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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>Neuer Continental-Reifen soll E-Autos 30 km mehr Reichweite verschaffen</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/20/continental-reifen-e-autos-reichweite/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 07:57:48 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
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<p>Bei vielen Elektroautos zählt oft jeder Kilometer Reichweite. Autozulieferer Continental und Renault haben deshalb gemeinsam einen Reifen entwickelt, der allein durch einen geringeren Rollwiderstand bis zu 30 Kilometer mehr pro Ladung herausholen soll.  Basis für den neuen Reifen von Continental und Renault ist der Reifen EcoContact 7 von Continental. Das Unternehmen schnitt das Modell gezielt [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/reifen-fuer-elektrofahrzeuge.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Continental Reifen Reichweite Elektroautos E-Autos" decoding="async" /></p>
<p><strong>Bei vielen Elektroautos zählt oft jeder Kilometer Reichweite. Autozulieferer Continental und Renault haben deshalb gemeinsam einen Reifen entwickelt, der allein durch einen geringeren Rollwiderstand bis zu 30 Kilometer mehr pro Ladung herausholen soll. </strong><br />
<span id="more-319943981"></span><br />
Basis für den neuen Reifen von Continental und Renault ist der Reifen EcoContact 7 von Continental. Das Unternehmen <a href="https://www.continental.com/de/presse/pressemitteilungen/20260615-renault-futurama/" target="_blank" rel="noopener">schnitt das Modell</a> gezielt auf die Anforderungen der Renault Group zu. Dafür entwickelten die Ingenieure eine speziell modifizierte Laufflächengummimischung. Ein maßgeschneidertes Seitenwandkonzept sowie eine optimierte Reifenkonstruktion ergänzen die technischen Anpassungen.</p>
<h2>Continental-Reifen verspricht 30 Kilometer mehr Reichweite für E-Autos</h2>
<p>Das Konzeptfahrzeug Renault R-Space Lab ist bereits mit dem neuen Continental-Reifen ausgestattet. Durch die Modifikationen sank der Rollwiderstand laut Herstellerangaben um bis zu 35 Prozent und damit unter den Wert für die Bestnote A im EU-Reifenlabel. Bei einer Batteriereichweite von 500 Kilometern entspricht das rund 30 Kilometern zusätzlicher Reichweite pro Ladung.</p>
<p>Bei der gemeinsamen Reifenentwicklung setzten die Unternehmen auf virtuelle Testverfahren. Im Mittelpunkt stand der sogenannte Driver-in-the-Loop-Fahrsimulator von Continental. Zudem kam der digitale Fahrsimulator ROADS der Renault Group bei den Tests zum Einsatz. Diese digitalen Systeme bilden reale Fahrbedingungen im virtuellen Raum ab.</p>
<p>Der verstärkte Einsatz dieser Methoden soll eine effizientere Entwicklung der Reifen unterstützen. Zudem reduziert das Vorgehen den Bedarf an physischen Testreifen deutlich. Continental zufolge spart das Unternehmen durch die Anwendung virtueller Verfahren mittlerweile jährlich bis zu 10.000 Testreifen ein.</p>
<h2>Warum Reifen bis zu 30 Prozent des Energieverbrauchs bestimmen</h2>
<p>Etwa 20 bis 30 Prozent des Energieverbrauchs eines Autos sind auf den Rollwiderstand zurückzuführen. <span data-path-to-node="9,5"><span class="citation-89">Je niedriger dieser Wert ist, desto weniger Energie geht bei der natürlichen Verformung und Reibung eines Reifens auf der Straße verloren</span></span><span data-path-to-node="9,7">.</span> Für Elektroautos wirkt sich dies unmittelbar auf den Energieverbrauch aus. Denn: Ein niedrigerer Widerstand erhöht die nutzbare Reichweite der Batterieladung.</p>
<p>Gleichzeitig bleiben die Reifen sicherheitsrelevant, da sie die einzigen Kontaktstellen zwischen dem Fahrzeug und der Straße bilden. Durch speziell abgestimmte Reifen wollen Continental und Renault künftig die Fahrleistung sowie die Reichweite von E-Autos optimieren. Nicolas Champetier, Vice President Innovation bei der Renault Group, in einem Statement:</p>
<blockquote><p>Ein sehr geringer Rollwiderstand ist entscheidend, um die Reichweite und Effizienz von Elektrofahrzeugen weiter zu erhöhen. Mit Continental haben wir dafür einen starken Partner an unserer Seite: Durch die langjährige Zusammenarbeit in der Erstausrüstung können wir gemeinsam Lösungen entwickeln, die das Potenzial haben, unseren Kunden echten Mehrwert zu bringen.</p></blockquote>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/16/elektroautos-im-reichweitentest/">Reichweiten-Check: 22 Elektroautos im Vergleich –  deutsches Modell vorne</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/14/whatsapp-zwei-accounts-nutzen-iphone/">WhatsApp: So kannst du zwei Accounts gleichzeitig auf dem iPhone nutzen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/10/ki-militaer-einsatzbereiche/">Studie: In diesen Bereichen kommt KI beim Militär zum Einsatz</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/06/inkognito-chat-meta-ai-whatsapp/">Privat mit KI chatten: Inkognito-Chat mit Meta AI in WhatsApp starten</a></li>
</ul>
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		<title>Extremhitze in der Stadt: Diese App zeigt dir den schattigsten Weg</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/20/hitzeschutz-app-weg-im-schatten/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/20/hitzeschutz-app-weg-im-schatten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 04:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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<p>Wer im Sommer zu Fuß durch die Stadt muss, kennt das Problem: Manche Straßen heizen sich so stark auf, dass sie zur Belastung werden. Forscher der Universität Heidelberg haben deshalb eine App entwickelt, die Fußgängern je nach Tageszeit den schattigsten Weg berechnet.  Das Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT) hat ein System zur Analyse der [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/app-schatten-strasse-stadt.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="App Schatten Straße Stadt Wege im Schatten HEAL" decoding="async" /></p>
<p><strong>Wer im Sommer zu Fuß durch die Stadt muss, kennt das Problem: Manche Straßen heizen sich so stark auf, dass sie zur Belastung werden. Forscher der Universität Heidelberg haben deshalb eine App entwickelt, die Fußgängern je nach Tageszeit den schattigsten Weg berechnet. </strong></p>
<p><span id="more-319854094"></span></p>
<p>Das Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT) hat <a href="https://heigit.org/heal/" target="_blank" rel="noopener">ein System</a> zur Analyse der Begehbarkeit von Straßen bei Hitze entwickelt. Aus den Ergebnissen eines Forschungsprojekts der Universität Heidelberg ist daraus eine Routing-App entstanden. Seit dem Sommer 2024 unterstützt <a href="https://shaded.openrouteservice.org/" target="_blank" rel="noopener">die Anwendung shaded.ors</a> die Menschen in Heidelberg und Worms bei der täglichen Routenplanung. Alexander Zipf, Professor für Geoinformation am HeiGIT, dazu:</p>
<blockquote><p>Neben der Bereitstellung von Informationen und Anpassungskonzepten zum Thema Hitzestress im Allgemeinen ist es das Ziel von HEAL, insbesondere für Menschen in Risikogruppen mithilfe einer App eine hitzeangepasste Mobilität zu ermöglichen.</p></blockquote>
<h2>Wie die Heal-App Wege im Schatten ermittelt</h2>
<p>Die Software ermittelt für Fußgänger gezielt Wege, die durch schattige Parks oder Straßen im Schatten von Gebäuden führen. Auf diese Weise lassen sich stark aufgeheizte Orte bei Extremhitze vermeiden.</p>
<p>In die Berechnungen fließen aktuelle Wetter- und Sonneneinstrahlungsdaten sowie Informationen zur Wegbeschaffenheit ein. Digitale Oberflächenmodelle erfassen die Höhe von Objekten wie Gebäuden und Bäumen über dem Boden. Das Programm führt diese Informationen mit Geländemodellen und den Karten von OpenStreetMap zusammen. Dann ermittelt das System einen Solarindex für jeden Straßenabschnitt.</p>
<h2>Anderer Sonnenstand, andere Route: So passt sich die App an</h2>
<p>Die Routenempfehlung passt sich an die jeweilige Tageszeit und den Sonnenstand an. Am Morgen empfiehlt die Anwendung für den Weg vom Hauptbahnhof Worms zur Rheinpromenade etwa die Wilhelm-Leuschner-Straße und anschließend die Martinsgasse und Judengasse. Am Nachmittag leitet die Anwendung Personen hingegen über die Goethestraße. Die Navigation soll vor allem Senioren, Kindern und Vorerkrankten die Fortbewegung an heißen Tagen ermöglichen.</p>
<p>Bei der Konzeption des Projekts stand der direkte Austausch mit der Bevölkerung im Vordergrund. Im Rahmen von Workshops teilten Senioren, Vorerkrankte und Familien ihre Hitzeerfahrungen. Zusätzlich nutzten die Beteiligten mobile Interviews per Messenger-Dienst. Dieses gemeinschaftliche Wissen brachte Bedürfnisse ans Licht, die aus reinen Daten nicht sichtbar geworden wären.</p>
<h2>Was Kommunen für die Stadtverwaltung lernen können</h2>
<p>Die Anwendung läuft auf einem quelloffenen Routing-Dienst und nutzt Karten von OpenStreetMap. Das System berechnet aus den Eingabedaten für jeden Straßenabschnitt einen sogenannten Solarindex. Dieser Wert gibt an, wie stark ein Abschnitt zu einem bestimmten Zeitpunkt der Sonne ausgesetzt ist. Zudem arbeitet das Team an einer Bereitstellung des Routings über eine kostenlose Live-Schnittstelle.</p>
<p>Langfristig könnte die Anwendung den Kommunen als Instrument zur Klimaanpassung dienen. Findet das System keine schattigen Wege, würde dies einen mangelnden Schutz für vulnerable Gruppen belegen. Die Ergebnisse dürften Stadtverwaltungen somit auf Orte hinweisen, an denen Investitionen in Bäume und Schattenspender nötig wären. Da der Code offen ist, ließe sich das Hitzerouting auf andere Städte mit entsprechenden Daten übertragen.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/10/ki-militaer-einsatzbereiche/">Studie: In diesen Bereichen kommt KI beim Militär zum Einsatz</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/06/inkognito-chat-meta-ai-whatsapp/">Privat mit KI chatten: Inkognito-Chat mit Meta AI in WhatsApp starten</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/02/x-alternativen-im-vergleich/">Bluesky, Mastodon, W Social, Threads: 4 Alternativen zu X im Vergleich</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/25/captcha-ohne-google-europaeische-alternativen-im-vergleich/">Captcha ohne Google: 4 europäische Alternativen im Vergleich</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Das sind die größten Rüstungsunternehmen Europas</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/groessten-ruestungsunternehmen-europas/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/groessten-ruestungsunternehmen-europas/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 18:06:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union (EU)]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Europa investiert so viel in Verteidigung wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr.  Die Rüstungsindustrie boomt. Allein Deutschlands Militärausgaben stiegen 2025 auf rund 114 Milliarden US-Dollar. Doch welche europäischen Konzerne profitieren am stärksten? Auf Basis aktueller SIPRI-Daten zeigen wir dir die zehn umsatzstärksten Rüstungsunternehmen Europas.  Auch wenn Russland in der Ukraine kaum noch Gebietsgewinne verzeichnen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/groessten-ruestungsunternehmen-europas/">Das sind die größten Rüstungsunternehmen Europas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/groessten-ruestungsunternehmen-europas/">Das sind die größten Rüstungsunternehmen Europas</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/panzer.png" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Panzer Rüstungsunternehmen Explosion Krieg Rheinmetall" decoding="async" /></p>
<p><strong>Europa investiert so viel in Verteidigung wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr.  Die Rüstungsindustrie boomt. Allein Deutschlands Militärausgaben stiegen 2025 auf rund 114 Milliarden US-Dollar. Doch welche europäischen Konzerne profitieren am stärksten? Auf Basis aktueller SIPRI-Daten zeigen wir dir die zehn umsatzstärksten Rüstungsunternehmen Europas. </strong><br />
<span id="more-319877802"></span></p>
<p>Auch wenn Russland in der Ukraine kaum noch Gebietsgewinne verzeichnen kann, gilt Putin als Bedrohung für den europäischen Kontinent. Vor dem Hintergrund, dass die USA nicht mehr der verlässliche Partner sind, der sie früher einmal waren, müssen die Staaten Europas nun selbst wieder aufrüsten und nachholen, was viele Jahre versäumt wurde. Wer davon besonders profitiert, sind die Rüstungsunternehmen. Welche den höchsten Umsatz machen, verraten wir in diesem Artikel.</p>
<h2>Europäische Rüstungsunternehmen erzielen Rekordumsätze</h2>
<p>Die Grundlage für unser Ranking liefert das Stockholmer Friedensforschungsinstitut <a href="https://www.sipri.org/visualizations/2026/sipri-top-100-ranking-2024" target="_blank" rel="noopener">SIPRI</a>, das jährlich die 100 größten Rüstungsunternehmen der Welt nach ihren Umsätzen erfasst, die mit Waffen und anderem Kriegsgerät gemacht werden. Aus dieser globalen Liste haben wir die europäischen Konzerne herausgefiltert und nach ihren Rüstungsumsätzen sortiert. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2024, denn eine aktuellere Auswertung liegt derzeit nicht vor.</p>
<p>Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine haben zahlreiche europäische Nationen die Etats für ihre Verteidigung drastisch erhöht. Deutschland stieg 2025 mit rund 114 Milliarden US-Dollar in die Riege der fünf Länder mit den <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/laender-hoechsten-militaerbudget/">weltweit höchsten Militärausgaben</a> auf. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt investiert die Ukraine am meisten; kriegsbedingt fließen dort fast 40 Prozent der Wirtschaftsleistung ins Militär. Ganz oben stehen die USA mit fast einer Billion US-Dollar pro Jahr.</p>
<p>Viele Konzerne konnten ihre Umsätze deutlich steigern. Das größte Plus kann die tschechische Czechoslovak Group vorweisen, deren Waffenumsatz binnen eines Jahres fast verdreifacht wurde. Welche europäischen Rüstungsunternehmen ganz oben stehen, zeigen wir in der folgenden Top Ten.</p>
<h3>Platz 10: Naval Group</h3>
<p>Den Auftakt macht der französische Staatskonzern Naval Group, dessen Waffenumsatz bei <strong>4,66 Milliarden</strong> US-Dollar liegt. Wie der Name vermuten lässt, ist das Unternehmen auf maritime Gerätschaften spezialisiert. Es baut U-Boote, Fregatten und Flugzeugträger für die französische Marine und zahlreiche Exportkunden. Die Naval Group ist fast vollständig aufs Militärgeschäft ausgerichtet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/groessten-ruestungsunternehmen-europas/">Das sind die größten Rüstungsunternehmen Europas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Das P-Konto und der Bankberater, der eigentlich gar nichts weiß</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/das-p-konto-und-der-bankberater-der-eigentlich-gar-nichts-weiss/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/das-p-konto-und-der-bankberater-der-eigentlich-gar-nichts-weiss/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tibor Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 16:07:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.basicthinking.de/blog/?p=319924952</guid>

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<p>Der NDR hat dokumentiert, was viele längst geahnt haben: In Schleswig-Holstein warten Menschen mit Schulden monatelang auf einen Beratungstermin. Monatelang. In dieser Zeit laufen Zinsen, kommen Vollstreckungsbescheide und eskalieren Situationen, die noch lösbar gewesen wären. Doch das ist nur ein Problem. Das andere spricht kaum jemand an. Was passiert eigentlich, wenn jemand in dieser Wartezeit [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/p-konto.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="P-Konto Pfändung eröffnen" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="3:1-3:297;67-363"><strong>Der <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/p-konto-hilfe-fuer-schuldner-kommt-in-sh-oft-zu-spaet,schulden-156.html" target="_blank" rel="noopener">NDR hat dokumentiert</a>, was viele längst geahnt haben: In Schleswig-Holstein warten Menschen mit Schulden monatelang auf einen Beratungstermin. Monatelang. In dieser Zeit laufen Zinsen, kommen Vollstreckungsbescheide und eskalieren Situationen, die noch lösbar gewesen wären. Doch das ist nur ein Problem. Das andere spricht kaum jemand an. Was passiert eigentlich, wenn jemand in dieser Wartezeit zur Bank geht und nach einem P-Konto fragt? Eine kommentierende Analyse von Tibor Bauer – alias „Mr. Schufa“.</strong></p>
<p data-sourcepos="3:1-3:297;67-363"><span id="more-319924952"></span></p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="10:1-10:47;483-529">Was ist ein P-Konto?</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="12:1-12:338;531-868">Seit 2010 hat jeder Kontoinhaber das Recht, sein Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln: das sogenannte P-Konto. Klingt technisch, ist aber simpel gedacht: Wer gepfändet wird, soll trotzdem Miete zahlen, einkaufen und Strom bezahlen können. Der Grundfreibetrag liegt aktuell bei 1.560 Euro im Monat – diesen Betrag darf kein Gläubiger anrühren. Wer Kinder hat, Unterhalt zahlt oder Sozialleistungen bezieht, kann noch mehr schützen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="12:1-12:338;531-868">Für eine unterhaltsberechtigte Person kommen monatlich rund 585 Euro oben drauf. Das ist kein kleiner Betrag. Für viele ist das der Unterschied zwischen Miete zahlen und Miete schulden. Der Haken: Diese Erhöhung kommt nicht von selbst. Man braucht eine Bescheinigung, die man bei der Bank vorlegt. Und genau da wird es heikel.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="19:1-19:52;1282-1333">Was Bankmitarbeiter sagen – und was davon stimmt</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="21:1-21:205;1335-1539">Ich arbeite seit Jahren mit Menschen, die in Schulden stecken. Die Schilderungen, die ich aus Bankgesprächen höre, sind manchmal so falsch, dass man nicht weiß, ob man lachen oder den Kopf schütteln soll. Ein paar echte Klassiker:</p>
<ul>
<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="25:1-25:96;1568-1663">&#8222;Sie können das P-Konto nur einmal im Leben beantragen.&#8220; Falsch! Diese Regel existiert nicht.</li>
<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="27:1-27:278;1665-1942">&#8222;Ihren Freibetrag können wir nicht erhöhen, da müssten Sie zum Gericht.&#8220; Meistens falsch. Schuldnerberatungsstellen, Anwälte, das Jobcenter oder die Familienkasse: All diese Stellen können die Bescheinigung ausstellen. Das Gericht ist einer von mehreren Wegen, selten der erste.</li>
<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="29:1-29:132;1944-2075">&#8222;Das geht diese Woche nicht mehr.&#8220; Und schon ist ein weiterer Monat weg. Geld, das dem Betroffenen gehört, landet beim Gläubiger.</li>
</ul>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="31:1-31:206;2077-2282">Warum passiert das? Weil das Thema P-Konto in der Bankausbildung etwa so viel Raum einnimmt wie Briefmarkensammeln als Freizeitgestaltung. Wer dreimal im Jahr dazu gefragt wird, hat schlicht keine Routine.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="34:1-34:34;2285-2318">Die Stille hinter dem Schalter</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="36:1-36:278;2320-2597">Wer mit einer Kontopfändung konfrontiert ist, befindet sich meistens in einer Ausnahmesituation. Gestresst. Beschämt. Oft kaum in der Lage, klare Fragen zu stellen. Wenn dann jemand im Anzug mit ruhiger Stimme erklärt, dass „da nichts zu machen ist&#8220;, glaubt man das. Warum auch nicht? Man handelt entsprechend. Das heißt: Man handelt gar nicht.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="40:1-40:374;2660-3033">Ein Schuldner mit zwei Kindern und Kindergeldbezug hat Anspruch auf einen Freibetrag, der den Grundbetrag deutlich übersteigt. Wer das nicht weiß, wem das niemand erklärt, dem werden Monat für Monat Beträge abgezogen, die rechtlich nie hätten abgezogen werden dürfen. Das ist kein Randproblem. Das ist der Unterschied zwischen einer gesicherten Wohnung und einer Kündigung.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="43:1-43:34;3036-3069">Wer hat Schuld? Falsche Frage!</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="45:1-45:295;3071-3365">Einzelne Banken oder Mitarbeiter vorzuführen bringt nichts. Das P-Konto-Recht hat sich im letzten Jahrzehnt mehrfach verändert, Freigrenzen werden regelmäßig angepasst, Ausnahmen kommen dazu. Das ist kein Stoff für die erste Arbeitswoche – das ist ein mehrtägiger Kurs. Den kaum jemand bekommt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="45:1-45:295;3071-3365">Das eigentliche Problem ist nicht der Mensch hinter dem Schalter. Das eigentliche Problem ist, dass Banken Mitarbeiter in Produkten schulen, nicht in Schutzrechten. Kreditverkauf ja. Vollstreckungsschutz? Eher nicht.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="50:1-50:37;3586-3622">Was Betroffene konkret tun können</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="52:1-52:110;3624-3733">Die Bank ist gesetzlich verpflichtet, ein Konto umzuwandeln. Kein Ermessen, keine Ausrede, keine Verzögerung. Die Bescheinigung für einen erhöhten Freibetrag holt man sich nicht bei der Bank – die stellt sie nicht aus. Das machen anerkannte Schuldnerberatungsstellen, das Jobcenter, die Familienkasse oder ein Anwalt. Diese Bescheinigung bringt man zur Bank. Fertig.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="56:1-56:164;3993-4156">Wenn die Bank sie trotzdem nicht anerkennt – das kommt vor, ist rechtlich umstritten – gibt es noch den Weg über das Vollstreckungsgericht. Mühsamer, aber gangbar. Und noch ein praktischer Hinweis: Schuldnerberatungsstellen mit langen Wartelisten können für eine P-Konto-Bescheinigung oft deutlich schneller helfen als für eine vollständige Schuldenberatung. Ein Anruf kostet nichts.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="61:1-61:24;4380-4403">P-Konto: Was sich jetzt ändern muss</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="63:1-63:236;4405-4640">Banken sollten Mitarbeiter auch in Grundfragen des Vollstreckungsschutzes schulen. Nicht als Option, sondern als Standard. Fehlinformationen gegenüber Menschen in existenzieller Not haben Konsequenzen – die tragen nur nicht die Banken. Und die Schuldnerberatung braucht mehr Mittel.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="63:1-63:236;4405-4640">Der NDR-Bericht ist kein Ausreißer. Wer in Not ist und Monate wartet, kommt oft genau dann zur Beratung, wenn die Situation schon deutlich verfahrener ist als nötig. Das P-Konto ist ein gutes Instrument. Aber es schützt nur, wer es hat – und wer weiß, wie es wirklich funktioniert.</p>
<p data-sourcepos="63:1-63:236;4405-4640"><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li data-sourcepos="67:1-67:116;4856-4971"><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/12/26/depotumzug-was-beachten/">Depotumzug: Was du unbedingt beachten solltest</a></li>
<li data-sourcepos="67:1-67:116;4856-4971"><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/16/geld-zurueck-bei-schlechtem-netz/">Geld zurück bei schlechtem Netz: Wer macht wirklich 30 Messungen?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/13/elon-musk-der-groesste-seifenblasenhaendler-der-welt/">Elon Musk: Der größte Seifenblasenhändler der Welt</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/10/anthropic-haelt-claude-mythos-unter-verschluss/">Zu gefährlich? Anthropic hält die KI Claude Mythos unter Verschluss</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Netzbetreiber scheffeln Rekord-Renditen – auf dem Rücken der Verbraucher</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/netzbetreiber-scheffeln-rekord-renditen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 09:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
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<p>Laut einer aktuellen Analyse verdienen die deutschen Verteilnetzbetreiber im Schnitt mehr als die meisten DAX-Konzerne – mit Eigenkapitalrenditen von über 30 Prozent. Fair sind laut Bundesnetzagentur je nach Anlage aber nur 3,5 bis 6,7 Prozent. Gleichzeitig stockt der Netzausbau, während wir als Verbraucher die satten Gewinne der Netzbetreiber über unsere Stromrechnung zahlen. Eine kommentierende Analyse. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/netzbetreiber-scheffeln-rekord-renditen/">Netzbetreiber scheffeln Rekord-Renditen – auf dem Rücken der Verbraucher</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/netzbetreiber-rendite-.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Netzbetreiber Renditen Netzentgelte Energiewende Stromnetz" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Laut einer aktuellen Analyse verdienen die deutschen Verteilnetzbetreiber im Schnitt mehr als die meisten DAX-Konzerne – mit Eigenkapitalrenditen von über 30 Prozent. Fair sind laut Bundesnetzagentur je nach Anlage aber nur 3,5 bis 6,7 Prozent. Gleichzeitig stockt der Netzausbau, während wir als Verbraucher die satten Gewinne der Netzbetreiber über unsere Stromrechnung zahlen. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-319954744"></span></p>
<h2>Rekord-Renditen: Deutsche Netzbetreiber machen Kasse</h2>
<ul>
<li>Regionale Verteilnetzbetreiber im Stromnetz erzielen mit einer durchschnittlichen Eigenkapitalrendite von mehr als 30 Prozent ein <strong>Niveau, von dem viele DAX-Unternehmen nur träumen können</strong>. Das ist das Ergebnis einer <a href="https://www.bne-online.de/bne-analyse-netzbetreiber-erzielen-rekordrenditen-dennoch-gibt-es-eine-netzkrise/" target="_blank" rel="noopener">Analyse</a> des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (BNE). Gleichzeitig kritisieren zahlreiche Vertreter aus der Branche der Erneuerbaren Energien, dass die meisten Netzbetreiber viel zu wenig in das Stromnetz und die Energiewende investieren. Stattdessen würden sich ihre Gewinne maximieren und sie sich sozusagen die Taschen vollstopfen.</li>
<li>Die Eigenkapitalrendite von Westnetz, dem größten Verteilnetzbetreiber in Deutschland, lag laut BNE-Analyse im Jahr 2024 bei circa 45 Prozent. Heißt konkret: Mit jedem investierten Euro erwirtschaftet das Unternehmen rein rechnerisch im Schnitt einen Gewinn von 45 Cent. Mit Blick auf die deutsche Wirtschaft ist das <strong>ein ungewöhnlich hoher Wert</strong>. Dem BNE zufolge kassieren auch die Netzbetreiber Bayernwerk Netz (38 Prozent) und Mitnetz (43 Prozent) satte Renditen. Alle drei Unternehmen sind E.ON-Töchter. Die Konkurrenz wie Netz BW (EnBW) oder EWE Netz erzielt ebenfalls hohe Werte.</li>
<li>Der <strong>deutsche Strommarkt ist ein besonderer</strong>. Da die Netze jahrzehntelang halten müssen, braucht es verlässliche und attraktive Renditen, um Investoren anzulocken. Ansonsten wäre es kompliziert, Geld für den Neubau und Betrieb von Leitungen, Umspannwerken, Verteilnetzen und intelligenten Steuerungs- und Speichersystemen ausreichend zu gewährleisten. Die Bundesnetzagentur errechnet in der Regel deshalb alle fünf Jahre <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/20240124_EKZins.html" target="_blank" rel="noopener">feste Werte für faire Renditen</a> in einem durchaus risikoreichen aber auch monopolistisch geprägten Geschäft. Derzeit sind es rund 3,5 Prozent für Altanlagen und etwa 6,74 Prozent für Neuanlagen, jeweils vor Steuern.</li>
</ul>
<h2>Warum zahlen Verbraucher für Monopolgewinne?</h2>
<p>Die krasse Renditenlücke zwischen den von der Bundesnetzagentur vorgesehenen Eigenkapitalzinssätzen und den tatsächlich erzielten Gewinnen vieler Verteilnetzbetreiber fällt nicht vom Himmel. Sie entsteht aus einem Geflecht von gesetzlichen <strong>Sonderregeln, Bilanzierungslogiken und regulatorischen Schlupflöchern</strong>, die jahrelang politisch geduldet wurden.</p>
<p>Die Kapitalrenditen der Netzbetreiber müssen am Ende wir Verbraucher über die Netzentgelte auf unserer Stromrechnung zahlen. <strong>Das Problem</strong>: Aus einem regulierten Monopol sind mitunter Geschäftsmodelle entstanden, die mehr an die Rendite-Champions der Privatwirtschaft erinnern als an einen Teil der kritischen Infrastruktur.</p>
<p>Dabei sind nicht alle Mechanismen per se fragwürdig. Denn: Effizientes Wirtschaften sollte belohnt werden und Investitionen in langlebige Netze brauchen <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Netzentgelte/Anreizregulierung/start.html" target="_blank" rel="noopener">attraktive Rahmenbedingungen</a>. Doch manche Regelungen wirken für Investoren wie eine Einladung, sich nicht nur die Taschen, sondern auch einen <strong>Geldspeicher zu füllen</strong>.</p>
<p>Wenn Bauprojekte aber bereits während der Errichtung verzinst werden und nach Inbetriebnahme erneut Renditen abwerfen, entsteht der Eindruck eines finanziellen <strong>Perpetuum mobile</strong>. Verdoppelt wird dieser Inflationsausgleich auch noch durch die kalkulatorische Gewerbesteuer, die teilweise selbst dann in die Gebühren einfließt, wenn real deutlich weniger Steuerlast anfällt.</p>
<p>On Top kommt obendrein ein strukturelles Problem: Die politischen Anreize für eine harte Regulierung waren bislang begrenzt. Viele Netzbetreiber sind eng mit kommunalen Eigentümern verflochten und finanzieren vor Ort öffentliche Aufgaben mit. Wer von den Ausschüttungen profitiert, verspürt also naturgemäß wenig Drang, die Geldquelle zuzudrehen. Ergebnis ist ein <strong>netzpolitisches Paradoxon</strong>. Denn während vielerorts über fehlende Netzkapazitäten geklagt wird, sprudeln bei vielen Netzbetreibern die Gewinne.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE)</strong>, in einem <a href="https://www.bne-online.de/bne-analyse-netzbetreiber-erzielen-rekordrenditen-dennoch-gibt-es-eine-netzkrise/" target="_blank" rel="noopener">Statement</a>: „Wer in einem regulierten Monopolmarkt hohe Renditen erzielt, muss mindestens auch bei Netzausbau, Digitalisierung und Kundenservice liefern. Die aktuelle Netzkrise zeigt, dass genau hier erheblicher Nachholbedarf besteht.“ In einem <a href="https://www.bne-online.de/wp-content/uploads/bne-Analyse-der-Netzbetreiberrenditen-2026-v11.pdf" target="_blank" rel="noopener">Vorwort</a> ergänzt er: „Wir haben keine Energiekrise, wir haben eine Netzkrise genauer eine Netzanschlusskrise. (… ) Unbestritten ist, dass die Netzbetreiber in den letzten Jahren das Stromnetz zu wenig ausgebaut haben.“</li>
<li>Die Bundesnetzagentur erachtet die 2021 festgelegten Eigenkapitalzinssätze für Altanlagen von 5,07 Prozent weiterhin als sachgerecht. Für Neuanlagen greift seit 2024 ein Eigenkapitalzinssatz aus einem jährlich variablen Basiszins (der Umlaufsrendite) zuzüglich eines konstanten Wagniszuschlags von 3,0 Prozent. <strong>Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur</strong>, in einem <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/20240124_EKZins.html" target="_blank" rel="noopener">Statement</a> dazu: „Unsere Regelung setzt starke Signale, den Netzausbau weiter zu beschleunigen. Sie orientiert sich am Marktumfeld und sichert, dass Belastungen der Kunden auf das wirklich notwendige Maß beschränkt bleiben. Wir begrenzen die Anpassung des Zinssatzes auf Neuinvestitionen. Für Bestandsinvestitionen wirkt sich das gestiegene Zinsumfeld kaum aus. Diese konnten auf Basis unserer Festlegungen gegen Zinsänderungsrisiken bereits bis 2027/2028 abgesichert werden.“</li>
<li><strong>E.ON</strong> sprach <a href="https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/stromnetzbetreiber-rendite-100.html" target="_blank" rel="noopener">gegenüber dem SWR</a> von einem „verzerrten Bild“, wenn man nur auf die Renditen schaue: „In der Regulierung werden beispielsweise Vermögenswerte anders bewertet und über längere Zeiträume fortgeschrieben, was zu einer höheren Eigenkapitalbasis führt.“ Meiner Meinung nach erklärt das aber nicht einmal ansatzweise die enorme Differenz zu den Vorgaben der Netzagentur. <strong>Sven Giegold, stellvertretender Vorsitzender der Grünen im Bundestag</strong>, wettert auf <a href="https://www.linkedin.com/posts/sven-giegold_birnbaum-waeurmepumpen-netz-share-7472636855210049537-qbRK/?utm_source=share&amp;utm_medium=member_desktop&amp;rcm=ACoAADf7MIUBcEbzHg-AKBEuOCgxqGulRPx09qU" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn</a>: „Die Renditen aus dem #Netzmonopol fließen an die Eigentümer von E.ON – bezahlt werden sie von Verbraucher:innen und Unternehmen über die Netzentgelte. Sinken die Renditen, ließen sich bis zu 3 Milliarden Euro im Jahr sparen.“</li>
</ul>
<h2>Warum sich das Blatt ab 2028 wenden könnte</h2>
<p>Relativ hohe Renditen sind im Netzgeschäft grundsätzlich kein Problem. Im Gegenteil: Wer Milliarden in Leitungen, Umspannwerke und Digitalisierung investieren soll, <strong>braucht verlässliche Ertragsaussichten</strong>. Doch zwischen Investitionsanreiz und Rendite-Maximierung liegt eine Grenze. Wird sie überschritten, droht das eigentliche Ziel aus dem Blick zu geraten: eine bezahlbare und leistungsfähige Energieversorgung. Strom ist schließlich keine Luxusware, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Ein Grundrecht!</p>
<p>Der Bundesnetzagentur wird dabei eine schwierige Rolle zuteil. Sie hat in den vergangenen Jahren versucht, einzelne Verzerrungen einzudämmen, ist jedoch <strong>an die bestehenden gesetzlichen Vorgaben gebunden</strong>. Gleichzeitig stößt die Kontrolle in der Praxis an Grenzen. Denn aberwitzige und unzählige Sonderregelungen und Schlupflöcher, die obendrein seit langem hingenommen werden, lassen sich kaum lückenlos prüfen.</p>
<p>Die Folge: Die meisten Renditebooster bleiben unentdeckt, die wenigsten werden erkannt. Hoffnung <strong>setzt die Netzagentur nun auf die Zeit nach 2028</strong>. Dann könnte sie infolge <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:62018CJ0718" target="_blank" rel="noopener">europarechtlicher Vorgaben</a> deutlich mehr Regeln selbst festlegen und zentrale Sondervorteile wie doppelte Verzinsungen oder mehrfache Inflationsausgleiche zurückfahren.</p>
<p>Ob daraus tatsächlich eine Zeitenwende resultiert, ist aber offen. Denn die Energiebranche verfügt über einen <strong>erheblichen politischen und wirtschaftlichen Einfluss</strong>. Einem Lobbyismus, von dem sich schon der eine oder andere Politiker hat einlullen lassen. Entscheidend wird deshalb sein, die Regulierung stärker an konkreten Leistungen auszurichten und Gesetze anzupassen.</p>
<p>Denn: Wer den Netzausbau verschleppt, digitale Prozesse blockiert oder Anschlussanfragen ausbremst, sollte nicht dieselben Renditen erzielen wie ein Betreiber, der die Energiewende aktiv voranbringt. Die Frage sollte künftig deshalb nicht mehr sein, wie viel Geld im Netz verdient wird, sondern wofür. Die <strong>richtigen Anreize könnten dafür sorgen</strong>, dass mehr Strom durch dieselbe Infrastruktur fließt, die Netzentgelte sinken und damit auch die Strompreise. Das wäre eine Rendite, von der nicht nur Aktionäre profitieren.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/18/allianz-gegen-palantir-deutsche-ki-unternehmen-verbuenden-sich/">Allianz gegen Palantir: Deutsche KI-Unternehmen verbünden sich</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/17/trump-dreht-anthropic-ki-den-saft-ab-folgen-fuer-europa/">Trump dreht Anthropic-KI den Saft ab – mit Folgen für Europa</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/16/wer-spricht-hier-eigentlich-die-unbequeme-wahrheit-ueber-ki-in-der-politik/">Wer spricht hier eigentlich? Die unbequeme Wahrheit über KI in der Politik</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/15/spacex-boersengang-ist-hoechste-luftschloss-aller-zeiten/">SpaceX-Börsengang macht Musk zum Billionär– im höchsten Luftschloss aller Zeiten</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/netzbetreiber-scheffeln-rekord-renditen/">Netzbetreiber scheffeln Rekord-Renditen – auf dem Rücken der Verbraucher</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Wenn Elektromobilität bezahlbar wird</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/wenn-elektromobilitaet-bezahlbar-wird/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 07:30:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
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<p>Elektromobilität bietet viele Vorteile: lokal emissionsfreies Fahren, niedrige Betriebskosten und ein modernes Fahrerlebnis. Dennoch stellt  der Einstieg für viele Menschen noch immer eine finanzielle Herausforderung dar. Die Folge ist, dass Elektromobilität für viele Menschen lediglich ein unerfüllter Wunsch bleibt. Hinzu kommt häufig der Eindruck, dass aktuelle Elektroautos technisch überdimensioniert wirken oder in ihrer Bedienung zu [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/t03-glacier_blue-02.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Elektromobilität Leapmotor" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Elektromobilität bietet viele Vorteile: lokal emissionsfreies Fahren, niedrige Betriebskosten und ein modernes Fahrerlebnis. Dennoch stellt<span class="Apple-converted-space">  </span>der Einstieg für viele Menschen noch immer eine finanzielle Herausforderung dar. Die Folge ist, dass Elektromobilität für viele Menschen lediglich ein unerfüllter Wunsch bleibt. Hinzu kommt häufig der Eindruck, dass aktuelle Elektroautos technisch überdimensioniert wirken oder in ihrer Bedienung zu komplex sind. Genau deshalb gewinnt ein neuer Ansatz an Bedeutung: Elektromobilität, die zugänglich, alltagstauglich und bezahlbar ist, ohne Kompromisse bei den Funktionen, die im täglichen Leben wirklich zählen.</strong><span id="more-319895258"></span></p>
<h2><b>Die Lösung: Smarte Elektromobilität mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis</b></h2>
<p>Leapmotor macht moderne Elektromobilität für möglichst viele Menschen zugänglich . Statt sich auf Luxusausstattung oder überladene Technik zu konzentrieren, setzt das Unternehmen auf intelligente Lösungen, hohe Alltagstauglichkeit und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Das bedeutet konkret: durchdachte Technologien, intuitive Bedienung und Funktionen, die einen echten Mehrwert bieten. So entstehen bei Leapmotor Fahrzeuge, die den Alltag erleichtern und gleichzeitig den Einstieg in die Elektromobilität vereinfachen.</p>
<p>Ein Beispiel hierfür ist der <a href="https://www.leapmotor.net/de/t03" target="_blank" rel="nofollow noopener">Leapmotor T03</a>. Das kompakte Elektrofahrzeug wurde speziell für die Anforderungen des urbanen Alltags entwickelt. Seine einfache Handhabung, effiziente Nutzung des verfügbaren Raums und die niedrigen Betriebskosten machen den T03 zu einer attraktiven Lösung für Stadtfahrer, Pendler und Familien, die ein praktisches Fahrzeug suchen. Er deckt typische städtische Einsatzanforderungen ab, ohne dass die Nutzer ihr Mobilitätsverhalten umstellen müssen. Der T03 bietet dabei einen besonders unkomplizierten Einstieg in die Welt der Elektromobilität.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Alltagstauglichkeit: Was wirklich zählt</b></h2>
<p>Im täglichen Einsatz stehen selten Höchstgeschwindigkeit oder Rekordreichweiten im Mittelpunkt. Entscheidend ist vielmehr, dass ein Fahrzeug zuverlässig, komfortabel und unkompliziert funktioniert. An dieser Stelle zeigt sich erst, ob ein Fahrzeug wirklich alltagstauglich ist. Ein Elektrofahrzeug, das im Alltag bestehen soll, muss verschiedene Kriterien erfüllen: Dazu gehören eine praxisgerechte Reichweite, eine intuitive Bedienung und ein komfortables Ladeerlebnis.</p>
<p>Leapmotor entwickelt seine Fahrzeuge mit genau diesem Anspruch: Technologie soll unterstützen, nicht den Fahrer überfordern. So können Fahrer ihren Alltag entspannt gestalten, vom Arbeitsweg bis zum Wochenendeinkauf.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<figure id="attachment_319895281" aria-describedby="caption-attachment-319895281" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-319895281" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/mint-green-rear-45.jpg" alt="" width="800" height="450" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/mint-green-rear-45.jpg 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/mint-green-rear-45-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-319895281" class="wp-caption-text">Bild: Leapmotor</figcaption></figure>
<h2><b>Kosten im Blick: Elektromobilität wirtschaftlich gedacht<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h2>
<p>Neben dem Anschaffungspreis spielen die laufenden Kosten eine wichtige Rolle. Elektrofahrzeuge bieten hier häufig Vorteile gegenüber konventionellen Antrieben. Geringere Energiekosten und ein reduzierter Wartungsaufwand können dazu beitragen, die Gesamtkosten langfristig zu senken. Wer<span class="Apple-converted-space">  </span>rein elektrisch unterwegs ist, kann seine Fahrtkosten erheblich reduzieren. Leapmotor macht dies für eine breite Zielgruppe möglich und strebt danach, den Umstieg auf elektrische Antriebe möglichst einfach zu gestalten.</p>
<h2><b>Technologie, die intuitiv funktioniert</b></h2>
<p>Viele Fahrzeuge sind mit Funktionen überfrachtet, doch moderne Mobilität sollte einfach sein. Deshalb verfolgt Leapmotor den Grundsatz, Technologie benutzerfreundlich und intuitiv erlebbar zu machen. Assistenzsysteme und digitale Funktionen sind darauf ausgelegt, den Fahrer im Alltag sinnvoll zu unterstützen. Statt technischer Komplexität stehen Komfort, Sicherheit und ein angenehmes Fahrerlebnis im Fokus. Dadurch werden die Fahrzeuge sowohl für erfahrene E-Auto-Fahrer als auch für Neueinsteiger attraktiv.</p>
<h2><b>Nachhaltigkeit für den Alltag</b></h2>
<p>Immer mehr Menschen möchten ihre Mobilität nachhaltiger gestalten. Elektromobilität kann dazu beitragen, Emissionen im Alltag zu reduzieren und Ressourcen effizienter zu nutzen. Leapmotor unterstützt diesen Wandel mit Fahrzeugen, die nachhaltige Mobilität bezahlbar und praktikabel machen. So wird der Umstieg auf elektrische Antriebe für mehr Menschen realistisch und unkompliziert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Für wen ist bezahlbare Elektromobilität besonders interessant?</b></h2>
<p>Der Ansatz von Leapmotor richtet sich an Menschen, die moderne Mobilität und Kostenbewusstsein miteinander verbinden möchten. Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li><b>Pendler</b> mit moderaten Tagesdistanzen, die täglich effizient und komfortabel unterwegs sein möchten. Ohne Reichweitenangst und ohne Premium-Aufschlag.</li>
<li><b>Familien</b>, die Wert auf Sicherheit, Platzangebot und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li><b>Kostenbewusste Haushalte</b>, die langfristig von niedrigen Betriebs- und Wartungskosten und kurzfristig von niedrigeren Einstiegskosten profitieren möchten.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li><b>Einsteiger in die Elektromobilität</b>, die ein unkompliziertes Fahrzeug für den Alltag suchen.</li>
</ul>
<h2><b>Fazit: Elektromobilität für mehr Menschen zugänglich machen</b></h2>
<p>Elektromobilität muss weder kompliziert noch exklusiv sein. <a href="https://www.leapmotor.net/de" target="_blank" rel="nofollow noopener">Leapmotor</a> zeigt, wie moderne Technologie, intelligente Fahrzeugkonzepte, Nachhaltigkeit und attraktive Preise zusammenkommen können. Für viele Menschen in Deutschland kann genau dieser Ansatz den Unterschied machen: Leapmotor gestaltet damit den Weg in eine elektrische Zukunft einfacher denn je.</p>
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		<item>
		<title>Podcast 007: Prompts oder Politik – gefährdet KI unsere Demokratie?</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/btw-007/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/btw-007/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 06:24:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE WEEK]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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<p>BREAK/THE WEEK ist dein wöchentlicher Tech-Talk von BASIC thinking, der dich hinter die Kulissen der Tech-Welt nimmt. In der neuen Ausgabe diskutieren wir über KI als Redenschreiber in der Politik, die Rekord-Renditen der deutschen Netzbetreiber und die Anthropic-Sperre der US-Regierung. Die Themen dieser Ausgabe: „Saving Life&#8220;: Die App, die Ersthelfer in Notfällen alarmiert – bald [&#8230;]</p>
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<p style="text-align: center;"><strong>BREAK/THE WEEK ist dein wöchentlicher Tech-Talk von BASIC thinking, der dich hinter die Kulissen der Tech-Welt nimmt. In der neuen Ausgabe diskutieren wir über KI als Redenschreiber in der Politik, die Rekord-Renditen der deutschen Netzbetreiber und die Anthropic-Sperre der US-Regierung.</strong><span id="more-319946252"></span><br />
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<p><strong>Die Themen dieser Ausgabe:</strong></p>
<ul>
<li>„Saving Life&#8220;: Die App, die Ersthelfer in Notfällen alarmiert – bald per Gesetz Pflicht?</li>
<li>Rekord-Renditen der Netzbetreiber: Bis zu 45 Prozent Eigenkapitalrendite – wer zahlt die Zeche?</li>
<li>Anthropic-Sperre: US-Regierung kappt KI-Zugang für alle Nicht-Amerikaner</li>
<li>VW: Verbrenner endet wie die Pferdekutsche</li>
<li>SpaceX-Börsengang: 75 Milliarden Us-Dollar – Rekord oder Luftschloss?</li>
<li>E-Auto-Prämie: Über 50.000 Anträge – was läuft gut, was nicht?</li>
<li>KI als Redenschreiber: Wildberger und Voigt unter Verdacht – Täuschung oder legitimes Werkzeug?</li>
<li>YES OR NO: Zehn Fragen zu den Tech-Themen der Woche</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Mehr Tempo bei der Energiewende könnte sich für Europa gleich dreifach lohnen</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/schnellere-energiewende-europa/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 03:45:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Die EU will bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein. Doch eine beschleunigte Energiewende könnte Europa deutlich größere Vorteile bringen als bislang angenommen – und zwar wirtschaftlich, politisch und sozial. Eine neue Studie zeigt, dass der schnellere Ausbau erneuerbarer Energien Nettovorteile von bis zu 600 Milliarden Euro mit sich bringen könnte. Die Europäische Union hat sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/schnellere-energiewende-europa/">Mehr Tempo bei der Energiewende könnte sich für Europa gleich dreifach lohnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/schnellere-energiewende-europa/">Mehr Tempo bei der Energiewende könnte sich für Europa gleich dreifach lohnen</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/energiewende-europa.jpeg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Energiewende Europa EU Erneuerbare Energien Windkraft Solarenergie" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Die EU will bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein. Doch eine beschleunigte Energiewende könnte Europa deutlich größere Vorteile bringen als bislang angenommen – und zwar wirtschaftlich, politisch und sozial. Eine neue Studie zeigt, dass der schnellere Ausbau erneuerbarer Energien Nettovorteile von bis zu 600 Milliarden Euro mit sich bringen könnte.</strong></p>
<p><span id="more-319890037"></span></p>
<p>Die Europäische Union hat sich mit dem europäischen Klimagesetz zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Bereits bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen als Zwischenziel um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 sinken.</p>
<p>Für die Erreichung der Klimaziele setzt die EU vor allem auf den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die schrittweise Abkehr von fossilen Brennstoffen. Allein der Anteil der Solarenergie am <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/182159/umfrage/struktur-der-bruttostromerzeugung-in-der-eu-27/" target="_blank" rel="noopener">Strommix in der EU</a> ist zwischen 2023 und 2025 von 8,1 Prozent auf 11,2 Prozent angestiegen. Der Anteil der Braunkohle als Energieträger sank hingegen von 6,9 auf 5,8 Prozent.</p>
<p>Doch obwohl die Energiewende in den vergangenen Jahren an Fahrt aufgenommen hat, steht die EU diesbezüglich vor großen Herausforderungen. Denn der Ausbau erneuerbarer Energien, die Elektrifizierung von Industrie und Verkehr sowie die Sicherstellung der Versorgungssicherheit erfordern erhebliche Investitionen.</p>
<p>Doch genau diese könnten sich laut einer neuen <a href="https://www.mpic.de/6010765/europa-profitiert-von-einer-schnelleren-energiewende" target="_blank" rel="noopener">Analyse des Max-Planck-Instituts für Chemie</a> (MPIC) dreifach auszahlen: wirtschaftlich, politisch und sozial. Vor allem, wenn der Ausbau deutlich beschleunigt wird. Denn erreicht die EU ihr Ziel bereits zehn Jahre früher, könnten &#8222;in den untersuchten Szenarien EU-weite Nettovorteile von etwa 100 bis 600 Milliarden Euro&#8220; entstehen.</p>
<h2>Schnellerer Ausbau der Energiewende in Europa verspricht Milliardenvorteile</h2>
<p>Für ihre Studie, die <a href="https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2609606123" target="_blank" rel="noopener">in der Fachzeitschrift <em>Proceedings of the National Academy of Sciences</em> erschienen</a> ist, haben die MPIC-Forscher verschiedene Szenarien herangezogen. Ziel war es dabei, mit unterschiedlichen Perspektiven auf steigende und volatile Preise fossiler Energieträger zu reagieren und die Auswirkungen in den Bereichen Energiestruktur, wirtschaftliche Entwicklung, Luftqualität, Klima und Gesundheit zu untersuchen.</p>
<p>Als Maßstab für ihre Berechnungen haben die Wissenschaftler die Brennstoffpreise aus den Jahren 2021 bis 2023 herangezogen. Seither sind diese jedoch unter anderem aufgrund geopolitischer Spannungen enorm angestiegen.</p>
<p>Das internationale Forschungsteam um Yafang Cheng vom Max-Planck-Institut für Chemie ist deshalb überzeugt, dass die EU ihre Strategien für die Energiewende an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen und den Ausbau erneuerbarer Energien weiter beschleunigen sollte.</p>
<p>&#8222;Integrierte Bewertungsansätze helfen zu erklären, warum und wie der Ausbau erneuerbarer Energien über das Schließen einer Energieversorgungslücke hinaus wertvoll sein kann&#8220;, erklärt Erstautorin Wenjun Meng vom MPI für Chemie. Und weiter:</p>
<blockquote><p>Um die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen verschiedener kurzfristiger Maßnahmen und langfristiger Strategien zu bewerten, nutzen wir das neu entwickelte systemdynamische Modell WILIAM in Kombination mit GAINS, einem wohletablierten Modell zu Wechselwirkungen zwischen Treibhausgasen und Luftverschmutzung.</p></blockquote>
<p>Kurzfristig könnte der beschleunigte Ausbau dazu führen, dass die Stromgestehungskosten – also die Gesamtkosten für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom – ansteigen. Dabei fließen jedoch nicht nur die Kosten für den Bau der Anlagen ein, sondern beispielsweise auch der Netzausbau inklusive Speicheranlagen.</p>
<p>Trotz des Anstiegs dieser Kosten erwarten die Forscher EU-weite akkumulierte <strong>Nettovorteile von etwa 100 bis 600 Milliarden Euro</strong> für den Zeitraum von 2020 bis 2050. Diese könnten in der Realität jedoch noch höher ausfallen, da hierfür die Brennstoffpreise aus den Jahren 2021 bis 2023 zugrunde liegen.</p>
<h2>Weniger Emissionen und bessere Luft: Was ein schnellere Ausbau noch bewirkt</h2>
<p>Die Analyse zeigt, dass ein schnellerer und umfassenderer Ausbau erneuerbarer Energien den steigenden Energiebedarf auch bei einem Rückgang fossiler Energieträger decken könnte. Gleichzeitig würde die EU von einer stärkeren <strong>Minderung des Klimawandels</strong> profitieren.</p>
<p>Dies hätte auch positive Effekte auf die <strong>Luftqualität und damit auch die öffentlichen Gesundheit</strong>. Die Berechnungen der Forscher zeigen, dass die daraus resultierenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vorteile die notwendigen Investitionen in Kraftwerke, Infrastruktur und Endverbrauchstechnologien deutlich übersteigen.</p>
<p>Die größten Einsparungen würden dabei beispielsweise auf geringere Ausgaben für fossile Brennstoffe sowie vermiedene Klimafolgekosten entfallen. Aber auch niedrigere Kosten für zusätzliche Emissionsminderungsmaßnahmen würden den beschleunigten Ausbau ausgleichen.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/ki-strom-umwelt/">UN-Umweltbericht: KI-Boom frisst bald doppelt so viel Strom wie ganz Deutschland</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/30/cloud-edge-enhancement-wolken-effekt-solaranlagen/">Cloud Edge Enhancement: Wolken-Effekt pusht Solaranlagen über Nennleistung</a></li>
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</ul>
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		<item>
		<title>Wie Chatbots uns zur Weißglut treiben – und unser Verhalten verändern</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/18/wie-chatbots-uns-zur-weissglut-treiben-und-unser-verhalten-veraendern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 18:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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<p>Wer schon einmal an einen digitalen Kundenservice geraten ist, kennt vermutlich das Gefühl: Der Chatbot versteht einfach nicht, was man will. Man verschwendet seine Zeit, bis der Frust ins Unermessliche steigt. Den virtuellen Assistenten zu beschimpfen, ist da nur verständlich. Bringen tut das natürlich nichts, also warum streiten wir uns überhaupt mit einer Maschine? Es [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/support-chatbots-beleidgen.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Support Service Chatbots beleidigen wütend Weißglut KI Künstliche Intelligenz Beleidigung" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Wer schon einmal an einen digitalen Kundenservice geraten ist, kennt vermutlich das Gefühl: Der Chatbot versteht einfach nicht, was man will. Man verschwendet seine Zeit, bis der Frust ins Unermessliche steigt. Den virtuellen Assistenten zu beschimpfen, ist da nur verständlich. Bringen tut das natürlich nichts, also warum streiten wir uns überhaupt mit einer Maschine?</strong><span id="more-319930763"></span></p>
<p>Es gab sie schon vor KI, doch mit der neuen Technologie haben sie sich noch weiter verbreitet: Virtuelle Assistenten begegnen uns heute auf fast jeder Unternehmenswebsite und in etlichen Hotlines. Sie sollen schnelle Antworten liefern und den Kundenservice entlasten.</p>
<p>Doch das klappt nicht immer so reibungslos wie geplant. Wenn ein Bot falsche oder verwirrende Antworten gibt, reagieren manche Menschen gereizt bis aggressiv. Für Unternehmen ist das heikel, denn die Wut auf den Bot kann negativ auf die Webseite oder gleich die ganze Marke abfärben.</p>
<h2>10 Prozent der Nutzer beleidigen Chatbots</h2>
<p>Der Frage, warum Menschen wütend auf eine Software reagieren, geht ein Forscherteam um den Wirtschaftsinformatiker Professor Alfred Benedikt Brendel von der <a href="https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/doofer-computer-warum-menschenaehnliche-chatbots-anders-beleidigt-werden" target="_blank" rel="noopener">TU Dresden</a> nach. Eine Studie dazu erschien im Fachmagazin Journal of Management Information Systems.</p>
<p>Laut Brendel und seinen Kollegen verhalten sich rund zehn Prozent der Nutzer gegenüber virtuellen Assistenten aggressiv. Dazu gehört auch, dass sie diese bei Falschinformationen oder technischen Problemen beschimpfen.</p>
<p>Für ihre Experimente stellen die Forscher zwei Chatbot-Varianten gegenüber. Die eine tritt betont menschlich auf. Sie hat einen Namen, ein Geschlecht und ein Profilbild. Zudem antwortet sie ausgesprochen freundlich und unterstreicht ihre Botschaften mit passenden Emojis. Die andere Version bleibt hingegen neutral und verzichtet auf Nettigkeiten, die über das Mindestmaß hinausgehen.</p>
<p>Im ersten Durchgang mit 175 Teilnehmern arbeiten beide Varianten fehlerfrei. In diesem Fall zeigt sich bei den Probanden weder erhöhter Frust noch Aggression. Spannend wird es erst im zweiten, entscheidenden Experiment mit gut 200 Personen, in dessen Rahmen beide Bots absichtlich eine ganze Serie von Fehlern produzieren.</p>
<h2>Warum freundliche Chatbots Wut in uns auslösen</h2>
<p>Das Ergebnis stellt eine naheliegende Vermutung auf den Kopf. Eigentlich könnte man annehmen, dass ein sympathischer, menschlich wirkender Bot die Gemüter beruhigt und seltener beschimpft wird. Doch wie die Studie zeigt, ist Menschlichkeit bei einer KI ein zweischneidiges Schwert.</p>
<p>Der menschlich programmierte Bot wirkt sowohl positiv als auch negativ auf Benutzer ein. Indirekt erhöht er die allgemeine Zufriedenheit mit dem Service, und diese Zufriedenheit federt generell den Frust ab, falls doch einmal etwas schief läuft. Aber direkt, also in dem Moment, in dem der Fehler passiert, verstärkt dieselbe Menschlichkeit den Ärger.</p>
<p>Ein menschlich wirkendes Gegenüber enttäuscht bei einem Fehler deutlich mehr als eine neutrale Maschine, von der man ohnehin wenig erwartet. Weil beide Effekte gleichzeitig auftreten, kann Menschlichkeit den Frust also sowohl steigern als auch senken.</p>
<h2>Bots mit Gesicht werden höflicher behandelt</h2>
<p>Es gibt eine weitere Beobachtung, die für die Praxis wertvoll sein kann. Der Grad der Menschlichkeit einer Maschine wirkt sich nicht nur auf den Frust der Nutzer aus. Sie hat auch Einfluss darauf, wie sich Aggressionen äußern. Gegenüber dem menschlich wirkenden Bot greifen verärgerte Nutzer seltener zu wirklich beleidigenden Ausdrücken. Hat ein Chatbot einen Namen und ein Gesicht, führt das offenbar zu einer Hemmschwelle.</p>
<p>Für Entwickler und Unternehmen bietet die Studie ein differenziertes Ergebnis. Ein menschlich gestalteter Chatbot ist kein Allheilmittel gegen wütende Kunden, sondern kann im Gegenteil den Ärger über Fehler sogar noch verschärfen. Zugleich wirkt er wirklich heftigen Entgleisungen jedoch entgegen. Alfred Brendel rät Unternehmen deshalb:</p>
<blockquote><p>Ich würde Softwareentwicklern empfehlen, bei der menschenähnlichen Gestaltung bedacht vorzugehen und genau zu überlegen, welche positiven wie negativen Effekte zusätzliche menschenähnliche Gestaltungselemente wie Geschlecht, Alter oder bestimmte Namen haben können.</p></blockquote>
<p>Die Erkenntnisse fügen sich in ein größeres Forschungsbild ein. Eine <a href="https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/00222429211045687" target="_blank" rel="noopener">Untersuchung</a> um die Marketingforscherin Cammy Crolic kam bereits zu dem Schluss, dass ein menschlich wirkender Chatbot bei bereits verärgerten Kunden die allgemeine Zufriedenheit, das Urteil über das Unternehmen und sogar die Kaufabsicht senken kann. Die Gestaltung eines Bots ist also weit mehr als Kosmetik und will gut überlegt sein.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/17/trump-dreht-anthropic-ki-den-saft-ab-folgen-fuer-europa/">Trump dreht Anthropic-KI den Saft ab – mit Folgen für Europa</a></li>
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<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/12/ki-sicherheitsinstitut-fuer-deutschland/">Die nächste lahme Behörde? Was hinter dem KI-Institut für Deutschland steckt</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/18/wie-chatbots-uns-zur-weissglut-treiben-und-unser-verhalten-veraendern/">Wie Chatbots uns zur Weißglut treiben – und unser Verhalten verändern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Allianz gegen Palantir: Deutsche KI-Unternehmen verbünden sich</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/18/allianz-gegen-palantir-deutsche-ki-unternehmen-verbuenden-sich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 09:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union (EU)]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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<p>Die beiden deutschen KI-Unternehmen Celonis und Deepset bündeln ihre Kräfte. Zugegeben: Außerhalb der Tech-Branche dürfte es bei diesen Namen nur bei den wenigsten klingeln. Doch die vereinbarte Partnerschaft könnte es in sich haben. Denn sie soll einen europäischen Markt erschließen, der bislang dem umstrittenen Überwachungskonzern Palantir aus den USA vorbehalten war – auch wenn beide [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/18/allianz-gegen-palantir-deutsche-ki-unternehmen-verbuenden-sich/">Allianz gegen Palantir: Deutsche KI-Unternehmen verbünden sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1672" height="941" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/palantir-alternative-deutschland.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Palantir Alternative Allianz Bündnis Celonis Deepset Deutschland Europa" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Die beiden deutschen KI-Unternehmen Celonis und Deepset bündeln ihre Kräfte. Zugegeben: Außerhalb der Tech-Branche dürfte es bei diesen Namen nur bei den wenigsten klingeln. Doch die vereinbarte Partnerschaft könnte es in sich haben. Denn sie soll einen europäischen Markt erschließen, der bislang dem umstrittenen Überwachungskonzern Palantir aus den USA vorbehalten war – auch wenn beide Unternehmen den Namen nicht in den Mund nehmen. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-319938676"></span></p>
<h2>Bündnis gegen Palantir: Was machen Deepset und Celonis?</h2>
<ul>
<li>Celonis ist 2011 aus einem Forschungsprojekt der Technischen Universität München heraus entstanden. Das Unternehmen wurde im Rahmen einer <a href="https://www.celonis.com/de/news/press/celonis-secures-one-billion-to-help-customers-fight-economic-and-supply-change-challenges" target="_blank" rel="noopener">Finanzierungsrunde 2022</a> auf einen Wert von rund 13 Milliarden US-Dollar geschätzt. Celonis ist <strong>Weltmarktführer bei der Analyse von Geschäftsabläufen</strong>, dem sogenannten Process Mining. Die Plattform wertet Daten aus verschiedenen Unternehmensprogrammen aus. Darunter: Systeme zur Auftragsabwicklung, Kundenverwaltung und Logistik. Ziel ist es, Prozesse wirtschaftlich zu optimieren. Celonis beschäftigt laut <a href="https://www.celonis.com/de/company/about-us" target="_blank" rel="noopener">eigenen Angaben</a> weltweit über 3.000 Mitarbeiter. Zum Kundenstamm gehören Großunternehmen wie Fujitsu, Uniper, PepsiCo und die Telekom.</li>
<li>Deepset wurde 2018 in Berlin gegründet. Das Unternehmen ist zwar etwas kleiner als Celonis, in seinem Nischenmarkt aber äußerst einflussreich. Denn: Deepset hat mit <a href="https://www.deepset.ai/products-and-services/haystack" target="_blank" rel="noopener">Haystack</a> eine Open-Source-Software für Unternehmen entwickelt, damit diese KI-Komponenten in ihre Anwendungen integrieren können, um eigene Modelle zu entwickeln. Diese Software wird besonders oft für sogenannte RAG-Anwendungen genutzt. Dabei geht es darum, <strong>KI-Systeme mit eigenen Unternehmensdaten zu verbinden</strong>, damit sie nicht nur allgemeines Wissen nutzen, sondern auch gezielt Informationen aus internen Datenbanken abrufen können. Deepset zählt unter anderem Airbus und Bosch zu seinen Kunden.</li>
<li>Der <strong>umstrittene US-Konzern Palantir</strong> hat sich weltweit als dominante Datenanalyseplattform für Behörden, Sicherheitsorganisationen und kritische Infrastrukturen etabliert – auch in Deutschland und Europa. Gegründet wurde das Unternehmen von Trump-Unterstützer <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/03/26/palantir-deutschland-polizei/">Peter Thiel</a>, der nach wie vor die Strippen zieht. Palantir ist eng mit den US-Geheimdiensten verflochten und deshalb vor allem in Europa äußerst umstritten. Auch, weil die <strong>Software des Unternehmens sehr intransparent</strong> ist. Das Geschäftsmodell von Palantir beruht darauf, <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/08/01/us-software-palantir-deutschland/">Abhängigkeiten zu schaffen</a>. Denn vor allem für Ermittlungsbehörden gibt es kaum vergleichbare Alternativen.</li>
</ul>
<h2>Ein Bündnis als politisches Signal</h2>
<p>Die Pointe des Bündnisses zwischen Celonis und Deepset liegt nicht unbedingt in der angestrebten Technologie, sondern <strong>im politischen Vakuum</strong>, das sie füllen soll. Seit Jahren wird in Deutschland etwa darüber diskutiert, wie Verwaltung, Sicherheitsbehörden und kritische Infrastrukturen digitalisiert werden können. Das Ergebnis dieser Diskussionen war aber stets ein ernüchterndes: ein Ruf nach Lösungen aus dem Ausland.</p>
<p>Nicht, weil Europa keine klugen Köpfe hätte, sondern weil die Fokussierung und Förderung entsprechender Plattformen auf politischer Ebene lange verpennt und verschleppt wurde. Die Folge dieses Irrwegs: Wer moderne Analysewerkzeuge braucht, <strong>landet schnell bei US-Anbietern</strong> samt einer gewissen damit verbundenen Abhängigkeit.</p>
<p>Mit ihrem Bündnis erschließen Celonis und Deepset genau diese Lücke. Auffällig ist dabei zwar, dass beide Unternehmen den <strong>Namen Palantir konsequent vermeiden</strong>. Doch wer von einer „integrierten, souveränen KI-Plattform“ für Behörden, Verteidigung, Cybersicherheit und kritische Infrastruktur spricht, macht ziemlich klar, gegen wen die Allianz gerichtet ist.</p>
<p>Das alles mag vielleicht <strong>etwas unpopulär wirken</strong>, da es nicht um schier grenzenlose Möglichkeiten in einem Chatfenster geht. Doch Ziel ist etwas viel Wichtigeres: eine digitale Infrastruktur für Bereiche, in denen Vertrauen, Kontrolle und Nachvollziehbarkeit wichtiger sind als der nächste KI-Hype.</p>
<p>Die Technologien von Celonis und Deepset <strong>ergänzen sich dabei erstaunlich gut</strong>. Celonis liefert den Prozesskontext, also das Wissen darüber, wie Organisationen tatsächlich funktionieren. Und Deepset steuert mit Haystack das Bindeglied zwischen Sprachmodellen, Datenquellen und Anwendungen bei. Diese Kombination verspricht eine KI-Plattform, die Entscheidungen nicht aus einem statistischen Nebel zieht, sondern auf überprüfbaren Informationen aufbaut.</p>
<p>Das klingt zwar weniger spektakulär als die großen Versprechen und Visionen aus dem Silicon Valley. Doch für europäische Behörden und kritische Infrastrukturen könnte <strong>genau diese Nüchternheit die eigentliche Innovation</strong> sein. Denn sie kombiniert Unabhängigkeit mit technischem Know-how und transparenten Strukturen.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Milos Rusic, CEO und Mitgründer von Deepset</strong>, in einem <a href="https://www.celonis.com/de/news/press/made-in-germany-celonis-and-deepset-build-sovereign-ai-platform-for-mission-critical-operations" target="_blank" rel="noopener">Statement</a>: „Wir sind überzeugt, dass Organisationen KI-Systeme brauchen, denen sie vollständig vertrauen und die sie jederzeit kontrollieren können – insbesondere in geschäftskritischen Umgebungen. Indem wir diese offenen und regulierten KI-Agenten auf Basis von Haystack mit dem Kontextmodell von Celonis verbinden, schaffen wir eine europäische Alternative für operative KI, die transparent, auditierbar und in echtem Geschäftskontext verankert ist.“</li>
<li><strong>Florian Schewior, Geschäftsführer bei Celonis</strong>, <a href="https://www.deepset.ai/news/deepset-haystack-celonis-partnership" target="_blank" rel="noopener">ergänzte</a>: „KI-Systeme sind nur so effektiv wie der Prozesskontext, auf den sie zugreifen können. Durch die Kombination von Process Intelligence und dem Celonis Context Model mit den KI-Agenten von Deepset für regulierte Infrastrukturen können öffentliche Einrichtungen und Sicherheitsorganisationen KI-Systeme einsetzen, die nicht nur leistungsfähig sind, sondern auch auf realen Abläufen basieren, nachvollziehbar arbeiten und den Anforderungen souveräner Infrastrukturen gerecht werden.“</li>
<li><strong>Manuel Atug, Experte für kritische IT-Infrastrukturen und Sprecher der unabhängigen Arbeitsgruppe Kritische Infrastruktur</strong>, warnte bereits <a href="https://www.deutschlandfunk.de/palantir-deutschland-polizei-software-datenschutz-100.html?_bhlid=299bc488851d4dca51bc23b7bbcbfb8a0ba206e6#Was-sagt-Palantir-zu-den-Bedenken" target="_blank" rel="noopener">Mitte 2025</a> vor Palantir, als es um einen Einsatz der Software bei der deutschen Polizei ging: „Unsere Strafverfolgungsbehörden machen sich damit vollkommen abhängig von einem Konzern, der ethisch schwer bedenklich agiert, wo der Investor und auch der CEO offenkundig Ideologien, und zwar auch autokratischen Ideologien, hinterherlaufen und diese auch fördern und optimieren.“</li>
</ul>
<h2>Europäische Palantir-Alternative: Nur ein Baustein von vielen</h2>
<p>Auch wenn Celonis und Deepset den Namen vermeiden: Über ihrer Partnerschaft schwebt der Schatten von Palantir wie ein <strong>Damoklesschwert im Serverraum</strong>. Denn der US-Konzern hat sich in den vergangenen Jahren eine dominante Stellung bei Behörden, Sicherheitsorganisationen und kritischen Infrastrukturen erarbeitet. Die neue Allianz wird deshalb daran gemessen werden, ob sie mehr sein kann als eine europäische Alternative auf dem Papier.</p>
<p>Das Problem an Palantir ist nicht unbedingt, dass die Plattform eine US-amerikanische, sondern <strong>eine absolute Black Box</strong> ist. In Kombination mit einer kuscheligen Nähe zur Trump-Administration könnte das in einer vorprogrammierten Abhängigkeit münden, die im schlimmsten Fall als Druckmittel ausgenutzt werden kann.</p>
<p>Aufgrund eines Mangels an Alternativen stoßen Celonis und Deepset genau in diese Lücke. Sie wollen auf offene Komponenten, nachvollziehbare Datenflüsse und die Möglichkeit setzen, Systeme auf der Infrastruktur der Kunden zu betreiben. Das klingt vielleicht etwas lahm, ist aber <strong>ein attraktives Versprechen</strong> für Datenhoheit und Unabhängigkeit von den USA.</p>
<p>Allerdings muss sich die KI-Plattform von Celonis und Deepset natürlich <strong>zunächst einmal in der Praxis beweisen</strong>. Und zwar nicht nur als funktionierende und fehlerfreie Software, sondern als effiziente Alternative, die mithalten kann. Die Bedeutung des Bündnisses sollte man aber weder kleinreden noch überschätzen.</p>
<p>Denn die Allianz kann zu einem wichtigen Baustein für die digitale Souveränität in Europa werden. Aber: Sie ist eben nur <strong>ein Baustein von vielen</strong>. Wer Behörden, Polizei oder kritische Infrastrukturen wirklich unabhängiger machen will, braucht nicht nur souveräne Software, sondern auch europäische Cloud-Angebote, sichere Hardware, Identitätslösungen und Kommunikationsnetze. Ansonsten droht wieder das altbekannte europäische Muster.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/17/trump-dreht-anthropic-ki-den-saft-ab-folgen-fuer-europa/">Trump dreht Anthropic-KI den Saft ab – mit Folgen für Europa</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/16/wer-spricht-hier-eigentlich-die-unbequeme-wahrheit-ueber-ki-in-der-politik/">Wer spricht hier eigentlich? Die unbequeme Wahrheit über KI in der Politik</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/15/spacex-boersengang-ist-hoechste-luftschloss-aller-zeiten/">SpaceX-Börsengang macht Musk zum Billionär– im höchsten Luftschloss aller Zeiten</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/12/ki-sicherheitsinstitut-fuer-deutschland/">Die nächste lahme Behörde? Was hinter dem KI-Institut für Deutschland steckt</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/18/allianz-gegen-palantir-deutsche-ki-unternehmen-verbuenden-sich/">Allianz gegen Palantir: Deutsche KI-Unternehmen verbünden sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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