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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>KI macht K.O.: 41 Prozent wollen lieber ohne ChatGPT arbeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 09:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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<p>Immer mehr Beschäftigte haben genug von KI. Gleich mehrere aktuelle Studien zeigen, dass statt der oftmals versprochenen Produktivitätsgewinne viele Menschen mentale Erschöpfung, sinkende Motivation und kreative Blockaden erleben. Forscher nennen dieses Phänomen auch Brain Fry. Eine kommentierende Analyse. KI-Müdigkeit belastet immer mehr Beschäftigte Immer mehr Beschäftigte sehnen sich nach einer Zeit ohne KI. Das ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/30/ki-muedigkeit-im-job/">KI macht K.O.: 41 Prozent wollen lieber ohne ChatGPT arbeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/ki-muedigkeit.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="KI Müdigkeit Brain Fry KI Kater Künstliche Intelligenz Beschäftiget Arbeit Job" decoding="async" /></p>
<p><b>Immer mehr Beschäftigte haben genug von KI. Gleich mehrere aktuelle Studien zeigen, dass statt der oftmals versprochenen Produktivitätsgewinne viele Menschen mentale Erschöpfung, sinkende Motivation und kreative Blockaden erleben. Forscher nennen dieses Phänomen auch Brain Fry. Eine kommentierende Analyse.</b></p>
<p><span id="more-320546372"></span></p>
<h2>KI-Müdigkeit belastet immer mehr Beschäftigte</h2>
<ul>
<li>Immer mehr Beschäftigte sehnen sich nach einer Zeit ohne KI. Das ist das Ergebnis einer <a href="https://www.adaptavist.com/de-de/die-welt-im-wandel-der-preis-der-ki-transformation" target="_blank" rel="noopener">Umfrage</a> des Technologieberatungsunternehmens Adaptavist. Demnach würden 41 Prozent der sogenannten Wissensarbeiter in Deutschland lieber ohne künstliche Intelligenz arbeiten. Einer der Hauptgründe (45 Prozent): Die <strong>Auseinandersetzung mit minderwertigen KI-Inhalten</strong>, die Aufgaben weniger sinnvoll und repetitiver erscheinen lässt. 37 Prozent der Befragten fühlen sich dadurch weniger motiviert. Wiederum 25 Prozent sagten, dass KI-Modelle ihre Kreativität einschränken würden.</li>
<li>Eine <a href="https://consulting.sva.com/insights/ai-brain-fry-the-productivity-cost-nobodys-measuring" target="_blank" rel="noopener">Studie</a> der Boston Consulting Group kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Menschen, die KI-Systeme intensiv nutzen oder überwachen, leiden demnach unter einer deutlich <strong>höheren mentalen Erschöpfung</strong>, einem Phänomen, das Forscher auch „Brain Fry“ nennen. Die Befragten beschrieben in diesem Zusammenhang ein Gefühl von geistiger Verwirrung. Damit gehen wiederum Konzentrationsschwierigkeiten, langsamere Entscheidungen und Kopfschmerzen einher. Für Unternehmen kann eine solche Entwicklung genau das Gegenteil des erwarteten Produktivitätsgewinns bringen. Der Grund: Fehleinschätzungen und <strong>überzogene Erwartungen</strong>.</li>
<li>Immer weniger Menschen in Deutschland glauben, dass Technologie zentrale Probleme der Menschheit lösen kann. Darunter: Armut, Hunger oder der Klimawandel. Das ist eines der Ergebnisse des <a href="https://www.acatech.de/allgemein/technikradar-2026-pressemeldung/" target="_blank" rel="noopener">TechnikRadars 2026</a>. Vor allem der Einsatz von KI wird demnach kritisch beäugt. 85 Prozent stört es etwa, wenn KI ihnen Entscheidungen abnimmt. Einer <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/KI-macht-Spass-aber-nicht-allen" target="_blank" rel="noopener">Umfrage</a> des Digitalverbands Bitkom zufolge haben zwar rund drei Viertel der Nutzer Spaß an der Nutzung künstlicher Intelligenz. Mehr als 40 Prozent der Deutschen würden aber <strong>lieber in einer Welt ohne KI leben</strong>. Der Hintergrund: eine Mischung aus Skepsis, Unsicherheit und allgemeiner Ablehnung.</li>
</ul>
<h2>Nicht KI ist das Problem, sondern der Umgang mit ihr</h2>
<p>KI-Müdigkeit ist kein plötzliches Phänomen. Sie ist das <strong>Ergebnis falscher Erwartungen</strong> und eines KI-Hypes, bei dem zwischen Heilsversprechen und Weltuntergangsszenarien kaum Platz für Zwischentöne bleibt. Das Problem: KI ist kein Messias, sondern ein Werkzeug. Und das will sinnvoll und gezielt eingesetzt werden, damit es effektiv ist.</p>
<p>Will heißen: Das Problem an KI-Müdigkeit ist nicht unbedingt die Technologie selbst, sondern ein oftmals <strong>inflationärer und gedankenloser Umgang</strong> mit ihr. Künstliche Intelligenz kann zwar vor allem dabei helfen, enorme Datenmengen auszuwerten und repetitive Aufgaben zu übernehmen. Allerdings produziert sie auch immer mehr Inhalte, die geprüft, aussortiert oder korrigiert werden müssen.</p>
<p>Sprich: Aus einer vermeintlichen Zeitersparnis <strong>kann schnell sogar ein Mehraufwand werden</strong>. Denn wer den halben Arbeitstag damit verbringt, KI-Ergebnisse zu kontrollieren oder zwischen unzähligen Tools und Browser-Tabs zu wechseln, arbeitet nicht effizienter, sondern schlichtweg hektischer. Das kann auf Dauer nervenaufreibend sein und zu Fehlern führen. Die Leidtragenden sind oftmals Kreativität und Konzentration.</p>
<p>Hinzu kommt ein Reflex, der derzeit in vielen Unternehmen zu beobachten ist: Hauptsache KI. Doch nicht jeder Prozess wird besser, nur weil ein Sprachmodell darüberläuft. Der mediale Hype hat vielerorts die Erwartung erzeugt, jede Software brauche plötzlich KI. Dabei wäre oft weniger mehr. Wer Mitarbeiter einbindet, Prozesse kritisch hinterfragt und sich auf <strong>wenige wirklich sinnvolle Werkzeuge</strong> konzentriert, dürfte langfristig erfolgreicher sein als jene, die jedem neuen KI-Trend hinterherlaufen.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Lisa Schaffer, Global Work Management Practice Lead bei Adaptavist</strong>, in einem <a href="https://www.adaptavist.com/de-de/die-welt-im-wandel-der-preis-der-ki-transformation" target="_blank" rel="noopener">Statement</a>: „Wir erwarten von Menschen, dass sie schneller werden, intelligenter arbeiten und KI annehmen, während sich zugleich immer mehr von ihnen still fragen, ob es für sie zukünftig noch einen Platz gibt. Diese Spannung verschwindet nicht einfach von selbst. Sie schlägt sich in ihren Kennzahlen zur Mitarbeiterbindung, im Engagement und in ihrer Unternehmenskultur nieder. Aber hier liegt die Chance: Unternehmen, die diese Ängste ernst nehmen und neben der Technologie gezielt in ihre Menschen investieren, werden als Gewinner aus dieser Transformation hervorgehen. KI muss keine Unsicherheit bedeuten. Sie kann Wachstum bedeuten – wenn wir den Weg dorthin aktiv gestalten.“</li>
<li><strong>Ralf Wintergerst, Präsident des Digitalverbands Bitkom</strong>, schlägt einen <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/KI-macht-Spass-aber-nicht-allen" target="_blank" rel="noopener">anderen Umgang mit KI</a> vor: „Künstliche Intelligenz hat ein enormes disruptives Potenzial und verändert unseren Alltag und unsere Arbeitswelt in einem Tempo, das viele Menschen verständlicherweise verunsichert. Das beste Mittel gegen Verunsicherung ist Wissen. Wir brauchen flächendeckende Angebote, mit denen Menschen jeden Alters einen einfachen Zugang zu KI finden, von der Grundschule über die Berufsschule und den Arbeitsplatz bis zur Volkshochschule für Seniorinnen und Senioren. Ein digitaler Graben zwischen Menschen mit und ohne KI darf gar nicht erst entstehen.“</li>
<li><strong>Josephine Hofmann, die am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation forscht</strong>, kennt das Phänomen KI-Kater. Gegenüber dem Magazin <a href="https://www.impulse.de/organisation/brain-fry-durch-ki/7634675.html" target="_blank" rel="noopener">Impulse</a> sagte sie: „Die Frage ist: Sind wir wirklich produktiver? Oder produziert die KI viel mehr Informationen, als wir eigentlich benötigen? (…) Was künstliche Intelligenz angeht, probieren Unternehmen gerade unglaublich viel aus. Teilweise fehlt dabei eine klare Systematik, was Beschäftigte überfordern kann.“ <strong>KI-Experte Jens Polomski</strong> schlägt in eine ähnliche Kerbe: „Mehrere KI-Tools parallel zwingen das Gehirn zu permanentem Multitasking. Gleichzeitig steigt die Erwartung an Beschäftigte. Führungskräfte sagen: Jetzt haben wir KI. Warum arbeitest du nicht schneller? Das macht kirre.“</li>
</ul>
<h2>Was sich ändern muss</h2>
<p>Es sollte nicht immer darum gehen, was KI theoretisch alles kann. Wichtiger ist vielmehr, was sie gut kann und vor allem: was sinnvoll ist. Denn zwischen technischer Machbarkeit und einem praktischen Nutzen klafft oft eine größere Lücke, als die <strong>Heilsversprechen der KI-Anbieter</strong> vermuten lassen. Aber der größte Fortschritt entsteht nicht dort, wo möglichst viel automatisiert wird, sondern dort, wo Menschen spürbar entlastet werden.</p>
<p>Wer Beschäftigten lediglich erklärt, sie müssten sich eben an KI gewöhnen, wird <strong>auf Widerstand stoßen</strong>. Denn Akzeptanz entsteht nicht durch Ansagen, sondern durch Verständnis. Beschäftigte müssen die Möglichkeit erhalten, Chancen und Risiken selbst einzuschätzen und den Einsatz kritisch zu hinterfragen.</p>
<p>Andernfalls droht eine <strong>Endlosschleife aus Optimierungsdruck</strong>; mit immer mehr Tools, immer mehr Erwartungen und immer weniger Zeit für die eigentliche Arbeit. Oder: KI sollte vor allem wiederkehrende Aufgaben übernehmen, die unnötig belasten – und nicht ständig neue schaffen.</p>
<p>Am Ende wird sich der Erfolg nicht daran messen lassen, ob KI eingesetzt wird, sondern wie. Dafür braucht es klare Regeln, die <strong>Menschen in den Mittelpunkt stellen</strong> – und nicht nur Geschäftsinteressen oder die Faszination für das technisch Machbare.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/mobilfunk-6g/">Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/28/lidl-wird-tech-konzern-europa/">Lidl-Mutter wird Tech-Konzern – und legt sich mit Amazon und Google an</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/27/milliarden-chance-fuer-kommunen-durch-erneuerbare/">Milliarden-Chance für Kommunen durch Erneuerbare – doch Bund versteckt Studie</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/24/openai-verliert-kontrolle-ueber-ki/">OpenAI verliert Kontrolle über seine KI – und macht einen PR-Stunt drau</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Neue KI-Kennzeichnungspflicht der EU: Was sich ab August 2026 ändert</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/30/eu-ki-kennzeichnungspflicht-august/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 03:45:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union (EU)]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/30/eu-ki-kennzeichnungspflicht-august/">Neue KI-Kennzeichnungspflicht der EU: Was sich ab August 2026 ändert</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Die KI-Verordnung der EU will einheitliche Regeln für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Europa schaffen. Dazu gehört auch die Kennzeichnung, die transparenter machen soll, welche Inhalte mithilfe von KI erstellt oder verändert wurden. Ab August 2026 gelten strengere Regelungen für die KI-Kennzeichnungspflichten. Das solltest du dann beachten. Künstliche Intelligenz wird immer häufiger auch im Alltag [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/30/eu-ki-kennzeichnungspflicht-august/">Neue KI-Kennzeichnungspflicht der EU: Was sich ab August 2026 ändert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/ki-kennzeichnungspflicht-eu.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="KI-Kennzeichnungspflicht EU Künstliche Intelligenz" decoding="async" /></p>
<p><strong>Die KI-Verordnung der EU will einheitliche Regeln für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Europa schaffen. Dazu gehört auch die Kennzeichnung, die transparenter machen soll, welche Inhalte mithilfe von KI erstellt oder verändert wurden. Ab August 2026 gelten strengere Regelungen für die KI-Kennzeichnungspflichten. Das solltest du dann beachten.</strong></p>
<p><span id="more-320144691"></span></p>
<p>Künstliche Intelligenz wird immer häufiger auch im Alltag eingesetzt und oft lassen sich Texte, Bilder und Videos kaum noch von menschlich erstellten Inhalten unterscheiden. Doch mit der wachsenden Nutzung steigen auch die Risiken, etwa durch Desinformation oder täuschend echte Deepfakes.</p>
<p>Mit ihrer KI-Verordnung setzt die EU genau hier an. Denn <a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_26_1328" target="_blank" rel="noopener">ab August gelten strenge Kennzeichnungspflichten</a> für KI-Inhalte. Diese sollen für mehr Transparenz sorgen und Unternehmen sowie Content-Ersteller stärker in die Verantwortung nehmen.</p>
<h2>Kennzeichnungspflicht für KI: Was sich in der EU ab August 2026 ändert</h2>
<p>Ab August 2026 gelten in der EU strengere Vorgaben für den Einsatz Künstlicher Intelligenz und die Veröffentlichung von KI-generierten Inhalten. Denn mit der KI-Verordnung hat die Europäische Union einheitliche Regeln geschaffen, die mehr Transparenz im Umgang mit KI sicherstellen sollen.</p>
<p>Kennzeichnungspflichtig sind dabei zum einen Deepfakes. Das können KI-generierte oder KI-veränderte Bilder, Videos oder Audiodateien sein, die täuschend echt aussehen oder klingen. Ähneln diese &#8222;bestehenden Personen, Objekten, Orten, Entitäten oder Ereignissen&#8220; und könnten sie daher &#8222;einer Person fälschlicherweise als authentisch oder wahrheitsgetreu erscheinen&#8220;, müssen sie <a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/eu-icons-labelling-ai-generated-content" target="_blank" rel="noopener">laut der Europäischen Kommission</a> künftig gekennzeichnet werden.</p>
<p>Das gilt ebenso für KI-generierten oder manipulierten Text, der &#8222;veröffentlicht wurde, um die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren&#8220;. Wer also KI-Inhalte öffentlich macht und diese geschäftlich, journalistisch, politisch oder anderweitig öffentlichkeitswirksam einsetzt, muss künftig eine Kennzeichnung vornehmen.</p>
<p>Auch bei Chatbots werden die Transparenzpflichten strenger. Unternehmen müssen Nutzer künftig darüber informieren, wenn sie mit einem KI-System interagieren, falls das nicht ohnehin offensichtlich ist. Dadurch soll verhindert werden, dass Menschen eine KI fälschlicherweise für eine echte Person halten, etwa im Kundenservice oder bei digitalen Assistenten.</p>
<h2>Wie müssen KI-Inhalte künftig gekennzeichnet werden?</h2>
<p>Mit der Kennzeichnungspflicht will es die EU Nutzern ermöglichen, KI-generierte oder -modifizierte Inhalte klar zu erkennen und von authentischen Inhalten zu unterscheiden. Die <a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/eu-icons-labelling-ai-generated-content" target="_blank" rel="noopener">EU stellt dafür drei verschiedene Icons</a> zur Verfügung.</p>
<p>Das grundlegende Symbol besteht aus einem schwarzen Kreis, in dem mit weißer Schrift AI steht. Dieses soll verwendet werden, wenn KI an der Erstellung von Bildern, Videos, Audios oder Text beteiligt war.</p>
<p>Das zweite Symbol bezieht sich auf vollständig KI-generierte Inhalte und zeigt den Schriftzug &#8222;AI generated&#8220;. Diese Inhalte wurden vollständig von KI generiert und beinhalten keine von Menschen geschaffenen Elemente oder menschliche redaktionelle Kontrolle – abgesehen von den Prompts zur Erstellung des Contents.</p>
<p>Das dritte Icon bezieht sich auf teilweise KI-modifizierte Inhalte und zeigt den Schriftzug &#8222;AI modified&#8220;. Damit sollen Inhalte gekennzeichnet werden, die zum Teil vom Menschen erstellt, aber dann durch KI bearbeitet wurden.</p>
<h2>Was ist von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen?</h2>
<p>Die Kennzeichnungspflicht gilt künftig allerdings nicht für alle KI-generierten Inhalte. Erstellst du Inhalte mit KI für den privaten oder internen Gebrauch, musst du diese nicht kennzeichnen.</p>
<p>Das gilt ebenfalls für unrealistische Inhalte, bei denen man auf den ersten Blick erkennt, dass es sich beispielsweise um offensichtlich bearbeitete Fotos handelt. Auch einfache Korrekturen, die du durch KI vornehmen lässt, müssen nicht markiert werden. Dazu zählt beispielsweise die Rechtschreib- und Grammatikprüfung von Texten.</p>
<p>Die Europäische Kommission weist außerdem ausdrücklich darauf hin, dass die Kennzeichnungspflicht für Texte gilt, &#8222;die keiner menschlichen Überprüfung oder redaktionellen Kontrolle unterzogen wurden&#8220;. Wird also die redaktionelle Verantwortung von einer juristischen oder natürlichen Person für den Inhalt übernommen, muss keine Kennzeichnung erfolgen.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/01/musik-streaming-ki-songs-erkennen/">Musik-Streaming: Mit diesen 5 Tipps kannst du KI-Songs erkennen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/27/chatgpt-lockdown-modus-aktivieren/">ChatGPT hat jetzt einen Lockdown-Modus – so kannst du ihn aktivieren</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/17/ki-bewertet-studien/">KI aus Jülich erkennt, wie stichhaltig neue Studien wirklich sind</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/10/ki-militaer-einsatzbereiche/">Studie: In diesen Bereichen kommt KI beim Militär zum Einsatz</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/30/eu-ki-kennzeichnungspflicht-august/">Neue KI-Kennzeichnungspflicht der EU: Was sich ab August 2026 ändert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Dieses tragbare Ladegerät macht dein E-Auto unterwegs zur Batterie</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/e-autos-stromspeicher-dc-ladegeraet/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/e-autos-stromspeicher-dc-ladegeraet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 17:52:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Akku]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/e-autos-stromspeicher-dc-ladegeraet/">Dieses tragbare Ladegerät macht dein E-Auto unterwegs zur Batterie</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Bidirektionales Laden könnte Elektroautos künftig zu mobilen Stromspeichern umfunktionieren. Denn mit der entsprechenden Technologie könnten sie Energie nicht nur aufnehmen, sondern bei Bedarf auch wieder ins Haus oder Stromnetz abgeben. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik hat nun ein kompaktes DC-Ladegerät vorgestellt, das bidirektionales Laden für 800-V-Elektrofahrzeuge ermöglichen soll. In Deutschland sind derzeit mehr als zwei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/e-autos-stromspeicher-dc-ladegeraet/">Dieses tragbare Ladegerät macht dein E-Auto unterwegs zur Batterie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/e-autos-stromspeicher-dc-ladegeraet/">Dieses tragbare Ladegerät macht dein E-Auto unterwegs zur Batterie</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/e-autos-dc-ladegeraet.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="E-Autos DC-Ladegerät Elektromobilität Strom Batterie Akku Energie" decoding="async" /></p>
<p><strong>Bidirektionales Laden könnte Elektroautos künftig zu mobilen Stromspeichern umfunktionieren. Denn mit der entsprechenden Technologie könnten sie Energie nicht nur aufnehmen, sondern bei Bedarf auch wieder ins Haus oder Stromnetz abgeben. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik hat nun ein kompaktes DC-Ladegerät vorgestellt, das bidirektionales Laden für 800-V-Elektrofahrzeuge ermöglichen soll.</strong></p>
<p><span id="more-320515020"></span></p>
<p>In Deutschland sind derzeit <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/265995/umfrage/anzahl-der-elektroautos-in-deutschland/" target="_blank" rel="noopener">mehr als zwei Millionen</a> Elektroautos zugelassen, im Jahr 2030 könnte die Zahl <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1425629/umfrage/e-auto-bestand-prognose/" target="_blank" rel="noopener">Prognosen zufolge</a> erstmals die Marke von zehn Millionen überschreiten. Mit dem wachsenden Bestand steigen jedoch gleichzeitig auch die Anforderungen an Ladeinfrastruktur sowie Stromnetze, aber auch eine möglichst effiziente Nutzung der Batterien.</p>
<p>Eine wichtige Rolle könnte dabei das bidirektionale Laden spielen. Dabei nehmen Elektroautos nicht nur Energie auf, sondern können diese später bei Bedarf auch wieder an Gebäude oder das Stromnetz abgeben.</p>
<p>An einer <a href="https://www.iaf.fraunhofer.de/de/medien/pressemitteilungen/gan-leistungselektronik-fuer-bidirektionales-einphasiges-dc-laden-von-elektrofahrzeugen.html" target="_blank" rel="noopener">technischen Lösung</a> dafür arbeitet das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF. Die Forscher haben eine kompakte Leistungselektronik entwickelt, die bidirektionales einphasiges DC-Laden effizienter und für einen breiteren Einsatz nutzbar machen soll.</p>
<h2>DC-Ladegerät könnte E-Autos zum Stromspeicher machen</h2>
<p>Das Fraunhofer IAF hat zusammen mit dem Projektpartner Ambibox einen Demonstrator für ein bidirektionales 800-Volt-Ladegerät entwickelt. Das Gerät wurde auf der PCIM Expo &amp; Conference 2026 in Nürnberg vorgestellt und soll das Laden von E-Autos effizienter, leistungsfähiger und günstiger machen.</p>
<p>Die Technologie ist im Rahmen des Projekts GaN4EmoBiL – kurz für &#8222;GaN-Leistungshalbleiter für Elektromobilität und Systemintegration durch bidirektionales Laden&#8220; – entstanden. Das leistungselektronische Modul basiert auf Galliumnitrid und bildet ein bidirektionales Gleichstrom-Ladesystem.</p>
<p>Der vorgestellte Demonstrator kann mit Batteriespannungen von 150 V bis zu maximal 920 V arbeiten und liefert bis zu 3 kW Leistung. Damit werde eine &#8222;Lücke im Spannungsfeld zwischen Kosten, Flexibilität, Effizienz und Kompaktheit für bidirektionales Laden&#8220; geschlossen, erklärt Jun.-Prof. Dr. Stefan Mönch, Koordinator des Projekts GaN4EmoBiL.</p>
<h2>Alternative zu herkömmlichen On-Board-Chargern</h2>
<p>Sogenannte On-Board-Charger sind aktuell in Elektroautos fest verbaut. Sie wandeln den Wechselstrom aus der Steckdose oder einer öffentlichen Ladestation in den Gleichstrom um, den die Batterie speichern kann.</p>
<p>Die Geräte ermöglichen zwar Ladeleistungen von elf oder 22 Kilowatt für schnelle Ladevorgänge, benötigen allerdings durch ihre Größe und ihr Gewicht viel Platz im Fahrzeug. Durch ihre technische Komplexität verursachen sie zusätzlich hohe Kosten.</p>
<p>Die Forscher des Fraunhofer IAF sehen in ihrem Off-Board-Charger eine deutlich günstigere und flexiblere Alternative. Trotz geringerer Ladegeschwindigkeit im Vergleich zu On-Board-Systemen biete er zahlreiche Vorteile.</p>
<p>Das mobile Gerät ist wesentlich kompakter und leichter und kann zusätzlich durch seinen CCS-Stecker (Combined Charging System) und Schutzkontaktstecker (Schuko) vielseitig genutzt werden. Mit einem Gesamtvolumen von 8,3 Litern und einem Gesamtgewicht von 5,7 Kilogramm ist er vergleichsweise klein und leicht.</p>
<p>Zusätzlich kann der Demonstrator für bidirektionales Laden genutzt werden. Somit könne das E-Auto nicht nur als Transportmittel, sondern auch als Energiespeicher fungieren. So nimmt das Fahrzeug bei einem Stromüberschuss im Netz Energie auf und gibt sie bei hoher Nachfrage wieder ab.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/schnellere-energiewende-europa/">Mehr Tempo bei der Energiewende könnte sich für Europa gleich dreifach lohnen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/08/09/was-passiert-mit-alten-e-autobatterien/">Was passiert mit alten E-Autobatterien?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/07/31/abwaerme-rechenzentren-finnland-energiewende/">Abwärme aus Rechenzentren: Finnland zeigt, wie Energiewende geht</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/06/03/foerderung-e-autos-sozialleasing/">Sozialleasing von E-Autos: So funktioniert die Förderung</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/e-autos-stromspeicher-dc-ladegeraet/">Dieses tragbare Ladegerät macht dein E-Auto unterwegs zur Batterie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/mobilfunk-6g/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 09:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
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<p>Die EU und die Bundesregierung treiben die Entwicklung von 6G voran. Der neue Mobilfunkstandard soll ab 2030 nicht nur Daten übertragen, sondern per Radar auch die Umgebung erfassen können. Datenschützer warnen bereits jetzt vor einer lückenlosen Überwachung, bei der selbst Menschen ohne Smartphone erfasst werden könnten. Auch eine 6G-Apokalypse und ein Streit um knappe Frequenzen [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/6g-mobilfunk.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="6G Mobilfunk" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Die EU und die Bundesregierung treiben die Entwicklung von 6G voran. Der neue Mobilfunkstandard soll ab 2030 nicht nur Daten übertragen, sondern per Radar auch die Umgebung erfassen können. Datenschützer warnen bereits jetzt vor einer lückenlosen Überwachung, bei der selbst Menschen ohne Smartphone erfasst werden könnten. Auch eine 6G-Apokalypse und ein Streit um knappe Frequenzen erscheinen vorprogrammiert. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-320517601"></span></p>
<h2>Was ist 6G?</h2>
<ul>
<li>Die <a href="https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/12/291225-forschungsroadmap.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesregierung</a> und die EU <strong>sind im 6G-Fieber</strong>. Die Europäische Kommission <a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/6g" target="_blank" rel="noopener">arbeitet etwa daran</a>, 6G als neuen Mobilfunkstandard zu etablieren und Europa darauf vorzubereiten, um bei der nächsten digitalen Infrastruktur unabhängig zu sein. Ziel ist es, <strong>6G bis 2030 zum Einsatz zu bringen</strong>, um deutlich höhere Datenraten, geringere Verzögerungen und eine stärkere Vernetzung von Geräten zu ermöglichen. Die Technologie soll vor allem für Anwendungen wie KI, autonome Fahrzeuge, die Robotik und die Verbindung von Mobilfunk mit Satellitennetzen wichtig werden. Anders als bei früheren Generationen geht es bei 6G also nicht nur um schnelleres Smartphone-Internet, sondern um eine digitale Infrastruktur für eine vernetzte Industrie und Gesellschaft.</li>
<li>Der Mobilfunk steht mit der geplanten Einführung von 6G vor einem epochalen Umbruch. Datenschützer <strong>warnen jedoch vor erheblichen Risiken</strong>. Denn 6G soll künftig nicht nur Daten übertragen, sondern mithilfe von Integrated Sensing and Communication (ISAC) auch die Umgebung erfassen können. Forscher des Barkhausen-Instituts in Dresden tüfteln deshalb seit Jahren an <a href="https://www.barkhauseninstitut.org/pressemitteilung-wenn-6g-zum-sensor-wird" target="_blank" rel="noopener">technischen Lösungen</a>, um die Technologie sicher, vertrauenswürdig und datenschutzkonform nutzbar zu machen. <a href="https://brekoverband.de/2025/09/05/frequenzstreit-ohne-wlan-im-oberen-6-ghz-band-droht-europa-digital-zurueckzufallen/" target="_blank" rel="noopener">Kritiker argumentieren</a> derweil, dass das obere 6-GHz-Band für WLAN in Kombination mit Glasfaser grundsätzlich einen größeren unmittelbaren Nutzen bringen könnte.</li>
<li>ISAC gilt als eine der Schlüsseltechnologien von 6G. Mobilfunknetze dienen damit nicht mehr nur der Kommunikation, sondern können dadurch <strong>gleichzeitig ihre Umgebung erfassen</strong>. Mithilfe der Technologie lassen sich etwa ohne technischen Zusatzaufwand Fahrzeuge erkennen, Drohnen orten, Produktionsanlagen überwachen oder Rettungseinsätze unterstützen. Mit diesen Möglichkeiten entstehen aber auch neue Risiken. Denn anders als bisher können künftige 6G-Netze <strong>Bewegungen oder Informationen von Personen erfassen</strong> – selbst wenn diese kein Endgerät nutzen. Die unabhängigen <a href="https://www.barkhauseninstitut.org/fileadmin/user_upload/Allgemein/News/20260617_Beschluss_DSK_Positionspapier-ISAC-Standardisierung-in-WiFi-und-6G__1_.pdf" target="_blank" rel="noopener">Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder</a> fordern deshalb, Datenschutz und Grundrechtsschutz bereits bei der Entwicklung mitzudenken.</li>
</ul>
<h2>Die eierlegende Wollmilchsau 6G</h2>
<p>Kaum ist 5G überhaupt im Alltag angekommen, <strong>schwärmen die Politik und die Industrie</strong> schon von 6G. Dabei sind viele der versprochenen Vorteile des neuen Mobilfunkstandards wie autonomes Fahren, ein europäisches Satellitennetz oder digitalisierte Städte und Industrien allenfalls in Ansätzen erkennbar.</p>
<p>Die feuchten 6G-Träume der Politik und Wirtschaft sind deshalb vor allem Zukunftsfantasien, die sich oftmals leider <strong>besser verkaufen lassen als die Realität</strong> und der gelebte Alltag. Zugegeben: Das Potenzial von 6G ist enorm, denn es geht nicht nur darum, Daten zu übertragen, sondern unterschiedliche Technologien miteinander zu vernetzen. Die Risiken sind aber mindestens ebenbürtig.</p>
<p>Oder: Was soll bei einem neuen visionären Mobilfunkstandard, der KI-Agenten und Radarsignale direkt ins Netz steckt, um Objekte, Signale und Bewegungen zu analysieren, schon schiefgehen? Ich mach’s kurz: <strong>6G ist eine eierlegende Wollmilchsau</strong>!</p>
<p>Denn als hätten KI-Unternehmen in ihren Agenten und Chatbots bereits den Fehlerteufel ausgetrieben, der aktuell <strong>einen Datenschutzalbtraum nach dem anderen</strong> aus dem Hut zaubert, schwadronieren die Politik und die Industrie von einem Mobilfunkstandard, der alles können soll – nur vermutlich nichts richtig. Klar: Ein rechtzeitiger Blick in die Zukunft und entsprechende Vorbereitungen sind unabdingbar.</p>
<p>Aber je mehr Aufgaben 6G übernehmen soll, desto komplexer wird der neue Mobilfunkstandard – und damit <strong>auch seine Fehleranfälligkeit</strong>. Hinter all den großen Visionen steckt zwar großes Potenzial. Doch wirklich durchdacht wurde 6G von vielen noch nicht. Noch nicht einmal bei den knappen Funkfrequenzen, auf die sowohl Mobilfunk- als auch WLAN-Anbieter angewiesen sind. Vom Datenschutz ganz zu schweigen.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt</strong>, erörterte bereits Ende 2025 die <a href="https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/12/291225-forschungsroadmap.html" target="_blank" rel="noopener">Pläne der Bundesregierung</a>: „Die Forschung von heute schafft die Basis für die Wertschöpfung und für technologische Souveränität von morgen. Wir wollen bei 6G zu den Technologieführern gehören. Der neue Mobilfunkstandard hat das Potenzial, unser technologisches Ökosystem neu zu definieren, mit enormen Sprüngen bei Performance, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Es gilt jetzt, die strategischen Weichen zu stellen, denn 6G ist ein wichtiger Innovationsmotor für Deutschland.“</li>
<li><strong>Tobias Keber, Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg</strong> und Vorsitzender der Datenschutzkonferenz 2026, warnt in einem <a href="https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/datenschutzkonferenz-jugendmedienbildung-radar-sensorik-und-6g/" target="_blank" rel="noopener">Statement</a>: „Wenn potenziell jedes mobile Endgerät eine Radarfunktion erhält und im Zusammenspiel mit der jeweiligen Basisstation die Personen und Objekte im Raum scannen und wahrnehmen kann, gibt es kaum noch Räume, in denen wir unbeobachtet sein können. Daher sollten wir den Einsatz dieser neuen Technik regeln, das Sinnvolle ermöglichen und das Gefährliche ausschließen.“</li>
<li><strong>Lisia Mix-Bieber, Leiterin für Bundes- und Europapolitik beim Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO)</strong>, kritisiert <a href="https://brekoverband.de/2025/10/31/fatale-fehleinschaetzung-der-bundesregierung-vorrangige-zuteilung-des-oberen-6-ghz-bandes-fuer-den-mobilfunk-wuerde-digitalstandort-europa-schaden/" target="_blank" rel="noopener">die Pläne</a>: „Dass die Bundesregierung die wertvollen Frequenzen im oberen 6-GHz-Band exklusiv dem Mobilfunk vorbehalten will, beruht auf einer fatalen Fehleinschätzung und ist eine herbe Enttäuschung für den Digitalstandort Europa. Statt die kostenfreie WLAN-Nutzung zu stärken und die dank Glasfaser möglichen Bandbreiten effizient auf alle mobilen Geräte zu bringen, würde eine Reservierung der Frequenzen für die Mobilfunkkonzerne kurzfristig gar keinen Nutzen bringen und langfristig, wenn überhaupt, die Netzabdeckung in Ballungsräumen marginal verbessern.“</li>
</ul>
<h2>Wann kommt 6G?</h2>
<p>6G ist absolute Zukunftsmusik! Bis der Mobilfunkstandard wirklich im Alltag ankommt, dürften noch mindestens fünf Jahre vergehen. <strong>Absurd</strong>: Während die Politik und Industrie schon freudestrahlend in die Zukunft blicken, sind noch nicht einmal bestehende Probleme wie der Glasfaserausbau oder die Digitalisierung der Verwaltung gelöst. Ungestopfte Funklöcher gibt es ebenfalls noch.</p>
<p>Viele Systeme funktionieren zudem noch längst nicht autonom. Sprich: Es fehlt an allen Ecken und Enden an den Grundlagen von 6G. Umso erfreulicher ist es, dass vor allem unabhängige <strong>Institutionen bereits jetzt das Thema Datenschutz im Blick</strong> haben. Was in der politischen Debatte ebenfalls untergeht: 6G lässt sich nicht einfach per Knopfdruck oder Update umsetzen.</p>
<p>Im Gegenteil: Es braucht neue Antennen, Funkmasten, Rechenkapazitäten und Netzinfrastrukturen, die <strong>Milliarden und viel Zeit verschlingen</strong> werden. Natürlich ist es sinnvoll, früh an der nächsten Mobilfunkgeneration zu feilen. Doch das darf keinesfalls zulasten aktueller Baustellen gehen.</p>
<p>Für die Industrie mag 6G vielleicht eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft sein. <strong>Für Otto Normalverbraucher bleibt der Mehrwert aber überschaubar</strong>. Dass sich die Technologie langfristig durchsetzen wird, ist trotzdem wahrscheinlich. Spannender als die Frage, ob 6G kommt, sind aber vielmehr das Wie und die Frage, wofür die Technologie am Ende tatsächlich eingesetzt wird.</p>
<p>Nach einer vielerorts heraufbeschworenen 5G-Apokalypse, die nie eingetreten ist, scheinen traurigerweise aber auch bei 6G <strong>Verschwörungstheorien schon vorprogrammiert</strong> zu sein. Vielleicht irgendwas mit Gedankenkontrolle oder künstlichen Krankheiten zur Bevölkerungsreduktion? Mal schauen, wie dieser Artikel altert.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/28/lidl-wird-tech-konzern-europa/">Lidl-Mutter wird Tech-Konzern – und legt sich mit Amazon und Google an</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/27/milliarden-chance-fuer-kommunen-durch-erneuerbare/">Milliarden-Chance für Kommunen durch Erneuerbare – doch Bund versteckt Studie</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/24/openai-verliert-kontrolle-ueber-ki/">OpenAI verliert Kontrolle über seine KI – und macht einen PR-Stunt draus</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/23/google-bewertungen-geloescht/">Krieg der Sterne: Wie Hotels und Restaurants ihre Google-Bewertungen frisieren</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/mobilfunk-6g/">Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Jobsuche ist ein Vollzeitjob – Zeit, sie abzugeben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 07:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
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<p>Nicht du suchst Stellen. Ein KI-Agent findet sie für dich, rund um die Uhr, quer über die Karriereseiten tausender Unternehmen im DACH-Raum. Ein Startup hat genau das gebaut. Jobsuche funktioniert heute immer noch gleich wie vor zehn Jahren: Keywords in eine Maske tippen, Filter einstellen, scrollen, frustriert den Tab schließen. Drei Tage später von vorne. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/jobsuche-ist-ein-vollzeitjob-zeit-sie-abzugeben-nejo/">Jobsuche ist ein Vollzeitjob – Zeit, sie abzugeben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1300" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/titelbild_ad.png" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Nejo" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><b>Nicht du suchst Stellen. Ein KI-Agent findet sie für dich, rund um die Uhr, quer über die Karriereseiten tausender Unternehmen im DACH-Raum. Ein Startup hat genau das gebaut.</b><b></b><span id="more-320299774"></span></p>
<p>Jobsuche funktioniert heute immer noch gleich wie vor zehn Jahren: Keywords in eine Maske tippen, Filter einstellen, scrollen, frustriert den Tab schließen. Drei Tage später von vorne. Die Suche selbst ist zum Job geworden.</p>
<p>Der Arbeitsmarkt ist gerade schwierig, das ist unbestritten. Umso bitterer ist es, dass ein großer Teil der Stellen, die es gibt, nie dort auftaucht, wo die meisten suchen.</p>
<h2><b>Jobbörsen zeigen dir nur einen kleinen Ausschnitt des Arbeitsmarktes</b></h2>
<p>Wer nur auf klassischen Jobbörsen sucht, hat dabei einen erheblichen Nachteil: Ein großer Teil der offenen Stellen existiert dort gar nicht. Denn eine Stelle landet auf einer Jobbörse nicht, weil sie offen ist, sondern weil jemand für die Anzeige bezahlt hat. Wird das Budget gekürzt, verschwindet die Anzeige. Die Stelle bleibt offen. Sie steht weiterhin dort, wo sie immer stand: auf der Karriereseite des Unternehmens.</p>
<p>Öffentlich einsehbar und trotzdem praktisch unauffindbar, weil sie eine von zehntausenden Karriereseiten ist. Kein Mensch klickt die täglich alle durch. Eine Maschine schon.</p>
<h2><b>Jobsuche auf Autopilot</b></h2>
<p><a href="http://mynejo.com/de-de?utm_source=basicthinking&amp;utm_medium=advertorial" target="_blank" rel="nofollow noopener">Nejo</a> dreht die Richtung um. Einmal aufgesetzt, durchsucht der Agent das Internet rund um die Uhr nach passenden Stellen, und filtert sie für dich vor.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Er kennt deinen Lebenslauf, deine Skills und deinen Kontext, und er matcht semantisch statt über Keywords. Heißt: Er versteht, dass ein Jobtitel oft wenig über die Rolle aussagt, und findet Stellen, die du in keiner Filtermaske erwischt hättest, weil du gar nicht auf die Idee gekommen wärst, danach zu suchen.</p>
<p>&#8222;KI stellt gerade den Arbeitsmarkt auf den Kopf. Sie kann aber auch das Werkzeug sein, mit dem man da durchnavigiert. Und zwar auf der Seite der Bewerber:innen, nicht nur auf der der Konzerne“, sagt Simona Hübl, Co-Founder von Nejo.</p>
<h2><b>So läuft es ab</b></h2>
<ol>
<li><strong>Agent aufsetzen:</strong> Lebenslauf hochladen oder dem Agenten im Gespräch erzählen, worum es dir geht.</li>
<li><strong>Der Agent versteht:</strong> Skills, Erfahrung, Kontext, Ambition. Kein Keyword-Bingo.</li>
<li><strong>Er sucht weiter:</strong> durchgehend, über mehr als 400.000 Stellen, die Nejo direkt an der Quelle einliest, also auf den Karriereseiten von Arbeitgebern selbst.</li>
<li>Du bekommst Treffer inkl. einer Einschätzung, warum dieser Job passt, und individuelle Tipps für deine Bewerbung.</li>
</ol>
<figure id="attachment_320299815" aria-describedby="caption-attachment-320299815" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/resized_nejo-sponsored.png"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-320299815" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/resized_nejo-sponsored.png" alt="Nejo" width="800" height="566" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/resized_nejo-sponsored.png 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/resized_nejo-sponsored-768x543.png 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-320299815" class="wp-caption-text">Bild: Nejo</figcaption></figure>
<h2><b>Kostenlos, werbefrei, in Europa gebaut</b></h2>
<p>Für Jobsuchende ist Nejo komplett kostenlos und werbefrei. Und weil es bei der eigenen Karriere um ziemlich sensible Daten geht: Nejo trainiert keine KI-Modelle mit deinen Daten, ist DSGVO-konform und wird in Europa gebaut und betrieben.</p>
<p>Wer heute sucht wie vor fünf Jahren, konkurriert mit allen anderen um die gleichen Stellen.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="http://mynejo.com/de-de?utm_source=basicthinking&#038;utm_medium=advertorial" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow"><i class="fa fa-check"></i>Jetzt eigenen KI-Agenten aufsetzen, kostenlos</a>
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		<item>
		<title>Buzz: Auf dieser Plattform arbeiten Menschen und KI-Agenten zusammen</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/buzz-menschen-ki-agenten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice Bode]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 03:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Evergreen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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<p>Jack Dorsey, Mitgründer von Twitter und Chef des Fintech-Unternehmens Block, hat eine neue Plattform vorgestellt: Buzz. Der kostenlose Dienst soll Slack und GitHub Konkurrenz machen, indem Menschen mit KI-Agenten auf Buzz zusammenarbeiten.  Jack Dorsey hat eine neue, kostenlose Kollaborationsplattform namens Buzz vorgestellt. Der Mitgründer von Twitter und Chef des Fintech-Unternehmens Block kündigte den Start mit [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/buzz-app.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Was ist Buzz Jack Dorsey App Plattform Slack KI-Agenten Künstliche Intelligenz" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Jack Dorsey, Mitgründer von Twitter und Chef des Fintech-Unternehmens Block, hat eine neue Plattform vorgestellt: Buzz. Der kostenlose Dienst soll Slack und GitHub Konkurrenz machen, indem Menschen mit KI-Agenten auf Buzz zusammenarbeiten. </strong></p>
<p><span id="more-320416668"></span></p>
<p>Jack Dorsey hat eine neue, kostenlose Kollaborationsplattform namens Buzz vorgestellt. Der Mitgründer von Twitter und Chef des Fintech-Unternehmens Block kündigte den Start mit einem <a href="https://x.com/jack/status/2079605800998146171?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2079605800998146171%7Ctwgr%5E94d8fc5cb1726a2e45cd6a4b1340cc85cc9bde63%7Ctwcon%5Es1_&amp;ref_url=https%3A%2F%2Ft3n.de%2Fnews%2Fneue-plattform-von-jack-dorsey-buzz-will-funktionen-von-slack-und-github-vereinen-1754678%2F" target="_blank" rel="noopener">Post auf X</a> an.</p>
<p>Dort beschreibt er den Dienst als &#8222;neue Gruppenchat-Plattform für Teams und Agenten jeder Größe, die entwickelt wurde, um unsere Abhängigkeit von Slack und GitHub zu verringern.&#8220; Das Tool sei modellunabhängig, dezentralisiert, selbstbestimmt und Open Source.</p>
<h2>Was ist Buzz?</h2>
<p>Buzz ist ein kostenloser, quelloffener Arbeitsbereich, in dem Menschen und KI-Agenten gemeinsam in denselben Kanälen kommunizieren, Code-Repositories teilen und Projekte verwalten können.</p>
<p>Der <a href="https://block.xyz/inside/introducing-buzz-where-humans-and-agents-work-together" target="_blank" rel="noopener">offiziellen Pressemitteilung</a> zufolge basiert der neue Dienst auf dem Nostr-Protokoll. Ähnlich wie Slack bietet Buzz Kanäle, Threads, Direktnachrichten, Sprachfunktionen, Medienfreigabe und automatisierte Workflows. In der Ankündigung heißt es:</p>
<blockquote><p>In den letzten zwei Jahren haben wir bei Block eine Reihe von KI-Tools entwickelt und als Open Source veröffentlicht. Dabei haben wir erkannt, dass die produktivste Arbeit nicht dann entsteht, wenn jemand die KI um Hilfe bittet. Sie entsteht vielmehr dann, wenn Menschen und KI-Agenten im selben Raum sind, an derselben Aufgabe arbeiten und denselben Kontext teilen.</p></blockquote>
<p>Der entscheidende Unterschied zu einem klassischen Chatbot in einem Slack-Kanal: KI-Agenten in Buzz reagieren nicht nur auf Befehle, sondern besitzen eigene kryptografische Identitäten, festgelegte Berechtigungen und können eigenständig posten.</p>
<p>Außerdem können sie Code überprüfen, freigegebene Automatisierungen ausführen und sich an Unterhaltungen beteiligen. Alle Prozesse erfolgen in Zusammenarbeit mit menschlichen Kollegen im selben Arbeitsbereich.</p>
<p>&#8222;Jedes Unternehmen wird einen Ort brauchen, an dem Menschen und Agenten zusammenarbeiten&#8220;, erklärt Bradley Axen, Head of AI Capabilities bei Block. &#8222;Die Frage ist nur, ob dieser Ort proprietär oder offen ist. Wir haben Buzz gebaut, weil wir glauben, dass er offen sein sollte.&#8220;</p>
<h2>Diese Modelle und Tools lassen sich integrieren</h2>
<p>Buzz ist modell- und agentenunabhängig konzipiert. Teams können Agenten einsetzen, die auf beliebigen Sprachmodellen laufen, etwa mit Claude Code, Codex oder goose. Außerdem können sie eigene Agenten mitbringen oder komplett neue innerhalb der Plattform bauen.</p>
<p>Zusätzlich lässt sich der neue Dienst an bereits vorhandene Unternehmenstools anbinden, etwa Datenbanken, CRM-Systeme, Codebasen oder Dateisysteme. Agenten im Arbeitsbereich können darauf zugreifen, abhängig von den Berechtigungen, die das jeweilige Team konfiguriert.</p>
<p>Derzeit ist Buzz als Desktop-App für macOS, Windows und Linux nutzbar. Das Tool wird unter einer Apache-2.0-Lizenz bereitgestellt und ist über GitHub verfügbar.</p>
<p>Außerdem kann jeder eine eigene Instanz auf seiner eigenen Infrastruktur betreiben oder sich über die <a href="https://buzz.xyz/" target="_blank" rel="noopener">Website</a> anmelden und eine Community mit dem von Block bereitgestellten Hosting erstellen.</p>
<h2>Diese Vorteile hat Buzz</h2>
<p>Der praktische Nutzen von Buzz liegt vor allem in der Bündelung: Statt Chat, Ticketsystem, Code-Hosting und einzelne KI-Assistenten als separate Tools zu pflegen, laufen diese Bereiche im neuen Tool in einem gemeinsamen Arbeitsbereich zusammen.</p>
<p>Teams können so aus einem laufenden Gespräch heraus direkt in Planung, Programmierung und Projektsteuerung wechseln, ohne die Anwendung zu verlassen.</p>
<p>Der offene Quellcode kommt außerdem Entwicklerteams zugute: Wer eigene Anforderungen hat, kann die Plattform an bestehende Arbeitsabläufe anpassen oder fehlende Funktionen selbst ergänzen, statt auf ein Update des Anbieters zu warten.</p>
<p>Besonders für jüngere Unternehmen und Teams, die ihre Prozesse zunehmend um KI-Agenten herum aufbauen, kann das ein Argument sein.</p>
<h2>Entwicklungsstatus und ähnliche Projekte</h2>
<p>Ganz fertig ist die Plattform noch nicht: Auf der eigenen Website bezeichnet Buzz sich selbst ausdrücklich als im &#8222;frühen Stadium&#8220; und lädt explizit zum Testen ein. Auch die Git-Integration befindet sich noch in einer frühen Phase.</p>
<p>Dorsey ist mit seiner Geschäftsidee nicht allein. Laut <a href="https://techcrunch.com/2026/07/21/jack-dorsey-is-taking-on-slack-with-buzz-a-group-chat-platform-for-teams-and-their-ai-agents/" target="_blank" rel="noopener"><em>TechCrunch</em></a> hat der Paradigm-Partner und CTO Georgios Konstantopoulos kürzlich ein ähnliches Open-Source-Produkt namens Centaur vorgestellt, das er als &#8222;virtuellen Mitarbeiter&#8220; beschreibt und das sich entweder direkt in Slack oder über eine eigene API einsetzen lässt.</p>
<p>Auch Slack selbst positioniert sich zunehmend als agentisches Betriebssystem, über das KI-Agenten zusammenarbeiten und sich koordinieren können.</p>
<p>In einer Diskussion auf <a href="https://news.ycombinator.com/item?id=48995213" target="_blank" rel="noopener"><em>Hacker News</em></a> äußerte ein Nutzer, der sich als Slack-Mitarbeiter zu erkennen gab, Bedenken zum Thema Datenschutz: Wenn mehrere Menschen und Agenten denselben Kanal teilen, brauche es aufwendige Regelwerke, um zu verhindern, dass Agenten Informationen an Personen weitergeben, für die sie nicht bestimmt sind. Bei Agenten, die nur im Auftrag einer einzelnen Person handeln, sei dieses Problem deutlich einfacher zu lösen.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/25/claude-cowork-skill-aufzeichnen/">Claude Cowork kann dich beim arbeiten beobachten – um deinen Job zu erledigen</a></li>
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</ul>
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		<item>
		<title>Das sind die freiesten Länder der Welt – ohne Deutschland</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/28/freiesten-laender-der-welt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hauke Eilers-Buchta]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 18:33:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[nofeature]]></category>
		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Freiheit ist ein hohes Gut – und zwar weltweit. Doch es gibt Länder, in denen Freiheit deutlich höher gewichtet wird als in anderen Staaten. In den Tope Ten findet man etwa ausnahmslos demokratisch regierte Nationen. In unserem Ranking zeigen wir dir die zehn freisten Länder der Welt.   Wo fühlen sich die Menschen wirklich frei [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/freisten-laender-der-welt.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="freisten Länder der Welt Freiheit" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Freiheit ist ein hohes Gut – und zwar weltweit. Doch es gibt Länder, in denen Freiheit deutlich höher gewichtet wird als in anderen Staaten. In den Tope Ten findet man etwa ausnahmslos demokratisch regierte Nationen. In unserem Ranking zeigen wir dir die zehn freisten Länder der Welt.  </strong><br />
<span id="more-319788545"></span></p>
<p>Wo fühlen sich die Menschen wirklich frei und wo sind sie es tatsächlich? Natürlich gibt es bei dieser Frage auch immer wieder subjektive Einordnungen, weil jeder Mensch sich auf andere Weise frei fühlt. Doch die <a href="https://freedomhouse.org/country/scores" target="_blank" rel="noopener">aktuelle Auswertung von Freedom House</a> zeigt eindrücklich, welche Länder weltweit die freiesten sind. Vor allem europäische Nationen sind auf den vorderen Plätzen mit dabei, doch es gibt auch einige Überraschungen in den Top Ten.</p>
<h2>Diese Länder sind die freiesten der Welt</h2>
<p>Zur Ermittlung der Platzierungen wurden unter anderem politische Rechte und bürgerliche Freiheiten herangezogen. Pikant: Die USA erreichen nur noch 81 von maximal 100 möglichen Punkten. Das ist für die Vereinigten Staaten der niedrigste Wert aller Zeiten. Allgemein ist festzustellen, dass die Freiheit in der gesamten Welt in den vergangenen 20 Jahren nachgelassen hat.</p>
<p>Das ist Grund genug, sich einmal mit den freiesten Ländern der Welt zu befassen und einen Blick auf unser aktuelles Ranking zu werfen. Übrigens: Deutschland erreicht mit einem Wert von 95 Punkten &#8222;nur&#8220; Platz 20.</p>
<p>Spannend ist im Ranking, dass vor allem europäische Staaten dominieren. In acht Fällen sind es europäische Nationen, die in den Top 10 auftauchen – somit gibt es unter den freiesten Ländern der Welt nur zwei Länder, die auf anderen Kontinenten liegen.</p>
<h3>Platz 10: San Marino</h3>
<p>Das Ranking der freiesten Länder der Welt wird auf Platz zehn von San Marino eröffnet. Der Kleinstaat mit knapp 34.000 Einwohnern erreicht dabei 97 Punkte. In Sachen Freiheit ist es in San Marino somit sehr einfach zu leben und von Freiheiten und Rechten zu profitieren. Trotzdem: Es gibt auch noch Staaten, die es etwas besser machen.</p>
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		<item>
		<title>Klimakiller WM: Wie sich die Emissionen von Mega-Events halbieren lassen</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/28/emissionen-von-mega-events/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 15:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Evergreen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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<p>Großveranstaltungen locken Millionen Fans an, belasten das Klima jedoch massiv – vor allem durch weite Anreisen. Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt, wie sich die Emissionen von Mega-Events künftig deutlich reduzieren lassen könnten. Dabei stehen nicht unbedingt die Veranstaltungsorte, sondern Transportmittel im Vordergrund.  Eine wissenschaftliche Untersuchung von Forschern der University of Cambridge liefert neue Erkenntnisse zur Klimabilanz [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/emissionen-von-mega-events.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Emissionen von Mega-Events" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Großveranstaltungen locken Millionen Fans an, belasten das Klima jedoch massiv – vor allem durch weite Anreisen. Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt, wie sich die Emissionen von Mega-Events künftig deutlich reduzieren lassen könnten. Dabei stehen nicht unbedingt die Veranstaltungsorte, sondern Transportmittel im Vordergrund. </strong></p>
<p><span id="more-320352068"></span></p>
<p>Eine <a href="https://www.cam.ac.uk/research/news/fifa-and-pop-superstars-should-discount-tickets-for-fans-to-keep-climate-costs-of-mega-events-down" target="_blank" rel="noopener">wissenschaftliche Untersuchung</a> von Forschern der University of Cambridge liefert neue Erkenntnisse zur Klimabilanz internationaler Großveranstaltungen. Die im Fachjournal Communications Sustainability veröffentlichte <a href="https://www.nature.com/articles/s44458-026-00112-z" target="_blank" rel="noopener">Analyse</a> belegt, dass Austragungsorte nur einen Bruchteil der Umweltbelastung von Mega-Events ausmachen.</p>
<p>Bei der jüngsten FIFA Fußballweltmeisterschaft führte etwa die Erweiterung des Turniers auf 48 Teams zu einem Anstieg von über einer halben Million Tonnen und einem Gesamtausstoß von rund 4,23 Millionen Tonnen CO₂. Das entspricht den jährlichen Treibhausgasemissionen von ganz Island.</p>
<p>Die größte Wirkung für den Umweltschutz liegt in der Anreise des Publikums. Ganze 82 Prozent der Gesamtemissionen der Fußball-Weltmeisterschaft fielen etwa auf Anreise der Fans zurück, wobei allein Flugreisen mit rund drei Millionen Tonnen zu Buche schlagen.</p>
<p>Die verursachten Klimaschäden der Weltmeisterschaft beziffern die Wissenschaftler auf etwa 787 Millionen US-Dollar. Würde jeder einzelne Fan dafür bezahlen, dann würde sich eine Eintrittskarte pro Spiel um durchschnittlich 114 US-Dollar verteuern. Alternativ könnte eine globale Rundfunkgebühr von 4,50 US-Dollar pro Fernsehzuschauer die Gesamtkosten der Umweltschäden vollständig ausgleichen.</p>
<h2>Verhaltensänderungen können Emissionen von Mega-Events reduzieren</h2>
<p>Dass Veränderungen beim Reiseverhalten möglich sind, demonstrierte die Band Coldplay mit ihrer Europatournee im Jahr 2024. Bei 32 Konzerten in zehn Städten mit 1,9 Millionen verkauften Tickets reduzierten die Fans ihre reisebedingten Emissionen durch freiwillige Verhaltensänderungen um 48 Prozent.</p>
<p>Fast der gesamte Einspareffekt der Tournee (etwa 98 Prozent) ging auf diese Änderungen zurück. Insgesamt sanken die Gesamtemissionen im Vergleich zu einer gewöhnlichen Tournee um fast die Hälfte (46 Prozent). Eine Weitergabe der Umweltkosten hätte dort den Ticketpreis lediglich um elf US-Dollar erhöht. Professor Shaun Larcom von der University of Cambridge dazu:</p>
<blockquote><p>Wirksame Klimastrategien für Großveranstaltungen wie die Fußball-Weltmeisterschaft gehen weit über die Reduzierung der betrieblichen Emissionen an den Veranstaltungsorten hinaus, da diese nur einen Bruchteil des gesamten CO₂-Fußabdrucks ausmachen. (&#8230;) Wir erleben mittlerweile regelmäßig Rekordtemperaturen als Folge des Klimawandels, was die Frage aufwirft, ob und wie solche Großveranstaltungen in Zukunft überhaupt noch durchgeführt werden können. Wenn äußerst beliebte Blockbuster-Veranstaltungen keine Verantwortung für ihre Emissionen übernehmen können, gibt es wenig Hoffnung für andere Bereiche.</p></blockquote>
<p>Die Analyse schlägt einen zweistufigen Ökonomie-Bauplan vor. Erstens müsse der gesellschaftliche Nutzen die finanziellen Umweltkosten übersteigen, da andernfalls die Verkleinerung oder Absage eines Events droht. Zweitens sollen Veranstalter die Verantwortung für die Stadien tragen, während indirekte Transportemissionen gemeinsam getragen werden müssen.</p>
<h2>Konkrete Lösungsansätze für die Zukunft</h2>
<p>Um die Treibhausgase effektiv zu reduzieren, seien gezielte Anreize notwendig. So könnten Fans, die mit der Bahn oder in Fahrgemeinschaften anreisen, vergünstigte Eintrittskarten oder Fanartikel erhalten. Spezielle Apps könnten gleichzeitig CO₂-arme Anreiseoptionen transparent für die Besucherinnen und Besucher vergleichen.</p>
<p>Zudem spielt die Standortplanung eine entscheidende Rolle. Wenn zum Beispiel rund 40 Prozent der internationalen Besucher der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 aus Europa stammen, minimieren regionale Veranstaltungsorte unnötige Langstreckenflüge von Beginn an.</p>
<p>Auch bei der Preisgestaltung empfiehlt das Forscherteam soziale Verhältnismäßigkeit. CO₂-Aufschläge sollten primär in teurere Ticketkategorien eingepreist werden, um Käufer günstigerer Karten nicht übermäßig zu belasten.</p>
<p>Einnahmen aus solchen Abgaben ließen sich dann zweckgebunden in die Forschung für eine saubere Luftfahrt oder Technologien zur CO₂-Entnahme investieren. Ohne solche Gegenmaßnahmen könnten steigende Rekordtemperaturen die Durchführbarkeit von Großereignissen künftig massiv einschränken.</p>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/21/solaranlagen-bei-hitze/">Studie belegt: Solaranlagen fallen bei Extremhitze fast komplett aus</a></li>
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<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/07/04/studie-so-kann-kuenstliche-intelligenz-nachhaltiger-werden/">Studie: Wie Künstliche Intelligenz nachhaltiger werden kann</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Lidl-Mutter wird Tech-Konzern – und legt sich mit Amazon und Google an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 09:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union (EU)]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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<p>Ein Discounter-Konzern, der die europäische Abhängigkeit von US-amerikanischen Tech-Giganten verringern will: Das klingt zunächst erstmal gewagt. Doch genau dieses Ziel verfolgt die Schwarz-Gruppe. Mitte Juli hat der Lidl-Konzern einen Technologie-Campus bei Heilbronn eröffnet, parallel fließen elf Milliarden Euro in ein Rechenzentrum im Spreewald. Ob das reicht, um gegen Amazon, Microsoft und Google zu bestehen, darf [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/lidl-ki-digitale-souveraenitaet.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Schwarz-Gruppe Lidl Rechenzentrum KI Künstliche Intelligenz Campus Cloud Microsoft Amazon Google" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><b>Ein Discounter-Konzern, der die europäische Abhängigkeit von US-amerikanischen Tech-Giganten verringern will: Das klingt zunächst erstmal gewagt. Doch genau dieses Ziel verfolgt die Schwarz-Gruppe. Mitte Juli hat der Lidl-Konzern einen Technologie-Campus bei Heilbronn eröffnet, parallel fließen elf Milliarden Euro in ein Rechenzentrum im Spreewald. Ob das reicht, um gegen Amazon, Microsoft und Google zu bestehen, darf bezweifelt werden. Aber wer digitale Souveränität nur fordert, ohne selbst zu investieren, hat keine Chance. Eine kommentierende Analyse.</b></p>
<p><span id="more-320489280"></span></p>
<h2>Die Digitaloffensive der Schwarz-Gruppe</h2>
<ul>
<li>Die Schwarz-Gruppe, zu der unter anderem Lidl und Kaufland gehören, will mit einem neuen <a href="https://schwarz-digits.de/presse/archiv/2026/neuer-high-tech-standort-fuer-europa" target="_blank" rel="noopener">Technologie-Campus</a> ein Statement für digitale Souveränität in Deutschland und Europa setzen. In der Nähe von Heilbronn sollen fünf gläserne Gebäude zwischen viel Grün <strong>Platz für bis zu 5.500 Beschäftigte</strong> bieten. Der Campus, der digitale Produkte und Services in den Bereichen Cloud, Cybersicherheit und KI beherbergen soll, wurde Mitte Juli 2026 offiziell eröffnet.</li>
<li>Der Konzern investiert seit Jahren in seine Digitalsparte Schwarz Digits. Ziel war es zunächst, die eigenen Einzelhandelsketten Lidl und Kaufland unabhängig aufzustellen, um Prozesse zentral zu strukturieren und die Produktivität zu steigern. Die Schwarz-Gruppe hat etwa eine <strong>eigene Cloud-Plattform entwickelt</strong>, baut Rechenzentren und setzt auf KI-Partnerschaften – unter anderem in Form von <a href="https://gruppe.schwarz/presse/archiv/2025/die-unternehmen-der-schwarz-gruppe-planen-ihr-investment-in-aleph-alpha-zu-erweitern" target="_blank" rel="noopener">Investitionen in das deutsche Start-up Aleph Alpha</a>.</li>
<li>Nachdem die Schwarz-Gruppe ihren eigenen Bedarf offenbar gedeckt hat, bietet der Konzern <strong>mittlerweile auch externen Kunden</strong> seine digitalen Infrastrukturen an. Darunter: die niederländische Regierung und die Polizei in Baden-Württemberg. Außerdem pumpt die Unternehmensgruppe elf Milliarden Euro in den Bau eines <a href="https://schwarz-digits.de/schwarz-digits-datacenter-luebbenau" target="_blank" rel="noopener">Rechenzentrums im Spreewald</a>. Die Summe stellt die größte Investition in der Geschichte der Schwarz-Gruppe dar.</li>
</ul>
<h2>Wie realistisch ist der Kampf gegen Amazon, Google und Microsoft?</h2>
<p>Mit ihrem neuen Technologie-Campus will die Schwarz-Gruppe nichts Geringeres als <strong>Baden-Württemberg zum KI-Standort machen</strong>. Das Land fördert das Projekt mit rund 50 Millionen Euro, um die lokale Wirtschaft wieder anzukurbeln. Denn: Die Industrie in Baden-Württemberg schwächelt aufgrund des steigenden Kostendrucks, des Fachkräftemangels und schlechterer Produktionsbedingungen – vor allem in der Automobil- und Zuliefererbranche.</p>
<p>Dass das neue Rechenzentrum der Unternehmensgruppe in Brandenburg entsteht, erscheint auf den ersten Blick <strong>vielleicht etwas widersprüchlich</strong>. Allerdings braucht es für solche Großprojekte auch gewisse infrastrukturelle Voraussetzungen. Will heißen: Die Knöpfe der Digitaloffensive des Konzerns sitzen in Baden-Württemberg, die Rechner im Spreewald.</p>
<p>Dass die Schwarz-Gruppe vor allem auf Software und KI setzt, ist keinesfalls Zufall. Denn genau hier liegt <strong>Europas Achillesferse</strong>. Unzählige Unternehmen speichern ihre Daten bei US-Anbietern, nutzen amerikanische Clouds und machen sich damit von Microsoft, Amazon oder Alphabet abhängig.</p>
<p>Der Lidl-Konzern will eine Alternative zu dieser Abhängigkeit schaffen, natürlich auch aus eigenem wirtschaftlichem Interesse. Zumindest ein kurzfristiges Gelingen ist aber äußerst fraglich. Zu groß ist der <strong>Vorsprung der US-Giganten</strong>. Digitale Souveränität braucht zudem mehr als ein paar schicke Campusgebäude. Sie muss sich jeden Tag gegen eine schier übermächtige Konkurrenz behaupten. Aber klar: Dafür muss man natürlich irgendwo erst einmal anfangen.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Christian Müller, CEO von Schwarz Digits,</strong> in einem <a href="https://schwarz-digits.de/presse/archiv/2026/neuer-high-tech-standort-fuer-europa" target="_blank" rel="noopener">Statement</a>: „Mit unserem souveränen Technologie-Stack bieten wir eine Antwort auf die drängenden Fragen globaler digitaler Abhängigkeiten. Am neuen Campus wird technologische Unabhängigkeit zur gelebten Realität: Hier entwickeln wir die IT-Architekturen von morgen, die Unternehmen und öffentlichen Institutionen die uneingeschränkte Datenhoheit zurückgeben. Dieser Standort steht für kompromisslose technologische Exzellenz nach höchsten europäischen Datenschutzstandards. Es ist der Startschuss für eine neue Ära der Innovationsgeschwindigkeit, mit der wir digitale Souveränität aus dem europäischen Rechtsraum heraus nicht mehr nur verwalten, sondern aktiv mitbestimmen.“</li>
<li><strong>Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt</strong>, zum <a href="https://schwarz-digits.de/presse/archiv/2026/neuer-high-tech-standort-fuer-europa" target="_blank" rel="noopener">neuen Projekt</a>: „Die Eröffnung des Schwarz Digits Campus ist ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Kombination aus zukunftsorientierten Investitionen in Schlüsseltechnologien und der gleichzeitigen Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze stärkt die technologische Resilienz unseres Landes. Dies ist auch ganz im Sinne der Hightech-Agenda Deutschland. Herzlichen Glückwunsch zu diesem wirtschaftspolitischen Ausrufezeichen.“</li>
<li><strong>Irene Bertschek, vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung</strong>, gegenüber <a href="https://www.zdfheute.de/wirtschaft/unternehmen/digitale-souveraenititaet-schwarz-digits-campus-ki-100.html" target="_blank" rel="noopener">ZDFheute</a>: „Was Schwarz gerade unternimmt, ist wirklich der Aufbau eines KI-Ökosystems. Das heißt, alle Faktoren, die wichtig sind für die KI, entstehen dort oder werden dort aufgebaut. Also Rechenzentrumskapazität, KI-Modelle, Forschung, Wirtschaft sind dort präsent. (…) Aber Investitionen in diesem großen Ausmaß, die sind schon einzigartig hier in diesem Raum Heilbronn.“</li>
</ul>
<h2>Lild-Konzern will deutschen Mittelstand digital unabhängig machen</h2>
<p>Der neue Technologie-Campus der Schwarz-Gruppe ist ein weiteres Puzzlestück einer weitaus größeren Strategie. Denn nachdem der Konzern sich zunächst selbst unabhängig gemacht hat, <strong>soll nun der deutsche Mittelstand folgen</strong>. Die Vision ist dabei so ambitioniert wie klar.</p>
<p>Die Unternehmensgruppe will zu einem Vorreiter in Europa werden und eine Antwort auf die Marktmacht von Microsoft, Amazon und Google liefern. Für einen Konzern, der mit Lidl und Kaufland überwiegend für zwei Handelsketten steht, erscheint das zunächst <strong>etwas ungewöhnlich</strong>.</p>
<p>Doch für Konzernchef Dieter Schwarz sind die Entwicklungen <strong>Teil eines langfristigen Plans</strong>, der seit einigen Jahren zunehmend verfolgt wird. Kurzfristig wird sich der Vorsprung der US-Konzerne trotzdem nicht aufholen lassen. Dafür ist er schlichtweg zu groß.</p>
<p>Trotzdem wäre es falsch, solche Projekte vorschnell als aussichtslosen Wettlauf abzutun. Wer digitale Souveränität ernst meint, muss irgendwann anfangen, eigene Infrastruktur aufzubauen, <strong>anstatt dauerhaft Miete bei US-Konzernen zu zahlen</strong>. Das Projekt sollte aber nicht daran gemessen werden, die US-Konkurrenz vom Thron zu stoßen. Vielmehr geht es darum, Alternativen aufzuzeigen und das Heft endlich in die eigene Hand zu nehmen.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/27/milliarden-chance-fuer-kommunen-durch-erneuerbare/">Milliarden-Chance für Kommunen durch Erneuerbare – doch Bund versteckt Studie</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/24/openai-verliert-kontrolle-ueber-ki/">OpenAI verliert Kontrolle über seine KI – und macht einen PR-Stunt draus</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/23/google-bewertungen-geloescht/">Krieg der Sterne: Wie Hotels und Restaurants ihre Google-Bewertungen frisieren</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/22/machtkampf-zwischen-eu-und-google/">Trump schwebt über allem: Machtkampf zwischen EU und Google eskaliert</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/28/lidl-wird-tech-konzern-europa/">Lidl-Mutter wird Tech-Konzern – und legt sich mit Amazon und Google an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Medizin-KI gefährdet Patientendaten – Forscher fordern neue Standards</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 03:45:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersecurity]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Künstliche Intelligenz verändert die Diagnose von Krankheiten. Doch neue Analysen offenbaren Sicherheitslücken bei der Verarbeitung sensibler Daten mittels KI in der Medizin. Es lässt sich etwa mit großer Genauigkeit nachweisen, ob die Daten einer bestimmten Person zum Training eines Modells verwendet wurden. Das birgt konkrete Gefahren für den Alltag und die digitale Sicherheit von Patienten. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/28/medizin-ki/">Medizin-KI gefährdet Patientendaten – Forscher fordern neue Standards</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/28/medizin-ki/">Medizin-KI gefährdet Patientendaten – Forscher fordern neue Standards</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/medizin-ki.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Medizin-KI" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz verändert die Diagnose von Krankheiten. Doch neue Analysen offenbaren Sicherheitslücken bei der Verarbeitung sensibler Daten mittels KI in der Medizin. Es lässt sich etwa mit großer Genauigkeit nachweisen, ob die Daten einer bestimmten Person zum Training eines Modells verwendet wurden. Das birgt konkrete Gefahren für den Alltag und die digitale Sicherheit von Patienten.</strong></p>
<p><span id="more-320351131"></span></p>
<p>Ein <a href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/datenschutz-risiken-in-medizin-ki-entdeckt" target="_blank" rel="noopener">internationales Forscherteam</a> der Technischen Universität München, des Hasso-Plattner-Instituts und des Imperial College London hat die Sicherheit von künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen untersucht. Die im Fachmagazin Nature veröffentlichten <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-026-10688-0" target="_blank" rel="noopener">Ergebnisse</a> zeigen ein erhebliches Risiko für Patienten, deren Daten für das Training verwendet wurden. In der Untersuchung testeten die Forscher Angriffe auf Modelle, die auf sieben etablierten Datensätzen mit Bildgebungsdaten, Kardiogrammen und elektronischen Patientenakten basierten.</p>
<p>Die Ergebnisse offenbaren Lücken bisheriger Sicherheitstests. Während Angriffe auf ganze Datensätze meist scheiterten, ließen sich einzelne Personen mit einer Wahrscheinlichkeit von nahezu 100 Prozent wiedererkennen. Denn wenn Angreifer Zugriff auf das System der Klinik und ein einziges Datenblatt des Patienten haben, entsteht eine digitale Spur. Gelingt der Nachweis, dass der Datenpunkt in ein spezifisches KI-Modell für Spezialtherapien eingeflossen ist, verrät dies indirekt die Erkrankung des Betroffenen.</p>
<h2>Die Schwachstellen von KI in der Medizin</h2>
<p>Daniel Rückert, Professor für KI in der Medizin an der Technischen Universität München, sagt dazu:</p>
<blockquote><p>Das ist kein verschmerzbares Risiko. Gesundheitsdaten sind hochsensibel. (&#8230;) Das ist besonders schwerwiegend, weil Diskriminierung durch KI auch in der Medizin eine Rolle spielt und beispielsweise manche Modelle weniger genaue Vorhersagen treffen, wenn die Patientin oder der Patient einer Minderheit angehört.</p></blockquote>
<p>Je größer und komplexer das Modell aufgebaut ist, desto leichter gelingen Angriffe zur Re-Identifizierung. Das Gedächtnis der Software verhält sich dabei ähnlich wie ein genaues Fotogedächtnis. Detailreiche Merkmale prägen sich so tief ein, dass Einzelspuren sichtbar bleiben.</p>
<p>Für Betroffene kann das schwere Konsequenzen im Alltag haben. Gelangen Informationen über eine Teilnahme an Studien über Drittanbieter an Versicherungen, könnten finanzielle Nachteile drohen. Risikoprofile könnten angepasst werden, was zu höheren Beiträgen bei Zusatzversicherungen führt.</p>
<p>Besonders gefährdet sind Personen, die im Datenset unterrepräsentiert sind, wie Minderheiten oder Menschen mit besonderen Organmerkmalen. Wer eigene Daten freiwillig der Forschung spendet, muss somit unter Umständen noch Jahre später Nachteile befürchten.</p>
<h2>Lösungsansätze für mehr Datenschutz</h2>
<p>Um Patienten wirksam zu schützen, schlägt die Forschung neue technische Schutzmechanismen vor. Ein vielversprechendes Verfahren sei die sogenannte Differential Privacy, bei der der Datenschutz die Basis bildet. Bei diesem Ansatz überlagert ein System das Datenmaterial mit einem gezielten, minimalen Rauschen.</p>
<p>Das lässt sich mit einem leicht milchigen Glas vergleichen. Das Gesamtbild und die medizinischen Details bleiben für den Computer klar erkennbar, aber das Gesicht des Einzelnen verschwimmt unkenntlich. Neben technischen Anpassungen fordern Fachleute neue Standards bei Prüfverfahren.</p>
<p>Sicherheitstests müssen künftig das individuelle Risiko des einzelnen Menschen messen, statt sich auf einen Gesamtdurchschnitt zu verlassen. Zudem ist eine strenge Kontrolle des Zugangs zu den KI-Modellen selbst unverzichtbar. Dadurch ließe sich der wissenschaftliche Fortschritt sichern, ohne die Vertraulichkeit von Patientendaten zu gefährden.</p>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/20/neues-digitales-gesundheitsgesetz-gedig/">Neues Gesundheitsgesetz könnte Millionen Arztbesuche verändern</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/22/besten-gesetzlichen-krankenkassen-2026-test/9/">Verdeckter Test: Das sind die besten gesetzlichen Krankenkassen 2026</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/27/chatgpt-lockdown-modus-aktivieren/">ChatGPT hat jetzt Lockdown-Modus – so kannst du ihn aktivieren</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/26/langdock-deutsche-alternative-chatgpt/">Langdock: Deutsche Alternative zu ChatGPT und Co.? (Fokus Datenschutz)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/28/medizin-ki/">Medizin-KI gefährdet Patientendaten – Forscher fordern neue Standards</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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