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		<title>Prakti.com – Trailer</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 13:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gertz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Hochzeitscrasher hatten sie 2005 einen Mega-Erfolg. Über 200 Mio. Dollar spielte der gleichnamige Film über zwei Störenfriede, die auf fremden Hochzeiten für Verwirrung(en) sorgen, weltweit ein. Ein Nachfolgeprojekt war deshalb nur eine Frage der Zeit. 8 Jahre später ist &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/trailer/prakti-com-trailer">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Hochzeitscrasher hatten sie 2005 einen Mega-Erfolg. Über 200 Mio. Dollar spielte der <a title="Mehrfilm Kritik Die Hochzeitscrasher" href="http://www.mehrfilm.de/kritik/hochzeits-crasher-die" target="_blank">gleichnamige Film</a> über zwei Störenfriede, die auf fremden Hochzeiten für Verwirrung(en) sorgen, weltweit ein. Ein Nachfolgeprojekt war deshalb nur eine Frage der Zeit. 8 Jahre später ist es soweit. &#8220;The Internship&#8221; heißt die neue Komödie, in der die Freunde Owen Wilson und Vince Vaughn die Hauptrollen spielen. 20th Century Fox lässt die beiden als Praktikanten auf die Belegschaft des Internetriesen &#8220;Google&#8221; los, das Drehbuch stammt von Vince Vaughn selbst, die Regie übernahm Shawn Levy (&#8220;<a title="Mehrfilm Kritik Nachts im Museum" href="http://www.mehrfilm.de/kritik/nachts-im-museum" target="_blank">Nachts im Museum</a>&#8220;, &#8220;Real Steel&#8221;, &#8220;Date Night&#8221;). Auf deutsch wird der Film etwas umständlich &#8220;Prakti.com&#8221; heißen.</p>
<p>Vaughn und Wilson schlüpfen diesmal in die Rollen zweier Männer Mitte Vierzig, die ihren Bürojob verloren haben und sich nun gemeinsam nach einer neuen Stelle umsehen müssen. Sie schaffen es, Praktikumsplätze bei Google zu ergattern, die irgendwann zu richtigen Jobs werden könnten. In dem IT-Konzern stehen sie allerdings vor dem Problem, dass ihre Chefs und Mitarbeiter nicht nur ziemliche Nerds sind und sich bedeutend besser mit Technologie auskennen, sondern auch alle ungefähr 20 Jahre jünger sind als sie.</p>
<p>&#8220;Prakti.com&#8221; wird am 07. Juni in den US-Kinos starten und ab dem <strong>19.09.2013 auch in den deutschen Kinos</strong> zu sehen sein. Hier der erste deutsche Trailer&#8230;</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Sa3u9-6-GXU" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/Sa3u9-6-GXU" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
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		<title>Epic – Verborgenes Königreich</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 11:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gian-Philip Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell im Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der hohe Ausstoß an 3D-Animationsfilmen, den der Markt heutzutage zu verlangen scheint, führt zwangsläufig dazu, dass sich die Plots immer ähnlicher werden: „Epic“, das neue Werk der Blue Sky Studios, die für die „Ice Age“-Serie berühmt sind, lässt mal wieder &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/epic-verborgenes-konigreich">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-32738" title="Poster_Epic" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/05/Poster_Epic-219x300.jpg" alt="Plakat zum Film Epic Verborgenes Koenigreich" width="219" height="300" />Der hohe Ausstoß an 3D-Animationsfilmen, den der Markt heutzutage zu verlangen scheint, führt zwangsläufig dazu, dass sich die Plots immer ähnlicher werden: „Epic“, das neue Werk der Blue Sky Studios, die für die „Ice Age“-Serie berühmt sind, lässt mal wieder ein Kind schrumpfen. Kein unbekannter Plot. Doch dieses Mal handelt es sich um ein Miniatur-Waldwelt-Abenteuer, das sich zum Krieg zwischen Gut und Böse auswächst, und dabei so tut, als sei das ein ganz einzigartiges Spektakel aus nie gesehener Perspektive.</p>
<p>Als hätte es „Alice im Wunderland“ nie gegeben. Oder Hayao Miyazakis „Arietty“. Oder die „Minimoys“. Oder den „Herrn der Ringe“. Oder die Insekten-Trickfilme „Antz“ und „Das große Krabbeln“. Sei´s drum. All das zimmert Regisseur Chris Wedge („Robots“) für Blue Sky grob neu zusammen – mit starkem Fokus auf bombastische 3D-Action.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-32739" title="Szene_EPIC-250_700" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/05/Szene_EPIC-250_700-300x126.jpg" alt="Szene aus dem Film Epic Verborgenes Koenigreich" width="300" height="126" />Die 17-jährige Mary Katherine, im Film nur kurz MK genannt, wird per Zufall auf Winzlingsgröße gestaucht und landet in der Welt der Blättermenschen, just bei jenen Wesen, deren Existenz sie kurz zuvor noch für ein Hirngespinst ihres wunderlichen Professorenvaters hielt. Diesen Wächtern der lichten Natur muss sie nun zwangsläufig beim Kampf gegen die finsteren Boggans helfen, deren Anführer Mandrake (mit dem Teufel in der Stimme: Christoph Waltz) die Welt des Waldes mit Fäulnis überziehen will. Warum? &#8211; Egal!</p>
<p>Bis zum martialischen Endkampf gibt es, von Koli­bripferden bis zum Libellenflugthron, viele schöne Details zu bestaunen, auch die obligatorischen lustigen Side­kicks tauchen auf (ein schleimiges Schneckenduo, typgerecht gesprochen von Oliver Kalkofe und Oliver Welke). Optisch macht das was her, inhaltlich aber hangelt sich Wedge am sentimentalen Standard entlang – ständig wird sich an Vaterfiguren abgearbeitet, und am Ende haben sich alle lieb.</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UM2A-HKLtIs" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/UM2A-HKLtIs" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
<p><h1 class="ratingTitle"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0848537/combined">Kritikerspiegel Epic - Verborgenes Königreich</a></h1><br />
<div class="ratingGroup"><br />
<div class="ratingRow"><div class="ratingLabel">Gian-Philip Andreas</div><div class="ratingSublabel">Westfälische Nachrichten</div><div class="ratingValues">5/10&nbsp;<img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="5/10" />&nbsp;</div><br/></div><br />
<div class="ratingRow"><div class="ratingLabel">Dimitrios Athanassiou</div><div class="ratingSublabel">moviemaze.de</div><div class="ratingValues">7/10&nbsp;<img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="7/10" />&nbsp;</div><br/></div><br />
<div class="ratingRow"><div class="ratingLabel">Klaus-Peter Heß</div><div class="ratingSublabel">Münstersche Zeitung</div><div class="ratingValues">6/10&nbsp;<img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" />&nbsp;</div><br/></div><br />
<div class="overallRow"><div class="ratingLabel">Durchschnitt</div><div class="ratingSublabel"></div><div class="ratingValues">6/10&nbsp;<img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" />&nbsp;</div><br/></div><br />
</div></p>
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		<title>“Hanni und Nanni 3″ von Dagmar Seume</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 20:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gian-Philip Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Originäres Kinder- und Jugendkino jenseits lukrativ verfilmbarer Bestseller-Verfilmungen muss man nicht nur in Deutschland seit langer Zeit mit der Lupe suchen. Was als erfolgreiche Marke nicht schon längst etabliert ist, hat keine Chance auf Kino-Umsetzung, und wenn doch, geht es &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/blog/hanni-und-nanni-3-von-dagmar-seume">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originäres Kinder- und Jugendkino jenseits lukrativ verfilmbarer Bestseller-Verfilmungen muss man nicht nur in Deutschland seit langer Zeit mit der Lupe suchen. Was als erfolgreiche Marke nicht schon längst etabliert ist, hat keine Chance auf Kino-Umsetzung, und wenn doch, geht es meistens unter. Da passt es ins Bild, dass es inzwischen selbst knochenbrechend mittelmäßiges Backfischbeglückungskino wie „Hanni und Nanni 2“ auf die Nominierungslisten des Deutschen Filmpreises schafft.</p>
<p>Aber weil auch deutsche Filmproduzenten die Tonne so lange rausstellen müssen, wie es Euro-Noten regnet, schicken sie binnen Jahresfrist gleich die nächste Episode jener Internatsabenteuer hinterher, die mit Enid Blytons Buchvorlagen aus dem Zweiten Weltkrieg nur noch wenig bis garnichts zu tun haben. Das titelgebende Zwillingspaar (Jana und Sophia Münster) bekommt es, inszeniert von „Danni Lowinski“-Regisseurin Dagmar Seume, diesmal mit einer ganzen Busladung englischer (mysteriöserweise aber perfekt deutsch sprechender) Austauschschüler zu tun und findet sich erstmals in einem zart angedeuteten Liebes- und Eifersuchtsdreieck wieder.</p>
<p>Hannelore Elsner, Barbara Schöneberger und – forciert krachledern – Katharina Thalbach sind in den bunt zusammengewürfelten Geschichtchen rund ums Internat Lindenhof erneut mit von der Partie, neben ihnen spukt diesmal noch Konstantin Wecker herum. Der Mädelszielgruppe mag das im Anschluss zwei, drei routinierte Facebook-Postings wert sein; der Rest gönnt sich ein erholsames Stündchen Kinoschlaf oder denkt sich: Beruhigend, wie brav die Jugend geworden ist.</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZG4ZfF21Zzw" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/ZG4ZfF21Zzw" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Stoker</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 19:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gian-Philip Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als diese erste US-Produktion des koreanischen Regisseurs Park Chan-wook erstmals annonciert war, wurde heftig spekuliert: Stoker? Plante Park ein biografisches Drama über Bram Stoker, den „Dracula“-Autoren? Wagt sich der preisgekrönte Schöpfer visuell verwegener und oft Gewalt-umfluteter Rachedramen (&#8220;Old Boy&#8221;) in &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/stoker">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/05/Plkt_Stoker_best.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-32724" title="Plakat_Stoker_best" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/05/Plkt_Stoker_best-219x300.jpg" alt="Plakat zum Film Stoker" width="219" height="300" /></a>Als diese erste US-Produktion des koreanischen Regisseurs Park Chan-wook erstmals annonciert war, wurde heftig spekuliert: Stoker? Plante Park ein biografisches Drama über Bram Stoker, den „Dracula“-Autoren? Wagt sich der preisgekrönte Schöpfer visuell verwegener und oft Gewalt-umfluteter Rachedramen (&#8220;Old Boy&#8221;) in viktorianische Gefilde? Und was ist mit dem undurchsichtigen Onkel Charlie, der im Film auftritt? Ist das eine Anspielung auf die gleichnamige Joseph-Cotten-Figur aus Hitchcocks „Shadow of a Doubt“?</p>
<p>Der fertige Film beantwortet all das mit einem entschiedenen &#8220;Jein&#8221;. Park bleibt seinem Stil trotz reduzierter Drastik treu, und auch wenn es weder um Stoker noch um Hitchcock geht, schwingen sie assoziativ doch deutlich mit – ebenso wie auch andere Meister des Morbiden, von David Lynch bis Roman Polanski. Der etwas flach psychologisierende Plot (von „Prison Break“-Schauspieler Wentworth Miller) stellt den schwermütigen Teenie India in den Mittelpunkt, toll gespielt von „Alice im Wunderland“-Star Mia Wasikowska.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-32725" title="Szene_Stoker" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/05/Szene_Stoker-300x199.jpg" alt="Szene aus dem Film Stoker" width="300" height="199" />Indias Vater starb soeben bei einem Unfall, schon nistet sich Onkel Charlie (verdächtig smart: Matthew Goode aus Woody Allens „Match Point“) im altmodischen Elternhaus ein und bezirzt die depressive Mutter (bewährt ätherisch: Nicole Kidman). Was führt er im Schilde? Bald verrutschen die Beziehungen, manifestiert sich erotische Spannung in makabren Dingsymbolen, bilden Stephen Kings „Carrie“, Hitchcocks „Psycho“, Stokers Vampire und eine Prise Horror-„Lolita“ eine schaurige, fast überstylte Melange mit Parks inszenatorischen Mitbringseln aus dem Korea-Kino.</p>
<p>So überzeugend abgründig wie Parks letztes Werk „Durst“ ist sein erster Hollywood-Ausflug dann aber doch nicht geraten – obwohl er dem ästhetisch stagnierenden US-Thrillerkino einen ordentlichen Beutel frisches Blut injiziert.</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HOtIoEwSe_k" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/HOtIoEwSe_k" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
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		<title>“Verliebte Feinde” von Werner Schweizer</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 16:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gertz</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Schweiz, Mitte der 50er Jahre. Ein junger Mann wandert auf einem Bergweg in den sommerlichen Walliser Alpen. Schnitt. Eine junge Frau, blond, mondän im Pelzmantel, betritt eine luxuriöse Kabine auf einem Kreuzfahrtschiff. Die Kamera begleitet die Frau wie ein Werbemodel, während der Mann in den Bergen vor der Kamera auf Distanz bleibt. Bei den beiden handelt es sich um das Schweizer Ehepaar Peter und Iris von Roten. Zu diesem Zeitpunkt stecken sie tief in einer Ehekrise. Peter von Roten (Fabian Krüger) hatte seine Frau Iris, geborene Meyer, im Jura-Studium kennengelernt. Eine schöne Szene zeigt wenig später Peters ersten, tollpatschigen Annäherungsversuch bei seiner Angebeteten. Weitere folgen und sie waren erfolgreicher, nur wenige Jahre später ehelichte der Anwalt die schöne und intelligente Iris (Mona Petri), die eigentliche Hauptfigur in diesem semidokumentarischen Drama, gegen den Willen seiner konservativen, katholischen Eltern.</p>
<p>Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Wilfried Meichtry und über 1000 Briefen des Ehepaares von Roten bebildert Regisseur Werner Schweizer die tragisch-romantische Ehegeschichte zwischen dem konservativen Politiker bzw. Querdenker und der freigeistigen Frauenrechtlerin anhand einer seltsam unfertig anmutenden Collage aus Dokumentar- und Spielfilm sowie Zeitzeugeninterviews. Gleich mit der ersten Szene wird die Spielfilm-Iris vorgestellt, überzeugend verkörpert von Mona Petri, die im weiteren Verlauf den roten Faden spinnt von abfotografierten Briefzitaten über Zeitzeugeninterviews bis hin zu Szenen aus alten Photo- bzw. Super-8-Aufnahmen.</p>
<p>Mona Petri kommt der Figur Iris von Roten dabei nicht nur äußerlich sehr nahe, Regisseur Werner Schweizer stellt sie (wie verliebt in seine Hauptdarstellerin) immer wieder in den Vordergrund. Ganz anders Fabian Krüger bzw. Peter von Roten. Der Burgtheater-Schauspieler legt den konservativen Adeligen teilweise wie einen Dorftrottel an. Jenes spitzbübische, und dennoch dickköpfige des wahren Querdenkers Peter von Roten sucht man in Fabian Krügers von-Roten-Darstellung vergebens. Nicht zuletzt mit einer peinlichen Szene des über 60-jährigen Ehepaares im Alter, die eher an einen Sketsch erinnert, wird das Dilemma sichtbar, wenn neben der Verkörperung einer Person auch die tatsächliche Person aus privaten Aufnahmen oder von zahlreichen Photos immer wieder daneben geschnitten wird. Regisseure wie Sacha Gervasi (&#8220;Hitchcock&#8221;) oder Simon Curtis (&#8220;My Week with Marilyn&#8221;) wussten sehr genau, warum in ihren Biopics stille oder bewegte Bilder von den wahren Stars, die sie ablichten, nichts verloren haben.</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/U4JbAzhvAbE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/U4JbAzhvAbE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
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		<title>Saiten des Lebens</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 12:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gian-Philip Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lust auf gediegenes Schauspielerkino? Dann kommt Yaron Zilbermans Spielfilmdebüt über ein disharmonisches New Yorker Streichquartett wie gerufen. Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffman und die immer großartige Catherine Keener („Being John Malkovich“) spielen das Ehepaar Robert und Juliette, er zweite Geige, sie &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/saiten-des-lebens">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-32676" title="Plakat_Saiten_dL" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/05/Plkt_Siten_dL-212x300.jpg" alt="Plakat zum Film Saiten des Lebens" width="212" height="300" />Lust auf gediegenes Schauspielerkino? Dann kommt Yaron Zilbermans Spielfilmdebüt über ein disharmonisches New Yorker Streichquartett wie gerufen. Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffman und die immer großartige Catherine Keener („Being John Malkovich“) spielen das Ehepaar Robert und Juliette, er zweite Geige, sie Bratsche, Mitglieder im fiktiven Streichquartett „The­ ­Fugue“, das zum 25. Jubiläum eine große Tour vorbereitet. An ihrer Seite: der israelische Theater-Star Mark Ivanir („Die Reise des Personalmanagers“) als erste Geige Daniel und, als Cellist Peter, der große Christopher Walken, der in jedem Film aufs Neue zu verblüffen weiß. Diese vier Großmimen sind es, die den ansonsten betulich inszenierten Film zum Strahlen bringen.</p>
<p>Zu Beginn wird beim Cellisten Peter die Krankheit Parkinson diagnostiziert, woraufhin der Quartett-Älteste seinen Rückzug ankündigt. Der Schock wirkt als Katalysator, unterschwellige Begehrlichkeiten kommen zum Vorschein: Die zweite will die erste Geige sein, in der Ehe zu Juliette kriselt es, die erste Geige beginnt eine Affäre mit der Tochter der zweiten. Zerbricht das Quartett?</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-32677" title="Szene_Saiten_des_Lebens" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/05/Szene_Siten_des_Lebens-300x199.jpg" alt="Szene aus dem Film Saiten des Lebends" width="300" height="199" />Das klingt nach altersmelancholisch ansentimentalisierter Seifenoper und ist es auch – wären die Darsteller nicht, denen beim Ausrasten, Zusammenbrechen und Versöhnen zuzusehen eine Freude ist. Den Film grundiert eine schöne musikalische Metapher: Die fiedelnden Vier proben Beethovens verzwicktes 14. Streichquartett in cis-Moll, das kurz vor dem Tod des seinerzeit komplett ertaubten Komponisten entstand. Beethovens Anweisung: „attacca“ spielen, sieben Sätze ohne Pause. Da dies nicht möglich ist, ohne dass sich die Instrumente verstimmen, ist eine entsprechende Anpassung in der Spielweise nötig, um Dissonanzen zu vermeiden.</p>
<p>Gleiches gilt im Film für die Spieler selbst – und für die Schauspieler und somit auch für den Film. Sehenswert!</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/f1p55NMIHN0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/f1p55NMIHN0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
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		<title>To the Wonder</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 10:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Happe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es kam selbst einem Wunder gleich, dass Terrence Malick kaum anderthalb Jahre nach seinem letzten Film „The Tree of Life“ mit „To the Wonder“ beim Festival in Venedig ein neues Werk vorstellte. Ließ sich der größte Enigmatiker des amerikanischen Films &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/to-the-wonder">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-32666" title="Plakat_To The Wonder_A4.indd" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/04/Plkt_To_The_Wonder1-211x300.jpg" alt="Plakat zum Film To the Wonder" width="211" height="300" />Es kam selbst einem Wunder gleich, dass Terrence Malick kaum anderthalb Jahre nach seinem letzten Film „<a title="Mehrfilm Blog Eintrag The Tree of Life" href="http://www.mehrfilm.de/blog/tree-of-life-super-8-win-win-die-schlumpfe" target="_blank">The Tree of Life</a>“ mit „To the Wonder“ beim Festival in Venedig ein neues Werk vorstellte. Ließ sich der größte Enigmatiker des amerikanischen Films doch bislang mehrere Jahre, gar Jahrzehnte Zeit, ehe er mit einem neuen Film aus der Versenkung wieder auftauchte. Dass Malick kaum Interviews gibt oder Fotos erlaubt und sich selbst bei Preisverleihungen vertreten lässt, verstärkt das Eigenbrötlerische in J.D. Salinger-Dimensionen.</p>
<p>Allerdings, sein Oeuvre spricht für sich, kaum ein anderer Filmemacher kann ein ähnlich kohärentes Gesamtwerk aufweisen, das zudem von einer alles durchdringenden Humanität geprägt ist, von einer Spiritualität und Sinnhaftigkeit, die seine Filme nicht gerade leicht konsumierbar machen, aber jeden von ihnen zu einem Faszinosum ganz eigener Art. Malick ist ein Forschender, die Kamera in seinen Filmen ist stets auf der Suche, driftet hierhin und dorthin, entfesselt von den Zwängen herkömmlicher Dramaturgien, Spannungsbögen oder Figurenentwicklungen. Er möchte zu dem Kern der Dinge vorstoßen, dem Kern, was unsere Welt, unser Leben zusammenhält.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-32667" title="IMG_0638.CR2" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/04/Szene_To_The_Wonder1-300x199.jpg" alt="Szene zum Film To the Wonder" width="300" height="199" />In „To the Wonder“ ist Malicks Untersuchungsfeld die Liebe und es wird kolportiert, die impressionistisch inszenierte Romanze zwischen einem Amerikaner und einer Französin sei autobiographisch unterfüttert. Doch das ist ebenso wenig von Belang wie der Begriff einer „Geschichte“, wie er etwa in „Liebesgeschichte“ vorkommt. Malick ist allein interessiert an Momenten, an Eindrücken, die überdauern und sich einbrennen und ein Leben prägen. Dafür findet er überwältigende Szenerien wie die Abtei von Mont-Saint-Michel, aber auch ganz profane Locations in den Weizenfeldern Oklahomas, die Malick und sein Kameramagier Emmanuel Lubezki auf unnachahmliche Weise in betörendes Licht setzen.</p>
<p>Jedoch die ungezügelten Bilder sind nur ein Teil dieses in jedem Augenblick eindrucksvollen Amalgams aus Sinneserfahrungen, die an die Grenzen dessen stoßen, was das Mainstreamkino bislang gewagt hat, wenn es einen Bewusstseinsstrom auf den Film überträgt. „To the Wonder“ ist pure Leinwandpoesie, geschrieben und inszeniert von einem der größten lebenden Filmemacher, und Malicks bislang homogenster Entwurf seines einzigartigen Filmverständnisses. <strong>Ab 30. Mai 2013</strong> in den deutschen Kinos.</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pJOg-3nrnNw" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/pJOg-3nrnNw" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
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		<title>Scary Movie 5</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 20:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gian-Philip Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bis in die 1990er Jahre hinein galt der Amerikaner David Zucker als König der Genre-Parodien. Zusammen mit seinem Bruder Jerry Zucker und dem Kollegen Jim Abrahams schrieb und produzierte er als „ZAZ“-Team Klamauk-Klassiker wie „Die unglaubliche Reise in einem verrückten &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/scary-movie-5">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-32648" title="ScaryMovie5_Hauptplakat" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/04/ScryMovie5_Huptplkt-212x300.jpg" alt="Plakat zum Film Scary Movie 5" width="212" height="300" />Bis in die 1990er Jahre hinein galt der Amerikaner David Zucker als König der Genre-Parodien. Zusammen mit seinem Bruder Jerry Zucker und dem Kollegen Jim Abrahams schrieb und produzierte er als „ZAZ“-Team Klamauk-Klassiker wie „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug&#8221; oder „Die nackte Kanone“. Und 20 Jahre später? Da leiert Zucker den fünften Teil einer Reihe an, die schon vor sieben Jahren (als Teil vier erschien) zum alten Eisen gehörte. Schon traurig.</p>
<p>Die „Scary Movies“ verbinden sketchartige Parodien auf diverse Horrorfilme vor allem jüngeren Datums durch eine denkbar dünne Handlung – in der Hoffnung, zum Amüsement des Publikums genüge allein schon die mehr oder weniger inspirierte Übertreibung bekannter Szenen. Der Wiedererkennungseffekt als dramaturgisches Prinzip.</p>
<p>Das ist auch in diesem schlaffen Neuaufguss nicht anders: „High School Musical“-Blondine Ashley Tisdale und Simon Rex (schon im vierten Teil dabei) spielen ein Paar, das es mit einem Dämonen zu tun bekommt, als es die Kinder des verstorbenen Bruders aus einer einsamen Waldhütte ins eigene Haus holt. Parodiert wird neben „Black Swan“, „Paranormal Activity“ und dem letzten „Planet der Affen“-Film damit vor allem „Mama“ – ein mäßiger Grusler von Andrés Muschietti, der erst letzte Woche in den deutschen Kinos startete.</p>
<p><div id="attachment_32649" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-32649" title="Szene_SM5" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/04/Szene_SM5-300x206.jpg" alt="Szene aus dem Film Scary Movie 5" width="300" height="206" /><p class="wp-caption-text">(Bild: Constantin Film)</p></div></p>
<p>Für eine Art Rahmenhandlung stecken Zucker und sein Regisseur Malcolm D. Lee („Roll Bounce“) die Skandalnudeln Charlie Sheen und Lindsay Lohan (die sich selbst spielen) in ein gemeinsames Bett, inklusive sehr überflüssiger selbstironischer Onliner – doch selbst aus diesem Besetzungscoup wird keine einzige brauchbare Pointe geschlagen. Eine sehr unterirdische Nummernrevue.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zYUVyjEM2Ek" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/zYUVyjEM2Ek" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>The Broken Circle</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 14:37:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Happe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Beschissenheit der Dinge&#8221;, so der Titel von Felix van Groeningens letztem Film, lässt sich auch ohne weiteres auf den Beginn von „The Broken Circle“ übertragen. So sehr die Eltern, die Ärzte und die Krankenschwestern sich bemühen, die Atmosphäre rund &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/the-broken-circle">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-32492" title="The-Broken-Circle-1_article" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/03/The-Broken-Circle-1_rticle-211x300.jpg" alt="Plakat zum Film The Broken Circle" width="211" height="300" />&#8220;Die Beschissenheit der Dinge&#8221;, so der Titel von Felix van Groeningens letztem Film, lässt sich auch ohne weiteres auf den Beginn von „The Broken Circle“ übertragen. So sehr die Eltern, die Ärzte und die Krankenschwestern sich bemühen, die Atmosphäre rund um die schwer erkrankte kleine Maybelle ist trostlos bis verzweifelt. Doch der Film tappt nicht in die Falle, ein weiteres Krebsdrama zu bebildern, er erzählt eine ganz andere Geschichte, die allein ein Blick auf die Eltern schon herausfordert: er der zottelige, vollbärtige Lebenskünstler-Typ, sie von Hals bis Fuß mit Tattoos verziert, Bilder und Erinnerungen aus ihrem Leben, ehemaligen Liebhabern, besonderen Eindrücken.</p>
<p>„The Broken Circle Breakdown“, wie der Film im Original heißt, springt frei und ungezwungen durch die Geschichte von Didier und Elise, ihrem unkonventionellen Leben – und ihrer großartigen Musik. In einer Bluegrass-Band. In Belgien. Was will man mehr? Bis der Schmerz sie – und den Film – wieder einholt. Und es nichts mehr zu retten gibt oder zu beschönigen. Aber auch da muss man durch, und wenn schon nicht die Liebe hilft, dann vielleicht noch die Musik, wenigstens.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-32493" title="Szene_aus_Broken_Circle" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/03/Szene_us_Broken_Circle-300x168.jpg" alt="Szene aus dem Film The Broken Circle" width="300" height="168" />Weit entfernt vom üblichen Format-Betroffenheitskino, das zumeist in den ersten fünf Minuten bereits den weiteren, in geordneten Bahnen dahinplätschernden Verlauf skizziert, galoppiert van Groeningen quer durch sein mitreißendes Material, das mal ein Theaterstück war. Dass sich aber sich kaum noch danach anfühlt. Wohl aber vor hemmungslosen Emotionen fast auseinanderbricht, weil seine Charaktere so stark und so eigen daherkommen, dass es eine einzige Freude ist. Veerle Baetens als Elise und Johan Heldenbergh als Didier geben ihnen ein Gesicht und einen Körper und es ist so wertvoll für den Film, dass man sie zuvor (fast) noch nie gesehen hat, so sehr verschmelzen sie nun ohne die Last früherer Filme mit ihren Rollen. Und wie sie sich die Seele aus dem Leib spielen. Und mit Inbrunst ihre Musik zelebrieren.</p>
<p>Genau das macht den Unterschied aus und kündet von der Seele dieses aufwühlenden und bezaubernden Films und von seiner Leidenschaft, die sich mit Worten kaum wiedergeben lässt, aber in jedem seiner Bilder, seiner Töne, seiner tiefempfundenen Gefühle steckt. Auf der Berlinale gab es Standing Ovations für den Film.</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XYh3BZFIleo" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/XYh3BZFIleo" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;<br />
<h1 class="ratingTitle"><a href="http://www.imdb.com/title/tt2024519/combined">Kritikerspiegel zu The Broken Circle</a></h1><br />
<div class="ratingGroup"><br />
<div class="ratingRow"><div class="ratingLabel">Gian-Philip Andreas</div><div class="ratingSublabel">Westfälische Nachrichten</div><div class="ratingValues">7/10&nbsp;<img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="7/10" />&nbsp;</div><br/></div><br />
<div class="ratingRow"><div class="ratingLabel">Carsten Happe</div><div class="ratingSublabel">Der Schnitt, Filmgazette</div><div class="ratingValues">8/10&nbsp;<img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="8/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="8/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="8/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="8/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="8/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="8/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="8/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="8/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="8/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="8/10" />&nbsp;</div><br/></div><br />
<div class="ratingRow"><div class="ratingLabel">Sascha Westphal</div><div class="ratingSublabel">epd film, Die Welt</div><div class="ratingValues">6/10&nbsp;<img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" />&nbsp;</div><br/></div><br />
<div class="overallRow"><div class="ratingLabel">Durchschnitt</div><div class="ratingSublabel"></div><div class="ratingValues">7/10&nbsp;<img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="7/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="7/10" />&nbsp;</div><br/></div><br />
</div></p>
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		<title>Leben ist nichts für Feiglinge, Das</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 10:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gian-Philip Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell im Kino]]></category>
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		<description><![CDATA[Bitte nicht täuschen lassen vom Klotürenspruchtitel des Films: Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Gernot Gricksch ist eine ansehbare Angelegenheit. Weil Regisseur André Erkau seinem Ziel, deutsches Entertainment genau in der Mitte von existenziellem Drama und befreiender Komödie anzusiedeln, erstaunlich &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/leben-ist-nichts-fur-feiglinge-das">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-32639" title="DLIFF_Plakat_RZ_01_Layout" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/04/Plkt-leben-feiglinge-211x300.jpg" alt="Plakat zum Film Das Leben ist nichts für Feiglinge" width="211" height="300" />Bitte nicht täuschen lassen vom Klotürenspruchtitel des Films: Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Gernot Gricksch ist eine ansehbare Angelegenheit. Weil Regisseur André Erkau seinem Ziel, deutsches Entertainment genau in der Mitte von existenziellem Drama und befreiender Komödie anzusiedeln, erstaunlich nahe kommt. Und weil er die passenden Darsteller dafür fand.</p>
<p>Das Zentrum des Films ist dabei ein abwesendes: Babette, gestorben bei einem Unfall. Ihr Mann Markus (Wotan Wilke Möhring) übt sich in stillem Aushalten, Tochter Kim (stark: Helen Woigk) flieht in die Welt der Schwarzromantik und schreibt SMS an die Verstorbene. Oma Gerlinde (Christine Schorn) versucht derweil zu vermitteln – und verschweigt ihre eigene Krebsdiagnose.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-32640" title="Szene_Leben_Feigling" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2013/04/Szene_Leben_Feigling-300x200.jpg" alt="Szene aus dem Film Das Leben ist nichts für Feiglinge" width="300" height="200" />Drei Generationen und ihr Umgang mit der Trauer – das klingt nach bleischwerer Fernsehfilmtristesse; Möhring selbst erhielt für eine derartige Trauer-Rolle (in „Der letzte schöne Tag“) unlängst erst den Deutschen Fernsehpreis. Doch Erkau („Arschkalt“) inszeniert seinen Film in gänzlich anderem Tonfall – als heiteres Trauerstück. Schorn etwa wurde für ihre umwerfende Performance als dem Tod geweihte Großmutter mit Schalk im Nacken für den Deutschen Filmpreis nominiert, auch Frederick Lau (als Kims rebellischer Schwarm Alex) und Rosalie Thomass (als lebensfrohe Pflegerin) lassen die Sonne rein in die bedrückende Familienstarre.</p>
<p>Als Kim mit Alex nach Dänemark ausreißt, startet eine turbulente Rückholaktion. Die Beteiligten kommen sich näher, am Ende lockt die Heilung. Das hat nichts von der Radikalität, mit der etwa Andreas Dresen das Sterbethema anging. Weil Erkau dabei aber auf Kitsch ebenso verzichtet wie auf übliche Dramenroutinen, kommt einer der erfreulicheren deutschen Kinofilme des Jahres dabei heraus. Nicht verpassen!</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/opX6NuydFQg" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/opX6NuydFQg" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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