<span class="screen-reader-text">All that I need!</span></a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Er hatte schon viel gesehen: weiße Strände, pulsierende Städte, Menschen auf allen Kontinenten, in Australien die große Hitze im Outback, die Rentiere im Norden mit diesen erstaunlich großen schwirrenden Mücken, die Polarlichter. Es treibt ihn immer wieder zu neuen Ufern, Fernweh nennt man das. Und doch ist da eine tiefe Sehnsucht einmal anzukommen. Aber wo, wenn man ständig auf dem Sprung ist. <br>Sein Zuhause war immer eng, von Regeln geprägt, voller Aussagen, dass er eh nichts richtig macht. Er konnte dort keine Heimat finden. Etwas, was Halt gibt, was man vielleicht Familie nennen könnte. Er ist ausgebrochen, hat die Ketten zerrissen, sich ins Abenteuer gestürzt. Beruflich weit gekommen, er hat es allen gezeigt. <br>Es ist nur kein Ankommen, keine Ruhe, kein Stillstand, keine Erfüllung, kein Friede, am Ende ist da immer wieder dieser leere Fleck. Gedankenversunken plant er das nächste Highlight, die nächste Reise, vielleicht findet er ja dort, was er sucht &#8230;</p>



<p>Kennen wir das nicht, dieser blinde Fleck in uns, der scheinbar nicht gestillt werden kann, immer wieder aufbricht?</p>



<p>Ich habe versucht, diese innere Leere einmal in Gedanken zu fassen. Heraus kamen diese kurzen Zeilen:</p>



<p>Leer<br>Menschenleer<br>innen leer<br>Seele von Bildern überflutet, aber nicht erreicht,<br>Hunger nach immer mehr,<br>am Ende steht trotzdem wieder<br>Leer</p>



<p>Mich bewegt noch immer eine Begegnung im Urlaub 2023. <br>Ich bin so dankbar, so&nbsp;beschenkt: Es ist mir möglich, einmal im Jahr einen großen Urlaub zu machen und Traumziele zu besuchen. Im letzten Jahr hieß dieses Ziel Barcelona. <br>Welche Worte können den Aufenthalt beschreiben: <br>Metropole, pulsierend, laut, voller Leben, weltoffen, Treffpunkt der Nationen, Stellen mit Natur, besondere von Gott berührte Architektur mit der Aufschrift Gaudi, Regionalstolz mit einem vom Alltag zugedecktem Konflikt, persönliche, besondere Gottesmomente!<br>Es hat mich aber auch eine Kälte getroffen. Massen, die scheinbar einem Ziel folgen und am Boden liegende einzelne arme Menschen übersehen, wirklich Bedürftige, die mit betrügerisch bettelnden in eine Schublade gesteckt werden, selbst schuld, weitergehen, nicht hinsehen. Sprüche liegen in der Luft: &#8222;Es hat doch jeder selbst in der Hand, wer dort landet; sie müssen doch einfach nur aufstehen.&#8220; Ist das wirklich so? Mich hat diese Ignoranz beschäftigt, bedrückt und zeitweise mit einer ohnmächtigen Traurigkeit belegt. <br>Genau gegenüber unserer Unterkunft hatte ein Mann seine Kartonmatratze mit Schlafsack aufgeschlagen. Obwohl vielleicht sein Alter erst Anfang dreißig war, fehlten einige Zähne. Das Leben auf der Straße hatte sich in sein Gesicht gezeichnet. <br>Er war sehr freundlich und offen. Ich hatte ihm schon einmal etwas in seine Büchse geworfen und er grüßte unaufdringlich, nett, wenn er uns sah. <br>Nach einiger Zeit fiel mir auf, dass er in dicken Wintersocken lief, die Schuhe fehlten. Mich beschäftigte das sehr und ich fand immer wieder Ausreden, um nicht hinzugehen und zu fragen, ob ich ihm Schuhe kaufen kann. Dann träumte ich sogar davon. Es war einfach nicht zu ignorieren, dass Gott etwas von mir wollte. <br>Am Morgen nach dem Traum sagte ich dann meiner Tochter, dass ich ihre Hilfe brauche und wir zu unserem Straßennachbarn gehen, ihn nach seiner Größe fragen müssen, um ihm Schuhe zu kaufen. <br>Es war erstaunlich. Meine Tochter hatte am Abend zuvor darum gebetet, dass sie Gelegenheit bekommt, einem dieser armen Menschen zu begegnen. Sie war erstmal sprachlos, wie schnell Gebete erhört werden können; so schnell wollte sie nun auch wieder nicht hin. <br>Wie krass, wir hatten beide den gleichen Drang und nicht den Mut. Wir haben diese Gedanken gegenseitig nicht ausgesprochen. Aber Gott stupst manchmal, also los, über die Hemmschwelle in der Sprache Englisch hinweg.<br>Als wir auf die Straße kamen, saß er wieder auf seinem Stück Karton. Wir sind direkt auf ihn zugegangen. Er freute sich und war sehr freundlich. Er strahlte uns an. Wir sagten ihm, dass wir gesehen haben, dass er keine Schuhe trägt und wir ihm gern ein Paar kaufen möchten. Da zeigte er uns&nbsp;Badeschuhe, die ihm am Abend zuvor ein Passant geschenkt hatte. Nun kam der Satz, an den ich noch immer denken muss, er sagte: &#8222;I have all that I need. Ich habe alles, was ich brauche.&#8220; Er zeigte dabei auf seinen Karton, den Schlafsack und die Flipflops. Was für ein Satz in so einer Lage!<br>Wir haben ihm dann mit ganzem Mut erzählt, dass Jesus ihn liebt und er einen guten Plan für sein Leben hat. Und da sagte er, dass er Jesus kennt und hat. Sein Blick strahlte, als er das sagte. Er hatte einen spürbaren Frieden, als er uns von seinem Plan erzählte, der ihn wieder ins normale Leben zurückbringen soll. In seinem Blick lag etwas von einem Angekommensein. Dieser Blick unterschied ihn von den Vorbeigehenden auf der Straße; es lag darin das Echte, ein Friede, die Gewissheit, dass Jesus ihn liebt. Mir wurde bewusst, dass Jesus noch immer bei den Ausgestoßenen ist, dass man ihn dort finden kann. Er ist dort, wo es scheinbar nicht mehr weitergeht. Mich beschäftigt diese Begegnung noch immer. Ich bete seitdem für unseren Urlaubsnachbarn, dass er seinen Neustart findet, an der Hand von Jesus!</p>



<p>Im neuen Testament der Bibel gibt es folgende Geschichte von Jesus mit einer samaritanischen Frau, die ich Euch gern in Auszügen vorstellen möchte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Müde von der Wanderung setzte sich Jesus an den Brunnen. Es war um die Mittagszeit. Da kam eine Samariterin aus der nahe gelegenen Stadt zum Brunnen, um Wasser zu holen. <br>Jesus bat sie: »Gib mir etwas zu trinken!« Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um etwas zu essen einzukaufen. Die Frau war überrascht, denn normalerweise wollten die Juden nichts mit den Samaritern zu tun haben. Sie sagte: »Du bist doch ein Jude! Wieso bittest du mich um Wasser? Schließlich bin ich eine samaritische Frau!«&nbsp;<br>Jesus antwortete ihr: »Wenn du wüsstest, was Gott dir geben will und wer dich hier um Wasser bittet, würdest du mich um das Wasser bitten, das du wirklich zum Leben brauchst. Und ich würde es dir geben.« <br>»Aber Herr«, meinte da die Frau, »du hast doch gar nichts, womit du Wasser schöpfen kannst, und der Brunnen ist tief! Wo willst du denn das Wasser für mich hernehmen? Kannst du etwa mehr als Jakob, unser Stammvater, der diesen Brunnen gegraben hat? Er selbst, seine Söhne und sein Vieh haben schon daraus getrunken.«&nbsp; <br>Jesus erwiderte: »Wer dieses Wasser trinkt, wird bald wieder durstig sein. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, der wird nie wieder Durst bekommen. Dieses Wasser wird in ihm zu einer nie versiegenden Quelle, die ewiges Leben schenkt.«&nbsp; »Dann gib mir von diesem Wasser, Herr«, bat die Frau, »damit ich nie mehr durstig bin und nicht immer wieder herkommen und Wasser holen muss!« <br>Jesus entgegnete: »Geh und ruf deinen Mann. Dann kommt beide hierher!« <br>»Ich bin nicht verheiratet«, wandte die Frau ein. <br>»Das stimmt«, erwiderte Jesus, »verheiratet bist du nicht. Fünf Männer hast du gehabt, und der, mit dem du jetzt zusammenlebst, ist nicht dein Mann. Da hast du die Wahrheit gesagt.<br>« Erstaunt sagte die Frau: »Ich sehe, Herr, du bist ein Prophet!  &#8230;&nbsp;&nbsp;Die Frau entgegnete: »Ja, ich weiß, dass einmal der Messias kommen soll, der von Gott versprochene Retter.« – Auf Griechisch nennt man ihn auch den Christus. – »Wenn dieser kommt, wird er uns das alles erklären.«<br>Da sagte Jesus: »Du sprichst mit ihm. Ich bin es.«&nbsp; <br>Als seine Jünger aus der Stadt zurückkamen, wunderten sie sich, dass er mit einer Frau redete. Aber keiner fragte ihn: »Was willst du von ihr? Warum sprichst du mit ihr?« <br>Da ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen, lief in die Stadt und rief allen Leuten zu:&nbsp; »Kommt mit! Ich habe einen Mann getroffen, der alles von mir weiß! Vielleicht ist er der Messias!«</p>
<cite>Die Bibel, Johannes 4, 6-20;25-29 Übersetzung Hoffnung für Alle &#8211;</cite></blockquote>



<p>Die Ebenen der Geschichte auf mein Leben bezogen:</p>



<p><strong>Das Wasser des Lebens</strong></p>



<p><em>Sanftes Gießen </em><br>Jesus sagte der Samariterin: &#8222;Wenn Du mich bittest, gebe ich Dir Wasser, das Du zum Leben brauchst.&#8220;<br>Ich habe Jesus in mein Leben gebeten, angefleht zu kommen, weil es gerade nicht mehr weitergehen wollte. Ich habe festgestellt, dass trotz des Glaubens mit meinem Verstand, Jesus noch keine Rolle in meinem Leben hatte, mein Herz noch nicht ausfüllte. Und er kam. Er war nicht weit von mir entfernt, hatte wohl auf ein Herzenssignal von mir gewartet.<br>Nun brachte er dieses (symbolische) Wasser in mein Leben. Es war nicht wie das Auskippen eines Eimers, sondern wie ein sanftes Gießen. Nachdem ich ihn in mein Leben eingeladen hatte, wurde ich Stück für Stück berieselt, wurden und werden Seelenwunden heil. <br>Mein erstes Thema war die Trauer, dann innere Verletzungen aus fernen Tagen, eigene Schuld, für die ich auch Vergebung brauche. Es ist ein Hervorholen meiner Seelenpunkte, ein Ansehen in Gnade ohne eine Anklage (wie bei der Frau am Brunnen). <br>Das Erstaunliche ist, dass ich Themen entdecke, die mir selbst nicht einmal bewusst sind, die in meinem Grundmuster meiner Empfindungen, meiner Reaktionen liegen, ein ganz neues Verstehen meines Selbst hat eingesetzt. Es erfordert den Mut, sich darauf einzulassen, ein Vertrauen in Gottes Liebe und Güte, die Bereitschaft, sich verändern zu lassen, um innerlich heil zu werden. Es erfordert aber auch Geduld, ein Warten auf Dinge, die (noch) nicht dran sind, ein Loslassen von den eigenen oft egoistischen Wünschen hin zu einem Beschenktwerden durch Gott. Es sind Geschenke, die ich mir oft gar nicht gewünscht habe, die aber wunderbar zu mir passen. Ich bin dankbar für die Veränderungen, die mir das symbolische Wasser gebracht hat und möchte nicht mehr zu diesem alten Menschen zurück. <br>Ein Wasser, das Gesunden lässt, die inneren Kammern füllt und irgendwann als innere Quelle übersprudelt, um es an andere weiterzugeben, Segen und Licht zu sein.</p>



<p><em>Genug</em><br>Dieses Wort hört man nicht mehr oft. Es ist in unserem Streben nach &#8222;höher, schneller, weiter&#8220;, als Ausdruck einer Wachstumsgesellschaft, unpopulär geworden. Genug wird mit Begrenztheit verbunden. Ist das wirklich so? <br>Es ist ein wunderbares Wort. Es drückt aus, dass etwas ausreichend ist. Gott gibt Genüge, der Durst nach mehr wird gestillt. Wir können darauf vertrauen, dass es reichen wird. Wir können ausatmen, wir müssen nicht mehr weiter raffen, rastlos sein, sinnlosen Zielen hinterherjagen, im Hamsterrad feststecken, dürfen das Streben nach Perfektion loslassen, aus der in die Richtung des Zeitgeistes strebenden Masse ausbrechen, innehalten, dankbar sein. <br>Es liegt darin ein Zuhause, ein inneres Ankommen, Freiheit im Sein dürfen, ein von Gott unendlich geliebt sein. Unser Seelendurst wird gestillt, die Leere darf ausgefüllt werden. Was für eine Zusage, wir werden nicht mehr durstig sein! Gott wird den blinden Fleck in uns schließen, dann müssen sogar Süchte gehen.</p>



<p><em>Berührung</em> <br>Es ist manchmal schwer, Zweifel auszuhalten. <br>Ich bin ein Mensch, der ständig von Gedanken überflutet wird. Ich kann zum Beispiel nur mit großer Anstrengung im Stillen beten, da der Gedankenstrom mich immer wieder in andere Richtungen reißt. <br>Mich treffen Sätze von überzeugten Atheisten, die gläubigen Menschen das Denken absprechen, die Auferstehung in die Welt der Sagen einordnen, als einfaches Denkmuster abtun. Mich stürzt dies manchmal in Zweifel und ich habe mit dieser Anfechtung sehr zu kämpfen. Ich beschäftige mich schon länger mit Gedanken von Denkern, die bewusst Christ sind bzw. waren und dies auch im wissenschaftlichen Sinn vertreten bzw. vertreten haben. Dies sind bzw. waren z.B. C.S. Lewis (verstorbener Literaturprofessor der Universität Cambridge, u.a. Autor der &#8222;Chroniken von Narnia&#8220;, &#8222;Dienstanweisung an einen Unterteufel&#8220;; &#8222;Pardon, ich bin Christ&#8220;), Dr. Johannes Hartl (Theologe, Philosoph, Gründer des Gebetshauses Augsburgs, Autor u.a. von &#8222;Eden Culture&#8220;, Vorträge u.a. im Dr. Johannes Hartl YouTube-Kanal), John C. Lennox (Professor i.R. für Mathematik der Universität Oxford, u.a. Autor &#8222;Wozu Glaube, wenn es Wissenschaft gibt?&#8220;, Interviews und Vorträge sind in YouTube zu finden). <br>Was bewegt diese hochgebildeten Menschen zum Glauben an den christlichen Gott? Was brachte sie dazu, ihren Weg zu verlassen und Christ zu werden? <br>Man muss sie das wohl selbst fragen. Ich entnehme aber ihren Veröffentlichungen, dass sie ein persönliches Erleben Gottes mit einer Berührung des Herzens hatten. <br>Dieser Gott ist so groß und wunderbar, dass man ihn auch als Erklärung für den Ursprung mit einbeziehen muss. Geht ein eigenes Empfinden voraus, kann Gott nicht mehr einfach als Hirngespinst abgetan werden. <br>Das ist auch bei der Frau am Brunnen geschehen. Jesus nimmt sie wahr, nimmt Anteil an ihrem Leben; sie wird tief von seiner Fürsorge, seiner Liebe berührt. Ihre Umstände haben sich nicht geändert, aber sie ist plötzlich beseelt, wie verwandelt, möchte allen von Ihrer Begegnung erzählen.</p>



<p>Es geht mir genauso wie der samaritischen Frau. Die Umstände meines Lebens sind auch mit Jesus immer noch die gleichen. Von der Annahme, von der Liebe Gottes berührt, erhalte ich aber einen Wert, ein Fundament für schwere Zeiten. Ich muss es jedem erzählen! Deshalb gibt es diesen Blog, für den ich manchmal auch Gegenwind ernte, Motivation zum Durchhalten brauche.<br></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Jesus sollte beim Einzug in Jerusalem seine Jünger zum Schweigen bringen und hat darauf erwidert:<br>&#8222;Ich sage Euch, wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.&#8220; </p>
<cite>Die Bibel,Lukas 19,40, Elberfelder Übersetzung &#8211; </cite></blockquote>



<p>Ich fühle mich manchmal wie ein solcher Stein, der erst nach den Wörtern suchen muss, im nicht zu stillenden Drang, Zeugnis geben zu wollen. Danke für Dein Durchhalten bei diesem langen Text. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Es gibt das Reich Gottes schon hier zu entdecken; es macht das Leben reich, bunt, zufrieden, mit einem gefüllten inneren Fleck; allen Spöttern, allen Widerständen und Zweiflern zum Trotz!</p>



<p>Ich habe am Karfreitag als Chorsängerin die folgende Liedzeile von Klaus Heizmann gesungen: &#8222;Hinter dem Kreuz ist der Eingang zum Licht&nbsp;…&#8220;. <br>Wir müssen dafür nichts leisten. Wir dürfen so kommen, wie wir sind! <br>Nur Mut, der Eingang lässt sich finden.</p>



<p>Sei behütet!</p>



<p>PS: </p>



<p>Mich berührt gerade die Serie &#8222;The Chosen&#8220; sehr tief. Es ist eine Serie über Jesus aus Sicht der Jünger. Jesus ist hier so dargestellt, wie ich ihn in meinem Leben erlebe, auch wenn ich ihn nicht sehen kann, voller Liebe, Wertschätzung und Annahme. Es gibt in der ersten Staffel die Szene mit der Frau am Brunnen. Hier ist der Link zum Anschauen als meine Empfehlung:</p>



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		<title>Himmelskunst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2023 11:39:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
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		<category><![CDATA[Ursprung]]></category>
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					<description><![CDATA[Kindheitserinnerungen&#8230; Wenn ich an mein zu Hause und meine Familie in meiner Kindheit zurückdenke, ist da ein Gefühl der Geborgenheit. Ich bin dafür sehr dankbar, da nur dieses eine Gefühl zeigt, auch wenn in meiner Kindheit die eine oder andere &#8230; <span class="more-link"><a href="https://www.medjes53.de/himmelskunst/" class="readmore">Lese weiter...<span class="screen-reader-text">Himmelskunst</span></a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kindheitserinnerungen&#8230; </p>



<p>Wenn ich an mein zu Hause und meine Familie in meiner Kindheit zurückdenke, ist da ein Gefühl der Geborgenheit. Ich bin dafür sehr dankbar, da nur dieses eine Gefühl zeigt, auch wenn in meiner Kindheit die eine oder andere Hürde da war, ich war behütet und hatte ein geborgenes Zuhause. Danke:  Mama, Papa, Schwesterherz</p>



<p>In einer solchen Kindheitserinnerung sitze ich neben dem Schallplattenspieler meiner Großeltern. Ich durfte mir eine Märchenschallplatte aussuchen! <br>Meine Oma nahm sie ganz vorsichtig aus der Hülle, nur keine Kratzer machen. Die Schallplatte begann sich zu drehen und die Nadel machte dieses leise Rascheln. Ich schaute fasziniert zu. Dann erklang die Stimme des Sprechers und ich versank in meiner Märchenwelt. <br>Ich hörte auch so gern &#8222;Aladin und die Wunderlampe&#8220;. Es faszinierte mich der Gedanke, an einer Lampe zu reiben, den Lampengeist zu wecken und drei Wünsche frei zu haben. Ich hätte mir damals sicher Materielles gewünscht. Als Kind im Osten faszinierte diese Glitzerwelt. Doch im Inneren füllen diese Dinge, die Leere nicht.  <br></p>



<p>Wird in Gott nicht auch oft dieser Wunscherfüllungsautomat gesehen: aus der Schublade holen, wenn er dran ist oder es nicht weitergeht; genau wissen, was man sich wünscht; wenn die Erfüllung nicht so eintritt, Gott zur Seite legen, vielleicht sogar abschreiben, als unpassend in unserer fortschrittlichen aufgeklärten Welt. Nun hat man es probiert und es hat nicht funktioniert. <br>Ich bin nun schon länger mit Gott unterwegs. Jesus ist oft spürbar, greifbar da gewesen in meinen persönlichen Wundern, die mir niemand mehr nehmen kann. Er lebt auch in mir. Ich durfte diese Herzenberührung durch ihn erleben und festhalten. <br>Und doch kämpfe ich dieses Jahr sehr im Glauben. Es hat viel mit beten zu tun, dass in einer festen Gewissheit erfolgt ist, dass Gott eingreift, das Eingreifen, aber ausblieb und obwohl doch so viele Menschen gebetet haben, besondere Menschen zu früh gehen mussten. <br>Eigentlich stelle ich die Warum-Frage nicht. Ich habe es nicht verstanden. Ich habe ehrlich gebetet, es gab dabei Momente von tiefer Berührung, von Gottesnähe und doch wurden meine Gebete nicht erhört. All das hat mich verstummen lassen. Die Gedanken sprudeln nicht, es gab hier nichts mehr zu lesen. Zweifel und doch ein stures Festhalten an Gott! Ich verstehe Dich nicht, aber im Letzten weiß ich, dass Du gut bist! <br>Ich denke, es ist wichtig, dass wir durch Krisen im Glauben gehen. Zweifeln gehört dazu und am Ende steht eine hoffentlich noch tiefere Gottesbeziehung&#8230;</p>



<p>Ich habe an meinem Gebet gezweifelt. Wie geht richtiges Beten? Und da kam wieder ein deutliches Sprechen Gottes:<br>Meine Kinder verreisen gern und das in zunehmendem Maße ohne mich. Ich habe immer meine Sorgen darum an Gott abgegeben. Ich konnte dann durch diese Zeit, mit einer inneren Ruhe gehen und ihre Reise nicht durch meine Sorgen erschweren. Diesmal war es ganz anders. <br>Meine Tochter reiste Ende September zu einem Schüleraustausch nach Israel. Sie würde in einem Vorort von Tel Aviv bei einer Gastfamilie wohnen und auch das Land bereisen, die heiligen Stätten besuchen. Ich war selbst schon in Israel und freute mich sehr für sie. Ihre Austauschschülerin kannten wir, da sie uns im Juli hier besucht und bei uns gewohnt hatte. Also alles bestens, warum sollte ich mir Sorgen machen? <br>Und doch diese 10 Tage waren anders. Mich beschlich oft eine vage Angst, die sich steigerte, mich fast erdrückte. Ich habe dann mit einer Stelle aus der Bibel dagegen angebetet. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. </p>
<cite>Epheser 6,11  Lutherübersetzung &#8211; </cite></blockquote>



<p>Diese Bibelstelle war für mich bisher nicht greifbar. Sie hat mir Angst gemacht und ich habe sie nicht beachtet. <br>In meiner immer größer werdenden Unruhe habe ich sie nun mit ins Gebet genommen. Später heißt es zu dieser Waffenrüstung weiter:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Die Gewissheit, dass euch Jesus Christus gerettet hat, ist euer Helm, der euch schützt. Und nehmt das Wort Gottes. Es ist das Schwert, das euch sein Geist gibt. Hört nie auf zu beten und zu bitten! Lasst euch dabei vom Heiligen Geist leiten. Bleibt wach und bereit. Bittet Gott inständig für alle Christen.</p>
<cite>‭‭Epheser‬ ‭6:17‭-‬18‬ ‭Hoffnung für Alle &#8211; </cite></blockquote>



<p>Mit dem Beten wurde es mir leichter ums Herz. Es waren aber trotzdem schwierige Tage. <br>Nun war es Anfang Oktober. Meiner Tochter stand, von vielen Erlebnissen beseelt, am Flughafen und ich habe mich gefragt, warum ich diese diffuse Angst hatte. Es war doch alles gut. <br>Drei Tage später brach Krieg aus. Wir waren fassungslos, weil wir jetzt auch persönlichen Bezug, durch die, im Schüleraustausch entstandenen Freundschaften, hatten und unsere Gruppe so knapp vorher wohlbehalten zurückgekommen war. Ich war Gott für diese Bewahrung so dankbar. Ich habe dies auch, mit den vielen Gebeten in der Zeit der Reise, in Verbindung gebracht. <br>Wie sehr Gott eigentlich eingegriffen hatte, wurde mir erst zwei Wochen später in einem Gespräch klar, in dem man mich auf etwas hingewiesen hat. Im Internet und im Reiseprospekt stand noch das ursprüngliche Ende der Reise, der 07.10.2023, der Tag der Terrorangriffe. Die Reise wurde Monate vorher, um drei Tage nach vorn gelegt. Das war mir nicht mehr bewusst. <br>Meine Tochter wäre noch in Israel gewesen und wahrscheinlich erstmal nicht herausgekommen. Wenn ich mir das in Gedanken ausmalte, wurde mir übel. <br>Gott hatte mein Gebet erhört, bevor ich überhaupt gebetet hatte! Ich konnte wieder nur staunen. Dazu stolperte ich kurz darauf über diesen Vers: ‭‭</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Und es wird geschehen: Ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich hören.</p>
<cite>Jesaja 65,24 Elberfelder Übersetzung &#8211; </cite></blockquote>



<p>Ich bin durch dieses Jahr der Zweifel gegangen: meinen Kämpfen im Gebet, meinem sturen Festhalten daran, meinem Hadern usw. <br>Gott ist da und hat sich gezeigt. Warum vergesse ich es immer wieder? Er hat es nicht leicht mit mir und hat mich wieder einmal beschämt. <br>Man kann jetzt sagen, Zufall. Ich nenne es Fügung. Meine vielen Erlebnisse mit Gott kann ich mir nur so erklären und ich könnte damit viele Seiten einer Liste füllen. Diese Erlebnisse sind für mich mein ganz persönlicher Gottesbeweis mit einer tiefen Berührung des Herzens.</p>



<p>Was mache ich nun mit dem Erkennen, dass Gott auch Gebete nicht erhört? Dass es auch heißen kann, dass es in diesem Leben keine Heilung gibt. Das ist mein Jahresthema, dass ich mir nicht selbst gesucht habe. Hier einige Gedanken dazu:</p>



<p><em>Gott ist heilig und durch unseren Verstand nicht zu fassen!</em><br>Das Buch Hiob erzählt im alten Testament der Bibel von einem Mann, dem in seinem Leben alles genommen wurde. Ihn hat ein unermessliches Leid getroffen und der Begriff &#8222;Hiobsbotschaft&#8220; kam in den allgemeinen Sprachgebrauch. <br>Hiob hat mit Gott gehadert, keine Antworten auf seine Warum-Fragen erhalten und wurde von seinen Freunden, mit falschen Ratschlägen in der Situation gequält. Und doch hält er stur an Gott fest! <br>Am Ende darf er Gott schauen und er steht vor dessen unaussprechlicher Allmacht und Schönheit. Seine Klage verstummt und er hat die Erkenntnis, dass sein Glaube wahr ist. Sein Glaube, den er durch den folgenden Satz in Worte gefasst hatte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt! </p>
<cite>Hiob 19,25 Lutherübersetzung &#8211; </cite></blockquote>



<p>Gott bewahrt nicht immer vor Leid in dieser Welt, aber er geht mit uns hindurch, wenn wir ihn suchen. Er hilft uns mit Jesus unser Kreuz zu tragen; Jesus, der als Erlöser kam. Das ist die Weihnachtsbotschaft!</p>



<p><em>Gott hat die Ewigkeitsperspektive</em><br>Der Film und das Buch &#8222;Den Himmel gibts echt!&#8220; handelt von einem kleinen Jungen, der nach einer Nahtoderfahrung begeistert vom Himmel erzählte. Er berichtete von Erlebnissen, aber auch von Begegnungen mit Verwandten, die er nicht selbst gekannt hatte. Was, wenn der Himmel nicht nur eine Wunschvorstellung ist?<br>Wir schränken unsere eigene Sicht oft nur auf dieses Leben ein. Als Christ ist der Glaube an die Ewigkeit ein zentrales Element. Gott lebt in der Ewigkeit und aus dieser Perspektive heraus. Dies wird in dem folgenden Vers so deutlich:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.</p>
<cite> Johannes 3,16 Lutherübersetzung &#8211; </cite></blockquote>



<p>Gott liebt uns und möchte, dass wir mit ihm in Ewigkeit leben. Es ist in jedem Menschen von uns eine Sehnsucht nach diesem Ort. <br>Was wäre, wenn wir den Gedanken an eine Ewigkeit zulassen? Könnte das nicht ein Annehmen von schweren Zeiten leichter machen, einen Weg durch die Trauer zeigen, Ängste im Letzten vor dem eigenen Tod nehmen, das Leben frei machen? <br>Ein Gebet aus der Ewigkeitsperspektive klingt anders und kann auch den Satz aus dem &#8222;Vater Unser -Dein Wille geschehe&#8220; möglich machen. Das bedeutet für mich, das Steuerruder loszulassen. Gott zu vertrauen und von ihm mit diesem unbeschreiblichen Frieden beschenkt zu werden. <br>Einen Frieden, der in schwersten Zeiten tröstet: mit Kraft, die plötzlich da ist, die nicht aus dem eigenen Inneren entspringt, weil da in diesen schlimmsten Zeiten alles aufgebraucht ist; mit einem geborgenen Gefühl, dass nicht zu Umständen passt; Herzensruhe in stürmischen Zeiten usw. Gott tröstet auf diese wunderbare Art. Ich durfte das vor Jahren erleben und weitergehen!</p>



<p><em>Gott in der Perspektive als Vater</em><br>Im Gebet formulieren wir oft gleich die Wunschumsetzung mit hinein: Schenke mir bitte diesen Job, nimm mich aus dieser Situation heraus, schenke mir diesen Partner usw. <br>Gott als liebender Vater in der Elternrolle wird sein Kind schützen und dadurch ihm nicht alles geben, was es sich wünscht. Das heißt auch, dass es wichtig ist Aushalten zu lernen, bei Kindern wird das an Langeweile deutlich.<br>Machen wir das nicht auch so bei unseren Kindern? In meinem Leben gibt es viele Dinge, für die ich gebetet habe und nun in der Rückschau feststelle, dass es gut für mich war, dass es nicht eingetroffen ist. Es hat mich geformt und es sind daraus gute Eigenschaften geworden, Seiten an mir, die plötzlich da sind und die ich nicht mehr missen möchte.</p>



<p><em>Gott ist Künstler</em><br>Mich bewegen Geschichten von Menschen in der Bibel, die für Gott gelebt, vertraut haben, schwere Dinge tun oder prophezeien mussten und den Segen, der daraus entstand, nicht sehen konnten, weil die Erfüllung erst Jahrhunderte später eintraf. Da ist z.B. der Prophet Jesaja mit seinen Verheißungen über den Messias, den Retter, den die Christen in Jesus finden. Es gibt aber auch Beispiele in unserer Zeit: Vincent van Gogh, wurde von seinen Zeitgenossen abgelehnt und erlebte seinen Ruhm nicht mehr, starb verzweifelt und verarmt.<br>Wir sehen unser Leben und sehen nur diesen kleinen Teil, des Ganzen. Die Spuren, die wir im Leben anderer hinterlassen, nehmen wir oft nicht wahr. Es kommt die Frage auf: Was kann ich schon ausrichten? <br>Eine Veränderung beginnt oft mit ganz kleinen Dingen: Wir können ein liebes Wort, eine Umarmung geben; wir können in schweren Situationen bleiben, mit aushalten und stützen; wir können mit Dankbarkeit der Bitterkeit die Stirn bieten und so für andere Licht sein; wir können den anderen sehen in seinem Sein, ohne herabzusetzen und zu kritisieren; wir können uns selbst verschenken und für andere da sein usw. Gott sieht das Ganze, wir sind ein Teil von diesem großen Kunstwerk, auf dem wir unsere eigene wunderbare Farbe hinterlassen, Spuren ziehen. Am Ende werden wir verstehen, uns darin entdecken und staunen!</p>



<p>Es ist doch wieder Advent geworden, begonnen hat er weiß, in einer Wandlung des Draußen. Es glitzert, es ist alles geborgen eingehüllt, es raschelt, es stöbert, es knackt vor Kälte, es duftet, es dämpft, die laute Welt, mit einem Frieden. Die Sonne fehlt und doch ist alles weiß, selbst die Nacht wird hell, dunkle Farben müssen weichen. Es fällt aus dem Himmel auf uns herab, weiß, glitzernd, ursprünglich, in einzigartigen Kristallen. Wenn wir es wirklich betrachten würden, wäre es wunderschön, die Kunst, die aus dem Himmel fällt!</p>



<p>Sei behütet!</p>



<p>PS: Gott hat seine Kunst auch in diese Welt gelegt. Es berührt die Menschen. Der WhatsApp Status ist von Sonnenuntergängen voll, fotografiert, um es mit anderen zu teilen. Dies wird im Song &#8222;Poiema&#8220; von Könige und Priester besungen, wenn du möchtest, hier zum Nachhören:</p>



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		<title>Post für Dich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2023 08:23:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Annahme]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
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		<category><![CDATA[Gnade]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Bea, Du wunderst Dich sicher, dass Du einen Brief erhältst. Eigentlich echt aus der Zeit gefallen, aber mir gefällt es, das passt zu mir. Der Brief ist noch dazu ohne erkennbaren Absender und mit einer Anrede, die nicht auf &#8230; <span class="more-link"><a href="https://www.medjes53.de/post-fuer-dich/" class="readmore">Lese weiter...<span class="screen-reader-text">Post für Dich</span></a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Liebe Bea,</em><br><br><em>Du wunderst Dich sicher, dass Du einen Brief erhältst. <br>Eigentlich echt aus der Zeit gefallen, aber mir gefällt es, das passt zu mir. Der Brief ist noch dazu ohne erkennbaren Absender und mit einer Anrede, die nicht auf eine fremde Person schließen lässt. Echt suspekt und Du zitterst, als Du ihn jetzt in den Händen hältst. Schön, dass Du ihn trotzdem geöffnet hast. Ich bin Dir nicht fremd, obwohl Du mich meistens am liebsten ignorierst. Eigentlich ist es besser, wenn ich schreibe, dass DU MIR nicht fremd bist.</em><br><br><em>Es fing mit uns an, als ich den ersten Gedanken an Dich hatte. Ich habe mir Dich vorgestellt, noch bevor Du auf die Welt kamst. Dein verschmitztes Lächeln, die kleine Narbe über der Nase, die bei einem Sturz entstanden ist, Deine schmalen Hände, die oft so voller Unruhe sind, Deine Art auf Menschen zuzugehen, auch wenn Dich das so oft überfordert. <br>Ich liebe alles an Dir! </em><br><em>Das glaubst Du nicht? Stimmt, Du hasst das ja eigentlich alles und wärst gern ganz anders. So perfekt wie alle Anderen ohne Deine ständigen Kämpfe. Woher weißt Du so genau, dass die Anderen hinter ihrer Maske nicht kämpfen? <br></em><br><em>Ich habe Deine ersten Schritte gesehen, wackelig, aber voller Vertrauen und Lebensfreude. Endlich stand Dir die Welt offen. </em><br><em>Auch wenn Du es nicht gesehen hast, ich bin immer bei Dir gewesen. Du kannst mich in jeder vergangenen Situation in Deinem Leben suchen. Ich war da! Glaubst Du nicht, wo Du Dich doch ständig allein fühlst. Ich war da, als man Dich in der Schule gemobbt hat. Ein Mädchen, deren Mutter gegangen ist und dessen Papa, völlig überfordert, trotzdem sein Bestes gegeben hat. </em><br><em>Du hättest Dir soviel für Dein Leben erträumt, aber der steinige Weg hat sich einfach fortgesetzt. Das hat sich oft so ungerecht angefühlt, anderen standen scheinbar alle Türen offen. </em><br><em>Dann kamen Menschen in Dein Leben, von denen nur wenige noch da sind, Weggehen, Schicksalsschläge, Flucht in Unwirkliches, Krankmachendes, am Ende geht nun scheinbar nichts mehr, nur noch Kapitulation. </em><br><em>Du hattest vor einigen Tagen zu mir geschrien und hier bin ich jetzt! Das heißt, ich war eigentlich die ganze Zeit nur ein kleines Stück hinter Dir, unauffällig und hab gehofft, dass Du mich irgendwann suchst. </em><br><em>Du wurdest schon so oft verlassen, keine Angst, das wird Dir bei mir nicht passieren. Ich bin, der ich bin; der Fels, um darauf Lebenshäuser zu bauen; der Eckstein; der Hirte; der Löwe oder einfach nur Papa. Du kannst Dir den Namen aussuchen. Eines steht aber fest, ich werde bleiben, in allen Umständen und mit unendlicher Gnade, die auch Scheitern möglich macht. </em><br><em>Es ist wie bei einer Schnecke, die ihr Haus dabei hat. Du darfst Dich herauswagen und ein winziges Stückchen zurücklegen. Du wirst Deinen Rückzugsort bei Dir haben, in Dir werde ich sein und Dir Mut machen, für das nächste winzige Stückchen Weg. Am Ende wirst Du staunend zurückblicken, welche Strecke Du geschafft hast. Es ist DEIN Weg daraus geworden!</em><br><em>Wenn man geht, werden auch Rückschläge kommen, aber sie werden Dich dann nicht brechen. Ich wünsche mir so sehr, dass Du mir vertrauen könntest, ich würde Dir Hoffnung geben, Dich weitergehen lassen! Ich will Dir Kraft schenken, eine innere Quelle, die die Wüste in Dir grün werden lässt.</em><br><br><em>Nein, ich habe das Schlimme nicht gewollt. Es hat mich geschmerzt, was Du leiden musstest. Du bist doch mein Kind, das ich bei seinem Namen gerufen habe. Du hörst meine Stimme, auch wenn Du sie noch nicht richtig einordnen kannst. </em><br><em>Weißt Du, diese Welt ist gebrochen und so oft böse. Oft wird mir vorgeworfen, warum ich das alles zu lasse. Ihr habt einen freien Willen erhalten und die Menschen trachten meist nur nach dem eigenen Vorteil. </em><br><em>Ich hab Dich nicht aus schlimmen Situationen genommen und ich werde es auch jetzt nicht tun, aber ich stehe Dir bei. </em><br><em>Du kannst mit mir hindurchgehen und am Ende wirst Du durch Deine Narben strahlen, echt, bunt und wunderschön. </em><br><em>Mein Sohn ist auch durch die schwersten Stunden gegangen. Seine Jünger konnten die Auferstehung nicht glauben. Thomas musste die Narben erst berühren. </em><br><em><strong>Ja</strong>, Jesus hat auch seine Narben behalten, weil die Dinge, die wir erleben, nicht einfach weg sind. Sie sind weiter da. </em><br><em>Der Unterschied ist, dass ich Dich an diesen Stellen heil machen will; durch unendliche annehmende Liebe, Gnade, das Wunder der Vergebung, aber auch dem Eingeständnis der eigenen Schwächen und den Dingen, in denen Versagen vorliegen, Du auch verletzt hast und Vergebung brauchst. </em><br><em>Du wirst die Dinge betrachten lernen. Du musst sie nicht mehr in Deinem Inneren ängstlich verschließen. Wir werden Sie gemeinsam anschauen, Du wirst Deine Zerbrüche Stück für Stück annehmen können und es wird Dir von mir innerer Frieden werden, der allen Umständen trotzt und Dich aufstehen lässt. Ich bin hier! Ich liebe Dich bedingungslos!</em><br><br><em>Dein &#8230;. (Wie wirst Du mich nennen und was wird hier stehen? Ich bin gespannt.)</em></p>



<p>Was denkst Du jetzt? Was für ein Quatsch, ein Brief von Gott? <br>Du hast recht, mit mir hat Gott auch nicht durch einen Brief gesprochen. Es war aber bei mir so persönlich, bunt und wunderbar, wie er sich in meinem Leben bemerkbar gemacht hat. Ich kann nur immer wieder Staunen, ihm tief berührt danken. Er wurde mein Lebensretter. Ich durfte wieder aufstehen und nun an seiner Hand gehen. <br>Ja, ich glaube, dass er auch durch einen Brief sprechen würde, wenn es das Richtige für den Einzelnen ist. Vielleicht gibt es irgendwo Bea und ich darf ihr den Brief zu stellen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />. <br>Die Geschichte im Brief ist fiktiv, aber ich habe meine ganz persönlichen Erfahrungen mit meinem himmlischen Papa hineingelegt. Ja, ich erlebe es gerade noch immer, weil es ein lebenslanger Weg ist. <br>Mich berührt es sehr, dass ich Erlebnisse habe, die ich dann im Anschluss in Liedtexten, in Bibelstellen, in Gedanken, im Gespräch mit Menschen wiederfinde oder auch erklärt bekomme. So ist zum Beispiel ein Song von Albert Frey. Ich möchte gern einen Textteil mit Euch teilen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wo ich auch stehe, du warst schon da.<br>Wenn ich auch fliehe, du bist mir nah.<br>Was ich auch denke, du weißt es schon.<br>Was ich auch fühle, du wirst verstehn.<br>Und ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst.<br>Und dass du mich beim Namen nennst und mir vergibst.<br>Herr, du richtest mich wieder auf,<br>Und du hebst mich zu dir hinauf.<br>Ja, ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst.</p>
<cite>Albert Frey aus Titel &#8222;Wo ich auch stehe&#8220;</cite></blockquote>



<p>Ich habe Gott nicht als strafenden Tyrannen erlebt, der mir ständig meine Verfehlungen vorwirft. <br>Mit der Einsicht, dass ich nichts selbst kontrollieren kann, habe ich kapituliert, zu ihm geschrien. Er war plötzlich wirklich da, voller Gnade. <br>Ich darf sein! Ich darf gehen, dabei auch versagen und wieder seiner Gnade bedürfen. <br>Raus ins Leben gehen, Neues wagen, sich selbst unter dem ganzen Seelenmüll suchen. <br>Wie hatte mich Gott gedacht? Was ist echt an mir? Was brauche ich wirklich? Was muss ich zurücklassen? Wo werde ich beschenkt? <br><br>Eine spannende lebenslange Reise an Gottes Hand hat begonnen!<br><br>Sei behütet!</p>



<p>PS: Hier sind noch einige Bibeltextstellen, die mich besonders berührt haben und die ich oft erst nach meinem Erleben gefunden habe (oder die mich gefunden haben?). Einiges findest du auch im Brief wieder:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8230; mit dir, mein Gott, kann ich über Mauern springen.</p>
<cite>Psalm 18,30 Übersetzung Hoffnung für Alle</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten.</p>
<cite><strong>Psalm 139,9‭-‬10 Lutherübersetzung</strong></cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Schaut nach vorne, denn ich will etwas Neues tun! Es hat schon begonnen, habt ihr es noch nicht gemerkt? Durch die Wüste will ich eine Straße bauen, Flüsse sollen in der öden Gegend fließen.</p>
<cite><strong>Jesaja 43,19 Übersetzung Hoffnung für Alle</strong></cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.</p>
<cite><strong>Jesaja 43,1 Elberfelder Übersetzung</strong></cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Denn du besaßest meine Nieren; du wobst mich in meiner Mutter Leib. Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele weiß es sehr wohl.</p>
<cite><strong>Psalm 139,13‭-‬14 Elberfelder Übersetzung</strong></cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p> Du bist der Gott, der mich sieht.</p>
<cite>Mose 16,13 <strong>Übersetzung Hoffnung für Alle</strong></cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ja, meinen Frieden gebe ich euch – einen Frieden, den euch niemand sonst auf der Welt geben kann. Deshalb seid nicht bestürzt und habt keine Angst!</p>
<cite><strong><strong>Johannes 14,27 Übersetzung Hoffnung für Alle</strong></strong></cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir.</p>
<cite><strong>Johannes 10,27 <strong>Übersetzung Hoffnung für Alle</strong></strong></cite></blockquote>



<p>Ich sammle Bibelverse, die mich berühren. Das ist hier nur ein winziger Ausschnitt. Es werden immer mehr und ich werde auch dadurch beschenkt. Gott ermutigt mich und er gibt mir Zusagen, an denen ich mich festhalten kann. Es sind für jeden Menschen andere individuelle Stellen, die man finden kann. Denn es steht ja auch in der Bibel&#8230; Wer sucht, der findet!</p>
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		<title>Herzensangelegenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2022 10:25:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Über die Hügel von Bethlehem zog ein einsames Paar. Ein Esel trug ein Geschenk, das verborgen noch war. Sie machten sich auf den Weg, mit einem Auftrag so surreal. Ohne ein Dach stand die Ankunft, die Geburt bevor.Welch ein Vertrauen &#8230; <span class="more-link"><a href="https://www.medjes53.de/herzensangelegenheit/" class="readmore">Lese weiter...<span class="screen-reader-text">Herzensangelegenheit</span></a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Über die Hügel von Bethlehem zog ein einsames Paar. <br>Ein Esel trug ein Geschenk, das verborgen noch war.</p>



<p>Sie machten sich auf den Weg, mit einem Auftrag so surreal.</p>



<p>Ohne ein Dach stand die Ankunft, die Geburt bevor.<br>Welch ein Vertrauen in Gott scheint aus der Gelassenheit <br>der beiden mit ihrem Esel hervor.<br>Das Alte hinter sich lassend, öffnete sich doch noch ein Tor.<br>Es war nur ein Stall doch wenigstens ein Dach mit einem Ochs davor.</p>



<p>Was für ein Anblick ein kleines Kripplein, für einen König sollte es sein.<br>Maria und Josef stimmten nicht in Klagen ein.<br>Sie nahmen es an und ein Wunder geschah, unscheinbar winzig kam der Retter <br>als Licht für die Welt, klein wie er war.</p>



<p>Als Gäste haben sich Besucher mit offenen Sinnen eingestellt. <br>Menschen, die entdeckten, das Geschenk für die Welt, <br>eine Antwort für das eigene Leben voller Entbehrungen und Angst sogar. <br>Es wurde doch noch ein würdiges Fest mit echter Freude ohne Neid und Hohn. <br>Das geht nur bei Gott und sogar ein Stern erzählte lange schon vorher davon.</p>



<p>+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++</p>



<p>Die Hügel von Bethlehem gibt es wirklich. Ich habe sie 2019 gesehen, von der Form wie im Weihnachtsberg, aber nicht grün, sondern von der Sonne verbrannt. Durchzogen werden sie von einer hohen Mauer mit Checkpoints. Bethlehem ist Palästinensergebiet, bedrückend beim Hineinkommen, eine abgeschottete Enklave. <br>Am Rand sieht man provokante israelische illegale Siedlungen, die von Sicherheitsleuten geschützt werden müssen. Im Zentrum von Bethlehem die überlaufene Geburtskirche. Dort soll sich der Stall, wahrscheinlich eher eine Felsgrotte, befunden haben. Nun steht eine Kirche darauf, die unter griechisch-orthodoxen, armenischen und römisch-katholischen Christen aufgeteilt ist. Jesus, aufgeteilt in Konfessionen.&nbsp;<br>Der Besuch von Bethlehem war bewegend und sehenswert, aber auch teilweise bedrückend, weil es unsere zerrissene Welt als Schmelztiegel auf nur einigen Quadratkilometern widerspiegelt. Genau wie vor 2000 Jahren nur anders. Es scheint, wir haben nichts gelernt, obwohl jede Generation davon ausgeht, es besser zu machen.</p>



<p>Kommen wir zur ursprünglichen Geschichte. Gott hatte in das Leben von Josef und Maria gesprochen, sehr eindrücklich in Form von Engel, schwer ignorierbar. <br>Das müsste doch nun ein Spaziergang werden, wenn Gott dabei ist? Wie könnte das aussehen: <br>eine Schwangerschaft ohne Mühen und Schwangerschaftsstreifen, mit Wellness, gutem Essen und Fürsorge vom Mann, genügend Schlaf, einer Geburt mit Familienzimmer und Wunschmusik unter einer Stunde, mit danach sofortiger Schönheit und Schlankheit für die Mutter, wie das Models so haben und danach einem Kind, das sofort acht Stunden durchschläft, gesund und pflegeleicht ist, später sofort Erwachsen wird und die Pubertät auslässt. <br><br>Die Auflistung ist nicht ganz ernst gemeint, zeigt aber, dass wir oft schon einen Plan fertig haben, den Gott nur abzuarbeiten braucht. Ist doch praktisch für ihn, oder? Ob das wirklich gut für uns ist? <br>Aber Gott ist anders, voller Liebe und Wunder, die wir entdecken können, wenn wir loslassen, den Plan über Bord werfen und vertrauen, Jesus nachfolgen. Aber Vorsicht, bitte Packungsbeilage beachten! Das Leben kommt trotzdem noch mit voller Breitseite. Der Unterschied ist, dass Jesus mit seinem Frieden an Bord ist.</p>



<p>Josef und Maria haben sich darauf eingelassen und es wurde hart, die Schwangerschaft, der beschwerliche Weg zur Volkszählung, die vielen Zurückweisungen auf die Frage nach einem Dach über dem Kopf, dann dieser Stall, eigentlich eher eine Höhle, sicher nicht beheizt, zugig, voller Dreck und stinkend.<br>Trotzdem hat Gott den Ort bewusst gewählt. Jesus sollte in unsere tiefsten Abgründe kommen. Dorthin, wo es scheinbar nicht mehr schlimmer geht. Dort möchte er uns auch heute noch begegnen. In unserer Herzenskammer voller Schmerz, Scham, Angst, Rastlosigkeit ohne ein wirkliches Ankommen; hinter die Tür, die wir oft auch vor uns selbst verschließen. In den leeren Fleck, der scheinbar durch nichts zu füllen ist, hinter die oft so perfekte Fassade.<br><br>Als ich mich darauf eingelassen habe, hatte ich große Angst davor. Ich habe erwartet, dass Bomben platzen. Ich bezeichne das im Nachgang eher als geplatzte Seifenblasen, die nach dem Gehen durch die Situation sanft aufgegangen sind. Meine Wege der Trauer, der Herausforderung, der Einsamkeit, der Selbsttäuschung, Schuld, die ich aufgeladen hatte usw. Jesus hat mich auf eine sanfte Weise dahin geführt und nachdem ich mich gestellt hatte, ist ein geordneter Frieden, Dankbarkeit und manchmal auch ein Versöhntsein mit mir selbst geblieben. Das Wunderbare ist, dass, egal was kommt, er es wieder tun wird. Wir müssen keine Angst haben.</p>



<p>Vor einigen Jahren bin ich buchstäblich auf einem Wanderweg über ein Steinherz gestolpert. Den Blick auf den Boden gerichtet, blieb ich daran hängen und betrachtete es. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1273" height="1317" src="https://www.medjes53.de/wp-content/uploads/2022/12/Herzensangelegenheit.jpg" alt="" class="wp-image-2009"/></figure>



<p>Es ist zerschrammt, eine Ecke fehlt, Leute trampeln darauf herum. Es ist aus Stein, hart ohne Leben, verbittert. Ist unser Herz nicht manchmal genauso, um in dieser Welt und vor uns selbst zu bestehen? </p>



<p>Es ist für mich so erstaunlich und krass, dass ich Dinge erlebe und dann dazu Bibelstellen finde. Das Buch spricht in mein Leben, so auch durch diese Stelle: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ja, ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und gebe euch ein lebendiges Herz.</p>
<cite>Hesekiel 36,26 &#8211; Übersetzung: Hoffnung für Alle</cite></blockquote>



<p><br>In der Rückschau betrachtet, erlebe ich genau das, auf einem persönlichen Weg, Stückchen für Stückchen.</p>



<p>Es war für mich ein bewegendes Jahr:<br>Die Krise &#8222;Corona&#8220; geht und wird sofort ersetzt. Wir spüren in unserem Schlaraffenland die Zerbrechlichkeit des Ganzen, das Leid der Menschen im Krieg, im Hunger, als Gastarbeiter mit ungewisser Rückkehr in die Heimat, um eine WM der Sinnlosigkeit zu ermöglichen. Meine persönlichen Herausforderungen: Krankheit, Leid im Umfeld, meine Kinder ins Erwachsenenleben freizugeben, mir neue Horizonte zu suchen, die eigene Vergänglichkeit anzunehmen.</p>



<p>Ich bin dankbar. Ich wurde bewahrt. Ich habe neben meiner Familie wunderbare FreundInnen, die wieder auf ganz unterschiedliche Weise da waren und für die ich manchmal auch da sein durfte.<br>Da ist eine schwerkranke Freundin, die wir abwechselnd besuchen und nach einem schweren Besuch, beschenkt durch besondere echte Momente sowie einer wachsenden Nähe zurückkehren.<br>Jesus ist da.&nbsp;Er schenkt Frieden, der nicht von mir kommt und er trägt gerade wieder so. Ich hatte das schon erlebt, wieder vergessen und bin gerade wieder am Staunen über seine Fürsorge. Ich muss nie Angst haben, er begleitet mich auf allen meinen zukünftigen Wegen, egal wie schwer!</p>



<p>Gott hat mein Herz wieder ein Stückchen weicher gemacht. Es fühlt mit anderen mit, das ist manchmal schwer und gibt dem Wort Mitleid eine ganz neue Dimension. Mein Herz ist aber auch weicher für diese kleinen Dinge geworden, für Nähe von Menschen in kleinen Gesten, einem Lächeln, einer Umarmung, einem Sonnenstrahl, im Füreinander da sein, eben diesen Momenten, die Herbert Grönemeyer als Sekundenglück bezeichnet.<br>Mein Jahr war wieder auf einer ganz anderen Art reich und vielleicht kannst du das auch entdecken. Die Krippe gibt uns den Raum für diese Einkehr. Darin ist die Gewissheit, dass wir mit Gott, dem Geschenk in der Krippe, mutig ins neue Jahr gehen dürfen, egal was kommt&#8230;<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Es wird spannend!</p>



<p>Sei behütet! Frohe Weihnachten!</p>
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		<title>Das Tor macht weit&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2022 18:31:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[#Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[LIebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Sainte-Chapelle]]></category>
		<category><![CDATA[Übergabegebet]]></category>
		<category><![CDATA[Vergebung]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war einmal ein altes Haus. Das stand auf einem Berg. Es hatte schon viele Jahreszeiten kommen und gehen sehen. Manchmal, wenn der Wind heftig daran rüttelte, knarrte es im Gebälk, ein leises Klingen erklang von ganz oben und der &#8230; <span class="more-link"><a href="https://www.medjes53.de/das-tor-macht-weit/" class="readmore">Lese weiter...<span class="screen-reader-text">Das Tor macht weit&#8230;</span></a></span>]]></description>
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<p>Es war einmal ein altes Haus. Das stand auf einem Berg. Es hatte schon viele Jahreszeiten kommen und gehen sehen. Manchmal, wenn der Wind heftig daran rüttelte, knarrte es im Gebälk, ein leises Klingen erklang von ganz oben und der Windzug im Inneren war, als ob jemand darin umherging. Es hatte schon viel gesehen, das Kommen und Gehen vieler Menschen, meist schön angezogen und in der immer gleichen Abfolge. In den letzten Jahren wurde es weniger, leider auch das Kinderlachen. Von außen ist das Haus eher schlicht, aber von innen lassen sich in den Fenstern wunderbare Farben und Ornamente entdecken. Vor einigen Wochen wurden in der Mitte die Bänke entfernt und Leinwände aufgestellt. Jetzt sind die Menschen da, um eine abstrakte Kunstausstellung zu bewundern. Nun kommen wieder die Menschen, aber es ist nicht dasselbe. Es fehlt das Singen, die Gespräche bleiben an der Oberfläche, an der Kunst hängen, es fehlt Gott! Wie kann das sein, das Haus wurde doch gebaut, dass Gott darin wohnt?<br></p>



<p>Wo würdest du Gott suchen? Würdest du zuerst in eine Kirche gehen? <br>Das Evangelium, die gute Botschaft von Jesus, enthält so viele Antworten für mein eigenes Leben. Dies ist mir klar geworden, als es hart wurde im Leben. Als der Glaube, den ich immer bekannt habe, auf die Probe gestellt wurde und ich mich entschieden habe, trotzdem an ihm festzuhalten. <br>Habe ich das wirklich in der Kirche erfahren? Waren es die für mich früher oft unverständlichen Botschaften, die aber doch etwas Geheimnisvolles, Anziehendes hatten. Es war ein Gefühl von Geborgenheit, was mich als Kind immer wieder anzog. Oft war das Gefühl aber auch eng, wenn mir jemand gesagt hat, was ein guter Christ tut oder nicht tut, wie ein guter Christ ist. Diese inneren Kämpfe, oft mit einem schlechten Gewissen verbunden, haben dann auch Zweifel hervorgebracht. Möchte ich so sein? Muss ich als Christ so sein? Bleibt da noch Raum für mich oder muss ich hinter einer Stereotype verschwinden? Will ich das überhaupt?</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p>Die spannendste Reise meines Lebens begann, als Jesus mein Herz berührt hat, ich es für ihn aufgemacht und ihm gegeben habe. Ich weiß den Moment dieses Gebets nicht mehr mit Datum und Uhrzeit. Ich habe aber danach immer mehr positive Veränderung an mir festgestellt, so z.B.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>einen Frieden, der in Situationen kommt</li><li>Angst, die gehen muss, der ich nicht mehr ausgeliefert bin</li><li>Kraft zum Aufstehen und Weitergehen, egal in welcher Situation</li><li>Dinge, die ich weniger tue, die eigentlich nicht gut für mich waren z,B. schimpfen, klagen, lästern, </li><li>wachsende Lebensfreude mit persönlichen Glücksmomenten</li><li>ein Ankommen, Zufriedenheit und tiefe Dankbarkeit &#8211; auch wenn alles anders kam als geplant, ist es gut, so wie es ist</li><li>innere Heilung</li><li>Neues, Spannendes, das ich tun darf &#8230; mein Blogabenteuer, mein Häkelgeschäft für Gutes (bin gespannt, was da noch kommt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />)</li><li>&#8230; &#8230; &#8230; </li></ul>



<p>Es ging nicht um das sture Befolgen von Regeln, sondern um eine Beziehung zu ihm, in der ich scheitern darf und er mir voller Gnade immer wieder aufhilft, mich mit Würde stehen lässt. <br>Erst war Jesus für mich wie ein unbeschriebenes Blatt. Die Botschaft, mit dem Tod am Kreuz, war so schrecklich. Mir blieb das Dahinter verborgen. Sein Beweis unendlicher Liebe für einen jeden einzelnen von uns. Die Erkenntnis, dass er auch für mich gestorben ist, weil er mich liebt, ohne, dass ich dafür etwas tun muss, nur aus reiner Gnade. Er tat es auch für mich, obwohl ich nicht perfekt bin. Das schafft Vergebung, den Raum, in dem jederzeit ein Neuanfang möglich ist.<br>Es ist eine echte tiefe Liebe zu Gott, zu Jesus entstanden, die mir plötzlich bewusst wurde, die mich verliebt staunend, unverdient beschenkt zurücklässt: Mit Demut staunend vor dem Geschenk aus reiner Gnade!</p>



<p>Ich bin oft überrascht, wenn ich mein eigenes Erleben in der Bibel wiederfinde: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.</p><cite>Johannes 14,23 Lutherübersetzung &#8211; </cite></blockquote>



<p>Wenn die Liebe zu Jesus da ist, werden wir ohne Zwang nachfolgen und versuchen danach zu handeln. Wir selbst dürfen von Frieden erfüllt aus dem Innen heraus leben.</p>



<p>Ich habe mich in diesem Sommer noch einmal verliebt, in eine Stadt. Dort habe ich eine von außen unscheinbare Kirche besucht. Im Inneren findet man wunderschöne Mosaikfenster, die in chronologischer Reihenfolge die Geschichten der Bibel erzählen. Für das Entstehen von Kunst ist auch ein inneres Fühlen des Künstlers, eine Herzensberührung erforderlich. Es sind aber auch innere Kämpfe, Ausdauer, ein stures Durchhalten notwendig, um diese vielen kleinen Kunstwerke in einem großen entstehen zu lassen. Ist es mit dem Leben, dem Glauben nicht genauso? Gibt es deshalb Lebenskünstler?</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="2560" data-id="1907" src="https://www.medjes53.de/wp-content/uploads/2022/10/20220821_161444-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-1907"/><figcaption>Sainte-Chapelle Paris August 2022</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="2560" data-id="1906" src="https://www.medjes53.de/wp-content/uploads/2022/10/20220821_161946-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-1906"/><figcaption>Sainte-Chapelle Paris August 2022</figcaption></figure>
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</div></div>



<p>Der Komiker Hape Kerkeling hat sich auf einer Pilgerreise auf die Suche nach Gott gemacht. Aus dem Film zum Buch &#8222;Ich bin dann mal weg&#8220; stammt folgendes Zitat:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Für mich ist Gott wie eine Art hervorragender Film. Und die kirche ist das Dorfkino, in der er gezeigt wird. Die Leinwand hängt leider schief, die Holzsitze knarren, die Lautsprecher knistern, hinter dir quatscht jemand, vor dir versperrt dir jemand die Sicht und ständig nerven sie dich mit diesen Fahrerdurchsagen&#8230; Der Film läuft und die Vorführung ist mies, deshalb merken die meisten nicht wie toll der Film in Wahrheit ist.&#8220;</p><cite>Hape Kerkeling im Film &#8222;Ich bin dann mal weg&#8220;</cite></blockquote>



<p>Das Zitat drückt das Dilemma aus. Viele Menschen erwarten keine Antworten auf ihre Fragen in der Kirche. Das Bild nach außen wird durch die Skandale, die inneren Zwistigkeiten um die Finanzen, notwendige Reformen oder die richtige Auslegung der Schrift überschattet, obwohl sich viele Pfarrer, Mitarbeiter hauptberuflich und im Ehrenamt sehr engagieren, Vorbilder im Glauben sein könnten. Es machen sich nur wenige auf die Suche.<br><br>Der hervorragende Film, die eigentliche Botschaft hinter der Fassade ist so geheimnisvoll, wunderbar, mit ganz individuellen Antworten für jeden von uns und die Kirche kann ein Türöffner sein. Im letzten muss aber jeder selbst das Tor im Herzen hoch und weit machen, um das Geschenk in der Krippe einziehen zu lassen. Es verändert das Leben von Grund auf, von innen heraus. Es lässt uns irgendwann strahlen und leuchten in eigenen Farben, so wie die Fenster von Sainte-Chapelle. Die Welt wird es sehen!</p>



<p>Sei behütet!</p>



<p><strong>P.S.</strong><br>Mich haben die Ereignisse in der Welt in diesem Jahr sprachlos gemacht. Ich bin dankbar für diesen Blogeintrag. Mir hilft es, wenn ich für andere etwas tun kann. Falls Euch das auch so geht, habe ich hier zwei kleine Tipps für Euch:</p>



<p><strong>individuelle Hilfe für die Ukraine </strong><br>Man kann privat Hilfspakete für die Ukraine packen und verschicken. Die Post übernimmt das Porto und den Versand. Die Bedingungen für die Hilfsgüter und den Versand findest Du hier:</p>



<p><a href="https://www.dhl.de/de/privatkunden/information/hilfe-ukraine.html">https://www.dhl.de/de/privatkunden/information/hilfe-ukraine.html</a></p>



<p><strong>Weihnachten im Schuhkarton</strong></p>



<p>Bis Mitte November können wieder Weihnachtskartons mit Geschenken für hilfsbedürftige Kinder gepackt werden. Sicher gibt es auch eine Sammelstelle in Deiner Nähe. Die Informationen findest Du hier:</p>



<p><a href="https://www.die-samariter.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/">https://www.die-samariter.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/</a></p>



<p><br></p>
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